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» Coast 2 Coast Wrestling - In Your Face! » » C2C SHOWS » » PPV » » Show » [SHOW] c2c Special #25: ONE SHOT AT GLORY III am 27.05.2019 » Hallo Gast [anmelden|registrieren]
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Cody Rhodes Cody Rhodes ist männlich
~ General Manager of Fun ~




Dabei seit: 12.05.2019
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[SHOW] c2c Special #25: ONE SHOT AT GLORY III am 27.05.2019 Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen



Coast 2 Coast Wrestling
Special #26: ONE SHOT AT GLORY III




findet statt im Centre Bell, vor 22,114 Zuschauern in Montreal, Quebec, Kanada.



Das Centre Bell ist völlig aus dem Häuschen und gehypt wie noch nie! Auf der aufgebauten Stage innerhalb der Arena wird ein riesiges Feuerwerk gezündet und ballert nur so durch die Arena, die Hitze ist drückend, Schweiß quillt aus jeder Pore. Das hier ist das pure Machismo, eine wahnsinnige Atmosphäre für eine Wrestling Show, für DIE Wrestling Show, Coast 2 Coast SPECIAL - ONE SHOT AT GLORY III!!!!

Melissa Santos: "Ladies and Gentlemen... THIS.. IS.. COAST 2 COAST WRESTLING!!!"

Die kanadische Crowd jubelt was das Zeug hält als das Feuerwerk nach unendlich wirkenden Sekunden endlich erlischt und chantet sich die Seele aus dem Leib.

*SEE-TO-SEE! SEE-TO-SEE! SEE-TO-SEE!*



Noelle Foley: "Willkommen liebe Fans zu One Shot at Glory von 2019!! Die Halle ist ausverkauft - wow!!"

Byron Saxton: "Unglaublich wieviele Menschen hier sind! Und unglaublich welche Matches uns heute Abend noch so erwarten! MitB! Ein 30-Mann Rumble! WOW!"

Johnny Curtis: "Das wird ein Abend sag ich euch!"



Nach der Begrüßung der Kommentatoren zeigt eine der Kameras den Ring, in dem bereits der General Manager des coast 2 coast Wrestling steht und mit breitem Grinsen ins laut jubelnde Publikum. Gekleidet in einem eleganten, dunkelblauem Anzug wirkt Rhodes tatsächlich wie eine ernstzunehmende Autoritätsperson, auch wenn es daran eigentlich keinen Zweifel geben sollte, so wie er sich in den letzten Wochen präsentiert hat. Viele Auftritte hatte der Clown Prince seit seinem Amtsantritt noch nicht, doch zeigte er sich immer als konsequent und schien seine Superstars bereits gut im Griff zu haben. Eines der Resultate von seinem Führungsstil sieht man später am Abend, wenn Shannon Moore seinem schlimmsten Albtraum in Form von Willow gegenübertritt und es dabei auch noch mit Pete Dunne zu tun bekommt.
Heute ist nun das erste Special, dass unter der Leitung des 2nd Generation Superstars läuft und natürlich will er es sich nehmen lassen, die Zuschauer persönlich zu begrüßen. Nachdem die Zuschauer sich einigermaßen beruhigt und wegen lauter Vorfreude auf diesen Event vergessen haben, Rhodes auszubuhen, zieht dieser ein Mikrofon aus seiner tiefen Jacketttasche.

Cody Rhodes:
"Laaaadiiiieeeesss und Gentleman, willkommen zu One Shot at Glory!"

Mit lauter Stimme, in bester Tradition eines Ringsprechers, heißt Cody die Zuschauer willkommen, die daraufhin erneut in lauten Jubel ausbrechen und die Authority of Fun lacht ausgelassen. Man kann deutlich erkennen, wie sehr er diesen Auftritt genießt und er geht einige Schritte im Ring umher, während er zufrieden ins Publikum blickt. Doch plötzlich ändert sich der Ausdruck in seinem Gesicht schlagartig, sein Lachen verstummt und ernst dreinblickend schüttelt er knapp den Kopf, als er weiterspricht.

Cody Rhodes:
"Eigentlich hatte ich vor, diese tolle Show in Ruhe genießen, doch muss ich arbeiten, da mich kurz vor der Show noch Anrufe erreicht haben. So muss ich mich um die Belange und Befindlichkeiten von ehemaligen, aktuellen und vielleicht zukünftigen Superstars des coast 2 coast Wrestling kümmern. Da wäre zum Beispiel der gute Austin, der mich förmlich anfleht habe, ihm jemanden von der Gang zu geben, damit er diesen mal so richtig auf die Mütze geben. Eine andere Form des Gangbang, sozusagen... hihihi..! Gut für ihn, dass der Eastcoast Champion noch jemanden gesucht hat, um seinen bisherigen Erfolgen eine weitere Titelverteidigung zuzufügen und nachdem Kip mit letzte Woche einen großen Gefallen getan hat, gebe ich ihm gerne Kanonenfutter. Tja, mein lieber Austin, manchmal sollte man vorsichtig mit seinen Wünschen sein, denn wie Du siehst, können sie einem erfüllt werden und das ist nicht immer gut."

Nach diesen Worten fällt der Jubel wesentlich verhaltener aus, denn ist es schon etwas verwunderlich, dass der Eastcoast Champion dem GM scheinbar einen Gefallen getan hat, wenn man bedenkt, dass dieser vor einigen Wochen noch gegen die 5-Point Gang vorgehen wollte. Jetzt wird mit Austin Theory auch noch der Mann für diesen Gefallen instrumentalisiert, den Rhodes für sein Bündnis gegen die Gang rekrutieren wollte. Was da los? Eine Antwort darauf wird es nicht geben, denn schon grinst der Clown Prince wieder breit, geht einige Schritte umher und bleibt schließlich nahe der Seile stehen und sieht ins Publikum. Aus diesem blicken ihm noch immer fragende Gesichter entgegen, doch er zuckt nur mit den Schultern, strafft seine Schultern und setzt eine feierliche Miene auf.

Cody Rhodes:
"Offensichtlich seid ihr verwirrt, die Stimmung sinkt und daher werde ich jetzt etwas verkünden, was eigentlich erst später erfolgen sollte. Seht ihr?! So wichtig seid ihr mir! ..hihi.. Ich möchte einen Mann begrüßen, den ihr zu gut kennt, denn nicht nur, dass er aus diesem Land kommt, nein, er war schon ein Mal Teil dieser großartigen Promotion und das sogar erfolgreich. Dieser Mann, ein wahrer Kämpfer, möchte gerne zurückkommen und darüber möchte ich jetzt mit ihm reden. Ladies and Gentlemen, please welcome… nah, watch for yourself…!"


Byron Saxton:"WHO COULD IT BE?"

Noelle Foley: “JETZT SIND WIR GESPANNT WER KOMMT?!"





I ain't your friend, and you're not mine, this difference.
Helps me cross the line. Every time I'm confronted.
I'm unafflicted
by my actions




… ES IST KEVIN OWENS! Lange hat man nichts von ihn gehört, aber anscheinend ist er wieder da. Er feiert sein Re-Re-Re Debüt in seinem Heimatland Kanada, in welchem Land kann man sein Re-Re-Re Debüt besser feiern als in Kanada, es gibt Quasi kein besseres. – Der selbsternannte Nightmare of Pro – Wrestling genießt es richtig wieder da zu sein, er atmet tief ein und geht dann zu Cody Rhodes. – Nach dem langem Weg zum Ring, steht er endlich im Ring und gibt Cody Rhodes die Hand und nimmt sich dann langsam ein Mikrofon von einem Coast 2 Coast Mitarbeiter.

|KO| » Wow, wow, wow! What a beautyful Moment. Das bedeutet mir sehr viel, das ich hier mein Re-Re-Re Debüt feiern kann. Man feiert ja nicht alle drei Monate sein Re-Re-Re Debüt. Um diesen Wunderschönen Moment abzuschließen, möchte ich gern die Kanadische Nationalhymne anstimmen, wenn der General Manager nichts dagegen hat? – Nicht, nein. Okay! – O Canada! Our home and native land! True patriot love in all of us command. With glowing hearts we see thee rise, The True North strong and free! From far and wide, O Canada, Yowie Wowie, danke für diesen wunderschönen Moment. Diesen Moment werde ich nie vergessen. – Für die, die mich nicht kennen, ich würde mich gerne vorstellen. Je m'appelle Kevin Owens et c'est pour les bâtards qui restent à la maison et ne me reconnaissent pas! «

… ein lauter Jubeln von den kanadischen Zuschauern, die den letzten Satz und die Sätze davor stehen konnten. Aber die Fans sind noch nicht fertig, sie rufen die ganze Zeit „ Welcome Back!“ für den Rückkehr Kevin Owens.

|KO| » Vielleicht sucht ihr euch einen Kanadischen Freund, der für euch die letzten Sätze für euch übersetzten kann. Oder bleibt für immer Ignoranten Idioten! – Leider, bin ich nicht hier um euch Ignoranten Französisch beizubringen, ich bin hier um das System zu Shocken. – Nein, warte. Diesen Quatsch gibt es gar nicht mehr, anscheinend hat Kyle O‘ Reiley wirklich eine Geschlechtskrankheit und was mit Adam Cole ist? Naja, seit man ihm mit Maxwell Jacob Feinstein gesehen hat, weiß niemand wo er ist. Soll ich euch eine kleine Geschichte zu der Undisputed Era sagen? – Aber wisst ihr was? baise le Undisputed Era! Deswegen bin ich hier. I have unfinished buisness with the company! Und Cody Rhodes weiß das und deswegen hat er mein Vertrag reaktivert. – And the first step is. Enter the Royal Rumble! «

Während Kevin die Arena betritt und sich auf den Weg zum Ring macht, zieht sich Cody in eine der Ringecken zurück, um dem Kanadier seinen wohlverdienten Auftritt zu lassen. Er beobachtet den Prizefighter, blickt sichtlich begeistert von den Zuschauerreaktionen ins Publikum und geht schließlich auf Owens zu, als dieser den Ring betritt. Nachdem sie sich die Hand gegeben haben, tritt Rhodes erneut zur Seite, hört dem Rückkehrer aufmerksam zu und kann sich ein schiefes Lächeln nicht verkneifen. Dieser KO ist schon ein lustiger Typ, also ganz nach Geschmack des Clown Prince, weswegen er diesem auch die Möglichkeit gibt, zurück ins c2c zu kommen. Da liegt aber auch das Problem, denn ganz offensichtlich hat der Lokalmatador etwas falsch verstanden und auch wenn es ihm schon fast leidtut, blickt er Kev nun kopfschüttelnd an.

Cody Rhodes:
"Willkommen, Kevin, willkommen! Ich freue mich, Dich wiederzusehen und es tut mir schon fast leid, dass ich Deine Erwartungen etwas bremsen muss."

Schlagartig ändert sich die Stimmung in der Halle, die Fans werden ruhiger und einige von ihnen sehen geschockt zum General Manager, der erneut knapp seinen Kopf schüttelt. Will er dem ehemaligen West- und Eastcoast Champion doch keinen neuen Vertrag anbieten? Nein, das kann doch nicht sein, denn warum hätte er diesen dann heute überhaupt einladen sollen?! Cody, der natürlich merkt, dass die Stimmung zu kippen droht, hebt abwehrend eine Hand, schüttelt nun etwas heftiger den Kopf und während er sich Owens zuwendet, hebt er auch schon wieder sein Mikrofon.

Cody Rhodes:
"Bevor der falsche Eindruck entsteht, ich wolle Dich nur vorführen, lass mich erklären, Kevin. Ginge es nach mir, würde ich Dich sofort wieder unter Vertrag nehmen und für den Rumble zulassen, doch liegt die Entscheidung nicht bei mir alleine. Obwohl Du zweifelslos einer der größten Superstars bist, die in dieser Promotion jemals tätig waren, hat Deine Wankelmütigkeit so manchen Zweifler im Vorstand aufschreien lassen. Was ist, wenn Du die Sache nicht ernst nimmst? Was, wenn Du nach einer Woche schon wieder verschwunden bist? Fragen, die ich mir in den letzten Tagen des Öfteren stellen lassen musste und trotz meiner Vertrauensbekundungen in Dich, muss ich Dir nun folgenden Vorschlag unterbreiten."

Buhrufe werden laut, denn natürlich können die Zuschauer nicht zulassen, dass man einen Landsmann so hinhält und wenn es nach ihnen ginge, sollten die c2c-Offiziellen froh sein, dass Owens überhaupt zurückkommen will. Der King of Fun verzieht schmollend seine Lippen, denn sieht er es doch eigentlich genau so, doch ist er nun einmal 'nur' der General Manager und nicht der Alleinherrscher des coast 2 coast Wrestling. Dann lacht er jedoch, hebt erneut abwehrend seine Hand und tatsächlich wird es wieder ruhiger, so dass er sofort weiterspricht.

Cody Rhodes:
"Okay okay, ich kann nicht eigenmächtig hier entscheiden, doch ich sage Dir was: Du bekommst Deinen Vertrag, doch wenn Du später am Royal Rumble teilnehmen willst, musst Du vorher einen ganz besonderen Mann besiegen. Er ist fast eine Legende in diesem Sport und gehört zu den Besten der Welt, so dass es sicher nicht einfach für Dich wird, doch wenn Du es gewinnst, lasse ich Dich am Main Event teilnehmen. Wie klingt das?"

|KO| » Vielleicht bin ich nächste Woche nicht mehr da, vielleicht nehme ich dieses Wrestling nicht so ernst oder wie es Journalisten nennen „Sports-Entertainment!“ Die Fans können mich gerne die Alexa Bliss der Neuzeit nennen. Obwohl, meine Talkshow viel besser ist als The Moment of Bliss. – dieses Mal ist es anderes, anders als die male zu vor. I’m here to stay. – I’m here to punish all the stuipd bastards they you called Superstars. «

… kurz macht eine Pause, aber die Kanadier scheint es zu gefallen. Nicht einer, nicht zwei, die ganze Halle schreit „YES!“ nur um Kevin Owens wieder bei Coast 2 Coast zu sehen.

|KO| » Ils ne m'appellent pas le cauchemar de la lutte professionnelle pour rien «

Wieder spricht er nur Französisch nur um seine Kanadischen Fans zu bedienen weil ihn die anderen Fans ihn mehr als egal ist. Kanada ist das einzige Land was für ihn zählt, anderen Ländern sind für ihm nicht relevant!

|KO| » Du kannst mir zehn « Owens nimmt den Zeigefinger und den Mittelfinger nach oben und macht über seinen nächsten Satz Anführungszeichen! » Superstars. Wer ist es? Lass mich raten? Mein alter Freund Adam Cole? Oder warte der Tag Team Champion, für den sich kein interessiert Zack Gibson? Ihr habt für mich Tyler Breeze zurückgeholt? Warte ein habe ich noch Marty Scurll? Der nur alle Jubeljahre auftaucht? Nein, er ist ja schon beim Royal Rumble drin, also war es für diesen Monat. Du hast doch nicht? Nein, wirklich? Ist mein Gegner … ich trau mich gar nicht den Namen auszusprechen? Ist mein Gegner Eddie Dennis? – Cody, auch wenn du mal komisch drauf bist, mit deinem hihihi und hohoho. Allez, laissez le le fils de garce à l'intérieur! «

Cody Rhodes:
"Tellement impatient, Kevin? Mais comme tu veux, mon ami!"

Zwar mit starkem Akzent, aber in doch recht respektablen Französisch, antwortet Rhodes dem Kanadier, lacht danach leise auf und sieht Owens einige Momente nachdenklich an. Schließlich zuckt er mit den Schultern, imitiert einen Trommelwirbel und deutet in Richtung Entrance.

Cody Rhodes:
"Hier ist nun Dein Herzblatt, Kevin, mit dem Du einige schöne Momente der Zweisamkeit erleben darfst und wenn Du Dich gut anstellst, erlebst Du nachher noch traute Neunundzwanzigsamkeit. Ich glaub an Dich und wünsche Dir viel Spaß!"


R A I N M A K E R.


Die Münze fällt und die Arena steht Kopf! Jeder weiß dass dieses Geräusch zu nur einem, ganz besonderen c2c Superstar gehören kann: Kazuchika Okada. Dem Rainmaker aus Japan! Kazuchika erscheint auf der Stage, bekleidet in den feinsten Stoffen die diese Welt hergibt. Er hebt seine Hände zur Pose.



Melissa Santos: Making his way to the ring.. from Japan.. HE IS THE RAINMAKER...
KAAAAAAZUCHIKAAAAA... OOOOOOOOOOOOOOOOKAAAAAAAAAAADAAAAAAAAAA!!!!


DING! DING! DING!


… es ist Okada! Seit dem Match gegen Kevin Owens hat man ihn schon lange nicht mehr gesehen. Jetzt stehen beide wieder im Ring und wollen einen Platz im Royal Rumble. Der Japaner schmeißt seinen riesingen Umhang nach draußen und schon kann das Match starten. Okada geht direkt auf Owens zu, dieser kontert mit einem Schlag mitten ins Gesicht, schnell reagiert der Kanadier und wirft den RAINERMAKER in die Seile. Der Japaner kommt zurück und zack da kommt die Pop-Up POWERBOMB! Noch ist der Kanadier nicht fertig, er zerrt den Japaner an den Armen hoch und wirft ihn wieder in den Seilen und wieder die nächste Pop-Up Powerbomb. Die Halle steht Kopf! Alle jubeln Kevin Owens zu … Okada ist technisch K.O aber nur ein Pinfall oder Submission können das Match beenden. Wieder zerrt er Okada nach oben. Zieht ihn an den Armen nach oben, will ihn eigentlich in die Ringseile werfen, aber er zieht ihn sofort zurück. Dann kommt der RAINMAKER VON OWENS! Jetzt schlägt es dreizehn! Owens bringt den Kanadischen Regen in den Ring. Okada ist technisch K.O. Owens legt sich Okada rauf und lässt den Ringrichter zählen. ONE! … TWO! … THR Owens zieht den Arm von Okada nach oben. Als hätte der Japaner nicht genug. Big O packt sich Kazuchika Okada am Kopf und zieht nach oben, quetscht ihn das Gesicht zusammen und schreit ihn an I’M NOT DONE WITH YOU! … packt den Kopf von Okada zwischen den Beinen und zeigt die PACKAGE PILEDRIVER! Zugleich nimmt er den Pin mit und der Ringrichter zählt!

ONE! … TWO! … THREE!

Here is your winner by pinfall: KEVIIIIIINNNNN OOOOOOWEEEEEEENNNNNSSSSSSS!



Byron Saxton:"IN UNDER A MINUTE!?"

Noelle Foley: “SEHEN WIR HIER EINEN NEUEN KEVIN OWENS? – WIR WERDEN SEHEN WAS ALS NÄCHSTES PASSIERT! "



*Last week*

Erneut verrät uns die Einblendung, dass wir es hier mit einer Aufzeichnung der vergangenen Woche zu tun haben. Auch bei dieser Aufzeichnung fängt die Kamera direkt Becky Lynch ein, die in ihrem langen Mantel samt Ratte auf der Schulter – hängenden Schulter – an einem merkwürdig beleuchteten, dunklen Ort steht. In ihrem Gesicht zeichnen sich Ratlosigkeit, ja gar Entsetzen ab. Was sie da betrachtet? Die Kamera fährt herum…



Der Altar von Bray Wyatt für Abigail. Dass er in Brand gesteckt wurde, hatte Becky schon erfahren, der „rote Mond“ scheint hier noch immer zu leuchten, doch was ist hier passiert? Steht sie wirklich auf der falschen Seite? Mit dem Fuß scharrt sie etwas in der Asche auf dem Boden. Der Überrest eines Bilderrahmens… Schweigend geht Becky in die Hocke und steicht mit einem Finger darüber, um die Asche und den Staub zu beseitigen. Zerbrochenes Glas. Dreck. Aber kein Bild mehr.

Becky: „Wer tut so etwas?!“

Vorsichtig hebt die Irin die Reste des Bilderrahmens auf, klopft die losen Reste ab und geht damit auf die Überreste des Altars zu. Vorsichtig stellt sie den Rahmen darauf ab und kann nur mit dem Kopf schütteln… so eine Schändung!!! In diesem Moment taucht Bray auf. Er hat das Chaos schon gesehen und auch schon den Schuldigen ausgemacht: Finn Bálor. Für Bray ist Finn nun einen Schritt zu weit gegangen, niemand hat das Recht! Abigail, diese arme gequälte Seele, die sich immer verstecken musste… nun wurde ihr Schrein von einem dieser Monster die sie jagten geschändet. Bray schaut zu Becky, die scheinbar nicht mitbekam, wer dies tat.

Bray: Wer? Ich weiß wer es tat. Es ist der Lügner der dich besitzen will der Mann der dir alles nehmen will. Er will dir das nehmen was du hast dein Glück, deine Familie und besonders will er dir Cara nehmen. Er will es einfach nicht lernen immer wieder hab ich ihm versucht klar zu machen dass ich ihm das nicht antun wollte doch er lernt nicht aus diesen Lektionen. Du weißt wer er ist es ist Finn Balor.

Nun hat er den Namen genannt nachdem Bray ihn immer nur Er nannte als würde der Name ihn anwidern.

Becky: „FINN?!“

Wut liegt in ihrer Stimme, als sie den Namen des Mannes, den sie wenige Stunden zuvor noch versucht hatte, zur Wyatt-Family zu holen, wiederholt. Ihr Kopf dreht sich ruckartig zur Seite, die Augen suchen nach Cara, die Becky ihr schnupperndes Näschen direkt entgegen streckt. Cara hatte sich doch wohlgefühlt bei ihm! Becky strafft die Schultern und richtet sich kerzengerade auf. Kopfschüttelnd blickt sie auf die heilige Stätte hinab, die von Finn geschändet wurde…

Becky: „Dafür wird er bezahlen.“

Entschlossen ballt Becky die Hände zu Fäusten…

Becky: „Für alles. ALLES!!!“

Dafür, dass sie Angst bekommen hat, sie könnte selbst beginnen zu brennen. Dafür, dass er ihr Angebot, der Family beizutreten, abgelehnt hat. Dafür, dass er es gewagt hat, Bray zu einem Match herauszufordern, um sie zu „retten“. Dafür, dass er diese heilige Stätte geschändet hat. Mit fest entschlossenem Blick wendet Becky sich wieder Bray zu. Von der scheuen Zurückhaltung, mit der sie in der c2c ihm gegenüber angekommen war, ist keine Spur mehr zu erkennen. Sie hat sich weiterentwickelt. Hat viele Menschen kennengelernt. Und fast ebenso viele Lügner ausfindig gemacht.

Becky: „Der rote Mond WIRD aufgehen in Montreal.“

Und Finn hat ihn heraufbeschworen. In Beckys Blick liegt eine Kälte und Entschlossenheit, die wir bisher nicht von ihr kannten.

Becky: „Es ist Zeit, Bray. Wir werden sie brennen lassen. Alle.“

Nicht nur Finn. Auch Candice, die sie belogen und betrogen hat. Und… die Liste ist lang. SEHR lang. Doch es wird Zeit, die natürliche Auslese zu beschleunigen. Bei Scarlett Bordeaux hat es nur einen Einroller gebraucht, dass sie sich hinter einem hirnlosen Riesen verstecken musste. Da war Becky auch noch nicht angepisst – ob Candice auch so heil aus der Nummer heraus kommen wird? Bray grinst bei den Worten von Becky denn genau das hat er sich erhofft denn für ihn ist Becky nicht wie Finn sagt wertlos sondern ist sie wie jede andere ein wichtiges Mitglied seiner Family.

Bray: Das wird er. In Montreal wird es soweit sein der Mond wird über den sein und runter strahlen in seinem roten Licht die Lügen Welt von Finn Balor zu Fall bringen. Das was ich antat wollte ich nie tun er sollte seine Lektion lernen doch selbst das wollte er nicht verstehen. Nun hat er hat er die Person angegriffen die mein Leben gerettet hat die mich zu dem Mann machte der ich heute bin. The New Face of Fear, The Eater of Worlds, Savior of Souls. Doch nächste Woche werde ich ein neuen Namen bekommen wenn ich über Finn Balor stehe und Welt sieht das der Demon Eater bin

Der Dämon Esser Bray hat ja schon in der Show angekündigt, dass er nächste Woche in Montreal Finn bezahlen lassen will, doch nun will er ihn wohl ein für alle mal los werden.

Bray: Doch auch du Becky hast das Schicksal in der Hand du hast die Welt in der Hand von Candice LaRae. Du wirst die heile Welt die LaRae vorspielt zu Fall bringen niemand wird dich mehr aufhalten können

In Becky arbeitet es, ihre Wangenknochen lassen erkennen, wie die Kiefer aufeinander malen und selbst Cara scheint auf ihrer Schulter die Aufregung zu spüren, tänzelt sie doch lebhaft von einer Seite zur anderen und wieder zurück. Stolz hebt Becky den Kopf, reckt das Kinn nach vorn und scheint ihren Fokus zurückerlangt zu haben. Viele Leute würden jetzt behaupten, die Nähe eines Bray Wyatt tue ihr nicht gut – doch genau das Gegenteil ist der Fall. Sie ist hier und sieht so klar wie schon lange nicht mehr. Alle Zweifel, alle Ängste sind wie weggewischt. Sie wird nicht brennen, oh nein. Aber sie wird dafür Sorge tragen, dass von all den Lügnern nichts mehr übrig bleiben wird.

Becky: „Candice und ihre Freundin sollten noch eine Tee-Party feiern… es wird ihre letzte sein.“

Becky atmet tief ein. Der beißende Geruch des Feuers, vermischt mit kalter Asche und Staub füllt ihre Lunge, doch das stört sie nicht. Ihr ganzer Hass scheint sich auf Candice zu richten, die Frau, die sie verraten hat. Getan hat, als sei sie ihre Freundin – und wo war sie, als sie sie gebraucht hätte?! Kekse essen mit Toni Storm. Dass Candice durch Beckys Abwesenheit von den Beautiful People im Ring vermöbelt wurde, ehe Toni Storm zu ihrer Rettung kam, hat sich die blonde Kanadierin selbst zuzuschreiben! Hätte sie nach Becky gesehen, wäre alles gut gegangen. Doch sie hat es nicht – und somit wird One Shot at Glory ihr letzter Shot at Glory sein!

Becky: „Aber zuerst ist Finn dran.“

Was hat sie vor? Ihr Blick wandert nochmals über das, was ihr Landsmann hier angerichtet hat. Das hier ist kein Spiel mehr. Es ist ein Krieg. Der Kopf dreht sich zu allen Seiten, doch egal, wohin sie sieht – es ist ein Bild von Verwüstung und Zerstörung. Mit zwei Schritten nähert Becky sich ihrem Mentor und Bruder an, legt eine Hand ein seinen Arm und nickt ihm zu

Becky: „Er wird uns nicht auseinander bringen. Niemand wird das.“

Das DARF niemand! Nirgendwo ist sie so fokussiert wie in der Nähe von Bray Wyatt. Niemand gibt ihr mehr Sicherheit. Das Gefühl von Bedeutung! Simon Grimm… ja, er ist bemüht, er hat sich gekümmert und versucht, sie aufzubauen. Dafür wird er verschont werden, wenn die Nacht herein bricht. Doch ihr Anker in der Welt voller Unsicherheiten ist und bleibt dieser Mann hier – Bray Wyatt. Ihm allein gilt ihre absolute Loyalität – und so sehr die Fans vielleicht auch immer wieder hoffen mögen, Becky würde aus dieser Welt herausbrechen und wieder zu sich selbst finden – Becky ist ein Teil der Wyatt-Family. Sie IST sie selbst.

Becky: „Lass mich noch etwas allein. Bitte.“

Ja, sie benötigt noch Zeit für sich – Zeit für einen Plan. Doch was es auch sein wird… Finn und Candice werden für ihre Fehltritte bezahlen. Bray nickt bevor sich um dreht zur Tür geht und stehen bleibt.

Bray: Du bist zu Hause und kommt heim hahahahaha

Was soll das heißen? Bray verschwindet durch die Tür und gewährt seiner Schwester die Ruhe um die sie gebeten hatte. Die bleibt nun schweigend zurück und lässt ihre Finger erneut über die Überreste dessen, was eigentlich eine heilige Stätte der Family sein sollte, streichen.

Becky: „Es wird Zeit für einen neuen Anstrich, Cara.“

Ein Entschluss, den die Irin mit einem entschiedenen Nicken unterstreicht, ehe auch sie mitsamt der Ratte auf ihrer Schulter von hier verschwindet und das Bild sich schwarz färbt.

Johnny Curtis: "Diese Frau ist doch nicht ganz sauber."

Noelle Foley: "Bray macht ihr falsche Versprechungen das ist alles."

Byron Saxton: "Naja ob sie falsch sind, möchte ich mir nichtmal anmaßen zu behaupten."



Last week after c2c Live: Ottawa

Was wir nun zusehen bekommen liegt also bereits in der Vergangenheit. Ein Rückblick. Zunächst bekommen wir diesen Hinweis in weißer Schrift auf schwarzem Bild. Dann während das Bild langsam aufklart verschwindet die Schrift und für einen kurzen Augenblick wird uns eingeblendet wo wir uns aktuell befinden.

Ottawa Macdonald-Cartier International Airport

Das Bild ist inzwischen komplett aufgeklart und was wir sehen ist eines der Terminals am Flughafen. Hier herrscht, wie man es gewohnt ist, ein reges Treiben. Sicherlich wird da auch der ein oder andere Wrestler dabei sein der von Ottawa nach Montreal fliegen will. Noch ist jedoch keiner zu sehen. Bevor die Kamera jedoch einen Wrestler einfangen kann, präsentiert sie uns die riesige Anzeigetafel mit der Übersicht der Flüge. Und was dort steht, wird dem ein oder anderen sicherlich nicht gefallen.

Flight from Ottawa, Canada (YOW) to Montreal, Canada (YUL) is canceled

Herrje. Schlechte Neuigkeiten, nicht nur für Wrestler sondern für alle Personen die gerne auf diesem Flug geflogen wären. Aber für die Wrestler ist es dann doch besonders bitter, da sie hier gerade womöglich um Kräfte gebracht werden. Kräfte die sie dringend benötigen wenn sie bei der Ausführung ihres Jobs am Montag wieder im Ring stehen. Hochleistungssport. Die Kamera gleitet durch die Menge an ungläubigen Personen und tatsächlich, da sehen wir tatsächlich einen Angestellten von Coast 2 Coast Wrestling. Zwar erkennen wir ihn nicht sehr gut da er eine Kapuze auf dem Kopf hat und wir müssen zweimal hingucken doch er ist es. Hangman Bryan! Dieser hat einen Koffer neben sich stehen und schaut auf die Anzeigetafel. Seinen Strick den er sonst immer obligatorisch bei sich trägt hat er gerade nicht sichtbar bei sich. Ist wohl auch besser so, Thema Sicherheit am Flughafen. Nochmal in den Knast wird er wohl nicht unbedingt müssen. Genervt blickt er auf die Anzeigetafel, winkt jedoch nur ab und dreht sich weg. Er schiebt sich Zielstrebig durch die Menschenmassen und scheint einen Plan zu haben. Er legt ein paar Meter zurück und die Masse der Menschen wird etwas weniger. Er kommt in einen Bereich wo mehrere Mietwagenhändler ihrer Geschäfte haben. Es scheint so als wolle der American Dragon die Strecke alternativ oder besser gesagt zur Not mit dem Auto zurück legen. Das ist an und für sich auch keine doofe Idee. Der Flug von Ottawa nach Montreal hätte nur knapp über eine Stunde gebraucht. Eine Autofahrt dauert da nur unwesentlich länger. Er hat scheinbar einen bestimmten Verleiher ins Auge gefasst und steuert dessen Geschäftsstelle direkt an.

Jemand, der über die Streichung des Fluges wahrscheinlich ebenso wenig erfreut sein wird wie Bryan, ist Austin Theory, der sich darauf gefreut hatte, gleich im Flugzeug zu entspannen. Die letzte Show war anstrengend, der Kampf gegen Samoa Joe hart und was danach passierte noch um einiges härter, so dass der Youngster sich eine Ruhepause verdient hätte. Aber nein, jetzt muss er hier in der Schlange vor der Autovermietung stehen und hoffen, dass er noch einen vernünftigen Wagen zu bekommen, damit er nicht in irgendeiner Schrottkiste ohne Klimaanlage durch Kanada fahren muss. Ja ja, es sind 'nur' knapp 200 Kilometer, aber trotzdem; muss das sein?! Der Anzeige auf der Abflugtafel nach schon, denn natürlich könnte er auch morgen noch fliegen, aber möchte der Demon Slayer so schnell wie möglich nach Montréal. Dann mal los.
Als er endlich einen Schritt weiter nach vorne gehen kann, sieht er sich etwas um, woraufhin er Bryan entdeckt, der gewohnt miesgelaunt wirkend direkt auf ihn zukommt und ein Lächeln bildet sich auf den Lippen des Doctor of Theorynomicss. Ein bekanntes Gesicht zu sehen ist immer schön und das noch mehr, wenn man sich an einem Ort aufhält, wo alle anderen Gesichter fremd sind. Deswegen verlässt er sogar seinen Platz in der Warteschlange, um dem Washingtoner entgegenzugehen, auch wenn das eine mehr als blöde Idee ist, denn so sinkt die Chance, ein gutes Auto zu bekommen.

Austin Theory: "Heeyy Bryan, was für eine Freude, Dein fröhliches Gesicht zu sehen, dude! Was eine Scheiße mit dem Flug, oder?! Auf jeden Fall super, dass ich jetzt nicht mehr alleine warten muss und das gerade Du derjenige bist, der mir Gesellschaft leistet, ist der absolute Knaller!"

Kaum hat er diese Worte ausgesprochen, weiten sich Austins Augen vor Schreck und er geht einen Schritt zurück, um Danielson skeptisch von oben bis unten zu mustern. Er schluckt, sieht sich fast schon hilfesuchend um und als er in einiger Entfernung einige Sicherheitsmitarbeiter entdeckt, entspannt er sich etwas. Trotzdem sieht er sofort wieder den American Dragon an und wird seinen Blick für die nächsten Minuten auch nicht mehr von ihm nehmen.

Austin Theory: "D... Du hast dieses Mal doch keine Knarre dabei, oder?! So war das mit dem Knaller nämlich nicht gemeint, aber falls Du doch irgendwelche komischen Gedanken hast, dann lass Dir gesagt sein, dass kanadische Gefängnisse um einiges schlimmer als Israelische sind. Jeden Tag gibt es nur Ahornsirup, Poutine; manchmal sogar zusammen und sie foltern einen mit übertriebener Höflichkeit. Wenn ich Deinen Gemütszustand der letzten Woche bedenke, hältst Du es keine zwei Tage aus, also überlege es Dir gut, bevor Du Dummheiten machst, okay?!"

Bryan soll also keine Dummheiten machen? Die Frage die sich hier gerade stellt ist eigentlich viel mehr ob Austin Theory nicht gerade eine Dummheit begangen hat. Oder besser gesagt eine weitere. Denn die erste Dummheit war ja mehr oder weniger seinen Platz in der Schlange zu verlassen. Die aktuellere Dummheit ist dann wohl dem Hangman mit ein paar flotten Sprüchen zu kommen. Ob das wohl eine so gute Idee gewesen ist?

Hangman Bryan: Bist du fertig mit deinem kläglichen Versuch die Stimmung aufzulockern mit stereotypischen Vorurteilen über dieses Land? Willst du vielleicht noch einen Dab hinter her zeigen, würde zumindest passen.

Der Dab ist zwar schon seit ein paar Jahren nicht mehr in Mode, aber das dürfte einem Mann wie dem Hangman wohl egal sein. Man sieht dem Herausforderer von Noam Dar an, dass er vom Auftreten des Austin Theory genervt ist. Dabei wäre es vielleicht gar nicht so übel sich gut mit ihm zu stellen. Immerhin treten beide gegen ein Mitglied der Gang an. Theory versucht sich diese Show daran Kip Sabian den Titel streitig zu machen.

Hangman Bryan: Meine Knarre liegt irgendwo in Israel bei einem Polizisten im Schrank. Keine Sorge, den Knall werde ich diese Woche selber verursachen wenn ich Noam Dar aus den latschen Prügel und er winselnd nach Luft röchelt.

Na da hat Austin Theory aber noch mal Glück gehabt, dass der Hangman seinem Namen treu bleibt, Noam Dar hängen will und hier nicht auf die Idee kommt auf dem Flughafen herum zu ballern. Der American Dragon schnauft ein wenig durch und setzt sich in Bewegung. Er geht auf die Schlange zu . Ihm ist zwar klar, dass er Austin Theory hier nicht los werden kann, aber der Wille ist wohl das was zählt.

Hangman Bryan: Was willst du jetzt eigentlich von mir? Glaub ja nicht, dass ich mir mit dir ein Auto teile nur weil die Schlange so lang ist.

Vorurteile? Welche Vorurteile? Das sind bewiesene Fakten über das schöne Kanada, aber gut, lassen wir das lieber, bevor Bryan ihm gleich noch in die Nase beißt. Aber Dab? Come on, seitdem gab es schon ein Dutzend anderer Hypes, aber woher soll das jemand wissen, der wahrscheinlich irgendwo im Wald lebt und gerade erst von der Erfindung des Rasierapparates erfahren hat... oder auch nicht, wenn man sich den Drachen so ansieht. So viele Sprüche liegen Austin auf der Zunge, die er Danielson entgegenbringen könnte, aber lähmt ihn die Angst etwas, denn auch wenn der Dagger ihm versichert keine Waffe dabeizuhaben; wissen kann man es nie genau.

Austin Theory: "Wow, Du hast ja wieder eine Laune, Grumpy? Was ist passiert? Hat Dir jemand Deinen Strick geklaut und Du kannst niemanden mehr aufhängen, oder streikt Dein Nasenhaarschneider? Es regnet, wir sind an einem überfüllten Flughafen, umgeben von nicht so gut gelaunten Menschen und wir dürfen noch ein paar Wochen in diesem Land verbring... oh,.. okay, jetzt sehe ich es auch."

Er kann es nicht lassen und es scheint fast so, als habe der Youngster heute Morgen einen Clown gefrühstückt, aber bei genauerer Betrachtung kann auch er die schlechte Laune seines Gegenüber nachvollziehen. Wer auch immer den Tourplan erstellt hat, scheint ein großer Fan des wahren Nordens zu sein, wie Kanada auch gerne genannt wird. Wahrscheinlich nur von Kanadiern, aber immerhin. Wieder sieht sich Austin um, blickt zur Warteschlange, dann zu Bryan, wieder zurück zur Schlange und ein weiteres Mal zum Hangman, während er tatsächlich darüber nachdenkt, sich mit diesem einen Mietwagen zu teilen. Aber nein, das könnte man als selbstverletzendes Verhalten auffassen und so verzweifelt ist Theory dann doch nicht.

Austin Theory: "Was ich von Dir will? Muss man denn immer etwas wollen, wenn man freundlich zu einem Kollegen ist? Ich hätte Dich hier auch einfach weiterhin wie Muffi-Schlumpf hier rumlaufen lassen können, während sich über Deinem Kopf eine Gewitterwolke bildet. Hab ich aber nicht, denn ob Du es glaubst oder nicht, habe ich noch den alten Bryan Danielson in Erinnerung, den Held meiner Jugend und da kann ich es mir nicht mit ansehen, wenn Du immer weiter vor die Hunde gehst. Mann, Du kommst mir schon vor wie ein unehelicher Sohn von Ebenezer Scrooge und dem Grinch. Was´n da los, Mann?"

Was'n da los Mann? Ist das hier echt die Frage die Austin Theory hier dem ehemaligen Bryan Danielson stellt? Eigentlich sollte er sich die Frage selber beantworten können wenn er den Werdegang vom American Dragon in den letzten Wochen und Monaten verfolgt hat. Wenn man sich diesen angesehen hat, dann realisiert man eventuell auch das irgendwelche Pseudowitze die mehr oder weniger mit der Brechstange gebracht werden um die kühle Stimmung ein wenig aufzuheizen nicht unbedingt die beste Methode sind.

Hangman Bryan: Bryan Danielson ist nicht mehr. Tod und im Sarg vergraben. Was du vor dir stehen siehst ist das was von ihm übrig geblieben ist. Daran wirst du nichts ändern können. Sofern du es auch versuchst. Wenn du meinst, dass ich vor die Hunde gehe dann ist das deine Meinung. Die verbiete ich dir nicht, allein schon deswegen weil ich keinen Bock habe mich mit dir darüber abzuquatschen, was ich dir allerdings verbiete ist zu versuchen mich zu retten. Denn erstens kann man mich nicht retten und zweitens ist dieser Weg den ich eingeschlagen habe die einzige Möglichkeit Noam Dar zu besiegen.

Da sieht man es mal wieder. Irgendwie scheinen die Gespräche vom American Dragon wie ein Kreis zu sein. Früher oder später kommt man immer auf Noam Dar zusprechen. Das zeigt auf der anderen Seite dann wiederum auch wie besessen der womöglich baldige Champion doch von diesem Mann ist. Ihn zu stürzen scheint er sich zu seiner Lebensaufgabe gemacht zu haben. Am kommenden Montag hat er seine allerletzte Chance dazu. Mit Sicherheit auch mit einer der Gründe warum er so angestrengt und vielleicht noch etwas schlechter gelaunt als sonst auch schon ist.

Hangman Bryan: Wir haben Montag beide ein Match. Wenn du nicht schon vorher körperliche Ertüchtigung suchst solltest du dich vielleicht einfach hinter mir in der Schlange anstellen und akzeptieren das der Held deiner Jugend nicht mehr ist. Kannst ja auf deinem Smartphone einen Text darüber schreiben was du machen würdest wenn du Bryan Danielson wärst.

Gegen so viel Hass und Besessenheit kommt niemand an. Das merkt auch Austin hier, denn so sehr er sich auch darum bemüht, ein möglichst lockeres Gespräch mit Bryan zu führen, blockt dieser Alles ab. Daher verändert sich auch die Stimmung des Youngsters, denn machte er bis vor wenigen Sekunden noch einen recht entspannten Eindruck, so schüttelt er nun den Kopf und sein Gesicht verzieht sich zu einer teils enttäuschten, teils genervten Grimasse. Tatsächlich würde er jetzt wirklich lieber an seinem Smartphone sitzen und eine Runde Pokemon Go spielen, anstatt sich weiter mit dem Grinch herum zu ärgern. So schnell will er aber doch nicht aufgeben und so schließt er kurz die Augen, atmet tief durch, bevor er zu einem letzten Versuch ansetzt.

Austin Theory: "Okay okay, Du bist offenbar voll und ganz auf den Hatetrain aufgestiegen, weil Du denkst, dass Du Noam damit überfahren kannst - I´ll get it! Ich kann Dir jedoch mit Sicherheit sagen, dass, wenn Du weiterhin auf dieser Schiene fährst, Dein nächster Halt Destructionville sein wird, Bryan. Wenn man eines aus Star Wars und dem Staffelfinale von Game of Thrones gelernt hat, dann ist es ja wohl, dass Hass nirgendswo hinführt, außer in einen unrühmlichen Tod."

Wieder eine Game of Thrones Referenz und wieder wird bewusst, was für einen Einfluss diese Serie auf die Popkultur genommen hat und wie Daenerys auf ihrem Drachen, ist auch der American Dragon auf dem Weg ins Verderben. Zumindest sieht es der Doctor of Theorynomics so, auch wenn sein Gegenüber diese Meinung nicht teilen wird und erneut fragt er sich, ob das Alles hier nicht vergebliche Liebensmüh ist. Bevor Austin nun aber doch den Weg des Klügeren einschlägt und nachgibt, will er dem ehemaligen Danielson noch etwas mit auf den Weg geben.

Austin Theory: "Du warst immer ein Held für mich, damals, als ich noch eine kleine Theorie war. Ich habe zu Dir aufgeschaut, denn trotz aller Widrigkeiten, die sich Dir in den Weg gestellt haben, warst Du immer derjenige, der den ehrenhaften Weg gegangen ist. Oft hat man Dich niedergeschlagen, Dich betrogen und Du hättest tausend Gründe gehabt, um diesen Weg zu verlassen, doch Du hast immer fest zu Deinen Grundsätzen gestanden. Doch nun,.. nun scheinst Du gar keine Prinzipien mehr zu haben und willst nur noch Tod und Verderben über Deine Gegner bringen. Verdammt Alter, Du rennst mit einem fuckin' Strick durch die Gegend, Mann!"

Nun ist es der Demon Slayer, in dem Wut aufzusteigen beginnt, die aus reiner Hilflosigkeit herrührt und wieder muss er sich einige Sekunden sammeln, bevor er Bryan direkt in die Augen sieht.

Austin Theory: "Ich kann da wohl wirklich nichts gegen machen, doch um Dir zu zeigen, dass nicht sämtliche Ehre gestorben ist, werde ich Dir in Deinem Match beistehen, sollte sich die 5-Point Gang zeigen. Trotz Allem verdienst Du Dein Eins gegen Eins Match mit Noam und meine Ehre gebietet es mir, zu versuchen, Dir das zu ermöglichen. Denk an diese Hilfsbereitschaft, an das Gute im Menschen, bevor Du wirklich auf die Idee kommst, Dar an Deinem Strick aufzuhängen. Wir sehen uns, Bryan!"

Austin blickt dem Dagger noch einige weitere Momente in die Augen, bevor er sich mit einem Kopfnicken abwendet und sich wieder ein der Warteschlange einreiht.

30 Minutes later

Mitarbeiterin des Autoverleihers: Tut mir leid Mr. Danielson aber ich kann ihnen leider kein Auto vermieten.

Was denn hier los? Inzwischen ist rund eine halbe Stunde vergangen und der American Dragon der in einer anderen Schlange als Austin Theory eingeordnet hat ist inzwischen vorne am Schalter angekommen. Theory unterdessen steht in der Schlange daneben und ist noch nicht dran. Doch anstatt das er sich jetzt einfach ein Auto mieten kann und sich von Austin Theory absetzen kann bekommt er hier erzählt das er kein Auto bekommt. Das er dabei mit Mr. Danielson angesprochen wird bedeutet wohl, dass der alte Bryan Danielson noch nicht ganz gestorben ist.

Bryan Danielson: Wollen sie mich eigentlich verarschen? Aus welchem gottverdamten Grund wollen sie mir kein Auto geben?

Der Submission Specialist knurrt die Angestellte an und wird dabei etwas lauter. Jedoch schafft er es sich für seine Verhältnisse mehr oder weniger zurück zu halten. Er breitet die Arme aus und legt die Stirn in Falten. Die Angestellte versucht die Situation zu beruhigen.

Mitarbeitern des Autoverleihers: Tut mir leid, aber ich sehe hier leider das gegen sie aktuell noch ein Strafverfahren läuft. Eines das bei uns in einer Kategorie eingeordnet ist mit der sie für uns nicht mehr als Vertrauenswürdig gelten.

Soso, gegen Hangman Bryan laufen also noch Ermittlungen wie es scheint. Da scheinen die Schüsse auf die Mauer in Jerusalem ja doch noch nicht ganz vergessen zu sein. Und jetzt?

To be continued

Noelle Foley: "Eine ziemlich ernüchternde Abfuhr für Danielson."

Byron Saxton: "Tja das sind die Nachwehen seiner Straftat. Sowas spüren manche nur nicht."

Johnny Curtis: "Spielst du da auf was an Saxton!?"




Die Fans warten gespannt darauf, was als nächstes passiert, als plötzlich alle Lichter in der Arena ausgehen und sie kurz darauf in ein tiefrotes Licht tauchen, während ein brennender Wolfskopf auf dem Titantron erscheint. Kurz scheinen ein paar Mönche ihren Gesang anzustimmen, bevor ein schmetterndes Gitarren-Riff sie unterbricht und der Gesang einsetzt.



Während die Lichter um den Entrance-Bereich wie im Gewitter immer wieder aufblitzen trott eine Person unter der dunklen Stimme der Ankündigung seiner selbst hinaus vor das Publikum. Kurz lässt er seinen Blick durch das Publikum schweifen, bevor er sich mit festen Stand vor ihnen positioniert und die Arme ganz langsam ausbreitet. Die Fans buhen laut, doch ihm scheint es vollkommen egal zu sein, er scheint es sogar zu genießen, wie das Lächeln auf seinem Gesicht bestätigt.

Langsam lässt Corbin die Arme sinken, bevor er sich im Takt der Musik auf den Weg die Rampe hinab macht, seinen Blick lässt er dabei immer wieder über das buhende Publikum schweifen, welches er nur mit einem schwachen Lächeln bedenkt und die einzelnen ausgestreckten Hände eher abwinkt, als auch nur daran zu denken, einzuschlagen. Mit einem dreckigen Grinsen auf den Lippen bewegt er seine Hände im Takt der Musik, bevor er einen Fuß auf die Ringtreppe setzen kann und sich mit schnellen Schritten in den Ring begibt. Wieder werden die Arme weit abgespreizt, als wolle er das Publikum regelrecht dazu auffordern, ihn auszubuhen, was diese auch ohne zu zögern machen. Ein weiterer Blick in das Publikum folgt, bevor der Lone Wolf die Arme runter nimmt und sich ein Mikrofon reichen lässt. Es folgen ein paar Schritte durch den Ring, von rechts nach links, von links nach rechts, bevor er das Mikrofon endlich hebt.

Baron Corbin
„Eins will ich hier von Anfang an klar stellen: diejenigen, die mich nicht kennen – ihr seid mir scheißegal. Und an diejenigen, die mich kennen - ihr seid es auch. Ich bin nicht hier her gekommen, um mir irgendwelche Freunde zu machen oder die Fans dazu zu bringen, mir zu zu jubeln. Oh, verdammt, nein, die Meinung von jedem einzelnen von euch ist mir so was von egal, wer glaubt ihr eigentlich zu sein? Ihr setzt euch hier auf eure fetten Ärsche und denkt, eure Meinung ist absolut, eure Ansichten die einzigen, die zählen sollten und eure Worte pures Gold. BULLSHIT!“


Grinsend lässt Corbin das Buhen der Fans auf sich nieder gehen, genießt es förmlich, wie sie ihn zum Teufel jagen, was bei seinen Aussagen auch nur zu verständlich ist. Doch er trifft nur den Kern, die Wahrheit, die tief vergraben steckt.

Baron Corbin
„Ihr seid nichts anderes als minderbemittelte Idioten, die sich dieses Schauspiel hier antun, um ihrem eigenen scheiß Leben zu entfliehen. Anstatt euch der Realität zu stellen sitzt ihr lieber hier oder zu Hause vor dem TV, stopft euch mit Süßkram voll, schüttet das ganze mit Zuckerwasser runter und stellt euch vor, wie es wäre, ein Superstar bei Coast2Coast zu sein. Soll ich euch mal was verraten? Das ist genauso beschissen! Schaut euch doch einmal die verrückten Idioten an, die sich hier Woche für Woche den Kopf einschlagen. Der General Manager hat zu viel Lachgas geschluckt und hält sich für furchtbar komisch und von den Champions fang ich am besten gar nicht erst an! Den Tag Team Champions wachsen die Haare auf der falschen Seite des Kopfes und den Westcoast Champion hätte man längst einweisen sollen. Und der Rest der Galerie der Champions wird von zwei notgeilen Pubertierenden aufgefüllt, die keine drei Haare am Sack haben, aber schon im Puff Schlange stehen. Dieses Leben hier ist nicht weniger armselig als das, was ihr sowieso schon lebt!“


Kopfschüttelnd lehnt sich Corbin nach vorne, stützt sich mit beiden Armen auf den Ringseilen ab und lässt seinen Blick durch das Publikum streifen, schaut sich die ignoranten Ärsche an, die ihn für seine Worte ausbuhen, obwohl sie wissen sollten, das es am Ende nur die Wahrheit war.

Baron Corbin
„Und dann diese ganzen Gruppierungen, die hier aus der Erde sprießen wie Gras, auf das man geschissen hat. Die 5-Point Gang. The Prestige. Der Bullet Club. Wenn sich Größenwahnsinnige um einen einzigen Größenwahnsinnigen zusammen raufen, dann kommt so eine Scheiße dabei rum, dann schaffen die Leute auf einmal nichts mehr allein bis zu dem Moment, an dem ihre Ziele und die Ziele der Bande auch nur ein kleines bisschen auseinander gehen, denn am Ende hat jeder noch immer seinen eigenen Kopf. Deswegen sind die auch alle irgendwann zerbrochen oder haben jemanden rausschmeißen müssen! Wisst ihr was, ihr wollt mir ja wahrscheinlich sowieso nicht glauben, also lasst uns doch mal die Matches für heute Abend ins Auge nehmen! Fangen wir an mit Conor McGregor. Nein, tun wir nicht, da kann ich nichts mehr zu sagen, der Typ ist einfach nur noch peinlich. Und was folgt da drauf, drei Haare am Sack Nummer 1 gegen den gepuderten Babypo. Das Pubertätsduell, wem wächst zuerst ein Barthaar. Und das auch noch um einen Titel! Dann bekommt die Welt zwei bekloppte, gebrochene Seelen vorgesetzt, die sich wegen ihrer Monatsblutung streiten. Und wo wir gerade bei Monatsblutung sind, zeigt mir doch mal auf der Matchcard, was als nächstes kommt.“




Baron Corbin
„So, damit ihr jetzt mal ganz genau versteht, was hier falsch läuft, gehe ich dieses Bild mal von links nach rechts durch. Also: Küche, mein Bett, mein Bett, draußen angebunden, Küche. Machen wir gleich mit dem nächsten Match weiter, den von den beiden gehört auch keiner in den Ring, darf ich vorstellen: Spargel gegen das schwule Phantom der Oper. Wer das Musical schon schwul fand, der sollte sich das unbedingt entgehen lassen! Und beim folgenden Match auch unbedingt wegschalten, der Zwangsjackenwalzer ist auch eher etwas für die spezielleren Leute. Überspringen wir nun ein Match und kommen zu dem Match, was sich zumindest die anschauen sollten, die auf den Royal Rumble warten. Das ‚Do or Die Unsanctioned I Quit‘ Match zwischen Bryan und Dar. Der nächste Typ, der in eine Zwangsjacke gehört gegen drei Haare am Sack Nummer zwei. Diese Card ist von oben bis unten komplett bescheuert.“


Mit Schwung stößt sich Corbin vom Seil ab und stolziert durch den Ring, ein dreckiges Grinsen im Gesicht, das Buhen der Fans prasselt weiter auf ihn ein, haben sie doch viel Geld hierfür bezahlt, und alles, was sie zu hören bekommen ist, das sie ihr Geld verschwendet hätten.

Baron Corbin
„Ihr fragt euch sicher, warum ich dann überhaupt hier bin? Was ich hier will, wenn diese Company doch nur von Idioten bevölkert wird und nur minderbemittelte wie ihr sich die Shows anschauen. Ich verrate es euch: Ich bin die Hoffnung für diese Company! Mir ist egal, wer von diesen Deppen sich mir in den Weg stellen will, es ist mir egal, was ihr von mir denkt, was ihr von mir haltet, mir ist egal, welche der Gruppierungen, die hier aus der Erde sprießen, sich der Weltherrschaft und den Nutten verschrieben hat, alles was für mich zählt sind die Titel, der Erfolg und wer sich mir in den Weg stellt, den mache ich fertig! Man hat mir schon viele Spitznamen gegeben: der Bringer der Verzweiflung, der Bote des Untergangs, aber ich bin nur eins. Ich bin das, was ihr am meisten fürchtet, ich bin ein Mann, ein Mensch, ich bin Realität!“


Wieder breitet Corbin seine Beine aus, begibt sich in einen festen Stand und breitet die Arme aus, duscht im Regen der Buhrufe der Fans und schließt genießerisch die Augen, bevor er das Mikrofon wieder an seinen Mund führt.

Baron Corbin
„Ich - bin - BARON – CORBIN!“


Noelle Foley: "BUHHH PFUI! Also dieser Typ geht ja mal gar nicht!"

Byron Saxton: "Nicht so laut Noelle! Er steht doch noch da!"

Johnny Curtis: "Ich glaube das ist Noelle so egal als wenn ein Sack Reis in China umfällt, Saxton. Willkommen Corbin!"




Heute gastieret die c2c im wunderschönen Montreal, das einen hervorragenden Gastgeber für das Special "One Shot at Glory III" darstellt. Die Aufbauarbeiten und die ganzen Vorbereitungen laufen schon seit vielen Tagen. Die Liga hat viele ihrer Angestellten schon direkt nach der letzten Show in Ontario hierher geschickt, damit diese ordentlich die Werbetrommel rühren können. Dazu zählen Interviews in örtlichen Tageszeitungen, Auftritte in lokalen Radio Shows...oder Instagram Stories in Eigenproduktion die zeigen sollen, wie toll die Wrestler und Wrestlerinnnen Montreal doch finden. Das kann schon in ordentlichem Stress ausarten...vor allem wenn man dazu noch auf der Card steht und sich auf sein Match vorbereiten muss. Jeder ruhige Moment wird dankbar zum Durchatmen und kurz mal die Seele baumeln lassen ausgenutzt. Einen dieser Augenblicke dürfen wir in diesem Einspieler nun erleben. Es ist Montagmittag, die Sonne strahlt und die Temperaturen sind angenehm warm. Etwas abseits von der Innenstadt und dem gestressten Verkehr ist eine kleine Parkanlage errichtet worden. Mitten drin hat ein kleines Cafe eröffnet, das etliche Besuchter anzieht. Eine der Besucherinnen wäre beinahe untergegangen: Kleine, zierliche Blondine mit blauer Jeans und einem schwarzen Shirt, auf dem Simba, Pumba und Timon von König der Löwen abgebildet sind. Die Augenpartie wird von einer großen Sonnenbrille bedeckt, da es hin und wieder den ein oder anderen nervigen Sonnenstrahl gibt. Eine einfache Frau, die ihre Mittagspause oder den freien Tag genießt? Nein...der gemeine Wrestling Fan erkennt sie sofort...Candice LeRae! Nachdem sie ihr Titlematch gegen Alexa Bliss bei "Battle Coliseum" verloren hat, musste sie zwei Specials aussetzen. Heute steht sie wieder auf der Card. Ihre Gegnerin dabei ist Becky Lynch. Der tough cupcake weiß, dass bei dieser Auseinandersetzung mehr auf dem Spiel steht, als man auf den ersten Blick vermuten würde. Die Siegerin macht einen großen Schritt in Richtung Title und kann sich direkt hinter der MitB Siegerin positionieren. So weit will Candice Wrestling nicht denken. Erst muss sie mit der rothaarigen Irin umgehen. Wie das gelingen soll, weiß LeRae noch nicht so ganz. Davon lässt sie sich nicht einschüchtern. Sie fühlt sich selbstsicher genug, sich einer Becky auch in diesem Zustand zu stellen...und sie erfolgreich niederzuringen. Da kann eine kleine Pause zwischendrin nicht schaden...

Candice LeRae: Oh, hallo!

Die Kanadierin nimmt ihre Sonnenbrille ab und legt diese vor sich auf den Tisch. Ihre rechte Hand hält sie als Sonnenschutz vor die Stirn und blinzelt dem Licht entgegen. Nach und nach erkennt sie den "Schatten", der sich zu ihr gesellt hat.

Candice LeRae: Na? Legst du auch eine kleine Pause ein?

Derjenige der sich hinter dem „Du“ verbirgt stellt sich kurz darauf als das Scarf Ace der Liga, Maxwell Jacob Feinstein heraus. Anders als Candice setzte er zwar kein Special aus aber die letzten Shows war er nicht mehr im Ring aktiv. Zum ersten Mal tritt er, neben seinem Kurzbesuch am Habitat 67, in Kanada in Erscheinung und präsentiert sich somit den dortigen Fans. Entsprechend gut erholt sieht er aus. Auch er trägt eine Sonnenbrille neben seinem Markenzeichen, dem Schal. Obwohl es wirklich warm ist bleibt das Kleidungsstück um seinen Hals. It’s never to hot to be cool. So oder so ähnlich sagt man ja im Volksmund. Um es Candice aber gleich zu tun nimmt er seine Sonnenbrille ab, steckt diese in seine Westentasche und lehnt sich entspannt zurück. Hierbei mustert er die Dame mit einem fachmännischen Blick, ehe er das Wort an sie richtet.

MJF:
”Hakuna Matata….“


Mit diesen zwei knackigen Worten begrüßt der Jungspund der Promotion die Blondine. Natürlich spielt er auf das Shirt der Diva an und dem damit verbundenen Disney Klassiker. Das charmante Grinsen untermalt die lockere Atmosphäre in der sich die beiden Superstars. Dieser Ort hier wäre eh kein geeigneter Platz um eine große Welle wegen irgendwelchen Kleinigkeiten zu starten, daher kann man davon ausgehen, dass Maxwell sich verbal etwas zurückhalten wird. Wenn man an seine bisherigen Begegnungen mit Frauen betrachtet war er gegenüber dem weiblichen Geschlecht sowieso immer offen und freundlich gestimmt.

MJF:
”Asantis Mana Quatsch Banana… oder anders herum? Egal! Ich werde mich aber nicht weiter zum Affen machen. Also nun in deiner Sprache aber um im Disney-Genre zu verweilen… Ich habe keinen Bock mehr auf die „Große Pause“, welche ich gemacht habe… oder besser gesagt… machen musste. Die Unterbrechung war bereits viel zu lang und ich kann es kaum erwarten beim Royal Rumble wieder eingreifen zu können. Es gleich mit 29 Gegnern auf einen Streich aufzunehmen stellt nicht nur das tapfere Schneiderlein in den Schatten sondern unterstreicht auch meine pure Lust die ich habe ein Zeichen zu setzen. Nach diesem Abend wird der damalige Screwjob nur noch das Zweite sein an das man bei diesem Ort denken wird.”


Da hat er sich aber viel vorgenommen. Übermut tut selten gut. Vielleicht sollte er lieber kleiner beginnen um sich langsam wieder in die Regionen zu tasten wo er sich selbst sehen will. Immerhin kann er behaupten mal wieder im Main Event eines Events zu stehen. Davon hat er nun bereits mehrere in seiner Sammlung. Kann er sich davon etwas kaufen? Nein!

MJF:
”Und dich und Specky Becky hat man nicht am Money in the Bank Match teilnehmen lassen? Wenn ich sagen würde, dass mich dies traurig stimmt wäre dies eine Lüge. Man wird wohl seine Gründe gehabt haben. Nimm dich also in Acht, denn du willst doch nicht dass die Irin aus dir eine [i]Candice Crush Saga“ macht, nicht wahr?”[/i]


Mit seinem gewohnten Wortwitz probiert er seine anfänglich doch intensive und entschlossene Ansage im späteren Teil etwas aufzuweichen um die Stimmung nicht kippen zu lassen.
Candice bleibt ruhig, während sie ihm zuhört. Seine Art ist durchaus forsch...aber auch irgendwo charmant. Und wenn jemand mit einer ihrer großen Leidenschaften, in diesem Fall "Disney" anfängt, hat man sowieso schon einen Stein im Brett bei der Canadian Goddess. Schmunzelnd nimmt sie seine ganzen Anspielungen zur Kenntnis. Kurz denkt sie angestrengt nach, ob sie einen passenden Konter finden kann. Aber wirklich gut in Wortspielen war sie noch nie, weswegen sie nichts erzwingen will.

Candice LeRae: Die Royal Rumble ist ein spannendes Match. Ist durchaus das große Krabbeln. Gehört viel dazu, um sich da durchsetzen zu können...Mut, Ideenreichtum, Taktik...und durchaus viel Glück. Gerade das Letztere wünsche ich dir, Maxwell. Die Rumble könnte dein ganz großer Durchbruch sein.

Dieses "Phänomen" hat man schon oft miterleben können, wenn Candice mit jüngeren Kolleginnen unterwegs war. Sie kümmert sich gerne um diese, gibt ihnen Ratschläge...eine große "Schwester" eben. Auch bei diesem männlichen Gegenstück macht LeRae keine Ausnahme. Durch die altkluge Art von MJF vergisst man gerne, dass er noch recht jung ist. Immerhin trennen ihn und Candice 10 Jahre Altersunterschied. Da fühlt sich die Blondine berufen, ihm gut zuzureden...und nimmt es Max auch nicht krumm, als er etwas flapsig über ihre Nicht Teilnahme am MitB Match spricht.

Candice LeRae: Mag sein, dass es Gründe gab, warum Shane und Cody mich nicht für das Leitermatch in Betracht gezogen haben. Damit komme ich klar. Sollen die Mädels sich ruhig darum prügeln, wer gegen Toni oder Rosie ran darf. Mein Hauptaugenmerk liegt auf Becky. Und nein...ich werde die "Candice Crush Saga" nicht zulassen. Sie will mich zwar brennen sehen...aber ich habe noch nicht vor in Flammen aufzugehen.

Ein wenig scherzhaft versucht sie zu zeigen, dass sie vor dem Match recht cool ist. So ganz stimmt das aber nicht. Zwar will sie den Kampf gegen die Irin und will sich dieser und ihrer aufdringlichen Art auch entledigen. Ein mulmiges Gefühl bleibt jedoch...nicht nur, weil sie die Unberechenbarkeit von Becky und ihrer Allianz mit Bray Wyatt fürchtet...sondern weil sie auch große Angst hat, dass ihre eigene, innere Dunkelheit zurückkommen könnte. Noch gab es zwar keine Anzeichen dafür. Aber je länger sie in diesen Gefilden verweilt...desto größer ist die Gefahr.

Candice LeRae: Wie dem auch sei...hoffen wir auf einen erfolgreichen Abend für uns beide, oder?

Zustimmend nickt der junge Herr der Ehefrau von Johnny Gargano zu. Als sie von der Möglichkeit des großen Durchbruchs sprach wurden die Augen von Maxwell groß. In seinen Träumen hat er sich bereits ausgemalt was dieser Triumph mit ihm machen könnte. Sollte Dar seinen Belt verteidigen so könnte er diesen in Visier nehmen und betrachtet man die persönliche Statistik der beiden so stellt man fest, dass es Unentschieden steht. Da ist das letzte Wort noch nicht gesprochen genauso wie im Dialog mit Candice. Bevor er weiterspricht leert er die Tasse Espresso vor sich und blickt in diese hinein.

MJF:
”Weißt du, Candice… ich bin kein Freund von Kaffeesatzleserei. Da verlasse ich mich lieber auf meine vorhandenen Fähig- und Fertigkeiten. An einem normalen Tag kann ich jeden im Lockerroom besiegen. Daher beschäftige ich mich auch mit keinem einzigen Gedanken damit wer die anderen 29 Kontrahenten in diesem Match sein werden. Solange ich meine Leistung abrufe kann teilnehmen wer immer auch will. Für Feinstein wird es ein Meilenstein. Das hoffe ich nicht nur, ich weiß ich es!“


An einem mangelnden Selbstbewusstsein hat es Maxwell noch nie gefehlt. Mit breiter Brust und dieser deutlichen Kampfansage blickt er optimistisch in die nahe Zukunft.

MJF:
”Heute erschaffe ich eine neue grammatikalische Zeit… Futur IV… die unabwendbare und bereits fix feststehende Zukunft in der ich das Royal Rumble Match für mich entscheiden werde. Damit sollte jede Unklarheit doch beseitigt sein, nicht wahr?“


Ein Lächeln gefolgt von einem Augenzwinkern huscht über das Gesicht des Scarf Ace. Ob diese Neuerung im alltäglichen Sprachgebrauch Verwendung finden wird mag bezweifelt werden. Worauf er hinaus möchte ist aber klar.

MJF:
”Dein Duell mit Becky ist also ein Spiel mit dem Feuer? Du willst aber doch sicherlich nicht nächste Woche in deine Heimat kommen und als Unterlegene dort begrüßt werden. Du hast hier in Kanada den Heimvorteil und das Publikum im Rücken. Da kann Becky doch hunderte Brays in der Hinterhand haben. Das darf dich nicht abschrecken. Du musst dein Ding durchziehen und davon vollkommen überzeugt sein. Gehst nur mit dem minimalsten Hauch von Bedenken in dieses Duell hinein kannst du auch gleich hier im Cafe sitzen bleiben. Feuer bekämpft man mit Feuer und wenn eine Becky Lynch dich erst zum Brennen bringen will dann läuft da bereits was schief denn es sollte bereits jetzt in dir lodern.“


Somit dreht Feinstein den Spieß um und spielt nun seinerseits den Motivator und Tippgeber auch wenn er nicht über den Erfahrungsschatz einer Candice verfügt.

Candice LeRae: Es ist natürlich etwas Besonderes für mich, dass wir in Kanada kämpfen. Auch wenn ich schon viele Jahre in Amerika lebe...hier bin ich geboren und aufgewachsen, hier leben noch meine Eltern und mein Bruder mit seiner Familie. Die sind übrigens heute angereist, um mich anzufeuern. Verspüre ich deswegen einen extra Druck? Ja, schon irgendwie. Wird mich das behindern? Nein...eher das Gegenteil. Ich will meinen Lieben und den Fans hier einen Sieg präsentieren. Und ehrlich gesagt auch einen für mich. Ich habe mich von Becky einlullen lassen und dachte, ich könnte ihr helfen von Wyatt wegzukommen. Was hatte ich davon? Sie hat mich im Tag Team Match hängen lassen und betrachtet mich nun als das personifizierte Böse. Wie auch immer...ich habe keine Lust mehr auf diese Psychospielchen. Das hatte ich schon bei Shotzi Blackheart zu Genüge. Ich weiß, dass ich Becky schlagen kann...und das werde ich! Zur Not kloppe ich ihr die Gehirnwäsche aus dem Schädel. Dann wird sie hoffentlich wieder erkennen, was Sache ist.

Candice ist mehr als motiviert...MJF soll nicht glauben, dass sie es schleifen lassen will. Als sie spürt, dass der Frust dann doch etwas größer wird, als er sein sollte, schluckt sie den Ärger herunter. Der Moment hier ist einfach zu schön und das Gespräch mti Feinstein dann doch netter, als man anfangs hätte denken können.

Candice LeRae: Futur IV, was? Klingt doch überzeugend. Dann werden sich Noam und Bryan warm anziehen müssen. Ich will dir auch gar nicht reinreden...aber versuch dennoch nicht deine Gegner auf die leichte Schulter zu nehmen. Du weißt ja nicht, wer alles dabei ist.

Mit einem herzlichen Lächeln will sie dem jungen Mann zeigen, dass sie keineswegs an seinen Fähigkeiten zweifelt. Aber er sollte trotzdem aufpassen. Das Scarf Ace ist jemand der auf einem ganz schmalen Grat unterwegs ist. Die Stufe zur Überheblichkeit ist sehr nahe aber was man ihm nie vorwerfen kann ist, dass er darauf wartet dass der Erfolg an seiner Türe klopft. Er gehört zu den Menschen die Dinge noch anpacken und dem Zufall damit keine Möglichkeit geben einzugreifen. Ihm wird gewiss sein, dass ein solches Duell kein Selbstläufer wird und dass es garantiert zu einigen Überraschungen kommen kann. Solange er seine Leistung, die man von ihm kennt, abruft sind seine Aussichten nicht die schlechtesten.

MJF:
”Du scheinst die Freaks aber auch magisch anzuziehen. Hoffen wir nur, dass hier nicht die Aussage zutreffend ist wenn man sagt, dass Gleich und Gleich sich gern gesellt. Einen solchen Eindruck machst du mir zumindest nicht. Absolut nicht! Weißt du, Candice… Es gibt Menschen denen kann man einfach nicht helfen. Und weißt du auch warum? Weil sie keine Hilfe wollen. Auch wenn uns normalen Homo Sapiens es zum Teil vollkommen unerklärlich ist warum diese Personen Wag A oder Weg B eingeschlagen haben so tun sie dies doch meist aus einer Überzeugung. Diese mag oftmals schwachsinnig und ebenso krankhaft sein jedoch ist es nicht unsere Aufgabe sie zu bekehren um sie wieder gesellschaftsfähig zu machen. In deren Augen sind es ja eh meist wir die einen an der Klatsche haben, da das Weltbild zerrüttet oder gar zerstört ist. Das Einzige was wir tun können ist diese Leute daran zu hindern Macht in jeglicher Form zu ergattern. Deswegen musst du einfach gegen Becky gewinnen und aus dem selben Grund muss ich auch das Royal Rumble Match für mich entscheiden. Andernfalls endet die Promotion im Chaos!“


Damit geht er wohl auf die Entwicklung der letzten Monate ein in denen das „Böse“ mehr und mehr Überhand zu nehmen scheint. Schlechte Eigenschaften überfluten die Liga und es gibt keinen der diesem Treiben Einhalt gebietet. Löblich, dass Maxwell den Kampf angenommen hat um dieser Bewegung die Stirn zu bieten.

MJF:
”Mit einigen Namen kann ich sicherlich bereits fest rechnen im Main Event. Es kursieren Gerüchte über Walter, Marty Scurll, Velveteen Dream, Samoa Joe und viele mehr. Jeder ist auf seine Art anders anzugehen so dass es nicht den einen Masterplan gibt. Am Ende wird derjenige gewinnen dem es gelingt sich am schnellsten auf neue Situationen anpassen zu können. Jemand der in der Lage ist die Stärken und Schwächen eines jeden Gegners in kürzester Zeit zu analysieren und gegen ihn verwenden zu können. In einem solchen Kampf reicht es nicht sich ausschließlich auf Technik zu verlassen. Oder ausschließlich auf Power. Oder ausschließlich auf Taktik. Die Mischung macht den Unterschied. Der kompletteste Superstar wird es sein der letztlich den Sieg einfahren wird und das Total Package dieser Company wird den Namen Maxwell Jacob Feinstein tragen.“


Erstaunlich wie dieser junge Knabe es immer wieder schafft uns zu faszinieren. Wer ihm nachsagt grün hinter den Ohren zu sein ist ein Lügner. Trotz seines Alters hat er Ansichten die von Erfahrung nur so strotzen. Man muss ihn definitiv auf dem Zettel haben wenn es darum geht im Main Event die Nummer 1 zu küren.

Candice LeRae: Also wenn du mal ein Buch schreiben solltest...das werde ich mir sicher kaufen. Oder sag mir Bescheid, wenn du irgendwo Vorträge hälst...das würde ich mir gerne anhören.

Eins ist auf jeden Fall klar...Feinstein hat die Kunst des sich selbst Verkaufens mit Haut und Haar voll aufgesogen. Candice leidet auch nicht gerade unter fehlendem Selbstbewusstsein. Aber hier ist sie sichtlich beeindruckt.

Candice LeRae: Sehr nett, dass du mich nicht als Freak siehst. Aber ja...gewisse Charakter scheinen meine Nähe zu suchen. Das war schon immer so. Und wenn ich ehrlich sein darf...bisher habe ich noch nicht wirklich eine Möglichkeit gefunden, das zu ändern. Naja...das Leben ist eben kein Wunschkonzert, da muss ich durch. Ich nehme es sportlich und sehe Becky als große Herausforderung, an der ich nur wachsen kann. Da lasse ich mich von keinen schmutzigen Tricks ablenken oder mich in Fallen locken. Becky wollte diesen Kampf...und sie bekommt ihn.

Energisch ballt die Kanadierin die rechte Hand zu einer Faust und hätte damit am liebsten auf den Tisch geschlagen. Aber da sie in der Öffentlichkeit sind und es eigentlich auch nicht zum Charakter des tough cupcake passt, hält sich Mrs Wrestling zurück. Lieber lächelt sie MJF an.

Candice LeRae: Also gut, dann tun wir Beide alles, damit der Wahnsinn in dieser Liga nicht komplett die Oberhand gewinnt. Dann...auf deinen Rumble Sieg!

LeRae nimmt die Kaffeetasse vor ihr in die Hand und prostet damit Feinstein zu. Nachdem sie einen großen Schluck genommen hat, verlassen wir diese Szene auch wieder. Es geht zurück in die Halle.

Noelle Foley: "Hach so in Kaffee in schöner Gesellschaft hätte jetzt was.."

Byron Saxton: "Sollen wir nach der Show Noelle? Johnny sperren wir weg!"

Johnny Curtis: "WAS?! Bitte?!"



One Shot at Glory geht in die dritte Runde! Und so wie dieses Special Tradition ist, so ist auch das Money in the Bank Match für die Damen der Promotion - zugegeben: erst zum zweiten Mal wird dieser alles entscheidende, chancenversprechende Vertrag, der weit über dem Ring in einem Koffer versteckt wird vergeben, aber bisher war die ehemalige Trägerin dieses Vertrags erfolgreich - sie hatte den Koffer und dessen Inhalt nutzen können, um die c2c Women's Championship von der damals angeblich unbesiegbaren Taryn Terrell zu gewinnen. Es Kairi Sane - dann Hojo -, die das erste Money in the Bank Match der Damen für sich entscheiden konnte und damit deutlich zeigte, dass die Division niemals so stark war wie damals. Ob das aktuelle Match auch so hart umkämpft wird, ist natürlich eine gute Frage. Das Teilnehmerfeld ist aber nicht weniger interessant als das vom letzten Jahr. Namen wie Alicia Fox, Kairi Hojo und Bianca Belair werden nun durch die von unter anderem Candy Floss, Taynara Conti und Alexa Bliss ausgewechselt. Das bedeutet, dass die Matchansetzung eben so interessant ist wie die im letzten Jahr - eine klare Favoritin konnte aber bisher noch nicht wirklichherausgefiltert werden, haben doch alle Frauen spezielle Fähigkeiten, die man sicherlich nicht unterschätzen sollte. Eben wurde bereits erwähnt, dass auch Alexa Bliss als ehemalige Women's Championesse an diesem Kampf teilnehmen wird. Die Blondine konnte den Titel ganze fünfundachtzig Tage ihr Eigen nennen und hatte es damit geschafft ihre Kritiker mundtot zu machen. Niemand hatte geglaubt, dass man Bliss ernstnehmen könnte, dass sie auch nur in die Nähe des Titelgeschehens kommen konnte und dann ist doch das unfassbare passiert - Alexa konnte die Championship beim Special Winter War Zone gegen Toni Storm, Rosemary und Kairi Hojo gewinnen. Eben jene scheint heute wieder besonders selbstbewusst zu sein bezüglich eines möglichen Gewinns.



Selbstbewusst lächelt sie in die Kamera und man kann förmlich spüren wie sicher sie sich ist, dass sie heute Abend gewinnen wird. Wer sind denn auch bitte ihrer Gegnerinnen? Genau, niemand von ihnen hatte bisher die Women's Championship gewinnen können und das macht sie - in ihrem Glauben - natürlich zur absoluten Favoritin. Keine andere hätte es verdient den Koffer mit dem darin befindlichen Vertrag zu gewinnen und auch wenn vielleicht einige Rhea Ripley oder Candy Floss in die Favoritenschiene schieben würde, hatte Alexa bereits mehrere Male bewiesen, dass man IMMER mit ihr rechnen muss, auch wenn einem das vielleicht nicht unbedingt gefällt. Gerade Rhea konnte sie bereits besiegen und deshalb sieht sie die Australierin absolut nicht als Konkurrenz oder als mögliche Gefahr für ihren Sieg heute Abend. Die Trennung von Aleister hat ihr augenscheinlich sehr gut getan. Sie sieht wacher, aufmerksamer und selbstbewusster aus als vor einigen Wochen noch. Black war also der Stein an ihrem Bein, der sie immer weiter in den Abgrund gezogen hat. Und während andere wahrscheinlich gehofft haben, dass sie ein für alle Male durch den Niederländer in die Schranken gewiesen wird, scheint sie sich nicht unterkriegen zu lassen. Schließlich hat sie ein erneutes Ticket in eine Partnerschaft gelöst - wenn auch auf rein geschäftlicher Basis.

Alexa Bliss
"It has been a while, c2c Universe. It has been a while since you saw me at my best."




Alexa Bliss
"Nur um sicher zu gehen, dass ihr nicht vergessen habt, warum gerade ich heute Abend das Money in the Bank Match gewinnen werde: mein Name ist Alexa fucking Bliss, ich bin ehemalige c2c Women's Championesse und habe den Titel für fünfundachtzig Tage gehalten. 'nough said, right? Es gibt keinen Grund, warum ich heute Abend nicht auf eine Leiter klettern und den Koffer an mich nehmen sollte. Seitdem ich nämlich die c2c Women's Championesse geworden bin, hatte niemals wieder eine andere Frau einen so deutlich dominanten Titlereign wie ich. Warum? Schaut euch Toni Storm an, die gerade mit Rosemary darum streitet wen diese völlig unwichtige Person mehr mag - dabei hat diese Geistesgestörte nur Glück, dass ich Mitleid mit Toni hatte und ihr den Titel quasi überlassen habe. Und davor? Bobbi Tyler? PLEEEEEEEEASE! Das war nicht einmal nett anzusehen - das war einfach nur traurig. Wenn man nämlich so viel Angst vor mir hat, dass man eine Verletzung vortäuscht, dann kann ich darüber nur lächeln. Sie hätte auch einfach zugeben können, dass sie Angst vor mir hat, hätte mir die Women's Championship geben können und dann - dann wäre das alles nicht passiert und Kip Sabian würde nicht an jedem anderen Rockzipfel hängen. Bobbi hat uns alle in vielerlei Hinsicht enttäuscht und ---"


Das war tatsächlich schon häufiger vorgekommen - die ehemalige Championesse wird unterbrochen. Bereits einige Male zuvor hatten Leute wie Shotzi Blackheart sie bei einer Promo oder bei einem Interview unterbrochen. Dieses Mal sieht man wie Alexa mit den Augen rollt und an der Kamera vorbei sieht. Das kann doch nicht wahr sein! Warum passiert das eigentlich immer ihr?! Haben diese Menschen denn kein Interesse an irgendwelchen anderen Workern oder zieht sie einfach alle ihre Kollegen aufgrund ihres explodierenden Charismas und ihrer Schönheit an? Der ungebetene Gast scheint aber weiterhin stumm zu bleiben, während der Blick der Blondine zwischen der Person und der Kamera hin und her huscht. Alexa entscheidet sich dann aber offensichtlich einfach weiter zu machen. Die Fans wollen schließlich, dass sie zu ihnen spricht. Sie haben dafür bezahlt und sollen auch genau das bekommen. Ein verächterlicher Blick noch einmal zu der Person, die weiterhin unbekannt bleibt.



Alexa Bliss
"Wenn ich heute Abend die Leiter erklimmen werde und den Koffer gewinne, werdet ihr wieder in Ruhe schlafen können, weil ihr wisst, dass Little Miss Bliss da ist, um die Women's Division wieder zu dem zu machen, was sie während meiner Regentschaft war - relevant. Und--- VERDAMMT! WAS WILLST DU JETZT HIER?!"


» Kip Sabian «
"Auch ein 'SUUUUUUUUUUUUUPERBAAAAAD' Kip Sabian muss sein Karma in der Balance halten. Letzte Woche noch Austin Theory vermöbelt und jetzt rette ich das gesamte c2c-Universe vor einer Alexa Bliss-Promo. Mal ganz davon abgesehen, dass du'n bisschen netter sein könntest, immerhin hatte ich letzte Woche erst Geburtstag. Willst gar nicht wissen, was ich mir beim Ausblasen der Kerzen gewünscht habe, honeybutt und wehe nächstes Jahr springst du mir nicht halbnackt aus der Torte! "

Lederjacke mit Gang-Aufstick, gegelte Haare, Sonnenbrille im geschlossenen Raum, Zahnstocher im Mund und Eastcoast Championship auf der Schulter, so betritt die Arroganz in Person die Szenerie. Mit einem breiten Grinsen auf den Lippen schaut Kip auf die Blondine herab, mit der er in jüngster Vergangenheit ein paar Tweets ausgetauscht hat. Während die Zunge des Briten leicht über seine Unterlippe fährt, nimmt er sich die Brille von der Nase und hängt diese mit den Bügeln ins Shirt. Seine Hand landet auf dem Schopf der Amerikanerin, welche mit Sicherheit keinen großen Gefallen daran findet, dass jemand sich an ihren Haaren zu schaffen macht und kehlig lachend wuschelt er durch ihre Frisur.

» Kip Sabian «
"Puh, es macht mich wirklich 'n bisschen scharf, wenn du mich so anbrüllst. Hat was von einem Pudel, der wie wild im Garten seine Kreise dreht und unschuldige Fußgänger durch den Zaun anbellt. Vielleicht nehme ich die Herausforderung an, die schon deinen Verflossenen in den Wahnsinn getrieben hat und erziehe dich. Natürlich nur, wenn dein Besitz-, eh.. wenn Grimm nichts dagegen hat. Würde ihn nur ungern erneut vor allen Menschen erniedrigen müssen. Nicht, dass er nachher noch in meinem Locker sitzt und an deiner Unterwäsche schnüffelt. Urghs."

Der Fokus der Kamera löst sich nun von der Blondine und zeigt nun wie die beiden sich gegenüber stehen. Man kann Alexa deutlich ansehen, dass sie nich besonders erfreut ist über den Besuch von Kip. Tatsächlich hatten die beiden bereits Kontakt über Twitter - und das war nicht sonderlich harmonisch um ehrlich zu sein. Dabei muss man wohl erwähnen, dass Bliss absolut kein Mensch ist mit dem man irgendwie harmonisch kommunizieren kann. Nur wenige hatten bereits das Glück, dass Alexa nicht sofort zickig und bösartig zu ihnen war. Nur wenige hatten das Glück, dass Bliss nicht sofort in die Luft gegangen ist und sich durch alles angegriffen gefühlt hat. Die ehemalige Women's Championesse ist einfach eine derartige Person, die immer und überall giftig reagiert. Der Grund dafür? Wer kennt den schon? Um ehrlich zu sein, könnte man vielleicht ihre geringe Körpergröße und die allgemeine Unterschätzung von anderen als Grund aufführen, aber schlussendlich kann man wohl sagen, dass es eine Kombination aus vielen Gedanken, Gefühlen und Situationen ist, die zu der Persona "Alexa Bliss" geführt haben. Man kann sich wohl nur einer einzigen Sachen wirklich sicher sein - und das ist die, dass die Blondine entsprechend erfolgreich ist und ihr das tatsächlich niemand aberkennen kann, dass sie entsprechend erfolgreich ist. Sie gehört zu den Top-Damen dieser Division und dennoch scheinen alle immer nach Gründen zu suchen, warum sie eben nicht gut genug ist, um die c2c Women's Championesse zu werden - man könnte fast meinen, dass viele von ihnen Vorurteile haben könnten, aber das möchten die betroffenen Personen natürlich nicht einsehen.

Alexa Bliss
"Genauso wie ich mich kein Stück dafür interessiere, warum das Leben von Toni Storm wie eine schlechte Seifenoper-Folge aufgebaut ist, interessiere ich mich nicht für deine Wünsche - und noch weniger, dass du irgendwann Geburtstag hattest. Du bist nicht einmal ansatzweise so wichtig wie ich, Kip, gesteh' dir das einfach ein, okay? Vielleicht habe ich einen Deal mit Simon - und wenn schon?! WAS GEHT DICH DAS EIGENTLICH AN?!"


Liegen die Nerven vielleicht ein bisschen blank bei der Blondine? Nein, sie ist einfach nur eine aggressive Persönlichkeit, die nicht das erste Mal die Kontrolle über sich selbst verliert. Alexa mag durchtrieben sein, sie ist hinterlistig und kann andere oftmals dazubringen ihr irgendwelche Gefallen zu tun - aber sie ist ein Hitzkopf ohne gleichen und ebenso rachsüchtig wie von sich selbst überzeugt. Das ist wahrscheinlich Fluch und Segen zur gleichen Zeit, wenn man darüber nachdenkt, dass sie auf diese Weise sowohl sehr erfolgreich aber auch genau das Gegenteil war. Alexa ist ein Mensch, den man wahrscheinlich schwer einschätzen kann - sie hatte schließlich auch entsprechend viele verschiedene Seiten von sich gezeigt. Sie zeigte, dass sie verführerisch sein kann, dass sie bösartig sein kann, dass sie aggressiv sein kann und dass sie ängstlich sein kann und bei jeder Begegnung kann man nicht genau wissen auf welche Alexa man trifft - oftmals bedingt ihre Laune eine Matchansetzung oder ein Ereignis, was vorher passiert ist. Hier kann man wohl lediglich sagen, dass Bliss UNBEDINGT das Ladder Match gewinnen möchte - sie braucht diesen Koffer mit dem Vertrag, um wieder ihren wohlverdienten Platz einnehmen zu können. Steht sie unter Druck? Vielleicht ein bisschen, auch wenn sie vielleicht nicht unbedingt zu den Favoriten in diesem Match gehört. Mit einem spöttischen Blick mustert die ehemalige Women's Championesse den Briten. Es ist kein Geheimnis, dass sie nicht besonders viel von dem amtierenden Eastcoast Champion hält - sicherlich auch begründet auf der Geschichte mit Bobbi Tyler.

Alexa Bliss
"Und wenn ich dich richtig einschätze, bist du doch derjenige, der genauso an fremder Damenunterwäsche schnuppern würde, wenn es nicht so verdammt gruselig wäre. Simon und ich haben eine geschäftliche Übereinstimmung. So wie du mit deinen Jungs von der Gang - nur in professionell und erfolgreich. Aber weißt du was, Kip, ich bin ein großzügiger Mensch - wenn du es heute Abend schaffen solltest deine Championship gegen Theory zu verteidigen, werde ich dir vielleicht erlauben daran zu denken wie ich aus einer Torte hüpfe. Got it?"


Aleister hat sie wohl offensichtlich nur noch aggressiver gemacht, bösartiger und giftiger als sie vorher schon war. Simon hatte es letzte Woche schon sehr treffen ausgedrückt. Er sagt, dass Alexa eine so wundervolle kleine Kreatur sein - so verbissen, so rachsüchtig. Wahrscheinlich ist das auch ein Grundpfeiler ihres Erfolgs und jetzt, da Aleister kein Teil ihres Lebens mehr ist, muss sie das ganze auch nicht mehr unterdrücken und ihre wahre Persönlichkeit tritt an die Oberfläche. Da sich aber entsprechend viel Hass angestaut hat, scheint es nun eine volle Ladung für die Worker der c2c zu geben.

» Kip Sabian «
"Beruuuuhig dich. Hush, little baby, don't say a word. Papa's going to buy you a mocking bird. Hun, ich mag dich und sage ich nur, weil du heiß bist, aber du machst echt wenig Sinn. Du bist wichtiger als ich? Grimm und du seid, im Gegensatz zur Gang, professionell und erfolgreich? I mean .. come oooon~ Du hast, zum jetzigen Zeitpunkt, keinen Titel und Grimm haben wir bloßgestellt - Die Gang hingegen hält zwei Titel, nach heute Abend sogar 3, wenn Pete die Gebrüder Weird zerreißt wie'n zorniger Pitbull. Kann gar nich' oft genug erwähnen, wie verdammt gut wir eigentlich sind und Gott, babe, ich verstehe, dass du mich versuchst anzuekeln. Mit Adam Cole, Black oder sogar Grimm, hattest du noch keinen so deratig erfolgreichen und gutaussehenden Mann an deiner Seite, der nebenbei auch noch in deinem Alter is'. Ich weiß doch, wie der Hase läuft. Du stehst auf mich, ganz offensichtlich. Wie .. eigentlich jede andere Frau auf diesem Planeten auch und doch willst du keine Nähe, weil du dann ja jemanden an deiner Seite hättest, der für Fans und Medien deutlich relevanter ist. I get it, Alexa, aber so muss es nich' sein. Wir brauchen uns nicht zusammen auf dem roten Teppich ablichten lassen, oder Händchen haltend durch die Straßen ziehen, wenn wir doch ganz privat einfach nur vögeln können."

Natürlich geht es, wie immer, nur um's eine. Der letzte Versuch, eine wirklich tiefgehende Beziehung zu einer Frau aufzubauen, endete mit einer Affäre und dem anschließenden Ende der Romanze. Ist Kip wirklich so ein Arschloch? Für die breite Masse schon, doch niemand weiß so wirklich, was in dem jungen Briten schlummert. Niemandem ist bewusst, wie gebrochen er tatsächlich ist und dass das Fremdgehen einzig und alleine aus der Tatsache resultierte, dass er verdammte Angst davor hat sich jemandem zu offenbaren. Nicht jetzt auf dem Höhepunkt seiner Karriere. Zweifacher Eastcoast Champion und Mitglied der 5-Point Gang - Sein 'Wrestling-Leben' könnte besser nicht sein. Das wird sich Kip nicht nehmen lassen, ganz egal wie schwer es ihm fällt, diverse Entscheidungen zu treffen. Entscheidungen, die ihn immer wieder auf den Boden der Tatsachen zurückholen, wenn er sich wie ein gottverdammter Rockstar fühlt. Frauen lenken ihn ab, ganz einfach.

» Kip Sabian «
"Ich glaube an deiner Unterwäsche würde ich wirklich riechen. Hach, der Duft von Mango und/oder Lavendel in meiner Nase und Stoff im Gesicht, den ich dir im Idealfall vorher eigenhändig vom Körper gerissen habe. Aye, aye. Weißt du aber, was das Problem wäre, Blondie?! Sobald ich auch nur einen Finger an dich lege, habe ich Grimm im Nacken. Klar, du hältest es für eine 'geschäftliche Übereinstimmung', aber der Typ ist verdammt besitzergreifend. Mach was du willst und so, aber ich habe keine große Lust darauf, deinen Retter zu spielen. 'Oh Kip, mein wunderschöner Ritter in der Not, befreie mich von dem Monster, welchem ich mich aus purer Dummheit freiwillig angeschlossen habe.' " Imitiert er sie. "Ufff, das wäre wirklich ätzend, babe. Aber genau so würd's kommen, glaub mir. Alles schon gesehen. Hör auf auf, echt. Nur Stress mit den Frauen. Nur. Verdammten. Stress und dann setzte den Hundeblick auf, lässt das Höschen fallen und schon bin ich machtlos. Scheiß Hexenwerk."

Sind Männer tatsächlich so einfach gestrickt? Eine Frau zieht sich aus und sie tun alles, was diese möchte? Vielleicht nicht alle, aber Kip ist das offenbar. Wie oft hatte man seit seiner Verpflichtung gesehen, dass er versucht hat sich an irgendwelche Frauen heranzuschmeißen - auf die ekligste Art und Weise wenn man Alexa fragt. Jemand wie Sabian ist schwach und allein die Tatsache, dass er der Exfreund von Bobbi Tyler ist, scheint Bliss schon abzustoßen. Tyler und sie haben - wie vorhin in der versuchten Promo der Blondine schon erwähnt - eine entsprechende Vergangenheit miteinander. Schließlich war die junge Britin diejenige, die ihr die Women's Championship abgenommen hat und das völlig unverdient wie Alexa immer wieder garantiert - für sie war deutlich, dass Tyler lediglich Glück hatte. Warum sollte sie den Titel nach nicht einmal einmonatiger Regentschaft kampflos wieder abgeben? Die offizielle Geschichte besagt, dass es angeblich eine schwere Verletzung von Bobbi war, die sie dazu gezwungen hat die Championship abzugeben und sie sich auch entsprechend aus der Company und dem Business zurückzuziehen. Nun kann man sich wohl entsprechend selbst denken wie schlimm es Bobbi aktuell gehen muss. Und das Sabian ihr dann auch keine Träne nachweint, ist eigentlich noch viel schlimmer, wenn man die Sache neutral betrachtet. Dass Kip keine Versagerin wie Tyler daten möchte, ist Alexa klar. Dass er es bei jemanden wie ihr versucht, natürlich auch - jeder wäre froh über ein bisschen Aufmerksamkeit von der ehemaligen Women's Championesse. Die ganzen Fans schimpfen so viel über sie, aber schlussendlich sind sie lediglich sauer darüber, dass sie niemals so nah an Alexa herankommen werden wie sie es vielleicht möchten. Und genau diese Ablehnung macht Menschen einfach wütend. Sie verstehen nicht, warum sich Frauen wie Bliss niemals für sie interessieren werden - und sie hassen sich selbst dafür, dass sie solche Versager sind, aber projezieren es auf das Objekt der Begierde. Quasi so als würde man versuchen im Club eine Frau anzumachen, aber nach einer Abfuhr erzählt man seinen Freunden, dass man diese sowieso nie und nimmer gefickt hätte. Alexa zieht eine Augenbraue nach oben und scheint überrascht über die Antwort zu sein. Warum? Diese Frage stellt sich, denn eigentlich war diese Antwort mehr Sabian als Sabian selbst.

Alexa Bliss
"Ich brauche weder den Hundeblick, noch mein Höschen ausziehen - sieh' dich doch an, du sabberst ja schon wenn ich dich nur ansehe. Mittlerweile kann ich verstehen, warum Bobbi abgehauen ist. Besondere Steherqualitäten hast du offensichtlich nicht. Aber tatsächlich wäre das nichts, was man dir nicht abgewöhnen könnte - wenn man denn nur die richtige Person dafür ist. Bobbi war - gelinde gesagt - einfach nur ein kleines Mädchen, was nach einem Traumprinz gesucht hat, den sie in dir nicht finden konnte. Ich weiß das - du weißt das - alle anderen wissen das. Aber, Kip, Baby, du musst wissen, dass wenn du mit jemanden wie mir im Bett landen würdest - einer erwachsenen, erfolgreichen Frau -, dann wirst du das wahrscheinlich nicht überleben. Ich beiße nämlich."


Nach einem kurzen Lächeln und einem Augenroller geht Bliss wieder zurück in ihre Ausgangsposition - die arme verschränkt und die Laune entsprechend schlecht. Es ist mehr als offensichtlich, dass die ehemalige Women's Championesse die Niederlage gegen Tyler noch nicht verdaut hat. Damit hat die Abwärtsspirale der Blondine begonnen und das nimmt sie der Britin offensichtlich immer noch übel. Tyler hatte ihrer Meinung nach gar kein Recht dazu auch nur ansatzweise im Contender Match zu sein. Sie ist nicht charismatisch, sie ist nicht besonders und grundsätzlich hatte sich niemand für sie interessiert. Es war ja nicht einmal so, dass ihr Titlerun irgendwie relevant war für die Division. So schnell wie die Britin die Championship hatte - zwischen den drei Wochen Regentschaft noch schnell einige dumme Tweets in den Äther geschossen - und genauso schnell war nicht nur ihr Run zu ende, sondern auch sie von der Bildfläche verschwunden. Das spricht nur gegen Bobbi - und wenn man Alexa fragt, dann auf jeden Fall nur für sie. Wenn sie heute Abend gewinnt ist das alles sowieso hinfällig. Es ist hinfällig, dass sie die Championship verloren hat und es ist hinfällig, dass Leute wie Bobbi Tyler und Toni Storm Women's Championesse werden dürfen. Die aktuelle Situation um die Division gleicht dabei nicht nur einer Farce, sondern vor allem wie dazu gemacht, dass jemand wie Bliss kommt und das Ruder wieder herum reißt - den Karren aus dem Dreck zieht - das alles wieder auf null setzt. Und wenn Bliss den Koffer vom Haken nimmt, dann wird die Jagd auf Rosemary oder Storm offiziell eröffnet. Und auch wenn beide sich aktuell für das absolute Non-Plus-Ultra halten, so wird die Wahrheit weh tun - aber Bliss tut das natürlich gern.

Alexa Bliss
"Ich meine, stell' dir vor. Ich gewinne den Koffer heute Abend, löse ihn direkt ein und während sich niemand für deinen süßen, kleinen Eastcoast Championship interessiert, darfst du mich als frisch gebackene Women's Championesse direkt zum Essen einladen. Aber gib' dir bitte Mühe, ich bin nicht Bobbi oder Carmella. Ich steh' nicht auf dieses Billigzeug. Wenn du mit Alexa Bliss essen gehen willst, dann strengst du dich besser an und machst es richtig."


Alexa is on top of her game! Seit längerer Zeit hat man sie so nicht mehr gesehen. Die Blondine strotzt vor Selbstbewusstsein, sie strotzt vor Arroganz und während das viele Fans und viele ihrer Kollegen ziemlich anstrengend und unangebracht finden, scheint es das Erfolgsrezept der ehemaligen Women's Championesse zu sein. Als sie die Championship gewonnen hat bei Winter War Zone war genau das ihre Attitude.

» Kip Sabian «
"Wowowowo~ Niemand interessiert sich für den Eastcoast Championship?! Wo lebst'n du? Ich mein' der Grund, warum Frauen im Wrestling überhaupt existieren ist a) Pinkelpause für den Zuschauer und b) Wichsvorlage für Teenager. Das war's. Die beste Frau im Ring ist maximal mit 'nem soliden Mann zu vergleichen, aber das soll ja hier auch nicht das Thema sein, hun. Du könntest einiges von mir lernen, Alexa. Im Gegensatz zu dir habe ich Bobbi nämlich gefickt. Ja cool, du beißt. Mhm. 'Five Feet of Fury', hah. Kann eine Frau, die sich der Dekadenz verschrieben hat, überhaupt dreckig werden? Du bist doch offensichtlich 'ne starke, emanzipierte Frau, also gehe ich gerne schick mit dir Essen, weil du auf keinen Mann angewiesen bist und deinen Fraß selbst bezahlt. Solltest dich in Zukunft 'Alexa Bling Bling' nennen, würd' nämlich mehr passen als Bliss. Fühle mich in deiner Anwesenheit nämlich nicht wirklich Glückselig. "

Kip legt den Arm um ihre Schulter. Zugegeben, es geht ein wenig auf den Rücken, wenn man sich so weit herunterbücken muss, aber wenn's darum geht Alexa auf den Arm zu nehmen, ist ihm jeder Schmerz recht. Ein wirklicher Flirt kommt ja nun nicht zu Stande, stattdessen werfen sich die beiden Persönlichkeiten diverse Beleidigungen oder Vorwürfe an den Kopf. Irgendwie scharf. Kip wollte nie eine Ja-Sagerin wie Bobbi. Natürlich hat das, was er will, wenig Mitspracherecht, wenn er sich verliebt, aber jetzt wo alles aus ist, kann er sich aussuchen was er will.

» Kip Sabian «
"Hoffentlich haben die extra große Leitern bereitgestellt, damit du überhaupt an den Koffer rankommst und hey, wenn du denkst, dass ich am Sabbern wäre, biste schief gewickelt. Es braucht'n bisschen mehr um Kip Sabian heiß zu machen. Du hast zu viel Stoff am Körper und redest zu viel, zwei Dinge also, die mir an Frauen nicht wirklich gefallen. Als hätte man so'n Glamour-Girl im Trockner einlaufen lassen und ihr Wrestling-Gear angezogen. Uff. Vor der Show biste bestimmt beim Starbucks gewesen und hast'n schickes Selfie auf Instagram gepostet, oder? So verkaufen sich Frauen deiner Sorte doch. Und mal ganz nebenbei, solltest du aus deiner kleinen Affäre mit Grimm schnell profit schlagen, weil ich mit diesem kranken Hurensohn noch immer nicht fertig bin. Der hat mir noch zu viele Knochen, die nich' gebrochen sind und die Gang verschafft gerne Abhilfe. Wäre doch Ärgerlich, wenn du mir in die Quere kommen würdest, oder? Ooooder?!"

Der angewiderte Blick der Blondine spricht in diesem Fall wohl Bände - niemand berührt die Goddess und während niemand so mit ihr spricht, scheint Kip gern die Grenzen überschreiten zu wollen. Der Brite ist ein Mensch, der offensichtlich schon seit geraumer Zeit nicht mehr so richtig weiß, was sich gehört. Die Gang ist ein Umfeld, was ihre Mitglieder verdirbt - es ist ein Umfeld, was alles für richtig erklärt und Noam, Pete, Kip und Marty zu Göttern pder Halbgöttern macht - fälschlicher Weise. Schließlich scheinen nur Sabian und Dar entsprechend erfolgreich zu sein. Die anderen beiden wollen wieder auf die Beine kommen, aber scheinen sich nur selbst im Weg zu stehen. Pete kann heute Abend Westcoast Champion werden und Marty? Marty könnte heute Abend das Royal Rumble gewinnen. Er könnte neunundzwanzig andere Männer über das Top Rope werfen und damit zum Number One Contender für die World Heavyweight Championship werden - die immer noch Teil von Noam Dar ist. Ist das der Punkt an dem sich die Schlange eventuell in den Schwanz beißen wird? Grundsätzlich ist der Blondine das egal. Die Gang und deren Dynamik interessiert sie kein Stück - lediglich die Geschichte zwischen Shotzi und Noam schien für sie interessant genug zu sein. Schließlich hat auch sie eine entsprechende Vergangenheit mit Shotzi und dass der Schotte dann ins Licht gerückt ist, schien für sie ein gefundenes Fressen gewesen zu sein. Ihrer Meinung nach hat Blackheart das alles verdient, was passiert ist und während sie für lange Zeit verschwunden ist, will Bliss nun wieder ihren rechtmäßigen Platz an der Spitze einnehmen. In diesem Punkt ist sie dem amtierenden World Champion sogar recht dankbar. Blackheart ist weg und sie muss keinen Gedanken mehr an sie verschwenden - nicht einmal Simon weiß, wo sie ist. Eine gute Sache.

Alexa Bliss
"Ich bin nicht überrascht, dass du nicht verstehst, dass man jemanden wie mich besser wie eine verdammte Lady behandelt. Ist das bei euch in Großbritannien noch so, dass man einem Mann versprochen wird oder müsst ihr euch mittlerweile mehr anstrengen, weil eure Cousine euch nicht mehr heiraten möchte? Ich meine, wahrscheinlich bist du deshalb so unbeholfen, was Frauen angeht. Ihr Briten seid sowieso jedem Amerikaner einen Schritt zurück. Also kann ich das hier wohl einfach nur als das Verhalten von Wilden abstempeln, die versuchen ihr Erbgut zu verbreiten? Soe wie Barbaren, Tiere, Widerlinge. Also wenn du nicht willst, dass ich dir die Augen auskratze, dann nimmst du besser deinen Arm weg. Ansonsten könnte es schwer werden die c2c Eastcoast Championship heute Abend zu verteidigen."


Wenn Blicke töten könnten - Alexa findet es augenscheinlich gar nicht gut, dass jemand wie Kip die Frechheit besitzt sie zu berühren. Bisher hatte lediglich Aleister das Vergnügen. Dazu muss man aber auch sagen, dass sie bei ihm deutlich zahmer war. Irgendwie war die Blondine nur noch ein Schatten ihrer selbst - das hatte man auch deutlich im Ring gemerkt. Jetzt, da Aleister nicht mehr in ihrem Leben ist und sie sich ein für alle Male von ihm getrennt hat, scheint Bliss wieder in ihrer Championship-Form zu sein. Sie scheint wieder diejenige Frau zu sein, die sie während ihrer Regentschaft war. Und das bedeutet für die restliche Division, dass sie besser aufpassen sollten, was ihre nächsten Schritte sind - schließlich hängt eine ehemalige Championesse jetzt allen im Nacken. Eine Frau, die nichts mehr liebt als sich selbst in Szene zu setzen und wer ihr dabei im Weg steht, wird das schon entsprechend merken. Wer die nächste auf ihrer Liste ist, das kann man wohl noch nicht genau sagen. Offenbar hat sie zu aller erst ihren Fokus auf das gelegt, was noch kommen soll - die Women's Championship wieder zurück gewinnen und das am aller besten mit dem Koffer, der heute Abend auf dem Spiel steht. Wer von diesen Frauen kann die Blondine denn auch stoppen? Bitte! Die Namen, die dort in diesem Match sein sollen, sind nicht einmal das Papier wert auf dem sie stehen. Eine leichte Aufgabe für Alexa - schließlich weiß sie, wie man wichtige Matches gewinnt.

Alexa Bliss
"Euch in die Quere kommen? Du scheinst nicht zu verstehen, dass ich mich kein Stückchen für euch interessiere und offenbar Simon aktuell auch nicht. Wenn er es auf dich abgesehen hätte, dann würdest du längst wissen, dass das der Fall ist. Während du ihn nämlich immer als Psychopathen abstempelst, kann ich dir sagen, dass er ganz zahm ist, wenn man nur weiß welche Knöpfe man drücken muss. Und dabei rede ich nicht von dem, was du sofort denkst. Schon mal davon gehört, dass man Geschäfte machen kann, obwohl man nicht das gleiche Geschlecht hat?"


Alexa sieht dem jungen Briten tief in die Augen, während die beiden sich so nah sind wie es nur selten Männer bei ihr waren. Sie ist oftmals abschreckend - fast so wie eine herrlich bunte Blume, die die Instekten anzieht aufgrund ihrer Farbe, ihres Duftes, dem Gesamtpakte - und dann schlägt sie mit einem Gift zu, was so wirkungsvoll ist, dass alle Besucher sofort einen qualvollen Tod sterben. Bliss ist keine Frau mit der gut Kirschen essen ist. Wahrscheinlich schreckt das den ein oder anderen Interessenten ab - aber das ist auch gut so. Die Blondine hat keine Lust sich um irgendwelche Beziehungen zu kümmern. Die Sache mit Aleister war intensiv genug als das sie sich lieber auf ihren beruflichen Erfolg konzentrieren möchte. Die Fans haben viel zu schnell vergessen wie gefährlich die amtierende Women's Championesse eigentlich ist. Das wird heute Abend von ihr ganz persönlich geändert - dafür garantiert sie. Die Blicke, die die ehemalige Championesse dem jungen Briten zuwirft scheinen aber eine ganz andere Sprache zu sprechen. Hatte sie nicht vor die Männer Männer sein zu lassen? Offensichtlich nicht, denn ihre Augen sprechen eine andere Sprache.

Alexa Bliss
"Aber mit dir könnte ich gar keine Geschäfte machen, Kip. You're kinda cute."


Zögerlich lässt der Brite von ihr ab. Ihm war es eh nicht wirklich danach, ein wenig zu Kuscheln und das eigentliche Ziel, ihr mit seiner Dreistigkeit auf die Nerven zu gehen, hat er erfüllt. Dementsprechend huscht ihm ein zufriedenes Grinsen über die Lippen. Kip zieht den Ärmel seiner Jacke über den Handballen und beginnt seinen Titel zu polieren, während er ihren Worten lauscht. Das Gespräch amüsiert ihn mehr, als er zunächst angenommen hatte. Zumal gerade sie, als Amerikaniern, die Frechheit besitzt, den Briten Inzest vorzuwerfen. Ein ziemlicher Schenkelklopfer, um ehrlich zu sein. War es nicht gerade der Ami an ihrer Seite, der seine eigene Schwester wie Vieh verpachtet hat?

» Kip Sabian «
"Hätte deine langen Nägel lieber im Rücken, aber okay. Wir Briten sind eigentlich 'nen recht fortgeschrittenes Völkchen. Das, was du da beschreibst, ist wohl eher in den Südstaaten der USA zu finden. Die Deppen, die auch 'Howdy' sagen und so. Ich kann aber verstehen, warum ihr Amerikaner so selbstverliebt seid, immerhin seid ihr ja quasi ein Vorbild für alle anderen Nationen, nicht wahr? Niemals würdet ihr die Dreistigkeit besitzen, unschuldige Menschen für den eigenen Profit zu ermorden oder Milliarden ins eigene Millitär zu pumpen, während es den Bürgern schlecht geht. Puh, mir wird ganz warm. Würde mich jetzt am liebsten Oberkörperfrei in einen Sturm stellen und meine USA-Flagge in die Luft halten. Yeeeehaw~ "

So viel zu dem kleinen Disput, was die Herkunft angeht. Nur Amerikaner mögen die Amerikaner. Das in der Führungsetage des Landes so ziemlich alles schief läuft, was nur schieflaufen kann, wird von den Leuten gerne mal vergessen, denn immerhin sind sie frei. So frei, wie die Lobbies es wollen. Natürlich sind die Amis viel zu faul, um das Ruder herumzureißen und die Dinge in die eigene Hand zu nehmen. Dann doch lieber den Abend im Fast Food-Resturant verbringen oder mit den anderen Idioten 'Football' schauen. Wirklich vorwerfen kann er Alexa dieses verquere Denken aber nicht, denn viel Bildung bekommen die Kids dort ja auch nicht zu sehen.

» Kip Sabian «
"Wofür Grimm sich interessiert, is' mir scheißegal. Der Bastard wollte mir ans Bein pinkeln und 'Superbad' Kip Sabian vergisst nicht. Meinetwegen mach deine Geschäfte, hun. Wenn du damit auf die Schauze fällst, brauchst du nur keine helfende Hand erwarten. Drück deine Knöpfe und halt dir ein Monster zum Haustier, mir is' egal was du machst, solltest du wirklich kein Interesse daran haben, mir und der Gang in die Quere zu kommen. "

Sollte Kip wirklich noch mit der Blondine anbandeln, sollte er die Gedanken an den Grimm Reaper schnell verwerfen. Alleine der Name dieses Freaks bringt sein Blut zum kochen und bei dem Anblick des Schnurrbartträgers, vergeht ihm jegliche Lust, sexuell aktiv zu werden. Der Typ ist der Inbegriff eines Mannes, den nur die eigene Mutter lieben kann und zu seinem Pech, ist die Alte bereits verstorben.

» Kip Sabian «
"Ich weiß, 'Lexa. Ich bin verdammt scharf. Habe bereits geahnt, dass du zu Sinnen kommst und mich angraben wirst, babe. Aber erhoff dir nicht zu viel. Habe keine Lust auf ... etwas festes. Ich will nur Spaß, mehr nicht. "

Und Alexa will eine ganz andere Sache - sie will das Money in the Bank Match am heutigen Abend gewinnen und dann schnellst möglich mit ihrer Women's Championship nach Hause gehen. Für so eine Zeitverschwendung mit Kip - und außerdem hat er ihr sowieso nicht viel zu bieten, was ihr auf irgendeine Art und Weise nützen würde. Also muss er seine Nacht wohl heute wieder allein verbringen - und dazu auch noch mit einer Abfuhr von der selbsternannten Göttin leben. Dieser Mann kann nur einen schlechten Abend haben so wie dieser anzufangen scheint. Dann noch das Match gegen Theory - er wird aus dieser Situation mit Bliss hoffentlich lernen. Nicht jede Frau ist eine Bobbi - schon gar nicht die ehemalige Women's Championesse. Bliss wickelt man nicht so einfach um den Finger. Man beeindruckt sie nicht mit besonderer Coolness, lässigen Sprüchen und der typischen Art, dass man Frauen erst ignoriert und dann entsprechend interessant für sie wird. Die Blondine ist eine andere Art Frau, die sicherlich für die wenigsten Männer zu handeln ist. Sie ist bösartig und rachsüchtig, nachtragend und braucht viel, viel Bestätigung. Das können ihr normale Männer nicht geben - und auch Aleister konnte das nicht. Er hat sich ja gar gegen diese Art und Weise Alexa zu bestätigen, gestreubt - die Quittung hat er nun bekommen mit dieser Trennung. Und wenn man sich Alexa so ansieht, dann scheint ihr das alles wirklich gut getan zu haben. Sie ist wieder selbstbewusst, scheint sich auf ihre Karriere zu konzentrieren.

Alexa Bliss
"Zu schade, ich habe nämlich keinen Spaß. Bei mir ist das purer Krieg, Kippo."


Alexa zuckt mit den Schultern und spricht damit wohl sogar die Wahrheit. Wenn man sich die Blondine so ansieht, dann kann man sich gut vorstellen, dass sie nicht das ist, wonach man für Zärtlichkeiten sucht. Sie ist so schon ziemlich kratzbürstig und scheint auch ihre Emotionen nicht sonderlich gut im Griff zu haben. Dementsprechend kauft man die Katze im Sack, wenn man sich mit Bliss einlässt und dieses Glücksspiel wollen wohl die wenigsten auch wirklich eingehen - verständlicher Weise. Schließlich versucht man an etwas menschliche Nähe zu kommen - mit Alexa sieht das dann aber ganz anders aus. Sie wird einem Mann sagen, was er zu tun und was er zu lassen hat. Sie wird die Oberhand in diesem Geschehen haben und sie wird dafür sorgen, dass sie auf ihre Kosten kommt - der Rest ist ihr gelinde gesagt ziemlich egal. Erst zieht die ehemalige Championesse eine Augenbraue nach oben, ehe sie dem jungen Briten zu zwinkert und dann wortlos die Szenerie verlässt - manche Dinge muss man schlicht und ergreifend nicht kommentieren.

» Kip Sabian «
"Hey, das ist dein Verlust, nicht meiner. Wahrscheinlich bin ich sowieso zu gut für dich, wenn ich mir'n Black oder Grimm so ansehe, du Knallkopf! Pfff. Im Ernst, diese Frauen. Warum hat man 'ne Scheiß Rippe für die gegeben, hah? Ruhig, Kip, Ruhig. Die knackst du noch. Sei ein Jäger! Schnapp dir das Wild!"

Langsam und gleichmäßig Ein- und Ausatmen. Nicht frustrieren lassen, auch wenn es nach Taynaras Korb schon die zweite Abfuhr in einer Woche ist. Das Match gegen Austin ist aber wichtiger, viiiel wichtiger. Kommt Erfolg, kommt Ruhm, kommen Frauen. Ganz einfach. Kurz tritt der Brite in die Luft, bevor auch er sich aus dem Staub macht und zu den Kommentatoren geschaltet wird.

Noelle Foley:"Uff, da sind die Giftpfeile hin und her geflogen."

Byron Saxton:"Kip beißt sich an Alexa die Zähne aus. Aber immerhin lässt er sich auch nicht von ihr runterbuttern. Nur könnte dadurch Grimm nur noch zum größeren Problem für ihn werden."

Johnny Curtis:"Damn, wir haben gerade die Göttin gesehen und du redest lieber von Grimm? Was ist nur falsch mit dir?"



OPENER
SINGLES MATCH
Becky Lynch vs. Candice LeRae


Writer: Chris Devlin

- Die Halle erstrahlt in einem hellen, gemütlichen Licht, während Boxen und der riesige Bildschirm oberhalb der Entrance Stage gleichzeitig anspringen...



Die ersten, eingeblendeten Buchstaben verraten sofort, welche Frau sich nun die Ehre geben wird: Candice LeRae. Die Menschen in der Halle springen auf und freuen sich...immerhin ist die Canadian Goddess äußerst beliebt. Mit einem strahlenden Lächeln und bester Laune spurtet Mrs Wrestling auf die Stage. Sie verliert nicht lange Zeit und trabt los...

Melissa Santos: Making her way to the ring... from Mr. Toad's Wild Ride... the Canadian Goddess... CANDICE LERAE!

Auf dem Weg zu ihrem Arbeitsplatz versucht sie mit sovielen Fans abzuklatschen, wie nur möglich. Motiviert springt sie am Ring direkt auf das Apron, sieht sich nochmal kurz in der Halle um und entert den Squared Circle. Dort hüpft LeRae auf ein Turnbuckle und reißt jauchzend beide Hände in die Höhe. Ihr Grinsen scheint noch breiter zu werden. Schwungvoll springt sie wieder auf die Matte. Ihre Theme verstummt und Candice ist bereit für das Match.

Die Halle verdunkelt sich, bis sämtliche Scheinwerfer aus sind und die Arena lediglich durch Notbeleuchtung an den Treppen und Ausgängen sowie die Handy-Displays der Fans beleuchtet wird… Auf dem Titantron erscheint das Bild einer sehr vertraut wirkenden Lampe, der wegweisenden Lampe von Bray Wyatt! Dazu hüllt sich die Stage in dichten Nebel, ehe auch die Musik der Wyatt-Family einsetzt!



Nach wenigen Augenblicken erscheint Becky Lynch im Nebel auf der Stage. Ihr Gesicht ist bedeckt von ihrer Schafsmaske, die leicht schief sitzt. Andächtig schreitet sie in ihren schwarz-weiss gestreiften Hosen, Ring-Boots und dem langen, mit vielen Schnallen versehenen Mantel im Steam-Punk-Stil gen Ring, ohne den Fans, die sie fasziniert beobachten, wahrzunehmen. Konzentriert setzt sie einen Fuß vor den anderen, nähert sich der Ringtreppe auf der linken Seite und steigt über diese zum Ring empor.

Melissa Santos:"Making her way to the Ring... from Dublin, Ireland... weighing in at 135 pounds.. BEEEEEECKYYYYYY LYYYYYYYYYYYNCH!"

Auf dem Apron werden die Füße abgetreten, bevor sie durch die unteren beiden Seile hindurch in den Ring steigt. Sie positioniert sich in der Mitte des Ringes und das Schaf starrt in die Kamera, ehe Becky eine Hand hebt und die Maske langsam abstreift. Und da ist er wieder, dieser abwesende Blick, der in weite Ferne schweift… Dann schließt Becky die Augen, atmet tief durch und öffnet zügig ihren Mantel, wobei sie sich auch schon wieder weg dreht – und die Musik verstummt.

Noelle Foley: „Die beiden sind im Ring und das erste Match von ONE SHOT AT GLORY kann gleich beginnen!“

Byron Saxton: „Und es verspricht stark zu werden, beide hätten auch wunderbar in das Money in the Bank Match der Frauen gepasst, welches wir später noch sehen dürfen!“

Johnny Curtis: „Becky sieht aber richtig pissig aus, wenn ihr mich fragt… hat heute noch keiner gebrannt?“

Und in der Tat sieht Becky sehr aggressiv aus, die Mimik lässt hier keine zwei Meinungen zu und sie geht unruhig auf ihrer Seite des Ringes umher als wäre sie ein ausgehungerter Tiger, der nur darauf wartet, dass der Käfig geöffnet wird. Candice wirkt da etwas besonnener, folgt Becky mit ihren Augen und beobachtet sie genau… der Referee sagt noch ein paar Worte, beide nicken… die eine wird es verstanden haben, was er will und die andere… Becky… tut es gerade wohl eher instinktiv, denn man hat nicht den Eindruck, dass sie hier überhaupt zugehört hat.

DING DING DING

Und da hat der Referee das Zeichen nach draußen gegeben und in der gleichen Sekunde schnellt Becky fuchsteufelswild nach vorne und geht auf Candice los, lässt wild die Fäuste fliegen. Candice kann im ersten Moment nur die Deckung suchen und wird hier in die Seile zurückgedrängt, sie manövriert ihren Oberkörper zwischen das zweite und dritte Ringseil und der Referee versucht der rothaarigen Irin klar zu machen, dass sie ihre Attacken abbrechen muss – und so ganz nebenbei zeigt er ihr auch, dass NICHT mit Fäusten geschlagen werden darf! Ein echtes Risiko für den Referee, hier zwischen die beiden zu gehen und Becky sogar zurückzudrängen…

Byron Saxton: „Sie brennt selbst!“

Noelle Foley: „Candice kämpft hier gegen eine wilde Furie…“

Candice ist wieder bereit, der Referee lässt von Becky, die – so wie es aussah – auch kurz davor war, ihn aus dem Weg zu räumen, los… und wieder stürmt sie auf Candice zu, diese ist darauf nun jedoch vorbereitet und reagiert mit einer LEG TRAP! Becky steht sofort wieder auf, DROPKICK von Candice und die rothaarige Diva fällt zurück in die Ringseile, federt automatisch aus diesen zurück und es folgt ein ARMDRAG ihrer Gegnerin! Becky rollt sich ab, wirkt doch sehr sauer, läuft abermals wild auf die Kanadierin zu und diese zeigt einen krachenden LARIAT! COVER!

OOOONEEE TW-KICK-OUT!

Becky kickt hier aus und Candice beschwert sich auch nicht, steht hier stattdessen wieder auf und möchte nachsetzen, verpasst Becky, die ebenfalls den Weg nach oben sucht, einige Tritte und möchte sie dann… EYE RAKE! Ja, da wollte die Kanadierin ihrer Gegnerin nach oben helfen, um dann nachzusetzen, doch diese fasst ihr einfach in die Augen und handelt sich hier die erste, richtige Ermahnung vom Referee ein. Aber der Schaden ist angerichtet, Becky greift in die Haare von Candice und reißt sie mit einem Ruck zu Boden, sofort springt sie auf Candice und schlägt wild auf sie ein, lässt harte Schläge gegen ihren Kopf prassen und bekommt sich dabei nicht mehr ein…

Johnny Curtis: „Die ist RICHTIG sauer! Sie will Candice scheinbar einfach nur wehtun!“

Noelle Foley: „Das ist echt nicht schön anzuschauen!“

Candice bekommt dann endlich einen Arm von Becky zu fassen und schafft es, sie hier von sich und zur Seite zu werfen! Oh man… so einen Kampf hat sie auch nicht jeden Tag, wer hätte das kommen sehen?! Candice steht wieder auf, sieht sich jedoch direkt wieder mit Becky konfrontiert, die angestürmt kommt und… LOU THESZ PRESS! Candice springt ihrer Gegnerin entgegen, reißt sie zu Boden und lässt nun ihrerseits Schläge gegen sie folgen! Sie springt wieder auf, schreit laut auf, ballt die Fäuste und viele Fans feuern sie an…

Byron Saxton: „Candice ist ON FIRE!“

Johnny Curtis: „Nur nicht so, wie es sich Becky Lynch wohl wünschen würde.“

Candice fokussiert sich direkt wieder auf ihre Gegnerin, beobachtet, wie diese aufsteht und kaum ist sie auf einem Knie, stürmt sie auf Becky zu und es soll ein RUNNING KNEE folgen, doch die Irin kann sich auf die Füße retten und einen Schritt zur Seite machen, so dass Candice mit dem Knie in die Ringecke kracht – schmerzhaft! Sofort packt sich Becky ihre Gegnerin, dreht sie zu sich und FISHERMANS NECKBREAKER! Doch es folgt kein Versuch eines Covers, für das es vermutlich auch zu früh wäre, stattdessen prügelt sie danach wieder wild und unkontrolliert auf ihre Gegnerin ein, lässt die Fäuste fliegen! Der Referee ermahnt sie, zählt sie an und packt sie schlussendlich, zieht sie von Candice herunter…

Noelle Foley: „Becky ist einfach nicht zu beruhigen!!“

Johnny Curtis: „So sind die Frauen…“

Byron Saxton: „Sie sollte aufpassen, hier nicht die Grenzen komplett zu überschreiten!“

Der Referee greift unter beide Arme von Becky und zieht sie weg, die Irin strampelt mit beiden Beinen und versucht sich auch mit den Armen freizurudern – ja, sie will weiter auf ihre Gegnerin losgehen! Der Referee zieht sie nach oben, hebt einen Finger und möchte ihr jetzt mit eindringlichem Ton mitteilen, dass…

Noelle Foley: „WOW!“

Byron Saxton: „Das dürfte die Grenze sein... und sie wurde weit überschritten!“

Johnny Curtis: „Hat sie ihm eben einfach eine geknallt?!“

Oh ja, es gibt einen lauten Knall, denn Becky verpasst dem Referee in der Tat eine heftige Ohrfeige, die dieser ganz sicher nicht kommen sehen hat. Und es folgt auch direkt noch ein Schubsen zur Seite, denn er steht noch immer im Weg! Der Referee fällt hier nun gar aus dem Ring und Becky stürzt sich wieder auf Candice, die sich gerade aufrichten wollte, greift direkt in ihre blonden Haare, will den Kopf immer wieder auf die Matte schlagen und wechselt auch wieder dazu über, immer wieder mit Fäusten auf sie einzuprügeln!

DING DING DING

Der Referee ist draußen direkt zum Timekeeper geeilt, hat dort ganz offensichtlich eine Disqualifikation angeordnet und das Match abläuten lassen. Er hält noch immer seine Wange, weiß gar nicht, auf was er sich hier eingelassen hat! Candice versucht derweil irgendwie ihren Kopf zu schützen, denn Becky und ihre Wut sind aus ihrer Position hier kaum auszubremsen!

Noelle Foley: „Unfassbar! Der Referee hatte keine Wahl!“

Byron Saxton: „Becky gleicht einem wilden Tier heute!“

Johnny Curtis: „Ob Bray Wyatt das so angeordnet hat?!“

Inzwischen kommen noch weitere Offizielle zum Ring und entern gleichzeitig den Ring, um sich Becky endlich zu packen, wieder strampelt sie wild, versucht um sich zu schlagen, ist noch nicht fertig mit Candice! Diese setzt sich langsam auf und blickt in das Getümmel… was soll dieser Mist?!

Here is your winner by disqualification: CAAAAAANDIIIIIICEEEE LEEEEEERAAAAAEEEE!



So richtig freuen geht da kaum und mit den Bildern von Candice, die sich zu sammeln versucht und einer Becky, die von einigen Offiziellen nach draußen geführt wird, schalten wir zu den Kommentatoren…

Noelle Foley: "Die arme Candice"

Byron Saxton: "Ich kann mich nur wiederholen. Becky ist ein Tier heute. Schlimme Bilder"

Johnny Curtis: "Endlich mal etwas Spannung und Gewalt!"



Zum bereits dritten Mal lädt die c2c zu einem ganz besonderen PPV: ONE SHOT TO GLORY kann das Leben eines jeden Superstars verändern. Heute Abend haben 30 Superstars die Chance, sich im großen Royal Rumble Match die Chance zu sichern, das ganz große Gold in Angriff zu nehmen. Für die Damen gibt es ebenfalls, wenn auch in einem kleineren Maße, diese Möglichkeit. Eine Dame muss nur eine Leiter hinauf steigen, sich einen Koffer herunterziehen, um sich dann Mrs Money in the Bank zu nennen! Aber auch abseits diese Möglichkeiten, werden sich Superstars im Ring gegenüberstehen, um sich zum einen einer Rivalität zu stellen, diese zu beenden oder sogar noch weiter in eine Wunde zu stechen, während sich andere um Titelgold gegenüberstehen. Das glitzernde Gold ist das Ziel eines Jeden, aber nicht alle kommen auch nur in diese Nähe.

Der Opener konnte aber schon mal überzeugen und lieferte einen Start, der nur erahnen lassen konnte, was uns Heute alles bevorsteht. Montreal steht Kopf und die Fans feiern ihre Helden und zeigen ihren Antihelden, was sie von ihnen halten. Aber ist es nicht das, was all das hier aus macht? Auf jeden Fall sind die Kommentatoren ebenfalls guter Dinge für Heute Abend. Doch genau in dem Moment, wo man die laufende Show fortsetzen möchte, werden die Kommentatoren, aber auch die Fans, plötzlich unterbrochen.



Der Titantron erhellt und wir erkennen das „Schneegestöber“, wie man es von TV Geräten gewohnt ist, wenn das Kabel nicht mehr das tut, was es soll oder der Empfang gestört ist. Allerdings sehen und hören wir nur das sanfte Rauschen und keiner weiß so richtig, wie man damit umgehen soll. Soll man es ignorieren und ganz normal mit der Show fortfahren? Schwer, denn nahezu jeder blickt zum Tron, auch in der Hoffnung, das man erfährt, was es damit auf sich hat. Nur wenige Sekunden später, hat sich das Warten auch gelohnt. Denn noch während das Bild weiterhin rauscht und grizzelt, erhebt sich eine Stimme, als würde sie durch das Schneegestöber ihre Worte an die Fans richten.

???
„Es ist so lange her, nicht wahr? So lange...so lange musstet ihr auf mich verzichten...“

Ein Raunen geht durch die Arena. Was zum Teufel ist hier los? Wer ist das und von wo richtet er die Worte an die Fans? Diese Antwort bleibt zunächst aus, denn das Bild gibt uns keinen Hinweis, um wen es sich handeln könnte. Die Stimme zuordnen kann man auch nicht, denn sie wirkt verzerrt.


„...ich weiß, ich weiß...vermutlich wart ihr sogar froh, das ich weg war...aber umso mehr werde ich es lieben, in eure Gesichter zu blicken, wenn ich wieder vor euch stehe hahaha...“

Noch immer ist nicht ganz klar, wer hinter diesen Worten steckt. Vermutlich versuchen einige der anwesenden Fans, das Puzzle zusammenzufügen, aber bisher scheint man nicht ansatzweise darauf zu kommen, wer hier diese Worte an die Fans richtet. Plötzlich flimmert der Tron auf und nach und nach kann man dann doch eine Person darauf erkennen. Als das Bild dann etwas klarer wird, erkennt man schon, wer es ist. Umhüllt von Dunkelheit und nur einem Spotlight auf das Gesicht gerichtet, sind wir Zeuge dessen, was letzte Woche prophezeit wurde: Jon Moxley scheint tatsächlich zurück zu sein! Die Fans sind natürlich weniger begeistert, den Lunatic zu sehen.




„Ach wie habe ich das vermisst. Eure Abneigung gegenüber meiner Person. Das zeigt mir aber, das meine Überraschung gelungen ist. Aber keine Sorge...noch müsst ihr euch ein wenig gedulden, immerhin bin ich noch nicht in der Halle angekommen...NOCH...NICHT! Und wenn ich da bin...dann verspreche ich euch, das ihr meine Rückkehr nicht so schnell vergessen werdet.“

Ein dämonisches Grinsen ziert nach diesen Worten das Gesicht des Lunatic, während er sichtlich die Buhrufe aufsaugt, als wäre es Wasser, was auf einen Schwamm tropft. Mit einem Jon Moxley war nie zu spaßen und genau das spiegelt er in seinen Worten hier auch wieder. Man traut ihm alles zu und genau das macht ihn so gefährlich.


„Ich wurde, nachdem Mary und Ich den Undertaker zu Fall gebracht hatten, mit noch mehr Hass von euch allen überhäuft. Und ich habe es genossen. Ich habe mich um James gekümmert, während Mary sich dem Taker angenommen hatte. Selbst ein Finn Balor konnte uns nicht dazwischen greifen...alles lief nach Plan...hahahaha!“

Seine Wortwahl macht die Situation für ihn nicht unbedingt besser. Die Fans lieben es ihn zu hassen und werden immer lauter. Die Abneigung hallt förmlich durch die Arena und man könnte meinen, das es sogar die kompletten Sitzreihen sind, die hier den puren Hass für den Lunatic zeigen. Aber das wird einen Mox nicht aus der Ruhe bringen, denn diese strahlt er in diesem Moment aus. Nicht viele können zu kalt bleiben, wenn man sich so negativ gegen sie stellt. Man kann es kaum glauben, das das Alter Ego von Jon einmal ein anderer Kerl war.


„Es ist nun etliche Wochen her, wo ich das genießen konnte, was tief in mir Freude und Wohlbefinden hervorruft. Man hatte versucht, mein Vorhaben einzudämmen, das ich mich nicht ausleben konnte. Mit Regeln wollte man mich zügeln, man hatte versucht, mich damit ruhig zu stellen. Aber Regeln haben mich noch nie zurückgehalten...im Gegenteil. Ich mochte es, Regeln zu brechen. Und ich glaube, es wird an der Zeit, zu zeigen, das das ganze System der c2c eine große Lücke besitzt. One Shot at Glory ist der perfekte Ort, um euch zu zeigen, zu was ich wirklich im Stande bin. Ihr habt mich nie ernst genommen, selbst was ich mit Bodhis Besitz, seinen Idioten von Clowns, James Mitchell oder dem Undertaker gemacht habe...all das hat gezeigt, zu was ich im Stande war...aber ich muss wohl noch härtere Geschütze auffahren, damit ihr endlich merkt, was es heißt, einem Lunatic gegenüberzustehen.“

Sein Blick bleibt während seiner Ansprache fixiert und seine Mimik lässt einen schaudern. Man kann schwer sagen, in wie weit es Jon hier tatsächlich ernst damit meint, was er sagt. Man kann keine großen Parallelen mehr zu einem Dean Ambrose erkennen, sein alter Ego, all seine Worte und Gesten sind getrieben von Hass und Gewalt.




„Eure Ignoranz wird euch noch bestrafen...Heute Abend fällt der erste Schuss...und jeder folgende wird ebenfalls treffen. Direkt in euer Herz...hahahahaha...!!“

Mit einem lauten Lachen endet diese Szene langsam und das Bild verwischt von Sekunde zu Sekunde, ehe es komplett abbricht und das Bild wieder diese Störung wie vom Anfang aufweist. Auf jeden Fall hat Moxley das erreicht, was er wollte: Die Aufmerksamkeit ist da und seine Drohnung sollte man definitiv ernst nehmen. Denn Jon Moxley tickt anders...



Johnny Curtis:"Ich muss zugeben, dass ich jetzt durchaus etwas Angst bekommen habe. Noelle, hälst du meine Hand?"

Noelle Foley:"Johnny, untersteh dich! Aber die Ansage war echt gruselig. Wir wissen ja schon, was für ein Psychopath Jon Moxley ist. Aber das wirkt noch verstörender."

Byron Saxton:"Ich will mir gar nicht ausmalen, was dieser Verrückte hier alles anstellen wird. Hoffen wir das Beste."



last thursday, 02:44am, „M Montreal“-Hotel, Montreal, Quebec, Canada

Mitten in der Nacht mitten in Montreal in einem dunklen Hotelzimmer – dort befinden wir uns jetzt im nächsten Rückblick des heutigen Abends. Viel erkennen können wir hier nicht, denn wie schon erwähnt – es ist dunkel, es ist Nacht – und auch der Mond hat sich schon wieder verkrochen. Was sehen wir also hier? Nicht viel. Dafür hören wir… ruhiges Atmen. Jemand schläft. Wir erkennen die Umrisse eines Bettes vor der Wand im schwachen Lichtschein, der vom nächtlichen Montreal nur schwerlich die Vorhänge des Zimmers zu durchbrechen weiss. Und auf einmal macht es…

* P L A T S C H *

Was zur Hölle war das?! Die Kamera hebt ihren Fokus ein klein wenig, so dass es etwas gibt, das wir an der Wand erkennen können…



Farbe? Oder… Blut?! Schwer zu sagen bei diesen Lichtverhältnissen, doch bevor wir uns dieser Frage näher widmen können, ist auch schon das nächste Geräusch zu vernehmen – und das wird immer wieder begleitet von Millisekunden voller warmem Licht – das Geräusch eines Feuerzeuges! Doch entweder scheint es nicht richtig zu funktionieren, oder aber die Person, die es benutzt, lässt die Flamme nicht richtig aufleuchten, sondern löst den Finger direkt wieder von der Gaszufuhr… was auch immer der Grund dafür ist, dass das Feuerzeug nicht angeht, es sorgt zumindest dafür, dass die schlafende Person langsam aber sicher aufwacht. Noch erkennen wir nicht um wen es sich handelt, aber das genervt klingende Stöhnen verrät uns, dass wir es mit einem Mann zu tun haben. Die Lichtverhältnisse sind immer noch denkbar schlecht, aber zumindest sieht man, wie die Person sich langsam aufrichtet und versucht mit einer Hand sich den Schlaf aus den Augen zu reiben, während die andere im Dunkeln, nachdem Lichtschalter der Nachttischlampe sucht. Noch scheint die Person im Bett nicht wirklich zu realisieren, was ihn geweckt hat, das Geräusch ist zwar deutlich zu hören, aber wer auch immer da im Bett sitzt, ist einfach noch nicht komplett wach... bis er endlich den Schalter findet und so zumindest ein klein wenig Licht ins Zimmer bringt und uns so zugleich offenbart, wer er ist... Finn Bálor!

Finn: “Was zur Hölle...“

Kaum ist das Licht an, springt er aus dem Bett, in Richtung der Wand mit dem roten Fleck. Noch immer etwas mit der Situation überfordert, fängt sein Herz an zu rasen und hält es tatsächlich im ersten Augenblick für Blut. Von wem kommt es? Wie kommt es hier her? Was ist passiert? Doch als Finn seine Hand ausstreckt und den roten Fleck berührt, bemerkt er, dass es sich lediglich um Farbe handelt.

Finn: “Farbe?“

Es ist zwar beruhigend zu wissen, dass das kein Blut ist, aber auch rote Farbe an der Wand wirft nicht weniger fragen auf und es geschieht erst in diesem Moment, dass Finn das Geräusch hinter ihm bewusst mitbekommt. Einmal schluckt er kurz, bevor er sich umdreht, in den immer noch größtenteils dunklen Raum.

Finn: “Ich habe nichts übrig für schlechte Scherze wie diesen, vor allem mitten in der Nacht! Wer bist du und was willst du?“

Dabei geht Finn direkt in eine abwehrende Haltung. Er hat keine Ahnung, wer da ist und was die Person vorhat. Für alles was er weiß, könnte gleich WALTER angerannt kommen und ihn durch die Wand choppen, weil er mal Scarlett falsch angeguckt hat.

„Dein schlimmster Alptraum!“

Noch ehe wir sehen können, wer hier mit Finn im Raum ist, sehen wir noch etwas in Richtung Finn fliegen, das er mit einer Hand zwar abwehren kann, diese jedoch durch den Aufprall nun ebenfalls blutrot gefärbt ist – Farb-Bomben? Die Kamera will herum schwenken, fängt im Bild beim Dreh jedoch noch etwas auf, das vorbei fliegt – EINE VASE?! Finn kann gerade noch so in letzter Sekunde ausweichen, ehe es an der Wand scheppert und Splitter quer durch den Raum fliegen!

„Was ich will?!“

Noch ein Ballon fliegt in Richtung Finn – doch der scheint nicht mit Farbe gefüllt zu sein! Zumindest wirkt die Flüssigkeit darin doch sehr klar… und da fliegt noch einer und noch einer! Aber wer wirft die Dinger?! Die Kamera zieht sich ein paar Schritte zurück, um aus der Schusslinie herauszukommen – und endlich gelingt es auch, die Person einzufangen, die den frisch geweckten einfachen Finn soeben erst aufgeweckt hat! Aber wer zur Hölle ist das?! Eingehüllt in einen langen, schwarzen Baumwoll-Kapuzenmantel mit scheinbar prall gefüllten Taschen, aus denen schier endlos weitere kleine Luftballons, gefüllt mit irgend einer Flüssigkeit, hervorgeholt werden. Das Gesicht ist unter der tief sitzenden Kapuze kaum zu erkennen, doch was wir sehen, ist… WER IST DAS?! Das Gesicht ist rot und schwarz und weiss gefärbt und… die Stimme klang auch eher weiblich! Ist es vielleicht Rosemary?

„Dich brennen sehen!!!“

Erneut versucht diese Gestalt, ein schweres, metallenes Benzin-Feuerzeug zu aktivieren – doch weiterhin erfolglos! Ist vielleicht doch kein Benzin mehr darin? Egal! Als nächstes fliegt ein Stuhl quer durch den Raum in Richtung Finn. Der versucht natürlich auch diesen Stuhl abzuwehren, was bei einem Stuhl nicht so einfach ist. Er bekommt seinen Arm nach oben und kann sich so vor dem Aufprall ein wenig schützen, aber das ändert nichts daran, dass auch diese Abwehr noch Schaden verursacht. Daher ist es kaum verwunderlich, dass der Ire nach hinten taumelt und sich dann an der Wand abstützen muss.

Finn: “Shit...“

Wieder hört man, wie versucht wird, die Flamme beim Feuerzeug zu entfachen, das gibt Finn einige Sekunden, um zu realisieren, mit was der letzte Ballon gefüllt war, denn der Geruch davon ist ziemlich eindeutig...

Finn: “Spiritus?“

Eindeutig... und für eine Sekunde wundert sich Finn darüber, doch dann macht es klick... zufällig genau mit dem Geräusch eines weiteren fehlgeschlagenen Versuchs das Feuerzeug zu entfachen... wer auch immer dieser Alptraum ist, sie will Finn offensichtlich anzünden! Die Rache Abigails für den verbrannten Altar? Finn jedenfalls kann gerade noch die Decke seines Bettes hochziehen, um sich vor weiteren gefüllten Ballons zu schützen. Die platzen stattdessen auf dem Boden auf. Nicht viel besser, aber immerhin. Nachdem diese Runde beendet wurde und wieder das Geräusch zu hören ist, lässt Finn die Decke los und spurtet nach vorne zu seiner Angreiferin! Dabei versucht er sich das Feuerzeug zu greifen, welches die Gestalt natürlich nicht einfach so freigibt.

Finn: “Bist du Irre? Lass das scheiß Feuerzeug los!“

Wer immer auch hier den armen Finn verbrennen lassen will, man kann davon ausgehen, dass Bray dahinter steckt. Dieses Facepaint allerdings oder zumindest soviel wie er davon sehen kann, erinnert ihn an die Bilder auf dem Altar. Hat er es eventuell wirklich mit Sister Abigail zu tun? Der Gedanke kommt ihm zumindest in diesem Moment.

„Du… wirst… brennen….!“

Es entsteht eine wilde Rangelei zwischen den beiden, wobei die vermummte und bemalte Person immer wieder versucht, das Feuerzeug aufflammen zu lassen – bis es passiert!!! Auf einmal fängt der Ärmel von Finns Pyjama Feuer und sofort zieht die Kapuzen-Frau sich zurück und betrachtet mit einem gehässigen Lachen ihr Werk… schade aber auch, dass es leider der Ärmel ist, der noch nichts von dem Spiritus abbekommen zu haben scheint, zumindest entfaltet sich das Flämmchen nicht so, als hätte es einen Nährboden aus Brandbeschleuniger! Glück im Unglück nennt man das wohl, aber die Panik die Finn in diesem Moment fühlt, steht ihm ins Gesicht geschrieben. Sein verdammter Ärmel brennt! Was juckt es ihn da ob der Spiritus drauf hat oder nicht! Dementsprechend panisch versucht er direkt das Feuer wieder zu löschen, in dem er mit der flachen Hand darauf schlägt und die Flammen so im Keim ersticken möchte.

Finn: “Shitshitshitshitshitshit...“

Das funktioniert auch ganz gut für den Moment, aber man kann davon ausgehen, dass Finn beim nächsten Mal nicht wieder soviel Glück haben wird. Nun muss gehandelt werden und das schnell! Die Gestalt, die offensichtlich nicht besonders angetan davon ist, dass Finn das Feuer löschen konnte, kommt wieder näher heran. Eine gewisse Distanz ist aber immer noch zwischen den beiden zu überbrücken. Das sieht der Ire und das ist wohl seine einzige Chance hier noch heil raus zu kommen, schnell packt er sich den nächst-besten Gegenstand... in diesem Fall die Fernbedienung des TVs und wirft diese auf seine Angreiferin. Das hat keinen großen impact auf sie, aber irritiert, wenn auch nur für einen Bruchteil einer Sekunde. Jedoch genug für den Iren um einen Sprint anzusetzen und aus dem eigenen Zimmer zu flüchten!

Finn: “Verfluchte Irre...“

Die Tür wird hinter sich zugeknallt, um die Gestalt noch etwas länger aufzuhalten und schon rennt Finn den Gang entlang in Richtung Sicherheit, während er die Unbekannte in seinem eigenen Zimmer alleine zurücklässt. Die Kamera folgt Finn noch nur für einige Meter, dreht sich dann aber um und wir sehen die geöffnete Tür des Hotelzimmers... langsam geht die Kamera zurück und betritt erneut den Schauplatz des Geschehens. Das Zimmer ist still, dunkel und leer. Wer auch immer diese Gestalt war, hat das Zimmer verlassen und muss in die andere Richtung geflohen sein. Doch die Kamera fährt weiter durch den Raum hindurch, bis wir wieder ankommen, wo alles begonnen hat. Das Bett in dem Finn geschlafen hat. Die Kamera dreht sich noch ein wenig weiter und wir sehen erneut den großen roten Fleck an der Wand. Dieser wird nun mit einer Großaufnahme eingefangen, bevor das Bild ins Schwarze übergeht und die Szene so beendet wird.



???
"... und jetzt stell' dir vor, Big Daddy, du gewinnst heute Abend den Rumble. Und mit diesem Sieg in deiner Hand kannst du so schnell World Champion werden, dass anderen das Hören und das Sehen vergeht. Was für ein Erfolg! Und, Big Daddy, überleg dir doch einfach wer dir dort entgegengestellt wird. Moxley - wo war er die letzten drei Monate?, also keine Gefahr. Devlin - bei seiner Körperstatur sollte er besser in der Damen Division antreten. Und von Joe, Marty und Elias zum Beispiel habe ich in den letzten Wochen genauso viel gesehen wie Siege von Tessa. Das wird ein Kinderspiel, glaub' mir. Du bist nicht nur ein viel besserer Wrestler als der Rest deiner Gegner, du bist auch noch physisch am aller besten dafür geeignet."


Man kann eine weibliche Stimme hören, die einen bestimmten Begriff benutzt. "Big Daddy" ist der Kosename von Scarlett Bordeaux für ihren Liebsten. WALTER und die Blondine sind seit geraumer Zeit zusammen und seit kurzem auch zusammen bei der c2c unter Vertrag. Dass der österreichische Hüne heute Abend auch Teil des Royal Rumbles sein wird, scheint fast schon ein Heimspiel für ihn zu sein - dabei hat Scarlett sogar mit fast allem Recht! Er ist physisch dafür bevorteilt - ist groß, schwer und man braucht sicherlich deutlich mehr als einen Gegner, um ihn in die Knie zu zwingen oder gar aus dem Ring zu werfen. Lediglich Samoa Joe von den genannten wäre wohl eine Gefahr für den Hünen. Dass die Blondine also schon entsprechend mit einem Sieg plant und rechnet, scheint in der Natur der Sache zu liegen. Wer würde denn auch gegen WALTER tippen? Es würde sich nur als Frage stellen wie Noam Dar auf diese Sache reagieren würde. Er als amtierender World Champion würde sich dann einem Gegner gegenüber sehen, der vielleicht nicht unbedingt berechenbar ist. Er würde sich einem Gegner gegenüber sehen, der physisch gesehen überlegen ist und auch wenn Dar bisher alle seine Kritiker zum Schweigen bringen konnte, so bedeutet das nicht gleichzeitig, dass er auch WALTER dazu bekommt den Mund zu halten - naja, wohl eher seine aufgeregte Freundin, die schon fest damit rechnet, dass ihr Liebster der Last Man Standing ist. Während ihr Freund schon in seiner Ring Gear ist, scheint sich Scarlett extra für diesen Moment - für dieses Match - herausgeputzt zu haben. Roter Lippenstift, viel Glitzer, viel Haar - das alles schreit danach, dass Bordeaux davon auszugehen scheint, dass WALTER heute Abend gewinnen wird und sie ebenso im Mittelpunkt stehen wird wie er. Schließlich muss sie für diesen Moment gut aussehen.

Scarlett Bordeaux
"Das würde so vielen Menschen das Maul stopfen und wenn du dann erst World Champion bist, dann werden diese Zweifler endlich still sein. Ich habe bereits alles ---"


W A L T E R
"Meine Göttin, so sehr ich diese Begeisterung, die deinen begehrenswerten Körper durchzuckt liebe und verehre, so bitter würde ich es mir niemals verzeihen, wenn ich dich enttäuschen würde. Du verdienst nicht weniger als das aller beste. Und ich denke, dass du heute Abend genau das von mir erwarten kannst. Scarlett, meine Schöne, meine Teuerste, du wirst niemals von mir enttäuscht. Aber ich bitte dich auf meinen Knien, dass du heute Abend hier hinten in Sicherheit bleibst. So sehr wie diese Menschen nach deiner Schönheit lechtzen, so sehr möchte ich, dass du keiner Gefahr ausgesetzt wirst."


Und nun taucht auch endlich der Mann auf, der heute Abend kämpfen wird und der für die Euphorie der Blondine ganz offensichtlich verantwortlich ist. WALTER trägt bereits seine Ring Gear und den langen, schweren, schwarz-weißen Mantel, der mit den Worten Ring General bestickt ist. Er wirkt kühl - so wie immer - emotionslos und während er der Blondine offenbar zuhört, hat er mit den Fingern fest das Revers seiner Kleidung in der Hand. Er blickt auf sie herab und beobachtet die Freude, die Scarlett offenbar mit der Tatsache hat, dass der Österreicher im Royal Rumble antritt. Dennoch unterbricht er sie - er möchte offensichtlich nicht, dass Bordeaux sich zu früh freut, dass sie aufgeregt ist und dann doch enttäuscht wird von der Situation. Er hat ebenso die Sicherheit seiner Liebsten im Hinterkopf und scheint lieber auf Nummer sicher gehen zu wollen. Für Scarlett wäre es definitiv sicherer, wenn sie nicht mit zum Ring kommen würde - schließlich prügeln sich dort eine große Anzahl von Männer, die ganz offensichtlich keine Rücksicht auf Verluste nehmen werden - und ob Scarlett dann zufällig in der Schusslinie ist oder nicht. WALTER wäre viel zu nervös als dass er sich dann ordentlich auf den Kampf konzentrieren könnte. Er greift nach ihrer zierlichen Hand, die in seiner Pranke ganz offensichtlich eher so aussieht als wäre sie die einer Puppe. Der Österreicher möchte ihr ins Gewissen reden und solang sie jetzt noch empfänglich ist, kann das noch funktionieren.

W A L T E R
"Ich werde noch eine Sache erledigen müssen bevor wir zusammen einen Schlachtplan entwerfen können. Ich verspreche dir, dass ich alsbald wieder zurück sein werde."




Ein Nicken von der Blondine zeigt wohl, dass sie mit diesem Vorschlag einverstanden ist. Sie macht auf dem Absatz kehrt, ehe sie offensichtlich in Richtung der Locker Rooms läuft, um WALTER dort dann wieder zu treffen. Für einen kurzen Moment wartet der österreichische Hüne darauf, dass die Blondine um die nächst Ecke biegt und aus dem Sichtfeld verschwindet. Manche Sachen muss Scarlett nicht wissen - manche Sachen müssen Männer untereinander klären und während sich WALTER in Bewegung setzt, scheint er nach jemanden zu suchen. Die Hände weiterhin am Revers seines Mantels schreitet er förmlich durch den hektischen Backstagebereich. Er wirkt fast wie ein Ruhepol in diesem unglaublich hektischen Treiben. Er sucht nach jemanden - er sucht nach einer Person, die gegenüber Scarlett schon einmal zu weit gegangen ist und als Classic Gentleman möchte er so etwas natürlich nicht vor seiner Herzdame klären. Diese soll in Sicherheit bleiben, während er sich um die Schmalzfliegen kümmert, die sie umgarnen als sei sie Freiwild. Lächerliche, kleine Jungen, die ihre Grenzen offenbar nicht kennen.

W A L T E R
"Sabian. Ich habe nach dir gesucht. Wir müssen etwas klären - von Mann zu Mann."


Genau DAS hat dem Handsome Hustler auch noch gefehlt. Kip dreht sich, die Zunge schnalzend, in Walters Richtung. Seine Hände sind in den Hosentaschen verschwunden und ein Lollipop tänzelt in Mund des Briten. Eine wirklich nervige Angewohnheit, ständig etwas zwischen den Lippen haben zu müssen, sei es ein Zahnstocher oder eben etwas Süßkram. Gut, der Frau an der Seite des Österreicher geht es nicht anders, nur bedient sie sich den Genitalien verschiedener Männer, während sie dem armen Europäer das Geld aus der Tasche lockt, indem sie ein paar Mal den Hundeblick aufsetzt und das Opfer spielt. Der Blick des Schwarzhaarigen verrät, dass er kein wirkliches Interesse an einem Gespräch mit dem Hünen hegt. Scarlett macht ihn Interessant .. und sie ist nicht dabei, warum sollte er also ein Gespräch eingehen? Kip zieht die Hände aus den Taschen und blickt auf die Rolex an seinem Handgelenk. Etwas Zeit hat er und wenn sich der Österreicher schon die Mühe macht, nach ihm zu suchen, kann er ihn schlecht ignorieren, oder?!

» Kip Sabian «
"Ich sehe hier nur einen Mann, Waldo. Du bist viel mehr ein, naja, ... dicker Meister Propper-Verschnitt, der unter dem Pantoffel einer Hure steht. Willste mir jetzt die Leviten lesen, weil ich mit deiner Alten angebandelt hab'? Dweeb, anstatt mir auf die Nerven zu gehen, solltest du ihr lieber eine Leine anlegen. Die war schon an meinem Körper und wollte an mir rummachen, noch bevor das erste Worte gesagt wurde. Du hast mich also genauso viel 'gecockblockt', wie du sie 'gecuntblocked' hast. Lass mich dir'n Ratschlag geben: Vertrau keiner Frau. Ernsthaft, du hast dir da was wundervolles geschaffen, fattie. Bin mir sicher, dass du alle ihre Löcher auf Kommando benutzen darfst, aber entwickel keine Gefühle für sie. Wird dir noch das Genick brechen, glaub's mir. Erst schenkste ihr dein Herz und'n Jahr später ist dein Haus und der teure Sportwagen weg."

Kip klopft dem größeren Mann brüderlich auf den Oberarm, bevor er die Arme vor der Brust verschränkt. Er mag dem Österreicher zwar nichts abgewinnen, aber trotzdem kann er eine Warnung aussprechen, die ihn vor einem großen Fehler schützt. What goes around, comes around. Nun, eigentlich hofft er, dass seine Worte fruchten, damit er freie Bahn bei der scharfen Amerikanerin hat, doch viel unwahrer macht diese Tatsache seine Worte nicht.

» Kip Sabian «
"Wenn du schlau bist, hängste deinen scheußlichen Mantel an den Nagel und versuchst es gar nich' erst, einem von uns den Titel abzunehmen. Wird nämlich nicht passieren. Stattdessen, mein Guter, könntest du deine Frau an notgeile Wrestling-Fans verkaufen, die dir'n Vermögen dafür bezahlen, mal über Scarlett rüberzurutschen. Damit machst du mehr Geld als mit dem Versuch, 'n erfolgreichen Wrestler spielen zu wollen. Huch, sorry, manchmal rede ich echt viel. Was wollst'n jetzt klären?"

W A L T E R
"So viel du über diese wundervolle Frau redest, könnte man meinen, du seist in deiner Männlichkeit gekränkt worden. Vielen Dank für deinen - Rat? Ich bin mir noch unsicher wie ich es betiteln möchte, weil ich es eher für lächerlich als für hilfreich halte. Ich bin ein erwachsener Mann, Sabian. Mach' dir um mich keine Sorgen."


Gewohnt kühl scheint WALTER keinerlei Angriffsfläche bezüglich seiner Freundin bieten zu wollen. Scarlett ist eine Persönlichkeit, die polarisiert. Sie ist eine Frau, die offensichtlich genügend Männer anzieht und eben so viele Frauen abstößst. Sicherlich ist das auch ein Grund dafür, warum so jemand wie Kip so schlecht über sie redet. Und auch wenn er sich als unnahbar darstellt und auch gern verkauft, ist er eben genau das nicht - WALTERs Charakter ist kühl und rational, aber für Bordeaux würde er alles tun. Das hatte er schon mehrmals erwähnt und allein an seinen Handlungen kann man nachvollziehen, was genau er damit meint. Vor ihr würde er aber niemals eine Diskussion über die Beziehung der beiden mit einer dritten Person anfangen - sicherlich ist das auch ein Grund, warum er sie darum gebeten hat, ihn später im Lockerroom zu treffen. WALTER möchte das hier allein klären und er ist der Meinung, dass er niemals so offen vor der Blondine sprechen könnte - schließlich ist sie eine Lady und vor der würde er immer versuchen die Fassung zu behalten, sodass sie sich wohl und geborgen fühlt. Das erste Mal als WALTER zusammen mit Scarlett auf den jungen Briten getroffen war, war genau dieses Maleur passiert - er hatte sich soweit reizen lassen, dass er handgreiflich wurde. Auch wenn er schnell wieder in sein gewohntes Muster zurückgefunden hatte, so wollte er nicht, dass das noch einmal so passiert. Scarlett tut gut daran, dass sie nicht da ist, denn ihr klassischer Gentleman könnte heute und hier seine Kühlheit verlieren - etwas, was die Blondine doch eigentlich sehr an ihr schätzt. Der Österreicher mustert den deutlich kleineren Sabian - beobachtet das Logo der Five Point Gang. Seine Augen verharren für wenige Sekunden auf dieser Stelle, ehe sein Blick sich wieder in den seinen hebt.

W A L T E R
"Du solltest mich nicht falsch verstehen, Sabian. Ich habe kein Problem mit dir. Ich habe kein Problem mit irgendwem, aber ich reagiere doch - wie soll ich sagen - sehr empfindlich, wenn man über die Frau meines Herzens so spricht wie du es tust. Du musst wissen, Sabian, ich interessiere mich nicht für das, was du und deine Freunde hier anstellen. Ich interessiere mich nicht für die Eastcoast Championship - was mich aber interessiert, ist, dass du dich im Ton vergreifst, wenn du mit oder über meine wundervolle Scarlett sprichst. Ihr Körper mag so verführerisch sein wie ein Glas Wasser in der Wüste, aber auch wenn ihre Schönheit jeden Monet überstrahlt, so ist es ihre wundervolle Persönlichkeit und ihre gewievte Cleverness, die sie so besonders machen. Jemand wie du kann das nicht einschätzen - dem bin ich mir bewusst -, aber genau darum werde ich dir hier und jetzt sagen, dass du besser kein Wort mehr über sie verlieren solltest."


Eine relativ klare Ansage von WALTER, der offensichtlich nicht unbedingt Streit im Sinn hat. Für den Österreicher scheint es lediglich ein klares Abgrenzen zu sein. Er will deutlich machen, dass Scarlett zu ihm gehört - und nur zu ihm. Über die Ernsthaftigkeit der Blondine braucht sich der Brite absolut keine Sorgen zu machen - das ist wenn überhaupt sein Problem und deshalb wäre jeder Gedanke von Kip über dieses Themas verschwendete Zeit. Es ist mehr als offensichtlich, dass WALTER deutlich direkter in diesem Gespräch vorgeht. Schluss ist mit dem verliebten Gesäusel, was er sonst Bordeaux ins Ohr flüstert - sie ist nicht hier und deshalb muss sich WALTER nicht entsprechend benehmen. Mehrmals hatten andere Kollegen ihn als angeblichen "Kuschelbär" bezeichnet - er ist nicht ernst zu nehmen, weil er nur die Blondine im Kopf hat und zu weich in dieser Promotion agiert. Völliger Blödsinn, wenn man nun deutlich beobachtet, wie er sich verhält. Einschüchternd ist wohl allein schon seine Körpergröße, aber jetzt, da er noch rationaler und kühler wirkt als wenn Bordeaux auf seinem Schoß sitzt, scheint das alles irrelevant zu sein. Er verschränkt seine Arme hinter dem Rücken, drückt die Brust noch einmal heraus und schiebt die Unterlippe noch einmal deutlicher nach vorn.

W A L T E R
"Ich bin mir bewusst, dass du dich mit deinen Partnern im Rücken besonders stark fühlst, Sabian, aber solltest du deinen Mund nicht halten, dann kann ich dafür garantieren, dass wir ein Problem miteinander bekommen werden. Wie ich bereits sagte, noch habe ich kein Interesse an dir oder deinen Freunden - ich habe ein Interesse an einem persönlichen Feldzug gegen dich, nur dann, wenn du dich nicht zurückhälst. Oder wenn ich nach einem Sieg im Rumble doch die Lust nach einem Mid-Kader verspüren sollte."


» Kip Sabian «
"Oooh, cut the crap, Waldo. Ich war mal wie du, weißte. Blind vor Liebe. Wollte alles für meine Herzensdame tun und dann? Weißt du, was dann geschehen ist?! Mir sind'n paar Eier gewachsen. Sie hatte schon Schwänze im Rachen, als du noch nicht mal unter Vertrag warst und doch willste sie hier als Göttin verkaufen? C'mon, man. Du bist besser als das. Vielleicht, aber nur vielleicht, solltest du wirklich mal gegen mich antreten, damit ich dir die rosarote Brille von der hässlichen Visage treten kann und wenn du mit deinem Schwabbelbauch erstmal auf dem Rücken liegst, kommste nicht mehr hoch. Diese Frau wird dir dein Herz brechen, Dicker. Irgendwann kommste nach Hause, deine Zwillinge Hans und Franz gerade vom Kindergarten geholt und erwischt Scarlett inflagranti dabei, wie sie vom Postboten gebuttert wird. Es ist ein Fehler zu Lieben. Der Scheiß macht dich kaputt. Is' so sicher wie das Amen in der Kirche. Zumal du ja nicht mal auf Nummer sicher gehst. Anstatt dir 'ne Frau zu suchen, der du wenigstens etwas vertrauen kannst, nimmst du die Matratze der Liga. Da soll noch mal sagen, dass die Amerikaner dumm wären, so wie du dich als Europäer verhältst. Es ist wie in den ganzen Filmen, wo sich der hässliche Freier in die Professionelle verliebt. Du bist'n wandelndes Klischee. "

Redet Kip gegen eine Wand, oder was ist los? Wenn sich jemand mit der Frauenwelt auskennt, dann der Handsome Hustler und doch zwängt Waldo sich die Wampe in seine weiße Rüstung und versucht seine Frau in Schutz zu nehmen. Da versucht der Brite wirklich mal zu helfen, wenn auch auf seine eigene, verachtende Art und Weise und doch wird er mit Naivität bestraft. Dementsprechend genervt rollt Sabian mit den Augen und schürzt die Lippen etwas.

» Kip Sabian «
"Bud, ich werde meinen Mund nicht halten. Das habe ich nich' nötig. Genauso wenig habe ich es nötig, mich nur aufgrund meiner Brüder stark zu fühlen. Habe schon größere Gegner besiegt und die hatten sogar Muskeln, wo du nur'n bisschen Babyspeck hast. Is' ja auch wirklich schön für dich, dass du so groß bist und du dementsprechend denkst, dass die Welt dir und nur dir allein' gehört, aber so isses nicht. The bigger they are, the harder they fall, y'know? Außerdem brauchste dir gar nich' erst ausmalen, dass du den Rumble gewinnst, denn mit Marty ist die Gang auch in deinem Match vertreten und homeboy, der Villian macht kurzen Prozess mit dir. Wenn du mir jetzt also den Gefallen tust und 'n Abgang machst, wäre ich dir sehr verbunden oder hey, hol gleich Scarlett her und schau zu, wie sie mir einen bläst. Dweeb, thahaha."

Das könnte WALTER gefallen. Es ist immer noch ein Geheimnis wie es der Österreicher schafft den Drang dieser Nymphomanin zu stillen und eine Überlegung wäre es wert - STOPP! Nein, nicht Sabian. Dieser selbsternannte "Player" soll keine Hand mehr an die Blondine legen - er würde nur damit hausieren gehen. Dabei geht es vor allem um Diskretion, die für beide - WALTER und Scarlett - besser ist. Niemand geht es irgendwas an, was die beiden in den Stunden treiben, die sie allein verbringen. Niemand geht es irgendwas an, was Scarlett dazubringt bei dem österreicher zu bleiben. Sicherlich gab es schon die ein oder anderen Spekulationen darüber, aber bisher hatte sich weder Bordeaux noch er dazu geäußert. So soll es auch bleiben. Und der Hüne wird auch einen Teufel tun und sich von Sabian aus der Reserve locken lassen. Er ist nur jemand, der versucht andere zu provozieren, sodass diese ihren Kopf in unbändiger Wut verlieren - wahrscheinlich hat er auch nur auf diese Art und Weise geschafft die Eastcoast Championship zu gewinnen. Also wird WALTER einfach seine Kälte beibehalten und sich vor seinem großen Match nicht verrückt lassen machen. Es wäre nicht das erste Mal, dass jemand versucht ihn aufgrund seiner privaten Entscheidungen aus der Deckung zu locken. Dabei sollte man wissen, dass der Österreicher niemals privates und geschäftliches vermischen wird. Dass er hier einige Dinge klar stellen möchte, hat nichts mit dem Match heute Abend zu tun - das ist einfach nur ein Warnschuss in die Richtung der Männer, die offensichtlich eine deutliche Selbstüberschätzung haben und nicht wissen, wann schluss ist.

W A L T E R
"Marty Scurll. Ein Mann, der seine sportliche Unabhängigkeit in die Hände von Männern gegeben hat, die ihn nicht wertschätzen, ihn auf's Abstellgleis stellen und nun versuchen Dars Championship zu retten, indem sie ihm dem restlichen Roster zum Fraß vor werfen. Ich habe Marty schon länger nicht mehr gesehen. Ich frage mich, ob er überhaupt die körperlichen Attribute hat, um in einem Match wie diesem zu überleben. Was passiert, wenn er gewinnen sollte - wider meiner Erwartungen? Wird er dann bei Dar zu Kreuze kriechen in der Hoffnung, dass er seine Titelchance dann dennoch wahrnehmen kann? Hör zu, Sabian, wer auch immer heute Abend mit der World Heavyweight Championship nach Hause geht - Dar oder Bryan -, wird spüren, dass er Angst haben muss."


WALTER macht seine Drohung mehr als nur klar - er hält Marty für einen passablen Wrestler, für einen Athleten, der nur nicht genügend Aufmerksamkeit bekommen hat in der letzten Zeit. Seiner Meinung nach ist Scurll nur Teil des Matches, weil die Five Point Gang damit die Chancen erhöhen kann, dass der nächste Number One Contender für den World Title eben nicht jemand wie der Österreicher wird. Marty ist also lediglich Mittel zum Zweck und während er eher stiefmütterlich behandelt wird, so soll er jetzt das tun, was die Champions des Stables wollen. Er ist nicht mehr als eine Schachbrett-Figur, die Dar hin und her schiebt, um sich das Leben ein bisschen einfacher zu machen. Das wird aber so nicht stattfinden - nicht, wenn der Hüne es verhindern kann. Sicherlich wird es keine einfache Aufgabe sich gegen neunundzwanzig andere durchzusetzen, aber die Zahlen sprechen für ihn - er ist groß und schwer und damit schwierig über das Top Rope zu bekommen. Er ist jemand, der seine Gefühle niemals in seine Arbeit einfließen lässt und dementsprechend wird er mit einem kühlen Kopf in dieses Match hineingehen. Er wird Scarlett in Sicherheit wissen, während er Geschichte in seinem ersten Match für die Promotion schreiben wird. WALTER gehört zu den Favoriten - und das weiß der Österreicher auch entsprechend. Laut atmet er ein und aus. Er muss sich beherrschen und seine Fassade bröckelt eigentlich so gut wie nie. Sabian aber ist so unbelehrbar, dass es ihn wütend macht - bisher kann er sich aber beherrschen.

W A L T E R
"Es unterscheidet uns beide, dass du deine Urinstinkte nicht kontrollieren kannst. Du siehst eine schöne Frau, Sabian und du kriechst ihr wie ein kleiner Wurm hinterher. Du hast eine Frau deinen Erfolg zu einem Trauerspiel machen lassen. Simon Grimm konnte dir die Eastcoast Championship schon einmal abnehmen und das nur, weil du dich hast ablenken lassen von der unbändigen Schönheit des anderen Geschlechts. Weil du dich hast schwächen lassen von deinem Unterleib, der nicht den Eastcoast Title im Sinn hatte, sondern lediglich den Duft einer wunderschönen Frau, die es so viel hätte besser treffen können als dich. Bobbi war ihr Name, richtig? Ein hübsches Ding, aber leider hat sie den Fehler gemacht sich mit den falschen Leuten zu umgeben. Sie hätte es so viel besser treffen können mit einem Mann, der sie verehrt so wie ich es mit Scarlett mache. Aber du? Du ehrst dieses Gefühl der unbezifferbaren Zusammengehörigkeit kein Stück. Du denkst immer noch, dass jemand wie Alexa Bliss Bobbi ersetzen könnte. Aber Frauen wie Alexa saugen dich aus wie ein Vampir bis nichts mehr von dir übrig ist. Die Gerüchte sind laut, Sabian."


Natürlich bekommt auch der Österreicher mit, was im Backstagebereich und hinter vorgehaltener Hand gesprochen wird. Er erfährt durch Scarlett mehr Gerüchte als ihm lieb ist, aber die Sache mit Alexa und Kip schlägt Wellen seitdem die beiden auf Twitter aneinander geraten sind. Ja, sie sind aneinander geraten, aber dieser sexuelle Unterton war nicht zu überhören - es war dieser Vibe, dass die beiden nur darauf warten sich die Kleider vom Leib zu reißen, der die Menschen wahrscheinlich dazu veranlasst hat, daraus entsprechende Schlüsse zu ziehen. WALTER ist das tatsächlich egal, aber wenn Kip denkt er würde ihm mit seinen wüsten Ratschlägen helfen, so wird der Österreicher es ihm gleich tun. An Bliss verbrennt man sich die Finger. Sie ist eine bösartige, kleine Kreatur und in Kombination mit Grimm sicherlich nichts, was man sich freiwillig in sein Leben holen möchte.

» Kip Sabian «
"Ach hör auf, Waldo. Wir lieben Marty. Könnte gar nichts besseres passieren, als das er den Rumble gewinnt. Meinst du wirklich, das ein Titel dazu führen würde, dass wir uns gegenseitig an die Gurgel gehen? Bullshit. Unsere Bruderschaft geht weit über so'n Scheiß hinaus. Zumal es nur bedeuten würde, dass der Titel in den Händen der Gang bleibt, ob nun Marty oder Noam. Natürlich hast du, auf dem Papier, ganz gute Karten das Ding zu gewinnen. Alleine wird dich wohl kaum einer aus'm Ring werfen können, du dickes Stück, aber viel wahrscheinlicher is', dass sich gleich mehrere Männer zusammentun und deinen österreichischen Arsch über's Ringseile buchsieren. Du hast zwar Kraft, weil du Zuhause immer schön die Schnitzel frisst, die deine Mom die brät, aber du bist langsam. Wenn du zum Chop ansetzt, ist ein Marty schon woanders und Noam? Ganz egal, was für ein Gerät du bist, so ein Tritt in die Hackfresse knockt auch dich aus. Niemand von uns muss sich Sorgen machen. Wir alle sind dir überlegen. Außerdem, Waldo .. wer sagt denn, dass du einen fairen Kampf bekommen wirst, wenn du den Rumble doch gewinnen solltest?! So oft wie du mir schon auf den Sack gegangen bist, wäre es mir ein inneres Blumenpflücken, dir alles zu ruinieren."

Kip blickt breit grinsend und durchaus herausfordernd zu dem Hünen hinauf. Es wäre wirklich töricht von WALTER anzunehmen, dass alles mit fairen Dingen abläuft. Die Gang weiß, ihre Championships zu verteidigen und das die Chance recht hoch ist, von mehreren Männern attackiert zu werden, wenn man sich in das Revier der Gang wagt, ist schon lange kein Geheimnis mehr. Nicht, dass sie es nötig hätten, doch Vorsicht ist besser als Nachsicht. Das der Österreicher Bobbi erwähnt, ist dementsprechend ebenfalls kein wirklich schlauer Schachzug. Auch wenn Kip über die Trennung hinweg ist, reizt ihn dieses Thema noch immer sehr. Das Verlangen, WALTERs Titelpläne zu durchkreuzen, wird so nur deutlich intensiver.

» Kip Sabian «
"Verehren?! Warum sollte ich eine Frau verehren? Ich bin der, den man auf Händen tragen sollte. Und Alexa? Ich spiele gerne mit dem Feuer. Du tust es doch auch, Waldo oder verschließt du deine Augen wirklich vor dem Fakt, dass Scarlett ein sehr leichtes Mädchen is'? Meinst du ich rede so abfällig über deine Frau, weil ich dich provozieren will? Nö. Ich will dich warnen, aber du bist in deinem Film so festgefahren, dass du's nicht einsehen willst. Wer von uns beiden denkt jetzt mit dem Schwanz, heh? Ich lege Huren flach ..., du entwickelst Gefühle für sie. Du bist ein Idiot, mehr nicht und die Sache mit Bobbi geht doch einen Scheißdreck an. Ich ersetze niemanden. Bobbi habe ich geliebt, Alexa will ich nur ins Bett kriegen. Bin nicht so dumm wie du und schenke einer Frau mein Herz. Nicht mehr, Dweeb. Ich habe aus meinen Fehlern gelernt und ich hatte wirklich vor, dich vor dem selben scheiß Outcome zu bewahren, aber ..., dude. Du schnallst es einfach nicht. Wie jeder andere Depp im Roster siehst du mich als Feind. Mach du nur. Werde glücklich mit dieser Schlampe, aber wenn du's nicht lassen kannst mir ständig zu Drohen oder Bobbis Namen in den Mund nimmst, sorge ich höchstpersönlich dafür, dass neben deinem Titeltraum auch noch dein beschissenes Nazi-Herz gebrochen wird, General. "

W A L T E R
"Denke ich, dass ein Titel dazu führt, dass ihr euch gegenseitig an die Gurgel geht? In der Tat, ja, das denke ich. Ihr bezeichnet euch als Brüder ohne zu wissen, dass jeder deiner Brüder dir ungefragt ein Messer in den Rücken rammen würde. Peter eventuell nicht - er ist eine Marionette eures Leithammels. Davon mal abgesehen, bedeutet Brüderlichkeit keines Falls, dass man einander nicht hintergehen würde. Viele werden im Backstagebereich genüsslich zusehen wenn ihr euch in Kain-und-Abel-Manier gegenseitig in den Rücken fallt. Du siehst das zu malerisch, zu romantisch, Sabian. Ihr als Einheit seid vielleicht stark, aber begegnet man euch einzeln, dann seid ihr nichts weiter als dürre, blasse Jungen, die sich nur stark fühlen, wenn sie in der Gruppe auftreten. Ein Jammer, dabei seid ihr als Individuen unterhaltsamer. Ich schätze aber, dass eure Charaktere zu schwach sind als das ihr nun noch einen Schritt zurück machen könntet. Ich frage mich nur eine einzige Sache, Sabian."


Das aller erste Mal in diesem Gespräch scheint WALTER tatsächlich so etwas wie eine Regung in seinem Gesicht zu zeigen. Ein kurzen Aufblitzen der blau-grauen Augen, die sonst zu meist im Dunkeln liegen und nur selten zeigen inwiefern sie diesen Mann zu einem menschlichen Wesen machen - mit tatsächlichen Emotionen und Gefühlsregungen. Die Augen sind das Tor zur Seele eines Menschen - hatte man dem Österreicher bisher in diese geblickt, so schien es als sei dort nichts weiter zu finden als Kälte, Ordnung und Disziplin. Er ist kein emotionaler Mensch - könnte man meinen. Sieht man ihn aber zusammen mit der Blondine, so könnte man tatsächlich meinen, dass er ein Teddybär wäre. Dabei behandelt er Frauen nur so wie sie es verdienen - wie es ihm als kleiner Junge schon beigebracht wurde und wie ihm sein Vater immer angehalten hat sie zu behandeln. Er sagte, dass eine Frau - egal welchen Alters, welcher Attraktivität, welcher Herkunft - kostbar ist. Ein Geschlecht, was stärker ist als jeder Konservative vermag zu denken und dabei auch noch so wunderschön ist, dass man den Verstand verlieren könnte. WALTER liebt Frauen - nicht so wie Kip. Er liebt sie aufgrund ihrer Eigenarten, ihrer Schönheit, ihrer Stärke und ihrer Fähigkeit Männer willenlos zurückzulassen wenn sie es denn nur wollen. Wunderbare Wesen, die unterschätz werden. Dass jemand wie Sabian solche Dinge nicht sieht, scheint dem Hünen klar zu sein. Er ist jemand, der sich gern als "Player" offenbart. Er ist ein selbsternannter Playboy, der offensichtlich doch mehr Körbe bekommt als das der Stiche landet. Der junge Brite ist kein Gentleman, so wie WALTER. Er möchte lediglich so viele Frauen wie möglich ins Bett zerren. Ein immer währender Schwanzvergleich der Männer, die sonst tatsächlich nichts anderes zu bieten haben als ihren Körper. Sabian mag ein attraktiver Bursche sein - die jungen Mädchen laufen auf seinen sozialen Medien entsprechend Sturm, wollen ihn kennenlernen, denken, sie könnten jemanden wie ihn verändern und zu einem vollwertigen Partner machen - weit gefehlt. Aber sie sind noch so jung, sie werden realisieren, dass Männer wie Kip nur zum Spielen da sind.

W A L T E R
"Mein Lieber, ich drohe dir nicht. Du verstehst offensichtlich nicht, dass ich das nicht nötig habe. Ich habe viel zu wenig Angst vor dir, als dass ich auf irgendeine Art und Weise denke, dass es richtig wäre dich einzuschüchtern. Nein, Sabian, das ist nicht meine Art. Ich bin kein Mann der großen Worte, der kessen Sprüche oder der großen Show. Aber ich bin ein Mann der eine mögliche Gefahr für die Gang sein kann. Sollte ich heute Abend siegreich sein, dann wird es mir ein Vergnügen sein Teil des Feindbildes einer Gruppierung zu sein, die ohne ihren Anführer eigentlich gar nicht existieren kann. Ein Fest - sollte man meinen. Ich frage mich wie viele der Worker Backstage dann hoffen, dass ich Dar zurück in die Realität choppe."


Die berühmten WALTER'schen Chops! Es kam nicht selten vor, dass Männer mit blutverschmierter Brust aus einem Match gegen ihn hinaus gegangen sind. Es ist wohl eine Tatsache, dass viele genau diesen Move fürchten. Ein Move so simpel und doch so schmerzhaft und effektiv, dass er einfach dazu einlädt, davor zu zittern. Viele Youngsters mussten das bereits lernen und während Kip vielleicht jetzt noch ein großes Mundwerk hat, so ist es wahrscheinlich nur so zu begründen, dass er noch nie einen Chop von dem Österreicher abbekommen hat. Seine riesigen Pranken begünstigen natürlich noch den Umstand, dass dieser Schlag ein besonders schmerzhafter ist. Es begünstigt die Lautstärke, die der Knall von sich gibt, wenn die flache Hand auf die ungeschützte Haut seines Gegners trifft. Kip und die anderen Mitglieder der 5PG mögen vielleicht besonders schnell und wendig sein, aber wenn man eine Fliege einmal trifft, dann fällt sie vom Himmel und man kann sie tot treten. Sollte der Brite also in einen Chop laufen und sich dabei die Flügel brechen, so wird das dann wohl sein verkommenes Ende sein. Man kann im Vorfeld immer große Sprüche schwinge, große Reden an das Volk halten, aber im Ring wird das alles nichtig. Da zählt nur, ob man das Zeug hat oder eben nicht.

» Kip Sabian «
"Ich bekomme immer nur das selbe Zeug zu hören, Waldo und auf Dauer wird's echt langweilig. Irgendwann verraten wir uns gegenseitig, wir sind nur in der Gruppe stark, einzeln sind wir nicht ernstzunehmen... bla, bla, bla. Ganz egal, wie oft das Roster solchen Unsinn über uns erzählt, wird's auch nicht wahrer. Jeder von uns hat sich auch alleine bewiesen, aber die Fakten scheinen dich ja nich' wirklich zu interessieren. Du bist, wie der Rest der Welt, einfach nur Blind vor Hass und irgendwann wird sich irgendjemand einen Vorteil daraus machen. Dein einziger Fan ist die Frau, mit der du schläfst. Spricht auch nicht gerade für dich, oder? Die Gang hat sich durch Erfolge einen Namen gemacht, auch wenn ihr alle denkt, dass wir nur durch ekelhafte Aktionen polarisieren. Uns soll's recht sein. Austin Theory wird mich unterschätzen, Danielson wird Noam unterschätzen, Shannon und Willow sind sowieso kranke Idioten und du unterschätzt unseren Marty - Besser kann es für uns gar nich' laufen. Wir sind lange nicht so eindimensional, wie es dir lieb wäre."

Facts! Es werden der Gang gegenüber immer nur die selben Angriffspunkte genannt, doch jedes Mal haben sich die Zweifler und Kritiker im Unrecht gefunden. Auch WALTER wird sich in der Riege jener wiederfinden, die die Gang auf die leichte Schulter genommen haben, wenn er seine Schiene weiterfährt. Tatsächlich hat Kip sich seine Karriere komplett auf der Unterschätzung anderer aufgebaut und die Rolle als Underdog ist ein Heimspiel für den Briten.

» Kip Sabian «
"Hätte Noam jedes Mal 'n Dollar dafür bekommen, wenn irgendjemand wollte, dass er auf's Maul bekommt, hätte er sich den ganzen Scheißladen hier schon kaufen können. Selbiges gilt dafür, dass man ihn ständig unsren 'Anführer' nennt. Du hast'n echt komisches Weltbild, dickerchen, aber ich lasse dich mal machen. Mal sehen, wer zuletzt lacht, dweeb. Dein Körper ist ekelig und faltig, dein Gesicht wollen andere nicht mal als Fuß haben und deine Freundin ist eine Schlampe, dementsprechend kann ich dir gar nich' wirklich böse sein, dass du dir die Welt malst, wie sie dir gefällt, aber auch meine Gutmütigkeit hat Grenzen. Da du gerade sowieso 'n bisschen an meinem Geduldsfaden reißt, mache ich mal lieber einen Abgang und bereite mich auf mein Match vor. Natürlich kannst du davon ausgehen, dass ich mir den Rumble anschauen werde. Vielleicht kannste mich ja doch positiv überraschen, auch wenn ich es nich' glaube. "

Der Handsome Hustler stellt sich auf die Zehenspitzen, streckt seinen gesamte Körper durch und überbrückt so die gut 12cm, die WALTER ihm voraus hat, um dem Österreicher auf den Kopf zu Tätscheln. Breit grinsend zischt er anschließend an dem großen Mann vorbei und das Bild wird Schwarz.

Noelle Foley: "Ich muss ja zugeben das WALTER eine imposante Statur hat. Da kann ich Scarlett durchaus verstehen!"

Byron Saxton: "Ich glaube richtig um seine Statur geht es ihr da nichtmal."

Johnny Curtis: "Hmm. Ich frag mich nur um was dann?!"



Es ist noch zeitig am Abend hier bei dem nächsten Special der c2c. Bei One Shot At Glory III wird es zu großen Matches kommen und während die Damen ein Money in the Bank Match bestreiten werden, gibt es für die Herren der Schöpfung ein Royal Rumble indem der große Preis wohl ein Titelmatch sein wird. Die Damen bekommen den vielversprechenden Money in the Bank Koffer, der eine Titelchance garantiert - wo und wann man will. Dementsprechend ist das eine besonders gute Gelegenheit für jede Dame des Rosters, die nicht gerade die Titelträgerin oder die Nummer eins Herausforderin ist. Die meisten Fans rätseln schon entsprechend wer denn den begehrten Koffer am Ende des Abends abhängen wird, scheint eine diese Frau hier eine besonders heiße Kandidatin zu sein - Alexa Bliss ist zu sehen. Diese Blondine ist auch eine ehemalige Championesse und man rechnet wohl fest damit, dass sie das Ladder Matches um den wertvollen Koffer gewinnen wird. Alles andere würde für die Fans wohl keinen Sinn machen - alles andere würde nicht das bestätigen, was sie will und das ist eine Chance das Gold, was angeblich rechtmäßig ihr gehört, wieder zurück zu gewinnen. Während Toni Storm für sie nämlich nichts weiter als ein Mitleids-Champ ist, ist sie dafür geboren, größeres zu werden - größeres zu sein. Schon damals bei Bobbi sollte die ehemalige Championesse mit der bissigen Attitude recht behalten. Die junge Britin, die sich für etwas besseres gehalten hat, war so schnell wieder verschwunden wie sie aufgetaucht war und auch wenn sie Alexa schlagen konnte, war ihr Abgang nicht unbedingt das, was man sich wünschen würde - für eine Championesse. Deshalb sollte Bliss wieder ihre Chance heute Abend wittern.



Alexa Bliss
"... und genau das ist dein Problem, Aleister. Du machst eine Sache und bereust sie dann sofort wieder. Wenn ich es nicht besser wüsste, dann würde ich sagen, dass du einfach nicht anders kannst als mir hinterher zu laufen und dann merkst, dass du irgendwelche Probleme mit dir selbst hast. Pass' auf, Sweetheart, am besten du meldest dich dann erst wieder, wenn du dir im klaren bist, was du willst. Und ich kann dir sagen, dass du dich besser für mich entscheidest. So wie es jeder Mann bei klarem Verstand tun würde - ich bin Alexa fucking Bliss und zierst dich wie eine Zicke am Strick. Was denkst du, wer du bist?! ICH?! Leb wohl!"


Wütend nimmt die Blondine ihr Handy von ihrem Ohr. Offensichtlich hat sie gerade mit niemand geringerem als Aleister Black gesprochen. Dieses ungleiche Paar war bisher immer mal wieder im Gespräch und während niemand so genau wusste wie genau die beiden jetzt zueinander stehen, scheinen die Fronten nun ein für alle Male geklärt zu sein - die Worte der ehemaligen Championesse scheinen mehr als deutlich zu sein und während sie dem Niederländer über ihr Telefon klar gemacht hat, dass sie das so nicht mit sich machen lässt. Offensichtlich hat Alexa eine Entscheidung getroffen und damit müssen jetzt beide leben. Jemanden wie Bliss nicht nach dem Mund zu reden und das zu tun, was sie will, scheint ein Fehler zu sein - okay, man hätte sich das wahrscheinlich auch einfach denken können, wenn man die Situation genau betrachtet. Die Blondine hat ein großes Ego und hält sich dementsprechend für ein Geschenk an die Menschheit. Für etwas, für das man sich nicht entscheiden muss, sondern was man glücklich ist zu bekommen. Black war das nicht - und davon hat Alexa ganz offensichtlich die Schnauze voll. Sie verschränkt die Arme vor der Brust und wirkt beleidigt. Nach so einem Gespräch ist das wahrscheinlich ziemlich verwunderlich und während sie dort ihren Groll offensichtlich zeigt, scheint sich jemand zu ihr zu gesellen.

Alexa Bliss
"Was willst du? Hat dich Barrett entjungfert und jetzt willst du wissen, ob es normal ist, dass er dich nicht zurück ruft? Schätzchen, lass' mich dir sagen, dass das für jemanden wie dich tatsächlich normal ist. Niemand würde dich jemals zurück rufen, außer er hat seinen Geldbeutel bei dir vergessen."


Es war klar, dass Alexa nicht besonders einladend auf diese Begegnung reagieren würde. Offensichtlich ist sie aber nun noch bissiger und giftiger als sonst auch. Sicherlich tut die Sache mit Aleister ihr übriges. Keine besonders gute Idee, wenn man Bliss nach so einem Gespräch anspricht oder sie lediglich ansieht.

Bereits die kleine Anspielung auf Wade Barrett hat den kanadischen Fans verraten, wer es wohl gewagt hat den Weg der Blondine zu kreuzen. Wie es nunmal in der Natur des Menschen liegt kam Candy Floss wohl vorbei und hatte die letzten Wortfetzen des Telefongesprächs aufgeschnappt. Das Alexa sie sofort angeht mit irgendwelchen Behauptungen hat die junge Britin wohl irgendwo schon kommen sehen. Fast erwartet man das sie jetzt pikiert die Wangen aufbläst und Bliss eine Standpauke halten wird. Allerdings tut sich im ersten Moment nichts bei Candy. Dann sehr langsam zeichnet sich ein schmales Lächeln ab.

Candy Floss:
"Dein aktuelles Leben muss mega langweilig sein, wenn du mehr über mich zu wissen scheinst, als ich selbst. Wie so einige Weibsbilder.. Ich habe zumindest gelernt das man nicht auflegt bevor der Gesprächspartner am anderen Ende ebnfalls tschüss gesagt hat. Witzig das du das Wort Zicke benutzt hast um dein Gespräch zu beschimpfen.."

Soviel hat Floss dann wohl doch mitgehört. Sie bleibt irgendwie jedoch erstaunlich ruhig in diesem Gespräch. Seit den Vorfällen mit Simon Grimm und Velveteen Dream ist es sehr still um die blutjunge Britin geworden. Böse Zungen behaupteten natürlich sie habe die Kündigung eingereicht, wäre traumatisiert in irgendeiner Psychatrie und und.. All die Gerüchte an denen sich Mitarbeiter und irgendwelche Journalisten hochziehen um im Gespräch zu bleiben. Das sie dann am Money in the Bank Match teilnimmt, war für den ein oder anderen eine Überraschung. Bliss ist jedoch nicht die erste die Candy ein Verhältnis mit ihrem Mentor andichtet.

Candy Floss:
"Ich kann nichts dafür das ich eure Fantasien nicht wirklich teile. Interessant aber zu wissen das es ein paar gibt die auf immense Altersunterschiede stehen. Es zeigt lediglich das ihr keine Ahnung habt, aber unverblühmt über die Personen redet. Immerhin Alexa.. Du hast wenigstens die Stirn mir das ins Gesicht zu sagen, anstatt es einem übergroßen Koloss ins Ohr zu säuseln.."

Wenn das mal keine Stichelei an Scarlett Bordeaux war. Es liegt absolut auf der Hand das die beiden Damen immer noch auf internem Kriegsfuß miteinander stehen. Laut der hübschen Blondine sei es die Schuld der Grellhaarigen, durch wüste Behauptungen und anderes. Zugegeben - Floss hatte sie unterschätzt. Die Engländerin wäre aber jederzeit dazu bereit gewesen sich zu entschuldigen und die Sache gerade zu stellen, wenn Scarlett auf dem Teppich geblieben wäre. So eine Attitude lässt sich bei manchen eben aber nicht einrichten - auch nicht bei Alexa Bliss.

Man kann deutlich beobachten, dass Alexa über Candy zu lachen scheint. Ein kleines Mädchen - mehr scheint sie nicht für die ehemalige Women's Championesse zu sein. Sicherlich nicht auf ihre rein körpertypischen Merkmale reduziert, aber auf ihr Verhalten. Jemand wie sie kann nicht in so einem Haifischbecken wie der c2c existieren. Nur Süßigkeiten zu futtern, sich an ältere Männer 'ranschmeißen und nicht zu wissen, vor wem man gefälligst Respekt hat und vor wem nicht, ist keine Kombination, die auf lange Sicht Erfolg haben wird - Floss braucht mehr Biss, um zum Beispiel gegen Frauen wie Rhea Ripley, Becky Lynch oder eben Alexa Bliss zu überleben. Diese Frauen haben nämlich kein Erbarmen und werden immer alles tun, um das zu bekommen, was sie am meisten wollen - an die Spitze dieser Division zu klettern. Ihr Titlerun gibt der Blondine Recht. Sie kam, sah und siegte, wenn man so möchte. Niemand schien auch nur ein bisschen Respekt vor ihr zu haben und dennoch ist sie das geworden, was viele andere auch wollten - die c2c Women's Championesse. Und während alle anderen nur über sie gelacht haben, scheint sie das in sich aufgenommen undgenutzt zu haben. Man kann von ihr persönlich halten, was man will - aber wenn Alexa in den Ring steigt, dann ist nicht viel Zeit für irgendwelche Interpretationen. Alexa rümpft die Nase und rollt mit den Augen. Candy sollte lieber ruhig sein, sonst könnte sie Dämonen wecken, die sie nicht kennenlernen wollen würde.

Alexa Bliss
"Oh, wow, your insults are just like your hair dresser works - cheap."


Wieder ein Augenrollen von Alexa, die offensichtlich keinen Respekt vor der jungen Britin hat. Dabei hat Candy sich bereits mehrmals bewiesen und konnte wichtige Matches gewinnen. Wichtige Matches, die bei Bliss vielleicht gerade nicht ins Haus flattern, aber aktuell scheint die Blondine, die ganze fünfundachtzig Tage die c2c Women's Championesse war, wieder auf die Beine zu kommen.

Alexa Bliss
"Das Problem mit dir ist, dass du meinst, ehrlich zu sein, aber ich kann die mit dem Koloss verstehen. Du zerreißt dir das Maul über deine Kolleginnen bei anderen und jetzt? Jetzt sagst du, dass dir keiner irgendwas ins Gesicht sagst? Wer bist du, dass du mit zweierlei Maß messen kannst? Und for real, Candy, ich würde für so ein Backup wie manche jemand anderes ihn hat, auch alles geben. Manchmal ist Masse dann eben doch Klasse."


Bliss zuckt mit den Schultern - Candy meint Scarlett Bordeaux, die aktuell dafür gesorgt hat, dass ihr neuer Freund WALTER vom Office verpflichtet wird. Für sie kann das nur von Vorteil sein, wenn man ehrlich sein möchte. Jemanden wie WALTER hat man mit Sicherheit gern im Hintergrund und wenn ein Bodyguard wie der Österreicher Bordeaux zum Ring begleitet, würde sich auch Alexa zwei Mal überlegen, ob sie die große Klappe hat oder eben nicht. Vielleicht tut Floss gut daran das auch zu tun, ehe sie noch mehr als nur ihren Verstand verliert. Dabei dürfte sich Candy ja gar nicht so aufregen. Schließlich hatte sie mit genug Menschen auch über Scarlett geredet - unter anderem mit Tessa. Also manchmal sollte man sein eigenes Verhalten reflektieren, ehe man über andere urteilt. Vielleicht versteht die junge Britin das in ihrem kleinen Köpfchen noch nicht, aber spätestens wenn sie sich mit der falschen Person angelegt hat, wird sie lernen müssen, dass andere Leute am längeren Hebel sitzen und man anders zum Erfolg kommen muss, wenn man nicht ganz den Sinn für die Realität verloren hat.

Alexa Bliss
"Und während du andere Leute dabei belauschst, wenn sie ein privates Gespräch führen, sind andere ganz einfach erfolgreich. Du bist eher so ... der lächerliche Sidekick von Wade Barrett. Wobei, du hast mehr Matches in der letzten Zeit bestritten als er. Dann ist er dein lächerlicher Sidekick."


Candy Floss:
"Oh dear.. Und wieder ein schlechter Witz über Wade und mich um zu zeigen das du keinerlei Sinn von unserer Verbindung hast. Wirst du dem nicht irgendwann müde und lästig, Alexa?"

Es ist wahr, das man dazu neigt bei einem Bild wie der jungen Candy Floss und dem ältere, rüstigen Wade Barrett zu denken das da mehr vonstatten geht, als es auf den ersten Blick scheint. Im Grunde ist er nicht mehr und nicht weniger wie ein Trainer, der ihr die Regeln in diesem Business beibringt. Leute die in ihrer Fantasiewelt weit über allem schweben, brauchen so etwas natürlich nicht. Deswegen würde es auch wenig Sinn machen der arroganten Blondine einzutrichtern, wie die Wirklichkeit aussieht. Candy spürt sehr deutlich das sie keinen imposanten Eindruck bei der Ex-Championesse hinterlässt, aber wer kann das schon?

Candy Floss:
"Sagen wir es so - es hat zumindest ausgereicht in unserem letzten gemeinsamen Match dich zu überleben, oder? Kann sein das mich gegen Toni am Ende die Kräfte verlassen haben, aber dafür das du so große Töne gespuckt hast das du dir deine Championship wiederholst, sahst du am Ende doch Recht alt aus. Man bekommt im Leben nunmal nicht alles geschenkt, nur weil man denkt es gehört einem. Was meine Probleme mit Scarlett angeht, würde ich es mit einem treffenden Sprichwort ausdrücken - What goes around, comes around."

Geht man ganz weit zurück wie Bordeaux und Floss fast zeitgleich ihre Verträge bei Coast 2 Coast unterschrieben haben, kam es zu einem Aufeinandertreffen damals mit Jessica Troy. Unfreiwillig hatte man diese drei Damen in ein Team gesteckt um gegen Bianca Belair, Rhea Ripley und Circe zu gewinnen. Überraschenderweise war dem neuen Gemüse dies auch gelungen, was aber keinesfalls an der Konversation vorher gelegen hat. So fröhlich und gutmütig Menschen wie Candy Floss sind - tritt man all diese Attribute mit Füßen werden sie es ein Leben lang nicht vergessen.

Candy Floss:
"Ich will nicht behaupten das ich mit andere nicht über sie oder gar dich gesprochen habe. Allerdings verbreite ich keinen Humbug den ich mir aus den Fingern sauge, sondern spreche das aus was ich mit eigenen Augen erlebt habe. Von mir aus darf Scarlett gerne mit WALTER zusammen sein und ihr Gift verbreiten. Meinetwegen darfst du wieder einmal zeigen das du ohne einen Titel um deine Hüften anscheinend nichts wert zu sein scheinst. Stempel mich als Träumerin ab, Alexa - aber ich liebe was ich hier tue. Ganz egal wieviel Psychopathen mir das Blut einer Freundin ins Gesicht schmieren oder mir körperlich zu Nahe kommen! Bist du denn zufrieden, wenn du niemanden hast der dir sagt wie perfekt du bist?"

Geschickte Wendung von Candy Floss die mit dem letzten Satz deutlich auf das Hin und her mit Aleister Black und Simon Grimm anspielt.

Ist das wirklich ihr ernst? Von einer Träumerin hat die Blondine tatsächlich rein gar nichts gesagt - sie hält sie eher für lächerlich, für ein kleines Mädchen, dass nicht im Geringsten verstanden hat, was passieren wird, wenn sie nicht langsam begreift, dass das hier kein Spielplatz ist. Wade mag sie vielleicht noch vor der ein oder anderen Sache beschützen, aber schlussendlich muss sie die Tritte und Schläge im Ring selbst einstecken und auch ein Mentor mit viel Erfahrung kann ihr diese nicht abnehmen. Und genau deshalb kann sie das Match heute Abend einfach nicht gewinnen. Das Money in the Bank Match setzt voraus, dass man dazu bereit ist, alles zu tun, dass man dazu bereit ist, auch über das Mögliche hinauszugehen und mit allen Mitteln zu kämpfen, die einem eventuell zur Verfügung stehen sollten. Das ist kein faires Match - das ist nicht einmal ein Match indem der bessere gewinnen wird. Es bedeutet lediglich, dass man intelligenter sein muss als alle anderen - und man muss eben dann auch manchmal etwas tun, was nicht unbedingt fair ist. Kann Floss so etwas überhaupt? Kann sie über das Erlaubte hinaus agieren? Wenn nicht, dann könnte es für sie deutlich schwer werden diese Woche das Ladder Match für sich zu entscheiden. Alexa Bliss - Rhea Ripley - Circe - das alles sind Frauen, die dazu bereit sind alles zu tun, um schlussendlich diesen alles entscheidenden Koffer in den Händen zu halten. Und wenn Candy sich dem eben nicht anpassen will, dann wird sie ganz schnell untergehen und wenn sie Glück hat, sich nicht weiter verletzen, wenn die "großen Mädchen" zeigen, warum diese Art Match nicht umsonst entsprechend gefährlich ist.

Alexa Bliss
"Ich habe dich niemals Träumerin genannt. Nicht einmal das bist du, Candy. Es ist total süß, dass dir so viel an Freundschaft und Loyalität liegt, aber schlussendlich wird dir das heute Abend nichts bringen. Du verstehst offensichtlich nicht in welche Art Match du dort hineingesteckt wurdest. Das ist das Money in the Bank Ladder Match. Keine der Frauen, die auch Teil davon sind, wird auch nur zulassen, dass irgendwer anders gewinnt. Und auch wenn deine Welt nur aus Lollipops und aus rosa Herzen besteht, wirst du schnell begreifen, was es wirklich bedeutet, wenn du eben mehr tun musst als das übliche. Du bist dem nicht gewachsen."


Alexa mustert ihre Gegnerin für den heutigen Abend - eine ihrer Gegnerinnen. Das schöne an Mehr-Gegner-Matches ist, dass eben alles passieren kann. Und gerade wenn jemand wie Bliss einer Frau nicht direkt und allein gegenübersteht, bedeutet das oftmals, dass sie die Nase vorn hat. Bisher hatte sich das deutlich herauskristallisiert. Die Blondine würde sich vielleicht schwer tun, wenn sie Candy eins gegen eins gegenübertreten müsste, aber so ist das eigentlich alles irgendwie ein Kinderspiel. Ein Kinderspiel, weil die anderen sich schon ausreichend die Köpfe abreißen werden, um dann der ehemaligen Women's Championesse in die Karten zu spielen. Bliss ist jemand, der schnell und opportunistisch agiert - oftmals gewinnt sie auf diese Art und Weise ihre Matches, aber tatsächlich im Umkehrschluss bedeuten das eben nicht, dass sie unbedingt eine schlechte Wrestlerin ist. Bliss ist sich nur dem bewusst, dass sie manchmal eben nur die Hälfte riskieren muss, um das zu bekommen, was sie möchte. Das müssen die anderen Damen noch verstehen lernen - aber die Blondine wird einen Teufel tun und ihr offenes Geheimnis irgendwen verraten. Man kann deutlich spüren, dass diese beiden Damen keine Freundinnen mehr werden - zumindest nicht an diesem Abend. Wahrscheinlich hat damit auch keiner so wirklich gerechnet.

Alexa Bliss
"Nichts wert? Offensichtlich bin ich genug wert, dass man mich in das Money in the Bank Match steckt und ich bin genug wert, dass alle anderen entsprechend viel Angst davor haben, dass ich - zu recht! - mal wieder einen Weg finden werde, um das ganze Ding einfach zu gewinnen. Es darf dir übrigens eine Ehre sein, dabei eine bedeutungslose Statistin zu sein, Candy. Und auch wenn du heute Abend verlieren wirst, darfst du trotzdem Zeugin meines Sieges sein und dann auch zu sehen wie ich schnellstmöglich die Women's Championship gewinne."


Wie bereits schon erahnt nimmt Alexa Bliss ihre heutige Gegnerin in dieser Match Stipulation nicht ernst. Wie sollte sie auch? Bisher hat Candy Floss mit ihrer freundlichen, naiven Art geglänzt und kein anderes Bild als dies erweckt. Bei Noam Dar konnte sie für einen kurzen Moment zeigen das mehr in ihr steckt als dieses hilflose etwas das keine andere Beschäftigung kennt als Süßigkeiten in sich reinzudrücken und zu lächeln. Irgendeine Komplexität ist ausgeschlossen. Sie ist nicht so vielschichtig wie eine Toni Storm, deren Privatleben Kopf steht oder eine Alexa Bliss die genug Selbstvertrauen besitzt sich als Göttin und future Mrs.Money in the Bank zu betrachten. Wissend über all diese Dinge wendet Candy ihren Blick ab, während ein leises Ausatmen aus ihrer Kehle kommt. Hat Alexa ihr da ins Gewissen geredet? Das kleine Lächeln von Candy scheint dies zu bestätigen.

Candy Floss:
"Warum sollte es hier anders zugehen, wie mein ganzes Leben, wie?"

Das ist nun eine vielseitige Antwort die sehr viel Spielraum für Interpretationen lässt. Candy wird die Blondine nicht allen Ernstes um einen ehrlichen Rat bitten, oder? Da sollte sie wirklich auf die Gemüter von Tessa oder gar noch Kenny Omega hören. Floss erhebt ihren Kopf wieder und sieht nun in das Gesicht von Alexa.

Candy Floss:
"Es ist ein Fehler die Leute nach dem zu Beurteilen was sie zu sein scheinen, Alexa. Mag sein das ich für dich einen Niedlichkeitsfaktor bediene. Ja - meine Haare sind pink. Und mein Gott - ich liebe Süßigkeiten! Aber ich habe dadurch schon mehr Potenzial in Erinnerung zu bleiben als du! Es kann ein großer Vorteil sein, wenn ihr mich als keine Gefahr betrachtet. Selbst wenn das heutige Match andere Regeln hat - aber das hat euch schon einmal das Genick gebrochen mich zu unterschätzen. Wer sagt dir das es heute anders laufen wird? Auch wenn ich in deinen Augen - wie war der Ausdruck? - eine bedeutungslose Randstatistin bin. Du kennst mich nicht..."

Verständnisvoll hebt Candy ihre Hände etwas in die Höhe, während sie das Gesicht von Bliss genaustens fixiert. Ihr Mund umspielt immer noch dieses seichte Lächeln. Selbst als sie die Hände nach unten sinken lässt. Ist sie fertig? Nun da sich ihr Gesicht abrupt beginnt zu verhärten, wohl nicht wirklich. Sie beugt sich etwas nach vorne, während man regelrecht spüren kann wie die süße, kleine Candy Floss innerlich beginnt zu brodeln.

Candy Floss:
".. but you will. Spätestens wenn die Ringglocke läutet und die kleine Randnotiz hinunter zu der Göttin hinuntersieht, weil sie diese im letzten Moment von den Stufen geschubst hat. Du solltest deine Einschätzung mir gegenüber stark überdenken, Alexa. Selbst ein scheinbar süßes Bonbon kann einen sehr sauren Kern haben!"

Nun da für Candy zumindest alle Worte gesprochen sind, schenkt sie Alexa noch einen letzten Blick und zieht dann zielstrebig an der ehemaligen Championesse vorbei. Ohne sie auch nur ein letztes mal anzusehen.

Eine Kampfansage von der jungen Britin, die offensichtlich ein wenig an Selbstüberschätzung leidet. Wer hat sie unterschätzt? Was hat sie großes gewonnen oder getan, dass sie denkt, sie könne so sprechen? Genau - nämlich gar nichts. Diese paar unwichtigen Matches haben sie nicht wirklich zu einer großen Nummer in der Promotion gemacht, wenngleich auch einige gesagt hatten, dass sie das Zeug zur Championesse hat. Offenbar setzen so junge Frauen ihre Prioritäten im Job anders. Die anfängliche Euphorie sollte nach Meinung der Blondine endlich durch die bitttere Ernüchterung ersetzt worden sein. Bis auf das Titlematch, was Storm gewinnen konnte, hat sie nicht sonderlich beeindruckendes gemacht - Bliss hingegen hat die Championship schon einmal gehalten und das bedeutet, dass sie genau weiß, worauf sie sich einlassen wird, sobald sie den Vertrag einlöst und in Rekordzeit Women's Championesse wird - zum verdammten zweiten Mal! Es kann gar nicht anders sein als das Bliss heute Abend den Koffer abhängt und sich diese einmalige Chance sichert. Die Konkuerrenz ist zu lächerlich als das sie nicht gewinnen kann - so denkt Alexa zumindest. Für sie ist es eine sichere Sache, dass sie heute Abend gewinnt. Dass sie vielleicht auch direkt eincasht und sich das schnappt, was ihr zuzustehen scheint. Sie blickt der jungen Britin nach und zieht eine Augenbraue nach oben. Es ist mehr als offensichtlich, dass Alexa diese Gegnerin heute Abend nicht ernst nehmen wird. Sie disqualifiziert sich schon selbst aufgrund ihrer bloßen Erscheinung.

Alexa Bliss
"Wo in meinem verdammten Vertrag steht, dass ich auch noch benachteiligte Jugendliche betreuen muss?!"


Ein letzter Augenroller von Alexa ist zu sehen, ehe es zum stummen Fade Out kommt.

Noelle Foley: "Schade das Candy niemand wirklich ernst nimmt. Dabei ist sie einfach nur ein Mensch der nicht so berechnend tickt."

Byron Saxton: "Tja, das ist aber das große Problem. Solche Leute ernten auf Dauer keinen Erfolg mehr in der heutigen Gesellschaft wo es darum geht der schnellste und beste zu sein. Ansonsten bist du nicht wichtig."



last thursday, 07:21pm, „M Montreal“-Hotel, Montreal, Quebec, Canada

Und wieder befinden wir uns bei Finn, der ja eine eher unangenehme Nacht hatte und das sieht man ihm auch an. Viel Schlaf gab es für ihn nicht und auch dieses bedrückende Gefühl in seiner Magengegend möchte nicht abreißen. Immer wieder dreht er sich um, sieht die Menschen misstrauisch an, denen er begegnet und wenn er um eine Ecke geht, so wird auch erst einmal vorsichtig in den Gang geschaut. Was auch immer das war, es hat Finn ordentlich mitgenommen. Jedoch kann er sich schlecht die ganze Zeit in seinem Zimmer einsperren... als ob das auch was nützen würde, denn dort ist es ja geschehen. Davon einmal abgesehen muss er so oder so mal raus. Raus aus dem Zimmer, raus aus dem Hotel und sich einfach ablenken.

Dementsprechend bewegt sich Finn zum Aufzug und drückt auf den Knopf, während direkt die Tür aufgeht. Wenigstens ein bisschen Glück. Der Aufzug war also schon im passenden Stockwerk. Finn steigt ein und drückt den Knopf für das Erdgeschoss. Noch ein paar Sekunden bleibt die Tür offen, bis sie sich schließt und der Aufzug sich in Bewegung setzt. Doch noch bevor das Erdgeschoss erreicht wird, bleibt der Aufzug in einem anderen Stockwerk stehen... direkt springt Finn in seine Kampfposition und blickt nervös auf die sich öffnende Tür... Eigentlich kann sich Finn gleich wieder entspannt zurücklehnen. Der neue Fahrgast schlurft mit hängendem Kopf in den Aufzug. Der weite, graue Hoddie und die Schlabberhose können die weibliche Figur nicht komplett kaschieren. Der Blick geht recht beiläufig zur Anzeigetafel...gut, es geht eh ins Erdgeschoss. Die Türe schließt sich wieder und die Frau zieht die Kapuze ihres Pullis nach unten. Zum Vorschein kommt eine Kollegin von Finn, die vor einigen Woche schon einmal ein Aufeinandertreffen hatte...Toni Storm! Damals in Köln saß Finn an einer Hotelbar. Zufällig war Toni dazu gekommen und wollte dne Iren nur aufbauen. Leider schoß dieser verbal zurück und drückte der jungen Blondine den ein oder anderen Kommentar rein, der dieser ziemlich traf. Nun dreht sich die Australierin zu Finn um. Dunkle Augenränder "schmücken" ihre Augen, die Hautfarbe wirkt etwas blass und ihr Ausdruck ist durchgängig niedergeschlagen und traurig. Seit drei Tagen ist die Blondine nun wieder Single, nachdem Cathy sie am Montag verlassen hat. Seit dem schläft sie nicht gut, vermisst ihre geliebte Schwarzhaarige ohne Ende und fühlt sich einfach nur beschissen. Ihr aktuelles Zimmer hier in Montreal wirkt so leer und einengend zugleich. Da Storm aber nicht wirklich weiß wohin, will sie einfach nur ein paar Schritte vor das Hotel machen. Wird sicher nicht viel helfen...aber irgendwie muss sie was machen, da sie sonst das Gefühl hat, vollkommen verückt zu werden...

Toni Storm: Finn...

Einen Augenblick hat es gedauert...dann aber erkennt Toni ihn wieder. Ihre Augen weiten sich...bevor sie sich zu wütenden Schlitzen verengen. Nein, sie hat es Finn noch nicht verziehen, wie er sich in Köln ihr gegenüber verhalten hat. Verächtlich spricht sie seinen Namen aus, bevor sie diesem demonstrativ den Rücken zuwendet.

Toni Storm: Hätte dich beinahe nicht wiedererkannt...so nüchtern und nicht in Selbstmitleid badend.

Den Spruch kann sie sich dann doch nicht verkneifen. Toni rechnet mit einem Konter, der dann möglicherweise zu einem Streit führt. Das will sie jetzt...Frust abbauen. Auch ohne diesen Kommentar ist Finn nicht wirklich begeistert, Toni zu sehen. Er war zwar betrunken, aber er weiß genau was er der Australierin an den Kopf geworfen hat. Einerseits tut ihm das zwar leid, aber dann wiederum war es einfach nur seine Meinung. Toni hat diese offensichtlich nicht gefallen... wen wunderts... aber das ändert nichts daran, dass man vielleicht auch ein wenig mehr auf sich gucken sollte. Ja, Toni wollte nur helfen, aber offensichtlich wollte Finn keine Hilfe.

Finn: “Was ist dein Problem?“

Das Verhältnis der beiden hat natürlich gelitten durch Finns verhalten, aber dennoch versteht er nicht, wieso Toni hier direkt auf Konfrontation geht. Der Aufzug wird gleich unten ankommen und schon kann man getrennte Wege gehen. Kein Grund ausfallend zu werden.

Finn: “Ich habe gerade andere Sorgen, als dass ich mir von dir wieder anhören möchte, wie toll das Leben doch ist und das ja alles wieder gut werden wird, wenn man nur ein wenig Geduld hat! Nicht jeder ist Champion und hat eine Freundin an seiner Seite...“

Ups... da ist jemand nicht so ganz auf dem Laufenden.... oder wird er das gar mit Absicht gesagt haben? Nein, das würde Finn doch nicht tun... oder doch?

Finn: “Also kannst du die paar Sekunden, in denen wir hier nun gemeinsam sind, nicht einfach ruhig se....“

Und genau in diesem Moment geschieht es... der Fahrstuhl bleibt stehen. Finn reagiert direkt und versucht einmal mehr auf den Knopf fürs Erdgeschoss zu drücken, aber vergebens. Auch sämtliche andere Knöpfe verfehlen ihre Wirkung. Frustriert haut Finn mit seiner Faust gegen die Kabinenwand.

Finn: “FUCK!“

Direkt wird ihm bewusst, in was für einer miesen Situation er ist. Nicht wegen Tony, aber wegen... wegen... ja, was auch immer das letzte Nacht war! Da vergisst man schon mal schnell Toni und sieht lieber nervös um, als könnte man in jeder Sekunde aus dem nichts angesprungen werden.
Toni trifft es wie ein direkter Stich ins Herz, als Finn von ihrer Freundin spricht. Ganz egal, ob es nun Absicht war oder nicht. Ihr schießen die Tränen in die Augen. Die rechte Hand hält sie zitternd vor ihren Mund, um nicht komplett loszuheulen.

Toni Storm: Cathy...

Flüsternd spricht sie den Namen ihrer großen Liebe aus. Die Kraft im Körper lässt noch. Der Torso, die Beine, die Arme...nichts kann der Flut an negativen Emotionen standhalten. Zum Glück lehnt sie eh schon an der Aufzugswand, da sie wohl sofort zusammengeklappt wäre. Langsam gleitet sie an der Wand herunter, was ein unangenehm quietschendes Geräusch erzeugt, bis sie sich in sitzender Position wiederfindet. Ihr Gesicht vergräbt sie in ihren Händen. Ein unterdrücktes Schluchzen und leises Wimmern ist zu hören. Dass dabei der Aufzug stehen bleibt, kommt nicht wirklich bei ihr an. Erst als Finn aufschreit und gegen die Wand schlägt, sieht sie zum ihm mit aufgequollenen Augen auf.

Toni Storm: Ich hoffe, dass du irgendwann in der Hölle schmoren wirst, du Bastard!

Auch das kann die Strong Zero City Lady nur schwach von sich geben. Ob das Finn gehört hat, weiß sie nicht...aber wenn ja, dann ist ihr das auch Recht! Ziemlich unüberlegt, da das schnell eskalieren kann...vor allem wenn man sieht, wie nervös und durch den Wind der Ire selbst ist. Direkt dreht dieser sich zu Toni um.

Finn: “Was hast du gesagt?“

Oh, er hat verstanden, er hat sogar sehr gut verstanden. Für einige Sekunden vergisst er sein eigentliches Problem und fokussiert sich auf die Australierin.

Finn: “In der Hölle soll ich schmoren, Toni? Du hast doch absolut KEINE Ahnung! Wer bist du schon? Was denkst du dir eigentlich?“

Toni muss da wirklich ins Schwarze getroffen haben. Ist wahrscheinlich auch so beabsichtigt gewesen, aber ob ihr ein weiterer Streit nun guttut?

Finn: “Ich war schon dort... fuck... um ehrlich zu sein, glaube ich, dass ich sie nie verlassen habe...“

Der Blick wendet sich ab und geht Richtung Boden, als Finn nachdenklich wird. Soviel hat er durchgemacht, schon bevor er in die c2c kam. Er hat Dinge erlebt, die es immer schwerer machten ein guter Mensch zu sein und so kam es zu diesen Finn, den wir nun vor uns haben.

Finn: “... und soll ich dir etwas verraten? Man gewöhnt sich nicht dran, niemals. Es wird einfach nur immer schlimmer. Man denkt, man ist endlich am Boden angekommen, aber nein, man wird eines Besseren belehrt und schon geht es noch tiefer und es wird noch schmerzhafter... aber das ist nicht einmal das schlimmste.“

Leicht schüttelt er mit dem Kopf, als er wieder zu Toni aufblickt.

Finn: “Es sind Menschen wie du, Toni. Menschen, die nicht soviel Pech hatten und dir dann erzählen wollen, dass irgendwann und irgendwie auf magische Weise dieser ganze Haufen scheiße, sich in einen Topf voller Gold verwandeln wird. Aber ich habe eine Nachricht für dich, Toni... das Ende des Regenbogens ist eine Lüge!“

Und damit wendet sich Finn erst einmal ab. Toni verweigert eine direkte Antwort, da sie noch sehr mit sich selbst und ihrer unendlichen Sehnsucht nach Cathy beschäftigt ist. Das heißt aber nicht, dass sie nicht mitbekommen hat, was ihr Finn an den Kopf geworfen hat. Der Ire hat sich weitaus Schlimmeres erlebt, als das was Toni gerade durchmachen muss. Das gesteht diese sich nicht ein...sie kann es auch gar nicht. Obwohl sie spürt, dass Finn irgendwo Recht hat, will sie die Hoffnung nicht komplett aufgeben. Irgendwie muss sich doch alles klären lassen können. Ja, das geht sicher...als erstes muss Rosemary daran glauben. Eine sinnbildliche Flamme entzündet sich in ihr und verteilt Rachegelüste in ihrem ganzen Körper. Nun aber muss sie mit Finn umgehen...und sie hat keineswegs vor versöhnliche Töne anzuschlagen.

Toni Storm: Ich bin offenbar ein Mensch, den du verachtest...weil ich ein Leben führe, dass du nicht hast. Nur weil ich von Haus aus nicht so verdorben bin wie du. Fein...ist mir auch scheißegal, was du von mir denkst. Anscheinend ist es jetzt Mode, dass sich immer mehr Leute von mir abwehren, nur weil ich die Liebe meines Lebens beschützen und retten will.

Hatte Toni am Anfang noch sarkastisch angemerkt, dass sie Finn ohne Selbstmitleid gar nicht erkannt hatte, so versinkt sie selbst in eben solches. Sie und der Ire sind im Prinzip gar nicht so verschieden...nur will dass die Australierin nicht wahrhaben. Immerhin sieht sie sich weiterhin im Recht.

Toni Storm: Du willst also die Menschen, die die nur helfen wollen, mit in dein Verderben ziehen? Kein Wunder, dass eine Kairi irgendwann einmal durchgedreht ist. Kein Wunder, dass Jordan in alte Muster verfällt und wieder mehr Alkohol in sich kippt, als gut für ihn wäre. Und...kein Wunder, dass Becky offenbar nichts mehr von dir wissen will. Naja...bei Wyatt ist sie wahrscheinlich auch besser aufgehoben als an deiner Seite.

Oh, das ging jetzt ein bischen zu weit. Aber warum soll Toni auch Finn schonen, wenn dieser auch so verletzend ist. Gerade die Karte "Becky" spielt sie da bewusst aus.

Toni Storm: Tu mir und allen anderen einen Gefallen...wenn du das nächste Mal in der Hölle bist...bleib dort!

Da gerät der steckengebliebene Aufzug fast schon in Vergessenheit. Ungläubig blickt der Ire auf seine Kollegin und kann es gar nicht fassen, was sie da sagt. Bei diesem hasserfüllten Blick muss man ja Angst bekommen, dass Finn sich direkt auf Toni stürzt und all seine Wut und Frust hier an ihr auslässt... bei manchen Leuten in der c2c wäre diese Angst wohl auch sehr begründet, aber Finn lässt dann doch seine Wut lieber an der Aufzugwand aus! Mit einem heftigen Schlag wird diese einmal mehr malträtiert. So heftig, dass Finn sofort seine Hand voller Schmerzen zurückzieht. Er wird sie doch nicht gebrochen haben?

Finn: “SHIT...

Er schüttelt sie ein paar Mal und es scheint in Ordnung zu sein. Sie schmerzt, keine Frage, aber er kann sie noch immer ohne Probleme bewegen und scheint keinen dauerhaften Schaden davongetragen zu haben. Das lenkt Finn aber nur ein paar Sekunden von Toni ab...

Finn: “Ich weiß nicht, was zwischen dir und deiner Freundin gerade abgeht, aber wag es nicht noch einmal Kairi zu erwähnen! WAS WEIßT DU SCHON!? HUH? Du hast nicht die leiseste Ahnung was zwischen uns passiert ist und alleine der Gedanke daran zerreißt mir heute noch das Herz...“

Er wollte Kairi beschützen... vor sich selbst und von dem Dämon der in ihm lauert. Das hat nicht geklappt und langsam aber sicher, hat Bálor damals Kairi auf seine Seite gezogen. Kairi war die erste Person seit Jahren, in der Finn etwas gesehen hat und er vermisst sie schmerzlich... vor allem, da er ihr seine Gefühle niemals beichten konnte. Sie war die erste Frau seit... ja.. seit...

Finn: “Zur Hölle mit dir, Toni...“

Böse Wörter, aber sie werden wesentlich ruhiger gesprochen als die davor. Finn scheint sich trotz alledem zu beruhigen. Zumindest soweit, dass er nicht mehr herumbrüllt und den Aufzug vermöbeln möchte.... und ist das eine Träne die Finn, da über die Wange läuft? Man kann es kaum sagen, da sich der Ire sofort über die Wange und seine Narbe wischt.

Finn: “Weißt du was komisch ist? Du hast recht! Ich bin ein verdammtes, verdorbenes Arschloch und ich beneide dich und so viele anderen um das was sie haben, aber verachte ich dich deswegen? Nein, Toni, ich verachte dich nicht, aber jemanden wie dich sagen zu hören, dass irgendwann alles gut wird, ist wie ein Messer, dass einem mitten ins Herz gerammt wird.“

Auch Finn sinkt nun zu Boden und setzt sich auf diesen. Ein langer Seufzer ist von ihm zu hören, bevor weitere Worte an Toni richtet.

Finn: “Aber was solls, gib mir die Schuld an allem. Jordan... Becky... ich versuche nur das zu Schützen, was mir noch geblieben ist. So wie du... hab ich solche Freunde wie Becky und Jordan verdient? Wahrscheinlich nicht... aber trotzdem will ich Becky wieder haben! Ich will sie wieder an meiner Seite wissen... zusammen mit Jordan... egal was alles zwischen uns dreien alles passiert ist...“

Die beiden Namen und die Art wie Toni sie ins Gespräch gebracht hat, sind wohl noch schmerzhafter als der Name Kairi.

Toni Storm: Was ich schon weiß? WAS ICH SCHON WEIß?

Blitzschnell hievt sich Toni nach oben...etwas zu schnell für den Augenblick. Ihr Kreislauf kommt da nicht ganz mit, weswegen der Australierin kurz schwarz vor Augen wird. Krampfhaft hält sie sich auf den Beinen und drückt ihre Handflächen, so stark sie kann, gegen die Kabinenwand. Der Blick wird wieder klarer und der Stand fest. Wutentbrannt gestikuliert Toni in Richtung des Iren...

Toni Storm: Ich hab letztes Jahr eine meiner besten Freundinnen verloren...oh scheiße, ich vermisse die glückliche, süße Kairi heute noch! So lange habe ich ihr selbst dafür die Schuld gegeben...aber jetzt...jetzt sehe ich, dass sie wegen dir so geworden ist...DU hast sie mir genommen! Also hör auf so zu tun, als würden deine Taten mich nicht angehen, Arschloch!

Wieder bildet sich ein dicker Kloß in ihrem Hals, den die Blondine nur schwer schlucken kann. Eigentlich müsste sie doch sehr, wie sehr Finn selbst darunter leidet, Kairi verloren zu haben und auch nicht mehr das Verhältnis zu Jordan und Becky zu haben, wie er es sich wünschen würde. Um es nochmal zu sagen...die Beiden sind sich ähnlicher, als sie zugeben würden. Auch Toni vermisst insgeheim die Tage im Dream Express oder eben die Zeit, als Kairi Hojo noch ihre Freundin war. Aber verbittert stellt sie fest, dass es viele schlechte Einflüsse gibt, die ihr Leben nach und nach kaputt machen...Finn, Rhea, Rosemary...alle Namen dafür, die für Toni für den Verfall stehen. Selbstreflexion sucht man hier vergebens. Von Sarkasmus getränkt lacht Toni bitter auf.

Toni Storm: Oh man...wenn du mich, eine Person mit der du nicht viel zu tun hattest, so vor den Kopf gestoßen hast...wie wirst du dann erst mit Menschen, die du als "Freunde" bezeichnest, umgehen? Becky hat...naja, an sich habe ich keinen Bezug zu ihr, wobei ich ihr dennoch einen Leben ohne Wyatt wünsche. Aber Jordan...Jordan war einer der wenigen, die mir in letzter Zeit wirklich geholfen haben. Er verdient es nicht, so von dir runtergezogen zu werden. Er ist jung, hat Talent...und verdient Besseres.

Tatsächlich hatte es Toni genossen, als Jordan Devlin sie in Toronto dazu überredet hatte, gemeinsam auf die Piste zu gehen. Dabei ging es nicht darum, wie sich Toni gegenüber Catherine und Rosemary verhalten hat...sondern einfach nur um eine gute Zeit zusammen. Das rechnet Storm dem jungen Iren an...weswegen sie hier etwas für ihn einsteht.

Toni Storm: Wenn du ihm helfen willst, dann verhalte dich endlich anders. Beseitige deine Scheiß Probleme...so wie ich am Montag Rosemary beseitigen werde. Sie hat mir Cathy genommen...und jetzt werde ich ihr alles nehmen! Ich werde diesen Freak vernichten...und dann...dann wird alles so sein wie davor.

Aufgebracht trommelt Toni mit beiden Fäusten gegen die Wand. Alleine an Rosemary zu denken, bringt ihr Blut schon zum kochen. Schwer atmend lehnt sie schließlich ihre Stirn gegen das kalte Metall.

Toni Storm: Aber Glückwunsch Finn...eins hast du auf jeden Fall geschafft. Ich werde nie wieder einem Menschen helfen, den ich nicht gut kenne. Die Erfahrung mit dir hat gereicht...hoffe du bist nun glücklich, dass du mit deiner scheiß Fuck Aura wieder etwas zerstört hast.

Die Australierin ist wirklich on the roll und lässt einen Kracher, nachdem anderen raus. Man kann sicher sein, dass das Finn nicht schmecken wird und er wohl wütend darauf reagieren wird, doch dann ist Toni fertig...

Finn: “...“

Und nichts.... kein Wort. Finn senkt einfach seinen Blick und sagt nichts. Mit vielen Dingen hat Toni nicht ganz Unrecht, wenn auch nicht mit allen. Speziell was Kairi angeht oder auch seine Beziehung zu Devlin und Becky, aber der Kern der Aussage ist nicht so verkehrt... hell... er hat es doch selber schon tausendmal gesagt, egal ob das nun zu Kairi war oder zu sich selbst. Und was soll er denn jetzt noch antworten? Toni hat recht... er ist ein schlechter Einfluss und alle sind wohl besser dran, wenn sie ihn meiden. Hätte Kairi damals auf ihn gehört... dann wäre sie vielleicht auch noch hier. Das süße, unschuldige Piratenmädchen, dass ihn damals so beeindruckt hat... und dafür einen teuren Preis bezahlen musste. Ha... zumindest kann man sich sicher sein, dass das mit Toni nicht passieren wird. Ein Gedanke, der ihn kurz, leise auflachen lässt, während er mit dem Kopf schüttelt.
Mit dem Schweigen und dem Schmollen hat Toni nicht unbedingt gerechnet. Gerade eben war sie richtig in Fahrt und hätte Finn noch gerne die ein oder andere verbale Ohrfeige verpasst. Doch es kommt nichts...und dementsprechend irritiert wirkt die Blondine für den Moment. Es macht sie fast noch wütender. Sie öffnet den Mund, um nachzulegen...lässt es dann aber doch sein. Es bringt doch eh nichts mehr. Die Lippen werden wieder geschlossen. Missmutig brummt Storm auf und verschränkt beide Arme. Da...

*Rumms*

Lautstark setzt der Aufzug sich wieder in Bewegung. "Zum Glück" mag man als Zuschauer da fast denken. Finn und Toni schweigen sich weiterhin an. Noch bevor das Erdgeschoss endlich erreicht ist, endet diese Übertragung und das Bild wird gecuttet.

Noelle Foley: "Eine unangenehme Begegnung im Aufzug.. Ob es da an der knappen Luft lag das es so eskaliert ist?"

Byron Saxton: "Da ist man schon versucht Dinge zu sagen, die man bereut."

Johnny Curtis: "Herrje.. Am Ende würde ich dir noch sagen das ich dich liebe, Saxton.. Pfui!"



THIS IS MY BRUTALITY


Es ertönt die Musik von Rhea Ripley die auch sofort heraus kommt. Vor zwei Wochen hatte sie ihre Teilnahme an das Money in the Bank Match angekündigt das heute später stattfinden wird doch scheinbar hat Rhea ein paar Worte zu sagen den sie hat ein Mic bei sich. Vor ein paar Wochen war sie selbst fast Championes geworden doch verlor sie am Ende doch gegen ihre Feindin Toni Storm. Rhea hat deshalb trotzdem nicht aufgeben und jagt weiter den Titel und Toni. Mittlerweile ist junge Australierin im Ring angekommen und wartet bis die Buh Rufe nach lassen in der Zeit schaut sie hoch wo das Objekt ihrer Begierde hängt der Koffer der ihr ein Jahr lang das Recht gibt wann sie will ein Titelmatch zu fordern das was Rhea schon länger im Auge hat den in ihren Augen ist sie die Dominanz in Person und durch ihre Brutalität nicht auf zu halten.

Rhea: jaja ihr mögt mich nicht ich Habs verstanden doch es ist mir auch egal was ihr über mich denkt. Denn nach dem heutigen Abend werde ich diesen Koffer da oben besitzen. Es steht außer Frage das ich heute gewinnen werde denn das Match ist auf mich zu geschnitten ein Match in dem es darum geht seine Gegnerin mit Leiter brutal außergefecht zu setzten und dann diesen Koffer abzuhängen. Doch ich sehe in euren Gesichtern nur leere Ausdrücke. Warum sollte ich das Money in the Bank Match gewinnen? Nun zu aller erst und wichtigste Punkt ist das "Gegnerinnen" ein Haufen voller schlechter jokes sind ich größer, schneller, stärker und besser als das was ihr Roster nennt vor euch steht der Alptraum der Frauen Division und dieser wird heute da weiter machen wo es bei Toni und ihren beschissen Glück aufgehört hat. Niemand wird mich auf halten.

Laute Buh-Rufe ertönen den diese Arroganz ist nicht beliebt bei den Fans das interessiert Rhea jedoch herzlich wenig so das sie genervt ihre Augen verdreht etwa so als würde Kip Sabian neben ihr stehen. Während Rhea wartet schaut sue sich in der Halle um und muß doch schmunzeln als sie ein Candy Floss Plakat sieht doch nicht weil ihr das gefällt nein weil der Gedanke Candy könnte den Koffer gewinnen ein großer Witz ist in Rheas gedanken.

Rhea: Da Habs wir ja denkt ihr auch nur wirklich eine Sekunde Candy Floss hätte auch nur im geringsten eine Chance träumt weiter man könnte mir die Beine zusammen binden und ich würde immer noch gegen Candy die kleine Süße Prinzessin die in ihre Traum Welt Einhörnern lebt. Wenn haben wird den dann noch ach ja Alexa Bliss die ständig heult das sie nicht den Titel geschenkt bekommen hat und immer wieder zeigt das sie nur ein gleines ängstliches Mädchen ist das sich bei Simon Grimm und Aleister Black versteckt. Da ihr die Welt alleine zu Groß ist wie ungefähr alles groß ist im gegensatz zu ihr. Dann zu Liv ähm Circe das Playtoy von Cody Rhodes? Oder was ist sie nachdem sie schon fast verschwunden war tauchte sie wieder mit unserem neuen GM und bekommt einfach so ne Chance geschenkt. Doch meine Frage ist wo für wann hat Circe zuletzt was geleistet? Warte das war ähm ich Habs gleich hää stimmt viel zu lange her doch das Playtoy bekommt eine Chance. Und zum Schluss ist da Taynara Conti die nur dank mir hier überhaupt ein Sieg in dieser Liga hatte. Wenn ich sie nicht durch Match geschläppt hätte wäre bis heute ohne ein Sieg was wieder die Frage auf ruft warum sie. Doch es ist mir egal den am Ende werde ich oben stehen auf der Leiter und den Koffer in meinen Händen halten und dann Toni Storm den Titel abnehmen.

Eine große Ankündigung von Rhea die es immer noch alles drauf setzt Toni Storm alles sie kann anzutun den wenn Ripley eine Person hasst dann ist es Toni. Auf ihren lieben bildet sich ein bösartiges grinsen den weiß sie genau das Toni gerade ne schwere Phase hat für die Storm Rhea die Schuld als Auslöser gibt.

Rhea: OH Arme Toni es hat mir fast mein Herz gebrochen als ich hörte das du und Catherine euch getrennt habt oder soll ich lieber sagen das Catherine dich endlich los geworden ist. Als Rhea das sagt kommen Laute Buh-Rufe die Ripley nur zum grinsen bringen. Ach kommt als hätte auch nur einer geglaubt das funktioniert. Toni hat immer wieder das gezeigt wo von ich sprach ihre egoistische Seite. Ich Lüge euch wenigstens nicht an ihr seit mir alle relativ egal ich habe meine Augen auf meine Karriere gerichtet. Aber Toni du musst dich ja schrecklich fühlen so wertlos ungeliebt es muss echt furchtbar sein jetzt du zu sein. Doch glaub mir Toni das ist kein Alptraum das ist Realität den der Alptraum hat noch nicht begonnen den er wird mit Alptraum der Women's Division beginnen und dieser Alptraum bin ich.

Mic Drop Rhea lässt das fallen blickt in die Zuschauer Reihen die sie alle ausbuhen Rhea hat ihr Ziel erreicht sie zeigt noch einmal zum Koffer den sie nachher gewinnen will und geht nun zufrieden wieder in den Backstage Bereich.

Noelle Foley: "Rhea ist immer noch verbissen darauf an die Womens Championship zu kommen! Das sie Toni als Zielscheibe dafür verwendet ist durchaus nachvollziehbar.."

Byron Saxton: "Natürlich - der einfachste Weg ist der Champ. Ob Rhea den Koffer heute abend abhängen kann?"

Johnny Curtis: "Vergiss es.. Da wurde schon Alexa Bliss draufgeschrieben!"



One Shot at Glory hat seine Pforten geöffnet und bietet allerlei Spekulationen für mögliche neue Titelträger, Herausforderer und vieles mehr. Letztes Jahr hatte dieser PPV der Company eine gute Stange an Geld eingespielt, nicht zuletzt auch weil an diesem Abend Mr. und Mrs. Money in the Bank gekrönt wurden. Dieses Jahr kommt leider nur der weibliche Part in den Genuss einen Koffer fortan mit sich führen zu dürfen. Wer dieses kostbare Stück letztendlich gewinnen wird, steht noch in den Sternen. Ebenso ist es noch fraglich wer den angekündigten Royal Rumble für sich entscheiden wird. Ein c2c Superstar der letztes Jahr deutlich größere Erfolge bestritten hat, ist dann auch sichtbar für die Kameras. In der Tiefgarage lehnt ein Mann am Auto, der wohl sich in einer kleinen Diskussion befindet am Telefon mit der Person am anderen Ende der Leitung. Man könnte meinen das PAC's schlechte Laune von seiner (erneuten) Niederlage gegen Simon Grimm kommt, aber man wird eines besseren belehrt als man dann seine Stimme hört.

~PAC~
"Was bist du so biestig auf einmal? Ich habe dir doch schon mehrfach erklärt, das da nichts war!"

Fassungslos zieht PAC beide Augenbrauen hoch, während er mit einer erhobenen Hand dies sogar nochmal unterstreicht. Man kann förmlich riechen das Allie ihn gerade wohl wegen irgendetwas zusammengepfiffen hat. Sollte die kleine Begegnung mit Conti Schuld daran sein?

~PAC~
"Allie, ich bitte dich. Wie oft denn noch? Wir haben uns nur unterhalten! Sie ist eine Arbeitskollegin, ich kann sie schlecht ignorieren! Sie hat mir nichts getan und umgekehrt ebenso wenig... Warum denkst du überhaupt an so etwas?"

Es geht also wirklich um die Begegnung mit der Brasilianerin die zu dieser Diskussion schlussendlich führt. Ein leises Seufzen ist von ihm zu hören, ehe er auch etwas den Kopf schüttelt. Er kennt das blonde Bunny ja schon sehr gut, aber eifersüchtige Züge kennt er nicht von ihr.

~PAC~
".. Ok, ok.. listen, hun. Ich verstehe das du unsicher deshalb bist, auch weil hier Fremdgehen mittlerweile täglich Brot geworden, aber ich schwöre dir das du dir keine Sorge um Taynara machen musst. Wirklich nicht. Lass.. Lass uns später noch einmal darüber reden, ok? Grüß deine Mum von mir ja?"

Eine genuschelte Liebesbekennung ist im Anschluss noch zu hören, ehe das Gespräch von der anderen Seite aus beendet wird. Nahezu frustriert lässt PAC das Mobiltelefon in seine Jackentasche gleiten, ehe er sich kurz über die Stirn reibt. Kopfschmerzen.. Von vielerlei Dingen. Ihm ist es einfach nicht greifbar wieso die Kanadierin so auf die Barrikaden geht nur weil er mit einer anderen Frau gesprochen hat. Nur weil man sich jemanden zuwendet, ist man doch noch lange nicht dazu verpflichtet alle anderen auszublenden.. Oder etwa doch? Unschlüssig darüber schließt PAC nun auch den Wagen zu, mit dem er wohl herkam. Kurzerhand schnappt er sich die Sporttasche, wirft sie über die Schulter und durchquert dann die Tiefgarage. Dabei fällt ihm nicht auf das im selben Moment ein anderer Wagen diese hineinfährt und mit ordentlichem Tempo um die Ecke biegt. Hätte der Engländer im letzten Moment nicht noch Gas gegeben im Lauftempo, wäre es zu einer unschönen Kollision gekommen. Ein Taxi - natürlich! Es ist ja bekannt wie eilig es diese Personen immer haben. PAC schnaubt einmal hörbar aus, ehe er dann auch erkennt wer da eben in die Tiefgarage transportiert wurde und den rasenden Fahrer bezahlt.

Taynara Conti: Vielleicht solltest du dich blau anmalen und dir eine Stachelfrisur wachsen lassen. Schnell genug bist du jedenfalls.

Was für ein Zufall denkt sich PAC jetzt wohl. Gerade noch am Telefon Stress mit Allie wegen einer bestimmten Person gehabt und im nächsten Moment steigt eben jene Person aus einem Taxi aus welches ihn fast überfahren hätte. Mit einem leichten Grinsen steigt die Südamerikanerin aus und noch während sie sich noch halb im Auto befindet haut sie PAC eine Videospielreferenz um die Ohren. Ob dieser Sonic kennt? Nach dem die Teilnehmerin des heutigen Money in the Bank Matches ausgestiegen ist widmet sie sich zunächst nicht dem ehemaligen Neville sondern dem Kofferraum des Taxis. Eigentlich würde man wohl vermuten, dass der Taxifahrer so freundlich ist und einem das Gepäck heraus holt. Aber dieser ist zum einem wohl einfach nicht so der freundliche Typ und zum anderen scheint Taynara das auch gar nicht zu wollen. Nach dem sie die Heckklappe geöffnet, ihre Tasche herausgeholt und die Klappe wieder geschlossen hat klopft sie einmal laut auf das hintere Teil des Autos. Der Taxifahrer hat verstanden und gibt Gas. Erst jetzt widmet sich Conti dem Mann der neben beziehungsweise vor ihr steht. Wenn es nach anderen Personen gehen würde, dann würde sie ihn wohl einfach ignorieren und davon gehen.

Taynara Conti: Man hat mich zwar früher davor gewarnt Kontakt zu Männern in dunklen Gassen und Ecken aufzunehmen, aber alle die das versucht haben und dabei Schabernack im Kopf hatten haben es bitter bereut. Aber du scheinst ja ein anständiger Kerl zu sein, so wie ich dich kennen gelernt habe Benjamin.

Das Benjamin kommt, wie schon letzte Woche, mit einem leichten Augenzwinkern über die Lippen der Dame mit dem Schwarzgurt. Dort hatte PAC ihr nämlich gesagt das Freunde ihn Ben nennen und Taynara hatte ihn daraufhin Benjamin genannt da sich beide ja noch nicht wirklich gut kennen. Taynara scheint relativ gute Laune zu haben und hat strahlt dies auch gegenüber dem Briten aus. An seiner Körperhaltung scheint sie inzwischen aber auch mitbekommen zu haben das er nicht all zu gut gelaunt ist.

Taynara Conti: Was denn los bei dir, klappt irgendwas nicht wie gewünscht?

Wie sagt man so schön? Das Schicksal ist ein gemeiner, hinterhältiger Verräter. Gerade eben noch beschwichtigt er die Kanadierin das alles gut ist und sie sich keine Gedanken machen muss und postwendend schickt der Gott eben jene Blondine vor seine Nase, die der Grund zur Besorgnis bei Allie ist. Innerlich würde PAC wohl am liebsten jetzt die Flucht ergreifen und die Ausrede gebrauchen das er sich wohl noch vorbereiten sollte? Frage ist nur - auf was? Offiziell könnte er ein Teilnehmer des Rumbles sein, aber bekannt wurde bis dato gar nichts. Und selbst wenn.. Bis die ersten Nummern an den Start gehen dürften noch gute 2 Stunden vergehen und somit bleibt dem Engländer mehr als genug Zeit sich mit der Blondine zu unterhalten. Zudem ist Conti keine dumme Frau, die sofort erkennen würde das seine 'Probleme' mit ihr zu tun haben, wenn er jetzt fluchtartig den Schauplatz verlässt. Somit greift er wohl zur plausibelsten Antwort die sein Kopf ausspuckt.

~PAC~
"Ich denke mal es könnte immer besser laufen, oder? Ein paar Probleme die keine Ausschlachtung benötigen. Erstaunlich das dir nicht schlecht wurde im Taxi bei diesem Tempo. Ist das eine Gewohnheit bei Damen mit brasilianischen Wurzeln?"

Um nicht länger Rede und Antwort stehen zu müssen projeziert er das angefangene Gespräch direkt zu ihr zurück, in dem er auf die durchaus wilde Autofahrt zu sprechen kommt die Conti wohl hinter sich gebracht hat. Die kleine Anspielung auf ihre Heimat ist keinesfalls respektlos oder gemein von seiner Seite zu verstehen. Zumindest hat sich ein Mundwinkel nach oben gezogen, während er nun die Arme vor der Brust verschränkt und dabei die Tasche abgestellt hat.

~PAC~
"Deiner guten Laune scheint es zumindest nicht geschadet zu haben. Hoffentlich wird dir diese im späteren Verlauf des Abends nicht zwangsweise genommen."

Taynara ist wie ein kleiner Teil der Damen Division auch im diesjährigen MitB Match vertreten. Nach Kairi Hojo haben nun andere Damen die Chance sich nach heute Mrs. Money in the Bank zu nennen. Ob PAC hier vielleicht vor der Gewinnerin steht? Es wäre eine Ironie des Schicksals - als ehemaliger Kofferträger. Wie wir bereits aber aus dieser Situation allgemein gelernt haben, scheint das Schicksal heute PAC eins auszwischen zu wollen, was diese Theorie nur noch bestätigen könnte.

~PAC~
"Allerdings muss ich dich zutiefst enttäuschen - blau ist nicht meine Farbe und sticht sich mit meinen Augen. Das wird also nichts mit dem schnellsten Igel der Welt."

Ist eventuell auch besser so das PAC sich nicht blau anmalt, sich eine Stachelfrisur wachsen lässt und zum Igel namens Sonic mutiert. Schnell sein ist zwar schön und gut, doch den Fakt den nur wenige bedenken ist, dass Sonic physikalisch gesehen viel zu schnell für sich selbst ist. Eigentlich würde er sich alle Knochen brechen. Das wird der Brite wohl kaum wollen, da bricht er doch lieber selber Knochen.

Taynara Conti: Klar könnte es immer irgendwie besser laufen. Aber man sollte auch mal glücklich sein mit dem was man hat. Sonst wird das Leben zu einer einzigen Jagd und das kann ja wohl kaum der Sinn der Dinge sein.

Fast schon ein klein wenig ein philosophischer Ansatz den die junge Dame aus Brasilien hier wählt. Sie tut es ihrem Gegenüber gleich, stellt ihre Tasche ab, verschränkt die Arme und lehnt sich an einen Betonpfeiler. Beide wirken relativ entspannt und damit scheint keiner der beiden fluchtartig abhauen zu wollen.

Taynara Conti: Ich bin eigentlich ein positiver Mensch. Ich weiß, dass es in meiner Zeit seit der ich hier bin nicht wirklich gut für mich lief. Aber ich tue alles dafür besser zu werden. Was würde es mir bringen wenn ich jetzt noch schlecht gelaunt wäre. Das würde mich ja selber nur runter ziehen. Vielleicht liegt es auch an meiner Einstellung das mir nach dieser Fahrt nicht schlecht wird. Klar könnte ich mich darüber aufregen und schlechte Gefühle zulassen. Aber da hab ich ja nichts von. Ich damit kann man es erklären....Und damit das Taxi Taxi früher einer meiner Lieblingsfilme war.

Ein klein wenig schmunzelnd gibt es hier von Taynara eine Hommage an die Taxi Taxi Filmreihe und Samy Naceri, welcher außerhalb dieser Filmreihe eigentlich nur in Frankreich selbst ein klein wenig Bekanntheit genießt. Conti scheint ihre neu gefundene Lockerheit zu genießen und versprüht hier gute Laune. Mag vielleicht auch daran liegen was sie an diesem Wochenende bereits erlebt hat.

Taynara Conti: Ich gehe mit dem absoluten wollen in dieses Match zu gewinnen. Ich habe hart trainiert und lasse ab jetzt keine Ablenkungen mehr zu. Money in the Bank ist ein Match welches man nicht berechnen kann. Man kann nie sagen was passiert. Deshalb ist das Ende wohl leider offen. Genau so wie der Royal Rumble.

Diese lockere Ader hätte PAC gerade gerne. So richtig weiß er wohl selbst noch nicht was aus dem Abend noch werden wird. Eine Seite von ihm findet es traurig das er von Mr.Money in the Bank ein Jahr später irgendwo an den Seitenrand gedrückt wurde, die andere scheint ganz froh über die wenige Aufmerksamkeit zu sein. Conti gehört auf jedenfall Respekt gezollt für ihre Ansicht der Dinge.

~PAC~
"Das klingt doch nach einem guten Plan für den Abend, Taynara. Daran sollte man immer festhalten. Solche Match Stipulationen erfordern einiges an Aufmerksamkeit und Durchsetzungsvermögen sollten an erster Stelle stehen, wenn man sich zu einer Herausforderung entscheidet. Ich sollte es irgendwo wissen, richtig?"

Ein minimales Lächeln kommt über die Lippen des Engländers, als die letzten Worte sagt. In der Tat hat ihm der Money in the Bank Koffer seinen ersten Titelrun beschert. Leider hat es PAC niemals geschafft auch nur in die Nähe eines Kenny Omega oder eines Noam Dar zu bekommen. Noch scheinen diese Träume für einen Titelrun aber nicht aufgegeben sondern nur aufgeschoben zu sein. Ebenfalls eine gute Einstellung.

~PAC~
"Trotzdem werde ich das Gefühl nicht los das noch andere Faktoren mitspielen, das dein Lächeln heute so strahlt. Wenn man die Damen mit so ernstem Ausdruck auf den Lippen gewohnt ist, wirkt es immer befremdlich sie lächeln zu sehen.. Also?"

Bohrt der Brite eigentlich immer so nach? Man könnte eigentlich meinen er tut es eher weniger. Aber scheinbar scheint er sich tatsächlich für Taynara Conti als die Person die sie ist zu interessieren und fragt deshalb nach. Wenn die junge Südamerikanerin sich wirklich in ein ernsthaftes Gespräch begeben möchte, mit diesem Mann den sie eigentlich kaum kennt wenn man einmal ehrlich ist, dann geht sie auf seine Frage ein. Theoretisch könnte sie die Frage auch einfach ignorieren. So wie es PAC ja eigentlich auch getan hat als ihn Taynara drauf angesprochen hat ob alles gut ist.

Taynara Conti: Ich hab hier in Montreal ein paar alte Freunde und auch wenn ich mich eigentlich dafür entscheiden sollte meinen kompletten Fokus auf Montag zu legen habe ich einen kleinen Abstecher in das Nachtleben von Montreal gemacht. Lange Rede kurzer Sinn. Meine Freunde haben sich verspätet und ich wurde von so einem dummen Typen angebaggert. Ich glaube du kennst ihn. Kip Sabian.

Kip Sabian ist wahrlich kein Unbekannter für PAC. Mehrfach sind die beide aneinandergeraten, sowohl innerhalb als auch außerhalb des Ringes. Man könnte fast meinen das man den Briten hört wie er schwer einatmet bei der Erwähnung des Namens vom aktuellen Eastcoast Champion. Seine größte Sorge, wenn er nur den Anfang der Geschichte hört, dürfte wohl sein das sich Taynara auf den Deppen eingelassen hat. Aber war dem so?

Taynara Conti: Mir geht diese Person ja schon seit Ewigkeiten auf die Nerven wenn ich ihn nur reden hören. Wollte ihm eigentlich direkt eine Scheuern, aber ich dachte ich kann mich auf das Spiel einfach mal einlassen. Hab ihm am Ende als er dachte er wäre am Ziel einen schönen Korb in die Hand gedrückt. Das dürfte ihm eine gute Lektion sein denke ich.

~PAC~
".. Thank god, finally!"

Bereits als die Rede auf Kip Sabian kam, haben sich die Gesichtszüge des Engländers stark verhärtet. Im Grunde sind die beiden fertig miteinander und Sabian hat den Kürzeren gezogen. Das sich der Handsome Hustler seitdem auch weigert es noch einmal mit PAC drauf ankommen zu lassen, verstärkt den Gewinn natürlich nur noch mehr. Das die feurige Brasilianerin ihn dann dermaßen in seiner Lust und Begierde sitzen gelassen hat, ist auch für den unbeteiligten PAC eine fast schon zuckersüße Rache.

~PAC~
"In jugendlichem Leichtsinn ist man eben versucht zu denken, das eine hübsche Frau nur darauf wartet angebaggert und anschließend abgeschleppt zu werden. Zum Glück bist du ein lebender Beweis dafür das die Uhren nicht bei allen Frauen gleich ticken."

Jeder will ja angeblich ein Stück des Sabiankuchens. Anscheinend irgendwo wohl auch nicht. Conti gewinnt noch ein paar Sympathiepunkte mehr bei dem ehemaligen World Champion. Das dürfte einem Bunny weniger gefallen, die ja sogar einmal kurzzeitig auf den Charme des amtierenden Eastcoast Champions hereingefallen war. Im letzten Moment hat sich die Kanadierin zwar besinnt, aber sie war für diesen Bruchteil der Sekunde bereit gewesen PAC für Sabian liegen zu lassen. Man würde lügen, wenn sowas einem nicht wehtäte. Im Endeffekt sollte jedoch das Endergebnis zählen!

~PAC~
"Nun denn, Miss Conti. Sie haben noch zu tun - ich habe noch zu tun. Der schnelle, nicht blaue Igel aus Newcastle upon Tyne hat vielleicht noch eine Aufgabe. Falls wir uns das nächste mal wieder sehen - darf ich Sie dann hoffentlich Miss Money in the Bank nennen!"

Taynara Conti mit einem hübschen Koffer in der Hand der eine Riesen Abkürzung ist auf dem Weg zu dem Titel der aktuell von Toni Storm gehalten wird. Das wäre schon eine schöne Vorstellung. Eine Vorstellung die der jungen Südamerikanerin ein nettes Lächeln ins Gesicht zaubert.

Taynara Conti: Diesen Wunsch gebe ich gerne zurück. Zwar würde ich dich nicht gerne mit dem Money in the Bank Koffer der Frauen sehen, aber als Gewinner des Royal Rumble. Ich denke das wäre ansprechend. Nun denn, ich denke wir sehen uns.

Leicht drückt sich Taynara von der Wand, an der sie gerade eben noch gelehnt hat ab und greift nach ihrer Tasche. Freundschaftlich klopft sie dem Briten auf die Schulter und verschwindet anschließend in eine der vielen Richtungen. Ob der Abend für beide von Erfolg gekrönt sein wird? Man weiß es nicht. Lassen wir uns überraschen.

Noelle Foley: "Irgendwie beunruhigt es mich das PAC sich Conti nicht so entzogen hat, wie Allie es wohl erwartet hätte."

Byron Saxton: "Ich finde Allie sieht das ein wenig zu kritisch. PAC ist am Arbeitsplatz und wenn er ein nettes Gespräch mit einer Frau führt, heißt das noch lange nicht das er scharf auf sie ist. Ich sehe ihn da auch nicht so gefährdet!"

Johnny Curtis: "Und trotzdem bleibt er ein Mann, Byron. Und Taynara eine hübsche Frau mit verlockenden Kurven!"



MATCH 2
CONOR MCGREGOR IN ACTION

Writer: Bo

As down the glen one Easter morn', to a city fair rode I..



Die Lichter in der Halle werden gelöscht, nur ein paar Irland-grüne Strahler schwenken durch die Arena, zusammen mit einigen, die Irland-orange ausstrahlen. Nationalismus wird für den folgenden c2c Superstar groß geschrieben... der berüchtigte Conor McGregor!

There armed lines of marching men, in squadrons passed me by

Zu den Tönen von "The Foggy Dew" und dazu passenden Bildern, die die schönsten Ecken Dublins und Umgebung zeigen, schreien die Fans. McGregor ist ein Antiheld, er sagt was er denkt, er ist ein Großkotz und ein Proll, aber er ist ebenso ein ehrenhafter Kämpfer mit dem Herzen am rechten Fleck und deshalb ist seine Fangemeinde groß. Der Titantron schaltet Backstage, wo der UFC Megastar bereits mit seinem "Team McGregor" zum Vorhang marschiert der ihn von den Augen des Publikums trennt.

No fife did hum, no battle drum, did sound its dred tattoo



Dabei zeichnet sein Gesicht ein ruhiges Bild. Er ist absolut von sich und seinen Fähigkeiten überzeugt und scheint seinen Gegner am heutigen Abend nicht zu fürchten. Genau so tritt er dann auch vor den Vorhang, was die Crowd einmal mehr so richtig explodieren lässt, am heutigen Abend. Mit der Irlandflagge als Umhang tritt er auf die Stage und lässt sein Team hinter sich.

But the Angelus bells o'er the Liffey's swell.. rang out through the foggy dew

Den Weg, der vor ihm liegt, wird er alleine gehen. Nun schlägt der träumerische, irische Gesang von "The Foggy Dew" um zu "Hypnotize" von The Notorious B.I.G..

N-N-N-N-NOTORIOOOUSS!

Hah, sicka than your average,
Poppa twist cabbage off instinct, Niggas don't think shit stink,
pink gators, My Detroit players, Timbs for my hooligans in Brooklyn


Melissa Santos: "Making his way to the Ring... from Dublin, Ireland... weighing in at 170 pounds.. THE NOTORIOUS... CONOOOOOOOOOOOOOOOOOOOOR MCCCCCCCCCGREGORRRRRRRRRRRRRRRR"

Der bärtige Ire marschiert den Titantron hinunter, voll konzentriert und ohne mit irgendeinem Fan abzuklatschen. Er ist nicht hier um mit ihnen zu feiern, er ist hier um sich seinen Weg an die Spitze zu "schlachten", wie er es selbst genannt hat. Das Feiern kann man danach machen, denn erst die Arbeit, dann das Vergnügen. Er tritt in den Ring und streckt die Irland Flagge in die Luft, bevor er diese an Melissa Santos übergibt. Diese trägt sie nach draußen. Conor fährt sich einmal durch die Haare und läuft dann in bester Vince McMahon Manier, absolut großkotzig und prollig die Arme schwingend, einmal quer durch den Wrestling Ring. In der Mitte davon macht er halt, küsst seine Handschuhe und posiert für die Kameras.

Dead right, if the head right, Biggie there ery'night
Poppa been smooth since days of Underroos, never lose,
never choose to, bruise crews who, do something to us, talk go through us, girls walk to us,
wanna do us, screw us, who us? Yeah, Poppa and Puff




Er legt sich einen Zahnschutz in den Mund und macht sich warm, joggt auf der Stelle und testet die Ringseile einmal, indem er hineinläuft und sich ordentlich dagegen wirft. Das Match kann also schon sehr bald losgehen!



RKO! RKO! RKO!

Out of nowhere! McGregor liegt völlig überrumpelt am Boden während die zurückgekehrte Viper über dem schwer atmenden Körper hockt und sich ihr Werk ansieht.

Sofort stürmt der Referee den Ring und Orton lässt ihn gewähren. Er geht zielstrebig auf die sichtlich bedrückte Melissa Santos zu und streckt ihr kommentarlos die Hand entgegen. Sie reicht ihm das Mikrofon und klettert aus dem Ring.

randy orton:
"Did you forget about me?"

Die versammelte Zuschauerschaft buht und Orton saugt ihre Reaktionen ein wie ein Schwamm Wasser. Er leckt sich über die Unterlippe, die Augen halb zugekniffen. Langsam tritt er an McGregor heran, der, weiterhin am Boden liegend, mit dem Referee spricht.

randy orton:
"I have made enemies left and right.. more enemies than I can count, but no one.. no one has gotten under my skin more.. than you."

Mit Hilfe des Referee schafft Conor es auf die Beine. Dabei flucht er, ruft Orton entgegen dass er ihm die Sche**** aus dem Leib prügeln wird. Randy schüttelt langsam den Kopf, beäugt McGregor.

THE NOTORIOUS CONOR McGREGOR:
"Fook you, fookin' bitch, I'mma knock yer teeth down yer throat ye fookin"

Dann packt Randy ihn sich und macht es nochmal.

RKO!

Als der Referee dazwischen gehen will macht er Bekanntschaft mit der bloßen Präsenz des Apex Predator. Randy starrt ihm in die Seele. Schnauft schwer, wobei Speichel aus dem Maul der Schlange fällt. Hiermit will der Referee nichts zu tun haben, er klettert aus dem Ring.

Randy bewegt sich in eine der Ringecken und hält sich daran fest. Er ohrfeigt sich selbst. Wieder und wieder. Stachelt sich an. Sicherheitskräfte und eine Gruppe Schiedsrichter rennt die Rampe hinunter. Doch zu spät. Orton rennt los. PUNT KICK!
Direkt an den Kopf vom Notorious One.

Der 3rd Generation Superstar nimmt sich seine Weste die er abgestreift hatte und zieht sie sich wieder über, klopft sich die Hände ab während McGregor aus dem Ring geholt und versorgt wird.



Mit Ortons kaltem Starren und dem Begutachten seines Werkes schaltet die TV Crew zu den Kommentatoren.

Noelle Foley: "Himmel, McGregor! Seht euch Ortons Blick an.."

Byron Saxton: "Damit hat Connor wohl nicht gerechnet.."

Johnny Curtis: "Randy scheint nur noch als Henker zu fungieren - aber das macht er wunderbar!"

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» Kip Sabian «
"Was ist dein scheiß Problem, man?"

Gedämpfte Stimmen hallen hinter den dicken Betonwänden hervor, noch bevor die Bildschirme die Live-Aufnahmen der Kamera zeigen. Wie ein Journalist auf der Jagd nach der neuen Top Story, eilt der Kameramann durch die kargen Gänge im Centre Bell, Quebec, Kanada. Nach einer scharfen Linkskurve, geraten die Störenfriede auch gleich ins Visier der Linse. Mit grimmigem Gesicht, schubst Kip Sabian den, etwas breiteren und doch etwas kleineren Pete Dunne von sich weg. Bereits vor einiger Zeit sind die beiden im gemeinsamen Gespräch mit der Gang aneinander geraten. Sabian solle sich beweisen, hieß es und doch wusste der Kurzhaarige mit seinem Titel zu prahlen, den er später am Abend gegen Austin Theory verteidigt. Ein rares Bild, die Mitglieder der Gang untereinander im Streit zu sehen, wo sie doch immer als Einheit agieren und im Normalfall füreinander einstehen. Das Kip auch als Neuling keine große Lust darauf hat, sich kleinreden zu lassen, sollte selbst für den größten Sabian-Kritiker verständlich sein. Die Hände des Handsome Hustlers landen in seinen Hosentaschen. Bis auf den kleinen Schubser, wirkt er bedacht und scheint kein großes Interesse an einer körperlichen Auseinandersetzung zu haben.

» Kip Sabian «
"Seit Tag 1 sitzt du mir im Nacken, Alter. Du kommst aus'm Nichts zurück und spielst dich auf wie der Boss der Gang, dabei hast du dein erstes, verficktes Match gegen Balór sogar gleich in den Sand gesetzt. Ich versteh's nicht. Was für ein Problem hast du mit mir, Bruder?"

Das Pete kein Freund von Sabian war, durfte man bereits vorher merken. Aber als er ihn berührt durch den Schubser, kann man ihm förmlich ansehen, wie die Wut in ihm aufsteigt. Seine Halsschlagader verdickt sich und er lässt seinen Blick auf genau der Körperstelle ruhen, wo Sabian es gewagt hatte ihn zu berühren. Zurückhalten Pete. Er ist es nicht wert. Noam wäre wahrscheinlich nicht darüber begeistert, wenn er ihm nun die Fresse polieren würde. Also durchatmen.

- Pete Dunne -
„Was mein fuckin‘ Problem ist mit dir? Raffst du das wirklich nicht “Bruder…“

Bewusst provozierend betont, blickt er seinen Teamkameraden an. Sein Blick wandert an seinem Körper entlang und bleibt für einen kurzen Moment auf seinem Titel ruhen.

- Pete Dunne -
„Du hast seit dem du in unserer Gang bist, nur für Unruhe gesorgt. Prahlst mit dem Gürtel den du nur uns zu verdanken hast! Wir haben dir den Titel geschenkt! Bloody Hell. Wir haben dir den Arsch gerettet! Und seitdem? Fucking nothing., Aye? Du pisst mir ans Bein weil ich gegen Balor verloren habe? Was ist denn mit der Schwuchtel? Pac? Müsste selbst bei dir klingeln oder?“

Pete verstaut seine geballte Faust in seiner Hosentasche. Nein, er will Kip nicht zu sehr gönnen, dass er ihn aus der Verfassung bringt. Die Zähne gefletscht, mit der freien Hand wischt er sich die Mähne aus dem Gesicht nach hinten.

- Pete Dunne -
„Du bist nichts wert.“

Die flache Hand des Handsome Hustlers landet in seinem müden Gesicht. Mit Daumen und Zeigefinger reibt er sich durch die Augen, bevor er erneut eine recht defensive Haltung einnimmt. Die Niederlage gegen PAC war wirklich bitter. Natürlich haben einige Faktoren eine Rolle gespielt, dass Sabian keine 100% geben konnte, aber Ausflüchte zählen nicht. Die Niederlage ist ihm verschuldet und damit muss er leben.

» Kip Sabian «
"Ja, ihr habt mir den Arsch gerettet. Danke dafür, Petey, aber geschenkt wurde mir gar nichts. Ihr habt mir geholfen zurückzuholen, was man mir geraubt hat. Was erwartest du jetzt, huh?! Soll ich den Belt in 5 Teile sägen und euch allen 'ne schöne Halskette daraus basteln? Soll ich eure Schwänze lutschen?! Ich dachte, dass alles cool is'. Wir haben meinen Geburtstag zusammen gefeiert. Noam und ich werden unsere Titel verteidigen, während du dir die Westküste sicherst. Seit ich Teil der Gang bin, geht es nur mehr bergauf, merkst du es nicht? Wann hatten wir zuletzt dieses Standing innerhalb der Company? Bestimmt nicht, als du deinen Brüdern kurzzeitig den Rücken zugekehrt hast und Jay dieses scheiß Loch stopfen musste, das du hinterlassen hast. "

Diese Vorwürfe, von allen Seiten, machen Kip krank. Als hätte er momentan nicht mit genug Unsinn zu kämpfen. Er selbst macht seinen Job, aber Dunne versucht offensichtlich, den eisernen Zusammenhalt der Gang zu gefährden. Wer hier wohl tatsächlich das faule Ei ist, ist dementsprechend offensichtlich.

» Kip Sabian «
"Wie wär's denn mal damit, im Sinne der Gang zu handeln, heh? Wir müssen zusammenhalten, um unsere Ziele zu erreichen, ganz einfach. Wenn du weiterhin für Unruhe sorgst und uns alle aus der Verfassung bringst, weil du auf Stress aus bist, musst du in Zukunft nicht mehr nur deine eigenen Niederlagen schultern, sondern unsere auch. Ich bin nicht dein Feind, man. Willow ist dein Feind. Shannon Moore ist dein Feind. Vielleicht solltest du aufhören mir vorzuhalten, dass ich gerne mal einen wegstecke und selbst mal zum Schuss kommen, denn offenbar kannst du momentan nicht ganz klar denken."

Kopfschüttelnd lauscht der Bruiserweight den Worten seines Teamkameraden. Nein, das muss er sich nicht geben. Pete wendet sich ab und will gehen. Doch…Nein. Nein. Das ist nicht seine Art. Zwar wirft Kip ihm genau das vor und vielleicht sah es für einen kurzen Moment auch so aus. Aber er hat sich verändert. Er…er ist anders geworden die letzte Zeit.

- Pete Dunne -
„Fick dich…“

Seine geballte Faust schlägt gegen die Wand bevor er herumschnellt und Kip am Kragen packt und gegen die Wand drückt. Nicht aus Hass. Nein. Er will nur mit ihm sprechen. Schließlich ist Pete ja niemand der zu Gewalt und Brutalität neigt.

- Pete Dunne -
„Mir ist es scheißegal in was und wie oft du dein Ding in Frauen, Männer, Tiere und fucking Gegenstände steckst. Und glaub mir, mein Schwanz geht dich nichts an. Aber glaub mir. Ich handel im Sinne der Gang. Als ich ging, als ich wiederkam. Es war alles für die Gang. Ich hasse es nur wenn Leute meinen auf große Schnauze zu machen, wenn sie neu in der Gang sind. Einmal Gang, immer Gang.“

Schnaufend fletscht der Brite seine Zähne. Durch die ganze Aufregung schlägt ihm seine Mähne ins Gesicht und ein kleiner Speichelfaden entweicht seinem Mundwinkel vor Wut.

- Pete Dunne -
„Heute Abend werde ich Moore, Willow und sämtlichen Freaks das Genick brechen wenn sie sich mir in den Weg stellen. Dann kannst du mir nichtmehr ins Gesicht reiben wie wieviel besser du bist. Kip….Sabian…. “

Der Handsome Hustler hebt die Hände beinahe kapitulierend, als er die kalte, harte Wand in seinem Rücken spürt. Mit dem Bruiserweight ist heute offensichtlich nicht gut Kirschen essen, aber wann ist es das schon? Kip kann froh sein, noch nicht aufgefressen worden zu sein.

» Kip Sabian «
"Ich und große Schnauze? Ich bin ein verdammter Engel. Wenn du schon ausrasten musst, dann mach das wenigstens nach meinem Match, okay?! Hab' keine Lust darauf, dass du mir die Nase brichst und Theory dadurch'n Vorteil hat. Mir wär's auch ganz lieb, wenn du von mir ablassen würdest. Da kommt'n bisschen Sabber aus deinem Mund und ich will meine Jacke nur ungern wieder in die Reinigung bringen müssen. "

Bei dem Anblick des Fadens verzieht Sabian angeekelt das Gesicht. Manchmal kommt es ihm so vor, als wäre Pete mehr Biest als Mensch und dass er sich vor Superbad aufbäumt, wie ein wilder Werwolf, unterstützt diese These nur.

» Kip Sabian «
"Jetzt reiß dich mal zusammen, Petey. Glaubste nicht, dass du'n bisschen zu hart zu mir bist? Wir könnten echt gute Freunde werden, man. Der Schöne und das Biest, oder so. Vertrau mir einfach. Die gesamte Gang kann auf mich zählen..."

Pete brummt Kip ein letztes Mal an, bevor er seine Hände von seinem Kragen lässt. Ohne den Blick von ihm abzuwenden, wischt er sich mit seinem haarigen Arm über den Mund. Ihn stört es nicht, dass Kip mitbekommen hat wie der Speichelfaden sich in seinen Bart legt. Warum sollte es ihn auch? Pete macht einen Schritt von ihm weg, während er sich eine Zigarette ansteckt.

- Pete Dunne -
„Wir können einen Scheiß. Noam vertraut dir. Ich nicht. Doch ich vertraue Noam, dass er keinen verlogenen, weinerlichen, notgeilen Jüngling in unsere Familie holt.“

Eine klare Spitze aber hey. Pete ist nicht zurückgekommen, um hier neue Freunde zu finden. Kopfschüttelnd nimmt er einen weiteren Zug seiner Zigarette bevor er sich erneut von Kip abwendet.

- Pete Dunne -
„Wir beide kämpfen heute um einen Gürtel um unsere Eier noch mehr aufzublasen und sie den ganzen Idioten ins Gesicht zu reiben. Theory? Gegen Noam konnte er nichts ausrichten. Ich hoffe nicht, dass du etwas anderes vor hast. Wenn du ihn behälst, dulde ich deine scheiß Fresse. Aber verlange nicht von mir das ich dich jemals akzeptieren werde. Aye?“

Genüsslich kratzt er sich mit seiner freien Hand in Höhe seiner Geschlechtsteilen an der Hose während seine Lippen sich zu einem Lächeln formen.

- Pete Dunne -
„Nicht das du über Theory herfällst weil du in deiner Geilheit denkst er ist ein hässliches Mädchen. Würde deinem Titel nicht gut tun.“

Er MUSS also gewinnen, um geduldet zu werden? Gut, dass man den Handsome Hustler nicht unter Druck setzt. Ein Glück, dass das Match gegen Theory quasi ein Selbstläufer ist, jedenfalls in seinen Augen.

» Kip Sabian «
"Du bist ein ziemlicher Heuchler, Pete. Ernsthaft. Marty, Noam und Jay, ja - Die Jungs vertrauen mir und wenn du ihnen vertraust, solltest du auch mir vertrauen. So .. ungefähr. Scheiße, dass ist verwoben, aber du weißt was ich meine. Wenn deine Duldung an meinen Erfolg geknüpft is, biste in einer Bruderschaft vielleicht falsch und um Theory musste dir keine Sorgen machen. Ich regel das. Als ich hier angefangen habe, war jeder so wie du. Jeder hat mich kleingeredet, man und ich hab' allen Leuten gezeigt, dass ich viel mehr bin als'n hübsches Gesicht. Ich hab's satt, alter. "

Kip beißt die Zähne aufeinander und schlägt mit der Faust gegen die Wand Links von ihm. Nein, sich selbst zu bemitleiden ist der falsche Weg, wenn es sein Ziel ist, von Dunne anerkannt zu werden. Sabian blickt auf die, nun Rot angelaufene, Hand.

» Kip Sabian «
"Glaube mir - Ich werde Austin ficken, aber nicht so, wie du erwartest und hey, um ehrlich zu sein, könnte ich auch dich besiegen, Pete. Isses nicht das, was dich an mir stört, Bruder? Der neue Typ in der Gang, größer und hübscher als du, mal ganz von meinem Titel abgesehen. Haste Angst, dein Ansehen zu verlieren, weil der Neuling eventuell mehr auf'm Kasten hat als der Bruiserweight?"

Jetzt reichts. Kip wie auch auch Pete kanalisieren ihre Wut, indem sie gegen die Wand schlagen und doch scheinen sie sich so verfeindet gegenüber. Aber das er nun darauf besteht, locker gegen Pete gewinnen zu können. Nein, das ist zu viel für ihn. Ein weiteres Mal fletscht er seine Zähne und stößt Sabian gegen die Wand.

- Pete Dunne -
„Wage es nie mehr mich schwach zu nennen. Got it, fuckface? Niemals…wieder…“

Kopfschüttelnd wendet er sich ab. Er hat besseres zu tun, als sich mit einer so niedrigen Kreatur abzugeben wo er doch heute noch ein Titelmatch hat. Und selbst Kip muss sich noch etwas vorbereiten. Das sieht Pete ein. Nicht in seinem Willen. Nein, nur im Sinne der Gang. Mit einem Eastcoast Champion der zurückgelassen wird, stampft der Bruiserweight schnaufend aus dem Bild womit auch zu den Kommentatoren geschaltet wird.

Byron Saxton: "Also ich bin nun wirklich kein Match, der zu großer Schandenfreude neigt. Aber hier konnte ich mir ein kleines Grinsen doch nicht verkneifen. Wie es scheint, ist die Gang doch kein so eingeschworener Haufen, wie uns Noam Dar immer weis machen will."

Noelle Foley: "Noam sollte vielleicht ein klärendes Gespräch mit seinen Brüdern suchen. Sonst läuft die Gang Gefahr, dass sie von Innen heraus zerstört wird."

Johnny Curtis: "Ach, das ist Schwarzseherei. Die Jungs müssen nur mal gemeinsam einen trinken gehen, ein paar Weiber aufreißen und sich etwas prügeln. Glaubt mir...danach sind Kip und Pete die allerbesten Freunde."



Es gibt ein Blick über Montreal eine Millionen Stadt laut einer Zählung 2017 die Heimat von 1,78 Millionen Menschen und der heutige Austragungs Ort von C2C One Shot at Glory 3. Nun wird wieder in die Halle geschaltet in der 22 Tausend Menschen heute Abend nicht nur das Titel Match zwischen Noam Dar und Hangman Bryan sondern auch Kip Sabian vs Austin Theory um den Eastcoast Champion Titel doch gibt's auch das Frauen Money in the Bank Match und das Royal Rumble Match wo der nächste Gegner für Brayn oder Dar ermittelt wird. Doch nun steht erst einmal Sabian vs Theory an doch bevor nun ertönt ein bekannter Ruf.

??? : DEAD

Sofort gehen die Lichter aus und der Titan Tron an während gemischte Reaktionen vom Publikum kommen als auf den Tron der Raum der Wyatt Family erscheint und zu sehen ist Bray und vor ihm mehrere Bilder von Finn Balor die er angesammelt hat.

Bray: Heute Abend hab ich ein Wunsch ein Wunsch den ihr immer besitzt. Heute Abend will ich gehört werden gehört von der Welt damit sie meine Nachricht weitergeben. Ich will das die gesamte Welt heute zu sieht wenn ich Finn bestrafe den Finn Balor tat etwas was er nicht tun sollte. Finn Balor der Mann der dachte er der auserwählte den Undertaker zu bringen jemanden den man Kräfte nach sagte die ins unglaubliche gehen und er die Dunkelheit unter Kontrolle hat. Doch wie alles in dieser Welt ist eine Lüge Kontrolle ist eine Illusion die von euch bekräftigt wird. Finn Balor will sein Leben lang alles kontrollieren und nur seine eigene Welt verwirklichen er will Becky Lynch wieder in die Dunkelheit stoßen aus der Abigail sie gerettet hatte. Du Finn Balor bist ein Monster das nur von Leid lebt.

Bray erklärt hier seine Welt Ansicht und auch was er in Finn Balor sieht nachdem dieser letzte Woche den Schrein von Abigail nieder gebrannt hat. Das war für zu viel und er nahm das Match an was heute kommen wird. Während Wyatt spricht läuft er hin und her und zeigt immer wieder in die Kamera.

Bray: Letzte Woche ist Finn Balor ein Schritt gegangen der zu weit ging. Du hättest alles haben können Finn eine Familie doch du musstest immer wieder gegen uns gehen. Warum Finn warum tust du mir das an wir hätten dir alles geben können doch du hast meine Wahrnehmungen ignoriert. Du hast mich gezwungen dir ein Lexikon bei zu bringen. Doch du hast nicht drauf hören wollen heute Abend werde ich das tun was ich nicht wollte Finn doch du hast mich gezwungen.

Es ist deutlich das Bray die Sache mit Abigail meint die für ihn und Becky eine beleidigung war ein Provokation auf hohem Niveau für die Family.

Bray: Heute Abend Finn wird der Mond im Roten Licht erstrahlen und deine Welt der Lügen Verbrennen während Abigail zu sieht wie ich dich bestrafe. Du wolltest der Mann der Becky alles nimmt was sie glücklich macht doch nachdem heutigen Abend werden Legenden von einem Mann erzählen der heute in die Geschichte ein geht ein Mann Kane das fürchteten lehrte ein Mann den sie den Demon Eater nannten. HAHAHAHAHA HAHAHAHAHA HAHAHAHAHA HAHAHAHAHA HAHAHAHAHA HAHA HAHAHAHAHA RUN

Bray Wyatt will heute also mit Finn das machen was er einst mit Kane machte und in die Geschichte als der Demon Eater eingehen gewohnt große Worte von Bray die mit immer noch gemischten Reaktionen war genommen werden als das Licht in der Halle wieder angeht und die Kommentatoren gezeigt werden

Noelle Foley: "Wyatt sinnt auf die endgültige Abrechnung mit Finn. Nur ob sie wahr wird?"

Byron Saxton: "Wir dürfen Becky auch nicht in all dem Drunter und Drüber vergessen.. Sie könnte das Zünglein an der Waage sein."

Johnny Curtis: "Der Eater of World wirds den Demon verschlingen! Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche!"




Es wird wieder Backstage geschaltet am heutigen Abend in Montreal der heutige Veranstaltungs Ort von One Shit at Glory der PPV von C2C und stehen heute nicht nur Titel auf den Spiel sondern auch der Money in the Bank Koffer der Frauen und die Männer stehen in einem 30 Mann Royal Rumble. Heute kann Theoretisch alles passieren doch nun sehen kein Athlet oder Athletin sondern eine Frau die wir selten sehen aber dennoch sehr gut kennen Julia eine junge Frau die ein Teil der Wyatt Family ist wenn man die Brünette so sieht würde man es nie vermuten das sie zu dieser finsteren Gesellschaft gehört doch hat sie schon mehrmals bewiesen das man sich von ihren unschuldigen aussehen sich nicht beeinflussen darf. Diesen Fehler tat Noam Dar damals was passierte ist bekannt er bekam den Schrecken seines Lebens. Doch ist Julia mehr als nur ein Teil der Family sie ist die schön öfter zeigte das sie für sogar durch gehen würde der Mann der Leben nicht nur verändert hat sondern gerettet. Doch was will sie hier sie scheint jemanden zu suchen als sie stehen bleibt und ein Unheil volles Lächeln sich auf ihren Lippen bildet als sie auf die Person zu geht die sie gesucht hat.

Julia: Toni ich wusste das wir uns eines Tages wieder sehen werden

Toni? Etwas Toni Storm? Ohja, sie ist es. Es ist lange...sehr lange her, seit dem Storm und Julia miteinander zu tun hatten. Das letzte Mal war Toni noch emotional gefestigter und hatte im Dream Express einen sicheren Hafen. Das gehört, bekannterweise, nun der Vergangenheit an. Elias ist längst ein willenloser Sklave von Wyatt und Toni und der Dream scheinen sich, trotz Versöhnung, langsam auseinander zu bewegen. Dazu noch letzte Woche...ihre geliebte Catherine hat sie verlassen. Ausgerechnet sie...die Frau, für die die Australierin bis zuletzt alles getan hat. Was nun? Die Strong Zero City Lady hat keinen Antrieb mehr...keine Lust! Bis heute mittag wurde sie vom Hass und den Rachegedanken an Rosemary angetrieben. Aber seit sie an der Halle angekommen ist, fühlt sie diese Leere. Catherine ist auch anwesend...das weiß die Blondine durch einen Kollegen, mit dem Toni ebenso befreundet ist. Noch sind sie sich nicht begegnet. An sich sollte sie alles bereinigen und auch Cathy zugehen und um ein letztes Gespräch bitten. Dazu ist Storm zu saft- und kraftlos. Wie um Gottes Namen soll sie dann später überhaupt an eine Titelverteidigung denken. In ihren Empfindungen versunken lehnt die Championesse gerade an einer Wand. Sie trägt einen schwarzen Jogging Anzug, ist noch ungeschminkt und die Haare sind provisorisch nach oben gesteckt. Neben ihr liegt eine große Sporttasche, in der sie ihr Ring Gear und den Gürtel verstaut hat. Zunächst realisiert sie die näher kommende Julia gar nicht. Als diese sie anspricht, schaut Toni sie mit blasser Gesichtsfarbe nur an. Ist das ein Fan, der sie um ein Autogramm bitten will? Nein...sie kennt sie! Es rattert kurz im blonden Köpfchen, bis die Erinnerung wieder einsetzt...

Toni Storm: Verpiss dich! Außer du willst eine gebrochene Nase...

...knurrt sie Julia entgegen. Eine fanatische Sektenanhängerin ist mir das Letzte, für das Toni nun Nerven hat. Gehen Nein dafür ist sie nicht hier sie Toni gesucht und gefunden das sie dieses Mal sogar fast zurück halten ist im Gegensatz zum letzten Mal als sie in Tonis Lockerroom gewartet hat scheint Storm nicht zu interessieren.

Julia: So viel Hass. Bray hatte recht als er sagte das in dir mehr steckt als das was du Preis gibst. Doch heute musst du das alles Preis geben deshalb bin ich hier und dir helfen.

Julia ist wahrscheinlich kein Jahr älter als Toni und doch sind die beiden komplett verschieden. Nun wird das grinsen bei Julia noch etwas größer

Toni Storm: Helfen? ICH HELF DIR AUCH GLEICH!

Die Australierin baut sich vor Julia auf und spannt jeden Muskel an. Sofort ist er wieder der...der Hass und die unbändige Wut auf Rosemary! Toni hat nichts begriffen...Rosie ist nur noch mehr der Sündenbock. Und aus irgendeinem Grund projektiert sie alles nun auf Julia. Vielleicht auch deswegen, weil sie Wyatt und Rosemary über einen Kamm schert. Das ist auch ein Problem, welches die Strong Zero City Lady zur Zeit in ihrer Weltanschauung einschränkt...es gibt nur schwarz und weiß und kein grau!

Toni Storm: Fick dich...fick deinen Bray! Ich weiß selber, was ich heute muss. Ich werde diesen Scheiß Freak dafür bluten lassen, was sie mir genommen hat...SIE HAT MIR ALLES GENOMMEN!

Als amtierende Womens Championesse zu sagen, man habe ihr "alles" genommen, mag für Außenstehende sehr befremdlich wirken. Das Loch, das Catherine bei ihr hinterlassen hat, ist riesengroß und saugt jegliche Freude, jeden kleinen Hoffnungsschimmer gnadenlos auf. Toni trommelt mit beiden Fäusten gegen die Wand und drückt ihre Stirn dagegen, so fest sie nur kann.

Julia: Du verstehst es nicht. Ich stand einst an den selben Punkt wie du ich wollte niemanden mehr sehen kein hören. Doch dann trat Abigail in mein Leben sie zeigte mir das ich nicht alleine bin das mehr gibt die sind wie ich. Missverstanden und unterdrückt sie gab mir die Kraft das Monster was mich tyrannisiert hat zu besiegen. Ich kann dir sagen wer die Monster sind das nicht Bray und auch nicht du. Glaubst du es war ein Zufall das du diesen Finn Balor getroffen hast er wir dich am Boden Toni er will seine Rosemary an der Spitze sehen glaubst du dir nicht gerade wie sie dich brechen können?

Fast so Charisamtisch wie Bray selbst spricht Julia hier auf Toni ein und langsam muss sie doch auch merken das an den Worten Julia was dran ist. Das sie eine Mission hat ist deutlich doch welche bleibt im verborgenen.

Julia: Doch glaub mir wenn du blind los gehst wirst du nur noch mehr verlieren du musst heute dich heute auf das vertrauen was dir geben würde Hören, Sehen für deine Gefühle sind heute kein Platz. Oder willst du das Catherine sich in dem bestätigt fühlt von Lügen die Balor und Rosemary verbreiten?

Spätestens jetzt muss Toni doch merken das Julia von was die redet.

Toni Storm: I-ich bin nicht das Monster...

Langsam dreht Toni ihren Kopf in Richtung von Julia und sieht diese erstaunt an. Sie ist das nicht das Monster...und damit dann auch nicht schuld. Die Family Anbgehörige ist die erste Person, die Storm von Verantwortung frei spricht. Sonst wurde die Australierin als Schuldige angesehen...als diejenige, von der die Aggressionen ausgehen. Selbst eine Candice LeRae macht ihr unterschwellig und versteckt noch Vorwürfe. Da tut es gut auch mal eine Meinung zu hören, die die eigene Position unterstreicht.

Toni Storm: Nein, nein...ich bin nicht das Monster. Rosemary ist es...dieser Freak ist es! Niemand will es sehen...alle glauben, dass Rosie nun ein so toller und freier Mensch sei, nur weil es den Undertaker nicht mehr gibt. Pah...Bullshit! Sie hat sich kein Stück gebessert...sie ist gefährlich und will alle ins Verderben stürzen...mich, diesen PAC...und meine Cathy!

Die Strong Zero City läuft von einer Seite zu anderen...und wieder zurück. Dabei verschränkt sie die Arme hinter ihrem Rücken und spricht ihre Gedanken offen aus. Diese sind mehr zur eigenen Bestätigung, während Julia kurz zur Statistin verkommt.

Toni Storm: Und Finn? Er steckt mit Rosemary unter einer Decke? Na, das erklärt so einiges...

Die Gespräche an der Hotelbar in Köln und im Aufzug von vor ein paar Tagen fallen Toni wieder ein. Beide Mal lief es, gelinde gesagt, wenig harmonisch mit dem Iren. Seit dem macht sich in ihr eine Ablehnung Finn gegenüber breit. Der Vorwurf von Julia, er würde mir Rosemary zusammen arbeiten, findet daher Nährboden. Nur zu gerne würde Storm es glauben.

Toni Storm: Nein...ich werde mich nicht brechen lassen. Und ich werde es nicht zulassen, dass irgendwelche Lügen mein Leben weiterhin zerstören.

Entschlossen klatscht Toni in die Hände. Die Leere und die Lustlosigkeit von gerade eben sind wie verflogen. Nun brennt sie förmlich darauf Rosie in die Finger zu bekommen. Das grinsen was eben schon merkwürdig war ist bei Julia fast kurz Dämonisch geworden aber das ist schnell wieder normal geworden als Toni kurz zu ihr sah. Doch es läuft alles nach Plan zur das Family Mitglied.

Julia: Rosemary ist frei. Ich bin frei ich gab mein Leben für eine neue Welt doch solange Lügner wie Finn und Rosemary macht haben wird es immer Lügen geben immer solche Menschen wie Kairi oder Rhea dich benutzen. Heute musst du Rosemary aufhalten den sonst wird sie dich nur weiter Catherine entfernen.

Als Bray hier stehen und prädigt halten tut Julia es und Stachel Toni weiter an Rosemary zu verstörend. Nun geht sie ein Schritt näher auf Toni zu legt eine Hand auf die Schulter und grinst noch Unheilvoller als zu vor.

Julia: Ich kann dir eine Welt zeigen in der niemand dich oder Catherine verurteilt und du endlich frei sein kannst

Eine Welt, in der sie nicht verurteilt wird? Das hört sich definitiv wie eine wunderschöne Utopie an. Endlich mit Catherine vereint sein, ohne dass es zu Streit und Missgunst kommt...das wäre es doch! Tonis Gedanken schweifen ab und verträumt gibt sie sich dem hin. Da meldet sich plötzlich ein Gedanke, der sie warnt...schließlich spricht hier immer noch Julia zu ihr...eine Anhängerin des großen Manipulator Bray Wyatt. Keuchend geht Toni einen Schritt zurück und schlägt Julias Hand weg.

Toni Storm: Damit eins klar ist...ich traue dir nicht und auch deinem Meister nicht. Aber...

Aber? Toni lockert ihre angespannte Haltung und der hochgerissene Zeigefinger wandert langsam wieder nach unten. Unsicher beißt sie sich auf die Unterlippe. Was, wenn es wirklich einen Weg gibt um all dem Schmerz und der Dunkelheit zu entkommen. Außerdem...Wyatt scheint ein Feind von Rosemary und Finn zu sein. Kann es sein, dass Toni ihn falsch eingeschätzt hat? Ein frommer Wunsch...aber er ist im Körper der Blondine vorhanden.

Toni Storm: ...aber wenn er mir etwas zu sagen hat, dann sag ihm, dass ich ihn gerne bald sprechen würde. Heute nicht mehr...heute geht es nur darum Rosemary zu zerstören. Daher sag ihm auch, dass es mir eine Freude sein wird, einen gemeinsamen Feind zu vernichten.

Oh je Toni scheint wie Dakota einst auf die Family ein zu gehen den Fans die das aus der Halle aussehen gefällt das nicht doch das kann Toni nicht sehen und nicht hören das Backstage ist. Während sich bei Julia grinsen bildet.

Julia: Er ist kein Meister er ist einer meiner Brüder. Aber ich werde ihm sagen das du bereit bist ihm zu sprechen du wirst ihn nicht suchen müssen er wird zu dir kommen. Denk einfach dran du kannst so glücklich werden wie Dakota und Elias

Und ein Punkt den die Wyatt Family hat Elias der ein so guter Freund von Toni war. Langsam hat man das Gefühl das Bray wirklich die Welt in seinen Händen hat.

Toni Storm: Gut, ich warte auf ihn...aber wehe ihr verarscht mich. Das wird euch nicht gut bekommen.

Blind vor lauter Wut und Trauer ist Toni kurz davor einen sehr großen Fehler zu begehen. In ihrer akutellen Situation könnte es für Bray Wyatt ein leichtes sein, die Blondine zu beeinflussen. Man kann nur hoffen, dass Storm im richtigen Moment noch die Kurve bekommt. Für den Moment jedenfalls packt sie ihre Tasche, dreht Julia den Rücken zu und geht davon. Damit wird wieder zu den Kommentatoren zurückgeschaltet.

Noelle Foley: "Oh nein! Hoffentlich wird Toni Wyatt nicht so unterliegen wie Elias damals.. Erinnert ihr euch?"

Byron Saxton: "Elias ging zu der Familie um Dakota zu befreien - und endete selbst als treuer Anhänger. Ich wünsche Toni das ihr das nicht in ihrer Verweiflung passiert.."

Johnny Curtis: "Ihr habt keine Ahnung, oder? Bray kann ihr absolut helfen gegen Rosemary! Es kann nur ihr Vorteil sein.."



Ein Klopfen! Und schon reißt Finn Bálor, der sich gerade in seinem Locker ausgeruht und dann einfach mal eben für eine Sekunde die Augen zugemacht hat, eben jene wieder auf. Geschockt blickt er in Richtung Türe und stellt sich die Frage... war das echt? Oder hat er es sich vielleicht nur eingebildet? Zumindest ist jetzt nichts mehr zu hören und gerade in dem Moment, wo Finn beruhigt schon an einen Traum glaubt und die Augen wieder schließen will, da klopft es erneut! Direkt springt Finn auf und geht vorsichtig in Richtung der Türe. Warum haben diese Dinger in den Arenen eigentlich keinen Spion? Das wäre gerade sehr hilfreich. Doch auf solchen Luxus muss Finn hier verzichten und da er wohl zulange über das für und wider nachdenkt, ob er diese Tür nun öffnen soll oder eben nicht, wird er mit einem weiteren Klopfen gestraft. Wer auch immer da ist, muss ihn wohl dringend sehen wollen... vielleicht zu dringend? Letztendlich gewinnt jedoch die Neugierde und er öffnet ganz langsam und vorsichtig die Türe... nur für einen kleinen Spalt, der gerade breit genug ist um raus zugucken.

Finn: “Wer ist da? Was willst du?“

Merkwürdiges Verhalten, was Finn hier an den Tag legt, aber vielleicht verständlich, wenn man so eine Begegnung hatte. Niemand ist zu sehen, hat sich die Person, die hier geklopft hatte, doch schon wieder zurückgezogen, sich von der Tür zurückgezogen und die ersten Schritte weg gemacht. Allerdings nicht so weit, dass er das nun nicht hören konnte…

Jordan: „FECK, Finn… bist du wieder mit deinem Apfelkuchen beschäftigt oder was ist da los?!“

Und da sehen wir dann auch den Mann, zu dem diese Stimme samt irischem Akzent gehört – Jordan Devlin! Er taucht wieder vor der Tür auf und blickt Finn verwundert an, denn… a) hat die Reaktion lange auf sich warten lassen und b)… was ist das hier?! Wieso dieser scheiß Türspalt, aus dem er hier herausluchst?! Ein tatsächlich merkwürdiges Verhalten von Finn, das Jordan hier aber nicht so sehr analysieren wird, hat er doch seine eigenen Probleme, die in seinem Kopf herumschwirren und die ihn auch hier her führen. Immerhin… ein Gespräch mit einem Freund ist definitiv besser als den eigenen Kopf unter Drogen zu setzen oder ihn mit Dauer-Action zu berieseln, damit dieser gar nicht erst dazu kommt, sich mit den eigenen Sorgen auseinanderzusetzen. Letztere Alternativen traten zuletzt doch wieder mehr und mehr in den Vordergrund bei Jordan… aber hey, heute sieht er fit aus! Der Apfelkuchen wiederum ist natürlich eine Anspielung auf die kuriose Situation vor zwei Wochen als er einfach wutentbrannt in die Kabine von Finn stürzte und seinen Landsmann dann beim Essen von Apfelkuchen antraf…

Jordan: „Kann ich dann… rein kommen? Oder braucht „ihr“ noch zwanzig Minuten?!“

Er grinst, spielt abermals auf den Kuchen an… und wer den Film „American Pie“ kennt, weiß auch, auf was der Mann, der heute Abend noch nach den Sternen greifen möchte, anspielt. Aber natürlich ist das nur ein Spaß, während er noch den letzten Schritt auf die Tür zugeht, offensichtlich davon ausgeht, dass er hier hereingelassen wird… denn wieso zur Hölle sollte ihm sein alter und wieder neugewonnener Freund hier den Zugang verwehren?

Jordan: „Oder... warte... hast du Besuch?“

Könnte ja auch sein! Oh ja, das würde einiges erklären… vielleicht hat er ja wirklich Frauenbesuch?! Es wäre sicherlich nicht undenkbar, dass Finn hier Frauenbesuch hat und wenn man es genau nimmt, dann hat sein derzeitiges Verhalten ja auch mit einem Frauenbesuch zu tun... allerdings einen, denn man lieber nicht haben möchte. Finn öffnet die Türe nun ein wenig weiter, blickt seinen Buddy erstaunt und etwas überrascht an...

Finn: “Jordan? Wovon rede.... FUCK... KOMM REIN!“

Schnell wird die Tür aufgerissen, der Arm von Jordan gepackt und er in den Locker gezogen, bevor Finn die Türe schnell zuknallt und direkt abschließt. Nun kann the Irish Ace mit eigenen Augen sehen, dass weder Apfelkuchen, noch eine Frau in diesem Locker zugegen sind.

Finn: “Bist du alleine? Hat dich jemand verfolgt?“

Der Ire entwickelt ja fast schon eine Paranoia!

Jordan: „Was zur Hölle?! Ob mich jemand verfolgt hat?!“

Okay, okay, okay… das hier ist echt merkwürdig und wirft Fragen auf, denn so kennt Jordan seinen einstigen Mentor nun wirklich nicht. Kurz schaut er um sich, versucht hier irgendwas zu sehen, was das Verhalten von Finn auch nur im Ansatz erklären könnte – aber nein, NICHTS zu sehen. Daher liegt der Fokus direkt wieder bei seinem Landsmann…

Jordan: „Kann es sein, dass ich letzte Woche irgendwas verpasst habe? Hast du zufällig irgendwann… deinen scheiß Verstand verloren?!“

Ja, er war letzte Woche nicht zu sehen, denn er war schlichtweg nicht eine Sekunde in der Halle… wieso nicht? Nun, im Grunde ging es die eine Hälfte der Zeit darum, in sich zu gehen, zu verstehen, was hier überhaupt vor sich geht und die andere Hälfte der Zeit hat er dazu genutzt, um zu feiern, sich abzuschießen und zu betäuben, um dann doch nicht nachdenken zu können. Klingt widersprüchlich und nach eigener Sabotage? Ist es. Aber hey, unterm Strich hat er es dann doch geschafft, ein paar Sachen zu sortieren… sie machen zwar keinen Sinn, aber das ist nun die Ausgangslage und genau deshalb ist er eigentlich auch hier. Allerdings stellt sich nun die Frage… wirkt Finn noch wie der Mann, der Licht ins Dunkel bringen kann?! Zumindest kann man sagen, dass Finn schon bessere Tage hatte. Hat er seinen erstand verloren? Nun, es würde zumindest einige Dinge erklären... aber jetzt erst einmal tief durchatmen und versuchen einen klaren Kopf zu bekommen.

Finn: “Sorry, ich habe die letzten Nächte kaum geschlafen, weil... weil... ach, nicht so wichtig...“

Wie soll er so etwas ansprechen? Jordan sieht ihn ja jetzt schon an, als wäre er total durchgeknallt, was wird da erst kommen, wenn er ihm von der Erscheinung erzählt? Also zumindest für diesen Moment, entscheidet sich Finn dafür über dieses Thema zu schweigen. Darin sind die beiden Iren ja auch extrem gut! Unangenehme Themen totschweigen!

Finn: “Hoffe es geht dir besser als mir, hast ja heute noch deine große Chance.“

Natürlich spricht Finn vom heutigen Main Event! Den 30-men Royal Rumble, bei dem der Sieger einen World Title Shot bekommt.

Jordan: „Ja, meine große Chance…“

Er nimmt den Pass zum Themenwechsel etwas zögerlich an, blickt Finn dabei jedoch ein wenig zweifelnd an, denn… irgendwas stimmt doch da nicht! Was ist das für ein Verfolgungswahn von ihm?! Jordan hat keine Ahnung und auch wenn sie wieder miteinander auskommen und sich verstehen, sieht er sich irgendwie nicht in der Position, da nachzuhaken – wenn er etwas erzählen will, dann soll er es tut und wenn nicht… ja… dann soll er es eben lassen. Aber er registriert all das hier, wird ein Auge darauf haben…

Jordan: „… deshalb bin ich eigentlich hier…“

Sagt er, doch es ist nur die halbe Wahrheit, denn auch wenn er sich der Wichtigkeit des heutigen Main Events bewusst ist und weiß, dass das ein EXTREMER Schub für seine Karriere werden könnte, gibt es da noch etwas… das muss nun aber erst einmal warten, denn er weiß ja selbst noch nicht so genau, wie er es ansprechen wird…

Jordan: „Also ich brauch schon lange keine Tipps oder Ratschläge mehr…“

Kurz lacht er auf und schüttelt den Kopf dabei, denn ja, er weiß inzwischen, was zu tun ist, hat sich seit dem Training bei Finn extrem weiterentwickelt und auch alleine den Wegin die C2C gefunden, dachte ja auch nicht umsonst, dass er seinen alten Mentor schlagen könne.

Jordan: „… aber… ich meine… also so aus reinem Interesse… wie würdest du in so ein Match wie den Rumble gehen?! Das Match ist ja schon sehr… speziell…“

Ist es absolut! Immerhin werden es ganze 30 Mann sein, die sich in diesem Match begegnen und darum kämpfen, ihre Karriere nach oben zu katapultieren – dem Gewinner winkt immerhin eine Chance auf den World Title, gottverdammt! Und gerade für einen Mann wie Jordan Devlin ist das natürlich ein enormer Anreiz, denkt er doch ohnehin schon, er hätte viele Jahre seiner Karriere bereits weggeworfen und somit verloren, sucht momentan einfach den schnellsten Weg nach oben, um nicht noch mehr Zeit zu verlieren. Was gäbe es also für eine bessere Chance?! Allerdings war er noch nie in einem solchen Match, weiß nicht, was hier die beste Taktik oder Herangehensweise ist, hat nicht das Gefühl, die Kontrolle über den Ausgang zu haben… nicht so wie bei einem Match, in dem es nur einen einzigen Gegner gibt – das gestaltet sich wesentlich einfacher! Aber… natürlich sucht er hier keinen Ratschlag von dem Mann, zu dem er schon als Jugendlicher aufschaute… nein… die Frage entspringt SELBSTVERSTÄNDLICH nur dem reinen Interesse! Finn hat sich in der Zwischenzeit auf seinen Sessel gesetzt und lauscht nun den Worten von Jordan. Das Ganze wird von einem leichten Nicken begleitet und doch könnte man den Eindruck gewinnen, dass Finn hier nicht bei der Sache ist und nicht wirklich zuhört, was sein ehemaliger Schüler da von ihm will. Wie auch, hat er sich zurückgelehnt und abermals seine Augen geschlossen. Fuck... diese Nächte waren einfach zu kurz... wobei das Problem eigentlich nicht in deren Länge lag, sondern eher darin, dass er permanent nervös aufgeschreckt ist. Wer will schon noch einmal brennen? Dennoch etwas unfreundlich hier seinen Kumpel so reden zu lassen und dann nicht zuzuhören...

Finn: “Oh, Jordan...“

Da bildet sich tatsächlich ein Lächeln auf Finns Gesicht. Etwas woran er selber nicht einmal geglaubt hat, dass das heute möglich wäre. Nicht in der Situation in der er sich befindet, mit dem kommenden Bray Wyatt Match und schon gar nicht mit dieser irren Gestalt, die ihn mal eben abfackeln wollte. Doch Fakt ist, dass die bloße Anwesenheit Devlins ihn entspannt und ihn sicherer werden lässt. Was soll schon passieren, wenn er, sein Buddy, sein Bro, sein einstiger Schüler, hier an seiner Seite ist? Von daher hat es vielleicht nicht so gewirkt, aber Finn hat tatsächlich sehr gut zugehört. Er öffnet seine Augen wieder und blickt Devlin an.

Finn: “Natürlich ist mir bewusst, dass du schon lange keine Ratschläge mehr brauchst. Sieh dich an, Jordan... sieh an, wie weit du es gebracht hast und auch wenn wir uns Jahre nicht mehr gesehen haben, wusste ich es. Ich wusste es damals, als ich dich trainiert habe und ich wusste es, als wir beide alleine in der Welt unterwegs waren. Du hast Talent... viel Talent... mehr als viele meisten! Seit Tag 1 wusste ich, dass du es weit bringen kannst und nun sehe ich, wie du hier vor mir stehst und es erfüllt mich mit Stolz, dass ich sagen kann... I... was... right!“

Große Worte von Finn. Worte, die sicherlich nicht unbegründet sind. Etwas das wohl jeder c2c Fan bestätigen kann, denn was der junge Ire bisher gezeigt hat, war durchaus beeindruckend. Daher auch kein Wunder, dass er eine Chance erhalten hat, im Rumble anzutreten.

Finn: “So ein Typ braucht natürlich keine Hilfe mehr. Aber... ABER... im Falle das so jemand mich doch Fragen würde, dann würde ich wohl so was sagen wie...“

Ja, natürlich hat Finn verstanden, dass der Stolz des jungen Iren es ihm nicht erlaubt seinen alten Mentor diese Frage direkt zu stellen. Er spielt das Spiel mit... wieso sollte er nicht?

Finn: “... falscher Stolz ist fehl am Platz. Das ist kein Match, in dem du die ganze Zeit Vollgas geben musst. Verfall nicht dem Glauben zu denken, dass du in jeder Sekunde, in jedem Moment da sein musst. Es ist ok sich auszuruhen und etwas länger am Boden liegenzubleiben als sonst. Teil dir deine Kräfte ein und schlage zu, wenn es Sinn ergibt, wenn du Gewinn daraus ziehen kannst. Be smart... survive first... and in the end show them what you got and take the world by storm.“

Einige Sekunden des Schweigens vergehen, bis Finn noch etwas nachlegt.

Finn: “Also... das würde ich zumindest jemanden sagen, der noch Ratschläge braucht. Was du natürlich nicht tust.“

Waren das nun Groundbreaking News? Wohl kaum... nichts Weltbewegendes und Dinger die man sicherlich hier und da schon alles mal gehört hat, aber ist es deswegen weniger wahr? Außerdem hat Devlin schon alles, was er braucht. Er ist Ire, er hat Talent und den richtigen Willen.

Jordan: „Thanks, mate“

Ja, er gibt noch immer etwas auf seine Meinung und stuft sie natürlich auch hoch ein, dass hier ist der Typ, der ihm gezeigt hat, wie man zuzuschlagen hat und wie man einen Fall auf die Ringmatte am besten nimmt – ALLES was er heute zeigt, beruht auf dem, was Finn ihm gezeigt hat! Mehr Einfluss auf die Karriere und das Können dieses Mannes hatte kein anderer, das ist FAKT! Und die Tipps sind tatsächlich hilfreich, besonders für einen Mann wie Jordan Devlin, der sich selbst unter Zugzwang sieht, der motiviert ist, es ALLEN zu zeigen… nicht ausgeschlossen, dass er von Anfang an Vollgas geben würde, um ein Highlight nach dem anderen in diesem Match zu zeigen. Aber nun hat er im Hinterkopf, dass er es vielleicht etwas langsamer angehen lassen sollte, es mehr um die richtigen Momente und um Pausen geht…

Jordan: „Ein Match des Kopfes also…“

Darauf kommt es an, genau… er muss smart sein, mit Kalkül handeln...

Jordan: „… sag mal… was anderes… ich hab gesehen, dass… du kämpfst nachher gegen Bray Wyatt?“

Da haben wir auch schon den zweiten Grund für sein Auftauchen hier, ja, denn das beschäftigt ihn ebenfalls… und zwar SEHR! Er hat über all das nachgedacht, was Finn vor zwei Wochen gesagt hat, hat die Worte sacken lassen und sie verarbeitet… zumindest hier und da, wenn der Alkohol den Gedankengängen nicht einen Riegel vorgeschoben hat. Er weiß aber selbst noch nicht, wie er all das einordnen soll und was mit Becky los ist… zieht sie eine beschissene Nummer ab oder hat Finn doch Recht, wenn er sagt, sie ist wegen Wyatt nicht mehr dieselbe?

Jordan: „Und… es geht um Rebecca? Was bedeutet das? Wenn du gewinnst… ist sie deine Leibeigene, oder was?!“

Den letzten Satz verkauft er als Witz, lacht ein wenig und spielt es so herunter… aber tatsächlich würde er nur zu gerne wissen, was genau da geschehen soll?! Was ist, wenn Bray gewinnt? Was ist, wenn Finn gewinnt?! WAS SOLL DAS ALLES ÜBERHAUPT?! Gott, er kommt auf diese ganze Situation einfach nicht klar, sein Kopf explodiert ja jetzt in diesem Moment schon fast wieder. Kurz lacht Finn auf, der Witz ist also angekommen, aber schon während er sich nach vorne lehnt, verstummt das Lachen und Finns Gesichtsausdruck wird Ernst.

Finn: “Du willst wissen, was dann ist? Es ist eigentlich ganz einfach...“

Nun bekommen wir also gleich einen Einblick in den großen Plan Finns! In all die Gedanken, die er sich in den letzten Wochen gemacht hat, um Becky zu befreien! Epic incoming!

Finn: “Ich habe keine Ahnung.“

Ok... das war nun ein wenig... enttäuschend...

Finn: “Ich weiß... du glaubst, dass sie ein falsches Spiel mit uns spielt, aber ich glaube das nicht. Das ist nicht die Rebecca, die wir kennen, aber es gab Momente, in denen ich sie gesehen habe! Nur für kurze Zeit, aber das hat gereicht, um mich zu überzeugen.“

Das ist jetzt auch nicht gerade eine Antwort auf Jordans Frage...

Finn: “Was nach einem möglichen Sieg von mir kommt... ich weiß es wirklich nicht. Ich habe die Hoffnung, dass die alte Becky... UNSERE Becky... danach wieder zurückkommt, aber vielleicht ist das auch unmöglich? Ich tu hier nur, was ich für richtig halte, aber wer weiß... vielleicht ruiniere ich gerade alles und merke es nicht einmal...“

Erneut ein kurzes Lachen, welches aber mehr traurig klingt als alles andere. Er weiß wirklich nicht, ob er ihr helfen kann, selbst mit einem Sieg. Doch er muss es einfach versuchen.

Finn: “Wo wir gerade bei dem Thema sind... ich würde es begrüßen, wenn du mich zu meinem Match begleiten könntest. Als Back up natürlich... wer weiß was Bray für Geschütze auffahren wird und es würde mich beruhigen, dich an meiner Seite zu wissen.“

Ein hoffnungsvoller Blick, den Finn da aufsetzt… aber ob er damit dieses mal mehr Erfolg hat? Vor zwei Wochen stieß er damit noch auf pures Unverständnis, Jordan reagierte immens ablehnend und verurteile Finn gar dafür, dass er wirklich glaubt, Bray ist mehr als ein Schausteller von irgendeiner Kirmes. Er antwortet nicht direkt, stattdessen scheint er nachzudenken…

Jordan: „Weißt du, Finn… ich bin mir nicht mehr sicher, was ich glauben soll...“

Das ist zwar nicht unbedingt der Platz an der Seite von Finn, aber es ist definitiv eine Bewegung in seine Richtung. Die komplett abneigende Haltung ist verschwunden, stattdessen ist er bei dieser Thematik verunsichert und kann es einfach noch nicht einordnen… und dabei kann ihm vermutlich auch Finn nicht helfen, nein, dabei kann ihm theoretisch nur EINE Person helfen. Allerdings ist diese derzeit nicht sehr kooperativ…

Jordan: „… vielleicht ist was an dem dran, was du sagst… vielleicht ist sie wirklich nicht sie selbst momentan und vielleicht hat Bray wirklich was damit zu tun. Verdammt, ich weiß es nicht…“

Ob er sich in zwei oder drei Wochen selbst dafür hassen wird, dass er sich doch noch hat verarschen lassen von Bray Wyatt und Becky? Wer weiß… sein Bauchgefühl steuert jedoch momentan stark auf Finn zu, gewinnt mehr und mehr die Oberhand vom logischen Denken des Kopfes…

Jordan: „… aber… nein, ich werde nicht mit zum Ring kommen. Was ich machen werde, ist, dass ich ein Auge auf alles habe… und wenn etwas passiert… dann bin ich da.“

Mehr kann und will er in diesem Moment nicht anbieten, am Ende ist da eben doch noch ein wenig Schatten, über den er offenbar nicht springen möchte. Aber das hat vielleicht auch andere Gründe, Gründe, für die uns die eine oder andere Information fehlt und sich uns noch nicht erschließt… er hofft jedenfalls darauf, dass Finn es versteht und bietet ihm, bevor er dann gleich gehen wird, jetzt seine Faust an, die moderne Variante des Handschlages. Natürlich hatte Finn auf mehr gehofft, aber er kann Jordan verstehen. Diese Story klingt wirklich unglaublich und es ist ja nicht so, als hätte er komplett abgelehnt, er ist bereit Finn auszuhelfen, falls nötig. Das ist doch etwas, oder nicht?

Finn: “Ich weiß das zu schätzen, Jordan. Danke dir.“

Und mit diesen Worten hebt er seine eigene Faust und stößt diese, mit der von Jordan zusammen. Bro-fist! Ein Kompromiss, mit dem wohl beide sehr gut leben können, aber wenn wir Glück haben, wird es soweit gar nicht erst kommen und Finn wird es möglich sein, dieses Match fair zu bestreiten. Damit scheint dieses Gespräch auch beendet zu sein und noch bevor wir Jordan den Raum verlassen sehen, fadet das Bild ins Schwarze...

Noelle Foley: "Sieht so aus als hätte Finn einen Freund in Jordan gefunden. Hoffentlich macht ihm Balor da keinen Strich durch die Rechnung!"

Byron Saxton: "Ich fände es interessant Jordan heute Abend als Rumble Sieger zu sehen! Das wäre der Hammer.. Dieser Junge sprüht vor Energie!"

Johnny Curtis: "Findest du? Ich finde ihn so fade wie meine Schuhsohle.."




Es ist kurz vor dem dritten Match beim dritten One Shot at Glory in der Geschichte des coast 2 coast Wrestling und damit beinahe Zeit für die Eastcoast Championship. Kip Sabian, der amtierende Titelträger und Mitglied der 5-Point Gang, bekommt es mit Austin Theory zu tun, der ihm das Gold natürlich nur allzu gerne entreißen würde.
Eben jenen Austin sieht man in diesem Moment nahe dem Vorhang, durch den es in die Arena geht, und er kann die feiernden Zuschauer laut & deutlich hören, so dass ihm ein kalter Schauer über den Rücken läuft. Etwas über zwanzig Tausend Menschen jubeln, singen und freuen sich darauf, den Doctor of Theorynomics zu sehen. Okay, klar, sie sind nicht ausschließlich wegen ihm gekommen, doch ist es trotzdem ein gutes Gefühl zu wissen, dass er in wenigen Minuten vor ihnen performen zu dürfen. Noch immer ist der Youngster erstaunt darüber, wie schnell er es geschafft hat, von einem unbeliebten Superstar zu einem zu werden, den die Fans zumindest nicht mehr komplett scheiße finden. In der letzten Zeit wurde er sogar mit überwiegend Jubel begrüßt und das ist schon ein verdammt gutes Gefühl, so dass er nicht möchte, dass sich das so schnell wieder ändert. Wohl auch deswegen hat die Natural Evolution dem Männerclub des Noam Dar den Krieg erklärt und heute hat er die große Chance, eine große Schlacht für sich zu entscheiden.. Alles was er dafür tun muss, ist den Handsome Hustler zu besiegen, was natürlich einfacher gesagt als getan ist und ein wenig Muffensausen hat Theory schon - auch wenn er das niemals offen zugeben würde. Nervosität steigt in ihm auf und er schließt die Augen, während er leise, beinahe flüsternd, zu sich selbst spricht.

Austin Theory: "Ruhig bleiben, gaaaaanz ruhig bleiben. Durchatmen, tiiiiieeeef durchatmen!"

Während Austin versucht sich auf das Match zu fixieren und die Nervosität in den Griff zu bekommen, legt eine weitere Person seine Hand auf die Schulter des Doctor of Theorynomics. Keine Sekunde später wird von der Kamera gelüftet zu wem die Hand gehört. Es ist Samoa Joe, der letzte Woche der Gegner von Theory war und bei der Interference durch die 5 Point Gang niedergeschlagen wurde. Mit ruhiger und mentorhafter Stimme spricht Joe zu Austin.

SAMOA JOE: »Warum so nervös Austin? Da draußen wartet ein Match wie jedes andere. Mann gegen Mann. Und was du mir letzte Woche im Ring präsentiert hast, sollte dir Selbstvertrauen geben. Kip ist nicht unschlagbar, dass wissen wir beide. Konzentriere dich einfach voll und ganz auf das Match.«

In der Zwischenzeit hat Samoa Joe die Hand von Austins Schulter genommen. Motivierend blickt er seinem Gegenüber in die Augen.

SAMOA JOE: »Ich werde hier hinten das Match verfolgen und dafür Sorge tragen, dass du und Kip ungestört bleibt.«

Austin erschrickt, als er die Hand auf seiner Schulter spürt, wirbelt sofort herum und atmet erleichtert auf, als er den Samoaner vor sich stehen sieht. Er hat schon fast damit gerechnet, dass die Gang ihn bereits vor dem eigentlichen Match aus dem Verkehr ziehen wollen, doch würden die ihm wohl nicht erst vorwarnen. Beschämt von seiner Reaktion, senkt der Youngster seinen Kopf, doch sieht auf, als die dunkle Stimme Joes ertönt und tatsächlich beruhigt ihn dessen Zuspruch. Vor Allem verwundert es ihn jedoch, denn hatte er nach der Niederlage gedacht, die Samoan Submission Machine würde ihn dafür verantwortlich machen, was nach dem Matchabbruch passiert ist. Auch hier wieder ein unnötige Sorge des selbsternannten Legend Killers, denn was hätte er tun sollen, als Noam Dar und sein heutiger Gegner Kip Sabian in den Kampf eingriffen und sie abfertigten?! Genau: nichts.

Austin Theory: "Hey Joe,..."

Theory stockt und einen Moment denkt er ernsthaft darüber nach, den Jimi Hendrix Klassiker zum Besten zu geben, doch lässt es dann doch lieber. Zum Einen trägt dieser Joe gar keine Waffe bei sich, wenn man von seinen Händen absieht, und zum Anderen ist er sich nicht sicher, wie der Destroyer auf ein Ständchen reagieren würde.

Austin Theory: "...danke für Deine Rückendeckung und ja klar, natürlich ist Kip nicht unschlagbar. Hat er überhaupt schon ein Mal gewonnen, ohne das seine Jungs ihm geholfen haben? Irgendwie habe ich nur die Befürchtung, dass die Gefahr heute nicht nur von der Gang ausgeht, denn wird es wohl einen Grund haben, dass Cody mich in dieses Match gesteckt hat."

Dies sind zur Abwechslung mal berechtigte Sorgen, die Austin hat, denn es ist schon etwas verwunderlich, dass Rhodes ihn in dieses Match steckt, nachdem er diesem seine Hilfe gegen eben jene Gruppierung verweigert hatte. Außerdem wäre da noch die die Andeutung des General Managers während seiner heutigen Eröffnungsrede, als er erwähnte, dass Kip ihm in der letzten Woche einen Gefallen getan hatte. War es tatsächlich der Clown Prince gewesen, der die 5-Point Gang dazu überredete, in das Match zwischen Joe und dem Youngster einzugreifen, um ihm eine Nachricht zu übermitteln? Don´t cross the Boss!

Austin Theory: "Daher ist es gut zu wissen, dass Du auf mich aufpasst, denn ich will Sabian diesen Titel unbedingt abnehmen, denn das würde der Gang ganz schön zusetzen. Wenn Bryan sich dann später die World Heavyweight Championship holt, sind sie komplett am Boden und wir können ihnen den Todesstoß versetzen. Das wäre großartig und schon lange überfällig, denn Noam & Co müssen endlich von der Bildfläche verschwinden. Alleine schon, damit sich die Ladies hier sicher vor diesen hitzigen Rammlern fühlen können."

Nachdenklich blickt der Doctor of Theorynomics an Joe vorbei, stellt sich eine c2c ohne die 5-Point Gang vor und unwillkürlich muss er lächeln. Lange hält das jedoch nicht an, da ihm bewusst wird, wie bescheuert das aussehen muss, wenn er grundlos vor sich hinlächelt und so wendet er sich wieder dem Samoaner zu.

Austin Theory: "Aber was ist mit Dir, Großer? Bist Du beim Rumble dabei und holst den Sieg nach Hause, oder hast Du andere Pläne für heute Abend?"

Der Samoaner hört Austin aufmerksam zu. Als er seine Ausführungen abgeschlossen hat setzt der Samoaner zur Antwort an.

SAMOA JOE: »Meine Pläne für heute Abend sind ganz schlicht gehalten. Ja, ich werde am Royal Rumble Match teilnehmen. Aber ich werde nicht, wie die meisten anderen Teilnehmer große Reden schwingen und den Sieg garantieren. Nein. Ich werde einfach in den Ring gehen und kämpfen bis ich eliminiert werde oder ich der Last Man Standing bin.«

Eine nahezu seltene Bescheidenheit. Egal wo und wann ein Royal Rumble Match stattgefunden hat. Fast ausnahmslos alle Teilnehmer garantieren den Sieg. Doch Joe ist hier echt eine Ausnahme.

SAMOA JOE: »Weißt du Austin, zum Code of Honor gehört auch, dass man seine Gegner nicht schlechter redet, als sie sind. Und im heutigen Rumble Match sind einige sehr talentierte Jungs dabei, die gute Chancen auf den Sieg haben. Diese Tatsache werde ich nicht unter den Tisch kehren und garantieren, dass Samoa Joe der letzte Mann sein wird. Nein. Jeder der 30 Teilnehmer hat die gleichen Chancen und dazu stehe ich.«

Seit Joe sich dem Code of Honor verschworen hat ist er ein völlig neuer Mann.

SAMOA JOE: »Genauso vertrete ich die Meinung, dass ein Championship fair im Ring zwischen Champion und Herausforderer ausgekämpft werde soll. Kein Außenstehender hat das Recht die Entscheidung zu beeinflussen. Und darum werde ich hier stehen bleiben und dafür sorgen, dass Kip und du alleine bleiben. Nicht, weil ich dich vor einer Attacke der 5PG oder Rhodes schützen will. Für deine eigene Sicherheit bist immer noch du selber verantwortlich. Ich werde hier stehen, damit die Fans in der Halle das bekommen, wofür Sie bezahlt haben: Einen Kampf zwischen Austin Theory und Kip Sabian um den c2c Eastcoast Championship.«

Nun ist es am Youngster, dem Veteranen zuzuhören und ist mehr von dessen Ehrgefühl beeindruckt, auch wenn es in seinem Hinterkopf noch immer ein leicht nagendes Gefühl gibt. Vielleicht liegt es daran, dass Joe vor seiner Pause noch ganz anders eingestellt gewesen ist, doch das war Theory auch und er hatte nicht einmal eine Pause. Im Grunde sind es wahrscheinlich keine Zweifel am Samoaner, sondern an sich, die er sich natürlich nicht eingestehen will und sie daher auf Joe projiziert. Bevor die Natural Evolution sich jedoch weiter als Hobby-Psychologe versucht, schüttelt er die Gedanken ab, sieht den Destroyer einen Moment nachdenklich an, bevor er knapp nickt.

Austin Theory: "Ich sehe keine Ehrlosigkeit darin zu sagen, dass man gewinnt, Joe. Ich bin zum Beispiel guter Dinge für mein bevorstehendes Match, aber nicht, weil ich denke, besser als Kip zu sein, sondern weil ich gewinnen will. Ich werde bis an meine Grenzen gehen, sogar darüber hinaus und wenn Sabian den Ring tatsächlich als Sieger verlassen will, muss er dafür sorgen, das ich mich nicht mehr bewegen kann. Grundsätzlich trete ich an um zu gewinnen, denn warum sollte ich sonst in den Ring steigen? Heute ist es mir aber ein ganz besonderes Bedürfnis, denn ich kann diesen Typen einfach nicht stehen sehen und dabei spielt es keine Rolle, ob er besser oder schlechter ist. Es ist nur wichtig, dass ich gewinnen will, an mich glaube und diesen Typen zurück in das Loch befördere, aus dem er gekrochen ist."

Während dieses kleinen Monologs verzieht sich das Gesicht des Demon Slayer vor Entschlossenheit, er ballt seine Hände zu Fäusten und er spürt, wie Adrenalin beginnt durch seine Venen zu pumpen. Ginge es nach ihm, würde er sofort in den Ring stürmen, doch muss er noch ein paar Minuten aushalten und zudem will er sich noch mit dem Mann unterhalten, der hier ein bisschen die Rolle des Mentors übernimmt. Wenn man Austin so zuhört, ist so jemand ganz richtig für ihn, denn wird der Youngster oft von seinem jugendlichen Leichtsinn, gepaart mit einer gewissen Arroganz gelenkt, die ihm auf Dauer vor große Probleme stellen könnte.

Austin Theory: "Ich verstehe aber auch Dich, Joe, denn was sind wir, wenn wir keinen Respekt, keine Ehre mehr in uns tragen, doch auch wenn es gegen Deine wiederentdeckten Prinzipien verstößt, so gibt es Männer in diesem Sport, die unseren Respekt nicht verdienen. Noam, Kip, diese ganze verdammte Gang hat von nichts und niemanden Respekt! Warum sollte ich Respekt vor ihnen zeigen? Um zu beweisen, dass ich ein besserer Mensch bin? Ja super, ganz toll, doch bin ich wirklich besser als sie, wenn ich nicht zumindest versuchen würde, ihnen Einhalt zu gebieten? Ja, zugegeben, ich bin auf einen persönlichen Kreuzzug, doch sehe ich es irgendwo als meine Pflicht an, wenn ich wirklich dabei helfen möchte, den Code of Honor zurück in das Bewusstsein der Menschen zu bringen. Loyality, Respect and Honor - that´s my way!"

Mit einem schiefen Grinsen hebt Austin seine beiden Daumen, sieht die Samoan Submission Machine an und nickt knapp, um seinen Worten etwas Nachdruck zu verleihen. Ihm ist klar, dass seine Worte nicht unbedingt gut ankommen, doch wird er kein Blatt mehr vorm Mund nehmen und immer offen heraussagen, was er denkt. Auch das wird über kurz oder lang sicherlich zu einigen Problemen führen, doch was wäre das Leben ohne Risiken, hm?!

Austin Theory: "Aber Du, mein neuer Freund, muss echt lockerer werden, oder verbietet der Code of Honor es einem, nebenbei noch ein wenig Spaß zu haben?! Immer diese verkniffene Miene und das obwohl wir den tollsten Job der Welt haben. Ehrlich, ich glaube, nur Pilot zu sein wäre noch besser, denn die bekommen die ganzen Frauen, während ich gutaussehender Junge noch immer solo fliege. Bei Interesse, einfach beim Office melden, ihr Süßen; die leiten das dann weiter."

Der Youngster blickt kurz in Richtung der Kamera, die dieses Gespräch natürlich beobachtet, und charmant lächelnd zwinkert er, bevor er sich wieder Samoa Joe zuwendet.

Austin Theory: "Du hilfst mir dabei, diesen ganzen Ehrenkodex noch etwas zu verstehen, hältst mir weiterhin den Rücken frei und ich zeige Dir im Gegenzug, wie man die ganze Sache hier etwas lockerer sieht. Klingt das nach einem Deal?"

Bei dem Angebot Austins huscht Samoa Joe ein Lächeln über das Gesicht. Ist er wirklich so griesgrämig geworden? Er selber sieht sich nämlich nicht so. Für sich ist Joe immer noch der Gleiche. Nur das er nicht mehr auf die Zerstörung seiner Gegner aus ist.

SAMOA JOE: »Danke, für das Angebot. Aber ich weiß nach wie vor wie Spaß funktioniert. Ich habe auch mit keiner Silbe behauptet das der Spaß verloren gegangen ist. Wenn ich diesen Ring da draußen Woche für Woche betrete übermannt mich die Euphorie. In diesem Ring zu stehen ist das schönste Gefühl. Du kannst dir also die Mühen sparen. Ich bin "locker" und "siegeshungrig"«

Mit einem Augenzwinkern und dem Lächeln auf dem Gesicht schaut Samoa Joe den Demon Slayer einen Moment an, ehe sein Gesicht ernstere Züge annimmt und Samoa Joe fortfährt.

SAMOA JOE: »Aber Austin, du scheinst den Kern des Codes noch nicht verstanden zu haben. Man kann Menschen nur zum Nachdenken bewegen, wenn man sich selber als Vorbild sieht. Was ich dir damit sagen will… du bekommst keinen Respekt von Noam Dar und seinen Buddies in dem du Sie jagst und dich Woche für Woche mit ihnen prügelst. Tritts du aber Woche für Woche mit Respekt der 5PG gegenüber, egal wie die physische Auseinandersetzung verläuft, wirst du dir den Respekt verdienen. Es ist auch nicht mein Ziel eine Welt voll Respekt und Harmonie zu schaffen. Rivalitäten und Feindschaften gehören in dieses Business, ohne Zweifel. Aber auch Rivalen und gar Feinde können sich gegenseitig Respekt zollen. Und das ist der Code of Honor.«

Wie ein Mentor legt Samoa Joe seine rechte Hand auf die Schulter des Doctor of Theorynomics.

SAMOA JOE: »Aber genug jetzt. Da draußen wartet ein großes Match auf dich. Du solltest deinen Fokus nun auf Sabian legen.«

Im ersten Moment will Austin widersprechen, denn wird es ihm wohl in seinen wildesten Träumen nicht einfallen, der 5-Point Gang auch nur den kleinsten Hauch von Respekt entgegenbringen. Wofür auch? Das sie alle Werte des Sports und der Gesellschafft mit Füßen treten? Doch er beißt sich auf die Zunge, denn im Grunde weiß er, worauf Joe hinauswill, auch wenn er es im Moment nicht wahrhaben will und so nickt Theory nur leicht.

Austin Theory: "Da hast Du absoluter Recht, mein gut gelaunter Freund, ich habe ein großes Match zu bestreiten und ich werde diesem Sport und dem Ring Respekt erweisen. Was Kip angeht: ich werde seine Fähigkeiten als Wrestler ehren, doch ändert es nichts daran, dass er menschlich gesehen ein totaler Shithead ist und es wird mir schwerfallen, ihm nicht gleich den Kopf abzureißen. Ich bin Dir jedoch dankbar für Deinen Rat und das Du aufpasst, dass Sabian und mich niemand bei unserem romantischen Stelldichein stört. Wir sehen uns dann später und vielleicht haben wir ja Beide einen Grund zu feiern. Viel Glück, Joe!"

So viel liegt dem selbsternannten Legend Killer noch auf der Zunge, was er nur zu gerne loswerden möchte, doch drängt die Zeit und so klopft er dem Samoaner auf die Schulter, bevor er sich abwendet. Wie gerne würde er ihm sagen, dass nicht jeder Respekt verdient, nur weil er oder sie Wrestler ist und das ihm lieber die Hand abfaulen soll, bevor er auch nur einem Mitglied der 5-Point Gang Respekt erweist. Doch zum Einen bleibt dafür keine Zeit und zum Anderen will er es sich nicht mit Joe verscherzen, bevor ihr Bündnis überhaupt richtig begonnen hat. Er geht langsam auf den Vorhang zu, der in die eigentliche Arena führt und in diesem Moment wird auch schon seine Theme eingespielt.

Byron Saxton: "Diese beiden Männer bieten noch immer ein ungewohntes Bild zusammen, doch scheint Samoa Joe einen guten Einfluss auf Austin zu haben. Blinde Wut oder Rachegefühle haben noch niemanden etwas eingebracht und ich hoffe, dass der junge Mann sich die Worte des Ringveteranen zu Herzen nimmt."

Johnny Curtis: "Ich weiß nicht, was Austin Theory sich von diesem Theater verspricht, aber es glaubt doch wohl niemand ernsthaft, dass er sich an den Code of Honor halten wird?! Bei der erstbesten Gelegenheit wird er auch zu nicht ganz so fairen Mitteln greifen, um sein Ziel zu erreichen und das wird Joe auch schon bald sehen."

Noelle Foley: "Abwarten, Johnny, abwarten. Ich habe Vertrauen in den Doctor of Theorynomics, der in der letzten Zeit äußerst nachdenklich wirkt und sich auch fast komplett von Twitter zurückgezogen hat. Ich bin sehr gespannt auf das folgende Match und ich drücke ihm die Daumen."



Fade-In. Ein schwammiges, verschwommenes Bild baut sich vor den Zuschauern auf. Cineastische Musik dröhnt aus den Boxen. Ruhig, aber durchaus melodisch und episch. Langsam wird das Bild klarer. Ein leerer, dunkler Ring ist zu sehen. Keine große Halle drumherum und dementsprechend vermutlich eine private Trainingsstätte oder gar Einrichtung der coast 2 coast-Company, um den Talenten einen Platz zum Ausbauen ihrer Fähigkeiten zu bieten. Die Kamera fährt den Ort ab, zeigt die Matte im Ring und ein paar Boxsäcke, sowie wenige Trainingsgeräte im hinteren Bereich des Raumes. Ein weiterer Cut zum Ring. Die hellen Softboxen im Hintergrund springen an und leuchten den Apron aus. Kurz bleibt es ruhig, ehe der Eastcoast Champion Kip Sabian ins Bild stolziert. Buhrufe hallen durch die Arena und kreiieren dabei eine Synergy mit der Hintergrundmusik, die passender gar nicht sein könnte. Mit nichtssagendem Blick setzt sich der Brite aus den Apron. An seinem Körper Alltagskleidung. Normale, hellblaue Jeans und ein Pullover. Kein Leder und kein Zahnstocher. Der Handsome Hustler wirkt, trotz des Stoffes, beinahe nackt. Menschlich und greifbar, weniger wie der Superstar, den er im Fernsehen verbildlicht. Die Musik wird leiser und leiser, sodass der Brite zu Wort kommen kann.



» Kip Sabian «
"'One Shot At Glory', aye? Was ein passender Name. 10 Jahre ist es her, seit ich mit dem Training begonnen habe. Mein Ziel: Ein erfolgreicher Wrestler werden. Ich habe trainiert, jeden Tag. Ich wurde von der Knight-Familie ausgebildet, über 6 lange Jahre, in denen ich nicht nur Schweiß und Tränen, sondern auch Blut vergossen habe. Ich hatte einen Job. Einen sehr sicheren sogar und doch habe ich alles stehen und liegen lassen, um meinen Traum zu erfüllen. In den Indies, besonders Zuhause in England, habe ich mir einen Namen machen können. Ich wusste, dass ich gut war, sogar verdammt gut und trotzdem habe ich niemals gedacht, so erfolgreich zu werden. Bis ich den Anruf bekam, dass die c2c mich unter Vertrag nehmen will. Hah, nicht nur mich, sondern Bobbi gleich mit. Ich habe dieses Mädchen bereits ein paar Jahre gekannt. Habe miterleben können, wie sie von einer Göre mit einem Traum zur ernstzunehmenden Wrestlerin wurde. Ich habe ihr geholfen, weil ich mich in ihr gesehen habe. Einige Jahre zuvor stand ich an dem Punkt, an dem sie stand und mir war bewusst, dass jede helfende Hand enorm wichtig ist, wenn man in diesem Business Fuß fassen will. Wir beide haben den Vertrag unterschrieben und wie es kommen musste, habe ich mein erstes Match verloren, weil ich überheblich war. Willow? Pfff, wer nimmt den Typen schon ernst?! Damit habe ich mir selbst ins eigene Fleisch geschnitten. Das war .. wie eine Art Weckruf für mich. 'Kip, komm runter. Du stehst am Anfang deiner Karriere. Bleib bodenständig und hilf den Leuten.'. Ich habe versucht mir Freunde zu machen und während mir Leute wie Neville und Bobs wohlgesonnen waren, hat mich die Realität schnell eingeholt. Dolph Ziggler, Lio Rush, Morrison, Cody Hall und co., alle haben sie auf mich herabgesehen. Der No-Name aus England, mehr war ich nicht. Selbst für die Frauenwelt, namentlich Carmella, war ich nicht mehr als ein Spielzeug. Schnell ist mir bewusst geworden, dass die Schiene, die ich fahre, in die falsche Richtung gondelt. Der kleine Junge aus Great Yarmouth hatte niemals das Ziel, jedem zu gefallen. Nein, er wollte die Titel. Er wollte sich einen Namen machen. Also habe ich trainiert und trainiert, Matches angenommen, in denen ich stehts die Position als Underdog hatte und doch hat selbst das Office nicht viel in mir gesehen. Trotz meiner Siegesserie, musste ich mich weiterhin beweisen, um auch nur in die Nähe eines Titels zu kommen and I did just that. Super Eric, Angelico und Lio Rush - Alle habe ich sie geschlagen, um mir den Platz als No. 1 Contender zu sichern und die Woche darauf habe ich gleich getan, was alle für unmöglich hielten: Kevin Owens besiegen und neuer Eastcoast Champion werden."

Der Blick des Briten segelt nachdenklich gen Boden. So viel Zeit ist bereits vergangen, seit Kip das erste Mal einen c2c-Ring betrat. Viel ist geschehen, wirklich viel. Nicht nur, dass sich der Handsome Hustler von Woche zu Woche gesteigert und entwickelt hat, so hat er auch Freunde gefunden und verloren. Im Laufe der Zeit hat er sich viele Feinde gemacht und erst vor kurzem Brüder gefunden, die mit ihm in den Krieg ziehen würden. Die Geschichte geht allerdings noch weiter. Ein neuer Kameraangle sorgt für Abwechslung.



» Kip Sabian «
"Ich hatte das Gefühl, dass meine bisherige Reise mich hat reifen lassen. Von Woche zu Woche habe ich an Fans verloren, mich allerdings Stück für Stück gefunden. Wer ist dieser Kip Sabian überhaupt? Warum 'Superbad'?! Diese Fragen musste ich mir selbst beantworten. Ich selbst war mein größter Kritiker. An diesen ganzen Aufgaben bin ich gewachsen. I-Ich .. habe zu mir selbst gefunden. Meine Augen waren endlich offen und ich habe mir eingestanden, was wirklich wichtig ist. Nach all den Jahren habe ich zu Bobbi gefunden, die in meinen Augen nie wirklich mehr als eine gute Freundin war, doch ganz egal was ich getan habe, ob ich gemeckert, gelacht oder gehasst habe - Sie war an meiner Seite. Ich habe sie geliebt, von ganzem Herzen. Ab dem Tag war's nicht nur mein Ziel, diesen Titel bis auf alle Ewigkeit zu verteidigen, sondern dieser Frau, die mir so viel geschenkt hat, alles zurückzuzahlen. Auch wenn es nur Kleinigkeiten waren, die ich in meinem naiven Denken zuvor versäumt habe. Sei es .. Essen gehen, oder einfach nur zusammen im Bett liegen, Filme schauen und miteinander schlafen und als sie endlich Champion wurde, war ich überglücklich. Am selben Abend habe ich den Eastcoast Championship verloren, aber ich wusste, dass ich der bessere Mann bin. Grimm hat geschummelt und seinen Adoptivsohn eingreifen lassen, aber einen fairen Kampf würde er nicht gewinnen. Mir war bewusst, dass ich mir zurückholen würde, was mir gehört und dementsprechend gelassen konnte ich mich für Bobbi freuen. Bis sie sich verletzte. Sie war im Krankenhaus, dann Zuhause und in Reha. Weit weg von mir und ich war alleine, wie schon so oft in meinem Leben. Ich hatte viel Zeit um nachzudenken und was ich mit Penelope tat, war keine Entscheidung, die ich spontan getroffen habe, auch wenn es danach aussah. Ich hatte tierische Angst davor zu lieben. Als Bobs nicht mehr an meiner Seite war, habe ich mich leer gefühlt. Leerer als jemals zuvor und ich habe mir gedacht, dass ich so nicht leben kann. Ich mein' .. es ist nicht garantiert, dass wir jeden Tag zusammen sind, auch wenn sie Gesund ist. Nichts kann das garantieren, ehrlich. Das Leben ist nicht fair und das Schicksal spinnt verworrene Wege, die einem phsychische Schäden hinterlassen, die anders als körperliche Verletzungen nicht heilen. Das kann ich nicht, also habe ich mir gedacht, dass diese Beziehung enden muss. Wenn ich von jemandem abhängig bin, ist die Chance zu hoch, dass man uns auseinanderreißt. Ich habe dieser Frau die hälfte meines Herzens, meiner Seele und meines Daseins gegeben und musste realisieren, dass die Gefahr zu hoch ist, den halben Teil von mir zu verlieren. Es wäre sicherer, wenn ich die Häfte, die ich ihr zuvor gab, wieder an mich nähme und das habe ich getan. Natürlich war und bin ich für die Leute nur ein notgeiler, illoyaler Vollidiot und, ernsthaft, vielleicht bin ich das auch, aber damit bin ich glücklich und auf der sicheren Seite. Kip Sabian ist wieder vollständig und nicht nur das, denn Darby und Simon haben mich verstehen lassen, dass es alleine nicht geht. Keine Liebe oder so'n Bullshit, sondern Freundschaft. Brüderlichkeit. Etwas, dass nicht so schnell kaputt geht. Wo Liebe einen zerreißt, wirkt diese Bruderschaft wie Kleber. Diesen Jungs kann ich vertrauen und die Gang hat mich wieder aufgebaut. Kip Sabian 2.0, quasi."



» Kip Sabian «
"Ich lege meine gesamte Lebensgeschichte nicht offen, um ein paar Sympathiepunkte zu erhalten. Um ehrlich zu sein ist es mir scheiß egal, was die Leute von mir halten. Nein, tatsächlich gibt es eine Pointe: Austin Theory. Denn während ich alles geben musste, um mich zu beweisen ..., Freunde gewonnen und verloren habe, gereift bin, mir eingestehen musste, dass ich zu Schwach für eine Beziehung bin, so bin ich gereift, Austin. Ich habe mir jeden einzelnen Meter auf der Karriereleiter erkämpfen müssen. Sogut wie jeder wollte nach meinen Beinen greifen und mich zurück auf den Boden ziehen und scheiße, ich habe diese Hände von mir weggetreten und mir den Weg an die Spitze mit Klauen und Zähnen erarbeitet. Und du, Austin? Du bist DAS, was die Gang zu bekämpfen versucht. Du bist ein Produkt der Obrigkeit. Hast dich an Codys Seite gelegt, wie ein kleiner Hund. Bellst auf sein Kommando. Das ist der Grund, wieso du mir gegenüber stehst. Während ich habe arbeiten müssen, hast du jede Abkürzung genommen, die du hast finden können. Du redest von Fairness und Respekt, und doch hast du all deine Prinzipien verkauft. Von einem vielversprechenden Athleten zur Corporate-Bitch. Die Niederlage gegen Noam muss dir tief in den Knochen stecken. Kip Sabian hat sich nie verkauft. Er hat sich genommen, was er wollte und bisauf die Rache, die ich gegen Grimm verübt habe, waren meine Kämpfe stehts fair. In deinen Augen ist die Gang der Feind, und in den Augen der Gang bist du es. Eine Münze hat immer zwei Seiten, Austin. Mir ist bewusst, dass wir polarisieren. Wir sind nicht nett. Wir nehmen kein Blatt vor den Mund. Die ganzen Schneeflocken fühlen sich angegriffen, wenn wir abwertend über Frauen reden. Mir soll's egal sein. Wenn die Führungsetage alle Hebel in Bewegung setzt, um uns von den Titel fernzuhalten und wir dennoch verbissen bleiben, sind wir die Bösen. Wenn Simon Grimm seine Schwester verkauft und schummelt, sind wir die Bösen. Whatever. Alles, was wir sind, ist ehrlich. Niemand verbiegt sich und niemand verkauft sich, denn so soll es nicht mehr laufen. Junge, talentierte Leute sollen Chancen bekommen. Das ist unser Ziel und wenn das bedeutet, dass die gesamte Welt und hasst, dann ist es so. Wir sind nicht perfekt, hell, ich weiß, dass ich'n verdammtes Arschloch bin aber Austin, du bist es auch. Vor kurzem erst habe ich dir gesagt, dass du aufhören sollst den Helden zu spielen und doch tust du es. Die Quittung dafür hast du kassiert. Du bist wieder aufgestanden, bravo, aber heute mache ich den Sack zu. Meine Beweggründe habe ich offengelegt. Ich spiele mit offenen Karten. Dieses Match ist viel mehr als nur ein Titelmatch, nein. Hier geht es um harte, ehrliche Arbeit und Talent, gegen Ausflüchte, Abkürzungen und Sellout. Ich gewinne nicht nur für mich, oder die Gang, sondern für all die jungen Talente da draußen, die mich vermutlich nicht mal leiden können. Das hier ist dein 'Shot At Glory', Austin. Gib dein Bestes, Dweeb."

Kip blickt direkt in die Kamera, Ernst und verbissen. Langsam hebt sich seine rechte Hand und der Brite hält alle 5 Finger in die Linse. Das hier ist das Zeitalter der 5-Point Gang. Fade-Out.

Byron Saxton: "Wow, das war irgendwie...heftig! Diese offene und ehrliche Ansprache hätte ich von Kip Sabian nicht erwartet. Vor allem, dass er auch noch eigene Fehler zugibt."

Noelle Foley: "Ich auch nicht, Byron. So kann man seine Denkweise nachvollziehen und sehen, warum er so handelt, wie er es tut. Das heißt aber nicht, dass ich ihn und seine Taten plötzlich toll finde."

Johnny Curtis: "Ach, rede da nicht soviel. Gott, das war großartig! Ich hab das ein oder andere Tränchen im Auge. Nur ein wahrer Mann steht so zu seinen Gefühlen. Kip...ich drücke dir fest die Daumen, dass du den Titel verteidigst."



A few days after the last Show

Wie konnte sie sich nur dazu überreden lassen?
Tessa sitzt in einer Bar, an einem kleinen Tisch, lässt ihren Blick durch den großen Raum schweifen und schüttelt den Kopf, als einige angetrunkene Männer, laut gröhlend, an ihr vorbeigehen. Einer der Typen bemerkt dies, bleibt stehen und will offensichtlich einen Spruch loslassen, doch als er in das finstere Gesicht blickt, überlegt er sich anders. Gleichgültig zuckt er mit den Schultern, lacht auf und eilt seiner Entourage hinterher, woraufhin die junge Frau erneut den Kopf schüttelt.
Was macht sie überhaupt hier und warum sitzt sie eigentlich alleine hier? Das Farm-Girl ist momentan nicht wirklich gerne unter Menschen, doch hat sie sich breitschlagen lassen und nun lässt man sie hier sitzen. Kann doch echt nicht sein und sie hätte nicht wenig Lust einfach zu gehen, aber sie hatte zugesagt, so dass sie das nicht machen kann. Man kann Tess einiges vorwerfen, aber bestimmt nicht, dass sie ihr Wort nicht halten würde und so muss sie sich durchbeißen. Sie blickt auf ihr Smartphone, das vor ihr auf dem Tisch liegt und will gerade eine Nachricht schreiben, als sie hinter sich eine leise Stimme hört.

???:
"Hey, Tess.. Entschuldige das ich so spät bin."

Fast schon zu leise in diesem lauten Milieu wird die Tochter von Tully Blanchard dann angesprochen. Als die Kamera nun ein wenig hinter sie filmt, erkennen die Fans dann auch wer sie anscheinend hierher bestellt hat. Es ist nichts ungewöhnliches Candy Floss zu sehen - aber schockierend WIE sie aussieht. Anscheinend tobt draußen gerade ein Unwetter sein Unwesen, so begossen wie sie dort steht. Die pinken Haarsträhnen hängen nass an ihrem Gesicht herunter, während die rosa Stoffjacke ebenso an ihrem Körper klebt. Auch das schwarze Spaghettiträgertop ist nass, ebenso wie die Jeans die anscheinend hellblau gewesen sein soll. Nun hat sie die dunkle Farbe erreicht.

Candy Floss:
"Sorry.. hab meinen Regenschirm vergessen, hihi. Hattest du schon etwas bestellt?"

Ganz so schlimm scheint ihr Auftreten die Britin nicht zu stören. Vorsichtig streift sich die Pinkhaarige die Jacke von ihren Schultern und legt diese auf der Theke ab. Die kleine schwarze Handtasche die an ihrem Arm baumelt findet den Platz auf ihrem Schoß als sich Candy auf dem Barhocker neben Tessa sinken lässt. Das Farm Girl und sie hatten schon länger nicht mehr miteinander gesprochen, was wohl auch daran liegt das Candy seit dem Zusammentstoß mit Simon Grimm nichts mehr von sich hören lies. Es grenzt an ein Wunder das sie überhaupt in der Lage ist zu lächeln oder ein Money in the Bank Match zu bestreiten.

Candy Floss:
"Eine Cola bitte, danke."

Spricht Candy mit dem Herren hinter der Theke, der einmal kurz die Nase rümpft. Ganz so als wäre eine Cola Bestellung eine Rarität. Wenn man das Gegröhle im Hintergrund jedoch beachtet, scheint das wirklich der Fall zu sein. Floss sieht das man sich mal wieder über sie lustig macht, scheint es aber gekonnt zu ignorieren. Sie kann damit umgehen - der Herr ist kein Einzelfall.

Candy Floss:
"Wie geht es meiner Freundin, nachdem sie Scarlett beim letzten Special so alt aussehen gelassen hat, hm?"

Freundin, hm?! Es ist lange her, dass jemand sie so genannt hat und Tess kann Candy in diesem Moment gar nicht wegen der Verspätung böse sein; obwohl sie es gerne wäre. Warten gehört nicht zu ihren Stärken, so wie so viel in der letzten Zeit. Gewinnen zum Beispiel und das die pink Lady sie auf ihren Sieg anspricht, der bereits so lange her ist, zieht die Laune der Queen of Carolinas schlagartig wieder runter. Sehnsüchtig blickt sie zu den Whiskeyflaschen, die hinter der Theke stehen und einen Moment überlegt sie ernsthaft, sich ein Glas zu bestellen. Aber nein, das wäre keine Lösung, auch wenn kein Alkohol es natürlich auch nicht ist.

Tessa:
"Es fühlt sich unwirklich an, wenn Du es genau wissen willst, denn seitdem habe ich keinen Fuß mehr auf den Boden bekommen. Ich habe verloren, immer und immer und imm…!"

Tessa unterbricht sich mitten im Satz, spürt Wut in sich aufsteigen, die unbedingt an die Oberfläche will. Wut auf Scarlett, auf das, zu was die sie überredet hat und vor Allem auf sich selber, dass sie es einfach nicht schafft, zurück in die Spur zu kommen.
Sie atmet tief ein, schließt die Augen, doch öffnet sie sofort wieder, als sie das lachende Gesicht der Perfect Ten vor sich sieht und schnell greift sie ihr Glas, um die dunkle Limonade darin, in einem Schluck auszutrinken. Mit einem lauten Knall stellt sie das Gefäß zurück auf die Theke, wischt sich mit dem Handrücken über den Mund und mit einem Fingerzeig bestellt sie eine weitere Cola, bevor sie Candy ansieht. Wie diese neben ihr sitzt, tropfnass und scheinbar trotzdem gut gelaunt, beruhigt sich die 3rd Generation Excellence etwas. Erneut atmet sie tief durch, versucht ein anderes Gesprächsthema zu finden und wieder wird deutlich, dass sie nicht der größte Fan von Smalltalk ist.

Tessa:
"Aber egal, lass uns lieber über Dich reden, denn immerhin hast Du Montag eine große Aufgabe, wenn ich das richtig mitbekommen habe, huh?! Eine Chance auf den Money in the Bank Vertrag bekommt man nicht oft und es wäre ein großer Sieg für Dich, wenn Du ihn tatsächlich gewinnen könntest. Daher wundert es mich ein wenig, dass Du Zeit hast um in die Bar zu gehen, während Du Dich doch eigentlich vorbereiten sollest. Nicht, das ich mich nicht freue, Dich zu sehen; das tu ich, aber trotzdem, ich meine nur!"

Ungewohnt unsicher wirkt die Schwarzhaarige, sieht Floss einen kurzen Moment nachdenklich an, bevor sie sich dem Barkeeper zuwendet und diesen mit zusammengezogenen Augenbrauen ansieht.

Tessa:
"Bekommt die Dame endlich mal ihre Bestellung und ein Handtuch?"

Eines kann Tessa durchaus - den Ton angeben. Denn kaum hat sie den Barkeeper angeschnauzt, verdreht dieser zwar kurz die Augen, schiebt dann aber das gewünschte Getränk über die Theke zu Floss. Als Gratisgeschenk gibt es dann ein Geschirrhandtuch mit dem sich die Engländerin wohl grob abtrocknen soll. Nicht ganz was Tessa für ihre Freundin wollte, aber es sollte den Zweck erfüllen. Die Pinkhaarige greift es sich und wischt sich ein wenig über das Gesicht und die nassen Hände. Als letztes rubbelt sie sich ein paar Haarsträhnen trocken und legt das Tuch dann auf der Theke ab.

Candy Floss:
"Ich weiß. Trotzdem ist es nicht ganz so einfach. Es... Es ist sogar noch schlimmer als das letzte Mal."

Das letzte Mal ist wohl ein Hinweis auf die Battle Royal, an der Candy Floss ursprünglich gar nicht wirklich teilnehmen gewollt hatte. Eine junge Person wie sie die erst so richtig große Schritte in Coast 2 Coast macht, ist sehr leicht zu beeinflussen und aus der Bahn zu werfen. Es sieht allen Anschein danach aus als wäre es wieder der Fall das sich die quirlige Britin der Herausforderung nicht gewachsen sieht. Zwar scheint ihr das das letzte Mal Glück gebracht zu haben, aber das Leben ist nunmal kein dreiblättriges Kleeblatt.

Candy Floss:
"Ich weiß sehr viel über meine Gegnerinnen. Circe ist nicht zu unterschätzen, wenn sie loslegt. Conti könnte mich ohne Probleme ausknocken, Rhea würde es lieben mir was zu brechen und Alexa.. Alexa hat Kontakt zu einer Person die ich so schnell nicht wiedersehen will."

Die Rede ist wohl dabei deutlich bei Simon Grimm. Beim simplen Gedanken an diesen Mann, beginnt Candy ihr Glas unsicher in der Hand zu drehen, ohne auch nur einen Tropfen davon zu trinken. Du wirst viel mehr Angst vor mir haben, verstanden? Das waren die Worte des Schnauzbartträgers als er sie mit diesem durchdringenden Blick im Ring angesehen hat, kurz nachdem er Jessica im Ring niedergestreckt hatte. Eine Matchansetzung auf die sich Candy sehr gefreut hatte, wurde zu einem Alptraum. Und wer weiß ob Simon Grimm ihn nicht zugunsten von Alexa fortführen möchte? Niemand. Ein großer Schluck des zuckersüßen Getränks wird dann doch genommen, ehe Floss es mit beiden Händen wieder auf der Theke abstellt. Ihre Augen fixieren die braune Flüssigkeit, während sich ihre Lippen aufeinanderpressen.

Candy Floss:
"Hattest.. du schon einmal Angst davor in den Ring zu steigen, Tess? Nicht weil du dich der Herausforderung gewachsen gefühlt hast.. Sondern weil du Angst hattest das irgendetwas schlimmes passiert?"

Obwohl es oft den Anschein macht, als würde Tess sich nicht wirklich für die Gefühle anderer Menschen interessiert, ist eigentlich genau das Gegenteil der Fall und sie spürt von Anfang an die Anspannung der Zuckerfee. Daher lässt sie diese erst einigermaßen zur Ruhe kommen, hört ihr aufmerksam zu und beobachtet sie dabei genau. Die Pink Lady wirkt zerbrechlich, so dass die Queen of Carolinas den Drang verspürt, sie in den Arm zu nehmen und ihr gut zuzureden, so wie es ihre eigene Mutter früher getan hat, wenn Tessa mal wieder von einem Baum gefallen ist, oder als sie in späteren Jahren von ihrem ersten Freund sitzengelassen wurde. Natürlich tut sie das aber nicht, auch wenn sie ihre Hand kurz hebt, doch schnell das Glas greift, was einen Moment zuvor vor sie gestellt wurde und sich einen großen Schluck gönnt. Schließlich sieht sie Miss Floss wieder an, atmet hörbar durch und einen Moment muss sie über die ihr gestellte Frage nachdenken.

Tessa:
"Noch vor einigen Wochen hätte ich diese Frage ganz klar verneint, denn ich redete mir ein, dass ich vor nichts und niemandem Angst habe. Nun ist die Angst jedoch mein ständiger Begleiter, wenn ich in den Ring steige, denn es kann immer etwas Schlimmes passieren, was immer das für jeden Einzelnen auch bedeuten mag. Verletzungen, eine weitere Niederlage, oder in Deinem Fall davor, dass Dir jemand etwas tun könnte, denn darum geht es hier, oder?!"

Das Farm-Girl hat natürlich mitbekommen, was zwischen Candy und Simon Grimm vorgefallen ist, was dieser mit Jessica Troy gemacht hat und sie kann sich gut vorstellen, dass ihre 'Freundin' sich vor einem ähnlichen Schicksal fürchtet. Tessa selbst würde das wahrscheinlich etwas anders handhaben, sich Grimm schnappen und diesem mal kräftig in den Arsch treten, aber sie hat auch Erfahrungen darin, sich mit Männern zu prügeln. Aber auch ihr wäre bei einem Gegner wie Grimm nicht ganz wohl, da dieser einfach unberechenbar ist und offenbar jeden Sinn für die Realität verloren hat. Sei es wie es sei. Das sie sich darüber jetzt Gedanken macht, bringt Candy nicht weiter und so versucht die 3rd Generation Excellence, sich die richtigen Worte zurechtzulegen, bevor sie weiterspricht.

Tessa:
"Es klingt vielleicht einfacher gesagt als getan, aber Du darfst so etwas nicht an Dich heranlassen, denn dann haben diejenigen bereits gewonnen, die Dir etwas tun wollen. Menschen wie Simon sind wie Bluthunde, die Deine Furcht riechen, beinahe schmecken können und das macht sie nur noch wilder. Du wirst diese Angst nicht komplett verdrängen können, doch mit einem Kostüm von Selbstbewusstsein und Stärke kannst Du sie verbergen. Sei so, wie Du bist, gehe mit erhoben Kopf voran und Dir wird nichts und niemand etwas antun können. Circe, Alexa und wie sie Alle heißen, werden Dir nichts mehr anhaben können und Du wirst Alles erreichen, was Du Dir vornimmst."

Diese Worte sollte die Frau ohne Nachnamen selber beherzigen, denn auch sie ist in der letzten Zeit von einer Unsicherheit befallen, die sie nicht kennt und mit der sie nicht umgehen kann. Wohl auch deswegen nimmt sie nicht am Money in the Bank Match teil und ist genau genommen beim kommenden Special überhaupt nicht in Aktion. Aber stopp, hier geht es nicht um sie und nach einem leisen Räuspern leert sie ihr Glas, bevor sie die Zuckerfee möglichst aufmunternd ansieht.

Irgendwo könnte man glauben das eine große Schwester gerade mit Candy über ihre Probleme spricht. So gesehen könnte Tessa auch wirklich so etwas sein. Beide Frauen sind im Prinzip grundverschieden, aber genau deshalb verstehen sie sich auch. Wenn das Farm Girl droht die Kontrolle über sich zu verlieren, ist es das gute Gemüt von Floss die sie zurück auf den Erdboden bringt. Und wenn die Pinkhaarige glaubt das sie irgendetwas nicht erreichen kann, wird die Tochter von Tully Blanchard hinter ihr stehen und ihr gewaltig in den Hintern treten und sie auffordern an sich zu glauben. Das hat sie schon einmal getan und sie tut es wieder. Was Tess ihrerseits nicht geschafft hat, erreicht Candy aber bei weitem. Mit einem leichten Seufzer lehnt sie sich regelrecht dankbar an die Schulter der Dunkelhaarigen, während sie ihr Glas mit beiden Händen wieder greift.

Candy Floss:
"Ich wünschte oft ich hätte deinen Mut, Tess. Wenn dir irgendjemand dumm kommt, gibst du Kontra und die Leute lassen dich in Ruhe. Denkst du ich krieg das auch irgendwann hin?"

Es ist wirklich fraglich ob Candy Floss es jemals schaffen wird, so etwas wie Respekt bei den Leuten herauf zu beschwören. Dabei ist die Zauberformel dafür so einfach - ein Sieg im Money in the Bank Match ist durchaus eine Art und Weise um auf sich aufmerksam zu machen. Ein Zeichen dafür das man nicht umsonst hier ist. Tess erläuterte Candy beim letzten Mal schon, dass die kleine Zuckermaus nicht hier ist weil sie niedlich aussieht. Shane wollte sie, weil sie gut ist in dem was sie tut. Die Fans lieben die junge Britin auch, wie man beim letzten Special deutlich hören durfte, als sie während des Matches im Aufwind war. Mit einem Mal beginnt Candy jedoch etwas zu glucksen, nachdem sie einen Schluck Cola genommen hat.

Candy Floss:
"Obwohl - besser nicht. Sonst gucken wir beide immer so grimmig und verscheuchen alle!"

Das Gespräch mit ihrer Freundin hat eine Blockade bei der Dame aus London gelöst. Sie kann zumindest für den Moment mit der Vergangenheit abschließen und es genießen, ein wenig Auszeit abseits von Coast 2 Coast zu haben. Das war auch der Plan mit dem Treffen von Tessa. Weiterhin hat die Pinkhaarige ihren Kopf an die stämmige Schulter ihrer Begleitung gelegt und löst sich jedoch abrupt von ihr.

Candy Floss:
".. Oh dear! Jetzt hab ich dich total nass gemacht. Mennnooo - Tess! Sag doch was!"

Peinlich berührt schnappt sich Candy das Handtuch vom Thresen und beginnt damit halbherzig die Schulter ihrer Freudin abzutrocknen. Viel helfen tut es nicht, aber der Wille zählt!

Tessa:
"Hmpf!"

Unter normalen Umständen wäre Tess wahrscheinlich aufgesprungen, als Candy den Kopf an ihre Schulter lehnt, doch sind dies keine normalen Umstände. Zwar zuckt sie kurz zurück, doch lässt es trotzdem zu, denn aus einem unerfindlichen Grund kann die Queen die Zuckerfee gut leiden und fühlt sich auf eine seltsame Art mit ihr verbunden. Auf dem ersten Blick haben diese beiden Frauen so gar nichts miteinander gemeinsam, außer das sie der gleichen Berufung nachgehen und für die gleiche Promotion in den Ring steigen. Auch auf dem zweiten Blick sind nicht viele Gemeinsamkeiten zu erkennen und doch fühlt sich die 3rd Generation Excellence wohl, wenn sie mit der Pink Lady zusammen ist, so wie mit einer... ja, so wie mit einer guten Freundin. Vielleicht sogar wie mit der eigenen Schwester.

Tessa:
"Es ist Alles in Ordnung, Candy, wirklich. Mach Dir keinen Kopf, denn im Gegensatz zu Dir bin ich nicht aus Zucker."

Was ist das? Grinst Tessa gerade wirklich, nachdem sie einen kleinen Joke gemacht hat? Gott, was ist nur los? Mit einem kaum merklichen Kopfschütteln hebt sie beruhigend die Hände, entwendet Floss das Handtuch und legt es auf die Theke. Der Barkeeper will es daraufhin wegnehmen, überlegt es sich aber anders, als das Farm-Girl ihn vorwurfsvoll ansieht und er füllt lieber das inzwischen leere Glas der Dunkelhaarigen auf. Mit einem leichten Lächeln wendet diese sich nun wieder ihrer Freundin zu und wieder muss sie einen Moment nachdenken, um die richtigen Worte zu finden. Obwohl, die Worte hat sie eigentlich schon, doch ist sie sich nicht sicher, ob sie sich wirklich so weit öffnen soll, denn weiß man nie, ob nicht jemand mithört, oder ob Candy das Gehörte irgendwann gegen die Queen verwenden wird. Natürlich unbegründete Sorgen, denn schätzt sie die Zuckerfee nicht für so hinterhältig ein. Es mag viele in diesem Business geben, die ein falsches Spiel spielen, doch dafür ist Candy zu ehrlich und auch von viel zu gutmütigen Charakter.

Tessa:
"Weißt Du, Candy; diesen Mut, jedem so entgegenzutreten, muss ich jedes Mal neu aufbringen, denn in Wirklichkeit bin ich nicht so mutig. Es gibt Tage, an denen ich im Bett bleiben möchte, weil ich Angst davor habe, auf andere Menschen zu treffen, denn sie könnten meine Fassade durchschauen und meine Unsicherheit erkennen. Trotzdem stehe ich auf, denn tief in mir weiß ich, dass ich eine starke Frau bin, die jeder Herausforderung trotzen kann und ich muss mir das nur jedes Mal wieder vor Augen halten, wenn ich mich den Herausforderungen stellen kann. Wenn ich das kann, kannst Du das auch und Du musst nur an Dich glauben, Candy. Ich tue es; ich glaube an Dich!"

Candys Augen weiten sich einen Moment als Tessa ihr so offen anvertraut das es auch nicht immer einfach für sie eine harte Schale zu haben. Ab und zu rieseln doch ein paar Dinge in den weichen Kern hindurch. So zum Beispiel anscheinend auch Candy Floss selbst. Bisher hat keine andere Dame es geschafft eine so ehrliche Antwort aus dem Farm Girl herauszukitzeln. Erleichterung spiegelt sich in den Augen der Britin wieder, als sie nun ihr Glas mit beiden Händen etwas hochhebt.

Candy Floss:
"Auf uns Tess...! Und das mich dein Glaube am Montag Abend im Match erreicht!"

Mit einem kleinen Klirren stoßen beide dann lächelnd an, ehe sie beide gleichzeitig einen Schluck aus ihre jeweiligen Gläsern trinken. Das ist dann auch das letzte was die Kameras von dieser Umgebung noch einfangen. Langsam zoomt sie von Candy Floss und Tessa weg, bis es nichts mehr zu sehen gibt außer einem schwarzen Bildschirm.

Noelle Foley: "Ich würde es Candy so gönnen! Und in Tessa habe ich da glaube ich noch jemanden der das genauso sieht."

Byron Saxton: "Es ist schön mit anzusehen das Floss eine Freundin gefunden hat, aber sie darf nicht vergessen das wenn es hart auf hart kommt Tessa dasselbe Ziel wie sie hat."

Johnny Curtis: "Endlich! Du hast mal was schlaues gesagt, Saxton!"



MATCH 3
SINGLES MATCH
c2c Eastcoast Championship
Kip Sabian (c) vs. Austin Theory


Writer: Ango



Wir befinden uns jetzt in der Arena, wo die Zuschauer gerade noch das Gespräch zwischen Samoa Joe und dem Mann verfolgt haben, dessen Theme nun aus den Boxen dröhnt, was zu lautem Jubel führt. Dieser scheint sogar noch lauter als in den vergangenen Wochen zu sein, was natürlich hauptsächlich am Gegner des Youngsters liegt, denn nur zu gerne würden die Fans sehen, wie Kip Sabian seine Eastcoast Championship verliert. Aber auch ohne diesen zusätzlichen Anreiz würde der Demon Slayer wohl mehr Zuspruch erfahren, denn hat dieser in der letzten Zeit bewiesen, dass er seinen neu eingeschlagenen Weg ernst meint und nicht mehr der arrogante Jungspund ist, der er noch vor einigen Wochen war. Vor Allem seine Gespräche mit Hangman Bryan und natürlich Samoa Joa haben auch letzte Zweifler überzeugt, so dass der Jubel nochmal an Intensität zunimmt, als Austin schließlich die Stage betritt.
Der Demon Slayer bleibt nach einigen Schritten stehen, lässt seinen Blick über die Zuschauerreihen schweifen und es ist nicht zu übersehen, dass er mehr als angetan von den Reaktionen ist, die ihm zuteil werden. Ein breites Grinsen ziert sein Gesicht, während er beide Arme in die Höhe reißt, während links und rechts von ihm Feuerwerke abgebrannt werden. Blaue und orange Fontänen schießen in die Luft, was zu einem erneuten Ansteigen der Pops führt und mit selbstsicheren Schritten beginnt Theory seinen Weg zum Ring.

Melissa Santos: "The following contest is scheduled for one fall and it´s for the c2c Eastcoast Championship.
Introducing the Challenger, from McDonough, Georgia, weighing at 220 pounds,... the Doctor of Theorynomics,... AUSTIN THEORY!"


Während die Ringsprecherin ihn ankündigt, bleibt der Herausforderer auf die EC Championship stehen und beobachtet mit zufriedenen Gesichtsausdruck, wie er von den Zuschauern gefeiert wird. Wer hätte das noch vor ein, zwei Monaten gedacht, dass der Youngster so eine Beliebtheit erreichen würde? Er ganz bestimmt nicht, wenn man bedenkt, als was für ein Arschloch er sich in seinen ersten Wochen beim coast 2 coast Wrestling präsentiert hatte. So gefällt es ihm aber eindeutig besser und weiterhin zufrieden lächelnd setzt Theory seinen Weg zum Ring fort.

Byron Saxton: "Ein großes Match für Austin Theory und dazu noch eine Chance, der verhassten 5-Point Gang einen herben Schlag zu verpassen. Hoffen wir für ihn, dass es besser läuft, als bei seinem Aufeinandertreffen mit Noam Dar bei Borderlands."

Johnny Curtis: "Mir hat der alte Austin definitiv besser gefallen und zudem denke ich nicht, dass er heute besonders viel Land sehen wird. Kip Sabian ist um einiges besser und vor Allem hat er seine Gang hinter sich, auch wenn Samoa Joe und Hangman Bryan ihm versichert haben, aufzupassen, dass niemand in das Match eingreifen wird. Heute Nacht wird er sich wieder in den Schlaf weinen; so viel steht fest."

Am Squared Circle angekommen, springt der Demon Slayer auf das Apron, überwindet auch die Seile mit einem Sprung und mit durchquert den Ring mit schnellen Schritten, um eines der Turnbuckle zu erklimmen. Hier präsentiert er sich erneut mit nach oben gestreckten Armen, lässt die Atmosphäre in der Arena einige Momente auf sich wirken, bevor er zurück auf die Matte springt. Mit nun eher langsamen Schritten geht er auf die Ringsprecherin zu, da er wieder ein Mal kein eigenes Mikrofon mitgebracht hat, und nach einem kurzen Wortwechsel mit Melissa lässt er sich ihr Mic geben. Charmant lächelnd nickt er der hübschen Latina zu, positioniert sich in der Mitte des quadratischen Kreises und wartet, bis es etwas ruhiger wird, bevor er das geliehene Mikrofon benutzt.

Austin Theory: "Wow, was für einen Empfang, Leute! Vielen Dank dafür, aber wir wollen keine weitere Zeit verschwenden, denn ein wichtiges Match steht an und ich habe vorher noch die eine oder andere Sache zu sagen. Die vergangene Woche war aufregend, denn nicht nur, dass die 5-Point Gang in der letzten Show wieder ein Mal bewiesen hat, dass sie nichts von Ehre oder Respekt verstehen, nein, einige Dinge sind passiert, die mich über meinen Weg in diesem Business nachdenken ließen.
Als ich mich dazu entschieden habe, meine ganze "Ich bin so toll, fresh und awesome"-Masche abzulegen und mich darauf zu konzentrieren, was in diesem Sport wirklich wichtig sein sollte, habe ich einige Gespräche geführt. Sei es mit Bryan, Joe, meiner Familie und Freunden. Es waren teilweise interessante Gespräche, doch haben sie mich im Endeffekt nur noch mehr verwirrt und sogar verunsichert."


Teilweise haben die Zuschauer die erwähnten Gespräche mitbekommen, so wie das mit Samoa Joe vor einigen Minuten, oder auch das Gespräch mit dem American Dragon auf deren Fahrt von Ottawa hier her und wahrscheinlich hätten sie diese auch verwirrt. Zustimmender Jubel ist daher aus dem Publikum zu hören, was der Youngster mit einem Lächeln zur Kenntnis nimmt, während er langsam im Ring umherzugehen beginnt. Dabei streicht er sich nachdenklich über seine kurzen Haare, bleibt nahe der Seile stehen und erneut blickt er ins Publikum.

Austin Theory: "An dieser Stelle möchte ich festhalten, dass ich noch immer fresh und awesome bin, doch ist Bescheidenheit eine Tugend und man hat mir geraten, wieder etwas tugendhafter zu werden. Ich habe das Wrestling schon immer respektiert, doch wollte ich den einfachen Weg nehmen, da ich der Meinung war, so schneller zum Erfolg zu kommen, aber das wisst ihr ja schon Alles. Was ihr dagegen nicht wisst, dass ich in einem Gewissenskonflikt stecke, der durch mein Treffen mit Joe noch verstärkt wurde. Der Code of Honor soll mein neuer Weg sein und der beinhaltet, dass ich jedem meiner Gegner mit Respekt gegenübertreten soll. Die Frage, die ich mir stelle ist, was ist, wenn bestimmte Gegner diesen Respekt nicht verdienen, da sie Alles mit Füßen treten, wofür der Code of Honor steht?!"

Eine berechtigte Frage und natürlich ist auch jedem Anwesenden klar, wen Theory damit meint, so dass er erneut zustimmenden Jubel aus dem Publikum bekommt. Wieder geht der selbsternannte Legend Killer einige Schritte durch den Ring, bleibt schließlich wieder in dessen Mitte stehen und man kann deutlich sehen, wie die Gedanken in seinem Kopf rasen. Es vergehen einige Sekunden, in denen er schweigend ins Leere starrt, bis er leise seufzt und endlich wieder sein Mic hebt.

Austin Theory: "Kip Sabian ist jemand, der jeden wie Dreck behandelt, der seine beschränkte Weltanschauung nicht teilt und das beinhaltet so ziemlich jeden, den er in seinem Leben begegnet. Er hat kein Respekt vor anderen Menschen, sieht Frauen nur als reine Sexobjekte, wahrscheinlich weil er sie immer für Sex bezahlen muss, weil ihn sonst keine ranlassen würde, und auch vor diesem Sport zeigt er keinerlei Respekt oder Dankbarkeit. Er nutzt ihn nur, um seine kranke Ideologie in die Welt zu tragen, massig Kohle zu verdienen und hinter verschlossenen Türen seine homoerotischen Phantasien mit Regenschirmtragenden Emos und schottischen Gartenzwergen, die wie vierzehnjährige Jungs aussehen, auszuleben. Ich bin aber äußerst dankbar, dass er zumindest die Freundlichkeit besitzt, dass nur hinter geschlossenen Türen zu machen, denn das will nun wirklich niemand sehen. Er gewinnt seine Kämpfe in den meisten Fällen durch unfaire Mittel, oder durch Eingreifen seines Männer-Saunaclubs und mir wurde gesagt, dass man solche Männer wie Sabian nur mit den eigenen Waffen schlagen kann. Doch ist das wirklich der Weg? Bin ich wirklich besser, wenn ich mich auf sein niedriges Niveau herablasse, um einen Sieg zu erringen? Verrate ich damit nicht Alles, wofür ich einzustehen versuche?"

Wieder gute Fragen, die der Demon Slayer hier stellt und die wahrscheinlich nur er selbst beantworten kann, doch genau das scheint im Moment sein Problem zu sein. Vor einigen Wochen hätte er sie noch ganz klar bejaht, denn so viel Unterschied gab es vom Verhalten zwischen den Gangstern und ihm nicht, auch wenn Austin auf der Arschloch-Skala noch ein paar Stufen unter ihnen stand. Nun ist er aber scheinbar ein geläuteter Mensch, hat sich mit Samoa Joe einen Vertreter des Code of Honor an seine Seite geholt und dem will er wohl nicht gleich bei der ersten Gelegenheit in den Rücken fallen. Oder doch?

Austin Theory: "NEIN! Ich werde mich nicht auf sein Niveau herablassen, werde nicht verraten woran ich glaube, nur einen Sieg abzustauben, der nichts wert ist, wenn ich ihn nicht unter meinen Bedingungen geholt habe. Ich werde den Code of Honor befolgen, ihn ehren und ich werde mein Bestes geben, um der neue Eastcoast Champion zu werden, um den Titel wieder den Glanz zu verleihen, den er verdient. Loyalty and Respect is my game and I´ll play it better than anybody else! Word!"

Mic-Drop. Damit ist Alles gesagt, es ist angerichtet und die Zuschauer jubeln wieder laut, während Austin beide Arme in die Höhe reißt. Kurz darauf ertönt auch schon die Theme seines Gegners und der Youngster hebt das eben gefallene Mikrofon auf, um es Melissa wiederzugeben, bevor er sich lächelnd in eine der Ringecken stellt.

Noelle Foley: "Klare Ansage von Austin Theory, der damit weitere Pluspunkte bei mir sammelt und er scheint den Code of Honor tatsächlich befolgen zu wollen. Ich bin gespannt, ob er Kip wirklich besiegen und der neue Eastcoast Champion werden kann."

Byron Saxton: "Ich wüsste nicht, was dagegen sprechen sollte, Noelle. Das Talent hat Austin auf jeden Fall und wenn Samoa Joe und Hangman Bryan ihre Versprechen halten, sollte eigentlich auch niemand zu Gunsten Sabians eingreifen können. Es wird definitiv spannend!"

Johnny Curtis: "Könntet ihr mal die Klappe halten, Mensch?! Ich will den wahren Eastcoast Champion sehen."



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Mit Zahnstocher zwischen den Zähnen als wäre er 'Lucky Luke', schiebt er die Vorhänge beiseite und schlendert zum Klang der Musik lässig auf die Stage. Die Hände hat er hinter dem Rücken verschränkt und die Brust - Selbstbewusst - aufgeplustert. Kurz huscht dem Hustler ein keckes Grinsen über die Lippen, bevor er der Kamera den Rücken kehrt um zu posieren. Wie gewohnt trägt er die schwarze Lederjacke, wobei der linke Ärmel abgeschnitten und das eigene Logo dick und fett auf den Rücken gestickt ist. Schnell dreht er sich wieder dem Ring zu und streckt dabei die linke Hand gen Himmel.



Melissa Santos: "Making his way to the Ring... from Great Yarmouth, England ... weighing in at 180 pounds.. representing the 5-Point Gang ... the c2c Eastcoast Champion ... SUUUPEEERBAAAAD KIIIP SAAABIIIAAAAAN!"

Kurz die Schultern gelockert, geht es auch schon die Rampe herunter. Einigen Damen in der ersten Reihe wird dabei die Ehre zuteil, die Hand des Briten zu berühren. Allzu lange will er sich mit den tosenden Zuschauern jedoch nicht aufhalten. Am Ring angekommen, biegt er nach Rechts ab, um sich auf dieser Seite mit den Knien auf den Apron zu schwingen. In aller Ruhe zieht er sich an den Seilen auf die Beine, legt den Belt zur Seite und posiert ein weiteres Mal, wie schon zuvor auf der Stage, im strahlenden Scheinwerferlicht der großen Halle.



Schließlich klettert der Dunkelhaarige durch die Seile. Nun auf der Matte entledigt er sich seiner teuren Jacke, die er dem Ringrichter sorgfältig in die Arme drückt, bevor er sich selbst in die Ringecke begibt und auf das Ertönen der Glocke wartet.

DING! DING! DING!

Die Ringglocke ertönt, der Eastcoast Champion Kip Sabian überreicht den Championship einen Minderwertigen Ringrichter, der diesen nach oben streckt das jeder, sogar der letzte in der Halle den Titel sehen kann. Jeder hat ihn gesehen, der Ringrichter überreicht den Championship Melissa Santos und sofort kann das Match beginnen. Austin Theory streckt die Hand raus und will das Kip Sabian einschlägt. Der, diesen Handschlag eiskalt ablehnt in dem er die Hand von The Unproven One weg schlägt.

Byron Saxton:"THIS IS A SON OF A BI***!"
Noelle Foley:"Ach, ich hoffe das Kip Sabian heute den Titel verliert. Ekelhaft, dieser Typ!"
Johnny Curtis:"No Handshakes, just kissing! Ein Motto, der Five Point Gang."

Austin schaut die ganze Zeit auf seine Hand und weiß nicht warum er diesen Handschlag nicht angenommen hat, aber so ist es halt. Ein paar würden diesen Handschlag annehmen, ein paar nicht. Und Kip Sabian ist einer davon. Langsam geht das Gesicht von Austin wieder nach oben und schaut Kip an und schon landet dieser den ersten Schlag. Schnell steht Austin wieder auf und schon wieder kassiert er den Schlag von Kip. – Wieder kommt der Unproven One nach oben und will ein Schlag landen, aber Kip weiß sich zu wehren. Einfach den Kopf nach unten und ein Schlag in die Magengrube. Sofort nimmt sich das Mitglied der Five Point Gang den Arm von Austin Theory und macht ein Whip in, in die Seile. Langsam kommt Austin zurück, Kip springt wie ein Pferd über Austin Theory. Wieder muss Austin in die Seile rennen und zack! Da kommt der Dropkick von Kip Sabian. Und schon ist am Boden und will Austin Theory pinnen. One … Two Das Mitglied von der 5PG beschwert sich beim Ringrichter das es eigentlich ein Three Count war. Das war es eigentlich nicht. Vielleicht können die Mitglieder der 5PG nicht zählen. – Wieder zum Match! – Kip Sabian stellt sich in die Ringecke und wartet bis sein Kontrahent auf steht und sich den Kampf stellt. Langsam kommt Austin Theory hoch, Kip Sabian nimmt die Chance, springt auf die Ringecke und zeigt einen Springboard Dropkick … aber Kip verpasst Austin Theory. Jetzt steht Austin Theory an der Ringecke und er wartet bis Kip aufsteht. Das tut er auch, Austin rennt an. Superman Punch! Aber, Austin weiß zu kontern. GO TO SLEEP von Kip Sabian. Jetzt muss er noch landen! Das tut er aber nicht. The Unproven One klettert von den Rücken von Kip. – Kip dreht sich um und kassiert einen Dropkick von Austin Theory. Dieser landet aber nicht auf den Boden. Er landet in den Seilen, kommt wieder mit einem Bicycle Kick gegen Austin Theory. Dieser landet auch in den Ringseilen, Austin Theory kommt wieder und da kommt wieder der SUPERMAN PUNCH von Austin Theory gegen Kip dieses Mal geht er durch. – Schnell reagiert Austin Theory und ohne zu flaxen macht er gleich einen STANDING MOONSAULT! Dieser geht auch durch. COAST 2 COAST hat einen neuen EASTCOAST CHAMPION! Der Ringrichter geht auf den Boden und zählt den Pin!

ONE! … TWO! … THR
KIP SABIAN KICKED OUT! OMG!

SEE TO SEE! SEE TO SEE! SEE TO SEE! SEE TO SEE!
THIS IS AWESOME! … THIS IS AWESOME! … THIS IS AWESOME!

… Beide Superstars liegen auf den Boden, fünfzehn Minuten, pures Wrestling! Das freut den Zuschauern. – Austin Theory bewegt sich langsam wieder und krabbelt zu seinen Gegner. Aber er dreht sich weg, ganz weit weg. Bis er kurz an dem Ringseilen liegt. Austin krabbelt hinterher, er legt den Arm auf Kip Sabian und dann zählt der Ringrichter das Cover! ONE! … TWO! THREE! Der Count den durch, Austin Theory freut sich. Er ist der neue Eastcoast Champion? – Nein! Kip Sabian hat sein Fuß auf den Seilen. Aber Austin will immer noch den Titel, bis der Ringrichter in Singalisert das dieses Match noch nicht vorbei ist. The Unproven One geht wieder zu Kip Sabian, aber Sabian rollt seinen Gegner ein. ONE! … TWO! .. Austin kommt raus. Schnell will er wieder ein Schlag landen, Sabian kontert und hält den Schlag fest. Schnell ein tritt gegen die Magengrube und schnell hinterher. GHOSTBUSTER und dieser geht durch. Schnell macht er sich auf den aufs oberste Ringseil und springt wie ein Turmspringer auf Austin Theory! Austin rollt aber weg, und Kip springt daneben und rennt gegen den Ringrichter! RINGRICHTER am Boden Kip Sabian versucht alles um den Ringrichter aufzuhelfen. Austin Theory könnte jetzt unfair sein, und Kip Sabian ein Low Blow verpassen. Sogar die Zuschauer schreien alle „YES!“ das er das machen soll. Er dreht Kip Sabian um, Austin nimmt ihn auf seinen Schultern. Kip wehrt sich und geht wieder auf dem Ringboden und da kassiert Austin Theory den Low Blow von Kip. Kip so schnell wie es geht zeigt er den GHOSTBUSTER! Und der geht durch! Kip geht schnell zu den Ringrichter zieht ihn näher an das Ereignis! Langsam kommt der Ringrichter wieder zu sich und zählt das Cover!

ONE! … TWO! … THREE!

Here is your winner by pinfall: KIP SABIAN!



Byron Saxton:"Ah shit! Here we go again!"

Noelle Foley:"Und schon wieder hat es geschafft. Gibt es überhaupt jemanden, der es schaffen könnte Kip Sabian zu schlagen? !"

Johnny Curtis:"Ja, mich! “




Das Weiße Haus? Will jetzt tatsächlich der Präsident der Vereinigten Staaten eine Rede schwingen, oder hat jemand das falsche Footage eingelegt? Die Kamera bleibt weiterhin auf das präsidiale Rednerpult gerichtet, während im Hintergrund das Gemurmel der anwesenden Menschen zu hören ist, die sich die Ansprache des mächtigsten Mannes der Welt natürlich nicht entgehen lassen wollen.
Dementsprechend groß ist die allgemeine Verwunderung, als es nicht Donald Trump ist, der hinter einem Vorhang hervorkommt, sondern die ehemalige Liv Morgan, die sich seit einiger Zeit Circe nennt. Überraschtes Raunen ist zu hören, während die junge Frau hinter das Podium tritt und eine kleine Trittbank besteigt, damit sie überhaupt darüber hinweg gucken kann. Die Jerseyanerin, die neuerdings als Assistentin des General Managers fungiert, trägt einen schwarzen Hosenanzug, der mit lila Akzenten etwas aufgefrischt ist, und auch ihre nach hinten gebundenen, blonden Haare, sind mit lilafarbenen Strähnen durchzogen. Sie lächelt freundlich nach vorne, scheint aber die fragenden Blicke ihres Publikums zu bemerken und sieht sich verwirrt um, bis sie auf das Wappen des Weißen Hauses deutet.

Circe:
"Ach, lasst euch davon nicht weiter stören, Leute. Es gab einen Garagenverkauf in einem berühmten Haus in Washington und ich konnte den Kram billig schießen. Leider hat es meine Crew verschlafen, das Emblem auszutauschen, aber für heute wird es gehen, denke ich."

Noch immer hält die Kamera nur auf die Blondine und zeigt nicht die Zuschauer dieser Pressekonferenz, die bereits jetzt sehr merkwürdig wirkt, obwohl sie noch gar nicht richtig begonnen hat. Circe lächelt freundlich, lässt ihren Blick über ihr Publikum schweifen. dass noch immer nicht zu sehen ist und nach einem knappen Nicken wird ihr Gesichtsausdruck etwas ernster. Sie sieht auf das Pult vor sich und ihre Augen bewegen sich, als würde sie lesen, bevor sie schließlich unzufrieden den Kopf schüttelt.

Circe:
"Okay, das ist ja grausam und kann ich nicht benutzen, also muss ich wohl improvisieren. Typisch; wenn man nicht Alles selber macht, dann steht man am Ende wie der größte Depp da, oder heißt es Deppin?! Will ja nicht bei meiner ersten Rede schon in die Hashtag Gendershaming-Falle laufen."

Ein leises Kichern folgt diesen Worten, bei denen das Jersey-Girl erneut ins Publikum blickt und sich schließlich der Kamer zuwendet, während ihr Gesicht erneut einen ernsten Ausdruck annimmt.

Circe:
"Meine lieben Mibürger und Mitbürgerinnen, liebe Anwesenden, mein Name ist Circe von den New Jersey Rivers, Superstar des coast 2 coast Wrestling und Assistentin der Authority of Fun Cody Rhodes. Ich spreche heute in einer dringenden Angelegenheit zu euch, die keinen weiteren Aufschub duldet und zudem war mir ziemlich langweilig, so dass mal etwas Abwechslung hermusste. Akten wälzen, Termine vereinbaren und sich um die täglichen Bedürfnisse und Belange des General Managers zu kümmern ist auf Dauer nichts für eine Frau wie mich. Erstrecht nicht, wenn man bedenkt, was für Zustände in diesem Königreich herrschen, in dem die Vasallen scheinbar zu denken scheinen, sie könnten tun und lassen was sie wollen. Aber das können sie nicht! Nicht hier, nicht mit uns und wir werden ihnen mit Allem entgegentreten, was wir haben!"

In bester Manier einer Staatsfrau bringt die Blondine ihr Anliegen vor und scheint dabei etwas über die Strenge zu schlagen, denn verlegen sieht sie sich um, bevor sie sich leise räuspert. Eigentlich ist sie nicht hier, um den Unsitten beim c2c den Krieg zu erklären, sondern... ja, warum ist sie überhaupt hier? Das werden wir wohl gleich erfahren, denn nachdem sie etwas Wasser aus einem Glas vor ihr getrunken hat, räuspert sie sich erneut und setzt ihre Ansprache fort.

Circe:
"Okay, gut, ich werde ihnen nicht entgegentreten, denn ich habe meine eigenen Pläne und zudem wissen wir ja Alle, wie hier mit Frauen umgegangen wird - Game of Thrones Style! Was für Pläne ich habe? Ha ha, das werde ich doch jetzt nicht verraten, Leute! Wo bliebe denn da der Spaß, wenn ich jetzt schon Alles ausplaudern würde? Was ich euch jedoch sagen kann ist, dass eure liebste Circe wieder in den Ring steigen wird, da, wie bereits gesagt, diese ganze Assistentinnen Sache nicht mein Ding ist. Es fehlt mir, die Luft in einer Arena zu riechen, zu schmecken und es fehlt mir, die Ringmatte unter meinen Füßen zu spüren. Ich will wieder den Rausch spüren, der mich erfasst, wenn ich meinen Gegnerinnen gegenüberstehe und ich will ihre Angst spüren, wenn sie merken, dass sie von mir vernichtet werden. Zu lange war ich zu brav, habe mich von der leisen Stimme eines alten Ichs beeinflussen lassen, die in meinem Kopf hallt und an ihren Gitterstäben rüttelt."

Damit ist wohl Liv Morgan gemeint, das Alter-Ego der Queen of Puppets, die von dieser zurückgedrängt und eingesperrt wurde und schon des Öfteren versuchte, sich aus der Gefangenschaft zu befreien. Viele Fans würden es wahrscheinlich befürworten, wenn sie es schafft, doch bisher hat sich Circe als die Stärkere entpuppt. Damit es so bleibt, muss sie ihren vorherigen Weg wieder einschlagen, aber vor Allem muss sie endlich wieder in den Ring, um ein wenig Chaos zu stiften und Schmerzen zu verteilen.

Circe:
"Wie ihr wisst, nehme ich heute am Money in the Bank Ladder Match teil, doch tue ich das nicht, um den Vertrag für ein garantiertes Match für die c2c Women´s Championship zu gewinnen. Oooohhhh nein, ich trete in diesem Kampf an, damit ich gleich vier Opfer für meine "Fresh Meat for the Devil-Tour" bekomme und zeigen kann, dass ich in meiner kleinen Pause nichts verlernt habe.
Alexa Bliss, Rhea Ripley, Ta.. Taydingsbums Conti, Candy Floss, ich könnte jetzt zu jeder dieser Frauen etwas sagen, mich über sie lustig machen, oder ihnen Respekt zollen, doch am Ende macht es keinen Unterschied. Sie Alle werden merken, dass Circe, Queen of Puppets zurück ist und ich hoffe doch, dass ihr mir Alle die Daumen drückt?! Ohh, ich bin so aufgeregt, endlich wieder die Schmerzensschreie meiner Gegnerinnen zu hören und deswegen erkläre ich diese Pressekonferenz für beendet. Der Fragenteil muss leider ausfallen. Danke für eure Aufmerksamkeit und nun zurück in die Kiste!"


Eine seltsame Verabschiedung, nach der Circe vom Podium zurücktritt, in bester Robert Nixon Manier beide Arme mit zum Victoryzeichen geformten Händen in die Höhe streckt und schließlich die Bühne verlässt. Einen Moment bleibt die Kamera noch auf die Stelle gerichtet, an der die Blondine gerade noch stand, bevor sie sich zum ersten Mal das Publikum zeigt.



Statt Reporter sitzen dort jedoch unzählige Puppen, deren leere Augen auf die Bühne gerichtet und auch wenn dieser Anblick äußerst verstörend wirkt, erklärt dies jedoch die Abschiedsworte der Jerseyanerin. Die Kamera fährt über diese seltsame Ansammlung von leicht gruselig wirkende Spielzeuge, bevor die Regie offenbar genug hat und die Videoaufzeichnung endet.

Noelle Foley: "Oh mein Gott, was zum Geier ist das denn?! Das ist ja echt verstörend, auch wenn es wieder einmal erklärt, warum Circe die Königin der Puppen genannt wird"

Johnny Curtis: "Verdammt, hier laufen wirklich nur noch Verrückte rum und so sehr ich mich gefreut habe, dass Circe wieder aktiv in den Ring steigt, beginn ich langsam zu fragen, ob sie in einer Psychiatrie nicht besser aufgehoben wäre."

Byron Saxton: "Können wir bitte weitermachen, Leute? Ich hasse Puppen und will nicht mehr daran denken müssen, was ich gerade gesehen habe. Schnell, los, weitermachen!"



Vorhin musste Kip Sabian seinen Eastcoast Title gegen Austin Theory verteidigen. Das Match hat die Klasse gehalten, die diese spannende Paarung versprochen hat. Als nächstes hat Finn Bálor die Chance, sich endlich an Bray Wyatt zu rächen. Scheinbar scheint das Match auch gleich anzustehen, da ein Referee das Seilgeviert betritt. Doch da...



Noelle Foley: "Moment...Curt Hawkins? Wo kommt der denn plötzlich her?"

Johnny Curtis: "Wuhuuu...Curt ist wieder da! Finde ich super!"

In der Halle macht sich kurz ungläubige Stille breit...bis auf einmal ein entsetztes Buh-Konzert einsetzt. Ausgerechnet Curt Hawkins...einer der unbeliebtesten Superstars, die jemals bei der c2c unter Vertrag standen. Und da ist er...mit dem breitesten und schleimigsten Grinsen, dass er überhaupt zeigen kann, präsentiert sich der Prince of Queens der kanadischen Meute. Der rot-blonde Bart ist frisch frisiert und der Sidecut sitzt perfekt. Seinen Spazierstock hat er nicht vergessen und reißt diesen stolz mit der rechten Hand nach oben. Interessant dabei ist, dass er sein Ring Gear trägt. Hawkins ist aber gar nicht offiziell angekündigt. Man ist auch davon ausgegangen, dass er gar keinen Vertrag mehr hat. Aber in der c2c ist eins sicher...und zwar, dass nichts sicher ist. Am Ring angekommen steigt Hawkins die Treppe hoch, wischt sich die Füße auf dem Apron ab und zwängt sich in den Ring. Euphorisch reißt er beide Arme in die Höhe, weswegen die Buh Rufe nur noch lauter werden. Das prallt am unerschütterlichen Selbstvertrauen von Curt ab. Lachend winkt er nur ab und scheint sogar noch "geschmeichelt". Seine Theme verstummt schließlich und Curt lässt sich ein Mikro geben...

Curt Hawkins: c2c...habt ihr mich vermisst?

Laute Pfiffe und weitere ablehnende Rufe schallen ihm entgegen. Schmunzeln runzelt Hawkins die Stirn und schüttelt das Haupt.

Curt Hawkins: Ach, Leute...tragt ihr mir etwa immer noch die ganze Catrina Sache nach? Och, kommt schon...das ist doch Schnee von gestern, nicht wahr?

Catrina...ein Name, der lang nicht mehr in der c2c gefallen ist. Doch das Wirken der intriganten Latina ist nicht vergessen. Sie hatte sich die Macht in der Liga ergaunert und dabei Shane McMahon terrorisiert und gebrochen. Einer ihrer Handlanger damals...Curt Hawkins! Der ehemalige Westcoast Champion war Catrina mit Haut und Haar verfallen und muss nun die Quittung hinnehmen. Die Menschen haben ihm das noch lang nicht verziehen...auch wenn er es nicht wahrhaben will.

Curt Hawkins: Ooookay...oooookay...ich versteh schon! Die Methoden von Catrina waren etwas...naja, unkonventionell. Aber hey...wenn eine sexy Lady mir schöne Augen macht, dann kann ich eben nicht anders. Ich bin ja auch nur ein Mann...hahaha...

Augenzwinkernd versucht er seine Mittäterschaft zu entschärfen. Aber niemand stimmt in sein Lachen mit ein.

Curt Hawkins: cAber keine Sorge, meine lieben Freunde! Als ich endlich begriffen habe, was für eine falsche Schlange Catrina doch ist, habe ich sie natürlich sofort in die Wüste geschickt. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie sie gebettelt hat und vor mir auf die Knie ging, um ganz versaute Dinge zu machen...hahaha...aber keine Chance, Bro's! Curt Hawkins steht seinen Mann!

Naja...wenn da der gute Curt nicht einige Sachen vertauscht oder bewusst unterschlägt. Man kann sich kaum vorstellen, dass eine dominante Frau, wie Catrina eben eine ist, sich an einen Typen wie Hawkins ranwirft. Es dürfte bestenfalls genau anders herum passiert sein. Das wissen die Kommentatoren, das wissen die anderen Wrestler, das wissen die Fans...nur der Prince of Queens sieht das anders.

Curt Hawkins: Aber genug von ihr und der unwichtigen Vergangenheit! Wisst ihr, es wird Zeit, dass die c2c wieder einen richtigen Champion in ihren Reihen begrüßen darf...und nicht solche Möchtegern Hawkins wie dieser Sabin...Saban...ach, ist ja auch egal, wie der Versager heißt. Auch egal...der größte Westcoast Champion aller Zeiten ist zurück! Ich bin vor ein paar Tagen ganz locker und lässig in das Büro von Cody marschiert und hab ihm klar gesagt "Baby, du brauchst mich!". Natürlich hat er sofort zugestimmt und mir einen mehrjährigen Vertrag mit eine Mega Gage angeboten. Klar, ich bin schließlich ein absoluter Superstar. Doch...ich bin auch ein Athlet! Deswegen will ich erst meinen Vertrag unterschreiben, wenn ich einen Gegner von Codys Wahl besiegt habe.

Auch hier wird es eher anders verlaufen sein. Eher glaubwürdig wäre, dass Hawkins Cody Rhodes so lange genervt hat, ihn wieder unter Vertrag zu nehmen, bis es hieß "Besiege bei One Shot at Glory deinen Gegner und du bekommst ihn."

Curt Hawkins: Also..egal, welcher arme Tropf gegen mich in den Ring steigen muss...bereite dich auf deinen Untergang vor. And that's...A FACT!

Grinsend legt Curt sein Mikro und den Stock ab. Auf und ab hüpfend winkt er seinen noch unbekannten Gegner zu sich. Ein paar Sekunden passiert nichts. Lachend und breit grinsend geht Hawkins schin davon aus, dass niemand kommt...da geht das Licht aus! Die Leute in der Halle schreien auf und sind schon gespannt...



Byron Saxton: "Da-das ist Kenny Omega! Omega ist wieder da!"

Kein Zweifel...schon die ersten takte der Theme werden erkannt. Die Leute können es erst nicht fassen...umso größer und ohrenbetäubender ist der donnernde Jubel. In der ganzen Halle zücken die Leute ihre Handys, um diesen Moment festzuhalten. Der Pegel wird noch einen großen Ticken lauter, als er sich zeigt...Kenny Omega! Den Cleaner hat man seit seiner Niederlage gegen Conor McGregor nicht mehr gesehen...auch weil ihn eine schwere Verletzung außer Gefecht gesetzt hatte. Es gab keine News, keine Anzeichen dafür, wie es um den Cleaner steht. Umso größer die Überraschung! Kenny schließt die Augen und genießt die großartige Stimmung. Er ist schließlich Kanadier und hat dementsprechend noch einen Heimvorteil. Die rechte Hand streckt er schwungvoll nach vorne aus und zeigt die Pistolengeste in Richtung des Ringes. Die andere Hand öffnet und schließt er mehrere Male hintereinander und kitzelt so aus dem Publikum nur noch mehr Freude heraus. Hoch motiviert macht sich Kenny auf den Weg zum Ring. Dabei klatscht er mit vielen Fans ab. Über die Treppe gelangt auch er in das Allerheiligste. Nach einer weiteren Pistolengeste wird seine Theme gecuttet und das Licht in der Halle wieder normal. Der Begeisterung tut es keinen Abbruch...

"KENNY...KENNY!"

Von allen Seiten donnern die Anfeuerungsrufe auf den Canadian X ein. Zufrieden nickt Kenny allen zu. Curt Hawkins derweil wirkt so, als habe er einen Geist gesehen. Ungläubig schüttelt er den Kopf und macht mit seinen Händen abwehrende Gesten...

*Ding Ding*

Hawkins zuckt erschrocken zusammen, als auf einmal die Glocke geläutet wird. Da war doch was...das sollte doch das Match sein, in dem sich der Prince of Queens einen neuen c2c Vertrag erarbeitet. Aber Curt wirkt nicht so, als hätte er noch groß Lust darauf. Ohne Punkt und Komma redet er auf den Ref ein...der kann aber nichts machen. Verzweifelt packt er den Unparteiischen am Kragen. Dieser stößt aber Curt entrüstet von sich. Als dieser sich dann umdreht, ist schon Kenny zur Stelle...V-TRIGGER! Ohne Rücksicht auf Verluste rammt Omega sein Knie klatschend gegen das Gesicht von Hawkins. Unter Applaus der kanadischen Fans geht er auf die Matte...und ist schon ausgeknockt. Omega zuckt mit den Schultern. Soll er noch etwas spielen? Nein...er ist zurück, das ist das Wichtigste! Daher zerrt der King of the Anywhere Match Hawkins auf die Beine, nimmt diesen in die Eletric Chair Position, umgreift den Kopf...ONE WINGED ANGEL! Der sitzt und ein Cover folgt...

.......One.......Two.......Three.......

*Ding Ding*

Here is your winner by pinfall: KENNYYYYYYYYY OMEGGGGGAAAAAAAAAAA!



Das "Match" ist vorbei...das Comeback erfolgreich gelungen! Während der Referee einen Arm von Kenny in die Höhe hält, grinst dieser fast schon diabolisch. Pficht erledigt...nicht ganz! Omega bemächtigt sich des Mikros...

Kenny Omega: Oooohhhhh yeeeaaah...BACK, BITCHES!

Man sieht ihm direkt an...er hat Spaß daran wieder im Ring zu stehen und ist auch sehr froh darüber. Hinter ihm liegen ein paar harte Wochen, die sehr an seinen Nerven und Kräften gezehrt haben. Dazu will sich der King of the Anywhere Match äußern...aber nicht heute! Er ist einfach nur glücklich wieder da zu sein.

Kenny Omega: Verzeiht mir, dass ich mich jetzt kurz halte...ich bin diesen Wettkampf einfach nicht mehr gewohnt ...kurzes Gelächter im Publikum... Aber es ist verdammt nochmal großartig wieder hier zu sein. Zu dem Ganzen wieso und warum werde ich noch genug erzählen...aber jetzt möchte ich etwas sagen, was ich schon lange nicht mehr gemacht habe. Stimmt gerne mit ein, wenn ihr möchtet...GOOODBYE...AAAAAAND GOOOOOOOOOOOOD NIGHT...BAAAAAAAAANG!

Seine patentierte Cathphrase darf natürlich nicht fehlen. Seine Theme wird wieder eingespielt. Kenny lässt das Mikro fallen und lässt sich für den Moment noch von den Fans feiern.

Noelle Foley: "Ich kann es immer noch nicht so ganz glauben...Kenny Omega ist wieder da! Was wird das nun bedeuten?"

Byron Saxton: "Man weiß es nicht...Kenny war schon immer sehr unberechenbar. Aber ich freue mich sehr darüber, dass er wieder da ist."

Johnny Curtis: "Ich hoffe nur, dass er nicht wieder PAC in den Arsch kriechen wird. Das hat Kenny nicht nötig."



Es wird Backstage geschaltet am heutigen Abend der Abend der Karrieren verändert der Abend an den alles Möglich ist der Abend an den 30 Mann um Chance ein Titel Match zu gewinnen in einer Battle Royal antreten. Das wird ein was nichtnur die Karriere des Gewinners verändern kann sondern aller Teilnehmer dich nicht nur die Männer haben ein großes heute sondern auch die Frauen 5 Frauen stehen Money in the Bank Leiter Match alle mit einem Ziel den Koffer abhängen und dann ein Jahr die Chance zu haben wann immer man will ein Titel gegen die Frauen Championes zu fordern. Der Name One Shot at Glory könnte nicht passender sein. Zu sehen ist nun eine der Fünf Frauen die im Money in the Bank Match steht mit Alexa Bliss, Taynara Conti, Circe und Candy Floss es handelt sich um die selbst ernannte Australische Nummer 1 Rhea Ripley die vor wenigen Wochen noch ein Titel Match hatte was sie knapp verlor doch sie hat immer noch den Titel auf ihrer Liste und das nicht nur weil Toni Storm das Gold hat sondern auch weil den Rest des Rosters als ein einzigen schlechten Witz sieht und niemand an ihr heran kommen kann. Nun geht sie durch die Gänge und trifft auf jemanden der schon lange nicht gesehen wurde.

Rhea stoppte in ihrem Vorhaben, ihren Weg durch den Korridor fortzusetzen und blickt gezielt nach vorne. Langsam schwenkt die Kamera nach links und als die Kamera dann den Superstar erblickt, der sich hier ebenfalls im Gang befindet, lassen es sich die Fans nicht nehmen, ein kleines Buhkonzert aufhören zu lassen. Aber es trifft perfekt zu, wenn man hier von Jemanden spricht, der lange nicht gesehen wurde: Jon Moxley! Letzte Woche, gab es eine fast schon unheimliche Botschaft vom Mann aus Cincinatti und auch früher am heutigen Abend meldete sich der Lunatic zu Wort. Aber da konnte, oder besser wollte, Niemand damit rechnen, das Jon tatsächlich hier in der Arena ist. Doch die Kamera lügt nicht und wir sehen Mox, wie er an der Wand lehnt, gekleidet in Jeans und Lederjacke, Tape umhüllen seine Handgelenke. Dabei hat er Heute kein Match...oder sollte man seine Warnung von letzter Woche doch ernst nehmen? Mox würdigt Rhea keinen Blick, als würde er gar nicht mitbekommen, das die Australierin nur einige Meter von ihm weg steht.


"Was ist los, Rhea? Traust du dich nicht, an mir vorbeizugehen? Na los...ich beiße nicht..."

Wie damals, als Mox auf Alexa Bliss traf, scheint er die Gabe zu haben, Personen in seinem Umkreis wahrzunehmen, obwohl er diese nicht anschaut. Sein Tonfall ist ruhig, aber trotzdem irgendwie...gruselig. Auch wen Rhea Moxley nicht selbst kennt hat sie schon genug gesehen und gehört von ihm um zu wissen das dieser kein Angenehmer Zeitgenosse ist. Doch das Rhea auch nicht den sie ist such eine Person die Brutale Aktionen nicht fürchtet und auch schon ein Kip Sabian oder Jay Skillet vor dem Kopf gestoßen hat ob das bei Jon Moxley Ratsam ist ehr unwahrscheinlich.

Rhea: Pfff warum solle ich Angst haben Jon? Wenn du mich beißen würdest würde ich zurück beißen und das nicht sanft.

Da ist die gewohnte rotzige Art von der jungen Australierin. Allerdings scheint diese Art und Wiese bei jemanden wie Mox nicht so zu fruchten, wie bei anderen Superstars. Zwar hat Jon die Worte von Rhea zur Kenntnis genommen, aber die einzige Reaktion, die man bei Moxley sieht, ist ein müdes Lächeln.


"Ich mag es, wenn Frauen tough sind...es gibt einfach leider zu wenige von eurer Sorte...aber egal."

Mit dem letzten Wort stößt sich Mox von der Wand ab und verringert den Abstand zu Rhea. Kurz wird diese gemustert.


"Du hast dir mittlerweile einen Ruf erarbeitet. Du wirst von vielen gefürchtet...sag mir Rhea...wie fühlt es sich an, wenn man weiß, das es Menschen gibt, die einen respektieren? Die einen fürchten?"

Weiterhin bleibt seine Stimmlage ruhig, aber gewürzt mit etwas unbekannten. Wie er Rhea nun fragend anschaut, gleicht einem dämonischen Blick. Bei Rhea erscheint ein leichter grinsen auf den Lippen den wenn sie eine Sache mag dann ist es wenn jemand ihre Dominanz erkennt. Den in ihren Augen das beste was es Aktuell gibt besonders im Vergleich mit einer gewissen Toni Storm die sie aus tiefster Seele hasst.

Rhea: Wie doll man sich fühlen wenn man weiß das man die Dominanz in der Person ist bei den Frauen Roster? Ich weiß halt genau wie ich mit meiner Brutalität um gehen muss so das es wohl besser ist das sie Angst haben den sonst enden sie wie Brookside die dachte das sie auch nur eine Chance hat. Aber um dir deine Frage zu beantworten es fühlt sich gut an zu wissen das die andern einem gezielt aus dem Weg gehen.

Nicht Rotzig sondern auch sehr selbstbewusst zeigt Rhea Ripley sich. Das muss auch sein den sie hat heute ja schon angekündigt den Koffer zu gewinnen. Nun kreutz sie ihre Arme vor der Brust und schaut diesen Jon Moxley an.

Rhea: Dein Ruf ist aber auch beachtlich du wirst als unberechenbar bezeichnet und hast sogar dem Undertaker die Stirn geboten das haben sich hier nicht viele getraut

Rhe scheint zumindest ein klein wenig Respekt gegenüber Moxley zu besitzen. Bei einem letzten Aufeinandertreffen zwischen Mox und einer Dame des Rosters, sah das schon anders aus. Aber Rhea ist keine Bliss, immerhin sind dies zwei verschiedene Typen von Frau. Dennoch tut Rhea gut daran, es sich nicht unbedingt mit Jon zu verscherzen. Der Lunatic hatte damals schon gesagt, wer ihn respektiert, der wird auch von ihm respektiert, wenn auch nur in kleinen Mengen.


"Der Undertaker war schwach...nur hat er es nach außen hin nie gezeigt und jeder dort draußen wurde von ihm getäuscht. Es war ein leichtes, ihm etwas entgegenzusetzen. Aber ich habe ja nicht viel gemacht...Mary war es, die ihm den Gnadenstoß gegeben hatte...Nun ist sie an der Macht...Die letzten Kräfte des Deadmen wurden an sie wiedergegeben..."

Auch wenn man meinen möchte, das es eigentlich normal ist, wenn Mox über Mary redet. Kann man schon sehen, das die Gesichtszüge kurz eine Art Enttäuschung zeigen. Waren Mox und Mary für viele das Paar der Dunkelheit, zwei Superstars, denen man ungern blöd von der Seite kommen wollte, scheint das Verhältnis ein wenig gebröckelt zu sein. Lag es an der Tatsache, das Mary nun mit den Kräften des Takers weiterlebt?


"Der Undertaker war erst der Anfang. Ich kann auch zunächst alleine mein Vorhaben in die tat umsetzen...und es beginnt Heute Abend!"

Rhea verzieht leicht das Gesicht als der Name Mary fällt den auch wenn Rhea kein Problem mit ihr ist sie Ripley das was sie auch im Rest der Division sieht ein schlechten Witz ihr denken zeigt sie auch jede Woche durch ihre Rotzige Art und Weise.

Rhea: Naja ich will dir jetzt nicht zu nah treten doch alleine kommt man meistens auch besser klar. Wenn ich an die Zeit denke wo ich Toni unterwegs war. Sie war für mich nur ein störender Klotz am Bein den ich jetzt los bin. Das soll nicht heißen das ich in Mary das sehe. Aber wie gesagt alleine kommt man manchmal besser weiter

Das Rhea sowas wie Freunde nicht kennt hat die Vergangenheit gezeigt den Rhea hat nur das eine Ziel ihre eigene Karriere nach vorne zu treiben.

Rhea:Du scheinst aber so wie ich ehr in die Zukunft zu schauen als in die Vergangenheit. Ich werde heute Abend den Koffer gewinnt und ihn dann gegen Toni oder wenn auch immer einsetzen doch was ist dein Ziel heute?

Obwohl Rhea hier wohl unterschwellig erwähnt hat, was sie von Mary Dobson hält, scheint Mox diese Aussage eher runter zu schlucken. Auch wenn es schwer fällt, denn in seinen Augen ist Mary alles andere als ein Klotz...Jon zeigt allerdings anhand seines Blickes was er von der Aussage hält. Rhea hat auch schnell das Thema noch gewechselt, denn die Zukunft wurde angesprochen. Jon tritt einen Schritt an Rhe heran.


"Chaos, Rhea...Pures Chaos..."

Ein fieses Grinsen zeichnet sich auf dem Gesicht von Mox ab, als er diese knappe aber deutliche Antwort auf Rheas Frage gab. Spätestens jetzt sollte man davon ausgehen, das Moxley eine noch größere Gefahr darstellt, wie früher. Rhea nickt sie hat verstanden was Mox will

Rhea: Na dann Jon viel Spaß bei deinem Chaos. Ich werde jetzt meins stiften gehen.

Mit diesen Worten richtet Rhea ihre Weste bevor sie an Moxley vorbei geht und sich bereit für das Money in Bank Match macht.

Noelle Foley: "Diese Beiden sind auf einer Wellenlänge, möchte man sagen.. Aber es ist überraschend das wir Mary nicht an Jon's Seite sehen.."

Byron Saxton: "In der Tat. Ob es da Trouble in Paradise gab?"

Johnny Curtis: "Moxley wäre ein Vollidiot wenn dem so wäre.."




Die Filmindustrie. Das Land der Schönen, Reichen, Operationen und Koks. Sehr viel Koks. Schließlich können die Leute die in so Filmen involviert sind, sich das Zeug auch leisten. Gut ein…zwei…negative Schlagzeilen besitzen sie auch, aber hey. Die schaffen es, dass normale Menschen mit asozialen vereint in Harmonie im Kino, vor dem Fernseher oder sonst wo sitzen. Alles ist poliert, fast fehlerfrei. Es wirkt durchdacht, durchgeplant. Nichts wird dem Zufall überlassen. Und doch, gibt es eine Sache, die nur in Filmen gezeigt wird für die man 39,99 $ zahlen muss und man damit rechnen muss, dass chinesische Hacker die eigene Kreditkartennummer besitzen nach den 5 Minuten Spaß. Doch scheinbar hat die coast2coast wenig Probleme damit diese Hürde zu überspringen. Während Die LED Leinwände langsam zum Leben erwachen, kann man das laute Plätschern eines Wasserstrahls vernehmen. Das Geräusch hallt wider und…Oh Gott! Es ist kein Wasser.

- Pete Dunne -
„I’m fucking brilliant!“

Die Kameras schalten zum Bruiserweight, der sich gerade in einem weiß gekachelten Raum befindet. Eins der Männerklos der Arena. Pete steht dort, freihändig, vor einem der Urinale und durch sein Lachen wirkt die Szene irgendwie befremdlich. Schließlich sind seine Hände anderweitig beschäftigt. Mit einem schwarzen Edding, dessen Kappe neben sich am Boden liegt, beginnt er sich an der Wand zu verewigen. Natürlich ist es der gute Edding. Der Wasserfeste.

- Pete Dunne -
„Mich verbieten wollen. Mir die Schnauze abdrehen wollen. Nicht mit mir ihr Bastarde…“

Fuck you SJW

Nur liebe für alle Social Justice Warrior die ihn in den letzten Wochen immer wieder vorgeworfen haben eine Gefahr für Kinder und sensible Menschen zu sein. Und jetzt? Nach all der Kritik? Steht er im Match um den Westcoast Titel. Gut, vielleicht hat Moore auch etwas damit zu tun. Warum er nun mit in dem Match ist, hat Pete noch nicht so ganz verstanden, aber egal. So kann er beiden das Gesicht zertrümmern. Eine gute Sache. Durch das schreiben und die Freude über seinen Rachefeldzug wackelt er fast schon fröhlich umher. Kein Wunder also, dass unzählige Tropfen daneben gehen. Nun, irgendwer wird es schon für 2-3 $ die Stunde wegputzen. Man will ja schließlich niemanden arbeitslos machen. Jeder hat seinen Platz im Leben. Und wenn es halt ist, dass man den Urin wegwischt von Leuten die mehr verdienen als man selbst in 5 Jahren. Oder mehr…

- Pete Dunne -
„Was zum Teufel…“

Als die Türe förmlich aufgerissen wird, wird Pete aus seiner Gedankenwelt gerissen. Erschrocken über die Möglichkeit erwischt zu werden, dreht er sich zur Seite um zu sehen, wer da so stürmisch in die Räumlichkeiten prischt. Blöd nur, dass man nicht so einfach einen laufenden Urinstrahl abschalten kann. Und so geht der Rest in Richtung des „Eindringlings“

Nur knapp geht der sehr harte Strahl - offenbar hat Pete sehr lang eingehalten - an dem teuren, maßgefertigten Mantel des österreichischen Ring Generals vorbei. Glücklicher Weise! Dieses persönlich und individuell für WALTER hergestellte Kleidungsstück ist ein kleines Vermögen wert. Es ist besser, wenn es nicht beschmutzt wird. Und es ist noch besser, wenn es nicht von jemanden wie Dunne beschmutzt wird. Tatsächlich hatte der Österreicher nach ihm gesucht, dass er ihn an diesem Ort finden würde, damit hatte er natürlich nicht gerechnet. Wer sucht jemanden schon auf der Toilette? Eigentlich ist der Österreicher hier - naja, weil er pinkeln muss, aber dass sich hier gleich zwei Sachen erledigen lassen, spielt ihr eben auch entsprechend in die Karten. Geräuschlos lässt WALTER die Tür ins Schloss fallen, starrt erst Pete an, dann den gelblichen Fleck auf den weißen Fliesen des öffentlichen Baderaums. Hat er gerade wirklich versucht ihn anzupinkeln? Oder hat er seinen lächerlichen Körper einfach nicht im Griff? Beides ist im Bereich des Möglichen, wobei man wohl sagen muss, dass er gar nicht gewusst haben kann, wer dort zur Tür hereinkommt. Sind die beiden wahrscheinlich nur auf der gleichen Toilette gelandet, weil WALTER in der Nähe war, um nach ihm zu suchen. Sein Blick wandert nun wieder zu Pete. Dieser Typ ist so widerlich - Scarlett sollte sich lieber vor ihm ekeln als ihm schöne Augen zu machen. Der Hüne macht einige Schritte auf den Briten zu. Verzieht aber trotz der ekligen Zusammenkunft keine Miene - nur kurz zuckt seine Oberlippe, während er betrachtet, welch einen Gentleman die Gang dort auf die Menschheit loslässt. Dass die Jungs um Noam Dar keine feinen, englischen Gentlemen sind liegt wohl zu aller erst daran, dass Noam Schotte ist und zum anderen, weil bisher offensichtlich niemand sie aufhalten und ihnen Respekt einprügeln konnte. Kip hatte vorhin schon ein großes Mundwerk, aber akutell wirkt es fast so als sei dieses Treffen erst die Spitze des Eisbergs gewesen. Sieht sich der österreichische Hüne doch aktuell einem Mann gegenüber, der nicht nur frech ist, sondern auch noch entsprechend skrupellos. Er räuspert sich.

W A L T E R
"Peter, ich könnte mir keinen passenderen Ort vorstellen als diesen hier um dich zu treffen. Und wenn du endlich geschafft hast dein Glied wieder dorthin zu packen wo es am besten aufgehoben ist, dann sollten wir einige Worte miteinander wechseln. Mit heruntergelassenen Hosen kann ich dich einfach nicht ernst nehmen."


Sein Blick ist fest auf das Gesicht des jungen Briten gerichtet. Er braucht sich den entblößten Unterleib des eventuell zukünftigen Westcoast Champion nicht ansehen. Das ist wahrscheinlich nichts, was er nicht schon gesehen hat - unabhängig vom jeweiligen Besitzer. Dieser Mann ekelt WALTER mit jeder Faser seines Körpers an. Nicht, weil er Scarlett angefasst hat - oftmals hat er ja Männer getroffen, die das getan haben auf ausdrücklichen Wunsch der Blondine - entspannter kann er wohl dem gegenüber nicht sein. Die beiden haben eine besondere Beziehung, die nicht jeder verstehen muss. Wichtig ist, dass die beiden damit entsprechend klar kommen und sich auch wohl fühlen damit. Da kann ein Kip so häufig sagen, dass Bordeaux einfach nur einen Sugar Daddy sucht, davon wird sich WALTER definitiv nicht verunsichern lassen - ebenso wenig von den Kommentaren bezüglich seines Körpers. Sabian kann ein Sunny Boy sein wie er möchte - schlussendlich hilft ihm das nicht dabei erfolgreicher zu werden. Es hilft ihm auch nicht an seinem Leader - Noam Dar - vorbeizuziehen. Lediglich die Frauen stellen ihm nach - und das ist nicht immer ein Vorteil gegenüber anderen Männern. Außerdem - der Hüne hat bereits DIE Frau gefunden, die er für immer behalten möchte und während andere wohl denken, dass er sie nur als schickes Accessiors sieht, so kann er versichern, dass Scarlett sehr viel mehr als das ist. Manche Männer haben aber einfach nicht die Fähigkeit hinter die schöne Fassade zu blicken - wahrscheinlich auch nicht, weil sie gar nicht soweit kommen. Sein Blick ist immer noch kalt und auch wenn ihn die ganze Situation aneekelt, scheint er keine Miene zu verziehen. WALTER bleibt der Block Eis, der er bisher eigentlich immer war - jedenfalls bis Kip wieder versucht vor seinen Augen seine Freundin anzufassen. Da ist er für einen Moment aus der Haut gefahren - zu recht.

W A L T E R
"Nun, ich werde heute Abend gespannt dein Match um die Westcoast Championship verfolgen. Nicht, dass das für mich relevant wäre, aber ich denke, dass es sich lohnen wird deine Verhaltensweisen zu studieren - nur um sie beim nächsten Special als Number One Contender für die World Championship gegen euch alle zu verwenden. Nun denn - ich habe nach dir gesucht, Peter. Auf ein Wort."


Das alles hört sich ja noch ganz vernünftig an - das Verhalten der Five Point Gang studieren, um dann wohlmöglich nach einem Sieg im Rumble die ganze Sache gegen diese Gruppierung zu verwenden. Dar - sollte er heute Abend abermals siegreich sein - wird eine harte Nuss, auch wenn der Schotte ihm körperlich deutlich unterlegen ist. Die 5PG hat es bisher immer geschafft ihm den Aufwind zu bescheren, der für eine Titelverteidigung wichtig war. Sollte WALTER das Rumble für sich entscheiden können, dann ist es sogar sehr wahrscheinlich, dass er diese Informationen nutzen muss für einen möglichen Titelgewinn.

- Pete Dunne -
„Ich fühl mich echt unwohl wenn du mich direkt anschaust Big Daddy. Entweder hälst du oder die Augen gehören an die Wand. Aye?“

Irgendwas läuft hier schief. Anstatt Scarlett ist es nun Walter der zuerst seinen Schwanz sieht. Das kann ja nur besser werden heute wenn es gegen Moore und Willow geht. Doch anstatt auf eine Antwort des Hünen abzuwarten, formt er ein Lächeln auf seinem Gesicht. Sein dritter Unterschenkel wird mit einem freudigen Wedeln abgeklopft und letztendlich doch verstaut. Gehört sich ja schließlich nicht wenn jemand wie Walter im selben Raum ist.

- Pete Dunne -
„Ungewöhnlicher Ort zum reden, aber…“

Bevor er auch nur die Chance hat seine Hände unter einen Wasserstrahl zu halten, nährt er sich Walter um seine Finger an seinem Mantel auf und ab gleiten zu lassen. Manchmal reicht dann auch ein Handtuch aus. Oder halt ein Mantel. Da er eh nicht vorhat seine Finger in sein Maul zu stopfen…Scheiß drauf.

- Pete Dunne -
„Ich hab wirklich keine Nerven dafür, mir dein Geheule anzuhören. Deine alte fickt rum und holt sich Tripper und andere Scheiße? Should I care?“

Die Hände bereits an der Türklinke, hält er nun doch noch einmal Inne. Er hatte ja damals schon damit gerechnet, dass Walter ihn bei lebendigem Leib fressen würde als er seiner Alten an den Arsch gepackt hat als er dabei war. Aber nun hier und jetzt? Er will sich auf sein Match konzentrieren. Wenn er nach dem Gespräch mit Kip nun ohne Titel dasteht…Es würde seinem Ego und seinen Worten keinen Gefallen tun. Also ob das wirklich so eine gute Idee ist hier weiter mit dem Österreicher zu diskutieren?

- Pete Dunne -
„Denkst du wirklich, dass es sich lohnt mich anzuhimmeln im Ring? Moore und Willow sind Schwächlinge. Wenn du mich wirklich studieren willst, such dir ein Match aus wo ich wirklich gefordert werde. Und mit Noam? Das bringt dir einen Dreck. Serious.“

Die Augen an die Wand oder halten - lustig, dabei sieht das, was Pete dort in der Hand hat, der Menge aus Diskretionsgründen verborgen bleibt und WALTER nur aus dem Augenwinkel sieht, nicht besonders groß oder schwer aus. Fast so als müsste man extra darauf hinweisen, dass es existent ist und sich in das Blickfeld drängt. Sei's drum. Dem Österreicher geht es nicht darum, wie groß und schön Petes Penis ist - er ist auch definitiv nicht der Experte, der so etwas beurteilen sollte. Es geht ihm hier eher darum, dass er sein Revier markieren möchte - muss, sogar! Die Gang um Noam Dar ist schon viel zu lang, viel zu präsent und eben so viel zu mächtig als das man sie nicht irgendwie ernst nehmen kann. Diesen Fehler haben bisher viele Challenger um die World Heavyweight Championship gemacht, aber dafür mussten sie dann eben auch entsprechend bezahlen. Jackson, Theory - alles große, starke Jungs, aber niemals waren sie auch nur so gefährlich für den jungen Schotten, dass dieser sich bedroht fühlen musste. Auch Bryan hatte bisher kein Glück gehabt. Er wurd von Dar geschlagen - es ist nur ein Vorschlag zur Güte gewesen, dass er nun ein zweites Mal um den Titel antreten darf. Wenn man also Dar verstehen möchte, dann tut man gut daran, auch die anderen Teile der Gang zu verstehen - nur dann ist es im Bereich des Möglichen, dass man den Schotten schlagen kann. Es ist also eher ein taktisches Interesse, was WALTER dem Besuch zuspricht. Freiwillig würde er wahrscheinlich nicht die Nähe von Dunne genießen wollen. Es gibt sicherlich nur wenige Menschen, die das tun würden. Er blickt auf das Revers seines Mantels - Pete hat gerade seine sowieso schon widerlich schmutzigen Hände daran abgewischt. Ein Akt der Respektlosigkeit, aber vor allem eine Todsünde, wenn man so möchte. Die Augen finden wieder den Blick des Briten. Denkt er wirklich, dass er damit so durch kommt? Und auch wenn der Österreicher vielleicht nicht danach aussieht, so brodelt er innerlich - er ist nur jemand, der seine Emotionen möglichst nicht nach außen trägt.

W A L T E R
"Ich möchte keines Falls unhöflich sein, Peter ..."


Eine unausgesprochene, undefinierbare Bedrohlichkeit schwingt in der Stimme des Hünen mit. Es war diese Respektlosigkeit von Dunne, die ihn offensichtlich nicht länger kühl und distanziert bleiben lassen kann. Dass er sowieso schlecht über Scarlett redet, war dem Österreicher bewusst, aber die Frechheit, dass er ihn berührt - und dann noch mit seinen ungewaschenen Händen an seinem edelen Mantel herumfingert, scheint dann doch genug zu sein. WALTER ist niemand, der sich im Vorfeld irgendwie körperlich mit einem Gegner messen muss - er ist sich seiner Physik bewusst und es wäre töricht von jedem anderen Mann, wenn er versuchen würde, WALTER körperlich zu maßregeln - außerhalb des Rings. Ein großes Mundwerk haben viele vor einem Kampf, aber die meisten können dieses Versprechen dann nicht entsprechend halten. Dass zum Beispiel Kip Sabian zu dieser Art Athlet gehört, war dem Österreicher eigentlich gleich klar, aber auch Pete scheint sich lieber mit seinen Worten zu bekämpfen als es wie ein richtiger Mann zu klären - sicherlich, Dunne wird einen Teufel tun und jetzt eine Schlägerei provozieren. Schließlich möchte er am heutigen Abend auch noch ein Titelmatch bestreiten, aber offensichtlich ist er sich nicht ganz bewusst wie weit er bei WALTER gehen kann - ist das ein Antesten in wie weit man den Österreicher reizen kann, ohne das etwas passiert? Nun, Dunne scheint nun die Quittung für seine Respektlosigkeit zu bekommen. Mit drei großen Schritten, die aufgrund seiner Beinlänge sicherlich nicht ungewöhnlich wirkten, steht der Hüne vor ihm - mehr als 10 Zentimeter trennen die beiden. Die Tür schwingt nach innen auf, deshalb kann WALTER den kleineren Briten getrost gegen das kalte Metall drücken. Sein Unterarm drückt auf die Kehle des Pitbulls der Five Point Gang, während er mit dem Gesicht ein bisschen näher kommt.

W A L T E R
"... aber ich denke, ich sollte meinen Standpunkt noch ein bisschen klarer machen. Und da die Sprache der Gewalt die einzige ist, die du zu verstehen scheinst, sollte das klar genug für dich sein. Bald wird es soweit sein, dass ich höchtpersönlich jedem einzelnen von euch Kakerlaken das Maul stopfen werde - und am Ende steht nur eine einzige Sache: die World Heavyweight Championship!"


Ruckartig lässt er den jungen Briten wieder los, macht die Schritte wieder zurück auf seinen vorherigen Platz und dreht Dunne den Rücken zu. Ein Zeichen dafür, dass er offensichtlich keine Angst vor dem Mitglieder der 5PG hat. Zeige jemanden deinen Rücken und er wird sehen, dass man ihn nicht fürchtet. Sicherlich - die Chance, dass Dunne nun einen hinterhältigen Angriff startet, ist recht wahrscheinlich, aber diese wortlose Aussage ist wichtig für den Österreicher. Die Gang soll wissen, dass er keine Angst hat - dass er sie nicht fürchtet. WALTER richtet seinen Mantel, umfasst mit seinen riesigen Fingern das weiße Reverse und scheint auf den genausten Sitz dessen zu achten.

- Pete Dunne -
„Keine gute Idee…“

Das ein so ruhiger Mann wie WALTER soetwas tut…damit hatte er nicht gerechnet. Die Zähne fletschend greift er sich an den eigenen Hals. Gott hat der eine Kraft in seinen haarigen Armen. Am liebsten würde er ihm seinen eigenen Arm tief in den Arsch stopfen, bis er sich selber als Handpuppe nutzen kann. Aber Pete ist nicht dumm genug, um das vor einem so wichtigen Match zu machen. Nicht jetzt. Nicht hier. Er gibt einen Fick auf den Rumble und Walters Zustand. Doch Moore und Willow? So abscheulich er sie menschlich findet. Dennoch haben beide im Ring schon bewiesen was sie können. Gerade Willow. Mehrmaliger Champ. Er ist gefährlich, was er niemals offen zugeben würde. Doch Moore?

- Pete Dunne -
„Du wirst es noch bereuen, dass du dich der Gang in den Weg stellst. We didn’t forget. We never do. Remember that fuckface. Irgendwann wenn deine alte mir den Schwanz lutscht, wirst du daneben sitzen und deine Zähne einsammeln. Versprochen.“

Oftmals hat Pete zu impulsiv gehandelt. Selbst wenn er jetzt auf ihn einprügeln würde und ihm so den Gefallen tut. Mindestens einmal würde auch der Österreicher zuschlagen können und so das Match verlieren? Nein. Er braucht den Titel um ihn Kip unter die Schnauze zu reiben.

- Pete Dunne -
„Grüß bitte Scarlett von mir. Aye?“

Mit diesen Worten zieht Pete die Türe auf und lässt WALTER alleine in diesem intimen Ort.

Nur leicht dreht der Österreicher den Kopf zur Seite, um Pete besser verstehen zu können. Die Arme hat er hinter seinem Rücken verschränkt. Der Blick scheint wieder kühl zu sein - nichts deutet mehr auf das Feuer hin, was bis vor wenigen Sekunden noch in ihm gelodert hat. So schnell er offensichtlich wütet, so schnell beruhigt er sich auch wieder. Soll er nur drohen, soll er nur alles Böse vom Himmel beschwören - es wird ihm heute nichts mehr nützen. Diese Konfrontation ist vorbei und der Österreicher fühlt sich so als hätte er gewonnen. Dunne verschwindet - wütend - geladen - bösartig. Keine gute Kombination, wenn man darüber nachdenkt, dass er Teil der 5PG ist. Er hört die Tür ins Schloss fallen und es wirkt fast so als würde er ein bisschen in sich hinein lächeln - nur der Hauch eines Lächelns scheint seine Lippen zu umspielen. Es ist nie wirklich da, aber auch nie wirklich nicht da. Dunne scheint für Provokationen empfänglicher zu sein als Sabian - gut, dazu muss man dann wohl sagen, dass Pete auch die entsprechenden Knöpfe bei dem Österreicher gedrückt hat. Nach einem lauten Seufzer setzt er sich in Bewegung.

W A L T E R
"... hmmm ..."


Wenn man schon einmal hier ist, dann scheint man auch gleich noch das erledigen zu können, was sowieso unausweichlich irgendwann passieren wird. Das Bild wird schwarz, nachdem der Österreicher einen Schritt auf die Pissoirs zu macht.

Noelle Foley: "Sieht ganz danach aus als peilt WALTER die Gang an. Erst Sabian, jetzt Dunne.."

Byron Saxton: "Naja man darf auch nicht vergessen das beide kurzzeitig Kontakt zu Scarlett hatten."

Johnny Curtis: "Ach du schande.. Hoffentlich steh ich nicht auch auf der Liste.."



Backstage. Live. c2c. So siehts aus! Die c2c ist wieder einmal Live unterwegs, heute in Montreal, Quebec, Kanada. Es ist mal wieder Pay Per View Zeit, es ist nicht irgendein Pay Per View. Es ist der alljährliche One Shot At Glory! – Wenn man die anderen zwei verfolgt hat, weiß man. Das bei diesem Pay Per View einiges passieren kann. Und nach dem die letzte Show von einigen Fans leicht kritisiert wurde, will man heute, eine Schippe draufzulegen! Aber keine Sorge, dass wird es, denn im Backstage Bereich tummeln sich Leute zusammen, die Kamera verfolgt die hastigen Schritte der Mitarbeiter, während inmitten dieses Stresses ein Mann auftaucht, der gerade noch im Ring stand und gefragt hat, ob man seinen Vertrag reaktiveren kann. – anscheinend wurde das Geld ganz knapp.

|KO| » MAN! – Diese Pancakes waren vor Monaten mal besser? Habt ihr den Koch gewechselt? Verdammt, man wechselt den Koch nicht, wenn das Essen gut ist! «

… voller Wut wirft der Kanadier die Pancakes gegen die Wand. Als gäbe es nicht andere Probleme die er hätte. Zum Beispiel den Royal Rumble zu gewinnen, aber anscheinend sind ihm Pancakes für ihm Lebenswichtig. – Verständlich!

|KO| » Du auch noch hier? Dachte, du wartest wieder zwei Wochen und gehst dann wieder. Und kommst dann wieder. Das war doch unser Ding! Aber, wie ich gehört habe, warst du schon Womens Champion. – Kevin Owens und Alexa Bliss in der selben Company … What a Time to be alieve «

Alexa weiß im ersten Moment gar nicht so genau wie ihr geschieht. Sie hatte nur eine schimpfende Stimme vernommen, während sie über einen der Bildschirme gerade das Ende des Matches zwischen Finn Balor und Bray Wyatt angesehen hat - diese verdammten Freaks! Sie hatte die Arme vor der Brust verschränkt und während sie noch eines ihrer eigenen Fan-Shirts über ihrer Ring Gear trägt, dreht sie sich herum - immer noch mit verschränkten Armen und mit einem Blick, der wahrscheinlich aussagen soll, dass sie mehr als nur genervt von der aktuellen Situation ist. Es nervt sie nicht, dass Kevin sie anspricht - es nervt sie einfach die Gesamtsituation. Natürlich geht sie davon aus, dass sie das Money in the Bank Match heute Abend gewinnen wird, aber diese ganze Arbeit! Diese ganze Arbeit, dass sie erst all diese anderen Frauen aus dem Weg schaffen muss, um dann an den Vertrag zu kommen, der jemanden wie ihr sowieso von vornherein zu steht. Alexa Bliss ist ein Name, an den sich die Fans nunmal erinnern. Sie ist eine Persönlichkeit, die polarisiert. Sie ist eine Persönlichkeit, die jeder kennt und jeder hat auch eine Meinung zu ihr - völlig egal ob negativ oder positiv. Diese Frau ist ein verdammter Star und die c2c tut besser daran, wenn sie wissen wie sie jemanden wie Alexa am besten nutzen. Toni Storm und Rosemary? Alles nur diese kurzzeitigen Phänomene, die schnell wieder verschwinden, wenn die Promotion sich bewusst wird, dass Bliss die bessere Repräsentantin für die c2c ist - und das am besten als Women's Championesse. Alexa ist heute den ganzen Abend schon irgendwie schlecht drauf - angefangen hat es mit dem Treffen mit Kip. Sie wollte einfach nur eine ganz normale Promo halten und dann kommt er daher und unterbricht sie einfach so - eine verdammte Frechheit, wenn man die Blondine fragt. Er hatte versucht sie anzumachen und dann auch noch auf eine derart dreiste Art und Weise, dass der ehemaligen Women's Championesse fast schlecht geworden ist. Aber damit muss man wohl umgehen können, wenn man der Dreh- und Angelpunkt einer ganzen Division ist. Das ist das Laster, was man als die beste Wrestlerin des Rosters zu tragen hat - indeed.

Alexa Bliss
"Als hätte ich dir nicht die beste Kevin Owens Late Night Show aller Zeiten beschert. Die besten Einschaltquoten aller Zeiten. Owens und Bliss waren immer schon Namen, die für Qualität gestanden haben. Du bist ehemaliger Eastcoast Champion. Ich bin ehemalige Women's Championesse und zukünftige Miss Money in the Bank. Ich denke, dass diese Show so viel Star Power auf einmal gar nicht verdient hat. Diese sogenannten "Fans" wissen es doch eh nicht zu schätzen."


Alexa winkt ab - die Fans wissen sie also nicht zu schätzen. Es könnte vielleicht auch daran liegen, dass Bliss nie irgendetwas Gutes über andere zu sagen hat. Sie ist nie besonders nett zu irgendwelchen Menschen und gerade das c2c Universe bekommt nie ein wirklich ernst gemeintes Lächeln der Blondine. Sie ist lediglich auf ihren eigenen Vorteil aus und scheint dementsprechend eben nicht gut bei den Fans anzukommen. Deshalb buhen sie die ehemalige Championesse aus und deshalb würde es heute Abend auch niemanden freuen, wenn sie tatsächlich den Money in the Bank Contract an sich reißen kann. Das würde nämlich bedeuten, dass es keine sichere Minute mehr für Toni Storm - oder Respektive Rosemary - geben würde. Alexa ist nicht dafür bekannt, dass sie fair agiert. Wahrscheinlich würde sie intensiv dafür sorgen, dass sie den Titel gewinnt. Es würde definitiv ein Akt der Gewalt davor passieren, dass es gar keine andere Möglichkeit gibt, als dass Alexa siegreich ist. Die Blondine ist gewillt dazu alles zu tun. Natürlich ist sie für wahr absolut nicht der Typ für ein Ladder Match, aber sie hatte es bisher geschafft solche Mehr-Damen-Matches vorrangig für sich zu entscheiden. Schließlich können ja die anderen die Arbeit machen und sie erntet das alle Vorteile - das ist absolut im Stil der ehemaligen Championesse. Dass Owens ihre Präsenz zu schätzen weiß, kann sie gut verstehen. Die beiden waren - seit der Kevin Owens Late Night Show - sich offensichtlich sympathisch. Sie schwimmen auf einer Wellenlänge und haben die gleiche Abneigung gegenüber den gleichen Leuten. Und auch wenn Kevin zusammen mit Adam Cole - der ja bekanntlich ihr Exfreund ist - in einem Stable war, scheinen sie dennoch den jeweils anderen wertzuschätzen. Bliss lächelt.

Alexa Bliss
"In der selben Company? Das bedeutet, dass du einen neuen Vertrag unterschrieben hast?"


Die Blondine zieht eine Augenbraue nach oben und scheint gespannt auf eine Antwort zu warten. Ja, das Verpflichten und wieder Gefeuert werden war wirklich immer ihr gemeinsames Ding - nun hat Alexa aber offensichtlich die Kurve bekommen. Sie ist dazu auch noch Women's Championesse geworden und hat dieses Bäumchen-Wechsel-Dich-Spiel nun beendet. Und Owens tut gut daran es ihr gleich zu tun.

|KO| » Owens is Coast 2 Coast! – Es sei denn, dieser Koch bleibt. Dann bin ich wieder weg! Schlechte Pancakes sind schlecht für mich und schlecht für das Geschäft! «

… wieder beschwert sich der Prizefighter über den Koch, anscheinend hat er sich zu Aufgabe gemacht, dieser Koch aus dem Geschäft zu drängen. Er könnte World Champion werden oder zum dritten Mal Eastcoast Champion werden, aber nein! Der Kanadier will den alten Koch wieder und das zeigt er mit seiner ehrlichen Art.

|KO| » Anscheinend bekommt jeder dahergelaufene Idiot eine extra Show. Dieser Maxwell Jacob Feinstein hat eine Sendung, die nicht mal gut ist. – Du bist die einzige, die etwas gelernt hat wie man eine eigene Sendung macht. A Moment of Bliss, sie ist nicht ganz so gut und nicht so witzig. Aber, wenn du noch an ein paar Stellschrauben arbeitest. Dann könntest das etwas werden. «

Kurz trinkt er aus einer Wasserfalsche und schmeißt auch die auf den Boden, weil die anscheinend auch nicht schmeckt.

|KO| » Herr Gott, ich war doch nur ein Monat weg, hier hat sich alles verändert. Nach dem, wir Adam Cole in Disneyland verloren haben, ist nichts mehr dasselbe. Ach, ich vermisse ihn. Was ein Teufelskerl! - Egal, vergessen wir ihn. Obwohl, das was in Disneyland passiert ist, nicht vergessen kann. «

.. da schwelgt der Kanadier in Erinnerung in seiner Undisputed Era Zeit. Nach dem sich Kyle O‘ Reiley sich wieder mit seiner Frau versöhnt hat, hat er sich komplett von Wrestling zurückgezogen, und die Adam Cole Geschichte kennt man. Nur mit Kevin Owens wusste man nichts anzufangen und man hat seinen Vertrag eingefroren, bis sein Vertrag ausläuft.

|KO| » Vielleicht solltest du von besten lernen. Da ich wieder hier bin, und diese Company nur von Idioten und verrückten besteht. Wird es langsam wieder Zeit für eine Kevin Owens Late Night Show. Wie wäre es mit Alexa Bliss, Miss Money in the Bank, Miss Universe, Miss Womens Champion, Miss Black, Miss Little Miss Bliss, Miss, mir fallen keine Anspielung mehr ein? Et es-tu là? «

Alle diese Namen sind so richtig - außer einer. Natürlich kann Owens nicht wissen, was zwischen Black und Bliss gelaufen ist. Schließlich hat sich die Blondine von ihm getrennt und seitdem wart er nie wieder gesehen. Dementsprechend kann Kevin diese Tatsache gar nicht wissen, aber dennoch scheint sie für einen kurzen Moment die Fassung zu verlieren, die sonst von Egomanie und Arroganz überschattet und an dem rechtmäßigen Platz gehalten wird. Dieser Mann ist ihr verdammtes Kryptonit und es ist genauso schwer wie besser für sie, dass er aus ihrem Leben verschwunden ist. Bisher wissen das wohl die wenigsten. Lediglich das Telefonat zeitiger am Abend scheint ein Indiz für alle gewesen zu sein. Dass sie sich mit jemanden wie Grimm eingelassen hat, scheint nun nur dafür zu sprechen, dass Bliss neben all dem Hass und der Wut in ihr eine stille Masochistin ist. Grimm ist schließlich niemand, dem man freiwillig über dem Weg laufen, geschweige denn einen Pakt mit ihm eingehen will. Alexa scheint so verblendet von ihrer Gier nach Erfolg und Gold zu sein, dass sie nicht realisiert, dass sie sich in ganz dunkle Gefilde stürzt mit diesem Mann. Vielleicht spürt sie das noch nicht in diesem Moment, aber es wird passieren, dass Simon seinen wahren Charakter zeigt. Shotzi war sein erstes Opfer - es könnte gut sein, dass Alexa sein zweites wird. Die Blondine scheint ihre Gesichtszüge wieder in den Griff bekommen zu haben.

Alexa Bliss
"Du wirst heute Zeuge von einem historischen Feldzug gegen diese neue, kuschelbedürftige, Beziehungsprobleme-machen-mich-rasend Women's Division. Wo sind wir hier mittlerweile gelandet? Schlechte Pancakes, schlechte Champions und diese ganzen Vollidioten da draußen feiern das auch noch. Es wird Zeit, dass der Wind sich wieder dreht. Ehe wir uns versehen, wird diese Promotion zum Auffanglager für Beziehungsunfähige und Verrückte."


Den Ekel in ihrer Stimme kann man deutlich heraushören. Man merkt, dass Alexa offensichtlich kein Gefallen an den Geschichten findet, die gerade im Mittelpunkt des Geschehens stehen - sie selbst mag vielleicht auch gerade nicht den 6-er im Lotto geschossen haben, was ihr Privatleben angeht, aber sie lässt das nicht in aller Öffentlichkeit ausschlachten und sich dann eventuell noch zu irgendwelchen unüberlegten Handlungen hinreißen. Und das alles warum? Weil irgendeine völlige unwichtige - absolut austauschbare Person nicht so richtig weiß, wohin sie gehört? Und nun muss Bliss aber mal deutlich sagen, dass diese Cathleen oder Catherine - wie auch immer - es nicht hätte besser treffen können. Als Trophy Wife von Toni Storm hätte sie wahrscheinlich nie wieder arbeiten gehen müssen - sie hätte ihren völlig unwichtigen Roadie-Job an den Nagel hängen können, wenn sie doch nur nicht so verdammt dämlich wäre. So verdammt dämlich, dass sie nicht darauf gehört hat, was Storm von ihr verlangt hat. Rosemary einfach links liegen lassen - und man hat für das restliche Leben ausgesorgt. Aber nein - naja, manchmal kann man den Menschen die Dummheit eben nicht austreiben. Bald sollte das auch vorbei sein - wenn Alexa nämlich den Koffer gewinnt, dann wird das alles alsbald ein Ende haben. Sie wird die Championship gewinnnen und dann wird alles wieder gut - niemand muss dann mehr die Angst haben, dass die Division ein verdammter Witz wird. Als die ehemalige Championesse aber einen bestimmten Namen hört, scheint sich ihre Gefühlslage noch weiter zu verschlechtern. Sie rollt mit den Augen, scheint genervt. Sie hört wohl nicht besonders gern den Namen ihres Exfreundes.

Alexa Bliss
"Cole ... bei manchen Menschen ist es besser, wenn man sie verliert und am besten ja niemals wieder findet. Sei froh, dass du den los bist - genauso wie O'Reilly. Der hat zwar ordentlich auf die Fresse bekommen von WALTER, aber ich liebe sowas. Mein Gott! Wie sein Gesicht auf den Boden geklatscht ist - köstlich! Mir könnte Scarlett und ihr Stecher nicht egaler sein, aber das war der verdammte Hammer. Hast du es im Fernsehen gesehen?"


Das Lachen der ehemaligen Championesse klingt diabolisch. Dass sie Adam Cole nicht leiden kann, ist wahrscheinlich logisch - die beiden haben sich absolut nicht im Guten getrennt, aber die Sache mit Kyle scheint sie einfach nur belustigend zu finden. Dabei war an der Tracht Prügel von WALTER für den Kanadier sicherlich nichts witzig. Eventuell liegt er immer noch im Krankenhaus.

|KO| » Fernsehen? Wer schaut den heutzutage noch Fernsehen? Alte Leute und Leute die kein Job haben. Aber, ich hab es von einem Freund, und der hat es von einem Freund und der hat es auch von einem Freund. Und, der Freund hat es auch von einem Freund. Und der Freund, der schaut noch Fernsehen, weil er kein Job hat. Der hat’s gesehen! «

... wieder hat man gesehen wie Kevin Owens an seine Informationen kommt. Er fragt einfach ein Freund. Owens könnte sich einfach ein Fernsehen zu legen, so Arm ist er nicht, das er sich kein Fernsehen leisten könnte. Heutzutage ist Fernsehen nicht mehr das es mal war. Es ist nur noch 80% Werbung und 10% Fernsehen und 10% witzig! - Vielleicht schaut Owens wegen den 20% kein Fernsehen mehr. Vielleicht werden wir ja später mehr erfahren warum er sich vom TV- Gerät verabschiedet hat.

|KO| » WALTER? Wo ist Walter? - das kenne ich. Aber nur WALTER? Was ist das ein Name ... WALTER? Komischer Name, aber noch nie von ihm gehört. Kann auch nicht jeden kennen. Will auch nicht jeden kennen. - Du kannst dich gerne noch über die Pancakes und über den Koch beschweren. Muss jetzt auch weiter, ich kann nicht länger bei diesem Catering bleiben. Sonst werde ich noch wütend! «

Alexa rollt mit den Augen - Owens war schon immer ein Egozentriker. Ein Egozentriker ohne Plattform. Dabei hat er sich das ganze oftmals selbst verdorben. Das ewige Hin und Her mit seinem Vertrag, das leichtfertige Schließen von Freundschaften und das ebenso schnelle Abwenden von eben diesen Leuten - das alles scheint Kevin von dem abgebracht zu haben, was er eventuell als Sprungbrett für eine Karriere im Main Event hätte nutzen können. Der Kanadier war aber noch nie gut darin, gute Geschäfte zu machen - das unterscheidet Bliss signifikant von ihm. Deshalb wird es auch Alexa sein, die am heutigen Abend für die Überraschung des Abends sorgt - dabei wird es für sie selbst wohl ganz genau das nicht. Für sie ist es klar, dass sie den Koffer gewinnen wird. Bei dem lächerlichen Teilnehmerfeld wirkt es fast so als sei ihr dieser Sieg geschenkt worden. Als hätte jemand im Team des Offices gesessen, der sie unbedingt als Miss Money in the Bank sehen wollte - danke dafür, diese Frauen, die bisher weniger erfolgreich waren, werden sicherlich merken, dass sie nur Statistinnen in diesem Spiel sind. Candy hatte den Spoilern von der Blondine schon bekommen. Die anderen werden es dann später schon sehen. Alexa winkt ab und scheint die Lust an einer Unterhaltung mit Kevin verloren zu haben. Warum? Er beweihräuchert sie nicht und das missfällt der ehemaligen Championesse. Am Anfang hatte er noch ihre volle Aufmerksamkeit. Jetzt scheint er aber den Faden verloren zu haben. Wenn man sich mit Alexa Bliss unterhalten möchte, dann sagt man ihr lieber in jedem zweiten Satz wie toll sie ist, ansonsten wird man schnell ignoiert - außer man hat so einen niedlichen Hintern wie Kip Sabian.

Alexa Bliss
"Wenn du heute Abend sehen willst, wie Geschichte geschrieben wird von mir, dann solltest du deinen Hintern lieber vor einen Fernseher schieben. Niemand sollte verpassen wie ich das Money in the Bank Ladder Match gewinne. Bis dahin, kannst du auf Twitter posten, dass du es geschafft hast mit mir zu reden. Ich weiß, ich weiß, eine total Ehre, aber ich bin gleich dran. Also, entschuldige mich."


Und damit verschwindet Alexa aus dem Bild - aber nicht ohne Kevin zuzuzwinkern.

|KO| » Hat die mir gerade zugezwinkert? Komische Frau, ich dachte die ist mit Aleister Black zusammen? - Ach, bei Coast 2 Coast schläft doch jeder mit jedem! «

... mit diesen Worten geht die Kamera aus!

Noelle Foley: "Wow! Da hat sich Owens aber von der kleinen Alexa nicht unterbuttern lassen."

Byron Saxton: "Umgekehrt jedoch auch nicht."

Johnny Curtis: "Der Junge hat aber Recht.. Die Pancakes im Catering lassen echt zu wünschen übrig. Pfui!"



Es sind nur noch wenige Minuten bis zum großen Aufeinandertreffen von Bray Wyatt und Finn Bálor. Ein Match, bei dem es nicht einfach nur darum geht, einen Sieger zu ermitteln, nein, das hier geht viel viel tiefer. Es geht um die Wyatt-Family, es geht um die Schwester Bray Wyatts. Es geht um eine alte Freundin von Finn Bálor. 2 Seiten, die beide ein- und dieselbe Person haben wollen. Doch Becky Lynch hat selbst kein Verständnis für das Vorhaben Finns, stattdessen hatte sie ihm angeboten, ebenfalls ein Teil der Wyatt-Family zu werden. Er wollte nicht, stattdessen kam die Herausforderung an Bray Wyatt, die dieser ablehnte. Erst, nachdem Finn Wyatts Schrein für Sister Abigail in Brand gesteckt hat, stimmte der Eater of Worlds diesem Match zu – doch diese Aktion hatte noch andere Konsequenzen für Finn. Ein nächtlicher Besuch von… Sister Abigail?! Schwarzer Kapuzenmantel, rot-schwarz-weißes Gesicht… ja, genau wie die Person, die hier gerade an der Kamera vorb… MOOOOOOOMENT!!! Das war doch gerade… schnell hinterher! Oh ja, der nächtliche Besuch von Finn Bálor ist hier gerade vorbeigekommen und scheinbar direkt auf dem Weg zur Stage, von wo aus es gleich schon für Bray Wyatt zum Ring gehen wird! Wobei… ist das die gleiche Person, die bei Finn zu Besuch war? Denn hier haben wir es mit langen, roten Haaren zu tun! Das wird doch wohl nicht etwa… WAS?! WIE?! WO?! Viele Menschen dürften nun aufschrecken, denn urplötzlich greift aus dem Nichts eine Hand nach dem Oberarm der vermeintlichen Sister Abigail, umschließt diesen fest und dann geht es GANZ SCHNELL! Innerhalb einer Sekunde wird sie kompromisslos zur Seite gezogen, während zugleich eine Tür geöffnet und die Dame mit dem Kapuzenmantel in das Innere des Raumes dahinter verfrachtet wird. BOOM! Da fällt die Tür auch wieder ins Schloss und wir befinden uns nun im Innern, Dunkelheit umgibt uns, zumindest für den Bruchteil einer Sekunde, denn dann geht das Licht hier in diesem Raum, indem anscheinend viel Zeug des „technischen“ Bereiches aufbewahrt wird, an. Da sehen wir dann auch den Mann, der diese „Entführung“ initiiert und ausgeführt hat – es ist Jordan Devlin! Der Ire steht direkt vor der Tür, versperrt somit den einzigen Weg nach draußen und blickt in die Richtung der rothaarigem Frau… oh ja, die Haare sind es, die ihm vor wenigen Momenten aufgefallen sind und die ihn dazu brachten, ihr zu folgen…

Jordan: „Wir müssen reden, Rebecca!“

Rebecca… so nennt er sie und wir kennen sie unter der Kurzform „Becky“, womit er den ersten Verdacht, den die meisten gehabt haben dürften, bestätigt. Er selbst stellt hier auch keine Vermutung an, nein, er ist sich absolut sicher, dass sie es ist! Diese Haare, wie sie läuft, ihr Gesicht unter dieser merkwürdigen Farbe und spätestens die Augen, die er jetzt sehen kann, beseitigen jeden Zweifel für den Mann, der sich selbst als „Irish Ace“ bezeichnet. Bereits vor zwei Wochen wollte er sie konfrontieren, stellte sich ihr in den Weg und wollte wissen, wieso sie sein Match mit Finn ruinierte. Eine Antwort hat er nicht erhalten, nein, sie verhielt sich absolut merkwürdig, faselte etwas davon, dass er bald brennen würde und leugnete am Schluss gar, ihn überhaupt zu kennen. Er war furios, zerstörte die Kamera eines Kameramannes, hielt bei Finn einen langen, beleidigenden Monolog über sie… und Finn… nun, der brachte einen Stein ins Rollen, behauptete, Becky sei nicht mehr dieselbe, zeigte sich überzeugt davon, dass Bray Wyatt irgendwas mit ihr angestellt hat und wollte Jordan dafür gewinnen, sie zusammen mit ihm zu befreien. Jordan tat es allerdings als lächerlich ab, nahm die ganze Sache mit Wyatt bis heute auch überhaupt nicht ernst und zeigte NULL Interesse daran, Finn zu unterstützen… allerdings hatte er nun viel Zeit, über die Worte seines einstigen Mentors nachzudenken und um die Eindrücke, die er bei der kurzen Konfrontation mit ihr sammeln konnte, sacken zu lassen.

Jordan: „Und dieses mal läufst du nicht einfach davon!“

Oh nein, dieses Mal führt kein Weg links oder rechts an ihm vorbei… und ihm ist gerade auch egal, wie lange es dauern wird, bis er hier Antworten erhält. Fest steht, diese Frau wird den Raum erst verlassen, wenn er weiß, was hier vor sich geht! Was sehr interessant werden dürfte, gerade angesichts ihres heutigen Aussehens, das definitiv schon wieder neue Fragen aufwirft!

Becky: „Geh. Mir. Aus. Dem. Weg.“

Leise knurrt die Irin diese Worte ihrem Landsmann entgegen. Ihre Atmung ist beschleunigt, die Aufregung an der Anspannung ihrer Körperhaltung deutlich zu erkennen. Ihr Blick ist wachsam, gar ein wenig skeptisch auf Jordan Devlin gerichtet, der sie vollkommen unvorbereitet eiskalt erwischt hat und nun hier einsperrt – JETZT, wo sie in die große Schlacht ziehen MUSS!!!

Becky: „Das hier ist nicht dein Krieg. Halt dich da raus.“

Immerhin scheint sie noch kein Interesse an einem Kollateral-Schaden zu haben! Doch wer weiss, wie schnell sich das ändern wird, sollte Jordan Devlin sie nicht augenblicklich durch diese Tür gehen lassen!

Jordan: „Was juckt mich irgendein scheiß Krieg?!“

Er kann sich denken, um was es dabei geht, denn ja, es liegt nahe, dass sie das Match zwischen Bray Wyatt und Finn meint, bei welchem ja sie sogar der Einsatz zu sein scheint, um den es geht. Aber darüber will er doch gar nicht reden… es interessiert ihn gerade gar nicht! Es ist auch direkt Frustration aus seiner Stimme zu hören, denn er möchte endlich Antworten, möchte verstehen, was hier passiert… und sie redet von irgendwelchen „Kriegen“, gottverdammt!!! Wie sie hier überhaupt redet… gestückelt, kurz gehalten, so verbissen und einfach anders… das ist nicht die Frau, die er eigentlich mal kannte vor Jahren…

Jordan: „VERDAMMT, KOMM SCHON – FECK OFF!!!! Ich will nur wissen, wieso du überhaupt hier bist… was du hier tust, wieso du schon wieder in mein beschissenes Leben eingreifst und mich sabotierst!!!“

Da wird er deutlich lauter und auch deutlicher, bezieht ihre Anwesenheit in seinem Match mit Finn noch immer auf sich, was ja durchaus auch verständlich ist, denn er hatte den Nachteil und musste sich geschlagen geben. Die Fäuste ballen sich während dieser Worte, die weit mehr Gewicht als das haben, was wir hier verstehen, denn es gibt in der Geschichte der beiden definitiv noch Dunkelräume für uns. Er nimmt den Blick für einen Moment von Becky, atmet kurz durch und legt den Fokus doch wieder auf sie, während sich die zu Fäusten verkrampften Hände langsam wieder entspannen…

Jordan: „Weißt du, Finn wollte mir erzählen, ich liege daneben, wenn ich sage, dass du dich verkauft hast und hier nur bei einem Zirkus mitspielst, um etwas Profit für dich und deine Karriere herauszuschlagen. Er meint auch, du WURDEST verändert… wärst jetzt ein neuer Mensch… ja, er sagt, Bray Wyatt hätte wirklich irgendetwas mit dir gemacht… und man könne nicht mehr „zu dir“ durchdringen…“

Worte, die er wohl vor zwei Wochen noch sehr abfällig ausgesprochen und behandelt hätte, denn für ihn war das ein schlechter Witz. Er hat Finn für verrückt erklärt… doch es hat sich etwas verändert. Jordan macht während seiner Worte einen Schritt nach vorne, kommt Becky Lynch so doch sehr nahe, dabei ist sein Fokus absolut auf ihre Augen fixiert. Ja, er beobachtet diese wieder, versucht das, was er schon beim letzten Aufeinandertreffen versucht hat und was ihn rückblickend auch an seiner eigenen Haltung bezüglich dieser ganzen Thematik zweifeln lässt… ihre Augen… sie sind anders! Sie kann sich verstellen und eine Rolle spielen, sie kann so tun als würde sie ihn nicht kennen und was nicht sonst noch, aber… das hier? Er kann es selbst nicht benennen, aber es ist anders… SIE ist anders…

Jordan: „Was ist passiert, Becky?“

Unbewusst switcht er hier von „Rebecca“ auf „Becky“, seine Stimme ist wesentlich gedämpfter, während er diese letzten Worte ausspricht. Er hat seine Emotionen gegenüber Becky nicht mehr im Griff, sie wirbeln wild durcheinander und kommen wechselhaft zum Vorschein – er weiß nicht, wie er DAMIT umgehen soll!

Becky: „FASS MICH NICHT AN!!!!!“

Reflexartig zieht die irre Irin sich lautstark einige Schritte zurück, jedoch ohne sich dabei von ihrem Landsmann losreißen zu müssen – wie auch, wenn er sie nicht einmal berührt hat?! Doch offensichtlich reagiert sie heftig, SEHR heftig auf seine Nähe und seinen Blick, wendet die Augen von Jordan Devlin nun gar ab und starrt die Wand zu ihrer linken an. Das Kinn schiebt sich vor und zurück, die Kiefer mahlen eifrig bei geschlossenem Mund und ihre Finger suchen die Nähe zueinander und nesteln aneinander herum…

Becky: „Komm mir nicht zu nahe.“

Leise Worte, in die man durchaus, wenn man möchte, eine gewisse Zweideutigkeit interpretieren könnte… natürlich gilt es der räumlichen Nähe, doch da ist noch dieses andere Thema, das Becky auch schon in der Vergangenheit immer wieder Kopfschmerzen bereitete – Becky und Nicht-Becky, wie Rosemary es wohl benennen würde! Rosemary… vielleicht sollte Becky diese Fee noch einmal aufsuchen, um Antworten zu bekommen! Doch nicht jetzt, jetzt muss sie aus diesem Raum heraus, dessen Wände immer näher zu kommen scheinen. Nein, die aufkeimende Nervosität möchte sie sich nicht anmerken lassen, doch der gesamte Körper steht unter Strom – das kann auch die aufgemalte Maske ihrer Interpretation von Sister Abigail nicht verdecken…

Becky: „Sonst brennst auch du!“

Trotzig wie ein kleines Kind wendet Becky ihren Blick doch noch einmal Jordan zu mit einer Drohung, die dann doch äußerst ernst zu nehmen sein sollte, zumindest verschwinden ihre Hände nun in den Manteltaschen… ob sie noch ein paar „Wasser“-Bomben dabei hat, die leicht entflammbar sind? Finn zumindest hat sie damit schon fast abgefackelt…

Jordan: „Du willst mich wirklich brennen sehen, hm?!“

Ja, zumindest bringt sie genau das wiederholt zum Ausdruck und er kann nur mit dem Kopf schütteln, während er es selbst ausspricht. Ist es das, was Bray Wyatt ihr in den Kopf setzt? Kann ein Mensch wirklich so viel Macht über einen anderen haben, dass er in einem anderen Kopf Worte ablegen und ganze Erinnerungen auslöschen kann?! Oh ja, er befasst sich in der Tat gerade mit diesen Möglichkeiten und das wiederum lässt ihn so langsam an sich und seinem eigenen Verstand zweifeln… DAS KANN DOCH NICHT SEIN!

Jordan: „Ich kann dir verraten, dass das noch wesentlich humaner als das wäre, was du letztes mal getan hast…“

„Letztes mal“… damit meint er nicht die Begegnung vor zwei Wochen und auch nicht ihr Auftauchen im seinem Match mit Finn, nein, das geht noch weiter zurück, spielt auf etwas an, was weit vor der Zeit hier in der C2C geschehen ist. Ein Satz, der also sehr bedeutungsschwanger ist und doch wird sie ihn vermutlich absolut nicht verstehen… GOTT, DAS IST EINFACH NUR FRUSTRIEREND! Als würde er mit einer Wand reden… eine Wand, die sich zudem noch bewegt, denn er will ihr wieder näher kommen, will ihr keine Distanz schenken. Er merkt, dass ihr das nicht gefällt und umso mehr ist es das, was er tun muss… kann er sie so vielleicht aus der Reserve locken?! Doch mit jedem Schritt, den er auf sie zumacht, macht sie auch einen nach hinten…

Jordan: „Ich habe langsam echt die Schnauze voll... gib mir Antworten, irgendwas… SAG MIR ENDLICH, WAS MIT DIR LOS IST! Ich schwöre dir, ich werde dich vorher nicht hier aus diesem Raum lassen… und es ist mir scheißegal, ob du dann deinen sogenannten „Krieg“ verpasst!!!“

Wieder aggressivere Worte von Jordan, der Becky weiter Schritt für Schritt langsam durch den Raum treibt, bis sie mit dem Rücken plötzlich an der Wand ankommt. Nun kann sie nicht mehr zurückweichen, etwas, was Jordan nun dazu nutzt, um etwas zu tun, gegen dass sie sich doch sehr gewehrt hat… er soll sie nicht anfassen? ER TUT ES ABER! Legt beide Hände an ihre Oberarme…

Jordan: „WAS. HAT. ER. GETAN?!“

Er bedient sich hier dem Redefluss, zu dem sie schon manches mal neigte – kommt so vielleicht mal etwas bei ihr an?! Nun kann sie jedenfalls nicht mehr ausweichen…

Becky: „Lass. Mich. Los! Du. Tust. Mir. Weh!“

Vehement versucht die Irin, sich gegen die Berührungen und gegen das an-die-Wand-gepresst-werden zu wehren, doch wenig überraschend ohne Erfolg… die knurrt, sie faucht, sie versucht, um sich zu schlagen, ihre Hände liegen an seinen Oberarmen, pressen erfolglos… so nah, wie sein Körper sich an ihrem befindet, ist sie nicht einmal in der Lage, ein Bein anzuziehen, um ihm ihr Knie sonstwohin zu rammen!!!

Becky: „DU LÜGNER!!!“

Das schreit sie ihm mitten ins Gesicht, Worte, die aus vollster Überzeugung kommen und jedem Schaf der Wyatt-Familie in die Wiege gelegt werden… Alle Menschen sind Lügner und sie werden BRENNEN!!! Bei dem Blick in das Gesicht des Iren und direkt in seine Augen passiert hier jedoch auf einmal etwas – schwer atmend scheint die rothaarige Irre sich zu beruhigen! Ihr ganzer Oberkörper bewegt sich mit jedem Luftzug und ihre Augen werden immer schmaler. Hasserfüllt sieht sie den Mann an, der sie daran hindert, JETZT an der Seite von Bray zu stehen und zu sehen, wie Finn von ihm zerstört wird…

Becky: „Lass mich verdammt noch mal los! Was fällt dir ein du verdammter, egoistischer Mistkerl!!! Kümmere dich gefälligst um deine eigene verdammte Karriere und lass mich in Ruhe, mit mir ist NICHTS los! Der Einzige, der mir hier was tut, bist VERDAMMT NOCH MAL DU!!!!“

Huch, wo kommt das jetzt auf einmal her?! So viele Worte in zusammenhängenden Sätzen?!

Becky: „Ich HASSE DICH!!!! DICH UND FINN DIESEN VERDAMMTEN VERRÄTER!!!! IHR SEID…“

Doch während Becky sich immer lauter in Rage schreit, presst Jordan plötzlich seine Lippen ohne jedes Vorzeichen fest auf die ihrigen, lässt sie so verstummen, küsst und überrumpelt Becky, die gar nicht weiß, wie ihr hier geschieht. Es ist nur ein kurzer Moment, denn kurz darauf löst Jordan selbst den Kuss wieder auf, macht fast schon erschrocken einige Schritte zurück, lässt die rothaarige Pyromanin los und ist es nun selbst, der Distanz sucht. Was zur Hölle ist da gerade in ihn gefahren?! VERLIERT ER JETZT AUCH NOCH SEINEN VERSTAND?! Er wirkt wie paralysiert, hat den Blick aber weiter auf Becky gerichtet…

Jordan: „Ich… das…“

Was soll er dazu sagen?! Er hat sich zu etwas hinreißen lassen, was er gar nicht erklären kann – es ist einfach passiert, er hatte schlichtweg keine Kontrolle oder Entscheidungsgewalt. Ein Impuls, der nicht zu bremsen war, zu schnell, zu stark… wahrscheinlich wird sie ihn nun wirklich in Brand stecken?! Er begreift es in diesem Moment selbst noch nicht, was hier gerade geschehen ist…

Jordan: „… das wollte ich nicht, B…“

Der unglaublich breite Mix aus Emotionen und Gedanken in seinem Kopf überfordert ihn, er kann keinen klaren Gedanken fassen – alles wirbelt umher, ist durcheinander und verursacht Schwindelgefühle. Er ist hilflos, wütend, überfordert, will ihr helfen, verliert die Kontrolle, weiß gar nicht, was er gerade tut! GOTTVERDAMMTE SCHEISSE!!!

Becky: „…“

Und die eigentlich Irre hier? Wie zu Stein erstarrt steht sie weiterhin an der Wand und fixiert mit weit aufgerissenen Augen ihren Landsmann. Der Mund steht ihr offen, doch es finden sich keine Worte, die von ihr ausgesprochen werden könnten in dieser Situation… was ist das hier?! Wieso… Beckys Kopf schüttelt sich als würde er versuchen, wieder Ordnung hineinbringen zu wollen in das Chaos, das hier in diesem Raum über sie hereingebrochen ist. Die Worte, die Nähe, die Berührungen, der Kuss… DAS MATCH!!! SCHEISSE!!!!! Hektisch stößt Becky sich von der Wand ab, tänzelt vorsichtig an Jordan Devlin vorbei, hinüber zur Tür. Dort angekommen, dreht sie sich nochmals um, doch glücklicherweise sieht sie sich nun keinem weiteren Blickkontakt ausgesetzt. Was dann wohl wäre? EGAL JETZT!!! Hektisch sucht ihre Hand blind nach der Türklinke, doch erst im dritten Versuch gelingt es der hektischen Irin, sie ordnungsgemäß zu betätigen, so dass sie diesen Raum verlassen und nun aber FLOTT los eilen kann… HOFFENTLICH IST ES NOCH NICHT ZU SPÄT!!! Zurück bleibt Jordan Devlin, der sich jetzt umdreht und ihr nur noch die offene Tür sieht… oh man… irgendwie wird das alles nicht einfacher?! Im Gegenteil, es wird IMMER KOMPLIZIERTER! Und mit diesen Eindrücken und Bildern gehen wir zurück zu den Kommentatoren…

Noelle Foley: "Wow.. Damit habe ich nicht gerechnet. Sieht so aus als würden Finn UND Jordan etwas für Becky empfinden. Was war nur vor ihrem Gedächtnisverlust?"

Byron Saxton: "Das wissen wir leider Gottes nicht."

Johnny Curtis: "Irgendwie will ichs auch gar nicht wissen..."



"GOOODBYE...AAAAAAAAND...GOODNIGHT, BANG!"...daran wird sich das c2c Universe erst wieder gewöhnen müssen. Viel Zeit dafür bleibt nicht...man kann davon ausgehen, dass Kenny Omega gleich damit anfangen wird, den Lockerroom, den Backstage Bereich und den Ring aufzumischen. Der Anfang dazu ist getan. Innerhalb von kurzer Zeit hat er Curt Hawkins geplättet und sich zurückgemeldet. Wir sind nun live dabei, wie der King of the Anywhere Match durch den Vorhang tritt. Von großer Anstrengung kann nicht die Rede sein, weswegen der Cleaner recht frisch wirkt. Dennoch wird sein freier Oberkörper von einem leichten Schweißfilm bedeckt...die Aufregung, dass er wieder da ist...die hitzige Atmosphäre in der Halle...im Endeffekt ist nur eins wichtig...Omega ist wieder da!

Kenny Omega: ICH HABE EINEN TRAUM!

Der Cleaner erspäht aus dem Augenwinkel eine kleine Kiste, die eine angenehme Höhe, so dass sie leicht mit einem Schritt zu erklimmen ist. Warum er das nun tut? Naja, er hat halt eine seiner spontanen Ideen...und um Ring konnte er sich nicht wirklich auslasten. Daher erhöht er sich und schreit den Satz heraus, den einst Martin Luther King prägte. Eine halbes Dutzend an Backstage Mitarbeitern kommt vorbei und sieht ganz irritiert zu Kenny. Dieser hebt die rechte Faust in Siegerpose nach oben und senkt andächtig das gelockte Haupt.

Kenny Omega: Ich habe einen Traum...dass wir alle eines Tages zu Kenny werden! Ok...die Welt würde nicht sicherer und besser werden...aber viel witziger wäre sie!

Ein paar der Mitarbeiter laufen kopfschüttelnd weiter. Natürlich hat es auch unter dem Personal Diskussionen ausgelöst als es klar war, dass der zweifache World Champion zur c2c zurückgekehrt ist. Manche freuen sich auch darüber...nur sind alle viel zu sehr angespannt und müssen einen Berg an Arbeit abtragen, um sich zu sehr mit Kenny zu beschäftigen. Obwohl...drei Leute bleiben sogar stehen. Omega blickt zu ihnen, faltet die Hände und drückt diese sanft auf seinen Mund. Kurz in sich gehen und die Augen schließen...nur um dann wild gestikulierend auf seine Zuhörer einzugehen...

Kenny Omega: Freunde...ICH bin euer Mann! Wählt mich und alle eure Wünsche werden wahr! Freies W-Lan auf den Toiletten...mehr Samtkuchen in der Cafeteria...Ohrstöpsel und Nasenklammern für jeden, der mit Noam Dar reden muss...eine neue, achte Staffel Game of Thrones...Freiheit für die Wale...Simon Grimm Bärte zum aufkleben...Pappaufsteller von Wrestlerinnen für die Bäder...NIEDER MIT DER HUNDESTEUER!

Die Finger zum "Victory" Zeichen geformt reißt die Best Bout Machine die Hände empor. Ein einziger Mann klatscht begeistert Beifall...als sein Nebensteher ihm einen verwirrten Blick zuwirft, wird der Applaus langsam geringer...und verstummt. Der Mann kratzt sich mit einem nervösen Lächeln am Hinterkopf und wendet sich ab. Nach einem kurzen Gemurmel löst sich die kleine Versammlung wieder auf. Den Cleaner juckt das eh nicht sonderlich. Er springt von der Kiste wieder runter und geht im fröhlich, wippenden Gang weiter. Nach ein paar Metern entdeckt er jemanden. Dem Kanadier ist sofort bewusst, dass die Person vor ihm nachdenklich und etwas missmutig wirkt. Da ist es doch seine Aufgabe, für Erheiterung zu sorgen. Und zum Glück ist er ein guter Zuhörer und so einfühlsam und sensibel.

Kenny Omega: Hallo, junges Fräulein...warum so betrübt? Steht die Erdbeerwoche ins Haus? Sind die Maler im Keller?

Öhm, ja..."perfekter" Einstieg für ein Gespräch mit einer Frau, die zudem nicht in allerbester Laune zu sein scheint.

Kenny Omega: Darf ich mich vorstellen? Prof. Dr. Kenny von Omegahausen! Ich bin diplomierter Psychosomatiker mit einem gut dotierten Abschluss an der Akademie der Künste in Salt Lake City! Aktuell untersuche ich das Sexualverhalten von brünstigen Leguanen...aber das nur am Rande! Nun...um es einfach zu machen...nenne Sie mich gerne Dr. Kenny! Oder Professor...ohohoh...Dr. K!

Das macht es sicher nicht besser. Faszinierend, wieviel Unsinn dem Cleaner innerhalb von kurzer Zeit einfallen kann. Sicher meint er es nur gut...aber an der Stelle wäre ein PAC als Ratgeber passender.

Kenny Omega: Jaaa, gut...aller Anfang ist schwer...ich weiß, ich weiß! Ich bin auch durchaus eine imposante Erscheinung. Bei mir daheim hänge ich auch oft meine Spiegel mit Tüchern ab, da ich mich vor mir selbst grusel. Ok...aaaaaaber ein guter Freund ist bei mir, dem kannst du dich auf jeden Fall anvertrauen...

Ein guter Freund? Ist PAC in der Nähe? Verschmitzt lächelt Kenny die junge Frau an...und dreht ihr den Rücken zu und...streckt ihr seinen Hintern entgegen? Der Master of the Dark Hadou legt seine Hände auf die Pobacken und bewegt diese nach rechts und links, während er "spricht"...

Kenny Omega: Guten Tag...mein Name ist Arschenny Pomega! Wo drückt denn der Schuh, mein Kind?

Einige Damen hier in der Liga wären wohl sehr verstört oder würden sich angewidert von Kenny Omega und seiner knackigen Kehrseite abwenden. Selbst in verzweifeltem Zustand gibt es wohl nur wenige Frauen die das nicht tun würden. Diese lassen sich wohl speziell bei Coast 2 Coast an einer Hand abzählen. Eine - oder doch die einzigste? - wird dann schlussendlich nun auch in Augenschein genommen. Bereits das pinke Haar und die kindlichen Gesichtszüge haben verraten, das es niemand geringeres als Candy Floss ist die auf diese spezielle Art und Weise vom Cleaner auserkoren wurde sein Gesprächspartner zu werden. Man kann von Kenny viel halten, aber mit der Aussage das Candy betrübt aussieht trifft er den Nagel auf dem Kopf. Zwar befindet sich ein kleiner Lollipop zwischen den Lippen der Engländerin, aber ihr Blick wirkt nicht gerade so als ginge es ihr blendend. Wie auch?! Der Druck der das bevorstehende Money in the Bank Match mit sich bringt ist immens. Als Floss nun jedoch den Händen Omegas folgt und dessen Hintern beim 'Sprechen' zusieht, blinzelt sie ein paar Mal, ehe sie ihren Blick wieder nach oben richtet. Die zierlichen Hände die noch fast regungslos an den Seiten baumelten bewegen sich langsam zu ihren Lippen und drücken sich auf genau diese. Unterdrückte Geräusche dringen zwischen ihren Fingern hervor. Herrgott! Hat er sie zum Weinen gebracht?! Anhand der glitzernden Augen könnte man das fast glauben, aber etwas fehlt - die Tränen. Die werden wohl auch niemals kommen, denn je lauter Candy wird desto deutlicher hört man nun ihr Glucksen, ehe sie es nicht mehr halten kann.

Candy Floss:
"Bwuahahahahahahahahahahaha!!!"

Herzlich und ohne jegliche Kontrolle beginnt die junge Britin zu lachen. Zum Glück hat sie daran gedacht den Lolli vorher aus dem Mund zu nehmen, sonst hätte sie sich spätestens jetzt daran verschlucken. Ihre Arme umschlingen ihren Bauch und es ist wirklich das erste Mal das man Candy Floss an diesem Abend von ganzem Herzen lachen hört, weil sie etwas witzig findet. Diesen Zettel darf sich der Cleaner durchaus gut schreiben. Ein paar qualvolle Freudentränen bahnen sich dann auch den Weg über die bereits rosigen Wangen von Candy, die nur sehr langsam zur Beruhigung findet. Nach Luft schnappend wischt sich die Britin über die Wangen um die Tränen zu vertreiben, ehe sie Kenny ansieht.

Candy Floss:
"Ich glaube das hat sich erledigt.. Irgendwie, hihi."

Kenny Omega: Merci Beau...Bo...ach, egal, den Rest hab ich vergessen.

Mit einem sehr tiefen Knicks verbeugt sich Kenny vor der jungen Frau. Er hat das erreicht, was er erreichen wollte...die betrübte Candy zum Lachen zu bringen. Andere seiner Artgenossen wären sauer geworden oder hätten peinlich berührt das Weite gesucht, sobald eine Dame über jegliches Macho Gehabe lacht. Nicht bei Omega. Er ist ja vor allem deswegen zurückgekommen, um mit Spaß die letzten Jahre seiner Karrie zu verbringen und nicht alles im Leben allzu ernst zu nehmen...und den ein oder anderen neuen Freund zu finden. Immer nur PAC vollsabbeln ist auf Dauer öde. Und da Becky aktuell auf Zottelbärte steht und Shotzi und ihr wundervoll grünes Haar in der grimmschen Pampa verschwunden sind braucht der Canadian X eine neue, beste Freundin. Bietet sich da die junge Britin an? Möglich...immerhin spürt Kenny das Bedürfnis auf sie einzugehen...naja, auf seine Art eben.

Kenny Omega: Heute ist doch ein Tag, an dem man fröhlich sein sollte...laaaaaachen...schließlich ist soviel Tolles passiert. Ich bin zurück und...ich bin zurück! Öhm...hatte ich schon erwähnt, dass ich wieder da bin? Egal...reicht ja schon! Aber dann erzähl doch mal...warum so nachdenklich?

Kenny Omega ist kein unbekanntes Gesicht für die junge Britin. Zwar verschwand er kurz bevor sie ihre Zelte hier aufschlug, aber man darf nicht vergessen das Wade Barrett nach wie vor ihr Mentor ist. Als solcher hat er ihr wohl das ein oder andere 'Abenteuer' des United Empire erzählt. Das Omega einen ganz speziellen Humor hat, hat Floss zumindest nicht überrascht. Das er sich selbst in den Himmel lobt, scheint ihr ebenso nicht wirklich etwas auszumachen. Bei einem Vorstellungsgespräch hätte Kenny wohl alles richtig gemacht. Nun will der Kanadier trotz Aufheiterung in Erfahrung bringen wieso die langgezogene Miene der Engländerin überhaupt zustande kam. Fast als hätte man einen Schalter umgelegt, erlischt das Lächeln von Candy und ihr Blick geht auch Richtung des Bodens.

Candy Floss:
"Naja.."

Nachdenklich legt Floss eine Hand an ihren Hinterkopf und geht innerlich alle Faktoren durch die die letzten Wochen dafür gesorgt haben, das ihre positive Stimmung nach unten gezogen wurde. Ironischerweise hatte das Unglück seinen Lauf genommen als Candy Floss beim letzten Special als letzte in der Battle Royal ausschied. Was ein kleiner Push für ihre Karriere hier darstellen sollte, schien sie Stück für Stück mehr in Richtung Untergrund zu bewegen. Damen wie Alexa Bliss und Scarlett Bordeaux machten deutlich das ihr das sonnige Gemüt der Pinkhaarigen ein Dorn im Auge ist. Nicht zuletzt hatte Grimm sie auserkoren Opfer seines obskuren Spiels zu werden, als er Jessica Troy vor ihren Augen niederschlug. Abwesend fasst sich Candy an die Wange, an der vor ein paar Wochen noch das Blut ihrer Freundin klebte. Energisch schüttelt sie dann etwas den Kopf.

Candy Floss:
"Es waren sehr lange, harte Wochen zwischen der letzten Großveranstaltung und heute. Viele Leute mögen mich hier nicht.. Eine davon steht mir heute beim Money in the Bank Match gegenüber. Ich weiß das ich sie schon einmal überlebt habe und es wieder tun könnte, aber die Wetten laufen sehr deutlich gegen mich - leider.."

In der Tat steht die Britin in den Wettbüros wohl nicht an oberster Stelle. Nach all den Niederschlägen traut man ihr einen Gewinn einfach nicht zu. Dabei könnte sie SO viel mit diesem Koffer anstellen. Nicht nur könnte sie sich ein Titelmatch gegen Toni Storm sichern, sondern könnte ihn mit Süßigkeiten befüllen um immer welche da zu haben, wenn es jemanden schlecht geht. Sie könnte ihn rosa anstreichen um ihn hübscher zu machen, Sticker aufkleben.. Die Möglichkeiten in ihrem Kopf sind fantasievoll und unendlich! Gerne würde Candy am Ende des Abends ganz oben auf der Leiter stehen, auch um Alexa Bliss und anderen Frauen zu zeigen, das sie nicht nur der junge, pinkhaarige Sonnenschein ist.

Candy Floss:
"Egal was ich sage, keiner nimmt mich ernst. Ich könnte von explodierenden Pinguinen erzählen und alle würden mir immer noch auf den Kopf tätscheln und sagen wie niedlich ich kleines Mädchen doch sei. Naarrghh.. das nervt!"

Kenny Omega: Mhmmmm...explodierende Pinguine? Woooow...man stelle sich das nur vor...man schickt so ein Vieh zu Klein Noam. Und sobald dieser sich bückt und es streicheln will...KAAAAAAWUUUMMM!

Jauchzend springt Kenny so hoch er nur kann. Dabei reißt er seine Hände ruckartig auseinander und symbolisiert so eine Explosion. Die Vorstellung daran, dass Noam Dar durch einen explodierenden Pinguin in tausend Fetzen zerissen wird, zaubert dem Canadian X ein schelmisches Grinsen und leuchtende Augen auf das Gesicht. Leider vergisst er für den Moment Candy Floss neben ihm...und um was es dieser eigentlich geht. Verlegen schulterzuckend entschuldigt er sich kurz.

Kenny Omega: Pardon...weißt du, meine geistig moralischen Mechanismen sind mysteriös und Komplex! Ich staune so oft selbst über meine Genialität, dass ich am liebsten über mich eine Abhandlung schreiben würde. Hmmm...ja, das kommt noch! Aber nun zu dir, Pink Lady!

Der King of the Anywhere Match drückt seine Handflächen ganz zusammen und beginnt seine Schultern in kreisenden Bewegungen auf und ab zu schieben. Mit einem eindringlichen Blick mustert er Candy ganz genau...bis sich seine Blicke in ihre Augen bohren. Ihre Haare findet er toll. Am liebsten würde er sie stundenlang kämmen, während Floss lieblich singt und ein leicht bekleideter PAC dabei eine goldene Harfe spielt. Omega versinkt in diesen Tagträumen und sieht seufzend links an der Britin vorbei. Schmachtend holt er tief Luft und schüttelt sein Haupt. Ernst sieht er wieder zu Candy, als sie das gerade nicht passiert.

Kenny Omega: Du heißt ja Candy, richtig? Du machst dir also Sorgen, dass die Wrestling Welt gegen dich ist? Und keiner auf dich wettet? Hmmmm....nun...lass mich eins sagen! Etwas, was gaaaanz wichtig ist und woran du später uuuuuunbedingt denken solltest...

Verstohlen schaut der Cleaner einmal nach links...und dann einmal nach rechts! Geheimnisvoll zwinkert er Floss zu und nähert sich vorsichtig ihrem Gesicht. Was kommt nun? Deckt Omega sein großes Erfolgsrezept auf, mit dem er es zum 2fachen World Heavyweight Champion geschafft hat.

Kenny Omega: Duuu...haaaast...SO TOLLE HAARE! GOTT...DIE SIND SOOOO PINK

Die Begeisterung über ihre auffälligen Haare kann Kenny nicht länger zurückhalten. Er drückt seine Verzückung dadurch aus, in dem er Candy an den Schultern packt und den zierlichen Körper einmal ordentlich durchschüttelt.

Kenny Omega: SOOOOOO PINK!

Genauso überfallartig wie er zugegriffen hat, lässt er auch wieder von Candy. Schwer atmend macht er einen Schritt zurück und wischt sich einige Locken aus seinem Gesicht. Ok, die mag er...das ist nun seine neue beste Freundin! Die Entscheidung steht...damit muss Floss nun leben. Aber...das heißt auch, dass Kenny sich für sie einsetzen wird...und ihr auch Mut zuspricht.

Kenny Omega: Candy...ich hab schon ein paar deiner Matches gesehen...und fick mich hart...du bist echt gut! Scheiß darauf, ob jetzt so ein fetter Wichser eine Ripley oder eine Bliss bevorzugt...du kannst das machen, ja? Geh da raus, wirf ein paar Leitern um und hol dir den Scheiß Koffer. Und wenn es heute doch nicht klappen sollten? Egal...dann gehst du nächste Woche wieder raus und fistest alle so hart, bis dein ganzer Arm verschwunden ist...die Öffnung kannst du dir aussuchen!

Das ist Kennys Art zu sagen "Du schaffst das, du kannst das Match gewinnen."


Candy Floss:
"W-Was.. F-Fisten? Ich.. Ich soll dich...?"

Das waren definitiv zu viele Kraftausdrücke auf einmal für das junge Hirn der Engländerin, deren Augen bei weiterer Ausführung immer größer wurden. Gepaart mit dem dezenten Rotschimmer auf den Wangen, darf man davon ausgehen das solche Worte es in ihrer Erziehung wohl nicht gegeben hat. Wann drücken Engländer sich aber auch so direkt aus? Für gewöhnlich nur wenn sie fluchen. Candy schüttelt bestimmend den Kopf um die vielen kleinen Gehirnknoten zu entwirren, die sich durch Omegas Ausführung gebildet haben. Im letzten Moment bleibt der wichtigste händen: Aus irgendwelchen Gründen glaubt Kenny an die junge Britin.

Candy Floss:
"Also.. Also wenn du das sagst?"

Ja das hat der Cleaner gesagt. Obwohl seine Ausdrucksweise wohl für kurzzeitige Überforderung bei Candy erweckt hat, scheint sie sich nun ein wenig sicherer zu fühlen. Natürlich schmecken ihr nach wie vor einige Randfaktoren dabei noch nicht ganz, aber mit dem Lächeln das Kenny ihr schenkt kann doch fast nichts mehr schief gehen! Dieser Mann ist ein zweifacher World Champion. Nicht zu vergessen der kürzeste in der gesamten Coast 2 Coast Wrestling Geschichte. Sein Rat und seine Einschätzung muss also korrekt sein. Bestätigend nickt die Pinkhaarige ein paar mal und atmet gezielt aus. Sie schafft das - irgendwie! Und wenn nicht.. Naja muss Omegas Plan B herhalten! Was es damit auch immer auf sich hat. Als sich Floss nun aber durch ihre Mähne fährt, fällt ihr noch etwas wichtiges ein. Kurz kramt sie in ihren Seitentaschen ihrer Ringhose und zieht dann lächelnd etwas heraus das sie Kenny hinhält.

Candy Floss:
".. Hier für dich! Weil du mich zum Lachen gebracht hast! Und für das Kompliment meiner Haare.. Deine sind auch lustig, hihi!"

Eine Zuckerstange! Genau so eine die man sonst zur Weihnachtszeit gerne an den Nadelbaum hängt. Wie soll es auch anders sein?

Kenny Omega: OH...MEIN...GOTT!

Da bekommt aber jemand ganz große und leuchtende Augen, als ihm Candy eine Zuckerstange hinhält. Vorsichtig streckt Kenny seine Hände aus und nimmt das Geschenk behutsam an sich, als wäre es das Kostbarste aller Zeiten. Glückselig gluckst der Cleaner auf, hält die Zuckerstange ein seiner rechten Hand, während er mit der linken in seinen Locken spielt. So dreht er seinen Oberkörper ein paar Mal hin und her, bis er plötzlich nach vorne springt und die junge Britin ganz fest an sich drückt.

Kenny Omega: Oooohhh...danke, danke, danke! Das ist soooooo ein tolles Geschenk! Wow...jetzt glaub ich noch fester daran, dass du später den Money in the Bank Koffer gewinnen wirst. Das ist dien Abend, der Beginn deiner ganz eigenen und persönlichen Geschichte. Noch in 100 Jahren werden die Weißen des Landes zusammen kommen und andächtig der Hymne deines Erfolgs lauschen...

Der King of the Anywhere Match schließt andächtig die Augen, räuspert sich kurz und holt tief Luft...

Kenny Omega: Du willst die allerbeste Candy sein...so pink und wunderbar...ganz allein fängst du den Koffer...das ist doch sonnenklar...

Für all die, die keine "Experten" in der Musik sind...Omega versucht die Titelmelodie der allseits bekannten und beliebten "Pokemon" Serie auf Candy Floss umzudichten.

Kenny Omega: CANDY FLOSS...komm und schnapp sie dir und...naja, weiter bin ich noch nicht, ist mal ein Anfang.

Selbst wenn die Art und Weise für viele etwas unangebracht und komödiantisch herüber kommt, aber es hilft der jungen Engländerin sehbar. Pokemon ist ein prägnantes Pflaster im Land der aufgehenden Sonne und da Japan einen großen Teil der Wrestling Ausbildung von Candy Floss eingenommen hat, kennt sie sich aus. Eigentlich könnte sie so vieles sagen um Omega klar zu machen, das eine Zuckerstange noch viel zu wenig als Entschädigung für seine Dienste ist. Im Endeffekt ist aber ein einziges Wort wohl mehr als genug.

Candy Floss:
"Danke!"

Ehe Omega sich versieht, geht die Kleinere Dame auf ihn zu und schlingt ihre Arme um seinen Körper um ihn an sich zu drücken. So abrupt wie diese Kuscheleinheit kam, wird sie dann aber auch beendet. Es gibt sehr vieles noch zu tun! Selbst wenn Candy innerlich noch nicht sicher ist, wie sie dieses Match heute Abend bestehen wird - sie wird es! Vielleicht nicht siegreich, aber dann wird ein neuer Tag kommen! Mit einem Lächeln möchte sich die Britin dann auch verabschieden.

Candy Floss:
"Ich muss noch ein paar Sachen machen! Wir sehen uns bestimmt bald wieder!.... Oh! Und nicht alles auf einmal futtern - sonst gibts Bauchweh, hihi!"

Damit ist wohl die Zuckerstange gemeint die sie Kenny in die Hand gedrückt hat. Diese ist doch etwas größerer Natur und könnte definitiv zu schmerzhaften Karies führen oder das man sich die Zähne daran ausbeißt. Die Arme hinter den Rücken gelegt sieht man dann wie Candy Floss davonläuft. Fast als gäbe es noch etwas zu sehen, folgt die Kamera der Kehrseite der Pinkhaarigen. Als diese jedoch um die nächstbeste Ecke gebogen ist, wird dieses Bild schwarz und beendet die Übertragung.

Noelle Foley: "Kenny ist wieder da! Ich bin immer noch komplett aus dem Häusschen! Und es sieht so aus als hätte er gleich jemanden gefunden der ihm gefällt.. Aber ausgerechnet Candy?"

Byron Saxton: "Nunja.. Sie konnte sich auch nicht sonderlich wehren gegen ihn.."

Johnny Curtis: "Das Gefühl kenn ich irgendwoher. Ich kann mich auch nicht gegen dich wehren, Saxton!"



MATCH 4
SINGLES MATCH
Bray Wyatt vs. Finn Bálor


Writer: Endy

Es steht das Match Finn Balor vs Bray steht an doch bevor auch nur einer von den beiden raus kommt gehen Licht aus alle erwarten natürlich jetzt auf den Dead Ruf der zu Bray Wyatt gehört doch es kommt nicht nun er scheint ein kleines Licht auf der Stage es ist eine Kerze die von einer Person gehalten wird mit schwarzen Robe und Scharfs Maske und es folgen immer mehr die nun die Rampe runter gehen und sich um den Ring stellen während sie leise etwas vor sich her singen doch dabei handelt es nicht um His got the Whole World in his Hands nein es ist was anders was teilweise schwer verständlich ist.

Chor: Oh dama setra rema troy
Setre do estra nora coi
Oh tando coro sa fora
Erju co rusoi

When the moon shines red
Soio ca la
When the moon shines red
Burning fire

Fullmoon night,
Awake us from the dead
Eija-uh, a eija-eija-uh!

Firelight,
The world we see is red
Eija-uh, a eija-eija-uh!


Es kling fast wie würden sie etwas rauf beschwören meinen sie etwa Abigail? Bray sagte eins das Abigails Seele ohne Hülle wandert will er Abigail zurück holen? Die Gesänge werden immer lauter und tatsächlich kommt von der denke ein roter Kreis der einem Mond ähnlich ist.

???: DEAD

In der Halle ertönt und gemischte Reaktion . Nach paar Sekunden geht der Titantron an und ein Bray Wyatt steht im Bild mit seiner alten Lampe und sie Anzündet und sich dann wieder in Kamera schaut und mit finstere Stimme sagt .

Bray: Montreal I'm Here



In den Moment pustet er seine Laterne aus und der Titantron aus einen Moment passiert nichts bis ein kleines Licht auf der Stage erscheint was von der Laterne Bray Wyatt ausgeht . Es ist einer der wenigen Licht Quellen in der Halle außer die Kerzen die die Family Mitglieder halten und den Handy Lichtern. Bray geht in den Ring und bleibt vor dem Kreis stehen bevor er in diesen Tritt in diesen Moment pusten alle Family Mitglieder ihre Kerzen aus und nun ist Brays Laterne die einzige Lichtquelle während hinter Bray nun eine weitere Person mit Schafsmaske erscheint und Bray ein Mic gibt.

Bray: Heute Abend ist der Abend an dem Abigail wieder heim kommt und den strahlen roten Mondes und zu sieht wie Finn Balor heute Abend das Opfer des Mondes wird HAHAHAHAHA HAHAHAHAHA

Jetzt pustet Bray seine Laterne aus und auch der Lichtstrahl erlöscht so das es kurz komplett dunkel ist als das Licht wieder an geht ist nur noch Bray zusehen der grinsend im Ring kniet dann aufsteht und auf sein Gegner wartet.

Die Halle wird abgedunkelt und für einen Moment wird es still. Die Fans warten gespannt darauf zu erfahren, wer hier als Nächstes auftauchen wird und es soll nicht lange dauern, da wird dieses auch offensichtlich...

*Lights out and spotlight on*
*Catch your breath*
It´s simply Finn




Nebel umhüllt den Entrance Bereich, der zwecks der Dunkelheit für den Moment nur im Spotlight wirklich zu sehen ist, doch genau in diesem Moment tritt Finn Bálor aus den Nebelschwaden heraus ins Spotlight. Dabei trägt er wie gewöhnlich seine Lederjacke, inklusive eines Bullet Club Shirts. Den Blick schweift umher zum Blitzlichtgewitter der Fans, die sich, obwohl Finn alles andere als beliebt ist, diesen bildlich eindrucksvollen Einmarsch nicht entgehen lassen wollen. Natürlich hält, dass die Fans dennoch nicht ab ihre Meinung zum Bullet Club Member kundzutun und die ist alles andere als positiv. Doch den Iren scheint das nicht zu stören, nein, er lächelt sogar leicht.

Melissa Santos: "Introducing first/ And his opponent... from Bray, County Wicklow, Ireland... weighing in 190 pounds... he is simply.... FIIIIIIIINN!"

Finn setzt sich nun in Bewegung, während das Spotlight ihm folgt. Immer noch muss er dabei immer wieder Nebelschwaden durchqueren, die jedoch bei weitem nicht mehr so dicht sind wie auf der Stage oben. Unten angekommen, geht Finn die Ringtreppe hinauf und den Apron entlang, bevor er zwischen dem obersten und mittleren Ringseil in den Ring steigt. Das Licht geht wieder an und Finn scheint bereit zu sein für sein Match.

*DING DING DING *

Sofort gehen Finn und Bray aufeinander los und denken sich sich mit gegenseitig mit Schlägen ein bis Bray Finn wegstoßen kann und ihm mit einer harten Lariat trifft nun schlägt und tritt Wyatt weiter auf Finn hebt ihn hoch zu einem Suplex und danach zu einem Uranage Slam doch anstatt das Cover anzusetzen breitet er seine Arme aus und geht lachend im Kreis bevor er sich in die Seile wirft zum Running Senton doch Finn ist weg und Wyatt landet im leeren. Nun springt Finn mit den Füßen voran aus stand auf Bray der sich danach raus rollt doch Finn wartet nicht lange springt hinter und triff. Jetzt schlägt Wyatt aber zu befördert Finn in die Bande nimmt Anlauf doch Finn ist wieder weg und Wyatt kracht in die Bande als er hoch kommt wird er mit einen Dropkick wieder rein befördert und dann in den Ring. Nun kommt Finn angerannt Sling Blade gefolgt vom Cover.

ONE... TW... KICKOUT.

Bray ist raus gekommen durch bevor er etwas tun kann prügelt Finn auf Wyatt ein nimmt ihn hoch Suplex Finn atmet kurz durch holt Wyatt wieder auf die Beine und 1916 dieser Sitz doch bevor Finn das Cover ansetzten kann ist er abgelenkt. Eine Person ist auf der Stage auf getaucht und sieht ihn an die Person ist wie Abigail einst rot, weiß, Schwarz im Gesicht angemalt und nach dem die die Kapuze abnimmt sehen alle das es Becky Lynch ist war bei Entrance das herauf beschwören wurde? Becky geht entschlossen die Rampe runter und Finn starrt sie ans als Bray ihm umdreht und Sister Abigail ansetzt doch Finn kommt raus weicht Schlag aus und der 1916 sitz schnell setzt er das Cover an

ONE... TWO... THREE

Here is your winner by Pinfall: Finn Balor!



Noelle Foley: "Das Wars. Finn Balor gewinnt gegen Bray Wyatt"

Byron Saxton: "Was wird nun aus Becky Lynch?"

Johnny Curtis: "Ist Menschenhandel nicht verboten? Also ich würd die nicht gerne um mich haben nach dem Match eben gegen Candice."



In der Halle verdunkelt es sich, als der große Bildschirm anspringt. Die Stimmung in der Halle ist noch immer spürbar aufgeheizt nach der Schlacht zwischen Bray Wyatt und Finn Bálor, doch es ist jetzt vorbei. Die beiden Männer haben die entscheidende Schlacht geschlagen. Haben sie doch, oder nicht? Die Frage ist an dieser Stelle wohl berechtigt, denn wir sehen in diesem Moment eine Becky Lynch auf dem Außengelände der Centre Bell, genauer gesagt dem Bahnsteig der hauseigenen Haltestelle „Lucien L’Alier“ entlang schleicht. Das Gesicht, welches immer noch voller Farbe von ihrer Kriegsbemalung sitzt, ist gesenkt und der Blick auf etwas gerichtet, das sie in ihrer Hand hält. Eine Schafsmaske. Ihre Schafsmaske. Neben einer Bank an der Haltestelle bleibt sie stehen und saugt die kühle Nachtluft in sich ein. Der Kopf hebt sich, die Augen richten sich auf den nächtlichen Himmel über dieser riesigen Stadt. Doch auch, wenn man irgendwo in der Ferne das Geräusch von mehreren Feuerwehr-Fahrzeugen vernehmen kann – es steht kein roter Mond am Himmel. Niemand brennt heute Abend. Und niemand wird morgen brennen.

Fast schon reflexartig dreht die rothaarige Irin den Kopf zur Seite, doch natürlich ist die kleine Ratte nicht da. Tiere haben weder am noch im Ring etwas zu suchen. Und so, wie Becky gerade aussieht, dürfte sie ohne Umwege vom Ring aus direkt hier heraus an die frische Luft gekommen sein. Gerade ist es auch wirklich ruhig hier und es wird vermutlich auch noch eine ganze Weile dauern, ehe diese Station sich wieder mit Menschen füllt, die die Arena verlassen, um von hier aus ihre Heimreise anzutreten. Aber sollte Becky sich jetzt nicht eher ebenfalls im Inneren der Halle befinden und den gloriosen Sieger des Matches feiern? Wäre eine Möglichkeit. Die andere ist eben, sich hier draußen hinzustellen, die klare, kühle Nachtluft zu genießen und etwas Zeit für sich zu haben. Doch scheinbar ist Becky hier nicht die Einzige, die auf diese Idee gekommen ist…

Die Nachtluft kann unter Umständen sehr befreiend sein. Eine kühle Brise im Gesicht sorgt für manches Gehirn sogar klärend. Die Person die ein paar Meter weiter jedoch von Becky Lynch entfernt steht, könnte solche Gedanken durchaus gebrauchen. Anhand der durchaus auffälligen Haarfarbe einfach erkennbar, steht Candy Floss an Ort und Stelle. Noch nicht wirklich ausgestattet für ihr baldiges Money in the Bank Match, hat sie den Blick nach oben in den Himmel gerichtet. Ihre blanken Arme werden mit den Händen bedenkt und werde kurz gerieben. Die Frage bleibt wohl nur, ob es Floss innerlich oder rein äußerlich friert. Bisher hat sie nicht realisiert das Becky Lynch in sehbarer Entfernung steht, sondern nimmt erst so wirklich Notiz davon als sie sich einen Rundumblick genehmigt. Mehr oder weniger später bleiben Candys Augen somit an der Irin hängen.

Candy Floss:
"O-Oh.. hey!"

Dadurch das man in dieser Umgebung eine Stecknadel fallen hören könnte, wirken die Worte der Engländerin Recht laut und sollten ohne Probleme ihren Weg an die Ohren von Becky dringen. Nur ob diese wirklich in ihrem verzwickten, erinnerungslosen Kopf versteht, dass Floss sie angesprochen hat, steht auf einem anderen Blatt Papier. Ob es ein Fehler wäre zu ihr zu gehen? Candy mag zwar noch sehr jung sein, aber ihr ist mehr als bewusst, dass mit manchen Damen eine Kontaktaufnahme keine gute Idee wäre. Unruhig tritt die Pinkhaarige etwas auf der Stelle, während sie sich weiterhin selbst umarmt behält.

Candy Floss:
"Ganz schön kalt, wie?"

In diesem Moment, wo die Frage die Lippen der Britin verlässt, setzt sich diese nun auch in Bewegung. Vergessen ist die mögliche Gefahr und ein wahrscheinliches blaues Auge. Vielleicht bereitet Floss dieses Zusammentreffen mit Lynch auf die wirklich wahre Hölle vor die ihr heute noch bevorsteht - Money in the Bank.

Becky: „Yoooooooooooo… laaaaaaaad…“

Hat sich da gerade etwa jemand erschrocken?! Scheint fast so, denn die Irin ist gerade doch am ganzen Körper zusammengezuckt und musste sich erst einmal umschauen, um zu registrieren, woher diese Stimme kommt! Doch als sie die pinkhaarige Engländerin entdeckt, klingt ihre Stimme wider Erwarten nicht angriffslustig oder gar aggressiv. Sie ist einfach nur… überrascht? Die Hände greifen auf jeden Fall an die Brust, um dort zu verhindern, dass das hämmernde Herz einen Satz nach vorn machen kann und dann wohlmöglich noch vom nächsten Zug überrollt wird, der mit Sicherheit heute Abend noch hier einfahren wird. Zögerlich neigt Becky den Kopf zur Seite und betrachtet die junge Frau abschätzend.

Becky: „Findest du?“

Okay, irgendwas ist dann doch anders… ist der Zauber gebrochen?

Becky: „Wir können ja ein Feuer entfachen.“

Oooooder doch nicht… denn das Thema Feuer aus Beckys Mund ist schon ein sehr ernstzunehmendes. Das wird auch Finn bestätigen können – schließlich wurde er vor einigen Nächten noch von eben dieser Becky heimgesucht, mit Spiritus getränkt und fast erfolgreich angezündet worden! Langsam nähert die rothaarige Irin sich der Pink Lady an

Becky: „Was machst du hier?“

Doch eher Freundlichkeit als Feuer? Sowohl das als auch die Frage was Candy hier tut, sind Fragen die eine Waschmaschine als Preis verdient hätten. Mit den Füßen wippt die Engländerin ein wenig nach vorne und wieder zurück, während sie beginnt mit den Fingern an ihre Seiten zu trommeln. Sie hatte alles auf dem Schirm gehabt.. Aber nicht das Becky Lynch wissen will, was sie hier eigentlich hier draußen will, wo sie noch gar keinen Feierabend genießen sollte.

Candy Floss:
"Nun.. Ich... denke nach. Schon wieder."

Das 'Schon wieder' kommt ein wenig frustriert aus dem Mund der jungen Wrestlerin, die nun den Blick zu Lynch löst. Die rehbraunen Augen gehen nach oben in den Himmel, der sich langsam zu verdunkeln beginnt. Ein schlechtes Omen? Nein - es wird einfach nur später Abend.

Candy Floss:
"U-Und du? Was treibt dich hierher? Du siehst aus als wolltest du für einen Moment alleine sein.."

Wenn sich Candy nun auf einem sehr schmalen Pfad bewegt, könnte sie an dieser Stelle ein knallendes Echo von Becky bekommen. Welchen Grund hätte sie aber dazu? Die auffällige Candy hatte bisher keine wirklichen Überschneidungspunkte mit Becky, außer dass sie sich jetzt gegenüberstehen und sich ein wenig seltsam benehmen. Einerseits könnte man in Candys fast schon hoffnungsvollem Blick lesen, das sie einfach nur hofft, dass Becky keinen Groll gegen sie hegt. Wie Miss Floss ja selbst in Erfahrung bringen musste, gibt es genug Leute denen sie ein Dorn im Auge ist.. Eine weitere Person auf dieser Liste vermerken zu müssen, wäre nicht in ihrem Sinn.

Candy Floss:
"Manchmal.. ist es besser alleine zu sein, weißt du? Dann.. enttäuscht dich niemand und du kannst gleichzeitig auch niemanden kränken.."

Schweigend betrachtet die Irin die schüchterne junge Frau, ehe sie ihren Blick auf die Maske in ihren Händen senkt. Ob sie für einen Moment alleine sein wollte? Entweder das, oder sie mag einfach Züge. Und da wir es hier mit Becky zu tun haben…

Becky: „Ich möchte nicht allein sein.“

Okay, also doch die Züge! Warum auch sonst sollte sie hier draußen sein! Aber weitergedacht würde das dann wohl bedeuten, dass die junge Britin eigentlich für sich sein wollte. Ein Gedanke, den man mit etwas Verstand im Kopf sofort erkennen sollte. Ob Becky dafür klar genug ist? Tatsächlich setzt sie sich nun auch in Bewegung, geht an Candy vorbei zurück in Richtung der Halle… oder doch nicht, denn kaum hat sie ihre Kollegin passiert, bleibt sie stehen und dreht sich zu ihr herum

Becky: „Du meinst… innerlich tot? Eine Art… Hülle?“

So, wie ihre Schafsmaske? Das Da-Sein in der Wyatt-Family? Oh, würden der einfache Finn oder Jordan Devlin das hier sehen, würde viel Hoffnung aufkeimen… Es grenzt fast an Ironie dass sich Candy Floss in dem Moment mit zusammengepressten Lippen zu ihrer Gesprächspartnerin umdrehen wollte um sie vorm Gehen zu stoppen, als das Wort im Endeffekt doch an sie zurückfällt. Anhand der etwas geweiteten Augen von Candy sieht man, dass diese Frage überraschend für sie kommt. Obwohl.. Hat Becky Unrecht? Was ist man ohne den Kontext eines Menschen der einem am Herzen liegt? Was wäre Candy Floss ohne die Unterstützung von Tessa? Einer Dame, die sie nach ihrem Abend in der vollen Kneipe als ihre Freundin ansieht? Nicht viel.. Es ist fast so als hätte Becky Candy mit einer simplen Frage klar gemacht das Menschen wie Floss nicht alleine sein sollten - oder können. Dazu ist sie nicht der Typ, der in einer ruhigen Minute in sich geht. Candy folgt dem Blick von Becky auf die Schafsmaske. Sanft streckt sie ihre Arme aus und legt ihre Hände auf die von Becky, die dieses Utensil fest umfassen.

Candy Floss:
"N-Nein.. So nicht. So sollte niemand sein. Nur ab und zu tut es einem gut sich von Menschen und Dingen zu trennen, mit denen man keine Verbindung mehr aufbauen kann. Weil.. es für beide Seiten auch das beste ist."

So erwachsene Worte aus dem Mund von Candy Floss sind ungewohnt, aber man hört deutlich heraus, dass sie damit auch auf ihre Freundschaft zu dem Velveteen Dream anspielt. Sie haben sich sehr gut verstanden und die Pinkhaarige wird niemals vergessen, was der Afroamerikaner für sie getan hat. Doch an ihrem letzten, gemeinsamen Punkt war es besser getrennte Wege zu gehen. Irgendwann.. Wird Candy zu ihren Worten auch vor ihm stehen können. Wenn es jetzt schon bei Becky so gut funktioniert, die sie fast gar nicht kennt, sollte es bei dem Dream ein Klacks sein!

Candy Floss:
"Loslassen tut weh, aber irgendwann erkennt man die Vorteile daran. Und sehr oft rücken Menschen näher, die schon die ganze Zeit bei uns waren. Wir haben sie nur nicht gesehen.."

Ein kleines Lächeln legt sich nun auf die Gesichtszüge der Britin. Ihre eigenen Sorgen scheint sie nach hinten angestellt zu haben. Auch wenn sie es sich nicht erklären kann.. Aber Becky hat ihr mit dieser simplen Frage irgendwie vermittelt, das sie die Zuwendung aktuell mehr braucht als Candy selbst. Mag sein das sich die Pinkhaarige in etwas hineinverrennt weil ihr Glaube in das Gute eines Einzelnen aktuell überwiegt, aber es animiert sie sogar dazu Becky, etwas in die leere Kehrseite der Maske zu legen - ein Bonbon, umhüllt von einer feuerroten Plastikverpackung. Fast meint man es symbolisiert die Haare der Irin.

Candy Floss:
"Wir sollten viel öfter das tun was uns glücklich macht, Becky, anstatt immer nur das zu tun was andere von uns verlangen!"

Schweigend und nachdenklich mustert die rothaarige Irin Candy. Oh ja, in ihr scheint es gewaltig zu arbeiten – das dürfte noch eine seeeeeehr lange Nacht werden! Loslassen… das tun, was einen selbst glücklich macht… Mit einer Hand greift Becky nach dem Bonbon, hebt es hoch und betrachtet es. Ein Geschenk – für sie?

Becky: „Weisst du, was mich glücklich machen würde?“

Nickend betrachtet sie noch immer das Bonbon, ehe es in ihrer Tasche verschwindet und der Fokus sich wieder auf ihre Maske richtet. Sie selbst greift nun nach Candys Hand, löst diese von ihrer und… ja, sie legt ihre Maske dort hinein…

Becky: „Wenn das schwarze Schaf und das Regenbogenschaf im Ring aufeinander treffen – um die goldene Krone.“

Moment… ein Titelkampf zwischen Becky Lynch und Candy Floss?! Aber… würde sie damit nicht in gewisser Weise von Candy auch verlangen, dass sie sich heute Abend nicht nur den Koffer holen, sondern ihn auch in hoffentlich naher Zukunft erfolgreich einsetzen müsste?! Beim Betrachten vom Gesichtsausdruck des selbsternannten schwarzen Schafes fällt es jedoch schwer zu glauben, dass das Lächeln, das sich auf ihrem Gesicht abzeichnet, einer Aufforderung gleich kommt. Vielleicht ist es eher als eine Art… Motivation zu sehen? Candy hebt die Schafsmaske ein wenig nach oben und neigt ihren Kopf etwas auf die Seite. Sie versteht den Wink mit dem Zaunpfahl den Becky ihr da auf den Weg gegeben hat. Aber der Weg dorthin wird noch sehr lang und beschwerlich. Als Candy nun aber in das Gesicht der Irin blickt und dieses seltene Lächeln erkennt, scheint dieser Traum so greifbar wie noch nie zu sein.

Candy Floss:
"Ich.. werde mir alle Mühe geben. Versprochen!"

Ob es genug sein wird? Das weiß allein das Schicksal. Die Schafsmaske wird mit beiden Händen an die zierliche Brust der jüngeren Wrestlerin gedrückt, ehe sie sich noch einmal kurz vor ihrer Landesgenossin verbeugt. Ein Zeichen des Respekts und der Ehrlichkeit. Eigentlich erwarten die Fans in der Halle das die Pinkhaarige Becky noch einmal fest an sich drücken wird, doch dieses Mal bleibt es aus. Ganz so als wollte Candy diesen Moment so belassen wie er in sich ist - gut. Mit fast schon hüpfenden Schritten dreht sich Floss dann wieder in die Richtung aus der sie ursprünglich auch ins Freie trat. Becky Lynch bleibt in dieser Atmosphäre zurück und wendet ihren Blick nun auch wieder gen Himmel, wo immer noch kein roter Mond erschienen ist. Hat die Irin gerade eine neue Schwester gefunden? Oder gar versucht, zu rekrutieren? Oder… steckt da etwas ganz Anderes dahinter? Das bleibt an dieser Stelle wohl Spekulation, denn diese Frau ist unberechenbar… und mit einem Blick in den Nachthimmel über Montreal geben wir jetzt auch wieder an die Kommentatoren ab.

Noelle Foley: "Ich glaube Candy war genau die richtige um Becky auf andere Gedanken zu bringen. Meint ihr nicht?"

Byron Saxton: "Das war auch der Beweis das Floss nicht nur eine junge Wrestlerin ist.. Sie ist viel weiser als manch andere glauben."

Johnny Curtis: "Und bleibt trotzdem ein Kind. Sorry Byron!"



Die Kamera geht an diesem Abend noch einmal Backstage. Kip Sabian hat gerade gegen Austin Theory gekämpft und dementsprechend steht das Money in the Bank Match der Damen kurz bevor. Alexa Bliss - vor dessen Lockerroom-Tür die Kamera sich positioniert hat - ist auch ein Teil davon. Die ehemalige Women's Championesse hatte bereits im Vorfeld entsprechend große Töne gespuckt und nun muss sie ihren Worten aber auch Taten folgen lassen. Das gute an einem Mehr-Personen-Kampf ist die Tatsache, dass man entsprechend ohne viel Arbeit auch siegreich sein kann und wer die Blondine kennt, der weiß, dass es genau diese Art von Matches sind, die sie am häufigsten gewinnt - minimaler Aufwand für den größtmöglichen Erfolg. Das hatte bei Winter War Zone entsprechend gut funktioniert und das wird auch heute Abend wieder für sie funktionieren. Die Kamera tritt ein und scheint dabei eine Alexa zu filmen, die offensichtlich nicht dem entspricht, was man erwartet hat. Gegenüber Kip schien die Blondine mehr als nur siegessicher gewesen zu sein. Man hatte bereits gehört, dass sie sich offensichtlich nun ein für alle Male von Aleister Black getrennt hat. Und während man sich die ehemalige Women's Championesse so ansieht, scheint man doch ein bisschen Mitleid mit ihr zu haben. Bliss ist vielleicht eine Frau, die wenige Freunde hinter den Kulissen hat, weil sie sich als Geschenk an die Menschheit sieht, aber dieser Anblick scheint doch das ein oder andere Herz schmerzen zu lassen. Man kann die Blondine sehen wie sie auf der an der Wand festmontierten Bank ihres Lockers sitzt und das Gesicht in die kleinen, zierlichen Hände vergraben hat. Man kann nicht genau sehen wie ihre Mimik ist, aber es lässt sich vermuten, dass es der selbsternannten Goddess nicht besonders gut geht. Gegenüber Kip konnte sie das alles noch verbergen, aber hier - allein - scheint sie sich dann doch einen Moment für sich selbst nehmen zu müssen. Dann blickt sie wieder auf.



Die Stimmung ist ganz offensichtlich sehr gedrückt. Wenn sie nun in ihrem Auftreten gegenüber Kip vergleicht, scheint es wie Tag und Nacht zu sein. Verflogen ist das Selbstbewusstsein und die Arroganz, die vorhin noch bestimmender Ton in der Unterhaltung mit dem Briten war. Nun braucht Alexa also offensichtlich einen Moment noch einmal ganz für sich. Ist es die Sache mit Aleister, die sie noch nicht ganz verdauen konnte? Man könnte genau das meinen. Bliss hatte sich auf die Sache mit ihm schnell und intensiv eingelassen und nun scheint das alles hinfällig zu sein. Es war vorher schon zum Scheitern verurteilt. Aber sie wollte das ganz offensichtlich nicht wirklich wahrhaben - ganz im Gegenteil. Diese Trennung musste zwar sein, aber das bedeutet nicht, dass es einfach für die Blondine war. Nicht oft hat sie sich bisher so intensiv auf einen Mann eingeladen und genau das sollte bestraft werden. Wahrscheinlich ist sie auch deshalb von all dem geheilt. Besser sie konzentriert sich auf die Women's Championship und nicht mehr auf so einen Reinfall wie Aleister Black.

* KLOPF KLOPF *

Ihr Blick wandert ruckartig zu der nun wieder verschlossenen Tür an die gerade jemand geklopft hat - bestimmt, ohne Schnörkel, dominant, nur zwei Mal, weil Alexa zu wissen hat, wer dort draußen steht. Bliss zuckt zusammen und starrt weiterhin auf das Stück Holz, was sie immer noch von dem Besucher trennt. Sie erahnt, wer es ist. Hastig wischt sie sich die paar Tränen aus den Augen - gerötet sind sie dennoch.

Alexa Bliss
"Come in."


Genauso dominant wie das Klopfen, wird die Türe nach innen aufgedrückt und der Raum betreten. Der lange schwarze Mantel, die Haare nach hinten gekämmt, die eigenen Hände in Handschuhe gehüllt. Simon Grimm betritt den Raum, während die Türklinge unsanft gegen die Wand kracht. Ohne ein Wort zu sagen, blickt er Bliss an. Natürlich bemerkt er die verweinten Augen der Blondine. Aber warum sollte es ihn interessieren? Sie hat eingeschlagen. Sie hat zugestimmt ein Teil seines Lebens zu sein. Seines Handelns und Gedankengänge. Grimm wendet sich der Türe zu und schließt sie langsam.

- Simon Grimm -
„Ich habe mit einem Anruf von dir gerechnet Bliss. So wie ich es dir aufgetragen habe. Ich persönlich denke nicht, dass du es vergessen hast, oder? Es wäre keine gute Idee mich zu ignorieren. Das ist dir bewusst, oder?“

Erst jetzt wendet er sich wieder Alexa zu. Er schreitet langsam zu ihr herüber, ohne den Blick von ihrem Bildnis zu nehmen. Selten, dass man die selbsternannte Göttin so verletzlich sieht. Die geröteten Wangen, die verheulten Augen. So ganz, weiß der Schnurrbarträger es nicht einzuschätzen Ob er es mag, dass Alexa plötzlich eine ganz andere Seite von sich zeigt. So verletzlich, so angreifbar. Es macht sie schwach. Und doch…doch könnte es ihm die ganze Sache einfacher machen als am Anfang vermutet. Je vielfältiger ein Mensch ist, desto mehr Facetten seine Seele umfasst….Desto mehr Angriffsfläche bietet sie für Manipulationen, menschliche Erniedrigung und seelischer Gewalt. Vorsichtig lässt er sich neben Bliss nieder auf die Holzbank und richtet seinen Blick auf die Handschuhe.

- Simon Grimm -
„Gerade vor solch wichtigen Matches dulde ich keine Widerworte meinen Anweisungen gegenüber. Das alles hier, wird nur funktionieren, wenn du dich an mich hälst. Haben wir uns da verstanden?“

Vorsichtig entfernt er die einzelnen Fingerkuppen der Handschuhe von seiner Haut. Seufzend, landen die Lederhandschuhe neben sich auf der Bank, bevor seine Hand Bliss etwas gröber am Kinn anfasst. Eine leichte Drehung nach links…etwas nach recht. Wie ein Nutzvieh betrachtet er die Money in the bank Teilnehmerin bevor er, fast schon im Kontrast zu all dem zuvor, ihr zärtlich über die Wange streicht mit dem Daumen um die nicht vorhandenen Tränen wegzuwischen.

- Simon Grimm -
„Haben wir uns da verstanden Alexa?“

Das hat Alexa noch gefehlt. Simon ist dafür bekannt, dass er nicht unbedingt feinfühlig oder gar zimperlich mit anderen umgeht, wenn es diesen nicht gut geht und ihm es nicht passt. Die Blondine schmerzt der Griff deutlich. Sie verzieht die Augen und scheint nur froh zu sein, dass der Grimm Reaper die Gewalt in eine bedrohliche Zärtlichkeit verwandelt, die wohl nur jemand versteht, der Grimm kennt - für Außenstehende mag das alles wirken wie ein Liebespärchen, was kurz davor ist, sich zu küssen. Dass Simon hier aber ganz klassisch seine gewalttätige Seite zeigt, scheint man nur im zweiten Blick sehen zu können. Bliss scheint in diesem Moment fast schon willenlos zu sein. Sie weiß ziemlich genau, dass es nicht gut enden wird, wenn sie sich wehrt - und überhaupt, sie scheint gar nicht die Kraft zu haben, ihm zu widersprechen. Sie sieht ihm nur stumm in die Augen. Das hier ist eine ganz andere Alexa als man sie noch vorhin mit Kip Sabian oder Candy Floss gesehen hat. Eine Alexa, die offensichtlich verletzlicher ist als man es von ihr gedacht hat. Eine Trennung ist immer schmerzhaft und wenn die vor den Augen des c2c Universes abläuft, dann ist es mehr als nur schmerzlich - dann ist es für eine Frau wie Bliss eben auch demütigend. Sie will aber auch gar nicht darüber reden. Das ist ihre ganz eigene Sache und eigentlich hat Simon ja auch recht - das steht ihrem Match heute Abend sowieso nur im Weg. Und genau das wollte sie ja nicht mehr - dieses Gefühlsgedusel stand ihr bisher nur im Weg. Jetzt ist es wieder Zeit den Menschen da draußen zu zeigen, dass sie die verdammte Göttin dieser Promotion ist - und vor einer Göttin hat man Respekt, man geht auf die Knie und lässt sie gewähren. Das wird heute Abend noch einmal deutlich - da ist sich die Blondine sicher.

Alexa Bliss
"Ich wollte mich erst umziehen und dann sowieso bei dir vorbeikommen. Ich hatte heute schon die "Freude" Kip und Candy zu treffen. Glaub mir, ich bin konzentriert genug. Denkst du wirklich, dass ich gegen jemanden wie Candy verlieren möchte? Diese kleine Wunderelfe hat langsam die große Klappe. Das da nichts dahinter ist, ist mir bewusst, aber ich will ihr am aller liebsten die kleine, vorlaute, diabetesverseuchte Klappe stopfen. Und glaub' mir sie wird die erste sein, deren Gesicht ich so lange gegen eine Leiter schlagen werde, dass ihre eigene Mutter sie nicht wiedererkennen wird. Diese Respektlosigkeit muss aufhören. Und heute Abend werde ich ein Exempel statuieren, was all diesen unwichtigen Frauen zeigen wird, dass ich eine verdammte Göttin bin."


Well, that ecalated quickly! Offenbar fördert dieses Gefühl der Ablehnung nur noch mehr Hass in dieser kleinen Person, die sicherlich zu den verbissensten Wrestlern dieser Promotion gehört. Nicht umsonst wird sie auch die Wicked Witch of c2c genannt. In Bliss schlummert so viel Bösartigkeit, dass man sich nie sicher sein kann, ob das, was sie aktuell tut schon die Spitze des Eisbergs ist oder das ganze noch ein Stück weit schlimmer werden kann. Sie ist durchtrieben und bereit dazu auch ihre Ehre zu vergessen, um ein Match zu gewinnen. Wie hat sie damals die Women's Championship gewonnen - genau, richtig, sie hat abgestaubt. Sie hat Toni Storm die ganze Arbeit machen lassen und sie konnte dann den Sieg einheimsen - so sieht die Arbeit von Alexa Bliss aus. Sie weiß ganz genau, wann und wo sie zu sein hat, um aus wenig Arbeit viel Erfolg zu machen. Und dabei sind diese Frauen doch selbst schuld daran - selbst schuld daran, dass sie sich nicht so verhalten wie es Alexa tut. Sie könnten es schließlich so viel einfacher haben. Was man ihr anmerkt ist diese unbändige Wut, die die ehemalige Women's Championesse im Bauch hat. Eine Wut, die immer weiter zu wachsen scheint. Eine Wut, die sicherlich durch diesen Herzschmerz noch zu etwas heranwachsen wird, was Simon sehr glücklich macht und sehr gefährlich für ihre Gegnerinnen werden könnte. Eine wütende Bliss ist eine, die vor nicht - und rein gar nichts - halt machen wird. Sie sieht immer noch in die Augen des Grimm Reapers. Offensichtlich hat sie nicht unbedingt Angst vor ihm - auch nicht vor irgendwelchen Berührungen.

Alexa Bliss
"Trust me, Simon. Das heute Abend wird ein Massaker - und wenn ich mit Candy, Circe, Rhea und Conti fertig bin, dann werden diese Reality Soap Darsteller für Arme im Match um die Women's Championship schnell sehen, dass sie besser aufpassen sollten wohin sie in der nächsten Zeit treten werden."


Bliss scheint aggressiver zu werden. All diese Geschichten in der Vergangenheit haben sie sowieso schon zu einer Person gemacht, die viel Hass in sich herumträgt und alle anderen dafür verantwortlich macht, dass sie verloren hat, dass sie die Women's Championship abgeben musste an jemanden wie Bobbi Tyler.

- Simon Grimm -
„Das hast du mir damals schon versprochen Alexa. Dass du Shotzi zerstören wirst. Da hast du versagt. Du hast mir versprochen gehörig zu sein. Doch du hast dich Black angeschlossen. Auch da hast du versagt. Nun sage mir Bliss. Warum sollte ich denken, dass du mich diesmal nicht enttäuschst und versagst?“

Grimm ist eigentlich zufrieden mit der Wortwahl. Gerade Candy ist nicht seine liebste Person in dieser Company. Sie hat ihm nichts getan, aber sie hatte mehr Angst vor Noam als vor ihm. Und das darf nicht sein. Sein Blick fällt auf seinen Daumen. Die salzige Haut der Blondine lässt ihn glänzen. Ohne den Blick wieder zu ihr zu drehen, legt er den Daumen auf seine Zunge und leckt ihn ab. Bliss gehört ihm. All das ist eine pure Demonstration der Machtverhältnisse. Und das soll Bliss spüren. Ob Noam sich so gefühlt hat?

- Simon Grimm -
„Ich vertraue dir aktuell nicht und ich mag es nicht wenn ich dir nicht vertrauen kann. “

Was eine bösartige Unterstellung! Jemand wie Alexa Bliss enttäuscht niemals und diese Sache mit Shotzi ist nur passiert, weil jemand wie Peyton Royce es gewagt hat in das Match einzugreifen. Es ist also nicht ihre Schuld, sondern die von Royce, Blackheart und natürlich von Grimm selbst - warum lässt er es auch zu seine neurotische Exfreundin in diese Promotion mit einzubinden?! Er scheint nicht zu verstehen, dass Bliss nichts mehr will als diesen Koffer zu gewinnen. Sie braucht diesen Vertrag und sie braucht diese Titelchance, die sie nach ihrem vollen Belieben einsetzen kann und darf. Es muss wieder alles ins Lot kommen und es muss wieder alles so werden wie es bevor schon war - ihre Regentschaft war das beste, was dieser Promotion passiert ist und sie hat mir harter Hand über die Women's Division regiert und dementsprechend auch dafür gesorgt, dass Women's Wrestling aus der absoluten Bedeutungslosigkeit in den Vordergrund der c2c gerückt ist. Wer hat sich davor schon dafür interessiert, dass Storm immer wieder an der gleichen Frau gescheitert ist? Wer hat sich schon dafür interessiert, dass Kairi Hojo nicht wusste, wer sie ist oder wer sie sein möchte? Richtig, niemand! Erst als Bliss auf der Bildfläche erschienen ist, ist es wieder laut um die Women's Championship geworden. Alle Frauen sollten ihr besser dankbar sein. Die Wut in ihren Augen scheint sich zu steigern. Es wirkt fast so als würde sie gleich explodieren. Wütend springt die Blondine auf und nimmt eine Position ein, die offenbar dem gleich kommt, dass die ehemalige Championesse gleich eine Standpauke hält.

Alexa Bliss
"HOW DARE YOU, SIMON?! Wenn ich heute Abend den Koffer abhängen werde, kurz nachdem ich jede einzelne dieser Frauen in Grund und Boden gestampft habe, dann wird niemals irgendjemand es wagen, mich unrelevant zu nennen. Candy hat heute Abend schon ihr eigenes Schicksal besiegelt und bei den anderen werde ich schon einen Grund finden, warum ich ihnen die Abreibung ihres Lebens bescheren werde. Du hast keine Ahnung, wozu ich fähig bin, Simon. So wie alle anderen siehst du lediglich, was vergangen ist. Aber Alexa Bliss ist zurück - lebendiger als du es dir jemals vorstellen kannst."


Diese Referenz zu Tom Riddle alias Lord Voldemort aus den Harry Potter Filmen, scheint fast unterzugehen in der Wut und in dem Hass, die Alexa gerade förmlich wie eine Flamme ausstrahlt, die dabei ist ein ganzes Dorf nieder zu brennen. Die Geschichte mit Aleister hat sie nicht zahmer gemacht - nein, definitiv nicht. Es scheint die ganze Sache um die Person der Blondine noch einmal die Krone aufgesetzt zu haben. Es scheint fast so als sei der gebündelte Hass in ihrem Herzen, der von Black unterdruckt wurde, nun einen Weg nach draußen finden zu wollen - ein Ventil, damit es nicht zur Explosion kommt im Inneren der ehemaligen Championesse. Ein so kleiner Körper scheint nicht viel Platz in sich zu haben, um all die Wut und die negativen Gefühle lang konservieren zu können. Es musste also zum Äußersten kommen - es musste zu diesen Momenten hier kommen. Die Vorhersage war also schon längst ein Versprechen als sich die meisten sicher waren, dass Bliss nicht lang so gebändigt werden kann wie man es sich vielleicht vorstellen mag. Sie war harmlos in der Zeit, die sie mit dem Niederländer verbracht hat und jetzt - so wie in den Harry Potter Filmen eben auch - scheint Lady Alexa Bliss die Dunkelheit in ihrem Herzen zu bündeln und wieder aufzuerstehen, um die finale Schlacht gegen ihr erklärtes Feindbild aufzunehmen. Das hier ist noch nicht vorbei und es wird nicht vorbei sein bis sie endlich die Women's Championship wieder in ihren Händen hält und der Widerstand besiegt ist. Alexas Körper zittert vor Wut. Sie scheint sich in eine Rage hineinzusteigern, die fast schon apokalyptische Zustände angenommen hat.

Alexa Bliss
"In nur wenigen Stunden wirst du bereuen, was du gerade gesagt hast. Niemand - wirklich niemand - zweifelt an Alexa fucking Bliss."


Die Blondine atmet durch, es scheint so als sei der erste Wutausbruch bewältigt zu sein. Sie sollte sich die restlichen vielleicht für das Match aufheben, was noch kommen wird. Eine Alexa in dieser Form kann mehr als nur gefährlich werden. Nicht nur, dass sie eine diabolische Strategien ist, nein, sie ist nun auch noch wütend und aggressiv genug, dass sie alles tun wird, um diesen Kampf für sich zu entscheiden - komme, was da wolle.

- Simon Grimm -
„Soetwas wollte ich hören.“

Mit einem Lächeln auf den Lippen erhebt sich Grimm von der Bank und kniet sich vor Bliss hin. Ihre Hände werden an sich genommen und er haucht ihr einen zärtlichen Kuss auf ihren Handrücken. Ohne das seine Lippen ihre Haut berühren. So, wie so ein Handkuss sein sollte.

- Simon Grimm -
„Du hattest dich verändert in den letzten Wochen Alexa. DU warst schwach. Du hast dich in eine Frau verwandelt die austauschbar ist. Du hast dich lenken lassen von Worten die dir schaden. Du hast dich manipulieren lassen Alexa. Und es tat mir weh, dich so zu sehen. Doch diese Worte…Solltest du wirklich so verbissen sein diesen Koffer zu bekommen, war ich nie stolzer auf dich als in diesem Moment Alexa.“

Welch Ironie, da gerade Simon es ist, der Alexa immer wieder manipuliert. Und auch in diesem Moment, wo er fast wie ein fürsorglicher Vater wirkt ist nicht von Ehrlichkeit geprägt von seiner Seite aus. Kurz atmet er durch, bevor er etwas aus seiner eigenen Hosentasche hervorholt.

- Simon Grimm -
„Ich will das du das an dich nimmt. Es…es gehörte meiner Mutter und sie gab es mir vor meinem ersten Wrestlingmatch. Es ist nur ein kleiner Stern aus Holz. Aber er bedeutet mir die Welt. Und ich will das du ihn bekommst. Als Zeichen des Neuanfangs. Als Zeichen unserer Verbundenheit.“

Ein Stern, den Grimm am Morgen aus dem Müll gezogen hat.

Alexa Bliss
"Yeah, whatever, though"


Sie nimmt das Stück Holz an sich, zuckt dabei mit der Schulter und scheint wenig begeistert davon zu sein. Was soll sie auch damit? Sie ist nicht soweit mit Simon emotional verbunden, dass sie sich auf irgendeine Art und Weise mit ihm verbunden fühlt - eher scheint Alexa gar nicht zu wollen, dass diese Beziehung, die eigentlich lediglich auf geschäftlicher Basis beruht, in irgendetwas ausartet, was sie eventuell wieder so angreifbar macht wie bei Black. So ist wohl zu sagen, dass sie das "Geschenk" nur annimmt, weil sie keine weitere Diskussion mit Grimm möchte. Wahrscheinlich wird sie es heute Abend, wenn sie im Flieger nach Hause sitzt, auch wieder verlegt haben - und hoffentlich findet sie dieses wertlose Stück von kaputt gegangenen Weihnachtsschmuck so schnell nicht wieder. Nun, was soll sie bitte damit anstellen? Es sich um den Hals schnüren? Es in ihre Vitrine stecken? Es in ihren Wrestlingshorts spazieren tragen? Naja, zumindesten hat dieses wertlose Stück Holz mehr Körperkontakt mit ihr als Kip Sabian es jemals haben wird - das ist aber eine ganz andere Geschichte. Was auch immer Simon damit bezwecken will, er hätte sich das ganze lieber was kosten lassen. Diese emotionale Scheiße ist absolut nichts für jemanden wie Bliss. Das hat mir meine Mutter geschenk. Schön für sie, warst du nicht mehr wert oder hattet ihr einfach nicht genug Geld - ziemlich armselig, wenn es nach der ehemaligen Championesse geht. Sie verschränkt wieder die Arme vor der Brust.

Alexa Bliss
"Stell' schon mal den Champagner kalt. Wenn ich heute Abend wieder Backstage komme, dann bin ich Miss Money in the Bank. Und wenn du denkst, dass ich das nicht schaffe, dann darfst du dich in der ersten Reihe in der Arena gern vom absoluten Gegenteil überzeugen, Simon. Long live Alexa Bliss."


Fade Out.

Noelle Foley: "Ihr wisst ich mag Alexa nicht.. Aber ich finde es bedenklich wie Simon sie unterdrückt."

Byron Saxton: "Schön ist es nicht, aber zum Glück lässt sie sich das auch nicht bieten."

Johnny Curtis: "Hmpf, Freak! Niemand sagt Alexa was sie zu tun hat!"



Hangman Bryan: Ich schwöre bei Gott, wenn du mir zu doll auf die Nerven gehst mach ich während der Fahrt die Tür auf und springe raus.

Nanu was ist denn hier los? Wir sehen ein fahrendes Auto. An seinem Steuer Austin Theory und auf dem Beifahrersitz Hangman Bryan. Sicherlich nicht ganz freiwillig. Aber was ist eigentlich passiert? Wir erinnern uns, wie wir vorhin gesehen haben das Austin Theory und Hangman Bryan vor einem Autoverleiher aufeinander getroffen sind. Nach einem Gespräch der beiden haben sich beide getrennt und wollten jeweils einzeln ein Auto mieten. Dies wurde notwendig, da ihr Flug von Ottawa nach Montreal gestrichen wurde. Dieser Wunsch wurde dem American Dragon auf Grund seiner Strafakte jedoch verwehrt. Schlussendlich mischte sich Austin Theory ein und konnte sich ein Auto mieten. So kollegial wie er ist hat er Danielson angeboten ihn im Auto mitzunehmen. Mangels Alternativen willigte der Submission Specialist ein und sitzt nun zusammen mit Austin in einem Auto. Das hat er sich sicherlich auch anders vorgestellt. Um seiner „Drohung“ aus dem Auto heraus springen zu wollen Nachdruck zu verleihen hat er seine rechte Hand bereits am Türgriff. Jedoch ist er noch angeschnallt. Was ihn zunächst mal effektiv daran hindern würde stiften zu gehen. Die beiden sind bereits außerhalb von Ottawa was bedeutet das sie dem Verkehrschaos dieser Stadt bereits entronnen sind.

Hangman Bryan: Wir haben noch gut 90 Minuten vor uns und ich bin mir sicher du wirst deine Klappe nicht halten. Also bitte sag mir was du zu sagen hast. Umso schneller hab ich es hinter mir.

Trotz dieser netten Aufforderung hält Austin seinen Blick auf die Straße vor sich gerichtet und einen Moment bereut er es sogar, dass er dem American Dragon einen Platz im Mietwagen angeboten hatte. Als er mitbekommen hatte, wie man Bryan einen eigenen verwehrte, überlegte der Youngster tatsächlich einen Moment, einfach wegzugehen und so zu tun, als wäre gar nichts vorgefallen. Natürlich konnte er das nicht tun, da es zum Einen ziemlich unkollegial gewesen wäre und zum Anderen ist Danielson ein Held seiner Jugend, den er selbstverständlich nicht einfach so stehenlassen kann. Deswegen wedelte er mit den Autoschlüsseln vor dem Gesicht des G.O.A.T., so dass dieser schließlich zusagte.
Nun sitzen sie bereits über eine halbe Stunde zusammen in dem kleinen Wagen und der Doctor of Theorynomics spürte die ganze Zeit über, dass sein Mitfahrer überall lieber wäre als hier. Warum sollte er diesem nun also den Gefallen tun und mit ihm reden? Soll er ruhig etwas im eigenen Saft schmoren, denn wenn er dem Demon Slayer schon die Fahrt vermiest, dann soll er doch bitte auch etwas davon haben. Leider redet Austin gerne und so lange den Mund zu halten ist wie Folter für ihn, so dass er schließlich nachgibt.

Austin Theory: "Was soll ich erzählen, Bryan? Ich habe Dir bereits am Flughafen Alles gesagt und es macht nicht den Anschein, als hätte Dich nur irgendwas davon interessiert. Wozu also noch weiterreden?"

Man merkt deutlich, dass der selbsternannte Legend Killer beleidigt ist, denn auch wenn ihm natürlich klar ist, das Undankbarkeit des Welten Lohn ist, so hatte er doch insgeheim gehofft, der Mann aus Aberdeen, Washington würde zur Vernunft kommen. Tja, Austin ist halt jung und daher zeitweise noch etwas naiv, was ihm hier erneut bewusst wird. Ernsthaft, was soll er jemanden erzählen, der sich ganz offensichtlich kein bisschen für die Belange eines Anderen interessiert? Er schüttelt knapp den Kopf, sieht kurz auf die Tankanzeige, seufzt leise und nach einem schnellen Seitenblick auf Bryan startet er dann doch einen weiteren Versucht.

Austin Theory: "Weißt Du, Grumpy; Du bist nicht der Einzige mit Sorgen, okay?! Ich habe mich auf eine entspannte Woche gefreut, wollte Montag die Show genießen und dabei zusehen, wie Du World Champion wirst, denn obwohl Du zu einem ziemlichen Arschloch mutiert bist, muss Noam den Titel unbedingt verlieren. Aber nein, gestern Abend ruft Cody mich an und teilt mir mit, dass ich beim Special gegen Sabian antreten soll. Natürlich lässt er das auch in allen sozialen Medien verkünden, so dass ich gar keine Chance mehr hatte, irgendwas dagegen zu tun.
Ja ja, ich sollte froh sein, dass ich eine weitere Chance auf einen Titel bekomme, nachdem ich bei Borderlands so kläglich gegen Deinen nächsten Gegner versagt habe."


Beschwert er sich gerade tatsächlich darüber, dass er eine Chance auf die Eastcoast Championship bekommt? Da muss sogar Theory spöttisch auflachen und er fragt sich, ob die schlechte Laune seines Beifahrers bereits auf ihn abgefärbt hat. Schnell blickt er in den Spiegel und erwartet schon, dass seine Haut Grinch-grün geworden ist, was natürlich nicht der Fall ist, so dass er erleichtert aufatmet.

Austin Theory: "Ich frage mich nur, was Rhodes sich davon verspricht, denn eigentlich wollte er mich noch als Waffe gegen die Gang einsetzen und nun wirft er mich ihnen zum Fraß vor?! Ich verstehe es nicht!"

Der Feind meines Feindes ist mein Freund. Könnte man so die aktuelle Situation im Auto zusammen fassen? Zwar sind Austin und Bryan jetzt nicht unbedingt Feinde, aber das der Hangman auf all das hier keinen Bock hat ist ziemlich klar. Er legt seine Stirn in Falten und denkt nach. Für einen gewissen Augenblick ist es still im Auto und man hört nichts außer den Motor des Autos. Zwar könnte er auch einfach schweigen, aber angebracht ist das in der aktuellen Situation eher weniger. Das sieht er selbst auch ein.

Hangman Bryan: Du erinnerst mich an jemand von früher. Mich selbst. Als ich einfach nur in den Ring steigen wollte und die beste Leistung zeigen wollte. Aber diese Zeiten sind vorbei. Für mich ist das ganze nicht mehr so unbeschwert. Genieße die Zeit solange du kannst.

WAS? Ja, dieses was muss wohl extra groß geschrieben werden. Das ist ja schon fast ein mittleres Wunder. Der mürrische und schlecht gelaunte Hangman Bryan schlägt versöhnliche Töne an. Dabei macht er dem Fahrer dieses Autos sogar mehr oder weniger ein Kompliment. Die Frage ist jetzt jedoch was er damit bezwecken will. Auf simplen Small Talk will der Herausforderer von Noam Dar mit Sicherheit nicht raus. Nicht hier und auch nirgendwo anders. Die Falten auf seiner Stirn verschwinden, vermutlich dafür ein Zeichen das er die Worte gefunden hat die er sagen möchte.

Hangman Bryan: Er wirft dich der Gang nicht zum Fraß vor. Ich denke Cody sieht das große ganze. Wenn du die Gang platt machen willst musst du ihr eine Falle stellen. Wenn du denkst, dass Kip die Hilfe seiner Kollegen bekommen wird dann liegst du damit richtig. Aber damit treten diese Jungs eine Dynamik los mit der sie nicht rechnen. Ich werde Noam während der Show nirgendwohin gehen lassen wo er jemandem schaden kann. Wenn Noam, egal zu welcher Zeit sich auf gen Ring macht um jemandem zu Schaden dann werde ich an seinen Fersen hängen. Du magst mich als besessen bezeichnen, eventuell stimmt das auch, aber dieser Mann braucht jemand der Zugang zu seinem Kopf findet. Darüber hinaus gibt es bestimmt noch ein zwei andere Personen die sich auch gegen die Gang einsetzen.

Das aber mal eine Ansage des ehemaligen Bryan Danielson. Nicht nur das ihn Austin an ihn selbst erinnert. Nein, er scheint indirekt auch anzubieten ihm in seinem Match zu helfen sofern die Kavallerie von Kip Sabian einreitet. Zwar kann man aus den Worten deutlich raus hören, dass Bryan das nicht für Austin sondern mehr oder weniger nur für sich selbst tut. Aber der eigentliche Kern der Sache ist ja das was zählt.

Hangman Bryan: Wer hat noch nicht gegen Noam verloren? Dieser Spinner bedient sich aller Tricks. Das hast du bei deiner Niederlage gegen ihn nicht getan. Kein Wunder das er dann gewinnt. Du musst dreckig kämpfen wenn du gegen diese Bastarde bestehen willst.

Nach den ersten Worten des Hangman hätte Theory beinahe das Lenkrad verrissen, denn damit hat er nun so überhaupt nicht gerechnet. Eigentlich hat er sich schon auf die nächste Standpauke eingestellt, doch offensichtlich ist auch der Bryan Scrooge für die eine oder andere Überraschung gut. Der Youngster saugt die Worte seines Idols wie ein Schwamm auf, nickt zwischendurch, doch bei dessen letzten Worten schüttelt Austin den Kopf.

Austin Theory: "Das habe ich schonmal irgendwo gehört, aber das geht nicht, Mann. Das verbietet der Code of Honor, den ein alter Freund von Dir und meine Wenigkeit zurück ins Wrestling bringen wollen. Ich kann mich an Zeiten erinnern, Bryan, an denen Du Dich auch daran gehalten hast, doch das war wohl in einem früheren Leben."

Dieser alte Freund des Drachen, den der Demon Slayer meint, ist natürlich Samoa Joe und dieser hatte ihm schon mehrmals gesagt, dass man den Machenschaften der 5-Point Gang nur mit dem kompletten Gegenteil entgegentreten kann. Es ist schwer, sich daran zu halten, wenn man diese Menschen fast schon hasst, doch wie heißt es in jedem zweiten Superhelden Film? Es ist nie leicht das Richtige zu tun!

Austin Theory: "Es wäre um so einiges einfacher, wenn ich die Waffen der Gang nutzen würde, um ihnen mit gleicher Münze heimzuzahlen, doch wäre es auch richtig?! Was macht mich dann besser als sie? Was für ein Vorbild wäre ich für diejenigen, die nach mir kommen? Ich würde ein Teufelskreis in Bewegung setzen, den man nicht mehr stoppen könnte und es würden nur noch weitere Typen wie Sabian erschaffen. Damit möchte ich mein Gewissen nicht belasten, denn liegt darauf schon das Gewicht meiner vergangenen Fehler. Ich will besser sein, verstehst Du?! Ich will das sein, was Du für mich gewesen bist: ein Vorbild, ein Idol."

Ehrenwerte Ziele, doch noch ist der junge Mann weit davon entfernt, diese auch zu erreichen. Schließlich ist er selber erst 21 Jahre jung, hängt sich auch noch an Vorbilder, um den richtigen Weg zu finden und auch wenn er stark ausgeprägte Prinzipien hat, so geht er seinen Weg auch nicht immer geradeaus. Oft schlingert er, fällt falsche Entscheidungen und muss heute mit den Konsequenzen leben, so dass er sich geschworen hat, sich nicht mehr so leicht beeinflussen zu lassen.

Austin Theory: "Nein, ich werde Kip mit Waffen schlagen, die er nicht mehr kennt: Fairness, gutes Wrestling und Respekt, auch wenn mir Letzteres beinahe körperliche Schmerzen bereitet. Nur so kann ich beweisen, das ich besser bin und wenn ich gewinne, kann ich mit Recht und Fug behaupten, ein verdienter Champion zu sein."

Ja der gute alte Code of Honor und die damit verbundenen Matches unter Pure Wrestling Rules. Das war eine ehrenhafte Zeit damals. Was haben sich Samoa Joe und er früher für Schlachten geliefert. Echte Klassiker sind das. Aber diese Zeit ist eben vorbei. Genau wie die Zeit als Wrestling Matches noch in Runden ausgekämpft wurden. Hier und da findet in Europa noch mal so ein Match statt. Selbiges gilt auch für den Code of Honor.

Hangman Bryan: Das krampfhafte Festhalten ohne die Einsicht zuzulassen das etwas nicht geht ist dein Untergang. Ja der Code of Honor ist eine tolle Sache. Aber verdammt, da gehören immer zwei Personen dazu. Wenn dein Gegner dir einfach in die Eier tritt und dich dann besiegt dann hat dir der Code of Honor nichts gebracht. An Verlierer erinnert man sich nicht. Egal wie ehrenhaft sie gewesen sind. Die Gang muss dreckig ausgeschaltet werden. Danach kannst du dich wieder an den Code of Honor halten wie du Bock hast.

Klare Meinung hier vom American Dragon. Man kann seinen Standpunkt sogar irgendwie verstehen. Was bringt es dir fair zu bleiben wenn dein Gegner das nicht tut. Das wäre ja ungefähr das selbe als würde ich bei einem Schwertkampf plötzlich mit einer Handfeuerwaffe um die Ecke kommen.

Hangman Bryan: Aktuell geht es nicht darum ob es richtig ist. Es geht aktuell nicht darum ein Vorbild zu sein. Wer schaut denn zu dir auf, wenn du immer fair bist aber am Ende so ein komischer Zwerg daher kommt dich niederknüppelt und du dann am Boden liegst. Verdammt, dass hier ist schon lange kein Wunschkonzert mehr. Das hier ist nur noch ein Wettkampf wer es mehr will. Willst du die Zerstörung der Gang? Dann nutze ihre Mittel.

Unterschiedlicher können Meinungen echt nicht sein. Beide kämpfen gegen die gleiche Sachen aber wollen sie unterschiedlich erreichen. Der lachende Dritte könnte vermutlich die 5 Point Gang sein. Denn diese sind sich schon lange einig in dem was sie tun und lassen sich davon auch nicht abbringen. Wieso auch?

Hangman Bryan: Ich bin kein törichter Mann und ich weiß das du ein Dickkopf bist. Genau wie ich einer bin. Ich werde dich von meiner Meinung nicht überzeugen können. Aber wenn du deinen Weg einschlagen willst, dann tue mir einen Gefallen. Schau dir ganz genau an was aus mir geworden ist. Denn das selbe wird mit dir passieren wenn du nicht rechtzeitig aufwachst.

Urplötzlich steigt Theory in die Eisen, verringert so das Tempo ihres Gefährtes und er fährt rechts an den Straßenrand. Einige Sekunden blickt er aus der Windsschutzscheibe, fährt sich mit einer Hand durch seine kurzen Haare, bevor er sich dem Dagger zuwendet und diesem mit weit aufgerissenen Augen ansieht.

Austin Theory: "Sieh mich an, Bryan! Siehst Du das?"

Mit ungewohnt lauter Stimme spricht er zum American Dragon, starrt ihn weiterhin an und man sieht deutlich, dass er langsam aber sicher die Geduld mit seinem unwilligen Mitfahrer verliert. Nennt ihn einen Dickkopf, benimmt sich aber selber wie deren König und wäre die Situation nicht so ernst, würde Austin wahrscheinlich laut lachen. So jedoch verzieht er keine Miene, lässt weitere Sekunden des Schweigens verrinnen, bevor er zum wiederholten Male tief durchatmet.

Austin Theory: "Sie sind auf! Meine Augen sind weit geöffnet, was wohl bedeutet, dass ich wach bin und ich sehe Alles ganz deutlich. Du bist derjenige, der sich irrt, denn während ich als derjenige in Erinnerung bleiben werde, der seinen Gegnern mit Respekt entgegengetreten bin - ganz egal, ob sie diesen Respekt verdienen. Dabei spielt es auch gar keine Rolle, ob ich sie wirklich respektiere, denn außerhalb des Ringes tue ich das nicht, sondern es ist nur wichtig, dass ich ihnen im Ring Respekt entgegenbringe. Denn würde ich mich im Match den gleichen Mitteln bedienen wie sie, wäre ich keinen Deut besser und was noch schlimmer wäre: ich würde die Ehre dieses Sports beschmutzen."

Der Youngster kontert Danielson mit einer ebenso klaren Ansage, wie dieser vor einigen Minuten, und wieder muss er tief durchatmen, um nicht die Beherrschung zu verlieren. Er sieht aus dem Fenster, beobachtet die vorbeifahrenden Autos, schüttelt den Kopf und mit einem Seufzen blickt er nun wieder den Mann an, der nächste Woche der neue World Heavyweight Champion werden könnte. Einen Titel, den Austin nur zu gerne selber hätte, doch sollte es nicht sein und so kann er Bryan nur die Daumen drücken.

Austin Theory: "Wenn Du so weitermachst, wirst Du dagegen als der Mann in die Geschichte eingehen, den die 5-Point Gang in den Wahnsinn getrieben hat. Was anderes ist es nämlich nicht, wenn man auf Menschen schießt, mit einem Galgenstrick durch die Gegend läuft und wie der rasierte Bruder von Heisenberg wirkt. Sie haben Dich mürbe gemacht, Danielson; sie haben dafür gesorgt, dass Du all Deine Prinzipien über Bord geworfen hast und ich habe Angst vor dem was passiert, wenn Du Montag verlierst. Ich wünsche es Dir nicht, aber es könnte passieren und was dann?! Geht die Bombe dann hoch? Oh nein, Bryan, ich bin wach, weiß genau was auf dem Spiel steht, doch werde ich weiter an meine wiederentdeckten Werte festhalten und das wird mich zum Sieg führen."

Nach einigen Augenblicken des Anstarrens startet der Demon Slayer den Wagen, nickt knapp und bringt sie zurück auf die Straße.
Eine ziemlich emotionale Ansprache die Austin da gerade an Bryan gehalten hat. Man könnte jetzt natürlich einfach mit dem Kopf nicken und dem zustimmen was der Jungspund da von sich gegeben hat und was nicht unbedingt falsch gewesen ist. Aber das kommt für jemanden wie Hangman Bryan kaum in Frage.

Hangman Bryan: Wiederentdeckte Werte also. Du hast deine ach so tollen Werte also schon mal gehabt und dann verloren? Was lässt dich so sicher sein, dass es die richtigen Werte sind? Das du sie nicht vielleicht doch einmal über Board wirfst. Denk daran, Noam war nicht immer so wie er jetzt ist. Er war mal wie....du.

Das ist jetzt zum Teil aber wirklich ein stures auf seiner Meinung beharren von Bryan. Mit dem Holzhammer. Es war vielleicht nicht unbedingt notwendig Austin Ähnlichkeiten zu Noam Dar aufzuzeigen. Aber in gewisser Weißen hat er recht. Der Schotte war nicht immer der miese Kerl der er jetzt ist. Er war mal anders, doch weil die Leute ihn nicht für voll genommen haben kam diese Wandlung. Davon mal ab geht es dem American Dragon tierisch auf den Sack, was er hier ja auch durchscheinen lässt, wenn Personen immer wieder ihre Persönlichkeit ändern. Er selbst hat sich eigentlich sein ganzes Leben lang als bester Wrestler der Welt bezeichnet. Erst jetzt bekommt diese Welt Risse oder besser gesagt ist schon lange auseinander gebrochen.

Bryan Danielson: Natürlich haben sie mich mürbe gemacht. Aber so ist das im Leben halt, man muss Opfer bringen. Nur auf diese Art und Weise hab ich es geschafft in Schlagdistanz zu kommen um den finalen Schlag anzusetzen. Den finalen Schlag um der Gang einen empfindlichen Schaden zuzufügen. Die Gang hat bereits angefangen zu kentern ohne es zu merken. Es wird Zeit sie zu Entern!

Jetzt scheint der ehemalige Bryan Danielson auch noch unter die Piraten gegangen zu sein. Jedenfalls bedient er sich hier dieser Sprache. Dabei merkt man ihm mal wieder an wie versessen er auf das erreichen seiner Ziele ist. An ein scheitern denkt er dabei nicht, obwohl es gerade auch schon von Austin Theory angesprochen wurde.

Bryan Danielson: Ich habe mich unter Kontrolle Austin. Ihr seht es vielleicht nicht, aber ich habe das tiefste Tief bereits durchstanden. Der Knast in Jerusalem war die Hölle, du kannst dir gar nicht ausmalen was sie dort mit einem wie mir machen. Aber diese Wochen dort haben mir geholfen meine Alkohlsucht zu überwinden. Ich bin gefestigter denn je. Ja es gibt die Option das Noam irgendwie dieses Match gegen mich übersteht, auch wenn ich es bezweifele. Aber weißt du, die Regeln besagen nur das ich nicht mehr um den Titel antreten darf solange Noam Dar ihn hält. Sie besagen nicht das ich der Gang das Leben nicht zur Hölle machen darf. Und das ist es was ich tun werde. Ich werde ihnen im Nacken sitzen und bei jeder Gelegenheit schaden. Solange bis jemand kommt der in der Lage ist sie zu vernichten. Wenn ich es nicht bin, dann wird jemand kommen. Die Frage ist nur wann.

Dieser Typ ist so unglaublich stur, so dass der selbsternannte Legend Killer nicht übel Lust hätte, wieder auf die Bremse zu treten und ihn einfach aus den Wagen zu werfen. Selbstverständlich macht er das nicht, sondern hört Bryan weiterhin zu, sieht ihn zwischenzeitlich kurz an und zieht die Augenbrauen hoch, als er seinen kleinen Monolog endlich beendet hat. Was soll er dazu noch sagen, wenn es doch offenbar eh nicht beim Empfänger ankommt, da dieser so sehr auf seine Meinung besteht, dass jedes weitere Worte vergeudet wäre. Eine Sache muss er jedoch noch klarstellen, weswegen Theory erneut zum Hangman sieht und mit überraschend ruhiger Stimme zu sprechen beginnt.

Austin Theory: "Ich habe meine Werte nicht direkt verloren, sondern eher zur Seite geschoben, da ich von meinem schnellen Erfolg, der mich schließlich zum c2c gebracht hat, geblendet war. Fälschlicherweise dachte ich, dass es vielleicht besser ist, als arroganter Jungspund aufzutreten, denn das hätte man mir eher abgekauft, als diese ganze John Cena Gedächtnisnummer. So nennt man das jetzt nämlich, weil sich niemand vorstellen kann, dass ich wirklich so bin, wie ich mich in der letzten Zeit präsentiert habe. Viele Fans halten das nur für eine Masche, um beliebter zu werden und Du kannst Dir nicht vorstellen, wie nervig das ist. Als wäre John von Anfang an als Chain Gang Soldier aufgetreten, der für Hustle, Loyalty & Respect einsteht und kleine Babys küsst, um sich als der strahlende Held zu geben."

Tatsächlich glauben das viele sogenannte Fans, doch das Gegenteil ist der Fall, denn der erwähnte Cena ist zu Anfang der Karriere als der cocky Doctor of Thuganomics aufgetreten, der vor nichts und niemanden Respekt gezeigt hat. Anfänglich hielt Austin es für eine gute Idee, ebenfalls als großkotziger Rookie in Erscheinung zu treten, doch merkte er mit der Zeit, dass dies nicht seiner wahren Natur entspricht. Irgendwie ist es ironisch, dass er nun Schwierigkeiten dabei hat, Alle davon überzeugen zu müssen, dass er in Wirklichkeit eigentlich ein netter Typ ist.

Austin Theory: "Die letzten Wochen, in denen die Zuschauer immer positiver auf mich reagieren, haben mir gezeigt, warum so viele meiner Kollegen so versessen darauf sind, gemocht zu werden. Der Jubel in den ausverkauften Arenen, die Anfeuerungsrufe, die mich pushen, wenn ich am Boden liege und die Fans, die nach der Show vor der Halle auf mich warten, um ein Autogramm abzugreifen. All das hat mir bewiesen, dass ich mich nicht verstellen muss, so lange ich meine Gegner, den Ring und dem Publikum Respekt zolle, auch wenn ich vielleicht nicht immer Mr. Nice Guy bin. Auch Dich würden sie noch viel mehr unterstützen, wenn Du Dich nicht wie ein komplettes Arschloch verhalten hättest, Bryan. Du hast vor nichts und niemanden mehr Respekt gezeigt, weswegen sich immer mehr Deiner treuen Fans von Dir abgewandt haben. Du hast Dich gehen lassen und anstatt es nach Deiner Läuterung, die Du nach eigener Aussage im Knast erlebt hast, wieder gutzumachen, machst Du immer weiter. Du stößt Alles weg, was Dir einst so wichtig gewesen ist, denn das Einzige, was für Dich noch zählt, ist Dein blindes Verlangen nach Rache."

Seine Stimme klingt enttäuscht, beinahe traurig, während Theory seinen Blick stur auf die Straße gerichtet hält und es bewusst vermeidet, den Drachen anzusehen. Es mag Einbildung sein, doch sieht es fast so aus, als würde ihm Wasser in den Augen stehen, doch bevor das genauer untersucht werden kann, wischt Austin sich mit der Hand durchs Gesicht. Er räuspert sich, schüttelt den Kopf und nach einem leisen Seufzer fährt er fort.

Austin Theory: "Aber wir sollten das Thema jetzt lassen, Bryan, denn ich werde Dich nie überzeugen können, genauso wenig wie Du mich und daher bringt es einfach nichts, außer das wir uns richtig in die Haare kriegen. Also genieß die Fahrt, hör Dir den Soundtrack von Fluch der Karibik an und schon bald sind wir am Ziel."

Musik hören wäre vielleicht wirklich keine so schlechte Idee. Das die beiden hier nicht auf einem gemeinsamen Nenner kommen würden, auch wenn sie von Kanada nach Mexiko zusammen in einem Auto fahren würden, dürfte jedem klar sein. Der American Dragon kramt in seinem Rucksack den er vorne bei sich hat und zieht tatsächlich Kopfhörer raus. Bevor er sich diese aufsetzt, dreht er seinen Kopf jedoch noch mal zu Austin Theory.

Hangman Bryan: Du solltest nicht um meinen Verfall trauern. Das ist verschwendete Zeit. Ich habe meinen Weg eingeschlagen. Du wirst noch einige Dekaden mehr haben als ich in dieser Welt. Nutze sie weiße und ende nicht so wie ich.

Manch einer mag behaupten, dass der American Dragon nicht mehr zur Selbstreflexion fähig ist. Doch das hier klingt anders. Es scheint fast so als würde er mit um seine Sturheit wissen und das er sich eventuell damit sein eigenes Grab schaufelt. Er wendet seinen Blick jetzt von Austin ab und setzt sich seine Kopfhörer auf. Im Auto setzt ein Schweigen ein. Mit diesem Schweigen blendet das Bild langsam aus.

Noelle Foley: "Da hat Bryan dann wohl Anschluss bei Theory gefunden als er kein Auto geliehen bekam!"

Byron Saxton: "So schnell kann es gehen, aber ich glaube das war ein Wink des Schicksals das es so kam!"

Johnny Curtis: "Das Noam die Halle als Champ verlässt ist auch Schicksal!"



ENTHÜLLENDER GESANG DER MEERE!


Auf dem Papier könnte es so einfach sein. Leiter nach oben, Koffer abhängen und gehen. So sagt man es in der Theorie, aber die Praxis sieht bei einem Money in the Bank Match gänzlich anders aus. Ganz besonders wenn man nicht als Favoritin in dieses Unterfangen geht. Candy hatte mit ihrem Auftritt bei c2c Live Borderlands unter Beweis gestellt das sie durchaus in der Lage ist nach der Women's Championship zu greifen. Niemand hatte damit gerechnet das die junge Britin soviele Teilnehmerinnen hinter sich lassen würde. Das Finale zwischen ihr und Toni Storm war unerbittlich gewesen, wobei die Australierin am Ende den Sieg davon getragen hatte. Zwar ist die Blondine seit diesem Moment noch temperamentvoller unterwegs als eh schon, aber keiner kann behaupten sie sei eine Championesse die sich nicht der Herausforderung stellt.

Die Ereignisse im Werdegang von Candy Floss hatte sehbar Spuren hinterlassen, wenn man bedenkt das ihr letzter Auftritt daraus bestand hilflos mit anzusehen wie eine Freundin von ihr brutal niedergeschlagen wurde. Natürlich war die Dame aus London mehr als geschockt und traumatisiert und hatte sich deswegen wohl auch die Zeit bis zum Special genommen um durchzuatmen. Der Plan des Abends steht fest - den Koffer von der Decke abhängen. Um genau das zu erreichen, erwischt die Kamera die kleine Wrestlerin wie sie damit kämpft sich die Beinschützer über ihre Füße zu zwingen.



Ganz in Pastellfarbenen Tönen hat die Schneiderstube von c2c sich dem Gemüt der Britin angepasst. Das Blau und das Rosa unterstreicht das gesamte, runde Wesen von ihr und auch die Locken die man in das grelle Haar gezaubert hat, passt perfekt. In einem Ruck hat sich Floss die Kleidung über das Bein gezogen und zupft dieses etwas zurecht, als man nun außerhalb ihres Lockerrooms etwas vernimmt. Fast als würde jemand ein Instrument sanft streichen oder eine Gitarre anstimmen. Irritiert sieht Candy kurz etwas auf, ehe sie sich dann wieder mit ihrem Beinschonern beschäftigt. Lange kann sie dies jedoch auch nicht tun, da die Töne nicht verklingen, sondern sogar noch verbal mit einer Singstimme unterstützt werden. Bisher vernehmen die Boxen noch nicht wer oder was da so kratzig singt, aber Fakt ist wohl das es eindeutig vor der Lockerroomtür der Britin stattfindet. Das angewinkelte Bein, rutscht langsam von der Holzbank herunter, als Floss erneut verwirrt an die Metalltür starrt. Ihre Neugier ist aufjedenfall geweckt wer hier einen Heidenlärm vor ihrer Tür veranstaltet. Vermutet sie vielleicht sogar eine Verhöhnung eine ihrer Gegnerinnen? Undenkbar wäre das wahrlich nicht und so macht sich Candy auf dem Weg zur Tür und macht diese auf. Somit wissen sie und auch die kanadischen Fans wer hier so lautstark vor ihrer Tür sitzt und ein Liedchen trällert.
Es ist weder einer ihrer heutigen Gegner, noch irgendjemand, der sie verhöhnen will. Wohl eher das genaue Gegenteil. Einzig beleuchtet im letzten gelb-rötlichen Tageslicht der untergehenden Sonne, welches gerade noch so den Horizont streift und durch ein kleines, leicht geöffnetes Fenster in diesen Flur im Backstagebereich scheint, befindet sich der Atlantic Handsome Devil Shark Boy zusammen mit einer Gitarre auf einen kleinen hölzernen Hocker direkt vor Candys Loocker-Room und singt für sie ein Lied voller Leidenschaft des Meeres. Wie lange er bereits hier sitzt, weis man nicht, aber man weis, dass der Junge echt Geduld hat.


Oh Candyyyyy!
Bitte sei jetzt nicht die, die davon renntyyy!
Denn sonst wäre ich ziemlich gekränktyyy!
Du findest dieses Lied vielleicht danebeeen!
Aber du bist nunmal mein Lebeeeheeen!
Ich bin immer nur für dich daaa!
Ja das wird wunderbaaahaaar!
Und einfach spitzeee! *Spitze! Spitze!*
Denn ich bin ein bezauberndes Meereswesen und kein hässliches schweeeheeein!
Oh meine liebste Candyyy! Du bist so astraaaheeeeein!


Jetzt stellt sich die Frage was schlimmer wäre...
Ein Gegner, der die arme Candy hinterrücks zu Brei schlägt oder...
Das daaa.


Das hab ich nur für dich geschrieben meine Liebe! Oh ohne deine Liebeeeee!
Verpasse ich mir selber Hiebeee!
Ich könnt so nicht lebeeeeen.
Denn ich denke immer nur an deinen Segeeeheeen!
Oh meine süße Candy sei meine Liebeeeee!
Sei kein Hinterns, sondern stille meine Triebeeeheee!
Wann wirst du endlich meeeiiiiin!
Oh meine liebste Candyyyyy! Du bist einfach so astraaaaaheeeeeeeein!


Es ist zwar sicherlich charmant was der Slippery Head hier für Candy Floss erschaffen hat, aber singen kann der Hai nun echt überhaupt garnicht. Da gibt es ganz sicher einige Fische, die bessere Chancen auf den Recall hätten als dieser Junge.

Mrs.Floss hat wohl mit sehr viel an diesem Abend gerechnet, aber garantiert nicht mit dem Besuch von Sharkboy, der munter trällernd vor ihrem Lockerroom Platz genommen hat. Einige Worker laufen kopfschüttelnd an der Szenerie vorbei und man sieht einen kleinen Rotschimmer auf den sonst blassen Wangen der Britin. Das passiert garantiert nicht weil sie sich so unheimlich freut, sondern eher weil ihr das Ganze sehr unangenehm ist. Hatte sie dem Haifischjungen nicht gesagt das sie sich näher kennenlernen sollten? Doch. Anscheinend ist es jedoch wie als würde man gegen eine Wand bei dem Slippery Head reden. Und selbst das wäre noch effektiver. Bevor der gute Junge also nun wieder Luft holt um weitere Strophen anzustimmen, winkt Candy mehrfach mit beiden Händen ab.

Candy Floss:
"Stopp! STOPP! STOOOOOHOOOPPP! Das ist ja ganz-!"

...schrecklich. Genau dieser Ausdruck lag wohl auf den Lippen der Engländerin die im letzten Moment es herunterschluckt. Sie mag zwar die Art und Weise absolut nicht wie Sharkboy hier erneut versucht sie zu einem Liebesgeständnis zu bewegen, aber sie kann ihm doch auch nicht einfach gegen den Kopf stoßen? Nein - irgendwas weigert sich da bei ihr. Die Hände sinken nun an ihre Seiten, ehe sie sich zu einem schiefen Lächeln zwingt.

Candy Floss:
".. ganz reizend, das du mir ein Ständchen bringst. Das geht aber auch bestimmt ein klein wenig leiser, oder? Die Menschen hier möchten doch arbeiten, Sharkboy. Das weißt du doch!"

Puh - das war knapp. Sieht ganz danach aus als hätte das kleine Zuckerpüppchen im letzten Moment das Ruder noch einmal gedreht. So kann sie den Jungen mit der Haimaske einerseits dazu bringen, bloß nicht weiter zu singen, aber wirkt nicht bösartig auf ihn. Im Grunde ist sie sogar sehr überfordert mit den Avancen die sie von ihm bekommt. Es ist diese typische Situation, wenn man zu nett dafür ist dem Gegenüber mitzuteilen das seine flammenden Gefühle nicht erwidert werden können. Sharki ist ein sehr netter, leidenschaftlicher Zeitgenosse, der keine Gelegenheit verpasst Candy Floss mitzuteilen wie sehr er sich in sie angeblich verguckt hat. Aber bei Gott.. So lässt sich das Herz einer Frau bestimmt nicht gewinnen.

Candy Floss:
"Danke.. Also für das Lied meine ich!"

Mit einem Lächeln, welches so süß ist, wie die hier angebetete Candy Floss stellt sich der Mann im Haifischkostüm auf und sieht die Freundlichkeit der kleinen Britin wie immer fast wie einen Heiratsantrag an.


Ach was, du siehst das alles vollkommen anders liebste Candy. Schau dir doch diese tollen Fische hier an. Sie tummeln sich und haben Spaß und schuften nicht wie verrückt. Ich hasse den Stress. Du solltest ebenfalls einfach nur leben. Ich sehe, dass dich etwas bedrückt. Wie wäre es, wenn wir uns ein wenig auf ein... Auf ein... Auf eine Tasse... Eine Tasse... Auf eine Tasse süßes Wasser zusammensetzen WHUUUHAAAAA!

Wie kann nur ein so ungleiches Paar zusammenfinden und wie kann Shark Boy nur davon ausgehen, dass er Candys Herz gewinnen könnte. Candy Floss ist die Süße in Person, während Shark Boy... Nunja... Halt ein Fisch ist, der in einer völlig niederen Liga spielt. Andernfalls ist es auch nichts Unbekanntes, dass auch Meeresfrüchtespeisen süß sein können. In der asiatischen Küche zum Beispiel wird Fisch häufig mit süß-saurer Soße serviert. Jedoch haben wir Coast 2 Coasts Sublime Blue Fish of Prey noch nie wirklich sauer gesehen. In der französischen Küche hingegen sind fischige Speisen zwar meistens eher sanft, zart und eher devot an der Seite der Garnituren, aber sie werden auch häufig mit etwas Süßem verbunden. Ein französisches 5 Teile Amuse Gueule zum Beispiel kann mehrere verschiedene Geschmäcker auf einmal intensivieren. Der Fisch unter anderem in Kombination mit herrlich süßen Feigenknödeln auf einer fabelhaft würzigen Cardamom-Eiscreme serviert mit eingekochten Mangos in Kombination mit der Bitterkeit und der schärfe von Spargel und Chili bieten diese kleinen Häppchen eine Geschmacksexplosion für alle im Körper enthaltenden Geschmacksnerven, welche einen das Wunder der Gourmetküche sehen lässt und den Appetit nur noch stärker anregt. Aber ob man ein solches Wunder jemals zwischen diesen Beiden hier so ganz wundervoll und toll erkenne wird, ist eher ungewiss.


Komm schon meine Liebe, wie wäre es? Du hast doch sicher noch ein paar Minuten Zeit bis zu deinem Match. Lass uns gemeinsam alle zusammen Zander und Qualle spielen und außer Rand und Band geraten. Es ist super wenn du in deinem Match heiser und nasser bist und es schaffst heute MRS. Money in the Bank zu werden. Genauso werde ich heute Abend nur für dich das Main Event dieses Abends gewinnen und den Sieg im Royal Rumble holen, um die Wellen der großen Weltmeere über diese BÖÖÖÖÖSEEE Gang schlagen zu lassen. Komm schon mein Engelsfisch. Lass den ganzen Stress und Hass sein. Das Leben muss Spaß sein Das solltest du auch tun. Sieh dir den Seetang an wie er immer grüner blüht wenn er dich von Fern erfreut Juuupiiieee!

Nunja - so lustig tummeln tun sich die Mitarbeiter wahrlich nicht. Fast schon wie ein schlechter Scherz schiebt ein hart arbeitender Mitarbeiter hinter ihnen eine Kiste durch das Kamerabild, als Sharkboy erwähnt das sich keiner hier todschuftet. Sharkboys liebe Bezeichnungen wie 'Engelsfisch' und so weiter sorgen zwar dafür das sich ein kleiner Rotschimmer auf ihre Wangen schleicht, aber so ganz versteht sie nicht was der Haifischjunge von ihr möchtet.. Oder wohl eher ob er wirklich ihr Gehör schenken wird. Das Innenleben der Zuckerpuppe ist gerade an diesem Abend ein wenig wenig komplex, wenn man überlegt wie sie Alexa Bliss, aber auch Kenny Omega schon über den Weg gelaufen ist.

Candy Floss:
"Ä-Ähm.. also.. Ich versteh es nicht so ganz?"

Regelrecht überfordert versucht Candy die wichtigen Nachrichten aus dem Dialog von Sharkboy herauszuziehen. Süßes Wasser trinken? Das klingt irgendwie nicht ganz nach dem Geschmack von Floss. Nachdenklich kratzt sie sich etwas am Kopf, während sie leicht überfordert zu Sharkboy blickt. Hoffentlich beflügelt das die Pheromone des Meeresbewohners nicht noch mehr.

Candy Floss:
"W-Wir könnten.. Nach den Matches Cola trinken? Also.. wär nur so eine Idee?"

Ohne überhaupt richtig zu begreifen was Floss hier ausspricht, würde sie bei Beendigung es sofort wieder zurücknehmen wollen. Eigentlich hat sie ihrem Gegenüber gerade angeboten nach dem PPV was mit ihm trinken zu gehen. Oh Gott.. Ob sie nach dem Match da überhaupt noch Lust drauf hat? Es ist fraglich.. Und wohl ganz davon abhängig wie der Abend endet. Eines muss man Sharki allerdings lassen - er ist zäh. Und irgendwo schafft er es doch durch seine Beschwungenheit das Floss nicht mehr ganz so ernst dreinschaut wie gerade noch.
Also man muss sagen, dass es dieser Junge, wenn auch wahrscheinlich unabsichtlich, geschafft hat, Candy aufzuheitern damit sie nicht ganz so niedergeschlagen bei ihrem Match heute erscheint. Und Gleiches scheint sie auch mit ihn getan zu haben, denn nachdem sie ihn wirklich zugesagt hat zu einen Drink nach der Show springt der fliegende Fisch fast wie auf Speed durch den gesamten Bereich vor ihrem Loocker-Room.


Ei... Ein.... Aahh.... Jaaa! Ja! Ja natürlich will ich! Ja ich will! Lass uns gemeinsam nach dem Royal Rumble Match treffen. Du als MRS. Money in the Bank und ich als MR. Royal Rumble! Das wird fabelhaft werden!

Auch wenn er ein Fisch ist, fliegen hier die Funken lichterloh. Und das nicht nur von den Gerüsten, die hinter den Beiden im Backstagegang gerade gelötet werden müssen. Nein, Shark Boy ist voller Freude auf 180 und kann es kaum erwarten, für seine Traumprinzessin heute den Main Event des Abends zu gewinnen. Wie hoch seine Chancen sind, sind dafür erstmal nebenrangig. Bei Candy hingegen könnten diese Chancen sogar ziemlich gut aussehen.


Haaaaa das ist wie ein Traum! Ein wunderschöner Traum! Ich kann nichtmehr. Sie hat mich... Sie hat mich zu einen Drink eingeladen. Ein Date... Ein echtes Date! Ist das.... Ist das vielleicht so etwas wie ein Heiratsantrag?

In einen sauberen Strudel verschwindet das Bild der Übertragung und nimmt uns mit in eine Art Traumland des Blue Wild Fishs. Wir befinden uns an einen Ort, welcher wahrhaftig traumhaft aussieht. Überall blühen die schönsten Blumen, die je ein Auge einfangen konnte und von Himmel strahlt ein Licht, welches schöner ist, als die fantastischsten Sonnenstrahlen dieser Erde. Es kommt einen glatt so vor, als wäre man im Garten Eden auf irgendeiner von blauer Schicht umgebener Insel. Die sommergrüne Wiese ist äußerst fruchtbar, exakt parzelliert und durch künstliche Kanäle mit ausreichend Wasser versorgt, sodass überall die verschiedensten Obstsorten reichlich am Gedeihen sind und in der Mitte dieses utopischen Ortes befindet sich ein riesiger Poseidontempel, der Innen wie außen mit Gold, Silber und Oreichalkos überzogen ist. Um den Tempel herum stehen goldene Weihestatuen der Meeresgottheit als Lenker eines sechsspännigen Streitwagens. Um diesen elysischen Mittelpunkt der riesigen Akropolis befinden sich drei ringförmige Kanäle, die durch einen breiten Kanal mit dem Meer verbunden sind und dieses Land reichlich mit Wasser versorgen. Das alles wirkt, als sei man hier mitten im versunkenen Königreich Atlantis in der Blüte seiner sagenhaften Jahre gelandet.

Gast 1: Schaut da hinten. Da hinten kommt sie!

Gast 2: Jaaa sie sieht wundervoll aus!

Gast 3: Schaut nur! Sie hat ein bezauberndes Hochzeitskleid an! Ist das nicht fantastisch?

Das ist...
Das ist Candy Floss! Candy Floss tritt hier in einem majestätischen Hochzeitskleid in das Bild hinein und tritt in Richtung eines Altares. Sehen wir hier die Hochzeit der jungen Candy vor Augen? Doch wer ist ihr Vertra...
Das ist Shark Boy!!! Shark Boy steht am Altar und legt den Gesichtsschleier seiner geliebten Candy nach hinten, um ihr bezauberndes Aussehen besser zur Geltung zu bringen. Sie sieht aus, wie eine wahre Märchenprinzessin auf dieser zauberhaften Hochzeit.

Candy Floss:
" Ah mein Geliebter!"


Oh liebste Candy! Du bist so wunderschön!

Candy Floss:
" Oh ich bin so froh! Ich werde dich immer glücklich machen mein Liebling. Wir werden für immer das wundervollste Paar sein, dass es je gegeben hat mein Ehemann!"


Haaa Jaaaaa! Liebling! Liebling!

Candy Floss:
"Shark Boy mein geliebter Mann! Liebling! Liebling!"

Doch leider kommt es nicht zum Letzt endlichen Kuss zwischen den Beiden, der die Hochzeit, bis das der Tod sie scheidet, besiegelt da der Traum wohl leider ein Ende gefunden hat, nachdem Candy den hier wie in Trance vor ihr stehenden Shark Boy etwas störend anspricht. Schließlich waren die Beiden ja quasi mitten in ein Gespräch, da ist es nicht sonderlich höflich einfach zu verschwinden und in einer Traumwelt seine Geliebte zur Braut zu nehmen.

Candy Floss:
"Eh... würde es dir was ausmachen meine Hände loszulassen?"

Puff - die Seifenblase des fischigen Jungen platzt sinnbildlich als niemand geringeres wie die Pinkhaarige selbst ihn aus dieser herauszerrt. Keine Hochzeit, kein Ehepaar - nichts. Nur eine überforderte Candy, deren Hände regelrecht von dem Mann vor ihr umklammert wurden. Bestimmend zieht sie diese ein wenig weg und atmet einmal gezielt aus. Es wird wahrscheinlich nicht mehr lange dauern, bis sie den Weg zum Match antreten muss.

Candy Floss:
"Ich... Sollte mich dann man vorbereiten, um Mrs. Money in the Bank zu werden, denke ich! Ja.. denke ich.."

Um Sharkboy nicht ganz seine Fantasieträume zu stehlen, gibt Candy zum besten das sie das Match heute Abend gewinnen wird. Allerdings ist das nicht ganz in ihrer Entscheidung. Dieses skurrille Zusammentreffen mit dem Haifischjungen hat sie zumindest den Druck der sich in ihr aufgebaut hat vergessen lassen. Immerhin auch etwas positives. Mit einem freundlichen Lächeln und einem kleinen Winken, verzieht sich Candy in den Lockerroom zurück und schließt dabei die Tür hinter sich.
Und trotz dieses schnellen Abganges sind die Hoffnungen in dem jungen Hai noch lange nicht abgebaut. Er wird heute Abend für seine Geliebte den Rumble gewinnen. Koste es was es wolle.


blaue Band der Liebe, welches uns verbindet. Oh Candy! Nachdem ich den Rumble heute gewonnen habe, werde ich mit dir, meiner heisgeliebten MRS. Money in the Bank, die Hochzeit der Weltmeere feiern und danach gemeinsam in wunderschöne und romantische Flitterwochen mit meiner geliebten Candy segeln jaaaaaaa! Mach dich bereit meine süße Meeresschnecke, ich werde für dich jeden Einzelnen Übeltäter des Bösen in den Sand stampfen hajaaaaa! Hhmm vielleicht könnte ich mich mit diesen Babyöl einreiben, was ich heute hinter der Halle gefunden habe, das könnte ja möglicherweise gut helfen.

Was? Dieser Freak ist doch echt nichtmehr...
Zum Glück fadet die Kamera nun mit einen immernoch Selbstgespräche über seine geliebte Candy Floss führenden Shark Boy aus und wir gehen weiter zu einer anderen Aufnahme der Show.

Noelle Foley: "Was war das nur für eine weirde Halluzination von Sharkboy?"

Byron Saxton: "Ein flammendes Kopfkino?"

Johnny Curtis: "Fang du nicht auch noch an Byron! BEI GOTT!"



Die Kamera schaltet in den Backstagebereich - dort zu sehen ist ein gut ausgeleuchteter Raum. Das blau, was die mit schwarzen Tüchern verhangenen Wände anstrahlt, verwandelt diese Szenerie in etwas besonders edeles. In etwas, was man wohl getrost als Fernsehstudio bezeichnen kann, gleicht es doch nicht einmal annähernd dem, was man im Backstagebereich sonst so zu sehen bekommt - kahle, weiße Wände, Equipment und wenig bis gar keinen Glamour. Das hier hingegen hat Stil. Das hier scheint schon länger vorbereitet worden zu sein. Offenbar hat die c2c keine Kosten und Mühen gescheut den Fans am heutigen Abend die best mögliche Show und die best mögliche Wrestling Erfahrung zu bieten - dazu gehören auch professionelle Räumlichkeiten eben so wie unbändige und atemberaubende Momente im Ring. Mit dem Money in the Bank Match der Damen und dem Royal Rumble der Herren scheint letzteres auf jeden Fall garantiert zu sein. Und auch die restlichen Matches der Card wirken so als sein sie dafür bestimmt, Geschichte zu schreiben. Sei es das langersehnte Aufeinandertreffen von Finn Balor und Bray Wyatt, die Titelverteidigungen von Willow und Kip Sabian gegen Gegner, die auf jeden Fall die volle Aufmerksamkeit der Champions verdient haben, das Match zwischen Rosemary und Toni Storm, was als Meilenstein ihrer Konkurrenz miteinander gesehen wird - und zu guter letzt wohl die finale Schlacht zwischen Noam Dar und Hangman Bryan, die heute wahrscheinlich ein für alle Male entschieden wird. Was nun kommt, muss also an diese Highlights anknüpfen. Die Kamera zoomt aus dem Mischmasch von schwarzem Stoff und blauem Licht heraus und man kann erkenne wie ein Schild immer sichtbarer wird. Erst erkennt man einen Buchstaben der in silber und mit ordentlich Glitzer geschrieben wurde. Ein "i" - das lässt natürlich nicht wirklich eine Idee aufblitzen, um was es sich handeln könnte. Ein Vokal gibt wahrscheinlich mehr als genug Spielraum. Als dann aber das ganze Wort zu lesen ist, dann weiß man, wer auch gleich erscheinen wird. Dort steht geschrieben "Bliss".



Alexa Bliss
"Ladies and Gentlemen - welcome to a very special Moment of Bliss!"


Ein Moment of Bliss also - man war es ja gewohnt, dass Alexa sich gern selbst sprechen hört, aber einen Moment of Bliss gab es das letzte und das erste Mal als sie die Women's Championship gewonnen hatte. Ist da vielleicht ein Muster zu erkennen? Möglicherweise. Schließlich ist Alexa jemand, der genau weiß, was sie tut. Damals, als sie es geschafft hatte Storm, Rosemary und Hojo entsprechend zu verunglimpfen war das wie ein Heimspiel für die gerade wieder zurückkehrende Blondine. Sie konnte beweisen, dass sie sehr viel besser ist als ihr Versager-Exfreund Adam Cole und sie konnte beweisen, dass sie von allen anderen unterschätzt wurde. Niemand hat damit gerechnet, dass die Blondine mit dem großen Mundwerk gewinnen würde und doch machte sie das Unmögliche möglich. Fünfundachtzig Tage war sie die c2c Women's Championesse und heute Abend wird sie eine der wenigen Frauen werden, die dazu dann auch noch Miss Money in the Bank wird. Das Lächeln der ehemaligen Women's Championesse ist diabolisch. Offensichtlich hat sie heute Abend großes vor.

Alexa Bliss
"Dieser ganz besondere Abend benötigt eine ganz besondere Show. Dieser Abend benötigt einen Moment of Bliss. Während heute des öfteren Geschichte geschrieben wird, warten alle doch nur auf einen einzigen Moment - wie ich, Alexa Bliss, das Women's Money in the Bank Match gewinnen werde. Wahrscheinlich war das sowieso das, was alle erwartet haben, aber - und da könnt ihr euch bei jemanden wie mir immer sicher sein - ich werde eine Show liefern, die niemand so schnell vergessen wird. Wenn ich den Koffer abhängen werde, dann wird es den Verlauf der Geschichte der c2c Women's Division so hinreichend verändern, dass jeder sich nur noch fragen wird, wann und wo Little Miss Money in the Bank ihr Versprechen wahr macht und die Division von dieser lächerlichen Entschuldigung von einer Championesse befreien wird. Toni Storm und ihre Probleme mit ihrer nicht einmal annähernd erwähnenswerten Freundin haben diese Championship zu einer Lachnummer gemacht. Sie haben sie benutzt um ihre Beziehungsprobleme für die Öffentlichkeit irgendwie relevant zu machen. Sie haben das Gold dafür benutzt, dass sie gesehen werden - und dabei interessieren sich die wenigsten für dieses laienhafte Beziehungstheater. Und sein wir doch mal ehrlich, die meisten haben auch einfach schlicht und ergreifend keine Lust sich streitende Lesben im Fernsehen anzugucken. Dafür gibt es andere Möglichkeiten. Und genau wegen dieser Lächerlichkeit ist es soooo~ wichtig, dass ich diesen Koffer gewinne. Alexa Bliss - Miss Money in the fucking Bank. Und dann - wenn ich nicht ganz angewidert von dem Drama von Storm und Rosemary bin, dann werde ich ihnen noch diese eine Woche gönnen, die sie die Championesse bleiben darf. Aber ab dann - ab dann ist die Jagd eröffnet. Die Jagd, die die dann amtierende Championesse zum süßen, kleinen Häschen macht, was vom blutrünstigen Wolf einfach zerfetzt wird. Wer meine genaue Beute ist, wird sich dann noch herausstellen, aber es sei dieser Person gesagt, dass Wölfe bekannter Weise im Rudel jagen. Im Rudel - nicht allein - merkt euch das lieber, bevor ihr überrascht werdet."




Diese Anspielung sollte Drohung genug sein - das Rudel. Das Rudel Wölfe. Wer sollte bitte mit Alexa zusammenarbeiten wollen? Das ist die große Frage, denn bisher hat sie sich vor allem Feinde gemacht. Bisher wollte eben niemand auch nur länger in ihrer Nähe sein als sie mussten. Und nun soll die ehemalige Women's Championesse tatsächlich ein Rudel haben, was mit ihr auf die Jagd geht? Das erscheint doch alles ein bisschen seltsam - und dennoch: nach dem geschlossenen Pakt mit Simon Grimm erscheint wirklich alles im Bereich des Möglichen. Grimm ist dafür bekannt für Überraschungen zu sorgen und er ist ebenso dafür bekannt, dass er nicht sonderlich zimperlich mit seinen Kollegen umgeht - egal, ob Frau oder Mann. Dass er sich eventuell in diese Geschichte einmischen könnte, ist sogar sehr wahrscheinlich. Schließlich hatte er genau diese bissige, rachsüchtige, opportunistische Alexa Bliss wieder erwecken wollen, nachdem diese von Aleister Black und seinem Gefühlsgeschwafel begraben wurde. Man hatte im Vorfeld bereits mehrfach gesehen, dass sie nun wieder beißt und nicht mehr schmust. Der Pudel ist wieder zu seinem Alterego geworden - zu seiner Urform - zu dem, was vielleicht nicht niedlich ist, aber definitiv gefährlich genug, um die Regentschaft einer Championesse zu beenden.

Alexa Bliss
"Aber worum dreht sich dieser Moment of Bliss eigentlich genau? Nun, dass ich das Money in the Bank Match gewinne, haben sich sowieso schon alle gedacht. Es stellt sich jetzt nur noch die Frage nach meinen Gegnerinnen. Wen hat die c2c für so dumm befunden, dass sie sich tatsächlich trauen mit mir in den Ring zu steigen, obwohl sie eigentlich wissen müssten, dass ich heute Abend diesen Koffer einfach abhängen und somit zur größten Bedrohung dieser Division werde. Wenn ich darüber nachdenke, dass jemand sich Hoffnungen macht, den Koffer mit nach Hause zu nehmen, obwohl sie mich auf der Card gesehen haben, macht mich das sehr traurig - traurig, dass es wirklich so idiotische Menschen gibt und das auch noch unter Vertrag bei der c2c. Gut, gut, Candy Floss habe ich tatsächlich für so dumm eingeschätzt, aber das ist eine andere Geschichte. Das arme, arme Mädchen scheint völlig verwirrt von ihrer aktuellen Situation zu sein. Und Shane McMahon nutzt das aus, um sie mit all diesen anderen Frauen in ein Selbstmorkommando in dieses Match zu stecken. Dieser geschäftswitternde, schlaue Hund. Ich war schon immer ein großer Fan von ihm - aber die Verwirrtheit eines kleinen Mädchens auszunutzen, um sie den anderen zum Fraß vorzuwerfen, hätte ich mir nicht besser ausdenken können. Ein unglaublicher Schachzug und für mich ein deutliches Zeichen dafür, dass Shane genau weiß, was gut für's Geschäft ist. Dieser Teufelskerl - ich persönlich hätte es mir gar nicht besser ausdenken können. Diese kleine, pummelige Zuckerfee kann ich also von meiner Liste der gefährlichen Gegnerinnen streichen - ich tu mal so als wäre sie jemals darauf gewesen. So für's Fernsehen halt."


Alexa presst die Lippen zusammen und macht mit ihrer freien Hand einen imaginären Haken in die Luft - Floss? Check! Dann stemmt sie die Hand wieder in ihre Hüfte und setzt sich langsam in Bewegung. Selbstbewusster kann man eigentlich gar nicht mehr auftreten. Dass sie kein gutes Wort für die blutjunge Candy Floss übrig hat, war zu erwarten. Schließlich konnte man zeitiger am Abend schon genau beobachten inwieweit diese beiden Frauen sich eben nicht leiden mögen. Das Gift, was dort verspritzt wurde, war deutlicher kaum zu sehen und ging von beiden Seiten aus - sicherlich hat Bliss damit angefangen, aber wenn Candy reif genug für dieses Geschäft wäre, dann wäre sie schlicht und ergreifend einfach nicht darauf eingegangen. Ist sie aber - und das war ihr größter Fehler am heutigen Abend wahrscheinlich. Schließlich hat Bliss sie nun ganz explizit auf dem Kieker und das wird sie in diesem Match völlig ohne Regeln auch zu spüren bekommen. Und die Blondine hat noch nie halt davor gemacht, das zu nutzen, was ihr zur Vefügung steht. In dem Fall dieses Matches ist das allerhand Werkzeug - allerhand schmerzerfüllendes Werkzeug. Lächelnd - professionell lächelnd - nimmt die ehemalige Championesse auf einem der Stühle Platz, die dort schon bereit stehen. Sie überschlägt die Beine.



Alexa Bliss
"Rhea Ripley - oh, auch einer meiner Favoriten, um ehrlich zu sein. Wie oft hat sie es nicht geschafft gegen mich zu gewinnen? Ganze zwei Mal und davor hat sie die größten und explosivesten Promos gehalten - hat immer gesagt wie viel stärker sie als ich ist - wie viel größer - wie viel besser. Und doch hat Alexa fucking Bliss wieder zugeschlagen. Ich sage es noch mal, zwei Mal, Rhea, zwei Mal. Aber ich find es gut, dass sie auch dabei ist. Wenn sich dieser menschliche Bulldozer nämlich über das restliche Teilnehmer fällt hergemacht hat, kann ich ihr wieder mit einem Picture Perfect Twisted Bliss die Lichter ausschalten. Sie kennt das ja schon. Dementsprechend ist sie genau die richtige Person, um ihren großen Moment zu bekommen als diejenige, die meinen Finisher abbekommen durfte. Ist das nicht schön für sie? Aber ansonsten? Wenn sie es endlich mal schaffen würde ein verdammtes Match zu gewinnen, was von irgendeiner Relevanz ist, dann könnte es wohlmöglich passieren, dass ich sie zumindest erwähnen würde, aber da sie weder mich schlagen konnte, noch irgendwen anderes, der in der gleichen Liga spielt wie ich, wird das nur ein weiteres Trauerspiel für Ripley. Das einzig gute für sie wird sein, dass sie wieder gegen mich verlieren darf. Gegen mich - die zukünftige Miss Money in the Bank und die dann baldige Women's Championesse. Eine verdammte Ehre sollte ihr das sein. Aber auch sie kann ich von der Liste streichen von den Frauen, die mir eventuell gefährlich werden könnten. Die anderen Namen hätte ich fast vergessen, aber ich habe mir natürlich Notizen gemacht ... Moment ..."


Die Blondine kramt einen gefalteten Zettel aus ihrem Ausschnitt - offensichtlich sind die anderen Frauen im Match so unwichtig für sie, dass sie es nicht einmal für nötig gehalten hat, sich deren Namen zu merken. Das ist nicht nur verdammt respektlos, sondern wahrscheinlich auch Kalkül der ehemaligen Women's Championesse. Wie kann man Menschen am besten verunsichern? Indem man so tut als würde man deren Namen nicht kennen, obwohl sie bekannt genug und es gewohnt sind, dass man sie auf der Straße wieder erkennt. Bliss macht das also nicht alles aus Zufall oder aus einer Laune heraus. Das ist alles vorsorglich geplant und einstudiert - obwohl die Blondine vom Kern her sowieso bösartig ist, so scheint sie doch recht gut vorbereitet zu sein, damit sie ihre Gegnerinnen noch einmal ordentlich durch den imaginären Kakao ziehen kann. Nachdem sie das Geschrieben gelesen hat - dabei weiß man nicht mal genau, ob etwas auf dem Zettel steht oder nicht - knüllt sie das Stück Papier zusammen und wirft es achtlos hinter sich. Offensichtlich weiß sie, was sie sagen möchte. Ihr Lächeln wird breiter und man kann dieses diabolische, was zu Black-Zeiten verschwunden war, nun noch genauer sehen als in den Szenen davor. Grimm hatte Recht - sie ist eine wundervolle, kleine Kreatur, so bösartig und rachsüchtig, dass man meinen könnte sie sei nie mit etwas Positivem in Kontakt gekommen.



Alexa Bliss
"Taynara Conti und Circe - wahrscheinlich kann ich mich einfach nicht an sie erinnern, weil sie so unwichtig sind, dass sie nicht einmal auf irgendeine Weise im Gedächtnis bleiben. Wahrscheinlich sind sie einfach nur da, um das ganze Match aufzufüllen, sodass wichtigere Akteure keinen Schaden davon tragen, wenn ich meinen Rachefeldzug vollende. Dabei ist es mir völlig egal wie lang jemand verletzt sein wird, nachdem sie von mir erst zerissen werden wie das wertlose Stück Vieh, was sie sind. Wölfe kommen so nah an die Städte und Dörfer, wenn sie hungrig sind und das bin ich - das dumme Schaf auf seinem umzäunten Weideplatz ist nur die Vorspeise, ehe sie gegen die Dorfbewohner und dessen Oberhäupter vorgehen. Conti und Circe sind also nichts weiter als die Vorspeise zu einem Festmahl, was extra - in feinster McMahon-Manier - für mich angerichtet wurde. Es gibt kein Entrinnen mehr und es gibt auch keinen Ort mehr, um sich zu verstecken. Wer Hass säht, wird Alexa Bliss ernten - das steht fest. Nun ist es an meinen Gegnerinnen zu entscheiden, ob sie der Aufgabe gewachsen sind oder ob sie sich lieber in Sicherheit bringen, bevor es zum Äußersten kommt - bevor das Rudel zuschnappt und die Leitwölfin das größte Stück abbekommt. Die Zeit ist vorbei in der ich mich habe weich klopfen lassen. Die Zeit ist vorbei in der ich mir habe die Reißzähne ziehen lassen, um einem zweitklassigen Dompteur zu gefallen, der den Hass verwandeln wollte in Dankbarkeit. In Dankbarkeit dafür, dass er sich meiner angenommen hat. In Dankbarkeit, dass er sich für mich opfern wollte. Aber eine Wölfin ist niemandem dankbar. Eine Wölfin sieht die Chance und jagt wie eine opportunistische Jägerin eben immer auf die einfachste, aber auch cleverste Art und Weise. Heute Abend wird es da keinen Unterschied geben. Heute Abend wird Alexa fucking Bliss wieder ihren rechtmäßigen Platz als die Frau dieser Promotion einnehmen und das gewinnen, was für alle als heiliger Grahl so zu nutzen ist, dass man schlussendlich damit die Krone bekommt - die Krone, die nur ich verdiene. Die Krone, die jemand tragen sollte, der es schafft sich aus toxischen Beziehungen zu befreien und nicht genau diese Beziehung zum Gegenstand seiner bloßen, unwichtigen Existenz macht. This Toni-Rosie Sidestory will end - and I'm the goddess to make it end to make all of you say again ... LONG LIVE ALEXA F'N BLISS!"




Mit diesen Worten verstummt die selbsterannte Göttin und blickt diabolisch lächelnd in die Kamera. Dabei lehnt sie sich entspannt auf eine der Armlehnen des Sessels auf dem sitzt. Alexa macht keine halben Sachen - Alexa scheint auch endlich mit Aleister Black abrechnen zu wollen und Alexa will diesen Koffer offensichtlich mehr als alles andere auf diesem Planeten. Der Pudel ist tot - es lebe die Wölfin!

Noelle Foley: "Ob sie es schafft? Sie scheint sehr fokussiert."

Byron Saxton: "Sie möchte es unbedingt, aber das möchte wohl jede die im Match steht. Nicht nur sie!"

Johnny Curtis: "Aber ich wette Alexa am meisten!"



MATCH 5
WOMEN´S MONEY IN THE BANK LADDER MATCH
Alexa Bliss vs. Candy Floss vs. Circe vs. Rhea Ripley vs. Taynara Conti


Writer: ???

LONG LIVE ALEXA BLISS



Mit dem ersten Klang der Theme der Blondine aus Ohio beginnt das c2c Universe zu buhen - offenbar können sie sich noch genau an sie erinnern. Im Publikum, was durch die vielen Kameras in der Arena eingefangen wird, kann man deutlich sehen wie Männer und Frauen, Kinder und Teenager ihre Daumen nach unten strecken, um zu verdeutlichen, dass sie Alexa gar nicht leiden mögen - sei's drum. Bliss erscheint auf der Bühne und das glitzernde Licht, was eine wirklich kühle Atmosphäre erzeugt, lässt sie in ihrer Ringgear scheinen. Ein verschmitzes Lächeln ziert ihre Lippen, während sie nacheinem festen Stand sucht und ihre Hände vor ihre Brust streckt, um ihre charakteristische Pose zu zeigen.



Nachdem die Blondine die Augen verdreht hat, setzt sie ihren Weg fort. Offenbar ist sie von den Reaktionen der Fans deutlich genervt und während sie die Rampe herunterläuft, scheint sie immer wieder abzuwinken, wenn einige Fans ihr irgendwelche gemeinen Dinge entgegenbrüllen. Während sie fast am Ring angekommen ist, sitzt auf ihren Lippen wieder dieses selbstgefällige Lächeln, welches so gut wie gar nicht wegzuwaschen ist - so scheint es zumindest. Eine Hand hat sie an ihrer Hüfte.



Melissa Santos: "And making her way to the ring ... from Columbus, Ohio ... ALLLLLLLLLEXXXAAAAAAA BLISSSSSSSSS"



Ein weiterer Schwall Buhrufe schwappen der Blondine entgegen, während sie schon auf dem Apron angekommen ist. Alexa steht mit den Rücken zu den Seilen, die Hände mit den charakteristischen Handschuhen ruhen auf dem mittleren Ringseil, ehe sie über das unterste steigt und sich nun im Ring befindet. Dann lehnt sie sich über das oberste Seil, um sich den Fans ein letztes Mal zu ihrer Theme zu präsentieren.



Die Stimmung im Halleninnere ist ausgelassen. Jeder der anwesenden Fans hat sich noch einmal ausgiebig mit Popcorn, Hotdogs, Kaltgetränken und allerlei anderem ausgestattet und wartet nun auf die Weiterführung der Show. Der Geräuschpegel der Fans nimmt noch einmal positiv zu, als sie die nächste Thema aus den Boxen hören.



Fast schon beflügelt beginnen sie lauthalsig vor Freude zu pfeiffen und einige sind sogar von ihren Sitzen aufgeschnellt und eilen nun an die Gitterbarrikaden um mit der Dame die gleich die Halle betreten wird abzuklatschen. Die Musik die durch die Jumboboxen dröhnt verspricht Freude, Motivation und Euphorie. Genau mit diesen Attributen betritt Candy Floss auch die Halle. Beschwingt hüpft sie auf den Entrancebereich und lässt sich erst einmal ausgiebig bejubeln. Immer wieder auf und ab hüpfend reisst sie dann auch die Arme in die Luft und dreht sich sogar einmal um den Fans alle ihre Schokoladenseiten zu präsentieren.



Anschließend rast sie wie ein geölter Blitz die Stahlrampe herunter und eilt sofort an die linke Seite wo bereits einige Fanhände sehnsüchtig darauf warten von ihrer berührt zu werden. Das gleiche Spiel wiederholt Candy Floss dann auch auf der gegenüberliegenden Seite und drückt den ein oder anderen Fan sogar einmal kurz. Die Pinkhaarige ist pure Energie und genau das gibt sie nur umso lieber an ihre Fans weiter, die die junge Britin weiterhin herzlich feiern. Während Candy nun an die rechte Ringseite sprintet, gibt es auch von Melissa Santos die Ansage.

Melissa Santos:"Making her way to the Ring... from London, England... weighing in at 127 pounds.. CANDDDDDYYYYY FLOOOOOSSSSS!"

Floss sitzt während der Ansage auf dem Ringrand und baumelt ein wenig mit den Beinen, während sie in die Zuschauermenge an den Barrikaden lächelt. Liebevoll winkt sie dem einen oder anderen sogar zu, ehe dann beschwingt aufspringt und den Ring entert. Dort erklimmt sie eines der Top Ropes und geniest noch einmal den Jubel den sie auslöst.



Anschließend hüpft sie jedoch herunter und stellt sich in eine der Ringecken. Kurz wird noch einmal das Haar gerade gestrichen, ehe sie ihre Arme hinter den Rücken legt und mit einem kleinen Lächeln auf ihre Gegnerin wartet.



It's a big bad world
But I ain't ashamed
I like the lights in my hand
And the beat in my face


Kaum hat die eindringliche Melodie begonnen, ist das Publikum auch schon auf der Seite von Liv Morgan, die gerade die Bühne betritt. Gewohnt aufgedreht und fröhlich hüpft sie auf und ab und genießt dabei die positive Reaktion der Fans. Diese scheinen sich absolut darüber zu freuen, dass die junge Frau aus Jersey heute Abend hier ist. Nach einer eleganten Drehung, einer Pose bei der sie sich an das Schirmchen ihres Caps fasst, sieht dabei auf den Boden, präsentiert sie sich mit offenen Armen den Fans. Liv fühlt sie gut heute Abend und das kann man deutlich sehen. So viel Freude wie sie gibt, bekommt sie vom Universe auch wieder zurück. Die Halle scheint zu kochen und man sieht vereinzelt tanzende Menschen, die den Beat von Morgans Theme nicht widerstehen können. Die Kamera zeigt dann wieder die Blondine, die breit lächelt.



Melissa Santos: "Making her way to the Ring... from Elmwood Park, New Jersey... LIIIIIIIIIV MORGAAAAAAN!"

Als der Name der Blondine ausgesprochen wird, scheint die Stimmung in der Halle noch einmal nach oben zu kochen. Das beflügelt auch Liv, die sich beim Herunterhüpfen der Rampe das ein oder andere Mal um sich selbst und klatscht nebenbei noch mit einigen Fans ab. Die Energie in der Arena ist unfassbar und wird mit jeder Bewegung der Blondine noch größer. Am Ende der Rampe angekommen, bleibt sie noch einmal stehen, um ihren Blick über die Massen schweifen zu lassen. Verdammt! Diese Menschen mögen sie wirklich. Das stimmt Liv noch ein bisschen fröhlicher und sie lächelt abermals breit.



Dann sprintet sie einmal um den Ring herum und klatscht dabei mit einigen Fans, die hinter der Absperrung stehen und sie anfeuern. Dann steigt sie auf den Apron und springt dann mit beiden Beinen über das oberste Ringseil. Liv macht eine Vorwärtsrolle und als sie dann wieder auf die Beine kommt, wippt sie im Takt der Musik nach oben, während sie sich das Cap falsch herum aufsetzt. Mit einem Grinsen auf den Lippen stellt sie sich auf das unterste Ringseil und sieht in die jubelnde Menge. Come at her, Bro!



THIS IS MY BRUTALITY


Dieser Ruf ertönt bevor eine Gitarre und der Theme Song von Rhea Ripley wird abgespielt und die Stage betritt die nun ihr Weste zurecht zieht ihre typische Bewegung bevor sie ihren Fuß auf die Rampe steht und in die Crowd schaut mit ein leichten grinsen unter buh-rufe geht die Australierin zu Ring.

Melissa Santos: "Making her way to the Ring... from Adelaide, South Australia ... THE AUSTRALIAN NUMBER ONE RHEA RIPLEY !"

Diese ist mittlerweile am Ring angekommen legt sich noch kurz mit ein Fan an bevor sie sich auf den Apron stellt und ihre Arme über ihrem Kopf kreuzt und macht mit ihren Händen das Let's Rock Zeichen und steigt in den Ring wo sie sich in die Mitte stellt und nochmal ihre Weste richtet bevor sie sie diese Auszieht und sich in eine Ringecke stellt und Kampf bereit ist.

Die Fans sind gespannt. Denn in wenigen Sekunden wird jemand erscheinen der am nächsten Match als aktive Person teilhaben wird. Die spannende Frage ist, wer wird es sein? Als sich dann die Halle etwas abdunkelt wird zunächst nur eine ruhige, melodische Musik eingespielt. Dieser mündet in einen Song aus dem Genre des Hip Hop in portugisischer Sprache.

Eu levanto na febre, hein
Fuzilando a alcateia de demônios que me seguem
Eles querem meu sangue num cálice, na mão dos vermes se satisfazem
Alguns cigarros de maconha, munições dentro da gaveta
Sem ideia, sem letra
A vida anda um inferno, querem morte ou me querem na cadeia
Na cadeira de rodas ou de réu de juízo.



Es ist also Taynara Conti. Es dauert auch nicht lange und dieser erscheint auf der Stage. Gekleidet ist sie in einen weißen Karatemantel. Sie legt die Arme an ihren Körper an und geht in eine leichte Verbeugung. Gleichzeitig geht im Ring Melissa Santos ihrem Job nach.

Melissa Santos: And introducing from Rio de Janeiro, Brasil weighting tonight in at 126 pounds, "Blackbelt" Taynara Conti!

Das letzte Theme ist verhallt und die fünf Damen lassen ihren Blick immer wieder hoch zu dem Koffer wandern. DEM Objekt der Begierde am heutigen Abend. Die Gegnerinnen werden gemustert, die letzten Taktiken werden zurechtgelegt. Man merkt die Anspannung in jedem einzelnen Herzen heute in diesem Match. Auch die Zuschauer blicken gespannt zum Ring. Sie wissen, was heute auf dem Spiel steht. Dieser Koffer…Dieser Vertrag bedeutet Macht. Macht über die aktuelle Championess, Macht über seine eigene Zukunft. Jede noch so kleine Ungereimtheit kann und wird ausgenutzt. Es gleicht einer Menschenjagd.

Byron Saxton: "Gleich geht es los. Seit Ewigkeiten wird der bedeutenste Koffer dieser Promotion ausgekämpft."

Noelle Foley: "Ich bin so stolz auf jede dieser Frauen. Jede begibt sich in Gefahr, nur um ihren Träumen nachzujagen."

Johnny Curtis: "Doch 4 man werden immer noch dastehen, wo sie nun sind. Ohne Koffer. Ohne Bedeutung."

Noelle Foley: "Sei nicht so hart Johnny. Alle fünf wissen was sie können und sehen sich gewappnet für dieses Match. "

Byron Saxton: "Jeden Moment geht es lo…"

Doch noch bevor Byron aussprechen kann, passiert etwas, womit niemand gerechnet hat. Ein weiteres Mal verdunkelt sich die Halle. Irritiert blicken die Damen im Ring, zusammen mit den Zuschauern zum Entrance. Was passiert hier gerade? Eine weitere Dame in diesem Match? Eine Ankündigung seitens Cody?



Ist sie es wirklich? Ein Raunen geht durch die Zuschauermenge und Tatsächlich. Mit einem schmitzten Lächeln steht Shotzi Blackheart seit Monaten wieder auf dem Entrance und blickt in den Ring hinab.

Byron Saxton: "Damit habe ich nun nicht gerechnet. Shotzi Blackheart ist zurück in der coast 2 coast!"

Noelle Foley: "Wow. Das ist…Ich weiß nicht was ich sagen soll. Nach all den Wochen. All dem was passiert ist steht sie nun wieder hier."

Johnny Curtis: "Die lebt noch? Ich dachte nach Noam…"

Noelle Foley: "JOHNNY! "

Mit ihrem markanten Wolfsgeheule steht Shotzi da und genießt die Jubelschreie der Fans. Sie war nie gehasst, doch nach all dem hat wohl niemand so wirklich mehr damit gerechnet, dass sie noch einmal in diesen Ring steigen wird. Und man merkt Shoti an, dass trotz all der Freude auch eine gehörige Portion Unsicherheit mitschwingt. Gerade jetzt wieder auf Alexa zu treffen? Doch sie will sich nicht beirren lassen. Lachend rennt sie die Rampe hinab, doch anders wie damals berührt sie keine der ausgestreckten Arme. Berührungen sind immer noch ein sehr schweres Thema für sie.

Melissa Santos:”Ladies and gentleman….Shotzi Blackheart…."



Die grünhaarige lässt sich ein Mikrofon geben und blickt jede der fünf Damen direkt in die Augen.

- Shotzi Blackheart -
„Naaa, habt ihr mich vermisst? Ich glaube besonders du Alexa oder? Also Mädels. Lasst uns starten. Ich habe viel nach zu holen. Auuuuuuu….Auuuuuu….AUUUUUUUUUUU!“

Ein letztes Wolfsgeheule bevor sie das Mikro wegschmeißt und sofort auf Alexa Bliss losgeht.

* DING DING DING *

Am Ende des Matches stehen Alexa Bliss und Shotzi Blackheart auf der Leiter. Kurz sah es aus, als würde Candy es schaffen die Leiter umzustoßen, doch als sie fiel, und Alexa mit ihr, schafft es Shotzi sich auf eine zweite Leiter zu retten. Alexa und Candy kletterten die Leiter hoch, doch Shotzi schaffte es rechtzeitig den Koffer abzuhängen.

* DING DING DING *

Here is your winner and MISS MONEY IN THE BANK 2019: SHOOOOTZI BLACKHEART!



Noelle Foley: "Das ist beeindruckend. Sie kommt wieder und sichert sich den Koffer."

Byron Saxton: "Was eine Schlacht. Hier hat sich niemand etwas geschenkt."

Johnny Curtis: "Es fängt wieder an. Die Freaks übernehmen die Show. Grandios. Nun gewinnt auch noch die kaputte…."

Noelle Foley: "JOHNNY! "



DER ZORN DER VERSCHWUNDENEN MADENKINDER!

In der ganzen Halle erlischt postwendend das Licht und zunächst fragen sich alle, was das auf sich hat. Nach einigen Augenblicken erhellt sich dann auch der Titantron und wir sehen zunächst nur über den gesamten Tron verteilt die Blätter eines einzelnen Baumes, in der Finsternis der Nacht, die im Winde vor sich hin flattern. Schließlich vermischen sich diese Blätter mit dem Kamerabild, es wird langsam heraus gezoomt und wir erkennen nun auch, dass dieser Baum nicht der Einzigste ist, der sich im Bild befindet. Besser gesagt, er ist einer von vielen Bäumen in diesen gigantischen Wald, in welchen wir uns hier befinden. Wir wissen dennoch nicht, wo genau wir sind, denn besonders einzigartige Eigenschaften hat dieser Wald nun nicht wirklich. Und wir haben auch keinen Plan, was das ganze hier jetzt soll. Die Kamera zoomt langsam wieder herein und lässt uns eine Gruppe an Menschen, sehr viele Kinder, erkennen, welchen wir hier langsam folgen und zunächst sieht es so aus, als würde es kein festes Ziel für diese Pfadfindergruppe geben. Im hellen Licht des Vollmondes und im Augenwinkel des Betrachters erkennen wir zwar, das sich links und rechts einige Orte befinden, welche garantiert von Menschenhand erschaffen wurden, diese uns aber nicht wirklich weiterhelfen. Trotzdem wirkt das ganze hier enorm düster und bedrückend. Was sind dies für Kinder und was bestreben sie hier zu eruieren? Die Kamera versucht durch kleine Schwenks nach links und recht mehr herauszufinden, aber vieles offenbart es nicht. Es ist einfach nur viel zu dunkel um irgendetwas zu erkennen, wobei einen dieser Wald auch ein wenig bekannt vor kommt. Klar, Wälder unterscheiden sich jetzt nicht so gemein voneinander, aber man könnte schwören, dass man schon einmal mit den Kameras der Coast 2 Coast hier vorher gewesen ist. Im Grunde kann einem der Kameramann leid tun. Muss er hier auf eine kleine Gruppe Kinder aufpassen, die eine Schnitzeljagd veranstalten oder Ähnliches? Man weiß es nicht aber plötzlich bleiben alle Knirpse stehen und der Weg wird nicht fortgesetzt. Dies dauert einige Augenblicke an, ehe sich die Kleinen doch wieder in Bewegung setzen. Allerdings nicht, um ihren Weg fortzuführen. Nein, sie schwärmen aus um sich allesamt nebeneinander aufzustellen. Darauf folgt erneut eine Stille. Nur das Krächzen der Krähen am Himmel ist zu hören. Plötzlich erhellt sich die Nacht ein wenig und lässt die Kamera, die sich hinter den Kindern befindet, erkennen, wie ein größeres undefinierbares Wesen aus der Höhe auf den Boden fliegt und sanft darauf landet.



Wirkt das alles nicht schon beängstigend genug, steigen plötzlich 2 mysteriöse Gestalten von den monströsen Wesen herab, welche, wie es scheint, eine Geisel bei sich haben. Zumindenst ist der Mann gefesselt und wird von der kleineren, wahrscheinlich weiblichen Person, die nur als Silhouette zu erkennen ist, gehalten. In langsamen Schritten geht der Kameramann näher an die Personen heran um besser erkennen zu kennen, um wen es sich hier handelt. Und wer bei diesem schaurigen Szenario, welches wie aus einen Horrorfilm stammen könnte, noch nicht dahinter gekommen ist, der weis es spätestens jetzt. Das ist niemand geringeres als The Alter Ego of Jeff Hardy Willow the Wisp, welcher in Begleitung seiner liebreizenden Punkdame Gruftine und einen gefesselten Dale Oliver inmitten dieses Waldes auf seiner gigantischen Fliege Shorty gelandet ist. Es ist unglaublich was für eine Armee an verschiedenen Charakteren Willow sich da aufgebaut hat. Es wirkt alles wie aus einem Buch, was um ihn herum passiert, aber das grausame ist...
Es ist die Realität! Wie ein anführender König gibt Willow das Zeichen und marschiert zusammen mit seinen dutzenden Gefährten und seinen vielen Maden, welche wir erst jetzt neben den vielen Kindern zu Gesicht bekommen, tiefer in das Wäldchen hinein, während er den jungen Dale in Gefangenschaft hält. Bereit für eine blutrünstige Schlacht. Aber Dale hat wie es scheint nicht gelogen. Die Hauptforschungsstation von Shannon Moores Imperium scheint tatsächlich verlassen, nachdem Willow den Containerkomplex in Toronto überfallen hatte und die Mitarbeiter des Punks wohl bemerkten, dass sie in ziemlicher Gefahr schweben. Weder in den verschiedenen Feldlagern noch in den unterirdischen Laboren gibt es noch irgendwelches Leben. Auch die meisten Geräte und Wertgegenstände scheinen fortgebracht worden zu sein. Die Station ist nun nicht viel mehr, als eine leere Hülle. Genau wie Willow selbst. Dies könnte ein perfektes Heim für Willow Kinder werden, der für jedes seiner Madenkinder eine tiefe Verbundenheit empfindet. Auch für die menschlichen. Größer noch als diese Verbundenheit ist allerdings sein Hass auf Shannon Moore und die Vorstellung, dass er einfach so davonkommen würde. Das darf nicht passieren. Er hat während seines Gemetzels am Containerkomplex das Wesentliche aus den Augen verloren und sich zum Spielball von Shannons Plänen machen lassen. Dieser Wixxxer hat ihn und vor allem seine Maden benutzt. Darauf gibt es nur eine Antwort. Er stellt sich auf eine kleine Anhöhe zwischen den verlassenen Ruinen der Station, atmet noch einmal tief durch und spricht zu seinen Kindern.

Willow: Werte Hyänen. Die Ziele unseres Hasses sind feige geflohen. Sie denken, dass sie uns überlegen sind, mit ihren lächerlichen Reichtümern und Maschinen. Dass sie uns benutzen können wie kleine, willige Spielfiguren und uns einfach in die Ecke schmettern können, wenn sie unserer überdrüssig werden. Sie könnten sich nicht mehr irren. Wir mögen Kinder sein. Und doch sind wir es, vor denen sie sich versteckt haben wie ängstliche Babys. Aber es gibt kein Versteck, dass wir nicht entdecken können. Keinen Ort, an dem wir sie nicht erreichen können, und wenn wir dafür die ganze Welt zu unserem Bau machen müssen.

Er macht eine kurze Pause, in der ein kalter Luftzug die Äste der allgegenwärtigen Bäume zum Rasseln bringt, begutachtet sein Publikum und blickt fast ausnahmslos in entschlossene Gesichter. Selbst in den schwarzen Knopfaugen seiner Maden glitzert Ergebenheit. Es gibt nur zwei Ausnahmen. Dale Oliver steht zitternd und verängstigt neben ihm und Gruftine hat denselben skeptischen Blick aufgesetzt, mit dem sie auch schon vor ihrer Verwandlung alles auf der Welt betrachtete. Dennoch hören auch sie aufmerksam zu.

Willow: Unser besonderer Freund hier…

Er zeigt auf die riesenhafte Monsterfliege, deren gewaltiger Körper den Mond verdeckt, jedoch nur ihr Hinterteil zur Kamera und den hier anwesenden Publikum gerichtet hat. Kurz danach herrscht wieder Stille, in der man nur das Schlagen der gigantischen Flügel im Wind hören kann. Während das Crazy Monster seine Worte an seine Kinder richtet, ist sein Blick weiterhin fixiert auf die grausame Monsterfliege, ehe er einmal tief durchatmet.

Willow: …Wird uns dabei helfen, eine Armee aufzustellen, mit der wir Shannon und seine Schergen aufspüren und sie unserem Zorn ausliefern können. Doch auch ihr Anderen könnt etwas tun. Ihr werdet mir mehr Jungen und Mädchen bringen und sie zu Soldaten in unserer Gemeinschaft machen. Wir werden Shannon in einem Meer aus Zähnen und Klauen ertränken und jede Erinnerung an ihn auslöschen. Ich weiß, das ist eine große Aufgabe. Aber wir werden und KÖNNEN nicht scheitern. Denn in uns brennt der reine Zorn der Maden!

Nachdem sich diese Ansprache als abgeschlossen abstempelt, richtet der Xtreme Psychopath dann seinen Blick auf den Assistenten von Shannon Moore und auch gleichzeitig auf das Mitglied seiner eigenen Band Peroxwhy?Gen...
Also auch Jeff Hardy sollte diesen Dale Oliver nur allzu gut kennen und wahrscheinlich auch gut mit ihn befreundet sein. Aber ein Jeff Hardy ist hier nicht anwesend und wird es wohl auch nie wieder sein.

Willow: Sooo was machen wir nun mit ihnen meine kleine Alice? Vielleicht entferne ich ihnen zunächst die Geschlechtsorgane, die Fingernägel und die Fußnägel. Das hat eine recht demoralisierende Wirkung auf die meisten Wesen eurer Rasse. Auch der Verlust der Augen, durchstochene Trommelfelle oder ein wenig entfernte Haut haben schon recht beeindruckende Effekte.

Fasziniert und ehrfürchtig zugleich lauschen die Kinder des Wisps den Worten von Willow, in denen sie sich fast zu verlieren scheinen. Sooo bezaubernd viele Möglichkeiten diesen Mistkerl zu quälen und jede klingt Traumvoller als die davor. Das ist wie ein Wunderland, in welchen jeden Tag „heilig Abend“ ist. Nur alleine das ausdruckslose Gesicht von Gruftine bekommt ein wenig unbehagene Stimmung geschmückt, als sie sich ausmalt was Willow hier mit diesen armen Mann vor hat.

Willow: Wissen sie wie lange Gliedmaßen ohne jede Blutzufuhr lebendig bleiben können? Zu Beginn haben sie noch nichts zu befürchten. Doch je länger es dauert, desto stärker schlafen irgendwann die Arme ein. Schmerzhaft, besonders wenn ich ihnen dieses wundervolle Dopingmittel spritze, welches ihre Nerven härter arbeiten lässt, sodass sie die Schmerzen noch stärker wahrnehmen. Das wäre ziemlich reversibel. Wenn sie allerdings zu lange ohne neuer Blutreserve auskommen müssen, werden ihre Unterarme gänzlich taub werden und irgendwann beginnen abzusterben. Zwei verrottende Stücke Fleisch, die zufällig an ihren Oberarmen hängen. Und ich versichere ihnen, dass ich kein Problem damit habe, sie so lange hier zu quälen, bis ihre Unterarme als stinkender, fauliger Schleim vom Stuhl herunterfließen.

Man konnte schon oft hören, was für grauenvolle Foltermethoden im Kopfe des Muggotkings herumspuken, aber bei diesen Worten macht sich im Inneren eines jeden Zuhörers eiskalter Schrecken breit. Selbst dem professionellen Kameramann wird dieses ganze Szenario allmählich zu gespenstisch. Obwohl das bei Willlows Anwesenheit ja eigentlich Meistens so der Fall ist. Der Atem des Aufnehmers wird schneller und hektischer und man kann regelrecht die Schweißperlen hören, die sich auf seiner Stirn bilden, langsam an der Haut herunter kullern, bevor sie sich brennend auf die empfindlichen Augen legen. Dieser Mann ist hier garantiert fehl am Platz und trotzdem versucht er sein Bestes, seinen Job gut es geht zu erledigen und uns zu zeigen, was dieser Freak Willow hier veranstaltet. Ganz ganz schlechte Idee, denn dieser scheint mit seiner Folter beginnen zu wollen. Langsam zieht er ein langes Kabel aus seinem Mantel hervor, an dessen Ende sich eine spitze Nadel befindet. Das Skinn of Bizarr nimmt sie in die Hand und schreitet damit betont langsam auf Dale zu, geht dann um ihm herum und hält die Nadel direkt an die linke Seite seines Kopfes, sodass dieser das kalte, unbarmherzige Metall an seiner Kopfhaut spüren kann.

Willow: Sicher kennen sie den Trigeminusnerv. Es ist der größte Nerv im menschlichen Körper und er kann die größten Schmerzen verursachen. Dagegen soll Migräne ein reiner Spaziergang sein.

Mit diesen Worten jagt er die winzige Nadel durch Dales Kopf. Heißglühende Pein erfüllt sein ganzes Sein. Er hört sich selbst Schreien, auch wenn er selbst wohl erst nicht begreift, dass dieser Schrei von ihm stammt.

Willow: Na. Na. Ich habe doch noch nicht mal angefangen.

Dale fehlen die Worte, diesen Schmerz noch zu beschreiben. Es gab keinen Gedanken mehr. Kein Gefühl. Nur Schmerz. Schmerz und wieder Schmerz. Er WAR der Schmerz. Und der Schmerz war alles, was je gewesen war und sein würde. Dann endet es abrupt als Willow die kleine Nadel wieder herauszieht.

Dale: Aufhören! Bitte hör auf! Ich... Ich... Ich kann euch helfen...
Ich tue alles, was ihr wollt, nur bitte hört auf mit dieser Pein!!! Ich kenne diesen Ort. Ich war hier selbst schonmal. Die Mitarbeiter sind zwar weg, aber ich kenne einen Tresor, zu den selbst sie keinen Zugriff haben. Dort befinden sich geheime Informationen von Shannon und ich wette, dass sie garantiert noch hier sein müssen. Bitte hört auf damit und ich bringe euch dorthin. Ich werde euch alles geben was ihr wollt, nur bitte lasst mich leben.


Willow scheint davon wirklich überrascht zu sein. Er beendet seine Folter und baut sich wieder in kompletter Lebensgröße auf. Voller Entzückung starrt er auf seinen Gefangenen...
Bis er ohne Vorwarnung ein lautes Kichern von sich gibt.

Willow: HIHIHIHIHIHIHIHIHIHI ihr Menschen seit so berechenbar. Es ist doch klar, dass sie hier irgendwelche Lügen von sich geben um ihren Tot noch etwas in die Länge zu ziehen. Sie würdest alles machen dafür. Wirklich Alles hihihihihihi.

Die gesamte Kinder- und Madenarmee von Willow stimmt für einen Moment ein und antwortet der Most unpredictable Force of Coast 2 Coast auf die markerschütternde Lache, doch Dale bleibt weiterhin verbissen bei seiner Aussage.

Dale:Nein. Ich lüge nicht. Ich begleite dich mit ins Gelände. Dann siehst du es selbst!

Nur langsam bewegt sich die Black Mamba um ihr Opfer herum und lässt ihre Augen immer abwechselnd zwischen ihm und ihrer Armee an Zombiekindern und Maden umherfliegen. Anschließend beginnt er etwas sanfter, aber in nicht minder unheimlichem Ton flüsternd auf Dale zu antworten.

Willow: Also gut. Begleite uns. Aber wenn sie mich täuschen, werde ich ein kleines Brainstorming für ihre Folter veranstalten. Wie sie sehen, habe ich viele kreative Köpfe in meinem Team, die mir ganz bestimmt hervorragende Ideen liefern werden.

Dale nickt während nahezu jeder der hier anwesenden ein letztes Mal wieder nach oben blickt und fasziniert von den monströsen Fliege ist, die ihre Kreise um das geschehen hier zieht. So simpel es auch wirken mag, hat es eine gewisse Stärke in sich. Etwas eigenartig mitreisendes versprüht diese fliegende Kreatur.

Willow: Wunderbar. Na dann mal los. Übrigens…

Willow streckt ihm seine bleiche, geäderte Hand entgegen, während er ihn mit nun deutlich weniger feindseligen Ausdruck entgegenblickt.

Willow: …Da wir jetzt auf der gleichen Seite stehen, können wir uns ruhig duzen. Ich heiße Willow.

Und mit diesen Worten setzt sich die Zombiearmee und auch Willow zusammen mit Gruftine und Dale in Bewegung. Willow und seine Madenkinder führen die Gruppe hinab in die Forschungsanlage, die vor allem Dale sehr bekannt vorkommt. Während Dale sich aber so still und duldsam wie möglich verhält, bemerkt man sehr gut, dass er sich unablässig nach einem möglichen Fluchtweg umsieht. Allerdings scheint er auch schlau genug, um zu erkennen, dass es keinen Fluchtweg gibt. Er wird förmlich von Willow und seinen Anhängern eingekesselt. Auch wenn die meisten davon Kinder und Kleinkinder sind, die Dale normalerweise zum Frühstück verspeisen würde und zwar mit Freuden, denn er hasst Kinder, warnen seine Instinkte ihn davor, etwas Unbedachtes zu versuchen. Hinzu kommen Shannons Erzählungen über Willow, die sich anscheinend auch mit der Wirklichkeit decken. Dieses Monster hat eine Ausstrahlung, wie ein ausgehungerter, tollwütiger Tiger mit ausgeprägten Wahnvorstellungen. Nur schlimmer. Wenn seine Minions da nur halb so übel drauf sind, wäre er in Sekunden Kleinholz. Aus diesen Grund muss er versuchen so gut es geht ruhig zu bleiben und das macht er respektabel gut. Keiner der hier anwesenden sagt auch nur ein Wort. Dale dackelt dem düsteren Freak wie ein braves, schweigsames Entenküken hinterher. Am Ende ist es Willow selbst, der das Wort ergreift, während er das eiskalte Zerrbild eines Lächelns gleich einer gruseligen Maske vor sich her trägt.

Willow: Sie sagen ja gar nichts, ehrenwerter Assistent. Hat mein kleines Hyänenrudel Ihnen die Sprache verschlagen? Ver... Schla... Schla... Schlaaagen?

Er spielt mit dem letzten Wort, wie eine Katze mit einer besonders leckeren Maus. Aufgestachelt tigert The Sense of dramatized inflections in den Gängen des Gebäudes umher und sieht mit stark geweiteten Augen zunächst auf Dale... Dann auf seine Armee aus Kindern... Und dann auf die dutzenden Maden, die den Wall um sie herum bilden. Er ist stolz auf seine Gefolgsleute und zieht unheimlich viel Kraft aus ihrer Anwesenheit. Dale hingegen lässt das alles nur kalt. Er erwidert in einer ruhigen Tonlage

Dale: Das kann man wohl sagen. Sehr eindrucksvoll.

Willows emotionsloses Lächeln erlischt. Wut lodert rot in seinen Augen auf und sickert wie schwarzes Gift in seine Stimme hinein.

Willow: Eindrucksvoll, nicht wahr? Eine seelenlose, zerrissene, hassende Hyäne. Da haben sie etwas durchweg Beeindruckendes erschaffen, Alice. Ja, das haben Sie. Sie sind ein guter Speichellecker. Und ich eine brave Laborratte. Bekomme ich jetzt einen LOLLY!?!

Er packt Dale am Kragen und wirft ihn wie einen hilflosen Welpen gegen die Wand. Dales Schädel pocht. Sein Hinterkopf hinterlässt einen roten Fleck an der kalkweißen Wand. Willow kommt gleich einer Naturgewalt auf ihn zu. Mit einem Mal sind seine Augen nicht mehr als schwarze Löcher im Gewebe der Wirklichkeit. Strudel, die alles Licht in sich einsaugen und im Gegenzug nichts als Hass und Verzweiflung herauswürgen. Er will ihn töten. Und in diesem Moment wird Dale klar, dass er nichts Bleibendes in seinem Leben geschaffen hat. Es gab niemanden, der um ihn trauern würde. Keine Kinder, keine Frau und nicht einmal richtig enge Freunde, wenn man einmal von den Mitgliedern der band absieht, zu denen aber auch Willow als Anführer gehört und die deshalb auch nicht mehr so wirklich zählen. Dale war immer ein offener und liebenswürdiger Typ gewesen. Seine Kollegen mochten ihn. Er hatte eine Menge Affären gehabt, mit denen er stets im Guten auseinandergegangen war. Niemand hasste ihn, wenn man gestörte Individuen wie diese Zombiebestien und offensichtlich auch Willow einmal außen vor lässt. Aber leider liebte ihn wohl scheinbar auch niemand. Wenn Willow ihm jetzt die Kehle zerdrückt, würde nichts bleiben, außer seine nebensächliche Mitwirkung an diesen kurzen Erfolg mit Shannons Imperium und einigen unbeachteten Musikstücken für Total Nonstop Action und anderen kleinen Ligen. Nichtssagende Vermerke in Fußnoten und Quellenangaben. Das würde seine einzige Form der Unsterblichkeit bleiben. Zumindest die einzige Positive. Der Wahnsinn von Willow und all die gefährlichen Geheimnisse, die er zusammen mit Shannon hier in der Liga vollzogen hat, um dieses Monster zu stürzen, stehen ja auch noch auf der Liste und haben wohl durchaus das Potenzial, ihm mit seinen fatalen Konsequenzen einen Platz in den Geschichtsbüchern zwischen Leuten wie Mengele, Hitler, Stalin und Co. zu verschaffen. Was das jetzt für Geheimnisse sind, sind uns nur wenig bekannt, aber wir konnten auf alle Fälle vor einigen Wochen ein Gespräch mit anhören, dass Shannon scheinbar irgendeine gefährliche Droge in seinen Pulver untergemischt hat, um Energie zu gewinnen, welche er wohl für das Willow-Ritual oder so benötigt. Aber die Zeit für Dales Ableben ist noch nicht gekommen. Auch wenn er etwas anderes vermutet. Er hat zwar keine Möglichkeit sich auch nur ansatzweise zu wehren, da Willow ihn einfach unmenschlich überlegen und er von einer Horde an Zombiekindern und fleischfressenden Maden umzingelt ist, aber er hat keine Lust darauf, sich einfach so sinnlos zu opfern. Dafür kommt aber Hilfe von unerwarteter Seite. Kurz bevor Willow Dales Leben ein Ende machen möchte, wird seine Hand aufgehalten. Und zwar von dem tätowierten Teenagermädchen.

Willow: : Was soll das, Gruftine?

Knurrt Willow wütend, während das größere Mädchen mit dem Undercut nur trocken und emotionslos erwidert.

Gruftine: Das ist nicht gerecht. Er hat nie versucht, dich zu töten. Also hast auch du kein Recht darauf, ihn zu töten.

Willow: Ich habe jedes verdammte Recht, alles zu tun, was ICH WILL!.

Schreit Willow sie direkt aus der Kehle kommend an und die weißen Schlangen unter seiner Haut machen den Eindruck, sein Gesicht und seine Maske in ungleiche Hälften zerteilen zu wollen. Der Widerhall in diesen engen schallenden Gebäudegang klingt nur langsam in unseren Ohren aus. Das gepiercte Mädchen bleibt jedoch völlig unberührt und zeigt keine Angst.

Gruftine: Das hast du nicht. Du kannst tun, was du willst. Aber ein Recht dazu hast du dennoch nicht.

Einen Moment lang sieht es ernsthaft so aus, als würde Willow auf Gruftine zugehen und ihr mit bloßen Händen den Kopf abreißen. Eine Aussicht, die wohl für beide Parteien, aber hauptsächlich eher für Willow kontraproduktiv sein wird, da er heute noch ein wichtiges Match bei One Shot at Glory bestreiten muss und der Ausgang dieser Konfrontation ziemlich offen sein würde. Aber es kommt nicht dazu. Willlows Wut verebbt. Man kann selbst durch die Maske sehen, wie es hinter seiner Stirn arbeitet. Plötzlich antwortet er mit sehr neutraler Stimme

Willow: Gut. Wir werden etwas finden, was der Gerechtigkeit Genüge tut.

Ein kurzer, aber intensiver Blick wirft er mitten in die Kamera. Er lächelt nicht, aber irgendwas an seinem Blick sagt überdeutlich, dass er es gern tun würde. Sie setzen ihren Weg fort.

Willow: Doch ich warne sie...
Nur weil ich sie vorerst nicht umbringen werde, heißt das nicht, dass ich mir feige Ausreden anhöre möchte. Dies hier ist mein Reich. Hier gelten MEINE Regeln!


Die kalkweißen Lampen an der Decke flackern. Eine davon platzt sogar und lässt Glasscherben herabregnen, von denen einige Dale treffen und ihm oberflächliche Kratzer zufügen. Dale aber ignoriert die Kratzer und fasst neuen Mut. Die Punkdame Gruftine hat sich für ihn eingesetzt und auf ihre Art Widerstand geleistet. Da kann er sich nicht feige hinter seinem Selbstmitleid verstecken. Und das wird er auch nicht. Er wird kämpfen, für seine Freiheit, für sein Leben und für alles, was ihm noch übrig bleibt.

Dale: Das hier deine Regeln gelten, will ich gar nicht bezweifeln, Willow. Genauso wenig, dass ich eine grauenhafte Schuld auf mich geladen habe, weil ich Shannon so stark geholfen habe, gegen dich vorzugehen. Das wir versucht haben, dich so tief in den Abgrund zu stürzen, dass du für immer verloren bist.

Willows Gesicht ist wie seine Maske. Nur wie eine emotionslose Maske aus Stein. Nur kurz blickt er auf seine untergebene Gruftine, welche wohl doch wesentlich mehr Macht hat als er es selbst überhaupt haben möchte. Überraschenderweise verzichtet Willow darauf, nach dieser Äußerung erneut auf Dale zuzuschlagen und möglicherweise wieder Ärger von der kleinen Gruftine zu bekommen, die wie eine Tochter für ihn ist.

Willow: Ich habe keine Lust mehr darauf, mir diese lächerlichen Ausreden anzuhören. Ich BIN längst verloren. Genau durch euch armselige Menschen. Menschen wie du und Shannon. Aber ich habe endgültig genug davon, der Spielball irgendwelcher angeblich Egos zu sein. Da ich es noch nicht geschafft habe, den liebenswerte Herrn Moore in die Finger zu bekommen, muss ich eben an ihnen … Gerechtigkeit üben. Das heißt, dass sie liebes Hündchen hier etwas Leckeres essen werden hihihihi. Teller um Teller. Tag um Tag.

Das Gesicht von Dale verliert von jetzt auf gleich jede Farbe und er wünschte sich beinah die grausame Folter von vorhin zurück. Denn was ihm jetzt bevorsteht, ist schlimmer. Viel schlimmer. Die Bilder zeigen wie diese grausame Armee einen eintönigen, kalten Tisch in einen leeren Raum stellen und Dale gewaltsam zu diesen zerren. Auch Willow setzt sich voller Zufriedenheit, wie bei einem Verhör, an die andere Seite des kleinen Tisches. Die restlichen Kinder und Maden platzieren sich an ein Fenster und schauen von außerhalb mit zu. Das ist wirklich wie bei einem Verhör. Aber wen wollte Shannon hier verhören? Dieser Komplex gehört immernoch den Punk, aber wofür hat er hier ein solches Verhörzimmer aufgebaut?

Willow: Die Angst-, Schiss- und Ich-Will-zu-Mama-Werte scheinen ziemlich hoch zu sein. Und das freut mich. Noch hat der liebe Dale kein Happi Happi gegessen. Aber das wird er. Oh ja, das wird er das wird er das wird er hihihihihihi.

Und im Augenblick eines einzelnen Wimpernschlages verzerrt sich Willows Gesicht vor Wut. Er rammt den Fingernagel seines Zeigefingers mit Wucht in Dales rechte Handfläche. Dieser schreit vor Schmerz auf und Willow nickt darauf nur zufrieden wie ein Raubvogel. Auf Dales Gesicht steht kalter Schweiß, während Willow ihm den Finger nun auch durch die andere Hand stößt. Dale zuckt vor Schmerzen zusammen. Ein klein wenig kann man bei diesen Bildern durch das fenster erkennen, dass Gruftine nicht mit Willows Verhalten einverstanden ist. Für das Flehen und die Drohungen, die von Dale ausgestoßen werden, scheint sie so taub zu sein, wie eine Wand, aber dennoch bewegt sich irgendetwas in der emotionslosen Fassade ihres gepiercten Gesichts, wenn sie einen der Wutausbrüche ihres Anführers beobachtet. Es ist nur eine winzige Veränderung, kaum zu bemerken, wenn man nicht ganz genau hinsieht, aber dennoch kann sie alles bedeuten. Jedoch ist die Wahrscheinlichkeit wohl sehr gering, dass sie Willow davon abhalten wird, nun auch Dale als seelenlose Kreatur enden zu lassen. Mit Tränen des Schmerzes in den Augen versucht Dale selbst seinen ganzen Mut zusammen zu packen und auf Willow einzureden.

Dale: Ich will dir nichts Böses bitte. Ich hatte doch keine andere Wahl. Ich empfinde Mitleid für das, was du verloren hast. Für das leben, das du verloren hast.

Daraufhin werden Willows Augen erst rot wie Glut und dann schwarz wie Kohle.

Willow: MITLEID!? KEINE WAHL?! Ich bin der Vater der Maden. Die oberste Hyäne. Der seelenlose Herr. Ich habe von niemandem Mitleid nötig. Von NIEMANDEM!

Plötzlich zieht er einen prall gefüllten Beutel aus seiner Hosentasche hervor, von dem ein ekelhafter, aber unverkennbarer Geruch ausgeht, Madenfleisch, und knallt ihn auf den Tisch.

Willow: Ich habe es satt ihre öden und beleidigen Ausreden länger anhören zu müssen. Sie werden jetzt sofort essen. Sie werden essen, bis Sie platzen. Essen, bis sie noch viel toter und leerer sind als ich. Essen, bis auch sie eine Hyäne sind. Eine verlorene, zerstörte Hyäne…

Dale: Aber Willow…

Wollte Dale sich vert...

Willow: ESSEN SIE!

Schreit Willow unterbrechend und reist dabei den Beutel auf, wobei er das stinkende, weißliche Fleisch offenbart.

Willow: Essen Sie oder sterben Sie! Sie haben die Wahl. Auch wenn ich jetzt schon bald wieder verschwinde, um ihren geliebten Anführer fertig zu machen werden sie nicht entkommen können. Entweder Mund auf oder Kopf ab!

Da hatte er bei Shannon sicher weitaus mehr Wahl, möchte man meinen. Gegen dieses sture Monster wird er wahrhaftig keine Chance mehr bekommen können, ein normales anständiges Leben zu führen. Für eine kurze Zeit können wir die beiden noch am wohl weniger gut bedeckten Tisch erkennen bevor das Bild langsam aber sicher schwarz wird.

Noelle Foley: "Welch grausame Bilder.."

Byron Saxton: "Aber sie sind passiert, sonst würden wir sie nicht sehen!"

Johnny Curtis: "Auch nicht ekelhafter wie moderne Horrorfilme, kommt mal runter!"



Was ein Abend. Nach so langer Zeit wieder in dieser Liga sein. Wieder in den Ring steigen. Die Gerüche wahrnehmen. Es ist wie früher und doch…doch ist es anders geworden. Was vorher noch Zufluchtort war der Freude, Vergnügen, der Kinderspielplatz mit mehr Gewalt und Drama. Seit der Geschichte mit Grimm und Noam hat sich alles geändert. Und dennoch, trotz alledem. Sie hat es vermisst in diesen Ring zu steigen. Shotzi hat es einfach nicht mehr ausgehalten sich zu verkriechen und mit ihren Gedanken allein zu sein. Die brauchte es in dieser Liga zu sein. Sie braucht es jetzt! Erschöpft von ihrem ersten Match seit Monaten, hat sich die grünhaarige in die Ecke ihrer Umkleide zurückgezogen. Ohne eine Bank oder Stuhl zu nutzen presst sie ihren Rücken in die Ecke und streicht sich ihre Mähne aus dem Gesicht. Duschen? Später. Irgendwann. Soll sie doch stinken. Sie ist ja eh allein hier. Eigentlich ein Wunder. Schließlich streicht Grimm hier irgendwo umher. Aber scheinbar hat er kein Interesse an ihr. Noch nicht.

- Shotzi Blackheart -
„Ich bin so stolz auf meine Candice. Sie ist so tapfer.“

Mit einem wohligen Lächeln auf den Lippen hat sie ihr Smartphone in den Händen und schaut Rückblicke des Openers der Show. Gewisse Leute hat sie wirklich vermisst. In den Händen lässt sie ein kleines Plüschschweinchen umherwandern. Nichts Besonderes. Nur ein kleiner Glücksbringer ihrer Retterin um ihr diesen Schritt zu erleichtern. Zurück zu kommen.

- Shotzi Blackheart -
„Ob sie wohl immer noch nach Mirabellen riecht? Vielleicht sollte ich sie gleich aufsu… “

Doch gerade als sie mit sich selbst in Diskussion gerät, hört sie ein ihr bekannt vorkommendes Husten. Die Kamera immer noch auf sie gerichtet, rückt sie immer weiter in die Ecke hinein. Gut gemacht. Wenn man eh ein seelisches Wrack ist, sich auch noch sinnbildlich in die Ecke verkriechen. Eine verschwitze Strähne legt sich vor ihre Augen. Natürlich hatte sie sich eben nichts anmerken lassen wollen, aber nun? Alleine in ihrer Kabine?

Nun, so alleine ist sie nicht mehr. Im Türrahmen steht ausgerechnet die Person der sie wohl am Wenigsten begegnen möchte, vielleicht noch etwas weniger als Simon Grimm. Die Rede ist natürlich von Noam Dar. In seinem Gesicht ist ein Hauch von Spott zu sehen. Ein minimales Grinsen, nicht mehr. Es ist jetzt eine halbe Ewigkeit her und für Noam ging das Leben ganz normal weiter. Sie aber leidet seitdem ununterbrochen. Und Noam gefällt es irgendwie sie wiederzusehen. So. Verschwitzt. Erschöpft. In der Ecke kauernd.

NOAM DAR:
» Man siehst du scheiße aus... «


Ein kleines Stück zieht sich sein Grinsen weiter als er in den Raum hineinmarschiert der eigentlich einen sicheren Ort für die weiblichen Akteure der Liga darstellen soll. Ganz langsam nähert er sich ihr, wohl bedacht nicht zu schnell die Distanz zu verringern. Seine Augen funkeln. Shotzi ist sein Werk. Seine Mona Lisa. Und das sieht man ihm an.

NOAM DAR:
» Keine Angst. Ich komme in Frieden. Versprochen! «


Bitte?! In Frieden?! Das ist so absurd dass es fast zum Lachen ist, wäre die Sache nicht todernst. Noam bleibt auf der Stelle stehen und seine Hände wandern in die Hosentaschen.

NOAM DAR:
» Schön dich wiederzusehen, Ash. Freust du dich auch mich zu sehen? «


Natürlich musste es Dar sein. Wer auch sonst. Dieser verdammte Mistkerl. Wie kann man nur so eine sadistische Ader ausleben müssen, um eine seelische Befriedigung zu erhalten? Verdammte Mauer, verdammte Angst. Immer weiter versucht sie sich in die Ecke zu drücken, doch es geht nicht mehr. Entweder ist ihr Rückgrat im Weg oder irgendein Idiot hat die Mauer zu nah an der Türe gebaut.

- Shotzi Blackheart -
„Was willst du hier Noam? In Portugal hast du mich aufgelauert und nun hier?“

Scheiß drauf. Angriff ist die beste Verteidigung! Blackheart versucht sich aufzustellen. Sie will niemals wieder in einer erniedrigten Position jemanden gegenüber sein. Vor allem nicht diesen Mistkerl gegenüber. Ihre Hände tasten die Wand entlang. Irgendwo muss doch etwas sein. Eine unebene Stelle, irgendwas wo sich dran festhalten kann. Doch da ist nichts. Sie stemmt sich dagegen und versucht sich so aufzurappeln. Immer wieder sacken ihre Beine weg.

- Shotzi Blackheart -
„Verdammte scheiße…“

Mehr zu sich selbst gesprochen als zu ihrem Gast, tut Shotzi sich sichtlich schwer aufzukommen. Eine Träne löst sich aus ihrem Augenwinkel. Das Match? Unwichtig. Das hier ist was zählt. Stärke zeigen und im Idealfall diesem Bastard die Augen auskratzen.

- Shotzi Blackheart -
„Gut, scheinbar lässt du mich nicht in Ruhe…“

Endlich. Die grünhaarige hat es geschafft sich aufzubauen und macht mehrere Schritte auf Noam zu, bevor sie direkt vor ihm steht. Gesicht zu Gesicht.

- Shotzi Blackheart -
„Was willst du von mir? Meinen Körper? Schon wieder? “

Stechend beobachteten seine Argusaugen sie beim Aufstehen. Es war wunderbar. Sie war körperlich aus ausgelaugt von ihrem Match und seine bloße Präsenz hatte auch noch ihren Geist geschwächt - sie kam kaum hoch. Kurz bevor Noam ihr die Hand anbieten wollte, zur Hilfe, schaffte sie es dann doch noch. Und nun steht sie hier vor ihm. Das Häufchen Elend. Er mustert sie. Langsam, ekelhaft langsam, von Kopf bis Fuß.

NOAM DAR:
» Darf man eine alte Freundin nicht besuchen kommen? Vielleicht habe ich Redebedarf? «


Ausgerechnet Shotzi Blackheart zum "Reden" über die eigenen Probleme aufzusuchen - sowas würde wohl nur Noam Dar einfallen. Höchstwahrscheinlich ist er einfach nur vorbeigelaufen. Hat in die Tür gelugt und die grünen Strähnen gesehen.

NOAM DAR:
» Du beweist mir immer wieder warum ich dich Kakerlake getauft habe. Egal was passiert, du stehst immer wieder auf und starrst dem Unheil ins Gesicht. Eine richtige Kämpferin. Gefällt mir. «


Bei seinen Worten spricht Noam so ruhig und bedacht dass es fast unheimlich ist. Trotz allem was passierte. Obwohl sie ihm völlig erschöpft gegenüber steht und man den Hass in ihren Augen beinahe sehen kann.

NOAM DAR:
» Ich dachte wir schaffen unsere Differenzen aus dem Weg und fangen nochmal neu an. Häh? Was sagst du dazu? Erinnerst du dich wie gut wir uns in diesem Cafe unterhalten haben, damals? So könnte es wieder sein. «


Fast schon ungläubig ruht ihr verletzlicher Blick in den Augen des Mannes, der ihr wohl das schlimmste angetan hat was einer Frau passieren kann. Die Würde über den eigenen Körper genommen. Den eigenen Körper entfremdet. Sie fühlt sich wie ein Geist der in einer menschlichen Hülle gefangen ist. Doch nein, dieser Körper ist nicht mehr ihrer. Es ist seiner. Ob sie es sich eingestehen will oder nicht.

- Shotzi Blackheart -
„Du bisitzt die Dreistigkeit nach all dem…All dem was passiert ist zu mir zu kommen und reden zu wollen? Ist das dein Ernst Noam? Gut, lass uns reden…“

Mehr zu sich selber nickend um ihre Worte halbwegs glaubwürdiger erscheinen zu lassen für sich, dreht sie sich von Noam ab und macht einige Schritte auf den Tisch innerhalb ihrer Kabine zu. Sie schnappt sich einen der Stühle und lässt ihren Blick auf ihm ruhen. Sie kann es selbe rnicht glquben, was sie hier gerade tut. Ihr Magen schreit immer lauter. Sie will sich übergeben, sich auf ihn übergeben. Die Gedanken brodeln hoch. Sie spürt seine Hände auf ihrem Körper, spürt wie sich sein Atem langsam auf ihrem Körper verteilt. Dieser süßliche Geruch, angereicht aus Schweiß, Verlangen und purer Lust. Ihr wird immer schlechter. Die Stimmen in ihrem Kopf immer lauter. 23….24…25… Ihr Puls immer schneller. Sie will weg und zeitgleich fühlt sie sich gelähmt wie lange nicht mehr. Ihr Körper beginnt zu zittern, die Haut droht sich von ihrem fremden Fleisch zu platzen.

- Shotzi Blackheart -
„Das haben wir Noam. Wie nett deine Kakerlake zu dir war. Mhh?“

Sie hebt den Stuhl an und schleudert ihn Noam vor die Füße.Der Drang zu kotzen wird immer stärker.

- Shotzi Blackheart -
„Setz dich. Reden wir…Noam….“

NOAM DAR:
» Hä? «


Überrascht zieht Noam Dar die Augenbrauen zusammen. Er wollte sie nur triezen. Salz in die Wunde kippen. Niemals hätte er mit dieser Reaktion gerechnet. Sie will tatsächlich reden? Nagut. Noam sieht auf die Rolex an seinem Handgelenk. Er hat noch etwas Zeit. Ungläubig grinsend nimmt er sich den Stuhl vor seinen Füßen und geht auf den Tisch zu, stellt ihn auf und setzt sich.

NOAM DAR:
» Setz dich. «


Sagt er, so als wäre das sein Raum. Seine Kabine. Sein Stuhl. Ja, und irgendwie ist das auch so. Er hatte sich Shotzi genommen und ist nicht nur in ihren Kopf eingedrungen. Ihrer Reaktion zur Folge ist er immer noch dort drinnen und wie könnte es auch anders sein.

- Shotzi Blackheart -
„Tu nicht so überrascht. Du wolltest reden. Also lebe mit den Konsequenzen…“

Es kostet Shotzi so verdammt viel Kraft diese eiskalte Hülle aufrecht zu erhalten. Sie will weinen. Bitterlich heulen bis ihr alles aus der Nase und Mund rinnt. Aber sie kann jetzt nicht ihren Bedürfnissen nachgeben. Sie würde nie mehr Noam diese Genugtuung schenken wollen. Sich selbst einen Stuhl schnappend, dreht sie die Rückenlehne in seine Richtung und lässt sich nieder. Es ist schon sehr bewusst gewählt von ihr wie sie diesen Stuhl platziert hat. Eine zusätzliche Barriere zwischen den beiden kann nun einmal nicht schaden.

- Shotzi Blackheart -
„Worüber willst du sprechen? Wie lecker der Tee war? Wie wundervoll das Wetter war, als wir uns über meine Familie unterhalten haben? Oder als du mir direkt ins Gesicht gelogen hast? Das du immer noch in dieser Liga bist und dich noch niemand umgebracht hat fr das was du tust? Oder dass ich immer noch nicht im Dunkeln alleine sein kann ohne panisch zusammenzubrechen? Das ich niemals die Lampen ausschalte, weil ich die Dunkelheit nicht ertrage? Das ich bis heute Einlagen für gewisse Stellen brauche? Sag mir Noam. Von all den Themen. Nachdem du all das getan und erlebt Hast. Was lässt dich nicht schlafen in der Nacht. Was belastet deine Seele?“

Sie stemmt ihre Arme auf die Kante der Rückenlehne und legt ihr Kinn in eine Mulde, gebildet aus ihren Händen. Leicht legt sie ihren Kopf schief, während sie Noam direkt anschaut. Ihre Stimme, ihre Wortwahl. Sie ist anders. Schneller, direkter. Es scheint förmlich aus ihr heraus zu brechen. Menschen neigen dazu in Situationen wo sie sich nicht wohl fühlen schneller zu sprechen als sonst. Shotzi überschlägt sich praktisch.

So sehr sie sich auch anstrengt ihm die Genugtuung nicht zu geben ist diese Rede, dieses Stolpern über die eigenen Worte genau das. Er beobachtet sie einfach nur, wie einen Film. Wie ein Kunstwerk eben. Sein Kunstwerk. So schließt sich der Kreis.

NOAM DAR:
» Hör auf dich so in den Mittelpunkt zu spielen. Es geht hier um mich, Ashy. Was dich betrifft interessiert keinen. «


Und es ist schwer Noams Aussage zu widersprechen! Sicher, er wurde verunglimpft als "Vergewaltiger", obwohl er nie Verkehr mit Shotzi hatte. Er wurde krank genannt, er wurde beleidigt. Aber hat sich mal irgendwer um Shotzi geschert? Nein. Es ging allen doch nur darum Noam zu hassen, nicht Shotzi zu helfen.

NOAM DAR:
» Weißt du eigentlich was ich gemacht habe als ich den Keller verlassen habe in jener Nacht? Ich habe mich mit meiner Freundin getroffen. Mit Taryn. Und ich habe sie so hart gefickt wie schon lange nicht mehr. All die Knotenpunkte in mir.. gelöst. Ich war emotional ausgeglichen. All die angestaute Wut, all der Frust und der Hass - du warst wie ein Ventil für mich. «


Bei diesen Worten sieht Noam ihr direkt in die Augen und versucht zu erkennen was sie dabei fühlt. Hey, es ist doch sicher gleich viel besser für sie zu wissen dass ihr Martyrium zumindest für eine andere Frau einen schönen Abend zur Folge hatte. Oder nicht?

- Shotzi Blackheart -
„Ich…ich war ein Ventil für dich?“

Nun hat es sie doch erwischt. Diese Dreistigkeit, diese Romantisierung einer sexfreien Vergewaltigung. Noam ist ein Bastard. Das weiß sie. Wusste es schon lange. Doch diese…Gleichgültigkeit. Der Klos im Hals wird immer größer, schnürt ihr die Luft ab. Sie merkt, wie ihr Herz schneller schlägt. Der Sauerstoff immer geringer wird.

- Shotzi Blackheart -
„Ventil….“

Nur für sich selbst gesprochen senkt Shotzi den Blick. Das…das hatte sie nicht erwartet. Unwissend wie sie mit dieser Situation umgehen soll. Ihre Finger legen sich auf ihre eigenen Handgelenke. 137er Ruhepuls. 60-80 sind genauso. Normal. Bei Sportlern 40. Aber was ist hier schon normal? Mittlerweile zweifelt Shotzi über ihren eigenen Geisteszustand. Meint er das Ernst? Sitzt er wirklich vor ihr oder ist das hier alles nur ein böse Traum? Ohne das Noam es mitkriegt kneift sich Shotzi in ihr Handgelenk. Nein, sie wacht nicht irgendwo anders auf. Das kann nicht sein. Es darf nicht sein. Sie muss träumen. Sie will träumen. Diese Worte von Noam dürfen nicht real sein.

- Shotzi Blackheart -
„Was war mein Preis um dein Ve….Ventil zu sein….?“

Bei dieser Frage lacht Noam auf. Er hatte mehr oder weniger "vertraglich" versichert Simon Grimm ein World Title Shot zu geben für eine Nacht mit Shotzi Blackheart, in der er tun und lassen kann was er will. Nun, dieses Abkommen ist spätestens dann gescheitert als Kip Sabian Grimm die Eastcoast Championship abnahm. Wir alle hatten es gesehen, wie Grimm damals Dar zur eigenen Rückendeckung mitbrachte und dann von ihm ein Messer in den Rücken bekam.

NOAM DAR:
» Hahaha dein Preis? Was für ein Preis? «


Er leckt sich über die Lippe. Nein, er will sie nicht gänzlich im Unklaren lassen. Sie soll wissen was ihr "Bruder" für Übereinkünfte trifft und wie er sie für einen Apfel und ein Ei verhökert, wenn's drauf ankommt.

NOAM DAR:
» Simon wollte lediglich ein Titleshot. Mehr warst du ihm nicht wert. Nur eine Chance aufs Gold. Und nichtmal die hat dieser Trottel bekommen. Er hat dich im Endeffekt mehr oder weniger verschenkt. «


Als würde man über das Wetter, Politik oder sonstige normale Themen reden, legt Noam die gefalteten Hände auf dem Tisch ab und bleibt auch sonst seelenruhig sitzen. Ihr Puls rast, seiner nicht. Vielmehr werden Glückshormone im Gehirn des Schotten freigesetzt, denn all das hatte er Ashley "Shotzi Blackheart" schon lange erzählen wollen.

- Shotzi Blackheart -
„Ich wusste das Simon damit zu tun hat, aber wa…“

Es ist endgültig zu viel für die grünhaarige. Sie wusste, dass Simon damit zu tun hat. Aber den eigentlichen Preis? Nein, das hatte man ihr bislang verschwiegen. Das er ihre Leben für einen vergeigten Titel Shot verkauft hat. Ihr Magen gibt endgültig auf. Bevor sie weitersprechen kann, entleert sich ihr Magen auf dem Boden neben sich. Die Magensäure brennt in der Nase. Ihr Hals kratzt. Doch es stört sie nicht, dass Noam sie so sieht. Ihr Blick wandert wieder hoch um ihn direkt in die Augen zu blicken. Auch wenn er eine Befriedigung darin sieht, er soll sehen was er aus ihr gemacht hat.

- Shotzi Blackheart -
„DU hast mir meinen Körper genommen. Meine Lebensfreude Noam. Ich bin dein und werde immer mit dir verbunden sein. Ich fühle mich fremd in meinem eigenen Körper. Meine Seele will ausbrechen. Schreit. Weint. Kratzt sich an den Wänden der Haut die Finger blutig. Doch es ist egal. Es ist nicht mehr rückgängig zu machen. Ich werde mit dieser Bürde leben müssen, genauso wie du es tun musst. Aber eins Noam, wirst du mir niemals nehmen können…“

Das erbrochene liegt wie ein seidener Schal um ihren Mund und Kinn. Ohne darüber nachzudenken, spuckt sie Noam reflexartig die letzten Reste Magensäure ins Gesicht.

- Shotzi Blackheart -
„Du wirst niemals darüber bestimmen können wie oft ich wieder aufstehe. Wie oft ich wieder hier stehen werde und dir ins Gesicht spucken werde. Egal welchen Schritt du in dieser Liga machen wirst, werde ich bei dir sein. Werde spüren wann deine schwachen Momente sind. Werde deine Taryn verfolgen. Sie wird meine Schlampe sein. Genau wie du Noam.“

NOAM DAR:
» Du kleine Fot...!!! «


Der Löwe beherrscht sich und reißt sich am Riemen, atmet tief ein, mit ihrer Rotze immer noch im Gesicht. Er würde jetzt nicht ausrasten. Das ist der falsche Ort. Dennoch: ihm ist das Grinsen vergangen. Aus Reflex hatte Noam direkt die Augen geschlossen, seine Handkante aber bewegt sich sehr viel langsamer aufs eigene Gesicht zu. Dort wischt sie den Speichel weg, der dann so gut es geht abgeschüttelt wird. Kein zufriedenstellendes Ergebnis.

NOAM DAR:
» Schätze ich hab' das falsche Loch gestopft beim letzten Mal.. hätte dir den Besenstiel in den Hals stecken sollen, auf dass du dran verreckst. «


Sehr viel finsterer als zuvor starrt Noam auf sein Werk herab. Ein Funken Stolz ist ihr anscheinend geblieben, auch wenn sie sich völlig fremd und besessen fühlt. Er spricht bedrohlich ruhig weiter.

NOAM DAR:
» Was nicht ist kann ja noch werden. «


Wie bitte?! Ein Raunen geht durch die Zuschauerränge. Er will dieses schreckliche Ereignis wiederholen?! Provokant zwinkert sein linkes Auge und die Mundwinkel ziehen abermals ein leichtes Grinsen.

NOAM DAR:
» Wir sehen uns. «


Dann steht er von seinem Stuhl auf und geht langsam den Weg aus der Kabine heraus, nur rückwärts, ohne sie aus den Augen zu lassen. Er am Türrahmen dreht er sich um und verschwindet so plötzlich wie er aufgetaucht ist.

- Shotzi Blackheart -
„FICK DICH!“

Die grünhaarige brüllt als ihre angespannte Stimmung heraus. All die Zeit der Beherrschung, das zurückhalten. Es hat wahnsinnig viel Kraft gekostet diese Begegnung, was sich nun darin äußert, dass ein weiter Schwall aus ihr herausbricht. Erbrochenes und Tränen mischen sich, während Shotzi kraftlos vom Stuhl rutscht. Als sie auf den Boden aufschlägt, schalten die Kameras zurück zu den Kommentatoren.

Noelle Foley: "Da hat Shotzi ein so tolles Comeback gefeiert und wird gleich mit ihrem Peiniger konfrontiert. Ich bewundere sie!"

Byron Saxton: "Es ist schön sie so zu erblicken, nachdem man befürchtete sie nie wieder zu sehen!"

Johnny Curtis: "Pff, wie kann sie es wagen den König derartig zu beleidigen!?"



Nach einen werde Spot wird wird ein weiteres Video eingeblendet von der leeren Centre Bell in Montreal Kanada. Der Ort an dem C2C heute ihren PPV One Shot at Glory der PPV an in den sich Karrieren verändern können durch Matches wie dem Royal Rumble, den Money in the Bank women's Match und natürlich . Nun jedenfalls ist klar das es sich um eine Aufnahme handelt bevor die Show begann dafür spricht das die Ränge leer sind alle bis auf ein Platz auf diesen Sitz ein Mann der kein unbekannter mehr ist Eddie Dennis. Es scheint mittlerweile eine Art Ritual zu sein das er vor der Show in den Zuschauerreihen ein Ort an den er selbst seine Liebe zum Wrestling entdeckte und als Fünf jähriger junge sich entschied eines Tages das selbst Professionell zu machen. Heute tut er das und hat sich von Indy Ligen in England hier her zu C2C gearbeitet. Der Waliser atmet einmal tief durch bevor er zur Kamera schaut.

Eddie: Heute Abend ist ein großer Abend für mich. Mein erstes Match bei einer Großveranstaltungen in einer der größten Ligen die es gibt. Es ist manchmal immer noch für mich ein fast unvorstellbarer Gedanken das Shane McMahon mich haben wollte. Mich der Typ der vor ein paar Jahren noch in Sporthallen antrat vor vielleicht hundert Menschen mal waren es mal weniger. Ich kämpfte mich hoch weil ich kein vertrag in einen Liga in England bekam immer wieder musste ich sagen ich kann nicht ich hab eine Schule zu leiten oder unterrichten am nächsten das schreckte andere Ligen ab und ich bekam ein festen Platz im Wrestling in den kleinen Ligen bis zu den einem Tag. Ich kam von einem Event wo ich antrat und als ich dann morgens zu meinen Job ging kam einer meiner Schüler zu mir und fragte warum bin ich Lehrer geworden und kein Wrestler. Bis heute hab ich keine Antwort diese Frage. Kurz nach dieser Begegnung dachte ich immer wieder an mein fünf jährigen ich das damals nur ein Wunsch hatte er wollte ein Wrestler werden bis zu Tag an dem ich mich entschied mein Hobby zu meinem Beruf zu machen alle sagten mir Eddie Warum tust du das? Alles was antworten konnte war das ich mein Traum verwirklicht hab. Ich startet in klein Ligen bekam anfangs kaum ein Fuß auf die Matte. Doch nun bin ich und darf nun zusammen mit den Menschen die ich Jahre lang bewundert habe zusammen und in einem Ring mit ihnen stehen. Das macht mir bewusst das meine Entscheidung kein Fehler

Eddie spricht oft über seine Geschichte doch genau diese ist es die ihm so auszeichnet viele vergessen was sie dazu brachten mit dem Wrestling zu starten für Eddie war es immer ein Traum.

Eddie: Doch heute treffe ich auf einen Mann der in Japan ein großer Name ist Taichi. Ich dachte das Match gegen Era oder die Gang meine größten Matches sein werden. Ich nie gedacht das ich hier sein werde und ein Match gegen Taichi bei einem PPV haben werde. Doch Taichi denkt anders er sieht in mir kein Wrestler kein Athlet sondern nur ein Fehler der ausradiert werden muss. Taichi besiegte ein Champion das ist mehr beeindruckend. Es wird vielleicht der schwerste Kampf für mich doch auch heute werde ich fucking hundert Prozent egal ob ich gewinne oder verliere werde ich zeigen das ich mehr bin als ein Lehrer und ich werde fucking Idioten wie Noam Dar oder Sabian zeigen das ich in auch in großen Ligen es schaffen kann.

Eddie pustet nochmal durch bevor er über die Band steigt und Backstage zu seiner Umkleide geht.

Noelle Foley: "Go Eddie! Er kann das!"

Byron Saxton: "Bist du dir sicher Noelle? Ich glaube kaum das Taichi diesesmal den Ring wieder kurzfristig verlässt!"

Johnny Curtis: "Dieses Mal wird es ein wundervolles Erlebnis! Aber nicht für Dennis..!"



Während in den Vereinigten Staaten heute der Memorial Day gefeiert wird feiern die Kanadier das in Montreal stattfindende Special der coast2coast. Es ist das erste und bislang einzige Special, welches bereits zum dritten Mal in der Geschichte der Company veranstaltet wird. Ebenfalls zum dritten Mal in der Historie dieser Liga soll es heute zu einem Auftritt von Maxwell Jacob Feinstein als Host seiner kleinen Show namens „Face the Ace“ kommen. Während das Scarf Ace beim ersten Mal Drew McIntyre zu Gast hatte ließ ihn Kazushika Okada in der zweiten Ausgabe sitzen. Wen er sich für heute ausgesucht hat ist bislang nicht durchgesickert. Bislang waren die Orte immer verschieden und zudem gab es Gäste wie den Barkeeper in Sendung 1 oder die Dolmetscherin in der zweiten Fassung. Für Abwechslung ist somit stets gesorgt. Als wir gerade uns live in der Halle befinden springt auch schon die Videowand an und der Name der Talk-Runde erscheint auf allen Monitoren. Das Licht in der Arena wird gedimmt, so dass man alles gut erkennen kann was sich dort abspielen wird.



Anders als man es sonst von seinen bisherigen Auftritten kennt scheint er heute ohne Begleitung zu sein. Zumindest ersehen wir zunächst nur ihn im Bild wie er zumindest mal wieder an einer neuen Location sein Unwesen treibt. Es ist recht laut, was darauf schließen lässt, dass man nicht alleine ist. Als die Kamera ein wenig umher blickt stellt man fest, dass man sich im Casino der Stadt befindet. Viele Spieler sitzen an den Roulette- und Black Jack-Tischen. Andere wiederum versuchen es am einarmigen Banditen reich zu werden. Inmitten all diesem Trubel steht Maxwell Jacob Feinstein und spricht zu seinen Zuhörern.



MJF:
”Das Ende des Monats ist nah und diejenigen die noch nicht alles verprasst haben träumen vom Jackpot wobei sie alle wissen, dass die Wahrscheinlichkeit abzusahnen sehr gering ist. Dies könnte man wohl auch denken wenn 30 Superstars um ein und das Selbe Ziel kämpfen…. Der Gewinn des Royal Rumble Matches bei One Shot At Glory. Aber jetzt mal ehrlich. Was ist eigentlich Glück? Es gibt wohl kaum einen Begriff der je nach Person unterschiedlicher nicht ausfallen könnte. Für einen ist es bereits Glück wenn man es schafft beim Verzehr von Cornflakes den Löffel ohne zu Schlabbern in den Mund zu befördern. Oder ein Shannon Moore hatte Glück, dass meine körperliche Verfassung zum damaligen Zeitpunkt, um es milde auszudrücken, nicht gut gewesen ist. Kurzum Glück hat viele Gesichter aber meines soll damit nicht in Verbindung gebracht werden denn nur diejenigen die nichts auf dem Kasten haben sind lediglich darauf angewiesen. In einem Lexikon findet man mein Antlitz ausschließlich in der Rubrik „Besondere Gaben“. Dass was ich abliefere sobald die Ringglocke ertönt ist außergewöhnlich und sucht in der Welt des Wrestlings seines Gleichen. Seht die die Wochen meiner Abwesenheit als die Ruhe vorm Sturm. Wie der Igel im Wettrennen gegen Hasen habe ich euch einen Vorsprung gegeben und werde dennoch diesen Abend siegreich bestreiten. Maxwell nimmt die Zügel endlich wieder in die Hand und haut jedem Einzelnen von euch seine Sporen tief rein… Es klingt nicht nur fast so wie das Beseitigen von Mitessern sondern genau das ist meine heutige Aufgabe im Main Event. Während ich mir den Bauch vollschlagen werde gehen die anderen 29 Statisten mit leeren Mägen ins Nirwana.”


Seine Intros bei seinem eigenen Format sind fast schon berühmt berüchtigt. Auch wenn einige sein Fernbleiben alles andere als gut heißen mögen hat ihm die Abwesenheit aber doch auch gut getan. Nun ist es aber eigentlich an der Zeit für seinen Gesprächspartner von dem man bislang immer noch nicht weiß wer es sein wird. Dieses Geheimnis sollte jedoch endlich gelüftet werden.

MJF:
”Nirwana ist eine gute Überleitung zu meinem heutigen Gast. Mit diesem Namen verbindet man nämlich ebenfalls Musik… Nun gut… Wenn man Katzengeheul als solche bezeichnen kann dann stimmt meine soeben getätigte Aussage. Seine Tonlage ist genauso schräg wie der gesamte Typ dahinter. Und Nein! Es handelt sich bei dem gleich genannten Wort weder um ein Pokemon, noch um eine Kampfsportart, noch um ein neues, kleines, technisches Utensil dass man täglich füttern und streicheln muss. Wobei ihm dies sicherlich gut gefallen würde… Ein herzliches Heidschi Bumbeidschi für TAAAIIICHIIIII!“


Der Host der Show klatscht sage und schreibe ein einziges Mal in seine Hände und hört dann aber auch schon wieder auf. Und urplötzlich werden die Geräusche des Trubels, die klingelnden Automaten und das Klimpern von Münzen übertönt: jemand spielt das "Instrumental" von "Pageant" ab, dem Theme Song vom eben erwähnten Taichi! Das "Instrumental" dröhnt laut durch die Boxen, so laut, dass es kratzt und dröhnt. Das stört den vermeintlichen Sänger aber nicht, denn Taichi betritt nun in privater Montur, einer Sporthose und einer dazugehörigen Jacke mit "Suzuki-gun" Aufschrift, die Manege. Sonnenbrille auf der Nase, Miho Abe an seiner Seite und einen Mikrofonständer in der Hand fängt der Weltstar an zu singen. Absolute Perfektion, wie immer.

TAICHI:
"Mayonaka sugi no tokei no hari wa mugen no ai wo hikisaku
Owari wo tsugeru kane no ne wa ima
Yasashiku kaze ni tokekomu!"


Sehr viel länger soll sein Konzert für diese Bauern aber nicht gehen und mit der letzten Silbe tönt Taichi bereits wieder aus, mit der Hand gestikulierend. Nun sind die Blicke aller Menschen hier nur auf ihn gerichtet. Fragend. Wer ist das?! Was will er!? Man soll es ihnen verzeihen, die Leute hier in Montreal sind eben keine Wrestling Fans und können Taichi daher nicht kennen. Moment.. Montreal Kanada.. keine Wrestling Fans?! Wie dem auch sei!

TAICHI:
"Soll das der Talkshow Host sein, Miho?! Du hast ihn "stattlich" genannt. Das ist kein stattlicher Mann. Das ist ein Kind. Miho, wo hast du mich angeschleppt?"


Die wunderschöne Miho Abe, höchst spärlich bekleidet, sieht zu MJF hinüber und scheint ihn durchaus attraktiv zu finden. Dennoch, neben ihr steht ihr Traummann. Ein GOTT von einem Mann. Da hat Feinstein keine Chance. Und auch deshalb sieht sie nun zu ihrem Emperor hinauf und versucht ihn zu beschwichtigen.

Miho Abe:
"Taichi-kun, er hat auf Bildern irgendwie erwachsener ausgesehen. Es tut mir Leid. Kannst du mir das jemals verzeihen?"


Sanft nimmt Taichi ihr Kinn in die Hand und streichelt einmal mit dem Daumen drüber.

TAICHI:
"Aber natürlich."


Jetzt aber seine volle Aufmerksamkeit Maxwell Jacob Feinstein gewidmet geht Taichi auf ihn zu, dabei lässt er seinen Mikrofonständer einfach stehen und tritt dabei über diverse Kabel. Die beste Location für eine Talk Show ist das hier wirklich nicht.

TAICHI:
"Ich bin mir sicher es ist dir eine Ehre den Holy Emperor Taichi Ishikari als Gast in deiner Talkshow zu haben. Die Ehre ist nicht meinerseits. Wie sieht es hier überhaupt aus? Hast du überhaupt durchgefegt? Wirklich hygienisch kommt es mir hier nicht vor. Und warum glotzen mich alle so an? Ich bin mir sicher ich bin wie ein vom Himmel gesandter Prophet für sie dank meiner Erhabenheit."


Während Taichi jedes seiner Worte todernst meint, nickt Miho freudestrahlend. Sie könnte ihm einfach den ganzen Tag lang zuhören und solange Taichi spricht ist sie glücklich.

TAICHI:
"Also, Junge. Vielleicht zeigst du ein kleines bisschen Anstand und verbeugst dich zumindest wenn jemand von meinem Kaliber den Raum betritt? Ist das zu viel verlangt? Gott, was haben diese Menschen nur für Manieren?"


Erst werden die Augenbrauen zusammengekniffen, dann reibt er sich Augen und Ohren und am Ende zwickt er sich kurz um zu prüfen ob das was gerade geschehen ist wirklich passiert ist. Die Worte will er erst einmal sacken lassen. Dass er nicht die Dankbarkeit entgegengebracht bekommt wie damals bei McIntyre war zu erwarten doch mit solch harschen Reaktionen muss er zunächst klar kommen. Als Gastgeber bemüht er sich um Contenance was ihm erstaunlicher Weise auch gut gelingt.

MJF:
”Sorry aber dein Wunsch ist hier Fehl anstelle von Befehl. Kapiert? Nachdem der letzte Sushi-Luschi gekniffen hat sich mir zu stellen ist dein Versuch die asiatische Ehre wiederherzustellen nichts weiter als ein kurzes Laubfeuerchen. Eines kann ich dir erläutern egal ob es dich interessiert oder nicht. Die Zahlen 0-0-7 sollten selbst eurer Hoheit geläufig sein. Es steht für 0-Verfehlungen meinerseits in all meinen bisherigen Auseinandersetzungen bei 0-Kämpfen ums Gold im nun verflixten 7.-Monat. Ein Zustand an dem dringend etwas geändert werden muss. Einer der Titel der Bond-Serie lautete Casino Royal und vor uns liegt der Royal Rumble. Nun ja. Und so schließt sich der Kreis. Doch genug die Werbetrommel für den Main Event des Specials geschüttelt… ich meinte natürlich gerührt. Vielleicht mag ich nicht die Lizenz zum Töten besitzen aber das hält mich nicht davon ab es dennoch zu tun…“


Mit seinen Fingern formt Maxwell eine Pistole und hält diese in Richtung von Taichi. Mit einer Bewegung wie man sie aus Western kennt feuert er die Waffe ab und pustet daraufhin den natürlich nicht aufsteigenden Rauch von seinem Finger ehe er die Finger in seine Hosentasche steckt. Wir sind uns sicher, dass er nicht so rabiat zur Sache gehen würde wie es ein Hangman Bryan getan hat. Zu diesem Thema hat er seinen Standpunkt schon einmal mehr als eindeutig erläutert.

MJF:
”Nun wo dies geklärt ist können wir ja endlich anfangen. Wobei eines noch am Rande…“


Der Kopf des Scarf Ace geht für einen kurzen Augenblick zur weiblichen Begleitung seines Gegenübers. Da hat er mal keinen an seiner Seite da bringen schon die Eingeladenen Verstärkung mit.

MJF:
”…Du kannst mir glauben wenn ich sage, dass Amore Mi(h)o heute Abend nicht stattfinden wird. Sie ist absolut nicht mein Typ. Diese Worte trällern zumeist Gondeliris in Venedig wenn sie verliebte Pärchen durch die Kanäle steuern. Und das bringt mich zu dem was mich am meisten bei dir beschäftigt. Dein Look ist ein Abklatsch aus dem altertümlichen Karneval des gerade genannten italienischen Städtchens. Wie kommt es dass ein Japaner sich so skurril kleidet?“


Immerhin versucht Maxwell nach den anfänglichen Provokationen die er retournieren musste auch tatsächlich Fragen an den Mann zu bringen. Wie er immer zu seinen Überleitungen kommt ist nicht jedermanns Fall aber dennoch versucht er alles was er anpackt mit einem Plan zu versehen. Zufälle gibt es bei ihm daher eher selten.

TAICHI:
"Miho, was sagt er da? Alles was ich höre sind leere Phrasen? Dumpfe Geräusche, ausgestoßen aus diesem kindlichen Körper? Was für ein Gewäsch. Diese Show ist wirklich ein Reinfall."


Miho Abe:
"Ja, wie konnte ich den attraktiv finden, Taichi-kun?"


TAICHI:
"Ist mir ein Rätsel sondergleichen!"


Um zumindest etwas auf den Host der merkwürdigen Talk Show einzugehen sieht Taichi kurz an sich hinunter. Was hat Maxwell denn gegen einen sportlichen Joggerlook? Ist das wirklich so ausgefallen für das Scarf-Ace? Natürlich meint Feinstein eigentlich Taichis Ringkleidung, wirklich klar gemacht hatte er das aber nicht und so kann man schon mal missverstehen.

TAICHI:
"Was ist an einer Jogginghose und einer Sportjacke denn skurril? Du bist nicht ganz klar, oder? Bist du dumm? Eine Schande. Ich merke schon, ich muss dir deine Arbeit abnehmen. Du meinst sicherlich die feinen Kleider die ich zum Ring trage, richtig? Das sind feinste Fäden. Material von dem du nicht einmal träumen kannst, einfach weil du noch nie davon gehört hast. Wenn du nicht so ein inkompetenter Talkshow Host wärst, würde ich dir anbieten dich neu einzukleiden."


Kopfschüttelnd sieht Taichi auf seine Armbanduhr, denn am Liebsten würde er direkt wieder gehen. So ein Auftreten ist unerhört! Aber er hat seinen Fans ein Versprechen gegeben, nämlich hier heute aufzutreten. Und das Wort eines Lords zum Pöbel ist heilig.

TAICHI:
"Dich und deine Popkulturreferenzen. Pff. Redet über James Bond. Du guckst zuviel fern, Feinstein. Hast du auch noch anständige Fragen für mich oder muss ich das auch noch für dich übernehmen?"


In Maxwell sammelt sich mehr und mehr Wut an. Etwas dass man bei ihm eigentlich nicht kennt da er in den meisten Fällen locker und gekonnt auf die Worte seiner Gesprächspartner reagiert. Hier ist es aber irgendwie anders. Vielleicht hat die Pause ihm doch nicht so gut getan wie man vermutet hätte.

MJF:
”Meine Fresse. Du bist wohl als Kind in den Brunnen der unendlichen Weisheit gefallen, kann das sein? Oder man könnte auch sagen, dass du ein nervender Klugscheißer bist. Natürlich meinte ich diesen Quatsch den du im Ring trägst. Erkläre mir nicht wie ich meine Arbeit zu tun habe ansonsten erkläre ich dir nämlich mal wie man richtig kämpft denn da bin ich dir um Längen voraus. Wegen mir gerne hier vor all den Leuten in diesem Casino, gleich jetzt…“


Maxwell krämpelt sich die Ärmel hoch und ist gewillt sich hier zu prügeln. Ob dies eine gute Idee ist sei mal dahingestellt. Nicht, dass sich einer der beiden noch verletzt und deswegen nicht an der Show teilnehmen kann. Das wäre schlecht für sie aber auch schlecht für die Promotion. Als sich der Puls etwas gesenkt hat spricht Feinstein weiter.

MJF:
”Ach vergiss es. Du bist die Mühe nicht wert. Typen wie du bekommen schon noch früh genug das Maul gestopft. Mach nur weiter so und du wirst sehen was du davon hast… Als wenn es noch so weit kommen würde dass ich in meiner eigenen Show die Fassung verliere. Das kannst du knicken! Ihr seht nicht nur alle gleich aus mit euren Schlitzaugen sondern seid auch alle genauso erfolgreich. In der c2c gab es nämlich noch nicht einen einzigen männlichen asiatischen Champion. Nicht EINEN! Und das in nun drei Jahren. Das wird wohl seine Gründe haben.”


Wahre Worte von Feinstein. Vielleicht ändert sich ja bald an diesem Zustand etwas aber noch gab es wirklich keinen Japaner, Chinesen oder wen auch immer der aus dem östlichen Kontinent in der Liga etwas Goldenes erreichen konnte. Dass er sich auf dünnes Eis begibt da er selbst auch noch keinen Titel einsammeln konnte ist ihm dabei nebensächlich.

MJF:
”Wenn ich mir euch beide ansehe frage ich mich echt wer von euch der Mann in der Beziehung ist. Wenn es den überhaupt bei euch beiden geben sollte. Doch ich möchte mir nicht vorwerfen lassen Randgruppen nicht genügend zu respektieren. Daher gebe ich dir nun die Möglichkeit etwas über One Shot At Glory und deinen dortigen Gegner Eddie Dennis loszuwerden auch wenn mich persönlich dies Null Komma Null interessiert.”


Mit dem Kopf in den Nacken gelegt nimmt Taichi seine Sonnenbrille von der Nase und steckt sie sich an den Kragen. Er lässt MJFs Worte erst einmal wirken, dann sieht er zu Miho Abe hinüber.

TAICHI:
"Siehst du was mit diesen Leuten passiert wenn man sie in die Ecke treibt? Sie werden beleidigend. Rassistisch. Aber es hat auch etwas magisches, Miho-chan. Wir werden wohl die letzten Gäste seiner mickrigen Talkshow sein, nach seinen Worten eben wird Shane McMahon sie sicher abschaffen."


Aufgeregt über diese vermeindliche Tatsache hüpft Abe auf der Stelle und legt ihre Hand an ihres Taichis Schulter. Dieser widmet sich nun einmal mehr dem "Pöbel", wie er ihn betitelt. Und vor allem dessen Vertreter in diesem Moment: Maxwell Jacob Feinstein.

TAICHI:
"Ich frage mich wirklich wie du Bastard überhaupt soweit gekommen bist. Kein Stil, keine Contenance, keine Spitzfindigkeit. Du musst im Ring wahrlich ein Meister deiner Klasse sein, denn auf allen anderen Ebenen versagst du gerade kläglich. Aber das interessiert mich auch nicht. Das Interview erkläre ich nämlich hiermit für beendet. Ein furchtbarer Abschluss für eine furchtbare Show mitsamt furchtbarem Host. Aber besser ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende, stimmt's oder habe ich recht?"


Nein, das alles hier ist unter Lord Taichis Niveau. Über Eddie Dennis wird er zu anderer Stunde sprechen, oder es auch gar nicht tun. Dieser Show will BLACK MEPHISTO aber keine weitere Sekunde Lebenszeit widmen.

TAICHI:
"Gehen wir, Miho-chan."


Die Angesprochene lässt es sich nicht nehmen Feinstein die Zunge rauszustrecken als wäre sie ein kleines, freches Mädchen. Dabei zieht sie mit einem ihrer Zeigefinger ihr Augenlid hinunter, um die Sache noch zu würzen. Arm in Arm entfernt sich das Duo dann vom Ort des Geschehens. Maxwell schaut den beiden hinterher und schüttelt verständnislos sein Haupt.

MJF:
”JA! GENAU! ZISCH AB! Das sieht diesen Typen ähnlich. Auf dicke Hose machen, den gigantischen Macker heraushängen lassen aber kaum wird es etwas ungemütlich zieht man das Schwänzchen ein und verduftet. Da frage ich mich wirklich wieso die sich im Vorfeld so für dieses Projekt angepriesen haben wenn sie keinerlei Anstanden machen sich um eine vernünftige Konservation zu bemühen. Komischer Kauz! Das war das letzte Mal dass ich einen Reisfresser eingeladen habe. Die können mir echt gestohlen bleiben. Tja, Zuschauer… damit endet diese Ausgabe unrühmlich. Verlasst euch drauf, dass in der kommenden Show wieder jemand zugegen sein wird mit der eine Bereicherung für dieses Format darstellen wird. Oyasumi!“


Mit diesen finalen Worten endet „Face the Ace“. Es war tatsächlich ein wenig strange. Irgendwie hatte man von Beginn an das Gefühl als sei dieses Treffen zum Scheitern verurteilt. Auch wenn Maxwell sich bemüht hat die Talkrunde in halbwegs vernünftige Bahnen zu bringen biss er bei Taichi auf Granit. Am Ende bleibt die Frage… War das Kunst oder kann das weg? Klar war es bestimmt nicht die beste Unterhaltung jedoch ist der erbrachte Einsatz von Feinstein vielleicht ein klein wenig anzuerkennen. Schauen wir mal wie er sich nun beim Royal Rumble Match schlagen wird. Die Kameras schalten nun zu den Kommentatoren des Abends die sicherlich ihre persönliche Meinung zu dem soeben gesehenen Part haben werden.

Noelle Foley: "Herrje.. Da flogen die Fetzen! Zwischen dem Host und dem Gast.. Nur wer hat angefagen?"

Byron Saxton: "Taichi"

Johnny Curtis: "NIEMALS! Das war dieser dumme Feinstein!"



MATCH 6
SINGLES MATCH
Eddie Dennis vs. Taichi


Writer: Endy



Es ertönt eine Musik das ist an und für sich nichts ungewöhnliches doch es ist die Theme eines neuen Superstars von C2C doch noch sehen wir ihn nun wird eine andere Kamera gezeigt wie ein Mann die Stage betritt auf seiner Jacke kann man den Namen des großen Mannes lesen Eddie Dennis steht nun auf der Stage mit seiner Ring Kleidung die die Farben der Walisischen Flagge hat streckt er seine Arme in die Luft und lässt sich von Publikum feiern. Eddie ist beliebt beim Publikum nun schreitet der Mann die Rampe runter mit einen Grinsen und klatscht die Fans ab.

Melissa Santos: "Making his way to the Ring... from Cardiff, Wales ... weighing in at 229 pounds.. EDDIE DENNIS !"

Mittlerweile im Ring angekommen stellt er sich noch mal in die Mitte in den Ring hebt nochmal grinsend seine Arme und genießt den Jubel der Fans bevor er seine Jacke auszieht und auf sein Gegner wartet.

Die Lichter in der Halle werden abgedunkelt und in gothischer Schriftart sind sechs Buchstaben auf dem Titantron zu sehen.. Taichi! Das Publikum ist nicht all zu begeistert über den Mann dem nachgesagt wird er würde nur Playback singen, doch sie alle wissen, dass sie dagegen sowieso nichts unternehmen können. Glocken läuten über die Lautsprecher der Arena als Miho Abe zuerst vor den Vorhang tritt und die Hände zum Gebet zusammenfaltet, dann spielt eine Kirchenorgel.





Beim Erscheinen der wunderschönen Miho jubelt das Publikum zumindest. Zu ihrem Gebet geht sie jetzt auch noch auf die Knie. Als die Orgel dann ausklingt und die feinen Klänge des Instrumental von dem Song "Pageant" anfangen, atmet sie lächelnd auf. Ihr Gebet wurde erhört! Taichi ist hier! In feinster Robe tritt der Japaner auf die Stage und die Crowd kann sich kaum halten vor Gebuhe. Bewaffnet ist Taichi mit einem Standmikrofon, das er stets bei sich trägt. Das Gesicht verdeckt hinter einer Maske. Das Konzert kann beginnen!



TAICHI:
"Mayonaka sugi no tokei no hari wa mugen no ai wo hikisaku~
Owari wo tsugeru kane no ne wa ima yasashiku kaze ni tokekomu~!"


Nach der Gesangseinlage marschieren Miho und Taichi zusammen die Rampe hinunter, dabei halten sie einander an den Händen. Miho sieht man wirklich an wie starstruck sie ist, Taichi allerdings ist, ganz der große Showmaster, völlig kühl.

Melissa Santos: "Making his way to the ring, from Hokkaido, Japan.. accompanied by "Diva" Miho Abe! ... TAICHIIIIIIIIIIIIIIIIIIIII!"



TAICHI:
"Shiroku hana ya kanaberu wo nabikase
Te wo sashinobe kono ude de urei nadoromu~!"


Mittlerweile sind Miho und Taichi am Ring angekommen, den sie ohne Umschweife erklimmen. Dabei betritt er zuerst den Ring und setzt sich aufs zweite Seil, damit Miho erleichtert eintreten kann. Eben ein richtiger Gentleman. Geübt stellt sich Taichi in die Mitte des Ringes und wartet nur auf seinen nächsten Einsatz. Dabei schlingt sich Miho bereits um den Leib des großen Sängers.



TAICHI:
"Kibou to iu na no hikari kagayaku yume
Hakunaku kieyuku zetsubou no kanata e~!
Mayonaka sugi no tokei no hari wa mugen no ai wo hikisaku!
Owari wo tsugeru kane no ne wa ima
Yasashiku kaze ni tokekomu~~!"


Jeder schöne Moment muss aber zuende gehen und so verstummt das "Instrumental" langsam. Taichi arbeitet es mit einer studierten Handbewegung aus und gibt dann sein Mikrofon nach draußen an einen der Worker. Miho entledigt Taichi seiner Robe und er nimmt langsam die Maske ab.

Mittlerweile im Ring angekommen stellt er sich noch mal in die Mitte in den Ring hebt nochmal grinsend seine Arme und genießt den Jubel der Fans bevor er seine Jacke auszieht und auf sein Gegner wartet.

Das Match war von Anfang von den verschiedenen Vorgangs Arten dieser beiden Männer geprägt. Eddie der den großen Vorteil hat versucht diese zu nutzen doch Taichi hat immer ne Antwort. Eddie setz Taichi auf das oberste Seil doch Taichi tritt Eddie weg und trifft ihm mit einem Missile Dropkick schnell will er das Cover zeigen doch kommt bei zwei raus. Taichi hebt Eddie hoch dieser ist aber wieder voll da und zeigt ein Hip Toss gefolgt von einem Exploder Slam auf diesen folgt ein Cover doch auch das reicht nicht. Als Taichi hoch kommt läuft Eddie auf ihn zu doch Taichi trifft mit ein Dropkick Folgen soll der Tensho Jujihou doch Eddie schafft es auszuweichen und ein Big Boot zu zeigen. Taichi rollt sich raus um etwas Luft zu schnappen. Doch Eddie hat andere Pläne nimmt Anlauf und Top con Hilo der fast 2 Meter Mann geht übers oberste Seil wie ein Leicht Gewicht erwischt Taichi der selber nicht damit gerechnet hat. Eddie rollt Taichi in den sofort der Waliser den Japaner zum Neck Stop Driver der Sitz. Das Cover doch jetzt greift Miho ein und sie legt ein Fuß auf Seil das sieht der Ref nicht und zählt durch.

Here is your winner by pinfall: EDDDIIIEEEEE DENNIIIISSSS!



Eddie kann sein Glück nicht fassen er hat ein PPV Match gewonnen und geht sofort in die Zuschauerreihen mit seinen Fans Feiern während Miho und Taichi noch mit dem Ref diskutieren. Eins ist Klar das letzte Wort ist nicht gesprochen.

Noelle Foley: "Er hat es getan! juhu!"

Byron Saxton: "Dieser Sieg kommt gut auf seinem Konto, soviel steht fest!"

Johnny Curtis: "Ihr seid doch blind! Sein Fuß war auf dem Seil! Für was werden manche Referees denn bezahlt?!"



NOAM DAR:
» It's not easy being me. It's not easy being Noam Dar. «


Der Titantron springt an und wir sehen einen Medley von Noam Dars größten Schlachten. Das Finish von seinem Eastcoast Championship Match gegen Neville, die verlorene Schlacht gegen Sinn Bodhi um den Titel des King of the Ring, die Formierung der 5 Point Gang und schlussendlich das Finish der Elimination Chamber in der Noam damals die World Heavyweight Championship gewann.

NOAM DAR:
» Ich glaube ich werde unterschätzt.. die harte Arbeit, all das Blut, der Schweiß, die Tränen. «


Abermals wird ein Zusammenschnitt abgespielt der Noam dieses Mal in schwierigeren Situationen zeigt. Am Boden liegend, verschwitzt, mit schmerzverzerrtem Gesicht.

NOAM DAR:
» Mein Leben ist ein täglicher Kampf. «


Nun sehen wir Noam Dar auf einem Stuhl sitzend in einem abgedunkelten Zimmer. Er sieht wie zu einem Interview in die Kamera, ist jedoch alleine hier um einen Monolog zu halten.



NOAM DAR:
» Lik', I get it.. I'm not the most popular guy on the roster. Mein Weg aber, der war steinig und lang. Wenn Du mich heute fragst welche Steine mir in den Weg gelegt wurden, dann kann ich nur mit einer Gegenfrage antworten. "Welche nicht?" Alle hassen mich. Meine Freundin war ein nymphomanischer Golddigger die mit meinem größten Feind zu der Zeit ins Bett gestiegen ist. Meine paar wenigen Freunde haben ihre ganz eigenen Dämonen und verschwinden immer mal wieder. Marty, Pete. Als ich versuchte einen neuen Freund zu finden in Alexander Wolfe, an den sich heute niemand mehr erinnert, entpuppte sich das auch als Niete. Ich bin quasi in meinem eigenen, kleinen Kosmos gefangen und komme nicht mehr raus. Frauen die mir gefallen sehen mich nicht mit dem Hintern an, aber Frauen die mir daran vorbei gehen, die klemmen sich an mich. Wenn ich sie dann abserviere, wie Alicia Fauuxx damals, bin ich der Böse. Als ich mich mit Shotzi Blackheart verabredet habe? Man, ich höre sie heute noch darüber reden. Dabei dachte ich dass das einfach nur ein Treffen von zwei Erwachsenen ist, die ihre Fantasien ausleben. Woher soll ich denn wissen dass fackin' Simon Grimm seine Schwester zwingt sich zu prostituieren? Hat irgendwer mal an seine Tür geklopft und ihn dafür zur Rede gestellt, ausser seine Ex? Nein, es ist viel leichter auf das eigentliche Opfer einzudreschen. Nämlich mich. «


Die Scottish Supernova zuckt mit der Schulter. Sich hier als Opfer darzustellen ist wohl die Kirsche auf der Torte. Die Fans buhen was das Zeug hält und Hangman Bryan wird es mit Sicherheit noch mehr Genuss sein heute Abend gegen ihn anzutreten.

NOAM DAR:
» All das Geld, der Ruhm, die Verpflichtungen.. denkt ihr das ist leicht? Denkt ihr es ist leicht so viel Geld auszugeben? Ist es nicht. Eigentlich ist es sogar verdammt schwer. So schwer, dass man es für völlig überteuerte Substanzen aus dem Fenster wirft.. also Whisky, Zigarren, Tabak, sowas meine ich. «


Nun rümpft Noam sich die Nase und reibt dann daran.

NOAM DAR:
» Man fährt teure, lächerlich-schnelle Sportwagen und jede Tour damit könnte die Letzte sein, wenn man nur mal kurz von der Strecke abkommt. Dann kommt man zur Arbeit und wird mit bösen Blicken gestraft. Kaum einer will überhaupt gegen dich in den Ring steigen, aus Angst du könntest sie mit deinem ebenfalls lächerlich-großen Talent alt aussehen lassen. Aus Angst davor im Champagne Superkneebar aufzugeben und sich damit selbst zu demütigen. Wisst ihr wie es an einem nagt wenn man seine Leidenschaft, Pro Wrestling, nur noch gegen selbstmörderische Wahnsinnige wie Hangman Bryan ausleben kann? Denkt ihr ein Neville will noch gegen mich antreten? Irgendwer anders?! Geschweigedenn einer dieser neuen Garde? Der Dickkopf Devlin? Nein. Mir bleibt nur fackin' Bryan Danielson. Der Typ der versucht hat mich verdammt nochmal umzubringen. Mich zu erschießen, an der Klagemauer in der alten Heimat. Ich war eine ganze Zeit lang untergetaucht nachdem das passiert ist. Denkt ihr irgendwer hat mal nach mir gefragt? Rumtelefoniert? Fruchtkörbe gesendet? Pah. Nein. Natürlich nicht. Alles was ich bekam waren 1, 2 Tweets von Kip und Taryn. Nur weil ich bin wer ich bin, verdiene ich nicht trotzdem etwas Wärme? Etwas Zuneigung? Nein, ist ja nur Noam Dar. Ob den nun jemand abknallt - wen juckts? «


Eine schauspielerische Meisterleistung. Noam sieht wirklich bedrückt aus, dabei sind seine Worte so fernab jeglicher Realität, dass sie vielleicht sogar wahr sind. Vielleicht denkt er wirklich dass er mehr verdient hat und "unschuldig" ist?!

NOAM DAR:
» Mittlerweile hat der Kerl aufgegeben. Damit mich abknallen zu wollen, meine ich. Jetzt läuft er mit einem Strick durch die Gegend, nennt sich Hangman und reibt mir immer wieder unter die Nase wie schön es für ihn doch wäre mich am Galgen baumeln zu sehen. Und was passiert? Diese sogenannten Publikumslieblinge wie Austin Theory, Eddie Dennis und PAC stellen sich auf seine Seite, applaudieren ihm und kämpfen mit ihm zusammen gegen mich und meine Jungs. Spinn ich oder ist das verrückt? Und heute Abend? Ein Unsanctioned Do or Die I Quit Match. In einem ersten Anlauf von Stolz habe ich dem allem zugestimmt. Heck, die I Quit Stipulation war meine eigene Idee. Aber stellt euch mal vor was das alles beinhaltet? Was wenn der Typ mich wirklich am Galgen baumeln lässt, live, vor Millionen von Zuschauern? Jubelt ihr dann alle? Weil der Jude gehängt wurde?! Bin sicher dass das ein paar Leuten im Roster gefallen würde. Es macht mich krank! Eure Doppelmoral kotzt mich an! «


Kopfschüttelnd fässt Noam sich an die Stirn und reibt nun daran. Ihn scheint das alles doch sehr mitzunehmen, es nagt an ihm. Das Match heute Abend könnte das Gefährlichste sein an dem er je teilgenommen hat. Sicher, er kämpfte in Käfigen. Zellen. Ohne DQ's. All das. Aber gegen einen waschechten Irren? Dem nichts mehr bedeuten würde als Noam tot zu sehen? Das gab es wohl noch nie.

NOAM DAR:
» Und was wenn seine Freunde auftauchen? Was wenn seine Freunde auftauchen und das Match ruinieren? Dieses sportliche Match um die Weltmeisterschaft unserer Gewichtsklasse! Was wenn seine Freunde auftauchen, bewaffnet. Mit Baseballschlägern, Messern, einer fackin' Kalaschnikov und einem Regenschirm. Was wenn seine Freunde auftauchen mit Schlagringen bewaffnet? Was wenn sie den Ring stürmen und so ein Chaos verursachen wie man es noch nie zuvor gesehen hat? Was wenn diese Leute mit ihren Waffen zuschlagen? Zuschlagen und zuschlagen und zuschlagen. So lange bis nichts mehr zum Zuschlagen übrig ist? Wenn sie einen Mann und eine blutrote Pfütze im Ring zurück lassen, was dann? Habt ihr dann Mitleid? Dann, wenn diese blutrote Pfütze noch irgendwie die Worte "I Quit" äußert und es heißt: here is your winner and.. «




Der selbsternannte Starplayer und Löwe lehnt sich nach vorne und eine Maske fällt von seinem Gesicht. Ein diabolisches Grinsen zieht auf, das sich übers ganze Gesicht zieht.

NOAM DAR:
» STILL.. the World Heavyweight Champion.. the Scottish Supernova... Noam. Dar? «


Wie jetzt? Noam hatte es erscheinen lassen als mache er sich Sorgen darüber dass Theory, Dennis und PAC in das Match eingreifen um ihn zu Fall zu bringen...? Nein. Er hat stattdessen eine fette Drohung ausgesprochen, ein Eingreifen der 5PG angekündigt und dass diese bewaffnet kommen würde. Ein geschickter Schachzug, wer hat ihn kommen sehen?

NOAM DAR:
» Didn't see that comin', heh? YER the one becomin' mashed potatoes. Are ye kiddin' me?! Haha... See ye soon, Daftman Bryan.
Can't wait to end ye. «


Noelle Foley: "Gott, bei diesem ekligen Schauspiel wird mir nur schlecht. Dieser Typ schafft es doch echt jedes Mal sich aufs Neue zu unterbieten."

Byron Saxton: "Aber eins muss man Noam Dar wirklich zugestehen. Egal wie groß die Gefahr wird, wieviel Hass er auch auf sich zieht...er bleibt sich und seiner Linie treu. Aber gut...mir der 5-Point Gang im Rücken kann man auch solche Aussagen treffen."

Johnny Curtis: "Leute, seht es doch ein...dieser Mann kann sich einfach alles leisten und kommt auch noch ungeschoren davon. The Age of Dar wird noch ewig laufen. Wir müssen uns damit arrangieren."



Ein Viereck, aufgebaut in der Mitte einer Arena. In jeder Ecke dieses Vierecks steht ein Pfosten. Zwischen den Pfosten die direkt nebeneinander liegen werden Seile gespannt. Drei Stück an der Zahl. Alles in allem zusammen ergibt den Wrestlingring. In diesem werden Schlachten ausgetragen. Manchmal lang, manchmal kurz und nicht immer ganz fair. Aber heute wird eine ganz besondere Schlacht in diesem Ring geschlagen. Eine die wenn man es martialisch ausdrücken möchte einen Krieg beenden wird. Dieses Match wird wegweisend sein. Heute im Centre Bell in Montreal, Quebec, Kanda kommt es zum finalen Showdown. Noam Dar vs Hangman Bryan IV. Im ersten Aufeinandertreffen der beiden ging Noam Dar trotz einiger Ungereimtheiten Siegreich aus dem Match hervor. Ein zweites Match konnte sich Hangman Bryan, der damals noch als Bryan Danielson in den Ring gestiegen ist, für sich entscheiden. Dies führte zu einem Hell in a Cell Match der beiden bei Purgatory. Dieses konnte Noam Dar dank tatkräftiger Unterstützung seiner Kollegen von der 5 Point Gang für sich entscheiden. Die Niederlage die Danielson einstecken musste führten ihn in eine Alkoholsucht und darüber hinaus auch noch in Jerusalem ins Gefängnis. Nun ist er aber wieder zurück und hat sich ein finales Match gegen Noam Dar erkämpft. Do or Die Unsanctioned I Quit Match heißt es heute. Man darf wohl nichts weniger als einen übelst brutal harten Kampf erwarten. Denn alles wird erlaubt sein. Und dann muss man seinen Gegner auch noch dazu bringen das er I Quit sagt. Die ultimative Demütigung! Eben jenen Hangman Bryan sehen wir jetzt wie er in der leeren Arena vor dem Ring steht und um selbigen herum läuft. Er schaut sich in der Gegend um und versucht sich die Gegebenheiten der Halle einzuprägen. Taktische Planung scheint hier das Stichwort zu sein. Was dabei noch auffällt ist, dass er auf dem Apron eine Sporttasche abgestellt hat. Was da wohl drin ist? Klamotten? Oder doch etwas ganz anderes. Seinen Strick hat er locker in der Hand und lässt ihn ein wenig über den Boden schleifen. Als er seinen Rundgang um den Ring zu Ende gebracht hat legt er den Strick auf dem Apron ab und will gerade die Sporttasche öffnen als er hinter sich ein Geräusch hört.

Hangman Bryan: Ich hoffe es gibt einen vernünftigen Grund mich bei meinen Vorbereitungen zu stören. Ansonsten setzt es was.

Spricht der American Dragon ruhig ohne sich umzudrehen. Das hier eventuell noch der ein oder andere Arbeiter etwas erledigen muss scheint er nicht zu bedenken. Fertig eingerichtet ist die Halle nämlich noch lange nicht.

~???~
".. What's it gonna be? Hängst du mich dann am Ringpfosten auf, als dank meiner uneingeschränkten Unterstützung?"

Ohne Betonung und doch mit einem winzigen Hauch Kälte dringt diese Stimme an das Ohr von Bryan, der abrupt aufgehört hat in seiner Sporttasche zu wühlen. die Kamera schwenkt einmal von dem American Dragon weg um in die Zuschauerreihen zu filmen. Noch sind die Plätze allesamt leer, aber das wird sich schon sehr bald ändern. Die Leute werden sich die Füße wund treten um endlich sich auf diese Plätze setzten zu können. Auf dem Balkon etwas weiter oben, sitzt kein unbekannter c2c Superstar. Die Beine auf dem Rücken des Stuhls vor ihm abgelegt, sitzt niemand anderes als PAC dort oben und hat den Hangman wohl genaustens im Blick behalten. Seine Worte nun beendet, stellt er sich auf und läuft dann nach links ein wenig ab. Schlendernd nimmt der Engländer einige Treppen nach unten in Richtung des Geländers des Balkons. Locker lehnt er dann dort oben und blickt auf Bryan hinunter.

~PAC~
"Was hast du vor, Danielson? Den Ring preparieren? Meinst du wirklich das dich das weiterbringt? Oder steht dir der Sinn nach.. einer kleinen Herausforderung?!"

Nach wie vor zieht es der Brite vor den Amerikaner als 'Danielson' zu bezeichnen, obwohl nichts davon sich mehr in seinem aktuellen Ringnamen verbirgt.
Mit dem Auftreten des Briten hätte der Hangman in dieser Situation wohl am allerwenigsten gerechnet. Deshalb vermutlich auch die unüberlegte Drohung das es hoffentlich einen guten Grund gibt ihn zu stören, ansonsten würde es Konsequenzen haben. Ein kleines Lächeln huscht über die Lippen vom American Dragon. Es scheint fast so als würde PAC ihn verfolgen. Beide sind mehr aufeinander angewiesen als sie wollen, es fragt sich nur ob die beiden das auch so sehen. Lässig lehnt sich der Submission Specialist mit dem Rücken an das Apron, verschränkt die Arme vor der Brust und blickt nach oben gen PAC.

Hangman Bryan: Als ob du meine Gedankengänge verstehen würdest Nev. Du hast doch schon lange aufgegeben zu verstehen was ich eigentlich aus welchen Gründen tue.

Das was PAC kann, kann ich schon lange denkt sich der ehemalige Bryan Danielson und nennt den Briten bei seinem alten Ringnamen. Und das auch noch in der kurzen Form. Das leichte Grinsen in seinem Gesicht ist schnell wieder dem bitteren ernst gewichen. Die Zeiten in denen man Bryan beim Lächeln sehen konnte kann man vermutlich an einer Hand abzählen seit dem er in den Krieg mit Noam Dar geraten ist.

Hangman Bryan: Überraschungen sind doch mit das schönste im Leben nicht wahr? Dich hänge ich maximal dann, wenn ich deine Unterstützung nicht mehr benötige.

Freundlich wie immer. Aber einen anderen Umgang ist man ja gar nicht mehr gewohnt den Bryan und PAC miteinander pflegen. Wenn pflegen hier die richtige Umschreibung ist. Ob man jetzt einen Hauch Sarkasmus aus den Worten von Bryan hört als dieser meint, dass er PAC erst später hängen will bleibt jedem selber überlassen.

Hangman Bryan: Ob mich Vorbereitungen weiterbringen? Ich denke schon. Nichts anderes ist das hier. Mein Match gegen Noam wird eines der brutalsten in der Geschichte dieser Liga werden. Da kann es nicht schaden sich im Vorfeld bereits mit allen Eventualitäten vertraut zu machen. Ich bin kein eingeschränkter Holzkopf wie ihr immer alle denkt. Ja, ich habe nur Rache vor Augen. Aber meinen Verstand habe ich trotzdem noch.

Ohne seine Haltung und Position aufzugeben, hörte PAC zu und nickt bei manchen Worten einmal bestätigend. Als Danielson nun seine Rede beendet, hört man ein kleines Knallen hinter ihm, das die Kamera dazu veranlasst nach hinten zu zoomen, wo auf dem Balkon noch der Engländer war. Er hat mit den Füßen den Boden geküsst, ohne dabei auch nur ins Straucheln zu geraten. Körperbeherrschung hat der Engländer, das ist nicht von der Hand zu weisen. Langsam richtet er sich dann an der Stelle auf wo seine Füße den Boden berührt haben - nur ein paar Zentimeter von Hangman Bryan entfernt.

~PAC~
"Rache kann unser bester Freund, aber auch unser größter Feind sein. Ich weiß das du darüber schallend lachst, aber ich sah mich auch mal in der Position über die Handlungsstränge zu bestimmen. Spätestens als White mich durch eine Elimination Chamber Kammer geschmissen hat, würde ich eines besseren belehrt - und die Narben auf meinem Rücken sind der Beweis."

Jay White der beim Titelverlust PAC's ein festes Mitglied der Gang war, hatte ihn im angeknacksten Zustand durch diese Kammer gepfeffert als wäre er ein Crash Test Dummie. Das es der Engländer dann noch ein paar Minuten im Match hielt, ehe sich Noam Dar zum Champion krönte, war verwunderlich. Das Ende dieses Matches liegt dem Langhaarigen immer noch sehbar im Magen. Oft ist es nicht das 'Das' sondern das 'Wie'..

~PAC~
"Du wirst nicht auf mich hören, aber behalt alles im Auge, ok? Selbst wenn du mich schon als nächsten Feind auserkoren hast, ich werde nicht zusehen wie Dar heute Abend sich wieder davonstiehlt. Sprich ich werde nicht zulassen das ein Eingreifen seines kleinen Rotznasenpacks seinen Sieg begünstigt - und wehe du reißt den Mund bis dahin auf und ergibst dich!"

Unbeeindruckt von der Athletik des Briten bleibt der Hangman mit dem Rücken an das Apron gelehnt und hört sich in Ruhe die Worte seines Gegenübers an. Lediglich als der ehemalige World Heavyweight Champion von Aufgaben redet schüttelt der American Dragon ein klein wenig mit seinem Kopf.

Hangman Bryan: Ich lachte nicht darüber, dass du einmal in der Position gewesen bist in der ich mich jetzt befinde. Jeder, ob er will oder nicht, kann in diese Position rutschen. Die Frage ist nur was man daraus macht. Du hattest keinen Erfolg. Unter anderem deswegen weil du niemand hattest der an deiner Seite stand. An meiner Seite steht auch niemand. Lediglich hab ich das Glück, dass es inzwischen genug Personen gibt die der Gang ein Ende bereiten wollen und in mir das kleinere Übel sehen. Aus diesem Grund stehen sie mir zur Seite wenn sich die Gang abermals entscheidet unfair zu spielen.

Klare Aussage vom Submission Specialist. Vor allem zeigt er hier, dass er klare Gedanken hat. Er weiß das er ein Arschloch und unbeliebt ist. Jedoch ist ihm auch klar, das Noam Dar noch viel unbeliebter ist. Mit PAC und einem Austin Theory hat er zwei Personen an seiner Seite, die nicht unbedingt ihn unterstützen, aber sich das Schalten und Walten des Schotten nicht mehr angucken können.

Hangman Bryan: Keine Sorge. Die Worte I Quit werden nicht aus meinem Munde kommen. Und wenn ich mir den Mund zunähen muss damit kein Wort mehr meinen Mund verlässt. Noam ahnt gar nicht was für einen zähen Knochen ER aus mir gemacht hat. Davon mal ab, habe ich dich nicht als meinen nächsten Feind auserkoren. Aktuell verschwende ich keine Gedanken daran wer mein nächster Feind ist. Das wäre strategisch unklug. Aber du kennst meine Gedanken. Sollte es notwendig sein dich anzugreifen werde ich es tun. Jedoch nur wenn es der Sache dienlich ist um Noam in seine Schranken zu weisen. Das hat nichts mit meinem nächsten Feind zu tun.

Ganz Unrecht hat Danielson mit seinen Aussagen nicht. Manchmal braucht es wohl einfach nur die richtige Person um seine Stimme zu erheben. PAC war diese einfach nicht - und er wird es wohl nie sein. Diese Realisation hat er schon vor ein paar Wochen in Betracht gezogen. Vielleicht ist es auch bald einfach an der Zeit die Gardinen zu schließen und den Weg in ein normales Leben zurückzugehen. So wie sich PAC jedoch in dieser leeren Halle umsieht, erkennt man gerechte Zweifel in seinen Augen.

~PAC~
"Für dein Unterfangen solltest du dir deine ganze Energie aufsparen. Sie jetzt zu verpulvern wäre ebenfalls strategisch unklug. Nur nebenbei erwähnt und auch angemerkt.."

So ganz schafft es PAC wohl nie den Besserwisser heraushängen zu lassen. Selbst jetzt nicht wo sich die Lage langsam zuspitzt. Obwohl ihm klar ist, das Danielson ihm jeden Moment die Hand dafür abhacken könnte, legt er ihm eine Hand auf die Schulter, nur um ihn erst anzusehen.

~PAC~
"Die Gelegenheit war nie günstiger. Sei kein Vollidiot und lass sie nicht ziehen. Langsam habe ich keine Lust mehr dir überall hin zu folgen um zu kontrollieren das du keinen Blödsinn baust.."

Nun wird auch irgendwo klar, wieso man PAC so oft in der Nähe des American Dragons sah. Der Brite spricht viele Worte nicht aus, sondern denkt sie sich. Und vielleicht hatte er es sich zur stummen Aufgabe gemacht Hangman Bryan so lange unterschwellig zu unterstützen bis dieser seine Hilfe nicht mehr braucht. Dieser Moment scheint hier bei diesem Special gekommen zu sein. PAC's Blick fixiert seinen Arbeitskollegen.

~PAC~
"Du kannst es Danielson. Es hat nur ewig gedauert bis du es kapiert zu haben scheinst. My job is done.."

Von körperlicher Nahe außerhalb des Ringes hat der Hangman vermutlich seit längerer Zeit nichts mehr gehört. Er schaut die Hand auf seiner Schulter an und blickt danach in kurzen Abständen abwechselnd dem Briten ins Gesicht und auf seine Hand. Ein kleines Grinsen formt sich in seinem eigenen Gesicht.

Hangman Bryan: Mach nur weiter so, eventuell nenne ich dich bald noch Papa. Vielleicht ist das deine Erfüllung.

Galgenhumor vom Hangman, so könnte man das hier wohl nennen. Tatsächlich bleibt das kleine Grinsen auf den Lippen vom American Dragon vorhanden. Obwohl er hier einen kleinen Witz reißt sieht man ihm deutlich an, dass er sich der ernsten Lage immer noch bewusst ist. Vermutlich ist er sich dessen immer bewusst gewesen ob man es glauben mag oder nicht.

Hangman Bryan: Natürlich kann ich es. Langsam scheint ihr es alle zu verstehen. Ihr habt mich alle dafür geächtet das ich wahnsinnig geworden bin und mich auf das Niveau von Noam Dar hinab begeben habe. Doch langsam versteht ihr, ob ihr wollt oder nicht, dass es keinen anderen Weg gibt um diese Brut des Bösen zu besiegen. Ihr hättet es alle schaffen können. Doch ihr hab alle vorher einen Rückzieher gemacht. Ich bin diesen Weg als einziger zu Ende gegangen. Heute ist Endstation.

PAc fühlt sich keinesfalls beleidigt, als Hangman Bryan ihn spaßeshalber anbietet ihn bald als seinen Papa anzuerkennen, bei seinen Ratschlägen die er gibt. Ein lautes Auflachen ist aus der Kehle des Engländers zu hören, der sogar ein wenig den Kopf schüttelt.

~PAC~
"Ich werde jeden Tag Daddy genannt Danielson. Das ist nichts neues für mich - es sind nur die Stimmen die sich verändern!"

War das eventuell sogar eine kleine, pikante Anspielung? So sicher kann man sich da bei PAC niemals sein. Mit Schwung stößt sich der Engländer nun etwas auf die Seite und dreht sich komplett um. Ein letztes Schulterklopfen für seinen Kollegen folgt, ehe PAC den Ausgang anstrebt die den Fans dient, wenn sie während der Show mal sehr schnell für kleine Mädchen oder Jungs müssen.

~PAC~
"Mach mich stolz, kleiner Bastard. Dir steht der Titel mehr wie mir."

Das ist das letzte was man von dem Briten noch hört, ehe er das Kamerabild verlässt. Hangman Bryan steht alleine in der Halle und das letzte, was die Kameras akustisch noch vernehmen ist das Zufallen einer schweren Metalltür.

Noelle Foley: "PAC unterstützt Danielson auf seinem Kreuzzug!"

Byron Saxton: "So muss es auch sein. Noam Dar muss endlich entthront werden!"

Johnny Curtis: "Die Ratten raufen sich zusammen, war ja klar."



„Es geht gleich los, Jordan – bist du wirklich bereit?“

Worte, die wir hören, noch bevor sich das Bild zuschaltet und wir dann sehen, dass diese von Renee Young an Jordan Devlin adressiert wurden. Die beiden befinden sich Backstage, stehen nebeneinander und das alleine erweckt direkt den Eindruck, dass es hier gleich zu einem Interview kommen soll. Eigentlich Alltag in einer jeden Liga, doch mit Jordan war das bisher generell eine spannende Angelegenheit, gab es doch seit seiner Ankunft hier bei C2C schon so einige Anläufe zu solchen – und das ohne jeden Erfolg! Denn zu Stande kam bis heute nicht eines und auch an diesem Abend scheint Renee so ihre Zweifel zu haben, ob der Ire auch wirklich „ready“ ist, wirkt er doch gerade etwas abwesend, starrt mit verschränkten Armen vor sich auf den Boden und scheint tief in Gedanken versunken…

Jordan: „…“

Es hat einen Moment gedauert, aber er hat ihre Worte vernommen, hebt plötzlich doch noch, fast schon schreckhaft, den Blick und schaut zu der blonden Schönheit mit dem Mikrophon in der Hand – er nickt zögerlich. Ja, er war gerade wirklich ganz woanders, hat sich mit dem auseinandergesetzt, was heute schon geschehen ist. Um was es dabei geht? Natürlich um das Aufeinandertreffen mit Becky Lynch, um diese Auseinandersetzung und vor allen Dingen um diesen Kuss aus dem Nichts, der eindeutig von ihm aus ging und den er so nie angedacht oder geplant hatte, nein, es war zu keiner Sekunde eine Entscheidung – es ist einfach passiert! Gottverdammt, was ist da in ihn gefahren?! Seit Wochen wettert er gegen das, was sie tut, hat den ganzen „Zirkus“ um Bray Wyatt als lächerlich abgetan, hat über Becky geurteilt und selbst Finn konnte ihn nicht von der Ernsthaftigkeit der ganzen Sache überzeugen. Zumindest hat er sich das selbst eingeredet, denn er wollte das nicht hören und auch nicht glauben, hat es seinen Horizont doch einfach – so ehrlich können wir sein – etwas überstiegen, denn mit sowas hat er noch nie etwas zu tun gehabt! Aber wenn er ehrlich zu sich selbst ist, muss er gestehen, dass er bemerkt hat, dass etwas nicht stimmt als er ihr vor zwei Wochen gegenüberstand… so wie sie ihn anschaute… und ihre Augen, er konnte kaum mehr etwas in diesen erkennen, außerde-…

Renee Young: „Jordan?“

Da war er gedanklich schon wieder abgedriftet, wird abermals von Renee Young in das Hier und Jetzt zurückgeholt, schreckt wiederholt auf. Er schüttelt kurz den Kopf und… er versucht ein Grinsen aufzulegen. Gott, er muss sich von diesem Mist lösen, denn wie soll er sonst heute in diesem Main Event mit 29 Gegnern bestehen?! DAS IST SEINE CHANCE! Und er muss sie nutzen, sein Debüt war ein Desaster, sein Match gegen Finn hatte ihn wieder zurückgeworfen und die Sache mit Becky macht das alles auch nicht gerade einfacher, im Gegenteil… VERDAMMT, JORDAN! REISS DICH ZUSAMMEN! FOKUS!

Jordan: „Sorry… fangen wir an! Natürlich bin ich bereit… für all deine Fragen!“

Er kann das Grinsen halten, versucht Enthusiasmus zu zeigen und sich auf Renee und dieses Interview einzulassen, unterstreicht seine Worte hier noch mit einem Nicken. Er muss jetzt einfach erst einmal an seine Karriere denken und der Rest muss warten… wie schwer kann das schon sein?! Vielleicht so schwer, dass er dafür zuletzt zu sehr viel Alkohol und auch den einen oder anderen Joint greifen musste? EGAL, ES GEHT AUCH SO! ALSO LOS, JORDAN! DU KANNST DAS!

Renee Young: „Sehr gut! Also Jordan, heute wird…Au! Pass doch auf...“

Gerade als sie zur ersten Frage ansetzt, wird Renee von hinten angerempelt. Offenbar soll es nicht sein, dass ein Interview mit Jordan in Ruhe durchgeführt werden kann. Die Interviewerin wird nach vorne geschubst und lässt beinahe ihr Mikro fallen. Dieses kann sie gerade noch in den Händen halten. Verärgert schaut Young dem Rempler hinterher...oder eher gesagt der Remplerin. Eine weibliche Person mit ebenfalls blonden Haaren dreht sich um und geht einen Schritt auf Young zu. Mit einer großen Sporttasche in den Händen und in einem schwarzen Trainingsanzug gekleidet. Moment, das haben wir vorhin bereits schon mal gesehen, als diese von einer Bray Wyatt Anhängerin konfrontiert wurde. Toni Storm ist es, die hier so eilig unterwegs war. Nachdem Julia sie angestachelt hat, hat Storm nur eins im Sinn...Rache an Rosemary! Nichts und niemand soll sie davon abhalten. Mit Scheuklappen läuft sie durch die Gänge und schiebt alles grob zur Seite, was ihr im Weg steht...wie in diesem Fall eben Renee.

Toni Storm: Pass doch auf? Wie war das? Hast du ein Problem? Hm? Denkst du auch, ich sei zu aggressiv, zu direkt? Glaubst du auch, dass es richtig war, dass Cathy mich verlassen hat?

Sofort auf Krawall gebürstet lässt Toni die Tasche fallen und baut sich bedrohlich nah vor Renee auf. Ängstlich zieht die Interviewerin den Kopf ein und wirft einen hilfesuchenden Blick auf Jordan Devlin. Diesen hat Storm noch nicht wahrgenommen. Für sie ist Renee in diesem Augenblick nur eine weitere Figur, die bestimmt hinter ihrem Rücken über die Australierin lacht und diese verurteilt. Young versucht sich vergeblich zu wehren...

Renee Young: „To-toni...ganz ruhig. I-ich will keinen Ärger, ok? Ich mach hier doch nur meine Arbeit. E-e-es tut mir leid, was zwischen dir und Catherine passiert ist, das..."

Toni Storm: WAS? WAS IST ES? Einen Scheiß tut dir das leid, du...

Bevor es aber gleich eskalieren kann, schaltet sich dann Devlin ein.

Jordan: „Hey, hey, HEY! Ich glaube, Renee wollte gerade gehen… und ihre scheiß Entschuldigung direkt behalten und mitnehmen…“

Dieser Auftritt von Toni sorgt jedenfalls nun dafür, dass der gute Jordan nicht direkt wieder in den tiefen Gedankenmorast gezogen wird, im Gegenteil, er muss sich hier einschalten, schiebt sich in diesem Moment zwischen Toni und Renee, um Deeskalation zu betreiben. Dabei ist er der Championesse zugewandt und fordert Renee indirekt auf, besser von hier zu verschwinden, denn… nun ja… sie möchte sich sicher nicht mit einer Toni Storm anlegen müssen, oder?! Das wäre etwas, was er niemandem ans Herz legen würde… die arme Rosemary, die später noch das Vergnügen mit Toni haben wird, kann einem da fast schon leidtun. TONI IST JA WIRKLICH FURIOS!

Jordan: „… und super, dass du hier bist, Toni,… trifft sich echt gut! Wollte dir gleich eh noch schreiben.“

Wollte er? Ja, wollte er! Renee zieht sich in diesem Moment auch tatsächlich zurück und so bleiben Toni und Jordan hier alleine zurück. Der Ire strahlt derweil Ruhe aus, wird hier natürlich den Teufel tun und Toni auf ihre Laune ansprechen, denn das dürfte etwas sein, was momentan unter allen Umständen vermieden werden sollte… ebenso wie das eine oder andere Schlagwort, von denen eins definitiv „Catherine“ ist. Aber das ist im Grunde auch kein Problem für Jordan, denn das würde er so oder so nicht tun, denn er will sich mit solchen Dingen gar nicht beschäftigen oder auseinandersetzen. Im Gegenteil, ernste Themen möchte er momentan weit von sich weg schieben, stattdessen würde er den Kontakt zu Toni gerne möglichst oberflächlich halten… so ist es doch einfach am besten!

Jordan: „Ich wollte nach der Show nämlich noch ins Stereo… ist so ein Club, der hier der heißeste Scheiß sein soll, hab ich gehört. Dachte mir, wir sollten uns das mal anschauen… und uns „nebenbei“ halt auch noch abschießen.“

Absolut, das hat er definitiv für die heutige Nacht vorgesehen! Ob er das alleine, mit neuen „Freunden“, die er dann dort findet, oder eben mit Toni macht, liegt ganz bei der neuseeländischen Australierin. Seine Präferenz liegt natürlich bei ihr, denn in Toronto hat die Chemie definitiv gestimmt und sie hatten verdammt viel Spaß – er zumindest! Der Gedanke daran, lässt dann auch ein Grinsen beim Iren entstehen, ja, er würde das nur zu gerne wiederholen… er braucht das einfach. Vielleicht gibt es ja auch Grund zum Feiern, beide haben heute noch echt große Matches!

Jordan: „Und hey, vielleicht schaut uns ja auch jemand schief an!

Zur Auflockerung folgt ein weiterer Satz, der auch den möglichen Abbau von Aggressionen andeutet... Moment,... ist doch nur zur Auflockerung, oder?! Wirklich beruhigen will sich die Strong Zero City Lady nicht. Sie sieht regelrecht durch Devlin durch und wirft Renee vernichtende Blicke hinterher. Es ist definitiv gut, dass der junge Ire sich zwischen die Frauen gestellt hat und Young den unversehrten Rückzug ermöglicht. Erst als die blonde Angestellte außer Sichtweite ist, lässt sich Toni auf die Anwesenheit von Jordan an. Seine Worte waren schon an ihr Ohr vorgedrungen...nur seine Präsenz war für ihre Empfinden nicht wirklich existent. Trotzdem ist sie froh ihn zu sehen...schließlich war Jordan so ziemlich der Einzige gewesen, der sie so nimmt, wie sie sich gerade gibt...und sie dafür nicht verurteilt. So erklärt es sich auch, warum Storm die Ruhe behält und nicht auch auf den Iren verbal einprügelt...oder gar körperlich.

Toni Storm: Sorry, wenn ich dir gerade ein Interview vermasselt habe. Aber ich sehe es doch, wie sie hinter meinem Rücken lacht und lästert. Genauso wie all die anderen...Rosie ist ja soooo super und harmlos und...AAAAHHH...ich wollte sie doch nur schützen. Und was bekomme ich als Dank dafür? Verachtung...und ich werde verlassen....FUCK! Das ist die beschissene Schuld von Rosemary...und von Leuten wie Finn Bálor, die sie dabei nur unterstützen.

Wo kommt denn da plötzlich Finn her? Moment...wir erinnern uns an vorher. Hatte da nicht Julia davon gesprochen, dass sich auch die Lügen von Finn verbreiten würden? Und dass dieser ein Unterstützer von Rosemary wäre? Die Botschaft ist angekommen und hat sich im Gehirn der blonden Australierin eingenistet. Das könnte vielleicht zu einem Problem werden wenn man bedenkt, in welchem Verhältnis Finn und der anwesende Jordan Devlin zueinander stehen.

Toni Storm: Ich bin Finn in Köln begegnet...saß alleine an der Bar, war ziemlich am Arsch. Ich wollte ihm nur helfen, ihn aufbauen. Aber er hat mich runtergezogen, seine negative Energie auf mich geladen. Das gleiche nochmal letzten Donnerstag im Aufzug. Dieser Mann peinigt mich absichtlich, zieht mich herunter, will mich brechen...wie Rosemary...beide sind verdammte Freaks!

Toni ist nicht gerade unschuldig daran, dass das erneute Aufeinandertreffen mit Finn im Aufzug wieder nicht sehr harmonisch verlief. Aber sie redet sich immer mehr in einen Wahn und ist sich immer mehr sicher...Finn steckt mit Rosemary unter einer Decke oder unterstützt diese zumindest.

Toni Storm: Sie wollen sie mir nehmen...sie wollen mir meine Catherine nehmen, aber...aber...

Die Stimme wird brüchig und sackt ganz in sich zusammen. Der Name ihrer nun Ex-Freundin reicht aus, damit ihr wieder Tränen aus den Augen kullern. Sie hält sich beide Hände trichterförmig vor Nase und Mund. Sie braucht einen Moment, um einigermaßen klar zu werden...wenn man bei ihr aktuell überhaupt von "klar" sprechen kann. Mit dem Handrücken wischt sie sich rudimentär ein paar Tränchen weg und dreht sich halb Jordan zu.

Toni Storm: Entschuldige bitte, Jordan. Ich weiß, dass Finn dein Freund ist...aber sollte er mir noch einmal scheiße kommen, werde ich ihn in der Luft zerreißen. Sag ihm ruhig, dass er seiner Rosemary nicht helfen kann. Ihr Ende ist heute gekommen...und dann...dann wird bestimmt wieder alles so sein wie früher...jaja, wie früher!

Mit einer beunruhigenden Manie in den Augen nickt sie ihre eigenen Worte ab, wobei der Kopfbewegungen immer schneller werden. Sie vergisst ganz um was es Jordan eigentlich ging und geht auch gar nicht auf dessen Angebot ein, mit ihm nochmal einen drauf zu machen.

Jordan: „Oh feck…“

Verdammt, sein Plan der perfekten Oberflächlichkeit geht gerade irgendwie überhaupt nicht auf, im Gegenteil, Toni lässt hier ihren Gefühlen freien Lauf, spricht aus, was sie belastet und dann sind hier auch noch Tränen in ihren Augen. Das wäre dann wohl der Moment für Jordan, um sich zurückzuziehen, wenn er nicht doch noch diese angehende Freundschaft kaputt machen möchte, indem sie am Ende direkt tiefer geht... denn sowas will er sich ja wohl kaum ans Bein binden, oder? Zudem all die schlechten Worte bezüglich Finn… aber er hadert, überlegt wie er mit der gerade sehr emotionalen Toni umgehen soll…

Jordan: „… das mit Finn… kein Problem… mach dir da keine Gedanken um mich, das ist euer Ding und ich werde mich da sicherlich nicht einmischen oder eine Position beziehen.“

In der Tat wird er das nicht, zwar sind die beiden Freunde oder zumindest wieder auf dem Weg dorthin, aber sie verfolgen beide momentan doch eher jeweils eigene Ziele. Er weiß auch gar nicht, was Finn nun mit Rosemary zu tun hat oder wieso er versuchen sollte, sie herunterzuziehen… passt eigentlich nicht zu Finn, aber das ist nicht sein Business. Das wäre klargestellt, aber noch immer steht er hier etwas unbeholfen neben Toni und weiß nicht so wirklich, wie er damit nun umgehen soll… plötzlich macht er dann einen Schritt auf die Championesse zu und legt vorsichtig einen Arm um sie. Möchte der vorlaute Ire sie gerade wirklich trösten? Er versucht es zumindest… so ganz nebenbei vergisst er damit auch gerade die eigenen „Probleme“…

Jordan: „Und wenn ein Sieg gegen diese Rosemary wieder alles in Ordnung bringen kann, dann heb dir deine Wut und Power von eben auf und klatsch sie einfach weg – ich kann mir nicht vorstellen, dass sie DEM standhalten kann!“

Genau, wenn das der Schlüssel ist, dann sollte das doch kein Problem sein, oder?! Toni ist nicht nur richtig gut im Ring, nein, sie hat enorm viel Power und wenn sie dann noch ihre Wut konservieren und auf Rosemary fokussieren kann, dann wird sie kaum zu stoppen sein! Die leichte, wenn auch etwas unbeholfene Umarmung seitens Jordan bewirkt fast schon kleine Wunder. In der Tat kommt Toni ein wenig runter. Ist Devlin das, was Toni im Moment braucht? Sie so nehmen, wie sie ist ohne etwas zu hinterfragen...und ihr keinerlei Vorwürfe machen, obwohl sie schlecht über Finn redet. Natürlich weiß sie nicht, wie es genau zwischen den beiden Iren läuft...aber an seiner Stelle hätte sie wahrscheinlich verstimmter reagiert. So ist sie Jordan dankbar, dass er da kein Fass aufmacht und ringt sich tatsächlich ein kleines Lächeln ab. Das ist aber heut auch ein Auf und Ab der Emotionen im Hause Storm. Jordan spricht ihr noch Mut zu, ruhig Rosie "wegzuklatschen"...das gefällt der Strong Zero City Lady sehr. Daraufhin will sie dann doch noch auf Jordans erstes Angebot eingehen und mit ihm nach der Show zusammen einen trinken...als sich plötzlich die markante Stimme von Becky Lynch meldet.

Becky: „Ach wie süss…“

Na hoppla, wen haben wir denn da? Rote Haare, schwarzer Mantel, inzwischen wieder ohne Kapuze, dafür mit großem Kragen, Ratte in den Händen… natürlich: Becky Lynch. Mehrere Schritte entfernt von Jordan und der Championesse steht sie, selbstbewusst, Kopf leicht zur Seite geneigt und Kinn schön nach vorn gestreckt. Stolz erhobenen Hauptes betrachtet sie wenig beeindruckt dieses „Couple“ und rümpft die Nase.

Becky: „… was wird das hier, das neue Aufnahmeritual für die 5PG?!“

Immerhin will Noam ja Tonis Arsch… aber woher weiss Becky das?! Weiss sie das überhaupt? Oder ist das hier einfach nur eine blinde Stichelei einer Frau, die sich gerade… etwas gekränkt fühlt?!

Becky: „Ihr seid so erbärmlich…“

Ein leichtes Kopfschütteln – nein, eher ein kaum merkliches links-rechts-links-rechts-Drehen des Kopfes folgt und eigentlich ist damit für Becky auch schon alles gesagt, denn sie hat definitiv genug gesehen. Und doch bleibt sie hier stehen, als wäre sie… ja… was? Ein Anstandswauwau? Oder doch einfach nur ein neugieriger, sensationsgeiler Gaffer? Man weiß es nicht so genau, doch der Ausdruck auf ihrem Gesicht wirkt ein wenig verbittert… Toni schlüpft unter dem Arm von Devlin hindurch und macht ein paar Schritte auf Becky zu...

Toni Storm: Und was genau ist jetzt dein beschissenes Problem?

Und die Stimmung ist wieder im Keller! Die Nackenhärchen stellen sich bei der Blondine auf...jede Faser, jeder Muskel spannen sich an. Seitdem sie Candice LeRae im gemeinsamen Tag Team Match im Stich gelassen hat, ist Becky eh ein rotes Tuch für Toni...und dabei hat Storm noch nicht einmal die Geschehnisse im Opener mitbekommen. Dafür war sie zu sehr mit sich selbst beschäftigt und hat den bisherigen Showverlauf noch gar nicht wahrgenommen.

Toni Storm: Was ist Lynch? Hast du Bock auf Stress? Willst du dir mit Rosemary das Schicksal teilen? Glaubst du, nur weil du Bray Wyatt folgst, dass ich dich verschonen würde?

Oh, da denkt die Australierin eventuell einen Schritt zu weit. Wohlmöglich mag Becky das so interpretieren, dass Toni keine Angst vor der Wyatt Family hat. Jedoch spielt Storm damit auf ihre Begegnung mit Julia an, was für die Blondine gleichbedeutend mit einem kurzfristigen Friedensvertrag ist, da Toni das Gespräch mit Wyatt suchen will.

Becky: „Du glaubst, ich müsste mich hinter jemandem verstecken?! ICH?!“

Oh oh oh… da treffen 2 Hitzköpfe aufeinander!!! Das KANN einfach nicht gut ausgehen! Oder… ist das Berechnung von der irren Irin?!

Becky: „Wer von uns spielt sich denn hier als die ach so tolle Freundin auf?!“

Ja, definitiv… anders. Hitziger. Gesprächiger? Auf jeden Fall weniger pyromanisch veranlagt…

Becky: „Mach, was du willst, aber stell dich auf ein verdammt lautes Echo ein, du verdammte Schlampe!!! Und pass auf dich auf, denn sollte Rosemary dir gleich nicht so richtig die Fresse polieren, dann hat dein Arsch heut noch Kirmes!!!“

WO ZUR HÖLLE KOMMT DAS JETZT HER?! Das ist doch nicht nur pure Provokation, um sicher zu gehen, dass Becky ihr Wunschmatch gegen Candy Floss um das Gold dieser Liga bekommt, oder?! Nein, das hier geht viel, VIEL tiefer… und wird sich wohlmöglich auch tatsächlich gleich noch auf den Boden hier verlagern, denn die Gemüter sind reichlich erhitzt, die Körper beider Damen bereits bis in die Haarspitzen geladen und jederzeit bereit, beim nächsten falschen Augenaufschlag sofort aufeinander loszugehen! Überrascht verharrt Toni für einen Moment und reißt beide Augen auf. Mit der Reaktion seitens Lynch hatte sie nicht gerechnet...vor allem wenn man bedenkt, wie Becky zuletzt unterwegs war. Leider hat es auch zur Folge, dass auch das Gemüt der Strong Zero City Lady hitziger wird.

Toni Storm: Drohst du mir? DROHST DU MIR, DU DUMME BITCH! HAH...fick dich, Lynch! FICK DICH...ich brech die jeden einzelnen deiner Scheiß Knochen, wenn du mir hier noch länger auf den Sack gehst. Leck mich...ich scheiß darauf, dass du wie ne hirnverbrannte Pyromanin rumrennst. Du bist nicht unantastbar...und es wäre mir eine riesengroße Freude, dir deine Visage um 180° zu verdrehen.

Knurrend baut sich Toni vor Becky auf und lässt ihre Knöchel knacken. Es besteht kein Zweifel...sie hätte absolut kein Problem damit, sich hier und gleich mit Lynch zu prügeln. Jordan war derweil doch eher ruhig, während die beiden Damen sich hier verbal beharkten, was auch mit der Anwesenheit der rothaarigen Dame zu tun hat… und, wow, sie ist wirklich auf Konfrontation gebürstet, nur leider ist das gerade wohl der denkbar schlechteste Augenblick, um so Toni Storm zu begegnen!

Jordan: „HEY, LADIES!!!“

Da schaltet sich der Ire doch noch ein, seine Hände landen von hinten an den Schultern von Toni, womit er sie erst einmal hier zurückhalten möchte – denn, nein, er möchte nicht, dass das hier nun komplett eskaliert! Sein Blick geht dabei jedoch über die Schulter von Toni zu Becky, die immer aggressiver zu werden scheint… sie hat ihn vorhin ja schon angeschrien, ihn verteufelt, wollte ihn verbrennen und den Verräter Finn auch gleich noch. Dann kam dieser Kuss und jetzt… jetzt will sie sich scheinbar mit einer ebenso wilden Toni prügeln. Es gibt wohl genug Männer hier, die ihren Spaß daran hätten, den beiden dabei einfach zuzusehen, doch der gute Jordan möchte das nicht zulassen… stattdessen lenkt er seinen Blick nun zu Toni, versucht sie weiter zu beruhigen…

Jordan: „Komm schon, Toni, heb dir das auf… der Kampf gegen Rosemary ist doch viel wichtiger als sowas hier! Denk an das, was da alles dran hängt…“

Genau, wem würde diese Backstage-Prügelei hier etwas bringen?! NIEMANDEM! Außerdem hat er eine persönliche Beziehung zu beiden und… naja… so wie beide drauf sind, würde wohl nur eine lebend aus einem solchen Kampf herausgehen. Toni möchte er deshalb klar machen, dass ihr Match nun wirklich wichtiger ist, wenn es all ihre Probleme, die ihr offensichtlich sehr zu schaffen machen, wieder einrenken kann. Ob das wirklich so ist, weiß er nicht… aber sie glaubt daran! Dementsprechend ist das ja wohl ein valides Argument... langsam versucht er sie hier nach hinten von Becky wegzuziehen.

Jordan: „Und du… du solltest besser gehen…“

Sein Blick liegt bei diesen Worten dann wieder bei Becky… war es vor kurzem noch ein Problem sie einzufangen, gibt er ihr nun sogar noch den Ratschlag, dass sie besser gehen sollte. Aber ja, er ist noch immer – bzw. mal wieder – auf Deeskalation aus, möchte die Situation komplett entschärfen und die beiden Furien auseinanderbringen…

Becky: „Das sollte ich wohl…“

Der Blick von Becky Lynch wendet sich ruckartig von Toni Storm und Jordan Devlin ab… und das ist vermutlich auch gut so, denn so geladen, wie die beiden Frauen gerade sind, ist es fraglich, dass der Ire sie allein hätte auseinanderhalten können. Toni winkt derweil ab, begibt sich auf direktem Wege zu ihrer Sporttasche, greift sich diese und eilt davon. Aber was ist da mit Becky los? Vielleicht fragt sie sich das gerade selbst, zumindest schüttelt sie den Kopf und tritt dann hier ebenfalls ohne ein weiteres Wort den Rückzug an. Das heisst… nein, die Irin nähert sich direkt dem Kameramann an und verpasst diesem einen kräftigen Schubs, bei dem die Kamera zu Boden geht – und das Bild färbt sich schwarz.

Noelle Foley: "Was war das denn jetzt? Meine ich das oder hat Becky hier eifersüchtig reagiert?"

Byron Saxton: "Scheint so. Und den Aufmuntergungsversuch von Jordan an Toni hat sie komplett missverstanden. Als ob Toni nicht schon genug eigene Probleme hätte."

Johnny Curtis: "Zwei irre Ladies, die sich kloppen...Moment, haben wir das nicht später schon?"




MATCH 7
TABLES, LADDERS & CHAIRS MATCH
c2c Westcoast Championship
Pete Dunne vs. Shannon Moore vs. Willow (c)


Writer: ???



Eine Music, die wir schon seit längerer Zeit nichtmehr hören konnten, doch nun ist er wieder da. Der Prince of Punk Shannon mMoore ist back und mehr als bereit dazu, auf einen Streitzug in Richtung Erfolg zu gehen.

Melissa Santos: "The following Countest is getting 4 One Fall!" ONE FALL!!! "Indtroducing first... From Cameron, North Carolina... Weighin in at 176 Pounds... The Prince of Punks Shannon Moooooreeeeeeeee!"

Und dieser kommt so wie wir ihn kennen auf die Stage und ist mehr als nur bereit auf sein heutiges Match. Eine schwarze Kette, mit mehreren dunklen Vogelfedern dran, um den Hals gewickelt erscheint der Punk mit einer pechschwarzen Lederjacke mit schottisch-rot karierten Muster als Innenleben, auf einem schwarzen Shirt mit Ausschnitt, welcher ihm fast bis zum Bauch geht und den Worten „F*ck your Feelings“ drauf, einer dunklen, völlig zerfledderten Lederhose und schwarzen, alten Bomberstiefeln in der Halle und begibt sich mit völlig emotionslosen Ausdruck im Gesicht auf den Weg gen Ring, welchen er auch ziemlich zügig betritt. So eine Ausdruckslosigkeit vor solch einen Kampf sieht man selten, zumal sein Gegner niemand geringeres als Maxvell Jacob Feinstein ist, welcher letzte Woche gegen den World Heavyweight Champion Noam Dar gewinnen konnte. Dafür sieht Shannon hier viel zu locker aus. Im Ring angekommen, entledigt er sich seiner Oberkörperbekleidung und wartet nur schon fast gelangweilt auf seinen heutigen Gegner.

Das aufgeregte Treiben wird schlagartig unterbrochen von einem Lichtwechsel. Das helle Scheinwerferlicht weicht einem weinroten Schein, der die Ankunft des nächsten Superstars ankündigt. Als der dreiäugige Bär dann über den Titantron zuckt und die markanten Synthesizer aus den Boxen dröhnen, wissen die c2c-Fans worauf sie sich gefasst machen müssen und nehmen schon mal die Finger in die Münder, damit das Pfeifkonzert beginnen kann.

can you hear the silence?--------------------------------------------
can you see the dark?
-------------------------------------------- can you fix the broken?

CAN YOU FEEL MY HEART?




Mit dem druckvollen Breakdown von "Can you feel my heart?" der brittischen Band "Bring me the Horizon" kommt auch schon der nächste Kontrahent auf die Rampe gestampft. In seinem dunkelroten Einteiler, der von dem selben Bären geschmückt wie er auf dem Titantron zu sehen war, und seinen schwarzen Lederstiefeln erkennen die Fans ihn sofort: Es ist das Bruiserweight Pete Dunne. Der blutjunge Brite hat jede Faser seines Körpers angespannt und präsentiert sich aufbrüllend dem buhenden Publikum. Wie immer, wenn er sich zu sehen gibt, zeigt seine Miene die perfekte Mischung aus Konzentration und Wahnsinn um ein gutes Match abzuliefern. Die Fans hingegen sehen in Pete jedoch nichts worauf man sich freuen sollte, egal was er im Ring abliefert. Sie geben ihm lediglich so viel Heat wie irgend möglich. Aber das ist wahrscheinlich genau der Antrieb, den Dunne braucht. Genüsslich lässt er seinen Blick durch die ihn hassende und ihm verhasste Menge schweifen. Seine rechte Faust hebt er dabei empor, hält sie sich provokant an den Kiefer und fletscht die Zähne um seinen schwarzen Mundschutz zu präsentieren. Dann reißt er die Faust in die Höhe und liefert einen wilden Lufthieb ab. Diese markante Geste könnte einiges an Pops auslösen, hätte er doch bloß Fans. Wie ein hungriges Tier stampft er dann breitbeinig die Stage hinab, den Ring immer im Blick und die Hände wie Krallen angespannt an der Seite seines Körpers umherschwingend.



Melissa Santos: "Making his way to the Ring... from Birmingham, England... weighing in at 205 pounds.. PETE DUNNE!"

Am Ring angekommen, rollt sich Dunne schnell über den Apron hinein in den Squared Circle. Elegant steht er direkt aus dem Rollen heraus wieder auf und positioniert sich in einer Ringecke. Die Fans lassen das Bruiserweight weiter merken was sie von ihm halten, doch dies scheint er komplett ausgeblendet zu haben im Moment als er den Ring betreten hat. Man kann über die Person Pete Dunne sagen was man möchte, doch als Sportler ist kaum einer ambitionierter und profesioneller als er. Seine Augen sind scharf, blicken fokussiert im Ring umher. Mit ein paar festen Rucken testet er die Spannung auf den Ringseilen – Er ist bereit sich zu stellen, zu kämpfen und sich zu beweisen. Der Ring ist seine Heimat und er ist bereit sein Revier um jeden Preis zu verteidigen.



Und der Theme seines gegners wird abgespielt, während die Lichter der Halle allesamt erlöschen.



Jedes Ding hat seine Zeit. Eine Blume erblüht und verwelkt. Auch Erinnerungen haben kein Recht auf ewiges Leben. Und Die schmerzhaften sollten wir auslöschen. Besser man versenkt solche Dinge in den dunklen Tiefen der Lethe. Den Fluss des Vergessens. Die goldene Regel für alles lautet Balance. Zwischen Licht und Dunkel, zwischen Krankheit und Gesundheit oder sogar zwischen Falsch und Richtig. Und auch wenn diese Schlacht heute richtig oder falsch sein wird. Willow wird alles dafür geben sie zu gewinnen.



Wie ein durchgedrehter auf Drogen hampelt der Maskierte auf der Stage herum ehe er sich in Richtung Ring begibt, wo man ihn jedoch nichtmehr wirklich erkennen kann da alle Lichter der restlichen Halle noch immer ausgeschaltet sind.

Aber wofür braucht man denn auch bitteschön Licht? Licht ist nutzlos wenn das, was es beleuchtet, Schmerz und Leid verursacht. Und Willow wird heute Abend wahrlich viel Schmerz und Leid verursachen. Im Ring scheinbar angekommen springt Willow auf die Seile um diese als Sprungbrett zu benutzen und zeitgleich mit einen aufblitzen der Hallenbeleuchtung direkt vor seinen Gegner zu landen.

* DING DING DING *

Pete Dunne besiegt Willow (c) und Shannon Moore by pinfall via Bitter End an Willow (15:03min.)

Here is your winner by pinfall and newwwwwwww c2c Eastcoast Champion: THE BRUISERWEIGHT - PETE DUUUUNNNNEEEEE!



Noelle Foley: "Pete hat es geschafft."

Byron Saxton: "Ein neuer Champion. Nun besitzt Die Gang alle Einzeltitel der Männer. Das ist beunruhigend."

Johnny Curtis: "Schauen wir mal wie Noam sich heute schlägt gegen Hangman Bryan."



One Shot to Glory ist bereits gefühlte Stunden am Laufen und die Fans scheinen noch immer nicht genug zu haben. Aber kann man es ihnen verübeln? Immerhin ist OStG einer der größten PPVs, mit dem c2c auflaufen kann und die Card war, nachdem sie angekündigt wurde, einer der Gründe, warum das Event binnen Minuten ausverkauft war. Was die Begeisterung angeht, ist Kanada genau so verrückt, wie die USA. Sieben Matches sind mittlerweile hinter uns und viele wichtige Entscheidungen wurden getroffen. Eine der wichtigsten war das Womens Money in the Bank Match. Nicht nur was fürs Auge, nein, auch technisch ein Leckerbissen. Aber jedes Match hat seine Daseinsberechtigung, aus den unterschiedlichsten Gründen. Wenn man bedenkt, das uns noch zwei Titelmatches bevorstehen, dann darf man keine Müdigkeit vortäuschen. Während Toni Storm ihren Titel gegen Rosemary verteidigen muss, wird Hangman Bryan versuchen, die Schreckensherrschaft von Noam Dar ein für allemal zu beenden.

Aber egal, wer dieses Match gewinnt, der Champion muss sich im klaren sein, das im Main Event 30 Superstars nur ein Ziel haben: Die World Heavyweight Championship. Der Sieger hat das Recht, innerhalb eines Jahres, sich den richtigen Zeitpunkt herauszupicken, um den amtierenden Champion zu erleichtern. Doch bevor wir dazu kommen, schalten die Kameras erneut Backstage. Doch auf die Schnelle erblicken wir nichts außergewöhnliches...zumindest bis die Kamera sich um eine Ecke bewegt. Einige Meter weiter erblicken wir einen Superstar, der nicht nur letzte Woche, sondern auch sehr früh am Abend, von sich reden lassen. Jon Moxley sitzt auf einer Holzkiste...soweit nichts komisches...wäre da nicht das Bündel, was neben ihm liegt und er nach und nach auseinander zwirbelt. Es handelt sich um Stacheldraht, womit sich der Lunatic hier beschäftigt. Der Anblick an sich hat schon etwas verstörendes.


"Sie alle wissen nicht, was auf sie zukommt..."

Murmelt der Lunatic vor sich hi, während sein Blick weiter auf den Stacheldraht fixiert ist. Das das Tapeband um sein Handgelenk bereits einige rote Flecken aufweist, deutet darauf hin, das er sich nicht unbedingt darum kümmert, sich bei seinem Vorhaben zu verletzen. Während Moxley dort so sitzt wird das Bild durch einen großen Schatten verdunkelt. Eine weitere Person gesellt sich zum Lunatic Fringe. Es ist ein weiterer Teilnehmer am Royal Rumble Match - Samoa Joe. Der Samoaner schiebt sich zwischen Moxley und Kamera, sodass Zweitgenannte sich neu positionieren muss… Mit ernsten Blick schaut Joe auf den etwas tiefer sitzenden Mox herunter.

SAMOA JOE: »Was kommt auf die Anderen zu? Hardcore-Wrestling? Hast du es immer noch nicht geschafft den Absprung von diesem Hardcoretrip zu machen? Wann kapierst du endlich, dass Hardcore-Wrestling ein Nischenstil geworden ist. Niemand interessiert sich dafür und es ist kein besonderes Talent, dass dich aus der Masse herausstechen lässt. Warum tust du deinem Körper also keinen Gefallen und versucht es mal mit guten altem Wrestling?«

Erwartungsvoll, wie die Reaktion von Moxley ausfällt verharrt Samoa Joe an Ort und Stelle. Doch auf eine Antwort seitens Moxley muss Joe noch ein wenig warten. Denn noch immer würdigt Moxley Joe keines Blickes. Erst Sekunden später schaut der Lunatic an Joe hinauf und durchbohrt diesen förmlich mit seinem Blick.


"Warum sollte ich? Nur damit ich wie ihr alle in einen Topf geworfen werde? Weißt du Joe, Talent ist sehr breit gefächert...Jeder hat das gewisse Talent, etwas besser machen zu können wie andere. Die einen singen, die anderen tanzen...die einen unterhalten die Leute dort draußen...Ich dagegen, besitze andere Talente...ich werde nicht zur Unterhaltung in einen Ring steigen, damit andere sich an dem ergötzen können, was dort dann abgeht. Nein...Ich habe ein Talent dafür, andere Leute zu verletzen...zu sehen, wie sie am Boden kriechen...wenn überhaupt...ist das zu meiner eigenen Unterhaltung."

Verständnislos schüttelt der Samoaner mit dem Kopf. Er ist eindeutig nicht mit den Worten Moxleys zufrieden und so wartet er keine Sekunde ab, um auf Mox Aussagen zu reagieren.

SAMOA JOE: »Kollegen wohlwollend zu verletzen ist kein Talent Mox. Es ist ein Ausweg sein fehlendes Talent, seine Gegner auf faire Weise zu besiegen, zu kaschieren. Und das du es als eigene Unterhaltung betrachtest bestärkt meine Vermutung. Du hast vor langer Zeit erkannt, dass du nicht mit den wirklich talentierten Superstars mithalten kannst. Indem du deine Gegner vorsätzlich zu verletzten versuchst, hast du einen Weg gefunden deine Enttäuschung zu unterdrücken.«

Schwere Vorwürfe Joes gegenüber dem Lunatic Fringe. Aber es gibt bestimmt Menschen in der Halle und in der Umkleide, die die selbe Meinung vertreten, sich es aber nicht zu trauen Jon Moxley ihre Meinung so deutlich ins Gesicht zu sagen, wie es Samoa Joe gerade getan hat. Es gehört eine beachtliche Portion Mut dazu, einem Jon Moxley diese Meinung so direkt zu sagen. Und man kann sehen, das Mox nicht damit gerechnet hatte. genau in dem Moment, wo Joe mit seinen Worten fertig war, hört Jon auf, den Stacheldraht weiter zu bearbeiten. Im Gegenteil, es wird beiseite gelegt und ein kurzer Blick geht zu Joe hinauf, ehe man ein einen kurzen Seufzer aus der Kehle von Mox hört.


"Herrje..."

Kann man dann noch hören, ehe sich Jon dann aufrichtet und sich Samoa Joe zuwendet. Für diesen einen Moment kann man spüren, wie die Anspannung in die Höhe schießt.


"Es ist schon fast eine Schande, so etwas aus deinem Mund zu hören. Ich bin mir nicht sicher, ob vor mir überhaupt der Samoa Joe steht, den man eigentlich kennt. Ich weiß, ich weiß...du setzt dich für mehr Respekt und den ganzen Bullshit ein...Was ist bloß aus dir geworden, mh?"

Leicht säuerlich blickt Samoa Joe in die Augen von Mox. Die gestellte Frage ist wohl nicht nach Joes Geschmack. Aber wie man in den Wald hineinruft, so schallt es wieder heraus.

SAMOA JOE: »Was aus mir geworden ist? Jon… Dieses Business ist mit eins der Gefährlichsten auf der Welt. Ein falscher Move und das Leben könnte schlagartig vorbei sein. Während meiner Pause ist mir diese Tatsache bewusst geworden. Daher habe ich mir Gedanken gemacht, wie ich dieses Business noch lange auskosten darf. Das Ergebnis steht vor dir. Nicht der Samoa Joe, der den Erfolg bedingungslos in den Vordergrund stellt, seinen Körper Tag für Tag ans Limit treibt ohne Rücksicht auf Verletzungen. Nein! Sondern der Samoa Joe, der das Business liebt und noch lange da raus gehen möchte. Du musst verstehen Jon… Ich habe nichts von meinem Willen der Beste zu werden eingebüßt. Meinen Weg zur Spitze habe ich nicht abgebrochen, sondern einfach nur geändert.«

Samoa Joe hält für eine kurze melodramatische Pause inne, um im Anschluss fortzufahren.

SAMOA JOE: »Ich weiß nicht, ob du das verstehen kannst oder überhaupt verstehen willst. Ich möchte dich nur zum Nachdenken anregen, denn ich weiß das deine Liebe zum Wrestling genauso groß ist wie bei mir. Aber mit all dem Hardcorescheiß den du abziehst verkürzt du deine Karriere 3mal so schnell. Willst du das?«

Mahnende Worte hier von Joe und jeder normal denkende Mensch würde sich darüber tatsächlich Gedanken machen. Wrestling ist kein Sport, den man einfach so hinnehmen kann. Auch wenn man täglich trainiert, kann man Schäden davontragen, die sogar das Karriereende hervorrufen könnte. Aber wir alle wissen, das vor Joe kein normaler Mensch steht...sondern Jon Moxley. Dieser ist weit weg davon, "normal" zu sein. Das grinsen in seinem Gesicht untermalt dieses sogar noch ein wenig.


"Mein Körper ist bereits tot, Joe...mein Geist wacht schon lange nicht mehr über mich...Würde Dean vor dir stehen, dann könntest du sogar Erfolg damit haben...aber Dean ist TOT!! Alles was ich will, ist die pure Zerstörung...ohne Rücksicht auf mich...oder den Menschen um mich herum...Blut zehrt mein inneres Ich..."

Die Worte von Mox werden mit einen leichten Kopfschütteln von Joe beantwortet. Ihm war wohl schon vor der Unterhaltung bewusst, dass er mit dem Code of Honor bei Jon Moxley auf wenig Zuneigung trifft. Aber das es im inneren des Lunatic so finster aussieht, damit hat Joe nicht gerechnet.

SAMOA JOE: »Hm… Wenn dem so ist, dann kann man dir eigentlich nur viel Glück für den Rest deiner Karriere wünschen. Denn über kurz oder lang wird der Tag kommen, an dem dein Körper in die Knie geht. Dann ist es vorbei.«

Ohne noch großartig einen weiteren Versuch zu starten "Dean" irgendwo im Inneren zu erreichen, dreht sich Samoa Joe auf dem Absatz um und lässt Jon Moxley zurück. Der Lunatic blickt einen kurzen Moment dem Samoaner nach, dann widmet er sich wieder dem Stacheldraht.

Noelle Foley: "Nun, das ist Jon Moxley. Und auch Samoa Joe kann Dean Ambrose nicht zurückholen!"

Byron Saxton: "Sein Körper ist tot?"

Johnny Curtis: "Er sieht für mich ziemlich lebendig aus."



NEKTAR DES LÜGENDEN ALLVATERS!

Der Bildschirm vom Titantron ist weiterhin schwarz. Man kann nur hören wie sich jemand bewegt und diese Bewegung, beziehungsweise deren Identität lässt sich nur erahnen. Sofort hat das Bild die Aufmerksamkeit der Fans in der Halle und während alle gebannt auf das Geschehen starren, scheint derjenige sich noch nicht zeigen zu wollen. Ein Ton durchbricht das Schweigen. Die Stille, die sich ausgebreitet hat und die die Situation bis zum Zerbersten spannt, scheint damit durchdrungen zu werden. Ein Ton wie ein Impuls, ein Klopf, ein Schlag, der durch Mark und Bein geht und offensichtlich immer noch nicht preisgibt, was sich hinter all dem verbirgt. Dieser Impuls scheint dann wieder in die gewohnte Stille überzugehen. Eine leises flüstern wird laut und immer lauter, aber verstehen, was gesagt wird, kann man nicht. Es ist ein unangenehmes, ein wartendes flüstern, was die Menschen dazu bringt unruhig zu werden. Dann, nachdem sich die Fans wahrscheinlich schon gefragt haben, was hier gerade passiert, blitzt ein Bild auf. Nur um dann genauso schnell wieder zu verschwinden.



Was um alles in der Welt war das? Ist das das Debut ein es neuen Superstars, welcher hier einen besonders Creepy ersten Auftritt hinlegen möchte oder sehen wir hier wieder irgendein Geisterspielchen von Willow oder Simon Grimm? Die Unruhe scheint sich nach dieser kurzen Preview wieder schneller zu verbreiten. Es wirkt fast so als würden die Fans nach mehr lechzen. Als wollten sie dem Office sagen "Was geht hier vor sich?". Offenbar wissen das auch die Offiziellen nicht so ganz genau, denn nun scheint alles wieder still zu sein. Die Ruhe ist zermürbend. Sie macht die Menschen hektisch und verunsichert sie. Wer treibt hier ein solches Spielchen mit uns? Ist es schon wieder ein neuer geisteskranker, welcher unser Leben in Angst und Schrecken verwandeln will? Dann wieder ein lauter Ton, der genauso dumpf ist wie der davor, dann aber kein Flüstern, sondern ein deutliches, schrilles Kreischen, was die Menschen dazu bringt sich die Ohren zuzuhalten. Schmerzerfüllte Gesichter kann man sehen, die offenbar unter Schmerzen leiden, aufgrund der Höhe und er Lautstärke des Schreis. Dann wieder ein Bild.



Oh mein Gott! Ist das etwa? Nach einem lauten Atemzug, der wahrscheinlich auch von genau dieser Person stammt, wird das Bild nun klarer. Kein Flackern mehr, keine seltsamen Geräusche. Nun kann man diese mysteriöse Person in voller Pracht auf dem Titantron sehen. Wir befinden uns in einer kleinen Waldhütte, die schön ziemlich verfallen ist. Sie ist ein fast perfektes Klischee Sie ist klein, heruntergekommen, mehrere Bretter aus den Wänden der Hütte, sind angeschlagen oder herausgebrochen wie schlechte Zähne. Es gibt hier zwar keine Seile an den Ästen, an welchen sich Leute suizidal aufgehängt haben oder brennenden Mülltonnen, aber Mülltonnen gibt es durchaus, und die verbreiteten einen grauenhaften Gestank. Der Mann, den wir hier eben in diesen kleinen Bilderfetzen zu sehen bekommen haben, ist tatsächlich der Wrestler, den niemand hier kennt. Der Heavyweight Champion aus Mexico mit dem Mexican Heavyweight Championship, erschaffen aus dem alten WWE Womens Championship. El Gran Luchadore! The Alter Ego of Shannon Moore, mit welchen er bisher nur 1 Match in seiner Karriere gegen John Bradschaw Layfield 2004 bei Smackdown durch ein Count Out gewinnen konnte, nur um danach dieses Gimmik für immer auf Eis legen zu können. Er wollte eine ähnliche Verwandlung durchmachen, wie sie Willow hatte, nur in wesentlich kürzerer Zeit. Genau dafür hat er den Insane Clown Shaggy 2 Dope aufgesucht und genau dafür hat er diese gigantische Reise auf sich genommen. Aber...
Das soll es sein? El Gran Luchadore? Gut, er ist der Mexican Heavyweight Champion aber ob es Shannon wirklich so heute Abend schafft gegen Willow the Wisp und Pete Dunn anzukommen ist sehr sehr fraglich.

El Gran Luchadore : Ich kann sie fühlen! Ich fühle die Kraft in mir. Ich bin das wahre Wunder Mexikos!

Spricht Shannon in einer ziemlich atemlosen Tonlage, während er aus einer hellbraunen, zerkratzten Tür, die mit Graffiti und Sprüchen wie „Untot aber geil“, „Intelligenz wohnt jenseits von Eden“ oder „Esst mehr Politiker“ verziert ist, heraussteigt. Shaggy, welcher mit äußerst amüsierten Lächeln daneben auf einen kleinen Baumstumpf, an einen ziemlich heruntergekommenen kaputten Tisch, sitzt, blickt in das heruntergekommene Innere der kleinen Waldhütte hinter den Mexikaner, ehe er seine fragende Antwort auf diese Show bringt.

Shaggy : Hhmm hab ich heut irgendwas falsches geraucht? Das muss wohl die falsche Hütte sein Mann. Ich hab noch 3 oder 4 andere von diesen Hütten irgendwo. Wenn du zufällig mal eine siehst, ruf mich an Mann ok?

Was aber so überhaupt garnicht in diese Situation passt ist... Shaggy spielt hier ein Brettspiel...
Das ist das verdammte Spiel des Lebens? Aber warum? Und wie zum Teufel spielt er das alleine? Hat er damit etwas versucht sich die zeitzuvertreiben, während Shannon zu diesen mexikanischen comedygimmik mutiert ist?

Shaggy : Hey stark! Guck mal ich bin Vater von 2 Zwillingen. Sie nur sind sie nicht wundervoll?

Hält er Shannon fragend 2 Spielfiguren entgegen, die Aussehen wie aus einen versifften „Mensch ärgere dich nicht“ Spiel.

El Gran Luchadore : Pah ich brauche sie nichtmehr niederes Wesen. Ich habe die Kraft in mir und mit dieser werde ich diesen Monstrum nun endlich ein Ende bereiten. Das Ritual hat vollkommen funktioniert.

Darüber kann man sich streiten, aber Shaggy sieht es zumindest gelassen. Was wohl aber auch daran liegen könnte, dass der Clown hier gerade garantiert nicht ganz bei Sinnen ist. Er hebt vom Boden vor dieser Müllhalde des Hauses einen alten zusammengeknüllten und verschimmelten Pappteller auf, welcher von den meisten Insekten schon zur Hälfte abgenagt worden ist, holt aus einer Tüte, die aussieht wie als käme sie aus einer billigen Burgerbude, eine grüne pflanzliche Substanz heraus, welche die Kamera zum Glück nicht scharf bekommt, damit man genauer erkennen kann, um was es sich handelt und legt dieses Zeug in den versifften Teller, welchen er sich anschließend zusammenrollt und mit einem Streichholz anzündet, um daran ziehen zu können. Es funktioniert tatsächlich aber Junge. Egal wie süchtig man ist oder nicht, so einen Joint will man doch nicht in den Mund nehmen

Shaggy : UUUUUHHH Mann das Zeuch ballert Junge! Mann Alter du siehst echt lachhaft aus Junge. Da hat nichts funktioniert. Oder aber es liegt an deinem minderwertigen Ritual, was du da gemacht hast. Ich sagte doch, das braucht seine Zeit. Ach verdammt oder ich bin einfach nur wech wegen diesem scheiß Bier gestern Abend Mann. Bier ist full schlimm Junge von den Stoff driftet man voll ab Mann. Weist du überhaupt, warum das Zeuch Bier heißt?

Wahre Worte von diesem bekifften Clown. Also liebe Kinder merkt euch, Finger weg vom Bier. Da gibt es weitaus bessere Dinge, die ihr nehmen könnt, aber Bier geht garnicht. Das Zeug ist echt schlimm.

El Gran Luchadore : Nein Senior Clown weis ich nicht. Warum?

Shaggy : Keine Ahnung Alter man wird doch nochmal fragen dürfen! Also, du willst es jetzt echt durchziehen was? Du willst in diesem Outfit in das Match gehen. Junge du hast echt Balls of Steel mann. Wo findet die Veranstaltung überhaupt statt?

Ein letztes Mal tritt der mexikanische Shannon Moore zurück in die kleine Hütte um seine Sachen dort herauszuholen. Selbst das Innere dieses Ortes ist aufs aller Feinste heruntergekommen. Hier werden sich wohl irgendwann einmal Elektrogeräte, Haushaltsgegenstände und dergleichen befunden haben, von denen jetzt nichts als Müll und Schrott übrig ist. Aber die Verwandlung scheint seine Wirkung gehabt zu haben, denn von all der ganzen Verzweiflung und der Angst, die bei Shannon immer in der Luft lag und die man fast schon schmecken konnte, sieht man hier bei El Gran Luchadore garnichts mehr. Nein, dieser goldene Ritter versprüht nichts, als eine tiefe feurige Entschlossenheit in seinen Augen. Diese Art von Entschlossenheit, die einen entweder zum Erfolg führt oder in ein frühes Grab. Hoffen wir nur, dass es Ersteres ist, so unwahrscheinlich es auch klingen mag. Immerhin hat sich das grenzenlose Entsetzen der Fans, die befürchtet haben, dass sich Shannon nun auch zum Monster verwandelt, damit geklärt. Ein Monster ist dieser Junge ganz und gar nicht. Wohl eher eine verdammte...
Lassen wir das

El Gran Luchadore : In Montreal, Kanada Senior. Dem Land, aus welchen viele gute Superstars hervorgegangen sind. Fast so glorreich wie Mexiko!

Schneller als ein Wimpernschlag antwortet der Luchadore und hat sich einen Trainingsrucksack in seinem alten Punkstyle über die Schultern geworfen, um sich zum Abschied bereits zu machen. Seine Augen glühen nur so vor Enthusiasmus und sein Herz schlägt durch seine aufgepumpte Brust wie ein Presslufthammer

Shaggy : Kanada huh? Stark Mann! Da war ich während der kubanischen Revolution und hab für unsere guten Rechte gekämpft. Pass du nur auf, dass du deine guten Rechte verteidigen kannst Junge, denn sonst wird dieses Monster dir wie ein fucking abscheulicher Wurm seine Finger wie nen fucking Einschraubstock um deinen scheis Kopf klammern und dir deine Augen aus deinen hässlichen, missgestalteten Schädel quetschen hahaaa!

Einen Moment lang kann man eine fast schon überraschte Wut in dem maskierten Gesicht des Punks erkennen. Es ist unklar, ob er auch nur ansatzweise über Fähigkeiten verfügt, die denen des Wisps gleichkommen. Dieser hat die Kräfte, den Geist eines Menschen mit Illusionen zu quälen. Ob der mexikanische Ritter hier so etwas auch schaffen könnte? Dieser Bastard an Clown wäre eigentlich ein perfektes Opfer für einen Test und die Lust dazu fährt Shannon auch wie ein heißer Schauer aus knisternder Elektrizität durch seinen Körper und seine Knochen. Willow ist ein Meister der Illusionen, der Herr der Albträume. Kurzum, ein verdammtes Monster, dessen Macht auf seine Art nicht geringer war, als die von einer schaurigen Hexe. Könnte El Gran Luchadore so etwas auch?

El Gran Luchadore : Dieser Willow ist nur ein kleines Kind, welches denkt, er hätte die Welt in seinen Händen. Ich bin hier, um ihn zurück in die Wirklichkeit zu bringen Senior. Es wird Zeit, dass er aufhört, sich aufzuspielen, wie als wäre er Gott. Ihn hilft kein beten mehr denn Gott ist tot!

Shaggy beugt sich etwas nach unten, als er erneut auf den Boden was liegen sieht und holt einige trockene Rattenschädel hervor, mit welchen er gedankenverloren, wie als wäre er in einer völlig anderen Welt, in seinen Händen wie mit 2 Qigong-Kugeln spielt.

Shaggy : Nein Mann Gott ist nicht tot! Ich hab nämlich mal direkt neben Gott im Bus gesessen Dude. Der Typ hat mir den Sinn des Lebens erklärt...
Und mir anschließend ne Brezel geschenkt.


El Gran Luchadore : Aha...
In Ordnung Amigo! Ich denke es wäre besser für mich, mich so langsam auf den Weg zu machen. Schließlich will ich nicht zu spät kommen. Doch soll dir gesagt sein, so etwas Übermenschliches wie Götter, Monster, Geister, Außerirdische oder UFOs gibt es nicht. Was war diese angebliche Sinn des Lebens, den dir dieser Loco Poco gesagt hat?


Shaggy :


Ach jaaa das hätt ich mir vielleicht notieren sollen...
Aber es war ne verdammt gute Brezel Mann. Und Junge du bist jetzt vielleicht ein stärkeres Wesen... Glaub ich... Du solltest deine Augen bissl weiten Mann. Hier willst du nen Zug? Das hilft dir echt zu entspannen Homie. Ich hab auch mal nen UFO gesehen Mann. Nen Echtes! Es hing einfach so in der Luft rum Alter. Dann hat es mir ne Botschaft geschickt Bro. Es hat mir nen gutes Jahr vorausgesagt. Weil da nämlich „Good Year“ drauf stand Mann.




Wir müssen uns wohl auf die größte Alieninvasion gefasst machen, die wir jemals hatten...
Hatten wir überhaupt schon Eine? Damnit! Auf alle Fälle überleben wir wohl nur, wenn wir auf unseren Messias, den King of Juggalo Shaggy 2 Dope hören und ihn alles glauben was er am Tag von sich gibt. Der mexikanische Punk scheint ihn jedoch wohl nicht mehr mal richtig zuzuhören und nun selbst in seiner eigenen Welt zu sein.

El Gran Luchadore : Der Kopf verkündet meine Trauer! beschmutze meinen Kopf, sodass die Welt meinen Schmerz erkennt. Die Hand sollte nicht entblößt bleiben! Bestärke meinen Leib mit dem richtigen Siegel. Die Brust ist nie dunkel und still, wenn du mein Herz findest, eingeschlossen in Holz und es im roten Blut einer Frau badest, um es zum Leben zu erwecken. Mit all diesen Ritualen habe ich diese Kraft erlangen. Ich danke für für deine Hilfe Senior Shaggy. Der goldene Ritter der Gerechtigkeit wird sich nun auf seine Mission begeben. Für die Ära des mexikanischen Goldes!

Und mit diesen Worten springt das Alter Ego of Shannon Moore wie ein Hurricane durch den Wald auf den Weg in Richtung Kanada...
Von wann diese Aufnahme ist, ist unbekannt und ob er hier wirklich zu Fuß gehen will ebenfalls...
Hoffentlich schafft er es noch pünktlich, aber Gott warum muss das denn so kommen? Selbst der Kameramann denkt, dass es jetzt wohl am Besten wäre aus zu faden und damit diese Aufnahme zu beenden.

Noelle Foley: "Okay."

Byron Saxton: "Senior Shaggy.. ich glaubs nicht!"

Johnny Curtis: "Hab ich irgendwelche Teile geschmissen?"





Bedrohlich erhebt sich der Blick des österreichischen Hünen WALTER über den Backstagebereich. Während die Mitarbeiter hektisch durcheinander laufen wirkt es so als sei er der Fels in der Brandung. Still steht er mit den armen charakteristisch hinter dem Rücken verschränkt. Der schwere Mantel im Militärstil hängt an seinem Körper herab und verdeckt bis zu seinen Knöcheln die riesigen Stiefel, die offenbar deutlich zeigen um welches Kaliber es sich bei dem Mann aus Österreich handelt. Er trägt bereits seine Ring Gear für sein heutiges Match. Er wird im Main Event stehen - im Royal Rumble - und während einige Fans sein Debut gar nicht erwarten konnten, ist es doch eine große Aufgabe, wenn man darüber nachdenkt, dass er wahrscheinlich im Mittelpunkt stehen wird sobald seine Musik ertönt und er das aller erste Mal in einen c2c Ring steigt. Der Mann aus Österreicht hatte bisher die Fans nur an der Seite von Scarlett Bordeaux beglückt. Nun ist es also auch für ihn soweit - er wird im Main Event von One Shot At Glory III stehen und steht dementsprechend ordentlich unter Druck. Man erwartet viel von WALTER - ein Mann seiner Klasse und der Hype, der von Europa in die Staaten hinübergeschwappt ist, scheint die Fans schon ordentlich angeheizt zu haben. Die, die erst befürchteten, dass er lediglich der hechelnde Köter hinter Scarlett sein würde, der lag offensichtlich falsch - Respekt und Vertrauen ist ein wichtiger Teil der Beziehung der beiden. Diese Beziehung steht aber heute Abend nicht im Vordergrund - Scarlett steht heute Abend nicht im Vordergrund - WALTER tut dies. Ohne die attrative ist er am heutigen Abend schon bei Kip Sabian und bei Pete Dunne gewesen. Offensichtlich ist sein Feldzug durch den Backstagebereich der c2c noch nicht vorbei. Scheinbar wartend steht er stumm am Rande des Geschehens, beobachtet einige Worker - verliert dabei aber niemals sein Ziel. Gerade als man meint, es sei ein Fehler der Regie, dass man zu ihm geschalten hat, ist es WALTER, der sich in Bewegung setzt. Weiterhin hat er seine Arme hinter dem Rücken, die Unterlippe nach vorn geschoben und sein Blick wirkt immer noch kühl und analysierend.

W A L T E R
"Ich wusste, dass ich dich hier finden werde. Es sei dir gesagt, dass ich heute Abend genaustens zusehen werde, was passieren wird im Match gegen Bryan. Es könnte schließlich passieren, dass wir uns beim nächsten Special in ähnlicher Situation wieder sehen werden."


Der Hüne bleibt stehen und hat offensichtlich eine weitere Person gefunden nach der er gesucht hat - wie bereits erwähnt war das nicht die einzige Suche auf die sich WALTER am heutigen Abend begeben hat. Scarlett nicht an seiner Seite zu haben ist unbequem, aber war notwendig. Eine Frau wie sie sollte nicht zwischen die Fronten zweier Männer geraten - in solchen Momenten ist das wohl eine Angelegenheit, die lediglich auch genau diese zwei Männer angeht. Scarlett ist nicht dumm - sie ist nicht naiv - und sie ist auch nicht verblendet. Sicherlich hat sie eine Ahnung, was ihr Liebster ohne sie treibt und dennoch lässt die Blondine ihn gewähren. Warum? WALTER wird wissen, was er tut. Er wird wissen, was er tun und lassen soll und ob sein Verhalten richtig ist. Sie vertraut ihm fest und weiß, dass er sie nur gebeten hat sie später wieder zu sehen, weil er es nicht für nobel hält, wenn Bordeaux in solchen Situationen - in Situationen, die eine männliche Rivalität betreffen - anwesend ist. Das sind Dinge mit denen sie sich nicht herumschlagen muss. Das sind Dinge, über die sie sich nicht den Kopf zerbrechen soll. Wahrscheinlich wird er sie für diese Frechheit - dass sie sich am heutigen Abend zurückhalten sollte - ganz schlicht und ergreifend in ein teures Restaurant einladen oder ihr Schmuck kaufen. Nicht, weil er sie damit ablenken möchte, sondern weil er sie um Verzeihung bitten will damit. Der Österreicher baut sich auf, scheint dabei aber nicht besonders aggressiv zu sein. Bryan? Das ist doch wohl nicht...?

W A L T E R
"Noam, ich respektiere dich voll umfänglich als Athleten. Ich denke nur, dass du deine Augen nicht nur auf deinen heutigen Gegner richten solltest, sondern auch auf die Stolpersteine daneben."


Seine Mimik verändert sich kein bisschen, während er auf Noam herabsieht und dabei mit einer recht ruhigen Stimme spricht. Es ist also der Leader der Five Point Gang, den er zu guter letzt zu treffen vermag. Rein logisch gesehen eine nachvollziehbare Handlung. Wenn er das Royal Rumble Match nämlich gewinnt, dann wird es WALTER sein, der eventuell das nächste Mal dem Schotten gegenübersteht - eine Sensation wäre das alle Male.



Nach einer schier unendlich langen Zeit schwenkt die Kamera hinüber zum Mann der Stunde - Noam Dar. Scottish Supernova, Löwe, Starplayer, Hollywood Noam Dar, Superstar und so weiter und so fort. Noam, der wohl die sehr viel unlogischere Person der zwei beiden für den Titel des World HEAVYWEIGHT Titles ist, sieht hoch zu dem rund 15cm größeren WALTER und ihm in die Augen. Er mag groß sein, er mag breit sein. Aber Noam hatte auch schon Big Cass geschlagen. Ezekiel Jackson. Er hatte große Männer geschlagen, breite Männer, eigentlich alles was man ihm vorgeworfen hat. Dementsprechend lässt sich Dar kaum von der körperlichen Präsenz des Österreichers einschüchtern. Wenn, dann eher noch von der Aura die ihn umgibt. Die Aura eines kalten, kalkulierenden Spitzensportlers. Wenn da nicht Scarlett Bordeaux wäre, die das Eis das ihn umgibt ziemlich stark angetaut hatte.

NOAM DAR:
» Na wenn das nicht der gute Walter ist. So wie's aussieht existierst du auch ohne Scarlett. Gut für dich! «


Grinsend zwinkert Noam dem Mann zu der ihn hier und jetzt wohl ungespitzt in den Boden rammen konnte. Nun, Noam war schon immer ein Großmaul gewesen. Seit Kindestagen schon. Und auch wenn WALTER durchaus zum oben Genannten in der Lage ist, ist Noam schneller. Wendiger. Cleverer. Ganz sicher. Der Schotte rückt seine Championship zurecht auf der Schulter.

NOAM DAR:
» Glaub mir, friendo, meine Augen sind überall. Mach dir darum mal keine Sorgen. Du denkst doch nicht wirklich dass du den Royal Rumble gewinnen wirst, oder etwa doch? Dir ist schon klar dass mein Mann Marty teilnimmt und dass er und ich eine Schlacht für die Jahrtausende haben werden beim nächsten TV Special? Sorry, dir hat wohl keiner das Memo geschickt, aber.. du bist raus! Kein Titlematch für dich! Du fühlst dich jetzt sicher total dumm. «


Gespielt mitfühlend verzerrt Dar das Gesicht und beißt sich auf die Unterlippe um den Schmerz auszudrücken den er angeblich dabei spürt. Dann schüttelt er noch mit dem Kopf. Eine schauspielerische Meisterleistung.

Nun aber normalisiert sich das freche Gesicht des Champion wieder und, mehr zu sich selbst als zu Walter, spricht er Bedenken über sein eigenes Match aus.

NOAM DAR:
» Wenn ich diesen Scheiß da überhaupt überlebe. «


Dar ist ein so hasserfüllter Mensch - die Frage ist nur, warum das alles? Warum hasst er alle anderen so sehr und fühlt sich nur dann gut, wenn anderen etwas schlechtes widerfährt? Gute Frage - der Österreicher tippt auf den klassischen Napoleon-Komplex, der viele Männer heimsucht, die nicht sonderlich zufrieden sind mit ihrer eigenen Körpergröße. Dabei sollte Noam sich nicht auf das konzentrieren, was er nicht hat - sondern auf das, was er hat. Er ist der World Champion. Im Gegensatz zu allen anderen, die so gern über ihn herziehen, ist WALTER offenbar tatsächlich davon beeindruckt. Er scheint ihn wirklich als Sportsmann zu schätzen - als Person eher nicht. Letzteres ist auch voll und ganz dem persönlichen Empfinden zu zu ordnen. Schlussendlich sollte das aber nicht seine Arbeit beeinflussen - und genau da scheint die kühle Art des Österreichers ihm voll und ganz in die Karten zu spielen. Während nämlich "Hangman" Bryan mit irgendwelchen Pistolen herumfuchtelt und seiner Wut freien Lauf lässt, sind es doch die Menschen wie WALTER, die schlussendlich triumphieren. Viel Wind um nichts - so bezeichnet er das Verhalten von Bryan gern. Er handelt unter Wut und wenn die Wut die Sinne vernebelt, dann kann man keine klare Sicher mehr haben, um rationale Schlüsse zu ziehen. Und rationale Schlüsse sind in einem Match gegen jemanden wie Dar eigentlich die Basis, um es überhaupt ansatzweise gewinnen zu können. Dieser bärtige Choleriker hat das aber offensichtlich noch nicht verstanden - WALTER schon. Noam ist ein Mensch, der andere gern provoziert und sie damit dazu bring, Fehler zu machen. Genau das ist aber, was bei dem Österreicher sinnlos erscheint. Bryan hingegen mag ein tadelloser Wrestler sein, aber er hat seine Gefühle nicht im Griff und merkt dabei gar nicht wie er Dar immer wieder in die Karten spielt. Dieser Schotte labt sich an den negativen Emotionen ihm gegenüber. Bryan nährt also seinen eigenen Gegner. Der Hüne lässt sich von diesem Laien-Schauspiel nicht weiter beeindrucken. Dar ist wie er ist. Man kann ihn wohl sowieso nicht mehr verändern. Kurz nickt er dennoch - er quittiert, dass Dars Worte angekommen sind - das bedeutet aber nicht, dass er diesen zustimmt.

W A L T E R
"Ich vermute, du wolltest witzig sein. Dar, ich bin kein Mann, der lang um den heißen Brei herumredet. Ich möchte dir lediglich zu verstehen geben, dass es für dich nach diesem Abend heute kein entrinnen mehr geben wird. Du konntest Bryan durch seine eigene Wut blenden, konntest ihn mit seinen eigenen Waffen schlagen, aber du verstehst nicht, dass ich ein ganz anderes Kaliber bin als du. Ich bin nicht wie Bryan. Ich werde nicht auf dich schießen, werde nicht versuchen dich umzubringen, denn ich kann dir sagen, dass deine Person und dein Handeln für mich absolut keine Rolle spielt. Es ist mir schlicht egal, was du hinter verschlossenen Türen machst. Es ist nicht meine Aufgabe dich deswegen zu maßregeln oder anderen zu zeigen, dass ich der bessere Mensch von uns beiden bin. Was mich aber interessiert, ist dieses Schmuckstück da."


WALTER deutet mit seinem riesigen, fleischigen Zeigefinger auf die World Heavyweight Championship. Sicherlich ist ihm egal, was Dar sonst so tut, wen er im Bett hat und wen er betrogen hat. Sicherlich ist es ihm auch egal, wen der Schotte gerade verunglimpft und über wen er sich gerade lustig macht - selbst wenn er dies über ihn tut. Menschen, die sich über andere lustig machen, haben eh zu meist keine stichhaltigen Argumente mehr. Und sowieso - WALTER weiß recht genau, dass Dar vielleicht Männer seines Formats bereits besiegen konnte, aber das spielt für ihn aktuell keine Rolle. Die Uhr des Schotten tickt immer lauter und auch wenn Noam vermag lauter zu sprechen, damit er sie nicht hören muss, so ist es dennoch bedrohlich im Hintergrund, die Minuten zählend, die ihm noch bleiben. Und auch wenn WALTER heute Abend "nur" im Rumble steht, so wird er geduldig sein und abwarten, was passiert. Alle dreißig Männer des Main Events werden den Co Main Event sicherlich eben so interessiert verfolgen wie sie gefasst in ihr eigenes Match gehen werden. Wer auch immer diese Schlacht gewinnen wird, wird dann jemanden gegenüber stehen, der entweder ein Egomane mit gefährlicher Entourage ist oder ein Choleriker ohne sichtbare Grenzen ist. So oder so wird der neue oder alte World Champion seinen Titel gegen den Gewinner des Main Events verteidigen müssen. Für WALTER ist es also ein Muss, dass er vorher mit beiden Kontrahenten für den prestigeträchtigsten Titel der Promotion ein Wort wechseln muss - einmal um seinen Standpunkt klar zu machen und zum Anderen, um sich als Gefahr kund zu tun. Denn auch wenn Noam vielleicht mit jedem Mal besser wird, die er in den Ring steigt, so verschließt dieser gern die Augen vor dem drohenden Untergang seiner Regentschaft des Schreckens und des Hasses.

W A L T E R
"Bryan ist gefährlich, keine Frage. Er wird heute Abend noch einmal all sein inneres Höllenfeuer nach draußen lassen, nur um dich zu besiegen. Er ist ein tadelloser Wrestler, aber der Hass in ihm, macht ihn unvorsichtig, unumsichtig und empfänglich für Fehler. Ich rechne damit, dass du einen Weg finden wirst, zu gewinnen - egal wie, egal wodurch. Ich habe deinen sternenähnlichen Aufstieg beobachtet. Beeindruckend - du verlierst dennoch deine Sinne an deine eigene Egomanie."


Egomanie ist für ihn wohl das Stichwort, wenn es um Noam Dar geht. Die Scottish Supernova hat einen kometenhaften Aufstieg hinter sich. Dieser Mann konnte in aller Hinsicht überzeugen - beeindruckend sollte das für andere alle Male sein. Dass Noam aber dennoch eine Zielscheibe für sämtliche Akteure der Promotion ist, liegt wohl daran, dass er eine pulsierende Persönlichkeit ist, die in aller Munde zu sein scheint. Ein Star - und dennoch dieser bösartige, aber charismatische Anti-Held, der mit eiserner Faust alles blutrünstig zerschlägt, was seiner Regentschaft irgendwie gefährlich werden könnte. Nun hat er mit dem Österreicher aber jemanden vor sich stehen, der sich unbeeindruckt gibt, ihn aber nicht verunglimpft oder auf's Korn nimmt. Eine Umstellung.

NOAM DAR:
» Bla Bla Bla. Und wenn schon. «


Augenrollend quittiert Noam das Maßregeln Walters ihm gegenüber, obwohl er zuerst noch sagte, dass er genau dies nicht tun will. Wieso trifft Noam, wenn es nicht gerade jemand ist der versucht ihn anzugreifen, immer auf solche Weisheiten speienden Vollidioten? Wen will Walter damit beeindrucken? Dieses Gerede ins Gewissen hat sich schon für Shannon Moore vor ein paar Wochen als unnötig entpuppt, denn dieser Mann, Noam Dar, hat kein Gewissen. Er ist sicher Fehler bewusst und trägt sie mit stolzgeschwellter Brust vor sich, für alle zu sehen. Wohl wissend dass sie irgendwann sein Ende bedeuten werden. Bis dahin aber wird Noam leben wie ein König. Und vielleicht stirbt er dann mit 27 - wie alle guten Männer. Dafür muss er aber die heutige Nacht erstmal überleben.

NOAM DAR:
» Natürlich gewinne ich. Am Ende gewinnt immer der König des Dschungels. Der Löwe. Das weiß jeder. Ich wäre nicht ich wenn ich nicht ein paar Asse im Ärmel hätte um den Zottelbart zum Aufgeben zu bewegen. Und wenn du dann tatsächlich den Royal Rumble gewinnen solltest, be my guest, Dafty. Ich hab' schon beeindruckendere Riesenbabys geschlachtet als dich, du machst auf mich keinen Eindruck. «


Kurz mustert Noam den Mann vor sich und kann es dabei kaum lassen sich doch von dessen bloßer Präsenz irgendwie beeindrucken zu lassen. Er versucht allerdings das weitesgehend zu verbergen. Man will seine vor einer Minute ausgesprochenen Worte ja nicht direkt wieder diskreditieren.

NOAM DAR:
» Also tu was du tust, Wally. Geh da raus und lass dich verprügeln. Versuch die Leute mit deinen Chops über die Ringseile zu befördern und dann geh Backstage und leck Scarletts Schuhe ab, wie ein braver Köter. Die Minute in der klar ist dass ich gegen dich antreten werde ist die Minute in der ich in meinem Köpfchen einen Plan ausarbeite um dich zu vernichten. Du wärst nicht der erste Elefant der einer Gruppe Löwen zum Opfer fällt. «


Grinsend tippt Dar mit dem Zeigefinger an seine Schläfe. Ja, er ist clever. Das mag er immer wieder gerne betonen.

NOAM DAR:
» Und deine Schwachstelle ist dabei nicht gerade schwer ausfindig zu machen. Ich wollt's nur gesagt haben. Vielleicht entscheidest du dich ja doch dafür dich direkt selbst wieder zu eliminieren und dich mit den niederen Gefilden zufrieden zu geben. Glaub mir, Lulatsch. Wäre besser. Nicht nur für dich. «


Sondern auch für Scarlett.. Vorsichtshalber macht Noam schon mal einen Schritt rückwärts. Er weiß nicht ob seine Drohungen fruchten werden, aber nur für den Fall dass sie es tun will Noam sich kurz vor seinem Match keine fangen von Walter.

Interessant ist es tatsächlich, was Noam alles als Maßregelung betrachtet. Sicherlich ist das seiner innerlichen Unsicherheit zuzuschreiben, die er vielleicht nicht wahrhaben möchte, die er eben so gut verstecken kann. Dar ist ein komplizierter Mann. Ein Mann mit einem egozentrischen, sadistischen Charakter, der sich immer mehr zeigt, je deutlicher er sich in das Main Event der Promotion etabliert hat. Begonnen hat alles mit der Eastcoast Championship und der daraus resultierenden Macht, die der Schotte gwonnen hat. Mit Taryn Terrell an seiner Seite schien es fast so als wäre er unbesiegbar. Als sei er für das bestimmt, was ihm noch bevor stand - die World Championship. Diese glitzert nun auf seiner Schulter bedrohlich und ebenso verlockend. Dieser Titel macht iihm zu einem Monster, dass all die Jahre in seiner Brust gewartet hat, um zum Vorschein zu kommen. Der sweet, little Noam ist seit längerem schon Geschichte. Es offenbarte sich ein Widerling, der keinen Halt davor macht andere bis zur Unkenntlichkeit zu verprügeln. Jemand, der sich nicht davor scheut, auch schwächere in seine Gewaltexzesse einzubeziehen. Taryn war der Anfang - Shotzi die Fortsetzung und jetzt? Jetzt scheint er sich auch nicht dafür zu schämen, Scarlett in diese Angelegenheit miteinzubeziehen. Die Blondine ist nicht vor Ort. Es geht keine Gefahr von ihm für sie in diesem Moment aus - das bedeutet, dass sein Beschützerinstinkt zwar geweckt ist, aber in seiner Rationalität wohlig weiter schlummert. Dennoch ist der Schotte mit dieser Aussage einen Schritt zu weit gegangen. Es ist weise, dass er einen Schritt zurück macht. Es ist wohl auch besser für ihn, auch wenn die Reichweite von WALTER sicherlich eine größere ist als der Abstand zwischen diesen beiden Männern.

W A L T E R
"Es sieht einem Mann deiner Art ähnlich einer Frau zu drohen, die nicht einmal anwesend ist. Eine Schande. Eine Schande für alles, wofür diese Championship eigentlich einmal gestanden hat. Nun - du scheinst aber zu wissen, dass du einen Schritt zu weit gegangen bist. Einen Schritt zurück zu machen, weil man eine Faust fürchtet, ist ein Zeichen dafür, dass man weiß, was man getan hat. Eine weise Entscheidung, aber ich halte dich für keine so große Gefahr, dass ich dir hier sofort klar machen muss, warum ein Elefant eben doch der stumme Herrscher der Savanne ist - da du ja gern Tiermetaphern verwendest. Und zu deiner Information: im Löwen-Rudel jagen die Weibchen. Ich denke, dass du ohne deine ganz eigene Blondine weniger erfolgreich sein wirst in diesem Kampf."


Natürlich redet er von Taryn Terrell. Sicherlich eine Frau, die man als rachsüchtiges Master Mind bezeichnen kann. Die Blondine scheint immer noch das Kryptonit des World Champions zu sein - hatte er sie doch wieder zurückgenommen und das, obwohl sie ein Techtelmechtel mit seinem damals erklärten Todfeind hatte. Vielleicht möchte er das so nicht zugeben, aber es entspricht wohl doch der Wahrheit. Wenn er also von Frauen spricht, dann sollte er sich bewusst sein, dass auch WALTER ihn deutlich studiert hat. Eine Strategie zu haben ist oftmals wichtiger als sich damit zufrieden zu geben, einfach nur größer und schwerer zu sein. Jemand wie Dar wird nicht durch Kraft besiegt, sondern durch die Kenntnis aller seiner Tricks. Dementsprechend wird sich der Österreicher noch weiter darauf vorbereiten, wenn es dazu kommen sollte, dass die beiden sich wirklich beim nächsten Special im Main Event wiedertreffen sollten. Dabei ist zu sagen, dass WALTER davon ausgeht, dass Noam noch lang nicht alle seine diabolischen Tricks gezeigt hat, die er sich in seinem kranken Kopf auszumalen vermag. Das ist die Gefahr - man muss mit allem rechnen, wenn man Dar gegenübersteht. Vielleicht ist das auch genau das, was den Hünen zu Fall bringen könnte.

W A L T E R
"Und du darfst dir sicher sein, Noam, dass es für dich sehr gefährlich wird, wenn ich dich nur in der Nähe von Scarlett sehen werde. Sie hat damit rein gar nichts zu tun - das ist eine Sache zwischen dir und mir. Ich hoffe, ich habe mich verständlich ausgedrückt."


Der Österreicher macht keinen Schritt nach vorn, um ihm nachzugehen. Er bleibt still stehen und scheint keinen Grund dafür zu sehen, Dar körperlich anzugehen. Es ist ja nichts passiert und nur die Idee, dass WALTER versus Dar für die World Heavyweight Championship folgen könnte, ist noch nicht genug, um ihn herauszulocken.

NOAM DAR:
» Wer macht denn einen Schritt zurück? Ich hab' gleich ein Match zu gewinnen und hab' nicht vor ewig mit dir Dummkopf zu diskutieren. «


Gut die Situation gerettet, beschließt Noam. Sicherlich ging es ihm darum der Armlänge von Walter auszuweichen und diesen Abstand behält er auch bei. Unrecht hat er aber auch nicht. Er kann nicht viel länger hier herumlungern. Zu viel Zeit heute hat er schon mit irgendwelchen banalen Gesprächen verbracht. Es kribbelt in ihm und er will Action. Mit dem Hangman.

NOAM DAR:
» Elefanten sind keine Herrscher, Dafty. Elefanten sind riesengroße Fleischberge die für mächtiger gehalten werden als sie sind. Kommt dir das bekannt vor? Ach und außerdem. WIR.. haben überhaupt keine "Sache" miteinander. Du bist nur einer von vielen die auftauchen, große Töne spucken und genau so schnell wieder in der Versenkung verschwinden aus der sie gekrochen sind. Egal wie groß und fett du bist. Das heißt nur dass du umso schmerzhafter zu Boden fällst, langsamer bist und doppelt so lange brauchst wie die Scottish Supernova um wieder auf die Beine zu kommen. Size only matters in yer pants, doofus. Und bei deiner Speckschicht da unten.. naja. Schätze Scarlett braucht einfach nur einen großen, dummen Typen an ihrer Seite hinter dem sie sich verstecken kann. Einen der seine Unterlippe so weit rausschieben kann wie du. «


Kopfschüttelnd macht Noam weitere Schritte rückwärts. Dieses Mal wirklich um abzuwinken und zu verschwinden. Und trotzdem hat er noch nicht fertig. Ihm kommt da noch eine Idee in den Kopf.

NOAM DAR:
» Hat die dich überhaupt mal rangelassen oder darfst du nur böse gucken an ihrer Seite, sie ausführen und ihre Taschen tragen? War auch mal so wie du. Aber da war ich noch in der Pubertät. Whutever, besto. Ich muss langsam. Solltest gut darüber nachdenken ob du wirklich in dieses Main Event Game eintreten willst. Die großen Jungs spielen ziemlich dreckig, weißt du? «


Niemand soll sagen können dass Noam ihn nicht gewarnt hat. WALTER steht dafür ein Sportsmann zu sein. Werte zu vertreten und die beste sportliche Leistung des Abends liefern zu wollen. Wer allerdings mit der 5 Point Gang aneinander gerät oder versucht den Champion Noam Dar zu entthronen, der verlässt die sportlichen Gefilde und begibt sich auf eine gänzlich hässliche Ebene, für die man oft nicht vorbereitet ist..

W A L T E R
"Dreckig ist ein gutes Stichwort, Dar. Jemand wie du, muss dreckig spielen, weil du nichts weiter zu bieten hast als das. Deine Athletik ist längst in den Hintergrund geraten und deine Niederträchtigkeit scheint sich mit jedem Atemzug, den du tust, deine Persönlichkeit ein Stückchen mehr einzunehmen. Du beeindruckst mich damit nicht. Und mit Verlaub, Scarlett wäre von dir auch wenig beeindruckt, wenn sie dich so sehen würde wie du nun hier stehst wie ein bösartiges Rumpelstilzchen um dein eigenes Ego tanzend dich innerlich fragst, was du tun wirst, wenn tatsächlich wir uns irgendwann gegenüberstehen werden. Nein, nicht irgendwann, sondern sicher demnächst."


Offensichtlich beschäftigt Dar die Anwesenheit des Österreichers doch - ansonsten wäre er doch nicht einfach wieder umgedreht. Sicherlich ist dieser Mann völlig verblendet von seinem eigenen Ego, aber die Bedrohlichkeit des Hünen scheint doch in dieser Begegnung mitzuschwingen. Nichts, was greifbar ist, sondern diese unterschwellige negative Stimmung, die sich mit jedem Wort, was einer der beiden Männer ausspricht noch zu steigern vermag. Scarlett sollte besten Falls gar kein Thema dieser Begenung sein. Sie sollte eigentlich nicht einmal zur Sprache kommen, aber ein Mensch wie Dar scheint sich an jeden greifbaren Halm zu klammern, der seinen Gegenüber eventuell verwirren oder wütend machen würde. Ein wütender Mensch ist ein kopfloser Mensch und während zum Beispiel Hangman Bryan, aber auch Alexa Bliss zum Beispiel deutlich bewiesen haben, dass Wut Menschen dazu bringt, Fehler zu machen, so ist es dennoch gefährlich, wenn man diese starke Emotion reizt. Es ist also ein Spiel mit dem Feuer - dass Dar ganz offensichtlich beherrscht. Beim Sieg gegen Bryan beim ersten Match schien er als Bezwinger der Wut aufzutreten. Vielleicht ist es für ihn dann etwas neues, wenn jemand auf der Bildfläche erscheint, der weniger reizbar ist als alle bisherigen Gegner. WALTER ist eben genau das - kühl, abgeklärt, absolut nicht reizbar, naja, Dunne würde da wohl etwas anderes behaupten, aber das tut nichts zur Sache. Zumindestens nicht aktuell. Noch ist das hier ein Austausch von wahrscheinlich eintretenden Ereignissen, die nur auf der persönlichen Vermutung des Österreichers beruhen.

W A L T E R
"Einer von vielen, das ist richtig. Ich denke zu wissen, dass du bisher besonders viele Großmäule getroffen hast - mit dem Zusatz, dass ich kein One-Hit-Wonder bin. Du stempelst mich jetzt als das ab, was dir ständig passiert, seitdem du Champion bist, aber ich weiß ebenso, dass du immer an mich denken wirst, wenn du heute Abend den Ausgang des Main Events siehst. Manchmal reicht es, wenn man einfach nur die Angst eines Gegners schürt, indem man ihm wie ein echter Mann entgegentritt. Etwas, wovon du keinerlei Ahnung hast."


Der Österreicher wippt einmal von seinen Hacken auf seine Zehenspitzen und wieder zurück. Die Arme sind immer noch auf dem Rücken und der Gesichtsausdruck ist weiterhin unverändert. Dar scheint hier ein besonderes Theater aufzufahren, um seine Mitmenschen zu beeindrucken, um sie einzuschüchtern, aber ganz augenscheinlich funktioniert das bei WALTER nicht unbedingt so wie er es vielleicht möchte - zumindest nach Außen scheint er keinerlei Emotionen offen zu legen. Eine große Stärke von ihm, ebenso wie eine große Schwäche. Die Menschen fühlen sich oft unwohl, wenn jemand nicht emotional zugänglich wirkt. Scarlett hat das gefallen - naja, aber das ist eine ganz andere Geschichte. Er beobachtet Dar genau und scheint jeden seiner Schritte in seinem Kopf aufzuzeichnen und ihn mit jeder Emotion, die er zeigt, abzuspreichern. Sicherlich ist das eine Vorbereitung auf das, was noch als wünschenswerte Zukunft zählt.

NOAM DAR:
» Alles klar General Dummkopf, dann spiel mal weiter Zinnsoldat und ich werde mit Freuden dabei zusehen wie Marty dich nachher übers Ringseil befördert. Dafür dass meine "Athletik".. «


Hierbei macht Noam provokant die Gänsefüßchen mit seinen Händen und zieht dabei eine Grimasse.

NOAM DAR:
» .. soweit in den Hintergrund gerückt ist, hast du mir eben noch gesagt wie sehr du mich als Athleten respektierst. "Voll umfänglich" - oder so? Was denn nun, häh? Ist ja auch egal. Der Champion muss sich jetzt auf sein großes Match vorbereiten, aus dem wohl nur er oder der Herausforderer lebend hervortritt. Wenn ich du wäre würde ich Scarlett vom Fernseher fernhalten, denn wenn sie meinen braungebrannten Hintern sieht klopft die nachher noch bevor ich duschen kann an meine Tür. Buh-bye, Dafty! «


Einmal mehr zwinkert Noam und macht sich dann vom Acker. WALTER ist ihm nicht geheuer und vermutlich könnten er und Noam noch stundenlang weiter so machen und sich gegenseitig irgendwelche Respektlosigkeiten an den Kopf werfen. Irgendwann muss aber Schluss sein und so bleibt ein Bild vom Österreicher auf dem Titantron zurück bevor wir zurück zu den Kommentatoren schalten.

Noelle Foley: "Walter und Noam Dar.. ein sehr ungleiches Match, das viel Spaß machen würde, glaube ich."

Byron Saxton: "Ja. Es würde Spaß machen dabei zuzusehen wie Walter Noam verprügelt!"

Johnny Curtis: "Nicht so frech, Saxton, nicht so frech."



One shoot at glory 3. Einer der beiden prestigeträchtigsten Specials der coast 2 coast Geschichte. Zum dritten Mal werden die Weichen gestellt für Every Empire Falls. Titelmatches, Money in The Bank, der Royal Rumble. Die Zuschauer werden in ihren Bann gezogen, aber manchmal bedarf es auch einfach einen kurzen Moment der Ruhe. Stille. Gelassenheit. Manchmal braucht man genau das um das erlebte zu verarbeiten. Sanft dimmen sich die Lichter in der Arena während sich ein sanfter Nebel am Entrance ausbreitet. Stille kehrt ein. Vereinzelt schreien noch Leute nach ihren liebsten Wrestlern. Wollen Action. Wollen das schnelllebige. Doch sie verstehen nicht. Nicht alles im Leben kann schnell sein. Nicht alles überladen mit Informationen, Veränderungen oder Hast. Nein. Ab und zu schaffen genau diese Momente der Stille es das Leben grundlegend zu verändern. Die Lautsprecherboxen knacken leise, als der Titan Tron anspringt und den Blick preis gibt auf eine Szenerie, die genau dieses Gefühl vermitteln soll. Ruhe….Stille….

- Shotzi Blackheart -
„Monate ist es her, dass mein Leben beendet worden ist. Ein weiteres Mal.“

Das Bild schält sich aus der Dunkelheit wie aus einem Kokon und zeigt eine Dame, die nach Wochen ihr Comeback in der c2c gegeben hat beim diesjährigen Money In The Bank Match. Viele hatten sie abgeschrieben. Viele haben nicht damit gerechnet, dass sie sich noch einmal in diesen Ring stellen wird. Ausgesetzt den Blick der Zuschauer, den Blicken ihrer Kolleginnen und Kollegen. Und doch. Doch ist sie wiedergekommen.

- Shotzi Blackheart -
„Seit meine Mutter gestorben ist wurde ich immer wieder als das bezeichnet, was ich lange Zeit war. Eine Kakerlake. Ein wertloses Stück Fleisch. Meine Pflegefamilie….Simon Grimm, verwandelten mein Leben in eine Achterbahnfahrt. Der einzige Unterschied? Es gab keinen Aufschwung. Die Abfahrt sollte niemals enden.“

Verletzlich wie eh und jäh, kniet sie auf einem Bett. Die weißen Laken um sie herum sind zerknittert, legen sich sanft um ihre nackten Beine. Nur ein weißes Trägertop bedeckt ihre Haut, die Haare umrahmen ihren weißen Teint. Die schwarzen Lippen nicht verzogen. Shotzi wirkt kühl. Emotionslos, wie sie über ihre Vergangenheit spricht.

- Shotzi Blackheart -
„Das ziehen in der Magengegend sollte niemals aufhören. Das, wonach so viele Adrenalinjunkies so gierig sind. Sich so nach sehnen, bestimmte mein Leben. Immer und wieder zogen sich meine Eingeweide zusammen. Die Stimmen in meinem Kopf wurden lauter und lauter. Mit jedem Schlag. Lauter und lauter. Mit jeder Beleidigung. Lauter und Lauter. Mit jeder Erniedrigung. Lauter und Lauter. Lauter und Lauter. Immer lauter…Bis sie irgendwann verstummten. Die Stimmen in meinem Kopf waren nicht mehr länger in meinem Kopf. Sie waren nicht mehr meine Gedanken. Die Stimmen…wurden meine Stimme. Ich sah in den Spiegel. Sah die Wunden. Sah die Narben und sagte das ich es verdient habe. Das ich nichts wert bin.“

Mit diesen Worten verzerrt sich das Bild. Die Farben verschwimmen. Schrilles kratzen ertönt. Einige Zuschauer halten sich reflexartig ihre Ohren zu. Das Gesicht von Shotzi zu einer Fratze verzerrt, ertönt ein lauter Schrei. Es ist ihr Schrei. Klirren. Gläser zerbrechen. Spiegel zerbrechen. Bilder der Scherben werden ins Bild reingeschnitten.

- Shotzi Blackheart -
„Ich befand mich in einem Tal, aus dem ich alleine nicht mehr heraus kam. Dafür sorgte Simon. Dafür sorgte meine Stiefmutter. Ich war Abschaum in ihren Augen. Ich war der missratene Kratzer im schönen Schein des Seins. Jeden Tag rasten meine Gedanken immer schneller. Spielten ein Lied aus Tod, Schmerzen und struktureller Selbstzerstörung. Ich begann zu lachen, als sich die Faust meines Bruders in mein Gesicht bohrte und meine Knochen brachen. Innerlich jubelte ich, als seine Tritte mir die Rippe brachen. Ich wehrte mich nicht. Denn es war richtig. Simon hatte recht. Ich hatte es verdient. Jede…einzelne….Sekunde…. Jeden….einzelnen….Schlag.“

Wieder verändert sich das Bild. Zu sehen ist die Silhouette einer jungen Frau, die zu schweben scheint. Die Musik, die nur sie hört, trägt sie in den Wellen der Melodie. Staub wirbelt auf. Gegenstände sind in staubige, verdreckte Lacken gehüllt.



- Shotzi Blackheart -
„Doch irgendwann, begann ich diese Melodie zu hören. Niemand außer mir war in der Lage sie zu vernehmen. Sie gehörte mir. Mir ganz allein. Und es war wundervoll. Das erste Mal in Jahren gehörte etwas nur mir. Es war mein Geheimnis….Die Melodie kämpfte gegen meine Stimme an. Sie kämpften und dann passierte etwas, was ich nicht verstanden habe. Als ich sprach, sprachen die Stimmen nicht mehr. Ich sprach. Ich, Shotzi Blackheart, hatte einen. Und sie war eigenen Klang. Weich. Einfühlsam. Salbend. Sie begann mir Mut zuzusprechen. Sie lehrten mich, mich wieder als Mensch anzusehen. Ich…ich war keine Kakerlake. Ich war kein Fehler. Ich…ich war richtig.“

Ein weiterer Schnitt und wir bekommen Shotzi Blackheart wieder zu sehen. Das Bild wieder gerichtet, erkennt man wie eine einzelne Träne über die Wange der grünhaarige rinnt. Doch immer noch bewegen sich ihre Lippen nicht. Sie blickt nur stumm in die Kamera. Ihre Augen fixieren die Kameralinse, schaffen eine Atmosphäre der Intimität. Die ganze Zeit schon, spricht sie aus dem Off in die Szene hinein. All das, schafft eine noch stärkere Bindung mit Blackheart.

- Shotzi Blackheart -
„Meine Nase begann wieder Gerüche wahrzunehmen. Meine Zunge schmeckte wieder die unterschiedlichsten Dinge. Meine Augen legten den grauen Schleier ab und…und ich sah Farben. Lange war die Welt nicht mehr so bunt wie in diesem Moment. Meine Seele atmete wieder und so atmete auch ich. Als ich den Schritt wagen konnte aus dieser Hölle zu entkommen, sah ich Licht.“

Weitere Tränen rinnen über die Haut von Shotzi. Doch scheinbar stört es sie nicht. Immer noch regungslos kniet sie auf ihrem Bett und lässt passieren, was passieren muss. All das hier. Dieses Video. Diese Worte. Es dient zur Therapie. Ihrer Therapie.

- Shotzi Blackheart -
„Ich lernte Menschen kennen die nicht böse waren. Die nicht die Absicht hatten meine Seele zu verletzen. Es tat mir gut. Ich lernte zu leben. Das erste Mal seit meiner Kindheit. Und endlich war ich wieder ich selbst. Ich lernte zu lieben, entwickelte Hobbies und verband diese Liebe zu meiner Wrestling Karriere. Ich kämpfte mich durch die dreckigsten Indyligen, kämpfte ohne Bezahlung, weil es egal war. Alles war egal. Ich wollte nur besser werden. Ich wollte beweisen das ich zu etwas fähig bin. Das…das ich jemand sein kann. Und das tat ich. Irgendwann wurde die coast 2 coast auf mich aufmerksam. Kurt Angle kam zu mir und bot mir einen Vertrag an. Es war wundervoll. Mein Herz war glücklich. Vernarbt, aber glücklich.“

Shotzis Lippen verziehen sich zu einem kleinen Lächeln, während sie sich die Tränen von den Wangen wischt. Ihre Fingerspitzen fahren über ihre Haut und in den Augen der grünhaarigen ist ein Gefühl der Freude zu erkennen. Sie liebt dieses Business. Sie liebt es in den Ring zu steigen und sich selbst zu beweisen.

- Shotzi Blackheart -
„Auf meiner Reise durch die coast 2 coast lernte ich neue Menschen kennen. Freunde. Candice, Kenny Omega, Kip Sabian…Doch dann passierte etwas, was ich nicht einkalkuliert hatte. Ich verlor mein Match gegen Mary Dobson und konnte Alexa Bliss nicht herausfordern. Mir geht es nicht um Titel. Mir geht es nicht um Anerkennung. Aber meinem Bruder. Und er fand mich. Die Farben verblassten wieder. Die Gerüche…der Geschmack verschwanden wieder. Er nahm mich in seine Obhut. Und ab diesem Moment war ich wieder die Kakerlake…das Nichts…der Fehler wie ich es immer war. Er verkaufte mich an Noam Dar. Noam…er hat nichts Falsches getan. Noam hatte Recht mit dem was er tat. Denn ich war nicht mehr wert, als das was er mit mir getan hat. Ich habe es verdient. Mein Herz zersprang in tausende Stücke, meine Seele begann zu schreien und die Stimmen? Die Stimmen in meinem Kopf? Sie wurden wieder zu meiner Stimme. Ich schloss mich ein in das wohlige Gefühl der Dunkelheit. Der Hass auf mich selbst umarmte mich. Er wog mich in den Schlaf. Stunden verstrichen…Tage….Wochen….Es war irrelevant. Im Angesicht der Bedeutungslosigkeit war Zeit nur eine Nuance des Sumpfes indem ich mich befand. Die Stimmen wurden dumpf…“

Zum ersten Mal in dieser Reise durch ihre Seele bewegt sich Shotzi. Langsam greift sie neben sich, um ein Feuerzeug zwischen den Laken hervor zu holen. Sie betrachtet es, spielt mit ihren Fingern damit. Bis…Bis sie es in die Kamera hält und die Flamme entzündet. Leicht legt sie ihren Kopf schief, weitere Tränen rinnen über ihre heiße Haut.

- Shotzi Blackheart -
„Doch wieder gab es Licht. Eine einzelne Person glaubte an mich. Sah, dass ich nicht das Stück Dreck bin, dass die Welt in mir sah. Sie nahm mich auf. Versteckte mich vor den Augen der Zuschauern, Kollegen und Kolleginnen. Und zum ersten Mal….Das aller erste Mal seit meiner echten Mutter, fühlte ich mich geborgen. Ich…Ich kam zur Ruhe. Das Licht war da, um mich zu retten. Und es tat es. Die Narben verheilten. Die Risse wuchsen zusammen und ich fühlte mich wieder wie ein Mensch. Ein Mensch mit Werten, ein Mensch mit eigener Meinung. Und ich begann wieder zu lachen.“

Eine sanfte Melodie ertönt und untermalt die Szenerie. Shotzi wischt sich eine Strähne aus den Augen. Die Haare komplett zur linken Seite gestrichen, lächelt Shotzi wieder in die Kamera.



- Shotzi Blackheart -
„Ich fühlte mich wieder so, als würde ich einen Wert besitzen. Freunde wie Kip wurden zu Feinden. Noam und Grimm blieben Feinde. Aber ich habe verstanden, dass all das nicht zählt. Nichts zählt. Außer mir. Außer meinem Retter. Ich wuchs, meine Seele heilte und auch wenn ich es nie vergessen werde was passiert ist, kann ich wieder lachen. Weil ich eins verstanden habe. Ich…Ich bin Shotzi Blackheart. “

Die Musik verstummt und so plötzlich der Ton weg ist, so wird auch das Bild wieder schwarz. Die Halle erhellt sich und die Kommentatoren kommen wieder zu Wort.

Noelle Foley: "Ich finde es toll wie stark Shotzi ist. Sie ist wieder da! So richtig!"

Byron Saxton: "So sieht es aus. Nach allem was sie durchlebt hat, bin ich auch heilfroh darüber."

Johnny Curtis: "Kann man wohl sagen.."




MATCH 8
SINGLES MATCH
c2c Womens Championship
Rosemary vs. Toni Storm (c)


Writer: Alex & Chris



Die Schreie von Rosemarys Theme dröhnen durch die Boxen. Unverzüglich verfällt das Publikum in lauten Jubel, der sich noch verstärkt, als die Demon Assassin die Stage betritt. Sie legt den Kopf schief und starrt aus aufgerissenen Augen in die Kamera.



Langsam setzt sie sich in Bewegung und schreitet die Rampe hinab. Dabei zuckt ihr Kopf mal zur einen, mal zur anderen Seite. Sie grinst in die Massen der Fans und lacht hin und wieder laut auf.

Melissa Santos: "Making her way to the Ring... from The Valley of Shadows... weighing in at 150 pounds.. The Demon Assassin: Rosemary!"

Am Ring angekommen starrt sie eine Weile lang an die Hallendecke. Sie lacht noch einmal, dann gleitet sie langsam unter dem untersten Ringseil hindurch in den Ring. Sie schaut einige Augenblicke lang ins Publikum, dann biegt sie ihren Oberkörper in einem absurden Winkel nach hinten und stößt dabei einen Schrei aus, der allen, die ihn hören, einen Schauer über den Rücken jagt. Nur langsam richtet sie sich dann auf und stellt sich wie ein lauerndes Raubtier in die Ringecke. Bereit zuzuschlagen und bereit für das anstehende Match.





Ein harter Gitarrengriff zum Beginn und schon dröhnt "Break Stuff" von Limp Bizkit aus den Boxen. Hier in der c2c steht der Song für eine junge Dame, die schon seit einiger Zeit sich ihren Platz in der Liga und in den Herzen der Fans erobert hat...Toni Storm! Energisch stapft sie auf die Stage und verweilt dort für einen Augenblick. Zusätzlich zu ihrer Ringgear trägt sie einen etwas längeren, schwarzen Mantel und eine ihrer Cappys, die sie sich verkehrt herum aufgesetzt hat. Natürlich darf die "Kriegsbemalung", der berühmt-berüchtigte schwarze Strich im Gesicht nicht fehlen. Den c2c Womens Title, den sich aktuell hält, findet man um ihre Hüfte geschnallt.

Melissa Santos: Making her way to the Ring...from Gold Coast, Australia...the c2c Womens Champion...TONI STORM!

Die zahlreich anwesenden Fans freuen sich schon auf die Darbietung, die die junge Frau im Ring zeigen wird und feuern Toni dementsprechend an. Diese registriert die Rufe mit einem Lächeln und einem Nicken. Sie schnallt sich den Gürtel ab und hält ihn kurz triumphierend in die Höhe. Diesen dann schultert legt die Australierin zielgerichtet den Weg zum Ring hinter sich und umkurvt dort einmal den Squared Circle. Die Ringtreppe ignorierend hüpft die Blondine auf das Apron und steigt durch das untere und das mittlere Seil hindurch. Dort positioniert sich Storm breitbeinig in der Mitte und reißt den Titel mit dem rechten Arm in die Höhe. So genießt sie für einen Moment die vollkommene Aufmerksamkeit aller anwesenden Menschen, bis sie ihre Haltung wieder lockert. Langsam wird die Theme ausgeblendet. Toni positioniert sich in eine der Ringecken und geht kurz in die Hocke. In dieser Haltung horcht sie kurz in sich, bevor sie sich wieder an den Seilen hochzieht und sich ihrer Cappy und der Jacke entledigt.

Rosemary und Toni stehen sich nun im Ring gegenüber, doch wer gedacht hat, beide Kontrahentinnen würden nun gleich wild aufeinander losgehen, der hat sich geirrt. Sowohl Rosemary als auch Toni Storm starren sich erst einmal nur an, den Blick voller Aggression, den Kopf leicht gesenkt, die Fäuste geballt. Zeitgleich machen sie einen Schritt aufeinander zu. Dann noch einen. Und einen weiteren. Nun stehen sie sich von Angesicht zu Angesicht gegenüber, beide schwer atmend, als würde es sie alle Anstrengung kosten, nicht gleich auf ihre Gegnerin loszugehen. Die Luft ist zum Zerreißen gespannt. Jeder Mann, jede Frau und jedes Kind im Publikum spürt, wie intensiv dieser Moment ist. Dann erklingt die Ringglocke. Und die Situation explodiert.

Toni und Rosemary prügeln aufeinander ein, Schlag folgt auf Schlag, die Samthandschuhe sind fort, jetzt geht es nur noch darum, der jeweils anderen so viel Schmerz wie möglich zuzufügen. Es ist gänzlich unmöglich zu sagen, wer in diesem Wirbel auf Fäusten die Oberhand gewinnt, sind doch beide Kontrahentinnen verbissen und entschlossen, keinen Fuß breit nachzugeben. Schließlich aber gelingt es Toni Storm, einem Schlag von Rosemary auszuweichen und ihr seitlich das Knie in die Taille zu rammen. Rosie krümmt sich unter Schmerzen zusammen, doch Toni lässt nicht nach. Mit zornverzerrtem Gesicht hält sie Rosie mit den Armen an Ort und Stelle, während sie wieder und wieder mit dem Knie zutritt. Rosie kann zunächst nichts anderes tun, als die Tritte über sich ergehen zu lassen, doch dann lässt sie sich plötzlich fallen. Der Tritt, der nun eigentlich ihren Kopf anstelle ihrer Taille hätte treffen müssen, wird mit den Händen abgeblockt, dann schnellt Rosemary nach vorn und zieht Storm mit der Schulter das linke Bein weg. Toni stürzt, was Rosemary die Gelegenheit gibt, sich rasch außer Reichweite zu bewegen und auf die Füße zu kommen. Die hält sich die schmerzende Taille und stößt ein aggressives Fauchen aus. Doch gibt sie Toni keine Gelegenheit, nachzusetzen, denn in dem Moment, da Storm wieder auf die Füße springt, stürzt sich Rosemary auf sie und treibt sie mit schnellen, harten Schlägen in die Ringecke. Dort prügelt sie weiter auf die Championesse ein, zielt dabei ausschließlich auf deren Kopf und reizt schließlich sogar den Count des Ringrichters aus, bis sie endlich von der Australierin ablässt. Beinahe hätte sie hier eine Disqualifikation riskiert, doch die Regeln dieses Matches sind ihr wohl zumindest geläufig genug, dass sie – bei allem Zorn – einen Sieg nicht verschenken will. Sie wendet sich von Toni ab und rauft sich die Haare, dann stürzt sie wieder vor und schlägt weiter auf ihre Gegnerin ein. Doch Toni wendet nun denselben Trick an, wie Rosemary selbst noch vor wenigen Minuten. Sie lässt sich fallen, entgeht so dem nächsten Schlag der Demon Assassin und rammt dieser dann die Schulter in den Bauch. Dann schnellt sie um Rosie herum und verpasst dieser einen schnellen Tritt in den unteren Rücken, sodass Rosie mit der Brust voran gegen die Ringpolster kracht. Als Rosemary zurücktaumelt, wird sie von Toni an der Taille gepackt und mit einem formvollendeten German Suplex auf die Matte befördert.

Toni muss sich nun erst einmal etwas sammeln, da die wilden Attacken von Rosemary ihr dann doch ziemlich zugesetzt haben. Dies gibt Rosie wiederrum die Zeit, wieder auf die Beine zu kommen, doch gerade als sie es geschafft hat, wird sie von Storm mit einem harten Shotgun Dropkick empfangen. Rosemary stolpert zurück und fällt in die Seile, Toni fängt sie mit einem harten Superkick ab, der die Death Dealerin zu Boden wirft. Rosemary kämpft sich langsam wieder auf die Beine, während ihr Toni lauthals Beleidigungen an den Kopf wirft. Als erneut das Wort Freak! fällt, stürzt Rosie wutentbrannt auf Toni zu und prügelt wild auf sie ein. Storm wehrt sich verbissen, beide prügeln sich durch den Ring und prallen schließlich gegen die Seile. Dort blockt Rosemary plötzlich einen Schlag der Australierin, dann packt sie sie an den Haaren und hämmert Storm mit der Kehle gegen das oberste Ringseil. Toni greift sich an den Hals und ringt nach Luft. Doch schon ist Rosemary über ihr. Sie rammt ihr einige Male das Knie in die Seite. Dann schlüpft sie durch die Seile hindurch und stellt sich auf den Apron. Sie zerrt Toni mit sich und zwingt sie wieder auf die Füße. Beide stehen nun auf dem Apron. Rosemary verpasst ihrer Gegnerin einen harten Tritt in den Magen, dann packt sie sie und lässt sie mit einem Snap Suplex auf den stahlverstärkten Rand des Rings krachen.

Mit schmerzverzerrtem Gesicht fällt Toni auf den Boden, außerhalb des Ringes. Rosemary setzt wutentbrannt nach, prügelt auf die am Boden liegende Championesse ein. Der Ringrichter hat inzwischen das Zählen angefangen. Toni schafft es, sich auf die Knie zu stemmen. Sie wehrt einige Schläge Rosemarys ab, bringt selbst einige in die Magengrube ihrer Gegnerin an. Die Demon Assassin muss kurz von Toni ablassen, was dieser ausreicht, um sich wieder zur Gänze aufzurichten. Einen Moment lang starren sich beide Frauen hasserfüllt an, dann gehen sie einmal mehr aufeinander los. Der Ringrichter ist inzwischen bei Fünf angelangt. Aber die Championesse und ihre Herausforderin denken nicht daran, sich an die offiziellen Regeln zu halten. Ungebremst prügeln sie weiter auf sich ein. Da kann Rosemary Toni grob von sich stoßen, weswegen diese einige Schritte nach vorne taumelt. Derweil wird weitergezählt...

..........Six..........Seven..........

Die Gegnerinnen entfernen sich immer weiter vom eigentlichen Ring. Erstaunt blicken die Zuschauer in der Halle ihnen nach, wobei einige ihren Spaß an dieser Prügelei haben und Rosie und Toni anfeuern. Aber es scheint so, als sei der Gürtel in diesem Moment in weite Ferne gerückt. Rosemary will sich für all die Anschuldigungen und die fiese Attacke auf dem Dach rächen, während Storm ihre ganze Frustration und Wut, die sich auf die Death Dealerin angesammelt hat, entlädt.

..........Eight..........Nine..........

Beide sind auf der Stage angekommen. Die Australierin sieht einen Vorteil für sich und rammt Rosie in einem unaufmerksamen Moment ihr Knie in die Magengrube. Überraschenderweise steckt die Death Dealerin das relativ gut weg. Schnaubend richtet sie sich auf und brüllt Toni nur an...

..........Ten..........

*Ding Ding*

Das Match wird abgeläutet, ohne einen wirklichen Sieger gefunden zu haben. Ein unzufriedenes Buhen geht durch die Fanreihen. Aber was will man machen, wenn diese Auseinandersetzung so aus dem Ruder gelaufen ist. Toni sieht ihre Gegnerin entgeistert an und will zu schlagen. Rosie blockt ab und bringt ihrerseits einen harten Punch ins Ziel. Getroffen taumelt die Strong Zero City Lady zurück. Die Dunkelhaarige setzt nach und rempelt Storm von hinten an. Mit Müh und Not kann sich die Blondine auf den Beinen halten...aber stolpert vorwärts. Instinktiv flüchtet sie durch den Ausgang...dicht gefolgt ist Rosemary. Beide Frauen sind damit verschwunden...und das Match pffiziell abgebrochen. Was nun? Das lautstarke Gemurmel in der Halle verrät, dass die Zuschauer selbst unsicher sind. Zunächst einmal wird zu den Kommentatoren geschaltet, die ebenfalls ratlos wirken.

Byron Saxton: „Nun…das hatten wir uns alle sicherlich anders vorgestellt…“

Johnny Curtis: “Was hast du erwartet, Byron? So wie sich Toni gerade aufführt, ist es schwer zu sagen, wer von beiden den größeren Schatten hat!“

Noelle Foley: "Trotzdem hatten wir alle auf ein Match gehofft, an dessen Ende ein richtiger Sieger steht!"

Byron Saxton: „Nun, es ist, wie es ist. Das Ergebnis steht und es lautet: Double Count Out! Wir können nur hoffen, dass unser nächstes Match einen eindeutigen…“

Noelle Foley: ”Verzeih, wenn ich dich unterbreche, Byron, aber ich höre gerade, dass die Sache mit dem Count Out noch längst nicht zu Ende ist! Wir geben sofort zu unserem Kameramann in den Backstagebereich!“

Johnny Curtis: “Was zum…?”

Kaum ist das letzte Wort gesprochen worden, wird schnell nach hinten geschaltet. Zunächst einmal erleben wir eins...hektische Kameraführung, verwackelte Bilder, Schreie...Chaos! Es dauert ein paar Sekunden, bis man sich einen Überblick verschaffen kann. Rosemary und Toni Storm konnten noch nicht voneinander getrennt werden. Immer noch prügeln sie aufeinander ein. Gerade packt die Death Dealerin die Strong Zero City Lady am Hals und drückt diese mit dem Rücken auf einen Tisch vor sich. Ruckartig zieht sie Toni über die Platte. Da dort einige verschiedene Utensilien liegen, werden diese durch den Körper der Australierin unfreiwillig abgeräumt. Am Ende angekommen wirft Rosemary die Blondine auf den Boden. Vor Wut schnaubend geht Rosie auf sie zu, um sie wieder zu packen. Toni krabbelt, keuchend vor Schmerzen, vor ihr auf den Boden. Da liegt eine stabil aussehende Blechschale vor ihr, die in diesem Augenblick sehr verlockend wirkt. Schnell bemächtigt sich Toni dieser und... *Zack*...mit Schmackes zieht Storm das Objekt Rosie über den Kopf. Getroffen wankt die Dunkelhaarige zurück. Toni stößt einen Schrei aus, hebt die Schale an und rennt blindlings auf Rosie zu. Geistensgegenwärtig duckt sich diese aber weg und verpasst Toni einen harten Tritt gegen den Rücken. Storm lässt die Schale fallen, verzieht das Gesicht und geht in die Knie. Derweil sieht man im Hintergrund einige Backstage Mitarbeiter stehen, die sich das Treiben aus respektvollem Abstand ansehen. Wo ist denn eigentlich die Security, wenn man sie mal braucht?

?: Aufhören! Hört endlich auf!

Wer ist das? Ein behertztes Menschlein, das hier ein Ende setzen will? Nein...nicht ganz richtig...es ist Catherine! Obwohl sie letzte Woche mit Toni Schluss gemacht hat, lässt sie das weitere Schicksal der Australierin natürlich nicht kalt. Zudem ist Rosie immer noch ihre Freundin. Diese Beiden so unerbittlich gegeneinander kämpfen zu sehen, bricht ihr das Herz.

Catherine: Toni...Rosie...bitte hört auf! Lasst es sein...es ist doch vorbei!

Aber Flehen und Betteln hilft da nicht. Es darf bezweifelt werden, ob Storm und Rosemary, die weiter wild aufeinander ein prügeln, Catherine überhaupt bemerkt haben. Da fasst sich Cathy ein Herz und versucht die Zwei auseinander zu zerren...

Catherine: Jetzt kommt endlich zur Vernunft, ich...AAAAHHHH...

Catherine wird unsanft zu Boden befördert und knallt mit dem Kopf unschön auf dem Steinboden auf. Was ist da passiert? Cathy wollte Rosie packen und diese von Toni zerren. Dieser, regelrecht im Kampfesrausch versunken, lässt ihren Arm nach vorne schnellen und schubt Cathy damit versehentlich. Jetzt liegt sie da, wimmernd und hält sich ihren Schädel. Entsetzt vergessen die anderen Frauen dabei das Kämpfen und schauen nur entgeistert auf Cathy. Toni ist die Erste, die die Lage erkennt...

Toni Storm: CATHY! OH GOTT...

Schnell rennt die Blondine zur Dunkelhaarigen und beugt sich zu dieser runter. Behutsam streicht sie dieser über den Kopf und nimmt eine ihrer Hände in die Eigenen.

Toni Storm: Süße...Liebling...geht es dir gut, alles ok?

Nein, wirklich gut geht es Catherine nicht. Mit sorgenvoller Miene kniet Storm bei ihr, bis ihr einfällt, dass Rosemary ja immer noch da ist. Die Mimik verfinstert sich extrem und gefühlt im Zeitlupentempo erhebt sich die Australierin.

Toni Storm: Duuuuu...DUUUUUU!

Blitzschnell dreht sie sich in Richtung der Death Dealerin und hebt drohend den rechten Zeigefinger.

Toni Storm: Ich habe es diese ganze Zeit gewusst...FUCK, DIE GANZE ZEIT! Du bist eine wandelnde Zeitbombe...eine Scheiß Gefahr! HIER...schau dir an, was du angerichtet hast! Schau auf die Frau, die du anscheinend ja so gern hast. Du hast ihr weh getan...ich will für dich hoffen, dass sie keine schwere Gehirnerschütterung oder schlimmeres erlitten hat.

Vorwurfsvoll zeigt Toni immer und immer wieder auf Cathy und drückt Rosie nur noch mehr die Schuld in die Schuhe. Böse Zungen könnten nun behaupten, dass das ja nur ein gefundenes Fressen für die blonde Australierin ist, um ihren Vorurteilen Nahrung zu geben.

Toni Storm: Du Freak...verpiss dich endlich! GEH...lass Cathy in Frieden...lass uns ins Frieden! Wenn sie dir tatsächlich was bedeutet...dann verschwinde und tritt uns nie wieder unter die Augen!

Rosemary starrt geschockt und mit aufgerissenen Augen auf Catherine hinunter. Offensichtlich kann auch sie nicht fassen, was gerade geschehe ist – was sie selbst gerade getan hat. Zunächst scheint es so, als würde Rosie etwas sagen oder gar etwas tun wollen. Ihr Körper zuckt, als wolle sie einen Schritt auf Cathy zugehen, doch sie zuckt zurück, als hätte sich zwischen Toni, Catherine und ihr ein unsichtbares Kraftfeld aufgetan. In ihren Augen, in denen sich nun Tränen bilden, ist abzulesen, wie sehr sie bereut, was gerade geschehen ist. Abrupt dreht sie sich plötzlich um und rennt, so schnell sie ihre Beine tragen, davon. Sie rennt dabei zwei Mitarbeiter um, die gekommen sind um sich nach dem Ursprung des ganzen Spektakels umzusehen. Jeder andere springt weise aus dem Weg, denn die Demon Assassin macht keine Gefangenen, während sie Hals über Kopf von dem Ort ihres Vergehens flieht. Das Match ist vergessen, ebenso ihr Hass auf Toni. Ihre Scham, über das, was sie gerade getan hat, überdeckt alles andere. Nachdem Rosemary außer Sicht ist, schwenkt die Kamera wieder auf Catherine, die sich mit schmerzverzerrtem Gesicht den Kopf hält. Toni kniet neben ihr und hat schützend die Arme um sie gelegt. Ihr Blick geht immer wieder in die Richtung, in die Rosie verschwunden ist, während sie leise und beruhigend auf ihre Liebste einredet. Mit diesen tragischen und unerwarteten Bildern endet diese Szene dann endgültig.



Noelle Foley:"Oh Gott, die arme Cathy! Sie wollte doch nur helfen. Aber das war keine Absicht von Rosemary."

Byron Saxton
"Denke ich auch nicht...das kann im Affekt passieren. Nur könnte das Toni in ihrer schlechten Meinung über Rosemary nur bestärken."

Noelle Foley:"Wenigstens scheinen sich Toni und Cathy wieder näher gekommen zu sein. Vielleicht hilft das dabei, dass sich Storm wieder beruhigt."

Johnny Curtis:
"Das glaubst du wohl selber nicht. Die Alte ist weiterhin durchgeknallt. Ich mein...sie will sich freiwillig mit Bray Wyatt treffen. Das sagt doch alles."

Byron Saxton:
"Das ist in der Tat sehr beunruhigend. Naja, wir werden sehen."



Montreal, Quebec, Kanada ein historischer Ort. Hier wurde dem Wrestling eine Geschichte gegeben die sich noch heute, über 20 Jahre später, erzählt wird und auch noch viele weitere Jahre besprochen wird. Der Montreal Screwjob, der das Leben von sehr vielen Menschen veränderte. Genau hier im Centre Bell. Doch heute ist nicht der Tag um über alte Geschichten zu reden. Nein, heute werden neue Geschichten geschrieben. Als Beispiel winkt dem Sieger des Main Event dem Royal Rumble womöglich unendlicher Ruhm. Heute werden Helden geboren und womöglich Bösewichte zu Fall gebracht. Das gilt für einige der zehn Matches. Eines muss dabei aber explizit ausgeklammert werden. Noam Dar gegen Hangman Bryan um den World Heavyweight Championship vom israelischen Schotten. Zwei sehr umstrittene Personen die sich selbst sicherlich als Helden sehen, doch für die meisten anderen Personen nicht diesen Status genießen. Wohl eher dürften beide den Status des Bösewichten inne halten. Einer vor beiden wird heute definitiv fallen, denn es gibt nur einen der dieses I Quit Match gewinnen kann. Für den von seiner Alkoholsucht losgekommenen ehemaligen Bryan Danielson ist es sogar die letzte Chance den Titel von Noam Dar zu gewinnen. Ist das Match heute für ihn nicht von Erfolg gekrönt dann wird er nie wieder um selbigen antreten können solang der Anführer der 5PG ihn sein eigen nennt. Eben jenen Hangman Bryan sehen wir just in diesem Moment. Er muss sich aktuell in einer eher abgelegenen Ecke der Arena befinden denn um ihn herum herrscht quasi gähnende leere. Er hockt auf einem Stuhl und über seinem Schoß liegt der Strick. Mit Tapeband tapet er sich die Hände ab. Seine Mimik kann man aktuell nicht erkennen da er nach unten guckt und eine Kapuze auf dem Kopf hat. Als er mit seinen Händen fertig ist, greift er sich seinen Strick und steht von seinem Stuhl auf. Sein Match steht kurz bevor, doch aktuell ist es noch ein paar Augenblicke entfernt. Er marschiert einen Gang entlang. Als er um eine Ecke biegt bleibt er stehen. Scheinbar hat er jemanden gesehen. Normalerweise ist der American Dragon niemand der Leute einfach so von der Seite anquatscht. Aber hier scheint es für ihn notwendig zu sein.

Hangman Bryan: Meine Brust schmerzt jetzt schon wenn ich daran denke das wir demnächst aufeinander treffen werden.

Damenlos spaziert ein Mann durch die endlosen Gänge der c2c, der bereits mehrfach am heutigen Abend zu sehen war - mehrfach auch ohne seine blonde Herzensdame mit den sinnlichen Kurven, der lasziven Wallemähne und dem wenigen Stoff am Körper. Es ist WALTER - der Mann, der bereits Kip Sabian und Pete Dunne getroffen hat und trotz alle dem immer noch suchend durch die Flure streift wie ein Berg mit Beinen. Der schwere Mantel im Militärstil hängt an ihm herab, verdeckt zum Teil seinen Oberkörper. Lediglich seine glänzend polierten Ringstiefel blitzen bei jedem seiner Schritte kurz hervor, um dann wieder hinter dem Stoff zu verschwinden. Eine Erscheinung - so kann man den Hünen gern bezeichnen. Eine Erscheinung, die es vielleicht kein zweites Mal in diesem Business geben wird. Heute Abend soll sein Abend werden - das Rumble ist keine Nebensache, nichts, was man auf die leichte Schulter nehmen sollte, wenn man dieses Geschäft wirklich liebt. Dreißig Wrestler gehen aufeinander los, versuchen sich über das Top Rope zu werfen und mit einer immer größer werdenden Chance je später man Teil davon wird, ist es möglich zu gewinnen. Je höher die Entrance-Number ist, umso wahrscheinlicher ist es, dass man überlebt und nicht irgendwann erschöpft von jemanden über die Seile gehievt wird, um dann eliminiert zu werden - zu groß ist die Chance, die sich ALLEN teilnehmenden Superstars hier bietet. Sicherlich, der Preis ist ein hoher, aber das Resultat umso lohnenswerter. Außerdem - das ist seine Matchart. WALTER ist schwer, groß und unhandlich. Ihn über das Seil zu bekommen wird für die anderen ein hartes Stück Arbeit werden. Dementsprechend hat er bessere Chancen als Leichtgewichte wie Devlin oder Moxley. Die Arme hat er - wie gewohnt - hinter seinem Rücken verschränkt. Dabei blickt er auf Bryan hinab. Seine Augen sind abermals nicht einladend, sondern scheinen kühl zu berechnen - was genau, das ist und bleibt vorerst das Geheimnis des Hünen aus Österreich. Er schnauft hörbar die Luft aus seiner Lunge, man könnte fast meinen es sei ein Stöhnen gewesen, was ihm dort entweicht. Eine Gefühlsregung? Wohl kaum, eher eine Quittierung, dass er seinen Gegenüber gehört und verstanden hat.

W A L T E R
"Demnächst? Bryan, deine Fähigkeiten halte ich für unumstritten, aber Dar ist jemand, der sich davon nährt unterschätzt zu werden. Menschen wie er finden immer einen Weg schlussendlich das Seilgeviert als Sieger zu verlassen. Ich möchte einen guten Kampf sehen, heute Abend. Aber gewiss nicht, wie er es wieder schafft dich in 5PG-Manier zu schlagen. Er mag aussehen wie ein kleiner Junge, aber er ist ein durchtriebener Stratege, der nicht zu guter letzt so lang die World Heavyweight Championship sein Eigenen nennen konnte, weil er jeden Schritt seines Gegners auf magische Art und Weise voraussagen konnte. Kein Mann mit Ehre, aber einer mit einem hellen Köpfchen und Handlangern, die für ihn die Drecksarbeit machen."


Man kann von dem Schotten menschlich halten, was man möchte - was er aber nicht ist, ist ein Dummkopf. Er mag vielleicht gern von anderen so genannt werden. Selbst sein angeblicher "Bruder" hatte sich über seine Körpergröße und seine Schmächtigkeit lustig gemacht - damals, als Kip noch nicht die Vorteile einer Gruppierung dieser Art entdeckt hatte, schien er nicht viel von seinem nun "Bruder" zu halten. Wahrscheinlich hält WALTER deshalb diese ganze Brüderlichkeits-Geschichte für Utopie - nein, gar für eine Lüge! Eine Lüge, die sich diese Männer versuchen einzureden, die aber grundsätzlich niemals zutreffend ist. Die Sinnhaftigkeit dieser Zugehörigkeitsbekundungen von Männern, die nur solang Brüder sind wie es ihnen etwas nützt, erscheint dem Österreicher schleierhaft zu sein. Marty war schon einmal übergelaufen - Kip hatte nur Schlechtigkeiten für seinen jetzigen Leader übrig und rutscht vor ihm dennoch auf die Knie, obwohl er das immer als besonders lächerlich bezeichnet hat. Und Pete? Pete ist ein Haufen Fleisch ohne Seele, ohne Gewissen und ohne freien Willen, so könnte man meinen. Gelenkt von einem Mann, der sich selbst als König des Dschungels bezeichnet, scheint er nur eine Marionette im Spiel von Dar zu sein. Ein Lakai, der austauschbar wirkt, aber wichtig für den Erfolg des World Champions ist - eben weil er auf ihn hört wie ein Hund auf sein Herrchen. Aber genau diese drei Männer hinter Noam sind es oftmals, die den Unterschied machen. Dem sollte sich Bryan besser bewusst sein. Ist er dies nicht, wird er schneller in den Abgrund geschubst als es ihm lieb ist. Wenn man gegen den Schotten kämpft, dann muss man zwangsläufig auch gegen die restlichen Mitglieder der Gang 'ran. Diese Kakerlaken sind überall. Und sie scheuen sich nicht davor im richtigen Moment ans Licht zu kommen und das Match zu entscheiden.

W A L T E R
"Ich schätze dich sehr als der Mann, der du bist. Aber ebenso weiß ich, dass das heute Abend kein einfacher Spaziergang für dich werden wird. Dieser Mann, der sich für den Herrscher dieser Promotion hält, wird sich mit Leibeskräften dagegen wehren, dass du das bekommst, was du möchtest. Er mag vielleicht ein schmächtiger, kleiner Kerl sein, aber ich möchte dir die Illusion nehmen, dass du glasklarer Favorit bist. Die Gang ist stärker als jemals zuvor und dem solltest nicht nur du dir bewusst sein - alle in diesem Locker Room, jeder in diesem Roster sollten das für bare Münze nehmen."


Das Gespräch mit Dar hat der Österreicher offensichtlich immer noch im Hinterkopf - dazu muss man wohl sagen, dass er beide Männer für fähig hält den Sieg mit nach Hause zu nehmen. Für ihn ist es tatsächlich nicht besonders wichtig, wer gewinnt - es geht nur darum zu sehen, wer sein möglicher Gegner werden könnte. Jeder Teilnehmer des Rumbels wird sich diesen Kampf - diese Schlacht ansehen und analysieren. Jeder möchte sehen, wer dem Gewinner des Main Events beim nächsten Special gegenüber stehen wird. Bryan oder Dar - das ist DIE Frage des Abends.

Hangman Bryan: Sicher das du diesen Mann der vor dir steht meinst wenn du sagst das du mich respektierst für das was ich bin?

Hat der American Dragon gerade eben noch ununterbrochen den Augenkontakt zu WALTER gehalten so bricht er diesen jetzt ab. Jedoch nicht aus Angst oder weil er sich vom stechenden Blick des Österreichers durchbohrt fühlt. Nein, der gut 15 Zentimeter kleinere Mann richtet seinen Blick auf seinen Strick der sich in seiner rechten Hand befindet. Diesen hebt er leicht an und für ein paar Sekunden könnte man meinen das der Submission Specialist sich nur auf dieses Utensil, welches theoretisch in der Lage dazu ist Menschenleben zu beenden, zu fokussieren. Es ist eigentlich schon klar worauf der ehemalige Bryan Danielson hinaus will. Als eben jener Danielson hat er sich als bester Wrestler der Welt bezeichnet. Gewiss kann man darüber streiten ob er es womöglich je war, vielleicht immer noch ist oder irgendwann wieder werden wird. Wobei er selbst seit seiner Wandlung zum Hangman bereits gesagt hat, dass es für ihn nicht mehr von Relevanz ist ob er der beste Wrestler der Welt ist. Für ihn zählt nur noch das was am Ende bei raus kommt. Wie ein Erfolg errungen wird ist ihm dabei egal. Daher scheint er vermutlich auch die Frage zu stellen ob der Liebhaber vom Scralett Bordeaux wirklich ihn meint, oder doch eher einen Bryan aus der Vergangenheit. Nach dieser Frage, die eventuell zu einem kleinen Teil auch eher rhetorischer Natur gewesen ist, löst er seinen Blick von dem Strick und geht wieder in einen starren Blickkontakt mit dem Ringgeneral über.

Hangman Bryan: Ich denke nicht das Noam Dar hier unterschätzt wird. Ich glaube du unterschätzt mich. Wie kommst du darauf, dass ich ihn unterschätze? Nur weil ich einen Kampf unser beider einer voraus sehe? Was wäre ich für ein Athlet wenn ich nicht mit dem vollkommenen Willen in dieses Match gehe es zu gewinnen? Egal wie die Umstände sind. Du bist ein menschlicher Rammbock. Wir werden aufeinander treffen. Um den World Heavyweight Championship. Alles andere wäre unser beider nicht würdig. Lang genug wurde Schande über dieses Stück Gold gebracht.

Man könnte es schon ein wenig für Ironie halten. Bryan spricht darüber, dass Noam Dar zu lange Schande über diesen Titel den er trägt gebracht hat. Sicherlich, wenn WALTER um diesen antreten würde wäre das aus der Sicht der Ehre ein Riesen Schritt nach vorne. Denn kaum jemand nimmt die sportliche Integrität so ernst wie der wuchtige Mann aus dem Alpenstaat. Aber Bryan selbst, könnte man als Kritiker sagen, ist in letzter Zeit alles andere als ein Mensch mit Ehre gewesen. Wenn man auf seine Vita schaut hat ihn eine Niederlage gegen Noam Dar zunächst in eine Alkoholsucht getrieben und anschließend hat diese ihn in einen Knast in Jerusalem geführt. Der anschließende Weg der „Rehabilitierung“ führte zu einem Namenswechsel und der Tatsache das er jetzt immer mit einem Strick durch die Gegend läuft. Das könnte der ein oder andere mit Sicherheit ziemlich seltsam finden. Womöglich gibt es sogar den ein oder anderen der die Frage aufstellt wer jetzt der schlimmere von beiden ist. Noam Dar oder Hangman Bryan. Letzterem wird das sicherlich egal sein, denn er hat seine Meinung bereits und wird davon auch nicht mehr abrücken.

Hangman Bryan: Ich glaube du hast meinen Weg den ich in den letzten Wochen gegangen bin nicht verfolgt. Ich bin kein törichter Mann der sich in dieses Match mit Noam wagt und davon ausgeht das schon alles mit rechten Dingen zugeht. Seine Mannen werden sich einmischen und auf dem Papier ist das ganze gewiss ein Handicap Match. Ich habe keine Freunde, aber was ich habe sind Personen die einen gewaltigen Hass auf die Gang haben. Dieser Hass ist noch größer als die Verachtung gegenüber meiner Person. Wer davon ausgeht, dass das ganze eins gegen eins oder vier gegen eins über die Bühne gebracht wird dem ist nicht zu helfen. Der ist einfach nur dumm. Du magst diesen Mann einen Strategen nennen. Da gebe ich dir recht. Er ist der Inbegriff des Napoleon Komplexes und seine Karten sind ausgespielt. Heute ist das Ende der Straße erreicht. Ich bin durch die verfickte Hölle gegangen um an diesem Punkt zu stehen an dem ich mich jetzt befinde. Ich bin das Stehaufmännchen dieser Promotion. Wie oft Noam dachte das er mich los geworden ist und trotzdem stehe ich wieder hier vor ihm. Ich bin der Grund wenn sich Noam nachts panisch umdreht und denkt das er verfolgt wird. Dabei stehe ich schon vor ihm und verstecke mich nicht. Es ist ein finaler Schlagabtausch. Zwei Naturgewalten die aufeinander treffen werden. Und bei Gott, ich bin mit Sicherheit nicht der glasklare Favorit. Aber ich bin die Person die in all dem hier am meisten zu verlieren hat und am meisten in diesen Kampf steckt. Ich hab erkannt das man sich auf das Level von Noam Dar herunter begeben muss um ihn zu schlagen. Das habe ich getan. Alles ist vorbereitet. Heute muss ich nur vollenden.

Die beste sportliche Leistung des Abends - das ist das Kredo des Österreichers und deswegen ist es vor allem in seinem Sinn, dass die beiden Männer, die sich nachher um die World Championship prügeln werden, ein außergewöhnliches Match abliefern, was diesem Titel würdig ist. Ein Match, was in die Geschichte eingehen kann - zumindest in der Theorie. Das Rumble Match wird das sicherlich überschatten - mit dem Zusatz, dass WALTER dort sein In-Ring Debut feiern wird. Schlussendlich ist es aber löblich, dass Bryan vor hat, Dar zu schlagen. Die Chancen stehen 50 zu 50 - sollte man meinen. Anders als der Ring General hat Bryan ein One-On-One Match und scheint dennoch in der Unterzahl zu sein. Die Gang wird alles mögliche Versuchen, sodass schlussendlich der Schotte wieder triumphal siegen wird - und dann zum zweiten Mal gegen Bryan. Das bedeutet, dass der neuerliche Hangman dann von Dar begraben wurde - kann man das so einfach sagen? Sicherlich nicht, aber die Fans werden genau das denken. Wahrscheinlich ist es für jeden schwierig ein Match gegen diese Gruppierung zu überstehen oder gar zu gewinnen, aber der bärtige hätte dann damit gezeigt, dass Dar eigentlich kaum zu schlagen ist - nicht von jemanden, der bereits von der c2c verpflichtet wurde. Wenn Dar heute Abend gewinnt, dann setzt er seinen Namen mit Gewalt in die Geschichtsbücher dieser Promotion und der Österreicher wird neidlos anerkennen, dass der Schotte mehr ist als nur ein Hampelmann mit drei Freunden und einem Brazzers-Premium-Abonement. Keine Regung bei dem Österreicher. Er ist nicht hier, um über jemandes private Probleme zu urteilen. Das ist wohl seiner Rationalität zuzusprechen. Nichts ist für ihn wichtiger als das Geschehen im Ring - deshalb ist er auch allein unterwegs, ohne die schöne Blondine, die sonst an seinen Lippen klebt und er an ihren. Das hier ist jetzt nicht mehr die rosa-rote Beziehungswelt, sondern plain and simple Business. So sehr er es liebt, dass Scarlett in seiner Nähe ist, so sehr weiß er, dass sie nicht besonders rational ist und sich sicherlich emotional getriggert fühlt, wenn jemand zu weit geht - und wenn man mit der Gang handtiert, dann geht regelmäßig über den guten Geschmack hinaus. Das ist nichts für sie - das ist nichts für ihre Beziehung - das hier ist Männersache, auch wenn Bordeaux mit ihrem Mundwerk sicherlich einige ihrer männlichen Kollegen in Grund und Boden reden kann. Körperlich ist sie dem hier nicht gewachsen.

W A L T E R
"Vielleicht habe ich mich ein bisschen missverständlich ausgedrückt, aber für mich spielt es keine Rolle, was war - für mich spielt keine Rolle, wozu dich dieser Mann getrieben hat. Es geht für mich nicht darum, was euer Privatleben mit euch gemacht hat. Es geht mir einzig und allein um euere sportlichen Leistungen. Eure Rationalität sollte eure Arbeit bestimmen und nicht eure Emotionen. Ein schwieriges Unterfangen, wenn man so weit in dieser Geschichte drin steckt wie ihr beide. Jedoch, lass' mir dir in dieser Hinsicht einen Rat geben. Solltest du heute Abend gewinnen- sollte ich heute Abend gewinnen - dann wird das kein Krieg darum, wer die besten Freunde hat, sondern wer die beste sportliche Leistung des Abends erbringt. Nur für den Fall der Fälle, dass wir beim nächsten Special aufeinander treffen sollten."


Dieses Match wäre sicherlich sehenswert und dennoch haben diese beiden Männer noch die größte Arbeit des Abends vor sich. Es ist also töricht darüber zu diskutieren wie gut ein Titelmatch zwischen den beiden wäre - schließlich ist noch rein gar nichts in trockenen Tüchern. Weder Bryan noch WALTER wissen nun bereits, dass sie einen Platz im nächsten Special haben werden. Dementsprechend sollten sie sich auf das konzentrieren, was da heute noch kommen wird. Dar ist keine kleine Nummer und ganze neunundzwanzig andere Männer wollen auch das, was der Österreicher möchte. Also kann man sagen, dass das alles noch in den Sternen steht und nur zur Realität wird, wenn für beide irgendwie alles glatt laufen sollte. WALTER gibt sich für den Abend positiv, scheint aber dennoch bescheiden genug zu sein nicht in Gang-Manier von seinem zukünftigen Sieg zu prahlen. Das ist wohl der Unterschied zwischen Dar und ihm - er würde niemals so fest davon ausgehen, dass er irgendetwas gewinnt wie er.

W A L T E R
"Genauso wie ich Dar es gesagt habe, werde ich es dir sagen, Bryan. Es ist mir schlicht egal, was du hinter verschlossenen Türen machst - was er hinter verschlossenen Türen macht. Mir geht es einzig und allein darum, was du oder er mir in Zukunft entgegen zu setzen habt. Ich lasse meine persönlichen Befindlichkeiten außen vor und werde nur schauen, was ihr im Stande seid im Ring zu zeigen. Ich muss Dar nicht mögen und ich muss dich nicht mögen, aber ich weiß, dass ich euch beide im Auge behalten muss."


Beste sportliche Leistung des Abends. Es zählt für WALTER also nur das was im Ring passiert. Der ein oder andere mag sich an dieser Stelle fragen ob als Nationalität des Freundes von Scarlett Bordeaux die Schweiz nicht eventuell besser passen würde als Österreich. Die Neutralität oder auch das nicht sehen wollen was der jeweils andere außerhalb des Ringes macht würde dazu auf jedenfall passen. Man sieht und merkt dem American Dragon definitiv an, dass ihm die Einstellung des bulligen Österreichers stinkt. Früher hatte er die selbe Einstellung, da hat er auch nur auf das geachtet was im Ring passiert ist. Aber das kann er jetzt nicht mehr. Er hat sich gewandelt. Er atmet tief ein, löst kurz den Blick von seinem Gegenüber und schüttelt sich. In seinem Kopf scheint es zu arbeiten und die Gedanken fliegen durch seinen Kopf. Es gibt verschiedene Möglichkeiten wie er auf die Worte von WALTER reagieren kann. Er könnte einfach nur nicken, er könnte aber auch voll auf Konfrontation gehen. Denn streitbar sind die Worte die aus dem Munde des Trägers eines Ledermantels gekommen sind allemal. Sicherlich nicht für ihn selbst, denn die Worte die aus seinem Munde kommen sind immer wohl überlegt und geben zu 100% wieder was er auch meint. Der American Dragon scheint nach ein paar Augenblicken seine Worte gefunden zu haben und sucht wieder den Augenkontakt zu seinem Gegenüber.

Hangman Bryan: Solche Worte können auch nur aus dem Munde eines Mannes kommen der außer für die Personen um sich herum keine Empathie empfinden kann. Widerlich.

Moment! Redet der ehemalige Bryan Danielson hier gerade davon das WALTER nicht zur Empathie fähig ist? Diese Worte aus dem Munde des knochigen Hangman zu hören wirkt schon ein wenig surreal. Ist er doch derjenige der bis vor kurzem als arrogantes Arschloch durch diese Gänge gewandert ist. Er hat sich zwar gewandelt, aber wirkliche Empathie zeigt er seit dem her trotzdem nicht. Es sei denn man interpretiert den Wunsch nach der Zerstörung von Noam Dar mit der Empathie der Opfer und allen den der Schotte leid getan hat. Aber das wäre schon arg weit hergeholt. Was jetzt aber bei den neuerlichen Irrungen und Wirrungen im Kopf des Submission Specialist nicht unbedingt ungewöhnlich wäre.

Hangman Bryan: Bin gespannt was passiert wenn Noam deiner holden Maid zu Nahe kommt. Hinter verschlossenen Türen. Denn das ist dir ja angeblich egal. Ich kann und ich will es eigentlich auch nicht verstehen. Diese Einstellung ist die absolute Ignoranz. Nein sie ist sogar weit mehr. Sie ist Heuchlerisch. Eine Heuchelei gegenüber der menschlichen Ethik und eine Heuchelei gegenüber diesem Sport. Ringkampf, dass ist mehr als nur ein Credo das man angeblich die beste sportliche Leistung eines Abends bringen will. Das sollte dir eigentlich bewusst sein. Weißt du was der Unterschied zwischen dir und mir ist? Ich gebe auf die beste sportliche Leistung des Abends einen Scheiß. Ich habe meine Ziele und diese werde ich mit allen Mitteln versuchen zu erreichen. Das gebe ich offen preis und verstecke mich nicht hinter irgendwelchen fadenscheinigen Floskeln das ich angeblich nur den fairen Wettstreit möchte. Denn zu der besten sportlichen Leistung des Abends gehört mehr als nur das was man im Ring zeigt. Dazu gehört das komplette Verhalten innerhalb und außerhalb des Ringes.

Das war dann wohl das komplette Gegenteil von einfach nur nicken und sich seinen Teil denken. Verbal geht der Mann aus Aberdeen, Washington brutal auf seinen Gegenüber los. So ganz verstehen kann man ihn dabei irgendwie nicht. Zum einen scheißt er auf alles und jeden. Im nächsten Moment hängt er sich an dieser Einstellung bei anderen Personen auf. Wobei er bei WALTER wohl eher das Problem sieht, dass dem Mann aus Österreich abgesehen von der Auseinandersetzung im Ring egal ist was seine Gegner machen. Das er dabei relativ stumpf eine Vergewaltigung von Scarlett durch Noam Dar andeutet dürfte ihm vermutlich nicht gefallen. Das scheint Bryan aber auch egal zu sein.

Hangman Bryan: Ich bin mal gespannt wie lange du deine klare Rationalität beibehalten kannst. Früher oder später wird dich jemand in die Enge treiben. Dann bleiben entweder du oder deine Rationalität auf der Strecke. Merk dir meine Worte.

W A L T E R
"Du scheinst zu denken, dass du dich verändert hast, aber ich sehe immer noch den gleichen Mann, der wütend wird, wenn man seiner Meinung widerspricht und dessen Weltbild in Frage stellst. Du denkst jemand zu sein, der über die Gattin eines anderen Mannes sprechen darf als würdest du sie kennen. Scarlett hat damit nichts zu tun - sie wird niemals etwas damit zu tun haben. Und während du dich darüber sorgst, dass Dar sie anfassen könnte, weiß ich, dass sie immer in Sicherheit sein wird, solang ich noch atme. Scarlett ist ein großes Mädchen. Wenn es die Situation erzwingen würde, wäre sie gefährlicher als Pitbull Pete und der andere dürre, blasse Junge. Ich persönlich würde mir keine Gednaken darüber machen, was die Frau eines anderen macht. Du hast genug mit dir selbst zu tun als mit den Problemen und Sorgen meinerseits. Das ist auch dein Problem, Bryan. Du verlangst von mir Empathie und wagst es Scarlett verbal gleichzeitig zu berühren? Ich denke, dass du in der falschen Position dafür bist. Du bist jetzt noch nicht in meinem Fokus - ohne die World Championship - als das ich meine Hand an dich legen würde. Es sei aber gesagt, dass wenn man sich an anderer Stelle wieder sieht, ich weniger besonnen reagieren werde. Ich werde abwarten - Scarlett zu liebe, meiner Titelchance zu liebe. Aber definitiv nicht, weil ich Angst vor dir hätte. Du willst Empathie? Die musst du dir von jemanden holen, der fremde Privatsachen für diskutabel hält."


Natürlich hat der Österreicher keine Empathie. Es widerstrebt ihm auch, sich für irgendeine Seite zu entscheiden. Er ist auf seiner Seite - in seiner Ecke im Ring. Niemand anderes interessiert ihn privat soweit, dass er dessen Probleme zu den seinen machen würde. Sollen sie doch mit jedem schlafen, den sie treffen, sollen sie doch unaussprechliche Dinge tun, sollen sie sich doch außerhalb des Seilgevierts bekämpfen und sich dabei immer weiter in Hass und Wut nach oben schaukeln - WALTER interessiert sich dafür genauso wenig wie für die Schneefallgrenze auf dem Großglockner. Jeder hat sein Päckchen zu tragen und während Bryan offensichtlich in der letzten Zeit den ein oder anderen Schicksalsschlag hinter sich bringen musste, könnte es kaum weniger eine Rolle für den Hünen spielen. Bryan kümmert sich um seine Probleme und Scarlett um die ihren. Es könnte einfacher kaum sein, wenn man ehrlich sein möchte. Und dennoch scheint der selbsternannte Hangman die SJW-Karte spielen zu wollen. Was ist richtig - und was ist dann falsch? Um Grundsatzfragen seiner persönlichen Ansichten zu klären ist er nicht hier - das macht man bei einem guten Whiskey und einer Zigarre, aber nicht kurz vor einem wichtigen Match. Soll Bryan doch denken, was er möchte - auch das könnte WALTER nicht egaler sein. Der Österreicher richtet sein Revers noch einmal, scheint genug gehört zu haben. Diese Amerikaner - sie reden von Empathie und wissen doch selbst nur sehr wenig darüber. Mit österreichisch korrekter und gerader Linie kommen sie selten klar. Auch als er Scarlett kennenlernte, schien diese verwirrt von seiner kühlen Art gewesen zu sein, dachte erst, dass er sie nicht leiden mag. Das alles ist aber ein Verhaltensmuster, was ihm schon als Kind eingetrichtert wurde. Halte dich zurück, solang du noch nicht am Zuge bist. Auch so verfährt er hier.

W A L T E R
"Empathie wird dich in diesem Business nicht weiterbringen als du aktuell bist. Noam Dar wird auch keinerlei Sympathie zeigen, ja, nicht einmal Respekt. Und wenn ich jetzt meine holde Maid aus unserem Locker Room abholen werde, dann werden wir uns das Match zwischen dir und Dar genaustens ansehen. Ich hoffe für dich, dass du auf seine dreckigen Tricks nicht hereinfällst. Und ---"


Scarlett Bordeaux
"Big Daddy, ich habe dich schon überall gesucht. Ich weiß, du wolltest mich abholen - Männersachen, wie auch immer. Du hast mir gefehlt und nachdem mir jemand gesagt hat, dass er dich mit diesem bärtigen Wahnsinnigen gesehen h--- Oh, hey, Bryan."




Es ist Scarlett Bordeaux, die nun die Szenerie betritt und offensichtlich auf Nummer sicher gehen wollte. Dieser bärtige Wahnsinnige ist kein geringerer als Hangman Bryan und bevor der auch noch auf die Idee kommt, auf WALTER - ihren WALTER - zu schießen, hat sie besser nach ihm gesucht. Wahrscheinlich war ihr auch irgendwie langweilig - egal - sie ist ja nun hier und als sie einen Schritt an dem Österreicher vorbei macht, erblickt sie den Herausforderer für die World Championship. Ihr Blick spricht Bände. Es wirkt fast so als wolle sie diese Unterhaltung so schnell wie möglich beenden. Und auch wenn sie sich augenscheinlich umgezogen hat, um ihrem Liebsten behilflich zu sein, spielt das für den Hünen keine Rolle. Sie bleibt Backstage - Punkt. Davon mal abgesehen, würde er diese Grundsatzdiskussion hier nicht anstimmen. Schließlich geht das Bryan absolut nichts an. Dementsprechend wird er das auf später verlegen. Sanft legen sich seine riesigen Hände auf eine Schulter der Blondine, sodass er sie aus dem Fokus ziehen kann. Sie sollte nicht hier sein, sollte sich nicht in solche Gespräche einmischen, weil die Blondine zu aller erst schnell provoziert werden kann und zum Anderen sich nicht unnötig in Gefahr bringen sollte. Sein Blick wird sanfter als er sie ansieht. Diese Frau ist sein verdammtes Kryptonit.

W A L T E R
"Wir sollten gehen, meine Teuerste. Ich muss mich noch auf mein Match vorbereiten."


Sich vorbereiten auf ein Match ist eigentlich immer eine gute Idee. Für den Hangman kommt es in dieser Situation aber eher wie eine billige Ausrede rüber. Eine billige Ausrede um das Gespräch hier zu beenden. Man könnte jetzt auch sagen, dass WALTER einfach nur seine teuerste aus dem Schussfeld haben möchte. Aber der American Dragon würde sich nie anmaßen sich irgendwie an Scarlett zu vergehen. Seine Worte richten sich einzig und allein an den Mann aus dem Alpenstaat. Wenn seine Freundin sich an diesen Worten stören würde, dann wäre das ihre Sache. Natürlich bemerkt der Hangman auch wie sehr Scarlett die Anwesenheit von ihm selbst stört. Aber das ist in diesem Fall ja auch nicht sein Problem.

Hangman Bryan: Natürlich hat Scarlett damit nichts zu tun, hab ich auch nie behauptet. Das ist deine Interpretation der Dinge. Aber Leuten wie Noam ist es egal ob sie in die Sache involviert ist oder nicht.Ich will dich sehen wenn du gegen ihn antrittst du die komplette Gang über Scarlett her fällt. Ich habe im Gegensatz zu dir den klaren Blick, denn du hast die rosarote Brille auf.

Der Submission Specialist und einen klaren Blick? Darüber lässt sich definitiv streiten, der Punkt in dem er jedoch recht hat ist vermutlich der, dass WALTER bei allen Angelegenheit die Scarlett angehen nicht ganz objektiv handelt. Daran scheint sich der Hangman aber auch nicht weiter dran aufzuhängen. Er schüttelt nur kurz mit dem Kopf ehe er ein weiteres mal seinen Gegenüber und die holde Maid anblickt.

Hangman Bryan: Der Unterschied zwischen dir und mir ist, dass ich die Tricks von Noam bereits durchschaut habe. Er weiß es nur noch nicht. So wie jeder andere auch. Wir sehen uns WALTER. Sehr bald, da bin ich mir sicher.

Wäre auf dem Papier jedenfalls ein klasse Match was man zwischen beiden erwarten kann. Ohne eine weitere Aussage dreht sich der Hangman vom Österreicher weg und verlässt das Bild. Zurück bleiben der Mann aus dem Alpenstaat und Scarlett Bordeaux.

Noelle Foley: "Wenn Bryan und Walter ihre Matches gewinnen, dann sogar wirklich sehr bald."

Byron Saxton: "Aber das steht in den Sternen! Bryan muss irgendwie an Noam Dar vorbei kommen und Walter 29 andere Superstars besiegen!"

Johnny Curtis: "Keine leichte Aufgabe. Für keinen von beiden. Aber mindestens Bryan wird scheitern, der Verrückte!"



Ohne große Vorwarnung wechselt das Bild und wirft die Zuschauer in eine laute Umgebung mit flackenden Lichtern und spärlich bekleideten, tanzenden Menschen. Eine dieser beliebten Lokalitäten, die gut besucht und überteuert sind. Die Stimmung scheint auf einem Höhepunkt zu sein, weswegen es die junge Dame mit dem Tablett nicht gerade leicht hat sich durch die Menge zu kämpfen. Wohin? Eine Treppe hinauf, hoch zu dem Bereich, der nur für besondere und gut zahlende Gäste ist. Dieses Mal ist sich die Barkeeperin mit den engen, kurzen Klamotten nicht sicher ob es wirklich eine gute Idee war diese Gäste hinein zu lassen. Sie trinken eine teure Flasche Alkohol nach der Anderen.. was für gewöhnlich gut ist. Aber mit steigendem Pegel scheinen diese Männer nur noch unausstehlicher zu werden. Die Blonde zuckt zusammen als sie den Blick von der obersten Stufe nimmt und direkt auf eine Messerspitze starrt. Langsam nähert sich die Klinge ihrer Kehle und weckt in ihr den Wunsch einen Schritt nach hinten zu machen.

JAY WHITE
« Just in time. »

Brummt der Besitzer des Messers und lässt die Klinge mit einem eleganten Schwung wieder im Griff verschwinden, bevor er sie weg steckt um nach der Rumflasche zu greifen. Mit dieser dreht sich der langhaarige Mann um und schaut in dir Runde. Wenn nicht noch mehr auf ihrem Tablett wäre, würde sie jetzt verschwinden. Aber nein. Vorsichtig folgt sie dem anderen Kerl, der sich zu den anderen Vieren gesellt.

JAY WHITE
« Brüder. Lasst uns... diesen Tag mit viel Alkohol begießen. Unseren neuen Bruder gebührend begrüßen und ihn an seinem Tag in Gang-Manier ehren. »

Jay lässt die Flasche auf den tiefen Tisch knallen und lehnt sich etwas zu Kip Sabian rüber. Dabei versucht er ihm in die Augen zu starren, schüttelt dann aber nur den Kopf und grinst Pete an.

» Kip Sabian «
"Ich habe dich wirklich'n bisschen vermisst Jay, auch wenn du kurz davor bist die Kellnerin abzustechen. Aber wisst ihr was? Heute scheiße ich auf die Frauen. Meinetwegen schneid ihr den Kopf vom Hals.... o-oder so. Ach, is' ja auch egal. Lasst's euch gutgehen, Männers."

Zufrieden lehnt sich der Handsome Hustler in die bequeme Rückenlehne des Ledersessels, der dem sonst eher langweiligen VIP-Bereich etwas Glanz verleiht. Auch sein Blick trifft den Bruiserweight, welcher sich offensichtlich wenigstens an Kips Ehrentag zu benehmen weiß.

» Kip Sabian «
"Habt ihr was dagegen, wenn ich mich so dermaßen abschieße, dass ihr mich ins Hotel tragen müsst? "

Und während ein Teil der Gang in Feierlaune ist und das hier wohl zeigt dass Switchblade Jay White immernoch als Teil der Gang angesehen werden muss, observiert der World Champion Noam Dar die Situation von außen. Er am dank der Absperrung leeren Tresen und zieht an einer Zigarette. Er ist sich noch nicht sicher ob Jay bereit ist an so einer Feierlichkeit teilzunehmen. Zuletzt war Jay zu einem Problem geworden, doch ausgestoßen hatte man ihn natürlich nicht. Einmal mehr zieht Noam von der Zigarette und spaziert dann langsam mit der freien Hand in der beigefarbenen Hosentasche zum Zentrum des Geschehens.

NOAM DAR:
» Schießen Sie sich ab, junger Mann, man wird nur einmal 27. «


In dem Moment in dem Noam Kips Alter ausspricht wird ihm kurz komisch. 27. Ist es nicht merkwürdig dass Kip quasi der "Welpe" der Gang ist? Dass er selbst, mit 25, als "Anführer" gehandelt wird, obwohl er das nicht wirklich ist, aber dennoch das prestigeträchtigste Gold trägt? Dieser Gedanke lässt Noam grinsen. Nicht aus Zwietracht seinem Kumpel Kip gegenüber, sondern als Quittung dafür wie gut er wohl sein muss. Er ist wirklich verdammt gut. Mit seinen Gedanken nur für ihn hörbar legt Noam dem Geburtstagskind die Hand auf die Schulter und setzt sich dann auf einen der Ledersessel die nicht belegt sind. Die Füße landen schnurstrax auf dem Tisch.

NOAM DAR:
» Frauen. Frauen sind doch einfach 'n Scheiß wert. «


Tief versinkt Noam im Sessel und zieht einmal mehr an seinem Glimmstängel. Solche Töne hat man aus seinem Mund auch noch nicht gehört - ob das etwas mit Taryn Terrell zu tun hat, die ja eigentlich vorletzte Woche wieder auf den Plan getreten war, nun aber schon wieder verschwunden scheint? Den inhalierten Rauch wieder aus der Lunge gestoßen sieht Noam zu Marty Scurll rüber.

Nicht nur, dass man nur einmal 27 wird, einige wenige, aber umso mehr bekannte feiern den 27. Geburtstag auch als ihren letzten. Die Gemeinsamkeiten sind zumeist exzessive Partys und Alkohol in unchristlicher Menge. Dies sind alles andere als positive Vorzeichen für den Neuling der 5Point Gang. In diesem Moment schaltet sich Marty Scurll, bewaffnet mit einem Drink besagtem Teufelsfusel und ist minder schlecht gestimmt als zuletzt, wenn man die einfache Mimik des Gesichtes zum Anlass nimmt.

Marty Scurll:
Auf dass du diese Nacht überstehst, mein Freund.

Erhebt er das Glas, als er besagten Mythos prominenter Personen und ihr Ableben referenziert. Gestikulierend macht the Villain klar, dass jemand Noam doch ein Getränk servieren soll, um die Stimmung zu heben. Zu viele Frauenprobleme, die die Gang in letzter Zeit belasten. Was gäbe es für einen besseren Anlass als den heutigen, um das alles zu vergessen.

Marty Scurll:
Feier lieber die großartige Zeit die wir haben, so viele Champions. Und dann vielleicht noch der Rumble Sieg...

Murmelt er scheinbar aufmunternd in Richtung des Anführers.

Mit halb zugekniffenen Augen schielt Noam zu Marty zurück. Stimmt - er ist das einzige Mitglied der Gang das im Royal Rumble antreten und dort sein Glück versuchen wird. Er wird sich gegen Velveteen Dream, WALTER, Maxwell Jacob Feinstein und noch viele andere Leute beweisen müssen, für die Chance auf.. ihn. Auf Noam.

NOAM DAR:
» So sehr mir ein Match mit dir gefallen würde, Marty, ich könnt' doch drauf verzichten. Können uns doch nicht gegenseitig an die Gurgel gehen, nur für ein Quäntchen Gold. «


Die Bedienung ist mittlerweile da und liefert dem World Champion das von Marty Scurll ohne Worte bestellte Getränk. Nickend nimmt Noam das zur Kenntnis, nickt dann auch nochmal in die Runde und nimmt einen Schluck.

- Pete Dunne -
„Wäre ja ganz was neues wenn man sich hier untereinander an den Hals geht…“

Genervt über den Anlass der Veranstaltung erhebt sich Pete aus seinem Sessel. Das er und Kip nicht die besten Freunde sind, dürfte mittlerweile bekannt sein. Und jetzt hier und jetzt seinen Ehrentag feiern. Zauberhaft. Kopfschüttelnd macht er einen Schritt auf Kip zu und erhebt sein Glas.

- Pete Dunne -
„Auf dich! Wir freuen uns alle.“

Pete weiß, dass er damit vielleicht etwas sehr an der Stimmung nagt und das die anderen drei wahrlich kein Freund von Unstimmigkeiten innerhalb der Familie sind. Doch er kann sich nicht helfen. Er mag ihn einfach nicht. Sich selber hassend für die ständigen Anfeindungen gegenüber ihm, schlendert sein, zugegeben leicht schwankender Gang“ rüber zu Jay. Mit seiner freien Hand, zieht er seinen Kopf an sich heran und legt seine Stirn auf die seine.

- Pete Dunne -
„Schön das du da bist Bruder. Ich habe dich vermisst.“

Nur ganz leise, dass nur Jay es wirklich wahrnehmen kann. Wie praktisch, dass die laute Musik und generelle Lärmpegel ihm da in die Karten spielen. Ein großer Schwall, schwappt aus seinem Glas, bevor er sich komplett der Gang abwendet. Die Hände auf eine der Absperrungen gelegt, blickt er in die feiernde Meute in den niedrigen gesellschaftlichen Gefilden. Eigentlich mag er es. Alkohol, heiße Frauen die so betrunken sind, dass sie nicht mal zwischen Schwanz und Gehstock unterscheiden können. Doch jetzt hier und jetzt?

- Pete Dunne -
„Happy Birthday Kip. He’s asuch a jollyfull fellow….“

Natürlich ist Kip bewusst, dass die Worte des Bruiserweights alles andere als aufrecht sind, doch an seinem Geburtstag wird er sich die Stimmung nicht versauen lassen. Eines Tages wird es zwischen den beiden Streithähnen allerdings krachen, da ist er sich sicher.

» Kip Sabian «
"Wäre doch ganz angenehm mal einen Gegner zu haben, der dich nich' am liebsten umbringen würde, Noam. Zumal der Titel dann weiterhin in der Gang bleibt, sehe da kein großes Problem."

Ein kurzes Lachen entweicht Sabians Kehle, auch wenn es eher traurig ist, dass man als erfolgreicher Athlet bereits um sein Leben bangen muss. Die Quittung wird der Schrumpfkopf Danielson allerdings kassieren.

» Kip Sabian «
"Hoffe doch, dass du an ein Geschenk für mich gedacht hast, Petey~"

Switchblade grinst kurz als Pete sich ihm nähert und ihn zurück begrüßt. Jay klopft dem Bruiserweight sanft auf die Wange, bevor er sich leicht von ihm löst und seine Schultern legt. Ganz brüderlich. Pete ist immerhin einer der ausschlaggebenden Gründe gewesen warum er sich der Gang angeschlossen hatte. Sie haben sich bei ihrer ersten Begegnung im Ring nichts geschenkt und gleichzeitig gemerkt, dass ihre Gedankengänge sich ähneln. Das Pris damals alles in die Wege geleitet hat um White in die Gang zu bekommen, wird ganz dezent unter den Tisch gefegt.

JAY WHITE
« Vergesst eure Sorgen für... diese eine Nacht. Vergesst, die Frauen und all den Mist. Es gib viel zu feiern... wir sind alle beisammen. Wir haben Zuwachs und wenn alles nach Plan läuft.. was passieren wird, haben wir nach dem Special wieder drei Belts in unseren Reihen. Was... zieht ihre solche Fressen, hmmmm? Brauchen wir noch mehr Rum? Ey Blondi, fang' an deinen Arsch zu wackeln! »

Der Blick des Neuseeländers richtet sich auf eine der Kellnerinnen, die ihn selbst nicht groß interessieren. Aber er kennt seine Brüder und genau deswegen nimmt er kein Blatt vor den Mund. Apropos.. Jay trägt erstaunlich gewöhnliche Klamotten und drückt sich fast so aus als hätte er nie ein Problem mit seiner Sprache gehabt. Gab es in der Pause eine weitere Veränderung?

- Pete Dunne -
„Du willst ein Geschenk von mir haben??“

Wenn Pete eins besonders gut kann, dann ist es sich auf das zu konzentrieren was er hören will. Und besonders dann, wenn es ihm die Möglichkeit gibt wütend zu werden. Wie ein Tasmanischer Teufel wirbelt er umher und kanalisiert seinen Blick auf den Youngster. Die Zähne fletschend beginnt er schwer zu atmen. Kip will also wirklich ein Geschenk haben? Gut, kann er haben. Schwungvoll packt er der blonden Kellnerin zwischen die Beine und drückt sie in die Richtung von Kip. Vor lauter Schreck lässt sie ihr leeres Tablett zu Boden fallen.

- Pete Dunne -
„Happy Birthday! Hab spaß mit deiner Sexhandpuppe. Bloody Idiot….“

Als wäre es kein großer Deal gewesen, zieht er die Hand schnell wieder zu sich und wendet sich von Kip ab. Kopfschüttelnd lässt er seinen Blick zu Marty und Noam wandern. Die Entscheidung Kip aufzunehmen. Nein, er kann es nicht nachvollziehen und genau das ist es auch, was sein Blick ausdrückt. Ohne den Blick zurück zu Kip zu drehen, schnappt er nach seinem Glas, welches er geräuschvoll ext. Der Idiot soll gucken wie er an etwas zu trinken kommt.

- Pete Dunne -
„Hasst mich dafür. Aber glaubt mir. Für dich Noam, Jay und Marty…Ihr seid Familie. Wenn ihr mich braucht bin ich da für euch. Aber ich werde mir jetzt den Kopf wegknallen und dann irgendeine betrunkene Schlampe. Feiert, mir ist nicht danach. Aye?“

Tatsächlich zuckt der Handsome Hustler kurz zusammen, als die junge, unschuldige Frau in seiner Richtung geschubst wird. Anstatt sich jedoch darüber aufzuregen, stößt er lediglich einen Seufzer aus und versteckt das Gesicht in den Handflächen. Heute will er feiern und keinen Ärger, aber das nächste Mal, wird er sich Dunne zur Seite ziehen.

» Kip Sabian «
"Sehr nett, danke."

Marty erhebt das Glas in Richtung Pete, obwohl er sein Verhalten argwöhnisch beurteilt. Die Gang hat die vielleicht beste Zeit ihres Lebens und doch scheint viel mehr zu bröckeln als es jemals anzunehmen war. Erst Anzeichen des berühmten Sprichwortes „zu viele Köche verderben den Brei“? Der Villain dreht den Hals in der Runde, situativ greift er die Stimmung auf, die immer noch gelassen scheint ob der vielen kleinen Nadelstiche, die diese Unterhaltung bereits hervor brachte. Er stoppt bei Jay, seinem ehemaligen Tag Team Champion Partner. Zurück in der Runde.

Marty Scurll:
Wow, jetzt verhalten sich schon die eigenen Leute wie wildgewordene bitches, wofür brauchen wir dann noch Frauen.

Er rückt näher an Jay, als er mit den Augen das Geburtstagskind betrachtet. Zwischen ihm und Marty war seit seiner Rückkehr nicht alles gut, aber sie hatten eine verdammt erfolgreiche Zeit zusammen. Einen ähnlichen Verlauf erhofft man sich sicher von Pete und Kip, obgleich dies zu diesem Zeitpunkt sehr kompliziert scheint.

Marty Scurll:
Good To have you back, lad.

Zugleich stößt er the Switchblade gegen die Schulter und ein verschmitzter Blick in Richtung der Scottish Supernova folgt.

NOAM DAR:
» Verdammte Scheiße nochmal. «


Murmelt Noam sich in den kurzen Bart. Was für eine Stimmung hier. Teilweise feiert man den Geburtstag des Sabian-Burschen und dann gibt es wieder Spitzen von einem Gangmember an den Anderen. Einen letzten Zug nimmt SPRNVA11 von seinem Glimmstängel bevor er die Überreste davon irgendwo in den Raum hinein wegschnippst und sich auf den Sessel stellt.

NOAM DAR:
» Alright, guys, listen. Pep talk time! «


Abermals muss er wohl in die Rolle des Anführers schlüpfen. Und auch wenn es ihm gefällt die Spitze darzustellen, will er die Verantwortung eigentlich weniger haben. Dennoch. Er sieht zu einer der Kellnerinnen hinüber und gibt ihr ein Zeichen die Musik etwas leiser zu machen.

NOAM DAR:
» Wir sind die fackin' 5 Point Gang. Wir sind die einzige Gruppierung in coast 2 coast History die sich als beständig erwiesen hat. Weil wir eine Einheit sind. Die zwölfte Reinkarnation der Undisputed Era ist Geschichte, das Prestige ist vollständig zerbrochen und steht nur noch auf zwei einsamen Pfeilern die die Tag Team Championships in Beschlag nehmen. Ein Fakt den wir so nicht stehen lassen können, mal nebenbei gesagt. Wir sollten uns diese Belts zurückholen. Aber wie dem auch sei. Reden wir nicht von Vergangenheit oder Zukunft sondern über die Gegenwart. One Shot at Glory steht kurz bevor und wir müssen dafür sorgen dass die, die ihre Chance auf Glory haben, sie nicht nutzen können. Ich will nicht sehen wie Willow weiterhin die Westcoast Championship verdirbt, die du so lange aufgebaut hast, Petey. Ebensowenig soll dieser fackin' Shannon Moore Dafty seine fettigen Hände daran legen. Am Ende der Nacht ist die Westcoast Championship wieder in unseren Reihen, wo sie hingehört. «


Ernst sieht Noam in die Augen seines besten Freundes, Pete Dunne. Vielleicht pushen ihn diese Worte nochmal. Doch damit nicht genug, er geht über zu Kip Sabian und widmet ihm seine Aufmerksamkeit.

NOAM DAR:
» Was dich angeht, Kippo, ist der Auftrag ebenso klar wie Kloßbrühe. Keiner von uns weiß wieso Austin Theory schon wieder eine Chance auf Gold bekommt, aber was wir alle wissen, ist dass er beim letzten TV Special an mir gescheitert ist. Aber du bist nicht Supernova 11, du bist fackin' Superbad Kip Sabian. Wenn Theory seine Finger an dein Gold legt, ist das eine verdammt traurige Angelegenheit. Du wirst seine verdammte second chance of glory verhindern, das erwarten hier alle von dir. Du bist ein Gangbanger durch und durch aber du hast deinen Platz zu halten und zu beweisen. Ich habe keinen Zweifel dass du das tun wirst und bin sicher dir geht's genau so. Die Eastcoast Championship, mein altes Baby, muss ebensosehr in unseren Händen bleiben wie die Westcoast Championship zu uns kommen muss. Das ist klar, nehme ich an. «


Auf Kips Reaktion nickt Noam nur. Er ist anscheinend der Kleber der all das hier zusammenhält, die Konstante innerhalb der Gang. Und anscheinend muss er diesen Anführertalk geben, da es sonst keiner tut.

NOAM DAR:
» Was mich angeht.. ohne euch runterspielen zu wollen, habe ich wohl das mieseste Los gezogen. Unsanctioned, Do or Die, I Quit mit Daftman Bryan. Anything goes und ich bin mir sicher dass er seine verdammte Schlinge, seinen Galgen, mitbringen wird. Ich habe nicht vor zu sterben, dafür bin ich viel zu hübsch. Deshalb müssen wir zusammen halten um auch mein Baby in unseren Reihen zu behalten. Der Kerl ist zu allem fähig und wir müssen beweisen dass wir sogar zu NOCH MEHR fähig sind als er, wenn das irgendwie geht. Ich zähle auf eure Unterstützung und für den Fall dass er wieder seine Loserbrigade um Dennis, Theory und PAC zu sich holt, müsst ihr eventuell ein zweites Mal mit denen fertig werden. Zahlenmässig sind wir überlegen, denn.. «


Der Blick zum Switchblade.

NOAM DAR:
» Unser Bruder Jay ist wieder unter uns. Von dir erwarten wir dass du weiter an deinem Comeback arbeitest und das hart. Wir brauchen deine Klinge und heute Abend auch dein Talent um vor allem meine Championship in unseren Reihen zu behalten. Das ist dir hoffentlich klar. Und bevor ich's vergesse, Marty. Marty Scurll, the fackin' Villain. Der diesjährige Royal Rumble Sieger, no doubt about it. Ich habe kein Interesse daran mit Walter, Velveteen Dream, Moxley, oder wem auch immer in den Ring zu steigen, also ist es an dir 29 Daftys übers Seil zu befördern und dir das Anrecht zu erkämpfen, es mit mir auszufechten. Es geht nicht darum gegen mich zu kämpfen, denn so ein nettes Sparring können wir jederzeit machen. Es geht darum die anderen davon abzuhalten, eine Chance auf mein Gold zu bekommen. Das ist dein Auftrag heute Abend. Wenn damit also alles gesagt ist, konzentrieren wir uns jetzt auf unsere verdammte glorreiche Nacht und darauf, nach diesem Pay Per View alles Gold in unseren Reihen zu haben bis auf die Tag Team Championships. Absolute Dominanz, wie an Tag 1 gefordert von Marty, Petey und mir. We didn't forget. WE NEVER DO. CHEERS. «


Zufrieden mit seiner Rede hüpft Noam vom Sessel und greift sich eine Flasche Bier.

» Kip Sabian «
"Ich lasse nicht zu, das Theory gewinnt. So sehr man uns hasst, so hart haben wir für unsere Erfolge gearbeitet. Grimm hat bereits versucht mir alles zu nehmen, wofür ich durch die Hölle gegangen bin. Das passiert nicht noch mal. Austin ist nicht nur ein Gegner. So sehr, wie der dweeb unter Rhodes Fittichen steht, ist er ein Todfeind und auch, wenn mir dieser Kampf alles abfordert und ich mir jeden Knochen breche, werde ich den Titel halten. Nicht nur für mich, sondern für euch. Das ist mein Geburtstagsgeschenk an mich selbst. Cheers!"

So sehr Pete auch den Worten von Noam zustimmt, so sehr ist er über die ganze Situation unzufrieden. Er selbst konnte sich nach seiner Widerkehr immer noch nicht vollends beweisen und wenn einer weiß, was in dieser Gang zählt, dann ist er es.

- Pete Dunne -
„We are the five point gang… We didn’t forget. We never do…“

Mehr zu sich selbst gesprochen ext er sein Glas und wirft es der Kellnerin vor die Füße. Er hat keine Lust mehr auf die ganze Feier und so verlässt er sie frühzeitig und lässt die anderen zurück. Kurz schaut Switchblade dem Brusierweight nach, nur um dann die Rumflasche, die er während der Rede des World Champions an sich genommen und geöffnet hat, in die Luft zu halten. Ein zustimmender Prost.

JAY WHITE
« We will not fall into oblivion. Never. »

Zu guter Letzt erhebt sich auch Scurll. Kurz nippt er aus dem Glas, während er die Worte der anderen sacken lässt.

Marty Scurll:
Wie oft sind wir uns schon an die Kehle gesprungen, hm? Und wie oft sind wir wieder zusammengefunden? Das ist scheiß Schicksal, du kriegst den Jungen aus der Gang aber die Gang nicht aus ihm. Gäbe es einen Gott, ich schwöre bei allem was mir heilig ist, dieser Hurensohn würde ein 5-Point Gang Shirt tragen~.

Er ext sein Glas, als er beginnt an den anderen motivierend zu rütteln. Das Bild wird schwärzer, aber diese Nacht hält noch einiges bereit.

Noelle Foley: "Harmonie geht anders, oder?"

Byron Saxton: "Naja, wir haben heute ja schon die feindselige Stimmung zwischen Dunne und Sabian mitbekommen. Die anderen haben das auch realisiert. Aber an sich hat die Gang heute ein gemeinsames Ziel. Das könnte sie einen."

Johnny Curtis: "Öhm, Jay White ist wieder da? Jemanden aufgefallen? Noch ein Psycho mehr in der Liga."




Da schalten die Kameras plötzlich in das Innere des Centre Bell, wo der Fokus dann auch recht schnell auf der Stage liegt, begrüßt uns hier doch direkt eine Musik, die wir bisher noch nicht SO oft hören durften.



Ja, es ist der Song „PSYCHO“ von der britischen Rock-Band MUSE, den wir hier zu hören bekommen, während der Titantron sich in grün und schwarz färbt, ehe sich der Schriftzug „THE IRISH ACE“ in roten Buchstaben samt weißer Umrandung dazu gesellt. Gitarrenriffs setzen ein und eine Grafik drängt sich vor den Schriftzug und zeigt uns das Konterfei des Mannes, der hier gleich erscheinen wird, ein Konterfei, das nach unten gespiegelt wird und sich nur dahingehend ändert, dass er auf der anderen Version einem Sensenmann ähnelt, trägt er dort doch eine Kutte samt Kapuze und auch das obere Ende einer Sichel ist zu erkennen. Da DREHT sich die Grafik plötzlich, der Sensenmann steht oben und genau in diesem Moment wird die Halle in ein grünes Licht getaucht – der Zeitpunkt für JORDAN DEVLIN, um die Halle zu betreten! THERE HE IS! Jordan lässt den berühmten Vorhang zur Seite wirbeln, läuft schnellen Schrittes auf die Stage und bleibt direkt vor der Rampe stehen. Er trägt, wie gewohnt, sein Ring-Gear und darüber lediglich eine schwarz-weiße Trainingsjacke, auf welcher zwei Aufnäher angebracht wurden – vorne links sein eigener Nachname „Devlin“ und rechts ist es die irische Flagge, die er immer mit Stolz trägt. Ernst blickt er sich um, saugt die Atmosphäre hier ein… und die Fans? Nun, die scheinen noch immer keine wirklich geschlossene Meinung zu diesem Mann zu haben, fallen die Reaktionen doch zurückhaltend bis gemischt aus, sind noch weit davon entfernt, sich festzulegen, ob man ihn nun mag oder nicht. Er selbst sieht alles andere als zufrieden aus, setzt nun einen Fuß vor den anderen und begibt sich mit einem nun starr nach vorne gerichteten Blick in Richtung Ring, schenkt den Fans auf der Rampe hier nicht wirklich viel Aufmerksamkeit. Am Ring angekommen, steigt er direkt über die Ringtreppe auf den Ringapron und erklimmt von dort aus auch direkt noch den Turnbuckle, um dort dann die Arme auszubreiten und sich den über 22000 Zuschauern zu präsentieren. Er verharrt dort einen Moment, springt dann in das Innere des Ringes und läuft durch diesen hindurch zur anderen Seite, um dort bereits in Richtung Melissa Santos anzudeuten, dass er das Mikrophon haben möchte… und er bekommt es! Heute scheint aber auch die bildhübsche Latina nicht in der Lage zu sein, ihm ein Lächeln abzuringen, nein, das gibt es nicht. Er kehrt ihr ohne Worte den Rücken, macht einige Schritte hin zur Ringmitte und die Musik verstummt langsam, während auch die Lichtanlage dafür sorgt, dass wieder „normales“ Licht ein der Halle einkehrt… abermals blickt er sich um, ja, auch wenn die Reaktionen auf ihn verhalten sind, ist es das, was er braucht, was stärker als der ganze Alkohol und die anderen Drogen ist, was ihn auch davon abhält, sich in Gedanken und Emotionen zu verlieren. Dafür ist geboren, hier wollte er immer stehen und Erfolge feiern… der Beste werden, sich einen Namen machen, den man überall auf der Welt kennt. In seinem Kopf schwirrt eine gewisse rothaarige Frau herum und das, was vorhin geschehen ist… doch das muss er abstellen, er muss sich auf das hier konzentrieren… auf den Main Event, der heute noch ansteht. DORT MUSS ER FUNKTIONIEREN! Er hebt das Mikrophon, überlegt kurz…

Jordan: „FICKT EUCH!“

Oh… okay?! Da gibt es dann doch Reaktionen und sie sind negativ gefärbt… aber das ist es auch, was er hier erreichen wollte, ja, er will REAKTIONEN! SCHEISS DRAUF, WIE DIESE AUSFALLEN! Und er hat nicht mehr gemacht als das Motto zu nutzen, mit dem Toni Storm und er zuletzt noch ins Nachtleben von Toronto starteten. FICKT EUCH! Das ist für ihn gerade mehr als eine Beleidigung für die Menschen… es ist ein Mittelfinger an die Erwartungen, die an ihn gestellt werden!

Jordan: „Gottverdammt, habt ihr überhaupt eine Ahnung, wie ich heiße?! Wisst ihr noch, woher ich komme? Und was ich hier möchte?“

Sein Name steht auf seiner Brust und woher er kommt und wieso er hier ist, hat er schon vor Wochen ausformuliert, hat er doch klar zum Ausdruck gebracht, für was er einstehen möchte und was ihn hier stört… er dreht sich einmal, breitet die Arme fragend aus und schüttelt den Kopf, ehe er das Mikrophon wieder zum Mund führt…

Jordan: „Ich bin der Typ, der MEHR Talent als jeder andere hier in seinem Körper komprimiert, ich bin der, der dieses Business… diesen SPORT… noch ernst nimmt und nicht entehrt, aus ihm nicht einen Zirkus oder eine billige Bums-Kaschemme macht! Ich bin keiner, der fehlende Persönlichkeit damit kaschiert, indem er zigtausende „Follower“ mit hirnlosen Einzeilern, Bildern von Outfits und Hashtags sammelt oder seinen scheiß anspruchslosen Schwanz in jede noch so künstlich aufgepumpte Schlampe steckt, die mit all ihrem Intellekt selbst nur daran tüftelt, ihr Ring-Gear von Woche zu Woche noch billiger zu gestalten! Alter Walter, da muss man aber auch echt schon ein hartes Faible für Plastik haben…“

RUMMS! Wo kommt das denn plötzlich her?! Die Worte explodieren geradezu aus Jordan Devlin heraus, kommen mit einem Ernst daher, der keinen Zweifel daran lässt, dass das gerade etwas ist, was einfach raus musste. Teile des Inhalts hat er in Worten, die etwas besser gefiltert waren, in der Vergangenheit bereits hervorgebracht, doch das hier ist etwas anders… und die letzten Worte können nur schwer verbergen, dass sie eine Anspielung an einen großgewachsenen Mann sind, mit dem er heute vermutlich noch im Main Event zu tun haben wird. Die Rede ist natürlich vom Österreicher… von Walter, dem übergroßen Schoßhund von Scarlett Bordeaux. Allerdings sollte man diesen Typen wohl nicht zu sehr reizen…

Jordan: „Aber die letzten Wochen zeigen einmal mehr auf, dass man mit echten Werten und Respekt vor diesem Sport keine Aufmerksamkeit generiert, nein… NEIN… denn ich gehöre nicht zum Kreis derer, über die gesprochen wird, im Gegenteil, ich bekomme das Gefühl, dass ich unsichtbar oder ein Geist bin… dass ich schlichtweg nicht existiere! Hat keiner meine Matches gesehen, hat keiner gesehen, was Shannon Moore und ich in Toronto gezeigt haben?! Wieso wird das nicht gesehen, Montreal?! WORAN LIEGT ES?! BIN ICH NICHT SPEKTAKULÄR GENUG?!“

Weiter geht es, weiter redet er sich in Rage und lässt den Fans eine Möglichkeit, auf ihn zu reagieren, ihm sowas wie eine Antwort zu liefern, doch das gestaltet sich natürlich nicht einfach. Die Reaktionen und Zurufe vermischen sich, nichts lässt sich für Jordan herausfiltern, doch die Frage ist auch, ob er das überhaupt möchte… denn momentan scheint das hier einfach nur ein großes Ventil zu sein!

Jordan: „Nicht bunt genug?! Fehlen die Sterne und die Supernova auf meiner Jacke?!“

Er blickt an sich herunter, ja, dort ist lediglich eine Schwarz-weiße Trainingsjacke… sie ist nicht lila, nicht blau, nicht bunt, keine Supernova! Eine Anspielung auf den derzeitigen World Champion Noam Dar?

Jordan: „Muss ich meine Kleidung vielleicht verstümmeln?!“

Und da greift er plötzlich mit einer Hand in Schulterhöhe an den Ärmel des anderen Armes, reißt diesen mit einem doch sehr festen Ruck von der Trainingsjacke ab, zieht ihn an seinem Arm nach unten und über das Mikrophon in der Hand dort hinweg, was kurz ein paar unschöne Geräusche verursacht. Er behält den Ärmel in der Hand und… ja… irgendwie sieht das sehr deutlich nach einer Anspielung auf Kip Sabian aus. Ist es das, was er machen muss?! Muss er um jeden Preis aus der Masse herausstechen?! Auch wenn es noch so dämlich aussieht?! So zumindest ist seine Sicht der Dinge…

Jordan: „ Sollte ich mir einen Schal umbinden und BULLSHIT wie „FACE THE ACE“ produzieren, bei dem aber NOCH NIE ein verdammtes ASS zu sehen war?!“

Er legt den abgerissenen Ärmel um seinen Hals, der hier nun wohl als Schal dient und man kann die Abneigung gegen MJF, den er hier ohne Frage umschreibt, heraushören. Mag es daran liegen, dass dieser sich als „ACE“ bezeichnet und der Ire selbst einen solchen Zunamen trägt?! Er diskreditiert ihn jedenfalls und nimmt ihm diesen Namen, indem er zum Ausdruck bringt, dass er den Scheiß zwar „FACE THE ACE“ nennen kann, aber das noch lange nicht bedeutet, dass dort ein (Scarf-)„ACE“ zu sehen ist. Er zieht den Ärmel wieder von seinem Hals weg, lässt ihn achtlos zu Boden fallen…

Jordan: „Vielleicht sollte ich aber auch einem Verein von Bastarden – wie der 5 Point Gang – beitreten?!“

Das sorgt dann doch für ein Raunen hier in Montreal, denn die Gang ist nun einmal sehr stark aufgestellt und Schüsse in diese Richtung können auch gut und gerne mal zurückkommen. Einen hätte er vielleicht auch schon vernehmen können vor zwei Wochen, wenn er den Social Media-Aktivitäten eines Kip Sabian folgen würde… juckt ihn halt nur nicht, Social Media halt…

Jordan: „Oder muss ich euch auf dem Weg zum Ring mit drittklassigem Gesang und zweitklassigen Cosplay-Künsten belustigen?! Oder sollte ich mehr auf Kontroverse gehen?! Wie wäre es mit ehrenloser Gewalt gegen Frauen?! Ist ja offensichtlich legitim hier…“

Man denke nur an die brutalen Attacken eines Simon Grimm gegen Frauen, gefällt natürlich nicht jedem und doch erzielt er damit eine Menge Aufmerksamkeit, zumindest mehr als ein Jordan Devlin! Und die ersten Worte gingen natürlich in Richtung Taichi, der sich als singender Paradiesvogel auch sehr gut ins Gespräch zu bringen wusste. Das stört den jungen Iren selbstredend… er lässt das Mikrophon kurz sinken, denkt demonstrativ nach, ehe weitere Worte folgen…

Jordan: „Nein…“

Er schüttelt den Kopf…

Jordan: „Nichts von alle dem wird es geben, ich würde zwar mit meinem Körper ALLES für den Erfolg und Aufstieg geben… aber ich pisse sicher nicht auf mich selbst und schon gar nicht auf diesen Sport! Das wurde mir nicht in die Wiege gelegt und das ist nicht die Philosophie, die ich vermittelt bekommen habe, nachdem ich einst in Dublin meine ersten Boots in einer sehr speziellen Wrestlingschule schnürte…“

Vehement kommen die Worte daher, unterstreichen die Aussage, dass er sich in keine Richtung zu verändern gedenkt, er sich selbst treu bleibt und weiter seinen Weg geht. Es ist nicht FANCY genug?! FICKT EUCH! Er wird es durchziehen und er wird seinen Erfolg finden, denn am Ende ist es immer Talent, das oben landet…

Jordan: „FECK IT! Heute Nacht werde ICH – JA, DIESER TYP HIER IM RING – nach den Sternen greifen! Es ist meine Zeit, ich werde in einem Match, das es so kein zweites Mal gibt und den heutigen Main Event bildet, MEINEN BREAKOUT-MOMENT haben – und dann versucht mal, NICHT über mich zu reden! Mir ist dabei egal, wer dort in den Ring steigen wird und wann ich dann an der Reihe sein werde… ich werde heute zeigen, zu was im Stande bin… und das ist WEIT abseits dessen, was ihr euch in euren Köpfen ausmalen könnt! Und falls ihr euch noch immer fragt, wer ich überhaupt bin…“

Als hätte die Trainingsjacke nicht schon genug durchmachen müssen, reißt er nun in diesem Moment auch noch den Aufnäher mit seinem Namen von dieser. Er geht auf die Kamera des Kameramannes zu, der hier in der Ringecke steht und filmt, woraufhin natürlich auch genau auf diese Kamera geschaltet wird und dort hält er seinen Aufnäher mit dem Namen „DEVLIN“ direkt vor die Linse…

Jordan: „I AM JORDAN DEVLIN – I AM THE IRISH ACE…“

Und lässt er dann auch den Aufnäher noch fallen, blickt ernst in die Kamera und nickt…

Jordan: „…AND YOU NEVER BET AGAINST THE ACE!!!“

Und das war es, denn der gute Mann wirft das Mikrophon leicht nach hinten weg in die Höhe, so dass es dann hinter ihm irgendwo im Ring landet. Er hat seine Kampfansage formuliert, hat verschiedene Konkurrenten, die am Royal Rumble teilnehmen angesprochen und auch bei Kollegen, die NICHT daran teilnehmen dürften, kein Blatt vor den Mund genommen – ein Rundumschlag! Er bekommt nicht die gewünschte Aufmerksamkeit, kaum jemand redet über ihn und das stört ihn – die Mission?! HEUTE KANN ER DAS ÄNDERN! Gewinnt er heute im Main Event den verdammten Royal Rumble, MUSS über ihn geredet werden! Nun verlässt er auch den Ring, seine Musik ist wieder zu hören und während er auf die Rampe tritt, schalten die Kameras um und wir landen wieder bei den Kommentatoren…

Noelle Foley: "Da ist noch ein heißer Contender auf den Royal Rumble Sieg!"

Byron Saxton: "Das Irish Ace, Jordan Devlin. Devlin ist fokussiert auf sein Match, es wird schwer sein jemanden mit seinem Feuer zu eliminieren!"

Johnny Curtis: "Das denke ich auch. Aber wer weiß wer alles teilnimmt? Devlin ist ein Zwerg. Nehmen wir Walter. Der könnte ihn ohne Probleme rauswerfen! Nunja, abwarten."



Die Kamera ist in einem dunklen Raum auf einen Fernseher gerichtet. Dieser läuft und was wir sehen ist eine Szene aus dem Film König der Löwen. Ziemlich am Anfang des Films. Der kleine Simba brüllt. Umschnitt, dramatische Musik und wir sehen eine wilde Stampede aus Gnus die einen Berg herunter gerannt kommt. Ungewollt wird Simba von ihnen gejagt. Er versucht sich verzweifelt in Sicherheit zu bringen. Umschnitt. Wir sehen wie Simba verzweifelt versucht sich zu retten. Es folgt ein erneuter Schnitt und wir sehen Mufassa der von Scar darauf aufmerksam gemacht wird das sein Sohn sich in Gefahr befindet. Er macht sich direkt auf den Weg um ihm zu retten. Dabei realisiert er, dass er sich in die wilde Stampede hinein begeben muss. Wagemutig begibt er sich hinein und schafft es seinen Nachkommen zu retten. Dabei erfasst ihn jedoch die wilde Herde und trampelt ihn nieder. Es folgt ein Schnitt und wir sehen wie Mufassa regungslos am Boden liegt. Der traurige Simba nähert sich.

Simba: Papa?...Steh auf Papa...Du musst aufstehen...Papa, lass uns nach Hause gehen.

Abrupt wird diese traurige Szene dadurch beendet das sich der Fernseher völlig unerwartet ausschaltet und für einen kurzen Augenblick sehen wir nichts als Dunkelheit.

???: Niemand geht hier nach Hause, denn er ist tot. Noam, siehst du das? Das ist das was dir heute passieren wird.

Auch wenn man die Person die hier zu uns spricht gerade nicht sehen konnte weiß man direkt um wen es sich handelt. An seiner Stimme und an dem was man sagt erkennt man ihn. Hangman Bryan! Dieser nutzt den Fakt das sich Noam Dar auch als Simba bezeichnet jetzt scheinbar dazu um per König der Löwen Referenz das Ende des Champions zu prophezeien. Nach dem die Kamera ihre Position geändert haben sehen wir das der Raum nicht komplett dunkel ist und wir sehen wie der American Dragon einer dunklen Ecke auf einer Couch sitzt.

Hangman Bryan: Nach der heutigen Show wirst du nicht mehr in der Lage sein können zu sitzen, geschweige denn stehen oder laufen. Das einzige was du tun kannst ist dich vor Schmerzen in deinem Blut winden und nach deiner Mama schreien. Doch es wird dir niemand zur Hilfe kommen. Denn jeder der es auch nur in Erwägung zieht für dich einzustehen wird das bitter bereuen. Egal ob es Kip, Pete oder Marty sind. Sie alle werden von mir oder einem der wachsamen Augen da draußen ausgeschaltet werden. Und keine Sorge. An deiner Mutter werde ich mich nicht vergehen. Aber die ist vermutlich selbst froh wenn ihr Sohn mal wieder zur Vernunft kommt und sei es durch eine ordentliche Tracht Prügel.

An und für sich tritt der American Dragon alleine gegen den schottischen World Heavyweight Champion an. Doch wir haben gesehen wie er in der Show bereits Aufeinandertreffen mit PAC und Austin Theory hatte. Beide sind sicherlich keine Freunde von ihm, aber haben zugesichert das sie sich einschalten werden sofern es die Gang für nötig befindet aus einem Eins gegen Eins ein Vier gegen Eins zu machen. Man kann ziemlich sicher davon ausgehen das sie es früher oder später tun werden. Wer weiß, womöglich halten sich Backstage ja noch ein oder zwei weitere Leute bereit die zu den wachenden Augen gehören die der Submission Specialist hier anspricht.

Hangman Bryan: Deine Zeit ist abgelaufen Noam. Du hattest eine schöne Zeit an der oberen Spitze der Nahrungskette. Doch ohne es zu merken hast du dein eigenes Ende herbei geschworen. Du dachtest das du mich vernichtet. Doch eigentlich hast du für das genaue Gegenteil gesorgt. Du hast mich stärker gemacht. Du hast dich zum selbst ernannten Simba aufgeschwungen doch dabei hast du nicht gemerkt, dass du nicht wie ein wahrer König regierst. Du hast dir die Unterdrücken aller anderen zu eigen gemacht. Diese Unterdrückung kommt jetzt wie ein Boomerang zurück und wird dich vernichtend treffen. Ich bin dein Untergang. In dieser Geschichte bist du nicht länger Simba. Nein, denn Simba ist jetzt groß geworden. Wie der Vater so der Sohn. Du bist Mufassa und ich bin Scar.

Was diese Analogie aussagt dürfte jedem direkt bewusst sein der auch nur ein einziges mal König der Löwen gesehen hat. Mufassa war der König und Scar sein Bruder der ihn hinterhältig gestürzt hat. Zwar versteht man was der Hangman Aussagen möchte, doch wenn man das ganze mit dem Film vergleicht das bleiben doch einige Fragen offen. Denn eigentlich war Mufassa der gute und Scard der Böse. Jedoch sieht sich der ehemalige Bryan Danielson ja als der gute in dieser Geschichte.

Hangman Bryan: Um das ganze zu verstehen muss man seinen Blickwinkel auf den Film ändern. Mufassa soll ein gütiger König gewesen sein, doch dann frage ich mich eine Sache. Warum sind die Hyänen ausgestoßen und hungrig? Die Frage sollte man sich mal durch den Kopf gehen lassen. Die Frage soll mal jeder für sich selbst beantworten. Worauf ich hinaus will sollte dir eigentlich klar sein. Du bist kein guter König gewesen. Noch nie. Sinnbildlich bin ich eine der Hyänen und ich bin von ganz unten zurück gekommen um dich in deine Schranken zu verweisen. Ich bin ausgestoßen und hungrig nach Rache. Heute ist der Tag an dem ich sie bekommen werde.

Bis gerade eben saß der Hangman noch entspannt auf der Couch. Das hat sich jetzt aber geändert. Er lehnt sich nach vorne und hat die letzten Worte ruhig und leise gesprochen. Jedoch konnte man die Verbitterung die in seinen Worten mitgeklungen ist deutlich verspüren. Er fährt sich mit seinen Händen einmal über das Gesicht zu seine Glatze. Es scheint ihm schwer zu fallen so ruhig zu bleiben.

Hangman Bryan: Ich bin mir sicher du weißt was Schuld am Tod von Mufassa ist. Vor allem da du es vor ein paar Minuten gesehen hast. Die Stampede hat ihn platt gemacht. Weißt du, dir blüht selbiges und du weißt es noch nicht mal. Ohne es zu ahnen hast du diese Stampede bereits in Bewegung gesetzt. Sie kommt auf dich zugerollt und du ahnst nichts. Du wirst erst realisieren was hier abgeht wenn es zu spät ist. Das Witzige daran ist, dass du diese alles vernichtende Stampede selbst initiiert hast. Ich hab dich in eine Falle gelockt. Die Falle für sich alleine hätte noch keine Stampede ausgelöst. Erst dein völlig blindes hineintappen ist der Auslöser. Was mir in den letzten Monaten passiert ist, ist alles deine Schuld. Es ist die Schuld deines Verhaltens. Dein Verhalten bringt uns an diesen Punkt. Soll ich die ganze Sache für dich aufrollen?

Ja bitte sagt jetzt der ein oder andere. Manche Leute verstehen vermutlich gar nichts. Wieder andere scheinen schon zu ahnen worauf der ehemalige Bryan Danielson hinaus will. Dieser versucht sich entspannt zurück zu lehnen. Doch das kann er nicht. Er lehnt sich kurz zurück und entscheidet sich dann doch wieder nach vorne zu kommen. Er legt seine Ellenbogen auf seinem Oberschenkel ab, faltet seine Hände zusammen und zeigt mit beiden Zeigefingern in die Kamera.

Hangman Bryan: Alles hat mit unserem ersten Match begonnen. Du hast mich geschlagen. Nach Ablauf des Zeitlimits. Eigentlich wäre es ein Time Limit Draw gewesen. Ich habe ein weiteres Match gefordert. Du hättest es dabei belassen sollen. Aber nein du wolltest beweisen das du der ultimative König bist. Du wolltest mich ein weiteres mal schlagen. Du hast es nicht geschafft. Ich habe dich besiegt. Ich habe mir ein Titelmatch gegen dich erarbeitet. Bei Purgatory hast du mich besiegt. Du hast mich in eine Alkoholsucht getrieben. An diesem Punkt war ich nicht mehr wichtig für dich. Wärst du mal schlauer gewesen. Du hättest mich beseitigen können. Doch darauf hattest du keine Lust. Ich bin immer mehr dem Wahnsinn verfallen. Irgendwann wurde mir klar wie man dich schlägt. Man muss sich auf dein Level hinab begeben. Nur dann kann man dich ausschalten. In meinem Wahn kam mir die Idee dich in Jerusalem zu erschießen. Das hätte es Enden können. Für uns beide. Für immer. Aber ich, Lebenslang in einem Gefängnis in Israel. Da waren meine Gedanken dann doch noch klar genug um mich dagegen zu entscheiden. Ich hab mit Absicht daneben geschossen. Ich wollte dich gar nicht treffen. Ich hatte einen Plan. Ich gebe zu, er war Riskant doch er hat diesen Vorgehen erfordert. Ich bin im Knast gelandet und es war wirklich die Hölle. Kaum war ich von der Bildfläche verschwunden war ich bereits nicht mehr wichtig für dich. Auch hier hast du noch nicht erkannt welche Gefahr von mir ausgeht. Es wäre ein leichtes gewesen, mit deinen Kontakten die du in deinem eigenen Land hast, mich für eine lange Zeit verschwinden zu lassen. Aber stattdessen hat sich gezeigt das ich nicht alleine bin. Der langhaarige Bastard scheint nicht weniger Hass als ich auf euch zu haben. Als ich ihn gesehen habe wie er mich besucht hat im Knast wusste ich, dass ich jetzt eine weitere Stufe in meinem Plan zünden musste. Ich manipulierte ihn und er tat genau das was er sollte. Er kostete dich ein Match und in deinem stolz konntest du es nicht hinnehmen. Dir ist gar nicht in den Sinn gekommen das ich all das eingefädelt habe. Du wolltest dich nur an dem Referee vergehen. Tja, mit mir hast du dabei nicht gerechnet. Die Leute die einen Hass auf euch haben und meine Wenigkeit haben sich zum ersten mal geeint gezeigt und Widerstand geleistet. Das erste mal das ihr empfindlich einstecken musstet. An dieser stelle zeigt sich das du nicht der hellste Mann bist. In einem Eight Man Tag Team Match kommt ihr unter die Räder und ich steh plötzlich wieder vor dir. Als der Mann der dir gefährlich werden könnte, obwohl du mich schon lange hättest loswerden können. Aber noch war ich nicht an meinem Ziel. Ich musste es erst noch schaffen das du einem Match mit mir zustimmst. Wärst du ein kluger Kopf dann hättest du die Sache auf sich beruhen lassen. Aber du bist ein Mann gesteuert von Trieben. In diesem falle einem Trieb auf den auch ich aus bin. Rache. Du konntest es nicht verdauen das ich euch geschadet habe. Eigentlich wolltest du dich tatsächlich aus dem Spiel nehmen und mich alleine zurück lassen. Doch nach der ganzen Zeit habe ich verstanden wie du tickst. Ich musste dir lediglich anbieten, dass es das letzte mal ist. Ich habe dir angeboten, dass ich für immer aus deinem Sichtfeld verschwinde wenn du mich besiegst. Das war der Moment an dem ich dich hatte. Du bist blind vor dem Verlangen mich loszuwerden ohne zu merken das du mich schon viele male vorher hättest loswerden können. Nur bei den diversen vorherigen Möglichkeiten da hättest du nichts von mir gewonnen. Da wäre ich nur einfach nicht mehr dagewesen. Jetzt denkst du, du könntest meine Ehre nehmen. Aber am Ende nehme ich deine Ehre und du hast dir diesen Weg ausgesucht wie ich dir deine Ehre nehme. Die Worte I Quit werden aus deinem Mund kommen.

Mit jedem Wort mehr hat sich der American Dragon ziemlich in Rage geredet. Am Ende muss er sich zurück halten hier nicht direkt das Schreien anzufangen. Er lehnt sich zurück und schnauft einmal kurz durch. Er streckt den Kopf in den Nacken und blickt gen Decke. Er lässt ein lautes Lachen los.

Hangman Bryan: Die Stampede rollt auf dich zu und sie besteht aus den Personen denen du einmal zu häufig ans Bein gepisst haben. Ich verlange nicht nach ihrer Hilfe, sie kamen freiwillig an meine Seite. Eddie Dennis, Austin Theory und PAC um genau zu sein. An diesem schicksalhaften Tag in Antwerpen. An diesem Tag hab ich es geschafft sie alle zusammen zu bringen ohne es darauf anzulegen. Weißt du was das ist Noam? Eine Revolution! Ich bin ein Revolutionsführer. Ich würde dich auch besiegen wenn ich ihre Hilfe nicht hätte. Doch nun habe ich sie. Sie werden mich unterstützen gegen deine Gang. Wir sind im Gegensatz zu euch keine Freunde. Wenn es notwendig wäre würde ich jeden einzelnen von ihnen niederstrecken nur um an deine Gurgel zu kommen. Deine Gurgel wird leiden!

Erneut lehnt sich der American Dragon nach vorne und fasst sich mit der linken Hand an den Hals und drückt symbolisch ein wenig zu. Natürlich raubt er sich hier nicht selbst die Luft. Anschließend hebt er seine rechte Hand und in dieser sehen wir seinen Strick. Was das bedeutet ist klar. Noam Dar wird hängen.

Hangman Bryan: Dieses Match wird eine letzte Schlacht in einem Krieg der ungeahnte Ausmaße angenommen hat. Du hast einem Match zugestimmt welches du nicht kontrollieren kannst. Unsanctioned Rules. Es kann alles passieren. Es wird alles passieren und am Ende wirst du hängen. Und dann werde ich endlich wieder frei sein. Frei von dem Wahnsinn in den du mich getrieben hast. Aber du hast mich nicht weit genug getrieben. Denn wenn dem so wäre, dann würde ich jetzt nicht hier sitzen. Dann würde ich dich jetzt nicht am Montag vernichtend schlagen.

Mit einem leichten Lächeln blickt der ehemalige Bryan Danielson auf den Boden. Seine Hand geht in das innere seiner Jacke und er holt ein weißes Stück Papier heraus. Dieses faltet er auseinander und auf der Innenseite ist ein Bild zu erkennen. Jedoch sehen wir nicht was dort zu sehen ist, da das Bild zu ihm zeigt.

Hangman Bryan: Erinnerst du dich an den Anfang von König der Löwen als Rafiki Simba salbt und in die Luft hält. Heute wird auch jemand in die Luft gehalten, aber dabei wurde er vorher nicht gesalbt. DU!

Mit einem gebrüllten DU dreht Bryan das Bild um und zu sehen ist wie eine gehängte Person, welche noch den Strick um den Hals hat, die an Noam Dar erinnert in die Luft gehalten wird zum Beweis das sie gestorben ist.

~Fade out~

Noelle Foley: "Gleich gehts los, seid ihr auch so gespannt wie ich?"

Byron Saxton: "Das ist die Nacht in der Noam Dar fällt. Ich habe es im Urin!"

Johnny Curtis: "Hast dir in die Hosen gemacht, hm? Bryan wird scheitern. Wieder. Und dann bringt der sich womöglich noch selbst um. Wir sollten ein paar Therapeuten anrufen, so vorbeugend, wisst ihr?"



CO - MAIN EVENT
DO OR DIE UNSANCTIONED I QUIT MATCH
c2c World Heavyweight Championship
Hangman Bryan vs. Noam Dar (c)


Writer: ???



Die Halle färbt sich schwarz. Einzelne Strahler scheinen über die Zuschauerränge hinweg und im Takt der Musik wird die Stage beleuchtet, dessen Rampe mit dem blutroten Logo der 5 Point Gang bescheint wird. Die Halle buht derweil so laut, dass es fast "Put Yer Money Where Yer Mouth Is" von Oasis übertönt. Besonders nach dem Video davon was Noam Dar mit Shotzi Blackheart angestellt hat ist der Hass in ungeahnte Höhen geschossen.

Put yer money where yer mouth is; yer mamma says that you was real
Put yer money where yer mouth is; yer mamma says that you was real

Die Scottish Supernova tänzelt auf die Stage. Selbstzufrieden, keine Angst vor Repressionen, keine Angst vor seinem heutigen Gegner. Den World Title um die Hüfte geschnallt stellt er sich auf, verschränkt die Arme hinter dem Rücken und lässt Melissa Santos ihn ansagen.

Ready or not, come what may; the bets are going down for judgement day
So put yer money in yer mouth and your hands right upon the wheel



Melissa Santos:"Making his way to the Ring... from Ayr, Scotland.. weighing in at 180 pounds.. representing the 5 Point Gang.. he is the coast 2 coast Wrestling... WOOORRRRLDDDD HEAVYWEIGHT CHAMPIOOOONNN... the SCOTTISH SUUUUUUUUUUUUUUUPERNOOOVAAAA... NOAM!... DAAAAAAAAAAAAAAAAAAAR!"

Zufrieden nickt Noam und geht dann seelenruhig und unter lautem Gebuhe die Rampe hinunter. Hier und da fliegen ein paar Becher auf ihn zu und auch anderer Müll von einzelnen Fans, die daraufhin aber sofort der Halle verwiesen werden und die heutige Schlacht um den Schotten nicht mit ansehen dürfen.

Put yer money where yer mouth is; yer mamma says that you was real
Put yer money where yer mouth is; yer mamma says that you was real

Der World Heavyweight Champion erklimmt die Ringtreppe und dann den Turnbuckle. Dort lässt er sich "feiern", wirft die "11" in die Luft, geformt aus seinen beiden, kleinen Fingern. Er tritt vom Ring hinunter und verschränkt die Arme hinter dem Rücken, während er sich einmal weitreichend in der Halle umsieht.



Ready or not, come what may; the bets are going down for judgement day
So put yer money in yer mouth and your hands right upon the wheel

Das Match steht nun kurz bevor und es wird eine Schlacht werden, soviel steht fest. Noch während Noam Dars Musik läuft zieht dieser seine Jacke aus und übergibt sie dem Referee, ebenso den World Title. Sein Gegner kann sein wer er ist und tun was er tut, aber durch die Taten der Scottish Supernova in den letzten Wochen und Monaten ist er klar der meistgehasste Mann der Nacht.



Melissa Santos:"And his opponent... from Aberdeen, Washington... "HANGMAAAAN"... BRYYAAAN. DANIELSOOOONNNNNNNN!"

Noch bevor das Läuten der Glocken, die das Match starten, verklingt stürzt sich der American Dragon bereits auf Noam Dar. In der Folge entsteht im Ring ein wilder Schlagabtausch der eher an eine Prügelei als an ein Wrestlingmatch erinnert.

* DING DING DING *

Es dauert auch nicht lange bis die beiden ihre Prügelei vor dem Ring weiter führen. Hier ist es der Hangman der zunächst das Heft in die Hand nehmen kann als er Noam Dar in die Bande schleudert. Er greift sich einen Stuhl und zieht diesen mehrmals über den Rücken des Schotten. Wenig später versucht der American Dragon Noam Dar das erste mal dazu zu bringen das er I Quit sagt in dem er ihm mit dem was vom Stuhl übrig ist den Hals zudrückt. Die Supernova denkt jedoch nicht daran aufzugeben und schafft es dem ehemaligen Danielson in seine Kronjuwelen zu treten. Dar ist es jetzt welcher sich in das Match kämpft und mit Hilfe eines Gürtels schöne Muster auf den Rücken von Bryan zaubert. Der Champion will den Gürtel tatsächlich einsetzen um Bryan zu würgen. Dieser kann dem jedoch entgehen und in der Folge entsteht ein ausgeglichener Kampf in dem tatsächlich mal der ein oder andere Wrestling Move gezeigt wird. Zurück in den Ring entwickelt sich der Kampf jedoch nicht. Gegenseitig prügeln sich beide die Rampe hoch und so wird er Kampf Backstage verlagert. Hier dominiert zunächst der American Dragon ehe er Dar mit einem Running Double Knee verfehlt und mit seinen Knien gegen die Betonwand prallt. Dar nutzt die Situation und donnert Bryan mehrfach mit dem Kopf gegen die Wand. Auf der Stirn von Bryan bildet sich ein Rinnsal Blut. Aufgeben tut er jedoch nicht, egal wie oft Dar ihn gegen die Wand donnert. Das realisiert dieser auch und schleudert ihn durch eine hölzerne Tür. Der Submission Specialist landet in einer Kammer die eine Art Lagerraum zu sein scheint. Mit einem Stahlrohr geht der Anführer der Gang auf Bryan los. Dieser kann sich jedoch einen Feuerlöscher greifen und dessen Inhalt in das Gesicht des Schotten sprühen. Dieser dreht sich um und bekommt im nächsten Moment den leeren Feuerlöscher über den Hinterkopf gedonnert. Kraftlos sackt er zusammen. Der American Dragon steht und hat eine Rohrzange in der Hand. Mit dieser kniet er neben seinem Kontrahenten und setzt sie an einem Zahn an. Der Hangman will Dar hier wohl eindeutig den Zahn ziehen!

Doch nicht mit der Gang. Diese kommt zur Hilfe in Form von Kip Sabian. AvadakaDoubleStomp gegen Bryan und die Gefahr ist zunächst gebannt. Kip will weiter auf den American Dragon los gehen, doch das löst das pure Chaos aus. PAC stürmt herbei und geht auf Sabian los. Der Rest der Gang kommt hinzu, ebenso wie Eddie Dennis und Austin Theory. Während Bryan und Noam am Boden liegen entsteht zwischen beiden Gruppierungen ein heftiger Brawl. Dieser kann jedoch keiner für sich entscheiden und nach und nach gehen alle zu Boden. Lediglich der Hangman und die Supernova finden wieder zurück auf die Beine.

Sie prügeln sich weiter durch den Backstage und nutzen dabei allerhand Utensilien. Bryan schafft es Dar ebenfalls zum bluten zu bringen in dem er dessen Kopf mit einer großen Flügeltür immer und immer wieder malträtiert. Durch einen Nebeneingang gelangen beide wieder in die Halle und prügeln sich am Fuße einer großen Treppe an der es nach unten in Richtung Ring geht. Zuerst scheint es so als könne Dar seinen Gegner hier hinunter stürzen, doch dank der Hilfe eines Brecheisens kann Bryan dies verhindern und nach einem Headbutt fliegt Dar die Treppe hinunter.

Zurück im Ring kann Bryan das Match komplett an sich reißen. Mit seinem Strick schafft er es Dar zu fesseln und dieser kniet vor ihm. Mit dem Brecheisen wird ausgeholt. Keinerlei Regung bei Dar auch nur daran zu denken I Quit zu sagen. Der American Dragon will gerade zuschlagen da kommt die Gang die Rampe hinunter gestürmt. Zwar nicht mehr in guter Verfassung, aber sie kommen.

Jedoch kommen hinter ihnen direkt die guten in dieser Geschichte. Austin Theory, Eddie Dennis und PAC. Jetzt wird es noch mal richtig wild. In dem ganzen durcheinander schafft es Bryan seinen Gegner niederzuschlagen und ihm tatsächlich den Strick umzulegen. Die Gang kann zu Boden gerungen werden und Bryan schafft es Noam über das oberste Seil zu werfen während er den Strick in der Hand hält. Dar hängt in der Luft und röchelt. Er droht das Bewusstsein zu verlieren und die Worte kommen aus seinem Mund: I Quit!

Here is your winner by stipulation and NEWWWWWW c2c World Heavyweight Champion: HAAAANNNNGGGGMMAAAANNNN BRYYAAANNNN!!!!!



Noelle Foley: "NOAM WURDE GESTÜRZT!"

Byron Saxton: "Damit wurde der Gang ein herber Schlag verpasst. Glückwunsch an Bryan!"

Johnny Curtis: "Damit habe ich ehrlich gesagt nicht gerechnet. Wir haben einen neuen Champion."



Die Kamera blendet auf und wir befinden uns an einem eher unüblichen Ort. Denn es ist weder der Backstage Bereich, noch das innere der Halle oder sonst irgendetwas das man mit dem aktuell stattfindenden Special in Verbindung bringen könnte zu sehen. Die Kamera befindet sich auf einem riesigen Anwesen, filmt in diesem Moment auf einen großen, allerdings schon längst vertrockneten Springbrunnen, welcher wohl schon seit Ewigkeiten kein Wasser mehr gesehen hat. Hinter dem Springbrunnen führt eine kleine, schon leicht bröcklige Treppe langsam hinauf zu dem Platz, an dem wohl das luxuriöse Anwesen vorzufinden sein wird. Allerdings beschert der folgende Kamerawechsel traurige Gewissheit. Am Ende der Treppe befindet sich kein wunderschönes Haus oder eine riesige Villa. Nein, stattdessen sind Unmengen an Schutt und Asche, herunter gebrannte Möbel, Dachziegeln und abgebrannte Holzbalken zu sehen. Alles von einer ordentlichen Schicht Ruß überdeckt. Das Haus, das hier irgendwann einmal gestanden haben muss, muss wohl einem verheerenden Brand zum Opfer gefallen sein. Somit befinden wir uns hier an einem sehr trostlosen Ort, was schnell die Frage aufkommen lässt - Wieso hat die Kamera den Zuschauer überhaupt hierher entführt? Die Antwort folgt schon wenige Augenblicke später, als ein Fuß zu sehen ist, welcher in diesem Moment die Trümmer der herunter gebrannten Villa betritt.

Sogleich steigt eine seichte Aschewolke auf. Die Asche tanzt sanft durch die Luft und steigt langsam nach oben. Die Kamera folgt den weißgrauen Flocken, die sich sacht, vom Wind getragen und sich wie in einem Takt hin und her schmiegend um die Person drehen, die diesen toten Ort gerade betreten hat. Das Bild fährt an der fremden Gestalt hinauf, zeigt uns ein schwarzes Kleid mit einer einzigen weißen Rose am Saum. Sie zeigt uns glattes, schwarzes Haar, welches ein Gesicht umrandet, bedeckt von extravaganter Schminke, aus der große, helle Augen herausleuchten. Rosemary schaut sich aufmerksam in der Umgebung um. Etwas an dieser Welt aus Asche und Trümmern scheint sie zu faszinieren. Wir erinnern uns an die zwei kleinen Mädchen, die sie in den letzten beiden Wochen besucht haben. Wir erinnern uns an die Königin, von der sie sprachen. Ist Rosie deshalb in ihr bestes Kleid geschlüpft? Einer Königin begegnet man schließlich nicht jeden Tag.

Bedächtig setzt die junge Frau einen Fuß vor den anderen. Dabei schaut sie sich in ihrer Umgebung aufmerksam um, als versuche sie, sich jedes Detail sorgsam einzuprägen. Anwesen wie dieses sind ihr nicht fremd. Der Undertaker, ihr einstiger Herr und Meister, hat einst ein ganz ähnliches sein Zuhause genannt. Das, was davon noch übrig war, ist an ebenjenem Tag ein Raub der Flammen geworden, als auch der Dunkle Lord selbst sein Ende fand. Ein Ende, an dem Rosemary einen maßgeblichen Anteil hatte. Diese und ähnliche Gedanken gehen ihr wohl durch den Kopf, als sie Raum um Raum dieses einstmals prächtigen Herrenhauses durchquert. Türen gibt es hier längst keine mehr; ihre Überreste liegen verbrannt und zerstört auf dem Boden und reihen sich ein in den Reigen der Zerstörung, der hier herrscht.

Rosie gelangt an eine breite Treppe, die in einem großen Bogen in den zweiten Stock des Anwesens führt. Kurz zögert sie, betrachtet die Stufen mit leichtem Argwohn, dann beginnt sie, Schritt für Schritt, ihren Aufstieg. Als sie in das Obergeschoss des Hauses gelangt, dehnt sich ein langer Flur vor ihr aus. Nur einen Moment lang hält sie inne, dann steuert sie zielstrebig auf den Raum am Ende des Ganges zu. Die Zimmer links und rechts von ihr ignoriert sie gänzlich, ihre ganze Aufmerksamkeit ist auf den türlosen Rahmen vor ihr gerichtet. Als sie ihn durchschreitet und das Zimmer dahinter betritt erstarrt sie. Zunächst erkennen wir nur die Überreste dessen, was diesen Raum einst ausgemacht hat. Ein verkohltes Bett, Trümmer dessen, was einst ein wuchtiger Kleiderschrank gewesen sein mochte. Geborstene Bilderrahmen, die wie zerbrochene Knochen auf dem Boden verstreut liegen, nutzlos geworden, da die Bilder, die sie einst hielten längst zu Asche verbrannt sind. Doch all dies ist Rosemary einerlei. Ihre Aufmerksamkeit gilt allein einem Punkt.

Langsam fährt die Kamera herum und erblickt eines der C2C Urgesteine - AJ Lee. Die Queen of Madness sitzt auf den verkohlten Überresten von dem, was wohl früher mal eine Kommode gewesen war. Angesichts der Kleidung die AJ Lee trägt könnte man fast meinen sie hätte sich nicht verändert. Chucks, welche wohl auch schon ihre besten Tage hinter sich haben, Hotpans und ein Shirt auf dem der Spruch "Queen of Madness" in weißer Schrift prangt. Dieses Outfit erinnert mit an die ersten Tage die AJ in der C2C verbracht hat. Ihr Blick ist jedoch nicht auf Rosemary gerichtet, sondern auf ihre Hand, in welcher sich etwas Asche befindet die sie langsam durch ihre Finger auf den, sowieso mit Asche bedeckten Boden fallen lässt. Fasziniert schaut sie der Asche dabei zu wie sie langsam zu Boden rieselt und in der schwarzen Masse aus Ruß und Schutt untergeht. Sie reibt sich mit dem Daumen noch die letzten Reste der Asche vom Fenster, bevor sie beginnt zu sprechen.

.AJ Lee.
"Weißt du wo wir hier sind..?"

Fragt sie mit einer ruhigen und behutsamen Stimme. Danach folgt erst einmal eine Pause. Das waren sie also. Die ersten Worte der Queen of Madness. Die ersten Worte nachdem sie für eine Ewigkeit in der Dunkelheit verschwunden war. Es gibt keine verrückten Erklärungen. Kein lautes Gelächter, keine Psycho Spielchen. Einfach nur eine simple Frage. Die Nerd Diva lässt ihren Blick langsam über die vom Ruß bedeckten, halb herunter gebrochenen Wände, die zerstörten Möbel und das allgemeine Chaos, welches in diesem einst so prächtigen Herrenhaus herrscht, streifen. All dies wurde Opfer der Flammen und ging darin hoffnungslos unter. Verbrannte und wurde dem Erdboden gleich gemacht. Die Queen of Madness richtet ihren Blick nun langsam und zum ersten mal auf Rosemary selbst. Kurz lässt sie ihren Blick über den Körper der jungen Frau fahren, bis sich ihr Blick schließlich in den Augen von Rose verfestigt. Ein leichtes Lächeln huscht ihr für wenige Sekunden übers Gesicht, bevor sie wieder ihre Stimme erhebt.

.AJ Lee.
"Hier begann alles. Hier wurde ich zur Königin des Wahnsinns.. und hier wollte ich die Vergangenheit sterben lassen.."

Auch diese Worte werden mit so einer ruhe und Abgeklärtheit von der Queen of Madness ausgesprochen. Der langwierige C2C Zuschauer wird nun wohl auch schon erkannt haben wo wir uns hier befinden. Dieses Herrenhaus war das frühere zuhause von AJ Lee. Die Villa die sie damals vor ihrem Titelkampf gegen Mary Dobson niedergebrannt hatte. Der Ort an dem sie der Wahnsinn das erste mal für sich eingenommen hat. Und nun hat es sie wohl wieder an diesen Ort zurück geführt. Aber nicht nur sie, sondern es scheint als hätten die Kinder des Wahnsinns, welche Rosie über die letzten Wochen verfolgt haben, auch sie nun an diesen Ort geführt. Den, an dem der Wahnsinn seine Meisterin fand.

Rosemary schaut AJ eine Weile lang einfach nur an. Sie legt dabei den Kopf schief, wie es ihre Art ist, wenn sie etwas oder jemandem besondere Aufmerksamkeit schenkt. Dann geht sie einen Schritt auf die Frau zu, die eine Legende in der C2C ist. Von Legenden weiß Rosie freilich nicht viel, dennoch ist AJ keine Fremde für sie.

Rosemary: Wir kennen dich.

Sagt sie langsam und ohne den Blick von AJ zu nehmen. Sie tut einen weiteren Schritt auf die selbsternannte Königin des Wahnsinns zu, dann hockt sie sich plötzlich hin und schaut AJ dabei tief in die Augen.

Rosemary: Du bist zu uns gekommen. Es ist lange her, aber wir erinnern uns genau.

In der Tat wurde Rosie einst von AJ in ihrem Versteck aufgesucht. Kurz darauf verschwand sie aber. Die Augen zu Schlitzen verengend betrachtet sie diese seltsame, ihr einerseits vertraute, dann doch aber wieder so fremde Frau eindringlich.

Rosemary: Du hast sie uns geschickt. Du wolltest, dass wir kommen.

Es liegt keine Frage in diesen Worten, vielmehr scheint Rosie eine schlichte Feststellung zu treffen. Dabei klingt die junge Frau jedoch einigermaßen erstaunt, so als wäre dieser Umstand durchaus eine Überraschung für sie. Sie löst den Blick lange genug von AJ, um den Blick durch das zerstörte Zimmer schweifen zu lassen. Dabei schenkt sie den zerborstenen Bilderrahmen auf dem Boden besondere Aufmerksamkeit.

Rosemary: Du hast das getan. Du hast ein Feuer gelegt und alles zerstört. Die Schatten flüstern es uns zu.

Ein kurzes Lächeln huscht über ihr Gesicht, dann schaut sie AJ wieder an.

Rosemary: Es ist schön, irgendwie. Aber wir glauben, dass du falsch gelegen hast. Man kann die Vergangenheit nicht sterben lassen. Man kann sie verlassen, aber niemals vergessen. Auch eine Königin kann das nicht.

Davon scheint Rosemary überzeugt zu sein, ist ihre Vergangenheit doch unauslöschlich in ihren Geist gebrannt.

Auf AJs Lippen liegt die ganze Zeit ein ruhiges, sanftes Lächeln. Während Rosemary spricht, betrachtet sie diese ganz genau, mustert sie immer wieder. Die beiden haben sich vor Ewigkeiten, damals noch in Rosies Keller, kennen gelernt. Dies ist aber nun schon so lange her, dass sich in der Zeit selbstverständlich viel verändert hat. Als Rosie ihre Stimme dann wieder senkt stützt die Queen of Madness ihre Unterarme auf ihre Oberschenkel, beugt sich somit etwas vor und schaut hinauf zu Rosemary, welche immer noch einige Meter von ihr entfernt steht.

.AJ Lee.
"Ich war es nicht die dich hierher geschickt hat Rosie. Ich habe die Kinder des Wahnsinns los geschickt. Sie sollten mir die schicken die meiner Seele am ähnlichsten ist. Ich habe hier nur gesessen. Gewartet. Und nun stehst du hier."

Wieder taucht dieses ruhige Lächeln auf den Lippen der ehemaligen Womens Championesse auf. Nun erhebt sie sich auch von den Trümmern der einstigen Kommode und bewegt sich über den von Asche und Schutt überdeckten Fußboden hinüber zu Rosie. Bei jedem Schnitt knarrt die Asche so, als würde die Nerd Diva grade durch frisch gefallenen Schnee laufen. Kurz vor Rosemary angekommen schaut AJ Lee ihr direkt in die Augen. Einige Momente vergehen in denen sich die beiden einfach nur ansehen und von vollkommener Stille umgeben sind. Dann legt die Queen of Madness langsam ihre Hände in den Nacken von Rosie, schaut ihr weiterhin direkt in die Augen.

.AJ Lee.
"Und ich bin dankbar dafür das du hier bist. Denn nun weiß ich was ich tun muss. Es wird Zeit das die Königin zurück kehrt..."

Nun löst sich AJ Lee langsam wieder von Rosie, tritt wieder einen kleinen Schritt zurück, lässt Rosemary dabei aber keine Sekunde aus den Augen. Sie ist überzeugt davon, die Kinder des Wahnsinns haben ihr die richtige geschickt.

Man merkt, wie ein kurzer Schauer durch Rosemarys Körper fährt als AJ sie am Nacken berührt. Es lässt sich nicht leugnen, dass diese Frau eine ungemeine Faszination auf Rosie ausübt und so mag es sich auch erklären, dass sie bei der Berührung nicht reflexartig zurückschreckt, oder gar aggressiv wird, wie man es sonst von ihr kennt. Fremden steht sie normalerweise misstrauisch bis offen feindselig gegenüber. Doch dies ist der Punkt, nicht wahr? AJ hat es gerade selbst gesagt. Die Königin des Wahnsinns ist keine Fremde für Rosie. Ihre Geister sind sich ähnlich. Vielleicht ähnlicher, als die eines oder einer jeden in diesem ganzen Molloch, der sich C2C nennt. Rosie scheint dies ebenfalls zu spüren und als AJ ihre Hände von ihrer haut nimmt, sieht man kurz den Ausdruck des Bedauerns über ihr Gesicht huschen.

Rosemary: Dann sind wir froh, dass wir hergekommen sind.

Das Lächeln, dass sie AJ schenkt drückt ehrliche Freude aus. Ihre Augen blicken beinahe schüchtern. Was passiert hier gerade? AJ Lee, die legendäre AJ Lee ist zurück und Rosemary hat sie offensichtlich gleich in ihr Herz geschlossen. Sicherlich ist Rosie das rasche Schließen von Freundschaften nicht fremd. Zur Einschätzung eines Charakters reichen ihr in der Regel nur wenige Minuten, wie man unlängst bei Catherine sehen konnte. Doch etwas an dieser Situation ist anders, als bei Cathy. Man vermag nicht recht den Finger darauf zu legen, doch etwas geht da gerade zwischen den beiden vor sich. Uns wird jedoch keine Zeit gelassen, weiter in die Situation einzutauchen, denn während AJ und Rosemary sich noch gegenüberstehen, wird das Bild langsam schwarz, bis die ganze Szenerie in Dunkelheit versinkt und wieder zurück in die Halle geschaltet wird.

Noelle Foley: "AJ Lee! Heißt das, sie kehrt endlich in den Ring zurück? Wow, ein Tag der Comebacks!"

Byron Saxton: "Ich werde aus dieser Begegnung nicht ganz schlau. Was will AJ von Rosemary....oder was erwartet sie von ihr?"

Johnny Curtis: "Naja, Duchgeknallt 1 spricht mit durchgeknallt 2...oder eher 3. Wir dürfen ja Toni Storm nicht vergessen. Gleichgesinnte suchen untereinander. Deswegen spreche ich hauptsächlich mit den Frauenaufreißern und unwiderstehlichen Kerlen."



DIE JAGD DER ENTSCHEIDENDEN GEFÜHLE!


Kälte! Leere! Hoffnungslosigkeit! All das sind die Empfinden, welche man verspürt, wenn man diesen eintönigen und dennoch ziemlich aussichtslosen Raum erblickt, der uns hier gezeigt wird. Der Raum ist schnell beschrieben, da eigentlich so gut wie absolut gar nichts erkennbar ist. Das nun auf dem Titanthron gezeigte Bild lässt uns ein zweites Mal das Innere des Laborgebäudes von Shannon Moores Imperium zeigen. Die Szenerie lässt sich eigentlich gar nicht beschreiben, wenn man sie nicht selbst zu Gesicht bekommt. Aber bei eben diesem Betrachten der Szenerie läuft es dem Zuschauer eiskalt dem Rücken herunter. Wenn man die blutigen Wunden in Massen auf Dales Körper richtig deutet, kann man es sich denken, dass dieser Mann sich bis jetzt die ganze Zeit davor gesträubt hat, das Fleisch der monströsen Maden zu verzerren, um somit auch ein willenloser Zombie von Willows Armee zu werden. Obwohl seine Augen ziemlich hasserfüllt sind und er nun wohl tatsächlich realisiert hat, dass dies hier wohl sein Ende sein wird, bleibt er verbissen und kämpft weiter gegen das Alter Ego of Jeff Hardy an. Sein Gesicht zeigt nurnoch einen Müden und irgendwie beinah mitleidigen Gesichtsausdruck. Willow jedoch, welcher sowieso schon wütend ist weil er seine Aufgabe in seinem heutigen Match nicht richtig erfüllen konnte, blickt nur doppelt so hasserfüllt zu ihm zurück, sodass seine kalten Augen alles im ihn herum innerlich frieren lassen. Mit einer brechenden, dürren und vom Feuer der Unterwelt erzürnten Stimme verlässt die letzte Drohung des heutigen Abends Willows Mund.

Willow: ich gebe zu, ich für mein Teil mag es eigentlich unnütz rum zu plaudern. Und wer weis? Hätten wir uns wann anders kennen gelernt, hätte es durchaus sein können, dass wir gute Freunde geworden wären. Ich gebe zu, du hast einen starken Willen. Wahrhaftig ein Meisterwerk. Wenn ich das sehe bin ich völlig fasziniert. Du verlangst nichtmal, dass ich sanfter werde, mit meiner Folter. Nein, du lässt sie brav über dich ergehen.

Plötzlich kommen 2 der hypnotisierten Kinder in das Zimmer herein und bringen ihren Meister ein Gerät, welches aussieht, wie eine übergroße Rohrzange oder so ähnlich.

Willow: Jedoch muss ich dir leider sagen, dass ich so langsam keine Geduld mehr habe. Dieser Shannon ist ein verdammter Dreckskerl...
Denkt einfach, er könnte gegen mich ankommen, indem er sich hinter irgendeiner dämlichen Verkleidung. Denkt er kommt mit seinen jämmerlichen Tricks gegen mich an. Und trotzdem ist er mir wieder entwicht. Er war schneller weg, als beim letzten Mal. Er muss sterben. Er wird sterben. Nicht heute, aber er wird sterben. Doch irgendeiner muss heute noch sterben. Weist du was das ist? Ich nenne es die Knusperflocke. Falls du dich fragst, woher der Name kommt. Der Name kommt von einer Schokoladensüßigkeit, die ich als Kind sehr gemocht habe. Imponierend nicht war? Diese wundervolle Knusperflocke beherrscht einige ungeheuerliche Tricks musst du wissen. Ich werde aufhören zu versuchen dir mit weiteren Stichen den Rest zu geben. Ich jage dir keine weitere Angst mehr ein. Auch wenn es ein echt interessanter Kampf war und du dir bis zum Schluss deine Gelassenheit bewahren konntest ist es nun vorbei. Mit nur einen Ruck wird dieses wundervolle Gerät deine Knochen in tausende wohlschmeckende Knusperflocken verwandeln und dann werde ich dasselbe mit diesen kleinen, unnützen Schädel von Shannon veranstalten! Los legt an!


Wie ein Kaiser kommandiert Willow die Kinder herum und lässt sie die riesige Zange genau an Dales Kopf anlegen. Er will wirklich den Leben von seinen ehemaligen Freund, Seinen Bandmember ein Ende bereiten. Und es sieht nicht so aus, als würde er auch nur ansatzweise von irgendjemanden Hilfe bekommen können. Shannon Moore wird nach diesen brutalen Battle gegen Willow und Dunn wohl irgendwo liegen, wo er in Sicherheit ist. Er wird keinen Schimmer davon haben, in welcher Lage sich Dale befindet und selbst wenn. Alleine kommt selbst er nicht gegen Willows Armee, geschweige denn gegen Willow an. Er ist ihn ja haarscharf gerade erst wieder aus dem Match entkommen können. Das wäre reinster Selbstmord hier wieder vor ihn aufzutauchen. Ein drittes Mal lässt ihn Willow nicht fliehen auf garkeinen Fall. Oder etwa doch? Nur der aufmerksamste Zuschauer konnte in dieser Sekunde ein kleines unscheinbares Piepen hören, welches sich so angehört hat, wie als würde irgendjemand irgendwo einen Knopf drücken. Was war das und vor Allem, wer war das? Da jedoch anschließend eine längere Zeit nichts passiert wird es wohl nur etwas Unbedeutendes gewesen sein, was nichts mit dieser Situation zutun hat. Also wer soll Dale hier noch zur Hilfe eilen und sein Leben retten? Der Tresor, von dem Dale vorhin gesprochen hat, ist ebenfalls vollkommen in der Vergessenheit verloren. Wahrscheinlich gibt es ihn nicht einmal. Dale wollte wohl nur Zeit schinden, um seinen Tot etwas länger in die Zukunft zu schieben. Nunja...
Es scheint nur minimal etwas gebracht zu haben. Selbst die junge Gruftine wird ihn jetzt wohl nicht helfen können. Obwohl sie gerade beim Betrachten dieser Szene ein wenig eigenartig wirkt. In ihren Augen. Durch ihre Augen kann man mitten durch das dicke, milchige, geschwärzte Eis ihrer Seele blicken und kann dort so etwas wie Emotionen erkennen. Mitgefühl, Sorge, Freundschaft. Sie hat so etwas selbst schon einmal erlebt. Damals im Heim, als die anderen Kinder und Jugendlichen für sie noch mehr als gesichtslose Madenkinder gewesen waren. Als ihre Namen noch etwas bedeutet hatten. Damals, bevor Willow gekommen war. Ungefragt und unerwartet kämpft sich ein Erinnerungsfetzen nach oben. Da war dieser Junge gewesen. Kenny… Kevin… Nein, Klot hatte er geheißen. Es war nicht einmal zwei Jahre her gewesen. Sie war zu diesem Zeitpunkt schon verdammt tough, hatte die ungeschriebenen Gesetze des Waisenhauses gelernt und sich in der kindlichen Hierarchie nach oben gekämpft. Sie hatte sogar ihren Frieden damit gemacht, dass ihre Eltern sie verlassen hatten. Oder waren sie gestorben? Sie weis es nicht mehr genau. Aber Klots Eltern waren definitiv gestorben. Soviel kann sie sagen. Seine Mutter bei einem Autounfall und sein Vater an dem Schock, als er davon erfahren hatte. Er starb quasi an gebrochenem Herzen. So etwas gab es anscheinend wirklich. Eine tragische Geschichte und wohl nicht frei von einer verqueren Romantik. Klott aber hatte das so gar nicht romantisch gefunden. Er war vielmehr in ein tiefes Loch gestürzt, nachdem diese abgefuckte Welt ihn mit seinen fünf Jahren mit Anlauf in den Schlamm getreten hatte. Die ersten Tage im Heim war er kaum ansprechbar und reagierte bestenfalls mit gelegentlichen Weinkrämpfen auf seine Umgebung. Meistens aber war er stumm und katatonisch geblieben.



Als sein Verstand langsam doch in die Realität zurückfand, zeigte sich die beachtliche Weisheit, die sein Gehirn mit dem totalen Rückzug bewiesen hatte. Denn kaum, dass er die Sprache wiedergefunden hatte, griff die unheilvolle Dynamik, die unter Gruppen von Kindern, insbesondere von emotional belasteten, keine Seltenheit darstellte. Sobald ein geschwächtes neues Mitglied einer solchen Gruppe beitritt, wird es fast automatisch zum Opfer, da jeder versuchen wird, seine eigene Stellung auf dessen Rücken zu verbessern. Und genauso kam es dann auch. Schläge, Tritte, Beleidigungen, Hänseleien und Psychoterror jedweder Art trieben Klott zu insgesamt sechs Selbstmordversuchen. Keine schlechte Bilanz für einen Fünfjährigen. Die Betreuer kümmerte es nur am Rande. Natürlich zeigten sie demonstrativ Mitgefühl, wann immer Klott gefunden und wieder einmal mit Schnittwunden, Würgemalen oder anderen, selbst zugefügten Blessuren ins Krankenhaus eingeliefert wurde. Oder wenn ihm Tabletten aus dem Magen gepumpt werden mussten. Dann aber verloren sie schnell wieder das Interesse. Gruftine aber blieb. Sie nahm sich des kleinen Jungen an und setzte sich, so gut es ging, für ihn ein. Und Klott nahm seinerseits ihre Unterstützung dankbar an. Zwischen den ersten Suizidversuchen hatten noch Tage oder Wochen gelegen, zwischen den letzten beiden mehrere Monate. Letztendlich hatte Gruftine es sogar geschafft, dass der Junge seine Versuche, aus dem Leben zu fliehen, vollkommen einstellte. Ja, sie hatte es sogar erreicht, dass Klot halbwegs in der Gruppe der Waisenkinder akzeptiert worden war und zaghaft neuen Lebensmut fasste. Klot war ihr unendlich dankbar gewesen, und auch sie hatte sich ihm sehr verbunden gefühlt. Er war so etwas wie ein kleiner Bruder für sie gewesen. Dann aber war Willow gekommen und hatte alles verändert. er hat dafür gesorgt, dass sie eine der bedeutendsten Episoden ihres Lebens beinah für immer vergessen hätte, und auch dafür, dass sich selbst diese Erinnerung nur als nüchterner Fakt vor ihrem geistigen Auge abspielt und kaum emotionalen Widerhall in ihr finden kann. Aber immerhin erinnert sie sich. Erinnert sich beinah daran, wie es war, etwas zu empfinden, und bemerkt den leisen Drang, es wieder tun zu können. Auch erinnert Gruftine sich daran, dass all das nie wirklich Willows Schuld gewesen ist. Willow ist im Grunde so wenig ihr gottgleicher Schöpfer, wie sie die Urheberin ihrer Verdammnis gewesen ist. Jemand anderes ist für all das verantwortlich. Ihr Hass und ihre Kälte sind kein Vorteil. Genauso wenig wie das, was Gruftine für Klott empfunden hatte, ein Nachteil gewesen ist. Sie trifft eine Entscheidung. Und zum ersten Mal seit ihrer Verwandlung lässt sie sich dabei nicht von den Regeln abstrakter Gerechtigkeit leiten, sondern vom fernen Echo einer handfesten Erinnerung. In diesem Augenblick geht Gruftine dann plötzlich mit schnellen Schritten auf die erst kürzlich erneuert Stahltür dieses Verhörraums zu, in dem Willow gerade Dale quält, gräbt die Fingernägel beider Hände hinein und reist die Türe mit einem Ruck und einem lauten Quietschen aus ihren Angeln.

Willow: Was...

Beginnt das verdutzte Crazy Monster, das gerade dabei war, dem hilflosen Dale den Kopf in eintausend kleine Einzelteilchen zu knacken, sodass die Splitter seiner blutigen Knochen wie kleine knusprige Schneeflocken durch die Lüfte auf den Boden rieseln, als Gruftine mit der Wildheit einer Walküre und der Geschwindigkeit einer Interkontinentalrakete auf ihren Herren zurast, ihn tief und verbissen in die Augen starrt und ihn fest an den Schultern packt.

Willow: Verräterin!

Stößt Willow mit einem Schrei hervor, der so laut ist, dass er Dale von seinem Stuhl und selbst die Zombiemadenkinder, die die Zange halten, mit seiner Wucht von den Beinen reißt. Gleichzeitig wird die Luft mit statischer Elektrizität aufgeladen, und mit einem Mal gehen alle Lichter und sämtliche elektrischen Geräte in dem unterirdischen Komplex aus. Gruftine aber lässt sich nicht beirren, holt ein kleines Fläschchen mit einer merkwürdig glänzenden Substanz aus ihrer Tasche und nutzt die Gelegenheit, um den Inhalt direkt in Willows zum Schrei geöffneten Mund zu schütten. Medikamente brauchen immer eine gewisse Zeit, bis sie ihre Wirkung entfalten können. Bei solchen Mitteln, die auf die Psyche wirken und die Blut-Hirnschranke überwinden sollen, dauert es sogar noch länger. Das Mittel aber, welches sich nun in Willows Kehle ausbreitet, scherte sich nicht um pharmazeutische Grundsätze. Es basiert auf einer uralten Magie und wie bei allen magischen Dingen tritt der Effekt augenblicklich ein. Die Mauer aus tintenschwarzem Eis und wütendem Feuer, die sich um Willows Seele gelegt hat, zerbricht auf einen Schlag. Bilder prasseln auf ihn ein. Wie sein Vater mit ihm Karten spielte, wie seine Mutter ihm das Haar schnitt, wie er mit seinen Freunde tobte. Wie er an Weihnachten ein Geschenk öffnete, wie er zur Schule ging und seine Freunde traf. Wie er zusammen mit seinen Bruder jedes Mal durch Dick und Dünn ging. Wie er gemeinsam mit ihm seine Karriere als Wrestler startete. Wie er Shannon und Dale und all die Anderen kennen gelernt hatte und mit ihnen eine band gründete. Aber auch, wie er wegen seiner selbstmörderischen Kletteraktionen dauernd beschimpft wurde, wie er mit einer schlechten Note nach Hause gekommen war, wie seine Eltern sich mit ihm stritten und ihm sogar Hausarrest gegeben hatten. Mit den Bildern kommen auch Geräusche. Ausgelassene Freudenschreie, knisterndes Papier, Regen, Schritte. und Gerüche. frisch geschnittenes Gras, Kerzen, Shampoo, das Parfüm seiner damaligen Freundin. Und zuletzt kommen die Emotionen. Freude, Angst, Aufregung, Trauer, Neugier, Sorge, Hoffnung, Freundschaft, Geborgenheit und Wut. Ja, auch die Wut. Sie gehört ohnehin zum Spektrum menschlicher Emotionen und ist durch das Willowgimmik bereits ein so großer Teil seiner Identität geworden, dass auch so ein mysteriöses Mittel sie nicht würde auslöschen können. So reiht sie sich in den wilden Tanz von Gefühlen ein, der in Jeffs Brust tobt, und nimmt dort ihren neuen Platz ein. Dominant, aber flankiert und besänftigt von allen anderen Empfindungen, die seine Leere füllen und von innen gegen sein Fleisch zu drücken scheinen, als wollen sie es sprengen. Der noch immer als Willow verkleidete Jeff Hardy sinkt auf die Knie. Er zittert, lacht, schüttelt sich und schreit. Vor Allem aber weint er. Vor Erleichterung, Schmerz, Freude und aus tausend anderen Gründen.

Willow: Was...

Beginnt er zu stottern und sieht dabei mit weit aufgerissenen Mund Gruftine an, die sich inzwischen von ihm zurückgezogen hat und sich den am Boden zusammengekauerten Willow mit eher wissenschaftlichem Interesse betrachtet...

Willow: Was ist mit mir geschehen?

Shannon: Du bist geheilt.

Was? Das ist...
Das ist Shannon Moore! Der Prince of Punk ist doch hier her gekommen? Aber wie ist er an den ganzen Kindern und Maden vorbeigekommen? Klar und deutlich spricht er diese Worte heraus und Gruftine erkennt in dem Moment, dass es stimmt. Dass ihr Zustand kein Segen, sondern eine Krankheit ist. Eine, die anscheinend heilbar ist.

Jeff the Wisp: Kann das sein…

Sagt Willow mit einer eigenartigen Freude in der Stimme. Ist das jetzt tatsächlich Jeff Hardy? Nein, er wirkt noch ein wenig wie der Wisp, aber auch wieder nicht. Wer ist das?

Jeff the Wisp: Kann das wirklich sein?

Sein Blick fällt auf Shannon, der sich gerade noch so auf den Beinen halten kann und nach diesen brutalen TLC Match in einen echt miserablen Zustand ist. und Willow empfindet Mitleid. Mitleid und Scham, denn es ist ja nicht so, dass er alles vergessen hat, was er zuvor getan hat. Im Gegenteil, zum ersten Mal nimmt er es wirklich vollständig war. Er geht auf Shannon zu, der instinktiv zurückweicht. In seinen Augen steht Leid und Angst, aber auch Zuneigung. Er mag seinen besten Freund Jeff. Er wollte ihm nie was Böses und wird es wohl auch nie wollen. All das erkennt Willow jetzt. Willow erkennt, was für schreckliche Dinge er dieser Welt und seinen Mitmenschen angetan hat und erkennt, wieviele seiner Freunde und Geliebte er ins Pure Unheil beförderter.

Jeff the Wisp: Schon gut, Shannon.

Sagt er mit einer Sanftheit, die so gar nicht zu dem Alter Ego of Jeff Hardy Willow passt. Generell passt sein gesamtes Auftreten nichtmehr wirklich zu seinem Gimmik. Ist das jetzt hier wirklich das Ende von Willow?

Jeff the Wisp: Du hast von mir nichts mehr zu befürchten.

Und das entspricht wohl auch der Wahrheit. in diesem Moment verzeiht er ihm. Er verzeiht ihm alles. Und er stellt fest, dass das viel einfacher ist, als sich selbst zu verzeihen. Dale hingegen sieht ihn nur so ungläubig an wie die sprichwörtliche Maus eine Schlange, die mit einem Mal beschlossen hat, ihrem Opfer ein Stück Käse zu spendieren, statt es zu fressen. Seine Entschuldigung bei Shannon und Gruftine ist da schon eher auf fruchtbaren Boden gefallen. Der Punk hat ihn sogar in den Arm genommen und er hat es geschehen lassen. In Wahrheit hat es ihn sogar gefreut, denn nun, wo er sich wieder an die Umarmungen mit seinen Bruder und seinen Eltern erinnert, sehnt er sich umso mehr nach Zuwendung und liebe. Ein Teil von ihm ist noch immer ein gefährlicher Killer. Ein anderer Teil aber beharrt nun darauf, dass er auch ein normaler Mensch wie jeder andere auch ist, der die Zuneigung von anderen Menschen braucht. Er hat beschlossen, nach ihnen zu suchen. Nach diesen wunderschönen Gefühlen von Zuneigung, Liebe und Geborgenheit. Rein äußerlich hat sich Willow nicht verändert. Er sitzt auf einem schlichten Metallstuhl wie ein König auf seinen Thron. Gruftine steht mit steinernem Gesicht neben ihm wie die Beraterin, die sie ja auch ist. Willows Augen changieren zwischen schwarz, rot und weiß, und gelegentlich zeigen sich auch zaghaft die dicken, weißen Schlangenlinien unter seiner Maske. Er hat sogar zwei Maden zu sich gerufen, auf deren weißlichen Rücken er seine Hände ablegt. Jeder, der ihn so sieht, würde ihn wohl für das gleiche chaotische und zutiefst psychopathische Monster halten, dass er noch vor Kurzem gewesen ist. Mit einem Unterschied. Auf seinem Lippen liegt ein aufrichtiges und tief empfundenes Lächeln. Trotzdem hat er seine unheilvolle Aura nicht verloren. Und er würde sie wohl auch nie verlieren. Man kann es wohl im Moment am Besten mit einen Finn Balor vergleichen...
Jeff Hardy und Willow the Wisp werden immer ein und dieselbe Person bleiben, nur hat es Jeff nun mit Hilfe von Shannon geschafft, die Oberhand über seine Seele zurückzubekommen. Aber der Dämon Willow wird für immer in Jeff weiter existieren.

Shannon: Es scheint gewirkt zu haben. Es tut mir leid, dass ich dir das antun musste Gruftine, aber du warst das perfekte Feuer für mich. Feuer bekämpft man am Besten mit Feuer...
Und das mächtigste Feuer ist das, welches man nicht als eigentlichen Feind ansieht. Und immerhin hat der kleine Neuronenchip, den wir dir in den Kopf gepflanzt haben, seine Wirkung gezeigt. Ich musste nur rechtzeitig auf diesen Knopf drücken und der Prototyp des Heilmittels floss genau in dein Kopf. Hab also keine Angst, wenn wir mehr von diesem Zeug herstellen werden wir auch dich wieder vollkommen heilen können. Und was dich betrifft Willo... Ich meine... Jeff! Was wirst du jetzt tun? Keine Sorge, ich werde dich niemanden ausliefern. Ich wollte dich von Anfang an nur wieder zurückholen.


Fragt Shannon ihn und will seinen Freund wohl so gut es ihm möglich ist helfend zur Seite stehen. Nach alldem, was Wilow ihn angetan hat. Willow hat quasi fast Shannon gesamtes Leben zerstört und trotzdem hält dieser Junge noch immer zu seinen Freund. Und dass obwohl Willow noch nicht zu 100% ausgelöscht ist. Er ist immer noch in ihm. Er lebt noch immer weiter tief in Jeffs Körper. Er könnte jederzeit wie ein stiller Vulkan erneut ausbrechen und die Welt in angst und Chaos stürzen. Immerhin ist jetzt die Frage beantwortet, was das für ein eigenartiges Piepsgeräusch vorhin gewesen ist. Scheinbar ist Shannon ebenfalls schon längere Zeit hier. Gruftine ist es, die zuerst darauf antwortet mit ihrer kratzigen und eigenartigen Stimme, die so fremdartig klingt, dass man sie nur alarmiert ansehen kann

Gruftine: Ist schon in Ordnung. Immerhin diente es einen guten Zweck.

Punks stehen immer für einander. Das ist eine Faustregel, an die sich jeder Punk halten sollte. Punk ist kein Motto, Punk ist ein Leben! Und genauso leben auch die kleine Gruftine und der Prince Shannon Moore zusammen, wie als wären sie der große Bruder mit seiner jüngeren Schwester. Willow oder Jeff...
Der mit Willows Gesicht maskierte Jeff lächelt nur dankbar. Auch Er erkennt diesen guten Zweck und fühlt sich selbst mit all der Freude, die er hier verstrahlt ungemein schuldig für all die Taten, die er vollbracht hat, als er seinen Körper nichtmehr unter Kontrolle hatte. Vor Allem war er selbst damit einverstanden, all dies zutun, denn er hat ja schließlich zugesagt Willow zu befreien. Er hätte sich jederzeit dagegen wehren können, aber er tat es nicht.

Jeff the Wisp: Es ist nett, dass du mich verteidigen willst. Aber dank deiner Hilfe und der von Gruftine sehe ich jetzt klarer. Ich konnte meinem Zorn einfach nicht abwarten und beinah noch schlimmer ist, dass ich aus meiner persönlichen Rache Schuld an so vielen unschuldigen Ableben bin.

Noch bevor Shannon irgendwie dazwischen reden kann um seinen besten Freund zu beruhigen und zu trösten von wegen, dass er garnicht soviel Schuld daran hat, wird er noch vor dem ersten Ton unterbrochen. Auch wenn Jeff noch nicht gänzlich zurück ist, so ist es zumindenst zum wohl größten Teil so. immernoch in der Kleidung des Wisps sitzt er auf seinen eisernen Stuhl und streichelt dabei die beiden dicken Maden, welche sich neben ihn aufgestellt haben. An seiner Vaterliebe hat sein neuer Gefühlsreichtum nichts geändert. Im Gegenteil. Er fühlt sich mehr denn je zu diesen Kreaturen hingezogen.

Jeff the Wisp: Verbrechen, die ich wohl nie wieder gutmachen kann.

Er schluckt kurz und seine Augen wechseln von hellen Weiß in ein unnatürlich strahlendes Blau. Nicht nur die Iris, sondern sein gesamter Augapfel und sogar die Pupille. Eigentlich müsste er so blind sein.

Shannon: Keine Sorge. Ich werde dir weiter helfen. Und auch dir Gruftine und all den anderen Kindern hier. Es wird Zeit diesen ganzen Spuk hier zu beenden. Und wenn wir alle anpacken, werden wir es auch in kürzester Zeit geschafft haben. Also was sagt ihr dazu?

Willow Hardy kichert nur leise und erschöpft, aber in seiner Stimme ist blanker Stahl, als er sagt.

Jeff the Wisp: Ich glaube ich freue mich schon darauf!

Willow schaut seinem Gegenüber in die Augen und reicht ihm die Hand. Schmunzelnd schlägt dieser unmittelbar danach sofort ein. Es besteht nun also kein Zweifel mehr. Die Ära des Wips ist vorbei und das Crazy Monster terrorisiert nun endlich nichtmehr unsere Liga. Doch was wird aus Jeff Hardy werden? Wird er zurück kommen und wieder wie Anfangs normal bei uns auftreten oder was wird passieren? Wir wissen es nicht, aber wir können froh sein, dass dieses Xtreme Problem des geisteskranken Muggotkings, des Sense of dramatized inflections, der Black Mamba, der Hyäne, der most unpredictable Force of Coast 2 Coast, des Skin of Bizarre, des Xtreme Psychopath, des Crazy Monsters, des Alter Ego of Jeff Hardy Willow the Wisp endlich nicht mehr unter uns weiht...
Jedenfalls solange wie der Vulkan nicht wieder ausbricht!
We Love!
We Hate!
We die forevver Late!
IN WILLOWS WAY WEEEEHAHAHAHAHAHAHAHAHAHA!!!

THE END!?



MAIN EVENT
30-MEN ROYAL RUMBLE MATCH
30 Superstars - One Goal


Writer: Maxi

Und nun ist es endlich so weit für die Hauptveranstaltung des heutigen Abends. Das nach langer Zeit wiederkehrende Royal Rumble Match! Ein Over the Top Rope Battle Royal mit 30 Teilnehmern, wobei sich zu Beginn schon zwei Wrestler im Ring befinden und alle 120 Sekunden ein weiterer Wrestler den Ring betritt. Das Ziel ist es, in diesem Match als letzter Mann im Ring zu verbleiben. Die Wrestler scheiden aus dem Wettbewerb aus, wenn sie über das oberste Ringseil befördert werden und dann mit beiden Füßen den Hallenboden berühren.
Wir sind Live in der Halle wo der nächste Fight des Abends kurz bevorsteht. Gebannt warten die Zuschauer auf den Superstar der nun hier heute als erster an der Reihe ist. Die Plakate sind schon bereit und werden freudig in die Höhe gehalten. Dann verdunkelt sich die Arena und der Titantron springt an.



Zu hören sind zarte Streicher was sich aber im Verlaufe des Titels noch mit einem Hip Hop Beat vermischt und zu einem epischen Introsong mutiert. Diese Theme gehört einem Mann aus Frankreich der 2019 seinen Weg in die C2C gefunden hat. Wer bis jetzt noch nicht herausgefunden haben sollte, dass es sich um Tom La Ruffa hierbei handelt wird spätestens beim Anblick seiner Person, als dieser auf der Rampe erscheint, Bescheid wissen.


Melissa Santos:
"Ladies and Gentleman this is the Royaaal Ruuuuumble Maaaaaaaatch... The Superstars who drew the Numbers One and Two will start this Match... Every 120 Seconds a new Superstar will join... This continues until all 30 Superstars have entered the Ring... Elimination occurs when your are thrown over the Top Rope and both feet touch the Floor... The last remaining Superstar will be declared the Winner and will earn a guaranteed Championship Match at Every Empiiire Faaaaallsss 3... On his way to the Ring... from Nice, France.... ….Weighing in at 170 pounds… He is one half of the current Coast 2 Coast Wrestling Tag Team Champiooons…. ….Please give a warm welcome for…. Tooooom Laaaaa Ruuuuuffaaaaaaaaaaa!"

Byron Saxton: "Das ist Tom La Ruffa! Der Mann wittert neues Gold!"

Noelle Foley: "Nummer 1 ist direkt eine Überraschung!"

Johnny Curtis: "Der ist doch auch bald weg vom Fenster, wie der Rest von seiner Crew!"

ENTRY NUMBER 1: TOM LA RUFFA!

Der angekündigte Superstar marschiert zielstrebig in Richtung des Seilgevierts. Die Fokussierung für das bevorstehende Duell ist mehr als deutlich in seinen Augen zu erkennen. Kurz bleibt er in der Mitte des Weges stehen, blickt nach links und rechts und begutachtet die Crowd die ihn mit gemischten Reaktionen empfängt. Dann setzt er seinen Weg fort, begibt sich über die Ringtreppe zu dem Ort wo es gleich zur Action kommen wird. Im Ring geht er eine kleine Runde um sich einen Überblick zu verschaffen. In der Mitte verweilt er wieder, breitet seine Arme aus und blickt gen Hallendecke.



Dann senkt er wieder sein Haupt, holt die Arme wieder an seinen Körper und entledigt sich seiner mitgebrachten Einzugsmontur. Übrig bleibt seine bekannte In-Ring-Bekleidung mit der er nun bereit ist sein Duell zu bestreiten. Wegen ihm kann die Ringglocke also geläutet werden um loszulegen.
Doch zuerst muss er auf die Nummer 2 des diesjäh