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Cody Rhodes Cody Rhodes ist männlich
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[Show] c2c LIVE: WINNIPEG! vom 03.06.2019 Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen



Coast 2 Coast Wrestling
LIVE: WINNIPEG!




findet statt im Bel MTS Place, vor 16,345 Zuschauern in Winnipeg, Manitoba, Kanada.



Das Bel MTS Place ist völlig aus dem Häuschen und gehypt wie noch nie! Auf der aufgebauten Stage innerhalb der Arena wird ein riesiges Feuerwerk gezündet und ballert nur so durch die Arena, die Hitze ist drückend, Schweiß quillt aus jeder Pore. Das hier ist das pure Machismo, eine wahnsinnige Atmosphäre für eine Wrestling Show, für DIE Wrestling Show, Coast 2 Coast LIVE ... in WINNIPEG!

Melissa Santos: "Ladies and Gentlemen... THIS.. IS.. COAST 2 COAST WRESTLING!!!"

Die kanadische Crowd jubelt was das Zeug hält als das Feuerwerk nach unendlich wirkenden Sekunden endlich erlischt und chantet sich die Seele aus dem Leib.

*SEE-TO-SEE! SEE-TO-SEE! SEE-TO-SEE!*



Noelle Foley: "Hallo liebe Zuschauer zu c2c LIVE, heute aus dem wunderschönen Winnipeg, Canada!"

Byron Saxton: "Und was für eine Schande ist es, dass Winnipegs berühmtester Sohn, Chris Jericho, seit kurzem kein Teil mehr des Rosters ist! Johnny, was sagst du zur heutigen Matchcard?"

Die Lichter in der Halle werden abgedunkelt und in gothischer Schriftart sind sechs Buchstaben auf dem Titantron zu sehen.. Taichi! Das Publikum ist nicht all zu begeistert über den Mann dem nachgesagt wird er würde nur Playback singen. Glocken läuten über die Lautsprecher der Arena als Miho Abe zuerst vor den Vorhang tritt und die Hände zum Gebet zusammenfaltet, dann spielt eine Kirchenorgel.



Johnny Curtis: "DAS IST MIHO ABE! Wow, diese Frau ist so wunderschön!"

Byron Saxton: "Die Show wurde aber noch gar nicht eröffnet! Was soll das?!"



Beim Erscheinen der wunderschönen Miho jubelt das Publikum zumindest. Zu ihrem Gebet geht sie jetzt auch noch auf die Knie. Als die Orgel dann ausklingt und die feinen Klänge des Instrumental von dem Song "Pageant" anfangen, atmet sie lächelnd auf. Ihr Gebet wurde erhört! Taichi ist hier! In feinster Robe tritt der Japaner auf die Stage und die Crowd kann sich kaum halten vor Gebuhe. Bewaffnet ist Taichi mit einem Standmikrofon, das er stets bei sich trägt. Das Gesicht verdeckt hinter einer Maske. Das Konzert kann beginnen!



TAICHI:
"Mayonaka sugi no tokei no hari wa mugen no ai wo hikisaku~
Owari wo tsugeru kane no ne wa ima yasashiku kaze ni tokekomu~!"


Noelle Foley: "Das ist doch niemals live."

Byron Saxton: "Er bewegt ja kaum den Mund!"

Nach der Gesangseinlage marschieren Miho und Taichi zusammen die Rampe hinunter, dabei halten sie einander an den Händen. Miho sieht man wirklich an wie starstruck sie ist, Taichi allerdings ist, ganz der große Showmaster, völlig kühl.



TAICHI:
"Shiroku hana ya kanaberu wo nabikase
Te wo sashinobe kono ude de urei nadoromu~!"


Johnny Curtis: "MACHT DASS ES AUFHÖRT!"

Mittlerweile sind sie am Ring angekommen, doch keiner von beiden erklimmt dessen Treppe. Sie streifen stattdessen langsam um ihn herum, wie zwei Wölfe die ihre Beute umkreisen.. nur dass die Beute nicht der Ring ist. Taichis Blick richtet sich auf das Dreiergespann an Kommentatoren.

Johnny Curtis: "Was glotzt der so? Locker wegen dir, Saxton!"

Byron Saxton: "Was hab ich denn schon wieder gemacht!?"

Noelle Foley: "Jungs!.... Hey, hey Taichi! Was können wir für dich tun?"

TAICHI:
"Shiroku hana ya kanaberu wo nabikase
Te wo sashinobe kono ude de urei nadoromu~!"


Der Japaner nimmt das Headset von Byron Saxton von dessen Kopf und setzt es sich auf. Dieser tut so als wäre gar nichts los, er möchte mit Taichi wirklich keinen Ärger anfangen.



TAICHI: "Ihr drei Tunichtgute! Ich habe mich entschlossen eure Show diese Woche mal ein bisschen aufzuwerten. Euer Commentary ist wirklich unterirdisch. Niedrigstes Niveau. Unterste Schublade."

Johnny Curtis: "Du hast Saxton verstummt, meinen Segen hast du!"

Grinsend baut sich Hatsukoi vor dem Kommentator mit dunkler Haut auf.

TAICHI: "Was sind das für Marnieren? Behandelt man so einen Gast? Du willst mir doch sicher deinen Stuhl zum Sitzen anbieten, oder irre ich mich da?"

Der Kommentator ist sichtlich genervt, doch er erhebt sich nickend von seinem Stuhl und besorgt sich einen anderen. Inmitten Johnny Curtis und Byron Saxton auf einem neuen Stuhl neben ihn macht es sich Taichi bequem. Er sieht an Curtis vorbei zu Noelle Foley.



TAICHI: "Und du? Blondi? Du hast ja noch gar nichts gesagt. Ich bin von eurer Gastfreundschaft wirklich kaum beeindruckt. Aber was erwarte ich auch? Ihr seid wohl alle auf der selben Schweinefarm großgezogen worden."

Noelle Foley: "Ich muss doch sehr bitten, Taichi!"

Byron Saxton: "Noelle.. lass gut sein."

Johnny Curtis: "Also, Taichi, wie geht's dir, man?"

Der angesprochene Taichi aber ignoriert Johnny Curtis komplett. Noch immer sieht er zu Noelle, in Gedanken verloren, bis er seine Aufmerksamkeit dann dem Ring widmet.

TAICHI: "Also, ich zeige euch heute wie man diesen Job richtig macht. Es ist mir zwar keine Ehre mit euch Drei zusammenzusitzen, aber euch mit Sicherheit. Schauen wir uns mal an wozu diese sogenannten Wrestler im Backstage Bereich fähig sind."

Byron Saxton: "Hm.. okay.. kann man wohl nichts machen. Liebe Zuschauer, wir hoffen Sie können die Show trotzdem genießen! Ring frei!"



Es beginnt die Reise zum nächsten Special. Ganze fünf Shows wird es geben ehe zum vierten mal heißt „Every Empire Falls“.



The Final Countdown? Ein Raunen geht durch die Menge, während sich Johnny Curtis ärgert das er mitten beim Reden unterbrochen wird. Der Klassiker von Europe dröhnt durch die Boxen während sich weiterhin ein Raunen durch die Reihen der Zuschauer zieht. Der Grund? The Final Countdown war der Song den Hangman Bryan zu seinem Einzug verwendet hat als er noch unter dem Namen Bryan Danielson gekämpft hat. Wir dürfen also gespannt sein was uns gleich erwartet. Der Fokus ist auf den Eingang der Arena gerichtet. Ein Lichtkegel strahlt dort hin. Wenige Sekunden später betritt der NEUE World Heavyweight Champion das innere der Halle. Dabei hat er seinen Titelgürtel um die Hüften geschnallt während er seinen Strick so aufeinander gelegt hat das dieser nur noch halb so lang ist. Locker hat er ihn sich über den Nacken geworfen. Was noch auffällt ist, dass der Hangman seinen alten roten Mantel trägt, dessen Kapuze er auf seinen Kopf gezogen hat. Während er mit einem zufriedenen Blick in das weite Rund schaut, kommt im Ring Melissa Santos ihrem Job nach.

Melissa Santos: Ladies and Gentleman, please welcome the NEW c2c World Heavyweight Champion, Hangman Bryan!

Es scheint so als habe sich der American Dragon seit seinem Sieg etwas gewandelt. Ein komplett neuer Mensch scheint er jedoch trotzdem nicht zu sein. Denn die dutzenden Hände die ihm entgegen gestreckt werden, ignoriert er eiskalt. Die Fans scheinen nicht so recht zu wissen ob sie ihn anfeuern oder ihn eher hassen sollen. Klar, er hat Noam Dar seinen Titel abgenommen. Nach einer Regentschaft des Schreckens. Das ist positiv. Andererseits ist der Submission Specialist ein echtes Arschloch wenn man mal darüber nachdenkt. Für manch einen scheint hier der Vergleich von der Wahl zwischen Pest und Cholera passend zu sein. Darüber hinaus ist es aber sicherlich bewundernswert, dass der neue Champion nach nur einer Woche Erholung sich heute wieder im Ring zeigt. In einem Match. Code of Honor gegen Samoa Joe. Also quasi das komplette Gegenteil als das was er gegen Noam Dar gezeigt hat. Eine krasse Umstellung ist das alle mal. Von seinem Kampf gegen den ehemaligen World Heavyweight Champion hat der Hangman auch die ein oder andere Blessur davon getragen. Hier und da sehen wir blaue Flecken auf seinem Körper. Um seinen Kopf ist ein weißer Verband gewickelt, welcher unter der Kapuze die er auf seinem Kopf trägt hervorscheint. Wir erinnern uns. An seiner Stirn hatte er einen ziemlich harten Cut bekommen nachdem Noam ihn immer wieder mit dem Kopf voran gegen eine Betonwand geschickt hat. Der American Dragon hat unterdessen den Ring erreicht und schaut kurz in diesen hinein, bevor er Kurs auf die stählerne Treppe nimmt. Über dieser erreicht er das Apron. Hier wischt er sich kurz die Sohlen seiner Füße ab und anschließen begibt er sich zwischen den Seilen hindurch in das Seilgeviert. Der alte Bryan Danielson hätte jetzt geradewegs Kurs auf eine der vier Ringecken genommen und hätte in die Hauptzeile des Liedes welche gerade gespielt wird mit den Fans eingestimmt. Doch das ist ist nicht der alte Bryan Danielson, dass hier ist Hangman Bryan. Auch wenn er hier zumindest an sein früheres Ich erinnert erklimmt er nicht die Ringecke. Er bleibt in der Mitte des Ringes stehen. Die Fans stört dies nicht, sie singen trotzdem mit.

Fans: IT'S THE FINAL COUNTDOWN!

Langsam klingt seine Musik aus und unterdessen hat sich Hangman Bryan ohne unfreundlich zu sein das Mikrophon von Melissa Santos geben lassen. Diese hat daraufhin den Ring verlassen. Bryan ist alleine. Sein Moment sozusagen. Die Spannung steigt, was wird er wohl zu erzählen haben. Ein paar Sekunden bleibt der Hangman ohne Regung stehen. Dann streckt er seinen Kopf in den Nacken, schließt die Augen und breitet seine Arme aus. Langsam führt er das Mikrophon zum Mund.

Hangman Bryan: Erlösung...

Nur ein einziges Wort kommt aus seinem Mund. Doch man kann erahnen wie viel es ihm bedeutet. Langsam öffnet er wieder seine Augen und streckt seinen Kopf nicht mehr in den Nacken. Man sieht ihm an wie erleichtert er ist. Die Anspannung und die Verbitterung die man ihm in den letzten Woche immer ansehen konnten verschwinden langsam aus seinen Gesichtszügen. Die Qualen haben ein Ende gefunden wenn man es so sagen möchte.

Hangman Bryan: Ziemlich genau das verspüre ich. Erlösung und einen inneren Frieden. Noam Dar ist wie ein Horkux für mich gewesen. Nur in umgedrehter Funktion im Gegensatz zu dem wie ein Horkrux eigentlich funktioniert. Erst durch seine Niederlage konnte ich meinen innere Besessenheit besiegen.

Ein Horkrux wird in der Harry Potter Saga dadurch erzeugt wenn man jemanden umbringt. Dadurch kann man einen Teil seiner Seele abspalten und in einem Gegenstand aufbewahren. Solange dieser Gegenstand nicht zerstört wird kann man selbst nicht sterben. Was der Hangman mit dieser Metapher wohl ausdrücken wollte war, dass solange Noam Dar an der Spitze dieser Liga als Champion steht kann er nicht in Frieden leben.

Hangman Bryan: Ich habe geschafft woran so viele vor mir gescheitert sind. Den Titel aus den Klauen eines Monsters zu befreien. Ich habe nicht nur den Titel befreit, nein ich habe das Monster auch noch erledigt. Der Hydra wurde ein Kopf abgeschlagen, allerdings gibt es noch einige weitere die Leben und Unheil verursachen. Die restlichen Köpfe abzuschlagen ist jedoch nicht meine Aufgabe. Ich denke in den vergangenen Wochen hat man genug Personen gesehen die sich gegen die Gang gestellt haben. Meine Aufgabe ist das hier.

Während er den letzten Satz spricht zeigt er auf seine Championship welche um seinen Bauch geschnallt ist. Wer mit den restlichen Köpfen der Hyrda gemeint ist sollte eigentlich klar sein. Kip Sabian der East, Pete Dunne der Westcoast Champion und Marty Scurll und Jay White haben später am Abend die Chance sie ihre verlorenen Tag Team Gürtel zurück zu holen. Die Worte von Bryan klingen wie ein zweischneidiges Schwert. Auf der einen Seite scheint er seinen „Kollegen“ die sich gegen die Gang stellen zu vertrauen, auf der anderen Seite scheint er nichts weiter gegen die Gang unternehmen zu wollen. Es scheint so als wäre Noam Dar tatsächlich das alleinige Ziel gewesen.

Hangman Bryan: Darüber hinaus hatte ich in der letzten Woche neben meiner Freude über den Niedergang von Noam Dar viel Zeit zum Nachdenken. Bin ich noch der Hangman nach dem die Verzweiflung, Wut Besessenheit gewichen ist?

Während der American Dragon spricht hat er sich den Strick genommen der um seinen Nacken lag, hebt diesen in die Luft und schaut ihn sich an. Nicht mehr so manisch wie in den letzten Wochen aber immer noch mit einem fixierten Blick.

Hangman Bryan: Die Antwort lautet Ja und Nein zugleich. Ich bin nicht irgendein Hangman. Nein, ich bin THE Hangman, ich bin THE Coast 2 Coast World Heavyweight Champion, ich bin THE Lionslayer, ich bin THE Best Wrestler in the World, ich bin THE Leader of a Revolution, ich bin THE American Dragon, ich bin THE Submission Specialist, ich bin THE Scar, ich bin THE Savior und ich bin THE Man who beats you in your own game! Ab jetzt bin ich THE Bryan Danielson!

Der American Dragon redet sich während dieser Ansprache in Rage und schreit am Ende fast. Dabei rutscht ihm die Kaputze vom Kopf. Ein kleiner Teil Wahnsinn ist noch in seinem Gesicht vorhanden, aber zum großen teil klingt dies nach dem alten arroganten Bryan Danielson der er einmal war bevor ihn Noam Dar in die Alkoholsucht getrieben hat. In einigen Teilen der Halle werden nun Pfiffe laut. Aber das scheint dem Mann, der sich unter anderem als Scar bezeichnet was als Anspielung auf letzte Woche zu verstehen ist, egal zu sein. Sowieso, in den letzten Woche waren die Fans eigentlich fast immer gegen ihn. Egal was er getan hat. Warum sollte sich das jetzt ändern?

THE Bryan Danielson: Was ich über die letzte Woche immer wieder lesen musste war, dass ich nur noch ein Rüpel im Ring bin. Das mir alles egal ist, Hauptsache ich gewinne. Und ja, dass ist Korrekt. Wenn der Gegner mit gezinkten Karten spielt dann tue ich es auch. Auch wenn ich dafür unfair kämpfen muss und das auch wenn ich das Thema Noam Dar ad acta legen kann. Kämpft mein Gegner fair dann bin ich auch fair. Aber dann brauche ich auch gar nicht mit unfairen Mitteln agieren. Eigentlich brauche ich hier niemandem etwas beweisen, dass habe ich bereits getan. Aber ich bin unter jeglichen Umständen der beste in dem was ich tue. Eigentlich wollte ich heute Zwecks Erholung nicht in den Ring steigen. Aber dann habe ich von der offenen Herausforderung von Samoa Joe gehört. Code of Honor. Ich denke das sollte doch ganz gut dazu taugen meinen Standpunkt als DER Pfeiler dieser Liga zu festigen. Oder was sagst du Joe?

Selten kommt es im Wrestling vor, dass ein Superstar seinen Gegner des Abends persönlich in den Ring ruft. Wenn es dann einmal geschieht, dann eigentlich nur weil man nicht bis zum bevorstehenden Kampf warten will, sondern sofort an Ort und Stelle kämpfen will. Dies ist aber hier nicht der Fall. THE Bryan Danielson hegt keine Intension das Match gegen Samoa Joe vorzuziehen. Vielmehr soll ein Gespräch zwischen zwei Gegnern stattfinden. Ob es bei einem Gespräch bleibt oder es doch vorab zu einer physischen Auseinandersetzung kommt… die Antwort werden die gespannten Zuschauer jetzt erhalten. Denn die Musik des Samoaner beginnt zu spielen.



Die Fans in der Halle erheben sich von den Sitzen und beginnen ihren Favoriten lautstark zu begrüßen: »JOE! JOE! JOE! JOE! JOE!«... da kommt Samoa Joe auch schon hinter dem Vorhang hervor. In seinem Ring-Gear gekleidet, dazu sein Markenzeichen – das Handtuch – in den Nacken gelegt, erscheint der Samoaner auf der Stage. Mit dabei ein Mikrofon, dass er auch direkt zum Mund führt.

SAMOA JOE: »Weißt du Bryan… eigentlich sollte ich jetzt hier stehen und dir eine Predigt halten, dass du den Code of Honor nicht gebührend respektierst. Aber du bist seit letzter Woche die Nummer eins von coast2coast-Wrestling und ich weiß, dass du weißt was der Code of Honor bedeutet. Schließlich haben wir damals in der selben Promotion unter Vertrag gestanden, die den Code of Honor in seiner ersten Blütezeit repräsentierte. Daher werde ich meine Predigt vorerst stecken lassen. Stattdessen möchte ich dir zu einem großartigen Kampf und den Sieg über Noam Dar gratulieren. 169 Tage wurde der Titel um deinen Bauch von einer Person gehalten, die unser Business mit Füssen tritt. Bis vergangene Woche diese Herrschaft der Respektlosigkeiten endete. Somit steht dem Titel nun eine Zukunft voller Respekt bevor, richtig?«

Die abschließende Frage Samoa Joes klang sehr zynisch. Hatte er Bryan Danielson zu Beginn noch unterstellt den Code of Honor zu kennen, stellt er seine Aussage keine 2 Minuten später direkt wieder in Frage. Samoa Joe lässt Bryan Danielson aber nicht eine kleine Sekunde die Chance zu antworten. Denn der bullige Kerl aus Kaliforniern legt direkt mit ruhiger, tiefer Stimme nach.

SAMOA JOE: »Sollte dem nämlich nicht so sein, Bryan… und du den Code of Honor benutzen willst um die nächste Terrorherrschaft zu starten… dann haben wir beide ein Problem, dass einen schönen Kampf schnell zu einem hässlichen Kampf werden lassen kann. Die meisten Superstars haben noch nicht begriffen, dass der Code of Honor durchaus blutige und hässliche Kämpfe zwischen zwei Superstars zu lässt, wenn dies notwendig ist. Und in meiner Vergangenheit habe ich viele blutige und hässliche Kämpfe geführt. Ich würde mich also nicht auf ein neues Territorium begeben, vielmehr würde ich den dunklen, bösen Samoa Joe - der für Schmerzen und Zerstörung steht - für den heutigen Abend aus seinem Käfig lassen. Also Bryan… auf welcher Weise soll der Code of Honor dir helfen?«

Das Samoa Joe in seiner Vergangenheit viele blutige und hässliche Kämpfe geführt hat das bestreitet wohl niemand. Für den American Dragon gilt das aber genau so. Dieser muss einmal laut lachen als ihn der Samoaner fragt wie ihm der Code of Honor behilflich sein soll.

THE Bryan Danielson: An erster Stelle, um den Respekt zu wahren, bedanke ich mich für deine Glückwünsche. Wie mir der Code of Honor helfen soll? Hast du mir nicht zugehört? Ich trete hier heute lediglich den Beweis an das ich zurecht THE best Wrestler in the World bin. Ich bin Anpassungsfähig. Ob ich mich in einem Match ohne Regeln oder eben dem kompletten Gegenteil messen muss. Ich werde als Sieger hervor gehen weil ich immer bis an mein Limit gehe, ich bin DER Eckpfeiler dieser Promotion. Du hast ein Match gegen mich? Dann zeig mir die Gangart die du gehen willst und ich folge dir. Du willst Code of Honor? Schön, dann bekommst du ihn. Du willst unfair spielen? Dann sei auf der Hut, denn das kann ich auch. Ich bin mir ziemlich sicher das du diese Antwort von mir nicht hören willst. Aber ich sage dir eins Joe, soviel ich den Code of Honor auch respektiere glaub ja nicht das ich den Verlust des Titels riskiere und auf dem Code beharre wenn mir jemand mit gezinkten Karten gegenüber steht.

Wie THE Bryan Danielson es bereits angemerkt hat. Samoa Joe wird diese Antwort vermutlich nicht gefallen. Aber das ist dem American Dragon vermutlich egal. Er war schon immer eine ehrliche Haut und hat schon immer klar seine Meinung gesagt.

THE Bryan Danielson: Denkst du ehrlich ich habe Angst vor deiner Drohung? Verdammt, dazu habe ich schon zu viel in meinem Leben eingesteckt. Erinnerst du dich an die Zeit an der mich Takeshi Morishima auf einem Augen temporär hat erblinden lassen? Ich habe weiter gekämpft. Mit einem Auge. Du drohst mir einen blutigen Kampf an? Hast du mein Match in der letzten Woche nicht gesehen? Schau meinen Körper an, überall sind noch blaue Flecken und Prellungen zu sehen. Ich bin durch die Hölle gegangen. Noam Dar hat mich dort hingeschickt. Ich habe mich selbst dort heraus gekämpft und habe ihn in die Hölle geschickt. Hör auf mir zu drohen das unser Kampf blutig und hässlich werden kann. Wenn ich Samoa Joe als Gegner habe, Code of Honor, verdammt noch eins dann will ich ihn in einem Match in dem er alles gibt. Andernfalls können wir es auch gleich lassen. Sonst bestätigt dieses Match meinen Standpunkt nicht.

Während er spricht marschiert der Submission Specialist im Ring ein wenig hin und her. Dabei lässt er seinen Gegenüber jedoch nicht aus den Augen. Zwar findet dieses Gespräch hier auch mehr oder weniger unter dem Code of Honor statt, aber man weiß ja nie. Inzwischen hat Danielson aber wieder seine Ruhe gefunden und positioniert sich direkt vor Samoa Joe.

THE Bryan Danielson: Eine Sache rate ich dir noch Joe und besser du nimmst diesen Rat an. Ansonsten habe wir beide ein gewaltiges Problem. Wage es ja nicht mich auf die gleiche Stufe mit Noam Dar zu stellen. Du redest von einer Schreckensherrschaft. Dar ist ein Vergewaltiger, Junkie und Manipulator. Ich beschränke mich in dem was ich tue auf das Seilgeviert. Das solltest du dir merken.

Gespannt erwartet das c2c-Universum die Reaktion von Samoa Joe. Es muss sich aber noch einen Moment gedulden, da Samoa Joe und THE Bryan Danielson sich gerade ein wortloses Blickduell liefern, bei dem keiner der beiden zurückstecken will. Und so baut sich die Spannung zwischen den beiden Kontrahenten des heutigen Abend Sekunde für Sekunde weiter auf. Bis die Spannung wie eine Seifenblase platzt… denn Samoa Joe strahlt von der einen Sekunde auf die andere Sekunde über beide Ohren. Was amüsiert den Samoaner so plötzlich? Die Antwort werden wir jetzt bekommen.

SAMOA JOE: »Bryan. Bryan. Bryan. Nach all den Jahren und all dem Scheiß den du durchgemacht hast, bist du tief in deinem Inneren weiterhin der gleiche Kerl geblieben. Wieso ich das weiß… Meine kleine Drohung war keine Drohung, sondern eine Provokation und du bist, wie erwartet, voll darauf angesprungen. Aber im positiven Sinne. Denn nun bin ich mir zu 100% sicher, dass du diesem Titel mit dem nötigen Respekt tragen und behandeln wirst. Und ja… Ich bitte darum, dass du jegliche Art von Kampf annimmst um diesen Gürtel zu verteidigen. Der höchste Titel der Liga sollte mit Stolz und Respekt getragen werden und nicht als ein Bling-Bling-Stück behandelt werden, was nur eine Funktion hat: Frauen zu imponieren, um die in die Horizontale zu bekommen.«

Ein derber Seitenhieb in Noam Dars Richtung. Zwar hatten Samoa Joe und Noam Dar noch keine großen Berührungspunkte, aber durch die Interference in das Match mit Austin Theory und der Attacke gegen Samoa Joe, hat es Noam Dar auf die ToDo-Liste geschafft derer mit der Samoa Joe noch eine offene Rechnung hat. Aber vor ihm steht nicht Noam Dar, sondern der neue World Champ. Und so richtet Joe sein Augenmerk nun wieder auf seinen Gegner.

SAMOA JOE: »Aber genug von der Gang… Schließlich geht es hier um UNS und nicht um Dar und seine Schlampen. Also zurück zum Thema. Nachdem nun deine Einstellung geklärt ist freue ich mich noch mehr auf unser Match am heutigen Abend. Es kann jetzt schon behauptet werden, dass es ein Klassiker wird. Denn wir beide werden heute Abend die Hütte abreißen und die Fans mit einem breiten, zufriedenen Grinsen nach Hause schicken. Unser Match wird die kommende Woche gesprächsthema Nummer 1 sein. Warum ich mir da so sicher bin?... Nun ja. Du hast bereits deine Bereitschaft signalisiert deinen Körper trotz des Matches in der vergangenen Woche und den heute noch sichtbaren Blessuren nicht zu schonen. Und selbes gilt für mich. Denn ich habe heute mehr zu gewinnen, als du zu verlieren. Für dich geht es nur um Sieg oder Niederlage, beziehungsweise darum deine neue Einstellung zu untermauern. Für mich geht es aber darum, mit einem Sieg gegen dich ein gewaltiges Argument in der Hand zu haben, um in Naher Zukunft noch einmal gegen dich antreten zu dürfen. Dann allerdings mit deinem Titel als Preis. Dafür bin ich bereit alles zu geben, aber nicht auf Teufel komm raus. Nein. Ich will dich in einem fairen, sauberen Kamp besiegen, der keine Zweifel übrig lässt.«

Mit diesem Versprechen senkt Samoa Joe seine linke Hand, die das Mikrofon hält. Während parallel dazu die rechte Hand sich auf Hüfthöhe bewegt, bereit für einen Handshake.
Natürlich könnte THE Bryan Danielson in vollkommener Ignoranz den Handshake nicht annehmen. Doch das würde so gar nicht zum Code of Honor passen. Eben diesem hat er sich heute ja für den heutigen Tag verschrieben. Ohne lange nachzudenken nimmt er den Handshake an. Gleichzeitig hat er jedoch noch ein paar Worte an Samoa Joe zu richten.

THE Bryan Danielson: Wenn du denkst, dass es für mich hier nur um Sieg oder Niederlage geht dann irrst du dich. Für mich ist siegen die einzige Option. Alles andere wäre ein Zeichen von Schwäche. Bring alles was du hast Joe, ich bin vorbereitet.

Der American Dragon senkt sein Mikrophon und geht einen Schritt zurück. Er schaut Samoa Joe genau in die Augen. Mit diesem Staredown endet dieses verbale Duell.

Noelle Foley: "THE Bryan Danielson ist hier! Bryan hat eine gehörige Portion Selbstvertrauen dazubekommen seit seinem großen Sieg gegen Noam Dar!"

Byron Saxton: "Er muss nur fürchterlich aufpassen nicht zu hoch zu fliegen, nicht dass er genau so endet wie der Ex Champ!"

Johnny Curtis: "Bryan ist jedes Mittel Recht, das hat er doch gerade gesagt. Stimmt's nicht, Taichi?"

TAICHI: "LORD Taichi für dich, Kretin. Nun, augenscheinlich haben wir hier zwei Männer die sich zumindest auf die Kappe schreiben, das Wort "Ehre" zu verstehen. Sehen wir mal wieviel davon noch übrig ist, wenn der Fette nachher den Dürren verprügelt und seiner Regentschaft nach nur 7 Tagen ein jähes Ende bereitet."

Johnny Curtis: "Party Pooper!"



Monday, Monday, it´s Monday! Ging das Lied nicht so? Dieser nervige YouTube-Song, der auf jeder Top-Worst Liste der westlichen Welt zu finden ist, aber doch so scheiß catchy ist, dass man es nicht mehr aus dem Kopf bekommt. So geht es zumindest gerade Circe, die mitten im riesigen Backstage Bereich des Bel MTS Place steht. Tatsächlich macht die Blondine nicht viel mehr, als das Leben an ihr vorbeiziehen zu lassen und dabei nicht die kleinste Regung zu zeigen. Da sie bereits in wenigen Minuten in den Ring muss, trägt das Jersey-Girl bereits ihre dafür vorgesehene Gear, bestehend aus einer schwarzen Hot-Pants, einem lilafarbenen, bauchfreien Top und weißen Turnschuhen, die den hellsten Gegenstand ihres Outfits bilden - neben ihrem blonden Haar natürlich. Da sie den Temperaturen in diesem Land jedoch nicht mehr traut, seitdem sie ihn Montréal beinahe erfroren wäre, trägt sie über ihrer recht knappen Kleidung einen langen, ebenfalls schwarzen Mantel und über ihrer linken Schulter hängt eine Handtasche. Aus dieser schauen wieder die beiden Puppen, die sie bereits auf ihrem erfolglosen Streifzug durch die kanadische Provinz begleitet haben. Aber auch diese bekommen von ihrer Königin momentan keine Aufmerksamkeit, da diese noch immer ins Leere starrt und einige Mitarbeiter sind bereits stehengeblieben, um die apathisch wirkende Circe besorgt beobachten.

Circe:
"Sind sie nicht seltsam, diese Menschen?"

Plötzlich löst sich das Jersey-Girl aus ihrer Starre, sieht sich einen Moment um und die besorgten Mitarbeiter schrecken kurz zurück, als sie ihnen einen fragenden Blick zuwirft. Schließlich kichert sie leise, sieht zu ihren vermeintlich stummen Begleitern hinunter, zuckt mit den Schultern und verdreht genervt ihre Augen. Sie verflucht, dass sie die Beiden nicht im Locker gelassen hat, doch nun muss sie mit ihrer Entscheidung leben und sie königlich zurechtweisen.

Circe:
"Ihr seid echte Spaßverderber, wisst ihr das?! Nur weil ihr meine Berater seid, heißt das nicht, dass ihr eurer Königin sämtliche Freude im Leben nehmen dürft. Gestern hieltet ihr es nicht für angebracht dieser kleinen Rötzgöre die Kekse um die Ohren zu hauen und nun darf ich nichtmal ein wenig mit den Kollegen Schabernack treiben?! Ist ja nicht so, dass ich sie angeschaut habe, als wolle ich sie umbringen... glaube ich."

Dieser Girl-Scout gestern vor ihrem Hotel ist wirklich sehr aufdringlich gewesen, so dass wahrscheinlich jeder irgendwann die Contenance verloren hätte und Circe hatte ihr ja nicht wirklich die Kekse um die Ohren gehauen. Leicht in ihre Richtung geworfen hatte sie die Schachtel und es ist doch nicht der Fehler der Blondine, dass das Gör in dem Moment einen Schritt zur Seite macht. Wäre sie so starr stehengeblieben, wie sie es während der majestätischen Schimpftirade tat, hätte der Karton sie niemals getroffen. Das gibt diesen beiden Watteköpfen, die sich Berater nennen, noch lange nicht das Recht, so mit ihr zu sprechen und wieder verspürt sie den Drang, Rot- und Blauschopf in die nächste Tonne zu kloppen.
Als sie sich nun umsieht, um eben eine solche Tonne zu finden, bemerkt sie jemanden, der einige Schritte von ihr entfernt steht und sie offenbar beobachtet hatte.

Circe:
"Kann ich helfen?"

Langsam schüttelt diese Person seinen Kopf, scheinbar um wieder einen klaren Kopf zu bekommen. Was in drei Teufels Namen hatte er da gerade gesehen? Wurde diese Company wirklich nur von Verrückten bevölkert? Langsam ließ Corbin seinen Blick durch die Menge schweifen, über die Mitarbeiter, die langsam aber sicher das Weite suchten. Normalerweise suchten sie das Weite vor ihm, aber er konnte sie verstehen, ihm war das ganze auch nicht gerade geheuer. Baron Corbin war kein Mann, der großartig an übernatürliche Dinge glaubte. An Geister. Oder Puppen, die sprechen konnten. Er glaubte nur so weit, wie seine Fäuste etwas schmettern konnten. Da war kein Platz für mit Puppen sprechenden Prinzessinnen, die sich für die Königin der Welt hielten. Oder irgendetwas ähnliches. Langsam zog der Mann aus Kansas City sich die Mütze vom Kopf, welche ihn vor dem kalten Wind vor der Tür geschützt hatte, und betrat den MTS Place endgültig. Es wurde Zeit, das sie endlich aus diesem kalten Scheißland weiterzogen. Schon bald würde ihn die Sonne erwarten, zumindest wenn er bis dahin nicht selbst den Verstand in dieser Menagerie der Missgestalten verloren hatte.

Baron Corbin
„Du kannst mir den Gefallen tun und einen Arzt aufsuchen. Du scheinst nicht gerade sonderlich frisch in der Birne zu sein.“


Kaum hatte er die Worte gesprochen wollte er auch schon an der kleinen Prinzessin vorbei gehen, doch irgendetwas ließ ihn noch einmal inne halten. Stumm ließ er seinen Blick über das Jersey-Girl schweifen. Ihre Kleidung versprach zumindest das, was er letzte Woche bereits verkündet hatte: das sie zumindest auf der Liste stand, die mit ihm ins Bett durfte. Aber irgendwie zweifelte er doch an dieser Idee. Dafür war dieses Mädchen dann doch zu durch. Ganz zu schweigen von diesen beiden Puppen, die ihm ins Auge fielen, während er seinen Blick weiter über sie schweifen lies. Rote und blaue Haare, die aus ihrer Handtasche heraus lugten und den Schauer auf Corbins Rücken noch einmal verstärkten.

Baron Corbin
„Wobei, doch - steckt diese beiden hässlichen Mädels tief in deine Tasche, der Anblick jagt einem ja Schauer über den Rücken.“


Ähm, wie bitte?! Entrüstet blickt Circe an sich herunter, dann zu dem unverschämten Typen und erneut mustert sie sich selbst, bevor sie den Kopf schüttelt. Sie kann nur hoffen, dass er ihre Puppen gemeint hat und nicht ihre anderen beiden 'Mädels', denn das wäre ziemlich unangebracht gewesen. Obwohl in diesem Laden hier eh kaum jemand weiß, wie man eine Lady behandelt und dem Prachtexemplar eines Proleten sieht man deutlich an, dass er nicht weiter denkt, als von der Tapete bis zur Wand.

Circe:
"Wow, bei diesen zwei Sätzen läuft Dein kleines Neandertaler-Hirn wahrscheinlich schon auf Höchstleitung, oder?! Soll ich schnell etwas Wasser holen, damit Du nicht überhitzt und nur noch sabbernd vor Dich hinstarrst?"

Ihr Mundwinkel zieht sich zu einem süffisantem Lächeln nach oben und ihr Blick hält dem Corbins für einige Momente stand, bevor die Blondine zu ihren beiden Begleitern sieht. Sie neigt ihren Kopf leicht auf die Seite, nachdenklich zieht sie eine Schnute, hebt eine ihrer Augenbrauen und schüttelt schließlich entschieden den Kopf.

Circe:
"Er hat sicherlich nicht euch damit gemeint und wenn schon; was stört´s euch?! Ihr seid nicht mal Mädchen, also wenn euch jemand für hässliche Mädels hält, seid ihr eigentlich gut aussehende Jungs, oder so?! Und jetzt haltet die Klappe, damit ich mich weiter unterhalten kann."

Die Queen of Puppets ist es gewohnt, dass man sie für verrückt hält, aber natürlich ist es völlig normal, dass Menschen mit ihren Tieren, oder sogar ihren Pflanzen sprechen. Okay, wenn diese Menschen behaupten würden, dass ihnen geantwortet wird, dann würden sie womöglich sehr schnell am Rande der Gesellschaft existieren. Aber nee, die ehemalige Liv Morgan ist nicht verrückt. Zumindest konnte sie das ihrem Psychologen bei der letzten Untersuchung glaubhaft vermitteln. Vielen Dank, Schultheater. Wo waren wir? Ach ja.
Circe wendet sich nun wieder dem Lone Wolf zu, verschränkt ihre Hände hinter dem Rücken und mit trotzig nach vorne gerecktem Kinn mustert sie ihn von oben bis unten. Ein leises Schnalzen mit der Zunge, was wohl ihren Unmut kundtun soll, verdreht sie genervt die Augen, während sie ihr Gesicht fast schon angewidert verzieht.

Circe:
"Hässlich ist ein hässliches Wort und man sollte damit vorsichtig umgehen, wenn man selber aussieht wie Humpty Dumpty. Übrigens sagt mein Arzt, dass ich sehr gesund bin, aber echt niedlich von Dir, dass Du Dir Sorgen um mich machst. Gibt zwar so gut wie nichts, außer vielleicht den russischen Wetterbericht, was mich weniger interessiert, aber doch irgendwo niedlich. Sooo, ich glaube, jetzt haben wir genug Nettigkeiten ausgetauscht und haben gezeigt, dass wir Beide echt badass sind, richtig?! Gibt es jetzt noch irgendwas Wichtiges, dass Du zu sagen hättest, oder waren das jetzt wirklich Alles vollkommen verschwendete Minuten meines Lebens?"

Den Kommentar über sein Gehirn ignorierte er gekonnt, denn er wusste es einfach besser. Nur weil er Leuten nur so weit über den Weg traute, wie er sie werfen konnte, hieß das noch lange nicht, das er dumm war. Viel mehr nur vorsichtig, etwas gutes, wie sich einmal mehr herausstellte. Diese Prinzessin war doch echt nicht mehr ganz dicht, ganz zu schweigen davon, wie sie sich vor ihm versuchte aufzubauen. Das wirkte glatt putzig, so klein wie sie war, und er hätte glatt lächeln müssen, wenn das Jersey-Girl nicht diese beiden komischen Puppen mit sich tragen würde.

Baron Corbin
„Niedlich also, hmm? Mach dir keine Gedanken, es gibt nichts, was mir weniger Sorgen bereiten würde als deine geistige Gesundheit. Es geht mir eher um die Leute, die das Vergnügen haben, mit dir in den Ring zu steigen, Prinzessin.“


Kopfschüttelnd lässt der Lone Wolf seine Tasche auf den Boden prallen, bevor er sich langsam zum Jersey-Girl herunterbeugt, um ihr in die Augen zu schauen. Er musste direkt richtig stellen, wer hier das Sagen hatte, und sie war das sicher nicht. Wo würden sie denn hinkommen, wenn er sich von so einer kleinen, eingebildeten Prinzessin auf der Nase herumtanzen lassen würde. Keine Minute in der Gegenwart von Baron Corbin war verschenkt, denn im Gegensatz zu diesen ganzen Bekloppten, welche die C2C bevölkerten, war er noch klar im Kopf.

Baron Corbin
„Du willst also Badass sein? Du bist nur eins, Rotkäppchen, und das ist vollkommen übergeschnappt. Und weißt du, wer in dieser Geschichte der große, böse Wolf ist, der Rotkäppchen aus ihrem kleinen Traum reißt? Baron Corbin! Glaub ja nicht, das du mich mit deiner kleinen, niedlichen Art irgendwie bezirzen kannst oder einen Jäger findest, der mich zur Seite schaffen kann. Ich bin der große, böse Wolf namens Realität und dieser Realität wirst du wohl oder übel ins Gesicht schauen müssen, ob es dir gefällt oder nicht!“


Ihre niedliche Art? Also steht dieser Typ auf Beleidigungen, oder wie soll sie das verstehen?! Jeder muss selber wissen, wie er oder sie glücklich wird und im Grunde steht es dem Jersey-Girl auch nicht zu, darüber zu urteilen. Außerdem ist seine Rotkäppchen Analogie gerade viel lustiger, so dass man sich lieber darauf konzentrieren sollte und mit einem breiten Grinsen erwidert sie den Blick des vermeintlichen Wolfes. Eine Liv Morgan hätte sich von dem Gebaren Corbins höchstwahrscheinlich einschüchtern lassen, doch die Königin der Puppen kann so leicht nichts erschüttern und wenn Baron wüsste, was manchmal im Kopf der Blondine vor sich geht, würde er verängstigt das Weite suchen.

Circe:
"Nein, um ehrlich zu sein gefällt mir dieses reale Gesicht nicht wirklich, aber mach Dir nichts draus, Wölfchen, denn das zwischen uns hätte sowieso keine Zukunft. Ich bin eine starke Frau, die weiß was sie will und es gibt wohl nichts, was eine Alphatierchen wie Du mehr fürchtet, als eine Bedrohung seiner Position als vermeintlicher Rudelführer. Wir würden uns andauernd streiten, Du würdest immer wieder erfolglos die Kehle durchzubeißen, bis ich schließlich keine andere Wahl habe, ausstopfen zu lassen und im Wald als Warnung aufzustellen. Das wollen wir doch Beide nicht, oder?!"

Zuckersüß lächelt die Jersey Rivers Queen, sie wirkt ruhig und fast höflich, wäre da nicht die Kälte, die in ihrer Stimme mitschwingt, als sie davon spricht, Corbin auszustopfen. In ihren Augen blitzt etwas auf, dass nichts Gutes verheißen kann und wenn man weiß, was gut für einen ist, wäre spätestens jetzt der Zeitpunkt gekommen, dieses Gespräch zu beenden. Zu spät, denn mit einem leisen Kichern streicht sie ihren beiden Beratern über die Köpfe und sieht sich mit gelangweilten Blick um, während sie weiterspricht.

Circe:
"Jetzt mal ernsthaft, Baron; was versprichst Du Dir davon, Dich hier so aufzuplustern? Vor mir? Glaubst Du, wenn Du Dich respektlos einer Königin gegenüber verhältst, beweist Du, was für ein harter Hund,.. ähm Verzeihung, ich meine natürlich: was für ein harter Wolf Du bist? Ja, dumm gelaufen, denn den einzigen Beweis, denn Du geliefert hast ist, dass Du echt ein Problem mit Deiner Männlichkeit hast."

Oh oh, die Männlichkeit anzweifeln. Keine sooo gute Idee, denn darauf kommen die Wenigsten des angeblich starken Geschlechts klar und Circe möchte hier ungerne für noch mehr Trubel sorgen. Nicht vor ihrem Match gegen Candice LeRae, denn trotz ihrer Zuversicht weiß sie natürlich genau, dass ihre Gegnerin nicht zu unterschätzen ist. Die Jerseyanerin wird ihre gesamte Konzentration brauchen und sie kann sich nicht die ganze Zeit darüber Sorgen machen, dass sie neuerdings auf dem Speiseplan des Canis lupus steht. Mit einem wesentlich freundlicheren Lächeln, sieht sie den Schortcut King wieder direkt an, hebt unschuldig die Schultern und schüttelt knapp den Kopf.

Circe:
"Wollen wir es nicht einfach dabei belassen, Baron? Ich habe keine Lust, es mir mit Dir zu verscherzen, denn dafür bist Du mir nicht wichtig genug und andersrum ist es doch auch nicht anders, oder?! Wie ich gerade schon sagte, hast Du keinen Nutzen davon, Deine Muskeln vor mir spielen zu lassen, also warum gehen wir nicht einfach friedlich getrennte Wege, hm?!"

Eigentlich hatte sie recht, es brachte ihm rein gar nichts, die Muskeln vor ihr spielen zu lassen. Es brachte ihm rein gar nichts und doch machte er es. Warum? Weil er es konnte. Die kleine Jersey Rivers Queen sollte es lieber als Warnung betrachten, denn es würde der Tag kommen, an welchem das hässliche Gesicht der Realität sie einholen würde. Vielleicht nicht durch ihn, aber der Tag würde kommen, an der ihr die Kehle durchgebissen würde und ihr Wahnsinn in die Realität ihres Daseins fließen würde. Übrig bleiben würde nicht viel mehr als eine leere Hülle die realisiert hat, das sie nichts weiter als eben diese Hülle ist, drapiert mit zwei Beratern, die am Ende nur leblose Puppen sind.

Baron Corbin
„Betrachte es als Warnung, kleines Rotkäppchen. Irgendwann wird der Tag kommen, an dem jemand deine Kehle mit den Reißzähnen packt und sie dir heraus reißt, das warme Blut wird aus deinem Hals fließen während du an der Erkenntnis erstickst, nichts weiter als eine Verrückte gewesen zu sein.“


Langsam richtet sich der Lone Wolf wieder auf, es war alles gesagt, was gesagt werden musste, und greift nach den Henkeln seiner Tasche. Auch er hatte heute Abend noch ein Match, und auch wenn sein Gegner so aussah, er oder viel mehr es gehörte nicht zur Damen Division. Auch wenn Corbin sich wirklich fragte, wieso, denn mit dieser Maske und dem ganzen Zierrat auf seinem Mantel sah Taichi nun wirklich nicht aus wie ein Mann. Eher wie eine Memme, zumindest wenn Corbin mit ihm fertig war. Langsam setzte der Lone Wolf einen Fuß vor den anderen, die Mütze in seiner Hand wurde regelrecht ausgepresst, so sehr hatte er seine Hand darum angespannt, bevor er sich noch ein letztes Mal ins Gesicht sah.

Baron Corbin
„Wir werden uns wieder sehen, verrückte Prinzessin. Aber ich hab heute Abend noch ein Match, also werde ich dein kleines Friedensangebot erst einmal annehmen. Ich hab keine Zeit, um mich mit deinem bekloppten Gefasel auseinander zu setzen.“


Zufrieden nickt Circe, hebt ihre Hand, um Baron kumpelhaft auf den Oberarm zu schlagen, doch überlegt sie es sich doch anders und nicht ein weiteres Mal, bevor sie mit leicht federnden Gang davongeht. Die Kamera folgt ihr einen Moment, bevor noch ein Mal der Lone Wolf ins Bild genommen und schließlich zurück in die Arena geschaltet wird.

Noelle Foley: "Das war dann wohl die Neuinterpretation vom Rotkäppchen, bzw. das Intro dazu und ich bin gespannt zu sehen, wie dieses Märchen ausgehen wird."

TAICHI: "Der Mann mit dem dünnen Haar hat ein beachtlich großes Mundwerk. So behandelt man kein Mädchen."

Johnny Curtis: "Das von dir? Naja. Eine interessante Begegnung war es und es ist schon irgendwo bewundernswert, wie wenig sich Circe von Baron Corbin beeindrucken lässt, obwohl dieser für seine Gefährlich- und Unberechenbarkeit bekannt ist."

TAICHI: "Sie hat genau richtig gehandelt. Keinen Fußbreit einem Bully!"

Byron Saxton: "Na ja, ich denke, die Beiden sollten sich zukünftig lieber aus dem Weg gehen, denn Freunde werden sie mit Sicherheit nicht. Lasst uns lieber mit dem Programm weitermachen."



Alexa Bliss?! Ausgerechnet Alexa Bliss?? So langsam glaubt Tessa, dass man sie hier loswerden will, denn anders ist es nicht zu erklären, warum man gerade ihr eine Gegnerin wie die Wicked Witch zuteilt. Wäre das Farm-Girl etwas positiver gestimmt, würde sie diese Matchansetzung als Signal sehen, dass man trotz ihrer Niederlagen noch immer Vertrauen in sie setzt, so wie als Möglichkeit, alles Negative mit einen einzigen Sieg vergessen zu lassen. Solche Gedanken lässt Tess im Moment jedoch nicht zu, denn surft sie gerade die Selbstmitleidswelle, was der jungen Frau auch als angemessener erscheint.
Dementsprechend finster blickt die Queen of Carolinas auch drein, als sie durch einen breiten Gang in den Eingeweiden des Bel MTS Place, der vom Parking Lot zu den Umkleidekabinen der Superstars führt. Genau dorthin zieht es die Schwarzhaarige, denn nach einer der langweiligsten Autofahrten ihres Lebens, möchte sie sich umziehen und muss danach wahrscheinlich noch zu einem Interview, denn schließlich ist die Goddess ihre Gegnerin. Wer will da nicht mit der Frau sprechen, der diese große Ehre zuteil wird? Fuck you, gal, fuck you! Stumm flucht sie in sich hinein, ihr Gesicht verzieht sich dabei vor Wut und glücklicherweise kommt ihr in diesem Moment niemand entgegen, der bei diesem Anblick wohl die Flucht ergreifen würde. Dabei ist Tessa im Grunde ein umgänglicher Mensch, der hin und wieder einige emotionale Schwankungen erlebt. Nichts, wofür man jetzt ein großes Aufhebens machen sollte und einen Augenblick hat sich ihr Gesicht für ihre Verhältnisse schon wieder normalisiert.
Von beiden Seiten des Ganges gehen in regelmäßigen Abständen Türen ab, an denen auf kleinen Schildchen der jeweilige Name des dort untergebrachten Superstars angebracht sind.

Tessa:
"Wie viele verdammte Türen kann es hier denn noch geben?"

Berechtigte Frage, denn dieser Korridor scheint gar kein Ende mehr zu nehmen und so langsam hat Tess nicht wenig Lust, sich einfach hier umzuziehen. Ist sowieso niemand hier und wenn doch bekommen sie bestimmt nichts zu sehen, was sie nicht bereits gesehen haben. Na ja, vielleicht nicht in dieser Form, aber,... bevor sich Charlotte´s Own weiter darüber nachdenken kann, öffnet sich nur wenige Schritte vor ihr eine der Türen.

Fast wie ein erlösender Engel, erkennen die Kameras und auch Tessa einen pinken Haarschopf der sich mitsamt dem dazugehörigen Körper aus dieser Tür schiebt. Candy Floss! Das zuckersüße Mädchen aus England, hat wohl vor kurzem dem Onkel Doktor noch einmal einen Besuch abstatten müssen, so wie es ihr Bauchverband verrät. Die Wunden des Money in the Bank Matches zeichnen sich deutlich nicht nur an ihrem Körper, sondern auch ihrem geknickten Gesichtsausdruck aus. Egal wie oft man auf die Nase fällt, es tut dennoch immer wieder höllisch weh! Man könnte fast meinen das es die Lebensaufgabe von Candy ist immer knapp am Ziel vorbeizufliegen. So wie sich die Engländerin auch aus der Tür schlich, war es nicht ihr Plan in diesem Zustand von jemanden gesehen zu werden. Umso überraschter ist sie als sie knapp vor sich Tessa erblickt. Beschämt klammert sich Candy mit der Hand an die Türklinke und blickt neben sich.

Candy Floss:
"O-Oh.. Hey Tess.."

Bitte? So genuschelt wie diese Worte über ihre Lippen kamen, ist es wirklich eine Herausforderung es akustisch korrekt zu verstehen. Es war gewiss nicht viel Kontext, aber anhand der gesamten Körperhaltung sollte dem Farm Girl sehr schnell klar werden, das hier etwas ganz gewaltig stinkt. Die Dunkelhaarige ist keine dumme Frau und wird ebenso eins und eins sehr schnell zusammenzählen können. Ob sich Candy aber auch diesmal nach ihrem Beistand sehnt? Eher weniger. Noch bevor Tessa ihre Stimme überhaupt erheben darf, hebt Candy die freie Hand nach oben und schüttelt den Kopf.

Candy Floss:
"L-Lass... Lass uns bitte nicht darüber reden, ok? Mir gehts gut.. Wirklich. Alles super.."

Tessa:
"Mh-hm, so siehst Du auch aus, Mädchen!"

Mit hochgezogener Augenbraue mustert Tessa die Frau, die der Bezeichnung Freundin wohl am ehesten entspricht und auch ohne diese besondere soziale Bindung würde sie natürlich merken, dass Candy ganz offensichtlich gelogen hatte. Auch wenn das aus Sicht der Zuckerfee sogar nachvollziehbar ist, da sie ihre Kumpeline nicht beunruhigen möchte, doch so wirklich gutheißen kann die Queen es nicht. Ist einer der Vorteile einer Freundschaft nicht, dass man jemanden hat, der einem immer zur Seite steht und mit dem man über Alles reden kann?
Während sie nun einige Schritte auf die Engländerin zugeht, sieht das Farm-Girl diese vorwurfsvoll an, bevor Sorge sich in ihren Blick mischt, als sie den Verband bemerkt. Sie will Candy stützen, doch das würde diese nicht wollen und Tess würde es nicht anders gehen. Sie bleibt also in sicheren Abstand zu der Sweet One stehen, verschränkt ihre Arme vor der Brust und ringt sich ein sogar recht überzeugendes Lächeln ab, als sie Miss Floss direkt ansieht.

Tessa:
"Ich könnte Dir jetzt sagen, dass es keine Schwäche ist, wenn man vor Freunden zugibt, nicht in bester Verfassung zu sein, doch ich sage es Dir nicht. Warum sage ich es Dir nicht? Weil Du es nicht hören wollen würdest, also spare ich mir das gleich, okay?!"

Ihr Lächeln wird zu einem Lachen, die Queen zwinkert ihrer Freundin zu und es fehlt eigentlich nur noch, dass sie ihr kumpelhaft auf die Schulter schlägt. Das lässt Tessa offensichtlicher Gründe jedoch, aber ist unübersehbar, dass alleine die Anwesenheit der Britin ihre Stimmung aufhellt und die 3rd Generation Excellence inzwischen froh ist, dass der Korridor so verdammt lang ist.
Trotzdem verfinstert sich ihr Blick wieder, als die dunkle Wolke namens Alexa zurückkehrt und der Schwarzhaarigen wieder einfällt. warum sie so schlechter Laune war. Sie räuspert sich, streicht sich mit einer Hand durch ihre offenen Haare, während sie die Andere zum Fingernagelkauen in Richtung Mund führt. Im letzten Moment besinnt sie sich jedoch eines Besseren und lässt ihre Hand in der Hosentasche verschwinden. Tess schließt ihre Augen, öffnet sie sofort wieder, weil sie das Gesicht von Little Miss Bliss gesehen hat und ihre Anspannung weiter ansteigen lässt.

Tessa:
"Ich gebe auch nicht gerne zu, dass ich eine Heidenangst vor meinem heutigen Kampf habe und das es das Schlimmste ist, was mir passieren konnte. Angst lähmt, lässt einen nicht wie gewohnt agieren und reagieren, so dass Fehler vorprogrammiert sind, die ich mir gegen Alexa aber nicht leisten darf. Wäre ich ein Spieler, würde ich heute Abend keinen Cent auf mich setzen. That´s suck, gal!"

Es war wirklich nicht klug ihre Freundin in dieser Situation etwas vormachen zu wollen. Candy geht es gar nicht gut.. Nicht nur schmerzt ihr Bauch und ein Teil ihres Rückens.. Was viel mehr schmerzt ist ihr Herz. Die Enttäusschung in Candy ist so immens hoch das sie Stück für Stück die letzten Tage wohl in ihre Augen als Tränen hochgekrabbelt ist. So auch jetzt.. Am Anfang der Szene hat man noch gesehen wie Candy mit sich selbst gekämpft hat, so wenig Gefühle wie möglich zuzulassen. Nun wo Tessa ihr aber so offenherzig begegnet und mit jeder Pore irgendwie durchscheinen lässt das sie für die junge Britin da ist, bricht jedes Eis. Kurzerhand ist Candy auf ihre Kollegin zugerast und hat diese umarmt. Kurz darauf später hört man dann leichte, wimmernde Töne aus der Kehle der Britin. Herrje.. Damit hat das Farm Girl wohl nicht gerechnet.

Candy Floss:
"E-Es... tut mir sooo Leid!!"

Was tut Candy Floss denn bitte Leid? Sie hat nichts verbrochen was einer Entschuldigung bedürfte. Trotzdem hält sie die Tochter von Tully Blanchard fest umklammert und drückt ihren Kopf gegen ihre Schulter.

Candy Floss:
"Du hast.. Recht! Vielleicht lähmt mich Angst und Sorge jedesmal so sehr, das ich am Ende des Tages doch nichts auf die Reihe bekomme. Ich.. Ich glaube die Leute haben Recht.. Ich passe nicht hierher. Ganz egal wie sehr ich versuche das Gegenteil zu beweisen, aber irgendetwas geht immer schief.."

Das ist leider ein Fakt der die junge Britin wie ein schlechtes Omen verfolgt. Alle Herausforderungen die sie annimmt enden entweder in einem Desaster oder sie zieht als Verlierin heraus. Getreu dem Motto - immer die Brautjungfer niemals die Braut. Wenn sich so eine Pechsträhne über einen gewissen Zeitraum zieht, kann er das eigene Befinden immens beeinflussen. Tessa kann da wohl auch ein Lied davon singen. Allerdings kullern ihr da nicht die Tränen über die Wangen wie bei Candy, sondern sie macht sich ihrem Unmut gezielt Luft. Ein bisschen geniert, löst sich die Pinkhaarige von ihrer Freundin und reibt sich über die Augen.

Candy Floss:
"D-Du.. Du musst heute, richtig? Gegen Alexa...?"

Wie immer in solchen Situationen weiß Tessa im ersten Moment nicht wie sie reagieren soll, als Candy ihr um den Hals fällt und so erstarrt sie erstmal zur Salzsäule. Sie hört das Wimmern ihrer Freundin und endlich schafft es Ihre Majestät, ihr eine Hand auf die Schulter zu legen, während sie in bester Großmutter-Manier beruhigend mit der Zunge schnalzt. 'Na, na, wer wird denn da gleich weinen', ist das Einzige, was jetzt noch fehlt, doch kann sich das Farm-Girl diese Peinlichkeit verkneifen. Stattdessen lässt sie die Zuckerfee von sich aus etwas zur Ruhe kommen und als sie sich schließlich von ihr löst, lächelt die Queen verständnisvoll.

Tessa:
"Es gibt nichts, was Dir leidtun müsste, denn wenn jemand Schuld an meiner Situation trägt, dann bin ich das."

Wer auch sonst, nicht wahr?!

Tessa:
"Trotzdem werde ich Alexa mit erhobenem Haupt gegenübertreten, denn trotz der letzten Wochen weiß ich, dass ich sie jederzeit besiegen könnte. Der Knoten muss nur endlich platzen und was wäre ein besserer Zeitpunkt als im Match gegen Bliss?!"

Zwar versucht der 3rd Generation Loser so überzeugt wie möglich zu klingen, doch wird man den Verdacht nicht los, dass sie sich selbst kein einziges Wort glaubt und dazu noch fünf Dollar ins Phrasenschwein. Der Knoten muss platzen? Ernsthaft?! Wie bescheuert ist dieser Spruch überhaupt? Knoten platzen nicht, sondern lösen sich, bzw. werden gelö… obwohl,.. können Knoten im Körper nicht platzen?! Über was für einen Scheiß denkst Du eigentlich nach, Mädchen?
Tess schüttelt sich, will so diese völlig nutzlosen Gedanken loswerden und wie die Engländerin vor einigen Minuten, ist die Queen nun diejenige, die sich verlegen umsieht. Sie räuspert sich, verschränkt die Arme vor ihrer Brust und leicht (wirklich sehr leicht) lächelnd blickt sie Candy an. Sie weiß nicht warum, doch sofort fühlt sich das Farm-Girl etwas besser, alleine dadurch, dass sie die Zuckerfee ansieht. Tessa weiß nicht, wie sie dieses Gefühl einordnen soll und zum ersten Mal seit langer Zeit, kann sie gut damit leben, etwas nicht gleich erfassen zu können. Die kleine Miss Floss ist wie eine menschliche Sonne, die den Raum erhellt, wenn sie ihn betritt und in deren Nähe man sich wohl fühlt. Für die Queen of Carolinas ist sie wie eine kleine Schwester, was sie ihr wahrscheinlich aber nicht persönlich sagen könnte und so versucht sie, einfach nur für Candy da zu sein.

Tessa:
"Was Dich betrifft, Sweetie, Du solltest nicht so viel darauf hören, was Andere Dir erzählen. Wenn Du hier hin passen willst, dann passt Du hier her und es kann niemand etwas dagegen sagen, denn es ist Deine Entscheidung wo Du sein willst. Diese Leute, von den Du sprichst, haben wahrscheinlich mitbekommen, was Du draufhast und wollen Dich schon kleinmachen, bevor Du richtig angefangen hast. Sie wissen, dass Du sie sonst schon sehr bald verbrannt hast, sunshine. Ich glaube an Dich und jetzt musst nur noch Du an Dich glauben. Dann kann Dich niemand mehr aufhalten!"

So wie es Tessa hier anspricht, hat es Candy noch nie betrachtet. Sie kratzt sich etwas am Hinterkopf, während sich ihr Gesicht nachdenklich verzieht. Vielleicht meiden sie hier so viele, weil sie Angst vor ihr haben? So richtig erreicht hat Candy bisher nichts in Coast 2 Coast, aber sie war bei allen Herausforderungen immer vorne dabei und knapp davor den Sieg abzugreifen. Knapp daneben ist bekanntlich auch vorbei, aber der Wille dahinter zählte. Auch eine Alexa Bliss weiß das vielleicht und hat deswegen ihr möglichstes getan sie klein zu halten. Letzten Endes gingen beide Damen mit nichts nach Hause, also waren sie auf verschobene Art und Weise wieder quiitt. Das nun Candys Freundin Tessa das Vergnügen mit der Goddess hat, wirkt wie Schicksal. Auf den letzten Satz hin, schüttelt Floss dann etwas den Kopf und greift eine Hand des Farm Girls.

Candy Floss:
"Eher sollte ich wohl an dich glauben, nicht umgekehrt. Ich bin ein Schaaf, tut mir Leid. Ich jammere hier herum, dabei bist du diejenige die heute seelische und moralische Unterstützung braucht! Du kannst das, ich weiß es! Aktuell ist Alexa nicht ganz so auf der Höhe und ich denke das kann dir nur zugute kommen!"

Die Aussage das sich Candy als Schaaf sieht ist wohl sehr übertragen gemeint. Man behauptet von den bewollten Tieren das sie keinen hohen Intelligenzquotienten besitzen, weshalb die Pinkhaarige wohl auf ihre eigene Dummheit in dieser Situation anspielt. Die Dunkelhaarige ihr gegenüber könnte durchaus ein Erfolgserlebnis gebrauchen, damit ihr 'Knoten' platzt. So fit wie sie auf die junge Britin wirkt, sollte das eine Kleinigkeit sein!

Candy Floss:
"Nicht soviel nachdenken, Tess. Du weißt doch das sowas blockiert! Hast du selbst gerade gesagt..! Denk immer daran, das ich es schon geschafft habe Alexa zu überleben. Dann schaffst du das erst Recht!"

Auch wenn es die Blondine aus Ohio wohl nicht gerne hören würde, aber bei der Battle Royal damals hat Candy Floss es wirklich geschafft Alexa Bliss zu übertrumpfen. Die Elimination erfolgte zwar durch die amtierende Womens Championesse Toni Storm, aber sehr oft war probiert worden die Pinkhaarige zu eliminieren. Ohne Erfolg. Wenn es sie also auf die Kette bekommt Alexa einen Dämpfer zu verpassen, dann kann das ihre Freundin erst Recht! Da die Dame aus London merkt, das Nähe immer noch nicht das Steckenpferd von Tessa ist, lässt sie deren Hand etwas los.

Candy Floss:
"Sunshine, hm? So wurde ich auch noch nicht genannt, aber ich könnte mich daran gewöhnen! Da muss ich wohl auch einen passenden Kosenamen für dich finden.. Hmm.. mal nachdenken...!"

Tessa:
"Oh nein, nein, das musst Du nicht!"

Abwehrend hebt Tessa eine Hand, lacht dabei laut auf, doch beißt sich sofort auf die Unterlippe und sieht sich verlegen um. Es würde nur ihren mühsam erarbeiteten Ruf als miesgelaunte Frau ohne Nachnamen zerstören, wenn man sie so fröhlich sehen würde und das wollen wir ja nicht. Glücklicherweise ist außer ihnen niemand hier, so dass die Schwarzhaarige erleichtert ausatmet und weiterhin ein Lächeln auf den Lippen trägt, während sie Candy erneut ansieht.

Tessa:
"Ich habe in den letzten Tagen so viel nachgedacht, habe mit zig Taktiken zurechtgelegt, mit denen ich Alexa besiegen könnte, doch am Ende habe ich Alles wieder über Bord geworfen. Warum auch? Spätestens wenn ich ihr direkt gegenüberstehe, habe ich es sowieso vergessen und werde rein nach meinem Instinkt handeln. War in der Vergangenheit nicht unbedingt von Erfolg geprägt, doch habe ich eine Steigerung in meinen letzten Kämpfen bemerkt und ich fühle, wie ich zu alter Bestform zurückfinde."

Bevor sie zum coast 2 coast Wrestling gekommen ist, wollte die Queen hinterher schieben, denn seit diesem Tag läuft es nicht mehr bei Charlotte´s Own und wäre sie ein abergläubischer Mensch müsste sie sich wohl einen neuen Arbeitgeber suchen. Zum Glück ist sie das aber nicht und sie meinte ernst, was sie eben sagte: sie spürt, dass es wieder bergauf geht und ein Sieg über die Wicked Witch würde Tessa womöglich endlich über den Berg helfen.

Tessa:
"Danke, dass Du mir zuhörst, Candy, auch wenn Du selbst genug eigene Probleme hast. Ich weiß das sehr zu schätzen und ich fühle mich schon um einiges besser. Ich kann es kaum noch erwarten, endlich in den Ring zu steigen und Bliss zu zeigen, wozu so ein Mädchen von der Farm Alles fähig ist. Wenn Du willst, kannst Du Dir das Match in meinem Locker ansehen. Ich habe einen großen Fernseher und einen frisch befüllten Kühlschrank. Du kannst es Dir dort bequem machen, Dir die Show ansehen und nachher bringe ich Dich in Dein Hotel, damit Du nicht auf die blöde Idee kommst, selber zu fahren."

Die Fans in Winnipeg werden abermals Zeuge eines sehr seltenen Bilds in der Damen Divison von Coast 2 Coast - Freundschaft. Eine Verbindung die nicht auf irgendwelchen niederträchtigen Plänen oder ähnlichem beruht, sondern aus reiner Sympathie für den anderen. Candy und Tessa finden in dem jeweiligen anderen Eigenschaften die sie selbst nicht auszeichnen, weshalb sie sich so gut ergänzen. Gespielt beleidigt bläst Candy die Wangen etwas auf und stemmt auch ihre Hände in die Hüften.

Candy Floss:
"Was soll das denn jetzt heißen? Ich bin immerhin nicht diejenige die sich mit den anderen Autofahrern anlegt!"

Belustigt stößt sie Tessa einen Ellbogen in die Seite um ganz eindeutig auf sie selbst hinzuweisen. Anschließend harkt sie sich jedoch bei der Queen unter und grinst diese fast schon frech an.

Candy Floss:
"Na dann entführe mich mal in deine Räumlichkeiten! Ich verspreche auch mich zuhause zu fühlen.. aber nicht so zu benehmen, hihi!"

Mit diesen finalen Worten zieht Floss ihre Freundin aus dem Bild und gleichzeitig auch ein paar Schritte in Richtung des Lockerrooms von Tessa. Mit der Rückenansicht beider Damen wird das Kamerabild schlussendlich schwarz und schaltet zu den Kommentatoren zurück.

TAICHI: "Mir ist kotzübel. Das ist ja schlimmer als diese ganzen nonsense Pop-Idol Talkshows im japanischen Fernsehen. Und die Pinkhaarige sieht auch genau so aus als käme sie auf direktem Weg daher."

Noelle Foley: "Du bist wirklich ein Arsch, Taichi."

TAICHI: "Aber aber! Habe ich nicht Recht? Gerade die Muskolöse sollte aufhören Milch und Kekse mit der Pinkhaarigen zu essen, bei ihrer Matchbilanz."

Byron Saxton: "Irgendwo, zwischen all den widerlichen Worten, ein wahrer Kern. Tessa muss sich auf ihr Match konzentrieren, sie braucht den Durchbruch."

Johnny Curtis: "Yo, bin nicht sicher wie lange das noch gut geht. Tully Blanchard würde sich im Grabe umdrehen wenn er tot wäre."

Byron Saxton: "Wollt ihr euch jetzt in Ekelhaftigkeiten überbieten? Tully ist mit Sicherheit stolz auf seine Tochter. Und diese ist längst aus dem großen "Blanchard" Schatten herausgetreten! Sie tritt ja nicht mal mehr unter diesem Namen an!"

TAICHI: "Name ändern oder nicht - das ändert ihre Herkunft keineswegs. Vielleicht wäre es etwas sich auf seine Wurzeln zu berufen anstatt sie zu verleugnen."



Wenn Rollkoffer en Masse auf dem Weg in eine Sporthalle sind, wenn die Plastikreifen im Vorhof der Halle über den Gehweg klackern, dann steht so immer ein besonderes Event in der Stadt an. So wie heute. Die c2c gibt sich einmal mehr die Ehre. Eine Company, die ob ihrer langen Historie schon, noch so jung und frisch wirkt wie seit Tag 1. Diese Dynamik zeigt sich durch verschiedenste Social Media Kampagnen oder eben auch das junge und unverbrauchte Herangehen und Präsentation der Show an sich. Hastig schwenken wackelige Kamerabilder in den Fokus, als Marty Scurll, dessen Koffer ebenso arg über den Gehweg knallt, wie der der Kollegen, über die Schulter gefilmt wird. Es ist sonnig, die Sonnenbrille sitzt locker auf der Nase, während die Kamerafahrt ihn begleitet.

“Europa hat gewählt Marty, was denkst du?“

Martys Blick weicht nach Hinten, während die Augen flüchtig über die Sonnenbrille zum Vorschein kommen.

Marty Scurll:
Was ich denke hm? Die Menschen denken sie hätten eine wirkliche Wahl. Während ein paar wenige entscheiden, was nun wirklich passiert. Sie sind die Opfer, eines Systems, dass sie selbst gewählt haben, in dem sie sich wohlfühlen. Sie wählen eine Mehrheit und fühlen sich bestärkt, wenn das Ergebnis dem entspricht, was sie sich wünschten. Endlich wieder dazu gehören, endlich wieder ein Wir-Gefühl. Menschen wählten den Brexit, und fanden Zusammenhalt in einer Gruppe weniger, ohne zu wissen, wer davon profitiert, und wer auf Kosten ihrer regiert. Menschen ‚wählten‘ Donald Trump. Weil sie dazu gehören wollten. Weil sie Veränderung wollten. Sie fanden wieder Veränderung in der Gruppe einiger. Ich denke Menschen wählen nicht um Verbesserungen zu erhalten. Sie wählen um dazu zu gehören, um am nächsten Tag in ihrem bemitleidenswertem Job sagen zu können, ‚jaja, die hab ich auch gewählt, oh junge‘. Aber was will man erwarten von einem Rudel Kleingeister, die nichts weiter gelernt haben?

Erzählt er trocken über den Rücken hinweg, als er weiter voranschreitet und die Arena so langsam am Horizont des wackligen Kamerabildes erscheint. Der Begleiter des Villains huscht ihm hinterher und versucht das Tempo zu halten. Marty, so scheint es, hat jedoch keine Lust auf viel Smalltalk, denn sein Gang bleibt strikt nach vorn gerichtet, ohne auch nur den Bruchteil einer Sekunde daran zu denken, seinem folgenden die Möglichkeit zu bieten, eine Frage zu stellen.

“Denkst du, du kannst dich heute wieder einmal zum Tag Team Champion krönen?“

Zischt es nach vorn. Scurll atmet durch, in einem genervten Ton, der sicher eindeutig ist, und kommende Fragen abwehren sollte. Nichts desto trotz dreht er sich wieder um, während es weiter nach vorn geht.

Marty Scurll:
Habe ich dir gerade noch ein Monolog zum Thema Wahlen gehalten? Habe ich oder? Gibt es denn eine Wahl, wer am Ende des Abends als Champion dasteht? Als ob es eine Chance von 0,1% gibt, dass am Ende nicht Marty Scurll und Jay White die triumphierenden sind. Die Fans werden sich wähnen und ärgern, wenn ihre Favoriten am Ende wieder am Boden liegen. So unverdient, so ungerecht blablabla. Wir entscheiden letztlich, wer hier an der Spitze steht. Denkt irgendjemand Hampelmann Bryan steht an der Spitze aufgrund seines Könnens? Er ist dort, weil wir ihn lassen. Der ganze Laden steht und fällt mit der 5-Point Gang. Und deswegen stehen am Ende des Abends auch Marty Scurll und Jay White, während alle anderen gefallen sind. Jeder Fan kann wimmern und fluchen, und doch sind wir der Grund warum sie einschalten. Paradox oder?

So betrachtet natürlich nicht falsch. Verdutzt lässt der noch namenlose ab. Das muss er einmal sacken lassen, während Marty Scurll Distanz gewinnt. Doch er gibt nicht auf. Schnell nimmt er das Tempo wieder auf und versucht den nun schon entnervten Villain wieder zu konfrontieren.

“Wieso glaubst du das? Ist der Stern der Gang nicht am sinken?“

Abrupt hält er nun doch an, und nicht nur das, er dreht sich auch in Richtung der Kamera, die mittlerweile auch relativ stabile Bilder liefert. Langsam wischt er sich durchs Gesicht, weil die Sonne aufs Antlitz prallt, und auch hoch am Himmel steht. Der Schweiß perlt nach der Wischbewegung davon, er nimmt sich einen Moment um zu konsultieren. Eigentlich hat er nicht viel übrige für Polemik, und doch fühlt er sich verantwortlich im Namen aller zu antworten.

Marty Scurll:
Who you are hm? Was lässt dich glauben? An was glaubst du? Was ist die Wahrheit in deinem Leben und was lässt dich schwach werden? An was klammerst du dich, was sind deine Ideale? Wie viel würdest du aufgeben, um Gerechtigkeit zu erlangen, für dich und all diejenigen die dir etwas bedeuten? Glaubst du an das Gute? Glaubst du an das Gerechte? Wie oft wolltest du schon aufgeben und wie oft hast du dir selber eingeredet, dass das Gute doch obsiegen wird, und das Leben dir noch etwas Gutes schafft? Die Leute schalten ein und kaufen Tickets um genau das zu sehen, wie die Gang, die ach so böse Gang, endlich das bekommt, was sie verdient, alles Schlechte dieser. Sie sollen endlich ihre gerechte Strafe erhalten, damit sie alle mit einem Lächeln und einem guten Gefühl nach Hause gehen können. An diesen Strohhalm klammern sie sich, dass ist ihr Grund zuzuschauen. Weil das gerechte und gute ja immer gewinnt. Und? Wie siehts aus? Stehen wir hier und diskutieren über die Gang? Ja? Wer hat denn letztlich gewonnen? Haben wir das bekommen was wir verdienen? Die Gang steht weiterhin. Wir verdienen nichts. Wir nehmen uns einfach alles.

Mit einem Zwinkern wendet er sich ab und meint alles gesagt zu haben. So schlendert er davon. Der Blick in Richtung Sonne, als wäre nur sie das Ziel. Ohne Frage sind seine Argumente schlüssig. Die Gang ist ein durch und durch grauenhafter Bund und jeder würde sich eine gerechte Strafe wünschen und doch stehen sie letztlich immer noch aufrecht, niemand kann dagegen argumentieren, auch wenn es ab und an einmal schlechtere und schwächere Phasen gibt. Der noch unbekannte versucht sich noch einmal zusammenzureißen. Im Gleichschritt versucht er wieder mit Marty mitzuhalten und holt tief Luft. Wenn man als Reporter, oder was auch immer seine Profession ist, bestehen will, dann muss man unnachgiebig sein.

…#?!

Noch bevor er es zu einer Frage schafft interveniert Marty.

Marty Scurll:
Du willst wissen, was mich das Glauben lässt, nehme ich an? Nun, dann rate ich dir, und eigentlich jedem hinter dem Bildschirm, auf Twitter, in allen illegalen Livestreams im Netz, schaut später noch einmal zu. Bisher hat es sicher noch niemand versucht, euch die Welt zu erklären, doch ich erbarme mich. Ich führe euch auf den rechten Weg, ok? Ich erkläre euch, warum jedes eurer Leben eine erbärmliche Kreation ist ohne Sinn und Bedeutung für irgendetwas. Was eure Regeln bedeuten. Und wer letztlich wirklich wichtig ist, dass die Welt so funktioniert, wie so funktioniert. Live on c2c. Wow. Spread de message, lads.

Grinsend klopft er mit seinem Regenschirm gegen das Glas der Kamera und erinnert durch den Blick und die aufgerissene Miene an Cobblepot, einem Charakter aus längst vergangenen Batman Episoden. Mit der Maske, die manchmal das Gesicht Marty Scurlls ziert, ähnelt er dem legendären Comic Charakter oftmals umso mehr. Auch wenn er sich dessen nicht bewusst ist. Und charakterlich, da besteht ohne Frage auch die ein oder andere Überschneidung. Vielleicht schenkt ihm einmal jemand einen Comic-Band der ersten Batmans.

TAICHI: "Marty Scurll, das ist ein Mann von Welt. Auch wenn Suzuki-gun den Bullet Club unzählige Male in die Schranken verwiesen hat, kann man diesen Mann respektieren."

Noelle Foley: "Dass ich das noch erleben darf, du respektierst irgendwen."

Byron Saxton: "Überraschend. In jedem Fall scheint die Gang noch immer stark zu sein, auch nach Noam Dars Titelverlust."

Johnny Curtis: "Natürlich ist sie das! Wenn Noam erstmal zurückkommt ist sowieso zappenduster."

TAICHI: "Zappen.. was?! Ich verstehe eure primitiven Phrasen manchmal nicht."

Johnny Curtis: "Das bedeutet quasi dann ist "alles vorbei", so."

TAICHI: "Wegen Noam Dar? Dass ich nicht lache!"



Es wird nach einer Werbepause wo geschaltet? Backstage Bereich? Falsch Nein wird werden sofort in ein Video gewurfen wo jemand durch ein Wald geht in einer Gegend die jetzt nicht unbedingt danach aussieht als würde man diese mit Absicht zum Wandern einladen würde. Die Person mit Kamera jedoch geht immer weiter und langsam wird es nun auch noch dunkel so das die Person nun seine Stirntaschenlampe anschaltet um besser zu sehen. Zum Glück den vor dem Kameramann ist eine Schlange gewesen die wohl zu gebissen hätte wenn er ihr näher gekommen wäre nun schlängelt sie aber weg und der Weg wird fortgesetzt. Nach einer kurzen Zeit sind Lichter im Dickicht zu sehen als paar Blätter zur Zeit gezogen werden ist ein altes Anwesend zu sehen und so langsam wird klar wo wir sind. Das Anwesend das zu sehen ist ist das Heim von Bray Wyatt und seiner Family während die Kamera immer näher kommt ist der wohl unangenehmste Ort des Anwesends zu sehen der Friedhof der Seelen da wohl alle Seelen ruhen die Bray gerettet hat Dakota Elias wahrscheinlich auch Becky's Seele und natürlich auch von allen andern die hier leben . Jetzt ist das Licht einer zweiten Lampe zu sehen doch die ist nicht von einer Taschenlampe sondern von einer alten Lampe die immer näher kommt und zu sehen ist nun ein Bray Wyatt.

Bray: Seht ihr das? Für das wurde ich geboren Abigail sagte mir einst das ich der eine bin der eine der Chance hat die Welt zu verändern. Eine Welt die von Lügen gehalten eine Welt in der ihr lebt und jeden Tag neue Lügen erfindet um eure liebenden zu beschützen vor der Wahrheit von der Realen Welt in der es leid und Schmerzen gibt eine Welt in der Lebe und jeden Tag mit ansehe wie ihr euch dagegen wert. Jeden Abend bringen Mütter ihre Kinder ins Bett und versprechen ihnen das selbst auf den Dunkelsten Tag ein Tag folgen wird an dem die Sonne erscheint und alles wieder besser macht. Alle diese Aussagen sind Lügen weil ihr Angst vor Welt in der ich lebe das diese Person euch fallen lassen und ihr sie verliert und sie nie wieder seht. Das ist ein Kreislauf.

Bray spricht wieder von Abigails Welt doch hier auf diesen Friedhof macht seine Sicht nicht unbedingt das Gefühl der Beruhigung breit sondern ehr etwas unangenehmes was ein noch praktisch auf die Seele drückt doch auf eine gewisse Art liegt Wahrheit in seinen Worten es gibt viele Menschen die sich immer wieder sagen alles hat was gutes. Doch gibt es das in Bray Wyatts Welt?

Bray: Doch bald wird eine Epoche zurückkehren eine die von der Dunkelheit bestimmt wurde und letztes Jahr begann Chicago war die Geburtsstätte einer Zeit die Vinny Marseglia begann doch Vinny viel wie viele andern dann durch Lügen von Monstern wie Willow oder Rosemary Monster die Welt an sich reißen wollen. Sie wollen über diese Welt herrschen und euch ihre Lügen auf zwingen das tat auch ein Finn Balor der nun die Hoffnung hat das dieser Alptraum in seinem Leben vorbei ist. Doch Finn du wirst mich sehen hahaha. Ich bin der einzige Becky's Schmerz verstehen konnte doch du dachtest nur an dein Wohl.

Bray spricht hier Finn und Rosemary an zwei von den Bray bekanntlich kein Freund ist was zuletzt zu sehen war da er aktuell versucht Toni Storm auf der Seite der Dunkelheit zu ziehen.

Bray: Bald... Bald werden sechs Lügner fallen und wir werden das Gold der Teams in Sicherheit bringen und die Welt von Abigail wird sich vor unsern Augen erheben

Beginnt Bray nun in Mehrzahl von sich zu reden? Nein den hinter Bray erscheinen immer mehr Lichter und in den Schein dieser sind die Masken der Family Mitglieder zu sehen die immer mehr werden und in die Richtung der Kamera schauen. Mit diesen Bildern endet das Video.

Noelle Foley: "Das war eine Ansage an die Gegner der Wyatt Family, heute Abend!"

Byron Saxton: "Und zwar eine die sich gewaschen hat. Ich möchte nicht in der Haut von denen stecken."

Johnny Curtis: "Gewaschen hat sich Bray Wyatt aufjedenfall lange nicht."

TAICHI: "Phrasen, alles nur Phrasen. Was denkt er denn wer er ist? Bärtiger Hillbilly auf dem Friedhof, ich zittere förmlich!"



During the week

Ein ganz normaler Abend in einem Hotelzimmer des Fort Garry Hotels in Winnipeg. Wann genau dieser Abend stattfand wissen wir zwar nicht, aber das scheint auch nicht weiter von Bedeutung zu sein. Natürlich können wir aber davon ausgehen, dass was auch immer hier passiert, es eine gewisse Signifikanz für das Geschehen in der c2c haben wird und das wird auch direkt damit bestätigt, dass Finn Bálor das Bild betritt. Er geht gemütlich zu seiner Minibar, welche er öffnet und eine bereits angebrochene Flasche Whiskey öffnet und in ein Glas schenkt. Von welcher Marke diese Flasche ist, kann man jedoch nicht erkennen, da die Lichtverhältnisse doch eher recht schlecht sind. Einzig und alleine der laufende Fernseher spendet ein wenig Licht, was Finn aber nicht weiter zu stören scheint. Dem Glas Whiskey werden noch 2–3 Eiswürfel hinzugefügt, bevor Finn sich auf einen Sessel setzt und weiter den ruhigen Abend genießen möchte. Klar, man ist nicht hier um Urlaub zu machen, aber nach einem harten Tag des Trainings kann man sich sicherlich auch mal etwas ruhe und einen... oder auch 2... oder 3... Drinks gönnen. Dass er diese ohne Jordan zu sich nehmen muss, ist zwar bedauerlich, aber er kam auch Jahre ohne seinen alten Schüler aus, also warum sollte es heute Abend anders sein?

*KNOCK KNOCK*

Verwundert blickt Finn in Richtung seiner Tür. Er erwartet niemanden.... nicht einmal den Zimmerservice oder ähnliches. Wer stört ihn also an diesem ruhigen Abend? Ist es eventuell doch Jordan? Oder steckt da etwas anderes dahinter? Die Gedanken schweifen ab, zu jener Nacht in der Becky Lynch versucht hat Finn abzufackeln. Kein schöner Gedanke, aber die Neugierde und die Chance, dass es eben doch sein alter Freund sein könnte, lassen ihn aufstehen und zur Türe gehen. Kein weiteres Klopfen ist zu hören. War es vielleicht nur ein Irrtum? Hat er sich vielleicht nur getäuscht und es gab gar kein klopfen? All diese Gedanken schwirren in seinem Kopf umher, aber irgendwas sagt ihm, dass er diese Tür öffnen sollte. Doch bevor er das tut, wagt er einen Blick durch den Türspion und sieht... nichts!

Finn: “Hmm...“

Vielleicht wirklich nur ein Irrtum? Er öffnet jedenfalls die Türe und blickt in beide Richtungen den Gang hinab... ebenfalls nichts. Kann ja dann nicht sonderlich wichtig gewesen sein und mit diesem Gedanken möchte Finn auch direkt die Türe wieder schließen, doch da bemerkt er den Briefumschlag auf dem Boden vor ihm, der wohl an der Tür angelehnt war. Direkt hebt er ihn auf und blickt auf den Umschlag. Nur ein Wort ist auf diesen geschrieben, und zwar der Name... Finn! Kein Zweifel, wer auch immer hier war, wollte ihn erreichen, aber wieso dieser Brief? Warum nicht kurz selber mit ihm reden? Finn weiß es nicht, aber die Vermutung liegt nahe, dass Antworten in diesem Brief liegen könnten und so öffnet er ihn und liest. Umso weiter Finn vorankommt im Brief, desto düsterer wird der Blick des Iren und als er fertig ist, sagt er ebenfalls nur einen Namen...

Finn: “Becky...“

Erschrocken wendet sich Finn zurück in seinen Raum und blickt in alle Ecken und dunklen Stellen, während er versucht neben dem Fernseher noch andere Geräusche im Zimmer wahrzunehmen... abermals nichts. Er ist alleine und die Erleichterung ist Finn ins Gesicht geschrieben. Wir wissen nicht was genau in dem Brief steht, aber es scheint den Iren zu beschäftigen. Jedenfalls geht er zurück in sein Zimmer, schließt die Tür hinter sich ab und die Szene endet damit.



OPENER
SINGLES MATCH
Candice LeRae vs. Circe


Writer: ???



'All the things she said', dass im Original von t.A.t.u stammt, spielt nun in einer etwas anderen Version aus den leistungsstarken Boxen und fragende Gesichter wenden sich der Stage zu. Zwar ist es nicht das erste Mal, dass Circe sich mit dem Song der österreichischen Band Lolita KompleX ankündigen lässt, doch ist es für viele Zuschauer noch immer sehr ungewohnt. Kurz darauf sind sie jedoch wieder im gewohnten Trott, was in diesem Fall bedeutet, dass überwiegend Buhrufe laut werden und diese steigen noch an, als das Jersey-Girl durch den Vorhang tritt. Sie trägt das Outfit, welches sie bereits während des Gesprächs mit Baron Corbin getragen hat, auch wenn nun der lange Mantel fehlt. Natürlich hat sie aber ihre Handtasche dabei, die sich nun mit beiden Armen von sich hält, damit ihre beiden 'Berater' auch was von der Stimmung im ausverkauften Bel MTS Place sehen können. Ihre Königin grinst währenddessen zufrieden, lässt ihren Blick über das Publikum schweifen und nachdem sie die Tasche wieder heruntergenommen hat, macht sie sich auf dem Weg zum Ring.

Melissa Santos: "The following contest is scheduled for one fall.
Introducing first, from the Jersey Wastelands, weighing at 125 pounds,... she is the Queen of Puppets,.. CIRCE!"


Die junge Frau bleibt kurz stehen, als sie von der Ringsprecherin angekündigt wird, hebt erneut ihre Handtasche und es sieht aus, als würde sie zu ihren Puppen sprechen, während sie breit grinsend auf den Ring deutet. Natürlich kann man nicht hören, was sie sagt, doch der Umstand, dass die unentwegt lächelt, lässt die Vermutung nahe, dass sie nur Gutes zu erzählen hat. Schließlich setzt sie sich wieder in Bewegung, hängt die Tasche über ihre Schulter und blickt zufrieden in die Zuschauerreihen, aus denen ihr noch immer laute Buhrufe entgegenkommen.

Byron Saxton: "Nun ist es Zeit für das erste Match des Abends und Circe wirkt zuversichtlich, dass es ein gutes Ende für sie geben wird. Was immer das auch bedeutet, denn hat sie letzte Woche ja immer wieder betont, dass es ihr nicht um Sieg oder Niederlage geht."

Johnny Curtis: "Nee, ihr geht es nur darum, Schmerzen zu verteilen und heute ist Candice LeRae dran. Auch wenn ich sie mag, sollte Circe das kommende Match nicht als Selbstläufer betrachten, denn man nennt ihre Gegnerin nicht ohne Grund Mrs. Wrestling."

Nope, genau genommen nennt man Candice Mrs. Wrestling, weil sie mit dem sogenannten Mr. Wrestling Johnny Gargano liiert war. Oder ist? Egal, zumindest kommt daher ihr Spitzname, auch wenn natürlich niemand mit klarem Verstand jemals behaupten würde, Miss LeRae sei untalentiert.
Inzwischen hat die Jerseyanerin den Squared Circle erreicht, geht langsam die Stahltreppe hinauf, um sich nach einigen Schritten auf dem Apron ihre Schuhsohlen am Mattenrand abzuputzen und den Ring betritt. Sie durchquert diesen, stellt ihre Handtasche auf eines der Turnbuckle, bevor sie siegessicher einen Arm emporstreckt, woraufhin die Heat gegen sie noch einmal zunimmt. Mit einem verständnislosen Kopfschütteln nimmt sie diese Reaktion wahr, hängt sich ihre Tasche wieder über die Schulter und stellt sich in die Mitte des quadratischen Kreises. Sie wartet lächelnd darauf, dass ihre Theme leiser wird, kramt ein Mikrofon aus der Handtasche hervor und als auch die Zuschauer endlich ruhiger werden, richtet Circe ihren Blick in die Kamera.

Circe:
"Hallöööööchen Menschlein! Ich weiß, ihr wollt endlich sehen, wie sich zwei der talentiertesten Ladies gegenseitig die Köpfe einschlagen, bzw. wie die wesentlich Talentiertere der nicht ganz so talentierten Dame den Kopf einschlägt, aber ich möchte gerne noch etwas sagen."

Selbstbewusst wie immer tritt die Blondine hier auf, merkt natürlich, dass ihre Worte von einigen Fans nicht sonderlich aufgenommen werden und bevor die leise aufkommenden Buhrufe lauter werden können, spricht sie nach einer kurzen Atempause auch schon weiter.

Circe:
"Dauert auch nicht lange, da es eigentlich auch gar nicht sooo viel zu sagen gibt, außer vielleicht, dass ich mir Gedanken gemacht habe. Als von mir gewählte Königin des unabhängigen Puppenstaates muss ich natürlich nach außen hin auch auftreten wie eine Königin. Deswegen werde ich ein Dekret erlassen, dass jeder, der eine Audienz bei mir haben möchte, sich vorher anzumelden hat, damit solche peinlichen Treffen wie das mit Baron Corbin zukünftig der Vergangenheit angehören. Des Weiteren verfüge ich, dass man mich nur noch mit Königin, Ihre Majestät, oder mit Lady Circe anredet, denn habe ich endgültig genug davon, dass man mir nicht mit dem gebührenden Respekt begegnet. Ich habe dieses Königreich nicht efun… ähm, ich meine natürlich, mit treuen, loyalen Untertanen erschaffen, damit man mich behandelt wie eine Bauersfrau!"

Nun dreht die Alte völlig durch! Das ist wohl der erste Gedanke, der den meisten Zuschauern kommt, nachdem das Jersey-Girl ihre Dekrete erlässt und nach vereinzelten, ungläubigen Gelächter, zeigen sie ihr mit lauten Buhrufen, was sie davon halten. Das kümmert Circe selbstverständlich nicht, denn sie wähnt sich im Recht und ist es ihr doch egal, was diese unwissenden Menschen über sie denken. Sie braucht keine Fans. Hat sie noch nie und wird sie auch nie, denn sie hat sich, sowie natürlich einen kompletten Hofstaat.
Zwei davon, ihre Berater, schauen mit toten Augen aus der Tasche heraus und in diesem Moment sieht die Jersey Rivers Queen diese an und lächelt zufrieden. Erneut spricht sie leise zu ihnen, lacht laut auf und nickt zustimmend, bevor sie sich schulterzuckend der Kamera zuwendet.

Circe:
"Ha ha, ihr habt das wirklich geglaubt, oder?! Das ich hier full mad Queen gehe und so, hm?! Nun, ich bin Circe, Königin der Puppen, Herrscherin über die Jersey-Flüsse und Sprengerin der zu großen Egos, aber wie ihr mich nennt und ob ihr mir glaubt, ist mir ehrlich gesagt ziemlich egal. Ich bin nicht durch Jahre der Dunkelheit und der Gefangenschaft gegangen, um mein Seelenheil von der Meinung unbedeutender Menschen abhängig zu machen. Neeeiiiinnn, ich habe diese Zeiten durchgestanden, weil ich wusste, wohin mein Weg mich führen wird und was ich erreichen will, wenn ich zurück in Freiheit bin. Genau das hole ich mir, wobei mich nicht interessiert, was ich dafür tun muss, oder welche Rückschläge ich auf meinem Weg dorthin erleiden muss, denn wichtig ist nur, dass ich ankomme. Spielzeit ist vorbei, Selbstfindungsphase wegen Sinnlosigkeit abgebrochen und jetzt werde ich endlich das tun, was ich will. Was das ist, wollt ihr wissen?! Keine Ahnung, sage ich euch, wenn ich es weiß. Ha ha!"

Die Queen of Puppets lacht erneut laut und auch wenn man noch immer nicht weiß, was die junge Frau für die Zukunft geplant hat, hat man zumindest schon mal mitbekommen, dass sie sehr zu kleinen Späßchen aufgelegt ist. Nur bringt das hier niemanden weiter, so dass die Zuschauer wieder ungeduldig werden und es somit kein Wunder ist, das erneut Buhrufe laut werden. Wut blitzt für einen Moment in den Augen der Blondine auf, denn genau dieses Verhalten ist es, was sie mit Respektlosigkeit gemeint hat und verächtlich schnaubt sie, während sie einige Schritte durch den Ring geht. Im Grunde hat Circe auch gar keine Lust mehr überhaupt noch etwas zu sagen, doch nachdem sie tief durchgeatmet hat und nahe der Seile stehenbleibt, hebt sie ein weiteres Mal ihr Mikrofon.

Circe:
"Caaaannnndddiiiicccceeee! Candice, kannst Du mich hören? Sicher kannst Du das, also höre jetzt gut zu, denn Du könntest Dir einige Schmerzen ersparen, indem Du nicht rauskommst. Ich muss ein Statement setzen, denn auch wenn ich sage, dass mich Sieg oder Niederlage nicht interessieren, so wird hier leider nur Gewinnern zugehört und ich will, dass man mir zuhört. Zu lange wurde das nämlich nicht getan und man sieht ja, wohin uns das geführt hat, oder?! Ehrlich, mir wird ja schon nachgesagt, ich hätte nicht mehr alle Steine auf der Schleuder, aber unsere amtierende Championesse zum Beispiel, hat doch komplett den Verstand verloren, oder?! Wieso darf sie überhaupt noch Champion sein und Du als angebliche Freundin lässt sie in ihrem Wahn gewähren? Du müsstest sie aufhalten, doch Du schaust nur dabei zu, um Dich wahrscheinlich von Deinem eigenen erbärmlichen Leben abzulenken, wenn Du zusehen kannst, wie eine verheißungsvolle Karriere mit Höchstgeschwindigkeit direkt auf eine Wand zurast. Das macht Dich an, oder?! Ohhh jaaaa…!"

Das Jersey-Girl spitzt ihre Lippen zu einem Kussmund, streicht sich verführerisch durch die Haare, fährt mit ihrer Hand seitlich an ihrem Körper herunter und lässt sie auf ihren Hüftknochen liegen, während sie fast schon lüstern in die Kamera blickt. Fehlt nur noch das sie stöhnt und.. nope, da ist das leise Stöhnen, das mit Sicherheit nicht PG ist, während die Zuschauer teils empört, teils erregt zu der Frau im Ring starren. Diese lacht erneut auf, sieht zu ihren Puppen und ihr Lächeln verblasst etwas, während sie ihren Beratern offensichtlich wieder zuhört. Schließlich nickt sie knapp und lässt ihren Blick zum wiederholten Mal über die Zuschauerreihen schweifen, bevor sie zum letzten Mal das Mic hebt.

Circe:
"Aber das sollte heute wirklich nicht Deine Sorge sein, denn Deine Karriere hält ebenfalls mit Höchsttempo Einfahrt in Deine persönliche Endstation. Siehst Du, Candice, in meinem Königreich halten wir große Stücke auf Freundschaft und Allem, was damit einhergeht, so dass wir es natürlich nicht gerne sehen, wenn jemand dies mit Füße tritt. Das königliche Gericht hat also in Deine Abwesenheit über Dich geurteilt und ich als Königin werde das Urteil vollstrecken. Also
Delinquentin, trete vor Deinen Schaftrichter und ich verspreche darüber nachzudenken, Dich schnell von Deinem Leid zu erlösen."


Mit breitem Grinsen blickt sie direkt in die Kamera, steckt ihr Mikrofon zurück in ihre Handtasche und übergibt diese einem Mitarbeiter, der sich darum kümmern wird.

Die Halle erstrahlt in einem hellen, gemütlichen Licht, während Boxen und der riesige Bildschirm oberhalb der Entrance Stage gleichzeitig anspringen...



Die ersten, eingeblendeten Buchstaben verraten sofort, welche Frau sich nun die Ehre geben wird: Candice LeRae. Die Menschen in der Halle springen auf und freuen sich...immerhin ist die Canadian Goddess äußerst beliebt. Mit einem strahlenden Lächeln und bester Laune spurtet Mrs Wrestling auf die Stage. Sie verliert nicht lange Zeit und trabt los...

Melissa Santos: Making her way to the ring... from Mr. Toad's Wild Ride... the Canadian Goddess... CANDICE LERAE!

Auf dem Weg zu ihrem Arbeitsplatz versucht sie mit sovielen Fans abzuklatschen, wie nur möglich. Motiviert springt sie am Ring direkt auf das Apron, sieht sich nochmal kurz in der Halle um und entert den Squared Circle. Dort hüpft LeRae auf ein Turnbuckle und reißt jauchzend beide Hände in die Höhe. Ihr Grinsen scheint noch breiter zu werden. Schwungvoll springt sie wieder auf die Matte. Ihre Theme verstummt und Candice ist bereit für das Match.

* DING DING DING *

Der Opener ist offiziell freigegen und eigentlich könnte das Match beginnen, doch die Queen steht noch immer an den Seilen und blickt ihre Gegnerin selig lächelnd an. Sie zeigt auch keine Regung, als Candice nun auf sie zukommt, sondern lässt lediglich ihre Hand um das Top Rope gelegt, so dass sie auch nicht wirklich angegriffen werden kann. Natürlich sind die Zuschauer von dieser Hinhaltetaktik nicht sonderlich begeistert, was sie mit lauten Buhrufen auch zeigen und selbst die Canadian Goddess sieht nicht glücklich aus. Sie verdreht die Augen, winkt ab und wendet ihrer Kontrahentin den Rücken zu, was sich als großer Fehler herausstellen soll. In dem Moment stürmt Circe nämlich nach vorne und noch ehe LeRae reagieren kann, wird sie einfach umgerannt, bevor sie mit einer Serie von Schlägen eingedeckt wird. Zwar kann Mr. Wrestling sich recht schnell von ihrer Opponentin lösen, doch diese rollt sich zur Seite, springt auf und geht erneut auf sie los, so dass ein Schlagabtausch entsteht. Diesen entscheidet Candice für sich, zeigt einen Arm-Toss und setzt mit einem Standing Dropkick nach, als die Jerseyanerin nach dem Toss gleich wieder auf die Beine kommt.
Doch auch dieser hält sie nicht lange unten, aber auch die Kanadierin lässt nicht nach, sondern umgreift sofort das Handgelenk ihrer aufgestandenen Gegnerin und mit einem Irish Whip geht es für diese in die Seile. Mit Schwung wird sie zurück in Richtung Miss Gargano katapultiert, die mit einer Lariat nachsetzen will, doch die zierliche Blondine kann sich unter dem ausgestreckten Arm hinwegducken. Sie kommt hinter ihrer ebenfalls blonden Kontrahentin wieder hoch, umgreift deren Kopf und lässt sich fallen.

Noelle Foley: "Ein sehr schneller Beginn in diesem Kampf, doch mit diesem Falling Neckbreaker wird sich Circe vielleicht schon einen kleinen Vorteil verschafft haben."

Byron Saxton: "Wenn, dann aber wirklich nur einen Kleinen, denn braucht es wohl mehr als einen Neckbreaker, um eine Candice LeRae langfristig am Boden zu halten."

Kaum hat der Kommentator ausgesprochen, da versucht LeRae tatsächlich schon wieder aufzustehen, was die Jersey Rivers Queen jedoch nicht zulässt und ihr einen harten Tritt in die Rippen verpasst. Sie setzt mit einem weiteren Tritt nach und als sich ihre Gegnerin auf den Rücken dreht, setzt sie mit einem Kneedrop nach, bevor sie sogar zum ersten Cover in diesem Match ansetzt.

"ONE... SHOULDER UP!"

Wenig überraschend kann sich die Canadian Goddess daraus befreien und auch Circe hat nicht wirklich mit mehr gerechnet, denn schon zieht sie ihre Opponentin in die Höhe. Nun ist es diese, die mit einem Whip-in durch den Ring befördert werden soll, doch Candice dreht die Aktion um und so macht die Queen of Puppets einen Moment unangenehme Bekanntschaft mit den Polstern in der Ringecke. Sofort läuft sie hinterher, springt ab und trifft das Jersey-Girl mit einem hohen Kniee direkt am Kinn, greift dann deren Kopf, um mit einem Running Bulldog nachzusetzen. Nun ist sie es, die zu einem Cover ansetzt.

"ONE..... TW.. KICK OUT!"

Ohne lange Zeit zu verschwenden steht Candi sofort wieder auf, dreht ihrer Kontrahentin den Rücken zu und will mit einem Standing Moonsault weiter nachsetzen, doch das klappt leider nicht ganz. Im letzten Moment zieht Circe ihre Beine an, so dass Miss LeRae auf die spitzen Knie ihrer Gegnerin fällt und sich einen Moment vor Schmerzen am Boden windet. Diese Zeit nutzt die Puppenkönigin, steht ihrerseits auf, grinst ins Publikum und wartet einen Moment, bis sich Candice aufgerappelt hat, um sie dann sofort mit beiden Armen um die Hüften zu greifen. BELLY-TO-BELLY SUPLEX! Mit einem schnell ausgeführten Leg Drop zeigt sie dann ihr Tempo, bevor sie ihrer Gegnerin wieder in die Höhe zieht, doch diese zeigt Gegenwehr und schubst sie von sich. Zwar ist die Jerseyanerin sofort wieder in Vorwärtsbewegung, doch kann nichts mehr zeigen, denn urplötzlich macht Candi einen Satz nach vorne und verpasst ihr einen harten Tritt in den Magen. SPIKE DDT!

Johnny Curtis: "Wow, was für ein harter DDT und es würde mich nicht wundern, hätte es Circe kurzzeitig die Lichter ausgeknipst. Habt ihr gehört, wie ihr Kopf aufgeprallt ist?"

Noelle Foley: "Das hat man wahrscheinlich in der ganzen Arena gehört, Johnny und auch die Queen of Puppets scheint erstmal eine Pause zu brauchen."

Während die Zuschauer nach den letzten Aktionen beider Ladies zu jubeln begonnen haben, will die Kalifornierin eigentlich ein erneutes Cover zeigen, doch kurzerhand rollt sich ihre Kontrahentin aus den Ring. Dort bleibt sie einen Moment stehen, starrt wütend zu der im Ring stehenden Canadian Goddess, bis sie schließlich abwinkt und ihre Handtasche nimmt, mit der sie zielstrebig zum Ausgang geht. Der Referee fordert sie zwar auf zurückkommen, doch nachdem CIrce keine Anstalten dazu macht, beginnt er sie auszuzählen.

"ONE..... TWO..... THREE...."

Im ersten Moment will ihre Gegnerin hinterher, doch entscheidet sich dagegen und beobachtet kopfschüttelnd, wie die vermeintliche Königin sich hier für den 'easy way out' entscheidet.

"....FIVE..... SIX..... SEVEN....."

Byron Saxton: "Ernsthaft?! So soll das hier enden und dann auch noch so schnell?!"

….NINE..... TEN!"

* DING DING DING DING *

Während Circe inzwischen die Stage erreicht hat und sich dort noch einmal umdreht, kann Candi nicht begreifen, was hier gerade passiert ist, so dass sie verständnislos die Schultern hebt. Die Verliererin scheint das aber nicht weiter zu stören, denn sie grinst über beide Ohren, hebt ihre Handtasche in die Höhe, damit auch die Puppen etwas sehen können. Schließlich verlässt sie die Arena.

Here is your winner by count out: CANDICE LERAE!



Noelle Foley: "Was war das denn gerade? Wieso lässt sie Candice gewinnen?"

TAICHI: "Nun, manchmal gibt es Gegner die man nicht mit der Kneifzange anfassen möchte. Ich schätze die Blondine da im Ring gehört dazu."

Byron Saxton: "Du musst es ja wissen."

Johnny Curtis: "Candice wins! Egal wie. Gratulation!"



Nach einer erneuten Werbepause geht es...na erraten? Natürlich geht es mal wieder in den Backstage Bereich. Ohne großes Vorgeplänkel schaltet die Kamera in Nahaufnahme auf Candice LeRae. Die Kanadierin hat ihre Pflicht am heutigen Abend schon hinter sich gebracht. Im Opener kam es zum Duell gegen Circe. Gegen diese zu kämpfen ist jedes Mal eine große Herausforderung, weshalb Candice realtiv erschöpft wirkt. An sich will sie nur noch die Füße hochlegen und den Rest der Show als Fan verfolgen. So weit so gut...nur hat sie in ihrer Kabine nichts mehr zu trinken. Also schnell zur Cafeteria, um sich ein, zwei Wasserflaschen zu besorgen. Vielleicht...zur Feier des Tages kann man sich eigentlich auch eine Cola genehmigen. Der tough cupcake steht eh auf Süßes...nicht nur Küchlein oder Kekse, auch Softdrinks haben eine Leidenschaft in ihr erweckt. Natürlich weiß Mrs Wrestling als gewissenhafte Sportlerin, dass sie auf Cola, Fanta & Co verzichten sollte. Aver ab und zu eine Flasche ist schon drin...dann ist das auch ein kleines Highlight. In voller Vorfreude, und nur wenige Meter von der Cafeteria entfernt, biegt LeRae schwungvoll um eine Ecke...und wäre beinahe gegen einen wahrhaftigen Hünen geknallt...

Candice LeRae: Hui, sorry...da war ich etwas schnell unterwegs...

Verlegen grinst sie den Mann an...wobei sie ihren Kopf doch ziemlich in den Nacken legen muss. Der Größenunterschied ist schon beachtlich. Nun fängt die Kamera den Riesen ein und er ist wirklich groß mit sein fast 2 Meter. Der Mann um den es sich handelt ist Eddie Dennis der Mann der gleich sein Match gegen Maxwell Jacob Feinstein hat auf den er in Kanada schon privat traf und kein Fan von sein Auftreten war den vom Typ her ist er komplett anders. Nun schaut er fast schon runter zu Candice.

Eddie: Kein Problem ich hätte ja auch aufpassen können. Neben bei gutes Match

Wie immer ist Eddie nett und gut gelaunt ist er eh den er hat letzte Woche nicht nur gegen Taichi gewonnen sondern hat er sich sein Traum erfüllt bei einem Großen PPV antreten zu dürfen. Candice ist zunächst froh, dass sie hier auf Eddie Dennis trifft. Dieser ist ein umgänglicher Typ, mit dem man eine lockere Unterhaltung führen kann. Da werden keine unterschwelligen schnippischen Aussagen kommen oder gar gegen ihre Ehe mit Johnny Gargano gestichelt. Hat es immerhin schon alles gegeben.

Candice LeRae: Danke. Circe hat mir alles abverlangt, ist immer ein hartes Stück Arbeit gegen sie anzutreten. Aber ich tue mein Bestes...ist immerhin alles, was ich beitragen kann.

Schulterzuckend nimmt Candice es hin, wie es ist. Ihr ist durchaus bewusst, was sie kann und zu was sie fähig ist...und sie schreckt in der Regel vor keiner Gegnerin zurück. Aber sie bleibst dabei ehrlich zu sich und würde sich nie besser machen, als sie sich selbst sieht. Solche Personen gibt es schon genug in der c2c.

Candice LeRae: Ach, Glückwunsch auch zu deinem Sieg gegen Taichi. Hab es dir richtig gegönnt. Es war auch echt an der Zeit, dass jemand diesem Typen mal Einhalt gebietet.

Taichi hier, Taichi da...da kam der Sieg von Eddie gerade rechtzeitig. Eddie lächelt leicht als Candice sein Sieg über Taichi an spricht doch er glaubt nicht das Taichi jetzt nach der Niederlage im Ring ruhe geben da er in den auf nahmen sah wie Miho das Bein des Japaners ins Seil legte. Dennoch hat ihn auch sein bester Freund Mark Andrews der es Live schaute sofort nach Match letzte Woche angerufen und ihm Gratuliert.

Eddie: Ja Circe ist leicht zu unterschätzen wenn man sie mit paar andern Frauen hier vergleicht aber sie ist im Ring gefährlich. Das vergessen viele mal schnell und das ist jetzt nicht nur wegen Circe gemeint.

Eddie kennt es selbst auf Grund seines Aussehens unterschätzt da er nicht unbedingt die Statur hat wie viele andere und er deshalb nicht ernst genommen wird von den andern.

Eddie: Ja ich glaube aber jetzt will Taichi nochmal nachdem er sich erst weigerte. Nicht nur weil er jetzt ständig sich beschwert sondern weil ich damit sein Stolz verletzt habe wird er mich wohl jetzt fordern wie ich es zuletzt tat.

Ja Eddie hatte deutlich das Match gefordert gehabt weil er nichts von dieser abhau Aktion von Taichi hielt. Dennis ist ein Mann mit Prinzipien und bleibt diesen treu. Prinzipiell respektiert Candice die Menschen, die dafür einstehen, was sie für richtig halten. Die Arroganz und Feigheit des Japaners missfällt dem großen Mann...und dementsprechend wird es auf kurz oder lang zu einem weiteren Kampf kommen. Für die blonde Kanadierin ist natürlich klar, wem sie da wieder die Daumen drücken wird.

Candice LeRae: Wenn Taichi nicht vollkommen sein Gesicht verlieren will, wird er sich früher oder später die stellen müssen. Vermutlich wird er schmutzige Tricks anwenden und Miho wird eingreifen. Aber hey...du wirst das schon meistern, da bin ich sicher.

Zuversichtlich gibt sie Dennis einen freundschaftlichen Knuff gegen den rechten Arm. Da hebt sie kurz ihre Augenbrauen...sie bekommt eine Idee...

Candice LeRae: Wo wir bei dem Thema sind...wenn du Hilfe brauchst, also Sorge wegen Miho hast...sag mir ruhig Bescheid! Ich sorge gerne dafür, dass du ungestört gegen Taichi kämpfen kannst.

Oho, ein Angebot, das Eddie nicht ablehnen kann? Naja, das muss er wissen. Candice wird sich ihm nicht aufdrängen. Aber sie hätte sicher kein Problem damit ihn zu unterstützen. Eddie ist überrascht den Candice LaRea ist eine Person die schon einiges erreicht hat bietet Eddie ihre Hilfe an.

Eddie: Ja klar warum nicht Miho hat ja auch versucht die Niederlage von Taichi zu verhindern. Es wäre wahrscheinlich hilfreich jemand mit Erfahrung an der Seite zu haben

Doch Eddie sollte nicht zu sehr mit den Kopf bei Taichi sein den er muss gleich gegen MJF ran er es ist heute seine Chance zu zeigen das er auch weiter oben mitspielen auch wenn ihm es nicht wichtig ist wo er auf der Card steht er will nur jedes mal hundert Prozent zeigen und das tut er auch jede Woche.

Eddie: Aber ich warte erstmal ab was Taichi nun machen wird. Gleich muss ich erstmal gegen Feinstein antreten.

Es war ja nur ein Angebot...Dennis muss sich ja auch nicht sofort festlegen. Nun liegt es in der Hand des Japaners ob - und, wenn ja, wie - es weitergeht. Bis dahin kann sich der Waliser zurücklehnen...oder auch nicht! Schließlich steht MJF vor der Dennischen Türe. Ausgerechnet der junge Feinstein, mit dem Candice in der vergangenen Woche ein überraschend nettes Gespräch geführt hat.

Candice LeRae: Maxwell ist Taichi gar nicht unähnlich...er ist jung, hungrig, arrogant...manchmal etwas zu arrogant...aber ich denke, dass er dich ernster nehmen wird. Ich hab ihn vor ein paar Tagen zufällig getroffen. Für sein junges Alter ist er teilweise schon recht weit...ist weitsichtig und sehr reflektiert. Aber man merkt, dass seine Jugendhaftigkeit und Unerfahrenheit manchmal noch etwas sehr mit ihm durchgeht. Ich, oh man...

Verlegen lachend hält sich LeRae die Hand vor die eigene Stirn. Sie gerät hier fast schon ins Schwärmen über MJF. Wie muss das bei Eddie rüber kommen?

Candice LeRae: Tut mir leid...ich wollte hier nicht wie ein Feinstein Fangirl wirken. Ist auch egal...ich denke, du kannst ihn packen.

Eddie der selbst oft dazu neigt seine Gegner hoch zu loben und er auch weiß was Feinstein drauf hat und er so wie jeder ein ernst zu nehmender Gegner ist den wenn Eddie eins nicht tut dann ist es seine Gegner zu unterschätzen.

Eddie: Keine Sorge ich weiß das Feinstein ein harter Brocken wird. Das was du eben aufgezählt beweist das er was drauf hat den er weiß selbst was er drauf hat doch ich werde mich ihm stellen und wie jeden Abend da draußen hundert Prozent zeigen.

Candice LeRae: Das wirst du sicher. Ich freu mich schon auf dein Match. Viel Glück.

Mit leicht schrägem Kopf und hochgezogenen Schultern grinst sie den großen Mann an und bietet ihm einen freundschaftlichen Handshake an. Eddie schlägt natürlich ein es ist erfreulich mal jemanden zu treffen der sich nicht über seine Geschichte lustig macht. Doch nun muss Eddie weiter den gleich beginnt sein Match. Er geht weiter und Candice geht ihre Wege.

TAICHI: "Tz. Was denken sich diese Bauern denn? Und wie kann es dieses Rotzgör wagen auch nur daran zu denken meiner Lotusblüte ein Haar zu krümmen? Allein dafür sollte ich sie schon abstrafen."

Noelle Foley: "Bei allem Respekt, Miho bringt sich selbst immer wieder in die Gefahrenzone. Für dich."

TAICHI: "Du steckst mit ihnen unter einer Decke, richtig? Es wundert mich nicht. Ich werde diesen Blödian Eddie Dennis doppelt fertig machen für seine Worte!"

Byron Saxton: "Bist du dir da sicher, Taichi?"

TAICHI: "Dein Holy Emperor äußert keine Worte dessen er sich nicht sicher ist."

Johnny Curtis: "Okayyy..."



c2c Wrestling live from Winnipeg, Manitoba, Kanada. TONIGHT! Das MTS Place ist prall gefüllt, mit 16,350 Zuschauern. Eigentlich sind es 16,345 Zuschauern, aber wir sind bei Professionellen Wrestling. – Man rundet die Zuschauerzahl auf! Man könnte fast meinen das mehr als sechszehn Tausend Menschen heute hier an diesem Ort versammelt sind um die erste Show nach One Shot at Glory zu sehen. – Sie wollen den neuen World Champion sehen, sie wollen die neuen Superstars sehen. Sie wollen es nicht auf Netflix sehen, wo sie gespoilert werden. Sie wollen es Live sehen, denn Live ist immer besser. Die Company schaltet zum Backstage Bereich, man sieht das die Worker wieder arbeiten. Wieder tragen die Mitarbeiter Pakete von rechts nach links nur einer tut nichts. Und dieser ist Kevin Owens, der wieder Mal seine Latenight Show präsentieren darf. Deswegen schaut er lieber den Mitarbeitern über die Schulter, als lieber selbst was zu machen. Langsam stellen sie den Tisch auf, so dass sich Kevin Owens hinsetzen kann. Mit langsamen Schritten geht er zu seinem Tisch und setzt sich hin. Er zieht an einem Seil und schon wird das Banner heruntergezogen, mit der riesen Aufschrift „LATENIGHT SHOW WITH KEVIN OWENS!“ Die Kamera wird auf Kevin Owens gerichtet, man sieht wie er seinen Eastcoast Champion auf dem Tisch legt und dann zeigt der Kamermann das es gleich losgeht!

three … two … one …




|KO| » Welcome to the One and Only Show, a Gamechanger in this Company. Man, würde sagen jede Show würde gerne wie diese Show sein. Seid Willkommen in der Latenight Show with Kevin Owens! «

… mit schwarzem Anzug und einer roten Krawatte zu seinem Tisch. Er will gar nicht das die Krawatte richtig gebunden ist, man sieht es ihm an das es ihm egal ist. Das TV Team lässt einen künstlichen Applaus erklingen und schon setzt sich der Chef dieser Show auf seinem bequemen Stuhl!

|KO| » Diese Show wird präsentiert von Hersheys. – Weil sie einfach die beste Schokolade ist und das sage ich nicht weil sie uns sponsoren! Was für ein Pay Per View! Hangman Bryan gewinnt den World Heayweight Championship, Kip Sabian bleibt Eastcoast Champion. Eine, die man eigentlich vergessen hat das es sie gibt, gewinnt den Money in the Bank. Und ein Österreicher gewinnt den Royal Rumble. Ich nenne sowas einen Erfolgreichen Abend. – 10 Leute hat er übers Seil geworfen? « 12 Superstars hat er übers Seil geworfen, kommt von den Kameramann ] » Mal sind es 12, mal sind es 8 Millionen. Bei den Österreichern weiß man es nie, wie viele es wirklich waren. – Puh erstmal ein Hershey! «

… kurz macht eine kleine Pause um seinen Schokoriegel zu Essen von dem er gesponsert wird.

|KO| » Man, das schmeckt! «
|KO| » ey, du! Nimm mir die Scheiße vom Hals, das es ja sowas von trocken. Wir nehmen nie wieder solche Werbeverträge an! «

… wenn man genau hingehört weiß man, was Kevin Owens gesagt hat. Er übergibt den Schokoriegel, einer seiner Mitarbeiter für diese Show. – Er nimmt sich das Standmikrofon und legt es auf seinem wohlgeformten Bauch und spricht dann wieder zu der Kamera!

|KO| » Wo soll ich hinsprechen? In der Kamera oder in der? « da wo das rote licht blinkt » beide leuchten Rot, du idiot! Krieg mal dein Job in den Griff! – Egal, solange der Kameramann, versucht sein Job richtig zu machen. Kündige ich meinen Gast für der heutigen Show an. Die präsentiert Hersheys - Bienvenue avec moi, Deaaan Ambrose! – Ach, ich meinte. JOOOOOOOOON MOOOOXLEY! «

Da hat sich Kevin aber noch mal ganz fix verbessert. Es ist bekannt, das für Jon Dean nicht mehr existiert, weshalb man hoffen kann, das Mox dies nicht mitbekommen hatte. Was aber nach dieser Ankündigung folgt, ist laute Abneigung gegenüber des Lunatics. Mehr aber auch nicht, denn von Moxley fehlt zunächst jede Spur. Während KO sichtlich ruhig bleibt, scheinen seine Arbeiter alles andere als chillig zu sein. Vielleicht haben sie wieder Angst, versagt zu haben? Doch noch bevor Jemand sich aufmachen musste, Mox zu suchen, schlendert dieser, sichtlich genervt, ins Kamerabild herein. Ein kurzer Blick zu den Mitarbeitern von Owens, ehe er sich das Mikro schnappt, was auf dem Tisch lag. Das die Mitarbeiter einen gesunden Sicherheitsabstand nehmen, zeigt, das diese doch sehr schlau sein können. Denn während Mox in der einen Hand das Mikro hält, hält die andere den Baseballbat, den man auch letzte Woche im Rumble Match gesehen hatte. Dieser wird dann an den Tisch gelehnt, während Mox seinen Platz einnimmt und noch immer kann man meinen, das er es für unnötig findet, Teil dieser Show zu sein.


"Okay...lass es uns schnell hinter uns bringen..."

Diese Aussage untermalt noch einmal den Verdacht, den man eben genannt hatte. Aber auch muss man zugeben, das Mox alles andere als enttäuscht wirkt, nachdem er ja das Rumble Match schließlich gegen Walter verlor. Doch ein Kevin Owens wird sich schon darum kümmern, das genervte Superstars in seiner Show ganz schnell fröhlicher sind, oder?

|KO| » WOWOWOWOWOWOWOWOW! WOW! lass es uns schnell hinter uns bringen? Das hier eine Latenight Show und kein Sex mit Kip Sabian. – Setz dich, trink ein Wasser? Kann man den Jungen ein Glas Wasser bringen? Willst du ein Hershey? Wir müssen die loswerden. «

… schnell bringen ein mittelgroßer Junge, den Superstar Jon Moxley ein Wasser. Der, obwohl er ein Wasser bekommen hat, immer noch grimmig schaut. Typischer Jon Moxley Moment! Während der Begrüßung Kevin Owens aufgestanden, jetzt setzt er sich wieder auf seinen bequemen Stuhl, liegt die Füße auf dem Tisch und legt sich das Mikrofon auf seinen Bauch.

|KO| » Die fragen aller Fragen wollte ich nicht Backstage klären, dafür gibt es diese Talkshow. Um Fragen zu stellen, die sich keiner traut zu stellen. Und die Frage lautet? – Wieso Jon Moxley? Dean Ambrose ist doch ein Name den jeder kennt. Dean Ambrose ist ein Name von Welt. Aber Jon Moxley? Was das für ein Name – Jon? Wem willst du damit Angst machen? Und für was steht der Name Moxley? Klingt wie eine Highschool Boyband, die versucht harten Rock zu spielen? Oder steht Moxley für MoXtreme? «

Das Spiel mit dem Feuer ist wohl die Spezialität von Kevin Owens. Denn nachdem Mox damals mit der zeit rund um Ambrose abgeschlossen hatte, ist dieses Thema Tabu, zumindest für Moxley. Das andere ihn immer darauf ansprechen ist nicht besonders schlau und das zeigt der Lunatic hier auch mit seinem Gesichtsausdruck. Sein Blick durchbohrt den Prize Fighter regelrecht, ehe ein kurzes Grinsen folgt.


"Okay...kleiner Tipp Kevin...spreche niemals Leute auf ihre Vergangenheit an, wenn du weißt, das diese Person alles andere als stabil im Kopf ist..."

Dies kann man als gezielte Warnung an KO ansehen. Jon ist dafür bekannt, das dieser schnell alles andere um sich herum vergisst und seinem trieb nach Gewalt freien Lauf lässt. Das er das sogar mit voller Freude dann gestaltet, nun ja, macht das ganze noch gefährlicher. Dennoch, er macht nicht den Anschein, als das er Kevin hier nun attackieren wollen würde...eher lehnt er sich in seinem Stuhl zurück und fährt sich einige Male durch sein Haare, ehe er das Mikro erneut an seinen Mund hält.


"Da ich aber Heute eigentlich gute Laune habe, bin ich so frei, dir diese Frage zu beantworten...höre genau hin, denn ein weiteres mal, werde ich es dir nicht sagen...Wie so viele scheinst du auch in der Welt zu leben, wo man sich an Sachen gewöhnt, die allgegenwärtig sind. "Dean" war einer von vielen...Er und Sarah lebten in den Tag hinein und haben ihren Job gemacht. Aber Jeder hier wusste, was ganz tief in ihm drin brodelte...er war naiv, er wollte Jon für immer wegsperren...All die Dinge, die Jon damals, weit vor seiner Zeit als Dean sich dazu entschied, die Vergangenheit ruhen zu lassen und sich diesem Unterhaltungsbusiness, was sich c2c oder sonst wie nennt, tat...sollten niemals mehr an die Öffentlichkeit kommen. Mox war damals schon bekannt Kev, er hielt sich nur in diesem naiven Kokon von Ambrose auf..."

Während dieser Ansprache scheint Jon sich immer mehr in einem Nichts zu verlieren, denn sein Blick wanderte immer mehr von KO weg und starrt zu einem fixen Punkt, wo er dann auch verharrt. Es wirkt fast so, als würde er alles das was damals geschah, an seinem geistigen Auge vorbeilaufen. Aber genau dies macht das ganze hier recht creepy, denn das Atmen wird schwerer und schwerer während die Gesichtszüge immer mehr komischer werden.


"NIEMAND kann etwas darüber sagen wie man sich in so einem Kokon fühlt, Kevin...es war so hart...umso mehr war ich froh, Dean endlich loszuwerden...Nur um euch aufzuzeigen, das ihr ALLE einem System folgt, was zum scheitern verurteilt ist...Ich habe es damals schon gesagt und auch letzte Woche im Rumble gezeigt...ich bin es leid, das mir Jemand sagt, was ICH zu tun habe...!!"

|KO| » WARTE! WARTE! WARTE! WARTE! WARTE! WARTE WARTE! WARTE! – Wieso habe ich nur eine normale weiße Tasse? Wo ist meine Latenight Kevin Owens Show Tasse? Wer hat die, ich feuere niemanden. Ich möchte die nur zurückhaben – Danke! «

Das scheint ihn wichtig zu sein, wo seine Tasse ist. Während Jon Moxley gesprochen hat, hat er die ganze Zeit irgendwas auf seinen Schreibtisch gesucht. Es könnte sein, dass Jon gleich die ganze Geschichte nochmal erzählen muss.

|KO| » Man, was für eine Geschichte. Das mit Sarah hat mir am besten gefallen. – Vielleicht solltest du diese Geschichte verkaufen? Kenne da jemanden, der jemanden kennt, der jemanden kennt. Der kennt jemanden, der schreibt Drehbücher. Sollte ich ihn mal fragen ob er deine Geschichte kaufen will? «

Wieder die Geschichte das Kevin Owens jemanden kennt, der jemanden kennt. Der wieder jemanden kennt, der schreibt wohl Drehbücher. Diese Kanadier sind ganz schön vernetzt!

|KO| » Warte, wir müssen kurz Werbung machen. HERSHEYS - A Little Something For Everyone! «

Wieder kurze Werbung für den dieswöchigen Werbeträger Hersheys!


|KO| » Du sprachst den Royal Rumble an, wollen wir nochmal in einer Szene reinschauen? «

Zitat:


Die letzten vier Leute und einer von ihnen wird dieses Match für sich entscheiden. Doch anstatt Moxley und Owens zu helfen Walter aus dem Match zu werfen, geht Feinstein von hinten auf Owens und prügelt ihn die Scheiße aus dem Darm. Es entstehen 2 brutale Brawls und bei keinen von beiden kann man wirklich heraus erkennen, wer die Oberhand hat. Weder im Kampf zwischen Feinstein und Owens, noch im Kampf zwischen Walter und Moxley. Alle vier Teilnehmer geben hier ihr Bestes um den Sieg des Matches für sich zu holen. Erst als Moxley es tatsächlich schafft, Walter mit einen blitzschnellen Moxcutter out of Nowhere zu Boden zu schleudern und Kevin Owens im Kampf gegen Feinstein hilft, schaffen es die beiden Feinstein windelweich zu prügeln und befördern ihn gemeinsam ebenfalls aus dem Rumble. Das ist eine verdammt fiese Teamarbeit, aber nur einer von ihnen kann gewinnen. Feinstein jedoch nichtmehr.



|KO| » Siehst du da, wie ich die ganze Arbeit gemacht habe und du mir einfach meinen Spot klauen wolltest. – Das ist ein Typischer Dean Ambrose Move, aber von Jon Moxley hätte ich das nicht erwartet! «

Wenn Owens schon eine Szene vom Rumble Match einspielt, dann kann Mox diese auch anschauen, wenn auch ein wenig genervt von der ganzen Situation, blickt dieser auf das Bildmaterial. Keine große Regung von Jon, während die Bilder auf dem TV vor seinen Augen flackern. Erst, als es vorbei war, stößt Moxley kurz auf.


"Ich verstehe dein Problem nicht, Kev. Du warst mit Feinstein beschäftigt, während ich WALTER verprügelt hatte. Und ich bitte dich...WALTER ist ein weitaus härteres Kaliber als MJF...zwar sind beide genau so blöd im Kopf, aber der slebsternannte Ring General ist nicht so leicht auf den Boden zu bekommen. Für mich war es, auch wenn ich es ungern zugebe und kein Fan von so etwas bin...gute Teamarbeit. Abgesehen davon...wir haben beide das Match verloren, also warum drüber aufregen, mh? Lassen wir WALTER seinen Ruhm...immerhin braucht der ja einen Grund, damit sein Schoßhund an ihn ran darf..."

Keine positiven Worte hier für MJF und vor allem Walter. Aber Jon ist auch Niemand, der sich hier Freunde machen möchte. Erneut lehnt er sich in seinem Stuhl zurück und blickt wieder zu Owens, der es immer wieder schafft, unterschwellig die Werbetrommel zu schwingen.


"Ich hoffe du weißt, das du dir die ganzen Hersheys nicht unbedingt leisten kannst, oder? Sonst endest du noch wie unser Big Walter. Aber gut...sind wir hier jetzt fertig oder willst du mir noch weitere Dinge an den Kopf werfen, mh?"

|KO| » Ich müsste noch einige Hersheys essen, damit ich auf Walter Level komme. Er hat bestimmt schon einige Hersheys gegessen! «

… man spielt auf das Gewicht von Walter an. Es ist Fakt das Walter der schwerste Superstar in diesem Roster ist, was ansich nicht so schlimm ist, aber muss es mal gesagt haben. Vielleicht hat Walter auch einen großen Hershey Deal ans Land gezogen, vielleicht hat er auch ein anderen Deal ans Land gezogen wie Bürger King oder McDonalds. Man kann hier noch Spekulieren.

|KO| » So, Dean? Wie geht es Sarah? «

Eine Frage, die Owens nicht hätte stellen sollen. Denn eine Antwort gibt es nicht. Mox schaut Owens an und legt ganz langsam das Mikro auf den Tisch und atmet einmal tief durch. Mit der Hand fährt er sich über das Gesicht und durchs Haar und plötzlich, ohne das Owens damit rechnen konnte, stürzt sich Mox wie von der Tarantel gestochen auf Owens, der in seinem Stuhl zusammen mit Jon nach hinten kippt. Der Lunatic schlägt auf Owens ein, der mit allen Mitteln versucht, sich gegen die Treffer zu schützen. Aber Mox ist wie im Tunnel und lässt zunächst nicht ab. Erst einige Augenblicke später setzt er sich wieder auf. Die Mitarbeiter der Latenight Show wissen nicht so recht, was sie tun sollen, während Moxley alles, was auf dem Tisch liegt erst einmal herunter wirft.

Dies nutzt aber Owens der sich aufgerappelt hat und nun Moxley hinterrücks attackiert und erneut entsteht ein Brawl und es wird sehr schwer werden, diese beiden Superstars auseinander zu bringen. Hier und da geht ein wenig von der Dekoration flöten und so richtig kann man nicht sagen, wer hier jetzt die Oberhand besitzt. Ein Schlagabtausch folgt und in einem kurzen Moment schafft es Moxley, Owens beiseite zu schubsen. Diesen kurzen Moment konnte der Lunatic nutzen um Kevin zu packen und mit einiges an Schwung durch das Latenight Showlogo zu katapultieren!

Dies war wohl anscheinend zu viel für einen der Mitarbeiter, der nun auf Mox zurennt. Natürlich ist es gewagt, denn besonders gefährlich sieht dieser nun nicht aus, aber er schafft es, einen Treffer auf Jons Rücken zu landen. Aber das scheint dem Lunatic null zu interessieren und dreht sich wütend zum Mitarbeiter um. Großer Fehler! Mox packt den Mitarbeiter am Kragen und schreit auf diesen ein. Dem aber nicht genug: Wütend vor Zorn zerrt Moxley den Mitarbeiter vor sich her und, wie im Rumble gegen Walter: MOXCUTTER out of nowhere!!! Der Mitarbeiter kracht auf den blanken Boden und Mox blickt auf ihn herab. Kurz schaut er sich noch das Chaos an und verlässt dann, natürlich nicht ohne seinen Sidekick zu vergessen, die Szene. Wenn das mal kein guter Vorgeschmack auf das spätere Match dieser beiden Superstars ist. Die Kamera verfolgt kurz Moxley und schwenkt wieder zurück, wo man nun sieht, wie sich Owens langsam wieder aufrichtet.

|KO| » Schaltet nächste Woche wieder ein, wenn es heißt Latenight Show with Kevin Owens «
|KO| » WER MACHT DES JETZT SAUBER? DU! DU MACHST ES SAUBER, ODER DU BIST GEFEUERT! «



… mit einem saubere machenden Coast 2 Coast Worker geht die Show off air!

Noelle Foley: "Eine abermals sehr turbulente Ausgabe der Kevin Owens Show.."

Byron Saxton: "Latenight Show mit Kevin Owens, Noelle! Du musst es richtig sagen!"

TAICHI: "Das ist doch eine Farce. Wer schaut sich sowas denn freiwillig an? Ich würde direkt abschalten. Sowohl durch Host als auch durch Gast. Kevin Owens und Jon Moxley. Dumm und Dümmer."

Johnny Curtis: "Wo er Recht hat da hat der japanische Mann hier eben einfach Recht."



Für gewöhnlich geht es nach einem Special unter dem Banner von Coast 2 Coast ein wenig ruhiger zu. Der Großteil der Superstars ist noch ein wenig erschöpft von der Leistung bei diesem und nur ein paar Verrückte treten sofort wieder in den Ring. Diese Menschen leben halt auch den Sport wie keinen anderen! Ungewöhnlich entspannt ist es auch im Backstagebereich. Die Worker tuscheln nur sehr leise, während sie Kisten und Kabel von A nach B transportieren und wiederrum andere das leibliche Wohl der Wrestler und Damen versorgen. Es gibt nichts was nicht passt an diesem Abend und jeder ist gut gelaunt. Sogar so gut das man meinen könnte, das...!

~???~
"Was soll das heißen?! Das kann doch nicht sein verdammter Ernst sein..?!"

Wäre ja auch viel zu schön gewesen, wenn es überall nach Plan verläuft. Irgendwo nicht sehr weit vom aktuellen Kamerabild entfernt, hat man eine Stimme gehört die keinesfalls begeistert klang. Geschwind macht sich der Kameramann auch auf den Weg dorthin und findet PAC vor, der gerade Gesellschaft eines Mannes hat der wahrscheinlich für die Kommunikation während der Wrestlingshow verantwortlich ist. Fassungslos wird dieser angesehen, ehe dieser beginnt zu stottern.

~Worker~
"N-Nun PAC.. Mr. Rhodes teilte mir mit das ich Ihnen diese Nachricht von Wade Barrett ausrichten soll. Aufgrund eines immensen Staus, der ein Verkehrsunfall ausgelöst hat, kann der Autobahnablauf nicht wie gewohnt ablaufen. Er wird sich demnach so verspäten, das er nicht als Ihr Partner im Mainevent fungieren kann."

Sachlich und mit einer beneidenswerter Ruhe will der Mann dem Engländer diese Nachricht möglichst schonen noch einmal beibringen. Das ist.. gelinde gesagt wirklich eine Katastrophe für PAC. Gemeinsam mit seinem Landeskollegen sollte er gegen die amtierenden Tag Team Champions und noch zwei weiteren Teams antreten um eventuell dieses Gold zu gewinnen. Nun da der Bare Knuckle Fighter jedoch in diese Situation geraten ist, steht das Erscheinen von PAC ebenfalls auf der Kippe. Mit einem genervten und grummelnden Ton wendet sich der Langhaarige ab und fährt sich über die Stirn.

~Worker~
"Das einzige was Sie tun können, ist bis zur Austragung des Matches einen angemessenen Ersatz zu finden. Ansonsten haben sie Ihre Teilnahme an diesem Match leider verwirkt. Das sollte ich Ihnen ebenfalls von Mr. Rhodes ausrichten. Verzeihen Sie, ich muss nun weiter machen.."

Sehr deutlich merkt man das dem Beauftragten solche Nachrichten weniger Spaß machen, da er genaustens spürt wie es in PAC aussehen mag. Frustration und Ärger wäre noch milde ausgedrückt für das was der Engländer gerade empfindet. Kaum ist der zweite Herr aus der Szenerie gegangen, pfeffert PAC wütend seine Faust gegen die Wand.

~PAC~
"Einen Ersatz finden?! Yeah - sure! Ich quille ja über vor Freunden, die ich hier habe das ich mir da einen aussuchen kann. Argh, fuck off! BLOODY HELL!"

Unverblühmt beginnt PAC lauthalsig zu fluchen, ehe er sich dann mit der Stirn gegen die Wand lehnt, die eben noch einen Schlag einstecken durfte. Er schließt die Augen und scheint innerlich einige Optionen durchzugehen. Als wäre diese Situation nicht schlimm genug, taucht dann auch unerwünschter Besuch auf.

???: “Das ist die Welt in der wir heute Leben, PAC. Man kann nur noch an einer Hand die Leute abzählen, denen man wirklich trauen kann und selbst bei denen kommt irgendwann der Tag, an dem sie dich im Stich lassen...“

Der Mann der diese Worte von sich gibt, ist ein wohlbekannter c2c Wrestler. Wer genau? Derjenige der 2 Seelen in sich trägt... Finn Bálor. Die Lederjacke verrät uns allerdings, dass wir es wohl mit Finn selbst zu tun haben. Und eben jener Finn steht hier nur wenige Meter entfernt von PAC und hat das Gespräch ungewollt mitgehört. Da die beiden bisher allerdings nichts miteinander zu tun hatten, ist es verwunderlich, dass Finn überhaupt Worte an den Briten richtet. Was bezweckt er damit? Falls er ihn aufbauen will, dann hat er einen sehr schlechten Weg gewählt. Will er sich vielleicht als Ersatz anbieten?

Finn: “... und wenn sie dich dabei nur im Stich gelassen haben, dann bist du sogar nochmal gut dabei weggekommen!“

Spricht Finn hier etwa aus Erfahrung? Ein Scherz scheint es nicht zu sein, denn wir sehen kein Lächeln, kein Grinsen, nicht einmal ein leichtes Zucken! Nichts aus einer fast schon versteinerten Miene.

~PAC~
"Und was genau kann ich mir jetzt davon kaufen, Balor?!"

Das PAC den Namen der anderen Seite von Finn ausspricht, macht nur deutlich das er fest damit rechnet den Dämon persönlich erneut vor der Nase zu haben. Nicht nur das dieser bei dem belanglosen c2c Exclusive sein Gesicht vor PAC zeigen musste - nein. Hier und jetzt lässt er es sich auch nicht nehmen den Briten mit Ratschlägen über das Leben zu bombadieren. Die kann er absolut nicht gebrauchen gerade.

~PAC~
"Ich verbitte mir das du den Verlust meins Tag Team Partners als dessen Absicht abstempelst. Wade hat mich noch nie im Stich gelassen und somit ist es eine einmalige Sache. Manchmal kommen andere Mächte in den Lauf der Dinge.. Heh, who knows? Vielleicht ist es sogar Schicksal!"

So genau kann man das wohl nicht wissen. Begeistert über die ganze Situation ist PAC natürlich nicht. Er hat jetzt eine Beschäftigung für die nächsten Stunden bis zu seinem Auftritt die undankbar nicht sein könnte. Ihm bleibt nicht viel Zeit sich einen Partner zu suchen und im Grunde raubt ihm Finn hier einen Bruchteil davon. PAC löst sich von der Wand weg und trifft Finn mit einem regelrecht eisigen Blick.

~PAC~
"Ich würde dir empfehlen zu gehen, Dämon. Du hast den Bogen das letzte Mal schon überspannt und kamst mit nichts davon. Dieses Mal könnte es ein blaues Auge werden.."

Finn: “Dämon, huh?“

Auch Finn tritt nun einen Schritt näher an den Briten heran und wir haben hier einen kleinen Staredown. Das könnte also übel ausgehen. Beide sind nicht gerade dafür bekannt zurückzustecken.

Finn: “It´s Finn! Simply Finn! Und als dieser würde ich dir raten, nicht einmal daran zu denken hier eine Schlägerei mit mir anzufangen, denn anders als Bálor werde ich mich nicht zurückhalten! Aber bitte... schlag zu und sieh zu wie deine Chancen auf das Tag Team Gold noch weiter sinken werden!“

Klare Ansage... er wird nicht kampflos untergehen und damit wäre PAC nicht wirklich geholfen. Finn legt es zwar nicht darauf an, aber wenn PAC tanzen möchte, dann wird Finn ihm das nicht ausschlagen. Er ist es jedoch, der selbst direkt wieder ein wenig die Spannung löst, in dem er einen Schritt nach hinten macht.

Finn: “Absichtlich oder nicht, Barrett ist nicht hier und hat dich somit hängen lassen. Red es dir schön, wenn du möchtest, aber der Realität kannst du nicht entkommen, selbst wenn du dich weigern solltest ihr ins Gesicht zu blicken! Aber hey... wenn du dich beeilst, kannst du sicher noch einen Ersatz finden, doch bevor du überhaupt auf den Gedanken kommen solltest mich zu fragen...“

Kurze dramatische Pause...

Finn: “Kein Interesse!“

~PAC~
"Hah, als ob!... Ich bin sehr erleichtert das du mir den Wind aus den Segeln nimmst. Das erspart mir dich zu enttäusschen! Ich kann mir einen Wolf im Schafspelz nämlich nicht leisten!"

Erleichtert zeigt der Engländer das er Finn nicht einmal in seiner 'humanen' Form als Tag Team Partner auserkoren hätte. Der stetige Wechsel zwischen Finn und Balor hätte nur für unnötige Komplikationen gesorgt und am heutigen Abend muss PAC bei der Wahl seines Partners alle Register ziehen. Obwohl beide Männer durch die falsche Annahme PAC's ein wenig auf Krawall gebürstet sind, lockert sich die Atmosphäre nun wieder.

~PAC~
"Das Schicksal ist oft ein mieser Verräter, FINN.. Das ist im Grunde genommen schon eine Gewohnheit für mich. Verbuche es als Verrat oder ähnliches. Dieses Thema sollte dir selbst ja nicht fremd sein!"

Finn war vor einer überschaubaren Zeit dem Bullet Club beigetreten. Über kurz oder lang hatten sich alle Mitglieder dann jedoch voneinander entfernt. Das kleine Lächeln auf PAC's Gesicht strotzt nur so vor Sarkasmus, als er Finn mit dieser Erwähnung vor Augen führt das sein Gift das er versucht zu streuen dem Band zwischen ihm und Wade nichts anhaben kann. In einer Sache hat Finn jedoch Recht.


~PAC~
"Dir vorzuwerfen das du nur Blödsinn erzählst wäre aber falsch, Finn. In der Tat habe ich noch die Möglichkeit einen Partner zu finden und wenn ich das getan habe kann ich das tun wozu du nicht in der Lage warst - White in Grund und Boden zu stampfen!"

Oh ja.. Dem Neuseeländer ist er noch eine gewaltige Abreibung schuldig. Geduldig lauscht Finn den Worten seines Kollegen. Die beiden haben scheinbar nicht dieselbe Weltanschauung, selbst wenn sie durch so einige schlechte Zeiten gegangen sind und durch diese geformt wurden. Ein kurzes Lächeln bildet sich bei Finn, als der Brite über Verrat spricht. Es ist ein trauriges Lächeln und obwohl PAC damit den Bullet Club meint, so erinnern ihn diese Dinge an etwas völlig anderes. Der Bullet Club war am Ende nicht wirklich wichtig für den Iren... zumindest nicht die Neuauflage. Tja... manchmal ist aufgewärmtes halt ungenießbar.

Finn: “Vielleicht kommt irgendwann der Tag an dem du und alle anderen endlich erkennen werdet, dass alles was ich sage, eine gewisse Wahrheit in sich trägt. Vielleicht bleibt dir Wade wirklich für immer treu. Es ist möglich, keine Frage, aber letztendlich, wenn sich die Möglichkeit ergibt und er davon profitieren könnte... nunja... egal... lassen wir dieses Thema.“

Was Finn damit andeuten wollte, sollte klar sein. Er idt der Meinung, dass so ziemlich jeder das Potential zum Verrat hat.

Finn: “Dir ist hoffentlich bewusst, was es heißt gegen Jay White anzutreten?“

Leicht dreht Finn seinen Kopf zur Seite und präsentiert die Narbe auf seiner linken Wange. Jene Narbe die ihm Jay zugefügt hat. Das war damals der beginn von Jay White und der Gang, genauso wie es der Anfang von Bálor war.

Finn: “Es wird kein Spaziergang werden. Alle denken sie hätten mit ihm ein leichtes Spiel, nur weil er harte Zeiten durchlebt, aber ich sage dir, dass er in diesem Zustand am gefährlichsten ist. Nur eine kleine Warnung... take it or leave it...“

Mit diesen Worten geht er nun an PAC vorbei. Er hat schließlich gesagt, was er sagen wollte und so angenehm ist PAC ihm dann doch nicht, als das er direkt mit ihm ein Bier trinken gehen möchte.

Dieser Punkt geht wohl an Finn. In der Tat hat PAC nur sehr wenig Praxiserfahrung im Bezug auf Jay White. Das einzige was er von dem Switchblade in Erinnerung hat, zieht sich über seinen Rücken in Form von immer blasser werdenden Narben. Heute Abend hat er die eimalige Gelegenheit White dafür büßen zu lassen. Wenn es denn so weit kommen sollte. PAC sieht Finn etwas nach, ehe er das Wort noch einmal an ihn richtet.

~PAC~
"Vielleicht versteht IHR auch irgendwann das ich nicht ganz so verblendet bin wie ihr denkt. Ich kann mir denken das White in dieser Verfassung noch gefährlicher ist. Er hat etwas gut zu machen, aber weißt du was Finn? Ich auch.. Und so ein Druck macht Dinge mit uns die wir uns im Nachhinein selbst nicht erklären können!"

Weise gesagt von dem Briten. Jeder weiß wie es ist unter seelischem Druck zu stehen. Unter Umständen macht uns dieser sehr gefährlich, oder sehr dumm und einfältig. Das ist von Mensch zu Mensch verschieden.. White und PAC gehören jedoch zu der Sorte von Superstars die durch moralischen Druck sich noch besser auf das Ziel konzentrieren. Eine Gemeinsamkeit haben sie - sie wollen die Tag Team Championships. Während Jay in Marty Scurll einen verlässlichen Partner hat, steht bei PAC wohl noch ein großes Fragezeichen. Es wird Zeit dieses zu füllen! Kurz schnaubt PAC aus.

~PAC~
"Wie du dir aber denken kannst, Finn.. Ist mein Weg dorthin noch mit einem Felsen blockiert, den ich beiseite schieben muss. War nett mal Dr.Jekyll und nicht Mr.Hyde zu begegnen!"

Wie es für den Engländer so üblich ist, lässt er es sich nicht nehmen, noch eine letzte kleine Spitze an den Iren zu verteilen, ehe er in die entgegengesetzte Richtung läuft. Eine Spitze, die Finn natürlich mitbekommen hat. Kurz bleibt er stehen, lächelt kurz und schüttelt dabei den Kopf.

Finn: “Ich soll Dr. Jekyll sein? Nein, mit Sicherheit nicht. Früher vielleicht, aber heute nicht mehr. Wie dem auch sei, viel Glück bei deinem Felsen.“

Dr. Jekyll war ein guter Mensch Jemand, der nur helfen wollte. Er selber kann das nicht mehr von sich behaupten. Er mag kein Mr. Hyde sein, aber ein guter Mensch? Nein... aber wie dem auch sei endet diese Szene an dieser Stelle.

Noelle Foley: "Wer hätte gedacht dass eine Begegnung von PAC und Finn Balor doch so friedlich auseinander geht?"

Byron Saxton: "Nun, wie PAC sagte, es war eben doch Dr. Jekyll. Auch wenn Finn das vielleicht nicht so sieht."

TAICHI: "Gespaltene Persönlichkeiten links und rechts. Es wäre Zeit einen Therapeuten für das c2c Roster zu bestellen. Erbärmlich. Schwäche nenne ich das!"



+++ Last Week After The Money In The Bank Ladder Match +++

Ein wütender Schrei ist zu vernehmen als der Titantron wieder anspringt und die Schrift eingeblendet wird, die besagt, dass das eine Aufnahme der letzten Woche ist. Man kann das Krachen eines geworfenen Stuhls ist zu hören, der auf dem Betonboden aufschlägt und dann aufgrunde der geringen Haftreibung noch weiter schlittert und in etwas metallisches einschlägt. Danach wieder ein Schrei - man kann nun noch deutlicher hören, dass es sich hierbei um eine weibliche Stimme handeln muss. Dann fliegt der Kamera ein nicht weiter definierbares Objekt entgegen und gleich darauf kann man auch sehen, wer verantwortlich für diesen Krach und den Krawall ist - Alexa Bliss kommt nach ihrem Money in the Bank Ladder Match um eine Ecke und man kann deutlich sehen wie mitgenommen sie aussieht. An den Armen und Beinen hat sie große rote Male, die offensichtlich bald zu blauen Flecken werden würden. Außerdem humpelt sie mit dem rechten Bein und ihr Gesicht ist zu einer wirklich aggressiven Fratze verzogen - diese Frau ist verdammt wütend und das kann man auch sehen. Wer kann es ihr verwehren? Shotzi Blackheart hatte das Ladder Match gewonnen - das impliziert, dass Bliss nicht nur verloren hat, sondern auch noch DIESE Shotzi gewinnen konnte, die Alexa mehr als alles andere in der Welt zu hassen vermag. Das muss ein wirklich großer Fehler sein und wenn einer diesen Fehler glatt bügeln kann, dann wird es kein geringer sein als...

Alexa Bliss
"SIIIIIIIIIMOOOOON!"


Ihre Stimme klingt schrill und man kann daran nur noch deutlicher merken wie viel Hass in der kleinen Blondine schlummert, die man vielleicht nicht so eingeschätzt hätte als dass sie nun zum Vorschein kommt. Eine bösartige, kleine Kreatur, die offensichtlich mittlerweile so zubeißen kann, dass sie nicht mehr viel mit der selbsternannten Göttin zu tun hat - sondern eher das Bild der Wicked Witch zeigt. So bösartig hatte man sie noch nie vorgehen sehen und während sie den Vornamen des Grimm Reapers ganz offensichtlich so laut ausstößt, dass sich alle nach ihr umdrehen, nehmen einige Mitarbeiter schon reiß aus - vielleicht ist das auch besser. Vielleicht ist die Flucht die bessere Variante, um Bliss und ihrem Wutanfall zu entfliehen. Schließlich wäre es möglich, dass man schneller Opfer von der ehemaligen Championesse wird als es einem lieb ist. Ein kurzer Blick zu den flüchtenden Mitarbeiter, ehe Alexa das auf einem Tisch platzierte Make-Up des Glam Squads abräumt und das alles klirrend zu Boden geht - dann macht sie einige Schritte weiter und reißt die Tür zum Lockerroom der Herren auf. Sie weiß nicht, ob Simon einen eigenen hat - in ihrer blinden Wut scheint sie auch gar nicht darüber nachzudenken. Noch lauter und noch schriller schreit die Blondine in den gut bevölkerten Raum hinein - sicherlich dürfte das den ein oder anderen Worker ängstigen.

Alexa Bliss
"SIMON!!! WO BIST DU VERDAMMT NOCHMAL?! WIR MÜSSEN REDEN!!"


Ihr Schnaufen ist deutlich zu hören und ihr Gesicht erscheint nun noch verzehrter. Offenbar ist Grimm aber nicht hier. Nur einige verwirrte Blicke von ihren männlichen Kollegen, die dabei versuchen sich zu bedecken, erntet die ehemalige Women's Championesse. Lautstark schmeißt sie die Tür wieder zu und schreit wieder schrill. Besser ist es vielleicht, wenn Grimm jetzt bald auftaucht. Ansonsten wird wahrscheinlich die nächste Welle Wut über die kleine Blondine zu kommen.

» Kip Sabian «
"Tell me why - Ain't nothing but a heartaaaaaache~ Sie haben gerufen? Ich bin vielleicht nicht Grimm, aber dafür deutlich heißer uuund ich habe verdammt gute Laune. Was hat zwei Daumen und ist immer noch dein c2c Eastcoast Champion? Suuuuuuuuperbad Kip Sabian!"

Erleichterung, Euphorie und noch immer ordentlich Adrenalin im Blut kann schon mal dafür sorgen, dass man Backstreet Boys singend durch die Korridore zieht. Auch wenn sein Match schon eine kurze Weile her ist, hat sich der Brite noch immer nicht unter die Dusche begeben. Stattdessen hat er jeden Worker und Kollegen wissen lassen, dass er seinen Titel verteidigt hat und was für ein verdammt gutes Match war das bitte? Austin mag ein Versager sein, der gefühlt nicht nur einen Stock, sondern ganzen Baum im Arsch hat, aber sein Handwerk versteht er. Natürlich reicht es nicht gut zu sein, wenn man sich mit dem Handsome Hustler anlegt, aber etwas Zuspruch kann er dem Jungspund schon geben. Breit grinsend legt er seinen Arm um Alexa, wie er es bereits die Woche zuvor getan hat, nur diesmal deutlich verschwitzer. Ihm ist bewusst, dass die Blondine es hasst, einfach so berührt zu werden und genau das findet er so lustig. Kurz grinst er, bevor er der kleinen Frau einen dicken Schmatzer auf die Wange gibt.

» Kip Sabian «
"Wie geht's uns denn? Du ziehst 'ne Fresse wie drei Tage Regenwetter, hun. Zufällig weiß ich die richtigen Knöpfe zu drücken, um dich seeehr, seeeehr glücklich zu machen!"

Zwar ist das ein Simon - aber nicht der Simon, nachdem sie gesucht hat. Offenbar wollte eine furios wütende Alexa Bliss nichts weiter als Grimm für das Geschehene an die Gurgel gehen. Dabei weiß die Blondine, dass er nicht verschwunden sein kann - schließlich soll er heute Abend noch ins Rumble und muss sich also irgendwo hier herumtreiben. Wahrscheinlich zieht er jetzt genauso wie alle anderen den Kopf gerade ein - Alexa Bliss is wild! Offensichtlich ist sie nicht sonderlich zufrieden damit, dass es Sabian ist, der hier auf einmal auftaucht und sich augenscheinlich über die wütende Alexa lustig macht. Sicherlich ist das nicht besonders förderlich für die Stimmung der Blondine, deren Aorta am Hals nun noch deutlicher hervortritt. Ihr Blutdruck ist mehr als offensichtlich noch stärker geworden und das nur, weil diese halbe Portion hier aufgetaucht ist. Klar, Kip konnte heute seine Eastcoast Championship erfolgreich verteidigen und deshalb hat er sicherlich auch entsprechend gute Laune, aber Bliss interessiert das kein Stückchen - sie kann dieses positive Gefühl auch kein bisschen nachempfinden, sondern wirkt so als wolle sie dem jungen Briten direkt die Augen auskratzen. Mit ihrer von der Wut verzerrten Fratze sieht sie zu dem Eastcoast Champion nach oben, während der sich erdreistet seinen Arm um sie zu legen. Er geht bewusst zu weit und scheint sich darüber zu freuen, dass er die Blondine noch weiter triggern kann. Dabei hat sie heute Abend bewiesen, dass sie auf jeden Fall eine ernstzunehmende Gefahr für die Women's Division ist. Sie ist aggressiv, bösartig und scheut nicht davor zurück, auch besonders unfair zu agieren. Bedeutet das, dass die Blondine alles tun wird, um das zu bekommen, was sie will? Ja, auf jeden Fall! Und in Kombination mit Grimm könnte das ein Unterfangen werden, was die ganze Promotion erschüttern könnte - eventuell gibt es auch das ein oder andere Opfer dabei.

Alexa Bliss
"Schleich' dich, Sabian oder ich schlage dir so hart ins Gesicht, dass du deine Karriere gleich hier beenden kannst. Und noch was ..."


Das klingt nicht nach flirten oder etwas ähnlichem - schließlich hatten die beiden vor dem Match um den Money in the Bank Koffer gerade noch geflirtet und jetzt scheint das alles irgendwie verflogen zu sein. Wenn man es nicht besser wüsste, dann würde man wahrscheinlich damit rechnen, dass Bliss dem jungen Briten gleich den Unterarm abbeißt - ihr Blick scheint es zumindestens so zu suggerieren. Die kleine Blondine schäumt vor Wut. Es wirkt fast so als würde sie nur noch den richtigen Moment abwägen wollen, um dann anzugreifen - sich fest zu beißen und diesem blöden Grinsen dann für immer versiegen zu lassen. Alexa hatte heute bereits darüber gesprochen, dass der von Aleister Black geschaffene Pudel nun tot ist - sie hatte darüber gesproche, dass dieser Pudel eben zu seiner Urspungsform zurückgekehrt ist und es sich nun wieder um eine Wölfin handelt. Und diese Wölfin - diese bösartige, kleine Kreatur - ist im Begriff Sabian mit ihren Reißzähnen niederzuzerren und ihn das bereuen zu lassen, was er da gerade erzählt hat. Er weiß welche Knöpfe er bei ihr drücken muss? Och, süß, offensichtlich hat er absolut keine Ahnung, wem er hier gerade gegenüber steht - eine wütende Bliss ist eine gefährliche Bliss und mit einer gefährlichen Bliss legt man sich besser nicht an, wenn man nicht ein besonderes Verlangen nach dem Tod hat.

Alexa Bliss
"... fass' mich ja nicht an! Wenn du heute Nacht nicht noch sterben möchtest, dann nimmst du deine Hand weg und läufst so schnell wie möglich davon!"


Sie knurrt diese Drohung fast schon heraus und dabei wird ihr Blick nun dunkler und die Wut scheint nicht zu versiegen, sondern wird offensichtlich in Bösartigkeit umgewandelt. Alexa schlägt den Arm weg.

» Kip Sabian «
"Now I can see that we've fallen apart, from the way that it used to be, yeah. No matter the distance, I want you to know, that deep down inside of meeeee - Yooou aaare my fiiiire. The ooone desiiiire!"

... und weiter geht es mit der kleinen Showeinlage. Als könnten ihm irgendwelche Anfeindungen den heutigen Tag versauen. Wenn er nicht besser wüsste, dass er tatsächlich sein Augenlicht verlieren könnte, hätte er die Blondine schon längst auf seine Schultern gehoben und sich von dem Biest in menschlicher Gestalt feiern lassen.

» Kip Sabian «
"Es ist so heiß, wenn du mir mit Gewalt drohst, baybeee. Weißt du was, Alexa? Du solltest deinen Hass gegenüber der Welt zumindest heute mal 'n bisschen runterdrehen und mit mir feiern. Ja, du hast auf ganzer Linie versagt, aber du kannst dich doch trotzdem für mich freuen, oder? Lass mich dir die Kleider vom Leib reißen und nenn mich Daddy. "

Passend zu dem, durchaus komischen Gelaber, gibt Sabian ein paar Posen von sich, die den Backstreet Boys in nichts nachstehen, bevor er der Blondine schließlich die Hand, die sie zuvor noch von sich wegschlug, hinhält.

Oh, Sabian ist gut - er ist gut im Provozieren der kleinen Blondine, die offensichtlich fast überschäumt vor Wut. Sicherlich findet er das Benehmen der ehemaligen Championesse lustig - lustig, weil sie so winzig ist und wenn sie wütend ist, dann hat das den Anschein von einem bockigen Kind. Vor einem bockigen Kind muss man aber nicht so viel Angst haben wie vor ihr. Man läuft nämlich nicht die Gefahr des Hasses von einer ehemaligen Championesse, die sich nicht entsprechend zügeln kann auf sich zu ziehen - oder von ihrer Mutter zur Ordnung gerufen wird. Wenn man sich Bliss so anschaut, dann scheint aktuell so gut wie alles möglich zu sein. Sie wirkt so als würde sie auch alles dafür tun, wieder auf ihre altbewährte Überholspur zu gelangen. Sie war schließlich vor der Niederlage gegen Shotzi verdammt nochmal ungeschlagen und das sollte besser wieder genauso werden, wenn es nach der Nase der kleinen Blondine geht. Das alles hat mit Blackheart angefangen und das alles wird genauso mit ihr enden - und wenn sich Alexa noch mit dem Teufel selbst einlassen muss - dabei ist es gar nicht mal so abwägig, dass sie das schon längst hat. Schließlich hat sie sich mit Grimm - dem eigentlich gesuchten Simon - verbündet und damit vielleicht sogar schon ihre Zukunft besiegelt. Dieser Widerling ist nämlich im Stande dazu alles zu tun, was in seiner Macht steht, um seinen Willen durchzusetzen. Das gefällt Alexa, aber ist vielleicht nicht sonderlich überlegt gewesen.

Alexa Bliss
"Bevor ich mit dir feiere, reiße ich mir lieber jeden meiner Fingernägel einzeln heraus. Hast du nicht noch einen Stiefel von Dar an dem du lecken kannst? DUUUUU~"


... und als Alexa aus dem Augenwinkel jemanden aus dem Lockerroom schlendern sieht, scheint es für sie kein Halten mehr zu geben. Einen Mann physisch bedrohen können sich eigentlich nur Kaliber wie Nia Jax oder Rhea Ripley leisten. Bliss steht auf den Zehenspitzen als sie den Worker am Kragen packt und sich an diesem ein bisschen nach oben zieht - dabei sind die beiden trotzdem noch nicht auf einer Augenhöhe. Es ist Xavier Woods, der offensichtlich nichts schlimmes vermutet halt als er in Ring Gear den Herren Locker verlassen wollte - nun hängt die ehemalige Women's Championesse an seinem Kragen und sieht ihn mit einem Blick an als würde sie ihn am aller liebsten gleich mit Haut und Haaren auffressen. Sie sieht ihm direkt in die Augen und zischt zwischen ihren Zähnen hindurch eine Frage aus ihrer Kehle, die noch giftiger klingt als die an Sabian. Offenbar hat der junge Brite doch einen recht guten Stand bei der Blondine, wobei man wohl eine Grundaggressivität bei ihr ganz offensichtlich nicht ausschließen. Kip scheint aber doch eine ganz andere Hausnummer für Bliss zu sein. Und auch wenn sich das nicht so anfühlt, dann kann man hier deutlich sehen, dass sie viel, viel aggressiver mit Woods umgeht. Sicherlich ist der entsprechend perplex.

Alexa Bliss
"HAST DU GRIMM GESEHEN?! ICH SCHWÖRE BEI GOTT, DASS ICH DIR AUF DER STELLE DIE AUGEN AUSKRATZE, WENN DU MIR NICHT SAGST, DASS DU IHN GESEHEN HAST?!?!"


Die ehemalige Championesse brüllt Woods direkt entgegen, dabei scheint es fast so als würde ihre Stimme mit jedem Wort nur noch schriller und lauter werden. Diese Frau ist verdammt bösartig und aggressiv - besser weiß Woods wo sich Simon Grimm aufhält.

- Xavier Woods -
"Grimm? Hell na, woher soll ich das wissen?"

» Kip Sabian «
"Alles gut, mate. Mach es wie der Rest der Welt und ignoriere sie einfach. "

Schützend bäumt sich der Brite vor Woods auf, welcher schließlich ohne weiteren Wortes mit den Schultern zuckt und schnell an der Blondine vorbei eilt. Da soll noch mal einer sagen, Kip wäre ein schlimmer Finger. Vermutlich hat er seinem Kollegen gerade das Leben grettet und das hat mit Sicherheit absolut gar nichts damit zutun, dass er Bliss weiter auf den Sack gehen möchte. Obwohl.. doch, genau das ist der Grund. Dabei wäre es mit Sicherheit lustig gewesen mit anzusehen, wie sich Alexa wie ein wilder Affe auf den armen New Day-Member stürzt.

» Kip Sabian «
"Hast du mal überlegt, etwas Antiaggressionstraining zu machen? Man, man, man. Ich mein' von mir willst du dir ja nicht helfen lassen, dabei war Lecken so ein gutes Stichwort. Hey, ich weiß, dass du mich nich' magst. Hell, du magst niemanden, aber .. Alexa, gib mir eine Chance. Eine einzige Chance, indem du mit mir ausgehst und ich VERSPRECHE dir hoch und heilig, dass ich dich mit Sicherheit trotzdem nerven werde .. aber vielleicht kann ich deine Meinung ja trotzdem ändern. Bin gar nich' so'n schlechter Fang, hun. "

Selbstgefällig schnalzt er mit der Zunge, bevor er seine Hände an die Hüften der kleinen Frau legt und sie vorsichtig, aber bestimmt, mit dem Rücken an die karge Wand drückt. Seine rechte Hand lässt von ihr ab und mit dem Handrücken fährt er der Blondine sanft über die Wange. Man kann es ja versuchen und auch wenn Alexa eine sehr .. Hasserfüllte Person ist, wird sie ihm wohl nicht sofort das Genick brechen, oder doch?

Alexa Bliss
"Freitag Abend, such' was edeles raus. Du holst mich um acht ab. Solltest du nicht auftauchen, werde ich dein Auto anzünden."


Das sind klare Ansagen - mehr als nur klare Ansagen. Offensichtlich hat Bliss nur darauf gewartet, dass er ihr so ein Angebot macht. Man könnte das fast schon meinen so schnell wie ihre Antworten dort herausschießen, die nicht einmal Antworten sind, sondern eigentlich Befehle. Vielleicht hat Alexa auch einfach nicht so viel zu tun, weil sie so gut wie niemanden hat, mit dem sie ihre freie Zeit freiwillig verbringen würde. Deshalb scheint ihr Wochenende doch recht eintönig zu sein. Selbst Simon trifft sie ja nur auf der Arbeit und an den restlichen Tagen ist sie zu meist allein. Macht Bliss das zu einem einsamen Mensch? Vielleicht, aber sie will es so. Schließlich ist sie nicht der Typ, der sich mit den besten Freundinnen trifft - nicht einmal ansatzweise. Wahrscheinlich ist sie sogar gern allein. Sie möchte einfach nur keine anderen Menschen treffen, die sie dann nicht nur hasst, sondern auch ständig darüber belehren muss, warum gerade sie die beste Dame der Division ist.

» Kip Sabian «
"Zieh dir schöne Unterwäsche an, hun. "

Zwinkernd lässt Sabian von Alexa ab und auch die Blondine macht einen Schritt nach vorne, um die kalte Wand nicht mehr im Rücken zu spüren. Genug Platz, um der Blondine zum Abschied einen Klaps auf den Hintern zu geben, bevor Kip das Weite sucht und die Regie zu den Kommentatoren schaltet.

Noelle Foley: "Na dann.. irgendwie sind diese Zwei so verschieden.. ich glaube nicht dass das gut gehen wird!"

TAICHI: "Natürlich nicht. Das picklige Mädchen droht ja schon offen mit ihrem Wahnsinn und ich kann dem jungen Herren dort nur raten ihr aus dem Weg zu gehen. Ich, als Holy Emperor, habe ständig mit solchen Frauen zu tun. Und ich weise sie alle ab. Meiner Gesundheit wegen."

Byron Saxton: "Ich weiß nicht ob ich dir das glauben kann."

Johnny Curtis: "Eine GÖTTIN wie Alexa Bliss abweisen!? DAS ist Wahnsinn und benötigt Therapie, Lord Taichi!"



Das Special ist zwar vorbei...aber wie sagt man so schön? Vor dem Special ist nach dem Special! Die ersten Weichen für die kommende Großveranstaltung könnten gelegt werden. Wer wird sich mit wem in welcher Matchart messen? Gegen wen muss der neue World Heavyweight Champion Hangman Bryan seinen Gürtel verteidigen? Und wie geht es mit Toni Storm und Rosemary nach dem abgebrochenen Match weiter? Die letzte Frage ist für die Womens Championesse geklärt...das Thema Rosemary ist abgehakt! Von der Death Dealerin will Toni nichts mehr sehen und hören. Nachdem Rosie Cathy versehentlich niedergeschlagen hat, geht die Australierin davon aus, dass ihre (nun wieder) Freundin auch nichts mehr von dieser wissen will. Immerhin war es dafür gut, dass Catherine wieder in die Arme von Storm geflohen ist und sie ihre Liebe erneuert haben. Dementsprechend ist die Strong Zero City Lady recht gut gelaunt, als die Kameras sie einfangen. Eine kleine Schramme auf der Stirn und ein heller Bluterguss am Kinn sind die Zeugnisse von ihrem Kampf letzte Woche. Heute hat sie einen freien Tag. Dennoch hat General Manager Cody Rhodes sie in sein Büro beordert. Vermutlich will dieser mit ihr abklären, wie es in der Womens Division weitergeht und wer die nächste Herausforderin wird. Als sie am Office ankommt, bleibt sie kurt vor der Türe stehen. Das T-Shirt wird glatt gestrichen, die Cappy auf Sitzfestigkeit geprüft...und der Gürtel über die rechte Schulter geworfen. Zufrieden will sie anklopfen...merkt dann aber, dass die Türe sofort nachgibt und ins Innere schwingt. Offenbar war diese eh nur angelehnt. Schulterzuckend drückt sich Toni mit dem Oberkörper in den Raum...

Toni Storm: Hey, Chef...du wolltest mich sprechen?

Rhodes sitzt - wie gewohnt - an seinem Schreibtsich, über einem Stapel Papiere gebeugt und er sieht auch nur kurz auf, als er die Stimme der amtierenden Women´s Championesse hört. Er hebt einen Zeigefinger, bedeutet seiner Besucherin einen Moment zu warten und tippt mit der anderen Hand etwas auf seiner Computertastatur. Schließlich hebt er den Kopf, legt die Papiere zur Seite und mit einem Lächeln sieht er Toni an, während er auf den Stuhl ihm gegenüber zeigt.

Cody Rhodes:
"Toni, ja genau, freut mich, dass Du Zeit gefunden hast, denn ich glaube, dass wir etwas besprechen sollten."

Das klingt ernst und auch das Lächeln auf dem Gesicht des Clown Prince ist verschwunden, als er sich zurücklehnt und seine Hände auf den Lehnen seines Stuhls ablegt. Er lässt die Australierin nicht aus den Augen, während er sich seine nächsten Worten sorgfältig zurechtlegt, denn hat er natürlich mitbekommen, dass Storm in der letzten Zeit sehr schnell gereizt ist. Genau genommen ist das auch genau der Grund, warum er sie zu sich kommen ließ und nun muss er eine eher ungeliebte Aufgabe seines Postens erledigen. Er, der King of Fun, muss sich mit solchen Zeugt befassen und wegen solchen Dingen hasst er seinen Job manchmal.

Cody Rhodes:
"Wenn es Recht ist, werde ich gleich zur Sache kommen, okay?! Ich mache mir Sorgen um Dich, Toni, denn was in den letzten Wochen bei Dir abgeht erinnert schon ein wenig an Days of Our Lives und das geht so nicht weiter. Wo ist das Problem?"

Toni Storm: Da-das Problem? Ich...versteh nicht ganz...

Etwas irritiert schaut sie den GM schräg an, während sie langsam zum Stuhl läuft, der ihr angeboten wurde. Wirklich verstehen, was Cody genau von ihr will, tut sie nicht. Ist doch alles in Ordnung...sie kommt immer zur Arbeit, bestreitet die Matches, ist als Womens Championesse seit ihrem Titelgewinne erfolgreich, hat den Gürtel in Belgien gegen Rhea Ripley verteidigt...sie sieht es zumindest Storm. Die Strong Zero City Lady denkt gar nicht daran, dass ihr Beziehungsstress mit Catherine, ihre Gefühlsausbrüche, ihre schwierigen Freundschaften ein Problem für ihre Außendarstellung sein könnten. Natürlich gab es dafür auch Anzeichen...doch meist hat Storm darauf eher beleidigt reagiert. Vorsichtig setzt sie sich hin, legt den Titel auf ihren Schoß und sieht ihren Vorgesetzten fragend an.

Toni Storm: Ich bin als Champion präsent, stelle meine Ego nicht über den Titel, habe den Titel schon erfolgreich verteidigt...sorry Cody, ich kann dir nicht ganz folgen. Na...ok, gut...bei der ganzen Geschichte mit dem Fre...mit Rosemary hab ich micht das ein oder andere mal etwas sehr provozieren lassen. Aber die Geschichte ist nun seit letzter Woche abgeschlossen. Also wenn dann sonst nichts ist...

Dem Clown Prince ist fast klar gewesen, dass Toni nicht sofort mit der Sprache rausrückt und dann auch noch Alles herunterspielt, doch ist sie damit bei ihm an der falschen Adresse. Er wird sie nicht so einfach davonkommen lassen, denn in seinen Augen ist noch nichts geklärt und so hebt Rhodes eine Hand, um die Blondine am Aufstehen zu hindern. Wieder blickt er sie einige Sekunden schweigend und abschätzend an, bevor er nach einem leisen schmatzenden Geräusch erneut auf sie einredet.

Cody Rhodes:
"Ich rede nicht nur von Deinen Problemen mit Rosemary, sondern von Deiner Neuinterpretation von Julia & Julia, die seit Wochen aufgeführt wird. Ich bin froh, dass Du jemanden gefunden hast, die für Dich wichtig ist, um die Du Dich sorgst und beschützen willst, doch Deine Art das zu zeigen tut Dir nicht gut. Du stößt vielen Leuten vor den Kopf, läufst schlechtgelaunt in der Gegend herum und scheinst dabei zu vergessen, dass Du als amtierender Women´s Champion das coast 2 coast Wrestling repräsentierst."

Das man das noch erleben darf; die Authority of Fun im vollen Corperate-Mode, lässt den Chef raushängen und sieht Toni dabei mit strengem Blick an. Zugegeben, letzteres kann er nicht lange aufrechterhalten, schüttelt lächelnd den Kopf und als er weiterspricht, hat seine Stimme einen verständnisvolleren Ton angenommen.

Cody Rhodes:
"Glaub mir, Toni, mit Beziehungsproblem kennt sich meine Familie ganz besonders gut aus und ich weiß aus eigener Erfahrung, wie sehr es einen mitnimmt, wenn man sich von der Person falsch verstanden fühlt, die einen eigentlich unter allen Umständen verstehen sollte und auch sollte. Was ein Satz, aber Du weißt hoffentlich, worauf ich hinaus will?!"

Tatsächlich hatte der 2nd Generation Superstar in der Vergangenheit so einige Probleme mit dem weiblichen Geschlecht und wie man an seinem aktuellen Beziehungsstatus sehen kann, ging das niemals gut aus. Auch sein Vater brauchte mehrere Anläufe, bis es endlich einigermaßen mit einer Frau geklappt hat und viel lag bei seinem Scheitern, am falschen Handhaben mit schwierigen Situationen.

Cody Rhodes:
"Mangelnde Kommunikation ist meistens der Grund, warum es schlussendlich nicht funktioniert und dadurch, dass Du Alles in Dich hineinfrisst, um dann wie eine zu volle Wasserbombe zu explodieren, wird es garantiert nicht besser machen. Du bist Champion, Toni, also verhalte Dich auch wie einer - im und außerhalb des Rings, denn sonst wirst Du bald gar nichts mehr haben. Weder eine Freundin, die Dich liebt, noch das glänzende Gold, dass Dich davon ablenkt, dass Du diese Liebe zu verlieren drohst. Reiß Dich zusammen, Storm,... reiß Dich zusammen!"

Das schafft erst einmal Luft. Entgeistert starrt Toni den General Manager an. Sie weiß nicht so wirklich, wie sie das verstehen soll. Der King of Fun liest ihr schon die Leviten...bleibt dabei für seine Verhältnisse aber noch recht morat, da er aus persönlicher Sicht Verständnis für die Australierin hat. Nervös trommelt sie auf dem Metall ihres Titels herum.

Toni Storm: Ich soll mich zusammen reißen? Nach all dem, was ich durchgemacht habe, sagst du mir, ich soll mich zusammen reißen? Cody, ich hab mir meinen verdammten Arsch aufgerissen, um diesen Titel zu gewinnen. Rückschlag nach Rückschlag musste ich einstecken...trotzdem bin ich wieder aufgestanden und habe dann endliche die Chance genutzt und mich gegen fünf starke Gegnerinnen durchgesetzt. Und im Gegensatz zu gewissen Vorgängerin von mir ruhe ich mich nicht darauf aus und spiele mich auf, als wäre ich fuckin Kleopatra of fuckin Wrestling! Ich habe meinen Titel in Belgien gegen Ripley aufs Spiel gesetzt...obwohl ich das nicht hätte tun müssen. Dann hab ich ihn gegen Rosemary aufs Spiel gesetzt...obwohl andere es mehr verdient hätten. Ich bin jede Woche da und präsent...egal ob ich wrestlen muss oder nicht. Achm, FUCK!

Das ärgert sie dann wieder mehr, als es eigentlich sollte. Schnaubend schiebt die den Stuhl grob nach hinten, drückt den Titel an sich und geht ein paar Schritte durch den Raum. Jetzt sollte sie den Rat von Cody wirklich befolgen...sich zusammen reißen! Toni sollte es tunlichst vermeiden es sich mit Rhodes zu verscherzen. Hat man den King of Fun einmal als Feind, dann kann das Leben hier schnell zur Hölle werden. Doch die Strong Zero City Lady ist noch zu aufgeregt, um das verinnerlichen zu können.

Toni Storm: Wenn Bliss den Titel nur nutzt um ihr eigenes Ego zu pushen und sich dabei von Black knallen lässt...keinen juckt es! Wenn sich Bobbi Tyler an schwächeren Gegnern vergreift und mit dem Vollspaten Kip Sabian Bonnie & Clyde spielt, dann juckt das auch keinen! Aber wenn ich mich für die Frau einsetze, die ich über alles liebe und dabei, zugegeben, unkonventionelle Methoden einsetze...dann werde ich verteufelt? SO EINE SCHEIßE!

*Rumms*...nach einem beherzten Tritt geht der Stuhl, auf dem Storm gerade noch saß zu Boden. So sehr sich die Championesse reinsteigert...umso mehr gibt sie den Bedenken von Rhodes Recht. Aber es spricht eben auch viel Frust aus ihr heraus. Sie fühlt sich ungerecht behandelt. Ihre Vorgängerinnen durften schalten und walten sie sie wollen...nur bei ihr dreht man jeden Stein ganz genau herum. So fühlt es sich jedenfalls für die Blondine an.

Toni Storm: Ok...ok...ich gebe zu, dass es für Außenstehende komisch aussehen mag, wie es zuletzt bei mir lief. Aber bei mir und Catherine ist es wieder gut...und Rosemary hab ich aus unserem Leben verjagt. Kann also eh nur besser werden.

Das ist sehr optimistisch gedacht von Storm. Zumindest hilft es dabei, dass sie sich etwas beruhigt. Sie erkennt, dass sie etwas zu sehr aus sich heraus gegangen ist. Schnell stellt sie den Stuhl wieder auf und nimmt damit wieder gegenüber von Cody Platz. Der Gürtel ruht auch wieder auf ihrem Schoß...und es ist so, als habe es die letzten 5 Minuten gar nicht gegeben.

Toni Storm: Cody, ehrlich...es ist alles in Ordnung! Der Womens Title ist bei mir in besten Händen.

Nach außen wirkt Cody völlig ruhig, als Toni etwas lauter wird und ihren kleinen Wutausbruch bekommt. Im Inneren sieht es bei ihm etwas anders aus, denn zum Einen ist er natürlich nicht glücklich, dass die Blondine sein Mobiliar misshandelt. Auf der anderen Seite hat der Clown Prince noch immer Probleme, wenn er zu autoritär in Erscheinung treten müsste und das zeigt sich hier auch wieder, denn er lässt die Australierin weiterhin gewähren. Er lehnt sich zurück, legte seine Hände gefaltet auf seinen Bauch und wartet mit ausdruckslosem Gesicht, bis sich sein Gast wieder etwas beruhigt.
Als sie ihm schließlich wieder gegenübersitzt, lächelt Rhodes sanft, beugt sich wieder nach vorne und stützt sich mit seinen Unterarmen auf der Tischplatte ab, während er die Gold Coast Queen unentwegt ansieht. Ausgerechnet er, der immer dafür eingesetzt hat, dass man Gefühle nicht unterdrücken und jederzeit freien Lauf lassen sollte, muss nun jemanden auffordern, genau das eben nicht mehr zu tun. Es ist ein innerer Kampf mit seinen Prinzipien, doch in Funktion als GM muss er das tun, was fürs Business das Beste ist und dabei natürlich auch die Interessen des Superstars nach Möglichkeit wahren.

Cody Rhodes:
"Ich kenne nur zu gut, wenn die Gefühle einen übermannen, ob nun die Guten oder die Schlechten; irgendwann ist der Zeitpunkt gekommen, an dem man nur noch Alles niederbrennen will. Einzig und allein, damit es aufhört. Wie Du jetzt, war ich der festen Überzeugung, Alles richtig gemacht zu haben, mich immer in Bestform präsentiert habe und ja, auch wenn privat nicht Alles richtig gelaufen ist, hatte das keinen Einfluss auf meine Leistung als Cody Rhodes. Ich hätte nicht falscher liegen können."

Sehr offene Worte vom 2nd Generation Superstar, dem man deutlich ansehen kann, dass bei ihm einige schmerzliche Erinnerung hochkommen und kurz wendet er seinen Blick auch zur Seite, um sein Gesicht abzuwenden. Schnell hat er sich jedoch wieder im Griff, zumindest äußerlich, lächelt die gebürtige Neuseeländerin erneut sanft an und fährt mit seiner Geschichte fort.

Cody Rhodes:
"Mir selbst ist es damals nicht aufgefallen, doch bin ich wohl ein absoluter Vollarsch gewesen, dem nichts wichtiger als seine Karriere war. Ich hatte Wutausbrüche, wenn man mich nicht mit dem Respekt behandelte, den ich mir erwartete und meine Konzentration im Ring ließ stetig nach. Ich war nur noch darauf bedacht, möglichst gut auszusehen und glücklich dabei zu wirken, um zu beweisen, dass ich Alles haben konnte, was ich wollte. Eine Karriere, eine Frau, vielleicht irgendwann Kinder und ich merkte dabei nicht, wie mir langsam Alles davon entglitt. Meine Frau verließ mich, meine Karriere stagnierte und einigen Zeitzeugenberichten nach zu urteilen, war ich schon so etwas wie der King of Assholes.
Als ich nach einer gefühlten Ewigkeiten endlich wieder aufwachte, nachdem mir mein Bruder kräftig den Arsch versohlt hatte, brauchte ich sehr lange, um wieder einigermaßen in die Spur zu kommen. Glücklicherweise hatte ich noch Freunde, die trotz Allem zu mir gestanden haben und ohne die ich hier heute mit Sicherheit nicht sitzen würde. Sie haben mir gezeigt, dass es nicht schlimm ist, wenn man nicht Alles ohne Probleme bewältigen kann. Man kann sich ruhig eingestehen, dass nicht Alles perfekt ist, dass man Schwächen hat, denn das zuzugeben, erwartet eine große Stärke."


Die Authority of Fun steht langsam auf, geht auf Toni zu und bleibt direkt neben ihr stehen, um direkt in die Augen der Blondine blicken zu können. Erst sieht es aus, als wolle er sogar ihre Hand nehmen, doch setzt er sich lediglich auf den Schreibtisch, lächelt erneut und wieder ergreift er Wort.

Cody Rhodes:
"Du bist eine der stärksten Frauen, die ich kenne und wenn Du die Hilfe Deiner Freunde, vor Allem Deiner Freundin, zulässt, nun, dann gibt es nichts, was Du nicht schaffen kannst. Ich weiß, dass der Titel in guten Händen ist, doch Du musst wieder in die Spur kommen, damit das auch so bleibt. Ich würde Dir niemals verbieten wollen zu fühlen, Toni, doch rede über sie, versuch sie in Bahnen zu lenken, die Dir weiterhelfen und wandele sie nicht nur ins Zorn und Schmerz um."

Einige Sekunden sieht er die Championesse an, lächelt schließlich breit und geht zu seinem angestammten Platz zurück, wo er sich in den bequemen Chefsessel fallen lässt. Er legt die Papiere von eben wieder vor sich und schlägt einen Ordner auf, bevor er sich ein weiteres Mal Miss Storm zuwendet.

Cody Rhodes:
"Dir mag es Deiner Meinung nach gut gehen, doch die nächste Rosemary, oder Dein nächster Streit mit Deiner Freundin wird Dich wieder aus dem Gleichgewicht bringen, wenn Du nicht lernst, über Deine Gefühle zu sprechen. Bekomme das auf die Kette, oder es wir Dich früher oder später den Titel und vielleicht sogar Deine Karriere kosten."

Rhodes nickt freundlich lächelnd, bevor er sich wieder dem Ordner vor sich widmet und ganz offenbar ist das Gespräch für ihn beendet. Die Frage ist natürlich, ob es das für die Australierin ebenfalls ist.

Cody Rhodes:
"Das war dann Alles, Toni. Danke, dass Du gekommen bist."

Wie gebannt hängt Toni die ganze Zeiten an den Lippen von Rhodes. Ausgerechnet von ihm kommen solche Worte. Cody hatte ähnliche Erfahrungen wie nun Toni durchgemacht und kann daher, eventuell besser als jeder andere, einschätzen, wie es der Australierin geht. Trotzdem löst es in der jungen Frau unterschiedliche Gefühle aus. Auf der einen Seite spürt sie, dass der GM ein Stück auf sie eingeht und ihre Empfindungen ernst nimmt. Andererseits fühlt sie auch irgendwo wieder missverstanden, da sie nach wie vor der Einsicht ist, dass nun wieder alles gut läuft. Warum soll sie denn wieder auf die Spur kommen...das ist sie doch längst wieder. Kurz überlegt die Strong Zero City Lady, ob sie protestieren soll...lässt es dann aber doch sein! Wahrscheinlich würde es eh nichts bringen und zum anderen will sie eigentlich diesen Tag genießen.

Toni Storm: Danke für deine...Worte. Bis dann.

Rhodes hat sie wohl schon wieder ausgeblendet und ist ganz in seinen Unterlagen eingetaucht. Toni schultert ihren Titel, dreht sich um und verschwindet durch die Türe nach draußen. Fade off.

Noelle Foley: "Ich bin sehr positiv überrascht. Dass Cody solche Anteilnahme hat.. wow!"

TAICHI: "Das ist doch nur geheuchelt. Cody Rhodes will doch auch nur ins Höschen dieses kräftigen Tomboys. Dass du das nicht siehst mit deinem Dummerleverstand wundert mich nicht."

Byron Saxton: "Woah, Taichi, bitte unterlass' sowas gegenüber Noelle!"

TAICHI: "Du hälst den Mund."

Johnny Curtis: "Zeigs ihm, Taichi!"



MATCH 2
SINGLES MATCH
Eddie Dennis vs. Maxwell Jacob Feinstein


Writer: ???



Es ertönt eine Musik das ist an und für sich nichts ungewöhnliches doch es ist die Theme eines neuen Superstars von C2C doch noch sehen wir ihn nun wird eine andere Kamera gezeigt wie ein Mann die Stage betritt auf seiner Jacke kann man den Namen des großen Mannes lesen Eddie Dennis steht nun auf der Stage mit seiner Ring Kleidung die die Farben der Walisischen Flagge hat streckt er seine Arme in die Luft und lässt sich von Publikum feiern. Eddie ist beliebt beim Publikum nun schreitet der Mann die Rampe runter mit einen Grinsen und klatscht die Fans ab.

Melissa Santos: "Making his way to the Ring... from Cardiff, Wales ... weighing in at 229 pounds.. EDDIE DENNIS !"

Mittlerweile im Ring angekommen stellt er sich noch mal in die Mitte in den Ring hebt nochmal grinsend seine Arme und genießt den Jubel der Fans bevor er seine Jacke auszieht und auf sein Gegner wartet.



Es ist an der Zeit, dass das nächste Match beginnt. Damit dies geschehen kann fehlt aber einer der Protagonisten des nun in wenigen Augenblicken stattfindenden Kampfes. Lange müssen sich die Zuschauer nicht auf dessen Ankunft gedulden denn das Theme des erscheinenden c2c Superstars ertönt durch die Hallenboxen. Diese Musik löst gemischte Reaktionen auf den Rängen aus die sich auch nicht ändern als die Person auf der Rampe des Eingangsbereiches auftaucht.

Bei diesem Kerl gibt es kaum Reaktionen da ihn kaum jemand kennt und niemand weiß was man von ihm halten soll. Einige Zuschauer applaudieren aufmunternd dem recht unbekannten, jungen Herrn zu, andere wiederum beäugen den Ankömmling eher kritisch. Hoffen wir , dass seine Leistungen nicht so zurückhaltend sind wie dieses uns hier gebotene Schauspiel. Inmitten dieser Publikums-Resonanz übt die Ringannouncerin ihren Job wie gewohnt professionell durch.

Melissa Santos: "Ladies and gentlemen…. On his way to the ring….
From Hicksville, New York…. Weighing 216 pounds….
The Scarf Ace of Coast 2 Coast Wrestling…. Maaaaxweeeel Jaaaacoooob Feeeeinsteeeeinnnn!“


Vor dem Ring bleibt MJF kurz stehen, blickt sich um, und klettert dann geschwind über die Ringtreppe ins Seilgeviert hinein. Keine provokanten Posen, keine Abklatschen mit den Fans. Dieser Typ scheint völlig in einer Art Tunnel zu sein, vollkommen fokussiert auf seine heutige Aufgabe.

Auf einigen Plakaten der Fans wurde tatsächlich sein Name bereits verewigt was doch ein wenig verwunderlich ist. An diesem Status kann er nun aber arbeiten denn mit einer ansprechenden Leistung im Ring könnte er einige Pluspunkte sammeln und seine Beliebtheit und ebenso seine Bekanntheit steigern. Als er die Mitte des Rings erreicht hat posiert er dann doch ein klein wenig herum, was aber ja auch üblich ist, ehe sein Einzugslied verstummt und er sich auf sein Duell beziehungsweise seinen Gegner konzentriert.

* DING DING DING *

Das Match ist die meiste Zeit in Eddie Dennis' Ecke. MJF schafft es kaum gegen den Waliser Luft zu sehen und doch wird es knapp, da Eddie, als er den Neck Stop Driver machen will, von Taichi abgelenkt wird, der sich vom Kommentatorenpult erhoben und den Apron erklommen hat.

Taichi beleidigt Dennis, der daraufhin MJF von sich wirft und mit der Faust vorraus auf den Japaner zuläuft. Taichi ist aber schneller und genau so schnell vom Apron wie er gekommen war. Lachend beobachtet er Dennis.



MJF nutzt die Gunst der Stunde und zeigt einen perfekten School Boy! Er hält sich dabei am Seil fest!!

ONE! TWO! Der Referee unterbricht den Count weil er MJF's Schummelei bemerkt. Der Referee ermahnt MJF, der daraufhin anfängt zu diskutieren. Taichi versucht Feinstein aufmerksam.

TAICHI: "Dreh dich doch um du Idiot! Er steht direkt hinter dir!"

Das Scarf-Ace sieht verwirrt nach draußen, dreht sich um, NECK STOP DRIVER!!! Das Cover von Eddie Dennis!

ONE! TWO! THREE!

* DING DING DING *

Here is your winner by pinfall: EDDIEEEEEE DENNISSSSSS!



Sofort rutscht BLACK MEPHISTO in den Ring und will den feiernden Dennis mit seinem Axe Bomber umschlagen, doch Dennis duckt sich weg und nun hagelt es Schläge an den Aushilfskommentator. Dennis hört gar nicht mehr auf, obwohl der Referee versucht den Brawl zu unterbinden! Als er nochmal zum Neck Stop Driver ansetzt, taucht plötzlich Miho Abe auf, ihrerseits Taichis Verbündete. Sie rutscht in den Ring und kniet vor Dennis, fleht ihn an es nicht zu tun und Dennis überlegt einen Moment zu lange.

Miho Abe:
"Eddie-Schatz! Bitte! Bitte tu es nicht! Eddie-kun, bitte nicht!"


Taichi nutzt die Ablenkung und rammt Dennis sein Knie in den Magen. Nun einen Haymaker auf den Rücken und weitere Schläge auf den Waliser, der nun kräftig ausgelacht wird von der schönen Japanerin. Taichi nimmt Anlauf und tritt auf der Stelle, er will seinen Superkick zeigen. Doch bevor das passieren kann stürmen eine Hand voll Offizielle den Ring und trennen die Streithähne. Dennis wird aus dem Ring gebracht und Taichi auch, in verschiedene Richtungen.

Noelle Foley: "Wow, dieser Hass zwischen Dennis und Taichi ist unglaublich. Bedeutet das wir sind ihn los?"

Byron Saxton: "Jap, Noelle, genau das! Trotz allem Glückwunsch an Eddie Dennis, eine großartige Vorstellung heute Abend!"

Johnny Curtis: "Yo, kann man wohl sagen."



Byron Saxton: "Bevor wir mit der nächsten Ringaction weitermachen, erwartet uns vorher noch eine junge Dame, die heute Abend endlich ihre Niederlagenserie beenden will und dafür die wohl am wenigsten geeignete Gegnerin erwischt hat. Auf der anderen Seite würde sie ein Sieg mit einem Mal aus dem Tal der Tränen katapultieren würde."

Johnny Curtis: "Ha, der war richtig gut, Byron. Glaubt wirklich irgendwer, dass Tessa auch nur die geringste Chance auf einen Sieg über Alexa Bliss hat? Die Edel-Jobberin gegen die Goddess?! Ha, da kann ich nur nochmal lachen, denn das ist so wahrscheinlich, wie Dich als c2c World Heavyweight Champion zu sehen!"

Noelle Foley: "Du bist ja wieder richtig freundlich, Johnny und Deine Besessenheit für Alexa nimmt schon pubertierende Ausmaße an. Ich glaube ganz fest, dass Tess den Ring als Siegerin verlassen kann und auch wird, denn auch sie weiß genau, was das für sie bedeuten kann. Vielleicht sollten wir die Queen of Carolinas aber selbst zu Wort kommen lassen und dafür gehen wir jetzt Backstage."

Klasse. Nun steht sie hier, spürt wie ihr Mund immer trockener wird, während sich auf ihrer Haut kleine Schweißtröpfchen bilden und ihr Blick auf das rote, blinkende Lichte der Kamera gerichtet ist. Zwar hatte Tessa mit ihrer früheren Vermutung Recht, vor dem Match noch einige Worte zu ihrer Gegnerin sagen zu müssen, doch hatte sie sich die Situation etwas anders vorgestellt. Vor einigen Minuten kam einer der Regieassistenten zu ihr, drückte ihr ein Mikrofon in die Hand und ließ einen Kameramann sein Equipment aufbauen. Sprich über Deine Gefühle, hat er gesagt. Mach Stimmung gegen Deine Gegnerin, hat er gesagt. Wenn dieser Dude es doch so viel besser weiß, worüber sie sprechen soll, warum stellt er sich verdammtnochmal nicht hier hin? Stattdessen steht sie noch immer schweigend vor der bereits laufenden Kamera, versucht ihre unzähligen, rasenden Gedanken einigermaßen zu ordnen, bevor sie endlich den Profi in sich wiederfindet.

Tessa:
"Alexa Bliss."

Gut, okay, so viel Profi muss man nicht sein, um den Namen der Gegnerin ausspricht, aber kann man vielleicht anmerken, das dies fehlerfrei geschehen ist. Eine Runde Applaus. Tess könnte sich für ihr momentanes Verhalten ohrfeigen und insgeheim hofft sie, dass die Zuschauer ihr unfreiwilliges Schweigen als dramatische Pause interpretieren. Könnte klappen, aber dazu muss sie nun endlich ihr Chaos im Kopf ordnen und weitersprechen, sonst wirkt sie lediglich wie eine Idiotin.

Tessa:
"Ich könnte mir jetzt stundenlang das Maul über diese Frau zerreißen, könnte erzählen, wie manipulativ sie ist und das der einzige Mensch, für den sich Alexa interessiert, sie selbst ist. Okay, vielleicht ihr Frisör noch, aber dann ist Schluss. Gleichzeitig könnte ich erwähnen, dass ich kein bisschen wie Bliss bin, ich mich für andere Menschen interessiere und jederzeit für meine Freunde da bin. Das könnte ich tun, ja, und ehrlich gesagt war auch genau das mein Plan, als ich hier hingestellt wurde."

Die jetzt entstehende Pause ist tatsächlich beabsichtigt, denn hatte sich Tess immer mehr in Rage geredet, blieb aber trotzdem erstaunlich ruhig und ihre letzten Worte könnten nicht wenige Zuschauer aufhorchen lassen. Die junge Frau hat so überhaupt keine Lust hier zustehen und so wird es hin & wieder auch einigen ihrer Kollegen gehen, doch selten macht da jemand so wenig ein Geheimnis draus. Es gehört dazu, na klar, doch wenn man schon zu sehr mit dem bevorstehenden Kampf beschäftigt ist, dann nervt so ein Interview/Monolog-Segment nur ungemein. Machen muss sie es trotzdem, so dass die Queen sich eigentlich jeglichen Kommentar sparen könnte, doch irgendwo muss man damit ja mal hin.

Tessa:
"Ohne übertreiben zu wollen stehe ich heute vor einem der wichtigsten Kämpfe meiner Karriere, auf den ich mich gerne noch etwas vorbereiten würde. Kann ich das? Natürlich nicht, denn ich soll ja unbedingt vor die Kamera, um über meine Gefühle zu sprechen, und dann stellt man mir nicht einmal Renee oder Tom zur Seite. Nope, Improvisation heißt die Devise und als hätte ich nicht schon genug im Kopf, muss ich mir auch noch darüber Gedanken machen! Okay, über meine Gefühle also,... hm,..."

Nachdenklich tippt sich das Farm-Girl gegen das Kinn, starrt dabei an der Kamera vorbei und gibt immer mal wieder ein leises 'Hm' von sich. Unzählige Gedanken rasen in ihrem Kopf, die Wenigsten davon gut und ihre Hände, die inzwischen seitlich an ihrem Körper herabhängen, ballen sich zu Fäusten. Ihr Gesicht verzieht sich vor Anstrengung, während sie versucht, die immer höher steigende Wut in ihr zurückzuhalten, bis sie es schließlich nicht mehr schafft.

Tessa:
"Ihr wollt meine Gefühle? Okay. Da wäre Wut. Wut auf den Idioten, der auf die glorreiche Idee gekommen ist, mich jetzt hier hinzustellen und auf Videoblog zu machen. Wut auf mich, dass ich den Scheiß mitmache, anstatt das einzig Richtige zu machen, was in diesem Fall wäre, den Mittelfinger zu zeigen und mich dann um wichtigere Dinge zu kümmern!
Ihr bekommt Freude. Darüber, dass ich eine Freundin wie Candy habe, die zu mir steht, auch wenn ich als Miss Grumpy durch dieGegend laufe und die immer ein offenes Ohr für mich hat. Freude über die Gelegenheit, der angeblichen Goddess endlich in einem One-on-One Match gegenüberzustehen und ihr beweisen zu können, wer die wahre Göttin im Ring ist.
Ihr bekommt aber auch Angst..."


Ihre Stimme, gerade noch kräftig und bestimmt, bricht in diesem Moment kurz weg, doch Tess kann sofort weitersprechen, wenn jetzt auch etwas leiser.

Tessa:
"Angst vor einer weiteren Niederlage, vor dem Spott, mit dem ich dann überhäuft werde und ich habe Angst, dass ich Alles verlieren könnte, was ich in den letzten Monaten aufgebaut habe. Im Ring ist es nicht besonders gut gelaufen, doch dafür habe ich endlich Menschen gefunden, die mich so akzeptieren wie ich bin und mit denen ich mich wohl fühle. Was ist aber, wenn ich widererwartend doch verlieren sollte? Werde ich verhindern können, dass es mir komplett den Boden unter den Füßen wegzieht und ich in ein endlos tiefes Loch falle? Wird Candy immer noch zu mir halten, wenn ich noch mürrischer, unerträglicher, oder vielleicht sogar lethargisch werde? Ich wage das zu bezweifeln und deswegen habe ich Angst."

Ehrliche Worte der Queen of Carolinas, die dafür Applaus von den Zuschauern erhält, der bis hier hinten zu hören ist und für den Bruchteil einer Sekunde huscht ein Lächeln über ihr Gesicht. Zwar ist es sofort wieder verschwunden, doch wirkt Tessa nun nicht mehr ganz so verbissen, streicht sich einige Haarsträhnen aus ihrem Gesicht und blickt erneut nachdenklich ins Leere. Sie ist noch nie eine große Rednerin gewesen, doch wenn sie dann was sagt, nimmt Tessa selten ein Blatt vor dem Mund und denkt erst im Nachhinein über etwaige Konsequenzen nach. Konsequenzen wie die, die wahrscheinlich später noch auf sie warten, da wohl keine Möglichkeit besteht, dass die Offiziellen des c2c ihr die Kritik durchgehen lassen werden. Ein weiterer Nachteil von andauernder Erfolgslosigkeit ist meistens, dass man sich nicht viel erlauben darf, bevor einem das Office auf Finger schlägt. Aber nein, darum kümmern wir uns, wenn es so weit ist und fokussieren uns nun wieder auf die aktuelle Aufgabe.

Tessa:
"Ihr bekommt aber auch Hoffnung, denn die ist es, die mich jeden Morgen aufstehen lässt und den Tag durchstehen lässt. Hoffnung, dass es nicht für immer regnen kann, dass auch für mich die Sonne irgendwann scheint und das sich Alles wieder zum Guten wendet. Diese Hoffnung treibt mich an, auch weiterzumachen, wenn mir die Meisten keine großen Erfolgschancen ausrechnen und niemals aufzugeben, wenn sich auch Alles gegen mich verschworen zu haben scheint.
All diese Gefühle werde ich bündeln, kanalisieren und ich werde Alexa Bliss besiegen. Ich werde jedem Zweifler beweisen, dass es ein Fehler war, mich bereits abzuschreiben und nachdem ich gewonnen habe, wird eine neue Zeitrechnung beginnen. Eine, in der ich wieder erfolgreich sein werde, zu meiner alten Form zurückfinde und in der mich so schnell nichts mehr aufhalten kann. Ihr wolltet Gefühle. Ihr bekommt die volle Palette, aber beschwert euch nachher nicht, wenn ihr mit dem Aftermath dieses Gefühlsausbruchs nicht klarkommt. It will be messy and there is a good Chance, that there´ll be blood, too."


Nach diesen Worten lässt Tess ihr Mikrofon fallen, blickt entschlossen direkt in die Kamera und verharrt für einige Sekunden, bevor sie aus dem Bild marschiert. Kurz darauf wird zurück in die Arena geschaltet, in der die meisten Fans mit lautem Jubel auf die Ansprache der 3rd Generation Excellence reagieren und auch die Kommentatoren werden sicherlich etwas zu dem eben Gesehenen zu sagen haben.

Johnny Curtis: "Was hat diese Rede nun gebracht? Am Ende wird es so kommen, wie ich gesagt habe: Alexa besiegt Tessa und schon bald wird sich niemand mehr für die ehemalige Blanchard interessieren. Immer eine große Klappe, aber dann rumheulen, wenn man wieder verloren hat und ich kann nicht sagen, wie sehr mich das nervt!"

Noelle Foley: "Weil es Dich so sehr an Deine Karriere erinnert? Nach ihren Worten glaube ich jetzt noch mehr, dass Tess heute Abend gewinnen wird und sollte ich mich irren, Johnny, schulde ich Dir ein Dinner."

Byron Saxton: "Normalerweise würde ich Dir davon abraten, mit Curtis zu wetten, aber in diesem Fall würde ich sogar mitgehen und ich freue mich nun noch mehr auf das Match zwischen Alexa Bliss und Tessa. Ich bin sehr gespannt, wie es ausgeht und wer wen zum Essen ausführen darf. Ich... oh nein. Er ist wieder da."

TAICHI: "Habt ihr Nichtsnutze mich vermisst?"



Johnny Curtis: "Nicht wirklich.."

TAICHI: "Du hälst den Mund, Curtis. Ich musste nur kurz den Müll hinausbringen. Machen wir weiter!"



Abermals springen die Bildschirme im Bel MTS Place an und begrüßen die rund 16.000 Zuschauer mit einer Kamerafahrt durch die abendliche Skyline der austragende Stadt. Eine kleine Texteinblendung in der unteren Hälfte des Bildes verrät, dass es sich bei den gezeigte Aufnahmen um einen Einspieler handelt, welcher bereits am Freitag aufgenommen wurde. Es wird zu einem alten Gebäude geschnitten, welches man als Fremder wohl für ein gewöhnliches Herrenhaus halten würde, doch die Einwohner wissen, dass es sich bei dem imposanten Bauwerk um das '529 Wellington Steakhouse' handelt - Ein Restaurant, welches preislich im oberen Drittel anzusiedeln ist. Teure Autos stehen auf dem Hof geparkt und das Licht im Inneren des Hauses wirft einen gemütlichen Schimmer durch das Dunkel. Mit Vorspeise und diversen alkoholischen Getränken, landet man recht schnell im vierstelligen Bereich. Sehr viel Geld, was wohl kaum einer für eine Mahlzeit ausgeben würde, geschweige denn könnte.



Es geht ins Innere des Ladens. Das Restaurant ist recht altmodisch möliert und setzt auf Holz, sowie Teppich. Man könnte fast vermuten, dass die Inneneinrichtung seit Bau des Hauses gegen 1913 besteht. Es ist ruhig und die Gäste, in schicken Anzügen und Kleidern, verhalten sich des Location entsprechend gesittet. Nur ein Mann tanzt aus der Reihe. Mit Lederjacke und normalen Jeans sitzt er da - Kip Sabian, der Eastcoast Champion und Bezwinger des jungen Austin Theory. Beinahe schamlos hat sich der Brite in der Rückenlehne einsacken lassen, während er sich das teure Menü vor die Nase hält. So viel Krims-Krams, doch immerhin soll es hier das wohl beste Steak in ganz Kanada geben. Ein Mann seines Kalibers zieht sich die wertvollen Proteine noch aus dem Fleisch. Für einige Sekunden wird die Karte abgefilmt, bevor sich die Kamera auf die andere Seite des kleinen Tisches begibt, wo Alexa Bliss platzgenommen hat.

» Kip Sabian «
"Puhhh, teures Vergnügen, aber weißte was?! Als Champion geht's heute Abend auf mich, mach dir da mal keine Sorgen, hun. Ich weiß, dass du 'ne unabhängige Frau bist, aber ich habe das Geld. Will gar nich' wissen, wie viele Ziffern ich auf dem Check mehr hab als du. Vielleicht ... vielleicht kämst du etwas näher an mein Gehalt, hättest du dir den Koffer geholt. Just sayin'."

Das war verdammt mies tatsächlich. Bösartig funkelt die Blondine aus Ohio ihr heutiges Date an. Sie scheint die Niederlage gegen Shotzi noch nicht verdaut zu haben. Wie auch? Schließlich hatten die beiden Frauen eine entsprechend lange Geschichte miteinander. Zu aller erst schien es Shotzi zu sein, die sich als Siegerin bei der ersten Begegnung mit der Blondine gesehen hat - aber die tiefe Bosartigkeit der ehemaligen Championesse schien keine Grenzen zu kennen. Sie ließ sich mit dem Teufel ein - Simon Grimm schien ihr die logische Option, wenn sie Blackheart weh tun wollte und alles kam wie es kommen musste. Der Grimm Reaper lieferte Blackheart quasi wie auf dem Tablett aus. Bliss hatte freie Hand und schien genaustens zu wissen, dass sie ihrer Konkurrentin bösartiges antun wollte. Wie genau, schien bis dato noch an ihr selbst zu liegen. Nun war die gebrochene Asiatin aber wieder zurück - nach all den Qualen, Schmerzen und traumatischen Erlebnissen schien das fast schon unmöglich zu sein. Und dennoch - dieses grünhaarige Miststück konnte das Money in the Bank Match für sich gewinnen und damit Alexa schlagen. Gewütet hat sie Backstage wie eine Furie nach diesem Match. Vergessen waren in diesem Moment die Schrammen und die Schmerzen nach dem Ladder Match. Es wirkte fast so als würde sie in diesem Moment im Stande dazu sein, jemanden aufgrund ihrer Niederlage umbringen würde. Das alles ist aber nicht passiert - sie ist ja nicht Bryan Danielson. Die Blondine hat die Karte des sündhaft teuren Restaurants in der Hand, scheint aber Kip lieber direkt an die Gurgel gehen zu wollen. Diese Mann ist genauso widerlich wie scharf zur gleichen Zeit. Wahrscheinlich war ihr das schon vorher aufgefallen - weit bevor die beiden hier tatsächlich ein Date haben würden. Bereits beim Special war aufgefallen, dass neben dieser aggressiven Ablehnung der ehemaligen Championesse tatsächlich eine Art Zuneigung gleichzeitig entwickelt hat. Diese Frau scheint wie das Wetter zu sein - macht sie das vielleicht auch attraktiv für den Briten? Man kann es nur vermuten.

Alexa Bliss
"Wenigstens muss ich nicht für den ehemaligen World Champion die Seife aufheben, wenn er danach verlangt. Ihr Gang-Mitglieder seid so süß, wenn ihr alle versucht euch gegenseitig vorzuspielen, dass ihr wirklich Brüder seid. Ich weiß nicht, ich finde es ein bisschen schade, dass Pete gar nicht hier ist. Oder teilt ihr nicht brüderlich, weil ihr genau das nicht seid?"


Ein diabolisches Lächeln liegt auf den Lippen der Blondine. Offensichtlich hat sie beim Special genau aufgepasst und weiß ihre Informationen deutlichst zu nutzen. Die angeblich so großartige 5PG wirkt so als sei sie in ihren Grundsätzen erschüttert wurden. Diese Brüderlichkeit wirkt so als sei sie zerbrechlicher denn je - als sei sie gerade in einer schweren Krise, die nur noch einen Stoß in die richtige Richtung benötigt, um auseinander zu brechen. Wahrscheinlich konnte sich Kip mit Alexa keine schlechtere Wahl in seiner aktuellen Situation herauspicken. Sie ist nicht unbedingt dafür bekannt, besonders einfühlsam zu sein - sie ist ja nicht einmal auf irgendeine Art und Weise freundlich. Alexa lässt die vornehm anwirkende Karte ein bisschen sinken, lehnt sich zu dem Briten herüber - offensichtlich lässt sich das bösartige Lächeln nicht von den Lippen der Blondine waschen. Wird sie wieder in die gleiche Kerbe schlagen wie vorhin? Im Gegensatz zu Sabian hat sie sich dem Restaurant entsprechend gekleidet. Sie trägt ein schwarzes Kleid, die Haare offen.

Alexa Bliss
"Mach' dir aber keine Sorgen, Kippo, Baby, wenn dich die Leute hier mit mir sehen, dann wirst du ganz, ganz schnell deine Brüder in den Schatten stellen. Gern geschehen - manchmal mache ich solche Sachen einfach. Und du brauchst dir auch keine Sorgen, um den Koffer machen. Manchmal muss man Sachen einfach abwarten."


Die Blondine zwinkert ihm zu und scheint die Stimmung damit absichtlich aggressiver machen zu wollen. Das sieht ihr aktuell sogar entsprechend ähnlich.

» Kip Sabian «
"Babe, ich will gar nicht wissen, wie deine Kindheit ablief, wenn du so von einer Bruderschaft denkst. Wir brauchen uns weder gegenseitig irgendwelche Löcher hinhalten, noch alles Teilen. Das Ding is', dass ich behalten will, was mir gehört, weißte?! Alles für mich alleine. Auf der anderen Seite würde ich alles geben, um auch meinen Brüdern solche Besitztümer zu beschaffen. "

Ein Wink mit dem Zaunpfahl, der deutlicher nicht sein könnte. Frauen sind Besitztümer. Gegenstände. Es würde dem Briten alles abverlangen, der Realität erneut ins Auge zu sehen und einer Frau sein Herz zu schenken. Nein, lieber rennt er Blind durch die Welt und braucht sich so keine Sorgen machen, dass sich das andere Geschlecht ernsthaft für ihn interessiert. Wer würde sich schon in einen Mann verlieben, der so über einen denkt? Eine reine Schutzmaßnahme seinerseits, auch wenn es besonders bei den weiblichen Fans sauer aufstößt. Auf der anderen Seite ist er nicht hier, um sich Freunde zu machen oder gar die große Liebe zu finden. Es geht einzig und alleine um Erfolge, und die kann man dem Handsome Hustler nicht absprechen.

» Kip Sabian «
"Das ist ja nett, Alexis. Also ist das eine Art ... Charity-Date?! Hm, I'll take it. Du siehst heute Abend wirklich großartig aus. Um ehrlich zu sein solltest du dir keine großen Hoffnungen um Titelgewinne machen, solange du mit einem Nichts wie Grimm zusammenarbeitest. Ich auf der anderen Seite? Ganz andere Geschichte. Die Gang hat Shotzi und Simon schon mal blamiert und wir könnten es wieder tun. Hättest du dich mal für mich entschieden, anstatt dich an den Teufel zu verkaufen, der momentan nicht nur aus Not heraus Fliegen frisst. "

Zufrieden legt Kip die Karte bei Seite. Das Gericht des Hauses wird es sein. Hoffentlich ekeln sich die beiden nicht gegenseitig weg, noch bevor die Bestellung aufgenommen wird. Ihm knurrt der Magen und sollte er die Blondine wirklich knacken, braucht er die Energie.

» Kip Sabian «
"Willst du noch was trinken? Champagner? "

Alexa Bliss
"Champagner? Wer sind wir? Taryn Terrell und Noam Dar nachdem er sie vor seinen Freunden verprügelt hat? Du musst noch einiges über Frauen wie mich lernen, Baby. Jemand wie ich trinkt kein Champagner."


Jemand wie sie trinkt also keinen Champagner - das sollte tief blicken lassen. Schließlich vermutet man bei der Blondine, dass sie auf Luxus abfährt und gerade weil sie Kip quasi dazu herausgefordert hat, sie zu einem teuren Dinner einzuladen - das Ergebnis sieht man nun hier. Zwei Menschen, die sich augenscheinlich eigentlich gar nicht leiden können und sich offensichtlich dennoch anziehen. Eine wirklich seltsame Ausgangssituation, wenn man bedenkt, dass sie sich vorher so gut wie immer angegiftet haben. Als Kip noch Carmella als Gespielin hatte, schien es so als würden die beiden - also Sabian und Bliss - sich demnächst an die Gurgel gehen würden. Es schien so als würde nicht mehr besonders viel fehlen, ehe die Situation Backstage eskalieren würde. Und nun kann man die Blondine und den Briten bei einem Dinner zusammen sehen - und das völlig freiwillig. Es scheint sogar fast ein Date zu sein. Schließlich hat Sabian offensichtlich keine Kosten und Mühen gescheut, damit die beiden in eine edelen Restaurant essen gehen können. Das widerstrebt irgendwie der kompletten Unterhaltung und dem Verhältnis der beiden zueinander. Es wirkt widersprüchlich und dennoch ist die Anziehung zu einander deutlich zu spüren. Man könnte fast meinen, dass die beiden sich genauso anziehend finden wie abstoßend und auch wenn das paradox erscheint, so ist es bei Kip und Alexa betrachtet offenbar möglich. Als würde die Blondine merken, dass der Kellner sich nähert, hebt sie die Hand. Während sie mit dem Mann im unauffälig schwarzen Dress spricht, um ihre Bestellung aufzugeben, scheint sie ihre Augen nicht einmal von dem jungen Briten zu nehmen.

Alexa Bliss
"Eine Bloody Mary - extra Tabasco - extra Wodka."


Das unterscheidet Bliss jetzt ganz offensichtlich von der Frau, die Kip dachte, welche er vor sich hat. Eine Bloody Mary ist ein "Pick-Me-Up" - ein Drink, der vor allem von Männern getrunken wird. Dass Bliss aber deutlich anders ist als das, was man von ihr erwartet und das, was Kip bisher offensichtlich gedatet hat, scheint nun offensichtlich zu sein. Keine Prinzessin - kein Gold Digger - eben sehr kantig - eher stumpfer als man bisher gedacht hatte. Und da andere Leute gern sagen inwiefern so doch eine Zicke ist und wie arrogant sie doch ist. Das hier zeichnet ein ganz anderes Bild von der ehemaligen Championesse - ein Bild, was man beim Special schon beobachten konnte. Alexa wirkte dort viel aggressiver und viel herrschsüchtiger, sowie bösartiger als vorher. Während man bei Bliss immer das Gefühl hatte, dass sie vor allem im Gespräch bleiben wollte, scheint sie nun mit aller Macht Erfolg haben will. Sie geht aggressiver als jemals zuvor vor und auch im Ladder Match konnte man deutlich sehen, dass Alexa offensichtlich eine neue Art von Gewalttätigkeit an sich entdeckt hat. Man könnte fast meinen, dass Grimm in Kombination mit der Trennung von Aleister einen blonden Dämon entfesselt hat, der jetzt alles um sich herum zerstören möchte - und das aus Gier nach Erfolg und aus Liebe zum Chaos.

» Kip Sabian «
"Whiskey, doppelt. Muss mir das hier noch'n bisschen länger anhören."

Sabian zwinkert dem Mann verschmitzt zu, welcher sich sofort auf den Weg macht, um die georderten Drinks zu besorgen. Schließlich inspiziert der Handsome Hustler die Pfeffer- und Salzstreuer skeptisch. Dieser alte Geruch und das rustikale Holz ist absolut nichts für ihn. Dafür, dass er sich das über sich ergehen lässt, muss Alexa ein richtiges Tier im Bett sein. Netflix and Chill wäre ihm durchaus lieber, oder vielleicht etwas Essen von Burger King, aber so ein Restaurant? Ne, muss wirklich nicht sein. Zumal es ihm allgemein gegen den Strich geht, für Sex auch noch arbeiten zu müssen.

» Kip Sabian «
"Erzähl was über dich, oder so. Mach .. mach mal so Date-Zeugs. Höre auch ganz bestimmt zu, versprochen!"

Gerade als Bliss wieder einen Blick in die Karte werfen möchte, spricht Kip es aus "Date-Zeugs" - was für ein verdammter Schwachsinn! Er sollte lieber froh sein, dass er hier mit ihr sitzen darf. Sicherlich gibt es genügend Männer - und Frauen! -, die sich nichts mehr wünschen als an seiner Stelle zu sein. Tatsächlich hat die aggressivere Alexa ihre Beliebtheit in Sachen "Would fuck" noch einmal deutlich gesteigert. Offensichtlich ist es genau das, wonach sich viele verzerren. Das nette Mädchen von nebenan ist Geschichte - das funktioniert eh nur in Filmen und auch die verwöhnte Prinzessin ist nicht mehr so hoch im Kurs wie eine Frau, die wütet, die giftig ist und aggressiv sich das nimmt, was sie möchte. Wahrscheinlich ist es dem menschlichen Selbstzerstörungsdrang zuzuschreiben, dass sich Frauen mit Charaktereigenschaften wie Bliss deutlich höherer Beliebtheit erfreuen als bisher. Es ist sicherlich auf der einen Seite der Emazipationswille des weiblichen Geschlechts und auf der anderen Seite das Zähmen eines Biest, was diese Art Frau so verboten macht - und dennoch so verlockend. Egal! Diese beiden - Alexa und Kip - mögen sich offensichtlich nicht. Aber irgendwie kann man dennoch diese sexuelle Anspannung zwischen den beiden spüren. Dieses unausgesprochene, unsichtbare Feuer, was brennt, aber keinen der beiden so richtig offensichtlich sein möchte. Dieses Wort - "Datezeugs" - das macht die Blondine offensichtlich rasend. Sie legt ihre Stirn in Falten und blickt von der Karte auf. Was will er? Na soll er doch bekommen, wonach er verlangt - Datezeugs. Aber Datezeugs sieht mit Alexa Bliss eben ein bisschen anders aus als das es der Brite gewohnt sein wird. Das hier ist nicht die süße, kleine Bobbi Tyler, die hier sitzt. Sondern die selbsternannte Goddess, die offensichtlich mittlerweile alle Hemmungen verloren hat.

Alexa Bliss
"Datezeugs also - ich weiß nicht, ob du wirklich so tief blicken willst, wenn du das hier doch sowieso nur machst, um mir oder dir selbst irgendwas zu beweisen. Wie intim soll es denn sein, Kippo? Eher "meine Lieblingsfarbe ist grün"-intim oder doch lieber "wenn ich könnte, würde ich dich gleich hier auf auf dem Rücken liegend auf dem Tisch festbinden und dabei zu sehen inwiefern du heißes Wachs auf der Babyhaut verträgst"-intim? Du darfst wählen."


Wieder senkt die Blondine ihren Blick und sieht auf die Karte. Als würde sie ihm beiläufig erzählen wie genau sie sich den ersten Beischlaf mit ihm ausgemalt hat. Nicht unbedingt genau das, was man beim ersten Date denkt zu hören. Man unterhält sich dabei wohl darüber, was man beruflich macht und welche Hobbies man hat. Aber ein Date mit Alexa Bliss - der neuen Alexa Bliss - ist offensichtlich etwas ganz anderes. Etwas, was mn erlebt haben muss, um es zu glauben. Sie scheint nicht nur aggressiver in ihrem Job und ihren Handlungen zu sein, sondern geht ganz deutlich offensiver vor. Offensiver in jeglicher Hinsicht. Dabei wirkt ihr Kommentar so beläufig, dass man meinen könnte, es sei lediglich eine unwichtige Zusatzinformation wie als würde sie den Namen ihres Haustiers verraten oder ihre Abschlussnote in der High School - aber das, was da aus ihrem Mund kommt, ist mehr als nur eine unwichtige Zusatzinformation, die man nach dem Hauptgang sowieso wieder vergessen hat. Das war sehr viel intimer als man vielleicht im ersten Moment gerechnet hat. Alexa blättert eine Seite in der edel anwirkenden Karte um und scheint vertieft in die Gerichte zu sein, die die vortreffliche Küche zaubern würde an diesem Abend. Als Bliss keine Antwort auf ihre Information bekommt, um die er ja offensichtlich gebettelt hat - "Datezeugs", das war doch sein Wortlaut -, sieht sie wieder auf und rollt mit den Augen. Ist Mister Superbad eventuell ein bisschen sprachlos - wahrscheinlich wollte die ehemalige Women's Championesse genau das heraufbeschwören.

Alexa Bliss
"Oder ist das nicht das, was du dir unter "Datezeugs" vorstellst, Kippo?"


» Kip Sabian «
"Wir sind erwachsene Menschen, Alexa! Muss es denn immer nur Sex sein, hm?! Ich mag Grün. Die Farbe der Hoffnung, aye? Oder die Farbe von Shotzis Haaren, wie du willst. Ich mein' denkst du wirklich, dass ich mich in so'n bescheuertes Etablissement wage und unmengen an Geld für eine Mahlzeit ausgebe, nur um dich ins Bett zu kriegen? O-Oder gar um dir unter die Nase zu reiben, dass du's mit dem Koffer komplett verkackt hast? Ich bitte dich. Manchmal möchte auch ein Kip Sabian ohne Hintergedanken ausgehen, und ein schönes, tiefes Gespräch führen. "

Der Sarkasmus in seinen Worten ist deutlich rauszuhören. Kip will genau die Dinge, die er aufgezählt hat. Erst will er sie etwas runterbuttern, immerhin hat sie das gleiche seit Tag 1 mit ihm gemacht und doch entpuppt sich seine Karriere momentan als deutlich erfolgreicher. Danach .. wäre etwas Sex nicht verkehrt. Wer weiß, vielleicht bekommt er es hin, dass die Blondine innerlich explodiert und all den Hass an ihm auslässt - Auf eine schöne Art und Weise.

» Kip Sabian «
"Weiß nich', vielleicht bringe ich dich nach dem Essen noch zur Haus-, oder eher Hoteltür und ringe innerlich mit mir, weil ich dich doch so gerne küssen würde und mich nicht traue. Am nächsten Tag stehe ich dann mit Ghettoblaster unter deinem Fenster und spiele Bon Jovi's beste Rockballaden ab, um dein Herz zu gewinnen. "

Für seinen Teenie-Traum hat die Blondine nur ein müdes Lachen übrig. Das, was er dort beschreibt, kennt man doch eigentlich nur aus irgendwelchen Schnulzen, deren Zielgruppe pubertierende Jugendliche sind. Dass Kip das alles ironisch meint, ist der Blondine sicherlich klar - sie amüsiert sich dennoch über die Tatsache, dass er denkt, er würde irgendwie heute noch bei ihr landen können. Sabian versteht nicht, dass es Bliss besonders viel Spaß macht zu spielen - aber was wäre das Spielen, wenn man sofort zum Ende kommt? Der junge Brite ist genau das, wonach Bliss anscheinend gesucht hat - jemand, mit dem man sich streiten kann und jemand, der nicht allzu viele Fragen stellt und nicht viel von seinem gegenüber erwartet - naja, zumindest nicht emotional und das ist auch gut so. Alexa ist nicht mal nur eine Eogzentrikerin - sie ist so viel mehr nun seitdem Aleister weg ist und Simon auf eine verschobene Art und Weise gerückt ist. Simon Grimm ist kein Mensch, mit dem man sich zum Bowling verabredet und danach auf Facebook befreundet ist. Simon ist jemand, der gefährlicher ist als alles bisher dagewesene. Man fand Noam Dar gefährlich als er Shotzi missbraucht hatte? Nein, nein, nein - Dar war nur eine Marionette ohne weiteren Willen, die sich hat von dem Grimm Reaper benutzen lassen. Alles scheinen Marionetten von ihm zu sein. Und Bliss? Die sicherlich auch. Nur, dass sie ein bisschen schwieriger zu handeln ist als Dar und Blackheart und Rowan und Darby - diese waren mit ganz bestimmten Vorlieben zu locken. Alexa muss man bei Laune halten mit Erfolg und wenn man die aktuelle Situation betrachtet, dann doch die schwerere Aufgabe für Simon sein wird. Diese Frau wird so lang nicht satt, ehe sie wieder an der Spitze der Women's Division steht. Und aktuell scheint nichts weiter weg von der Blondine zu sein als das.

Alexa Bliss
"How dare you using this name in front of me?!"


Die Blondine schreit dieses Mal nicht - sie knirscht mit den Zähnen und man könnte dabei fast meinen, dass sie diese fletscht. Shotzi - diesen Namen will sie nicht hören. Alexa hat sie als erklärtes Feindbild sicherlich doppelt gefressen - einmal als sie es gewagt hat, sie zu pinnen, weil Peyton für Ablenkung gesorgt hat und ein zweites Mal nach dem Money in the Bank Ladder Match. Dass Kip sicherlich weiter sticheln wird, erscheint allen klar zu sein - außer der Blondine selbst. Sie hasst Shotzi - ja, sie hasst sie wirklich und dabei gibt es dafür nicht einmal einen trifftigen Grund. Was hat Blackheart ihr getan, sodass sie so ein starkes, negatives Gefühl ihr gegenüber empfindet? Tja, sie hat sich einfach erdreistet sich ihr in den Weg zu stellen und wenn Bliss sich nicht respektiert fühlt, dann rutscht man schnell in ihre Missgunst der ehemaligen Championesse. Man kann ihr deutlich ansehen wie ihre Kieferknochen mahlen und sie versucht nicht hier in dieser Lokalität den nächsten Wutanfall zu bekommen. Man hatte seit circa zwei, drei Wochen immer wieder gesehen wie Alexa ihre Wut nicht mehr im Zaum hatte. Man konnte sehen inwiefern die ehemalige Women's Championesse in die Luft geht, wenn sie nicht das bekommt, was sie möchte - nein, was sie will. Und wenn sie ihn schon vorwarnt, dann sollte er vielleicht einen Schritt zurück machen. Einen Schritt, der vielleicht nicht dazu führt, dass sie über den Tisch springt und ihm die Augen auskratzt. Ihr Blick spricht mehr als tausend Worte.

Alexa Bliss
"Diese Frau wird zu spüren zu bekommen, was es bedeutet, sich mir in den Weg zu stellen. Ich glaube nicht, dass sie bisher das wirkliche Grauen gesehen hat. Sie muss sich nur trauen und vor meiner Nase auftauchen, dann wird das passieren, was schon bei One Shot At Glory hätte passieren sollen. Aber du tust gut daran, wenn du nicht darüber sprichst."


Ihr Blick wird düster - offenbar hat Grimm bisher sehr gute Arbeit geleistet. Es wirkt fast so als sei er schon in ihrem Kopf und vergiftet dort jeden Gedanken mit widerlichem Hass und Negativität. Ist Alexa schon ein Abbild von Grimm? Man könnte das sehr gut meinen. Man könnte ebenso meinen, dass diese beiden - also Simon und Bliss - sich einfach nur gesucht und gefunden haben.

» Kip Sabian «
"Huch. Ist das so'n Voldemort Ding? Shotzi, Shotzi, Shotzi, Shotzi, Shotzi... Uff. Sag Shotzi 10x hintereinander, ich wette du verhaspelst dich. Annnyyywaaaay~ Du ruinierst hier echt die romantische Stimmung, wenn du mich ansiehst wie'n hungriger Pitbull, babe. Charakterlich hast du nicht viel zu bieten, also musst du mit deinem Aussehen punkten. Wird auf Dauer aber schwer, wenn du dein Gesicht so verziehst. Möchtest du gleich was zu Essen bestellen, hm? Offensichtlich bist du nicht du, wenn du hungrig bist. Gut, bisauf die ganzen leeren Versprechungen, die du mir oder den ganzen Damen im Roster an den Kopf knallst. "

Ein breites Grinsen erstreckt sich über das gesamte Gesicht des Handsome Hustlers. Alexa auf die Palme zu bringen bringt ihm so unglaublich viel Freude, dass man gar meinen könnte er bräuchte gar keinen Sex mehr. Wann sieht man die Augen eines Mannes jemals so sehr glitzern wie die seinen im Moment? Vielleicht wenn sie neues Spielzeug kriegen, was im Alter wohl ein neues Auto oder eine schicke Kreissäge wäre. Innerlich klopft sich der Kurzhaarige auf die Schulter, seine eigenen Fronts an Bliss selbst feiernd und je mehr Alkohol er im Laufe des Abends intus hat, desto mehr geht's unter die Gürtellinie. Hoffentlich nicht nur, was seinen Humor betrifft.

» Kip Sabian «
"Aber um zum Thema zurückzukommen, uhm. Wachs? Festbinden? Für so einen Typ Frau habe ich dich gar nicht gehalten. Dachte du gehörst zu der Rubrik Damen, die Angst haben sich die Hände schmutzig zu machen, weil ein Nagel reißen könnte, weißte?! Naja, looks can be deceiving. Mit der, dessen Name nicht genannt werden darf, habe ich ja bereits ein Ründchen getanzt. Ob du mit ihr wohl mithalten könntest?!"

Kip spielt eine sehr riskante Karte aus, dass ist ihm bewusst. Der Goddess unter die Nase zu reiben, dass er bereits mit Shotzi geschlafen hat kann dazu führen, dass sie nur noch angeekelter ist und er somit die letzte, wenn auch kleine Chance, mit Bliss ins Bett zu hüpfen, versaut hat. Auf der anderen Seite, so hofft Sabian, kann sie des als eine Art Herausforderung sehen. Sie will besser sein als Blackheart, oder? Wer sonst könnte das so gut beurteilen, wie der Eastcoast Champion?!

Man kann Alexa den Ekel deutlich ansehen - sie hasst Shotzi nicht nur, sie ekelt sich vor ihr so dermaßen, dass sie sich bei dem Gedanken an sie schon am aller liebsten übergeben würde. Blackheart ist ihr erklärter Todfeind, auch wenn die beiden im Prinzip noch gar nicht so viel miteinander zu tun hatten - vielleicht sollte Bliss lieber Toni Storm als Erzfeindin auswählen und vielleicht sollte sie auch Candy Floss oder gar Tessa Blanachard als solches betrachten, wenn man bedenkt, dass sie schon mehr Matches gegen diese Frauen bestritten hat als gegen Shotzi. Dabei war dieses eine Match, was Alexa verloren hat, eigentlich ein Heimspiel - es sollte zumindest eins werden. Schließlich hatte Blackheart einen Arm auf den Rücken gebunden und es hätte für die ehemalige Women's Championesse ein leichtes sein können, wenn sie ihre Gegnerin doch einfach nur gepinnt hätte. Dann wäre das alles nicht passiert - dann wäre Peyton nicht dazu gekommen und hätte sie gestört und damit die Chance für Shotzi eröffnet, sie einzurollen und die damals noch amtierende Women's Championesse zu schlagen. Irgendwie kann man dann doch ein winzig kleines bisschen den Hass auf Blackheart verstehen - durch die Augen von Alexa wirkt das dann alles doch noch viel schlimmer um ehrlich zu sein. Die schwarz lackierten Finger der Blondine bohren sich förmlich in die weiße Tischdecke und in das darunter liegende Holz. Kip geht zu weit und scheint das noch gar nicht zu merken. Warum zum Teufel hat sie zu diesem verdammten Date zugesagt?!

Alexa Bliss
"Widerlich. Du bist widerlich."


Sie hätte es sich denken müssen. Kip und Shotzi - irgendetwas klingelt da bei ihr. Irgendwas scheint sie da noch im Hinterkopf zu haben. Alexa hätte es also plain and simple besser wissen müssen bezüglich der Libido des jungen Briten. Natürlich hat er sich an die grünhaarige 'ran geschmissen und natürlich feiert er sich dafür wie ein zehnjähriger, der gerade zehn Tore gegen die letzte Mannschaft in der Fußballliga geschossen hat. Widerlich trifft es da wahrscheinlich ziemlich gut - Bliss hat in ihrem Leben niemals richtiger gelegen als in diesem Moment könnte man fast meinen. Der junge Brite mag attraktiv sein, aber er hat ein Kryptonit - Frauen. Und auch wenn er versucht sich nicht mehr mental und emotional auf ihn einzulassen, scheint es fast so als würde er den Verlust von Bobbi auf irgendeine Art und Weise kompensieren müssen - so viel Sex wie nur geht. So viele verschiedene Frauen wie möglich. Das MUSS eine Überkompensation sein und jeder nur halb so gute Psychiater würde das wahrscheinlich auch so feststellen. Bliss scheint bedient für den heutigen Abend zu sein. Sie scheint lieber alles kurz und klein schlagen zu wollen als nur noch eine Minute mit Kip verbringen zu müssen. Ihre Kiefer mahlen fast hörbar - ein deutliches Zeichen dafür, dass die Blondine entsprechend gereizt ist.

Alexa Bliss
"Du tust mir leid, Kip. Hat dir Bobbs so sehr das Herz gebrochen, dass du selbst damit prahlen musst? Sex mit Shotzi Blackheart - interesting. Die meisten würden wahrscheinlich sagen, dass du dich besser auf irgendwelche Krankheiten testen lassen solltest. Widerlich. Aber das ist dann wahrscheinlich auch das Problem zwischen uns beiden. I'm too good for you, Sabian - plain and simple too good for you."


» Kip Sabian «
"Wie vielen Männern hast du schon gesagt, dass du zu gut für sie bist und dich am Ende dennoch buttern lassen, hun? Drehen wir die Münze doch mal, babe. Ich bin Champion, du nicht. Wer ist zu gut für wen? Und dennoch gebe ich dir eine faire Chance, Alexa. Deine eigene Engstirnigkeit steht dir im Weg und das nich' nur bei Dates, sondern auch im Ring. Aber gut, heute soll wohl nicht der Tag sein..."

Sabian rückt mit dem Stuhl nach hinten und steht auf. Kurz blickt er sich um, bevor er sich mit den Handballen auf der Tischkante abstützt und der Blondine gar fassungslos ins Gesicht schaut.

» Kip Sabian «
"Mein eigener Bruder, Alexa Bliss?! Du hast meinen Bruder auf seiner eigenen Hochzeit flachgelegt, noch bevor er das Ja-Wort geben konnte?! I-Ich fasse es nicht, Alexa und dir wollte ich einen Antrag machen. Dass du deinen Stiefvater im betrunkenen Zustand oral befriedigt hast, konnte ich dir noch verzeihen .. aber das geht zu weit!"

Na, wenn er schon eine Abfuhr bekommt, dann macht er das Date für Bliss zumindest enorm peinlich. Entsetzt schauen sich die anderen Gäste das Spektakel an. Kip wirft den Tisch zur Seite um und stampft davon, während auch das Bild langsam ausblendet.

Noelle Foley: "Ich bin immer wieder überrascht wie widerlich die 5 Point Gang ist. Kip Sabian setzt dem aber gerade noch die Krone auf."

TAICHI: "In meinen Augen eine durchaus nachvollziehbare Reaktion. Dieses kleine, pickelige Wesen hält sich wortwörtlich für eine Göttin. Man sollte solche Bälger aus ihren Tagträumen holen. Zu ihrem eigenen Besten."

Byron Saxton: "Nun, so einige leiden unter Realitätsverlust... selbst hier am Tisch..."

Johnny Curtis: "Meinst du mich, oder was?! Oder Taichi?!"

Byron Saxton: "Vielleicht ja beide?"

Noelle Foley: "Byron!"

TAICHI: "Das wars mit dir."

Entschlossen erhebt sich Lord Taichi und reißt Byron Saxton das Headset vom Kopf. Am Kragen zieht er ihn vom Stuhl, ohrfeigt ihn ein paar Mal und schubst ihn dann vom Tisch weg.

TAICHI: "Sieh zu dass du Land gewinnst, Bastard! Hinfort mit dir, weg!"

Johnny Curtis: "MY MAN!! Ich liebe dich, Taich- LORD Taichi!"



Ein weiteres Match ist in die Geschichtsbücher eingegangen und während sich der Sieger feiern lässt schalten die Kameras zur Abwechslung wieder einmal hinter die Kulissen. Hier wird den Fans in der Halle und vor den TV Geräten zu Hause niemand geringeres als Samoa Joe präsentiert. Typisch für Joe geht er gerade, im Ring Gear gekleidet plus einem So*Cal Shirt und seinem Handtuch um den Hals - durch die Weiten des Backstagebereiches. Die Kamera folgt dem Samoaner in Erwartung das etwas passieren könnte. Und tatsächlich dauert es nicht lange. Kurz nachdem Samoa Joe um eine Ecke gebogen ist, bleibt er hinter einer korpulenten Person stehen. Die unbekannte Person bedient sich gerade an den Pancakes des bereitgestellten Catering. Joe mustert den Kerl vor ihm, dabei legt er den Kopf leicht schräg um an den breiten Schultern vorbei einen Blick auf das Catering zu bekommen.

SAMOA JOE: »Wow! So voll, wie du den Teller packst … so schlecht können die Pancakes dann doch nicht sein, Kevin.«

|KO| » Ja, doch! – Ich habe den alten Koch wiedergeholt. Werde ihn von meinem eigenen Gehalt bezahlen. Wieso schaust du auf meinen Teller? – Du bekommst sicherlich nichts ab. «

… wieder mal Kevin Owens am Essensstand wie letzte Woche mit Alexa. Dieses Mal schmeißt er die Pancakes nicht an die Wand sondern, dieses Mal nimmt er sie auf den Teller. Anscheinend hat man den alten Koch zurückgeholt, unter der Bedingung das Kevin Owens den er allein bezahlt. – Was muss, das muss! – Während Samoa Joe eigentlich mit Kevin Owens reden wollte, isst er zwei Pancakes auf einmal.

|KO| » HÖR AUF, AUF MEINEN TELLER ZU SCHAUEN?! – Ich dachte du handelst nach dem Code of Honor? Sagt, der Code of Honor nicht. Que vous ne devriez jamais regarder sur la plaque d'un autre homme – auf deiner Gossensprache, die keiner versteht. - Das man nie auf dem Teller eines anderen Mannes schauen soll? Muss Artikel fünf, Seite zehn sein. Schlag mal nach! «

Musterte Samoa Joe soeben noch den viel zu vollen Teller Kevin Owens, ist sein Blick nun etwas weiter nach oben gewandert. Der Samoaner blickt nun dem Kanadier direkt in die Augen. Sein Blick ist jedoch nicht freundlich oder amüsiert - auf Grund der Behauptung des Rückkehrers. Sein Blick ist ernst und emotionslos. So vergehen die Sekunden in denen Kevin Owens die beiden Pancakes in seinem Mund zerkleinert. Gerade als er das letzte Stück Pancake herunter geschluckt hat, fliegt der Teller samt Pancakes in hohem Bogen zu Boden. Der Grund: Samoa Joe. Er hat Kevin Owens den Teller aus der Hand geschlagen und ist bedrohlich an den Kanadier herangerückt.

SAMOA JOE: »Hör zu KO… In der Vergangenheit mögen deine Späßchen geduldet worden sein. Ich habe Sie nie gemocht. Damals nicht und heute nicht. Und Späßchen die den Code in den Dreck ziehen wollen mag ich erst Recht nicht. Nimm das als Ermahnung.«

Der aufmerksame Zuschauer wird feststellen, dass Samoa Joe heute keinen Tag der guten Laune hat. Zu Beginn der Show das ernste Gespräch mit THE Bryan Danielson, in dem er dem Champion ermahnte nicht den Code für seine Ziele zu missbrauchen und nun die direkte Drohung gegenüber Kevin Owens, keine Witze über den Code of Honor zu reißen.

SAMOA JOE: »Und nun geh mir aus der Sonne… ich suche Jemanden, von dem ich hörte er befinde sich hier in der Nähe.«

|KO| » The Rock? – Ich dachte, ihr verwandten, habt eine WhatsApp Gruppe. Bei solche eine Familie braucht man eine Gruppenunterhaltung. «

Die Samoaner sind eine große und stolze Familie. Die Zuschauer, die das Spektakel sehen können, fragen sich eh warum Kevin Owens jetzt noch steht. – Nach dieser Antwort nimmt sich Kevin Owens, das letzte Stück von seinem Pancake und isst das Stück langsam auf. Während er das Stück ist, versucht er mit Samoa Joe zu reden.

|KO| » AUF WEM WARTEST DU DEN? «

… beim reden fallen immer Krümel aus dem Mund und landen vor den Füßen vor Samoa Joe.

|KO| » Oh, jetzt habe ich den Code of Honor verletzt – Artikel 6 Absatz 2 . Niemals mit vollen Mund Essen. – Lieber Gott bestrafe mich nicht! «

Nur zu gerne würde Samoa Joe einen kurzen Moment den Code und die damit verbundenen Pflichten vergessen und Kevin Owens an Ort und Stelle den Arsch versohlen. Sichtlich bemüht, dass dieses Szenario nicht stattfindet, spannt der Samoaner jeden erdenklichen Muskel im Körper an um die Wut zu unterdrücken. Gepaart mit einem schweren Atemzug gelingt es Joe seine Aggressionen zu unterdrücken und stattdessen verbal zu antworten.

SAMOA JOE: »Okay. Es reicht KO… Ich hatte dich ermahnt, aber dein schwabbeliges Hirn scheint meine Worte nicht verarbeiten zu können. Da ich mich dem Code verschworen habe, bist du fürs erste einer Trachtprügel entkommen, aber nicht für lange. Sobald ich die Person, nach der ich suche, gefunden habe, geht es direkt in s Büro von Cody Rhodes. Dort werde ich ein Match gegen dich in der kommenden Woche fordern. Und in diesem Match wirst du dann lernen, dass du deine heutigen Worte wohl lieber nicht ausgesprochen hättest.«

Mit der Ankündigung sich um ein Match gegen Kevin Owens in der kommende Show zu bemühen, ist Samoa Joe gewillt den Kanadier links liegen zu lassen und seine Suche fortzusetzen. Aber Kevin Owens wäre nicht Kevin Owens, wenn er nicht ein weiteres Mal nachtreten würde.

|KO| » Nächste Woche, wo sind wir den da? ... Saskatoon. Das geht nicht. Da habe ich Hausverbot. Da hat ehrlich jemand behauptet die Vancouver Cancucks sind besser als die Toronto Maple Leafs. Da habe ich ihn gepackt und durch den Tisch geworfen. Ich habe nach dem Code of Honor gehandelt. Hoffentlich bist du Stolz auf mich! «

Wieder erwähnt der Prizefighter, den Code of Honor, den er eigentlich nicht erwähnen sollte. - Während er den letzten Satz beendet, geht der Arm nach links zu den Tisch wo die Sachen liegen. Er nimmt sich eine Wasserflasche, aber er dreht die nicht selber auf. Er lässt sich die Flasche auf drehen.

|KO| » Ey, du da. Dreh mal die Flasche auf. «

... schnell geht der Worker zu Kevin Owens und dreht ihn wirklich die Flasche auf. Mit einem leisen bitteschön verschwindet dieser Worker auch aus dem Bildschirm.

|KO| » Päh, das ist ja Wasser mit Geschmack. Du hättest mich warnen sollen. Code of Honor - Artikel 1, Absatz 8. Warne denjenigen der Wasser mit Geschmack trinkt. Du hast diesen Code gebrochen! «

Die nächste Welle an Aggressionen durchströmt den Körper des Samoaner. Irgendwann ist es genug und dann können Prinzipien auch mal links liegen gelassen werden. Hier und heute jedoch nicht. Samoa Joe behält ein weiteres Mal Kontenance. Aber allzu lange will der Samoaner nicht mehr bei KO verweilen. Und so beschließt Joe kurzerhand den Prizefighter und seine Shoots einfach zu ignorieren. Mit einem kurzen und knappen…

SAMOA JOE: »Shane wird schon die richtige Entscheidung treffen.«

verlässt Samoa Joe das Bild und setzt seine Suche weiter fort.

|KO| » als hätte Shane McMahon jemals die richtige Entscheidung getroffen «

mit diesen Worten fadet die Kamera aus.

Noelle Foley: "Sieht so aus als hätten wir einen weiteren Hochkaräter für nächste Woche serviert bekommen."

Johnny Curtis: "Samoa Joe gegen Kevin Owens! Jetzt müssen nur noch Shane oder Cody zustimmen."

TAICHI: "Zwei fiese Fettsäcke die sich streiten? Ich fühle mich wie zuhause. Lasst die Sumoringer ruhig kämpfen."



Die ersten Matches des Abend haben bereits ihr Ende gefunden. Meistens gab es dabei glückliche Sieger und unglückliche Verlierer. Auch sonst haben wir bereits einiges gesehen. Der neue World Heavyweight Champion hat sich zusammen mit Samoa Joe in einem Rededuell die Ehre gegeben und hat uns seinen neuen Namen präsentiert unter dem er aktuell in den Ring steigt. THE Bryan Danielson. Während sich dieser bereits gezeigt hat wird eine andere Person mit seiner Siegesrede noch im Ring erwartet. Die Rede ist natürlich von WALTER. Dieser hat letzte Woche bei One Shot at Glory den Royal Rumble gewonnen. Mit diesem Sieg steht der womögliche Main Event von every Empire falls IV bereits fest. THE Bryan Danielson gegen WALTER. Davon abgesehen sollten wir aber nicht weiter in die Zukunft blicken, jedenfalls nicht so weit. Denn der heutige Abend hat noch ziemlich viel zu bieten. So treffen im Main Event vier Teams aufeinander und der Tag Team Championship steht auf dem Spiel. Der Co Main Event ist dabei ein Highlight für alle Leute die auf Wrestling in ihrer Reinform stehen. Der gerade eben schon angesprochene THE Bryan Danielson trifft dabei auf Samoa Joe. Ersteren sehen wir genau in diesem Moment wie er durch den Backstage läuft. Seine Championship über der Schulter, sein Kopf ist noch deutlich bandagiert und allgemein zeigt sein Körper noch die Spuren aus der letzten Woche. Aber für sein Empfinden ist es jede dieser einzelnen Blessuren wert gewesen. Er hat es geschafft. Er hat das Monster an der Spitze von Coast 2 Coast Wrestling erledigt. Mit einem steinernen Blick auf dem sich zumindest ein wenig Erleichterung abzeichnet marschiert er durch den Gang. Dabei schleift sein roter Umhang den er trägt ein klein wenig über den Boden. Er scheint ein festes Ziel vor Augen zu haben. Dann lenkt ihn von diesem Ziel jedoch etwas ab. Er bleibt stehen und tatsächlich formt sich ein leichtes Lächeln in seinem Gesicht.

THE Bryan Danielson Ich will es dir ja nicht unbedingt unter die Nase reiben. Aber ich denke du hast es bereits selbst bemerkt. Ich bin die richtige Strategie gefahren.

Die Kamera folgt dem Blick des American Dragon und Austin Theory kommt ins Bild, der das Lächeln des Champions eher gequält erwidert. Für ihn lief es beim vergangenen Special nicht ganz so gut, denn auch wenn er zusammen mit Kip Sabian wohl eines der besten Matches des Abends ablieferte, stand er am Ende mit leeren Händen da. Wieder war der Youngster in einem wichtigen Match unterlegen, auch wenn es in diesem Fall wirklich keine Schande gewesen ist, den Kürzeren gezogen zu haben. Kaufen kann er sich für seine gute Leistung nämlich nichts, denn im Nachhinein ist nur das Ergebnis wichtig. Sei es wie es sei; der Doctor of Theorynomics muss aufstehen, den Staub abklopfen und seinen Fokus auf das nächste Ziel richten, dass er dann kurz vor Ziellinie doch nicht erreicht.

Austin Theory: "Super, Bryan, ganz toll gemacht! Glückwunsch."

Niemand mag Besserwisser, so dass es natürlich nicht so verwunderlich ist, dass Austin eher patzig auf diese 'Ich hab´s Dir gesagt'-Schiene des ehemaligen Hangman reagiert, wofür er sich jedoch sofort schlecht fühlt. So ein Verhalten passt wahrscheinlich nicht wirklich zum Code of Honor und mit Respekt hat das auch nicht sonderlich viel zu tun, so dass Theory Bryan entschuldigend ansieht.

Austin Theory: "Ehrlich Mann, ich bin froh, dass endlich jemand Noam vom Thron gestürzt hat und Du warst offensichtlich der richtige Mann dafür. Froh stimmt mich auch, dass Du diesen blöden Namen abgelegt hast, obwohl ich es nicht ganz so nice finde, dass Du dem armen Brian Kendrick den Artikel geklaut hast. Wie fühlt es sich so an als Champion?"

Genau, warum nicht noch ein bisschen Salz in die Wunde schmieren? So passt der Demon Slayer das nächste Mal vielleicht etwas besser auf und lässt sich nicht mehr von einem ehrlosen Mann wie Kippy besiegen.

THE Bryan Danielson: Er kann mich gerne aufsuchen und seinen Artikel zurück verlangen.

Natürlich hätte der American Dragon dieser Stelle einen ellenlangen Monolog halten können warum er sich THE Bryan Danielson nennt, aber die Hintergründe dazu sollte Austin ja eigentlich mitbekommen haben wenn er vorhin seine Promo im Ring angeguckt hat. An dieser Stelle entscheidet sich der World Heavyweight Champion jedoch dazu das ganze mit einem trockenen Witz zu beantworten.

THE Bryan Danielson: Ja, ich habe meinen Namen geändert. Aber den Strick habe ich sicherlich nicht an den Nagel gehängt. Sollte es notwendig sein wird er wieder zum Einsatz kommen. Denn ich bin THE Hangman.

So ganz lassen kann er es dann doch irgendwie nicht. Zwar bewegt sich der American Dragon gerade ohne den Strick durch die Gänge, aber das er bereit ist jederzeit wieder in sein Alter Ego des Hangman zu schlüpfen hat er bereits klar gemacht. Jedoch nur wenn er eine Notwendigkeit dazu sieht.

THE Bryan Danielson: Was ich fühle mit diesem Titel der mein ist? Freiheit. Die Verzweiflung und die Besessenheit die gewichen ist, ist beinahe der größere Gewinn. Aber nur beinahe. Jetzt wird es Zeit der Welt zu zeigen, dass sie mich zu unrecht abgeschrieben haben.

Mit einem schiefen Grinsen nimmt Theory den kleinen Scherz des Dagger zur Kenntnis und auch wenn es unverkennbar ist, dass Bryan tatsächlich um einiges gelöster scheint, bleibt er weiterhin der egozentrische Penner der letzten Wochen. Kaum hat Austin diesen Gedanken zu Ende gedacht, bereut er ihn auch schon, denn schließlich ist es nicht die Schuld der Anderen, dass der Youngster so schlecht drauf ist. Er nickt knapp, streicht sich mit einer Hand durch seine Haare und sieht sich einen Moment um, bevor er sich wieder Danielson zuwendet.

Austin Theory: "Du hast es verdient, Bryan, ehrlich. Man sieht es mir vielleicht nicht an, aber ich freue mich wirklich für Dich, denn niemand kann bestreiten, dass Du einiges durchmachen musstest, um die letzte Schlacht gegen Noam überhaupt er schlagen konntest. Du hast geschafft, woran so einige vor Dir gescheitert sind und alleine das sagt doch schon aus, wie groß dieser Sieg gewesen ist. Natürlich würde ich hier lieber ebenfalls als Champ stehen, denn das würde es um einiges erleichtern, anhören zu dürfen, wie großartig Du bist!"

War das noch passiv-aggressiv, oder waren das bereits direkte Aggressionen? Etwas zickig hat seine Stimme schon geklungen und seine Mimik fühlt sich gerade auch nicht unbedingt freundlich an. Fuck, was ist denn auf einmal los mit dem Doctor of Theorynomics? Bis vor einigen Sekunden ist er sich noch sicher gewesen, das Gespräch mit dem World Champ locker über die Bühne zu bringen, doch wieder kommen Enttäuschung und Wut in ihm hoch. Nicht auf oder über den American Dragon, sondern einzig und allein auf sich, die Niederlage in der letzten Woche und darüber, dass er nicht besser damit umgeht.

Austin Theory: "Oh Mann, fuck, tut mir leid, dude! Das sollte nicht so rüberkommen, aber ich stehe momentan neben mir und labere vor mich hin. Von Joe habe ich seit letzter Woche auch nichts mehr gehört und ich glaube, den habe ich ganz schön enttäuscht. Ist gerade Alles ziemlich scheiße, Mann, aber wird auch wieder besser."

Die Hoffnung das wohl alles wieder besser wird ist schon mal eine positive Einstellung. Sofern Austin diese auch tatsächlich an den Tag legt und das nicht einfach nur so daher sagt. Der American Dragon hört sich die Worte seines Gegenübers an, aber hat zunächst nicht viel mehr als ein Schulterzucken für ihn übrig.

THE Bryan Danielson: Was erwartest du von mir Austin? Wir sind weder Freunde noch bin ich besonders empathisch und kann dir Ratschläge geben was du machen sollst.

Klare Kante hier von THE Bryan Danielson. Hätte der ein oder andere noch denken können das sich hier eventuell eine Freundschaft zwischen den beiden entwickelt so schiebt er hier direkt den Riegel vor. Für den Champion scheint die Sache klar zu sein. Sie haben gegen einen gemeinsamen Feind gekämpft. Das scheint es aber mehr oder weniger auch gewesen zu sein. Jetzt sieht der Submission Specialist ihn wohl eher nur als Kollegen der ihm nicht feindlich gegenüber steht. Wobei man das auch anders auslegen könnte. Als World Heavyweight Champion dürfte einem fast jeder in irgendeiner Art und Weise feindlich gesinnt sein. Das er selbst sieht das er nicht empathisch ist zeugt schon mal davon das der ehemalige Häftling mit seinem Verstand zurück in der Realität angekommen ist.

THE Bryan Danielson: Ich stand ebenso neben mir. Das einzige was ich dir mit auf den Weg geben kann ist, dass du einmal mehr aufstehen musst als du in den Dreck fällst. Wie ich es dir bereits schon mal gesagt habe. Zu einem Teil erinnerst du dich an mich selbst. Aber nicht in diesem Moment. In diesem Moment sehe ich jemanden vor mir der nicht weiß welchen Weg er genau einschlagen soll.

Nun ja, so weiß der Youngster zumindest ganz klar, woran er bei Bryan ist und auch wenn es ihn irgendwo schon trifft, überwiegt der Trotz, die leichte Wut doch mehr. Das Kleinkind in ihm will dem Champ gegens Schienbein treten, der innere Barbar will ihm den Kopf abreißen und die Diva in Austin will Danielson schnippisch die Leviten lesen, doch der präsente Austin Theory starrt ihn nur an. Natürlich ist auch der Demon Slayer nicht mit der Erwartung in diese Unterhaltung gegangen, der Hangman und er wären jetzt die besten Freunde, doch etwas mehr Feingefühl wäre angebracht gewesen.

Austin Theory: "Alter, Mann, ich bin einundzwanzig Jahre jung und Du erwartest ernsthaft, dass ich schon meinen genauen Weg kenne? Ist es nicht Sinn der Sache, dass man immer wieder neue Wege einschlägt, um stets in Bewegung zu bleiben? Fuck, ich weiß manchmal nichtmal, was ich morgens zum Frühstück will und weiß ich ganz sicher nicht, was ich für die nächsten zehn Jahre will. Das Einzige was festgelegt ist, sind meine Werte, meine Prinzipien und eine grobe Rahmenhandlung für die Austin Theorie, aber ansonsten kommt halt was kommt."

Ihm ist selber bewusst, dass seine Worte nach den Standard Ausreden eines Menschen klingen, der seine zeitweise Orientierungslosigkeit als Selbstfindungsphase verkaufen will, doch ist dem Youngster das momentan völlig egal - das innere Kind schickt einen Gruß.
Doch so schnell wie sich die Natural Evolution aufregt, regt er sich auch wieder ab, atmet tief durch und sich über sich selber ärgernd schüttelt er den Kopf. Bryan war damals ein Vorbild für Theory, wird wohl auch immer ein Idol für ihn bleiben, doch das heißt doch nicht, dass sie gut miteinander auskommen müssen. Sie arbeiten zusammen, was er sich vor einiger Zeit nicht im Traum vorstellen konnte und alleine das ist bereits mehr, als viele Andere mit ihren Idolen machen können. Soll Danielson doch über den Doctor of Theorynomics denken was er will.

Austin Theory: "Mich ärgert die Niederlage gegen Kip, ohne Frage, und das Joe jetzt auch auf großen Schweigsamen macht nervt mich auch tierisch, aber deswegen werde ich nicht Alles in Frage stellen. Ist doch auch klar, dass ich nicht vor Freude im Dreieck springe, aber in Depressionen werde ich deswegen nicht stürzen. Lass mir doch einfach meinen Schwermut, denn wir mussten Deinen über Wochen ertragen, Danielson."

Er lacht auf, während er dem Drachen mit einem Augenzwinkern vermittelt, dass er nur einen kleinen Spaß gemacht hat, auch wenn er glaubt, dass seinem Gegenüber das natürlich weiß. Der selbsternannte Legend Killer seufzt leise, als ihm wieder bewusst wird, gegen wen Bryan heute antritt und sofort verfinstert sich seine Miene wieder. Austin ist schon etwas enttäuscht, dass Samoa Joe sich bisher nicht bei ihm gemeldet hat, doch auf der anderen Seite hätte er ja auch den Anfang machen können, so dass er an der Funkstille ebenso Schuld trägt. Daher schiebt er diesen Gedanken auch schnell wieder zur Seite, sieht den Champion an und nickt erneut.

Austin Theory: "Ehrlich Mann, ich freue mich für Dich und ich habe nichts als Respekt für Dich, Bryan, aber leider hast Du keine Ahnung wie ich ticke. Ist nicht schlimm, aber ich würde Dich darum bitten, Dir kein Urteil über mich zu bilden, wenn Du keine Ahnung hast, wovon Du sprichst. Okay?!"

Den Schwermut wird Danielson seinem Gegenüber sicherlich lassen. Den eigenen hat man ihm ja auch nicht weggenommen. Wobei der Unterschied vielleicht darin besteht, dass Bryan sich eigentlich allein um seine Probleme kümmern wollte. Austin scheint sich da nicht ganz so sicher zu sein was er mit sich anfangen soll.

THE Bryan Danielson: Du offenbarst mir hier deine Probleme, ich habe dich nicht danach gefragt und das obwohl ich dir bereits gesagt habe das ich kein empathischer Mensch bin.

Der Bezwinger von Noam Dar zuckt erneut mit den Schultern. Mit einer Hand kratzt er sich am Kopf und scheint selbst nicht so recht zu wissen was er hier überhaupt sagen soll. Warum steht er überhaupt noch neben Austin? Er hätte auch einfach weggehen können. Ihm sind die Meinungen anderer doch egal.

THE Bryan Danielson: Hör auf zu lamentieren, steh auf und Klopf an so viele Türen bis du das erreichst was du willst. Dich ärgert deine Niederlage gegen Kip? Verdammt, wenn dich eine Niederlage einfach nur ärgert dann sehe ich nicht jemanden der nicht weiß welchen Weg er einschlagen soll sondern jemanden der nicht aufsteht nach dem er hingefallen ist. Wer nicht aufsteht kann sich auch nicht über seinen Weg Gedanken machen. Du solltest Wut im Bauch haben. Ich war der Held deiner Jugend? Denkst du ich habe mich über Niederlagen einfach nur geärgert?

Austin winkt ab und man merkt deutlich, dass er langsam aber sicher echt genervt ist, während er vor dem Dazzler auf und ab geht. Was erlaubt sich dieser Typ eigentlich, hm?! Woher will er bitte wissen, was im Youngster vorgeht, wenn nicht einmal Theory das weiß, oder hat der Gewinn des World Titles Danielson nun allwissend werden lassen?! Wohl eher nicht. Schließlich bleibt der Doctor of Theorynomics wieder vor Bryan stehen und sieht diesen einen Moment zornig an, bevor er endlich seine Stimme wiederfindet.

Austin Theory: "Dude, mir war ja klar, dass Du nicht immer genau zuhörst, wenn Dich was nicht interessiert, aber das Du neuerdings blind bist, hättest Du mir ruhig sagen können. Ich stehe doch hier, oder nicht?! Du kannst mich sehen, ja?! Das bedeutet wohl, dass ich sehr wohl wieder aufgestanden bin, sonst würde ich mich wahrscheinlich wie andere Menschen sinnlos besaufen, um meinen Kummer zu ertränken."

Ein klarer Seitenhieb in Richtung des Hangman, den Austin dabei schief angrinst, bevor er erneut verständnislos seinen Kopf schüttelt und nachdenklich auf den Boden starrt. Was soll er noch sagen, wenn scheinbar eh nichts ankommt, oder der American Dragon sich die Sachen dreht, wie er es gerade braucht. Der Demon Slayer hat zwar gesagt, dass ihm die Niederlage gegen Sabian noch immer etwas zu schaffen macht, doch ebenso hat er gesagt, dass er deswegen nicht Alles in Frage stellen wird. Klingt das nach jemanden, der noch immer am Boden liegt, geschweige denn, sich aufgegeben hat? Wohl nicht und langsam hat Austin auch keine weitere Lust mehr, sich noch länger mit dem Champ zu unterhalten.

Austin Theory: "Falls Du mir nicht glaubst, können wir das gerne auch im Ring austragen und ich zeige Dir, dass ich nicht down bin und das ich trotz meiner vermeintlichen Probleme dazu in der Lage bin, den amtierenden World Heavyweight Champion besiegen kann. Du hast ja meine Nummer, nicht wahr?! Kannst Dich ja melden, aber ich muss jetzt los, dude. War mal wieder die reinste Freude, mich mit Dir zu unterhalten, Bryan! Wir sehen uns."

Ohne eine Antwort abzuwarten, geht Theory an Danielson vorbei und setzt seinen Weg fort. Es ist Alles gesagt, die beiden Männer haben ganz offenbar sehr unterschiedliche Meinungen und so bringt es einfach nichts mehr, weiter zu diskutieren. Die Kraft kann man sich sparen und vor Allem Bryan wird seine noch brauchen, wenn er es später am Abend mit Samoa Joe zu tun bekommt.

THE Bryan Danielson: Das war doch genau das was ich hören wollte. Im Ring werden Dinge geklärt und nicht mit Worten. Ich werde da sein.

Sagt er in einer Stimmlage als ob Austin Theory noch neben ihm stehen würde. Dem ist jedoch nicht so und so sagt er es mehr oder weniger zu sich selbst. Anschließend dreht er sich um und verschwindet aus der Szene. Langsam wird das Bild schwarz.

Noelle Foley: "Was ist denn heute los? Noch ein Match. Für nächste Woche?!"

TAICHI: "Der Champion gegen einen der Leute die dem Ex Champion vor die Flinte gelaufen sind. Unterhaltsam. Ja, sollen sie machen."

Johnny Curtis: "Danielson und Theory, ich glaube das könnte eine Schlacht für die Ages werden."



Taryn Terrell
"... nein, nein, nein. Es ist alles in Ordnung, Honey-Butt. Wir haben das durchgesprochen und durchgeplant und alles läuft so wie wir es haben wollten. [...] Calm down -- [...] Bevor das passiert, bin ich eh längst verschwunden. Du denkst doch nicht wirklich, dass irgendwer weiß, was hier gespielt wird, oder? Listen up, Baby, I got this. Ich begebe mich nicht das erste Mal in die Höhle des Löwen. Ich weiß, was auf mich zukommt und ich weiß auch ganz genau, dass ich das so hinbekomme, wie ich dir das erklärt habe. Don't you worry, I'll be safe [...]"


Es ist Taryn Terrell, die dort auf dem Titantron zu sehen ist und die ganz offensichtlich gerade in einem Gespräch ist. Die Blondine hält sich ein Handy ans Ohr und scheint jemanden an der anderen Leitung beschwichtigen zu wollen. Jemanden, dessen Namen sie noch nicht genannt hat, der wahrscheinlich aber Noam Dar ist - wen sollte sie sonst "Honey-Butt" oder "Baby" nennen. Das sind bei der Blondine wohl die eindeutigsten Indizien, dass sie mit dem ehemaligen World Champion telefoniert. Vielleicht möchte der sich nach ihrer aktuellen Sicherheit erkundigen - schließlich hatte Shotzi Blackheart deutlich klar gemacht, dass es für sie nun kein Halten mehr gibt. I'm gonna make Taryn my Bitch - das sollte Drohung genug sein, sodass sich die ehemalige Championesse möglichst weit in Sicherheit bringt. Schließlich ist mittlerweile in dieser Promotion so gut wie alles möglich und während man vielleicht denken mag, dass Blackheart noch ihre Wunden lecken muss, ehe sie an Rache denkt, der hat offensichtlich ganz falsch gedacht. Die Grünhaarige hat nicht nur den Money in the Bank Contract gewonnen, sondern hat ebenso auch gleich dafür gesorgt, dass Alexa Bliss - eine ihrer Erzfeindinnen - eine ordentliche Abreibung bekommt. Shotzi ist zurück und das kann wirklich schlimme Folgen haben für Taryn, wenn man bedenkt, was mit Blackheart passiert ist. Es stellt sich nur die Frage, ob sie im Stande ist das gleiche zu tun wie der Schotte oder ob sie ihre Rache subtiler ausübt. Nun, es stellt sich nicht nur die Frage nach der Sicherheit der Blondine, sondern eben so nach der Person am anderen Ende der Leitung. Noam Dar ist die naheliegenste Option - die beiden sollen aber mittlerweile wieder ordentlich Stress miteinander haben. Also ist es vielleicht doch nicht so nahe liegend, dass er es ist, der sich nach ihrem Standort erkundigt. Dazu muss man sicherlich auch sagen, dass ihm das sicherlich vollkommen egal ist, was mit Terrell passiert. Er hatte in der letzten Zeit wenig Interesse an ihr gezeigt. Warum sollte es ihn jucken, wenn sie von heute auf morgen verschwindet und Shotzi daran schuld ist?

? ? ?
"Ohoh - the queen herself. Was machst du denn hier? Solltest du nicht besser auf der Flucht vor Shotzi Blackheart und ihrer "großen" Rache sein? Sie hatte ja deutlich gesagt, dass sie dich zu ihrer Bitch machen will - Noam noch dazu. Oder bist du der Köder und er ist verschwunden. Das würde ihm ähnlich sehen, tatsächlich."


Diese Stimme ist gut bekannt. Man hatte sie beim letzten Special schließlich oft genug gehört. Es handelt sich hierbei um die ebenfalls ehemalige c2c Women's Championesse - Alexa Bliss. Nach ihrer Niederlage gegen Shotzi Blackheart war sie fuchsteufels wild. Man hätte fast meinen können, dass sie die nächst beste Person einfach umbringen würde. Simon Grimm - der Mann, den sie dafür verantwortlich gemacht hat - scheint aktuell wie vom Erdboden verschluckt zu sein und sie konnte sich bei ihm noch keine Luft machen. Das bedeutet, hier wandelt gerade eine tickende Zeitbombe durch die Flure der c2c. Vielleicht tut man gut daran, wenn man sie nicht weiter darauf anspricht - vielleicht mag man auch einfach das Chaos und macht es dennoch. Terrell erschreckt sich deutlich und ihr fällt fast das Handy aus der Hand als Bliss sich zu ihr gesellt. Offensichtlich wollte sie ungestört sein - offensichtlich wollte sie einfach in Ruhe telefonieren. Oder sie ist einfach vorsichtiger und nervöser seit der Drohung von Blackheart und macht sich dementsprechend besonders verrückt. Taryn drückt das Handy dennoch noch einmal gegen ihr Ohr, während sie ihren Blick nicht von Alexa nimmt. Diese lächelt diabolisch und scheint zu denken, dass sie jemanden vor sich hat, mit dem sie sich verbünden kann. Schließlich haben die beiden doch den gleichen erklärten Feind - Shotzi Blackheart.

Taryn Terrell
"Alexa is here, I'll call you back, honey-butt."


Mit diesen Worten legt die ehemalige Women's Championesse auf und lässt das Handy herunter sinken - bei diesem Outfit, was sie in absoluter Terrell-Manier trägt, hat sie eh keinen Platz, um es weg zu stecken. Sie legt ihre Stirn in Falten und scheint wirklich überrascht und verwirrt über das Erscheinen von Bliss zu sein. Diese lehnt sich an die Theke, die sich in unmittelbarer Nähe der beiden Damen befindet. Offensichtlich möchte sie ihre Kräfte mit der ehemaligen Championesse vereinen - möchte gemeinsame Sache machen. Schließlich haben die beiden doch ein gemeinsames erklärtes Feindbild. Ein Feindbild, was den Namen Shotzi Blackheart trägt und beide betrifft - beide zu einer Einheit zusammenschweißen könnte. Es ist bereits bekannt, dass Terrell eine geborene Anführerin ist und auch wenn Dar diese Fähigkeit zu unterdrücken wusste, scheinte es doch aktuell im Rahmen des möglichen, dass Taryn ja zu einem Pakt mit Alexa sagt - ihre Erfolge mit der selbstgegründeten Entourage scheinen doch irgendwie für Terrell zu sprechen. Sie weiß wie man im Rudel agiert und sie ist ebenso eine Wölfin wie es Bliss ist - vielleicht keine Alphawölfin mehr, aber dennoch perfekt, um in der Gruppe das verletzte Häschen zu jagen und zur Strecke zu bringen. Der Gesichtsausdruck von Taryn scheint noch völlig undeutbar zu sein. Man kann nur sehen wie sie sich ertappt fühlt - und wie sie offensichtlich versucht eine entsprechend bequeme Position an der Theke der Bar versucht zu finden. Ein Seufzen verlässt die Lippen der Frau, die für rekordverdächtige einhundertfünfundsiebzig Tage das Gold der Frauen ihr Eigen nennen durfte. Sie beißt sich dann auf die Unterlippe.

Alexa Bliss
"Babygirl, ich will nur dein bestes. Mir liegt deine Sicherheit nämlich deutlicher am Herzen als deinem schottischen Lustknaben. Du bist eine lebende Legende - mit diesen 175 Tagen Regentschaft hast du deinen Namen in die Geschichtsbücher der c2c quasi eingeritzt. Beeindruckend - T - beeindruckend. Aber niemand ist jemals so gut wie sein Rückhalt. Ich habe deine Zeit als Leaderin der Entourage mehr als nur genau beobachtet. Du bist durchtrieben, erfolgshungrig und du machst dir die könglichen Hände auch mal schmutzig, wenn es sein muss. Ich suche jemanden wie dich, um Shotzi ein für alle Male auszulöschen. Ich suche jemanden wie dich, um meine Rache endlich zu vollenden. Wir Blondinen haben ein schweres Laster zu tragen. Wir sind attraktiv und das blendet die meisten so sehr, dass sie denken, wir könnten nichts anderes als unser Äußeres einzusetzen, um zu bekommen, was wir wollen. Aber ich weiß, dass du weißt, dass das nicht stimmt. Erinnerst du dich noch an das Match gegen Hojo? Du hast alle deine Kritiker zum schweigen gebracht, weil du gezeigt hast, dass du mehr bist als das Playmate, was alle in dir gesehen haben. Gefehlt hat es damals nur an ein bisschen - sagen wir - Rückhalt. T, ich bin jemand, der genauso verbissen ist wie du. Zusammen wären wir mehr als nur erfolgreich. Wir würden nicht nur Shotzi zu unserer Bitch machen, sondern auch alle anderen in der Women's Division."


Bliss macht ihren Standpunkt ganz offensichtlich mehr als deutlich - sie braucht eine weitere Wölfin in ihrem Rudel, um das zu erreichen, wonach sie sich so sehr sehnt. Und dabei handelt es sich nicht einmal unbedingt um das Gold der Damen - sie braucht nicht unbedingt die c2c Women's Championship, wenn sie doch Angst und Schrecken verbreiten kann - wenn sie Shotzi aus den Gedanken aller löschen kann. Und jemand wie Terrell, die sie ganz liebevoll T nennt, wäre dazu die richtige Person. Eine Frau so durchtrieben und manipulativ, so bissig und dabei noch so charmant, wäre die perfekte Wahl an der Seite von Alexa - so stellt sich die selbsternannte Goddess das zumindest vor. Sicherlich - ein Pakt zwischen Taryn und ihr wäre eine Sensation, aber der Gesichtsausdruck der anderen ehemaligen Championesse scheint nun deutlicher zu werden. Terrell ist skeptisch. Sie wirkt fast ein bisschen misstrauisch gegenüber Bliss. Das sollte sie auch, denn Alexa ist nicht unbedingt dafür bekannt, dass sie ehrlich ist. Oftmals benutzt sie andere nur, um das zu bekommen, was sie möchte und hintergeht diese dann, wenn es darum geht, ihren Teil der Rechnung zu begleichen. Terrell lehnt sich auch an die Theke und stützt ihre Arme lässig daran ab. Seit längerem konnte man das zweimalige Playmate nicht so genau betrachten wie jetzt. Von wegen alt - alles ist an seinem Platz. Nur ihre Brüste wirken noch größer als sonst. Hat sie die etwa noch größer operieren lassen? Alles im Bereich des möglichen tatsächlich.

Taryn Terrell
"Und du möchtest wirklich, dass jemand wie ich dir den Rücken freihält. Ich glaube, dass du die Situation damals nicht so wirklich erfasst hast. Vielleicht bist du aber auch geistig dazu gar nicht in der Lage, Alexa. Lass' mich dir das erklären, okay? Ich bin niemand, der irgendwem den Rücken frei hält - ich bin nämlich die aller erste, die dir das Messer zwischen die Schulterblätter rammt. Ich bin niemand, der die zweite Geige spielt, weil ich zu den erfolgreichsten Frauen dieser Promotion zähle. Lass' mich das zusammenfassen, Blissi, ich bin genauso wie du, ja, das stimmt. Aber ich bin nicht nur erfolgreicher als du jemals sein wirst. Ich bin auch gefährlicher als du kleine Prinzessin auf deinem Egotripp, okay? You're dismissed."




Die Karten liegen nun bei beiden Damen offen - beide sind besonders große Charaktere und es ist schwierig neben ihnen zu existieren. Während Bliss vor allem eine sehr wütende Person ist, ist Taryn vielleicht überlegter, aber es verbindet die beiden, dass sie immer unterschätzt wurden und dennoch ihren Weg in Richtung Women's Championship gefunden haben. Beide sind ehemalige Champions. Beide haben die Women's Championship in furioser Art und Weise für sich gewinnen konnen - und wurden doch immer und immer wieder dafür kritisiert. Sie wurden dafür kritisiert attraktiv und blond zu sein. Sie wurden dafür kritisiert, dass sie mehr wollten als nur die Championship - sie wollten alles. Sie wurden dafür kritisiert, dass sie nichts weiter sind als ein hübsches Gesicht ohne nennenswerte Fähigkeiten im Ring. Aber das alles wurde einfach weggewaschen. Das alles wurde einfach gelöscht und als Lüge bestraft. Sowohl Taryn als auch Alexa sind Athletinnen. Sie wissen oftmals wie sie einfacher gewinnen können, ohne sich besonders anstrengen zu müssen, aber das bedeutet nicht, dass sie nicht wrestlen können. Terrell hat das im Titelmatch gegen Kairi Hojo bewiesen und Alexa im Money in the Bank Ladder Match. Dennoch wird es immer noch genügend Kritiker geben, die sie hassen, weil sie zu blond sind oder weil sie zu erfolgreich sind. Immer die gleiche Laier - aber niemand würde ihnen das auch nur ein einziges Mal ins Gesicht sagen.

Taryn Terrell
"Du bist ja immer noch hier?"


Gerade als sich Taryn von ihrer jüngeren Kollegin wegdrehen wollte, scheint sie aus dem Augenwinkel zu sehen, dass Bliss sich kein Meter bewegt hat. Immer noch steht sie an der Bar und beobachtet die Freundin von Noam Dar, die nun mit den Augen rollt und wieder ein genervtes Seufzen hervorwürgt. Weiß diese kleine Glitzerfee denn nicht, wann genug genug ist? Terrell hat heute deutlich weniger Geduld als sonst - sie sieht sogar ein kleines bisschen nervös aus. Der Grund dafür scheint so logisch wie offensichtlich. Shotzi könnte überall lauern und Taryn scheint es nicht riskieren zu wollen, dass sie überrascht wird von ihr - gefährlich und brisant zum einen.

Alexa Bliss
"Ja, immer noch. Weißt du, Taryn, in deiner aktuellen Situation wäre es besser für dich, wenn du mir zusagen würdest. Schließlich könnte ich die Lebensversicherung sein, die du so dringend brauchst. Dar ist nicht hier, um dir zu helfen und wenn wir ehrlich sind, dann wissen wir beide, dass er einen Scheiß auf dich gibt. Du bist nicht mehr sein perfekter Engel, sondern nur noch eine von vielen. Schade, dass du nicht realisierst, dass du wertlos geworden bist für ihn. Er hat das Interesse an seinem süßen, kleinen Spielzeug verloren, weil das Spielzeug einen eigenen Willen entwickelt hat. Aber, T, mein Süße, das hier ist nicht Toy Story. Andy wird sein abgegriffenes Püppchen nicht wieder zurücknehmen, nur weil er seinen Namen unter ihr sündhaft teures Schühchen geschrieben hat. Ich kann deine Karte zurück in die Relevanz sein - in meinem und in Simons Kreis ist immer Platz für jemanden wie dich. Du solltest dir überlegen, ob du nicht doch besser einschlägst."


Taryn zieht die Augenbrauen nach oben - offensichtlich ist sie genervt davon, dass Bliss um ihre unbedingte Aufmerksamkeit buhlt. Die kleine Blondine ist hartnäckig, das muss man ihr lassen und eigentlich ist Terrell jemand, der so eine Eigenschaft zu schätzen weiß, aber es erscheint plausibel, dass sie kein Interesse an einem Pakt mit Alexa hat. Schließlich scheint sie aktuell genug mit sich selbst zu tun zu haben. Genug, als das sie sich mit den Problemen einer Frau in einer manischen Phase herumschlagen will. Wieder ein Seufzen von der Blondine, die eigentlich immer um Noam Dar herumschwänzelt. Sie scheint verdammt genervt von der Aufdringlichkeit von Alexa zu sein. Was will sie hier eigentlich? Taryn als Backup, falls ihre Titelträume wieder in Luft aufgehen? Oder liegt ihr wirklich etwas an der Sicherheit der rekordhaltenden Championesse? Der war gut - wohl eher nicht! Wenn Terrell eines kann, dann andere Menschen einschätzen - andere Menschen wie Bliss, die ihr so ähnlich ist, dass es fast gruselig erscheint. Sie dreht sich nun mit ihrer kompletten Front zu der kleineren Blondine. Die selbsternannte Königin ist nicht mehr so stark wie früher - und nun ist die Frage, ob sie die Krallen nochmal ausfahren kann oder nicht.

Taryn Terrell
"Listen to me and listen to me good, Little Miss Bliss. Offensichtlich hast du so den Sinn für die Realität verloren, dass dir gar nicht auffällt, was um dich herum passiert. Ich würde so vielen Menschen den ganzen Spaß an dem nehmen, was noch passieren wird. Ich versichere dir, Alexa, dass du dir keine Sorgen um mich, meine Beziehung oder irgendwas machen musst. Und bevor ich mit dir einen Pakt eingehe, werde ich lieber einem Leprakranken die Füße ablecken. Du wirst sehen, dass manche Sachen nicht so sind wie sie scheinen und Dinge passieren, die so fern ab von dem sind, was man erwartet. Gerade wenn du so viel mit Simon Grimm zu tun hast, müsstest du doch wissen, dass nicht alles ist wie es scheint. Ich verspreche dir, Blissi, auch wenn du mich vielleicht so wie alle anderen vergessen hast, wird der Tag kommen an dem ich zurückkehre - und dann hoffe ich, dass ich dich als erstes in die Finger bekomme. Und dann gnade dir Gott, Wicked Witch. Ich lasse mir nämlich nicht eine Hand auf den Rücken binden. 'till then, watch yourself."


Mit diesen Worten und einem diabolischen Lächeln macht Taryn auf ihrem Absatz kehrt und lässt eine perplexe Alexa Bliss zurück. Offensichtlich hat Terrell nichts von ihrem Biss verloren und eventuell sollte Alexa sich tatsächlich in Acht nehmen in der nächsten Zeit.

TAICHI: "Vor einer Frau wie dieser sollte das Pickelmädchen mehr Respekt haben! Ich bin mir sicher dass Mrs. Terrell gut alleine auf sich aufpassen kann."

Noelle Foley: "Wenn die beiden sich verbünden, dann muss ich wahrscheinlich im Strahl kotzen. So viel Egoismus kann ich beim besten Willen nicht ertragen."

Johnny Curtis: "Das wäre mein absoluter Traum!"

Noelle Foley: "Das war ja klar, Curtis."



Szenenwechsel…ist doch aufregend, wie wir von einer Sekunde auf die andere von einer Ecke in der Halle in die nächste geworfen werden. Nun landen wir in einer der zahlreichen Kabinen, die den Wrestlern und den Wrestlerinnen von Coast 2 Coast Wrestling zur Verfügung gestellt werden. Welche Person hier für den heutigen Abend die Zelte aufgeschlagen hat, bleibt nicht lange ein Geheimnis. In Großaufnahme sehen wir die Womens Championesse Toni Storm, die auf einem gemütlich wirkenden Sofa sitzt. Ihren Gürtel sehen wir gerade nicht, aber dieser ist sicher gut verstaut. Mit ihren Fingern spielt sie etwas an ihrer Unterlippe, während der Blick gedankenverloren nach vorne ins Nichts geht. Ihr geht immer noch die Unterhaltung mit Cody Rhodes nach. Der GM meinte, dass Toni sich zusammenreißen und ihre Gefühle und Emotionen in den Griff bekommen soll…sonst würde sie alles verlieren. Eventuell hat er ja Recht…oder auch nicht! Wild schüttelt Storm den Kopf. Nein, sie sieht sich auf dem richtigen Weg…Cody hat ja keine Ahnung! Der King of Fun verschwindet dann eh aus ihren Gedanken, als sich eine Frau zu ihr begibt. Diese wirft sich neben Toni auf die Couch und schmiegt sich an sich. Mit einem glücklichen Strahlen auf dem Gesicht streicht die Australierin der Dunkelhaarigen über den Kopf und gibt ihr einen leidenschaftlichen Kuss. Ja, wir sehen richtig…Toni und ihre Catherine sind wieder ein Paar! Beim Special musste Storm ihren Titel gegen Rosemary verteidigen. Der Kampf verlagerte sich nach draußen und wurde ausgezählt. Beim anschließenden Brawl hinter den Kulissen wollte Catherine schlichten…und wurde im Eifer des Gefechts von Rosie zu Boden geschubst. Vor Entsetzen und begleitet von schweren Vorwürfen seitens Toni Storm trat Rosemary die Flucht an. Cathy, geschockt davon, dass Rosemary zu so etwas fähig ihr gegenüber ist, ließ sich von Toni trösten…eben mit der Folge, dass die Frauen wieder zueinander gefunden haben. Toni ist sehr froh darüber. Für sie ist das Kapitel mit Rosemary abgeschlossen und sie will nur nach vorne schauen. Bei Cathy hingegen…nun ja, sie hat sich die Bilder vom Special immer und immer wieder angesehen…und weiß inzwischen, dass das ein Versehen war. Rosie hatte Catherine nie absichtlich verletzten wollen…es ist leider passiert. Inzwischen plagen die Schwarzhaarige Gewissensbisse, da sie direkt nach der „Tat“ die Death Dealerin ebenfalls kurz verteufelt hat. Nun würde sie gerne mit Rosie reden und sich mit ihr versöhnen. An sich ein gutes Vorhaben…wenn da nicht Toni Storm wäre! Mit ihr hat Cathy noch nicht gesprochen…sie hat es sich nicht getraut, da Toni wahrscheinlich wieder ausgerastet wäre. Und die Australierin ist seit letztem Montag wieder so lieb und zuvorkommend zu ihr…das will die junge Frau nicht gefährden. Dennoch bedrückt es sie, gar nicht darüber reden zu können…

Catherine: Hm…ich hab echt nichts mehr von Rosemary gehört seit letzter Woche…

Toni, die gerade ihren Kopf an den von Cathy gelegt hatte, linst zu ihr und wirkt etwas pikiert, da der unliebsame Name fällt. Aber sie bleibt dabei ruhig.

Toni Storm: Sei froh…die hat offenbar selbst begriffen, dass sie eine Gefahr für ihre Mitmenschen ist. Soll mir Recht sein…sie wird unser Leben nicht mehr stören.

Catherine: Ja, klar…

Cathy findet nicht wirklich Mut, da zu widersprechen. Trotzdem spürt Toni, dass gewissen Zweifel bei ihrer Freundin noch da sind. Sie richtet sich auf, zieht damit auch Catherine hoch…und sieht ihr lächelnd in die Augen.

Toni Storm: Schatz…ich weiß, dass du nur das Gute in Rosemary sehen wolltest. Und wer weiß…vielleicht ist tief in ihrem Inneren auch ein normaler Mensch versteckt. Aber du hast selbst gespürt…wenn sie austickt, dann ist sie eine Gefahr. Letzte Woche hat sie noch gestoppt, nachdem du am Boden warst. Beim nächsten Mal fängt sie dann erst richtig an. Das kann ich nicht zulassen…und bitte Cath‘…das Thema ist jetzt vorbei, ich möchte darüber nicht mehr reden. Wir sind wieder zusammen, wir lieben uns mehr denn je…das ist alles was zählt. Ich möchte nur wissen, gegen wen ich als nächstes meinen Titel verteidigen muss und mich dementsprechend vorbereiten. Ok?

Cathy nickt nur. Toni streichelt ihr über die Wange. Sehnsüchtig schließt Catherine die Augen und gibt sich den Berührungen der Blondine hin. Man merkt, wie sehr es den Beiden in den letzten Wochen gefehlt hat, sich gegenseitig zu küssen und zu berühren. Toni drückt ihre Freundin nun sanft auf das Sofa und legt sich auf sie. Eng umschlungen küssen die Frauen sich…bis Storm mit dem Mund weiter zu Catherines Hals wandert, um dort die empfindliche Haut zu bearbeiten. Die Dunkelhaarige zittert dabei am ganzen Leib. Die Kamera hat genug gesehen…der Rest geht nur das Paar etwas an. Das Bild wird kurz dunkel…und als wir wieder etwas sehen, sind wir wieder bei den Kommentatoren.

Johnny Curtis: “Was? Warum wird jetzt weggeschaltet? Ach, komm schon…“

Noelle Foley: “Oh mein Gott, Johnny…manchmal setzt echt dein Gehirn aus, was? Ist doch richtig so, dass man die Privatsphäre unserer Wrestler sichert. Mich freut es, dass Toni und Catherine wieder ein Paar sind…auch wenn die Umstände dennoch blöd waren.“

Byron Saxton: “Mal sehen, wie lange es anhält. Ich wünsche den Beiden natürlich nur das Beste.“

TAICHI: "Ich enthalte mich."



MATCH 3
SINGLES MATCH
Baron Corbin vs. Taichi


Writer: Bo

Die Fans warten gespannt darauf, was als nächstes passiert, als plötzlich alle Lichter in der Arena ausgehen und sie kurz darauf in ein tiefrotes Licht tauchen, während ein brennender Wolfskopf auf dem Titantron erscheint. Kurz scheinen ein paar Mönche ihren Gesang anzustimmen, bevor ein schmetterndes Gitarren-Riff sie unterbricht und der Gesang einsetzt.



Melissa Santos: "Making his way to the Ring... from Kansas City... weighing in at 285 pounds.. he is THE LONE WOLF.....BARRRRROOOOON CORBINNNNNN!"

Während die Lichter um den Entrance-Bereich wie im Gewitter immer wieder aufblitzen trott eine Person unter der dunklen Stimme der Ankündigung seiner selbst hinaus vor das Publikum. Kurz lässt er seinen Blick durch das Publikum schweifen, bevor er sich mit festen Stand vor ihnen positioniert und die Arme ganz langsam ausbreitet. Die Fans buhen laut, doch ihm scheint es vollkommen egal zu sein, er scheint es sogar zu genießen, wie das Lächeln auf seinem Gesicht bestätigt.

I BRING THE DARKNESS - I AM THE THUNDER

TAICHI: "Seht ihn euch an, diesen Pavian. Und achtet vor allem auf sein dünnes Haar!"

Byron Saxton: "Ich wünsche dir viel Glück, Taichi. Du wirst es brauchen."

Langsam lässt Corbin die Arme sinken, bevor er sich im Takt der Musik auf den Weg die Rampe hinab macht, seinen Blick lässt er dabei immer wieder über das buhende Publikum schweifen, welches er nur mit einem schwachen Lächeln bedenkt und die einzelnen ausgestreckten Hände eher abwinkt, als auch nur daran zu denken, einzuschlagen. Mit einem dreckigen Grinsen auf den Lippen bewegt er seine Hände im Takt der Musik, bevor er einen Fuß auf die Ringtreppe setzen kann und sich mit schnellen Schritten in den Ring begibt. Wieder werden die Arme weit abgespreizt, als wolle er das Publikum regelrecht dazu auffordern, ihn auszubuhen, was diese auch ohne zu zögern machen.

Noelle Foley: "Na dann. Dein Auftritt, "Lord" Taichi."



Johnny Curtis: "Das wars dann endlich mit dir am Pult."

TAICHI: "Wieso sollte es das gewesen sein?"

Byron Saxton: "Nun, Taichi, das ist deine Musik! Das ist dein Gegner!"

Noelle Foley: "Es ist dein Match!"

TAICHI: "Wie bitte? Als würde ich mich mit diesem baldigen Glatzkopf messen. Ich verschwende meine Zeit nicht mit solchen Individuen. Was hätte ich denn davon?"

Johnny Curtis: "Wie jetzt?"

TAICHI: "Wart nur ab!"



Byron Saxton: "TAJIRI?"

Noelle Foley: "Was soll das denn?"

Melissa Santos: "Making his way to the Ring... from Japan... weighing in at 192 pounds.. the Japanese Buzzsaw... TAJIRIII!"

TAICHI: "Die Japanese Buzzsaw, meine Damen und Herren. Tajiri-san hat sich kurzerhand bereit erklärt das Match für seinen Holy Emperor zu bestreiten, damit sich dieser nicht die Finger schmutzig machen muss. Eine ehrbare Tat, ein jeder aus eurem niederen Volk sollte so sein wie Tajiri-san."



* DING DING DING *

Baron Corbin und TAJIRI stehen sich also gegenüber. Corbin ist wohl mehr als ein Kopf größer als TAJIRI, eher zwei oder gar drei Köpfe. Doch die Japanese Buzzsaw hat sich noch nie einschüchtern lassen und das wird auch heute nicht passieren. TAJIRI fängt direkt an mit ein paar heftigen Tritten in die Kniekehle des Lone Wolf.

TAICHI: "Genau so macht man das. Man muss so einen Lulatsch erstmal auf seine Größe herabholen. Der Baum muss gefällt werden."

Byron Saxton: "Das wird nicht gut ausgehen."

Noelle Foley: "OH GOTT!"

Waren die Kicks von TAJIRI auch noch so schmerzhaft, hagelt es nun einen Kick von Baron Corbin. Ein Big Boot direkt auf den Sonarplexus des Japaners. Dieser fliegt einen guten Meter rückwärts und landet auf seinem Hintern. Lachend sieht Corbin zu Taichi am Pult und ruft ihm Nichtigkeiten entgegen.

TAICHI: "Seht nur, der Orang Utan nimmt die Augen von Tajiri-san. Das wird ihm noch eine Menge kosten. Was für ein Idiot!"

Und tatsächlich, TAJIRI packt sich Corbin und zeigt einen School Boy.

ONE! KICKOUT by Baron Corbin

Wütend schnellt Corbin auf, packt sich TAJIRI und wirft ihn in die Ringecke wo er ihn nun mit Schlägen bearbeitet. Yoshihiro schafft es unter einem der Schläge wegzutauchen, Corbin direkt hinterher und TAJIRI will ihm Green Mist ins Gesicht spucken, doch Corbin ist schneller. Alles was trifft sind ein paar Spritzer auf seinen Oberkörper, stattdessen wirft er den Japaner in die Seile und zeigt DEEP SIX.

Johnny Curtis: "Autsch. Der Arme."

TAICHI: "Arm ist er tatsächlich, sonst würde er wohl kaum noch kämpfen in seinem Alter. Aber seht es euch doch mal an. Es ist das beste Beispiel wie wenig Respekt ihr Amerikaner vor alten Menschen habt. Wie kann man einen alten, ehrbaren Mann nur so fertig machen?"

Noelle Foley: "Du hast ihn auch nicht besser behandelt, Taichi."

Der Lone Wolf hebt TAJIRI auf und zeigt einmal in Taichis Richtung, ala "das ist für dich!" Dann nimmt er ihn ohne Probleme hoch und zeigt END OF DAYS.

TAICHI: "Bitter."

Das Cover!

ONE! TWO! THREE!

* DING DING DING *

TAICHI: "Ich muss mir wirklich einen besseren Job für Tajiri-san einfallen lassen. Vielleicht kann er ja gut bügeln."

Here is your winner by pinfall: BARONNNN CORBIIIIINNNNNN!



TAICHI: "Nun, es besteht kein Zweifel daran dass ich diesen riesigen Trottel mit Leichtigkeit besiegt hätte."

Byron Saxton: "Ah, deshalb hast du dich nicht getraut?"

Noelle Foley: "Ziemlich feige für einen selbsternannten "Lord"."

TAICHI: "Ich muss doch sehr bitten. Byron Saxton ist der Erste von euch der gleich Bekanntschaft mit meinem Stiefel macht. Sei nicht so frech!"

Johnny Curtis: "ZEIGS IHM, TAICHI!"

TAICHI: "Du bist der Zweite, Yankee-Doodle."



Noelle Foley: "Ladies and Gentlemen…unser lieber Kollege Byron Saxton hier hatte die Chance am früheren Mittag ein Gespräch mit Kenny Omega zu führen. Auch wenn er gerade.. hust.. verhindert ist, wollen wir Ihnen das nicht vorenthalten!“

Johnny Curtis: “Höh, warum hat er nach Saxton verlangt? Hallo? Ich wäre ja wohl mal sowas von die bessere Wahl gewesen.“

TAICHI: "Ob nun du oder dieser Kretin, was spielt das schon für eine Rolle."

Johnny Curtis: “Ahahahaha…mein Gott, einen Clown gefrühstückt?“

Noelle Foley: "Meine Herren, reißt euch zusammen. Lasst uns dann lieber das Interview schauen.“

Ganz wie sie wünschen, Mrs Foley. Die Kommentatoren verschwinden und es geht fast nahtlos in den angekündigten Einspieler über. Am unteren Bildschirmrand wird “Earlier this day“ eingeblendet. Die Zeit hat sich zwar verändert, da das hier vor ein paar Stunden aufgenommen wurde. Der Ort ist jedoch der gleiche geblieben. Es ist immer noch das Innere des Bel MTS Place. Der Ring ist schon aufgebaut, genauso wie Stage und Rampe. So weit man es beurteilen kann, dürfte auch die Bestuhlung komplett sein. Bis zum Start der Show gibt es noch ein paar Feinheiten zu erledigen, weswegen emsige Mitarbeiter umher wuseln. Man erkennt sogar Catherine, die Freundin von Toni Storm, die mit einem Kollegen zusammen Teile der Absperrung am Gangway richtet. Ein großer Schwenk zum Ring folgt. Zur besseren Sicht wird auf eine Kamera direkt vor Ort geschaltet. Zwei Stühle wurden aufgebaut…auf einem sitzt Byron Saxton…und auf dem anderen Kenny Omega. Saxton, schon in Schale für den Abend geworfen, hält ein paar Zettel mit Notizen in seinen Händen. Kenny dagegen ist recht leger gekleidet mit kurzer Hose, weißen Turnschuhen und einem schwarzen T-Shirt mit dem berüchtigten Piratensymbol aus dem Anime „One Piece“.

Byron Saxton: “Hallo liebe Zuschauer und herzlich willkommen zu diesem kleinen Sitdown Interview. Mein Gast hat letzte Woche überraschend sein Comeback in der c2c gemacht…Kenny Omega! Kenny, herzlich willkommen…ich freue mich, dass du wieder da bist. Wie geht es dir?“

Kenny Omega: Danke für die Blumen, Byron. Um deine Frage gleich zu beantworten…ich bin hier und darf mich selber reden hören. Also geht es mir sowieso hervorragend.

Ja, so kennt man den Cleaner…immer einen dummen Spruch parat. Mit einem Augenzwinkern zeigt der Kanadier jedoch, dass man die arrogante Aussage eh nicht allzu ernst nehmen sollte. Saxton lächelt nur…er nimmt Kenny eh so, wie dieser ist.

Byron Saxton: “Dein Comeback beim Special letzten Montag hat uns alle überrumpelt. War das schon länger geplant oder recht kurzfristig?“

Schelmisch grinsend lehnt sich Kenny in seinen Stuhl zurück und nimmt dadurch eine für sich etwas bequemere Position ein. Er hätte auch nicht gedacht, dass das bis zur letzten Sekunde geheim gehalten werden kann. Im heutigen Social Media Zeitalter bleibt eigentlich fast nichts mehr geheim. Umso schöner ist es doch, wenn es noch zu echten Überraschungen kommt.

Kenny Omega: Zwei Tage vor dem Special hat mich mein alter Freund, das liebe Codylein, angerufen und gefragt, ob ich fit bin. Wie es scheint, ist der gute Curt Hawkins ihm und Shane ordentlich auf den Sack gegangen und ich sollte dann dafür sorgen, dass sie den Dummschwätzer loswerden. Und naja…ich hab mich gut gefühlt, hatte Bock…und hab den Job erledigt.

Wir erinnern uns…zum Schock der Fans zeigte sich der ehemalige Westcoast Champion Curt Hawkins in der Halle und prahlte lautstark damit rum, dass er einen neuen Vertrag bekommt, wenn er einen Gegner von Shane McMahons Wahl bezwingt. Sehr zum Leidwesen von Hawkins stellte sich das als Kenny Omega heraus, der innerhalb von wenigen Augenblicken Curt besiegte. Der Prince of Queens dürfte damit vorerst wieder Geschichte sein, während der Cleaner wieder voll und ganz da ist.

Byron Saxton: “Kenny, zuletzt sahen wir dich vor ein paar Monaten als du bei einer c2c Live Show gegen Conor McGregor verloren hast. Danach bist du verschwunden und man hat erst nach einer Weile von einer Verletzung gehört. Seit dem wurde es still um dich…bis eben letzte Woche! Was war bei dir los? Und wie sieht es jetzt aus?“

Zwei Sekunden verstreichen…drei…ein lautes Einatmen von Omega. Ungewohnt ernst und etwas bedrückt sieht er auf den Boden. Byron Saxton ist ebenfalls erstaunt darüber, da er den Cleaner so auch noch nie gesehen hat. Mit ruhiger Stimme setzt der Kanadier schließlich zur Antwort an…

Kenny Omega: Nach meinem Match mit Conor hab ich ein merkwürdiges Ziehen im Nacken gefühlt. Das wurde immer stärker und immer schlimmer, bis ich mich eben irgendwann in ärztliche Behandlung begeben habe. Ich will hier jetzt keinen mit medizinischen Einzelheiten langweilen…im Endeffekt war es so, dass etwas Ernsteres war. Der Doc sah mir in die Augen und meinte „Eventuell können sie nie wieder wrestlen!“. Du kannst die vorstellen, wie geschockt ich zunächst war.

Byron plustert die Backen auf und muss einmal kräftig schlucken. Keiner wusste Bescheid, dass sich Omega eine solch schwerwiegende Verletzung zugezogen hat, dass sogar die Karriere auf dem Spiel stand.

Kenny Omega: Wer mich kennt weiß, dass ich kein Mensch bin, der nach Rückschlägen sein Schicksal bedauert oder in Selbstmitleid zerfließt. Ich wollte alles dafür tun, um meine Karriere zu retten…hab Reha gemacht, leichtes Training, was eben ging…ich mein, Wrestling war immer mein Ein und Alles. Ich wollte nie etwas anderes machen. Zu wissen, dass ich möglicherweise nie zurückkehren kann…das hat mich stellenweise fast zerrissen. Irgendwann ist mir daheim die Decke auf den Kopf gefallen. Abwechslung musste her…ich hab meine Familie in Kanada besucht, war bei alten Freunden in Japan, war schwimmen, spazierengehen…fuck, ich war mal wieder im Kino! Weißt du, wie lange es her ist, dass ich mir in Ruhe einen Film im Kino ansehen konnte? Scheiße, ich kann mich nicht erinnern. Kurz und gut…ich habe das Leben außerhalb vom Wrestling kennen gelernt…gemerkt, dass es noch etwas anderes gibt…und verdammt nochmal…ich habe es genossen!

Die gedrückte Stimmung ändert sich allmählich. Kenny blüht richtig auf, als er über seine Aktivitäten spricht. Das breite Grinsen in seinem Gesicht will gar nicht mehr verschwinden. Fasziniert sieht Byron ihm dabei zu. Hier kommen immer neue Facetten des Cleaners hinzu, die man vorher nicht kannte.

Kenny Omega: Aber gut…die Verletzung war dann doch harmloser und mein Nacken ist inzwischen stabil genug, ich kann in den Ring zurück. Aber es ist auch so, dass meine Karriere bei den nächste, größeren Problemen endgültig vorbei sein könnte.

Byron Saxton: “Was heißt das dann für dich? Wie geht es weiter?“

Kenny Omega: Nun, das heißt erst einmal, dass meine Zeit als Wrestler begrenzt ist. Immerhin werde ich dieses Jahr auch schon 36 Jahre alt. Das heißt aber auch…ich will mir die paar Jahre, die mir im Ring noch bleiben, voll und ganz auskosten. Ich will Spaß haben, kämpfen wo und wann ich Lust habe und den Fans, die gekommen sind, um mich zu sehen, eine tolle Show bieten. Titel sind mir dabei nicht mehr so wichtig. Ich bin zweifacher c2c World Heavyweight Champion…das kann mir keiner mehr nehmen! Naja, nur schade, dass Hangman Bryan, der Lutscher, den Titel nicht eine Woche früher oder später gewonnen hat. So muss ich mir den Rekord mit Klein Noam teilen.

Da blitzt es wieder kurz durch…das lose Mundwerk, der eigene Humor des Kenny Omega. Lachend winkt er nur ab. Nein…in der Hinsicht hat sich seine Weltanschauung geändert. Er weiß was er kann und für sich selbst bleibt er der Wrestler, der er schon immer war. Doch der King of the Anywhere Match benötigt keine materiellen Auszeichnungen oder Siegesserien mehr, um sich selbst zu beweisen.

Byron Saxton: “Also wird 2019 dann das Kenny Omega Jahr oder nicht?“

Hier spielt der Kommentator darauf an, dass Omega zu Beginn das Jahres eine Promo hielt und für das Jahr 2019 die Rückkehr des Age of Omega ankündigte….gemeinsam mit der Vorhersage, der Bullet Club würde die c2c übernehmen. Das ist hinfällig…den Bullet Club gibt es nicht mehr. Adam Cole und AJ Styles haben die Liga verlassen, während Cody Rhodes zum GM aufgestiegen ist. Ein wenig schuldbewusst zuckt der Canadian X mit den Schultern. Das ist eben ein Risiko im Beruf des Wrestlers…vollmundige Aussagen können ganz schnell in die Hose gehen.

Kenny Omega: Byron, ich sag mal so…jedes Jahr ist das Kenny Omega Jahr!

Byron Saxton: “Da können wir sicher gespannt sein. Gut, wir sind gleich durch. Hast du noch ein paar abschließende Worte?“

Kenny Omega: c2c…Kenny Omega ist zurück! Und ich hab nur zwei Ziele…Spaß haben und euch allen ordentlich auf den Sack gehen, hahaha…

Voller Vorfreude reibt sich der Master of the Dark Hadou beide Hände. Er freut sich schon diebisch darauf, wenn er seine Umwelt mit seinen Witzen und Streichen den Nerv rauben kann. Das Interview ist damit vorbei. Man sieht noch, wie Kenny und Byron die Hände schütteln, bevor es dann in die Gegenwart geht.

Noelle Foley: "Wow…ich hätte nie gedacht, dass man mit Kenny so ein ernsthaftes Gespräch führen kann.“

TAICHI: "Das hätte wohl keiner erwartet. Kenny Omega ist der Wahnsinn in Person. Ein ekliger Mensch."

Johnny Curtis: “Es muss schon eine heftige Zeit für ihn gewesen sein. Zum Glück hat er es überstanden und ist wieder da. Trotzdem, ich hätte ich das besser hinbekommen.“



Das Match von Baron Corbin ist gerade vorbei, die Fans freuen sich schon auf das, was als nächstes passiert als der Titantron anspringt und den Fans den Backstage-Bereich zeigt, welcher von lauten Geräuschen und flüchtenden Mitarbeitern dominiert wird, während jemand scheinbar einen riesigen Radau veranstaltet und wutentbrannt den Namen des ach so lustigen General Managers durch den Backstage-Bereich brüllt, als wäre er unglaublich sauer auf den besagten General Manager. Langsam schwenkt die Kamera durch den Gang und fängt eben jene Person ein, es ist der Lone Wolf Baron Corbin, der gerade sein Match gewonnen hat und nun trotzdem eine Unordnung Backstage anrichtet, indem er Kartons von den Boxen riss und anderes Equipment umstieß, welches ihm nicht einmal wirklich im Weg stand, nur um sich scheinbar abzureagieren. Plötzlich scheint der Lone Wolf die Kamera entdeckt zu haben und bewegt sich schnurstracks auf eben jene zu. Der Kameramann versucht scheinbar noch, zurückzuweichen, doch etwas hinter ihm behindert ihn dabei, vor dem Lone Wolf zu fliehen.

Baron Corbin
„Das hier ist eine Botschaft für Shane McMahon, Cody Rhodes und jede andere Flachpfeife in dieser Company, die sich für besonders lustig hält. Ich wiederhole es noch einmal für euch: ICH BIN BARON CORBIN! Der Lone Wolf! Der Bringer of Despair! Und keine verdammte WITZFIGUR! Ich bin der jagende Wolf, ich bin das Gesicht der Realität, die jeder hier so unglaublich fürchtet, sowohl die Fans als auch jeder verdammte Superstar, der sich in seine eigene kleine Traumwelt flüchtet. Und alles, was ich hier vorgesetzt bekomme sind ein paar Idioten! Ich muss mich von einem Sportjackenträger wie Devlin aus dem Rumble schmeißen lassen und heute muss ich mir von einem Mannsweib wie Taichi gefallen lassen, das er Schiss hat und lieber seinen alternden Schoßhund vor schickt, der nicht einmal dazu taugt, das ich mich ordentlich aufwärmen kann! Ich bin zwei Wochen in dieser Scheißbude und alles, was ich vor die Nase bekomme, sind Hänflinge, Mannsweiber und Verrückte!“


Wütend schreitet Corbin vor der Kamera auf und ab, während er seine Botschaft in die gesamte C2C-Welt hinaus brüllt. Er ist scheinbar wirklich sauer, nur so komische Typen vor die Nase zu bekommen anstatt wahrer Herausforderungen, die er mit seinen Fäusten niederschlagen kann. Er war kein Witz und sicher nicht zu Coast2Coast gekommen, um sich mit irgendwelchen Pfeifen abgeben zu müssen. Er gehörte höher hinaus, er gehörte in den Ring mit den Pubertierenden und Verrückten, die sich hier als Champion bezeichnen durften, er sollte derjenige sein, der sie um ihre Titelgürtel erleichtert und in den Schlund des Reißwolfes mit dem Namen Realität wirft.

Baron Corbin
„Es ist mir egal, welcher von den Pubertierenden und Idioten sich bereit erklärt, mit mir in den Ring zu steigen, aber gebt mir verdammt noch einmal ein Titelmatch. Ich bin nicht hier, um den Unterhalter für eine Prinzessin wie Taichi zu spielen oder die seelische Stütze für einen Nichtskönner wie Devlin. Ich bin hier um mir die Titel zu schnappen, einen nach dem anderen, und dieser Liga wieder jemanden zu geben, der nicht völlig durchgedreht ist. Also wiederhole ich mich gerne noch einmal. Dunne. Sabian. Hangman. Es ist mir vollkommen egal, wer von euch sich mir in den Weg stellen will, ich werde jeden einzelnen von euch unter meinen Stiefeln zertrampeln. Stück für Stück auseinander nehmen. Und die Stückchen, die übrig bleiben, werfe ich in den Fleischwolf namens Realität, um euch vor Augen zu führen, was für Versager ihr eigentlich seid. Shane und Cody, ihr gebt mir besser ordentliche Gegner, wenn ich mich noch einmal mit Taichi oder Devlin oder irgendeiner zweitklassigen Lusche herumschlagen muss, seid ihr die nächsten, die meine Fäuste zu spüren bekommen, das garantiere ich euch beiden!“


Mit einem Ruck packt der Lone Wolf die Kamera und schmeißt sie zu Boden. Ein Riss geht durch die Linse, während Corbin sich langsam von der Kamera entfernt. Immer wieder ziehen Störungen durch das Bild, während die Fans beobachten können, wie sich Corbins Rücken ganz langsam von ihnen entfernt, Schritt für Schritt.

TAICHI: "Hahaha, was denkt er nur wer er ist? Weil er Tajiri-san geschlagen hat, denkt er er wäre der König des Dschungels. Eine Schande bist du, Dünnhaar!"

Johnny Curtis: "Warum hast du dann nicht gegen ihn gekämpft, häh?"

TAICHI: "Ich habe mir die Finger schon an diesem Eddie Dennis schmutzig gemacht, kein Interesse noch dreckiger zu werden!"



Mit einem gezielten Schnitt, befinden sich die Fans in Winnipeg wieder hinter den Kulissen von Coast 2 Coast Wrestling. Man befand sich schon an allerlei Orten im Backstagebereich und nun soll auch ein weiterer dazukommen - das Catering. Wie üblich wurde für Hunger und Durst bestens vorgebeugt. Im Vergleich zu ein paar Mal wo es relativ ekelerregend hier aussah, bieten die Köche heute Essen an das durchaus den Appetit anregt. Zwischen Salaten und kleinen Brothäppchen, gibt es sogar Mini Burger und Hähnchenschenkel die einem regelrecht 'Iss mich!' entgegen schreien. Ganz an der Außenseite wurden die Glaskaraffen mit Wasser und verschiedenen Säften gefüllt, während auch Kaffee und Tee in seperaten Warmhaltekannen nur darauf warten vergossen zu werden. So einladend das Buffett auch aussieht, so gibt es einen der am Rand des Ganzen sitzt und keinerlei Interesse an irgendwas daran zu haben scheint. Die Augen von PAC fixieren zwar die große Auswahl die sich seinem Blick bietet, doch sein Kopf schreit nicht nach Essen. Wahrscheinlich beschäftigt er sich nur damit wie er sein großes Problem für den Mainevent lösen soll. Wade Barrett wird es zeitlich nicht schaffen zum Match und somit wurde PAC vor vollendete Tatsachen gestellt. Entweder findet er möglichst bald einen Superstar, der ein Team mit ihm bildet oder die Träume vom Tag Team Championship platzen wie Seifenblasen.

~PAC~
"Kann doch echt nicht wahr sein.."

Hört man ihn leise murmeln, während er den Kopf schüttelt. Sein Hinterkopf küsst die Betonwand hinter ihm, ehe der Brite seine Hände vor die Augen legt. Es rattert und rattert.. Aber spuckt keine brauchbaren Ergebnisse aus. Erst als sich ein Schatten über PAC legt, wissn die Fans und auch er das er Gesellschaft bekommen hat. Rettung in Sicht?!... Eher weniger. Die Hände des Engländers gehen an die Seite, sodass er sieht wer ihm hier die Sonne genommen hat.

~PAC~
"Was ist...?!"

Genervt und nicht an einer Konversation interessiert, fährt PAC den Mann an der vor ihm steht, während er sich etwas aufsetzt. Bei der Person, welche sich zu PAC gesellt hat handelt es sich um eine Person, die heute bereits zweimal zu sehen gewesen ist und im heutigen Co-Main Event ein weiteres Mal. Es ist Samoa Joe. Ernsten Blickes, als wüsste er warum PAC sich in diese ruhige Ecke zurückgezogen hat, blickt der Samoaner zu dem Briten herunter.

SAMOA JOE: »Endlich habe ich dich gefunden. Ich hörte, dass Wade es nicht zum Main Event schafft und somit der Kampf als Fatal 4 Way auf der Kippe steht.«

Die ersten Worte Joes lassen vielleicht doch neue Hoffnung aufkeimen, dass PAC doch einen Partner für den Main Event findet.

SAMOA JOE: »Weißt du PAC. Die ganze Welt blickt auf den heutigen Kampf um die Tag Team Titel, trotz der Tatsache, dass noch 6 weitere spannende und enge Kämpfe auf der Card vertreten sind. Und es wäre eine Schande und ein Schmutzfleck in den Geschichtsbüchern der coast2coast, wenn das groß gehypte Tag Team Titel Match nicht in seiner angekündigten Form zu Stande kommt. Daher habe ich mir den ganzen Tag schon den Kopf zerbrochen, ob es eine kluge Idee ist. Immerhin habe ich direkt vor dem Main Event einen für mich persönlich sehr großen und wichtigen Kampf gegen THE Bryan Danielson. Doch trotz dieser Tatsache drängt mich ein innere Unruhe dazu, dass ich mich als Tag Team Partner anbieten sollte. Sicher werde ich nicht über meine vollen Kräfte verfügen, denn ich werde alles in meiner Kraft liegende geben, um gegen Danielson zu gewinnen. Dennoch würde es mir eine Genugtuung sein, dazu beigetragen zu haben, dass die Fans in der Halle auch das geboten bekommen was Sie erwarten. Ein Fatal 4 Way Match. Wenn das bedeutet, dass ich eine Doppelschicht schieben muss, dann werde ich das tun.«

Die Hoffnung das PAC einen neuen Partner findet keimt weiter und weiter. Jetzt liegt es in den Händen des Briten, ob diese Hoffnung weiter am Leben bleibt oder direkt stirbt.

Mit hochgezogener Augenbraue hat PAC auf jedenfall dem Angebot schon einmal sein Gehör geschenkt. Es war nicht ganz so einfach, aber er hat es immerhin geschafft. Samoa Joe bietet sich also an kurzfristig den leeren Platz an seiner Seite zu füllen. Allerdings hat seine Rechnung einen Harken der entscheidend sein könnte - er hat bereits ein Match kurz vor dem Mainevent das ihm seine Kraft kosten wird. Hangman Bryan wird dem Samoaner es keinesfalls einfach machen und im schlimmsten Fall könnte Joe so erschöpft sein das er unbrauchbar für den Engländer ist. Es wäre also eine riskante Angelegenheit das nette Angebot von Joe anzunehmen. PAC rutscht ein Stück nach vorne, sodass seine Füße den Boden berühren.

~PAC~
"Ok, ok.. Listen, 'ate. Ich weiß es wirklich zu schätzen das du mir dieses Angebot in dieser Art und Weise machst, den Fans zulieb. Allerdings ist das nicht nur ein einfaches Tag Team Match. Zumindest nicht für mich.. Es wäre falsch zu sagen das ein Gold wieder zu halten, keine Motivation für mich ist, aber diese Angelegenheit wird viel komplizierter als einen World Heavyweight Titel zu gewinnen. Teamplay und die ständige Sicht auf den anderen ist Pflicht. Und so ungerne ich dir das so sage - zwei Matches hintereinander dürften zuviel für dich werden. Unter Umständen bist du mehr ein Klotz am Bein wie eine richtige Hilfe. No offense..!"

Es ist regelrecht zu spüren wie bemüht PAC ist, Joe nicht auf die Füße zu treten. Er möchte auf jedenfall an diesem Mainevent teilnehmen, aber ist es der Preis wert durch seinen erschöpften Partner zu verlieren? So weit scheint der Engländer nicht gehen zu wollen. Zudem wird er nicht nur seine Gegner dann im Auge behalten müssen, sondern auch seinen 'Partner'.

~PAC~
"Ich bin sicher, das ich eine andere Lösung für das Problem finde, als einen bereits erschöpften Superstar zu rekrutieren. Jemanden auf den ich mich verlassen kann und der mir nicht bei erster Gelegenheit ein Messer in den Rücken rammen will."

Samoa Joe schenkt Ausführungen von PAC seine volle Aufmerksamkeit und der Samoaner nickt dabei sogar verständnisvoll. Doch beim letzten Satz bricht es aus Samoe Joe heraus, weg ist das verständnisvolle Nicken.

SAMOA JOE: »Woa PAC. Listen. Was bringt dich zu der Annahme, dass ich dir bei der ersten Gelegenheit ein Messer in den Rücken ramme. Ich stehe in diesem Moment vor dir und biete dir, trotz meines unmittelbar vor dem Main Event stattfindenden Matches, meine Hilfe an. Deine Argumentation zu Beginn kann ich nachvollziehen und auch akzeptieren, aber das ich dich hintergehen würde… Nein. Das ist nicht fair, PAC. Ich weiß um der Anstrengung zwei Matches hintereinander zu kämpfen und sehe ein, dass ein anderer vollausgeruhter Partner an deiner Seite, deine Chancen erhöht wird. Aber ich werde niemals Leuten in den Rücken fallen. Das entspricht nicht dem Code und wird für mich niemals eine Option sein. Ich hoffe ich habe mich da klar und deutlich ausgedrückt. Ich erwarte jetzt keine Entschuldigung. Ich möchte nur, dass dir bewusst ist, dass du ein falsches Bild von mir vor Augen hast. Das ist das Einzige.«

Samoa Joe ist gewillt PAC nach diesen Worten zu verlassen. Und so wendet er sich vom Briten ab, nur um direkt wieder kehrt zu machen.

SAMOA JOE: »Hey. Mein Angebot bleibt trotzdem stehen. Sollte deine Suche negativ verlaufen, dann werde ich dir die zugesprochene Unterstützung liefern. Egal wie kraftlos und erschöpft ich nach dem Kampf gegen Danielson sein mag. Ein Wort von Samoa Joe ist ein Wort.«

Die Ausführung das Joe es sich jederzeit anders überlegen könnte im Mainevent muss jemand wie PAC einfach bedenken. Er ist nicht der Typ von Superstar der blind jedem vertraut und anschließt. Unter Umständen könnte man sogar sagen das er sehr viele Chancen hier in c2c durch sein ständiges Misstrauen verpasst hat.

~PAC~
"Du vielleicht nicht, andere wiederrum schon. Ich habe viel zu vielen Menschen getraut, Joe. Im Endeffekt haben sie eine Wendung gemacht, die ich hätte kommen sehen müssen. Ein Wort eines Ehrenmannes ist nur solange gültig bis ihm diese besagte Ehre egal ist. Und glaub mir so etwas kann sehr schnell passieren!"

Dieser Gedankengang ist durchaus nachvollziehbar. Vor allen Dingen wenn man bedenkt das sich Samoa Joe und PAC hier das erste Mal begegnen. PAC atmet einmal sehbar aus und fährt sich einmal übers Gesicht. Sein Blick geht dann wieder über das gesamte Erscheinungsbild des Mannes der ihm gegenüber steht. Kurz schnalzt PAC einmal mit der Zunge, ehe er einen Schritt auf Joe zumacht.

~PAC~
"Wenn alle Stricke reißen sollten.. Gebe ich dir ein Zeichen, a'right? Auch wenn es die Option ist die ich am meisten verabscheuen würde. Ich weiß was für ein harter Hund Danielson ist und er wird dir gewiss keine Schonfrist zusprechen, wenn du ihm erläuterst das du eventuell noch ein Match bestreiten möchtest. Bis dahin bleibt dir nichts anderes übrig als zu hoffen, das ich einen Dummen für mein Unterfangen finde. Dennoch.."

Der Engländer aus Newcastle erhebt eine Hand und platziert sie auf die breite Schulter von Joe. Sein Blick lässt das Gesicht des Gesprächspartners nicht aus den Augen.

~PAC~
"Danke ich dir für dein Angebot und entschuldige mich für meine Aussage. Du hast keine Ahnung wie diese gesamte Umgebung einen vergiften kann, wenn sich die Lage zuspitzt.. Vielleicht wirst du es irgendwann. Viel Glück."

Samoa Joe war schon zu Beginn des Gespräches im Unterbewusstsein klar, dass PAC das Angebot ablehnen würde. Von daher ist die Gemütslage des Samoaner ausgeglichener, als noch vor wenigen Minuten, als KO den Kalifornier beinahe zur Weißglut brachte.

SAMOA JOE: »Alright PAC. Ich wünsche dir viel Glück bei der Suche. Sollte Sie jedoch glücklos verlaufen… du weißt, wo du mich findest.«

Nun ist es Samoa Joe der seine Hand auf die Schulter des Briten legt und ihm dabei kurz und knapp mit dem Kopf zunickt. Im Anschluss dreht Joe sich von PAC weg und zieht seines Weges weiter.

TAICHI: "Da ist ja einer der Sumoringer wieder. Eine noble Tat sich dem Gnom als Partner anbieten zu wollen. Als Einziger, wohlgemerkt."

Johnny Curtis: "Der Gnom darf froh sein um jede Hilfe die man ihm anbietet! Pff.. Mit nichts zufrieden!"

Noelle Foley: "Johnny, es geht einfach darum das PAC nicht riskieren will das so eine große Chance flöten geht weil Joe nicht in Besitz seiner vollen Kräfte ist. Zudem ist das auch eine Frage der Gesundheit. Zwei anstrengende Matches könnten zur Überarbeitung führen und zu Ohnmachtsanfällen. Dafür will PAC garantiert nicht verantwortlich sein."

TAICHI: "Ohnmachtsanfälle? So wie dieser Samoa Joe aussieht bekommt er die doch schon vom Schuhe zubinden."

Johnny Curtis: "Weicheier, alles Weicheier."



Im kargen Backstagebereich tummeln sich wie üblich die Mitarbeiter des c2c. Dazu zählen natürlich, neben den unzähligen Menschen hinter den Kulissen, auch die Stars des Rampenlichts. Ab und zu sieht man einen Wrestler durchs Bild huschen, der es heute auf die Card geschafft hat. Einer davon ist Kevin Owens. Mit kurzer schwarzer Hose und mit einem schwarzen Shirt mit dem Flock KO – Wenn man in der Halle reinkommen würde, würde man von weiten sehen, das es Kevin Owens steht. Nicht jeder hat so ein Markenzeichen. Nicht jeder kann so ein doofes Markenzeichen haben wie Kip Sabian, der nur einen Ärmel trägt. Man muss verrückt sein, um sich eine Jacke zu kaufen, die nur einen Ärmel hat. Kurz und knapp. Die Jugend ist verrückt!

|KO| » Oh, wer ist den da? Da komme ich einmal nach drei Wochen wieder. Sieht man einen Absolventen von der Kevin Owens Schule. Wie man die Coast 2 Coast verlässt und nach einigen Wochen wiederkommt. «

… wen meinte er? Eine Frage, die den Zuschauer innerhalb kürzester Zeit beantwortet wird. Ein Mann, den sie bereits letzte Woche zusammen mit seinen Brüdern sehen durften. Jemand, der sein Comeback ziemlich unspektakulär gefeiert hat. Warum? Weil er nie wirklich weg war. Nur im Hintergrund. Er hat seine Zeit genutzt und für eine Veränderung gesorgt. Sah man Switchblade noch vor einer Weile nur in schwarzer legerer Kleidung, so darf man ihn jetzt in einem schicken grauen Anzug bewundern. Ein ungewohntes Bild.

#jay white: « Mit deiner Bilanz.. kann in diesen Hallen nicht mithalten. Nicht einmal, wenn man wollen würde. Deine wie vielte Rückkehr ist es? Ich habe schon nach dem ersten Mal aufgehört zu zählen.. »

White greift zu seiner Sonnenbrille und nimmt sich von der Nase ab, während sein Blick Owens von oben bis unten mustert. Nicht nur die äußerliche Veränderung macht sich jetzt bemerkbar. Auch die Art wie er spricht genauso seine Wortwahl. Vieles scheint sich verändert zu haben. In vollkommener Ruhe steckt Switchblade die Brille in seine Jackentasche, nur um sich dann über die Bartstoppeln um seine Lippen zu streichen.

#jay white: « Was führt dich dieses Mal wieder zurück? Das Geld ausgegangen? Langeweile? Das Verlagen Adam Cole zu vertreten und der Gang langweilige Sprüche an die Köpfe werfen? »

|KO| » Das zweite und das dritte. – Geld habe ich genug, genug um ein Empire zu gründen um ein anderes Empire zu stürzen. «

… soviel Geld hat er? Anscheinend hat er einen großartigen Deal an dem Land gezogen, das er so viel Geld hat. Vielleicht hat er den besten Deal bei Coast 2 Coast. Jetzt wo AJ Styles, Adam Cole und Seth Rollins nicht mehr bei Coast 2 Coast sind, hat er den besten Deal.

|KO| » Wo ist Jay Black? – Ach, ich meinte Jack Black? Ach, ich meinte dein Sidekick. Prinscilla Kelly? Hast du endlich deine Stimme wiedergefunden und brauchst sie nicht mehr zum Reden? «

Sie war eigentlich immer mit Jay White unterwegs? Jetzt ist nicht mehr da, war Kelly der Grund warum Jay White weggegangen ist? Das sind Themen die Kevin Owens beschäftigen, er könnte sich einen Plan machen, wie man Hangman Bryan am besten den World Heayweight Championship abnimmt. Aber, jetzt ist ihm wichtig, wo Prinscilla Kelly ist.

|KO| » Wie man sieht, bist du wieder bei der 5PG. Woran ich das sehe, fragst du. Naja, irgendwie siehst du kaputt aus. Bekommt man nicht die Beine gebrochen, wenn man aus der Gang flieht oder kommt das noch? «

Der Neuseeländer runzelt die Stirn und legt den Kopf zur Seite. Ein leises Seufzen, bevor der Kopf zur anderen Seite wandert und es schließlich zu einem leichten Kopfschütteln wird.

# jay white: « In welcher Blase hast du gelebt, während Adam und dieser andere Kandier um dich herum geschwirrt sind? Oder hat dir dieses blonde Flittchen vom Rumble Sieger den Kopf so sehr verdreht, dass du elementare Dinge nicht mitbekommen hast? »

Jay seufzt leise und greift sich an die Stirn. Der Name seiner ehemaligen Stimme wird ihn wohl auf ewig verfolgen, obwohl der Bruch schon lange vor seinem Verschwinden statt gefunden hatte. Obwohl der Bruch mit ihr ihn zu dem Punkt gebracht hat an dem er fast wahnsinnig geworden ist.

# jay white: « Such' dir 'ne Praktikatin und lass' dich von ihr beleuchten. Mir fehlt die Zeit und Lust mich mit dir zu beschäftigen. Ich habe.. ein Match zu gewinnen und Titel wieder in unsere Reihen zu bringen. Etwas.. was euch nicht gelungen ist.. und was auch du mir nicht madig reden kannst. Heute Abend werden alle sehen, dass Brüder IMMER zusammen halten. Einmal Gang, immer Gang. »

Bei den letzten Worten spürt man regelrecht wie sich White anfängt anzuspannen und seine aufgesetzte Ruhe zu bröckeln scheint. Dieses Match ist wichtig. Verdammt wichtig.

|KO| » Den Tag Team Titel, der ist genauso unwichtig wie der Westcoast Champioship? - Als, wir die Undisputed Era den Tag Team Titel haben wollten, haben die Zuschauer nur wegen uns eingeschaltet! Und, der Westcoast Champion. Wer, war der letzte relevante Westcoast Champion? - Curt Hawkins. Wie lang ist es her das der Champion war? - 2 oder 3 Jahre. Danach gab es keinen der diesen Titel relevant gemacht hat. «

Wahre Worte von Kevin Owens. Der Westcoast Champion hatte nie die Aufmerksamkeit, wie die anderen drei Haupttitel. Es wurde schon ziemlich oft vergessen, zu oft. Jetzt ist Pete Dunne amtierender Westcoast Champion, vielleicht ändert es sich jetzt.

|KO| » Einmal Gang, immer Gang. Klingt wie ein Heroinsüchtiger. - Einmal Heroin, immer Heroin. Habt ihr davon eurer Slogan? Vielleicht sollte ihr diesen Spruch ändern, nicht das ihr Ärger von der Drogenmafia bekommt. Weil sie den Spruch patentiert haben. «

#jay white: « Es wundert mich nicht, dass du das Prinzip von Loyalität nicht verstehst und es in den Dreck ziehst... aber du wirst sehen. Am Ende... werden wir lachen. Niemand kommt an der Gang vorbei.. niemand wird uns in den Hintergrund drängen.. wir werden immer und immer wieder aufstehen.. und glaube mir.. jeder der Titel war noch nie so relevant wie in den Händen der 5PG. »

Zum größten Teil sprechen die Fakten für Jay. Jedoch hat die Gang auch ihre Schwachpunkte. Sie wissen sie alle nur besser zu verstecken. Auch White scheint seine Wut, seinen Wahnsinn bloß hinter einer Aura der Ruhe und Gliechgültigkeit zu verstecken.

#jay white: « Du dagegen hast jeden Titel in den Schmutz gezogen, der jemals deine Hände beührt hat.. gut, dass ihr nie auch nur eine Chance hattet die Tag Team Belts an euch zu reißen.. »

|KO| » Ihr und lachen? Das einzige Mal wo ihr gelacht habt, war an dem Tag wo ihr Marty Scurll die Beine gebrochen habt? – Naja, wenn das Loyalität ist. Bin ich ja schon immer ein Loyaler Mensch gewesen. «

Wieder spricht er das von früher an, als die Five Point Gang, Marty Scurll die Beine gebrochen hat. Nur weil er aus der Gang raus wollte. Das sind die Regeln einer Sekte. Alles kommt zurück, auch wenn wir die Beine brechen, könnte auch ein Spruch von der 5PG sein.

|KO| » We didn't forget. We never do. Könnte auch ein Slogan von der IS sein. Ihr klaut die Sprüche, von hier, von da. Ist eigentlich irgendwas von euch selbst? – Weißt du was ich nicht vergessen, und ich nie vergessen werde? Das ich noch eine Chance auf dem Eastcoast Championship offen hab. Wenn du diesen Kip Sabian siehst. Kannst du ihn sagen, Ce fils de pute vient et obtient le titre! «

Wieder der letzte Satz auf Französisch, Jay White wird ihn nicht verstanden haben. Aber die Zuschauer die draußen zuschauen. Die haben diesen Satz richtig verstanden! Eigentlich wollte der Prizefighter an Jay White vorbei gehen, aber langsam geht er an das Ohr von Jay White und flüstert ihn was rein.

|KO| » i‘ didn't forget. i never do. «

… mit einem Schulterrämpler geht auch an Jay White vorbei. All das was der Kanadier von sich gibt, weckt nicht mehr als ein müdes Lächeln auf den Lippen des Switchblade. Owens ist für ihn noch nie eine große Bedrohnung gewesen und ein Konkurrent noch weniger. Es ist erstaunlich, dass Pris ihn tatsächlich als Gegner in Betracht gezogen hat.

#jay white: « Ich auch nicht, Owens. Wir Beide haben noch einen Tanz offen.. du hast mein Match mit Morrison unterbrochen und mir damit die Chance auf das große Gold genommen... glaub' nicht, dass ich diese Rechnung offen bleibt.. »

Grinst Switchblade und dreht sich mit dem Rempler um, um damit Kevin ein weiteres Mal für einen Moment anzusehen. Das Thema mit Marty und dessen Ausstieg überhört er absichtlich. Die Dinge liegen in der Vergangenheit und wurden innerhalb der Gang geklärt. Wie und warum.. das geht niemanden etwas an.

#jay white: « .. und auch du kannst Kip deinen Bullshit selbst ausrichten. Ich bin NIEMANDES Bote »

Knurrend verlässt der letzte Satz die Lippen des Neuseeländers und zeigt, dass die Wut noch immer in seinem Inneren brodelt obwohl er versucht alles zu überspielen. Obwohl er versucht ein anderer Mann zu sein. Er ist es nicht.. und trotzdem ist er es, der sich abwendet. Der das Gespräch nun endgültig als beendet sieht und geht.

TAICHI: "Immerhin wird dieser Kretin Owens in die Schranken gewiesen. Wenn auch von Switchblade Jay White. Der selbe Switchblade Jay White der zusammen mit ein paar anderen Trotteln mein c2c Exclusive letzte Woche gesprengt hat."

Noelle Foley: "Mich wundert es nur dass K.O. so schnell wieder fit ist nach der Prügel von Jon Moxley!"

Byron Saxton: "Owens' Wunden heilen bekanntlich schnell. Kaum hat er sich die Wunden geleckt ist er wieder da. Jedes Mal!"

Johnny Curtis: "Na und? Bist du neidisch, Saxton? Dieser Mann kommt und geht wie er will - und kommt damit durch! Das muss an erstmal schaffen!"

TAICHI: "Ein weiterer Beweis dafür dass die c2c Chefetage unfähig ist und auf sich herumtanzen lässt."



Es wird nach einer Werbepause wieder ins Bel MTS Place in Winnipeg, Manitoba, Kanada die Heimat von Chris Jericho oder Kenny Omega der wieder unter Vertrag steht was wir seit One Shot at Glory wissen. Doch nicht nur das geschah letzte Woche beim PPV sondern auch Kevin Owens ist wieder zurück Shotzi Blackheart hat den Money in the Bank women's Match gewonnen. Walter gewann den Rumble, Pete Dunne ist wieder Westcoast Champion und Hangman Bryan ist der neue World Heavyweight Champion. Doch auch heute steht ein Titel auf dem Spiel der Tag Team Titel von Tom La Ruffa und Zack Gibson doch sie haben nicht nur die Gang als Gegner sondern auch PAC und Barrett und auch die Wyatt Family wird um die Tag Team Titel antreten. Doch das dauert noch bis zum Main Event während alle drauf warten was nun passiert.

??? : DEAD

Sofort kommen Laute Buh-Rufe und Jubel-Rufe den Bray Wyatt teilt die Massen wie kaum ein anderer. Bray der letzte Woche seine Hände in Richtung Toni Storm ausstreckte was bei vielen Fans nicht gut ankam doch was hat er nun zu sagen ne Drohung an die Champs oder Finn Balor? Jedenfalls sind die Lichter aus und Titan Tron ist an gegangen auf dieser ist der Raum der Wyatt Family zu sehen der wie immer eine dunkle neblige Atmosphäre die man auch in Horrorfilmen hat bevor das Monster auftaucht hier ist es kein Monster sondern Bray der vor der Kamera steht.

Bray: Man sagt wir sind zurück doch was nie verschwand kann nicht auftauchen. Heute Abend wird die Welt sehen das wir Abigail nie vergessen haben. Heute Abend werden wir zeigen das ein Welt existiert eine Welt ohne Lügen ohne Neid. Das was sechs andere Männer nutzen um ihre Welt der Lügen zusammen zu halten.

Mit seinem markanten Lachen untermalt Bray hier diese Aussage. Auch, wenn viele sagen, das er Woche für Woche immer das gleiche sagt, haben seine Worte so viel Wahrheit in sich. Vielleicht haben die Fans und auch die Superstars nicht erkannt, was die Wyatts genau verfolgen. Wie immer sind die Fans geteilter Meinung zu Bray...aber wo Bray ist...ist auch immer ein weiteres Mitglied, der Family, oder? Noch während die Kamera Wyatt einfängt, kann man hinter ihm erkennen, wie sich eine weitere Person aus dem Nebel heraus neben Bray aufbaut. Becky Lynch kann es nicht sein, die Irin wäre zu zierlich für das, was wir hier sehen. Es kann sich nur um Elias handeln, der letzte Woche überraschenderweise, nach etlichen Wochen und Monaten, im Rumble auftrat. Bekleidet mit einer Schafsmaske blickt die Gestalt nur in die Kamera, ehe eine Hand zur Maske geht und diese langsam ab nimmt.

//Elias\\
"Alles...alles um euch herum...eine große Lüge...Bray will euch schützen...aber ihr versteht es einfach nicht..."

Bray grinst bei den Worten von Elias. Allgemein scheint Finn Balor Sache fast wie vergessen zu sein alles was die letzten Wochen passiert ist. Heute ist eins wichtig die Welt von Abigail war machen und den Lügnern die Titel zu nehmen wäre der erste Schritt da es in der Family kein Neid gibt wenn man Wyatt glaubt.

Bray: Als Abigail mein Leben gerettet hatte zeigte sie mir den Weg ein Weg zu einer neuen Welt doch ihr haltet an eure Welt der Lügen. Ihr wollt euch immer übertreffen ihr wollt euch Perfektionieren unübertreffbar sein ihr denkt ihr habt die Kontrolle über diese Welt hahaha. Doch Kontrolle ist eine Illusion ihr könnt die Welt nicht kontrollieren ihr könnt euer Leben nicht bestimmen. Abigail hat die Kontrolle sie weiß das eure Welt bald am Ende ist. Heute Abend werden Sechs Lügner fallen Zack Gibson, Tom La Ruffa, Jay White, Marty Scurll, PAC und Wade Barrett ihr alle zeigt Woche für Woche eine heile Welt die aus Lügen besteht. Doch wenn wir heute die Tag Team Titel retten wird heute die Welt von Abigail entstehen und wir machen die Welt zu einem besseren Ort Hahaha.

Wie immer klingen Brays Ansichten gut nur wenn seine Umsetzung ist frag würdig. Es wirkt noch immer sehr komisch, Elias, der früher ein begnadeter Musiker war, neben Bray Wyatt zu sehen. Nicht mal Gott würde freiwillig erfahren wollen, was der Drifter durchmachen musste, bis er zu dem wurde, was man hier sieht. Er ist nun Teil von Wyatts Welt und hat die gleichen Ansichten, die Bray Woche für Woche den Fans offenbart.

//Elias\\
"Abigail...ich durfte sich treffen...damals...ihre Welt ist ein Paradies...ein Paradies, was für alle von euch erbaut wurde...das Tor steht offen...ihr müsst nur über die Schwelle treten. Dann lebt ihr in einer Welt, ohne Lügen. Aber ihr seit alle naiv..."

Mit diesen Worten tritt Elias an Bray vorbei und blickt tief in die Kamera, ohne auch nur für die nächsten Augenblicke etwas zu sagen. Es wirkt, als würde er jeden einzelnen Fan in der Halle mustern wollen.

//Elias\\
"Heute Abend werden wir euch zeigen, das hinter dem Tag Team Gold nichts weiter als Lügen und Intrigen stecken. Die Family wird dem Gold neuen Glanz verleihen...und die Welt von Abigail wird euch alle einholen..."

Bray der in der Zeit seine Laterne geholt hat schaut diese an doch zündet er die Kerze nicht an sondern er hält sie nur hoch. Bray Wyatt der Mann der immer wieder zeigte das er die Welt in den Händen. Er hatte einst Elias soweit gebracht das er alles tat um Dakota zu retten doch die wurde auf ne Reise geschickt und Elias ist immer noch ein Wyatt.

Bray: Heute Abend wird die Geschichte die in Chicago begann weiter erzählt Winnipeg wird der nächste Ort sein an den wir ein Titel in Sicherheit von eurer Welt und euren Monstern bringen. Am heutigen Abend wird es Winnipeg ein Legende geben eine Legende über Retter dieser Welt hahahahaha

Wie man Bray kennt, untermalt er seine Aussagen mit einer Ausstrahlung, die einem den Schauder über den Rücken laufen lässt. Die Fans bleiben aber weiterhin unschlüssig, was die positiven, aber auch negativen Reaktionen zeigen.

//Elias\\
"Es wird Zeit, das wir das Gold von all den Sünden befreien...FOLLOW...."

Bray: The Buzzards HAHAHAHAHA HAHAHAHAHA HAHAHAHAHA RUN

Der Titan Tron geht wieder aus und das Licht an auch wenn due Family umstritten sind kommen trotzdem einige His got the Whole World in his Hands Gesänge beginnen die zeigen das doch einige gibt die an die Family glauben.

Noelle Foley: "Das darf doch alles nicht wahr sein. Ich wünschte Elias würde sich befreien von Bray Wyatts Einfluss."

Johnny Curtis: "Der soll da bleiben wo der Pfeffer wächst! Die sind mir beide nicht Geheuer."

TAICHI: "Abigail gesehen.. wie ein Paradies.. was für ein Quatsch! Märchen! Schaudermärchen!"



One Shot for Glory ist nun Geschichte und wir durften einen PPV erleben, den man so schnell nicht vergessen wird. Was für viele natürlich sehr positiv war, ist die Tatsache, das Noam Dar endlich den WHC verloren hatte und somit die Regentschaft des Anführers der 5PG fürs ertse beendet war. Dennoch bleibt die Gang immer ein Thema und das nicht im positiven Sinne. Doch nun hat Hangman Bryan das Fadenkreuz auf dem Rücken und dank dem Royal Rumble wissen wir auch, wer seien Augen auf das Gold gerichtet hatte: WALTER! Der Österreicher konnte sich als Nummer 3 durchsetzen und durfte sich nach einer guten Performance als Sieger sehen. Und da der Zufall meistens immer parat steht, schaltet die Kamera nun auch Backstage und fängt einen Mann ein, der ebenfalls im Rumble Match stand und genau dieser Superstar war derjenige, den Walter als letztes über das Ringseil befördern musste: Jon Moxley.

Natürlich sind die Fans, wie immer, nicht erfreut den Lunatic zu sehen, das durfte man auch schon früher am Abend in der Latenight Show von Kevin Owens hören. Aber genau dort ließ es sich der Lunatic nicht nehmen, ein wenig gegen Walter zu sticheln. Denn auch der Lunatic wusste im Rumble zu überzeugen und hatte gezeigt, das es immer gefährlich ist, mit ihm im Ring zu stehen. Denn Jon ließ es sich nicht nehmen, einige Superstars mit seinem neuen Sidekick Bekanntschaft nehmen zu müssen. Natürlich gibt es ein paar "Experten", die den Einsatz des Baseballbats negativ sehen, aber das geht Moxley sprichwörtlich am Arsch vorbei.

Bevor er aber Heute in Action tritt, zufälligerweise ausgerechnet gegen den Host der Latenight Show, will er sich wohl noch seelisch auf dieses Match vorbereiten oder besser gesagt: Er will sich wohl ausschreiben, wie er Heute ebenfalls Blut fließen lassen kann. Es dauert auch nicht lange als Jon dann an seinem Locker ankommt. Ohne zu zögern drückt er die Klinke herunter und öffnet die Tür. Doch weit kommt er nicht, denn sein Blick scheint etwas zu fixieren, was sich in seinem Locker befindet.


"Sieh an...da hat wohl Jemand doch Sehnsucht..."

~???~
"Halt den Mund!"

Harsch und fast so kalt wie der Nordpol selbst wird Moxley von einer Stimme unterbrochen, die man schon ewig nicht mehr gehört hat. Wie ein Echo aus der Vergangenheit. Die Kamera dreht sich und filmt tatsächlich Mary Dobson, die anscheinend schon eine ganze Weile hier im Lockerroom ihre Zeit fristet. Ein langer, schwarzer Mantel umschmiegt ihre Silhouette die von einem schwarzen Spitzenkleid und den dazughörigen Wrestling Boots gekleidet ist. Nun da Jon da ist, erhebt sie sich von ihrer sitzenden Position. Ihr Blick und auch ihr Tonfall verrät das der Haussegen zwischen diesen Parteien etwas schief zu hängen scheint.

~Mary D.~
"Mag sein das du es sehr amüsant fandest, dich wie ein Feigling ohne ein Wort aus dem Anwesen des Undertakers zu verziehen. ICH EMPFAND ES NICHT SO!"

Laut und ohne jegliche Rücksicht auf ihre Umgebung schreit Mary den Lunatic an, während sich ihre Haltung immer mehr verkrampft. Die Brünette ist außer sich.. Ihre Augen funkeln zornig in Moxleys Richtung, als sie nun direkt auf ihn zustapft. Man darf sich erinnern das die ganzen Überbleibsel des dunklen Lords wohl nun in die Hände der selbsternannten Hexe gefallen sind. All die Untertanen und Räumlichkeiten.. dienen jetzt ihr. War es nicht so angedacht und geplant von erster Hand? Doch! Mary Dobson hatte immer nur auf den perfekten Moment gewartet, dem Undertaker den finalen Stoß zu geben. Im Kampf gegen Finn Balor und Rosemary war dieser schlussendlich gekommen..

~Mary D.~
"Ich habe mein LEBEN für diese Existenz riskiert! Was denkst du was der dunkle Lord getan hätte, wenn ich nicht schneller reagiert hätte, hm?! Soll das der Dank für all das sein..?! ANTWORTE MIR ENDLICH!"

Es ist schon etwas länger her, als man Mary und Jon zusammen gesehen hatte. In ihren Augen waren sie es, was man als Power Couple ansehen musste, Niemand würde ihnen da das Wasser reichen können. Denn man unterscheidet sich halt zu solchen Gebinden wie zB Dar oder Taryn oder auch Walter und Scarlett. Man nahm im Ring Dinge im Kauf, was andere Superstars nicht freiwillig nehmen würden. Und trotzdem hört man hier und jetzt heraus, das während des Kampfes mit dem Taker durchaus das Band zwischen den Beiden reißen würde. Allerdings kann man Jon ansehen, das er nicht sonderlich überrascht ist, wie Mary hier vor ihm auftritt. Ein kurzer Seufzer folgt, ehe Mox an Mary vorbeigeht.


"Du willst mich also dafür verantwortlich machen, das ich mich verzogen habe? Und ich dachte, du wärst schlau genug, zu merken, wer WIRKLICH daran schuld war!"

Oha, wir scheinen hier zwei komplett verschiedene Meinungen zu hören. Das Mary innerlich brodelt sieht man ihr an und man weiß zu was sie fähig war, wenn sie sauer war. Aber Mox bleibt ruhig und gelassen. Kein Wunder, kennt er Mary besser als jeder Andere und weiß wie er damit umzugehen hatte. Mit dem Rücken zu Mary, blickt Jon an die Wand und atmet tief durch.


"Wir zwei haben dem Undertaker und seinen Gefolgsleuten die Stirn geboten, Mitchell liegt vermutlich noch immer in irgendeiner Ecke und schreit vor lauter Schmerzen. Finn konnte nicht das erreichen, was du jetzt hast. Du warst es, die dem Taker den letzten Stoß verpasst hatte...und was kam danach?"

Nach dieser Frage folgt zunächst eine Stille, die nicht bedrückender sein könnte. Jon blickt über seine Schulte rund mustert Mary und ihr Gesicht. Er wollte sehen, wie diese darauf reagieren würde. Und genau in dem Moment, wo Mary einen Schritt auf Jon zumachte und gerade antworten wollte, dreht sich Moxley schnell um und blickt Mary tief in die Augen.


"RICHTIG!!!! DU hast dich ins Anwesen vom Taker zurückgezogen, wolltest dein neues Imperium aufbauen...ein Imperium gebündelt mit Macht, was WIR nutzen wollten, um den ganzen Idioten und Arschlöchern dort draußen eine Lektion zu erteilen...Aber ich war es, der letzte Woche gezeigt hat, was möglich ist...was möglich ist, WENN wir ZUSAMMEN diese Macht gebündelt hätten...das du ausgerechnet JETZT hierher kommst...zeigt, das dein schlechtes Gewissen dich getrieben hatte."

Außer sich vor Wut stampft Moxley nun im Locker auf und ab und blickt dabei immer wieder zu Mary herüber. Das Band wurde immer dünner und dünner, aber bei Mox kochte es innerlich förmlich.


"Während du im Anwesen die Untergebenen des Takers beiseite geschafft hast...hast du ja je einmal wieder an mich gedacht? NEIN! DU warst so fixiert darin, DEIN neues Reich nach deinen Wünschen zu gestalten...Wir hätten mit der Macht des Undertakers c2c auf den Kopf stellen können...doch jetzt...jetzt glaube ich...das du von Anfang an mich nur als Prellbock genutzt hast...DU wolltest das alles für DICH ALLEINE HABEN, ODER??!!"

Nun Mary Dobson wollte eine Antwort und dort ist sie. Ebenfalls nicht gerade leise im Ton, hat ihr Moxley die Situation geschildert. Als er damit fertig ist, ist die Kamera sehr schnell wieder bei Mary Dobson, deren Gesicht wahrhaftig Bände spricht. Sie schüttelt fassungslos und laut ausschnaubend den Kopf, ehe sie sich von Moxley abwendet.

~Mary D.~
"Du wagst es also tatsächlich.. Hah! Wer hätte je geglaubt das diese kleine Möchtegern Hexe Recht behalten würde, haha!"

Überrasscht und gekränkt lacht Dobson auf, während sie sich an die Stirn greift. Laut ihrer Erinnerung war es Alexa die das Verhältnis zu Jon Moxley einst anzweifelte. Es sieht ganz danach aus als würde die Blondine Recht behalten.. Nach allem was Mary auf sich genommen hatte um den Lunatic Fringe überhaupt ins Leben zu rufen und ihn aus den Schattenwelten zu befreien. Alles.. gipfelt in diesem Treffen. Da ist es wahrlich keine Verwunderung das Mary immer lauter zu lachen beginnt, ehe genau das abrupt stirbt. Mit fast bohrenden Blick widmet sie sich dann wieder Jon.

~Mary D.~
"Nach alldem was du MIR verdankst, wagst du es wirklich meine Authorität in Frage zu stellen?! Ohhh glaub mir, Jon! Hätte ich das alles von vorneherein für mich gewollt, würdest du dem Undertaker Gesellschaft leisten! Wäre mir egal gewesen was aus dir und deinem kümmerlichen Leben wird, hätte ich nicht treu an deiner Seite gewacht und versucht irgendetwas aus dir herauszukitzeln, nachdem die dunklen Hände der Schatten von dir abgelassen haben. DU verdankst mir, das du überhaupt hier stehen darfst!"

Zornig und auch verletzt, führt Mary Moxley vor Augen das seine Theorien nichts als Humbug sind die sein kranker Kopf fabrizieren. Er möchte sie als die Schuldige in dieser Szenerie hinstellen? Sein Versuch wird scheitern. Ganz im Gegensatz zu anderen Damen besitzt Mary keinen Funken Angst vor dem Mann der vor ihr steht. Wenn sie wollte, könnte sie ihm das Leben zur Hölle machen.. Das weiß er sehr genau.

~Mary D.~
"Ich habe gewiss kein schlechtes Gewissen.. Ganz im Gegenteil! Ich war in Sorge und hab alle Hebel in Bewegung gesetzt dich zu finden. Gott wie ich wünschte ich hätte es nicht getan...!"

Ärger im Paradies, so könnte man es nennen. Es gleicht schon fast einem Ehestreit, was Jon und Mary hier zeigen. Man wirft sich gegenseitig etwas an den Kopf und der jeweils Andere möchte Recht behalten. Aber sind wir hier wirklich Zeuge, wie dieses Bündnis, was immer als unzerbrechlich galt, gesprengt wird? Moxley schaut in Richtung Mary und schüttelt mit dem Kopf.


"Vermutlich hast du Recht. Hättest du mich mal sterben lassen sollen...aber leider sagt man ja so gerne "Death is not a Escape"...Aber dann frage DU dich mal, ob du jetzt da wärst wo du jetzt bist, wenn du mich nicht zurückgeholt hättest...Es tut mir leid dies sagen zu müssen, aber..."

Kurz stoppt er und atmet tief aus. Mit einigen Schritten geht er wieder auf Mary zu, nur um neben ihr vorbeizugehen. Aber vorher stoppt er an ihrer Seite.


"...seitdem du diese Macht in dir hast...hast du dich verändert...Denke mal drüber nach..."Schatz"..."

Diese Worte kamen sehr kalt von Moxley. Ohne zu zögern setzt er seinen Weg fort zur Locker Tür. Auf direktem Wege verlässt er seinen Locker und die Kamera fängt noch einmal Mary ein.

Moxley verlässt seinen eigenen Lockerroom und lässt Mary wie eine kleine, dumme Nudel im selbigem stehen. Das hat ihm nicht gerade Pluspunkte bei seiner Liebsten eingebracht, dessen Gesicht sich nur mehr nach unten verzieht. Mit einem stechenden Blick sieht sie dem Lunatic Fringe hinterher und verschränkt auch ihre Arme.

~Mary D.~
"Du wirst es bereuen, Jon.. Das verspreche ich dir!"

Eine zischende Drohung verlässt Marys Lippen, ehe das Kamerabild Stück für Stück von ihr wegzoomt, bis es schließlich gänzlich schwarz wird.

TAICHI: "Es sieht so aus als wären diese zwei Hinterwäldler nicht zufrieden. Wer kann es ihnen verdenken?"

Noelle Foley: "Ugh.. du bist anstrengend! Die Geschichte um den Undertaker, Jon und Mary ist wirklich kompliziert. Ich hoffe nur dass uns kein größerer Schrecken überfährt, wenn sich diese beiden wieder zusammenraufen sollten."

Johnny Curtis: "Das befürchte ich."



MATCH 4
SINGLES MATCH
Alexa Bliss vs. Tessa


Writer: ???



Die Theme von Tessa Blanchard fällt in die Feierlaune der Zuschauer, was diese natürlich mit lauten Buhrufen quittieren, die noch ansteigen, als die 3rd Generation Excellence die Arena betritt. Nach einigen Schritten erreicht sie die Mitte der Stage und präsentiert sich und ihren beeindruckenden Körper, was ein erneutes Ansteigen der Heat zu Folge hat, auch wenn man den vereinzelten Jubel nicht verleugnen kann.



Melissa Santos: "Making her way to the ring,...
...from Charlotte, North Carolna, weighing at 125 Pounds,... TESSA!"


Am Ring angekommen geht Tessa langsam die Stahltreppe hinaufgeht, nach einigen Schritten auf dem Apron ihre Stiefel am Mattenrand abputzt und den Squared Circle schließlich betritt, in dem sie zwischen den Seilen hindurchschlüpft.



Im Ring werden erneut einige Posen gezeigt, bevor sich das Gesicht des Farm-Girl verfinstert und sie ihre Gedanken auf die bevorstehende Aufgabe richtet. Langsam geht sie in eine der Ringecken, lehnt sich mit dem Rücken in die Polster und wartet auf den Beginn des Matches.

TAICHI: "Tessa ist ein ziemliches Kraftpaket. Sie wird das blonde Gör nicht entkommen lassen."

Noelle Foley: "Alexa ist geschwächt nach dem Money in the Bank Ladder Match. Heute Abend wird Tessa nur noch den Vernichtungsschlag setzen müssen."

LONG LIVE ALEXA BLISS



Mit dem ersten Klang der Theme der Blondine aus Ohio beginnt das c2c Universe zu buhen - offenbar können sie sich noch genau an sie erinnern. Im Publikum, was durch die vielen Kameras in der Arena eingefangen wird, kann man deutlich sehen wie Männer und Frauen, Kinder und Teenager ihre Daumen nach unten strecken, um zu verdeutlichen, dass sie Alexa gar nicht leiden mögen - sei's drum. Bliss erscheint auf der Bühne und das glitzernde Licht, was eine wirklich kühle Atmosphäre erzeugt, lässt sie in ihrer Ringgear scheinen. Ein verschmitzes Lächeln ziert ihre Lippen, während sie nacheinem festen Stand sucht und ihre Hände vor ihre Brust streckt, um ihre charakteristische Pose zu zeigen.



Nachdem die Blondine die Augen verdreht hat, setzt sie ihren Weg fort. Offenbar ist sie von den Reaktionen der Fans deutlich genervt und während sie die Rampe herunterläuft, scheint sie immer wieder abzuwinken, wenn einige Fans ihr irgendwelche gemeinen Dinge entgegenbrüllen. Während sie fast am Ring angekommen ist, sitzt auf ihren Lippen wieder dieses selbstgefällige Lächeln, welches so gut wie gar nicht wegzuwaschen ist - so scheint es zumindest. Eine Hand hat sie an ihrer Hüfte.



Melissa Santos: "And making her way to the ring ... from Columbus, Ohio ... ALLLLLLLLLEXXXAAAAAAA BLISSSSSSSSS"



Ein weiterer Schwall Buhrufe schwappen der Blondine entgegen, während sie schon auf dem Apron angekommen ist. Alexa steht mit den Rücken zu den Seilen, die Hände mit den charakteristischen Handschuhen ruhen auf dem mittleren Ringseil, ehe sie über das unterste steigt und sich nun im Ring befindet. Dann lehnt sie sich über das oberste Seil, um sich den Fans ein letztes Mal zu ihrer Theme zu präsentieren.



Byron Saxton: "Alexa sieht so wütend aus. Nachdem Shotzi Blackheart letzte Woche nicht nur zurückgekehrt ist, sondern auch noch den Money in the Bank Koffer gewonnen hat, scheint sie noch verbitterter zu sein."

Johnny Curtis: "Ich liebe es, wenn sie so bösartig ist. Alexa hat diesen Anlass gebrauch und wird jetzt alle ihre Gegnerin wie eine Wölfin reißen."

Die beiden Damen begegen sich nun das erste Mal im Ring am heutigen Abend und es wirkt fast so als sei die Spannung deutlich zu spüren. Bliss streift sich noch ihre charakteristischen Handschuhe ab und wirft sie nach draußen, ehe der Ringrichter das Match frei gibt und nach der Glocke verlangt.

~Ding Ding Ding~

Und schon startet das Match! Die beiden Damen scheinen sich erst einmal genaustens begutachten zu wollen. Tessa macht den ersten Schritt und die beiden Damen finden sich dann in einem Lock-Up wieder. Man kann sehen, dass die Frau aus Charlotte, North Carolina deutlich stärker ist als die ehemalige Women's Championesse - es scheint der Brünetten ein leichtes zu sein die kleinere Blondine in die Ringecke zu drücken. Sie löst den Griff, während der Ringrichter zählt und macht einen Schritt nach hinten - dann kommt die absolute Bösartigkeit von Bliss zu tragen. Gerade als deren Gegnerin wieder einen Schritt auf sie zu machen möchte, um die nächste Aktion zu zeigen, kratzt Alexa ihr mit ihren messerscharfen Fingernägel einmal quer über ihr Gesicht. Tessa schreit auf und während sich die Blondine keiner Schuld bewusst ist, meckert der Ringrichter wie ein Rohrspatz. Bliss winkt ab und lacht noch ganz offensichtlich darüber. Die Queen of Carolinas hält sich das Gesicht und überprüft, ob sie nach dieser hinterhältigen Attacke blutet - die Fans quittieren die fehlende Fairness der ehemaligen Championesse mit lauten Buhrufen. Alexa packt ihre Gegnerin an den langen Haaren und zieht sie wieder in die Ringecke. Dort stemmt sie sich auf die zweite Etage und zeigt dann einen Top Rope Chinlock, der natürlich alles andere als legal ist. Der Ringrichter zählt Alexa an - erst bei vier löst sie den Griff und Tessa, die kurz vorher noch wild mit den Beinen gestrampelt hat, fällt unsanft auf die Matte. Wieder lautes Buhen von den Fans für Bliss. Diese breitet die Arme aus und während sie auf dem obersten Turnbuckle sitzt, präsentiert sie sich fies grinsend den Fans. Tessa kommt wieder auf sie zu, während sie noch auf dem zweiten Seil steht, bekommt aber einen Forearm Smash von der Blondine ab und muss sich vorn über beugen - Code Red! Krachend schlägt die Brünette mit dem Nacken und Hinterkopf auf der Matte ein und Bliss versucht sich gleich an einem Pin 1.............2..........Kick Out! Die Queen of Carolinas befreit sich und Alexa scheint sofort wütend darüber zu sein. Sie schlägt auf die Matte und der Ringrichter ändert seine Entscheidung trotzdem nicht. Tessa hat sich an die Ringseile gerobbt und scheint für eine Sekunde durchatmen zu müssen. Bliss hat sich in dieser Zeit schon wieder aufgerappelt und greift ihrer Gegnerin großzügig in den Haarschopf, zieht sie dann in die Mitte des Rings. Mit einigen respektlosen Tritten scheint Alexa Tessa aber deutlich wütender zu machen. Tessa rappelt sich auf die Beine und stößt Bliss von sich - das hingegen macht die Blondine wütend. Mit einer Ohrfeige gegen die Queen of Carolinas quittiert Alexa ihren Unmut und scheint auch voll ins Schwarze getroffen zu haben. Der Kopf ihrer Gegnerin schnellt herum und ihre Haut färbt sich sofort knallrot. Vorsichtig betastet Tessa die gerötete Stelle und scheint sich nicht sicher zu sein, was sie nun tun soll - es ist sowieso zu spät. Mat Slam von der ehemaligen Championesse und sofort wieder ein Cover 1.............2............Kick Out! Tessa befreit sich wieder und macht damit Bliss umso wütender. Nun scheint sie ein wirkliches Temper Tantrum zu haben und schlägt wütend - auf dem Rücken liegend - nach allen Himmelsrichtungen aus. Der Offizielle zeigt ihr aber trotzdem nur die zwei. Aggressive Schläge von der Blondine folgen, die dann vom Ringrichter unterbrochen werden. Alexa scheint sich gar nicht beruhigen zu wollen und als sie auf Tessa zu geht, scheint diese ihre Hausaufgaben gemacht zu haben - Small Package von Tessa 1...................2.................Kick Out! Mit weit aufgerissenen Augen befreit sich die Blondine und scheint geschockt von der Situation zu sein. Beide Damen stehen wieder und als die Brünette mit einem Forearm Smash auf die ehemalige Championesse zu gehen möchte, streckt diese ihrer Gegnerin den Fuß entgegen und Tessa läuft geradewegs in einen Kick in die Magegengegend. Sie muss wieder in die Knie gehen und Bliss kann nun ihrem Sadismu freien Lauf lassen. Unsanft packt die Blondine ihre Gegnerin an der Kehle und zeigt einen Chokehold STO!



Johnny Curtis: "Eine wütende Alexa ist offensichtlich eine gute Alexa. Mit Aggressivität hat die Wicked Witch der c2c augenscheinlich deutlich mehr Erfolg. Sie dominiert Tessa eindrucksvoll bis jetzt!"

Noelle Foley: "Pfui! Widerlich! So gewinnt man vielleicht Matches, aber definitiv nicht meine Anerkennung."

Sofort nachdem Tessa auf der Matte eingeschlagen ist, versucht sich Alexa an einem Cover 1.............2............Kick Out! Die Brünette befreit sich wieder und scheint ihre Gegnerin damit zur Weißglut zu bringen. Sie schreit, flucht und tobt und dennoch kann sie gegen die Entscheidung des Offiziellen nichts machen. Tessa liegt immer noch am Boden und Bliss scheint sich dazu entschieden zu haben und zeigt das Insult to Injury - aber Tessa hat ihre Knie angezogen als Bliss aus dem Standing Moonsault wieder landen möchte!!! Das hat mit ziemlich großer Wahrscheinlichkeit weh getan. Nun sind beide Frauen am Boden und beide atmen auch entsprechend schwer. Tessa bewegt sich zu erst und scheint dabei Alexa nicht mehr aus den Augen zu lassen. Sie kommt auf die Beine - zwar schwer, aber sie tut es dennoch. Kurz muss sie sich in die Ringseile fallen lassen, um noch einmal tief durchzu atmen. Alexa will sich gerade vom Boden abdrücken mit den Händen, als die Brünette sofort reagiert. Sie verpasst der Blondine einen Tritt in die Magengegend, sodass diese wieder in ihre Ausgangssituation zurück muss - dann folgt ein wunderschöner Vertical Suplex für den die Queen of Carolinas sogar tosenden Applaus erntet. Ein Cover von der Brünetten folgt sofort 1..............2............Kick Out von Bliss! Im Gegensatz zu Alexa lässt sich Tessa davon nicht verunsichern. Sie arbeitet sofort weiter und verpasst der Blondine einige harte Schläge ins Gesicht. Wieder ein Cover 1............Kick Out! Double Arm Bar!!! Kunstvoll verknotet Tessa die Arme ihrer Gegnerin und übt damit ordentlich Druck auf die Sehnen und Bänder in den Schultern der ehemaligen Championesse aus. Diese schreit vor Schmerzen hörbar auf und wird fom Ref gefragt, ob sie aufgeben möchte - verneint dieses aber. Die Brünette zieht den Submission Hold noch einmal doller an. Die Antwort von Alexa kommt relativ schnell - sie beißt ihrer Gegnerin in den Oberschenkel! Sofort löst Tessa den Griff und schreit laut auf. Das kann doch nicht wahr sein! Abwechseln sieht Tessa auf ihren Oberschenkel und dann wieder zu Bliss - der Mund steht offen. Sie kann offensichtlich nicht glauben, dass die Blondine das getan hat. Alexa lächelt diabolisch - zeigt dabei ihre Zähne und wischt sich den Mund ab so als hätte sie ein Stück Fleisch aus Tessa herausgebissen. Die beiden Frauen starren sich nun an und gleichzeitig schießen beide los - sie bearbeitet sich mit heftigen Schlägen und es scheint noch keine Gewinnerin dieses Kräftemessens herauszustechen. Der Offizielle geht dazwischen und drückt Bliss von ihrer Gegnerin weg. Diese beschwert sich, aber wird von Tessa mit einem Kick wieder zurück in die Realität geholt. Dann folgt ein wunderschöner Release German Suplex! Gerade als Alexa aus dem Ring flüchten möchte, greift die Brünette sie an ihrem Stiefel und zieht sie wieder in die Mitte. Dann wechselt sie von ihrem Stiefel zu ihrem blonden Schopf. Bliss schreit auf, aber Tessa hat kein Erbarmen mit ihr. Alexa steht wieder und wird mit einem Whip In von der Queen of Carolinas in die Seile geschickt - als sie zurückkommt, fängt sie sich einen Forearm Smash ein - sie taumelt und wird dann von Tessa zu einem Military Press nach oben gehievt! Unglaublich!!



Johnny Curtis: "Oh. Mein. Gott. Das war eine Kraftdemonstration ohne gleichen!"

TAICHI: "Und so schnell dreht sich der Wind! Es kann sich nur noch um Minuten landen, ehe Tessa gegen Alexa erfolgreich sein wird."

Tessa ringt nach Luft und als sie sich dann doch entscheidet ein Cover zu zeigen, muss sie sich umsehen - Bliss hat sich offensichtlich cleverer Weise aus dem Ring gerollt. Unter Schmerzen und mit letzter Kraft erhebt sich die Brünette und sucht nach Alexa. Diese hat sich offensichtlich davon gemacht. Gerade als Tessa über das oberste Ringseil hinüber sehen will, ob sich die Blondine auf dieser Seite des Rings befindet, sieht sie nur in Sekundenbruchteilen, dass ein Kendostick mitten auf ihren Kopf einschlägt. BLISS MIT EINEM KENDOSTICK! Sofort kippt Tessa nach hinten um und während der Ringrichter Alexa disqualifiziert, scheint dieser das egal zu sein. Sie slidet in den Ring und betrachtet ihr Werk. Tessa windet sich vor Schmerzen - aber da schlägt die Blondine noch einmal zu und noch einmal und noch einmal und noch einmal. Dabei werden die Schläge immer aggressiver und immer schneller. Der unnachgiebige Stick explodiert förmlich auf der Haut der Queen of Carolinas und mit jedem Schlag schreit Tessa schmerzerfüllt auf. Nachdem sich die Brünette nicht mehr rührt, betrachtet Alexa ihr Werk.



Und wieder schlägt sie erbarmungslos zu - zerbricht den Stick am Körper ihrer Gegnerin. Die Kavalerie ist aber auch schon unterwegs. Die Ringrichter kommen zur Rettung und drängen eine wütende und deutlich aggressive Alexa von Tessa. Den Kendostick wirft Bliss weg, ehe sie dann die Halle verlässt.



Noelle Foley: "Sanitäter! Wir brauchen hier Sanitäter!"

Johnny Curtis: "Alexa snapped! Damn, she's so sexy!"

TAICHI: "Das Gör ist so verbittert, dass sie nichts ungetan lässt, um ihren Namen an der Spitze festzunageln."

Here is your winner by disqualification: TESSAAAAAAAAAAAAAAAA!



Noelle Foley: "Oh Gott! Hör schon auf, Alexa!!"

Johnny Curtis: "Irgendwie schlimm anzusehen.. aber irgendwie auch total sexy."

TAICHI: "Nun hat das Pickelgör einen Wutausbruch. Ob es nun die Pubertät erreicht hat?"

Noelle Foley: "Du solltest aufpassen, nicht dass sie dich damit ebenso verprügelt!"

TAICHI: "Warum sollte sie das tun? Ich bin ein Lord und sie wird mir Respekt zeigen wenn wir uns je begegnen sollten."

Johnny Curtis: Na dann.."





Johnny Curtis: "SHE IS HERE! OH MY LORD, LOOK AT HER!"

TAICHI: "Die sogenannte Mrs. Royal Rumble. Seit dieser Riese den Royal Rumble für sich entscheiden konnte war ja klar dass es zu einer Schlacht mit dem Glatzkopf kommen würde."



Sie ist allein - Scarlett Bordeaux erscheint allein auf der Rampe der c2c und ist ihrem Charakter entsprechend gekleidet. Die Blondine trägt ihre scharze Ring Gear aus Leder und scheint heute Abend besonders selbstbwusst zu sein. Sie räkelt sich im Scheinwerferlicht und scheint den Jubel der Fans deutlich zu genießen. Während Scarlett sich offensichtlich noch einmal extra präsentiert, streicht sie sich über ihre Brüste und dann über die Hüften, geht leicht in die Knie und bewegt sich dabei im Takt der Musik. Nach einem Zwinkern in die Kamera setzt sich die Smoke Show in Bewegung und bewegt ihre Hüfte beim Laufen ausfallend. Dabei scheint sie vor allem die Blicke der Männer auf sich zu ziehen. Scarlett erklimmt die Ringtreppe und steigt in das Seilgeviert. Dann räkelt sie sich noch einmal an den Ringseilen und lässt sich dafür entsprechend feiern. Schlussendlich präsentiert sie sich noch einmal in der Mitte des Rings und wiederholt die Bewegungen von der Stage - die Fans scheinen das ganz offensichtlich zu mögen.



Melissa Santos: "Ladies and Gentlemen, please welcome ... she is the smoke show herself ... SCARLETTTTTT BORDEAUX!!!"

Während sie noch einmal im Jubel der Menge badet, lässt die Blondine sich ein Mikrofon in die Hände geben. Nach diesem phänomenalen Debut von WALTER gibt es offensichtlich etwas zu feiern. Die Blondine lässt die Jubelrufe noch einmal anschwellen, ehe sie das Mikro an ihre Lippen legt - tatsächlich scheint die Blondine gut anzukommen. Naja, zumindest bei den Zuschauern, die sie lieber wieder strippen sehen würden. Wahrscheinlich ist das heute Abend auch wieder die Hoffnung bei den meisten.

Scarlett Bordeaux
"Ohhh, Canadaaaaa. Our home and native land. I absolutly looooove Canada."


Natürlich lässt das die Fans dann noch einmal lauter werden. Schließlich hat die Frau im knappen Lederoutfit nicht nur die Nationalhymne des Landes zitiert, sondern bekundet auch ihre Zuneigung zu genau diesem - das kommt beim c2c Universe immer gut an. Mehr als gut, wenn man dazu dann noch die anrüchige Art der Blondine betrachtet. Sie kann das offensichtlich nicht sagen, ohne ihre Stimme wie aus einem Erotikfilm klingen zu lassen - fast so als würden in wenigen Minuten einige Eishockey Nationalspieler auftauchen und die Sache in etwas wirklich dreckigs verwandeln. Das nur dazu. Scarlett lächelt, ehe sie dann offensichtlich fortfahren will.



Scarlett Bordeaux
"Letzte Woche bei One Shot At Glory in der letzten Woche durfte Kanada erleben wie es ist, wenn man den besten österreichischen Wrestler zu Gast hat - hell - den besten Wrestler dieser Company. Alle haben nach ihm gebettelt. Alle wollten sehen wie er die Division aufräumt und ein Statement setzt - ein Statement in Richtung der Five Point Gang - ein Statement in Richtung von Noam Dar - ein Statement in Richtung von The Bryan Danielson - und ein Statment in Richtung der c2c World Heavyweight Championship. Neunundzwanzig Männer wollten das verhindern - neunundzwanzig Männer sind daran gescheitert. Und genau zwölf von diesen neunundzwanzig können froh sein, dass sie noch am Leben sind. Es sind Namen wie Jon Moxley, wie Tom La Ruffa, wie Marty Scurll, wie Elias und wie PAC, welcher übrigens selbst mal World Champion war, - um nur die größeren zu nennen, die dem Ring General zum Opfer gefallen sind. Zwölf Mann haben die Feldzug nicht überstanden und wurden einfach so von jemanden überrollt, der angeblich ein niedlicher Kuschelbär sein sollte. Sie haben sich blenden lassen von seinen guten Manieren gegenüber Frauen und sie haben sich blenden lassen von seiner reservierten Art, die ganz schnell in pure Gewalt umgeschlagen ist. Dieser Mann ist alles andere als ein Kuschelbär. Er ist der Bär, der seine Opfer erst kampfunfähig macht, ehe er ihnen dann bei vollem Bewusstsein die Eingeweide herausreißt und sie ausbluten lässt wie das wertlose Stück Rotwild das sie sind. Schnell war es aus mit dem Unterschätzen, nachdem auch Mister 5PG Marty Scurll über die Seile gegangen ist. Wie oft hatten Kip, Pete und Noam gebetsmühlenartig wiederholt, dass er der Auserwählte sein wird? Not today! Not at this night! Not ever! Diese Männer haben sich so sehr in der Irrationalität verloren, dass jemand kommen musste, um ihnen die bösartige Wahrheit zu zeigen - die bösartige Wahrheit über einen Mann, der weder niedlich, noch langsam oder unsportlich ist. WALTER, mein Baby, hat jedem in dieser Company gezeigt, dass es nun kein Halten mehr gibt. Mister Royal Rumble 2019 is coming for the c2c World Heavyweight Championship and there is nothing anybody could do about it."


So lang und erotisch wie möglich zieht die Blondine das Wort "World Heavyweight Championship". Sie weiß, dass alle anderen wahrscheinlich gedacht haben, dass der Koloss aus Österreich sang- und klanglos untergehen wird in einem so langwierigen Match wie dem Rumble. Mit der Startnummer drei schien sein Ziel besiegelt gewesen zu sein. Ausdauertechnisch schien es keine Möglichkeit für ihn zu geben, dieses Match zu überstehen. Sein Körper ist auf Masse und Kraft ausgelegt aber die konditionelle Herausforderung von siebenundzwanzig weiteren Entrances schienen für viele unmöglich zu sein - und dennoch war er es, der Moxley wie eine Puppe über das oberste Seil zum Sieg geworfen hat. Manchmal muss man das Buch auch lesen, bevor man es beurteilt. Das Lächeln von Scarlett versiegt nicht - es wird nur noch breiter.

Scarlett Bordeaux
"WALTER und ich haben das Match um die World Heavyweight Championship sehr intensiv verfolgt - tatsächlich waren wir aufmerksamer als jemals zuvor. Warum? Nun, uns war von vornherein klar, dass es keine andere Option gibt als dass WALTER dieses Match gewinnen würde. Ein Mann wie eine Eiche, der die kleinen aufkeimenden Pflänzchen zerstampft wie Unkraut auf einem englischen Rasen. Und während alle anderen der Meinung waren, dass es dazu kommen wird, dass eben dieser Mann niemals etwas derartig brutales durchhalten kann, war ich diejenige, die immer genau wusste, was er im Stande ist zu leisten - ich hatte ja auch den entsprechenden - sagen wir - Einblick in diese Geschichte. Das Lachen dieser Menschen verstummte das erste Mal als Dar seine Championship an jemanden wie Bryan Danielson verloren hat - und sie schienen komplett zu versiegen als es WALTER war, der das Rumble gewann. Ich habe die Worte der 5PG Mitglieder noch im Ohr. Ich weiß, was sie gesagt haben - und ich weiß auch, das Kip Sabian dafür töten würde, dass ich nur ein einziges Mal seinen winzig kleinen Kippi anfassen würde. Ich bin nicht dumm - auch wenn andere gern etwas ganz anderes behaupten. Ich bin eine bessere Strategien als alle anderen in diesem Lockerroom und neben unserer Beziehung, die WALTER und ich führen ist es vor allem unsere geschäftlichen Übereinkünfte, die diese Promotion nun überschatten werden. Scarlett und WALTER - etwas, was nicht lang halten wird. Sie ist so ein Gold Digger. Er spielt nicht in ihrer Liga. Sie will nichts weiter als im Main Event zu sehen sein. Er braucht eine Trophäe, die er in seiner österreichischen Provinz herumzeigen kann wie einen Pokal. Und dennoch ist es gekommen wie es kommen musste. Unser Erfolgsrezept ging das erste Mal auf und beim nächsten Special wird des das wieder tun. Es war völlig egal, wer der Gegner werden würde - schließlich wussten wir genau, dass dieser und dessen Brust das niemals überleben würden."




Tatsächlich ist es wohl kein Geheimnis, dass viele davon ausgegangen sind, dass der Österreicher nichts als heiße Luft ist - nun hat er den Vorteil einer unberechenbaren Komponente und dazu kommt auch noch, dass er weder etwas zu verlieren hat, noch dafür sorgen muss, dass er nicht die Zielscheibe Nummer eins für die Gang ist. Diese Last hat Danielson ihm abgenommen. Wahrscheinlich ist er es auch, der sich nicht mehr sicher fühlen kann mit vier Männern im Rücken, die im Stande dazu sind, alles zu tun, um ihre Ehre wieder herzustellen. Scarlett macht einige Schritte im Ring und peitscht die Menge noch einmal ordentlich an. Das hier ist eine verdammte Siegesfeier! Und dazu noch eine deutlich heißere als die von Danielson - schließlich ist Scarlett hier.

Scarlett Bordeaux
"THE Bryan Danielson. Niedlich, wenn man bedenkt, was dieser Mann alles durchgemacht hat in der letzten Zeit - Alkoholmissbrauch, Knast in Israel und dann auch noch die Gewissheit, dass er gegen WALTER das aller erste Mal seine Championship verteidigen muss. Eine schwere Last, die ihn hoffentlich nicht dazu veranlasst auf irgendeine Art und Weise seinen Revolver wieder herauszuholen und auf andere zu schießen - auf uns zu schießen. Dazu muss man wohl sagen, dass Danielson eben aus einer Provinz kommt, die dafür bekannt ist, dass man dort auf alles schießen darf, was sich bewegt, solang es auf seinem Grundstück ist - tja, Danielson, ich möchte dir nur ungern die Augen öffnen, weil ich dich viel zu eklig finde als dass ich dich anfassen könnte, aber ich darf dir sagen, dass du derjenige bist, der fremdes Eigentum betreten hat und du kannst froh sein, dass wir nicht schießen, sondern noch warnen. Die World Heavyweight Championship ist lediglich für einen Mann bestimmt - einen Mann, der das Main Event erobert hat. LADIES AND GENTLEMEN! I PRESENT TO YOU: THE WINNER OF THE 2019 ROYAL RUMBLE AND THE FUTURE c2c WORLD HEAVYWEIGHT CHAMPION --- WAAAAAAAALTER!!!"








TAICHI: "Ist das nun die Theme der neuen Welt, einer neuen Ära? Das ist Walter."

Noelle Foley: "Der bricht Scarlett doch in der Mitte durch. Mein Gott! Was ein Koloss!"

Die Fans sind ordentlich angeheizt für den Hünen aus Österreich. Zur Melodie der neuen Welt marschiert der Ring General über die Rampe. Dabei ist sein Blick kühl und abgeklärt, die Unterlippe ein Stück nach vorn geschoben. Dieser Mann interessiert sich ein Dreck dafür, ob für ihn gejubelt wird oder nicht - es ist ihm gleich. Schließlich entscheidet einzig und allein er, was hier gespielt wird. Er ist jetzt der Nummer eins Herausforderer für die World Heavyweight Championship. Das macht ihn zur größten Gefahr für das, was man wohl getrost als Hauptgewinn bezeichnen kann. Ohne mit den Fans abzuklatschen läuft er die Ringtreppe nach oben - empfangen wird er freudestrahlend von Scarlett, die ihm die Ringseile nach unten drückt indem sie sich auf das mittlere setzt. Sie ist stolz wie Oskar - das merkt man ihr deutlich an. Auch als sich der Gewinner des Royal Rumble 2019 in die Mitte des Rings stellt - mit hinter dem Rücken verschränkten Armen und mit seinem sich irgendwie niemals verändernden Gesichtsausdruck, kann man die Blondine stolz lächeln sehen. Dieser Mann gehört ins Main Event.



Die Fans sind sich jetzt schon wieder unschlüssiger, was sie genau zum Auftritt des Österreichers sagen sollen. Es wirkt fast so als sein sie auf einer Seite verängstigt und auf der anderen Seite beeindruckt von dem, was da vor ihnen steht. Mit Verlaub - dieser Mann ist tatsächlich ein Koloss, ein Fleischberg, der mit seiner diplomatischen und stoischen Art und Weise die Massen teilt. Während einige immer noch WALTER - WALTER - WALTER chanten, scheinen die anderen einfach mit offenen Münder zu betrachten wie viel Mann dort gerade den Ring betreten hat. Neben ihm sieht Scarlett aus wie eine Puppe - Noelle Foley hat Recht, er könnte sie locker in der Mitte durchbrechen.

Scarlett Bordeaux
"You scared now, Danielson?"


Die Blondine lächelt immer noch, aber reicht das Mikrofon nun schlussendlich an den Österreicher weiter. Dieser beäugt immer noch äußerst skeptisch die kanadischen Massen, die den Atem förmlich anhalten. Für wenige Sekunden scheint er fast nicht zu bemerken, dass seine Liebste ihm das Mikrofon vor den Bauch hält, dann löst er seine Arme aber dennoch von seinem Rücken, streckt eine Hand nach dem Mikro aus und nimmt es der Blondine ab. Sein Gesichtsausdruck hat sich in dieser Zeit nicht verändert. Bordeaux macht einige Schritte nach hinten, um WALTER auf die Fans wirken zu lassen. Er spricht nicht - scheint fast schon stumm zu sein, sondern blickt einfach weiter über die Köpfe der Fans hinweg. Fast so als würde er seine Soldaten überblicken.

W A L T E R
"Neunundzwanzig Männer gegen einen einzigen. Zwölf davon eigenhändig besiegt. Als Nummer drei ins Match gestartet. Drei und zwölf. Die Zahlen des Abends - meine Zahlen des Abends. Es begab sich, dass ich neunundzwanzig andere Männer überlebte. Es begab sich, dass ich neunundzwanzig andere Männer für unwichtig abstrafte. Das Royal Rumble ist eine Schlacht - eine Schlacht darum, wer der bessere ist, wer der Stratege des Abend ist, wer der Aufgabe gewachsen ist. Als Ring General war es ein einfaches für mich die Lage - das Schlachtfeld - zu überblicken. All dieses Kanonenfutter ging einer nach dem anderen über die Seile. Bis zum letzten Mann. Und als dann Moxley als letzter Aufständischer fiel, wusste ich, dass die neue Ära anbrechen würde. Eine Ära in der es nicht darum geht, wer die hübscheste Freundin hat. Eine Ära in der es nicht darum geht, dass man sich bis aufs Blut bekämpft. Eine Ära in der kein Platz ist für kleine Männer mit Napoleon-Komplex. Eine Ära in der es bald die finale Schlacht zu schlagen sein wird. Eine Ära regiert von der besten sportlichen Leistung des Abends. Die Ära von WALTER. Im Weg steht dem nur ein einziger Mann. The Bryan Danielson? Ich frage mich hinter wie vielen Synonymen, neuen Namen und neuen Haarschnitten sich dieser Mann noch verstecken will. Ich habe ihm gebetsmühlenartig versichern wollen, dass es mich nicht kümmert, wer oder was er ist. Wenn wir uns gegenüber stehen, dann ist es soweit - dann wird diese Promotion in seinen Grundsetzen erschüttert und mit meinen eigenen Händen zu einem Imperium aufgebaut, was lediglich das Recht des Stärkeren kennt. Es ist keine Frage mehr, wann ich World Heavyweight Champion werde, sondern lediglich wie ich es werde."


Das finden die Fans dann schon wieder deutlich ernster. Der anfängliche Jubel - und die Stimmung wie sie bei Scarletts Prolog war, scheinen verflogen zu sein. Man merkt, dass der Österreicher eine deutlich andere Wirkung auf die Fans hat als eine Scarlett Bordeaux. Wahrscheinlich auch, weil das in Überzahl männliche Publikum vor allem an der Blondine und deren Ausstrahlung interessiert war. Nur kurz lässt der Hüne den Blick über die Menge schweifen. Bordeaux bleibt weiterhin im Hintergrund, sieht aber auch offensichtlich ernster aus als bis vor einigen Sekunden noch. Die Kamera nimmt ihr Gesicht in den Fokus, was zwar ganz offensichtlich immer noch ein leichtes Lächeln zeigt, was ihre vollen Lippen umspielt, aber dieses hat deutlich an Größe und an Glänzen verloren. Scarlett weiß, worum es hier geht - das ist ganz offensichtlich eine Kriegserklärung und auch wenn Danielson und WALTER keinerlei Berührungspunkte miteinander haben, so ist das ausgemachte Ziel mehr als nur klar - die World Heavyweight Championship.



W A L T E R
"Verlassen wir für eine Sekunde unsere Komfort-Zone. Dies hier ist nichts, was in einer Komfort-Zone stattfinden kann. Dies hier ist Krieg - richtiger Krieg. Kein Trinken von gesüßtem Tee am späten Nachmittag, um darüber zu diskutieren, wer Recht und wer Unrecht hat. Dies hier ist keine Frage von Recht und Unrecht. Das ist eine Frage von physischer und psychischer Stärke. Es hätte Dar sein können - nun ist es aber Danielson. Es spielt aber keine Rolle, wer gerade der World Champion ist. Ich nehme es mit jedem auf, egal, wie sein Name ist oder ob er eine handvoll Freunde hinter sich hat, die versuchen ihn in eine Position zu drängen wofür er eigentlich schon längst nicht mehr genügend Stehvermögen hatte. Und trotzdem: es wäre egal gewesen inwieweit irgendwer anders der World Champion geworden wäre. Ich bin nicht hier, um Freunde zu finden oder mich beliebt zu machen. Das hier ist ein Kampf und egal, wen man mir gedenkt entgegen stellen zu können - ich werde jeden Gegner besiegen. So wie ich neunundzwanzig andere im Royal Rumble besiegen konnte. So wie ich mein Debut im Main Event gewinnen konnte. So wie es vorbestimmt und vorausgesagt wurde. Während andere Zeit damit vergeuden sich mit dem Privatleben eines Gegners auseinander zusetzen, bin ich lediglich darauf erpicht zu wissen, was im Ring auf mich zukommt. Mir ist es vollkommen gleich, wer was getan haben soll - wer was tut - solang es nicht unsere Auseinandersetzung im Ring beeinflusst."




TAICHI: "Da hat jemand genug gehört. Es wird spannend."

Johnny Curtis: Walter und Bryan sollen beide ihre Klappe halten. Ich will Scarlett in Action sehen!

Die Smoke Show wollen mit Sicherheit noch einige mehr sehen wie sie sich zwischen Seilen laziv räkelt und die Fantasien der Männer und sicherlich auch einiger Frauen anregt. Doch wie sagt man so schön, das Leben ist kein Wunschkonzert. Jetzt ist erst mal alles auf Konfrontation ausgelegt. Der neue World Heavyweight Champion wird sich hier jetzt die Ehre geben und sich das zweite mal an diesem Abend im einem Duell der Worte stellen. Nur an dieser Stelle in umgedrehter Reihenfolge. War es zu Beginn der Show noch Samoa Joe der ihn unterbrochen hat ist es jetzt er selbst welcher WALTER und seiner liebsten im Ring Gesellschaft leisten wird. Einige Fans stimmen in den Song von Europe mit ein, aber nahezu alle Fans in der Arena recken ihre Hälse jetzt gen Stage und warten auf die erneute Ankunft des American Dragon. Ein Lichtkegel bildet sich dort wo gleich der Lionslayer erwartet wird. Es vergehen einige Sekunden und dann erscheint er auf der Bildfläche. Das große X, der World Heavyweight Championship, welches ihn zum gejagten macht trägt er präsent über der Schulter. Das Gold hebt sich gut ab von seinem roten Mantel den er wie früher bereits gewohnt offen trägt. Um seinen Kopf ist immer noch ein weißer Verband gewickelt. Die Blessuren von letzter Woche sind noch deutlich zu spüren. Außerhalb des Ringes hat unterdessen Melissa Santos ihr Mikrophon erhoben und geht ihrem Job nach in dem sie den Mann aus Aberdeen, Washington ankündigt.

Melissa Santos: Ladies and Gentleman, please welcome the NEW Coast 2 Coast World Heavyweight Champion, THE Bryan Danielson.

Noch während ihn die Ringsprecherin ankündigt setzt sich der Eckpfeiler dieser Liga, so wie er sich selbst bezeichnet, aus seinem Lichtkegel in Bewegung und marschiert auf das Seilgeviert zu. Dabei hat er WALTER und Scarlett Bordeaux immer genau im Blick. Wobei dieser Blick eigentlich eher dem Mann aus dem Alpenstaat gilt. Aber Scarlett hat man dabei immer mit im Blick. Ob man es nun will oder nicht. Ebenso wie der Gewinner des Royal Rumble kümmert sich der American Dragon kein Stück um die Fans um ihn herum. Die Dutzenden Hände die ihm entgegen gereckt werden ignoriert er komplett. Vielleicht bemerkt er sie auch einfach gar nicht und er ist schon im Tunnel drin. Dem Tunnel gleich WALTER und Scarlett gegenüber zu stehen. Seine Sicht der Dinge zu erzählen. So sehr man auch behauptet es nur auf das Geschehen im Ring ankommen zu lassen, die Worte sprechen eine andere Sprache. Zügig erreicht er den Ring und bleibt vor diesem kurz stehen. Dann biegt er nach links ab und nimmt Kurs auf die stählerne Treppe. Über diese gelangt er auf das Apron. Er greift in das oberste Seil und hält kurz inne. Er schaut einmal quer durch das weite Rund. Anschließend wischt er sich die Sohlen seiner Schuhe ab, duckt sich und zwischen dem obersten und mittleren Seil hindurch geht es für ihn in den Ring. Gleichzeitig setzt die griffigste Zeile aus seiner Theme Musik ein und die Fans grölen im Chor mit.

Fans: IT'S THE FINAL COUNTDOWN!

Gab es früher noch Zeiten da ist THE Bryan Danielson auf eine der Ringecken geklettert und hat diese Zeile zusammen mit den Fans eingestimmt liegt sein Fokus heute auf etwas anderem. WALTER! Diesen lässt er nicht aus den Augen. Auch während er an ihm vorbei läuft und sich von außerhalb des Ringes ein Mikrophon geben lässt. Er positioniert sich vor dem Österreicher und bevor ein einziges Wort aus seinem Mund kommt nimmt er sich seinen Titelgürtel und hält diesen über seinen Kopf nach oben. Die Ironie dabei ist wohl, dass er den Titel nicht über den Kopf von WALTER hält sondern eher direkt vor sein Gesicht. Zentraler geht es nicht. Nach dieser Geste senkt er den Gürtel wieder und lässt ihn zurück auf seine Schulter fallen. Er erhebt sein Mikrophon, dreht sich dabei allerdings zu Scarlett. Die ersten Worte gelten also ihr.

THE Bryan Danielson: Für gewöhnlich schießt man auf jemanden wenn dieser das eigene Grundstück betritt. Nicht erst dann wenn er entwendet hat was angeblich einem selbst gehört und man schon lange über alle Berge ist.

Der American Dragon ist nie ein Waffenfanatiker gewesen. Mal abgesehen vom „Zwischenfall“ in Israel wo er beinahe Noam Dar erschossen hätte, hat er nie die Faszination verstanden die von Waffen ausgeht. Die Schüsse die er damals in Jerusalem auf die Klagemauer abgegeben hat erklären sich wohl am besten mit seinem labilen Zustand in dem er sich damals befunden hat. Dieser hat sich rapide verbessert. Ruhig und sachlich hat er hier zur Smoke Show gesprochen. Das hätte man sicherlich auch anders erwarten können nach dem, teilweise nicht gerade freundlichen, Monolog den sie gehalten hat bevor dann ihr Liebhaber aus dem Alpenstaat sich auf in den Ring gemacht hat.

THE American Dragon: Scarlett, irgendwie muss ich sagen, bin ich doch dezent von dir enttäuscht. Über Wochen bekommen wir dein Mantra zu hören, dass jeder der eure Beziehung kritisiert einfach nur oberflächlich ist und euch nicht kennt. Und jetzt? Jetzt bist du die Frau die hier ihr wahres oberflächliches Gesicht zeigt. Bezeichne mich ruhig als eklig, das offenbart nur deine wahre Seite kein Verständnis für Personen zu haben denen es schlecht geht. Mir ist das egal. Ich hab mich selbst aus meiner Situation befreit. Und ja, meinetwegen komme ich aus einer Provinz in der schnell geschossen wird. Was ist jetzt dein Punkt? Ich könnte auch irgendwelche Nazi Witze machen weil WALTER aus Österreich kommt. Aber auf dieses Niveau begebe ich mich nicht herab. Das überlasse ich dir. Ebenso wie ich dir nicht den Gefallen tue dich als irgendwas bestimmtes abzustempeln. Was du in deinem Privatleben tust ist mir nämlich egal.

Das ist es wirklich. Während andere Leute darüber urteilen gegenüber wem Scarlett ihre Beine breit macht ist es dem American Dragon egal. Wir leben immerhin in einer freien Welt und jeder soll das tun worauf er Bock hat, solange er dabei niemand anderem schadet. Der Submission Specialist macht einen Schritt zurück und positioniert sich dann neu vor WALTER. Zu Scarlett scheint er alles gesagt zu haben. Er blickt dem Hünen in die Augen und erhebt sein Mikrophon.

THE Bryan Danielson: Du könntest ja viel über mich sagen WALTER. Aber bitte, ich soll kein Stehvermögen mehr haben? Wenn in dieser Liga jemand Stehvermögen hat dann bin ich das. Meine Vergangenheit die mich in die Alkoholsucht getrieben hat wurde von Scarlett bereits genug ausgebreitet. Doch trotz dieser Probleme die ich hatte, habe ich nie aufgegeben. Ich bin aus den tiefsten Kreisen der Hölle wiedergekommen und habe meinen Nemesis besiegt. Ich stehe verdient an dieser Stelle wo ich jetzt stehe. Ich weiß auch nicht von welcher Handvoll Freunde du redest. Diese Menschen sind nie meine Freunde gewesen, die Gang wurde lediglich als gemeinsamer Feind ausgemacht. Ohne das ich sie dazu aufgefordert habe sind sie an meine Seite getreten. Ich habe sie nicht um Hilfe gebeten und ihnen auch nicht für ihre Leistungen geboten. Ich habe die Gunst der Stunde ausgenutzt. Das war eine taktische Meisterleistung. Das war eine Revolution. Ich bin THE Leader of a Revolution. Ich habe sie benutzt und alle waren mit dieser Situation zufrieden. Wenn der Fakt, dass Austin Theory, PAC und Eddie Dennis mir geholfen haben in dem Moment in dem mich die Gang attackiert hat diese in deinen Augen als meine Freunde klassifizieren dann ist dem so. Ich werde darüber nicht mit dir diskutieren, denn es ist nicht von Relevanz. Wobei es mich schon interessieren würde was du an meiner Stelle getan hättest. Du bist ein Hüne, ein Berg von einem Mann und du haust so ziemlich alles zu Kleinholz was dir in den Weg kommt. Aber ein vier gegen eins, dass Walter das wäre selbst für dich zu viel gewesen.

Klare Kante hier von THE Bryan Danielson. Er gibt zu, dass er es alleine gegen die Gang nicht geschafft hätte. Gleichzeitig gibt er jedoch auch zu, dass er die helfenden Hände die ihn unterstützt haben mehr oder weniger nur benutzt hat. Wobei mit diesem Fakt bisher eigentlich jeder gut leben konnte. Abgesehen wohl von Noam Dar und seiner Gang. Aber das ist wohl am offensichtlichsten. Trotz seiner Sprechpause lässt der World Heavyweight Champion den Blickkontakt zu dem Mann aus Österreich nicht abreißen.

THE Bryan Danielson: Du magst 29 Wrestler in einem Match überlebt haben WALTER. Aber ich bin nicht einer von ihnen. Ich bin ein anderes Kaliber. Ich bin THE Best Wrestler in the World. Und du weißt es. Du wirfst hier mit martialischen Begriffen wie Krieg und Schlachtfeld um dich und denkst du könntest mich damit einschüchtern. Ich halte seit fast zwanzig Jahren meine Knochen für das hier hin. Denkst du mich würde noch irgendwas einschüchtern? Du behauptest ich würde mich verstecken? Weil ich meinen Namen gewechselt habe? Ich habe lediglich zu mir selbst zurück gefunden. Weil ich Frisuren wechsele? Ich weiß nicht wo von du redest, seit dem ich für Coast 2 Coast in den Ring steige hab ich keine Haare auf dem Kopf. Du redest so als hättest du schon gewonnen was du begehrst. Das ist Torheit. Du willst eine neue Ära starten? Tut mir leid, es gibt nur eine Ära. Meine Ära. THE Era! Du willst daran etwas ändern? Dann los, setzte deinen ersten Schlag. Aber sei Gewiss, dass Echo kommt. So sehr ich dich für deinen Kampfgeist respektiere, so sehr geht dir der Respekt verloren weil du denkst du hättest schon gewonnen.

Kaum hat der neue World Heavyweight Champion zum Punkt, ist es Scarlett, die ihr Lachen nicht mehr zurückhalten kann. Oh man, da hat sich die c2c ja einen richtigen Witzbold als neuen World Champion geangelt. Ein Mann, der angeblich so viel durchgemacht hat wie andere in ihrem halben Leben noch nicht. Was möchte er damit bezwecken? Was möchte er damit sagen, dass er es geschafft hat immer wieder aufzustehen? Dass er doch Stehvermögen hat oder dass er einfach nicht stark genug war, um stehen zu bleiben und den Winden zu trotzen. Ein Schwächling ohne nennenswerte Fähigkeiten, die er WALTER entgegenzusetzen hat. Der Österreicher ist kein Mann, der hinterhältig versucht seine Gegner irgendwie anzugreifen und ihnen zur Niederlage verhilft damit - die beste sportliche Leistung, ein Mantra, was Danielson besser noch einmal verinnerlichen sollte. Er hat hier nicht mit der Five Point Gang zu tun. WALTER ist eine neue Art Gefahr, die offensichtlich nicht von jedem genügend ernstgenommen wird. Bevor er den Rumble gewonnen hat, wirkte es so als würden sich alle über ihn lustig machen - er sei nur ein kurzzeitiges Phänomen. Er sei nichts mehr als groß und schwer. Aber diese Menschen hat er schnell Lügen gestraft. Erster Versuch - erster Sieg - und das im verdammten Main Event eines der größten Specials, die die c2c jährlich hat. Er ist eine Gefahr - und die Aktuere der c2c sehen das besser schnell ein, ehe sie ihm dann vielleicht noch zum Opfer fallen.

W A L T E R
"Ich brauche dich nicht beeindrucken, Danielson. Das ist bereits geschehen. Wie ein Gockel stolzierst du durch diesen Ring und versuchst allen anderen - auch dir selbst - zu versichern, dass du ganz anders bist als Dar. Du bist ganz anders, bist immer wieder aufgestanden und hast augenscheinlich auch keine Hilfe nötig, die dir aber gegen die Gang zur Hilfe kam. Keine Freunde für dich und dennoch haben sie dir einen Freundschaftsdienst geleistet. Was unterscheidet dich da von Dar? Tatsächlich sehr viel. Dar hat sich von seinen selbsternannten Brüdern helfen lassen - Männer, die zusammen stehen - du aber hast dir diese Hilfestellung erschlichen und hast all diese Männer zwar für deine Sache in den Krieg ziehen lassen, aber schlussendlich hast du ihnen das nicht entsprechend zurückgezahlt. Männer wie du werden fallen - Männer wie Dar sind das bereits. Während du dir die Hilfe von Theory, PAC und Dennis geholt hast, hattest du niemals vor sie dafür zu entlohnen. Du hast sie schamlos für deine Zwecke missbraucht - ein Ehrenmann, ein Champion. All das ist genau das, was du doch vernichten wolltest in Form von Noam Dar. Du wolltest ihn erschießen. Und, mein lieber Freund, ich bin mir sicher, dass dir das nicht so klar ist wie allen anderen, aber nur weil man sich in einem labilen Zustand befindet, schießt man nicht auf einen anderen Menschen - auf einen Konkurrenten. Das hat mir und allen anderen damals gezeigt wie entsprechend schwach du bist. Lass' uns nur weiter alle daran teilhaben inwieweit du dich gegen all die Missgunst und den Hass der Gang durchgesetzt hast - während alle anderen nur darauf warten, dass du gegen mich verlierst. Du ertrinkst in deiner Selbstgefälligkeit und scheinst dabei nicht zu verstehen, dass Scarlett vielleicht ein Interesse an deinem Privatleben hat, aber wenn wir dann beide im Ring stehen, dann wird das alles unwichtig. Niemand wird dann mehr danach fragen, ob du aus den tiefsten Kreisen der Hölle wieder an die Oberfläche gekrochen bist oder eben nicht - dann zählt wie schon einmal erwähnt die beste sportliche Leistung des Abends und nichts anderes."


WALTER blickt auf die Championship von Danielson. Nur das ist, worum es dem Österreicher geht - es geht um die World Heavyweight Championship und nicht darum, wer wie viel durchgemacht hat und wer auf wen geschossen hat - Danielson ist für Scarlett ganz offensichtlich nichts weiter als ein Versager, aber WALTER spricht für sich selbst - damit hat seine Freundin rein gar nichts zu tun. Deshalb sollte Bryan besser seinen Fokus scharf stellen und sich nicht von dann unwichtigen Sachen ablenken lassen. Wenn sich die beiden nämlich gegenüber stehen werden, dann ist das Privatleben des jeweils anderen völlig unwichtig. WALTER ist in der Lage dazu, zwischen privatem Vergnügen und dem Geschäft zu unterscheiden. Das bedeutet, dass er sich konzentrieren wird - er wird sich darauf konzentrieren die World Heavyweight Championship schlussendlich in den Händen zu halten.

W A L T E R
"Danielson, du möchtest dich nicht auf das Niveau meiner wunderschönen Scarlett hinab lassen? Es sei dir vergönnt, dass du denkst, mich würden Witze über meine Herkunft nicht einmal teilweise tangieren. Genau das unterscheidet dich von mir - das macht dich zu dem, was du bist und das wird mich zum World Heavyweight Champion machen. Mich kümmert es nicht, ob jemand mich äußerlich bewertet - und es kümmert mich noch weniger, ob jemand sich über meine Herkunft amüsiert oder darüber wie ich mir eine Beziehung vorstelle. Nur zu, mach' es wie alle anderen und lass' dich dann eines besseren belehren. So wie ich es beim Royal Rumble schon einmal gemacht habe. Ich werde nicht unterschätzt - das definitiv nicht, aber trotzdem schien mich keiner ernst zu nehmen, weil sie meine Entscheidung über meine Beziehung in ihre Meinung mit einbeziehen, weil sie gedacht haben, ich sei nichts mehr als ein großer Koloss ohne Stimme und ohne Meinung - und dann ist es dazu gekommen - dann ist es zu meinem Sieg im Main Event gekommen. Beurteilt ruhig nur mein Äußeres - meine Beziehung - aber es wird immer wieder passieren, dass ich mich durchsetzen werde. Halt dieses Schmucktück so fest wie du kannst, denn ich kümmere mich nicht darum, ob jemand ein Underdog ist oder nicht. Ich differenziere nicht - ich mache nur das, was ich am besten kann und das ist gewinnen. Du sagst, ich rede so als hätte ich schon gewonnen. Ich rede so, weil ich sicher bin, dass genau das passieren wird - früher oder später, egal wann und egal wo."


WALTER setzt das Mikrofon ab und scheint nichts weiter zu sagen zu haben. Der amtierende World Champion möchte also ein Stand Off? Den kann er haben, wenn er es doch nur schaffen würde dem Hünen in die Augen zu blicken. Gerade als Scarlett offensicht einen Schritt nach vorn machen will, ist es der Österreicher, der sie blockiert. Bei Danielson kann man nie so richtig wissen und deshalb wirkt es so als wolle der Hüne seine Freundin beschützen. Sie muss nicht in den Fokus dieses Krieges wandern - sie ist ja schon präsent genug offensichtlich.

THE Bryan Danielson: Es ist schon sehr humorvoll die Mitglieder der Five Point Gang untereinander als Brüder zu bezeichnen. Männer die zusammen stehen. Wohl eher Männer die beim kleinsten Fehlverhalten direkt aufeinander los gehen. Ich erinnere an den temporären Ausschluss von Jay White aus der Gang weil er die Person war welcher angeblich alleine am Verlust der Tag Team Titel schuld gewesen ist. Nicht sonderlich brüderlich, findest du nicht auch? Er kehrt gerade dann zurück wenn das große Match gegen mich bevorstand. Ob das brüderliche Nächstenliebe von White war? Ich glaube wohl kaum. Die Gang ist keine brüderliche Vereinigung. Es ist lediglich eine Ansammlung von Machtbesessenen Widerlingen. Ich bin ihnen im übrigen alleine gegenüber getreten, beziehungsweise habe anderen einen Gefallen getan. Du solltest hier nicht die Fakten verdrehen WALTER. PAC war es der mich im Knast besucht hat und meine Unterstützung wollte. Nicht umgedreht. Ich hatte ihm meine Unterstützung zugesichert wenn er mir einen Gefallen tut. Was dabei raus gekommen ist hast du ja gesehen. Ebenso sind Eddie Dennis und Austin Theory von alleine gekommen. Ich habe sie nicht darum gebeten. Ich habe ihnen nie eine Entlohnung angeboten. Das Ziel einer Revolution sollte auch ein Umsturz gegebener Strukturen sein und nicht auf materiellem Interesse beruhen. Ansonsten ist das ganze Unterfangen zum Scheitern verurteilt. Aber sollte einer von ihnen eine Entlohnung verlangen, wissen die drei wo sie mich finden. Hier im Ring, denn das hier und ein Match darum ist das einzige was ich anbieten kann.

Mit „das hier“ ist ganz klar der World Heavyweight Championship gemeint den der American Dragon kurz anhebt und dann wieder auf seiner Schulter ruhen lässt. Austin Theory hat heute im Verlauf der Show bereits eine mehr oder weniger offene Herausforderung an den Hangman ausgesprochen. Ebenso traf Bryan heute bereits auch auf PAC und hat ihm klar und deutlich gesagt, dass wenn dieser ein Problem hat er den ersten Schlag setzen soll. Der Submission Specialist hat also kein Problem damit die Bürde die dieser Titel mit sich bringt auch zu tragen. Zwar schuldet er in seinen Augen niemandem etwas, aber wer anderer Meinung ist der soll einfach her kommen. Man kriegt das ganze mit Sicherheit geklärt.

THE Bryan Danielson: Du solltest eins verstehen, denn bisher hast du es nicht, ich bin nicht wie die anderen. Weder unterschätze ich dich, noch nehme ich dich nicht ernst. Davon ab ist mir dein Privatleben egal. So wie dir meines egal ist, mal abgesehen von Scarlett die wohl der Meinung ist sie müsse urteilen. Aber das spielt keine Rolle, wenn wir aufeinander treffen, denn dann gibt es nur uns beide. Keine Schergen die die Drecksarbeit machen. Das ist der Unterschied zwischen Dar und mir. Er hat sich immer auf andere Verlassen. Ich habe dies nur getan, ohne es zu verlangen, als es notwendig war. Unser Duell, genau wie mein Match gegen Samoa Joe, wird die Ehre des Wrestling wieder herstellen. Nach unserem Match wird die ganze Welt sehen, dass auch du nichts weiter als ein Mann bist der seinen Mund viel zu weit aufreißt. Aber bis zum bitteren erwachen lasse ich dich in dem Glauben, dass du die Dampfwalze bist die über mich drüber rollt. Weißt du, ich könnte mich hier aufspielen und dir irgendwas erzählen das wir beide auf dem gleichen Level sind oder was auch immer. Aber das würdest du ja eh nicht hören wollen. Da du bei deinen Gegner nicht differenzierst wie du sagst nehme ich einfach mal meine Rolle als Underdog an. Denn in diese steckst du mich. Wird ein schönes erwachen wenn dich der Underdog schlägt.

Ebenso wie sein Gegenüber setzt THE Bryan Danielson sein Mikrophon ab und beide schauen sich gegenseitig tief in die Augen. Etwas zu sagen hat hier scheinbar keiner mehr. Mit einem Staredown finden diese Bilder ihr Ende.

Noelle Foley: "Was für starke Worte von Danielson. Aber auch von Walter! Ich kann das Match kaum erwarten!"

TAICHI: "Ist es vorbei? Ich bin kurz eingenickt."

Johnny Curtis: "Ja, die beiden haben den Ring verlassen."

TAICHI: "Ich dachte schon sie würden nie mehr aufhören zu reden."



Theory of the dark.

Eine schwarze Einblende zeigt die Überschrift für die kommenden Minuten. Der Villain sitzt mit verschränkten Beinen auf einer roten Ledercouch, während sich drumherum ein kahler Raum zeichnet. Eine Uhr tickt in lauter Manier im Hintergrund, während sie an der Wand vor sich hinhängt in ebenso kahler Art wie es der schlichte Kalender zur rechten macht. Der Kopf Scurlls fährt an die Wand, fast schon pittoresk auf die Uhr blickend. Metaphorisch, als wäre seine Zeit gekommen. Mit den Armen stützt er sich und schiebt sich langsam nach Hinten um sich in eine liegende Position zu bringen. Folgt der Seelenstriptease eines Mannes, der zuletzt eher im Hintergrund stand? Erklärt er warum? Erzählt er was ihn bedrückt und was die tiefen Beweggründe sind, warum er nicht zu sehen war? Gibt es gar einen Bruch mit der Gang? So trist wie die Szenerie gewählt ist, braucht es eine ganze Menge Inhalt im Folgenden um diesen leeren Raum zu füllen. Er hat sich entsprechend gerichtet, als er die Hände hinter dem Hinterkopf in eine entspannte Position bringt. Ein leiser Countdown gibt an, wann wir auf Sendung sind. 3.. 2.. . Ein letztes Räuspern und Feuer frei.

Marty Scurll:
Mich faszinierten schon immer viel mehr die Antagonisten als es der letztlich glattpolierte Held tat, die einfachen Motive die er durch seine Rolle trägt, meist klischeehaft untermalt durch Schicksalsschläge, die in mir einen Brechreiz auslösen. Der Schurke ist der wahre Held, ohne ihn gäbe es selbigen nicht. Was wäre eine Welt ohne das Böse? Wir halten die Welt im Gleichgewicht. Diese Welt lebt von Heldensagen, von dem Guten. Was würden Menschen tun, wenn sie nicht nach Gerechtem handeln würden? Nach Bildern die wir alle kennen und die gepredigt von früh bis spät. Angefangen bei der Religion bis zu Regeln die wir Kindern auferlegen, nach dem sie Leben sollen. Was wäre das alles, wenn es das Böse nicht gebe? Wenn wir keinen Anti Pol definieren würden? Die Welt wäre pures Chaos, wir würden mit einem Lächeln hinnehmen, wenn irgendwo geplündert würde, oder Leute Gräueltaten begehen. Villains are the true heroes. Unglücklicherweise vergessen das die Leute in ihrem äußerst platten Weltbild immer. Wir wissen, dass wir die Guten sind und verurteilen die anderen, in dem Wissen, dass wir ja alles richtig machen und uns an die Regeln halten. Wir hier in Amerika haben die Gerechtigkeit gepachtet, weil wir kleinkarierte Wichser sind, die auf das hören, was ihnen durch Religion und Sozialisierung erklärt wird.

Er dreht sich auf dem Ledersessel, als wäre ihm ungemütlich diese Worte zu sprechen. Es bedrückt ihn. Es fühlt sich richtig an. Er klingt als redete er sich etwas vom Herzen, dass ihn schon lange auf selbigem Liegt. Aus dem liegenden richtet er sich auf. Die Augen in der ernst fixierten Miene sind leer. So leer, die letzten Wochen nagen deutlich an seinem Gebilde. Unter denen zeichnen sich Augenringe ab, die tief ins Gesicht gefallen sind. Mit starrer Kamera vor sich schweift sein Blick zwischen der Linse und einer Person im Hintergrund, die seinem Monolog zu folgen scheint. Sein Kopf fällt kurz nach unten, bevor er mit einem Lächeln auf den Lippen wieder in die Kamera schaut.

Marty Scurll:
Und nun stehen wir hier. Wer bin ich, euch zu erklären, was das Gute und Schlechte an der Welt ist? In welcher Position stehe ich? Bin ich, weil ich euch diesen Gedanken näherbringe, ein guter Mensch? Wie paradox ist das? Ich sage euch, was gut ist und was schlecht ist, in einer anderen Art und Weise als ihr es gewohn seid aus dem Fernseher, aus eurer Bibel oder was auch immer? Ich bin ein Oder. Ich bin ein weder noch. Ich bin das entweder, das erkannt hat, dass das Gute auf der Welt nur ein Abfallprodukt des Schlechten ist. Und ihr solltet mir dankbar sein, dass ich euch hier erleuchte und euch die Wahrheit darlege. Bin ich ein Prophet, weil ich das System durchschaut habe und euch in eine erwachte Zukunft führe? Mitnichten, jedermann für sich allein. Und vielleicht sterbe ich doch als Ikone, als Vorreiter und Sinnbild einer Welt, die erkannt hat, dass das Schlechte ein wesentlicher Teil dessen ist, was sie ihr Leben nennen. Vielleicht bin ich der erste Märtyrer, der die Leute eint.

Lachend fährt der Blick an die Decke als sähe er selbst ein, wie durchgedreht seine Gedanken zu diesem Thema sind. Wie zwiespältig er das selber betrachtet, kommt in jedem Satz zum tragen. Schweißperlen tropfen von seiner Stirn als er seine Hände reibt. Schnell schlagen sie auf seine Stirn und verreibt sie im Gesicht. Womöglich sind sie über Wochen, oder Monate sogar gesammelt um sie nun preiszugeben. Marty Scurll als Anführer einer Gegenrevolution von der dunklen Seite, so wie man will. Er erhebt sich, als die blecherne Maske auf seinem Oberschenkel daher schlägt. Die Maske, ein Ausdruck seiner Einstellung, seiner Haltung und seines Charakters. Vielleicht nimmt sie ihn ein, oder aber er nutzt sie zum Ausdruck seines Gedankenguts. Was ist ein besserer Ausdruck, eines zerissenen Gemüts, dass in der Dunkelheit die Erlösung erkennt, als das Symbol des schwarzen Tods?

Marty Scurll:
Sie zeigt mir die Welt, wie sie wirklich ist. Sie erleuchtet mir den Weg und lässt mich erkennen, was es wirklich ist, was zählt. Sie führt mich durch die dunklen Phasen, so dass ich am Ende hier stehen kann und euch ebenso erleuchten kann. Sie ist meine Verbindung zwischen diesen Welten, der guten und der schlechten. Ob sie mich langsam aber sicher verrückt macht? Man kann nicht zerbrechen, was schon in Scherben liegt, meine Freunde. Sie sortiert mich, und setzt das Puzzle wieder zusammen. Sie gibt mir die Kraft heute Abend wieder anzutreten, sie gibt mir jeden Abend die Kraft. Ich überstand Verletzungen, die über mehrere Monate währten, Verletzungen von denen Leute sagten, das wäre das Ende deiner Karriere. Durch diese Augen scheint mehr Marty Scurll, als in dem Herzen von Marty Scurll Marty Scurll vorhanden ist. Vor Jahrhunderten war sie ein Markenzeichen für den schwarzen Tod. Nun, anno 2019, ist sie ein Zeichen für die Rückkehr des Dunklen. Folgt nicht mir, folgt Marty.

Er hebt die Maske auf die Brusthöhe und schlägt wuchtig drauf, während sich im Hintergrund ein breites Grinsen abzeichnet, während er selbst verblasst.

Marty Scurll:
Because a true hero does not wear a cape.

Noelle Foley: "Ich habe Gänsehaut, Leute. Man merkt wie erpicht Marty auf den Sieg ist."

Byron Saxton: "Ja, er scheint das Gold unbedingt zurück zur 5 Point Gang bringen zu wollen!"

TAICHI: "Nur damit sich der noble Zuschauer nicht erschreckt: ich habe in meiner ewigen Gnade diesem Dummkopf erlaubt wieder Platz am Tisch zu nehmen und zu kommentieren. Hoffentlich wird es keine weiteren Spitzen gegen deinen Holy Emperor geben, sonst war es das!"

Byron Saxton: "Ja.. ja.. schon gut. Ich sage nichts."

Johnny Curtis: "PUSSY!"



???
» Für Tumult sorgen? Oooooh~. Glauben Sie mir - das werde ich. Wohl .. oder eher Übel. «

Shane McMahon: "Genau deswegen sind Sie hier, Maritza. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg."

.. sagt Shane ganz cool und gelassen, während er der unbekannten Person mit der lieblichen und absolut weiblichen Stimme seine Hand entgegenstreckt. Die Kameras schalten gerade offensichtlich am Ende des Gespräches der beiden Personen ein, denn es öffnete sich kurz vorher die Tür, als die Stimme der Frau durch die Halle schallt. Im Bild ist bis jetzt auch nur Shane zu sehen, mit einem leichten Lächeln auf den Lippen. Die Zuschauer können sichtlich verfolgen, wie seine Augen für eine klitze-kleine Sekunde über das komplette Erscheinungsbild der Gegenüber schweift, während die Kamera langsam aber sicher die Position wechselt. Wirklich langsam aber sicher. Aber hey, ein bisschen Spannung muss sein, oder? Und genau das erzeugt der Seitenwechsel, als es in der Halle lauter wird. Es ist eine Stimme, die wir bisher noch nie gehört haben, zumindest nicht in der c2c. Oder ist sie einfach in Vergessenheit geraten? Genau weiß man es noch nicht, aber das soll jetzt gleich geändert werden. Gleich. Ganz schön lahmarschig unterwegs heute die Kamera, aber wir können immerhin schon einen halben Arm erkennen, weiße lange Haare... Okay, nein. Wir haben sie noch nicht in der c2c gesehen. Doch ihr Twitter Account ist es, der einige Fans schon vorher neugierig gemacht hat; Es ist der neuste Zugang der c2c: Maritza Janett! Oder Inring als 'Vipress' "bekannt" - oder auch nicht.



Die Kamera wandert, fängt nach und nach das gesamte Erscheinungsbild der weißhaarigen Frau ein, als die Zuschauer anfangen zu jubeln. Das Jubeln fängt sich schnell wieder, da man die Frau wirklich nicht kennt, mal so überhaupt gar nicht. Auf ihren Lippen liegt aber ein kleines Grinsen, welches sie Shane entgegenbringt. Maritze nimmt den Handschlag an, schüttelt Shanes Hand, lässt jedoch nicht los, sondern zieht kräftig an seiner Hand, sodass dieser näher an Sie heranstolpert. Nicht etwa, weil sie so stark ist, sondern einfach, weil er nicht damit gerechnet hat. Da die beiden sich nun ziemlich nahe stehen, sind es Maritzas Lippen, die fast Shanes Wangen berühren. Leise flüstert sie ihm zu.

MARITZA JANETT
» Sinners are winners. «

Ein kleiner Zwinker folgt, als die Goth-Schönheit den big Boss stehen lässt und sich umdreht. Mit der Kamera im Schlepptau führt sie ihren Weg fort und erst jetzt können wir uns genau angucken, was Shane da gerade unter Vertrag genommen hat. Gothic, darauf steht die Vipress. Eine kaputte Strumpfhose, Stiefel, ein enger Rock und ein T-Shirt, dessen Aufschrift übrigens "Sinners are winners" trägt, die weißen langen Haare, aber am aller auffälligsten sind die rot gemalten Kreuze unter ihren Augen, die ihre Liebe zu dieser Szene untermalen. Man könnte sich definitiv über diesen Look streiten und wohlmöglich schütteln einige in der Halle wohl jetzt den Kopf aber... who cares?

Somebody does - so wie es aussieht. Mitten im Weg bleibt ein Mann im grauen Anzug stehen und wendet seinen Blick auf die weißhaarige Dame. Man kann nur gerade so erkennen wie die Augenbrauen über der Sonnenbrille sich zusammenziehen und fragend die Frau mustern. Langsam nähert er sich ihr, nimmt dabei das Accessoire von der Nase. Jay lehnt sich ein wenig vor um der Dame ins Gesicht zu blicken.

# jay white: « Pris? Is this you? »

Ein leises Lachen raunt durch die Menge, was wohl hauptsächlich an der überraschenden Begrüßung als an der Zuneigung der Fans ihm gegenüber liegt. Jay ist noch immer ein Mitglied der Gang und damit bei vielen schon ohne großes Zutun unbeliebt. Nicht, dass es ihn umbedingt tangiert. Der Neuseeländer runzelt die Stirn, bevor sich ein Grinsen auf seinen Lippen zeigt und er sich zurück lehnt um wieder in voller Größe vor der Neuen zu stehen.

Und genau das ist es - sie ist die 'Neue' und niemand anderes. Einige Dinge sind definitiv nicht an ihr vorbeigegangen, auch eine Priscilla Kelly nicht, die die Vipress auch aus einigen Indy-Ligen kennt. Aber nein, Pris ist sie definitiv nicht. Vielleicht würden viele meinen, dass die beiden Damen Ähnlichkeit hätten - und das auch nur, weil beide die Goth-Szene mögen, aber nein, sie sind grundverschieden. Absolut nicht zu vergleichen. Es ist nun Maritza, die sich nun etwas vorbeugt und auf Zehenspitzen geht, um Jay näher ins Gesicht schauen zu können.

MARITZA JANETT
» Wohl eher dein schlimmster Albtraum. «

.. sagt die Vipress, ohne die Miene zu verziehen. Sie selber würde sich wohl als kleines Teufelchen mit Humor bezeichnen, was sie gerade unter Beweis stellt. Ob Jay auch darüber lachen kann? Lachen hat man einen Switchblade bisher nur aus Wahnsinn gehört, nicht weil er etwas amüsant fand. Und auch jetzt bekommen weder die Zuschauer noch die Weißhaarige dieses Geräusch zu hören. Dafür verlässt ein leises Schnauben seine Nase. Das kann man wohl durchaus positiv werten.. vermutlich. Jedenfalls senkt es nicht die Laune des Switchblade. Also, ja. Sieg auf ganzer Linie für die Dame.

# jay white: « In diesem Fall kommst du... zu spät. Pris hat ganze Arbeit geleistet und meinen Verstand vor ein paar Wochen durch die Mangel genommen. Ich habe.. sie verflucht und ihr alleine beweisen wollen, dass ich auch ohne sie kann. Dass ich nur meine Brüder brauche.. und was hat es mir am Ende gebracht? »

Der Neuseeländer seufzt leise und schüttelt über sich selbst den Kopf. Seit er für sich selbst das Wort ergreift, neigt er in kleine Monologe zu fallen und dabei seine Gedanken viel zu offen Preis zu geben.

# jay white: « ... mit anderen Worten: Schlimmer wird es nicht mehr werden können. »

Tatsächlich gab er gerade sehr viel preis und das gegenüber jemanden, den er gar nicht kannte. Fatal oder nicht? Sie könnte sich auch in seinem Gehirn breit machen, ihn vielleicht zu viel mehr machen, als Priscilla je hätte gekonnt. Aber... puh, jetzt schon? Hatte sie jetzt gerade schon ihr Opfer gefunden? Hey - gut sieht er aus, denkt sie sich, als sie ihn kurz und schmerzlos mustert. Ein kurzes Seufzen, als sie ihre Hand an seinen Oberarm legt.

MARITZA JANETT
» Ach herrje, Schätzchen. Was für ne schräge Alte hast du dir denn ausgesucht? «

.. sagt die Frau, die zwei Petruskreuze unter dem Auge trägt. Ähm... ja.

MARITZA JANETT
» Weißt du was? Ich glaube... Ding, ding! Heute ist dein Glückstag! .. denn ich habe absolut keine Lust, mir irgendeine Last an mein Bein zu schnallen. Jedenfalls heute. Ich bin doch gerade erst gekommen, kann ich nicht in Ruhe Shane um mein Finger wickeln? Stattdessen..Wieso Teufel, bestrafst du mich jetzt? Ich glaube, dass du froh sein solltest, diese Möchtegern losgeworden zu sein. Die hatte einfach nur einen riesengroßen Knall. Mach die Augen auf Hübscher, du hast genug um die Ohren als dir Gedanken um so eine zu machen. Hab ich recht oder hab ich recht? «

Mit dem Zeigefinger kreist sie seitlich an der Stirn, um ihm zu verdeutlichen, wie durchgeknallt Pris war. Aber irgendwie hatte Maritza ja auch wirklich recht, oder? Immerhin steht heute ein wichtiges Match für Jay an. Ein Blick auf die Matchcard und ein, zwei Erklärungen von Shane gab es da sicherlich. Und ganz vielleicht.. macht sich ein bisschen Nettigkeit gerade zu Anfang irgendwann bezahlbar. Denn was die Zuschauer jetzt gerade sehen, ist eine ziemlich nette Frau; was die Zuschauer noch nicht sehen, ist, wie teuflisch sie noch werden kann. Dies nur als kleiner hint zu Anfang. Aber nur ganz klein!

# jay white: « Mhmhmm.. »

Kommt es leise vom Switchblade, der nicht so recht wissen scheint was diese Frau im Schilde führt. Dank Pris ist er auf der Hut und traut dem anderen Geschlecht nicht über den Weg. Selbst Jess, die sich größte Mühe um ihn gemacht hat und ihn anscheinend wirklich retten wollte, hatte er die Tür vor der Nase zu geschlagen. Das war zu viel damals. Sie hatte seinen Geist nur noch mehr verwirrt. Aber in einem Punkt kann er Weißhaarigen nur recht geben.

# jay white: « Du hast recht. Mein Fokus muss auf dem heutigen Match liegen. Meine Gedanken müssen voll und ganz bei der Sache sein. Heute Abend werde ich mir das wieder holen, was man mir zu unrecht aus den Händen entrissen hat... heute Abend werde ich beweisen, dass sich meine Brüder auf mich verlassen können.. dass ich sie nicht mehr enttäuschen werde. Dass ich es mir verdienen werde.. nein, dass ich es verdient habe bei ihnen zu sein.. »

Ein leichtes Nicken um seine eigenen Worte zu unterstützen und damit auch sich selbst. Große Reden schwingen können und tun viele. Zu diesen Personen hatte er bisher nie gezählt. Worte waren sein Feind, Priscialla seine Stimme.. aber alles hat sich verändert. Neugierig lehnt sich der Neuseeländer wieder nach vorne und mustert das Gesicht der Dame.

# jay white: « ... wie ist dein Name? »

Ungläubig sieht Maritza ihren Gegenüber an.

MARITZA JANETT
» Jap. Stimmt. Du fokussierst dich totaaaal auf dein Match! Ich meine, du machst das ja nicht, weil du deinen Brüdern etwas beweisen willst. Oder weil du niemanden enttäuschen willst. Oder weil du beweisen willst, dass du den Sieg verdienst. Oder weil du überhaupt deine Anwesenheit beweisen musst. Oder.. ich könnte noch weiter machen, falls du das willst. Aber was interessiert es mich überhaupt, mit welchen Lasten du zu kämfen hast. Ist mir nämlich egal. Schnurz-piep egal. Aber diese drepessive Stimmung, die du gerade an den Tag legst, tut mir gerade nicht gut. Ich habe ziemlich gute Laune, weißt du? Ich würde ja sagen, dass du dir eine Scheibe davon abschneiden könntest, aber meinen Tag vermiest du mir heute nicht. Klar? «

Maritza zuckt mit den Schultern, nachden sie ihm mit Ironie gezeigt hat, dass er sich vielleicht doch nicht so auf das Match fokussiert, wie er denkt. Anscheinend gibt es bei ihm einiges, womit er gerade zu kämpfen hat, zumindest scheint es so. Doch wie die Vipress schon sagte; heute ist IHR Tag, deswegen will sie sich nicht mit Probleme anderer Leute aufhalten. Wobei... welcher Tag ist nicht ihr Tag? Auch morgen würde sie sich nicht unbedingt um seine Probleme kümmern wollen. Zunächst muss sie selber erst einmal Fuß fassen.

MARITZA JANETT
» Und übrigens habe ich dir meinen Namen schon verraten. Dein schlimmster Albtraum, weißt du noch? «

Ein leichtes Zischen zieht durch ihre Lippen, als sie schon fast selber darüber lachen muss. Jay hebt die Augenbrauen und blickt die Frau vor sich einen Moment an. Unglaube zeichnet sich in seinem Gesicht ab, dazu mischt sich ein klein wenig Verwirrung. Menschen lesen.. darin war der Mann aus Neuseeland noch nie gut. Vor allem nicht wenn es um Frauen geht. Leise Brummen schüttelt er den Kopf und setzt seine Sonnenbrille auf die Nase.

# jay white: « Alles an dir schreit: Schaut her, ich bin anders. Ich bin nicht wie die anderen Nutten in diesem Laden.. und doch.. bist auch du genauso eine Zeitverschwendung wie alle Anderen auch... und am Ende wirst auch du für jeden daher gelaufenden die Beine breit machen. Genau wie Pris. »

Brummelt er vor sich hin und scheint auch in diesem Punkt seinen Brüdern immer ähnlicher zu werden. Auch wenn die Gründe andere sind, endet es im selben Ergebnis. Maritza dagegen sieht den Switchblade ungläubig an - noch einmal. Ihre Nettigkeit bringt sie hier kein Stück voran, doch sie war sich absolut sicher, dass das alles Teil des Plans war. DEM Plan, den sie sich für die c2c gesetzt hat. Und damit ist definitiv nicht diese gequirlte Scheiße gemeint, die Jay da von sich gab. Früher oder später würde sein Fett wegkriegen.

MARITZA JANETT
» Du wirst heute Abend verlieren. «

.. und das wird heute geschehen. Ganz sicher. 100%! Da war sich die Vipress absolut sicher. Der Teufel hatte seine Klauen ausgestreckt und wurde eiskalt abgelehnt. Die Bestrafung dafür wird also folgen. Hat sich die Sache damit erledigt? Oh nein.

Maritza dreht sich mit diesen Worten um und lässt ihn mit einem abwertenden Blick stehen. Mit einem überrumpelten White, der nicht so recht weiß wie er mit dieser Aussage umzugehen hat, blendet die Kamera aus.

Noelle Foley: "Maritza Janett, der neuste, weibliche Neuzugang von c2c Wrestling! Ich bin echt gespannt zu was sie fähig ist. Ihr Outfit ist schon mal supercool!"

TAICHI: "Ugh. Nein. Cool ist das nicht. Eine weitere Kreatur der Dunkelheit, ein Teufelsanbeter. Eine mehr die ich mit meinem Licht ausmerzen muss."

Byron Saxton: "Jay und Maritza passen allerdings ganz gut zueinander, oder Johnny?"

Johnny Curtis: "Wow.. was für eine Frau.."



Wenn es nicht gerade im Ring heiß hergeht, wird gerne in den hinteren Bereich der Halle geschaltet: Interview Ecke, Wrestler Kabinen, Cafeteria, einer der zahlreichen Gänge...die Orte, an denen etwas Spannendes geschehen kann, sind vielfältig. Doch das kommende Szenario ist eher selten zu sehen...das Dach der Halle! Da die Show schon fortgeschritten ist, ist die Sonne schon untergegangen. Nur die Außenbeleuchtung des Bel MTS Place sorgt dafür, dass wir etwas sehen können. Es ist ziemlich ruhig...nur der Wind pfeift durch die die Mikros. Da wird relativ mittig eine eisener Türe aufgestoßen. Dahinter verbirgt sich ein kleines Treppenhaus, durch das man in das Halleninnere gelangt. Catherine tritt durch den Rahmen. Ihre Haare hat sich provisorisch zu einem Zopf zusammengebunden, wobei sie dennoch etwas zerzaust aussehen. Schnell zieht sie den Reißverschluss ihres Hoodies ganz nach oben und schiebt die Hände in die Seitentaschen. Es hat ziemlich abgekühlt und dementsprechend fröstelt es die junge Frau. Sie ist nicht ohne Grund hier...sie sucht jemand Bestimmten...

Catherine: Rosie? ROOOOOOSIE? Bist du da? Ich bin es...Cathy!

Rosemary wird gesucht...klar, wer sollte sich auch sonst auf dem Dach aufhalten. Cathy fühlt sich schlecht dabei, da sie Toni Storm nichts gesagt hat. Diese kümmert sich seit dem Special so rührend um sie...und vorhin waren die Zwei sich so nah und so intim wie schon lange nicht mehr. Eigentlich sollten sie nun wieder offen miteinander reden können. Nur hat sich Catherine das nicht getraut. Toni wäre wohl ausgerastet. Daher hat Cathy ihr nur erzählt, dass sie zurück an ihre Arbeit muss.

Catherine: Jetzt komm...zeig dich! Und keine Sorge...ich bin allein! Toni ist nicht da...

Sie hätte den Tag einfach genießen und Rosie vergessen können. Aber das geht nicht so plötzlich. Dazu hat sie die Death Dealerin zu sehr in ihr Herz geschlossen gehabt. Dennoch...es muss darüber gesprochen werden, was beim Special passiert ist.

Rosemary: Geh weg!

Hören wir Rosies tränenerstickte Stimme von irgendwo her, gefolgt von einem raschen Fußgetrappel, als würde sich jemand schnell über das Dach bewegen.

Rosemary: Wir wollen dir nichts tun! Du must weg gehen!

Die Verzweiflung in ihrer Stimme ist nicht zu überhören. Rosie war über das, was sie beim Special getan hat, über alle Maßen entsetzt und verstört, so viel war offensichtlich. Versteckt sie sich nun aus Scham vor Cathy? Offensichtlich will sie ihrer Freundin nicht unter die Augen treten. Wieder erklingt hektisches Fußgetrappel. Scheinbar versucht Rosie emsig, außer Sicht zu bleiben.
Cathy versucht zu orten, wohin Rosie flüchtet. Das ist gar nicht so einfach, da der Nachhall von allen Seiten zu kommen scheint. Auf gut Glück läuft sie los und sieht sich vorsichtig um. Es trifft die Dunkelhaarige, dass Rosemary selbst durch die Geschehnisse zu leiden scheint.

Catherine: Rosie, ich werde nicht gehen. Und ich weiß, dass du mir nichts tun wirst. Das beim Special ist doof gelaufen.

Direkt vor Cathy steht ein großer Block auf dem Dach, aus dem ein gut hörbares Rauschen herauskommt. Vermutlich hängt es mit der Lüftung für die Halle zusammen. Da ein wager Verdacht sie beschleicht, geht sie auf leisen Sohlen an der Wand entlang. Und siehe da...auf der anderen Seite...

Catherine: Hey, da bist du ja. Warte, ich will doch nur...

Rosie versucht erneut vor Cathy zu fliehen, doch rasch merkt sie, dass sie in eine Sackgasse geraten ist. Zu ihrer Linken und Rechten, sowie unmittelbar vor ihr ragen hohe Metallwände auf. Vielleicht darüber klettern? Zu hoch! Einsehend, dass sie nicht mehr davonlaufen kann, dreht sie sich langsam zu Catherine um. Und nun erkennen wir es. Rosemary hat offensichtlich große Mühe darauf verwendet, jeden Zentimeter ihres Gesichts von Schminke zu befreien. Kein einziger Fleck Farbe ist mehr zu sehen, ihre Haut ist makellos rein. Unter anderen Umständen hätte man dies für ein gutes Zeichen halten können. Vielleicht ein Stück Normalität in der verdrehten Welt der Demon Assassin. Doch die Situation scheint eine andere zu sein. Schämt sich Rosemary so sehr für das, was sie beim Special getan hat, dass sie den Anblick ihres eigenen Gesichts nicht mehr ertragen konnte? Hat sie ihre Schminke, ihr „Gesicht“, deshalb so restlos entfernt?

Rosemary: Toni hat doch Recht gehabt.

Mit tränenverquollenen Augen schüttelt Rosemary den Kopf und sackt dann an der Wand zusammen. Das Gesicht vergräbt sie in den Händen.

Rosemary: Wir haben schon vielen Leuten weh getan. Aber noch nie, nie jemandem, den wir lieb hatten.

Nun, so ganz stimmt das nicht. Wir erinnern uns an eine Situation zu Weihnachten, als Rosie PAC beinahe mit einer Säge verletzt hätte. Allerdings hatte PAC sie zuvor geohrfeigt, was dunkelste Instinkte in der Death Dealerin wachgerufen hatte. Cathy hingegen hatte nur helfen wollen.

Rosemary: Wir sind gefährlich. Ein Monster. Ein Freak!

Rosemary ohne Schminke...das ist definitiv ein Anblick, der Catherine umhaut. Rosie ist eine schöne Frau...doch so fehlt ihr irgend etwas. Cathy merkt gleich, dass ihre neue Freundin "unvollkommen" wirkt. Sie dazu noch so aufgelöst und weinend zu sehen, bricht Catherine fast das Herz.

Catherine: Hör auf...du bist kein Freak...und auch kein Monster!

"Freak"...mantraartig hatte es Toni Storm immer und immer wieder Rosie an den Kopf geworfen, bis es diese nach letzter Woche nun selbst glaubt. Und egal, wie harmonisch es zwischen Toni und Cathy wieder ist und egal wie schön es vorher war...dafür ist die Dunkelhaarige ihrer Freundin wütend. Nun hat sie das Gefühl, dass sie das auswetzen muss, was die Australierin "verbrochen" hat. Vorsichtig nähert sie sich der Death Dealerin...sie will sie nicht verscheuchen.

Catherine: Du bist nicht gefährlich! Hey...wir sind im Wrestling...da geht es eben manchmal rau zu. Du und Toni...ihr habt euch geprügelt, ich wollte dazwischen gehen...da kann das passieren.

Bei Rosie angekommen geht Cathy neben ihr auf die Knie und legt dieser behutsam eine Hand auf den Kopf und streichelt diesen mit einem Lächeln auf den Lippen.

Catherine: Das war ein dummer Unfall. Du hast daran keine Schuld! Ich bin dir nicht sauer...ganz sicher nicht!

Rosie zuckt ein wenig zusammen, als Cathy ihr die Hand auf den Kopf legt, lässt es aber geschehen. Langsam hebt sie den Blick und schaut Catherine zweifelnd an.

Rosemary: Aber dir hätte nie etwas passieren sollen. Wir waren nur so wütend auf Toni und…

Wieder ein niedergeschlagenes Kopfschütteln.

Rosemary: Du warst so lieb zu uns und wir haben nicht aufgepasst. Das darf uns nie, nie, nie wieder passieren. Uns ist egal ob uns die Arbeitermännlein mögen oder die anderen Vögelchen, aber dich haben wir gerne, deshalb darf dir nichts passieren! Aber wie können wir wissen, dass du in Sicherheit bei uns bist? Wir wissen gar nichts mehr.

Scheinbar unterbewusst schmiegt Rosemary ihren Kopf ein wenig gegen Cathys Hand, während sie zweifelnd in die Nacht hinein starrt, als wären in der Dunkelheit Antworten auf ihre Fragen zu finden.

Catherine: Ich hab dich auch gern, Rosie. Und genau deswegen bin ich ja auch jetzt hier.

Es wirkt fast so, als würde eine Mutter ihre Tochter trösten. Das Gefühl will Cathy der Death Dealerin aber nicht geben. Sie beide sind gleichgestellte Freundinnen, die füreinander da sind und sich gegenseitig Halt geben.

Catherine: Ich hab es im Gefühl...nein, ich weiß es! Ich weiß, dass ich bei dir in Sicherheit bin und du immer auf mich aufpasst...so wie ich auf dich aufpasse! Und wenn wir gemeinsam aufpassen, wird so etwas auch nie wieder passieren.

Die Dunkelhaarige ist sich nicht ganz sicher, ob sie die richtigen Worte findet, um Rosemary trösten zu können. Aber sie gibt sich zumindest Mühe.

Catherine: Also sind wir weiterhin Freundinnen?

Rosemary traut sich nun zum ersten Mal, Cathy direkt in die Augen zu sehen. Noch immer erkennen wir eine gewisse Unsicherheit in ihrem Blick, doch langsam aber sicher schleicht sich ein schüchternes Lächeln auf ihr Gesicht.

Rosemary: Freundinnen.

Sagt sie dann zögerlich. Sie klingt erleichtert aber auch entschlossen. Die Tatsache, dass sich Cathy zu ihr aufs Dach gewagt hat, zeigt Rosie, dass sie ihr wichtig ist. Ihr Lächeln wird breiter und wird schließlich von Catherine erwidert, die sie dann auch in die Arme schließt. Mit diesen rührenden Szenen wird schließlich wieder zu den Kommentatoren geschaltet.

TAICHI: "Wer wäre nicht gerne mit solch einem Unding befreundet?!"

Noelle Foley: "Nennst du Rosie gerade wirklich "Unding"?!"

TAICHI: "Nein, die andere. Oder wer ist die die von sich als "wir" spricht?"

Byron Saxton: "Rosemary."

Johnny Curtis: "Rosie!"

TAICHI: "Ja. Das Unding!"

Byron Saxton: "Du.."

TAICHI: "Was? Sprich es aus, Feigling. Dachte ich mir."



MATCH 5
SINGLES MATCH
Kevin Owens vs. Jon Moxley


Writer: Angelito

HEAR ME NOW

Dieser simple Schriftzug ist das Einzige, was die in Dunkelheit verhüllte Arena auf dem Titantron erhellt. Für einige Sekunden passiert auch nicht viel, ehe dann eine Theme durch die Boxen knallt, die noch sehr frisch ist. Mit einsetzen des Titantrons erkennt man aber schnell, um wen es sich handelt und die Fans haben keine positiven Reaktionen für diesen guten Mann übrig.



Melissa Santos: ""Introducing first.../And his opponent... from Cincinnati Ohio, weighing 225 pounds, accompanied by Mary Dobson - the lunatic fringe, JONNNNNNNN MOXLEYYYYYYYY!!""

Sofort hallen laute Buhrufe durch die Arena, nachdem Melissa Santos den Namen von Jon Moxley genannt hatte. Dieser hat es schnell geschafft, nahezu jeden Fan gegen sich aufzubringen, natürlich mit tatkräftiger Unterstützung seiner besseren Hälfte, Mary Dobson. Und auch hier weiß er, wie er die Fans bis ans Äußere reizen kann, denn er lässt sich alle Zeit der Welt, bevor er sich auf der Stage zeigt. Schließlich kommt er dann langsam und mit einem Blick im Gesicht hinter dem Vorhang hervor, wo man mit Fug und Recht froh sein kann, das Blicke nicht töten können.

Auch der weitere Weg zum Ring weiß er für sich zu nutzen. Der ein oder andere Fan bekommt nicht gerade die freundlichsten Worte zu hören, wenn er sich nicht gerade auf sich selber konzentriert. Dennoch genießt er es, die Fans zu provozieren. Um den Ring zu betreten nutzt er erst gar nicht die Treppe, er entscheidet sich für die „coolere“ Lösung, in diesen hinein zu rutschen. Weiter mit Buhrufen seitens der Fans bedacht geht er nun ein paar Schritte im Ring auf und ab, dabei immer wieder dieser finstere Blick aufgelegt. Schließlich gesellt er sich in eine der Ringecken und wartet darauf, das der Gong den Weg frei macht.

-



I ain't your friend, and you're not mine, this difference.
Helps me cross the line. Every time I'm confronted.
I'm unafflicted
by my actions




Mit heftigem Krach von der Musik und dem gedröhne der Lautsprecherbox kommt die Musik des jetzigen Coast 2 Coast - Eastcoast Champion heraus. Langsam kommt er aus dem Schatten heraus, mit den Eastcoast Championship in der rechten Hand! Gerade aus dem Schatten gekommen schon kommen die ersten Buhrufe aus der Stadt. - Owens, steht auf Stage und schaut sich die Erbämliche Stadt an, wo er heute antreten muss. Werf sein Blick nach Links und nach rechts und dann geht er langsam den Weg zum Ring!

Suffering is the result of the game,
Victory at the cost of pain. Like a freight train,
You're tied to the tracks.No way to escape,
there's no coming back!


"Kill Owens Kill" steht auf seinen neuen Merchandise Artikel, nur wenige Fans haben dieses T-Shirt an. Vielleicht gibt es auch unter den Buhrufen, eigentlich viele Fans, die aber einfach nur wegen den "Gruppeneffekt" mit machen! - Er steht nun vor dem Ring, schaut sich den Ring genau an und geht dann ganz gelassen auf die Ringtreppe. Mit jede Stufe die er macht wird er ausgebuht, aber das ist auch selbstverständlich, mit dem was er seinen Gegnern antut. - Aber die Ringsprecherin, Melissa Santos steht schon im Ring und wird den "Eastcoast Champion" ankündigen!

Melissa Santos: "Making his way to the ring... from Saint-Jean-sur-Richelieu, Quebec Kanada. he is the WREEEEEEEEEEEEESTLING WORST NIGHTMARE! - ... KEEEEEEEEEVIN OWWWWWWWWWWWWWENS!! "



Nothing personal, I just don't care
Won't bother explaining
It goes nowhere Just know that tomorrow won't come
If I end things today


Den Namen Kevin Owens gerade so ausgesprochen, schon fangen die Leute an zu Buhen. Er stellt sich vor den Seilen und hebt den Championship hoch, und zeigt den Fans das sich unrecht haben. Owens weiß das Fans keine Ahnung haben, geht wieder in seiner Ringecke zurürck. Und setzt sich in die Ringecke hin!

Langsam geht die Musik von Owens aus und schon warten alle wer als nächstes kommt!

DING! DING! DING!

… Und da wird die Ringglocke ertönt und sofort macht Jon Moxley genau da weiter wo er vorhin aufgehört hat. Er greift ihn weiter an, bis der Prizefighter an den Ringseilen ist und der Ringrichter Jon Moxley von Kevin Owens befreit. Go Away stupid idiot mit diesen Worten geht Kevin Owens wieder in den Ring und will Jon Moxley attackieren. Sofort gehen beide in den Headlock und wollen wissen wer zuerst die erste Aktion macht. Owens rennt mit Jon Moxley in den Seilen und schubst den The Eccentric One von sich. Mox rennt in den Ringseilen, er kommt zurück. Owens macht den Ansatz zum Backbody Drop – Ansatz zum MoxCutter? Owens kann diesen gerade so entwischen. Schnell geht Owens in die Ringecke und ruht sich aus. Sein Gegner findet aber keine Zeit um sich auszuruhen, er zeigt an das er weiter machen will. you want it? fuck you mox mit diesen Worten und mit den Mittelfingerzeigenden Kevin Owens geht er aus dem Ring. – Der Ringrichter ermahnt ihn das er sofort wieder in den Ringsteigen soll, bevor er das Match durch Count Out verliert. Aber, so will Jon das Match nicht gewinnen. Mox geht auch raus und rennt den Prizefighter hinterher. Wieder geht Owens in den Ring, wartet bis Jon Moxley in den Ring kommt. – Mox ist wieder im Ring, schnell reagiert der Nightmare of Pro Wrestling und zeigt einen tritt gegen den Magen von Mox. Ansatz zum Kevin Owens Stunner – aber Jon Moxley kontert ihn aus, während er Kevin Owens von sich weggeschubst. Owens in den Ringseilen, er kommt wieder mit einer Clothline und will Jon Moxley treffen. Moxley geht aber mit dem Knie auf den Boden so dass man ihn nicht trifft. Wieder rennt Owens in den Seilen, hält sich aber da fest. Mox merkt es nicht das Owens sich festhält. Moxley dreht sich um und kassiert einen Superkick von Kevin Owens. Jon fällt nicht von einem Superkick um, nein. Er geht in den Seilen, lässt sich im zweiten Seil fallen und kommt wieder zurück mit einer sehr harten Clothline! Die haut sogar einen schwergewicht wie Kevin Owens um. Mit einem Sprung, wie man ihn eigentlich nur von Shawn Michaels kennt, steht der verrückte Jon Moxley wieder auf. Packt sich den Prizefighter Kevin Owens, hält beide Arme von ihn fest. Schaut sich die Kanadischen Zuschauern an und will ihn nach unten drücken. Owens bleibt Steif was nicht vom Vorteil für Jon Moxley ist. Jon lässt Kevin Owens los, was die vielleicht nicht die beste Idee war. – Kurz nach dem er ihn losgelassen hat, schaut Owens nach oben und schon kassiert Jon Moxley einen Superkick! Wieder landet Jon Moxley in den Seilen, aber dieses Mal weiß Owens was auf ihn zu kommt. Schnell kommt Moxley wieder zurück, schnell einen tritt in den Magen. Und schon kommt den KEVIN OWENS STUNNER! Und dieser sitzt perfekt, Stone Cold Steve Austin wäre stolz auf ihn! Sofort legt Owens sich auf seinen Gegner, reißt die Füße nach oben und dann wartet Owens bis der Ringrichter den Count zählt!

Byron Saxton:"KEVIN OWENS STUNNER! OH MY GOD!"
Noelle Foley:"THIS IS IT! FIRST WIN FOR KEVIN OWENS"
Johnny Curtis: "IS THIS A NEW KEVIN OWENS WHAT WE SEE?!"

ONE! … TWO! … THR

KICKOUT da reißt der verrückte Jon Moxley den Arm nach oben. Und der Prizefigher kann es gar nicht fassen, er diskutiert mit den Ringrichter das es ein Three Count war. Aber, war es nicht! Mit einem Bösen Blick steht Owens auf und geht sofort zu Jon Moxley. Er packt sich den ganzen Körper und zerrt ihn am untersten Ende der Ringecke. Schnell geht er an der gegenüberliegenden Ecke und stellt sich hin, pustet einmal kurz durch springt einmal kurz hoch und rennt dann auf Jon Moxley zu und dann kassiert Mox die Cannonball! Wieder steht Kevin Owens und stellt sich wieder an der Ringecke rennt an und wieder zeigt er eine Cannonball. – Dieses Mal weicht Jon Moxley aus und Owens springt voll daneben. Mox zieht sich an den Ringseilen hoch und ist wütend – so wütend war er noch nie. Das erkennt man an seinen Augen. Owens bleibt an der Ringecke liegen, sofort geht Jon dahin. Zieht ihn nach oben und macht schnell ein Snap DDT! Und sofort das Cover hinterher. ONE! TWO! THR aber der kleine Finger von Owens streift das Ringseil und das zählt als Ropebreak. Das macht ihn noch Wütender. Jon packt sich den Finger von Kevin Owens liegt ihn auf den Ringboden und dann springt Jon Moxley mit seinem Springerstiefel auf den Finger von Owens. Mit schmerzen steht Kevin Owens auf, aber das kümmert Jon Moxley nicht das Kevin Owens schmerzen hat. Er wartet bis Kevin Owens zu ihm schaut und dann zack! MOXCUTTER! Und der geht durch. Owens fällt hin wie eine Bahnschranke und dann zählt der Ringrichter das Cover!

ONE! … TWO! … THREE!

Here is your winner by pinfall: JOOOOOON MOXLEYYYYYYYY!



TAICHI: "Nun, das war.. interessant."

Noelle Foley: "Jon Moxley is on fire, Leute! Ein großer Sieg über einen ehemaligen, multi-time Champion!"

Byron Saxton: "Herzlichen Glückwunsch an Moxley."

Johnny Curtis: "Owens kommt schon wieder zu sich! Beim nächsten Mal sieht das anders aus!"



Wieder zurück im Backstage Bereich. Eine sehr bekannte junge Dame spaziert umher und betrachtet neugierig das Geschehen um sich herum. Es ist lange her, dass sie mal über ihren eigenen Tellerrand hinaus gesehen hat. Die neusten Ereignisse haben zu ihrer Entspannung beigetragen. Erst hat sie ihre Catherine zurückbekommen und dann noch Rosemary vertrieben. Vorhin durfte sie, Toni Storm, endlich wieder ungestörte Zweisamkeit mit Cathy genießen. Nun fühlt sie sich etwas ausgelaugt. Ihrem Künstlernamen alle Ehre machend war Toni etwas stürmisch gewesen...aber gut, das letzte Mal mit Catherine ist auch schon eine Weile her. Frisch geduscht wirkt die Strong Zero City Lady sehr zufrieden. Das Gespräch mit Cody Rhodes zu Beginn der Show hatte ihr etwas die Laune vermiest...aber das soll nun keine Rolle mehr spielen. Toni steuert nun eine Kiste an und schwingt sich gekonnt auf diese. Ihren Gürtel, den sie mit sich trägt, legt sie neben sich ab. Das rechte Bein zieht sie angewinkelt an, während sie das andere baumeln lässt. Die Augen möchte sie nur für einen kleinen Moment schließen. Das reicht aber schon aus, damit sich jemand unbemerkt nähern kann...jemand, von dem die Australierin gedachte hatte, ihn nie wieder sehen zu können.

Noch blieb die Kamera auf Toni gerichtet. Doch langsam zoomt diese heraus und bei den Fans geht ein Raunen durch die Arena. Denn während die Kamera langsam herauszoomt, kann man nach und nach erkennen, wie sich im Bild der massive Körper einer weiteren Person direkt neben Toni aufbaut. Da diese die Augen geschlossen hat, bemerkt sie zunächst nicht, das sie nicht mehr alleine ist. Es wirkt fast wie in einem Horrorfilm, denn diese Person ist genau die Person, die wir früher am Abend zusammen mit Bray Wyatt gesehen hatten: Elias! Ruhig steht er neben Toni und senkt seinen Kopf nach links und rechts, das Gesicht bedeckt mit der typischen Schafsmaske. Still mustert er Storm, die ihm einst, zusammen mit dem Dream, zur Seite stand, um Dakota vor der Family zu befreien...mit bekanntem Ende. Schließlich streckt Elias seine Hand aus und streichelt Toni über die Wange, was diese sofort aufschrecken lässt.

//Elias\\
"Shhhhhhh...du brauchst keine Angst haben Toni...ich bin es...Elias..."

Toni Storm: SCHEIßE...FUCK!

Ja, Storm ist eine schreckhafte Person. Vor allem wenn sie gerade entspannt ist und an nichts Böses denkt. Die Berührung lässt sie hochfahren. Ihr hauseigener Beschützerinstinkt fährt den Adrenalinspiegel innerhalb weniger Sekunden von 0 auf 100 hoch. Die Australierin ballt die Fäuste und geht in eine Abwehrhaltung. Hörbar schwer atmend beobachtet sie den ungebetenen Gast...Moment, hatte er nicht gesagt, wer er ist...kann es wirklich sein...

Toni Storm: E-Elias...d-du?

Trotz der Schafsmaske erkennt sie die langen Haare und die Statur...ja, es ist Elias! Der Mann, der einst mit ihr und dem Velveteen Dream den Dream Express gebildet hatte. Dream Express...schöne, unbeschwerte Zeiten! Gut, Toni hatte den Liebeskummer mit Sonya...aber kein Vergleich zu heute.

Toni Storm: Scheiße...was...was tust du hier?

Am liebsten wäre die Blondine ihm um den Hals gefallen, da sie ihn schmerzlich vermisst hat. Aber sie muss sich klar machen, dass das hier nicht der Elias ist, der mit ihr damals vor einem Millionenpublikum ein Lied für Sonya gesungen hat. Sie hat nicht wirklich eine Ahnung, was sie sagen soll...bis ihr zumindest diese Frage einfällt.

Der Schreck ist ihr aber trotzdem noch anzusehen und so ganz wohl fühlt sie sich auch nicht wirklich. Still steht Elias wieder da, sen atmen ist zu hören, immer dann, wenn die Stille überhand nimmt. Schließlich schiebt er die Maske nach oben und lächelt Toni an, als wäre es wie damals gewesen.

//Elias\\
"Was ich hier mache? Mh...ich glaube das weißt du ganz genau, Toni...Ich bin hier um dich davon zu überzeugen, das die Welt, in der du lebst...einfach nur eine Fassade ist...alles um dich herum...eine schlichte Fassade, die ihr aber nicht ersehen könnt...Ich möchte, das du glücklich bist, so wie damals..."

Glücklich...wie damals! Ungewollt erzeugt das in ihrem Inneren einen unangenehmen Wiederhall. Elias steht sinnbildlich für eine unbeschwertere Zeit. Weiterhin ziemlich unsicher rührt sich Storm keinen Millimeter. Dieses Lächeln...diese Stimme...alles fühlt sich noch so vertraut an. Aber die Botschaft dahinter...nein, das ist nicht Elias...sondern Bray Wyatt, der durch ihn zu ihr spricht.

Toni Storm: Eine Fassade also...und du hast diese zerbrochen, richtig? Nachdem du zu stolz warst, den Dream oder mich um Hilfe zu bitten...was ist daraus geworden? Du trägst eine Maske und bist Wyatt willenlos ergeben. Und das soll ein Leben sein, in dem ich glücklich werde? Ich mein...

"...ich habe darüber nachgedacht."...Toni vollendet den Satz in ihrem Kopf. Erst letzte Woche hatte sie ja ein Gespräch mit Julia, die man nun getrost als "Schwester" von Elias bezeichnen kann. Dabei hatte sich Storm etwas einlullen lassen...aber es tat auch gut, dass man eben mal nicht mit dem Finger auf sie zeigte und sie als Schuldige oder gar "Monster" beschimpfte. Julia versprach ihr, dass die Wyatt Family ihr einen Weg zeigen, so dass Toni nicht mehr leiden muss. In der Hoffnung, so gegen Rosemary ein Mittel zu haben, sagte sie einem Treffen mit Wyatt zu. Doch dann haben sich die Vorzeichen geändert.

Toni Storm: Ok, wenn du hier bist, da ich mich mit Wyatt treffen wollte... sag ihm, dass sich das erledigt hat. Mit Catherine läuft es wieder...und das Thema Rosemary hat sich endgültig erledigt.

Elias steht ohne Regung da, aber man kann sich denken, das er jedes einzelne Wort von Toni förmlich aufsaugt. Aber zur Freude der Fans scheint sie sich nicht auf Bray und seine Kopfspielchen einzulassen, nicht viele können sich dagegen wehren, Dakota und Elias sind die besten Beispiele dafür. Erneut lässt Elias seinen Kopf nach links und rechts wandern ehe er ein breites Grinsen auflegt.

//Elias\\
"Mh...du bist so naiv..."

Die Schafsmaske wird wieder vor seinem Gesicht gezogen und er starrt Toni an. Plötzlich erlischt das Licht und für einige Sekunden bleibt es dunkel. Bis das Licht den Korridor wieder erhellt und Toni ist nun alleine wieder hier. Elias scheint verschwunden...Storm atmet einmal erleichtert aus, als die Stimme von Elias sie erneut aufschrecken lässt...dieses Mal aber hinter ihr.

//Elias\\
"Auch, wenn du denkst, das du deine große Liebe in Cathy gefunden hast...dieser Glaube ist genauso eine Lüge wie die, das du glaubst, das Rosemary aus deinem Leben verschwunden ist..."

Was genau meint Elias nun damit? Toni und Cathy scheinen tatsächlich zueinander gefunden zu haben und sind auch glücklich. Rosemary wurde von Toni beim PPV abgeblockt. Also dürfte Toni eigentlich keine Sorgen mehr haben, außer, das sie weiterhin das Fadenkreuz für ihren Titel auf den Rücken hat.

//Elias\\
"Wenn das alles für dich so positiv läuft...dann erzähle mir mal, warum sich Cathy und Rosemary hinter deinem Rücken getroffen haben, mh? Hahahahaha"

Toni Storm: W-w-was? Bitte?

Geschockt reagiert Toni auf diese kühne Anschuldigung. Sie selber hat eben nicht gesehen, was der Zuschauer vorhin mitbekommen hat. Catherine hat sich mit Rosie getroffen und sich mit dieser versöhnt. Irgendwie muss das Elias mitbekommen haben. Wie ist erst einmal unerklärlich...aber die Wyatt Family hat ihre Augen und Ohren auch überall.

Toni Storm: Da-das stimmt nicht..das ist eine Lüge! EINE LÜGE!

Toni ist dabei auf Elias loszustürmen und ihn zu packen. Bevor sie ihn aber erreicht, geht das Licht plötzlich wieder für ein paar Sekunden aus. Als man wieder etwas sehen kann, ist Elias weg...wie vom Erdboden verschluckt. Panisch sieht Storm sich um...aber nichts zu sehen.

Toni Storm: Elias, komme zurück...ELIAS! FUCK!

Nur zu gerne würde die Australierin das als Lüge sehen...als Versuch sie noch mehr zu manipulieren. Tief in ihrem Inneren merkt sie aber Misstrauen. Nachdem es so schön war vorher...kann Catherine sie dann wirklich hintergehen? War das alles nur Fassade? Unschlüssig schlägt Toni mit beiden Fäusten auf die Kiste. Sie packt sich ihren Gürtel und stürmt schließlich davon. Damit geht es zu den Kommentatoren zurück.

Noelle Foley: "Oh nein, da steht neuer Ärger ins Haus."

Johnny Curtis: "Naja, wenn Toni gedacht hat, dass sie nun Ruhe vor Rosemary hat, ist sie selber schuld. Catherine macht weiter was sie will und zieht Toni immer aufs Neue runter."

Byron Saxton: "Es war echt nicht die beste Aktion von Catherine, dass sie das vorher nicht mit Toni besprochen hat. Mal sehen, ob da heute noch was passiert."

TAICHI: "Was für ein Schmierentheater. Telenovela. Seifenoper!"



Der späte Abend zerrt am Himmel und ummantelt ihn in jener schwarzer, sternenklaren Pracht, wie gemalt für eine Nacht voller schockierender Wendungen, die ein Raunen provozieren, die einem den Atem im Halse stecken lassen. Ein Rabengesicht baumelt an der Hüfte, als er langsam durch die Katakomben schlendert. Der Mann mit der Maske des Pestdoktors. Wie gemacht für einen solchen Abend. Er knüllt eine Zeitschrift in der Hand. Das offizielle c2c Magazin, auf dem Cover - Noam Dar. Während im Hintergrund im Stile einer Post Core Band, die anderen Mitglieder versammelt stehen. Nach kurzer Distanz reißt er eine Tür auf.

Marty Scurll:
Das gemeine Volk meint, Metallica stehen da wo sie nun stehen, wegen James Hetfield. Aber sie wären nichts ohne Lars Ulrich.. Great To have you back lad.

Er wirft das hauseigene Magazin, dass die 5-Point Gang auf dem Cover porträtiert, mit Nachdruck in den Müll. Ein böses Omen? Auf jeden Fall ein Bild, welches die Gossip Portale auf aller Welt deuten können, wie sie möchten und die Antwort liegt irgendwo weit entfernt. The Villain ist gut gelaunt, und so stolziert er auch in den Locker Room. Umgeben von einer Aura der Stärke und des Willens, als könne er heute das ganze Roster erledigen, selbst wenn es zuletzt nicht so lief für ihn. Mit breiter Brust und doch gewahrter Distanz positioniert er sich.

Marty Scurll:
Ich habe viel drüber nachgedacht, welche Wahl die Leute heute haben, wer die kommenden Champs sind und letztlich, wie zuletzt häufig, haben sie keine Wahl. Sie kriegen nicht einmal das was sie verdienen. Sie kriegen uns. Und das einfach weil wir es so wollen. Wir sind die mächtigen Leute die über Leben und Tod entscheiden in der c2c.

# jay white: « ... great to be back.. »

Mehr ein Murmeln als ein euphorischer Ausruf, der Freude und Motivation ausdrücken würde. Nicht, dass man Jubel aus dem Mund eines Jay White erwarten wurde. Nicht von dem Mann, der schwarze Kleidung bevorzugt und von vielen als 'Emo' bezeichnet wird. Und doch ist er überraschend leise. Zu leise, zu nachdenklich, wenn man bedenkt mit welchem Eifer er bisher den Sieg im Main Event propagiert hat.

# jay white: « ... ist es auch nur einmal vorgekommen, dass jemand das bekommen hat was er verdient hat? Wurden Personen zur Rechenschaft gezogen, die es sollten? Oder wurde mit zweierlei Maß gemessen..? »

Fragend blickt Switchblade von seinen ineinander gelegten Händen auf und damit zu Marty hoch. Er selbst hat sich nach seiner Ankunft in diesem Raum auf einem Sessel bequem gemacht und die Ellbogen auf den Lehnen abgestützt. Sein Kinn ruhte eben noch auf den Händen, diese werden nun jedoch gesenkt.

Scurll wirft sich an die Wand. Verschmitzt grinst er durch die verrutschte Sonnenbrille auf den Boden, während er Tape aus seinen Taschen zückt und beginnt sich die Handgelenke abzukleben. Der Fokus ist klar und ebenso sichtbar, wie ein jeder Stern am heutigen im Himmel. Ein neuer Stern am Himmel soll ebenso leuchten, wenn diese Beiden hier, heute Abend die neuen Tag Team Champions sind.

Marty Scurll:
Der Glaube an Rechtschaffenheit ist etwas für kleine Leute. Lass uns nicht Richter und lieber Henker sein. Ganz egal, wer meint er hätte das Recht auf den Titel.

Wuchtig klatscht er in die Hände. Bereit um sich zurückzuholen, was ihnen gehört. Und bereit dazu Glanz und Glorie im Namen der Gang zu erlangen. Wenn es nur so einfach wäre wie es klingt. Als Henker. Urteile vollstrecken, die es gar nicht gibt, nur um am Ende zu triumphieren. Hach. So langsam richtet er sich die Maske und macht sich bereit für seinen Einzug am heutigen Abend.

Marty Scurll:
Und außerdem rächen wir uns und holen zurück was sowieso uns gehört. Was interessiert mich Rechtschaffenheit, meine eigene Gerechtigkeit steht an erster Stelle.

Der Neuseeländer nickt langsam, versucht die Worte des Villian in sich aufzunehmen und sie zu verarbeiten. Nachdenklich greift er sich ans Kinn und fährt über die Stoppeln. Dann ein leises Seufzen, bevor er sich erhebt und anfängt das Sakko auszuziehen.

# jay white: « Es war meine Niederlage.. ich habe euch enttäuscht.. es ist an mir diese Titel wieder in unsere Reihen zu bringen.. und ich habe vor euch nicht zu enttäuschen. Dich.. nicht wieder hängen zu lassen. Jedoch.... frage ich mich.. wird das reichen? Und.. was ist mit Noam? »

Die Stirn legt sich in Falten, während er mitten in der Bewegung inne hält. Ein Gedanke, der sich ihm ungewollt aufgedrängt hat. Ist es auch das was er mit zweierlei Maß meint? So lauthals wie er bisher die Gang verteidigt hat, ist es nun überraschen einen Hauch von Zweifel in seinen Worten zu vernehmen.

# jay white: « .. wiegt sein Verlust nicht schwerer? »

Flüchtig schweift sein Blick wieder auf das Magazin, welches mittlerweile den Mülleimer sein Zuhause nennt. Die Egozentrik Noams lange eine Stärke der Gang, könnte sie nun doch zum Verhängnis werden. Doch energisch in all seinem Schaffen fällt die Maske die er soeben noch aufschnallen wollte auf den Boden. Erwischt von den Gedankengängen seines Partners. Vielleicht die selbe Erkenntnis bei ihm? Dass es ohne Noam nicht klappt? Die Augen sind weit geöffnet als er ihn wieder entgegnet, während die Hände ineinander gefaltet sind und sich durch Nachdruck Adern auf den Unterarmen abzeichnen.

Marty Scurll:
Noam steht nicht über der Gang wie der alleseinnehmende Schutzpatron. Er ist nur einer von uns. Niemand steht über uns. Niemand kann ohne die Gang existieren, aber die Gang existiert ohne jeden von uns weiter.

Spricht er fast Mantra-artig als er die Maske vom Boden nimmt und auf der Spitze des Kopfes befestigt. Die Referenz zu einem in der Popkultur sehr bekanntem Ausdruck untermalt seine Haltung zum Thema Abhängigkeit von Noam Dar.

Marty Scurll:
Last time we didn’t get de job done, mate. But tonight is our time.

Mit gerunzelter Stirn betrachtet Jay das Sakko in seiner Hand, legt es vorsichtig über einen Stuhl und lässt die Worte des Briten in seinem Kopf wirken. Niemand steht über der Gang. Sie existiert auch ohne sie. Ein leichtes Lächeln zuckt über die Lippen des Neuseeländers, bevor er anfängt sein Hemd aufzuknöpfen.

# jay white: « Du hast recht. Diese Nacht gehört der Gang. Dieses Mal werden keine Fehler begangen.. dafür werde ich meinen wieder gut machen können. Ich werde euch zeigen, dass ihr euch weiterhin auf mich verlassen könnt' und.. Noam.. er wird wieder aufstehen. So wie es.. jeder von uns tut. »

White nickt noch einmal bestätigend zu seinen eigenen Worten.

# jay white: « Trotz Rückschläge.. trotz Hindernisse.. am Ende siegt die Gang. Immer. »

Strahlende Augen in Martys Gesicht. Das ist die Einstellung die er sich erhofft hat. Glorreich und selbstbewusst, so soll es sein. So sieht die Zukunft der 5-Point Gang aus. Die beiden hier wollen dem ganzen Locker Room zeigen, dass die Zeit der Dominanz noch nicht um ist. Im Gegenteil. Er schnürt die Maske auf seinem Gesicht fest, und mit einem Blick, als würden folgend die Dreharbeiten für einen neuen Thriller beginnen, visiert er the Switchblade wieder an.

Marty Scurll:
Es wird Zeit. Heute werden Helden geboren. Und wir sind diejenigen die ihnen früh genug das Messer in die Brust rammen.

Villain forever! Fade Out.

Noelle Foley: "Man kann es nicht bestreiten, Jay hat durchaus Recht, bisher hat die Gang noch fast jeden Krieg gewonnen.."

Byron Saxton: "Ja, egal wer sich ihnen in den Weg gestellt hat."

TAICHI: "Es ist ja auch nicht schwer wenn man eine Armee hinter sich hat die für einen einsteht. All die anderen Gruppierungen sind doch nur zusammengewürfelt. Eigensinnig."

Johnny Curtis: "Da hast du nicht unrecht, Taich-man."

TAICHI: "Holy Emperor Lord Taichi, du Bauer."



~???~
"Nein, ich weiß nicht wieso ich schon wieder in Schwierigkeiten stecke! Mum! Beruhige dich doch jetzt erstmal!"

Noch sehr gedämpft und dann immer ein Stück lauter werdend, werden die Fans regelrecht in eine Szenerie geworfen, die sie nur all zu gut kennen. Es ist nichts ungewöhnliches Superstars am Handy vorzufinden, aber bei PAC ist es bereits das zweite Mal innerhalb ein paar Wochen. Letzte Woche beim Special war es Allie den Engländer auf Trab hielt, indem sie ihm stumme Vorwürfe machte einer gewissen Brasilianerin hinterher zu steigen und dieses Mal ist es die Frau Mutter. Thematik des ganzen Gesprächs ist wohl das bevorstehende Match, wo PAC nach wie vor ohne Partner steht. Zweifelnd über sein nicht vorhandenes Glück fährt sich der Brite über die Stirn und schüttelt mit dem Kopf. Unruhig geht er in einem Flur im Backstage hin und her. Noch ist nicht daran zu denken aus den Zivilklamotten zu schlüpfen.

~PAC~
"Wie soll ich ruhig bleiben, wenn du in Panik verfällst?! Heh, was..?! Nein.. Nein.. ich hab Allie noch nicht gefragt... Nein wir haben keinen Streit!... Es ist.. Ihr Vater ist.. nicht so begeistert von mir. Ich arbeite und sie ist mit ihren Eltern derzeit unterwegs in Toronto... Was soll das heißen, ich hätte mitgehen sollen? Damit ihr Vater mich noch mehr auf dem Kieker hat? Er mag mich nicht, Ma!... Wie soll ich denn..?! Ma.. Ma! Lass uns bitte jetzt nicht darüber reden, ok? Ich.. Ich hab hier ganz andere Probleme!"

Auch wenn man die Worte von Mrs.Satterley am anderen Ende der Leitung nicht hört, so ist man durchaus gewillt ihr Recht zu geben. Es ist fraglich warum PAC nicht die kleine Reise mit Allie und ihrer Familie nach Toronto fortgeführt hat. Nur wegen einem Rumble Match und die Misere diese Woche? Nein.. PAC liebt zwar seinen Aufenthalt hier bei Coast 2 Coast, aber wenn man sehr genau zugehört hat, durfte man herausgehört haben das er schlichtweg Angst vor den strengen Augen von Allies Vater hat. Mehr oder weniger ist er vor ihm hierher geflüchtet und nicht vor Allie selbst. Ein falsches Wort bei ihm und der gesamte Käse wäre gegessen für den Engländer. Noch hat er keinen Plan wie es weitergehen soll - weder für heute noch für Allie.

~PAC~
"Ich werd das schon in den Griff kriegen.. Irgendwie! Du kennst mich doch.. Ma?.. Ma?!.. Ma, hör mal ich muss jetzt wirklich Schluss machen! Bye!"

Sehr abrupt beendet PAC das Gespräch mit seiner Mutter, die anscheinend noch lange nicht fertig mit ihrem Sohn war. Dafür wird sie ihn hassen, da er ohne ihr Einverständnis einfach aufgelegt hat. Wenige Sekunden später bereut der Engländer diesen Schritt jedoch schon wieder, als er mit zusammengekniffnen Augen auf den Bildschirm seines Smartphones blickt. Heute ist definitiv nicht sein Abend! Das er bei einem exklusiven Interview auf der c2c Homepage dann noch dermaßen die Klappe gegenüber Jay White und der 5PG aufreissen musste, rächt sich wohl an ihm. Laut ausseufzend dreht sich PAC dann um und erblickt in akzeptablen Abstand eine Person, die den letzen Kontext wohl mitgehört hat. Da der Brite weiß, das es jetzt dämlich wäre alles zu verschleiern, verschränkt er die Arme und blickt seinen Gegenüber an.

~PAC~
"Sieh an.. Hey Champ. Steht dir gut das Ding.."

Champ? Davon gibt es zwar aktuell mehrere aber nur mit einem einzigen davon steht der Brite nicht auf Kriegsfuß beziehungsweise man steht sich mit Respekt gegenüber. Noch. Die Rede ist natürlich von THE Bryan Danielson. Dieser hat zwar nur die letzten Worte des Gespräches mitgehört, aber ein wenig seltsam findet er es trotzdem. Er zieht die Augenbrauen hoch, runzelt leicht die Stirn und verschränkt die Arme vor der Brust.

THE Bryan Danielson: Im Gegensatz dazu steht es dir eher weniger dich mit Anfang 30 noch vor deiner Mutter rechtfertigen zu müssen.

Hat da vielleicht jemand doch mehr als nur die letzten Worte des Gespräches mithören können. Wer weiß das schon. Vielleicht hat der American Dragon ja wirklich nur die letzten Worte gehört und macht sich seinen Reim daraus wie der aufgeregte PAC zu seiner Mutter spricht. Das das mit der Rechtfertigung nicht all zu wertend gemeint ist liegt dabei auf der Hand. Der Submission Specialist wirft einen Blick auf seine Championship, richte diese auf seiner Schulter und blickt dann wieder seinen Gegenüber an.

THE Bryan Danielson: Aber eigentlich will ich mich auch nicht in deine Privatangelegenheiten einmischen. Gerade ich. Es würde dir aber sicherlich gut tun, dich zu entscheiden auf was dein Fokus liegen soll. Den Ring oder das drumherum. Der hier steht mir unter anderem deshalb auch so gut weil ich mich nicht mit Nebensächlichkeiten aufgehalten habe.

Große Töne spucken kann Danielson ja, da ihn das 'drumherum' wenig interessiert. Genau genommn hat sich PAC diese ganze Sache auch nicht ausgesucht. Er ist nun einmal ein Mensch der Familie sehr schätzt und dessen mütterlicher Rat doch ab und zu schon etwas Wert war. Mehr Wert wie so manch anderer eines Kollegen. Wohl auch deshalb schnaubt PAC einmal aus, als Hangman hier so herumprahlt.

~PAC~
"Mir ist es so ziemlich egal, ob dich meine Angelegenheiten interessieren oder nicht. Höre ich aber noch einmal ein schlechtes Wort über meine Familie, werde ich dich verprügeln.. Verstehen wir uns, Danielson?!"

Rein verbal sollte es zumindest bei dem American Dragon angekommen sein, das seine Aussagen hier mehr als nur unangebracht waren. Mag sein das PAC schon Anfang 30 ist und demnach auf diese Unterstützung nicht angewiesen wäre, aber andererseits hat er im Moment auch keinen sonst gehabt der ihm zugehört und eventuell noch eine Idee gehabt hätte. Es widerstrebt PAC einfach die Hilfe eines Samoa Joe anzunehmen, der von seinem aktuellen Gesprächspartner eh schon genug beansprucht werden wird.

~PAC~
"Da ich Leistung aber anerkenne, werde ich dich zu deinem Triumph über Dar beglückwunschen. Der kleine Napoleon hat es definitiv verdient endlich von seinem hohen Ross gefallen zu sein. Andererseits... Wird er White und Scurll nun umso mehr für den Mainevent anpeitschen. Hmpf.. Kann gut sein das das aber schon bald nicht mehr mein Problem sein wird!"

Auch wenn PAC es hier als Vorteil verkauft, eventuell die Teilnahme des Matches aufgrund mangelndem Partner aberkannt zu bekommen, hört man deutlich heraus wie sehr es ihn wurmt. Er will dieses Match unbedingt, kann aber die Umstände nur bedingt beeinflussen. Ein Seitenblick geht durchaus zu Hangman Bryan, aber der wird genauso belastet sein wie ein Samoa Joe. Also auch keine Option.

~PAC~
"Falls du irgendeinen Superstar kennst den es unbedingt dürstet in einem Tag Team Match zu landen, darfst du mir Bescheid geben! Ich denke du hast es bereits erfahren. Solche Neuigkeiten verbreiten sich wie ein Lauffeuer."

Natürlich weiß der American Dragon, dass Wade Barrett heute nicht an der Seite von PAC im Main Event stehen kann. Doch wie es bereits zu erwarten war ist ihm das relativ egal. Klar, die Five Point Gang ist in diesem Match vertreten aber das eigentlich Ziel hat er erreicht. Eine weitere Schwächung der Gang wäre zwar die Kirsche auf der Torte aber kein absolutes muss in seinem Plan.

THE Bryan Danielson: Du drohst mir mit Prügel? Vielleicht solltest du einfach zuschlagen. Wirst ja sehen was bei herum kommt. Davon ab habe ich nicht über deine Familie geredet sondern über dich. Im Gegensatz zu anderen stehe ich direkt vor dir während ich es tue. Ich bin bereit für die Konsequenzen, so wie für alles was in den letzten Wochen und Monaten passiert ist.

Da packt jemand seine „dicken Eier“ auf den Tisch. Der World Heavyweight Champion lässt hier die Worte von PAC nicht einfach so im Raum stehen und versucht ihm Verbal den Wind aus den Segeln zu nehmen. Mit einer eventuellen Prügelei scheint er keine Probleme zu haben. Zwar hat er später noch sein Match gegen Samoa Joe und ist noch von letzter Woche angeschlagen, aber da ging es ihm wohl in den letzten Wochen schon schlechter als ihn das jetzt stören würde.

THE Bryan Danielson: Ich denke zwei Titel auf meinen Schultern wären eine noch größere Bestätigung für meinen Standpunkt als dieser eine. Zumal es eine Freunde wäre Marty und Jay zwei Wochen hinter einander in den Boden zu treten. Aber ich bin Realist genug um meine vorhandenen Kräfte einschätzen zu können. Zwei Matches sind kein Problem für mich, aber nicht wenn mir diese Schlacht von letzter Woche noch in den Knochen steckt. Ich denke du musst da leider weiter suchen nach jemandem der an deiner Seite steht und am Ende den Dreck weg macht. Wüsste da aktuell niemanden der frei und Bock hat an deiner Seite zu stehen. Eventuell solltest du noch ein paar Leuten mit Prügel drohen. Vielleicht hilft das.

Achtung Ironie! So oder so könnte man es verstehen, als PAC nun genervt mit den Augen rollt. Hat Danielson schon immer all seine Worte auf die Goldwaage gelegt oder macht das der Championship mit ihm? Man ist fast dazu geneigt auf das zweitere zu tippen, dennoch bleibt der Brite hier noch sehr gelassen.

~PAC~
"Das würde dir gefallen, was? Schade das mir aber nicht der Sinn danach steht. Es gibt wichtigeres zu tun als dem amtierendem World Heavyweight Champion eins auf die Mütze zu geben. Nun.. Sollte das mit dem Tag Team nicht funktionieren.. Erster dreifacher c2c World Heavyweight Champion zu werden klingt ganz verlockend. Selbst wenn mir 'Big Daddy' da wohl noch im Weg steht, aber damit komme ich klar!"

Beim Rumble bei One Shot at Glory sah das noch gänzlich anders aus. Wie erwartet hat der österreichische Koloss ordentlich den Ring leergefegt und schlussendlich auch die Lorbeeren dafür geerntet. Unter anderem auch genau der Mann, der gerade das Wort gegen ihn erhoben hat. So richtig hat PAC dieses Szenario noch nicht verkraftet und dort ist das letzte Wort noch nicht gesprochen. Heute hat der Engländer aber keine Zeit sich mit WALTER zu beschäftigen.

~PAC~
"Ich bin dir nichts mehr schuldig, Danielson. Wir sind quitt. Du hast das was du wolltest und ich auch. Der erste Stein das die Gang endlich fällt ist gelegt und ich habe nicht vor Chancen auf weitere verstreichen zu lassen. Ich lasse dich gerne alleine in deiner Selbstverherrlichung. Feier dich aber nicht zu sehr, sonst tut das Aufwachen ein bisschen weh. Wäre doch schade nach deinen ganzen Strapazen wenn es so endet!"

Anscheinend sind die Freundlichkeiten zwischen PAC und Danielson nun vorbei. Das kommt durchaus überraschend, wenn man glaubte das diese beiden über kurz oder lang doch so etwas wie Freunde werden könnten. Nun kristallisiert sich aber heraus, was das ganze wirklich war - eine Zweckgemeinschaft die PAC nun für beendet erklärt hat. Ein flüchtiger Blick geht auffällig über den Titel den sich Danielson von nun an über die Schulter werfen warf.

~PAC~
"Adios, lad."

Kurz und knapp verabschiedet sich PAC von seinem Arbeitskollegen und läuft an diesem vorbei. Allerdings schneidet er die Schulter von Danielson äußerst provokant und macht sich dann mit dem Blick nach vorne auf den Weg einen Partner zu finden. Für einen kurzen Moment fängt das Kamerabild noch die Reaktion des World Heavyweight Champios ein, ehe sie PAC stur folgt. Einen richtigen Plan wo dieser hinläuft, hat er anscheinend nicht. Dennoch gibt es eine unschöne Kollision mit einer anderen Person die im selben Moment um die selbe Ecke biegt wie der Engländer.

Taynara Conti: Não tão tempestuoso, homem jovem.
Nicht so stürmisch junger Mann.


Ausgerechnet Taynara könnte man sich jetzt denken. Nicht das PAC ein Problem mit der jungen Südamerikanerin hat. Ganz im Gegenteil, beide verstehen sich so gut wie man sich als Arbeitskollegen eben versteht. Das Problem, sofern es eines gibt, liegt wohl eher darin das Allie PAC wegen ihre bereits eine Szene gemacht hat. Darüber hinaus hat der Brite gerade eine durchaus nervige Konversation mit THE Bryan Danielson gehabt UND zuvor ein Gespräch via Telefon mit seiner Mutter das auch nicht gerade so verlaufen ist wie man sich ein Telefonat mit seiner Mutter eben vorstellt.

Taynara Conti: Wohin des Weges Benjamin? Immer noch keinen Partner für heute Abend gefunden?

Wie äußerte PAC bei Finn noch? Das Schicksal ist ein mieser Verräter. So auch jetzt, als es wohl den erhobenen Mittelfinger dem Engländer vor die Nase hält. Kein Tag Team Partner? Noch nicht Strafe genug! Stress mit dem World Heavyweight Champion und die einzigste Option ein ermüdeter Samoa Joe? Check! Wie wäre es wenn man das ganze noch mit einem Aufeindertreffen würzt, das Allie nicht gut heißen würde? Tja.. in der Tat könnte man den Aufprall etwas missdeuten und würde besagte Kanadierin jetzt zur Szenerie stoßen würde sie PAC oder Taynara in Stücke reißen. Alternativ auch beide. Geistesgegenwärtig hat der Engländer seine Hände auf die Schultern der zierlichen Brasilianerin gelegt um den wohl schmerzhaften Sturz, den sie hingelegt hätte zu vermindern. Nun da er sieht das es sich bei dem Kollisionspartner um Conti handelt, sind seine Hände schneller von ihren Schultern weg, als sie je dorthin gefunden haben. Etwas geniert erhebt PAC beide Hände und sieht sich etwas um.

~PAC~
"Weeeelll... Da du neben mir niemanden erblickst, sollte das Antwort genug sein. Bisher verlief meine Suche nicht ganz so wie geplant und erhofft. Um genau zu sein hat sich bisher nur eine Alternative angeboten und die wird im Co Mainevent selbst in den Ring steigen. Die Zeichen stehen also schlecht..!"

Schlecht ist da wohl noch untertrieben ausgedrückt. Was kann PAC allerdings mehr tun als suchen? Vielleicht fehlt ihm auch nur ein entscheidender Hinweis auf etwas. Ein Zeichen das der liebe Gott doch Erbarmen mit ihm hat und ihm einen Wink mit dem Zaunpfahl gibt. Bisher blieb das jedoch aus und so blickt PAC auf den kleinen Minifernseher der noch einmal ein paar Highlights des vergangenen PPV's abspielt. Gerade eben wird das Money in the Bank Match der Damen eingefangen.

~PAC~
"Du.. hast dich tapfer geschlagen. Wirklich.. Der Sturz sah etwas übel aus gerade eben. Wie ich sehe bist du jedoch in einem Stück!"

Wie schön - ein gezwungener Themenwechsel! Man merkt auch überhaupt nicht das PAC auf Biegen und Brechen versucht sich nicht mit dem Mainevent auseinandersetzen zu müssen. Innerlich hat er vielleicht auch schon aufgegeben..
Das er sich nicht mit dem Match auseinandersetzen möchte wird auch Taynara klar als sie PAC so reden hört. In den bisherigen wenigen Gesprächen die sie mit ihm hatte ist das als gutes „Talent“ des Briten aufgefallen. Schnell mal das Thema wechseln.

Taynara Conti: Ich bleibe immer an einem Stück. Ich bin viel zu zäh um mich in zwei teilen zu lassen. Aber ich bin hier gerade auch nicht wichtig. Ich habe heute kein Match. Du solltest dich auf das konzentrieren was wichtig ist.

Durchschaut! Mit einem Zwinkern gibt Conti dem ehemaligen World Heavyweight Champion zu verstehen, dass sie verstanden hat. Vielleicht will sich PAC mit seinem Match nicht auseinander setzen, aber er muss.

Taynara Conti: Kann mir eigentlich nicht vorstellen das es hier niemanden gibt der an deiner Seite stehen will. Als Team lässt sich der Dreck doch viel schneller weg kehren.

Ein etwas nervöses Lächeln bildet sich auf den Lippen PAC's, als Conti ihm zuzwinkert. Diese Frau hat ihn schneller durchschaut als alle Leute denen er hier in c2c schon begegnet ist. Das behagt ihm nicht.. Was er jedoch neidlos anerkennen muss, ist das es keinen Sinn macht die Flinte schon ins Korn zu werfen. Allerdings gibt es da eine Redewendung die auch Danielson subtil verwendet hat. Eine die PAC ironischerweise wiederholt.

~PAC~
"Hmpf.. Wenn man denn ein Team hat, mit dem sich der Dreck wegkehren lässt. Es bräuchte einen Cleaner um-!"

Abrupt stoppt sich PAC in seinen eigenen Worten, als er zeitgleich den Bildschirm im Auge behält. Eine Weile passiert schweigt der Engländer und man kann förmlich erkennen wie sich die kleinen Zahnräder in seinem Kopf beginnen zu drehen. Dann atmet PAC fast schon grinsend auf.

~PAC~
"DAS IST ES! Herrgott.. Warum bin ich da nicht eher drauf gekommen?! Hmpf.. Manchmal könnte sich Danielson doch deutlicher ausdrücken, als subtil auf irgendetwas hinzuweisen! Weißt du was Taynara? Ich glaube ich hatte gerade eine Eingebung!"

Ob das nun gut oder schlecht ist, verrät uns PAC an der Stelle nicht. Dennoch hat er wohl eine Option in seinem Kopf, die er bis dahin noch nicht in Erwägung gezogen hat. Eine Hand von PAC landet auf der schmalen Schulter der brasilianischen Dame, ehe er sie schlussendlich ansieht.

~PAC~
"Ein kleiner Dank gilt wohl auch dir..! Du hast vollkommen Recht, das ich mich jetzt auf das wichtige konzentrieren sollte und das ist eindeutig der Mainevent! Wünsch mir Glück das mein letzter Strohhalm noch greifbar ist!"

PAC sollte sich wirklich beeilen, denn viel Zeit bis zum Mainevent bleibt ihm nicht mehr. Wenn sich sein möglicher Partner dann noch vorbereiten muss. Auch wenn er es nicht gerne zugibt, aber irgendwo hat ihm die Blondine heute sehr geholfen. Mit einem kleinen Winken in ihre Richtung verabschiedet sich dann auch der Engländer und tritt aus der Szene.
Zurück bleibt Taynara Conti. Diese schüttelt leicht den Kopf, aber man sieht ihr im Grinsen im Gesicht an das sie das gar nicht böse meint. Sie verschränkt die Arme vor ihrer Brust und richtet noch ein paar Worte an PAC der diese aber vermutlich gar nicht mehr hören wird. Während sie spricht blendet das Bild langsam aus.

Taynara Conti: Gern geschehen. Bis zur nächsten Kollision.

TAICHI: "Ich denke Danielson hat hier fast alles gesagt. Wer sich mit 30 noch vor seiner Mutter am Telefon rechtfertigen muss, der KANN einfach keine Matches gewinnen. Da ist kein Killerinstinkt, keine Männlichkeit, nur ein leerer Körper."

Noelle Foley: "Wow, wenn du so von deiner Mutter denkst, dann tut sie mir leid. Aber du bist wahrscheinlich vom Himmel entsandt worden, hm?"

TAICHI: "Das würde dir gefallen, oder?"

Byron Saxton: "NUN!! PAC ist weiterhin ohne Partner. Auch Danielson konnte ihm da nicht wirklich weiterhelfen."

Johnny Curtis: "Und so wirds auch bleiben. Der Versager wird allein antreten und heftig verlieren."



CO - MAIN EVENT
NON-TITLE SINGLES MATCH
THE Bryan Danielson (c) vs. Samoa Joe


Writer: ???



The Final Countdown! Ein Raunen geht durch die Menge, denn jetzt kommt ein Champion! Der Klassiker von Europe dröhnt durch die Boxen und die Zuschauer sind sehr gespannt. Denn jetzt steht das Match des World Heavyweight Champion an. The Final Countdown war der Song den Hangman Bryan zu seinem Einzug verwendet hat als er noch unter dem Namen Bryan Danielson gekämpft hat. So wie er jetzt wieder heißt. Der Fokus ist auf den Eingang der Arena gerichtet. Ein Lichtkegel strahlt dort hin. Wenige Sekunden später betritt der NEUE World Heavyweight Champion das innere der Halle. Dabei hat er seinen Titelgürtel um die Hüften geschnallt während er seinen Strick so aufeinander gelegt hat das dieser nur noch halb so lang ist. Locker hat er ihn sich über den Nacken geworfen. Was noch auffällt ist, dass der Hangman seinen alten roten Mantel trägt, dessen Kapuze er auf seinen Kopf gezogen hat. Während er mit einem zufriedenen Blick in das weite Rund schaut, kommt im Ring Melissa Santos ihrem Job nach.

Melissa Santos: Ladies and Gentleman, please introducing next, from Aberdeen, Washington, weighting tonight in at 210 pounds, the NEW c2c World Heavyweight Champion, THE Bryan Danielson!



Die Fans in der Halle erheben sich von den Sitzen und beginnen ihren Favoriten lautstark zu begrüßen: »JOE! JOE! JOE! JOE! JOE!«... da kommt Samoa Joe auch schon hinter dem Vorhang hervor. In seinem Ring-Gear gekleidet, dazu sein Markenzeichen – das Handtuch – in den Nacken gelegt, marschiert Samoa Joe fokussiert zum Ring, begleitet von den Rufen der Zuschauer.



Melissa Santos: "Making his way to the Ring from Huntington Beach, California … weighing in at 282 pounds … SAMOA JOE!!!"

Während der Ansage hat Samoa Joe den Ring erreicht. Er steigt über die Treppe auf den Apron und zwischen dem zweiten und dritten Seil hindurch in den Ring. Dort positioniert er sich zentral und schaut in die Zuschauer. Einige Sekunden vergehen… ehe er mit der linken Hand das Handtuch aus seinem Nacken zieht und seinen rechten Arm in die Höhe reißt. Samoa Joe ist bereit.



Bryan Danielson besiegt Samoa Joe by pinfall via Vertebral Crush (15:03min.)

Here is your winner by pinfall: BRYAAANN DANIELSONNNNN!



Noelle Foley: "Was für ein Match! Schade dass es zu Ende gehen musste!"

TAICHI: "Eine gute, sportliche Leistung. Wer hätte gedacht dass der Sumoringer sich dem Hämpfling geschlagen geben muss?"

Byron Saxton: "Der "Hämpfling" ist immerhin unser World Champion!"

Johnny Curtis: "Und ein furchtbarer dazu!"



Ein einsamer Tropfen wandert durch ein stoppeliges Kinn und schafft es auf der nackten Männerbrust zu landen nur um seinen Weg fortzusetzen bis nicht mehr viel mehr als nur eine Spur von ihm übrig ist. Die Kamera zoomt langsam heraus und zeigt wie sich eine Hand, männerlicher Natur über das Kinn fährt um die Spuren der Flüssigkeit zu beseitigen. Ein weiterer Zoom und nun ist endlich auch das Gesicht des Progagonisten des Szene zu sehen. "Switchblade" Jay White. Der Neuseeländer befindet sich Backstage, nur noch wenige Meter vor dem Entrance und wartet. Der Main Event nähert sich mit großen Schritten und dementsprechen auch sein erstes Match nach der Rückkehr. Nach seinem Verlust der Tag Team Belts. Ja, SEINEM. Noch immer ist dieser Gedanke präsent, obwohl er heute Abend die Chance hat diesen Fehler wieder gut zu machen.

# jay white
« Veränderungen. Ich habe wieder zu mir gefunden.. ich bin wieder bei Verstand. Nicht mehr umnebelt. Keine Gedanken verschwende ich an Pris.. nich an diese Jess. Mein Fokus liegt hier.. auf dem Match. Auf meinen Brüdern.. ich werde meinen Wert wieder herstellen.. »

Leise murmelt er zu sich selbst, während er anfängt langsam auf und ab zu gehen. Dabei würgt er regelrecht die Flasche in seinen Händen und bekommt nicht mit, dass seine gesuchte Ruhe gestört wird.

?: Aaaaaalso ich weiß ja, dass es für alle möglichen Sachen Fetische gibt heutzutage. Aber die eigene Flasche würgen ist mir auch neu. Gut...dann hast du wenigstens mal etwas größeres in der Hand. Beängstigend diese neue Erfahrung, ich weiß...aber das wird schon, Big Boy!

Ein kleiner Wortschwall ergießt sich aus dem rechten Bereich neben dem aktuellen Bild. Langsam wird die Fokus so verstellt, bis man ihn sieht...Kenny Omega! Aufgrund der kurzfristigen Probleme von Wade Barrett war PAC gezwungen sich einen neuen Partner zu suchen...und fand diesen, wenn auch mit skurrilen Begeleitumständen, in Kenny Omega. Zum Glück hat der Cleaner sein Ring Gear dennoch dabei und steht daher passend gekleidet neben Switchblade. Spöttisch lächelnd beobachtet er diesen, während er mit verschränkten Armen gegen die Wand lehnt. Hoch motiviert stößt er sich mit den Schulterblättern davon ab und macht einen großen Schritt auf den Neuseeländer zu.

Kenny Omega: Hallo, mein Name ist Kenny Omega. Sie kennen mich sicher noch aus Filmen wie "Wenn der Jay zweimal pinkelt" oder "Der mit dem White verliert".

Der Master of the Dark Hadou drückt Daumen und Zeigefinger zusammen und hebt so zum Gruß einen imaginären Hut von seinem Lockenkopf.

Kenny Omega: Na? So allein hier? Wartest noch auf Party Marty? Hat er den mal wieder Bock sich blicken zu lassen? Ich weiß schon gar nicht mehr, wie die alte Hakennase so aussieht. Gut, dann warten wir eben zusammen...mein Party Zwerg ist auch noch nicht da. Ich hoffe nur, er hat sich nicht verlaufen. Seine Beine sind immerhin so kurz...und die Gänge hier soooo lang. Hui...puh, jetzt mach ich mir schon so langsam Sorgen. Meinst du, ich sollte mal nach ihm schauen? Oooooder ganz laut nach ihm rufen? Wenn ich mein Glöckchen vorhin nicht dem Affen umgehängt hätte, könnte ich PAC damit locken. Naja...warten wir...

Seine eigene Theme pfeifend stellt sich Kenny neben Jay, faltet seine Hände und wippt auf seinen Zehenspitzen etwas auf und ab.

Aus seinen Gedanken heraus gerissen, schmerzhaft wieder in die Realität befördert, bleibt Jay abrupt stehen und wendet sich in die Richtung aus der die Stimme kommt. Er erkennt sie sofort. Hatten sie doch bereits eine Begegnung. Damals.. als er noch unter dem Bann dieser Hexe stand. Als er ihr hörig war und sein Erzfeind Finn Bálor war. White schluckt als Kenny ihn auf die Flasche aufmerksam macht. Bei dem blöden Spruch muss selbst er kurz grinsen, bevor er seinen Griff leicht löst. Dieses Grinsen verschwindet jedoch genauso schnell wie es gekommen ist. Warum? Da steht einer der Männer, der ihm seinen Sieg streitig machen möchte und in den Gefilden angelt, die ihm gehören. Der Tag Team Belt gehört in die Hände der Gang.

# jay white
« Obwohl du eine Auszeit gemacht hast, scheinst du.. dich nicht verändert zu haben. Noch immer versteckst du dich hinter Sprüchen, Witzen und verwirrendem Verhalten.. ich erinnere mich noch zu gut. Du wolltest dich gegen mich stellen.. Pris hat dich als möglichen Gegner ins Auge genommen.. und jetzt... werden wir uns endlich im Ring begegnen. »

Die Muskel des Switchblade spannen sich wieder an, wieder findet sich die Flasche in einem Würgegriff wieder. Das arme Ding. Zum Glück können wir ihre Hilfeschreie nicht vernehmen und uns besser auf das Gespräch konzentrieren.

# jay white
« .. und dabei werden wir sehen, dass du... nicht den Schneid hast um gegen mich zu bestehen. Du wirst genauso scheitern wie jeder Andere, der sich zwischen mich und meine Wiedergutmachung stellen wird. Ich werde gewinnen. Ich MUSS gewinnen. »

Durchaus steht hier ein Jay White, der sich anders präsentiert als noch beim vergangenen Treffen. Damals war er wortkarg, während diese dunkelhaarige Frau, hier nur "Pris" genannt, mit ihm redete...und ihm am Finger lutschte. Grinsend betrachtet der Kanadier seinen rechten Zeigefinger. Noch nie wurde dieser so hingebungsvoll mit Speichel benetzt. Nach dieser Begegnung hatte Kenny immer wieder PAC gebeten es auch mal zu tun...überraschenderweise wollte es der Engländer nie machen. Omega versteht es bis heute nicht. Ist auch egal...Goth Girls mit merkwürdigen Angewohnheiten gibt es überall. Kenny sieht erst einmal an sich herunter.

Kenny Omega: Echt, du findest, dass ich mich gar nicht verändert habe? Hm...da bin ich ja jetzt schon etwas enttäuscht. Ich hab in meiner Pause immer lang geschlafen, viel Sport gemacht, lag in der Sonne...fuck, ich seh verdammt gut und erholt aus. Und dann sagst du...naja, gut, ich sah damals auch schon verdammt gut und erholt aus...von daher kann ich es dir nicht übel nehmen, dass du keinen Unterschied siehst. Und hey...ich bin sogar noch witziger geworden.

Augenzwinkernd klopft Kenny seinem heutigen Gegner auf die Schulter. Kurz denkt er darüber nach, dem Neuseeländer liebevoll in die Wange zu kneifen. Nein...man muss sich manche Sachen ja noch für besondere Moment aufheben. Bei geschlossenem Mund drückt er einen kurzen Piff durch seine Zähne durch und geht an White vorbei. Einige Schritte vor ihnen ist der Vorhang aufgespannt, der diesen Bereich vom Halleninneren trennt. Gleich ist es soweit...vier Zweiergespanne werden vor die heißhungrige Meute treten und sich um die Tag Team Gürtel streiten. Ein glückseliges Lächeln umspielt die Lippen des Canadian X. Es tut einfach so gut, wieder hier zu sein. Als er sich wieder an Jay wendet, wirkt sein Blick nachdenklicher...

Kenny Omega: Da ich ja theoretisch und praktisch ein gefrager Meister der Linguistik bin, ist mir da gerade etwas aufgefallen. Du hast etwas von "Ich werde gewinnen" und "Ich muss gewinnen" gesprochen...hm, Ich...eine etwas ungewöhnliche Äußerung vor einem Team Match, oder? Ich mein...ich gewinne zusammen mit PAC und ich verliere zusammen mit ihm. Aber...naja, ich versteh schon...wenn man gezwungen ist mit jemanden wie Scurll zu teamen, dann fühlt sich das schon wie ein ziemliches Handicap an. Ich an deiner Stelle würde dann auch von "Ich" sprechen.

White brummt leise als er an der Schulter berührt wird, zuckt jedoch nicht zurück. Viel eher dreht er den Kopf zu Kenny und wirkt fast wie ein Hund, der gleich zu Knurren anfangen wird. Dieser Wortschwall und die fehlende Substanz darin.. Jay fragt sich bis heute was genau Pris in diesem Kerl gesehen hat. Dann..

# jay white
« Was..? »

Rutscht es dem Switchblade unüberlegt über die Lippen, der verwirrt und vor allem überrascht Kenny anschaut. White wirkt als habe man ihm gerade die Luft unter den Flügeln weg genommen. Er blinzelt einige Male, während es in seinem Kopf zu arbeiten anfängt. War es das was sie gesehen hat? Hinter dieser Fassade ist mehr als der Schein glauben lässt? Man unterschätzt ihn durch seine Sprüche, durch seine Art.. und dann haut er genau so etwas raus.

# jay white
« Ich.. »

Fängt Knife Pervert an und bricht wieder ab. Er überlegt einen weiteren Augenblick. Dann runzelt er die Stirn und stellt die Flasche auf der nächstbesten Ablage ab um sich Omega zu nähern.

# jay white
« Marty ist mein Bruder, genauso wie der Rest der Gang. Wir sind eine Familie. Wir halten zusammen. Wir feiern zusammen. Wir streiten. Wir prügeln uns.. doch am Ende sind wir immer für einander da. Ich weiß, dass ich mich auf ihn verlassen kann. Dass er mich unterstützen wird und am Ende wir Beide diese Titel tragen werde... aber ICH war es, der sie verloren hat. Ich wurde gepinnt.. und damit habe ich einen Fehler gemacht und deswegen werde ICH ihn auch wieder umkehren. Deswegen MUSS ich gewinnen. Deswegen WERDE ich gewinnen. »

Gerade noch aus dem Konzept gebracht, scheint der Mann aus Neuseeland wieder seine Stimme und damit auch eine klare Linie gefunden zu haben.

Kenny Omega: Aaaaach sooooooo...jaaaa, dann kann ja nicht schief gehen! Wenn du sagst, dass man sich auf Marty Schmarty verlassen kann und dass ihr euch gegenseitig unterstützt...dann kann ja nichts schief gehen, was? Und wenn ihr artig seid, dürft ihr bestimmt gleichzeitig an Noams Nippel saugen, richtig? Wie ist das denn so? Stelle mir das so vor, als würde man an kleinen, abgelaufenen Minzbonbons lutschen...aaaaber...jedem das seine.

Der Anfang trieft natürlich nur so von Ironie. Mit einem leichten Anheben der rechten Augenbraue registriert Kenny, dass Jay White für einen kurzen Moment unsicher wirkt. Der Mann hat Schuldgefühle und will um alles Geld der Welt seinen Brüdern beweisen, dass er es wert ist in ihrer Mitte zu sein. Lächelnd läuft Omega einmal um Jay herum.

Kenny Omega: Dann hoffen wir mal, dass du heute abend nicht wieder der Verlierer bist, nicht wahr? Wäre doch schrecklich, wenn am Ende gerade du gepinnt wirst...und das auch noch...VON MIR! Ohohoho...würde das Klein Noam gefallen? Und deine anderen, sonst so sorgsamen Brüder? Ach, aber...wird schon...bestimmt!

Würde er es nicht lustig finden, hätte der Cleaner etwas Mitleid mit dem Neuseeländer. In Kennys Augen ist Jay zu sehr vom Grundgedanken der 5-Point Gang geblendet und ahnt nicht, dass er beim nächsten Fehlschlag wahrscheinlich keine große Zukunft mehr zwischen Dar, Dunne, Sabian und Scurll haben könnte. Im Prinzip juckt es Kenny aber nicht, was mit Switchblade passiert. Ihn ein wenig vor dem Match zu ärgern kann trotzdem nicht schaden.

# jay white: « Du... ! »

Zwischt er zwischen zusammen gepressten Zähnen hervor und macht einen Satz auf Kenny zu. Knurrend schnellt seine rechte Hand vor und noch ehe sich der Kanadier versehen kann, wird er am Kragen seiner Jacke gepackt. Omega scheint mit einer solchen Explosion nicht gerechnet zu haben, da man schließlich doch friedlich miteinander plaudert..

# jay white: « ... hälst besser deine Klappe, bevor ich sie dir noch vor dem Match stopfe. Du wirst nicht eine einzige Chance haben mich zu pinnen. Ich bin KEIN Verlierer und werde es heute Abend dir.. und auch jedem anderen beweisen. Meine Brüder vertrauen mir. Sie wissen, dass Marty und ich gewinnen werden... und weißt du warum? »

Jay rückt mit dem Kopf etwas näher an den Älteren und starrt ihm dabei ernst in die Augen. Die Intensität, die allein von Switchblade auszugehen scheint, wirkt regelrecht greiftbar.

# jay white: « ... weil ich nie den selben Fehler zweimal mache. »

Durchaus hat der King of the Anywhere Match diese physische Aktion nicht vorhergesehen. Kurz reißt er überrascht die Augen auf, bevor er sich dann wieder fängt. An sich findet Kenny, dass es was Gutes ist Switchblade vorher zu provozieren. Zwar brennt er dann noch mehr sich zu beweisen...aber das könnte dazu führen, dass Jay unkonzentriert wird, vielleicht Fehler macht. Eine wage Vermutung, aber nicht ausgeschlossen.

Kenny Omega: Ok, zunächst einmal...ich mag es, wenn man mir erst Rosen schenkt, bevor man mich küssen möchte. Und außerdem...

Bewusst setzt er diesen dummen Spruch ein, um Jay zu irritieren. So kann Kenny blitzschnell seine Handflächen gegen die Brust des Neuseeländers legen und diesen mit Schmackes von sich drücken.

Kenny Omega: ...hab ich nachher schon ein Date! Also danke für dein liebreizendes Angebot, Whiteman!

Der Kanadier klopft sich den jayschen Staub von seiner Jacke und brignt den Kragen wieder ein eine Position, die ihm genehm ist. Mit funkelnden Augen und einer kleiner Portion an Ernsthaftigkeit im Gesicht, fixiert er Messerliebhaber. Die Zähne bleckend hält sich der Cleaner den rechten Zeiger- und Mittelfinger pistolenartig an die Schläfe...bis er diese auf Jay richtet und leise lachend "abdrückt".

Kenny Omega: Jay...es gibt da einen großen Unterscheid zwischen uns Beiden heute Abend. Du willst gewinnen...du musst gewinnen...sonst werden deine ach so tollen Brüder dich wahrscheinlich für immer verstoßen. Und dann? Dann bist du Nichts...ein Niemand! Du stehst an der Klippe und bist kurz davor für immer in das Tal der Verlierer zu fallen. Man kann also sagen...Alles oder Nichts für Jay "Messerchen" White! Ich dagegen...ich bin an sich nur aus zwei Gründen im heutigen Match dabei. Zum einen, da ich meinem alten Buddy, dem PACster einen Gefallen tun will...und zum anderen...Fuck, ich will meinen Spaß! Ich will heute in den Ring steigen, möglichst viel Chaos anrichten...ICH WILL MICH LEBENDIG FÜHLEN...HAHAHA...

In einem kurzen Anflug an Manie reißt die Destiny Flower beide Arme in die Höhe und schreit die Emotionen aus sich heraus. Man hatte vorher ja schon im Einspieler gesehen, dass Kenny seine Einstellung etwas geändert hat. Er weiß, dass seine Karriere bei der nächsten größeren Verletzung vorbei sein könnte, weswegen er seine Zeit in der c2c einfach nur so gut wie möglich genießen möchte.

Kenny Omega: Mir ist egal, ob ich den Franzosen umhaue, einen von der ZZ Top Gang oder dich...obwohl es mir, zugegeben, nach unserem netten Gespräch besonders viel Freude machen würde, dir dein hübsches Gesicht zu verunstalten. Und wenn am Ende die Tag Team Gürtel für PAC und mich herausspringen sollten...hey, coole Sache! Und wenn nicht...egal, dann halt beim nächsten Mal.

Die Worte unterstützend zuckt Omega nur mit den Schultern. Er verbindet sein weiteres Schicksal nicht so sehr mit dem heutigen Match, so wie es Jay macht.

White taumelt einige Schritte zurück nach dem Stoß, fängt sich jedoch schnell wieder und fixiert den Blick auf den Mann vor sich. Wieder ein Knurren, welches die Kehle des Switchblade verlässt und an den Mann erinnert, der er vor seiner Rückkehr war. Ein Mann, der sich nie im Griff hatte und lieber Taten anstatt Worte sprechen ließ. Für gewöhnlich hätte sich Kenny nun in Sicherheit bringen sollen.. und auch jetzt wirkt es für einen Augenblick so als würde White ein weiteres Mal in den Angriff übergeben wollen. Er atmet tief ein und lässt die schnaubend aus der Nase entweichen, bevor schließlich die Lippen öffnet um zu reden.

# jay white: « ... und genau das wird euch am Ende den Sieg kosten. Du bist in diesem Match aus lächerlichen Gründen. Gründen, die niemanden in diesem Business voran bringen. Spaß und Gefallen... Unsinn. Ohne einen Fokus, ohne ein Ziel in ein Match zu gehen.. Nichts als Zeitverschwendung. »

White schnaubt noch einmal. Diesmal mit einem HAuch Spott darin. Als würde er nicht viel davon halten aus solchen Gründen überhaupt etwas zu tun.

# jay white: « Wir sind hier um etwas zu verändern. Um das Ruder in unsere Hände zu nehmen und mit diesem Sieg heute Abend sind wir diesem Ziel wieder so nah wie es sonst kein Stable bisher war. WIR dominieren. Wir haben das schon seit Tag Eins getan.. und selbst wenn es Rückschläge gibt, selbst.. wenn wir für einen Augenblick in den Hintergrund geraten.. wir sind DAS Stable dieser Company... und ihr alle - jeder Einzelne im Roster - werdet das auch noch einsehen. Niemand steht über der Gang. NIEMAND. »

Worte, die ihm erst vor kurzem von Marty in den Mund gelegt wurden und die er sofort wie ein Schwamm aufgesogen hat. Der kurze Zweifel scheint im Keim erstickt worden zu sein. Auch die Wut..? Nein. Die Hände des Switchblade sind noch immer zu Fäusten geballt und seine Sätze kämpfen sich nur mühseelig zwischen den zusammen gepressen Zähnen hervor.

# jay white: « I will win. With Marty on my side... for the gang.. »

Verkündet er abschließend und dreht sich von Omega weg um nach seiner Flasche zu greifen. Noch länger in seiner Gegenwart und Jay könnte nicht garantieren, dass es gut gehen würde.

Kenny Omega: Zeitverschwendung? Lächerlich? Meinetwegen, nenne es ruhig so. Wen ich später dir und Party Schmarty mein Knie in die Fresse rammen werde, dann...ok, dann wird es lächerlich für euch...

Genüsslich fährt sich der Canadian X mit der Zunge über die Lippen und malt sich vor seinem geistigen Auge schon aus, wie er Scurll und White mit einem saftigen V-Trigger auf die Matte schicken wird. In wenigen Augenblicken werden wir auch mehr erfahren. Der Dialog zwischen den Kontrahenten ist an sich erledigt. Kenny könnte den Rückzug antreten...aber ein paar letzte Worte müssen noch sein. Er hat keine Angst davor, dass White doch noch zuschlagen könnte...zur Not schlägt er eben zurück.

Kenny Omega: Ich muss schon sagen...ein klein wenig bin ich dann doch enttäuscht. An sich solltest du ja wissen, dass ich ziemlich resistent gegen Drohgebärden bin...und in der Hinsicht auch nicht lernfähig, hihihi...wie auch immer...weißt du, an sich ist es mir egal, was die Gang macht. Meinetwegen könnt ihr auch alle Titel auf einmal halten...ihr seid dennoch die Lutscher vor dem Herrn. Ich mache mein Ding und falls sich einer von eurer Pfadfindergruppe mir in den Weg stellt, dann werde ich ihn eben wegficken. Und dann lehne ich mich genüsslich zurück und sehe dabei zu, wie sich die Gang irgendwann einmal selbst zerfleischt. Ich weiß nicht wie und wann...aber es wird passieren.

Bedrohlich nahe schleicht sich die Best Bout Machine von hinten an White heran, damit er auch jedes Worte mitbekommen wird. Ohne Rücksicht auf mögliche eigene Verluste.

Kenny Omega: Gut, wir sehen uns dann später im Ring...Verlierer!

Das "Verlierer" spricht Kenny in einem Flüsterton, so dass die Mikros der Kamera es beinahe nicht einfangen können. Das macht aber auch nichts...es ist immerhin ein ganz spezieller Abschiedsgruß für den Neuseeländer. Langsam dreht sich der Kanadier von ihm weg...und erspäht schließlich etwas in der Ferne...

Kenny Omega: Oh...PAC...PAAAAAAAAAC! JUHUUUU...stell dir vor, ich hab mich gerade mit dem Messer Fetischisten unterhalten. Unglaublich, was der alles gesagt hat, der...

Mehr verstehen wir auch gar nicht, da Kenny schon aus der Reichweite ist. Offenbar hat er seinen Teampartner gesehen und möchte diesen natürlich sehr herzlich und zurückhaltend, wie es nun einmal seiner natürlichen Ader entspricht, begrüßen. Das Bild zeigt noch einmal kurz Jay White, bevor es nochmals zu den Kommentatoren zurückgeht.

TAICHI: "Unausstehlich, Kenny Omega. Wirklich furchtbar."

Noelle Foley: "Was? Ich finde ihn soo cool und bin froh dass er wieder da ist!"

Byron Saxton: "Das kann ich nur unterschreiben. Der Cleaner ist wieder hier um aufzuräumen!"

Johnny Curtis: "Mal sehen ob er damit Erfolg haben wird."



THIS IS MY BRUTALITY


Dieser Ruf ertönt bevor eine Gitarre und der Theme Song von Rhea Ripley wird abgespielt und die Stage betritt die nun ihr Weste zurecht zieht ihre typische Bewegung bevor sie ihren Fuß auf die Rampe steht und in die Crowd schaut mit ein leichten grinsen unter buh-rufe geht die Australierin zu Ring. Sie ist eine der Frauen die letzte Woche im Money in the Bank Match von Shotzi Blackheart überrascht wurden und so auch das Match verloren haben. Auf Twitter gab es schon ne Äußerung von Rhea doch scheinbar will die selbst ernannte Australische Nummer 1 sich auch nochmal hier was sagen den sie hat ein Mic bei sich und sieht auch noch angepisster aus als sonst. Sie wartet bevor sie das Mic hebt.

Rhea: Ok shut up. Ich will ein paar Dinge klar stellen zu aller erst das unwichtige oder wie ihr sie nennt Alexa Bliss ich weiß nicht was du mit dein ständigen rum geheule erreichen willst du bist die Göttin du niemand kann an dich ran kommen ein Aleister Black würde bestimmt etwas anders erzählen aber so wie die schlechte Reallty Beziehung von Toni Storm hat auch Black dich versetzt doch anstatt mal das zu beweisen das du ja angeblich keine Hilfe brauchst weil du ja so toll suchst du dir den nächsten den du dich um den Hals wirfst und wieder nur wie ein Anhängsel hinter rennst. Es mag zwar sein das du mich in der Vergangenheit besiegt hast doch sein wir ehrlich zu uns selbst diese Niederlagen bedeuten nichts da ich zu den Zeitpunkt mich nur auf Toni Storm konzentriert habe. Doch nun kommt deine persönliche Enttäuschung of Bliss den ich werde nicht nochmal gegen dich antreten du bist viel zu irrelevant um gegen mich anzutreten.

Auch wenn Rhea über Leute redet die beim Publikum unbeliebt sind kommen dann ihrer Art nur Buh-Rufe vom den Fans den Rhea ist durch ihre Taten nicht unbedingt beliebt geworden besonders nicht gegen ihre ständigen Anfeindungen Richtung Toni.

Rhea: Doch reden wir doch jetzt mal über die wichtigen Sachen wie zum Beispiel einer der schlechtesten Jokes die ich hier erlebt hab und rede nicht von den Twitter Streit von Scarlett und Balor. Shotzi Blackheart Woche für Woche hat sie hier immer das arme Opfer gespielt immer wieder sagte sie das ihre Bruder ein böser Mensch sei und sie jagt obwohl sie ja du eine arme unschuldige Person die Hilfe und Schutz braucht. Dann war dieser Vorfall mit einem der Hobbits die hier herum rennen Noam Dar und sie zeigte sich noch zerbrechlicher als je zuvor. Doch dann kam letzte Woche wo auf einmal scheinbar alle ihre Sorgen verschwunden schienen als hätten sie nie existiert was für ein Zufall oder war das alles nur ihr Plan? Ich mein ist es nicht "interessant" das die arme Shotzi auf einmal wieder zurück ist so als wäre nie was gewesen? Ich glaube ja das sie dies alles geplant hat und sie uns alle etwas vorgespielt hat das ihr Bruder Simon sie vielleicht gar nicht jagt sondern alles nur inziniert so das sie in die Nähe des Titels kommt. Es war vielleicht auch die ganze Geschichte mit Noam Dar nur erfunden um uns alle hinters Licht zu führen damit die heimlich zu unserem GM Cody gehen konnte und um Match betteln. Doch der Punkt ist du hast nicht im geringsten eine Chance verdient weder um Titel noch auf den Koffer ich bin die Dominanz des sogenannten Frauen Rosters ich bin stärker schneller und besser als jede einzelne von Jokes die ihr Women's Division nennt. Ich habe den Koffer und den Titel mehr verdient als jede Person hier und glaub mir Shotzi du meintest dein Leben sei ein Alptraum gewesen? Dein Alptraum wird jetzt erst beginnen. Ich werde dich jagen Shotzi und dann wirst du wirklich Hilfe gebrauchen.

Wow einfach Wow Rhea hat hier gerade alles für was Shotzi bekannt war ihre gesamte leides Geschichte die sie hier hatte als Lüge bezeichnet davon ist das Publikum hier in Winnipeg nicht begeistert und Buht Rhea Ripley Gnaden los aus während ihre Musik wieder ertönt und sie den Ring verlässt.

TAICHI: "Ugh. Ich habe Bekanntschaft mit dieser schrecklichen Frau gemacht und würde mir nicht wünschen sie in meinem Rückspiegel zu haben. Dieses "Shotzi" sollte sich hüten."

Noelle Foley: "DiesE! Shotzi ist Miss Money in the Bank! Und Rhea Ripley spuckt nur große Töne!"

Byron Saxton: "Nun, soweit würde ich nicht gehen, Noelle. Sie ist eine beachtliche Athletin."

Johnny Curtis: "Und ziemlich, ziemlich stark dazu."



Nachdem One Shot at Glory ein voller Erfolg für das Gesamtprodukt von Coast 2 Coast war, sollte die Ausgabe in Winnipeg da wohl noch eine Schippe drauflegen. Dafür hat man sich dementsprechend auch etwas ganz wundervolles einfallen lassen - The Prestige müssen ihre Tag Team Gürtel verteidigen. Zack Gibson und Tom LaRuffa werden dieses wohl nicht so einfach hergeben, aber ihnen stehen drei Teams gegenüber die alles daran setzten werden es ihnen zu entreißen. Grob genommen - wohl nur 2 1/2 Teams. Wie die kanadischen Fans bereits erfahren durften, gibt es an der Seite von PAC einen leeren Platz. Wade Barrett ist einigen verkehrsbedingten Problemen ausgesetzt und damit war die ganze Geschichte um die Tag Team Championship gegessen gewesen für den Engländer aus Newcastle. In seiner letzten Szenerie bekam er jedoch einen etwas subtilen Hinweis seines Gesprächspartners der eine Idee in Gang gesetzt zu haben schien. So erleben die Fans in Winnipeg den sonst grummligen Briten im Backstagebereich wie er an verschiedenen Ecken regelrecht vorbeirast. Eher zwangsläufig kommt er dabei auch an dem Interviewbereich vorbei, wo Renee Young unter großem Jubel ihres Heimatpublikums wohl ihre Chance auf ein kleines Gespräch riecht. Sie nimmt die Verfolgung zu PAC auf, der keine Anzeichen macht stehen zu bleiben.

Renee Young: "PAC! PAC! Ganz kurz auf ein schnelles Wort...! Ich und auch der Rest der anwesenden c2c Fans würde wohl liebend gerne wissen, welche Idee dir im Gespräch mit-!"

Abrupt bleibt PAC an Ort und Stelle stehen und wirbelt zu der Blondine mit der Kurzhaarfrisur herum. Er platziert einen Finger an seine Lippen um Schweigen zu symbolisieren.

~PAC~
"Renee... unter anderen Umständen würde ich es lieben mir deine immer sich wiederholenden Fragen anzuhören und Rede und Antwort zu stehen, aber heute sitzt mir die Zeit sehr stark im Nacken! Sollte ich den letzten Strohhalm den ich noch übrig habe, nicht nutzen können muss ich mir den Mainevent von außen ansehen. Das ist nicht in meinem Interesse. Alsooo.. Kein Interview heute! Bye bye!"

Sachlich und kurz würgt PAC die neugierige Renee einfach ab, tätschelt ihr mit beiden Händen gegen die Schultern und ist auch schon wieder über alle Berge. So einfach macht ihm das die Kamera zum Glück nicht. Schnell und agil folgt sie PAC um einige weitere Ecken des Backstagebereichs, bis der Langhaarige endlich in einem langen Flur mit vielen Türen auf beiden Seiten langsamer wird. Seine Augen scannen die verschiedenen Messingschilder, bis links anscheinend etwas seiner Vorstellung entspricht. Ohne zu zögern, nähert er sich dieser Tür, wobei die Kameralinse verzweifelt versucht erfolglos das Messingschild genauer zu inspizieren.

~PAC~
"Ich warne dich bei Gott, sei da!"

Ist das letzte was man von PAC hört, während er die Türklinke herunterdrückt. Ohne anzuklopfen schiebt er die Tür auf, bleibt jedoch an der Schwelle wie festgefroren stehen. Sein konzentrierter Blick von gerade eben, weicht einem gänzlich anderen. Das seichte Grün seiner Augen ist weit aufgerissen, während die Augenbrauen fragend in der Luft stehen. Sehbar für die Fans schüttelt er irritiert den Kopf, bis seine Stimme dann auch den Raum erfüllt, den er kurz davor ist zu betreten.

~PAC~
"Kenny?! Was zum Teufel treibst du da?!"

Kenny Omega:
You spin me right 'round, baby, right 'round
Like a record, baby, right 'round, 'round, 'round...


Gut...welcher Kenny damit gemeint ist, war eigentlich nicht zu schwer zu erraten. Natürlich Mr Omega, der in der vergangenen Woche sein überraschendes Comeback in der c2c gegeben hat. Da ihn und PAC eine lange Geschichte in dieser Promotion verbindet, ist es nicht verwunderlich, dass der Cleaner wohl im letzten Moment als Ersatz für Wade einspringen soll. Aber ob das so einfach wird? Der Brite findet dies Destiny Flower in einer...interessanten Pose wieder. Kenny sitzt auf einem Bürostuhl, hält sich mit beiden Händen am Sitz fest und schuckt sich selbst mit den Füßen immer wieder an. Passend dazu "trällert" er den 80er Jahre Hit "You Spin me round" von Dead or Alive, der schon zigmal gecovert wurde.

Kenny Omega:
You spin me right 'round, baby, right 'round
Like a record, baby, right 'round, 'round, 'round...


Langsam wird es doch etwas schnell. Bevor ihm noch schlecht wird, bremst der King of the Anywhere Match ab, in dem er beide Füße ruckartig auf den Boden drückt. Der Stuhl kommt zwar zum Stehen, doch der Kopf und die Lockenpracht schwingen noch nach.

Kenny Omega: Huuuuiiii...Eeeendstation, Herrschaften! Wir sind im Abenteurland gelandet...ich...

Da registriert Omega seinen Besucher. Alles ist noch etwas verschwommen, weswegen PAC nicht als der wahrgenommen wird, der er ist...

Kenny Omega: OH GOTT...DIE KILLERZWERGE GREIFEN AN! RETTE SICH WER KANN...FRAUEN UND KENNYS ZUERST...AAAHHHH

Entsetzt über den "monströsen" Gesellen springt der Master of the Dark Hadou panisch von seinem Stuhl auf, den er dabei natürlich noch umwirft. Bedauerlicherweise spielt der Gleichgewichtssinn noch nicht so richtig mit, weswegen Kenny beim Rennen einen bedenklichen Links Drall hat. Schließlich reißt es ihn von den Beinen und er fällt hinter ein Sofa. Ein metallisches Geräusch ist zu hören, als würden blecherene Dosen und Eimer umgeworfen...eine Katze miaut...ein Huhn gackert...ein Huhn? Eine lose Radkappe rollt hinter dem Sofa hervor, bis es immer stärker eiert und scheppernd zu Boden geht! Danach...Stille! Bis eine Hand sich schwerfällig auf das Sofa abstützt...gefolgt von einer zweiten! Ächzend zerrt sich Kenny nach oben. Er wirkt ein wenig bleich.

Kenny Omega: Ich habe gerade ein wenig gekotzt...die Kotze aber im Mund behalten und wieder geschluckt. Das war...belastend! Puh!

Geeeenau...das wollten die Zuschauer unbedingt wissen. Langsam kommt der Cleaner wieder auf die Beine...nach ein paar Schritten in Richtung der Raummitte, fällt ihm wieder der Zwerg ein...nur wirkt er jetzt so vertraut und bekannt...

Kenny Omega: PAAAAAAAC...ich PACs ja nicht! DU HIER? Und nicht in Hollywood? Lang nicht gesehen? Was macht die alte Kriegsverletzung? Ist der kleine Timmy endlich eingeschult?

Anscheinend haben die schnellen Umdrehungen auf dem Stuhl einen kleinen Teil von Kennys Gehirnzellen weggeschleudert. PAC kann zumindest nichts mit alten Kriegsverletzungen oder 'den kleinen Timmy' wirklich viel anfangen. Vielleicht ist sein fragender Blick auch simpel und einfach dem Fakt gewidmet das Omega wirklich seine letzte Instanz ist. Ein Mann der mit Noam Dar gleichzieht als längster World Heavyweight Champion und zugleich aber auch kürzester der Geschichte ist. Der Mann dessen Haare wie frische Cup Noodles aussehen und dessen Schlafzimmerblick schon scharenweise Frauen in den Bann gezogen hat.. Kenny der soeben einen Smash Hit der 80er zum Besten gab und sein eigenes Erbrochenes herunterschluckt. Wie verzweifelt muss PAC sein?!

~PAC~
"Ich war gerade versucht zu sagen das ich dich vermisst habe. Nach diesen Details weiß ich jetzt wieder warum ich froh war als du gingst.."

Ouch - nicht nett PAC! Omega besitzt einen sehr speziellen Humor, der nicht nur einmal an den Nerven des ernsten Engländers gezerrt hat. In all seiner Abwesenheit von Coast 2 Coast, hat der Brief den PAC an ihn aus dem Urlaub schrieb jedoch auch gezeigt was für einen Stellenwert Kenny bei ihm genießen darf. Gemessen an der Laufzeit ihrer Verbindung und den dazugehörigen Höhen und Tiefen ist das jedoch nicht verwunderlich. Kurz reibt sich PAC über die Stirn, ehe er todesmutig die Kabine von Omega entert und die Tür hinter sich schließt.

~PAC~
"Listen, lad - wir haben nicht viel Zeit um unser Wiedersehen zu feiern! Ich habe ein Problem und versuche mich möglichst kurz zu fassen! Mainevent - das Tag Team Match! Wade wird es nicht schaffen, ich stehe aktuell alleine da und wenn ich niemanden finde der ihn ersetzen kann, stand ich mal in diesem Match! Im schlimmsten Fall muss ich zusehen wie die 5 PG sich die Dinger wiederholt und darauf habe ich wie du dir denken kannst reichlich wenig Lust! Ich brauche also einen schlauen Kopf auf den ich mich verlassenen kann und der sich bei nächster Gelegenheit nicht zu einem Dämon entwickelt, soweit bist du mitgekommen? Perfekt!"

Schnell und manchmal ohne auch nur den Ansatz eines Kommas bringt PAC sein Problem auf den Punkt. Man muss bedenken das der Co Mainevent in den Startlöchern steht und ihm demnach auch nicht mehr viel Zeit bleibt dem Cleaner diese Idee schmackhaft zu machen. Zielstrebig geht PAC nun in Richtung des Sofas hinter dem Omega noch immer lkniet.

~PAC~
"Du bist meine letzte Anlaufstelle, Kenny. I need your help!"

PAC braucht seine Hilfe? Ok, "I need your help" lässt darauf schließen...aber das waren schon viele Infos, die der Engländer in kurzer Zeit durchgeboxt hat. Heute ist Kenny leider nicht wirklich aufnahmefähig. Nach "Listen Lad" hat er schon halb abgeschaltet...wie so oft, wenn PAC seine Reden schwingt. Meistens versteht er da eh nur "Blablabla...große Ohren...blablabla...viel zu kleines Gemächt...blablabla...Backofenpommes...blablabla...Haggis und Tee...". Der Cleaner nickt nur, lächelt uind bewundert wie niedlich sein Kumpel doch aussieht, wenn dieser sich aufregt. In seinen Gedanken ploppt eine Comic Kuh, im schwarz-weiß Stil der 20er und 30er Jahre, auf, die Geige spielt, während ein Hase dazu auf der Gitarre klimpert. Die daraus resultierende Melodie stimmt den Master of the Dark Hadou äußerst fröhlich und regt diesen zum mitwippen und summen an. Urplötzlich platzt diese Blase aber wieder, als die erwartungsvollen Blicke von PAC ihn regelrecht durchbohren...

Kenny Omega: Öhm...KEIN WADE...TAG TEAM TITLE...LETZTE ANLAUFSTELLE...SALATSOßE...

Ein paar Stichworte hat die Best Bout Machine dann doch aufgeschnappt. Diese werden zusammenhangslos herausposaunt...hm, war Salatsoße überhaupt dabei? Egal, wird schon reinpassen. Kenny versucht sich den Kontext zu erarbeiten. Im Main Event der heutigen Show werden die Tag Team Title zwischen vier Teams ausgekämpft. Ein Gespann besteht aus PAC und Wade Barrett...eigentlich. Wadey Schmadey, wie Kenny ihn gern liebevoll nennt, scheint auszufallen...und nun soll Omega aushelfen.

Kenny Omega: Puh...Puuuuuh...Puuuuuuuuuh...das hast du mich aber seeeeehr überrumpelt. Dabei hab ich doch gar nichts passendes zum anziehen parat. Und ich dachte, wir wollten es heute etwas zärtlicher angehenm, Schatz.

Nein, das ist eigentlich nicht der richtige Zeitpunkt, um dumme Sprüche zu klopfen. Wenn der Canadian X so weiter macht, könnte PAC gleich die Hutschnur hochgehen.

Kenny Omega: Ich weiß nicht...Moment, ich muss mich mit da mit meiner Agentin besprechen, die hat immer einen Rat übrig...BERTHA!

Bertha? Seine Agentin? Kenny dreht sich um und geht wieder zurück zum Sofa. Die Kamera bleibt aber bei PAC.

~PAC~
"Kenny?! Hörst du schlecht!? Von mir aus kannst du nackt mit mir zum Ring gehen! Und was soll das heißen du musst das erst besprechen?! Wer zum Henker ist...?"

PAC kann es gar nicht aussprechen, denn just in diesem Moment scheint Kenny irgendetwas in die Hand zu nehmen, woraufhin der Engländer seine flache Hand gegen die Stirn schlägt. Was war wohl der Grund für den Facepalm?

~PAC~
"Das... ist... nicht... dein... Ernst?!"

Abrupt blendet die Kamera zu Kenny, der anscheinend beim Sofa nach etwas bestimmten gesucht und auch gefunden hat.

Kenny Omega: Dooooch...ich habe noch nie etwas so ernst gemeint, wie jetzt...naja, fast...vielleicht...eeeegal...das ist Bertha! PAC Bertha...Bertha PAC...

Omega hält ein hellbraunes Huhn in die Höhe, das anscheinend genau das ist was eben noch gegackert hatte als der Kanadier hinters Sofa flog. Irgendwo stolziert hier auch die Katze umher. Das soll seine "Agentin" sein?

~PAC~
"Ok.. Ok.. Mich schockt nichts mehr! Whatever.. Berate dich mit deinem Huhn! Beeil dich aber wenigstens..."

Kenny Omega: Laaaaaangsam...chill mal, Bro...die alte Dame hier ist nicht mehr die allerschnell...

"Bock-Bock-Bogahk!"

Kenny Omega: Nein, so hab ich das doch nicht gemeint. Das war mehr neckisch gemeint und...

"Ga-gaaaack!"

Kenny Omega: Hey, nicht in diesem Ton, klar? Sonst breche ich meine vegetarischen Wochen aber ganz schnell ab, verstanden?

Recht lebhaft "diskutiert" der Cleaner hier mit seinem Huhn, wobei man nicht wirklich weiß, ob er wirklich glaubt richtig mit Bertha reden zu können...oder ob es ihm einfach einen Heidenspaß macht PAC länger warten zu lassen und ihn zu ärgern. Davon mal abgesehen...wie hat Kenny überhaupt das Huhn hier reingebracht? Und wo ist eigentlich die Katze?

Kenny Omega: Ok, man...jetzt aber mal zum Geschäft, ich...

"Ga-gaaaack!"

Kenny Omega: Jaaa, ich weiß, dass du ein Weibchen bist. Das ist auch nur eine Redensart, Junge...

"Bock-Bock!"

Kenny Omega: Och...guuuut, du hast ja Recht, Fräulein! Aber dafür schläfst du heute nacht auf der Couch. Egal...also das ist ja PAC hier...

"Ga-gaaaack!"

Kenny Omega: Nein, der ist nicht gegen eine Türe gelaufen, der sieht immer so aus.

"Bock-Bock-Bogahk!"

Kenny Omega: Kein Scheiß, ich verarsch dich nicht. OK, pass auf...

Die Destiny Flower hält das Huhn nun ganz nah an sein Gesicht und murmelt leise etwas in die Federn. Zwischendurch nickt er nur und macht erstaune Gesichtsausdrücke...obwohl das Huhn gelangweilt in der Gegend umher sieht und außer einem kurzen Glucksen nichts mehr von sich gibt. Nach gefühlt einer Ewigkeit setzt Kenny das Huhn wieder ab. Im Stechschritt stolziert Bertha davon.

Kenny Omega: Nach langwierigen Verhandlungen mit meiner Agentin und schwerreichen Verlusten...ich werde Timmy vermissen...habe ich zwei Bedingungen...Erstens, du musst mich nachd er Show schick zum Essen ausführen...und zweitens, ich muss um 10 Uhr wieder daheim sein, sonst macht sich Bertha zu viele Sorgen. Gut...Deal?

Grinsend hält der Kanadier PAC die rechte Hand hin.
Während Kenny in harten Verhandlungen mit Bertha steckt, sieht man im Hintergrund PAC der sich von der ganzen Szene weggedreht hat. Er hört sehr wohl wie sein 'Freund' mit dem Huhn spricht und wenn er es nicht besser wüsste, könnte er schwören das diese Kommunikation wirklich und wahrhaftig funktioniert. Das Huhn wird aber nur froh sein, das der Kanadier ihr nicht schon längst den Hals umgedreht hat. Immer wieder sieht man wie der Engländer auf sein Handgelenk und somit die sinnbildliche Uhr schielt und dabei immer unruhiger wird. Es ist bedenklich das Omega gerade seine letzte Option für dieses Match bildet, aber es ist besser als keinerlei Ersatz zu haben. Nun da Bertha jedoch fertig ist mit Kenny über dessen Zukunft zu diskutieren, kann sich der Langhaarige nun auch wieder umdrehen. Das die Zusammenarbeit mit dem Canadian X gewisse Bedingungen mit sich bringt, war zumindest für PAC abzusehen. Allerdings scheint er mit diesen noch ganz gut leben zu können. Die ausgestreckte Hand wird angenommen und kurz geschüttelt.

~PAC~
"Ok, ok, fine! Deal.. Ich akzeptiere deine Bedingungen! Könntest du dich jetzt BITTE umziehen? Ich kann auch mit Bertha rausgehen, wenn du dich vor ihr und mir genierst die Hüllen fallen zu lassen!"

Sieht man da den minimalen Anflug eins vorfreudigen Lächelns? Ein wenig.. Mag sein das die Umstände um diese Tag Team Paarung ziemlich exotisch und ungeplant sind.. Dennoch bleibt Kenny Omega ein Freund und Vertrauter des Engländers. Irgendwo mischt sich da dann doch Freude in seinem Inneren hinzu ihn an der Seite zu haben und keinen wildfremden Menschen, dem er nicht vertrauen kann. So plötzlich wie das Lächeln da war, erlischt es dann auch wieder und PAC klopft Kenny einmal gegen die Schulter.

~PAC~
"5 Minuten.. Egal wie du dann aussiehst, nehme ich dich mit, verstanden?"

Sehr deutlich vom Engländer als er die Hand des Kanadiers nun loslässt und sich zur Tür umdreht. Kurz vor dieser stoppt er jedoch und bleibt wie angewurzelt stehen. Schlussendlich dreht er sich dann noch einmal mit einem fragenden "Kenny?" umdreht. Einen Moment schweigt er, bevor dann endlich das finale Wort kommt.

~PAC~
"Danke. Du hast was gut bei mir!"

Kenny Omega: Ooooh, das hab ich...oooohjaaaa...

Mit einem schlemischen, Spötter würden fiesen, Lachen auf den Lippen reibt sich Kenny die Hände. In seinem Gedanken malt er sich schon aus, wie PAC seine "Schuld" begleichen kann. Gut, Omega bekommt sie die Chance Tag Team Champion zu werden...aber das ist ein kleiner, netter Nebeneffekt. Wie auch immer...im Prinzip freut sich der Kanadier, dass er an der Seite eines alten Freundes kämpfen kann. Da werden alte United Empire Erinnerungen wach.

Kenny Omega: Also gut...PAC ist gleich wieder da, da wollen wir doch schick aussehen...BERTHA...WO IST MEIN SMOKING?

"Ga-gaaaack!"

Kenny Omega: HEY...nur weil ich deine Mutter versehentlich gegessen habe, hast du kein Recht, so über meine zu reden!

Kopfschüttelnd geht der Cleaner in die Richtung, aus der das Huhn zu ihm redet. Die Kamera folgt ihm aber nicht, sondern bleibt starr auf der Stelle stehen. Nach zwei Sekunden wird das Bild schließlich schwarz und es geht zu den Kommentatoren zurück.

Byron Saxton: "Kenny Omega und PAC in einem Team?! Das könnte ein regelrechtes Fest werden und somit ist PAC auch wieder im Rennen um das Tag Team Gold! Wahnsinn!"

Johnny Curtis: "Überschlag dich nicht gleich Saxton! Dann hat er jetzt Omega als Partner, und weiter? Wir wissen doch alle das Jay White und Marty Scurll sich das zurückholen was ihnen und der Gang zusteht! Beruhigt eure Gemüter also..!"

Noelle Foley: "Das ist deine Meinung Johnny! Wir dürfen aber nicht vergessen das PAC und Kenny sich mittlerweile in und auswendig kennen. Das macht sie - für mein Empfinden - sehr wohl doch zu den Favoriten in diesem Match! Ich bin jedenfalls mega gespannt und hab das Team auf das ich wette!"

TAICHI: "Ich bin wirklich skeptisch. Wieso lässt man so etwas frei im amerikanischen Fernsehen herumtollen? Widert mich an. Zwei Männer an sich sind ja schon schlimm genug, aber dann auch noch ein Huhn. Gibt es keinerlei Tierschutz hier?"

Noelle Foley: "Von Tierschutz braucht ein Japaner wohl kaum reden!!"

Byron Saxton: "Beruhig' dich Noelle.. die Show ist bald vorbei."

TAICHI: "Du trägst ein Mikrofon Saxton, auch wenn du flüsterst höre ich dich. Ja, sie ist bald vorbei. Und ich hoffe ihr habt etwas von mir lernen können."

Johnny Curtis: "Well.."



MAIN EVENT
FATAL 4 WAY TAG TEAM MATCH
c2c Tag Team Championship
The Prestige (Tom La Ruffa & Zack Gibson) vs. Bray Wyatt & Elias vs. 5-Point Gang (Marty Scurll & Jay White) vs. PAC & Kenny Omega


Writer: ???

PAC steht nach der letzten Werbung schon im Ring und wärmt sich auf.

Das Licht in der Halle wird ein wenig gedimmt. Aufgeregt schnappen sich die anwesenden Zuschauer ihre Kameras oder ziehen hastig ihre Smartphones aus den Hosentaschen. Den folgenden Moment wollen sie festhalten. Daher ist es wenig verwunderlich, dass von allen Seiten ein Blitzlichtgewitter auf die Entrance Stage prasselt. Die Boxen springen an...



Nachdem das gewohnte Intro der Kenny Omega Theme langsam angefangen und immer mehr an Fahrt aufgenommen hat, betritt der Cleaner die Bühne. Er trägt lange schwarze Pants, auf denen in weiß „Best Bout Machine“ abgedruckt ist. Der Oberkörper wird von einer dicken Lederjacke bedeckt. Natürlich darf auch die verspiegelte Sonnenbrille nicht fehlen. Mit einem breiten grinsen nimmt der King of the Anywhere Match die positiven Reaktionen der Zuschauer entgegen, während Melissa Santos ihn ankündigt…

Melissa Santos: Making his way to the ring... from Winnipeg, Manitoba, Canada... weighing in at 203 pounds... the Cleaner... KENNY OMEGA!

Einige Fans versuchen die Aufmerksamkeit des Kanadiers auf sich zu ziehen und halten ihm das Wolfpac Zeichen entgegen…in der Hoffnung, dass Omega darauf eingeht. Der Master of the Dark Hadou tut ihnen den Gefallen und erwidert bei etlichen diesen Gruß. Als er schließlich beim Ring angekommen ist, wählt er den Weg über die Treppe und durch die Seile. Innerhalb des Ropes entledigt er sich zunächst der Brille und legt diese ab. Anschließend positioniert er sich mittig im Ring, geht kurz in sich, winkelt seinen rechten Arm so an, dass er seine eigene Faust küssen kann…langsam streckt Kenny den Arm aus und spreizt den Daumen und den Zeigefinger ab, so dass er seine patentierte Pistolengeste zeigen kann. Seine Entrance Theme verstummt. Der Canadian X entledigt sich noch der Jacke. Bevor der Kampf nun starten kann, macht Omega ein paar Lockerungsübungen und ist damit bereit…



Das leise Klimpern eines Klaviers kündigt den nächsten Superstar von Coast2Coast an, einen Mann, den die meisten nur als "The Villain" kennen. Plötzlich erschallt ein lauter Schrei aus den Boxen und die Musik nimmt immer disharmonischere Züge an, während der Mann aus Cambridge, England auf der Rampe auftaucht. Der maskierte Mann lässt seinen Blick durch die Reihen schweifen, nur erkennbar an der langen Nase seiner Maske, während er den Regenschirm über seine Schulter legt und sich langsam auf den Weg zum Ring macht.

Melissa Santos: "Making his way to the Ring... from Cambridge, England... weighing in at 215 pounds.. he is "THE VILLAIN"....MARTY SCURLLLLLLL!"

Inzwischen hat Scurll den Ring erreicht und stolziert die Ringtreppe hinauf. Kurz wischt er sich die Füße am Ringrand ab, dann steigt er durch die Ringseile, dreht sich einmal um sich selbst und bleibt in seiner typischen Pose stehen, die Beine gespreizt, den Regenschirm über die Schulter gelegt, den er mit einem Schwung von seiner Schulter holt und mit ihm in das Publikum zeigt. Seinen Kopf legt er wieder in den Nacken, die Maske reißt er sich vom Gesicht, ein lauter Schrei entweicht seinem Mund. Ein letztes Mal lässt er seinen Blick durch das Publikum schweifen, bevor er sich für das Match vorbereiten.

Ein Geräusch, welches sich verdächtig nach dem Knarren einer Tür anhört, unterbricht die jubelnde Menge. Ein Chor der Abneigung entsteht und fast so laut, dass man das Klimpern auf Klaviertasten kaum noch verstehen kann. Die Halle von Dunkelheit übermannt wird und die einzige Lichtquelle - der Titantron - zeigt die mittlerweile sehr bekannten Bilder. Die Silhouette von Switchblade in einem Raum. Ein Messer, das vor einem Sessel hin und her geschwungen wird. Just in dem Moment als das Video die Identität des Mannes enthüllt und dessen Gesicht zeigt, dröhnt ein verstörendes, verzerrtes Stöhnen aus den Boxen. Dann Stille. Sekunden vergehen in denen man den langhaarigen Mann auf eine Kette starren sieht. Ein Messer als Anhänger. Er lässt es fallen, geräuschvoll landet es auf dem Boden und leitet den Übergang zu Gitarrenriffs über.

S W I T C H B L A D E.


Rote Scheinwerfer flackern auf, erhellen den Entrancebereich und lassen erkennen wie ein Mann aus dem Backstage Bereich tritt. Die Arme zu den Seiten von sich gestreckt und die Augen geschlossen. Das lange, feuchte Haar hängt ihm ins Gesicht, während der Kopf leicht zur Seite gekippt ist. Auf der Rampe bleibt er kurz stehen und lässt die Arme sinken, während er den Blick über die Menge wandern lässt. Langsam hebt er den rechten Arm zu seiner eigenen Kehle und fährt mit dem Daumen über diese, deutet so an was er mit seinem Gegner machen möchte.. und alles daran setzen wird es auch zu schaffen. Das Buh-Konzert wird lauter, deutlicher.

Melissa Santos: "Making his way to the Ring... from Aukland, New Zealand... representing the 5-Point Gang... SWITCHBLADE --- JAAAAY WHIIITE!!"



Während Melissa ihn ankündigt, setzt sich Jay in Bewegung und steuert zielstrebig den Ring an. Er kann es dann aber doch nicht lassen einmal direkt in die Kamera zu schauen und den Fans seinen leeren Blick mit dem breiten Grinsen zu präsentieren. Dann tritt Switchblade auf den Apron um zwischen den oberen beiden Seilen in den Ring zu steigen. Dort präsentiert er sich noch einmal bevor er sich von Mantel, Handschuhen und Kette entledigt.

In der Halle ist es Komplett ruhig und die Fans warten drauf was als nächstes Passiert als das Licht in der Halle erlöscht und ein .

Bray: DEAD

In der Halle ertönt und gemischte Reaktion . Nach paar Sekunden geht der Titantron an und ein Bray Wyatt steht im Bild mit seiner alten Lampe und sie Anzündet und sich dann wieder in Kamera schaut und mit finstere Stimme sagt .

Bray: I'm Here



In den Moment pustet er seine Laterne aus und der Titantron aus einen Moment passiert nichts bis ein kleines Licht auf der Stage erscheint was von der Laterne Bray Wyatt ausgeht . Während Bray langsam die Rampe runter geht machen die Fans ihre Handytaschenlampen an was mit der Zeit aussieht wie ein Lichter Meer .

Melissa Santos:"Making his way to the Ring... weighing in at 285 pounds… representing The Wyatt Family ... Bray Wyatt !"

Der ist mittlerweile an einen schon bereit gestellten Schaukelstuhl stehen geblieben in der er sich jetzt rein setzt . Er schaukelt kurz in diesen bis er ihn anhält seine Laterne hebt und sie wieder auspustet . Dann stellt er sie ab steht aus den Stuhl auf und lässt sich mit ausgestreckten Armen feiern währen er einmal vor dem Ring auf und ab geht . Bray entledig sich sein Hut und Hawaiihemd steigt in den Ring und ist bereit für sein Gegner

Noch bevor die Fans mitbekommen, wie es weitergeht, verdunkelt sich plötzlich die Halle. In all dieser Dunkelheit ertönt dann ein Satz, der die Fans zum Jubeln bringt und gleichzeitig auch den nächsten Superstar ankündigt, denn direkt darauf ertönt "Drifter" aus den Boxen.

//WHO WANTS TO WALK WITH ELIAS?\\



Das Licht wird dann auch sofort wieder heller gestellt und nur wenige Sekunden vergehen, ehe sich "The Drifter" Elias auf der Stage zeigt. Die Gitarre locker über die Schulter gelegt schaut er mit einem kleinen Schmunzeln durch die Fanreihen, ehe er langsam seinen Weg weiter fortsetzt. Dies gibt Melissa Santos die Chance, ihren Job auszuführen.

Melissa Santos: "Making his way to the Ring... from Pittsburgh, Pennsylvania... weighing in at 217 pounds... the current c2c WESTCOAST CHAMPION!... he is "The Drifter" ELIAS!!!!!"

Auch hier folgen viele Jubelchants, versprüht der Musiker dann doch einen gewissen Charme. Die Rampe wird dann langsam aber sicher überwunden, ehe er schließlich an der Treppe ankommt. Auch diese wird in aller Ruhe erklommen und der Ring wird betreten. Dort wird eine kleine Extrarunde gedreht, bis er dann eine Ringecke auserkoren hat, in der er seine Gitarre dann auch platziert. Dann konzentriert er sich auf die Kommende Herausforderung, die sich im Ring befindet. Doch bevor er starten kann, wird natürlich noch sein Shirt vom Körper gerissen.

Vollkommene Dunkelheit beherrscht gerade die Halle. Die Zuschauer sind gut in Stimmung, doch das könnte sich schlagartig ändern. Das Licht leuchtet wie ein Blitz in der Halle auf und genau zeitgleich setzt auch Musik ein. Das Theme der Prestige ist zu hören, besser gesagt der Typische Anfang davon, welcher mit einer lauten Sirene, ähnlich einem Fliegeralarm die Halle beschallt. Wer nicht aufgepasst hat oder nicht weiß was als nächstes in der Show passieren soll, fragt sich natürlich welches oder besser welche Mitglieder von dieser Gruppierung nun auf der Stage erscheinen werden. Die Hallenlichter, welche hier passend zum Stable in goldenen und weißen Farben gehalten werden, leuchten nun wie Suchscheinwerfer erst über das Publikum und dann in Spotlight vorne auf die Stage. Die Reaktionen der Fans sind wie immer gemischt, der Song “Prestigious“ ist ein echter Ohrwurm, gerade jetzt wo der Gesang einsetzt, aber was die Leute von den Prestigemitgliedern halten, ist nicht so eindeutig. Viele jubeln, doch auch gefühlt genau so viele buhen auch, obwohl noch nicht einmal ein Mensch auf der Stage zu sehen ist.



Kommt etwa Axel Dieter Jr. mit Nigel McGuiness heraus? Oder ist es Joe Hendry der Primate mitgebracht hat? Nein, es sind der Franzose Tom La Ruffa und der Engländer Zack Gibson, welche hier nun jeweils einmal von links und der andere von rechts die Stage betreten. La Ruffa ist hier in seiner typischen römisch/spartanischen Kluft mit Umhang und Kriegerhelm gewandt, während Gibson in seiner lieblings Blussonjacke plus Schiebermütze auf die Stage kommt. So sehen sie auch sehr ungleich aus und während der Franzose den Arm in die Höhe zu einem lauten “Hrooaaar!“ hebt und die Menge mehr oder weniger darauf erwiedert, stellt sich der Liverpooler mit erhobenen Zeigefinger und breitbeinig daneben um zu betonen das er No. 1 ist und schaut überblickend in die Menge. Dann wandert der Blick beider Teammitglieder gegeneinander und während sie sich in die Augen schauen, nehmen sie jeweils synchron den Helm beziehungsweise die Mütze ab, legen die Kopfbedeckungen jeweils an die Seite auf die Stage und schlagen mit einem Unterarmhandschlag ein.

Melissa Santos: "Making their way to the Ring... at a combined weight of 390 pounds...representing “The Prestige!"... the Merciless Merc... Tom La Ruffa...and Liverpool's No.1... Zack Gibson!"



Ein kurzes stummes Lächeln der beiden erfolgt gegenseitig und der Griff wird nochmal kurz geschüttelt, dann wieder langsam gelöst und die beiden begeben sich die Rampe herunter zum Ring. So sehen die beiden auf einmal nicht mehr so unpassend zueinander aus. Die Reaktionen der Zuschauer sind weiterhin gemischt, denn das Publikum wird nur nebensächlich von den beiden Glatzköpfen beachtet. Nicht abfällig, aber konzentriert. Sie stehen nun vor dem Ring, steigen beide ein, einer jeweils über die Ringtreppe, der andere über den Apron um dann im Ring selbst wieder zusammen zu finden. La Ruffa und Gibson gehen nun locker durch den Ring und der Franzose macht noch einmal seinen Ruf in die Menge während sein Partner noch einmal den Zeigefinger erhebt. Beide kommen in der Mitte noch einmal zusammen und machen den Unterarmhandschlag noch einmal sehr fest, als Zeichen der Verbundenheit. Dann legen sie beide jeweils noch ihren Umhang, beziehungsweise die Blussonjacke ab und machen sich bereit für ihre Gegner des heutigen Abends.

* DING DING DING *

PAC & Kenny Omega besiegen The Prestige by pinfall via One Winged Angel gegen Tom La Ruffa (25:35min.)

Here is your winner by pinfall and newwwwwwwwwwwwwww c2c TAG TEAM CHAMPIONS: PAC.. aaaaaand KENNYYY OMEGAAAAAAA!



TAICHI: "Ich glaube es nicht. Das Mamasöhnchen und der arme Irre besiegen die respektablen Champions. Wo soll das nur hinführen? Wäre Tajiri-san nicht so ein Versager würde ich mich um dieses Elend kümmern, aber so.."

Noelle Foley: "Wenn du so toll bist wie du sagst, dann kannst du das sicher auch alleine, oder doch zu feige? Ich freue mich sehr! Herzlichen Glückwunsch Kenny und PAC!"

Byron Saxton: "Das kann ich nur unterschreiben. Diese Zwei haben hart darum gekämpft. Und seht sie euch an, wie stolz sie sind!"

TAICHI: "Ich kann mir dieses Trauerspiel nicht mitansehen. Zum Glück ist die Show vorbei. Ihr habt viel von mir gelernt, setzt euer Wissen weise ein in Zukunft. Sonst komme ich wieder."

Johnny Curtis: "Liebe Zuschauer, das war's für diese Woche. Seien Sie auch nächste Woche wieder mit dabei wenn es heißt C2C WRESTLING!"

Byron Saxton: "Gute Nacht!"




Hangman Bryan vs. Samoa Joe
Votes: 3:1 (1 Draw)

Jon Moxley vs. Kevin Owens
Votes: 3:0

Omega & PAC vs. Wyatt Family vs. Prestige vs. 5PG
Votes: 3:0:X:1 (1 Draw)

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29.05.2019 00:42 Cody Rhodes ist online Beiträge von Cody Rhodes suchen Nehmen Sie Cody Rhodes in Ihre Freundesliste auf
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Eine weitere Woche geschafft und Every Empire Falls steht in den Startlöchern. rotes Gesicht

Vielen Dank an alle die etwas zur Show beigetragen haben, ob Segmente, Matches oder Bewertungen. Ihr seid toll!

Gewöhnt euch nicht zu sehr an dieses grandiose Commentary von eurem Lieblingsjapaner. ninja

Lasst Feedback da! rotes Gesicht

***************

Man of the Night:
Woman of the Night:
Segment of the Night:
Match of the Night:
Überraschungen / Highlights:
Sonstiges / das könnte man besser machen:
Fazit: ?/10

c2c

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03.06.2019 21:11 Shane McMahon ist online Email an Shane McMahon senden Beiträge von Shane McMahon suchen Nehmen Sie Shane McMahon in Ihre Freundesliste auf
Shark Boy Shark Boy ist männlich
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Man of the Night ...
in dieser woche muss ich hier den titel ganz klar an omega geben welcher hier... ein klein wenig überraschend... besonders stark herraussticht.
Hab zwar auch schon bessere leistung von omega ansich gesehen (er war ja schließlich auch schon einmal world champ und musste da dinger raushauen die einen wesentlich tiefer im kopf geblieben sind als das hier zu sehende) aber alles in allem ist er hier garantiert auf platz 1 in der show
gege XD
Woman of the Night: hhmm schwierig... alexa hat hier wohl mit am meisten arbeit hineingesteckt aber dennoch würde ich sogar behaupten dass mir toni diese woche doch minimal besser gefallen hat als sie.
Zwar war auch toni nicht auf dem höchsten lv auf den ich sie schonmal gesehen habe aber schlecht war sie nicht. Naja schlecht war keiner hier XD
joar haarknapp gebe ich das ding hier mrs storm
Segment of the Night: pac omega hat sehr viel spaß gemacht zu lesen und moxley/mary war... interessant muss ich sagen... lädt zu viel spannung ein.
Das alexa sabian segment numero 2 war mit eines der besten teile die ich je vom superbad sehen konnte. auch wenn ich persönlich finde dass die beiden gimmiks 0 zusammenpassen für segmente brennt dort schon eine art blitzendes feuer in der luft was einen beim lesen behällt.
Candy und tessa war jetzt nichts groß besonderes aber auch das hat mir verdammt viel spaß bereitet beim lesen ist echt schwer sich hier für nen gewinner entscheiden zu müssen aber ich denke mal wenn würde ich der reinfolge nach gehen wie ich es jetzt aufgezählt habe von platz 1-4 XD
Match of the Night: alexa bliss gegen tessa ganz klar... hier hat ??? einen super job geleistet muss ich sagen also respekt dafür XD
Überraschungen / Highlights: hier jedoch ist in dieser kleinen ausgabe nach dem ppv für mich die einzige überraschung größten teils nur der split zwischen moxley und mary... klar ich hätte auch nicht daran gedacht das pac und omega tag team champs werden aber gut die titel wechseln sowieso in naher zukunft an shark boy und einen partner der sich hoffentlich noch finden wird XD
Sonstiges / das könnte man besser machen: hhmm naja... war halt ne kleine ziemlich unspektakuläre ausgabe... nichts besonderes aber dennoch nicht schlecht... kann man sich geben XD
Fazit: 5/10

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we go hard all day all night
all my proud fishy people who be ready to fight!
shell yeah! YEAH! yeah! YEAH! yeah!
we aint ashamed that were a big fish
and if you lookin for a party, curry man surfe a spicy dish!
cause we them proud fishy boys till the day we dead
we got fishs made of curry and a fin all red
SHELL YEAAAAAH XD
we keep it fishy keep it wishy
dont need your rod, don't need your milk
keep it spicy, fuck the policy
All my proud fishy people let em know that youre wit me
SHELL YEEEAAAAARR!!!! XD


Zitat:
Original von Willow: normaly if you go 1 on 1 with another wrestler you got a 50/50 chance of winning. But wyatt is an genetic freak and he have abigail on his side. So eric got a 25% at best at beat wyatt and when you get pete dunne to the mix.Erics chance of winning go drastic go down. See in the threeway at eclipse eric got a 33 1/3% chance of winning. But wyatt got a 42 1/16% chance of winning cause he have abigail on his side. But abigail issnt an wrestler and shes an notmale so she just gave you an halve winning chance more then the other participans. Eric and dunne have nromaly an 33 1/3% chance of winning but with abigail in the match they all have just a 25% chance of winning. But cause abigail is just a halve part of the match every wrestler got a 28 1/7% chance of winning. Sooo when wyatt get help from his abigail he have his 28 1/7% chance of winning and abigails 14 0/9% chance of winning. Sooo eric you take your 28 1/7% chance of winning minus the 25% chance and you got a 3 1/75% chance of winning at eclipse. But then you take wyatt 75% chance to winning if you 2 go 1 on 1 and add his 42 1/16% chance of winning. Then wyatt have a 117 1/16% chance to winning at eclipse... senior eric... the numbers dont lie XD



2 TIMES COAST 2 COAST WESTCOASTCHAMPION: 10.12.2018 - 04.03.2019/ 15.04.2019 - 27.05.2019 AS WILLOW!


12.06.2019 14:09 Shark Boy ist online Email an Shark Boy senden Homepage von Shark Boy Beiträge von Shark Boy suchen Nehmen Sie Shark Boy in Ihre Freundesliste auf
 
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