11.03.26, 16:51
![[Bild: large-CVV-Logo-350w.png]](https://chrisvanvliet.com/wp-content/uploads/2026/01/large-CVV-Logo-350w.png)
Zurück auf der anderen Seite des Globus, zumindest für wenige Stunden, zurück in Los Angeles. Mit einem Direktflug aus Tokyo, einem geplanten Aufenthalt von circa 18 Stunden, um dann wieder zurück nach Tokyo zu fliegen, hatten sich Becky Lynch und Seth Rollins einen überraschenden Trip in die letzte Woche eingeplant. So hatte es ein etwas merkwürdig anmutendes Bild, wie Seth sichtlich müde hinter Becky auf der Virgil Avenue her spazierte und sein Gähnen nicht mehr zurückhalten konnte. Die Hände tief in seinen Hosentaschen vergraben, immer auf der Hut, dass jemand ihn ansprechen könnte und es doch heute besser lassen sollte.
Seth Rollins: "Bist du dir sicher, dass das eine gute Idee ist? Konnte er nicht rüber fliegen? Wir haben 9.45 a.m. und ich fühle mich wie… wie mitten in der Nacht. Außerdem warum überhaupt CVV?"
Er wirkte etwas quengelig und ging sogar schon so weit, dass Seth es selbst bemerkte, was er nur noch umso mehr hasste. Dennoch tat er was er tun musste und begleitete Becky überall hin, selbst zu dieser spontanen Idee. Vor einem der mittleren Gebäudekomplexe hat Becky scheinbar gefunden, wonach sie suchte. Eines der Schilder im Voye zeigte es jedenfalls an, hier war das Studio von Chris Van Vliet, einer der bekanntesten Podcast Hosts, wenn es um Wrestling ging und ein Kenner der Szene. Wenn man was zu sagen hatte, war er die erste und beste Adresse.
Becky Lynch: "Hier sind wir. Ja, ich weiß… das war etwas anstrengender als gedacht. Warum er? Als ich vor zwei Jahren bei ihm war, war das kein Verhör. Er zeigt sich immer und bei jedem vorsichtig interessiert, ohne zu verurteilen. Deswegen habe ich ihn kontaktiert und wir können von Glück sprechen, dass er es so kurzfristig einrichten kann. Ich geh da hoch, erzähle meinen Part der Story und lassen wir die kompletten Views und Likes von Clarkson und Greed oder dem Wrestling Observer gegen Null rauschen."
Eine sehr optimistische Einschätzung von Becky Lynch. Ein Podcast und schon soll alles wieder gerade gerückt sein? Naja, ein Versuch war es jedenfalls wert. Allein An Seth’ Blick konnte man ablesen, dass er dem Vorhaben nicht ganz so positiv gesinnt war und da spielte seinen gegenwärtige Müdigkeit keine Rolle.
Seth Rollins: "Beim letzten Mal ging es um dein Buch, jetzt geht es direkt um dies hier, um uns. Wenn du das machen willst, Okay… tu es. Soll ich mit hoch gehen?"
Er wollte es von ihr hören, war sie sich wirklich sicher? Seth griff vorsichtig ihre Schultern, während Becky doch recht angespannt auf das Türschild sah. Dies war der Moment, an dem sie sich entscheiden musste? Ein gemütliches Frühstück im nächsten Café oder ein Live-Podcast mit Offenlegung aller Ängste und verdrehten Tatsachen der feindseligen Presse?
Becky Lynch: "Wir fliegen keine 30 Stunden, um ein Croissant zu essen. Ich geh da jetzt rein…"
Kämpferisch wie eh und je, verursachte es bei Seth einen Anflug von Magenschmerzen. Aber wenn sie sich einmal so entschieden hatte, konnte er ohnehin nicht mehr viel bewirken. Das Gute an ihm, er konnte seine Emotionen meist bedeckt halten. Sie musste seinen Zweifel nicht auch noch spüren. So nahm er Becky kurz in den Arm und drückte sie, eh er ihr genau in die Augen blickte.
Seth Rollins: "Wenn du dir sicher bist, bin ich es auch. Ich geh da drüben einen Kaffee trinken und wenn du fertig bist, warte ich dort auf dich. Du willst deine Seite der Story loswerden, dann tu das. - Du siehst fantastisch aus."
Das tat sie wirklich. Ihre Haare zu einer Lockenpracht in kräftigem Rot, nahezu passend mit ihrer roten Lederjacke. Gebräunter Teint und ein verführerisches Make-Up, welches ihre grünen Augen betonte. Doch ein geübter Blick und jemand, der sie so gut kannte wie Seth, sah auch diesen Rest an Unsicherheit der er ihr gerne nehmen würde. Ein letzter Blick ein gegenseitiges Nicken. Becky betrat den gläsernen Palast in dem Chris Van Vliet sein Studio hatte, während Seth die Straße überquerte und das Café gegenüber ansteuerte.
- 15 Minuten später im Studio -
Es dauerte keine viertelstunde, da war auch alles bereit. Die Lampe über der Tür leuchtete und gab unmissverständlich zu verstehen, hier wurde aufgenommen: “On Air”. Doch eine Aufnahme, wie man es aus der Vergangenheit meinen könnte, war es nicht direkt und das offenbarte Chris direkt in seinem Intro.
Chris Van Vliet: "Herzlich Willkommen, liebe Zuschauer und Hörer, zu einer neuen Episode, zu einer Special Episode von INSIGHT with CVV und wir sind heute LIVE… und das im Multiversum. Wir sind Live auf YouTube, Spotify, Twitch und zum allerersten Mal in meiner Geschichte, wir sind live auf Amazon Prime und Amazon Music, dazu vielen Dank an die Kooperation mit Coast 2 Coast Wrestling und unseren heutigen Gast, zum zweiten Mal in meiner Show… Aktuelle C2C SHINE Championesse, the Man, Becky Lynch."
Becky Lynch: "Danke, Chris. Und danke, dass du das so kurzfristig möglich gemacht hast. Diese Plattform bedeutet mir viel."
Ein Podcast, der live aufgezeichnet wurde und dann auch noch parallel auf allen bekannten Streaming Plattformen ausgestrahlt wurde, bot in der Tat eine enorm große Reichweite und dies galt nicht nur innerhalb des Wrestling Universums. Dies birgt aber ebenso auch Risiken, denen sich Becky bewusst sein sollte. Nur ein falscher Satz, eine etwas entferntere Sichtweise und schon würde der Heat auf sie herab prasseln. So gab sich die Irin zunächst relativ zurückhaltend.
Chris Van Vliet: "Du hast mich vor wenigen Tagen kontaktiert… Und natürlich können wir diese Show machen. Denn in der Regel bin ich derjenige, der über Monate mit Agenten telefoniert und dann einen Platz im Kalender der Stars ergattern muss. - Daher bin ich umso erfreuter, dass es so einfach ging. Nur, du bist nicht hier um dein Buch zu sprechen oder dein letztes Match, sondern es geht um diese zahlreichen News, die über dich, Seth und auch über deine Tochter Roux verbreitet werden. Wenn du magst, bitte… erzähle uns deine Seite der Geschichte und wie es sich zugetragen hat."
Ohne Umschweife direkt zum Großen und Ganzen? Chris hielt es neutral und das war es, was Becky an ihm schätzte. Er urteilte nicht, sondern hinterfragte und für den Moment gab er ihr die Bühne alles zu erzählen. Als er nur Roux erwähnte, zuckte Becky ansatzweise zusammen. Nicht auffallend, nicht viel, aber es löste nach wie vor etwas in ihr aus, wenn Reporter ihren Namen nannten. Becky räusperte sich, die Hände um das Mikrofon gelegt, als müsste sie sich daran festhalten. Die roten Locken fielen ihr leicht ins Gesicht, sie strich sie zurück, eine kleine, nervöse Geste, die Chris bemerkte, aber nicht kommentierte.
Becky Lynch: "Danke, Chris. Ja... ich bin hier, weil ich müde bin. Müde davon, dass meine Familie, meine Tochter, mein Leben in Schlagzeilen zerlegt werden, ohne dass jemand fragt, wie es wirklich war. Ich erzähl euch meine Seite – nicht die von Clarkson, nicht die von Greed, nicht die vom Observer. Meine."
Sie holte tief Luft, die Augen glasig, aber fest.
Becky Lynch: "Im Grunde hat alles weit vor LA begonnen. Ohne das wäre ich vielleicht nie bei C2C gelandet. Es war ein schleichender Prozess – und plötzlich da. Seth hatte sich verletzt, musste operiert werden, fiel länger aus. Seine Laune wurde dunkel, und das färbte auf alles ab. Ich hab versucht zu helfen… aber selbst bei Kleinigkeiten verlor er die Fassung. Und irgendwann ich auch. Es schaukelte sich hoch, bis wir uns nur noch anschrien. Für zwei Wochen nahm ich Roux und ging in ein Hotel. Raus aus dem Streit. Raus aus den Vorwürfen. Und jetzt will man uns daraus einen Strick drehen? Jede Beziehung durchläuft schwierige Phasen… um…"
Mit dem letzten Satz kam Becky ins Stocken. War es wirklich nur eine schlechte Phase mit Seth? War es der Moment, dass es mal Knallen musste, um sich im Anschluss wieder neu zu finden? Etwas verlegen fuhr sich Becky durch die roten Locken und sammelte sich.
Becky Lynch: "Von Mitte Oktober bis zum Jahresende hatten wir keine gute Zeit und ich war bereit für einen Tapetenwechsel. Ich rief bei Shane an, ich musste nicht einmal verhandeln und so ging alles ganz schnell. Ein zweites Telefonat, eine digitale Unterschrift und BOOM, Becky Lynch ist Teil von C2C. - Ich war so gehyped den ganzen Shit hinter mir zu lassen und hier einen Start hinzulegen, der alles andere in den Schatten stellt… Bis, ja bis wir die Zielscheibe dieser Hyäne wurden."
Mit Hyäne war es recht leicht zu identifizieren, wen Becky meinte. Es waren mehrere Reporter, die harte Headlines gegenüber Becky formulierten, allerdings ging Lilith Clarkson einen erheblichen Schritt weiter und tat dies immer noch. Chris Van Vliet hörte ihr aufmerksam zu und gab ihr jede Zeit der Welt sich zu erklären. Parallel sah er über seinen Monitor den Live-Chat der unterschiedlichen Plattformen. Neben dem zu erwartenden “Becky-Spam” von zahlreichen Fans, mischten sich immer wieder Heat-Kommentare, die sehr direkt waren.
Chris Van Vliet: "Bis Tag X – dein erster Tag bei C2C. Und die Hyäne… Lilith Clarkson? Sie stach heraus, indem sie eure Spannungen aufgriff und den Namen deiner Tochter nannte. Wie hast du die Situation erlebt?"
Becky Lynch: "Hm… weißt du, Chris. Du kannst mir sagen, dass du misch scheiße findest. Und es ist mir egal. Du kannst sagen, dass du mich hasst. Auch das ist mir egal, denn irgendwie habe ich dann doch eine verdammt starke Reaktion in dir ausgelöst. Aber… diese wildfremde Frau, hat niemals das Recht, den Namen meiner Tochter in ihren dreckigen Mund zu nehmen, um daraus ihre Likes zu ziehen. Sie hat eindeutig eine Grenze überschritten und ich habe sie kurzerhand daran erinnert."
Becky versuchte sich bedeckt zu halten, sie wollte bewusst wenig Emotionen hineinlegen, denn innerlich wusste sie nicht, ob sie dieser selbst dann hätte steuern können. Ihr Handgemenge vor der Crypto.com Arena war der Aufreger der damaligen Show und hallte noch Wochen nach. Doch bei Becky’s Dilemma ging es nicht um eine kleine Rauferei, die die örtliche Sicherheit rasch beendete. Im Anschluss ging es mit Terror an News und Falschmeldungen weiter, die sich wie ein Lauffeuer im Internet verbreiteten und ahnungslose Leser aufgriffen.
Chris Van Vliet: "Ich glaube, ich habe noch nie so viele unterschiedliche Kameraeinstellungen zu diesen, was waren es, 15 Sekunden gesehen. Die Videos gingen viral, aus allen Winkeln. Kragengriff, Security, weggezerrt. Innerhalb von Minuten war alles draußen. Doch, was dir wirklich zusetzte, waren diese Falschmeldungen, Verleumdungen und Story, die mit deiner Tochter aufgebaut wurden."
Chris als neutraler Host versucht behutsam auf das zu lenken, was danach passierte. Es war eine Phase, in der Becky mental wahrlich nah am Abgrund stand. Gereizt, dünnhäutig und fernab von rationalen Gedanken, gepaart mit Ängsten. Ein schwieriges Thema, sofern man es kontrolliert betrachten wollte und mit dem nötigen Respekt.
Becky Lynch: "Ich hab nachts Panikattacken. Ich wach auf und denke, ich verlier sie. Seth, Roux, alles. Es geht soweit, dass ich rein gar nichts mehr fühle… keine Emotion, kein Gefühl… und davor habe ich am meisten Angst."
Die Zuschauer im Chat explodierten – Emojis, „Becky!“-Spam, aber auch Hate-Kommentare. Chris schaute auf seinen Monitor, runzelte die Stirn. Denn gerade die negativen Kommentare wurden eindeutiger und präzise. Gerade als er sich vorbeugte, um die Zeilen zu lesen, klingelte plötzlich das Telefon. Live in der Show, ungeplant. Chris zeigt sich überrascht, aber bei Becky kam bereits dieses ungute Gefühl hoch, dass dies kein Zufall war.
Chris Van Vliet: "Wir haben einen Anrufer. Hallo, du bist live bei Insight with CVV und Becky Lynch. Du möchtest… Oh, es ist Lilith Clarkson."
Beckys Augen weiteten sich, sie erstarrte regelrecht und die Panik flackert auf. Doch war das vielleicht der Moment, den sie irgendwie herbeisehnt? Der Lautsprecher krächzte und direkt folgte diese scharfzüngige Stimme.
Lilith Clarkson: "Becky, Süße, danke, dass ich mitreden darf. Du erzählst ja eine rührende Geschichte, die arme, missverstandene Mutter. Aber lass uns ehrlich sein: Du hast eine Reporterin angegriffen. Du hast Saki fast den Arm gebrochen. Und jetzt kommst du hierher und spielst das Opfer? Deine Tochter Roux – ja, ich hab ihren Namen gesagt. Weil die Öffentlichkeit ein Recht hat zu wissen, was in eurer Familie los ist. Wenn du so instabil bist, dass du im Ring explodierst... sollte man da nicht fragen, ob Roux sicher ist? Oder bist du so beschäftigt damit, deine Karriere zu retten, dass du nicht merkst, wie du deine eigene Tochter in Gefahr bringst? Ich meine, eine Mutter, die vor laufenden Kameras die Kontrolle verliert, ist das nicht Kindeswohlgefährdung? Sollten die Behörden nicht mal einen Blick auf Roux werfen, bevor du das nächste Mal jemanden angreifst?"
Beckys Hände zitterten am Mikro. Chris hob warnend die Hand "Bleiben wir respektvoll", aber Becky beugte sich vor, Stimme kalt und scharf.
Becky Lynch: "Du hast Nerven, Lilith. Du nimmst den Namen meiner Tochter in den Mund, als wär’s ein Klick-Magnet. Du hast keine Ahnung, was es heißt, Mutter zu sein, während die Welt zuschaut. Du hast keine Ahnung, was es heißt, nachts aufzuwachen und zu denken, du verlierst alles. Und ja, ich hab Fehler gemacht. Ich habe die Kontrolle verloren. Aber ich steh hier und rede darüber. Ich versuche, besser zu werden. Du? Du sitzt nur da und reißt Löcher rein. Für Views. Für deinen Namen. Aber weißt du was? Meine Familie ist stärker als dein Gift. Und wenn du Roux noch einmal erwähnst... dann tritt mir persönlich gegenüber. Nicht über ein Telefon. Face to face."
Lilith lachte kalt, ihre Stimme wurde lauter, schärfer, fast schreiend – die Eskalation baute sich auf.
Lilith Clarkson: "Face to face? Drohungen jetzt? Typisch The Man… oder was davon übrig ist. Du bist eine wandelnde Zeitbombe, Becky! Du greifst Reporter an, du verletzt Kolleginnen im Ring, und jetzt willst du mir drohen? Die Fans sehen, wer du wirklich bist: unberechenbar, instabil, eine Gefahr für alle um dich herum. Und Seth? Der arme Kerl sitzt wahrscheinlich draußen und wartet, bis du wieder explodierst. Ist er dein nächstes Opfer? Oder Roux? Wie lange, bis du sie verletzt, weil du deine Aggressionen nicht im Griff hast? Du bist keine Heldin, Becky… du bist eine Bedrohung! Und die Welt verdient die Wahrheit: Roux verdient eine Mutter, die nicht am Rande des Wahnsinns steht. Wie oft hast du sie allein gelassen, während du in Mexiko oder Japan deine Wutanfälle hattest? Ist das verantwortungsvolle Elternschaft? Oder nur Egoismus in Lederjacke?"
Beckys Gesicht wurde blass, dann rot vor Wut. Ihre Knöchel wurden weiß um das Mikro. Chris sprang dazwischen, Stimme fest.
Chris Van Vliet: "Lilith, das reicht. Das ist kein Verhör. Becky, du hast das Wort."
Becky Lynch: "Lilith... du denkst, du kennst die Wahrheit? Du kennst nur Klicks und Lügen. Roux ist mein Leben. Seth ist mein Leben. Und ja, ich kämpfe – mit Dämonen, mit Fehlern, mit allem. Aber ich kämpfe fair. Du? Du stichst mir in den Rücken. Und wenn du Roux noch einmal benutzt, um mich brechen zu wollen... dann breche ich dich. Nicht im Ring. Mit der Wahrheit."
Lilith schnaubte verächtlich.
Lilith Clarkson: "Versuch’s, Becky. Deine ‚Wahrheit‘ ist nur eine Ausrede. Die Fans wissen es besser. Roux weiß es besser. Du bist erledigt und deine Familie zahlt den Preis. Wir sehen uns in Tokyo!"
Chris trennte die Leitung. Da blieb selbst dem Host der Sendung kurz die Sprache fern.
Chris Van Vliet: "Okay... das war... intensiv. Lilith, danke für den Anruf. Becky, bist du okay?"
Becky nickte, senkte den Blick, die Haare fielen ihr vor. Während sie den Moment nutzte, um halbwegs unbemerkt sich eine Träne aus dem Augenwinkel zu wischen. Es zeigte vor einem immensen Publikum wie angegriffen die Irin war, was ihr auch Sympathiepunkte bringen würde. Ihre Stimme zitterte, aber sie hielt stand.
Becky Lynch: "Ich bin okay. Weil ich weiß, wer ich bin. Und weil ich für Roux kämpfe. Für Seth. Für mich. Danke, Chris."
Die Show ging noch einen Moment weiter, doch die war Luft nur so von Spannungen angereichert. Draußen im Café starrte Seth auf sein Handy, der Live-Stream lief. Sein Kaffee wurde kalt. Er lächelte müde, stolz. Becky hatte gesprochen. Und vielleicht, nur vielleicht, hatte sie einen Teil des Hates zurückgeschlagen. Seth wartend. Der Kampf ging weiter. Aber jetzt auf ihrer Bühne.
[CLOSED]
"I wasn't born to be champion - I fought to be champion!"
![[Bild: 2d0d765c6625a6ba7a8b70440fc76b9cfb07cb44.pnj]](https://64.media.tumblr.com/2100b92047f7a8e652c6fb609c8eae30/da905ac76ef088be-65/s500x750/2d0d765c6625a6ba7a8b70440fc76b9cfb07cb44.pnj)
The sleepless nights, the desperate calls, the empty road
I'm spitting blood, I'm staring down a broken nose
I'm sick to death of standing in the bitter cold
They'll rue the day they let me hit a NEW LOW
The sleepless nights, the desperate calls, the empty road
I'm spitting blood, I'm staring down a broken nose
I'm sick to death of standing in the bitter cold
They'll rue the day they let me hit a NEW LOW
