» Coast 2 Coast Wrestling

Normale Version: [SHOW] c2c Live: MEXICO CITY! vom 16.02.2026
Du siehst gerade eine vereinfachte Darstellung unserer Inhalte. Normale Ansicht mit richtiger Formatierung.
[Bild: c2cliveeel-Kopie.jpg]

MEXICO CITY!

[Bild: C2-CLive25-Kopie.jpg]

findet statt in der Arena CDMX vor 22,300 Zuschauern in Mexico City, Mexico.

[Bild: cdmxarena.png]

Die letzte Kamera ist optimal platziert und auch der letzte reservierte Platz besetzt. Die c2c Show kann losgehen! Gleich zu Beginn explodiert ein buntes Feuerwerk auf der Stage und motiviert die anwesenden Fans zu großem Jubel und Chants. In der Mitte des aufwendig gebauten Wrestlingrings steht Matthew Rehwoldt schon mit einem Mikrofon bereit um die anwesenden Fans hier in der heutigen Show zu begrüßen.

[Bild: matt.jpg]

Matthew Rehwoldt: "My dear Ladies.. my dear Gentlemen.. my name is Matthew Rehwoldt and it is I, your DRAAAAAMAAA KIIIIINGGG... welcoming you to... COAST.. to COAST... WRESTLINGGGGGG!"

Kaum hat Rehwoldt die Ansage zuende gebracht gibt es einen kleinen Jubel für seine Ansage und auch wegen der Vorfreude auf den Verlauf des Abends. Matthew verbeugt sich einmal kurz und geht dann auch aus dem Ring heraus. Auch die knallenden Geräusche des Feuerwerks erlischen langsam und geben die Bühne somit für ihre Akteure frei. Bevor dies jedoch in Kraft tritt, werden die Zuschauer daheim vor ihren Fernsehgeräten von Pat MacAfee, Cathy Kelly & Wade Barrett begrüßt.

[Bild: v2z7jzv.jpg]

Pat McAfee: "Willkommen in Mexico City! Unserem letzten Stop der Mexikotour."

Cathy Kelley: "Und es endet mit einem Knaller. Ein One Shot at Glory Ladder Match."

Wade Barrett: "Bayley hatte es mit Joe Hendry intern besprochen und es war Hendry nicht möglich bis zur nächstem Special von One Shot at Glory seinen Koffer einzulösen. Aus diesem Grund hat Bayley sich dazu entschieden den Koffer heute neu auszufechten."

Pat McAfee: "Dies wird die Karten nochmal völlig neu mischen."

Cathy Kelley: "Es lohnt sich dranzubleiben. Viel Spaß."

[Bild: ef.jpg]

Das Special ist vorbei und Mexican Standoff hat vieles versprochen und genau so viel auch gehalten. Eine pralle Matchcard mit guten Matches und sehr viel Drama ist hinter uns. Der letzte Halt bevor wir in Richtung Asien, genauer gesagt Japan weiterreisen. Mexico City ist die letzte Stadt der Mexiko Tour und c2c wird sich auch würdig verabschieden. Doch eines hallte besonders vom Special nach. Ein Match auf der Card lebte vom Drama um Freundschaft und Loyalität, davon, das man als Mann alles für eine Frau tut, um diese aus einer brenzligen Lage zu befreien. Blut und Erschöpfung war das Ergebnis vom No Holds Barred Match, wo Drew McIntyre durch die Hölle gegangen war. Das Bild nach dem Match, der Hüne vom Blut gezeichnet, welches sein Gesicht und seine Brust zierte, geht den Fans weiter durch den Kopf. Bronson Reed, der eigens auserwählte Vollstrecker Islas, hat dem Schotten alles abverlangt. Reed war die letzte Bastion zwischen Drew und einer der wichtigsten Personen, welcher der Schotte seine Loyalität zugesprochen hatte: Liv Morgan.

Mit diesem Sieg und dem eigenen Opfer, den inneren Dämonen freizulassen, war Liv wieder frei und Isla hatte keine Macht mehr über Liv und bekam auch nicht den OsaG Koffer und dem damit verbundenen Titleshot. Doch Drew musste die letzten Sieben Tage ausharren und hoffen, das Isla ihre Niederlage auch einsah. Heute war die Frist beendet, die Drew Isla gegeben hatte. Und genau jener Drew wird nun von der Kamera in seinem Locker eingefangen. Man kann ihm die Narben des Matches noch ansehen, an der Stirn konnte man ein größeres Pflaster erkennen, dort wo der Stuhl seine Stirn aufplatzen ließ. An seinen Armen die Striemen des Kendosticks. Er geht auf und ab, die Fans jedoch begrüßen Ihn mit Jubel und großem Respekt, wenn man bedenkt, was im Match alles passiert war. Drew wirkt mit jedem Augenblick nervöser. Jede Sekunde die vergeht, könnte bedeuten, das Isla ihr Wort nicht halten würde. Sollte dies wirklich passieren, hatte Drew Isla letzte Woche klar gemacht, das er Isla dafür büßen lassen würde. Weitere Minuten vergehen, als man außerhalb der Kamera die Tür des Locker Rooms hören konnte. Drew blickt in Richtung Lockkerdoor und wirkt wie hypnotiesiert. Die Kamera zoomt heraus und unter lautem Jubel der Fans sehen wir tatsächlich Liv Morgan. Isla hat also Wort gehalten, doch Liv schien sichtlich angeschlagen. Drew lächelt kurz, ehe er auf Liv zugeht. Seine Hand legt sich sanft auf die Schulter der Blondine.

Drew McIntyre
„Liv...ich bin so froh, dich wieder zu sehen. Wie geht es dir?“

Seine Stimme ist sanft und leise, fast schon ungewöhnlich für Ihn. Aber er musste nun behutsam vorgehen. Liv ging die letzen Wochen durch ihre persönliche Hölle. Sie wirkte benommen, sah Drew auch am Anfang nicht direkt an. Aber er konnte erkennen, das ihre Arme kleinere Verletzungen zeigten, was den Schotten innerlich wütend machte, es aber nicht zeigte. Die Hand blieb auf ihrer Schulter, ein Zeichen, das Sie merken sollte, das es vorbei war und sie in Sicherheit war.
Liv schielte mitgenommen zum Schotten. Nicht nur ihr blondes Haar, sondern auch ihr Gesicht und Kleidung ist verdreckt. Ihr Blicke mustern den Boden. Die obLIVion schämt sich. So viel Ärger für Drew McIntyre. So viel Leid für viele andere auch. Sie fühlt sich niedergeschlagen, müde und jeder Knochen ihres Körpers schmerzt. Auch wenn sie nun befreit ist, hat Isla geschafft Spuren zu hinterlassen. Sie hat Morgan gebrochen.

Liv Morgan:
Hab mich schon besser gefühlt.

witzelt sie. Wie sollte es ihr schon gehen? Eingesperrt in einem dunklen Raum. Angekettet. Wenig Essen und Trinken. Sie fühlt sich Kraftlos. Schwach. Schwindelig. Ihre Knie schlottern und geben ihr das Gefühl das Gewicht ihres Körpers mit letzter Kraft aufrecht erhalten zu können. Wochenlang ohne Training und bewusstes Essen haben ihren Tribut gezollt. Das Ergebnis ist erschreckend.
Den Kopf leicht geneigt, schauen ihre blauen Augen hinauf und fixieren Drew. Ihr Haar fällt dadurch zur eine Seite, wodurch auch einige Fransen im Gesicht hängen bleiben.

Liv Morgan:
Danke!

Haucht sie zaghaft in Richtung des ehemaligen Champions. Als wenn sie die Kraft verlassen würde. Isla Dawn hat es also bis zum Schluss durchgezogen. Bis zur letzten Sekunde der Frist. Und das nicht umsonst. Mit voller Absicht. Und das letzte Wort ist darüber noch nicht gesprochen.

Das "Danke" war nicht nötig. Für Drew war es nur wichtig, das Liv nun endlich wieder frei war. Egal wie weit er gehen musste, egal, wieviel er einstecken musste...Liv hier wieder zu sehen, war alles was zählt. Er wusste nicht mal, ob Liv von Isla gezwungen war, das Match ebenfalls anzuschauen. Aber trotzdem fühlte Drew sich schlecht. Liv so zu sehen: Schwach, sichtbar gezeichnet, dreckig... Erneut kommt dieser Hass in ihm hoch, welchen er für Isla hatte. Seine Hand blieb weiter auf Livs Schulter. Was wäre, wenn Drew wirklich verloren hätte? Nicht auszumalen, was Isla mit Liv alles angestellt hätte, wenn er Bronson nicht besiegt hätte. Er ist an seine mentalen und körperlichen Grenzen gegangen, um genau diesen Moment hier zu erleben. Aber auch das Wissen, das er Liv im Falle eines Niederlage verloren hätte...genau dieses Wissen hat in Ihm wieder etwas ausgelöst. Da war es wieder, dieses eine Gefühl, wenn er Liv verloren hätte. Drew erwiderte ihren Blick, musterte dabei kurz die Blondine. Es tat weh, sie so zu sehen. Sein Blick war besorgt.

Drew McIntyre
„Das wichtigste ist, das du wieder hier bist...und ich werde dafür sorgen, das man dir so etwas nicht mehr antun wird...“

Tatsächlich konnte Drew sich zu einem kleinen, kurzen Lächeln zwingen. Es änderte nichts daran, das er sich weiter Sorgen machen würde. So schwach hatte er Liv noch nie erleben dürfen. Er spürte, das ihr Körper schwächelte und schließlich tat er etwas, womit man jetzt nicht gerechnet hätte. Er legt seinen Arm sanft um Liv herum und umarmt die kleinere Blondine, was von den Fans mit Jubel der Erleichterung kommentiert wird. Es war ein Zeichen für Liv, das sie sich geborgen fühlen konnte und gleichzeitig war es eine Stütze, denn der Schotte sah es Ihr an, das ihre Beine nachgaben. Er löste die Umarmung kurz darauf und begleitet Liv zur Couch.

Drew McIntyre
„Setz dich...ich hole dir was zu trinken.“

Drew hielt Wort und kam mit einer Flasche Wasser wieder, welche er Liv reichte. Er setzt sich neben Ihr auf die Couch, weiterhin die Besorgnis in seinem Gesicht zu sehen. Er machte sich noch immer Vorwürfe, warum er nicht früher eingegriffen hatte. Aber daran wollte er jetzt nicht denken. Das hier und jetzt zählte mehr.

Drew McIntyre
„Wir bekommen dich wieder auf die Beine. Darauf hast du mein Wort, okay? Egal wie lange es dauern wird.“

Daraus konnte man seine Besorgnis heraushören. Sicherlich brauchte es seine Zeit, bis Liv sich wieder an ihre Freiheit gewöhnt. Die Zeit in Gefangenschaft hat viel in ihr hinterlassen. Drew war bereit, Liv zu helfen, egal wie lange es dauern würde. Das war er Ihr immerhin schuldig. Auch wenn er glaubte, das Isla sich nun fern halten würde, würde er Liv nicht alleine lassen.
Morgan ließ sich auf die Couch leiten, setzte sich und musste feststellen wie weich doch ein Sofa sein konnte. Die neuste Zeit musste sie auf den Boden sitzen. Und wenn man wenig hatte, schätzte man die winzigen Feinheiten des Lebens umso mehr. Und dann gab Drew ihr eine Flasche Wasser. Wasser!? Sie ist nicht undankbar und lächelte sogar. Aber Wasser war alles, was sie die letzten Wochen bekam. Abgestandenes und stinkenden Wasser. Genau dieses Wasser kommt ihr nun auch in den Kopf und rümpft die Nase. Wie sehr sehnt sie sich nach etwas mit Geschmack. Weil es der Schotte aber gut meint, öffnet die die Flasche und trinkt einen Schluck. Kurz danach schließt sie Liv die Flasche wieder und stellt sie zur Seite.

Liv Morgan:
Ich denke, dass ich das nicht mehr zulassen werde. Das Thema Isla Dawn ist auch noch nicht ganz zu Ende.

Was soll das heißen? Will es die Jersey Rose nochmal mit der Hexe aufnehmen? Das könnte gefährlich werden. Doch ihre Wut zwingt sie förmlich dazu. Ihre Hände ballen sich zu Fäusten, als sie über das Geschehene nachdenkt. So sehr, dass sich die Spitzen ihres blonden Haares rot färben. Und jeder weiß inzwischen, was dies heißt. Kali! Natürlich möchte ihre böse Hälfte diese Gefühlswelt ausnutzen.

Kali:
Lass' mich frei! Ich werde Isla bestrafen! Der große Tölpel ist uns keine Hilfe! Sein Wasser kann er sich in die fettigen Haare schmieren! Ich weiß, was gut für uns ist!

Immer wieder versucht sie Liv ins Gewissen zu reden. Immer wieder will sie zu einem Krieg aufrufen. Doch mit letzter Kraft versucht sie die Stimmen zu verdrängen. Schnell schließt sie die Augen und muss schwer schlucken. Sie spürt, dass Kali immer stärker wird. Heißt, dass ihr nächster großer Kampf an stehen könnte. Und dann will sie sich ja auch wieder in der c2c integrieren. So schnell wie möglich. Viel Zeit, will sie also nicht verstreichen lassen.

Liv Morgan:
Und... vielleicht wäre es an der Zeit einen Gewissen Koffer einzusetzen...jetzt, wo Stratton Championesse ist.

Direkt Pläne? Das ging ja schnell. Aber es dürfte kein Geheimnis sein, dass es mehr Spaß machen wird Tiffany Stratton vom Thron zu stoßen, als Toni Storm. Dennoch ist dieses Ziel mit Vorsicht zu genießen. Tiffany hat mehrere Feinde. Morgen sollte die Entwicklungen abwarten.
Und während sie darüber nachdenkt, verschwindet das Rot wieder aus ihren Haaren.

Drew konnte es Liv nicht mal verübeln, das Sie Isla zur Rechenschaft ziehen will. Für das, was die Hexe ihr angetan hatte, ist das vielleicht sogar fair. Aber natürlich würde es Drew besser finden, wenn Liv sich von Isla fernhält. Aber es wäre Livs Entscheidung und Drew könnte ihr entweder ins Gewissen reden oder ihr seine Hilfe anbieten. Doch dann ändert sich Livs Ausdruck schlagartig und Drew wusste genau was das hieß. Allerdings überraschte es den Schotten, das sich Livs Haarspitzen plötzlich rot färbten! Das war neu und kein gutes Zeichen. Es zeigte die Stärke die Kali höchstwahrscheinlich während der Gefangenschaft Livs getankt hatte. Das sich ihre Haare rot färben würden, zeigte deutlich, wie stark Kali geworden war. Besorgt blickte Drew zu Liv, die in diesem Moment sehr abwesend war.

Sofort ging seine Hand zu Livs Handgelenk, um Ihr so zumindest das Gefühl zu geben, das Jemand da war. Aber es hatte schon etwas komisches, Liv wieder so zu sehen, gepaart mit den roten Spitzen, wirkte Kali präsenter denn je. Natürlich wusste Drew nicht was Kali Liv sagte, aber zum Glück schien Liv es schnell wieder unter Kontrolle zu bringen was deutlich machte, das Sie noch immer die innere Stärke besaß, Kali einzudämmen. Das Rot verschwand dann auch wieder.

Drew McIntyre
„Deine Haare...Sie...“

Kam es leise von Drew. Es war beängstigend das eben sehen zu müssen. Doch der Schotte wird dann aus diesem Gedanken gerissen, als Liv ihren Koffer erwähnte. Den Koffer, den Drew seit Wochen bei sich trug und bis auf Jimmy und Fallon Niemanden ins eine Nähe ließ. Er verstand den Wink und ohne etwas zu sagen stand der Schotte auf und holte hinter der Couch den Koffer hervor. Zurück bei Liv wird dieser auf Livs Schoß gelegt. Auf dem Koffer lag auch wieder der Armreif, der in den letzten Wochen dazu geführt hatte, das Drew in jeder freien Minute, die er hatte, nur diesen Armreif betrachtet hatte. Warum? Weil er die ganze Zeit an Liv denken musste. Völlig normal...oder doch nicht?

Drew McIntyre
„Tut mir leid, der Koffer hat ein paar Beulen, was aber auf Islas Mist gewachsen ist.“

Lächelte Drew ganz kurz, auch um so vielleicht von Kali abzulenken. Der Koffer war Islas Hauptziel gewesen und Liv war das Druckmittel. Doch durch den Sieg letzte Woche war der Koffer jetzt wieder da, wo er hingehörte. In die Hände von Liv.

Drew McIntyre
„Liv...ich kann verstehen, das du ihn einlösen willst. Aber du musst dir selber zugestehen, das du in deiner jetzigen Verfassung ein leichtes Ziel für Tiffany bist und für...Kali. Tiff ist dir einige Schritte voraus. Ich würde mich wohler fühlen, wenn du dich erstmal erholst. Denn dann hast du die besten Chancen. Ich bin auch bereit, dir dabei zu helfen, das du wieder die alte Liv wirst, das weißt du.“

Ein Rat den Liv sich durchaus im Hinterkopf lassen sollte. So wie jetzt war sie zu schwach. Isla hatte ganze Arbeit geleistet, um das Jersey Girl an einen Punkt zu bringen, wo sie erheblich angreifbar war. Man könnte zum Glück sagen, das Drew Liv noch rechtzeitig befreien konnte. Liv musste bei 100% sein, um in den Augen von Tiffany zumindest ernst genommen zu werden. Eine voll einsatzfähige Liv Morgan war die gefährlichste. Es wurde bewusst der Name Liv gewählt, denn Kali war noch immer für Drew ein Dorn im Auge. Zu was es führen kann, das Innere Ich loszulassen, konnte man gegen Bronson Reed sehen.
Fragend kneift Liv ihre Augenbrauen zusammen und fährt sich mit der Hand durch das Haar.

Liv Morgan:
Was ist mit meinem Haar?

Die obLIVion-Schwester hatte natürlich selbst nicht mitbekommen, dass sich ihr Haar färbte. Zu sehr war sie in Gedanken. Denn... Morgan hatte einen Plan. Sie hat von Isla Dawns Drohung Gegenüber Tiffany Stratton mitbekommen. Der Flurfunk ist in der c2c eben sehr schnell. Und sie wäre nicht gut beraten, um diese Entwicklungen nicht abzuwarten. Doch zunächst lächelt sie Drew an und trommelt leicht mit den Fingern auf den Koffer rum.

Liv Morgan:
Danke! Für alles! Aber ich werde ein Zeichen setzen müssen.

Das sagte sie schon mehrmals. Aber wer weiß...ob sie nicht noch von Isla gefangen gehalten würde. McIntyre war der einzige, der sich kümmerte. Und das würde sie so schnell eben nicht vergessen. Und doch verfolgt sie einen Plan.

Liv Morgan:
Isla hat sich anscheinend Tiffany als nächstes ausgesucht. Die Situation erlaubt es mir abzuwarten und zuzuschlagen, wenn die Zeit gekommen ist. Zwei Fliegen mit einer Klappe.

Ein guter Plan. Leicht hinterlistig. Und das ruft natürlich auch jemand anderen auf den Plan. Kali. Sie lacht. Laut und böse, sodass es in Livs Kopf unangenehm schallt. Kein Wunder, dass sie für einen Moment ihre Augen schließen muss.

Kali:
Sehr guter Plan! Du gefällst mir immer besser! Jetzt musst du nicht nur noch frei lassen!

Hatte Drew es sich vielleicht eingebildet, das sich Livs Haare rot gefärbt hatten? Anscheinend fiel es Liv selber nicht auf. Aber er war sich sicher. Kurz schüttelt er mit dem Kopf. Es ist nicht möglich, das sich Haare so plötzlich färben würden. Darüber kann man auch ein anderes Mal reden. Wichtiger war es, als Liv ihren Koffer wiederbekam, schien sie sich dann doch zu freuen. Auch, wenn es durch ihren geschwächten Körper nicht unbedingt sichtbar war. Doch dann sagte sie etwas, was Drew viel bedeuten würde: "Danke! Für alles!" Drei Worte, die dem Schotten zeigten, das es nicht umsonst war. Es ließ Drew auch wieder kurz lächeln.

Drew McIntyre
„DU hast es richtig erkannt. Nicht nur Isla wird sich jetzt auf Tiffany stürzen. Mir ist bewusst, das du Jedem zeigen willst, das Liv Morgan wieder da ist. Aber übereile nichts und lote deine Möglichkeiten sehr genau aus. Lass die Gegner sich gegenseitig ausspielen. Und dann...verpasse Ihnen den Gnadenstoß. Erhole dich und beobachte gleichzeitig, was passiert.“

Drew stimmt Liv in ihrem Vorhaben mehr oder weniger zu. Allerdings blieb er weiter besorgt. Denn erneut konnte er erkennen, wie Liv ihre Augen zusammenkneifen musste. Er wusste, das Kali sich wieder in diesem Moment in ihrem Kopf meldete. Er kannte Liv nun lange genug. Erneut legt er seine Hand auf Livs Unterarm.

Drew McIntyre
„Tief durchatmen...höre nicht auf das, was Sie dir sagen will...“

Es waren nur Bruchteile von Sekunden, als Liv wieder ihre Augen öffnete und es wieder normal war. Auch wenn Liv frei war, schien Kali noch immer eine der größten gefahren zu sein. Umso wichtiger war es Liv wieder soweit auf die Beine zu bringen, das sie Kali wieder die Stirn bieten konnte. Kurz hielt Drew den Blickkontakt mit Liv, ganz kurz verlor er sich in den blauen Augen. Plötzlich stand Drew auf.

Drew McIntyre
„Ich habe ein Vorschlag für dich. Du gehst jetzt duschen, ziehst dich um und ich lade dich später in eine Bar ein. Essen geht auf mich. Was sagst du?“

Er streckt seine Hand zu Liv und schaut diese fragend an. Er hatte einen Standpunkt. Liv konnte nicht länger in den dreckigen, zerfetzen Klamotten rumlaufen und etwas gutes zu Essen wäre jetzt das Richtige. Aber auch will er die Blondine damit einfach von all dem ganzen ablenken. Und es half Ihm selber ebenfalls, das zu unterdrücken, was er letzte Woche zeigen musste. Sie musste nur dieses Angebot annehmen.
Kurz überlegte Liv. Natürlich war es ein Privileg jetzt allein zu sein. In ein Hotel zu fahren und einfach Wellness zu machen. Aber vielleicht hat Drew Recht. Die Jersey Rose war lange genug allein gewesen. Und Essen gehen wollte sie sowieso. Also nickt sie zart und stand dann ebenso auf.

Liv Morgan:
Okay. Kommt Fallon auch mit? Du kannst sie ja mal fragen.

Immerhin war Fallon Henley seine Freundin. Und Morgan wollte diese auch einfach nicht ausschließen. Die ganze Situation sah seltsam genug aus. Auch wohl die Tatsache, dass sie den Schotten nun umarmt. Es sah durchaus komisch aus, sie die kleine Liv den Hünen umarmt und den Kopf an seine Brust legen kann. Es fühlte dich gut an. Vertraut, als wenn es schon immer so gewesen ist. Doch dann löst sie sich. Schwerfällig. Schaut McIntyre in die Augen und tat sich schwer sich wieder zu lösen. Aber dann trat sie doch noch den Gang zur Türe an.

Liv Morgan:
Dann bis später! Und mach dir keine Sorgen um Kali.

Na, die obLIVion-Schwester macht sich schon Gedanken um Kali. So einfach würde diese nicht verschwinden. Und es war öfters schon verdammt knapp gewesen, dass sie wieder die Kontrolle bekommt. Doch jetzt geht die erstmal durch die Türe, um ein Bad zu nehmen. Kurz zögert sie, als sie die Türklinke in der Hand hat und schaut nochmal zurück zu Drew. Doch ohne weiteren Worte verlässt sie das Zimmer dann.

Drews Vorschlag schien Gefallen bei Liv zu finden. Und Unrecht hatte der Hüne jetzt nicht. Liv war seit Wochen gefangen, alleine. Gesellschaft tat Ihr gut und Drew gehörte auch zu den Personen, denen sie blind vertrauen konnte und der für die Blondine alles getan hatte, um diese zu befreien. Liv war für Drew wichtig und vielleicht merkte Liv nun auch selber, das Drew für die Oblivion Schwester sehr wichtig war.

Die Umarmung für Drew ließ die Fans kurz aufjubeln. Es tat gut, Liv wieder hier in c2c zu sehen, die Fans haben Sie vermisst das stand fest. Die Fans wurden zeuge davon, das die Freundschaft zwischen Drew und Liv, so komisch es auch klingen mochte, durch die ganze Entführungsgeschichte noch stärker wurde. Anders konnte man sich diese Umarmung nicht deuten. Drew setzte sich für Liv ein, hatte Grenzen überschritten. Drew lächelte, als die Blondine ihn umarmte und ihren Kopf an seine Brust legte. Seine Hand strich beruhigt über ihren Rücken. Es war ein Gefühl von Sicherheit für das Jeresey Girl. Für Drew fühlte sich diese Umarmung noch einmal anders an als die, die er Liv zur Begrüßung gegeben hatte. Es war Freundschaft, die noch wichtiger wurde. Oder war da womöglich wirklich mehr?

Drew McIntyre
„Ich rufe Fallon gleich an. Wir lassen dich jetzt nicht alleine.“

Natürlich würde er Fallon auch fragen, ob Sie mit zum Essen kommen würde. Auch Sie hatte sich um Liv große Sorgen gemacht und war die bessere Hälfte Drews. Drew sah Liv hinterher, als diese zur Tür ging. Sie zögerte, lächelte aber noch ein letztes Mal, als Sie den Locker verließ. Für Drew war es schwer, sich keine Sorgen um Kali zu machen. Kali war noch immer allgegenwärtig und würde wohl noch länger für Probleme sorgen. Aber für den Moment war Drew froh, Liv endlich wieder in seiner Nähe zu haben. Sprichwörtlich. Schließlich griff er sich sein Smartphone und rief Fallon an. Es war wichtig, das Liv nicht alleine sein würde in der nächsten Zeit. Schließlich fadet das Bild dann auch langsam aus.

Pat McAfee: "Es tut so gut, Liv wiederzusehen. Auch wenn man es ihr körperlich ansieht, das ihr die ganze Sache zugesetzt hat. Was wäre, wenn Sie Drew nicht hätte? In so einer Zeit ist es wichtig, Freunde zu haben."

Cathy Kelley: "Das band zwischen den Beiden scheint sich wirklich noch fester zugezogen zu haben. Aber...habt ihr gesehen, wie Liv gezögert hatte, die Umarmung zu lösen? Ich weiß nicht wie Ihr das seht, aber...Ich meine, ich kann mich auch täuschen. Aber dieses Zögern, dieser Blick..."

Wade Barrett: "Drew ist mit Fallon glücklich, Cathy. Falls du darauf hinaus willst. Sie ist Ihm einfach nur dankbar. Sie weiß, das Sie in seiner Gegenwart sicher ist, das ist alles."

[Bild: HIST.jpg]

Im gleich folgenden Opening Match stehen sich zwei Frauen gegenüber, die schon eine gewisse Vergangenheit miteinander haben - Jacy Jayne und Fallon Henley! Obwohl die Beiden sich ewig kennen, herrscht keine große Sympathie zwischen ihnen. Man mag fast geneigt dazu zu sein, Jacy hier zum Sündenbocken zu machen, da sie in der c2c schon oft gegen Fallon geschossen hat...und das bewusst unter der Gürtellinie. Das "Highlight" war wohl der Moment, als Jayne Fallon und Drew McIntyre in ein Restaurant gelockt hat, die dabei dachten der jeweils Andere würde sie einladen, und diese mit ordentlich glibberigem Schleim übergoss. Warum? Einfach nur um sie zu demütigen. Das hat das Country Girl bis heute nicht vergessen. Obwohl sie das bisher letzte Match gegen Jacy gewinnen konnte, was für Henley natürlich auch eine Genugtuung war.

Durch die ganze Sache rund um die Entführung von Liv Morgan durch Isla Dawn hatte Fallon ihre Fehde mit Jacy an sich schon vergessen - von zwei, drei Stichelleien bei Twitter mal abgesehen. Nur jetzt, am letzten Abend der Mexiko Tour, ist die Vergangenheit wieder Gegenwart. Wirklich begeistert war Fallon nicht, als sie erfuhr, gegen wen sie ihr erstes Match nach vielen, vielen Wochen bestreiten soll. Aber man muss es eben nehmen, wie es kommt. Jetzt befindet sich die Brünette gerade in ihrer Kabine. Auf einer kleinen Bank sitzend, schnürt sie gerade ihren rechten Boot. Muss alles eng genug sitzen, damit nichts verrutscht - aber auch nicht zu eng, was sie behindern könnte. Nein, so ist es gut. Die Frau aus Michigan steht auf, geht leicht hüpfend ein paar Schritte und wirkt zufrieden. Vor einem großen Spiegel kontrolliert sie, ob alles richtig sitzt. Paar mal dreht sie ihren Oberkörper leicht hin und her. Gear sitzt! Make Up sitzt! So kann sie in den Ring steigen.

Fallon Henley: Weißt du...einerseits nervt es mich, dass ich heute wieder gegen Jacy kämpfen muss. Ich kann mir vorstellen, wie dieses dumme Miststück heute vor jede Kamera hüpfen wird, um mich wieder durch den Dreck zu ziehen. Keine Ahnung...sowas wiiiieee...ich bin ja nur Drew's Hure! Wir sind eine Freakshow! The Psycho and the Bitch! Oder sie erzählt von dem einen Mal, wo sie auf einer Matchcard höher als ich eingestuft wurde als ich und das ja ein Zeichen dafür ist, dass sie besser wäre uuuund...blaaaa...bah! Ich bekomm' alleine schon davon Kopfschmerzen, dass ich mir ihre Stimme dabei vorstelle.

Angewidert schüttelt Fallon einmal den Kopf und brummt hörbar auf. Mit wem spricht sie hier? Drew wird es ja wohl kaum sein, wenn sie über den Schotten in der dritten Person spricht.

Fallon Henley: Andererseits...wenn ich jetzt nochmal daran denke, was sie mir schon angetan hat, vor allem die Sache mit dem Schleim, oder auch...

Den nächsten Gedankengang artikuliert sie nicht mehr. Man sieht es ihrer Mimik an, die sich ordentlich verdunkelt, dass es da noch etwas gibt, was sie Jayne noch übler nimmt als den Schleim-"Prank". Fallon's Oma starb im Heim, als die Amerikanerin mit der c2c unterwegs war. Das zog Henley den Boden unter den Füßen weg und stieß sie in ein Tal der Tränen. Jacy Jayne reagierte kühl und widerlich und wollte Fallon von zwei angeheuerten Security Typen aus der Halle werfen lassen. Zum Glück kam Drew McIntyre zur Hilfe. Vermutlich auch der Moment, in dem Fallon merkte, dass sie vielleicht mehr für den Schotten empfindet. Aber auch der Augenblick, in dem sie die andere Seite ihres Freundes kennen lernte. Auch deswegen hatte sie Skrupel davor, dass der Scottish Warrior "ihn" loslässt, um Liv retten zu können - da sie eben noch genau vor Augen hat, wie "er" die Männer von Jacy auseinander genommen hat.

Fallon Henley: Naja...wie dem auch sei...wenn ich ihr nochmal das dumme Grinsen aus ihrem dummen Gesicht schlagen kann, kann ich mir eigentlich keine bessere Gegnerin für mein Comeback vorstellen.

Dunkle Gedanken werden zur Seite geschoben … aka ignoriert! Mit dem Versuch eines Grinsens will sich das Country Girl selbst darauf einstimmen, dem selbsternannten Rockstar die Grenzen aufzuzeigen.
Doch dann ertönt plötzlich ein leises und schon fast übertrieben dramatisches Räuspern, welches wohl von der Person stammt, mit der Fallon hier die ganze Zeit gesprochen hat.

???: „Ahem… alsooo… first of all…“

Die Kamera zoomt etwas heraus und zeigt ihn uns. Es ist wirklich nicht Drew McIntyre. Es ist aber auch kein anderer Wrestler des hiesigen Rosters, und dennoch sieht man ihn fast jede Woche vor laufender Kamera bei den Shows. Es handelt sich um niemand Geringeren als The Mouth of the South Jimmy Hart. Drew McIntyres Manager, mit dem Fallon natürlich schon einige Male zu tun hatte. Seitdem Drew ihn vom Dream befreit hat, hat er sich sehr stark verändert. Er ist nicht mehr der bemitleidenswerte Butler, der immer alles nur einstecken muss. Oh nein, er ist richtig aus sich herausgewachsen. Er war einer der Gründe, wieso Drew sich am Ende überhaupt dazu entschieden hat, sein inneres Ich zu befreien. Jimmy hat es ihm wochenlang eingeredet, dass dies der beste Weg sei. Und letzte Woche, während Drew diesen brachialen Fight gegen Bronson Reed hatte, um Liv zu retten, war Jimmy derjenige, der zusammen mit Fallon auf den One Shot at Glory Koffer aufgepasst hat, damit dieser nicht von Isla entwendet werden konnte. Also auch wenn er Drews Manager ist, so hat er natürlich auch mit Fallon einiges zu tun, und die beiden kennen sich bereits ganz gut. Anders als zu seinen Zeiten beim Dream trägt er auch wieder einmal ein Outfit, das zur alten Managerlegende der 80er perfekt passt. Ein bunter Samtanzug, offenes Hemd, Brusthaar und Sonnenbrille! Der Inbegriff übertriebener Selbstsicherheit. Er lehnt lässig an einem Spind, als wäre es das Normalste der Welt, hier zu stehen.

Jimmy Hart: „Dieses Jacy-Chick? Totaler Mood-Killer! Absolute … wie sagt man … Buzzkill. Yikes.“

Er tritt einen Schritt näher an Fallon heran, hebt beschwichtigend die Hände, als würde er gleich einen philosophischen Vortrag halten, und richtet mit seinen schnipsenden Fingern einmal seine Sonnenbrille. Man sieht es ihm gut an, dass er sich über Drews Erfolg freut. Sonst würde er heute nicht so auftreten, wie wir ihn hier sehen können.

Jimmy Hart: „Ich kann dir nur zustimmen, Fallon. Bitte entschuldige die förmliche Ansprache, die verwende ich nur in Anwesenheit von Lord Drew! Aber das heißt nicht, dass ich dir feindlich gesinnt bin oder dir keinen Respekt zolle, das weißt du! Ich habe dir genauestens zugehört, analysiert und innerlich mit einem imaginären Martini genickt. Sehr gesundes Ventil übrigens, was du da machst. Gefühle rauslassen und so! Aber weißt du, Darling … Leute wie Jacy brauchen Aufmerksamkeit wie andere Leute Sauerstoff. Nimmst du ihnen das … dann fallen sie schneller in sich zusammen als ein schlecht gemixter Cosmopolitan.“

Ja, Jimmy Hart ist bei ihr. Eher ungewöhnlich, sie ohne den schottischen Ex-Champion zu sehen. Warum der Mouth of the South gerade bei ihr ist und nicht bei ihm, weiß die Brünette nicht. Vielleicht hatte Drew ihn darum gebeten, ihr bei der Matchvorbereitung zu zu helfen. Oder es war Jimmy's eigener Wunsch, um gegenüber Fallon gute Absichten zu signalisieren. Wie auch immer...das Country Girl muss zugeben, dass sie sich darüber freut, dass Hart jetzt bei ihr ist. Auch wenn sie seine überraschend lockere Ausdrucksweise fast schon ein wenig amüsant findet.

Fallon Henley: Mood-Killer? Buzzkill? Fehlt noch "sus" und "cringe", hm?

Mit einem Augenzwinkern und leicht angehobenen Armen versucht sie gleich zu verdeutlichen, dass sie sich nicht über Jimmy lustig machen möchte. Nein, es ist schön zu sehen, dass er sich endlich mal wieder locker machen kann. Naja, vielleicht etwas zu locker...aber das will Fallon ihm in diesem Moment gönnen. Er hat ja auch Recht mit der Kernaussage. Jemanden wie Jacy Jayne kann man am besten damit treffen, wenn man ihr keinerlei Aufmerksamkeit schenkt. So nickt Henley dem Manager dann doch noch beipflichtend zu und schiebt die Arme locker ineinander.

Fallon Henley: Ja, ich weiß, dass ich Jacy am besten gar keine Aufmerksamkeit schenken sollte. Nur sie schafft es leider immer wieder, mich zu triggern...und das oft mit eigentlich banalen Dingen. Das weiß sie, deswegen stürzt sie sich auch auf mich. Aber...ich werde versuchen es zu beherzigen. Ich gehe gleich in den Ring, zeige ihr, warum ich immer noch besser bin...und schau' sie danach nicht mal mehr mit dem Arsch an. Wird sie wahrscheinlich am meisten ärgern.

...fügt sie grinsend hinzu. Es wird schwer, sich nicht von den Provokationen ihrer langjährigen "Bekannten" ärgern zu lassen...doch Fallon sollte sich ganz auf das eigentliche Match konzentrieren. Deswegen hält sie sich bis nach dem Match bewusst von Drew fern, was aber auch mit ihrem Freund abgesprochen ist. Heute geht es ihm ganz darum, dass Liv Morgan freikommt. Da will Fallon bei McIntyre sein, ihn dabei unterstützen...aber eben nach dem heutigen Opener. Das heißt nicht, dass sie das nicht ganz ausblenden kann. Was der Schotte gerade macht? Hoffentlich geht es ihm gut und er kann auch sein Innenleben in Zaum halten. Seufzend sieht Fallon zu Jimmy und versucht zu lächeln.

Fallon Henley: Übrigens musst du mich auch vor Drew nicht "Lady" oder sowas nennen. Ich weiß auch, dass du mir gegenüber nicht feindlich gesinnt bist. Bin ich dir gegenüber auch nicht...selbst wenn wir zuletzt unterschiedlicher Meinung darüber waren, ob Drew sein inneres Monster freilassen soll oder nicht. Tja, da schulde ich dir sogar noch eine Entschuldigung. Du hattest den richtigen Riecher, Drew hat so Bronson Reed besiegen können. Ich hoffe, es war nicht umsonst und Isla hält sich an den Deal.

Das ist noch die große Unbekannte...was macht die unberechenbare Witch. Wenn diese sich eben nicht an den Deal hält und Liv freilässt, könnt Drew erst recht ausrasten...und wer weiß, ob er dann noch die Kontrolle zurückgewinnen. Auch wenn Fallon hier einen weiteren Schritt auf den Manager zugeht, denkt sie mit Schrecken an die letzte Woche zurück. Ja, sie sieht mit Bauchschmerzen ein, dass es notwendig war, "ihn" einzusetzen. Trotzdem hofft das Country Girl, dass das zukünftig nicht mehr passieren. Letzte Woche ginge es noch gut...vielleicht wird es auch ein weiteres Mal gut gehen. Irgendwie halt nicht mehr! Und dass es soweit kommt, will Henley verhindern. Da wäre es umso wichtiger, dass Liv die Freiheit erlangt.
Jimmy hebt beide Hände, als hätte Fallon gerade einen philosophischen Volltreffer gelandet. Dabei nickt er langsam, also wirklich sehr langsam, mit diesem übertrieben bedächtigen Gesichtsausdruck, als würde er jedes einzelne Wort innerlich mit Samt auskleiden. Dann zieht er die Sonnenbrille ein Stück nach unten, mustert Fallon von oben bis unten und lächelt dabei breit. Er lacht leise, und das auf eine Art, die an ein typisches, leicht nasales Kichern erinnert, und richtet seine Jacke, bevor er sich einen Tick näher an Fallon lehnt. Allerdings nicht aufdringlich, sondern eher verschwörerisch, als würde er ihr gleich ein streng geheimes Lebensrezept verraten.

Jimmy Hart: „Ohhh, das war sehr reif gesprochen. Sehr erwachsen. Glaub mir, Fallon, das sage ich dir als ein Mann, der schon ganze Umkleiden mit weniger emotionaler Intelligenz gesehen hat als eine kaputte Lavalampe. Du hast absolut recht. Trigger sind Jacy Jaynes Lieblingsspielzeug. Sie wirft sie wie Konfetti und hofft, dass irgendwer drauf ausrutscht. Und weißt du, was sie wirklich nicht erträgt?“

Er hebt einen Finger, als würde er gleich eine universelle Wahrheit verkünden. Ein selbstzufriedenes Grinsen huscht über sein Gesicht. Dann wird seine Stimme für einen Moment ernster und ruhiger, mit weniger Show und mehr Menschlichkeit dahinter.

Jimmy Hart: „Ignoranz. Kalte, elegante Ignoranz. Nichts macht jemanden schneller wahnsinnig, als zu merken, dass er nicht mehr das Zentrum des Universums ist. Das ist mein Fachgebiet, Fallon. Und was Lord Drew angeht … du musst dich dafür nicht entschuldigen. Wirklich nicht. Du hast aus Angst gesprochen. Aus Sorge. Und weißt du was? Das ist nichts Schlechtes. Das ist sogar etwas, das viele hier in diesem Roster verlernt haben.“

Er tippt sich mit zwei Fingern an die Brust und atmet tief durch. Er schaut kurz zur Seite, als würde auch ihn der Gedanke an Isla Dawn und Liv Morgan beschäftigen. Doch dann richtet er sich wieder auf, und seine alte Energie kehrt zurück, wenn auch gezügelt.

Jimmy Hart: „Ich wollte nie, dass er das Monster lieben lernt. Ich wollte nur, dass er es kontrolliert. Letzte Woche … war nötig. Aber ich hoffe genauso wie du, dass wir diesen Schalter nicht ständig umlegen müssen. Manche Türen sollte man nicht zur Gewohnheit machen. Mach dein Match. Gewinne! Geh erhobenen Hauptes raus. Und danach … danach kümmern wir uns um den Rest. Isla, Liv, Lord Drew, alles Stück für Stück. Aber heute, Schätzchen, geht es nur um dich.“

Schätzchen? Vielleicht ist Jimmy hier wieder zu sehr Jimmy, wenn man sich das Ganze so anhört. Ein wenig zu viel vom alten Mouth of the South der 80er-Jahre. Und wenn man es sich auch anschaut, denn gerade jetzt zwinkert der über 80-jährige Manager der Freundin seines Clients auch noch zu. Locker lehnt er sich wieder an den Spind zurück, verschränkt die Arme und nickt ihr aufmunternd zu, als wäre er nicht nur ein Manager, sondern für diesen Moment genau der Verbündete, den Fallon Henley gebraucht hat.
Als Jimmy sich zu ihr lehnt, beugt sich Fallon ebenfalls nach vorne. Trotz seiner schrulligen Eigenheiten schätzt sie durchaus den Rat des erfahrenen Mannes und hört dementsprechend genau zu. So grinst sie breit, als Jimmy von "emotionalen Intelligenzen" spricht. Ohja, die Brünette kann es sich sehr gut vorstellen, dass Hart in seiner Karriere mit vielen Leuten zu tun hatte, bei denen er am liebsten beide Hände über den Kopf zusammen geschlagen hätte. Der Ausdruck wird wieder ernster und aufmerksamer. Da kann Fallon nur nochmal zustimmen, was die weiteren Worte über Jacy Jayne angeht.

Fallon Henley: Amen, Jimmy! Jacy hat massig Komplexe und schreit so sehr nach Aufmerksamkeit, dass ich eigentlich schon Mitleid mit ihr haben sollte. Fast! Was sie sagt soll in Zukunft einfach nicht mehr mein Problem sein. Klar, wenn sie mir und Drew...oder auch dir...zu nah auf die Pelle rücken sollt, kriegt sie eine Faust ins Gesicht und dann ist wieder Ruhe! Sonst lasse ich sie einfach hinter mir. Punkt!

Dabei überkreuzt das Country Girl beide Arme in Höhe ihres Brustkorbes und zieht diese ruckartig nach unten. Eine non-verbale Unterstreichung ihrer Worte, mit denen sie sich selbst davon überzeugen will, Jacy einfach nur als heutige Gegnerin zu sehen und den Rest vom selbsternannten Rockstar zu ignorieren. Mal sehen wie es im direkten Kampf aussehen wird. Doch Fallon ist guter Dinge, dass sie sich nur auf das Wesentliche konzentrieren kann.

Fallon Henley: Danke für deine Worte, Jimmy! Das bedeutet mir sehr viel! Auch, dass du Verständnis dafür hast, dass ich dir widersprochen habe. Klar, ich hatte Angst um Drew...und hab' es natürlich immer noch. Er ist so...so ein toller, liebevoller und fürsorglicher Mensch, der für Menschen, die ihm wichtig sind, sein letztes Hemd gibt und sich selbst dafür zerreißt. Ihn kennen zu lernen war eine Erfahrung, die ich einfach nicht missen möchte. Also...er ist das Beste, was mir jemals passiert ist. Ich möchte einfach nicht, dass sein eigener Dämon das alles kaputt macht und ihn komplett zerstört...ich...

Verdammter Klos im Hals! Fallon's Stimme versagt kurz und sie muss hörbar schlucken. Drew bedeutet ihr wirklich viel. Wenn sie dann an die Geschichte denkt, wie dieser seinen damals besten Freund Stephen verloren hat oder die kalten, bösartigen Augen, als sie mal die andere Seite ihres Freundes aus nächster Nähe erlebt hat, wird ihr ganz anders. ABER...wenn McIntyre es schafft, seinen inneren Dämonen zu bändigen und es nicht mehr notwendig sein wird, diesen überhaupt zu triggern, ist es doch eine gute Sache. Da hellt sich auch die Stimmung der Brünetten wieder auf und sie schafft es, den Mouth of the South anzulächeln. Jetzt ist Fallon der Ansicht, dass sie Beide wirklich nur das Beste für den Schotten wollen. Da wird auch das "Schätzchen" für den Moment verziehen, auch wenn das für eine gerunzelte Stirn beim Country Girl gesorgt hat. Aber so redet Jimmy...auch zu Männern! Außerdem glaubt sie ihm, dass er nicht wollte, dass Drew das innere Monster lieben lernt, sondern nur gezielt als notwendige Waffe einsetzen sollte.

Fallon Henley: Naja...ich weiß auch, dass du nur sein Bestes möchte! Wenn Liv heute freikommt, hat er auch wieder den Kopf für andere Sachen. Dann kann er wieder zeigen, warum er der Beste in seiner Division ist...in dem er, zum Beispiel, den Titel von Omega zurückholt. Oder Roman mal vom hohen Ross runterstößt. Aber...ja, darum kümmern wir uns später! Jetzt geht es um mich und mein Match!

Das schiebt Fallon am Ende noch schnell nach, damit Jimmy auch sieht, dass sie begriffen hat, was er ihr nahe legen wollte.
Jimmy zieht die Sonnenbrille wieder langsam nach oben, als Fallon ihre Worte beendet hat. Für einen kurzen Moment sagt er nichts. Er nickt nur. Einmal. Und zweimal. Dann lächelt er dieses vielsagende, leicht schiefe Lächeln, das irgendwo zwischen Manager-Legende, wandelnder Karikatur und… ja, genau dort landet, wo Fallon es wahrscheinlich bisher nur unterbewusst vermutet hat. Er räuspert sich übertrieben, richtet sein Sakko, macht einen kleinen Schritt zurück und hebt dann plötzlich beide Hände, als würde er eine imaginäre Kamera adressieren. Dabei zieht er die Sonnenbrille ein weiteres Stück nach unten, diese scheint hier heute sehr viel in Bewegung zu sein, beugt sich leicht nach vorne und seine Stimme verändert sich merklich. Weniger schrill und weniger Manager, dafür aber plötzlich… irgendwie swingend, selbstzufrieden und fast schon parodistisch cool.

Jimmy Hart: „Riiight… okay… stopp… ganz kurz, Schätzchen. Weißt du… was du da gerade beschrieben hast? Das ist nicht nur Loyalität. Das ist verdammte Liebe mit Rückgrat. Und das, Honey, ist sexy as hell.“

Jimmy grinst breit. Dieses Grinsen, das eindeutig sagt: Jetzt ist es raus. Er richtet sich auf, legt einen Arm lässig auf den Spind und spreizt die Finger, als würde er gleich eine Cocktailparty eröffnen.

Jimmy Hart: „Yeah, Baby. Sexy. Und ich sag dir was… wie wär’s, wenn du dich nach dem Match, gegen Fallon und wenn die ganze Sache mit Liv gelaufen ist, mit Lord Drew triffst und ich euch ein paar gute Martinis mache, damit ihr den Abend genießen und entspannen könnt. Natürlich geschüttelt und nicht gerührt, hahaha.“

Er zwinkert Fallon zu, und danach entsteht eine kurze Pause. Irgendwie wirkt dieses gesamte Gespräch hier mit diesem alten Mann so unfassbar unangenehm, aber das ist der Jimmy Hart, wie man ihn kennt. Nur weiß man nicht, ob nicht vielleicht der zurückhaltende und unterwürfige Butler-Jimmy nicht doch besser wäre. Der Manager der zehntausend Gesichter hebt beschwichtigend die Hände. Seine Stimme wird wieder etwas ruhiger. Noch immer locker, aber auch klarer und ernsthafter.

Jimmy Hart: „Aber Spaß beiseite, Baby… hör mir kurz zu. Das da draußen ist dein Ring. Deine Geschichte. Lord Drew kämpft heute seinen Krieg. Du kämpfst deinen. Und du brauchst niemanden, um stark zu sein, du bist es längst.“

Er tippt sich mit zwei Fingern an die Schläfe, um Fallon zu zeigen, dass er mit seinen Unmengen an Erfahrung die volle und ganze Wahrheit spricht, wenn er ihr sagt, dass sie stark ist. Solche Worte von einer Legende wie Jimmy Hart zu hören, sollten wohl für jeden Wrestler eine absolute Ehre sein. Egal, wie schrullig er auch sein mag.
Zunächst sieht Fallon den guten Jimmy etwas schief an. Verdammte Liebe mit Rückgrat? Ja...natürlich! Drew und sie sind doch ein Paar, das füreinander einsteht. War das dem Mouth of the South etwa nicht bewusst? Oder missinterpretiert sie seine Worte? Ja, die Wortwahl des alten Mannes wird durchaus hier und da unangenehm. Innerlich wägt Henley ab, ob sie das bei Gelegenheit ansprechen soll. Jetzt ist er aber, so merkwürdig das klingen mag, trotz der Phrasen der richtige Begleiter kurz vor dem Match. Davon abgesehen...Martinis klingt nicht verkehrt!

Fallon Henley: Öhm...danke...schätze ich! Schön, dass du dich über unsere Liebe freust. Deine Martinis sind hervorragend, das weiß ich ja schon. Von daher hätte ich sicher nichts gegen deine Idee. Ob Drew das heute mitmacht? Mal sehen...

Einerseits ist sich Fallon nicht sicher, ob Drew Martinis soooo sehr mag. Andererseits wird es heute wohl eher nichts mit einem romantischen Abend zu zweit. Wenn Liv freigelassen wird, wird sich McIntyre komplett um diese kümmern wollen - was Fallon versteht! Und wenn Isla Dawn ihr Versprechen bricht, wird Fallon bestimmt alle Hände damit zu tun haben, für ihren Freund da zu sein, ihn zu beruhigen oder aufzubauen. Ein Szenario, was das Country Girl nicht erleben möchte. Auch wenn sie bereit ist alles mit ihrem Freund durchzustehen. Nur wäre mal Zeit zu zweit auch wieder ganz schön. Naja, vielleicht klappt es ja bald wieder, wenn dieser ganze Spuk hinter ihnen liegt.

Fallon Henley: Ja, ich kämpfe heute meinen Krieg...für mich! Ich will ja auch wieder in die Nähe eines Titels kommen und dann auch mal den letzten Schritt gehen. Das will auch Drew für mich! Und wer weiß...dann kannst du irgendwann mal zwei Champions managen.

Natürlich weiß das Country Girl, dass sich Jimmy Hart gewünscht hatte, auf seine alten Tage nochmal einen World Champion begleiten zu dürfen. Drew hatte ihm diesen Wunsch bereits erfüllt...und könnte es noch einml. Und Fallon? Ja, sie möchte natürlich auch irgendwann endlich einen Titel gewinnen. Am besten dann, wenn ihr Freund ebenfalls Gold trägt und sie sich als Power Couple präsentieren können. Dazu gerne mit Jimmy Hart als Berater, Begleiter und treuer Freund. Sanft lächelt sie an und verzeiht ihm auch weiter jedes "Baby". Gerade was er am Ende gesagt hat, bedeutet dem Country Girl sehr viel. Nicht, dass sie von Drew keine Unterstützung erhält...aber durch das Liv Thema ist Fallon's eigene Karriere etwas "unwichtiger" geworden. Nicht, dass Henley deswegen sauer wäre. Ganz und gar nicht. Es ist nur schön, dass ihr jemand wieder sagt, dass sie Niemanden braucht um stark zu sein, da sie es schon ist.

Fallon Henley: Danke, Jimmy! Einfach nur danke! Ich bin froh, dass du bei uns bist und jetzt gerade bei mir!

Jimmy bleibt einen Moment still, als Fallon diese letzten Worte sagt. Kein sofortiger Spruch, kein lautes Lachen, kein übertriebener Kommentar. Stattdessen zieht er die Sonnenbrille schon wieder einfach so langsam ab und hofft wohl, dass es wie ein dramatischer Akt rüberkommt, aber so oft wie er es hier schon gemacht hat, hat es kaum noch Einfluss, ob sich die Brille nun in seinem Gesicht oder in seiner Hand befindet. Sein Blick ist ungewohnt klar, fast weich, und für einen kurzen Augenblick wirkt er weniger wie der Mouth of the South und mehr wie jemand, der tatsächlich versteht, was hier gerade passiert. Dann atmet er tief ein, lächelt schief und genau in diesem Moment kippt die Stimmung wieder. Nicht ins Alberne, sondern in dieses ganz spezielle, charmant-selbstverliebte Jimmy-Hart-Gleichgewicht zwischen Ernsthaftigkeit und augenzwinkernder Übertreibung. Jimmy fängt an, weiter gedehnt zu reden, und nickt langsam, als hätte Fallon hier gerade etwas ausgesprochen, das er schon die ganze Zeit wusste.

Jimmy Hart: „Ohhh, Fallon, Baby… Das war jetzt der Punkt, an dem ich eigentlich sagen müsste: sexy, und dann dramatisch abgehen sollte. Aber nein… heute nicht.“

Er steckt die Sonnenbrille in die Brusttasche seines Sakkos, legt den Kopf leicht schief und hebt einen Finger, als wolle er ihr ein gut gehütetes Geheimnis anvertrauen, und fängt an, diesen zu schnipsen.

Jimmy Hart: „Weißt du, die meisten Leute hier wollen Titel, Applaus, Reichtum, Macht und Ruhm. Alles glänzt, alles funkelt, alles schreit nach Aufmerksamkeit. Und dann kommst du daher und sagst: Ich kämpfe für mich. Nicht für Lord Drew. Nicht für Liv. Nicht für irgendeinen Mythos oder eine Storyline. Sondern einzig und allein nur für dich. Und das, Schätzchen, ist genau der Moment, in dem jemand gefährlich wird.“

Ein leises, anerkennendes Lachen verlässt seine Lippen. Doch ist dies kein Spott, sondern wirklich echtes Vergnügen. Er lehnt sich zurück und legt eine Hand auf die Brust.

Jimmy Hart: „Zwei Champions managen? Baby, das klingt nicht nach Arbeit. Das klingt nach einem Comeback-Album.“

Dann grinst er breit und tritt einen halben Schritt näher, diesmal ohne Show und ohne Gestik. Nur er und Fallon.

Jimmy Hart: „Aber eins nach dem anderen. Erst dein Match. Erst dein Krieg. Erst dein Sieg. Und hör mir gut zu“

sagt er ruhiger, bevor er seine Sonnenbrille dann wieder aufsetzt und das Meme weiter aufleben lässt. Dieses Mal wurde sie sogar leicht geschwungen beim Aufsetzen.

Jimmy Hart: „Egal, was heute passiert – Sieg, Niederlage, Chaos, Hexenflüche oder sonst irgendein Irrsinn – du gehst da raus und bleibst du selbst. Nicht die Freundin von Lord Drew. Nicht das nette Country Girl. Sondern die unschlagbare Fallon by gawd Henley. Eine Frau, die weiß, wer sie ist und wohin sie will. Und danach, Baby… dann reden wir über die Martinis.“

Er zwinkert ihr zu, klopft einmal mit der flachen Hand gegen den Spind und tritt zur Seite, als würde er ihr wortlos den Weg freimachen. Der Moment gehört jetzt ihr.
Noch eine Anerkennung, die sie so nicht unbedingt hat kommen sehen. Jimmy weiß definitiv, wann er ernst zu sein hat, damit seine Worte noch mehr Gewicht haben. Fallon nickt ihm mehrere Male zu...und mit jedem Nicken scheint ihr Selbstvertrauen noch weiter anzusteigen. Sie sieht nach vorne, in die Ferne und wirkt zuversichtlich. Als wäre der Sieg zum Greifen nah. Nicht falsch verstehen...bei aller Antipathie weiß das Country Girl, wie schwer es gegen Jacy werden wird. Doch sie ist bereit, für sich einzustehen und diesen Fight einfach nur für sich zu bestreiten. Und vor allem...dabei sie selbst zu bleiben. So wie es ihr der Mouth of th South geraten hat.

Fallon Henley: Ja, ich bleibe ich selbst! Das werde ich! Also, bis später. Wir sehen uns nachher bei Drew!

Lächelnd greift sie zu ihrer Weste, die über einer Stuhllehne liegt und wirft dies über. So nickt sie Jimmy ein letztes Mal zu und verlässt schlussendlich ihre Kabine. Fade off.

[Bild: HOGAN.jpg]

Recruiting of a Bounty Hunter

Die Sonne steht hoch am Firmament. Keine einzige Wolke ist am Himmel zu sehen. Keine Möglichkeit sich vor der Sonne zu verstecken. Sie scheint, gnadenlos! Dennoch sind Menschen auf den staubigen Straßen von...Ja wo sind wir eigentlich? Nun das ist nicht ganz so ersichtlich. Wir befinden uns immer noch in Mexiko, zumindest sind die Beschriftungen in diesem Ort alle auf Spanisch. Dieser kleine Ort, der ein wenig wie die Location aus einem Cowboy Film wirkt befindet sich definitiv nicht in Mexico City. Dort findet am Montagabend die letzte Show der Mexiko Tour von Coast 2 Coast Wrestling statt. Während ein Tumble Weed von rechts nach links durch das Bild weht muss man sich dennoch die Frage stellen was oder wen wir hier eigentlich suchen? An diesem Ort der von der Welt vergessen zu sein scheint. Hier und da steht eine Person vor einem Gebäude, oder bewegt sich in eine Richtung. Aber niemand der von Bedeutung ist. Doch das ändert sich just im nächsten Augenblick. Ein Mann in schwarzer Anzughose und Sakko kommt in das Bild gelaufen. Einen Cowboyhut tief ins Gesicht gezogen, man kann nicht erkennen um wen es sich hier handelt. Definitiv eine Figur die auffällt. So adrett gekleidet war hier vermutlich schon lange niemand mehr. Bei der Hitze aber auch verständlich. Während er sich auf eines der Gebäude zu bewegt folgt die Kamera ihm. Als wir uns diesem Haus nähern kann man auch die Beschriftung sehen. Auch wenn diese ebenfalls, wie alles andere, auf Spanisch ist, braucht es nicht mal eine Erklärung was dieses Geböude ist. Eine Flügeltür, aus dem inneren ist klirren von Gläsern zu hören, gedämpfte Stimmen und eventuell auch ein Klavier. Das ist ein Saloon! Der uns unbekannte Mann bleibt kurz vor der Tür stehen und blickt nach links. Dort ist an einer Tränke ein Pferd angebunden und stillt seinen Durst. Im nächsten Augenblick wird die Tür aufgestoßen und der Mann schreitet hindurch. Es dauert nur einen Bruchteil einer Sekunde und diverse Augenpaare liegen auf dem Neuankömmling. Der Barkeeper blickt ebenfalls in seine Richtung.

Barkeeper: Hombre...

Doch bevor der Getränkemixer weiter sprechen kann streckt der Unbekannte seinen Arm aus und bedeutet seinem Gegenüber mit dem ausgestreckten Zeigefinger das dieser still sein soll. Verdutzt hält der Mann hinter der Theke inne und widmet sich wieder dem Reinigen seiner Gläser. Von diesem Auftreten scheinen auch die restlichen Gäste eingeschüchtert zu sein und wenden sich ab. Somit das Mr. X nun also freie Bahn. Er blickt in eine Ecke des Saloons und scheint etwas oder jemanden entdeckt zu haben. Er bahnt sich seinen Weg und kommt letzten Endes vor einem Tisch zum stehen. An diesem Tisch sitzt ein einziger Mann. Den Cowboyhut mit der Öffnung für den Kopf auf dem Gesicht platziert und die Beine auf dem Tisch drapiert. Auf selbigem stehen ein Bier welches fast leer ist, sowie ein Lasso welches abgelegt wurde.

Mr. X: Mir wurde gesagt wenn ich jemanden brauche der Dinge erledigt bin ich bei ihnen an der richtigen Adresse....

Ruhig und kalt, so kann man die Tonlage des unbekannten Mannes beschreiben. Wenn dieser einem drohen würde, dann würde man sich vermutlich zwei mal überlegen was die nächste Reaktion ist. Aber in diesem Falle? Nun die nächste Reaktion ist quasi gar keine Reaktion. Eventuell schläft der Mann mit seine Beine auf dem Tisch liegen hat oder er ignoriert seinen Gegenüber. Das scheint dieser auch zu realisieren. Für einen kurzen Moment kann man ein Grinsen in seinem Gesicht erkennen. Dann scheint für ihn das Gespräch beendet zu sein. Er dreht sich um, doch just in diesem Augenblick erwacht der Mann am Tisch zum Leben. Oder besser gesagt sein Arm, denn dieser schnellt nach vorne, mit der Hand greift er nach dem Lasso und schwingt dieses. Mit einer gekonnten Bewegung wird das Lasso geworfen, schlingt sich um ein Bier vom Nachbartisch und zieht dieses gekonnt zu seinem Tisch herüber. Ein wenig Inhalt verkippt dabei natürlich auf dem Boden. Aber das meiste bleibt im Glas, welches eine Sekunde später auf seinem Tisch steht.

???: Wenn der Preis stimmt, dann bin ich der beste!

Verdutzt blickt die Person am Nebentisch in Richtung seines Bieres, aber zieht es nicht einmal in Erwägung hier zu protestieren. Anerkennend nickt Mr. X und dreht sich wieder dem Lasso schwingenden Cowboy zu. Ohne Umschweife greift der Mann in die Innentasche seines Sakkos und zieht einen Umschlag hervor. Diesen lässt er auf den Tisch fallen, etwas Staub wirbelt auf. Der Cowboy greift nach dem was dort auf dem Tisch liegt. Zunächst tastet er mit den Händen und dabei fällt ihm auf wie dick der Umschlag ist. Er hält inne und der Cowboyhut wandert von auf dem Gesicht liegend zurück auf den Kopf. Dorthin wo ein Hut ja auch hingehört. Nun kann der geneigte Wrestling Zuschauer auch erkennen um wen es sich bei diesem Mann handelt. Ein dunkler Teint und ein gepflegter Dreitagebart. Dieser Mann ist Bryan Keith! Bei einer Show in Porto im letzten Jahr hatte dieser bereits einen Auftritt bei dem er mit seinem Pferd zum Ring geritten kam und überraschend Sting schlagen konnte. Geschickt öffnet Keith den Umschlag und darin zu sehen ist eine Geld. Viel Geld. Kurz nickt er, dann verschließt er den Umschlag wieder.

Bryan Keith: Das ist eine Menge! Ein Ziel und so viel Geld?

Der Bounty Hunter zieht seine Augenbrauen hoch. Er hat kein Problem damit schnelles Geld zu verdienen. Damit finanziert er sein Leben. Aber er ist auch nicht raffgierig. Wenn etwas stinkt, dann stinkt er. Da bringt es auch nichts wenn man sich die Nase zuhält.

Mr. X: Nicht ein Ziel. Drei!

Erneut greift der uns immer noch unbekannte Mann in die Innentasche seines Sakkos und holt etwas hervor. Nacheinander klatscht er drei Bilder auf den Tisch. Auf jedem Bild ist ein Wrestler zu sehen. John Cena, Logan Paul und Velveteen Dream!

Mr. X: Das sind deine Ziele! Du startest im One Shot at Glory Match. Warum diese drei? Nun ganz einfach...

Hat Mr. X beim Betreten des Saloons den Barkeeper mit einer einzigen Geste zum Schweigen gebracht ist es nun er selber der vom Bounty Hunter mit dem Zeigefinger auf den Lippen zum Schweigen. Es scheint als würde dieser das erste mal etwas Unsicher werden da er mit dieser Reaktion nicht gerechnet hat. Dennoch tut er wie ihm befohlen und er schweigt.

Bryan Keith: Das Warum ist egal, solange das Geld stimmt. Ich führe Dinge aus, denn ich bin der Bounty Hunter Bryan Keith!

Es scheint also so als hätten die beiden Männer einen Deal. Ist hiermit das Gespräch beendet? Der Kopfgeldjäger sammelt die drei Fotos ein und steckt sie zu dem Geld in dem Umschlag. Auch wenn man eigentlich davon ausgehen müsste das er weiß wie seine drei Gegner aussehen. Der Auftraggeber nickt kurz und dreht sich dann von seinem Gesprächspartner weg.

Bryan Keith: Cesar....

Ein Wort, ein Name, gesprochen vom Bounty Hunter, scheint direkt seine Worte zu entfalten. Denn der uns unbekannte, scheint zu gefrieren. Wollte er die Szenerie gerade eben noch verlassen so hält er jetzt inne und dreht wieder zu Keith um.

Bryan Keith: Ja ich weiß wer du bist! Generell sind mir die Motive meiner Auftraggeber egal. Geld steht in diesem Business an oberster Stelle. Aber ich bin nicht blöd. Ich weiß wie manipulativ du bist. Du kommst aus diesem Land, du hast genug Kontakte. Und dennoch kommst du zu mir? Ich weiß das du Hintergedanken hast. Wenn du mich übers Ohr haust wirst du es bereuen....

Liegt hier gerade Spannung in der Luft? Während Cesar hier eine Drohung zu hören bekommt erhebt sich Keith von seinem Stuhl. Mit einem ernsten Blick schaut er seinen Gegenüber an. Dieser wirkt wie versteinert. Greift dann jedoch ein weiteres mal in das innere seiner Jackentasche und holt einen weiteren Umschlag heraus.

“Cesar“: Ich denke das dürfte einiges erklären....

Ohne zu zögern greift the Bad Apple, wie Bryan Keith auch genannt wird, nach dem Umschlag, öffnet diesen und holt einen Zettel aus selbigem hervor. Blitzschnell flitzen seine Augen über den Text der dort geschrieben steht. Direkt nach dem lesen schiebt er den Zettel zurück in den Umschlag. Er nickt.

Bryan Keith: Tut es...

Nun ist scheinbar Keith der dieses Gespräch beenden will und wird. Ohne „Cesar“ eines weiteren Blickes zu würdigen greift er sich alles was auf dem Tisch steht, inklusive des Bierkruges und marschiert in Richtung des Ausgangs. Kurz vor diesem bleibt er stehen, trinkt den Rest Bier in einem großen Schluck aus und stellt den Krug auf den Tresen. Die Schwingtür wird aufgestoßen und Keith marschiert schnurstracks auf das Pferd zu welches vor der Bar angebunden ist. Dieses scheint ihn zu kennen, denn es bleibt ganz ruhig. Der Bounty Hunter bindest es los, schwungvoll setzt er sich anschließend auf den Sattel und gibt seinem Pferd die Sporen. Er reitet davon!

To be continued

[Bild: trenner1.jpg]

OPENER
SINGLES MATCH
Fallon Henley vs. Jacy Jane

[Bild: javxyfallonfudsbf.png]
Writer: ???



Unmut macht sich in den Zuschauerreihen breit. Jacy Jayne wird vom Publikum verteufelt und diese lassen es sie wissen. Das Hindert The Lady of Rock N Rumble aber nicht daran hier mit einem selbstgefälligen Grinsen auf der Stage zu erscheinen und das Lampenlicht auf sie strahlen zu lassen. Eine kleine Tanzeinlage darf zum Beginn ihrer Entrance auch nicht fehlen.

Matthew Rehwoldt: "Making her way to the Ring... from Tampa, Florida... weighing in at 135 pounds.. JACY JAYNE!"

[Bild: jacy.png]

Mit ausgebreiteten Armen macht sie sich auf den Weg zum Ring. Mit einem Schwung springt sie auf den Appron. Dort wirft sie ihren Hut auf den Boden und entledigt sich ihrer Sonnenbrille. Beide braucht sie nicht für den Kampf. Mit ausgebreiteten Armen feiert sie sich im Ring. Dann deutet sie mit ihrer Hand eine Pistole an.

[Bild: jacyent2.png]

Sie feuert auf all jene, die sich ihr in den Weg stellen. In diesem Fall ihre Gegnerin.



Leichter Country Flair weht durch die Halle, als Fallon Henley zu den Klängen ihrer Theme die Halle betritt. Über ihrem Gear trägt sie eine braune Weste, an der einige Fransen angebracht wurden. Lächelnd schnalzt sie mit der Zunge und zwinkert den Fans zu, die ihr einen warmen Empfang bereiten.

Matthew Rehwoldt: "Making her way to the ring... from Chelsea, Michigan... FALLON HENLEY"

Selbstbewusst stapft sie los und beginnt die letzten Meter zu sprinten, so dass sie gekonnt unter den Seilen in den Ring sliden kann. Sofort hüpft das Country Girl wieder auf und steigt auf ein Turnbuckle. Der linke Fuß bleibt auf dem mittleren Seil, während sie den anderen auf das obere stellt. Die Weste rutscht von ihren Schultern, wird einmal über ihren Kopf im Kreis gewirbelt und dann nach draußen geworfen, wo ein c2c Mitarbeiter das Kleidungsstück entgegen nimmt. Fallon springt auf die Matte zurück und ist bereit zu kämpfen.

Warnung! Spoiler!
Nach dem Howdown von Fallon an ihrer Gegnerin und dem darauffolgenden Pinfall ist dieses Match vorbei (8.09 Minutes)

Here is your winner by pinfall: FALLLOOOOOON HEEEENLEEEEEY!

[Bild: fallon.jpg]

[Bild: 45.jpg]

Zu Beginn der Woche: Playa del Rey, Los Angeles, Kalifornien

Die Kälte des Februars biss Becky in die Wangen, als sie aus dem Taxi stieg. Drei Koffer – einer davon schwerer als die anderen. Der freundliche Taxifahrer half ihr noch, zumindest die zwei größeren Schalenkoffer aus dem Auto zu heben. Einen etwas kleineren Rollkoffer führte sie zusätzlich mit sich. Oben drauf ein weißer Stoffbeutel, eingepackt und geschätzt den frisch gewonnenen SHINE Championship-Gürtel. Es war bereits später Abend geworden, als Becky aus dem Taxi stieg, die frische Luft im Gesicht spürte und sich den langen, schwarzen Pelzmantel zuhielt. Sechs Wochen Mexiko. Sechs Wochen Schweiß, Staub, große Hallen, laute Mariachi-Musik nach den Shows und dieses ständige Gefühl, von innerer Zerrissenheit. Nein, diese Zeit war keine Schöne und auch jetzt sah sie keine Besserung. Aber unter all dem Adrenalin lauerte der Abgrund. Der mentale Tiefpunkt, den sie sich nie eingestanden hatte. Die Nächte, in denen sie allein in billigen Hotelzimmern gelegen hatte, das Handy stummgeschaltet, weil die Benachrichtigungen sie sonst umgebracht hätten. Gerüchte. Lügen. Und Roux... ihre kleine Roux, die in all dem Dreck mit reingezogen wurde.

Und jetzt stand er da. Vor der Haustür ihres – nein, seines – Hauses. Arme verschränkt, die verletzte Schulter etwas steif gehalten, aber die Haltung unverkennbar Seth. Die Haare etwas länger, der Bart etwas wilder. Dieselben Augen, die sie früher immer sofort beruhigt hatten. Aber jetzt? Sie fühlten sich an wie ein Vorwurf.

Seth Rollins: „Siehst müde aus, Champ.“

Becky erstarrte. Der Spitzname traf sie wie ein alter Superkick – vertraut und trotzdem schmerzhaft. Sie hatte nicht damit gerechnet, dass er hier sein würde. Eigentlich sollte er bei irgendeiner Physiotherapie-Session, Promotion oder mit auf Kanada Tour sein. Nicht hier. Nicht jetzt. Ihr Herz raste, und für einen Moment sah sie doppelt – Erschöpfung oder Panik? Sie wusste es nicht mehr.

Becky Lynch: „Bin ich auch.“

Murmelte sie und zog den Kragen ihres Mantels höher. Ihre Stimme klang brüchig, wie Glas, das kurz davor war, zu zerspringen.

Becky Lynch: „Warum bist du hier?“

Seth zuckte leicht mit der guten Schulter.

Seth Rollins: „Hab ’ne Woche frei. Und du?“

Becky Lynch: „Hab auch frei.“

Sie lachte trocken auf, aber es klang hohl.

Becky Lynch: „Sechs Wochen nonstop, und dann plötzlich… nix. Komisch, oder?“

Tatsächlich fühlte es sich an wie eine Strafe. Als hätte das Universum sie endlich eingeholt.
Er nickte langsam. Sein Blick wanderte zu den Koffern, dann zu ihrem Gesicht.

Becky Lynch: „Was macht deine Schulter?“

Fragte sie, weil sie nicht wusste, was sie sonst sagen sollte. Smalltalk. Als ob das helfen würde.

Seth Rollins: „Es wird.“

Seine Stimme war leise.

Seth Rollins: „Besser als vor drei Monaten. Noch nicht da, wo ich hinwill, aber… es wird.“

Stille. Nur das leise Ticken des abkühlenden Taximotors und der Wind, der durch die kahlen Bäume fuhr. Becky spürte, wie die Tränen in ihren Augen brannten. Nicht jetzt. Nicht vor ihm. Alles in ihrem Körper sträubte sich gegen dieses plötzliche Aufeinandertreffen. Für jemanden wie sie, der alles und immer wieder überdenkt, war es die reinste Qual, so überrascht zu werden.

Seth Rollins: „Möchtest du reinkommen?“ fragte er schließlich.

Becky schaute auf die Haustür. Das kleine Windspiel, das Roux letztes Jahr gebastelt hatte, hing immer noch da und klimperte leise. Roux. Der Name allein schnürte ihr die Kehle zu. Ihre Tochter, gerade mal vier Jahre alt, und schon Futter für die Geier. Die Presse hatte es eskaliert: „Becky Lynch verlässt WWE – und ihre Familie?“ Falschmeldungen über eine Affäre, die sie nie gehabt hatte. Gerüchte, dass Seth das Sorgerecht beantragen würde, weil sie „instabil“ sei. Sogar Fotos von Roux, die sie nie freigegeben hatten, tauchten auf – bearbeitet, um sie wie eine schlechte Mutter aussehen zu lassen. „Becky priorisiert Karriere über Kind – Insider packen aus!“ Sie hatte es in Mexiko gelesen, in den Pausen zwischen Matches, und jedes Mal hatte es sie tiefer in den Abgrund gezogen. Mentale Gesundheit? Zerstört. Sie hatte nachts geweint, Roux' Foto angestarrt und sich gefragt, ob sie alles falsch gemacht hatte. Die WWE verlassen? Für Ablenkung? Für echtes Wrestling? Aber zu welchem Preis?

Becky Lynch: „Ich weiß nicht, ob das eine gute Idee ist“, sagte sie ehrlich, ihre Stimme zitterte jetzt.

Becky Lynch: „Seth, die Presse... sie machen uns kaputt. Sie lügen über uns. Über Roux. Sie sagen, ich würde sie vernachlässigen, weil ich weg bin. Dass du mich rausgeworfen hast. Dass wir… Und du?“

Sie brach ab, presste die Hand auf den Mund. Die Tränen kamen jetzt, heiß und unkontrollierbar. Seths Gesicht verfinsterte sich.

Seth Rollins: „Ich weiß. Ich hab’s gesehen. Diese Scheiße mit den Fake-Quotes von ‘Insidern’. Sie haben sogar alte Fotos von Roux missbraucht, um Clicks zu kriegen. Es ist widerlich.“

Becky Lynch: „Und du hast nichts gesagt? Stattdessen machst du mir Vorwürfe?“

Fuhr sie ihn an, die Wut brach durch die Erschöpfung.

Becky Lynch: „Du hast nicht mal ein Statement gemacht! Lass sie einfach so über uns herfallen? Über unsere Tochter?“

Er trat einen Schritt näher, aber sie wich zurück.

Seth Rollins: „Becky, ich wollte nicht Öl ins Feuer gießen. Die PR-Leute haben mir geraten, still zu sein. ‘Lass es vergehen’, haben sie gesagt. Aber verdammt, es tut mir leid. Ich hätte kämpfen sollen. Für uns. Für Roux.“

Sie lachte bitter, wischte sich die Tränen weg.

Becky Lynch: „Kämpfen? Du bist der Visionary, der Architect – und du lässt dich von ein paar Anzugträgern vorschreiben, wie du deine Familie schützt? Ich hab die WWE verlassen, weil ich das nicht mehr aushalte. Die Politics, die Kontrolle, die Lügen. Und jetzt? Die Gerüchte fressen mich auf. Ich bin am Ende, Seth. Ich schlafe nicht mehr. Ich esse kaum. Jede Nacht denke ich, ob Roux mich hasst, weil ich weg war. Ob sie die Lügen hört und glaubt, ich liebe sie nicht.“

Seths Augen wurden feucht.

Seth Rollins: „Roux vermisst dich. Sie fragt jeden Tag nach dir. ‘Wann kommt Mommy mit dem Gürtel heim?’ Ich hab ihr Videos von deinen Matches gezeigt – die legalen, nicht die Streams. Sie ist stolz auf dich. Aber ja, die Presse... sie macht uns zu Monstern. Ich hasse es.“

Becky schaute ihn an, der Konflikt in ihr tobte. Liebe und Hass, Vermissen und Vorwürfe.

Becky Lynch: „Warum hast du nicht gekämpft? Für mich? Für uns?“

Seth Rollins: „Weil ich Angst hatte.“, gab er zu aber seine Stimme brach.

Seth Rollins: „Angst, dich endgültig zu verlieren. Die Schulterverletzung hat mich runtergezogen, und dann warst du weg... ich dachte, wenn ich still bin, kommst du vielleicht zurück. Dumm, oder? Aber ich liebe dich immer noch. Trotz allem.“

Sie stand da, die Koffer wie Anker, die sie am Boden hielten. Der Tiefpunkt. Sie fühlte sich leer, gebrochen. Aber in seinen Augen sah sie einen Funken – denselben, der sie früher durch alles getragen hatte.

Becky Lynch: „Ich weiß nicht, ob ich das kann.“, flüsterte sie. „Reinkommen. Als ob nichts passiert wäre.“

Seth Rollins: „Dann komm nicht als ob nichts passiert wäre“, sagte er sanft. „Komm als die Frau, die ich vermisse. Die, die kämpft. Lass uns reden. Über die Gerüchte. Über Roux. Über uns. Ich hol sie morgen von meiner Mom ab, und wir klären das zusammen. Keine Presse, keine Lügen. Nur wir.“

Becky zögerte, der Wind heulte auf. Dann – langsam – nickte sie. „Ja, aber ich weiß nicht ob ich das kann. Wenn du mir nicht hilfst, diese Scheiße zu stoppen... dann geh ich endgültig.“

Seth nickte, nahm zwei Koffer. „Deal. Wir kämpfen zusammen.“

Sie trat ein, das warme Licht umfing sie. Aber der Konflikt brodelte weiter. Roux' Lachen hallte in ihrem Kopf wieder, gemischt mit den Lügen der Welt draußen. Es war nicht das Ende. Nur der Anfang eines neuen Matches – eines, das sie vielleicht verlieren würde.

[Bild: 65.jpg]

Endlich hat es geklappt! Endlich trägt sie das Schmuckstück auf der Schulter, wofür sie seit Monaten kämpfte. Tiffany ist endlich Women's World Championesse. Ein Ergebnis, welches sie erzwungen hat. Heute ist ihr erster Arbeitstag, wo sie ihr neues Spielzeug präsentieren darf. Und selbstverständlich muss dies mit dem Smartphone gefilmt und festgehalten werden. Die Fans dürfen nun das Privileg haben, durch die Smartphone-Kamera der neuen Championesse zu blicken. Unten rechts erscheint natürlich das Tiffy-TV Logo und lässt keinen Zweifel, dass es sich um eine Aufnahme des Buff Barbie Dolls handelt. Natürlich filmt sie sich von schräg oben, weshalb sie mit der einen Hand das Smartphone bis leicht über den Kopf hebt. Mit der anderen hält sie den Title fest, damit dieser nicht von der Schulter rutscht. Ihr Gang wirkt arrogant. Die Schultern sind weit zurückgelehnt. Die Brust rausgestreckt. Ihren Fuß setzt sie beim Gehen zur gleichen Linie wie zum anderen Fuß. Ihr Körper ist bekleidet mit einem schwarzen Faltenrock und einen schwarzen Sports-Bra, ebenfalls aus Leder. Da gleich ihr Match gegen Skye Blue beginnt, wissen wir bereits ihr Ziel. Die Blondine ist auf dem Weg zur Gorilla Position.

[Bild: tiffymittiteladsfycsaa.png]

Tiffany Stratton:
”Tiffyholics…ihr dürft Live dabei sein, wenn ich zum ersten Mal als Championesse durch den Backstage Bereich laufe. Seht ihre neidischen Blicke…”

Damit alle genau diese neidischen Blicke sehen können, schwenkt sie das Smartphone. Nun, ob diese neidisch sind, kann man den Passanten nicht unbedingt ansehen. Viele schauen in die Kamera. Was aber auch daran liegen kann, weil wenige mit einer Aufnahme über das Smartphone durch den Backstage Bereich rennen. Tiffany findet es trotzdem gut. Sie grinst breit, fies und überlegen.

Tiffany Stratton:
"Sie können nicht verstehen, wie viel Arbeit es war, an diesen Moment zu gelangen. Aber Tiffany Epiphany hat es geschafft!”

Mit einem breiten Grinsen geht sie weiter. Das Bild wackelt bei jedem Gang. Bis sie auf einmal stehen bleibt. Die Kamera zeigt nicht wieso, aber ein lautes ”ÜÜÜrrrggghhh…” deutet sehr darauf hin, dass die selbsternannte Miss Future Legend nach Ärger sucht. Ihre nervige, schrille Stimme schallt durch den Korridor, während kurzerhand später Drew McIntyre ins Bild rückt. Und natürlich geht es Stratton hierbei nicht um den Schotten selbst. Liv Morgan schon eher. Und die Geschichte der Beiden hat natürlich auch die Millionärstochter mitbekommen.

Tiffany Stratton:
"...der tragische Held! Hast du Liv schon entlaust? ÜÜÜrrrgggh…ich möchte nicht wissen, wie sie gestunken hat. Sag ihr von mir…sie soll von mir fern bleiben!”

Na klar. Das wäre dann einfach. Das Rich Girl fürchtet Liv. Wer tut es nicht? Sie ist erfahren und besitzt den Koffer. Und Tiffany würde viel dafür tun, um die Blondine von sich zu halten. Gleiches gilt übrigens für Isla Dawn. Die Rothaarige hatte ihr eine Drohung geschickt. Kein Wunder, dass die Women's World Championesse innerlich unruhiger ist, als sie es nach außen zeigt.
Es blieb leider nicht aus, dass Drew hier ins Bild rückte. Zum einen teilte man sich den Korridor nun mal auch mit den anderen Mitarbeitern und Superstars, zum anderen musste Drew diesen Korridor entlang. Die Verachtung Tiffys gegenüber Drew hatte dieser natürlich auch wahrgenommen. Drew sah auch alles andere als glücklich aus, ausgerechnet jetzt auf Tiffany zu treffen. Immerhin wurden wir vorhin Zeuge, wie Isla doch Wort gehalten hatte und Liv tauchte schließlich in Drews Locker auf. Sie war schwach, dreckig, ja, aber sie hatte anscheinend nicht an Ehrgeiz verloren. Ein verachtendes Lächeln ist kurz zu sehen, als Tiffy Liv angesprochen hatte.

Drew McIntyre
„Liv hat den Koffer, ich kann sie nicht davon abhalten, dass sie demnächst vor deiner Tür steht. Allerdings würde ich aufpassen, wie du über sie redest.“

Ein kurzer Blick auf Tiffany folgte. Drew blieb ruhig, auch wenn die Worte Tiffanys über Liv nicht gerade nett waren, lief man immer Gefahr, Drew damit auf die Palme zu bringen. Immerhin steckte noch immer das brutale Match gegen Bronson in seinen Knochen und die Tatsache, dass Liv nun wieder frei war, schien ihn zumindest glücklicher zu machen. Auch wenn es ihm Kopfschmerzen bereitet, dass Liv Isla als Ziel auserkoren hatte. Ginge es nach dem Schotten, sollte sich Liv noch ausruhen. Aber der Bund zwischen den Beiden schien nun aber noch enger geworden zu sein.

Drew McIntyre
„Da ich aber kein Unmensch bin, gratuliere ich dir dennoch zum Sieg. Genieße die Zeit. Habe gehört, dass nicht nur Liv, wenn sie wieder fit ist, sich auf dich festnageln werden.“

Natürlich zog Tiffy nun als neue Championesse die Aufmerksamkeit auf sich. Liv ist, dank dem Koffer, die größte Gefahr, da sie zu jeder Zeit diesen einlösen konnte. Aber Drew ist nicht entgangen, dass auch eine Isla sich Tiffy als Ziel auserkoren hatte. Solange sich die Hexe von ihm und Liv fernhielt, konnte es ihm aber egal sein.
Und Tiffany ist das auch egal. Zumindest will sie das glauben machen. Genervt rollt sie mit ihren Rehbraunen Augen, als der Hüne die Namen von Liv Morgan und Isla Dawn erwähnt. Die Millionärstochter weiß, dass beide eine potentielle Bedrohung darstellen. Morgan, weil sie den Koffer besitzt und Dawn, weil sie einfach unberechenbar, verrückt und skrupellos agiert. Und wer weiß, wie der Rest der Division auf den Title-Wechsel reagiert? Stratton wird ihre Augen überall haben, soviel ist sicher. Um ihre Ängste jedoch hinter ihrer Barbie-Schale zu verstecken, schaut sie leicht nach oben, um in die Kamera ihres Smartphones zu schauen. Die folgenden Worte sind für alle ihre Tiffy-holics.

Tiffany Stratton:
"Seht ihr, womit ich mich Tagtäglich herumschlagen muss?"

Abermals rollt sie genervt mit den Augen. Für Gestikulierungen hat sie leider keine Hand frei, wodurch ihre Hände ausnahmsweise in den Positionen stehen bleiben, wo sie sind. Ihre Gesichtsmimik reicht aber völlig, um ihre Gefühle auszudrücken.
Kurz schaut sie zu McIntyre und dann wieder in die Kamera hinauf.

Tiffany Stratton:
"Als ob es mich interessieren würde, dass Liv den One Shot of Glory Koffer besitzt. Mir geht es darum, dass ich nicht ihren...üüürgh...Dreck und Läuse haben möchte. Auch Liv wird später einsehen müssen, dass Tiffany Epiphany nicht geschlagen werden kann.

Schnell neigt das Rich-Girl ihren Kopf wieder so, dass sie Drew ansehen kann. Natürlich wirkt sie dabei arrogant. Sie knickt ihre Hüfte zur Seite und mustert den Schotten genervt. Ein Danke für die Glückwünsche möchte sie nicht loswerden. Stattdessen will sie sich lieber zu seiner Landsfrau äußern. Isla Dawn ist halt bei einigen Gesprächsthema. Und das Blöde ist, dass diese Tiffany als nächstes Opfer gewählt hat. Vielleicht konnte Stratton die Hexe bewegen, wieder Liv zu wählen.

Tiffany Stratton:
"Ich muss Isla nur schmackhaft machen, dass sie mit Liv die bessere Wahl treffen wird. Oder vielleicht...mit euch beiden? Wer braucht schon die Geschichte: Drew und Liv? Wie Romeo und Julia...naaaw. Wie Fallon das wohl findet?"

Eine sehr gute Frage, womit sich das Buff Barbie Doll ernsthaft beschäftigen will. In dieser Geschichte ist das letzte Wort noch nicht gesprochen. Und vielleicht kann sie dadurch auch Liv Morgan von sich fernhalten. Zumindest solange, bis sich Drew nicht zu einer Dame 100%ig bekennt und die andere links liegen bleibt.
Tiffy wusste, wie sie Menschen gegen sich aufbringen konnte. Es war kein Geheimnis, dass die Barbie Doll sich nur um eine einzige Person auf der Welt schert und das war sie selbst. Sie liebte es, ihre Mitmenschen um sich herum niederzumachen und zu beleidigen. Die vergangene Geschichte rund um Isla, Liv und Drew war da natürlich ein gefundenes Fressen für die Blondine. Sie wusste, das sie als Championesse im Mittelpunkt stehen würde, genau so wie sie es mochte, aber sie wusste auch, wer zur Zeit am gefährlichsten war und genau da musste Sie ansetzen. Die abwertenden Worte über Liv ließen Drew dann kurz genervt auflachen. Mit einer Hand fährt Drew sich genervt über die Schläfe.

Drew McIntyre
„Liv ist eine Freundin, der ich vieles zu verdanken habe. Das weiß Fallon besser als kein anderer. Ich habe einer Freundin geholfen, ich bin an meine Grenzen gegangen, um sie zu befreien. Etwas, was man für Menschen macht, die einem wichtig sind...Das du da nicht mitreden kannst, ist kein Wunder...“

Seine Stimmlage ist tief und ernst. Er blickt Tiffany an. Bei der letzten Aussage geht auch ein Raunen durch die Arena. Tiffany war nicht dafür bekannt, Freundschaften zu schließen, und ihr Ego lässt es wahrscheinlich auch gar nicht zu, das Spotlight mit anderen zu teilen. Aber die Aussage Drews war aber nicht abwägig. Dass Tiffany aber auch einen guten Punkt hatte, blieb nicht aus. Immer wieder konnte man Drew dabei erleben, dass er während seines Kampfes um Liv gegen Isla abschweifen würde. Dinge, die völlig normal waren und auch nur unbewusst für Drew passierten. Das man daraus jetzt die Geschichte dreht, wie man sie mag, kam Tiffany auch gerade recht. Drew geht dann einen Schritt auf Tiff zu.

Drew McIntyre
„Isla weiß ganz genau, sobald sie sich Liv, Fallon oder mir wieder nähert, dass ich keine Spielchen mehr spielen werde. Sie ist skrupellos und irre, aber nicht dumm. Sie weiß, sobald sie wieder Hand an Liv legt, ist ihre Karriere vorbei. Ich für meinen Teil hoffe, das sie sich nun mit dir beschäftigen wird...“

Kurz mustert Drew Tiffy von oben bis unten. Sie strahlt Glamour aus, keine Frage. Aber da geht ihm noch etwas anderes durch den Kopf. Genau das Richtige, um eine Tiffany Stratton in ihre Schranken zu weisen.

Drew McIntyre
„Ich hasse Isla...aber ich hätte nichts dagegen, wenn sie dir das Leben genau so zur Hölle macht, wie sie es mit Liv gemacht hat. Man stelle sich nur vor...sie lauert dir auf, verschleppt dich ebenfalls...sperrt dich in irgendeinen dunklen Kerker ein...und dringt in deinen Kopf ein, bis du nachgibst...aus einer glamourösen Tiffy wird langsam ein verdreckter Niemand...nur lass mich dir eine Frage stellen, Tiff...Wer würde für dich seine Hände schmutzig machen, um zu versuchen, dich dann zu retten?“

Drew macht hier Tiffy bewusst, wie groß die Gefahr durch Isla wäre. Aber er konnte es auch nicht lassen, dort nachzubohren, wo es eine Tiffany am meisten trifft. Vielleicht ist es ihr gar nicht bewusst, dass ihr das gleiche Schicksal passieren kann, wie es bei Liv der Fall war. Da sie immer darauf bedacht war, sich mehr Feinde als Freunde machen zu müssen, war die letzte Frage Drews durchaus berechtigt.
Tief atmet Tiffany ein und pustet genervt die Luft wieder raus. Ihre Augen rollen dabei mit. Natürlich weiß die selbsternannte Miss Future Legend, was der Hüne ihr vermitteln möchte. Und sollte es Hart auf Hart kommen, dann würde sicherlich jemand nach ihr suchen. Kurz wirft sie einen Blick in die Smartphone-Kamera, bevor sie Drew antwortet.

Tiffany Stratton:
"Du glaubst, ich wäre allein auf dieser Welt? Und hätte keine Freunde? Glaubst du, auf der ganzen Welt mag mich niemand? Ich habe eine Info für dich...!"

Laut und schrill quietschend atmet sie ruckartig ein, schiebt spielend fragend die Pupillen in die Augenwinkeln und lässt einige Sekunden vergehen. Natürlich stellt sie sich auch damit in den Mittelpunkt und versucht McIntyre lächerlich aussehen zu lassen. Sie selbst hat nämlich eine andere Meinung. Zu eigentlich allem.

Tiffany Stratton:
"...ich bin nicht alleine! Das glaubt ihr vielleicht...aber...es ist nicht so! Isla Dawn ist wie ein lästiger Pickel. Man muss ihn zerquetschen und dann kommen die nicht wieder. Siehst du irgendwie...üüüürgh...Pickel bei mir? Ich habe bisher alle Laster entsorgt! Und so wird es Isla Dawn auch gehen!"

So einfach wird es dann wohl doch nicht. Stratton hat Angst vor der Schottin. Das will sie nur nicht zeigen. Denn Angst, macht sie anfällig. Und das will die Millionärstochter sich nicht erlauben. Aber ihre Gegnerin heute hatte ebenfalls schon versucht Liv Morgan zu bearbeiten. Und McIntyre kennt diese auch nur zu gut. Skye Blue hat auch schon einiges angerichtet. Eigentlich hat sie einen ähnlichen Charakter wie Isla Dawn. Tiffany will aufpassen, dass sie sich nicht kontrollieren lässt. Und Blue ist definitiv ein Typ dafür.

Tiffany Stratton:
"Genau wie Skye Blue! Ich werde sie zerquetschen, wie eine Made! Sie wird erst gar nicht so nah an mir heran kommen. Sie glaubt, sie sei böse? Sie hat noch nicht mit Tiffany Stratton zu tun gehabt!"

Drew war durchaus beeindruckt, wie Ehrgeizig Tiffany sich hier unter anderen Isla stellen wollte. Das Isla unangenehm werden würde, hatte sie in den letzten Wochen bewiesen. Und auch, wenn Tiffy darauf bestand, das Drew Unrecht hatte, dass das Barbie Doll durchaus Freunde haben würde, die sich im schlimmsten Fall dafür einsetzen würden, Tiffy aus den Händen von Isla zu befreien, wusste Drew, dass es anders war. Drew war kein schlechter Mensch und er wünschte sich nur seinen engsten Feinden, nur das Schlimmste. Aber in seinen Augen unterschätzt Tiffany Isla enorm.

Drew McIntyre
„Dann hoffe ich für dich, das du recht behältst. Wäre ja auch zu schade, wenn du diesen Titel schneller wieder verlierst, als es dir lieb ist. Isla ist verdammt scharf darauf und wie du ja weißt, tut sie alles um an das zu kommen, was sie will. Dank mir hatte sie bei Liv versagt...und sie ist nicht glücklich darüber. Du kannst von Glück reden, das Liv erstmal Zeit braucht, um sich zu erholen. “

Es war tatsächlich ein Vorteil für Tiffany, das Liv sich nicht so schnell wieder aktiv einmischen wollte. Auch wenn die Blondine durchaus Anmerkungen gemacht hatte, den Koffer einzusetzen, gab Drew Ihr den Rat nichts zu überstürzen. Aber so wie Isla Tiffy beobachten würde, wird auch Liv Tiffy beobachten. Auf die Barbie Doll wird in nächster Zeit sehr viel Druck liegen. Wenn sie es schafft, diesem Druck Stand zu halten, dann ist sie zumindest kein so leichtes Ziel. Aber Drew hatte eine sehr gute Menschenkenntnis und er konnte Tiffy ansehen, dass ihr unwohl war. Aber er würde es ihr nicht unter die Nase reiben.

Drew McIntyre
„Viel Glück gegen Skye. Du wirst es brauchen. Sie ist, genau wie Isla, nicht gerade die Unschuldigste und kann dir auch das Leben zur Hölle machen...Aber du wirst auch das in den Griff bekommen, nicht wahr?“

Das Skye Blue ebenfalls nervig werden kann, haben Fallon und Liv damals ebenfalls merken dürfen. Im Endeffekt war Skye zumindest nicht an der Entführung von Liv mit verantwortlich, was es aber nicht änderte, das Skye weiterhin nicht zu den besten Freunden von Drew gehörte. Aber sie war im Kopf nun mal nicht gerade sehr stabil aber genau das machte sie so gefährlich. Sollte Skye heute gegen Tiffy gewinnen, wird auch sie Anspruch auf den Titel nehmen wollen und somit noch mehr Jäger, die hinter Tiffy her sein werden.
Aus der Sicht der Millionärstochter, wird dies aber nicht passieren. Der Start ihrer Title-Verteidigung startet genau heute. Umso eher sie klar stellt, dass es nicht leicht wird sie zu schlagen, umso mehr Kolleginnen nehmen von der Idee Abstand. Entschlossen tritt sie deshalb vor und kommt dem Hünen sogar sehr nahe. Leicht nach oben guckend, damit sie ihm ins Gesicht schauen kann, hat sie natürlich auch noch ein Kommentar für ihn bereit. Angewidert runzelte sie jedoch etwas das Näschen.

Tiffany Stratton:
"Du bist nicht besser als alle anderen! Du unterschätzt mich! Und das haben bereits schon so viele getan, und haben dafür Lehrgeld bezahlt! Du glaubst, du wärst stark...?! Für mich bist du nur ein moderner Goofy, der sich von Frauen an der Nase herumführen lassen. Skye Blue wird heute verlieren! Und weißt du wieso? Weil sie glaubt, spielen zu können. Mit ihrer mysteriösen und dunklen Art. Aber...'Ping...Ping...Informationen für Herrn McIntyre! Man muss nicht einen an der Waffel haben, um Spiele zu spielen!' Ihr wollt mich aufhalten? Dann solltet ihr umdenken! Nicht ich!"

Die Worte in Anführung (') hinterlegt sie mit einer helleren Stimme, damit die Worte deutlich Gehör finden. Dann tritt sie wieder einen Schritt zurück, legt den Kopf schief und grinst. Ihre blonden Haare fallen dabei leicht zur Seite. Aber das macht nichts. Hauptsache der Abgang stimmt und Tiffany kann Drew noch ein paar Worte mitgeben.

Tiffany Stratton:
"Viele Grüße an deine beiden Waffel-Ladies!"

Womit selbstverständlich Liv und Fallon gemeint sind. Stratton zeigt deutlich, dass sie sich sicher fühlt. Das ist natürlich gelogen. Sie ist unsicher. Die Situation ist neu und auch das Buff Barbie Doll muss sich daran gewöhnen. Eine andere Situation als sie Shine Championesse war. Mehr Augen sind auf sie gerichtet. Mehr Aufmerksamkeit. Und damit muss auch Tiffany umgehen lernen.
Die Grüße ausgerichtet, geht sie an McIntyre vorbei. Stolz. Arrogant. Kühl. Obwohl sie sehr aufgeregt ist. Denn in dem Match gegen Blue tritt sie zum ersten Mal als Women's Championesse an. Und dieser kleine Zusatz könnte eine Menge Unterschied ausmachen. Mit einem Zwinkern Richtung Smartphone, drückt sie dieses aus. Doch das Bild springt sofort um. Ein Kameramann übernimmt. Wir sehen die letzten Meter bis zur Gorilla Position. Kaum angekommen, schnallt sie sich den Title, um die Hüfte.

IT'S TIIIIFFYYYY TIIIIIME

Schallt eine weiblich nervige Stimme aus den Boxen der Arena. Während anschließend die Theme eingespielt wird, wird gleichzeitig auf der Titan Thron das Entrance Video gezeigt.



Wir sehen jedoch, wie Tiffany durch die Gorilla Position und von dort aus in die Halle geht. Manche Fans buhen. Andere jubeln jedoch. Die mexikanischen Fans nehmen die neue Women's Championesse positiv auf. Auch wenn Stratton arrogant wirkt, so hat sie stets ihre Leistungen gezeigt.
Die Arme ausgebreitet, kommt die selbsternannte Miss Future Legend auf die Stage.

[Bild: tiffytitelentacnacsocasn.png]

Matthew Rehwoldt: "Welcome the Neeeewww Womeeen’s Woooorld Chaaampion…from Prior Lake, Minnesota…TIFFANYYYY STRAAAATTON!!!"

Wie gut sich diese Worte in den Ohren von Stratton anhören, kann kaum jemand beschreiben. Für eine kurze Zeit verliert sie ihre Arroganz und ein Lächeln huscht in ihr Gesicht.
Auf der Rampe bleibt sie kurz stehen und präsentiert sich erneut. Voller Stolz tippt sie sich auf ihr linkes Handgelenk und schreit so laut sie kann: It’s Tiffyyyy Tiiiime![/color]. Schließlich geht sie die Rampe hinunter. Davor angekommen geht die Blondine rechts am Ring entlang, bis sie in der Mitte angekommen ist. Dort steigt sie hoch, legt sich mit den Rücken auf das mittlere Seil und hält sich mit einen Arm am oberen Seil fest. Mit der anderen Hand wirft sie einen Luftkuss in die Zuschauerränge, bevor sie nochmals auf ihren Belt deutet. Mit einem Grinsen beendet die Blondine die Action und richtet sich vor den Ringseilen wieder auf.
Nach kurzer Präsentation klettert sie hinein und stellt sich in die Mitte. Dort posed Tiffany erneut, wirft die Arme nach links und rechts und zeigt erneut auf den Title. Ein Worker bringt ihr ein Mikrofon, womit auch die Theme endet. In der Halle ist es ruhiger als gerade. Viele wollen wohl wissen, was das Rich Girl zu sagen hat.

Tiffany Stratton:
”Hiiiii…”

Beginnt sie zu sprechen und wedelt mit den Fingerspitzen ihrer freien Hand. Diese hatte sie zuvor auf Schulterhöhe geworfen und knickt die Hand auch abschließend, wie ein kleines Flügelchen, zur Seite ab. Ihren Oberkörper lehnt sie leicht vor. Nur leicht. Ihr Gesicht zeigt leichte, arrogante Züge. Und da sie nun die Championesse ist, wird sich das Rich Girl darauf auch was einbilden.

Tiffany Stratton:
"I am the new c2c Women's World Championesse! The biggest star…in this Company!”

Ergänzt sie mit schriller Stimme und stellt sich damit stolz den Fans als neue Championesse vor. Na klar genießt sie diesen Moment. Es ist der Moment, worauf sie soooo lange hingearbeitet hat. Der Moment, den sie sozusagen erzwungen hat. Und sie kann nicht leugnen, dass der Weg lang und viel Kraft gekostet hat. Toni Storm hat es ihr nicht leicht gemacht. Warum auch? Freiwillig wollte sie den Title nicht abgeben. Umso schöner fühlt sich dieser Moment an. Auch wenn die Fans es nicht ganz so sehen. Manche pfeifen. Doch trotz ihrer arroganten Persönlichkeit, ist die Millionärstochter nicht unbedingt unbeliebt.
Ihren Oberkörper bringt sie wieder in die Geraden und plustert sogar ihre Brust auf. Weil sie so sehr stolz auf sich ist, lächelt sie sogar und wirkt fast erleichtert. Ihre freie Hand fällt auf Hüfthöhe, bleibt aber zu einem Flügelchen abgeknickt. Somit kann sie besser posen.

Tiffany Stratton:
”Endlich sind wir diese fürchterliche Person los…Toni Storm! Meine Ohren ließen bereits hören, dass sie auch kein Interesse mehr an einem Re-Match hat. Nicht verwunderlich. Ich meine…sie ist halt nicht so cool, wie sie immer sein möchte. Toni Storm ist schwach! Sie hat gefightet, wie eine Löwin. Und doch war sie nur gefährlich, wie ein Kätzchen. Deshalb stehe ich nun als neue Championesse hier im Ring und repräsentiere die Division als Anführerin!”

Als Anführerin? Davon träumt sie bestimmt. Aber ihre Leistungen waren monatelang auf einem hohen Niveau. Sie war der Stern der Women's Division, dessen Verbesserungsprozess über die Monate hinweg zu sehen war. Nie war sie zufrieden. Denn sie wollte an die Spitze. Den jetzigen Moment erkämpfen. Und natürlich fühlt es sich nun so an, als wenn ein kleines Laster abfällt. Ohne natürlich an Performance zu verlieren. Immerhin ist das nächste Ziel, den Championchip zu verteidigen.
Ihre Freude sieht man ihr sehr gut an. Zwischen ihrer Arroganz sieht man dann doch mal ein Lächeln.

[Bild: tiffytitelpromoadsfnasfndsv.png]

Tiffany Stratton:
”Ich habe es euch gezeigt. Ich habe euch gezeigt, dass ich nicht nur Daddy’s Little Princess bin! Eine verwöhnte Tochter eines Millionärs! Ich bin mehr als das! Mehr als ihr mir zutrauen wolltet! Die meisten von euch haben mich bereits abgeschrieben, als ich in der c2c ankam. Als der Beginn holprig war. Aber ich habe mich nicht versteckt. Mich zurückwerfen lassen. Sondern an mir gearbeitet. Ich brauche niemanden Dankbar sein! Denn diesen Erfolg, habe ich mir selbst erarbeitet.”

Die Umstände möchte Tiffany natürlich nochmals deutlich erwähnen. Zu Beginn doch sehr überfordert gewesen und mit einigen falschen Entscheidungen bestückt, hat sie gezeigt, dass sie daraus gelernt hat. Stratton wollte und will auch jetzt immer stärker werden.
Bevor sie sich aber in die nächste Pose schwingen kann, beginnt auf einmal das Licht zu flackern. Ein ungutes Zeichen. Wo man vor Monaten noch von einem Defekt der Beleuchtung ausging, stellte sich die Ursache doch als Isla Dawn heraus. Und nachdem das Rich-Girl eine Drohung erhalten hatte und die Hexe sogar in ihrem Garten stand, hat Stratton auch berechtigte Sorgen.
Die Blondine erschreckt sich und schwingt die freie Hand hinauf, sodass sie beide Hände am Mikro hat. Ihr Blick ist nach oben gerichtet. Mit leicht ängstlichen Funkeln in ihren Augen. Eigentlich Quatsch nach oben zu sehen. Von dort würde Dawn wohl nicht angreifen. Zögerlich macht sie schließlich weiter.

Tiffany Stratton:
”A…Also Women's Division. Ihr wollt mich herausfordern? Hier bin ich! Doch überlegt es euch gut, denn…”

Denn? Tiffany bricht ab. Denn das Licht flackert erneut. Ihr Blick geht abermals nach oben und dreht sich im Kreis. Sie mustert jede Richtung und jeden Winkel. Bis das Licht komplett ausfällt. In vereinzelten Ecken sieht man noch Notbeleuchtung hängen. Aber natürlich ist die Beleuchtung zu schwach, um soviel Licht zu spenden, dass man etwas sehen kann. Kein Wunder, dass ein Raunen durch die Halle gleitet. Bis auf einmal ein fieses Lachen schallt. ”HAHAHAHA…!”. Schrill. Hexenartig. Kein Zweifel, dass Isla Dawn hinter all dem steckt. Und Drew McIntyre hatte es gerade noch angedeutet. Isla ist sicherlich nicht zu unterschätzen und zu allem fähig.

Tiffany Stratton:
”Isla…ich…”

Das Buff Barbie Doll versucht es mit Worten. In ihrer Stimme schwingt ein wenig Angst mit. Doch auf einmal bricht sie ab. Und das nicht ohne Grund. Während das Raunen der mexikanischen Fans lauter wird, geht das Licht wieder an. Und Isla steht direkt hinter Tiffany. Von hinten umarmt die Schottin die neue Championesse und drückt ihre Hand auf ihren Mund. Damit wäre geklärt, warum die selbsternannte Miss Future Legend ihren Satz abbrechen musste.

Isla Dawn:
”...waaaaas machst duuuu? HAHA!”

Eine Frage, worauf selbst Tiffany wohl keine Antwort hat. Und antworten, kann sie eh nicht. Isla denkt nicht daran, die Hand für eine Antwort, von ihrem Mund zu entfernen. Stattdessen wirft sie den Kopf in den Nacken und schickt ein erneutes schrilles Lachen los.

Isla Dawn:
”Duuuu wirst bluuuuten, genaaausooo wie Liiiiv, HAHA! Duuu wirst dir wüüüünschen, dass Daaaddy bald bei dir iiiist! Vooon der eeeeinen Blondiiine zur näääächsten! Ich weeerde diiich im AAAuuuge behaaalten! Ich weeerde dich jaaaagen! Ich weeerde dir Leeeid antuuun, wiiiie du es aaanderen antust!”

Klingt tatsächlich, als hätte sie die Witch ihr nächstes Opfer gewählt. Sicherlich nicht ohne Grund.

Isla Dawn:
”Niiiimm dieeees als Waaarnung!”

Kaum ausgesprochen wird es wieder finster. Doch nur für Sekunden. Begleitet durch ein hexenartiges ”HAHAHAHA!” nutzt Dawn die Gelegenheit, um zu verschwinden. Als das Licht wieder funktioniert, ist Isla verschwunden. Tiffany ist aber zum Glück noch da. Die Blondine schaut sich panisch um. Ihre Atmung schwer. Ihr Gesicht voller Panik. Sie tastet sich ab…aber alles ist noch da, wodurch nur ein Stück weit Erleichterung in Strattons Gesicht zu erkennen ist. Ihr Mikrofon hebt sie trotzdem nochmal an. Schwer atmend tut es ihr fast weh folgende Worte zu sagen. Dementsprechend sind diese noch quietschiger als sonst schon.

Tiffany Stratton:
”Ich bin keine Liv Morgan! Ich werde mich wehren, Isla. Du suchst dir die falsche für deine Spielchen aus.”

Sagt sie und schaut in alle Richtungen. Panisch. Kaum wiederzuerkennen. Ihre Arroganz ist überschrieben von Angst.
Immer wieder dreht die sich um. Läuft zu den Seilen, um von dort richtig um den Ring drumherum schauen zu können. Das Publikum wird genauer begutachtet, ob Isla sich zwischen den Fans versteckt. Doch nichts ist zu sehen. Also hebt sie nochmals das Mikrofon.

Tiffany Stratton:
”Ich bin die Women's Championesse! Ich bin keine Becky Lynch, die sich von Reportern diskriminieren lässt. Ich bin keine Liv Morgan, die sich einsperren ließ wie Vieh! Ich bin nicht eine von deinen Lakaien, die deine Befehle ausführen! Isla Dawn…du hast einen Krieg angezettelt! Und du wirst es bereuen! Toodles!”

Aus der Angst wird nach und nach Wut. Doch ganz ablegen kann Tiffany ihre Angst nicht und sucht deshalb schnell den Weg aus den Ring. Davor schaut sie abermals in alle Richtungen, während die Fans amüsiert sind. Die Kamera filmt noch, wie die Millionärstochter ängstlich die Rampe hinauf geht und blendet dann um.

Pat McAfee: "Isla Dawn ist doch irre! Jemand muss sie stoppen!"
Cathy Kelley: "Tiffany Stratton ist auch irre. Aber ich gebe dir Recht. Das geht zu weit. Tiffany hat ein echtes Problem!"
Wade Barrett: "Vielleicht hängt Skye Blue da auch sogar drin. Ich bin gespannt, ob Tiffany ihr erstes Match als Championesse gewinnen kann!"

[Bild: trenner-Kopie.jpg]

Einmal mehr wird der Backstage Bereich gezeigt. Routiniert filmt eine Kamera einen langen Gang entlang. Soweit nichts Besonderes zu sehen, außer den obligatorischen Kisten und anderen Materialien, die dafür bereitstehen, sollte Lampen, Kabel oder Gewinde ihren Geist aufgeben. Langsam fährt man alles ab und dann wieder zurück und…Moment! Da steht doch plötzlich eine Person, die gerade noch nicht zu sehen war. Wo kommt diese auf einmal her? Eine zierliche Frau, die es durchaus faustdick hinter den Ohren hat – Skye Blue! Mit schwarzem Kleidchen, mit einem sehr tief geschnittenen Dekolleté, Netzstrumpfhose und Boots steht sie regungslos da. Ihr Haar ist zu zwei Zöpfen, die seitlich rausstehen, gebunden. Augen und Lippen sind in einem dunklen Lila geschminkt. Der Blick ist starr nach vorne gerichtet und es wirkt so, als würde sie in ganz anderen Sphären schweben, was bei der jungen Frau nicht ungewöhnlich wäre. Nur hat sie etwas ins Visier genommen…oder besser gesagt Jemanden. Langsam stapft sie los und wir folgen ihr. Dadurch, dass eine 3rd Person Perspektive eingenommen wird, kann man auch Skye’s Sicht einnehmen. Der Gang geht in einen etwas größeren Bereich über, wo auch gearbeitet wird. An einem Tisch stehen drei Backstage Mitarbeiter. Zwei höre bedröppelt zu, während einer ihnen offensichtlich eine Ansage macht und dabei äußerst unzufrieden wirkt. Er schickt diese Beiden mit einer dementsprechenden Handbewegung weg und beugt sich kopfschüttelnd und vor sich hin schimpfend über etwas, was auf dem Tisch liegt. Skye, die das weiter genau beobachtet, wartet, bis die anderen Männer weg sind und geht schließlich auf den Verbliebenen zu.

skye blue: “Hi, ich bin Skye!“

Unverblümt macht sie auf sich aufmerksam und beugt ihren Oberkörper glucksend nach vorne, wobei sie die weißen Beißerchen präsentiert. Der Mann sieht überrascht auf und schaut über die eigene Schulter, als würde Skye mit Jemanden reden, der hinter ihm steht. Nein, da ist keiner. Also sieht er zu der schwarzhaarigen Frau und deutet auf sich. Natürlich weiß er, dass sie Skye Blue ist. Nur hätte er wohl nicht damit gerechnet, dass sie ihn so direkt ansprechen würde.

Peter: Öhm…ich…ich weiß! Ich bin Peter!

Kichernd geht Blue um den Tisch herum, bis sie direkt vor dem Mann steht. Dieser wirkt sichtlich nervös. Man bekommt ja so mit, wie die Leute zwischen den Seilen und außerhalb ticken. Und gerade bei einer unberechenbaren Person wie dem Dark Phoenix weiß man nie, was man zu erwarten hat. Skye beobachtet ihn mit klaren Augen und neigt ihren Kopf einmal von der rechten auf die linke Seite.

skye blue: “Duuuu…hast hier etwas zu Sagen, nicht wahr? Bist so eine Art…Boss?“

Peter: Öhm…kann man so sagen. Ich koordiniere einige Leute und verteile Aufgaben.

Skye kommentiert das mit einem langgezogenen “Mhhhhmmmmmm!“. Sie ist über den Mann vor ihr wohl informiert. Man fragt sich nur, was sie von ihm will.

skye blue: “Spaaaannend! Hihihihi…ein starker Mann mit Verantwortung! Gefällt mir! Ich kann mir vorstellen, dass das nicht immer so einfach ist. Bestimmt ist es sehr frustrierend, wenn deine Mitarbeiter nicht das tun, was du von ihnen verlangst. Du gibst soooo viel und sie geben dir soooo wenig! Da muss sich doch einiges an Wut und Frust in die aufstauen, nicht wahr? Ooohhh, ich spüre es, mein armer, armer Peter…hihihi…“

Sanft legt Skye eine Hand auf den Brustkorb des Mannes, der gut trainiert wirkt und ca. 20 Zentimeter größer als sie ist. Dieser wirkt nun mehr wie ein kleiner Junge, der ganz verschüchtert zum ersten Mal eine erwachsene Frau beobachtet. Mit leicht geöffnetem Mund starrt er die Schwarzhaarige an und versteht nicht, was passiert. Es ist ihm anzusehen, wie das Gehirn auf Hochtouren rattert.

Peter: Wa-was? I-ich…a-a-also meine Leute sind schon in Ordnung. Ich arbeite gerne mit ihnen. Klar, manchmal läuft nicht A-alles nach Plan, gerade bei so Touren in anderen Ländern wie Mexiko, a-aber…was tust du da?

Skye greift nach einer Hand von Peter und hält diese gegen ihre Wange. Brummend schmiegt sie sich gegen diese, wobei sie nie den Augenkontakt zu ihm abreißen lässt.

skye blue: “So eine große und starke Hand! Ich stell‘ mir nur vor, wie diese mich züchtigt, wenn ich nicht tue, was du verlangst. Ich kann sehr ungezogen sein, weißt du? Hihi!

O…okay? Langsam wird es unheimlich. Auch wenn Peter zugeben muss, dass Skye Blue aus nächster Nähe schon recht anziehend wirkt. Dennoch zieht er seine Hand von ihr zurück und schüttelt mit bleich werdendem Gesicht den Kopf.

Peter: Mo-Moment…so-sowas mache ich ni-nicht! A-a-außerdem b-bin ich…dings…verheiratet…

Na, gerade nochmal ist ihm das Wort eingefallen. Skye gibt sich unbeeindruckt. Leise summend lässt sie ihren Blick über den Tisch gleiten und stupst mit einem Finger einen Bleistift an, der runterrollt und auf den Boden fällt.

skye blue: “Upsi!“

Mit einem ganz „unschuldigen“ Blick beugt sie sich nach vorne, um den Stift aufzuhaben. Dabei rutscht das Kleidchen nach oben und Peter bekommt einen tieferen Einblick, als es ihm vielleicht lieb wäre. Die Augen werden noch größer. Vielleicht weiß er, dass er spätestens jetzt abhauen sollte…nur er ist wie erstarrt und kann nicht wegschauen. Langsam richtet sich Blue wieder auf…und drückt dabei ihre Pobacken gegen seinen Unterleib. So en „dummes Versehen“ aber auch.

skye blue: “Hihihi…da freut sich aber jemand, mich zu sehen, hm?“

Kichernd wie en Schulmädchen hält sich der Dark Phoenix eine Hand vor den Mund. In ihren Augen blitzt aber eine Gier auf, die sie unbedingt stillen möchte. Den Stift knallt sie auf den Tisch und hält wieder eine Hand auf Peter’s Brust. Nur dieses Mal drückt sie ihn nach hinten. Obwohl er größer und kräftiger ist als sie, lässt der Mitarbeiter das zu. Ja, sie so nah zu spüren scheint mit ihm etwas gemacht zu haben, auch wenn man die Angst in seinem Gesicht erkennen kann.

skye blue: “Du bist soooweit weg von daheim und deiner Frau, die dir nicht helfen kann, dir deinen ganzen Frust zu nehmen. Das muss doch so schwer für dich sein, oder? Ich kann dir helfen! Ich kann dir den Schmerz und die Wut nehmen. Jaaa…lass mich fühlen, was dich so bedrückt. Zeige es mir! Lass mich dein Spielzeug sein, das du in die nächste Ecke pfefferst, weil du wütend bist! Lass mich dein Sandsack sein, an dem du alles vom Tag ablädst! Zeig mir deine dunkelsten Wünsche, die du sonst in deinem tiefsten Inneren versteckt hälst!“

Dass Skye sich danach sehnt, dass andere Leute ihren Frust an ihr ablassen, ist nichts Neues. Das hat sie schon, zum Beispiel, bei Jon Moxley oder auch Drew McIntyre versucht. Beide Männer haben sie abblitzen lassen. Peter jedoch wirkt nicht so standfest. Er lässt sich weiter zurückdrängen, bis er gegen einen Pfeiler knallt und auf einen Hocker rutscht, der an diesen gelehnt ist. Skye besteigt Peter ungeniert und sitzt nun auf seinem Schoß. Der Mann schluckt kräftig und murmelt etwas vor sich hin, als würde er beten. Die junge Fraus aus Chicago hilft weiter nach und legt seine Hände auf ihre Hüften, wo sie dann auch bleiben. Sein Atem wird schneller und seine Augen kleben regelrecht am Körper der Schwarzhaarigen Frau. Gut, sie ist auch so nah an ihm, dass er gar nichts anders kann. Skye schlingt ihre Arme um seinen Hals und leckt sich lasziv über die Lippen.

skye blue: “Bitte, benutz’ mich! Lass‘ mich klein und schwach in deinen großen und starken Armen sein. Und dann…“

Sanft gleitet sie noch etwas weiter nach vorne und flüstert Peter etwas zu, was wohl nur für seine Ohren gedacht ist. Kichernd lässt sie noch ein Augenzwinkern folgen, während der Mann sichtlich entsetzt wirkt.

Peter: Tut…tut das nicht weh?

skye blue: “Ob das…hahahaha…hihihi…“

Laut und schrill lacht Skye auf und wirft ihren Kopf in den Nacken. Was daran so lustig ist? Oder ist das nur einer ihrer unkontrollierten Lachanfälle, die random auftreten? Würde sie Peter in der Szene nicht festhalten, Blue wäre wohl einfach auf den Boden geknallt. So kann sie sich nach ein paar Sekunden wieder beruhigen. Peter ist inzwischen sichtlich zu angeturnt, als dass ihn das noch abschrecken könnte. Skye richtet ihren Oberkörper wieder nach vorn und drückt ihre Stirn gegen die von Peter. Mit überraschend dunkler Stimme spricht sie weiter.

skye blue: “Ich will doch hoffen, dass das weh tun wird!“

Peter: Verdammt, bist du durchgeknallt! Aber auch so heiß!

Tja, da steht wohl einer auf „Crazy Chics“! Jedenfalls kann Peter nicht mehr und küsst Skye. Diese empfängt ihn bereitwillig und öffnet sofort ihren Mund. Wild knutschend richtet sich Peter mit Skye auf, die ihn mit Armen und Beinen fest umklammert. Mühelos trägt er den Dark Phoenix weg, aus dem Bild heraus.

*Cut*

Einige Minuten später, an einem Ort, der nicht allzu weit entfernt von der letzten Szenerie ist. Eine Türe, hinter der sich wohl eine Abstellkammer befinden soll, öffnet sich. Eine zierliche Hand greift an die Klinke. Leicht humpelnd tritt Skye Blue ans Licht. Make Up ist über das halbe Gesicht verschmiert. In den Haaren hängt nur noch ein Gummiband, während der Rest wirr durcheinander liegt und etwas von einem aufgeplusterten Wellensittich hat. Skye nestelt am Träger ihres Kleidchens herum und zupft die Spitzen wieder zurecht. Ihre Boots hält sie in der rechten Hand, während von der Strumpfhose jede Spur zu fehlen scheint. Stöhnend beugt sie sich nach vorne und reibt über ihr Hinterteil, welches wohl ordentlich zu schmerzen scheint. Gleichzeitig grinst sie breit über beide Backen. Lustvoll brummend. Lustvoll brummend lässt sie die freie Hand über ihren Hals und den Brustbereich wandern. Endlich hat sie wohl das bekommen, wonach sie sich so sehr gesehnt hat. Aber war das der einzige Grund, warum sie diesen Backstage Mitarbeiter aufgesucht hat? Und das recht kurz vor ihrem heutigen Match gegen Tiffany Stratton?

skye blue: “Hihi…was für ein guter Junge!“

Das ist wohl Peter gewidmet, der ihr nun aus dem Raum folgt. Er versucht seine eigenen Haare wieder einigermaßen zu richten. Dann muss auch der Gürtel wieder um die Hose geschlungen werden. An seinem Hals ist ein klarer Knutschfleck zu sehen, was ihm wohl noch nicht aufgefallen ist. Mit gerötetem und verschwitztem Gesicht lächelt er Skye entgegen und zeigt ein Stück schwarzen Stoff. Könnte ein Höschen sein…und ist es vermutlich auch.

Peter: Das gehört wohl dir!

Skye schmunzelt nur, streicht Peter einmal über die Wange und dreht sich dann halb von ihm weg.

skye blue: “Kannst du ruhig behalten! Als Andenken an unsere gemeinsame Zeit!“

Oh, das lässt sich Peter nicht zweimal sagen. Mit einem dreckigen Grinsen auf den Lippen schiebt er das „Geschenk“ in die eigene Hosentasche.

Peter: Hui, also…das war verdammt geil! Hehe…könnten wir jede Woche machen.

Eigentlich rechnet Peter damit, dass das eher ein „One Night Stand“ war und meint den Spruch eher flapsig. Auch wenn er definitiv auf den Geschmack gekommen ist. Aber als er das sagt, zuckt Skye’s Kopf nach hinten und ein Grinsen ist auf ihren Lippen zu sehen, welches man zunächst nur schwer zuordnen kann. Langsam geht sie wieder auf ihn zu und bleibt nur wenige Zentimeter vor ihm stehen. Obwohl er ihr gerade so nahe war, wie man einem anderen Menschen nahe sein kann, merkt man Peter an, dass er ein gewisses Unbehagen verspürt.

skye blue: “Soso…du möchtest mich als häufiger haben? Hihi…du kannst mich immer haben. Wann du möchtest! Nur…dann könntest du davor etwas für mich tun.“

Aha, da ist also noch ein Haken? Peter kneift die Augen zusammen und wirkt misstrauisch.

Peter: Und das wäre?

skye blue: “Wie gesagt…du hast hier doch etwas zu Sagen. Also…Autorität und Einflussnahme. Bestimmt kannst du mich an…gewisse Orten bringen. Oder…hihi! Hhmmm…in die Regie, hinter die Kulissen, wo alles von Strom bis zum Licht verwaltet wird. Oder in das Büro von Bayley, wenn sie nicht da ist! Oder…in die Kabinen meiner Gegnerinnen. Wie der lieben Tiffy, unserer neuen, tooooollen Championesse…hihihi…“

Skye will also uneingeschränkten Zugang zu…allem? Daher weht also der Wind. Sie scheint sich da auch sehr sicher zu sein und gibt unverblümt zu, was ihr Vorhaben ist. Naja, keine schöne Vorstellung, wenn Skye machen könnte, was ihr immer beliebt. Auch dass sie, wohl vor dem Match noch, in die Heiligtümer ihrer heutigen Gegnerin eindringen kann. Peter wird nochmal bleich im Gesicht…nur aus anderen Gründen. Es fühlt sich für ihn so an, als wäre mit ihm nur gespielt worden. Was auch durchaus der Wahrheit entspricht.

Peter: Wa-warum? Vor allem…warum in die Kabine von Tiffany?

skye blue: “Weil…es Spaß macht? Hm, ich könnte an ihrer Unterwäsche riechen und vielleicht ihre Angst mitbekommen. Oder vielleicht hat die kleine Prinzessin ihr Tagebuch versteckt, wo sie tapfer und fleißig ihre eigentlichen Gefühle aufschreibt. Stell‘ dir vor wie ihre Mauer zerbröseln würde, wenn ich sie nachher öffentlich damit konfrontiere…hahaha! Oh, wie schön wäre das. Ich WILL sehen, wie sie reagiert, wenn ich das kleine, verletzliche Mädchen in ihr hervorhole. Hhhmm…vielleicht bricht sie in Tränen aus und ich werde meinen Spaß haben, sie noch mehr zu quälen…hihi! Oder wird wütend…zu einem unkontrollierten Biest, das mich zu Boden wirft, mich schlägt und würgt und mir damit Freude bereitet…hhhh…ich will ihre Hände auf mir spüren und ihre Fingernägel, die sich in mein Fleisch bohren…hihihi…und da wäre es doch toll, einen Beweis zu finden, um sie zu triggern.“

Skye’s Hand wandert nochmal über ihr Gesicht und verschmiert den restlichen Lippenstift über ihr Kinn. Als die Finger den Hals berühren, kratzt sie sich selbst leicht an der empfindlichen Haut. Das in Kombination mit ihren Wunschgedanken, geben der Schwarzhaarigen eine Gänsehaut am ganzen Körper. Da kommt sie fast wieder auf Touren. Doch dafür ist jetzt keine Zeit mehr…wegen des Matches und ihres speziellen Wunsches gegenüber Peter.

skye blue: “Vielleicht kann ich auch einen Blick auf ihren neuen Schatz erhaschen…den sicher frisch polierten Women’s World Title! Oh, die kleine Tiffy ist sicher verdammt stolz darauf, dass sie es endlich gewinnen konnte. Bestimmt wird sie eine große Feier veranstalten und dabei ganz vergessen, dass sie noch ein Match gegen mich hat. Oder sie wird mich klein reden oder mir drohen…wie auch immer! Hihihi! Sie sollte nur aufpassen, dass ihr Gold nachher nicht mit meinem Blut bespritzt wird…oder mit ihrem! Hihihi!“

Kichernd wuschelt sich Blue durch die Haare und verzieht ganz kurz das Gesicht, als würde sie innere Schmerzen empfinden. Was ihr natürlich wieder gefällt. Peter hat sich derweil alles angehört und ist sichtlich verstört. Langsam findet er seine Stimme wieder, vor allem nachdem Skye ihn ganz erwartungsvoll ansieht.

Peter: Skye…das…das ist Wahnsinn! Nein…das kann ich nicht machen! Tut mir leid! Da verliere ich doch meinen Job!

Hm, und jetzt? Blue hält den Kopf erneut schief und sieht den Backstage Mitarbeiter mit einem leeren Blick an. Kurz darauf zuckt sie mit den Schultern und verzieht ihre Schnute. Hat dann mehr etwas von Abschätzigkeit.

skye blue: “Hhhmmm…bedauerlich! Schade Peter…dabei war der Sex mit dir doch sooo gut. Schade, dass du das nicht mehr erleben möchtest!“

Gaaanz langsam dreht sich Skye um und scheint davon gehen zu wollen. Peter ringt mit sich selbst. Will ihr erst nachrufen…lässt es dann sein und denkt nochmal nach. Das, was er mit Skye erlebt hat, will er nochmal haben. So viel steht fest! Da hat der Dark Phoenix ihn in der Hand, denn…

Peter: Warte, Skye…warte! Ok…wenn…wenn wir das vorsichtig angehen, sollte es doch möglich sein. Ich…suche nach einem Schluss und bin dabei, ok? Und wenn Tiffany in der Kabine ist, dann bleiben wir draußen. U-und meine Frau wird davon nichts erfahren, ja?

Skye’s Augen blitzen auf und sie leckt sich über die Lippen. Als sie sich wieder zu Peter umdreht, scheint sie ganz freundlich und harmlos zu sein. Mit der freien Hand spielt sie sogar mit einigen Haarsträhnen.

skye blue: “Natürlich, mein starker Peter! Ich gehe mich nur richten, dann treffen wir uns vor der Kabine, ok?“

Der Angesprochene nickt nur und hadert weiter mit sich selbst. Skye schert sich nicht darum, ob Peter wegen ihr seinen Job gefährden wird. Sie wollte etwas von ihm und hat das nun auch bekommen. Vielleicht wird sie das auch für andere Auseinandersetzungen benutzen. Schließlich geht sie davon und summt ein leises Liedchen vor sich hin. Die Kamera folgt ihr, bis sie aus Peter Hörweite verschwunden ist.

skye blue: “Und deine Frau…sie wird ALLES erfahren…hihihi…du bist verkommen, wie jeder Andere hier. Du verdienst bestraft zu werden, nachdem ich dich nicht mehr brauche…hihihi…“

Ohje, das kann ja noch was werden! Skye macht ihre wahren Absichten deutlich. Peter war gut genug um ihren Wunsch und ihre Bedürfnisse zu befriedigen. Sonst hat sie keinerlei Probleme damit ihn bei nächster Gelegenheit unter den Bus zu werfen.

skye blue: “Und bald ist „Er“ da! Ooohhh…ich habe es gesehen, dass wir für ein Gleichgewicht sorgen werden. Und es wird wundervoll sein…hihihi…hhhhmmm, ich kann deine Ankunft kaum erwarten!“

Okay, wo kam das jetzt her? Skye hat ja hier und da von einem ominösen „Er“ gesprochen. Und jetzt soll dieser bald da sein? Was kann das bedeuten? Man wird sich wohl gedulden müssen. Skye Blue summt weiter vor sich hin und geht schließlich aus dem Bild. Fade off.

[Bild: das.jpg]

MATCH 2
SINGLES MATCH
Tiffany Stratton vs. Skye Blue

[Bild: tiffyskyeewfn.png]
Writer: BecksPlex

Die Lichter in der Halle werden gedimmt. Ein paar Sekunden passiert nichts...bis sich eine sanfte Stimme aus den Boxen meldet. Nur ein paar Sekunden nimmt die Musik an Fahrt auf...



Langsam und erhaben stolziert Skye Blue auf die Stage. Über ihr Ring Gear trägt sie einen schwarzen, leicht durchsichtigen Umhang aus Seide, den sie mit ihren Armen wie ein Cape aufspannt. Auf dem schwarzen Haar sitzt ein blau glitzerndes Krönchen. Mit eiskaltem Blick scannt sie die Zuschauer und scheint sich nichts darum zu scheren, was diese gerade von ihr halten. Wie eine Königin, die ihren Thron besteigen möchte, bringt sie die restlichen Meter zum Ring hinter sich.

Matthew Rehwoldt: "Making her way to the Ring... she is the Dark Phoenix... from Chicago, Illinois... SKYE BLUE!"

Gekonnt schwingt sie sich aufs Apron, wobei sie für einen Moment auf dem rechten Knie ruht und das linke Bein ausstreckt. Mit einer Hand löst sie den Umhang, der zu Boden gleitet. Der Ring wird betreten. Ein Bein stellt sich auf das unterste Seil und schwingt das andere über das obere. So beugt die junge Frau ihren Oberkörper leicht nach vorne. Da blitzt ein kurzes Lächeln auf den Lippen auf, das von einem Augenzwinkern begleitet wird. Normalerweise sind das Gesten, die einen positiven Aspekt haben sollen. Hier verheißt es aber nichts gutes....zumindest nicht für Skye's Gegnerin. Langsam verstummt die Theme. Der Dark Phoenix lockert einmal die Handgelenke und ist bereit für das Match.

Pat McAfee: “The Dark Phoenix has arrived! Skye Blue hat sich bereits im Ring eingefunden und trifft heute auf niemanden geringeres als unsere neue Women’s Worls Championesse, Tiffany Stratton. ”
Cathy Kelley: “Ich bin so gespannt auf Tiffany! Sie hat alles in dieses Duell beim Mexican Standoff reingesteckt… dieser Titel ist ihr ganzer Lohn.”
Wade Barrett: “Mit jedem Titel hast du auch ein verdammtes Fadenkreuz auf deinem Rücken. Und mit dieser blutigen Botschaft nach dem Match, ging es nicht mal um das Gold an sich. ”

IT'S TIIIIFFYYYY TIIIIIME

Schallt eine weiblich nervige Stimme aus den Boxen der Arena. Während anschließend die Theme eingespielt wird, wird gleichzeitig auf der Titan Thron das Entrance Video gezeigt.



Nach der Ankündigung weiß jeder, wer nun die Halle betritt...das Buff Barbie Doll Tiffany Stratton. Natürlich wird sie von Pfiffen und Buh-Rufen empfangen. Diese stören die Blondine jedoch überhaupt nicht. In weiß-rosanen Bra und passender Panties kommt sie auf die Stage und breitet die Arme aus.

[Bild: tiffany-stratton-hollywood-30-ans.jpg]

Arrogant nickt sie in alle Richtungen. Kurzzeitig fährt sie ihre Hüfte aus und stemmt eine Hand daran. Ihr arrogantes Grinsen verrät, dass ihr die Situation gefällt.
Kaum die Pose beendet, geht sie Richtung Ring. Langsam stolziert sie die Rampe hinunter, schaut weiterhin in alle Richtungen und genießt die Atmosphäre. Dabei lässt es Tiffany langsam angehen und zeigt auf ihre Armbanduhr. It's Tiffy-Time! ruft sie dabei und grinst erneut.

Matthew Rehwoldt: "Making her way to the Ring...from Prior Lake, Minnesota… your Women’s World Champion ...Miss Future Legend…TIFFANY STRATTON!!!"

[Bild: Tiffyent2.png]

Davor angekommen geht die Blondine rechts am Ring entlang, bis sie in der Mitte angekommen ist. Dort steigt sie hoch, legt sich mit den Rücken auf das mittlere Seil und hält sich mit einen Arm am oberen Seil fest. Mit der anderen Hand wirft sie einen Luftkuss in die Zuschauerränge. Diese beherzigen die Geste nicht. Weiterhin bringen sie ihr Heat entgegen. Mit einen Grinsen beendet die Blondine die Action und richtet sich vor den Ringseilen wieder auf.
Nach kurzer präsentation, klettert sie hinein und stellt sich in die Mitte. Dort posed Tiffany erneut.

[Bild: tiff-2.jpg]

Kaum passiert stellt das Buff Barbie Doll ihren linken Fuß auf das unterste und den rechten Fuß auf das mittlere Seil. Anschließend wirft das Rich-Girl einen Arm in die Luft, um sich nochmals der Gegenseite arrogant zu zeigen. Schließlich geht sie zurück in den Ring. Der Ringrichter nimmt den Titel entgegen und leitet ihn an den Zeitnehmer weiter. Heute geht es nicht um das Gold. Eine kurze Anweisung an beide Athletinnen und das Zeichen geht raus.

Warnung! Spoiler!
Ding Ding Ding

Tiffany und Skye umkreisten sich wie Raubtiere. Skye, die kleinere und agilere der beiden, bot einen Lockup an. Tiffany nahm an, doch statt fair zu spielen, nutzte sie ihre Kraft, um Skye in die Ecke zu drängen. Ein harter Chop hallte durch die Arena, und Skye keuchte auf. Tiffany folgte mit einem Irish Whip, doch Skye konterte mit einem Reversal und schickte Tiffany stattdessen in die gegenüberliegende Ecke. Mit einem Sprint kam Skye angerannt und landete einen Flying Forearm Smash, der Tiffany taumeln ließ. Die Fans jubelten, als Skye auf das Top Rope kletterte und mit einem Crossbody auf Tiffany herabstürzte – doch Tiffany rollte sich weg! Skye krachte hart auf die Matte, und Tiffany nutzte den Moment, um sie mit einem Series of Stomps zu bearbeiten.

Pat McAfee: “Das ist schonmal ein unterhaltsamer Anfang hier. ”
Cathy Kelley: “Ob diese Tritte nun Skye am Boden halten werden, wage ich zu bezweifeln.”


Skye rappelte sich auf, wich einer Clothesline aus und konterte mit einem Dropkick, der Tiffany gegen die Seile schleuderte. Sie folgte mit einem Hurricanrana, der Tiffany kopfüber auf die Matte warf. Pin-Versuch: Eins... Zwei... Kickout! Tiffany schüttelte den Kopf, sichtlich genervt. Sie stand auf, packte Skye am Haar und warf sie mit einem Snap Suplex durch den Ring. Die Prinzessin posierte wieder, was Buhrufe provozierte, bevor sie Skye in einen Armbar zwang. Skye kämpfte, drehte sich und erreichte die Seile – Rope Break!
Das Match nahm Fahrt auf. Skye, bekannt für ihre High-Flying-Moves, kletterte erneut auf das Top Rope. Tiffany folgte ihr, und es kam zu einem Kampf auf der Höhe. Schläge flogen hin und her, bis Skye Tiffany mit einem Superplex vom Rope holte – ein Donnerschlag, der die Arena erschütterte! Beide lagen am Boden, keuchend, während der Referee zählte: Eins... Zwei... Drei... Vier... Fünf... Skye stand zuerst auf, zog Tiffany hoch und setzte zu ihrem Signature Move an: Dem Skye Fall, einem Full-Nelson Twisting Flatliner! Sie hält Tiffany im Full Nelson und schleudert sie unsanft zur Seite auf die Matte – Das Cover folgte: Eins... Zwei... Dre– nein, Tiffany kickte aus in letzter Sekunde!

Cathy Kelley: “Um Haaresbreite hätte Skye Blue hier die Championesse schocken können! ”
Wade Barrett: “Wow, das war verdammt knapp! ”

Tiffany, nun wütend, rollte sich aus dem Ring, um zu verschnaufen. Skye folgte, und es kam zu einem Brawl außerhalb: Skye rammte Tiffany gegen die Barriere, Tiffany revanchierte sich mit einem Slam gegen den Apron. Der Referee zählte an…1…2…3 …4…
Das soll doch hier kein Count Out werden, oder? Skye wieder am Boden und muss erneut Tritte von Tiffany einstecken, diese blickt aber immer wieder zum Ringrichter. …5…6…7…
Noch ein letzter Tritt gegen die am Boden liegende Skye Blue und Tiffany will zurück in den Ring. Gerade als sie Antritt, zieht Skye ihr die Beine weg und auch Tiffany geht zu Boden.
…8…9… und beide rutschen gerade noch rechtzeitig zurück in den Ring. Tiffany dominierte nun mit ihrer Power: Ein Gorilla Press Slam hob Skye hoch in die Luft, bevor sie sie fallen ließ. Dann ihr Finisher-Tease: Sie signalisierte den Prettiest Moonsault Ever. Tiffany kletterte auf das Top Rope, posierte dramatisch – und sprang. Doch Skye rollte sich weg! Tiffany landete hart, hielt sich den Bauch.

Pat McAfee: “Ein so wunderschöner Move, leider nicht, wenn er daneben geht!”

Skye nutzte die Chance: Sie zog Tiffany hoch, landete einen Code Blue – ihre eingesprungene Sunset Flip Powerbomb – und das Cover folgte sogleich. Eins... Zwei... Drei? Nein, Tiffany bekam die Schulter hoch!

Die Menge war am Rande ihrer Sitze. Skye, frustriert, versuchte es mit einem Submission Hold, einem Figure-Four Leglock. Tiffany schrie auf, kämpfte sich zum Rope und brach den Hold mit einem Rope Break in allerletzter Sekunde. Beide standen auf, ausgelaugt, aber entschlossen. Ein Exchange von Forearms: Skye traf, Tiffany konterte härter. Es folgen weitere Schläge und beide verkeilen sich in einer der Ringecken. Der Referee will dazwischen gehen um beide zu trennen. Es gelingt ihm jedoch nicht, auch auf seinen Count wird nicht gehört, so das er das Match schließlich abbricht.

Due to a Referees decision this match is a: DRAW!

[Bild: 4.jpg]

Die Kamera verharrt noch einen Moment auf der unheimlichen Stille der Straße vor der Arena CDMX. Der Nebel hängt schwer in der Luft, das gelbliche Licht der Laternen flackert leicht. Alles wirkt eingefroren. Reglos... Erwartungsvoll... Plötzlich ein tiefes, aggressives Motorengeräusch durchschneidet die Stille. Erst leise in der Ferne dann immer lauter. Das Dröhnen eines kraftvollen V8-Motors hallt zwischen den Gebäuden wider. Die Kamera bleibt auf der Straße als zwei grelle Scheinwerfer durch den Nebel schneiden. Ein schwarzer Ford Mustang schießt ins Bild. Mit hoher Geschwindigkeit rast er die Straße entlang kommt näher immer näher bis der Fahrer das Lenkrad herumreißt.

QUIETSCH!

Die Reifen kreischen auf dem nassen Asphalt, Rauch steigt auf, während der Mustang quer über die Straße driftet und sich perfekt ausgerichtet vor der Arena positioniert. Der Motor brüllt noch einmal auf aggressiv und dominant dann Stille. Nur das leise Knacken des heißen Metalls ist zu hören.

[Bild: _x0FWZ.gif]

... Die Kamera fährt näher heran. Ohne zu zögern setzt sich der Mustang wieder in Bewegung direkt auf das geöffnete Garagentor der Arena zu. Mit einem Ruck verschwindet der Wagen im Inneren. Die Kamera begleitet den Mustang nun im Inneren der Arena. Neonlichter an der Decke ziehen als verschwommene Streifen vorbei. Das Dröhnen des Motors hallt durch die leeren Flure... Sicherheitskisten... Kabel... Produktionsmaterial alles wird im Vorbeifahren nur schemenhaft sichtbar. Dann plötzlich... Der Fahrer gibt noch einmal Vollgas. Der Mustang beschleunigt. Die Reifen quietschen und mit voller Wucht rast der Wagen durch ein großes Coast 2 Coast Fenster...

[Bild: john-cena-entrance-wrestlemania-23-cropped.jpg]

Glas explodiert in tausend funkelnde Splitter. Die Arena im Inneren wird mit einem Schlag hell erleuchtet. Pyro-Flammen schießen in die Höhe. Der Mustang kommt mitten in der Halle zum Stehen. Der Motor stirbt langsam ab. Und dann ertönt eine Theme...



Die ersten unverkennbaren Takte von The Time Is Now hallen durch die Arena. Das Publikum explodiert. Jubel, Buhrufe "CENA!“-Rufe alles vermischt sich zu einem ohrenbetäubenden Lärm. Die Fahrertür öffnet sich langsam. Ein Fuß setzt auf den Boden dann steigt er aus... "The Chain Gang Soldier" John Cena.

[Bild: cena-mustang.jpg]

Er richtet sich auf, zieht lässig seine Cap zurecht und blickt mit einem selbstbewussten Grinsen in die tobende Menge. Glassplitter knirschen unter seinen Schuhen, während er sich einmal langsam umdreht und die Atmosphäre aufsaugt. Er klopft einmal auf die Motorhaube des Mustangs. Dann beginnt er zu gehen... Mit ruhigen, kontrollierten Schritten bewegt er sich auf die Stage zu. Die Scheinwerfer folgen jeder Bewegung. Seine Silhouette wirkt im Gegenlicht beinahe monumental. Das Publikum wird noch lauter. Er steigt über eine Treppe hoch auf die Stage. Oben auf der Stage bleibt er stehen. Er schaut in die Menge... Langsam hebt er die Hand. Ein kurzes Nicken dann das berühmte "You Can’t See Me“-Handzeichen. Die Pyros explodieren ein weiteres Mal hinter ihm und goldene Funken regnen herab. Cena breitet die Arme aus saugt die Energie der Arena in sich auf. Die goldenen Funken regnen noch immer hinter ihm herab, als John Cena langsam die Arme senkt. Die Musik von The Time Is Now hämmert weiter durch die Lautsprecher, während die Menge in der Arena CDMX völlig ausrastet.

"CENA! CENA! CENA!“

Er bleibt einen Moment regungslos stehen. Die Cap sitzt perfekt, das Licht spiegelt sich auf den Gläsern seiner Armbänder. Sein Blick wandert von der linken Hallenseite zur rechten, als würde er jede einzelne Reaktion bewusst aufnehmen. Jubel... Buhrufe... Pure Emotion... Dann setzt er sich in Bewegung. Mit festen selbstsicheren Schritten marschiert er die Stage hinunter. Kein Sprint... Kein überhasteter Gang... Jeder Schritt kontrolliert fast schon provokant ruhig. Seine Schultern sind breit und der Blick geradeaus gerichtet. Unten angekommen klatscht er kurz mit ein paar Fans in der ersten Reihe ab nicht überschwänglich, sondern mit dieser lässigen selbstverständlichen Coolness eines Mannes, der genau weiß, wer er ist. Ein kleiner Junge streckt die Hand aus Cena tippt sie an, nickt ihm zu und geht weiter. Er umrundet den Ring einmal langsam. Dann steigt er die Treppe hinauf. Metall klirrt leicht unter seinen Schritten. Auf dem Apron angekommen bleibt er stehen. Er greift mit beiden Händen ans oberste Seil spannt es leicht nach unten testet die Spannung. Dann schwingt er sich geschmeidig zwischen den Seilen hindurch in den Ring. Sofort steigt er auf den Turnbuckle. Er reißt beide Arme in die Luft. Die Menge explodiert erneut. Goldene Lichter flackern Kamerablitze erhellen die Arena. Cena blickt in die Ferne, nickt langsam fast wie ein General, der sein Schlachtfeld mustert. Er springt vom Turnbuckle herunter, landet sicher auf der Matte und dreht sich einmal um die eigene Achse. Dann geht er in die Ringmitte. Die Musik beginnt langsam auszublenden. Dann geht er zu einem Coast 2 Coast Mitarbeiter und bittet um ein Mikro. Er bekommt das Mikro und stellt sich in die Mitte. Die letzten Beats von The Time Is Now verklingen langsam. Das Echo der Musik hängt noch in der Luft, während die Fans in der Arena CDMX weiterhin lautstark seinen Namen rufen. John Cena steht in der Mitte des Rings. Er atmet tief durch, hebt das Mikrofon langsam an seine Lippen senkt es wieder. Er lässt die Reaktionen noch einen Moment wirken. Ein selbstbewusstes Grinsen huscht über sein Gesicht. Dann beginnt er zu sprechen...

John Cena
"Lady's and Gentleman... Coast 2 Coast Universe... Mexico... Zuschauer an der Streaming Plattform Amazon Prime... ich freue mich euch begrüßen zu dürfen."

Die Crowd reagiert laut auf seine Worte. Einige jubeln, andere buhen doch alle hören zu. John Cena steht ruhig in der Mitte des Rings, das Mikro fest in der Hand. Er hebt es erneut an.

John Cena
"Letzte Woche… beim Special… Mexican Standoff. Ihr habt es gesehen. Ihr habt es gespürt. Und ganz ehrlich? Ich habe es auch gespürt. Sieben Tage ist es her, dass ich zurück in diesen Ring gekommen bin. Nicht per Ankündigung und nicht mit einer langen Vorwarnung. Ich bin einfach aufgetaucht… und habe die gesamte Landschaft verändert. Beim Mexican Standoff ging es nicht nur um einen Moment. Es ging um ein Statement. Ich bin nicht zurückgekommen, weil ich Langeweile hatte. Ich bin nicht zurückgekommen um alte Highlight-Clips neu zu drehen. Und ich bin ganz sicher nicht zurückgekommen um im Hintergrund zu stehen und zuzusehen. Ich bin zurückgekommen, weil ich diese Energie vermisst habe. Ich habe EUCH vermisst..."

[Bild: 078-MITB-07062024-CM-21677-081c26f00f07e...437dab.jpg]

Die Fans reagieren laut diesmal überwiegt der Jubel. John Cena senkt das Mikro kurz nickt und hebt es wieder an und sein Blick wird ernster sowie fokussierter...

John Cena
"Aber hört mir jetzt genau zu... Ich habe nicht nur euch vermisst. Ich habe diesen Druck vermisst... Diese Verantwortung... Dieses Gefühl, wenn du da draußen stehst und jeder einzelne im Locker Room weiß... wenn Cena hier ist verändert sich alles. Letzte Woche beim Mexican Standoff habe ich kein Comeback gefeiert... Ich habe ein Signal gesendet. Ein Signal an jeden, der glaubt, er wäre das neue Gesicht dieser Company. Ein Signal an jeden Champion. An jeden Herausforderer. An jeden der denkt, er hätte sich hier oben bequem eingerichtet. Denn wenn ich zurückkomme dann komme ich nicht zurück, um mitzuschwimmen. Ich komme zurück um den Kurs zu bestimmen. Mexican Standoff war nur der Anfang. Ein Vorgeschmack... Ein Warnschuss... Und jetzt eine Woche später stehe ich hier in Mexiko City in dieser Arena und ich sage euch... Das war kein einmaliger Auftritt."

Jubel brandet auf und seine Stimme wird fester. Er blickt direkt in die Kamera...

John Cena
"Das war keine Nostalgie-Tour. Das war kein Gastauftritt... Das war der Beginn einer neuen Mission. Und diese Mission ist simpel... Ich werde jeden testen, der glaubt er gehört an die Spitze. Letzte Woche habe ich die Tür eingetreten... Und jetzt betrete ich das Gebäude... die Coast 2 Coast Company."

Die Worte hängen schwer in der Luft. Die Crowd reagiert laut gemischt elektrisiert und gespannt. John Cena steht regungslos in der Mitte des Rings. Sein Blick ist jetzt nicht mehr verspielt... Kein Grinsen, Ironie nur der Fokus. Er hebt das Mikrofon erneut.

John Cena
"Und wenn wir schon über Missionen sprechen... Dann reden wir über Ziele. Denn ich bin nicht zurückgekommen, um einfach nur Matches zu bestreiten. Ich bin zurückgekommen um Geschichte zu schreiben. In dieser Company gibt es nur ein Ziel das wirklich zählt. Die Coast 2 Coast World Heavyweight Championship Belt. Dieser Titel ist das Symbol für alles, wofür dieser Ring steht... Verantwortung... Druck... Respekt und Dominanz. Ich habe in meiner Karriere viel erreicht. Ich habe viele Schlachten geschlagen. Aber das hier... das hier ist eine neue Ära. Eine neue Company und wenn man über die Spitze spricht dann spricht man über diesen Titel. Was bedeutet das? Man muss sich den Weg zum Coast 2 Coast World Heavyweight Championship verdienen. Nicht durch Abkürzungen und nicht durch Hintertüren sondern im Ring."

Er blickt ernst in die Kamera... Ein leichtes Grinsen kehrt zurück.

John Cena
"Genieße das Rampenlicht... Genieße den Applaus... Genieße den Titel auf deiner Schulter... Denn ich bin zurück und ich jage nicht Ruhm... sondern das Gold. Und wenn ich einmal ein Ziel ins Visier nehme... dann endet es nur auf eine Art. Mit meiner Hand erhoben und der Coast 2 Coast World Heavyweight Championship über meinem Kopf."

John Cena steht regungslos in der Ringmitte. Das Mikrofon noch immer fest in der Hand. Die Crowd in der Arena CDMX brodelt... Spannung liegt in der Luft. Ein selbstsicheres Grinsen kehrt langsam auf sein Gesicht zurück. Er hebt das Mikro erneut an.

John Cena
"Und wenn wir hier schon über Ziele sprechen... wenn wir über Titel sprechen... dann reden wir auch über Chancen. In dieser Company gibt es viele Wege nach oben. Manche lang... manche steinig... manche politisch. Aber heute Abend... gibt es einen ganz bestimmten Weg. Den schnellsten Weg... Den direktesten Weg... Den gefährlichsten Weg! Das ONE SHOT AT GLORY Match... "

Er macht eine kurze Pause... blickt langsam in die Kamera.

[Bild: wwe-viewers-spot-john-cena-moment.webp]

John Cena
"Ein Match... Ein Moment... Eine einzige Gelegenheit... Kein zweites Leben... Keine Ausreden... Keine Rematch-Klausel... Du gewinnst und du stehst sofort an der Schwelle zur Coast 2 Coast World Heavyweight Championship. Du verlierst und du fängst wieder ganz unten an. Das ist Druck... Das ist Risiko... Das ist genau das, was diese Company braucht. Männer, die bereit sind, alles auf eine Karte zu setzen. Männer, die nicht warten wollen, bis ihnen jemand etwas schenkt. Und ich weiß, was ihr euch fragt... Cena wirst du heute Abend in diesem Match stehen?"

Die Crowd reagiert laut. "YES!"-Rufe mischen sich mit gespannter Erwartung. Cena lächelt nur leicht...

John Cena
"Ich habe mein Comeback letzte Woche nicht gefeiert, um mich in die Warteschlange zu stellen. Ich bin nicht zurückgekommen, um mir Termine geben zu lassen. Ich bin zurückgekommen, um mir Chancen zu nehmen. Der schnellste Weg zu Gold ist nicht immer der sicherste. Aber ich war noch nie der Typ, der den sicheren Weg geht. Heute Abend im Main Event wird jemand alles riskieren. Jemand wird durch Schmerz gehen. Jemand wird an seine Grenzen getrieben. Und wenn der Staub sich gelegt hat dann hat jemand ein Koffer in der Hand... dann steht dort ein Mann mit einem garantierten Titelmatch. Und egal wer dieses Match gewinnt.... egal, wer glaubt, er hätte damit den Jackpot gezogen... Versteht eins... Ihr habt vielleicht den schnellsten Weg genommen... aber am Ende dieses Weges... wartet John Cena. Aber mit wem bekommt es John Cena zu tun? Velveteen Dream und Logan Paul achso sowie Mr. X!"

John Cena bleibt einen Moment regungslos im Ring stehen und die Crowd tobt. Er lässt das Mikro langsam sinken ein leichtes schelmisches Grinsen huscht über sein Gesicht. Dann hebt er es wieder an. Ein breites, fast schon provokantes Grinsen liegt auf seinem Gesicht. Die Fans in der Arena CDMX sind gespannt.

John Cena
"Velveteen Dream... weißt du ich habe mir Videos von dir angeschaut... nicht nur ein oder zwei. Nein... nein... nein! Ich habe mir die Zeit genommen und das volle Paket gegeben. Die Posen... die Blicke... die dramatischen Pausen... diese halben Shakespeare-Monologe, die du hältst, als würdest du für einen Oscar oder Golden Globe nominiert werden. Du kommst raus in Outfits, bei denen selbst ein Karneval in Rio sagen würde... Bruder... bisschen weniger vielleicht?! Samt... Glitzer... Federn... Funkelnde Hüte... Ich habe ernsthaft überlegt ob ich in einem Wrestling-Ring stehe oder ob man aus Versehen in eine sehr teure Parfüm-Werbung geraten bin."

Cena geht langsam im Ring auf und ab...

John Cena
"Du nennst dich Dream. Aber ganz ehrlich? Jedes Mal, wenn du redest, fühle ich mich, als würde ich gleich einschlafen. Du bewegst dich so langsam zum Ring mit diesen dramatischen Blicken... als würde die Welt in Zeitlupe laufen. Aber hier ist das Problem, Dream... Wenn ich dich treffe läuft gar nichts mehr in Zeitlupe. Dann geht’s ganz schnell... Du willst mysteriös sein. Du willst tiefgründig wirken... dass die Leute denken... Ohhhh was meint er damit? Aber im Ring? Da sieht man mehr Theater als Technik. Velveteeny ist so sehr damit beschäftigt besonders zu wirken... dass du vergisst besonders gut zu sein."

Ein weiteres Raunen geht durch die Halle. Cena beugt sich leicht nach vorne.

John Cena
"Was ich am lustigsten finde? Velveteeny will Aufmerksamkeit und lebt davon dass die Leute deinen Namen sagen. Das jeder dich ansieht. Aber wenn du mir gegenüberstehst... dann wünsche ich dir plötzlich, du wärst unsichtbar. Du versuchst, Köpfe zu verdrehen und Gegner zu verwirren. Aber Dream ich habe gegen Monster gekämpft... gegen Legenden. Männer die nicht geschniegelt und geschniegelt in Samtjacken auftauchen sondern einfach dich zu zerstören. Jedoch bist du kein Albtraum sondern ein Laufsteg mit Muskeln. Und dieses ganze Getue... dieses Finger-Schnipsen... dieses dramatische Augenrollen... Man könnte denken gleich gibt es ein Fotoshooting vor... Aber dass das dein Kampfstil ist?"

John Cena sein Blick wiord schärfer und härter...

John Cena
"Aber kommen wir zum Punkt. Dream du willst im ONE SHOT AT GLORY Match stehen und Geschichte schreiben? Dann hör auf, ein Kunstprojekt zu sein und fang an ein Problem zu werden. Denn wenn du mir gegenüberstehst interessiert mich nicht, wie dein Outfit glitzert. Nicht wie perfekt dein Eyeliner sitzt und nicht, wie poetisch dein Einzug aussieht. Aktuell würde mich nur eines interessieren... Kannst du aufstehen, wenn ich dich auf die Matte knalle und die Leiter hinauf steige. Du nennst dich Dream?... Dann bereite dich darauf vor aufzuwachen. Und glaub mir ich bin kein sanfter Wecker."

Die Arena explodiert vor Reaktionen, während Cena selbstbewusst in der Ringmitte stehen bleibt und noch nicht fertig ist... Die Fans in der Arena CDMX sind noch immer laut, doch John Cena hebt langsam das Mikrofon und dieses Grinsen auf seinem Gesicht verrät nichts gutes. Er läuft langsam im Ring auf und ab.

John Cena
"Looogan Paaaul...Weißt du, was ich an dir faszinierend finde? Du bist wahrscheinlich der einzige Mann auf diesem Planeten, der einen Backflip macht und danach erstmal checkt, ob die Kamera den richtigen Winkel hatte. Du bist kein Wrestler, Logan sondeern ein wandelnder Hashtag. Alles an dir schreit nach Aufmerksamkeit. Deine Haare... Outfits... dein Gesichtsausdruck in jedem Thumbnail schreit..."

Cena imitiert ein übertrieben schockiertes YouTube-Gesicht.

John Cena
"OH MEIN GOTT GUYS!!!"

Die Arena bricht in Gelächter aus.

John Cena
"Du kommst hier raus, als wärst du ein Kampfathlet... aber tief drin bist du immer noch dieser Typ, der überlegt, ob er den Ring mit einem Rabattcode betreten kann. Du nennst dich ein Superstar. Aber der einzige Gürtel, den du wirklich kennst, ist der von deinem Bademantel in irgendeiner Luxusvilla. Und ja, du bist athletisch... kannst springen und fliegen. Aber was du nicht kannst? Dem Druck standhalten, wenn es nicht um Klickzahlen geht. Du bist es gewohnt, dass dir Millionen Leute applaudieren, egal was du machst. Eine Wand anstarren und jemand würde kommentieren... Bro, das war legendär!"

Die Halle lacht und Cena fängt an zu schmunzeln...

John Cena
"Aber hier drin bekommst du keinen Applaus geschenkt. Hier bekommst du Schläge... Ich stelle mir vor, wie dein nächstes Video heißt... I fought John Cena and it went WRONG!!!... mit einem roten Kreis um dein eigenes Gesicht. Mehr als ein Influencer was bedeutet das? Das bedeutet, du bist gut darin, Leute zu beeinflussen. Aber heute Abend beeinflusse ich dich... wie du fällst... wie du atmest... Wie du wieder aufstehst... Logan, du bist so sehr damit beschäftigt, ein Spektakel zu sein... dass du vergisst, was hier wirklich zählt... Respekt! Willst ein viraler Moment sein? Ich gebe dir einen."

John Cena breitet gelassen die Arme aus.

John Cena
"Der Moment in dem ganz Mexiko City sieht, wie ein Social-Media-Star merkt... dass der Ring kein Kommentarbereich ist. Logan kannst dich nicht rausreden. Du kannst es nicht schneiden oder monetarisieren. Und wenn ich dich hochhebe... dann wirst du für einen kurzen Moment das Gefühl haben zu fliegen. Aber glaub mir... die Landung wird nicht gut für dein Branding. Logan Paul du bist vielleicht berühmt aber ich bin gefährlich."

John Cena macht die „You Can’t See Me“-Bewegung.

[Bild: 200.gif]

John Cena
"Und das hier... ist kein Livestream oder Podcast denn das ist Realität."

Die Crowd schreit laut während Cena selbstbewusst in der Ringmitte stehen bleibt... Der Coast 2 Coast Superstar lässt das Mikro fallen und seine Theme ertönt.

[Bild: 3.jpg]

Eine Woche ist inzwischen vergangen, seit sich die Wrestling-Welt mit einer der schockierendsten Wendungen der letzten Jahre konfrontiert sah. Eine Wendung, die man so kaum für möglich gehalten hätte. Vieles deutet darauf hin, dass Jon Moxley den selbsternannten Tribal Chief Roman Reigns an einen Punkt gebracht hat, den zuvor niemand erreichen konnte. Nicht John Cena, nicht Kid Lykos, nicht einmal die lange Reihe an Herausforderern, die sich zuvor an Reigns die Zähne ausbissen. Doch der eigentliche Schockmoment ereignete sich nicht durch einen Move im Ring sondern durch das unerwartete Auftauchen von „The Enforcer“ Solo Sikoa. Völlig überraschend betrat Solo Sikoa die Szene und verpasste Roman Reigns seinen eigenen Samoan Spike. Ein Akt des Verrats, der kaum schwerer wiegen könnte. Dieser eine Moment brachte Reigns nicht nur körperlich an seine Grenzen, sondern kostete ihn beinahe die Eastcoast Championship. Das Match eskalierte derart, dass es letztlich abgebrochen werden musste beide Kontrahenten... Roman Reigns wie auch Jon Moxley waren nicht mehr in der Lage den Kampf fortzusetzen. Das Resultat ist bekannt doch die eigentlichen Fragen beginnen erst jetzt.

Was macht dieser Verrat mit Roman Reigns?
Der Mann, der sich als unantastbarer Anführer der Bloodline inszeniert hat, wurde von seinem eigenen Enforcer zu Fall gebracht. War es ein Moment der Unachtsamkeit oder der erste sichtbare Riss in der Fassade des Tribal Chiefs? Hat Reigns die Kontrolle über seine Bloodline verloren?

Und vor allem... Warum handelte Solo Sikoa so?
War es jahrelang unterdrückter Groll? Der Wunsch, aus dem Schatten seines Cousins zu treten? Oder folgte Solo einem größeren Plan, den wir noch nicht vollständig erkennen können? Die Zukunft der Bloodline steht damit mehr denn je auf dem Spiel. Loyalität war stets ihr Fundament doch genau dieses Fundament scheint nun zu bröckeln. Wird Solo Sikoa Konsequenzen für seinen Verrat zu spüren bekommen? Oder ist dies der Beginn einer neuen Machtordnung innerhalb der Familie?

Und dann bleibt da noch Jon Moxley.
Hat er wirklich nichts mit all dem zu tun? Oder hat der "Lunatic“ im Hintergrund die Strippen gezogen, Zwietracht gesät und genau den richtigen Moment abgewartet um die Bloodline von innen heraus zu destabilisieren?



Plötzlich ertönt die Musik des Tribal Chiefs. Der erste Ton hallt durch die Arena wie ein Donnerschlag roh und unmissverständlich für den Bruchteil einer Sekunde scheint die Zeit stillzustehen. Ein kollektives Innehalten, ein gemeinsames Luftholen des gesamten Coast-2-Coast-Universums. Dann bricht das Chaos los... Die Arena explodiert förmlich in gnadenlosen Buhrufen. Pfiffe schneiden durch die Luft, Sprechchöre branden auf und wütende Gesten schießen aus der Menge empor. Was einst Respekt war, ist längst in Ablehnung umgeschlagen. Die Musik des Tribal Chiefs kämpft gegen den Lärm des Publikums an. The Tribal Chief Roman Reigns tritt durch den Vorhang. Er bleibt sofort stehen am oberen Ende der Rampe. Kein Schritt zu viel denn alles durchdacht. Der Blick ist kalt leer und emotionslos als würde das Chaos um ihn herum schlicht nicht existieren. Kein Zucken im Gesicht und auch kein Anzeichen von Ärger oder Trotz. Es ist der Blick eines Mannes, der jahrelang gelernt hat sich über jede Reaktion zu erheben selbst dann, wenn sie ihm mit voller Wucht entgegenschlägt. Die Buhrufe prallen an ihm ab oder zumindest lässt er es so aussehen. Neben ihm wirkt The Wiseman Paul Heyman wie ein nervöses Gegenstück. Fast krampfhaft klammert er sich an den Championship Belt, als wäre dieses Stück Gold der letzte greifbare Beweis für die noch bestehende Macht des Tribal Chiefs. Seine Finger pressen sich tief in das Leder, die Knöchel weiß vor Anspannung. Der Blick wandert hektisch durch die tobende Menge von Schild zu Schild von Gesicht zu Gesicht. Jede Regung im Publikum scheint er aufzusaugen zu analysieren und zu bewerten. Doch anders als früher wirkt er nicht überrascht. Im Gegenteil... Man sieht es ihm an. Er kennt dieses Business... Er weiß wie schnell sich Stimmungen drehen können... Er weiß wo der Frosch die Locken hat... Und genau dieses Wissen scheint ihn anzutreiben. Nicht lähmen sondern zu fokussieren. Heyman weiß dass Chaos eine Chance ist wenn man es zu nutzen versteht. Ein paar Schritte hinter den beiden folgt Jey Uso. Er hält bewusst Abstand. Kein Schulter an Schulter mit Roman. Kein vertrauter Platz an der Seite des Tribal Chiefs. Die Haltung ist aufrecht doch angespannt. Die Schultern leicht hochgezogen und sein Kiefer fest zusammengebissen. Sein Blick ist nach vorne gerichtet aber nicht leer eher suchend, als würde er etwas erwarten oder befürchten. Keine Gesten... Kein Armheben... Kein Zeichen der Verbundenheit mit dem Coast-2-Coast-Universum. Keine „Yeet“-Rufe... Kein Mitgehen mit der Crowd... Nicht so wie es einmal war... Früher hätte Jey reagiert und gefeiert und die Energie wäre da gewesen. Alles Schnee von gestern...

Roman Reigns bleibt noch immer stehen. Er hebt leicht das Kinn, sein Blick gleitet langsam über die Arena hinweg. Er mustert das Chaos, die Ablehnung, die Wut ohne erkennbare Reaktion. Dann beinahe beiläufig setzt er sich in Bewegung. Schritt für Schritt setzt er den Weg die Rampe hinunter fort. Die Buhrufe werden lauter, aggressiver, persönlicher. Pfiffe mischen sich mit Sprechchören einzelne Stimmen schreien sich die Kehle aus dem Leib. Doch Roman Reigns reagiert nicht. Paul Heyman bleibt dicht hinter ihm, wirft immer wieder kurze Blicke zur Seite, als rechne er jederzeit mit einer Eskalation. Seine Lippen bewegen sich als wolle er etwas sagen doch er schweigt. Vielleicht weiß selbst der Wiseman, dass es Momente gibt in denen Worte nichts mehr ausrichten. Jey Uso folgt weiterhin mit Abstand. Jeder Schritt wirkt schwerer als der vorherige. Seine Augen wandern kurz durch das Publikum dann wieder nach vorne. Am Ende der Ringtreppe bleibt Roman Reigns abrupt stehen. Einen kurzen Moment scheint selbst der Lärm der Arena an Intensität zu verlieren nicht weil das Publikum leiser wird, sondern weil dieser Stillstand Aufmerksamkeit erzwingt. Der Tribal Chief steht regungslos vor der Stahltreppe den Blick gesenkt. Die Brust hebt und senkt sich langsam sondern kontrolliert. keine Hast... keine Unsicherheit... nur Kalkül... Er hebt den Kopf. Der Blick wandert einmal um den Ring herum, dann hinauf in die Ränge. Die Buhrufe prasseln weiter auf ihn ein, doch Roman Reigns nimmt sie nicht als Angriff wahr sondern als Bestätigung. Bestätigung dafür, dass er noch immer der Mittelpunkt ist. Dass alles, was hier passiert sich um ihn dreht.

[Bild: Hq720.jpg]

Dann setzt er den Fuß auf die erste Stufe der Ringtreppe. Metall klirrt unter seinem Gewicht. Ein dumpfes kaltes Geräusch das perfekt zur Stimmung passt. Stufe für Stufe steigt er hinauf. Langsam... Bedacht... Jeder Schritt wirkt wie eine bewusste Machtdemonstration. Er lässt sich Zeit zwingt der Arena sein Tempo auf. Oben angekommen bleibt er erneut stehen stellt einen Fuß auf den Ringrand und blickt ein letztes Mal hinaus ins Coast-2-Coast-Universum. Hinter ihm folgt Paul Heyman. Der Wiseman wirkt noch angespannter als zuvor. Seine Hand hält den Championship-Belt fest umklammert, als hätte er Angst jemand könnte ihn ihm entreißen. Vorsichtig steigt er die Treppe hinauf wirft einen schnellen Blick über die Schulter, dann wieder zu Roman. Seine Position ist klar immer in Reichweite seines Tribal Chiefs immer bereit einzugreifen oder sich hinter ihm zu verstecken. Jey Uso bleibt einen Moment länger unten stehen. Er schaut nicht sofort zur Ringtreppe. Sein Blick wandert noch einmal durch die Arena über die tobende Menge, über die Schilder die Gesichter die geballten Fäuste. Man kann nicht sagen ob es Wut ist... Enttäuschung oder Nachdenklichkeit, die in seinen Augen liegt. Vielleicht ist es von allem etwas. Dann setzt auch er sich in Bewegung. Roman Reigns betritt den Ring. Er greift das oberste Seil zieht es leicht nach unten und steigt kontrolliert durch die Seile in den Squared Circle. Kaum steht er im Ring richtet er sich auf und bleibt stehen genau in der Mitte. Paul Heyman schlüpft hastig durch die Seile und positioniert sich sofort leicht hinter Roman Reigns. Sein Blick wandert durch die Arena, seine Lippen bewegen sich unruhig als würde er innerlich bereits eine Rede formulieren, die er vielleicht gleich halten muss. Seine Nervosität ist unübersehbar. Jey Uso steigt zuletzt in den Ring. Er greift das Seil, zieht sich hinein und lehnt sich anschließend in eine Ecke. Die Arme verschränkt. Der Blick ernst und keine Interaktion mit Roman. Kein Blick zu Heyman... Seine Position spricht für sich Teil der Bloodline, aber nicht im Zentrum... Noch nicht! Die Musik ist längst verstummt. Was bleibt ist der Lärm der Arena. Die Buhrufe reißen nicht ab. Im Gegenteil sie werden lauter aggressiver und persönlicher. Einzelne Fans schreien sich die Kehle aus dem Leib doch Roman Reigns steht unbewegt im Ring. Er hebt langsam den Kopf. Sein Blick ist jetzt klarer und noch schärfer. Eine Ernsthaftigkeit liegt in seinen Augen, die man selten bei ihm gesehen hat. Keine Arroganz... Kein Spott... Nur die kalte Präsenz eines Mannes der weiß dass sich etwas verändert hat. Der Tribal Chief steht im Ring... Der Champion steht im Ring... Der Anführer der Bloodline steht im Ring...

Wade Barrett
"Oh Oh jetzt geht es jemanden an den Kragen. Roman Reigns hat einen Blick drauf. Jeder wird schon das Thema erkennen..."

Pat McAfee
"... mein Tribal Chief wird das Match zum Thema machen. Vor allem Solo Sikoa der kein Teil dieses Match war."

Paul Heyman bewegt sich als Erster. Ein kaum merklicher Schritt nach vorne, dann ein kurzes Zögern. Der Blick des Wiseman wandert zu Roman Reigns, als wolle er sich vergewissern, dass dieser Moment tatsächlich gekommen ist. Roman reagiert kein Stück... Kein Nicken... Kein Blick... Keine Erlaubnis aber auch kein Verbot für jemanden wie Heyman ist das ausreichend. Der Wiseman dreht sich zum Ringrand und winkt hektisch einen Coast-2-Coast-Mitarbeiter heran. Seine Handbewegung ist bestimmt fast fordernd. Das Publikum registriert es sofort. Die Buhrufe schwellen erneut an als der Mitarbeiter hastig ein Mikrofon durch die Seile reicht. Heyman greift danach... Er hebt das Mikrofon doch bevor er sprechen kann wird er übertönt... YOU SUCK... YOU SUCK...! Der Chant brandet durch die Arena wie eine Welle. Heymans Lächeln gefriert kurz. Seine Augen verengen sich doch er wartet und lässt die Rufe laufen. Er zählt innerlich die Sekunden. Dann hebt er die freie Hand leicht an... eine Geste die früher ausgereicht hätte um die Menge zum Schweigen zu bringen. Heyman senkt langsam die Hand wieder, schüttelt kaum merklich den Kopf und setzt das Mikrofon schließlich an die Lippen.

[Bild: Rs-190181-RAW-1139-Photo-245-2304941214.jpg]

"The Wiseman" Paul Heyman
"Lady's and Gentlemaaan... Lady's and Gentlemaaan my name isss Paaaul Heeeyman."

Das sorgt zumindest für vereinzelte Reaktionen. Einige Fans verstummen... andere buhen weiter doch Heyman nutzt den Moment. Er dreht sich leicht zur Seite und wirft einen Blick auf Roman Reigns. Der Tribal Chief steht noch immer regungslos in der Mitte des Rings. Die Arme locker an den Seiten. Der Blick nach vorne gerichtet und er zeigt keine Reaktion auf Heymans Worte.

"The Wiseman" Paul Heyman
Es ist... ganz genau gesagt... sieben Tage her, seit dieses sogenannte Special über die Bühne gegangen ist. Sieben Tage voller Spekulationen voller Gerüchte... voller selbsternannter Experten, die plötzlich glauben zu wissen, was mit Roman Reigns passiert ist. Und doch gibt es eine Tatsache... eine unumstößliche Wahrheit die all eure Meinungen und all euren Hass und all eure Fantasien Lügen straft. Der Tribal Chief ist immer noch der Coast-2-Coast Eastcoast Champion."

Ein lautes Raunen geht durch die Halle gemischt mit wütenden Pfiffen. Heyman hebt nun den Zeigefinger.

"The Wiseman" Paul Heyman
"117 Tage... 117 Tage Dominanz... 117 Tage, an denen niemand auch niemand ihn entthront hat. “

[Bild: Backstage-details-on-roman-reigns-wwe-absence.webp]

Roman Reigns bewegt sich weiterhin keinen Zentimeter. Kein Blick zu Heyman... Kein Blick zu Jey Uso und auch kein Blick zum Publikum. Er steht da wie eine Statue aus Stein geformt aus Dominanz, Stolz und etwas Neuem... etwas Unausgesprochenem. Etwas das selbst Paul Heyman nicht vollständig kontrollieren kann. Heyman räuspert sich leise fast theatralisch und setzt erneut an.

"The Wiseman" Paul Heyman
"117 Tage, an denen sogenannte Helden gekommen sind… und gefallen sind... 117 Tage an denen große Namen geglaubt haben, sie könnten Geschichte schreiben... nur um selbst ein weiteres Kapitel in der Legende von Roman Reigns zu werden. Ihr wollt Namen hören, nicht wahr? Ihr wollt, dass ich über Legenden spreche... über Ikonen... über Männer, die sich selbst für unaufhaltsam hielten. Aber wisst ihr, was das eigentlich Erschreckende ist? Ich muss diese Namen gar nicht erwähnen."

Ein kollektives Raunen geht durch die Arena. Heyman dreht sich halb zu Roman Reigns nicht um Bestätigung zu bekommen, sondern um ihn bewusst ins Bild zu rücken. Roman reagiert weiterhin nicht und genau das macht diese Aussage so stark. Paul Heyman senkt langsam den erhobenen Finger. Das Raunen der Crowd ebbt nicht ab, es verändert sich. Weniger Chaos... Mehr Erwartung... Er lässt den Blick durch die Arena schweifen, als würde er die Stimmung einsammeln sortieren einordnen. Dann atmet er tief ein...

"The Wiseman" Paul Heyman
"Doch all diese Zahlen... all diese Namen... all diese sogenannten Wahrheiten verblassen in dem Moment... in dem der Verrat aus den eigenen Reihen kommt. Lasst uns also über etwas sprechen, das ihr viel lieber hören wollt. Lasst uns über Solo Sikoa sprechen. Solo Sikoa wusste ganz genau, was er da tat. Ihr fragt euch ob Roman Reigns die Kontrolle verloren hat. Lasst mich euch eines klar sagen... Niemand verrät den Tribal Chief... ohne einen Preis zu zahlen!"

Die letzten Worte hallen noch durch die Arena, als Paul Heyman das Mikrofon langsam senkt. Die Crowd reagiert laut. Buhrufe... Pfiffe... Vereinzelte "Solo!“-Chants mischen sich darunter wie Salz in eine offene Wunde. Heyman will ansetzen vielleicht relativieren doch er kommt nicht dazu. Denn Roman Reigns bewegt sich... Nicht hastig... nicht explosiv sondern kontrolliert endgültig. Langsam hebt er die rechte Hand... Kein wildes Winken... Keine aggressive Geste nur diese eine klare Bewegung. Die universelle Aufforderung. Heyman erstarrt und sein Blick wandert sofort zu Roman. Ein kurzer Moment des Zögerns dann tritt er einen halben Schritt näher und reicht ihm das Mikrofon. Für den Bruchteil einer Sekunde berühren sich ihre Hände. Heymans Finger lösen sich nur widerwillig vom Mikrofon als würde er ahnen, dass er gleich die Kontrolle über den Moment verliert. Roman Reigns nimmt das Mikrofon... Die Arena wird nicht leiser. Die Buhrufe sind jetzt fokussierter. Erwartung liegt in der Luft. Jeder weiß... Wenn Roman spricht dann nicht oft und nie ohne Bedeutung. Roman Reigns steht regungslos in der Mitte des Rings. Das Mikrofon liegt schwer in seiner Hand. Die Geräuschkulisse ist ohrenbetäubend. Buhrufe vereinzelte „Solo!“-Chants, gemischt mit wütenden Zwischenrufen. Doch Roman bewegt sich nicht... Kein Zucken im Gesicht... kein nervöses Atmen nur dieser kalte berechnende Blick, der langsam durch die Arena wandert. Er hebt das Mikrofon...

Roman Reigns
"COAST 2 COAST UNIVERSE... MEXICO... ACKNOWLEDGE ME!"

[Bild: 20231017-playlist-572589f00f3affbf32ed7762c8e1890e.jpg]

... er senkt es wieder. Ein Spiel mit der Erwartung. Die Crowd wird noch lauter dann führt er es erneut an die Lippen.

Roman Reigns
"Eine Woche… Eine Woche redet ihr über Verrat. Eine Woche redet ihr über Chaos. Eine Woche tut ihr so, als hättet ihr gerade den Untergang eines Imperiums erlebt. Aber der Tribal Chief steht noch hier im Coast 2 Coast Ring als euer Eastcoast Champion. Solo Sikoa hat den Tribal Chief von hinten angegriffen. Er hat seine Hand gegen seinen eigenen Tribal Chief erhoben. Das nennt man Verrat... Und Verrat... hat in meiner Familie Konsequenzen. Solo Sikoa ist Familie... Blut... Aber Familie bedeutet nicht dass man ohne Strafe davonkommt. Familie bedeutet Verantwortung... Solo du wolltest beweisen, dass du kein Enforcer mehr bist. Du wolltest zeigen, dass du nicht mehr im Schatten stehst. Solo Sikoa wollte der die Welt glauben lassen dass der Tribal Chief verwundbar ist. Du hast nicht mich getroffen, Solo... du hast die Bloodline getroffen."

Diese Worte hängen schwer in der Luft... Er dreht sich leicht zu Jey.

Roman Reigns
"Solo du hast unseren Namen beschmutzt und wenn jemand unseren Namen beschmutzt... Dann wird er zur Rechenschaft gezogen. Du wolltest ein Zeichen setzen? Jetzt setzt der Tribal Chief ein Zeichen... die Kontrolle wurde nicht verloren. Der Tribal Chief ist die Kontrolle. Du hast deine Entscheidung getroffen. Und du hast versucht, diese Macht von innen heraus zu zerstören. Du wirst mir gegenübertreten... nicht als Enforcer... nicht als Schatten... sondern als der Mann, der es gewagt hat, den Tribal Chief zu verraten... Und bei Verrat zahlt man den Preis."

Der Tribal Chief zeigt auf sich und wird ein bisschen lauter...

Roman Reigns
"Solo du willst kein Teil der Familie sein? Gut! Dann steh vor mir... Komm hier raus... Komm in meinen Ring... nicht hinter meinem Rücken... nicht aus dem Schatten... und nicht mit einem Schlag von hinten."

The Tribal Chief blickt richtung Entrance und wartet... es tut sich aber nicht als plötzlich sich tatsächlich eine Theme in die Boxen der Arena spielt, welche aber nicht genau die war, die sich der Tribal Chief erhofft hatte.



Die Fans beginnen sofort zu jubeln, das der Titantron den Lunatic Fringe ankündigt. Roman war alles andere als begeistert, das konnte man Ihm ansehen. Doch mehr als die Theme passierte erstmal nicht. War es vielleicht doch eine Finte von Solo, der dadurch versucht, sich erneut hinterrücks am Chief zu vergreifen? Mitnichten, denn kurz darauf erscheint dann doch Moxley auf der Stage und hatte ein kleines Lächeln auf den Lippen. Er blieb auf der Stage stehen, blickte in den Ring und schüttelte nur einmal mit dem Kopf. Er war bereits mit einem Mikrofon bewaffnet, welches auch bereits genutzt wurde. Seine Theme erlischt und ganz langsam bewegt sich Jon die Rampe herunter.

Jon Moxley
"Ich weiß, ich weiß...ich bin nicht genau die Person, die du jetzt erwartet hast. Und es tut mir leid...Aber ich bin genau so entsetzt wie Du wirklich. Ich meine...was zum Teufel war das bitte letzte Woche? Ich dachte Solo ist deiner Bloodline zu einhundert Prozent treu? Und dann...BÄM!!! Also das wird auf jeden Fall am ende des Jahres in jedem Jahresrückblick zu sehen sein...Solo Sikoa hintergeht den großen Roman Reigns....Absolute Cinema!"

Die Fans jubeln auf. Aber es war schon ein großer Schock gewesen, das musste man zugeben. Niemand konnte damit rechnen, das Solo sich gegen den Tribal Chief stellen würde. Doch eine Frage blieb offen: Warum? Roman will eine Antwort von Solo, das ist verständlich. Doch nun war es nun mal Jon der hier herauskam. Bevor Jon dann weiter redet, hebt er kurz seine Hand.

Jon Moxley
"Und bevor du jetzt auf die Idee kommst...das ich damit etwas zu tun habe...denn es gab einige Leute, die mir das zutrauen würden, aber ich habe mit Solo und dem was da passiert war nichts zu tun! Nicht das du auch auf die Idee kommst, mir hier jetzt Dinge zu unterstellen, die nicht stimmen... Ich habe was das angeht eine weiße Weste...weißer geht es nicht mehr!"

Mittlerweile ist er unten an der Rampe angekommen, aber er machte keine Anzeichen, das Jon jetzt dringend in den Ring müsste. Stattdessen schlendert er langsam am Ring entlang, sein Blick dabei immer auf Roman gerichtet.

Cathy Kelley
"Ich glaube Jon Moxley, denn was hat er mit Solo Sikoa zu tun?"


Wade Barrett
"Sehe ich auch so... was hat John Moxley schon mit Solo Sikoa zu tun?..."

Cathy Kelley
"Gar nichts denn Mox braucht keine Hilfe um Matches zu gewinnen."


Die Kamera fährt langsam um Roman Reigns herum. Der Lärm in der Arena ebbt nicht ab denn er verändert nur seine Form. Buhrufe, vereinzelte "Solo!“-Rufe ein paar "Moxley!“-Chants doch Roman blendet all das aus. Er steht in der Mitte des Rings. Der Blick ist nicht auf Jon Moxley gerichtet... nicht auf Jey und nicht einmal auf Heyman. Der Tribal Chief blickt weiterhin zur Stage. Der Eastcoast Champion hebt langsam das Mikrofon und doch er spricht nicht sofort. Er mustert Jon Moxley. Dann wandert sein Blick erneut zur Stage.

Roman Reigns
"Seht ihr... Genau das meint der Tribal Chief. Er kommt nicht und nein... Das überrascht den Tribal Chief nicht nicht. Solo war schon immer gut darin im Hintergrund zu stehen. Schon immer gut darin abzuwarten... schon immer gut darin, den Raum zu lesen bevor er ihn betritt. Vielleicht sitzt er gerade im Büro des General Managers... vielleicht versucht er sich zu erklären ...Vielleicht sucht er Schutz... oder vielleicht versteckt er sich irgendwo tief im Gebäude. In einem dunklen Flur... in irgendeinem Keller."

Er macht ein paar Schritte durch den Ring. Die Fans reagieren mit Buhrufen. Roman zuckt nicht einmal mit der Wimper. Er lehnt sich leicht über das oberste Seil Blick weiter zur Stage.

Roman Reigns
"... dort unten wo das Licht nicht hinkommt... zwischen Staub, Schatten und all dem Ungeziefer, das sich nur zeigt, wenn es glaubt, niemand sieht ihn. Ratten verhalten sich genauso. Sie kommen nur raus, wenn sie glauben, der Löwe schläft. Aber der Tribal Chief schläft nicht."

Die Crowd wird lauter. Reigns geht zurück in die Mitte des Rings.

Roman Reigns
"Solo dachte letzte Woche, er hätte mich überrascht. Er dachte, dieser eine Moment dieser eine Schlag würde alles verändern. Er dachte, der Tribal Chief würde fallen. Dass das Imperium zerbricht. Dass die Bloodline ohne ihn nicht mehr funktioniert. Aber weißt du, was er falsch eingeschätzt hat? Der Tribal Chief hat mit Verrat gerechnet nicht von ihm vielleicht... Aber in diesem Business? In dieser Familie? In dieser Position? Vertrauen ist ein Luxus und Loyalität wird getestet. Solo versteckt sich nicht, weil er Angst vor dir hat... Er versteckt sich, weil er weiß, was es bedeutet, mir in die Augen zu sehen... Er weiß, dass der Tribal Chief nicht schreit... Er weiß, dass der Tribal Chief nicht tobt... Er weiß, dass der Tribal Chief nicht die Kontrolle verliert... Der Tribal Chief Roman Reigns rechnet ab. Nicht heute im Chaos zwischen Gelächter und Jubel sondern dann... wenn er keinen Ort mehr hat, an dem er sich verstecken kann."

Ein letzter Blick zur Stage und Roman Reigns hat wohl alles dazu gesagt. Jedoch steht noch Jon Moxley am Ring. Dann langsam dreht er den Kopf und sein Blick trifft Jon Moxley. Die Arena reagiert sofort. "MOX-LEY! MOX-LEY!“ mischt sich mit Buhrufen. Roman sagt nichts. Er geht ein paar Schritte nach vorne näher an die Seile näher an Moxley. Das Mikrofon hebt sich erneut.

[Bild: KERKXUi-J4-SJHo5m-K2g7-HFh.jpg]

Roman Reigns
"... Und jetzt... Jetzt sprechen wir über dich... Jon Moxley. Du kommst hier raus… spielst den Unbeteiligten. Spielst den Mann mit der weißen Weste. Du sagst, du hast nichts damit zu tun. Der Tribal Chief braucht keine Ausreden. Der Tribal Chief braucht keinen Schuldigen... keinen Drahtzieher oder keine Verschwörung. Aber hör mir genau zu... Ob du die Strippen ziehst oder nur danebenstehst und applaudierst... Du bist nicht hier rausgekommen, um über Solo zu reden. Wenn du ein Problem mit mir hast dann komm in meinen Ring."

Es war für Jon schon recht amüsant, als Roman sich nicht wirklich auf den Lunatic konzentrierte, sondern eher darauf bedacht war, über Solo eine kleine Wutrede zu halten. Jon hatte nicht mal ein Problem damit, in diesem Moment ignoriert zu werden. Eher konnte er sich hier und dort ein Schmunzeln nicht verkneifen. Er mochte es zu sehen, wie die Bloodline in sich selber anfängt zu bröckeln, wenn man es so nennen konnte. Ob Roman Mox jetzt glaubt oder nicht, das er nichts mit dem Sinneswandel Solos zu tun hatte, war Ihm auch egal. Doch dann richtet der Chief doch seine Worte an Mox und schon ist der Lunatic wieder interessanter für Roman.

Jon Moxley
"Also wenn du jetzt erst gemerkt hast, das ich ein Problem mit dir habe, dann bist du wahrlich kein Schnelldenker. Aber da du anscheinend darauf bestehst..."

Jon stoppte dann mit seiner Aussage und erklimmt schließlich den Apron. Die Fans jubeln auf, anscheinend war das Thema zwischen den Beiden noch nicht vorbei. Und betrachtet man das Ergebnis vom Special war es nicht nur für Jon, sondern auch für Roman nicht gerade vorteilhaft. Mox hat seinen Blick auf Roman gerichtet, als er den Ring entert. Jey und Paul bekommen keinen Blick geschenkt, nur der Tribal Chief.

Jon Moxley
"Vielleicht solltest du mal drüber nachdenken, ob Solo nicht sogar erst der Anfang war? Ich meine...keine Ahnung was Solo dazu getrieben hatte, aber nur mal so als Gedankenanstoß...Jey hier wirkt auch nicht sonderlich glücklich in deiner Gegenwart...Ich will hier jetzt nichts beschwören aber...Sieh dich um Roman. Du hebst deine Bloodline jede Woche hervor aber genau diese Bloodline scheint sich gegen dich zu stellen."

Jon wirft dann einen Blick zu Jey, der sich hinter Roman befindet. Was wäre, wenn Jon gar nicht mal so Unrecht hätte? In dem Moment, in dem Jon Moxley den Namen von Jey auch nur andeutet verändert sich die Atmosphäre im Ring schlagartig. Die Kamera fängt Jey Uso ein. Die Arme lösen sich aus der verschränkten Haltung. Er stößt sich langsam aus der Ringecke ab. Ein Schritt nach vorne und noch einer. Die Fans reagieren sofort. Ein aufgeregtes Raunen geht durch die Halle, das in Jubel übergeht. Die Situation droht zu kippen. Jey bleibt nicht stehen. Er umrundet Roman Reigns halb, seine Augen brennen sich förmlich in Moxley hinein. Jey sein Atem geht schwerer. Das ist kein kalkuliertes Spiel. Das ist Emotion... Roh... Ungefiltert. Jey ist jetzt nur noch wenige Meter hinter Roman und seine Hände ballen sich zu Fäusten. Die Schultern vibrieren vor Anspannung. Alles in seiner Körpersprache schreit danach, dass er losstürmen will doch dann... Der Tribal Chief Roman bewegt sich langsam hebt er die rechte Hand. Keine große Geste und kein dramatisches Ausfahren des Arms. Nur eine flache ruhige Bewegung nach hinten. Die Wirkung ist unmittelbar. Jey Uso bleibt stehen und zieht sich wieder langsam zurück. Roman dreht sich nicht einmal um. Sein Blick bleibt auf Moxley gerichtet. Er weiß genau, wo Jey steht. Die Crowd reagiert mit gemischten Rufen... Enttäuschung und Spannung zugleich. Roman senkt schließlich die Hand. Jetzt erst dreht er den Kopf minimal zur Seite ohne Jey direkt anzusehen.

Die Spannung im Ring ist mit Händen zu greifen. Roman Reigns steht regungslos da, den Blick fest auf Jon Moxley gerichtet. Hinter ihm ein paar Schritte versetzt Jey Uso. In dessen Augen lodert noch immer dieses unausgesprochene Feuer, doch er hat sich zurückgenommen... nicht freiwillig sondern weil eine einzige Geste gereicht hat. Roman atmet ruhig durch die Nase ein. Dann hebt er das Mikrofon doch seine Stimme ist nicht laut. Aber sie schneidet durch den Lärm.

Roman Reigns
"Jon Moxley... du stellst Fragen über meine Familie... und versuchst Zweifel zu säen. Aber ich stelle dir eine Frage Jon... Was genau hat dich nach Mexiko City geführt? Ist es Coast 2 Coast Wrestling?... ist es diese Bühne? Dieses Licht? Diese Kameras? Oder bist du nur hier, weil du weißt, dass alles größer wirkt... wenn der Tribal Chief daneben steht? Du redest von meiner Bloodline... Rissen... von Anfang und Ende. Aber seien wir ehrlich."

Ein Raunen geht durch die Halle... seine Stimme wird tiefer.

Roman Reigns
"Bevor du mir gegenüberstandest... bevor du in diesem Ring geblutet hast... bevor du in dem Orbit von Tribal Chief warst. Wer hat hier über dich gesprochen? Aber du warst nicht der Mittelpunkt. Der Tribal Chief und die Bloodline sind der Mittelpunkt. Also sag dem Eastcoast Champion bist du hier, um über das Match zu sprechen oder um dem Tribal Chief zu danken? Danken dass ein Jon Moxley wieder relevant war."

Ein lautes Raunen geht durch die Arena.

Roman Reigns
"Danken dass dein Name in einem Atemzug mit dem vom Tribal Chief genannt wird. Danken dass dein größter Moment in Coast 2 Coast Wrestling nicht in irgendeinem Hinterzimmer stattfand... sondern im Ring mit dem Tribal Chief. Du sagst, du hattest nichts mit Solo zu tun. Der Tribal Chief sieht etwas anderes... einen Mann, der gehofft hat, dass mein Imperium in dem Moment fällt, in dem Solo zuschlägt... und jemanden, der sich insgeheim gewünscht hat, dass der Tribal Chief am Boden bleibt. Aber der OTC ist nicht gefallen... und weiterhin Coast 2 Coast Eastcoast Champion."

Er mustert Moxley von oben bis unten... Ein lauter "MOX-LEY!“-Chant brandet auf. Roman reagiert nicht ein bisschen.

Roman Reigns
"Also nochmal... Was führt dich nach Mexiko City? Ein Vertrag?... Ein Titel?... Ein persönlicher Kreuzzug? Wenn du glaubst, dass der Tribal Chief irgendetwas schuldet... Dann verstehst du nicht, was der Tribal Chief ist... Das Gesicht der Coast 2 Coast Company... Ein Main Eventer... Kopf der Bloodline... HEAD OF THE TABLE and Eastcoast Champion... Tribal Chief ROMAN REIGNS!"

Roman Reigns sein Blick wird ernster und tritt ein Schritt näher an Moxley...

Roman Reigns
"OTC schuldet niemandem etwas... er gibt Chancen... gewährt Kämpfe. OTC entscheidet... wann jemand wieder gegen den Tribal Chief antreten darf."

Paul Heyman beobachtet die Szene nervös, den Titel fest an seine Brust gedrückt... doch wie reagiert Jon Moxley...
Mox hört sich die Worte des Tribal Chief ganz genau an. Allerdings wirkt er dabei nicht eingeschüchtert oder angespannt, nein, er war locker, so wie man Ihn kannte. Ein klein wenig geht der Fokus nun von Solo und seinem Verrat weg, hin zu Jon und der Tatsache, das Roman, zumindest in seinen Augen, bestimmen darf, wer wann gegen Ihn antreten dürfte.

Jon Moxley
"Ich bin hier rausgekommen, um dich an etwas zu erinnern. Du hast dich immer damit geschmückt, das du bisher jeden Gegner besiegt hast. Egal, wer sich dir und dem Titel in den Weg gestellt hat. Ja, du bist noch immer der EastCoast Champion...aber...du hast mich nicht besiegt. DU hast mich nicht zerstört. Im Gegensatz zu all den Anderen...bin ich noch ungeschlagen gegen den großen Tribal Chief. Ein No Contest bedeutet kein Sieg...aber auch keine Niederlage. Und ich weiß, das du dich mit diesem Ergebnis nicht zufrieden geben wirst. Immerhin weißt du ganz genau, solange ich nicht auf dem Boden liegen bleibe, wird man mich nicht los. Ich bin wie diese eine Mücke im Sommer, die dich jede Nacht nervt...bis sie ihr Ziel erreicht hat...den letzten Stich zu setzen und sich das zu holen, worauf die Mücke ständig lauert..."

Mox senkt das Mic und blickt dann zu Paul und dem EastCoast Titel. Scheint, als würde der Lunatic Lust haben, sich auf einen weiteren tanz mit Roman einzulassen. Denn er hat einen Punkt richtig getroffen. Roman hat Jon nicht offiziell besiegen können. Aber genau damit versucht Reigns jede Woche sich ins richtige Licht zu rücken. Reigns braucht diesen Moment, wenn er siegreich über seine Gegner steht. Doch Jon hat sich bisher nicht in die Liste seiner Opfer eingetragen.

Jon Moxley
"Ich gebe dir hier die Möglichkeit, deinen Pfad der Zerstörung fortzuführen. Nimmst du an oder kannst du damit leben, dir ständig vor Augen zu führen, das du jeden, absolut jeden zerstören konntest...nur diesen einen, kleinen Lunatic nicht, mh? Ich hätte weniger Probleme damit, wie du...und das wissen wir Beide."

Die Crowd reagiert sofort. Paul Heyman spannt sich an. Jey hebt minimal das Kinn. Roman spricht klar ohne Spielchen.

Roman Reigns
"Du willst den Moment, in dem entweder dein Mythos weiterlebt oder der Tribal Chief dich endgültig beendet? Du bekommst dein Match... nicht heute... nicht hier... sondern beim nächsten Special.c2c LIVE Special #85 im Tokyo Dome, Tokyo, Japan... Roman Reigns... gegen Jon Moxley! Und wenn OTC dich besiegt... dann verschwindet dieses Gerede verschwindet dein Mythos. Dann bist du nur noch ein weiterer Name den der Tribal Chief gebrochen hat."

Plotzlich lässt Roman Reigns das Mikro fallen und steigt aus dem Ring. Jey Uso und Paul Heyman folgen ihm. Im Ring bleibt ein Jon Moxley zurück mit einem breiten grinsen.

[Bild: 2.jpg]

Die Tour in Mexiko findet heute ihren Abschluss. Das Special aus der letzten Woche hat noch einige Nachwehen. Während dort zwei neue Champions hervorgekommen sind, haben andere verteidigt. Doch unter all den Highlights fand auch ein Match statt, welches auch für sehr viel aufsehen sorgte. LA Knight, Danhausen und ein gewisser Logan Paul in einem Triple Threat Match. Hat man zumindest gedacht. Bis sich gewisse Frauen einmischen. AJ Lee und Tiffany Stratton sprangen für die jeweiligen Herren in die Bresche. Und als Überraschung, kam später auch noch Mandy Rose dazu, um LA Knight zu helfen. Wie auch immer die Konstellationen zueinander standen, Logan nervte es total. Warum? Weil es wieder zu keinem richtigen Ergebnis kam.
Heute hat der Blonde aus Westlake, Ohio jedoch eine andere Aufgabe. The One Shot of Glory Koffer wird, wie schon bei den Frauen, neu vergeben. Und natürlich ist der Maverick mit von der Partie.
Die Kameras schalten Backstage. Genauer gesagt in die Parking Lot. Dort fährt eine schwarze Limousine vor und hält direkt vor der Kamera. Von der Umgebung ist kaum etwas zu sehen. Es dämmert bereits und nur vereinzelte Laternen spenden etwas Licht. Doch wer nun die hintere Türe öffnet, ist sehr gut zu sehen. Es dauert nicht lange, bis wir ein Gesicht zu sehen bekommen. Natürlich ist es das von Logan Paul. Mit einem schwarzen Muskelshirt, darüber eine College-Jacke, einer dunkelblauen Jeans und weißen Sneakern bekleidet, setzt er zusätzlich ein breites aber amüsiertes Grinsen auf. Bereits jetzt senden die mexikanischen Fans ein lautes Buh-Konzert, was sogar bis draußen zu hören ist. Doch der Blonde grinst darauf nur, wedelt provokant mit den Armen, wonach es aussieht, als würde er sich warm machen. Zudem macht er ein paar Boxbewegungen mit den Fäusten und geht dann lässig seinen Weg. Und dieser führt ins Innere der Arena. Ein Kameramann folgt ihm durch einen kleinen Gang, bis er an der Gorilla Position angekommen ist. Und kaum ist er da, schallt auch schon seine Theme durch die Halle. Das Buhen wird dadurch noch mehr entfacht.



Das Bild bleibt bei ihm und zeigt, wie er von der Gorilla Position auf die Stage geht. Sein schwieriges Grinsen trägt er immer noch und streckt sogar seine beiden Arme in die Luft, nur um mit den Zeigefingern nach oben zu zeigen. Klar, pure Provokation. Diese wirkt auch. Denn zwischenzeitlich hört man im Chor LOSER rufen. Fragend zeigt er auf sich selbst und zuckt mit der Schulter. Aber diese Beleidigung schüttelt er mit einem Grinsen von sich.
Die Rampe hinunter versucht er weiter zu provozieren. Viele Fans am Zaun versuchen ihn zu beleidigen. Doch auch für diese hatte er nur ein Grinsen parat und formt mit der Hand einen Mund, wobei er die Spitzen der Finger auf die des Daumes aufsetzt.

[Bild: loganstzagwdnq.png]

Unten angekommen, bleibt er auf der Ringtreppe stehen und schaut sich nochmals um. Auch dafür erhält er ein neu entfachtes Buh-Konzert. Aber davon lässt sich ein Logan Paul nicht abhalten. Er klettert in den Ring und lässt sich ein Mikro geben. Und noch bevor seine Theme verklingt, beginnt er zu sprechen.

Logan Paul:
”Wow…wow…wow…Shut the hell up! Wenn der Kuchen redet, sind die Krümel still.”

Natürlich. Als Kuchen ist man stets der Mittelpunkt. Aber so sieht sich Logan Paul auch einfach. Ein Ego, welches die Fans zurecht nicht mögen. Um Sympathien schert er sich überhaupt nicht. Und nicht nur für sein arrogantes Verhalten, sondern auch für seine Worte bekommt er ordentlich Heat von den mexikanischen Fans. L-O-S-E-R schallt es erneut durch die Ränge, als die Musik endet.

Logan Paul:
”Logan Paul steht mal wieder im Main Event. Seht ihr das nicht? Es ist eine Frage der Zeit, dass ich dem Clown Omega von seiner Last des World Titles befreie! Der One Shot of Glory Koffer wird neu vergeben. Und natürlich kann sich eine Granate, wie ich es bin, nicht entgehen lassen.”

Granate? Das sehen die Fans anders. Das laute Buhen hat durchaus zwischenzeitlich Bestand, sobald er aufhört zu sprechen. Und um neu anzusetzen, muss er seine Stimme etwas erhöhen. Und es nervt ihn. Es nervt ihn gewaltig. Er setzt kurz ab und läuft wütend durch den Ring. Wie ein HB-Männchen, das man nicht ernst nehmen möchte.

Logan Paul:
”Doch reden wir zunächst über letzte Woche. LA Knight versus Danhausen versus LOGAN PAUL. Was zur Hölle war DAS? Ich sah einen Danhausen. Begleitet von seinem Schoßhündchen AJ Lee. Ich sah, dass Tiffany sich einmischen musste, weil das Schoßhündchen sich einmischen musste. Aber ich rieb mir meine Augen als ich sah, dass für LA Knight plötzlich Mandy Rose die Rampe hinunter rollte! Was zur Hölle?!? Seit wann lutscht Mandy den mickrigen Pickel, den er Schwanz nennt?”

Ungläubig zuckt der Maverick mit der Schulter und wirft fragend die Arme zur Seite. Klar, mit Mandy Rose hatte niemand gerechnet. Seit Monaten sah man von der Toxic Attraction fast gar nichts. Und auf einmal tauchte sie auf und vermasselte ausgerechnet sein Match. Mittlerweile ist ja auch bekannt, dass sie ein Problem mit Tiffany hat und deshalb die Entscheidung traf, zu helfen. Happy ist Logan nicht. Ganz und gar nicht. Was mit LA Knight als kleinen sportlichen Wettkampf begann, entwickelte sich zu einem Krieg. Wer weiß, wer sich noch einmischen würde?!

Logan Paul:
”Mir wurde ein Sieg genommen! Die Chance, die Rechnung mit Knight und Danhausen zu klären! Leute, die unter den Maverick stehen und ihren Platz kennen sollten. Come on…wer glaubt schon daran, jemanden zu verfluchen? Indem er mit den Fingern wedelt? Was ist das hier? Ein Zirkus? Das man es zulässt, dass dieser Freak mit einer Axt in der Hand rumrennt? Aber ihr buht, bei mir? Wenn ich in den Ring komme und euch die Wahrheit zeige?”

Wieder erhöht sich der Lärmpegel des Buhens. Auch Loser-Chöre sind weiterhin zu hören. Und mittlerweile hatte man es geschafft, dass auch Logan es nicht mit einem Grinsen abwehren kann. Er wirkt sauer. Wütend. Und ihm gehen die Reaktionen von den Rängen deutlich auf den Sack. Schließlich geht er zu den Ringseilen, lässt seine Blicke über das Publikum gleiten und lehnt seinen freien Arm auf dem obersten Seil ab.

[Color=white]Logan Paul:

”Womit, glaubt ihr, habt ihr ein Problem? Mit Logan Paul? Nein, ihr habt kein Problem mit Logan Paul! Ihr habt ein Problem mit Veränderung! Wie oft wollt ihr euch noch den fetten und unaktraktiven Paul Heyman ansehen, der über Roman Reigns Woche für Woche die selbe scheiße erzählt? Allein der Name des Gegners verändert sich. Roman Reigns…die Perfektion! Alles Schwachsinn! Er nutzt eure Aufmerksamkeit für eine Gehirnwäsche! Merkt ihr das nicht? Habt ihr einmal gesehen, dass Logan Paul das macht?”

Na ja, im Prinzip macht er hier das gleiche, nur auf eine andere Art und Weise. Und das weiß er auch. Und trotzdem sagt er das, was zu erwarten war.

Logan Paul:
”NEIN!!!”

[Bild: loganproonaond.png]

Logan Paul:
"Stattdessen darf ich mir einen John Cena ansehen, der nach einer gefühlten Ewigkeit in den Ring zurückkehrt und gleich den Shot zum One Shot of Glory Match fordert. Warum? Hat er es verdient? Mit welcher Berechtigung tritt dieser Loser in den Ring und fordert etwas? Und warum gewährt man es ihm? Wo war er? Einen weiteren schlechten Z-Movie drehen? Mister…Peacemaker Nummer 3? Obwohl die ersten Filme schon ein Flopp waren?!?”

Wütend, aber dennoch fragend, schaut Paul sich um. Verstehen kann er es nicht. Obwohl es ihm eine Freude sein wird, John Cena direkt den aktuellen Stand zu zeigen. Und dabei steht er natürlich ganz weit oben. Logan will wieder als Champion vorangehen. Und am liebsten würde er Kenny Omega herausfordern. Und genau jetzt hat er eine Chance, mit dem OSoG-Koffer. Immer und zu jeder Zeit. Selbst nach einem Match von Omega. Logan Paul wird für den aktuellen Champ zum gefährlichsten Mann.
Kurz setzt er das Mikrofon ab, macht ein paar Schritte zurück und dreht sich dann, um zu den Fans der anderen Seite zu sprechen. Natürlich nutzen diese die kurze Unterbrechung, um ihren Unmut zu verkünden.

Logan Paul:
”Wer war stattdessen anwesend? Logan Paul! Also soll mir einer sagen, warum John Cena die Chance erhalten soll, Omega zu fordern? Das irgendwelche Namen etwas fordern, die wir lange nicht mehr auf der Card gesehen haben, wird es nicht mehr geben! Euer Logan wird es für euch ändern! Euer Logan wird verhindern, dass Velveteen Dreams die Chance auf Gold hat. Ein Mann, der sich hinter einer Horde Frauen versteckt und sich sogar als Stable bezeichnet. Ein Stable, wovon man nichts sieht. Stablemitglieder, die anderen helfen, statt intern! Oder warum hilft Mandy Rose einem Versager von LA Knight? PR?”

Kopfschüttelnd dreht er sich wieder um. Er geht ein paar Schritte durch den Ring, immer die Fans im Visier. Ja, sie merken seine Wut und wollen diese auch nutzen, um ihn zu triggern. L-O-S-E-R schallt erneut um ihn herum und mittlerweile tut er sich schwer, diese einfach von sich zu schieben. Sie triggern ihn sehr. Das merkte man inzwischen deutlich.

Logan Paul:
”Velveteen Dream ist ein Snoop! Ein Mann, der schon viele Chancen hatte und kläglich versagte. Und genau das wird heute auch passieren! Für den Dream hat es sich ausgeräumt. Denn Logan Paul wird sein Albtraum sein! Den letzten Kick geben, um ihm die letzten Träume zu nehmen. Aber wisst ihr was? Das ist ja dann auch nicht genug. Ein Mister X muss auch dabei sein? Warum? Hat er Angst, genannt zu werden? Bayley…”

Nun dreht er sich Richtung Entrance. Sein Arm schnellt nach vorn und er zeigt mit dem Zeigefinger zur Rampe. Natürlich will er damit auf die General Managerin zeigen. Gegen jemanden Unbekanntes zu wrestlen ist schwer. Man kann sich nicht vorbereiten. Und die bekannten Gegner sind bereits eine Hausnummer. Auch wenn Logan es nicht zugeben will, weiß er um die Stärken seiner Kontrahenten.

Logan Paul:
”...was zur Hölle soll das? Einschaltquoten generieren? Pah…! Logan Paul generiert allein durch seinen Namen mehr Einschaltquoten als die drei anderen Loser zusammen. Also…warum, Bayley? Warum sitzt du mit deinem fetten Arsch auf deinem Bürostuhl und denkst darüber nach, wie man in dieser Liga neue Veränderungen einbringen kann? Dafür hast du mich! Logan Paul! Und genau das werde ich euch zeigen! Heute! Nach dem Main Event wird mein Name euch weiter beschäftigen, als euch lieb sein wird! Nicht ich bin der Loser! Begreift das endlich! Die anderen sind die Loser!”

Während den letzten Worten dreht er sich wieder leicht nach links, sodass er zu den Fans sprechen kann. Als er die anderen erwähnt, zeigt er allerdings wieder Richtung Titan Thron und soll für die Kollegen im Backstage Bereich gelten. Natürlich bekommt er dafür erneuten Heat. Doch mit diesen Worten will er anscheinend abschließen. Der Blonde wird wieder etwas lockerer.

Logan Paul:
"Bleibt anständig und trinkt Prime!”

Sind seine letzten Worte. Und währenddessen wird unten im Bild eine Werbung für Prime angezeigt.
Das Mikrofon lässt er fallen. Und ohne viel Zeit zu verlieren, will er den Ring wieder verlassen. Noch bevor er die Ringtreppe hinunter gegangen ist, blendet das Bild um.

Pat McAfee: "wohoho…Logan Paul hat sich keine Freunde in Mexiko gemacht. Er will unbedingt den One Shot of Glory Koffer. Ob er es schaffen kann?"
Cathy Kelley: "Große Worte, wo Taten folgen müssen. Ich bin gespannt, wie er sich schlägt und wer Mister X ist!"
Wade Barrett: "Ein Rückkehrer vielleicht. Aber das sehen wir später. Jetzt geben wir erstmal ab."

[Bild: 8484.jpg]

CO - MAIN EVENT
NON TITLE SINGLES MATCH
Danhausen vs. Roman Reigns ©

[Bild: romandan.png]
Writer: ???



Und damit ertönt eine Musik, die beängstigend wirkt. Die Lichter der Halle werden abgedunkelt und auf der Stage erscheinen die Black Widows AJ Lee und ihr Schützling, The Bizzare One Danhausen! Und dieser Entrance alleine schon ist so bizarr, dass die Fans nicht verstehen können, was sie hier erwartet. Eine Musik, die ein dunkles Dark Gimmick andeutet, ein Superstars, der als lustiges Comedy Gimmick durchgeht und eine Managerin, die ein verrücktes Heel Gimmick hat. Eine Mischung, die es so noch nie zuvor im Wrestling gegeben hat und die auch wohl kaum jemand hier versteht. Deshalb ist die Halle auch still, wie als wäre die Show schon vorüber. Doch nicht aus Respekt vor Danhausen, sondern viel mehr weil sie keine Ahnung haben. Sollen die Fans jetzt yubeln oder sollen sie buhn? Sollen sie erfreut sein, den lustigen Danhausen hier zu sehen, der sich als absoluter Publikumsliebling herausstellt oder sollen sie sich unwohl fühlen, weil jemand wie AJ Lee heraus gekommen ist, die keinerlei Freude von den Fans erhält. Oder sollen sie Angst haben oder aufgeregt sein, weil die Musik so düster wirkt? Was ist hier die Situation?

Matthew Rehwoldt: "Making his Way to the Ring... From Someplace faaar awaaay... Claiming to be 6Feet 7Inches Tall and weighing over 300 Pounds... Accompanied by the Sexy Spider AJ Lee... He is very Nice! Very Evil! DAAAAANHAAAUUUSEEEEEEEEN"

Mit ausgebreiteten Armen, die in der einen Hand ein Glaß voll dutzende Zähne und in der anderen Hand einen riesigen Nagel halten, präsentiert sich Danhausen auf der Stage und beginnt seine Schritte in Richtung Ring.

[Bild: sting-crop-north-jpg.png]

Und direkt an seiner Seite hoppelt, wie Matthew bereits angekündigt hat, seine bezaubernde und süße Managerin AJ Lee. Doch weis jeder hier in der Halle, dass dieser Schein sehr stark täuscht. Denn auch wenn hier AJ Lee aussieht, wie das süße kleine Mädchen und Danhausen wirkt, wie der finstere Lord der Unterwelt, den man nicht über den Weg laufen möchte, weis jeder Zuschauer der C2C, dass es genau anders herum ist. AJ Lees Herz ist so dreckig, wie der Schmelz auf den Zähnen in Danhausens Glaß, während er selbst der mit Abstand größte Publikumsliebling des hiesigen Rosters ist. Doch ob sich dieser Liebling heute Abend auch im Ring beweisen kann, werden wir noch sehen.

[Bild: aj-lee-wwe.gif]

Während AJ einen der Worker dazu auffordert, Danhausens Umhang zu nehmen, weil sie so etwas garantiert niemals selbst machen würde, besteigen die beiden anschließend den Ring. In der Mitte posiert Danhausen noch für die Billionen Fanhausens dort draußen, die jeden Tag zu ihm aufsehen und ihn lieben wie Omas Mandarinenkuchen, während AJ Lee ihm noch einige Taktiken und Tipps ins Ohr zu spricht, worauf er in diesem Match aufpassen muss. Dann erlischt so langsam die Musik und die Beleuchtung wird wieder etwas heller!

Die Arena ist bis auf den letzten Platz gefüllt. Menschen drängen sich Schulter an Schulter, jedes Gesicht ist nach vorn gerichtet, jede Stimme vibriert vor Erwartung. Eine elektrische Spannung liegt in der Luft kaum greifbar, fast lähmend. Niemand weiß, was gleich geschehen wird. Doch alle wissen, wer gleich erscheinen wird. Dann ohne Vorwarnung kippt die Atmosphäre. Das Licht erlischt schlagartig das nicht sanft, nicht allmählich, sondern abrupt, als hätte jemand mit der Faust die Sonne ausgeschlagen. Ein kollektives Raunen geht durch die Menge, begleitet von schrillen Rufen, Pfiffen, ersten Chants, die in der Dunkelheit verhallen. Einige zücken instinktiv ihre Handys. Andere erstarren doch nichts bewegt sich. Nur ein einziger, dumpfer Schlag hallt durch die Stille. Kein Musikton und kein Effekt nur dieser eine, tiefe, vibrierende Ton wie der Herzschlag der Erde. Und dann setzt sie ein die Roman Reigns Entrance Theme.



Diese klingt düsterer, langsamer, tribalistischer. Tiefe Trommeln rollen heran wie fernes Donnergrollen. Der Bass brummt schwer, dunkle Stimmen singen im Hintergrund, als kämen sie aus der Unterwelt.

Ein einzelner Lichtkegel durchschneidet den aufsteigenden Nebel und trifft die Mitte der Stage. Dort steht eine Silhouette... breit gebaut, unbewegt, mit gesenktem Kopf. Und dann tritt er hervor die Silhouette höchstpersönlich ..."Der Original Tribal Chief" Roman Reigns.

[Bild: Roman-Reigns-7-420x315.png]

Keine Weste... Keine Begleiter... Nur er! In schwarzer Ringhose, mit nacktem Oberkörper und der Schweiß auf seinem tätowierten Brustkorb glänzt im Licht. Die tribalischen Muster auf seiner Schulter wirken wie Runen aus einer anderen Zeit. Seine Muskeln sind hart und präzise gezeichnet, seine nassen Haare liegen streng zurück. Einzelne Strähnen hängen ihm in den Nacken. Roman sein Gesicht zeigt nichts.. keine Wut, keine Freude sondern nur pure Entschlossenheit und völlige Ruhe doch er steht da und bewegt sich nicht.

Die Kamera fährt nah an sein Gesicht heran – jedes Zucken, jeder Atemzug ist sichtbar. Dann holt er tief Luft und beginnt zu gehen... Schritt für Schritt... Wie ein König, der in den Krieg zieht... Oder ein Henker, der keine Eile kennt. Die Musik dröhnt weiter doch die Pyrotechnik fehlt.. Keine Animationen... Nur Nebel... Licht... Und The Tribal Chief Roman Reigns. Er bewegt sich mit der Ruhe eines Mannes, der keine Zweifel kennt. Als er an den Zuschauern vorbeigeht, heben sich unzählige Smartphones. Einige schreien und manche beleidigen. Aber niemand wagt es, ihn zu berühren. Denn Roman Reigns ist nicht nur ein Wrestler. Nicht in diesem Moment. Jetzt ist er ein Monument... Eine lebende Legende...

[Bild: rr2.jpg]

An der Ringtreppe bleibt er stehen. Nur für einen Moment. Dann steigt er langsam hinauf – Stufe für Stufe. Oben auf dem Apron verweilt er kurz, schweift mit dem Blick durch die Arena, ohne jemanden wirklich anzusehen.

Matthew Rehwoldt: "Making his way to the Ring... from Pensacola, Florida... weighing in at 265 pounds.. THE ORGINAL TRIBAL CHIEF... "OTC"... ROOMMMAAAN REEEIIIGGGNNS!"

Dann stieg er durch das zweite Seil in den Ring. Die Musik verebbte langsam. Das Licht in der Arena dimmte noch weiter, bis nur noch ein einziger, kalter Lichtkegel den Ring erleuchtete. Alle anderen Lichter waren aus. Die Halle ist dunkel und still. Roman Reigns steht in der Mitte des Rings. Breitbeinig, aufrecht, ruhig. Der Blick geradeaus, in die Hardcam. Seine Brust hob und senkte sich leicht. Er bewegte sich kein Stück. Die Kamera zog langsam heran, von der Seite, dann von vorne. Seine Augen blickten direkt ins Objektiv... kalt, klar, fokussiert. Er kann es kaum erwarten bis das Match startet und spricht vor sich her um sich zu motivieren.

Warnung! Spoiler!
Roman Reigns besiegt Danhausen via Pinfall nachdem er unbemerkt seinen Titel als Waffe gegen Danhausen benutzt hatte (12:08 Min)

Here is your winner by pinfall: ROMAN REIGNS!

[Bild: rr3.jpg]

[Bild: 151.jpg]

THE VELVETEEN TRAINING!

Es ist keine leichte Situation für die Lord Velveteen Dream Experience! Seit Wochen hat man ihn nicht mehr im Ring sehen können, und nun steht er zum allerersten Mal im Jahr auf der Card und dann direkt im One Shot at Glory Ladder Match! Bei seinem letzten Versuch unterlag er elendig diesem nervigen Schotten Joe Hendry, und dieses Mal wird es wohl keine leichtere Aufgabe werden. Es sind zwar dieses Mal nur drei und nicht fünf Gegner, die er bezwingen muss, aber hat sich in den letzten Wochen doch einiges an Ringrost bei ihm breitgemacht, sodass die Chancen, dass er heute siegreich aus dem Ring geht, ziemlich gering stehen. Ein zweites Mal haushoch verlieren und als Loser die Halle verlassen? Das sind Gedanken, die jeden Gewinnersportler, wie es der Dream doch ist, fertig machen würden! Doch… ach egal, ziehen wir diesen Anfang nicht länger, als er schon ist. Denn hier! Hier zeigt er sich endlich seinen Abermillionen treuen Fans zum ersten Mal im Jahre 2K26 vor den Kameras. Er ist wie ein Spiegel in einem Palastflur: Man läuft an ihm vorbei, sieht sich selbst darin und merkt sofort, dass man elendig aussieht, nicht, weil man schlecht gekleidet oder ungepflegt ist, sondern einfach nur, weil er selbst absurd perfekt ist. Wie Champagner zum Frühstück: völlig übertrieben, unnötig luxuriös und moralisch fragwürdig, aber verdammt noch mal, wenn er da steht, greift jeder trotzdem zum Glas. Wie ein Sonnenaufgang, der sich selbst applaudiert. Arrogant? Absolut! Aber niemand kann ernsthaft leugnen, dass es beeindruckend aussieht. Das und nichts anderes, ist der Velveteen Dream! Und der Velveteen Dream wäre nicht der Velveteen Dream, wenn er nicht der Velveteen Dream wäre, und genau aus diesem logischen Grund können wir uns hier wieder auf ein Festival der absurden Dekadenz freuen, für die man den Dream nur allzu gut kennt.

[Bild: velveteencapeadfscasw.png]

Der Dream zeigt sich hier in einem maßgeschneiderten Anzug aus tiefem Samt, dessen Farbe je nach Lichteinfall zwischen königlichem Violett und schwarzem Mitternachtsblau schimmert. Das Sakko ist tailliert, aber extravagant geschnitten, mit breiten Schultern, goldenen Ziernähten und einem offen getragenen Revers, unter dem kein Hemd, sondern nur nackte Haut und mehrere feine Ketten aus Gold und Perlen zu sehen sind. Die Hose fällt elegant und eng, endet knapp über hochglänzenden Lackstiefeln mit leichtem Absatz, die jeden Schritt wie einen Auftritt wirken lassen. Seine Hände sind mit Ringen geschmückt, während ein langer Mantel aus Seide und Brokat locker über seinen Schultern liegt, mehr Umhang als Kleidung. Alles an ihm schreit Überlegenheit, Luxus und Selbstbewusstsein, als hätte er sich nicht angezogen, um zu gefallen, sondern um allen anderen zu demonstrieren, dass Stil etwas ist, das man entweder besitzt oder niemals erreichen wird. Und mit diesem Stil beginnt er nun zu sprechen!

Velveteen Dream: „Wir brauchen eine Idee! Ich will nicht verlieren wie so ein Joe Gacy! Ich benötige diesen Koffer, und dafür würde ich alles tun! Ich hoffe, dass dein Mann wirklich diese göttlichen Fähigkeiten besitzt, von denen du gesprochen hast! Ich möchte nicht von irgendeinem Tunichtgut unterrichtet werden!“

Etwas zweifelnd steht der Dream da und scheint mit jemandem zu sprechen, der auch sofort im Bild der Kamera ersichtlich wird.
Man hört es genervt ausatmen, bevor man sieht, womit der Dream spricht.

👑atoxicattraction:👑
”Mein...Mann?"

Hört man etwas verwirrt, während Mandy Rose ins Bild kommt. Ihren Kopf hat sie schief gelegt. Ihre Arme unter der Brust gekreuzt. Ihr Mann ist es sicherlich nicht und wird es auch niemals sein. Im roten ärmellosen Top, steht sie dar. Kombiniert mit einer schwarzen Lederhose. Zwischen ihrem Haar glänzt ihr Diadem. Die Brünette wirkt fassungslos. Kein Wunder. Denn immerhin nimmt sie es als Beleidigung auf. Und das sie dem besagten Mann half, war die Idee ihres Gegenübers.

👑Mandy Rose:👑
”Wenn du eine andere Idee hast, dann kannst du diese gerne äußern. Ansonsten gehen wir jetzt durch die nächste Tür und du lässt dir helfen. Oder du wirst...Joe Gacy 2.0."

Helfen? Worüber spricht sie? Und wer soll hinter der nächsten Tür sein?
Joe Gacy 2.0? Das ist eine Beleidigung, die selbst für Mandy Rose zu weit gehen sollte. Wie kann sie nur so unverschämt zu ihrem Partner sein? Das kann der Dream selbst nicht einmal glauben! Doch eine Antwort auf die Frage, über was die beiden hier überhaupt sprechen, bekommen wir natürlich nicht direkt. Viel mehr …

Velveteen Dream: „Joe Gacy 2.0? Ich bin natürlich nicht Joe Gacy 2.0! Joe Gacy 2.0 ist nur ein dummer Hund. Ich hasse dumme Hunde!“

Natürlich regt sich der Dream erst einmal über diesen Spruch auf und zeigt sein Entsetzen darüber ohne Maske, offen und ehrlich! Doch zum Glück für alle beruhigt sich der Dream recht schnell wieder und nimmt sich die Worte seiner Partnerin zu Herzen … also … falls er so etwas überhaupt noch irgendwo unter all dem Luxus vergraben hält. Vielleicht bekommen wir ja nun endlich die Antwort auf die Frage, auf die alle Fans schon so sehnsüchtig gewartet haben. Die Antwort darauf, wer dem Dream hier helfen soll. Die Spannung ist quasi zum Greifen nah. Selten saßen die Zuschauer so fokussiert vor den Geräten und haben so detailliert zugehört wie jetzt. Das ist das wahre Highlight der Show, denn schließlich hat es zwei der besten Superstars des hiesigen Rosters. Wen interessiert schon eine Fallon Henley oder eine Skye Blue? Zwei unbedeutende Jobber, die nicht ohne Grund ihre Matches heute verloren haben, einfach weil sie beide absolut unbegabt sind. Grauenvoll, solche Pöbel in so einer Show live sehen zu müssen. Da muss man sich ja die Hände vor die Augen halten. Gut, dass wir im Main Event (wo auch sonst) heute noch so glorreiche Superstars der Perfektion wie den Lord Velveteen Dream zu sehen bekommen können.

Velveteen Dream: „Du hast ja schon recht. Ich war lange nicht mehr im Ring. Und auch wenn mein Aussehen und meine Fähigkeiten im Ring einfach nur sensationell sind, muss ich zugeben, dass nach der längeren Pause es doch etwas zu wünschen übrig lassen könnte.“

Kaum zu glauben, dass der Dream sich mal selbst so kritisieren kann. Ganz so abgehoben scheint er ja doch nicht zu sein. Auch wenn er den letzten Satz natürlich in einer immer leiser werdenden Stimme gesagt hat. Wahrscheinlich war es ihm einfach nur unangenehm, eigene Risse in seine so perfekte Fassade einzustampfen. John Cena und Logan Paul sind zwar auch nur wie unbedeutende ausgespuckte Kaugummis. John Cena ist wie ein leerer Thron in einem Museum: groß, bekannt, und jeder weiß, dass er mal wichtig war, aber niemand würde heute noch davor niederknien. Man geht einzig daran vorbei, nickt höflich und denkt sich: Schön, dass du da bist, Opa. Er ist wie eine Motivationstafel im Fitnessstudio, auf der seit Jahren derselbe Spruch steht. Niemand liest sie mehr, niemand braucht sie, aber irgendwer hat vergessen, sie abzuhängen.

[Bild: dee3625a-76e5-4829-aed3-ee721d29fdfa.png]

Logan Paul dagegen ist wie ein lauter Feuerwerkskörper ohne Finale. Viel Lärm, viel Rauch, grelle Farben, und am Ende bleibt nur der Geruch von verbranntem Nichts. Man erinnert sich nicht an den Knall, sondern daran, dass man sich fragt, warum man überhaupt hochgeschaut hat. Er ist wie eine billige Uhr mit Diamantenimitat: glänzt aus der Entfernung, wirkt teuer auf Fotos, aber wenn man näher kommt, hört man das billige Ticken der Austauschbarkeit.

[Bild: 3826e824-4e2b-4f98-b9a7-649731f1664a.png]

Cena und Paul zusammen sind einzig wie zwei Nebenrollen in einem Film, der eigentlich nur einen Star bräuchte. Sie laufen durchs Bild, sagen ihre Sätze, bekommen Applaus aus Gewohnheit und verschwinden wieder, während man sich fragt, ob sie jemals wirklich etwas verändert haben. Der Dream hingegen ist kein Teil der Kulisse. Er ist der Rahmen, der entscheidet, ob ein Bild überhaupt ausgestellt wird! Während die einen froh sein sollten, überhaupt erwähnt zu werden, steht er da wie ein unausweichlicher Maßstab. Nicht laut, nicht bemüht, sondern nur so überlegen, dass selbst die Beleidigung wie ein Akt der Gnade wirkt. Nicht mal der bisher noch unbekannte Gegner könnte den Dream ins Straucheln bringen. Es ist zwar ein Nachteil, dass er noch nicht weiß, gegen wen er eigentlich ran muss, aber das ändert nichts am eigentlichen Ergebnis. Der Dream wird gewinnen! Koste es, was es wolle!

Velveteen Dream: „Ich bin bereit. Lass es uns tun! Mit seiner Hilfe …“

Entschlossen bringt er diese Worte aus sich, pausiert dann seinen Satz allerdings für einen Moment, dreht sich in einer famosen Pirouette einmal im Kreis und dabei wird plötzlich die Szenerie komplett geändert! Wir befinden uns auf einmal in einer Art Gym! Und der Dream trägt nicht mehr die schicken Klamotten, die er eben noch trug, sondern ist in einer viel mehr sportlichen Uniform zu sehen!

Velveteen Dream: „Werde ich wieder ein solcher Topstar sein, dass mich jeder Champion der Liga fürchten wird, hahaha!“

Und während der Dream so herabschauend und eingebildet lacht, in einer Lautstärke, die man durch die ganze Halle vernehmen könnte, zoomt die Kamera etwas aus dem Bild heraus und zeigt einen Mann, der sich das Ganze aus dem Hintergrund völlig verwirrt anschaut. Als würde auch er sich fragen, wie die beiden plötzlich hierher gekommen sind und was sie hier wollen! Ist das endlich die Antwort, auf die absolut jeder hier schon so sehnsüchtig gewartet hat? Ist das der Mann, der dem Dream helfen soll, heute Abend als Sieger aus dem Ladder Match zu gehen? Es ist auf alle Fälle ein Mann, der immerhin mit Logan Paul so einige Probleme haben sollte. Denn es ist natürlich niemand Geringeres als …
L...A...Kight! Yeah und so! Da ist die Verwirrung verwirrt, als die Extravaganz im Fleischgewand hier aufschlägt- Man muss nämlich wissen...dieses Gym hat Knight für sich selbst gebucht. Er hat zwar in Mexiko City kein Match, aber die Megastar will stets in Form bleiben. Da ist Knight eben egoistisch genug, sich einen eignen Raum zu mieten. So ist es wenig verwunderlich, dass er im Shorts und Muscle Shirt auf die, offensichtlich, ungebetenen, Gäste zugeht. Einen kurzen Moment später realisiert er auch, dass Mandy Rose dabei ist. Die Frau, die ihm beim Special zur Hilfe gekommen war und mit der er danach ein Zweckbündnis eingegangen ist. Und da wird einem im Nachgang einiges klar...Knight hatte kryptisch davon gesprochen, ob Mandy die "versprochene Hilfe" war. Ob das vom Dream versprochen wurde? Gut möglich.

LA Knight: Kann ich euch helfen? Habt ihr euch verlaufen?

Wäre nur der Dream hier, würde der ehemalige Eli Drake wohl noch etwas drastischer reagieren. Aber da er nun mit Mandy zusammenarbeitet, verhält er sich - noch - moderater. Zumindest sieht er die Toxic Attraction fragend an und will so wissen, was das hier soll.
Eine Frage, die sich die meisten Zuschauer auch schon selbst gestellt haben. Man hat eigentlich auf eine Antwort gehofft, schon vor locker 2000 Wörtern, aber trotz dass jetzt geklärt ist, um wen hier die ganze Zeit gesprochen wurde, ist noch immer nicht der eigentliche Grund geklärt, was hier nun eigentlich abgehen soll! LA Knight hatte es schon mit sehr vielen weirden und verrückten Gestalten hier in der c2c zu tun. Ob nun ein Sting, ein Vincent oder ein Danhausen … crazy Freaks gibt es hier wie Sand am Meer, und Knight hatte mit ihnen allen schon großartige Kämpfe. Doch noch nie war jemand so speziell, wie es der Dream wohl ist. Deshalb sollten wir uns nicht länger in der Vergangenheit aufhalten und vielmehr hier in die Gegenwart zurückgehen. Die Gegenwart, in der der Dream seinen neuen … Partner? Was auch immer LA Knight darstellen soll … Die Gegenwart, in der er ihm antwortet!

Velveteen Dream: „Huh? Helfen? Haha jaaa … das kann man so sagen!“

Und wer bis jetzt gedacht hat, dass das alles hier schon verrückt ist, der konnte sich nie erdenken, was nun folgt. Der Dream setzt sich eine Maske auf! Eine mexikanische Wrestlingmaske, und er tritt bereit und mit Feuer in seinen Augen vor LA Knight, um dessen Hilfe anzunehmen!

[Bild: 8fac4de7-833f-4770-80ce-8c32a921b358.png]

Seine Hilfe in etwas, was nur noch mehr Verwirrung in den Raum wirft.

Velveteen Dream: „Oh großer Guru der Lüfte! Ich habe am Montag ein sehr wichtiges Leitermatch, bei dem es quasi um mein Leben geht! Also bitte ich dich: Lehre mich deine großen Künste des Lucha Libres, mit denen ich in diesem Match glänzen und siegen kann. Ich wäre sehr geehrt!“

LA Knight ist durchaus athletisch genug, um sich hin und wieder von den Seilen auf seine Gegner stürzen zu können. Dennoch ist das nicht gerade das Metier, auf dem sich der Megastar heimisch fühlt. So erscheint es noch merkwürdiger, dass der Velveteen Dream den Älteren darum bittet, um die Künste des Lucha Libre beizubringen. Sprachlos - so sprachlos wie man den Dunkelhaarigen selten sieht - starrt er den Lord an und kratzt sich am Kinn. Dieses ganze Auftreten ist einfach nur...skurril! Klar, irgendwo ist es immer schmeichelhaft, wenn man um Hilfe gebeten wird. Nur wirkt Knight nicht so, als hätte er da große Lust drauf. Weitere Sekunden verstreichen, bis LA leicht den Kopf schüttelt.

LA Knight: Guru der Lüfte? Willst du dich über mich lustig machen? Okay, listen Buddy! Keine Ahnung, was du dir vorher eingeworfen hast oder was genau du mit deiner Show bewirken willst. Ich habe zu tun! Am besten drehst du dich um und zeigst jemanden deine ganzen Verkleidungen, den das auch interessiert. Und...ganz ehrlich, Mandy. Meint er das ernst? War das deine Idee?

Mitten drin kommt dem ehemaligen Eli Drake dieser Gedanke. Klar, die Gedankengänge des Velveteen Dream sind stets mysteriös und komplex. Man weiß nie, welcher geniale Geistesblitz diesem als nächster in den Sinn kommt. Doch Knight blickt zu Rose und kann sich vorstellen, dass diese ihren Boss (?) nahegelegt hat, sich an den Megastar zu wenden. Obwohl er in der Vorwoche noch meinte, dass er sich "ihm" - vermutlich war da wirklich der Dream gemeint - nicht anschließen wird. So sieht er fragend zur Dunkelhaarigen, während er auf den neuen Maskenträger deutet.
Mandy hat sich das ganze zunächst angesehen. Gehofft, dass Velveteen Dream seinen Kollegen selbst irgendwie überreden kann, ihm beim trainieren zu helfen. Und wer Mandy Rose kennt, der weiß, dass ihr das alles hier mächtig auf die Nerven geht. Nicht umsonst nennt man sie The Beast behind the Beauty. Leider muss man sie sich beobachten, wie sie die Hand vor ihr Gesicht legt. Verzweifelt. Nein, der Dreams war nicht ihr Chef. Sie sind Stable-Kollegen und deshalb versucht sie ihm auch zu helfen.

👑Mandy Rose:👑
”Ja, leider ist das meine Idee. Ich weiß nur nicht, ob das so schlau war. Er kooperiert...null!"

Natürlich meint sie die Sprüche des Dreams und sein Ego. Aber Mandy hat dich das alles fein zurecht gelegt. Der Dreams braucht Hilfe und tritt...gegen Logan Paul an. Knights kryptonit. Und weder der ehemalige Eli Drake noch Mandy Rose können einen Logan Paul gebrauchen, dessen Ego noch größer wird.

👑Mandy Rose:👑
”Aber Velveteen tritt nunmal auch gegen Logan Paul an. Und ich habe keinen Bock auf einen Logan Paul mit Koffer. Du etwa??"

Fragt sie LA und zieht fragend die Augenbrauen nach oben. Dazu verschränkt sie die Arme unter der Brust. Und als dann erstmal nicht passiert, wirkt Rose verzweifelt. Dementsprechend schaut sie dann auch zu Knight.

👑Mandy Rose:👑
”Kannst du nicht einfach...ihm helfen?"

Schließlich schaut sie dann zu ihren Stable-Partner. Wie lächerlich er aussah mit der Maske. Aber die Toxic Attraction sagt nichts weiter. Nicht das er nachher beleidigt ist.
Zu ihrem Glück scheint der Dream seinen Fehler schnell zu bemerken und nimmt dann, auch wenn etwas enttäuscht, die Maske wieder von seinem Kopf. Doch um auf Nummer sicherzugehen, dass er es auch wirklich richtig verstanden hat, fragt er lieber noch einmal nach.

Velveteen Dream: „Etwa kein Guru der Lüfte? Hm … hab ich mir fast gedacht, schließlich trägst du keine Lucha-Libre-Maske! Aber ich dachte, weil du ja die große Lucha Attraction Knight bist, wäre das genau dein Ding!“

Hier zeigt sich, dass der Megastar so langsam zum neuen CM Punk wird, so oft wie irgendwelche Leute aus den zwei Buchstaben, aus denen sein Wrestlingname besteht, Dinge hineininterpretieren. Zuerst Danhausen, der daraus Louisiana gemacht hat, und nun der Velveteen Dream, der denkt, er sei eine Lucha Libre Attraction? Passend zu Mandy Rose, die als Toxic Attraction bekannt ist? Ob die beiden wirklich so viele Gemeinsamkeiten miteinander haben, ist eher fraglich und wahrscheinlich wollen sie das nicht einmal. Den Fans hier in Mexiko scheint es jedoch irgendwie zu gefallen. Auch wenn sich der Dream nur mit wenig Fanliebe schmücken kann und von den meisten eher gehasst wird, so ist sein erster Auftritt in diesem Jahr vor laufender Kamera doch immerhin so erheiternd, dass es für einige Lacher in den Zuschauerrängen der Halle sorgt. Er könnte sich zu einem mexikanischen Babyface entwickeln! Jedoch wird das wohl logischerweise nicht so lange anhalten, wenn man bedenkt, wie arrogant und skrupellos der Dream eigentlich ist. Da werden heute Abend auch die hiesigen Fans schnell einsehen, dass dieser Mann keineswegs irgendeine Form von Liebe und Respekt verdient hat. Schnell packt er die Maske wieder weg und kommt mit herausgestreckter Brust auf LA Knight zu, um diesem tief in die Augen zu schauen.

Velveteen Dream: „Aber dann trainieren wir eben normal. Ich kann verstehen, dass du vielleicht ein wenig eingeschüchtert von mir bist, weil ich eine absolut traumhafte Legende bin. Aber lass dir deine Sorgen nehmen! Wir können gerne ein wenig Sparring betreiben und ich kann dir und Mandy in eurer Schlacht gegen Logan Paul ein paar Dinge beibringen.“

Damit fängt der Dream laut an zu lachen und blickt dabei auch auf Mandy, deren Kopf er mit seiner Hand tätschelt, als sei sie nur ein kleines Hündchen. Doch wer die Toxic Attraction kennt, weiß, dass man am besten niemals so respektlos mit ihr umgehen sollte. Schnell greift sie den Arm des Dreams, wirft ihn mit einem starken Armlock-Takeover über ihre Schultern auf den Boden, setzt sich auf ihn und nimmt ihn dort in einen perfekten Camel Clutch, der den Dream lauthals zum Schreien bringt.

[Bild: f28b4527-bde5-4b94-9c72-f181b9cda87b.png]

Oh my Gawd. Entweder ist Mandy Rose zu einer Dame geworden, die auch Tiffany Stratton gefährlich werden kann, oder der Dream hat wirklich so einiges an Ringrost angesetzt. Es folgt daraufhin ein kurzer Schnitt und wir befinden uns wieder in einer Situation, in der sich alles etwas beruhigt zu haben scheint. Der Dream, nun deutlich ruhiger und weniger albern, steht nun vor LA Knight und wirkt tatsächlich wie ein anständiger Schüler, der lernen möchte.
Nein, auch LA will keinen Logan Paul als Kofferträger. Das bringt ihn durchaus zum Nachdenken. Kurz dreht sich Knight weg, fährt sich mit einer Hand über das Gesicht und denkt kurz nach. Der Dream nervt ihn jetzt schon und wenn er ehrlich ist, würde es Knight fuchsen, wenn Mr Extravaganz vor ihm eine Titelchance erhalten könnte. Doch andererseits...besser als Logan Paul! Und wenn er den Dream vielleicht sogar dahingehend eichen könnte, dass dieser expizit Logan das Match vermiest? Wäre doch ein göttlicher Anblick. Nun gut...dann das eigene Ego runterschlucken? Und Mandy dazu einen Gefallen?

LA Knight: Jajaja...ich habe auch keinen Bock auf Logan Paul als Kofferträger. Schön, ich mache es!

Man könnte es ja sogar als eine Art "Vertrauen" ansehen, dass Mandy Rose an LA Knight als Trainingspartner gedacht hat. Obwohl...wenn hätte da sonst noch gegeben? Egal! Der Dunkelhaarige schaut den Dream nochmal ganz genau an und schüttelt leicht den Kopf. Langsam hebt Knight ein Hand und deutet auf das Gesicht seines Gegenübers...oder besser gesagt, die Maske!

LA Knight: Das Ding da wirst du nicht brauchen...aber mach' wie du willst! Bedanke dich bei Mandy, ihr zuliebe darfst du mit LA Knight trainieren. Ich werde dir ganz bestimmt keinen 450° Splash oder sowas beibringen. Aber in einem Ladder Match gibt es genug andere Moves und Schritte, die dir helfen können. Dann legen wir mal los, yeah!

Knight geht paar Schritte rückwärts, bis er eine dünne, blaue Matte betritt. Stumm winkt er Veleveteen zu sich und fordert ihn auf, mitzukommen. Klar möchte Knight das so schnell wie möglich hinter sich bringen.
Langsam erhebt sich wieder der Blick des Dreams und er schaut LA Knight hinterher. Es dauert eine Weile, ehe er sich traut, vorwärts zu bewegen, doch auf der Matte angekommen scheint der Druck wieder etwas von seinen Schultern herabzufallen. Die eben noch von Knight angesprochene Maske hat er zur Seite geworfen, und es sieht so aus, als könnten wir jetzt wirklich ein professionelles Training der beiden Männer beobachten. Ein Training, welches den Velveteen Dream zum heutigen Sieger des Main Events machen soll.

Velveteen Dream: „Na gut. Bringen wir es hinter uns! Keine Sorge. Ich werde zaghaft mit dir umgehen!“

Really? Nach diesem Auftritt ist der Dream noch immer so stark von sich überzeugt? Der Velveteen Dream hatte schon viele Dinge erlebt: große Auftritte, peinliche Niederlagen, jubelnde Massen und kalte Ablehnung. Aber wie wir nun schnell bemerken können, hatte ihn davon nichts, absolut gar nichts, darauf vorbereitet, was nun folgte, als das Training mit LA Knight startet. Kein großes Aufwärmen, keine motivierenden Reden, kein gönnerhaftes Schulterklopfen. Knight sah ihn nur an, dieses typische, leicht genervte Grinsen im Gesicht, als würde er innerlich abwägen, ob das hier Zeitverschwendung oder Unterhaltung werden würde. Dann klatschte er einmal in die Hände, und es scheint zu beginnen. Was danach folgt, war weniger Training und mehr ein systematischer Abriss. Kaum hatte Dream die erste Bewegung gemacht, wurde er schon abgefangen. Ein harter Shoulder Block schickte ihn unsanft auf die Matte, noch bevor er überhaupt realisiert hatte, was passiert ist. Er rappelt sich hoch, will etwas sagen, wahrscheinlich irgendeinen arroganten Spruch loswerden, doch Knight lässt ihm keine Zeit. Ein Tritt gegen Dreams Beine, ein Griff an den Nacken, ein Snapmare und wieder sitzt Dream auf dem Boden, während Knight ihm mit einem kurzen Kopfschütteln bedeutet, aufzustehen.

[Bild: ef6734a7-dd3e-435a-9922-4ae6b8ee8c22.png]

Immer wieder. Und immer wieder endet es gleich. Der Dream fliegt durch den Ring, wird in die Ecke gedrückt, auf den Boden geworfen, festgehalten, verdreht und einfach nur kontrolliert. Jeder Versuch, etwas Eleganz, etwas Show einzubauen, wird von LA Knight gnadenlos bestraft. Ein übertriebener Schritt? Konter und Takeover! Ein Zögern? Punch, bam, voll in die Fresse! Ein Moment Selbstverliebtheit? Beine stellen und Camel Clutch erneut auf der Matte, die dem Dream die Hölle zeigt! Schon nach kurzer Zeit liegt der Dream häufiger auf der Matte, als ihm lieb war. Der Boden wurde zu seinem ständigen Begleiter und der Schmerz zu einem Dauerton in seinem Körper, was aber auch seine eigene Schuld war, da er das Training zu Beginn keineswegs ernst nahm. Er war nur am Posen und dummen Herumspielen. Zwischendurch machte er den Kranich und sang dabei „Everybody Is Kung Fu Fighting“, oder er machte ein Kamehameha, was natürlich alles andere als gewirkt hat.

[Bild: 2de480e8-1d37-43ed-bf32-99ec576218af.png]

Auch das Kaioken, das er einsetzte, machte ihn nicht zehnmal stärker, und es sah eher so aus, als würde LA Knight hier der Babysitter eines kleinen Kindes sein. Der Atem des Dreams ging nach jedem neuen Überwurf schneller, sein Brustkorb hob und senkte sich hektisch, und jede Menge Schweiß tropfte auf die Matte. Knight dagegen wirkt kaum angestrengt. Er arbeitet ruhig und präzise, fast schon beiläufig. Immer wieder zieht er den Dream hoch, nur um ihn im nächsten Moment wieder zu Boden zu schicken. Es sieht lächerlich aus. Der einst so stolze, extravagante Velveteen Dream wirkt hier wie ein Anfänger, der zu spät gemerkt hat, dass er in einem Spiel gelandet ist, dessen Regeln er nicht versteht. Und doch, irgendwo zwischen all den Stürzen, all den Treffern und all den Momenten, in denen der Dream reglos liegt und nach Luft ringt, beginnt sich etwas zu verändern. Es war nichts Großes, nichts Spektakuläres. Zuerst war es nur ein minimal besserer Stand. Dann ein Griff, der nicht sofort ins Leere ging. Ein Ausweichen, das nicht perfekt war, aber funktionierte. Knight bemerkte es natürlich sofort. Seine Angriffe wurden härter, schneller, als wolle er testen, ob das Zufall war oder echtes Lernen. Der Dream kassierte weiter. Er ging weiter zu Boden. Sein Körper schmerzte inzwischen an Stellen, von denen er nicht einmal gewusst hatte, dass sie existierten. Seine Arme zitterten, seine Beine fühlten sich an wie aus Blei, und jeder Atemzug brannte in der Lunge.

[Bild: 339f7528-ca09-43a7-a754-19aae5265a25.png]

Doch er stand immer wieder auf. Mit der Zeit begann er, nicht mehr nur zu reagieren, sondern zu antizipieren. Er erkannte Muster. Er lernte, wann Knight Druck machte und wann er Raum ließ. Einmal schaffte er es, einen Takedown zu verhindern. Ein anderes Mal kam er tatsächlich kurz hinter Knight, nur für einen Herzschlag, aber dieser Herzschlag reichte, um zu zeigen, dass da etwas passierte. Das Training zog sich, Minuten wurden zu einer gefühlten Ewigkeit. Der Ring roch nach Schweiß, die Luft war schwer, und der Dream war inzwischen kaum noch bei Kräften. Seine Knie berührten immer öfter die Matte, sein Blick war glasig, sein Atem ein raues Keuchen. Am Ende stand er kaum noch. Seine Schultern hingen, sein Oberkörper schwankte, und als Knight ihn ein letztes Mal zu Boden brachte, blieb er liegen. Nicht aus Arroganz und auch nicht aus Inszenierung, sondern weil einfach nichts mehr ging. Er lag auf dem Rücken, starrte an die Decke, rang nach Luft, jeder Atemzug ein Kampf. Doch diesmal war es anders. Knight stand über ihm, sah auf ihn herab, und in seinem Blick lag kein Spott mehr.

[Bild: 532e4fae-bea4-4990-90e2-27431de840f6.png]

Nur ein nüchternes, prüfendes Nicken. Denn so lächerlich, so qualvoll, so demütigend dieses Training auch gewesen war, am Ende hatte der Velveteen Dream etwas gezeigt, das man ihm vielleicht am wenigsten zugetraut hätte. Er hatte durchgehalten. Er hatte gelernt. Und selbst völlig ausgepumpt und kaum noch atmend wirkte er für einen kurzen, entscheidenden Moment nicht wie eine Karikatur seiner selbst, sondern wie jemand, der es vielleicht, ganz vielleicht, wirklich draufhaben könnte. Komplett außer Atem wird das Bild wieder langsamer, und wir schalten wieder live dazu. Der Zeitraffer hat uns das Training sehr gut zeigen können, ohne dass es langweilig wurde, und war nicht zu schnell, um gar nichts mehr mitzubekommen. Doch nun scheint das Ende erreicht worden zu sein, denn der Dream schafft es kaum noch, wieder hochzukommen. Laut keuchend versucht er, seine letzten Worte zu sagen und die Sache zu beenden!

Velveteen Dream: „AAAHHHAAAHHAAAAA GENUG! GENUUHUUHUUUG!“

Klingt armseliger, als man erhofft hätte, aber nach allem, was der Dream hier gezeigt und geleistet hat, kann man ihm verzeihen. Nach so einem Training wäre wohl jeder komplett kaputt. Aber reicht das aus, um heute Abend den One Shot at Glory Koffer zu gewinnen? Das steht wohl noch in den Sternen. Hier dürfen wir nun erst einmal fast zwei Minuten lang zuschauen, wie der Dream versucht, wieder auf die Beine zu kommen. Und Junge, er scheint wirklich keine Kraft mehr zu haben. Doch als er wieder oben ist, streckt er seine Brust wie immer stark heraus und schaut mit den Augen überheblich nach oben. Auch wenn er sein überanstrengtes Ausatmen nicht verstecken kann, will er sich immerhin als der große Star geben, der er denkt zu sein.

Velveteen Dream: „Ha ha ha ha… ich… he he… ich denke, das sollte genügen für heute. Es war… jaaahhaaa, ich muss sagen, es war besser, als ich gedacht hätte. Ich denke, ich bin nun bereit, mir diesen Koffer zu holen und diese dreckigen Hunde auszuschalten. Ich bin nun bereit dafür, den Ring der Macht zu tragen und ganz oben an der Spitze zu stehen. Sie alle zu knechten, sie alle zu finden, ins Dunkle zu stürzen und auf ewig zu binden! Muhahahahahahaha!“

Für einen kurzen Moment herrscht Stille im Raum, unterbrochen nur vom schweren, unregelmäßigen Atmen des Velveteen Dreams. Sein Lachen hallt noch nach, dieses halb erstickte, halb triumphierende Lachen, das mehr Wille als tatsächliche Kraft verrät. Die Worte klingen groß, pathetisch, beinahe schon größenwahnsinnig, und doch merkt jeder, der hinsieht, wie viel Mühe es ihn kostet, überhaupt aufrecht zu bleiben. Seine Beine stehen breit, aber unsicher, die Schultern zittern leicht, und jeder Atemzug hebt und senkt seinen Brustkorb, als müsste er sich bewusst daran erinnern, weiterzumachen. Der Dream versucht, seine Haltung zu korrigieren, richtet die Brust noch weiter heraus, hebt das Kinn, als stünde er bereits über allem. Doch das Zittern in seinen Armen verrät ihn. Seine Hände ballen sich zu Fäusten, nicht aus Drohung, sondern um sich selbst zu stabilisieren. Der Schweiß läuft ihm übers Gesicht, seine Lippen sind trocken, und das überanstrengte Ausatmen lässt sich nicht mehr verbergen. Trotzdem funkeln seine Augen. Nicht klar und auch nicht fokussiert, aber dafür brennend.
Knight sieht ihn zunächst stumm an, seufzt auf und fährt sich einmal über das Gesicht. Was er wohl genau denkt? Ist das der Mann, der Logan Paul als Sieger verhindern könnte? Wirklich überzeugt wirkt der Megastar nicht. Fast schon eher...genervt. Als hätte er hier Zeit vergeudet? Obwohl...heute hatte er eh nichts anderes vor und irgendwie hatte es ja schon was, mit einem Trainingspartner zu trainieren. Huch, der Gedankengang wird aber mal ganz schnell zur Seite geschoben.

LA Knight: Ok, Bud'! Dann...machst du das schon, gut? Schau, dass du deine verdammte Kondition noch in den Griff bekommst, das wirst du für die Leiter brauchen.

Klar, er hat den Dream ordentlich getriezt. Dennoch hätte LA ihm etwas mehr Luft zugetraut. Wie dem auch sei...Knight nickt ihm noch einmal zu, bevor er sich Mandy zuwendet.

LA Knight: Wenn ihr das nächste Mal jemanden zum Trainieren braucht...fragt nicht mich! Keine Ahnung, wie er ein ganzes Ladder Match durchstehen soll. Naja, vielleicht kann er zumindest Logan so lange beschäftigen, dass Cena oder Mister X das Ding holen.

Vielleicht erwünscht sich zumindest dieser Wunsch. Der Megastar sieht seine "Pflicht" als erledigt an.
Mandy zieht die Augenbrauen an. Ob Knight Recht hat? Velveteen lächelt sie zumindest positiv zu. Er soll das Gefühl haben, dass er nun bestens trainiert ist.

👑Mandy Rose:👑
”Klar...du wirst das schaffen!"

Sagt sie und nickt ihm noch zu. Ob das was wird? Mandy hat Zweifel. Aber sie hat zumindest alles versucht um dem Dream zu helfen. Deshalb schaut sie nun zu KA Knight und pustet schwer aus.

👑Mandy Rose:👑
”Okaaaay...okaaaay...! Du hast was bei mir gut."

Eigentlich waren sie erstmal quitt. Aber die Brünette ordnet die Geste von dem ehemaligen Eli Drake etwas höher ein. Und sicherlich wird es bald etwas geben, womit sie helfen kann. Außerdem hat sie nun etwas bei Velveteen gut.
Und wenn dieser es tatsächlich schaffen sollte, den Koffer zu gewinnen, könnte das von sehr großem Vorteil für Mandy werden. Andernfalls stellt sich natürlich noch immer die Frage, was Mandys eigentliches Ziel ist. Was möchte sie erreichen? Wofür macht sie das alles hier? Dies ist eine Frage, auf die wir noch keine Antwort erfahren haben. Doch jetzt geht es mit diesem kleinen Segment erst einmal Richtung Ende, nachdem der Dream hier seine Sachen nimmt und sich mit einem Handtuch den Schweiß aus dem Gesicht wischt.

Velveteen Dream: „Ha! Macht euch mal keine Sorgen. Genau dafür habe ich meine Geheimwaffe! Mein neuestes Kunstwerk. Ich präsentiere… Dream Bull! Der Energy-Drink, der deinen Körper so leicht macht, dass man vor Ausdauer und Energy nur so übersprudelt. Damit werde ich auch das Leitermatch am Montag gewinnen! Dennoch danke für das gute Training, Mr. Knight! Ich habe tatsächlich einiges gelernt.“

Und damit hält uns der Dream eine offensichtliche, fast schon dreist selbstbewusste Hommage an klassische Energy-Drink-Ikonen entgegen, jedoch vollständig im luxuriösen Stil des Velveteen Dream inszeniert.

[Bild: fcf41c24-652b-4f5a-b8a5-60e4a0a2d9a9-1.png]

Die Dose ist hoch und schlank, dominiert von einem edlen Violett-Gold-Farbverlauf, der sofort Extravaganz und Überlegenheit signalisiert. Im Zentrum prangt ein großes, selbstsicheres Porträt des Velveteen Dream mit Sonnenbrille und Stirnband, das weniger nach Werbung und mehr nach Selbstverehrung wirkt. Der Schriftzug „DREAM BULL“ ist groß, kantig und unübersehbar platziert, darunter zwei stilisierte Bullen als klare, augenzwinkernde Kopie des bekannten Originals. Abgerundet wird das Design durch den Slogan „IT GIVES YOU DREAMS“, der gleichermaßen ironisch wie größenwahnsinnig wirkt. Insgesamt vermittelt die Dose nicht Energie im klassischen Sinne, sondern das Versprechen von Ego, Glamour und purer Selbstüberschätzung, genau so, wie es der Velveteen Dream verkaufen würde. Doch ob auch das ausreichen sollte, dass der Dream am Montag das Leitermatch gewinnt… nun, wir werden sehen. Jetzt aber lassen wir den Dream und Mandy erst einmal wieder von dannen ziehen und begeben uns weiter in andere Kapitel der Show.

[Bild: 4.jpg]

Zu Beginn der Woche: Playa del Rey, Los Angeles, Kalifornien (Part 2)

Die Küche war dunkel, nur das schwache Licht über der Spüle warf lange Schatten. Becky saß am Tisch, die Ellbogen aufgestützt, die Hände vor dem Gesicht. Seth stand am Tresen, als müsste er Abstand halten, um nicht zu zerbrechen, was zwischen ihnen noch übrig war. Der Kaffee dampfte längst nicht mehr. Die Stille war erdrückend. Becky sprach zuerst, die Stimme rau, fast tonlos.

Becky Lynch: „Ich hab jede Nacht deine Stimme gehört. Nicht die echte. Die in meinem Kopf. Die sagt: ‚Du bist egoistisch. Du hast sie im Stich gelassen.‘ Roux fragt nach dir, und ich kann ihr nicht mal sagen, wann Mommy wiederkommt. Weil ich es selbst nicht weiß.“

Seth drehte sich langsam um. Seine Augen waren rotgerändert, die Lider schwer.

Seth Rollins: „Ich hab ihr gesagt, du bist auf einer Mission. Wie Black Widow. Sie hat genickt und gesagt: ‚Mommy rettet die Welt.‘ Und dann hat sie geweint, weil sie weiß, dass das Quatsch ist. Sie ist vier, Becks. Vier. Und sie spürt, dass etwas kaputt ist.“

Becky hob den Kopf. Tränen liefen schon wieder, aber sie wischte sie nicht weg.

Becky Lynch: „Und du? Hast du ihr gesagt, dass Mommy weg ist, weil Daddy nicht kämpfen wollte? Weil Daddy lieber geschwiegen hat, während die ganze Welt uns auseinander nahm? Und nur mit haltlosen Vorwürfen kam, zu den unpassendsten Momenten? Momente, in denen du genau wusstest, dass ich nicht einmal antworten konnte. Aber hätte das auch was geändert? Du bist einer der wenigen Menschen, die mich kennen sollten und wissen, wie es mir geht. Also war deine einzige Intention mir zu schaden?"

Seths Kiefer spannte sich an. Er schlug mit der flachen Hand auf den Tresen – nicht laut, aber hart genug, dass das Geschirr klirrte.

Seth Rollins: „Ich habe geschwiegen, weil ich dachte, wenn ich rede, wird es schlimmer! Weil jedes Wort, das ich sage, verdreht wird! Weil ich Angst hatte, dass du mich dann wirklich hasst! Dass du sagst: ‚Siehst du? Er kann mich nicht mal verteidigen.‘“ Seine Stimme brach. „Ich hab jede Nacht wach gelegen und mir vorgestellt, wie du in irgendeinem schäbigen Motel sitzt und liest, was sie über dich schreiben. Und ich konnte nichts tun. Nichts!“

Becky stand auf, der Stuhl kippte fast um.

Becky Lynch: „Du hättest anrufen können! Eine Nachricht! Irgendwas! Stattdessen hab ich nur Stille bekommen. Und Fotos von dir mit Roux im Park, die aussehen, als wärst du der perfekte alleinerziehende Dad, während ich die kaltherzige Karriere-Maschine bin!“

Seth Rollins: „Ich wollte dir nicht hinterherlaufen wie ein Welpe!“

Schrie er zurück, die Stimme endlich laut, roh.

Seth Rollins: „Ich wollte, dass du von allein merkst, dass du hierher gehörst! Dass wir dich brauchen! Dass ich ohne dich nur noch funktioniere, aber nicht mehr lebe!“

Becky trat einen Schritt näher, so nah, dass sie seinen Atem spüren konnte.

Becky Lynch: „Dann sag es mir jetzt. Sag mir ins Gesicht, was du wirklich denkst. Keine Ausreden. Kein ‚es wird besser‘. Die Wahrheit.“

Seth starrte sie an, die Brust hob und senkte sich schnell.

Seth Rollins: „Ich denke… dass ich dich hasse. Manchmal. Weil du gegangen bist. Weil du mich allein gelassen hast mit einem kleinen Mädchen, das jeden Abend fragt, ob Mommy sie noch lieb hat. Weil du den Gürtel wichtiger gemacht hast als uns.“

Seine Stimme wurde leiser, zerbrechlicher.

Seth Rollins: „Und gleichzeitig liebe ich dich so sehr, dass es mich umbringt. Ich seh dich hier stehen, kaputt, mit diesem verdammten Titel im Koffer, und will dich einfach nur halten. Will dir sagen, dass es mir egal ist, ob du in der WWE bist oder mit der C2C auf dem Mond – solange du zurückkommst. Zu mir. Zu uns.“

Becky schluchzte auf, laut, hässlich.

Becky Lynch: „Ich hasse mich auch. Jeden Tag. Ich hab den Gürtel gewonnen und mich danach gefühlt wie der größte Verlierer der Welt. Weil ich wusste, dass Roux das nicht sehen wird. Dass sie nur die Schlagzeilen sieht. Und ich… ich hab Angst, dass sie mich irgendwann nicht mehr will. Dass sie sagt: ‚Mommy hat mich nicht gebraucht.‘“

Seth machte den letzten Schritt. Er legte beide Hände an ihre Wangen, vorsichtig, als könnte sie zerbrechen.

Seth Rollins: „Sie will dich. Mehr als alles. Und ich auch.“

Seine Daumen strichen über ihre Tränen.

Seth Rollins: „Aber ich brauch dich hier. Nicht die Championesse. Nicht die Rebellin. Dich. Die Frau, die nachts weint, wenn sie denkt, niemand hört es. Die Frau, die Roux’ Haare flechtet und dabei flucht, weil sie es nie richtig hinkriegt. Die Frau, die mich immer noch anschaut, als würde ich irgendwas wert sein.“

Becky griff nach seinen Handgelenken, hielt sie fest, als wären sie das Einzige, was sie noch am Boden hielt. Doch sie zieht seine Hände weg. Nicht unbedingt bösartig, aber bestimmend.

Becky Lynch: „Ich weiß nicht, ob ich das noch kann. Ob ich stark genug bin, das alles zu reparieren.“

Seth Rollns: „Dann sind wir zu zweit“

Flüsterte er.

Seth Rollins: „Weil ich es auch nicht weiß. Aber ich will es versuchen. Mit dir. Egal wie lange es dauert. Egal wie weh es tut.“

Sie lehnte die Stirn gegen seine, schloss die Augen. Beide atmeten zitternd, synchron. In ihr tobte ein unglaublicher Krieg ihrer Emotionen und am liebsten würde sie laut losschreien… Jede noch so sanfte Berührung von ihm schmerzte.

Becky Lynch: „Ich hab solche Angst“, hauchte sie.

Seth Rollins: „Ich auch.“

Antwortete er genauso leise.

Seth Rollins: „Aber ich hab noch mehr Angst davor, dich zu verlieren. Endgültig.“

Lange standen sie so. Kein Kuss. Keine große Versöhnung. Nur zwei Menschen, die sich aneinander klammerten, während der Sturm in ihnen tobte. Irgendwann flüsterte Becky.

Becky Lynch: „Hol Roux morgen früh. Ich will sie sehen. Ich will… ich will versuchen, ihre Mommy zu sein. Auch wenn ich gerade keine Ahnung hab, wie.“

Seth nickte, die Stirn immer noch an ihrer, bevor sie sich löste. Die Wahrheit war brutal und tat weh, aber noch hatten sie beide in der Hand, wie es weitergehen könnte. Becky wandte sich von ihm ab, die letzten Tränen versiegten. Sie steuerte die Treppe an und blieb auf der ersten Stufe nochmal stehen.

Becky Lynch: “Ich muss versuchen was zu schlafen, bitte wecke mich nicht… ich brauch ein paar Stunden mehr.”

Seth beobachtete sie, ohne wirklich etwas zu sagen. Auch ihm war der Hals wie zugeschnürt. Er wusste ganz genau, dass sie kaum in dem Schlaf finden würde, ebenso wenig wie er selbst. Es war nur ein Laut, den er zustimmend von sich gab, anstatt ihr eine gute Nacht zu wünschen. Aufgewühlt und nachdenklich ging er ins Wohnzimmer. Er zückte sein Handy aus der Hosentasche, aber ganz so überzeugt schien er nicht. Gleich mehrmals entsperrte er es, nur um es darauf wieder zu sperren… und dann doch. Mit Blick auf die große Terrassentür, in der er sich spiegelte, zischte er ein leises langgezogenes “Fuuuuck…”. Das Handy wieder entsperrt und er scrollt durch sein Telefonbuch.

Seth Rollins: “Sie kann so verdammt stur sein.”

Überraschte es ihn wirklich? Er scrollt weiter nach unten, immer weiter, bis er letztlich stoppte. Der Name ‘Shane McMahon’ flimmerte über das Display, aber Seth zögerte.

[Bild: HIST.jpg]

MAIN EVENT
ONE SHOT AT GLORY LADDER MATCH
John Cena vs. Velveteen Dream vs. Logan Paul vs. TBA

[Bild: osagmensaqwfgas.png]
Writer: Mark

Wade Barrett
"Das letzte Match war Danhausen gegen Roman Reigns und der Tribal Chief konnte das Match für sich entscheiden."


Pat McAfee
"Mein Tribal Chief hat doch gewonnen gegen Danhausen."


Wade Barrett
"Abeeer nicht auf normalen Wege..."


Cathy Kelley
"Es ist doch völlig egal denn das ist doch nicht das Highlight des Abends. Jetzt kommt es zum One Shot at Glory Match... Darauf haben alle heute gewartet."


Pat McAfee
"Logan Paul... Velveteen Dream... der Rückkehrer John Cena... und ein Mysteriöser Teilnehmer..."


Wade Barrett
"Mal schauen was da aus dem Hut gezaubert wird."


Cathy Kelley
"Aber wollen wir nicht mehr lange warten... FEUER FREI!"


Pat McAfee
"Der Koffer wird befestigt und fährt gerade in die Höhe und die Leitern stehen schon bereit."


[Bild: x1080.jpg]

Wade Barrett
"Die Fans können es kaum erwarten..."


Cathy Kelley
"...aber nicht nur die Fans!"




Die Arena verdunkelt sich, ein leiser Beat setzt ein, begleitet von einem smoothen Hip-Hop-Beat. Kein hartes Gitarrenriff, kein episches Orchester – sondern ein Sound, der sofort nach Style, Attitüde und Selbstbewusstsein klingt. Die Arena erstrahlt in grellen Neonfarben: Pink, Gold und Lila flackern über die Leinwand, als wären sie Teil einer exklusiven Fashion-Show. Über den Titantron laufen Projektionen wie auf einem Catwalk: Blitzlichter, Kamerablenden, Silhouetten von Models in übertriebenen Posen. Plötzlich wird der Eingangsbereich in gleißendes Weiß getaucht. Nebel wallt auf, doch diesmal nicht wild und chaotisch, sondern gleichmäßig wie Dampf über einem Laufsteg. Aus diesem Nebel tritt, mit perfekt synchronisiertem Spotlight, Maria Kanellis!

[Bild: 33e69dd7-8311-46ba-898e-1aab5b69f506.png]

Gekleidet in einer schimmernden Abendrobe, die im Scheinwerferlicht funkelt. Sie hebt eine Hand, deutet in Richtung Stage, und genau in diesem Moment öffnet sich ein kunstvoll aufgebauter LED-Rahmen, der wie das Tor einer Modenschau wirkt. Und dann erscheint er: The Lord Velveteen Dream Experience!

[Bild: Download-3-png.jpg]

Gekleidet in einem maßgeschneiderten, glänzenden Anzug in Pink und Silber, der eher nach Mailänder Fashion Week als nach Wrestling aussieht. In der Hand trägt er eine Sonnenbrille mit übergroßen Gläsern, die er langsam aufsetzt, während er die Rampe hinunterschreitet, als würde er einen Catwalk dominieren.

Matthew Rehwoldt: "Introducing first/And his Opponent... from Washington, District Of Columbia... Accompanied by the First Lady of C2C Maria Kanellis ... Weighing in at 227 pounds.. The Vainglorious Oneee... Lord Velveteeeeeeeen Dreeeaaam!"

Maria geht elegant voran, wie eine Managerin und Image-Coach in einem. Sie bleibt immer wieder stehen, hebt die Arme und präsentiert ihren Schützling, als wäre er die Krönung ihres Werkes. Dream folgt ihr mit übertriebener Eleganz, jede Bewegung einstudiert, ein Pose hier, ein langsames Drehen dort, so als ob jeder Schritt fotografiert werden müsste. Am Ring angekommen, dreht er sich einmal zur Kamera, fährt sich durch die Haare und posiert, ehe er übertrieben langsam und mit einer perfekten Pose auf das Apron klettert und durch das zweite Seil in den Ring gleitet.

[Bild: giphy.gif]

Im Ring nimmt Maria ihm die Sonnenbrille ab und hängt sie sorgfältig an die Ringecke, während Dream sich langsam das Sakko vom Leib zieht. Darunter trägt er eine Ringgear im Metallic-Look: enganliegend, modisch, beinahe schon zu edel für den Ring. Auf seiner Hose funkeln Strasssteine, die den Schriftzug „Dream Model“ bilden. Er wischt sich theatralisch über die Brust, streckt die Arme aus wie ein Supermodel auf dem Laufsteg und lässt sich von Maria die letzten Accessoires abnehmen, bevor er die Mitte des Rings einnimmt, sich dort im Kreis dreht und sich mit einem Signature-Pose-Move positioniert, während Maria an den Seilen steht, stolz klatschend und fast schon ehrfürchtig. Die Fans buhen laut, doch Dream lächelt nur arrogant in die Kamera, als würde er diese Buhrufe als Applaus eines neidischen Publikums hören.

Wade Barrett
"Als nächstes kommt Logan Paul..."




Oh! Let the show begin! Mit den ersten Rhythmen der Theme von Logan Paul beginnen die Fans zu buhen und haben offenbar auch nicht sonderlich viel Liebe für den Ultimate Influencer übrig. Der kommt in absoluter Megastar-Manier auf die Rampe und hat dabei ein fettes Grinsen auf den Lippen. Schnell macht er einige Schritte nach vorn und präsentiert dann eine riesige Flasche PRIME - oder eben jemanden, der sich so kostümiert hat. Natürlich darf Eigenwerbung für seine Marke an dieser Stelle nicht fehlen.

[Bild: Oa6hA7q.png]

Während die Fans das noch wütender macht, zwinkert Logan in die Kamera und setzt dann seinen Weg fort, ehe Matthew Rehwoldt ihn ankündigt.

Matthew Rehwoldt: "Making his way to the ring ... from Westlake, Ohio ... he is THE ULTIMATE INFLUENCER ... MAVERIIIIIICK LOGAAAAAAN PAAAAUUUUUULLLL!"

[Bild: isMs49q.png]

Logan ist natürlich nicht sonderlich beliebt - auch, weil er kein "wirklicher" Wrestler ist wie die meisten Fans finden. Das scheint ihn aber nicht sonderlich zu stören. Er slidet in den Ring und beginnt auf dem Turnbuckle zu posen.

[Bild: ZiF9amG.png]

Pat McAfee
"Logan Paul... wird in diesem Match reißen denn Leiter Matches sind unter anderem sein Highlight."


Wade Barrett
"Naja schauen wir mal denn der nächste Kontrahent ist auch kein leichter Gegner..."


Die Halle wird komplett dunkel. Ein Moment der Stille. Und dann—FLASH!—ein Feuerwerk bricht auf der Bühne aus, das die Arena mit grellen weißen und goldenen Blitzen erleuchtet. Cenas berühmtes Logo erscheint auf der Titantron.



Die Fans reagieren ein Mix aus Buhrufen und einigen Jubeln. Die Kamera schwenkt zur Bühne, wo ein einziger Scheinwerfer auf den Eingang gerichtet ist und Cena sich oben auf der Rampe zeigt. Er steht da, stolz, mit einer arroganten Haltung, als ob er der König des Ortes wäre. Cena hat ein grinsendes, selbstgefälliges Gesicht und blickt in die Menge.

Eine lockere, übergroße schwarze Basketball-Jersey, mit „Thuganomics“ in fetten Graffiti-Buchstaben auf der Vorderseite. Baggy Jeans, die tief unter der Hüfte hängen und die Haltung von Cena unterstreichen. Weiße Sneakers mit schwarzen Akzenten, perfekt für seinen Street-Look. Eine schwarze Cap, schief auf dem Kopf getragen, was zu seiner rebellischen Aura passt. Die charakteristischen „Never Give Up“ Armbänder, aber jetzt trägt er sie ironisch. John Cena tritt zurück und salutiert...

[Bild: 95SV.gif]

Cenas Gesichtsausdruck ist voller Arroganz. Er weiß genau, dass er hier nicht nur ist, um zu kämpfen, sondern um eine klare Botschaft zu senden. Er dreht sich mit einem selbstbewussten Grinsen nach der Menge, gibt dabei deutlich zu erkennen, dass ihm die Reaktionen der Fans nicht viel bedeuten.

Matthew Rehwoldt:
"Making his way to the Ring... from West Newbury, Massachusett... weighing in at 251 pounds.. JOOOOHN CEEEEEENA!"

Nachdem er den Ring betreten hatte stellt er sich auf den Turnbuckle. Jeder Superstar würde sich feiern lassen jedoch nicht Cena. Darauf steigt Cena vom Turnbuckle und ist bereit sein Match zu bestreiten.

Wade Barrett
"Jetzt kommt es wer wird Nummer vier... die Spannung steigt..."


Cathy Kelley
"Fünf... Vier... Drei... Zwei... Eins... es ist...?"




Bryan Keith, der „Bounty Hunter“, marschiert stoisch zum Ring und geht um den Ring und testet die Leitern doch er slidet in den Ring und wartet ab...

Warnung! Spoiler!
Kaum ertönt die Ringglocke, gibt es kein Abtasten nur Chaos. John Cena schießt wie ein Projektil aus seiner Ecke sein Blick ist fest auf Logan Paul gerichtet. Noch bevor Logan seine Sonnenbrille richtig abnehmen kann, packt Cena ihn brutal am Kragen seines Ringgears und hämmert ihn mit voller Wucht rückwärts in die Ringecke. Der Aufprall lässt die Seile erzittern. Logan versucht sofort mit wilden Schlägen zu reagieren rechte Hand... linke Hand...aber Cena blockt jeden einzelnen Punch mit harten Paraden. Die Unterarme schlagen Logans Versuche regelrecht zur Seite. Dann explodiert Cena... Ein knallharter Straight Punch direkt ins Gesicht. Logans Kopf schnellt nach hinten. Keine Sekunde später folgt der erste Shoulder Tackle mit voller Geschwindigkeit. Logan wird quer durch den Ring geschleudert und überschlägt sich beinahe beim Aufprall. Logan rappelt sich auf... Cena kommt erneut angerannt. Zweiter Shoulder Tackle... noch härter... Logan dreht sich in der Luft und kracht auf den Rücken. Cena bleibt nicht stehen... Er zieht Logan sofort wieder hoch, presst ihn gegen die Seile und feuert eine Serie von harten Body Shots in die Rippen. Jeder Treffer dumpf und präzise. Logan krümmt sich, versucht Luft zu bekommen. Cena whippt ihn in die gegenüberliegende Ringecke. Mit voller Geschwindigkeit folgt er Running Corner Clothesline! Logan sackt nach vorne, doch Cena packt ihn sofort am Kopf. Bulldog in die Ringmitte... Logan rollt sich verzweifelt aus dem Ring um Luft zu holen. Während draußen vor dem Ring Logan Paul hustend auf die Absperrung gestützt nach Luft schnappt und John Cena ihm mit eisernem Blick folgt, eskaliert auf der anderen Seite des Rings eine völlig andere Art von einer Auseinandersetzung. Bryan Keith steht wie ein Raubtier in der Ecke. Keine Show und auch kein Lächeln sondern nur der Fokus. Velveteen Dream hingegen richtet sich langsam auf, wischt sich theatralisch über das Gesicht und lächelt provokant. Er klopft sich imaginären Staub vom Gear und streckt die Arme aus, als würde er Applaus erwarten. Keith hat genug... Ohne Vorwarnung stürmt er los Running Forearm! Der Treffer sitzt perfekt an der Schläfe. Dream taumelt mehrere Schritte zurück, fängt sich gerade noch in den Seilen. Keith bleibt dran, packt ihn am Arm und whippt ihn brutal in die gegenüberliegende Ecke. Dream federt heraus doch Keith fängt ihn ab mit einem knallharten Powerslam in die Ringmitte. Die Matte bebt...

Die Matte bebt nach dem Powerslam von Bryan Keith gegen Velveteen Dream. Dream liegt keuchend auf dem Rücken... Keith kniet neben ihm, der Blick kalt, berechnend. Er greift nach Dreams Arm, will ihn erneut hochreißen. Doch genau in diesem Moment richtet blickt John Cena hinüber und hat die Möglichkeit durchzuschnaufen. Keith zieht Dream hoch doch Dream sackt scheinbar kraftlos zusammen. Täuschung? Als Keith ihn erneut packen will schnellen Dreams Hände plötzlich nach oben ein schneller gezielter Jab gegen Keiths Kehlkopf! Keith hält kurz inne. Dream nutzt die Sekunde. Er dreht sich geschmeidig unter Keiths Arm hindurch und springt aufs zweite Seil stößt sich blitzschnell ab. Springboard Enzuigiri! Der Kick trifft Keith seitlich am Kopf. Der „Bounty Hunter“ wankt erstmals sichtbar. Im Ring spürt Dream seine Chance. Er stößt Keith in die Seile kommt selbst aus der Gegenrichtung Spinning Back Elbow!

Der Spinning Back Elbow von Velveteen Dream trifft sauber. Bryan Keith taumelt zurück, sein Blick kurz glasig das erste Mal in diesem Match wirkt der "Bounty Hunter“ nicht vollkommen unter Kontrolle. Dream spürt es... Er atmet schwer aber sein Lächeln kehrt zurück. Er packt Keith am Arm zieht ihn nah heran und setzt nach Snap Suplex in die Ringmitte! Keith kracht auf den Rücken. Dream rollt sich elegant durch, kommt sofort wieder auf die Beine und breitet die Arme aus... doch während im Ring der Moment kippt... schiebt sich draußen langsam eine Leiter unter dem untersten Seil hindurch. Logan Paul ist zurück... Der Schmerz steht ihm noch ins Gesicht geschrieben aber in seinen Augen liegt Berechnung. Der Schmerz steht Logan Paul noch ins Gesicht geschrieben doch seine Augen sind wieder klar. Berechnend... Gefährlich... Langsam schiebt er die Leiter vollständig in den Ring. Das Metall kratzt laut über die Matte. Velveteen Dream hat gerade noch die Arme ausgebreitet und genießt seinen Moment nach dem Snap Suplex gegen Bryan Keith. Ein großer Fehler? Logan packt die Leiter mit beiden Händen, nimmt zwei schnelle Schritte Anlauf und rammt sie wie einen Speer direkt in Dreams Rücken! Der Aufprall ist brutal... Dream wird nach vorne geschleudert und kracht mit dem Gesicht auf die Matte. Kein elegantes Fallen nur der roher Einschlag und rollt aus dem Ring... Logan reißt die Leiter wieder hoch... Keith richtet sich gerade auf ein Knie auf. Die Leiter trifft Keith frontal gegen Schulter und Gesicht. Der Schlag ist so hart, dass Keith rückwärts durch die Seile auf den Hallenboden stürzt. Die Crowd reagiert mit einem lauten Raunen. Logan atmet schwer aber er wirkt jetzt im Flow. Er dreht sich um und sieht John Cena, der gerade los sprintet. Logan reagiert instinktiv... Er wirbelt die Leiter quer durch die Luft doch Cena kann nicht mehr bremsen und Metall trifft Magen. Der Aufprall stoppt ihn abrupt. Cena sackt leicht nach vorne und Logan stößt sofort nach, hämmert die Leiter ein zweites Mal gegen seinen Rücken. Cena geht auf ein Knie. Logan schreit laut auf, angetrieben vom Adrenalin und schlägt mit der Leiter wie mit einem Rammbock erneut zu jedoch diesmal seitlich gegen Cenas Schulter. Cena kippt um die Halle ist elektrisiert und JC rollt sich aus dem Ring.

Draußen kämpft sich Keith wieder hoch... Logan sieht ihn, greift die Leiter erneut und schiebt sie mit voller Wucht zwischen die Seile hindurch. Die Metallkante trifft Keith direkt am Kopf. Keith fällt gegen die Barrikade. Jetzt steht Logan allein im Ring. Drei Männer liegen verteilt auf dem Hallenboden um den Ring. Logan schaut sich um und merkt das nur noch er steht. Draußen kämpft sich Bryan Keith nur langsam wieder hoch, während John Cena regungslos nahe der Ringtreppe liegt. Im Ring steht nur noch Logan Paul. Er atmet tief durch. Ein kurzer Blick nach links... nach rechts! Niemand steht... Ein selbstzufriedenes Lächeln huscht über sein Gesicht. Er ist auf halber Höhe... plötzlich... Bewegung am unteren Ringrand. Wie aus dem nichts slidet Velveteen Dream unter dem untersten Seil hindurch in den Ring. Logan bemerkt es zu spät. Dream springt auf die Beine und stößt die Leiter mit voller Wucht an. Die Leiter schwankt gefährlich... Logan klammert sich panisch fest... Dream packt sofort nach und er greift Logans Bein und reißt mit aller Kraft daran. Logan verliert den Halt und stürzt rückwärts von der Leiter knallt hart auf die Matte. Noch bevor Logan reagieren kann ist Dream über ihm. Schneller Tritt in die Rippen und es folgt direkt noch einer... Dream zieht Logan brutal an den Haaren hoch. Die Miene ist jetzt kalt und konzentriert kein Lächeln mehr. Er schleudert Logan in die Seile beim Zurückfedern fängt Dream ihn ab... Dream Valley Driver!

Cathy Kelley
"Dank Dream ist das Match noch nicht beendet."


Pat McAfee
"Aber jetzt könnte er es beenden."


Logan schlägt mit voller Wucht auf. Die Halle reagiert laut... Dream bleibt nicht liegen. Er springt sofort wieder auf und dreht sich zur Leiter und beginnt selbst zu klettern. Elegant... Schnell... Eine Sprosse nach der anderen und er ist fast oben. Die Fingerspitzen streifen bereits den Koffer doch plötzlich packt ihn von unten eine Hand am Knöchel... Bryan Keith ist zurück mit grimmigem Gesichtsausdruck zieht er Dream ruckartig nach unten. Dream verliert das Gleichgewicht und rutscht mehrere Sprossen ab. Keith klettert sofort hinterher beide stehen sich auf halber Höhe der Leiter gegenüber... Schlagabtausch... Rechte von Keith... Dream kontert mit einem Forearm... Keith antwortet mit einem Headbutt... Dream wankt und draußen beginnt sich auch John Cena langsam wieder zu bewegen. John Cena legt eine Leiter zwischen Apron und Barrikade. Dream wankt gefährlich auf halber Höhe der Leiter, seine Hände klammern sich verzweifelt an die Sprossen. Unter ihnen schwankt das Metall und genau in diesem Moment... schiebt sich unter dem untersten Seil eine weitere Bewegung in den Ring... John Cena ist wieder zurück im Ring. Draußen hatte er blitzschnell eine zweite Leiter zwischen Apron und Barrikade positioniert wie eine vorbereitete Falle für später. Doch jetzt zählt nur der Moment im Ring. Ein kurzer Blick nach oben... Keith und Dream prügeln sich weiterhin auf der Leiter völlig aufeinander fixiert. Cena zögert keine Sekunde... Er sprintet los und stößt mit beiden Händen gegen die Leiter. Das Metall kippt ruckartig zur Seite. Keith und Dream reißen die Augen auf... zu spät. Die Leiter stürzt seitlich weg. Keith kracht mit der Schulter zuerst auf die Matte. Dream schlägt mit dem Rücken hart auf und die Leiter landet fast auf ihm.

Die Crowd explodiert. Cena steht breitbeinig in der Ringmitte und atmet schwer der Blick entschlossen. Jedoch er ist noch nicht fertig. Er packt die umgestürzte Leiter, hebt sie hoch und schleudert sie mit voller Wucht gegen Keith, der sich gerade wieder aufrichten will. Metall trifft die Brust von Keith. Keith kippt durch die Seile nach draußen direkt in Richtung der zuvor aufgebauten Leiterbrücke zwischen Apron und Barrikade. Keith liegt auf der Leiter doch plötzlich steht Logan Paul auf dem Turnbuckle. Der Blick ist zur Leiter wo Keith liegt. Bryan Keith liegt halb benommen auf der zwischen Apron und Barrikade aufgebauten Leiter. Sein Rücken ruht auf dem kalten Metall und ein Arm hängt leblos zur Seite herunter. Die Konstruktion biegt sich gefährlich unter seinem Gewicht. Im Ring dreht sich John Cena gerade um und bemerkt die Bewegung in der Ecke. Logan Paul steht auf dem Turnbuckle. Logan breitet kurz die Arme aus. Ein kurzer Moment des Innehaltens. Dann beugt er leicht die Knie und springt. Er stößt sich mit voller Kraft vom Turnbuckle ab hoch.. weit... perfekt gestreckt in der Luft... ein atemberaubender Frog Splash.

[Bild: maxresdefault.jpg]

Logans Körper trifft Keith mit voller Wucht und die Leiter bricht unter der Belastung zusammen. Die Leiter verbiegt sich. Keith wird regelrecht zwischen Logan und der Leiter eingeklemmt, bevor beide durch die Konstruktion krachen und hart auf dem Hallenboden landen. Ein ohrenbetäubender Knall. Die Crowd explodiert in "Holy Shit!“-Chants. Cena steht im Ring, die Hände an den Seilen und blickt nach draußen selbst er wirkt für einen Moment beeindruckt. Logan rollt sich langsam von Keith herunter, sein Gesicht schmerzverzerrt, doch ein triumphierendes Lächeln blitzt durch. Keith hingegen liegt regungslos zwischen den verbogenen Leiterteilen. Sofort stürmen Referee's zu Keith der sich kein Stück bewegt.

Pat McAfee
"Logan Paul hat Keith ausgeknockt und aus dem Match geholt."


Wade Barrett
"Ich sehe die Ärzte kommen zum Ring, dass muss es wohl gewesen sein."


Im Ring liegt die Spannung förmlich in der Luft. John Cena richtet sich langsam auf, der Atem schwer, jeder Muskel angespannt. Doch bevor er vollständig die Kontrolle zurückgewinnen kann stößt Velveteen Dream sofort vor. Er sprintet los, federt an den Seilen ab und fliegt mit einem Running Forearm Smash direkt auf Cenas Brust. Cena taumelt nach hinten, überrascht von der plötzlichen Wucht, und federt gegen die gegenüberliegende Ringseile.

Dream bleibt sofort dran. Er dreht sich, trifft Cena mit einer präzisen Serie von Side Kicks in die Rippen, jeder Treffer dumpf und hart. Cena versucht mit einem Schulterblock zu kontern, doch Dreams Tempo ist zu hoch. Ein schneller Snap Kick erwischt Cenas Kinn, der Kopf schnellt nach hinten... ein gefährlicher Treffer, der den Titanen kurzzeitig aus der Balance bringt. Ohne zu zögern packt Dream Cena am Arm, zieht ihn in die Ringmitte und feuert einen European Uppercut hinterher. Cena wankt, die Augen weit aufgerissen, doch Dream setzt sofort nach. Er positioniert Cena, bringt ihn in eine halb aufrechte Position und feuert einen Sitout Suplex auf die Leiter, die er elegant unter Cenas Rücken schiebt. Die Matte bebt der Aufprall lässt die Halle erzittern und die Fans schreien vor Begeisterung. Dream lässt Cena nicht liegen. Er springt auf die Seile, nutzt das Momentum und trifft Cena mit einem High Knee Strike, direkt gegen die Brust. Cena krümmt sich, versucht aufzustehen, doch Dream packt ihn erneut diesmal zieht er ihn nach oben, hebt ihn an Sitout Powerbomb auf die gefaltete Leiter! Die Zuschauer stehen auf den Beinen, der Aufprall ist ohrenbetäubend, die Matte zittert unter der Gewalt des Einschlags. Dream richtet sich sofort wieder auf, atmet schwer, der Blick kalt, berechnend. Cena liegt am Boden, jede Bewegung schmerzt, während Dream die Leiter aufstellt. Mit entschlossenen Schritten klettert er die Sprossen hinauf, die Fingerspitzen streifen bereits den begehrten One Shot at Glory Koffer. Cena sich langsam zu bewegen, die Crowd hält den Atem an.

Dream steht oben und der Blick eiskalt die Finger streifen schon die Griffe des One Shot at Glory-Koffers. Er ist kurz davor, Geschichte zu schreiben. Doch Cena rührt sich, jede Bewegung voller Entschlossenheit. Er zieht sich an den Seilen hoch, geht auf die Zehenspitzen, springt einen Schritt auf die Leiter. Die Crowd hält den Atem an. Dream bemerkt die Bedrohung erst, als Cena seine Hand nach ihm ausstreckt. Ein Moment der Überraschung der Titan reagiert blitzschnell. Cena packt Dreams Fußgelenk mit einer Hand, die andere greift nach dem Schienbein. Dream verliert für einen Moment den Halt, die Fingerspitzen krallen sich panisch an die Sprossen. Das Metall schwankt gefährlich. Mit einem Ruck zieht Cena Dream nach unten, beide wanken auf der Leiter, die in einem gefährlichen Winkel kippt. Dreams Gesicht zeigt erstmals Angst ein Ausdruck, den die Fans so selten sehen. Er versucht zu kontern schlägt nach Cena tritt mit dem Knie aber Cena pariert jeden Angriff. Mit einem kraftvollen Griff zieht Cena Dream nach unten, sodass beide auf den zweiten Sprossen stehen. Die Leiter ächzt und die Crowd schreit im Chor. Dream kann sich nicht festhalten und Cena schafft es ihn auf seine Schulter zu ziehen. Dream liegt perfekt und Cena nutzt es sofort... Mit einem kraftvollen Schritt nach vorne balanciert Cena Dream auf seinen Schultern, der Oberkörper des Herausforderers liegt quer über Cenas Schulter, die Arme baumeln leicht, das Gesicht schmerzverzerrt. Jeder Sekundenbruchteil zählt... Dann folgt der Moment, auf den alle gewartet haben... Attitude Adjustment! Mit einem explosiven Ruck wirft Cena Dream von seinen Schultern nach vorne, die Bewegung brutal präzise. Dreams Körper fliegt durch die Luft, wird von der Schwerkraft unbarmherzig nach unten gezogen.

Dream liegt jetzt platt auf der Matte... jede Bewegung erstickt in Schmerz. Cena steht über ihm, Brustkorb hebt sich schwer, die Muskeln angespannt, Schweiß tropft von der Stirn. Die Arena brüllt, die Fans springen auf, springen auf Stühlen, schreien "CENA!“ Die Kameras zoomen auf Cena, den Chain Gang Soldier, der über das Chaos triumphiert. Logan Paul versucht noch zu reagieren, krabbelt wieder in den Ring. Völlig erschöpft nach seinem Frog Splash. Die Arena kocht, die Fans stehen auf den Stühlen, jede Sekunde ist von purer Spannung erfüllt. John Cena immer noch mit dem Adrenalin in den Adern, dreht sich nach dem brutalen Attitude Adjustment gegen Velveteen Dream sofort um. Sein Blick fällt auf Logan Paul, der sich langsam gezeichnet vom Frog Splash aufrappelt. Logan atmet schwer, sein Gesicht ist noch vom Schmerz verzerrt, doch ein Funken Entschlossenheit flackert in seinen Augen. Cena nimmt die Lage in Sekundenschnelle wahr... Cena nähert sich Logan mit entschlossenen Schritten, die Masse seines Körpers strahlt pure Dominanz aus. Logan stolpert leicht, greift sich ans Knie, versucht die Orientierung wiederzufinden, aber Cena geht bereits auf ihn zu. Mit einem abrupten Ruck packt Cena Logan am Arm, zieht ihn hoch und presst ihn gegen die Seile. Logan versucht mit einem wilden Uppercut zu reagieren, doch Cena blockt den Schlag mühelos ab, seine Unterarme schlagen Logans Versuche zur Seite. Dann folgt Cenas erste präzise Attacke... ein knallharter European Uppercut, der Logan erneut aus der Balance wirft, der Kopf des YouTubers schnellt nach hinten. Cena lässt keine Sekunde verstreichen, zieht Logan aus den Seilen direkt in die Ringmitte. Die Zuschauer spüren die rohe Gewalt, jede Bewegung ist präzise kalkuliert. Cena greift Logans Kopf, hebt ihn kurz an, bevor er blitzschnell einen Snap Suplex auf die zuvor im Ring liegende Leiter setzt. Der Aufprall hallt ohrenbetäubend durch die Halle, die Matte bebt, und Logan krümmt sich vor Schmerz.

Pat McAfee
"John Cena zieht das Match an sich..."


Wade Barrett
"Logan hat Keith außer Gefecht gesetzt und John Cena direkt Dream."


Cathy Kelley
"Komm John hol dir den Koffer... "


Wade Barrett
"So einfach wird es nicht werden."


Der Snap Suplex auf die Leiter hallt noch durch die Halle. Logan Paul windet sich vor Schmerz, krallt die Hände an den Rücken, während John Cena sich sofort wieder auf die Beine stemmt. Kein Zögern. Kein Atemholen.

Cena blickt nach oben zum Koffer. Ein kurzer Moment der Klarheit. Er packt die am Boden liegende Leiter, stellt sie auf langsam und kontrolliert. Die Leiter klickt rastet ein. Die Crowd beginnt zu brodeln. "CENA! CENA!“... Doch draußen… regt sich etwas. Velveteen Dream rollt sich unter Schmerzen aus dem Ring. Sein Gesicht verzogen, doch in seinen Augen brennt noch immer dieser eiskalte Ehrgeiz. Er verschwindet auf die Knie unter dem Apron... tastet... sucht... Und dann zieht er ihn hervor... Ein Stahlstuhl. Die Fans reagieren sofort. Ein Raunen geht durch die Halle. Dream richtet sich langsam auf, den Stuhl fest umklammert. Er schlägt ihn einmal zusammen! Das Geräusch schneidet durch die Arena. Im Ring beginnt John Cena bereits zu klettern. Erste Sprosse... Zweite... Sein Blick ist nur auf den "One Shot at Glory“-Koffer gerichtet. Dream slidet blitzschnell zurück in den Ring. Lautlos... wie ein Jäger. Cena steht inzwischen auf halber Höhe. Die Fingerspitzen nur noch wenige Sprossen vom Ziel entfernt. Dream richtet sich auf nimmt Anlauf. Der Stahlstuhl kracht mit voller Wucht gegen Cenas Rücken. Ein ohrenbetäubendes Metallgeräusch. Cena schreit auf ein seltener roher Schmerzenslaut. Sein Körper verkrampft sich. Die Leiter schwankt gefährlich. Dream holt erneut aus. ZWEITER STUHLSCHLAG! Direkt zwischen die Schulterblätter.Cena verliert den Halt. Seine Hände rutschen von den Sprossen. Er kippt nach hinten – und kracht hart auf die Matte. Die Leiter wackelt, bleibt aber stehen. Die Crowd explodiert halb Schock... halb Fassungslosigkeit... Dream steht über Cena atmet schwer der Stuhl noch immer in der Hand. Kein Lächeln mehr... nur blanker Wille. Cena versucht sich aufzusetzen doch Dream tritt ihm brutal gegen die Brust und setzt sofort nach... Stuhl direkt auf Cenas Rücken gelegt. Dream nimmt Maß und springt mit einem Double Foot Stomp auf den Stuhl! Der Stahl presst sich mit voller Wucht in Cenas Rücken. Cena schreit auf und rollt sich reflexartig zur Seite. Die Halle tobt... Dream wirft den Stuhl beiseite. Jetzt zählt nur noch der Moment... Er dreht sich zur Leiter.

Doch bevor Velveteen Dream auch nur einen Schritt zur Leiter machen kann... explodiert plötzlich Bewegung aus dem Schatten der Ringecke. Logan Paul ist wieder da... Wie ein Raubtier, das nur auf den perfekten Moment gewartet hat... Logan springt aus dem Stand nach vorne, packt Dream mit beiden Armen am Oberkörper und wirft sich rückwärts... Er dreht sich in der Luft der Körper rotiert das Bein schnellt nach vorne wie ein Geschoss... BUCKSHOT-STYLE SPRINGBOARD... Logan federt in einer fließenden Bewegung aus den Seilen kommt mit voller Geschwindigkeit zurück... ONE LUCKY PUNCH!!! Der rechte Haken trifft Dream mit brutaler Präzision direkt am Kiefer. Ein dumpfer, widerwärtiger Einschlag. Dreams Kopf schnellt zur Seite... Dream sein Körper verliert sofort jede Körperspannung. Er klappt einfach zusammen... wie eine Marionette, deren Fäden durchtrennt wurden. Velveteen Dream liegt reglos nach dem One Lucky Punch. Die Halle ist ein einziger Orkan aus Geräuschen. Logan Paul schwankt kurz hält sich den eigenen Unterarm selbst dieser Schlag hat Kraft gekostet. Doch sein Blick wandert sofort nach oben. Der „One Shot at Glory“-Koffer. Er dreht sich... Und sieht... John Cena bewegt sich wieder.

Langsam aber er bewegt sich. Logan weiß das ist sein Zeitfenster. Er packt die Leiter und richtet sie exakt unter dem Koffer aus. Kein Grinsen mehr und auch kein Showboating. Nur der Fokus dann setzt den ersten Fuß auf die Sprosse... Dann den zweiten. Jede Bewegung vorsichtig und sein Rücken schmerzt vom Suplex. Doch Paul klettert weiter die Leiter hinauf... Dritte Sprosse... vierte... Cena zieht sich währenddessen an den Seilen hoch. Der Rücken ist gezeichnet von den Stuhlschlägen. Jede Bewegung sichtbar schmerzhaft. Aber seine Augen brennen... Logan erreicht die oberste Sprosse. Er steht ganz oben und seine Finger greifen bereits nach dem Koffergriff. Die Crowd hält den Atem an... und dann ein Schatten unter der Leiter... JOHN CENA! Mit einem letzten Kraftstoß springt er an die Leiter, packt die Sprossen und klettert in einem explosiven Sprint nach oben. Logan bemerkt die Bewegung erst, als die Leiter unter ihm erzittert. Cena ist da... Beide stehen sich nun ganz oben gegenüber... und kein Boden unter ihnen nur schwankendes Metall. Die Halle explodiert... Schlagabtausch auf der Spitze der Leiter! Logan schlägt zuerst zu... ein rechter Haken! Cena wankt leicht, hält sich aber fest. Cena antwortet mit einem harten Forearm gegen Logans Kiefer! Logan kontert mit einem Ellenbogenstoß. Cena mit einem Headbutt! Die Leiter schwankt gefährlich... Logan greift nach Cenas Kopf versucht ihn herunterzudrücken! Cena blockt und schlägt in Logans Rippen... einmal... zweimal... dreimal! Logans Griff lockert sich. John Cena nutzt den Moment und packt Logan am Nacken. Darauf zieht er ihn nach unten eine Sprosse tiefer. Jetzt stehen beide auf der obersten stabilen Stufe. Die Leiter wackelt... Logan versucht einen verzweifelten Punch doch Cena taucht darunter weg. Darauf greift er Logans Arm und dreht sich unter ihm durch... Hebt ihn an...

Wade Barrett
"Nein er tut es nicht..."


Cathy Kelley
"DOCH WIRD ER... "


Die Crowd rastet aus. Logans Augen weiten sich. Cena stemmt ihn hoch trotz schmerzenden Rückens. Er balanciert ihn auf den Schultern ganz oben auf der Leiter. Logan liegt quer über seinen Schultern... Kein Boden... Cena schreit auf....

ATTITUDE ADJUSTMENT VON DER LEITER!!!

Mit einer explosiven Drehung wirft er Logan nach vorne. Logans Körper fliegt durch die Luft. Logan schlägt brutal auf der Matte auf. Die Leiter kippt zur Seite... Cena springt im letzten Moment ab und landet hart auf den Füßen und fällt auf ein Knie und liegt darauf flach auf der Matte. Die Arena explodiert.

"THIS IS AWESOME!"

Logan liegt regungslos... Dream legt draußen... Bryan Keith medizinisch versorgt doch wehrt sich gegen die Ärzte und will zurück in den Ring... Alle Kontrahenten liegen und das einzige was steht ist die Leiter im Ring direkt unter dem Koffer...Als erstes kommt John Cena wieder schwer atmend auf die Beine. Logan Paul dürfte durch seine Aktion zunächst keine Gefahr mehr sein. Schwankend torkelt die Legende auf die Leiter zu und setzt seinen ersten Fuß auf die Sprosse. Langsam beginnt er sie zu erklimmen. Schafft er es? Er kommt immer näher. Doch außerhalb des Ringes kämpft sich Velveteen Dream wieder auf die Beine, rollt sich in den Ring. Und leistet Cena auf der Leiter Gesellschaft. Beide haben den Koffer in Reichweite. Doch plötzlich gerät die Leiter in Schieflage! Es ist Bryan Keith, dieser mobilisiert seine letzten Kräfte, hat sich in den Ring gekämpft und wirft sich mit voller Wucht gegen die Leiter. Zunächst versuchen Cena und der Dream sich auf der Leiter zu halten. Doch es gelingt ihnen nicht. Sie fliegen über das oberste Ringseil aus dem Ring und kommen unsanft auf dem Boden zum erliegen. Ist der Weg frei für Bryan Keith? Nicht ganz, Logan Paul versucht sich wieder auf die Beine zu kämpfen. Doch Keith sieht dies und donnert Logan Paul aus dem Lauf sein Knie gegen den Schädel. Dieser sackt zwischen den Seilen aus dem Ring. Keith stellt die Leiter auf, klettert hoch und....KANN DEN KOFFER ABHÄNGEN!

Here is your and the NEW Mr. One Shot at Glory: BRYAAAAAN KEIIIITH!

[Bild: newlogo9qu4w.png]
[Bild: allrightsrcblv.png]


Warnung! Spoiler!

Match 2: Tiffany Stratton vs Skye Blie
Votes: 1:1 (1 Draw)

Main Event: John Cena vs. Velveteen Dream vs. Logan Paul vs. TBA
Votes: 0:0:0:1 (KI Vote)
Eine kleinere Show im Vergleich zu den Vorwochen, aber darf ja auch mal sein. Zum einen ist ja Kaneval und da ihr euch beim Special so reingehängt habt ist eine Pause ja auch nicht verkehrt.

Leider war die Bewertersituation bescheiden, weswegen wir gezwungen waren die KI zur Hilfe zu ziehen. Und ja, die Entscheidung überrascht mich auch^^

Danke euch für eure Beteiligung an der Show und habt Spaß mit der Show. Wie immer freuen wir uns über Feedback c2c schild

[b]Man of the Night:[/B] 
[b]Woman of the Night:[/b] 
[b]Match of the Night:[/b] 
[b]Segment of the Night:[/b] 
[b]Beste Storyline:[/b] 
[b]Überraschungen / Highlights:[/b] 
[b]Sonstiges / das könnte man besser machen:[/b] 
[b]Fazit:[/b] ?/10
Man of the Night:
Bryan Keith – Der erhaltene Auftrag brachte schon eine A-ha-Moment, von daher verstehe ich, wenn die KI diese Dramaturgie weiterverfolgt und ihn als Sieger des OSOG Matches sieht.

Logan Paul – Sein Einzelsegment bringt einem näher ihn nicht zu mögen, somit ein voller Erfolg. Sieht man sich dazu noch das Velveteen Training, zieht er noch mehr Heat auf sich.

Woman of the Night:
Liv Morgan - Ihre Rückkehr-Szene mit Drew war emotional das stärkste Segment der gesamten Show. Die Mischung aus gebrochener Liv, aufkeimender Kali, der physischen Schwäche, der Dankbarkeit und dem unterschwelligen „mehr als Freundschaft“-Vibe hat sehr stark funktioniert. Dazu der Koffer-Moment und die Andeutung „zwei Fliegen mit einer Klappe“ – das war starkes Storytelling.

Isla Dawn & Tiffy – darauf habe ich gewartet. Mit Tiffy’s guter, präsenten Promo baut sie sich als sichere Championesse aus, bis halt Isla erscheint. Insbesondere Tiffy bekommt dadurch Profil, Isla ist ohnehin sehr vielschichtig düster. Ein schöner Teaser für die kommenden Wochen.

Match of the Night:
One Shot at Glory Ladder Match - Chaotisch, brutal, viele starke Spots (Frog Splash von Logan durch die Leiterbrücke, AA von der Leiter, Dream’s One Lucky Punch Sell, Keith als Underdog-Comeback). Das Match hatte das höchste Tempo, die meisten „holy shit“-Momente und den dramatischsten Finish.

Segment of the Night:
- Liv Morgan & Drew McIntyre – Locker Room Reunion:
Emotionaler Tiefpunkt + langfristiges Story-Potenzial + sehr gute Schauspielarbeit (besonders Livs gebrochene Körperhaltung, das rote Haar, die Umarmung, das Zögern beim Loslassen, Drews Fürsorge). Dazu die subtile Dreiecksdynamik mit Fallon im Hintergrund und die Andeutung, dass Kali während der Gefangenschaft stärker geworden ist. Das Segment hat Gewicht und Nachhall.

- Velveteen Training:
Auf den ersten Blick etwas langatmig, aber es passiert auch sehr viel und viele Passagen zum Schmunzeln. Ein schönes Comedy Segment, welches dennoch die SL voranbringt.
Im Umkehrschluss bekommt Logan Paul dadurch noch mehr HEAT, was auch ihn wieder stärkt.

Beste Storyline:
Liv Morgan – Isla Dawn – Drew McIntyre (mit Fallout auf Fallon & Tiffany) Die Entführung, das No Holds Barred Opfer-Match, die Befreiung, Livs gebrochene Rückkehr, Kalis zunehmende Präsenz, Drews Schuldgefühle & Fürsorge, Tiffanys Drohung von Isla und die Dreiecksspannung mit Fallon → das ist aktuell die tragfähigste, emotionalste und am weitesten entwickelte Storyline

Überraschungen / Highlights:
- Bryan Keith gewinnt den One Shot at Glory Koffer
- Livs Haare färben sich rot → Kali wird physisch sichtbarer und aggressiver
- Skye Blue verführt & erpresst Backstage-Mitarbeiter Peter (unangenehm, creepy und effektiv gebaut)

Sonstiges / das könnte man besser machen:
Nach dem Special ist eine kleinere, ruhigere Show absolut nachvollziehbar. Neue SLs müssen sich finden, anderes wird erst aufgearbeitet. Von daher alles in Ordnung.

Fazit: 6,5/10