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Normale Version: [SHOW] c2c Live: GLASGOW! vom 30.03.2026
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Coast 2 Coast Wrestling
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findet statt im OVO Hydro Center, vor 13.000 Zuschauern in Glasgow, Scotland.

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Die letzte Kamera ist optimal platziert und auch der letzte reservierte Platz besetzt. Die c2c Show kann losgehen! Gleich zu Beginn explodiert ein buntes Feuerwerk auf der Stage und motiviert die anwesenden Fans zu großem Jubel und Chants. In der Mitte des aufwendig gebauten Wrestlingrings steht Matthew Rehwoldt schon mit einem Mikrofon bereit um die anwesenden Fans hier in der heutigen Show zu begrüßen.

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Matthew Rehwoldt: "My dear Ladies.. my dear Gentlemen.. my name is Matthew Rehwoldt and it is I, your DRAAAAAMAAA KIIIIINGGG... welcoming you to... COAST.. to COAST... WRESTLINGGGGGG!"

Kaum hat Rehwoldt die Ansage zuende gebracht gibt es einen kleinen Jubel für seine Ansage und auch wegen der Vorfreude auf den Verlauf des Abends. Matthew verbeugt sich einmal kurz und geht dann auch aus dem Ring heraus. Auch die knallenden Geräusche des Feuerwerks erlischen langsam und geben die Bühne somit für ihre Akteure frei. Bevor dies jedoch in Kraft tritt, werden die Zuschauer daheim vor ihren Fernsehgeräten von Pat MacAfee, Cathy Kelly & Wade Barrett begrüßt.

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Pat McAfee: "Guten Abend und Willkommen zu Coast 2 Coast LIVE."

Cathy Kelley: "Wir haben Japan verlassen und sind jetzt in Britannien. Die Heimat von zahlreichen Coast 2 Coast Superstars."

Wade Barrett: "Einer von ihnen wird heute besonders gefeatured. Drew McIntyre. Der gebürtige Schotte wird die Show heute Abend eröffnen."

Pat McAfee: "Heute steht viel Women´s Division Action bevor."

Cathy Kelley: "Bis auf eine Ausnahme. Im Main Event steht uns eine noch unbekannte Überraschung bevor und ich kann es kaum erwarten was uns da bevorsteht."

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OPENER
SINGLES MATCH
Scotland´s Own Drew McIntyre Opens the Show

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Writer: Micha

Glasgow ist also der erste Stopp der großen Europatour und das Special in Tokyo hat auf jeden Fall geliefert. Mit einigen interessanten Wendungen, bleibenden Titelträgern sowie neuen Champions hat man Asien verlassen und startet eien Tour durch Europa bis man dann im Juni wieder zurück in die USA fährt. Schon während der Begrüßung der Kommentatoren konnte man hören, das die schottischen Fans verdammt viel Spaß hatten und bereit sind, die c2c in Glasgow begrüßen zu dürfen. Doch bevor wir überhaupt in die richtige Action eintauchen vergehen ein paar Sekunden bis dann eine Theme eintritt, die die Fans völlig ausflippen lassen.



Matthew Rehwoldt: "Ladies and Gentleman...please welcome...SCOTLANDS OWN......DREWWWWWW MCCCINTYREEEEEEEEE!!!"

Der Scotish Warrior, Drew McIntyre lässt sich die Ehre nicht nehmen, in seinem Heimatland das erste Wort im Ring zu haben. Die Fans jubeln lautstark auf, es hallen laute „DREW...DREW...DREW!!“ Chants durch die Arena und dann erscheint er auf der Stage. Langsam baut er sich auf der Stage auf, seine Mimik verrät, das er diesen Moment genießt und nach all dem was die letzten Wochen passiert war, war dieser Empfang wie Balsam. Auch wenn er beim Special zuschauen musste, wie Liv ihren Cash In nicht erfolgreich durchziehen konnte, blieb dies natürlich in seinem Hinterkopf. Liv hatte sich zu eine sehr gute Freundin für den Schotten entwickelt und natürlich würde er Morgan später auch noch mal aufsuchen. Doch nun lag ihm noch etwas anderes auf dem Herzen.

Matthew

Der Schotte baut sich auf der Stage auf und dann Sekunden später schießen etliche Flammen hervor, so wie man es von Ihm kannte. Schließlich bewegt er sich langsam die Rampe herunter und klatscht dabei auch mit einigen Fans ab. Man kann Ihn lieben oder hassen, aber hier in Schottland war er der Held, ganz egal, was um Ihn herum passierte. Die Ringtreppe wird erklommen und im Ring genießt er noch einmal den Jubel der Fans, saugt dies förmlich auf. Er lässt sich ein Mikro reichen doch er kommt nicht dazu etwas zu sagen, denn die Fans lassen ihn einfach nicht. Er lächelt, genießt es und nickt zustimmend ehe er den Fans applaudiert.

Drew McIntyre
„Was für ein Empfang. Aber wenn ich ehrlich bin, habe ich nichts anderes erwartet. Denn es ist immer etwas besonderes, wenn ich hier in Schottland bin, hier in Glasgow...und wenn man nur einmal im Jahr hier ist, will ich es auch in vollen Zügen genießen.“

Sofort jubeln die Fans wieder auf. Drew war ein Volksheld für die Schotten und jetzt, wenn c2c schon mal in Schottland ist, will man seinen Held natürlich auch in Action sehen. Aber die aktiven Auftritte des Schotten hielten sich zuletzt sehr rar, was man aber durchaus verstehen konnte. Sein Fokus lag die letzten Wochen auf Isla, die immerhin Liv als auch Fallon zum Ziel gemacht hatte. Da hatte er genug zu tun, Fallon und Liv vor Isla zu schützen. Nun war es so, das Isla das Match gegen Tiffany letzte Woche verloren hatte und nun hoffte Drew natürlich, das zumindest dieses Problem Geschichte sein würde. Liv löste dann aber noch ihren Koffer ein, konnte diese Chance aber nicht nutzen und wird noch etwas mit Kali zu besprechen haben.

Drew McIntyre
„Ich weiß gar nicht mehr, wann wir zuletzt in diesem schönen Land waren, aber es fühlt sich immer nach etwas besonderem an. Und ich weiß, das ich in letzter Zeit selten meinen Fans das geben kann, was mich auszeichnet. In diesem Ring zu stehen und das zu machen, was ich am Besten kann...Fighten. Aber ich denke, das Jeder weiß, das es zur Zeit Personen um mich herum gibt, um die ich mich kümmern muss, denen ich zeigen muss, das ich für Sie da bin.“

Damit meinte Drew mit aller Sicherheit Fallon als auch Liv und man würde dies sogar auch verstehen. Vor allem Liv brauchte jetzt die einzigen beiden Freunde, die sie zur Zeit hatte und dies waren nun mal Drew und Fallon. Und wer Drew kannte, der wusste, das er Freundschaft über allem stellen würde und dazu zählen dann auch aktive Matches. Doch es wirkte ein wenig so, das der Schotte eben genau das ändern wollte.

Drew McIntyre
„Als ich von Japan hierher nach Schottland geflogen war, habe ich mir überlegt, was ich machen kann, um euch, die schottischen Fans, dennoch das zu geben, was Jeder von euch verdient. Und ich denke ich habe einen Weg gefunden. Und ich kann sagen, das ich es mir nicht nehmen lasse, Heute Abend in diesen Ring zu steigen...“

Die Fans jubeln natürlich sofort auf, war der Schotte im Vorfeld nicht für die Show Heute angekündigt gewesen. Ein Match von Drew McIntyre in Glasgow, in seinem Heimatland Schottland, wertet die Show natürlich auf. Man war jetzt sehr gespannt, um was für ein Match es sich handeln würde. Wird sich Drew einem aktuellen Champion stellen? Oder gibt er einem lokalen Talent diese Chance? Oder kämpft er sogar an der Seite von Fallon henley oder Liv Morgan? Alles Fragen, wo man noch keine Antworten drauf hatte. Doch vielleicht würde der Schotte ja selbst ein wenig Licht ins dunkeln bringen?

Drew McIntyre
„Natürlich habe ich mich gefragt...was wäre das Beste Match welches ich den Fans in Glasgow geben kann? Was habt ihr wirklich verdient? Es sind mir einige Namen durch den Kopf gegangen doch einer blieb dann hängen...Jemand, den ich zu gut kenne, zu dem ich nicht als Respekt habe. Dieser Mann hat sich in der Vergangenheit eine Schlacht mit mir geliefert...eine Schlacht, in der ich leider meinen World Title verloren hatte...“

Die Fans reagieren gemischt, zum einen buhen sie, eben weil Drew noch einmal seinen titelverlust erwähnte, allerdings wissen die Fans nur zu gut, wen Drew hier meinte und sofort wandelt sich das Buhen in Jubel aus. Denn der letzte Gegner, gegen den Drew antrat und seinen World Title verlor war Kenny Omega beim Special Calgary Stampede und dieses Match war ein Klassiker.

Drew McIntyre
„Dieser Mann musste letzte Woche durch die Hölle gehen um den Titel zu verteidigen, den ich gegen Ihn verloren hatte. Also...Glasgow...Ich weiß das er hier in der Arena ist...Kenny Omega...erweise mir bitte diese Ehre.“

Gespannt drehen die Fans ihre Hälse zur Stage und halten die Handys parat, um möglichst gute Fotos oder kurze Videos aufnehmen zu können. Ein, zwei Sekunden verstreichen, bis...



ARE YOU READY FOR THIS?

...es losgeht und der World Champ sich zeigt. Galant in einem dunkelblauen Anzug mit weißem Hemd tritt Kenny Omega in das Scheinwerferlicht. Bei einem Zoom auf seinen Oberkörper erkennt man einen kleinen Pin, auf dem die schottische Flagge abgebildet ist, an seinem Hemdkragen. Eine kleine Ehrung des heutigen Gastgebers...wozu auch die Farbgebung seines Outfits passt. Den Titel hat die Destiny Flower natürlich im Schlepptau und hält ihn stolz in die Höhe, während goldene Pyros in die Höhe schießen. Hier und jetzt fällt nochmal die Last von seinen Schultern, die ihm von Joe Gacy und Evie in den letzten Monaten aufgeladen wurden. Aber das ist durch! Der Krieg gegen The True Righteous ist gewonnen und vorbei und der Cleaner kann nach vorne sehen. Wenn man das wortwörtlich nimmt...wartet die nächste Herausforderung zwischen den Seilen. Kenny schreitet voran, klatscht mit ein paar Fans ab und erreicht den Ring. Ohne Drew lange warten zu lassen beritt Omega diesen, wobei man ihm unterwegs ein Mic reicht. Die Theme verstummt und die Lichter schalten auf den Normalbetrieb zurück. Da erkennt man, dass der Canadian X noch ein wenig ramponiert wirkt, was die Nachwirkungen vom harten Purge Match sind. Davon lässt der Kanadier sich jedoch nicht beirren und stellt sich McIntyre freundlich entgegen.

Kenny Omega: Mein lieber Drew...schön dich zu sehen! Ist eine Weile her, nicht wahr? Siehst aber gut aus, noch frisch und knackig wie beim letzten Mal. Liegt vielleicht auch daran, dass wir hier in deiner Heimat sind, wo es doch nur gute aussehende Menschlein gibt. Achja...guten Abend Glasgow!

Kenny dreht sich einmal zu allen Seiten und winkt der Menge zu. Das und seine warmen Worte kommen bei der Audienz selbstverständlich an, weswegen sie dem Cleaner zujubeln. Das freut diesen, bevor sein Lächeln etwas ernster wird. Natürlich hat Kenny die Ankündigung durch Drew vernommen und natürlich kann er sich denken, dass der Schotte mit ihm keinen oberflächlichen Small Talk halten möchte.

Kenny Omega: Es ist wahr, wir haben uns damals in Calgary einen Schlacht geliefert, an die man sich lange erinnern wird...mit dem besseren Ende für mich! Seit dem trage ich das hübsche Ding mit mir herum...

Dabei hält der Master of the Dark Hadou den World Title leicht in die Höhe, ohne dass es zu angeberisch wirkt. Immerhin hält er das Gold seit über vier Monaten...eben seit diesem Match gegen den Scottish Warrior. Klar, Omega musste aus familiären und krankheitsbedingten Gründen über Weihnachten und Silvester einige Wochen aussetzen. Dennoch ist es schon eine beachtliche Zeit, die die Best Bout Machine angesammelt hat.

Kenny Omega: ...und seit dem frage ich mich auch, wann wir uns wieder sehen, Mister Drew McIntyre!

Ein leichtes Raunen, dass Vorfreude signalisiert, geht durch die Reihen. Kenny lässt das Mic zunächst wieder sinken und sieht den Langhaarigen erwartungsvoll an. Fast so als würde er es aus Drew herauskitzeln wollen, dass dieser die Initiative ergreift.

Der Schotte schien wirklich sehr zufrieden damit zu sein, das Kenny hier wirklich auftaucht. nach so einem harten Match gegen Gacy hätte er sich auch einfach diese Woche freinehmen können, aber Kenny schien doch noch recht fit zu sein. Drew wartet dann auch sehr geduldig, bis der World Champion den Ring betritt. Ein kurzes Nicken in dessen Richtung zeigt den Respekt, welcher zwischen diesen beiden Megastars herrschte. Das die Fans Kenny so euphorisch empfangen war keine Überraschung, auch wenn es Drew war, welcher hier im Vorteil war.

Drew McIntyre
„Kenny zunächst einmal Glückwunsch zur Verteidigung. Es freut mich zu sehen, das der Titel bei dir in guten Händen ist. Es freut mich wirklich sehr und ich gebe zu, das ich seit meiner Niederlage es nicht vermisst habe, um Gold anzutreten. Ich hatte und habe andere Baustellen, das weißt du ja...“

Und genau das war auch der Grund, warum Drew damals ein Rückmatch gegen Kenny abgelehnt hatte und seitdem hatte sich Drew tatsächlich aus dem großen Titelgeschehen herausgehalten. Natürlich konnte man jetzt sagen, das es fast schon eine Verschwendung war, Drew nicht mehr um Gold kämpfen zu sehen. Er gehört ohne Zweifel zu den größten Topstars dieser Liga aber hat es sich für sich selber so entschieden und man konnte es natürlich sehr gut verstehen. Ihm war es einfach wichtiger, an der Seite von Fallon zu stehen und Liv zu helfen.

Drew McIntyre
„Und diese Baustellen habe ich noch immer, aber sie entwickeln sich zum positiven. Weißt du, ich habe lange überlegt, was ich machen kann, wenn man wieder zurück nach Schottland und ich will nicht wirklich ohne Match diesen Abend beenden. Und ich sage es jetzt frei heraus...du, Kenny, spielst dabei auch eine große Rolle.“

Drews Blick wandert dann wieder zu Kenny und die Fans jubeln lautstark auf. Würde es erneut ein tag Team Match geben? Wie damals vor dem Special, als Drew und Kenny sich gegen die Creed Brothers zusammengetan hatten? Ein Match was die Fans auf das große Final bei Calgary Stampede vorbereitet hatte? Abgeneigt wären die Fans nicht, denn weder Drew noch Kenny haben ein Match.

Drew McIntyre
„Auch wenn ich damals den Titel verloren habe, gehörst du zu denen, gegen die ich gerne antrete oder mit denen ich ein Team bilde. Aber Heute geht es nicht darum zusammen als Team diesen Ring zu betreten...Ich möchte, das wir erneut einen Klassiker hinlegen wie damals...nur mit einem Unterschied...Heute bin ich es, der den Heimvorteil hat.“

Mit diesen Worten tritt Drew näher an Kenny heran und die Fans nehmen seine Aussage sehr positiv auf. Ein Drew gegen Kenny Match hier in Glasgow? Vermutlich würde es das Arenadach wegreißen, wenn man sich an das erinnert, was diese Beiden beim Special damals abgeliefert haben. Bevor Drew dann wieder sein Mikro hebt, blickt er zum Titelgürtel, was sofort für ein Raunen bei den Fans sorgte.

Drew McIntyre
„Ich weiß, das ich dein damaliges Angebot eines Rückmatches abgelehnt hatte...Aber solltest du mir noch einmal dieses Angebot machen...naja...ich wäre bereit.“

Kenny weiß die Glückwünsche zu schätzen und nickt Drew als Dank zu. Genauso weiß er die Gründe, warum der Schotte damals auf ein Rematch verzichtet hatte. Zwar war der Cleaner nur Zuschauer von außerhalb und hatte seine eigenen Probleme und Geschichten zu bewältigen...was jedoch mit Drew, Liv oder auch Fallon passiert ist, ist dem King of the Anywhere Match nicht verborgen geblieben. Mit einem durchaus ehrlichen Lächeln drückt er ein gewisses Maß an Mitgefühl aus. Selbst wenn McIntyre das nicht unbedingt braucht. Doch Omega weiß durchaus wie das ist, wenn man alles zurücksteckt und sein letztes Hemd dafür geben möchte um den Leuten zu helfen, die man liebt.

Kenny Omega: Jup, ich kenne deine Baustellen, mein schottischer Freund. Ich bin froh, dass du Liv befreien konntest. Auch wenn ich immer mehr mit Shotzi und Rosie zu tun hatte, habe ich Liv auch geschätzt. Nur schade, dass sie den Koffer nicht erfolgreich einsetzen konnte. Aber bestimmt wird sie bald eine andere Chance bekommen und diese nutzen können.

Dafür erhält die Best Bout Machine weiteren Zuspruch der Fans. Man hätte sich in Glasgow ganz sicher darüber gefreut Liv Morgen als neue Women's Championesse begrüßen zu dürfen. Hat nicht sollen sein! Jetzt muss die Jersey Rose weiter nach vorne blicken und Kenny ist überzeugt, dass ihr das gelingen wir. So wie er nun nach vorne sieht und auf die eigentliche Kernaussage McIntyre's eingehen möchte. Aus Spaß nimmt sich der Cleaner ein paar Sekunden und hält die freie Hand bedeutungsschwanger in die Höhe, wobei er zeitgleich versucht den Belt auf der Schulter zu balancieren.

Kenny Omega: Hhhhmmm...also gut! Du meinst also, ich sollte dir nochmal ein Rückmatch anbieten, das du hier und jetzt annehmen würdest? So...direkt und frei vor deinen Fans und deiner Heimat? Als Gegenstück zu unserem ersten Match? Okay...soll ich das also machen?

Geht es nach den Zuschauern hier in der Halle, ist die Antwort darauf schon klar...JA! Natürlich will man in Glasgow diesen Clash zweier absoluten Topstars sehen. Vor allem wenn es dabei für den Hometown Hero um den World Heavyweight Title gehen soll. Klar ist aber auch, dass Drew ohne die Zustimmung des Champions auf nichts drängen wird. Jetzt liegt es alleine beim amtierenden King of the Ring! Dieser marschiert auf und ab und spürt, wie alle Augen auf ihn kleben. Macht den Canadian X jedoch nicht nervös...ganz im Gegenteil.

Kenny Omega: Bei Gelegenheit sollten wir uns wirklich nochmal zusammentun und ein unschlagbares Schlagteam bilden. War schon eine große Gaudi! Aber ihro Schottigkeit hat Recht...unser erstes Match war ein Klassiker, an dem man sich gar nicht satt sehen konnte. Wäre eine Wiederholung angebracht? Ohjaaaa...auf jeden! Sollte ich mich dagegen wehren? Nö, der olle Kenny will und wird kein oller Spielverderber sein! Also...wenn du es gaaaanz offiziell willst...Drew McIntyre! Ich biete Ihnen einen Rückkampf um den World Heavyweight Title an. Heute Abend, hier in Glasgow...im Main Event!

Da gibt es in der Halle kein Halten mehr! Die Menschen rasten aus und freuen sich über diese spontane Ankündigung. Niemand hätte es Kenny übel genommen, wenn er sich nach dem Purge Match eine Auszeit genommen hätte. Doch da kennt Omega nichts und stellt sich nur sieben Tage später der nächsten Herausforderung.

Die Fans können ihre Freude nicht verbergen. Ein World Title Match zwischen Drew und Kenny hier in Glasgow war einfach ein verdammtes PPV würdiges Match. Aber nicht nur die Fans sind zufrieden, auch Drew, der mit einem Lächeln deutlich macht, das er auch eigentlich nichts anderes erwartet hatte. Bevor der Hüne aber das Mikro hebt, saugt er die Stimmung der Fans sichtbar ein.

Drew McIntyre
„Du beweist erneut, das du ein hervorragender Champion bist. Und ich freue mich auf das Match. Glasgow wird in den Genuss eines weiteren Klassikers kommen. Das hat diese Stadt, dieses Land verdient. Genauso wie sie es verdient haben, das Drew McIntyre Glasgow als World Heavyweight Champion verlässt.“

Selbstbewusst war Drew schon immer und mit diesen Worten tritt er noch einmal näher an Kenny heran. Sein Blick wandert zum Belt, zurück zu Kenny und der schottische Krieger streckt dem Cleaner seine Hand entgegen. Ein Zeichen des Respektes und natürlich auch um das Match fix zu machen. Die Fans gehen weiter steil, hatte man natürlich nicht damit gerechnet, so ein Blockbuster Match hier Heute zu sehen zu bekommen.
Für den Cleaner ist es keine Frage, dass der den Handshake erwidert. Der Respekt ist gegenseitig gegeben. Doch dabei betrachtet er Drew ganz genau, dann nun ist dieser für den restlichen Abend sein Gegner, der ihm das Gold streitig machen möchte. Die selbstbewusste Aussage des Schotten registriert der Kanadier mit einem verschlagenen Lächeln.

Kenny Omega: Und du bist ein hervorragender Herausforderer, den Glasgow definitiv verdient hat. Und ja...sie haben es vielleicht verdient dich als neuen Champion zu bejubeln. Nur kommen Wunschdenken und die Realität nicht immer zusammen. Ich bin als Cham gekommen...und ich werde die Halle als Champ verlassen!

Da kommen sogar leicht Buhrufe auf, die aber von rein sportlicher Natur sind und daher vom Cleaner einfach so weggesteckt werden. So wie damals in Calgary alle hinter Kenny standen, wird heute Drew der klare Liebling der Massen sein. Geht für den Master of the Dark Hadou klar, der sich sogar darauf freut, heute mal der "Böse" sein zu dürfen. Natürlich nur sinngemäß - innerhalb des Ringes wird er heute so auftreten wie immer.

Pat McAfee: "Also ich bin Feuer und Flamme für dieses Match. Das wird wieder ein Klassiker, da wette ich drauf."

Cathy Kelley: "Ich bin auch überrascht. Damit habe ich nicht wirklich gerechnet. Man stelle sich vor, Drew gewinnt hier Heute in Glasgow diesen Titel zurück. Die Arena wird ausrasten."

Wade Barrett: "Mit diesen Fans im Rücken wird es schwer für Kenny. Aber so war es damals in Calgary ja auch gewesen."

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PROBLEM-SOLVING!

Jetzt geht es wohl gleich los. Die erste Liveshow, die die C2C in Europa in diesem Jahr zeigt, und in dieser stellt sich natürlich die große Frage: Mit was für Überraschungen werden wir hier heute alles begeistert werden in der ersten Show nach dem großen Special NISSHOKU VIII, welches die Japan-Tour beendet hat? Die Card ist etwas kleiner geschmückt als sonst, aber dennoch wird diese Show dadurch nicht schlechter sein. Es ist noch etwas Zeit, ehe das erste Match, in welchem Drew McIntyre die Show eröffnen wird, startet. Wie genau diese Eröffnung aussieht, ist noch unbekannt, aber es wurde vom Office offiziell als Match angekündigt, daher wissen wir, dass es Action geben wird. Aber bevor wir diese Action zu sehen bekommen, wird der Titantron erst einmal eingeschaltet und wir bekommen eine Aufnahme aus dem Inneren des Coast 2 Coast Performance Centers zu sehen. Und dafür, dass es eben nur ein Aufenthaltsraum für Ravens Schüler ist, die allesamt noch keinen vollwertigen Vertrag bei C2C haben, ist dieser Raum hier im OVO Hydro Center nicht ganz so schlecht eingerichtet. Wir befinden uns irgendwo hinter den langen Backstage-Korridoren, fern vom direkten Trubel, und doch hört man durch die Wände das dumpfe Dröhnen der Crowd, das rhythmische Klatschen und gelegentlich das Aufheulen der Musik, wenn draußen ein neuer Entrance beginnt. Diese Geräuschkulisse sorgt dafür, dass man selbst im ruhigsten Moment nie vergisst, dass nur wenige Meter entfernt gerade ein großes Event stattfindet. Der Raum selbst wirkt modern und funktional, ohne dabei steril zu sein.

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Die Wände sind in dunklen Betontönen gehalten, teilweise mit leichten Gebrauchsspuren, die zeigen, dass hier täglich gearbeitet und gelebt wird. Dezente LED-Leisten tauchen alles in ein gleichmäßiges, leicht gedämpftes Licht, das eher auf Konzentration als auf Gemütlichkeit ausgelegt ist. Trotzdem hat der Raum eine gewisse Wärme, die durch die Anwesenheit der Talente und die lebendige Atmosphäre entsteht. Im Zentrum des Raumes steht ein großzügiger Sitzbereich mit mehreren dunklen Sofas und Sesseln, die bequem, aber nicht mehr ganz neu sind. Auf den niedrigen Tischen davor sammeln sich Wasserflaschen, Proteinshakes, Tape und vereinzelt auch persönliche Gegenstände. Der Fernseher an der Wand zeigt das aktuelle Geschehen der Show, die gerade startet, während aus den Lautsprechern leicht verzögert die Geräusche der Arena dringen und dem Raum eine fast greifbare Verbindung zum Event geben. In einer Ecke befindet sich eine kleine praktische Zone mit einem Kühlschrank und Regalen, die mit Snacks, Obst und Energy Drinks gefüllt sind. Daneben hängt eine Tafel, auf der Notizen, Matchideen und Trainingshinweise stehen, manchmal halb verwischt, als hätte jemand in Eile noch etwas ergänzt oder gestrichen. Nicht weit davon entfernt gibt es einen kleinen Bereich mit Hanteln, Widerstandsbändern und Matten, kein vollständiges Fitnessstudio, aber genug, um sich aufzuwärmen oder überschüssige Energie abzubauen. An den Wänden hängen Poster vergangener Events und Bilder von schottischen Legenden und erfolgreichen Superstars des Landes wie Drew McIntyre, Isla Dawn oder Joe Hendry, aber auch Stars, die nicht in der C2C aktiv sind, wie Bill Dundee oder die Highlanders.

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Sie erinnern die jungen Talente daran, wohin sie wollen und was hier bereits erreicht wurde. Trotz der eher schlichten Einrichtung entsteht dadurch eine gewisse Bedeutungsschwere, die über das rein Funktionale hinausgeht. Was diesen Raum jedoch wirklich prägt, ist seine Atmosphäre. Es ist ein Ort zwischen Anspannung und Routine, zwischen Nervosität und Vorfreude. Und mitten darin können wir niemand Geringeren sehen als einen von den Schülern, der heute Abend hier ein Match bestreiten darf. Jedoch ist es nicht die junge Izzy. Nein, es ist der andere weibliche Teil der Trainingsgruppe: die Cosplayqueen Leva Bates! Sie trägt einen grünen Hoodie mit dem goldenen „The Legend of Zelda“-Logo vorne drauf, als auch auf der Kapuze hinten groß in goldenen Buchstaben „Zelda“ stehen. Über diesen Hoodie trägt sie eine dünne Jacke, die auf der einen Seite rot und auf der anderen Seite blau ist und auf deren Rücken die Worte „Property of the Joker“, „Established“ und „Puddin Freaky Style“ stehen, was natürlich sofort die Verbindung zu Harley Quinn ins Auge stechen lässt. An diese Jacke hat sie vorne zwei Buttons angesteckt, von denen einer wie ein Pokéball aussieht und der andere einen Priester der Stille aus Doctor Who zeigt, der von den Vashta Nerada kontrolliert wird. Untenrum wirkt die Nerdigkeit der Lucha Sister jedoch etwas ab, da sie dort nur einen Rock im Tartan-Muster trägt, zusammen mit einer Strumpfhose und robusten Boots.

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Neben ihr befindet sich noch ein kleiner Rucksack von My Hero Academia, in dem sie wohl ihr Ringoutfit und ihre ganzen Sachen verstaut hat. So sehen wir Leva hier an dem Tisch in der Mitte des Raumes sitzen. Das Training heute scheint auszufallen, aber dennoch ist sie nicht alleine in dem Raum. Doch ist die Rede nicht von Izzy Moreno. Nein, in dem Raum befindet sich an dem kleinen Küchenschrank eine ganz andere Person, die dort gerade einen Apfel schält und diesen in kleine mundgerechte Stücke schneidet, bis…

Kid Lykos: ’„Argh!“

Die Rede ist von niemand Geringerem als dem neuen Problem Child des Professional Wrestlings, Kid Lykos, der sich hier scheinbar gerade in den Finger geschnitten hat. Fast so, als wäre er etwas unaufmerksam gewesen beim Schneiden. Fast so, als hätte ihn etwas abgelenkt. Natürlich muss Leva, als sie das mitbekommt, sofort an die Worte von Strickland letzte Woche zurückdenken und aus diesem Grund kann sie nicht anders, als aufzustehen und Lykos endlich zur Rede zu stellen.

Leva Bates: „Es… es tut mir leid, das war dumm von mir!“

Oder sich zu entschuldigen? Es wird wohl Zeit, dass wir, bevor sich Superstars wie Tiffany Stratton und Jacy Jayne gegenseitig die Faces einschlagen oder eben Leva Bates sich der zurückgekehrten Alexa Bliss stellen muss, wieder ein wenig Drama-Realität-TV erhalten. Das Performance Center hat einiges an Fans gewonnen. Klar gibt es auch die, die finden, dass das alles langweiliger Scheiß ist, aber die Mehrheit scheint es zu feiern, sonst würde die C2C das gesamte Projekt bereits abgesetzt haben.

Kid Lykos: ’„Huh? Was meinst du? Ich habe mir in den Finger geschnitten, mehr nicht!“

Natürlich sagt Lykos nichts dazu, dass er sich in den Finger schnitt, weil seine Augen auf der hinter ihm sitzenden Leva lagen. Das behält er natürlich für sich. Er wird nicht so schnell rangehen und direkt um eine Hochzeit bitten, wie es Aksana bei Goldust tat. Es steht nicht einmal fest, ob dieser junge Hüpfer überhaupt den Mut dazu hat, jemals irgendetwas preiszugeben. Das kann wirklich noch eine sehr verrückte Story hier zwischen den beiden werden. Doch ist es Leva wohl am liebsten, wenn sie hier und jetzt direkt wieder beendet wird. Das wäre wohl auch am besten. Die Frage, die sich dabei allerdings stellt, ist: Schafft sie es? Langsam steht sie auf und geht immer näher auf Lykos zu, der sich ebenfalls ihr nun komplett zuwendet und sie etwas überfordert anblickt.

Leva Bates: „Nein… ich… ich meinte das vor zwei Wochen. Bezogen auf Drew McIntyre und Fallon Henley. Dass die Sex haben und so. Das… das sollte ein Witz sein! Es war mir etwas unangenehm, dass ich gegen Becky verloren hatte, deswegen habe ich nach anderen Dingen gesucht, die ablenken könnten!“

Kid Lykos: ’„Oh… uhm… okay… ich… ich kann mich eigentlich gar nicht mehr wirklich daran erinnern!“

Ganz bestimmt kann er das nicht. Und genau deswegen steht er wohl gerade vor Leva wie festgenagelt, mit angespannten Schultern und alles andere als gelassen. Er hebt seinen Blick etwas und zwingt sich, Leva in die Augen zu schauen, und für einen Moment funktioniert es sogar. Er hält den Blickkontakt, als wäre alles normal. Doch das ist es nicht. Das ist es ganz und gar nicht. Man sieht es sofort daran, wie kurz darauf sein Blick wieder abweicht und tiefer sinkt, nur für einen Sekundenbruchteil, bevor er sich sofort wieder korrigiert und seine Augen viel zu schnell wieder anhebt. Er weiß genau, dass sein Blick gerade nicht da war, wo er sein sollte. Dennoch wirkt sein Gesicht immerhin ruhig, aber nicht entspannt.

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Da ist dieses leichte, unsichere Lächeln, das immer wieder auftaucht und sofort wieder verschwindet, als wüsste er selbst nicht, ob es gerade passt. Seine Augen verraten mehr als alles andere. Sie wirken überfordert, als würde er gleichzeitig zuhören, denken und sich selbst kontrollieren. Seine Stimme ist nicht ganz stabil. Zwar nicht zittrig, aber dafür ziemlich vorsichtig, als würde er jedes Wort erst prüfen, bevor er es ausspricht, und seine Hände wissen nicht so recht, wohin. Kurz verschränkt er sie vor sich, dann lässt er sie wieder locker fallen. Eine kleine Bewegung, die zeigt, dass er sich selbst nicht ganz im Griff hat. Er steht nicht locker da, sondern eher so, als würde er versuchen, sich möglichst unauffällig zu halten. Wieder schaut er sie an. Wieder zwingt er sich, den Fokus zu halten. Dieses Mal hält es etwas länger, doch man sieht, wie viel Konzentration es ihn kostet. Sein Blick ist nicht ruhig, sondern arbeitet. Immer wieder korrigiert er sich, immer wieder zieht er sich selbst zurück auf das, was er eigentlich sein will: ein ganz normaler, respektvoller Trainingspartner, der weiß, wie er sich zu kontrollieren hat. Doch genau dieser Versuch macht alles nur noch deutlicher. Er wirkt nicht gelassen, sondern angespannt. Nicht distanziert, sondern zu bewusst. Als würde er jede Sekunde darauf achten, sich nicht zu verraten. Und während Leva vor ihm so ruhig, gelassen und direkt mit einem klaren Ziel vor Augen steht, ist er derjenige, der innerlich ständig stolpert, ohne dass es nach außen wirklich laut wird. Alles passiert leise, in kleinen Blicken, in minimalen Verzögerungen, in dieser ständigen, kaum sichtbaren Selbstkontrolle, die ihn keinen Moment loslässt.

Leva Bates: „Aber das Thema Sex ist mir auch unangenehm!“

Kid Lykos: ’„Oh… uhm… okay? Also… wir müssen ja nicht mehr darüber sprechen!“

Leva Bates: „Sex kann dich fertig machen. Weißt du eigentlich, was der Körper dabei durchzieht? Das ist kein lockerer Entrance, das ist ein verdammtes Main Event. Deine Pupillen gehen auf wie bei grellem Scheinwerferlicht, deine Adern ziehen sich zusammen wie bei einem Submission Hold, deine Körpertemperatur steigt, als würdest du mitten in einem Hardcore-Match stehen. Dein Herz hämmert wie die Crowd bei einem Title-Finish, dein Blutdruck schießt hoch wie nach einem Top-Rope-Move, deine Atmung wird schnell und unkontrolliert, als hättest du gerade einen 30-Minuten-Brawl hinter dir. Dein... dein Gehirn feuert Signale wie ein völlig überdrehter Titantron voller Explosionen, alles gleichzeitig, ohne Pause und ohne Kontrolle. Dein Körper verliert komplett die Beherrschung, alles arbeitet, alles reagiert, als wärst du in einem Match, das du nicht abbrechen kannst. Deine Muskeln spannen sich an, als würdest du versuchen, einen Gegner hochzustemmen, der doppelt so schwer ist wie du. Das Ganze ist roh, intensiv, chaotisch und hat absolut keinen sauberen Ablauf, sondern ist ein kompletter Kampf. Wenn es sich nicht gleichzeitig so unfassbar geil anfühlen würde, würde sich kein Mensch freiwillig in so ein Match begeben. Und ihr Männer habt dabei noch Glück! Ihr habt euer Finish! Euren einen Moment! Euer klares Ende. Frauen dagegen? Die können in einem Zustand bleiben, als würde das Match einfach nicht enden, als würde die Crowd immer weiter pushen, ohne dass der Gong kommt.“

…
Wow! Das war... 1 hell of a Beschreibung über das Thema! Irgendwie hat sie recht in dem, was sie hier sagte! Es war extrem wrestlingbezogen, aber wenn man genau darüber nachdenkt, ist genau das, was sie da sagte, das Gefühl von einer erotischen Nacht mit einem Partner im Bett. Etwas negativer beschrieben, als es hätte sein müssen, aber dennoch plausibel. Natürlich kommt es da auf die Person drauf an, weil beide unglaubliche Lust auf den jeweils anderen haben müssen, damit der Körper sich so fühlt, aber es ist die Wahrheit. Und was die letzte Erklärung mit der Crowd bedeutet, ist wohl die Länge, die Frauen ihren Orgasmus spüren. Denn während bei Männern dieses wundervolle Gefühl recht schnell wieder verfliegt, dauert es bei Frauen meistens mehr als dreimal so lange, ehe der Orgasmus nachgelassen hat. Dinge wie Herzrasen, Adrenalin, körperliche Belastung und Kontrollverlust lassen sich sehr natürlich mit einem Match, einem Brawl oder einem Main Event vergleichen, was Levas Aussage fast wie einen leidenschaftlichen Monolog anfühlen lässt, statt wie eine Analyse. Es ist natürlich nicht alles ganz sachlich, sondern bewusst übertrieben und dramatisch. Aber das ist hier kein Problem, sondern genau das, was Levas Aussage funktionieren lässt. Es lebt von dieser Intensität und davon, dass alles größer, lauter und extremer dargestellt wird, genau wie es alles andere im Wrestling selbst auch tut.

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Doch ob Leva mit ihren Worten eine gewünschte Wirkung gezeigt hat, lässt sich nicht erkennen, denn so wie Lykos seine Kollegin hier anstarrt, so nervös, so geschockt, mit weiten Augen, als würde sein Blutdruck in die Höhe steigen und seine Körpertemperatur immer heißer werden, als würde sein Kopf nur noch von einer Sache gesteuert werden, auf die er nun noch mehr Lust hat als auf alles andere. Und auch bei Leva erkennt man...

Leva Bates: „Hey, Strickland, du bist zurück?"“

Plötzlich geht die Tür im Hintergrund auf, und ohne auch nur hinzugucken, kommt Leva direkt mit einer Begrüßung an. Die gesamte erotische Stimmung, die hier gerade noch herrschte, ist wie ausgelöscht, und Leva dreht sich sofort wieder um, um ihre Zeit bis zu ihrem heutigen Match mit Analysen über Alexa Bliss’ Karriere zu vertreiben.

Kid Lykos: ’„Uhm... he... hey, Strickland!“

Strickland: „Hey! Wo ist Izzy? Zieht sie sich schon für ihr Match um?"

Leva Bates: „Hmm, ich weiß nicht. Vielleicht ist sie ja bei Rhea!"“

Das wäre immerhin ein logischer Gedanke. Wir dürfen heute im zweiten Match direkt die junge Izzy Moreno zusammen mit Rhea Ripley gegen den Elegance Brand sehen, und das kann ein äußerst interessantes Tag-Team-Match werden. Das erste Mal, dass eines der Performance-Center-Talente in einem Tag-Team-Match zu sehen sein wird. Und dann ist es auch noch das jüngste von allen, das bisher die wenigste Erfahrung hat. Ob Mami das so toll findet, werden wir wohl erst später zu sehen bekommen. Aber nicht erst bei dem Match. Denn wie wir es nun von einer vierten Person, die ebenfalls den Raum betritt, erfahren sollen, wird dies wohl schon viel früher passieren.

Raven:
„„Korrekt! Sie macht etwas, was man vor einem Tag-Team-Match immer tun sollte: sich mit seinem Partner einen Plan überlegen!"“

Strickland: „Hmm, ich hoffe, das geht gut. Ihre Gegner sind ein eingespieltes Tag Team."

Dies ist allerdings korrekt. Die beiden Frauen, gegen die Izzy und Rhea hier antreten werden, kennen sich in- und auswendig und haben mehr als doppelt so viel Tag-Team-Erfahrung wie Izzy und Rhea zusammen in ihrer gesamten Karriere! Egal, ob Rhea Ripley der absolute Favorit in diesem Match ist, es wird keine leichte Aufgabe werden für die beiden!

Raven:
„„Aber immerhin sind sie keine Thekla, die sie nach dem Match hinterrücks attackieren und verletzen werden."“

Strickland: „Hey, das kann man nie wissen. Soweit ich weiß, ist Ash by Elegance auch nicht der fairste Teamspieler!"

Raven:
„„Hmm... beim letzten Mal hat es ja schon ganz gut geklappt. Wie wär’s, wollen wir wetten?"“

Strickland: „Was?"

Passiert jetzt gerade wieder das, was beim letzten Mal auch passiert ist? Leva fällt komplett in den Hintergrund des Segments, während es von anderen Superstars übernommen wird. Raven und Strickland setzen sich jetzt in den Mittelpunkt der Kamera und ziehen allen Fokus nur auf sich. Aber was soll man hier auch machen? Die Story zwischen Lykos und Leva ist hier für heute wohl sicher beendet. Leva wird nicht so scheiße sein und ihn weiter damit konfrontieren, während die anderen hier mit im Raum sind. Und Lykos wird sich sowieso zurückhalten, einfach nur weil... ja, muss man halt so sagen, weil er Angst hat. Er wirkt wie ein kleiner Junge, der verliebt in ein Mädchen ist, es sich aber partout nicht traut, ihr seine Liebe zu gestehen. Solange, bis sie weg ist oder einen anderen gefunden hat und er einsam und alleine zurückbleibt. Das ist niemals gut, aber die Angst davor, einen Korb zu bekommen und eine gesamte Beziehung kaputt zu machen, ist leider immer zu hoch. Wenn er Leva Bates wirklich so etwas wie Gefühle gestehen würde, könnte es passieren, dass sie beide ihre große Chance verlieren. Wenn Leva ihn korben würde, könnten die beiden wohl nur noch schwer miteinander trainieren, und wenn es während des Trainings zu viele Schwierigkeiten gibt, könnte Raven dazu kommen, sie beide rauszuwerfen. Egal, wie man es dreht und wendet, es bleibt wohl das Beste für Lykos, dass er die ganze Sache am besten schnell wieder vergisst und alles genauso bleibt, wie es war, ob er will oder nicht.

Raven:
„„50 Mäuse, dass Izzy siegreich und ohne Verletzung aus dem Match kommen wird. Du wettest natürlich, dass sie einen Besuch im Krankenhaus haben wird."“

Strickland: „Ich wette doch nicht auf die Gesundheit anderer. Das ist krank, so etwas!"

Leva Bates: „Ich finde auch, dass man das nicht machen sollte.“

Raven:
„„Ach, ihr seid langweilig! Dann macht doch weiter mit eurer Swingerclub-Gruppentherapie!““

Und damit schlägt Raven die Tür wieder von außen zu und lässt die drei so schnell, wie er gekommen ist, auch wieder alleine zurück, was damit auch jede weitere absurde Wette des selbsternannten Meisters verstummen lässt. Damit geht es weiter zu den Blicken der Lehrlinge, und man muss Raven halt wirklich zugutehalten, dass er jeder einzelnen Situation eine gewisse Absurdität bringt. Aber der Moment? Wo ist er? Er zerbricht, kippt, wird zu einem Gedanken, zu einer Spannung im Raum. Nur der Eindruck bleibt! Ein Markenzeichen! Das, woran man sich festhält.

[Bild: e9add9e2-d5e2-4902-ba7b-eb4fd486f8a7.png]

Strickland ist davon wohl am meisten mitgenommen. Schließlich ging es ja direkt um ihn. Er hat beim letzten Mal schon 200 Dollar an seinen verrückten Lehrer verloren. Da ist es auch ohne diese absurde Form der Wette schon klar, dass er so etwas nicht noch einmal macht. Das lässt ihn nur mit dem Kopf schütteln und dabei fast ungläubig schweigen. Alles bewegt sich, alles sagt: Was war das bitte? Fass es nicht! Denk nicht weiter! Ignorier den Unsinn! Aber wenn man genauer hinschaut, erkennt man, dass selbst er kurz innehält, dass selbst seine Gelassenheit brüchig wird. Er ist nicht mehr nur Beobachter, er ist Teil davon. Ein Kopf, der versucht zu verstehen, ein Blick, der sich weigert, es zu akzeptieren. Genau wie jemand, der verzweifelt versucht, Sinn in etwas zu finden, das keinen hat. Ravens kurzer Auftritt frisst sich regelrecht in den gesamten Raum. Und trotz dass er weg ist, bleibt seine Aura irgendwie da, zwischen Strickland, Lykos und Leva, die ja später noch ein Match hat, hängend, während keiner so recht weiß, wie er darauf reagieren soll. Und die Fans... und ihr... ihr sitzt nur da! Ihr schaut es euch nur an! Ihr lest es und lasst es wirken! Ihr nennt es einfach nur Raven. Eine Realität, in der dieser absurde Moment ebenfalls seinen Platz hat. Leva schaut kurz in die Kamera und blickt genau auf die Fans, aber nicht wirklich. Ihre Gedanken sind woanders, ihre Reaktion nur ein Fragment. Es ist kein klarer Zustand, es ist ein innerer Kampf, genau wie das, was gerade in diesem Raum passiert ist. Und genau das ist die Wahrheit. Jede Situation, jeder Gedanke, jede Begegnung wird zerlegt in kleine Stücke aus Verwirrung, Reaktion und Bedeutung. Hier bleibt nichts eindeutig, nur Fragmente, und doch! Daraus entsteht etwas, das man nicht ignorieren kann.

Strickland: „Dieser Typ ist einfach zu viel für mich!“

Etwas, was wohl nicht nur Strickland in diesem Moment jetzt denkt. Aber damit schwärzt sich das Bild etwas ein und die Kamera fadet aus, sodass wir wieder zurück in die Halle geworfen werden und es mit der eigentlichen Show weitergeht. Das war wieder ein Spektakel, was so von GZSZ nicht hätte besser abgespielt werden können, und damit kann die heutige Show nun also endlich starten und wir können bald das erste Match des Abends zu sehen bekommen. Und am Ende dann noch das harte Match gegen Alexa Bliss, in welchem Leva Bates absolut alles geben wird, um einen guten Eindruck zu hinterlassen. Auch wenn dies ganz sicher keine leichte Aufgabe werden wird. Vor allem, wenn man sagt, dass ein Segment mit fünf oder gar mehr Personen viel zu lang ist, weil man versucht, sich auf alle Personen zu konzentrieren und jedem dieselbe Menge an Screentime bescheren will. Aber egal, solange es den Fans Entertainment schenkt. Wir werden sehen, wie es heute Abend aussehen wird.

[Bild: 65.jpg]

Jetzt ist Rhea Ripley im Bild zu sehen. Seit langem steht sie endlich wieder auf der Card einer Coast2Coast Live. In einem Tag Team Match kämpft sie gemeinsam mit Izzy Moreno gegen Ash und Heather, besser bekannt als The Elegance Brand, die heute ein Gastspiel bei Coast2Coast Wrestling geben. Das Match ist nicht unbedingt das, was sich Rhea Ripley vorgestellt hat, doch es ist immer noch besser als das, was ihr die General Managerin zuerst vorgeschlagen hat. Wenn es nach Bayley gegangen wäre, dann hätte sie Rhea in irgendein Match gegen einen Nobody, den sie nach Sekunden besiegt hätte, gebucht. Als ob die Australierin solche Squash Matches noch nötig hätte, um ihr Ego zu füllen. Oder anders ausgedrückt, solche Squash Matches reichen gar nicht mehr aus um ihr riesiges Ego zu füllen. Sie will etwas von Bedeutung haben. Sie will oben mitspielen. Es macht sie einfach wahnsinnig, wenn sie sieht welche Namen sich dort mittlerweile herumtummeln und diese noch fest davon überzeugt sind wie gut sie wären. Noch vor zwei Jahren hätte sie dieses Gewürm zertreten und das würde sie auch heute tun, wenn man sie nur lassen würde.

[Bild: Rhea_BaSt.png]

Und jetzt? Jetzt muss sie in Tag Team Matches die "Mami" für irgendwelche Rookies spielen. Dabei hat sie selbst noch nicht mal den Höhepunkt ihrer Karriere erreicht. Bayley hat mit ihrer Karriere vielleicht schon abgeschlossen und gibt sich damit zufrieden jetzt nur noch die General Managerin zu spielen. Rhea Ripley hat dies aber gewiss noch nicht getan. Und sie wird sich eine solche Behandlung auch nicht gefallen lassen. Vor zwei Jahren wurde sie in einem Buried Alive Match lebendig begraben. Danach lag sie im Koma. Dann wurde sie mit irgendwelchen Psychopharmaka vollgepumpt, um sie gefügig zu machen. Nichts davon konnte sie unten halten. Auch jetzt wird sie sich nicht aufhalten lassen. Bayley, Evie, Joe Gacy und all die anderen, die glauben ihr sagen zu müssen was das Beste für sie ist, sie alle werden sich noch wundern.

RHEA RIPLEY
» Also, Izzy, bist du bereit für deinen großen Auftritt? «


Aus ihren Gedanken wieder erwacht, richtet Rhea Ripley das Wort an ihre heutige Tag Team Partnerin, Izzy Moreno. Die junge Dame, die einst als Bayleys Superfan in Erscheinung getreten ist, hat sich ihren Traum erfüllt und ist selbst eine Wrestlerin geworden. Jetzt möchte sie in die Fußstapfen ihres großen Idols treten. Izzy hat einen langen Weg vor sich, doch jeder fängt mal klein an. Wenn man bedenkt, dass sie heute gemeinsam mit einem ehemaligen Coast2Coast Women's World Champion in einem Tag Team Match antritt, dann muss man sagen, dass sie es schon weit gebracht hat.

Izzy Moreno
"Und wie!"

Die Antwort kam wie aus der Pistole geschossen. Das ist die gleiche Euphorie mit der Izzy den Vorschlag von Bayley entgegengenommen hat und da erscheint sie auch schon im Bild. Man sieht ihr an, dass sie schon aufgeregt ist. Das hier ist ihre zweite Chance auf der Bühne zu glänzen. Vielleicht ist es aber diesmal leichter mit einer solchen Veteranin mit Rhea Ripley. Wobei der Kontrast der Beiden sehr stark ist jetzt wo sie sich gegenüberstehen. Rhea wie üblich in ihrem dunklen Outfit und Izzy in ihrem knallig grünen Outfit. Auch Izzy scheint dies gerade zu bemerken.

Izzy Moreno
"Naja Outfitmäßig wirken wir nicht unbedingt wie ein Team. Aber das war bei dir und Bayley ja auch nicht anders gewesen."

Man erinnere sich nur an das Tag Team Match zwischen Rhey Ripley und Bayley gegen Kairi und Indi Hartweill. Dort haben die zwei gezeigt, was sie drauf haben.

RHEA RIPLEY
» Die Mode spielt nur eine geringfügige Rolle. Letztendlich musst du nur auf dich selbst schauen. Deinen eigenen Stil und Identität finden. Du musst das tragen, in dem du dich wohlfühlst. Daran wird man dich erkennen. Ansonsten kann es passieren, dass man in dir nur eine Kopie von jemanden sieht, der du eigentlich nicht bist. «


Aktuell dürften in Izzy wohl einige nur einen Bayley-Klon sehen, der die alten Tage, die Anfänge einer Bayley, wieder aufleben lässt. Irgendwann sich Izzy davon trennen müssen, egal ob sie das möchte oder wie sehr es sie auch schmerzen mag. Doch für den Anfang dürfte es wohl genügen.

RHEA RIPLEY
» Und was den Rest betrifft, ein Team macht sich aus dem Zusammenspiel aus. Das beste und identischste Outfit nützt nix, wenn die Harmonie nicht stimmt. Normalerweise verbringen Tag Teams damit Wochen, ja sogar Monate damit, um sich zu entwickeln und miteinander zu harmonieren, die gegenseitigen Stärken und Schwächen kennenzulernen. Und von uns wird es verlangt, dass wir dies in einer Woche schaffen. Das wird nicht einfach. Aber es sind auch keine einfachen Zeiten. Erwarte nicht, dass wir da rausgehen und alles sofort perfekt läuft. Wir sind nicht die Road Warriors, die Dudleys oder die Hardy Boyz. Wir werden einfach da rausgehen und unser bestes geben. Vielleicht wird dann auch Bayley langsam aber sicher wieder erkennen, was sie wirklich an mir hat. «


Izzy nimmt den Rat bezüglich der Präsentation an. Es ist nur sinnvoll was Rhea sagt und im Grunde genommen ist es auch das, was Bayley ihr auch vor ihrem ersten Match gesagt hat. Izzy soll nicht die nächste Bayley werden, sondern die nächste Izzy und das will Izzy werden. Genau wie Bayley scheint Rhea nur das Beste für die Anfängerin zu wollen. Umso besser, mit so jemand in einem Team zu kämpfen.

Izzy Moreno
"Bayley hatte wohl vorgesehen, dass ich aus diesem Matchup mit dir zusammen was lerne, aber ich hatte auf jeden Fall schon einige Tag Matches in den Indys gehabt. Ich bin sicher keine Expertin, aber ich will auf jeden Fall nicht, dass du alles alleine erledigst."

Izzy traut einer Wrestlerin vom Kaliber wie Rhea zu, dass diese alleine mit der Elegance Brand fertig wird, doch genau das will sie eben nicht. Sie will selbst ihren Beitrag dazu leisten. Was Izzy nicht unbemerkt blieb ist die letzte Aussage von Rhea geblieben. Die Spannung zwischen Bayley und Rhea hatte sie schon bei der letzten Begegnung bemerkt.

Izzy Moreno
"Bist du sicher, dass Bayley so wenig von dir hält? Ich verstehe nicht so ganz was zwischen euch vorgefallen ist, aber ich bin mir sicher, dass Bayley dich immer noch sehr schätzt."

Was Bayley wirklich von Rhea hält, das kann die Australierin selbst nicht wirklich einschätzen. Zu intransparent ist sie geworden seit sie General Managerin geworden ist. Sie kann nur Vermutungen anstellen, aber den letzten Treffen nach zu urteilen und wie Bayley sie in letzter Zeit in den Shows eingesetzt hat, lässt sie vermuten, dass sie keine sonderlich hohe Meinung mehr von Rhea hat.

RHEA RIPLEY
» Ich weiß es nicht. Wir sind nicht mehr so eng miteinander wie wir das noch vor einem oder zwei Jahren waren. Ich würde sogar behaupten, dass wir noch nicht einmal mehr Freunde sind. Sie hat sich verändert. Auch ich habe mich verändert. Allerdings habe ich nicht vergessen wofür ich einst gekämpft habe. Du solltest dich auch mit dem Gedanken vertraut machen, dass sie nicht mehr die Frau ist, die du einst vergöttert hast. Sie ist jetzt dein Boss. Sie kann dich fliegen und auch gleichzeitig wieder fallen lassen. «


Izzy soll Bayley also in einem ganz anderen Licht sehen? Bisher schien Bayley ihr genauso zu sein wie sie Izzy sie kannte. Es gab auch keinen Grund wieso sie Bayley anders sehen sollte. Trotz ihres jungen Alters weiß sie, dass jede Geschichte zwei Seiten hat und nun hat sie den Teil von Rhea gehört. Für jetzt hat Izzy aber genug gehört und will sich eher auf das Match konzentrieren.

Izzy Moreno
"Es geht gleich los. Lass uns noch etwas vorbereiten bevor es in den Ring geht."

Und damit hat Izzy dieses Thema auch abgehackt und macht sich auch schon eilig davon. Damit endet dieses Segment auch schon wieder, doch man wird noch sehen, wie die zwei im Ring funktionieren werden.

[Bild: trenner-Kopie.jpg]

Vor ein paar Tagen, während des Fluges nach Europa:

Seit Stunden über den großen Teich. Der Airbus A380 von LAX nach London Heathrow, um dann weiter nach Glasgow zu gelangen. Als Wrestling Superstar hatte man es nicht immer leicht und schon so manches Talent ist letztlich an den Reisestrapazen gescheitert. Die Flüge über den Atlantik waren immer lang, manchmal nervig und dennoch auch eine willkommene Abwechslung einmal gar nichts zu tun. Dies wollte heute aber Seth Rollins so gar nicht gelingen. Die turbulente Japan Tour endete mit einem Feuerwerk zum Special. Becky’s Open Challenge riefen Skye Blue und Dijak auf den Plan, deren destruktives Vorgehen Spuren hinterlassen hatte. Ein riesiger Chokeslam von jenem Hünen gegen Becky war das Bild der Show… leider auch für Seth. Er erstarrte förmlich, konnte nichts mehr ausrichten und sah wie sie reglos auf der Matte lag. Der eigene Schmerz des kassierten Big Boot war nebensächlich und entlud sich letztlich mit mehreren Stuhlschlägen, in denen er all seine Wut hinein packte. Was blieb, waren ein paar geprellte Rippen bei Becky und ein verschwundener Titel. Bei Seth war es ein brutaler Schmerz in der angeschlagenen Schulter und diese bleibenden Bilder vor seinem geistigen Auge. Immer und immer wieder sah er, wie Becky in schwindelerregender Höhe von Dijak gehalten wurde, um dann wie ein lebloses Stück zu Boden geschmettert zu werden.
Zusammen ging es nun nach Europa, Großbritannien, um genau zu sein. Nah, vertraut nah an ihrer Heimat und wo sie sich in ein paar ruhigen Tagen sicherlich besinnen könnte. Doch jetzt… unter diesen Umständen war an Erholung nicht zu denken.

Die ersten vier Stunden in diesem Flieger waren geschafft. Seth hatte immer wieder versucht die Augen zu schließen, nur um kurz darauf erneut aufzuschrecken. Von den Bildern, die er immer wieder sah. Becky saß neben ihm am Fensterplatz, doch zum Glück schlief sie. Seit drei Stunden. Das Schmerzmittel, welches sie vom Arzt bekommen hatten, wirkte Wunder, zumindest bei ihr. Motrin PM 800 mg, soweit hatten sie sich an die Anweisung des Arztes gehalten. Nicht mit Alkohol, nicht wie TicTacs einwerfen und nur diese eine Packung. - Seth hatte für Nachschub gesorgt. Becky sollte es nicht unbedingt wissen, aber sie merkte sicherlich, dass ihre Packung sich nur gemächlich leerte.

Er schaute sie an. Wie sie sich gegen seine unverletzte Schulter lehnte, so friedlich. Die Decke, die er ihr vorhin übergelegt hatte, hob und senkte sich sanft. Es strahlte eine gewisse Geborgenheit aus, die sie lange nicht mehr gemeinsam hatten. Von links nach rechts griff er über, wollte ihr durchs Haar streichen, aber allein diese Bewegung sendet scharfe Blitze in sein Schultergeelnk.

Seth Rollins: "Schlaf, Honey… schlaf einfach. Nimm dir all die Zeit und Ruhe, die du brauchst. Ich geh mit dir überall hin. Durch die Hölle und wieder zurück. Ich folge dir ins Fegefeuer und an die dunkelsten Orte unserer Seelen. Ich habe Angst… Angst vor der Ungewissheit. Aber an deiner Seite ist mir alles egal, solange wir uns haben.

Doch in mir… in mir bricht etwas auf. Ich sehe dich immer wieder auf dieser Matte liegen. Regungslos. Dijaks Hände an deinem Hals. Und ich stehe daneben. Zu langsam. Wieder zu langsam. Dieses Bild frisst mich auf. Es ist nicht nur Wut. Es ist etwas Schlimmeres. Etwas, das sich in mir ausbreitet wie schwarzer Rauch. Es nimmt die Liebe und färbt sie ein. Es nimmt die Erinnerung an unsere guten Tage und überschreibt sie mit Blut.

Du weißt gar nicht… Doch, du weißt es. Du weißt, wie es sich anfühlt, diesen inneren Krieg zu führen. Und das macht dich um ein Vielfaches stärker als mich.
Ich weiß, dass ich mich verliere. Ich spüre es. Jede Tablette, jeder Schluck… es betäubt den Schmerz, aber es nährt das Ding in mir. Und trotzdem… ich kann nicht aufhören. Weil ich dich nicht noch einmal allein lassen werde. Nie wieder.
Wenn ich dabei selbst zerbreche… dann nehme ich sie alle mit.
"

Leise mit einer tiefen Stimme sprach er zu ihr, ohne sie dabei wecken zu wollen. Es waren seine ganz persönlichen Gedanken und zugleich ein tiefer Blick in sein Seelenleben. Einerseits gebrochen, andererseits voller Tatendrang ein wahres Feuer zu entfachen. Seine Augen brannten vor Müdigkeit. Nochmals nahm er die Packung Schmerzmittel auf, las die Zusammensetzung… Hochdosiertes Ibuprofen, 120 mg Diphenhydramin. Nebenwirkungen: Kopfschmerzen, Benommenheit, Müdigkeit. Ein Schmerzmittel, das Kopfschmerzen verursacht? Das war mittlerweile auch egal. Seth drückte zwei weitere Tabletten aus dem Blister heraus, es wäre seine vierte und fünfte für heute. Ein Handzeichen in den Gang folgte und die Stewardesse kam haran.

Stewardesse: "Sir, was darf es sein?"

Seth Rollins: "Einen Whisky, bitte. Doppelt. Egal welchen."

Die freundliche Flugbegleiterin nickte ihm lächelnd zu. Weitere Fragen waren eh irrelevant, ihm war völlig egal welche Art des Alkohols sie ihm bringen würde, es sollte nur stark sein. Dass er für gewöhnlich nicht trank, war kein Geheimnis. Seth warf die Tabletten ein, leerte die kleine Flasche in einem Zug. Der Alkohol brannte sich den Weg hinab. Für einen kurzen Moment wurde die Welt warm. Die Bilder wurden leiser.
Er schaute wieder zu Becky, die friedlich an seiner Seite schlief. Ein letztes, fast zärtliches Flüstern, das im Flugzeuglärm unterging.

Seth Rollins: "Ich werde das Licht für dich zurückholen, Becks. Auch wenn ich dafür die ganze Welt in Brand setzen muss."

Liebevoll ging er sicher, dass sie gut zugedeckt war und richtete die Decke etwas höher aus. Dabei fiel sein Blick an Ihren Hals und die blauen Flecke. Würgemale, die zudem eindeutig Dijak’s Hand nachzeichnen. Seine Miene verfinsterte sich zusehends… Die Umgebungsgeräusche waren schlagartig verschwunden und er hörte nur noch das Rauschen seines eigenen Blutes, während der Puls ihm hoch schnellte. Schützend verdeckte er die Male an ihrem Halse. Seth versuchte sich herunter zu regulieren, aber es brodelte unnachgiebig in ihm. Eine tiefe, immer größer werdende Wut baut sich in ihm auf. Er lehnte den Kopf zurück. Die Augen blieben offen. Der Schlaf kam nicht. Nur die Dunkelheit.

Becky regte sich langsam, als das Flugzeug in eine leichte Turbulenz geriet. Die Decke rutschte ein Stück von ihrer Schulter und sie blinzelte verschlafen gegen das gedämpfte Kabinenlicht. Ihre Hand tastete instinktiv nach Seths Arm, eine alte Gewohnheit, die in den letzten Wochen fast verlernt war. Sie fand ihn, warm und angespannt, und drückte leicht zu, bevor sie die Augen ganz öffnete.

Becky Lynch: "Hey… hast du überhaupt geschlafen?"

Ihre Stimme war rau vom Schlaf und den Schmerzmitteln, aber sanft im Ton. Sie drehte sich ein wenig zu ihm, musterte sein Gesicht im Halbdunkel. Die Schatten unter seinen Augen waren tiefer geworden, die Linien um seinen Mund schärfer. Sie sah die leere Whiskyflasche auf dem Tablett, die leere Blisterpackung daneben und etwas in ihr zog sich zusammen.

Becky Lynch: "Seth… wie viele hast du genommen?"

Er antwortete nicht sofort. Stattdessen legte er seine Hand über ihre, als wollte er sie festhalten, bevor sie wieder weg driftete. Seine Finger waren kalt, trotz der Wärme im Flugzeug. Becky spürte es sofort, die Kälte, die nicht von der Klimaanlage kam. Sie zog die Decke enger um sich, setzte sich etwas aufrechter hin und sah ihn direkt an.

Becky Lynch: "Ich hab geträumt… von dir. Du hast gelacht wie früher. Genau die Zeit, die wir uns wieder zurückholen müssen. Allein der Gedanke daran strahlt etwas wohliges aus. Und dann… dann war da plötzlich nur noch Stille. Und du warst weg."

Sie schluckte. Ihre Stimme wurde leiser, fast flehend.

Becky Lynch: "Versprich mir, dass du nicht verschwindest. Du darfst dich nicht in deinen Gedanken verlieren. Nicht für immer. Ich brauch dich hier. Nicht der Mann, der alles in Brand setzen will… sondern den, der mich gerade noch zugedeckt hat, obwohl er selbst am Zerbrechen ist."

Seths Blick wanderte zu den Würgemalen an ihrem Hals, die er gerade noch mit der Decke verdeckt hatte. Er sagte nichts. Nur ein langsames, schweres Nicken, mehr ein Reflex als eine Antwort. Becky lehnte ihren Kopf wieder an seine Schulter, diesmal fester, als wollte sie ihn mit ihrem Gewicht am Boden halten.

Becky Lynch: "Wir schaffen das. Zusammen. Aber du musst mich lassen, dich zu halten. Bitte."

Sie schloss die Augen wieder, doch diesmal schlief sie nicht sofort ein. Ihre Hand blieb in seiner, fest umklammert. Und Seth starrte weiter in die Dunkelheit vor sich, die Bilder immer noch da, lauter als je zuvor. Aber für einen winzigen Moment, nur einen Atemzug lang, fühlte sich ihre Hand wie ein Anker an. Ein letzter, zerbrechlicher Halt, bevor die Finsternis ihn ganz holte.

[Bild: das.jpg]

MATCH 2
SINGLES MATCH
Izzy Moreno & Rhea Ripley vs. The Elegance Brand

[Bild: izzyrheaelegancebrand.png]
Writer: ???

The Elegance Brand ist bereits im Ring.



Das Licht in der Arena erlischt komplett. Auf dem Titantron flackert ein körniges Video aus dem Jahr 2015 auf. Man sieht ein kleines Mädchen mit einem Bayley-Shirt und einem bunten Stirnband, das am Absperrgitter von NXT steht und weint, als Sasha Banks ihr das Haargummi klaut. Dann ein Schnitt: Das Mädchen strahlt, während sie ihr Idol Bayley umarmt. Die Worte "10 YEARS IN THE MAKING" erscheinen in schlichter, weißer Schrift auf dem schwarzen Bildschirm. Ein sanfter, fast nostalgischer Klavier-Akkord ertönt, der plötzlich in einen treibenden, modernen High-Energy-Pop-Rock-Track übergeht. Der Bass setzt hart ein, während die Lichter in der Arena synchron zum Rhythmus in Lila und Gold aufblitzen. Und dann kommt sie! Izzy Moreno tritt durch den Vorhang.

[Bild: 9b43be87-ee2d-43d7-9d2b-62d0c6b6649f.png]

Sie bleibt auf der Rampe stehen und atmet tief durch, während sie kurz die Augen schließt, als würde sie den Moment aufsaugen, von dem sie acht Jahre lang geträumt hat. Sie trägt ein modernes Gear, das dezent an die Farben ihrer Anfänge erinnert, aber deutlich athletischer und professioneller wirkt. Sie rennt nicht zum Ring. Sie geht mit einer Mischung aus Ehrfurcht und neu gewonnenem Selbstbewusstsein. Als sie an den Fans vorbeiläuft, klatscht sie nicht wahllos ab; sie sucht gezielt den Augenkontakt zu den jüngeren Fans in der ersten Reihe, ein stilles Nicken, wie als wolle sie dem jungen Mädchen zeigen, dass jeder es schaffen kann, eines Tages mal hier in diesem Ring zu stehen!

Matthew Rehwoldt: "And her Opponent... from Orlando, Florida... Weighing in at 114Pounds... She is everybody's favorite BFF... Izzy MOOOREEEEENOOOOOOOO!!!"

Am Ring angekommen springt Izzy auf den Apron und zieht sich mit einem flüssigen Sprung über das oberste Seil. Sie geht in die Mitte des Rings und breitet die Arme aus, während lila Pyrotechnik hinter ihr in die Höhe schießt.

[Bild: Ohne-izzgiff.gif]

Doch die Freude hält nur kurz an. Izzy weiß, dass die Zeit der Autogramme und Umarmungen vorbei ist. Hier geht es heute um absolut alles. Ihr Debütmatch in der größten Fantasy-Wrestling-Company namens Coast 2 Coast Wrestling! Sie zieht ihre Weste aus, wirft sie in die Ecke und beginnt, ihre Handgelenke zu lockern. Ihre Miene wird ernst, fast verbissen. Sie will hier heute Abend beweisen, dass sie nicht hier ist, weil sie ein "Fan" war, sondern weil sie eine Kämpferin ist. Sie geht in die Ringecke und ist fest entschlossen, hier heute alles zu geben, während die Musik verstummt. Die Atmosphäre in der Arena kippt von Euphorie zu knisternder Spannung.



Rhea Ripley's Entrance Theme ertönt und es bricht lauter Jubel in der Halle aus. The Eradicator is here! Die Reaktionen werden nochmal um einiges lauter als die Australierin auf der Stage erscheint. Nach einem kräftigen Tritt auf den Boden gibt es ein Feuerwerk auf der Stage und Rhea macht sich auf in Richtung Ring. Die Australierin sieht am heutigen Abend entschlossen aus. Es ist an der Zeit wieder allen die Brutalität zu zeigen, die sie sich so zu eigen gemacht hat wie keine andere Frau in der Coast2Coast Women's Division.

[Bild: Rhea030.png]

Matthew Rehwoldt: "Making her way to the ring ... from Adelaide, South Australia ... THE ERADICATOR ... RHEEEEAAAA ... RIIIIPLEEEEY!"

Nach der Ankündigung von Matthew Rehwoldt setzt Rhea Ripley ihren Weg zum Ring fort. Wie immer dürfte sie sich einen genauen Plan für ihre heutige Gegnerin zurechtgelegt haben. Am Ring angekommen platziert sich Rhea mit einem Ruck auf dem Apron und posiert dort nochmal mit einem diabolischen Grinsen auf den Lippen für die Fans in der Arena und an den Bildschirmen. Ein Blitzlichtgewitter geht durch die Zuschauerreihen.

[Bild: Rhea031.png]

Dann verschwindet das Grinsen wieder. Die Zeit der Spielchen ist jetzt vorbei und es ernst wird. Durch die Ringseile betritt sie den Ring und entledigt sich ihrer Lederweste. Dann bereitet sich die Australierin auf das kommende Match vor.

Warnung! Spoiler!
Izzy Moreno und Rhea Ripley gewinnen via Pinfall nach dem Riptide (7:53 Min)

Here are your winners by pinfall: IZZY MORENO AND RHEA RIPLEY!

[Bild: 4.jpg]

Die Lichter in der Arena dimmen sich langsam herunter. Ein erwartungsvolles Raunen geht durch die rund 13.000 Zuschauer im OVO Hydro. Noch vor wenigen Sekunden war die Stimmung laut und ausgelassen doch jetzt liegt eine spürbare Spannung in der Luft. Niemand weiß genau was als Nächstes passiert aber jeder fühlt, dass es etwas Besonderes sein wird. Die Kameras fahren langsam durch die Crowd. Fans stehen auf, halten ihre Schilder hoch, einige filmen bereits mit ihren Handys. Ein leises Flackern beginnt über der Bühne. Die riesige LED-Wand am Entrance springt kurz an und wieder aus. Dann diese absolute Stille. Ein einzelner verzerrter Ton durchbricht die Ruhe. Ein Kinderlachen... leise... unheimlich... kaum greifbar.

???
"Hehehe…“


Einige Fans schauen sich irritiert an. Die Kommentatoren verstummen. Plötzlich flackert die Stage erneut auf. Dann erscheint für den Bruchteil einer Sekunde ein bekanntes Bild auf der Leinwand eine stilisierte verdrehte Version eines Gesichts mit diesem unnatürlich breiten Lächeln. Das flackernde Bild auf der Titantron verschwindet so schnell wie es gekommen ist. Stattdessen erscheint plötzlich eine völlig andere Szene. Viele Bunte Farben und eine Kinderhafte Musik im Hintergrund. Ein krasser Bruch zur eben noch bedrückenden Atmosphäre. Die riesige LED-Wand im OVO Hydro zeigt nun einen Raum, der aussieht wie eine verstörende Mischung aus Kinderzimmer und Albtraum. Luftballons in grellen Farben schweben durch das Bild, einige davon sind halb geplatzt. Girlanden hängen schief von der Decke. In der Mitte steht ein kleiner Tisch mit einer viel zu großen Geburtstagstorte. Auf der Torte steht in schiefen roten Buchstaben... "HAPPY BIRTHDAY LILY!" Die Kamera zoomt langsam näher heran. Und dann sitzt sie dort. Die kleine Puppe Lily.... Regungslos... Mit ihrem starren Lächeln doch diesmal ist sie nicht allein. Links neben ihr sitzt Ernie leicht schief, als hätte ihn jemand einfach hingeworfen. Rechts daneben Bert, dessen Kopf unnatürlich nach vorne geneigt ist. Weitere Figuren sind im Raum verteilt manche halb im Schatten und manche direkt im grellen Licht. Die Crowd reagiert verwirrt. Einige lachen nervös und andere buhen. Die Kommentatoren wirken sprachlos. Ein leises Kichern ertönt wieder.

Lily
"Hehehe... alle... sind... da...“


Die Kamera bewegt sich langsam um den Tisch herum. Jede der Figuren scheint leicht anders zu sitzen als noch am Anfang. Fast so als hätten sie sich bewegt. Dann bleibt die Kamera wieder auf Lily stehen und plötzlich zuckt ihr Kopf minimal zur Seite. Ein kaum wahrnehmbarer Ruck. Das leise Zucken von Lilys Kopf scheint für einen Moment alles einzufrieren. Die Kamera bleibt dicht auf ihr Gesicht gerichtet. Dieses aufgenähte Lächeln... diese starren Augen und doch wirkt es plötzlich so, als würde etwas dahinter leben. Dann ganz langsam fährt die Kamera ein Stück nach hinten und erst jetzt wird klar... Lily sitzt nicht allein am Tisch. Im Hintergrund halb im Schatten auf einem kleinen viel zu niedrigen Kinderstuhl sitzt Alexa Bliss. Der Kopf leicht gesenkt, die Haare fallen ihr ins Gesicht. Ihre Hände liegen ruhig im Schoß, als wäre sie einfach nur ein weiteres Spielzeug in diesem Raum. Das flackernde Licht lässt ihr Gesicht immer wieder kurz aufblitzen leer emotionslos beinahe wie eine Puppe selbst. Die Crowd im OVO Hydro wird merklich unruhiger. Einige erkennen sie jetzt ein Raunen geht durch die Arena. Die Kamera zoomt leicht auf Alexa ganz langsam ihren Kopf. Ihre Augen treffen die Linse und für einen kurzen Moment huscht ein kaum erkennbares Lächeln über ihre Lippen. Doch bevor sie irgendetwas sagen kann verzerrt sich das Bild und geht zurück zu Lily.

Lily
"Hehehe... unser Ehrengast...“


Die Kamera schwenkt auf den freien Stuhl am Tisch. Ein Teller... Besteck... Ein kleines schief geschriebenes Namensschild steht davor... MOX! Die Musik wird langsamer und verzerrter sowie unangenehmer.

Lily
"Er sollte hier sein!"


Die Kamera bleibt auf dem leeren Platz. Ein paar Sekunden passiert nichts. Dann beginnt der Stuhl sich ganz leicht zu bewegen. Ein leises Kratzen über den Boden. Die Crowd reagiert hörbar... Doch plötzlich friert alles ein. Die Musik bricht ab und es herrscht wieder absolute Stille. Dann ein tiefes dumpfes Geräusch als würde irgendwo eine schwere Tür zuschlagen. Und auf der Titantron erscheint für einen kurzen Moment ein anderes Bild... Ein dunkler Korridor... Flackerndes Licht und eine Gestalt, die sich bewegt.

Dann wieder zurück zur Geburtstagstisch. Lily sitzt wieder still doch jetzt ist ihr Kopf leicht nach unten geneigt.

Lily
"Er... hat... es... nicht... geschafft...“


Ein leises Kichern jedoch langsam und unnatürlich.

???
"Hehehe…“


Die Kamera fährt wieder nach hinten und zeigt nun den ganzen Raum. Alle Figuren sitzen still... Ernie... Bert... und die anderen. Aber auch nicht zu vergessen Alexa Bliss. Doch jetzt steht sie ganz langsam auf. Sie ist einfach aufgestanden die Kamera fokussiert sie. Bliss tritt einen Schritt nach vorne. Dann noch einen bis sie direkt hinter Lily steht. Ihre Hand legt sich langsam auf den Kopf der Puppe. Ein sanfter fast liebevoller Druck. Dann hebt sie den Blick zur Kamera und fängt an zu flüstern...

Alexa Bliss
"Manche Gäste... müssen erst gefunden werden!"


Die Lichter im Raum beginnen wild an zu flackern. Die Ballons platzen nacheinander mit lauten Knallen. PENG... PENG... PENG!

Die Kamera beginnt zu zittern. Das Bild verzerrt sich immer stärker und dann zurück in die Arena im OVO Hydro. Die 13.000 Fans reagieren lautstark gemischt aus Faszination, Verwirrung und purer Gänsehaut. Jedoch eines ist klar der "Ehrengast" Jon Moxley war nicht da... Aber für ihn hat das Spiel gerade erst begonnen oder steckt etwas anderes dahinter?

[Bild: 151.jpg]

Das Special ist vorbei und c2c geht auf große Europatour. Im Tokyo Dome gab es letzte Woche durchaus ein Special, welches komplett überzeugen konnte. Matches, die in Erinnerungen bleiben werden, Freud und Leid war eng beieinander gewesen. Es wurden Titel verteidigt, es gibt einen neuen EastCoast Champion und persönliche Differenzen wurden beendet oder gar gestartet. Tiffany konnte ihren Titel nicht nur gegen Isla Dawn verteidigen, sondern konterte auch den Cash In von Liv Morgan. Dijak und Skye Blue haben weiter für Chaos gesorgt und Kenny Omega hatte es geschafft, seinen World Title gegen Joe Gacy zu verteidigen.

Und dann war da unter anderem natürlich noch das Last Man Standing Match zwischen Jon Moxley und Roman Reigns, die sich immerhin auch schon seit etlichen Wochen an die Gurgel gingen. Am Ende war es tatsächlich Jon, der Roman in diesem Krieg besiegen konnte. Der Tribal Chief wurde besiegt und es kam durchaus überraschend, immerhin war Reigns ein dominanter Champion gewesen. Doch nun war es Jon der sich neuer EastCoast Champion nennen durfte.

Und da Kenny verteidigt hatte und Jon nun neuer Champion war, da musste man sich doch kurz an deren Unterhaltung beim Special erinnern, wo Jon es war, der in diesem Fall vorgeschlagen hatte, das man diese Konstellation in Glasgow feiern sollte. Die Frage war, ob man hier auch Wort halten würde? Diese Frage wurde dann beantwortet, indem das Bild nun langsam eine Außenfassade einer Bar zeigt. Der Text, der drübergelegt wurde, verrät uns auch, wo wir sind.

Thursday, March 26th, 19:00 pm
The Piper Bar, Glasgow


[Bild: OIP.UcszN80DbtfpmeiJJ2CAhgHaFj?rs=1&pid=...n&o=7&rm=3]

Auf den Straßen vor der Bar ist einiges los, diese Bar schien sehr beliebt zu sein. Und in all dem Trubel fährt die Kamera langsam auf eine bestimmte Person, die an der Wand lehnte und auf sein Smartphone schaut. Unter Jubel der schottischen Fans sehen wir den neuen EastCoast Champion Jon Moxley, natürlich ohne Titel, denn der liegt ins einem Hotel. Er tippt ein wenig auf dem Display herum, checkt Twitter und Co. und freut sich über die Glückwünsche, die er bekam. Dann hob er seinen Kopf und fing an zu grinsen. Sekunden später stößt er sich von der Wand ab.

Jon Moxley
"Na endlich, man könnte meinen, das du Probleme mit der Wegbeschreibung hattest."

Natürlich meint er damit sein Date, den Cleaner Kenny Omega! Wie auch Jon ist dieser ohne Belt angereist und trägt ein schwarzes Hemd, blaue Jeans und eine schwarze Jacke. Schmunzelnd hebt er nur die Arme in die Höhe, als würde er sich entschuldigen wollen...zumindest so halb. Kurz bremst er ab, da ein eng umschlungenes Pärchen sich zwischen beiden durchdrängt, um direkt zum Eingang kommen zu können. Omega nimmt es gelassen und macht dann den letzten Schritt, um beim neuen Eastcoast Champion sein zu können.

Kenny Omega: Aaaach, ich hatte da so einen sehr nennten Taxifahrer, das wollte mir unbedingt noch die Geschichte von der Geburt seines Enkels erzählen. Vielleicht war es auch seine Vasektomie! Schwer zu sagen, dieser schottische Akzent ist echt hart. Aber er war sehr nett, der gute Gary! Oder Olli...oder Pete...keine Ahnung...

Ja, wenn Schotten richtig loslegen, kann er schwer für Außenstehende sein, ihnen zu folgen. Aber es sind sehr herzliche Menschen, was der Master of the Dark Hadou durchaus zu schätzen weiß. Wie dem auch sei...jetzt ist er ja da und sie können endlich einen trinken gehen.

Kenny Omega: Schönen Pub hast du ausgesucht! Na dann wollen wir mal auf unsere Erfolge anstoßen, nicht wahr? Nach Ihnen, Mister Eastcoast Champion!

Mit großen Handbewegungen verbeugt sich der Canadian X vor Jon und deutet auf den Eingang. Man hört heraus, dass er den Begriff "Eastcoast Champion" extra betont. Schon beim Special hatte es der Cleaner angedeutet, dass er sich darüber freuen würde, seine "Easty" wieder in besseren Händen zu wissen. Mit dem Lunatic ist er da durchaus zufrieden.

Jon Moxley
"Ja, die Schotten können einem echt einen Roman ans Ohr labern aber ich finde, das macht diese Leute so sympathisch. Ich habe Glück, das mein Hotel nur paar Blocks entfernt ist. Daher hatte ich das Problem nicht aber du scheinst ja noch mit einem blauem Auge davongekommen zu sein."

Kurz blickte sich Jon um und geht auf Kenny zu. Ja, es ist einiges los auf den Straßen von Glasgow. Noch immer konnte Jon den Sieg nicht wirklich glauben, immerhin standen die Odds gegen den Lunatic. Und nun war Jon mit nach Glasgow geflogen, nur um sein Wort zu halten. Hätte Kenny sein Match verloren, wäre er jetzt wohl nicht hier gewesen.

Jon Moxley
"Das Pub wurde mir vom Hotelstaff empfohlen. Ich fragte nur, wo man des besten Whiskey trinken könnte und man einen großen Sieg feiern könnte. Da haben Sie mir dieses hier genannt. Also wenn es nicht schmeckt, dann beschwere dich beim Hotel nicht bei mir."

Jon verbeugt sich dann auch spielerisch, nachdem Kenny dem Lunatic den Vorrang geben wollte. Und das tat Jon dann auch und als man den Pub betrat musste Jon lächeln. Genauso mochte er es: Voll, laut und dieser Geruch nach Alkohol. Aber es war verdammt schwer einen freien Platz zu finden, als Ihm dann eine Eckbank in die Augen fiel. Während man sich in diese Richtung bewegte, machte Jon direkt am Tresen die erste Bestellung klar. Schnell fanden die erste zwei Gläser ihre neuen Besitzer und man nahm dann Platz. Jon schob Kenny das Glas hin.

Jon Moxley
"Also, Kenny Boy. Dein Match gegen Gacy war ja mal eine schöne Schlacht gewesen. Fast so gut wie meine gegen Roman. Ich frage mich, wie der sich jetzt fühlen mag haha."

Kenny nimmt sein Glas entgegen und betrachtet gespannt die golden-braune Flüssigkeit. Man kann ihn wirklich nicht als Whiskey Experten bezeichnen. Hin und wieder gönnt er sich einen. Obwohl es nochmal etwas ganz anderes und etwas sehr besonderes ist, wenn man einen in Schottland genießen kann und darf. Omega schnuppert einmal daran...hat einen leichten Vanille Touch.

Kenny Omega: Dann mal auf uns zwei Hübsche, hm?

Einmal angestoßen und der erste Schluck wird hinter die Binde gekippt. Gutes Zeug, wenn auch stark! Der Cleaner unterdrückt einen Hustenreflex, nimmt diese "Herausforderung" an und zeigt sich zufrieden. Das Glas wird auf den rustikalen Holztisch vor ihnen abgestellt. Der Cleaner gibt sich einen Moment und betrachtet den gefüllten Raum. Ja, schöne Atmosphäre, hier fühlt man sich wohl. Hier kann man wirklich seinen Sieg feiern...und den des geschätzten Kollegen und neuen Eastcoast Champions Jon Moxley.

Kenny Omega: Ja, wir haben uns doch wacker geschlagen. Gacy kann jetzt gerne anderen Leuten vorsabbeln, wie rechtschaffend er doch ist oder wie sehr er seinen Schism Baum liebt. Soll mich nicht mehr jucken! Und Roman? Nun, der wird seine Wunden lecken und wahrscheinlich darüber nachdenken, was da schief gelaufen ist. Tja, er hat dich eben unterschätzt und geglaubt, du wärst leichtes Spiel. Tja, so läuft das eben, wenn man der Knutschkugel Heyman das Denken überlässt.

Grinsend zuckt der World Champ mit den Schultern. Auch wenn ihn der ganze Krieg zwischen Roman Reigns und Jon Moxley nicht direkt betroffen hat - außer den Sorgen um seine "Easty" - so kann er sich etwas Schadenfreude nicht verkneifen.

Während Kenny sichtbar kein typischer Whiskeytrinker war, kippt Jon das Glas ohne mit der Wimper zu zucken herunter. Dabei kann man Ihm aber durchaus ansehen, das er dieses alkoholische Getränk durchaus genießt. Sofort hebt er die Hand in Richtung Bar um dem Barkeeper zu signalisieren, das dieser noch einmal zwei Gläser fertig machen solle, ehe Jon sich dann wieder Kenny zuwendet.

Jon Moxley
"Da hast du wohl Recht. Aber ich fand vor allem Pauls Gesichtsausdruck sehr amüsant, als ich einfach die Krücken beiseite gelegt hatte. Ich muss zugeben, das die die Krücken eigentlich schon drei tage nachdem man mich über den Haufen gefahren hatte, nicht mehr gebraucht hätte. Aber hey, Roman hat es geschluckt und das ist das wichtigste. Das Match selber hat meinen Körper natürlich schön zugesetzt...aber nächste Woche in Cardiff bin ich wieder am Start."

Jon hatte seine Rolle als Verletzter sehr gut gespielt. Sein Ziel war es, das Roman Mox dadurch als leichtes Opfer sehen würde und dieser Plan ging auf. Bereute es Mox, die Leute an der Nase herumgeführt zu haben? Ja, ein wenig. Aber wenn man sieht, zu was es gereicht hatte, konnte man darüber hinwegsehen. Minuten später stehen dann auch schon die nächsten zwei Gläser auf dem Tisch.

Jon Moxley
"Ich werde nicht nur in Cardiff wieder dabei sein, nein, ich werde mit dem Titel etwas machen, worauf du bestimmt sehr stolz sein wirst. Ich habe mir etwas überlegt...und ich möchte die Meinung von einem ehemaligen EastCoast Champion hören. Mein Plan sieht vor, das gute Stück Gold jede Woche in einer Open Challenge zu verteidigen."

Kenny hatte das Eastcoast Match zwischen Jon und Roman nachgeholt, da er direkt nach dem Purge Match noch am Arsch war. Als er sah, wie Mox die Krücken zur Seite warf, dachte sich der Cleaner schon, wie gut der Lunatic alle getäuscht hatte. Inklusive Omega selbst, mit dem sich Mox ja vor dem Match unterhalten hatte. Böse ist der Kanadier deswegen nicht. Im Gegenteil, er schenkt dem EC Champ ein anerkennendes Lächeln. Der Plan ist aufgegangen, der OTC gestürzt...was will man mehr?

Kenny Omega: Gut gemacht, mein lieber Moxberg. Soll noch einer sagen, dass Heyman so ein tolles Mastermind wäre. Aber...um mal auf deine Idee zurückzukommen...gefällt mir! Das bringt dem Eastcoast Title ordentlich Prestige. Darauf bin ich stolz...ja! Mach' das und du wirst als Champion in den Geschichtsbüchern verewigt sein!

Dafür müsste Moxley den Titel auch dementsprechend oft verteidigen. Kenny glaubt aber daran, dass jemand, der so verrückt ist auf diese Idee zu kommen, auch verrückt genug ist, um das zu packen. Generell findet der Cleaner das auf jeden Fall gut, damit "Easty" endlich wieder mehr in den Fokus gerückt wird. Schnell wird das erste Glas geleert, damit Omega mit dem zweiten wieder anstoßen kann.

Jon Moxley
"Tja, auch ich habe manchmal ein Ass im Ärmel, auch wenn ich nicht danach ausschaue."

Lachte Mox einmal kurz auf und stößt erneut mit Kenny an. Wieder einmal genießt der Lunatic das Glas Whiskey und lässt das Getränk seinen Rachen herunterlaufen. Scotish Whiskey hatte immer etwas besonderes. Man schmeckte einfach Schottland dabei. Auch wenn er Irish Whiskey ein wenig besser fand, war es dennoch verdammt gut. Mox fand es dann auch sehr gut, das Kenny seine Idee der Open unterstützte. Natürlich war es mit einem Risiko verbunden, denn du weißt nicht, wer diese Herausforderung annehmen würde, wenn überhaupt.

Jon Moxley
"Ich werde zumindest versuchen, so lange wie möglich das Gold zu halten. Mal schauen wer irre genug ist, es mit demjenigen aufzunehmen, der es geschafft hat, den Tribal Chief zu stürzen haha."

Ein lautes Lachen kommt von Mox und erneut ordert er eine weitere Runde. Immerhin geht es auf Jon was die Rechnung angeht und daher durfte Kenny auch so oft nachtanken, wie er wollte, zumindest so wie er es auch aushalten konnte. Aber so als kleine Feier reichte dieser Pub definitiv aus.
Vermutlich wird Moxley länger durchhalten als Kenny. Aber für den Moment haben beide Männer eine gute Zeit und ihren Spaß. Auch wenn der Cleaner schon merkt, wie er harte Alkohol ihm so langsam in den Kopf steigt. Egal, noch kann er es genießen.

Kenny Omega: Nun, irre Leute gibt es genug in unserem Geschäft. Musst nur der Irrste aller Irren sein. Bin gespannt, wie es laufen wird und was du daraus machst. Toi toi...Daumen sind gedrückt, wie auch alles andere, was man so drücken kann. Auf den neuen Eastcoast Champion...Mister Jon Moxley!

Die Gläser hoch, ein drittes Mal. Der Lunatic nimmt die wohl gemeinten Worte gerne auf. Langsam zieht sich die Kamera zurück, bis die Männer hinter dem Getümmel verschwinden und einfach unter sich sein dürfen. Fade off.

[Bild: 8484.jpg]

Die Kameras sind im Parking Lot unterwegs. Dort kommt gerade ein heller Bentley Continental angefahren und bleibt direkt vor den Kameras stehen. Offenbar hat hier jemand eine Menge Geld, um sich dieses britische Luxus-Coupé leisten zu können. Der Motor wird abgeschaltet und die Fahrer, sowie die Beifahrertür, öffnen sich. Zwei Personen steigen aus dem Wagen, Kris Statlander und Samantha Smart. Es gibt laute, gemischte Reaktionen in der Arena. Die World Domination Initiative ist also immer noch präsent. Wir werden sehen, was die beiden als nächstes planen. Liegt ihr Fokus immer noch auf Rhea Ripley? Oder werden sich die beiden ein neues Ziel suchen?

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Dann machen sich die beiden auch schon auf ihren Weg. Samantha Smart trägt wie immer einen weißen, eleganten Damenanzug, während Kris Statlander sich in dunklen Jeans, einem engen schwarzen Top und einer dunklen Lederjacke zeigt. Die Regie bleibt bei den beiden und folgt ihnen bis in den Backstagebereich. Unterwegs wenden sich die beiden, vor allem auch Kris Statlander, über die Kamera ans Publikum. Gerade von Statlander ist dies eine neue Seite, da sie - seit sie Samantha Smart an ihrer Seite hat - doch eher auch dieser das Reden überlassen hat.

KRIS STATLANDER
» Habt ihr da draußen die Hoffnung etwa schon aufgegeben? Oder habt ihr euch vielleicht sogar schon darüber gefreut, dass die World Domination Initiative gestorben ist? Überraschung, ihr Bitches, wir sind nicht tot! Wir sind immer noch hier und bereit zuzuschlagen. Und damit meine ich nicht eure Mami. Ich habe Ripley schon geschlagen und damit bewiesen aus welchem Holz ich geschnitzt bin. Aber da draußen sind noch eine ganze Menge anderer Leute, denen es nach einer Abreibung verlangt. Und ich werde mir jede vorknöpfen. Eine nach der anderen. «


SAMANTHA SMART
» Die WDI wird niemals sterben. Wir haben ein klares Ziel und dieses Ziel werden wir erreichen. «


Langsam gehen die beiden weiter als Samantha Smart plötzlich Kris Statlander anweist stehen zu bleiben. Jemand kommt auf die beiden zu und bleibt direkt vor ihnen stehen. Ein leichtes Raunen geht durch die Reihen. Es ist Thekla. Aber was hat die Österreicherin mit der World Domination Initiative zu schaffen?
Hat sie überhaupt etwas mit diesen zu schaffen? Die Blonde wirkt nicht so, als wäre dieses Aufeinandertreffen geplant. In einer Hand hält Thekla einen geöffneten Energy Drink. Die andere schiebt sie die Sonnenbrille etwas nach unten, so dass sie Kris und Samantha direkt ansehen kann. Schmunzelnd mustert die Toxic Spier die Beiden.

THEKLA: Big Daddy Statlander und Miss Smart...wow, was für eine Erscheinung! Hübsch seht ihr aus...trotzdem steht ihr gerade im Weg. Ich muss da vorbei!

Thekla deutet an ihnen vorbei, in die Richtung, in die sie wohl weitergehen möchte. Äußerlich gibt sich die Österreicherin unbeeindruckt und gibt Kris sogar einen kleinen Spitznamen. Für eine Auseinandersetzung gibt es hier wohl, noch, keinen Grund. Aber dennoch sieht die Blonde die WDI direkt an und schiebt eine Bewegung mit ihrem Kopf hinterher, die wohl so viel wie "Jetzt macht mal Platz" aussagen soll.

KRIS STATLANDER
» Dann geh doch vorbei! Der Gang ist breit genug. Oder brauchst du vielleicht Hilfe dabei? «


Kris Statlander setzt schon einen Fuß nach vorne, doch schnell Samantha Smart ihre Hand vor die New Yorkerin, die die Österreicherin hier deutlich um eine Kopfgröße überragt. Die Denkerin und Architektin der World Domination Initiative will die Sache hier nicht eskalieren lassen.

SAMANTHA SMART
» Alles gut, Kris! Wir sind doch nicht hier um sinnlos einen Streit anzufangen. Warte mal! Du bist doch diese Thekla, richtig? Ich habe einige deiner früheren Matches in Japan und natürlich auch dein Debüt hier gesehen. Wirklich beeindruckend! Du hast Talent. Ich erkenne das sofort, wenn ich es sehe. Kämpferinnen, die sich so im Ring bewegen können wie du, die gibt es nur selten. Ich bin mir sicher, dass man von dir noch einiges erwarten kann. Ich habe gehofft, dass wir uns eines Tages mal über den Weg laufen. «


Kaum hat Statlander ihre Aussage gekontert, grinst Thekla grimmig und stellt sich auf eine körperliche Auseinandersetzung ein. Obwohl Kris größer ist, zeigt sich die Blonde nicht ängstlich. Das Eingreifen von Samatha ist dagegen überraschend. Interessiert zucken die Augenbrauen nach oben, als Smart sogar lobende Worte für die Österreicherin findet.

THEKLA: Hahaha...hat also seinen Grund, warum du "Smart" heißt, hm? Wenigstens eine Person in dieser Promotion, die Ahnung hat. Gut, reden wir darüber wie toll ich bin...gefällt mir! Von mir wird man definitiv noch so einiges erwarten können...vor allem wenn Mama Bayley mir weiterhin Fallobst zum Fraß vorwirft. Aber auch so warte ich nicht, drängle mich immer vor und nehme mir das, was ich will und was mir zusteht. So wie ihr Beide nehme ich an? Gutes Duo, euch kann man immer zuschauen!

Selbstbewusst ist die Europäerin ja. Sie weiß, was sie möchte. Damit hat sie etwas mit der WDI gemeinsam. Statlander wird kurz angegrinst, aber zunächst nicht weiter beachtet. Samatha Smart hat das Ego der Toxic Spider gestreichelt und "verdient" daher die Aufmerksamkeit dieser. Dennoch hat Thekla so ein Gefühl, dass es nicht rein darum geht, sich gegenseitig Honig um den Mund zu schmieren.

THEKLA: Du hast also gehofft, dass wir uns mal über den Weg laufen? Dann herzlichen Glückwunsch...jetzt ist es soweit!

Samantha Smart muss zugeben, dass Thekla durchaus ein sehr selbstbewusstes Auftreten hat. Sowas imponiert der IQ-Superior. Außerdem hat sie Ehrgeiz. Etwas, was in der World Domination Initiative gern gesehen ist.

SAMANTHA SMART
» Weißt du, Thekla, du legst Eigenschaften an den Tag, die wir in der World Domination Initiative sehr schätzen. Du hast selbst schon gemerkt, dass Bayley - so viel Erfahrung sie in diesem Business auch haben mag - gar kein Feingefühl für Talent hat. Sie glaubt nur Leuten eine Chance geben zu müssen, die die Fans sehen wollen. Doch wir wissen am besten, dass die Fans gar nicht wissen, was sie wirklich wollen. Wer heute ein Star ist, kann morgen schon der Buhmann sein. Ansehen ist vergänglich, aber Talent bleibt ewig. Die World Domination Initiative soll die besten Wrestler und Wrestlerinnen unter einem Banner vereinigen. Sie soll eine neue Ära in diesem Business einleiten. Und du gehörst zu den Auserwählten, die sich einen Platz in diesem Stable verdient haben. «


Das hat Samantha Smart also vor. Sie unterbreitet Thekla ein Angebot sich der World Domination Initiative anzuschließen. Egal, was man von ihr halten mag, sie hat durchaus ein Auge für Talent. Und egal wie man zu Thekla steht, man kann dieser auch das Talent nicht absprechen. Sie gehört durchaus zu den Damen, die eine erfolgreiche Zukunft in diesem Business haben.
Während Thekla einen großen Schluck aus der Dose nimmt, runzelt sie ihre Stirn. Irgendwie war das bei dem Intro doch klar, dass Samantha Smart ihr einen Platz in der WDI anbieten möchte. Und sollte das der Blonden nicht noch mehr schmeicheln? Dass man sie so gut findet und sie daher unter die eigenen Fittiche nehmen will? Langsam setzt die Toxic Spider das Getränk wieder ab und sieht zwischen Samantha und Statlander hin und her. Diese zwei Frauen als Verbündete zu haben wäre eigentlich nicht verkehrt! Man kann nie wissen, wann man dementsprechend Hilfe braucht...auch wenn Thekla prinzipiell der Ansicht ist, dass sie ihre Probleme alleine stemmen kann.

THEKLA: Oh, bei den Fans stimme ich zu! Die schauen nur darauf, wer am süßesten lächelt oder sich am meisten bei ihnen anbiedert. Bah...hasse ich! Aber die dummen Leute da draußen werden schon sehen, warum etwas mehr toxic in ihrem Leben nur gut sein kann. Hahah! Und dein Angebot? Nun...klingt schon verlockend mit Big Daddy Statlander ein paar Bitches zu verkloppen und paar Idols zu killen. Ich habe halt nur gemerkt, dass ich alleine bisher am stärksten war. Bisher waren Stables eher ein Klotz am Bein für mich. Obwohl natürlich nie eine Samantha Smart dabei war.

Heißt also...? Thekla wirkt zwar nicht sofort überzeugt, aber man sieht ihr an, dass sie das Angebot auf sich wirken lässt. Smart wirkt so auf sie, als könnte sie alles mögliche für die Österreicherin organisieren. Sollte sie darauf etwa verzichten?

SAMANTHA SMART
» Das wird hier nicht der Fall sein. Hier gibt es keinen Klotz am Bein. Jedes Mitglied bekommt die gleichen Chancen, die gleichen Gelegenheiten und die gleiche Aufmerksamkeit. Niemand wird eingeschränkt. Alle können und müssen ihr volles Potenzial ausschöpfen. Du kannst es dir in Ruhe überlegen. Wir erwarten heute noch keine Zusage. Bedenke jedoch, dass sich diese Gelegenheit vielleicht nur ein Mal bietet. «


Mit einem Lächeln auf den Lippen, aber dennoch bestimmend, macht Samantha Smart Thekla klar, dass dies womöglich ihre erste und letzte Gelegenheit sein kann, um ein Teil der World Domination Initiative zu werden. Eine Allianz hätte mit ziemlicher Sicherheit Vorteile für beide Seiten. Die Weitsicht und Intelligenz einer Samantha Smart, die Kraft und Ausdauer einer Kris Statlander und die Technik und Agilität einer Thekla. Damit hätte die World Domination Initiative ein starkes Grundgerüst erreicht.

KRIS STATLANDER
» Auch wenn du bisher alleine deinen Weg gegangen bist, bedenke, dass irgendwann einmal der Tag kommen könnte, an dem es sich lohnt starke Verbündete in der Ecke zu haben. Es ist keine Schande, wenn man Teil von etwas Größerem wird. nWo, DX, Four Horsemen, Bullet Club Diese Stables haben Geschichte geschrieben. Und das wird auch die WDI eines Tages tun. «


Auch Kris Statlander rührt noch einmal die Werbetrommel. Auch wenn ein Beitritt Theklas bedeuten würde, dass sie nochmal Konkurrenz in den eigenen Reihen bekommt. Doch wie wir wissen, Konkurrenz belebt das Geschäft. So darf auch sie sich nicht auf die faule Haut setzen, sondern muss immer weiter an sich arbeiten.

SAMANTHA SMART
» Also dann, Thekla! Du wirst bei Gelegenheit ganz sicher nochmal von uns hören. Wir sehen uns! «


Mit diesen abschließenden Worten setzen Samantha Smart und Kris Statlander ihren Weg fort und verschwinden aus dem Bild. Die Kameras bleiben währenddessen noch ein wenig bei der Toxic Spider und schalten dann wieder in die Arena.

Pat McAfee: "Die World Domination Initiative lässt sich auch mal wieder blicken. Und Samantha Smart und Kris Statlander baggern gleich mal die Toxic Spider, Thekla, an. Das wäre durchaus eine sehr starke Kombination, wenn sie sich den beiden anschließt."
Cathy Kelley: "Durchaus! Aber warten wir mal ab. Bloß weil die drei auf einer Wellenlänge sind, heißt das noch lange nicht, dass sie auch perfekt zueinander passen. Sollte es aber wirklich zu dem Bündnis kommen, dann muss sich das Roster in Acht nehmen."
Wade Barrett: "Egal wie man zu Samantha Smart stehen mag, aber sie hat durchaus das Auge für Talent. Man mag auch bisher noch nicht viel von der World Domination Initiative gesehen haben, aber ich glaube, das ist Taktik. Sie schlagen dann zu, wenn man es wohl am wenigsten erwartet."

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Warum hatte es nicht geklappt? Liv verstand es ganz und gar nicht. War es vielleicht zu früh gewesen? Zu durchschaubar? Oder hatte sie Tiffany Stratton einfach nur unterschätzt? Vermutlich war es ein Stück von allem, warum es letztlich nicht für den Title gereicht hat. Stratton wusste, dass die Möglichkeit groß war, dass Morgan ihre Chance nutzen wollte. Ein verschenkter Vorteil. Und darüber ärgert sich die Blondine zurecht.

Liv Morgan:
Wir hätten warten sollen! Weiter spielen, so wie ich es vorhatte. Das ist deine Schuld!

Wir sehen die Jersey Rose, wie sie im Locker auf und ab geht. Sie ist allein. Etwas aufgebracht. Und scheint mit sich selbst zu kämpfen. Eher gesagt mit Kali. Denn diese hatte Liv ermutigt, den Koffer zu setzen.

Liv Morgan:
Wie konnte das passieren? Wieso hat diese arrogante Zicke noch den Women's Title und nicht wir? Ich habe dir vertraut.

Die Wut strömt förmlich durch ihren Körper. Und Liv weiß nicht, wo sie diese entladen kann. Gefährlich. Denn Kali ist genau jene, die diese Wut ausnutzen könnte.
Die Blondine ballt ihre Fäuste und streckt die Arme nach unten durch.

Kali:
Das ist doch kein Drama! Dein Fehler war, mir nicht ganz zu vertrauen! Lass’ mich frei und ich mache uns zur World Championesse.

Wieso sollte Liv diesen Worten vertrauen? Sicherlich nicht. Deshalb schüttelt sie abermals mit dem Kopf. Warum sollte sie noch? Am liebsten würde sie es rückgängig machen und als Liv antreten. Kontrolliert. Mutig. Bedacht. Aber dies war ja nicht möglich. Und während sie hin und her läuft, öffnet sich die Türe zum Locker.

Was Liv bisher nicht wusste war, das sie ihre Tür nicht ganz zugemacht hatte und theoretisch hätte nun Jeder ihren kleinen Streit mit Kali mitverfolgen können. Zum Glück war es aber nur eine Person, zu der die Blondine eine sehr gute und sogar tiefere Bindung hatte. Die Kamera fing nämlich ganz nebenbei ein, das man durch den Türschlitz sehen konnte, wie Drew vor der Tür stand. Nachdem dieser die Fans vorhin zur Show begrüßt hatte und dann sogar Kenny um den World Title herausgefordert hatte, war seine nächste Mission natürlich, Liv nach ihrem erfolglosen Cash In aufzusuchen. Fallon war anderweitig eingespannt, aber vielleicht war es dieses Mal sogar besser, wenn Drew alleine Liv aufmuntern würde.

An ihrem Locker angekommen konnte er dann auch den Streit mitverfolgen. Er wirkte schon recht komisch zu sehen und zu hören das man sich eigentlich mit sich selber streitet, aber Drew wusste, das Kali Liv in ihrem Kopf befand, denn es war immerhin Kali gewesen, die schließlich den Cash In nicht nutzen konnte. Sie legte mehr Wert darauf, Tiffany außerhalb des Rings weiter zu attackieren, als den Count des Refs zu unterbrechen. Das markante daran war, das Liv sich hier nur einmal auf Kali verlassen wollte und genau das ging nach hinten los. Drew wusste, je länger sich Liv mit Kali befassen würde, würde es wieder ausartet, weshalb er sich dazu entschied, an die Tür zu klopfen und diese langsam aufzuschieben.

Drew McIntyre
„Hey, darf ich stören?“

Mit Bedacht trat der Schotte nicht direkt ein. So versuchte er Livs Aufmerksamkeit auf sich zu ziehen um so Kali ein wenig in den Hintergrund zu schieben. Liv wusste natürlich nicht, das Drew notgedrungen mitgehört hatte, das sie sich mit Kali streiten würde. Drew mustert Liv genau, es gab keine Anzeichen das Kali Morgan übernommen hatte, denn ihre Haare waren nicht rot gefärbt. Mittlerweile das wohl sicherste Zeichen, zu wissen, ob Kali die Oberhand besitzt.
Als es an der Türe klopfte, unterschrak Liv. Mit Besuch hatte sie nicht gerechnet. Und um ehrlich zu sein, passte es ihr in diesem Moment gar nicht. Dieser Fauxpas machte sie wütend. Wut, die sie kontrollieren muss. Am Ende hatte sie damit aber auch einen guten Grund, um Kali mit Vorwürfen zu konfrontieren. Vielleicht sollte dies reichen, damit die Jersey Rose ein wenig Oberwasser bekommt und Kali dadurch schweigt. Zumindest war es Liv's Hoffnung.
Schnell dreht sie ihren Kopf so, dass sie ihre Pupillen in die Augenwinkeln schieben kann und gerade so eben Drew entdeckt.

Liv Morgan:
Klar! Komm' rein!

So ihre Reaktion. Trotzdem weiterhin bedacht, verschlossen und auf sich selbst und Kali konzentriert. Schnell schaut sie deshalb wieder nach vorn und tippt sich mit dem Zeigefinger an das Kinn. Es braucht nun eine Lösung. Wie geht es weiter? Soll sie Tiffany um eine erneute Chance bitten? Ohne Kali?

Kali:
Nein! Der Wichser soll verschwinden! Was findest du bloß an ihm? Er manipuliert dich! Als wenn er nur das Beste für dich will. Du bist eine Alleingängerin! Du bist...du und ich!

Eine Alleingängerin? Das war Liv noch nie. Oblivion ist Beweis genug dafür. Deshalb lässt sie sich auch nicht beirren. Und trotzdem wirkt sie nicht nur wütend und nachdenklich, sondern auch etwas verzweifelt.

Liv Morgan:
...und Circe! Ich habe hier aber vollkommen alles im Griff. Auch ohne dich!

Mehr oder weniger. Aber sie will nun einfach eine Lösung bekommen, und einen klaren Kopf bewahren. Schließlich dreht sie sich um. Die blonde Amerikanerin schaut Drew an. Ein emotionaler Moment für ihn. Hier in Schottland. In seiner Heimat. Nach dieser Ansprache. Und Liv findet es gut. Als sie ihn ansieht, wird ihr gleich ganz anders. Ihr Herz beginnt schneller zu klopfen. Ganz eindeutig, Liv hatte sich verliebt. Und dennoch musste sie schlucken, als ihr auch in den Sinn kam, dass der Hüne sein Leben mit Fallon Henley verbringt. Und darüber will und kann sie nicht nachdenken. Vielleicht hatte Kali Recht. Vielleicht musste sie auf Abstand gehen.

Liv Morgan:
Gute Ansprache! Ich wünsche dir viel Glück!

Das ist alles? Plump ausgesprochen und nur verschränkten Armen? Aus Selbstschutz? Liv weiß es nicht mal selbst.

Drew trat ein und schloss die Tür hinter sich. Ihm fiel auf, das die Blondine mehr mit Kali beschäftigt war als alles Andere. Aber genau das war der beste Zeitpunkt nun für den Schotten. Immerhin hatte Liv anscheinend seine Ansprache am Anfang der Show mitverfolgt.

Drew McIntyre
„Danke.“

Kam es dann zunächst kurz und knapp von Schotten, der sich dann zu Liv stellt. Weiterhin darin bedacht, vor allem ihre Haare im Blick zu haben, mustert er die kleinere Blondine kurz. Drew war zumindest vorbereitet, sollte sich Kali wieder zeigen.

Drew McIntyre
„Liv, ich will nicht lange drumherum reden. Das es letzte Woche nicht geklappt hat mit dem Cash In tut mir leid. Ich hätte es dir gegönnt, wirklich. Als ich eben hierher gekommen war, stand deine Tür offen und ich habe deine kleine Diskussion mit Kali verfolgt...ich möchte nur, das du meine folgenden Worte nicht falsch verstehst, okay? Nicht du warst es, die verloren hat. Sondern Kali.“

Damit untermalt er noch einmal genau das, was Liv mehr oder weniger eben auch versucht hatte, Kali zu erklären. Das Vertrauen in Kali war zu gering und man musste sich fragen: Kann man Kali überhaupt vertrauen? Dem Schotten ist klar, das Liv sich mehr oder weniger mit ihrem Alter Ego abgeben musste und das Kali wohl nie wirklich verschwinden würde, dennoch hatte Liv in Drews Augen genug Kraft, Kali komplett einzudämmen.

Drew McIntyre
„Das du Kali vertrauen wolltest ist völlig okay, das habe ich dir ja auch letzte Woche gesagt. Aber genau das ist es was Kali will...dein Vertrauen um dich dann irgendwann komplett aus dem Weg zu schaffen. Sie nutzt dich eiskalt aus. Ich habe dein Cash In verfolgt...in dem Moment wo es vorbei war, wo Kali realisiert hatte, das sie versagt hat, hat sie dir wieder die Kontrolle gegeben, damit jeder denkt, das du es warst, die den Kampf verloren hat...“

Seine Stimme ist leise, denn er möchte das Liv diese Worte genau versteht. Und so richtig Unrecht hatte Drew nicht. Denn in dem Moment wo der Gong ertönte war es nicht mehr Kali die dort stand, nein, es war Liv. Kali wollte, das man Liv die Schuld zur Niederlage gab. Die Fans standen trotzdem hinter Ihr und so ging der Plan von Kali nicht wirklich auf. Drew tritt einen Schritt auf Liv zu, legt seine Hand auf ihre Schulter, wie er es schon so oft gemacht hatte.

Drew McIntyre
„Denke noch mal ans Ende zurück, dann weißt du was ich meine.“

Drews Abwesenheit wirbelte die Gefühle von Liv nochmals ordentlich durcheinander. Wut, Hass, Liebe, Trauer. Alles immer abwechselnd, wobei sich die Jersey Rose immer wieder fragt, wie man so viel auf einmal fühlen konnte. Und natürlich nutzt dies Kali aus. Immer wieder mischt sie sich ein und hat entsprechende Worte parat.

Kali:
Höre nicht auf ihn. Er kennt uns nicht! Er ist einfach nur ein Versager! Wir können ihn nicht trauen.

Die Oblivion-Schwester traut dem Hünen sehr wohl. Das ist auch schon bekannt. Kali hingegen versucht ihre Schuld reinzuwaschen. Was bleibt Kali auch anderes übrig?

Liv Morgan:
Doch, ich habe Schuld daran. Egal, wie furchtbar nervig Tiffany Stratton ist, aber sie ist gut geworden. Das darf man einfach nicht außer Acht lassen. So ist das eben. Und bei allem Hass, was ich für sie empfinde, darf man das nicht ignorieren. Tiffany war einfach stark. Und ich habe einen taktischen Fehler gemacht.

Worauf sie darauf hinaus will, dass sie Kali überhaupt gewährte. Aber so ist das eben. Niemand kann in die Zukunft sehen. Und die Fakten darf man eben auch nicht außer Acht lassen.
Kurz dreht sich Liv um und blickt Drew in die Augen. Ihr Herz raste dabei und bewirkt beinahe, dass sie sich nicht mehr unter Kontrolle hat. Was geschieht mit ihr? Sie macht einen großen Schritt auf ihn zu.

Liv Morgan:
Ich hätte Kali einfach nicht vertrauen sollen. Aber ich habe die Kontrolle. Es ist mein Fehler. Eine große Chance ich futsch. Aber das Ziel ja nicht.

Drew musste kurz schmunzeln. Auch wenn er versucht hatte, Liv klarzumachen, das es einzig Kalis Schuld war, das Sie verloren hatte, nahm die Blondine die Schuld dennoch auf sich. So war Sie eben aber der Schotte wusste, das Liv Drew Worte schon richtig deuten würde. Morgan drehte sich kurz vom Schotten weg und nahm diesen taktischen Fehler auf ihre Kosten. McIntyre Blickte weiter zu Liv, bisher zeigte sich Kali nicht nach außen hin. Das diese hin und wieder in Livs Kopf zu dieser sprach, das wusste Drew. Solange Kali aber nicht Liv wieder übernimmt, war alles im grünen Bereich. Auch als Liv sich wieder zu Drew drehte und dabei näher kam, lächelte Drew erneut.

Drew McIntyre
„Ich weiß, das Kali wohl immer ein Teil von dir bleiben wird. Geht mir nicht anders mit meinem Alter Ego. Es ist da, aber solange man ihm keinen Grund gibt, sich zu entfalten, hat er es schwer. Ich weiß das du die Kontrolle hast, das hast du schon so oft bewiesen. Trotzdem möchte ich das du weißt, das du Kali völlig egal bist, auch wenn Sie dir vermutlich etwas anderes erzählen will.“

Kurz stoppt Drew und atmet einmal tief durch. Sein Blick bleibt dabei auf Liv gerichtet und für diesen einen Moment schien Kali wirklich still zu bleiben. Zumindest konnte Drew in Livs Gesicht nicht erkennen, das diese mit Schmerzen oder Ähnlichem zu kämpfen hatte. Vielleicht lag es auch einfach daran, das Liv sich in diesem Moment nur auf Drew konzentrierte. Denn es wäre nicht das erste Mal, das der Schotte mit seiner Präsenz die Blondine beruhigen konnte.

Drew McIntyre
„Dein Ziel ist und bleibt der Womans Title, keine Frage. Aber ich denke, das du beim nächsten Mal du selber sein solltest und dich nicht auf Kali vertrauen solltest. Du bist stärker als Kali und das weißt du.“

Drew lächelt und streicht dabei einmal über Livs Oberarm. Ein Zeichen, das Drew jedes Wort ernst meint.

Drew McIntyre
„Ich habe da eine Idee. Auch um dich von Kali abzulenken. Jimmy und Fallon sind nicht vor Ort und wie du ja mitbekommen hast, habe ich später noch das Title Match gegen Kenny. Was hältst du davon, wenn du mich später begleitest? Es würde nicht nur mich freuen, sondern auch die Fans dort in der Arena.“

Die Fans jubeln bei diesen Worten auch kurz auf. Natürlich lag die Entscheidung bei der Blondine. Vielleicht hatte Drew Recht und es könnte Sie wirklich ablenken. Auf der anderen Seite könnte Liv aber auch Angst haben, das der Plan nach hinten losgeht und Kali es ausnutzen wird. Doch Drew glaubte hier einfach an Livs innere Stärke, das Sie Kali unterdrücken konnte.
Drew beruhigte Liv ein wenig. Dennoch ist sie innerlich weiterhin aufgewühlt. Ob ihr Ziel weiterhin der Women's Title ist? Vielleicht. Vielleicht auch nicht. Dieses Ziel bedeutete ebenso, dass Kali sich erneut einmischen würde. Sie führt nicht nur den Kampf gegen eine sehr starke Tiffany Stratton, sondern auch gegen Kali und mit sich selbst. Ist es das wert? Oder wartet sie lieber, bis sich alles ein wenig beruhigt hat.

Liv Morgan:
Mir würde nichts besseres einfallen, als Tiffany den Title abzunehmen. Aber...wir haben sie alle unterschätzt. Sie ist gut. Und ich habe meinen eigenen Kampf zu führen. Unsere Barbie ist nur zu schlagen, wenn ich 100% bei mir bin! Und sind wir mal ehrlich...das bin ich nicht.

Vielleicht geht sie zu hart mit sich ins Gericht. Liv ärgert nicht nur das verlorene Match, sondern auch, dass sie den Zeitpunkt nicht mitbekommen hat, wo Tiffany so stark wurde und an ihr vorbei zog. Auch wenn sie Stratton nicht ausstehen kann, will sie ihre Leistungen anerkennen. Dies ist der erste Schritt zum Erfolg.
Doch dann hörte sie auf, als der Schotte fragte, ob sie ihn zum Ring begleitete. Eigentlich eher die Aufgabe von jenen besagten Jimmy oder Fallon. Und auch wenn sie nicht anwesend sind, könnte es ein falsches Signal senden. Liv schaut zum Boden und spürt seine warme Hand auf den Arm. Diese Berührung, ließ sie aufatmen. Als wenn neue Kraft in ihren Körper übertragen wurde. Und trotzdem war sie sich unsicher.
Zwiespältig schaut sie zu ihm, hinauf in seine Augen. Als sich ihre Blicke treffen macht ihr Herz einen Sprung.

Liv Morgan:
Ok, ich begleite dich.

Drew zog Liv in seinen Bann. Es fühlt sich so an, als wenn sie ferngesteuert wird und nicht mehr klar denken konnte. Ihr Herz pochte. Ihre Hände begannen zu schwitzen. Die Jersey Rose wusste nicht was mit ihr los war. Warum hatte sie gesagt, dass sie ihn begleitet, obwohl es keine gute Idee ist? Und beinahe unweigerlich spitzte sie auf einmal die Lippen und stellte sich auf Zehenspitzen. Ein Kuss?!? Doch noch kurz bevor sich ihre Lippen berühren, bricht sie ab. Er ist vergeben. An Fallon. An ihre Freundin. Und sie selbst war kein Typ für eine Beziehung. Sie macht einen Schritt zurück, schaut beschämt zur Seite und verschränkt die Arme vor dem Bauch.

Liv Morgan:
Tut mir leid!

Eine Entschuldigung, die mehr zu sagen hatte, als nur das. Innerlich mit sich selbst am Kämpfen, sieht man wieder, wie sich ihre Haarspitzen leicht rot färben. Kali war still. Seltsam still. Ob sie diesen Moment nutzen möchte?

Drew McIntyre
„Ich finde es sehr beachtlich, das du dennoch diesen Respekt für Tiffy hast. Aber ich denke das du früher oder später deine Chance wieder bekommen wirst. Ohne Kali. Nämlich als die Liv Morgan, die jeder Fan liebt. Und ganz ehrlich? Genau diese Liv ist mir auch deutlich lieber.“

Drew lächelt und gibt Liv mit seiner Aussage auch ein gewisses Gefühl der Sicherheit. Kali wird damit natürlich nicht einverstanden sein, aber das war Drew egal. Seine Hand streicht beruhigend über ihren Oberarm, nichts verwerfliches. Auch als Liv dann zustimmt, das Sie den Schotten später zum Ring begleitet, freute den Hünen. Es war ein Zeichen, das die Blondine Drew vertraute und genauso vertraute Drew auch Liv. Für die nächsten Augenblicke sagten Beide dann kein Wort. Doch dann passiert etwas, was in der Arena für ein Raunen sorgte. Liv stand nah an Drew, sekundenlang schauten sich beide nur an, als Liv sich dann langsam auf ihre Zehenspitze stellt und auch Drew ihr ein wenig näher kam. Die Lippen gespitzt...sie werden doch nicht etwa? Nein, denn Liv dreht ab, im letzten Moment. Kurz wirkte es komisch, Liv sah zur Seite, auch Drew sah kurz verwirrt aus, lächelte aber dann, als sich Liv entschuldigt. Er nickt der Blondine kurz zu. Er sah, das sich ihre Haarspitzen wieder rot färbten. Es gefiel Kali überhaupt nicht, das man sich so nahe gekommen war und sofort nahm Drew die Spannung raus.

Drew McIntyre
„Dann sehen wir uns später. Und wer weiß, vielleicht bist du nah dran, wenn ich wieder World Champion werde. Bis nachher.“

Erneut lächelt Drew und blickt für einige weitere Sekunden Liv in die Augen. Schließlich dreht sich Drew ab und verlässt langsam den Locker. Es würde Ihn nicht wundern, wenn Kali gleich wieder versucht, Liv ins Gewissen zu reden. Aber man hat es in Livs Augen gesehen. Für diesen einen Moment ging es nicht um Kali, sondern nur um Sie und Drew. Der Schotte schließt dann die Lockertür hinter sich und stoppt nach zwei Schritten. Er blickt einmal zurück zur Tür und musste dann doch kurz lächeln und schüttelte dann mit dem Kopf. Er fährt sich einmal durch sein Haar und atmet einmal tief durch, ehe er dann hinter der nächsten Ecke verschwindet.

Pat McAfee: "Cathy, schau mich nicht so an, ich weiß was du jetzt hören willst."

Cathy Kelley: "Genau, ich habe es euch doch gesagt. Liv hat Gefühle für Drew und für diesen einen Moment schien Drew nicht abgeneigt zu sein. Zum Glück kam es nicht zum Kuss, das würde viele Fragen aufkommen lassen."

Wade Barrett: "Wenn ich mich jetzt dir nähern würde, heißt das dann auch das was zwischen uns läuft, Cathy? Für mich ist das zwar ein Beweis, das Liv sich in Drew verguckt hat...ich meine, verübeln kann man es Ihr ja nicht...aber ich sehe da noch immer kein Problem."

[Bild: ef.jpg]

MATCH 3
SINGLES MATCH
Alexa Bliss vs. Leva Bates

[Bild: levavsalexa.png]
Writer: ???



Die Lichter in der Arena gehen schlagartig aus, als diese bekannte, poppige Musik gespielt wird, die die Fans sofort lauthals zum Jubeln bringt. Es wird Zeit für das nächste Match hier in Schottland. Alexa Bliss gegen genau diese Frau, die hier nun erscheinen wird. Die Stage wird in dichten Nebel gehüllt, während einzelne Scheinwerfer in kalten Blautönen durch die Dunkelheit schneiden. Die Crowd in Glasgow, Schottland bleibt ohrenbetäubend laut und freut sich schon auf das, was jetzt gleich passiert. Doch erwartet haben sie es ganz sicher nicht. Beinahe schon erschreckend schießen links und rechts von der Stage riesige Flammen empor und tauchen alles in ein flackerndes Orange. Und genau in diesem Moment tritt Leva Bates durch den Vorhang. Doch wirkt sie völlig anders als wir sie vorhin zu sehen bekamen. Ihre Kleidung wirkt schottisch und ihre Haare scheinen in ein dunkles Rot gefärbt zu sein. Dunkle, feuerinspirierte Kleidung, ein Mix aus Leder, Stoff und schottischen Elementen, die im Licht der Flammen lebendig wirken. Über ihren Schultern liegt ein schwerer Mantel mit Kapuze, der im Wind der Pyro leicht flattert. Die Fans hier in Schottland können nicht anders, als noch lauter zu jubeln. Das ist Leva Bates im Alba-Fyre-Cosplay! Sie verkleidet sich als die ehemalige Kay Lee Ray, welche gebürtig hier aus Glasgow, Schottland kommt. Und nicht nur das. Das „Fyre“ in Albas Namen scheint sie wortwörtlich genommen zu haben, denn in ihrer Hand trägt sie eine riesige, lodernde Fackel.

[Bild: e9add9e2-d5e2-4902-ba7b-eb4fd486f8a7.png]

Die Flamme ist nicht klein oder dekorativ, oh nein, sie ist massiv, fast schon bedrohlich, und wirft tanzende Schatten über ihr Gesicht. Leva bleibt direkt auf der Stage stehen, während die Musik schon nahezu unpassend zu dieser bedrückenden Szene weiterläuft. Die Flammen der Fackel züngeln im Takt der Musik und die Kamera fährt langsam um sie herum. Für einen Moment bewegt sie sich nicht und hebt nur die Fackel leicht an, als würde sie die Hitze bewusst spüren. Ihr Blick ist ruhig und fokussiert, während die Flammen langsam über ihrem Kopf brutzeln und die Crowd immer lauter wird.

Matthew Rehwoldt: "The folowing Countest is getting for one Fall!" ONE FALL!!!!" Introducing first... From Madisonville, Kentucky... Weighing in at 114Pounds... The Cosplayqueen... LEVAAA BAAAAAAAATEEEEES"

Und mit dieser Ankündigung setzt sich Leva dann auch endlich in Bewegung. Langsam und kontrolliert schreitet sie die Rampe entlang, die riesige Fackel fest in der Hand. Mit jedem Schritt zieht die Flamme eine Spur aus Licht durch die Dunkelheit, während die Scheinwerfer zwischen kaltem Blau und glühendem Orange wechseln. Sie spielt nicht mit dem Publikum, noch posiert sie oder lässt sich beirren. Sie geht einfach nur zielgerichtet in Richtung Ring, ehe sie am Ende der Rampe plötzlich erneut stehen bleibt. Ein letzter Blick in Richtung Ring, bevor sie die Fackel abermals über ihren Kopf hebt und im Hintergrund ein letztes Mal eine riesige Pyroexplosion erfolgt. Flammen schießen hinter ihr in die Höhe, während die Musik ihren Höhepunkt erreicht. Leva senkt die Fackel langsam wieder ab… und betritt mit ihr in den Händen den Ring, wo sie sich noch einmal für alle Fans auf dieser Welt aufstellt und kämpferisch in die Kamera blickt.

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Leva Bates ist definitiv bereit, hier heute eine Show zu zeigen, die noch keiner der Performance-Stars bringen konnte. Sie wird hier heute in ihrem Match mindestens so gefährlich sein wie die Rekordhalterin des WWE NXT UK Women’s Championships. Und ganz Schottland wird vollkommen hinter ihr stehen.

Die Arena ist in gedämpftes Licht getaucht. Ein leises Raunen geht durch die Menge während die Kameras über tausende Fans schwenken. Plötzlich wird die Halle komplett dunkel. Ein kurzes unheimliches Kinderlachen hallt durch die Lautsprecher. Dann ertönt die Entrance-Song "The Fury".



Auf der riesigen LED-Stage flackern Bilder wie aus einer alten Spieluhr verzerrte Animationen dunkle Farben über den Bildschirm. Ein Spotlight erscheint am oberen Ende der Rampe. Langsam tritt Alexa Bliss aus dem Schatten. Sie bleibt für einen Moment stehen. Ihr Blick ist ruhig fast leer während sie in die Menge schaut. Ein leichtes geheimnisvolles Lächeln erscheint auf ihrem Gesicht. Ihr charakteristisches Outfit glitzert im Licht der Arena, während das Publikum laut reagiert einige jubeln, andere buhen. Die Kamera zoomt näher... Alexa hebt langsam ihre Arme leicht zur Seite, als würde sie die Energie der Halle aufsaugen.

[Bild: hq720.jpg]

Dann senkt sie den Kopf kurz nach unten. Als sie ihn wieder hebt wirkt ihr Blick plötzlich viel intensiver beinahe unheimlich. Das Licht der Stage wechselt zu einem dunklen Rot und Violett. Mit langsamen, selbstbewussten Schritten beginnt Alexa die Rampe hinunterzugehen. Jeder Schritt ist ruhig und kontrolliert, als würde sie genau wissen, dass alle Augen auf sie gerichtet sind. Fans strecken ihre Hände über die Barrikaden und manche rufen ihren Namen. Alexa ignoriert alles um sich herum etwa auf halber Strecke bleibt sie stehen. Sie dreht leicht den Kopf zur Seite und schaut in die Kamera. Ein kurzes schelmisches Grinsen huscht über ihr Gesicht. Dann geht sie weiter Richtung Ring... Am Ring angekommen bleibt sie vor der Treppe stehen. Sie schaut kurz nach oben zu den Ringseilen, als würde sie das Schlachtfeld mustern.

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Matthew Rehwoldt: "Making her way to the ring... from Columbus, Ohio... Alexa Bliiiss"

Dann steigt sie langsam die Stufen hinauf und betritt den Apron. Alexa dreht sich zur Crowd. Die Kamera zeigt eine Nahaufnahme ihres Gesichts, während sie tief durchatmet. Dann greift sie das obere Seil, zieht sich elegant durch die Seile in den Ring und bewegt sich zur Mitte. Alexa stellt sich mitten in den Ring legt eine Hand auf ihre Hüfte und hebt die andere leicht an, während sie langsam eine Drehung macht und die gesamte Arena betrachtet. Ein letztes selbstsicheres Lächeln bevor die Musik verstummt. Alexa Bliss lehnt sich leicht in die Ringecke, bereit für das Match während die Fans weiter laut reagieren.

Warnung! Spoiler!
Das Match ist ein spannendes Auf und Ab zwischen Beiden Seiten. Bis zu einem Augenblick als sich Alexa Bliss hinter Leva Bates positioniert und auf die Lauer legt. Dabei holt Leva Bates mit ihrem Ellbogen aus um einen Angriff zu verhindern. Der Hals von Bliss wird getroffen, die um Luft ringt. Besorgt erkundigt sich Leva Bates nach dem Wohlbefinden ihrer Gegnerin und zögert. Dies nutzt Alexa Bliss aus um der Cosplay Queen einen Forearm zu verpassen. Bates landet auf der Matte. Dann lässt Alexa einen Twisted Bliss folgen und beendet dieses Match per Pin (10:19 Min)

Here is your winner by pinfall: ALEXA BLISS!

[Bild: bliss.jpg]

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Am Abend vor der Show:

Und wieder, der englische Nieselregen setzte ein und wusste in Windeseile einen munteren Tag in das genaue Gegenteil zu versetzen. Die Abendröte wich einem bedrohlichen Grau und ein giftiger Wind tat sein Übriges dazu, jegliche Wohligkeit zu unterbinden.

Seth Rollins: "Wir holen uns den Gürtel zurück. Nicht nur weil er ohnehin dir gehört, sondern als Symbol."

Was wie ein motivierender Schwur klingen sollte, traf Becky wie ein eisiger Windstoß. Sie vergrub die Hände tiefer in den Taschen ihrer Trainingsjacke. Die Kälte draußen war nichts gegen die Kälte, die von ihm ausging.

Becky Lynch: "Als Symbol für was? Dafür, dass wir uns verloren haben? Dass wir den letzten Funken Hoffnung auch noch begraben und alles einstürzen lassen, worum wir eigentlich kämpfen sollten. Ich bin bereit zu kämpfen und danach sah es vor ein paar Wochen nicht aus. Ich war ausgebrannt von unseren Streitereien, von dem, was über mich hereinbrach… aber ich bin bereit für uns zu kämpfen. Aber nicht, wie du es vorhast. Du rennst blind in dein Verderben."

Ob wirklich alles ankam, was Becky sich gebetsmühlenartig von der Seele sprach? Seth reagierte keinen Millimeter. Er lehnte weiterhin gegen die Hauswand und sein Blick verlor sich irgendwo in der Ferne. Beiläufig kramte er in seiner Bauchtasche und holte eine Packung Zigaretten hervor. Ohne wirklich eine Regung zu zeigen, nahm er eine aus der Packung, zündete sie an und nahm einen tiefen Zug.

Seth Rollins: "Ich weiß… und vielleicht setze ich alles aufs Spiel. Ich war noch nie in dieser Situation. Ich war noch nie in meinen Gedanken so gefangen wie in diesen. Immer und immer wieder dieselben Bilder zu sehen. Weißt du, in mir brodelt verdammt viel. Zum einen ist da diese innige Liebe dir gegenüber, aber ich kann sie nicht greifen. Als wäre sie eingesperrt in etwas dunklem wie Zorn. Nur viel schlimmer…"

Becky sah ihn an. Traurig. Verzweifelt. Sie kannte dieses Gefühl nur zu gut, das endlose Gedankenkarussell, das einen von innen auffrisst. Sie nahm ihm die Zigarette sanft aus dem Mundwinkel und warf sie zu Boden.

Becky Lynch: "Lass das, ich möchte keinen Aschenbecher küssen."

Damit beließ sie es. Ohne ein weiteres Wort, ohne eine weitere Geste, stieß sie sich von der Wand ab und trat durch die angelehnte Tür wieder ins Innere. Hatte sie damit aber doch mehr ausgedrückt, als man vielleicht vernehmen konnte. Kurz huschte über Seth’ Lippen ein müdes Grinsen. Aber er folgte ihr nicht. Er verweilte noch einen Moment im Dunklen. Der Regen prasselte jetzt stärker auf die Kapuze, lief in kalten Rinnsalen über sein Gesicht und vermischte sich mit dem Schweiß, den die Wut in ihm hochtrieb. Seth stand noch immer an der Wand, die Hände zu Fäusten geballt, die Knöchel weiß. Er spürte den Regen kaum. Stattdessen spürte er sie, die Bilder, die sich seit Tokyo in sein Hirn gebrannt hatten wie glühende Eisen. Leise, fast tonlos sprach er, als sei es nur für die Nacht bestimmt.

Seth Rollins “Ihr habt mir das Licht genommen.
Nicht mit einem Schlag. Nicht mit einem Match. Ihr habt es langsam aus mir herausgesaugt, Tropfen für Tropfen.
Dijak… ich sehe noch genau, wie deine Hände um ihren Hals lagen. Wie du sie hochgehoben hast, als wäre sie nichts. Als wäre sie nur ein Ding, das man zerbrechen kann. Ich war zu langsam. Wieder einmal. Und dieses Bild… es hört nicht auf. Es läuft in einer Endlosschleife. Jede Nacht. Jede verdammte Sekunde, in der ich die Augen schließe, sehe ich ihren Körper auf der Matte liegen. Regungslos. Und ich stehe daneben wie ein verdammter Zuschauer.

Skye… du hast den Gürtel genommen. Den Gürtel, für den sie alles gegeben hat. Den Gürtel, der das Einzige war, das ihr noch das Gefühl gab, sie wäre noch sie selbst. Du hast ihn gestohlen wie ein Diebin in der Nacht. Und ich stand daneben. Wieder. Mit einem Stuhl in der Hand. Zu langsam. Immer zu langsam.

Ich habe immer gedacht, Liebe wäre Licht. Dass sie mich beschützt. Dass Becky das Licht für uns beide hält, während ich nur daneben stehen muss. Aber jetzt… jetzt spüre ich, wie dieses Licht erlischt. Und was bleibt, ist etwas anderes. Etwas Kaltes. Etwas Hungriges.
Es fühlt sich an, als würde etwas in mir wachsen. Etwas, das ich nicht mehr kontrolliere. Es frisst die Liebe auf und spuckt etwas aus, das ich nicht kenne. Zorn? Nein. Zorn ist zu klein. Das hier ist… Leere, die sich mit Feuer füllt. Jedes Mal, wenn ich an euch denke, wird es heißer. Jeder Gedanke an Roux’ Tränen, jeder Gedanke an Beckys zitternde Hände, jeder Gedanke an die Würgemale an ihrem Hals… er nährt es.

Ich will nicht mehr der Mann sein, der daneben steht. Ich will nicht mehr der Mann sein, der ‚zu langsam‘ ist. Ich werde der Mann sein, der die Dunkelheit bringt. Der sie euch in den Hals stopft, bis ihr daran erstickt.
”

Hart im Klang kamen die Worte aus seiner Kehle. Mit jeder Faser seines Körper versprühte er diesen inneren Hass der sich in ihm aufbaute und mit jeder Stunde ihn mehr verschlang. Der Regen prasselte unweigerlich auf ihn nieder. Sein Hoodie zunehmend durchnässt, aber es war ihm egal. Wieder griff er in seine Bauchtasche und holte eine neue Zigarette hervor. Er zündet das Feuerzeug einmal… zweimal, der Regen verhinderte die Flamme… ein drittes Mal und die Glut glimmte. Seth zog tief, inhalierte den Rauch. Sein Blick ging die Gasse hinunter, zu der Tür durch die auch Becky gegangen war. Ihre Worte hallte noch kurz in ihm nach… Ein letzter Zug an dem blauen Dunst, der ihn beruhigen sollte, und er schmiss auch diese Kippe in die nächste Pfütze. Die Glut erlosch mit einem Zischen, doch die Asche blieb.

[Bild: 3.jpg]

Die Kamera schwenkt einmal durch das OVO Hydro Center in Glasgow und nimmt die Fans mit auf eine Reise über deren Köpfe hinweg. Bis auf einmal IT'S TIIIIFFYYYY TIIIIIME zu hören ist und alle Aufmerksamkeit auf die Stage zieht. Während anschließend die Theme beginnt, wird gleichzeitig auf der Titan Thron das Entrance Video der World Championesse gezeigt.



Im weiß/rot karierten Sports-Bra und dazugehörigen Röckchen desselben Musters, welches deutlich zu kurz ist, kommt die selbsternannter Miss Future Legend auf die Stage. Sie zeigt halt gern ihre sportliche und athletische Figur, genauso wie den frisch verteidigten World Women's Championship, den sie lässig auf der Schulter spazieren trägt. Ihre blonden Haare sind zu einem Pferdeschwanz gebunden. Ihr Blick arrogant, während leichter Nebel zwischen ihren weißen Ringboots aufsteigt.

[Bild: tiffystageascnaocbn.png]

Die schottischen Fans schenken ihr jedoch ein Buhen. Vielleicht nicht nur wegen ihrer arroganten Art, sondern auch, weil sie nicht nur scharf gegen Liv Morgan, sondern auch gegen den schottischen c2c-Beitrag Drew McIntyre schoss. Nicht zu vergessen ihre letzte Herausforderin Isla Dawn, die trotz skrupelloser Machenschaften ebenfalls schottischer Herkunft ist. Doch Tiffany macht dies ganz und gar nichts aus. Ehrlich gesagt, hatte sie sich darauf vorbereitet, auch wenn sie zugeben muss, dass die japanische Fanunterstützung gegen Isla Dawn gut getan hat. Vielleicht war dies der Schlüssel des Erfolges gewesen, auch wenn es gegen Liv Morgan wieder etwas anders aussah. Gab es diesbezüglich vielleicht sogar eine Meinungsänderung beim Buff Barbie Doll? Ihre allgemeine Einstellung ändert sich jedoch nicht. Arrogant nickt sie in alle Richtungen. Kurzzeitig fährt sie ihre Hüfte aus und stemmt eine Hand daran. Ihr arrogantes Grinsen verrät, dass ihr die Situation gefällt.
Kaum die Pose beendet, geht sie Richtung Ring. Langsam stolziert sie die Rampe hinunter, schaut weiterhin in alle Richtungen und genießt die Atmosphäre. Dabei lässt es Tiffany langsam angehen und zeigt auf ihre Armbanduhr. It's Tiffy-Time! ruft sie dabei und grinst erneut.

[Bild: tiffymarchnvdsadsnesdvn.png]

Matthew Rehwoldt: "From Prior Lake, Minnesota, USA...our c2c Women's World Championesse…TIIIIFFANYYYY STRAAAATTOOOON!!!"

Davor angekommen geht die Blondine rechts am Ring entlang, bis sie in der Mitte angekommen ist. Dort steigt sie hoch, legt sich mit den Rücken auf das mittlere Seil und hält sich mit einen Arm am oberen Seil fest. Mit der anderen Hand wirft sie einen Luftkuss in die Zuschauerränge. Diese beherzigen die Geste nicht. Weiterhin bringen sie ihr Heat entgegen. Mit einen Grinsen beendet die Blondine die Action und richtet sich vor den Ringseilen wieder auf.
Nach kurzer präsentation, klettert sie hinein und stellt sich in die Mitte. Dort posed Tiffany erneut, indem sie den Title in die Höhe streckt.

[Bild: Tiffyent3afnocbcaoq.png]

Kaum passiert, stellt das Buff Barbie Doll ihren linken Fuß auf das unterste und den rechten Fuß auf das mittlere Seil. Anschließend wirft das Rich-Girl auch hier den Title in die Luft, um sich nochmals der Gegenseite arrogant zu zeigen. Schließlich geht sie zurück in den Ring. Mit dem verklingen ihrer Theme bekommt sie auch ein Mikrofon übergeben.

Tiffany Stratton:
”ÜÜÜrrrgh…Schottland!? Dieses hügelige Land mit unheimlich großen Anteil an Niemandsland. Hintlerweltler! Eine Nation mit angeblich so viel Herz und Kampfgeist. Und was habt ihr zu präsentieren? Isla Dawn und Drew McIntyre. Und was ist geschehen? Ihr Blau-weißes stolzes Herz ist…painted in Pink! Sie sind gescheitert! Am biggest Star of this Company…Tiffany Stratton!!!”

Oh, für diese Worte gibt es lautes Buh-Konzert. Natürlich, wenn sie die ersten Worte gegen die schottischen Wrestler der c2c richtet und sogar gegen das Land. Doch sie nimmt es mit einem Grinsen entgegen. Warum auch nicht? Für die Blondine läuft es sehr gut. Beim Special erst Isla Dawn geschlagen und später konnte sie Liv Morgan's Koffereinlöse abblocken, auch wenn es ihre letzten Kräfte gewesen sind. Aber das Buff Barbie Doll war, zurecht, zufrieden.
Während die eine Hand fest das Mikro umgreift, hat sie die andere Hand längst nach oben geworfen. Obwohl diese hin und wieder zum Gestikulieren missbraucht wird, sorgt diese dafür, dass der Belt nicht von ihren Schultern rutscht. Deshalb klammert ihre Hand oft am goldenen Metall.

Tiffany Stratton:
”Es ist ein Zeitalter namens Tiffy-Time! Historisch! Ich spüre, wie sich die c2c verändert! Es gibt nicht mehr diesen tristen grauen Alltag. Immer die selben Shows. Langeweile. Tiffany Epiphany hat es mit Farbe gefüllt. Hat euch gepinselt! Etwas Abwechslung gebracht! Mit Action und gezielter In-Ring Action begeistert…”

Leicht verträumt und mit einem Grinsen im Gesicht, schaut sie für einen Moment nach oben. Sichtlich stellt sie sich vor, wie die c2c in ihrer Welt aussehen würde. Doch schlagartig ändert sich ihr Gesichtsausdruck. Ernst, sogar verärgert wirkt sie. Ihr wütender Blick trifft die Fanreihen der Arena. Dafür dreht sie sich sogar elegant im Kreis.

Tiffany Stratton:
”Und was bekomme ich dafür? Undankbarkeit?”

Das Buhen und Pfeifen der Fans deuten zumindest darauf hin. Die Millionärstochter kommentiert dieses mit einem genervten aber gekonnten Augenrollen. Sie läuft für einen Moment durch den Ring, bevor sie stehen bleibt und ihre Hüfte nach außen knickt. Natürlich hat sie auch dazu etwas zu sagen, bevor sie zur heutigen Gegnerin kommt.

Tiffany Stratton:
”Ich bin die längste und beste Shine Championesse aller Zeiten! Miss Future Legend! Legendkiller! Ich habe alle geschlagen! Saraya! Becky Lynch! Toni Storm! Shanna! And the List go on and on and on! Ich bin der Mittelpunkt dieser Liga! Der Mittelpunkt des Universums! Eine Championesse mit Stil! Aber all das hat wenig Wert ohne eine Herausforderung! Also…wie sieht es aus, Ladies? Hat keiner von euch den Arsch in der Hose, um mich herauszufordern? Feige Hühner?”

Feige? Das glaubt das Rich Girl sicherlich nicht. Immerhin gibt es recht talentierte Gesichter im Backstage-Bereich. Aber trotzdem ist die Spannung gerade so weit hochgefahren, dass jeder zur Entrance schaut. Kommt jemand heraus? Nutzt jemand die Einladung von Tiffany und fordert sie heraus? Die Blondine geht derweil einige Schritte durch den Ring und spricht dann schließlich mit nervig hoher Stimme weiter. Die schottischen Fans sind trotzdem etwas ruhiger geworden. Sie scheinen zu spüren, dass etwas besonderes kommt.

Tiffany Stratton:
”Das jämmerliche Geweine von Becky Lynch. Der Shine Title wäre für sie eine Last. Nein, Becky! Du bist für uns eine Last! Jede beschissene Woche, deine Bemühungen zu beobachten, deine Lasten abzuwerfen. DAS ist aus MEINEM Shine Championchip geworden? Come on Becky! Du bist doch sonst so Strong! Abgebrüht! The Man…obwohl ich das, bis auf deinem Aussehen, wirklich nicht bestätigen kann. Und dann stolperst du…über Skye Blue? Really? Sad! Really Sad!”

Ein Kopfschütteln bestätigt, dass sie es nicht fassen kann. Tiffany hat alles genau im Blick. Eigentlich ist es ihr egal, was um Becky Lynch passiert. Aber Stratton kann damit deutlich machen, dass sie alles beobachtet. Hin und wieder lässt sie dies der Company wissen.
Ihre freie Hand fliegt auf Schulterhöhe und knickt ihre Hand zu einem kleinen Flügelchen ab. Dadurch kann sie auch den Gürtel des Championchip so unter den Arm klemmen, dass dieser nicht von der Schulter fallen kann.

Tiffany Stratton:
”Und was bekomme ich? Jacy Jayne! Die Frau, die seit einem gefühlten Jahrzehnt durch den Backstage Bereich stolpert und erzählt…sie sei die größte und beste. Jacy, das dürfte ja sicherlich seit längerem geklärt sein, dass das nunmal Ich bin. Ich bin ein Main Eventer! Und allein wegen dir, ist es heute nicht der Fall, im Glanze des Abends zu stehen. Wegen einer beschissenen Überraschung? Für alle schottischen Fans? Ich bin Überraschung genug! Weniger überraschend wird sein, dass ich dich wieder dahin schicke, wo du hergekommen bist. Ins Nichts! Zu einem Stable ohne Namen! Zu deinen Losern! Jacy…Du wirst mir zum Fraß vorgeworfen. Du bist nur ein Lückenfüller! Armselig!”

Ein leichtes Grinsen unterstreicht diese Worte. Und weil sie gerade absetzt, geht sie ein paar Schritte durch den Ring. Arrogant und Selbstsicher.

Tiffany Stratton:
”Du solltest auf meine Seite wechseln. Von mir lernen. Aber dafür wirst du zu stolz sein. Und dein Stolz wird auch dein Untergang bedeuten…”

Kaum gesprochen beginnen allerdings die Lichter an zu flackern. Und die Fans jubeln. Während in anderen Arenen ein Raunen durch die Halle schallte, wissen sie genau, was dies bedeutet. Ihre Landsfrau Isla Dawn. ”HAHAHA” hallt das Hexenlachen und erreicht damit einen kleinen Gruselfaktor. Tiffany versucht unbeeindruckt zu bleiben. Na klar, sie hat das Match letzte Woche klar für sich entschieden. Trotzdem schaut sie sich um. Nach außen ruhig, obwohl sich ihr Herzschlag deutlich erhöht. Das ganze bedeutet nichts Gutes!

Tiffany Stratton:
”Isla…du hattest deine Chance! Du hast verloren! Wie alle anderen auch! Deine Methoden wirken nicht bei mir!”

Nun ja, im Grunde schon. Denn wie zuvor, klopft auch jetzt ihr Herz vor Furcht. Ihre Blicke zeigen Angst. Die Rothaarige ist skrupellos. Und eigentlich hatte Stratton gehofft, die Schottin nun loszuwerden. Aber so einfach soll es wohl nicht sein. The Unholy Enchantress lässt so schnell nicht locker. Das zeigt sich nun deutlich, als das Licht aus geht. Es ist fast finster. Sekundenlang. Und plötzlich blitzt das Licht kurz auf. Und wer gut aufgepasst hat, konnte Isla bereits im Ring beobachten. Das ganze passiert, nach Sekunden, nochmal. Wieder blitzt das Licht auf. Dieses Mal können die Fans Isla in einer anderen Position im Ring finden. Dawn scheint das Buff Barbie Doll zu umkreisen. Spätestens als das Licht wieder gänzlich scheint, erkennt man die bedrohliche Situation für Tiffany.

Isla Dawn:
”Methoooden…HAHA!”

Schelmisch beißt sich die Witch auf die Zunge. Sie hatte sich das Mikrofon von Stratton genommen. Und während sie nun spricht, merkt man ihre unkontrollierten Bewegungen. Gruselig. Undurchschaubar. Gefährlich. So das die Blondine einen Schritt zurück macht.

Isla Dawn:
”Duuuu…HAHA…haaaast niiicht gewonneeen! Duuu hast ein Spiiiel gewonneeen. Weeer hat gesaaagt, die Spiiiele seeeeien bereeeits vorbeiiiii? Mh??? HAHAHA”

Das Hexenlachen schallt durch die Halle, wofür Dawn sogar den Kopf in den Nacken wirft. Kaum schnellt der Kopf unkontrolliert nach vorn, huscht ein teuflisches Grinsen auf ihre schwarzen Lippen. Als sei sie der Teufel selbst. Ihren Zeigefinger legt sie dafür an die Unterlippe. Ihr Blick verrückt. Fixiert auf ein klares Ziel: Tiffany Stratton
Die Millionärstochter geht einen Schritt zurück. Eher unfreiwillig, weil Isla sie drängt. Sie merkt, dass die Angst größer wird. Das sie mit dieser Situation überfordert ist. Auch wenn sie versucht äußerlich gelassen zu wirken.

Tiffany Stratton:
”Was genau willst du? Du willst nur Angst verbreiten. Ich muss dir keine Plattform mehr geben! Ich…”

Die World Championesse bricht ab. Sie muss schlucken als sie sieht, dass die Schottin nun noch einen weiteren Schritt auf sie zu kommt. Bedrohlich nah. Tiffany wartet jede Sekunde darauf, dass die Rothaarige angreift. Doch das macht sie nicht. Sie zögert die Situation heraus. Sekundenlang, sodass sich jede Sekunde für die selbsternannte Miss Future Legend ewig lang anfühlt. Und dann plötzlich geht das Licht aus. Knappe zehn Sekunden ist es dunkel.

Isla Dawn:
”Ich wiiiill…diiiich leiiiideeeen seeeheeeen, HAHA!”

Dann geht das Licht wieder an. Doch passiert ist nichts. Isla ist verschwunden. Und Tiffany? Sie steht weiterhin im Ring, mit beiden Händen auf das Gesicht gelegt. Sie ist wohl davon ausgegangen, dass sie abermals Opfer von Dawns brutalen Angriffen werden wird. Die Überraschung, dass es nicht so kam, ist perfekt. Nur langsam schaut die Blondine auf und wirft einen Blick durch die Lücken ihrer Finger. Sie war allein. Überrascht schaut sie sich um, dreht sich dabei sogar und begutachtet jeden einsehbaren Winkel. Dann verlässt auch sie panisch den Ring. Immer wieder umguckend und unter dem Jubel der schottischen Fans, geht Tiffany mit eiligen Gang die Rampe hinauf. Mit diesen Bildern endet die Szene und springt um.

Pat McAfee: "Isla Dawn lässt einfach nicht locker. Das sieht für Tiffany weiterhin nicht gut aus."
Cathy Kelley: "Ich hoffe nur, dass Isla sich aus dem Match gegen Jacy Jayne raushält. Das muss ja nicht auch noch sein."
Wade Barrett: "Tiffany wirkt jetzt schon verunsichert. Im Prinzip hat Isla bereits schon Einfluss genommen. Ich bin gespannt, was das werden soll."

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Die Tour in Japan ist zu Ende und endete mit einem Knall als Liv Morgan ihrem Koffer gegen Tiffany Stratton un erfolgreich ein cashte wir sehen nun eine Frau die weiß wie es ist mit dem Koffer zu scheitern doch ist sie schon längst nicht mehr die selbe Frau nein Evie hat sich verändert. Sie kam schon einst von einer verändert zurück mit neuen Namen doch die Veränderung die sie nun durchmacht hat ist anders und finster. Sie sagt von sich nun das sie Righteous ist und damit moralisch überlegenden in der Theorie ist auch wenn Joe Gacy das Purge Match in Tokio verloren hat scheint es ihre Überzeugungen nicht zu schmälern und so wandelt sie hier Backstage mit ihren Blumenkranz auf dem Kopf durch die Gänge als sie scheinbar findet nach wem sie gesucht hat .

Evie: Da ist sie ja . Die große Schwester die aufpasserin für ihre so geliebte Chefin. Sag mir Rhea wie fühlt es sich an ? Ruft es Erinnerungen in dir hoch wie Candy Floss die du unter die Fittiche nahmst? Warte wie ging das aus ach ja sie verließ dich das scheint so eine Schneise in deinem Leben zu sein außer ich die nach wie vor da ist .

Naja ob Evie wirklich noch da ist dürfte fraglich sein so kennt Rhea die ehemalige Dakota noch als mutloses Elend die wieder einmal num im Namen von Joe Gacy hier Kontakt zur Australierin auf nimmt wie schön die letzten Wochen scheint das Team um Gacy eine gewisse Interesse an Rhea zu besitzen.

RHEA RIPLEY
» Was willst du eigentlich, Evie? Warum gehst du mir auf die Nerven, hm? Ist das etwa so eine Art Rache, weil ich dir damals öfters einen Besuch abgestattet habe als es dir schlecht ging? «


Ja, damals hat Rhea öfters Evie bzw. Dakota Kai aufgesucht. Sie wollte ihr damals helfen, aber irgendwie hatte sich die Neuseeländerin nie darauf eingelassen.

RHEA RIPLEY
» Wenn es dir wieder so gut geht, dann hast du doch bestimmt Titelambitionen. Habe gehört Tiffany braucht immer jede Menge Aufmerksamkeit. Was mich betrifft, so geht es dich überhaupt nichts an, was ich mache und wem ich helfe. «


Rhea hat gar kein Interesse daran sonderlich groß über ihre unrühmliche Vergangenheit zu sprechen. Damals lief noch sehr viel weniger rund als heute. Nicht umsonst hat sie irgendwann das Handtuch geworfen und Coast2Coast Wrestling verlassen. Diese Pause tat ihr damals mehr als gut. Danach ging es stetig bergauf. Diesmal wird sie aber nicht einfach verschwinden. Diesmal wird sie sich wieder nach oben kämpfen. Und dafür wird sie alles tun. Die Neuseeländerin schüttelt mit dem Kopf . Helfen nannte Rhea das die ganze gehässige Kritik als Dakota den Koffer gewann? Nein Garantiert war es keine Hilfe .

Evie: Welche Hilfe meinst du genau als du mir immer wieder sagtest das ich Verschwendung für den Koffer sei? Und meinst du als du mit einem Lederriemen auf mich ein geprügelt hast? Nein Rhea diese Dakota lebt nun im Frieden. Doch ich bin hier und will dir weiterhin unsere Hilfe an bieten. Natürlich wäre Tiffany eine interessante Aufgabe doch hmm ich denke sie verdrängt ihre Vergangenheit das sie an der Seite von Gacy ein großer Name hier wurde und vergessen hat was Righteous ist doch ich weiß es und Rhea ich Frage dich ist dein Match Righteous?

Die Australierin legt ein leichtes Grinsen über ihre Lippen. Rhea hat damals auch nie behauptet, dass ihre Art der Hilfe völlig schmerzfrei über die Bühne geht. Sie hat eben ihre ganz besondere Art ihren Mitmenschen unter Arme zu greifen. Sie ist nicht die Person, die andere in Watte packt. Sie konfrontiert die Leute knallhart mit der Realität. Das mag nicht jedem gefallen, doch das juckt die Australierin nur wenig.

RHEA RIPLEY
» Du warst damals eine Verschwendung für den Koffer. Das ist die Realität. Und da draußen gibt es genügend Fans, die das bestätigen werden. Aber du kannst dich mit dem Gedanken trösten, dass du nicht die einzige warst. Deine drei Nachfolgerinnen waren auch nicht viel besser als du. «


Auch heute rückt Rhea Ripley kein Stück von ihrer Meinung ab. Das ist ebenfalls eine Eigenschaft, die sie immer beibehalten hat. Sie wird sich für die Dinge, die sie in der Vergangenheit getan hat, nicht entschuldigen. Was damals passiert ist hat zum damaligen Zeitpunkt auch seine Berechtigung gehabt.

RHEA RIPLEY
» Ob mein Match heute rightous war? Vielleicht! Vielleicht auch nicht! Bayley wird schon sehen, was sie davon hat, wenn sie eine ihrer besten Wrestlerinnen des Rosters nicht so behandelt wie sie es verdient. Fürs Erste bin ich ganz froh darüber wieder im Ring gestanden zu haben. «


Evie: Mach ruhig weiter so halt dich an deine alten Erfolge fest und sag das du weiter an der Spitze stehst doch erinnere dich dann daran das es nun Jahre her ist und du ständig nur heulst wen du alles verloren hast du bist wie ich als Dakota Kai damals eine Zeitverschwendung. Niemand will die weiche Rhea sehen und es wird Zeit das du dein wahres ich wieder aus dich rauskehrst um Righteous zu sein.

Plötzlich macht Rhea einen Schritt auf Evie zu, packt sie an der Schulter und blickt ihr voller Zorn in die Augen. Es gefällt ihr ganz und gar nicht wie die Neuseeländerin hier mit ihr redet. Diese scheint aber genau darauf abzuzielen die richtigen Knöpfe zu drücken, um Rhea aus der Fassung zu bringen.

RHEA RIPLEY
» Ich warne dich, Evie! Treib es ja nicht auf die Spitze! Oder der Lederriemen war noch das geringere Übel, welches du je zu spüren bekommen hast. Geh mir nicht auf die Nerven, sonst wird es beim nächsten Mal ungemütlich für dich. «


Dann lässt Rhea Evie wieder los und geht langsam aus dem Bild heraus. Voller Zorn bleibt ihr Blick an Evie hängen, während sie die Szene verlässt. Zurück bleibt eine Evie, die sehr zufrieden mit sich zu sein scheint.

Evie rückt ihren Blumenkranz wieder zurecht mit ihrem grinsen

Evie: Dir werden noch die Augen geöffnet glaub mir .

Langsam verlässt nun auch sie das Bild und The True Righteous scheinen weiterhin nicht mit Rhea fertig zu sein. Die Regie schaltet dann wieder in die Arena zu den Kommentatoren.

Pat McAfee: "Evie und Joe Gacy haben es wohl auf Rhea Ripley abgesehen. Woche für Woche bequatschen sie sie. Und die Australierin ist ohnehin schon mit ihrer Situation hier unzufrieden. Gut möglich, dass sie bald wild um sich schießt. Evie sollte aufpassen."
Cathy Kelley: "Hoffentlich weiß Rhea, dass man den beiden nicht trauen kann. Sie hat selbst genug Erfahrung um zu wissen, dass es auch mal schlechte Phasen in einer Karriere gibt. Sie sollte Ruhe bewahren und sich nicht von den beiden aus der Fassung bringen lassen."
Wade Barrett: "Sie hat aber auch schon bessere Zeiten erlebt. Wenn man einen gewissen Standard erreicht hat, dann möchte man dieses Level auch beibehalten. Auch ich wäre an Evies Stelle lieber etwas vorsichtiger. Ich glaube nicht, dass sich Rhea dies noch lange bieten lässt."

[Bild: 8484.jpg]

CO - MAIN EVENT
SINGLES MATCH
Tiffany Stratton vs. Jacy Jayne

[Bild: tiffyvsjacy.png]
Writer: Becky Lynch

IT'S TIIIIFFYYYY TIIIIIME

Schallt eine weiblich nervige Stimme aus den Boxen der Arena. Während anschließend die Theme eingespielt wird, wird gleichzeitig auf der Titan Thron das Entrance Video gezeigt.



Nach der Ankündigung weiß jeder, wer nun die Halle betritt...das Buff Barbie Doll Tiffany Stratton. Natürlich wird sie von Pfiffen und Buh-Rufen empfangen. Diese stören die Blondine jedoch überhaupt nicht. In weiß-rosanen Bra und passender Panties kommt sie auf die Stage und breitet die Arme aus.

[Bild: tiffany-stratton-hollywood-30-ans.jpg]

Arrogant nickt sie in alle Richtungen. Kurzzeitig fährt sie ihre Hüfte aus und stemmt eine Hand daran. Ihr arrogantes Grinsen verrät, dass ihr die Situation gefällt.
Kaum die Pose beendet, geht sie Richtung Ring. Langsam stolziert sie die Rampe hinunter, schaut weiterhin in alle Richtungen und genießt die Atmosphäre. Dabei lässt es Tiffany langsam angehen und zeigt auf ihre Armbanduhr. It's Tiffy-Time! ruft sie dabei und grinst erneut.

Matthew Rehwoldt: "Making her way to the Ring...from Prior Lake, Minnesota, USA and your Women's WORLD CHAMPION...Miss Future Legend…TIFFANY STRATTON!!!"

[Bild: Tiffyent2.png]

Davor angekommen geht die Blondine rechts am Ring entlang, bis sie in der Mitte angekommen ist. Dort steigt sie hoch, legt sich mit den Rücken auf das mittlere Seil und hält sich mit einem Arm am oberen Seil fest. Mit der anderen Hand wirft sie einen Luftkuss in die Zuschauerränge. Diese beherzigen die Geste nicht. Weiterhin bringen sie ihr Heat entgegen. Mit einem Grinsen beendet die Blondine die Action und richtet sich vor den Ringseilen wieder auf. Nach kurzer präsentation, klettert sie hinein und stellt sich in die Mitte. Dort posed Tiffany erneut.

[Bild: tiff-2.jpg]

Kaum passiert stellt das Buff Barbie Doll ihren linken Fuß auf das unterste und den rechten Fuß auf das mittlere Seil. Anschließend wirft das Rich-Girl einen Arm in die Luft, um sich nochmals der Gegenseite arrogant zu zeigen. Schließlich geht sie zurück in den Ring.

Pat McAfee: “Hier ist sie die World Championesse, Tiffany Stratton. Strahlt wie eh und je ihre größte Verachtung aus und immer noch mit dem Gürtel auf ihrer Schulter. ”
Cathy Kelley: “Es war verdammt knapp, Pat. Der Double Count Out gegen Liv Morgan hat ihr den Titel gesichert, was aber nicht heißen soll, dass das Thema jetzt beendet ist.”
Wade Barrett: “Ein Sieg ist ein Sieg , oder in diesem Fall ein Double Count Out… sie hat den Titel gegen den Cash In verteidigt und das Zählt.”

Kaum war ihre Musik verklungen, wechselte die Stimmung. Ein harter, rockiger Beat mit schweren Gitarren setzte ein.



Unmut macht sich in den Zuschauerreihen breit. Jacy Jayne wird vom Publikum verteufelt und diese lassen es sie wissen. Das Hindert The Lady of Rock N Rumble aber nicht daran hier mit einem selbstgefälligen Grinsen auf der Stage zu erscheinen und das Lampenlicht auf sie strahlen zu lassen. Eine kleine Tanzeinlage darf zum Beginn ihrer Entrance auch nicht fehlen.

Matthew Rehwoldt: "Making her way to the Ring... from Tampa, Florida... JACY JAYNE!"

[Bild: jacy.png]

Mit ausgebreiteten Armen macht sie sich auf den Weg zum Ring. Mit einem Schwung springt sie auf den Appron. Dort wirft sie ihren Hut auf den Boden und entledigt sich ihrer Sonnenbrille. Beide braucht sie nicht für den Kampf. Mit ausgebreiteten Armen feiert sie sich im Ring. Dann deutet sie mit ihrer Hand eine Pistole an.

[Bild: jacyent2.png]

Sie feuert auf all jene, die sich ihr in den Weg stellen. In diesem Fall ihre Gegnerin. Sie starrte Tiffany direkt an, die Hände zu Fäusten geballt. Die Zuschauer wittern dass hier ein hitziges Match entstehen kann.

Ding Ding Ding

Die beiden Frauen gingen sofort in die Mitte des Rings. Tiffany lächelte herablassend und streckte die Hand aus, als wollte sie Jacy begrüßen. Diese schlägt ihr aber die Hand weg und verpasst einen harten Forearm Smash. Tiffany taumelt zurück, hält sich die Wange; und entgegnet ihr mit einem verhöhnenden Lachen. Dann explodiert sie mit einem schnellen Handspring Corner Splash, der Jacy in die Ecke treibt.

Jacy schüttelt den Kopf und kontert mit einem Discus Pump Kick, der Tiffany fast von den Füßen holt. Die beiden liefern sich einen langen, brutalen Strike-Austausch in der Mitte des Rings. Forearms, Chops, Slaps. Tiffany ist die athletischere, Jacy die härtere. Jacy setzte einen Running Neckbreaker an, der Tiffany hart auf die Matte bringt. Das erste Cover folgt… 1… nur 1 und der sofortige Kick Out.

Tiffany rollt sich zur Seite und versucht, mit ihrer Beweglichkeit zu punkten. Sie springt auf das zweite Seil und will eine Springboard Swanton Bomb ansetzen, doch Jacy war schneller. Sie sprang hoch und fing Tiffany mitten in der Luft mit einem Armdrag ab. Die Menge explodierte. Jacy nutzte ihren Vorteil und zog Tiffany in die Mitte. Sie setzte einen Sit-Out Chickenwing Facebuster an, Tiffany landete hart auf dem Gesicht. Ein weiteres Cover… 1… 2… Tiffany kickte knapp aus!

Tiffany wurde wütend. Sie sprang auf, zeigte ihre athletische Seite mit einem Float-Over Alabama Slam aus der Ecke und folgte mit einem Slingshot Somersault Senton. Jacy krümmt sich vor Schmerzen. Tiffany klettert auf den Turnbuckle, posiert kurz mit einem arroganten Lächeln und springt ab… Prettiest Moonsault Ever!

Wade Barrett: “Leute, ich liebe diesen Move und insbesondere von ihr.”

Doch Jacy rollt im letzten Moment zur Seite. Tiffany kracht hart auf die Matte. das Momentum war dahin. Jacy wittert ihre Chance war sofort zur Stelle, zog Tiffany hoch und verpasste ihr einen Running Tornado Codebreaker. Die Menge tobte.

Beide Frauen lagen einen Moment am Boden, schwer atmend. Jacy kam zuerst hoch. Sie zog Tiffany in die Mitte und wollte einen Discus Forearm Smash ansetzen. Tiffany duckte sich instinktiv, sprang auf Jacy zu und setzte einen Reverse STO an. Beide lagen wieder am Boden.
Es entpuppte sich ein harter Fight um die Kontrolle des Matches. Jacy Jayne zeigte sich als unerbittliche Kontrahentin und sollte gegen die Titelträgerin gut aussehen. Sie setzte mehrere harte Strikes und einen schnellen Snap Suplex. Tiffany kontert mit ihrer Beweglichkeit, einem Handspring Back Elbow und einem Cartwheel Splash. Jacy antwortete mit einem Running Knee Strike in die Ecke, gefolgt von einem Corner DDT. Erneut das Cover 1… 2… Tiffany kickte aus!

Pat McAfee: “Ich kann den Frust so langsam bei Tiffany nachvollziehen. Sie wollte wohl hier und heute schneller durch sein. ”
Cathy Kelley: “Ach komm schon, Jacy Jayne ist keine Laufkundschaft, das sollte auch Tiffy erkannt haben.”

Tiffany wurde sichtbar frustriert. Sie kletterte erneut auf den Turnbuckle, diesmal mit mehr Vorsicht. Jacy rappelte sich auf, taumelte in die Mitte. Tiffany sprang… Corkscrew Stratton Bomb! Der Doppelsalto traf perfekt. Sie hakte das Bein ein, das Cover…
1…
2…

Jacy kickte knapp aus!
Die Arena tobt. Tiffany stand auf, hielt sich kurz die Rippen und zog Jacy hoch. Sie wollte den Alabama Slam ansetzen, doch Jacy dreht sich aus dem Griff und verpasst ihr einen harten German Suplex mit Bridge. Cover …1… 2… Tiffany kickte aus!

Beide Frauen waren mittlerweile schweißgebadet und das Tempo des Matches nahm etwas ab. Jede einzelne Aktion könnte jetzt das Ende einleiten. Jacy setzt einen Running Forearm in die Ecke, dann einen zweiten. Tiffany taumelt heraus. Jacy wollte den Rolling Elbow folgen lassen… doch hier zeigt sich der Champion. Tiffany duckt sich weg, springt auf die Seile und trifft Jacy mit einem Springboard Crossbody. Beide Athletinnen gehen zu Boden.

Pat McAfee: “Biede am Boden und sie schenken sich hier nichts!”
Wade Barrett: “Warum sollten sie auch. Aber Tiffy könnte jetzt den nötigen Vorteil haben… Komm schon! .”
Cathy Kelley: “Haben wir hier einen Fan-Boy am Tisch, Pat?”

Warnung! Spoiler!
Tiffany kommt wie Wade Barrett es prognostizierte, als Erste wieder auf die Beine. Nicht mehr ganz so viel Elan wie zu beginn, aber sie erkennt ihre Chance. Sie kletterte ein drittes Mal auf den Turnbuckle, diesmal mit entschlossenem Blick. Jacy rührte sich nur minimal… keine Gegenwehr mehr. – und Tiffany sprang ab. Prettiest Moonsault Ever – diesmal traf sie sauber! Tiffany hakte das Bein ein, presste ihr ganzes Gewicht auf Jacy.
1…
2… und…
3!

Ding Ding Ding

Matthew Rehwoldt: “Here is your winner by pinfall… TIFFANY STRATTON!”

[Bild: 92fd2a20e70fd48c0fd0a5bcd1b13a158cf2bc86.pnj]

Tiffany stand langsam auf, hielt sich kurz die Rippen, dann riss sie die Arme hoch und posierte mit ihrem typischen „Tiffy Time“-Lächeln. Die Menge reagierte mit einer Mischung aus Jubel und Buhrufen. Jacy lag am Boden, schlug frustriert mit der Faust auf die Matte. Tiffany wirft ihr einen letzten herablassenden Blick zu, bevor sie aus dem Ring steigt und die Rampe hinauf stolziert, als hätte sie gerade die Welt erobert. Tiffany Stratton hatte wieder einmal gezeigt, warum sie „The Center of the Universe“ genannt wird.

[Bild: 151.jpg]

Die Kameras schalten zurück in das ausverkaufte OVO Hydro Center in Glasgow. 13.000 Zuschauer stehen dicht gedrängt in der Arena und sorgen für eine ohrenbetäubende Kulisse. Noch immer liegt die Nachwirkung des Coast 2 Coast Asien Special wie ein schwerer Schatten über der Halle. Es ist nicht nur ein weiteres Kapitel gewesen denn es war ein Wendepunkt. Roman Reigns... "der Tribal Chief" ist besiegt worden. Immer wieder werden auf dem Titantron die entscheidenden Szenen des Matches gezeigt. Die brutalen Spear-Versuche... die unzähligen Comebacks und schließlich der Moment, der alles verändert hat. Jon Moxley, der den einst unantastbaren Champion endgültig zu Boden zwang. Die Fans reagieren jedes Mal laut einige jubeln und andere buhen doch eines ist klar... Niemand bleibt gleichgültig.

Pat McAfee
"Ich hätte nie gedacht, dass ich das sagen würde... aber wir haben es alle gesehen. Roman Reigns... wurde gestoppt."

Cathy Kelley
"Nicht nur gestoppt, Pat... er wurde besiegt. Nach all den Monaten an der Spitze... nach all der Dominanz ist der Eastcoast Champion jetzt Jon Moxley."

Die Kamera fängt Fans ein, die "MOXLEY! MOXLEY!" chanten, während andere laut "ROMAN!" zurückrufen. Die Arena ist gespalten genau so, wie es nach einem solchen Krieg zu erwarten ist.

Wade Barrett
"Das hier… das ist kein normales Ergebnis. Das ist ein Schock für das gesamte Roster. Roman Reigns war das Fundament dieser Company… und jetzt? Jetzt steht alles auf wackeligen Beinen."

Ein dumpfer fast unheilvoller Ton zieht durch die Halle. Kein Theme keine klare Ankündigung es ist nur Spannung. Die Kamera fährt langsam die Stage entlang und bleibt kurz am Entrance stehen doch es passiert noch nichts. Der dumpfe Ton verhallt nicht sofort... er zieht sich... wie ein unheilvolles Echo durch die Arena. Die Fans werden unruhig. Vereinzelte Buhrufe gemischt mit erwartungsvollen Rufen durchbrechen die Spannung. Die Kamera bleibt auf der Stage gerichtet... Sekunden vergehen dann Minutenbruchteile, die sich wie eine Ewigkeit anfühlen. Und dann ganz hinten im Schatten des Entrances zeichnet sich eine Gestalt ab. Langsam tritt sie ins Licht... es ist "The Wiseman" Paul Heyman das Sprachrohr vom Tribal Chief Roman Reigns. Kein Theme kündigt ihn an einfach nur er. Sofort brandet eine Welle aus Reaktionen durch die Arena. Sehr lautstarke Buhrufe gemischt mit neugierigen Rufen und dazwischen immer wieder...

"WHERE IS ROMAN?!"
"YOU FAILED!"
"MOXLEY! MOXLEY!"

Doch Heyman reagiert nicht. Kein Blick geht nach links oder rechts. Das Gesicht ist ernst als würde er die Worte, die er gleich sprechen muss, bereits tausendmal in seinem Kopf durchgehen. Langsam... Schritt für Schritt setzt er sich in Bewegung. Der Gang von Heyman ist anders als sonst. Die Kamera fährt nah heran und fängt jedes Detail ein.
Seine Lippen, die sich kurz zusammenpressen dann wieder lösen. Ein tiefer Atemzug und plötzlich ändert sich etwas. Heyman bleibt für einen kurzen Moment Mitten auf der Rampe stehen. Die Buhrufe prasseln weiter auf ihn ein doch diesmal hebt er langsam den Kopf. Er richtet seine Krawatte streicht sich mit der Hand über den Anzug und mit einem Mal ist sie wieder da... diese Präsenz. Überhaupt nicht laut oder übertrieben aber gefährlich kontrolliert. Dann setzt er seinen Weg fort nicht mehr schwerfällig sondern zielgerichtet. Fast schon selbstbewusst. Die Kamera begleitet ihn aus nächster Nähe, während er die letzten Schritte zur Ringtreppe geht. Die Buhrufe werden lauter... intensiver doch Heyman scheint daraus Energie zu ziehen. Er bleibt an der Treppe stehen blickt kurz nach oben und ein kaum sichtbares schmales Lächeln huscht über sein Gesicht.

Pat McAfee
"Oh nein… da ist er wieder… dieser Blick. Ich kenne diesen Blick."

Wade Barrett
"Das ist kein gebrochener Mann mehr… das ist Paul Heyman, der einen Plan hat."

Heyman setzt den Fuß auf die erste Stufe dann die nächste und steigt die Ringtreppe hinauf diesmal ohne Zögern. Oben angekommen bleibt er kurz auf dem Apron stehen.

[Bild: paul.jpg]

Er blickt durch die Arena... 13.000 Menschen alle Augen auf ihn gerichtet. Buhrufe... Pfiffe... Rufe... Und dann dreht er langsam den Kopf in Richtung Ringmitte. Mit einer fließenden Bewegung greift er nach dem obersten Seil zieht es leicht nach unten und steigt durch die Seile in den Ring. Und genau in diesem Moment ändert sich seine Körpersprache komplett. Die Schultern nach hinten... das Kinn leicht erhoben und sein Blick ist scharf. The Wiseman ist zurück im Coast 2 Coast Ring. Er geht langsam zur Mitte des Rings dreht sich einmal um die eigene Achse und lässt die Reaktionen auf sich wirken. Ein Offizieller tritt heran und reicht ihm ein Mikrofon. Heyman nimmt es sofort an. Er hebt es langsam an doch bevor er spricht macht er einen Schritt nach vorne. Heyman steht jetzt genau im Zentrum des Rings. Die Buhrufe erreichen ihren Höhepunkt doch Heyman lächelt ganz leicht. Ein Blick direkt in die Kamera als würde er nicht nur zur Arena sprechen sondern zum ganzen Coast 2 Coast Universe. Er hebt das Mikrofon an seine Lippen öffnet den Mund und diesmal zögert er nicht mehr. Ein kurzer Moment der Stille und sein Blick fest auf die Hardcam gerichtet.

Paul Heyman
"Lady's and Gentlleman my name isss Paauuul Heymaaan."

Die Crowd antwortet sofort mit lauten Buhrufen. Heyman schließt kurz die Augen… als würde er den Moment genießen. Dann öffnet er sie wieder fokussiert messerscharf.

Paul Heyman
"Und heute Abend stehen Sie alle hier in Glasgow und glauben Zeugen von Geschichte geworden zu sein. Sie glauben dass Jon Moxley den Tribal Chief gestoppt hat. Sie glauben dass Roman Reigns gefallen ist."

Dann kommt von HEYMAN ein klares Kopfschütteln.

Paul Heyman
"Sie irren sich."

Lautstarke Buhrufe gehen durch die Arena. Heyman geht langsam ein paar Schritte durch den Ring... jede Bewegung kontrolliert wie immer.

,Paul Heyman
"Denn was hier wirklich passiert ist..."

Wiseman bleibt stehen und blickt direkt in die Kamera.

Paul Heyman
"...war keine Niederlage."

Ein Raunen geht durch die Halle.

Paul Heyman
"Es war... eine Befreiung. Dieser Titel... der Coast 2 Coast Eastcoast Championship war niemals eine Krone. Er war... eine Last! Eine Last… die Woche für Woche... Gegner für Gegner... größer wurde. Eine Last die selbst ein Imperium verlangsamte. Eine Last die selbst der Tribal Chief nicht länger tragen musste."

Heyman hebt langsam den Finger als würde er einen wichtigen Punkt setzen.

Paul Heyman
"Und während Sie alle feiern... hat Jon Moxley nicht gewonnen denn er hat eine Last übernommen."

"MOXLEY!"

Heyman unterbricht sofort... Die Crowd wird unruhig. Paul Heyman tritt näher an die Seile und der Blick ist kalt.

Paul Heyman
"Er hat eine Verantwortung übernommen... eine Bürde... eine tickende Uhr."

Heyman lehnt sich leicht über das Seil direkt zur Kamera.

Paul Heyman
"Denn dieser Titel... ist ein Geschenk... für jemanden der hoch hinaus will. Der eine hat es verdient der andere nicht."

Heyman richtet sich langsam wieder auf... sein Blick wandert durch die Arena als würde er jeden einzelnen Zuschauer prüfen. Dann schüttelt er ganz leicht den Kopf fast enttäuscht.

Paul Heyman
"Und genau hier liegt das Problem."

Er beginnt langsam im Ring auf und ab zu gehen.

Paul Heyman
"Sie alle denken viel zu klein."

Es kommen Buhrufe auf. Heyman hebt nur leicht die Augenbraue und lässt sich davon nicht beeindrucken.

Paul Heyman
"Sie sprechen von Titeln... von Turnieren... von Momenten..."

Er bleibt stehen dreht sich langsam zur Hardcam.

[Bild: Paul-Heyman-4317.jpg]

Paul Heyman
"King of the Ring... One Shot at Glory... Das sind nur Etappen. Das sind Belohnungen für diejenigen die glauben, sie hätten es geschafft. Aber Roman Reigns hat nie in Etappen... Titel oder Momenten gedacht. Mein Tribal Chief denkt in Kontrolle... Macht in absoluter Dominanz über diese gesamte Company. Der Eastcoast Championship war niemals das Ziel. Er war ein Werkzeug... ein Mittel zum Zweck um jeden einzelnen hier... daran zu erinnern wem dieses Business gehört."

Heyman geht ein Schritt nach vorne und Stimme wird fester. Heyman bleibt stehen genau im Zentrum des Rings. Seine Schultern sind aufgerichtet der Blick fest die Stimme jetzt deutlich kälter. Ein Moment der Stille bevor er weiterspricht.

Paul Heyman
"Und genau aus diesem Grund wird jetzt der nächste Schritt eingeleitet. Denn wenn Sie glauben dass Roman Reigns nach dieser sogenannten Niederlage zurücktritt... dann haben Sie absolut nichts verstanden."

In der Arena kommen Buhrufe doch Heyman ignoriert sie komplett.

Paul Heyman
"Der Tribal Chief entwickelt sich weiter. Er steigt auf... Er richtet seinen Blick nicht mehr auf Lasten... sondern auf das Einzige was jemals von Bedeutung war. Das Zentrum der Macht... Der Coast 2 Coast... World... Heavyweight... Championship!"

Sehr laute Reaktion gehen durch die Reihen, denn damit hat niemand gerechnet. Heyman lässt sich Zeit und genießt die Wirkung. Dann folgt der nächste Schlag.

Paul Heyman
"Und das bedeutet dass ein Mann jetzt im Fokus steht. Ein Mann der sich selbst als der Beste bezeichnet... Ein Mann der glaubt diese Company auf seinen Schultern zu tragen."

Er beugt sich leicht nach vorne und sein Blick ist eiskalt.

Paul Heyman
"Ein Mann... namens... Kenny... Omega. Sie halten den wichtigsten Titel dieser Company..."

Heyman bleibt leicht nach vorne gebeugt das Mikrofon dicht an den Lippen sein Blick ist messerscharf in die Kamera gerichtet. Die Crowd ist laut... gespannt und erwartungsvoll. Dann richtet er sich langsam wieder auf.

Paul Heyman
"Kenny Omega... zunächst einmal gebührt Ihnen ein gewisser Respekt."

Ein leichtes Nicken und das fast schon herablassend.

Paul Heyman
"Sie haben Ihren Titel verteidigt in einem sogenannten... Purge Match gegen einen gewissen Joe Gacy."

Ein paar Buhrufe... vereinzelte Reaktionen. Heyman macht einen langsamen Schritt zur Seite schüttelt dabei ganz leicht den Kopf.

Paul Heyman
"Und verstehen Sie mich bitte richtig..."

Er hebt beschwichtigend die Hand.

Paul Heyman
"...Sie haben getan... was von einem Champion erwartet wird. Aber lassen Sie uns doch bitte einen Moment lang ehrlich sein. Joe Gacy... war keine Herausforderung. Joe Gacy… war kein Hindernis."

Ein kurzer Blick ins Publikum... dann wird seine Stimme kälter. Heyman geht langsam wieder Richtung Ringmitte. Darauf wird The Wiseman trocken und gnadenlos.

Paul Heyman
"Joe Gacy war nur ein Lückenfüller. Ein Name der auf einer Card steht damit die Show vollständig wirkt."

Laute Buhrufe kommen von den Rängen. Heyman lässt sie wirken und zeigt keine Emotion. Er geht langsam weiter und bleibt wie immer ruhig und gelassen

Paul Heyman
"Ein Mann der auftaucht um sicherzustellen... dass die Gehaltsliste dieser Company vollständig bleibt. Und genau deshalb, Kenny Omega ist Ihre Titelverteidigung nicht beeindruckend. Sie haben nicht bewiesen dass Sie der Beste sind. Nur eines wurde bewiesen dass Sie Ihren Titel gegen jemanden verteidigen können der niemals auf Ihrem Level war."

Noch lautere Buhrufe kommen auf und Wiseman muss schmunzeln und pausiert.. Heyman steht regungslos im Ring die Buhrufe prasseln weiter auf ihn ein doch er bewegt sich keinen Millimeter. Dann ganz langsam hebt er wieder das Mikrofon. Ein schmales wissendes Lächeln.

Paul Heyman
"Aber wissen Sie was, Kenny Omega...?"

Die Crowd wird etwas leiser und hört zu. Heyman macht einen langsamen Schritt nach vorne.

Paul Heyman
"Ich habe Sie beobachtet aber nicht nur letzte Woche... nicht nur bei Ihrer Titelverteidigung sondern seit dem Moment an dem Sie dachten Sie wären unantastbar."

Heyman beginnt langsam durch den Ring zu gehen... wie ein Stratege.

Paul Heyman
"King of the Ring. Das war nur Ihr Moment. Das war der Augenblick in dem die Welt begann Ihren Namen zu schreien... OMEGA! OMEGA!"

Einige Fans steigen sofort darauf ein. Heyman lächelt sehr dünn.

Paul Heyman
"Und seit diesem Tag ist niemand gekommen der Sie wirklich gefordert hat. Niemand der Sie an Ihre Grenzen gebracht hat. Sie nennen sich der Beste weil niemand da war um das Gegenteil zu beweisen. Sie waren nicht unbesiegbar oder unbeantwortet. BIS JETZT!!!..."

Er bleibt stehen und der Blick eiskalt. Heyman tritt jetzt ganz nah an die Kamera flüstert aber so das man noch etwas versteht.

Paul Heyman
"Denn jetzt werden Sie beantwortet."

Er richtet sich auf und Heyman brüllt fast ins Mikro laut und klar.

Paul Heyman
"...vom TRIBAL CHIEF ROMAN REIGNS!."

Die Arena explodiert undHeyman senkt langsam das Mikrofon. Darauf setzt er ein Grinsen auf und geht zu den Seilen und steigt aus dem Ring. Er legt das Mikro auf die Ringtreppe und stolziert die Rampe hinauf.

Pat McAfee
"WOW das hat mich überrascht. Tribal Chief hat sein nächstes Ziel angepeilt... Kenny Omega und der World Heavyweight Championship.

Cathy Kelley
"Heyman kann erzählen doch Kenny hat noch nichts dazu gesagt denn das zählt."

[Bild: 4.jpg]

Die Katakomben der Arena in Glasgow wirken heute enger als sonst. Das kalte Licht der Leuchtstoffröhren flackert unruhig über den grauen Beton. Seth Rollins geht voraus, die Kapuze seines schwarzen Hoodies ist tief ins Gesicht gezogen. Jede seiner Bewegungen wirkt eckig, fast mechanisch. Unter dem dunklen Stoff zeichnet sich die massive Bandage an seiner verletzten Schulter ab, ein stummes Zeugnis des Desasters von Tokyo.
Einen Schritt hinter ihm kämpft Becky Lynch um jeden Atemzug. Sie hält ihre Arme fest um ihren Oberkörper geschlungen, als könnte sie so verhindern, dass ihr Inneres in tausend Scherben zerbricht. Ihre Rippen schmerzten noch immer bei jedem Schritt. Jede Erschütterung des Bodens schickt messerscharfe Blitze durch ihre Körper. Ihr Blick gesenkt. Eine Mischung aus Frust, Jetlag und den Nebenwirkungen der Schmerzmittel machten ihr zu schaffen, nicht zu verschweigen die angespannte Situation mit Seth.

Plötzlich blieb dieser abrupt stehen. Sein gesamter Körper spannt sich an, als stünde er unter Strom. Ein tiefes, kehliges Knurren entfährt seiner Brust. Becky hebt den Kopf, spürt die plötzliche Elektrizität in der Luft und folgt seinem starren Blick.
Nur wenige Meter entfernt, angelehnt an eine massive Stahlsäule, steht Skye Blue. Sie wirkt unbeschwert, fast spielerisch, während sie den geraubten SHINE Gürtel in den Händen hält. Das Gold glänzte höhnisch im fahlen Licht. Doch hinter ihr, fast völlig mit der Dunkelheit der Nische verschmolzen, ragt die gewaltige Silhouette von Dijak empor. Er bewegt sich kaum, doch seine Präsenz wirkt wie die eines herannahenden Sturms, der 'Schatten', der Becky in den Abgrund gerissen hat.

"Du…", presst Seth hervor. Das Wort ist kein Gruß, es ist ein Todesurteil. In seinen Augen lodert jenes kalte, hungrige Feuer auf, das er im Flugzeug nach London beschrieben hatte. Die Vernunft, die Tabletten, sogar die Liebe zu Becky, alles wird in diesem Moment von blankem, schwarzem Hass weggespült. Er macht einen Satz nach vorn, die Fäuste geballt, bereit, alles niederzubrennen.

"Seth, nein! Nicht hier!", ruft Becky. Mit einer Kraftanstrengung, die ihr die Tränen in die Augen treibt, wirft sie sich zwischen ihn und die Provokation. Sie stellt sich ihm direkt in den Weg, ihre Hände suchen Halt an seiner Brust. Doch Seth ist nicht mehr er selbst. Er ist bereits an jenem Ort, an dem es keine Gnade mehr gibt. Getrieben von der Wut darüber, zu langsam gewesen zu sein, sieht er in diesem Moment nur das Ziel, nicht das Hindernis. Ohne abzubremsen, rempelt er Becky harsch an der Schulter an, um sie aus seinem Weg zu stoßen.

Der Aufprall ist nicht massiv, aber für Beckys malträtierte Rippen ist er verheerend. Ein erstickter Schrei entfährt ihrer Kehle. Ihr Gesicht wird aschfahl, sie taumelt zur Seite und hält sich schwerfällig an der gegenüberliegenden Wand, die Hände schützend gegen ihren Torso gepresst. Der Schmerz raubt ihr die Sicht, während sie nach Luft ringt. Seth hält inne. Für den Bruchteil einer Sekunde flackert Entsetzen in seinen leeren Augen auf, als er sieht, was er getan hat. Doch als er wieder zu Skye und Dijak aufsieht, die die Szene mit einem grausamen Lächeln beobachten, schlägt das Entsetzen in eine noch tiefere, zerstörerischere Raserei um.
Die Kluft zwischen ihnen ist in diesem Moment größer als der Ozean, den sie gerade erst überquert haben.

skye blue: "Oh neeeiiin...Becky, hast du dich etwa verletzt?"

...fragt Skye mit gespielter Besorgnis, der ein helles Kichern folgt. Muss sich wie Hohn in den Ohren des Paares anhören. Währen Dijak zurückbleibt, tritt das Dark Phoenix vor und lässt sich dabei auch nicht von Seth Rollins einschüchtern, der nur einen Moment davon entfernt zu sein scheint, sich komplett zu vergessen. Blue trägt heute ein schwarzes Kleid, das sich eng um ihre Kurven schmiegt. Dazu High Heels, die ihr etwas mehr körperliche Größe verleihen. Die langen, schwarzen Haare trägt sie offen. Um ihren Hals liegt ein Halsband mit silbernen Nieten, das gefühlt recht eng geschnallt zu sein scheint. Aber bei Skye kann man wohl davon ausgehen, dass das Absicht war. Am wichtigsten ist jedoch der Titelgürtel, den sie fest, aber auch behutsam in ihren Händen hält. Die Anwesenheit von Dijak gibt ihr bestimmt die Sichrheit, den Shine Championship so offen und frech vor der eigentlichen Besitzerin zu präsentieren. Oder Sky ist es einfach egal, da es ihr nur um die Provokationen geht.

skye blue: "Seth...dieser Zorn und Hass in deinen Augen...wie du mich damit ansiehst! Gefällt mir...hihi! Mmmhhhhmmmm...ich sehe dir an, was du gerne mit mir anstellen möchtest. Du möchtest doch bestimmt deine Hand gegen mich erheben und mich dafür bestrafen, was ich Becky letzte Woche genommen habe und auf welche Reise sie von Dijak geschickt wurde. Hihihi...TU ES! Tue das, wonach es die gelüstet! Vertraue mir...es wird dir besser gehen."

Skye leckt sich einmal über die Lippen und zwinkert Seth zu. Dieser scheint eh schon einen Schritt zu weit gegangen sein. Ob Blue ihn noch mehr reizen kann. Dann dreht sie ihm den Rücken zu und wackelt auffallend mit dem Hintern, während sie auf Lynch zugeht. Skye bleibt vor ihr stehen, zieht eine Schnute und schüttelt mit dem Kopf.

skye blue: "Das muss doch in der Seele schmerzen, oder? Wie dein eigener Mann...der Vater deiner Tochter...doch so von sich stößt! Sag' mir...wie fühlt sich das an? Wie groß ist die Leere in dir?"

Für Skye Blue war dies nur ein Spiel und sie wusste es auf ihre herrlich zynische Art wiederzugeben. Dabei wusste man nie, ob sie gleich in die entgegengesetzte Richtung ausrastete oder wahrlich am Rande des Wahnsinns stand. Seth’ Augen rasten, sein Puls schlug ihm bis in die Haarspitzen und er spürte wieder Ader in ihm anfing zu kochen. Sein Blick wanderte nur zwischen dem Dark Phoenix und Dijak her. Beide würde er am liebsten auf der Stelle in den Boden rammen und all seinen Frust herauslassen.
Becky hielt den linken Arm eng an ihrem Körper, als wolle sie ihre Rippen schützen. Während sie die rechte Hand fest in den Stoff von Seth’ Hoodie versenkte. Um sich auf den Beinen zu halten und um ihn fernzuhalten von dem Unheil, das vor ihnen stand.

Becky Lynch: "Ich habe lange nicht so klar gesehen wie jetzt. Vielleicht… vielleicht sollte ich dir dafür danken. Wobei nicht dir, du hast nicht viel dazu beigetragen… es war eher dein ‘Seelenverwandter’ dahinten, der es für dich richten musste. Und auch dann war es nur ein billiger Raub einer diebischen Elster. Hat es zu schön gefunkelt für dich… zieht das Gold dich an? - Gib ihn her!"

Die letzten Worte zischte Becky ihr regelrecht entgegen, in der Hoffnung, einen Sinneswandel herbeizuführen. Die Aussichten darauf waren verschwindend gering und so würde sie der Dunkelhaarigen wahrscheinlich nur ein müdes Kichern entlocken. Viel ausrichten konnte sie derweil nicht, selbst wenn sie es wollte. Oh, wie viele Brawls hatte Becky schon begonnen… dies hier wäre eine reine Kamikaze Aktion.

Seth Rollins: "Nein… halt ihn!"

Brummte Seth unerwartet hervor. Die erste Anspannung, der Druck des blanken Hasses ebbte etwas in ihm ab. Man sah es ihm an, man spürte es. Er blickte kurz zu Becky neben sich, mahnend und prüfend zu gleich. Sie lockerte den Griff, musste ihn nicht mehr zurückhalten, sondern hielt sich nur noch an ihm aufrecht. Er selbst wandte sich direkt zu Skye, ging eine letzten Schritt auf sie zu und sah ihr direkt in die Augen.

Seth Rollins: "Halt den Titel, halte ihn fest, poliere ihn, ergötze dich in seinem Glanz, mach sonst etwas damit. Es ist dein kleiner, stiller, dunkler Triumph. Genieße die Zeit mit ihm. Nimm deinen Gorilla und brüste dich als die größte SHINE Championesse die diese Kompanie jemals zu Gesicht bekommen hat."

War die Ironie doch eigentlich Skye’s Steckenpferd, oder wie darf man Seth’ Worte hier deuten? Ruhig in seinem Tonfall, kam es schon einer unterschwelligen Drohung gleich, die man nicht gänzlich interpretieren konnte. Scheinbar waren sich Seth und Becky hier auch uneins, denn ihrem fragenden Blick zur Folge war sie mindestens genauso überrascht wie alle Beteiligten. Seine Worte hallten noch etwas nach, als Seth wieder gänzlich aufrichtete, dabei ging sein Blick eindeutig zu Dijak. Provozierend, verachten und Zorn genährt. Er biss sich hart auf die Zähne, dass sein Kiefer sich nur so anspannt.

Seth Rollins: "Sieh zu, dass dein Freund im Schatten auch bereit ist, wenn es losgeht." Es wäre doch ein Jammer, wenn er sich nicht ausreichend wehren könnte, wenn ich die Hölle über ihn hereinbrechen lasse."

Je ruhiger sein Ton wurde, um so bedrohlicher erschienen seine Worte.
Dijak rührt sich keinen Zentimeter...nicht einmal eine Wimper zuckt, währen Seth's kalte und drohende Worte die Luft zwischen ihnen regelrecht zerschneiden. Auch Skye weicht nicht zurück. Zugegeben, kurz rührt sich ihre Mimik, als Seth ihr "erlaubt" sich weiter am Belt zu ergötzen. Recht schnell bilden sich ein Grinsen auf ihren eigentlich weichen Gesichtszügen. Aufgeregt leckt sie über die Lippen und kichert leise in sich rein.

skye blue: "Seeeeth...mein lieber Seth! Du glaubst, es geht mir darum, mich mit etwas zu brüsten, was ich nicht gewonnen habe? So etwas banales! Neeeiiinnn...hihi...ich interessiere mich nicht für die so genannten großen Siege oder ob ich jemals als größte Shine Championesse gefeiert werde. Das sind nur leere Hülsen, die verblassen werden! Ich...ich will und werde etwas für die Ewigkeit schaffen! Ich bringe die Dunkelheit in den Menschen hervor und zeige, wie sie wirklich sind! Dieser Titel hier ist einfach meine Eintrittskarte in Becky's Seele...und damit auch in deine. Hihihi...trotzdem sehr lieb, dass ich das Gold noch behalten darf...hihihi..."

...manisch lacht sie auf und verliert sich fast wieder in ihrem unkontrollierbaren Gelächter. Als sie sich wieder fängt, scannt sie Seth mit einem lüsternen Blick und beißt sich sanft auf die Unterlippe. Langsam und fast schon galant stolziert Skye zu Dijak zurück. Kurz bevor sie bei ihm ankommt, dreht sich die Schwarzhaarige um. Den Shine Championship hält sie etwas nach oben, streckt ihre Zunge aus und fährt mit dieser über den Rand der Gürtelplatte. Brummend schließt sie die Augen und wirkt verzückt, als hätte sie etwas Leckeres gegessen.

skye blue: "Mmmmhhh...schmeckt noch nach dir, Becky! Oh, ich würde alles dafür geben, deinen Geschmack für immer auf meiner Zunge und auf meinen Lippen zu haben."

Auch der Irin wirft Skye einen ähnlichen Blick zu, wie Rollins gerade eben. Zusätzlich spreizt die Schwarzhaarige den Zeige- und Mittelfinger ihrer freien Hand zu einem "V", legt dieses über ihren Mund und schiebt die Zunge dazwischen. Wie das zu interpretieren ist, darf jeder selbst entscheiden. Becky starrte sie angewidert an. Der Ekel, der Schmerz in ihren Rippen und das Entsetzen über Seth’ Haltlosigkeit vermischten sich zu etwas explosivem. Ihre Stimme war leise, aber scharf wie eine Klinge, voller Verachtung und verletzter Wut.

Becky Lynch: "Du bist widerlich und krank, Skye!"

Die Worte hingen schwer in der Luft. Kein Schrei. Kein Brüllen. Nur kalte, klare Verachtung. Seth stand regungslos daneben. Seine Fäuste waren immer noch geballt, aber er sagte nichts mehr. Nur sein Blick, der zwischen Skye und Dijak hin- und herwanderte, sprach Bände. Die Luft in den Katakomben fühlte sich plötzlich noch kälter an. Für den Augenblick war es genug. Bevor es wirklich noch eskalierende Formen annehmen sollte, wendet sich Seth ab. Schützend dreht er sich vor seine Frau und schirmt sie ab, während ein letzter, verachtender Blick auf Dijak fällt.

[Bild: HIST.jpg]

MAIN EVENT
c2c WORLD HEAVYWEIGHT CHAMPIONSHIP
SINGLES MATCH
Kenny Omega © vs. Drew McIntyre

[Bild: kennyomegadrewwhc.png]
Writer: Micha

Die Halle wird leicht verdunkelt und durch diese Dunkelheit erklingt das Geräusch von aufeinanderprallendem Metall... wie Schwerter, die sich in einem gnadenlosen Duell treffen. Für die Fans in der Arena ist sofort klar, was das bedeutet. Doch heute ist es mehr als nur ein Entrance. Es ist ein Heimkommen.



Matthew Rehwoldt: "And his Opponent... from Ayr, Ayrshire, Scotland... weighing in at 275 pounds... accompanied by Liv Morgan... The Scottish Warriorrrrr... DREWWWW McINTYREEEEEE!"

Die Reaktion ist ohrenbetäubend. Keine gemischten Reaktionen und keine Zurückhaltung. Glasgow explodiert förmlich, als Drew McIntyre die Stage betritt. Es ist nicht einfach nur Jubel, es ist Stolz. Drew bleibt für einen Moment stehen, nimmt die Atmosphäre auf, während tausende Stimmen seinen Namen skandieren. Neben ihm: Liv Morgan.

Sie tritt dicht neben Drew, legt ihm kurz die Hand an den Arm und sagt ihm ein paar leise Worte, die im Lärm der Arena untergehen, doch man sieht sofort, wie Drew diese Worte aufsaugt. Ein kurzes Nicken. Pures Vertrauen.

Drew hebt langsam den Blick und nimmt seine Pose ein. In genau diesem Moment schießt das Flammenmeer aus dem Boden, doch heute wirkt es noch intensiver, noch bedeutungsvoller. Es ist nicht nur Show. Es ist ein Symbol für den Kampfgeist eines Mannes, der heute vor seiner eigenen Heimat antritt, um Geschichte zu schreiben.

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Langsam setzt sich Drew in Bewegung. Jeder Schritt wirkt schwer und bedeutungsvoll. Liv geht neben ihm, immer einen halben Schritt versetzt, die Augen fest auf den Ring gerichtet. Sie klatscht zwischendurch in die Hände und feuert Drew an.

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Am Ring angekommen bleibt Drew kurz stehen. Er schaut sich um. Drew steigt die Ringtreppe hinauf undbetritt den Ring. Liv bleibt draußen am Apron, die Hände fest auf dem Ringrand, den Blick keine Sekunde von Drew abgewandt. Sie zeigt Präsenz und Unterstützung.

Drew steigt auf die Ringecke und hebt langsam die Arme. Und die Halle explodiert erneut.

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Zurück im Ring springt Drew ab, landet hart auf beiden Füßen und dreht sich sofort Richtung Rampe. Sein Blick wird ernst und fokussiert. Die Emotionen sind noch da, aber jetzt weichen sie dem Kampfgeist. Liv klatscht ein letztes Mal auf den Apron und nickt ihm zu. Und eines ist sicher: Diese Crowd steht geschlossen hinter ihrem Scottish Warrior.

Das Licht in der Halle wird ein wenig gedimmt. Aufgeregt schnappen sich die anwesenden Zuschauer ihre Kameras oder ziehen hastig ihre Smartphones aus den Hosentaschen. Den folgenden Moment wollen sie festhalten. Daher ist es wenig verwunderlich, dass von allen Seiten ein Blitzlichtgewitter auf die Entrance Stage prasselt. Die Boxen springen an...



ARE YOU READY FOR THIS?

Nachdem das gewohnte Intro der Kenny Omega Theme langsam angefangen und immer mehr an Fahrt aufgenommen hat, betritt der Cleaner die Bühne. Er trägt lange schwarze Pants, auf denen in weiß „Best Bout Machine“ abgedruckt ist. Der Oberkörper wird von einer ärmellosen Weste bedeckt, auf deren Rücken ein einzelner Flügel angenäht wurde...passend zu seinem Finisher. Den Titel hat sich der Kanadier um die Hüfte geschnallt. Lächelnd nimmt er die positiven Reaktionen der Fans wahr und taucht regelrecht in diese ein. Mit geschlossenen Augen beugt er sich nach vorne...nur um sich gleich wieder langsam aufzubauen und die Arme in die Höhe zu strecken. Wie aufs Stichwort wird rechts und links neben dem Kanadier die Pyrotechnik aktiviert...

Matthew Rehwoldt: "Making his way to the ring... from Winnipeg, Manitoba, Canada... weighing in at 203 pounds... he is the c2c World Hevyweight Champion... the Cleaner... KENNY OMEGA!"

Die Kamera folgt ihm direkt die ersten Schritte. Kenny nutzt das aus, um ein paar Worte an den heutigen Kontrahenten und über sich selbst zu verlieren. Aufgrund der Hintergrundgeräusche kann man aber nicht wirklich etwas verstehen. Als er schließlich beim Ring angekommen ist, wählt er den Weg über die Treppe und durch die Seile. Innerhalb der Ropes positioniert er sich mittig im Ring, geht kurz in sich, winkelt seinen rechten Arm so an, dass er seine eigene Faust küssen kann…langsam streckt Kenny den Arm aus und spreizt den Daumen und den Zeigefinger ab, so dass er seine patentierte Pistolengeste zeigen kann. Seine Entrance Theme verstummt. Der Canadian X entledigt sich noch der Weste und nimmt den World Titel ab, bevor er diesen in sichere Hände abgibt. Bevor der Kampf nun starten kann, macht Omega ein paar Lockerungsübungen und ist damit bereit…

DING DING DING

Von Beginn an ist klar: Das hier wird kein gewöhnliches Match und die Fans zeigen hier sofort, das man hinter ihrem Landsmann steht. Kenny war bewusst, das er hier zunächst der Außenseiter sein würde. Genau wie damals, als Drew in Calgary gegen Omega antrat.

Die ersten Minuten sind ein Musterbeispiel für technisches Wrestling auf höchstem Niveau. Beide tasten sich ab, wechseln fließend zwischen Holds und Kontern, ohne dass einer die Oberhand gewinnt. Drew nutzt seine Kraft, drückt Omega mehrfach in die Ecke, doch Kenny entkommt immer wieder mit blitzschnellen Bewegungen. Ein früher Versuch eines V-Trigger wird von Drew abgefangen, was sofort dafür sorgt, das ein Raunen durch die Arena geht. Drew kontert mit einem krachenden Belly-to-Belly Suplex, der Omega quer durch den Ring schleudert. Erste klare Dominanz und die Fans feiern es. Drew blickt auf den am Boden liegenden Kenny, der sich langsam wieder aufrichtet. Ein kleines Grinsen ist bei Drew zu sehen, welches Kenny mit einem Nicken erwidert.

Dann zieht das Tempo aber deutlich an. Drew landet einen harten Chop, der durch die ganze Halle hallt. Omega antwortet mit einem eigenen Chop. Und plötzlich entbrennt ein Schlagabtausch, der die Fans sofort aus den Sitzen reißt. Drew gewinnt die Oberhand, packt Omega und schleudert ihn mit einem weiteren, wuchtigen Overhead Belly-to-Belly durch den Ring. Dieses Match verspricht genau das, was man sich erwartet hatte. Liv klatscht draußen begeistert in die Hände, feuert Drew an. Sie ist mit vollem Fokus dabei, Drew hier zu unterstützen.

Drew dominiert nun die nächsten Minuten. Drew hat ein verdammt hohes Ringbewusstsein und kann jede Möglichkeit erkennen. Er arbeitet methodisch, nutzt jede Sekunde, um Omega zu zermürben. Ein langer, verzögerter Suplex, wo er Kenny sekundenlang in der Luft behält, bringt die Crowd erneut zum Ausrasten, ehe der Schotte seinen Gegner dann hart auf die Matte krachen lässt. Coverversuch folgt:

ONE...TWO...Kickout von Kenny!

Doch genau hier beginnt Omega, sich anzupassen. Ein Fehler von Drew, ein kurzer Moment zu viel Selbstvertrauen und Omega nutzt ihn eiskalt aus. Kenny nutzt die Chance zum Snap Dragon Suplex. Drew steht sofort wieder auf, nur um mit einem zweiten Snap Dragon Suplex wieder die Matte zu küssen! Und dann folgt sogar ein dritter, der noch brutaler als die ersten beiden war. Drew landet unsanft auf dem Nacken und rollt aus dem Ring.

Drew hält sich den Nacken. Liv will nach Drew schauen, muss allerdings (zum Glück) wieder zurückweichen, denn aus dem Augenwinkel sieht Sie Kenny wie er Anlauf nimmt. Omega wartet keinen Moment. Tope Con Hilo nach draußen und Volltreffer! Beide krachen hart auf den Boden, und plötzlich kippt das Momentum. Der Kampf wird intensiver, härter und vor allem persönlicher. Kenny rollt Drew zurück in den Ring.

Zurück im Ring zeigt Omega seine ganze Klasse. Ein schneller V-Trigger trifft Drew exakt am Kiefer. Drew taumelt, fällt aber nicht. Hier zeigt sich das schottische Kämpferherz. Omega hebt ihn an und zieht einen Powerbomb Ansatz, der in einen weiteren V-Trigger übergeht, durch. Sofort das Cover vom Champion:

ONE...TWO...Kickout von Drew!

Die Crowd wird lauter, gespalten zwischen Hoffnung und Respekt. Man sieht die Chance, hier und heute in Schottland Drew diesen Gürtel wieder zu gewinnen. Liv kniet draußen am Apron, ruft Drew zu, bleibt aber weiterhin fair. Kein Eingreifen, nur Ihre unterstützende Präsenz für den Schotten. Drew kämpft sich dann tatsächlich zurück. Mit purer Willenskraft steht er wieder auf, fängt einen weiteren V-Trigger ab und kontert mit einem Spinebuster, der sich durch Kenny kompletten Rücken ziehen wird. Beide Männer liegen am Boden.

Dann beginnt der vielleicht emotionalste Abschnitt des Matches, welcher die Fans hier nicht mehr auf ihren Sitzen halten wird. Beide stehen auf, sichtlich gezeichnet vom Matchverlauf und liefern sich einen reinen Schlagabtausch in der Ringmitte. Keine Technik mehr, sondern nur Herz. Jeder Schlag wird lauter bejubelt als der vorherige. Drew schreit und Omega schreit zurück. Glasgow steht komplett. Drew gewinnt die Oberhand und nutzt eine Sekunde der Unachtsamkeit Kennys und trifft mit dem Future Shock DDT! Cover folgt sofort:

ONE...TWO...THR...Kickout von Kenny!!

Drew kann es nicht fassen, fährt sich durchs Haar und schaut ungläubig nach draußen zu Liv, die ihm zuruft, weiterzumachen. Die Chance ist da und die Fans merken das. Die Arena unterstützt Drew hier lautstark als dieser sich in die Ecke zurückzieht. Jeder in Glasgow weiß, was gleich passiert und die Crows, als auch Liv, zählen lautstark mit: 3...2...1...CLAYMORE!!!! Diese sitzt nahezu perfekt und die Halle explodiert. Nur noch das Cover und Drew krönt sich hier in Schottland zum neuen World Heavyweight Champion.

ONE...TWO...THR...Kickout von Kenny!!!!

Die Arena verstummt für einen Moment, was dann in pure Ekstase übergeht. Niemand kann glauben, dass Omega ausgekickt hat. Drew selbst ist geschockt. Er fährt sich durch die Haare, atmet schwer. Für einen kurzen Moment wirkt er unsicher. Und genau das ist Omegas Chance. Während Drew sich wieder auf die Beine begibt und Kenny kurz den Rücken zudreht, steht Omega wieder auf und nutzt jede verbleibende Kraft. Er rennt auf Drew zu, Liv versucht ihn noch zu warnen, aber zu spät: Kotaro Crusher!!! Coverversuch:

ONE...TWO...Kickout von Drew!!

Kenny ist es nun, der überrascht drein schaut. Drew kickt aus und lässt die Fans weiter hoffen. Beide Männer sind inzwischen völlig am Limit. Schweiß, Schmerzen und pure Erschöpfung. Dennoch stehen sie wieder auf. Ein weiterer, harter Schlagabtausch entbrennt. Jeder Treffer sitzt. Jeder Schlag wird von der Crowd begleitet. Drew gewinnt die Oberhand und trifft mit einem Short-Arm Lariat! Drew sofort mit dem Cover:

ONE...TWO...Kickout von Kenny!!

Ohne zu zögern zieht Drew ihn wieder hoch, mit letzter Kraft und setzt erneut zum Future Shock an. Doch dieses Mal kontert Omega und verpasst dem Hünen einen Back Body Drop. Der Kanadier setzt nach und trifft erneut mit dem V-Trigger!! Drew fällt aber nicht, er bleibt irgendwie stehen. Kenny atmet schwer, kann es nicht fassen das Drew noch immer steht. Er schreit auf und geht wieder in die Offensive und verpasst McIntyre einen Tiger Suplex. Omega hebt ihn hoch, auch hier konnte man sehen, das Kenny seine letzten Kraftreserven nutzt und setzt zum One Winged Angel an. Die Crowd wird ohrenbetäubend laut. Drew kämpft! Er schlägt, er stemmt sich und er kommt fast frei!

Warnung! Spoiler!
Liv versucht noch einmal alles, Drew anzufeuern. Für einen Sekundenbruchteil sah es danach aus, das Drew sich wirklich freikämpfen kann. Doch Omega zieht ihn enger an sich, mit all seiner letzten Kraft. ONE WINGED ANGEL!!!!! Dieser sitzt perfekt. Omega bleibt auf Drew liegen, völlig erschöpft. Der Ref zählt das folgende Cover:

ONE...TWO...THREEEEEEE!!!!

DING DING DING

Kenny Omega besiegt Drew McIntyre per Pinfall nach dem One Winged Angel (18:08 Minuten)

Here is your winner by pinfall and still the C2C WORLD HEAVYWEIGHT CHAMPION: KENNY OMEGA!

[Bild: ken.jpg]

Kenny Omega hat es geschafft und verteidigt seinen Titel erneut in einem klasse Match gegen Drew McIntyre. Die Crowd ist laut, nicht wegen Enttäuschung, nein, die Crowd ist überwältigt von dem, was man hier eben zu sehen bekam. Liv ist sofort im Ring, kniet bei Drew und hilft ihm langsam hoch. Drew sitzt und atmet schwer, schaut kurz enttäuscht auf die Matte. Dann hebt er den Blick und die Crowd beginnt zu jubeln und zu klatschen. Drew blickt zu Liv, dann zur Seite zu Kenny, der bereits wieder steht, zwar sehr wackelig auf den Beinen, aber aufrecht.

Die beiden sehen sich an. Keine Spur von Hass sondern nur purer Respekt. Auch die Fans huldigen hier beiden Superstars. In diesem Moment ist es nicht nur der Schotte, der Zuspruch bekam, sondern auch Kenny. Der Hüne steht langsam wieder auf. Sein Körper gezeichnet, eine Hand greift ins einen Nacken. Die Arena wird dann leiser. Dann streckt Drew die Hand aus, was die Fans mit Jubel kommentieren. Omega zögert keine Sekunde und nimmt diese an.

Dann folgt etwas, was man sehr selten abseits von Specials sehen würde: Standing Ovations. Nicht nur für Drew, sondern auch für Kenny und diesem hervorragenden Match. Omega hebt leicht Drews Arm mit an. Eine Geste des Respekts und Drew nickt. Liv legt kurz eine Hand auf Drews Schulter und wirkt stolz.

Während Omega seinen Titel entgegennimmt und sich auf die Rampe zurückzieht, bleibt Drew noch einen Moment im Ring, nimmt die Reaktionen seiner Heimat auf. Diese Minuten gehören dem Verlierer. Er hat alles gegeben, wie man es von Ihm gewohnt war. Ein Sieg in Glasgow wäre perfekt gewesen, aber Kenny war der bessere Mann und Glasgow weiß das. Erneut blickt Drew durch die Arena und die Fans applaudieren und jubeln ihm zu. An Livs Seite verlässt er dann schließlich den Ring.

Pat McAfee: "Was ein Match! Ein erneuter Klassiker. Schade das es nicht für Drew geklappt hat, aber er kann stolz auf sich sein."

Cathy Kelley: "Absolut. Die Fans hier zeigen deutlich, das sie die Niederlage schon längst vergessen haben. Sie sind einfach froh, so ein Match gesehen zu haben. Und Liv wirkte tatsächlich von Kali abgelenkt, genau das, was Drew wollte."

Wade Barrett: "Als ein Engländer ziehe ich erneut meinen Hut. Drew aber auch Kenny haben hier wieder einmal bewiesen, das solche Matches nicht nur für Specials reserviert sind. Einfach Wahnsinn."

[Bild: newlogo9qu4w.png]
[Bild: allrightsrcblv.png]


Warnung! Spoiler!

Leva Bates vs Alexa Bliss:
Votes: 0 : 1 (KI VOTE)
Guess whos back? Ich! Aber noch viel wichtiger, so wie jeden Montag, c2c Live! Heute aus Glasgow. Was haben wir heute für euch? Eine typische Show nach einem Special. Wieder etwas verschnaufen aber man sieht schon einige neue Ausrichtungen bei dem ein oder anderen Gimmick oder Story. Nicht nachlassen!

Wie immer freuen wir uns über aktive Beteiligung in Form von Bewertungen. Feuer Frei!

Danke an alle die was zur Show beigetragen haben. Habt Spaß mit der Show und wir freuen uns über Feedback c2c schild

[b]Man of the Night:[/B] 
[b]Woman of the Night:[/b] 
[b]Match of the Night:[/b] 
[b]Segment of the Night:[/b] 
[b]Beste Storyline:[/b] 
[b]Überraschungen / Highlights:[/b] 
[b]Sonstiges / das könnte man besser machen:[/b] 
[b]Fazit:[/b] ?/10
Man of the Night: Drew McIntyre
Der Scottish Warrior hat die Show gestohlen. Sein emotionaler Opener-Promo, die spontane Main-Event-Ankündigung, die riesige Hometown-Reaktion und das absolute Killer-Match gegen Kenny haben ihn zum klaren Star des Abends gemacht. Selbst in der Niederlage war er der Held von Glasgow. In Kombination mit Liv im Segment eine sehr runde Darstellung.

Woman of the Night: Liv Morgan
Liv hat extrem stark performt. Die innere Zerrissenheit mit Kali, das emotionale Gespräch mit Drew (fast-Kuss-Moment!), die Begleitung zum Main Event und wie sie Drew am Ende unterstützt hat, sie war durchgehend präsent, glaubwürdig und hat echte Emotionen rübergebracht.

Match of the Night: Kenny Omega vs. Drew McIntyre
Kein Zweifel. Ein echter Klassiker. Technik, Storytelling, Emotion, Near-Falls (der Claymore-Kickout war brutal) und ein würdiges Ende mit dem One Winged Angel. Respekt-Handshake und Standing Ovations – genau so sollte ein World Title Match in einer Hometown-Show aussehen. Match des Jahres-Kandidat.

Segment of the Night: Drew McIntyre Promo & Main Event Announcement
Der Opener war perfekt. Hometown Hero bekommt Mic-Time, baut die Story mit Kenny auf, bietet das Rematch an und Kenny nimmt es direkt im Main Event an. Eben ein klassischer Wrestling Moment.

Beste Storyline: Liv Morgan / Kali / Drew McIntyre
Die Dynamik zwischen Livs innerem Kampf mit Kali, ihrer aufkeimenden Gefühle für Drew und der Freundschaft zu Fallon ist aktuell die spannendste und emotional glaubwürdigste Geschichte der Show. Der fast-Kuss-Moment war ein echtes Highlight.

Überraschungen / Highlights:
- Spontane Main-Event-Ankündigung Drew vs. Kenny
- Alexa Bliss/Lily-Puppen-Segment (sehr creepy, Moxley-Tease)
- Paul Heyman Return & direkte Ansage gegen Kenny Omega
- Bildung der WDI eventuell mit Thekla?
- Mox‘ Idee für wöchentliche Open Challenges (Kann gefährlich werden, weiß mein Gimmick aus jüngster Erfahrung ^^)
- Evie bearbeitet wieder Rhea… das könnte noch spannend werden

Fazit: 7,5/10
Show 1 nach einem Special kann oft schwierig sein. Es ist eine typische „Brücken-Show“ aber dennoch mit vielen großartigen Momenten und Szenen. Darauf lässt sich gut aufbauen.

BTW: Schraubt die Punkte für’s Feedback im Power-Ranking was runter.