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c2c LIVE
Der Briefkasten




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[Show] c2c LIVE: MANCHESTER vom 11.03.2019 Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen



Coast 2 Coast Wrestling
LIVE: MANCHESTER!




findet statt in der Manchester Arena, vor 21,000 Zuschauern in Manchester, England.



Die Manchester-Arena ist völlig aus dem Häuschen und gehypt wie noch nie! Auf der aufgebauten Stage innerhalb der Arena wird ein riesiges Feuerwerk gezündet und ballert nur so durch die Arena, die Hitze ist drückend, Schweiß quillt aus jeder Pore. Das hier ist das pure Machismo, eine wahnsinnige Atmosphäre für eine Wrestling Show, für DIE Wrestling Show, Coast 2 Coast LIVE ... in MANCHESTER; ENGLAND!

Melissa Santos: "Ladies and Gentlemen... THIS.. IS.. COAST 2 COAST WRESTLING!!!"

Die Manchester Crowd jubelt was das Zeug hält als das Feuerwerk nach unendlich wirkenden Sekunden endlich erlischt und chantet sich die Seele aus dem Leib.

*SEE-TO-SEE! SEE-TO-SEE! SEE-TO-SEE!*



Noelle Foley: "Willkommen liebe Fans zum ersten Autragunsort der Europa Tour! England!"

Byron Saxton: "Auch wenn Tee mit Milch immer noch scheußlich ist, ist Manchester eine schöne Stadt mit sehr guten Fans!"

Johnny Curtis: "Naja.. Werden wir sehen!"



Gefühlte -3° Celcius an diesem Sonntagabend in Manchester. Ein leichter Schneeschauer zieht sich über den Ort, an dem die c2c das erste Mal dieses Jahr aus ihrer Heimat entflieht und zu neuen Ufern ansetzt. Die Schneeflocken legen sich wie eine zarte Decke auf den Vorplatz der Arena. Fans strömen immer noch in die Halle, lachen, scherzen, freuen sich. Und lassen nur irritierte Blicke für den kleinen Stand da, der sich etwas Abseits vom Eingang niedergelassen hat. Nun, da die Mentalität der Engländer eh etwas ruhiger ist als die amerikanische Seele, verwundert es auch nicht besonders, dass die Dame nicht belagert wird. Das mit ihr keine Werbung gemacht worden ist für das Event und sie sich in gefühlt 900 Schichten gehüllt hat um der Kälte zu entgehen. Die Mütze tief in ihr Gesicht gezogen, der dampfende Kakao vor ihr auf dem Tisch lächelt sie dampfend an. Ihr ist kalt. Arschkalt. Aber die junge Brünette hat einen Auftrag. Und da darf ihr die Kälte keinen Strich durch die Rechnung machen. Aufgeben gibt es heute nicht.

- Jessica Troy -
„Ich habe dir gesagt, dass du besser drin bleiben solltest in der Umkleide. Ja hier ist es kalt, aber wir müssen diesen Jay unbedingt wiederfinden. Und vielleicht kommt er ja hier vorbei. Weiß man ja nicht.“

Zittrig klingt ihre Stimme, als sie in ihrer Jackentasche fühlt ob ihr Hamster noch lebt oder schon längst erfroren ist. Aber nein, noch geht es ihm gut. Jess blickt sich um und nimmt einen Schluck aus ihrer Tasche. Murmelnd über den blöden Ort seufzt sie. Hätte die c2c für ihre erste Show nicht irgendwo gastieren können wo es etwas wärmer ist? Etwas gemütlicher als hier? Nun gut, sie ist neu, sie muss sich erst noch die Privilegien erarbeiten…wobei. Ist sie nicht selber schuld, wenn sie hier draußen in der Kälte hockt und einen Mann sucht, der nichtmal ein Match an diesem Abend hat. Einen Mann, der ihr die Haut von den Gesichtsknochen trennen wollte?

- Jessica Troy -
„Vielleicht sollte ich Poster aufhängen in der Halle. Vielleicht hat ihn ja sonst jemand gesehen. Oder ich halte einfach die Augen offen nach Menschen ohne Gesichtshaut. Könnte immer noch jemand anders gewesen sein aber…Mäh. Wahrscheinlich wird er es, wenn gewesen sein.“

Nachdenklich kratzt sie sich mit den Fäustlingen am dick eingepackten Kinn, als sie eine Stimme wahrnimmt die hinter ihr ertönt.

???:
"Brrrr..~ Ganz schön frisch heute hier!"

Anscheinend teilt die Person die sich ganz in der Nähe von Jessica aufhält die Meinung der Australierin. Ebenfalls etwas dick - aber bei weitem nicht so dick wie Troy - eingepackt nähert sich ein pinker Schopf dem kleinen Stand. Eine schwarze Mütze verdeckt einiges von ihrem grellen Haar, aber das stört Candy Floss nicht wirklich. Fast wäre sie in ihrer Euphorie an ihrer heutigen Tag Team Partnerin vorbei gelaufen. Allerdings erweckt das Plakat das dort rumliegt ihre Aufmerksamkeit. Floss bleibt kurz stehen und blickt das 'Suchbild' von Jay White an.

Candy Floss:
"Hmm... Komisch. Den kenn ich von irgendwo.. nur woher?"

Hoffentlich rattern die Räder in ihrem Kopf nicht zu sehr.. Ansonsten könnte es passieren das ihre Verknüpfungen sie zu dem Mann führen, dem Candy ganz bestimmt nicht begegnen will. Allerdings scheint die feine Nase der Britin etwas ganz anderes zu schnüffeln - Schokolade! Um genau zu sein ist es der betörende Duft der aus der dampfenden Tasse in Jessicas Händen kommt. Süßes riecht Candy Floss wirklich über einige Meter entfernt. Nun da ihr Blick auf die Tasse gefallen ist, geht er auch ins Gesicht ihrer heutigen Partnerin. Kurz überrascht klimpert die Engländerin mit den Augen, ehe sich ein erfreutes Grinsen auf ihre Lippen schleicht.

Candy Floss:
"Ohhhh! Du bist es! Was machst du denn hier?"

Unsicher blinzelt die Brünette durch ihre Schichten von Stoff. Ein wunder, dass sie sich überhaupt noch bewegen kann. Nein, Kälte ist definitiv nicht ihr bester Freund. Die Schneeflocken verschleiern etwas ihren Blick, doch die pinken Haare sind dann doch etwas sehr auffällig. Das lächeln wird erwidert, bis sie aber dann doch in leichte Panik verfällt.

- Jessica Troy -
„Bist du wahnsinnig? Du könntest uns hier alle auffliegen lassen.“

Hektisch winkt sie Candy zu sich her. Natürlich freut sie sich ihre Tag Team Partnerin zu sehen, aber das darf nicht dazu führen, dass ihre Mission hier in die Hose geht. Wenn Jess ehrlich zu sich ist, weiß sie selber nicht warum sie so fanatisch nach diesem Mann sucht. Ob es nun der Grund ist, dass er ihr erster Kontakt in der Liga war…nein, vielmehr ist da eine gewisse Faszination. Er hat etwas gefährliches an sich. Nicht ganz so gefährlich wie Chucky, aber sehr nah dran.

- Jessica Troy -
„Ich will es nicht zu laut sagen, aber wir beide sind auf einer geheimen Mission hier. Wir wollen jemanden finden. Jemand spezielles. Aber dafür müssen wir uns hier verstecken und zeitgleich sehr auffällig sein. Ich weiß, das klingt verwirrend aber wir sind das mehrmals durchgegangen und ja…irgendwie war es die beste Lösung die wir finden konnten.“

Verlegen kratzt sie sich an ihrer Stirn. Manchmal fragt man sich, was in ihrem Kopf vorgeht und dennoch. Eigentlich will man es wahrscheinlich lieber doch nicht wissen.

Auffliegen lassen? Geheime Mission? Von was sprich Jessica hier eigentlich? Das ist die große Preisfrage die auch in dem Kopf von Candy Floss umhergeht. Mit hochgezogener Augenbraue begutachtet sie noch einmal den Papierhaufen. Ist Troy auf der Suche nach diesem.. komischen Kauz, den sie gerade einfach nicht zuordnen kann? Es sieht ganz danach aus. Zudem sollte das ganze so mucksmäusschenstill wie möglich ablaufen, aber noch so laut das es nützlich ist. Wie verwirrend!

Candy Floss:
"Ooookkayyy?"

Langgezogen formuliert Candy diesen Ausdruck, um Jessica deutlich zu machen das ihr kleines Köpfchen da noch nicht ganz so hinterher kam. Das muss sie wohl aber auch nicht, denn Jay White hat nichts mit ihrer Teamherausforderung zu tun. Selbst wenn sich die Australierin hier etwas seltsam benimmt mit ihrer 'Suchaktion', hinterlässt sie einen relativ sympatischen Eindruck. Sie springt ihr zumindest nicht an die Gurgel, oder fängt an sie zu beleidigen.

Candy Floss:
"Solltest du nicht.. du weißt schon? Dich ein wenig vorbereiten für unser Match heute Abend? Mit kalten Gliedern ist es schwer in den Ring zu steigen!"

Ziemlich weise von Candy.. Aber wahrscheinlich hat Jessica das alles schon mit in ihre Planung eingerechnet. Irgendwann wird auch der letzte Fan in der Halle sein.. Und spätestens dann konnte Troy ihre sieben Sachen zusammenpacken. Die Hände vergräbt Floss in den langen, rosanen Mantel, ehe sie sich in dessen Kragen drückt. Jetzt wo sie schon aber mal hier ist...

Candy Floss:
"Sollten wir uns vielleicht absprechen? Also.. bei mir später? Mit dieser.. wie heißt sie nochmal? Scarlett? Irgendwie ist die seltsam.."

- Jessica Troy -
„TAKTIK!! … Verzeih das war meine Draußenstimme, aber schau doch voran ich gedacht habe!“

Aufgeregt springt sie auf um Candy zu zeigen wo sie dran gedacht hat. So aufgeregt, dass sie sogar die eigentliche Frage von Candy ignoriert. Erstmal. Der Stuhl kippt vor lauter Begeisterung nach hinten weg und das kleine Stoffmichelinfräuchen steht hüpfend vor der pinkhaarigen. Ihre Arme und Beine stehen leicht ab von ihrem Körper durch die ganzen Stoffschichten in die sie sich gehüllt hat. 4 Pullover, mehrere Hosen. Toll.

- Jessica Troy -
„Keine Sorge. Um ehrlich zu sein schwitz ich wie ein dicker Mann der versucht einem Eiswagen nachzurennen um ein Bananensplit zu bekommen. Die arme Banane…nie wird sie gegessen.“

Traurig blickt die Brünette zu Boden bevor sie wieder über ihre eigene Zwiebeltechnik begeistert Candy anschaut und etwas auf und ab hüpft. Zumindest so wie es ihre 500 Kilo an Klamotten zulassen. Sie beißt sich auf ihre Unterlippe als Jess realisiert, dass Candy ihr ja eigentlich eine Frage gestellt hatte. Wie unhöflich von ihr, aber sie war doch so aufgeregt. Erst die tolle Zwiebeltaktik, dann die Aufregung gegeben falls Jay wieder zu sehen.

- Jessica Troy -
„Halt ihn mal bitte, ich muss etwas suchen.“

Sie greift nach Chucky in ihrer Jackentasche und legt ihn Candy sanft in die Hände, nur um ihre andere Hand auf ihn zu legen damit er in einer Schutzhöhle aus Händen liegt. Schließlich soll der kleine Kerl ja nicht erfrieren. Wild und ungestühm wandern ihre Hände zwischen ihre eigenen Klamottenschichten, bevor sie lachend die Hände ausbreitet.

- Jessica Troy -
„Nein, nichts an mir was dagegen sprechen sollte. Ist vielleicht wirklich besser wenn wir vier uns zusammensetzen. Ich mein schließlich sind wir alle noch relativ neu hier und da haben wir ja nicht einmal eine Geschichte. Wie soll man denn da was über uns wissen, so untereinander und die Leute auf die es ankommt. Da müssen wir ja schon etwas zusammen machen damit wir Relevanz finden. Stimmts? Stimmt.“

Nickend blickt sie zu Candy.

Jess ist seltsam - aber gut seltsam. Zumindest denkt das wohl auch die Engländerin die schmunzelnd zuhört was Troy so von sich gibt. Als sie dann sogar die kurze Aufsichtspflicht für den kleinen Hamster bekommt, quiekt sie erfreut auf. Ein unheimlich süßer Fratz der kleine Chucky. Als ihr ihre Gegenüber dann kurzzeitig keine Aufmerksamkeit schenkt, hebt Candy eine Hand etwas an und blinzelt zu dem Hamster.

Candy Floss:
" Awwwrrr... Ist der schnuffig!"

Flüstert Candy mehr zu sich als zu sonst wem. Anhand der lauten Geräuschskulisse von Fans hört Jessica das zum Glück nicht wirklich. Zur Erheiterung der Fans führt Candy dann einen Finger an das Kinn des Hamsters um ihn zu kraulen. Dieser lässt sich das auch sehbar gefallen. Als sie dann jedoch einen Finger in Richtung seiner Zähne und Nase bewegt, schnellt das Nagetierchen nach vorne um sie zu knappen. Fast schon erbost zieht Floss den Finger zurück und wedelt auch mit dem Zeigefinger kurz hin und her.

Candy Floss:
"Kleiner Räuber du, böse!"

Schimpft sie etwas mit dem Tierchen, ehe sie dann auch wieder Jessicas Aufmerksamkeit hat. Dadurch das sich die Bonbonhaarige mit dem kleinen Haustier ihrer Partnerin beschäftigt hat, hat sie dementsprechen Jessica nur mit halbem Ohr zugehört.

Candy Floss:
"... ehm sicher! Relevanz! Natürlich!"

Als hätte sie vollends zugehört nickt Floss. Das reicht Jess an Zustimmung. Sie hat ja nicht mitbekommen, dass Candy ihr nicht wirklich zugehört hat. Aber darum soll es ja nun auch erstmal nicht gehen. Schließlich haben die beiden Damen ja noch genug Zeit bei ihrem gemeinsamen Treffen. Wenn dann auch Scarlett mitspielt und da dürfte aktuell die größte Gefahr bestehen.

- Jessica Troy -
„Also, lädst du uns beide nun ein zu deiner Party? Na komm, frag schon. Wir wissen beide das du es tun willst.“

Lachend schnappt sie sich ihre Plakate und hält die linke Hand offen für ihren kleinen Freund. Sie würde alles tun, aber niemals ohne Chucky von hier verschwinden. Nun, es war eh ein kleiner Reinfall hier Jay zu finden. Aber Candy hatte sie auf eine andere Idee gebracht. Über 7 gedankliche Ecken, aber sie würde es ihr anrechnen.

- Jessica Troy -
„Ich hoffe nur wirklich, dass du es nicht zu früh geplant hast, weil ich…ich muss da noch etwas erledigen. Aber das ist geheim. Also kann ich es dir wirklich sagen auch wenn ich möchte. Also brauchst du gar nicht erst fragen. Wirklich nicht. Ist auch gar nicht so interessant.“

Party? Welche Party? Meinte Jess etwa die Teambesprechung? Vielleicht war es auch nur ein ironischer Ausdruck seitens der Australierin. Ja das musste es sein! Mit einem scheuen Lächeln nickt die Pinkhaarige und platziert währendessen den kleinen Frechdachs zurück in die schützende Hand seiner 'Mama'.

Candy Floss:
"Sicher! Kann ja nicht schaden..! Wird schon!"

Das klang jetzt nicht so zu 100 % überzeugend, aber was soll Floss auch sagen, wenn sie sich grade von Chucky so ablenken lies das sie ihrer Partnerin nicht wirklich zugehört hat. Das diese ein riesengroßes Geheimnis um diesen Typen auf dem Aushang macht ist Candy zwar ein Rätsel, aber im Endeffekt nicht ihre Angelegenheit. Von daher möchte sie auch gar nichts großes darüber hören. Es ist zumindest schon ein Teilerfolg das Troy mit ihr das Match durchgehen möchte. Ob sich Scarlett da auch so einfach überzeugen lies? Irgendwo bezweifelt das die Pinkhaarige sehr. Die Hoffnung stirbt dennoch wohl zuletzt.

Candy Floss:
"Dann sehen wir uns später! Erfrier mir hier draußen nicht - ich brauch dich später noch, hihi..."

Im Spaß droht die Britin Jessica hier ein wenig. Sie meint es aber weiß Gott nicht ernst, was das freundliche Lächeln unterstreicht. Natürlich ist sie ohne Jessica im schlimmsten Fall aufgeschmissen. Die Nase nun wieder in ihrem Kragen versteckt läuft die junge Engländerin dann schlussendlich vom kleinen Tisch mit einem letzten Winken weg und strebt den Seitenausgang an.

- Jessica Troy -
„Wirklich nett die Frau. Ich habe Angst Diabetes zu bekommen nur wenn sie in meiner Nähe ist, aber wirklich nett.“

Lächelnd blickt sie Candy nach, bevor sie sich wieder ihrem Stand zuwendet. Sie schnappt sich die letzten Sachen, bevor sie entschlossen zur Arena blickt.

- Jessica Troy -
„Wir werden eine Falle bauen Chucky. Das wird schon. Jetzt müssen wir nur noch herausfinden, wie wir an Blut kommen.“

Während die Brünette Richtung Halle wackelt, schalten die Kameras zurück zu den Kommentatoren.

Byron Saxton: "Blut? Falle? Ich verstehe nur Bahnhof."

Johnny Curtis: "Nur noch Verrückte hier, auch wenn diese Jessica Troy echt niedlich dabei ist."

Noelle Foley: "Du hast eine sehr seltsame Vorstellung von niedlich, Johnny, aber okay; jedem das seine."



During Purgatory

Freundlich wie immer verrät uns der Titantron sogleich, dass die folgende Szene sich während des letzten PPVs zugetragen hat. Doch sind wir nicht in der Arena, nein, wir befinden uns in einem ruhigen und abgedunkelten Hotelzimmer, welches nur durch einen laufenden Fernseher ohne Ton ein wenig erhellt wird. Einem Zimmer, welches nicht leer ist, sondern gleich 2 Personen beinhaltet, die uns wohl bekannt sind. Zum einen sehen wir den Dämon der c2c, Bálor und zum anderen den Grund, wieso er hier ist und nicht in der Arena... denn vor ihm auf einer Couch liegt die angeschlagene und schlafende Priscilla Kelly, welche ja erst vor kurzen übel von Bobbi Tyler attackiert wurde. Zugegeben... sie hat es provoziert und womöglich sogar verdient... dennoch... die Attacke war eventuell ein wenig zu viel des Guten.

Bálor: “Was hat sie dir nur angetan, mein dunkler Engel...“

Sanft streicht der Dämon eine Haarsträhne aus ihrem Gesicht. Eine Geste, die fast schon an Zuneigung grenzt. Eine Seite, die wir bisher noch nicht sehr oft von Bálor sehen konnten. Die Frage ist nur... ist es echt? Oder spielt er nur wieder ein Spiel mit ihr und den Zuschauern? Auffällig ist jedoch, dass die Verletzungen Priscillas all verarztet wurden. War das auch der Dämon? Hat er sich revanchiert für damals, als er von Jon Moxley übel zugerichtet wurde? Kümmert er sich eventuell wirklich ein wenig um seine Partnerin?

Bálor: “Was hat sich diese kleine Made nur dabei gedacht... einfach so Hand anzulegen...“

Schwingt da ein wenig Zorn in der Stimme des Dämons mit? Zorn... Wut... Hass... Emotionen zu denen Bálor zwar durchaus fähig ist, aber nur in sehr seltenen Fällen sich dazu herablässt sie zu fühlen. Bisher konnte man das nur im Zusammenhang mit Finn und dem Dolch sehen... sprich, ist das ein Zeichen dafür, dass seine Gefühle für Pris wirklich ernst sind? Es scheint fast so zu sein.

Bálor: “Mit welchem Recht... MIT WELCHEM RECHT!“

Kurz wird Bálor lauter... zügelt sich aber dann direkt wieder um seinen schlafenden Engel... oder vielleicht doch eher Teufel.... nicht zu wecken. Nein, dass wäre das letzte das er tun möchte. Sie soll ruhen und wieder zu Kräften kommen und er? Ja, was soll er tun? Noch einmal fährt er sanft mit seiner Hand durch ihre schwarzen Haare, bevor er sich herunterbeugt und einen Kuss auf ihre Stirn setzt.

Bálor: “Du musst für eine Weile ohne mich auskommen... ich habe noch etwas zu erledigen!“

Und mit diesen Worten richtet sich der Ire auf, richtet sein Jackett und wirft einen Blick auf den Fernseher. Pure Ironie, oder? Gerade läuft dort das Match zwischen Bobbi Tyler und Alexa Bliss. Amüsant, aber nicht mehr. Nein, er hat besseres zu tun und so geht er direkt zum Ausgang des Zimmers, nur um für einen Moment zu stoppen und auf den Tisch neben sich zu blicken. Eine schwarze Rose. Erinnerungen kommen hoch an Kairi... seine schwarze Rose, die mittlerweile leider verwelkt ist. Ein Projekt, welches sich nicht ausgezahlt hat. Eine Enttäuschung eben. Doch diese Rose hier hat eine viel tiefere Bedeutung. Ohne noch weiter zu zögern, greift Bálor zu und schiebt sich die Blume in seine Jacketttasche, so dass die Blüte oben herausguckt.

Bálor: “Neue Blume, neues Glück.“

Der Blick des Dämons geht zurück und so kann er gerade beobachten, wie Bobbi Tyler es doch tatsächlich geschafft hat Alexa Bliss zu entthronen. Ein amüsiertes Schmunzeln von Bálor und dann verlässt er auch schon das Zimmer und die Szene endet.



Brexit hin oder her. Dies hat die C2C nicht davon abgehalten einen Halt in Großbritannien zu machen um dort den Fans die LIVE Shows hautnah zu präsentieren. Der Flug hatte es natürlich für viele Superstars in sich. Mal eben über den großen Teich zu düsen geht ja nicht in ein paar Minuten. Zum Glück verweilt man nun etwas auf dem Kontinent. Klar wird der eine oder andere etwas Heimweh bekommen da eine Rückkehr in die Vereinigten Staaten lange auf sich warten lässt aber es gibt ja auch genau Superstars die dieses Problem sowieso kennen und für die es daher keine große Umstellung ist woanders aufzutreten. Darunter kann man zum Beispiel die Mexikaner zählen deren Auftritte im eigenen Land eher überschaubar sind.

Zu den Superstars gehören die gerade vor die Linse laufende Shaul Guerrero aber auch ihr Manager Konnan. Genau diese Dame erblicken wir im Backstagebereich der Arena die auf Erkundungstour zu sein scheint. Alles ist hier ja neu und fremd. Aber die Gesichter die ihr entgegen kommen haben sich nicht geändert. Bislang stieg sie ja noch nicht in den Ring was sich heute im Opener aber noch ändern wird. Die Vorfreude ist groß aber auch die Erwartungshaltung nachdem was Konnan bislang über sie heraus posaunt hatte. Während Miss Latina Heat durch die Gänge schlendert vernimmt sie plötzlich Töne. Beim genaueren Hinhören entpuppen sich die Geräusche als Wörter einer anderen Landessprache. Es ist weder englisch noch französisch noch deutsch. Es ist spanisch. Interessiert lauscht Shaul den Klängen die sich für sie vertraut und heimatlich anhören. Neugierig wie sie ist nähert sie sich dem scheinbar zu vernehmenden Gespräch. Neben einer männlichen Stimme kann man auch eine weibliche hin und wieder vernehmen. Der Pegel wird immer lauter bis sie vor einem Raum steht in dem sich Andrade Almas und Zelina Vegas befinden. Vorsichtig spinkst sie hinein und lauscht heimlich der Musik in ihren Ohren. Endlich normale Leute muss sie sich wohl denken. Bei all dem Voyeurismus den sie da an den Tag legt merkt sie gar nicht, dass sie längst erblickt worden ist. Als das Gespräch stoppt und das Pärchen nun beide in ihre Richtung schauen errötet Shaul vor Scharm und versucht sich zu erklären.

Shaul Guerrero:
”Oh. Es tut mir leid. Excusa! Ich wollte eure Zweisamkeit nicht stören. Jetzt habe ich es doch gemacht. Schande über mein Haupt. Macht einfach weiter und ignoriert mich. Bin schon wieder weg. Adios!“

Kaum ausgesprochen dreht sich die junge Guerrero um und möchte am liebsten im Erdboden versinken. Man war ihr das peinlich. Doch als sie gerade die Szene verlassen wollte hört man eine der beiden spanischen Stimmen von vorhin.



Andrade Almas
» ¿Hola? «

Sichtlich verwundert blickt Andrade zu der jungen Frau herüber. Im schicken, blauen Anzug haben er und seine Managerin, Zelina Vega, bereits ein paar Stichpunkte ausdiskutiert, welche die beiden etwas später dem Publikum nahe bringen wollen. Auf die Guerrero herabblickend verschränkt Almas die breiten Arme vor der Brust, wenn er aus reiner Höflichkeit nicht instantan darum bittet, dass sie hier fehl am Platz ist. Vega hingegen baut sich sogleich auf und greift nach dem Handgelenk der Latina, um sie zu sich heranzuziehen. Eine solche Dreistigkeit wird unter ihrem Kommando nicht einfach durchgelassen oder gar vergessen.

Zelina Vega
» Für wen hältst du dich eigentlich?! Ich sollte die Security rufen und deinen unförmigen Arsch herauswerfen lassen. Niemand stört Él Idolo, verstanden? Sag mir deinen Namen, damit ich dich der Arena verweisen lassen kann. Auf Lebenszeit! «

Bissig wie immer. Andrade muss zu jeder Zeit konzentriert und fokussiert sein. Einen Störenfried kann sie nicht gebrauchen. Augenscheinlich haben die beiden Mexikaner überhaupt keine Idee, wer genau da gerade vor ihnen steht. Die Geschäftsfrau vermutet jedoch, dass es sich hierbei um ein verirrtes Groupie handelt, welches ihre Finger nicht von ihrem Klienten lassen kann. Dementsprechend feindselig reagiert 'La Muñeca'. Die Newcomerin hat den Ruck an ihrem Arm natürlich deutlich gespürt und blickt nun wieder in die Richtung des Paares. Jetzt hat sie also Ärger an der Backe und so muss sie erst einmal schlucken um überhaupt wieder sprechen zu können. Die Nervosität ist ihr ins Gesicht geschrieben. Total unsicher stottert sie eher ihren Namen um sich vorzustellen.

Shaul Guerrero:
”Mi…mi… nom…nombre… es…. Shaul…. Guer….rerro….“

Weil es ihre Muttersprache ist und es ihr damit zumindest etwas leicht gefallen ist zu antworten verfällt sie bei der Begrüßung ins spanische. Dies hat ihr etwas Sicherheit gebracht um noch etwas zu ergänzen.

Shaul Guerrero:
”Glaubt mir, dass es keine Absicht gewesen ist euch zu behelligen. Ich muss mich eh beeilen denn ich möchte zu meinem ersten Kampf in dieser Promotion nicht zu spät kommen. Der erste Eindruck ist doch immer so wichtig heißt es… Okay… den habe ich bei euch beiden ja schon mal so ziemlich versaut. Ich verspreche euch, dass es nicht wieder vorkommen wird. Security sind daher hoffentlich nicht nötig. Bin schon weg…”

Wie schon nach der ersten Entschuldigung dreht sich die junge Latina erneut um damit sie aus der Schussbahn der feurigen Begleitung von Andrade kommt. Sie wollte alles außer Stress anfangen und schon ist dies in die Hose gegangen. Langsam wird es wohl klar warum es gar nicht so verkehrt ist wenn Konnan an ihrer Seite ist denn mit ihm oder besser gesagt durch ihn könnte sie sich aus dieser Situation besser lösen.

Zelina Vega
» Guerrero?! Sag nicht .. du bist die Tochter von dem Eddie Guerrero? «

Ein breites Lächeln huscht über Zelinas Gesicht. Ein Lächeln, welches täuscht. Trotz Shauls Drang die Szenerie zu verlassen, hält Vega die junge Frau am Handgelenk fest. Erneut zieht sie die Latina an sich heran, diesmal etwas zärtlicher und blickt ihr genau ins Gesicht. In der Sekunde, in der zumindest kurzzeitig direkter Augenkontakt hergestellt wird, verfinstert sich der Blick von La Muñeca wieder.

Zelina Vega
» Latino Heat, heh? Hör zu, dein Vater ist NICHTS im Vergleich zu Él Idolo. Während dein alter Herr ein überbewertetes, nervigen Etwas war, ist Andrade "Cien" Almas die Zukunft des Professional Wrestlings. Dieser Mann lässt die 'Legende' deines Vaters wie einen schlechten Scherz aussehen! Eigentlich solltest du auf den Knien nach Vergebung betteln, anstatt versuchen still und heimlich die Biege zu machen. Tatsache ist, dass du jemanden störst, der schon bald als World Champion an der Spitze dieser Promotion stehen wird. Reagiere ich über? Verdammt, nein! Du stolzierst hier herum als wäre das hier dein Laden. Püppchen, du stehst ganz unten auf der Nahrungskette, verstanden? «

Zufrieden mit der deutlichen Ansage zupft sich Almas das Jacket zurecht. Besser hätte er es selbst nicht formulieren kann, wenn er auch noch eine Kleinigkeit beizufügen hat.

Andrade Almas
» Deine Mutter, Vickie, hat mich für ein paar Wochen begleitet. Sie hat mir nicht geholfen, sondern mich angebaggert. Hat deine Familie kein bisschen Ehre, granjero? «

Die Panik in Shauls Augen wird immer deutlicher. Am liebsten würde sie nun einfach wegrennen aber aus der Nummer kommt sie so einfach jetzt nicht mehr heraus. Kleine Schweißperlen zeichnen sich auf ihrer Stirn ab und diese sind sicherlich nicht von der Wärme der Umgebung da es eigentlich recht angenehm von der Temperatur hinter den Kulissen stets ist. Was ein Glück dass in diesem Fall der Retter in der Not auftaucht. In der letzten Woche war er noch verteufelt worden aber hier könnte er tatsächlich der Problemlöser sein. Konnan ist da und schaltet sich sofort in den bisherigen Trialog ein.

Konnan:
”Ihr wagt es so über Eddie zu reden? Descansa en paz! Was fällt euch eigentlich ein? Du dreckige La Cucaracha! Du, Andrade wirst niemals ansatzweise einen solchen Status erreichen wie es der Vater dieser Dame erreicht hat. Über sein unrühmliches Ende möchte ich nicht hier reden. Der Herr wird über seine Seele richten und uns steht es nicht zu über die Toten zu urteilen. Egal was er auch getan haben mag so wird das was er fürs Wrestling getan hat auch noch in vielen Generationen erzählt werden. Der gesamten Familie Guerrero gebührt Respekt und diesen solltest du vorläute Göre ihnen auch erbringen. Und deine dispektirlichen Worte über Vickie, Almas, kannst du auch stecken lassen. Sie mag nicht perfekt sein und Fehler begangen haben... wie zum Beispiel überhaupt sich mit dir abzugeben... aber all das was sie hat durchmachen müssen nach diesem damaligen Schicksalsschlag wünsche ich meinem ärgsten Erzfeind nicht. Ich mag den Namen Guerrero nicht tragen aber ich bin dafür da, dass dieser nicht von solchen Vagabunden wie euch befleckt wird.“

So allmählich erkennt man mehr die Rolle die Konnan in diesem ganzen Spiel einnimmt. Er versucht wirklich Shaul in den meisten Fällen zu schützen und meint es meist ja wahrscheinlich nicht einmal böse auch wenn es oft so herüberkommt. Manchmal schießt er zwar übers Ziel hinaus wie mit Ember Moon aber auch er hat eine gute Seite. Er zeigt sie zwar eher selten aber sie ist vorhanden.

Konnan:
”Mal ganz ehrlich. Mit einem Pendejo wie dir nehme selbst ich alter Sack es noch auf. Du kannst gerade mal bis zehn zählen und meinst aber schon diesen Sport revolutioniert zu haben. Ich habe dieses Business über Jahre wenn nicht sogar Jahrzehnte dorthin gebracht wo es heute ist. Ohne mich würdest du wahrscheinlich in irgendeiner Gosse verrotten. Von jemand wie dir erwarte ich aber keinen Dank oder Anerkennung dafür. Das würde ein Schwachkopf wie du eh nicht verstehen. Und jetzt lasst Shaul in Ruhe und verzieht euch….“

Diese Frechheit kein Bisschen tolerierend, bäumt Andrade sich vor dem älteren Mann auf, während Zelina zufrieden zu Grinsen beginnt. Diese Verbissenheit hat sie sich von ihrem Schützling seit Anfang an gewünscht. Dementsprechend macht die Latina keinerlei Anstalten, die Lage zu entschärfen.

Andrade Almas
» Yo desafiaría a ese idiota si él no estuviera ya muerto. No honro a las leyendas. En cambio hago mi propio legado. Un don nadie como tú no tiene derecho a decirme qué hacer o qué pensar. El ídolo se encuentra en la cima del mundo, mirando a campesinos como tú con una sonrisa feliz en su rostro. «
* Ich würden diesen Idioten [Eddie] selbst herausfordern, wenn er nicht schon tot wäre. Ich ehre keine Legende, sondern baue mir meine eigene Legende auf. Ein Niemand wie du hat kein Recht mir zu sagen, was ich zu tun oder zu denken habe. El Ídolo steht an der Spitze und schaut auf euch Bauern herab, mit einem glücklichen Grinsen auf den Lippen.

Mit grimmigem Blick schaut Andrade nun zu Shaul herüber. Offensichtlich stört es ihn, dass das Mädchen einen Beschützer braucht, der zugleich auch noch die Dreistigkeit besitzt die Zukunft der c2c auf seinen Platz zu verweisen. Auch Vega schaltet sich wieder ein.

Zelina Vega
» Wenn du dir so sicher bist, dass du El Ídolo schlagen kannst, dann versuche es. Allerdings lasse ich mir nicht die Chance ergehen, einen Sieg über eine Guerrero einzufahren. Also, was sagt ihr, hm? El Ídolo und La Muñeca gegen .. euch zwei Versager. Wenn euch meine Warnung, euch nicht mit uns anzulegen, so wenig interessiert, dann lernt es eben auf die harte Tour. Ich kann aber nicht versprechen, dass dein kleiner Schützling hier danach weiterhin in der Lage ist anzutreten. Von einem Bandscheibenvorfall mal abgesehen, den du widerlicher, alter Sack dir mit Sicherheit zuziehst. Oh, aber lass mich einen kleinen ... "Twist" einbauen. Sollten wir gewinnen, gehen Shaul und du auf die Knie und ihr küsst die Füße von Andrade "Cien" Almas. «

Gerade als Shaul etwas sagen wollte um sicherlich dieses Unheil abzuwenden schießt es aus Konnans Mund auch schon heraus. Die arme Guerrero Tochter hat keine Chance ihre Einwände mitzuteilen. Dafür fehlt ihr noch die Entschlossenheit.

Konnan:
”Stellt so viele Forderungen wie ihr wollt. Da Shaul und ich auf keinen Fall diesen Kampf verlieren werden akzeptieren wir euer lächerliches Angebot. Wenn ihr nun glaubt, dass auch wir irgendeine dumme Wette einbauen um den Reiz zu erhöhen könnt ihr lange warten. Hier geht es einzig und allein um die Ehre und den Ruhm. Dies ist uns bereits Triumph genug. Und natürlich eure blöden Visagen wenn ihr feststellen müsst, dass ihr doch nicht so toll seid wie ihr euch gebt. Noch magst du Cojones haben, Almas, aber wenn mein Stiefel dort einmal hingelangt hat kannst du deine Familienplanungen ad acta legen. Dafür müsste ich eigentlich sogar einen Orden erhalten denn damit schütze ich die Menschheit von noch mehr Möchtegern-Großmäulern wie dir und deinem billigen Flittchen.“

Nun ist es Konnan der Shaul am Handgelenk packt und dieser signalisiert, dass es nun Zeit zu gehen ist. Die Fronten sind geklärt. Nächste Woche sehen wir ein Mixed Tag Team Match mit mehreren mexikanischem Esprit.

Konnan:
”Komm, Shaul. Hier gibt es für uns nichts mehr zu tun. Diese zwei Flachpfeifen werden wir wie eine Pinàta vermöbeln bis deren Inneres auch nach außen kommt. Wäre doch gelacht wenn sie mit diesen Äußerungen ungestraft davonkommen würden. Die sind eine Schande für unsere Flagge. Wir haben Besseres zu tun als uns weitere mit solch belanglosem Kram aufzuhalten. Wir wollen dich schließlich dorthin bringen wo Bobbi Tyler aktuell ist. Da haben wir noch was Arbeit vor uns….“

Da sagt er was. Der alte Mann und die Dame die seine Enkelin sein könnte verschwinden nun aus dem Bild und lassen Zelina und Andrade alleine. Das was die junge Guerrero von Anfang am liebsten getan hätte ist ihr nun durch Konnan geglückt. Klar hätte sie es wohl lieber ohne das Duell in der kommenden Woche gemeistert aber nun ist es eben so.

Andrade Almas
» Was für Idioten. Immerhin ein geschenkter Sieg. «

Murmelt Almas kurz nachdem Vega und er ihre, rein geschäftliche, Zweisamkeit wiederhaben. So legt Andrade die linke Faust in die rechte Hand und lässt die Knöchel demonstrativ knacken.

Zelina Vega
» Ist doch nicht zu fassen wie der alte Greis sich aufspielt, aber dann zeigen wir ihnen ihre Grenzen eben mit Gewalt auf. Bedeutet wohl, dass ich ab Morgen wieder das Training aufnehme. Mit meinen 1.51m hält der mich wohl für eine Witzfigur, aber mit dir lerne ich vom Besten. Argh, kann es kaum erwarten der Schlampe die Augen auszukratzen und du trittst den alten Arsch zurück ins Altersheim. «

Beide nicken synchron und es geht zurück zum Kommentatorenpult.

Noelle Foley: "Uh, ich glaube, Zelina und Andrade sind hier etwas zu weit gegangen, denn so sollte man nicht über Eddie Guerrero sprechen. Schon gar nicht vor dessen Tochter. Hm, ich dachte immer, Eddie ist ein mexikanischer Volksheld?!"

Johnny Curtis: "Ich würde jetzt nicht unbedingt Volksheld sagen und auch wenn; bedeutet das etwas, das es nie wieder jemanden geben kann, der besser sein kann als der große Latino Heat?!"

Byron Saxton: "Das bedeutet es sicher nicht, aber bezweifle ich ehrlich, dass dieser jemand Almas ist, aber ich lasse mich gerne überraschen."



Es ist eine Seltenheit das sich die ganz großen Wrestling Ligen außerhalb der USA befinden. Auch wenn es außerhalb des großen amerikanischen Kontinents noch weitere Milliarden von Wrestling Fans gibt, ist es immer ein Sprung ins kalte Wasser. Da man jedoch mittlerweile bei Coast 2 Coast viele britische Wrestler und Damen unter Vertrag hat, blieb ein erneuter Abstecher in das Vereinigte Königreich nicht aus. Austragunsort am heutigen Abend ist Manchester, der besonders für seine Fußballmanschaften als auch für seine zahlreichen Sehenswürdigkeiten bekannt ist. Beim genaueren Betrachten der im Internet ausgestellten Card wird man festgestellt haben, das der ein oder auch der andere Name fehlt, der ein Markenzeichen für das englische Volk ist. Einer davon ist niemand geringeres wie der ehemalige World Champion PAC. So verworren manche seiner Ansichten sind - das Land unter der Flagge der Queen wird auf ewig ein Heiligtum für ihn in bleiben. Vor diesem heimischen Publikum aufzutreten ist ein Gefühl für ihn als würde er nach Hause kommen. Vielleicht wirkt er deshalb so verstimmt als ihn die Kameras schlussendlich einfangen. Sein Weg führt fast schon in die Richtung, an der sich die Superstars und Damen nur äußerst selten aufhalten - dem Office. Hier sitzen die Obrigkeiten wie Shane McMahon oder Kurt Angle um ihre Mitarbeiter zu ihren Terminen zu empfangen. Ja - man braucht ein Datum und eine Uhrzeit dafür.. Einfach hineinplatzen, weil der Schuh drückt ist nicht.

Einem Mann in der Laune wie sie der Dunkelhaarige aber gerade verspürt könnte dieses Faktum aber nicht mehr egal sein. Mit gezielten Schritten marschiert er exakt in die Richtung wo der Bereich abgetrennt wird. An einem kleinen Tisch, sitzt eine größere Dame mit zusammengebundenen Haar und tippt eifrig auf der Tastatur eines Notebooks herum. Sie hört die Schritte des Engländers und sieht dementsprechend auf. Gerade als dieser vorbeilaufen möchte, räuspert sie sich aufällig und sieht ihn mit strengem Blick an.

"Haben Sie einen Termin, Mr.?"

Der Tonfall den sie anschlägt zielt haargenau darauf ab PAC klar zu machen das er hier nicht einfach durchkommt. Zwar bleibt er tatsächlich auch stehen, allerdings geht sein Blick recht unbeeindruckt in die Richtung der Sekretärin.

~PAC~
"Ich wüsste nicht das ich als langjähriger Mitarbeiter noch so etwas wie einen Termin brauche. Ich will mit Mr.McMahon sprechen - sofort!"

Wie es in den Wald hineinschallt, schallt es bekanntlich auch wieder heraus. So respektlos der Umgang mit der Mitarbeiterin wirkt, so ist es für den Briten nur ein exaktes Echo auf ihr freundliches 'Hallo'. Die Dame runzelt etwas pikiert die Stirn, ehe sie versucht im ruhigen Ton mit dem Superstar zu sprechen.

"Mr.McMahon hat gerade andere Prioritäten als sich mit Ihnen zu unterhalten. Ich werde ihm aber gerne ausrichten das sie hier waren. Dann können Sie..-!"

~PAC~
"Andere Prioritäten?! Wollen Sie mich verschaukeln?! Plant er seinen nächsten Urlaub? Ich wüsste nicht das ich mich undeutlich ausgedrückt habe.. Ich will ihn sprechen - JETZT! Nicht erst in ein paar Tagen, wenn der Käse längst verkostet wurde! Sie haben zwei Optionen: Entweder lassen sie mich von alleine durch oder sie gehen jetzt durch diese Tür und erklären McMahon was Sache ist! Ansonsten werden Sie noch ein paar Minuten länger das Vergnügen mit mir haben...!"

Das ist ein ungewohnter Ton für den Engländer. Irgendetwas steht ihm wirklich bis zur Stirn und darüber hinaus. Nagt es wirklich so sehr an ihm in seinem Heimatland nicht auftreten zu dürfen? Verständlich wäre es.. So oft kommt c2c nicht in diese Gefilde.. Meistens hängen sie in den Staaten herum, wo die amerikanischen Kollegen öfters die Gelegenheit haben ihren Heimatort die Ehre zu geben. Für PAC - gestaltet sich das anders und schwierig. Allerdings spürt die Sekretärin das sie hier gegen den Briten nicht durchkommt. Was bleibt ihr also anderes als diesen selbst ins Verderben rennen zu lassen?

"Wie Sie wollen.. Dann holen Sie sich den Rüffel höchstpersönlich ab. Die zweite Tür links ist das Büro von Mr.McMahon. Viel Vergnügen!"

Mit gerümpfter Nase wendet sich die schlanke Empfangsdame wieder ihrem Notebook zu, während sie sich die Brille richtet. Geht doch! Kurz schnaubt der Engländer aus, ehe er dann seinen Weg fortführt. Das Büro seines Chefs ist auch wirklich exakt in die Richtung die ihm die nicht ganz so nette Dame empfohlen hat. Ein bis zweimal klopft PAC an der Tür an, ehe er dann von selbst die Klinke hinunterdrückt und das Büro von Shane betritt.

~PAC~
"Guten Abend, Mr.McMahon. Sagen Sie nichts... Ich weiß sie haben einen vollen, engen Terminkalender. Mein Anliegen kann aber nicht bis die Tage warten!"

Mit gerunzelter Stirn sieht McMahon auf von einem Blatt Papier das er gerade bearbeitet hatte und sieht direkt in das Gesicht eines waschechten Bastardes. Wofür bezahlt er seine Empfangsdame überhaupt wenn hier immer wieder einfach irgendwelche Leute reinmarschieren? Vielleicht muss er jemanden anderen dort ans Pult setzen. Jemanden mit den Ausmaßen eines Braun Strowman. Seufzend steht McMahon auf.

Shane McMahon: "Ähem.. ich bin sicher, was immer es ist, du kannst es auch mit deinem direkten Vorgesetzten, unserem General Manager Kurt Angle, besprechen. Dafür ist er ja da. Wenn du mich also entschuldigen würdest, PAC? Ich habe zu arbeiten."

Voller Erwartung dass sich der Engländer damit abspeisen lässt macht Shane noch eine Deutung mit der Hand auf die Tür hinter PAC.

Erwartungen sind meistens da um enttäuscht zu werden. PAC hätte der Sekretärin garantiert keine so große Szene veranstaltet nur um sich vom Boss persönlich jetzt mit dieser halbherzigen Erklärung wieder wegschicken zu lassen. Ungewollt setzt McMahon der Gefühlslage des Briten noch einmal zusätzlich zu, sodass dieser mit beiden flachen Händen nun auf den Tisch des Chairman schlägt. Leicht nach vorne gebeugt steht er also vor Shane, während sie nur das Holz des Tisches trennt. Sarkastisch lächelt ihn der Langhaarige an.

~PAC~
"'Arbeit'... Was ein schönes Wort um sich nicht anhören zu müssen, wenn einer der eigenen Superstars unzufrieden ist richtig? Nun - ich könnte Ihnen gerne zur Hand gehen mit ihrem Papierkrieg. Alternativ könnte ich auch ungebetene Gäste vor ihrem Büro verscheuchen und wäre dabei wohl qualifizierter wie die Pute die jetzt dort sitzt. Sie sehen Mr.McMahon - was sie an Zeit zu wenig haben, habe ich definitiv zu viel!"

Eigentlich müsste Shane verstehen was hier das Anliegen des Briten ist. Zugegeben - dessen Ton ist absolut der Falsche, wenn er vorhatte seinen Chef um etwas zu beten. Er ist viel zu fordernd, ironisch.. fast beleidigend.

~PAC~
"Wissen Sie wie es ist in der eigenen Heimat zu sitzen, aber nicht einmal ein wenig Zeit für ein paar Worte zu bekommen? Ich weiß das sich der amtierende World Champion vielleicht seine Pause verdient hat und demnach heute nicht auftritt. Alles im Rahmen.. Sabian spreche ich - obwohl ich ihn hasse wie die Pest - seine Auszeit zu. Im Grunde ist also nur noch ein Landesveteran übrig für den man anscheinend nicht vorgesehen hat das er eine Rolle spielt: Mich."

Das wird doch schon besser. Zumindest besitzt der ehemalige Neville den nötigen Anstand den aktuellen und auch ehemaligen Champions eine wohlverdiente Pause zuzusprechen. Er weiß selbst das Titelmatches meist mit einer Stipulisation zusammenhängen und dem Körper somit mehr Schaden zufügen wie anders. Das alles trifft aber nicht auf ihn zu. Er hatte beim Special schon seine Auszeit genossen - aber in seiner Heimat? Das klang nach Ausgrenzung. Eigentlich hätte McMahon klar sein müssen, das er da für einen Sturm sorgt. Ohne auch nur den Anflug eines Lächelns, wird der Ton des Engländers fordernder.

~PAC~
"Ich will nicht irgendein Titelmatch oder irgendetwas dergleichen. Ich habe nie auch nur darum gebettelt oder mich öffentlich deshalb ausgelassen.. Ich stand hinter dieser Company wie kein zweiter zu einer bestimmten Zeit.. Geben sie mir ein Match gegen irgendjemanden heute Abend! Ich bin nicht anspruchsvoll oder verlange einen Mainevent - nicht heute. Aber ich habe ein verfluchtes Match vor MEINEM Publikum verdient!"

Shane McMahon: "Verdammt nochmal.."

Spätestens jetzt reicht es Shane. Auch seine Handflächen landen laut auf dem Tisch und die Formulare vor ihm sind nun völlig durcheinander geraten. Er steht auf und sieht PAC in die Augen, ganz ungläubig davon wie dieser hier gerade auftritt.

Shane McMahon: "Was zur Hölle ist in dich geraten? Hm? Soviel zur englischen Höflichkeit. Mein lieber Freund, es wird schon seine Gründe haben warum du heute Abend, wie letzte Woche, auf der Ersatzbank sitzt. Einer dieser Gründe ist das verdammte Temperament das du mir gerade entgegenbringst. Du kannst froh sein dass ich dir für diesen Auftritt hier keine Suspendierung aufdrücke. Und überhaupt.."

Kopfschüttelnd kommt Shane hinter seinem Schreibtisch hervor ohne PAC auch nur anzusehen. Er geht an ihm vorbei, wendet ihm den Rücken zu und stellt sich ans Fenster aus dem er nun heraussieht.

Shane McMahon: "Drew McIntyre? Kip Sabian?! Bevor du dich nicht im Griff hast bist du nicht nur eine Gefahr für dich selbst sondern auch für alle die irgendwie an dir, deinen Matches, ja selbst an Photoshoots und Interviews teilhaben!"

Das Shane McMahon derartig in die Höhe schiesst, hat PAC nicht unbedingt kommen sehen, was man an seinem Gesichtsausdruck erkennt. Dennoch mischt sich schnell Wut dazu, als sich seine Augen schlitzartig verengen und er keinesfalls vor seinem eigenen Boss zurückweicht. Er bewegt sich auf ganz dünnem Eis gerade. McMahon hat absolut Recht mit seinen Anschuldigungen und das sollte der Brite selbst am besten wissen. Ausgerechnet jedoch McIntyre und Sabian mit ins Boot zu ziehen? Das ist in seinen Augen schon eine Frechheit.

~PAC~
"Ich habe mich nicht im Griff?! Sie verarschen mich, oder?! Sabian hatte diese Tracht Prügel längst verdient gehabt, nachdem er sich vermehrt wie ein Lackaffe über Situationen geäußet hat die ihn nichts angehen.. Was Drew McIntyre angeht - es war besser ihn beiseite zu schaffen, das dürfen sie mir glauben! Doch warum verlange ich das sie sich damit auseinandersetzen, huh?"

Jetzt fährt PAC erst Recht hoch. Wenn Shane ihm eben seinen Willen nicht gibt, muss er damit rechnen das mit unfairen Mitteln gekämpft wird. Fast schon als wären die Papiere auf diesem Schreibtisch absolut wertlos stößt der Engländer sie nach vorne, während sein Blick provokant in Richtung McMahon geht.

~PAC~
"All diese Wische waren ihn damals schon wichtiger.. SO wichtig das sie das Unheil nicht kommen sahen, bis es sie wie ein Bulldozer überfahren hat! Es waren IHRE Mitarbeiter die ihnen den Arsch gerettet haben! Nur ihretwegen können sie jeden Tag eine Menge Geld machen, ohne auch nur einen Finger dafür krumm machen zu müssen. Wie bedanken sie sich bei diesen fleißigen Bienen am besten dafür? Indem sie sich nicht im geringsten dafür interessieren was sich hinter diesen Wänden abspielt! Leute leiden, werde regelrecht gemobbt, angeekelt, geschändet und ähnliches. Und was tun Sie und Angle?! Zusehen während sie ein Papier nach dem anderen abheften! WUNDERBAR!"

Sarkastisch erfreut klatscht PAC ein paar Mal in die Hände, ehe er sich von dem Tisch vor sich abstößt. Er ist noch lange nicht fertig.

~PAC~
"Wir sind nichts anderes wie Kühe für sie.. Kühe die sie melken, wie es ihnen beliebt. Und wenn eine davon eben keine Milch mehr gibt wird sie solange ignoriert bis sie elendig krepiert. Mag sein das sie die ganze Situation nun auf mich und mein Verhalten abwälzen wollen, aber dann fehlt es ihnen an Professionellität. Ich würde als Chef aufhorchen, wenn sich ein Mitarbeiter von einem Tag auf den nächsten radikal brutal verhält! Desweiteren..."

Es wird Zeit dem ganzen die sinnbildliche Krone aufzusetzen. Etwas hat PAC nämlich in den Aussagen bei McMahon ganz besonders gestört.. Es ist genau das was er selbst vielleicht ab und an bei seiner Tochter tut und für Shane auch nicht fremd sein sollte.

~PAC~
"... hören Sie auf mich wie einen Schuljungen zusammen zu stauchen! Diese Masche zieht vielleicht bei ihren Söhnen, aber nicht bei mir! Ich kenne diese Spielchen selbst zu gut. Wahrscheinlich ist unsere Vaterschaft mitunter das einzigste was uns wirklich miteinander verbindet in diesen Katakomben!"

Shane McMahon: "Weißt du was!? Ich glaube ich habe mich.."

Kurz, nur ganz kurz droht Shane die Gemütslage zu entgleisen. Er hebe keinen Finger? Schert sich einen Dreck? Solche Anschuldigungen könnten kaum entfernter von der Wahrheit sein. Shane hat seine ganz eigenen Probleme, c2c als Firma hat ganz eigene Probleme und Dinge lassen sich nicht immer mit dem Holzhammer lösen, auch wenn PAC das vielleicht denkt. All diese Erklärungen spart sich Shane allerdings. Er will nicht in einen Defensivmodus gehen und PAC auch nicht die Genugtuung geben.

Shane McMahon: "Nein. Wenn du denkst du kannst hier einfach hereinschneien und mit Anschuldigungen um dich werfen um zu kriegen was du willst, dann hast du dich geirrt. Du wirst NICHT antreten. Und das kann gerne so bleiben für die nächsten Wochen wenn du jetzt nicht augenblicklich mein Büro verlässt!"

Klare Worte vom Boss.. Die Mimik von PAC bessert sich bei weitem nicht. Allerdings ist er so schlau das er versteht, das er mit weiterer Diskussion erst Recht nicht ans Ziel kommen wird. Kurz sarkastisch lachend schnalzt er mit der Zunge, während er McMahon genaustens im Auge hat.

~PAC~
"Du kannst mich nicht an die Leine legen, McMahon. Das weißt du sehr genau. Ich finde meinen Weg - du wirst sehen...!"

So schnell wird aus dem förmlichen 'Sie' ein eiskaltes 'Du'. Die Grenze ist überschritten.. Selbst Shane hat die Schnauze gestrichen voll und es bleibt abzuwarten was PAC damit meint das er 'seinen Weg' finden wird. Hoffentlich geht das Ganze nicht ins Auge.. Für heute hat der Brite das Gesicht seines Chefs aber mehr als genug. Auf dem Absatz macht er schließlich kehrt und verlässt ohne weiteren Kontext das Büro.

Byron Saxton: "Ich weiß nicht, ob PAC hier nicht ein wenig zu weit geht, denn es ist niemals eine gute Idee, sich mit einem McMahon anzulegen und sollte man schon gar nicht dessen Familie mit reinziehen."

Johnny Curtis: "Soll PAC ruhig machen, Byron. Er wird ganz schnell merken, dass es ein Fehler war und dann wird er wieder kleinlaut bei Shane angekrochen kommen. Dann wird er diesen kleinen Gnom wie einen Käfer zertreten!"

Noelle Foley: "Nun übertreibst Du aber ein bisschen, Johnny. PAC sollte wirklich aufpassen, wie er mit seinen Vorgesetzten spricht, aber ich glaube nicht, dass Shane groß was unternehmen wird. Warum auch?"



NOAM DAR:
» And STIIIIIIIIIIILLLLLLLLLLLLLLLLLL! Hahahaaaaaa! «


Ein lauter Schrei geht durch die Halle der aus der Parking Lot kommt. Allen Anschein nach ist der World Heavyweight Champion Noam Dar angekommen und das möchte er der ganzen Welt kundtun. Sofort eilt ein Kamerateam in die Parking Lot und als es dort ankommt schließt der Jude gerade die Tür zu seinem Wagen, nimmt sich seine Tasche über die Schulter und marschiert in Richtung Backstage Bereich, dort hinein in die hiesigen Katakomben der Arena.

Noam hatte eine wahre Schlacht geschlagen mit Bryan Danielson und er hatte die Hell in a Cell nur knapp als Sieger verlassen - das auch nicht auf die dominante Art und Weise die er versprochen hatte. Nein, wie schon öfter zuvor gewann Dar das Match mit einem Roll Up. Doch Sieg ist Sieg und Pinfall ist Pinfall und so ein Roll Up wäre sogar in einem normalen Match legal gewesen - es gibt also keinen Grund zum Zweifel: Noam Dar ist weiterhin der beste der besten, der König des Dschungels. Zumindest wenn man ihn danach fragt..

Und auch die Geschichte um Shotzi Blackheart hat seine Wirkung wohl nicht verfehlt. Er scheint immer noch so unangespannt als hätte man ihm die Last eines Andre The Giant von den Schultern genommen. Er fühlt sich einfach gut. Quietschfidel und topfit. Und würde ihm als Champ nicht eine kleine Pause zustehen am heutigen Abend, würde er ein Match haben, würde er das auch nochmal beweisen.

Während der König des Dschungels also in der hiesigen Halle ankommt, befindet sich auch eine weitere Person in seiner Nähe. Mit ein wenig Musik auf den kleinen Ohren, sitzt Candy Floss inmitten des langen Flurs der schlussendlich beim Parking Lot endet. Eine Seite hat sie jedoch offen gelassen falls sie angesprochen wird, während ein lächelnder Blick auf ihr Smartphone geht. Die Person mit der sie kommuniziert scheint ihr gut zu tun. Jedoch überhört Candy den lauten Tonfall des jüdischen Schotten keinesfalls, woraufhin ihre gesamte Körperhaltung versteift. Ihr Blick starrt nach vorne an die graue Wand, ehe sich ihr Kopf sehr langsam in die Richtung neigt wo soeben der World Heavyweight Champion - mit ein wenig Verspätung - eingetroffen ist. Die junge, englische Wrestlerin scheint mit einem Mal all Hautfarbe zu verlieren, so blass wie sie um die Nase wird. Wade... Wo ist Wade?! Fast schon panisch gehen ihre Augen auf die andere Seite des Flurs, als würde sie beten das der Bare Knuckle Brawler gleich dort um die Ecke kommt. Fortuna ist gemein heute.. Niemand kommt. Auch kein anderer Worker befindet sich hier - außer sie. Sie ist komplett allein mit dem Löwen der sich immer mehr ihrer Position nähert. Automatisch stopft sich Candy den zweiten Ohrhörer in das freie Ohr und starrt auf ihr Smartphone. Zittrig tippt sie irgendetwas ein, während ihre Körperhaltung nicht lockerer wird. Je näher Noam ihr kommt, desto mehr fallen ihren Augen zu, bis sie diese schließlich zukneift.

Ein alter Trick den man als Kind immer gebraucht hat.. Vielleicht sieht er sie nicht, wenn sie ihn nicht sieht - trotz der auffälligen Kleidung und Haarfarbe. Er soll vorbeigehen.. Ist das zuviel verlangt? Die Bilder von dem geschundenen Körper Shotzi Blackhearts scheinen sich vor dem inneren Auge der Britin abzuspielen, so fest wie sie ihre Lippen aufeinanderpresst als Dar schließlich bei ihr angekommen ist. Fast hätte Floss ihren Willen bekommen.. Zur Enttäuschung und mit dem Aufatmen der Fans bleibt er in letzter Sekunde jedoch stehen. Die Pinkhaarige spürt den Blick auf sich, obwohl sie Dar gar nicht ansieht.

Sie und ihr Gear war ihm direkt aufgefallen. Und ihre Haare! Wie könnte man Candy Floss nur übersehen? So unschuldig und süß wie sie da sitzt, so wie sie strahlt dank der kräftigen, fast schon schmerzend-grellen Farben. Ja, Noam steht vor ihr. Und er starrt sie an. Starrt zu ihr hinunter und runzelt die Stirn. Der Name Candy Floss ist Noam durchaus ein Begriff, schließlich hat man im selben Wrestling-Mikrokosmos gelebt und "man kennt sich". Er kann sich aber nicht daran erinnern ob er je ein Wort mit ihr gesprochen hatte. Und er kann sich nicht erklären wieso sie die Augen so sehr zukneift. Irgendwie... frech. Respektlos sogar!

NOAM DAR:
» Du. «


Keine Regung. Entweder ignoriert sie ihn oder die Musik ist laut genug um seine Zimmerlautstärke zu überhören. So oder so behandelt man den World Champion nicht, man hat verdammt nochmal etwas mehr Respekt zu zeigen. Noam streckt die Hand aus und dann den Zeigefinger davon ab, wickelt ihn einmal gekonnt um das Kabel ihrer Kopfhörer und lässt es dann aus ihrem Ohr ploppen wie ein Korken aus der Flasche.

NOAM DAR:
» DU. «


Ob er nun ihre Aufmerksamkeit hat?

Die hat er wohl definitiv. Hat sie eben noch beruhigenden Klängen von der Band Broken Iris gelauscht wie man den Ohrhörern entnehmen kann, ist sie nun bei der auffordernden Stimme des Schotten angekommen. Es bringt nichts mehr verzweifelt die Augen zu petzen und zu hoffen das er einem nicht sieht.. Er hat sie haargenau im Blick. Also gehen die dunklen Augen langsam und fast schon schwer auf. Da steht er - der Löwe.. Bereit das arme, pinke Schaf mit Haut und Haaren aufzufressen, wenn es falsch mäht. Candys Kehle scheint mit einer Sekunde trockener wie jede Wüstendüne. Man sieht ein Schlucken und auch eine leichte Gänsehaut breitet sich auf den bloßen Armen aus.

Candy Floss:
"I-Ich....?"

Meint sie dann lediglich leise und keuchend, während ihre Hände das Smartphone langsam sinken lassen. Zum Glück hat sie im Affekt dieses aussgeschaltet, während sie diese drei Buchstaben ausgestottert hat. Somit ist auch der Leadsänger der Band verstummt. Ihre Aufmerksamkeit lenkt sie also auf den World Heavyweight Champion, obwohl sie am liebsten sich an einen anderen Ort träumen würde. Welches Spiel spielt Candice LeRae immer? An schöne Sachen denken.. Man kann sich förmlich vorstellen wie Floss allerlei Süßigkeiten in ihrem Kopf aufzählt die sie liebt, um einen kühlen Kopf zu bewahren. Zu dumm das sie auf ihre jungen Jahre mit solchen Situationen überfordert ist.

NOAM DAR:
» Behandelt man so den Topspieler des Teams? «


Sieht sich Noam Dar nun als Footballspieler? Und welches Team? Mit Sicherheit würde 95% des Roster Noam aus besagtem Team rauswerfen wenn es denn wirklich eines wäre. Mit ihm will eigentlich keiner etwas zu tun haben. Keiner, außer seine Freunde aus der 5 Point Gang und vielleicht Taryn Terrell. Darüber hinaus? Eher weniger..

NOAM DAR:
» Was für eine Art ist das die Augen zuzukneifen und mich zu ignorieren?! «


Auch wenn die Supernova Candy Floss mit Sicherheit nichts antun würde in diesem Augenblick, geschweigedenn etwas das irgendwie dem Martyrium von Shotzi Blackheart ähnelt.. die alleinige Vorstellung reicht wohl schon um Angst in das pinkhaarige, junge Ding zu bringen.

NOAM DAR:
» Häh?! «


Sie sitzt immer noch wie angewurzelt da. Überfordert mit der Situation? Grund genug für den Schotten einen Schritt auf sie zuzumachen und ihr eine pinke Strähne aus dem Gesicht zu schnipsen. Ihm ist natürlich aufgefallen dass Floss unglaublich verunsichert zu sein scheint und gerade deshalb wird Noam direkt aufmüpfiger. Einer toughen Frau wie Toni Storm, Bobbi Tyler und Co. würde er wohl nicht so begegnen. Nicht so begegnen KÖNNEN.

Eine andere Dame hätte sofort zurückgeklafft und Noam Dar in seine Schranken gewiesen. Die ein oder andere Beleidigung wäre wohl auch gefallen. Allerdings sitzt hier keine Rhea Ripley, Bobbi Tyler oder Toni Storm - sondern eine ängstliche Candy Floss, die nur noch mehr in sich zusammensinkt als Noam Dar sie wirklich kurz an ihrem Haar berührt. Im Grunde unterdrückt sie ein winzelndes Miepsen. Wenn der Schotte Angst und Schrecken verbreiten wollte mit seiner Aktion letzte Woche, hat er es zumindest bei der blutjungen Candy geschafft.

Candy Floss:
"E-Es.. tut.. mir leid..!"

Murmelt sie leise hervor und man mag bezweifeln ob Noam das wirklich akustisch verstanden hat. Untermalt wird die gesamte Unsicherheit von Candy mit einem tiefen Schlucken, während sie wie paralysiert an Ort und Stelle sitzen bleibt. Ein innerer Instinkt rät ihr einfach nach vorne zu flüchten, doch ihre Beine sind wie festgeklebt an dieser Kiste. Selbst wenn sie wohl aufstehen wollen würde, würde sie kraftlos hinfliegen.

Candy Floss:
"B-Bitte.. Es kommt nie wieder vor!"

Das war schon eine Etage lauter, aber immer noch so leise das ein dritter in unmittelbarer Nähe ein Hörgerät bräuchte um das zu verstehen. Die Augen erneut zu schließen, traut sich die Britin gar nicht, um nicht noch mehr Tiefschläge zu kassieren. So bleibt ihr nichts anderes übrig als dem Peiniger in Person direkt ins Gesicht zu blicken. Selbst an diesem kann Candy Floss nicht ablesen, in wie weit er sie verschonen wird.

Und ihm gefällt der Anblick. Sehr sogar! Es scheint als hätte er alles richtig gemacht, wenn Rookies wie Candy Floss nun Angst vor ihm haben. Diese Macht genießt Noam Dar. Endlich sparen sie sich alle ihre Respektlosigkeit. Endlich haben sie begriffen was ihre Worte und ihr Verhalten anrichten können - man frage nur Shotzi Blackheart. Ironisch dass diese überhaupt gar nichts negatives in Noams Weg gebracht hat, vielleicht sogar eher positives, dank ihrem Rückhalt auf Twitter damals. Aber das scheint für einen Psychopathen keinen Unterschied zu machen.

NOAM DAR:
» Gutes Mädchen. War das jetzt so schwer? «


Gespielt rollt Noam den Augen, dabei ist sein Blick danach direkt wieder starrt und durchstechend. Er beißt sich auf die Unterlippe und mustert Candy nochmals kräftig. Sie macht ja schon was her, äußerlich. Süß wie ihr Name es schon andeutet. Dennoch - endlich bewegt er sich ein Stück zurück und entlässt sie aus der Verhörposition. Schließlich hatte sie auch artig "Entschuldigung" gesagt und Besserung gelobt.

NOAM DAR:
» Wenn wir uns das nächste Mal über den Weg laufen will ich eine enthusiastische Begrüßung! Ein Lächeln und.. einen Knicks. Ja, einen Knicks! Haben wir uns da verstanden? «


Immer höher und höher schießt sich die Supernova selbst und lang würde es mit Sicherheit nicht mehr dauern, da wird er zu nah an der Sonne sein, Ikarus' Wachsflügel schmelzen und er dann sehr, sehr tief auf den Boden fallen. Soviel steht fest. Aber das nützt Candy Floss im Hier und Jetzt nichts.

Jeder andere, furchtlose Mitarbeiter hätte Noam Dar nun den Vogel gezeigt.. Oder alternativ 'Jawoll Sir!' gesagt wenn er zu dem Schotten aufsieht. Nicht so Candy Floss, die ihren Kopf nun mittlerweile nach vorne kippen gelassen hat und sichtbar Tränen oder wimmernde Laute unterdrückt. Es ist unfassbar wieviel Angst dieses junge Ding wirklich hat. Und weil sie unter diesem Druck leidet, bekommt Dar auch eine entsprechende Antwort.

Candy Floss:
"O-Okay..."

Murmelnd und gerade so verständlich darf Noam das hören, was er wohl umso mehr genießt. Die Hände der Pinkhaarigen sind krampfhaft an der Kiste auf der sie sitzt fixiert, während sie ihre Lippen fest zusammenpresst. Innerlich schickt sie ein Stoßgebet gen Himmel das er sie doch endlich erlösen und gehen soll. Weg von ihr.. Auf das sie sich hoffentlich nicht so schnell wiedersehen würden. Allerdings erhört der liebe Gott diese Bitte nicht wirklich.

Breit grinsend küsst Noam seinen Zeigefinger und Mittelfinger und drückt ihr den "Kuss" dann über seine Finger auf die Wange. Er zwinkert und geht weiter, lässt Candy Floss hier zurück, über dessen Wange eine Träne läuft. Und noch eine! Als Dar sich entfernt hat und sie alleine isst scheinen noch ein paar mehr zu kommen..

NOAM DAR:
» «


Byron Saxton: "Könnte diesen Typen endlich mal jemand entsorgen, bevor er sich hier noch mehr aufspielt? Unglaublich, dass Noam Dar überhaupt noch frei hier rumläuft und ich hoffe, dass dies bald ein Ende hat."

Johnny Curtis: "Tja, wenn es Handlungsbedarf geben würde, dann hätte wohl jemand etwas gegen Noam unternommen, oder?! Also bitte mal genug mit diesem Bashing, okay?!"

Noelle Foley: "Ist das Dein Ernst, Johnny? Ich glaube, ich muss mich übergeben!"



OPENER
SINGLES MATCH
Ember Moon vs. Shaul Guerrero


Writer: ???

LATINA HEAT



Diese mexikanischen Klänge sind unverkennbar. Dazu ja noch die Wörter und Bilder auf dem Titantron. Was all dies bedeutet? Na, dass es in der C2C weitergehen wird mit In-Ring-Action und dass Shaul Guerrero eine derjenigen ist die an diesem Kampf teilnehmen werden. Selbstverständlich erscheint sie nicht alleine denn ihr Manager und Vaterfigur, Konnan, ist mit von der Partie als sie von der Ringsprecherin vorgestellt wird.

Melissa Santos: "Coast 2 Coast introduce to you... from Puebla, Mexico....
….Weighing in at 145 pounds… Miss Latina Heat….
….Viva La Raza…. Shaaaaaauuuuul Gueeerrrrrreeeerrroooooooo!"


Derweil hat sie bereits die Hälfte ihres Weges hinter sich gebracht. Konnan geht mit etwas Abstand einige Meter dahinter und beäugt seine Diva die er zu hohem ausgerufen hat. Jetzt wäre, wie bei jedem Fight, ein guter Zeitpunkt diese Vorschusslorbeeren in Erfolge umzumünzen.



Während die Tochter vom verstorbenen Eddie Guerrero eine Runde um das Seilgeviert dreht klettert Konnan bereits auf den Apron um nun Miss Latina Heat es zu vereinfachen in den Ring zu gelangen in dem er ihr die Seile etwas auseinander hält. Von dem sonst so bitterbösen Mann eine doch nette Geste. Die Diva nutzt die Lücke um sich in den Ring zu begeben und dort noch etwas für ihre Fans zu posieren. Dies kommt natürlich vor allem in der Männerwelt bestens an. Ihr Manager hingegen hat sich schon einmal außen positioniert um von dort einen guten Blick auf das Geschehen gleich zu haben.



Damit aber genug der Vorbereitung und des Vorgeplänkels. Wir wollen die Damen fighten sehen. Möge die bessere Frau gewinnen, wer immer dies am Ende sein mag. Shaul wird jedenfalls alles daran setzen dass ihr der Erfolg gelingen wird. Die Musik verstummt und ihrerseits kann es damit losgehen.



Die geheimnisvolle Ember Moon tritt auf die Stage und reißt sich dann die Gesichtsmaske herunter. Hervor stechen ihre kräftigen, roten Augen.

Melissa Santos: Making her way to the Ring...from Dallas, Texas! EEEEEEEEEEEMBER MOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOON!

* DING DING DING *

Shaul Guerrero gewann via DQ gegen Ember Moon, nachdem Mary Dobson überraschend auftauchte und die Tochter von Eddie Guerrrero angriff. Ember Moon wollte den Safe machen, wurde aber erfolgreich von Mary Dobson abgewehrt die daraufhin verschwand. Shaul wollte sich nach dem Zustand Moons erkundigen, wurde aber von Konnan zurückgehalten, der sie in den Backstagebereich zog und somit die nahezu bewusstlose Ember Moon liegen lies.

Here is your winner by Disqualificaton: SHAUL GUERRERO!



Noelle Foley: "Wie herzlos von Konnan!"

Byron Saxton: "Naja das Match ist vorbei und für Freundlichkeiten gibt es keinen Platz. Das sagte er ja schon!"

Johnny Curtis: "Ich frage mich was Mary damit bezwecken wollte.."



Last Week after the Main Event

Diese sechs Worte in weißer Schrift auf schwarzem Grund geben uns den ersten Fakt zu dem was wir jetzt sehen werden. Aufgenommen letzte Woche beim Special „Purgatory“ direkt nach dem Main Event. Eigentlich endete die Show direkt nach dem Sieg und der Titelverteidigung von Noam Dar gegen Bryan Danielson. Ausgefochten in einem brutalen Hell in a Cell Match. Doch scheinbar sind danach noch relevante Dinge passiert, die uns jetzt gezeigt werden. Das Bild klart auf und wir sehen zunächst nur die grauen Wände im Backstage des BB&T Center in Sunrise, Florida. Darüber hinaus hören wir jedoch einiges. Nämlich Hass aus der Halle welcher wohl dem World Heavyweight Champion gilt. Dieser Hass schlägt sich in Pfiffen und wüsten Beschimpfungen nieder. Zumindest die Pfiffe dringen bis in den Backstage. Soweit also nichts ungewöhnliches und vermutlich würde auch fast jeder sagen das dieser Hass gerechtfertigt ist bei dem was Noam sich geleistet hat und was man während dieser Show in bewegten Bildern gesehen hat. Einzig Noam und seine Freunde sehen das vermutlich etwas anders. Urplötzlich jedoch wird das Sounddurcheinander was aus dem inneren der Arena kommt durch das Gebrüll eines Mannes durchbrochen welcher sich definitiv Backstage befindet.

???: VERDAMMTE SCHEI?E. EINE VERKACKTE ROLL UP REICHT DIESEM PENNER!

Wow, da ist aber jemand verdammt angepisst. Natürlich handelt es sich hierbei um Bryan Danielson. Dieser scheint sich sichtlich über den Ausgang seines Matches aufzuregen. Wir erinnern uns. Er hat Noam zum wiederholten male in einem Triangle Choke und hat seinen Gegner kurz vorm Aufgeben, bevor dieser mit einem schnellen Einroller kontern kann und sich den Sieg holt. Im nächsten Moment stapft der, inzwischen wohl nur noch selbsternannte, Best Wrestler in the World ins Bild und man sieht ihm die Strapazen des Matches an. Blood, Sweat and Tears passt hier wohl ausgezeichnet als Beschreibung. Wobei man wohl auch noch die Beschreibung auf 180 mit dazu nehmen könnt. Der American Dragon der hier nur in seiner Hose durch die Gänge stapft dreht sich zu einem Tisch und greift sich eine Flasche Wasser. Jedoch ist die Bestimmung des kühlen Nass nicht seine Kehle hinunter zu laufen. Nein voller Wut dreht sich Danielson um und pfeffert die Flasche gegen eine Wand. Obwohl sie aus Plastik ist scheint dieser Wurf so hart zu sein, dass die Flasche direkt auseinander bricht und einen großen nassen Fleck an der Wand zurück lässt. Diesen Aufruhr den der Submission Specialist hier verursacht bringt natürlich den ein oder anderen Beobachter an den Ort des Geschehens. Jedoch traut sich niemand Danielson in seinen aktuellen Rage Modus anzusprechen. Vermutlich auch besser so. Doch dann betritt eine Person das Bild die ihren Job scheinbar verdammt ernst nimmt und sich in die Höhle des Drachen begibt. Renee Young!

Renee Young: Bryan, ich hoffe ich kann von dir ein paar kurze Worte haben. Knallhartes Match gegen Noam Dar. Leider verloren. Was sind ihre Gedanken zu diesem Match?

Oh Renee wenn du dich da mal nicht in die Nesseln gesetzt hast. Danielson in der aktuellen Situation anzusprechen scheint nicht unbedingt das beste zu sein was man tun kann. Für einen kurzen Moment scheint dieser seinen Rage Modus ein klein wenig zu pausieren. Jedoch starrt er die Kanadierin jetzt mit weit aufgerissenen Augen an. Für einen kurzem Moment könnte man fast glauben das er gleich auf die blonde Frau los gehen würde und sie zu Kleinholz verarbeitet.

Bryan Danielson: Willst du wirklich wissen was meine Gedanken zu diesem Match sind. Ich denke du solltest dir lieber Gedanken darüber machen welche Konsequenzen dieser Ausgang für die Liga hat.

Knurrend steht Bryan Danielson jetzt ganz nah an Renee Young. Diese macht zwei Schritte nach hinten, kann jedoch nicht weiter da sie jetzt buchstäblich mit dem Rücken zur Wand steht. Zögerlich stellt sie ihre nächste Frage.

Renee Young: K.K...Konsequenzen?

Wobei Frage hierbei eher aus einem einzigen gestotterten Wort besteht. Aber das sollte in diesem Falle auch als Frage zu verstehen sein. Danielson wischt sich den Schweiß vom Gesicht ab und knurrt weiter.

Bryan Danielson: Die Liga wird von einem Bastard angeführt welchen ich nicht stoppen konnte. Obwohl ich der beste...Ach scheiß mal auf diese ganzen Phrasen. Dieser Bastard ist ein Junkie und vergewaltigt in seiner Freizeit gerne Frauen. Diese Person konnte ich nicht stoppen. Und du, du fragst mich hier ehrlich nach meiner Meinung über dieses Match. Girl, ich hätte dich ja eigentlich cleverer eingeschätzt.

KLATSCHT! Da fliegt die Faust von Bryan Danielson. Während er sich in Rage geredet hat, hat er ausgeholt und mit seiner Faust auf das Gesicht von Renee Young gezielt. Im letzten Moment ändert er den Kurs und seine Hand donnert in den Putz der Wand neben dem Kopf von Renee Young. Diese ist inzwischen sichtlich eingeschüchtert und bringt kein Wort mehr heraus. Klasse gemacht Bryan. Auf dem besten Weg ein noch größeres Arschloch zu werden.

???: Ey jo Bro, komm mal n bisschen runter und lass die gute in Ruhe. Die kann für dein Versagen am wenigsten. Chill mal.

Da kommt die Rettung in höchster Not. Doch die Frage ist nur von wem. Wir hören zunächst nur eine tiefe Männerstimme die Danielson anspricht. Als sich dieser ungläubig umdreht sehen wir wer hier der „Robin Hood“ ist. Ezekiel Jackson! Welch seltenes Gesicht! Dieser steht breit grinsend und mit einer Zigarre im Mund vor dem American Dragon. Fast zwanzig Zentimeter trennen die beiden in der Höhe. Dies scheint Danielson aber herzlichst egal zu sein. Er dreht sich um und blickt den letzten Special Herausforderer von Noam Dar an. Seine Atmung hat sich inzwischen ein wenig beruhigt, doch er ist immer noch auf 180. Wenn nicht sogar weit drüber.

Bryan Danielson: Sprich verdammt nochmal vernünftig wenn du mit mir redest. Ich glaube du bist zu dumm um den Ernst der Lage zu erkennen. Das was du dir reinhaust scheint dich auf das gleiche Level wie Noam zu bringen. Auch du hattest die Chance das ganze zu beenden. Aber scheinbar ist die Kacke Labern wichtiger. Vielleicht solltest du mal zusammen mit den Zwerg eine Session starten.

Angewidert blickt der American Dragon seinen Gegenüber an und spuckt ihm vor die Füße. Ein deutliches Zeichen dafür, dass er keinen Respekt von Jackson hat. Dieser verzieht ein wenig die Miene, kommt jedoch nicht auf die Idee seine Zigarre zum sprechen aus dem Mund zu nehmen. Renee Young hat unterdessen einige Meter Abstand genommen und beobachtet das ganze aus sicherer Entfernung.

Ezekiel Jackson: Digga, ich weiß wie sehr Niederlagen schmerzen .Aber man darf das ganze nicht zu ernst nehmen. Du solltest mal einen Rauchen um runter zu kommen Dude .Diese Aufregung tut dir nicht gut. Sei froh, dass meine Gang aus Harlem nicht hier ist. Die hätten dich ordentlich aufgemischt dafür das du mir vor die Füße gespuckt hast.

Ob diese Ansprache bei Danielson wirkt? Dieser legt seinen Kopf schief und mustert Jackson. Dieser blickt seinen Gegenüber fragend an. Im nächsten Moment saust die Hand des American Dragon nach vorne und eine heftige Ohrfeige schallt gegen die Wange des schwarzen Athleten. Dessen Kopf wird nach hinten geschleudert und die Zigarre fliegt aus seinem Mund. Bevor er reagieren kann tritt der Submission Specalist ihm in die Knie und holt ihn so auf seine Größe. Er lässt brutale Schläge gegen den Kopf folgen. Nach einigen Schlägen umgreift er den Kopf von Jackson und rammt sein Knie gegen den Schädel des Mannes aus Harlem. Immer und immer wieder. Jackson hat keine Möglichkeit sich zu wehren. Irgendwann lässt Danielson dann endlich von ihm ab. Jedoch nur um ein paar Schritte zurück zu gehe, Anlauf zu nehmen und aus vollem Lauf seinen Fuß im Gesicht von Jackson zu „parken“. Dieser kippt um wie ein nasser Sack. Damit jedoch noch nicht genug. Danielson packt dem am Boden liegenden Mann und „packt“ ihn in einen Triangle Choke Hold. Wie ein irrer donnert er jetzt Ellenbogen gegen den Schädel von Ezekiel bis sich wirklich nichts mehr rührt.

Bryan Danielson: KOMM NIE WIEDER AUF DIE IDEE MIR ZU SAGEN WAS ICH TUN SOLL UND WAS NICHT!

Nach einer gefühlten Ewigkeit löst Danielson den Griff und sein Blick fällt auf die Zigarre von Jackson die am Boden liegt. Er hebt diese auf und stopft sie dem geschlagenen in den Mund. Er holt mit dem Fuß aus und tritt zu.

Bryan Danielson: HIER FRISS DAS!

Byron Saxton: "Jetzt dreht auch noch Bryan Danielson durch?! Was ist denn bitte los hier und könnte mal jemand diesen Wahnsinn stoppen, bevor noch der letzte Held fällt."

Johnny Curtis: "Jetzt machst Du aber gewaltig auf Drama-King, oder?! Klar, Bryan geht hier definitiv zu weit, aber meiner Meinung nach war er schon länger labil und dieser Ausraster nur eine Frage der Zeit. Armer Zeke!"

Noelle Foley: "Hier macht jeder was er will und es wird Zeit, dass Kurt Angle mal wieder ein Machtwort spricht. Danielson gehört bestraft, denn er hat hier nicht nur einen Kollegen angegriffen, sondern auch Renee bedroht und beinahe angegriffen. Das geht doch nicht!"



WHAT TO DO WHEN YOU REACH YOUR LIMITS!


Genau nach diesem mehr als nur überraschenden Match zwischen der reunion des größten englischen Tag Teams, welches Coast 2 Coast jemals gehabt hat, gegen den wohl größten Tag Team unseres Millenniums, den Curry Fish Pot, bestehend aus den beiden neuesten Debutanten von C2C, den „Curry Man“ und seinen treuen Kameraden „Shark Boy“, schaltet die Kamera sofort in den Backstagebereich, wo wir eine Gestalt erblicken können, welche letzte Woche bei PURGATORY ebenfalls ihr hiesiges Debut feiern konnte. Der Prince of Punk Shannon Moore, welcher mit einer Art Mixtur aus Leder und Jeansjacke bekleidet ist. Eine Jeansjacke, deren Ärmel aus Leder besteht, mit der Aufschrift „No Feelings for Anybody Else“, was eindeutig eine Anspielung an die Londoner Punk-Band „Sex Pistols“ ist, in welcher auch der Namensgeber des berühmten Sycho Sid Egos „Sid Vicious“ Mitglied war. Zusätzlich zu dieser, bei den heutigen englischen Fans sehr gut ankommenden, Punkrockjacke trägt der Mattitude Follower noch ein schwarzes, hautenges dünnes Shirt, eine zerrissene Jeans mit der Aufschrift „The Filth And The Fury“, was ebenfalls an die bekannte britische Punk-Band „Sex Pistols“ anspielt, über welche der Dokumentationsfilm „The Filth And The Fury“ in den Kinos ausgestrahlt wurde, einen extrem cool aussehenden Gürtel bestehend aus mehreren besonders großen Sniperhülsen und zum Schluss noch ein Paar riesige schwarze Gummistiefel, welche mit goldenen Bändern umwickelt wurden. Ein Outfit, mit dem man ganz sicher auffällt. Ob es jedoch zum Positiven ist, ist eher fraglich, aber in diesen Business muss man auffallen, egal ob Positiv oder Negativ. Langsam geht The Reject, mit den Augen in den Book of DILLIGAF gefesselt, durch die Gänge des Backstagebereiches, ehe er besagtes Buch ohne Vorwarnung schließt und auf der Stelle stehen bleibt.

Shannon Moore: Artikel 1 des Book of DILLIGAF: Kenne dein Limit. Sag mir...
Was tust du, wenn du deines erreicht hast?


Langsam hebt Shannon sein Kopf und zeitgleich dazu dreht sich auch die Kamera zur Seite um zu erblicken, wegen wem das Peroxwhy?gen Mitglied angehalten und wen er gerade ohne Begrüßung in ein Gespräch verwickelt hat.

NOAM DAR:
» Redest du mit mir?! «


Wenn das nicht der World Heavyweight Champion ist. Noam Dar war gerade von seinem unangenehmen Aufeinandertreffen mit Candy Floss gekommen und begegnet nun scheinbar direkt dem nächsten neuen Gesicht. Der Schotte runzelt die Stirn als er das Outfit von Shannon Moore mustert. Teilweise ist es ja doch ganz cool. Die Sex Pistols zählen auch zu den Lieblingsbands der Supernova. Aber sonst...

NOAM DAR:
» Wie wärs wenn du dir die Ansprachen meiner Gegner gegen mich ansiehst? Ist doch immer das selbe Geblubber. "Öhhhh, was ist eine Supernova denn eigentlich? Das Leuchten eines Sternes bevor er verglüht, bla bla bla" .. Um deine Frage zu beantworten.. ich schätze ich gehe mit einem BANG. «


Grinsend nickt er Moore zu. Noam hat nicht vor zu verschwinden und Limits sind nur da um sie zu überschreiten, Grenzen nur da um sie zu brechen. Dass er damit auf Kollisionskurs ist, auf der Gegenspur eines Highway mit 200km/h, das scheint Noam entweder nicht bewusst zu sein oder er ignoriert es gekonnt. Das Leben, das er führt, wird unweigerlich zu einem hässlichen Ende kommen. Einem Absturz aus dem man sich nur schwer wieder befreien wird können. Aber Noam lebt nicht in der Zukunft sondern im Hier und Jetzt. Und hier und jetzt fühlt er sich verdammt gut. Wie der König. Der Löwe. Der Champion.
Es fühlt sich an, wie als wäre man der Gott unter einen Haufen niederer Bauen, die einen anbeten und alle Wünsche von den Lippen ablesen. Jedoch kennt man leider das Sprichwort „Hochmut kommt vor dem Fall“. Und je schneller Noam auf dem Highway als Geisterfahrer unterwegs ist, desto tödlicher wird auch der Knall, der ihn wieder abbremst. Shannon Moore wird es wohl kaum bestreben, diese Kollision zu verhindern. Deshalb ist es fraglich, welche Intention dem Prince of Punk hier die Zielstrebung verleiht. Mit verurteilenden Blicken schaut sich das ehemalige 3-Count Mitglied den World Champ an. Wie immer ist dieser in viel zu bunten glänzenden Klamotten gekleidet, welche aussehen wie das Partyoutfit einer jugendlichen Jungfrau, in einer 90.er Jahre Technodisko. Ungewohnte Bekleidung für den Follower Of Mattitude, der sich so etwas peinliches sicher niemals umwerfen würde, doch nichts, was ihn großartig abschreckt. Denn jeder soll nach seiner eigenen Fasson leben und wenn Noam meint, sich mit so einem Fummel zeigen zu müssen, bitte.

Shannon Moore: Nein! Um ehrlich zu sein, meinte ich das Staubkörnchen, welches da hinten gerade langsam von Kffeeautomaten herunter segelt.

Mit einen ausdruckslosem und schon fast teilnahmslosen Gesicht spricht der Prince of Punk mit einer für einen Mann ziemlich quirligen Stimme SPRNVA11 entgegen. Schwer zu sagen, ob es Moore ernst meinte mit den Staubkorn oder ob das nur eine ironische Antwort war, denn allein das man ihn noch nicht wirklich kennt, zusammen mit den ganzen Vorurteilen, welche in den Zuschauen liegen, wenn sie sich sein Auftreten anschauen, ist es sehr schwer zu entschlüsseln, wie dieser Junge zu denken vermag.

Shannon Moore: Welch philiströses Denken von dir. Ja schon fast suizidär. Ich weis gar gut, wie es ist, dort oben wie ein König zu leben. Alles zu bekommen, nach dem man Verlangen aufbaut. Ich habe nicht vor, dich herunter zureden, keine Sorge. Im Gegenteil sogar. Ich hege großen Respekt seitdem ich dich letzte Woche in diesem Zellenmatch sehen konnte. Aber meinst du nicht, dass es nicht besser wäre, Mal ein wenig Geschwindigkeit herunternehmen auf deinen Highway to Hell?

Will Shannon etwa doch Noam schützen? Oder aber es soll irgendeine psychologische Taktik werden, um an den World Title heranzukommen. Aber Shannon hat letzte Woche bei seinem Debut etwas gesagt, von wegen dass er nicht vor hätte ein wahrer Topguy der Companie zu werden. Das würde sich widersprechen. Vielleicht will er Noam doch nur beschützen, weil er von dem Match letzte Woche so angetan war. Wäre nicht so toll, wenn wir ein weiteres Arschloch wie Noam Dar in der Liga hätten, obwohl Shannon bisher alles Andere, als solch einen Eindruck hinterlässt. Solche ähnlichen Worte, wie er, brachte Jeff Hardy auch oftmals aus sich heraus, als er das letzte Mal hier bei uns in der Coast 2 Coast anzutreffen war. Was allerdings auch realistisch ist, da sich diese Beiden außerhalb des Wrestling sehr gut miteinander verstehen. Aber Jeff Hardy ist ja scheinbar, rhetorisch gesprochen, Tod, was wohl auch für Shannon Moore als nicht sonderlich positive Nachricht gelten sollte. Wobei, als so gute Freunde, wird er Jeff wohl einfach nur seinen Weg gehen lassen, da er genug Vertrauen in seinen Freund besitzt, um zu wissen, dass er weis, was er tut. Dies ist zwar sehr fraglich, da Willow nur seltenst so wirkt, aber unter Freunden ist das wohl ein anderes Band.

NOAM DAR:
» Als könntest du auch nur im Geringsten nachvollziehen wie es sich anfühlt ich zu sein! Ich rase den Highway to Hell mit einem Sportwagen hinunter. Du hast solche Autos doch bisher nur von außen gesehen. Oder auf Google. Dafty. «


Natürlich auch nur metaphorisch, doch Noam schätzt Shannon Moore eher als jemanden ein der in seiner Freizeit in einem alten Camper aus den 90ern, zusammen mit ein paar gleichgesinnten Männern in der Midlifecrisis, durch die Gegend fährt. Sich irgendwo hinsetzt, um Geld bettelt und abends das Discounter-Bier vor einem brennenden Einkaufswagen zelebriert. Er hat doch GAR KEINE Ahnung!

NOAM DAR:
» Es scheint als respektieren mich ein paar mehr Leute seit Purgatory. Erst dieses dumme Gör Candy Floss und nun fackin' Shannon Moore. Ein Pay Per View bedeutet wohl immer auch einen Wandel, häh? Ist mir aber auch völlig egal. Es ist gut, weil wir dann wohl nicht weiter aneinandergeraten werden und ich mir sparen kann deine Hühnerbeinchen zu brechen. Aber sonst gibt mir dein Respekt nichts. Aber hey.. «


Anerkennend zieht Dar die Mundwinkel runter und nickt mit dem Kopf als er den Prince of Punk nochmal mustert. Dass dieser mit fast 40 immer noch in diesem Aufzug durch die Gegend läuft und aus irgendwelchen Fantasy-Büchern predigt sei mal ignoriert. Er hat nämlich darüber hinaus durchaus Geschmack.

NOAM DAR:
» Coole Jacke. «


Das Gesicht so gleichgültig und emotionslos wie die Maske von Michael Myers blickt ihn der Prince of Punk entgegen ohne auch nur ansatzweise ein Zucken von Interesse abzugeben, auf die Worte Noam Dars. Ihn geht es förmlich am Arsch vorbei, was dieses Egoschwein ihn entgegenwirkt. Moore hat gesagt, was er sagen wollte und mehr braucht er garnicht. Er hat weder Interesse am Titel, noch an Noams Privatleben oder sonstigen Geschichten. Er will auch absolut garnicht Gleiches für Gleiches und ebenfalls Respekt von der Scottish Supernovae kassieren. Nein, er bestrebt seine ganz eigene Mission hier bei uns.

Shannon Moore: Damit hast du tatsächlich recht. Ich kann es nicht nachvollziehen und ich fahre auch gewiss nicht solch luxuriöse Automobile. Ich bin kein Freund des großen Risikos und somit blieb mir der ebenso große Gewinn immer verwehrt. Aber ich kann dir versichern, dass ich schon viele, oh ja wirklich enorm viele deines Gleichen gesehen habe, die durch den letztendlichen Sturz, welcher immer zu 100% erscheint, nurnoch wie Leichen in der Ecke lagen und ihr Leben vollständig verspielt haben. Dies Alles war nur ein gut gemeinter Rat von mir, um solche Bilder nicht erneut vorzufinden.

Langsam wie der echte Michael Myers, bewegt sich Moore wie ein Psycho an Noam vorbei und will scheinbar bereits verschwinden. Doch am Ende bleibt er genau neben den World Champ stehen und spricht weiter zu ihm, ohne sein Gesicht in dessen Richtung zu verrenken und ihm die Ehre eines Blickes zu würdigen.

Shannon Moore: Oh mein Guter, das liegt nicht bloß an dem Pay Per View. Eine einfache Show. Nein, gar ein einzelnes einfaches Match kann die Strukturen in der Liga von Grund auf verändern. Nichts wird mehr so sein, wie es vor 2 Wochen oder gar vor einer Woche war. Auch heute werden wieder Veränderungen kommen, die Alles, was bisher geschah, auf den Kopf stellen können. Nehmen wir nur den Austragungsort. England! Diese Liga beherbergt enorm viele gebürtige Engländer, und auch du bist aus einen gut befreundeten Nachbarland dieses Bezirkes. Ihr werdet ganz sicher von eurer Heimat beyubelt werden, egal wie unbeliebt ihr in Amerika seid. Vielleicht gelangt dieser Jubel sogar so stark in euer Herzen, dass ihr ab dem heutigen Tage versucht, mehr für die Zuschauer zu kämpfen als für euch selbst. Nehmen wir das Main Event. Bryan Danielson gegen Willow the Wisp! Bryan Danielson hatte bisher unheimliche Erfolge feiern dürfen, während Willow eine riesige traurige Niederlagenserie zu bekämpfen hat. Wenn es Wilow jedoch schaffen sollte, heute Abend das Main Event zu gewinnen, dann wäre diese Niederlagenserie so gut wie vergessen. Genauso wie Bryans Ruf als bester Wrestler der Welt. Aber ja, machen wir uns Nichts vor, es ist eher unwahrscheinlich, dass solche Änderungen geschehen. Das nützt niemanden etwas.

Interessant, dass Shannon hier vom Alter Ego seines besten Freundes zu sprechen beginnt. Interessanter noch ist es, dass er so von ihn spricht, wie als würden die Beiden sich garnicht kennen. Noch immer ist es eine ungeklärte Frage, wie die Zukunft des Sensational Shannon Moore hier bei Coast 2 Coast aussehen wird. Nach den letzten Worten des Champions dreht Shannon endlich seinen Kopf zu ihm, um ihn, mit zwar weiterhin einen solch emotionslosen geschminkten Gesicht, aber dennoch mit etwas angenehmer Freude in den Augen, entgegenzublicken.

Shannon Moore: Vielen lieben Dank!

NOAM DAR:
» Hmpf. Ich mag's wie sich die Dinge verändert haben. Ich brauche keine weiteren Wandel. Und der "beste Wrestler der Welt" hat ja wohl auch die World Heavyweight Championship zu tragen. Wer trägt die? Aufjedenfall nicht Bryan Danielson. Von daher.. «


Grinsend zuckt Noam mit der Schulter. Er mag Danielson einige Male nur knapp entkommen sein, aber der Fakt, dass er selbst der Champion ist, ist unabstreitbar. So gesehen kann Danielson sich gerne als besten Wrestler bezeichnen - das macht es aber nicht wahr. Sicher, er hat ein paar Griffe mehr drauf als Noam. Sicher, er hat mehr Erfahrung. Und viele andere Dinge vielleicht auch. Aber eben nicht den TITEL des BESTEN. Und dieser ist das einzige das zählt.

NOAM DAR:
» Fack Bryan Danielson. Fack Willow "The Wisp". Fack Shannon Moore. Und HASHTAG-FackNoamDar. Weiß nicht wen ich zwischen dir und Almas lieber verlieren sehen würde, deshalb viel Glück für dein Match.. PUNK. «


Mit hochgezogenen Augenbrauen ist es nun die Scottish Supernova die Anstalten macht zu gehen. Was für ein sonderbares Aufeinandertreffen zweier so unterschiedlicher Charaktere! Und doch ist es nicht in Mord und Totschlag geendet. Interessant? Noam bewegt sich los und von Moore weg, singt nun etwas, mit dem Rücken zu ihm gedreht.

NOAM DAR:
» I am an Antichrissst, I am an Anarchistt, don't know what I want but I know how to get it, I wanna destroyy the passerbyyy.. Dafty. «


Passende Zeilen aus dem Song "Anarchy in the U.K." von den Sex Pistols.
Und auch der Prince of Punk begibt sich daraufhin wieder seiner Wege mit seiner so beruhigend, freundlich, aggressiven Art durch die C2C. Ein letztes Mal noch blickt er den kleinen Champ hinterher, ehe er sich letzten Endes auch umdreht.

Shannon Moore: Und auch da muss ich dir wieder zustimmen. Dieser Titel beschreibt wirklich, wer der Beste ist. Jedoch gilt das nicht auf Dauer. Denn selbst der schwächste Johnny von heute, ist noch immer besser als der dazu treffend dann sogenannte erste Beste von damals! Aber Beste hin oder her, ich werde in meinem Match schon genug geben, um es zu überstehen. Mehr wird nicht nötig sein.

Mit einen emotionslosen Ausdruck im Gesicht schlendert Moore dann los und begibt sich wieder gemütlich durch die Halle. Von Noam jedoch etwas angesteckt, denn auch er lässt nun ein leises entspanntes Liedchen zum fast einschlafen über seine Lippen fiedeln.

Shannon Moore: Turn away from Yesterday, tomorrows in my Eyes. Even through the darkest Days, this Fire burns, always.


Johnny Curtis: "Gott sei dank, ich habe schon ein Dance-off zwischen diesen Beiden befürchtet und ich bin ehrlich froh, dass es nicht dazu gekommen ist."

Noelle Foley: "Ich will Noam eigentlich gar nicht mehr sehen. He gives me the creeps."

Byron Saxton: "Nun ja, bisher haben die Offiziellen noch nichts auf die Vorfälle bei Purgatory reagiert und so musst Du leider mit der Anwesenheit von Noam Dar leben, Noelle."



Die Kamera geht abermals an diesem Abend Backstage. Dort zu sehen ist bisher nur eine ganz gewisse Perspektive. Man kann nicht genau erkennen, wo genau man sich befindet - was aber offensichtlich einigen Fans gefällt, ist das, was sich ihnen gerade bietet. Rotes Leder - Shorts so kurz geschnitten, dass man Gefahr läuft, es könnte bei jeder Bewegung etwas herausfallen, was am besten wohl verborgen geblieben wäre - Netzstrumpfhosen. Dieses ganze Outfit kann nur zu einer einzigen Person gehören, die heute Abend ihr Debut für die c2c feiert. Bisher hatte sie in den sozialen Netzwerken und unter Experten entweder für nackte Haut oder für Skepsis gesorgt - so jemanden kann man doch nicht in einen Ring stellen. So jemand gehört vielleicht an eine Stange, in einschlägige Magazine oder vor eine Kameralinse, aber doch nicht in einen Wrestlingring. Kann sie denn überhaupt kämpfen oder ist nie nur dafür da, dass sie die Quoten hält, indem die Fans hoffen, dass ihr Outfit verrutscht und man Dinge zu sehen bekommt, von denen man sonst nur träumen darf? Die meisten vermuten letzteres, weil sie direkt in ein Mehr-Frauen-Tag-Team-Match gebookt wurde, anstatt allein anzutreten. Wahrscheinlich braucht sie In-Ring technisch Hilfe, weil sie die Massen gar nicht allein unterhalten kann.



Langsam fährt die Kamera nach oben und Scarlett ist offensichtlich dabei sich warm zu machen - warm zu machen für ihr Match heute Abend. Da sie nun in ihrer Ring Gear trägt, kann man merken, dass das Tag Team Match zusammen mit Candy und Jessica rückt also näher. Nun geht es darum, sich entsprechend obszön in aller Öffentlichkeit aufzuwärmen - natürlich bei Scarlett nicht ohne Hintergedanken. Sie befindet sich in einem der Flure und scheint diesen Ort nicht umsonst gewählt zu haben. Hier hat sie genügend Publikum, um ihre Sucht nach männlicher Aufmerksamkeit zu befriedigen. Wahrscheinlich verränkt sie sich auch nur deshalb so obszön, dass man meinen könnte, sie sei Teil eines Erotikfilms. Es sollen ja auch genügend Männer hinschauen, wenn die selbsternannte Smoke Show sich hier vor allen Menschen so zeigt - wäre dies nicht der Fall, dann wäre das alles doch vergeudete Zeit. Sie stöhnt deutlich hörbar, ehe sie bemerkt, dass jemand stehen geblieben ist. Scarlett dreht sich herum, lächelt.



Kyle O'Reilly
Ich bin mir todsicher, dass du nicht Owens bist und darüber bin ich gerade verdammt glücklich.

Mit offenem Mund steht er da - Kyle O'Reilly. Der Kanadier ist erst seit letzter Woche Teil des Rosters und hat dementsprechend außerhalb des Stables noch kaum an Bekanntschaften geknüpft. Einen schöneren Anfang hätte sich der Kampfkünstler kaum wünschen können. Selbstverständlich mustert er die junge Frau vor sich und das mit aller Ruhe. Schlussendlich scheint er sich allerdings wieder zu fangen. Kyle ist ein verheirateter Mann, dessen Job es ist, an anderen Männern ordentlich auf's Maul zu hauen. So ein unprofessionell zeigt er sich doch sonst nicht. Ach, wem versucht er etwas vorzumachen? O'Reilly tut und lässt was er will. Zusammen mit Cole und Owens braucht er sich an keine einzige Regel oder Tugend zu halten, die die Gesellschaft ihm vorwirft und bei aller Liebe, der Anblick lässt ihn jegliche Moral vergessen. Ihm ist jedoch anzusehen, dass er nicht wirklich weiß, was er sagen soll. Wie beginnt man so ein Gespräch denn auch? 'Hey, schöner Hintern, wie geht's dir?'.

Verheiratet sein - pfff! Als ob das ein Grund dafür wäre, nicht hinzusehen, wenn sich eine attraktive Frau verränkt und ihre Übungen macht, um sich zu erwärmen. Scarlett denkt, dass eine Ehefrau, eine Freundin und so weiter immer eine gute Ausrede ist, aber niemals ein Grund. Den ein oder anderen Ehemann hatte sie schon getroffen, sodass sie weiß, dass die Moralvorstellungen vieler Männer nicht so sauber ist, wie sie es gern vermitteln wollen. Wenn es überhaupt zur Sprache kommt, dass dieser jenige eine Frau hat, dann dauert es nicht besonders lang, dass sie all das Gesagte vergessen und sich trotzdem dazu überreden lassen ihre geliebte Ehefrau eben Ehefrau sein - und lassen sich dann doch von ihr verwöhnen. Entsprechend weiß die Blondine, dass man nichts darauf geben kann, dass manche Männer meinen, sie hätten DIE Moralvorstellungen. Jeder hat seinen Preis. Aber um ehrlich zu sein - Scarlett wäre nichts anderes gewohnt als diese Art von Spruch. Die meisten Kollegen gehen davon aus, dass jemand wie sie es doch gar nicht anders will. Dass sie sie behandelt werden möchte. Schließlich scheint sie ja auch für alles offen zu sein. Schlussendlich besteht ihre Rolle wohl darin, dass Männer meinen, sie könnten ihre gute Erziehung einfach vergessen und sie so behandeln als würden wir noch im Jahr 1960 leben. Wie oft hatte Bordeaux schon gehört, dass sie das doch brauche - wolle - verlange. Am Ende ist sie aber meistens diejenige, die lacht - wenn sie der Frau oder Freundin steckt, was zwischen ihnen gelaufen ist. Wahrscheinlich macht sie das alles nur, aufgrund dieser Tatsache. Den Spaß am Überbringen dieser Nachricht scheint immer noch zu überwiegen. Scarlett dreht sich nun ganz herum, wirft ihre lange, blonde Mähne nach hinten und scheint erfreut darüber zu sein, dass sie jemanden aufgefallen ist. Dazu muss man sagen, dass diese Frau wohl keinen besonderen Typ Mann bevorzugt - obwohl, jemand, der verheiratet ist, scheint ihr Interesse dann doch eher zu erregen. Akutell weiß sie aber noch nicht, dass Kyle verheiratet ist.

Scarlett Bordeaux
"Kevin Owens? Never heard of her."


Wahrscheinlich ist dieser Satz auch einfach erst einmal als Provokation gedacht. Gegen wen? Gegen jeden, den es triggern würde. Sie mustert Kyle und es wäre gelogen, wenn sie ebenfalls über ihn sagen würde, dass sie ihn nicht kennt. Scarlett hatte sich bereits mit ihm beschäftigt - schließlich scheint er jemandem nahe zu stehen, den sie gern erreichen möchte. Adam Cole ist der Leader der Undisputed Era und Kyle ist Teil dieses Stables. Somit ist dieses zufällige Treffen ein wirklich wichtiges und für sie besonders interessant. Entsprechend offen geht sie auf ihn zu - bewegt dabei ihre Hüfte ausladend. Offensichtlich weiß sie, dass sie nur mehr über Adam, seine Freundin und all das drumherum erfahren kann, wenn sie jemanden aus seinem direkten Umkreis zum Reden bringt. Kyle hat also einen Wert für Bordeaux und deshalb umgarnt die Blondine ihn entsprechend - eben so wie sie es mit jemanden tun würde, an dem sie sexuelles Interesse hat. Okay, es ist offensichtlich, dass sie auch sexuelles Interesse an dem Kanadier hat. Er sieht ja auch nicht schlecht aus - hat irgendetwas, was man wohl als anziehend bezeichnen kann. Mit einer gekonnten Bewegung kommt Scarlett ihm näher, achtet darauf, dass es zwischen sich und ihm auch entsprechend viel Hautkontakt gibt. Die Kamera fängt ein, dass sie ihren Hintern an seinen Unterleib presst. Wie sie sich an ihn schmiegt - an jemanden, den sie eigentlich gar nicht kennt. Könnte man das als psychisches Problem bezeichnen? Wahrscheinlich würde jeder Psychiater dem zustimmen.

Scarlett Bordeaux
"Du bist doch Teil der Undisputed Era oder nicht? Habe ich da richtig gehört?"


Scarletts Stimme ist weich wie Butter - es ist mehr als offensichtlich, dass diese Frau genau weiß wie sie jemanden zu behadeln hat, um das zu bekommen, was sie gern möchte - und das sind ein paar Informationen über Adam und seinem Privatleben.

Kyle O'Reilly
Ja, klar - Undisputed! Shock the System. Und du .. bist?

.. brabbelt er. Sollte Kyle jemals auf sein Verhalten gegenüber Scarlett zurückblicken, wird er sich vermutlich in Grund und Boden schämen. Als gestandener Mann so jugendlich auf die Annäherung einer Frau zu reagieren ist wirklich nichts, worauf man Stolz sein sollte. Dennoch kann er nicht anders. Seine Ehe ist glücklich, aber er würde lügen, wenn er behaupten würde, dass sich seine Frau noch immer viel Mühe dabei gibt, ihren Ehemann zu umgarnen. Wann wurde er das letzte Mal so berührt? Gott, Jahre wird's her sein. Stattdessen muss er sich Dinge wie Familienplanung und Haushalt anhören.

Kyle O'Reilly
Hey, ich bin mir sicher, dass du ein Stück vom großen O'Reilly abhaben willst, aber ich bin verheiratet, also..

Wirklich selbstbewusst hören sich die Worte des Kanadiers nicht an. Es scheint viel mehr so, als würde er sich selbst nochmal in Gedanken rufen wollen, dass seine Frau Zuhause auf ihn wartet. Sein Blick spricht eine ganz andere Sprache. Am liebsten würde er der jungen Dame gleich alle Kleider vom Leib reißen und sich keine Sorgen um Moral und Anstand machen müssen.

Und genau deswegen liebt es Scarlett so, wenn sie verheiratete Männer anflirtet, sie in Verlegenheit und in eine wirklich unangenehme Situation bringt. Kyle mag vielleicht sonst so selbstbewusst sein. Er ist immer zum Scherzen aufgelegt und macht Späße mit seinen Gegnern und Konkurrenten - aber in einer Sache sind fast alle Männer gleich. Wenn man ihre niedrigsten Triebe anspricht, wenn man diesen Urinstinkt bedient und ihn herausfordert, dann sind sie alle gleich. Egal, ob Arzt, Anwalt, Müllmann oder eben Profi-Wrestler. Es ist eigentlich eine Farce, dass das am höchsten entwickelte Lebewesen dieser Erde so einfach zu beeinfluss ist. Wenn sich also ein attraktives Mitlebewesen dieser Spezies sich entkleidet, Chancen offeriert, dann werden alle wieder zu dem, was sie eigentlich sind - wilde Tiere. Wahrscheinlich ist "sex sells" auch deshalb so erfolgreich - weil es eben nicht zum Nachdenken anregt, sondern einfach zum Handeln. Während sie ihre Position nicht ein bisschen ändert - sie drückt also immer noch ihren Hintern in seine Leistengegend -, greift sie nach den Händen des Kanadieres, lächelt weiterhin und scheint ganz eindeutige Signale in seine Richtung zu schicken. Scarlett scheint nichts mehr zu wollen als seine Nähe, seine explizite Nähe. Und es wäre gelogen, wenn sie nicht merken würde, dass er auch mehr möchte. Es sich aber einfach nur selbst verwehrt, weil er denkt, er sei seiner Frau irgendetwas schuldig.

Scarlett Bordeaux
"Du bist also verheiratet, ja? Noch besser ..."


... haucht sie ihm entgegen. Noch besser - zumindest für die Blondine, die ihren Körper nun immer stärker an den des Kanadiers presst. Seine Hände, die sich offenbar gar nicht gegen sie wehren wollen, lässt sie an ihrer Hüfte, über ihre Taille entlanggleidet - aber gerade soweit, dass er nicht in die Verlegenheit kommt, etwas anzufassen, was ihm vor der Kamera in Schwierigkeiten bringen könnte. Wenn man Kyles Frau wäre, dann wäre man sicherlich jetzt in diesem Moment schon ziemlich wütend darüber, dass er das mit sich machen lässt, dass er sich nicht entschlossen dagegen entscheidet, keine körperliche Annäherung der Blondine zuzulassen. Aktuell hat man aber eher das Gefühl, dass es ihm gefällt. Man könnte fast meinen, dass seine Frau und die gemeinsame Zukunft der beiden so schnell wieder vergessen ist, wie Scarlett überhaupt auftauchte. Sie hingegen scheint eindeutig Spaß daran zu haben, einen verheirateten Mann so in die Enge zu treiben. Sie hat Spaß daran, ihn in die Enge zu treiben und zu sehen wie er mit seinen inneren Dämonen kämpft. Seine inneren Dämonen, die ihm sagen, er solle besser nicht lang quatschen, sondern zu sehen, dass er einen ungestörten Ort für sich selbst und Bordeaux findet. Und dazu muss man sagen, dass die Frau aus Chicago auch entsprechend hartnäckig ist, um ihn fast schon zu einem Fehler zu zwingen. Scarlett legt ihren Kopf in den Nacken und sieht nach hinten zu Kyle. Dieser sollte nun langsam die Notbremse ziehen - besser ist.

Scarlett Bordeaux
"Weißt du, was das schöne an dieser Sache zwischen uns ist? Deine Frau braucht nichts - aber auch rein gar nichts davon erfahren, was wir anstellen. Sie würde sich doch nur aufregen. Das wäre für ihre Gesundheit doch nicht gut und außerdem ..."


Scarlett führt seine Hände über ihre spärlich bedeckte Haut, die sonst nur von rotem Lack und Leder umrahmt ist. Das meiste kann man sich aber wohl in der Fantasie ausmalen. Dann dreht sie sich innerhalb dieser verdrehten Umarmung herum und sieht ihm direkt in die Augen, während sie ihre Arme um seinen Nacken legt. Ihr Blick ist wollüstig - ja, sogar verführerisch könnte man sagen.

Scarlett Bordeaux
"Sie würde es doch verstehen, wenn wir uns ein bisschen Zeit füreinander nehmen oder etwa nicht? Ich meine, sie weiß, dass du die ganze Zeit unterwegs bist und als Mann hat man doch seine Bedürfnisse oder etwa nicht ...?"


Diese Bredouille beginnt dem Kanadier die Schweißperlen ins Gesicht zu treiben. Er schluckt und fühlt sich vermehrt unwohl, je hartnäckiger die Blondine wird. Sie beginnt Gedanken in ihm hervorzurufen, die er eigentlich gar nicht haben sollte. Braucht er denn überhaupt eine Frau? Immerhin sitzt sie doch nur Zuhause, dabei gehört er selbst auf die Straße. Von Land zu Land. Das Leben als Wrestler beißt sich mit dem eines verheirateten Mannes. Vermutlich entsehen eben drum so viele Beziehung innerhalb der Company. Zwischen Menschen, die miteinander verreisen und sich zwischen den Shows die Zeit vertreiben müssen.

Kyle O'Reilly
Wenn ich dich richtig verstehe willst du, dass ich meine Frau betrüge. Während die Kameras alles aufzeichnen und Live-Zuschauer von überall zusehen, was wir hier gerade treiben? Kyle O'Reilly soll dein System schocken .. und in Kauf nehmen, dass seine Ehe zerbricht - Alles für ein kurzes Abenteuer?!

Ja, genau das will sie. Offensichtlich. Kyle langt etwas fester zu und drückt die Blondine förmlich an sich, auch wenn er das bei ihren Versuchen der Annäherung gar nicht bräuchte. Vielleicht ist das ein letzter Versuch, dass Ruder leicht rumzureißen und sich selbst als dominanten Part darzustellen. Männer eben. Seine Händen wandern schließlich an ihrem Körper hinauf und greifen nach ihren Brüsten. Das ganze für die Zuschauer nur erahnbar, da die Kamera noch immer von Hinten filmt.

Kyle O'Reilly
Bin dabei.

Sehr gut - braver Junge! Genau das wollte die Blondine hören. Sie wollte hören, dass er genau das möchte, was sie ihm anbietet und dabei nicht mehr an seine verdammte Ehefrau denkt - und ganz ehrlich? Sicherlich würde seine Frau sowieso nicht mit ihr konkurrieren können. Als verbessert er sich nur, wenn er mit ihr ins Bett hüpft. Und seine Frau? Die soll sich dafür schämen, dass sie ihren Mann nicht genügend befriedigen kann, sodass er völlig unbefriedigt durch die Weltgeschichte reist. Es hätte also passieren müssen und um ehrlich zu sein kann Kyle froh sein, dass er an eine Frau wie Scarlett geraten ist. Die Blondine lächelt verführerisch und nachdem sie dem Kanadier die Zunge in den Hals gesteckt hat, wird das Bild schwarz und die Zuschauer müssen sich selbst ausmalen, was da gerade passiert oder noch passieren wird.

Noelle Foley: "Ich fasse es nicht! Wie kann ein verheirateter Mann nur...?"

Byron Saxton: "Einsamkeit Noelle. Das Leben on the road ist hart.."



Für das Team namens Prestige beginnt nun eine Tour durch ihre Heimat. Einzig Tom La Ruffa wird beim Blick auf die bevorstehenden Wochen etwas enttäuscht sein, da man sein Geburtsland, Frankreich, nicht besuchen wird. Darüber wird er aber schon hinweg kommen. Anders als die Tatsache, dass Gibson und er beim letzten Special keine Berücksichtigung gefunden hatten. Seinen Unmut darüber hörte man bereits beim gemeinsamen Treffen des Stables heraus. Nun wo die 5 Point Gang die Tag Team Titel verteidigen konnte und die War Raiders ihre Chance nicht genutzt hatten könnte dies den Weg frei gemacht haben für Zack und Tom. Ob sie einen Shot bekommen oder nicht liegt jedenfalls nicht in ihren Händen allein. Da muss das Office mitspielen und dafür sollte man sich vielleicht in den nächsten Wochen auf dem europäischen Kontinent von der besten Seite präsentieren und abliefern. Genau das hat die Gruppe auch vor. Joe Hendry hat es vorgemacht und das erste Gold nach Hause geholt. Dem Hauptziel, die 5 Point Gang aus dem Weg zu räumen, hat dieser Erfolg zwar nichts genützt aber es ist ein klares Zeichen an das Roster der Liga wozu dieses Bündnis in der Lage ist. Doch schon kommt ja eine weitere Truppe die Ärger zu machen scheint. Vor allem Adam Cole der es gewagt hat den Boss der Bande zu attackieren. Ein absolutes No Go. Ein Grund seine Ziele ggf. doch zu überdenken und einen kleinen Abstecher zu machen? Nein. So einfach lässt man sich nicht vom Pfad bringen. Sicherlich wird es Konsequenzen haben aber in der Prioritäten-Liste stehen Cole und Anhang hinten an.

Wie man in England wohl zu sagen pflegt erblicken wir den eben noch kurz angesprochenen Tom La Ruffa “not amused“ vor einem Monitor sitzen. Auf dem Bildschirm ist eine Aufzeichnung des Tag Team Titelmatches zu sehen. Das Video befindet sich bereits in den letzten Zügen bis es zum finalen Resultat kommt. DRAW! Ein Ergebnis, dass wahrscheinlich jeder Superstar wie die Pest hasst. Zwar haben die War Raiders die Titel nicht erobert aber verloren haben sie auch nicht. Wahrscheinlich haben die Kommentatoren deswegen vermutet, dass die zwei Krieger noch eine weitere Möglichkeit erhalten sollten. Eine Aussage die La Ruffa alles andere als passt.

TOM LA RUFFA:
“Das wäre eine Farce! Schon schlimm genug diese zwei Windbeutel dort zu sehen wo wir hingehört hätten aber es kann nicht sein, dass sie weiter den Contender Spot blocken. So ist es eben wenn man die oder der Herausforderer ist. Damit muss man dann eben klarkommen. Alles außer einem Triumph zählt eben nicht. Zack und ich sind nun an der Reihe es besser zu machen. Nicht nur besser. Wir machen es parfait! Es gibt eben einen Unterschied zwischen Kriegern und Siegern. Prestige wird spätestens in Aserbaidschan um zwei Titel reicher sein und dann ist die Ära von Jay White und Marty Scurll ein für alle Mal passé. Oder was meinst du?“

In dem Moment dreht sich Tom um, reißt den rechten Arm in die Luft und fängt ein ins Bild fliegendes Objekt. Es stellt sich kurz darauf als eine Dose Bier heraus. Doch von wem kam sie und mit wem spricht der Meriless Merc da? Schnell stellt sich heraus, dass es Zack Gibson war, der diese Dose geworden hat. Er selbst kommt nun auch lässig ins Bild, stellt sich hinter das Sofa, auf dem sein Tag Partner sitzt und öffnet nun gleich zwei Dosen, welche er in seiner Hand trägt, steckt sich eine davon in seine Blussonjackentasche und die andere wird gleich an den Mund angesetzt. Er Zieht durch, die Dose ist binnen Sekunden ausgeleert und er wirft sie rülpsend hinter sich, nur um sich dann gleich die andere aus seiner Tasche zu nehmen, diese dann aber in einer etwas langsameren Geschwindigkeit zu trinken.

ZACK GIBSON
» Glaub mal Tom, da kannst du aber einen drauf lassen. Da kann die Fünf Punkte Party sich auf den Kopf stellen und mit dem Arsch Fliegen fangen, natürlich wird das passieren. Aber wo du das gerade sagst, diese verdammten Kommentatoren haben einfach nill...nill Knowhow von dem was die da von sich geben. Gut, die Foley ist schon ne sweet lady, aber was bringt das denn wenn aus deren Maul nur gequirlter Haggis plumpst. Ich meine dieser ganze Pay Per View, der war ja voll von gewaltigen Aktionen, gefühlt tausenden Segmenten, ich hatte eh gedacht, da wird ja mehr geredet als gekämpft. Aber jedes Gesprochene Wort war meistens sowas von entweder belanglos, oder absolut Sinnfrei bestückt, da bekommt man doch Warzen am Arsch von! Und wir als Prestige werden immer schön als dumme, kleine Kinder dargestellt und klein gehalten. Zum Beispiel bei dem Beitrag von Joe vor diesen wichtigen Anzugträgern, hier warte.

Er nimmt nun die Fernbedienung die oben auf der Sofalehne liegt, spult vor und siehe da, dort ist auch schon der Beitrag den er gemeint hat. Die Kommentatoren sind zu sehen und geben ihren Senf dazu.

Johnny Curtis: "Halt mal den Ball flach. Es passiert das, was immer passiert. Gang wins. Aber mal sehen, vielleicht kann Hendry ja Gold gewinnen für seine Crew."

Dieses Zitat von Curtis kommt gerade aus den Lautsprecherboxen.

ZACK GIBSON
» “Halt mal den Ball flach... Gangs wins“ blablabla ich kann die Scheiße nicht mehr hören. Wie viel Geld verdient man denn so im Arsch von Noam Dar, hm Curtis? Schön dunkel da drinne, was? Die denken auch, da kommt sone neue Gruppierung wie die Prestige und gibt sich schön mit den Kleinvieh Titeln zufrieden, Hauptsache die großen Lords der Fuckpoint Gang werden schön in Ruhe gelassen und stuhlen weiterhin alleine auf der mit Kunstfell bespannten Klobrille des Olymps. Tja ihr Bastards, falsch gerechnet. Wir sind ja schließlich schon da und French Tom glaub mir, wir werden denen solange ans Bein pinkeln, bis deren Haut an der Stelle so weich ist wie ein Babyarsch vor lauter Urin!

Der Fernseher läuft weiter, Zack stößt mit Tom La Ruffa an und nimmt einen großen Schluck aus seiner Bierdose. Dieser scheint Gibson zuzustimmen, was man anhand seines Schmunzeln und Nickens ablesen kann. Dann geht der Brite nach hinten zu dem Kühlschrank aus dem er das Bier wohl vorher schon genommen hat und holt noch ein paar Dosen heraus.

ZACK GIBSON
» Fuck it. Es gibt Dinge die mich noch mehr aufregen als diese fulldope-bums. Zum ersten, was ist das eigentlich für ein verdammtes Pisswasser hier? Ich meine wir sind hier doch in der goddamn U.K. Da wird’s ja wohl mal nen anständiges Bier geben als son Gesöff aus der Dose? Aber egal, wir gehen einfach nachher noch in nen Pub und dann zeige ich dir mal was ein Richtiges Ale ist. Aber lass die Finger von den Fish and Chips, da wird sich dein Französischer Gaumen nur das Genick dran brechen, glaube mir, das wär ne Beleidigung für dich und das sage ich als Engländer.

Er nimmt die Dosen nun auch wie beim ersten Mal in die Hand, aber verteilt diese nun auf dem kleinen Tisch der zwischen dem Sofa und dem Monitor steht. Seine zweite Dose ist längst geleert, da greift er schnell zu der dritten, öffnet diese und setzt sich nun auch endlich mal neben seinen Partner hin.

ZACK GIBSON
» Und zum zweiten... DAS hier!

Er fummelt in seiner anderen Jackentasche herum und holt sein Handy heraus. Dann lässt er es zwischen zwei Fingern haltend, vor La Ruffas Nase baumeln und packt es dann wieder weg.

ZACK GIBSON
» Nicht nur, dass ich neulich unterbrochen wurde von diesem arroganten wet-fart-smiling-farmer Adam Cole, als ich mit Nigel telefoniert habe, du hast es ja gesehen...oh man über diesen Bullie und seine Gruppe muss ich auch nochmal abledern, man bei diesem Event sind einfach zu viele Dinge passiert, aber erst mal, was ich sagen wollte...

Er holt kurz Luft und wird dann für einen Moment lauter.

ZACK GIBSON
» WAS IST DAS FÜR EIN BULLSHIT DAS WIR MAL WIEDER KEIN MATCH BEKOMMEN HABEN? Ich meine ich habe die ganze Woche darauf gewartet dass wir mal wieder ein Tag Team Match bekommen. Nichts! Keine Nachricht, keine Meldung, nill. Nill again! Machen die das mit Absicht da oben in ihren Büros? Wollen die uns einfach keine Chance geben? Wie sollen wir auch ne Chance auf diese Tag Gürtel erhalten, wenn wir nicht einmal ein Match generell bekommen gegen irgendwelche Teams? Haben die keine Gegner für uns? Wenn das stimmt ist das wirklich die cheapest Ausrede die ich je gehört habe! Wenn‘s angeblich keine Gegner gibt, dann wird es ja wohl mal Zeit das wir diese Chance erhalten, uns die Gürtel holen und diesen Dingern das verleihen, was Joe Hendry jetzt auch mit dem Westcoasttitel macht: Die Prestige auferlegen. Sorry man, das musste mal alles raus!

Da hat sich wohl eine ganze Menge in dem Liverpooler angesammelt. Nach ein paar Bier scheint er auch wieder viel redseliger zu sein als er es ohnehin schon immer ist. Jetzt macht er aber erst einmal eine Redepause und nimmt wieder große, kräftige Schlücke aus seiner Bierdose, denn sein Partner will auch mal wieder zu Wort kommen. Um sich die Zeit zu vertreiben hat auch Tom mittlerweile das dritte Dosenbier intus. Ein wahres Saufgelage. Aber wohin sonst mit all dem Kummer und den Sorgen? Kein Alkohol ist auch keine Lösung. Nach einem lauten Bäuerchen, welches man wohl noch in einem Umkreis von mehreren Metern hören konnte ist der French Stallion bereit auch wieder etwas verbal von sich zu geben.

TOM LA RUFFA:
“Oh lá lá… Sacrebleu! Was soll ich dazu noch sagen, Zack? Ich kann so viel trinken wie ich will doch es stillt niemals meinen Durst. Den Durst nach einem richtig guten Kampf bei dem Schweiß und Blut fließen. Meine Gedankengänge sind bereits soweit, dass ich der Auffassung bin, dass wenn wir keine Duelle auf der Card erhalten wir uns darum kümmern sollten trotzdem in den Ring zu steigen. Es gibt doch genug Matches auch hier in Manchester. Wieso also gehen wir nicht raus und prügeln uns ein wenig mit Bryan Danielson oder Willow oder wem acuh immer. Einfach um zu zeigen, dass es uns noch gibt und dass wir nun Woche für Woche in andere Fights eingreifen werden solange wir keine Berücksichtigung finden. Es ist an der Zeit ein klares Zeichen zu setzen. Wir können uns nicht einfach alles gefallen lassen. Wir können nicht einfach nur hinnehmen und die Fäuste in die Tasche machen. Dort sind schon so viele Fäuste drin, so dass kein Platz mehr ist. Also verteile ich diese lieber in der Show an all die anderen Herren die uns den Platz wegnehmen. Ehre wem Ehre gebührt und Gold wem Gold gebührt. Ach wie gut, dass alle wissen… die Tag Team Champions sind beschissen!“

Nach diesem Ausruf und einer leichten Abwandlung des Rumpelstilzchen Satzes packt sich La Ruffa die nächste Dose, öffnet sie und prostet seinem Partner zu. Immerhin hat er sich einen Plan überlegt der wohl nicht auf taube Ohren stoßen wird. Tatenlos nur zusehen ist eben nicht sein Ding. Und auch wenn es vielleicht Ärger geben sollte aber einfach nur Herumsitzen will man nicht mehr. Dafür ist man nicht in die C2C gekommen um anderen nun den Vortritt zu lassen. Ein ordentlicher Schluck der Plörre wird zu sich genommen.

TOM LA RUFFA:
“Die feiern hier Vergewaltigungsszenen? Sorry aber da hört auch irgendwann der gute Geschmack auf. Da mache ich mir bezüglich meines Gaumens viel mehr Sorgen, dass mir da nicht die Kotze hoch kommt. Wie kann eine Liga so ein Verhalten tolerieren und diesen Fils de Pute auch noch weiter an der Spitze des Unternehmens lassen? Es gibt einfach Grenzen die nicht überschritten werden sollten. Hier sollte es doch in erster Linie noch ums Wrestling gehen weil wir doch hier in einer Wrestling-Liga sind. Zumindest dachte ich dies einst. Aber man scheint wohl viel mehr Wert auf irgendwelchen Psycho-Müll zu legen wenn ich mir Dar aber auch einen Simon Grimm ansehe. Dazu ein Kip der sich durch die Weltgeschichte vögelt. Da geht es doch auch nur unter die Gürtellinie und auch dies wird hier für super empfunden? Das ist nicht meine Welt. Das ist einfach nur noch abartig und gehört meiner Meinung nach nicht in ein solches Programm hinein. Das ist schlimmer als jedes Trash-TV. Für mich sind solche Leute nur Abschaum. Randgruppen der Zivilisation die ausgestoßen werden sollten. Wir, Prestige, wahren die guten alten Tugenden und stehen ausschließlich fürs Fighten. Anscheinend wird aber genau dies hier nicht gesucht. Vielleicht sind wir hier einfach Fehl am Platz weil wir unseren Fokus eben auf den sportlichen wettkampfbezogenen Bereich legen.”

Egal was in dem Bier drin zu sein scheint aber es lässt die beiden Männer zu sehr kritischen Philosophen mutieren. Doch mit ihrer Sichtweise liegen sie gar nicht so falsch. Das Skurrile, Abgedrehte, Kranke wird immer mehr während man Prestige als Normalos betrachten kann was aber heutzutage nicht mehr so an Ansehen genießt wie es noch zu den vernünftigen Zeiten der Fall war. Das merkt man auch Zack Gibson an, welcher gerade am Anfang von La Ruffas zweiter Aussage die Augen aufreißt und vor Wut gleich mal seine Bierdose in der Hand zerquetscht. Da scheint ihn mächtig was getriggert zu haben.

ZACK GIBSON
» Tom...genau DAS...ich hatte das schon ganz verdrängt, vielleicht weil ich es auch nicht wahrhaben wollte aber ne bloody RAPE SZENE? Geht’s noch? Der Kerl ist der Boss der angeblich tollsten Gruppierung hier in der Liga und vergeht sich an einer FRAU? Der dumphill-trashbag, dieser scum of the earth, sorry, anders kann ich ihn nicht nennen, denn das Prädikat “männlich“ hat er somit komplett verwirkt, so einer ist der verdammte World Champion? So einer gehört in den Knast! Ich meine wir haben einen Terminus und der besagt: We don't call the cops! Und das werde ich auch weiterhin beibehalten, denn wir nehmen als Hools die Sache selbst in die Hand und glaube mir mein French mate, ich könnte dir nicht mehr zustimmen als deiner Aussage einfach mal in den Ring zu stürmen und jemanden die Zähne bis zum Hinterkopf zu prügeln. Und rate mal, wen ich hier präferiere: genau, Noam rapeman Dar. Für den Scheiß wird der Typ noch in die Hölle kommen, soviel ist sicher. Wenn es nicht schon wer anderes macht, werde ich persönlich dafür sorgen, dass seine Eier an den Thorn von Satan persönlich genagelt werden. Und dann wird nicht einmal die Übertragung unterbrochen bei solchen Szenen, ich meine Hello there? Anyone home? Da bleibt selbst einem Johnny Curtis die Zunge im Hals stecken. Aber ich sage euch was, liebes Office: Wenn ihr so Bock auf dreckige, gewalttätige, blutige und unschöne Szenen habt... Tom und ich, sowie die gesamte Prestige, werden schon dafür sorgen das ihr eure Bilder bekommt. Dar hat mit der Aktion mehr als einen Bogen überspannt und die Sehne wird ihm bis zum Arschloch treffen, soviel ist sicher!

Da hat aber einer ein mächtiges Problem mit Dars Aktion gegen Blackheart gehabt. Zurecht, wie wohl die Allgemeinheit mit gesundem Menschenverstand denken sollte. Gibson ist mittlerweile beim fünften Bier angelangt, welches er sich schnell in den Rachen schüttet, nur um noch das sechste zu öffnen. La Ruffa sieht diese Aktion ja ähnlich als No Go an und versucht trotzdem seinen Partner etwas zu beruhigen. Gibson gibt sein Bestes und fährt etwas weiter runter, bevor er noch die Fernbedienung in den Monitor schmeißt. Das wäre schließlich unüberlegt.

ZACK GIBSON
» Ok. Ok ok ok ok. Tom du bist der Vernünftigere von uns beiden und ich denke dein Vorschlag ist gar nicht so falsch. Wir sollten uns vielleicht mal etwas mehr präsenter in den Matches zeigen, die uns eben NICHT gegeben wurden. Ich meine, wir müssen ja nicht das Ergebnis versauen, ich bin nicht so eine Billige, wacky Heelbitch die sich aufgeilt einfach irgendwelchen Random Dudes die Fressluke zu perforieren. Beim Fußball ist das so: Entweder du willst dich prügeln, oder du lässt es und wer am Boden liegt, wird nicht getreten. Von daher denke ich es wäre zu einfach, sich irgendwen aus belanglosen Gründen zu nehmen. Nein, dieser jemand muss mich schon provozieren und glaube mir, da wird die Liste immer länger. Es müssen Leute sein, die gerade danach schreien, nen Stiefel ins Gesicht zu bekommen. Da gibt es einige Kandidaten, wenn ich alleine schon an raping Dar denke. Oder seine beiden Witzlosen Kollegen von der “Gang“, oder Adam Cole und seine beiden zurückgebliebenen Schoolbullies oder gleich Shane McMahon und seiner Officecrew an minderbemittelten Schimpansen oder den Kommentatoren die mehr Müll labern als ein Durchschnittsbürger im Jahr produzieren kann. Denk dran, ich liebe eine gute Schlägerei, aber wir sollten nicht die Leute bestrafen die nichts damit zu tun haben. Das würde nur dem Ruf der Prestige schaden und glaube mir, wir sind besser als DIE alle da!

Der Liverpooler wirkt, dafür dass er schon am siebten Bier sitzt, ziemlich nachdenklich und grüblerisch. Vielleicht ist ja gerade der Alkohol bei ihm der Schlüssel zu einem ruhigeren Selbst. Doch der Schein kann jederzeit trügen. Zumindest lässt der Glatzkopf ebenfalls wie sein Partner vorhin, einen kräftigen Rülpser aus der Kehle donnern. Dieser Sound ist Musik in La Ruffas Ohren. Klar könnte man sich nun auch über sie echauffieren, dass ihre Sauferei auch nicht gerade vorbildlich und kindgerecht sei aber im Vergleich zu dem was sonst in der C2C derzeit abgeht ist dies hier echt noch extrem harmlos.

TOM LA RUFFA:
“Contenance. Oder ruhig Brauner wie ihr es wohl eher nennt. Wir sollten uns von all dem nicht anstecken lassen, da stimme ich dir voll und ganz zu. Manchmal ist es wohl besser mit Scheuklappen durch diese Promotion zu laufen um all den Schrott nicht ertragen zu müssen. Prestige sollte dazu da sein das Niveau aus dem Tal wieder nach oben zu befördern. Aber dein unbändiger Hass auf den Israeli darf dich nicht blind machen. Auch ich wünsche mir nicht sehnlicher als ihm für sein Handeln den Gar auszumachen aber der plumpe Weg wäre doch eh nicht unser Stil. Sehen wir Noam als nervige, brummende und umherschwirrende Stubenfliege an. Um ihn wirklich leiden zu lassen sollten wir ihm erst die Flügel ausreißen bis er völlig schutzlos dem finalen Schlag ausgeliefert ist. Und mit den Flügeln meine ich natürlich seine Weggefährten Marty und Jay. Wir brauchen dafür nicht viele Hände, denn ich gönne ihm kein schnelles Ende. Unsere vier reichen da vollkommen aus um einen Schaden zu verursachen an dem er zu nagen haben wird. Allez les deux… Allez Zack et Tom!“

So kennen wir den Merciless Merc bereits. Ein Stratege und Schlichter vorm Herrn. Man könnte ihn noch viel mehr auf die Palme bringen und er würde dennoch versuchen einen kühlen Kopf zu bewahren. Vorschnelle Aktionen wird es bei ihm nicht geben. Jeder Handgriff ist durchgeplant und jedes Wort gut durchdacht. Er ist einfach der ruhige Pol des Teams der bei den anderen aufbrausenden Charakteren alle Hände voll zu tun hat. Bislang macht er aber einen exzellenten Job. La Ruffa zieht im Dosenrennen mit Gibson gleich. Nur noch ein einziges Bier bleibt übrig. Höflich wie Tom ist überlässt er es dem Hool der Gruppe.

TOM LA RUFFA:
“Bevor wir zudem irgendetwas eigenständig umsetzen sollten wir unsere Überlegungen mit Monsieur McGuinness abstimmen. Sicherlich wird er uns grünes Licht geben aber sicher ist sicher. Wir sind schließlich keine Gruppe bei der jeder sein eigenes Ding durchzieht und sein Wohl über das des Teams stellt. Kommunikation ist daher enorm wichtig und eine solche Aussprache mit dir hier ist für mich immer wieder ein Genuss. Wenn wir uns weiterhin als Unité präsentieren kann uns nichts und niemand etwas anhaben. Da werden wir dann auch mit dem Nebenkriegsplatz in Person von der Undisputed Era spielend fertig. Am Ende werden um uns herum alle Zusammenschlüsse bröckeln weil es nirgends ein solches Kollektiv gibt wie bei uns. Aber der Eiffelturm wurde auch nicht an einem Tag gebaut… Continuité mon ami… Das ist das Zauberwort. Lasse uns also die C2C übernehmen und daraus einen besseren Ort machen. Mein Volk lebt nach dem MottoLiberté, Egalité, Fraternité. Dies will ich auch für diese Liga erreichen und dafür bin ich bereit über Leichen zu gehen.”

Wahre Worte hier vom Merciless Merc, die selbst bei einem Kneipenschläger wie Gibson auf offene Ohren treffen. Dieser freut sich über die letzte Bierdose, setzt an, entleert diese halb und stellt sie dann auf dem Tisch ab. Er denkt kurz über das gesagte nach.

ZACK GIBSON
» Du hast ja recht. Ich bewundere, dass du immer so verdammt ruhig bleiben kannst, bei mir wäre da schon wieder lights out. Wir sollten nichts überstürzen. Und klar, wir können gerne Nigel nochmal anhauen, ob das alles so gemacht werden kann. Wenn wir uns diese beiden Scheißhausfliegen von der five Point Gang schnappen, soll das ja auch alles seinen geregelten Gang gehen. War auf jedenfall nen nettes Gespräch wieder mit dir. Und saufen kann man mit dir auch excellent. Hier, der Rest ist für dich. Guten Menschen gibt man immer nen Schluck vom Lebenssaft.

Zack Gibson erhebt sich nun vom Sofa und schiebt die angefangene Bierdose zu La Ruffa herüber. Dieser nimmt sie in die Hand und trinkt den Rest aus. Ein Zeichen der Zuneigung unter Partnern und eventuell auch Freunden. Gibson geht nun in Richtung Tür. Sein Partner dreht sich fragend zu ihm um, wo er denn nur hinwill.

ZACK GIBSON
» Ich muss nochmal zu Hendry, er wollte mit mir nochmal irgendwas besprechen wegen Primate, nichts wildes. Ich komme dann nachher wieder und ich würde sagen dann gehen wir nach der Show schön in den nächsten Pup, auch wenn wir hier in freakin Manchester sind und ich dieses Loch eigentlich nicht ausstehen kann. So bis dann, bye my mate.

Mit diesen Worten verlässt Gibson nun den Raum. La Ruffa lehnt sich nochmal entspannt ins Sofa zurück und wartet nun darauf, dass sein Partner wieder kommt. Anscheinend freut er sich schon auf das Saufgelage.

Byron Saxton: "Hier zeigt Tom La Ruffa warum er hier das Sagen hat, denn er findet einfach immer die richtigen Worte, um seine Leute unter Kontrolle zu behalten. Primate kann hier mit Sicherheit noch einiges erreichen und die 5-Point Gang muss aufpassen, um nicht vom Thron gestoßen zu werden."

Johnny Curtis: "Na na, so weit sind wir noch lange nicht, auch wenn ich Tom und seinen Leuten einiges zutraue. Doch die 5-Point Gang ist noch sehr weit von ihnen entfernt und zudem denke ich, dass Dar und seine Spießgesellen sich zu wehren wissen werden."

Noelle Foley: "Wir werden sehen, doch würde mich jetzt viel mehr interessieren, was Gibson & Hendry zu besprechen haben, um es nicht vor La Ruffa zu tun."



MATCH 2
SINGLES MATCH
Maxwell Jacob Feinstein vs. Tajiri


Writer: ???



Es ist an der Zeit, dass das nächste Match beginnt. Damit dies geschehen kann fehlt aber einer der Protagonisten des nun in wenigen Augenblicken stattfindenden Kampfes. Lange müssen sich die Zuschauer nicht auf dessen Ankunft gedulden denn das Theme des erscheinenden c2c Superstars ertönt durch die Hallenboxen. Diese Musik löst gemischte Reaktionen auf den Rängen aus die sich auch nicht ändern als die Person auf der Rampe des Eingangsbereiches auftaucht.



Bei diesem Kerl gibt es kaum Reaktionen da ihn kaum jemand kennt und niemand weiß was man von ihm halten soll. Einige Zuschauer applaudieren aufmunternd dem recht unbekannten, jungen Herrn zu, andere wiederum beäugen den Ankömmling eher kritisch. Hoffen wir , dass seine Leistungen nicht so zurückhaltend sind wie dieses uns hier gebotene Schauspiel. Inmitten dieser Publikums-Resonanz übt die Ringannouncerin ihren Job wie gewohnt professionell durch.

Melissa Santos: "Ladies and gentlemen…. On his way to the ring….
From Hicksville, New York…. Weighing 216 pounds….
The Scarf Ace of Coast 2 Coast Wrestling…. Maaaaxweeeel Jaaaacoooob Feeeeinsteeeeinnnn!“


Vor dem Ring bleibt MJF kurz stehen, blickt sich um, und klettert dann geschwind über die Ringtreppe ins Seilgeviert hinein. Keine provokanten Posen, keine Abklatschen mit den Fans. Dieser Typ scheint völlig in einer Art Tunnel zu sein, vollkommen fokussiert auf seine heutige Aufgabe.



Auf einigen Plakaten der Fans wurde tatsächlich sein Name bereits verewigt was doch ein wenig verwunderlich ist. An diesem Status kann er nun aber arbeiten denn mit einer ansprechenden Leistung im Ring könnte er einige Pluspunkte sammeln und seine Beliebtheit und ebenso seine Bekanntheit steigern. Als er die Mitte des Rings erreicht hat posiert er dann doch ein klein wenig herum, was aber ja auch üblich ist, ehe sein Einzugslied verstummt und er sich auf sein Duell beziehungsweise seinen Gegner konzentriert.



Melissa Santos: "Making his way to the Ring... from Japan... weighing in at 192 pounds.. the Japanese Buzzsaw... TAJIRIII!"



* DING DING DING *

Maxwell Jacob Feinstein besiegt TAJIRI by pinfall via Max-Suplex (08:08min.)

Here is your winner by pinfall: MAXWELL. JACOB. FEEEEINSTEEINNN!



Noelle Foley: "Ein Sieg für MJF! Tajiri war da leider haushoch unterlegen!"

Byron Saxton: "Er hat alles gegeben, aber es hat nicht sollen sein. Gratulation an den Max-Express!"

Johnny Curtis: "Was für ein lahmer Spitzname."



- video fade in -

Wir sehen eine dunkle Straße, irgendwo am Rande der Stadt. Hohe Bäume säumen sie zu beiden Seiten, verschlucken so das das restliche Licht des fahlen Mondes, im Hintergrund hört man einen Kauz seine Schreie in die Nacht schicken und die gesamte Atmosphäre erinnert an einen alten Gruselfilm. Fehlt eigentlich nur noch unheimliche Musik und der Mönch mit der Peitsche, der zwischen den Bäumen hervortritt, um den Zuschauern einen kalten Schauer über die Rücken laufen zu lassen. Tatsächlich bewegt sich dort etwas zwischen den alten Eichen, doch wirkt die Gestalt nicht besonders furchteinflößend, sondern eher klein, zierlich und verloren.
Mit großen Augen, leicht zitternd, steht Circe direkt neben einem der großen Bäume, blickt am dicken Stamm vorbei, bevor sie herumwirbelt und vorsichtig ins Dunkle späht. Nichts zu sehen. Sie geht einen Schritt nach vorne, versucht im Schein der schwachen und sehr spärlich verteilten Straßenlaternen irgendwas zu erkennen - vergebens. Oh Mann, wieso hat sie sich nur dazu überreden lassen? Eigentlich steht die Jersey Rose auf Dunkelheit, genießt es förmlich von ihr umgeben zu sein, doch jetzt, hier, ist ihr mehr als nur unwohl und sie wäre jetzt lieber woanders. Sie hatte es jedoch versprochen und man kann ihr so einiges nachsagen, aber nicht, dass sie ein Versprechen bricht. Schon gar nicht einer Freundin gegenüber. Wahrscheinlich die einzige Freundin, die Circe hat und natürlich will sie sich das nicht verscherzen und schon gar nicht in der Gefühlslage, in der sich die sonst so selbstbewusste Puppenspielerin befindet. Die Niederlagen der letzten Wochen haben den Ayers Rock, der ihr Selbstbewusstsein einmal gewesen ist, in einen kleinen Kiesel geschrumpft, der bei der geringsten Windböe weggefegt werden könnte. Statt Alexa Bliss bei Purgatory endlich zu besiegen, zu zerstören und ihr die Women´s Championship aus den krummen Fingern zu reißen, darf das Jersey-Girl lediglich dabei zusehen, wie Bobbi Tyler von der Schlange gefressen zu werden.

Circe:
"Sie könnte einem fast leid tun, oder?! Näh, doch nicht!"

Ein unsicheres Kichern folgt diesen eher mauen Versuch, sich mit einem witzigen Kommentar über ihre Gedanken etwas Mut zu machen, aber funktionieren tut das leider nicht ganz. Stattdessen bekommt sie beinahe einen Herzinfarkt und wirbelt erneut blitzschnell herum, als hinter ihr ein Geräusch ertönt. Zum wiederholten Male muss sie ihre Augen fast bis zum Maximum anstrengen, um überhaupt irgendwas zu sehen und so erschreckt Circe auch wieder, als plötzlich eine Katze aus einen der Büsche springt. Mit einem genervten Miauen bleibt das schwarz-wei0e Tier für einen Moment vor der Blondine stehen, funkelt diese aus bernsteinfarbenen Augen wütend an und nach einem Fauchen verschwindet es in der Dunkelheit.

~???~
".. Ja komm her, Miez Miez.."

Genau in die Richtung in die das Tier abgehauen ist, hört man nun eine liebevolle, mütterliche Stimme die den Fans und auch Circe nur zu gut bekannt ist. Das gestreifte Katzenwesen umschmeichelt ein paar grazile in schwarze Lederboots gepackte Beine, die zu einer Person gehören die genauso groß ist wie die blonde Jerseyanerin. Als die Kamera nun explizit auf diese Stelle zoomt erkennen die Fans unter einem Ausschnauben Mary Dobson. Die Geliebte Jon Moxleys geht etwas in die Hocke und streift mit ihren Fingern über das samtige Fell der Katze, die sinnlich anfängt zu schnurren bei diesem Kontakt. Die Augen Marys gehen dann nach oben und fixieren die Puppenspielerin. Das kleine Kätzchen wird angehoben und auf den Armen Dobsons platziert.

~Mary D.~
".. Sieht so aus als hätte dich mein Kätzchen eher gefunden wie ich, hihi.. Darf ich vorstellen? Anubis.. Ich habe sie vor kurzem hier öfters herumlungern sehen. Irgendwann beschloss dieses kleine Wesen anscheinend meine Nähe aufzusuchen. Kümmere dich nicht darum - sie ist sehr kratzbürstig."

Die gelben Augen der Katze funkeln in der Dunkelheit kurz auf, als sich Mary nun ihrer Freundin gezielt nähert. Sie ist also diejenige mit der sich die Dame aus Jersey verabredet hat. Doch wofür? Und was wollen sie in dieser unheimlichen Gegend? Das ist die große Preisfrage die einzig und allein die Brünette beantworten kann. Ein schmales Lächeln kommt auf ihre Lippen, als sie ihre Freundin an der Schulter greift und mit einer Handbewegung nach vorne zeigt.

~Mary D.~
".. Wollen wir..? Das Anwesen ist hier um die Ecke. Erschreck dich beim zerfallenen Eindruck nicht. Dieses Haus hat schon bessere Tage erlebt... Aber sein Keller hat mir unscheinbare Möglichkeiten spendiert. Folge mir."

Fast schon verschwörerisch strebt Mary die Kreuzung an die nicht weit von den Damen entfernt ist. Das Tier auf Marys Armen hat seine Augen geschlossen und schnurrt entspannt. Es ist unwahrscheinlich eine so bösartige Person wie Dobson mit einer Katze zu sehen, die sie jederzeit in ein Feuer werfen könnte. Einen bestimmten Grund wieso sie diese am Leben lies, scheint es jedoch zu geben, den sie aber gekonnt verschweigt. Viel eher lotst sie Circe in die Umgebung die normalerweise für den Undertaker üblich ist. Wenn der dunkle Lord erfährt das Mary Gäste in sein Heiligtum gebracht hat, könnte es fatalen Ärger geben. Der Blick der Brünetten geht jedoch einmal umher um sicherzustellen das niemand sie beide sieht.

~Mary D.~
".. Sei bitte zügig sobald wir seinen Boden betreten. Niemand weiß das ich dich in meine Geheimnisse einweihe und ich kann mir kaum vorstellen das der alte Mann Besucher herzlichst empfängt."

Circe erschrickt leicht, als plötzlich jemand aus der Dunkelheit tritt, doch als sich dieser jemand als Mary entpuppt, entspannt sie sich sichtlich und beobachtet interessiert das Zusammenspiel zwischen Katze und Mensch. Die Blondine nickt nach der Begrüßung ihrer Freundin und wie selbstverständlich folgt sie der selbsternannten Hexe, ohne dabei auch nur die geringste Ahnung zu haben, wo es überhaupt hingehen soll.

Circe:
"Ich weiß ja einen Spaziergang in totaler Finsternis zu schätzen, wie jeder Andere auch, Mary, aber würde ich doch so langsam mal wissen wollen, wo wir hier überhaupt sind... warte mal... sagtest Du 'alte Mann'?!"

Nachdem Mary wieder stehengeblieben ist und so auch die Jersey Rose zum Stillstand kommt, dringen die Worte der Hexe wohl erst vollständig zu ihr durch. Dies hat zur Folge, dass sich die Augen der Blondine überrascht weiten, doch fühlt sie keine wirkliche Angst oder Unbehagen ob dieses Wissens, sondern eher Neugierde. Sie sieht sich in der Dunkelheit um, versucht irgendetwas zu erkennen, doch leider ist dies nicht von sonderlich viel Erfolg gekrönt und fast schon neidisch blickt Circe zu ihren felinen Begleiter. Eine seltsame Aufgeregtheit erfasst die Puppenspielerin, denn eine eventuell bevorstehende Begegnung mit dem Undertaker bringt eine gewisse Vorfreude in der Blondine zum Vorschein. Okay, ihre Freundin scheint Alles dranzusetzen, dass sie dem Dark Lord nicht über den Weg laufen, doch das Jersey-Girl muss sich eingestehen, dass sie dem legendären Mann aus dem Death Valley nur allzu gerne mal persönlich treffen wollen würde. Sie weiß aber auch, dass Mary es wahrscheinlich besser weiß und außerdem will die Blondine endlich wissen, was die ehemalige Championesse ihr zeigen möchte.

Circe:
"Auf jeden Fall wird es mit Dir niemals langweilig, Marylein!"

Leise flüstert sie die Worte, sieht sich erneut mit großen Augen um, bevor sie kaum merklich ihren Kopf schüttelt, während sie ungeduldig auf der Stelle zu tippeln beginnt.

Circe:
"Ich werde mich beeilen, die Augen auflassen und Dir folgen, aber nun laaaasss uns endlich los, bevor ich vor Aufregung einen Kollaps bekomme! Der alte Mann wird gar nicht merken, dass wir hier sind, wenn wir endlich los."

Was auch immer Mary hinter dem Rücken des Undertakers plant, sollte nicht an seine Ohren dringen. Aktuell scheint sie weder Moxley noch sonst jemanden außer CIrce diese Umgebung anvertrauen zu wollen. Das riesige Gittertor zum Anwesen des Undertakers ist verschlossen. Mit vorsichtiger Bewegung krault Mary Dobson den Kopf des Tieres, ehe sie dieses auf den Boden hinabgleiten lässt mit drei simplen Worten, die sich ein wenig nach Latein anhören. Welche Sprache es auch immer war.. Das Wesen scheint absolut verstanden zu haben was Dobson von ihm möchte und zwängt sich mit einiger Akrobatik durch die engen Gitterstäbe hindurch auf die andere Seite. Mit einem grazilen Sprung nach oben umgreift die Samtpfote die Klinke und drückt diese hinunter sodass sich das Tor vor Circe und Mary öffnet. Hat... Mary hier wirklich der Katze das Kommando erteilt? Oder weiß diese aus Prinzip schon was sie will? Egal was es auch ist, es war beeindruckend. Als wäre es jedoch das normalste von der Welt betritt Dobson die dunkle Umgebung und geht gezielt einen kleinen Weg entlang. Kurz vor der Doppeltür die in das Innere des Anwesens führt, biegt sie jedoch scharf nach links ab. Die Blondine folgt ihr weiterhin, was ein kleiner Blick nach hinten noch einmal bestätigt. Beide gelangen schlussendlich an die Hinteransicht des Hauses, wo sich so etwas wie ein Friedhof befindet.. Zumindest das ein oder andere Grabmal ist zu erkennen. Dennoch ist all das nicht das was Mary Dobson anstrebt. Viel eher geht sie an eine kleine Ecke in der Nähe des Anwesens. Etwas schräg an diesem scheint sich etwas zu befinden, was auch Circes Aufmerksamkeit erregen sollte.

Noch ein letztes Mal sieht sich die Brünette in der Gegend um, nur um sicher zu gehen das keiner ihnen gefolgt ist, ehe sie sich nach unten beugt und die Erde auf der Stelle ein wenig beiseite schiebt - eine Tür! Und diese scheint direkt unter das Anwesen zu führen. Geschwind wird diese leise geöffnet, ehe Dobson beiseite tritt. Einladend zeigt sie auf die kleine Steintreppe wo man am Ende ein seichtes Licht erkennt. Wie kleine Glühwürmchen sind an den Außenseite kleine Lichter zu sehen.. Mini Öllampen scheinen den Weg tiefer zu leuchten.

~Mary D.~
"Nach dir, meine Liebe.."

Circe folgt Mary, beobachtet mit leicht offen stehenden Mund die Zusammenarbeit zwischen Mary und der Katze, bevor sie einen Moment stehenbleibt, um das Anwesen des Dead Man zu bewundern. Lange kann sie dies jedoch nicht, denn ihre Freundin lässt ihr keine Zeit dazu, sondern führt sie gekonnt über das Grundstück, bis.... ja, bis Mary buchstäblich den Boden öffnet und die Jersey Rose bittet hinabzusteigen. Sie zögert, sieht zu der selbsternannten Hexe, dann die Treppe hinunter und wieder zu Mary, bevor sich die Blondine doch endlich hinabwagt.
Am Ende der Steintreppe eröffnet sich der jungen Frau ein langer Gang, der von beiden Seiten gut erhellt wird und auf einmal empfindet Circe die Umgebung nicht mehr als bedrohlich. Langsam geht sie einige Schritte vor, bleibt dann wieder stehen, um sich ihrer Begleiterin zuzuwenden und anerkennend sieht sie diese mit großen Augen an. Sie will etwas sagen, doch kein Ton kommt über ihre Lippen und stattdessen sieht sich das Jersey-Girl ein weiteres Mal um, wobei sie leise mit der Zunge schnalzt.

Circe:
"Das ist wirklich schön hier, a... aber ich muss nicht befürchten, unsere Feinde hier irgendwo in feuchten Verliesen angekettet vorzufinden?! Obwohl,... oh bitte sag mir, dass genau das passieren wird!"

Die Blondine kichert leise, hält sich dabei eine Hand vor den Mund, um keine zu lauten Geräusche zu machen und mit freudigem Glanz in den Augen sieht sich die Jerseyanerin erneut verschwörerisch um. Vor wenigen Minuten hätte Circe es sich noch ganz spannend vorgestellt, dem Undertaker über den Weg zu laufen und ein paar Worte mit ihm zu wechseln, doch nachdem sie sah, wie bedacht Mary darauf ist, dass eben dies nicht passiert, hat sich auch ihre Vorfreude etwas gesenkt.

Circe:
"Okay, Du hast mich in Deine Dobs-Cave gebracht und ehrlich Mary, ich bin beeindruckt ohne Ende, aber was machen wir hier?!"

Ohne eine Antwort abzuwarten hat sich die Jerseyanerin bereits abgewendet und geht weiter den beleuchteten Gang entlang. Jedoch geht sie nur wenige Schritte, bleibt stehen und hibbelig beginnt sie auf der Stelle zu tippeln, während sie ihre Freundin ungeduldig anstarrt.

Circe:
"Komm schon, Mary, die Spannung bringt mich um!"

Die Aufregung die aus Circes Aussagen strahlt symbolisiert das Mary Dobson um diesen Ort wohl wirklich ein großes Geheimnis gemacht hat. Auf halber Strecke überholt sie schließlich die Blondine, ehe sich eine fast morsche Doppelholztür vor ihnen zeigt. Ohne zu zögern stößt Mary diese ohne wenig Kraft auf. Neugierig blickt nicht nur Circe sondern auch die Kamera über die Schulter der Geliebten Jon Moxleys und offeriert ein Bild, das man so nicht erwartet hat. Geziemtes, weißes Licht aus Neonröhren umringt die dunkle Atmosphäre in der in Abständen einige Regale aus Holz stehen. In verschiedenen, kleinen sowie auch größeren Töpfen wurden einige Pflanzen eingebettet die in der Blüte ihres Lebens zu stehen scheinen. Doch nicht nur auf den Regalen - auch auf dem Boden stehen einige aufwendige Porzellantöpfe die mit Erde befüllt wurden.. Aus dieser schiessen ebenfalls verschiedenfarbige Blumen und Sträucher. Was.. ist das hier? Mit einem kleinen Lächeln auf den Lippen dreht sich Mary zu ihrer Freundin um und breitet schließlich ihre Arme aus.

~Mary D.~
"Willkommen in meinem bescheidenen, kleinen Garten. Ich weiß.. das ist nicht das was du wahrscheinlich gehofft und erwartet hast.."

Wer hat das schon? Aber warum führt Mary Dobson sie hierher? Was macht diesen schattigen Ort so besonders für die Brünetten, deren Pflanzen selbst in dieser Umgebung wachsen und gedeihen? Das ist wohl die große Preisfrage die nur sie beantworten kann. Ohne ihr Lächeln auf den Lippen zu verlieren, geht Dobson näher in den Raum hinein und begutachtet ihre Umgebung. An einem Gewächs bleibt sie schließlich stehen und geht etwas in die Hocke. Vorsichtig wird die Erde befühlt, ehe Dobson nickend sich erhebt. Eine neongrüne Gießkanne die den Zuschauern jetzt ins Auge fällt wird angehoben um die Pflanze mit Wasser zu versorgen.

~Mary D.~
"Trink, meine Kleine. Du musst noch für Mama wachsen."

Fast schon mütterlich spricht die Brünette mit der Pflanze, die wohl gierig das frische Wasser in sich aufsaugt. Die Kanne wird beiseite gestellt, sodass sich Mary wieder Circe zuwendet.

~Mary D.~
"Du stehst inmitten der Quelle meiner Magie, liebste Freundin. Siehst du Circe.. Der menschliche Verstand ist so simple gestrickt das er bei kleinsten, übernatürlichen Ereignisse dazu neigt an Magie zu glauben. Doch Hexer und magische Tricks gibt es nur in Märchen und Sagen - was nicht bedeutet das sie nicht anders hervorgerufen werden kann."

Glucksend wendet sich die selbsternannte Hexe erneut etwas ab, um in die Richtung eines bestimmten Topfes zu gehen. Aus diesem sprießen wunderschöne, blassgelbe Blumen. Ihr Kopf ist leicht nach vorne geneigt und mit der Öffnung könnte man fast vermuten das daraus gleich sinnliche Töne strömen könnten.

~Mary D.~
"Weißt du was eine Engelstrompete zu tun vermag, wenn man sie zerkleinert und in geringen Mengen in Getränke mischt oder in das Essen unterrührt? So wunderschön sie aussehen und das Auge erfreuen - ihre Wirkung ist toxisch. Schon eine Messerspitze davon würde ausreichen um einen ausgewachsenen Elefanten unter Drogen zu setzen!"

Im ersten Moment, als Mary ihr den Garten präsentiert, kann Circe eine gewisse Enttäuschung nicht verbergen. Ihre vor Aufregung geweiteten Augen verengen sich etwas, ihr Lächeln erstirbt und ihre Mundwinkel ziehen sich leicht nach unten, während sie sich die verschiedenen Blumen, Sträucher und andere Pflanzen ansieht. Als ihre Freundin jedoch beginnt, über den Zweck des Gartens zu sprechen, kehrt die Interesse bei der Blondine zurück und tatsächlich spürt sie sogar eine gewisse Faszination in sich aufsteigen. Natürlich hat auch die Jerseyanerin schon davon gehört, dass einige Pflanzen spezielle Eigenschaften haben, das Vogelbeeren giftig sind und das Tee aus Brennnesseln sogar gesund sein soll, doch beschäftigt hat sich die junge Frau damit nie. Sie ist ein Stadtmensch und da kommt man nicht so viel mit der Natur in Kontakt.
Vorsichtig geht Circe tiefer in den Raum hinein, bleibt vor einem der Regale stehen und mustert einige der interessant aussehenden Pflanzen. Dabei hat sie ihre Hände hinter dem Rücken verschränkt, denn wagt sie es nicht, die zarten Blätter und Blüten zu berühren, um sie nicht zu beschädigen. Sie spürt die Zuneigung, ja, man kann schon fast Liebe sagen, die Mary für ihre "Kinder" empfindet und ebenso die Bewunderung, die sie für die Fähigkeiten ihrer grünen Freunde hegt. Als die Hexe ihr die Quelle ihrer Magie offenbart, lächelt das Jersey-Girl sie sanft an, denn natürlich erkennt sie den Vertrauensbeweis, den Mary hier entgegenbringt.

Circe:
"Wow, das ist... beeindruckend!"

Eigentlich will sie mehr sagen, will ihrer Freundin danken, dass sie hier sein darf, doch würde sie dafür im Moment wohl nicht die richtigen Worte finden und sie möchte nicht, dass man merkt, wie sehr sie diese Geste berührt. Hier jedoch stumm herumzustehen wirkt sicherlich auch nicht besonders gut, so dass die Blondine sich leise räuspert und ihren Blick erneut über den Garten schweifen lässt. Schließlich sieht sie erneut die Brünette an, ihren Mund vor Erstaunen leicht geöffnet und sie nickt langsam, als würde sie allmählich verstehen.

Circe:
"Den Geist vernebeln, sich den Willen eines Anderen Untertan machen; all das ist möglich, wenn man sich die Kraft der Natur zu Eigen macht. Richtig? Das ist so clever, denn ich kann mir vorstellen, dass es nur sehr schwer nachzuweisen ist, wenn jemand von solchen Tränken zu sich genommen hat. Das gefällt mir, Mary. Das gefällt mir sehr."

Das Hinterhältige in Circe erkennt sofort die Vorteile, die so ein Wissen mit sich bringt und sofort kommen der Puppenspielerin dutzende Ideen, wie man die verschiedensten Tinkturen, Mixturen und Tränke einsetzen könnte. Nur müsste man dieses Wissen natürlich erstmal besitzen und wenn die Blondine etwas wirklich hasst, dann ist es, jemand Anderen um etwas zu bitten. Es ist nie von Vorteil, jemanden etwas schuldig zu sein. Sie seufzt leise, beobachtet ihre Freundin einige Momente schweigend, bevor sie an ihre Seite tritt und sie mit großen Augen ansieht.

Circe:
"Würdest Du mir den einen oder anderen Trick verraten, kleine Mary?"

Erfreut blitzen Marys Augen fast schon auf, als Circe ihre Einschätzung zu dieser Umgebung gibt. Sie liegt also absolut richtig damit.. Mary Dobson hatte bisher immer ein großes Geheimnis um die Herkunft ihrer Kraft gemacht.. Jetzt erleben sie die Fans hautnah und im Endeffekt ist sie so simpel. Als Circe nun zur ihr kommt und sie fast schon leise fragt ob sie ihr denn das ein oder andere Geheimnis verraten wird, schmunzelt Mary.

~Mary D.~
"Warum denkst du sind wir schlussendlich hier? Es ist nicht so einfach wie du es dir vorstellst.. Bereits ein Krümel zuviel kann dafür sorgen das im Blutbild des Menschen nachzuweisen ist das diese Person 'vergiftet' wurde. Es ist ein schmaler Grad zwischen Experiment und Wissen - und wir haben alle Zeit der Welt."

Kurz schließt die Brünette die Augen und geht einen Schritt mehr in den Raum. Dieser kleine Keller voller Pflanzen ist wie ein Rückzugsort für sie. Die letzten Wochen an der Seite von Moxley und Willow waren nicht einfach. Während Willow immer schwächer zu werden scheint, kapselt sich Jon mehr und mehr von ihr ab. Doch das Grün um sie herum scheint sie auch ohne Worte zu verstehen.

~Mary D.~
"Du wirst nicht glauben wieviel dir diese Geschöpfe erzählen können.. Doch sag mir liebste Circe - was möchtest du bewirken.. Oder die wohl treffendere Frage wäre: Was gedenkst du einer Person anzutun? Halluzination, Alpträume, Unruhe... Alles schlummert hier. Du musst es nur aussprechen und ich führe dich.."

In diesem Moment fühlt Circe eine tiefe Verbundenheit mit Mary, denn was diese hier macht, kommt einem riesigen Vertrauensbeweis gleich und die Jersey Rose hofft so sehr, dass sie dem gerecht werden kann. Zwar beginnt das Dunkle in ihr sofort Pläne zu schmieden, wie sie dieses Wissen bei Bedarf gegen die selbsternannte Hexe einsetzen könnte, doch werden diese Gedanken sofort verdrängt und tief in sich vergräbt. Nein, hatte die Blondine vor diesem Tag schon freundschaftliche Gefühle für Dobson, steigen diese nun noch um einiges an und mit einem breiten Grinsen sieht sie die Brünette an.

Circe:
"Awww Mary, Du machst mich zu einer sehr glücklichen Frau!"

Sie kichert leise, geht zwischen den Regalen entlang, berührt einige Pflanzen ganz leicht mit der Fingerspitze und macht sich auf den Rückweg zu ihrer Freundin. Sie bleibt wenige Zentimeter vor ihr stehen, sieht ihr direkt in die Augen und ihr Grinsen ist zu einem fast schon charmanten Lächeln geworden.

Circe:
"Dann lass uns beginnen, denn ich habe schon einige Ideen, zu welchen Wissen Du mich führen könntest."

Circe nimmt sanft Marys Hand und mit diesen Bildern wird es dem Kameramann langsam zu viel hier, denn noch immer hängt die Bedrohung durch den Undertaker in der Luft. Langsam entfernt er sich von den beiden Frauen, verlässt den Raum und damit wird das Bild schwarz, woraufhin wir uns nun wieder zurück in der Arena befinden.

Johnny Curtis: "Grünzeug?! Das ist das große Geheimnis der mächtigen Mary Dobson? Schon ein wenig enttäuschend, oder?!"

Noelle Foley: "So redet auch nur jemand, der offenbar noch nie ein Buch gelesen hat, Johnny! Noch nie von Naturmedizin gehört und mit den richtigen Mischungen kann man so einiges anstellen."

Byron Saxton: "Oh oh, ich weiß jetzt zumindest, von wem ich mir nichts mehr zu trinken geben lassen werde. Das ist schon ein wenig gruselig."



Last week after Purgatory

Ein donnerndes Grollen leitet die nun folgenden Szenen die sich nach dem Special von letzter Woche ereignet haben ein. Als das Bild aufklärt sehen wir auch woher dieses Grollen kommt. Ein Flugzeug welches tief über unseren Köpfen hinweg fliegt und zur Landung ansetzt. Die Kamera schwenkt nach rechts und wir in einer nahen Distanz einen Flughafen. Den Fort Lauderdale-Hollywood International Airport. Von Sunrise aus, wo das Fegefeuer stattgefunden hat, der Flughafen der am nächsten liegt. Jedoch scheint es uns in dieser Szene nicht um den Flughafen und den etwaigen Flug eines Wrestlers zugehen. Zwar sind wir in der Nähe des Flughafens, doch bei genauer Betrachtung doch noch ein paar Blocks entfernt. Da wir aber nicht in die Ferne schweifen wollen geht es jetzt zurück auf den Boden der Tatsachen. Und da sind wir nun. Irgendwo am Rande von Fort Lauderdale. Mit Blick auf eine kleine Kneipe/Bar. Besonders einladend sieht es hier nicht unbedingt aus. Jedoch kommen und gehen immer wieder Menschen rein und raus. Scheint so als würde sich hier etwas von Bedeutung abspielen, sonst wäre die Kamera ja auch nicht hier. Diese bahnt sich jetzt auch ihren Weg in das innere des Gebäudes und wir sehen das es sich hierbei wohl eher um eine Kneipe handelt die ihre besten Tage schon hinter sich gehabt hat. Trotzdem ein reges treiben im inneren. Hier und dort unterhalten sich Menschen. Jedoch niemand der uns weiter bekannt ist. Dies ändert sich als wir den Tresen an der Bar in den Fokus bekommen. Da sitzt doch jemand der uns sehr bekannt ist. Im Gegensatz zu allen anderen Personen scheint diese hier keinen Spaß zu haben. Er hockt auf seinem Stuhl, rechts und links neben ihm niemand. Der linke Ellenbogen auf den Tisch gestützt, seinen Kopf auf die Hand gestützt. Vor ihm stehen schon einige geleerte Gläser und auch Bierflaschen. Bryan Danielson sitzt hier und bläst Trübasl. So sehen also Verlierer aus? Scheinbar. Danielson macht auch den Eindruck als habe er nach der Show nur das nötigste der Körperpflege getan, sich in irgendwelche Klamotten geschmissen und sitzt nun hier. Lustlos greift er sich die Flasche Bier die vor ihm steht und zieht den Rest in einem Zug weg.

Bryan Danielson: Ey Chef, mach mir mal noch eins auf.

An der Stimmlage des American Dragon als er den Barkeeper anspricht merkt man, dass er nicht mehr ganz nüchtern ist. Der angesprochene Barkeeper zieht die Augenbrauen hoch und mustert den Submission Specialist.

Barkeeper: Würde mal sagen du zahlst erst mal das was du bisher getrunken hast und ich räume mal das ganze Zeug hier weg.

Ist da etwa kein Vertrauen in den Mann der gerade eben beinahe den World Heavyweight Championship von Noam Dar gewonnen hat? Genervt greift Danielson in das innere seiner Jacke und fummelt einen Geldbeutel heraus. In diesem wühlt er herum, greift sich achtlos einen Schein und klatscht diesem den Barkeeper hin.

Bryan Danielson: Was denkst du wer ich bin. Jemand der die Zeche prellt?...Pff....Rest kannste behalten.

Wenn man einen kurzen Blick auf die Rechnung des Barkeepers wirft dann sieht man, dass bei der Zahlung nicht wirklich viel Trinkgeld bei herum kommt. Aber wie dem auch sei. Der American Dragon hat gezahlt und der Barkeeper stellt ihm noch ein Bier hin.


???: "Für mich auch eins, Brudi!"

Eine nicht unbekannte Stimme ertönt, während eine Hand flach auf dem Tresen knallt und eine Zwanzig Dollar Note freigibt, als sie wieder gehoben wird, bevor endlich gezeigt wird, wer sich hier dazugesellt. Mit einem breiten Grinsen steht Austin Theory neben Danielson, sieht den Barkeeper fast schon herausfordernd an, setzt sich auf den Hocker neben Bryan und nimmt sich einige Erdnüsse, die in einer kleinen Schale auf dem Tresen stehen. Er schiebt sich eine in den Mund, zerkaut diese geräuschvoll und nachdenklich mustert er den American Dragon, lässt einer weiteren Nuss das grausige Schicksal des Zermahlen werden ereilen, bevor er in der Bar umsieht. Wie gerade schon erwähnt wurde, hat diese ihre besten Zeiten bereits hinter sich, was hier noch einmal bestätigt werden soll und unter normalen Umständen wäre der Youngster keinesfalls hier eingekehrt.
Er war eigentlich auf der Suche nach einem Comicladen und hatte gehofft hier am Stadtrand eine versteckte Perle zu finden, doch dem ist natürlich nicht so. Warum auch? Nerds sind nicht gerade dafür bekannt, sich am fast verlassenen Stadtrand einer höchstens durchschnittlichen Stadt in Florida nach Comics umzusehen. So wollte er sich auf der Suche nach einem Taxi machen, um zurück ins Hotel zu fahren und sich dort zu entspannen, als er durch das Fenster der Bar den Mann gesehen hatte, der beinahe c2c World Heavyweight Championship geworden ist. Bryan Danielson, die Legende, der Indy-Gott und für jemanden wie Austin, der noch ganz am Anfang seiner Karriere steht, natürlich ein riesiges Vorbild. Selbstredend natürlich, dass er diesem erstmal ein wenig auf die Eier gehen muss.

Austin Theory: "Hey Daniel,... oder war es Bryan?! Ich bringe das immer durcheinander, Mann. 'Tschuldige bitte!"

Er kann es einfach nicht lassen, denn selbstverständlich kennt der 'Unproven One' den richtigen Namen des Dagger und nach einem weiteren Blick auf diesen wird ihm langsam bewusst, dass sein Necken vielleicht nicht besonders gut aufgenommen wird. Klar, Bryan ist enttäuscht, dass er Noam Dar nicht besiegen und neuer Champion werden konnte, aber daran wird es doch wohl nicht liegen. Oder?! Glücklicherweise kommt in diesem Moment das bestellte Bier, was die Aufmerksamkeit nun darauf lenkt und schnell greift Austin sich dieses.

Austin Theory: "Zum Wohl!"

Theory gönnt sich einen kräftigen Schluck, leert fast das ganze Glas und mit einem erfrischenden Seufzen stellt er sein Trinkgefäß zurück auf den Tresen. Wieder sieht er Danielson nachdenklich an, bevor er sich schon fast verlegen abwendet, um einen erneuten Blick durch das Etablissement schweifen und seit langer Zeit weiß der Youngster nicht, was er sagen soll. Einfach drauf los vielleicht?

Austin Theory: "Was los, Brudi? Du siehst nicht glücklich aus!"

Einfach drauf los zu reden wäre eventuell eine Möglichkeit wenn die Person die neben einem sitzt auch wirklich an einem Gespräch interessiert wäre. Bei Bryan wirkt das aber ehe so als wäre das komplette Gegenteil der Fall. So teilnahmslos wie er sich hier verhält könnte man schon fast die Frage stellen ob er Austin Theory überhaupt zugehört hat. Er dreht seinen Kopf ein wenig in dessen Richtung.

Bryan Danielson: Brudi? Bezeichnest du jeden so den du einfach so von der Seite zutextest?

Eine derartige Reaktion war zu erwarten. Genervt reagiert Danielson hier auf das locker flockige Auftreten des Jünglings. Beeindruckt ist er davon auf gar keinen Fall. Er nimmt noch einen Schluck von seinem Bier und scheint für ein paar Momente zu überlegen seinen „Arbeitskollegen“ einfach zu ignorieren. Aber ob das funktioniert ist fraglich. Immerhin hat er seine Aufmerksamkeit auch bekommen ohne es zu wollen.

Bryan Danielson: Schau dich hier mal um. Wenn du in so einer Kneipe jemanden alleine sitzen siehst, dann lass ihn verdammt noch mal alleine sitzen, dass tun was er tun will und geh ihm nicht auf den Sack. Jo, mach mir noch mal n Bier und n doppelten von diesem Whiskey Zeug.

Die letzten Worte waren nicht an seinen „Gesprächspartner“ sondern an den Barkeeper gerichtet. Dieser wirkt zwar vom Verhalten des American Dragon inzwischen schon ein klein wenig genervt, aber er kommt seiner Aufforderung nach. Aber auch bei den restlichen Worten konnte man nicht wirklich davon ausgehen ob Danielson jetzt mit sich selbst oder mit Austin Theory spricht. Angucken tut er ihn nämlich nicht.

Bryan Danielson: Fragst du mich ernsthaft was mit mir los ist? Hast du den Main Event nicht gesehen? Ich habe versagt. Das ist los.

Oh, hier haben wir wohl einen ganz schweren Fall des 'Sore-Loser Syndroms', dass Austin bei einigen seiner Kollegen vermutet, aber der American Dragon gehörte bisher eigentlich nicht dazu. Für den Youngster aus Georgia war Bryan immer die Personifizierung des fairen Sportsmann, der eine Niederlage hinnimmt, sich den Staub abklopft und dann weitermacht. Was er hier jedoch vor sich sieht, hat mit diesem Ideal nichts gemeinsam und würde wohl er einem Austin Theory nach einer Niederlage gleichen, wenn auch mit weniger Alkohol.

Austin Theory: "Mann, glaubst Du nicht, dass Du da ein bisschen hart zu Dir bist? Ja klar, Du hast verloren und joa, kann verstehen, dass Dich das nicht glücklich macht, aber hey, ich bin mir sicher, dass Du Dein Bestes gegeben hast. Außerdem habe ich gehört, dass sich Noams Trolle eingemischt und Dich ziemlich aufgemischt haben sollen. Das war einfach Scheiße und Du solltest Dir keine Vorwürfe machen."

Tatsächlich hatte Theory den Main Event des Special nicht gesehen, denn zu der Zeit lag er in seinem Lockerroom, wo er kurz nach dem Gespräch mit Peyton eingeschlafen war. Erst nachts um drei Uhr ist er wieder aufgewacht und nur einem Wachmann auf Rundgang hatte er es zu verdanken, dass er das Gebäude überhaupt verlassen konnte. Auch hatte er sich keine Aufzeichnung angesehen, denn nachdem er bereits mitbekommen hatte, dass der Schotte seinen Titel verteidigen konnte, sank das Interesse des Youngsters schlagartig. Nein, man kann Austin wirklich nicht als Fan des amtierenden World Champions des c2c bezeichnen, der sogar nach Maßstäben des 'Unproven One' viel zu hoch über den Boden schwebt und endlich mal einen kräftigen Dämpfer braucht. Sonst marschieren er und seine Minions demnächst in Uniform durch die Gegend und wollen eine Herrenrasse von kleinwüchsigen Schotten generieren. Größenwahn, wtf?!

Austin Theory: "Du willst doch nicht aufgeben, oder?! Könnte mir im Grunde völlig egal sein, aber Du hast eine gute Leistung abgeliefert, Brudi und hätten die Trottel von der Gang nicht eingegriffen, wärst Du auf jeden der neue Champ!"

Fast schon herausfordernd sieht Theory Danielson an, nickt dann bestätigend, bevor er sein Bier leert und das Glas zurück auf den Tresen knallt, während er beim Barkepper mit einem Fingerzeig ein neues Bier bestellt. Als er dieses einem Moment später hingestellt bekommt, hebt er das Glas und wieder sieht er den Mann aus Washington herausfordernd an.

Austin Theory: "Kopf hoch, dude und das Glas ebenfalls!"

Wäre Austin Theory nicht das geworden was er jetzt ist, nämlich Wrestler, so hätte er mit Sicherheit auch eine gute Figur als Motivationscoach abgegeben. Das Gespür für die richtigen Worte scheint er zu haben, nur hat er in diesem Falle eben Pech das neben ihm Bryan Danielson sitzt. Im Normalzustand ist dieser einfach nur ein ziemlicher Egomane und dieses Gespräch wäre vermutlich niemals zustande gekommen. Wenn man es genau nimmt kommt es auch jetzt nicht wirklich zustande da Austin hier fast den Alleinunterhalter gibt. Davon mal ab, hat er mit Danielson in seinem aktuellen Zustand eine wirklich harte Nuss erwischt. Trotz der guten Absichten des Newcomers sollte man für ihn hoffen, dass er weiß wo die Grenze ist und es nicht übertreibt. Der American Dragon ist zwar stark angetrunken, an der Grenze einfach nur noch besoffen zu sein, aber Zuschlagen kann er vermutlich immer noch.

Bryan Danielson: Wie alt bist du kleiner? Zehn? Ich hab eine gute Leistung gezeigt? Sag doch gleich, dass ich stets bemüht war. Die Leistung die ich gebracht habe ist nicht von Bedeutung. Das Resultat ist...

Da war sie wieder kurz die Arroganz von Bryan Danielson. Für einen Moment ist sie aufgeblitzt als er die Reife der Person Austin Theory in Frage gestellt hat. Jetzt ist natürlich die Frage ist das der Alkohol oder immer noch er selbst. Wie dem auch sei. Während er vom Resultat spricht gerät er ins Stocken und zum ersten mal während dieses Gesprächs guckt er nicht starr gerade aus. Er guckt zunächst nach unten und dann dreht er seinen Kopf und fixiert Austin Theroy.

Bryan Danielson: ACH FUCK OFF MANN! Der World Heavyweight Champion dieser Liga ist ein Vergewaltiger, ein Soziopath, ein Verrückter Hurensohn und ich hatte die Möglichkeit ihn zu stoppen. Ihm die Lichter auszuschalten. Doch ich habe versagt und jetzt läuft er weiter da draußen herum und sorgt für eine eigene Gerechtigkeit. Scheiß mal drauf ob seine Marionetten eingegriffen haben. Das zählt am Ende auch nicht mehr.

Mit aufgerissenen Augen und einem irren Blick schaut Bryan Danielson nun Austin Theory an. Das geschriene Fuck Off war durch seine Lautstärke fast im gesamten Etablissement zu hören. Dies scheint aber öfter vorzukommen und so stört sich keiner daran. Aber was ist denn eigentlich mit dem American Dragon los. Er hat sich doch immer nur für sich selbst interessiert und mit einem mal kümmert er sich um die Belangen von anderen? Oder ist das eventuell auch nur der Alkohol?

Bryan Danielson: Mir war es immer scheißegal was andere machen. Das ist es auch immer noch. Wenn hier jetzt einer rein kommt und dir eine Keule über den Schädel zieht wäre mir das egal solange er mich nicht angeht. Aber an einem bestimmten Punkt ist eine Grenze überschritten. Und eben jene Grenze hat Noam fucking Dar mehr als einmal überschritten. Nicht nur hat er jeglichen Ethos in die Tonne getreten, nein er hat auch dem Dasein als Mensch der Gesellschaft abgeschworen mit dem was er getan hat.

Der Submission Specialist redet sich hier richtig in Rage. Mit einer schnellen Bewegung greift er nach dem doppelten Whiskey der immer noch vor ihm auf dem Tisch steht. Einen Teil verschüttet er durch diese schnelle Bewegung, der Rest landet in seinem Mund und fließt dann die Kehle hinab. Mehrfach schlägt er mit der Faust in der sich das leere Shotglas befindet auf den Tisch. Ein Glück bleibt dieses heil und verletzt nicht seine Hand. Der Barkeeper räumt es ab und beäugt Danielson kritisch.

Bryan Danielson: Du bist noch Grün hinter den Ohren „Brudi“. Steig du mal Woche für Woche gut gelaunt in den Ring und treffe Backstage auf irgendwelche Weiber denen du den Kopf verdrehen willst oder andersherum. Irgendwann wirst du den ernst der Lage schon erkennen.

Anfangs wirkt Austin noch erheitert, doch spätestens als Bryan die harten Vorwürfe gegen Noam vorbringt, erstarrt das Lächeln auf dem Gesicht des Youngsters und dankbar nimmt er sein Bier entgegen, dass der Barkeeper ihm entgegenhält. Er leert fast das ganze Glas, bestellt ein weiteres Bier, während er dem Dragon weiterhin zuhört. Als dieser ihn jedoch anschreit, springt Theory beinahe vom Hocker, sieht Danielson erschrocken an und unweigerlich ballen sich seine Häne zu Fäusten; bereit, sich notfalls zu verteidigen. Das ist jedoch nicht nötig, da der Beinahe-Champion sich etwas runterfährt, um sich weiterhin in Selbstmitleid zu suhlen und der 'Unproven One' leert nachdenklich sein Glas. Immer wieder sieht er zum Washingtoner, versucht einen Moment darüber hinwegzusehen, dass dieser ihn gerade als ahnungslos bezeichnet hat, und versucht die richtigen Worte zu finden, damit dieses Gespräch nicht noch vollends aus dem Ruder läuft.

Austin Theory: "Wow, jetzt mal ganz langsam, okay?! Ich bin vielleicht jung und noch nicht lange Teil dieser Promotion, aber ich stehe bereits mein halbes Leben im Ring, so dass ich schon so einiges gesehen habe. Ich bin auch nicht so naiv und realitätsfremd, dass ich nicht mitbekomme, was um mich herum geschieht, aber im Gegensatz zu Dir lasse ich das nicht an mich ran, dude! Was soll ich denn gegen Noam machen, wenn nicht einmal die Obrigkeit sich genötigt fühlt, einzugreifen. Meiner Meinung nach müsste man diesem Idioten den Titel abnehmen, bis die Sache geklärt ist und dann sollte er sich unter irgendeinem schottischen Stein zu dem anderen Gewürm gesellen."

Somit wäre dann auch geklärt, wie der Youngster zu dieser ganzen Noam Dar Geschichte steht, doch ist er trotz seines angeblich jugendlichen Leichtsinn schlau genug um zu wissen, dass er nichts gegen den amtierenden World Champion ausrichten kann. Jedenfalls nicht auf die Schnelle. Wenn sich die Verantwortlichen beim c2c weiterhin auf blind stellen und damit strafbar machen wollen, dann ist das halt so und Austin muss anders an Dar herankommen. Über den sportlichen Weg, sich einen Namen und Status erarbeiten, um dem Briten den Titel abnehmen zu können. Wäre schon nicht das Schlechteste. So weit ist er aber natürlich noch lange nicht, was jedoch nicht bedeutet, dass er sich so anmachen lassen muss; auch von keinem Bryan Danielson.

Austin Theory: "Bis dahin kann ich nichts weiter tun, als meine Augen offen halten und Dar gleich was vor die Mappe zu hauen, wenn er wieder jemanden zu nahekommt. Wenn Du sauer auf ihn bist und ihn aufhalten willst, Bryan, musst Du zurück in den Ring, Dir eine weitere Chance gegen den Champion verdienen und ihm dann den Arsch versohlen. Hier sitzen und saufen bringt ja wohl gar nichts,... Brudi!"

Die ganze Zeit hatte der 'Unproven One' auf seinen Slang verzichtet, um die nötige Ernsthaftigkeit rüberzubringen, doch weiß er auch, dass er die Meisten seiner Gesprächspartner damit nervt, weswegen er das "Brudi" hier besonders betont. Herausfordernd blickt er sein einstiges Vorbild an, erinnert sich daran, wie er ihm vor langer Zeit während einer Veranstaltung zugejubelt hatte und immer werden wollte wie der legendäre amerikanische Drache. Von diesem Gefühl ist in diesem Moment nicht viel übriggeblieben und Enttäuschung macht sich im Gesicht des Youngsters breit, so dass er sich von Danielson abwendet.

Austin Theory: "Reiß Dich zusammen, Mann!"

Zusammen reißen. Echt kein schlechter Gedanke. Zumindest wenn man nüchtern ist. Dies ist der American Dragon aber nach wie vor kein Stück. Außerdem sollte man sich fragen ob ein einfaches zusammen reißen in der aktuellen Situation wirklich der Weg zum Erfolg ist. In der aktuellen Situation ist für den American Dragon der größte Erfolg den er heute noch erreichen kann später heile im Bett zu landen und sich auszuschlafen ohne vorher noch von jemandem verprügelt zu werden.

Bryan Danielson: Ich muss wieder zurück in den Ring? Junge was willst du von mir? Ich muss gar nichts. Davon ab habe ich hab grade eine der härtesten Schlachten hinter mir die ich in meinem Leben geschlagen habe.

So kann man natürlich auch mit gutgemeinten Ratschlägen umgehen. Sie einfach patzig bei Seite schieben und keine Hilfe an sich heran lassen. Heute ist wohl nicht dein Tag Austin Theory. In der Theorie hat sich das wohl jemand anders vorgestellt. Da Trifft man auf den Held seiner Kindheit und dann geht die Person so mit einem um. Es wirkt aber auch nicht so als würde der Jungspund in irgendeiner Art und Weise an Danielson heran kommen.

Bryan Danielson: Ja du standest dein halbes Leben im Ring? Und nun? Nun sitzt du hier und redest davon was du gegen Noam Dar machen würdest wenn er wieder auffällig wird. Echt jetzt? Verdammt man. Jede Show, jede verdammte Show, befindest du dich im gleichen Gebäude wie dieses Scheusal. Aber du willst trotzdem nur die Augen offen halten. Respekt.

Da ist sie wieder, diese arrogante Art mit der Bryan Danielson über andere Personen urteilt und sich nicht darüber schert was der Empfänger dieser Botschaft über selbige denkt. Genervt schüttelt Danielson seinen Kopf und scheint in Theory jemand neuen gefunden zu haben auf den er seinen Hass projizieren kann. Zumindest verbal.

Bryan Danielson: Das ist nämlich der verfickte Unterschied zwischen eurer komischen Generation Y und meiner Generation. Immer schön nach den Regeln spielen und bloß nicht irgendwie aus dem Muster fallen. Ich glaube ich sollte mich verpissen und das hier woanders zu Ende bringen bevor ich mich noch vergesse.

Mit zu Ende bringen ist vermutlich das besaufen gemeint. Danielson schiebt sich von seinem Hocker in den Stand und man merkt direkt das dieser nicht mehr der sicherste ist. Austin Theory ignoriert er so gut es geht und sammelt seinen Kram zusammen den er noch auf dem Tresen liegen hat.

In dem Moment, als Bryan sich erhebt, steht auch Austin auf und erwartet schon fast, sich jetzt doch einen Brawl mit dem Dagger liefern zu müssen. Als er jedoch sieht, dass dieser schon Schwierigkeiten hat, überhaupt noch gerade stehen zu können, schüttelt der Youngster fast schon enttäuscht seinen Kopf und kramt ein paar Dollarscheine aus seiner Hosentasche. Er zählt ein paar ab, legt sie dem Barkeeper auf den Tresen, wendet sich dann erneut Danielson zu, sieht diesen für einige Sekunden an und schüttelt ein weiteres Mal den Kopf.

Austin Theory: "Wenn Du meinst, Du musst Dir Dein restliches Hirn auch noch wegsaufen, dann mach das, Danielson, aber pass auf, wem Du dabei ans Bein pisst. Ich bin weg hier!"

Damit ist das Gespräch an dieser Stelle für den 'Unproven One' beendet, da es eh keinen weiteren Sinn ergeben würde, hier weiter auf Bryan einzureden. Soll der sich erstmal wieder einkriegen und vielleicht startet Austin dann in ein paar Tagen einen neuen Versuch, sein einstiges Idol wieder auf den richtigen Weg zu bringen.

Bryan Danielson: Was auch immer.

Murmelt Bryan Danielson leicht lallend und genervt klingend. Er schiebt sich an Austin Theory und einigen anderen Menschen vorbei, stößt die Tür auf und verlässt die Kneipe in die Nacht von Sunrise. Damit endet diese Szene von einem frustriertem Mann und einem der versucht hat ihn wieder auf die Beine zu bekommen.

Noelle Foley: "Das ausgerechnet der junge Austin Theory dem Veteranen Danielson Ratschläge gibt, sagt doch Alles über den Zustand Bryans aus, oder?!"

Byron Saxton: "Ich möchte Montag nicht an der Stelle von Danielsons Gegner sein, falls dieser überhaupt dazu in der Lage ist, anzutreten."

Johnny Curtis: "Und schon wieder dramatisiert ihr so über, Leute. Bryan lässt nur ein wenig Dampf ab, regt sich über Noam auf und Montag wird er wieder topfit im Ring stehen."



ABARTIGE ABENDENTFÜHRUNG!


Der Tron flackert auf und zeigt eine Maske, die auf dem Gesicht einer dunkelhaarigen Person sitzt. Die langen Haare liegen locker über den Boden einer frisch grünen Wiese und wenn man anhand der dunklen Maskierung noch nicht genügend Hinweise hatte, wer hier auf eben Dieser zu liegen scheint, erkennt beim raus zoomen nun auch der langsamste Zuschauer, dass es sich um niemand geringeren als The Alter Ego of Jeff Hardy Willow the Wisp handelt, welcher letzte Woche seinen Westcoastchampionchip verloren hat und somit seine vierte Niederlage in folge einstecken musste. Langsam versinkt das Crazy Monster immer weiter in Gedanken, die sich hin zu Träumen wandeln, während er gemütlich im dichte Gras liegt. Die Weinflasche neben ihn ist noch zu großen Teilen voll, weshalb die Müdigkeit des Muggotkings etwas verwundert. Vor allem weil dieser heute Nacht noch im Main Event gegen unseren fast neuen World Champion Daniel Bryan Danielson antreten muss. Its He! Its He! Its DBD. Doch ehe man weiter darüber nachdenken kann, packt ihn der Griff der Müdigkeit und reißt auch uns Zuschauer in die Welt der Träume. Und das nicht nur metaphorisch gesprochen, denn genauso wie Willow es meistens mit seinen Opfern Backstage bei uns tut, verschwimmt nun auch hier beim Xtreme Psychopath das Bild und zeigt uns wohl das Innere seiner Traumwelt. Im Traum können wir eine verschwommene Silhouette einer Frau erkennen. Von Willow hingegen nicht die geringste Spur. Der Hintergrund besteht aus einen wahrhaftigen Saustall. Ein Säugling liegt weinend zwischen Müllbergen und Essensresten. Es wirkt als wurde er achtlos weggeworfen. Wir können in mitten dieses Mülls die Frau erkennen, wie sie in diesem heruntergekommenen Haus gerade ein Kind gebärt. Doch hier beginnt etwas, was uns klar zeigt, dass es sich um einen Traum handelt. Dieses kleine Kind, welches gerade erst schreiend aus den Uterus der Mutter geschossen wurde, hat bunte haare und das Hardyzeichen als Halskette. Unsere Intuition, verrät uns bei diesen Bildern, dass sich bei der Frau wohl dann um Jeff Hardys Mutter handeln muss, aber ob dies auch der Wirklichkeit entspricht, ist fraglich, da dies alles keine Realität hier ist. Als sie das verfluchte Kind lautlos aus sich gepresst hat, steht sie ohne ein Anzeichen von Schwäche auf, wie als wäre nie irgendetwas gewesen. Dann plötzlich klopft es an der Tür. Als Hardys Mutter die Tür öffnet, betritt eine weitere Frau geduckt den Raum. Im Vergleich zu der Mutter, ist diese jedoch nicht nur eine farblose Silhouette. Nein, sie ist beschreibbar. Sie ist komplett in weiß gekleidet. Ihr Gesicht ist so fein und makellos, wie das eines Engels und ihr Haar ist seiden blond. Die weiße Frau ist auffallend groß, wenn nicht sogar riesig. ihre Größe könnte man auf fast drei Meter schätzen, da sie nicht in der Lage ist aufrecht zu stehen. Der Schatten der Mutter kniet vor ihr nieder und küsst ihre Hand. Große Teile des Bodens sind noch vom Blut aufgrund der Geburt bedeckt. Der Jeff Hardy Säugling schreit, während er auf dem kalten Boden liegt. Die in weiß gekleidete Frau nähert sich dem Säugling. Sie nimmt ihn hoch und lächelt, als sie ihn anblickt. Anschließend öffnet sie ihren Mund. Sie öffnet ihren Mund in solch einem Maße, wie es für einen normalen Menschen unmöglich ist. In einer schnellen Bewegung nimmt sie das Kind in den Mund und verschluckt es in einem Stück. Die Mutter kniet weiterhin mit dem Kopf zur Tür gerichtet, als die Besucherin diesen Vorgang mit den zweiten Säugling im Müll wiederholt. Wäre die Gestalt der Mutter klarer, könnte man erkennen, inwiefern sie diese Situation emotional berührt, doch ihr Antlitz ist zu verschwommen. Die weiße Frau ist wieder im Begriff das Haus zu verlassen, als sie auf einmal beginnt sich vor Schmerzen zu krümmen. Eine breiige schwarze Flüssigkeit bahnt sich den Weg aus ihrem Mund. Ununterbrochen beginnt sie den schwarzen Brei zu erbrechen. Aus der Pfütze erhebt sich dann ein kleiner Junge mit einer Maske im Gesicht. Es ist die Maske von Willow! Die Frau blickt ein letztes Mal zu der knienden Mutter und spricht mit neutraler Stimme: „Es ist vollbracht “, bevor sie das Haus verlässt. Bei solchen Scenen ist es natürlich nur sehr schwer, an der Realität dieses Traums zu zweifeln, denn Willow wird bestimmt genauso auf die Welt gekommen sein...
Kein Zweifel, das muss alles stimmen. Das ergibt alles vollkommen Sinn. Ein gigantischer Engel, der 2 Kinder verspeist um 1 Crazy Monster zu erschaffen. Genauso muss Willow zur Welt gekommen sein, keine Frage. Langsam erhebt sich die Mutter vom Boden, während der kleine Kinderwillow mit offenen Armen langsam auf sie zugeht, doch genau in diesen Moment wird das komplette Bild schwarz. Ausnahmslos ist alles von der Dunkelheit verschlungen worden. Alles bis auf den kleinen Willow, welcher hier als einziger Kontrast in dem schwarzen Bild steht.

???: Was du verlorst, ist nicht hier! Höre auf davon zu träumen.

Ohne Vorwarnung erscheint plötzlich eine Stimme aus dem Nichts und spricht wie es wirkt zu den kleinen Willow.

Willow: Was soll das? Wer bist du? Wo bist du? Du gehörst nicht zu meinen Träumen! Was willst du von mir? Ich warne dich, wehe du du nimmst mich nicht ernst, nur weil ich verloren habe. Ich bin immernoch derjenige, der diese Welt ins pure CHAOS STÜRZEN WIRD!!!

Wild herum wirbelnd mit den Armen wächst das kleine Kindlein erneut und entwickelt sich so langsam in den Willow, den auch wir kennen. Aber schließlich befinden wir uns auch in seinen Kopf gerade. Doch irgendwer scheint wohl damit zu spielen, was eigentlich im Normalfall Willows Aufgabe ist. Dies geschieht aber auch nicht erst seit heute. Die ganzen letzten Wochen hat er solche ähnlichen Probleme schon gehabt. Eigentlich schon fast, seitdem seine Niederlagenserie begonnen hat.

???: Sie existieren immernoch. Sie leben in dir. Doch du solltest sie nicht nur in deinen Illusionen finden.

Voller Verwirrung, was hier geschieht, blickt sich Willow verzweifelt in der Dunkelheit um sich herum um. Langsam schafft er es wieder, die Schatten, welche seinen Kopf einhüllen, zu negieren und langsam färbt sich das Bild wieder in das Ambiente, welches wir eben gesehen haben. Der Müllhaufen, welcher sich das Innere des Geburtenhauses nennt. Ist Jeff Hardy wirklich so aufgewachsen? Träume erzählen ja immer etwas Wahres. Fiktion ist nur die Wahrheit in der Lüge und somit muss das heißen, dass es auch hier in diesen Bildern etwas Wahres zu finden gibt. Oder aber Willow träumt garnicht und wurde abermals in einer Psychowelt gefangen genommen, wo er als Spielzeug für irgendeine unbekannte Gestalt fungiert. Quasi das, was Willow andauernd mit all den Anderen des Rosters hier tut.

Willow: Gggrrrrr ich lasse so einen Scheis nicht mit mir machen. Wenn du nicht aus meinen Kopf verschwinden willst, dann zerreiße ich dir halt deinen Schädel von Innen.

Psychospiele mit einen, der in diesem Gebiet ein wahrer Meister ist, zu spielen ist wahrlich keine sooo gute Idee könnte man meinen. Doch bevor es Willow versucht auf psychischer Ebene entgegenzuwirken, verstreut er sein Chaos erst einmal in physischer Ebene und vernichtet einfach Alles, was sich in diesen kleinen Zimmerchen befindet. Er schlägt, wirft, tritt und bollzt alles klitzeklein, was auf den ersten Blick etwas sinnlos wirkt, da er sich ja bereits auf einer Müllhalte befindet. Und Chaos in einem solchen Ambiente zu stiften, welches vom Chaos nur so überflutet ist, könnte sich als schwieriger gestalteten als gedacht. Nach einigen Minuten RANDALE hört Willow jedoch plötzlich auf, als er sich schmerzend am Bein hält.

Willow: Aargh mein Bein. Was verdammt noch mal war das?

Er scheint wohl gegen etwas schweres hartes Getreten zu haben. Jedoch kann man unter all dem Müll nicht erkennen, um was es sich handelt. Mit schmerzverzerrten Gesicht beruhigt sich Willow wieder etwas, während seine Blicke immer intensiver werden. Er weis nicht, wo er hier ist. Er weis nicht, was er hier soll. Und er weis nicht, was all das alles hier soll. Willow versucht einfach, das alles krampfhaft loszuwerden. Loszuwerden, indem er sich selbst befreit. Dazu schließt er nun kurz die Augen, um sich selbst aus dieser Illusion zu retten, doch wird in seiner Konzentration abermals von der Stimme unterbrochen, welche nun als großes Gesicht auf der Wand des Raumes gemalt wurde. Eine Zeichnung, deren Lippen sich passend zum Gesagten bewegen.

???: Ich weis, du wirst es wiederfinden! Du bist nun endlich hier und du bist hier in Sicherheit, also fürchte dich nicht mein liebes Kind. Es ist erstaunlich, wie groß du geworden bist.

Doch Willow lässt sich von diesem Geschwafel nicht ablenken. Willow ist viel mehr der, der versucht, Anderen sein Gerede in den Kopf zu setzen. Aber er selbst hat so etwas wie es scheint nur ungern und deshalb wehrt er sich so verbissen, wie es noch nie jemals wer zuvor gemacht hat dagegen.

Willow: Pah das Einzige, was ich finden werde, ist deine jämmerliche Leiche wenn ich hier draußen bin. Wer braucht etwas wie Sicherheit, wenn man die Welt in Brand setzen will. Aber ich muss schon sagen, dass du wahrlich gut bist. Dies ist eine wirklich gute Illusion von dir, damit hab auch ich nicht gerechnet. Und dennoch...

Langsam beugt sich Willow in Richtung Boden und scheint mit seinen Händen etwas in dem Müll zu suchen. Und so wie es aussieht hat er es auch gefunden. Wie einen guten Fisch an der Angel zieht er seinen Arm aus dem Abfall wieder heraus und in seiner Hand befindet sich...
Eine Flasche...
Willow hat eine leere Glasflasche geangelt. Jedoch ohne irgendeiner Art von Post drin. Was will das Crazy Monster mit solchen Müll? Oder will er es nur wieder zerstören um sein Chaos anzurichten? Dadurch, dass er die Flasche gegen den Fenstersims schlägt, damit sie zerbricht, könnte man glatt an so etwas denken, aber in seinen Gesicht bildet sich ein selbstvertrauendes Lächeln, dass man schon der Meinung ist, Willow weis was er tut.

Willow: Und dennoch sag ich dir jetzt auf Wiedersehen. Doch das nächste Mal werde ich über dir stehen, das verspreche ich.

Und mit einen festen Ruck rammt sich Willow auf brutalste Art und Weise, ohne auch nur im Ansatz zu zögern, die halbierte Glasflasche in sein Bein herein, sodass seine Hose innerhalb weniger Sekunden fast schon komplett mit Blut bedeckt ist. Und genau dadurch verschwimmt das Bild so langsam und wir bekommen wieder den Hintergrund der entspannenden Wiese außerhalb jeglicher Zivilisation zu sehen, auf welcher Willow völlig entspannt liegt und schläft. Wobei völlig entspannt wohl bei diesen Schweißerguss auch das falsche Wort ist. Schnell erhebt sich der Xtreme Psychopath um zu zeigen, dass nicht nur der Taker so eine Geburt aus dem Tod drauf hat und reibt sich den Schweiß von seiner Maske.

Willow: Das war das letzte Malrrrr!

Es ist noch immer etwas hell und der Tag scheint noch nicht so tief in die Nacht vorgedrungen zu sein, als er erwacht. All zu lang hat Willow also nicht geschlafen. Die Sonne scheint ihm direkt in sein Gesicht, während sie immer tiefer in den Horizont heruntersinkt. Als Willow beginnt seine Augen zu öffnen, blendet sie beim ersten Mal nur etwas, da viele seiner langen Haare + Maske seinen Antlitz bedecken. Langsam erhebt sich das Skin of Bizarr und erblickt sein Umfeld. Es müsste so ungefähr 19, 20 Uhr sein. Die Wolkendecke der heutigen Mittagszeit war verschwunden. Aber seelisch ist sie noch ganz stark vorhanden. So fertig haben wir Willow zwar nur selten, aber in letzter Zeit andernfalls auch wieder fast jede Woche, sehen können. Völlig erschöpft und neben der Spur, als hätte jemanden in seinen Kopf eine Bukcake Parteay geschmissen. Doch das Schlimmste an diesem Bild ist. Willows Bein! Es ist voller Blut! Und nicht nur das... Wir können auch einen riesigen Bluterguss, an der Stelle erkennen, wo er vorhin mit den Bein gegen etwas Hartes getreten hat. Was zum Teufel geschieht hier?

Byron Saxton: "Willow steckt augenscheinlich in einer Krise."

Johnny Curtis: "So schnell kann man fallen wenn man einen hart erkämpften Titel verliert.!"

Noelle Foley: "So spielt das Leben nunmal."




Die Woche nach dem Pay-Per-View. Im Normalfall ist die erste "c2c Live!" Ausgabe nach so einem großen Event gespickt mit allerlei Überraschungen, Spannung und Drama. Auch der heutige Tag soll keine Enttäuschung für die Besucher sein, die sich in England, Manchster zusammengefunden haben, um einen schönen Abend zu verbringen. Erst vor wenigen Minuten wurde die Show offiziell gestartet und gespannt wartet das Publikum vor Ort, wie auch Zuhause, auf den ersten, großen Akt. Auf eine der Überraschungen, die man sich erhofft. Genug Feuer hat es jedenfalls gegeben, um einen großflächigen Brand auszulösen. Die Ruhe vor dem Sturm, jedenfalls, bis zwei Buchstaben auf den großen Bildschirmen der Halle zu sehen sind, die ein ganz besonderes Team ankündigen.



Wieder ist er zurück! Kevin Owens ist zurück – nach dem vor wenigen Monaten einfach die Coast 2 Coast Halle verlassen hat. Viele wissen nicht ob er verletzt war oder Probleme mit seiner Rolle in der Company hat. Das ist heute alles egal, er ist wieder zurück, zurück im Geschäft und schon hat er wieder den großen Auftritt in seiner Show! – THE KEVIN OWENS SHOW! Vieles ist in der Show passiert, man erinnert sich gerne zurück an den Moment wo sich Kevin Owens und Sami Zayn vertragen haben und Shane McMahon attackiert haben. Oder an dem Moment wo Kevin Owens Lio Rush Begraben hat. Das alles und viel mehr ist in der Kevin Owens Show passiert. Und alle fragen sich, welche Ideen er 2019 im Sack hat. – Langsam bewegt er sich in den Ring, lässt sich von Melissa Santos ein Mikrofon geben und dann setzt er sich auf dem Stuhl!



KO » Hi, my Name is Kevin Owens und ich hasse England! «

Angekommen! Und schon wird er Eiskalt ausgebuht, wo seine Entrance Song kam, war die Freude groß aber jetzt, jetzt wollen sie ihn wieder aus dem Ring haben. Jeder weiß wie Engländer sind, sie machen aus alles ein Song. So wie jetzt, sie singen Kevin Owens aus der Halle, aber er lächelt das eiskalt weg, wie Wayne Ronney wenn er ein schlechten Tag beim Fussball hatte. Er setzt sich wieder gerade auf seinen Stuhl und bewegt das Mikrofon wieder zu seinem Mund!

KO » Ihr alle fragt euch warum ist Kevin Owens wieder da, wieso hat Kevin Owens ein neues Tattoo? Wieso, weshalb, warum? Wer nicht fragt, bleibt? – Engländer! Bevor ich euch das erkläre, lasst mich mein Gast für heute Abend begrüßen. Er ist der nächste Stern am Coast 2 Coast Himmel, viele sagen schon, er ist der nächste Noam Dar! Ach was sage ich, er ist schon jetzt besser als Noam Dar. Viele Frauen wollen mit ihm schlafen, sogar die Queen hat um ein Date gefragt. Begrüßt mit mir die Zukunft von Coast 2 Coast – HORNSWOOOO? Nein? Okay! Hier ist er wirklich – EDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDDIE DENNIS! «

Sofort bricht lauter Jubel aus den dieser Eddie Dennis ist nicht nur selber Brite sonder auch unglaublich beliebt bei den Publikum auch sofort kommen laute Eddie Eddie Chants nun betritt ein Mann mit Brille, Hemd und Jeans die Stage es ist deutlich zusehen das er sich freut hier sein zu dürfen einige Fans wedeln nit der Walisischen Flagge die Heimat von Eddie Dennis. Der Mann der so lange angekündigt war und nun hier der Mann mit der doch interessanten Geschichte ein Mann der seit sein fünften Lebensjahr Professioneller Wrestler werden wollte es anders kam Mathelehrer und Schulleiter wurde und dann sich vor drei Jahren dachte so kann er nicht weiter machen setzte alles auf eine Karte und wurde Wrestler und hat nun sein ersten großen Vertrag bekommen bei C2C Wrestling. Nachdem er einiges Fans abgeklatscht hat hat er sich nun in den Ring begeben wo er ein Mic bekommt als er es heben will aber so viel Jubel bekommt das er sich nochmal fangen muss und es ein Zweites Mal probiert das Mic zu heben.

Eddie: GUTEN ABEND MANCHESTER ihr seht richtig Eddie Dennis der Sohn von Wales ist hier Coast two Coast Wrestling und ich bin stolz heute hier vor euch heute mein Debüt zu geben. Es ehrt mich das ich heute hier ein Gast sein darf Mister Owens doch auch wenn ich nicht England geboren wurde ist meine Heimat trotzdem das United Kingdom. Aber ich will dir nicht zu nah treten den heute Abend werde ich meine neun Monatige Sieges Serie versuchen weiter zu führen. IHR HÖRT RICHTIG HEUTE WILL EDDIE FUCKING DENNIS NICHT NUR SEIN DEBÜT GEBEN SONDERN AUCH GEGEN EIN EHEMALIGEN CHAMPION GEWINNEN

Sofort kommen die Rufe vom Publikum die man sonst nur aus den Indys kennt

Fans:EDDIE EDDIE EDDIE FUCKING DENNIS

Eddie Dennis grinsen wird größer von den rufen es wirkt fast so als würden die Fans Kevin Owens vergessen.

KO » Du siehst schon mehr aus wie ein Wrestler als Mikey Rourke! – Man, die Leute lieben dich. Naja, scheiße erkennt scheiße! – Ich bin froh dich hier zu haben. Du, als aufgehender Stern am Coast 2 Coast Himmel. Viele sagen schon sie sehen in dir den nächsten großen Star. Das nächste Gesicht von Coast 2 Coast! Naja, du siehst schon mal besser aus als riesenzinken Noam Dar. Macht nochmal lärm für the next big thing Eddie Dennis! «

Wieder starten die Fans von England ein Jubel für den Waliser. Man sieht er hat viele Fans hier in England, aber man sieht nur Owens der Eddie Dennis eigentlich nicht für voll nimmt. Aber Dennis nimmt den Jubel entgehen – das braucht er heute. Dann er hat heute ein Match gegen einen ehemaligen World und – Eastcoast Champion! Das wird sicherlich nicht leicht. Ein Sieg heute gegen Adam Cole würde Eddie Dennis einen massiven Push nach oben geben. Aber das ist nachher, jetzt ist Eddie in der Kevin Owens Show.

KO » Eddie, Eddie. Komm mal wieder runter. Einen Jubel aus England kann man nicht ernst nehmen, die bejubeln alles. Sie haben vorhin Byron Saxton zugejubelt und der hat in seinen Leben noch nichts erreicht. – Und du bis jetzt auch nicht. Deine Mutter muss echt stolz auf dich sein. Wir wissen alle du hast als bald Geburtstag, und dein Geburtstag fällt genau da wo Coast 2 Coast in Athen ist. – Da ich in diesen Schundhaufen von Stadt nicht auftreten werde, möchte ich dir dein Geburtstaggeschenk heute schon geben. – Hier ist dein vorzeitiges Geburtstaggeschenk! THANK YOU OWENS – Danke, nicht dafür England. Kommt raus Boys! «

SHOCK!
... THE SYSTEM ...


Sofort beherrschen laute Buhrufe die Soundkulisse der Halle - noch lauter als der Themesong eben benannter Undisputed Era. Genau diese hatte sich ja schon fast angedeutet, als Kevin Owens zur Kevin Owens Show diesen Ring betrat. Owens ist festes Mitglied dieser umstrittenen Gruppierung und war live dabei, als der Prestigeführer von allen drei Mitgliedern der Era erniedrigt und beleidigt wurde. Das führt sicherlich und ohne Umschweife zu einer Klage der drei Jungs. Denen ist das aber herzlich egal. Cole und O'Reilly erscheinen auf der Stage - natürlich im Undisputed Era Shirt und angepassten Armbändern am Oberarm. Unbeeindruckt von den Buhrufen machen sich die zwei auf dem Weg zum Ring - O'Reilly ist vorn und schlendert eher so dahin, bis er schließlich auf den Mittelpunkt der Theme Luftgitarre spielt. Das geht auch ohne Gürtel! Adam Cole läuft dahinter, führt ein wenig Smalltalk mit den Fans und hebt auf halbem Wege die Arme. Am Ring angekommen betreten beide den Apron - Cole natürlich in der Mitte. Cole streckt den rechten Arm aus und führt diesen dann ruckartig zu sich, um mit der Hand auf sich selbst zu zeigen. Er ist es, Mann. Der geilste Ficker EU West. Das klassische "Boom!" folgt, bis die zwei den Ring betreten und ihren Freund Kevin Owens begrüßen. Eddie Dennis dagegen wird zunächst knallhart ignoriert. Die Theme stoppt - wie immer - zum besten Zeitpunkt und Cole hat das Mikro bereits in seiner Hand.

ADAM COLE
» Kevin - Oh Kevin. Wir haben doch besprochen, du lädst den Kerl da drüben nicht ein. Wow, okay - ich muss das kurz den Leuten hier erzählen. Also - Kevin vorhin so zu uns: "Ja passt auf, Boys: Ich hab' die Idee - ich lade heute Eddie Dennis ein, den mögen sie hier" - und während Kyle schon auf dem Boden lag' und sich vor Lachen in die Hose gepisst hat, hab' ich gefragt: "Eddie ... Was?". Ja und Kevin dann so: "Eddie Dennis, Mann. Der heißeste Scheiß in Wales.". Ich dann jedenfalls so: "Scheiße Mann, wer denkt sich denn so einen behinderten Namen aus?". Jetzt kommt aber der Oberknaller: Wir haben das dann gegoogelt ... Und Leute - wie soll ich sagen ... Der heißt wirklich so. Ahahahahahaah. Eddie Dennis, Alter. Dude, es gibt so viele Namen. Wirf den Namensgenerator an und such' dir was cooles. Grimaldi Evangeli. Trey Urbanson. Irgendwie sowas. Wenn der Spitzname für Wrestler für irgendwen erfunden wurde, dann ja wohl für dich. Okay, okay - jedenfalls war es Kevin, der dich unbedingt einladen wollte ... Dennis. Eddie. Eddie Dennis. Und ich war voll und ganz dagegen - die Gründe brauche ich ja nicht näher erläutern. Nur, weil man dir die Ehre gab, dich heute für mich hinzulegen, heißt das ja noch nicht, dass man dir noch mehr Aufmerksamkeit schenken muss, als nötig. Jetzt stehst du halt doch hier, weil Kevin ein verdammter Sturkopf ist - und bekommst damit zehnmal so viel Zeit mit mir im Ring, als du in unserem Match haben wirst. Damn, Danny Eddis - das ist der Wahnsinn. Die feiern dich, als wärst du Gott oder der Weihnachtsmann - dabei siehst du aus, wie ein Maiskolben. Ohne Mais, versteht sich. Ich würde dann jetzt auch gern noch weiter über dich reden, Kumpel - aber ich bin der Meinung: Das reicht dann auch. Du darfst dich aber gern setzen und uns zusehen. Wenn Kevin dich schon einlädt, sollst du auch von den besten Plätzen der Show profitieren. Wir sind ja keine ... Schweine.

Adam dreht sich nun - wahrscheinlich endgültig - von Eddie Dennis weg. Dass er ihn nicht weiter beachtet hängt wohl damit zusammen, dass er hier gar nicht weiter mit ihm gerechnet hat und ihn einfach damit so dermaßen provozieren will, dass dieser richtig Wut in deren Match mitbringt. Cole führt das Mikro aber dennoch noch mal zum Mund.

ADAM COLE
» Die Szenen vor einer Woche haben in vielen Menschen ein Gefühl ausgelöst, welches schwer zu beschreiben ist. "Hass". "Bullytruppe". "Unnötig". Das waren die Worte, die ich lesen musste. Ich möchte das aber hier und heute noch einmal für alle richtigstellen: Wir haben Nigel weder aus Hass verprügelt, noch weil wir eine "Bullytruppe" sind, noch war das in irgendeiner Weise unnötig. Im Gegenteil. Das war verdammt nötig. Vergleichen wir uns doch einmal mit dem Prestige - der Truppe der ... Naja Sonderbaren. Die tauchten hier auf und machten in einer Pressekonferenz auf sich aufmerksam. In einer beschissenen Pressekonferenz. Alter, sind wir hier beim Fußball? Die Gegenüberstellung: Wir machen mit Gewalt auf uns aufmerksam. Das ist ja schließlich - oh Gott, Überraschung - Wrestling. Betrachten wir nun die Worte der Jungs, dann fällt auf: Die haben groooooße Ziele. Noam Dar. 5 Point Gang. Vorherrschaft. Weltherrschaft. Universumsherrschaft. Don't get me wrong - solche Ziele kann man haben. Gern. Warum nicht? Man muss dann aber auch irgendwie ein wenig dafür sorgen, dass man sich nicht komplett zum Obst der Woche macht. Genau das ... Ist aber doch geschehen. Gerüchte besagen: Axel Dieter verliert heute noch. Nigel ist gar nicht erst im Ring sondern schaukelt sich regelmäßig die Eier. Die drei Glatzköpfe wissen überhaupt nicht, wo sie sind. Und Hendry? Der hat 'nen Jobbertitle auf der Schulter und fühlt sich wie Marlon Brando in der Pate. Lächerlich. Das alles wär' ja noch nicht mal so schlimm, wenn die sich nicht vorher größer gemacht hätten, als sie sind. Diesen Fehler machen wir nicht. Wir sind unangefochten das Beste, was diese Liga zu bieten hat. Auch ohne große "Ziele".

Micdrop!
Auch Kyle O'Reilly dreht dem Neuzugang den Rücken zu und macht sogleich einen großen Schritt in Richtung der Seile, ehe ihm auf halbem Wege einfällt, eventuell auch noch ein paar Worte an den Gast, sowie die Zuschauer zu richten. Resignierend wendet er sich wieder der Kulisse im Ring zu und hebt das Mikrofon auf, welches Adam zuvor einfach auf den Boden hat fallen lassen.

Kyle O'Reilly
Eddie Daniels, ich habe ein paar Fragen an dich. Wenn ich das richtig verstanden habe, warst du vor deiner Zeit im Ring .. naja, Lehrer?! Dementsprechend ist es nicht weit hergeholt zu vermuten, dass du ordentlich was im Kopf hast. Also wieso, In drei Teufels Namen, bist du denn so dumm, dich gleich mit Adam messen zu wollen? Du zwingst uns ja förmlich dazu, ein Problem mit dir zu haben. Dabei sind wir hier nicht die Bösen. Wir sind gute, christliche Jungs mit dem Herz am rechten Fleck. Heute Morgen habe ich Kevin dabei erwischt, wie er ein paar Entenbabies aus dem Abfluss gerettet hat. Jetzt kommt das große "Aber". Aber du, Daniels Edna weißt nicht wo dein Platz ist. Schwingst hier große Reden und verkaufst dich als zukünftigen World Champion. Das ist doch ein schlechter Witz. Du stehst bereits mit einem Bein im Retirement, Ed. Lass dir doch helfen. Mach nicht den Fehler wie so viele Leute schon vor dir. Adam hier ist zweifacher World Champion, eine Hälfte der allerersten Tag Team Champions der c2c und ehemaliger Eastcoast Champion. Du bist .. Ernest Daniels.

Eddie: So stopt diesen Bullshit zu aller erst zu Kyle du denkst wahrscheinlich du bist der witzige euch drei traurigen Clowns ich weiß was Mister Cole erreicht hat bis her während du lieber Luft Gitarre spielst. Ich weiß das ich ein großen Gegner habe aber selbst wenn ich heute verlieren sollte wird es eine Sache nicht ändern ich bin und bleibe ein Teil dieser Company. Oh ja ich war Jahre lang nicht nur Lehrer sondern auch Schulleiter doch dieser Eddie Dennis exzestiert nicht mehr ich habe 2016 alles aufgegeben um mein Traum ein Professioneller Wrestler zu werden.

Das ist wahrscheinlich der Grund warum er so beliebt ist nicht nur das er nicht seine Vergangenheit vergisst sondern das er den Mut hatte alles für sein Traum aufzugeben und damit das tat wofür vielen der Mut fehlt. Nun kommen wieder viele Eddie rufe aus den Zuschauer Reihen.

Eddie: Nun zu Ihnen Mister Owens ich weiß das sie aus Quebec Kanada was zu den britischen Kolenien gehörte was heute zwar nicht mehr der Fall ist doch es ändert eine Sache nicht das es viele Leute gibt die Engländer sind aber in Kanada leben. Das bringt mich zu der These das sie Mister Owens ihr eigenes Land hassen was traurig ist da sie angeblich ein stolzer Kanadier sind. Doch das ist scheinbar genauso großer Bullshit wie das was sie hier heraus lassen. Doch ich glaube sie sind nur der kleine dicke Mitläufer der dazu gehören will aber bei Kyle und Adam nicht zu melden hat

Eddie Dennis scheint hier einmal ein rund Schlag zumachen so das er nun schon zwei Drittel seine Meinung sagte.

Eddie: So Mister Cole zu aller erst verbitte mir solche Aussagen gegen Nigel einer der größten Britischen Wrestler aller Zeiten. Doch das ist eine andere Sache sie kommen hier raus und lassen sich von Dick und Doof als Helden feiern doch Fakt ist das sie seit November verletzt waren sie seitdem kein Match mehr hatten und sich in der Zeit mit Tennille die als Australierin auch ein Teil des United Kingdoms ist es wohl zu gut gehen lassen wie ich es an ihren Bauch sehe. Das ist der Punkt Mister Cole während mich seit Sommer letzten Jahres niemand mehr besiegen konnte. Doch während ich ihnen zuhörte stellte ich mir eine Frage sind sie die Undisputed Era oder die Junior-School Era.

Besonders das letzte Kommentar bringt Jubel rufe.

KO » wow wow wow wow wow wow? Wieso bist du jetzt gemein zu mir? Ich, einer deiner größten Fans? Don’t meet your Heros! Nicht umsonst gibt es dieses Sprichwort. – Eigentlich wollten wir dir ein schönes Geburtstaggeschenk machen, weil wir nicht da sind, wenn du Geburtstag hast. Wir haben vorher sogar abgemacht, das wir dir ein Geburtstaglied singen. – Aber dass du sowas zu uns sagst. Zu einer deiner größten Fans? Das enttäuscht mich sehr. Wirklich sehr! «

… kurz hört Mr. Wrestling auf zu reden. Hält sich die Hand vor das Gesicht, so dass niemand sieht das er weint. Schnell kommen Adam Cole und O‘ Reiley und umarmen ihn. So was ist ihnen nicht untergekommen. Sofort wollen beide ihn Attackieren aber Owens hält beide zurück. Wieder nimmt er sich das Mikrofon!

KO » HAHAHAHAHAHA! LOL! «

… die ganze Undisputed Era fängt an lautstark zu Lachen. Owens tritt seinen Moderatorstuhl um und wieder geht das Mikrofon auf den Boden!

KO » YOU’RE PIECE OF SHIT! – Für ein kurzen Moment dachtest du wirklich, wirklich das du ein Fan hattest. – Niemand mag dich, sogar Wales mag dich nicht. Sie wissen gar nicht ob du Existiert. Wenn ich einen Waliser fragen würde, wer Eddie Dennis ist? Weißt du was die sagen würden? – „Wer oder was ist dieser Eddie Dennis? Klingt als würde man den verprügeln wollen!“ – Du bist nur hier weil Shane McMahon gerade einen guten Tag hatte mit Verträge. Deswegen bist du hier, deswegen sind Curry Man und Shark Boy hier. Oder wie ich sie nenne. Pech und Schwefel! «

… wieder eine kurze Pause von Kevin Owens der sich gerade in Rage geredet.

KO » Ich will nicht von Glück sagen das du gegen Adam Cole antretest. – Ja, er wird dir den Arsch verprügeln! Vielleicht wirst du mit dem Krankenwagen abgeholt. Aber, wenn wir beide gegeneinander angetreten wären. Wärst du nicht mehr zurückgekommen! Dann wäre deine Zeit als Pro Wrestler vorbei gewesen! – «

… wieder eine kurze rede Pause von Kevin Owens, er schaut zu seinen Jungs zurück, die sich die ganze Zeit in die Hände schlagen. Kyle springt hin und her als hätte er zu viel Zucker gegessen. Wieder schnappt sich Mr. Wrestling das Mikrofon und geht etwas näher an Eddie Dennis ran.

KO » Achja, Happy Birthday you piece of Sh**!! «

Die letzten Worte kommen gar nicht mehr rüber, weil Kevin Owens ihn schon ein Schlag mit dem Mikrofon gibt, er hält ihn fest und wirft ihn zu Adam Cole und er zeigt eine ganze lockeren Superkick! Eddie Dennis fällt einfach in den Armen von Kevin Owens und er schubst ihn zu Kyle O‘ Reiley und er zeigt einen Brainbuster! – Dieses mal bleibt er liegen, Owens geht kurz raus und holt sich einen Metall Stuhl und stellt ihn auf. Adam und Kyle heben ihn auf werfen ihn zu Kevin Owens. Er packt sich ihm und zeigt eine Package Piledriver auf dem Stuhl! – Ein zerstörter Eddie Dennis liegt auf den Boden, Owens geht nochmal ein Schritt nach vorne, bückt sich und hebt das Mikrofon auf und spricht die letzten Worte zu Eddie Dennis!



KO » And that, boys and girls, is undisputed! «



… und dann schmeißt er das Mikrofon auf Eddie Dennis. Während dessen machen sie das Undisputed Era Zeichen!

Byron Saxton:"Ich habe gar keine Worte für das was gerade passiert ist! "

Noelle Foley:"Der arme Eddie Dennis. Er tut mir schon irgendwie leid! "

Johnny Curtis:"and that boys and girls. how a kevin owens show works"



MATCH 3
SINGLES MATCH
Wade Barrett in ACTION!


Writer: Maxi

Nach langer Zeit macht die c2c auch wieder Halt in Europa und besucht das wunderschöne Manchester hier in England. Es ist immer wieder etwas besonderes für die europäischen Fans der Company, wenn ihre Idole den Weg über den großen Teich machen, um sich auch weltweit zu präsentieren. Aber auch für die Superstars selber ist es immer wieder etwas großartiges, Fans außerhalb der Vereinigten Staaten zu treffen. Diese unterscheiden sich schon von den amerikanischen Fans, aber nicht darin, mit aller Kraft hinter Shanes Promotion zu stehen. Zwei Matches haben wir bereits hinter uns gebracht und schon da konnte man merken, das die Fans sehr eigen, aber trotzdem mehr als gespannt sind, was c2c Heute für sie aufgefahren hatte. Als die Kamera dann auch wieder in die Arena schaltet, lässt man per Kamerafahrt einmal einige Teile der Arena zeigen und natürlich freut sich jeder Fan, der in dem Moment im Kamerabild zu sehen ist. Somit steht auch das nächste Match an und mitunter wohl auch eines der Matches, auf die sich die Fans hier Heute sehr freuen werden. Und genau mit dem ertönen der folgenden Theme flippt nahezu die gesamte Arena aus und liefert den wohl lautstärkesten Pop, der wohl schwer zu toppen sein wird Heute.



Natürlich bekommt Wade Barrett als gebürtiger Engländer ein Willkommensjubel, wie man ihn sich erwartet hatte. Letzte Woche, beim Special Purgatory, feierte der Brite sein aktives Comeback und holte auch den Sieg gegen Dave Crist. Eine Woche später lässt er es sich natürlich nicht nehmen, vor seinem Heimatpublikum zu performen. Es dauert einige Augenblicke, bis sich der Jubel noch einmal verstärkt, denn der „Pride of Britain“ erscheint auf der Stage.

Melissa Santos: "Ladies and gentleman...please welcome....from Prestoooon...ENGLANDDDDDDDD, The PRIDE OF BRITAIN!!! WADEEEEEE BARRETTTTTTTTT!!!"

Wenn man in diesem Moment mit einem Dezibelmesser in der Arena unterwegs wäre, würde dieser weit ausschlagen, denn der Jubel der Fans kennt keine Grenzen. Barrett bleibt für einige Augenblicke auf der Stage stehen und man kann ihm ansehen, das es für ihn etwas ganz besonderes ist, in Manchester aufzutreten. Langsam und mit einem Lächeln auf den Lippen bewegt er sich auch die Stage herunter und klatscht auf dem Weg über die Rampe in Richtung Ring mit den Fans ab. Es dauert dann auch nicht lange, als der Hüne den Ring entert und sich in diesem ein Mikro reichen lässt. Doch die Fans lassen ihn nicht richtig zu Wort kommen.

„WELCOME BACK, WELCOME BACK!!“

Hallt es durch die Arena und zeigt auf, wie sehr sich ein Hometown Hero, okay in diesem Falle ein Homeland Hero, feiern lasen kann und es spricht nichts dagegen. Trotzdem, Barrett ist hier, um einige Worte an seine Fans zu richten.

=Wade Barrett=
"Manchester!!...I am afraid...I´ve got some......."

„BAD NEWSSSSSSSSSS!!“

Hier vervollständigen die Fans den Satz, den Wade so eben vollenden wollte, was ihm erneut ein Schmunzeln auf die Lippen zaubert.

=Wade Barrett=
"Letzte Woche wurde man Zeuge, wie verheerend der Bullhammer wirklich sein kann und das nach einigen Monaten, wo ich nicht mehr aktiv war. Zurückblickend betrachtet war dieser Schritt trotzdem zu meinem Besten...allerdings merkte ich, das ich etwas vermissen sollte. Es ist dieser Ring, in dem ich Höhen und auch Tiefen erleben musste, bis ich zu mir selber sagte, ich muss aufhören. Ich würde meine Fähigkeiten außerhalb des Rings weitergeben und würde eine alte Bekannte zu altem Erfolg verhelfen...leider...wirklich leider, hatte sich Becky anders entschieden. Das war auch einer der Gründe, warum ich mich dafür entschieden hatte, meinen Rücktritt für beendet zu erklären."

Diese Worte sind wie Balsam für die Seele der Fans und werden erneut mit Jubel untermalt. In der tat scheint das misslungene Bündnis mit der ehemaligen United Empire Kollegin dazu geführt zu haben, das Barrett sich noch einmal aktiv zurückmeldet.

=Wade Barrett=
"Und es tat verdammt gut. Und als ich dann hörte, das man zurück nach Good Old England kommt...war mir klar, das ich auch hier und heute EUCH zeige, das ich nichts verlernt habe. Was gibt es schöneres, als sich auf heimischen Boden auszutoben? Doch bevor ich hier Jemanden die Möglichkeit gebe, sich mir gegenüberzustehen...hätte ich da noch ein kleines Anliegen. Denn wie schon gesagt, wollte Becky meine Unterstützung nicht mehr annehmen...und obwohl ich wieder aktiv bin, hatte Shane eine Idee, die sich wohl für mich als auch für die Person, die dort involviert ist, zum Vorteil entwickeln würde...Ich möchte euch diese Person natürlich nicht vorenthalten..."

Mit diesen Worten senkt er das Mikro und blickt in Richtung Stage. Aufmerksame Zuschauer dürften bemerkt haben, das Shane O Mac dem Briten einen Schützling an die Seite gestellt hatte, die genau wie Wade selber, sehr eng mit dem Land verbunden ist, in dem man hier Heute zu Besuch ist.



Lange werden die Fans in Manchester auch nicht warten müssen, denn unter einem lauten Jubelgesang erklingt das noch etwas neue Theme des neusten, britischen Damenzuwachses in Coast 2 Coast Wrestling. Ein wenig hibbelig und gleichermaßen glücklich entert Candy Floss dann auch den Entrance Bereich. Mit einer Prise guter Laune und Beschwingtheit hüpft sie ein bis zweimal sogar erfreut auf der Stelle, ehe sie dann im Volltempo die Rampe hinunterspurtet. Hand um Hand wird abgeklatscht und kurz festgehalten, während die Pinkhaarige fast schon frenetisch gefeiert wird. Kein Wunder.. Bei solch einer Attitude und das im Heimatland kann es durchaus passieren, das man von den Fans eine größere Anerkennung bekommt. Ohne sonderlich viel Zeit zu verlieren hoppst Candy Floss an der Ringseite auf den Apron und winkt einmal freundlich in die Zuschauermenge. Anschließend rutscht unter dem letzten Seil hindurch und steht dann nach gar nicht allzu langer Zeit im Ring.

Dort gehen die Jubelgesänge allerdings weiter, selbst als das Theme von Candy verklingt. Man erkennt an den strahlenden Augen und dem großen Grinsen auf dem Gesicht der Pinkhaarigen wie glücklich sie dieser Zuspruch macht. Barrett ist dann auch so freundlich ihr das Mikrofon zu reichen, sodass sie ebenfalls ein paar Worte an das englische Publikum richten kann.

Candy Floss:
"GOSH! Ihr seid so großartig! DANKE! Ich weiß gar nicht was ich sagen soll... Oh Gott!"

In der Tat kann man die Fans auch mal dafür loben, wenn sie einem ihrer Hometownheros dermaßen Zuspruch erteilen. Junge, aufstrebende Menschen wie Floss brauchen dies jedoch auch. Sie haben noch einen langen Weg im Wrestling Business vor sich und müssen demnach mit solchen Interaktionen in die Höhe gepusht werden. Ein wenig peinlich berührt streicht sich Candy eine Haarsträhne hinter ihr Ohr, während sie einmal kurz zu Wade lächelt.

Candy Floss:
"Mindestens genauso großartig ist es, wieviel Vertrauen Wade in mich setzt, das ich heute bei seinem Match zusehen darf! Ich weiß das ich gewiss kein Frischling im Ring bin, aber so ganz liegt mir dieses große Imperium noch nicht. Als ein bescheidenes, kleines Mädchen aus einer - im Gegensatz zu Coast 2 Coast - winzigen Indyliga, ist diese Luft hier noch zu viel für mich! I mean - bei meinem Debut durfte ich sogar um einen No.1 Contenderspot kämpfen! Ich weiß, ich weiß.. Gewonnen habe ich nicht, aber darauf kommt es nicht an! Bei seinem ersten Kampf muss es nicht sofort der ganz große Sieg sein, auch wenn es hier schon anders erlebt wurde!"

Das ist wohl wahr. Eine Alexa Bliss gewann bei ihrer Wiederkehr ihr erstes Match und sicherte sich somit die c2c Women's Championship von Kairi Hojo. Für eine Dame wie die Blondine ist aber alles andere als ein Sieg regelrecht ausgeschlossen. Die wandelnde gute Laune ist da ein anderes Kaliber.. Vielleicht ist es auch ihre Herkunft.

Candy Floss:
"Bevor ich in die Nähe eines Titels komme, gibt es noch sooooooo viel zu tun! Das ich aber Leute wie EUCH auf meiner Seite habe, ist schon einmal ein bedeutender Schritt in die Richtung! Es macht Spaß euch schreien und feiern zu hören, wenn ich hier in diesem Ring stehen darf! Auch wenn das viele Mädels hier nie zugeben würden.. Es ist immer schöner wenn jemand hinter euch steht und nicht bereit ist ein Messer in euren Rücken hineinzurammen! Soooo - ich bin hier! Und ich habe vor sehr vielen Menschen noch in ihren Hintern zu treten. So süß und knuddlig wie ich aussehe, muss ich nämlich nicht unbedingt sein, hihi..!"

In der Tat wirkt Candy Floss aktuell nicht wie eine typische Wrestlerin mit der Ausstrahlung einer Kampfmaschine. Vielleicht ist diese Unscheinbarkeit aber auch eine effektive Waffe in ihrem Match heute Abend. Während Scarlett Bordeaux mit ihrem guten Aussehen für Furore sorgt und man sich von Jessica Troy noch kein großes Bild machen konnte, hat es das Team rund um die Britin heute sehbar schwer. Auf der Gegenseite hat man Damen wie Circe, Rhea Ripley und nicht zuletzt auch Bianca Belair die schon viel länger in diesen Katakomben ein und ausgehen. Rein auf dem Papier wird es wohl eine Herausforderung für die 'Neulinge'. Davon lässt sich Candy aber ihre gute Laune nicht verderben.

Candy Floss:
"Circe, Bianca und Rhea sollten sich warm anziehen, wenn dieser kleine Flummi heute Abend in den Ring gewechselt wird! Egal was passiert, ich werde mein Team ganz bestimmt nicht enttäuschen, selbst wenn wir uns nach heute vielleicht so schnell nicht mehr wieder in dieser Konstellation zusammenfinden werden!"

Während Candy ihre Worte an die britischen Fans richtet, hat sich Barrett ein wenig in die Ringecke zurückgezogen, um der guten Floss die Möglichkeit zu geben, sich ihren Fans zu präsentieren. Das es sich hierbei bereits um einen Test handelt, weiß die gute Candy natürlich nicht. Wade ist natürlich erfahren genug, um zu wissen, wie er seinen Schützling, ohne dessen Wissens, zu "trainieren". Das Barrett in Richtung von Candy lächelnd nickt zeigt auch, das er mit dem, was die Dame hier eben vor den Fans gehalten hat, zufrieden ist.

=Wade Barrett=
"Ich denke mal, ich spreche hier im namen aller, wenn ich sage, das man sich sehr auf dein Match freuen wird. Sicher, die Herausforderung ist groß, aber an großen Aufgaben wächst man natürlich. Aber mit diesen Fans im Rücken, werdet ihr durchaus eine gute Rolle spielen."

Der folgende Jubel der Fans unterstreicht diese Aussage von Barrett lautstark. Candy ist mit ihren 19 Jahren die jüngste Dame im gesamten Kader und wird dementsprechend natürlich von vielen unterschätzt. Aber davon sollte sich die Kleine nicht aus der Ruhe bringen lassen.

=Wade Barrett=
"Bevor es aber dazu kommt, möchte ich natürlich nicht arbeitslos sein Heute Abend. Mir war klar, das ich in England diesen Ring betreten werde...aber nicht, ohne ein Match. Weshalb ich mir etwas überlegt habe. Wie man sieht, bin ich in voller Montur...es fehlt nur noch ein Gegner."

In diesem Moment dreht sich Wade in Richtung Stage und blickt sich kurz in der Arena um, ehe seine Augen wieder den Entrancebereich fixieren.

=Wade Barrett=
"Sollte es dort hinten Jemanden geben, der meint, das seine Nerven stark genug sind, sich hier und Heute...in Manchester, England...mit mir zu messen...nur zu...ich warte."

Das Mikro wird gesenkt und nicht nur Wade, sondern auch Candy und die fans schauen gespannt auf den Tron, in der Hoffnung, das dort gleich, vielleicht sogar ein bekanntes, Video einspielt, was den Gegner für Wade hier gleich zeigt. Allerdings passiert zunächst nichts und die Fans quittieren dies bereits mit Buhrufen. Aber genau in diesen Buhrufen ertönt dann plötzlich eine Theme, die man bisher noch nie in c2c gehört hatte.
Ob das jedoch die Art von Überraschung ist, die die Fans und auch Barret sich vorgestellt haben, ist dann doch eher fraglich.



Voller Elan stürmen die neuesten Gesichter des Coast 2 Coast Rosters heraus und präsentieren sich in Posen, die glatt von der Ginyu Force aus Dragonball stammen könnten, den hiesigen Fans, ehe sie mit stolzen Schritten, wie als sein sie bereits die Topstars der Companie, sich auf den Weg gen Ring bewegen. Dort angekommen springt der Spicy „Curry Man“ direkt auf das Tournbuckle in der Ringecke, während sein treuer Gefährte, der Fishy „Shark Boy“ wie ein wahrer Hai in den Ring Slidet und sich vor dem British Bullhammer straight aufstellt. Barret hat es in dieser Liga zwar schon mit verdammt vielen eigenartigen Gestalten zuvor zu tun bekommen, aber solche Clowns zählten bisher ganz sicher nicht mit dazu. Die zukünftigen Tag Team Champs von Coast 2 Coast. DER CURRY FISH POT!!! Auch wenn es irgendwie verwirrend ist, was die Beiden, die eigentlich laut ihrer eigenen Aussage die Tag Team Division aufwischen wollten, nun hier in einer 1v1 Herausforderung auftauchen, sind sie trotzdem einfach nur GREAT! Vielleicht wollen sie auch ein Tag Team Match gegen Wade Barret und Candy Floss haben, auch wenn das wohl eher gegen den Willen des C2C Office ist. Obwohl die kleine junge Candy bereits Erfahrung damit hat, gegen männliche Superstars in den Ring zu steigen und ein Match führen zu müssen. Dennoch eher unwahrscheinlich. Aber die beiden haben ganz definitiv Bock darauf, uns hier und heute zu zeigen, zu was sie im Ring alles in der Lage sind. Sofort schnappt sich der Ozean Lotus ein Mic und begrüßt nicht nur die Fans der britischen See, sondern auch direkt seinen derzeitigen Mitnutzer des Ringes dieser Liga.


DYNAMIC ENTRY! WUUUUUUUUUUH! Ladys and Fishes der hiesigen Gewässer, ich begrüße euch!

Curry Man:"KOOONICHIIIWAAA! Mein Name Curry. Da mein guter Freund Shark Boy! Wir sind Rettung von c2c und wir werden zeigen...wo Frosch die Locken hat!"


Ihr braucht euch keine Sorge mehr zu machen, denn wir Beide sind nun endlich hier um die Wellen wieder auf eine dynamische Größe zu BEFÖRDERN. Schon bald werden wir die Tag Team Division von COAST 2 COAST represesen...
Represennne...
Schon bald sind wir das Face der Tag Team Szene und schon bald werden alle kleinen Piranhas hier UNTERGEHEEEEEN!


Mit einem feuchten Feuer in den Augen blickt der Atlantic Handsome Devil durch die reihen der Zuschauer in der gesamten Halle, während er eine glorreiche Zukunft vor den Augen hat. Eine Zukunft, in der der Hot and Spicy „Curry Man“ und sein treuer Kollege, der Fishy and Slippery „Shark Boy“ die Titel des besten Tag Teams in den Händen halten. Eine Zukunft voller erfrischenden Wasser und kochend heißen angenehmen Feuer. Das Ying und das Yang des Wrestlings. Das ist der Curry Fish Pot! Die Würte Japans und die Flut des Meeres treffen in diesem Team aufeinander und bilden eine Symbiose , die so unerreichbar geil einfach ist, dass es einem die Zähne herausfallen lassen würde, wenn diese nicht anständig verplompt sind!
Zumindest legt dieses Team so eine Energie an den Tag, wie kein anderer und ernten dafür bei ihrem Debüt sogar Applaus.

Curry Man:"Taikutsuna puroguramu o chúdan! Sondermeldung. Niemand interessieren für Worte von Hammer Engländer oder junge Lutscherino. Wir jetzt schon bestes Team von ganz c2c und wir verdienen Tittel. Wie Curry wir bahnen weg, brennen alles nieder. Aber später schönes GEfühl. Schönes Gefühl, wenn wir hallten Tittel bei uns Team."

Mit einer feurigen Flut fliegen die Fäuste der Beiden gegeneinander und zeigen eine Brofist, die ein Pewdiepie nicht besser hinbekommen könnte.


Du hast ja so recht mein Bester. Aber bevor es soweit ist.

Der Shark Boy zittert förmlich, während er spricht. Seine Hände sind plötzlich so unruhig, während er sie sich kurz an sein Gesicht drückt um sich den schweiß weg zu wischen, welcher so langsam durch die Öffnungen seiner Maske hervorquillt. Dann springen seine Augen plötzlich so schnell, wie ein Blitz, zur Seite und sein Körper wird so steif, dass seine Brust fast schon vorne herausfliegt. Eine Körperhaltung, welche selbst einen General beim Militär stolz machen würde. Mit dieser Haltung begibt er sich straight mit kräftigen Schritten genau auf sein Ziel gerichtet durch den Ring und bleibt plötzlich stolzen Hauptes stehen. Aber keineswegs vor Wade Barret, welcher diese Open Challenge gesprochen hat. Nein, Shark Boy bleibt vor Candy Floss stehen. Mit einem schneeweißen Grinsen blendet er mit dem Glanz seiner Zähne die gesamte Welt, während er die kleine Candy mit gierigen Blicken begutachtet.


Oh bienvenue Mademoiselle. je m'appelle Shark Boy! Der stärkste Kämpfer der stürmischen See. Du bist die großartige Sweet One Candy Floss oder?

Sein gesamter Körper beginnt nun sogar noch stärker zu zittern, während er sich die Faust zusammenballt und mit aller Kraft seinen gesamten Mut sammelt.


Sei bitte meine Freundin! Ich verspreche es dir, ich werde dich immer mit meinen Leben beschützen. Alle Gefahren dieser Erde werde ich dir aus dem Wege räumen. Ich werde dein glänzender weiser Hai der strahlenden Träume sein, mein bezaubernder Delfin der süßesten Gewässer.

Voller Hoffnung beginnt der Fishyhead nun auch noch stärker zu schwitzen und man kann genau unter seiner Maske erkennen, dass sein Kopf so rot wie eine Tomate sein muss. Scheinbar hat er bereits noch nicht so besonders viel Erfahrung mit Frauen.

Was zur Hölle? Das ist nicht nur die Frage die sich wohl auch Wade Barrett und das Publikum stellt, sondern auch die etwas überraschte Candy Floss, die hier mehr oder weniger ein Angebot bekam das man nicht ausschlagen konnte. Ihr Blick ist etwas verwundert und gleichermaßen überrascht. Dadurch das sie das Mikrofon noch in der Hand hat, überhören die Fans ihre Gedankengänge leider nicht.

Candy Floss:
"Ehhhh... Ich?"

Nein - du! So richtig glaubt Floss die ganze Situation noch nicht und tausscht unsicher mit Barrett einen Blick aus. Dieser hält sich bedeckt, sodass der Pinkhaarige Flummi ganz allein mit dem fischigen Jungen da steht. Allerdings mag einem der hungrige Blick mit der er Floss betrachtet nicht so ganz gefallen. Deshalb weicht diese auch einen Schritt nach hinten.

Candy Floss:
"A-Also.. Ich stehe nicht so auf Fisch..?"

So wurde auch noch nie ein Korb verteilt in c2c. Auch wenn die Aussage wahrscheinlich absolut der Wahrheit entspricht, versucht Candy in ihrer gesamten Art nicht so verletztend mit dem Mann vor ihr zu reden. Ihre simple Aussage löst bei ihrem heimischen Publikum jedoch großen Jubel aus - wohl aber nicht bei dem blauen Jüngling. Denn dieser scheint wirklich tief getroffen zu sein, das er von der niedlichen Candy einen Korb bekommen hatte. DA man aber nicht genau weis, wie dieser damit umgehen wird, tut Candy gut daran, sich ein, zwei Schritte vom Neuling zu entfernen. Barrett schaut sich dieses Schauspiel genau an, aber auch ihm kann man ansehen, das er nicht unbedingt ein Fan von dem ist, was der Shark Boy hier gerade abgezogen hatte. Was auch zur Folge hat, das Wade sich nun ein wenig zwischen Candy und Sharky stellt, was zudem offenbart, das der Größenunterschied dieser beiden Superstars enorm ist. Aber Shark Boy lässt sich nicht anmerken, das vor ihm gerade ein riesiger Felsbrocken steht....oder doch?

=Wade Barrett=
"Du hast die Dame gehört...Aber was mich besonders interessiert...eine Frage, die wohl auch jeden hier in der Arena interessiert...Aus welcher Anstalt seit ihr zwei denn bitte abgehauen? Ich meine...ich finde es gut, das man sich daran versuchen will, die Tag Division zu stärken...und ich bewundere euren Hang zur Selbstsicherheit...aber ich glaube ihr solltet vorher noch ein wenig an eurer Nervösität, vor allem du Shark, arbeiten..."

Zwar ist Wade nicht so beeindruckt von dem, was hier gerade vor ihm steht, aber die Tipps für dieses komische Zweiergespann gibt es gratis dazu. Auch die Fans wissen noch nicht so richtig, was man von Curry Man und Shark Boy halten soll und das man sich hier Heute in England befindet, bedeutet gleichzeitig, das man genau weiß, wer hier der Aussenseiter ist.

=Wade Barrett=
"Ihr habt aber Mut, mich hier zu unterbrechen, auch wenn ich bezweifel, das ausgerechnet einer von euch auf meine Herausforderung eingehen möchte..."

Noch bevor Wade seinen Satz zu Ende sprechen kann, baut sich Curry Man neben seinem Partner auf und nickt Barrett zu. Ist es hier also Curry, der Barrett hier etwa widersprechen will? Shark Boy wird wohl noch eine Weile daran zu knabbern haben, das er von Candy eine Abfuhr kassiert hatte, weshalb Wade kurz lächelt.

=Wade Barrett=
"Ich verstehe...ihr wollt ernst machen, oder? Okay...ich möchte kein Unmensch sein. ganz im Gegenteil. Ich gebe euch die Chance, euch zu beweisen. Ihr zwei gegen Mich...was sagt ihr dazu, mh?"

Stark von der Abfuhr der pink-haarigen Flummidame getroffen, senkt Shark Boy seinen Kopf voller geschockter Trauer und bringt nur ein trauriges „Aber wiesooo nicht? “ von sich.
Doch nach einfühlsamen und so wie es wirkte auch etwas herunter redenden Worten seines treuen Partners Curryman wurde Shark Boy wieder etwas mehr Selbstvertrauen eingeflossen, sodass er wieder voll und ganz auf sein Ziel fixiert ist.


OKEEEEEAAAAAYYYYYYYYYY! Ich weis Curry, du willst heute auch direkt zeigen, was du drauf hast, aber ich bitte dich mein Freund. Überlasse mir diesen Kampf. Denn wenn ich diesen Bat News Man in einen fairen Kampf besiege, wird sich meine liebe Candy endlich in mich verlieben <3 Und ein 2v1 Handicap ist nun alles andere als Fishy, das Problem verstehst du doch.

Voller Zuversicht legt Sharkboy seine Flossen auf die heiße Schulter seines Kameraden und versucht diesen zu überreden, dass er kämpfen kann.


Und auch wenn es eine wilde Schlacht wird. Ich werde alles dafür geben endlich ihr Herz zu gewinnen. Von mir aus, werde ich dafür auch euer neuer Antiheld. Von mir aus, werd ich auch euer MANCHESTER BLUE!

Ein Vergleich, welcher bei sehr vielen Fans einen riesigen Yubelstrom auslöst. Viele wissen zwar nicht, wer das überhaupt ist, da nur sehr wenige diese alten DC Comics, mit den Antihelden, welcher durch seine psychopathischen Fähigkeiten seine bösen Gegner umbringt und deshalb dem gerechten Superman eine Qualle im Auge ist, gelesen hat oder gar kennt, aber schon alleine der Name sagt aus, dass es sich um eine Figur des heutigen Veranstaltungsortes handelt. Die Fans konnte der Coasts Noble Gentleman schon einmal auf seine Seite schlagen, aber bei seinen scharfen Partner scheint es doch leider etwas anders zu sein. Denn der Curryman macht sich im Ring schon bereit für einen Kampf mit Barret. Ob der Junge überhaupt verstanden hat, was Shark Boy gerade zu ihm sagte?



Noch ehe Curryman oder Sharkboy hier endgültig entscheiden können, wer nun gegen Wade antreten wird, schallt ein Theme durch die Boxen das zwar für Überraschung sorgt, aber trotzdem ziemlich bejubelt wird. Sollte PAC sich laut McMahon nicht zurückhalten? Doch eigentlich schon! Anhand der Ringkleidung die der Engländer jedoch trägt, scheint er vollkommen einen feuchten Kericht auf dieses Verbot zu geben. Den Fans gefällt es, so wie sie jubeln.. Schlussendlich bleibt der etwas eigenrbrödlerische PAC ein Hometownveteran. Das sie dabei jubeln ist also vollkommen gerechtfertigt. Bereits mit einem Mikrofon bewaffnet steht er dann auf der Entrancestage und wartet mit einem kleinen Grinsen darauf das sich die Crowd beruhigt hat. Als sein Theme dann leiser wird und auch die Fans herunterfahren, zeigt er mit ausgestreckter Hand in den Ring.

~PAC~
"Ich weiß nicht wie es euch geht.. Aber ich glaube kaum was ich da im Ring stehen sehe. Anscheinend lässt Shane McMahon mittlerweile alles herein was an Skurrilität nicht mehr zu übertrumpfen ist. Ein kleiner Fisch und ein feuriger roter Kopf, reichen jedoch keinesfalls aus um einen Wade Barrett einfach nieder zu ringen!"

Nicht nur von den Fans gibt es Zustimmung auf diese Aussage, sondern auch von Wade Barrett im Ring. Candy Floss hält sich weiterhin bedeckt, während die 'Kontrahenten' ein wenig erbost über PAC's Erscheinen reagieren. Sonderlich nett ist er - wie gewohnt - ja auch nicht wirklich.

~PAC~
"Folks... Ich finde es ja unheimlich niedlich wie der Haifischjüngling versucht die Aufmerksamkeit einer liebreizenden Dame zu gewinnen - but no means no, boy. Treffender konnte es Wade wohl nicht sagen. Da ihr beide eure Lektion aber ums Verrecken nicht lernen wollt mit Worten, sehe ich mich wohl gezwungen Taten sprechen zu lassen. Mir ist es ziemlich egal war Shane McMahon dazu meint oder ob er mich gleich aus dem Ring eskortieren lässt - doch im Gegensatz zu Mrs.Floss dahinten stehe ich sehr wohl auf ein wenig Fisch und Curry!"

Die britische Crowd jubelt begeistert auf, als sie realisieren das sich PAC dem Match wohl einfach selbst hinzufügen wird! Wade Barrett bekommt also einen alten United Empire Kollegen an die Seite. Gezielt strebt dieser dann auch den Ring an und erklimmt diesen mithilfe der Seile. Am Ringrand angekommen, richtet er seine Worte jedoch nochmal an die beiden Clowns die vor ihm stehen.

~PAC~
"Seht es als eure Feuerprobe, arseclowns.. RING THE BELL!"

Das ist wohl sehr deutlich an den Timekeeper gerichtet, der noch kurz wartet bis sich Wade Barrett in einer Ecke positioniert hat und Candy Floss aus dem Ring gestiegen ist. Der Curry Fish Pot hat sich auf die gegenüberliegende Seite gestellt und nun kann das Match auch beginnen!

Johnny Curtis: "Das ist ja mal was! Wade Barrett und PAC teamen gegen diesen komischen Fischeintopf, um diese hoffentlich wieder zurück in die Klapse zu stecken, aus der die Beiden geflohen sind."

Noelle Foley: "Ach, die Beiden sind doch drollig und ich bin gespannt zu sehen, wie sie sich gegen dieses eingespielte Team schlagen werden."

Byron Saxton: "Große Chancen rechne ich ihnen nicht aus, doch lasse ich mich auch gerne eines Besseren belehren und auf jeden Fall dürfen wir uns auf ein interessantes Match freuen."

* DING DING DING *

Wade Barrett & PAC besiegen Curry Man & Shark Boy by pinfall via Bullhammer an Curry Man (06:09min.)

Here are your winners by pinfall: WADE BARRETT & PAC!



Byron Saxton: "Da haben sich die beiden wohl zu viel vorgenommen! Die Hometown Heroes nehmen den Sieg mit nach Hause!"

Noelle Foley: "Wade hatte aber massives Glück das PAC ihm zur Seite stand, alleine wäre as vielleicht anders ausgegangen!"

Johnny Curtis: "Ja ja - weiter! NEXT!"



Welch Aufregung. Welch Spannung. Nicht hier und jetzt, wo die Kamera gerade in den Backstagebereich schalten. Aber in der Halle. Die Fans eskalieren förmlich immer noch vor Aufregung über das letzte Match und schon wieder werden Sie in die Monotonie des Backstagebereiches gezogen. Wobei, so ganz gewöhnlich ist es diesmal dann doch nicht. Der gezeigte Flurabschnitt ist wie leergefegt. Keine Menschenseele ist zu erkennen. Zwei einzelne Tische sind wahrzunehmen, auf denen ein paar Wasserflaschen und Kaffee bereitgestellt worden ist. Soll ja schließlich keiner verdursten beim Aufwärmen, Leute verprügeln oder schlimmeres. Doch etwas sticht aus diesem Bild heraus.



Über dem Tisch wurde ein Gesuchplakat aufgehangen. Deutlich ist Jay White darauf zu erkennen, aber was soll das? Warum hier im Backstagebereich? Ob die Geschichte rund um Noam doch Konsequenzen für ihn und die anderen beiden aus seiner Bande haben könnten? Doch bevor man sich zu viele Gedanken darum machen kann, zieht etwas anderes die Aufmerksamkeit auf sich. Ein riesiger Pappkarton kommt ins Bild gewackelt. Und es keucht. Scheinbar lebt der Karton.

- Jessica Troy -
„So einfach kannst du dich nicht vor mir verstecken. Mit deinen Gefühlen nicht klar kommen. Nein, nicht mit mir.“

Murmelnd ertönt die süßliche Stimmlage einer Frau, die erst seit kurzem in der Liga ist. Sichtlich angestrengt, hebt Jessica Troy den Pappkarton über ihren Kopf hinweg, um sich von ihm zu befreien. Keuchend stellt sie ihn zur Seite und betrachtet ihn glücklich. Wird schon niemand vermissen. War wahrscheinlich eh nur eine Umverpackung für etwas, was in der Show gebraucht wird. Eine Urne, Besen, Särge. Sie war letzte Woche etwas irritiert über ihren Arbeitsplatz aber mittlerweile wundert sie sich über nichts mehr. Sie stellt die Tasche, die sie über ihre Schulter hängen hat, ab und lächelnd greift sie hinein.

- Jessica Troy -
„Scheinbar magst du ja Messer und Blut. Vielleicht klappt es ja. Wenn ich dich so schon nicht finden kann.“

Aus der Tasche holt sie ein großes Jagdmesser hervor. Doch, Jess hat sich scheinbar schnell hier eingelebt. Neben dem Jagdmesser holt sie noch einen kleinen Beutel raus. Der Inhalt? So wie es aussieht trägt die Brünette einen Beutel mit Blut mit sich rum. Grübelnd legt sie das Messer auf den Boden vor sich auf den Boden und öffnet den Verschluss des Beutels. Fast schon mit einer künstlerischen Perfektion verteilt sie den Inhalt über das Messer und legt eine Spur aus Blut in den Gang hinein. Sie will doch nicht… Scheinbar schon. Fragend blickt sie den Karton an.

- Jessica Troy -
„Wie kriegen wir dich denn nun so gespannt, dass du auf ihn drauffällst wenn er nach dem Messer greift.“

Fragend kratzt sich Jess am Hinterkopf, während sie ihre Falle betrachtet. Nichts ahnend ist der Gesuchte die Gänge der c2c entlang spaziert bis ihn auf einmal sein eigenes Gesicht von den Wänden angestarrt hat. Die erste Wut über diese Plakate hatte er an einem solchen ausgelebt, es runtergerissen und wild knurrend es schließlich in viele kleine Schnipsel zerteilt. Mehrere dieser Plakate haben seine schlechte Laune zu spüren bekommen.. Bis er schließlich in dem Gang angekommen ist, in dem auch die junge Frau sich befindet. Ihre Stimme weckt seine Aufmerksamkeit und damit rettet sie wohl die letzten Plakate vor dem sicheren Tod. Noch während die Dunkelhaarige sich den Kopf über ihre Falle zerbricht, nähert sich Jay White ihr. Direkt hinter ihr bleibt er stehen und hebt den Arm um sie unsanft zu packen. Am Hals.. doch bevor er das tun kann, beugt sie sich weg. Brummend greift Jay ins Leere.

JAY WHITE
« Du... was fällt dir ein? »

Damit konnte die freche Brünette nun wirklich nicht rechnen. Nur weil sie Gesuchtplakate und eine Falle aufbauen wollte, kann doch niemand damit rechnen, dass ein Psychopath so reagieren wird. Eigentlich ganz schön unhöflich, wenn man drüber nachdenkt, aber jetzt muss sie erst einmal reagieren. Wenn sie sich jetzt nicht aus der Schussbahn nimmt, kann Jay sonst etwas mit ihr machen. Man sollte keinen Jay White reizen. Also Jess, versuch irgendwie weg zu ko…

- Jessica Troy -
„Da bist du ja!“

Zu spät. Beim wegbeugen vor seiner Hand entdeckte Jess ihr Objekt der Begierde, um ihren Arsch zu retten. Jays Bein. Sie hat sich vom Boden abgestoßen und klammert sich nun an seinen Oberschenkel. Sie schließt ihre Augen und hofft, dass er sie nicht wegtreten wird. Ist ja schließlich auch besser als weglaufen um nicht zum Opfer zu werden. Zumindest in ihrem Kopf.

- Jessica Troy -
„Bevor du sauer wirst, ich hatte einen triftigen Grund dich zu suchen. Wirklich. Also..Hör mir bloß zu. Ich…Ich hab mir Sorgen gemacht um dich. Du warst so neben der Spur, auch bei deinem Match. Da…ich wollte mit dir reden und habe dich nicht gefunden. Sei nicht sauer.“

Jess presst ihren Kopf mit zusammengekniffenen Augen an seine Hüfte. Nun kann sie nur noch hoffen, dass er ihr nicht von oben ein Messer in die Amygdala rammt. Noch scheint die Verwirrung zu groß um überhaupt zu reagieren. Jay starrt an sich runter, fixiert den Hinterkopf der Frau und.. hat keine Ahnung was er tun soll. So auf Tuchfüllung ist bisher nur eine einzige Person gekommen.. und die hat ihn verraten. Der Gedanke an sie bringen ihn zum Brummen und damit auch dazu nach dem Kopf der Frau zu greifen. Unsanft versucht er sich von sich zu drücken.

JAY WHITE
« Es gibt keinen Grund zu reden.. meine Gedanken sind geordnet. Du bist ein.. Störfaktor. Du bringst die Dinge durcheinander. Verschwinde. »

Jay spinnt doch! Einfach so nach ihrem Kopf greifen, um sie von sich los zu bekommen. Nein, nicht mit ihr. Da funktionieren ihre Gedanken wie eine chinesische Fingerfalle. Je mehr man sich dagegen wehrt, desto schlimmer wird die Geiselnahme.

- Jessica Troy -
„Niemals! Deine Gedanken sind verwirrt und du brauchst Hilfe. Hab dein Match doch gesehen gegen die Wikinger. Du…brauchst…Hilfe!“

Wie eine Schnappschildkröte versucht sie die Finger von Jay zu erreichen, um sie von sich fern zu halten. Wahrscheinlich könnte er sie wirklich einfach abschütteln. Aber dafür muss er erst einmal an ihren Zähnen vorbeikommen. Immer wieder schlägt sie ihre Zähne beißen zusammen während sie ihre Augen fest zusammenkneift. Wenn sie ihn schon wie ein Raubtier reißen sollte, will sie kein Blut in den Augen haben. Es gelingt ihr auch als White nicht sofort aufgeben und weiter versucht sie von sich zu bekommen. Dummerweise rechnet er in diesem Augenblick nicht mit Gegenwehr und genau deswegen erwischt sie ihn. Einmal. Brummend zieht er die Hand weg, nur um die Andere in ihre dunklen Haare zu vergraben und an daran zu zerren.

JAY WHITE
« .. du wirst.. Hilfe brauchen, wenn ich mit dir fertig bin... »

Erschrocken über den erfolgreichen Beißversuch lockert sie schlagartig ihren Griff. Vielleicht die beste übereifrige Reaktion, wenn die Switchblade gerade an ihren Haaren zerrt. Durch seine Kraft hebt er die Dame weg von sich. Jetzt bleibt Jess nur noch eine Sache um von ihm wegzukommen. Schmerzverzerrt schreit sie auf, als sie sich versucht schwerer zu machen. Wie ein Kleinkind wirft sie sich zu Boden um von Jay wegzukommen.

- Jessica Troy -
„Bitte tu mir nichts. Bitte…Ich…ich wollte dir nicht… wehtun. Großes… Jessversprechen. “

JAY WHITE
« Mir... weh tun? »

Wiederholt der Mann aus Neuseeland und starrt ungläubig auf das Bündel auf dem Boden, welches ihn überfordert und dazu bringt einen Schritt nach hinten zu gehen. Dabei hat er aus einem Reflex heraus auch die Haare der jungen Frau los gelassen. Das sieht man mit Sicherheit nicht sehr oft. Einen Jay White, der jemanden einen solchen Blick schenkt, den er üblicherweise selbst abbekommt.

JAY WHITE
« Was.. ist mit dir nicht richtig? In.. welcher Welt lebst du, dass du glaubst MIR weh tun zu können? Du bist schwach, erbärmlich und.. wirst untergehen, wenn du dich.. weiter so benimmst. Das hier.. wird dein Ende sein. »

Etwas erschrocken über die Brutalität, die Jay hier an den Tag legt, zieht sich Jess weg von ihm. Sobald sie gemerkt hatte, dass er ihre Haare losgelassen hatte, flüchtet sie sich hin zur Wand, um sich mit dem Rücken daran zu pressen. Nicht die klügste Idee, aber immerhin konnte er sie so nicht von hinten erwischen. Und es lagen ein paar Schritte zwischen den Beiden.

- Jessica Troy -
„Warum bist du so?“

Jessica blickt ihn enttäuscht an als er, trotz ihrer liebevollen Art letzte Woche, sie so anblickt. Diese Kälte. Es verletzt Jess da sie es nicht gewohnt ist so auf Ablehnung zu stoßen. Keine körperliche Ablehnung, das ist nicht das was ihr wehtut. Nein. Die seelische Ablehnung die er ihr entgegenwirft.

- Jessica Troy -
„Ich…Ich will dir doch gar nicht wehtun Jay. Auch wenn du zugeben musst, dass meine Zähnchen ganz schön spitz sind. Wirklich. Zwar nicht so scharf wie die eines Erdmännchens, aber ich bin nicht ohne. Aber wirklich Jay, du bist doch nicht nur dieses stumme skrupellose Monstrum. Da ist mehr in dir. Viel mehr.“

Die Brünette zieht sich an der Wand hoch und versucht Jay in die Augen zu blicken. Sie weiß nicht, ob ihr Kopf gerade die besten Ideen entwickelt, aber manchmal muss man halt ein Risiko eingehen, um zu bestehen. Im Wrestling, so wie auch hier.

- Jessica Troy -
„Ich muss gleich noch zu einer Party von Scarlett und Candy, darum tu mir bitte nichts. Die beiden verlassen sich doch auf mich. So wie du auf Marty. Den kennst du doch, oder? Deinen Partner. Marty…“

Sie macht trotz der Attacke von Jay weitere Schritte auf ihn zu. Jess ist etwas zittrig in ihrer Stimme. Ja, sie begibt sich wieder in seine Reichweite. Ja, er kann sie erneut packen und ihr wehtun. Ja. Aber sie hofft.

- Jessica Troy -
„Dir hat jemand schon einmal sehr wehgetan oder? Nicht körperlich. Seelisch. Jemand hat deinem Herz wehgetan, oder?“

Vorsichtig legt sie ihre Hand auf seine Brust.. und schafft es genau durch diese Geste ein Zurückweichen des Mannes auszulösen. Er brummt unwillkürlich und fletscht die Zähne, wie ein Tier. Auf den Biss hatte er deutlich weniger reagiert, ihn beinahe ignoriert.. aber diese sanfte Berührung. Sie schreckt ihn ab und erinnert ihn viel zu sehr an etwas.. oder viel mehr Jemanden. Auf diese Art und Weise hatte sich ihm auch Priscilla genähert. Sie hat ihn angesprochen, ihn berührt und immer mehr in ihren Bann gezogen. Sie hat Worte verwendet, die ihn haben hoffen lassen. Dann.. wurde alles zerbrochen und das wovon Jessica spricht gleich mit. Ein Treffer ins Schwarze, wie man so schön sagt.

JAY WHITE
« Du bildest dir etwas ein. Ich bin genau das was du siehst. Nicht mehr. Nicht weniger. Hör' auf etwas in mir zu sehen, was nicht da ist.. kümmere dich um deinen eigenen Mist.. und wage es nicht dich mir noch einmal zu nähern.. oder nach mir zu suchen. Sollten wir.. uns wiedersehen, werde ich mich nicht mehr zurückhalten. Ich werde dir weh tun und zeigen, dass du.. nicht für diese Welt gemacht bist. Dass du kein Verständnis für die Finsternis in den Herzen der Menschen hast. »

Angriff.

- Jessica Troy -
„Ich kümmere mich ja um meine Sachen, darum lass ich dich nicht so einfach gehen. Du hast Probleme, wirklich. Und ich werde es nicht akzeptieren, dass du das alles in dich reinfrisst. Wie soll das denn enden? Das du hingehst und unseren Kollegen den Darm über die Nase entfernst. Du wirst kein Ägypter in meiner Gegenwart. Verstanden?!“

Trotzig schnellt Jess nach vorne und klammert sich an Jay. Dicht presst sie ihr Gesicht an den Oberkörper des Mannes vor ihr. Was mit dem Bein geholfen hat, kann nun auch nicht schaden. Wenn sie ihr Gesicht schützt, kann er ihr es nicht zerstückeln. Ha!

- Jessica Troy -
„Ich glaube wir ecken beide an. Ich, weil ich manchmal zu freundlich bin und du weil du Menschen töten willst. Aber das ist ok. Jeder hat so seine Laster.“

Doch sofort nach der Umarmung schalten die Kameras schwarz und geben zurück zu den Kommentatoren.

Noelle Foley: "Ohne Worte... echt!"

Byron Saxton: "Ich stimme Dir zu, Noelle!"

Johnny Curtis: "Wieso haben die die Kamera ausgemacht? Ich will sehen was da passiert!"



Das Pay Per View ist vorbei und wir befinden uns wieder in den normalen Weeklys, welche zwar nicht ansatzweise an den Erfolg dieser geilen Specialshow herankommen können, aber immernoch mit zu den besten Wrestlingveranstaltungen gehören, die es auf der Welt zurzeit gibt. Aber Gott, was war das für ein geiles Special. Purgatory hat uns wirklich die Show des Jahres geliefert, was zwar nicht soo schwierig ist im März, aber dennoch war das mit das Beste, was man seit langem im Wrestling gesehen hat. 3 Titelwechsel gab es. Nicht nur, dass das Crazy Monster „Willow the Wisp“ seine Niederlagenserie fortführt und seinen Titel an den recht neuen Prestigeteil Joe Hendry verloren hat. Nein, auch Kip Sabian musste sich den wohl größten Pycho der Wrestlingwelt „Simon Grimm“ zu schlagen geben. Für Sabian aber wahrscheinlich nur ein geringer Verlust, denn unsere heilige Göttin Alexa Bliss hat ihr Gold an die kleine Freundin des Superbadmans verloren. Selbigen können wir nun auch hier Backstage beobachten, wie er direkt förmlich zu einer Konversation gezwungen wird, von jemanden, welcher es heute schon bei einen der Wenigen, die ihren Titel verteidigen konnten, getan hat, indem er Noam Dar einfach zu einem ähnlichen Gespräch zwang. Die Rede ist von niemand Geringerem als den Prince of Punk Shannon Moore.

Shannon Moore: Kip Sabian! Der Mann, der sooo schlecht ist, dass es wieder super gut wirkt. Und trotzdem nicht gut genug, seinen Platz an der Spitze zu behalten. Obwohl ich persönlich ja sagen muss, dass ich viel lieber dich als Champ gesehen hätte. Diese Niederlage bringt keine Veränderung für die Liga. Der Himmel bleibt weiterhin verpestet von einer schwarzen Seuche.

Nun etwas anders gekleidet als vorhin noch bei seinem Treffen mit Noam, bleibt der Sensational Shannon Moore nun einfach ohne zu fragen vor dem ehemaligen Eastcoastchampion Kip Sabian stehen und spricht diesen völlig außerhalb jeglichen Kontextes an, als würden die Beiden schon seit Stunden miteinander ein Gespräch führen. Es wirkt ein wenig seltsam wie Shannon immer komplett neben der Spur ist und Gespräche beginnt, wo eigentlich garkeine sind oder stattfinden sollten. Einige würden dies als unfreundlich, wenn nicht gar respektlos ansehen, aber es scheint immer auf eine gewisse Art und Weise gut zu funktionieren. Dieses Mal trägt das Peroxwhy?gen Mitglied eine für ihn viel zu große schwarze Lederjacke mit langen silbernen Nieten dran, ein ebenfalls viel zu großes weises Sweatshirt, große Lederstiefel und eine völlig zerrissene und verlauste Hose, welche zur Hälfte aus einer Jeans mit mehreren schichten Stoff, welche von abhängen und einfach drauf genäht oder gar geklebt worden sind und einen zu einen billigen schlecht gemachten Hosenbein gelegten Schottenrock, besteht. Abermals eine Kleidung, welche man so nicht oft anzufinden scheint und schon garnicht erst bei Leuten, die viel Geld besitzen. So sehen normalerweise die Leute aus, welche unter Bahnhofsbrücken irgendwelche Drogen zu sich nehmen. Aber Shannon Moore scheint so zu leben und dabei glücklich zu sein.

» Kip Sabian «
"Wow, du bist aber lustig. Nicht. Hättest du dir die Scheiße tatsächlich angeschaut, wüsstest du, dass ich nich' gegen Simon Grimm verloren hab, Dweeb. Ne, stattdessen hat mich sein Boytoy niedergeschlagen. Shit. Aber das is' noch lange nicht vorbei. Sobald ich Angle in die Finger kriege, hole ich mir mein Rematch und damit auch meinen Titel zurück."

Verständlicherweise verfällt der Brite instantan in die Defensive. Dabei kann Shannon von Glück reden, den ehemaligen Eastcoast Champion in die Finger bekommen zu haben. Nach dem Verlust seines Goldes hat Kip sich eine Woche freigenommen, um sich zu sammeln. Zudem befindet sich die Promotion zur Zeit in seinem Heimatland, weswegen er endlich seine Familie wieder besuchen kann und alte Freundschaft pflegt. Der Grund seiner heutigen Anwesenheit ist es, ein Gespräch mit dem General Manager zu führen. Leider spielt ihm das Glück nur selten in die Karten und so hat er den älteren Mann verpasst, weswegen er die Arena eigentlich wieder verlassen wollte. Erst jetzt fällt dem Handsome Hustler auf, wer ihn da genau angesprochen hat. Ein Niemand. Dieses Gesicht hat er noch nie gesehen. Seine Stirn wirft nachdenkliche Falten, als er den Neuankömmling von Oben bis Unten mustert.

» Kip Sabian «
"Wer bist'n du eigentlich, huh? Du siehst absolut bescheuert aus. Könnt' ja fast meinen, dass Shane die örtliche Behinderternwerkstatt zu Promozwecken auf Kosten des Hauses eingeladen hat."

Sabian verschränkt die Arme vor der Brust. Augenscheinlich wird die Anzahl von komischen Gestalten im Roster von Woche zu Woche größer und solche Leute hat er besonders dank Simon Grimm gefressen. Shannon scheint ihm gegenüber aber keinen aggressiven oder gar gefährlichen Eindruck zu machen, weswegen er dem innerlichen Verlangen, den Typen einfach niederzuschlagen, vorerst nicht nachgibt.
Mit einen schon fast deprimierenden Unterton in der Stimme lässt der Prince of Punk einen gut hörbaren Seufzer aus sich heraus, ehe er seinen Kopf ein kleinen wenig gen Boden senkt. Sicher war es am Ende des Titelmatches letzte Woche ein Handycap gegen Kip, allerdings sollte man bei einen No DQ Match mit so etwas auch rechnen, weshalb sich an der Meinung des Mattitude Followers nur wenig geändert hat. Und auch wenn bisher keinerlei Aggressivität bei ihn jemals gesehen wurde seitdem er hier ist, sollte man vielleicht den Faden nicht zu stramm ziehen. Heute Abend können wir noch gut sehen, zu was Shannon Moore alles in der Lage ist, bei seinem Debut Match gegen Andrade Cien Almas, welcher heute Abend ebenfalls hier bei Coast 2 Coast sein Debut feiert.

Shannon Moore: Humor ist ja bekanntlich sehr eigen. Ich wünsche dir viel Glück, bei dem Hinterherrennen deiner vergangenen Erfolge mein Freund.

Wie eine listige Ratte provoziert Shannon Kip mit seinen hinterlistigen Worten, so als wolle er ihn beinahe eine Kampfesansage entgegen bringen. Es klingt zwar zuerst, wie eine Art Kompliment oder viel mehr ein lobendes verbales Geschenk, aber es hat einen so unverdeckten Ironieton, dass man einfach davon ausgehen muss, dass es als Diss gemeint war.

Shannon Moore: Nun, ich nehme an, diese Werkstatt ist dir besser bekannt als mir. Schließlich bist du hier ja beheimatet nicht? Aber entschuldige natürlich vielmals, wo bleiben meine Manieren. Auch wenn ich mich in der letztwöchigen Show bereits der ganzen Welt vorgestellt habe, wiederhole ich dies natürlich gerne noch einmal für dich. Du scheinst nach dem Schlag mit den Stul nichtmehr in der Lage gewesen zu sein, sonderlich viel mitzubekommen wie es scheint. Ich bin der Prince of Punk Shannon Moore! Sehr erfreut, ehemaliger Champion.

Den Worten seines Gegenübers lauschend, legt Kip sich die flache Hand ins Gesicht. Natürlich, natürlich muss sich jeder Hans und Franz gleich aufspielen. 5 Minuten unter Vertrag und schon große Klappe haben.

» Kip Sabian «
"Mein Erfolg hält weiterhin an, du Depp. Du rüttelst gerade echt gewaltig am Schellenbaum. Aber so'n No-Name wie du kann's sich ja erlauben, wa? Wer nichts reißt hat auch nichts zu verlieren, verstehe schon."

Prince of Punk? Das erklärt einiges. Es braucht keinen Detektiv um herauszufinden, dass Shannon Moore nicht mehr alle Latten am Zaun hat. Süffisant grinsend winkt Kip ab.

» Kip Sabian «
"Punk, aight. Mach du mal. Allerdings scheinste meine Frage leicht misinterpretiert zu haben. Dein Name ist mir egal, aber wer bist du, um überhaupt'n Gespräch mit mir anzufangen? Get a job or something."

Ein weiteres Mal sieht das Peroxwhy?gen Mitglied zu Boden und lacht schließlich leise auf, bevor er sich den Handsome Hustler erneut zuwendet, um diesen ein herabblickendes breites Lächeln zu schenken. Sicherlich wirkt der Punk mit seiner gesamten Art und auch seinen Auftreten etwas seltsam, doch auf der anderen Seite denken sowieso die Meisten, das mit den lieben Shannon irgendetwas nicht ganz richtig läuft, eben durch genau dieses Auftretens und so bräuchte er sich hier gerade über die Außenwirkung eigentlich keine Gedanken machen. Im Grunde kümmert es ihm auch gar nicht. Nicht einmal im Geringsten. Er hegt keinerlei Interesse an alles, was auch nur ansatzweise mit Sabian zutun hat. Da wirkt es schon etwas widersprüchlich, dass er ihn überhaupt in solch ein Gespräch lockte.

Shannon Moore: Well lets see. Deine billigen Drohungen jedoch lassen mich kalt mein Junge. Du hast nur Teils recht. Denn eben wenn man nichts zu verlieren hat, kann man erst-recht etwas reißen.

Mit schon fast einem Grinsen im Gesicht, welches dem eines verzweifelten Menschen kurz vor dem Suizid ähnelt, beginnt Shannon Moore sich wieder auf den Weg in das Tiefere der Halle zu begeben. Und genau dabei hinterlässt er für kurze Zeit den Anschein, als sei dieses Gespräch für ihn beendet. Er bleibt zwar noch einmal kurz hinter Sabian stehen, aber die folgenden Worte helfen bei dieser Annahme nicht wirklich weiter.

Shannon Moore: Oh keine Sorge, ich werde mich um einen Job kümmern. Allerdings werde ICH mich nicht in so vielen Stunden einschreiben, dass ich am Ende durch den Druck umkomme.

Ein wenig sollte Moore sich jedoch auch zurückhalten, denn der Heimspieler Kip scheint alles andere als sonderlich gut gelaunt zu sein.

» Kip Sabian «
"Schlagfertig, heh. Gefällt mir. Würdest du nich' so bescheuert aussehen und so unglaublich gedroschen Labern, könnt' ich mich vielleicht sogar mit dir verstehen. Bin allerdings nicht in der Laune neue Freunde zu finden. Ganz im Gegenteil. Also tue mir doch bitte den Gefallen und verzieh dich, aye? Wenn du brav bist und mir nicht weiter auf'n Senkel gehst, gebe ich dir vielleicht mal eine Chance auf den Eastcoast Title, sobald ich ihn wiederhab'. Vorausgesetzt du kämpfst fair .. und hetzt keinen schwulen Loverboy auf mich."

Verabschiedend hebt Sabian die Hand. Die beiden mögen wohl nie auf einen gemeinsamen Nenner kommen, doch wirkliche Antipathie ist seitens des Handsome Hustlers nicht zu spüren.
All das Ganze wirkte einzig, wie eine normale Vorstellungsrunde zweier Typen, die sich noch nie zuvor gesehen haben und auch kein sonderlich großes Interesse dafür hegen, dies in naher Zukunft zu ändern.

Shannon Moore: Ach bitte, da lobst du mich aber zuviel. Ich habe keinesfalls vor, irgendeine Art von Beziehung mit dir einzugehen. Ich hab nur meinen Kommentar abgegeben. Das Angebot der Verabschiedung nehme ich hingegen sehr gerne an. Denn auch ich habe nicht unbedingt länger die Muse dazu, weiterhin meine Zeit hiermit zu verschwenden. Ganz im Gegensatz zu dem Angebot des Titelmatches. denn auch darauf kann ich glücklich verzichten. Erstens, hege ich keinerlei Interesse für solchen Rum und Zweitens, besitze ich leider nicht die Nummer deines Freundes, um Kontakt zu diesem zu knüpfen. Also denke, es wäre am Besten, wenn wir die Sache einfach so lassen, wie sie derzeit ist, einverstanden?

Nun endlich erscheint ein kleines sanftes Lächeln in Shannons Gesicht, als er sich ebenfalls dem ehemaligen Eastcoast Champion verabschiedet, während er schon fast nachdenklich ins Leere blickt, bevor er, ohne eine ähnliche Geste mit den Händen zu machen, sich schlicht umdreht und verschwindet.

Shannon Moore: Na dann...
Ich wünsche dir noch eine adäquate Zukunft hier!


Mit den Körper genau in Richtung Gorillaposition gerichtet begibt sich der Prince of Punk auf direkten Wege dorthin, um sich in den letzten Minuten noch etwas auf sein Match gegen Almas vorzubereiten, welches gleich stattfinden sollte. Sein Gesicht zeigt abermals keinerlei Reaktion von irgendwas. Weder Furcht, noch Aufregung, noch Spannung oder gar Entschlossenheit oder Freude. Garnichts. Völlig emotionslos wie eine Schaufensterpuppe begibt sich Sensational Shannon Moore in die Dunkelheit der Backstagegänge.

» Kip Sabian «
"Pff. Ich sollte dir ma' ganz adäquat in den Arsch treten."

Mit den grummelnden Worten und dem genervten Blick des Handsome Hustlers wird ans Kommentatorenpult geschaltet.

Noelle Foley: "Dieser Shannon Moore ist eine Marke,.. unglaublich, aber auch irgendwie lustig!"

Byron Saxton: "Moore war schon immer eine Bereicherung für jede Promotion und sei es nur eine Optische. Kip Sabian wird das wahrscheinlich anders sehen, aber das muss uns hier ja nicht weiter stören."

Johnny Curtis: "Oh Mann, ich dachte echt, der Typ sei endlich im Ruhestand, aber offenbar bekommt er demnächst erstmal Arschtritte von Kip. Ich kann´s kaum erwarten."



Der Deutsche Superathlet Axel Dieter Junior scheint endlich - und man muss es in aller Deutlichkeit sagen - endlich auf einem guten Weg zu sein. Nach seinen anfänglichen zwei Niederlagen gegen Simon Grimm (dem neuen Eastcoast Champion) und Kip Sabian (dem ehemaligen Eastcoast Champion) konnte er ohne weitere Schwierigkeiten und in alter Manier gegen Mark Haskins, Willow und schließlich auch Tajiri beim Special vergangene Woche Siege einheimsen. Siege für sein Selbstvertrauen. Siege, die er jetzt braucht. Besonders, da sein Erzfeind und Teamkollege Joe Hendry den Westcoast Title gewinnen konnte und damit auch auf dem Papier über ADJ steht. Der Plan, Axel ins World Title Geschehen zu bringen, ist von Nigel längst verworfen und der Hamburger machte bereits in den letzten Woche deutlich, dass er sein Stable das Prestige nicht braucht respektive ausnutzt und ihm die 5 Point Gang vollkommen egal ist. Zudem lässt sich Dieter so leicht manipulieren, dass es gar Bryan Danielson schaffte, ihn für sich zu mobilisieren und für einen Eingriff im Main Event zu sorgen. Das ist wirklich so passiert. Auch wenn es viele nicht gesehen haben. Es sollte so passieren und es ist passiert. Punkt. Der Schüler des Briten McGuinness steht im Backstagebereich der Arena und starrt eine weiße Wand an, während er sich das Telefon ans Ohr hält. Glücklicherweise hat er einen Lautsprecher an und ein Anrufbeantworter ist deutlich und laut wahrzunehmen: Joooeeee Hendryyyy maaaakes thiiingss beeetteeeer ... he can wreeestleeeee heee caaan siiiing ... Joe Hendry maaaaaakes thingsss beettteeeer ... after his Westcoast Title wiiiiiin ... Bitte sprechen Sie nach dem Signalton ... pppieeeeeeeeeeep!.

AXEL DIETER JR
» Hendry! Du bist weiterhin ein unfassbarer Egomane und ich weiß, dass du nichts lieber willst, als mich zurück in die Indys zu jagen - doch ich bin ein Mann mit Stil; ein ehrenvoller Ringkämpfer und da wir noch immer öffentlich einer Gemeinschaft angehören: Möchte ich dir gratulieren. Ich denke, ich werde mich nun zurückziehen und dir meinen Posten überla - ...

Weiter kann er nicht sprechen, denn irgendwer tippt ihm von hinten auf die Schulter.

JOE HENDRY
» Kannst du jetzt endlich mal die Hand nehmen, diese in deine Hose führen und mal nach sehen ob da noch alles Teil drin sind die einen Mann so ausmachen? Und leg das Handy weg, wenn du mit mir sprechen willst, sag es mir ins Gesicht...

hört ein erschrockener Axel Dieter Jr. eben jenen Joe Hendry sagen der gerade wie aus dem nichts hinter Axel Dieter aufgetaucht ist und es sich natürlich nicht nehmen lässt diesen anzusprechen. Als er seinen eigenen Anrufbeantworter hörte, sah man beim Gesicht von Hendry ein zu friedendes grinsen. Vor allem, da er seinen WestCoast Title mit dabei hat, das lässt ihn noch mehr grinßen, der Gürtel ist so schön und offensichtlich auf der Schulter positioniert, dass Axel ihn gar nicht übersehen kann



Axel - oh Axel. Dass der deutsche Athlet darunter leidet, dass ihm wenig Beachtung von seinem Mentor Nigel McGuinness sowie dem Chef der Coast 2 Coast Shane McMahon geschenkt wird und wurde, das war Jedermann bewusst. Die Auftaktniederlagen in der Liga gegen Sabian und Grimm gaben ihm den Rest. Auch wenn er zumindest im Ring wieder auf dem Weg an die Spitze ist: Geistig ist er das noch lange nicht. Dass Hendry nun mit einem Gürtel prahlt, ist eine absolute Katastrophe für den jungen Superstar - Hendry, gerade Hendry! Der Hendry, der ihm das Leben zur Hölle macht; der Hendry, der trotz der gleichen Stablezugehörigkeit zu seinem persönlichen Erzfeind deklariert wurde. Axel blickt starr auf den Gürtel seines Gegenüber - schaut diesem nicht eine Sekunde lang ins Gesicht und lässt vor Schreck gar das Smartphone fallen.

AXEL DIETER JR
» Nun. Was willst du tun? Prahlen? Mir den Gürtel unter die Nase halten und mich zwingen, mir diesen stundenlang anzusehen? Komm schon - erzähl' mir, dass du der beste der Welt bist und erzähl' mir, wie unfähig ich bin, irgendetwas auf die Reihe zu bekommen. Erzähl' mir, wie viel besser du bist und vor allem: Tritt mich aus dem Prestige so wie du Jay-FK aus der Liga getreten hast.

Nach wie vor: Harsche Vorwürfe. Ob diese wahr sind oder nicht - das bleibt dahingestellt.

JOE HENDRY
» Fängst du schon wieder mit alten Geschichte an? Axel, du nervst mich langsam zu Tode.... wenn du mir schon ans Bein pissen willst, dann las dir doch mal neue Dinge einfallen, oder kreativere Geschichten was weiß ich. Und du sprichst auffällig oft von dem Deutschen Tag Team, keine Ahnung ob dir das aufgefallen ist, aber du redest öfter über JAY-FK als über das Prestige und noch öfter redest du über JOE HENDRY! Und soll ich dir mal was sagen? Ich hab einfach keine Lust mehr auf dein Gelaber. Darum FREUE ich mich darauf dir nun folgendes mitteilen zu können. Nächste Woche, ONE ON ONE in Irland, JOE HENDRY vs AXEL DIETER Jr mit Nigel als Ref! Du sollst also die Chance bekommen ENDLICH ein MANN zu werden.

Hendry bemerkt während der Rede die er hält wie Axel Dieter Jr. kaum reaktionen zeigt und weiterhin nur Star auf dessen Gürtel schaut.

JOE HENDRY
» Ist es das was du willst? Ist es das was deine Eifersücht zum überkochen bringt? Ist es das was du brauchst um dein Ego zu befriedigen? Ist es das was dich wieder ruhig schlafen lassen würde hmm? Sowas muss man sich erkämpfen Axel, aber du willst es haben? Komm, wir machen die Sache spannender. YOU .... ME.... WESTCOAST CHAMPIONSHIP ON THE LINE!

Obgleich Axel jetzt eigentlich Freudensprünge machen sollte und es nicht ungewöhnlich wäre, wenn er auf der Stelle bei seiner Mutter anruft um ihr mitzuteilen: "Mama, ich habs geschafft" - der Deutsche reagiert nach wie vor nicht. Lediglich den Kopf legt er von der einen auf die andere Seite. Dabei hebt er weiterhin eine Augenbraue und löst seinen Blick nun vom Gürtel ins Gesicht von Hendry. Dieses Match könnte die einmalige Chance werden, Differenzen endlich zu beenden - es könnte aber auch das komplette Gegenteil der Fall sein. Was Nigel dazu wohl sagen würde? Das hatte sich ja schon in der Intervention zwischen Hendry und ADJ angekündigt - McGuinness muss demnach etwas ahnen.

AXEL DIETER JR
» Glaub' bloß nicht, dass es das ist, was ich wollte.

Na gut - ist das jetzt eine angemessene Reaktion? Wohl kaum. Nichts mit Freudensprüngen. Nichts mit Anruf bei Mutti. Nur ganz lässige Kälte.

AXEL DIETER JR
» Und glaub' nicht, dass danach die Wogen geglättet sind.

Axel schüttelt den Kopf und geht an Hendry vorbei. Er tut so, als würde er diesen mustern, obwohl er ihn wohl besser kennt, als jeden anderen Menschen hier. Zumindest hatten die beiden ja am meisten miteinander zu tun. Als ADJ die "Runde" fertig gedreht hat, steht er wieder vor seinem "Feind" und tippt auf dessen Gürtel.

AXEL DIETER JR
» So einfach mache ich es dir nicht. Du bleibst eine Schlange - auch wenn ich dich in der nächsten Woche besiegt habe und das da in die Lüfte hebe.

Hendry stellt sich nun direkt vor Axel Dieter Jr. auf

JOE HENDRY
» Du wirst das hier niemals in den Händen halten, oder irgendeinen andereren Gürtel solange du es nicht zu schätzen weißt was es bedeutet bei Prestige zu sein ODER das PRESTIGE aus zu leben.

Nun scheint es also endlich so weit zu sein. Das Fass ist übergelaufen, die Bombe explodiert das Match ist quasi fest gelegt. Da kommt nun niemand mehr drum rum und das könnte das Ende von The Prestige werden. Oder zumindest das Ende einer von den Beiden im benannten Stable.

JOE HENDRY
» Du sollst aber wissen Axel, dass ich es niemals soweit hätte kommen lassen wollen. Aber deine Art und Weise NERVT mich einfach! Und du hast es einfach verdient so richtig eine auf dein vorlautes Mundwerk zu bekommen. Und auf der anderen Seite brauchst du diese tracht Prügel einfach um vielleicht endlich mal ein MANN zu werden. Mit Rumkugeln in der Hose und so weiter. Du verstehst schon. Wie dem auch sei, trotz allem wird es mir auch irgendwo eine Ehre sein, mit dem berühmtesten Sohn eines Landes mit viel "Prestige" in den Ring steigen zu dürfen. Und nun entschuldige mich.... ich habe noch Termine und Veranstaltungen an denen man als Champion nun mal "leider" so Teilnehmen muss.

Der letzte Satz von Hendry war natürlich pure Provokation nochmal an Axel Dieter Jr, welchen er nun wie ein nassen Sack stehen lässt und sich davon macht. Hoffentlich wird diese Arroganz die hier Hendry tatsächlich an den Tag legt nicht sein schneller Untergang werden. Seinen neu Errungen Gürtel gleich zu verlieren und dann ausgerechnet an Axel Dieter Jr. wäre wohl die Höchststrafe für Joe Hendry. Es hat also nicht mal ganz 2 Monate gedauert bis es zum ersten Match innerhalb der Prestige kommt. Die Frage wird sein, wird es die Gruppierung überstehen oder wird dies das "Ende" von The Prestige? Oder vielleicht ist das ja auch der Anfang von etwas gutem? Wer weiß das schon?



MATCH 4
SINGLES MATCH
Andrade Almas vs. Shannon Moore


Writer: ???

England - Kaum ein anderes Land auf dieser Welt liebt den Wrestling so sehr, wie die Briten. Legenden wie William Regal oder The British Bulldog haben den "Limeys" gelehrt, diesen Sport zu lieben. Dementsprechend hevorragend ist die Stimmung vor Ort, was auf der anderen Seite auch daran liegen kann, dass wir uns noch ganz am Anfang der wöchentlichen c2c-Ausgabe befinden. So mussten sich die Zuschauer noch nichts ansehen, was ihnen missfällt und, in diese Richtung, polariserende Superstars gibt es hier wie Sand am Meer. Sogut wie jeder hält sich für besser, schlauer und vor allem wichtigr als der andere. Der Mann, der sich hinter den Vorhängen auf seinen kleinen Auftritt vorbereitet, ist keine Ausnahme. Andrade 'Cien' Almas ist kein neues Gesicht für die treuen Zuschauer, immerhin hat er in der Vergangenheit bereits für die Promotions gearbeitet. Doch jetzt, mit Zelina Vega an seiner Seite, fühlt er sich deutlich besser. Seitdem die Latina sich dem Idol angenommen hat, trainiert er härter und verliert das Ziel - Den Sieg und schlussendlich den Championship, nicht aus den Augen. Wer von dem verbissenen Mexikaner in Vergangenheit schon angetan war, wird ihn nun zu Lieben lernen. Die Worte vor seiner Einzugsmusik kündigen ihn an:

ÉL IDOLO




Marcando la Diferencia. Los de hoy, los del momento.


Mit breiter Brust stampft der Südländer auf die Rampe. Seinen dunkelblauen Anzug, den er bis dato im Backstage trug, hat er zugunsten seines Attires abgelegt. Weiß und Gold, eine Farbkombination so stimmig, dass nur ein Wrestler seines Kalibers darin zum Ring gehen sollte. An seiner Seite Zelina Vega, welche bereits mit Mikrofon bewaffnet und wie zuvor in enger Lederleggings und schwarzem Oberteil gekleidet zu ihrem Klienten hinauf schaut. Die Reaktion des englischen Publikums ist recht verhalten. Ein Jeder weiß das wrestlerische Können des Langhaarigen zu schätzen, doch die Arroganz und Skrupellosigkeit des Mexikaners stößt bei den meisten Menschen sauer auf. Sein Blick verrät, dass er für den Kampf bereit ist. Sein "großes Comeback" vor einem Millionenpublikum und dementsprechend die Chance sich zu zeigen und beweisen, um möglichst schnelle Schritte auf der Erfolgsleiter gen Himmel zu gehen. Nach all der Zeit soll es endlich klappen. Selbstdarstellung ist elementar wichtig und Zelina wird dafür sorgen, dass man Él Idolo die Beachtung schenkt, die er verdient hat. Sie ist die Richtige für den Job. Weder Carmella, noch Vickie Guerrero hatten das nötige Know-How, um das volle Potential des 3rd Generation Wrestlers zu entfachen. Das neue Zeiten anbrechen gilt es nun zu verkünden, weswegen das Duo keine Zeit verliert und über die Rampe zu marschieren beginnt.



El centinela del espacio. ¡La Sombra!


Am Apron angekommen, klettert Andrade an den Seilen hervor und springt problemlos über das Seilgeviert in den Ring. Zelina hingegen, welche mit Mikrofon bewaffnet nicht ganz so agil umherspringen kann, stampft die Stahltreppen hinauf und steigt durch die Seile wieder an die Seite des Idols. Wo normalerweise diverse Posen folgen, warten die Beiden in der Mitte des Squared Cirles geduldig auf das Abklingen der Musik und Erstillen der Zuschauer. Als es relativ ruhig wird, legt sich Zelina stellvertreten für den Mexikaner das Mikrofon an die Lippen. Sprechen kann sie, und der Mann zu ihrer Rechten kann sich in aller Ruhe auf das Wrestlen konzentrieren.



Zelina Vega
» Finally the best professional Wrestler has come to your lame city. Ich wünschte, dass das Comeback von El Ídolo etwas ... nun, größer ausfällt. Um ehrlich zu sein sind Andrade und ich aus den Wolken gefallen, als man uns Shannon Moore als Gegner präsentiert hat. Anders als viele unserer 'Kollegen' geben wir dem Office allerdings nicht die Schuld. Ich bin mir sicher, dass Kurt nur das Beste für unseren künftigen World Champion im Sinn hat. Vermutlich denkt er, dass Almas nach der Pause noch an etwas Ringrost leidet. Dem mag eventuell sogar so sein, aber für einen fast 40-jährigen Punk wird es schon reichen, nicht wahr? Denn Fakt ist, dass Andrade mit mir, Zelina Vega, an seiner Seite alles erreichen kann. Ich bin nämlich so viel mehr als nur ein hübsches Gesicht. Nun, da man uns bereits im Backstage herausgefordert hat werdet ihr schon bald sehen, was La Muñeca alles zu Bieten hat. Mir ist es dabei relativ egal, wie ihr meine Worte interpretiert. Schaue ich mit einem Auge bereits zu Noam Dar herüber, der sich trotz seiner geringen Körpergröße zum World Heavyweight Champion gemogelt hat? Hm, vielleicht. Oder lassen wir es zu Beginn etwas ruhiger angehen und nehmen Simon Grimm seinen Titel ab? Das dieser Typ zu nichts fähig ist, durften wir ja bereits mit eigenen Augen sehen. Titelgewinn durch Eingriff eines kleinen Jungen. Genial. Was ich damit sagen will?! Ganz einfach - El Idolo muss sich nie auf solch billige Tricks berufen, um einen Sieg einzufahren. Ob amerikanisches Wrestling oder 'British Strong Style', gegen den besten Luchadore aller Zeiten kommt niemand an. Heute legen wir den ersten Stein, bauen langsam das Fundament auf und ehe ihr euch verseht, schmückt ein goldener Titel den schönen Körper von Andrade "Cien" Almas. Viva la raza! «

Zelina lässt das Mikrofon auf den Boden fallen. Zufrieden entledigt sich Andrade seiner Jacke und händigt sie dem Ref aus. Währendessen rollt sich Vega aus dem Ring und das Duo wartet auf den heutigen Gegner.

Byron Saxton: "Vega mit einer kurzen knackigen Ansprache und ihr Schützling ist offenbar bereit für das bevorstehende Match."

Noelle Foley: "Ich bin sehr gespannt, wie er sich gegen Shannon Moore schlagen wird, den man wohl schon als Veteran des Wrestling bezeichnen kann."

Johnny Curtis: "Das kann sein, aber wird er keine Bedrohung für El Idolo darstellen und schon bald ist er wieder in der Versenkung verschwunden. Da gehört er hin."

Shannon Moore kam bereits während Zelina Vegas Ansprache zum Ring.

* DING DING DING *

Andrade Cien Almas besiegt Shannon Moore by pinfall via Hammerlock DDT (12:55min.)

Here is your winner by pinfall: ANDRADE "CIEEEEEEEEEEN" ALLLLLLLLLLLLLMASSSSSSSSSS!



Noelle Foley: "Ich bin völlig aus dem Häuschen, was für ein Match!"

Byron Saxton: "Shannon Moore gehört noch lange nicht zum alten Eisen, das hat er hier bewiesen!"

Johnny Curtis: "Das hat das Book of Dilligaf wohl nicht vorhergesehen!"



Zweifelsohne hat Nigel McGuinness - der Anführer des britischen Stables "The Prestige" noch immer mit den Schmerzen der harten Tritte von Adam Cole und Kyle O'Reilly aus der letzten Woche zu kämpfen. Cole näherte sich grundlos dem Briten, um ihn in eine unfassbar unangenehme Ecke zu drängen und schließlich mit seinen Freunden Kevin Owens und benanntem O'Reilly aufs Korn zu nehmen und zu schurigeln. Dass die Konsequenz kurz daraufhin ein Aufeinandertreffen mit Joe Hendry - dem neuen Westcoast Champion war - war definitiv abzusehen. Der Schotte drohte dem Panama City Playboy harte Prügel an und drohte damit, ihm den Schlüssel für seinen Lockerroom zu entziehen, sollte sich dieser nicht von Nigel fernhalten und künftig jederzeit einem Gefallen des Champions einwilligen. Spannend bleibt es also definitiv rund um die Personalie Adam Cole: Dem ehemaligen Bullet Club Anführer. Jener Bullet Club ist inzwischen Geschichte, da der "Star of the Show" ohne Umschweife und eiskalt die Undisputed Era gründete. Das allein beweist natürlich das enorme Selbstbewusstsein des vorletzten World Champions - gerade in Hinblick auf die kommenden Woche eine gefährliche Tatsache. Der gutaussehende Mann aus Panama ist unberechenbar - sei es im sportlichen, wie auch im privaten Bereich. Erinnern wir uns nur zurück, welche Inbrunst die Beziehung zwischen Tenille Dashwood und ihm zuvor erzeugt hatte. Zwischen all den Liebesgeschichten der Coast 2 Coast sicherlich eine der aufregendsten, wenngleich auch merkwürdigsten. So ganz eindeutig, ob Cole noch mit eben jener - ehemaligen Emma - zusammen ist, ist es nie gewesen. Er selbst jedenfalls äußerte sich dazu schon länger nicht. Möglicherweise ja in folgender Szene: Die Kamera nämlich filmt die Lockerroomtüre des Anführers der Undisputed Era. Eine knallgelber Schriftzug ziert die stählerne, graue Tür und fällt daher sofort auf. Unter seinem Namen ist das Logo der Undisputed Era zu sehen, welches auch schon vor der Zeit der Bullet Club Reunion durchaus bekannt geworden ist. Was genau da drin los ist, hört oder sieht man nicht - vielleicht ist das nach den Ereignissen der letzten Woche aber auch besser so. Hendry stürmte in den Lockerroom und "erwischte" Cole bei einem Intermezzo mit zwei Damen. Ein vielleicht weiteres Indiz dafür, dass die Beziehung mit Dashwood beendet sein könnte. Vielleicht ist der Mann aus Florida aber auch plötzlich zum notorischen Fremdgänger geworden. Auszuschließen ist gar nichts. Vor der Lockerroomtüre befindet sich der ganz normale Backstagebereich, in welchem einige Mitarbeiter der Liga herumwuseln. Diese schrecken auf, als sich jene Tür plötzlich ruckartig und laut öffnet und Adam Cole mit ausgestreckten Armen hervortritt. Er wirft die Haare nach hinten, schließt die Augen und grinst, um schließlich laut und für Jedermann hörbar durch den Backstagebereich zu brüllen.

ADAM COLE
» So Ladies - wer massiert mir jetzt die Füße? Freiwillige vor!

Einige Mitarbeiter entfernen sich lieber ganz schnell. Mit Adam Coles Füßen wollen die wenigsten etwas zu tun haben.

Scarlett Bordeaux
"... aber nur, wenn du dabei nackt bist, Adam."




Es ist die Smoke Show herself, die sich ins Bild schiebt und für eindeutige Reaktionen sorgt. Deutlich interessierte, übersexualisierte Pfiffe dringen aus dem Bereich, in dem das c2c Universe die Szenerie beobachtet. Die Blondine ist erst seit kurzem wieder vom Office verpflichtet worden. Und heute Abend in Manchester wird sie ihr aller erstes Match bestreiten - zusammen mit zwei Frauen, die sie gar nicht kennt. Candy Floss und Jessica Troy sind im Gegensatz zu ihr wohl noch eher unbekannt. Entsprechend nimmt Scarlett die beiden nicht wirklich ernst. Im Prinzip sind diese Frauen für sie auch völlig uninteressant. Ganz einfach, weil es für sie vor allem wichtig ist, dass sie im Mittelpunkt steht. Für Candy und Jessica ist dementsprechend in diesem Match nich besonders viel Platz. Die Fans werden sowieso genug damit beschäftigt sein, ihr alle Aufmerksamkeit zu schenken. Und ihre Gegnerinnen? Naja, diese sind eigentlich so gut wie gar nicht erwähnenswert - eher im Gegenteil. Wer ist das schon? Rhea Ripley? Circe? Bianca Belair? - Oh man, das Office scheint wirklich Not am Mann zu haben, wenn man diese drei Frauen bookt. Scarlett ist sich aber auf jeden Fall sicher, dass sie heute Abend einen bleibenden Eindruck hinterlassen wird. Wie? Naja, diese Frau weiß sich in Szene zu setzen und sie weiß auch, wie sie es provozieren kann, dass man sich definitiv an sie erinnert. Atemberaubende Moves und Stehvermögen? Das alles ist nur zweitrangig, wenn man so aussieht wie Bordeaux - und dann auch noch genau weiß wie man die ganze Sache einsetzen kann. Sie trägt noch nicht ihre Ring Gear und scheint noch ein bisschen Zeit zu haben, ehe sie sich umziehen und aufwärmen muss. Und diese Zeit will Scarlett offensichtlich mit Adam Cole verbringen. Ob nun erst gemeinte Aussage oder eher Scherz - das weiß man be ihr nie so genau. Sicher ist jedoch, dass die beiden sich bereits kennen. Damals schien er ihr noch widerstehen zu können - und das einzig und allein wegen der angeblichen Liebe seines Lebens Tenille Dashwood. Wie tief der Ärger nun bei der Blondine sitzt aufgrund dieser Abfuhr, kann man an dieser Anfangsphase des Wiedersehens noch nicht genau sagen. Die Blondine beißt sich auf die Unterlippe, mustert den Panama City Playboy. Sie würde wohl lügen, wenn sie nicht sagen würde, dass sie Adam immer noch attraktiv finden würde.

Scarlett Bordeaux
"Hast du mich vermisst, Baby?"


Scarlett mustert ihn ausgiebig - auffällig, sodass er das auf jeden Fall mitbekommen muss. Wahrscheinlich macht sie das auch völlig bewusst. Das letzte Mal als sich die beiden getroffen haben, schien Cole sie in ihrer Ehre gekränkt zu haben. Er hat sie abblitzen lassen? Eigentlich macht so etwas niemand mit Bordeaux. Eigentlich bekommt sie immer genau das, was sie möchte und wenn dann jemand wie Adam diese Gewohnheit durchkreuzt, dann kann sie auch entsprechend sauer werden. Aber man fängt immer noch mehr Fliegen mit Honig als mit Essig - nicht wahr? Scarlett fährt sich durch ihre lange Mähne und scheint sich ihrer Sache sicher zu sein. Fast unbemerkt von dem, was Cole eigentlich sein sollte. Ein vergebener Mann. Aber wo in aller Welt ist Tenille Dashwood?

ADAM COLE
» Ah, come on - wie oft willst du das denn jetzt noch versuchen?

Autsch! Schon wieder ein Korb? Und das nach so einem zweifelsohne bemühten Versuch der Frau, welche den Namen einer französischen Stadt als Nachnamen trägt? Das sollte dann wohl der endgültige Beweis sein: Trotz der Eskapaden in der letzten Woche ist Adam Cole noch immer mit Tenille Dashwood liiert, obgleich eben jene Dashwood seit einer gefühlten Ewigkeit nicht mehr zugegen war. Das ist ja aber auch nicht ihre Pflicht. Sollte sie keinen aktiven Vertrag mehr hier haben, dann heißt das noch längst nicht, dass sie auch von Coast 2 Coast Legende Adam Cole getrennt ist. Der Mann aus Florida jedenfalls hält sich nicht nur psychisch; sondern auch physisch von Scarlett fern. Es könnte ja jemand sehen, dass er schwach wird. Dass er sie anfasst. Schlimm genug schon, dass er mit ihr spricht. Oder nicht? Cole jedenfalls braucht 2 Minuten Bedenkzeit - dann ändert sich sein Gesichtsausdruck plötzlich von "strikt dagegen" in "warum eigentlich nicht?" - so zumindest sei dies von einem Menschen zu deuten, der von Mimik und Gestik ein wenig Ahnung hat. Der Leader der Era nähert sich Scarlett nämlich kurzerhand dann doch, als truge sie einen Magneten in sich, der ihn anziehen würde.

ADAM COLE
» ... Ich meine: Aller guten Dinge sind doch bekanntlich drei ...

Der Mann im Undisputed Era Shirt grinst. Es ist dieses Grinsen, welches eindeutig zeigt: Adam Cole fühlt sich gut. Adam Cole macht alles richtig und Adam Cole hat kein Gewissen. Sollte Tenille noch irgendwo irgendwie in seinem Leben existieren, dann war schon dieser Satz zu viel. Was er damit ausdrücken will: Er ist trotz des anfänglichen - vermutlich gespielten - skeptischen Blickes samt der ebenso skeptischen Reaktion wie vermutlich schon damals gar nicht so abgeneigt. Bitte! Wer wäre bei einem solchen Mädchen auch abgeneigt? Sie ist heiß. Und wie. Und der Wrestler aus Florida denkt sicher schon darüber nach, welche neidischen Blicke ihm seine Kumpanen Kyle O'Reilly und Kevin Owens hinterherwerfen würden, wenn er sich mit dieser Frau blicken lässt. Männergedanken eben. Adam legt eine Hand auf die Hüfte Scarletts und zieht sie ein wenig an sich heran. Dann flüstert er ihr ins Ohr, so dass niemand - bis auf die Kamera - das hören kann.

ADAM COLE
» Du bist heiß. Verdammt heiß.

Scarlett Bordeaux
"Erzähl' mir doch einfach etwas neues."


Diese Reaktion hätte die Blondine wohl am wenigsten erwartet. Schließlich schien Scarlett bis jetzt davon ausgegangen zu sein, dass Adam noch fest mit Tenille Dashwood zusammen ist. Das war doch das Traumpaar der c2c und niemand hätte jemals gedacht, dass der selbsternannte Panama City Play sich von einer Frau zähmen lässt und dementsprechend auch treu bleiben wollte. Das hatte der ehemalige World Champion ja eindrucksvoll bewiesen als die beiden sich vor einigen Monaten wiedertrafen und er die Blondine abblitzen ließ. Nun scheint aber alles völlig anders zu sein - absolut anders. So anders, dass die Blondine für einen winzigen Moment absolut sprachlos ihm gegenüber ist. Sie hätte sich das tatsächlich um einiges schwerer vorgestellt. Tatsächlich hätte sie gedacht, dass er diese Linie weiterfährt und sie erst einmal nicht an sich heranlässt - aber das hier, das ist ziemlich ungewöhnlich. Scarlett würde lügen, wenn sie sagen würde, dass sie der ganzen Sache nicht irgendwie skeptisch gegenüber ist. Natürlich fühlt sie sich gut, weil sie offensichtlich gleich das bekommen wird, was sie bisher begehrt hat. Es hatte sie fast schon wahnsinnig gemacht, dass Cole sie hatte abblitzen lassen beim letzten Treffen. Also ist das für sie hier gerade eine absolute Genugtuung. Sie hatte gegenüber Dashwood gewonnen - sie wird Cole jetzt verführen und das wird für die Australierin bedeuten, dass sie die Verliererin in diesem Spiel ist. Dabei ist es nicht so, dass die beiden Frauen sich besonders gut kennen oder eine intensive Fehde miteinander pflegten - es geht Bordeaux einfach nur darum, dass sie eben nicht das bekommen hatte, was sie wollte und jetzt Dashwood verblassen lässt.

Scarlett Bordeaux
"Dann lass' uns doch nicht noch länger warten, sondern endlich zur Sache kommen."


Sie lässt sich von ihm an sich heranziehen - scheint damit überhaupt kein Problem zu haben, ganz im Gegenteil. Scarlett schmiegt sich an den Mann aus Panama City und scheint ihren Triumph absolut zu genießen. Es wirkt sogar fast so als würde sie diese Nähe mit jeder Pore ihres Körpers einfach auskostet und sich selbst dafür beglückwünscht, dass sie nun geschafft hat, was ihr vor einigen Monat noch verwehrt zu sein schien. Wie schnell konnte denn auch die lodernde Flamme der Liebe erlischen, wenn man nicht mehr zusammen auf die Arbeit geht und zusammen von Ort zu Ort reist? Offensichtlich verdammt schnell und das ist auch richtig gut so - zumindest für die Blondine, die ihren Arm über seine Schulter legt und sich abstützt. Sie wirft die blonde Mähne lasziv nach hinten und lächelt wohl wissend, dass sie bekommt, was sie begehrt und das ohne besonders viel Arbeit in die ganze Sache zu stecken. Wie ein verwundetes Tier ergibt sich Adam der Raubkatze, die ihn schon länger als mögliche Beute beobachtet. Vielleicht ist es einfach besser so als sich zu wehren - das würde die Sache nur unnötig in die Länge ziehen. Und wenn wir ehrlich sind, dass wird das bedeuten, dass er sein Schicksal zwar nicht abwenden kann, aber länger leidet. Sein Gewissen würde ihn ermahnen, er solle besser treu sein - aber sein Körper würde ihm sagen, er sei ein Idiot und er solle besser schnellstmöglich seine Hose ausziehen.

Scarlett Bordeaux
"Wir sollten uns zurückziehen ..."


... haucht sie ihm entgegen und während die meisten Fans darauf warten, dass Adam seine Zustimmung gibt oder das Angebot ablehnt, scheinen sie enttäuscht zu werden. Das letzte, was die Kamera nämlich einfängt ist der intensive Blick der Blondine. Dann wird das Bild schwarz - und der Schriftzug

to be continued

wird eingeblendet, ehe auch dieser verschwindet.

Noelle Foley: "Und der nächste der auf diese Masche hineinfällt! Das ist doch nur noch widerlich!"

Byron Saxton: "Noelle beruhige dich.."

Johnny Curtis: "Wer würde bei der Frau noch an Tenille Dashwood denken?!"



Die Neue

-

Ungefähr zwei Tage nach dem Special, bei dem sie nur zuschauen durfte, hat Circe von der Ansetzung für die heutige Show erfahren und ihre ersten Gedanken waren: what the f*ck?! In einem Six Woman Tag Team Match soll sie antreten. Ha, ausgerechnet sie, da die Puppenspielerin ja so für ihre Geselligkeit bekannt ist und dann auch noch zusammen mit Bianca Belair & Rhea Ripley, mit denen sie so viel gemeinsam hat, wie Donald Trump mit der amerikanisch-mexikanischen Völkerverständigung. Nein, wer immer auf diese Schnapsidee gekommen ist, sollte sich morgen früh umgehend an der Schlange vor dem Arbeitsamt einfinden, um sich nach einer geeigneteren Stelle umzusehen. Ticketentwerter im Kino, oder falls das zu anspruchsvoll sein sollte, im Parkhaus.
Sei´s drum! Es ist wie es ist und nun hat die Jersey Rose keine andere Wahl, als sich damit abzufinden und zu versuchen, das Beste für sich aus dieser Situation zu holen. Sich noch nicht wirklich im Klaren darüber, was das sein soll, wandert die Blondine nachdenklich durch die Eingeweide der Arena und versucht ihr aufgewühltes Inneres zu beruhigen. Die Augen auf das Display des Smartphones in ihren Händen gerichtet und nur zwischenzeitlich einen prüfenden Blick nach vorne werfend, befindet sich das Jersey-Girl in ihrer eigenen kleinen Welt, in der sie es sich machen kann, wie es ihr gefällt. Zu schade, dass dies nicht auf die Realität übertragbar ist, da sie sich dann nämlich nicht mit zwei unfreiwilligen Partnerinnen herumärgern müsste, sondern ihren großen Triumph über Alexa Bliss feiern würde. Sie, Circe, wäre es gewesen, die bei Purgatory gegen die Women´s Championesse angetreten wäre und ihr den Titel abgenommen hätte. Aber nein, diese nervige Bobbi Tyler war an ihrer Stelle und hat ihr ihren Traum zerstört. Das ist nicht wahr, Circe und das weißt Du auch, oder?! Soll ich Dir sagen, wer wirklich Schuld daran trägt? Die Jerseyanerin bleibt stehen, lässt ihren Blick für einige Sekunden weiterhin auf das Display gerichtet, schließt jedoch ihre Augen und schüttelt langsam ihren Kopf. Du warst es, die gegen Bobbi Tyler verloren hat und Du warst es auch, die vorher schon gegen Alexa verloren hat. Du bist doch wohl nicht so gut wie Du glaubst und vielleicht solltest Du einsehen, dass Du wieder zurück in die Dunkelheit gehen solltest.

Circe:
"Sei ruhig! Du weißt gar nichts."

Wütend zischt das Jersey-Girl diese Worte, bleibt stehen, aber lässt ihren Blick auf ihr Handy gerichtet und schließt schließlich die Augen, während sie langsam den Kopf schüttelt. Es beschämt sie, wie schwach sie in den letzten Wochen geworden ist, wie sie förmlich gespürt hat, wie ihr dicker Panzer, den sie über Jahre in der Dunkelheit geschmiedet hat, immer dünner geworden ist. Sie lässt sich viel zu schnell aus der Ruhe bringen, was natürlich von Nachteil ist, wenn man in diesem Business erfolgreich sein will, in dem die Konkurrenz immer größer und auch besser wird. Vielleicht sollte die Puppenspielerin wirklich wieder für einige Zeit in die Dunkelheit zurückkehren, um neue Kraft zu tanken, den Panzer neu zu schmieden und die kleine Nervensäge in sich endgültig zum Schweigen zu bringen. Aber das würde gleichzeitig, dass sie eben dieser Nervensäge kurzzeitig wieder das Kommando übergeben müsste und das könnte natürlich gewaltig nach hinten losgehen. Unter normalen Umständen wäre Liv Morgan nicht stark genug, um Circe auf Dauer einsperren zu können, doch ist sie momentan geschwächt und vielleicht hat diese kleine aufgedrehte Morgan Göre einen skrupellosen Moment. Dann könnte sie Circe sogar endgültig erledigen, doch das traut sie der Vorbesitzers dieses Körpers nicht zu. Trotzdem,.. ein Rückzug käme einer Aufgabe gleich und diesen Gefallen wird sie Liv nicht tun.

???:
"Hey Mädchen, möchtest Du den Weg noch länger blockieren, oder darf ich hoffen, dass Du Deinen kleinen Arsch endlich zur Seite bewegst?!"

Eine schroffe, weibliche Stimme mit eindeutigem Südstaaten Akzent, reißt die Blondine aus ihren Gedanken und lenkt die Aufmerksamkeit der Kamera auf sich. Eine dunkelhaarige Frau, ungefähr im gleichen Alter wie die Puppenspielerin, steht einige Schritte vor dieser, hat ihre Hände in die Hüften gestemmt und mit fragendem Blick mustert sie Circe. Im Gegensatz zu vielen anderen Damen, die man hier zu sehen bekommt, ist diese Lady recht schlicht gekleidet, denn trägt sie lediglich eine enge Blue Jeans und eine karierte Bluse, die an ein Holzfällerhemd erinnert.

???:
"Was ist nun? Gehste aus´n Weg, oder willste noch länger wie ´ne gestresste Kuh Löcher in die Luft starren?"

Nicht gerade freundlich, wie die Dame Circe begrüßt, doch die so genannte Queen of the Carolinas ist nicht für ihre Höflichkeit bekannt, sondern steht Tessa Blanchard, so ihr Name, für ihre direkte Art und freche Klappe. Tessa, die bereits in der dritten Generation Wrestler ist, ist durch eine harte Schule gegangen, um sich ihren Ruf zu verdienen und da sie überwiegend mit Männern zu tun hatte, ist sie von ihrer Art nicht unbedingt als typisch weiblich zu bezeichnen. Was immer das auch bedeutet.

Tessa Blanchard:
"Brauchst nicht antworten. Interessiert mich eh nicht was Du willst, so lange Du jetzt endlich mal aus dem Weg gehst, Blondie!"

Was? Verwirrt schüttelt Circe den Kopf, öffnet ihre Augen und wendet sich der Quelle dieser unglaublich nervigen Stimme zu. Sie sieht sich einer eigentlich recht hübschen, wenn auch sehr ernst wirkenden, Frau gegenüber und nach kurzem Überlegen fällt ihr auch deren Name ein. Sie hatte den 3rd Generation Superstar bereits in anderen Ligen im Ring gesehen und weiß um deren Talent, so dass es vielleicht keine gute Idee wäre, ihren Wut gegen Tessa freien Lauf zu lassen. Könnte schmerzhaft werden und das sollte verhindert werden, denn schließlich muss das Jersey-Girl heute noch in den Ring. Dabei würde sie so gerne, um bisschen Dampf abzulassen, damit sie nicht ganz so emotional aufgewühlt in das Match geht, doch nein,... zusammenreißen, Circe, zusammenreißen. Siehst Du? Habe ich nicht gesagt, dass Du weich wirst?"

Circe:
"Halt die Klappe!"

Hat sie das laut gesagt? Erschrocken sieht die Jersey Rose sich um, wischt sich mit dem Handrücken über ihren Mund und schüttelt leicht ihren Kopf. Wollte sie eigentlich nur die nervige Stimme in ihrem Kopf zum Schweigen bringen, hat sie sich jetzt wahrscheinlich eine Menge Ärger eingebrockt, denn darf berechtigterweise annehmen, dass sich Blanchard nicht so anfahren lässt. Klar, sie war gar nicht gemeint, aber das muss die Blondine ihr ja erstmal begreiflich machen. Nur wie?

Circe:
"Ich weiß nicht, für wen Du Dich hältst, aber es ist keine besonders gute Idee, mich so von der Seite anzumachen, okay?!"

Gut, wenn das Kind schon in den Brunnen gefallen ist, kann man auch einfach den Deckel draufmachen und das ist genau das, was Circe hier mit ihrem unfreundlichen Kommentar getan hat. Wo kommen wir denn auch hin, wenn man sich als gestandene Größe von irgendwelchen dahergelaufenen Newbies blöd anmachen lassen muss? Da spielt es auch keine Rolle, welchen Nachnamen dieser Newbie auch trägt. Die Jerseyanerin sieht an sich runter, richtet ihren schwarzen Stoffmantel, atmet tief durch und richtet einen möglichst gleichgültigen Blick auf die junge Frau ihr gegenüber.

Circe:
"Außerdem ist links und rechts noch genug Platz, oder sehe ich etwa aus wie Roseanne Barr?! Also entweder gehst Du endlich weiter, oder hältst zumindest die Klappe, okay?! Anderenfalls könnte es gut sein, dass Du mich gleich von meiner unbequemsten Seite kennen und auch wenn Du Dich offenbar für Gottes Krönung der Schöpfung hältst, wirst Du dann merken, dass dem nicht so ist. Ganz im Gegente…."

Tessa Blanchard:
"Ohhhh mein Gott, könntest Du biiiiitttteeee die Schnauze halten, Mädchen? Das ist ja im Kopf nicht auszuhalten, echt mal! Ich wollte doch nur vorbei, ey!"

Laut unterbricht Tessa die Blondine mit genervter, flehender Stimme und hält sich mit beiden Händen ihre Ohren zu, während sie den Kopf schüttelt. Schmerzvoll verzieht sie dabei das Gesicht, taumelt sogar ein paar kleine Schritte nach hinten, bevor sie Circe plötzlich mit ernstem Gesichtsausdruck ansieht. Auch sie richtet sich den Kragen ihrer Bluse, geht wieder auf die Jersey Rose zu, verschränkt ihre Arme vor der Brust und mit hochgezogenen Augenbrauen starrt sie die Puppenspielerin fast schon herausfordernd an. Ganz offensichtlich ist der Queen of the Carolinas völlig egal, wer ihr hier gegenübersteht und garantiert wird sie nicht fragen, wie hoch sie springen soll, wenn die Jerseyanerin sie auffordert. Stattdessen geht sie einen weiteren Schritt nach vorne, so dass sich die beiden Frauen nun Angesicht zu Angesicht gegenüberstehen und es wird klar, dass sie sich nicht sonderlich gut leiden können.

Tessa Blanchard:
"Weißte, überall wo ich bisher beschäftigt war, gab es jemanden wie Dich, die dachte, sie wäre die Größte, das Beste, die Spitze der Nahrungskette und immer wieder habe ich diese besondere Dame, manchmal auch Herren, zurück auf den Boden der Tatsachen zurückholen müssen. Muss ich das mit Dir auch machen, oder ersparen wir uns diese Blamage für Dich?"

In diesem Moment ist Tessa glücklich, dass man ihr nur vor den Kopf gucken kann und nicht hinein, denn auch wenn sie sich äußerlich selbstisicher, fast schon arrogant gibt, sieht es in ihrem Inneren ganz anders aus. Natürlich weiß sie genau, wem sie hier gegenübersteht und ist sich ebenso im Klaren, dass die zierliche Blondine ihr ziemlich gefährlich werden könnte. Doch die Lady aus Charlotte ist niemand, der sich gerne einschüchtern lässt und schon früh hat sie gelernt, sich gegen solche Bullies zur Wehr zu setzen, um ihnen den Wind aus den Segeln zu nehmen. Blanchard legt es nicht darauf an, gleich nach ihrer Ankunft Stress anzufangen, doch wird sie es sich auch nicht gefallen lassen, das so mit ihr gesprochen wird. Nicht von dieser kleinen Göre.

Tessa Blanchard:
"So viel ich weiß, biste heute eh schon beschäftigt und hast gar keine Zeit für ´ne kleine Keilerei zwischendurch, richtig?! Ich würde Dir daher echt dazu raten, nicht unbedingt jeden so anzuzicken, denn beim nächsten Mal triffste vielleicht jemanden, der nicht so geduldig ist wie meiner Einer. Ich werd´s Dir heute durchgehen lassen, denn es ist mein erster Tag hier, ich weiß, dass Du gerade keine so schöne Zeit durchmachst und daher bekommste ´nen Freifahrtschein für dieses Mal. Nur dieses eine Mal!"

Tessa funkelt Circe wütend an, ihre Lippen sind fest aufeinander gepresst und es ist ihr deutlich anzusehen, dass sie sich ziemlich zusammenreißen muss, um der Blondine nicht an den Hals zu springen. Es vergehen einige Sekunden, bis der 3rd Generation Superstar einen Schritt zurückweicht, das Jersey-Girl dabei jedoch nicht aus den Augen lässt und jederzeit zum Angriff bereit erscheint.

Die Jersey Rose wirkt dagegen recht ruhig, wenn auch nur nach außen hin, denn im Inneren toben die verschiedensten Gefühle wie kleine Kinder, die zu viel Zucker gefuttert haben. Sie versucht desinteressiert zu wirken, sieht sich gelangweilt um, bis sie schließlich leicht den Kopf schüttelt und Tessa schließlich fragend ansieht. Sie streicht sich einige Haarsträhnen hinter ihr Ohr und mit einem fast verlegenen Lächeln setzt sie mit leiser Stimme zu einer Antwort an.

Circe:
"Entschuldige, hast Du etwas gesagt?"

Gut, das war jetzt eher eine Frage, aber es sollte klar geworden sein, dass es die Puppenspielerin nicht kümmert, was diese komische Trulla über sie denkt, bzw. von ihr will. Trotzdem kann sich die Blondine nicht dagegen wehren, schwachen Respekt für Tessa zu entwickeln, denn so würde wahrscheinlich nicht jeder mit ihr reden und Mut war schon immer etwas, bei dem die ehemalige Liv Morgan schwach wird. Natürlich wird sie ihr das aber nicht auf die Nase binden, zeigt sich weiterhin unbeeindruckt von den Worten der Dunkelhaarigen und schüttelt nur knapp den Kopf.

Circe:
"Tut mir leid, Mäuschen, aber ich habe gerade gar keine Zeit zu spielen, aber wir holen das nach. Versprochen. Bis dahin würde ich Dir jedoch raten, nicht jeden so anzuzicken, denn hier laufen ganz schön fiese Bitches rum, die nicht so nett sind wie ich."

Ohne eine Antwort abzuwarten, wendet sich Circe vom vermeintlichen Neuzugang des c2c ab, winkt noch einmal, ohne sich dabei umzudrehen und geht langsam davon.

Die Queen of Carolinas blickt der Blondine hinterher, wirkt tatsächlich etwas über deren Reaktion verwundert zu sein und tatsächlich geht sie ihr sogar einige Schritte nach. Wird es zu einem Brawl kommen? Nein, denn Tessa bleibt stehen, in ihrem Gesicht zeigt sich deutlich ihre Wut ab, doch weiß sie natürlich, dass es nichts bringen würde, Circe nachzulaufen. Stattdessen schnaubt sie verächtlich, dreht sich wieder um und geht in die entgegengesetzte Richtung davon.

Johnny Curtis: "Tessa Blanchard ist hier und ich hoffe sehr, dass sie gekommen ist, um zu bleiben, denn das würde uns sicher zukünftige Klassiker garantieren."

Byron Saxton: "Da gebe ich Dir absolut Recht, Johnny. Alleine Blanchard gegen Circe wäre den Eintritt wert und es sieht fast so aus, als würde das gar nicht mal so abwegig sein, oder?!"

Noelle Foley: "Das wirkte schon ein wenig wie der Prelude zu einem zukünftigen Aufeinandertreffen dieser beiden Damen und ich würde es nur zu gerne sehen."



Manchester. Eine Stadt mit Geschichte. Und Tradition. Und noch mehr von beidem. Eine Stadt des Fußballs und der Rivalität. Doch heute...Stadt des Wrestlings. C2c hat es über den großen Teich geschafft und gerade für den englischen Kader ist es definitiv ein Heimspiel. Für all die Amis eher eine der größeren Auswärtsfahrten. Die Stimmung ist da, die Karten waren schnell weg, wenn man an all die Hometown Boys denkt: Wade Barrett, Kip Sabian, Mark Haskins, Zack Gibson...sogar Eddie Dennis und Joe Hendry werden gefeiert, obwohl sie aus Wales, beziehungsweise Schottland, stammen. Aber am Ende können sie alle die große Insel ihre Heimat nennen. Und das sind anscheinend genug Punkte. Aber auf keinen derer wird nun geschaltet.
Doch eins wirkt anders:
Es ist keine Schalte vom Nachmittag. Auch nicht von ein paar Tagen oder "A Few Moments Ago"...also muss es live sein. Aber das passt gar nicht. Die Kameras fangen den nämlich den Innenraum einer wirklich ranzigen, gammligen, alten Kneipe ein, die ihren saubersten Tag wahrscheinlich an der Eröffnung hatte. Die letzten Randgestalten fristen hier ihr trauriges, sinnloses Dasein. Kippen sich einen Schnaps nach den andern in den runzligen Körper. Oder mehr in die leere Hülle, die sie mehr nicht mehr sind. Der Barkeeper könnte sich auch mal wieder waschen. Oder zumindest mal seine Deodose auffüllen, die wohl irgendwann mal in der Vergangenheit ihren Zweck erfüllte. Jetzt jedoch ist nur mehr Deko und Staubfänger zugleich. Schnell gibs für die beiden Schnapsleichen vor ihm einen Kurzen. Einen kleinen Schluck gibs auch für den vollgeschmierten, klebrigen Tresen. Aber das meiste geht zum Glück ins Glas. Dann gibs noch einen kleinen Schubser für die Trinker. Man muss ja checken, ob beide noch leben. Es soll schon Tote gegeben hat. Hat man aber wohl wegen dem Schichtwechsel nie mitbekommen. Sagt man sich. Ob das so genau die Wahrheit ist, mag wohl auch keiner zu sagen. Sagen, reden...hin und wieder gibs das hier noch. Zumindest, wenn man noch nicht am Vegetieren ist. Dann sitzt man nämlich mit genauso leeren Schnapsleichenhüllen an einem der wenigen Tische, hat sich zuvor 'ne Flasche Schnaps geholt und lallt sich gegenseitig zu. Mann und Frau – da sind die Geschlechter gleich, die sich hier einfinden.



Aber warum sind die c2c-Kameras genau hier? Und das jetzt, mitten in der Show?
Das Bild zieht an den dreckigen Ekelpersonen vorbei und tatsächliche sitzt ganz Hinten am Tresen eine ordentliche Person. Ein Mann. Kurze Haare, saubere Klamotten und vom weiten Blick gewaschen – anders als das restliche Klientel.
Thatcher! Es ist Timothy Thatcher! Aber müsste der nicht in der Halle sein? Immerhin hat er doch am heutigen Abend ein Match gegen Erick Rowan! Doch den Mann aus Sacramento scheint das wenig zu interessieren. Es hat ihn anscheinend lieber in diese alte Kaschemme gezogen als in den Ring. Sehr ungewöhnlich für ihn. Alleine sitzt er da und schraubt sich nach und nach die Getränke rein. Zum Glück hat sein Hocker eine Rückenlehne. Sein Körper würde ihn wohl nicht mehr halten. Ohne Gesprächspartner. Wahrscheinlich würde er auch keinen wollen. Aber er bemerkt die Kameras, als diese näher an ihn herantreten und jedweden Zweifel aus dem Weg räumen, dass es nicht Timothy Thatcher ist.
Der British Messiah sah schonmal besser aus. Betroffen senkt er den Blick auf den Tresen. Er wirkt nachdenklich und nicht In-Character, wie c2c es eigentlich von seinen Angestellten erwartet. Auch Aufenthalte in solchen...Geschäften sind eher weniger gern gesehen. Doch alles wirkt egal, als die Kameras DEN Moment des Abends einfangen: Timothy Thatcher weint! Zumindest etwas. An der rechten Wange läuft ihm ganz langsam, Millimeter für Millimeter, eine einzelne Träne herunter, bis zum Kinn bevor sie ihr Ende auf dem alten Tresen findet. Das ist ein seltener Moment, denn wirklich emotional hat man den Wrestling-Performer noch nie erlebt.
Ohne zu zucken kippt sich der Ringkampf-Verfechter einen Doppelten hinter die Stirn, bevor er sich zu den Kameras dreht.



Timothy Thatcher:"Was wollt ihr hier?! Seht ihr nicht, dass ich meine Ruhe will? Was soll ich heute in den Ring steigen! Das ist eh nicht mehr mein Wrestling!"

Mit einer heftigen Armbewegung will er die Kameras von sich fernhalten. Und da passiert es:
Thatcher hat so heftig Schwung geholt, dass die Verbindung aus Alkohol und Kraft ihn nach hinten weghaut und er krachend, mit Hocker und Körper, nach hinten wegfällt. Er versucht zwar direkt aufzustehen, aber das eben gerade war nicht der erste Schnaps, wie es aussieht.
Wir stehen hier...vor den Trümmern eines stolzen Wrestlers...

Byron Saxton: "Oh mein Gott, das ist tragisch und es tut mir leid, Timothy Thatcher so zu sehen. Die letzten Wochen haben ihm offensichtlich den Rest gegeben und ich bin mir nicht sicher, ob wir ihn noch einmal in einem c2c Ring sehen werden."

Johnny Curtis: "Das will ich auch hoffen, denn mit so jemanden darf man keinen Mitleid haben, Byron! Gibt vor für den Kampf zu stehen und dann gibt er so schnell auf?!"

Noelle Foley: "Da bist Du ein wenig zu hart, Johnny, denn es gibt schließlich einen Grund für diesen Zusammenbruch. Man sollte Thatcher helfen, anstatt sich so abfällig zu äußern!"



MATCH 5
SINGLES MATCH
Timothy Thatcher vs. Erick Rowan /w Simon Grimm (c)


Writer: Bobobobo



Die ruhigen Klänge einer Triangel klirren durch die Arena und jeder in der Halle weiß was nun geschiet. Erick Rowan, der Hüne, das weiße Schaf und ehemaliges Mitglied der Wyatt Family, wird sich jetzt auf den Weg zum Ring machen.

Erick tritt hinter dem Vorhang hervor und hat sein Gesicht wie so oft unter seiner Maske versteckt. Doch nicht irgendeine! Er hat die Alptraum Version der Schafsmaske auf dem Kopf, die Angst und Schrecken verbreiten soll. Langsam marschiert er die Rampe hinunter, wobei er es nicht lässt direkt in die Kamera zu starren.



Melissa Santos: "Making his way to the ring.. weighing in at 315 pounds... ERICK! ROWANNNN!!"

Totenstille herrscht in der Halle vor, kein Mensch in der Crowd will auf sich aufmerksam machen und gerade die jüngeren Fans sind vor Angst und Erstaunen wie eingefroren. Am Ring angekommen nimmt Rowan die Maske vom Kopf und hängt sie über den Turnbuckle, er stellt sich in der Ringmitte auf und legt den Kopf schief.



Das Orchester legt los und die Trommeln dröhnen aus den Boxen. Ein sogenannter Spannungsbogen baut sich auf und auf seinem Höhepunkt...Timothy Thatcher!

Aber er taucht nicht auf. Wie schon von sich selbst angekündigt wird er heute Abend nicht antreten, doch Rowan steht immer noch im Ring und scheint ganz versessen darauf zu sein, seinen ersten Matchsieg zu holen.

Melissa Santos: "Ladies and Gentlemen, I have just been informed that Timothy Thatcher will not compete tonight. General Manager Kurt Angle found a quick replacement. Making his way to the ring..."

In der Halle ist ein leises Gemurmel zu vernehmen, ehe es mit einem Schlag dunkel wird und auf der Bühne ist nur ein sanfter Nebel erkennbar. Die Zuschauer sehen gespannt in Richtung des Entrance Bereichs, als Bangarang von Skrillex durch die Lautsprecher zu dröhnen beginnt. Sofort bricht die Halle in lautstarken Jubel aus, denn die Fans der C2C wissen ganz genau, zu welchem Superstar diese Theme gehört. Dieser allerdings, lässt sich gerne noch ein paar wenige Augenblicke Zeit, ehe er dann auch tatsächlich die Bühne betritt. Unter noch einmal lauterem Jubel tritt er in die Mitte der Bühne und grinst einmal mehr wie die Grinskatze aus Alice im Wunderland, den Spitznamen Cheshire Cat hält er immerhin nicht umsonst. Erst nach einigen Sekunden, in denen Angèlico einfach den Jubel der Leute genießt, beginnt er seinen üblichen, sehr eigenen Tanz auf der Bühne im Takt der Musik. Die flattrigen Bewegungen der Arme gemischt mit den Waving Moves machen fast den Eindruck eines Disco Tanzes.



In gewohnt gemächlichem Tempo tanzt sich Angèlico auf die Rampe und diese nach unten, immer wieder klatscht er dabei mit den umstehenden Fans ab, die sich dafür aber schon ordentlich strecken müssen. Das Grinsen bekommt der Diabolo del Aire die ganze Zeit über nicht aus dem Gesicht, er genießt dies alles hier sichtlich und da kann sein Gegner auch gerne mal ein paar Minuten länger warten. Die Fans stehen nach wie vor an erster Stelle für den Süd Afrikaner. Als er dann langsam ans Ende der Rampe kommt, dreht er natürlich noch eine Runde für die Fans am Ringrand, hier allerdings ist es schon wesentlich einfacher, mit dem Techniker abzuklatschen, die Fans müssen sich nur noch ein wenig strecken. Kurzerhand springt der Diabolo del Aire dann auch noch aufs Kommentatorenpult und lässt sich dort kurz feiern, ehe er sich zurück auf die zweite Ringrundenhälfte macht. Kaum ist er damit fertig, springt er dann auf den Apron und performt dort noch einen lupenreinen Moonwalk.

Mit einem geschicktem Sprung über die Seile hüpft der ultimate Airdevil dann in den Ring und direkt weiter auf die Ringecke. Nach ein paar weiteren Tanzbewegungen, wechselt Angèlico dann in seine typische Pose. Den linken Arm ausgestreckt, den rechten angewinkelt und die Hand zur Faust geballt. Ein weiteres Mal jubeln die Fans der selbsternannten Grinsekatze lautstark zu, ehe er diese Ringecke wieder verlässt, nur um sich dann auf die gegenüberliegende Ringseite zu tanzen. Kaum dort angekommen, wiederholt der junge Mann die Geste und kassiert abermals lautstarken Jubel, was das Grinsen in seinen Zügen noch ein ganzes Stück breiter werden lies. Erneut hüpfte Angèlico dann von der Ringecke und geht auf die Ringsprecherin Melissa Santos zu. Ohne lange zu zögern, bietet er ihr einen Handshake an, welchen diese auch annimmt. Mit einer geschickten Bewegung zieht der Frechdachs dann seine Kappe ab und setzt diese mit einem frechem Augenzwinkern Melissa auf, die nun mit einem charmanten Grinsen ihre Arbeit macht.

Melissa Santos:
"..from Johannesburg, South Africa, weighing in at 198 pounds, "the ultimate Airdevil" ANGÈLICO!"

Während der Ankündigung kniet Angèlico in der Ringecke, wo er sich mit dem Klang seines Namens nach oben schwingt und einmal um die eigene Achse hüpft um sich feiern zu lassen. Ein paar weitere, lockere Tanzmoves folgen, ehe sich der junge Mann dann langsam wieder einkriegt und nach wie vor breit grinst. Respektvoll klatschend geht die selbsternannte Grinsekatze dann wieder auf Melissa zu und nimmt sich seine Kappe zurück, welche die Ringsprecherin natürlich gerne zurückgibt. Erneut verbeugt sich der Diabolo del Aire vor Melissa Santos. Kurzerhand hüpft er dann wieder in die Ringecke und schwingt ganz entspannt die Beine auf eben diese, sodass er bequem zum liegen kommt. Jetzt kann seiner Meinung nach eigentlich kommen, was wolle. Angelico geht keiner Herausforderung aus dem Weg und so auch heute nicht. Der Blick des ultimate Airdevils wandert nun, als seine Theme verstummt, in Richtung der Stage, wo gleich sein Gegner für den heutigen Abend erscheint.

* DING DING DING *

Die Grinsekatze ist zurück! Angelico tänzelt direkt um Rowan herum, dessen Augen ihn dabei stetig verfolgen. Ein Tritt von Angelico an Erick Rowans Bein, noch einer und noch einer! Dann packt Rowan ihn am Hals, mit beiden Händen. Er wirft ihn quer durch den Ring und geht direkt hinterher.

Nochmals am Hals gepackt wird er auf die Beine gehieft, er schmeißt Angelico in die Seile und schlägt ihn mit einem Spinning Heel Kick zu Boden. Einmal mehr auf die Beine geholfen packt Erick ihn in den Full Nelson und macht daraus einen Full Nelson Slam, mit dem er den Südafrikaner heftig auf die Bretter schickt. Das Cover!

ONE! TWO! THREE!

* DING DING DING *

Here is your winner by pinfall: ERICK! ROOOOOOOWAAAAAAAAAAAAAN!



Noelle Foley: "Eine bestialische Schlachtung für Angelico! Das ist der Sieg für Rowan."

Byron Saxton: "Erick Rowan zeigt dass mit ihm nicht gut Kirschen essen ist. Dass er hier kurzerhand einen völlig anderen Gegner vorgesetzt bekam hat ihn kein Stück aus der Ruhe gebracht!"

Johnny Curtis: "Beunruhigend, Leute."



Es wird nach einer kurzen Pause wieder in die Halle geschaltet in der C2C heute ihre erste Show nach dem Special aber das ist nicht das einzige besondere heute den C2C Wrestling ist nach England gereist und wird jetzt hier eine kleine Tour durch Europa starten. Es stehen einige Matches an zum Beispiel Wade Barret wird nach sein Comeback wieder fest im den Ring steigen sondern gibt es auch ein Debüt das lange angekündigt war. Eddie Dennis der Mann der lange für Gerüchte sorge dann bekannt gab das er bei C2C unter Vertrag ist und heute sein erstes Match gegen Adam Cole und somit ein großen Gegner. Doch nun sehen wir auf den Titan Tron was anders nämlich eine Schule die wohl vor ein paar Tage auf genommenen wurde nur warum ne Schule? Nun ist ein Schild zu lesen Junior School Cardiff nun wird es einigen Leuten klar warum diese Schule zu sehen ist während die Kamera durch die Schule fährt ist nun ein großer Mann zu sehen.

??? : William Faulkner sagte einst Die Vergangenheit ist niemals tot. Es ist noch nicht einmal vorbei. Yep er wusste wohl selber nicht wie wahr diese Worte waren.


Nun ist zu sehen um wenn es sich handelt. Eddie Dennis nun ist auch klar das dies die Schule war an der ehr vor Drei Jahren noch selber unterrichtet hat bevor er sich entschlossen hatte alles aufzugeben und er den Traum erfüllen wollte den er seit 5 Lebensjahr hatte ein Wrestler werden doch was macht er nun hier?

Eddie: Heute ist es soweit. Ich bin heute das erste Mal an den Ort der mein Altes Leben beeinflusst hat Tag für Tag, Monat für Monat, Jahr für Jahr verbrachte ich meine Zeit hier bis der Tag kam an den ich mich entschied das muss enden. Ich setzte an den Tag alles auf einer Karte und kündigte mein Real Job und machte mein Hobby zu mein Job.

Das ist der Unterschied zwischen Eddie Dennis und vielen andern Wrestlern er war Jahre lang ein gewöhnlicher Kerl der Wrestling als Hobby betreiben hatte und ein kleinen Fan Shop hatte mit seinen Freunden die größere Leute im Wrestling waren einer von diesen war Mark Andrews einer.

Eddie : Ich starte das Training und bekam 2017 meine Chance die ich nicht nutzen konnte immer wieder verlor ich das war die Zeit an der ich zweifelte das meine Entscheidung die richtige war doch es gab kein zurück für mich ich gab mir selber eine letzte Chance. 2018 bekam ich diese Chance und ich konnte trotz einer Niederlage überzeugen und bekam angebote Sommer 2018 wurde zum meinen Sommer ich bekam Angebot für Angebot und konnte Matches doch es gab immer wieder Leute die mir sagen ich werde nie ein großen Vertrag bekommen.

Eddie schaut sich noch mal im Gang um bevor er tief durchatmen sich in zur Richtung Tür dreht und langsam zu dieser geht und nach ihr greift aber nochmal stehen bleibt.

Eddie: So hier ist das womit niemand rechnete. Im Januar bekam ich eine Mail ich hielt es für ein Witz Shane McMahon wollte mich unter Vertrag er schickte mir ein Datum und alle anderen Sachen nach langen überlegen nahm ich an und heute ist es soweit. Es ist das letzte Mal das die Welt Eddie Dennis den Lehrer sahen. Ich bin Eddie Fucking Dennis Athlet, Entertainer, Professioneller Wrestler der Stolz von Wales und Mister Cole ich hoffe sie sind bereit den ich bin es.

Mit dieser Aussage verlässt Eddie das Schule Gebäude und das Video endet

Noelle Foley: "Eddie Dennis hat einiges vor!"

Byron Saxton: "Und gleich gegen einen ehemaligen World Champion? Das könnte bitter enden!"

Johnny Curtis: "Cole gibt ihm mal ne Unterrichtsstunde im Verlieren - so siehts aus!"



Ein weiteres Match ist vorbei.. Der Abend in England schreitet mit großen Schritten voran und soeben hat man erlebt was Erick Rowan zu tun vermag wenn Simon Grimm an seiner Seite steht. Die beiden geben ein unheilvolles Duo ab, was den neuen Eastcoast Champion durchaus noch mehr bestärken sollte. War die Sorge um Timothy Thatcher schon immens groß, so hatten die Fans schon einmal heute Abend bedenken bei einer Persönlichkeit. Genau diese wird nun erneut von den Kameras eingefangen. Die Beine fest an sich gezogen und etwas hin und herwippend sitzt Candy Floss immer noch an derselben Ort und Stelle an der Noam Dar sie schlussendlich in Ruhe gelassen hat. Das Innerste der Engländerin ist durcheinander gewühlt.. Ihr Zustand ist exakt der gleiche von letzter Woche. Anhand der dicken Augenränder und der etwas verwischten Schminke erkennt man das sie anscheinend geweint hat. Ob nun aus Angst oder Erleichterung sei dahin gestellt.. Wenn man jedoch bedenkt das genau diese Dame noch ein Match bewältigen muss, beginnt man sich zu Sorgen. In dem gesamten Match gibt es wohl keine Dame die so bejubelt werden wird wie sie.. Sie ist schließlich eine Hometown Heroine, wenn man so möchte. Zwar liegt zwischen Manchester und London noch ein Unterschied der ganz gewaltig klafft... Aber England ist in Sachen Wrestling Business England!

Wie soll die Pinkhaarige das nur schaffen, nach dieser unliebsamen Begegnung? Zu gerne würde sie wohl Wade Barrett aufsuchen, der sich aber vielleicht immer noch auf der Suche nach PAC befindet. Leise und schniefend zieht Floss die Nase nach oben und wischt sich noch einmal über die Augen. Ihre Schminke ist nun endgültig ruiniert. Sie sieht aus wie ein verheulter Waschbär mit diesen geschwollenen, schwarzen Augen, was für noch mehr Mitgefühl sorgt. Warum ist Noam Dar nur so ein Ekelpaket und hat die eh schon ängstliche Candy Floss noch zusätzlich mit seinen Worten durchbohrt? Man wird es wohl nie erfahren was in den Schotten schon vor langer Zeit gefahren ist, das er soviel Gefallen daran findet sein gesamtes Umfeld - mit wenigen Ausnahmen - zu quälen und zu terrorisieren. Die junge Britin könnte ein Wunder dringlichst gebrauchen..

???:
"Herrje.. Traurig geht die Welt zugrunde.."

Die plötzliche Stimme die auch in dem Vereinigten Königreich für Jubel sorgt, animiert Candy Floss dazu nach oben zu sehen! Velveteen Dream! Es dauert einen Moment bis die Engländerin wohl versteht, wer sie hier gefunden hat. Als der Groschen dann aber langsam und sehbar fällt, hört man ein weinerliches Jauchzen aus ihrer Kehle, während sie von ihrer Sitzgelegenheit rutscht und Velveteen viel zu stürmisch umarmt. Dieser zuckt einmal kurz keuchend zusammen und presst auch die Lippen aufeinander. Anscheinend befindet sich unter dem schwarzen T-Shirt immer noch ein Verband, den Floss bei ihrem Frontalangriff zu sehr gedrückt hat. Anhand ihres Zustands atmet der Paradiesvogel jedoch tief durch, ehe er eine Hand auf den Hinterkopf von Candy legt.


"Shhhhttt, Kleines.. Was auch immer passiert ist - es ist vorbei. Beruhige dich.."

Sehr bedacht und vorsichtig redet Patrick Clarke auf die kleinere Britin ein und versucht mit gezielten Streichelbewegungen durch ihr Haar ihr Gemüt zu besänftigen. Abrupt löst sich Floss jedoch von ihm, während sie sich jedoch trotzdem fest in sein Shirt einkrallt. Verzweifelt und komplett aufgelöst blickt sie ihn an.

Candy Floss:
"P-Patrick.. E-Er war hier...!! NOAM DAR WAR HIER...!"

Zum Glück befindet sich keiner der Mitarbeiter in ihrer Nähe als Floss den letzten Satz abgehackt fast schon ausschreit. Sofort drückt Velveteen ihren Kopf wieder näher zu sich, während er ein leises Seufzen hören lässt. Aufgrund dessen das Candy Floss wohl zu ihm meinte, sie wäre mit Wade Barrett unterwegs hat er wohl beschlossen der Engländerin nicht zu sehr zu Leibe zu rücken. Irgendein Urinstinkt hat dem Dream wohl aber gepetzt das irgendetwas passiert sein muss. Aufgrund seines Gesichtsausdrucks wünscht er sich wohl aber er hätte Unrecht mit seiner Vermutung gehabt. Fast wie ein Bluthund hat er die Angst der Pinkhaarigen wohl aufgespürt und gnadenlos ausgenutzt. Natürlich hat Candy Floss keine Beweise.. Aber ist ein Zustand nicht irgendwo Beweis genug? In der Wortstille der beiden hört man nur vereinzelt Schluchzer von Candy Floss, die jedoch von Bewegung zu Bewegung seitens Dreams leiser werden, bis nur noch ein Schniefen zu hören ist. Die Seelenruhe des Afroamerikaners zeigt wirklich Früchte.. Ganz zur Erleichterung der Fans. Leise ausatmend löst Floss dann den festen Griff an dem Hemd von Velveteen und wischt sich mit einer Hand über ihr Gesicht. Zu gut das das Shirt schon schwarz war und nicht weiß.. Sonst hätte sie dieses komplett mit ihrer Schminke beschmiert. Nun da Candy wieder halbwegs ansprechbar ist, traut sich auch Dream das Wort an sie zu wenden.


"Hat er dich verletzt? Dich beleidigt? Dir gedroht?.. Oder irgendetwas anderes bösartiges getan?"

Ernst und mit einer gewissen Dunkelheit in seiner Stimme möchte Patrick Clarke das wissen. Seine Augen sind auf Floss fixiert, während seine Lippen streng nach unten gezogen sind. Sollte Noam Dar auch nur einen Finger an diese unschuldige, junge Frau gelegt haben, konnte er etwas erleben! Zumindest vermittelt der Superstar mit seiner Körperhaltung das. Es ist ihm kaum zuzutrauen das er zu so etwas fähig wäre.. Dennoch darf man nicht vergessen, was er zu Candy Floss beim Special meinte - er versteht ihre Situation und weiß was man demnach durchmacht. Floss schüttelt zaghaft den Kopf, während ihre Haare dabei sanft mit auf die jeweiligen Seiten gehen. Zum Glück hat Dar nichts dergleichen getan. Ganz beruhigt ist sie dennoch nicht. Das entgeht auch Velveteen nicht der vorsichtig ihre Schultern anpackt und liebevoll über diese streichelt.


"Atme einmal tief durch, Kleines. Noch tiefer.. Gut. Jetzt schließe deine Augen.. Ruhig zu machen. Nicht zittern - alles ist gut."

Fast wie ein Hypnotiseur redet er auf sie ein, während die Britin seinen Anweisungen nachkommt. Für einen Moment stehen die beiden so in dieser Stellung da, bis sich Dream anscheinend versichert hat, das Candy in sich gefunden hat.


"Stell dir eine wunderschöne Sahnetorte vor. Mit viel Zuckerguss, kleinen Kerzen und allerlei anderen Leckereien die du so magst. Und genau aus dieser Torte springt Noam Dar - in einem String mit Leopardenmuster und tanzt mit einem bunten Reifen Hula Hoop!"

Ein kurzes Gelächter geht durch die Halle, während man von Candy auch ein leises Prusten hört. Zugegeben - so ekelhaft Noam Dar sich auch verhält.. Dieses kleine Gedankenspiel von Velveteen über den amtierenden World Heavyweight Champion IST ein amusänter Gedanke. Anscheinend war es auch genau das was die noch so junge Wrestlerin gebraucht hat. Dankbar öffnet sie ihre Augen, während sie dem Dream ein sanftes Lächeln schenkt.

Candy Floss:
"Nahhh Patrick.. Du bist doof!"

Kommt es dann etwas schniefend und dennoch glucksend über ihre Lippen. Obwohl die Aussagen eher verletztend wären, weiß Velveteen Dream genau wie Candy es gemeint hat. Sie fühlt sich immens besser nach dieser kleinen Vorstellung. Erleichtert nickt der neu gewonnene Freund der Engländerin und tätschelt ihr auch kurz über den Kopf.


"Hoffentlich wird es nicht zur Gewohnheit das ich dich immer im Tal der Tränen antreffe. Dein erheiterndes und motiviertes Lächeln gefällt mir und auch den Fans wohl viel besser als die ängstliche Trauermiene!"

Zustimmend nickt Candy, während ihr Blick etwas nach unten zu dem Körper des Dreams geht. Erst jetzt bemerkt sie in ihrer Schusseligkeit wohl das sie ihm gerade eben bei ihrem 'Überfall' wohl wehgetan hat.

Candy Floss:
"Arrgghh tut mir Leid!! Wie geht es deinen Rippen? Habe ich dir gerade weh getan? Schmerzt es noch sehr?"

Tausend Fragen prasseln auf den Dunkelhäutigen ein, was wohl ein letztes Indiz dafür ist, das sich Mrs.Floss wieder viel besser fühlt. Sie scheint wieder ganze die alte, trottelige Nervensäge zu sein. Ein Faktum das Dream absolut nicht stört oder zur Weißglut treibt. Bescheiden winkt er mit einer Hand ab, obwohl man irgendwo hinter seinen Sonnenbrille erkennt das es wohl doch noch irgendwo gemein zwickt.


"Indianerherz kennt keinen Schmerz, meine Liebe. Ich bin schon bald wieder auf dem Damm, also mach dir um mich kein Gedanken! Du solltest mit deinem Köpfchen viel mehr bei deinen Partnerinnen heute Abend sein! Hast du schon mit ihnen gesprochen? Absprachen vor solchen Herausforderungen stärken den Teamgeist..-!"

Candy Floss:
"OH GOLLY!!! Ich hab das total vergessen...! ARGH!"

Schon als Velveteen das Wort 'Partnerinnen' erwähnte schlug es wie mit einem Vorschlaghammer bei der Britin ein. Sie hat noch ein Match! Automatisch gehen ihre Finger dann auch an ihr Gesicht, wo sie anscheinend genau weiß wie es dort aussehen muss.. Und die Zeit drängt! Sie hat weder Jessica Troy noch Scarlett Bordeaux auch nur hier gesehen, muss dringend noch bei den Make Up Artists vorbeischauen die dieses Desaster in Ordnung bringen müssen und sollte sich vielleicht auch noch ein wenig aufwärmen! Zuviel zu tun für viel zu wenig Zeit! Verzweifelt rauft sich das kleine Schusselchen durch ihre Haare, während sie zu dem Paradiesvogel sieht.

Candy Floss:
"Was mach ich denn nun?! Das schaffe ich doch niemals.. Bei den Makeup Girls ist bestimmt die Hölle jetzt los..! Und ich hab nichts dabei..! Bloody friggin Hell..!"

Selbst eine kleine Zuckermaus wie Candy neigt in typisch englischer Manier zu fluchen, was dem Dream ein kleines Lächeln auf die Lippen zaubert. Beruhigend legt er einen Arm um ihre Schulter, während er nach vorne schreitet.


"Du hast unverschämtes Glück das Roxeanne von der Kleiderstube mir noch einen kleinen Gefallen schuldet. Sie hat meistens ihr Schminkästchen immer in ihrer Handtasche. Ich denke sie weiß genau wie sie dich wieder ein wenig hübsch machen kann.. Das kriegen wir schon hin!"

Aufmunternd drückt Dream seine kleinere Freundin etwas an sich und gemeinsam streben sie dann das Ende des langen Korridors an. Bleibt nur zu hoffen das die tollpatschige Candy Floss all ihre Pläne für heute Abend noch unterbringen kann, ehe das Match losgeht..!

Noelle Foley: "Awww, sind die Beiden nicht süß miteinander? Ich könnte ihnen stundenlang zusehen, auch wenn es natürlich nicht in Ordnung ist, dass wir Frauen wegen Noam Dar jetzt in ständiger Angst durch die Gänge schleichen müssen."

Johnny Curtis: "Ich werde mich nicht dazu äußern, denn egal was ich sage, es würde mir so oder so falsch ausgelegt werden."

Byron Saxton: "Ich will nicht verteidigen, was Noam getan hat und ich hoffe auch inständig, dass er dafür bestraft wird, aber es wird wohl nicht so weit kommen, dass er wahllos die Frauen anfällt. Außerdem gibt es hier noch Männer wie Velveteen Dream, die das auch nicht zulassen würden."



Coast 2 Coast Wrestling ist mal wieder über den großen Teich geflogen. Die heutige Ausgabe findet im Vereinigten Königreich Großbritannien, genauer gesagt in Manchester statt. Fünf der Acht angekündigten Matches liegen schon hinter uns. Um sich kurz von der Action zu erholen wird in den Backstage Bereich geschaltet. Dort präsentiert die Kamera einen Mann, der letzte Woche aktiv war und sein Match und die Fehde abschließend gewinnen konnte. In dieser Woche hat die Person kein Match. Daher ist er auch eher privat gekleidet. Die Rede ist von Samoa Joe. In Jeans und Shirt schlendert der Samoaner durch den Backstage Bereich. Hier und da wird ein Staff-Mitglied böse angeschaut. Aus welchen Grund? Das ist nicht bekannt. Und so geht Samoa Joe seines Weges bis… bis ihm zwei Herren in dunklem Anzug den Weg versperren. Grimmig mustert der Samoaner die beiden Herren einmal von Kopf bis Fuß.

SAMOA JOE: »Kann ich helfen?«

Der Ton Samoa Joes ist nicht gerade freundlich. Dies erkennen auch die beiden Herren. Dennoch sind Sie nicht scheu auf die Frage direkt zu antworten.

»Sind Sie Samoa Joe?«

SAMOA JOE: »Wer will das wissen?«

»Wir kommen von der amerikanischen Botschaft und haben den Auftrag Sie zu letzter Woche zu befragen. Im Bundesstaat Florida liegt eine Anzeige gegen Sie vor. Sie werden der Sachbeschädigung und Körperverletzung beschuldigt.«

Eine interessante Anschuldigung die dort gegen Samoa Joe erhoben wird. Das denkt sich auch der Beschuldigte.

SAMOA JOE: »Und wer hat mich angezeigt, wenn ich fragen darf? Dann kann ich derjenigen Person nämlich meine Meinung dazu sagen.«

»Und Ihre Aussage dazu ist?«

SAMOA JOE: »Das ich einen Scheiß getan habe.«

»Also dementieren Sie das Sie Mister Maxwell Jacob Feinsten auf dem Parkplatz des BB&T Center angegriffen haben und im Anschluss seinen Schal im Wert von 1.500$ verbrannt haben.«

Aus Samoa Joe bricht ein lautes Lachen heraus.

SAMOA JOE: »HAHAHAHA! … Das ist ein nachträglicher Seitenhieb von Tyler Breeze nicht wahr? Er hat mich schon einmal mit Fake-Cops in eine Falle gelockt. Aber noch einmal falle ich nicht auf seinen Trick herein. Aber ihr habt es gut und glaubhaft rüber gebracht, Jungs. Guter Job. Und nun entschuldigt mich.«

Samoa Joe geht seines Weges weiter, zumindest versucht er es. Denn die beiden Herren in schwarz machen ihm keinen Platz. Dieser Umstand gefällt Samoa Joe nicht. Noch bevor er dies den beiden Herren mitteilen kann gesellt sich eine weitere Person dazu. Es ist derjenige dessen Namen auch schon seitens der Polizisten gefallen ist. MJF! Hat er etwa die Cops angeheuert? Eine solche Handlung hätten wir ihm eigentlich nicht zugetraut da wir eher der Meinung waren, dass er seine Probleme durchaus selbstständig lösen kann. Vielleicht ist es ja auch nur ein Zufall dass er hier auftaucht. Seine Laune ist aber ebenso mies wie die vom Samoaner und so ist er wieder voll in seinem Element als es aus ihm herausbricht.

MJF:
”Eins, zwei Polizei… drei, vier für das Tier… fünf, sechs hat der Max… sieben, acht mitgebracht. Hierbei handelt es sich um keine Attrappen, Joe. So lange wir nicht in Florida sind können diese beiden Herren zwar nicht sonderlich viel machen aber sie sollen dir bewusst machen, dass ich es ernst meine. Betrachte es als Schuss vor den Bug. Betrachte es als Verwarnung. Betrachte es wie du willst. Glaubst du die 1.500 Dollar die eben genannt wurden wäre wirklich der Preis dieses Stückes gewesen um den es mir hier geht? Keine Zahl der Welt kann ausdrücken wie viel Wert dieser Schal für mich hatte. Niemand kann mir das ersetzen was du vernichtet hast. Doch damit nicht genug. Zudem habe ich nämlich noch etwas erwirkt und dies gilt sogar auf diesem Boden auf dem wir uns gerade befinden. Solltest du mir oder einem Eigentum meiner Person ein Haar krümmen beziehungsweise einen Schaden in irgendeiner Form zufügen so wird dies nicht nur eine satte Geldstrafe für dich bedeuten sondern auch eine 30-tägige Suspendierung. Bei einem wiederholten Vergehen erhöht sich die Dauer der Suspendierung um weitere 30 Tage bis zum Rauswurf.”


Da hat aber jemand ein Paket geschnürt das es in sich hat. Diese Regel kann aber ja nicht greifen wenn Joe und Feinstein in einem Match gegeneinander antreten müssen. Wie sollte sich der Samoaner sonst verhalten? Dafür gibt es bestimmt eine Sondergenehmigung. Aber damit hat sich Maxwell natürlich einen Schutzwall aufgebaut der ihn in eine sehr gute Position bringt um Samoa in den kommenden Wochen noch das Leben zur Hölle zu machen.

MJF:
”Schon klar wie du es mir auslegen wirst. In deinen Augen zeigt es wohl nur meine Angst vor dir. Vielleicht denkst du aber noch einmal kurz zurück und erinnerst dich, dass wir beide uns bereits im Ring begegnet sind und ich dir dort die Stirn geboten habe. Soll ich noch einmal verkünden wie das Resultat gewesen ist? In Wirklichkeit habe ich nur unter Beweis gestellt, dass ich dir in allem einfach überlegen bin und dir stets mehrere Schritte voraus bin. Es ist zwar chemisch bewiesen, dass Fett oben schwimmt aber ich werde dich dennoch zum Untergang zwingen. Man könnte also sagen, dass während ich in Villariba schon feiere, man in Villabajo mit dir noch den Boden schrubbt.“


Lässig stellt sich Maxwell neben die beiden Cops die wohl darauf achten werden, dass Joe sich wirklich an die genannten Regeln hält. So lässt es sich natürlich einfach Sprüche klopfen und wenn es eh einer kann dann ist es Feinstein.

SAMOA JOE: »Schenkst du deinen Worten eigentlich selber Glaube? Ich kann deinen Drohungen, versteckt in deinen schlechten Sprüchen, keinen Ernst abgewinnen. Auch wenn du es vehement abstreitest, der einzige Grund, warum du diese "kein Kontakt"-Klausel erwirkt hast, ist doch Angst. Aus welch anderem Grund solltest du sonst erwirken, dass ich weder dich noch deine Sachen anfassen darf?«

Die letzte Frage ist wohl eher rhetorischer Natur. Samoa Joe zeigt kein Interesse an einer Antwort. Vielmehr ist sein Ziel Maxwell Jacob Feinstein nun eine Botschaft mitzugeben. Dafür baut er sich vor den beiden Herren in schwarz auf und schaut über dessen Schultern direkt ins Gesicht Feinsteins.

SAMOA JOE: »Ich möchte, dass du dir einer Sache bewusst wirst. Ich akzeptiere deine kleine Klausel und werde deine Sachen in Ruhe lassen. Deine Schals sind nun vor mir sicher. Du wirst aber niemals vor mir sicher sein. Ich mag zwar die Chance, dich hinter jeder Ecke zu jeder Zeit auszuschalten, verloren haben. Aber ich werde Mittel und Wege finden um dich in die Finger zu bekommen. Und ich werde dich in die Finger bekommen.«

Die Tonlage des Samoaners wird mit jedem Wort ernster und bedrohlicher.

SAMOA JOE: »Es wird der Tag kommen, wo du nicht vor mir flüchten kannst. An diesem Tag wirst du hilflos deinem Schicksal ausgeliefert sein. Niemand, nicht einmal die beiden Clowns hier oder sonstige Behörden, werden dich vor mich schützen können. An jenem Tag werde ich dich ganz langsam und qualvoll in den Schlaf wiegen.«

Plötzlich beginnt Samoa Joe zu singen, leise und mit bedrohlicher Stimme.

SAMOA JOE: »Here's a monster, and there's a coward
Here's a fist, there's a head
Here's a coquina, there's a neck
And so rings the bell, and you say Goodnight«


Die Augen des Samoaner sind auf MJF fixiert. Wie es scheint hat Samoa Joe schon den ersten Weg eingeschlagen, wie er Feinstein in die Finger bekommen möchte. Und es ist ein alter, gut bekannter Weg. Denn schon immer war der Mann siegreich, der es geschafft hat dauerhaft im Kopf seines Gegners einzudringen. Als Joe sein Lied geträllert hat wippte Maxwell hämisch mit dem Kopf hin und her so als würde er sich dazu im Takt bewegen wollen. Das süffisante Grinsen dabei macht aber deutlich wie er wirklich über diese Darbietung denkt.

MJF:
”Du bist ja das genaue Gegenteil von diesem Joe Hendry hier in der C2C… You can’t wrestle, you can’t sing! Ich hingegen bin scheinbar ein Hellseher. Habe ich nicht gesagt wie du mein Handeln auslegen würdest? Und Schwupps… bestätigst du mich nur darin. Was sagt uns das? Dass das was ich den lieben langen Tag von mir gebe vollkommen der Wahrheit entspricht und dass man mir besser Glauben schenken sollte wenn ich davon berichte, dass ich der nächste Posterboy der C2C werde. Den Witz woran man erkennt, dass Samoa Joe im Kühlschrank gewesen ist kennt ja sicher jeder… Ich sage nur Fußabdrücke in der Butter. Aber kennt ihr den schon? Woran erkennt man, dass Samoa Joe im Ring gewesen ist? An dem Abdruck in der Ringmatte wenn ich dich dorthin manövriert habe und dich dort für drei Sekunden auf dem Boden gehalten habe. Weißt du aber was das Problem hierbei ist? Keiner lacht! Denn aus dem Spaß wurde ernst und nein, der ist jetzt nicht zwei Jahre alt und kackt sich in die Windeln sondern steht vor dir und heißt Maxwell Jacob Feinstein und kackt dir hier höchstens an dein samoanisches Bein.“


Holt einen Schlauch denn das Scarf Ace is on fire! Klar ist es einfach die Klappe so weit aufzureißen wenn man weiß, dass einem keine Gefahr droht. Zumindest nicht in Form von körperlicher Gewalt. So wie es Joe aber gesagt hat wird irgendwann der Tag kommen wo er alles wieder zurückbekommen wird was er aktuell austeilt. Es muss sich so viel beim Samoaner gerade anstauen dass es nur eine Frage der Zeit ist bis diese Bombe platzt.

MJF:
”Weißt du, Joe… gegen dich könnte ich jede Woche in den Ring steigen und würde dich jedes Mal vorführen so wie man dumme Schuljungen in die Mülltonnen gestopft hat. Mein Sieg gegen dich war keine Eintagsfliege sondern ein Produkt meiner Genialität. Ich gehe sogar noch weißt, Fat Joe. Nachdem ich dich beim ersten Mal für drei Sekunden auf die Schultern verfrachtet habe lege ich beim nächsten Mal noch eine Sekunde oben drauf. Oh ja. Ich würde dich sogar mit einem 4-Count bezwingen und dies ohne Mühe. Glaubst du jetzt immer noch, dass ich in irgendeiner Form Schiss vor dir hätte? Wohl kaum!“


Provokant spuckt Maxwell seinem aktuellen Erzrivalen vor die Füße. Er hätte auch ins Gesicht rotzen können aber so viel Anstand besitzt er dann doch noch. Eine schöne Geste ist natürlich nicht. Seine 4 Sekunden Idee klingt derweil mehr als spannend und wäre mal etwas frischer Wind um normalen Wrestling Alltag.

SAMOA JOE: »Ist das so? Du könntest mich in jeder Woche besiegen? Wohl kaum. Der Grund, für deinen Sieg vor dem Special, ist einzig und alleine der, dass ich meinen Fokus bereits auf die Vernichtung von Tyler Breeze gelegt habe. Dich wollte ich nur mal eben im Vorbeigehen aus dem Weg räumen. Ja, wir alle wissen, dass dieses Unterfangen missglückt ist. Doch schon bald werden wir alle wissen, dass es auch ein "One Hit Wonder" gewesen ist. Niemand kann meinen Weg der Zerstörung stoppen. Hier und da mag es kleinere Rückschläge geben, in Form von Niederlagen. Aber diese Rückschläge sind in meinen Plan mit einberechnet. Was ich dir damit sage ist, dass mich die Niederlage gegen dich nicht interessiert. Ich weiß, dass ICH am Ende des Weges die Person sein werde, die siegreich im Ring steht. Und Du liegst in diesem Bild geschlagen zu meinen Füssen, genauso wie es schon bei Ezekiel Jackson und Tyler Breeze getan haben.«

Eine deutliche Ansage an Maxwell Jacob Feinstein, die untermauern soll, dass MJF sich auf den Sieg ruhig etwas einbilden kann. Samoa Joe hat diese Niederlage für sich schon abgehakt und richtet den Blick in die Zukunft.

SAMOA JOE: »Was deinen kleinen Übermut betrifft. Du darfst dich gerne bei unserem nächsten Treffen an einem 4-Count versuchen. Aber es wird dir nicht gelingen. Denn mein voller Fokus liegt nun auf deiner jämmerlichen Erscheinung.«

Damit hat das Scarf Ace seinen Willen also durchgesetzt bekommen. Ob er sich damit einen Gefallen getan hat steht auf einem anderen Blatt geschrieben. Es ist also amtlich, dass Maxwell nur mit einem 4-Count den Sieg einfahren kann. Eine Sekunde kann im Wrestling schon einiges ausmachen. Zufrieden reibt sich Feinstein die Hände, klopft den Wachmännern auf die Schulter und kann es nicht lassen Joe noch etwas zum Abschluss an den Kopf zu knallen.

MJF:
”Oh ja… es ist also angerichtet. Trottel im Speckmantel. Das wird eine Delikatesse. Es wird mir eine Freude zu sein erneut zu demonstrieren, dass Maxwell der Primus von Coast2Coast ist. Du kannst dich also getrost schon auf einem weiteren deiner eingeplanten Rückschläge mental vorbereiten. Auch wenn dies hier Manchester ist, doch wir befinden uns hier nicht im Theater der Träume. Maxwell Jacob Feinstein lebt in der Realität und in diese werde auch ich dich schon bald wieder bekommen. See you next week… you ugly smelling geek!“


Jetzt hat der Jungspund genug von sich gegeben. Mit einem fröhlichen Lied auf den Lippen pfeifend verschwindet er schließlich aus dem Bild. Lediglich die zwei Polizisten und Joe sind noch in Großaufnahme zu sehen. Ein letztes Mal mustert Samoa Joe die beiden Herren in schwarz. So wirklich möchte er immernoch nicht glauben, dass es sich hier nicht um Darsteller handelt. Kopfschüttelnd dreht sich Joe schlussendlich um und lässt die beiden Herren kommentarlos zurück.

Noelle Foley: "Also verbal haben sich die Beiden ja schon gut was um die Ohren gehauen und ich bin gespannt, ob sie später im Ring auch so motiviert zur Sache gehen."

Johnny Curtis: "Joe geht immer motiviert zur Sache, denn seine Motivation ist es, seine Gegner zu vernichten, auch wenn es gegen Maxwell Jacob Friedman sicher kein Selbstgänger wird."

Byron Saxton: "Das denke ich auch nicht, doch am Ende wird Joe ganz sicher eine Nummer zu groß für den jungen Mann sein wird."



Soeben ging das bereits fünfte Match, Rowan gegen Thatcher, zu Ende und lieferte gewohnte Qualität, für die c2c auch immer steht. Nachdem man sich länger nicht mehr in Europa hat zeigen lassen, starten man mit England Heute schön durch und bisher können die Fans nicht enttäuscht sein. Bekamen sie gute Matches zu sehen aber natürlich auch zwei Superstars, die aus diesem schönen Land kommen: Wade Barrett und PAC hatten sich früher am Abend gegen Shark Boy und Curry Man, zwei Debütanten, zusammen geschlossen. Auch wenn die Zusammenarbeit der Briten durchaus für Gesprächsstoff gesorgt hatte. Denn Niemand konnte damit rechnen, das Barrett, der letzte Woche sein Comeback gab, sich noch einmal mit seinem ehemaligen United Empire Kollegen zusammen tat.

Für die Fans war es natürlich ein Fest, was man auch anhand der Reaktionen für die Beiden Männer hören konnte. Das Candy Floss, der Schützling von Wade, mit am Ring befand, war natürlich noch ein weiterer Pluspunkt. Und als dann die Kamera Backstage schaltet, jubeln die Fans erneut, denn Wade Barrett bewegt sich recht schnell durch den Korridor. Nachdem er an zwei Abzweigungen abgebogen war, scheint er auch sein Ziel erreicht zu haben.

=Wade Barrett=
"Da bist du ja. Also für eine Reunion warst du aber wieder schnell weg, mein Freund. Warum?"

Zu aller Überraschung hatte sich PAC selbst in dieses Match 'eingeladen'.. Obwohl er bei dem Vorsgespräch mit Shane McMahon eigentlich eine Art Verbot ausgestellt bekommen hatte. Das der Bastard aber auf dieses getrost pfeifft, hat er mit seinem Rausgehen deutlich bewiesen. Es grenzt an ein Wunder das er nicht aus dem Ring eskortiert wurde. Umso besser für Wade Barrett, der somit einen Partner gegen Curryman und Sharkboy bekam. Allerdings hat sich der Mitbrite sehr schnell aus dem Ring verabschiedet, nachdem die Ringglocke geläutet worden war.

~PAC~
"Ein Wort - Darum."

Die typisch patzige Aussage auf ein 'Warum' wenn man eigentlich mitteilen will das die Gründe einen nicht wirklich etwas angehen. Man kann es PAC nicht verübeln das er äußerst gereizt aktuell ist. Nicht nur das Gespräch mit dem Boss hat ihn verstimmt.. Die letzten Wochen waren chaotisch, ekelhaft und verletzend. Realisierend das seine Antwort den Bare Knuckle Brawler wohl nicht zufriedenstellen wird, seufzt der Langhaarige einmal aus.

~PAC~
"Listen, lad.. Ich bin heute Abend garantiert nicht daraus um irgendeine Reunion zu feiern. Es ging mir mehr um ein Ausrufezeichen für die Obrigkeiten die glauben sie könnten mir einfach einen Maulkorb verpassen.. Oder mir einen Riegel vor die Tür schieben. Ich will nicht in die Details gehen.. aber McMahon und ich hatten eine nicht sehr angenehme Auseinandersetzung heute Abend!"

In der Tat nicht.. Dreh und Angelpunkt des Ganzen war wohl das der Sohn von Vince nicht im geringsten vorhatte den Engländer auf der Europa Tour groß einzusetzen. Für jemanden mit englischem Stolz ist das ziemlich verletztend.. Besonders wenn man vor ein paar Monaten noch den höchsten Titel getragen hat den man in Coast 2 Coast Wrestling gewinnen kann. Das Gespräch hatte sich in dem Sinne hochgeschaukelt das PAC ein Match wollte und McMahon ihm schlicht und ergreifend dies verweigert hat. Kurz zuckt er mit den Schultern.

~PAC~
"War nett mit einem Landeskollegen den Ring zu teilen. Das wird aber nicht zur Gewohnheit also verabschiede dich von dem Gedanken!"

Normalerweise müsste man PAC nun dafür rügen, das er so gehandelt hatte. Immerhin besteht die Gefahr, das Shane den Briten nun bis auf weiteres suspendiert und das wäre wohl der worst Case für den ehemaligen WHC der c2c. Diese Reaktion hätte man auch Wade zugetraut, allerdings wirkt dieser eher gelassen, während PAC ihm offenbart, was genau dahinter steckte, das PAC sich seinem Landsmann angeschlossen hatte.

=Wade Barrett=
"Warum wundert es mich nicht, das von dir zu hören? Ich habe nichts anderes von dir erwartet."

Nicht nur die Fans sondern auch PAC selber scheint von dieser Aussage überrascht zus ein. Wade zeigt also Verständnis dafür, wie sein Mitbrite gehandelt hatte?

=Wade Barrett=
"Aber schade ist es trotzdem. Ich für mein Teil habe den Moment genossen, als wir wieder als eine Einheit agiert hatten. Und auch die Fans konnten es nicht zurückhalten, was man davon gehalten hatte, uns zwei wieder Seite an Seite zu sehen...wie damals. Aber gut, ich möchte jetzt nicht in der Vergangenheit bohren. So sehr ich Shane auch schätze, aber glaubst du, das dein Verhalten eine Besserung nach sich zieht? Nichts für ungut, ich finde es richtig, wie du gehandelt hast. Das ist der typische PAC, wie man ihn kennt...Er lässt sich von Niemandem etwas sagen...ich würde dir aber auch Shane raten, sich noch einmal zusammen zu setzen."

Splitten wir dies nun einmal kurz auf: FÜr die fans wäre es wohl ein Traum, wenn Wade und PAC wieder dauerhaft zusammen arbeiten würden. Man kann sich nur vor Augen führen lassen, was passieren würde, wenn diese zwei Topstars von c2c zusammen in der noch maroden Tag Team Division aufschlagen würden. Sie wären definitiv ein Gespann, mit dem man rechnen müsste. Des weiteren zeigt Wade ja wie gesagt Verständnis, offenbart aber auch, das man sich nach einer Alternative umschauen sollte. Jetzt ist nur die Frage, wie PAC dies aufnimmt?

~PAC~
".. und wieso sollte ich das tun?"

Äußerst trocken und fast schon patzig kommt diese Frage an seinen Freund zurück. Heute Abend ist mit dem Briten wirklich nicht gut Kirschen essen. Es nagt an seinem Selbstbewusstsein das der Chef ihn nicht aus freien Stücken auftreten lies, sondern er sich selbst diesen Platz verschaffen musste - wie immer eigentlich. Bisher verlief PAC's Werdegang ungewollt in die Richtung das seine Missetaten meistens schwerer auf die Waage gelegt wurden wie die von anderen. Vielleicht hat der Brite auch einfach nicht das Talent dafür seine Schandtaten gut zu verbergen.. Erneut zuckt er mit den Schultern.

~PAC~
"Ich habe das getan, was für mein Umfeld das beste war. Drew war ein hinterhältige Schoßhund. Und Sabian ist einfach nur arroganter Abschaum seit ein paar Monaten. Von solchen Menschen lasse ich mich weder bedrohen noch lasse ich zu das man andere aus ihrem Mund beleidigt! Wenn Shane meint mich dafür bestrafen zu müssen, ist das seine Sache. Ich spiele da nicht mit!"

Dummerweise sind Worte nunmal Dinge die ein dritter hören müsste um sie zu bestätigen. Prügeleien halten unter Umständen dauerhaft an oder hinterlassen unliebsame Spuren, wie man bei Kip und Drew erkennen konnte. Für heute scheint PAC aber sein Ziel als erreicht zu sehen. Trotz das McMahon ihm den Auftritt verbot, hat er sich den Fans präsentiert - ohne darüber nachzudenken welche Folgen das für die kommenden Wochen haben könnte. Selbst wenn man immer meinen könnte das der Sohn von Vince eine gute Seele ist.. Er ist und bleibt ein McMahon. Das man mit dieser Familie nicht spaßen sollte ist im Wrestling Business bekannt.

~PAC~
"Tut mir Leid, wenn ich deine Hoffnung auf eine dauerhafte Verbundenheit damit gesprengt habe. Allerdings haben mich 'Teams' in letzter Zeit nicht voran gebracht sondern eher wieder nach hinten geschleudert. Reicht vollkommen aus, wenn ich dieses Ekelpaket immer noch jeden verdammten Montagabend mit dem höchsten herumstolzieren sehen muss. Yikes.."

Letzteres ist ein deutlicher Ausdruck dafür wie sich PAC in der Anwesenheit des amtierenden World Heavyweight Champions fühlt. Zugegeben - er hatte nie eine hohe Meinung von dem Schotten. Sollte die Gerüchte aber auch nur halbwegs stimmen, welche neuen Eigenarten sich Dar zugelegt hat.. Macht ihn das noch viel widerlicher als sowieso schon.

Barrett hört sich die Worte von PAC ganz genau an und erkennt genau die Person, die er seit Jahren schon sehr gut kannte. Zugegeben, der Wandel von Neville zu PAC offenbarte auf jeden Fall Seiten vom Briten, die man wohl nie kannte oder besser gesagt nur engste Freunde kennen würden. Auch der Umgang mit Allie ist etwas, was man nur sehr selten von Ihm zu sehen bekommt. Vielleicht ist ja sogar Allie ein wichtiges Puzzleteil? Wade lässt sich natürlich nicht anmerken, das er über etwas nachdenkt, was PAC angeht sondern nickt zunächst nur mit dem Kopf.

=Wade Barrett=
"Ich kann deinen Frust verstehen. Vermutlich würde ich auch so handeln. Manchmal ist es sogar richtig, sich gegen das System aufzubocken...wenn man es überlegt anstellt. Dann wird Shane wohl schon merken, das es nichts bringt, den Bastard unten zu halten."

Mit diesen Worten blickt Barrett zunächst an PAC vorbei und scheint kurz zu überlegen. Ein Kopfschütteln folgt.

=Wade Barrett=
"Was deine Abneigung gegenüber Dar angeht...bist du wohl nicht der Einzige. Keine Ahnung was in Noam gefahren ist, aber Shane sollte lieber drüber nachdenken, Dar in seine Schranken zu verweisen, als sich mit deiner Suspendierung auseinander zu setzen. Dar ist mittlerweile als Champion und als Superstar untragbar für diese Company..."

Ja, auch Wade scheint mehr als negativ auf Dar gestimmt zu sein. Die letzten Wochen waren ein perfektes Beispiel dafür, wie man einer Person live dabei zuschauen konnte, wie diese nach und nach den Verstand verliert. Mit erschütternden Folgen, die man letzte Woche sehen musste.

~PAC~
"Das wird er nicht solange Dar als World Champion genug Geld in den Kassen klingeln lässt. Wir werden damit rechnen müssen das er sich noch ein paar Monate aufführt wie ein Irrer. Gnade ihm Gott wenn er Allie zu nahe kommt. Sonst werde ich ihm mit einem Vorschlaghammer das bisschen Gehirn das er nicht wegkonsumiert hat zu Brei schlagen!"

Ohne auch nur den Anflug von Belustigung und knochentrocken bringt PAC diesen Satz heraus. Man hört ihm an das er wirklich bereit wäre Noam Dar eins mit dem Hammer über zu ziehen, wenn dieser in die Nähe seiner Frau kommt. Er soll seine dreckigen Finger von der Kanadierin lassen, ehe PAC sie einzel abhackt. Um aber sich nicht mehr über dieses Thema unterhalten zu müssen, stößt sich der Engländer von der Wand ab und sieht zu Wade.

~PAC~
"Da wir gerade von ihr sprechen - ich gehe sie mal suchen. In der Hoffnung das ich nicht zu spät komme. Richte Floss Grüße von mir aus, wenn du sie vor dem Match noch antriffst. Ein bisschen Ernsthaftigkeit könnte ihr nicht schaden...! Aye Wade.."

Eine Hand wird seitens des Briten erhoben zum Abschied, ehe er sich von Barrett abwendet und den Gang entlang läuft. Die Kamera bleibt noch für einige Augenblicke auf Barrett gerichtet, der PAC hinterher schaut. Ein kurzes Lächeln und ein Kopfnicken ist zu erkennen, ehe sich auch der britische Hüne aus dem Bild verabschiedet.

Byron Saxton: "Zwei alte Freunde unter sich und offenbar gleicher Meinung was die gemeinsamen Feinde angeht. Bahnt sich hier eine erneute Zusammenarbeit der beiden Briten an?"

Noelle Foley: "Das würde ich sofort unterstützen, wenn dadurch wieder Recht und Ordnung ins Coast 2 Coast Wrestling einkehrt."

Johnny Curtis: "Wuhääää!"



MATCH 6
SINGLES MATCH
Adam Cole (/w Kevin Owens & Kyle O'Reilly) vs. Eddie Dennis


Writer: ???

Nicht selten obliegt es der Meinung der Zuschauer, ob sie einen der zahlreichen Wrestler der Liga mögen - oder eben nicht. So oder so - ohne jene Meinungen gäbe es das Grundkonzept der Wrestlingliga nicht. Dieses Grundkonzept wird jedoch durch die sogenannten 'modernen' Zuschauer auf heftige Art und Weise durcheinander geworfen. Wrestler, welche eigentlich beliebt sein sollten, werden gnadenlos ausgepfiffen - gegenteilig werden Wrestler, welcher bis zur Hölle gehasst werden sollten bejubelt, als wären sie die Rächer der Nation. Der 'moderne Fan', er ist nicht mehr so einfach gestrickt, wie er es zu früheren Zeiten einmal war. Der beste Beweis sind - auch erneut am heutigen Abend - folgende Reaktionen.

Eine interessante Atmosphäre bestimmt einstweilen das Antlitz der Halle. Zunächst herrscht vollkommene Dunkelheit, die stets für eine unheimliche Art und Weise der Stimmung sorgen. Schließlich leuchten zwei Scheinwerfer auf den Eingangsbereich der Stage, dem 'Beginn der Rampe'. Something for You von David Rolfe erklingt aus den teuren, großen Lautsprechern, welche auf eindrucksvolle Art die Bühne zieren. Genannter Song ist nicht nur ein verdammt guter - sondern zugleich auch der Eingangssong des Panama City Playboy Adam Cole, Bay Bay! Offensichtlich deshalb, wer nun letztlich auftauchen wird. Unter Erklingen des Songs erscheint genannter Cole dann auch auf der Rampe. Beleuchtet von den zwei Scheinwerfern bleibt er zunächst stehen und 'saugt' die Atmosphäre ein. Zurück also zu oben benannten, gemischten Reaktionen des Publikums: Gerade bei Adam Cole könnten diese nicht unterschiedlicher ausfallen. Von frenetischem Jubel, da er ein so verdammt cooler Typ ist und im Ring die ganz großen Risikos beherrscht, bis hin zu lauten Buhrufen, da er ja eigentlich wirklich keiner ist, mit dem man sich liebend gern identifizieren würde.

Als der 'Star of the Show' die paar obligatorischen Schritte in Richtung Ring macht, folgen ihm die Lichter der zwei Scheinwerfer. Ganz um ihn rum bleibt es zunächst dunkel, ehe weitere Scheinwerfer und Lichter für ein spannendes und zugleich interessantes Lichterspiel sorgen. Von flackern bis hin zu langen Lichtstrahlen, die mehrere Zuschauer 'versehentlich' blenden. Adam ist inzwischen auf der Mitte der Rampe angekommen und legt auch hier noch eine kleine Pause ein. Keine Pause der frühen Erschöpfung - viel mehr genießt er die Atmosphäre hier zu sein. Auffällig ist seine unglaublich charismatische Art und Weise mit seiner Mimik und Gestik zu spielen - denn genau das tut er pausenlos. Vorm Ort des Geschehens - dem Ring - angekommen, wischt sich der 'Best Damn Pro Wrestler on the Planet' über die Frisur und erklimmt den Apron, um hier letztlich seine zugleich bekannte, als auch nötige Geste durchzuführen. Er hebt einen Arm, senkt den Kopf und schaut nach unten. Folglich streckt er vom 'angehobenen' Arm einen Finger in die Luft. Cole betritt den Ring letztlich, lässt sich in die Seile fallen und bereitet sich auf kommende Schlacht vor.

Melissa Santos: "Making his way to the Ring... from Panama City Beach, Florida... weighing in at 190 pounds.. He is the 'Panama City Playboy' and the ''Best Damn Pro Wrestler on the Planet' ... ADAM COOOOOOOLE!"



Es ertönt eine Musik das ist an und für sich nichts ungewöhnliches doch es ist die Theme eines neuen Superstars von C2C doch noch sehen wir ihn nun wird eine andere Kamera gezeigt wie ein Mann die Stage betritt auf seiner Jacke kann man den Namen des großen Mannes lesen Eddie Dennis steht nun auf der Stage mit seiner Ring Kleidung die die Farben der Walisischen Flagge hat streckt er seine Arme in die Luft und lässt sich von Publikum feiern. Eddie ist beliebt beim Publikum nun schreitet der Mann die Rampe runter mit einen Grinsen und klatscht die Fans ab.

Melissa Santos: "Making his way to the Ring... from Cardiff, Wales ... weighing in at 229 pounds.. EDDIE DENNIS !"

Mittlerweile im Ring angekommen stellt er sich noch mal in die Mitte in den Ring hebt nochmal grinsend seine Arme und genießt den Jubel der Fans bevor er seine Jacke auszieht und auf sein Gegner wartet.

* DING DING DING *

Adam Cole besiegt Eddie Dennis by pinfall via Panama Sunrise (11:57min.)

Here is your winner by pinfall: ADAM.. COLLLLLLEEEEEEEEEE!



Noelle Foley: "Wow, das war echt fies! Adam Cole ist natürlich nicht alleine aufgetaucht."

Byron Saxton: "Ja, nicht die feine, englische Art. Dennoch ein gutes Match der beiden! Eddie Dennis hat eine große Zukunft hier bei uns!"

Johnny Curtis: "Das ist ein Haifischbecken, Leute. Und wer keine Freunde hat, der ist am Arsch! Glückwunsch an Cole."



Es wird wieder in die Halle geschaltet nachdem es eine Werbepause gab hier in Manchester England der erste halt von der großen C2C Tour den es gibt noch einige Europäische Länder die auf der Liste stehen. Doch nun ist England der erste halt nach dem Special und es ertönt der Theme vom einer die letzte Woche verlor.

THIS IS MY BRUTALITY


Dieser Ruf ertönt bevor eine Gitarre und der Theme Song von Rhea Ripley wird abgespielt und die Stage betritt die nun ihr Weste zurecht zieht ihre typische Bewegung bevor sie ihren Fuß auf die Rampe steht und in die Crowd schaut mit ein leichten grinsen unter buh-rufe geht die Australierin zu Ring.
Dort angekommen legt sich noch kurz mit ein Fan an bevor sie sich auf den Apron stellt und ihre Arme über ihrem Kopf kreuzt und macht mit ihren Händen das Let's Rock Zeichen und steigt in den Ring wo sie sich in die Mitte stellt und nochmal ihre Weste richtet und nochmal den linken Arm schüttelt an den ein riesiger blauer Fleck ist den sie wohl aus den Last Woman Standing mit Toni mitgenommen hat. Nun nimmt sie sich ein Mic. Bevor sie was sagen kann reagiert das Publikum.

Publikum: You look like a man

Wird immer wieder gerufen das dazu führt das Rhea genervt die Augen verdreht bevor sie wieder das Mic hebt.

Rhea: Und seht aus wie Frauen denkt mal drüber nach. Doch ich bin nicht hier um mich von euch anhören das Australier härter sind als Engländer

Nun kommen noch lautere Buh-Rufe die Ripley etwas grinsen lassen das Australien heute noch ne Bindung mit England hat ist ihr auch bewusst doch das interessiert sie nicht besonders den sie bezeichnet sich voller Stolz als die Australische Nummer 1 und das will sie auch in jeden Match zeigen.

Rhea: Meine Niederlage gegen Toni Storm letzte Woche hat nichts zu bedeuten den eins ist klar ich bin die eigentliche Siegerin den Toni sprach immer davon das ich eine Schlange bin die sich hinter einer Maske versteckt hat und sie immer das arme kleine Opfer das betrogen wird . Doch letzte Woche sah ich das erste Mal die Australierin in ihr und nicht so eine weinerliche kleine Britin. Wo ich schon beim Thema bin Bobbi Tyler die C2C Women's Championes. Sie denkt jetzt wahrscheinlich sie ist etwas besonders weil sie Bliss besiegt hat doch das bist du nicht wahrscheinlich warst feiern und hälst dich für die Heldin Englands doch das bist du nicht du bist weiterhin nur das kleine unbedeutende Mädchen an Kip Sabian Seite.

Sehr herablassende Worte von Ripley die hier Bobbi Tyler beleidigt und das kommt hier überhaupt nicht gut an den auch wenn Tyler sich verändert hat ist sie noch Engländerin das hier für Abneigungen gegen Doppel R.

Rhea: Aber zurück zu den wichtigen Sachen zu den zählen Bobbi und Kip nicht. Toni Storm zeigt endlich das was sie ist eine Australische Kämpferin doch das ändert nichts an der Tatsache das ich weiter hin die Nummer eins bin nicht nur in Australien sondern auch hier im Königreich. Warum fragt ihr das ist einfach ich bin immer noch die Dominateste Frau im Roster ich bin größer schnell Brutaler und heute bekomme ich nicht nur ein Opfer sondern gleich drei auch wenn meine Partnerinen wohl die einzigen Frauen in der, Liga sind die etwas verstand haben.

Rhea spricht hier lobend über Circe und Bianca das ist schon etwas überraschend obwohl Circe ja auch keine netten Sachen zu Toni sagte und Bianca ihr beim Sieg über Ember Moon half also ist es doch ehr weniger überraschend.

Rhea: Doch wenn ich unsere Gegner sehe ist klar wer heute gewinnen wird ich meine ernsthaft diese Scarlett ist eine billige austauschbare Variante. Candy ist ein kleines dummes naives Mädchen ich weiß nicht wie sie hier ein Vertrag bekommen konnte aber das frage ich mich hier bei einigen. Und zum Schluss Jessica Troy die so wie Toni eine Schande für den Australischen Kampf Geist darstellt ich meine ihr bester Freund ist ein Hamster ich bitte euch. Fakt ist das wird heute ein Spaziergang für uns.

Damit lässt der Alptraum der Women's Division das Mic fallen und verlässt wieder den Ring unter lauten Buh-Rufen der Fans.

Byron Saxton: "Rhea geht wie gewohnt siegessicher in ihr heutiges Match und hoffen wir mal für sie, dass sie heute ein besseres Ergebnis feiert, als letzte Woche."

Noelle Foley: "Ihre Chancen stehen gut, denn hat sie gute Partnerinnen an ihrer Seite, doch sollte man ihre Gegnerinnen auch nicht unterschätzen."

Johnny Curtis: "Schauen wir mal, denn viel Interesse scheinen Bianca und Circe nicht an diesem Kampf zu haben. Nicht, dass die gute Rhea nachher komplett alleine antreten muss."



A few hours earlier

Uns wird die Uhrzeit eingeblendet. 13 Uhr Nachmittags. Strahlender Sonnenschein. Halt! Nicht ganz. Wären wir immer noch im sonnigen Florida dann wäre dies vermutlich so. Wir befinden uns aber auf einem komplett anderen Kontinent und hier schaut das Wetter anders aus. Schlechter. Zumindest zu dieser Jahreszeit und eigentlich auch sonst das ganze Jahr über. Wir befinden uns heute nämlich in England, genauer in Manchester. Hier macht der „Wanderzirkus“ von Coast 2 Coast Wrestling heute in der Manchester Arena halt. Der Auftakt einer Europatour wenn man es so will. Den restlichen März, sowie den ganzen April und die erste Woche des Mai befinden wir uns außerhalb der Vereinigten Staaten von Amerika. Bedeutet, auch das nächste Special welches noch keinen Namen hat findet in Europa statt. In aufgezeichneten Bildern bekommen wir jetzt den Parkplatz vor der Manchester Arena zu sehen. Dieser ist nur spärlich gefüllt und es ist ruhig.. Hier und dort steht ein Auto. Ein großer Andrang herrscht hier aber noch nicht. Die Ruhe wird dann aber gebrochen von einem Auto welches auf den Parkplatz fährt. Es ist ein Taxi. Dieses hält direkt vorm Eingang und zunächst sehen wir nur wie der Fahrer sich mit einer Person Unterhält. Den Fahrgast können wir zunächst jedoch nicht erkennen da er eine Kapuze auf dem Kopf trägt. Erst als sich die Tür öffnet sehen wir um wen es sich hierbei handelt. Bryan Danielson! Der American Dragon hievt sich aus dem Auto und verdammt sieht dieser zerknittert aus. Jogginghose an, oben einen Pullover dessen Kapuze immer noch über seinem Kopf hängt und eine Sonnenbrille auf der Nase. Da die Sonne nicht scheint hat letztere vermutlich nur den Job seinen fertigen Zustand zu überdecken. Das scheint aber nicht so ganz zu klappen. Außerdem hat Danielson eine Flasche in der Hand. Sieht stark nach einer Bierflasche aus. Mit dieser stolpert er nach hinten und öffnet den Kofferraum bevor es der Fahrer machen kann. Er hievt seine Sporttasche heraus, wirft sich diese über die Schultern und ohne sich noch einmal umzudrehen setzt er sich in Bewegung in Richtung Halle. Da scheint jemand nach der Ankunft in Manchester noch mal ordentlich einen gehoben zu haben. An sich nichts ungewöhnliches. Aber A ist das hier immer noch Bryan Danielson der eigentlich für seine Professionalität bekannt ist und andererseits ist es der Tag der Show. In der Nacht davor Saufen gehen? Echt jetzt? Aber der Submission Specialist hat ja schon in Sunrise nach dem Special gezeigt das es Mental scheinbar nicht ganz so gut um ihn bestellt ist.

~???~
"BLOODY FAGGOT! Was denkt sich der Typ eigentlich..?!"

Und damit ist er wahrlich nicht der einzige.. Wie die Fans ebenso lernen mussten, sind die Sterne bei einem Herren namens PAC auch eher tief angesiedelt. Das Gespräch mit Shane McMahon war alles andere als zufriedenstellend. Böse Zungen würden jetzt behaupten das PAC's Mundwerk da aber auch einen Großteil dazu beigetragen hat. Die Familie des Chefs ins Gespräch mit einzubringen und ihm zu unterstellen die Company würde ihn nicht jucken, haben dem Standing des Engländers enorm geschadet. Kein Wunder also das ihm ein Auftritt vor heimischen Publikum nun erst recht nicht vergönnt sein wird. Eine Dose auf dem Parkplatz wird mit einigem Elan weggetreten, obwohl das das Gemüt des Briten keinesfalls beruhigt.

~PAC~
"McMahon wird schon sehen was er davon hat! Lächerlich einfach nur lächerlich..!"

Nicht wirklich, Freund. Eigentlich ist die Reaktion von Shane absolut nachvollziehbar. In all seiner Rage und seinem Monolog springt ihm ein wenig zu spät ins Auge das er wohl doch nicht so alleine in der Tiefgarage ist wie er es sich gewünscht hätte. Sein Blick geht zu der Person, die er eindeutig als Bryan Danielson enttarnt. Kurz schnaubt PAC aus, ehe er die Arme verschränkt.

~PAC~
"Sieh einer an.. Danielson. Was siehst du mich so an als wäre ich ein Gespenst?!"

Vielleicht ist PAC ja wirklich ein Gespenst? Wobei, sind Gespenster nicht eigentlich unsichtbar? Der Brite ist das eher weniger und damit kann man die Theorie wohl zu den Akten legen. Die Kernaussage des ehemaligen World Heavyweight Champion ist jedoch korrekt. Wenn man sich den American Dragon so anguckt dann scheint er wirklich nicht in der besten Verfassung zu sein.

Bryan Danielson: Ich wüsste nicht, dass wir beide was zu besprechen haben. Quatsch doch jemand anderen voll.

Auf ein Gespräch hat der zerknitterte Bryan Danielson schon mal kein Bock. Die Frage ist nur ob PAC dieser bitte auch nach kommt. Für einen kurzen Moment scheint der Submission Specialist den Gedanken zu haben einfach nach drinnen zu gehen. Doch dann stoppt er neben dem Briten ab. Mit einem kräftigen Zug wird der letzte Rest des Bieres geleert. Die leere Flasche wird umgedreht und am Hals gepackt, anschließend wird mit der Flasche ein wenig in die Richtung von PAC gewedelt.

Bryan Danielson: Wenn du mir auf den Sack gehen willst, dann sag es gleich. Dann können wir das ganze hier und jetzt beenden.

PAC's Blick geht sehr deutlich in Richtung von Danielson. Gerade eben möchte der Brite zu einer Beleidigung seinerseits ausholen, als man erkennt wie sich seine Nasenlöcher etwas heben und senken. Der Geruchssinn hat angeschlagen.. Und der säuerliche Geruch einer Alkoholfahne kann selbst Bryan Danielson nicht verbergen. Der Langhaarige verengt seine Augen etwas, ehe er Bryan genaustens mustert.

~PAC~
"Du bist dicht, Danielson. Den Geruch den du ausströhmst kenn ich aus allen Kneipen."

Jaa... In solchen Milieus - ganz besonders in den Vereinigten Staaten - sind die Personen dort meistens ziemlich breit. Selten traf man dort ein nüchternes Gesicht an. PAC hat sich die letzten Monate als nicht gerade trinkfest entpuppt. Allerdings scheint er sich ein paar Gedanken zu machen über den Zustand von dem Mann vor ihm.

~PAC~
".. Sag bitte nicht das du dir die Birne wegen diesem Vollidioten weggekippt hast."

Wenn er die Bitte des Briten ernst nehmen würde, dann würde der Best Wrestler in the World jetzt vermutlich gar nichts sagen und einfach seiner Wege gehen. Aber womöglich würde PAC ihn aufhalten und was dann passiert kann man nicht so genau wissen. Zwar hat sich PAC nie wirklich um Danielson gesorgt, aber das scheint sich gerade vielleicht ein klein wenig zu ändern.

Bryan Danielson: Vollidioten. So nennt man einen Vergewaltiger und Junkie jetzt also, aha.

Na da hat der Mann der die Gravität besiegt doch voll ins Schwarze getroffen. Zwar stimmt Danielson ihm nicht zu, aber aus seiner Antwort kann man Rückschlüsse ziehen. Der Mann aus Aberdeen scheint zwar immer noch ein wenig von seinem Gegenüber genervt zu sein, doch immerhin senkt er die Flasche. Im Angriffsmodus ist er schon mal nicht mehr. Er legt die Stirn in Falten und massiert seinen Kopf mit der Hand.

Bryan Danielson: Ja ich hab zu viel gesoffen und jetzt? Ich hab mich nicht wegen diesem „Vollidioten“ dicht laufen lassen sondern weil ich Bock drauf hatte. Und was hast du gemacht? Du stehst hier nüchtern herum und sorgst dich jetzt um mich oder was? Es gibt aktuell Dinge um die man sich viel mehr kümmern sollte.

Eigentlich könnte es PAC nicht die Bohne interessieren ob und wie Danielson sich die Birne wegballert. Dennoch gibt es einen springenden Punkt, der ihn sichtbar stört. Und genau den spricht er jetzt auch offen an.

~PAC~
"Zügel deinen Ton Danielson! Ja ich stehe hier nüchtern rum und meckere, aber weißt du was? Das ist allemal besser als im Alkohol die Flucht zu suchen!"

Kein schlechter Punkt. Allerdings ist der Brite nicht spontan zum guten Samariter geworden, nein. Er hat das Match beim Special wohl dennoch verfolgt. Vielleicht in der stummen Hoffnung das der Champagne Supernova endlich auf die Schnauze fällt. Obwohl der Wrestler vor ihm immer mehr verdeutlicht das er sich nicht wegen Dar besäuft, erkennt der Langhaarige das er ihn anlügt.

~PAC~
"Der Typ ist es keinesfalls wert das man auch nur eine Silbe über ihn verliert. Ich war einmal genau so bescheuert wie du. Wöchentlich habe ich mich von dem Milchbubi provozieren lassen - über Monate! Das Ende des Lieds war das er mich jedes Mal bis drei auf der Matte gehalten hat. DU warst knapp davor.. Und somit viel näher dran als ich oder jemand anderes es je war. Mit dem Gebräu was du da aber runterspülst.."

Mit dem Kopf nickt PAC etwas in Richtung der braunen, leeren Flasche.

~PAC~
"... machst dich das auf Dauer nicht zu einem besseren Superstar als ihn - just sayin'!"

Damit hat der Engländer vollkommen recht. Die Frage ist natürlich nur ob Danielson mit diesem Gesöff überhaupt zu einem besseren Superstar werden wollte. Vermutlich will er mit diesem Gesöff gar nichts werden und braucht eigentlich nur seine Ruhe und eine Mütze Schlaf.

Bryan Danielson: Das hoffe ich doch, dass mich das Zeug nicht zu einem besseren Superstar macht. Das will ich ja auch gar nicht sein. Ich bin Wrestler und meine Fähigkeiten verliere ich nicht, egal wie stramm ich bin.

Da ist sie wieder! Für einen kurzen Moment blitzt die Arroganz von Bryan Danielson wie wir es gewohnt sind auf. Ob man diese Worte in der aktuellen Situation jedoch ernst nehmen kann muss jeder für sich selbst entscheiden.

Bryan Danielson: Ich zügel meinen Ton dann wenn du hier nicht mehr so herum brüllst. Wollte meinen dicken Schädel eigentlich noch bis heute Abend los werden. Gegen Willow werde ich nämlich nicht kurz dafür enden. Überhaupt, mir zu sagen ich war kurz dafür Noam zu schlagen klingst so als wenn im Zeugnis deines Kindes steht, dass es stets bemüht war. Klingt passabel, ist aber kacke.


Herumbrüllen? Wenn PAC schreit hört sich das definitiv anders an. Das ist noch normaler Tonfall den er hier anschlägt. Da Danielson aber unter einer geringen Menge Alkohol 'leidet' lässt er das einfach mal so stehen und zuckt seinerseits nur mit den Schultern. Er bemerkt das er dem American Dragon hier eher weniger helfen oder gut zureden kann. Will er auch ehrlich gesagt nicht.

~PAC~
"Anscheinend hattest du ihn so am seinen schottischen Hintern das er dich mit einem Rollup besiegen musste. Nur als kleine Erinnerung. Nicht alles was an 'stets bemüht' rankommt ist gleichermassen scheisse, Danielson."

Irgendwo steckt da ein Funken Wahrheit in dieser Aussage. Beide Männer haben soviel Berufserfahrung das sie es eigentlich besser wissen müssten. Ein Blick vom Briten geht an den Eingang zur Halle.

~PAC~
"Geh pennen, Danielson. Einen anderen ungewollten Rat kann ich dir nicht geben. Und Himmel Herr Gott - hör auf dich wie ein auf die Schiefe Bahn geratener Jugendlicher mit Bier zu besaufen! Trink wenigstens einen Schnaps wenns denn sein muss...!"

Ja wenn er schon saufen muss, dann gefälligst richtig. Super Rat von PAC, wobei der American Dragon eigentlich schon so ausschaut als hätte er nicht nur Bier getrunken. Der ein oder andere Schnaps ist sicherlich auch dabei gewesen.

Bryan Danielson: Soll ich hier mit 'nem Shotglas 'rum laufen oder was? Ich saufe sicherlich keinen Schnaps aus der Flasche. Ich bin Säufer aus Frust und kein Berufsalkoholiker.

Das wäre das zumindest mal klar gestellt. Während er dem Briten diese wohl mehr rhetorische Frage stellt fuchtelt Danielson mit den Armen herum und dabei kommt es wie es kommen muss. Die Flasche rutscht ihm aus der Hand und fliegt in hohem Bogen nach hinten. Mit einem lauten Klirren zerschellt sie in hunderte Einzelteile. Nun ist jedenfalls nicht mehr die Gefahr gegeben das Danielson mit der Flasche PAC eine runterhaut. Jetzt gibt es nur noch die Gefahr das jemand in die Scherben fällt. Wie auch immer scheint sich Danielson zu denken und dreht sich nur kurz um.

Bryan Danielson: Ja, ich geh mir jetzt 'ne Mütze Schlaf holen. Und danach steig ich im Main Event in den Ring und vermöbel Willow. Das schaffe ich auch mit einem dicken Kopf.

Da blitzt sie abermals durch. Die Arroganz von Bryan Danielson. Nun ist aber scheinbar echt Zeit dieses Gespräch zu beenden. Der läuft an PAC vorbei, würdigt ihm keines Blickes mehr und verschwindet in der Halle.

Byron Saxton: "Bryan Danielson verspielt sich auch noch den letzten Respekt bei seinen Kollegen und es ist traurig, dass er nicht sieht, dass ihm Alle nur helfen wollen."

Johnny Curtis: "Ist jetzt langsam echt mal gut mit dem Drama hier, okay?! Bryan ist ein erwachsener Mann und wenn er sich besaufen will, dann soll er das bitte tun, ohne das ihn jeder auf den Sack geht."

Noelle Foley: "Wir sind hier beim Wrestling, Johnny, und sollte Danielson wirklich angetrunken oder gar besoffen sein, darf man ihn nicht antreten lassen."



England - ihre Heimat! Es ist eine große Ehre und Freude vor ihren Freunden - teilweise sogar Verwandten - hier aufzutreten. Zwar ist London drei gute Stunden von Manchester entfernt, aber für sie ist ihnen kein Weg zu schade! Es ehrt Candy Floss sehr und demnach will sie sich vor eben diesen nicht die Blöße geben. Die letzten Wochen waren unheimlich aufregend für ihre jungen Jahre, wenn gleich auch.. fürchteinflößend. Egal! In die Hände gespuckt und frisch ans Werk! Was die Pinkhaarige allerdings genau vorhat als man sie vor einem lebensgroßen Spiegel sieht auf dem Titantron, steht noch in der Schwebe. Bereits am Abend zuvor hatte sie sich erlaubt Wade Barrett mental zu unterstützen um gleichzeitig sich den ein oder anderen Kniff abzuschauen. Ob sie etwas davon heute Abend im 3 vs. 3 Tag Team Match gebrauchen kann wird man sehen.. Weder auf der einen noch auf der anderen Seite sind sich alle Damen sonderlich grün, aber wenn man Floss jetzt zuhört scheint sie das bei ihrem Team ändern zu wollen.

Candy Floss:
"Wohh... ohhhkkayyy, girls.. Ich weiß das wir uns alle nicht so gut kennen und man uns irgendwie zusammengewürfelt hat für heute Abend, aabbberr ich finde wir sollten das beste daraus machen! Ich bin sicher wir werden ein spitzenmäßiges Trio abgeben...! Uargh... die denken doch ich bin komplett bescheuert!"

Geknickt lässt die sonst so motivierte Candy Floss ihre Schultern hängen und streicht sich eine vorwitzige Strähne aus dem Gesicht. Anscheinend erwartet sie noch Besuch von ihren beiden Teampartnerinnen und bereitet dementsprechend vor was sie zu ihnen sagen soll um den Teamgeist anzuheizen. Weder mit der etwas voreiligen Jessica Troy, noch mit der sündigen Scarlett Bordeaux hatte Candy das Vergnügen. So kann sie sich schlecht ein Bild davon machen ob ihr Vorhaben glücken oder gewaltig in die Hose gehen wird. Angestrengt pustet die Britin Luft aus und fährt sich auch einmal über die Stirn, ehe sie sich wieder kerzengerade vor den Spiegel stellt.

Candy Floss:
"Hi! Ich bin Candy...! Und wer seid ihr so?!... Nahh really?! Noch schlimmer.."

Klang Floss am Anfang noch fröhlich, wird sie ab dem zweiten Satz einfach nur noch genervt. Seltsamer kann sie sich nun wirklich nicht mehr benehmen. Da hilft wohl wirklich kein Vorbereiten.. Zumindest fehlt Candy da jetzt noch die Zeit dazu, denn postwendend klopft es an die Tür, ehe diese einen Spalt geöffnet wird. Also muss Improvisation her! So dreht sich Floss geschwind um und lächelt der Dame entgegen die als erstes sich bei ihr blicken lies.

???
"... wow, du bist ja tatsächlich noch seltsamer als die Menschen es behaupten. Girl, get yourself a new hairdresser."


Keine besonders netten Worte zur Begrüßung - schon gar nicht zur Begrüßung von einer Tag Team Partnerin, die man prinzipiell gar nicht kennt. Vielleicht sollte man diese ganze Sache ein bisschen anders angehen. Vielleicht sollte man die Kräfte, die man hat, einen und gegen die drei anderen Damen im Ring verwenden. Circe, Rhea Ripley, Bianca Belair - Namen, die man definitiv nicht unterschätzen sollte. Alle drei Gegnerinnen haben sicherlich einen guten Grund dafür, immer noch unter Vertrag bei der c2c zu stehen. Vor allem Circe wurde wahrscheinlich von den meisten Leuten einfach ganz klassisch unterschätzt. Sie ist süß, sie ist klein und relativ dünn - eigentlich jemand, dem man nicht zutraut, was sie zu stande bringen kann. Und doch - bis vor kurzem hatte diese kleine Blondine mit dem schwarzen Herz die Women's Division der c2c noch im Sturm erobert. Es stellt sich jetzt nur eine einzige Frage: wer ist die Frau, die hier bei Candy vorbeischaut, sie im Prinzip beleidigt und dann auch noch die Dreistigkeit besitzt, einfach einzutreten. Scarlett Bordeaux - die Frau, die bisher vor allem durch nackte Haut für Furore gesorgt hat, wird von der Kamera eingefangen und erzeugt sofort die üblichen Pfiffe. Die Blondine ist nicht dafür bekannt, dass sie besonders gut mit anderen Frauen klarkommt - eher im Gegenteil. Andere Frauen sieht sie eher als Konkurrenz und möchte mit ihnen eher weniger zu tun haben. Ein Tag Team ist für sie ein entsprechend schlechtes Debut. Am liebsten würde sie wohl allein auftreten und die ganze Aufmerksamkeit für sich beanspruchen - aber jetzt steht sie mit fünf anderen Frauen im Ring. Entsprechend bekommt sie nur ein sechstel von dem, was sie eigentlich alles bekommen sollte. Skeptisch mustert Bordeaux die anwesende Britin und scheint davon wenig begeistert zu sein. Sie rümpft die Nase und tritt dann weiter in den Raum hinein, ehe sie sich an einen Tisch lehnt und ihren Blick von Floss abwendet. Sie begutachtet die Dinge, die auf jenem Tisch platziert sind, hält eine Pallette Eyeshadow in den Finger.

Scarlett Bordeaux
"Das ist ... schrecklich. Du solltest dich besser nach einem anderen Make Up Artist umsehen. Das hier sieht aus, wie das Geschmiere einer neunjährigen, die die Schminke ihrer Mutter gefunden hat. Willst du damit irgendwen verschrecken?"


Ihr Blick erhebt sich und sie sieht zu der jungen Britin, die sicherlich nicht damit gerechnet hat, dass eine ihrer Partnerinnen ihr direkt die ungeschönte Meinung vor den imaginären Latz knallt. Wer die Wahrheit nicht hören will, sollte definitiv nicht mit der Blondine sprechen, die das Gesicht angeekelt über das "Kindermakeup" verzieht und den Lidschatten wieder zur Seite legt. Okay, besonders schwer äußerlich gegen dieses kleine Mädchen anzukommen, sollte für Scarlett nicht sonderlich schwer werden. Dafür stuft sie Candy absolut nicht als Konkurrenz ein, die ihr gefährlich werden dürfte. Sie zuckt mit den Schultern und sieht Floss dann fragend an. Warum sie hier ist? Naja, eigentlich wollte nur sehen, wer mit ihr im Ring stehen wird. Klar, sie wusste, dass es jemand wie Candy sein wird, jemand wie diese Jessica, die Bordeaux überhaupt nichts sagt - aber mehr hatte Scarlett eigentlich nicht vor. Sie hält nicht viel davon, die Kräfte mit irgendjemanden zu vereinigen oder ähnliches - sie ist selbst schon ein Phänomen und deshalb bleibt für andere da defintiv nicht genügend Platz. Sie schnalzt mit der Zunge und fährt sich durch die blonde Mähne, um diese noch einmal in Perfektion auszurichten.

Scarlett Bordeaux
"Ich wollte nur sehen, mit wem ich es zu tun haben werde. Wegen mehr bin ich definitiv nicht hier."


Da haben sich aber zwei Menschen von Anfang an richtig lieb gewonnen. Das Bonbon und die Schlampe. Klingt fast wie ein Disney Musical das in einem dunklen Twist zum Porno wird. Aber noch sind die Damen angezogen und bei der Harmonie der beiden, wird dies auch wahrscheinlich so bleiben. Doch was wäre so eine Schmuddelfilmvorlage nur ohne Dreier. Schließlich stehen ja auch drei Damen auf beiden Seiten des Matches. Candy, Scarlett und…

- Jessica Troy -
„Chucky! Ich bin so aufgeregt. Mein erstes Match, unsere erste Einladung zu einer Feier. AHHHHHHHHH! Wir dürfen uns nicht blamieren. Immer so wie wir es geübt haben. Nicht zu sehr auffallen, wir nutzen unsere Drinnenstimme und du machst deine Häufchen nicht aufs Essen. Verstanden?“

Jessica Troy braucht keine Einleitung. Sie kündigt sich mit ihrer zierlich lauten Stimme selber an. Nun, zu ihrer Überraschung steht jedoch die Türe immer noch offen und so scheinen ihre beiden Partnerinnen das Gespräch mitbekommen zu haben. Das deuten zumindest die leicht irritierten Blicke der beiden an, als sie Jess und Chucky in der Türe stehen sehen. Grade wollte sie anklopfen, als sie nun schon vor Candy und Scar steht und sich selbst irritiert umblickt.

- Jessica Troy -
„Wir feiern nicht unsere Partnerschaft mit Kuchen und Musik oder?“

Wahrscheinlich…nein sehr sicher war Jess etwas voreilig. Bewaffnet mit einem Partyhut steht sie nun im Türrahmen, ihren kleinen Hamster im Dekolletee platziert. Und ja natürlich, es ist Jess. Auch er hat einen kleinen Papierhut verpasst bekommen. Die Schamesröte schießt ihr in die Wangen und fast schon geknickt zieht sie ihren eigenen Partyhut ab. Schüchtern betritt sie den Raum und versucht so unauffällig wie möglich ihren Blick schweifen zu lassen. Nein, definitiv keinen Kuchen den sie übersehen hatte. Verlegend kichernd nimmt beschlagnahmt sie einen der Tische für sich und setzt sich.

- Jessica Troy -
„Wäre ja auch blöd gewesen. Noch haben wir ja nicht gewonnen…“

Verlegend murmelnd lässt sie ihre Beine baumeln. Nein Jess, jetzt nicht einschüchtern lassen. Du musst nun souverän sein sonst wirst du ewig das Kind sein, welches gemobbt wird in dieser Liga. Also, Arsch zusammenkneifen, Brust raus und versuch deinen Fehler zu überspielen.

- Jessica Troy -
„Jetzt wo wir hier zusammen sind, natürlich ohne Musik und ohne Twister zu spielen, was machen wir hier eigentlich? Ich mein, wir sollten uns eine Taktik überlegen. Einen Schlachtplan. Irgendwas wie wir die anderen drei besiegen können. Sind wir dafür hier? Wir müssen dafür hier sein. Stimmts? Ich muss recht haben, nicht wahr?“

Oh Mensch, ihre erste Teambesprechung bei ihrem neuen Arbeitgeber. Ihre Aufregung kommt wieder und hibbelig wackelt sie auf ihrem Hintern hin und her. Erwartungsvoll lässt sie den Blick zwischen Candy und Scarlett hin und her wandern.

- Jessica Troy -
„Chucky und ich sind ja so…Ich brauch ein Taschentuch. Hat jemand eins? Chucky hat so einen empfindlichen Darm wenn er aufgeregt ist…“

Verdammte Axt.. Was hat sie sich dabei nur gedacht? Scarlett ist ja mal an Unfreundlichkeit nicht mehr zu übertreffen. Selbst wenn die dritte im Bunde - Jessica Troy - mit ihrem Hamster an ihrer Brust auf viele weird und etwas seltsam wirken könnte.. So macht sie einen weitaus sympatischeren Eindruck wie Bordeaux. Das die Blondine sich aber von den beiden anderen sehr stark unterscheiden würde, konnte man ja schon bei der Matchansetzung kommen sehen. Mit einem etwas schiefen Grinsen versucht Floss jedoch die Ruhe zu bewahren. Im Namen des Teams versteht sich. Aus einer kleinen Box die an dem Tisch steht, bei dem Scarlett auch die Palette Lidschatten in die Finger bekam, kramt Candy freundlicherweise ein zwei Tücher heraus und reicht sie in Richtung Jessica. Sie kann sich sehr gut vorstellen was der Hamster da getan hat.. Die Situation ist für alle Partien gerade nicht zufriedenstellend. Um das Boot nicht kentern zu sehen, indem sie allesamt sitzen klatscht die Pinkhaarige halbwegs motiviert in die Hände.

Candy Floss:
"Nun da wir das geklärt haben - hat jemand eine Idee? Anreiz? Eine Ahnung mit welchen Talenten wir es zu tun haben?"

'Talenten'.. Man weiß ja das Candy noch sehr blauäugig ist in ihrer gesamten Art, was wohl auch mit ihrem sehr jungen Alter zusammenhängt. Was will man von einer 19-jährigen Wrestlerin erwarten? Sie sieht dieses Business noch mit anderen Augen wie zum Beispiel eine Scarlett Bordeaux bei der Ausstrahlung an oberster Stelle steht. Als ein dezentes Schweigen einbricht, sieht man der Britin an das sie am liebsten im Erdboden versinken möchte - nie wieder Besprechungen!

Candy Floss:
"N-Nein? Okay.. okay gut.. dann.. Ehm.. Will jemand ein Bonbon?! Das ist eine gute Idee...!"

Alarmstufe Rot bei Candy Floss.. Wenn ihr gar nichts mehr einfällt, verteilt sie Süßigkeiten. Laut ihrem Weltbild macht Zucker immer ein Stück glücklicher und entspannter. So fischt Floss aus der Sporttasche die auf der Holzbank rumsteht eine kleine Schachtel heraus, in der sich viele verschiedene, einzel verpackte Bonbons befinden. Rein von der Verpackung her schmecken wohl manche nach Zitrone, Kirsche, Erdbeere und all die anderen leckeren Früchte die man so liebt. Auch wenn sie bezweifelt das die 'Perfect 10' in weiblicher Form dieses Angebot annehmen wird, hält Floss ihr sehr zögerlich die kleine Box hin.

Scarlett Bordeaux
"Oh bitte ... Angle und McMahon halten das hier wirklich für eine gute Idee? Ich dachte, dass die beiden richtige Geschäftsmänner sind. Aber wenn ich das hier richtig beurteile, dann wollen mich die beiden doch ganz offensichtlich verarschen. Was soll man mit euch anfangen? Die eine denkt, jemand wie ich würde tatsächlich Süßigkeiten essen und die andere lässt sich von ihrem Hamster vollmachen. Was ist das hier? Die schlechteste Folge von Robot Chicken die jemals ausgestrahlt wurde?"


Scarlett verdreht die Augen während sie die Szenerie beobachtet, die sich ihr hier gerade bietet. Eigentlich hat sie ja auch Recht. Was ist das denn bitte schön los hier? Ihr Blick wandert von Candy zu Jessica und wieder zurück. Entsprechend angewidert kann man ihren Gesichtsausdruck wahrnehmen. Wahrscheinlich hat sie sich das alles ein bisschen anders vorgestellt - eigentlich ganz anders. Sie wollte sich selbst in den Vordergrund stellen und dafür sorgen, dass niemand sie jemals vergessen würde. Aber jetzt muss sie sich damit rumschlagen, dass diese beiden kleinen Mädchen hier sich nicht auf das Wesentliche konzentrieren - das Wesentliche ist sie in Szene zu setzen. Wenn sie mit diesen Verrückten zusammenarbeiten muss, dann wird sie vor allem dafür sorgen müssen, dass sie selbst genügend Aufmerksamkeit bekommt. Aber das ist tatsächlich leichter gesagt als getan. Klar, rein optisch sieht sie in den beiden definitiv keine Gefahr - ganz im Gegenteil - das spielt ihr sogar in die Karten. Aber wie soll sie bei so einem Verhalten auch noch dafür sorgen, dass sie gewinnen? Das kann doch alles verdammt nochmal nicht wahr sein! Man kann der Blondine anmerken wie ungeduldig sie ist. Vielleicht ist sie sogar ein kleines bisschen sauer über die ganze Situation, die sich ihr hier bietet.

Scarlett Bordeaux
"Besser gesagt - verständlicher für euch ausgedrückt - ihr beiden seid nicht mehr und nicht weniger als Hindernisse, dass unser Team gewinnen wird. Dich, Candy wird Rhea einfach in der Mitte durchbrechen und dich, Jessica, wird Belair so lang mit ihrem schlecht verarbeiteten Kunsthaar verprügeln bis du anfängst zu weinen. Das hier ist kein Kinderspielplatz."


Scarlett schüttelt mit dem Kopf und scheint mehr als nur genervt von diesem Treffen zu sein. Eigentlich hätte sie es besser wissen müssen. Sie hätte wissen müssen, dass diese Mädchen - genau das sind sie nämlich noch , nichts weiter als kleine Mädchen, die denken sie könnten es mit Frauen aufnehmen - nicht besonders hilfreich sein werden in diesem Tag Team Match. Jessica wahrscheinlich weniger als Candy, aber immerhin. Candy ist einfach nur noch ein Kind, was offensichtlich nicht versteht, was sie hier genau tut. Warum muss man unbedingt ihre Geduld testen? Das ist doch ein Feldzugen gegen sie. Oder soll sie rein optisch dieses Match retten? Würde auch auf der Hand liegen in der Theorie.

- Jessica Troy -
„Ich weine aber nicht gerne…“

Bei dem Gedanken daran mit diesem ekligen Plastikhaaren verprügelt zu werden. Nein. Schüttelnd versucht sie diesen Gedanken von sich zu treiben um nicht würgen zu müssen. Wenn sie eins noch weniger mag als weinen, ist es stinkenden Kunsthaar. Oh Gott…wo das wohl überall schon war. Ob Bianca schmelzen würde, wenn man sie zu heiß wäscht? Plastik ist ja nicht sooo der Freund von Hitze, wobei…eigentlich könnte man auch das gleiche über Scarlet sagen. Nein Jess, jetzt nicht auf blöde Ideen kommen. Du brauchst deinen Kopf heute noch. Ein kleines kichern ertönt dennoch aus ihren Lippen, als sie sich ihren Hamster schnappt und behutsam wieder in ihr Dekolletee wandern lässt. Jetzt wo der Unfall beseitigt worden ist.

- Jessica Troy -
„Ich habe eine Idee!“

Sie springt vom Tisch auf und schnappt sich eins der Bonbons aus der Dose von Candy. Klingt falsch, aber ein Bonbon kann ja nicht schaden so vor dem Match. Kirsche, sie liebt Kirschen. Schmatzend fährt ihre Zunge rund um die Leckerrei in ihrem Mund als ihr Blick zur Zicke und dem Kind fährt. Auch wenn Jess vielleicht nicht so wirkt, aber sie nimmt das ganze schon sehr ernst hier. Sie ist hier um sich zu beweisen. Sie hat nicht umsonst all die Jahre im Indybereich verbracht, um nun sich direkt zu blamieren. Nein nein. Sie will dieses Match gewinnen, auch wenn es heißt diese beiden ungleichen Damen irgendwie an einen Tisch zu bringen…Halt. Das ist es. Bei den Kuschelpartys die sie ab und zu besucht hat sie eine Methode gelernt, wie man Spannungen abbaut, die in der Luft liegen. Wahrscheinlich nutzen Selbsthilfegruppen die gleiche Methode, aber hey. Wenn es doch hilft.

- Jessica Troy -
„Ich weiß, dass wir unterschiedlich sind. Manche mögen Bonbons, andere Penisse. Und noch andere mögen beides. Und das ist gut so. Dann wir sind unterschiedlich. Und Unterschiedlichkeit hilft uns. Sie ist gut für uns. Was Candy nicht hinbekommt kannst du Scarlett und umgekehrt. Wir können es uns nicht leisten uns zu hassen. Das geht, aber Hass ist doof. Und wenn schon doof sein, dann nach dem Match. Wir vier sind heute ein Team. Candy, Scarlett, Jessica und Chucky. Wir…wir sind Scanicky. Und Scanicky wird heute Abend bestehen neben den dunklen Mächten dieser Li…Oh gott, war das nun rassistisch gegenüber Bianca? Ich versteh dieses politisch korrekte nicht mehr.“

Etwas hilflos blickt sie zu ihren beiden Teamkollegen als sie die Hände der beiden ergreift. Körperliche Nähe und einen Mentalkreis. Wahrscheinlich nicht das, was Scarlett will, aber da muss sie nun durch. Schließlich sind sie ein Team.

Mittlerweile ist nicht nur Bordeaux dieses 'Mentalkreis' abgeneigt. Selbst Candy Floss hat nun genug von dieser arroganten Ziege, die wohl auch noch der Meinung ist man müsste ihr einen roten Teppich ausrollen. Noch ehe sich Jessica die Hand der Pinkhaarigen greifen kann, stemmt diese beide Hände in die Hüften, während sie die Blondine neben sich böse anfunkelt. Naja.. Was man so anfunkeln nennt. Selbst damit sieht die junge Britin noch irgendwie niedlich aus! Trotzdem merkt man ihr an das sie gerade sehr verärgert über das Verhalten der Amerikanerin ist.

Candy Floss:
"SO! Jetzt reichts! Hör mal zu du... du... du... GANS!"

Ein besseres Schimpfwort ist der jungen Wrestlerin nicht in den Sinn gekommen. Kraftausdrücke wie 'Schlampe' oder 'Nutte' befinden sich wohl nicht in dem Sprachgebrauch von ihr. 'Gans' trifft es da doch ein bisschen eher. Kurz schnaubt die Pinkhaarige etwas aus und stellt sich sogar ein wenig auf die Zehenspitzen um größer wie Bordeaux zu wirken.

Candy Floss:
"SO NICHT, madame! Ich sehe es nicht länger ein mich von dir mit irgendwelchen Behauptungen beleidigen zu lassen! Ich bin immerhin schon 19 und somit kein Kind mehr, kapiert?! Ausserdem - was fällt dir ein hier das Kommando an dich zu reißen!? ICH hatte die Idee das wir unser Match genauer besprechen sollten, nicht du! Hör auf dich also wie eine Operndiva zu benehmen, sonst schmeiß ich dich aus dem Team! Dann kannst du in einem Nachtclub tanzen gehen - SO!"

Naja.. Ob Floss einfach so entscheiden kann ob Scarlett am Match teilnimmt, lassen wir mal dahin gestellt. Candy hat dennoch - in ihren Augen - ein Machtwort gesprochen und der Blondine somit klar gemacht das die freundlichen Formalitäten vorbei sind. Sie hat sie nur kritisiert, hat die nette Geste in Form eines Bonbons ausgeschlagen und benimmt sich wie ein Elefant im Porzellanladen. Bestätigend schnaubt Floss nochmal aus, ehe sie dann nach der Hand von Troy grabscht.

Candy Floss:
"... Furchtbar sowas.."

Brummelt Floss dann noch zusätzlich in ihren nicht vorhandenen Bart hinein.

Scarlett Bordeaux
"Fass' mich nicht an, du hattest bis vor drei Sekunden noch Scheiße an den Fingern. Igitt!"


Die Blondine reißt sich los, scheint dabei besonders angeekelt von der Berührung der Australierin zu sein, die gerade eben noch die Hinterlassenschaften ihres Haustieres weggemacht hat - danach hat sie sich natürlich nicht die Hände gewaschen. Entsprechend wenig möchte Bordeaux von ihr berührt werden - eigentlich möchte sie gar nicht, dass sie den beiden auch nur ein bisschen zu nahe kommen muss. Die drei sind Partner, aber Scarlett hält es für absolut unnötig, dass man miteinander Händchen halten muss - genau das machen 16-Jährige Teenager, die denken, sie würden nach der High School mit ihrer besten Freundin zusammen ziehen. Bordeaux hatte niemals solch' ein Bedürfnis - nicht einmal ansatzweise. Sie mag andere Frauen nicht besonders. Sie hasst es in ihrer Nähe zu sein und sie hasst es noch mehr, wenn man gegen sie die Stimme erhebt oder sie anfasst. Sie macht einige Schritte weg von Jessica und Candy, ehe sie angewidert in die Richtung der beiden sieht. Immer noch denkt die Blondine, dass sie hier einfach nur richtig verarscht wird und die beiden Frauen hier irgenwann zugeben, dass das ein abgekartetes Spiel ist - ein Scherz. Je länger die Frau aus Chicago die beiden jedoch ansieht, umso mehr bekommt sie das Gefühl, dass das kein Scherz ist, sondern deren voller Ernst. Deren tatsächliches Verhalten und sie scheinen sich nicht einmal dafür zu schämen. Dann winkt Scarlett ab - ganz offensichtlich hat sie einfach genug von dieser ganzen Sache, von diesem Treffen, was von einem kleinen Mädchen einberufen wurde. Sie hat auf ein kleines Mädchen gehört. Ist das verdammt nochmal zu fassen?!

Scarlett Bordeaux
"Ihr beiden. Ihr solltet im Zirkus auftreten. Da könnte man mit euch ein Vermögen verdienen. Du ..."
, sie deutet mit dem Kopf auf Jessica, "bist ja wenigstens noch ein bisschen normal, aber du, Candy, du scheinst zu wollen, dass du zu spüren bekommst, was erwachsene Frauen mit kleinen, aufmüpfigen Mädchen wie dir machen. Ich Gans? Really? Mehr ist dir nicht eingefallen? Geh' nach Hause und lass' deine Mom dir einen Pudding aus dem Kühlschrank geben, aber überlass' das hier den Frauen, die wirklich Starappeal besitzen. Soll ich dir was verraten? Wenn ich heute Abend das andere Team besiegt habe, dann solltest du besser ganz, ganz schnell aus meinem Ring verschwinden. The big girls do play different, baby girl."

Nachdem sich die Blondine noch einmal umgesehen hat, scheint sie mehr als nur die Schnauze voll von diesem "Team" zu haben, was eigentlich keines ist. Schließlich scheinen sich lediglich Jessica und Candy irgendwie grün zu sein. Scarlett sticht dabei heraus wie ein bunter Hund. Sie ist eben genau das, was die beiden anderen nicht sind. Das macht sie wohl auch zur Außenseiterin im angeblichen Team "Scanicky". Die beiden sollen ihr ja aus der Sonne gehen - das ist der Tenor ihrer Rede. Scarlett winkt ab und läuft zur Tür. Als sie schon fast draußen ist, dreht sie sich noch einmal halb herum, um die beiden abwechselnd anzusehen.

Scarlett Bordeaux
"Ich rate euch, mir heute Abend nicht im Weg zu stehen. Ansonsten - werdet ihr das wohl bitter bereuen."


Dann verlässt die Blondine den Raum und knallt die Tür hinter sich zu. Jess kneift die Augen kurz zusammen, als die Türe krachend in das Schloss fällt. Damit hatte sie nun wirklich nicht gerechnet, auch wenn sie selber eigentlich noch ganz gut weggekommen ist im Gegensatz zu ihrer Kollegin. Candy musste ganz schön schlucken. Ironisch wenn man bedenkt, dass es hier um Scarlett geht, die eigentlich dafür zustä…egal. Jess schüttelt ihren Kopf und blickt zu Candy. Ihre freie Hand greift nach der freien von Candy.

- Jessica Troy -
„Wir dürfen uns nicht streiten Candy. Heute Abend müssen wir als Team agieren. Wenn wir uns streiten, sind wir nicht besser als Bianca, Rhea und Circe. Wir dürfen nicht sein wie die. Heute Abend kommt es drauf an ob Manchester uns besiegt, oder ob wir Manchester besiegen. Oder halt die drei Plastikdinger da. Ich habe den Überblick verloren. Aber du weißt worauf ich hinauswill. Scarlett braucht unsere Hilfe, und die geben wir ihr. Mit der Hoffnung keine Syphilis als Gegenleistung zu bekommen. “

Zwinkernd blinkt sie Candy an bevor sie sich wieder abwendet und ihren Arm entschlossen nach vorne streckt.

- Jessica Troy -
„Candy, Chucky, Jessica! Jetzt wird in die Schlacht gezogen. Jetzt, also im übernächsten Match. Aber jetzt!“

Schreiend stürmt Jess aus der Tür heraus und zum Glück für die Zuschauer erlöst die Kamera sie von dieser Szenerie.

Noelle Foley: "Diese Frau ist echt das letzte! Sie sollte dankbar sein so gütige Partnerinnen wie Candy und Jessica an ihrer Seite zu haben!"

Byron Saxton: "Sie ist nunmal.. anders gestrickt wie die beiden."

Johnny Curtis: "Und um 100000 Grad heißer als die beiden auch nur zusammen! Face the facts!"



Es wird nach einer Werbepause zurück geschaltet oder besser gesagt es sollte wieder zurück geschaltet werden stattdessen sehen wir ein Schild auf diesen steht London moment LONDON? Warum London C2C ist zwar in England aber nicht in London sondern in Manchester hat sich einer verlaufen? Ist jemand mit den falschen Flugzeug geflogen? Oder gibt es ein andern Grund? Während die Kamera durch die Stadt geht wird deutlich das wir uns im Stadtteil East End befinden. Es ist schon spät Abends und es sind nicht mehr viele Leute auf den Straßen die meisten sitzen wahrscheinlich schon zu Hause es scheint alles Gewöhnlich und ruhig zu sein doch nun sehen wir eine kleine dunkle Gasse aus der Nebel kommt ein Feuer? Die Kamera geht hin und als die Fans nun sehen wir einigen klar warum der Aufwand betrieben wurde in der dunklen Gasse Sitz ein Mann mit Hut und Hawaii Hemd in einen Schaukelstuhl und eine Laterne die das einzige Licht hier gerade ist. Bray Wyatt um den es in den letzten Wochen es etwas ruhiger geworden ist scheint nun wieder eine Nachricht zu haben oder hat er ein neues Opfer gefunden das weiß man bei Bray Wyatt halt nie wirklich.

Bray: Ich kann die Schmerzen spüren die Schmerzen der verlorenen Seelen die hier fielen. Ich kann ihre schreie der Angst und Schmerzen hören die sie jeden Nacht erleiden müssen. Ein Schmerz der von ein Mann hervor gerufen wurde ein den sie Jack nannten

Nun ist klar warum Wyatt hier ist East End ist das Viertel was früher auch durch Whitechapel bekannt wurde und den Serien Mörder Jack the Ripper der seinen Opfer nicht nur Organe entnahm sondern auch oft das Gesicht verletzte was was als Hof der Seele zählt.

Bray: Er ist der Grund warum so viele Seelen verloren gingen und nie wieder ein Zuhause fanden. Jack war ein Lügner und seine Seele wandert immer noch auf dieser Welt der Lügen. Eine Welt in der Lügner an die Macht sind eine Welt in den Monster Champions sind. Letzte Woche brachte Simon Grimm ein Gold in die Sicherheit vor der Dunkelheit in der diese Welt gefangen ist. Doch ich sehe in den Dunklen Himmel und Mond scheint Rot er brennt in Schmerzen dieser Welt bald wird der Mond stärker Rot scheinen und diese Welt der Lügen wird in Flammen aufgehen und Abigails Welt wird auf der Asche entstehen HAHAHAHA HAHAHAH

Was zur Hölle meint Wyatt damit der Mond scheint Rot? Was auch immer Bray damit meint es kann nichts gutes heißen.

Bray: C2C we are here

Wir? Gib es jetzt noch mehr nach sein letzten Satz pustet er seine Laterne aus und es ist nur noch die dunkle Gasse zu sehen als aus dem Nichts Wyatt Gesicht vor der Kamera erscheint.

Bray: RUN

Ein paar Fans zuckten zusammen als Wyatt noch mal auf tauchte aber nun ist die Übertragung beendet.

Noelle Foley: "Bray Wyatt.. Immer wieder eine Gefahr für Schauer."

Byron Saxton: "Allgemein eine Gefahr für c2c!"

Johnny Curtis: "Ach den gibts noch?"



CO - MAIN EVENT
SIX WOMEN TAG TEAM MATCH
Bianca Belair & Circe & Rhea Ripley vs. Candy Floss & Jessica Troy & Scarlett Bordeaux


Writer: Maxi

Circe steht bereits im Ring.

THIS IS MY BRUTALITY


Dieser Ruf ertönt bevor eine Gitarre und der Theme Song von Rhea Ripley wird abgespielt und die Stage betritt die nun ihr Weste zurecht zieht ihre typische Bewegung bevor sie ihren Fuß auf die Rampe steht und in die Crowd schaut mit ein leichten grinsen unter buh-rufe geht die Australierin zu Ring.

Melissa Santos:"Making her way to the Ring... from Adelaide, South Australia ... RHEA RIPLEY !"

Diese ist mittlerweile am Ring angekommen legt sich noch kurz mit ein Fan an bevor sie sich auf den Apron stellt und ihre Arme über ihrem Kopf kreuzt und macht mit ihren Händen das Let's Rock Zeichen und steigt in den Ring wo sie sich in die Mitte stellt und nochmal ihre Weste richtet bevor sie sie diese Auszieht und sich in eine Ringecke stellt und Kampf bereit ist.

Die Fans sind gespannt. Denn in wenigen Sekunden wird jemand erscheinen der am nächsten Match als aktive Person teilhaben wird. Die spannende Frage ist, wer wird es sein? Als sich dann die Halle etwas abdunkelt und die ersten Zeilen eines Liedes eingespielt werden ist klar wer jetzt die Bühne betreten wird.

So many people try to imitate what we do..


Es ist also Bianca Belair. Es dauert auch nicht lange und dieser erscheint auf der Stage. Dort greift sie ihre langen Haare die zu einem Zopf verknotet sind und lässt diese rotieren während sie sich gleichzeitig mir der für sie typischen Bewegung im Kreis dreht. Gleichzeitig geht im Ring Melissa Santos ihrem Job nach.

Melissa Santos: And introducing from Knoxville, Tennessee weighting tonight in at 155 pounds, she is the EST of C2C! Bianca Belair!

Es ist wieder einer dieser Abende. Die Show ist im Gang und ein weiteres Match steht an. Ein weiteres Mal ist die Zeit gekommen eine junge Frau im Ring begrüßen zu dürfen, die es sich zur Aufgabe gemacht hat ihren Weg in der c2c zu gehen. Zu lange hat sie davon geträumt. Zu lange in irgendwelchen Turnhallen verbracht um diese Chance nun zu versauen.



Die Musik ertönt in der Halle und taucht den Entrance in ein blaues Licht. Nebel zieht sich wie eine Nebeldecke über das warme Metall und umspielt die Aufbauten mit ihrem Charme. Die Bildschirme flackern auf und geben den Namen der jungen Frau preis, die hier heute Abend das Match bestreitet.



Jessica Troy. Sie hat es endlich geschafft ihren Traum wahr zu machen. Mit einem funkeln in den Augen, das sie wahrscheinlich nie verlieren wird, kommt sie auf die Rampe gestürmt und lässt ihren Blick schweifen. All die Lichter, all die Menschen die sich freuen sie zu sehen. Auf ihrem Körper bildet sich Gänsehaut. Gerührt verziehen sich ihre Lippen zu einem verschmitzten Lächeln. Sie liebt diesen Moment, dieses Gefühl. Das alles hier ist ihre Welt, und sie wird es nie wieder loslassen.



Chucky wurde im Backstagebereich zurückgelassen. Der kleine Kerl, soll sich ja nicht zu sehr erschrecken, wenn seine Mama hier Leute verprügelt. Langsam setzt sie einen Fuß vor den anderen. Leicht verspielt, sie tänzelt fast. Immer wieder geht ihr Blick in die Zuschauerreihen. Diese Momente, da ist sie sie selbst. Die kleine Jess, die immer geträumt hat im Rampenlicht zu stehen und die Menschen um sie herum ein Lächeln zu schenken. Als sie gerade das Ende der Rampe erreicht hat, hebt Santos ihr Mikrophon um Jessica im Ring zu begrüßen.



Melissa Santos:
"Making his way to the Ring... from Newcastle, New South Wales, Australia... weighing in at 119 pounds.. she is the hero you…we all need….JESSICA…..TROY!!"

Immer noch leicht ungläubig über diese Kulisse hüpft Jess die Ringtreppe hinauf und begibt sich durch die beiden unteren Seile in den Ring. Bisschen elegant muss es ja sein und ihren Arsch dürfen die Leute gerne sehen. Süß ist er ja schon, zumindest in ihren Augen. Sie streckt ihre Arme in die Luft um weiter in dieser Welle der Euphorie zu baden.



Egal was heute auf sie wartet. Sie ist bereit und liebt es hier zu sein.



Als die Musik der selbsternannten Smoke Show ertönt, scheinen die Blicke der Männer mehr als nur eindeutig. Sie starren fast schon in die Richtung der Rampe und können es kaum erwarten, dass Scarlett Bordeaux auf die Bühne kommt. Nachdem das Spiel des Kaleidoskops beendet ist und die Musik deutlich sexier wird, erscheint sie dann endlich und räkelt sich lasziv auf der Bühne. Dabei streicht sie mit ihren Händen ihren spärlich bedeckten Körper ab und wird dabei von Jubelrufen begleitet - man kann die Stimmen eher Männern zuordnen übrigens. Dann setzt sich die Smoke Show in Bewegung und läuft die Rampe herunter.



Als Scarlett dann fast schon am Ende der Rampe ist, wirft sie einmal ihre lange, blonde Mähne nach hinten und lächelt obszön in die Richtung der Fans, ehe Melissa Santos sie lautstark ankündigt. Die Kamera fängt einige Männer ein, die sich gegenseitig abklatschen, euphorisch in die Hände klatschen und wütende Frauen, die offenbar kurz vorm Platzen sind oder ihren Partner wütend zur Rede stellen.

Melissa Santos: "Making her way to the ring … from Chicago, Illionis … She is the Smoke Show herself … SCARLEEEEEEETT BORDEAUUUUUUUX!!!"



Lasziv schwingt die Blondine ihre Hüften, während sie an die Front des Rings spaziert und es ihr dabei nicht einmal im entferntesten daran, mit irgendwelchen Fans abzuklatschen. Völlig unbeirrt setzt Scarlett ihren Weg fort, ehe sie auf den Rand des Seilgevierts steigt und sich dort ein weiteres Mal der Masse präsentiert.



Dann dreht sie sich mit den Rücken zu den Fans, geht einmal in die Knie, während sie dabei verführerisch mit ihrer Hüfte wackelt und ihren Hintern präsentiert. Dann steigt sie durch die Seile.

Die Stimmung im Halleninnere ist ausgelassen. Jeder der anwesenden Fans hat sich noch einmal ausgiebig mit Popcorn, Hotdogs, Kaltgetränken und allerlei anderem ausgestattet und wartet nun auf die Weiterführung der Show. Der Geräuschpegel der Fans nimmt noch einmal positiv zu, als sie die nächste Thema aus den Boxen hören.



Fast schon beflügelt beginnen sie lauthalsig vor Freude zu pfeiffen und einige sind sogar von ihren Sitzen aufgeschnellt und eilen nun an die Gitterbarrikaden um mit der Dame die gleich die Halle betreten wird abzuklatschen. Die Musik die durch die Jumboboxen dröhnt verspricht Freude, Motivation und Euphorie. Genau mit diesen Attributen betritt Candy Floss auch die Halle. Beschwingt hüpft sie auf den Entrancebereich und lässt sich erst einmal ausgiebig bejubeln. Immer wieder auf und ab hüpfend reisst sie dann auch die Arme in die Luft und dreht sich sogar einmal um den Fans alle ihre Schokoladenseiten zu präsentieren.



Anschließend rast sie wie ein geölter Blitz die Stahlrampe herunter und eilt sofort an die linke Seite wo bereits einige Fanhände sehnsüchtig darauf warten von ihrer berührt zu werden. Das gleiche Spiel wiederholt Candy Floss dann auch auf der gegenüberliegenden Seite und drückt den ein oder anderen Fan sogar einmal kurz. Die Pinkhaarige ist pure Energie und genau das gibt sie nur umso lieber an ihre Fans weiter, die die junge Britin weiterhin herzlich feiern. Während Candy nun an die rechte Ringseite sprintet, gibt es auch von Melissa Santos die Ansage.

Melissa Santos:"Making her way to the Ring... from London, England... weighing in at 127 pounds.. CANDDDDDYYYYY FLOOOOOSSSSS!"

Floss sitzt während der Ansage auf dem Ringrand und baumelt ein wenig mit den Beinen, während sie in die Zuschauermenge an den Barrikaden lächelt. Liebevoll winkt sie dem einen oder anderen sogar zu, ehe dann beschwingt aufspringt und den Ring entert. Dort erklimmt sie eines der Top Ropes und geniest noch einmal den Jubel den sie auslöst.

Anschließend hüpft sie jedoch herunter und stellt sich in eine der Ringecken. Kurz wird noch einmal das Haar gerade gestrichen, ehe sie ihre Arme hinter den Rücken legt und mit einem kleinen Lächeln auf ihre Gegnerin wartet.

* DING DING DING *

Das Team um Candy Floss, Jessica Troy & Scarlett Bordeaux besiegen Bianca Belair, Circe & Rhea Ripley by pinfall via Fisherwoman Suplex von Troy an Belair (16:02min.)

Here are your winners by pinfall: CANDY FLOSS & JESSICA TROY & SCARLETT BORDEAUX!



Noelle Foley: "Ein verdienter Sieg für das Team.. Auch wenn Scarlett dafür fast nichts getan hat!"

Byron Saxton: "Na na.. Jetzt werd nicht gemein Noelle! Sie hat auch etwas dazu beigetragen.."

Johnny Curtis: "Sie sah unfassbar heiß in ihrem Gear aus!"



During the week

Der Titantron springt an und wir sehen den Hinterkopf eines Mannes, der es sich in seinem Zimmer in einen Sessel bequem gemacht hat. Da die Kamera bisher nur den Hinterkopf einfangen kann, wissen wir noch nicht um wen es sich handelt. Langsam kommt die Kamera immer näher heran, bis sie anfängt die Person zu umrunden und so endlich die Identität des Unbekannten Preis gibt. Wer ist es? Niemand geringeres als Finn Bálor, der mit einem breiten Grinsen, wild auf seinem Handy herumtippt. Ein kurzes, schauriges Lachen, dann wird das Handy auch schon zur Seite gelegt, das Glas Milch in die Hand genommen und ein großer Schluck daraus genommen, während sich der Dämon nach hinten lehnt.

Bálor: “Nichts geht doch über einen Twitter-War! Herrlich!“

Tatsächlich hatte Bálor unter der Woche mit einigen Leuten der c2c einige böse Tweets ausgetauscht und so wie es aussieht, scheint er es recht genossen zu haben.

Bálor: “Irrelevant nannten sie mich... triggered und sogar klein! Dabei könnten sie von der Wahrheit weiter weg nicht sein. Netflix war mir nur zu langweilig, also habe ich mir meine eigene, kleine Show zusammengestellt und ich muss sagen... es hat sich gelohnt!“

Mit einem weiteren großen Schluck leert Bálor sein Glas und hämmert es auf den Tisch, auf welchem auch der schwarze Dolch des Undertakers liegt. Direkt wird dieser in die Hand genommen und betrachtet.

Bálor: “Nur ein kleiner Diss... eine Person beleidigt und die gesamte Liga ist durchgedreht. Interessant wie viel Einfluss jemand auf die Liga hat, obwohl sie ja soooo irrelevant geworden ist! So irrelevant, dass sie alle kamen... ALLE! Wie sie aus ihren Löchern gekrochen sind... angezogen von mir wie die Motten vom Licht! Sie alle wussten, wer ich bin und was ich getan habe und ich? Ich habe kaum den Namen der meisten gekannt, aber ja... ich bin der irrelevante!“

Amüsiert grinst der Dämon, während er lange und ausgiebig den Dolch in seinen Händen betrachtet. Von allen Seiten, aus jeder Richtung. Die Macht, die ihm inne wohnt, spürt er noch immer, auch wenn sie ihm jetzt nicht mehr direkt einen Schauer über den Rücken geschickt. Man gewöhnt sich eben an alles.

Bálor: “Aber genug davon, ich habe wichtigere Dinge zu tun, als mich mit dem simplen Pöbel zu beschäftigen. Nein, nun kümmere ich mich um meinen Traum. Meinem Lebensziel! Endlich habe ich das Werkzeug in der Hand, welches mir erlaubt ihn zu erfüllen... diesen Traum.“

Sanft streicht er mit seinen Fingern über die Seiten der Klinge, bis er mit einem schmerzenden Aufschrei seine Hand wegzieht. Blut tropft von seinem Finger und zeigt, wie rasiermesserscharf diese Klinge doch ist. Aufpassen muss man mit ihr, soviel ist klar.

Bálor: “Wenn ich mich recht entsinne, sind wir bald in Irland. Hmm... welch passender Ort um mein Schicksal endlich zu erfüllen und mein Ziel zu erreichen. Ein guter Platz für ein Ritual...“

???: “Und von was für ein Ritual reden wir hier, Bálor?“

Überrascht blickt Bálor auf und blickt in die Richtung, aus der die Stimme kam. Der überraschte Gesichtsausdruck schwindet und formt sich in ein Lächeln, als er erkennt, wer da zu ihm spricht. Ein überraschender „Gast“ aber mit Sicherheit niemand, der ihm nicht willkommen wäre.

Bálor: “Sieh an, sieh an... wer ist denn da endlich erwacht?“

Die Kamera dreht sich und wir sehen einen großen Spiegel. Einem Spiegel, in dem wir Bálor wiedererkennen können, allerdings ist es kein Spiegelbild. Während Bálor immer noch gemütlich auf der Couch sitzt, steht dieser und blickt ihn wütend an. Wer Bálors Geschichte kennt, der weiß um wen es sich hier handelt. Es ist Bálors zweite Seele. Das vermeintlich gute in ihm... Finn!

Finn: “Wohl nicht dank dir! Wir hatten einen verdammten Deal, Bálor! Einen Deal und du lässt mich hier verrotten! FICK DICH!“

Bálor: “Finn, Finn, Finn... genau darum habe ich getan was ich getan habe. Seitdem du diese unwichtigen Tag Team Title verloren hast, bist du nicht mehr du selbst. Dein Zorn und Hass zerfrisst dich förmlich! Du hast das große Ziel aus den Augen verloren und ich konnte nicht riskieren, dass du alles ruinierst!“

Finn: “UND WAS SOLL DAS FÜR EIN ZIEL SEIN, HUH? Ist das endlich dein Schritt um mich vollkommen loszuwerden? Sag schon, Bálor! Sag es endlich! Alle wissen es bereits und so viele haben es prophezeit, dass am Ende nur einer von uns übrig bleiben kann!“

Der Dämon schüttelt nur amüsiert mit dem Kopf, blickt einmal in sein leeres Glas und stellt fest, dass er sich wohl keinen weiteren Schluck gönnen kann.

Bálor: “Und wer hat solche Dinge prophezeit? Der Undertaker... Priscilla... und andere Leute die nichts das geringste wissen. Nein, ich habe etwas ganz anderes vor und gerade du solltest das wissen. Ich bin es schließlich... Bálor! Dein Bruder im Geiste und der einzige, dem du wirklich vertrauen kannst!“

Nur ein verächtliches Lachen, was man aus dem Spiegel heraus vernehmen kann.

Finn: “In diesem Fall vertraue ich lieber niemanden. Vor allem weil diese so ahnungslose Priscilla ja dir sehr ans Herz gewachsen ist!“

Nun ist es Bálor der wütend zu sein scheint. Er steht blitzschnell auf und stellt sich vor dem Spiegel.

Bálor: “Du willst mir nicht vertrauen? Wo wärst du denn ohne mich? Ich habe uns wieder nach oben gebracht! Du hast doch alles beinahe ruiniert und du hättest es wieder getan, hätte ich nicht gehandelt wie ich gehandelt habe! Aber dennoch ändert es nichts daran... ich brauche dich! Dich und deinen Zorn... deine Wut und deine Ambitionen. Bald werden wir in Irland sein und dann können wir es beenden... du... ich... und Pris...“

Finn: “Pris? PRIS? Dieser verdammte Hure? Diese Schlampe, die uns beide entstellt hat? Fick dich... fick sie... “

Bálor: “Pass auf was du nun sagst...“

Finn: “Oder was? Wirst du dann deinen neuen Dolch nehmen und mich endgültig von die abschneiden? Auf Nimmerwiedersehen Finn?“

Bálor: “Finn.... ich warne dich...“

Finn: “Ich hoffe du und Pris verrottet zusammen in der Höl...“

Weiter kommt Finn nicht, denn mit einem wuchtigen Hieb, rammt Bálor den schwarzen Dolch mitten durch das Gesicht des „Spiegelbilds“ und der Spiegel explodiert förmlich in tausend Teile.

Bálor:“AAAAAAAAAAAHHHHHHHHHHHHHHHHHHHHH!!! FINN DU NARR! SIEH WAS DU IHN MIR AUSLÖST! So sollte es doch nicht sein... so kurz vor dem Ziel! VERDAMMT!“

Was nun? Was tun? Der Gedanke an das Ritual ist auf einmal in weite Ferne gerückt. Er braucht Finn dazu und er braucht Priscilla, aber er hat unterschätzt, wie wütend Finn ist und wie sehr der Hass in ihm in zerfrisst. Gerade gegenüber Pris. Er muss etwas tun, aber bevor er sich um Finns Zorn kümmern kann, sollte er sich um seinen eigenen kümmern... aber wie? Wie könnte er all das los bekommen?

Bálor: “Undertaker...“

Den Kopf des Takers... seinen Thron.... sein Erbe... warum nicht? Soll er doch dafür zahlen und eventuell bringt dieser Krieg ja Finn wieder auf die Spur. Ein Weg um seine Wut richtig zu lenken und abzubauen.

Bálor: “I will come for you, Undertaker...“

Und mit diesen Worten endet diese Szene.



Die rund zweimonatigen Europa-Tour hat heute mit dem heutigen Tag an begonnen. Den Anfang macht dabei Manchester in Groß Britannien doch es folgen noch Länder wie Deutschland und Spanien aber auch Israel oder Aserbaidschan. Bei der letztgenannten Station findet sogar das nächste Special statt ehe die Reise nach Kanada fortgesetzt wird. Apropos Special. Dieses ist in der letzten Woche über die Bühne gegangen und es gab gleich drei Titelwechsel zu verbuchen. Einen neuen Eastcoast-, einen neuen Westcoast-Champion und eine neue Diven Championesse haben die bisherigen Träger abgelöst. Lediglich die 5 Point Gang konnte sich mal wieder behaupten aber da scharren bereits mehrere Gruppierung die Hufe um daran endlich etwas zu ändern. Wer in Sachen Titelrennen einen kleinen Dämpfer kassiert hat ist Maxwell Jacob Feinstein. Auch wenn er von Teilen der Kommentatoren durchaus gefeiert wird und man ihm viel zutraut für die Zukunft so war es am Ende doch Austin Theory dessen Arm nach oben gestreckt wurde. Einziger Wehrmutstropfen ist vielleicht, dass das Scarf Ace nicht den Pinfall hat schlucken müssen. Man wird sehen ob ihn diese Niederlagen tatsächlich nach hintern werfen wird oder ob ihn dies anstacheln wird noch eine Schippe oben drauf zu legen. Heute hat er jedenfalls die Möglichkeit auf Wiedergutmachung beziehungsweise positive Reputation.

Um dies zu erreichen hat er sich scheinbar zunächst von der Arena entfernt und befindet sich mitten in der Stadt in der ein großer Andrang herrscht. Überfüllte Straßen in der Einkaufspassage sorgen dafür, dass Maxwell doch relativ unerkannt in einen der dortigen Läden gelangt. Sein Berühmtheitsgrad ist eh noch nicht auf einem solch großen Level dass sich gleich Scharen um ihn bilden. Einige zückten zwar ihre Smartphones und knipsten und filmten den Max Express bei seiner Shoppingtour aber es hielt sich in Grenzen. Dann biegt er in ein Geschäft ein mit dem Namen “Cotton Joe“. Erinnert irgendwie an ein Partylied aus den 90ern. Egal. Ein Kamerateam folgt dem Amerikaner der sich sofort eine Bedienung des Ladens krallt.

MJF:
”Hey… Sind Sie Joe?“


Mit einem Kopfschütteln signalisiert der junge Herr, dass er nicht der Namensgeber dieses Unternehmens ist. Zum Glück hat der Gesuchte die Anfrage mitbekommen und stößt geschwind hinzu um einen Blick zu erhaschen wer nach seinen Diensten fragt.

Cotton Joe: “Ich bin Joe. Willkommen in meinem Paradies. Wie kann ich Ihnen weiterhelfen, Sir? Bei mir finden Sie alles von Baumwolle bis Seide. In Sachen Stoffen macht mir keiner was vor. Hier finden Sie nur das Beste vom Besten.“

Was anderes hätte wohl auch nicht den hohen Ansprüchen eines Maxwells nicht genügt. Mit dieser Aussage lehnt sich der Ladenbesitzer zwar recht weit aus dem Fenster aber er ist von sich, seiner Arbeit und seiner Qualität überzeugt. Dies hat er wohl mit dem Scarf Ace gemein. Der schmächtige und schon eher schlaksig wirkende Joe wird von Feinstein inspiziert. Sein modischer Geschmack ist etwas extravagant aber noch nicht zu abgedreht. Um seinen Hals hängt ein Schal der zu einer künstlerischen Ikone passt. Zufrieden über das was ihm dargeboten wird reagiert Maxwell entsprechend freundlich aber doch bestimmend.

MJF:
”Nun dann… So lange deine Werke besser sind als das hiesige Frühstücksangebot bin ich schon zufrieden. Mal ehrlich. Wie bekommt ihr den Fraß morgens nur runter? Das ist ja widerlich. Pfui Teufel. Aber deswegen bin ich nicht gekommen. Meine geliebte… ähm… mein Glückschal wurde von einem übergewichtigen Samoaner vernichtet….”


Immer noch hat er den Verlust nicht ganz verkraftet. Sein Haupt wird gesenkt, ein leises seufzen ja fast schon schluchzen ist zu vernehmen und eine Pause wird eingelegt um das Geschehene zu verarbeiten. Ein Trauma wird er wohl für immer behalten da er es mit eigenen Augen miterleben musste wie sein Ein und Alles in Flammen aufging. Dann hebt er seinen Kopf wieder an und fährt fort.

MJF:
”…Er wird für immer einen Platz in meinem Herzen haben… In meinen Erinnerung lebt er weiter… Gott sei seiner Seele gnädig… Doch er ist nicht umsonst von uns gegangen!”


Natürlich ist damit nicht Samoa Joe gemeint… wobei uns gerade auffällt, dass der Ladenbesitzer und der Samoaner beide Joe heißen. Ein Zufall? Schicksal? Ein Joe zerstört das Kleidungsstück der andere ersetzt es. Natürlich wird der neue Schal nie die entstandene Lücke füllen können aber ganz ohne möchte Maxwell nicht leben.

MJF:
”Also werden Sie Ihrem Ruf gerecht. Erschaffen Sie ein Meisterwerk welches meiner Persönlichkeit gerecht wird. Doch ich warne Sie… Ich bin absolut kein Freund von eurem britischen schwarzen Humor. Sie haben nur eine Chance. Vermasseln Sie es nicht!“


Man könnte meinen es sei eine Drohung dabei will Maxwell nur auf Nummer sicher gehen, dass ihm auch wirklich nur High Class angeboten wird. Dafür ist er schließlich hier hergekommen. Joe nickt und hat verstanden worauf es Feinstein ankommt. Musternd schlendert der Ladenbesitzer um Mister MJF herum und betrachtet ihn dabei haargenau von der letzten Haarspitze bis zur Sohle. Es muss absolut stimmig sein. So viel Zeit wie sich Joe nimmt um eine Entscheidung zu fällen lässt vermuten, dass er ein Perfektionist ist.

Cotton Joe: “Ich sehe schon. Sie brauchen etwas Gewagtes! Etwas Lebendiges! Etwas das aus der Masse hervorsticht. Da habe ich schon etwas im Sinn dass Ihnen garantiert zusagen wird. Nehmen Sie doch bitte einen Moment Platz während ich mich an die Arbeit mache Ihnen etwas absolut Exklusives sowie Exquisites präsentiere…. Möchten Sie in der Zwischenzeit vielleicht einen Tee?”

Was sonst sollte es in diesem Land geben außer einem Tee? Hier werden mal wieder Klischees bedient bis zum geht nicht mehr. Auch die leicht tuckige Art des Verkäufers passt dabei absolut ins Gesamtbild hinein. Maxwell ist es egal Hauptsache er macht einen guten Job. Den Tee lehnt er aber dankend ab und nimmt sofort Platz auf einem nahegelegenen Stuhl im Geschäft. Während er dort so sitzt schaut er sich von dort ein wenig um was der Laden alles so im Repertoire hat. Die Waren sind schon durchweg gehobenes Level. Während Maxwell also wartet dass ihm seine neue Halsbedeckung erstellt wird betritt erstaunlicher Weise ein zweiter C2C Superstar diesen Schuppen. Mit Adam Cole hat man nun nicht unbedingt rechnen können aber genau dieser Mann ist es der nun mitten im “Cotton Joe“ zu sehen ist. Dass dieser sofort erkannt wird, ist sicherlich niemals seine Absicht gewesen. Der Anführer der Undisputed Era trägt nämlich ein schwarzes Beanie, eine Sonnenbrille und einen schwarzen Kapuzenpullover. Man muss sich fast schon fürchten, dass er gleich einen geladenen Colt 1911 herauszieht und den Ladenbesitzer bedroht - das jedoch würde gar keinen Sinn ergeben. Cole hat sich selbst zuzuschreiben, dass er sofort erkannt wird: Es ist sein Grinsen - sein charakteristisches Gebiss, welches ihn verrät - denn eben dieses kann er nicht verdecken. Als er Feinstein erblickt, versucht er sich zunächst bedeckt zu halten und nicht aufzufallen. Das jedoch geht gründlich schief, als der Ladenbesitzer ihn freundlich mit "Mr. Cole - ich bin gleich bei Ihnen" begrüßt. Cole seufzt auf, setzt das Beanie und die Brille ab und schaut zu MJF.

ADAM COLE
» Was ist denn? Denkst du, nur du trägst gern Schals?

Adam Cole ein Schalträger? Das war bisher eher unwahrscheinlich. Wenigstens die Ausrede, er würde sich nur einen Seidenschlafanzug anfertigen lassen, hätte noch irgendwie mehr gefruchtet als diese merkwürdige Wahrheit. Der ehemalige World Heavyweight Champion nimmt auf einem der Stühle neben Maxwell Platz und beide sitzen und verbringen die Zeit, wie in einem Wartezimmer beim Kieferorthopäden. Zunächst herrscht einmal Stille. Eine Wanduhr an der Seite kann man deutlich Ticken hören. Sekunde um Sekunde schweigen sich die Herren an und warten sehnlichst darauf, dass Joe mit ihren Sachen um die Ecke kommt. Da dies aber noch etwas dauern kann entschließt sich Feinstein die Ruhe zu unterbrechen.

MJF:
”So, so… auch auf den Schal gekommen, wie? Nur damit wir uns richtig verstehen. Ich bin derjenige der dieses Utensil wieder trendig gemacht hat. Es gibt eben Leute die können es tragen und dann gibt es eben auch Leute…. Na ja… Schaue es dir selbst an…“


Mit dem Zeigefinger deutet Maxwell in eine Richtung innerhalb des Geschäfts. Ein recht speckiger Herr mit roten Haaren und Sommersprossen probiert gerade einige Schals der aktuellen Saison an um seinen persönlichen Favoriten zu finden. Fast schon angewidert schaut sich Maxwell die Anprobiererei an. Am liebsten würde er wohl aufstehen und ihn aus dem Shop schmeißen da er ihn für nicht würdig ansieht einen Schal zu tragen.

MJF:
”Schon mal Harry Potter gesehen? Wir sind hier zwar nicht in der Winkelgasse aber beim Zauberstabverkäufer fiel ein Satz den ich in Sachen Schals gerne übernehme. Nicht wir suchen uns den Schal aus sondern der Schal uns. Sie haben Seelen wie wir und mit dieser muss man im Einklang sein. Wie das Ying und das Yang. Verbunden für die Ewigkeit…. Oder bis ein Fettsack kommt und alles zur Nichte machen muss!“


Mit der Hand die er eben noch zum Zeigen verwendet hat ballt er frustriert eine Faust und donnert damit auf einen kleinen hölzernen Beistelltisch auf dem einige Magazine liegen um sich die Zeit zu vertreiben. Den Knall des Aufschlags hat man im gesamten Laden gut vernehmen können. Er sollte sich noch ein wenig Aggression verwahren um diese am Samoaner auch auslassen zu können. Adam Cole dagegen hat ja schon viel erlebt. Merkwürdige Beziehungen. Unfaire Titelgewinne. Vergewaltigungen in Liveshows. Ein Mann der seinen Schal so dermaßen lebt, wie MJF das tut - das ist jedoch auch der erfahrenen Coast 2 Coast Legende neu. Dementsprechend fällt sein Blick aus. Zumindest für kurze Zeit. Denn so ganz ungrün scheinen sich die beiden so gar nicht zu sein.

ADAM COLE
» Mhm mhm - erzähl' mir mehr: Kommen die Schals dann direkt auf mich zu oder bin ich es, der sie ansprechen muss?

Adam Cole spielt zugegeben gekonnt die Rolle des Interessierten - als würde er Glauben in diese maßlos übertriebene Halbwahrheit des Schalträgers stecken. Der Leader der Undisputed Era verliert dabei sein Grinsen nicht – na ja zumindest die offensichtliche Schamgrenze, diesen Laden zu betreten hat er jetzt überwunden. Vermutlich weil er merkt: Dieser Feinstein hat ordentlich einen weg. Vielleicht ist dadurch gar ein potenzielles Mitglied der Undisputed Era - dort ticken ja alle drei Mitglieder nicht so ganz richtig.

ADAM COLE
» Seriously, Dude - Ich suche was für ein Date. Tolle Lady. Steht auf Ornamente und Gravuren und so'n Scheiß. So ein richtig protziges Ding eben. Also sie. Nicht der Schal. Überrasch' mich!

Cole lehnt sich zurück. Obgleich MJF hier nicht arbeitet: Das ganze Vertrauen des Amerikaners steckt er in seinen C2C Kollegen. Der scheint ja schließlich Ahnung zu haben. Bei einem Wort von Cole hörte man seitens Feinsteins ein deutliches Lachen. Was hat ihn wohl so erheitert? Wir werden es wohl nun erfahren.

MJF:
”Sorry aber bei Ornament habe ich irgendwie an etwas anderes gedacht das ebenfalls mit “Orna…“ beginnt. Habe aber dann doch schnell gecheckt dass das eine mit dem anderen nichts zu tun hat. Wäre ja sonst eher Kip Sabian der Ansprechpartner aber was dein Rendezvous anbelangt kann ich dir nicht helfen. Doch ich denke, dass du hier bei Joe in sehr guten Händen bist. Zumindest hoffe ich es… Einen Tipp kann ich dir als Schaltologe mit auf den Weg geben was zwar nicht ganz eine Feinstein Theorie ist aber schon nah an eine solche herankommt… Zumeist ist schlicht ein Gedicht. Ansonsten sind Geschmäcker nun mal verschieden. Dies gilt bei Frauen genau wie bei Nahrungsmitteln und eben auch Kleidungsstücken. Finde deinen eigenen Stil und versuche nicht wen anderes zu imitieren oder zu kopieren. Mehr Rat von mir würde aber Aufschlag kosten.“


Eine durchweg positive Chemie die wir hier spüren. Der sonst so angriffslustige Max Express der eigentlich keine Gelegenheit auslässt um verbal auszuteilen gegen alles und jeden bringt hier recht freundschaftliche Töne heraus. Liegt es daran, dass sie abseits der Halle sind und Maxwell sich in einem solchen Laden keinen negativen Eindruck hinterlassen will? Nicht falsch verstehen. Wir finden diese Seite von Maxwell auch interessant aber sie ist halt einfach noch recht neu und ungewohnt.

MJF:
”Darf ich dir eigentlich mal eine Frage stellen? Also das war jetzt rhetorisch. Ich mache es nämlich eh. Warum musst du eigentlich ständig eine Scharr von Leuten um dich herum versammeln? Wieso hat ein Adam Cole es nötig immer wieder Teil von irgendwelchen Gruppierungen zu sein? Zudem haben wir ja bereits mit dieser 5 Point Gang, Prestige, der Wyatt Family und nun mit deiner Undisputed Era eine Vielzahl von Verbänden. Kaum ist also der Bullet Club Geschichte machst du wieder nicht auf Solo. Mir soll es egal sein so lange ihr mich mit eurem Kram in Frieden lasst. Habe mit Samoa Joe momentan eh alle Hände voll zu tun. Wobei bei dem Umfang zwei Hände gar nicht ausreichen würden. Kann Cole also nicht allein sein?“


Das ist mal eine durchaus berechtigte und interessante Frage. Bislang ist Maxwell jemand der wirklich auf seinen eigenen zwei Beinen steht und Abstand von jeglichen Zusammenschlüssen nimmt. Nicht einmal eine Dame hat er als Kontakt in der C2C. Er möchte es als Single schaffen um nachher von sich behaupten zu können es aus eigener Kraft dorthin gebracht zu haben wo seine Reise halt hingehen wird. Ein Gefühl, dass viele im Roster gar nicht zu schätzen wissen. Tatsächlich tauchte diese zuvor in den sozialen Netzwerken häufiger auf - zum Großteil eher provokativ, da Adam Cole nie wirklich ein guter Mensch war, der von vielen Fans geliebt wird. Von Bullet Club zur Era zum Bullet Club zur Era. Und ist gerade mal keine Gemeinschaft aktiv, dann weiß Cole eher mit Beziehungseskapaden aufzufallen. Er selbst jedenfalls sieht diese Frage gar nicht als so dramatisch an - denn er ist wahrlich kein Blöder und weiß genau: Es stimmt.

ADAM COLE
» Ja nun - hör' zu. Es ist ja so: Dieses Einzelgängerding ist so gar nichts für mich. Dafür bin ich ein viel zu sozialer Mensch. Ich hab' so viele Freunde hier und außerhalb der Liga, dass es überhaupt keinen Sinn machen würde, allein zu sein. Irgendwie vereinsamt man ja auch irgendwann und dann kriegt man 'nen Knall - so wie zum Beispiel Noam Dar. Nix, was man riskieren muss, oder?

Adam zuckt mit den Schultern. Dass er damit besonders den letzten Pay Per View und die harschen Ereignisse rund um den Briten anspricht, ist klar. Die Vergewaltigung aufgrund der psychischen Probleme des World Champions sind auch am Anführer der Era nicht vorbeigegangen. Der Panama City denkt kurz nach - erwidert dann schnell.

ADAM COLE
» Gegenfrage: Hast du lieber Feinde als Freunde oder kann dich einfach von Natur aus niemand leiden?

Auch diese Frage ist mit einem Augenzwinkern zu verstehen. Kurz blickt Maxwell auf die eben noch deutlich zu hörende Uhr um zu überprüfen wie lange er bereits auf Cotton Joe und dessen Ware wartet. Noch muss er sich wohl etwas gedulden aber dies ist eigentlich keine Eigenschaft die bei ihm besonders gut ausgeprägt ist. Dann aber widmet er sich wieder Cole und dessen Frage in seine Richtung. Die Augenbrauen werden zusammen gekniffen und einige Falten zieren die Stirn des Jungspundes. Dass die Frage einen Hauch von Ironie versprüht macht ihm zwar das Zwinkern klar aber gut ankommen tut sie dennoch nicht.

MJF:
”Mir doch Jacke wie Hose wer mich ausstehen kann und wer nicht. Ich bin schließlich nicht in die C2C gekommen um einen Beliebtheitspreis zu gewinnen. Die Hauptsache ist, dass ich mich selbst leiden kann und morgens wenn ich aufstehe in den Spiegel schauen kann und stolz darauf bin was ich dort erblicke. Nicht nur wegen den optischen Reizen sondern auch wegen dem was in mir steckt. Um aber deine Frage zu beantworten wäre es mir sogar Recht Feinde in Hülle und Fülle zu haben. Sollen die sich in einer Reihe hintereinander aufstellen, wegen mir auch gerne wie in der Schule in Zweier-Reihen und dann einer nach dem anderen gegen mich antreten um sich ihre Abreibung abzuholen. Freundschaften stehen einem zudem in den meisten Fällen nur unnötig im Weg herum. Also verlasse ich mich lieber auf mich selbst und kann dann auch nicht enttäuscht werden. Da weiß ich was ich habe und da kann man sich darauf verlassen auch stets das Premium-Paket zu erhalten und zwar Woche um Woche um Woche.“


Mister MJF hat sich langsam aber sicher warm geredet. Das sind schon eher die kämpferischen und egozentrischen Töne die man von ihm gewohnt sind. Damit wird er bei einigen Zuschauern bestimmt Pluspunkte sammeln können, andere wiederum werden seine Arroganz weiterhin hassen. Man wird nie jedem Gerecht werden. Endlich kommt Cotton Joe mit den gewünschten Kleidungsstücken und überreicht diese an die beiden Herren. Kritisch und ebenso akkribisch überprüft vor allem Maxwell das erhaltende Exemplar. Er fühlt darüber, riecht daran und unterzieht ihm einige ziemlich merkwürdigen Tests. Wenn es um Schals geht ist er eben speziell und ein Unikat.

MJF:
”Mhm…. Na ja…. Ich weiß nicht…. Und das soll das Beste sein was du mir anbieten kannst? Dies soll also der Schal sein der zukünftig auf Magazincovers, Plakaten, Leimwänden und auch bei Fernsehspots mich ausdrücken soll?“


Skepsis macht sich breit. Auch Cotton Joe wirkt sichtlich nervös. Mit dieser Reaktion hat er wohl nicht gerechnet. Er war sich sicher, dass er mit seiner Wahl den Geschmack des Jungspunds treffen würde. Völlig davon überzeugt ist er jedenfalls nicht. Aber jeder Schal hätte wahrscheinlich das gleiche Problem gehabt. Maxwell wird im tiefen Inneren dieses Objekt mit seiner heißen Liebe von damals vergleichen. Doch so ein Stück gibt es eben nur einmal auf der Welt. Er wirft ihn sich probeweise um den Hals, überprüft sich im Spiegel und dreht sich zu Cole.

MJF:
”Das ist nun deine Chance zu beweisen, dass du eines Schalträgers würdig bist. Sage mir deine ehrliche Meinung zu diesem Exemplar. Ich verlasse mich nun auf dein Urteil auch wenn ich es vielleicht eines Tages bereuen sollte. Kaufen oder hier lassen? Wenn dies ein Comic wäre würden nämlich gerade Engelchen und Teufelchen miteinander streiten und da habe ich keinen Bock drauf zu warten bis die sich geeinigt haben. Was meinst du?”


Puh! Adam ist doch nur hier, um seinem Date ein Kleidungsstück zu besorgen. Ein Geschenk. Eben noch sollte MJF als professioneller Schalträger ihn beraten - in dieser Situation fühlte er sich pudelwohl. Jetzt aber ist er an der Reihe. Und das, obwohl er überhaupt keine Ahnung von Mode hat. Grundsätzlich sind es die Kataloge und Schaufensterpuppen, die ihn sonst einkleiden. Oder eben der Merchandise Shop. Und Schals trägt er keineswegs. Mindestens sah man ihn noch nie mit einem solchen. Was also tun? Die Wahrheit? Lügen? Einfach so tun, als hätte er Ahnung? Ein wenig so, wie Gerd Postel. Vielleicht kauft man ihm das ja ab. Adam richtet sich auf, nimmt den Schal in die Hand und mustert diesen genau.

ADAM COLE
» Mhm ... Hmmm .... Jepjep ... Spannendes Gewebe ... Interessante Form - schmiegt sich sicher gut an den Hals ... Hmmm ... Schöne Musterung und herrliche Farbkombination - ja, da geht einem ... Doch doch ... Ja.

All das nuschelt Cole mehr zu sich selbst - so, dass es für MJF kaum wahrnehmbar ist. Würde Cole eine Brille tragen, dann hätte er sie jetzt auf der Nase um den Schal genau zu begutachten. Es ist doch aber weiterhin so, dass der Amerikaner keinen Plan hat, was er da spricht und das meiste davon wohl irgendwo gelesen hat. So jedenfalls beschreibt man keinen Schal. Adam weiß noch nicht einmal, um welchen Stoff es sich handelt.

ADAM COLE
» Ich würde jedenfalls sagen du nimmst ihn und erwürgst den Dude da drüben damit. Eine scheußliche Leistung.

Der plötzliche Heelturn! Cotton Joe senkt den Kopf und seufzt, während Cole den Schal in dessen Richtung wirft und abzieht. Der Panama City Playboy zwinkert MJF noch zu und schnipst in dessen Richtung. Das soll wohl heißen: "Wir sehen uns". Was genau Feinstein jetzt mit dem Verkäufer hier anstellen wird - das sieht man - vielleicht zum Glück - nicht mehr. Fade out.

Johnny Curtis: "Schalliebhaber und Misanthropen unter sich - immer wieder amüsant."

Byron Saxton: "Aber nur, wenn man nicht der Verkäufer in einem Schalgeschäft ist."

Noelle Foley: "Das ist ein Geschäft für Stoffe, Byron. Hier gibt es mehr als nur Schals, auch wenn es sehr ungewohnt wirkt, Männer wie Cole & Maxwell in so einem Laden zu sehen. Überraschungen gibt es immer wieder."



Wir befinden uns in einer Show, die bislang von einer gewissen Routine geprägt war. Wir haben Matches gesehen, die man so nicht erwartet hätte aber Sinn ergeben und wir waren wieder mal im Backstagebereich der Arena um sich den Fantasien und Gelüsten der Männer und Frauen hinzugebe. Und genau das ist es, was wir nun erneut tun. Nur dass es dieses Mal eher eigenartige Gefühle werden, da wir nun inmitten des großen Bildschirmes über der Stage der Halle die 2 neuesten Superstars im hiesigen Roster zu sehen bekommen. Sie sind Hot! HOT! Sie sind Slippery! SLIPPERY! Und sie sind einfach nur fucking GREAT! Das ist das wohl geilste Tag Team, welches jemals einen Schritt in unsere Hallen gesetzt hat. Der Japanese Rice Price Fighter „Curry Man“ und sein treuer Kollege, The Atlantic Handsome Devil „Shark Boy“ sind nun endlich nach so vielen Jahren offizielle Mitglieder von Coast 2 Coast! Die Fans sind außer sich und können sich vor Vorfreude garnicht wirklich auf ihren Plätzen halten. Durch die ganze Halle fliegen die Yubelschreie wie Raketen an Silvester durch die Lüfte, als wir diese beiden klasse Dudes beobachten können, wie sie durch die Gänge der Manchester Arena schlendern. Dieselben Gänge, in welchen sie heute schon auf das übelste vermöbelt wurden. Das zieht diese beiden Gestalten natürlich stark herunter, wodurch sie viel mehr wie 2 peinliche Clowns wirken. Schwer vorstellbar, dass diese Beiden jemals die nächsten Tag Team Champions unserer Companie werden können. Aber an ihrer Motivation dazu hat sich zum Glück nichts geändert. Sie sind weiterhin mit zielstrebigen Feuer in ihren maskierten Augen auf den obersten Platz der Tag Team Division fixiert. Und eben dieses Feuer bringt sie nun auch in den Fitnessraum, welcher für die Superstars erstellt wurde, damit sie in ihrer Pausenzeit noch ein wenig Muskeltraining konsumieren können. Hier kann man sich perfekt auf sein Match vorbereiten oder einfach nur die Zeit totschlagen.


Wuuup wuuup wuuup POW! Los Curry Man, es wird Zeit uns auf die heutige Show vorzubereiten. Schließlich müssen wir fit sein wenn wir die nächsten Tag Team Champions sein wollen. Die Wellen katapultieren uns in eine feucht fröhliche ZUUUKUUUUUUUNFT!

Grinsend blickt der Ocean Lotus zu seinem Partner und betritt voller Ehrgeiz und kindlicher Freude die Hallen der Männlichkeit. Oder auch die Hallen des Schweißes. Ein Duftbaum würde dem Raum guttun. Die 'Hallen der Männlichkeit' öffnen sich und direkt schlägt den beiden Stars ein ebenso starker Odor der Männlichkeit entgegen. Beide kneifen sich reflexartig schnell mit der Hand die Nase zu, um schlimmere Verätzungen zu vermeiden. Durch den Mund atmen heißt es dann wohl. Nicht die beste Option für unsere Maskenträger, aber in der Indy-Szene gab es bestimmt schonmal schlimmere Umstände. Bestimmt.
Zielstrebig machen sich beide Männer als Erstes auf den Weg zur Hantelbank. Shark Boy will natürlich der Erste sein und klemmt seinen fischigen Körper direkt unter die Hantelstange auf die dazugehörige Bank. Der Curry Man wiederum macht sich als Trainingspartner nützlich und packt, wenn auch mit Mühe, schwere Gewichte auf die Hantel drauf. Von nichts kommt nichts!
Ohne Probleme schafft Coast 2 Coasts Beautiful Blue Wild Fish die Wiederholungen. Jeder Strongman würde neidisch werden. Er könnte wohl noch ewig so weitermachen, wenn da nicht dieser Partner wäre.

Curry Man:"Watashi mo kunren shinakereba narimasen, Shark Boy. Anata ga sore o suru koto ga dekirunaraba, watashi mo sore o suru koto ga dekimasu.Sore wa kantandesu!"

Mit einem leichten Drücken kriegt der Curry Man seinen Partner von der Hantelbank. Der wiederum hat wortwörtlich ein Fragezeichen in den Augen, denn er hat kein Wort von gerade eben verstanden. Gute Freunde verstehe sich aber auch ohne Worte und so ist es nun der King of Spice, der die Hantelbank ins Schwitzen bringen wil. Er reibt sich die Hände, setzt an der Stange an - und hat Probleme. Die Schwerkraft oder so scheint einfach zu doll in diesem Raum zu sein, denn er kriegt und kriegt die Stange einfach nicht aus der Halterung gewuchtet. Er pustet, er prustet, sein Gesicht läuft blau an....bis da noch ein paar andere kommen....

Leicht unbekümmert fällt der Mann in eigentlicher Rabenoptik ins Bild. Die Arme sind lässig an einer Hantelstange abgelegt, die irgendwie ein Eigenleben entwickelt hat. Sie möchte scheinbar nach oben absetzen, doch Marty, ordnungsschaffend wie immer, verhindert dies mit abgestütztem Ellbogen. Sein Blick fällt durch die Sonnenbrille nach vorn, die beiden vom Workout nicht weiter beachtend. Die Miene ist ernst, nachdem das Match beim letzten Pay Per View lediglich ein Draw hergab. Muss man sich bereits Sorgen um die Leistungsfähigkeit des Teams um Marty Scurll und Jay White machen? Beginnen sie zu schwächeln in einer Phase in der Konkurrenz von überall her kommt?

Marty Scurll:
Wir wurden einfach zu wenig gefordert zuletzt, da setzt Rost an, weißt du. Und die War Raiders sind nun auch kein Team, dass mich dazu ermuntert, wirklich engagiert zu Werke zu gehen. Eine Herausforderung ist ob der Flut an Teams leider nicht zu erkennen, aber das wird..

Nüchtern analysiert er die Lage, in ordinärer Lautstärke, so dass nahezu jeder im Raum hören konnte, was seine Meinung ist über die Division, dessen Schirmherren und thronende Champions die beiden aus der 5 Point Gang doch sind.

JAY WHITE
« Hrmmm.. »

Brummt der Mann aus Neuseeland und setzt die Wasserflasche an seine Lippen, während er sich auf einer Bank nieder lässt. Nachdem er sich einen kräftigen Schluck genehmigt hat, entweicht ein weiteres Brummen seiner Kehle. Diesmal aus Befriedigung den eigenen Durst gestillt und den Wasserhaushalt aufgefrischt zu haben.

JAY WHITE
« Nicht mehr als ein Trauerspiel.. uninteressante Gestalten, die sich zusammen schließen um sich uns entgegen zu stellen.. und doch.. reicht ein Unentschieden um das Gold in unseren Händen zu behalten. Ist es.. da überhaupt nötig mehr Aufwand zu betreiben? »

Jay wischt sich eine Strähne aus der Stirn und zeigt den Zuschauern - ob gewollt oder nicht - dass kein Schweiß aus seinen Poren geflossen ist. Jedenfalls nicht in den letzten Stunden. Auch an dem schwarzen T-Shirt und der dunklen Hose ist nicht auszumachen, dass dieser Mann trainiert haben soll.
Zwischenzeitlich konnte man im Hintergrund der Kamera erkennen, dass es für Curry wohl noch schwieriger wurde auf der Hantelbank. da genau in dem Moment, in welchen der Villain Marty Scurll die Worte „Flut an neuen Tag Teams“ in dem Mund nahm, der Meister der Fluten „Shark Boy“ seine ganze Aufmerksamkeit auf die derzeitigen Champs und weniger auf die Hilfe seines treuen Gefährten gerichtet hat. Genau dies sind die Männer, welche mitten in der Zielscheibe dieser beiden Superhelden stehen. Seit sie heute Abend das erste Mal ihre Schritte in unsere Hallen gesetzt haben, sagen die Beiden bereits, dass sie die nächsten Tag Team Champions sind. Aber um solch ein Ziel zu erreichen, muss man erst einmal an der übermächtigen 5 Point Gang vorbeikommen. Als Jay White dran ist mit seinen Sätzen von wegen, dass ein Unentschieden vollkommen ausreichend für einen Sieg ist und es gar nicht notwendig ist, sich härter Mühe zu geben, lässt der Fishyhead seinen scharfen Partner nun komplett alleine unter den schweren Gewichten, welche einfach nicht von seiner Brust heruntergehen wollen und begibt sich mit stolzen aber auch leicht kämpferischen Blicken zu den beiden Titanen hinüber.


Oh ich bitte euch liebe Piranhas. Mit einer solchen Einstellung wird der Krieg gegen euch ja schon fast langweilig werden. Ich verlange, dass die Wellen in katastrophalen Stürmen aufbrechen, wenn wir Beide euch die Titel entnehmen.

Nach der eher weniger spektakulären Vorstellung vorhin im Ring und davor noch einmal Backstage scheint Shark Boy dennoch immer eine wahrhaftig große Klappe zu haben, mit welcher er nun das derzeit stärke Tag Team dieser Liga herausfordert. Seine Augen fallen jedoch innerhalb nur weniger Sekunden von Marty ab in direkter Richtung zu den beiden Gold glänzenden Tag Team Titeln, welche noch immer die oberste Priorität für die neuesten Gesichter des Rosters haben.


Ihr wollt eine richtige Herausforderung? Nun hier habt ihr sie! Wir sind das mächtigste Tag Team dieser Liga... Nein, auf der gesamten Welt. Wir regieren nicht nur die gefährlichen Gewässer dieses Planens, sondern auch die Hitzige Erde der Welt. Wir sind wie Magma und Aqua als Team. Wir sind wie ein riesiger Orcawal und ein gigantischer Protodinosaurier. Wir sind der CURRY FISH POT!

Dies wäre wohl eigentlich ein besonders cooler Auftritt des Greates Tag Teams of all Times, wenn Shark Boy nur nicht so alleine da stehen würde, während Curry noch immer von der schweren Hantel unterdrückt wird. So hingegen wirkt es viel mehr etwas peinlich und unerquicklich.

Scurll huscht beiseite, als die Worte vom Shark Boy kommen, so hatte er das skurrile Duo bisher nicht bemerkt. Nase rümpfend wendet er sich dem Mann im Hai Kostüm zu. Wie aus einer schlechten Parodie des Katy Perry Super Bowl Auftritts steht er da und wird begutachtet von den Mannen aus der Five Point Gang, die wirken, als würden sie sich darum streiten, wer denn desinteressierter schauen kann. Der Mann mit dem Regenschirm scheint nachzugeben. Er richtet sich und wendet sich in Richtung des Wunderlings.

Marty Scurll:
Curry Fish Pot? Das klingt tatsächlich nach so einem japanischen Fetisch Ding wie es eure Outfits hergeben.

Moniert er als er abermals auf die Gewichtsstange drückt in den Curry Man zurückhält. White nickt mit Ablehnung ab und scheint nicht sonderlich viel Interesse an der Konversation zu haben. Marty legt dennoch noch einmal nach.

Marty Scurll:
Versucht es doch besser bei der nächsten Comic Con beim Kostüm Wettbewerb als unsere Zeit zu vergeuden aye.

Natürlich würden die Champions niemals ihre kostbare Zeit mit solchen 2 Kiddys, die sich selbst Curry Fish Pot nennen, verschwenden. Dafür hat man als sogenannter Main Eventer viel zu wenig Zeit. Normalerweise würden sie sich nicht einmal von so etwas Lächerlichen ansprechen lassen, also ist es schon eine äußerst unfreundliche und respektlose Nummer hier vom Shark Boy so einfach deren Zeitzustehlen. Aber dieser nimmt es recht locker und denkt garnicht erst an so Etwas. Auch wenn ihm die Bezeichnung, mit dem japanischen Fetisch Ding, scheinbar härter getroffen hat, als man meinen könnte, da er seitdem mit unsicheren Ausdruck im Gesicht die ganze Zeit seine Blicke über sein Outfit fliegen lässt. Und dies nicht einmal verbirgt.




Äääh... Uuuhm.. Hhmm... Äääh... Das ist... Das ist doch jetzt egal ihr elenden Angler! Wir sind die, die euch von euren Höhenritt holen. Wir sind die zukünftigen Champions. Werft einfach das Handtuch, gegen uns seit ihr chancenlos ihr niederen Quappen. CURRY!

Voller Elan ruft Shark Boy seinen Kameraden an die Seite, bei den man sehen kann, dass er jetzt die Hantel, welche ihn die ganze Zeit unterdrückt hat, mit Leichtigkeit hochhebt und ablegt. War das alles nur gespielt? Oder doch ein hirnverbrannter, aber doch klug ausgetüftelter, Plan vom Pot? Verwirrung des Gegners durch eigenes Abschnüren der Luft? Klingt absurd. Aber bei denen klingt alles absurd, seien wir doch mal ehrlich. Schwer atmend hebt der King of Spice mahnend den Zeigefinger. Es kann sich nur um Sekunden handeln, bis er genug Luft geholt hat.



Curry Man:"Ihr noch viel werdet träumen von Curry Fish Pot. Wir sind Schrecken, der Nacht durchflattert! Wir sind eingewachsener Zehennagel im Fuße von Bösewicht! Wir sind die schlechte Noten, die eure Versetzung gefährden! Wir sind die Wespe auf eurem Marmeladenbrot!Wir sind Curry, dass euch Tränen in Augen treibt. Wir sind Pickel der Gerechtigkeit, auftaucht vor Rendezvous des Bösen! Wir sind Piranha in eurem Goldfisch-Aquarium! Wir sind - CURRY FISH POT! Bald wiel hollen Tittel!"

Langsam tritt der Slippery Head zur Seite und begibt sich an ein paar nahegelegenen Sandsäcken, welche an einer Kette von der Decke herunterhängen und zum Boxen geeignet sind, während sein Partner den derzeitigen Tag Team Champs die Drohung ihres Lebens ausspricht. Als dieser fertig ist, dreht sich Shark Boy wieder seinen Konversationspartnern zu und beginnt die Schlacht einzuleiten.


Wir sind die feurigen Fische, die die Gerechtigkeit wiederbringen werden. Préparez vous pour mes Hommes ! Das bedeutet, dass ihr euch auf eine Schlacht vorbereiten solltet, welche die Ozeane erschüttern wird. Eine Aussage, die ich euch in 6 verschiedenen Sprachen überreichen kann.

Mit einen schon fast übertriebenen Grinsen im Gesicht schlägt Coast 2 Coasts Shark mit einer so intensiven Wucht gegen einen der Sandsäcke, dass dieser sich von den Ketten lößt und wie als wäre der Fisch Captain Amerika gegen die Wand knallt. Wenn so ein Schlag einen Menschen im Ring trifft, hat das mit hoher Sicherheit eine größere Wucht als nen Supermanpunch von Roman Reigns oder ein KO Punch von Big Show.


Seht dies als kleine Warnung für eure Zukunft. Schon bald wird die Zeit sein, wo wir euer Gold halten werden. Und bis dahin hoffe ich, dass ihr euch gut vorbereiten werdet. Schließlich möchten wir richtige Gegner haben, die etwas taugen. So köstlich unser Hors d Oeuvre auch sein mag, ich hoffe, dass wir gemeinsam den Vtoroye Blyudo genießen werden.

Nun bringt der Fisch auch noch Russisch? Der ist echt schon durch viele Gewässer geschwommen. Das war auf alle Fälle ein Auftritt, welcher alle Anderen des Curry Fish Pots heute ganz tief in den Schatten stellt. Diese Beiden haben ihre Herausforderung ausgesprochen und sind fest entschlossen, diese zu meistern. Sie mögen zwar komisch aussehen, und sind es auch, aber sie scheinen zu wissen, wie man kämpft, obwohl ihre Leistung heute eher weniger wünschenswert war. Allerdings kann man auch dabei jetzt nicht wissen, ob es real oder nur so gestellt gewesen ist. Wobei...
Es ist Wrestling.

Marty Scurll:
Beim nächsten mal ist meine Aufmerksamkeitsspanne nicht so lang, verstanden. Ihr solltet aufpassen, dass wir beim nächsten mal kein Fisch Curry aus eurer Freak Show veranstalten. Bis dahin u jerks.

Sichtlich entnervt drückt Marty seinen Teamkameraden gen Ausgang. Die Messe ist gelesen und beim nächsten Mal wissen die beiden hoffentlich was ihnen blüht, das Marty noch einmal verdeutlicht in dem er seinen Schirm auf die Brust des Sharkboys drückt, mit der Spitze voran. Auf ein Wort, im Ring, in Zukunft. Die 5 Point Gang zieht von dannen.

Noelle Foley: "Also diese beiden sind wirklich durchgeknallt.."

Byron Saxton: "Wer von den beiden Teams nun, Noelle?"

Johnny Curtis: "Jede auf ihre Art. White und Scurll auf die Gute natürlich! Liebe die Jungs!"



Die Stimmung in der Halle ist unglaublich. Jubelnd werden Plakate in die Luft gehalten, freudig auf und ab gehüpft. All das fängt die Kamera ein, bevor sie sich auf den Tron konzentriert. Den genauer dieser springt just in dem Augenblick an als sich Byron zu Wort meldet.

Byron Saxton: "Ich erfahre gerade, dass unsere neue Championesse heute Abend wirklich keinen Auftritt haben wird. Dabei gab es Gerüchte um ihr Erscheinen und sogar um eine Ansprache."

Noelle Foley: "Dabei wäre das DIE Gelegenheit gewesen sich in Szene zu setzen. Immerhin sind wird heute in ihrem Heimatland."

Johnny Curtis: "Feige! Sie ist einfach nur feige! Hat Angst vor der großen Alexa Bliss und einem möglichen Rückmatch! Ha!"

Noelle Foley: "Daran habe ich so meine Zweifel..."

Hört man noch die Blondine murmeln, bevor die Umschalte komplett stattfindet und sich jeder Fan der c2c in einem dunklen Raum wiederfindet. Lediglich ein schmaler Lichtstrahl aus einem anderen Raum dient als Lichtquelle und lässt erahnen, dass es sich um ein schönes, luxuriöses Zimmer mit einem großen Bett handelt. Ein Hotelzimmer. Ruhig bewegt sich die Kamera durch den Raum und sucht. Anscheinend ist niemand Zuhause... oder doch? Eine leichte Bewegung, ein kleines Aufblitzen von Rechts. Unweit der Lichtquelle. Das Bild wird gedreht und da ist sie, die gesuchte Person. Das Objekt der Begierde. Die Frau über die eigentlich jeder sprechen sollte und doch.. scheint niemand ihren Sieg als Sensation zu sehen. Bobbi Tyler.

Sie sitzt auf dem Boden, mit dem Rücken an die Wand gelehnt und dem Women's Belt auf ihrem Schoss. Ihre blonden Haare sind feucht von der Dusche, der Körper in einen Bademantel gewickelt.. und ihr Blick? Er ruht auf dem was sie selbst so oft als 'ihren Traum' bezeichnet hat. Doch anstelle eines freudigen Lächeln ziert Trauer ihre Miene. Sie kämpft mit den Tränen, tapfer und angestrengt.. und doch löst sich eine, schafft es frech über ihre Wange zu laufen um auf der Championship zu landen. Genau das scheint Bobbi aus ihrer Trance zu wecken. Sofort hebt sie ihre rechte Hand und wischt sich über die Wange.

BOBBI: « Reiß' dich.. zusammen, Bobs. Du hast.. alles was du wolltest. Das... das war nichts. Du wirst.. wieder aufstehen und weiter machen.. du bist stark. Stärker als alle glauben.. »

Raunt sie leise zu sich selbst und rappelt sich im selben Moment auf. Obwohl ihre Worte fast wie eine Kampfansage wirken, spricht ihr Körper eine andere Sprache. Sie schafft es gerade so auf die Beine und das bloß mit Hilfe der Wand. Wackelig bewegt sich die Britin auf das Bett zu, wirkt als würde sie jeden Moment zusammen brechen.. und scheint dabei nicht einmal die Kraft aufwenden zu können den Gürtel richtig zu tragen. Ein Ende schleift auf dem Boden.. bis sie endlich ihr ersehntes Ziel erreicht hat. Bobs betrachtet das Bett einen kurzen Augenblick, bevor sie sich umdreht und hinsetzt. Zeitgleich ertönt ein leises Poltern, welches der Belt verursacht als er zu Boden fällt. Sie hat 'ihren Traum' einfach los gelassen.. und das obwohl sie so hart dafür gekämpft hat. Noch während die Britin den Blick langsam senkt, laufen bereits die nächsten Tränen über ihre Wangen und das ohne ein Laut ihre Lippen verlässt.

Sekunden vergehen in denen die Kamera Bobbi noch einen Augenblick filmt und Stille auch in der Halle einkehrt. Niemand scheint zu verstehen was das für Bilder sind und warum Tyler in diesem Zustand ist. Nachwirkungen des Matches? Hat ihr Alexa Bliss so sehr zugesetzt? Fragen, die in den Köpfen der Zuschauer auftauchen und unbeantwortet bleiben. Nicht, weil die Kamera ausblendet, sondern weil es keine Hinweise gibt. Weil Bobbi nicht in der Lage zu sein scheint zu sprechen.. langsam hebt die Britin ihren Blick und damit auch ihre Hände. Sie wischt sich fast schon energisch über die Augen und das Gesicht, versucht die Spuren ihrer Melancholie zu beseitigen um wieder zu sich selbst zu finden. Doch genau in diesem Moment fällt ihr Blick auf etwas. Sie erstarrt mitten in der Bewegung. Jedoch nur wenige Wimpernschläge. So plötzlich, dass sich einige Zuschauer erschrecken, springt die junge Frau auf und greift nach etwas, welches auf ihrem Nachttisch liegt. Mit dem Rücken zur Kamera zerrt und reißt sie an Etwas.. bis es schließlich mit einem lauten Schrei zu Boden geworfen wird. Sie tritt darauf, bevor sie sich abwendet und Richtung Badezimmer verschwindet. Was sie dabei zurück lässt, ist der Gürtel, der grüne Stiel einer Blume und dazu passende schwarze Blütenblätter. Zerrissen liegen sie auf dem Boden verteilt und verzieren teilweise das was Bobbi als 'ihren Traum' bezeichnet. Mit diesem Bild endet die Szene und es wird wieder zu den Kommentatoren geschaltet. Auch in deren Gesichtern ist Verwirrung abzulesen.

Johnny Curtis: "Wartet mal.. hatte ich recht? Sieht echt gaaaanz danach aus! Ha!"

Noelle Foley: "Das kann nicht sein. Dafür wirkte Bobbi zu aufgelöst... und viel zu zerschlagen. Ist etwas vorgefallen? Sie so zu sehen.. das weckt irgendwie mein Mitgefühl obwohl sie in letzter Zeit nicht positiv aufgefallen ist."

Byron Saxton: "Ich höre gerade, dass das eine Aufnahme von letzter Woche sei. Kurz nach dem Special Ist das viellleicht die Erklärung für ihr heutiges Fehlen? Aber was ist vorgefallen?"



MAIN EVENT
SINGLES MATCH
Bryan Danielson vs. Willow


Writer: Elias



Es ertönt die Theme von Daniel Bryan. Es dauert auch nicht lange und der bärtige Superstar begibt sich durch den schwarzen Vorhang auf die Stage. Laute Jubelstöße der Fans sind die Folge. Gleich am Anfang der Stage bleibt Bryan stehen, streckt die Arme nach oben und beginnt die mit diesen immer wieder nach oben zu wippen. Der Zeigefinger ist dabei immer nach oben gestreckt.



Melissa Santos: "Making his way to the Ring... from Aberdeen, Washington... weighing in at 210 pounds.. DANNIIEEEEEEELLLLLLL BRYYYYYYYYYYYAAAAAANNNNNN!"

Sofort ertönen lautes "YES" Chants aus dem Publikum. Daniel Bryan wartet nicht lange und begibt sich dann flott auf den Weg in Richtung des Ringes. Dabei klatscht er noch mit einigen Fans ab. Als er am Ring angekommen ist, spurtet er zur Ringtreppe, von dort auf den Apron und begibt sich dann zwischen den zweiten und dritten Seil in den Ring. Dort angekommen begibt er sich dann auf das zweite Seil des Thurnbuckles, wo er sich nochmal von den Fans mit lauten "YES" Chants feiern lässt.



Nachdem Bryan mit dem feiern vorerst fertig ist, springt er vom Thurnbuckle und geht nochmal ein paar Runden durch den Ring. Nun zieht er noch sein Shirt aus und scheint bereit für sein Match zu sein.



Und der Theme seines gegners wird abgespielt, während die Lichter der Halle allesamt erlöschen.



Jedes Ding hat seine Zeit. Eine Blume erblüht und verwelkt. Auch Erinnerungen haben kein Recht auf ewiges Leben. Und Die schmerzhaften sollten wir auslöschen. Besser man versenkt solche Dinge in den dunklen Tiefen der Lethe. Den Fluss des Vergessens. Die goldene Regel für alles lautet Balance. Zwischen Licht und Dunkel, zwischen Krankheit und Gesundheit oder sogar zwischen Falsch und Richtig. Und auch wenn diese Schlacht heute richtig oder falsch sein wird. Willow wird alles dafür geben sie zu gewinnen.



Wie ein durchgedrehter auf Drogen hampelt der Maskierte auf der Stage herum ehe er sich in Richtung Ring begibt, wo man ihn jedoch nichtmehr wirklich erkennen kann da alle Lichter der restlichen Halle noch immer ausgeschaltet sind.

Aber wofür braucht man denn auch bitteschön Licht? Licht ist nutzlos wenn das, was es beleuchtet, Schmerz und Leid verursacht. Und Willow wird heute Abend wahrlich viel Schmerz und Leid verursachen. Im Ring scheinbar angekommen springt Willow auf die Seile um diese als Sprungbrett zu benutzen und zeitgleich mit einen aufblitzen der Hallenbeleuchtung direkt vor seinen Gegner zu landen.

Ding Ding Ding

Noch während die Glocke läuten stürmt Danielson schon auf Willow zu und drängt ihn mit Schlägen in eine der Ringecken. Hier drischt er weiter auf ihn ein ehe der Referee dazwischen gehen kann und Danielson, nach dem dieser auf seine mündlichen Ansagen nicht hört, anzählt.

OOOOOOONE...........TWOOOOOOOOO............THREEEEEEEEE...........FOUUUUUUR....

Erst knapp vor fünf lässt Danielson von seinem Kontrahenten ab, hebt kurz die Arme und macht ein paar Schritte zurück. Aber nicht lange. Denn direkt geht er wieder auf seinen Kontrahenten los und deckt diesen mit Schlägen ein.

Bryron Saxton: Da entlädt jetzt aber mal jemand den ganzen Frust und Hass der sich seit letzter Woche angestaut hat.

Noelle Foley: Für mich sieht das aber nicht nach dem üblichen Kampfstil vom American Dragon aus. Ich meine, schau dir an wie fertig er ausschaut. Das sieht mir nach Aggressionsproblemen durch den Alkohol aus.

Das mag sein, aber aktuell ist Danielson doch relativ erfolgreich gegen seinen Kontrahenten. Das Blatt wendet sich jedoch als Willow Schläge vom American Dragon blocken kann, ihn am „Kragen“ packt und selbst in die Ringecke schleudert. Er setzt mit ein paar Tritten nach und durch diese rutscht Danielson auf seinen Hosenboden. Willow geht in der schräg gegenüberliegenden Ringecke in Stellung und nimmt Anlauf. Er jagt auf den Submission Specalist zu und jagt ihm aus dem Lauf seine Knie ins Gesicht, während sein Gegner noch in der Ringecke sitzt – Running Double Knee Strike!

Johnny Curtis: Vielleicht bringt das den Säufer ja mal zur Besinnung.

OOOOOONE.............TWOOOOOOOOOOOO.............NOO KICKOUT!

Das war zwar eine harte Aktion, aber für den Sieg reicht das dann doch noch nicht. Die Dominanz hat nun also gewechselt und Willow ist am Drücker. Er zerrt Danielson in den Stand, haut ihm ein paar mal den Ellenbogen ins Gesicht und drängelt ihn in die Seile. Hier greift er sich das Handgelenk von Danielson und zieht ihn aus den Seilen hinaus. Der American Dragon wirft sich in die Seile und kommt mit erhöhtem Tempo heraus. Willow erwartet ihn schon und fährt das Bein aus – Superkick! No! Der Mann aus Washington schafft es im letzten Moment sich den Fuß zu greifen und somit den Einschlag zu verhindern. Mit einer flinken Bewegung tritt er dem maskierten das Standbein weg und dieser liegt. Damit jedoch noch nicht genug. Bryan hält immer noch seinen Fuß fest und jetzt zeigt sich warum er der Submission Specialist ist – Ankle Lock! Um den Griff noch zu verstärken umschlingt der Drache das komplette Bein und wirft sich zu Boden. Willow hat sichtlich Schmerzen, doch an das Aufgeben denkt er nicht. Er müht sich ab, doch nach und nach kommt er den Seilen näher und kann schließlich hinein greifen. Griff lösen! Oder doch nicht? Jedenfalls weigert sich Danielson schon wieder, bis der Referee ihn anzählt.

OOOOOONE..........TWOOOOOOOOOO.............THREEEEEEE..........FOUUUUUR....

Bryan Danielson: I HAVE TILL FIVE!

Blafft er den Referee an nach dem er wieder im Stand ist. Dieser sieht sich gezwungen ein paar Dinge zu erklären und es gibt eine Diskussion der beiden. Als Danielson kein Bock mehr hat dreht er sich um und sieht Willow. Dieser steht! Tritt in den Magen – Twist of Hate!

Noelle Foley: Das kommt ja wie aus dem nichts. Wenn Willow jetzt gut agiert kann er hier kurzen Prozess mit dem verkaterten Danielson machen.

Das ist scheinbar auch der Plan von Willow. Dieser erklimmt eine der Ringecken, bringt sich kurz in Position und springt dann atemberaubend ab – PLURALITY OF WORLDS! NO! Im letzten Moment kann Danielson die Beine an seinen Körper heran ziehen und so landet Willow unsanft auf den Knien. Blitzschnell packt sich Danielson seinen Kontrahenten und urplötzlich findet sich dieser in einer Crucifix Position wieder. Der American Dragon holt aus und wie ein Berserker drischt er mit seinem Ellenbogen auf den Schädel von Willow ein. Dieser ist davon so überrascht das er sich nicht wehren kann. Der Referee schaut sich das ganze ein paar Sekunden an und entscheidet dann, dass er das Match zu Gunsten von Danielson abbricht.

Bryron Saxton: WOW! Sieg durch Referee Stoppage. Das ist wirklich brutal und das obwohl Danielson so am Ende ist.

Here is your winner by referee stoppage: BRYAN DANIELSONNNN!



Noelle Foley: "Eww, das war hässlich! Der Referee hat seinen Job gut gemacht, in meinen Augen hätte man Danielson aber dafür disqualifizieren müssen!"

Byron Saxton: "Nun, wenn der Referee denkt dass eine ernsthafte Gefahr davon ausgeht dass der Kampf fortgesetzt wird, wird das Match abgeläutet. Das ist normal!"

Johnny Curtis: "Da ist jemand ganz schön am Boden wegen der Niederlage gegen den World Champ, haha!"

Byron Saxton: "So oder so, das war's für heute!"

Noelle Foley: "Wir hoffen Sie hatten Spaß bei unserer Show, wir sehen uns nächste Woche wieder zu einer Spezialausgabe von c2c LIVE, nämlich St. Paddys Hangover!"

Johnny Curtis: "GUINNESS! GUINNESS! GUINNESS!"

Byron Saxton: "Damit wäre die Werbung auch abgedeckt.. gute Nacht!"







Adam Cole vs. Eddie Dennis
Votes: 2:0

Wade Barrett & PAC vs. Curry Fish
Votes: 3:0

Bryan Danielson vs. Willow
Votes: 3:0

Andrade Almas vs. Shannon Moore
Votes: 2:1

Candy Floss, Jessica Troy & Scarlett Bordeaux vs. Bianca Belair, Rhea Ripley & Circe
Votes: 2:0

11.03.2019 12:55 c2c LIVE ist offline Email an c2c LIVE senden Beiträge von c2c LIVE suchen Nehmen Sie c2c LIVE in Ihre Freundesliste auf
Shane McMahon Shane McMahon ist männlich
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Jaaa! Da ist das Ding!

Großen Dank gegen diese Woche an Pat für die Zusammenstellung sowie Toby & Melli für die Kommentare! heart Außerdem natürlich einen Dank an jeden der anderweitig etwas zur Show beigetragen hat! smile

Hinterlasst Feedback!

Man of the Night:
Woman of the Night:
Segment of the Night:
Match of the Night:
Überraschungen / Highlights:
Sonstiges / das könnte man besser machen:
Fazit: ?/10

heart

c2c

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11.03.2019 21:04 Shane McMahon ist offline Email an Shane McMahon senden Beiträge von Shane McMahon suchen Nehmen Sie Shane McMahon in Ihre Freundesliste auf
Rhea Ripley
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Man of the Night: Mhh Schwer mir Persönlich gefallen Gibson und LA Ruffa ziemlich gut und auch PAC und Barrett
Woman of the Night: Mary und Circe waren ziemlich gut
Segment of the Night: PAC und Shane
Match of the Night:
Überraschungen / Highlights: große Überraschungen gab es in meinen Augen nicht aber PAC stellt sich selber in ein Match
Sonstiges / das könnte man besser machen: Schreibt Feedback
Fazit: 7,5/10

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Young and Wild



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18.03.2019 12:46 Rhea Ripley ist online Email an Rhea Ripley senden Beiträge von Rhea Ripley suchen Nehmen Sie Rhea Ripley in Ihre Freundesliste auf
 
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