![[Bild: c2cliveeel-Kopie.jpg]](https://i.ibb.co/hcH88Gb/c2cliveeel-Kopie.jpg)
NEW YORK!
![[Bild: C2-CLive25-Kopie.jpg]](https://i.postimg.cc/qMT3CTC6/C2-CLive25-Kopie.jpg)
findet statt im Hammerstein Ballroom vor 2,500 Zuschauern in New York City, New York.
![[Bild: hammerstein.png]](https://i.ibb.co/Y7sQ4P32/hammerstein.png)
Die letzte Kamera ist optimal platziert und auch der letzte reservierte Platz besetzt. Die c2c Show kann losgehen! Gleich zu Beginn explodiert ein buntes Feuerwerk auf der Stage und motiviert die anwesenden Fans zu großem Jubel und Chants. In der Mitte des aufwendig gebauten Wrestlingrings steht Matthew Rehwoldt schon mit einem Mikrofon bereit um die anwesenden Fans hier in der heutigen Show zu begrüßen.
![[Bild: matt.jpg]](https://c2c-wrestling.com/4images/data/media/312/matt.jpg)
Matthew Rehwoldt: "My dear Ladies.. my dear Gentlemen.. my name is Matthew Rehwoldt and it is I, your DRAAAAAMAAA KIIIIINGGG... welcoming you to... COAST.. to COAST... WRESTLINGGGGGG!"
Kaum hat Rehwoldt die Ansage zuende gebracht gibt es einen kleinen Jubel für seine Ansage und auch wegen der Vorfreude auf den Verlauf des Abends. Matthew verbeugt sich einmal kurz und geht dann auch aus dem Ring heraus. Auch die knallenden Geräusche des Feuerwerks erlischen langsam und geben die Bühne somit für ihre Akteure frei. Bevor dies jedoch in Kraft tritt, werden die Zuschauer daheim vor ihren Fernsehgeräten von Pat MacAfee, Cathy Kelly & Wade Barrett begrüßt.
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Pat McAfee: "Willkommen zu einer Ausgabe von c2c LIVE hier in New York!"
Cathy Kelley: "Wir waren doch schon die letzten Wochen in New Yor?!"
Wade Barrett: "Das wird jetzt aber auch unser letzter Stop hier sein. Und das mit einem spannenden Main Event. Die Fehde zwischen Danhausen und Jon Moxley könnte einen weiteren Höhepunkt erleben."
Pat McAfee: "Außerdem ist die Bloodline in Action. Sowohl Jimmy als auch Jey Uso kämpfen in Einzelkämpfen gegen LA Knight und Kenny Omega."
Cathy Kelley: "Es lohnt sich also dran zu bleiben."
Der Hammerstein Ballroom...ein heiliger Ort für Wrestlingfans, vor allem Diejenigen, die mit der ECW aufgewachsen waren. Die Location war klein, bot nur für knapp 2500 Fans Platz, lebte aber von einer verdammt großen Atmosphäre, die in so einer Location einzigartig war. Der Ballroom war Heute Platz für 6 Matches und die Fans machten bereits vor dem Opener eine Stimmung, wo man nur den Hut vor ziehen konnte. Und was es für ein Opener sein würde.
Denn der schottische Krieger, Drew McIntyre, traf auf eine absolute Jobberlegende in diesem Business. Der Brooklyn Brawler forderte den Hünen Heute heraus und es war gefühlt ein Heimspiel für den Brawler. Natürlich konnte man nicht unbedingt davon ausgehen, das Drew ausgerechnet gegen diesen Gegner stolpern würde, aber alleine schon die Nostalgie, die er versprühte, war es allemal wert. Bevor wir aber das Match zu sehen bekommen, schalten wir Backstage, wo wir dann auch Drew McIntyre sehen. Er trifft letzte Vorbereitungen, indem er das Tapeband um seine winkelt. Die Fans jubeln auf, als sie ihn sehen. Er war aber nicht alleine. Denn auch seine Begleitung bekommt laute, positive Reaktionen zu hören: Seine Freundin, die amtierende Womans World Championesse, Liv Morgan, stand neben Ihm.
Letzte Woche traf Liv erneut auf Tiffany. Dieses Gespräch verheimlichte Liv dem Hünen nicht. Warum auch. Man hatte keine Geheimnisse voreinander. Ob es dem Schotten gefiel, das Liv Tiffany ein Rückmatch auf dem Silbertablett anbot, wusste man nicht. Liv konnte eigens entscheiden, sie war Champion, auch wenn sie es wehement ablehnte, das man Sie so nennen sollte. Daran hatte Drew sich gewöhnt aber dennoch war Liv in seinen Augen trotzdem des Goldes würdig. Aber weil Drew wusste, das es Liv nicht gerne hörte, hatte er es auch nicht mehr erwähnt.
Drew McIntyre
„Gibt es Neuigkeiten, ob es wirklich zu eurem Rückmatch kommt?“
Ehrlich gesagt wusste Liv nicht wirklich, warum sie eigenmächtig auf Tiffany zuging und das Re-Match anbot. Im Nachhinein vielleicht nicht die klügste Entscheidung gewesen. Doch vielleicht liegt es auch daran, dass sie Kali beweisen möchte, dass auch sie die Barbie Puppe besiegen kann und eben nicht nur Kali. Genauso ist es gut zu wissen, dass man die Blondine nicht mehr im Nacken hat. Dafür muss Liv jedoch ihre Leistung bestätigen. Deswegen zuckt sie mit der Schulter, als Drew diese Frage stellt, obwohl Stratton natürlich dankend angenommen hatte.
Liv Morgan:
Sie hat angenommen. Ich denke es gibt keinen Zweifel, dass es nicht dazu kommt. Es ist Tiffany Stratton. Sie wird es nutzen wollen. Außer...
Außer? Die Championesse verstummt plötzlich und schaut zur Seite. Was hat sie vor? Tiffany ausschalten? Wie feige würde das aussehen? Die nächste Frage wäre dann, wogegen sie ersatzweise antreten wird.
Ihre blauen Augen nehmen den Hünen ins Visier, als sie die folgenden Worten ausspricht. Worte, die glatt von Kali sein könnten.
Liv Morgan:
...sie wird nicht in der Lage dazu sein können.
Während Liv auf Drews Frage antwortete, drückte der Schotte das letzte Tape an seinen Handgelenken noch einmal komplett fest. Er war sich sicher, das der Brawler kein Hindernis für den Hünen werden würde, aber trotzdem würde Drew seinen Gegner nicht unterschätzen. Erst dann blickt Drew zu Liv und war dann durchaus überrascht, nachdem die Blondine die letzten Worte noch hinzugefügt hatte. Kurz wirkte Drew so, als würde ihm genau das aus Livs Mund nicht gefallen. Immerhin war Liv genau das Gegenteil von Kali. Liv war immer dafür bekannt, das sie Fairness über alles stellen würde. Umso überraschender war dann Drews Reaktion auf ihre Worte.
Drew McIntyre
„Auch, wenn es jetzt komisch klingt, unterstütze ich deine Aussage...“
Der Schotte dreht sich dann zu Liv, das er genau vor ihr stand. Sein Blick geht dann zu ihr herunter. Er mustert Liv noch einmal ganz genau, als wolle er sichergehen, das es gerade wirklich Liv war, die hier durchaus eine Drohung an Tiffany ausgesprochen hatte. Und tatsächlich. Keine roten Strähnen, auch keine Anzeichen, das sich welche bilden würden. Es war definitiv Liv Morgan, die hier gesprochen hatte.
Drew McIntyre
„Du hast zuletzt immer gesagt, das du den Sieg Kalis nicht für dich als Sieg ansiehst. Aber genau so eine Aussage wie eben wäre eine typische Kali Aussage. Aber da diese nicht von Kali kam, finde ich es sogar sehr gut. Tiffany kennt sich mit unfairen Sachen aus und wenn ich ehrlich sein darf...wäre es nur passendes Karma, wenn Ihr das auch passiert. Ich verurteile dich nicht mal dafür, das du Tiffany vor einem eventuellen Duell zeigen willst, das dieser Titel nicht nur Kalis Erfolg ist. Du willst Kali beweisen, das auch du stark genug bist, richtig?“
Es wirkte schon sehr überraschend, das Drew hier Liv in ihrer Aussage stärken möchte. Denn für Ihn kommt es so rüber, das Liv tatsächlich diesen Weg wählen möchte, um Kali zu zeigen, das sie gar nicht so schwach ist, wie Kali Liv immer gesehen hatte. Allerdings bekommt Drew keine direkte Antwort seiner Freundin, denn mit einem kleinen, hörbaren Räusper kündigt sich eine dritte Person an, die dann auch von der Kamera eingefangen wird.
?: Öhm...stör' ich?
Fallon Henley wird eingeblendet. Unbemerkt hatte sie sich an ihre beiden Freunde "angeschlichen". Ja, inzwischen kann sie mit voller Überzeugung "Freunde" sagen. Soweit ist sich das Country Girl da auch sicher...obwohl sie zur Begrüßung "nur" lächelt und eine Hand hebt. Körperliche Nähe wie Umarmungen fühlen sich noch zu früh an. Aber auch das wird sicher noch kommen. Ist ja schon mal ein großer Schritt, dass Henley inzwischen mit ihrem Ex und seiner neuen Freundin interagieren kann, ohne sich dabei schlecht oder mies zu fühlen. Fallon tritt an die Beiden näher heran. Sie trägt heute schwarze Stiefel, rote Hot Pants, ein weißes Top und lässt ihre Haare, leicht wellig, über die Schultern streifen.
Fallon Henley: Glaubt mir...ich kann den Wunsch sehr gut verstehen, dass man Tiffany mit ihren eigenen Waffen schlagen möchte. Verdient hätte sie es auf jeden Fall! Und ich bin da bei Drew...man kann es dir nicht übel nehmen, dass du zeigen willst, dass der Belt auch dir zusteht. Nur...wenn du dich an Kali Methoden versuchst...glaubst du nicht, dass du damit ihr in die Hände spielst?
Das Country Girl zeigt damit, dass sie durchaus schon einiges vom Gespräch zwischen Morgan und McIntyre mitbekommen hat. Es war dabei gar nicht Fallon's Absicht zu lauschen, da es sich so ergeben hatte. In ihrer Funktion als Freundin sieht sie sich berechtigt, ihre Bedenken einfließen zu lassen. Auch wenn sie Liv dabei keine Steine in den Weg legen würde, sollte diese Tiffany Stratton vor dem möglichen Re-Match attackieren. Aber da befürchtet die Brünette eben, dass Liv damit Kali mehr Power geben könnte. Und eigentlich will man das doch nicht...oder?
Liv Morgan:
Tiffany selbst muss ich nicht beweisen, dass es nicht nur Kalis Erfolg war. Für sie gibt es nur Liv Morgan. Das ist Fakt. Und deshalb brauche ich ihre sicherlich nichts beweisen.
Irgendwie konnte sie es der Millionärstochter auch nicht übel nehmen, dass diese so denkt. Sie hatte nie Berührungspunkte damit und kann es sich nicht vorstellen. Vielleicht ist das aber auch ein Vorteil für Liv.
Als Fallon dazu kommt, lächelt die Jerseyrose. Sie freut sich sehr und das sieht man ihr auch an.
Liv Morgan:
Heeeey...nein tust du nicht.
So die Antwort auf die erste Frage des Country Girls. Bei der zweiten muss sie noch etwas überlegen.
Liv Morgan:
Ja, du hast Recht. Ich sollte das nicht machen. Aber es ist ein schöner Gedanke, oder? Wie geht es dir? Was machen deine Probleme? Können wir dir helfen?
Fallon Henley: Es ist durchaus ein schöner Gedanke! Wie gesagt...verdient hätte sie es!
Lächelnd tritt die Brünette noch ein weiteres Stückchen näher und schenkt dabei auch Drew einen freundlichen Blick. Ein wenig überrascht ist sie schon, dass Liv nach Fallon's Bedenken schnell einlenkt. Aber für sie braucht Morgan auch gar keine fiesen und hinterhältigen Tricks, um sich mit dem Rich Girl messen zu können.
Fallon Henley: Mir geht es soweit gut, danke! Der Sieg letzte Woche gegen Alex Windsor hat mir gut getan. Und meine Probleme? Nuuun...Rhea hat sich in Luft aufgelöst, keine Ahnung ob ich sie so schnell wiedersehen werde! Bei Thekla weiß ich nicht, ob die nochmal was von mir will. Zumindest hat sie sich letzte Show ja lieber an Alex gerächt. Und was Bobbi angeht, da...nun, sagen wir so...ich hab' etwas über sie erfahren, was meine Meinung zu ihr ziemlich geändert hat. Also in Richtung einer positiveren Einstellung ihr gegenüber. Also...manche Probleme sind wohl gelöst, bei anderen muss ich schauen, ob nochmal was auf mich zukommt!
Kurz spielt das Country Girl mit dem Gedanken Liv und Drew das zu erzählen, was sie nun über die ehemalige Stevie Turner weiß. Nur fühlt es sich falsch an, so eine Info herumzuerzählen. ohne das vorher mit der betroffenen Person zu erklären. Überhaupt weiß Fallon ja auch nicht, wie Bobbi reagiert, sollte sie die Britin damit konfrontieren. So bleibt sie hier etwas wage und zuckt kurz mit den Schultern. Aktuell gibt es nicht viel, bei dem ihre Freunde ihr helfen könnten. Außer Thekla hat sie doch noch auf dem Kieker. Nach dem, was die Toxic Spider Alex Windsor angetan hat und Bobbi antun wollte, wäre es nicht verkehrt sich da abzusichern. Doch wie gesagt...Fallon muss abwarten, ob die Österreicherin nochmal Stress mit ihr möchte.
Fallon Henley: Und bei euch sonst? Was Neues? Hab' ich was verpasst?
Damit meint sie nicht nur die Lage rund um Kali. Nur will sie wirklich wissen, wie das Paar Leben von Drew und Liv aussieht? Nun...irgendwie nein und irgendwie ja! Aber jetzt hat sie schon gefragt und sie überspielt leichten Zweifel mit einem lockeren Lächeln.
Natürlich freute Drew sich, das Fallon mittlerweile wieder mehr oder weniger mit Ihm oder Liv redet. Auch wenn es schon eine Weile her war, wusste der Schotte, das die Wunden nicht so schnell heilen werden. Fallon hatte aber den guten Willen gezeigt und dem Hünen war zumindest wichtig, das Fallon und Liv ihre Freundschaft weiter aufrecht halten würden. Das das Country Girl zumindest auch wieder mit Drew reden würde, war da dann doch überraschend.
Drew McIntyre
„Ich kann nur Livs Worte noch einmal wiederholen. Wir sind weiterhin für dich da. Aber ich bin zumindest stolz auf dich, das du diese Probleme bisher gut alleine hinbekommen hast.“
Drew lächelte kurz und zeigte so, das seine Worte ernst gemeint waren. Das Fallon sogar ebenfalls dafür wäre, das Tiffany eine Lektion erteil würde, fand er durchaus überraschend. Allerdings waren Fallons leichte Zweifel dann auch wahre Worte, die Liv anscheinend sogar einmal kurz nachdenklich werden ließen. Die Blondine wusste natürlich, wie Drew dazu stand, wie Liv über Kali dachte. Es aber vielleicht auch von einer anderen Person zu hören, könnte dabei helfen, eventuell andere Varianten zu nutzen. Drew hatte kein Problem damit, sollte Liv wirklich Tiffy zeigen wollen, das nicht nur eine Kali gefährlich sein kann, aber er konnte nicht einschätzen, wie stark das dann Kali triggern würde. Das Fallon Interesse an Drews und Livs Werdegang als frisches Paar zeigte, ließ Drew kurz schmunzeln. Er blickte kurz zu Fallon, dann wieder zu Liv.
Drew McIntyre
„Denke alles wichtige hast du mitbekommen. Liv hat endlich das Gold was sie auch verdient hat und irgendwie werden wir Tiffany nicht los. Immerhin hat sich Isla nie mehr gemeldet und das ist durchaus ein positives Zeichen. Und was uns privat angeht...“
Er lächelt kurz Liv an.
Drew McIntyre
„Diese Frau hier weiß schon sehr gut, wie man mich auf Trap halten kann.“
Das Gold, was sie verdient hat. Drews Worte schleichen durch den Kopf der Jerseyanerin. Eben das findet sie eben nicht. Es war nicht ihr Erfolg. Es war der Erfolg von Kali. Am liebsten würde sie alles rückgängig machen und selbst in den Ring steigen, statt Kali den Vortritt zu gewähren. Außerdem spürt sie die Verärgerung von Kali, dass man Liv den Erfolg zuschreibt. Sie randaliert immer mehr. Es fühlt sich so an, als wenn sie gegen die innerliche Schädeldecke hämmert, um hervor zu kommen. Bislang kann Liv sie noch gut im Zaun halten.
Liv Morgan:
Vielleicht hat sie das...aber im Grunde bin ich nicht besser als sie.
Morgan hatte zugelassen, dass Kali Tiffany attackiert und verletzt. Das kann man nicht einfach ignorieren. Und das Kali dieses Match bestreitete, ließ Liv zu. Nein es fühlt sich nicht toll an, diesen Title um den Hüften zu tragen oder auf der Schulter zu präsentieren. Und dieses schlechte Gewissen macht sie angreifbar. Wer gute Augen hat kann verfolgen, dass sich ihre Haarspitzen im leichten Rot färben. Kali hört also zu und wartet nur darauf auszubrechen.
Liv Morgan:
Und das Isla sich nicht meldet kann auch nur die Ruhe vor dem Sturm sein. Die Alte hat so einen an der Kirsche, dass sie früher oder später angreifen wird . Vielleicht ja für dich eine Option im Kampf gegen Thekla oder Bobbi.
Da muss sie Lachen. Natürlich ist das nicht ernst gemeint. Aber mal über etwas lachen zu können wird die Anspannung lösen und auf andere Gedanken bringen. Natürlich ist die zur Stelle, wenn Fallon sie um Hilfe bitten würde. Ehrlich gesagt würde sie sogar alles fallen lassen, um zu helfen.
Liv Morgan:
Ok, wenn du doch mal Hilfe brauchst, dann zögern nicht zu fragen. Ich will es dann auch mit Bobbi, Thekla oder Rhea aufnehmen.
Drew spürte, das Liv seine Worte nicht wirklich positiv annahm. Sie hatte schon öfters Drews Ansichtsweise, das sie das Gold ebenfalls verdient hatte, kritisiert. Aber der Schotte blieb bei dieser Meinung. Nur weil Kali das Match bestreitet hatte, hieß das nicht, das Morgan sich auch als Siegerin sehen dürfte. Es würde wohl noch lange dauern, bis die Beiden bei dem Thema auf einer Wellenlänge stehen würden.
Noch bevor Drew etwas sagen konnte, kam ein Mitarbeiter der c2c kurz dazu und informierte den Schotten das sein Match als nächstes auf dem Plan stand. Der Schotte nickte dem Mitarbeiter zu und er wechselt kurz die Blicke mit Fallon und Liv.
Drew McIntyre
„Ich habe noch mein Match zu erledigen. Vielleicht können wir ja später noch was trinken gehen, wie wärs?“
Er lächelt Fallon, dann Liv an. Er legt kurz seinen Arm um seine Freundin und gibt dieser einen Kuss auf die Stirn. Die Tatsache, das der Mitarbeiter Drew kurz abgelenkt hatte, war auch der Grund, warum der Schotte die leichten, rötlichen Strähnen an den Haarspitzen Livs nicht erkannt hatte. Drew verabschiedet sich dann zur Gorilla Position.
Fallon sieht leise räuspernd zu Boden, als Drew seine Freundin auf die Stirn küsst. Nein, das braucht noch etwas bis ihr solche Zärtlichkeiten zwischen den Beiden nichts mehr ausmachen. Aber das ist auch okay! Es zieht Henley nicht weiter runter und ist nur ein kurzer Moment, der sie irritiert. Kurz darauf kann sie den Schotten anlächeln und ihm non-verbal andeuten, dass sie ihm viel Glück für das Match wünscht. Auch wenn der Brooklyn Brawler kein Problem für den ehemaligen World Champion darstellen sollte. Zudem nickt sie, als Drew meint, sie könnten ja später noch zusammen was trinken gehen. Dann ist die Brünette alleine mit Liv.
Fallon Henley: Ich weiß es wirklich zu schätzen, dass du mir weiterhin helfen willst. Ich komme darauf zurück, versprochen! So wie du...ich meine, wie ihr auch bei mir jederzeit anklopfen könnt. Nur bei Bobbi brauch' ich da wirklich keine Hilfe...schätze ich! Wenn es gut läuft, wovon ich gerade ausgehe, kann ich mit ihr Frieden schließen!
Sicherheitshalber erwähnt Fallon nochmals, dass sie kein Problem mehr bei Bobbi Tyler sieht. Bei ihrem aktuellen Vorhaben wäre es fast schon fatal, wenn Liv, in der Annahme Henley zu helfen, die blonde Britin konfrontieren würde.
Fallon Henley: Und was Isla angeht...joa, bei der ist es vielleicht so wie bei mir mit Rhea. Ist verschwunden und man weiß nicht, was Sache ist. Aber ich mache es so, dass ich mein Leben weiterlebe und mich auf die Dinge konzentriere, die präsent sind und dann...
Plötzlich hält das Country Girl inne und hält ihren Kopf leicht schief. Vielleicht liegt es an den Lichtverhältnissen hier...aber Liv's Haare haben so einen leichten, rötlichen Schimmer! Oder einfach nur eine Einbildung? Jedenfalls wäre das bei der Championesse kein gutes Omen.
Fallon Henley: Liv? Alles ok?
Das Fallon alles in Griff hatte, klingt gut. Genauso hat es sich Liv für sie gewünscht. Sie sollte eben nur wissen, dass die Jerseyanerin immer für sie da ist, wenn sie Hilfe oder etwas anderes brauchte. Deshalb bestätigt sie auch nur mit einem einfachen...
Liv Morgan:
Okay!
Aber Fallon ist nicht um sonst beunruhigt um den Zustand der Blondine. Ihr Haar nimmt immer mehr einen rötlichen Stich an. Das bedeutet, Kali übernimmt immer mehr das Zepter. Gerade jetzt, wo Drew zu seinem Match gegangen ist. Zufall? Oder bewusst von Kali? Ihr Gesichtsausdruck wird jedenfalls düster. Ihre Mundwinkeln fallen nach unten. Ihren Kopt legt sie leicht schief.
Kali:
Naaaw...die Arme Fallon wird gehänselt.
Aufgrund den Worten formt Kali eine Schmolllippe. Das ganze Mitleid natürlich gespielt, was man auch an ihrer Stimmlage entnehmen kann.
Kali:
Die Welt ist so, weil ihr euch immer alles gefallen lasst! Drew hingegen werde ich schon umpolen. Es dauert nicht mehr lange und seine böse Seite konnt zum Vorschein. Es wird Zeit, dass er akzeptiert, wer er ist.
Okay, leider doch keine Einbildung! Fallon braucht ein paar Sekunden, bis sie begreift, dass Kali vor ihr steht. Es ist nicht das erste Mal, dass sie alleine mit der Rothaarigen zu tun hat. Dennoch komisch ohne die Anwesenheit von Drew. Henley schielt einmal über ihre Schulter...aber der Schotte ist schon weg! Außerdem muss er sich um sein Match kümmern. Heißt, dass das Country Girl sich alleine mit dieser gefährlichen Frau herumschlagen muss.
Fallon Henley: Drew weiß schon, wer er ist. Spar' dir da die Mühe, Kali!
So sicher, wie sie sich gibt, ist die Brünette nicht. Kali's Macht und Einfluss zu unterschätzen wäre töricht. Fallon hat zwar genug Vertrauen in den Schotten, dass er die Dunkelheit in seiner Seele unter Kontrolle hat. Dennoch sollte er das wohl wissen.
Fallon Henley: Egal was du vorhast...du wirst damit nicht durchkommen! Und jetzt lass' mich wieder mit Liv reden.
Bekommt Morgan eigentlich mit, wenn Kali etwas macht und sagt? Das weiß das Country Girl nicht. Auch deswegen möchte sie gleich wieder mit der Jersey Rose sprechen.
Ein düsteres aber leises Lachen geht Kali über die Lippen. Ihre Augen funkeln dabei böse.
Kali:
Lass' mich wieder mit Liv reden
Spricht sie die Worte von Fallon nach. In einem Ton, wo sie sich über sie lustig macht. Anschließend schüttelt sie mit dem Kopf. So doll, dass ihre Haare mit schwenken. Ihre Blicke mustern das Landei genau.
Kali:
Liv...schläft. und bald wird sie ein Dornröschenschlaf abhalten. Sie weiß es nur noch nicht. Und Drew wird versuchen es zu verhindern. Und währenddessen werde ich aus ihm eine Killermaschine machen. Ohne...das er es merkt. Und nun Lauf zu ihm und petze wie ein kleines Mädchen. Es spielt keine Rolle. Es wird geschehen...so oder so. Weil er blind ist vor Liebe...für Liv. Er wird nicht anders können.
Ein breites Grinsen formt sich auf ihren Lippen, bevor sie sich abdreht. Fallon lässt sie in Ruhe. Mit ihr hat sie keine Pläne. Zumindest nicht solange sie sich nicht einmischen oder gefährlich wird. Vielleicht möchte sie sogar, dass die Brünette mit dem Schotten darüber redet. Umso interessanter wird das ganze für die Rothaarige. Schließlich geht sie dann.
Fallon Henley bleibt geschockt zurück! Ist das gerade wirklich so passiert? Ja, ist es! Kali scheint stärker und gefährlicher geworden zu sein, als man es gedacht hat. Und ja, die Drohung ist natürlich ernst zu nehmen. Es bleibt dabei, dass die Brünette ihren Ex-Freund als gefestigt genug ansieht. Nichtsdestotrotz wäre es nicht verkehrt mit McIntyre zu reden und ihn zu warnen. Wie Kali selbst gesagt hat...Drew ist blind vor Liebe für Liv. Jetzt ist es schwierig, da der Schotte in den Ring steigt. Und danach wird es gleich die Nähe zu Liv suchen. Am besten sollte Fallon ihn in einem Vieraugen Gespräch haben. Wie und wann sie das hinbekommt muss man sehen. Sichtlich durcheinander sammelt sich die Amerikanerin, bevor sie selbst weggeht. Fade off.
Der Hammerstein Ballroom lag im Schatten der grauen New Yorker Wolken, als der schwarze SUV auf dem abgesperrten Parking Lot der Arena vorfuhr. Es war genau eine Woche nach den Ereignissen am Strand von Playa del Rey. Eine Woche, in der die Wrestling-Welt gerätselt hatte, wie es mit The Man weitergehen würde. Die schweren Autotüren öffneten sich und als Erstes traten Beckys rustikale, schwarze Designer-Boots auf den Asphalt. Sie trug einen knöchellangen, tiefschwarzen Pelzmantel, der schwer auf ihren Schultern lag. Sowie eine große, tiefdunkle Sonnenbrille, die jede Regung in ihren Augen komplett verbarg. Doch das auffälligste Accessoire ruhte auf ihrer linken Schulter: der weiße Gürtel der Shine Championesse, der im fahlen Licht des Parkplatzes kalt reflektierte. Sie war allein gereist. Allen Widrigkeiten zum Trotz und gegen Seth’ ausdrückliche Bitte.
Hinter den Absperrgittern drängten sich sofort die Fans. „Becky! Becky!”-Rufe keimten auf und die ersten Blitzlichter der Smartphones flackerten, während die zahlreichen Fans ihr Bilder, Plakate oder Shirts entgegen reckten, nur um eine Unterschrift zu ergattern. Doch Becky würdigte sie keines Blickes. Sie ging mit langsamen, fast mechanischen Schritten vorwärts. Die Unsicherheit, die sie auch in all den Tagen nach den ungelösten Worten vom Strand von Playa del Rey, lasteten weiterhin schwer auf ihr. Manche würden es als Sturheit abstempeln, doch für Becky war es essentiell, in Einklang zu sein mit den Menschen, die ihr am wichtigsten waren. Doch diese musste sie jetzt abermals zurücklassen. Trotz der wohligen Temperaturen, fühlte es sich für sie mental eisig an und wurde zu einer dicken unsichtbaren Mauer.
Neben den Fans hatten sich auch einige Reporter formiert, die ihre Mikrofone über die Absperrung streckten. Und ganz vorne, mit einem hämischen, arroganten Lächeln im Gesicht, stand sie Lilith Clarkson. Clarkson war berüchtigt. Seit Beckys ersten Tag in der Company hatte sie jede Gelegenheit genutzt, um Gift gegen die Irin zu spritzen, ihre Erfolge kleinzureden und sie in Interviews bloßzustellen. Für Lilith war Becky keine Heldin, sondern eine egoistische Kunstfigur. Und heute roch sie Blut.
Lilith Clarkson: "Becky! Becky, ein Wort für die Kameras und meinen nächsten Bestseller-Artikel über dich!"
Rief Clarkson mit ihrer schrillen, fordernden Stimme und drängte sich vor die anderen Reporter. Dieser zynische Unterton ließ bereits erahnen, wes Geistes Kind sie war.
Lilith Clarkson: "Die Gerüchteküche brodelt, Becky! Man hört, dein Ausflug nach Berlin war der Anfang vom Ende. Skye Blue soll dir deinen gesamten Verstand geraubt haben? Stimmt es, dass deine Ehe auch weiterhin in Scherben liegt, weil du das Chaos in den Hallen wichtiger findest als dein Kind am Strand?"
Einige Fans buhten Clarkson aus, doch die Reporterin dachte gar nicht daran aufzuhören. Sie genoss die Provokation. Und Clarkson legte nach, während Becky genau zwei Meter vor ihr stehen blieb.
Lilith Clarkson: "Schau dich doch an, Becky! Du versteckst dich hinter dieser Brille und dem Pelz. Wo ist The Man? Bist du nur noch eine seelenlose Hülle, die Angst hat, Skye heute Abend in die Augen zu blicken? Oder trachtest du irgendwelchen Träumen hinterher?"
In Beckys Innerem zog sich alles zusammen. Die Worte über ihre Familie, über Roux, über Seth, sie trafen genau die Wunden, die in Playa del Rey aufgerissen worden waren. Das Kichern von Skye schien für einen Moment in ihren Ohren widerzuhallen. Es brodelte in ihr, ein heißer, zerstörerischer Vulkan aus purer Aggression. Jede Faser ihres Körpers schrie danach, das Mikrofon zu packen und es Clarkson ins Gesicht zu rammen. Doch Becky bewegte sich nicht. Kein Zucken in den Gesichtsmuskeln. Keine erhobene Hand.
Langsam, fast schon rituell, hob Becky die rechte Hand. Mit zwei Fingern griff sie an den Rahmen ihrer großen, dunklen Sonnenbrille und schob sie Zentimeter für Zentimeter nach unten, bis sie knapp auf ihrer Nasenspitze saß. Zum ersten Mal gab sie den Blick auf ihre Augen frei. Und da war dieses irische Feuer zu sehen, nur etwas anders. Kein Zorn, keine Tränen der Frustration, keine Wut. Es war die absolute, bodenlose Leere, die sie seit Berlin in sich trug, sofern nicht Seth um sie herum war. Ein Blick, so eiskalt und tot, als würde man in ein tiefes, schwarzes Loch starren. Es kam zu einem abrupten Stare Down. Die gesamte Geräuschkulisse auf dem Parkplatz schien augenblicklich zu ersterben. Die Fans schwiegen, die anderen Reporter hielten den Atem an.
Becky sagte kein einziges Wort. Sie atmete nicht mal schwer. Sie fixierte Lilith Clarkson einfach nur mit diesem leeren, unheimlichen Blick. Es war die Aura einer Frau, die nichts mehr zu verlieren hatte. Einer Frau, die bereit war, jeden zu vernichten, der ihr zu nahe kam, nicht aus sportlichem Ehrgeiz, sondern aus purem Überlebensinstinkt.
Clarkson wollte gerade zu einer weiteren Frage ansetzen, doch die Worte blieben ihr im Halse stecken. Das hämische Lächeln der Reporterin gefror. Sie blickte in Beckys Augen und die Farbe wich langsam aus ihrem Gesicht. Lilith Clarkson hatte in ihrer Karriere viele wütende Wrestler erlebt, aber das hier… das hier war kein Work. Das war gefährlich. Sie spürte physisch die Bedrohung, die von der Championesse ausging.
Lilith Clarkson: "I… Ich… Ich werde dich schon noch dazu bringen, einen Schritt zu weit zu gehen. So wie du es in Los Angeles getan hast und dann… dann werde ich es ausschlachten, bis du am Boden bist!"
Unbewusst machte Clarkson trotz aller Drohungen einen kleinen Schritt nach hinten, weg vom Absperrgitter. Das Mikrofon in ihrer Hand sank um ein paar Zentimeter. Sie schluckte schwer. In diesem Moment begriff die Reporterin mit absoluter Klarheit: Mit dieser Becky Lynch durfte man sich nicht anlegen. Nicht heute. Nicht, wenn man unbeschadet aus Manhattan herauskommen wollte.
Becky registrierte das Zurückweichen ihrer Erzfeindin mit einer winzigen, fast unsichtbaren Regung ihrer Mundwinkel. Ein Hauch von dunkler Zufriedenheit. Ohne ein Wort zu verschwenden, schob sie die Sonnenbrille mit einer flüssigen Bewegung wieder nach oben, sodass ihre Augen hinter dem dunklen Glas verschwanden. Sie rückte den Shine-Titel auf ihrer Schulter zurecht, drehte sich um und ging mit ruhigen, schweren Schritten weiter auf den Backstage-Eingang zu. Zurück blieb eine eingeschüchterte Lilith Clarkson und eine schweigende Menge, die gerade Zeuge davon geworden war, dass The Man vielleicht leiser geworden war… aber gefährlicher als je zuvor.
OPENER
SINGLES MATCH
Drew McIntyre vs. Brooklyn Brawler
![[Bild: brookdrew.png]](https://i.ibb.co/RkDqdStJ/brookdrew.png)
Writer: Michi
Der Brooklyn Brawler befindet sich bereits im Ring
Die Halle wird leicht verdunkelt und durch diese Dunkelheit erklingt das Geräusch von aufeinanderprallendem Metall...wie Schwerter, welche sich gerade duellieren. Für die Fans in der Arena ist klar, was das bedeutet...
Matthew Rehwoldt: "Making his way to the Ring... from Ayr, Ayrshire, Scotland... weighing in at 275 pounds...The scottish Warriorrrrr... DREWWWW MMMCINTYREEEEEE!"
![[Bild: drewent1.png]](https://c2c-wrestling.com/4images/data/media/1356/drewent1.png)
Mit Erscheinen des Schotten kann man die Fans jubeln hören. Sie sind überwiegend positiv auf McIntyre eingestimmt und er lässt dies auch auf der Stage kurz auf sich wirken. Einige Schritte weiter auf der Stage nimmt er seine erste Pose ein und ein Flammenmeer strömt aus dem Boden hervor, welches das Feuer in dem Herzen eines kämpfenden Schotten symbolisiert. Er saugt diesen Moment auf und setzt seinen Weg, begleitet von dem Feuer, auf der Stage fort. Bereit für den Kampf, welcher im Ring wartet.
![[Bild: drewent4.png]](https://c2c-wrestling.com/4images/data/media/1356/drewent4.png)
Mit eisernen Blick auf den Ring gerichtet, wird der Weg fortgesetzt. Man sieht Ihm an, das er bereit ist, bereit seinen Gegner nach Claymore Country zu schicken. Über die Ringtreppe wird der Ring betreten, ein kurzer Blick durch die Fanreihen und er erklimmt die Ringecke und lässt die Fans erneut lauter jubeln.
![[Bild: drewent5.png]](https://c2c-wrestling.com/4images/data/media/1356/drewent5.png)
Kurz darauf fixiert sein Blick seinen Gegner erneut und stellt Ihm sich mit Abstand gegenüber. Ein prüfender Blick folgt, während er darauf wartet, das der Ref endlich den Gong ertönen lässt. Der innere Psychopath ist bereit für die Schlacht.
Warnung! Spoiler!
Nur eine Woche ist vergangen, seit die wiedervereinte Bloodline im Bronx General Post Office ein unmissverständliches Zeichen gesetzt hat. Roman Reigns machte klar, dass sein Krieg mit Kenny Omega noch lange nicht beendet ist, während Jimmy und Jey Uso im Main Event eindrucksvoll bewiesen, dass sie auch nach ihrer jedervereinigung noch immer zu den gefährlichsten Tag Teams im gesamten Coast 2 Coast Wrestling gehören doch die Ereignisse der vergangenen Wochen haben gezeigt, dass sich das Machtgefüge innerhalb der Company grundlegend verändert. Kenny Omega trägt weiterhin den World Heavyweight Championship um seine Hüften und behauptet unnachgiebig, den Tribal Chief endgültig hinter sich gelassen zu haben. Roman Reigns hingegen weigert sich, diese Realität anzuerkennen. Für den Tribal Chief war ABSOLUTION X DAMNATION lediglich eine verlorene Schlacht nicht das Ende eines Krieges. Die Spannungen zwischen beiden Männern nehmen mit jeder Woche weiter zu. Heute Abend kehrt Coast 2 Coast Wrestling erneut nach New York City zurück. Diesmal öffnet der legendäre Hammerstein Ballroom seine Türen für eine weitere hochkarätige Ausgabe von c2c LIVE.
Die traditionsreiche Arena gilt seit Jahrzehnten als einer der lautesten Wrestling-Schauplätze der Welt. Bereits Stunden vor Beginn der Veranstaltung haben sich unzählige Fans rund um das Gebäude versammelt. Überall werden Shirts der Bloodline, Kenny Omega, LA Knight und vieler weiterer Superstars getragen. Kamerateams fangen die ausgelassene Stimmung ein, während die Fans leidenschaftlich über die Entwicklungen der vergangenen Wochen diskutieren. Im Inneren des Hammerstein Ballrooms herrscht eine einzigartige Atmosphäre. Backstage herrscht reger Betrieb. Kameras begleiten Wrestler auf ihrem Weg durch die Gänge. Offizielle besprechen letzte Details mit Produzenten und überall liegt eine spürbare Anspannung in der Luft. Jeder weiß, dass eine einzige Nacht in Coast 2 Coast Wrestling Karrieren verändern kann. Welche Auswirkungen wird der immer weiter eskalierende Konflikt zwischen Roman Reigns und Kenny Omega heute haben? Werden Jimmy und Jey Uso ihren gemeinsamen Erfolg fortsetzen? Und welche Überraschungen hält diese Ausgabe von c2c LIVE noch bereit? Während aus der Arena noch immer die Geräuschkulisse der Fans durch die Gänge hallt, wirkt der Backstagebereich deutlich ruhiger. Techniker eilen mit Kabeln und Monitoren durch die Flure, Produktionsmitarbeiter sprechen über Headsets letzte Abläufe ab und vereinzelt laufen Wrestler an den Kameras vorbei. Dann fängt die Kamera eine bekannte Gestalt ein... "The Wiseman" Paul Heyman.
Ein hörbares Raunen geht durch die Halle. Der Wiseman schreitet mit gewohnt ruhigen, kontrollierten Schritten durch einen der langen Korridore. Sein maßgeschneiderter dunkler Anzug sitzt wie immer perfekt. Die rote Krawatte ist akkurat gebunden, seine Schuhe glänzen im Licht der Neonröhren und in seiner linken Hand hält er sein Smartphone, während die rechte den Saum seines Jacketts festhält. Heymans Gesichtsausdruck verrät kaum Emotionen... Arrogantes Grinsen und keine provokante Mimik. Heute wirkt der Wiseman vollkommen fokussiert. Immer wieder blickt er auf sein Handy, tippt einige Nachrichten und steckt es anschließend wieder in die Innentasche seines Jacketts. Die Kamera begleitet ihn weiter. Mitarbeiter, die ihm entgegenkommen, bleiben automatisch stehen und machen Platz. Niemand spricht ihn an. Niemand wagt es, seinen Weg zu blockieren. Ein Produktionsassistent nickt ihm respektvoll zu und Heyman erwidert die Geste lediglich mit einem kaum wahrnehmbaren Nicken, ohne sein Tempo auch nur ansatzweise zu verändern.
Pat McAfee
"Paul Heyman scheint heute Abend einiges vor zu haben."
Wade Barrett
"Immer wenn dieser Mann so zielstrebig unterwegs ist, bedeutet das meistens Ärger für irgendjemanden."
Heyman biegt schließlich um eine Ecke... Die Kamera folgt ihm dicht... An den Wänden hängen Namensschilder der verschiedenen Umkleiden des c2c-Rosters... Er passiert mehrere Türen. Medical... Officials... Production Office... Locker Room... doch keine davon scheint sein Ziel zu sein. Er läuft unbeirrt weiter und schließlich bleibt er vor einer schlichten schwarzen Tür stehen. Auf dem silbernen Namensschild steht in großen roten Buchstaben... THE BLOODLINE Die Zuschauer in der Halle reagieren sofort mit gemischten Reaktionen... lautstarke Buhrufe vermischen sich mit vereinzelten Jubelrufen. Heyman betrachtet das Schild einen kurzen Moment. Ein fast zufriedenes Lächeln huscht über sein Gesicht. Er richtet noch einmal seine Krawatte, streicht mit der Hand über den Ärmel seines Jacketts und atmet ruhig aus langsam hebt er seine rechte Hand und klopft mit drei ruhige, kontrollierte Schläge gegen die Tür und Heyman wartet geduldig. Die Spannung steigt, während die Kamera auf der verschlossenen Umkleidentür verweilt... Das Schloss wird entriegelt und die schwere Tür öffnet sich Zentimeter für Zentimeter. Sofort richtet sich die Kamera aus und fängt den Innenraum der Umkleide ein. Ein lautes Raunen geht durch den Hammerstein Ballroom. Die Bloodline-Umkleide unterscheidet sich deutlich von den gewöhnlichen Locker Rooms der übrigen Superstars. Der Raum wirkt luxuriös und elegant. Dunkle Holzwände, indirekte Beleuchtung und mehrere große LED-Bildschirme verleihen der Umkleide beinahe den Charakter einer privaten Lounge. In einer Ecke stehen gekühlte Getränke bereit, auf einem massiven Holztisch liegt ein Handy und mehrere Bildschirme zeigen Livebilder der laufenden Show. Im Mittelpunkt des Raumes befindet sich jedoch ein großes, tiefschwarzes Ledersofa und genau dort sitzt... "Tribal Chief" Roman Reigns
Sofort branden in der Arena laute Buhrufe und Jubelrufe zugleich auf. Roman Reigns sitzt vollkommen entspannt auf dem Sofa. Die Beine leicht auseinander und die Ellbogen ruhen auf den Oberschenkeln. Die Hände sind ineinander verschränkt. Er trägt eine schwarze Jeans, dunkle Boots und einen schwarzen Hoodie, dessen Ärmel leicht nach oben geschoben sind. Seine langen schwarzen Haare sind zu einem sauberen Dutt gebunden. Der Blick ist vollkommen regungslos. Kalt... berechnend... Er schaut nicht zur Tür und auch nicht einmal zur Kamera.
Paul Heyman überschreitet mit ruhigen, kontrollierten Schritten die Türschwelle der luxuriösen Bloodline-Umkleide. Kaum befindet er sich im Raum, bleibt er für einen kurzen Moment stehen. Die schwere Tür ist noch weit geöffnet und gibt den Blick auf den gesamten Raum frei. Das warme Licht der indirekten Beleuchtung spiegelt sich auf den dunklen Holzwänden wider, während mehrere große Monitore lautlos die laufende Ausgabe von c2c LIVE zeigen. Der Wiseman richtet sofort seine Aufmerksamkeit auf den Tribal Chief... langsam senkt er respektvoll den Kopf.
Paul Heyman
"Mein Tribal Chief."
Roman Reigns reagiert zunächst überhaupt nicht. Er sitzt weiterhin vollkommen ruhig auf dem tiefschwarzen Ledersofa. Seine Ellbogen ruhen auf den Oberschenkeln, die Hände sind ineinander verschränkt. Sein Blick bleibt auf einen der Monitore gerichtet, als hätte er Heymans Ankunft bereits Minuten zuvor erwartet. Erst nach einigen Sekunden hebt Roman langsam den Kopf. Seine Augen treffen auf Paul Heyman. Ein einziges, kaum wahrnehmbares Nicken mehr braucht es zwischen diesen beiden Männern nicht. Doch noch bevor Heyman einen weiteren Schritt auf Roman zugehen kann, richtet sich die Kamera auf zwei weitere bekannte Gesichter im Raum. Jimmy Uso erhebt sich grinsend von einem Ledersessel. Locker klopft er sich mit beiden Händen auf die Oberschenkel und richtet sein Bloodline-Shirt. Neben ihm steht auch Jey Uso auf. Im Gegensatz zu Jimmy wirkt Jey vollkommen fokussiert. Er trägt bereits sein komplettes Ringgear. Die Handgelenke sind sauber getaped und der Blick ist ernst und entschlossen. Für ihn scheint der Main Event bereits begonnen zu haben. Jey bleibt noch einen kurzen Moment stehen. Der Blick trifft den des Tribal Chiefs und zwischen beiden fällt kein einziges Wort. Dann nickt Jey langsam... kein Zeichen des Gehorsams oder der Unterordnung sondern das stille Einverständnis zweier Männer, die genau wissen, was heute Abend auf dem Spiel steht. Anschließend setzen sich beide Brüder gleichzeitig in Bewegung. Sie laufen direkt auf die geöffnete Tür zu. Paul Heyman tritt sofort respektvoll einen Schritt zur Seite und macht den beiden Platz. Jimmy passiert den Wiseman als Erster mit seinem typischen Grinsen klopft er Heyman leicht gegen den Oberarm.
Jimmy Uso
"Bis später, Wise Man... Nach unserem Sieg."
Heyman lächelt höflich.
Paul Heyman
"Daran habe ich keinen Zweifel."
Jey folgt unmittelbar hinter seinem Bruder. Er bleibt für einen kurzen Augenblick neben Heyman stehen. Die beiden wechseln lediglich einen kurzen Blick nur ein knappes, respektvolles Nicken. Dann tritt auch Jey hinaus auf den Flur. Die Kamera folgt den Usos aus der Umkleide. Im Hintergrund bleibt Roman Reigns weiterhin regungslos auf dem Sofa sitzen. Sein Blick richtet sich bereits wieder auf die Monitore, während Paul Heyman langsam die Tür hinter den Brüdern erreicht. Draußen im Gang bleiben Jimmy und Jey für einen kurzen Moment stehen. Jimmy atmet tief durch und lockert seine Schultern. Aus der Arena dringen inzwischen deutlich hörbare Fanrufe bis in den Backstagebereich. "YEET! YEET! YEET!" Jimmy grinst breit.
Jimmy Uso
"Hörst du das, Uce? New York ist bereit."
Jey blickt den langen Flur hinunter in Richtung Gorilla Position und sein Gesicht bleibt ernst. Die Rufe der Fans scheinen ihn nicht abzulenken sie machen seinen Fokus nur noch größer. Langsam greift er nach der Türklinke und mit einer ruhigen Bewegung zieht er die schwere Tür hinter sich zu. Das Schloss fällt hörbar ins Schloss. Entschlossen marschieren die Usos den langen Korridor entlang. Mitarbeiter und Offizielle treten automatisch zur Seite, sobald die beiden Brüder näherkommen. Niemand wagt es, sie aufzuhalten oder anzusprechen doch plötzlich...
...bleiben die Usos stehen, als würde Etwas oder Jemand ihren derzeitigen Weg dann doch tatsächlich versperren. Die Kamera beginnt dann auch langsam umzuschwenken und man kann dann den amtierenden EastCoast Champion, Jon Moxley erkennen, der locker an der Wand gelehnt auf seinem Smartphone tippelt. Erst Augenblicke später erkennt er im Augenwinkel, das die Usos neben ihm stehen. Er blickt die Beiden dann verwundert an.
Jon Moxley
"Verlangt ihr jetzt auch von mir, das ich euch den Weg freimache? Hier ist Platz genug, ihr müsst einfach nur die ein, zwei Meter an mir vorbeigehen."
Leicht ironisch kamen diese Worte aus seinem Mund und er wirkte recht gelassen, wenn man bedenkt, das er später noch ein Match vor sich hatte, wo er im Falle einer Niederlage dann die Company verlassen müsste. Aber dieses Match gegen Danhausen wollte er selber haben und das war dann wohl auch der Grund, warum er so locker war. Denn Heute hatte er die Chance, Danhausen auf immer aus seinem Leben zu streichen. Den Mann, der seit Wochen seine Nerven sehr stark strapazierte.
Beide hatten den Gang bereits fest im Blick, als plötzlich Jon Moxley scheinbar beiläufig seinen Kommentar fallen lässt. Für einen kurzen Augenblick sagt keiner der Brüder etwas. Jimmy dreht als Erster langsam den Kopf zu Jey und auf seinem Gesicht liegt ein ungläubiges Grinsen. Er hebt leicht die Augenbrauen... Jey erwidert den Blick seines Bruders auch er wirkt einen Moment überrascht. Es ist nicht Moxleys Anwesenheit, die ihn irritiert sondern vielmehr die Tatsache, dass der EastCoast Champion ausgerechnet jetzt anfängt, mit ihnen zu scherzen. Zwischen den Brüdern entsteht für einen Augenblick völlige Stille dann schüttelt Jimmy langsam den Kopf und lacht leise.
Jimmy Uso
"Hat er das gerade wirklich gesagt?"
Jey schnaubt kurz durch die Nase und blickt erneut zu Moxley und anschließend wieder zu Jimmy. Langsam verzieht sich sogar bei ihm ein leichtes Grinsen.
Jey Uso
"Ich glaub schon..."
Jimmy kratzt sich grinsend am Bart.
Jimmy Uso
"Uce... ich weiß gerade nicht, ob der Mann Spaß macht... oder ob der das wirklich ernst meint."
Jey verschränkt kurz die Arme vor der Brust und sein Blick bleibt auf Jon Moxley gerichtet. Der EastCoast Champion lehnt noch immer vollkommen entspannt an der Wand, als wäre gerade überhaupt nichts Besonderes passiert. Jey schüttelt langsam den Kopf...
Jey Uso
"Ich versuch gerade herauszufinden... ob er uns provozieren will... oder ob das einfach seine Art ist."
Jimmy nickt langsam.
Jimmy Uso
"Vielleicht beides aber Uce... ich glaub, der meint das tatsächlich ernst."
Jey lässt den Blick noch einmal über Moxley schweifen dann zuckt er leicht mit den Schultern. Ein kleines Grinsen huscht über sein Gesicht und guckt darauf fragend hinein.
Jon dagegen konzentriert sich zunächst weiter auf sein Smartphone, ehe er dieses dann wegsteckt und sein Blick zurück zu Jimmy und Jey geht. Für eine kurze Zeit sagt der Lunatic nichts. Ist Jon hier wirklich auf Krawall aus? So kurz vor seinem Match, wo es immerhin um seine Zukunft bei c2c ging? Wohl kaum. Eher war es einer dieser typischen Mox Scherze. Natürlich hat Jon Vergangenheit mit der Bloodline, aber das war auch: Vergangenheit. Roman war mitten im World Title Picture, während Jon sich mit einem Danhausen abgeben musste. Schließlich stößt sich Jon von der Wand ab und blickt zu Jimmy.
Jon Moxley
"Easy...ich suche keinen Stress. Eigentlich hätte ich gedacht, das man es heraushört. Also alles cool. Wie geht es Roman? Will der sich noch länger an Kenny versuchen?"[/u]
Für einen kurzen Augenblick herrscht völlige Stille im Flur. Man hört lediglich das entfernte Dröhnen der Fans aus der Arena und das hektische Treiben einiger Produktionsmitarbeiter, die sich bewusst im Hintergrund halten. Jimmy schaut erst zu seinem Bruder. Dann grinst er leicht und schüttelt den Kopf.
Jimmy Uso
"Uce... weißt du, was ich an dir mag? Du stellst Fragen, als würdest du die Antwort nicht längst kennen. Roman braucht keine Hilfe dabei, sich an Kenny zu versuchen. Kenny ist derjenige, der jede Woche hofft, dass Roman endlich aufgibt. Aber unser Tribal Chief? Der gibt gar nichts auf. Der wartet und wenn der richtige Moment kommt... nimmt er sich einfach zurück, was ihm gehört."
Jey nickt zustimmend. Sein Blick bleibt ernst auf Moxley gerichtet...
Jey Uso
"Du kennst Roman, Mox. Du weißt ganz genau, dass Niederlagen ihn nicht brechen. Sie machen ihn nur gefährlicher. Aber du solltest di heute weniger Gedanken um Kenny machen... lieber mehr um dich selbst... Uce. Du hast heute Abend ein Match, bei dem mehr auf dem Spiel steht als irgendein Titel. Wenn du verlierst... bist du weg. Keine Schlachten gegen Danhausen mehr. Keine verrückten Prügeleien... Gar nichts."
Jimmy klopft Moxley freundschaftlich gegen die Schulter.
Jimmy Uso
"Also verschwende deine Energie nicht damit, dir Sorgen um den Tribal Chief zu machen. Der kümmert sich um seine Angelegenheiten. Du solltest lieber dafür sorgen, dass du nach heute Abend überhaupt noch Teil dieser Company bist. Wir meinen das nicht mal respektlos. Im Gegenteil... wir hoffen, du schaffst's. Denn wenn selbst einer wie Jon Moxley an Danhausen scheitert... dann wird's langsam echt peinlich für das ganze Locker Room."
Jimmy geht sich durch den Bart verliert aber nicht den Blick zu Moxley. Dieser wirkte einfach viel zu locker wenn es um sein heutiges Match ging. Das die Usos sogar dafür sind, das lieber Jon das Match gewinnt als Danhausen, zeigt deutlich, das Danhausen nicht unbedingt viel Ernsthaftigkeit ausstrahlt. Geht es nach Jon, muss der sich schon viel zu lange mit diesem Creep auseinandersetzen.
Jon Moxley
"Ich bedanke mich dafür, das ihr es genau so seht wie Ich. Danhausen ist wie eine Kakerlake. Egal was du machst, sie kommt immer wieder und lächelt dir fies ins Gesicht, weil du es nicht geschafft hast, das Viech ins Jenseits zu befördern. Daher werde ich später alles tun, um Danhausen endlich aus meinem Leben zu kicken. Ich bleibe hier, gehe den Leuten weiter auf den Sack und Danhausen kanns eine Koffer packen...Ich vermute das wäre für uns alle die wohl beste Möglichkeit, habe ich Recht?"[/u]
Mox wirkte nun tatsächlich sehr zielstrebig. Aber konnte man es ihm verübeln? Das er von Danhausen genervt war, war kein Geheimnis und er wäre der glücklichste Mensch bei c2c wenn er den "Parasiten" Danhausen endlich aus seinem Kopf bekommen würde. Natürlich könnte er dem Creep den Titel einfach wieder so überlassen denn dann wäre Jon womöglich frei...aber diesen Wunsch wollte der Lunatic Danhausen nicht machen.
Jey hört sich Moxleys Worte aufmerksam bis zum Ende an. Während Jon spricht, verändert sich sein Gesichtsausdruck kaum. Er verschränkt erneut die Arme vor der Brust und mustert den EastCoast Champion einen langen Moment schweigend. Es wirkt beinahe so, als würde er jedes einzelne Wort abwägen. Jimmy schaut zwischen den beiden hin und her, entscheidet sich diesmal jedoch bewusst dafür, seinem Bruder den Vortritt zu lassen. Jey atmet einmal ruhig durch.
Jey Uso
Weißt du, Mox... genau deshalb hab ich dich immer respektiert. Nicht weil du laut bist oder du dir irgendeinen Spitznamen gibst oder jedem beweisen musst, wie verrückt du bist... sondern weil ich dir abkaufe, dass du das glaubst, was du gerade gesagt hast. Ich seh's dir an. Du hast Danhausen satt. Nicht erst seit letzter Woche... nicht erst seit dem letzten Match. Seit Monaten hängt der Typ an dir wie ein Schatten und egal wie oft du ihn wegstößt... er taucht wieder auf. Also ja... ich versteh, warum du ihn loswerden willst."
Er macht einen langsamen Schritt nach vorne und sein Blick bleibt fest auf Jon gerichtet. Für einen kurzen Augenblick senkt Jey den Blick auf den EastCoast Championship.
Jey Uso
"Also ja... ich versteh, warum du ihn loswerden willst. Aber da unterscheiden wir beide uns. Du redest davon, endlich Ruhe zu haben. Du willst den Parasiten loswerden... und willst weitermachen. Die Bloodline denkt nicht so. Wir suchen keine Ruhe... wir suchen keine einfachen Wege... wir beenden Dinge erst dann, wenn niemand mehr daran zweifelt, wer am Ende über allen steht. Roman interessiert sich nicht dafür, Kenny Omega einfach nur zu schlagen. Er will, dass Kenny irgendwann selbst einsieht, dass dieser Titel nie wirklich ihm gehört hat. Das ist der Unterschied. Unser Tribal Chief denkt nicht von Woche zu Woche. Er denkt Monate voraus. Manchmal sogar Jahre. Deshalb macht ihn eine Niederlage gefährlicher als jeden anderen Mann in dieser Company."
Er richtet seine Aufmerksamkeit wieder vollständig auf Moxley.
Jey Uso
"Und was dich betrifft... Ich hoffe sogar, dass du heute gewinnst. Du bist unbequem und du kannst jedem auf die Nerven. Du schlägst dich mit jedem, der dir schief kommt. Aber verwechsel eins nicht... Nur weil wir wollen, dass Danhausen verschwindet... heißt das nicht, dass wir glauben, du hast schon gewonnen."
Jey tritt noch einen halben Schritt näher.
Jey Uso
"Du redest über Kakerlaken... die überleben alles vielleicht ist genau das dein Problem. Vielleicht glaubst du schon viel zu lange, dass Danhausen nur irgendein lästiger Typ ist. Wenn du ihn unterschätzt... Dann packst am Ende vielleicht nicht Danhausen seine Koffer... sondern du deine eigenen."
Jon war kurz amüsiert, das Jey hier noch mal die Bloodline erwähnt, obwohl Jon nicht vor hatte, sich erneut mit dieser auseinanderzusetzen. Jey war schon immer mehr der etwas aggressivere der Usos, dabei ging von Jon keine Gefahr aus. Er hatte seine Schlacht gegen Roman gehabt und somit war das Thema für Ihn erledigt. Allerdings war es zumindest ein Pluspunkt, das man sich beim Thema Danhausen einig war, mehr oder weniger.
Jon Moxley
"Glaube mir. Ich werde nachher siegreich über Danhausen stehen und ihn höchstpersönlich vor die Tür werfen. Und dann kann ich mein Leben in Ruhe weiterleben, ohne das mir Jemand auf die Nerven geht. Aber entschuldigt mich jetzt bitte. Ich habe noch etwas zu erledigen bevor ich Danhausens Karriere beende. Schönen Gruß an Roman."[/u]
Mit diesen Worten verabschiedet sich Jon dann auch und verlässt schnell das Bild. Die Kamera bleibt noch kurz auf den Usos hängen dabei bis sie darauf wieder zu den Kommentatoren schaltet.
Kurz wird der Bildschirm pechschwarz. Auch wenn es sich für den aufgeregten Zuschauer, der mehr von der heißen Action erleben möchte, wie eine halbe Ewigkeit anfühlt sind es vielleicht maximal zwei Sekunden, bis Farbe zurück auf den Bildschirm findet. Ein recht kahler Hintergrund, hauptsächlich in weiß, erstreckt sich vor uns. Mittig ist ein brauner Stuhl mit rötlicher Polsterung platziert. Wie verstreichen ein paar Sekunden, bis jemand ins Bild tritt. Ein Mann, der zu den großen Fan Lieblingen in der c2c gehört. Ein Mann, der sich selbst den „Megastar“ nennt und den Ausdruck „Yeah“ liebt – LA Knight! Gewohnt in Shirt, Weste und Jeans setzt sich der Amerikaner auf die Sitzgelegenheit. Auf seiner Nase sitzt noch eine kreisrunde Sonnenbrille, die er sich aber gleich abnimmt und in einer Tasche seiner Weste verschwinden lässt. Stoisch blickend, wie man ihn kennt, fährt sich LA einmal über das bärtige Kinn, bevor er loslegt.
LA Knight: Lemme talk to ya! Gut, ihr wollt meine Meinung zu Kenny Omega wissen? Nun…ich habe nie ein Geheimnis darauf gemacht, dass ich ihn eher für einen Clown halte! Jemand, der in den unpassendsten Momenten dumme Witze reißt und auf den ersten Blick nichts ernst zu nehmen scheint. Solche Leute kann ich normalerweise nicht ab. Aber…auf den zweiten Blick…respektiere ich den Athleten und den Wrestler mit dem Namen Kenny Omega! Wenn man seit vielen Jahren so ein weltweites Phänomen in der Wrestling Community ist, kann man nicht so viel falsch machen! Wenn man ein neunfacher Champion in der Liga und der amtierende King of the Ring ist…dann macht man nicht so viel falsch! So wenig ich mir seiner äußerlichen Fassade etwas anfangen kann…die inneren Werte von Kenny sagen mir zu! Yeah! Darum war ich letzte Woche gerne sein Tag Team Partner und bin bereit auch weiterhin an seiner Seite gegen die Bloodline in den Krieg zu ziehen! Yeah!
Der Feind meines Feindes ist mein Freund! So haben LA Knight und Kenny Omega zueinander gefunden, obwohl es durchaus persönliche Differenzen gab oder auch noch gibt. Zumindest spricht LA hier dem Cleaner seinen Respekt aus. Kurz darauf verschwimmt das Bild und Knight ist, wie von Zauberhand, verschwunden. Dafür tritt nun eben jener Kenny Omgea ins Bild! Mit Shirt, Sakko und Jeans setzt er sich auf den gleichen Stuhl. Seinen World Title trägt er mit sich und legt ihn vorsichtig und behutsam auf seinem Schoß ab.
Kenny Omega: Waaaaas haaaaalte iiiiiiiiich vooooon…L…A…Kniiiight? Nun…er ist groß! Er nimmt das Leben vielleicht einen gewaltigen Tick zu ernst! Er hat ein exzellentes Aftershave! Und er hat einen Körper, der mich verzückt träumen lässt! Doch mal Butter bei die Fische…er ist einer der besten Wrestler, die ich hier gesehen habe! Monsieur la Knighté und meine bescheidene Persönlichkeit haben mehr gemeinsam, als es ihm bewusst und vielleicht auch lieb ist! Uns Beiden wurde oft gesagt, dass wir es nicht schaffen werden! Wir waren nie als die großen Stars und Posterboys vorgesehen! Ständig mussten wie die steinigen Wege nehmen, auf denen uns immer wieder Hindernisse vor die Füße geworfen wurden. Trotzdem sind wir unserem Traum gefolgt und haben es geschafft! Und jetzt haben wir Beide keinen Bock mehr auf den Bullshit der Bloodline! Tja, das führt zu unserer Vereinigung, die den Rahmen von allen bisherigen vereinigten Vereinigungen sprengen wird! Vergesst die Geburt der Mega Powers! Wir sind die Mega Mega Powers! Obwohl nein…die Super…Duper…üüüübertrieben heftigen…Mega…Mega…Powers!
Dabei hält Kenny seine Hände in die Luft, als würde er einen dementsprechenden Schriftzug vor sich sehen! Grinsend zwinkert der Canadian X einmal in die Kamera…und ist plötzlich, wie Knight vor ihm, wieder verschwunden. Einen Wimpernschlag später ist auch der Stuhl nicht mehr dort, wo er zuvor gesehen war. Dafür treten Kenny und Knight, von gegenüberliegenden Seiten, wieder ins Bild. Sie sehen sich ernst an…bis der Megastar eine Hand austreckt! Kenny zögert nicht lange und schlägt so kraftvoll ein, wie man es gefühlt zuletzt bei Arnold Schwarzenegger und Carl Weathers im „Predator“ Film gesehen hat. Zufrieden drehen sich die Männer in Richtung der Kamera…und symbolisieren so Einigkeit!
Kenny Omega: Bloodline…ich gratuliere! Ihr habt es geschafft, dass sich zwei der größten Stars, die nicht nur der Stachel in eurem Fleisch sind, sondern auch euer schlimmster Albtraum, zusammengetan haben! LA Knight und Kenny Omega sind nicht nur zwei Typen, die zu einem Zweckbündnis gezwungen werden! Nein, wir beide verfolgen einen gemeinsamen Plan…und zwar eure vorlauten Münder endlich zu stopfen! Oh, was letzte Woche angeht…Félicitations! Ihr seid ja so cool, dass ihr es nicht schafft ein Match zu gewinnen und euch selbst berührt, weil ihr danach in Überzahl uns fertig gemacht habt! Uuuhhh…wie dominaaant und kontrollierend!
Kenny lässt die Locken durch die Luft schweben und betont die letzten Worte, die gerne von Roman Reigns und Paul Heyman verwendet werden, mit übertrieben hoher Stimme.
Kenny Omega: Heute Abend schreiben wir eine andere Geschichte! Heute Abend zählt der Kampf Mann gegen Mann! Jimmy gegen den Megastar! Jey gegen die Best Bout Machine! Uso gegen die Kampfsau aus LA! Uso gegen den Bären aus Manitoba! Da sieht man, wer die Poser sind…und wer die wahren Main Event Guys!
Knight runzelt die Stirn und wirft dem Master of the Dark Hadou einen pikierten, seitlichen Blick zu. Kampfsau hat ihn auch noch keiner genannt! Aber schlussendlich nimmt er es hin! So lange sie ein Team bilden, wird Knight hier und da darüber hinwegsehen, wenn der Cleaner mal wieder seine fünf Minuten hat. Zumindest schweigt Kenny und überlässt ihm wieder das Feld.
LA Knight: The Usos…Jimmy…und vor allem Jey! Mister „Main Event“ Jey Uso! Yeet, mein Uce, huuh? Vor unserem Match bei Absolution X Damnation habe ich versprochen, dass ich im Falle einer Niederlage deine Hand schütteln werde und der Öffentlichkeit mitteile, dass du der bessere Mann bist! Aber dieses Versprechen hat keinen Bestand mehr! Nah Nah! Nach dem du mir wochenlang etwas davon erzählen wolltest, wie heldenhaft du doch nun bist und dich als moralische Instanz aufgespielt hast, weil ich dir das Match gegen Roman gekostet habe…kommt sowas? Du feierst dich für den Sieg und willst mir die letzten Wochen dafür eins reindrücken…aber dabei unterschlägst du ein wichtiges Detail! Was ist mit Jimmy? Warum erwähnst du nicht den Umstand, dass dein Bruder mich ablenken musste, damit du überhaupt eine Chance gegen LA Knight hast? Hm, komisch, oder? Wirkt fast so, als möchte Jey Uso vertuschen, dass es gar nicht so stark und mächtig ist, wie er uns ständig weismachen möchte. Yeah!
Der ehemalige Eli Drake bleckt die Zähne und kurz…ganz kurz…hat man das Gefühl so etwas wie ein Lächeln bei ihm erkennen zu können. Der World Champion hört ihm zu und nickt dabei einige Male.
Kenny Omega: Jey…ich denke, ich muss nicht noch einmal wiederholen, warum ich von dir enttäuscht bin! Du hättest, unabhängig vom Ergebnis, so viel aus dem Match gegen Roman machen können…und du entscheidest dich für die schlechteste Variante! Jajaja…ich weiß! Du hast dich freiwillig dazu entschieden und du gehst deinen Weg…Yeet hier…Uce da…tralalala! Aber zwei Sachen dazu…wenn du wirklich trotzdem so frei und unabhängig bist, warum hat dann Roman die ganze Zeit für dich gesprochen, als wir das letzte Mal alle im Ring standen? Warum hat er dich bevormundet? Also nicht, dass das etwas Überraschendes gewesen wäre! Aber ein Herr „Main Event“ kann doch für sich alleine reden…oder etwa nicht? Und außerdem…wenn du aus freien Stücken zur Bloodline zurückgekehrt bist muss man sich fragen…Meister Lampe…wie dumm bist du eigentlich?
Knight wirkt überrascht, als Kenny das so direkt ausspricht! Zeitgleich blitzen die Augen des Amerikaners amüsiert auf. LA genießt jedes Wort, das gegen Jey Uso gerichtet ist. Vor allem wenn es um Aussagen geht, die der Ex-Mann von Mercedes Mone so 1 zu 1 unterstreichen würde.
Kenny Omega: Du gehst freiwillig zu dem Mann zurück, der dich unterdrückt, die unten hält und keine Probleme hätte dich zu verletzen, wenn du ihm im Weg stehst? Wirklich? Und bitte…hört auf mit diesem „Ihr versteht nicht! Kenny du verstehst nicht!“! Oh motherfatherin‘ Blödsinn! Meine liebsten samoanischen Bordsteinschwälbchen…ich denke, moa versteht sehr gut! Er versteht sogar viel besser, als ihr es tut! Alleine seid ihr zu schwach, um in diesem Biz überleben zu können. Darum braucht ihr euch gegenseitig! Darum unterwirft sich Jey erneut, da sein Match gegen Reigns wohl die Peak seiner Karriere war und es jetzt nur noch abwärts geht! Jimmy wird eh nur immer der Bruder von Jey sein! Und Roman selbst? Oh…alleine verliert Roman seine Matches und versagt in den großen Momenten! So wie im King of the Ring Finale! So wie im letzten Match gegen Jon Moxley! So wie gegen mich bei Absolution X Damnation! Und ich brauche da auch keine Ausreden wie „Aber Bryan Keith“ oder „Was wäre, wenn es beim Single Match geblieben wäre?“. Nein…du hast verloren, Roman! Nicht weil ich Glück hatte…sondern weil ich einfach besser bin als du! Das war immer so…und wird immer so bleiben!
So und nicht anders! Zumindest sagt dies das Nicken von LA Knight aus, der seinem Partner voll und ganz zustimmt!
LA Knight: Usos…Paul Heyman…Roman Reigns…versteht uns nicht falsch! Wir wissen, welche Macht ihr zusammen seid! Wir wissen, welche schwere Hürde vor uns liegt. Aber Kenny Omega…LA Knight…wir sind bereit! Wir sind die, die euch stoppen und eure Fassade einreißen werden! Am Ende werdet ihr die Antwort auf DIE Frage kennen…Who’s Game is it? It’s LA Knight’s and…
Kurzer Blick zur Destiny Flower.
LA Knight: …and Kenny Omega’s Game! Yeah!
Punkt! Mit großen Augen blickt Knight in die Kamera und deutet in die Linse, was eine weitere, direkte Botschaft an die Bloodline ist. Kenny steht hinter ihm und klopft dem Dunkelhaarigen auf die Schulter. Sie drehen ab und gehen langsam davon. Die Mikros sind aber noch aufgedreht, so dass man weiterhin hören kann, was sie sagen.
LA Knight: Kenny? Auch wenn ich viel Vertrauen in uns habe…die Bloodline ist in der Überzahl! Das ist weiterhin ein Problem!
So ehrlich muss man sein. Man hat ja am letzten Montag gesehen was passiert, wenn Roman und die Usos an einem Strang ziehen.
Kenny Omega: Ich weiß! Aber…vielleicht habe ich da schon eine Lösung gefunden!
LA Knight: Achja?
Kenny Omega: Jap! Ich denke, es wird dir gefallen…
Mehr hören wir nicht mehr! Die Mikros werden abgeschaltet oder die Beiden sind einfach zu weit weg. Was Kenny Omega meint bleibt damit offen. Zumindest noch offen. Fade off.
MATCH 2
SINGLES MATCH
LA Knight vs. Jimmy Uso
![[Bild: jimmyyeah.png]](https://i.ibb.co/fV1Cp2T4/jimmyyeah.png)
Writer: ???
Pat McAfee: "Ladies and Gentlemen, als nächstes stehen sich zwei Männer gegenüber, die es bereits letzte Woche miteinander zu tun hatten…in einem Tag Team Match!“
Cathy Kelley: "Korrekt Pat! The Usos trafen auf Kenny Omega und LA Knight! Das Match endete im Chaos, bei dem sich der Tribal Chief Roman Reigns einmischte und damit die Dominanz der Bloodline unterstrich!“
Wade Barrett: "Als Resultat darauf haben wir heute zwei Single Matches! Später in der Show treffen Jey Uso und Kenny Omega aufeinander. Jetzt heißt es LA Knight gegen Jimmy Uso und dann…öhm…Leute? Was ist da los?“
Die Fans werden unruhig. Erst Gemurmel…Geschrei…und überraschte Ausrufe! Die Kamera fängt einen bulligen Mann mit getrimmtem Bart und blondierten Haaren ein. Er trägt ein einfaches schwarzes Shirt, schwarze Hosen und ein Goldkettchen. Aber es ist kein Unbekannter…
Pat McAfee: "Das…das ist SOLO SIKOA! What the Hell?“
Wade Barrett: "Was macht er denn hier? Ich dachte, er hätte vor Monaten die Bloodline und damit auch die c2c verlassen!“
Cathy Kelley: "Es ist sicher kein Zufall, dass er gerade jetzt auftaucht!“
Solo klatscht sogar mit ein paar Fans ab, bis er sich zur ersten Reihe vorgekämpft hat. Grinsend hält er dabei ein Ticket in die Höhe, was seine Berechtigung zu sein scheint, dass er hier ist, obwohl er kein offizieller Teil der Liga mehr ist. Aber was heißt das nun? Er zeigt sich direkt vor den Matches seiner beiden Brüder, den Usos! Man wird vielleicht mehr erfahren. Solo nimmt Platz und die Theme des ersten Wrestlers ertönt.
Schwere Beats dröhnen aus den Boxen und kündigen Jimmy Uso an, der mit einem hochkonzentrierten Blick auf die Stage tritt. Direkt hinter ihm folgt Jey, der Peptalk für seinen Bruder betreibt. Jimmy geht auf dem Metallgestell auf und ab und reibt seine Hände. Die Lust, sich zwischn den Seilen zu beweisen, wird immer größer, weswegen "Big" Jim losgeht.
Matthew Rehwoldt: "Making his way to the ring... accompanied by "Main Event" Jey Uso... from San Francisco, California... weighing in at 251 pounds... JIMMY USO!"
Mit einem lässigen Gang legt er die paar Meter hinter sich. Die Fans links und rechts neben sich ignoriert Uso weitgehend. Am Ring hält er kurz inne und sieht zu Solo, der ihm freundlich zuwinkt. Er bespricht sich kurz mit Jey, der auch nicht weiß, was Sikoa hier möchte. Über die Treppe erreicht Jimmy das Apron und zwängt sich durch die Ropes. Auf einem Turnbuckle wird noch kurz gepost, bevor Jimmy Uso bereit ist
L ... A ... Knight
Die Theme von LA Knight wird den Menschen in der Halle mit voller Dröhnung um die Ohren gehauen. Dementsprechend laut jubeln die Fans, als sich Knight in voller Pracht präsentiert. Pants und Boots sitzen eh schon wie angegossen, dazu trägt er noch eine farblich abgestimmte Weste. Der Dunkelhaarige marschiert schnurstracks in Richtung des Ringes. Dabei nimmt er die Reaktionen um sich herum wahr. Knight weiß zu schätzen, dass die Fans hinter ihm stehen, auch wenn man das seiner stoisch-fokussierten Miene nicht unbedingt ansieht. Direkt hinter ihm folgt Kenny Omega, der für einen Ausgleich sorgen soll, damit sich Jey nicht unnötig ins Match einmischt. Den World Title hat der Master of the Dark Hadou im Backstage Bereich gelassen.
Matthew Rehwoldt: "Making his way to the Ring... accompanied by the c2c World Heavyweight Champion Kenny Omega… from Los Angeles, Calofornia... weighing in at 240 pounds... L...A...Knight!"
Fans: YEAH!!!
Am Ring angekommen springt er auf das Apron, rutscht dort ein paar Zentimeter auf dem Knie zurück und steht in einer flüssigen Bewegung wieder auf. So entert der ehemalige Eli Drake den Turnbuckle und setzt sich auf die Polsterung. Die Arme gehen zum Posing in die Höhe, bevor er Dunkelhaarige den Ring betritt. Kenny bleibt draußen stehen und nimmt sofort Jey Uso ins Visier. Ohne zu Zögern steuert LA Knight die gegenüberliegende Ecke an und besteigt auch diese. Jetzt hat er die Zuschauer fest im Blick und auch im Griff. Hier gibt Knight ihnen vor, was sie tun und sagen müssen. Wie ein Dirigent schwingt er seinen Finger...und die Menschen in der Halle reagieren darauf...
LA Knight: WITH EVERBODY SAYIN'...
Fans: L...A...KNIGHT! YEAH!
LA Knight: Yeeeeaaaah!
Zufrieden nickt er dem Auditorium zu und springt auf die Matte. Dabei erblickt auch er Solo Siko, der ihn ernst ansieht. Knight kneift die Augen zusammen und scheint sich nicht sicher zu sein, wie er den jüngeren Uso Bruder hier einschätzen soll. Die Überraschung ist auf jeden Fall auf Sikoa’s Seite! Ändert aber nichts daran, dass der Megastar nun ein Match zu bestreiten hat. Die Weste legt er ab und zeigt sich bereit für das kommende Match.
*Ding Ding*
Jimmy und Knight schenken sich von Anfang an nichts. Mal kann Jimmy ein wenig dominieren dann schlägt Knight zurück. Nach dem Big Jim einen Superkick zeigen wollte, dem Knight ausweicht, zeigt der Megastar einen Neckbreaker gegen diesen. Schnell steigt LA auf die Seile und animiert die Fans seinen Namen zu rufen. Jey, der sich immer wieder Wortgefechte mit Omega geliefert hat, sieht die Felle seines Bruders davon schwimmen. Ohne groß nachzudenken rutscht er in den Ring. Kenny passt aber auf und slidet ebenfalls unter den Seilen hindurch. Kurz schauen sich die beiden Männer an, die später noch in den Ring steigen…und gehen aufeinander los. Jimmy und Knight lassen sich nicht lange bitten und machen mit. Da kann der Unparteiische nicht anders und lässt das Match abläuten. Das sieht wohl nach einem No Contest aus.
*Ding Ding*
Unbeeindruckt davon raufen sich die beiden Teams. Fäuste fliegen, Tritte werden verteilt. Zunächst scheinen Omega und Knight die Oberhand zu behalten. Sie können die Usos in gegenüberliegende Ringecken drängen. Nach einem kurzen Blickkontakt miteinander greifen sie Jey und Jimmy und wollen sie gegeneinander befördern. Jedoch geht die Rechnung nicht aus. Die Usos bremsen ab und drehen die Situation um. LA und Kenny reagieren nicht mehr rechtzeitig und kollidieren miteinander. Getroffen und torkelnd laufen sie den Usos wieder in die Arme. Diese schubsen die beiden Gegner von sich…DOUBLE SUPERKICK! Getroffen und ausgeknockt gehen der Cleaner und der ehemalige Eli Drake zu Boden. Ein moralischer Sieg für die Bloodline! Jey und Jimmy sind aufgekratzt und hypen sich gegenseitig. Die Kamera zeigt Solo Sikoa, der lächelnd für seine Brüder applaudiert!
Pat McAfee: "Uuuhhh…das ist ein Nackenschlag für LA Knight und Kenny Omega! Davon sollten sie sich schnell erholen, da Kenny später noch das Match gegen Jey hat!“
Cathy Kelley: "Und Solo Sikoa scheint es gefallen zu haben! Heißt das, er will sich wieder seiner Familie anschließen?“
Nun, da müsste er zunächst einige Sachen mit Roman Reigns klären. Hier und jetzt zeigt sich Solo einfach zufrieden. Jey und Jimmy jubeln im Ring, bevor sie sich langsam zurückziehen. Später wird es ja noch Nachschlag geben. Derweil sieht der Referee nach Kenny und Knight.
Izzy Moreno…check! Tiffany Epiphany kommt so langsam wieder in die Spur. Noch immer liegt ihr die Niederlage gegen Liv Morgan in der Seele und belastet sie sehr. Klar, zum einen verlor sie ihren hart erkämpften Title. Zum anderen war es ihre erste Niederlage nach über einem Jahr. Das Rich Girl kennt es gar nicht mehr, den Ring als Verliererin zu verlassen. Dass der Zeitpunkt kommen sollte, das wusste Stratton. Auch wenn sie gehofft hatte, dass dieser Zeitpunkt etwas später kommt. Jetzt heißt es weiterhin, den Staub von den Klamotten zu klopfen und weiter zu machen. Nächster Halt: Lana. Und auch hier verlangt man vom Buff Barbie Doll einen Sieg. Doch zuvor muss sie an einer Pressekonferenz teilnehmen. Grund: In der letzten Woche traf sie auf Liv Morgan. Und wie es so kommen musste, provozierte die Jerseyanerin die Blondine aus Minnesota so sehr, dass sie einen Re-Match zustimmte. Dabei fühlt sich Tiffany noch gar nicht berufen dafür. Ihr Gefühl sagte, dass es der falsche Zeitpunkt ist.
Das weiße Pult war bereits aufgebaut. Rechts und links davor sind Plakate mit Werbung für Tiffys Barbie und anderen Merchandise gestellt. Unten rechts im Bild taucht das Tiffy-TV Logo auf. Sie selbst saß bereits hinter dem Pult und ist bereit für ein paar Fragen. Dabei trägt sie ein weißes bauchfreies und ärmelloses Oberteile, worauf Tiffy-Time geschrieben steht. Dazu trägt sie eine Hot-Pants, natürlich in Pink. Ihre blonden Haare umranden ihr Gesicht. Heute sind nur Interviewer der eigenen Company in den Stuhlreihen vor ihr zu sehen. Dies hielt die Anzahl der Journalisten in Grenzen.
Kayla Braxton: "Tiffany…New York ist für dich wie ein zweites zu Hause. Wie wichtig ist der Sieg gegen Lana?"
Die Wichtigkeit des Matches ist für Stratton nie am Showort gebunden gewesen. Sie wollte und will immer noch jedes einzelne Match gewinnen und das dominant. Deshalb wirft sie die linke Hand nach oben, streckt die flache Hand nach vorn, als würde sie “Stopp” rufen wollen und rollt mit ihren rehbraunen Augen.
Tiffany Stratton:
“New York City ist der Ort, wo Stratton Industries geboren wurde. Wo mein Vater ein Unternehmen schuf, welches auf der ganzen Welt bekannt ist. Wo mittlerweile auch die Tiffy-Barbies hergestellt werden und andere Dinge, die Tiffany Stratton ausmachen. Natürlich ist es ein Privileg, New York zu beweisen, dass ich nicht nur Daddy's little Princess bin. Die New York Times schrieb so viele Unwahrheiten. Auch über mich. Ich habe bereits bewiesen, dass ich eine gute Wrestlerin bin. Ich wäre gerne als Championesse hierher gekommen. Jetzt dürft ihr nur dabei zusehen, wie ich den Weg zur Spitze der c2c zurückfinde. Aber ich bin ein stolzes Girl aus Minnesota.”
Ziemlich bald will Tiffany den Titel zurück. The Road to the next Special hat begonnen. Und der Weg ist noch sehr lang.
Ihre Augen wirken eisig. Ein wenig Frust ist auch immer noch zu erkennen. Aber auch der Kampfwille zurück in die Erfolgsspur zu rücken. Mit einem kleinen Grinsen legt sie den Kopf schief. Ein Grinsen welches All ihre Probleme, Sorgen, Frust und Wut überspielen soll. Ob man es ihr abkauft?
Renee Young: "Was willst du unternehmen, um Liv zu stoppen? Ich meine…Kali hat sie gut im Griff."
Im Griff? Die Millionärstochter tut sich schwer, Liv und Kali zu trennen. Für sie gibt es nur Liv. Ja, sie zeigen unterschiedliche Persönlichkeiten. Aber warum sollte sie die Jerseyrose anders behandeln? Vielleicht ist es aber genau der Fehler, warum sie gegen Liv verloren hat.
Etwas genervt wirft sie ihre Haare über die Schulter und mustert dann die kanadische Interviewerin.
Tiffany Stratton:
“Warum sollte ich etwas ändern? Liv hatte einfach Glück! Wir oft steht sie tatsächlich im Ring? Wie oft auf der Card? Sie ist keine würdige Championesse! Ich werde mich nur etwas auf sie einstellen müssen.”
Klingt einfach, ist es aber nicht. Dadurch das man nicht weiß ob man gegen Liv oder Kali kämpft, erschwert die Sache deutlich.
Die Blicke der selbsternannten Miss Future Legend schweifen immer durch den Raum. Grund dafür war natürlich ihr Double, wobei sie davon ausgeht, dass diese auch heute hier ist. Wie gerne würde sie sich die falsche Tiffany greifen?! Während die ehemalige Championesse sich umschaut, stellt Renée die nächste Frage.
Renee Young: ”Wenn ich dich richtig verstanden habe, dann kritisierst du Liv ihre Anwesenheit?!”
Ja, das hat sie mehr oder weniger sagen wollen. Doch darauf näher eingehen will Tiffany nicht. Sie springt plötzlich auf und wirft die Hände leicht nach außen, sodass diese sich seitlich auf Hüfthöhe befinden. Grund ist tatsächlich das Double. Sie steht hinter einem Vorhang und beobachtet. Somit auch, wie die Mundwinkel des Rich Girls schlagartig fallen. Ohne zu zögern, macht sie sich gleich auf den Weg nach unten. Doch bevor sie die ersten Stuhlreihen erreicht, ist die Person auf der Flucht. Also bleibt Tiffany auch heute nur die Wahl hinterherzuschauen. Bei all dem merkt die Blondine aber nicht, dass sie neben einer Kollegin steht. Ob sie etwas damit zu tun hat?
Tiffany Stratton:
“Duuu? ÜÜÜÜrrrghhh…! Was machst du hier? Solltest du nicht bei McIntyre sein?”
Oh, diese Worte wählt sie bewusst. Zu ihrem Schauspiel rümpft sie sogar noch ihre Nase und zeigt deutlich ihre Abneigung.
Witzig, das war die Angesprochene schon. Vorhin, als sie ihn und Liv Morgan besucht hat! Das Ende war jedoch eher verstörend, da sich Kali nach Drew's Verabschiedung zu Wort gemeldet. Diese ließ durchblicken, dass sie Drew's Alter Ego hervorholen möchte. Und nun steht sie - Fallon Henley - da und überlegt, was zu tun ist. Auf jeden Fall mit McIntyre darüber reden und ihn warnen. Auch wenn das Country Girl glaubt, der Schotte könnte ihre Bedenken nicht ernst nehmen. Hinzu kommt noch die große Thematik rund um Bobbi Tyler. Dank Toni Storm weiß Fallon um das große Trauma der blonden Britin. Ob sie Bobs darauf ansprechen soll? Irgendwie möchte es Henley schon riskieren! Auf jeden Fall zwei große Themen...und ausgerechnet jetzt diese zufällige Begegnung mit dem Rich Girl. Brummend rollt Fallon die Augen. Ist eine Weile her, seit sie direkt miteinander zu tun hatten...und sofort merkt die Dunkelhaarige, dass sie Tiffy so gar nicht vermisst hat.
Fallon Henley: Und du? Solltest du nicht vor einem Spiegel stehen und dich mit der einzigen Person unterhalten, die dich noch für wichtig hält?
Schulterzuckend versucht Fallon hier Gleichgültigkeit darzustellen. Eigentlich sollte sie mehr Schadenfreude spüren. Endlich hatte Tiffany Stratton verloren und musste endlich mal einen Rückschlag hinnehmen. Aber wie gesagt, Fallon hatte andere Themen, die ihr gerade im Kopf herumschwirren. Daher möchte sie auch nicht lange mit der Blondine reden.
Fallon Henley: Ich muss eh weiter! Ich habe keine Zeit, und vor allem keine Nerven, mir dein aufgeplustertes Ego und diese Kindergarten Show zu geben.
Damit meint sie das Pult und alles drum herum. Kopfschüttelnd deutet Fallon einmal auf den ganzen Aufbau.
Mit der einzigen Person unterhalten, die sie noch für wichtig hält? Ein Konter womit Tiffany nicht gut umgehen kann. Sie grinst aufgesetzt, um ihre Frust und Verärgerung zu unterdrücken. Zusätzlich fliegt ihre rechte Hand so weit nach oben, um eine Haarsträhne hinter das Ohr zu klemmen.
Tiffany Stratton:
“Ein schlechter Konter, Henley. Aber wieso sollte er auch besser sein, wie deine Konter im Ring? Und Honey, du wärst froh, wenn du in dem Kindergarten eine Rolle spielen würdest. Aber davon bist du so weit entfernt, wie Schnee in der Wüste. Du bist einfach...boring!"
Ob das Buff Barbie Doll sich mit diesen Worten einen Gefallen macht? Auf Ärger mit Fallon kann sie durchaus verzichten. Immerhin will sie Liv herausfordern. Und beim nächsten Mal will sie erfolgreich aus dem Ring klettern.
Stratton ist aber noch nicht fertig.
Tiffany Stratton:
“Tiffany Epiphany dagegen..."
Als wenn sie überrascht wäre, atmet sie quietschend ein und schaut leicht nach oben, als würde sie in ihre Zukunft schauen. Beide Hände fliegen dabei auf Brusthöhe und wirft diese nach außen.
Tiffany Stratton:
“...wird sich den Women's World Title zurückholen. Er steht mir sowieso viel besser."
Ja, Fallon weiß, dass sie nicht die schlagfertigste Person auf dieser Welt ist. Sie nimmt es auch sportlich, wenn ihr keine guten Konter einfallen. Aber Henley glaubt irgendwie nicht, dass ihr Spruch Tiffy so kalt gelassen hat, wie sie tut. Der Gegenkonter wirkt für sie eher erzwungen. Da brummt das Country Girl nur auf und sieht die Blonde grimmig lächelnd an.
Fallon Henley: Meine Konter im Ring sind schlecht? Mhm...deswegen habe ich dich schon zweimal erfolgreich pinnen können, was du bei mir noch nie geschafft hast!
Ja...ja! Fallon ist natürlich bewusst, dass Tiffany auch Matches mit Henley's Beteiligung gewonnen hat. Streng genommen sogar die wichtigeren Matches, wo es um die Queen of the Ring Krone oder Titel ging. Doch dabei hatte das Rich Girl nie das Country Girl pinnen können. Auch das ist ein Umstand bei dem sich das Country Girl nicht vorstellen kann, dass es Tiffy kalt lässt. Auch wenn Stratton ihr gegenüber das sicher nie zugeben wird.
Fallon Henley: Und nein...der Women's Title ist in Liv's Händen definitiv besser aufgehoben. Nach den ganzen Monaten in der Bedeutungslosigkeit verdient er es wieder gesehen zu werden. Meinst du nicht auch?
Wieder "grinst" Fallon die Blondine an und verzieht ihr Gesicht. Innerlich ärgert sie sich schon, dass sie sich auf eine Rededuell einlässt. Eigentlich will sie doch Drew erzählen, was vorhin passiert. Und eben auch nach Bobbi Tyler suchen. Aber das Country Girl wird Tiffy's Aussagen sicher nicht kommentarlos hinnehmen.
Tja...touché, würde man jetzt wohl sagen. Tiffany versucht ruhig zu bleiben, obwohl sie dich verdammt schwer damit tut. Innerlich brodelt es. Denn die Sprüche triggern die Blondine schon sehr.
Abwertend mustert das Rich Girl ihre Gegenüber von Kopf bis Fuß und wieder rauf. Natürlich rümpft sie dabei abermals mit der Nase. Natürlich gefällt ihr nicht, was sie sieht. Aber das dürfte ja keine Überraschung sein. Und weil ihre rechte Hand bereits schon eine Haarsträhne hinter das Ohr klemmte, kann sie in der Höhe ja auch bleiben und eine andere um den Zeigefingers wickeln. Damit wirkt die ehemalige Championesse unbeeindruckt und gelangweilt. Natürlich nur Optisch, was ihre Verärgerung überspielt.
Tiffany Stratton:
“Als ob das jemanden interessieren würde. Fallon, zu Beginn hast du es zwei Mal geschafft. Aber danach? Öfters verloren! Und warum? Weil ich dazugelernt habe! Das hat mich zur größten und besten Shine Championesse der c2c gemacht. Über 1 Jahr hat nich niemand geschlagen! Ich habe Toni Storm den Women's Belt abgenommen und ihn gegen Isla Dawn und Liv Morgan in zwei Matches nacheinander verteidigt. Wo bitte verschwand der Title in Bedeutungslosigkeit?"
Und danach war sie halt verletzt. So ist es im Sport nunmehr. Schuld daran war auch Kali gewesen, die sie attackierte und verletzte. Nach so langem Run ist ein kurzer ungewollter Break eben nicht zu vermeiden. Zum anderen konnte Stratton ihre Batterien ein bisschen wieder aufladen.
Schließlich grinst sie. Ihre Hände beenden beide, was so sieben gemacht haben und fliegen nach außen. Auf Bauchhöhe formt sie damit bleiben Flügelchen.
Tiffany Stratton:
“Weißt du, Fallon...!? In der c2c geht es um mehr, als durch Kuhscheiße zu laufen und mit einer Mistgabel Heu aufzupieksen. Geh' und mach das wieder, anstatt mich mit deinen unqualifizierten Aussagen zu nerven. Währenddessen hole ich mir den Titel zurück."
Während den letzten Worten schaut sich das Buff Barbie Doll um. Eigentlich wollte sie ha dem Double nachlaufen. Doch von dieser ist nichts mehr zu sehen.
Eigentlich sollte sie es nicht stören...aber dennoch zuckt Fallon innerlich zusammen, als sich Tiffy über die Wurzeln des Country Girls lustig macht. Dabei reißt die Brünette sich zusammen um nach außen hin keine Reaktion zu zeigen, die das Ego der ehemaligen Championesse füttern könnte. So bleibt sie cool und schüttelt nur leicht den Kopf.
Fallon Henley: Weißt du...jedes Mal wenn ich durch Kuhmist laufe, auf der Farm aufräume oder die Tiere füttere, ist es wichtiger und gehaltvoller als jedes einzelne Wort, was du von dir gibst. Es würde dir auch mal gut tun ehrlich und hart zu arbeiten!
Ja, das Country Girl weiß, dass der letzte Vorwurf ein wenig unfair ist. Tiffy hat als Geschäftsfrau durchaus schon hart für ihren eigenen Erfolg gearbeitet. Was anzuerkennen ist, egal wie man zu ihren Methoden steht. Aber warum sollte Fallon ihr gegenüber Respekt zeigen, wenn Stratton liebend gerne nach unten tritt und gegen alle Anderen austeilt? Jedenfalls wäre das eigentlich ein guter Zeitpunkt, um einfach zu gehen. Aber Henley fühlt sich getriggert genug, um nochmal nachzulegen.
Fallon Henley: Ja, du hast Toni besiegt und den Titel dann zweimal verteidigt Aber was bleibt davon hängen? Wie präsent war die große Tiffy Epi...was auch immer sonst so? Wird dein Run im Gedächtnis bleiben? Weißt du...Becky! Ja, Becky war und ist eine Championesse, wie man es sich vorstellt! Sie hat das Herz am rechten Fleck und ist das, was du nie sein wirst...ein gutes Vorbild! Man wird sich daran erinnern, wie sie sich gegen Skye Blue zu Wehr gesetzt hat. Oh, außerdem waren die Leute mehr am Hin und Her zwischen Danhausen und Jon Moxley interessiert. Oder wie der Krieg zwischen Roman Reigns und Kenny Omega weitergeht! Selbst Ethan Page...und ich kann nicht glauben, dass ich das sage...war als Champ präsenter und wichtiger als du!
Das zu sagen fällt ihr schwer. Der All Ego ist dafür verantwortlich gewesen, dass Fallon mehrere Wochen in einem portugiesischen Krankenhaus verbringen musste. Dafür wird sie ihn auf ewig verachten. Dass sie Ethan dennoch als "positives" Beispiel heranzieht, um gegen das Rich Girl zu sticheln zeigt, wie sehr sie Stratton verachtet.
Fallon Henley: Aber Tiffany Stratton? Über sie zu reden ist sooo...2024! Vielleicht noch 2025! Das war es aber auch schon!
Mit finsterer Miene überkreuzt Henley ihre Unterarme und zieht sie ruckartig nach unten. Gestenreich will sie sie ihre Aussage unterstreichen. Seufzend legt sie ihren Kopf in den Nacken. Warum lässt sie sich auf dieses Streitgespräch überhaupt ein?
Fallon Henley: Ja, in der Statistik hast du mehr Siege als ich! Und mehr Erfolge...das kann ich dir nicht nehmen! Aber ich glaube dir nicht, dass es dich so kalt lässt, dass du mich in One on One Matches nie schlagen konntest! Da kannst du noch so oft deine Phrasen wiederholen oder mich hundert mal "boring" nennen...am Ende habe ich dir in den direkten Kämpfen zwei Siege voraus! War halt mein Pech...oder dein Gück, dass es da nie um Titel ging!
Die Mundwinkel zucken da nochmal kurz nach oben, bevor Fallon schnaufend abwinkt. Jetzt soll es auch mal gut sein. Sie schenkt Tiffany einen missbilligenden Blick und deutet dabei an, sich wegdrehen zu wollen.
Geschockt reißt Tiffany den Mund auf und holt dabei laut quitschend Luft. Ihr Blick sagt deutlich aus: Wie kannst du es wagen? Ihre Hände wirft sie seitlich nach außen, ihre Ellenbogen abgeknickt, die Handflächen offen.
Tiffany Stratton:
“Tiffany Epiphany is 2026, Honey!!!"
Für die Millionärstochter gibt es nichts schlimmeres, als nicht mehr modern zu sein. Man kann sie beleidigen oder nicht mögen. Das spielt für die Blondine keine Rolle. Aber nicht mehr im Mittelpunkt zu stehen, ist für sie kaum zu ertragen.
Tiffany Stratton:
“Von nur steht in der kommenden Ausgabe der Cosmopolitan ein Interview. Von dir werden die sicherlich noch nie etwas gehört haben! Aber du kannst das alles gerne im Ring selbst spüren, wenn du mir nicht glaubst. Tiffany Stratton vs Fallon Henley. Ganze drei Mal! Nachdem du drei Mal unter dem prettiest Moonsault ever vergraben und anschließend gepinnt wurdest, brauche ich mir dieses Gelaber auch nicht mehr anhören. Und Becky Lynch hat nie gegen mich gewonnen und wird es auch nie! Gerne hole ich mir meinen Title zurück und Beweise es allen!"
War das eine Herausforderung an Fallon? An Becky? Und eigentlich will sie ja auch gegen Liv Morgan antreten. Da hat sie sich eine Menge vorgenommen. Aber das Buff Barbie Doll steht damit im Mittelpunkt. Dazu aber in den kommenden Wochen mehr. Jetzt will sie erstmal rausfinden, wer sich als sie selbst ausgibt. Also hebt sie ihre rechte Hand auf Höhe von Fallon's Gesicht und wackelt zum Abschied mit den Fingern.
Tiffany Stratton:
“Toodles!"
Kaum ausgesprochen huscht Tiffany am Country Girl vorbei und läuft in die Richtung wohin ihr Double verschwunden ist.
Fallon Henley: Mein Gott, der Cosmopolitan ist auch nicht mehr das, was er mal war!
...ruft Fallon der Blonden noch hinterher. Ob das noch ankommt weiß sie nicht! Wenn das stimmt, wird das dem Rich Girl einen ordentlichen Ego Boost geben. Und wie ist das mit diesen "drei Mal" gemeint? Will Tiffany jetzt drei Matches gegen Henley bestreiten, um sich eine positive Bilanz gegen diese aufzubauen? Brummend schließt die Brünette die Augen und massiert sich die Schläfen. Stratton hat echt so eine Art ihre Nerven zu strapazieren. Ohne die Kali Begegnung hätte sie das vielleicht besser verkraftet. Egal, sie hat noch anderes vor am heutigen Tag. So schüttelt Fallon noch einmal den Kopf und geht dann ebenfalls ab.
Die Lichter des geschichtsträchtigen Hammerstein Ballroom erlöschen schlagartig. Von einer Sekunde auf die andere wird das gleißende Hallenlicht von einer absoluten, fast greifbaren Schwärze verschlungen. Kein bombastisches Feuerwerk zerreißt die Dunkelheit, kein greller Pyro-Effekt kündigt an, was nun unweigerlich folgen wird. Da ist nur das abrupte Nichts.
Ein dumpfer, markerschütternder Bass beginnt tief in den Boxen zu pulsieren. Langsam. Rhythmisch. Unerbittlich. Es ist ein Ton, den man nicht nur hört, sondern der sich als physischer Druck auf die Brustkörbe der tausenden Zuschauer legt. Wie der schwere, träge Herzschlag eines Raubtiers im Dickicht. Vereinzelt flackern rote Scheinwerfer über die dicht gedrängten Ränge, werfen gespenstische Schatten an die Wände der traditionsreichen Arena, ehe sie im nächsten Atemzug von eiskalten, weißen Lichtkegeln gefressen werden. Die gewohnte, vertraute Euphorie will sich in der Halle nicht einstellen; stattdessen kriecht eine beinahe unangenehme, nervenaufreibende Stille durch den Raum. Bis die vertraute, raue Stimme wie eine geschliffene Klinge durch die Arena schneidet:
„THE MAN HAS COME AROUND“
Die akustische Explosion, die daraufhin den Hammerstein Ballroom erschüttert, ist keine Einheit, sie ist ein wütender, gespaltener Krieg. Tosender, frenetischer Jubel bricht aus den Kehlen derer hervor, die ihrer Heldin bedingungslos in jeden Abgrund folgen würden. Doch im selben Moment bäumt sich eine gigantische Wand aus gellenden Buhrufen und hasserfüllten Pfiffen dagegen auf. „BECKY!“-Chants peitschen durch die Luft, prallen jedoch ab an zynischem, höhnischem Gelächter. Die Wrestling-Welt weiß nach den Ereignissen der letzten Woche nicht mehr, wer oder was die Irin noch ist oder sein will.
Und dann erscheint sie. Mutterseelenallein tritt Becky Lynch aus dem Schatten des Backstage-Bereichs ins fahle Spotlight. Da ist kein triumphierendes Grinsen, das sonst ihre Lippen umspielte, wenn sie die Massen dirigierte. Keine arrogante, ausladende Pose, kein Spiel mit den Kameras. Der bodenlange, rote Pelzmantel hängt schwer wie flüssiges Blei über ihren Schultern. Eine riesige Sonnenbrille verbirgt ihre Augen vollständig vor der Welt und lässt ihr Gesicht wie eine unnahbare, steinerne Maske wirken. Über ihrer linken Schulter ruht der SHINE Championship Gürtel. Das weiße Leder und das massive Gold reflektieren das unruhige Licht, doch sie präsentiert es nicht. Sie reckt es niemandem entgegen. Sie trägt dieses Gold wie eine zermürbende Last. Wie eine ständige, schmerzhafte Erinnerung an den brutalen Preis, den sie in Berlin und den Wochen zuvor bezahlt hat. Während die harten, treibenden Lyrics ihrer Musik einsetzen und die Boxen zum Übersteuern bringen…
I’M SPITTING BLOOD, I’M STARING DOWN A BROKEN NOSE
I’M SICK TO DEATH OF STANDING IN THE BITTER COLD
THEY’LL RUE THE DAY THEY LET ME HIT A NEW LOW
…bleibt Becky für einen quälend langen Moment vollkommen regungslos stehen. Am oberen Ende der Rampe wirkt sie wie eine Statue aus einer längst vergangenen Epoche. Langsam, fast schmerzhaft, senkt sie den Kopf. Die feuerroten Locken fallen ihr ungeordnet ins Gesicht, verhüllen die Konturen ihrer Wangen. Ein tiefer Atemzug geht durch ihren Körper. Man merkt, dass dies hier keine triumphale Rückkehr ist, sondern ein schmerzlicher Zwiespalt. Dann hebt sie das Kinn wieder. Gerade und entschlossen. Sie marschiert los.
Jeder einzelne Schritt, den ihre schweren Stiefel auf den Hallenboden setzen, wirkt millimetergenau kontrolliert, beinahe mechanisch. Zu ihrer Linken und Rechten recken sich hunderte Hände über die Absperrgitter, flehen um eine Berührung, um ein Selfie, um ein Zeichen von The Man. Becky sieht sie nicht. Auf der anderen Seite schlagen ihr erhobene Mittelfinger, wütend verzerrte Gesichter und die verbalen Giftpfeile der Enttäuschten entgegen. Sie hört sie nicht. Es ist, als hätte sie eine unsichtbare Mauer um ihre eigene Psyche errichtet. Die weißen und gelbgoldenen Lichtkegel jagen sie unbarmherzig die Rampe hinunter, während dichter, eisiger Nebel über den Boden kriecht und ihre Stiefel verschlingt. Am Ring angekommen, ergreift Ringsprecher Matthew Rehwoldt das Mikrofon, seine Stimme hallt von den historischen Balkonen des Ballrooms wider.
Matthew Rehwoldt: "The following Contest is scheduled for one Fall and it a Non-Title Match.
Making her way to the ring... from Dublin, Ireland... she is the C2C SHINE Champion... THE MAN... BECKY LYNCH!“
Erst jetzt, direkt vor dem Ring, bricht Becky ihren Rhythmus. Sie bleibt stehen. Langsam, fast bedächtig, gleitet ihre rechte Hand hinauf zu dem Titelgürtel auf ihrer Schulter. Sie reißt ihn nicht hoch. Stattdessen nimmt sie ihn herunter und betrachtet das schwere Gold für einen endlosen Moment. Ihr Blick wandert über die Gravuren. Es ist ein fast nachdenklicher, zutiefst misstrauischer Moment, als würde sie die Fratze von Skye Blue im Spiegelbild des Metalls suchen. Dann legt sich ein kaum wahrnehmbares, bitteres und kühles Lächeln auf ihre Lippen. Es ist das Lächeln einer Frau, die realisiert hat, dass dieses Stück Metall sie fast alles gekostet hat, sie es nun aber mit ihrem Leben verteidigen wird. Sie wirft sich den Gürtel mit einer rücksichtslosen Bewegung wieder über die Schulter. Der Weg kennt nur eine Richtung.
Sie steigt die stählernen Stufen hinauf und betritt den Apron. Die tausenden Zuschauer im Hammerstein Ballroom halten den Atem an, warten auf den vertrauten Moment, in dem sie die Seile herabdrückt und ihre ikonische Pose einnimmt. Doch Becky zögert. Tausende widersprüchliche Erwartungen. Für den Bruchteil einer Sekunde, so kurz, dass man kaum blinzeln durfte, um ihn zu sehen, wirkt diese unnahbare Kriegerin verloren im eigenen Sturm. Man sieht nicht The Man, man sieht für einen Wimpernschlag die Spuren von Rebecca, die sich nach der Ruhe des Pazifiks sehnt. Doch dann strafft sich ihr Rücken. Die Wirbelsäule wird zu einem unbiegsamen Stahlbolzen. Sie richtet sich zu ihrer vollen Größe auf.
Becky schlüpft geschmeidig durch die Seile, greift mit einer fließenden Bewegung nach ihrer Sonnenbrille und reißt sie vom Gesicht. Die Augen, die darunter zum Vorschein kommen, erzählen die ganze, ungeschönte Geschichte der letzten Monate. Sie wirken müde. Tief gezeichnet von den schlaflosen Nächten, den mentalen Folterspielchen und den Rissen in ihrer Ehe. Aber tief in diesen Pupillen brennt noch immer dieses gefährliche, unberechenbare irische Feuer.
Mit dem Titel in der Hand erklimmt sie die mittleren Seile, zieht sich am Obersten hoch und stemmt den SHINE Championship mit geballter Faust hoch der Hallendecke entgegen. Sie sperrt die Sinne auf und lässt die gewaltige Flut der Reaktionen ungefiltert auf sich einprasseln. Den blinden Jubel. Den tiefen, ehrlichen Hass. Die fassungslose Bewunderung. Die nagenden Zweifel. Sie nimmt alles in sich auf, nutzt es als Treibstoff für den Wahnsinn, der vor ihr liegt. Langsam, mit einer fast rituellen Schwere, hebt sie den rechten Arm zur ikonischen Man-Pose. Es ist keine Geste der Arroganz mehr. Es ist keine billige Provokation an das Roster. Es ist eine brutale Erinnerung an sich selbst. Ein Manifest an ihre eigene Seele: Ich bin immer noch hier. Der Hammerstein Ballroom explodiert. Die schiere Lautstärke der gemischten Reaktionen drückt wie eine Schockwelle durch den Ring. Mit einem dumpfen Aufklatschen springt sie zurück auf die Ringmatte. Sie fordert keine Anerkennung von diesem Publikum. Sie verlangt keinen Respekt von den Kritikern.
Sie steht einfach nur da. In der Mitte des Rings, aufrecht und unbeugsam. Eine einsame Herrscherin in ihrem eigenen, selbstgewählten Chaos und gefährlicher, als sie es jemals in ihrer gesamten Karriere war. Becky wartet, bis die gemischten Reaktionen im Hammerstein Ballroom abflachen. Von einem der Mitarbeiter wurde ihr unterdessen ein Mikrofon gereicht. Sie führt es langsam zu Munde, ihre Stimme ist anfangs unheimlich ruhig, fast intim, schneidet aber durch die Halle wie ein heißes Messer.
BECKY LYNCH: "This is a true story… my Story.
Und bevor ihr jetzt alle da draußen euer Popcorn herausholt und denkt, das hier wäre eine dieser schönen, glattgebügelten Heldengeschichten mit einem sauberen Happy End… lasst mich euch eines sagen: Das war es verdammt noch mal nicht.
Wenn ich die letzten Monate Revue passieren lasse… wenn ich mir die Kapitel noch einmal vor Augen führe, in denen ich eigentlich die strahlende Heldin sein wollte… dann sehe ich keine Triumphe. Ich sehe etwas ganz anderes. Ich sehe die Momente, in denen ich die falsche Entscheidung getroffen habe. Die Momente, in denen ich zu stolz, zu wütend, zu sehr ‚The Man‘ war, um einen einzigen Schritt zurückzuweichen. Und wisst ihr was? Es verfolgt mich. Jede einzelne Nacht.
Schon am allerersten Abend hier bei Coast 2 Coast Wrestling… noch bevor ich überhaupt einen verdammten Fuß in diese Halle gesetzt hatte, kamen diese Hyänen aus ihren Löchern gekrochen. Lilith Clarkson, Patricia Greed und der Rest ihrer erbärmlichen Artgenossen. Mit ihren billigen Lügen, ihren widerlichen, persönlichen Angriffen auf meine Familie. Auf meinen Mann. Auf meine Tochter. Was hättet ihr denn getan? Die Klappe gehalten? Schön gelächelt, genickt und gewunken? Gott verdammt… NEIN! Ich bin Becky Lynch. Und wer mich auch nur eine Sekunde kennt, der weiß: Wenn man auf meine Familie losgeht, dann schlage ich nicht nur zurück… dann beiße ich!"
Den Biss hatte man an Tag Eins von Becky gesehen, ein beherzter Punch in die Richtung der hetzenden Reporterin. Einzig und allein das Sicherheitspersonal konnte Schlimmeres verhindern, indem sie die Irin von den Gittern weg zogen. Was folgte, waren Hetze, Verleumdung und üble Nachrede auf der persönlichsten Ebene. Gepaart mit den damaligen Problemen, die sie noch mit Seth hatte, nahm das Dilemma Einfluss bis in ihre Matches.
BECKY LYNCH: "Aber ich kann auch zugeben, dass ich Fehler begangen habe. Große Fehler. Fehler, deren brutales Ausmaß ich in meiner blinden Wut nicht sehen konnte. Ich habe diese Open Challenge in Tokio rausgehauen. Ich, ganz allein. Ich habe Skye Blue und ihren Schatten Dijak erst richtig aufgeweckt. Ich habe diese Monster eingeladen, in mein Leben zu treten. Und ihr habt alle gesehen, was sie getan haben. Sie haben mir meinen Titel gestohlen. Sie haben versucht, meine Ehe zu vergiften. Sie haben mich an den absoluten, tiefsten Abgrund gedrängt. Ich habe in den letzten Monaten Dinge getan… ich habe Dinge in mir gesehen… die mich nie wieder loslassen werden."
Nicht viele Menschen und schon gar nicht in diesem Business können so offen über ihre Fehler sprechen und diese sich auch eingestehen. Selbst wenn es so schmerzlich war, erinnerte es Becky auch immer wieder daran, was sie bereits überwunden hatte. Sie senkte für einen Moment ihr Haupt. Die roten Haare verdeckten ihr Gesicht. Die Halle wird merklich ruhiger. Als sie den Kopf wieder hebt, fixiert sie die Hauptkamera mit einem fast schmerzhaft intensiven Blick.
BECKY LYNCH: "Ich war so nah dran, alles zu verlieren. Nicht nur das Gold. Nicht nur ein Match. Sondern mich selbst. Und die düstere Wahrheit ist… wenn ich heute hier stehe, höre ich immer noch dieses kranke Kichern in meinem Kopf. Ein Teil von mir fragt sich bis heute, ob ich in dieser Hölle von Berlin nicht doch ein großes Stück meiner Seele in der Arena zurückgelassen habe. Ob ich mir überhaupt noch selbst in die Augen schauen kann.
Ich saß an diesem Strand vor einer Woche… und ich hatte Angst vor mir selbst. Ich habe gezweifelt. Ich habe mich gefragt, ob Rebecca überhaupt noch weiß, wie man ohne den Krieg überlebt. Aber dann habe ich mich an etwas erinnert. Etwas, das ich auf dem Weg hierher tief in mir vergraben hatte…"
Ihre Stimme wechselt von der verletzlichen Mutter zur eiskalten, fokussierten Kriegerin. Das irische Feuer kehrt mit voller Wucht zurück.
BECKY LYNCH: "Früher sagte ich: Wenn ich mir selbst vertraue, wird magisches geschehen!
Und genau das habe ich getan. Ich habe aufgehört, an mir zu zweifeln. Ich habe aufgehört, Angst vor der Dunkelheit zu haben und habe angefangen, sie zu kontrollieren! Skye Blue dachte, sie hätte meine Seele gebrochen? Wenn diese Hexe glaubt, sie hätte mich gezähmt, dann soll sie ihren Hintern hier rausbewegen und es mir ins Gesicht beweisen!
Und wenn Lilith Clarkson auf dem Parkplatz denkt, ihre dreckigen Lügen könnten mich noch einmal triggern… dann schau mir in die Augen, Lilith! Ich bin nicht mehr dieselbe Frau, die vor Monaten hier angekommen ist. Ich bin nicht mehr hier, um das nette Vorbild zu sein. Ich bin nicht hier, um mich bei irgendwem von euch zu entschuldigen. Ich bin hier, weil ich noch eine verdammt langen Weg vor mir habe!"
Die Arena kocht. Becky reißt den SHINE Championship von ihrer Schulter und stößt ihn mit geballter Faust nach oben. Sie präsentiert den Gürtel mit einem inbrünstigen Überzeugung, dass niemand ihr in diesem Moment den Titel oder ihren Rang absprechen würde. Dies war nicht nur ein Titel, es war ein Symbol für Ihre unbeugsame Stärke und sie hatte keine Scheu dies ebenso laut und überzeugend kund zu tun.
BECKY LYNCH: “Und lasst mich euch eines ganz klar sagen: Ich bin nicht irgendeine von euch. Ich bin die SHINE Championesse! Die Frau, die dieses Gold mit Blut, Schweiß, Tränen und Opfern zurückerobert hat, die ihr euch in euren kühnsten Träumen nicht ausmalen könnt! Während andere sich hier Woche für Woche um kleinere Belanglosigkeiten streiten, trage ich das wichtigste Gold dieser gesamten Liga um meine Taille!
Ich bin nicht nur eine Championesse… ich bin die wichtigste Titelträgerin, die Coast 2 Coast Wrestling jemals gesehen hat! ICH bin der Maßstab. ICH bin das Gesicht und ICH bin das Herz und das unnachgiebige Rückgrat dieser gesamten Company! Ohne mich, ohne das, was ich Woche für Woche in diesem Ring aufopfere, wäre diese Liga nur ein weiterer, mittelmäßiger Zirkus! Ich bin der einzige Grund, warum die Leute noch hinschauen! Warum die Arenen ausverkauft sind! Warum ihr alle heute Abend hier eure Sitze blockiert!
Jeder andere Titel dieser Company verblasst gegen das, was ich repräsentiere! Ich stehe meilenweit über jedem, über jedem verdammten Champion in dieser Company!
Und ich werde diesen Titel nicht ablegen, nur weil ich müde bin oder weil die Dunkelheit an mir nagt. Ich werde ihn tragen… lauter, heller und mächtiger als je zuvor. Weil das hier mein Königreich ist! Und jede, die versucht, es mir wegzunehmen… wird auf die harte Tour lernen, warum man mich verdammt noch mal THE MAN nennt!“
Becky pfeffert das Mikrofon mit voller Wucht auf die Matte, wo es mit einem lauten Dröhnen aufschlägt. Während sie mit einem absolut bösartigen, dominanten Blick im Ring steht und das Gold hochhält, lässt sie den schweren Pelzmantel von den Schultern gleiten. Hier und jetzt soll sich ein aufstrebendes Talent präsentieren dürfen? Wer auch immer nun zu The Man in den Ring geschickt wird, dürfte sich wie auf dem letzten Weg zur Henkers Bank fühlen. Sehen wir hier nun den Beginn einer neuen Ära von Becky Lynch oder wollte sie sich nur einmal Luft verschaffen?
MATCH 3
NON TITLE SINGLES MATCH
Becky Lynch vs. Local Talent
![[Bild: beckyvslocal.png]](https://i.ibb.co/Z1cJzbzt/beckyvslocal.png)
Writer: Becks
Plötzlich erlosch das restliche Licht. Die Halle verdunkelt sich komplett. Ein tiefer, seismischer Bass setzte ein, der durch die Magengruben der Zuschauer vibrierte. Auf der gigantischen Videowall flackerten körnige Schwarz-Weiß-Aufnahmen einer verlassenen, nebelverhangenen Landstraße auf. Düstere Nebelschwaden schienen visuell über den Bildschirm zu kriechen, ehe in harten, schnörkellosen weißen Lettern ein Name das Dunkel durchschnitt: ABBY JANE.
Das Publikum reagierte sofort, nicht mit der frenetischen Euphorie, die einem etablierten Main Eventer entgegenschlug, sondern mit einem ehrlichen, neugierigen Applaus. Sie waren bereit für etwas Neues. Dann trat Abby Jane auf die Stage. Die junge Wrestlerin trug ein weiß mit Gold abgesetzten Ring Gear, welches einer Cheerleader Uniform ähnelte. Die langen Haare zu einem lockeren, zweckmäßigen Zopf gebunden. Auf ihren Zügen lag keinerlei gespielte Arroganz, sondern die pure, fokussierte Entschlossenheit einer Frau, die wusste, dass dies die Chance ihres Lebens war. Sie verharre kurz im fahlen Scheinwerferlicht, atmete die Kulisse ein und richtete den Blick dann kerzengerade in den Ring. Direkt auf ihre heutige Kontrahentin, Becky.
Die Championess erwiderte den Blick regungslos. Kein Muskel zuckte in ihrem Gesicht. Da war kein spöttisches Lächeln, keine theatralische Pose, nur diese markerschütternde, kalte Selbstverständlichkeit einer Herrscherin, für die dieses Match mental bereits entschieden war.
Matthew Rehwoldt: “And her opponent… from Clementon, New Jersey… our Local Hero of the Evening… ABBY JANE!”
Abby lief mit schnellen, entschlossenen Schritten die Rampe hinunter. Im Vorbeigehen klatschte sie mehrfach flüchtig mit den ausgestreckten Händen der Fans in den vorderen Reihen ab. Um die Energie aufzusaugen die sie gleich benötigen würde. Vor dem Ring stoppte sie abrupt. Sie blickte noch einmal hinauf zur Championess, atmete tief durch die Nase ein und schwang sich dann agil durch die Seile.
Pat McAfee: “Was sagt man diesen Talenten eigentlich vorher? Sie läuft hier heute Abend direkt in die Höhle der Löwin. Sie trifft auf eine Becky Lynch, die unmittelbar vor diesem Match eine der aggressivsten, psychologisch tiefsten Promos gehalten hat, die wir seit Monaten gehört haben!“
Wade Barrett: “Das ist schlicht und ergreifend der denkbar schlechteste Zeitpunkt, um dieser Version von Becky Lynch gegenüberzustehen. Abby Jane hat das Talent, aber Becky hat heute Abend einen Punkt zu beweisen.“
Der Ringrichter schob sich kurz zwischen die beiden Frauen, um das vorgeschriebene Gear-Checking durchzuführen. Becky löste den SHINE-Belt von ihrer Schulter und reichte ihn dem Referee, ohne ihn auch nur eine Sekunde aus den Augen zu lassen. Kein Trash Talk. Kein billiges Grinsen. Nur dieser starre, sezierende Blick.
Warnung! Spoiler!
Mit einem arroganten Mikrofon-Drop ließ sie die Fans im Barclays Center fassungslos und wütend zurück. Das anschließende Match gegen das junge Talent Abby Jane, hatte die Stimmung keineswegs geändert. Ihre Musik dröhnte aus den Boxen, während sie mit erhobenem Kopf den Ring verließ. Keine Fan-High-Fives, kein Blick nach links oder rechts. Reine, pure Dominanz.
Als Becky den obligatorischen Vorhang zum Backstage-Bereich passierte, fiel die aufgestaute Anspannung für einen kurzen Moment von ihr ab. Der Atem ging ihr schwer, das Adrenalin pumpte durch ihre Adern. Ein glorreiches Homecoming sah sicherlich anders aus. Und so steuerte Becky geradewegs auf die nächste Katastrophe zu. Ihren Blick hielt sie nachdenklich zu Boden gesenkt, als nur eine entfernten Schatten wahrnahm. Sie sah auf und da stand er.
Direkt hinter der Gorilla-Position, angelehnt an ein Flightcase, stand er, Seth Rollins. Die dunkle Sonnenbrille hing er gerade in den Shirtkragen unter seinem Zip-Hoody und auf seinen Lippen lag dieses unnachahmliche Grinsen. Er hielt die Arme weit ausgebreitet, um sie in Empfang zu nehmen.
Becky hielt nicht inne. Sie warf den SHINE Belt blind zur Seite auf die nächste Equipmentbox, machte zwei große Schritte auf ihn zu und warf sich mit voller Wucht in seine Arme. Seth fing sie mühelos auf, schlang seine starken Arme um ihre Taille und wirbelte sie ein Stück herum. Sie küssten sich. Es war kein sanfter, vorsichtiger Kuss. Es war ein inniger, intensiver, fast schon besessener Kuss, der all den aufgestauten Druck, den Schmerz der letzten Monate und die Erleichterung über seine Rückkehr in sich trug. Sie schmeckten das Salz der Tränen und den Schweiß des Rings, aber in diesem Moment gab es nichts Reineres für die beiden. Als sie sich langsam voneinander lösten, blieben ihre Stirnen aneinandergelehnt. Seth’ Grinsen war noch breiter geworden, seine Augen blitzten gefährlich auf.
SETH ROLLINS: "Nummer eins der gesamten Company, hm? Eine harte These, aber besonders leise war noch nie deine Art. Für meinen Geschmack einen Ticken zu laut… aber wieso auch nicht?!"
Becky atmete tief aus, ihre Hand lag an seinem Nacken. Ein dunkles, entschlossenes Lächeln stahl sich auf ihre Lippen. Die Zerrissenheit von Playa del Rey rückte ein wenig in den Hintergrund und nur weil er da war, weil er sich doch für sie entschieden hatte.
BECKY LYNCH: "Ich hätte auch lieber mit ein wenig Konfetti um mich geschmissen. Aber so beschissen das Wetter hier ist, so wurde ich auch von Lilith Clarkson empfangen. Kaum in den Staaten wartet sie nur darauf, die nächste große Hetzkampagne gegen mich zu fahren. Und dabei soll ich leise sein? Ich hätte ihr am liebsten den Kopf abgerissen… aber ich bin ruhig geblieben, zumindest äußerlich. Doch irgendwo muss es raus, Seth."
Eine gewisse Vorahnung hatte er durchaus, was Becky hier vom Stapel lassen würde. Es brauchte meist nur einen kleinen Funken und schon brannte es lichterloh. Es war eine großartige Eigenschaft von ihr, so voller Leben und Herzblut, doch manchmal… Manchmal war es ein wenig zu viel. Zumindest im Augenblick für Seth. Es sollte etwas beruhigend auf sie wirken, als er sie erneut an sich heranzog und die Arme um sie schloss.
SETH ROLLINS: "Weißt du, wir machen viele Dinge intuitiv. Kannst du dich daran erinnern, dass wir uns auf der Rampe in Tokio begegnet sind? Du warst voller Feuer und ich liebe diesen Ausdruck in deinen Augen… aber irgendetwas sagte mir, dass es schrecklich nach hinten gehen könnte. Ich habe dir zugerufen, du sollst keinen Blödsinn machen… und? Ich meine, ich kann mich auch täuschen… aber irgendwas sagt mir, dass wir genau wieder an einem solchen Punkt sind."
Becky blickte auf den goldenen SHINE-Titel, der auf der Box lag und nestelte an Seth’ Shirt. Das kalte, irische Feuer war zurück und diesmal hatte sie ihren Partner an ihrer Seite. Gedanklich war dies etwas ganz anderes als noch zu Beginn der Show. Hier und jetzt würden sie… “Moment was?” Es brauchte eine Weile bis seine Worte bei ihr überhaupt ankamen. Und inmitten dieses aufkeimenden Hochs wurde ihr Luftschloss auf einmal in Stücke gerissen. Becky löste sich langsam aus seiner Umarmung und sah ihr etwas irritiert an.
BECKY LYNCH: "Du willst mir sagen, ich mache Blödsinn und sollte besser, was genau tun? Ich habe es versucht, dir zuhause zu erklären, ich kann nicht. Ich kann keine drei Gänge zurückschalten und jetzt so tun, als wäre alles wunderbar. Das hätten wir vielleicht tun können, wenn ich unbehelligt in diese Kompanie gekommen wäre… ohne diesen Ballast, denn auch du mir auferlegt hast. In mir brodelt es und ich weiß nicht, wie ich es wieder loswerden kann. Denkst du, die ganzen Monate sind spurlos an mir vorbei gegangen? Tage und Nächte, in denen ich an allem gezweifelt habe, an meinem kompletten Leben? Ich funktionierte nur noch auf Autopilot und habe versucht irgendwie aufrecht zu stehen, während du bereits in Scherben lagst. Ich kämpfte aus einer intrinsischen Wut heraus um uns und gegen alles, was mir Skye vor die Füße geworfen hatte. Gott verdammt, ich hatte beschissene Angst, aber keine Zeit überhaupt darüber nachzudenken. Und jetzt… jetzt kämpft es immer noch in mir. Jeden verdammten Abend, wenn ich nur daran denke, was wäre, wenn ich Syke hätte nicht bezwingen können? Was wäre dann, Seth? Würdest du dann auch am Strand hängen, dir die schönste Liege aussuchen und nach der Sonne ausrichten?"
Scharfzüngig und mit Schüssen, die Seth nicht unbedingt abbekommen wollte. Er wollte es ihr irgendwie behutsam ausreden, sie wieder nach Los Angeles holen und diese schönen Momente dieser kurzen Woche aufgreifen. Nur sie beide und alle die Probleme einmal ausblenden. Leider war dies wiederum nur eine Eigenschaft, die Seth beherrschte und meist dafür ermahnt wurde, alles aufzuschieben. Becky konnte dies nicht. Ganz im Gegenteil, jeder Versuch, überhaupt zur Ruhe zu kommen oder die normalen alltäglichen Dinge zu genießen, verfrachten ihre Gedanken wieder an die ganz dunklen Orte. Ihren Blick hielt sie gesenkt, als sie ihren Titel aufnahm. Nur zögerlich sah sie wieder zu Seth auf, in ihrem Blick schwang eine müde Traurigkeit mit, die er nicht zu beantworten wusste.
BECKY LYNCH: "Du musst das nicht unbedingt alles verstehen, was in mir vorgeht, aber es gibt sonst keinen, dem ich mich anvertrauen kann. Ich... ich hatte mich nur darauf gefreut, dich an meinem Seite zu wissen. Aber wenn du das jetzt nicht kannst… dann… Danke, dass du gekommen bist!"
Dieser abgehackte, vorletzte Satz schwang noch unvermeidlich nach, als Becky sich an Seth vorbei schob, ohne ihn weiter anzusehen. Manchmal sind es die unausgesprochenen Dinge, die einen am härtesten treffen. Nur dieser Satz traf sie beide.
SETH ROLLINS: "Honey… Babe… Becks… gib mir was Zeit, bitte. Gib uns was Zeit…!"
Wenn alle Kosenamen schon keine Reaktion hervorriefen, stand es schon nicht mehr ganz so gut. Etwas ratlos blickte Seth ihr hinterher und ließ die Arme niedergeschlagen herabfallen. Es waren nicht einmal zehn Tage die sie wieder auf Wolke 7 verbracht haben. Keine zehn Tage gegenüber sechs, sieben Monate? Seth musste sich eingestehen, dass er nur grob erahnen konnte, wie es um ihr Seelenleben stand. Dabei war sein Gedanke recht simpel, er wollte nicht sogleich wieder ins Haifischbecken mit ihr steigen. Ein langer Seufzer entkam ihm, als er die Hände in den Hosentaschen vergrub und gemächlichen Schrittes ihr folgte.
MATCH 4
NON TITLE SINGLES MATCH
Kenny Omega © vs. Jey Uso
![[Bild: kennyjeyuso.png]](https://i.ibb.co/svQxnR4f/kennyjeyuso.png)
Writer: ???
Pat McAfee: "Jetzt steht das zweite Aufeinandertreffen zwischen der Bloodline und dem…nennen wir es mal so…Knightmega Team! Kenny Omega wird sich dabei mit „Main Event“ Jey Uso messen!“
Cathy Kelley: "Ich bin gespannt, ob wir dieses Mal einen klaren Sieger bekommen. Bei Jimmy Uso vs LA Knight regierte am Ende das Chaos!“
Wade Barrett: "Wo wir gerade davon sprechen…schaut, Solo ist zurück!“
Kaum hat Wade das ausgesprochen, zeigt die Kamera, wie sich Solo Sikoa erneut seinen Weg durch die Fanreihen bahnt. Nach dem Fight zwischen Jimmy und Knight hatte er sich zurückgezogen. Man sieht, dass ihn nur die Matches seiner Brüder interessieren. Oder eben die der Bloodline! Vielleicht möchte er ebenfalls zurück in diese Gruppierung, die er freiwillig verlassen hatte. Zumindest scheint er den Usos gegenüber freundlich eingestellt zu sein. Grinsend nimmt Sikoa seinen Platz wieder ein und faltet sie Hände ruhig auf seinem Schoß zusammen. Daraufhin werden die Lichter gedimmt.
Die Arena liegt beinahe vollständig im Dunkeln. Nur vereinzelte Lichter der Smartphones flackern durch die ausverkauften Zuschauerränge. Die Spannung ist greifbar. Tausende Fans erheben sich von ihren Sitzen und richten den Blick gespannt auf die Entrance Stage. Dann ertönt plötzlich ein markanter Beat durch die Lautsprecher. Ein gewaltiger Jubel bricht los.
Auf den riesigen LED-Wänden erscheint in grellen Buchstaben nur ein einziges Wort...
MAIN EVENT & YEET
Die Blitze zucken über die Stage, Nebel schießt aus den Seitenkanonen hervor und die Musik von Jey Uso erfüllt die gesamte Arena. Sofort beginnen die Fans rhythmisch mit den Armen zu wippen. Die Halle verwandelt sich innerhalb von Sekunden in ein Meer aus Bewegung dann tritt er hinaus... "Main Event" Jey Uso! Mit schwarzer Sonnenbrille, weißes Shirt und energischem Blick erscheint Jey Uso auf der Bühne. Die Ketten um seinen Hals glänzen im Scheinwerferlicht, während er langsam den Kopf hebt und die Reaktion der Zuschauer genießt. Ein selbstbewusstes Grinsen zieht über sein Gesicht. Direkt hinter ihm folgt Jimmy, der noch von seinem eigenen Match gekennzeichnet ist. Hält ihn aber nicht davon ab seinen Bruder zu begleiten und ihn zu unterstützen.
"YEET!“
Die Fans schreien das Wort beinahe geschlossen zurück. Jey nickt zufrieden, dreht sich kurz zur Seite und breitet die Arme aus, als würde er die Lautstärke der Halle regelrecht aufsaugen. Pyrotechnik explodiert hinter ihm in die Höhe und taucht die gesamte Stage in rote und weiße Lichtblitze. Der "Main Event“ setzt sich schließlich langsam in Bewegung, dich gefolgt von Jimmy, der grinsend in die Hände klatscht.
![[Bild: maxresdefault.jpg]](https://i.ibb.co/CKPMyY1v/maxresdefault.jpg)
Mit seinem typischen Bounce im Schritt marschiert Jey die Rampe hinunter, während er immer wieder mit den Fans interagiert. Rechts und links streckt er die Hände aus, klatscht mit Zuschauern ab und feuert die Menge weiter an. Die Energie in der Halle steigt mit jedem Meter, den er Richtung Ring zurücklegt. Immer wieder zeigt Jey mit beiden Händen auf sich selbst, während die Fans lautstark seinen Namen rufen. Er wirkt vollkommen in seinem Element locker, charismatisch und voller Ausstrahlung. Genau deshalb trägt er den Spitznamen "Main Event“. Auf halber Strecke bleibt er plötzlich stehen. Er taucht Blicke mit seinem Bruder aus und nickt ihm zu.
Er blickt durch die Arena, atmet tief durch und nickt anerkennend in Richtung der Zuschauerreihen. Die Kamera fährt nah an sein Gesicht heran. Konzentration. Fokus. Aber auch pure Freude darüber, vor diesem Publikum auftreten zu dürfen. Er schlägt sich zweimal mit der Faust gegen die Brust.
"YEET!“
Wieder antwortet die Halle geschlossen. Schließlich erreicht Jey den Ringbereich. Dort halten die Brüder inne und sehen zu ihrem jüngeren Bro. Solo deutet mit beiden Daumen nach oben und ruft den Usos ein paar Worte zu, die man aber nicht verstehen kann. Jey und Jimmy besprechen sich untereinander…und nicken Solo lächelnd zu. Nach dem Match können sie sich immer noch damit beschäftigen, was Sikoa möchte. Mit einem schnellen Satz springt Jey auf den Apron, hält sich kurz am obersten Seil fest und blickt noch einmal durch die Arena. Die Fans stehen mittlerweile nahezu geschlossen. Dann steigt er durch die Seile in den Ring. Sofort klettert Jey auf die zweite Ringecke, breitet die Arme aus und schreit erneut laut in die Menge.
![[Bild: 3vs16kaw80se1.jpg]](https://i.ibb.co/1fMJrDCG/3vs16kaw80se1.jpg)
Die Zuschauer reagieren mit einer ohrenbetäubenden Lautstärke, während seine Musik weiterhin durch die Halle dröhnt. Das Licht fokussiert sich vollständig auf ihn. Der „Main Event“ ist angekommen genau gesagt Jey Uso. Er steigt vom Seil und macht sich bereit und kann es kaum abwarten. Jimmy verweilt derweil außerhalb des Ringes.
Das Licht in der Halle wird ein wenig gedimmt. Aufgeregt schnappen sich die anwesenden Zuschauer ihre Kameras oder ziehen hastig ihre Smartphones aus den Hosentaschen. Den folgenden Moment wollen sie festhalten. Daher ist es wenig verwunderlich, dass von allen Seiten ein Blitzlichtgewitter auf die Entrance Stage prasselt. Die Boxen springen an...
ARE YOU READY FOR THIS?
Nachdem das gewohnte Intro der Kenny Omega Theme langsam angefangen und immer mehr an Fahrt aufgenommen hat, betritt der Cleaner die Bühne. Er trägt lange schwarze Pants, auf denen in weiß „Best Bout Machine“ abgedruckt ist. Der Oberkörper wird von einer ärmellosen Weste bedeckt, auf deren Rücken ein einzelner Flügel angenäht wurde...passend zu seinem Finisher. Den Titel hat sich der Kanadier um die Hüfte geschnallt. Lächelnd nimmt er die positiven Reaktionen der Fans wahr und taucht regelrecht in diese ein. Mit geschlossenen Augen beugt er sich nach vorne...nur um sich gleich wieder langsam aufzubauen und die Arme in die Höhe zu strecken. Wie aufs Stichwort wird rechts und links neben dem Kanadier die Pyrotechnik aktiviert...
Matthew Rehwoldt: "Making his way to the ring... accompanied by LA Knight… from Winnipeg, Manitoba, Canada... weighing in at 203 pounds... he is the c2c World Hevyweight Champion... the Cleaner... KENNY OMEGA!"
Und da erscheint auch LA Knight hinter dem Kanadier. Der Megastar trägt noch sein Gear, hat sich aber zumindest ein ärmelloses Shirt übergeworfen. Die Kamera folgt den Beiden direkt bei den ersten Schritten. Kenny nutzt das aus, um ein paar Worte an den heutigen Kontrahenten und über sich selbst zu verlieren. Aufgrund der Hintergrundgeräusche kann man aber nicht wirklich etwas verstehen. Knight starrt konzentriert zum Ring, wo die Usos warten. Als sie schließlich beim Ring angekommen sind, halten sie inne. Auch sie betrachten Solo, der ernst zurücksieht. Mit vorgehaltener Hand flüstert Knight dem Cleaner etwas zu, woraufhin dieser nur nickt. Schließlich betritt der King of the Anywhere Match, während LA draußen bleibt. Innerhalb der Ropes positioniert Omega sich mittig im Ring, geht kurz in sich, winkelt seinen rechten Arm so an, dass er seine eigene Faust küssen kann…langsam streckt Kenny den Arm aus und spreizt den Daumen und den Zeigefinger ab, so dass er seine patentierte Pistolengeste zeigen kann. Seine Entrance Theme verstummt. Der Canadian X entledigt sich noch der Weste und nimmt den World Titel ab, bevor er diesen in sichere Hände abgibt. Bevor der Kampf nun starten kann, macht Omega ein paar Lockerungsübungen und ist damit bereit…
Warnung! Spoiler!
FAMILY DRAMA!
Wir befinden uns abermals einige Tage zurück in der Vergangenheit im Performance Center, welches die c2c hier in New York City angemietet hat. Kid Lykos schließt gerade den Knopf seiner Hose zu und schnürt seinen Gürtel, als die Kamera erscheint. Er scheint sich bereits in seine privaten Straßenklamotten umgezogen zu haben und sich hierauf auf den Heimweg zu befinden. Die Sporttasche wird über die Schulter geworfen und er verlässt die Umkleidekabine. Heute ausnahmsweise mal alleine und nicht mit seinen Trainingskollegen. Die Maske hat er noch immer auf dem Gesicht, aber statt seines Ring Gears trägt er heute ein weißes T-Shirt unter einer nur oben an einer Stelle zugeknöpften schwarzen Jeansjacke. Untenrum trägt er eine dunkle Jeans aus demselben Stoff wie die Jacke und dunkelblaue Sneaker. In diesem Outfit macht er sich auf den Weg zum Ausgang der Trainingshalle. Aber trifft er genau auf diesem Weg auch eine Person, die ihm die Wut wieder etwas aufkochen lässt. Und so tritt er mit schnellen, stampfenden Schritten sofort auf diese zu, um ihn anzufauchen.
Kid Lykos: ’„Hey Raven. Was soll dieser Scheiß, huh?“
Eine Frage, die man vor allem Raven ziemlich häufig stellen könnte. Aber wahrscheinlich geht es hier um die ganze Aktion heute mit Lykos' Vater. Raven hingegen nimmt das selbstverständlich nicht so ernst auf und nimmt es einfach so hin. Er schaut Lykos etwas verwundert an und spricht in einem schon fast provozierend ruhigen Ton zu ihm.
Raven:
„„ Hhmm... sie wirkten ein wenig abgelenkt heute. Ich habe so das Gefühl, dass die Streiterei, die Sie mit Ihrem Vater haben, Sie von Ihrem Job ablenkt. Kann das sein? Das wäre ein Problem, was durchaus gelöst werden sollte, meinen Sie nicht?"“
Kid Lykos: ’„Das ist doch nur, weil Sie meinen Vater überhaupt zum Teil meines Jobs gemacht haben.“
Lykos beruhigt sich keineswegs. Oh nein, er ist stinksauer wegen dieser Aktion. Er möchte mit seinem Vater absolut nichts mehr zu tun haben und Raven bringt ihn dann noch hier mit hinein. Was soll der Scheiß?
Raven:
„„ Hhmm ja, das stimmt wohl. Punkt für Sie, haha. Aber kommen Sie! Sie haben Ihren Vater seit mindestens 10 Jahren nicht mehr gesehen und nur ihretwegen kommt er von Australien nach New York geflogen."“
Kid Lykos: ’„Australien? Wir kommen aus Großbritannien!“
Raven:
„„ Selbst ein WWF-Vertreter am Hauptbahnhof würde mehr Interesse aus Ihnen ziehen als er. Sie haben noch nicht einmal mit ihm darüber gesprochen, warum er überhaupt hier ist!"“
Irgendwie kommt es einem so vor, als wolle Raven hier versuchen, die Streiterei zwischen Lykos und seinem Vater zu schlichten. Dabei weiß er doch noch nicht einmal, warum Lykos diesen nicht leiden kann. Warum mischt sich Raven ausgerechnet in so ein Thema mit ein? Was verspricht er sich davon?
Kid Lykos: ’„Was weiß ich denn? Es interessiert mich auch einen Scheiß.“
Raven:
„„ Aahh ok. Hhmm... schade. Ich habe gehofft, dass ich Sie beide durch mein sensationell gutes Puppenspiel wieder zusammenführen kann. Aber hey. Vielleicht sollten wir eine kleine Familientherapie machen. Gibt es etwas, was Sie mir sagen möchten? Was hat er Ihnen getan, dass Sie ihn so sehr hassen?"“
Was zum Teufel? Will Raven hier wirklich den beiden einfach so helfen, dass sie sich wieder verstehen? Warum? Hat er selbst private Probleme mit seinem Vater und kann es nicht ertragen, wie Lykos mit seinem Vater umgeht, weil er sich selbst in ihm wieder sieht? Oder was ist der Grund? Wenn es so wäre, wäre das klassisches 08/15-Romance-Drama-Hollywood-Serienfernsehen. Aber passt so etwas zu jemandem wie Raven? Lykos jedenfalls ist das ziemlich egal, weil er absolut nichts mit der ganzen Scheiße zu tun haben möchte. Und das sagt er Raven auch auf eine Art, die direkter nicht sein könnte.
Kid Lykos: ’„Wissen Sie... ficken Sie sich! Mein Privatleben geht Sie überhaupt nichts an. Was würden Sie sagen, wenn ich mich einfach in Ihr Privatleben einmischen würde?“
Raven:
„„ Hhmm, das fände ich schon wirklich grauenvoll. Aber zum Glück habe ich gar kein Privatleben, sodass mir so etwas nicht passieren kann."“
Und das ist dann wohl der Ausgleichspunkt für Raven. Man kann es nicht mal als Fehler von Lykos ankreiden, dass sein Vater hier einfach aufgetaucht ist. Da konnte Lykos nichts gegen machen, das war die Schuld seines Vaters selbst. Aber so ist das quasi im Wrestling auch. Es gibt sehr viele hinterlistige Heels, die nicht davor Halt machen, die Familie ihres Feindes mit hineinzuziehen. Und wenn der Vater von einem da einfach in den Shows auftritt, kann es schon auch mal passieren, dass dieser in die Schussbahn fällt. Das kam schon mehr als oft genug vor. Aber dagegen kann man nichts machen, wenn man keinen Kontakt mehr zum eigenen Vater hegt und am liebsten so weit weg wie möglich von ihm sein möchte. Und ob man da wirklich so brutal sein will und es wie Raven macht, einfach niemanden zu haben, ist fraglich. Er sagte ja hier, dass er kein Privatleben hat. Also bedeutet das, dass er wirklich absolut alleine ist. Traurig irgendwie. Aber ihm scheint es dabei gut zu gehen... halbwegs jedenfalls. Da kann auch Lykos nichts mehr dagegen sagen. Er dreht sich einfach nur genervt um und verschwindet aus der Halle.
Kid Lykos: ’„Tze. Ich gehe jetzt zu Bayley und verlange ein Rematch gegen Axiom. Ich werde diesem Penner zeigen, dass er Unrecht hat.“
Ein Rematch? Lykos will es seinem Vater beweisen, dass er Axiom besiegen kann, obwohl er weiterhin so flippy und bouncy im Ring agiert. Ob das der richtige Weg ist? Wir dürfen gespannt sein. Auf alle Fälle könnte das abermals ein sehr spannender Kampf werden, den wir da wahrscheinlich in naher Zukunft noch einmal sehen dürfen. Raven kann nicht anders, als zu schnaufen, als Lykos durch die Tür der Halle verschwindet, und redet dann leise in sich herein.
Raven:
„„ Aahh, sehr gute Idee. So etwas hat schon immer alle zwischenmenschlichen Probleme gelöst."“
Dass so etwas ausgerechnet von Raven kommt, ist immer noch stark verwirrend. Als ob Raven irgendwelche guten Ratschläge hätte, wie man zwischenmenschliche Probleme lösen kann. Er selbst schafft es doch noch nicht einmal, seine zu lösen. Er muss immer das letzte Wort haben, beugt sich niemals für andere und bleibt immer ein absolutes Arschloch, sodass man ihn nur hassen kann. Und er würde wohl genauso wie Lykos absolut alles dafür geben, zu beweisen, dass er im Recht liegt, anstatt nachzugeben und zu sagen, dass er Unrecht hat. Also was beschwert er sich hier über den Briten? Es folgt ein kurzer Cut der Kamera und wir sehen wieder Lykos, wie er die Trainingshalle verlässt. Doch dort steht abermals ein älterer Mann an der Wand, genau neben der Tür, der dieses Mal Lykos anspricht und auf ihn zukommt. Und wie es der Zufall so will, ist es eben genau dieser Mann, mit dem Lykos diesen ganzen Stress hat. Scheinbar sein Vater. Gekleidet in einem weißen, leicht verwaschen wirkenden T-Shirt mit einem auffälligen Vintage-Print auf der Vorderseite. Im oberen Brustbereich befindet sich in großen blauen Buchstaben der Schriftzug „VANISHED“, während darunter ein grafischer Aufdruck in Schwarz sowie verschiedene Farbspritzer und Used-Effekte dem Shirt einen getragenen, modernen Look verleihen.
![[Bild: fe60292c-b307-4553-9d42-70c4df9559b7.png]](https://i.ibb.co/mFd0ty13/fe60292c-b307-4553-9d42-70c4df9559b7.png)
Das T-Shirt sitzt locker am Oberkörper und reicht bis über den Hosenbund seiner hellblauen Jeans im klassischen Straight-Leg-Schnitt, die locker an den Beinen sitzt und ohne auffällige Verzierungen oder Risse bis auf die Schuhe herabfällt. Durch den leicht ausgewaschenen Style wirkt die Jeans eher dezent und unterstreicht den entspannten Charakter des gesamten Outfits. An den Füßen trägt er sportliche Sneaker in einer Mischung aus Grau, Silber und Weiß. Die Schuhe besitzen mehrere unterschiedliche Materialstrukturen und werden durch weiße Schnürsenkel ergänzt. Die relativ kräftige Sohle und die metallisch schimmernden Elemente verleihen ihnen einen modernen Running-Sneaker-Look. Als einziges sichtbares Accessoire trägt er eine silberfarbene Kette um den Hals, die mit ihrem etwas breiteren Gliederdesign einen dezenten Akzent setzt und den ansonsten schlichten Kleidungsstil ergänzt. Unglaublich, dass diese eben noch so strenge und unbarmherzige Vaterfigur hier privat einen so entspannten, selbstbewussten und praktischen Eindruck im Stil seiner Kleidung prägt.
Daddy Lykos: ’„Meinst du nicht, dass du vorher erst noch etwas trainieren und besser darüber nachdenken solltest, bevor du das Rematch verlangst?“
Doch seine Strenge scheint weiterhin bestehen zu bleiben. Auch ohne es zu sagen hört man deutlich heraus, dass er seinen Sohn noch lange nicht so weit sieht, dass dieser Axiom besiegen könnte. Geschweige denn irgendjemand anderen im c2c-Roster. Lykos ist in seinen Augen noch ein absoluter Anfänger, der nicht weiß, was richtig und was falsch ist. Etwas, was wohl schon immer so war, wenn man sich Lykos' wütendes Gesicht so anschaut. Dass er ihm so wenig Chancen zuschreibt, ist Lykos aber aufs Erste ziemlich egal. Viel mehr ist da etwas ganz anderes, was seine Wut abermals erneut aufkochen lässt.
Kid Lykos: ’„Hast du uns gerade belauscht?“
Daddy Lykos: ’„Oh nein, keineswegs. Ich habe das Gespräch nur zufällig gerade mitbekommen. Du hast einen tollen Lehrer.“
Mit dieser Aussage deutet Lykos' Vater mit dem Daumen in das Innere der Arena, wo man noch immer Raven im Eingangsbereich stehen und einen Kaffee trinken sehen kann. Doch damit dieser nichts von dem abermals sehr privaten Gespräch mitbekommt, das die beiden hier führen, gehen sie ein paar Schritte weiter vom Eingang weg. Wenn auch für den Vater nur etwas unfreiwillig, da sich Lykos einfach an ihm vorbeidrängelt.
Kid Lykos: ’„Aha, toll. Jetzt lass mich durch, verstanden?“
Einen leichten Ruck gegen die Schulter lässt den Vater etwas zur Seite taumeln, bevor dieser sich umdreht, Lykos hinterherläuft und ihn von hinten an der Schulter festhält.
Daddy Lykos: ’„Ethan, bitte!“
Kid Lykos: ’„WAS WILLST DU BITTE HIER? HUH?“
Laut schreiend dreht sich Lykos sofort um, zerrt die Hand seines Vaters von sich und schaut diesen wütend an. Seine Wolfsmaske trägt er zwar noch immer auf dem Gesicht, aber man kann deutlich erkennen, dass er sauer ist. Stinksauer. Worauf genau wissen wir zwar immer noch nicht, aber wir wissen dennoch, dass es sehr persönlich ist. Es ist nicht bloß die ganze Sache, die es heute während des Trainings gab. Dass sein Vater ihn lächerlich gemacht hat und dass Lykos jetzt auf Platz eins seiner Ziele den Sieg im Match gegen Axiom hat. Dass Raven seinen Vater hier extra hergeholt hat, um Lykos fertigzumachen. Nein, da gibt es noch etwas weitaus Schlimmeres, was uns bisher verborgen blieb. Etwas, was Lykos zu einem wandelnden Kochtopf dirigieren lässt. Und etwas, was wir vielleicht sogar nun endlich erfahren werden.
Daddy Lykos: ’„Nun ja, einer meiner Schüler ist gerade hier in New York und macht bei einem Wettbewerb mit. Natürlich handelt es sich dabei um richtiges Wrestling und nicht diesen Quatsch, den ihr hier macht.“
Damit meint er wohl das sportliche Wrestling oder auch Ringen, was unter anderem auch eine olympische Disziplin ist und wo große Superstars wie Kurt Angle eine Goldmedaille gewonnen haben. Soll das heißen, dass Lykos' Vater ein Trainer im Ringen ist? Dann ist das gar nicht mal so unklug von Raven gewesen, extra ihn heute als Unterstützung für das Training herzuholen. Auch wenn es fraglich ist, ob Raven das überhaupt wusste. Und nun ja, wenn man gerade in New York City ist und die c2c drei Wochen ebenfalls in dieser Stadt ihre Events macht, dann passt es ja schon, dass man mal seit Jahren seinen Sohn besuchen kommt.
Kid Lykos: ’„Du bist jedes Jahr in Amerika zu irgendwelchen Wrestlingwettbewerben deiner Schüler und bisher warst du noch nie bei mir oder hast Kontakt zu mir gesucht.“
Daddy Lykos: ’„Nun ja. Menschen können sich doch ändern, oder nicht? Ich wollte dich nur mal sehen.“
Ok, das hingegen ist dann doch schwieriger. Warum ausgerechnet jetzt? Wenn es so oft schon vorher die Möglichkeit gab, warum sucht der Vater dann ausgerechnet jetzt den Kontakt? Lykos ist ja schließlich nicht erst seit gestern Wrestler. Klar, er ist noch nicht so lange hier in der c2c, aber zuvor war er schon sehr oft auch in Amerika aktiv. Neben den unendlichen Events in Großbritannien selbst, wo sein Vater ja scheinbar ebenfalls herkommt, war er 2024 bei DEFY in Pennsylvania, 2025 bei Prestige in Nevada oder gar 2019 bei CHIKARA in New Jersey oder sogar noch viel früher zur Zeit bei PROGRESS und deren Amerika-Touren. Also wenn Lykos' Vater gewollt hätte, hätte er ihn immer mal wieder besuchen kommen können. Und genau das ist auch die Aussage, die Lykos hier trifft. Und nachdem sein Vater mit der „Jeder Mensch kann sich ändern, er möchte ihn nur einmal sehen“-Aussage kam, wandelt sich die Wut in seinem Gesicht in eine bittere Enttäuschung. Er ist noch immer wütend, aber er lässt sich nicht länger schaden. Oh nein, Lykos hat mit seinem Vater sichtlich abgeschlossen und das zeigt er, als er sich abermals umdreht.
Kid Lykos: ’„Ich würde sagen, das hast du. Also kannst du ja jetzt verschwinden.“
Und das waren die letzten Worte, die er seinem Vater zu geben hatte. Er will nichts mit diesem Mann zu tun haben. Doch kommt er leider noch immer nicht so schnell aus der ganzen Geschichte hier weg. Denn auch sein Vater hat einen Micdrop, den er herausfeuert. Nur hittet dieser leider auf eine ganz andere Art, als es bei üblichen Micdrops so ist.
Daddy Lykos: ’„Ich vermisse dich, Ethan.“
Tatsächlich muss Lykos dadurch wirklich stehen bleiben und schafft es nicht, einen weiteren Schritt nach vorn zu gehen. Einen weiteren Schritt, um endlich von hier zu verschwinden. Und seine kühle „Leck mich am Arsch“-Art verschwindet leider ebenfalls direkt wieder und lässt ein Comeback zu, was die Fans wohl nicht als Reaktion darauf erwartet haben. Ein Comeback der fürchterlichen Wut, die in Lykos kocht und mit der er sich hier wieder lauthals umdreht.
Kid Lykos: ’„Du hast dich 18 Jahre lang nicht gemeldet oder irgendetwas von dir blicken lassen. Und jetzt kommst du einfach so hierher und sagst, du würdest mich vermissen? Wegen dir ist Mum... fuck! Lass mich einfach in Ruhe, verdammt.“
Die Hände sind schon zu Fäusten geballt und es wirkte wirklich kurz so, als würde Lykos fast zuschlagen wollen. Doch schafft er es doch noch, sich zum Glück etwas zu beruhigen. Wobei daran wohl eine Art Trauer schuld ist, die ihn hier überfährt.
Daddy Lykos: ’„Hey Ethan. Es war nicht deine Schuld, dass deine Mutter gestorben ist.“
Kid Lykos: ’„Das stimmt. Es war deine Schuld!“
Abermals wurde der Versuch, Lykos zu trösten, mit bitterer Wut gekontert und er lässt es weiterhin nicht zu, dass sein Vater auch nur ein kleines bisschen Liebe bekommen kann. So wie das alles klingt, scheint Vater Lykos die beiden verlassen zu haben und Lykos' Mutter ist darunter gestorben? Vielleicht war sie auch schon vorher krank und anstatt sich um sie zu kümmern, ist der Vater einfach verschwunden und hat sie sterben lassen. So genau wissen wir das noch nicht, aber so wie das hier klingt, kann man nun so langsam verstehen, warum Lykos so einen abgrundtief großen Hass gegenüber seinem Vater verspürt. Wenn man diesen Mann überhaupt noch so nennen könnte.
Daddy Lykos: ’„Es tut mir leid. Alles tut mir unendlich leid. Aber auch bevor ich euch verlassen habe, sah es mit ihrer Gesundheit schon nicht so gut a...“
Kid Lykos: ’„Tze... das tut mir leid kannst du dir sonst wo hinstecken. Tschüss!“
Und damit dreht er sich ein weiteres Mal um und schafft es nun tatsächlich endlich zu verschwinden. Nun ja, nun sind die Fans immerhin etwas schlauer geworden. Man möchte fast glauben, sie hätte derselbe Fluch erfasst wie Raven, der immer absolut alles wissen möchte. Aber diese Story hier scheint doch schlimmer als gedacht zu sein. Und man kann irgendwie nun auch verstehen, warum Lykos seinen Vater so sehr hasst. Doch ist es nach dieser Offenbarung eher unwahrscheinlich, dass Raven irgendetwas gegen diesen Hass unternehmen kann.
Was für ein Tag – was für ein Abend! Obwohl Fallon Henley heute kein Match bestreiten musste, fühlt sie sich so, als hätte sie ein 30 Minutes Iron Women Match hinter sich. Mental war es auch belastend! Zuerst die unerwartete Konfrontation mit Kali, die Drew’s böses Alter Ego heraufbeschwören möchte. Da muss das Country Girl noch mit ihrem Ex reden…ihn warnen! Am besten ohne Liv’s Anwesenheit. Hat heute bisher nicht geklappt! Danach folgte das Streitgespräch mit Tiffany Stratton, auf das die Brünette gut und gerne hätte verzichten können. Ob da weitere Begegnungen folgen werden, weiß Fallon nicht. Aber bei dem Rich Girl befürchtet sie es! Vor allem da diese ja davon gesprochen hatte, sie wolle drei Mal dem Country Girl ihren Finisher verpassen!
Jetzt soll die Amerikanerin bei der Social Media Abteilung vorstellig werden und irgendwelche Sachen für TikTok, Instagram und YouTube aufnehmen. Die Lust hält sich da gerade in Grenzen…aber Pflichten gehören eben dazu. Etwas lustlos schlendert Fallon in die angegebene Halle, wo ein dementsprechendes Set aufgebaut wurde. Zunächst muss sie sich durch einen schwarzen, dicken Vorhang zwängen. Kaum hat sie das geschafft weiten sich ihre Augen vor Überraschung. Keine drei Meter vor ihr steht das dritte „Problem“, nach Drew/Liv/Kali und Tiffany, mit dem sie sich beschäftigt. Wobei sie sich um diese Person sogar die meisten Gedanken macht. Bobbi Tyler! Den Temperaturen entsprechend trägt die Blondine ein weißes Sommerkleid, Flip-Flops und einen schwarzen Fischerhut auf dem Kopf. Dazu noch eine Dr Who Umhängetasche. Konzentriert starrt Bobs auf ihr Handy und tippt gerade eine Nachricht. Daher hat sie Fallon noch nicht bemerkt. Zögerlich sieht sich Henley um. Aktuell sind sie hier allein! Also der perfekte Moment, um mit Bobbi über das gewisse Thema zu reden? Ob das gut ausgehen wird! Henley muss abwägen, ob sie den Schritt wagen soll. Kann gut ausgehen! Kann aber auch dafür sorgen, dass sie sich erst recht den Zorn und Hass der Engländerin zusieht. Nein, sie trägt das jetzt seit über einer Woche mit sich herum. Sie wird mit den Konsequenzen leben…selbst wenn Bobbi dann wirklich wieder ein Problem werden könnte. Naja, dann kann sie ja immer noch Liv auf sie „hetzen“…
Fallon Henley: Öhm…Hi! Hast du auch einen Termin?
Doofe Frage! Sonst wäre Bobbi nicht hier! Tyler zuckt zusammen, als sie auf einmal angesprochen wird. Da es eine weibliche Stimme ist, bleibt sie dennoch recht cool. Nur als sie erkennt, wer plötzlich vor ihr steht, runzelt die Blonde die Stirn. Wo kommt Fallon Henley auf einmal her? Und wie lange steht sie schon da?
bobbi.tyler: Öhm…ja?
…folgt als Antwort! Dabei klingt Bobs leicht schnippisch, was Fallon wieder verunsichert! Ist es wirklich eine gute Idee Tyler direkt zu konfrontieren? Ist die Blondine gereizt? Nun, auf der anderen Seite passiert in der Gefühlswelt der ehemaligen Stevie Turner mehr, als Henley zunächst glaubt. Tatsächlich hat auch Bobbi Interesse daran mit der Amerikanerin zu reden. Aber hier war sie eben überrumpelt, dass die Brünette auf einmal vor ihr steht. Als der erste Schreck sich legt, sieht Tyler verkrampft auf ihr Handy…kann diese Fassade jedoch nicht lange aufrecht halten. Leise seufzend lässt sie die Hand mit dem Smartphone sinken und sieht ernst zu Fallon. Ähnlich wie diese hadert Bobs auch mit der möglichen Reaktion ihres Gegenübers. Schlussendlich gibt sich die Blondine einen Ruck.
bobbi.tyler: Fallon…danke, dass du mir gegen Thekla den Arsch gerettet hast! Also…erneut!
Überrascht sieht Henley auf. Lächelnd nickt sie Tyler zu und streicht sich eine Strähne hinter ihr Ohr. Dass sich Bobs so bedankt, und es auch noch so ehrlich klingt, hätte sie nicht gedacht. Aber es freut sie! Das lief nach dem ersten Mal noch etwas anders.
bobbi.tyler: Nur…was du danach zu mir gesagt hast, also…dass ich eine mutige und starke Frau bin…wie hast du das genau gemeint? Nicht falsch verstehen, solche schönen Komplimente nehme ich natürlich gerne an! Es ist nur…naja…wir waren bisher nicht gerade die besten Freundinnen, verstehst du?
Ja, Fallon versteht! Sie kann durchaus nachvollziehen, dass die Blondine mit so etwas nicht gerechnet hatte. Vor allem bei ihrer Vorgeschichte, die nun seit fast drei Monaten läuft. Aber…es ist eine Vorlage, die Henley den Einstieg erleichtern sollte. Es zeigt, dass Bobbi ebenfalls darüber nachgedacht hat und offen für die Beweggründe der Älteren zu sein scheint.
Fallon Henley: Iiich…habe das gesagt, weil ich nun Bescheid weiß!
bobbi.tyler: Bescheid? Worüber?
Bobbi bekommt ein äußerst ungutes Gefühl, bei dem sich ihre Nackenhärchen aufstellen. Das Handy schiebt sie in ihre Umhängetasche und wirkt auf einmal sehr nervös. Fallon geht einen kleinen Schritt zurück. Nicht einmal aus Angst. Nein, so hat sie eine bessere Übersicht und kann vielleicht schneller reagieren, sollte Tyler gleich auf sie losgehen wollen.
Fallon Henley: Darüber was man dir vor ein paar Jahren angetan hat! Was…Bálor dir angetan hat!
Uff, das sitzt! Das Country Girl muss nicht einmal direkt aussprechen, dass Bobbi damals von Finn’s dämonischer Seite vergewaltigt wurde. So ausgedrückt reicht es schon! Tyler’s Pupillen weiten sich und sie muss sich anstrengen, damit nicht wieder diese Bilder in ihrem Kopf auftauchen. Sie spürt, wie ihr gleichzeitig warm und kalt wird. Ihr Mund ist auf einmal staubtrocken. Im ersten Reflex will sie nur flüchten. Im zweiten will sie mit einer Faust in Fallon’s Gesicht schlagen. Aber Beides passiert nicht! Und erstaunlicherweise bleibt die ehemalige Stevie Turner augenscheinlich ruhig, als sie tief durchatmet. Könnte damit zusammenhängen, dass in Fallon’s Stimme keine Häme mitschwang, sondern sie sogar mehr besorgt und mitfühlend klang. Bobbi sieht dennoch zu Boden, als würde sie sich dafür schämen. Es ist einfach merkwürdig, dass jemand sie so auf die schlimmste Erfahrung ihres Lebens anspricht.
bobbi.tyler: Und… diese Info willst du dann nicht… gegen mich verwenden?
…fragt die Blonde mit zaghafter und verletzlicher Stimme. Eigentlich könnte Bobbi ihr das nicht übelnehmen, nach all dem Stress, den sie miteinander hatten. Und vor ein paar Jahren schreckte Tyler vor keiner Möglichkeit zurück das Leben von Priscilla Kelly zur Hölle zu machen. Aber von Seiten des Country Girl gibt es nur ein entschiedenes Kopfschütteln.
Fallon Henley: Nein, das würde ich nie als Waffe gegen eine andere Person richten. Ganz egal, wie groß meine Probleme mit ihr oder ihm waren und sind.
Ja, das stimmt! Selbst wenn sie, zum Beispiel, bei einer Jacy Jayne oder einer Tiffany Stratton von so einer Situation gewusst hätte, hätte sie das nie eingesetzt. Henley folgt gewissen Prinzipien, an die sie sich eisern hält.
Fallon Henley: Bobbi…ich kenne gewisse Situationen. Naja, leider kenne ich diese! Ich weiß wie es ist, wenn dir fremde Typen auf der Straße dumme und sexistische Witze hinterherrufen und du dich darüber noch freuen sollst. Ich weiß auch, wie es ist, wenn du feiern gehst und irgendwelche Männer dir in Bars und Diskos ungefragt sehr nahekommen, als wäre es das Normalste auf dieser Welt. Und ich weiß auch wenn dich in aller Öffentlichkeit Blicke treffen, die dich quasi ausziehen, nur weil du Bock auf ein Top mit Ausschnitt, eine enge Jeans oder einen Rock hattest!
Ja, Erfahrungen, die sie mit allen Frauen! Brummend rollt Henley mit den Augen. Währenddessen wirkt Bobbi ganz ruhig und in sich gekehrt. Aber sie hört der Brünetten zu.
Fallon Henley: Aber was du erlebt hast…nein, das habe ich nie erlebt! Gott sei Dank! Daher will ich nicht einmal im Ansatz so tun, als könnte ich deinen Schmerz nachvollziehen. Ich möchte dir nur etwas sagen…auch wenn ich vielleicht eine der letzten Personen bin, von der du sowas hören möchtest…es tut mir leid! Bobbi, es tut mir wahnsinnig leid, dass du so etwas erleben musstest! Das hast du nicht verdient! Und es macht mich unglaublich wütend und fassungslos, dass dieses Schwein damit durchgekommen ist, ohne bestraft zu werden!
Zumindest soweit es das Country Girl weiß! Zögerlich und schüchtern sieht Fallon die Britin an und hofft, dass diese sie nicht gleich anfallen wird. Aber das passiert nicht! Es ist mehr so, als hätte Henley einen Schlüssel zur Bobbi’s Seele gefunden, die ihr nun Einlass gewährt. Eine einzelne Träne kullert Tyler’s Wange herunter. Nein, kein Ausdruck der Trauer! Sondern viel mehr Erleichterung! Erleichterung darüber, dass sie und ihr Trauma ernst genommen werden! Jemand der sagt, dass es ihr leid tut! Das fühlt sich schön an! Die Blondine ringt ein paar Sekunden mit sich selbst und muss einmal kräftig schlucken! Fallon ist aber noch nicht ganz fertig.
Fallon Henley: Ich möchte mich auch noch bei dir entschuldigen! Seit wir uns das erste Mal begegnet sind, habe ich immer wieder Sachen getan oder gesagt, die dich an die ganze Sache erinnert haben. Ja, ich wusste es nicht! Trotzdem…es tut mir leid!
Als sich Henley dafür entschuldigt, findet Bobbi Tyler ihre Stimme wieder. Hastig schüttelt sie den Kopf und hebt einen Arm an, als wolle sie Fallon sogar berühren.
bobbi.tyler: Nein, nein, nein! Fallon, dafür musst du dich nicht entschuldigen! Wie du selbst gesagt hast…du wusstest es nicht! Du kannst nichts für meinen Schmerz und all die beschissenen, letzten Jahre! Trotzdem…ich nehme die Entschuldigung natürlich an! Fuck…du glaubst gar nicht, wie gut das tut! Gerade von dir so etwas zu hören, bedeutet mir sehr, sehr viel!
Wieder fließt ihr eine Träne über das Gesicht! Tyler wischt diese mit dem Handrücken weg, wirkt aber nicht so, als würde sie sich dafür schämen. Viel mehr kann sie nicht mehr anders als zu lächeln. In ihr bildet sich ein Bedürfnis Fallon’s Hände in ihre zu nehmen, um ihr zu zeigen, was das für eine tolle Geste für sie war. Doch das kann sie sich verkneifen, auch weil die Beiden ja – noch – kein enges Verhältnis zueinander haben. Aber die ehemalige Stevie Turner weiß auch so, wie sie sich erkenntlich zeigen könnte.
bobbi.tyler: Aber…wo wir dabei sind…jetzt bin ich an der Reihe!
Nun hebt das Country Girl fragend eine Augenbraue. Was kommt jetzt?
bobbi.tyler: Ich…ich wollte eigentlich schon vor ein paar Wochen mit dir Frieden schließen. Aber das habe ich nie hinbekommen. Stand mir dabei selbst im Weg. Wie es aussieht, habe ich den Umgang mit anderen Menschen verlernt! Dafür jetzt…mir tut es auch leid! Wie ich mich dir gegenüber in den letzten Monaten verhalten habe…das war nicht richtig von mir! Oh, das mit Lainey tut mir auch sehr leid! Ich war wegen einer anderen Situation emotional aufgeladen und habe sie dafür büßen lassen. Sorry!
Fallon hatte gehofft, dass Bobbi positiv reagieren würde. Dass es soweit kommt, ist umso besser und schöner. Auch dass die Britin die Situation mit Lainey Reid von sich aus anspricht, gefällt dem Country Girl. Das bedeutet ihr eine Menge.
Fallon Henley: Wegen Lainey musst du dich nicht bei mir, sondern bei ihr entschuldigen. Falls es dir wirklich ernst ist, kann ich da gerne einen Kontakt herstellen.
Ohne zu zögern nickt Bobbi ihr zu, was Fallon erneut Lächeln lässt. Ob Reid diese Entschuldigung annehmen wird, steht in den Sternen. Aber darum können sie sich ein anderes Mal kümmern.
Fallon Henley: Aber sonst sind das sehr schöne Worte von dir! Ich nehme deine Entschuldigung an!
Man sieht Tyler an, wie ihr die Erleichterung wie ein Stein vom Herzen fällt. Zwischen den beiden Frauen waren die Fronten verhärtet gewesen. Und wenn sie ehrlich sind…weder Fallon noch Bobbi verstehen so wirklich, wie das passiert ist. Unglückliche Umstände, gepaart mit Bobbi’s Trauma und ihrer Arroganz plus dem sturen Kopf von Fallon Henley! Wie es scheint, ist das nun gelöst!
bobbi.tyler: Dann ist alles gut zwischen uns?
Fallon Henley: Ja, ist es!
Zum ersten Mal, seit der ersten Begegnung, lächeln sich Tyler und Henley an!
?: Bobbi? Du bist dran!
Aus dem Hintergrund hört man die Stimme eines jungen Mannes, der nach der Britin ruft! Bobs verzieht ihr Gesicht, da sie eigentlich lieber weiter mit Fallon reden würde. Sie haben hier, endlich, einen Zugang zueinander gefunden und die Blonde spürt jetzt, wie sehr sie eigentlich nach einer Vertrauensperson giert. Klar, das heißt jetzt nicht, dass sie und die Amerikanerin plötzlich Best Buddies sind! Aber die Chancen stehen nicht schlecht, dass sie nun ein freundschaftliches Verhältnis aufbauen könnten.
bobbi.tyler: Okay…ich muss dann! Dann…sehen wir uns!
Fallon Henley: Ja, das tun wir! Bis dann!
Kurz bleiben sie noch stehen…dann dreht sich Bobbi um und geht zum nächsten, provisorischen, Eingang. Fassungslos, aber glücklich, schüttelt sie den Kopf. Sie wirkt richtig fröhlich, dass sie das klären könnte. Da stört es Bobs nicht einmal, dass ein Mann sie in Empfang nimmt. Fallon Henley bleibt zurück und muss nun warten, bis sie an der Reihe ist. Klar, es ist noch nicht alles gut! Sie muss immer noch Drew vor Kali’s Plänen warnen und eventuell hat sie wieder Tiffany Stratton an der Backe! Aber der heutige Arbeitstag endet zumindest auf einer positiven Note! Und das tut der Seele vom Country Girl sehr gut. Fade off!
CO - MAIN EVENT
NON TITLE SINGLES MATCH
Tiffany Stratton © vs. Lana
![[Bild: tiffylana.png]](https://i.ibb.co/ZzjK6S9T/tiffylana.png)
Writer: ???
Das Licht dämmt sich leicht, während sich die Entrance Lila färbt. Die Titan Thron zeigt groß den Namen der Person, die nun die Entrance betreten wird - Lana. Kaum beginnt die Theme zu spielen, so kommt sie auf die Stage und zeigt uns eine kleine Tanzschritte, bevor sie beide Arme in die Höhe streckt. Auf den Lippen liegt ein leichtes Grinsen. Gekleidet ist sie in einem Top, worauf vorn die Flagge Russlands gedrückt ist. In jeder Farbe aufgeteilt, stehen folgende Worte: Happy Lana Day. Darunter trägt sie ihr knapp gehaltenes Ring-Gear.
![[Bild: hnp78y8w.jpg]](https://s20.directupload.net/images/241118/hnp78y8w.jpg)
Matthew Rehwoldt: "Making her way to the Ring...The Ravishing Russian…LAAAANA"
Kaum von Matthew Rehwoldt angekündigt, geht die Blondine über die Rampe hinunter zum Ring. Am Ring angekommen geht sie rechts herum, springt dort auf die Ringkante und präsentiert sich dort nochmal. Erst dann steigt sie zwischen oberen und mittleren Seil hindurch und entert den Ring. Dort zieht sie das “Happy Lana Day” Oberteil aus und stellt sich in ihre Ecke, um auf den Matchbeginn zu warten.
IT'S TIIIIFFYYYY TIIIIIME
Schallt eine weiblich nervige Stimme aus den Boxen der Arena. Während anschließend die Theme eingespielt wird, wird gleichzeitig auf der Titan Thron das Entrance Video gezeigt.
Nach der Ankündigung weiß jeder, wer nun die Halle betritt...das Buff Barbie Doll Tiffany Stratton. Natürlich wird sie von Pfiffen und Buh-Rufen empfangen. Diese stören die Blondine jedoch überhaupt nicht. In weiß-rosanen Bra und passender Panties kommt sie auf die Stage und breitet die Arme aus.
![[Bild: tiffany-stratton-hollywood-30-ans.jpg]](https://i.ibb.co/2txz9Ny/tiffany-stratton-hollywood-30-ans.jpg)
Arrogant nickt sie in alle Richtungen. Kurzzeitig fährt sie ihre Hüfte aus und stemmt eine Hand daran. Ihr arrogantes Grinsen verrät, dass ihr die Situation gefällt.
Kaum die Pose beendet, geht sie Richtung Ring. Langsam stolziert sie die Rampe hinunter, schaut weiterhin in alle Richtungen und genießt die Atmosphäre. Dabei lässt es Tiffany langsam angehen und zeigt auf ihre Armbanduhr. It's Tiffy-Time! ruft sie dabei und grinst erneut.
Matthew Rehwoldt: "Making her way to the Ring...from Prior Lake, Minnesota, USA...Miss Future Legend…TIFFANY STRATTON!!!"
![[Bild: Tiffyent2.png]](https://c2c-wrestling.com/4images/data/media/1529/Tiffyent2.png)
Davor angekommen geht die Blondine rechts am Ring entlang, bis sie in der Mitte angekommen ist. Dort steigt sie hoch, legt sich mit den Rücken auf das mittlere Seil und hält sich mit einen Arm am oberen Seil fest. Mit der anderen Hand wirft sie einen Luftkuss in die Zuschauerränge. Diese beherzigen die Geste nicht. Weiterhin bringen sie ihr Heat entgegen. Mit einen Grinsen beendet die Blondine die Action und richtet sich vor den Ringseilen wieder auf.
Nach kurzer präsentation, klettert sie hinein und stellt sich in die Mitte. Dort posed Tiffany erneut.
![[Bild: tiff-2.jpg]](https://i.ibb.co/bsMgxbY/tiff-2.jpg)
Kaum passiert stellt das Buff Barbie Doll ihren linken Fuß auf das unterste und den rechten Fuß auf das mittlere Seil. Anschließend wirft das Rich-Girl einen Arm in die Luft, um sich nochmals der Gegenseite arrogant zu zeigen. Schließlich geht sie zurück in den Ring.
Warnung! Spoiler!
THE BIGGEST COMEBACK OF THE YEAR: PART 2!
???: „Ich glaube, der Dream hat unsere First Lady lokalisiert. Drüben beim Ententeich. Sie sucht nach spiritueller Erleuchtung... oder nach Schnäppchen.“
Konnte man eine männliche Stimme sagen hören, noch bevor der Titantron angesprungen ist. Als es dann doch dazu kommt, werden uns Bilder gezeigt, die direkt aus dem Central Park stammen. Es ist ein strahlend sonniger Julisamstag und der blaue Himmel wölbt sich über die dichten Baumkronen des riesigen Stadtparks, in welchem die Luft von dem Summen Tausender Menschen, dem Geruch von gegrillten Hotdogs und dem fernen, gedämpften Rhythmus der Stadt erfüllt ist. Die Hauptwege sind gesäumt von einer dichten Menschenmenge. Es ist ein buntes Durcheinander aus Touristen mit Kameras, New Yorkern in Laufkleidung und Familien auf Fahrrädern. Doch das auffälligste Element an diesem Tag sind die mobilen Verkaufsstände, die sich wie ein Basar an den Rand des Weges drängen. Hier, im Schatten der großen Eichen, bieten Händler ihre Waren an, sind laut, aber freundlich. Sie rufen ihre Angebote in die Menge, tauschen Witze aus und erzeugen eine Atmosphäre von spontaner Geschäftigkeit, die perfekt zu diesem sonnigen, lauten Sommertag im Central Park passt. Es ist ein Moment, in dem der Central Park zu einem lebendigen, globalen Marktplatz wird. Und genau hier kann man mit misstrauischem Blick und einem dunklen Ledermantel aus 100 % reinster Seide den Lord Velveteen Dream sehen. Und er ist nicht alleine, während er durch die Menge des Parks blickt.
Hinter dem Dream sieht man Jacy Jayne hinterherschluddern. Sie ist bei diesem Wetter entsprechend warm angezogen. So verzichtete sie auf ihre Lederjacke und auch auf ihren Hot, der sie vermutlich gut von der Sonne geschützt hätte. Ihr Outfit ist mit Jeansshorts und einem schwarzen Tanktop sehr schlicht gehalten. Auffallend ist, dass sie nicht wirklich begeistert davon ist hier zu sein. Doch liegt es am Wetter oder an all diesen Leuten hier?
Jacy Jayne
"Hätten wir eine Verabredung nicht an einem besseren Ort vereinbaren können? In einer Lounge zum Beispiel."
New York war ihre Heimat. Vom Ort her gibt es wohl keinen besseren Ort für ein Treffen. Bei der Location schon, da musste Mandy ihrer Stable-Kameradin Recht geben. Der Central Park war alles andere als perfekt. Zu viel Öffentlichkeit und sie waren ja nicht irgendwer, sondern bekannt. Mandy fiel mit ihrem funkelnden Diadem im Haar sowieso sofort auf. Wegen der Wärme trägt sie nur ein rotes ärmelloses Shirt und eine Hot Pants in weiß.
👑Mandy Rose:👑
”Ist Maria denn heute überhaupt hier? Treffen wir uns an einem Hot-Dog-Stand zum Frustessen, oder was wird das hier?"
Der Toxic Attraction fehlt der Ring. Die c2c. Action. Und diese Aktion hier zieht nur alles in die Länge
der Dream achtet gar nicht so sehr auf die Beschreibung des Schauplatzes, sondern geht nur auf die Zweifel ein, ob sich Maria wirklich hier befinden soll oder nicht. Doch scheint er von diesen Zweifeln völlig unbeeindruckt zu sein. Denn er ist sich zu 100 % sicher.
Velveteen Dream: „Der Dream ist sich nicht ganz sicher... aber seht euch das hier an.“
Uhm... ja, er war sich definitiv sicher. Langsam holt er sein Smartphone heraus und tippt dort einige Dinge herum. Und er tippt weiter... und weiter... solange, bis er aufhört und das Handy Jacy in die Hände drückt.
Velveteen Dream: „Ach verdammt. Hier, Jame... cy... Jacy... ich habe Jacy gesagt. Ich glaube nicht, dass ich etwas anderes gesagt hätte. Irgendwo da auf Snapchat hat mir Maria ein Video geschickt. Du weißt doch, wie man dieses anzeigen kann, oder?“
Oh Gott, hat der Velveteen Dream hier etwa gerade fast Jacy Jayne mit Jimmy Hart verwechselt? Gut, dass der Dream häufiger nicht alle Tassen im Schrank hat. Vielleicht ist das bei den Mädchen nicht aufgefallen.
Jacy Jayne
"Du bist doch nicht über 50. Du solltest doch mit einem Smartphone umgehen können."
Sagt Jacy in einem leicht energischen Tonfall. Ist sie verärgert wegen der Namensverwechslung oder weil sie hier umherirren muss. Dass der Dream irgendwelche Probleme am Handy hat macht sie aber skeptisch.
Jacy Jayne
"Nur so zur Sicherheit: Wie habt ihr euch abgesprochen? Hat sie dir gesagt wir treffen uns hier oder hat sie dir ihren Standort geschickt?"
Als immer mehr den Anschein macht, dass es gar keine richtige Verabredung zwischen Velveteen und Maria gibt, schlägt Mandy die Hände über den Kopf zusammen. Das ganze kann doch nicht so schwer sein. Dafür gab es ja Smartphones....um zu reden.
👑Mandy Rose:👑
”Das heißt...du weißt gar nicht, ob sie hier ist? Glaubst du, wir hätten nichts anderes zu tun als hier rumzulaufen?"
Doch dann scheint Rise jemanden zu erblicken. Leichtes rotes Haar und von Outfit hee kan sie es auch sein. Aber ist sie es auch?
👑Mandy Rose:👑
”Wartet...ist sie das da hinten?"
Ist das wirklich Maria? Das wäre wirklich phänomenal, wenn sie hier endlich das letzte noch fehlende Mitglied der Gruppierung auffinden würden. Damit wäre das Comeback komplett. Während die beiden Frauen so auf den Dream einreden, scheinen ihre Worte gar nicht richtig zu ihm durchzukommen. Im Gegenteil. Es wirkt fast so, als würde er etwas komplett anderes hören. Das stellen die Fans auch ziemlich schnell fest, als sie plötzlich aus dem Off seine Stimme hören. Dies scheint mal wieder ein Einspieler seiner Gedanken zu sein, die die Fans hier auf magische Art und Weise zu hören bekommen, während er Mandy ziemlich verträumt anblickt.
„Wow! Ich habe die beiden nicht mehr so emotional gesehen, seit die Edel-Boutique in der Mall in Asien, wo wir zum Shoppen waren, einen Wasserschaden hatte. Typisch Asien halt. Es wärmt mir mein Herz. Sie sorgen sich so sehr um sie... sie sorgen sich so sehr um uns.“
Nun ja, wirklich Sorgen haben sich die beiden jetzt nicht gemacht. Aber als Mandy plötzlich die besagte Rothaarige erblickt, dreht sich der Dream so schnell er nur kann um und springt auf, als sei er von einer Biene gestochen.
Velveteen Dream: „Maria? Wo? Mariiiaaa... ich bin es... Der Dreeeam ist hieeer... Wo bist duuuu?“
Wild wedelt er mit seinen Armen umher und schaut dabei in eine andere Richtung, als es Mandy tut, während er im lauten Samt-Singsang nach Maria ruft!
Jacy Jayne dreht sich einfach nur weg. Wie sich der Dream gerade verhält ist ihr offensichtlich peinlich und die Leute hier im Park sollen nicht sehen, dass sie mit diesem zuschaffen hat. Auch Mandy könnte die Hände vor ihr Gesicht werfen. Irgendwie ist ihr die Situation peinlich. Und ob es Maria ist, dass wissen sie ja auch noch nicht.
👑Mandy Rose:👑
”Wie wäre es, wenn wir einfach zu ihr hin gehen, um zu gucken, ob sie es ist?"
Wäre zumindest eine Maßnahme, um das Ganze hier aufzulösen. Die Suche nach Kanellis dauert schon zu lange. Die Frage ist, warum sie überhaupt so wichtig ist, um mit dem Stable weiter zu machen wie vor der Pause.
👑Mandy Rose:👑
”Könnten wir jetzt bitte Maria finden, um uns dann um das Wesentliche zu kümmern? Wenn sie dafür so wichtig zu sein scheint?"
Nicht nur Mandys, sondern besonders Velveteens bitte und Sehnsüchte könnte nun erfüllt werden. Denn die Brünette Frau in schwarzer Leder Hot-Pants und rotem ärmellosen Top dreht sich um. Langsam. Ihr Haar schwingt dabei mit. Wie in Slow Motion. Ein heller Schein umgibt ihre Gestalt. Es scheint sie wirklich zu sein. Die langen Beine. Die Figur zwar leicht verändert...aber die Hoffnung hält sich trotzdem aufrecht. Kaum umgedreht, kommt dann auch das Gesicht zum Vorschein. Der Bart glänzt in der Sonne. Der Bart?
Maria Kanellis???:
Juuuuuhuuuu...
Ruft eine männliche Stimme und winkt doll. Nein, dass ist nicht Maria Kanellis, so dern ihr Mann Mike als sie verkleidet. Doch während die Drei suchenden ihre Gesichtszüge enttäuscht fallen lassen, taucht die richtige Maria im Hintergrund auf und piekst jeden einzelnen in die Seite und muss dann natürlich laut lachen.
Maria Kanellis:
Verarscht!
Ja, dieses Mal ist es die richtige. Genauso gekleidet wie ihr Mann, der nun die Perücke vom Kopf nimmt und auf die Gruppe zugeht. Was hat das ganze zu bedeuten. Wird Mike auch zur Gruppierung stoßen?
Verarscht? Nun ja...damit hat selbst Mandy nicht gerechnet. Das sie Mike nicht an der Figur erkannt hat, trotz Verkleidung, ist dann doch etwas peinlich. Dennoch ist die New Yorkerin froh, dass die Suche nun endlich ein Ende hat. Also dreht sie sich um und setzt ein Lächeln auf.
👑Mandy Rose:👑
”Maria! Endlich! Ich hatte schon ein Schreck bekommen! Du...mit Bart, das ist einfach zu viel für mich."
Etwas verwirrt legt Rose die Hände auf ihre Brust und lehnt sich etwas nach vorn. Natürlich gibt es nun gewisse Fragen. Die Suche ist beendet und schon muss sie sich mit den nächsten Fragen quälen. Warum, verdammt nochmal, passiert das hier? Und warum muss sie darin eine Rolle spielen?
👑Mandy Rose:👑
”Aber...was hat das zu bedeuten?"
Jacy Jayne verschränkt die Arme und wirkt ganz gelassen.
Jacy Jayne
"Also ich bin nicht drauf reingefallen."
Als ob Jacy darauf nicht reingefallen wäre. Kanellis zieht eine Augenbraue an und begutachtet erst Jayne und anschließend Rose, die zumindest mit einer Frage und die Ecke kommt. Tja, was hatte das alles zu bedeuten? Maria ist sicherlich eine Erklärung schuldig. Doch nicht hier und nicht jetzt.
Maria Kanellis:
Als ob...
Meint sie zu Jacy und gibt ihr zu verstehen, dass sie ihr das nicht abkauft. Währenddessen kommt Mike Kanellis zu der Gruppe dazu.
Maria Kanellis:
Das heißt, dass wir jetzt einer mehr sind und nun die c2c rocken werden.
Ob das an Antwort reicht?
Wow. Mike Kanellis schließt sich der Gruppierung an? Das heißt, der Dream hat endlich einen männlichen Partner gefunden. Einen männlichen Partner, nachdem er schon so viele Monate gesucht hat. Und dann auch noch Mike, den er bereits sehr gut kennt. Dies geht zwar mehrere Jahre zurück, aber es ist quasi ein Return eines bereits bekannten Tag Teams in der c2c. Voller Freude darüber streckt der Dream episch seinen Finger gen Himmel aus und ruft es laut in die weite Welt hinein.
Velveteen Dream: „Die First Lady ist zurück. Und mit ihr ein kräftiger Ritter, der die Welt verbeugen lassen wird. Aber während ihr beide im Exil verweilt seid, hat der Dream eine Bedrohung gespürt... eine Bedrohung für das gesamte Velveteen-Multiversum! Und der Dream weiß ganz genau, wie wir sie stoppen...“
Bitte was? Eine Bedrohung? Könnte es jemand auf den Dream abgesehen haben? Jeder, der auf alle Fälle versucht zu verstehen, wovon dieser Mann hier redet, dem kann man nur leidtun, denn verstehen wird man das wohl nicht. Wahrscheinlich verstehen das auch die anderen hier nicht, aber das sind sie ja gewohnt. Viel wichtiger auf alle Fälle ist, dass dies wohl das offizielle Comeback von Mike Kanellis ist. Wir dürfen gespannt sein, wie diese Gruppierung in Zukunft noch die c2c-Live-Shows erschüttern wird. Doch zuvor schaut der Dream einmal auf seine sündhaft teure Rolex und erschrickt fast, als er die Uhrzeit darauf sieht.
Velveteen Dream: „Aber dazu später noch mehr. Es ist jetzt fast 15 Uhr. Der Dream schlägt vor, wir machen für heute Schluss. Wollen wir Trüffel-Pommes essen gehen?“
Und damit wirft der Dream seinen Pelzmantel dramatisch nach hinten, trifft dabei aus Versehen Jacy Jayne im Gesicht, während das Segment mit einem lauten Gong-Geräusch endet und es mit der Show weitergeht.
MAIN EVENT
LOOSER LEAVES TOWN SINGLES MATCH
Danhausen vs. Jon Moxley
![[Bild: moxhausen.png]](https://i.ibb.co/C3Cpr2Y7/moxhausen.png)
Writer: Maxi
Und damit ertönt eine Musik, die beängstigend wirkt. Die Lichter der Halle werden abgedunkelt und auf der Stage erscheinen die Black Widows AJ Lee und ihr Schützling, The Bizzare One Danhausen! Und dieser Entrance alleine schon ist so bizarr, dass die Fans nicht verstehen können, was sie hier erwartet. Eine Musik, die ein dunkles Dark Gimmick andeutet, ein Superstars, der als lustiges Comedy Gimmick durchgeht und eine Managerin, die ein verrücktes Heel Gimmick hat. Eine Mischung, die es so noch nie zuvor im Wrestling gegeben hat und die auch wohl kaum jemand hier versteht. Deshalb ist die Halle auch still, wie als wäre die Show schon vorüber. Doch nicht aus Respekt vor Danhausen, sondern viel mehr weil sie keine Ahnung haben. Sollen die Fans jetzt yubeln oder sollen sie buhn? Sollen sie erfreut sein, den lustigen Danhausen hier zu sehen, der sich als absoluter Publikumsliebling herausstellt oder sollen sie sich unwohl fühlen, weil jemand wie AJ Lee heraus gekommen ist, die keinerlei Freude von den Fans erhält. Oder sollen sie Angst haben oder aufgeregt sein, weil die Musik so düster wirkt? Was ist hier die Situation?
Matthew Rehwoldt: "The following Countest is an Looser Leaves C2C Match getting for one Fall and its gonna be for the C2C Eastcoooaaast Champiiiiiooooonshiiiiiiiip... Introducing first... From Someplace faaar awaaay... Claiming to be 6Feet 7Inches Tall and weighing over 300 Pounds... Accompanied by the Sexy Spider AJ Lee... He is very Nice! Very Evil! DAAAAANHAAAUUUSEEEEEEEEN"
Mit ausgebreiteten Armen, die in der einen Hand ein Glaß voll dutzende Zähne und in der anderen Hand einen riesigen Nagel halten, präsentiert sich Danhausen auf der Stage und beginnt seine Schritte in Richtung Ring.
Und direkt an seiner Seite hoppelt, wie Matthew bereits angekündigt hat, seine bezaubernde und süße Managerin AJ Lee. Doch weis jeder hier in der Halle, dass dieser Schein sehr stark täuscht. Denn auch wenn hier AJ Lee aussieht, wie das süße kleine Mädchen und Danhausen wirkt, wie der finstere Lord der Unterwelt, den man nicht über den Weg laufen möchte, weis jeder Zuschauer der C2C, dass es genau anders herum ist. AJ Lees Herz ist so dreckig, wie der Schmelz auf den Zähnen in Danhausens Glaß, während er selbst der mit Abstand größte Publikumsliebling des hiesigen Rosters ist. Doch ob sich dieser Liebling heute Abend auch im Ring beweisen kann, werden wir noch sehen.
![[Bild: aj-lee-wwe.gif]](https://media.tenor.com/b_Zkzf7A-eUAAAAC/aj-lee-wwe.gif)
Während AJ einen der Worker dazu auffordert, Danhausens Umhang zu nehmen, weil sie so etwas garantiert niemals selbst machen würde, besteigen die beiden anschließend den Ring. In der Mitte posiert Danhausen noch für die Billionen Fanhausens dort draußen, die jeden Tag zu ihm aufsehen und ihn lieben wie Omas Mandarinenkuchen, während AJ Lee ihm noch einige Taktiken und Tipps ins Ohr zu spricht, worauf er in diesem Match aufpassen muss. Dann erlischt so langsam die Musik und die Beleuchtung wird wieder etwas heller!
Mit dem folgendem Video kündigt sich auch gleich ein Superstar an, welcher nicht unberechenbarerer sein kann. Die Fans verhalten sich durchaus positiv und fangen auch stellenweise an zu jubeln. Die Kamera schwenkt durch die Arena, denn jeder weiß, das MOX nicht den üblichen Weg zum Ring wählen würde. Schließlich erkennt die Kamera den Superstar, wie er seinen Weg durch die Fanreihen bahnt und dabei die Stufen mit schnellen Schritten hinter sich bringt.
![[Bild: moxent1.png]](https://i.ibb.co/MvygJwV/moxent1.png)
Matthew Rehwoldt: "And his Opponent... from Cincinnati, Ohio... weighing in at 225 pounds.. He is the C2C Eastcoast Champion... JONNNNNNN MOXLEYYYYYYYYY!!"
Mit einigen Fans klatscht er dann auch ab und kommt langsam aber sicher an die Absperrung an, welche er locker überspringt und noch einmal um den Ring marschiert, ehe er sich in diesen hineinrollt. Eine der Ringecken wird bestiegen und kurz werden die Fans noch einmal angeheizt.
![[Bild: moxent2.png]](https://i.ibb.co/ynWFB4KJ/moxent2.png)
Nun konzentriert er sich aber auf seinen Gegner, welcher noch unwissend ist, was hier auf ihn zukommen könnte.
Die Luft ist schwer von Spannung. Beide superstars scheinen mehr als nur bereit zu sein dieses heutige main event match zu führen obwohl danhausen ein wenig zögerlich wierkt. Er sieht nicht ganz so aus als wolle er dieses match hier überhaupt führen. Selbst die Fans, die Danhausen während der vergangenen Wochen immer wieder mit seinen verrückten Aktionen gefeiert haben, wissen genau, was heute auf dem Spiel steht. Verliert Danhausen, ist seine Zeit in der c2c endgültig vorbei. Moxley steht regungslos in seiner Ringecke und zeigt weder ein grinsen noch einen blich zum puplikum. Oh nein er starrt einfach nur auf einen gegner und fixiert ihn richtig mit sienen augen. Danhausen hingegen versucht noch ein letztes Mal, seine Unsicherheit hinter seiner typischen Art zu verstecken. Er streckt den Ringrichter die Hand entgegen, als wolle er noch schnell dessen Geldbörse verfluchen. Der Referee hingegen schüttelt daraufhin nur den Kopf und lässt dije glocken ertönen.
Warnung! Spoiler!
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