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JOHANNESBURG!
![[Bild: LIVEPOOSTER-Kopie.jpg]](https://i.ibb.co/sWMgD8K/LIVEPOOSTER-Kopie.jpg)
findet statt im Johannesburg Stadium vor 36,000 Zuschauern in Johannesburg, Südafrika.
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Die letzte Kamera ist optimal platziert und auch der letzte reservierte Platz besetzt. Die c2c Show kann losgehen! Gleich zu Beginn explodiert ein buntes Feuerwerk auf der Stage und motiviert die anwesenden Fans zu großem Jubel und Chants. In der Mitte des aufwendig gebauten Wrestlingrings steht Matthew Rehwoldt schon mit einem Mikrofon bereit um die anwesenden Fans hier in der heutigen Show zu begrüßen.
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Matthew Rehwoldt: "My dear Ladies.. my dear Gentlemen.. my name is Matthew Rehwoldt and it is I, your DRAAAAAMAAA KIIIIINGGG... welcoming you to... COAST.. to COAST... WRESTLINGGGGGG!"
Kaum hat Rehwoldt die Ansage zuende gebracht gibt es einen kleinen Jubel für seine Ansage und auch wegen der Vorfreude auf den Verlauf des Abends. Matthew verbeugt sich einmal kurz und geht dann auch aus dem Ring heraus. Auch die knallenden Geräusche des Feuerwerks erlischen langsam und geben die Bühne somit für ihre Akteure frei. Bevor dies jedoch in Kraft tritt, werden die Zuschauer daheim vor ihren Fernsehgeräten von Pat MacAfee, Cathy Kelly & Wade Barrett begrüßt.
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Pat McAfee: "Willkommen zu c2c LIVE! – aus dem legendären Johannesburg Stadium in Südafrika! Die Sonne ist untergegangen, aber diese Arena? Die brennt!!"
Cathy Kelley: "Wir befinden uns heute Abend auf historischem Boden – mitten im Herzen eines Landes, das für Kämpfe, Stolz und Leidenschaft steht! Und wenn ich sage, hier steht uns ein Sturm bevor, dann meine ich das wörtlich, Pat!"
Wade Barrett: "Also bleibt dran – schließt euch an, feiert mit uns und erlebt, wie wir heute Abend ein neues Kapitel aufschlagen… denn das hier ist nicht nur Wrestling – das ist coast 2 coast. LIVE!"
Südafrika ist der nächste Halt von c2c auf der großen African Tour und hier in Johannesburg steht uns eine sehr interessante Nacht bevor. Vollgepackt mit fünf Matches, im Main Event bekommen wir sogar das Womans Championship Match zwischen Toni Storm und Kali zu sehen. Aber bevor wir uns in die Action stürzen und man im Opener den einzigwahren Kenny Omega erleben dürfen, der gegen ein noch nicht bekanntes Mysterium antreten wird, schalten die Kameras erst einmal in den Parkbereich des Stadions. Da es sich um ein großes Rugby als auch Fussballstadion handelt, ist der Parkbereich natürlich enorm groß. Die Kameras fangen auch einige der Tourtrucks ein, die es sich hier bequem gemacht hatten, aber natürlich auch einige Privatfahrzeuge, mit denen die Superstars vom Hotel hier ins Stadion fahren.
Und wie es der Zufall will, fährt auch in diesem Moment rein zufällig ein Auto auf den großen Parkplatz. Schnell ist auch ein freier Parkplatz gefunden und die Fahrertür geht auf. Als der Fahrer aussteigt, jubeln die Fans auf. Denn es handelt sich um Drew McIntyre, der, egal wo er auftaucht, mit sehr positiven Reaktionen begrüßt wird. Vielleicht war es auch der dazugewonnene Respekt, denn immerhin darf sich der Schotte seid dem letzten Special World Heavyweight Champion nennen und somit war er Derjenige, der alles hier auf seinen Schultern tragen durfte.
Sein Weg führt zum Kofferraum, wo er seine Tasche und dann das neue Prunkstück herausholt, welches sofort geschultert wird. Nach der Ansprache letzte Woche, welche er an den gesamten Lockerroom gerichtet hatte, dürfte einige Interessenten auf seinen Titel angesprochen haben. Ob sein heutiger Gegner einer davon war, muss man noch abwarten. Sein Gegner ist John Cena, der beim Special gegen Jon Moxley das Last Man Standing Match verloren hatte. Allerdings konnte der Chaingang Soldier letzte Woche wieder in die Spur kommen. Mit einem Sieg gegen den Neuling oder Rückkehrer, je nachdem wie man es nennen möchte, Ethan Page hat Cena gezeigt, das er Heute für Drew kein leichter Gegner werden wird.
Mit dem Gürtel über die Schulter und der Tasche macht sich der Hüne nun also auf den Weg in Richtung Eingang zum Stadion. Dieser Titelgewinn tat dem Schotten sehr gut, zumindest sagen das einige Fans und Experten. Auch wurden die Halluzinationen seitdem weniger, wenn auch weiterhin vorhanden. Andere sagen, es würde ihn genauso herunterziehen wie der Gewinn der EastCoast Championship. Er hat letzte Woche gezeigt, wem er dies zu verdanken hatte und genau das war der springende Punkt. Für McIntyre könnte dieser Titelgewinn ein wichtiges Puzzlestück in der Geschichte rund um Kali und Liv bedeuten. Aber eines wollte er nicht: Er will nicht als World Champion nur dabei zuschauen, was Woche für Woche passiert, er wird in den Ring steigen, ein Fighting Champion sein. Letzte Woche hat er die Claymore Country Ära eingeläutet und Heute sollte sie fortgeführt werden. Aber da wir gerade bei dem Thema "Neue Ära" sind...Drew konnte bereits sehen, das auch ein anderer Superstar anscheinend auf den Parkplatz gefahren war. Denn direkt vor der Tür zum Stadion steht Jemand, der von der Kamera eingefangen wird und ebenfalls eine Ära einläuten möchte: Ethan Page. Allerdings lässt sich Drew davon nicht beirren und geht auf Page zu, logisch, immerhin wollen Beide ja ins Stadion.
Drew McIntyre
„Lief ja nicht so wie du es dir erhoffst hattest letzte Woche, was?“
Drew bleibt neben Page stehen und dieser kleine Wink musste einfach sein. Er meinte das nicht mal abwertend, es lief halt einfach nur nicht nach Plan für Ethan Page. Ironischerweise bekam jetzt sein Gegner von letzter Woche ein Match gegen Drew und mit einem Sieg könnte Cena sich durchaus in eine sehr gute Position bringen, was einen möglichen Titleshot anging.
Drew McIntyre
„Für Jemanden, der an die Spitze will, solltest du Heute zumindest gegen A-Kid gewinnen. Nicht das all deine Worte dann in Rauch aufgehen, wenn du verstehst.“
Ethan Page steht mit verschränkten Armen vor dem Stadion, sein Blick haftet selbstbewusst auf dem heranlaufenden Drew McIntyre. Doch seine Augen verraten kurz eine Spur Unmut bei der ersten Bemerkung des World Champions – ein winziges Zucken in der rechten Augenbraue, das er schnell mit einem gespielten Grinsen überspielt. Die Kamera zoomt etwas näher an die beiden heran, fängt das leichte Muskelspiel in Pages Kiefer ein – er ist bemüht, ruhig zu bleiben, aber McIntyres Seitenhieb hat ihn durchaus getroffen. Trotzdem bleibt seine Stimme ruhig, sogar leicht spöttisch.
Ethan Page:
„Lief nicht wie geplant, nein... aber man wächst nicht an Siegen, sondern an dem, was man danach macht. Und ich hab mehr Rückgrat als die Hälfte von dem Haufen da drinnen. Cena hat mich überrascht – okay. Ein wahrer Champion findet stets einen Ausweg. Hab ich nicht Recht? Ich bin immer noch 'All Ego', Drew... und du weißt ganz genau, was passiert, wenn ein Individuum Fahrt aufnimmt, nicht wahr?“
Page tritt leicht zur Seite, lässt Drew durchgehen, aber bleibt dabei selbstsicher in seiner Körperhaltung. Die Kamera schwenkt auf McIntyre, dessen Blick für einen Moment Ernst wird. Vielleicht überrascht ihn die gefasste, beinahe gelassene Reaktion von Page. Er erwartet kein Selbstmitleid – aber vielleicht auch keine so gefestigte Haltung.
Ethan Page:
„Du solltest mich besser im Auge behalten, Drew. Denn ich bin nicht hier, um Zweiter zu werden. Nicht mehr. Und Cena? Der hatte Glück letzte Woche. Du hast es selbst gesehen. Nur der Ref nicht. Ich werde aus A-Kid heute keinen Gegner machen, sondern ein Statement...“
Ein kurzes, spannungsgeladenes Schweigen liegt in der Luft. Beide Männer sehen sich an – doch was in Ethan Pages Blick liegt, ist alles andere als Respekt. Seine Augen taxieren Drew McIntyre von oben bis unten.
Ethan Page:
"Ach und übrigens: Danke, Drew... danke, dass du diesen schönen World Heavyweight Title gerade für mich warmhältst. Du bist ja so ein guter Champion – so stolz, so ehrenhaft, so bemüht, ein 'Fighting Champion' zu sein. Muss dich diese Last nicht auf Dauer erdrücken? Läuft es bisher wirklich so, wie du es dir vorgestellt hast?"
![[Bild: Screenshot-2025-04-30-001143.png]](https://i.ibb.co/wN5dPVdf/Screenshot-2025-04-30-001143.png)
Wer jetzt gemeint hatte, das das Gespräch vorbei wäre, nachdem Ethan Drew den Weg zur Tür frei gemacht hatte, sollte sich ganz schnell täuschen. Page nimmt den kleinen Seitenhieb zur Kenntnis und spottet sogar ganz leicht selbst darüber. Aber seine ganze Körpersprache bleibt ausgeglichen, selbstbewusst. Die Niederlage gegen Cena ist nun mal passiert und Ethan blickt nach vorne, sehr weit nach vorne. Es ist nicht verwunderlich, das Page hier weiter auf das plädiert, was er letzte Woche bereits an das c2c Universum während seines Fotoshoots gerichtet hatte.
Und genau hier hört der Schotte natürlich ganz genau zu. Denn Jemand wie Ethan Page würde sich nicht unbedingt mit einem EastCoast oder WestCoast Titel zufrieden geben und der AllEgo macht auch gleich klar, das er früher oder später den World Title in Angriff nehmen wird. Drews Blick wird immer ernster, denn er merkt, das das Gespräch hier noch lange nicht beendet war. Die Tasche wird auf den Boden gestellt. Nachdem Page dann die bekannte "Last" eines Champions anspricht, musste Drew tatsächlich kurz grinsen.
Drew McIntyre
„Nun, ich kann dir ehrlich gesagt noch keine richtige Antwort auf diese Frage geben. Ich habe den Titel erst vor zwei Wochen erringen können. Ich habe letzte Woche jeden in Kenntnis gesetzt, was sie auf sie zukommt. Eines ist aber sicher...ich werde nicht unter dieser "Last" erdrückt werden. Ich werde nicht wie Dominik Woche für Woche nur dabei zuschauen, wie sich alle anderen darum prügeln, einen Shot auf diesen Gürtel zu bekommen. Ich werde Präsenz zeigen...“
Mit diesen Worten dreht sich Drew dann zu Page und in diesem Moment kann man auch den Größenunterschied der Beiden erkennen. Es ist immer beeindruckend, wenn ein Drew McIntyre vor einem steht. Kurz mustert er Page.
Drew McIntyre
„Die nächsten Wochen werden zeigen, ob es so läuft, wie ich es mir vorstelle. In dieser Zeit werde ich beobachten, was um mich herum passiert. Ich habe nicht das Recht zu entscheiden, wer eine Chance auf mein Gold bekommt, das müssen andere entscheiden. Vielleicht bist du es ja irgendwann, vielleicht ja sogar Cena, sollte er mich Heute besiegen. Oder sogar Dominik, der urplötzlich mit seiner Rückkampfklausel um die Ecke kommt...Nur sollte es jedem bewusst sein, was einen erwartet, wenn man mit Drew McIntyre in den Ring steigt...“
Mit sehr viel Nachdruck kommen diese Worte aus seinem Mund. Sein Blick dabei weiter auf Ethan fixiert. Er macht hier deutlich klar, das der Schotte zwar keine Herausforderung ablehnen wird, gleichzeitig zementiert er hier auch seinen Ruf als unberechenbarer, ernstzunehmender Gegner. Dominik hatte den Fehler gemacht, das dieser sich bereits als Sieger gesehen hatte. Das Ergebnis daraus steht vor dem AllEgo. Jeder sollte wissen, wie Drew tickt und das eine Gefahr von Ihm ausgeht.
Drew McIntyre
„Und glaube mir, Ethan. Ich weiß, das ich das Ziel Nummer Eins hier bin. Ich mag viele Probleme haben, aber das macht mich nicht zu einem leichten Gegner. Ich werde deinen weiteren Werdegang auf jeden Fall weiter verfolgen. Du bringst zumindest frischen Wind hier rein. Und so etwas tut doch immer gut, oder nicht?“
Und während Drew seine Worte spricht, steht Ethan Page weiterhin ruhig, doch in seinem Blick liegt eine klare Botschaft: Er ist bereit für alles, was kommt. Drew mag der Champion sein, aber das bedeutet nicht, dass Ethan sich vor ihm fürchtet. Im Gegenteil – er ist hier, um zu bleiben, um zu dominieren. Und falls Drew denkt, er könne ihn so einfach abschütteln, dann sollte er sich warm anziehen.
Ethan Page:
"Wenn du dich da nicht übernimmst, 'Champ'. Ich bin kein Mann, der sich so leicht unterkriegen lässt. Im Gegenteil – ich bin das nächste große Ding, das hier noch kommen wird. Drew, pass auf, denn deine Titelregentschaft könnte schon bald nur noch im Internet nachzulesen sein.
Und wenn du denkst, du kannst mich mit einem Claymore ausknocken, dann solltest du vielleicht vorher noch einmal üben, wie man das richtig macht. Denn ich bin kein Gegner, den man einfach so wegwischt. Und wer weiß? Vielleicht, nur vielleicht, solltest du lieber dein Glück versuchen, bevor ich es dir noch wegnehme – with a smile."
Ethan Page dreht sich langsam um, wirft dem Champion einen letzten, herausfordernden Blick zu, und verlässt die Szene mit einem selbstbewussten Nicken, während der Champion ratlos und sprachlos zurückbleibt. Zumindest für die ersten Sekunden, denn der Schotte dreht sich dann um und schaut Page hinterher, wie er durch die Tür in das Stadion verschwindet. Man kann ein kurzes Schmunzeln erkennen, ehe der Schotte seine Tasche wieder aufnimmt.
Drew McIntyre
„Das Lächeln wird dir noch vergehen.“
Mit diesen Worten öffnet nun auch Drew die Tür zum Stadion und verschwindet ebenfalls hinter dieser. Die Kamera bleibt noch einige Sekunden auf die Tür gerichtet, ehe das Bild langsam ausfadet und die Kommentatoren werden wieder eingefangen.
Pat McAfee: "Das war ein interessantes Aufeinandertreffen. Ethan scheint nun einer der Superstars zu sein, die sich als Ziel den World Title ausgemacht haben. Aber Ethan muss seinen großen Worten noch einige Taten folgen lassen."
Cathy Kelley: "Drew ist bewusst, das er nun das Ziel Nummer Eins sein wird. Natürlich kann sich Ethan mit einem Sieg Heute in eine gute Position bringen, aber auch er muss es sich verdienen. Habe gehört, das nächste Woche die ersten Qualifikationsmatches für One SHot at Glory stattfinden sollen...das wäre doch eine gute Möglichkeit."
Wade Barrett: "Richtig Cathy. Beim Special werden wir einen Sieger sehen, der sich den Koffer schnappen wird. Natürlich kann man theoretisch alle Titel ins Visier nehmen, aber wenn man schon die Chance hat, dann nutzt man Sie für den World Title...und somit müsste sich Drew auch auf den Koffersieger konzentrieren, falls er auch nach dem Special noch Champion bleiben sollte."
OPENER
SINGLES MATCH
Kenny Omega vs. TBA
![[Bild: kennytba.png]](https://i.ibb.co/7Nx7H20G/kennytba.png)
Writer: Alex/Toby
Die Show läuft bereits einige Minuten, wir durften bereits die ersten Auftritte einiger Superstars erleben und über Johannesburg setzt mehr und mehr die Dämmerung ein, so dass erste Sterne am wolkenlosen Himmel sichtbar werden. Das Johannesburg Stadium ist nahezu ausverkauft, was bedeutet, das knapp sechsunddreißigtausend Menschen diese Veranstaltung live mitverfolgen und damit eine der zuschauerstärksten der letzten Monate. Dementsprechend hoch sind wahrscheinlich auch die Erwartungen der Zuschauer, die auf jeden Fall bester Stimmung sind und ausgelassen feiern, während im Hintergrund noch die c2c LIVE!-Theme spielt. Diese endet jedoch abrupt, die Lichter flackern einen Moment, bevor sie ganz erloschen, was jedoch leicht seinen Effekt verliert, da es unter freiem Himmel noch nicht so dunkel ist. Trotzdem sind die Anwesenden leicht irritiert, schauen sich um und tatsächlich haben sämtliche Lichter ihren Dienst eingestellt und auch der JumboTron ist nur ein großes, pechschwarzes Rechteck. Dies soll sich jedoch in diesem Moment ändern.
Plötzlich zerreißt die bissige Gitarre von „House of Wolves“ die durch die Verwirrung entstandene Stille wie ein Rasiermesser. Der Song beginnt nicht sanft, sondern geht von Beginn an hohes Tempo, während sich ein roter Lichtkegel auf die Stage richtet, die im selben Moment in grünen Neben gehüllt wird, aus der sich nach einigen Sekunden eine dunkle Silhouette schält. Die dazugehörige Person tritt schließlich heraus und als man erkennt, um wen es sich dabei handelt, löst das einen sofortigen Schock bei jedem Augenzeugen aus.
Pat McAfee: Ist... das... CODY RHODES?!"
Tatsächlich ist es der ehemalige World Heavyweight Champion, sein Blick ist durchbohrend und sein Lächeln ist viel zu breit, viel zu aufrichtig um ehrlich zu sein. Sein langer Mantel wirkt wie maßgeschneidert für einen Opernball im Asylum: tiefes Bordeauxrot, goldene Verzierungen, schwarzer Samt – dekadent und morbide. Fehlt eigentlich nur noch der Zylinder auf einem Kopf, denn an einen eleganten Gehstock hat der Clown Prince of Pro-Wrestling dabei. Diesen stößt er nun mit dessen Spitze theatralisch auf den Boden, er lacht laut auf, bevor er sich in Richtung Ring in Bewegung setzt.
Wade Barrett: "Ich bin ehrlich absolut geschockt, denn ich habe heute mit einigem gerechnet, aber nicht mit der Rückkehr von Cody Rhodes und er scheint für ein Match hier zu sein. Oder er trägt eine kurze Hose unter seinem Mantel, aber das würde die Stiefel nicht erklären, also sieht es aus, als würden wir ihn tatsächlich in Action erleben."
Cathy Kelley: "Wow,... einfach sprachlos. Es ist lange her, dass wir Cody das letzte Mal gesehen haben und ich bin sehr gespannt, was ihn zu uns zurückführt, aber es ist definitiv klar, dass er nichts von seinem Showtalent verloren hat."
Cody schreitet nicht, er tanzt beinahe. Jeder Schritt ist eine kleine Aufführung: ein ausgestreckter Arm hier, ein spöttisches Verbeugen dort. Die Kamera fängt sein Gesicht ein – die Augen funkelnd vor Wahnsinn, das Lächeln bleibt wie eingefroren. Immer wieder unterbricht er sich selbst mit einem leisen Kichern – mal gedämpft, mal kurz und schrill. Es kommt aus dem Nichts, als würde etwas in ihm durchbrennen und es macht ganz den Eindruck, als sei sein Tick noch schlimmer geworden, was anstrengend für jeden werden könnte, der sich das ansehen muss.
And say what I wanna say
Tell me I'm an angel, take this to my grave
Tell me I'm a bad man, kick me like a stray
Tell me I'm an angel, take this to my grave
An seinem Ziel angekommen, breitet er zu diesen Textzeilen seine Arme aus, legt seinen Kopf in den Nacken und lacht erneut laut auf, bevor er mit großen Schritten auf die Stahltreppe zugeht. Diese wird zügig überwunden, Rhodes positioniert sich in der Mitte des Apron und erneut breitet er seine Arme aus, während die Zuschauer immer mehr aus ihrer Schockstarre erlöst werden. Da führt sofort zu gemischten Reaktionen, da der einstige World Champion von einigen Fans mit nicht so freundlichen Rufen begrüßt wird, während die Wiedersehensfreude jedoch zu überwiegen scheint und der Jubel definitiv um einiges lauter ausfällt. Cody bleibt kurz in seiner Pose stehen, bevor er ruckartig die Arme senkt, sich umdreht und zwischen den Seilen hindurch den Ring betritt. Er tanzt durch diesen, kichert dabei immer wieder in verschiedener Lautstärke und Tonlagen, während er dabei ein Mikrofon aus seiner Manteltasche zieht, mit dem bewaffnet er sich in die Mitte des Squared Circle begibt. Dort bleibt er stehen, wartet nun fast regungslos, aber noch immer breit lächelnd darauf, dass die anwesenden Menschen ihm endlich den gebührenden Respekt entgegenbringen und leiser werden. Als dies schließlich geschieht, lässt der 2nd Generation Superstar seinen Blick erneut über das Publikum schweifen, wendet sich dann direkt einer der Kameras zu und seine immer vor Wahnsinn leuchtenden Augen scheinen noch mehr zu strahlen. Plötzlich lacht er auf, breitet erneut seine Arme seitlich aus und beginnt einen kleinen Tanz, bevor er endlich sein mitgebrachtes Mikrofon zu benutzen gedenkt.
Cody Rhodes:
"HHHHAAAALLLLOOOO! Da bin ich wieder! Gebt zu, hiermit habt ihr nicht gerechnet?"
Wade Barrett: "Nein, das haben wir tatsächlich nicht."
Cody Rhodes:
"Sag ich doch. HAHAHA!"
Natürlich hat Cody den Engländer nicht gehört, gibt aber trotzdem einen passenden Kommentar ab und nach einem kurzen nachdenklichen Blick in den wolkenlosen Himmel über sich, wendet er sich wieder der Kamera zu.
Cody Rhodes:
"Könnt ihr es glauben, dass es schon fast vier Jahre her ist, dass Samuel Shaw mich ins Land der Träume schickte und damit das Ende meiner aktiven Karriere auslöste? ..hihi.. Vier... hihi... Jahre! Kaum zu glauben, denn kommt es mir ehrlich gesagt nicht so lange her, was aber auch daran liegt, dass ich in der Zwischenzeit echt eeeiiinnneee Meeeennnggeee Spaß hatte! ..HAHAHA!.. Wie könnte ich auch nicht? Nachdem ich auch meine Tätigkeiten hinter den Kulissen des coast2coast beendete, weil ich angeblich nicht mehr tragbar wäre, machte ich erst einmal einen laaaaangen Urlaub in Belmont, Massachusetts. Ich war in einem wunderschönen McLean-Urlaubs-Resort untergebracht, in dem sich wunderbar um mich gekümmert wurde. ..hihihi.."
Für viele der Zuhörer wird die Erwähnung dieses 'Urlaubs-Resort' nicht weiter interessant sein, doch Zuschauer aus der Area Belmont, Massachusetts stammen oder sich dort auskennen, wissen sofort, dass es dort kein McLean-Urlaubs-Resort gibt. Was es dort jedoch gibt, ist das McLean Hospital. Früher auch bekannt als Somerville Asylum oder Charlestown Asylum und diese Namen verraten, um was für eine Art Krankenhaus es sich handelt. Da es von den dort Ortskundigen nicht besonders viele unter den Zuschauern in Johannesburg geben wird, bleibt es auch relativ ruhig und sie lauschen gespannt den nächsten Worten des Amercian Nightmare.
Cody Rhodes:
"Doch das ist eine Geschichte für ein anderes Mal und bevor ich überhaupt noch irgendwas sage... hihi... will ich jetzt erst einmal einen guten Freund herausrufen. Einen Mann, der mich trotz meiner manchmal... hihihi... seltsamen A... Angewohnheiten an meiner Seite war und der mir diesen Auftritt heute in dieser Form ermöglicht. Ich werde heute in den Ring zurückkehren und ich darf mein erstes Match seit fast vier Jahren gegen einen der besten Wrestler aller Zeiten bestreiten. Ladies and... hihi... Gentlemen,.... KKEEEENNNYYY OOOMMMMEEEGGGGAAA!!"
Die großzügige Ankündigung fruchtet sofort, da augenblicklich "Battle Cry" aus den Boxen dröhnt. Nach dem ruhigeren Vorgeplänkel entfaltet der Song seine ganze Wucht und erfüllt das Stadion. Anders als bei Cody sind die Reaktionen einheitlich positiv. Kenny selbst trägt heute eine weiße Pants, auf dem ein einzelner, schwarzer Flügel abgebildet ist - ein Hinweis auf seinen Finisher. Mit einem Lächeln, welches Ungläubigkeit ausstrahlt, sieht er zum Ring und schüttelt den Kopf.
Cathy Kelley: "Kenny wirkt so überrascht, wie wir alle. Scheint ihm keiner gesagt zu haben, dass er gegen Cody kämpft."
Wade Barrett: "Ich habe heute Mittag mit ihm gesprochen und da wusste er selbst nicht, wer sein mysteriöser Gegner ist. Für Kenny ist dann ein besonderer Moment. Neben Neville und CM Punk ist Cody derjenige, mit dem Kenny am meisten in dieser Liga erlebt hat."
Vor lauter Wiedersehensfreude vergisst der Cleaner sein übliches Posing und marschiert gleich los. Seine Schritte sind etwas zügiger, als sonst. Da kann es jemand wohl nicht abwarten, mit Rhodes wieder vereint zu werden.
Pat McAfee: "Du hast das schon angesprochen, Wade. Cody ist ein langjähriger Wegbegleiter von Kenny. Erst Feinde, später sogar Freunde und Teamkollegen."
Ob sie wirklich jemals richtige Freunde waren, sei mal dahin gestellt. Was stimmt ist, dass Rhodes und Omega lange Rivalen waren. Der King of the Anywhere Match selbst hat seinen allerersten World Title in der c2c vom Clown Prince gewonnen. Jahre später bildeten sie eine Zweckgemeinschaft im Bullet Club, bevor Kenny zuletzt von Cody für dessen "Kingdom" Stable rekrutiert wurde. Eine Gemeinschaft, die recht kurz Bestand hatte, dafür aber sehr erfolgreich unterwegs war. Und jetzt, hier in Südafrika, kreuzen sich ihre Wege endlich wieder. Kenny hat inzwischen den Ring betreten und sich ein Mikro geben lassen. Langsam verstimmt seine Theme, während die Zuschauer gespannt den Atem anhalten. Gemächlich lässt der Kanadier seine Augen über das gesamte Prachtexemplar namens Cody gleiten. Grinsend nickt er Rhodes zu. Aus der Sicht des Canadian X ist dieses Wiedersehen auf einem positiven Fundament aufgebaut.
Kenny Omega: Na, da soll nennt mich doch "Muh" und melkt meine Euter! Der wunderbare Cody Rhodes ist zurück!
Interessante Option, seine Freude über das Wiedersehen so auszudrücken. Naja, so ist es eben, bei diesen beiden Gestalten. Gerade nach dem spurlosen Verschwinden von Neville ist es ein schönes Gefühl, ein vertrautes Gesicht zu sehen. Auch wenn sie gleich gegeneinander kämpfen sollen. Heißt ja nicht, dass man danach nicht zusammen einen trinken gehen kann. Oder bei Nacht irgendwelche Kühe umschubsen. Oder Seifenblasen steigen lassen. Was man eben so macht.
Kenny Omega: Ich bin wahrlich entzückt und verzückt, mein lieber Cody Schmody! Hätte ich das gewusst, hätte ich die bessere Bodylotion verwendet und meinen Festtagsanzug rausgekramt. Guuut...dann eben so, ja? Oh...das belebt die müden Geister! Ganz wie damals...findest du nicht auch? Vielleicht haben wir ja einige junge Zuschauer unter uns, die niemals in Genuss der Kendy Chroniken gekommen sind. Gerade denen sollten wir doch eine kleine Geschichtsstunde bieten. Natürlich mit viel Freude und Spaß bei der Sache!
Der Cleaner beginnt auf seinen Füßen auf und ab zu wippen und lässt den freien Arm hin und her schwenken. Da pumpt sich jemand schon auf und ist schon heiß auf das kommende Match.
Kenny Omega: Wir haben soooo viel nachzuholen und zu bereden. Nachher Pyjama Party im Hotel? Davor wollen wir dann aber mal ein flottes Tänzchen aufs Parkett legen.
Tanzen? Da lässt sich der Clown Prince natürlich nicht zwei Mal bitten und beginnt sich beschwingt, mit ausschweifenden Armbewegungen durch den Ring zu bewegen. Er tänzelt ein wenig umher, umkreist den Kanadier, um schließlich hinter ihm stehen zu bleiben und ihm beide Hände auf die Schultern zu legen, nur um sich sofort wieder tanzend abzuwenden. Schlussendlich bleibt Rhodes an seiner Ausgangsposition stehen, seine Lippen noch immer zu dem übertrieben freundlichen Lächeln verzogen, während der Irrsinn in seinen Augen ein Feuerwerk veranstaltet.
Cody Rhodes:
"Ich wusste, dass ich mich auf Dich verlassen kann, obwohl ich Dir vorher nicht Bescheid gegeben habe, aber... hihi.. ich wollte Dich.. hihihi... überraschen und das scheint mir gelungen zu sein. Hahaha.. Uns verbindet eine lange Geschichte, das stimmt, und ich bin mir sicher, dass sie zur Pflichtlektüre eines jeden Nachtwuchs-Fan gehört, denn was wäre das Wrestling ohne uns beiden Chaoten?! ..hihihahahihi"
Cody scheint aufgeregt oder nervös zu sein, denn nehmen die Abstände zwischen den leisen, unkontrollierten Kicheranfälle ab und zwischendurch schleicht sich ein Lachen mit ein, was schon beängstigend wirken kann. Langjährige Fans kennen den 2nd Generation Superstar dagegen gar nicht anders, obwohl einige schon den Eindruck bekommen, dass irgendetwas anders an ihm ist. Nur so richtig fassen kann man es nicht und viel Zeit nachzudenken bleibt auch nicht, denn nachdem er einen Moment fragend ins Publikum blickte, als würde er tatsächlich eine Antwort erwarten, spricht er auch schon weiter.
Cody Rhodes:
"Hat sich nicht besonders viel geändert, seitdem ich damals gegangen bin, oder?! Liv ist immer noch völlig.. hihi.. gaga, bei Shane weiß man immer noch nicht, ob er vielleicht.. hihi.. ein Geist ist, der sich uns Lebenden nur an bestimmten Tagen zeigen kann und wir reisen zu den verrücktesten Orten der Welt. Also alles wie.. hahihaa gemacht für einen letzten Run des Clown Prince, würde ich sagen. HAHAHA!"
Tatsächlich wird der Jubel für ihn nun etwas lauter, denn ob man den American Nightmare nun mag oder nicht, so wird ein weiterer 'Run' sicherlich nicht zum Nachteil des Programms sein; eher das Gegenteil. Die positiven Reaktionen scheinen ihn zu motivieren, denn wieder beginnt er herumzutanzen, aber nur kurz, denn mit einem kleinen Sprung setzt er sich auf eines der Turnbuckle. Für einige Momente schließt Cody seine Augen, versucht sich etwas zu beruhigen, was ihm nicht einfach fällt, da sein ganzer Körper nach mehr Unterhaltung und mehr Chaos schreit. Doch ein paar Worte möchte er noch sagen und das am Besten ohne das er dabei andauernd von Lachern unterbrochen wird und um das einigermaßen kontrollieren zu können, muss er ruhiger werden. Er atmet tief durch, wieder ein und als er schließlich wieder die Augen öffnet, kehrt auch sein breites Lächeln zurück.
Cody Rhodes:
"Also, mein liebes Kennylein, willst Du mir noch ein paar wichtige Dinge erzählen, oder wollen wir unseren Tanz beginnen? Nachher geht es dann im Bärenkostüm in die Stadt, wir gönnen uns eine schöne Zigarre und dabei können wir uns dann stundenlang unterhalten."
Irgendwie scheint es der zweimalige World Champion eilig zu haben, doch will er auch nicht unhöflich sein und will sich auch mit Omega unterhalten... uh Mann, so viel auf einmal. Er springt zurück auf die Matte, knöpft langsam seinen Mantel auf und blickt die Destiny Flower dabei abwartend an.
Cody Rhodes bietet das, was man von einem Cody Rhodes erwartet. Naja, zumindest was ein Kenny Omega erwartet. Während die ein oder andere Seele in diesem Stadion sich fragen wird, ob der Clown Prince noch alles Tassen im Schrank hat, wirkt der Cleaner begeistert. Guuut, Cody wirkt vielleicht etwas aufgedrehter als sonst...aber sie haben sich auch eine lange Zeit nicht mehr gesehen. Da passt das schon. So klemmt er das Mikro unter einem Arm ein, um Rhodes Applaus für diese Darbietung zu geben.
Kenny Omega: Bravo! Brrrravissimo! Mein werter Freund und Kupferstecher, Sie SIND eben ein wahres Entertainment Genie! Diese motherfathrin' Liga ist um einen Schlag einer großen Attraktion reicher geworden. Und das mit dem Bärenkostüm klingt hervorragendideldichen! Vor allem da mein Einhorn Jumpsuit sich immer noch in der Reinigung befindet.
Wahrscheinlich stimmt das auch! Aber egal! Die Aussicht darauf, später mit seinem ehemaligen Kingdom Kollegen die Stadt unsicher zu machen, ist schon sehr verlockend. Da weiß man als Außenstehender gar nicht, ob man bei dem vorprogrammierten Chaos unbedingt dabei sein möchte. Kenny selbst ist froh, dass Brandi Lauren nicht mit nach Südafrika gereist ist. So muss er sich als ihr Trainer heute keine Gedanken mehr um eine Vorbildfunktion machen. Und Becky würde sich nichts dagegen haben, wenn er mit einem alten Kumpel auf die Kacke hat. Beschwingt davon tänzelt der King of the Anywhere Match auf Cody zu, dreht sich einmal im Kreis und bleibt punktgenau vor ihm stehen.
Kenny Omega: Die c2c braucht uns Beide...Wrestling braucht uns! Wie du gesagt hast...hat sich nicht so viel geändert. Paar sind durchgeknallt, wie immer...Ospreay ist immer noch doof...zum 500sten Mal wurde von einem Spinner versucht meine Karriere zu beenden, was, Üüüüberaschung, nicht geklappt hat...und ich sehe immer noch so gut und frisch aus wie an dem Tag, an dem wir uns kennen gelernt haben. Gut, der alte Neville ist verschwunden und weiß Gott, wo er sich gerade rumtreibt.
Da verliert das Lächeln auf seinen Lippen kurz die Strahlkraft. Der Master of the Dark Hadou hat genug um die Ohren, um immer beschäftigt zu sein. Aber das Schicksal seines (einstigen) besten Freundes lässt Kenny nicht ganz kalt...selbst wenn ihre Freundschaft beim letzten, gemeinsamen Run ordentlich abgekühlt war. Nun, ein Thema für einen anderen Moment. Einmal geschüttelt und schon kann der Lockenkopf wieder lachen und sich auf den Rückkehrer konzentrieren.
Kenny Omega: Aber genug davon! Ich glaube, hier sind schon alle heiß wie Frittenfett, uns beide legendären Legenden wieder zusammen im Ring. Darf ich also bitten?
Galant verbeugt sich der Cleaner vor Cody und streckt eine Hand nach diesem aus, als wolle er ihn höflich zum Tanz auffordern.
Begeistert beobachtet der Clown Prince seinen alten Freund, klatscht begeistert in die Hände und man sieht deutlich, wie sehr er sich zurückhalten muss, um nicht auch wieder direkt durch den Ring zu tanzen. Aber nein, dies ist das Solo des Kanadiers und das gönnt Rhodes diesem natürlich auch, bevor gleich ihr gemeinsamer Tanz beginnt. Als Kenny ihm nun seine Hand entgegenstreckt, blickt er diese neugierig an und verneigt sich leicht, während er seine Aufmerksamkeit wieder seinem heutigen Gegner widmet. Er nimmt die Hand jedoch nicht an, da er sich natürlich vorher erst von seinem Mantel befreien muss, aber auch, weil er vorher noch ein paar Worte loswerden möchte. Mit leicht federnden Schritten schreitet Rhodes durch den Ring, bleibt nahe den Seilen stehen und als er nun wieder direkt in eine der Kameras blickt, hat sein Gesicht einen sehr ernsten Ausdruck angenommen. In seinen Augen ist etwas zu erkennen, dass jedem anderen Menschen wahrscheinlich sagt, dass man sich dem 2nd Generation Superstar besser nicht dumm kommen sollte. Am Besten spricht man ihn gar nicht an, denn das übernimmt er in dieser Sekunde sowieso selber und auch seine Stimme wirkt etwas verändert... kalt.
Cody Rhodes:
"Schön wieder hier zu sein, liebe Leute und nun... genießt die Show!"
Seine Lippen verziehen sich zu einem breiten, diabolischen Lächeln, dann zu einem Grinsen und ruckartig wendet er sich ab, um seinen Mantel auszuziehen. Dieser wird über das oberste Seil geworfen, so dass der nackte Oberkörper des American Nightmare nun ganz zum Vorschein kommt und man muss zugeben, dass er trotz Pause topfit aussieht. Wie man es von früher kennt, trägt er eine lange schwarze Hose, auf der sich einige giftgrüne Streifen an den Beinen hinauf-, oder hinabschlängeln und seine Füße stecken, wie bereits gesehen, in hohen Boots. Das Mikrofon hatte er bereits mit dem Mantel entsorgt, so dass der ehemalige World Champion bereit für das Match ist und... nein, er muss nun doch erst noch ein paar Stepptanzschritte zum Besten geben. Keine besonders gut Ausgeführten, muss man an dieser Stelle leider berichten, aber das wird Cody nicht weiter stören und schließlich positioniert er sich in der Ringmitte - es kann losgehen!
Warnung! Spoiler!
Es wird hinter die Kulissen geschaltet und Rhea Ripley ist im Bild zu sehen. Die Australierin ist bei bester Laune, zumindest für den Moment. Alles scheint sich wieder zum Guten für sie zu entwickeln. In der letzten Woche konnte sie ihre Differenzen mit Toni Storm klären. Endlich können sich die beiden nach langer Zeit wieder in die Augen schauen, ohne das Gefühle aufkeimen könnten, sich sofort an die Gurgel gehen zu müssen. Inständig hofft sie auch, dass es Toni Storm gelingen wird, sich die Women's Championship zu sichern. Sie selbst möchte natürlich auch irgendwann ihr längst überfälliges Championship-Match haben. Erstmal möchte sie sich allerdings selbst - vor allem aber ihre mentale Stärke - gegen eine Person prüfen, die eine wahre Meisterin der Psychospielchen ist, Rosemary. Keine Frau bei Coast2Coast beherrscht es so derart gut jemanden an seine mentale Grenze zu bringen wie Rosemary. Bisher scheint sie allerdings nur im Schongang unterwegs zu sein. Ob Rhea Ripley sie irgendwie noch mehr aus der Reserve locken muss?
![[Bild: Rhea020.png]](https://c2c-wrestling.com/4images/data/media/489/Rhea020.png)
Zumindest freut sich The Eradicator schon auf das Match, auch wenn Rosemary noch nicht direkt zugesagt hat. Rhea weiß genau, dass Rosemary auf ihre Art schon gezeigt hat, dass sie dieses Match in keinem Fall ablehnen wird. Ein Person allerdings scheint nicht sonderlich begeistert davon zu sein, dass sich Rhea mit Rosemary messen möchte. Und zwar keine Geringere als Rosies "Schwester", Shotzi Blackheart. Bisher hat sie noch nicht versucht sich zwischen die beiden zu stellen. Doch es dürfte in der Tat interessant sein, ob sich The Ballsy Badass am Schluss für eine Seite entscheidet. Ihre Loyalität zu Rosemary ist unbestritten. Doch wie sieht es mit ihren Gefühlen für die Australierin aus? Da scheint durchaus noch eine kleine Flamme zu lodern. Und wie sieht es überhaupt bei Rhea aus? Sie hat schon klar gemacht, dass sie Shotzis Oblivion-Schwestern nicht sonderlich mag. Und dies sei auch durchaus ein Hauptgrund wieso zwischen den beiden niemals etwas werden könnte. Doch das heißt nicht unbedingt, dass sie nichts für Shotzi Blackheart empfindet.
RHEA RIPLEY
» Vielleicht sollte ich ihr mal ein kleines Geschenk machen. «
Rhea Ripley hebt plötzlich eine schwarze Rose hervor. Lächelnd blickt sie auf diese und dreht sie immer wieder um ihre eigene Achse. Mit der Rose und ihren eigenen Gedanken beschäftigt, bemerkt Rhea nicht, dass sich plötzlich jemand zu ihr gesellt.
- Shotzi Blackheart -
„Heya.“
Hört man plötzlich Shotzis Stimme von hinten, leise und zart, ganz anders als noch bei ihrem letzten Aufeinandertreffen mit Rhea vor zwei Wochen im Ring. Shotzi taucht hinter Rhea auf, ein zartes Lächeln auf den Lippen.
- Shotzi Blackheart -
„Ich mag schwarz.“
Sagt sie, während ihr Blick von der Rose in Rheas Händen zur Australierin wandert.
- Shotzi Blackheart -
„Schade, dass sie sich zusammen mit einer Roten nicht verträgt.“
Ihr Lächeln bekommt etwas Melancholisches, als sie Rhea die Rose aus der Hand nimmt – nicht fordernd, sondern umsichtig. Dabei lässt sie ihre Finger länger auf Rheas Hand ruhen, als nötig gewesen wäre.
- Shotzi Blackheart -
„Wie geht’s dir? Und bitte –“
Shotzi schaut von der Rose auf, ihr Blick scheint Rhea förmlich zu röntgen.
- Shotzi Blackheart -
„Kein Spielchen! Sag mir ehrlich: Wie fühlst du dich?“
Wie sie sich fühlt? Die Australierin legt ein grübelndes Gesicht auf. Eigentlich muss sie sich gar keine Antwort für diese Frage überlegen. Sie fühlt sich ziemlich gut. Abgesehen davon, dass sie ein wenig verärgert darüber ist, dass ihre Rückkehr nicht mit einem anständigen Sieg besiegeln konnte. Aber alles in allem kann sie eigentlich nicht klagen.
RHEA RIPLEY
» Ich fühle mich gut. Keine Verletzungen. Keine Gewitterwolken, die über mir aufziehen. Alles ist gut. Warum? Sollte ich mich wegen irgendwas schlecht fühlen? «
Bis jetzt wüsste Rhea nicht, dass sie irgendwas falsch gemacht hat. Bisher ist auch nichts passiert, weswegen sie aus dem Häuschen sein sollte.
RHEA RIPLEY
» Gut! Ich habe mir mein erstes Match nach meiner Rückkehr anders vorgestellt. Mit richtigem Ende und so, aber ich werde deswegen nicht gegen Shanna in einen Krieg ziehen oder so. Sie ist halt so wie sie ist. Kann man nichts ändern. Und wie geht's dir? Noch einen spaßigen Aufenthalt in den Grabkammern gehabt? Also ich habe von Gräbern erstmal wieder genug. «
- Shotzi Blackheart -
„Dann hast du dir definitiv die falsche Gegnerin .... weißt du was, nein! Eh-eh! Kein Smalltalk und kein Gespräch über Rosie oder euer Match! Ich ...“
Shotzi atmet einmal tief durch, schließt kurz die Augen und rückt dann endlich mit der Sprache raus.
- Shotzi Blackheart -
„Ich will dich, okay? Immer noch. Nach all dem ganzen Scheiß, nach allem, was war. Nach fucking Dom ... ich hätte längst über dich hinweg sein sollen, aber fuck it. Und jetzt ... ich kenn dich Rhea. Dein Temperament ist manchmal unberechenbar. Ich weiß, du sagst, dir ist nicht danach, in einen Krieg zu ziehen, aber wenn sich das zwischen dir und Rosie hochschaukelt .... sie hat ja auch ihr Temperament ...“
Shotzi merkt, dass sie ins Schwafeln gerät und zwingt sich dazu, noch einmal durchzuatmen. Dann tritt sie näher an Rhea heran und streichelt sacht über die muskulösen Oberarme der Australierin.
- Shotzi Blackheart -
„Ich schätze, was ich sagen will ist ... wir brauchen nicht direkt zu heiraten oder uns die ewige Liebe schwören. Nach allem, was gelaufen ist, wäre das auch etwas viel. Aber was hältst du davon, wenn wir deine wichtigste Regel brechen? Heute!“
Don’t fuck with Rhea! Shotzi schenkt Rhea ein verschmitztes Lächeln und fühlt sich plötzlich wie ein nervöses Schulmädchen. Auf Rheas Gesicht bildet sich ein Grinsen. Natürlich weiß sie, worauf es letztendlich wohl wieder hinausläuft. Hätte sie was dagegen? Mit ziemlicher Sicherheit nicht. Aber meint sie es wirklich ernst? Oder ist dies nur ein verzweifelter Versuch Rhea davon abzuhalten gegen Rosemary in den Ring zu steigen.
RHEA RIPLEY
» Shotzi, ich weiß, dass du dir Sorgen machst. Leider bist du nicht sehr gut darin jemandem etwas vorzumachen. So gut kenne ich dich mittlerweile. Und falls dies ein Versuch ist mir die Sache mit Rosie auszureden, so muss ich dich enttäuschen. Aber du musst dir absolut keine Sorgen machen! Ich habe nicht vor die Sache eskalieren zu lassen. Und ich habe auch nicht vor Rosie in irgendeiner Art und Weise zu verletzen, denn wenn ich das wollte, dann hätte ich es längst getan. Ich will einfach wissen, wo ich stehe. Und da ich auch nicht will, dass mich Rosie in irgendeiner Weise schont, muss ich ganz einfach den Tiger ein bisschen am Schwanz ziehen. «
Beruhigend legt Rhea einen Arm um Shotzis Hüfte und zieht sie ganz nah an sich heran. So dass sie sich auch erstmal nicht mehr von ihr entfernen kann.
RHEA RIPLEY
» Außerdem, wie sollte ich Rosie sonst davon überzeugen, dass ich die Richtige für dich bin. Ich weiß nicht, ob sie mich einfach so an deiner Seite akzeptieren würde, nachdem ich es schon einmal verkackt habe. Sie hat es letzte Woche selbst gesagt und ich habe es in ihren Augen gesehen. Also halte ich es für das beste, wenn Rosie und ich die Sache gleich klären. «
Die Australierin blickt nun Shotzi direkt in die Augen, so dass sich fast ihre Lippen berühren.
RHEA RIPLEY
» Ich habe einen Fehler gemacht als dich beim ersten Mal zurückgewiesen und mich für jemand anderen entschieden habe. Das tut mir leid. Und es würde mir absolut nichts ausmachen meine wichtigste Regel mit dir zu brechen. Heute. Morgen. Und auch darüber hinaus. Auch wenn der Sinn hinter dieser Regel eigentlich ein anderer ist. «
Shotzi überbrückt den Abstand zwischen ihnen beiden in einer raschen Bewegung und küsst Rhea. Sie genießt das sanfte Gefühl ihrer Lippen auf denen Rheas, die starken Arme der Australierin um ihre Hüften, die Wärme ihres Körpers, ihr Duft ...
- Shotzi Blackheart -
„Ich hab dich vermisst.“
Flüstert sie, als sie sich ein Stück von Rhea löst, um ihr in die Augen zu sehen. In ihrem eigenen Blick sind all die Gefühle zu lesen, die in den letzten Monaten tief in ihr verschwunden waren und nun mit aller Macht wieder an die Oberfläche brechen, wie die Lava eines lange schlummernden Vulkans.
- Shotzi Blackheart -
„Aber sei bitte vorsichtig, ja? Das ist kein gewöhnlicher Tiger, dem du da am Schwanz ziehst. Ich liebe Rosie, mehr als mein Leben. Aber sie ist zu Dingen fähig, die mir Angst machen. Nicht nur Angst um die Leute um sie herum, auch Angst um sie selbst. Und du ... “
Neckend stupst Shotzi mit ihrer Nase gegen Rheas Wange.
- Shotzi Blackheart -
„... gehörst auch in diese Kategorie.“
Shotzi legt eine Hand auf Rheas Wange, gibt ihr einen sanften Kuss auf die Lippen, und schaut ihr dann tief in die Augen.
- Shotzi Blackheart -
„Ich hab einfach Angst, dass das zwischen euch, so respektvoll und ehrlich es auch anfangen mag, sich zu einem Malstrom an Dunkelheit entwickelt, in dem ihr beide versinkt. Also, wenn du merkst, dass die finstersten Gefühle dich zu übermannen drohen, versuch stattdessen an das hier zu denken ...“
Sie greift Rheas Hände und platziert sie mit Nachdruck auf ihren Hintern.
- Shotzi Blackheart -
„Mami!“
Rheas Blick bleibt auf Shotzi gerichtet. Es ist lange her seit eine Person ihr diese Wärme entgegengebracht hat. Aber genau das ist es, was ihr all die Monate über gefehlt hat. Das, was sie mit Dominik erlebt hat, kommt nicht mal annähernd an die Sache zwischen ihr und Shotzi heran. Er war einfach die falsche Person dafür. Doch die Australierin hat daraus gelernt. Diesen Fehler wird sie kein zweites Mal machen.
RHEA RIPLEY
» So hast du mich bisher noch nicht genannt! Und dein Arsch bringt mich definitiv auf andere Gedanken. Willst du wissen, was ich gerade denke? «
Langsam legt Rhea ihren Kopf direkt neben Shotzis Kopf und flüstert ihr etwas, für den Zuschauer aber unverständliches, ins Ohr. Auf jeden Fall scheint es, dem Gesichtsausdruck nach, Shotzi zu gefallen. Rhea packt nun fester zu und drückt Shotzi dann einen innigen Kuss auf die Lippen. Dann schiebt Rhea den Kameramann langsam zur Tür hinaus, als sie ihre Lippen wieder von Shotzi löst.
RHEA RIPLEY
» Das reicht, Jungs! Ab sofort ist das hier privat. Shotzi und ich geben keine Vorstellung. «
Man kann den Schauer förmlich sehen, der durch Shotzis Körper fährt, als Rhea ihr ihre Ideen ins Ohr flüstert.
- Shotzi Blackheart -
„Oh, Mami ...“
Raunt sie, kichert ein sehr unshotzihaftes Kichern und kickt dann mit der Ferse die Tür zu. Mit einem Rumms schlägt diese ins Schloss und lässt die Kamera und damit auch uns außen vor. Das einzige, was wir noch hören, ist das verräterische Klimpern einer Gürtelschnalle, die zu Boden fällt. Doch bevor zu den Kommentatoren geschaltet wird, hat der Kameramann offenbar noch ein lohnenswertes Ziel gefunden, denn er schwenkt herum und dort, auf einer Kiste im Schneidersitz, hockt Rosemary. Im schwarzen Sommerkleid, das Gesicht wie immer weiß, schwarz und rot geschminkt, hat die Demon Assassin den Kopf schiefgelegt und schaut zur Tür, die uns gerade vor der Nase zugeschlagen wurde. Ob sie wohl hören kann, was da drinnen vor sich geht?
Rosemary: Dann wird Shotzi jetzt wohl ganz dolle oft nach Rhea riechen.
Stellt Rosie fachmännisch fest und nickt ihren eigenen Worten zu. Wie sie diese Tatsache findet, lässt sich an ihrem Gesicht nicht ablesen. Doch zumindest will sie ihrer großen Schwester wohl die nötige Privatsphäre gönnen, denn sie hüpft behände von ihrer Kiste herunter und schlendernd, leise vor sich hin summend, von dannen. Mit diesen Bildern endet dann auch diese Szene.
Wade Barrett: “Ehm ... also Rhea und Shotzi scheinen ihre Differenzen endgültig, also ...“
Pat McAfee: “Jetzt sei nicht so ein verklemmter Brite, Barret! Die beiden treiben es, und zwar, während wir hier sprechen!
Cathy Kelley: “Also ich find das romantisch ... irgendwie. Aber wie wird Rosie wohl reagieren?“
MATCH 2
SINGLES MATCH
A-Kid vs. Ethan Page
![[Bild: ethanakid.png]](https://i.ibb.co/ZQDGwsS/ethanakid.png)
Writer: ???
Ein Theme mit dem die Fans schon vertraut sind und es gibt einige, die sich auf den Spanier freuen. Lauter Jubel ist zu vernehmen als Axiom aus dem Nichts auf der Stage erscheint. Erst bewegt er sich nach links und ist im nächsten Augenblick auf der anderen Seite der Stage. Der maskierte Superstar bewegt sich so schnell, dass man kaum hinterherkommt. Schließlich bleibt der Spanier in der Mitte der Stage stehen um zu posieren.
![[Bild: nxt-axiom.gif]](https://media.tenor.com/m-b4J7G4MuMAAAAM/nxt-axiom.gif)
Matthew Rehwoldt: "Making his way to the Ring ... from Madrid, Spain … AXIOM!"
In einem Mordstempo geht es dann auch in den Ring hinein, wo Axiom auf die Turnbuckle steigt um dort erneut zu posieren. Schließlich springt der Maskierte ab und macht sich bereit für den Kampf überraschenderweise ist er dabei viel langsamer unterwegs als er es noch bei seiner Entrance gewesen ist.
Matthew Rehwoldt: "Making his way to the Ring... from Hamilton, Ontario, Canada ... weighing in at 225 pounds.. He is "All Ego" ETHAN - PAGE!"
![[Bild: Intro-1698794724.jpg]](https://i.ibb.co/prwM0SPq/Intro-1698794724.jpg)
* Ding Ding Ding *
Ethan Page macht sich seine körperliche Überlegenheit im Kampf zunutze, doch kann A-Kid dies mit seiner Schnelligkeit ausgleichen. Die Zuschauer stehen hier klar hinter dem Spanier. Vor allem, weil sich Ethan Page hier einige unsportliche Aktionen leistet. Das Match ist dennoch ausgeglichen. Nach 7 Minuten im Kampf passiert etwas Sonderbares. Es wird ein Gegenstand in den Ring geworfen und trifft dabei den Ringrichter. Überrascht von der Aktion sucht der Unparteiische nach dem Übeltäter, doch kann er in der Menge niemanden ausfindig machen.
Warnung! Spoiler!
Es geht wieder los für Fallon Henley! Zuletzt hat man sie gesehen, als sie vor dem Special überraschend die Shine Championesse Tiffany Stratton besiegen konnte. Überraschend deswegen, weil die meisten Fans dem Country Girl diesen Clou wohl nicht zugetraut hatten. Eigentlich doch die perfekte Ausgangslage, um wieder oben in der Division mitmischen zu können. Jedoch fehlte von Fallon beim Special und letzte Woche jede Spur. Nervosität? Angst? Oder eine Verletzung? Nein, nein und nochmals nein! Der Grund von ihrer Auszeit war rein privater Natur. Der Geburtstag ihrer Oma stand an...der erste seit ihrem Tod. Schon die letzten Wochen vor dem Datum waren hart gewesen. Durch die ganzen Verstrickungen rund um Drew McIntyre und Kali hatte Henley zumindest genug Ablenkung. Konnte dennoch nicht verhindern, dass sie sich mit dem Tag beschäftigen musste. Kurzerhand beantrage Fallon einen kleinen Urlaub, der ihr genehmigt wurde. Sie flog nach Hause, damit sie nicht alleine war...und ihre Mum ebenso wenig! Gemeinsam haben sie ihrer Oma gedacht, geweint und in schönen Erinnerungen geschwelgt. Es war wieder so schön auf der familiären Farm gewesen, dass es ihr schwer gefallen ist, die Koffer wieder zu packen und nach Südafrika zu reisen. Aber es musste sein, um den Kopf wieder freizubekommen.
Die Reise steckt ihr noch in den Knochen und ihr fällt es schwer die Müdigkeit komplett auszublenden. Trotzdem freut sie sich darüber, heute zu wrestlen. Eine spannende Aufgabe gegen die junge und talentierte Kylie Paige. Nachdem das Country Girl vor gut drei Monaten schon Kenzie besiegen konnte, sieht sie nun den direkten Vergleich mit der Schwester. Fallon freut sich auf die Auseinandersetzung und weiß, dass sie wieder alles geben muss. Nur weil sie Tiffany besiegt hat, ist das Match heute kein Selbstläufer.
Aber zuvor hat Fallon ein anderes Ziel. Sie sucht ein bestimmte Person auf...die Person, die derzeit wohl der wichtigste Anker für sie innerhalb des c2c Kosmos ist. Drew McIntyre! Ein wenig fühlt sie sich schon schlecht, dass sie nicht vor Ort war, als der Schotte neuer World Heavyweight Champion wurde. Klar, sie hat ihm per WhatsApp gratuliert. Jetzt möchte sie es persönlich nachholen. Und wie der Zufall es so will, entdeckt die Brünette ihn in weiter Ferne. Sie spürt, wie ihre Laune in die Höhe schnell, das Herz schneller klopft und ihr im Gesicht warm wird. Etwas irritierend, aber es ist doch schön sich darüber so freuen zu können einen Menschen zu sehen, den man mag. Mit schnellen Schritten geht sie auf den Schotten zu...nur um diese nach gut zwei Metern zu verlangsamen. McInytre wirkt sehr konzentriert, als er auf seinen Belt starrt. Scheint dabei sehr in Gedanken versunken zu sein. Das Country Girl beobachtet ihn dabei ein paar Sekunden, bevor sie sich zusammenreißt und ihn anspricht.
Fallon Henley: Heeey Champ! Wie geht's denn so?
War konzentriert wirklich das richtige Wort, was man in diesem Moment suchen würde? Nachdenklich würde da besser passen, als Drew seinen Blick auf den Titelgürtel wirft, den er in beiden Händen vor sich hält. Er saß auf einer der Kisten, die man in jeden Korridor wiederfand, wo man die unterschiedlichsten Utensilien vorfand, welche dazu dienten, um all das ganze hier auch zu verwirklichen. Ja, McIntyre dachte nach und dabei ließ er sich noch einmal das kurze, aber intensive Gespräch mit Ethan Page am Anfang der Show auf dem Parkplatz vor dem Stadion durch den Kopf gehen.
Denn der AllEgo erwähnte etwas, was durchaus Hand und Fuß hatte. Als Champion, egal ob World Title oder einen der anderen Titel, trägt man sehr viel Verantwortung auf seinen Schultern. Und es gab tatsächlich diesen Moment, wo sich Drew selber fragte, ob er diese Last tatsächlich stemmen könnte? Keine Frage, Drew gehörte zu den Topstars der Company und war für jeden Gegner eine Gefahr. Aber wenn er so darüber nachdenkt, war sein Run als EastCoast Champion nicht von Erfolg gekrönt. Es war mehr Fluch als Segen und jetzt kam der durchaus überraschende Win über Dominik Gutierrez. Mit einem Mal war Drew ganz oben angekommen, dort wo er sich in Zukunft tatsächlich sehen wollte. Aber es gab noch immer diese Zweifel.
War es vielleicht ein verdammt ungünstiger Zeitpunkt, gerade jetzt die Spitze zu erklimmen? Denn es war kein Geheimnis, das Drew um sich herum genug andere Probleme hatte. Da waren zum einen diese Halluzinationen, welche zugegeben seit dem Sieg über Dominik weniger wurden, aber sich trotzdem immer wieder in sein Leben einmischen. Diese könnten dazu führen, das er den Verstand verliert, da er noch immer nicht genau weiß, wer dafür verantwortlich war. Dann war da auch noch diese unendliche Hoffnung, das Liv Morgan eines Tages wieder Kontrolle über ihren Körper erlangen kann...Sie war einfach die wohl wichtigste Person an der Seite von Drew, auf welche sich der Schotte blind verlassen könnte und welche Ihm auch dabei helfen könnte, sich weiter unter Kontrolle zu behalten.
Dann natürlich die Tatsache, das er nun das Ziel eines ganzen Lockerrooms war. Jeder will die Hände an das große Gold legen, welches nun Teil von Claymore Country war. Schwäche zeigen durfte Drew jetzt nicht und wird er auch nicht. Er wird den Kampf annehmen, egal ob es ein Page sein würde der sich als nächster Gegner einreiht. Oder ob es ein Cena werden würde, der mit einem eventuellen Sieg Heute über den Schotten durchaus gute Chancen auf einen Titelkampf haben könnte. Drew war der verdammte Champion und das sollte Jeder auch wissen, das man einiges aufbringen musste, um den Hünen aus dem Weg zu räumen.
Und dann gab es da noch die Person, die sich in der letzten Zeit ebenfalls zu einer engen Freundin entwickelt hatte. Mit Fallon Henley hatte Drew eine Frau an seiner Seite, welche ebenfalls einen positiven Effekt auf den Schotten ausübte. Wäre Fallon nicht hier, wäre Drew vermutlich schon komplett aus der Bahn geworfen worden. Wie auch Liv schaffte Fallon es mit ihrem Auftreten, den Schotten zu beruhigen. Das Country Girl wusste mittlerweile auch um die Geschichte hinter Drews "Problem". Und Drew spürte das da mehr war, er konnte es nur nicht in die richtige Schublade packen. Und während der Hüne auf seinen Gürtel starrte, nahm er auch diese bekannte Stimme wahr, die ihn sofort aus seinem Gedanken gerissen hatte. Er sah dann zu Fallon, die nun neben dem Hünen stand. Er lächelte.
Drew McIntyre
„Nun, ich muss zugeben, das es für mich noch immer unwirklich erscheint, das ich hier mit diesem Gürtel sitze. Aber ja, es ist ein gutes Gefühl, auch wenn ich jederzeit aufpassen muss, das nicht hinter jeder Ecke Jemand auf mich wartet, der dieses Gold ebenfalls für sich bestimmen will. Aber so ist es nun mal...wenn du das Gesicht der Company bist möchte Jeder an deinen Stuhl sägen um dich fallen zu sehen. Und dazu halt die bekannten Probleme, du weißt ja...“
Er seuftz einmal kurz aus und steht dann auf. Der Gürtel wird über die Schulter geworfen. Kurz poliert er einige Stellen auf der Plate ehe er mit den Schultern zuckt.
Drew McIntyre
„Aber sie wollen es probieren...Sie denken alle ich wäre schwach aufgrund dessen, was um mich herum passiert. Aber sie werden überrascht sein, zu was ich im Stande sein kann, wenn man denkt ich wäre eine schwache Person...“
Man hat es Ihm oft nahegelegt, das er seine Probleme beiseite schieben soll. Es würde ihm nur im Weg stehen, seine Vision zu verwirklichen. Aber das war alles nicht so einfach. Sein Blick geht dann wieder zu Fallon, welche den Schotten begutachtet. Er wusste, das Sie zuletzt in ihre Heimat geflogen war, um ihrer Mum beizustehen, da es der Geburtstag ihrer verstorbenen Oma war.
Drew McIntyre
„Wie gehts deiner Mum? War bestimmt nicht leicht für euch, oder?“
Auch ohne die Erklärungen von Drew kann sich Fallon danken, was ihn da so beschäftigen könnte. Damit hat sie dann auch Recht! Obwohl der Status als neuer World Heavyweight Champion natürlich ein schöner ist, prasselt sehr viel auf den Schotten ein. Wie er selbst sagt, ist er nun der Gejagte. Fallon war bisher eher eine Jägerin und sie weiß nicht, ob sie jemals Gold in der Liga halten wird. Chancen war ja bisher da...nur hat die Brünette diese nicht nutzen können. Der Sieg über Tiffany könnte das nächste Sprungbrett sein. Oder sie nimmt an den Quali Matches für das nächste One Shot at Glory Match teil, die gerüchteweise in sieben Tagen starten sollen. Mit einem Lächeln auf den Lippen merkt sie, dass sie durchaus Möglichkeiten hat, um mit Drew gleichziehen zu können. Dann könnte sie voll und ganz nachvollziehen, wie sich McIntyre derzeit fühlt.
Fallon Henley: Jeder, der denkt, du wärst schwach, ist entweder total ignorant oder einfach nur dumm. Drew, du bist einer der stärksten Menschen, die ich kenne. Dass du World Champ geworden bist, haste dir sowas von verdient. Es tut mir wirklich leid, dass ich dir nicht direkt und persönlich gratulieren konnte. Das wollte ich jetzt auch nachholen!
Innerlich muss sie schon ein wenig kichern, als sie ihren "Plan" in die Tat umsetzt. Ohne Vorwarnung geht Henley einen Schritt nach vorne und schlingt ihre Arme sanft um den Hünen. Sie spürt ihn ganz nah bei sich und kann nicht sagen, dass ihr das unangenehm wäre. Eher im Gegenteil!
Fallon Henley: Herzlichen Glückwunsch! Ich freue mich sehr für dich!
...haucht sie ihm ins Ohr, bevor sie sich räuspernd von ihm wieder löst. Ohje, war das zu aufdringlich? Tausend Gedanken schießen ihr auf einmal in den Kopf und drehen sich darum, ob das bei Drew gut ankam. Dabei wollte sie ihm nur zeigen, dass sie stolz darauf ist, was er In Ring geleistet hat. Gerade nach dem was sie in letzter Zeit von ihm erfahren hat...und nicht nur die ganze Liv/Kali Sache...hat er sich etwas Glück doch verdient. Lächelnd und wieder mit dieser Röte im Gesicht verknotet Henley ihre Finger ineinander. Hält nicht ewig, da er ja auch danach gefragt hat, wie es ihr geht. Selbstverständlich hatte sie vor ihrer Abreise dem Langhaarigen erzählt, warum sie fehlen wird.
Fallon Henley: Und meiner Mum geht es soweit...naja...den Umständen entsprechend gut. Es war wichtig und richtig, dass ich bei ihr war und wir das zusammen durchstehen konnten. Klar, leicht war es nicht. Aber gut, um die Trauer ein Stückchen mehr verarbeiten zu können.
Ihre Augen wirken dabei müde, während sie Drew davon erzählt. Doch irgendwie schleicht sich auch ein zufriedener Touch in ihre Mimik ein. Sie ist froh darüber, dass sie in der Zeit daheim war. Irgendwann wird es nicht mehr so weh tun und sie werden nur noch an die guten Dinge denken, wenn sie sich an Fallon's Oma erinnern.
Fallon Henley: Wiiiee...wie geht es dir sonst soweit? Hast du noch diese...diese...Halluzinationen?
Das ist ehrlich Interesse von Fallon. Sie hat ja hautnah mitbekommen, wie sehr der Schotte darunter leidet. Ob er überhaupt darüber reden möchte. Nun, Henley geht davon aus, dass sie inzwischen so gut miteinander klar kommen, dass sie das fragen kann, ohne ihn irgendwie vor den Kopf zu stoßen.
Fallon lag wirklich einiges am Schotten. Sie hatte in den letzten Wochen gemerkt, das es wichtig war, ihm beizustehen. Drew wusste es zu schätzen und nahm es ihr auch nicht übel, das Sie ihm nicht früher persönlich gratuliert hatte, nachdem er den Titel gewonnen hatte. Nach dem Tod ihrer Oma war für Fallon die Familie einfach wichtiger als alles Andere und das respektierte der Schotte, da er selber weiß, wie wichtig die Familie war. Fallon holte es also nun auch nach, dem Champion persönlich zu danken. Das sie Ihn dabei umarmte, kam natürlich überraschend, doch das leichte Schmunzeln auf Drews Lippen zeigte, das es ihm nicht unangenehm war.
Betrachtet man es aber auch genau, hatte der Schotte seit seinem Comeback zwar hier und da Freundschaften geschlossen, aber im Grunde waren es nur Liv und Fallon, welche enger mit ihm befreundet waren. Vielleicht lag es ja doch daran, das man wusste, das Drew mit zwei Egos sich herumschlagen musste. Daher tat es gut, das Fallon sich nicht vom Hünen abgewendet hatte. Er lächelte Fallon an, doch dieses Lächeln wich dann doch recht schnell wieder, als Henley die Halluzinationen ansprach.
Drew McIntyre
„Ich wäre froh, sagen zu können, das dem nicht so ist aber leider ja...Zwar wurden sie seit dem Special weniger, wenn auch nur minimal, aber sie sind immer noch da und es nervt mich...Ich will endlich wissen, was es damit alles auf sich hat...“
Jedes Mal, wenn diese Halluzinationen kamen, musste er sich gegen einen enormen Schmerz im ganzen Körper stemmen. Ein Schmerz, der sogar einen Hünen wie McIntyre in die Knie zwingen kann. Da die Halluzinationen unregelmäßig und zu jeder Zeit kamen, konnte sich Drew nicht mal wirklich darauf vorbereiten. Es war, als würden sich diese als ein Teil deines Lebens entwickeln. Aber die Bilder, die er immer sieht und die Worte, die zu ihm gesagt werden...es machte keinen Sinn, auch wenn Drew weiter davon ausging, das nur eine Person dafür verantwortlich sein könnte. Drew wirkte wieder ein wenig angespannter und blickt zur Seite.
Drew McIntyre
„Ich habe ein wenig die Vermutung, das der Sieg gegen Dominik die Halluzinationen eingedämmt hatte...warum auch immer. Aber ich werde diese nicht los. Ich habe beim Special versucht, von Kali Antworten zu bekommen, da ich vermute, das Sie damit zu tun hat...denn die Bilder die ich sehe...und die Worte die ich höre...passen einfach zu Ihr. Aber sie dementierte es...aber ich glaube ihr nicht...“
Drew hatte sich den Rat von Shotzi zu Herzen genommen und versuchte Kali aus dem Weg zu gehen. Nur so war die Möglichkeit gegeben, das Liv es eventuell schaffen könnte, den Kampf gegen die Todesgöttin zu gewinnen. Allerdings blieb es nicht aus, das man sich über den Weg laufen würde, wie beim Special. Das Gespräch hatte im nachhinein Unbehagen in Drew ausgelöst, wirkte Kali einfach zu entspannend. Die Tatsache, das die Championesse total tiefenentspannend war, ließ nichts gutes erahnen. Es wirkte fast so, als hätte Liv aufgegeben, aber soweit wollte Drew nicht denken. Trotzdem wird Drew nicht aufgeben, die Wahrheit über diese Halluzinationen herauszufinden.
Drew McIntyre
„...sie hat damit zu tun, das weiß ich. Sie kann es dementieren wie Sie will. Aber ich weiß, was diese Halluzinationen bewirken sollen...man versucht, das ich die Hölle betreten soll und mein anderes Ego freilassen soll...und jetzt überlege mal, Fallon...wer würde davon profitieren, wenn ich mein anderes Ich freilasse? Richtig, Kali. Aber auch das hat sie dementiert...“
Natürlich wäre es schön gewesen wenn Drew erzählt hätte, dass seine Halluzinationen komplett verschwunden sind. Das Leben ist leider kein Wunschkonzert! Fallon tut es leid zu hören, dass der Schotte immer noch gequält wird. Obwohl die Aussage, seit seinem Titelgewinn sind die Anfälle seltener geworden, ein Hoffnungsschimmer ist. Gerade bei jemanden, der viel Mist in seinem Leben fressen musste, können positive Erlebnisse Kräfte freisetzen. Kräfte, die dabei helfen die eigene Dunkelheit zu unterdrücken oder gar zu besiegen.
Fallon Henley: Hm, naja, vielleicht...vielleicht gibt dir der Sieg über Dominik einen Auftrieb, der sich langsam ausbreitet. Du hast die letzten Wochen und Monate einige Rückschläge erleiden müssen. Da kann man es verstehen, dass das zermürbend ist. Weißt du, ich kenn' so Phasen. Gut, kann man jetzt nicht unbedingt miteinander vergleichen...aber hilft mir vielleicht für mehr Verständnis, weißt du? Nachdem ich zwei Title Match hintereinander verloren habe und vor allem die ganze Sache mit meiner Oma, bin ich in ein tiefes Tal gefallen. Hab' jetzt zwar kein inneres Monster freigelassen, aber dafür so eine innere Leere gespürt. Ich hatte das Gefühl, dass ich Falle und es nirgends einen Haltegriff oder Vorsprung gibt, an dem ich mich festhalten kann. Aber dann wurde unsere Freundschaft intensiver und du hast mir geholfen bei mir zu bleiben. Mit Toni freunde ich mich mehr an, was sehr schön ist. Und...und jetzt habe ich vor kurzem, obwohl Kali mich die Woche zuvor übel zugerichtet hat, Tiffany besiegen können. Wenn ich heute noch Kylie besiegen kann, werde ich vielleicht für ein Quali Match für One Shot at Glory in Betracht gezogen und dann bin ich wieder voll dabei und...
Mitten im Satz hält das Country Girl die Luft an. Sie spürt, wie sehr sie mit Armen gestikuliert hat, um jedem Wort extra Nachdruck zu verleihen. Ein wenig ist ihr das schon peinlich, da man den Eindruck bekommen könnte, sie wolle das Gespräch nur auf sich lenken. Dem ist aber nicht so. Fallon wollte nur versuchen, sich mit Drew's Lage und seinen Halluzinationen auseinanderzusetzen. Und warum diese nun etwas besser geworden sind. Bevor sich die Amerikanerin um Kopf und Kragen redet, atmet sie auf und kratzt sich einmal am Hinterkopf.
Fallon Henley: Sorry, ich hab', glaube ich, etwas den Faden verloren. Ich wollte damit nur sagen, dass unsere Psyche kostbares Gut ist, die leider schnell aus dem Gleichgewicht bringen kann. Aber es gibt immer wieder Momente, die dich aus dunklen Stunden rausziehen können. Dein World Title ist da sicher ein guter Anfang. Aber gut...ja...die ganze Geschichte mit Kali und Liv ist natürlich eine ganz andere Welt für mich.
Henley ist in einem recht behüteten Haushalt groß geworden. Ja, eine gewisse "Übernatürlichkeit" war ihr immer vertraut, da ihre Mum und Oma recht gläubig waren und sind, ohne es jedoch zu übertreiben. Dennoch war es ein kleiner Kulturschock, als Fallon durch das große und weite Wrestling Biz festgestellt hat, dass es Dinge im Leben sind, die nicht immer durch einfache Logik zu erklären sind. Dazu zählen auch gespaltene Persönlichkeiten, mehrere Seelen in einer Brust...oder wie man auch immer eine Kali erklären möchte. Kann sein, dass die Todesgöttin eine eigene Persönlichkeit ist oder sich "nur" ein Teil von Liv's Verstand abgespalten hat. Spielt für Fallon auch keine Rolle, da sie die Rothaarige defintiv ernst nimmt und als Gefahr ansieht. Auch, weil sie Kali's Brutalität am eigenen Leibe erfahren durfte. Aber vor allem da sie, aktiv oder passiv, die mentale Gesundheit von McIntyre gefährdet.
Fallon Henley: Drew, wenn du mit deinem Verdacht Recht hast, is' das verdammt gefährlich. Keine Ahnung, ob Kali dich wirklich direkt beeinflusst oder selbst nicht weiß, was sie für einen Eindruck bei dir hinterlässt. Aber wenn sie mit deinen Halluzinationen wirklich zu tun hat, musst du dich, so gut es geht, von ihr fernhalten! Zumindest so lange, bis wir es besser wissen.
Dass das einfacher gesagt ist als getan, ist Henley bewusst. Sie kann dem Schotten natürlich nicht verbieten, dass er seiner guten Freundin Liv Morgan helfen möchte. Doch es hilft keiner Seele, wenn er dabei seine eigene an die Hölle verlieren sollte. Dementsprechend ist Fallon's Blick flehend, wobei sie mit ihren Händen seine Umschließt.
Die folgenden Worte zeigten Drew deutlich, was die Freundschaft zu Ihm für Fallon bedeuten würde. Er hatte ihr dabei geholfen, die Zeit zu überstehen, als ihre Oma gestorben war. Er hat Ihr das Gefühl gegeben, das Jemand da ist, auf welchen Sie zurückgreifen kann, wenn es Probleme gab. Auch der, vielleicht nicht exakte Vergleich, als Fallon in ihr besagtes Loch fiel, öffnete Drew immer mehr die Augen. Sie hatte einige Argumente parat, die Hand und Fuß hatten. Der Gewinn des World Titles hatte vielleicht wirklich einen positiven Effekt auf Drews Psyche gehabt. Aber so ganz sicher fühlen konnte er sich natürlich nicht. Nicht so lange Kali Liv weiter eingesperrt hat. Wenn Liv es schafft, die Todesgöttin zu verdrängen, dann würde Drew darauf wetten, das seine Halluzinationen sofort verschwinden würden.
Aber das sind Gedanken, die erst Wertigkeit erhalten, wenn es soweit war. Als Fallon dann aber noch einmal auf den Verdacht seitens Drew zu sprechen kommt, hat das Country Girl gar nicht mal so Unrecht. Natürlich waren es nur Spekulationen vom Schotten, aber für ihn sah alles so deutlich aus. Da war die Aussage Fallons, das es durchaus sehr gefährlich werden könnte, Sinn. Drew war ein Kämpfer, aber Sie hatte selber miterlebt, das diese Halluzinationen ihn schwächen würden. Sie war besorgt und schließlich spürte Drew dann, wie Fallon seine Hände in Ihre nahm. In diesem Moment erkannte Drew, wie viel er dem Country Girl bedeuten würde. Er lässt die Worte kurz auf sich wirken, blickt auf die Hände und wieder zu Fallon.
Drew McIntyre
„Vielleicht hast du Recht. Ich will halt nur nicht, das Kali es schafft, auch mein Ego für sich zu gewinnen...das wäre...eine Katastrophe, für alle die hier arbeiten. Ich muss Liv einfach vertrauen, so wie Shotzi es gesagt hatte. Aber ich kann leider nicht garantieren, das es zu keine weiteren Aufeinandertreffen kommt...beim Special kam es auch zufällig...Aber vielleicht hilft es Liv einfach, wenn Kali keine Angriffspunkte bei mir hat...ich würde es mir wünschen.“
Die ganze Sache rund um Kali und Liv sind einfach zu sehr in seinem Kopf verankert. Er konnte es nicht einfach so beiseite schieben, dafür war Ihm die Freundschaft zu Morgan einfach zu wichtig. Aber zu versuchen, den Kontakt zu Kali zu minimieren, dürfte durchaus ein Vorteil für den Schotten sein. Sollte dennoch alles schief gehen, war ja noch immer Fallon an seiner Seite, welche noch immer seine Hände fest in ihren hielt.
Drew McIntyre
„Ich werde es versuchen, für dich. Garantieren kann ich natürlich nichts, aber ich denke, für den Anfang sollte ich es hinbekommen. Nur möchte ich auch, das du dich nicht zu sehr von mir und meinen Problemen ablenken lässt, okay? Konzentriere dich auf dein Match gegen Kylie. Ich weiß, das du es gewinnen wirst. Wenn du gewinnst, dann gehe ich stark davon aus, das man dir diese Chance gibt, dich für das Special zu qualifizieren. Du hast es dir zumindest verdient. Ich werde mir das Match anschauen und feiern dann später deinen Sieg, okay?“
Fallon wirkt erleichtert darüber, dass sich Drew ihre Worte zu Herzen nimmt. Und wie gesagt, sie kann ja verstehen, dass die Situation nicht einfach ist für den Europäer. Da würde es ihr auch nie in den Sinn kommen von ihm zu verlangen, dass er seine Freundschaft zu Liv aufgibt. Aber es gibt ja auch noch Oblivion, die ihre Schwester zurück haben möchte. Und eine Toni Storm, die heute Abend die erneute Chance bekommt, den Women's Title zu gewinnen. Da ist Drew nicht gezwungen, an vorderster Front um die Seele von Morgan zu kämpfen. Natürlich hat er Recht, wenn er für nichts garantieren kann. Kali kann ständig überall und auch nirgendwo sein. Doch Fallon findet es gut, dass er es zumindest versuchen möchte.
Fallon Henley: Hey, ich weiß doch, dass du für Nichts garantieren kannst. Ich weiß ja auch nicht, wie ich reagiere, wenn ich ihr nochmal begegnen sollte. Aber ich kann mir vorstellen, dass Kali auch eine gewisse Aufmerksamkeit benötigt. Wenn wir ihr diese bis zu einem Teil entziehen, könnte das uns allen helfen. Oder wir vertrauen wirklich darauf, dass Liv sich zuückkämpft. So weit ich mich an damals erinnere, hatte sie mit Circe doch ein ähnliches Problem und konnte sich da auch durchsetzen.
Ja, mit Circe, der Puppenkönigin, hatte Liv auch ihre Erfahrungen gesammelt. Zwar ist Kali nochmal ein ganz anderes Kaliber, aber für das Country Girl ist das ein Hinweis darauf, wie stark Liv alleine schon ist. Sie können ihr nur von außerhalb assistieren...selbst wenn es vorerst nur passiv geschieht. Lächelnd löst Fallon ihre Hände von Drew, was ihr schwer fällt. Muss aber sein, da sie sich um ihr Match kümmern muss. Da möchte sie auch auf Drew's Bitte eingehen.
Fallon Henley: Ich...ich werde meine eigene Karriere dabei nicht vergessen. Versprochen! Für Kylie brauch' ich auch den vollen Fokus. Auch weil sie sicher Unterstützung von Kenzie bekommen wird. Ich kann das aber schaffen...ich will es auf jeden Fall! Würde mich freuen, wenn wir nach dem Match noch was unternehmen können! Natürlich am liebsten, um zwei Siege zu feiern, nicht wahr?
Kenze Paige wird sicher ihre Schwester zum Ring begleiten...oder später dazu kommen. Fallon muss also jederzeit mit einem Eingriff rechnen und sich dabei auch auf die sprichwörtlichen Augen im Hinterkopf verlassen. Aber sie ist ja nicht die Einzige, die heute noch in den Ring steigt. McIntyre muss sich ja auch noch mit einem John Cena messen. Das darf man auch nicht vergessen. Daher wäre es umso schöner, wenn Beide heute ihre Matches gewinnen könnten. Und selbst wenn nicht, können sie sich gegenseitig aufbauen. Fallon umarmt den World Champ erneut. Dieses Mal aber flüchtiger und kürzer, damit ihr der vorzeitige Abschied leichter fällt. Als sie zurücktritt und ihm winkt, zieht auch die Kamera sich zurück. Fade off.
MATCH 3
SINGLES MATCH
Kylie Paige vs. Fallon Henley
![[Bild: fallonkylie.png]](https://i.ibb.co/zV5hc6Pk/fallonkylie.png)
Writer: ???
Die Musik startet und der Song You wanna Go ruft sofort negative Reaktion bei den Fans vor die zwei eingebildeten Schwestern sind nicht sonderlich beliebt während sie runter zum Ring gehen und abwertend die Fans mit Handbewegung weg winken wollen.
Matthew Rehwoldt: "Making his way to the Ring... from Servierville Tennessee... .. KENZIE AND KYLIE PAIGE PRETTY EMPOWRED!"
Die Schwestern gehen aufreizend langsam in dem Ring während Kylie direkt auf eine der Ecken klettert und ein L an ihrer Stirn mit ihren Fingern formt steht Kenzie an ihrer Seite und schaut angewidert in die Zuschauer rein . Bevor sie sich in ihrer Ecke Positionieren und bereit für ihr Match sind .
Leichter Country Flair weht durch die Halle, als Fallon Henley zu den Klängen ihrer Theme die Halle betritt. Über ihrem Gear trägt sie eine braune Weste, an der einige Fransen angebracht wurden. Lächelnd schnalzt sie mit der Zunge und zwinkert den Fans zu, die ihr einen warmen Empfang bereiten.
Matthew Rehwoldt: "Making her way to the ring... from Chelsea, Michigan... FALLON HENLEY"
Selbstbewusst stapft sie los und beginnt die letzten Meter zu sprinten, so dass sie gekonnt unter den Seilen in den Ring sliden kann. Sofort hüpft das Country Girl wieder auf und steigt auf ein Turnbuckle. Der linke Fuß bleibt auf dem mittleren Seil, während sie den anderen auf das obere stellt. Die Weste rutscht von ihren Schultern, wird einmal über ihren Kopf im Kreis gewirbelt und dann nach draußen geworfen, wo ein c2c Mitarbeiter das Kleidungsstück entgegen nimmt. Fallon springt auf die Matte zurück und ist bereit zu kämpfen.
Warnung! Spoiler!
Wie es in der Show üblich ist, bleibt den Zuschauern nicht verwehrt, was sich im Backstagebereich so abspielt. So auch in diesem Moment, als der Titantron anspringt und einen hinter die Kulissen entführt – genauer gesagt: in einen Locker Room. In eben diesem fällt sofort eine Frau auf, die auf einer Couch vor einem großen Fernseher sitzt und – so scheint es – ein Videospiel zockt. Bei einem solchen Bild kommt einem natürlich als Erste niemand Geringeres in den Sinn als „The Most Unmotivated Wrestler in the World“ – Shanna. Da sie heute kein Match auf der Card hat, ist es wohl ganz normal, dass sie hier recht lässig gekleidet gezeigt wird. Sie trägt ein schwarzes T-Shirt mit der Aufschrift „Eat! Sleep! Game! Repeat!“, auf dem drei Pins zu sehen sind: ein Kuriboh aus Yu-Gi-Oh!, ein goldener Schnatz aus Harry Potter und ein Triforce-Symbol aus The Legend of Zelda. Zusätzlich erkennt man an ihren Ohren Ohrringe, die 1:1 aussehen wie die Potara-Ohrringe aus Dragon Ball Z. Untenrum trägt sie eine dunkle Jeans mit mehreren offenen Stellen und zwei ledernen Gürteln, die an der Seite jedes Beins bis zu den Knien herabreichen. An der rechten Hosentasche hängt ein Badge, auf dem ein Star Trek Communicator abgebildet ist.
![[Bild: theke-3.png]](https://i.ibb.co/vxzD8Kps/theke-3.png)
Unten aus ihren schwarzen Stiefeln blitzen ein paar dunkelgrüne Socken mit Fall Guys-Symbolen hervor – ein klassisches Shanna-Outfit eben. Neben der Couch liegt eine kleine One Punch Man-Sporttasche, in der sich vermutlich ihre Wrestling-Gear befindet.
![[Bild: 30.png]](https://i.ibb.co/dHpb4xb/30.png)
Aber darauf liegt im Moment nicht der Hauptaugenmerk. Der Fokus der Kamera richtet sich viel mehr auf den Bildschirm, auf dem Shanna gerade spielt. Es sieht aus wie das Videospiel Shadow of the Colossus, und sie befindet sich offenbar mitten im Endkampf gegen den letzten Koloss. Zurück auf sie geblendet, zeigt sich: Ihr Gesichtsausdruck wirkt ziemlich … fertig. Sie sieht erschöpft aus. Genervt. Mitgenommen. Als würden sich mehrere schwere Gedanken in ihrem Kopf breitmachen. Man möchte meinen, das Zocken würde sie ablenken – aber es wirkt viel mehr so, als würde es das genaue Gegenteil tun. Das Schwert wird mit aller Kraft in den Schädel des letzten Bosses gerammt, der sich daraufhin in Luft auflöst. Nach einigen Zwischensequenzen fällt die Spielfigur direkt auf den Boden des Tempels, in dem die tödlich verletzte Freundin des Protagonisten liegt – und ein Schamane, der einige magische Sprüche aufsagt. Doch dass dieser Mann keineswegs wohlgesinnt ist, sollte jedem klar sein, der das Spiel kennt. Shanna jedoch … liegt nur da. Sowohl körperlich als auch seelisch erschöpft. Er musste so viele Gegner bezwingen und steht nun da – direkt vor seiner sterbenden Geliebten. Und es wirkt, als hätten all diese Kämpfe nichts gebracht. Er selbst wird hier das Ende seines Weges finden – unter der Klinge eines Mannes, der sich von Furcht leiten lässt. Warum also hat Shanna so viel gekämpft? Warum hat sie sich immer wieder in gefährliche Situationen begeben und weitergemacht – nur um am Ende vor einer aussichtslosen Situation zu stehen … und zu verlieren?
Shanna: „Haaah … ich will nicht mehr!“
Die Szene im Videospiel mag zwar übertrieben wirken, aber sinnbildlich stellt sie eine Frage dar, die sich Shanna auch im echten Leben stellt: Warum ist sie überhaupt noch hier? Was bringt es ihr, weiterhin in den Ring zu steigen und zu wrestlen? Es macht ihr keinen Spaß. Sie gibt jedes zweite Match freiwillig auf. Und zusätzlich zu alledem schadet es nicht nur ihr selbst, sondern auch ihrer Umgebung. Bestes Beispiel: ihre Schwester. Noch immer liegt sie wegen einer Attacke von Saya Kamitani im Krankenhaus und steht kurz vor einer OP. Den Kampf gegen Saya beim Special hat Shanna zwar gewonnen – aber das heilt ihre Schwester nicht. Genauso wenig wie der Sieg über die Kolosse in Shadow of the Colossus dem Protagonisten seine Geliebte rettet. Sie hat 16 riesige Kolosse in harten Kämpfen besiegt, nur um eine Macht zu finden, die seine Liebe vor dem Tod bewahren soll. Und jetzt, nach dem letzten Kampf, liegt er da: kaputt, erschöpft, zerstört – und muss selbst dem Tod ins Auge blicken, ohne sein Ziel endgültig erreicht zu haben. Warum sollte man freiwillig solche Kämpfe bestreiten wollen? Nur, um jemanden zu retten … auch wenn es am Ende zu nichts führt? Warum? Warum sollte man sich so sehr von dummen Gefühlen leiten lassen? Das sind Fragen, die Shanna wohl niemals allein beantworten könnte.
Shanna: „Ach, fick das doch alles. Es bringt doch sowieso nichts.“
Und mit diesen Worten wirft sie den Controller unsanft vor sich auf den Boden, lehnt ihren Kopf erschöpft gegen die Rückenlehne der Couch und fährt mit ihren Händen über ihre Augen und ihr Gesicht. Was sie dabei nicht bemerkt: In genau diesem Moment betritt jemand den Locker Room …
RHEA RIPLEY
» Mit deiner Einstellung definitiv nicht. «
Es ist Rhea Ripley. In der letzten Woche hat sie ihre Rückkehr in den Ring gefeiert. Ihre Gegnerin dort ist Shanna gewesen. Doch statt eines Matches mit anständigem Finish, hat sich die Portugiesin mit der Zeit einfach aus dem Staub gemacht und hat sich auszählen lassen. Dabei war das Match gar nicht mal schlecht. Beide Frauen hatten ihre Momente. Fast wäre Shanna sogar gelungen Rhea zu besiegen. Doch irgendwann hatte sie dann scheinbar genug. Wieder einmal hat ihr lustloses Ich die Überhand übernommen. Für Rhea Ripley gibt es keine größere Beleidigung.
RHEA RIPLEY
» Was war das in der letzten Wochen? Warum bist du überhaupt rausgekommen, wenn du mal wieder keine Lust hattest? Oder hast du geglaubt, dass ich mich einfach so hinlege und mich von dir pinnen lasse? Den meisten von deinen Gegnerinnen mag es ja egal sein, wenn du einfach abhaust. Hauptsache sie haben dann ihren Sieg. Aber mir ist sowas nicht egal. Ich nehme so etwas persönlich. Ich bin nicht zurückgekommen, um mich weiterhin verarschen zu lassen. Weder von Brandi, noch von dir, noch von sonst irgendwem. Ich will bei Gelegenheit wieder ein Match gegen dich haben. Und dann bringst du auch am besten die Motivation mit, die es braucht, um ein Match zu Ende zu bringen. «
Die Australierin will also erneut gegen Shanna antreten? Wenn man das bisher so betrachtet, dann dürfte es schwieriger sein Shanna zu einem Match herauszufordern als sich den verdammten Titel zu sichern.
RHEA RIPLEY
» Weißt du, ich verstehe dich einfach nicht. Dieses Match war großartig. Ich hatte so viel Spaß wie schon lange nicht mehr. Warum kannst du nicht einfach das zu Ende zu bringen, was du beginnst? «
Langsam und fast schon demotiviert dreht Shanna ihren Kopf zu Rhea um. Ungewöhnlich, dass sich Rhea überhaupt die Mühe macht, mit Shanna in so einem Tonfall zu sprechen. Die meisten anderen hätten ihr längst einen Stuhl über den Kopf gezogen oder sie mit lautem Geschrei verbal in den Boden gestampft. Rhea hingegen ist überraschend gelassen – auch wenn sie sich natürlich aufregt. Sie erinnert Shanna irgendwie … irgendwie … an sich selbst. An die Shanna von vor vielen Jahren, die den Wrestlingsport noch geliebt hat wie nichts anderes. Wäre ihre damalige Gegnerin ebenso einfach aus dem Match abgehauen wie Shanna es heute tut, dann hätte sich auch diese frühere Shanna genauso darüber aufgeregt wie Rhea es gerade tut. Sie wäre nicht ausgerastet, aber sie hätte gezeigt, dass es sie anpisst. Es dauert einen Moment, ehe Shanna Rhea antworten kann. Die ersten Sekunden bleibt sie einfach nur mit leicht gesenktem Kopf sitzen und schweigt. Doch dann beginnt sie zu sprechen – ihre Stimme ist rau, aber gefasst:
Shanna: „Hmm … Weißt du, Rhea … ich beneide dich. Ich beneide dich darum, dass du aufwachst, in den Ring steigst, Leuten aufs Maul haust und scheinbar immer genau weißt, warum du das tust. Du brennst. Für dich ist das hier ein Spiel, das du meistern willst. Ein Kampf, den du jeden Tag aufs Neue gewinnst – einfach, weil du es kannst. Und weißt du was? Du bist wirklich gut darin. Verdammt gut. Ich war für einen Moment sogar … beeindruckt von dir.“
Eine ungewöhnliche Reaktion von der „Lazy Genius“. Sie wendet ihren Kopf wieder dem Bildschirm zu, auf dem der Protagonist des Videospiels noch immer gebrochen am Boden liegt – und dem Tod in die Augen blickt. Am Ende seiner Reise. In der Erkenntnis, dass nichts wirklich Sinn hatte und alles umsonst war. Es sieht fast so aus, als würde sich Shanna verlieren – in Gedanken, in den Schmerzen der Vergangenheit. Doch genau in dem Moment, in dem man denkt, sie würde endgültig in die Verlorenheit fallen, erscheint ein kleines, genervtes Grinsen auf ihren Lippen. Kaum sichtbar – aber da. Sie schnaubt leise. Ein Schnauben, halb ein Lachen, halb pure Bitterkeit. Dann wendet sie sich wieder Rhea zu, verschränkt ihre Arme und lehnt sich zurück an die Wand.
Shanna: „Aber fick dich! Mich so anzugehen, als wäre ich bloß ein fauler, unmotivierter Witz … als wäre ich eine Respektlosigkeit gegenüber diesem Sport? Vielleicht hast du gar nicht so Unrecht – ja, vielleicht bin ich genau das. Aber nicht aus Faulheit, Rhea. Sondern weil ich … weil ich … ach, fuck, weil ich müde bin. Und ich meine nicht körperlich. Ich meine müde in einer Art, die du vielleicht nie verstehen wirst.“
Was mache ich hier überhaupt? Warum erzähle ich so etwas einer wie ihr? Einer Schlampe, die sowieso nur darauf wartet, mich fertigzumachen – so wie sie es bei Shotzi versucht hat. Gott, was tu ich hier überhaupt? Das sind wohl genau die Gedanken, die Shanna in diesem Moment durch den Kopf schießen und ihren Schädel förmlich zum Explodieren bringen. Ihre Hand fährt an die Stirn, sie massiert sich die Schläfen. Langsam erhebt sie sich von der Couch, geht einige Schritte durch den Raum und versucht, ihre Gedanken zu sammeln – so gut es eben geht. Schließlich wendet sie sich erneut an Rhea:
Shanna: „Pah … warum rede ich überhaupt mit dir? Ich hab so viele Matches gekämpft, gegen Gegner, die größer waren, stärker, fieser. Und jedes Mal hab ich mir gesagt: ‚Einmal noch. Nur dieses eine Match. Dann ergibt vielleicht alles einen Sinn.‘ Aber weißt du, was passiert ist? Ich hab gewonnen … ich hab verloren … ich hab geblutet … ich hab geschwitzt … ich hatte sogar Spaß … aber am Ende ist es jedes Mal aufs Neue nur ein weiterer Stich ins Herz.“
Versucht Shanna hier etwa, eine Entschuldigung für ihre Aktion in der letzten Woche zu liefern? Oder … will sie Hilfe von Rhea? Möchte sie einfach nur mit jemandem reden? Man weiß es nicht. Aber irgendetwas an dieser Szene wirkt seltsam. Vielleicht weiß Shanna selbst nicht einmal, was genau sie sich davon erhofft – und genau das ist der Grund, warum sie so genervt wirkt. Wieder einmal verschränkt sie ihre Arme vor der selbsternannten „C2C Mami“ – aus Selbstschutz. Um das Gefühl zu haben, sich abgrenzen zu können. Seit ihrem Sieg gegen Rhea Ripley und deren Mädels beim WarGames-Match im letzten Jahr hatte Shanna nichts mehr wirklich mit Rhea zu tun gehabt. Die beiden sind sich aus dem Weg gegangen – wobei Shanna wohl eher allen aus dem Weg geht. Zwischenmenschliche Beziehungen und all die Probleme, die damit einhergehen, sind einfach nichts, worauf sie noch Lust hat. Anders ist es bei Shotzi, Rosemary und Liv. In ihrer Gegenwart fühlte sie sich immer überraschend wohl. Doch seit Liv zunehmend mit psychischen Problemen zu kämpfen hat, hat sich Shanna auch von ihnen zurückgezogen. Sie wüsste einfach nicht, wie sie damit umgehen sollte. Und vielleicht will sie sich auch nicht dem Schmerz stellen, den es mit sich bringen würde, wenn Liv die Freundschaft zu ihr irgendwann beenden sollte.
RHEA RIPLEY
» Weißt du, Shanna, vielleicht verstehe ich dich sogar besser als sonst jemand in diesem Roster. «
Überraschend verständnisvoll tritt Rhea Ripley Shanna hier gegenüber. Noch vor ein paar Jahren, vielleicht sogar noch im letzten Jahr, da hätte sie Shanna die Hölle heiß gemacht, sie kreuz und quer durch den Backstagebereich geprügelt. Doch irgendwas hat sich in ihr geändert. Wenn man alles verloren hat, was einem wichtig gewesen ist, dann sieht man wohl sämtliche Dinge ganz anders. Man beginnt damit neue Prioritäten zu setzen.
RHEA RIPLEY
» Ich war vor etwa drei Jahren am gleichen Punkt wie du. Ich war müde. Ich hatte einfach keine Lust mehr. Ich war am Ende. Doch statt mir die nötige Pause zu gönnen, habe ich einfach weitergemacht bis das Ganze in einem Nervenzusammenbruch geendet hat. Danach war ich gezwungen eine Pause zu nehmen und neue Kraft zu tanken. Und dieser Absturz, so ungewöhnlich es auch klingen mag, war meine Rettung. Ich kam mit neuer Energie zurück und wurde Women's World Champion. Der Rest ist Geschichte. «
Dann brach das Kartenhaus erneut zusammen. Doch daran ist sie selbst nicht ganz unschuldig gewesen. Aber alles in allem befindet sie sich in bester Verfassung. Sie ist mental und physisch stärker geworden. Noch vor ein paar Jahren wäre das, was Kairi mit ihr angestellt hat, nicht so spurlos an ihr vorbeigegangen.
RHEA RIPLEY
» Bei dir muss es nicht so weit kommen wie bei mir. Warum gönnst du dir nicht etwas Abstand von all dem hier, wenn du so müde bist? Warum etwas erzwingen, was dir am Ende womöglich noch mehr schaden könnte? ... Weil du trotz allem, das hier immer noch liebst, habe ich recht? Wenn du das hier nicht hättest, dann würde es dir erst recht schlecht gehen. Ich weiß, wovon ich rede, Shanna. Ich kann auch nicht aufhören. Vor ein paar Monaten habe ich gesagt: Coast2Coast kann mich am Arsch lecken! Aber als ich vor zwei Wochen zurückgekehrt bin, hat sich meine komplette Einstellung geändert. Ich liebe diesen Ort. Auch wenn es jede Menge Arschlöcher hier gibt, Ich tue es für die da draußen. Ich möchte ihnen ein Lächeln auf das Gesicht zaubern. Auch wenn ich dazu ab und zu die Böse spielen muss. Ich weiß ganz genau, dass die Fans kommen um mich zu sehen. Und ich möchte, dass sie nach Hause gehen und sagen können: Rhea Ripley hat mir einen geilen Abend geschenkt. Genau da musst du wieder hin. «
Bevor Rhea Ripley weiter fortfahren kann, dreht sich die Kamera wieder zu Shanna hin um und zeigt uns ein Gesicht, das geschockt wirkt. Weit aufgerissene Augen und ein Mund, der ebenfalls offen steht. Fast so, als wäre Shanna überrascht, eine solche Reaktion von jemandem wie Rhea Ripley zu erleben. Einer Frau, die wochenlang die Hölle auf Erden für sie und ihre... Freundinnen? Kameraden? Man weiß es nicht, wie Shanna zu ihnen steht, aber Rhea war für all diese Frauen noch vor einem Jahr ein absoluter Albtraum. Und jetzt? Jetzt wirkt es, wie als wolle sie Shanna helfen?
Shanna: „Hah... das kam überraschend!“
Leicht amüsiert über diese überraschende Reaktion Rheas kann Shanna ein kleines Kichern nicht verbergen. Doch nur kurz darauf hält sie bereits inne und hebt ihren Kopf, damit sie Rhea direkt in die Augen schaut. Nur um ihn kurz darauf wieder zu Boden zu senken. Es ist schwer, hier vor einer ziemlich fremden Person so offen zu sein, und egal wie sehr sich Shanna auch anstrengt, es wird nicht leichter werden für sie.
Shanna: „Es... phaaa... es tut mir leid. Es tut mir leid, dass ich so eine Schlampe zu dir war. Das... Das, was du 'Spaß' nennst, fühlt sich für mich an wie Ertrinken. Ich renn hier nur durch ein brennendes Haus, auf der Suche nach einem Ausweg. Doch... wenn ich jetzt einfach weggehen und eine Pause einlegen würde, dann würde ich wahrscheinlich nie mehr zurückkommen. Ich hänge nicht mehr so sehr am Wrestling wie du. Ich werde hier keine Freude mehr finden. Ganz bestimmt nicht. Ich... ich werde nie mehr im Ring tanzen können.“
Nachdem wir die Geschichte von ihrer Kindheit erfahren durften, kann man es sich gut vorstellen, wie schmerzhaft es für die Portugiesin sein muss, in den Ring zu steigen. Von der eigenen Mutter misshandelt, um die perfekte Wrestlerin zu werden. Doch gibt es nichts anderes, was für Shanna infrage kommt. Sie ist der perfekte Wrestling-Roboter. Gemacht fürs Wrestling, trainiert fürs Wrestling. Erschaffen fürs Wrestling. Es fühlt sich für sie unmöglich an, etwas anderes zu tun, egal wie sehr es ihr wehtut und wie groß die Schmerzen sind, die es ihr verursacht. Sie ist gefangen in einer Welt, die ihr nicht gut tut, aber die auch keinen Ausweg hat. Für sie gibt es nicht die Lösung einer Rhea Ripley, einfach eine Pause einzulegen. Wenn sie die Pause macht, dann wird sie nur verkümmern.
Shanna: „Es tut mir leid, was letzte Woche passiert ist. Ich hab mich in den Ring gestellt, obwohl ich keine Lust hatte – nicht weil ich respektlos bin, sondern weil ich dachte, ich müsste. Weil ich dachte, wenn ich weiterkämpfe, kommt vielleicht irgendwann ein Moment, in dem es sich wieder lohnt. Aber er kam nicht.“
Irgendwie fühlt sich Shanna auf dem falschen Fuß erwischt in dieser Situation. Man möchte so etwas sagen wie, dass Shanna stolz auf sich sein kann. Sie ist eine der erfolgreichsten Wrestling-Damen im hiesigen Roster. Sie hat die längst amtierende Shine-Championesse der Geschichte entthront und ihr den Titel genommen. Sie stand so oft im Queen-of-the-Ring-Finale wie keine andere Frau jemals zuvor. Sie hat die meisten OnlyFans-Abonnenten der C2C... uhm, wobei, das lassen wir lieber raus. Das passt nicht so ganz zur Atmosphäre. Es ist generell sehr traurig, dass sie trotz all dieser Erfolge nur selten wirklich Spaß am Wrestling erleben kann. Sie tritt näher an Rhea heran, die Spannung knistert, kein Zorn – nur tiefe Enttäuschung und Verletzlichkeit.
Shanna: „Ich kann es immer noch nicht glauben, dass ich ausgerechnet mit dir über so einen Scheiß rede... ich... Ich bin nicht hier, um Leute zu verarschen. Bitte, das musst du mir glauben. Ich will dich nicht bescheißen oder so... ich... Ich bin nur hier, weil ich nie aufgehört habe zu hoffen, dass dieser Kampf … dieser Weg … irgendwohin führt, wo der Schmerz aufhört. Wo nicht immer alles wehtut. Und ja, vielleicht war das gegen dich letzte Woche nicht fair. Vielleicht hätte ich da drin bleiben sollen, das Match beenden sollen. Aber glaub mir, ich hab in dem Moment nicht dich gesehen – ich hab sie gesehen... Und das, was nicht heil wird. Ach, Scheiß drauf, mir war einfach plötzlich alles andere egal.“
Sie? Damit hätte wohl absolut keiner gerechnet. Hat Shanna gerade vor Rhea Ripley, einer für sie wildfremden Frau, über ihre Mutter gesprochen? Ein Geheimnis, das Shanna niemals irgendjemandem offenlegt? Eine Sache, die sie einfach nur aus ihrem Kopf entfernen möchte? Nicht einmal Shotzi oder Rosemary wissen von dieser Geschichte. Selbst ihrem Ehemann Louis hat sie es nie direkt erzählt. Und man konnte es ihr hier auch ansehen, dass es sehr schwer war, es überhaupt leicht anzubringen hier vor Rhea. Daher ist sie auch nicht tiefer auf das Thema eingegangen, weil sie es schnell wieder aus der Welt schaffen möchte.
RHEA RIPLEY
» Okay! Ich mache dir einen Vorschlag. Sieh zu, dass du deine Probleme geregelt bekommst. Und danach werde ich erneut gegen dich antreten. Vielleicht werden wir dann erfahren aus welchem Holz du wirklich geschnitzt bist. «
Mit diesen Worten wendet sich Rhea bereits zum Gehen, wartet allerdings noch eine letzte Reaktion von Shanna ab.
Ob man Rhea Ripley nun mit den Taten ihrer Vergangenheit mag oder nicht, so kann man es nicht absprechen, dass sie vielen großartigen Frauen, die heute mit zu dem Besten der Liga gehören, ihre Wege geebnet hat. Und ohne sie wären die meisten dieser Frauen wohl nicht einmal heute hier. Häufiger hat Rhea das aus fast schon egoistischen und eigensinnigen Gründen getan, aber haben auch solche Dinge häufiger etwas Positives. Doch hier... hier sieht es nicht so aus, als wolle Rhea Shanna etwas Böses. Sie bietet ihr keine direkte Hilfe bei ihren Problemen an, warum auch, schließlich kennen sich die beiden kaum. Aber sie bietet Shanna immerhin eine zweite Chance, ihre Sache wieder gut zu machen, und wenn Shanna das tut, dann kann es der erste Schritt in eine Zukunft sein, in der sie vielleicht doch wieder etwas Freude finden kann. Die Portugiesin atmet tief ein und blickt herunter auf den Controller, der sich noch immer auf dem Boden befindet.
Shanna: „Hhmm... phaaaa... vielleicht brauchst du einfach deine Revanche, um deinen Frieden zu finden, huh? Oder vielleicht brauche ich sie auch, um zu sehen, ob da überhaupt noch was in mir brennt. Aber fuckit... Wenn du wirklich gegen mich antreten willst – wenn du wirklich glaubst, ich hab noch was zu geben … dann sehen wir uns im Ring. Und dann werden wir beide erfahren, ob aus dieser Asche noch irgendwas entstehen kann, das den Namen 'Shanna' verdient.“
Auch wenn sich die Worte etwas nach neu entfachter Motivation in Shanna klingen, so zeigt ihr Gesichtsausdruck doch das genaue Gegenteil. Sie ist überfordert aus. Hoffnungslos. Unsicher. Wie als würde sie nicht daran glauben, dass ihr das Match irgendwie gut tun wird oder dass dieses Match irgendetwas ändern wird. Aber immerhin muss sie für zumindest dieses eine Match etwas an sich ändern. Sie muss alles geben, was in ihr steckt, um Rhea ihre verdiente Revanche zu geben und ein Match, was dieser auch zusteht.
Shanna: „Ach fuckit... Aber glaub nicht, dass du es mit der gleichen Shanna zu tun haben wirst. Ich bin keine Heldin. Ich bin kein Star. Ich bin eine Frau, die zu oft verloren hat, um noch an Happy Ends zu glauben. Aber wenn ich noch einmal fallen soll – dann verspreche ich dir immerhin, dass ich es zumindest mit erhobenem Haupt tun werde.“
Das heißt, Shanna hat das Versprechen an Rhea gegeben. Bei ihrem nächsten Match wird es zu einem Ende kommen und Shanna wird nicht einfach aufgeben. Rhea bekommt das 100%-Paket von Shanna im Ring zu sehen. Und Shanna muss ein ganzes Match lang gegen den Eradicator überstehen. Beide Frauen werden eine ihrer bisher größten Aufgaben vor sich stehen haben.
Shanna: „Also... sage mir wann und wo, und ich werde für dich da sein. Versprochen!“
Blickt Shanna ein letztes Mal auf Rhea, als diese ihr zunickt und den Locker verlässt. Wer hätte mit einem solchen Aufeinandertreffen zweier so unfassbar unterschiedlicher Charaktere jemals gerechnet. Aber große Spannung hat es gebracht. Wir dürfen uns auf eines der vielleicht größten Matches des Jahres freuen. Die Frage, die sich nur stellt, ist... wann?
![[Bild: 3.jpg]](https://i.ibb.co/CsKpQhZ/3.jpg)
![[Bild: 85340758-0a23-4ee2-8b34-016bd8604318.png]](https://i.postimg.cc/hjnzPKhL/85340758-0a23-4ee2-8b34-016bd8604318.png)
Eine gezielte Umblende passiert und die Zuschauer der heutigen c2c Live Ausgabe befinden sich an einem Ort, der schon fast in Vergessenheit geraten ist. Das Herrenhaus.. Die alte Bleibe des dunklen Lords. Dem Undertaker. Allein der Gedanke daran wie sich der Deadman in diesen Gefilden bewegt hat, bereitet den Fans heute noch eine Gänsehaut. Man erkennt jedoch, das seit dem letzten Besuch sich ein paar Dinge verändert haben. Anstatt dem leblosen, trockenen Boden im Vorgarten, erkennt man nun ein sanftes Grün.. Einige Sträucher auch der Ansatz eines Baumes ist zu erkennen. In schwarz gehüllte Männer bewegen sich zwischen den Sträuchern und scheinen Arbeiten nachzukommen. Die Kamera fährt dann ins Innere in eines der unzähligen Zimmer. Eine kleine Tafel ist im Speisesaal gedeckt worden. Der Druide den man letzte Woche bei Jon Moxley erblickt hat kommt dann ins Bild. In seinen bleichen Händen befinden sich zwei bauchige Gläser die er auf einem Tisch abstellt.
???:
"Ihr wirkt angespannt, Mistress.."
Seine tiefe Stimme ist deutlich zu vernehmen, während er zu einer Flasche aus einem der Schränke greift. Als er diese schließlich in beide Gläser kippt, kann man davon ausgehen das es Wein ist. Tiefroter Wein, dessen Süffigkeit man nahezu nur durchs blanke Ansehen schmecken kann. Gezielt platziert er ein Glas an das rechte Ende. Dann sieht er hinauf an das linke.. Und stellt das zweite dort ab. Dort sitzt eine Person die man ebenfalls nicht lange gesehen hat. Mary Dobson trommelt mit ihren Fingerspitzen etwas auf die Tischplatte. Ihr Körper wird umschmeichelt von einem schwarzen Korsettkleid das ihren Ruf in diesem Gemäuer unterstreicht. Sie ist die Erbin des Undertakers.. Die Herrin. Und nun weiß man auch wer der Druide ist. Florence.. Ihr treuster Gehilfe, nachdem sie diese Gemäuer ihr Eigen nennt. Ein gedrückter Seufzer ist zu hören. Mary sieht das vor sich stehende Glas an und man kann in ihren Augen lesen das sie es am liebsten mit einem Schluck austrinken wollen würde, um ihre Anspannung zu dezimieren.
~Mary Dobson~
"Meinst du.. Er wird kommen?"
Von wem die Rede ist, steht ausser Frage. Der Umschlag ist also von Mary Dobson gewesen, den Florence Moxley gereicht hat. Was dort genau drin war, wird man nicht erfahren. Denkt man logisch nachdenkt wohl ein Flugticket.. Und eine förmliche Einladung. Der Druide lässt einen nachdenklichen Ton hören und stellt die Weinflasche in die Mitte des Tisches.
Florence:
"Er war immer schon schwer einzuschätzen, meine Herrin. Aber ich denke nicht das er sich die Gelegenheit entgehen lassen wird euch wiederzusehen. Ihr seid damals nicht im Streit auseinander gebrochen."
Was genau passiert ist, lässt er unausgesprochen. Dobsons Gesicht wird etwas traurig als er es dennoch erwähnt. Moxley und sie gingen also getrennte Wege. Für eine längere Zeit, in denen beide ihre eigenen Ziele verfolgten. In Marys Fall war es wohl die Verschönerung und Aufbauen des veralteten Herrenhauses. Sie legt nun beide Hände in ihren Schoss, lehnt sich gleichzeitig an die Rückelehne ihrer Sitzmöglichkeit.
~Mary Dobson~
"Er.. hatte immer die Möglichkeit zurückzukommen. Ich habe ihm damals gesagt er hat hier ein Zuhause. Aber er hat das Angebot nie wahrgenommen. Es.. beruhigt mich nicht.."
Ein leichtes Schmunzeln ist unter der Kapuze des treuen Dieners von Mary zu erkennen.
Florence:
"Ihr fürchtet er hat sich neu gebunden, nicht wahr? Das sein ungebändigtes Herz Eures nicht vermisst."
Gerade möchte Mary ansetzen etwas zu sagen als ein festes Klopfen an der Tür des Speisesaals zu hören ist. Ein weiterer Druide tritt ein. Der Stimme nach eine Frau.
???:
"Entschuldigt meine Herrin.. Aber euer Gast ist hier. Soll.. ich ihm ausrichten das das Dinner serviert wird und er eintreten darf?"
Ein Schlucken ist in Marys Kehle zu erkennen und auch Florence verbeugt sich vor seiner Dienerkollegin. Dobson tauscht einem Blick mit ihm aus und nickt kurz in seine Richtung.
Florence:
"Die Herrin lässt bitten!"
Ergeben nickt die Dame und schließt die Tür wieder um den Plan in die Tat umzusetzen. Marys Körperhaltung verändert sich. Zwar wirkt sie weniger aufgeregt.. Aber auf ihrem Gesicht zeichnet sich dennoch Sorge ab. Die Zuschauer, die c2c seit einigen Jahren Woche für Woche verfolgen, wissen natürlich, wie es damals um Dobson und Moxley stand. Die Zwei waren den Fans wohl in Erinnerung geblieben, als Chaos Couple, welche vor allem für die Kämpfe gegen Bray Wyatt oder auch Joe Gacy berühmt waren. Einige Jahre waren die Beiden unzertrennlich, bis dann doch plötzlich der Bruch kam. Warum genau, weiß man bis Heute nicht wirklich. Moxley ging dann damals von c2c weg, Mary ebenfalls und die Wege trennten sich.
All die ganzen Erinnerungen gingen dem Lunatic durch den Kopf, als er diesen Umschlag geöffnet hatte. Es kam sehr überraschend, hatte man über die Jahre hinweg nichts mehr voneinander gehört. Nachdem der Lunatic sich auch versichert hatte, das die Flugtickets echt waren, nahm er diesen Weg auf sich. Das Herrenhaus blieb für viele treue Fans im Kopf, auch weil es das Vermächtnis des Undertakers war, welches er Mary übergeben hatte. Während Moxley den Weg hoch zum Herrenhaus nahm, kamen auch ihm diese Erinnerungen hoch, wie oft er damals hier schon war aber es fiel ihm gleich auf, das sich das Grundstück verändert hatte. Es war nicht mehr so düster wie damals. Durch die Blumen und Büsche wirkte es sogar einigermaßen einladend.
Dennoch versprühte es diesen dunklen Charme wie damals und wirkte erdrückend gleichermaßen. Der Druide, der Mox den Umschlag letzte Woche überreichte kam Jon natürlich bekannt vor. Es musste Florence gewesen sein. Anscheinend hatte dieser Mary über die Jahre weiterhin gedient. An der großen Tür angekommen klopfte Mox an diese und nach einigen Minuten öffnete dann auch ein weiterer Druide, der sich die Einladung ansah und Jon für eine kleine Weile warten ließ. Schließlich öffnete sich die Tür erneut.
???:
"Die Hausherrin erwartet Sie jetzt, Mr. Moxley. Treten sie ein..."
Die Tür wird dann etwas weiter geöffnet und Mox nickt kurz mit dem Kopf und tritt herein. Sofort erkennt er das Innere des Hauses wieder. Wenn auch hier und da sehr gut gepflegt. Ihm fallen auch die weiteren Druiden auf, welche hier und dort regungslos standen. Der weibliche Druide tritt dann an Moxley vorbei und führt diesen einen Korridor entlang. Jon hätte auch alleine diesen Weg gehen können, wusste er genau, wo es hingehen sollte. Aber er wollte nicht unhöflich wirken. Die Frage, die Ihm aber die ganze Zeit durch den Kopf ging war: War es wirklich Mary, welche Ihn hier erwarten würde? Oder einfach nur eine Frau, die den Platz von Mary eingenommen hatte? Man kam näher zum Essenssaal und der Druide deutet mit einer Handbewegung an, das Mox eintreten kann. Ein kurzer Blick in den Raum, ehe er diesen Betritt und ihm fällt dann sofort Mary auf, welche am anderen Ende des Tisches saß. Kurz schien Jon geschockt zu sein, als er Mary einfach nur anstarrte.
Jon Moxley
"Du warst damals schon für Überraschungen gut..."
Kam es dann von Moxley und ein kleines Lächeln war zu sehen. Florence ging dann auf Moxley zu, dies dauerte einige Augenblicke, war er immerhin nicht mehr der Jüngste und der Tisch auch recht lang. Der Druide zog dann den Stuhl etwas zurück und blickte kommentarlos zu Moxley. Dieser nahm dann Platz und betrachtet kurz das Besteck und den gedeckten Teil vor sich. Er nickt Florence kurz zu.
Jon Moxley
"Danke...es ist einige Jahre her Mary. Und wie ich das von hier aus sehen kann, hast du dich nicht wirklich verändert. Noch immer so schön wie damals."
Florence:
"Werdet Ihr mich noch brauchen, Mistress?"
Florence unterbricht ungerne das Gespräch, aber man merkt ihm an das er erahnt das es nun besser ist sich zurückzuziehen. Mary schüttelt einmal dankbar den Kopf.
~Mary Dobson~
"Nein, Florence. Danke das du angerichtet hast. Ich denke wir kommen zurecht. Bis später.."
Eine letzte Verbeugung mit dem Kopf passiert erst in Richtung Mary, ehe auch der Blick zu Moxley fällt und die gleiche Geste wiederholt wird. Anschließend begibt sich der Druide zur Tür und schließt diese hinter sich. Somit bleiben die Brünette und Jon zurück. In diesem neu eingerichteten Zimmer. Hier und da wurden alte Dinge neu ausgetauscht.. Jedoch nicht im modernen Sinne. Mary hat akribisch drauf geachtet das das alte Flair des Herrenhauses nicht verloren geht. Anscheinend hat sie aber auch äußerlich nichts eingebüsst.. Zumindest wenn sie Moxley glauben darf. Sie setzt sich etwas aufrecht und versucht die Aufregung zu verbergen.
~Mary Dobson~
"Und du hast es nicht verlernt mit Komplimenten um dich zu werfen.."
Kontert sie zurück, wobei ein fast sanftes Lächeln auf ihren Lippen erscheint. Sie zeigt auf die verschiedenen, kleinen Speisen auf dem Tisch um ihm zu verdeutlichen zuzugreifen.. Untermalt mit einem kleinen Witz.
~Mary Dobson~
"Keine Angst.. Zwar sind die Speisen mit Kräutern aus meinem Garten gewürzt, aber mit nichts was dir die Sinne vernebelt oder deinen Körper schwach macht. Das würde ich niemals tun.. Nicht bei dir."
Mary wäre niemals in der Lage auch nur daran zu denken Jon Moxley irgendein Gift oder etwas anderes, vergleichbares unterzujubeln. Sie mag bei bestimmten Leuten kalt und unnachgiebig sein.. Aber nicht vor diesem Mann. Zuviele Erinnerungen verbinden sie.. Und obwohl sie ihn die ersten Tage nach seinem Abgang im Herrenhaus gehasst hat.. Wäre sie doch nie fähig gewesen ihm etwas anzutun. Betrachtet man es korrekt ist dieser Mann ihre größte Antriebskraft.. Und ihre größte Schwäche gleichzeitig. Sie atmet einmal durch und um ihre Worte zu bekräftigen greift sie selbst nach einer Schüssel um sich ein paar Kartoffeln zu nehmen. Sie sind lediglich mariniert und unter einem offenen Feuer gebacken. Anschließend greift sie zum Weinglas und nippt nervös einen Schluck.
~Mary Dobson~
"Wie.. ist es dir ergangen? Die letzten.. Jahre?"
Während Moxley nun am anderen ende des Tisches saß, betrachtete er die Speisen, welche vor ihm platziert wurden. Mary hatte sich wirklich sehr viel Mühe gegeben und eine gute Köchin war Sie schon immer gewesen. Natürlich würde Sie Moxley nicht vergiften. Aber Sie könnte dies mit jedem Anderen tun, sie kannte sich mit Kräutern aus und wusste, wie Sie diese zu mixen hatte, um daraus etwas zu machen, was einen positiv aber auch negativ beeinflussen könnte. Ohne ein Kommentar füllte Mox dann seinen Teller und kostete dann von dem Gericht.
Jon Moxley
"Du hast nichts verlernt...es schmeckt noch immer so gut wie damals."
Ein leichtes Grinsen ist zu sehen, als er zu Mary ans andere ende des Tisches blickte. Dann wanderten seine Augen durch den Raum. Ja, Mary hatte sehr viel hier im Herrenhaus gemacht. Es wirkte hier und da ein wenig moderner, aber dennoch gewohnt für den Lunatic. Es war Jahre her, als er zuletzt hier war und es wirkte so, als würde er erst vor kurzem das Herrenhaus von Innen wiedersehen. Er nahm dann einen Schluck vom Wein und lehnte sich kurz im Stuhl zurück.
Jon Moxley
"Du kennst mich. Ich bin immer im Mittelpunkt der Action. Aber nachdem ich von c2c weggegangen war, habe ich mich halt unabhängig hier und da Herausforderungen gesucht. Natürlich war es komisch, ohne dich, aber ich denke mal, das wir Beide verschiedene Ziele hatten, was auch dazu geführt hatte, das wir uns in andere Richtungen bewegt haben."
Bis Heute ist nicht wirklich klar, warum sich das Chaosduo getrennt hatte. Es gab viele Spekulationen, aber keine davon stach so sehr heraus. Umso überraschender war Moxley, als er die Einladung in seinen Händen hielt. NAtürlich wird Mary mitbekommen haben, das Jon wieder zurück bei c2c war und vermutlich hatte sie auch mitbekommen, wie sein bisheriger Werdegang dort nach der Rückkehr verlief.
Jon Moxley
"Letztes Jahr kam dann das Angebot der Promotion, mcih wieder haben zu wollen. Ich nahm an, weil ich noch einmal, vielleicht ein letztes Mal, einfach das erleben will, was ich damals erlebt hatte. Schließlich durfte ich mich mit Cena herumschlagen, dem ich dnan die Grenzen aufgezeigt hatte und nun...naja...weiß ich noch nicht, was meine Zukunft für mich bereithält. Und bei dir würde ich darauf wetten, das du die letzten Jahre damit verbracht hast, das Herrenhaus zu pflegen...mit Erfolg, wie ich bereits sehen konnte, als ich ankam."
Während Jon erzählt, hat sich Mary ebenfalls zurückgelehnt.. Wohl auch um nicht ganz so durchscheinen zu lassen das sie angespannt ist. Sie schnauft einmal aus, nickt ab und an. Es klingt.. als würde es Jon gut gehen. Ein Anflug von Erleichterung durchfährt sie. Gleichzeitig.. spürt sie aber auch eine kleine Leere in sich. Er kommt zurecht.. Er braucht dieses Haus nicht. So wirkt es zumindest.
~Mary Dobson~
"Das freut mich."
So ganz überzeugend sind diese Worte nicht.. Aber sie gibt sich die allergrößte Mühe den Anschein zu wahren als wäre es so. Im grunde hat sie Jon nicht umsonst hierher bestellt. So sehr sie ihr Personal und Florence an erster Stelle um sich hat.. So ist dieses riesige Anwesen auf Dauer einsam. Ganz besonders abends. Mary hätte nie gedacht das ihr solche Werte mal etwas bedeuten würden.. Aber Jon hat ein Loch in diesem Haus hinterlassen das sie nicht zu stopfen wusste. Am Anfang konnte sie sich gut ablenken mit dem Umbauen und Verschönern des Herrenhauses.. Nun da diese Arbeiten beendet sind.. Gab es keine Ablenkung mehr. Selbst die Pflanzen, die ihr sonst immer Trost spendeten gedeihten nicht mehr so wie vorher. Fast als würden sie sich dem Herzen ihrer Züchterin anschliessen. Sie überschlägt die Beine etwas und atmet aus.
~Mary Dobson~
"Ist.. noch jemand dort den ich kenne? Rosemary..? Circe?"
Das sind die ersten Namen die Mary sofort in den Kopf kommen. Ganz besonders Circe.. Die Puppenspielerin in Liv Morgans Kopf war ihr immer so etwas wie eine Seelenschwester. Und über kurz oder lang.. Konnte sie sich auch mit Liv arrangieren. Und Rosemary.. Oft hatte sie gehofft das eine der beiden ganz überraschend an den Toren stehen würde zum Besuch.. Aber es war kaum bis niemals passiert. Mary versteht das.. Sie hatten ihre eigenen Baustellen.. Ihr eigenes Leben. Sie isst etwas von den Kartoffeln auf ihrem Teller und wischt sich mit einer Serviette über die Lippen.
~Mary Dobson~
"Ich.. wollte einige Dinge verändern. Vielleicht weil vieles die Menschen hier noch an den dunklen Lord erinnert hat. Er ist nicht ganz verschwunden.. Ein Teil von ihm ist immer noch hier. Und ich hoffe ihm gefällt was ich daraus gemacht habe.. Ab und zu bilde ich mir immer noch ein, ihn in einer Ecke vorbeihuschen zu sehen.. Aber ich bin mir nie sicher ob es nicht doch ein anderer Druide ist."
Jon konnte sich gut vorstellen, das Mary hin und wieder mal denkt, den Lord im Herrenhaus zu sehen. So etwas war nicht ungewöhnlich. Natürlich könnte man jetzt sagen, das man es sich einbildet. Aber möglich war es. Der Undertaker ist auch Jahre später allgegenwärtig. Mittlerweile hatte Jon seinen Teller auch geleert und er lehnt sich auf dem Stuhl wieder zurück. Natürlich hatte Jon mitbekommen, das durchaus alte Bekannte noch immer in c2c waren. Da war zum Beispiel Gacy, mit dem Mox und Mary damals auch zu tun hatten. Daher konnte Moxley Marys Frage durchaus beantworten.
Jon Moxley
"Ich war sehr überrascht, wie viele noch immer dort sind. Aber um deine Frage zu beantworten: Ja. Zumindest teilweise, so wie ich das mitbekommen habe. Rosie habe ich nicht gesehen, aber sie soll noch dort sein und Circe...naja...das scheint jetzt ein wenig komplizierter zu sein. Liv ist mittlerweile...wie heißt Sie...als Kali unterwegs? Oder irgendwie hat Kali Liv übernommen...keine Ahnung. Wenn du da mehr Infos willst, muss du McIntyre fragen, der scheint da sehr tiefer drin verstrickt zu sein..."
Jon war es ja eigentlich egal, was bei anderen Superstars so abging. Er macht seine Sachen und alles andere interessierte Ihn nicht. Natürlich wusste Jon, das Circe und Mary damals ein gutes Verhältnis hatten und Jon gab die Infos die er wusste. Ob Mary wusste, wer Kali war, konnte der Lunatic nicht sagen. Kurz atmet Jon aus und blickt wieder zu Mary.
Jon Moxley
"Aber lass uns doch für den Moment nicht über c2c reden...ich möchte wissen, was deine Intention war, mir diese Einladung zukommen zu lassen, nach all den Jahren...da steckt doch bestimmt mehr dahinter, als das du mich nur einmal sehen wolltest, oder?"
Mary wird hellhörig als Moxley über Liv spricht.. Kali? Dieser Name ist ihr nicht bekannt. Sie hatte zwar schon geahnt das Circe nicht die einzige Stimme in Livs Kopf sein könnte.. Aber allein der Name verheisst nichts gutes. Natürlich hat Mary einige Bücher aus der staubigen Bibliothek des dunklen Lords gelesen. Und Kali.. Ist eine hinduistische Göttin des Todes und der Zerstörung. Die Stimme in Liv wird sich nicht umsonst aus Spaß danach benannt haben. Sie kaut etwas länger an der Kartoffel durch ihr nachdenken und nickt dann etwas.
~Mary Dobson~
"Vielleicht.. werde ich das. Mal sehen. Aktuell plane ich nicht das Herrenhaus zu verlassen.. Aber man sagt ja gerne - so wie man plant, kommt es sowieso niemals wirklich.."
Tatsächlich hatte Mary nicht vor so schnell wieder einen Fuß in einen Backstagebereich von Coast 2 Coast zu setzen. Mit diesen Informationen die ihr Jon eher zufällig gegeben hat.. Rattern die Gedanken diesbezüglich dann doch. Man sieht Sorge auf ihrem Gesicht. Sie ist sich bewusst das Oblivion immer alleine zurechtkam. Sie sind erwachsene Frauen.. Mit eigenen Entscheidungen.. Aber auch viel Leiden. Und vielleicht würde ihnen eine weitere 'Schwester' gut tun. Selbst wenn sie nie aktuell zu ihrer Gruppe gehört hat. Sie spült die Sorge mit Wein herunter und räuspert sich kurz.
~Mary Dobson~
"Nun.. Ich.."
Selbst wenn Mary kein unemotionales Wesen ist. Schwäche zu zeigen ist bis heute nicht ihre größte Stärke.. Früher war das bei Jon unbedenklich. Er war der Einzige der hinter diese Fassade blicken durfte.. Bevor sich ihre Wege getrennt haben. Nun da sie nicht weiss wo beide stehen, ist es schwer für sie ihm den wahren Grund zu sagen. Dabei wäre es einfach zu sagen, das ihr seine Anwesenheit in diesen alten Gemäuern fehlt. Das sie mit der nächtlichen Kälte kämpft und sogar ab und an eine kleine Träne vergiesst weil es sie auffrisst. Stattdessen richtet sie ihren Rücken etwas, wischt sich mit der Serviette noch einmal über den Mund und erhebt sich vom Stuhl.
~Mary Dobson~
"Ich dachte ich zeige dir die Veränderungen. Es ist lange her.. Und immerhin war das Herrenhaus ja auch sowas wie dein Zuhause. Wenn.. du Zeit und Lust hast. Versteht sich."
Sie schiebt den Stuhl zurück, und deutet Mox an das Gleiche zu tun. Als beide nun stehen gehen sie in Richtung der Zimmertür. Mary öffnet diese und lässt Jon hindurchtreten. Sie folgt nur kurz darauf, lässt die Tür aber offen sodass die Leute Bescheid wissen das sie den Tisch abräumen dürfen. Mit einem letzten Bild auf Marys Rücken wie sie dem Lunatic folgt, blendet die Übertragungs ins Schwarze.
CO - MAIN EVENT
NON-TITLE SINGLES MATCH
Drew McIntyre© vs. John Cena
![[Bild: cenavsdrew.png]](https://i.ibb.co/QFpLLMBw/cenavsdrew.png)
Writer: ???
John Cena Heel Entrance
Die Halle wird komplett dunkel. Ein Moment der Stille. Und dann—FLASH!—ein Feuerwerk bricht auf der Bühne aus, das die Arena mit grellen weißen und goldenen Blitzen erleuchtet. Cenas berühmtes Logo erscheint auf der Titantron.
Die Fans reagieren ein Mix aus Buhrufen und einigen Jubeln. Die Kamera schwenkt zur Bühne, wo ein einziger Scheinwerfer auf den Eingang gerichtet ist und Cena sich oben auf der Rampe zeigt. Er steht da, stolz, mit einer arroganten Haltung, als ob er der König des Ortes wäre. Cena hat ein grinsendes, selbstgefälliges Gesicht und blickt in die Menge.
Eine lockere, übergroße schwarze Basketball-Jersey, mit „Thuganomics“ in fetten Graffiti-Buchstaben auf der Vorderseite. Baggy Jeans, die tief unter der Hüfte hängen und die Haltung von Cena unterstreichen. Weiße Sneakers mit schwarzen Akzenten, perfekt für seinen Street-Look. Eine schwarze Cap, schief auf dem Kopf getragen, was zu seiner rebellischen Aura passt. Die charakteristischen „Never Give Up“ Armbänder, aber jetzt trägt er sie ironisch. John Cena tritt zurück und salutiert...
![[Bild: 95SV.gif]](https://i.gifer.com/95SV.gif)
Cenas Gesichtsausdruck ist voller Arroganz. Er weiß genau, dass er hier nicht nur ist, um zu kämpfen, sondern um eine klare Botschaft zu senden. Er dreht sich mit einem selbstbewussten Grinsen nach der Menge, gibt dabei deutlich zu erkennen, dass ihm die Reaktionen der Fans nicht viel bedeuten.
Matthew Rehwoldt:
"Making his way to the Ring... from West Newbury, Massachusett... weighing in at 251 pounds.. JOOOOHN CEEEEEENA!"
Nachdem er den Ring betreten hatte stellt er sich auf den Turnbuckle. Jeder Superstar würde sich feiern lassen jedoch nicht Cena. Darauf steigt Cena vom Turnbuckle und ist bereit sein Match zu bestreiten.
Die Halle wird leicht verdunkelt und durch diese Dunkelheit erklingt das Geräusch von aufeinanderprallendem Metall...wie Schwerter, welche sich gerade duellieren. Für die Fans in der Arena ist klar, was das bedeutet...
Matthew Rehwoldt: "Making his way to the Ring... from Ayr, Ayrshire, Scotland... weighing in at 275 pounds...THEEEE C2C...WOOORLD HEAVYWEIGHTTTT CHAMPIONNNNNN...The scottish Warriorrrrr... DREWWWW MMMCINTYREEEEEE!"
![[Bild: drewent1.png]](https://c2c-wrestling.com/4images/data/media/1356/drewent1.png)
Mit Erscheinen des Schotten kann man die Fans jubeln hören. Sie sind überwiegend positiv auf McIntyre eingestimmt und er lässt dies auch auf der Stage kurz auf sich wirken. Einige Schritte weiter auf der Stage nimmt er seine erste Pose ein und ein Flammenmeer strömt aus dem Boden hervor, welches das Feuer in dem Herzen eines kämpfenden Schotten symbolisiert. Er saugt diesen Moment auf und setzt seinen Weg, begleitet von dem Feuer, auf der Stage fort. Bereit für den Kampf, welcher im Ring wartet.
![[Bild: drewent4.png]](https://c2c-wrestling.com/4images/data/media/1356/drewent4.png)
Mit eisernen Blick auf den Ring gerichtet, wird der Weg fortgesetzt. Man sieht Ihm an, das er bereit ist, bereit seinen Gegner nach Claymore Country zu schicken. Über die Ringtreppe wird der Ring betreten, ein kurzer Blick durch die Fanreihen und er erklimmt die Ringecke und lässt die Fans erneut lauter jubeln.
![[Bild: drewent5.png]](https://c2c-wrestling.com/4images/data/media/1356/drewent5.png)
Kurz darauf fixiert sein Blick seinen Gegner erneut und stellt Ihm sich mit Abstand gegenüber. Ein prüfender Blick folgt, während er darauf wartet, das der Ref endlich den Gong ertönen lässt. Der innere Psychopath ist bereit für die Schlacht.
Warnung! Spoiler!
Die Szene öffnet sich mit einem weiten Panorama des Johannesburg Stadiums in Südafrika. Der Himmel ist graugrau, die Luft über dem Stadion dunstig, als ob sie die Spannung und den Zorn der kommenden Ereignisse aufsaugen würde. Weit und breit sind Tausende von Fans auf den Rängen zu sehen, aber es ist nicht ihre gewohnte euphorische Erwartung, die die Atmosphäre durchzieht es ist ein unruhiges, fast elektrisches Zucken.
John Cena hat sich angekündigt... und der gesamte Block wartet auf ihn. Die Fans reagieren teils mit Vorfreude, teils mit Skepsis, doch die Gerüchte und die Anspannung sind spürbar. Viele fragen sich: Was hat dieser Mann vor? Was hat er noch zu verlieren?
Pat McAfee:
"Wir haben einen Moment der absoluten Brisanz vor uns. John Cena ist in Johannesburg angekommen, und nach allem, was er durchgemacht hat, nach der Niederlage gegen Jon Moxley und seinem Sieg gegen Ethan Page, nach all dem Blut und Schmerz... keiner weiß, was er heute hier vorhat."
Wade Barrett:
"Aber eines ist sicher... Cena hat ein Feuer in sich. Und das Feuer, das er entfacht, wird nicht einfach durch eine Arena-Show gelöscht. Er ist nicht mehr der Cena, den wir vor Jahren gekannt haben. Er hat sich gewandelt und ist kein Vorbild mehr... denke an letzte Woche."
Die Szene wechselt in den Backstagebereich genau gesagt auf den Parkplatz. Ein schwarzer SUV, stark getönt, rollt langsam auf den Parkplatz des Stadions zu. Das Geräusch der Reifen auf dem Asphalt hallt durch die Gegend, als die Kamera den Wagen mit einem wachsamen Blick verfolgt. Langsam kommt der Wagen zum Stehen untermalt von einem Crescendo aus dem Jubel und den Buhrufen der Fans, die sich um das Stadion versammeln. Die Limousine bleibt stehen, und die Tür öffnet sich. Ein greller, weißer Lichtstrahl erhellt den Eingang. Das Bild wechselt auf John Cena, der in einem schwarzen Hoodie und Baggy-Jeans aus dem Wagen steigt. Der Wind weht durch das Stadion und weht leicht die Kordeln seines Hoodies. Er trägt eine schwarze Kappe, schief auf dem Kopf, fast wie eine Kampfansage an die Welt. Auf seinen Handgelenken glitzern die "Never Give Up" Armbänder, doch es ist klar, dass sie nun eine ironische Bedeutung tragen.
Cena marschiert mit schnellen, entschlossenen Schritten zum Eingang des Stadions. Kein Lächeln. Kein Grinsen. Kein Hinweis auf das freundliche Gesicht, das er früher oft gezeigt hat. Stattdessen ist da diese kalt berechnende Haltung er sieht aus, als würde er nicht nur den Ort betreten, sondern auch jede einzelne Person hier in Frage stellen. Jeder Fan, jeder Offizielle, jeder Kommentator wird nun mit einer frischen Perspektive konfrontiert.
Pat McAfee
""Da ist er, Leute. Da ist der Mann, den jeder hier sehen will – oder fürchten muss. Cena hat in den letzten Wochen die Grenzen des Möglichen verschoben. Aber jetzt... wird es brutal."
Wade Barrett
"Würden Sie nicht auch so auftreten, wenn Sie das Gefühl hätten, dass alles, was Sie in dieser Liga aufgebaut haben, gerade weggeschlagen wurde? Cena ist in einer anderen Stimmung als je zuvor. Was er jetzt aufbauen will, wird nichts sein, was man erwartet hat."
Er betritt das Johannesburg Stadium, ein gigantischer Bau, dessen massive Ausmaße die Vergangenheit der C2C symbolisieren so gewaltig wie der Zorn in Cena’s Augen. Der Lärm der Fans wird immer lauter. Ein Teil des Publikums skandiert seinen Namen, während der andere Teil ihn einfach nur ausbuht. Doch Cena scheint sich weder für das Eine noch das Andere zu interessieren. Cena durchquert die düsteren Gänge des Stadions. Kein Blick nach links, kein Zögern. Seine Schritte hallen wider rhythmisch, entschlossen. Die Kamera bleibt dicht an seiner Seite, als wäre sie ein Schatten, der ihn verfolgt.
Er erreicht einen Wegweiser
- Locker Rooms
- Production
- VIP Area
Ohne zu zögern schlägt Cena den Weg zu den Umkleidekabinen ein. Ein junger Road Agent will sich ihm in den Weg stellen, doch Cena bleibt nicht stehen und er rammt dem Mann die Schulter in die Brust, ohne den Blick zu heben. Der Agent fällt rücklings in eine Kiste mit Kabeln. Cena geht weiter.
Pat McAfee
"Oh mein Gott... das ist nicht einfach nur ein John Cena mit Zorn. Das hier ist ein Mann auf Kriegspfad. Er sucht nicht nach Gerechtigkeit. Er sucht nach Abrechnung."
Wade Barrett
"Und die Frage ist nicht mehr, ob Cena jemanden findet. Die Frage ist: Was passiert, wenn er es tut?"
Cena kommt an eine Tür, die mit schwarzem Tape provisorisch beschriftet ist...
STING
Er bleibt stehen. Für einen Moment ist da absolute Stille. Kein Atem, kein Geräusch. Nur der tiefe Blick auf den Namen. Cena hebt die Hand, zögert, dann...
BÄM!... BÄM!... BÄM!... er hämmert mit der Faust gegen die Tür. Keine Antwort.
Man sieht John Cena die Wut in seinem Gesicht geschrieben. Er spricht leise vor sich her...
John Cena
"Du hockst hier in deiner Dunkelkammer und spielst Legende. Aber ich sehe dich, Sting. Ich sehe durch dein Schwarzweiß. Ich sehe das Altern, das Zittern, den Mythos, der auseinanderfällt."
Er tritt mit voller Wucht gegen die Tür und sie springt auf. Die Kamera folgt ihm hinein. Der Raum ist dunkel. Eine Leuchtstoffröhre flackert über einem alten, schäbigen Spind. An der Wand hängen zwei Sting-Masken eine alt, aus alten Wrestling Zeiten, eine neu. Ein Umhang liegt über einem Stuhl. Doch Sting selbst... ist nicht da oder ist er doch da?
Die Kamera dreht sich etwas und zeigt uns den gesamten Lockerroom des Stingers. Er sieht ungewöhnlicherweise normal aus. Nichts wirklich Verrücktes oder Durchgedrehtes. Schon alleine das lässt einen das Gefühl aufbringen, dass hier irgendetwas nicht stimmen kann. Und dieses Gefühl bestätigt sich schnell, als im Hintergrund eine zweite Tür geöffnet wird und das Licht des Lockers plötzlich angeht. Scheinbar gibt es hier in dieser Kabine noch ein Hinterzimmer, doch aus diesem kommt nicht der Stinger. Oh nein, das ist... das ist...
![[Bild: 30.png]](https://i.ibb.co/3m23GqTz/30.png)
Das ist Beth Phoenix! Die Glamazon Beth Phoenix befindet sich hier im Lockerroom des Stingers. Gekleidet in einem dunkelvioletten Dress mit einer goldenen Krone auf dem perfekt gelockten Haar tritt hier einfach die Exfrau des ehemaligen Westcoast-Champions Edge wie aus dem Nichts hervor. Im Reiche des Mannes, der sie vor einigen Wochen noch grauenvoll benutzt und misshandelt hat. Mit einem breiten Grinsen schaut sie auf Cena und blickt ihn mit fast verführerischen Augen an, bevor sie sich von ihm wegdreht und in einen großen Spiegel, der sich an der Wand befindet, schaut. Dabei holt sie sich einen blutroten Lippenstift hervor und macht sich damit ihre Lippen. Was hat das alles hier zu bedeuten?
Beth Phoenix
"Haha, ich habe nicht damit gerechnet, dass wir hier heute Besuch bekommen. Eigentlich sollte es niemand wissen, dass ich hier bin. Aber well, dann ist es halt so. Wie findest du mein Outfit? Gefällt es dir? Huh? Ach, was sag ich denn? Natürlich gefällt es dir! Haha, dieses Kleid hat mir mein wundervoller Stinger geschenkt!"
Mit quietschender Stimme dreht sich Beth einmal um die eigene Achse, um uns ihr wundervolles Kleid von allen Seiten aus zu zeigen. Dabei bleibt sie direkt vor der Tür, durch welche sie gekommen ist, stehen und scheint den Durchgang durch diese für John Cena zu verwehren.
Beth Phoenix
"Aber egal. Nun, ich fürchte leider, dass ich dich enttäuschen muss, mein kleiner Junge. Mr. Sting steht gerade leider nicht zur Verfügung. Er fühlt sich nicht so gut, weißt du? Nun, um ehrlich zu sein, fühlte er sich vorhin noch unheimlich gut an, hihihi, aber das meinte ich nicht. Er fühlt sich etwas komisch, weißt du, und dieser idiotische Doktor, den ich hergerufen habe, bekommt auch nichts auf die Reihe. Ich hab schon in den kanadischen Gossen schlauere Leute rumlaufen sehen als diesen Idioten."
What the fuck? Was zum Teufel sehen unsere Augen hier? Beth Phoenix und... der Stinger? Was um alles in der Welt geht hier vor sich?
Beth Phoenix hat gerade gesprochen. Der Lippenstift sitzt. Ihr Grinsen bleibt. Sie steht wie eine Wächterin vor der Tür, die in den hinteren Bereich des Raums führt. Die Kamera bleibt auf John Cena. Die Luft wirkt dick. Schwer. Zeitlupe, fast... John Cena steht still... Kein Schritt... Kein Ton... Nur dieses kalte, durchbohrende starren. Sein Blick gleitet über Beths Lippen, über die Maske an der Wand, den leeren Stuhl – und dann wieder zu ihr. Er sagt nichts. Nicht sofort. Man sieht, wie in ihm etwas arbeitet. Kein Aufschrei. Keine typische Wrestling-Reaktion. Nur… ein gefährliches Schweigen. Dann ein leises, fast spöttisches Ausatmen durch die Nase. Cena senkt kurz den Blick als würde er innerlich zählen. Fünf. Vier. Drei. Zwei…
John Cena:
"Du weißt nicht mal, wer du bist, oder?"
Seine Stimme ist leise. Kein Gebrüll. Keine Promo. Nur Rohheit. Kälte.
"Er hat dich benutzt. Wieder und wieder. Du warst eine Spielfigur in seinem Theater. Und jetzt… jetzt glaubst du wirklich, du bist Teil des Plans? Du bist Dekoration, Beth. Lippenstift auf dem Sargdeckel. Ich bin nicht hier, um dich zu retten. Und ich bin auch nicht hier, um zu fragen, was du mit deinem Leben machst. Aber du stehst zwischen mir und dem Mann, der alles, was ich noch bin, in Brand gesetzt hat."
John Cena zeigt auf die Tür hinter ihr.
John Cena:
"Also hier ist, was du tun wirst: Du trittst zur Seite. Jetzt. Oder du wirst Zeugin, was passiert, wenn jemand ohne Angst auf jemanden trifft, der sich in Masken und Mythos verkriecht."
Cena ist hierher gekommen, um nur ein Ziel zu erreichen: den Stinger. Er hat keine Zeit, sich mit jemandem wie Beth Phoenix zu beschäftigen. Und dies scheint auch der Grund zu sein, weshalb sie hier einen so genervten Gesichtsausdruck zeigt. Sie ist schon fast schockiert und erschüttert, dass sie vom Casanova of Coolanomics hier so wenig Beachtung erhält und einen so starken Korb bekommt. Und das, obwohl sie hier so schick gekleidet ist. Eine Frechheit. Kein Wunder, dass sie nun so wirkt wie ein kleines bockiges Mädchen.
Beth Phoenix
"Pah, wie unerhört."
Ohne Cena auch nur eines weiteren Blickes zu würdigen, verschränkt Beth hier ihre Arme und geht einige Schritte nach vorn, bis sie … an Cena vorbeiläuft? Will Beth hier nun etwa den Locker verlassen?
Beth Phoenix
"Na gut, dann verschwinde ich halt. Ich will sowieso nicht, dass du mit deinem Blut mein wunderschönes Kleid ruinierst. Dann triff halt Mr. Sting, wenn du denkst, dass es dir danach besser geht."
Den Kopf weiterhin bockig von Cena weggerichtet, spricht sie diese Worte, während sie die Tür des Lockers durchquert und tatsächlich verschwinden will. Dennoch zeigen ihre Worte auch, dass Beth in Cena keinerlei Bedrohung für den Stinger sieht. Im Gegenteil. Wenn es nach Beth geht, wird Cena hier seinen tiefsten Albtraum erleben. Doch hat er den nächsten Schritt seines Zieles erreicht: Die Tür zum Hinterraum der Umkleidekabine ist frei, und Cena müsste nur noch hindurchgehen, um vielleicht endlich beim Stinger sein zu können.
Die Kamera bleibt dicht an John Cena, als Beth Phoenix den Raum verlässt und die Tür langsam ins Schloss fällt. Stille kehrt ein, als würde selbst die Welt den Atem anhalten.
Cena steht einfach regungslos im Raum. Die Schatten tanzen leicht über sein Gesicht, die flackernde Leuchtstoffröhre wirft ein nervöses Licht über den Raum. Er blickt nicht zurück zur Tür, aus der Beth verschwunden ist. Stattdessen senkt er langsam den Kopf... und kurz scheint er die Augen zu schließen. Ein einziger Atemzug. Dann hebt er wieder den Blick direkt zur nun freistehenden Tür zum Hinterzimmer.
Ohne zu zögern geht er los. Jeder Schritt knarzt auf dem abgenutzten Boden. Er schiebt die Tür auf. Was mag man jetzt erwarten Sting oder ist das wieder ein Spiel des Clowns?
Dunkelheit. Nur ein schwacher Lichtkegel fällt durch einen schmalen Fensterschlitz. Der Raum ist karg, fast leer bis auf einen einzelnen Tisch in der Mitte. Und darauf... Ein altmodisches Telefon. Mit Drehscheibe. Schwarz. Schwer. Als wäre es aus einer anderen Welt. Cena bleibt stehen und schaut unglaubwürdig auf das Gerät. Der Blick verrät das er mit etwas anderem gerechnet hatte.
Ein winziges Geräusch... Tick… tick… fast wie das Nachhallen eines Zeigers. Er sieht das Telefon an, als würde er mit einem Geist konfrontiert werden. Keine Bewegung, kein Griff zur Waffe. Nur seine Augen, fixiert. Dann
John Cena (leise, gepresst):
"Was zur Hölle...?"
Er tritt näher heran, langsam, wie ein Mann, der ahnt, dass hier mehr verborgen liegt als ein einfacher Anruf. Er mustert das Telefon aus nächster Nähe. Kein Kabel. Kein Klingeln. Kein Zeichen von Leben. Und doch wirkt es... wachsam.
Cena sagt nichts mehr. Er streckt die Hand aus. Zögert. Die Kamera bleibt auf seinem Gesicht. Er hebt den schweren Hörer ab und hört genau hin doch was er vorfindet ist nur eines... STILLE! Das Telefon scheint wohl kaputt zu sein oder steht zur Dekoration. John Cena legt wieder auf und ist gewillt den Raum zu verlassen doch plötzlich...
Das Telefon fängt an zu klingeln? Aber … wie ist das möglich? Es ist doch gar nicht angeschlossen! Wie kann ein altes Telefon, das nicht angeschlossen ist, hier klingeln? Sind wir bei 9Live?
Die Kamera zoomt ruckartig auf das Telefon.
Ein ekelhaft klares, metallisches Klingeln durchschneidet die dumpfe Luft des Raumes. John Cena steht wie versteinert. Seine Brust hebt und senkt sich in gleichmäßigem, schwerem Rhythmus – doch in seinen Augen liegt jetzt kein Zorn mehr. Sondern etwas anderes. Unbehagen. Er starrt das Telefon an, als hätte es gerade selbst seinen Namen geflüstert. Seine Hand hebt sich nicht entschlossen wie zuvor, sondern beinahe widerwillig. Fast so, als würde ihn etwas zwingen. Er greift den Hörer. Hält ihn in der Luft und zögert. Die Kamera fährt langsam um ihn herum. Seine Finger zittern leicht. Dann setzt er den Hörer ans Ohr.
Stille... Ein paar Sekunden verstreichen. Kein Ton. Kein Atmen. Nichts.
Bis plötzlich...
STING: "Uuhh, na sieh mal einer an, wer da ist. Hihihi. Wir beide haben ja schon lange nicht mehr miteinander gesprochen. Hmmm … seit wann eigentlich? Hmmm …"
Das ist der Stinger! Der Stinger ist hier am anderen Ende der Leitung – und er scheint ganz genau zu wissen, mit wem er telefoniert. Hat Beth ihm etwa von Cena erzählt. Das könnte erklären, warum sich der Stinger hier so unangenehm provozierend anhört. Seine Stimme ist – wie immer – verspielt, aber auch stichelnd. Fast so, als wolle er Cena klarmachen, dass dieser nicht ansatzweise auf seinem Level ist. Es ist fast zwei Monate her, dass die beiden das letzte Mal miteinander zu tun hatten – und schon damals war der Stinger ziemlich überheblich im Gespräch mit Cena.
c2c Special #76: BATTLE FOR FREEDOM! schrieb:Cena setzt sein typisches Grinsen auf, lehnt sich zurück … und knallt den Hörer kurzerhand aufs Telefon – Gespräch beendet.
STING: "Hmmm, hach, wie traurig. Es ist immer schwer, wenn Menschen nicht einsehen können, wie kaputt ihr Kopf wirklich ist. Aber solche verletzlichen Gestörten wie Mr. Cena gibt es leider wie Sand am Meer. Bitte, meine Lieben – schreibt euch nicht ab und lasst euch helfen. Die Welt verabscheut euch nicht. Wir wollen euch sogar unterstützen. Wenn ihr ein offenes Ohr zum Reden braucht, zieht euch nicht zurück … kommt zu mir. In Liebe … euer Stinger!"
Es ist wirklich unglaublich, wie gut es dem Stinger gelingt, hier die Tatsachen nach Belieben so zu verdrehen, dass er als vernünftiger Geist dasteht – und Cena derjenige ist, der angeblich psychische Probleme hat. Ob das das letzte Mal war, dass die beiden miteinander gesprochen haben? Wir werden sehen!
Für Fans dürfte es inzwischen kaum noch überraschend sein, mit welcher Gelassenheit der Stinger hier am anderen Ende der Leitung sitzt.
STING: "Ach jaaa … seitdem wir dieses wundervoll romantische Gespräch an genau so einem Telefon miteinander geführt haben. Hach, war das eine schöne Zeit – findest du nicht auch? Naja, du wirst es bestimmt nicht ganz so in Erinnerung haben wie ich … aber ist ja egal. Hihihi."
Es ist wirklich fast exakt wie beim letzten Mal. Der Stinger macht sich die Welt eben Widdewiddewitt, wie sie ihm gefällt.
Das alte Telefon in Cenas Hand wirkt schwerer als es sein sollte. Die Stimme des Stingers hallt noch nach – verspielt, höhnisch, toxisch vertraut. Der Raum um Cena herum scheint zu flimmern, als ob selbst die Realität sich kurz biegen würde unter der Last dieses Moments.
Cena bleibt still. Noch immer den Hörer am Ohr. Kein Muskel bewegt sich in seinem Gesicht bis sich langsam, fast unmerklich, seine Kiefermuskeln anspannen. Die Adern an seinem Hals treten hervor. Und dann…
John Cena:
"Du denkst, du hast die Kontrolle, hm? Du baust deine kleinen Bühnen, ziehst Fäden, lässt Marionetten tanzen. Aber weißt du, was du übersehen hast, Stinger?"
Er senkt den Blick, spricht nun leiser gefährlicher.
John Cena:
"Ich bin kein Teil deiner Show. Ich bin der, der sie abreißt. Du hast ein Spiel begonnen, das du nicht zu Ende spielen kannst. Du versteckst dich hinter Masken, hinter Frauen, hinter Schatten... während ich hier stehe. Echt. Greifbar. Bereit. Und du? Du hörst zu. Weil du weißt, dass das hier... dein letzter Akt sein könnte."
John Cena gibt sich Schlagfertig doch reicht das für den Stinger?
Auch wenn man den Stinger nicht sehen, sondern nur hören kann, so reicht das ohrenbetäubend laute und schrille Gelächter doch vollkommen aus, um zu übermitteln, wie viel Spaß dieser Freak hier doch hat. Ob sich Cena mit dem Westcoast-Champion das richtige Ziel ausgesucht hat?
STING: "Hihihihi! Dann sollten wir diesen letzten Akt doch zu etwas ganz Besonderem machen, meinst du nicht auch? Ich habe dir natürlich ein bezauberndes Geschenk dagelassen, damit auch du absonderlich viel Spaß haben kannst, mein liebster Johnnyboy. Ich hoffe, dir wird es gefallen! Muhahahaha!"
Und schnell wird es sowohl den Zuschauern als auch John Cena klar, welche Form dieses Geschenk des Stingers hat. Denn als die Kamera sich so dreht, dass sie Cena direkt ins Gesicht zeigt, erkennt man hinter ihm etwas im Türrahmen. Hinter John Cena stehen plötzlich wie aus dem Nichts fünf Killerclowns.
![[Bild: 493px-Big-Mom-schreit.png]](https://i.ibb.co/HpfBbz7p/493px-Big-Mom-schreit.png)
Jeder von ihnen größer, breiter, brutaler als der nächste. Bizarr geschminkt, mit bunten Baseballschlägern, Eisenstangen und Ketten. Ihre Bewegungen unnatürlich tänzelnd, wie Marionetten aus einem Albtraum. Sie lachen nicht. Ihre Gesichter zeigen nur eins: Gewaltlust. Cena dreht sich langsam um. Er wirkt, als würde er bereits wissen, was hier vor sich geht – als wüsste er, dass sich hinter ihm eine Horde blutrünstiger Freaks positioniert hat. Doch als er ihnen in die Gesichter blickt, zeigt er kein Zeichen von Angst.
John Cena:
"Ich glaub es nicht... Clowns? REALLY? Moxley... Ethan Page... und jetzt fünf jämmerliche Clowns...? Naja kommt her ihr Vögel dann schicke ich euch zurück ins Zirkuszelt."
Der erste Clown stürmt los, packt sich Cena und rammt ihn brutal gegen die Wand. Die anderen fallen über ihn her wie Hyänen. Ein Tritt in die Kniekehle, ein Schlag mit der Kette gegen den Rücken – solange, bis Cena zu Boden geht. Ein Clown setzt sich auf ihn und schlägt ihn mit einem quietschenden Boxhandschuh nieder. Und damit hört er nicht auf. Er schlägt immer wieder auf Cenas Schädel ein, bis aus dessen Nase bereits die ersten Bluttropfen fließen. Die Nase scheint ordentlich etwas abbekommen zu haben. Aber Cena… lacht nur. Ist er jetzt genauso durchgeknallt wie ein Stinger geworden? Plötzlich reißt er den Clown von sich herunter und schleudert ihn mit einem Fallaway Slam durch den Tisch, auf dem noch immer das Telefon stand. Die Clowns zögern daraufhin kurz und scheinen überrascht zu sein, wie schnell Cena hier das Blatt wenden konnte. Doch dieser Vorteil währt nur kurz. Cena steht keuchend da – mit einem Blick, der regelrecht tödlich wirkt. Zwei Clowns greifen gleichzeitig an, doch Cena schafft es, sich zu ducken und einen der beiden mit einem urplötzlichen Lariat fast aus den Stiefeln zu schlagen! Dann springt er mit einem brutalen Shoulder Tackle dem anderen in die Rippen. Den vierten Clown wirft er gegen den Spind – dessen Maske splittert. Der fünfte schlägt mit einem Baseballschläger zu, doch Cena fängt ihn ab, reißt ihn an sich und hämmert ihn mit einem heftigen STF auf den Boden. Kein Ref, kein Seil – der Clown röchelt, bis er in Ohnmacht fällt. Damit sind bereits drei Clowns außer Gefecht gesetzt – nur noch zwei stehen auf den Beinen. Cena wischt sich das Blut unter der Nase weg, ehe die letzten beiden Clowns verzweifelt angreifen. Doch Cena kontert mit einem doppelten Spinebuster. Dann hebt er sie nacheinander an, stemmt sie hoch und verpasst ihnen einen Double Attitude Adjustment auf die Metallbank in der Umkleidekabine!
![[Bild: theke-4.png]](https://i.ibb.co/zV1zX3xj/theke-4.png)
Die beiden Clowns knallen mit solcher Wucht auf die Bank, dass der gesamte Boden bebt. Cena steht schwer atmend inmitten des Chaos. Zerbeulte Masken. Blut auf dem Boden. Ketten. Holzsplitter. Rauch. Und John Cena ist der Last Man Standing.
John Cena:
"Sting deine fünf Freunde waren umsonst... Ich gebe dir ein Versprechen... das war gerade erst der Anfang..."
Cena zieht langsam ein schmunzeln auf ehe wieder zu den Kommentatoren zurück geschaltet wird.
Lauter Jubel bricht in der Arena aus als die Entrance-Theme von Bianca Belair ertönt und er wird noch lauter als The EST dann auf der Stage erscheint. Nachdem es in letzter Zeit etwas stiller um sie geworden, ist sie in der letzten Woche mit einem Knall zurückgekehrt und hat Tiffany Stratton attackiert und um die C2C Shine Championship herausgefordert.
![[Bild: EST10.png]](https://c2c-wrestling.com/4images/data/media/1658/EST10.png)
Matthew Rehwoldt: "Please welcome ... The E...S...T of C...2...C ... BIIIIAAAANCAAAA ... BEEEELAAAAIIIIR!"
Nach der Begrüßung von Matthew Rehwoldt macht sich Bianca Belair tanzend und ihren Pferdeschwanz schwingend auf zum Ring. Sie bewegt sich um den Ring herum und betritt diesen schließlich über den südlichen Apron. Dort posiert sie nochmals für die Kameras in der Arena und für das Publikum. Dann schlüpft sie zwischen den Seilen hindurch in die Mitte des Rings. Von Matthew Rehwoldt lässt sie sich das Mikro reichen und wartet bis ihre Theme verstummt. Es gibt einen lauten EST-Chant.
![[Bild: EST11.png]](https://c2c-wrestling.com/4images/data/media/1658/EST11.png)
Pat McAfee: "Yes! The EST of C2C is back in business! Und so wie es aussieht hat sie es auf die C2C Shine Championship abgesehen, nachdem sie in der letzten Woche Tiffany Stratton herausgefordert hat."
Cathy Kelley: "Herausgefordert, Pat? Sie hat Tiffany Stratton nach ihrem Match gegen Natalya hinterrücks attackiert. Das ist nicht unbedingt die feine Englische Art jemanden um einen Titel herauszufordern."
Wade Barrett: "Als Engländer kann ich dir da nur zustimmen, Cathy. Ein Gentlemen bzw. eine Lady hätte dies ganz anders getan. Andererseits ist Bianca auch alles andere als Britisch. Allerdings hat sie in der letzten Woche definitiv ein Statement gesetzt. Und damit dürfte sie nun auch die volle Aufmerksamkeit von Tiffany Stratton haben."
Nachdem sich die EST-Chants wieder ein wenig beruhigt haben, erhebt die Amerikanerin langsam das Mikrofon, um sich an das C2C-Universum hier in Johannesburg zu wenden. Und natürlich auch an alle anderen C2C-Fans dieser Welt, die vor ihren Bildschirmen sitzen.
~BIANCA BELAIR~
"JOHANNESBUUUURG, Coast2Coast-Universe, ich habe euch vermisst. Nun ja, vielleicht nicht so sehr wie ihr mich. Um ehrlich zu sein, ich hatte gar keine Zeit um euch richtig zu vermissen. Die letzten sieben, acht Wochen waren durchaus turbulent. Jeden Tag eine Veranstaltung hier, ein Meeting dort. Das Mode-Business kann richtig hart sein, ob man es glaubt oder nicht. Es macht gar nicht so den Anschein und ich habe es etwas unterschätzt. Doch ich wäre nicht The EST, wenn ich auch nicht diese Hürde überwinden könnte. Ich habe mich der Herausforderung gestellt und habe sie gemeistert. Auch dank Shane McMahon. Mit ihm habe ich eine Vereinbarung getroffen, die es mir ermöglicht beide meine Träume, im Ring und außerhalb des Rings, zu erfüllen. Und nach der ganzen Action auf dem Laufsteg, habe ich nun wieder das Bedürfnis in einem Wrestling-Ring für Action zu sorgen UND ... meinen rechtmäßigen Platz als EST of C2C einzunehmen."
Bianca möchte demnächst also das Schlachtfeld vom Laufsteg wieder in den Ring verlegen. Sie scheint auch schon einen genauen Plan zu haben wie sie dies tut. Sie möchte sich mit den Besten messen. Und in der letzten Woche hat sie sich die Aufmerksamkeit einer der besten Frauen, die derzeit bei Coast2Coast unterwegs sind, zu sichern.
~BIANCA BELAIR~
"Und, Guys, es wird aller höchste Zeit den Kurs zu ändern. Die Company braucht es dringend. Es ist fünf vor zwölf. Woche für Woche werden die Ratings immer mieser. Das Produkt ist nicht mehr interessant genug. Die Leute haben genug davon, sich jede Woche Müll ansehen zu müssen. Eine World Championesse mit Persönlichkeitsstörungen? Eine Shine Championesse, die ihren Titel immer und immer wieder gegen die gefühlt gleiche Person verteidigt? Wie viele Chancen möchte man Becky Lynch denn noch geben, bevor man endlich merkt, dass sie ihre besten Tage hinter ihr liegen? Warum bekommt überhaupt ein Loser und Sidekick wie Bayley eine Chance um den Titel? Ist das deine neue Marketingstrategie, Brandi? Sieht so das neue Geschäftsmodel von Coast2Coast Wrestling aus? Guuuurl! Uh. Uh. Wenn die Leute einschalten sollen, dann brauchst du Leute, die die Menschen sehen wollen. Coast2Coast benötigt Starpower. Stars, die die Massen in ihren Bann ziehen. Mercedes Moné war einer dieser Stars. Doch ihr Abgang hat eine Lücke hinterlassen. Jetzt braucht das C2C-Universum einen neuen Stern am Himmel. Einen Stern, der am hellsten leuchtet und alle anderen überstrahlt. Ihr braucht jemanden, zu dem ihr aufschauen könnt. Jemand, der Aussehen und Talent in einer Einzigartigkeit ineinander vereint wie es nur selten der Fall ist. Und wer in dieser Company besitzt schon dieses von Gott gegebene Talent außer mir? Wer ist besser dafür geeignet das neue Face of C2C zu werden als The EST?"
Bianca Belair macht keinen Hehl daraus, dass sie von der Konkurrenz hier im C2C-Roster nicht sonderlich viel hält. Von ihr selbst scheint sie dafür allerdings enorm viel zu halten. Schlimmer noch. Sie scheint sich geradezu als einzige zu sehen, die das C2C-Produkt wieder zu alten Höhen bringen zu können. Sie sieht sich als der kommende und größte Star bei Coast2Coast-Wrestling.
![[Bild: EST17.png]](https://c2c-wrestling.com/4images/data/media/1658/EST17.png)
~BIANCA BELAIR~
"In der letzten Woche hat Tiffany Stratton etwas von dieser Starpower zu spüren gekriegt. Als ich sie attackiert habe, habe ich meine Ansprüche deutlich gemacht. Tiffy, nur dass du verstehst, warum ich das getan habe. Ich hasse dich nicht. Es ist nicht mal so, dass ich dich nicht mag. Aber ich musste ein Statement setzen. Du bist einfach nur die falsche Titelträgerin zur falschen Zeit. Du bist ein Teil des Problems. Siehst du, Tiffy, du hattest deine Zeit. Du hattest deine Tiffy-Time als C2C Shine Champion. Und es mag sein, dass du selbst und vermutlich auch viele der Fans - besonders deine Fans - da draußen dies anders sehen. Aber es gibt eben auch nicht wenige Leute da draußen, die sich einfach an dir satt gesehen haben. Du bist eine talentierte, junge Frau. Und du gehörst definitiv zu den Frau, die die Zukunft dieses Business und dieser Company mitgestalten werden. Aber für den Moment muss Tiffy-Time und deine Regentschaft als C2C Shine Champion enden. Jetzt beginnt meine Zeit. It's my time to shine. Ich will mir deinen Titel holen und ich fordere dich hiermit offiziell zu einem Title Match heraus. Und nein! Ich werde nicht erst ein No.1-Contender Match bestreiten. Denn wenn ich ein No.1-Contender Match haben wollte, dann würde ich sagen: Gib mir ein No.1-Contender Match um die C2C Shine Championship! Aber ich sage: Gib mir ein Title Match gegen Tiffany Stratton! You hear me, Brandi? Ich bin es nämlich leid, dass ich mich hier mit Leuten wie Bayley und sonstigen Versagen um die goldene Ananas prügele. Ich weiß, was ich wert bin. Und ich werde mich ganz bestimmt nicht mehr unter diesem verkaufen."
Das Selbstbewusstsein und das Ego von Bianca Belair sind enorm angewachsen. Und das lässt sie hier auch jeden wissen. Sie selbst hat genug davon, dass sie sich von den Krümeln ernährt. Sie will jetzt auch ein großes Stück vom Kuchen abhaben und dieses Stück ist die C2C Shine Championship. Ob sie allerdings noch in dieser Woche eine Antwort von Tiffany Stratton erhält? Nach den letzten Informationen zu urteilen ist diese am heutigen Abend nicht anwesend. Die Attacke von Bianca auf sie aus der letzten Woche dürfte dabei auch nicht ein unwesentliche Rolle spielen.
~BIANCA BELAIR~
"Ich habe gehört, dass du heute Abend nicht anwesend bist, Tiffany. Das ist in Ordnung. Lass dir die Zeit, die du brauchst, um dich auf mich vorzubereiten. Eines ist nämlich sicher. Wenn du gegen mich in den Ring steigst, dann wirst du dein gesamtes Talent benötigen. Ich werde keine dieser handverlesenen Gegnerinnen sein, gegen die du deinen Titel bisher verteidigen musstest. Nein, gegen mich wirst du dir zum ersten Mal deine Sporen verdienen müssen. Ich werde dich an deine Grenzen bringen. Aber egal wie hart du kämpfen wirst, egal wie schwer du mir das Leben machen möchtest, du kannst mich nicht von meinem Ziel abhalten. Ich garantiere dir und dem gesamten C2C-Universum, ich werde neue C2C Shine Championesse werden. Ich werde dir den Titel abnehmen und dich nach Hause zu deinem Daddy schicken. Es ist mir egal wann und es ist mir egal wo du gegen mich antrittst. Eines ist sicher: Tiffy-Time is over! And it's my time to shine! ... I await your answer ... next week!"
Dann lässt Bianca Belair das Mikrofon auf den Boden krachen. Sie hat ihren Standpunkt klar gemacht. Sie will Tiffany Stratton um die Shine Championship herausfordern und ihr diesen Titel abnehmen. Mit einem ernsten Blick in die Kamera und in die Zuschauerränge verlässt sie schließlich den Ring. Es gibt laute, gemischte Reaktionen vom Publikum in Richtung EST. Doch diese scheint sich aus den negativen Reaktionen eher wenig zu machen. Sie ist auch nicht hier um die Herzen der Fans zu gewinnen, sondern Titel. Während Bianca Belair zur Stage hinaufgeht, schalten die Kameras wieder zu den Kommentatoren.
Pat McAfee: "Bianca Belair fordert Tiffany Stratton um die C2C Shine Championship heraus. Und nach der Attacke in der letzten Woche kann ich mir vorstellen, dass Tiffany diese Herausforderung auch annimmt. Würde mich wundern, wenn sie sich nicht an Belair rächen wollen würde."
Cathy Kelley: "Man kann es ihr auch nicht verdenken. Ich bin jetzt schon gespannt wie Tiffany in der nächsten Woche reagieren wird."
Wade Barrett: "Auf jeden Fall dürfen wir uns auf ein heißes Aufeinandertreffen gefasst machen. Das könnte die bisher schwerste Prüfung und Titelverteidigung für Tiffany Stratton werden. Es ist jedenfalls nicht unwahrscheinlich, dass The EST Tiffy-Time beenden könnte."
MAIN EVENT
c2c WOMEN'S WORLD CHAMPIONSHIP
SINGLES MATCH
Kali© vs. Toni Storm
![[Bild: livtoni.png]](https://i.ibb.co/jP6KMxcQ/livtoni.png)
Writer: ???
"Can't stop that pretty beast
Alive walking in that street
Her love is a misery
Prettiest thing that you've ever seen"
Die harten, rockigen Töne von "Lightning Thunder" dröhnen aus den Boxen. Hier in der c2c steht der Song für eine junge Dame, die in der Liga schon so einiges erlebt, aber auch einiges gegeben hat....Toni Storm! Jubelnd empfangen die Zuschauer die junge Australierin. Energisch und von der puren Lust am Wrestling angetrieben betritt sie die Stage und verweilt dort für einen Augenblick. Zusätzlich zu ihrer komplett in schwarzem Leder gehaltenen Ringgear trägt sie eine schwarze Lederjacke, die auf den Schultern mit silbernen Spikes bestickt wurde und eine ihrer Cappys, die sie sich verkehrt herum aufgesetzt hat. Natürlich darf die "Kriegsbemalung", der berühmt-berüchtigte schwarze Strich im Gesicht nicht fehlen. In einer fließenden Bewegung nimmt sich Toni die Sonnenbrille von der Nase und schiebt sich diese in einer Jackentasche.
Matthew Rehwoldt: "Making her way to the Ring...from Gold Coast, Australia...TONI STORM!"
Die positiven Rufe werden noch lauter, als Melissa Santos den Namen der Australierin laut ausspricht. Die Blondine ist auf jeden Fall nach wie vor eine der Publikumslieblinge. Grinsend sieht sich Toni in der Halle um. Ihr Herz pocht, immer mehr Adrenalin wird durch ihren Körper gepumpt...diesen Moment liebt sie einfach. Die Blondine ist extrem heiß und will den Zuschauern die beste Performance am heutigen Abend liefern. Jauchzend lässt sie einen kurzen Schrei von sich hören und setzt sich in Bewegung. Zielgerichtet legt die Strong Zero City Lady den Weg zum Ring hinter sich, wobei sie mit vielen Fans abklatscht und umkurvt dort einmal den Squared Circle. Die Ringtreppe ignorierend hüpft die Blondine auf das Apron und steigt durch das untere und das mittlere Seil hindurch. Dort positioniert sich Storm breitbeinig in der Mitte und reißt den rechten Arm empor, wobei sie die "Devil Horns" formt. So genießt sie für einen Moment die vollkommene Aufmerksamkeit aller anwesenden Menschen, bis sie ihre Haltung wieder lockert. Langsam wird die Theme ausgeblendet. Toni positioniert sich in eine der Ringecken und geht kurz in die Hocke. In dieser Haltung horcht sie kurz in sich, bevor sie sich wieder an den Seilen hochzieht und sich ihrer Cappy und der Jacke entledigt. Damit kann es losgehen.
Lisa gibt ihren Hit 'FUTW' zum Besten, was bedeutet, dass nun der Auftritt der Titelträgerin bevorsteht und das hat zur Folge, dass ohrenbetäubende Buhrufe laut werden. Die junge Frau hat sich von Woche zu Woche unbeliebter gemacht, so dass sie heute kaum noch Unterstützung aus dem Publikum erhält, außer ein wenig verlorener, kaum hörbarer Jubel, der im Meer des Antipathie untergeht. Die Adressatin dieser Heat scheint das jedoch nicht zu tangieren, denn als sie auf die Stage heraustritt, schmückt ein breites Grinsen ihr Gesicht und mit selbstsicheren Schritten positioniert sie sich in der Mitte der Bühne. Dabei hält sie ihren Titelgürtel mit beiden Händen über ihren Kopf und nachdem sie einen kurzen Moment stehengeblieben ist, um sich von der Menge bestaunen zu lassen (in ihrer Fantasie), beginnt sie ihren Weg zum Squared Circle.
Matthew Rehwoldt: "Her opponent,... from beyond the Darkness,...
...she is the current c2c Women's World Champion,... the Goddess of Death... KKAAAALLLLIIII!"
In ihrem langen, heute pechschwarzen Mantel, ihren tiefroten Haare, die sie zu zwei langen Zöpfen an ihrem Hinterkopf geflochten, und dem ebenfalls dunklen Make-up, bietet die Jerseyanerin einen fast schon würdevollen, aristokratischen Anblick. Das sie förmlich Richtung Ring schreitet, verstärkt diesen Eindruck nur noch und auch wenn viele Fans sie nicht leiden können, blicken sie wie gebannt auf Kali, die in diesem Moment ihr Ziel erreicht.
Noch bevor sie den Ring betritt, entledigt sie sich ihren Mantel, unter dem ein kurzes, ebenfalls schwarzes Kleid zum Vorscheinkommt, dessen Saum mit Rüschen etwas aufgehübscht wurde. Dazu ein Paar fast kniehohe Stiefel mit leichten Absätzen, die sicherlich sehr schmerzen, wenn man sie während eines Kampfes abbekommt. Kurz blickt die Rothaarige zu ihrer heutigen Gegnerin, lächelt süffisant und endlich betritt sie den Ring über die Stahltreppe, so dass das Match nun endlich losgehen kann. Na ja, natürlich nicht bevor die Championesse ihren Titel an den Offiziellen übergeben hat, aber nun,... nun kann es losgehen.
Das heutige Main Event begann mit einem vorsichtigen Abtasten beider Frauen, die in diesem wichtigen Match natürlich keinen Fehler machen wollen, da es um einiges geht. Toni Storm will sich 'ihren' Titel nach langer Zeit zurückholen und für Kali wäre es irgendwo auch peinlich, sollte sie die Championship verlieren, nachdem sie in den letzten Wochen so auf die Kacke gehauen hat.
Nachdem Toni die selbsternannte Göttin zwei Mal hintereinander mit einem Hip-Toss, bzw. Arm-Toss auf die Matte beförderte, schien es mit der Vorsicht vorbei. Die Rothaarige bringt eine ganze Reihe von Attacken gegen die Australierin durch, unter Anderem einen Snap Suplex, einen Standing Moonsault, der direkt danach folgte und es dauert einige Momente, bis die Blondine ins Match fand. Dafür gelang es ihr gleich mit einem Impact, denn als Kali ihre Gegnerin auf eines der Turnbuckle hievte, doch diese konnte die Championesse von sich stoßen, so dass sie rücklings zurück auf die Matte stürzte. Dies nutzte ihre Herausforderin für eine für sie eher ungewohnte Aktion: BIG SPLASH! Zwar reichte dieser nicht zum Sieg, doch danach konnte Toni die Kontrolle in dem Match übernehmen, so dass Kali nicht nur einen Double Knee Jawbreaker einstecken musste, sondern im weiteren auch einen Storm DDT. Immer wieder konnte sich die Titelträgerin jedoch zurück kämpfen und so ging es eine ganze Zeit hin und her.
Warnung! Spoiler!
![[Bild: newlogo9qu4w.png]](https://i.ibb.co/F34ZcfJ/newlogo9qu4w.png)

![[Bild: cody.jpg]](https://c2c-wrestling.com/4images/data/media/1292/cody.jpg)
![[Bild: egowin1bilder-2.png]](https://i.ibb.co/zhJmW6Jf/egowin1bilder-2.png)
![[Bild: fallon.jpg]](https://c2c-wrestling.com/4images/data/media/1594/fallon.jpg)
![[Bild: 1.jpg]](https://c2c-wrestling.com/4images/data/media/1358/1.jpg)
Vielen Dank auch an jede Beteiligung, auch wenn es dieses Mal wieder weniger Segmente waren, ist es trotzdem erneut eine spannende Show. Wir erleben ein großes Comeback und joa, Spaß ist garantiert! 🙌🥳🤗