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» Coast 2 Coast Wrestling - In Your Face! » » C2C SHOWS » » Coast 2 Coast: Live! » » Show » [Show] c2c LIVE: JERUSALEM vom 08.04.2019 » Hallo Gast [anmelden|registrieren]
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Kurt Angle Kurt Angle ist männlich
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[Show] c2c LIVE: JERUSALEM vom 08.04.2019 Zitatantwort auf diesen Beitrag erstellen Diesen Beitrag editieren/löschen Diesen Beitrag einem Moderator melden       IP Information Zum Anfang der Seite springen



Coast 2 Coast Wrestling
LIVE: JERUSALEM!




findet statt in der Pais Arena, vor 15,654 Zuschauern in Jerusalem, Israel.



Das XYZ Center ist völlig aus dem Häuschen und gehypt wie noch nie! Auf der aufgebauten Stage innerhalb der Arena wird ein riesiges Feuerwerk gezündet und ballert nur so durch die Arena, die Hitze ist drückend, Schweiß quillt aus jeder Pore. Das hier ist das pure Machismo, eine wahnsinnige Atmosphäre für eine Wrestling Show, für DIE Wrestling Show, Coast 2 Coast LIVE ... in XYZ!

Melissa Santos: "Ladies and Gentlemen... THIS.. IS.. COAST 2 COAST WRESTLING!!!"

Die XXX Crowd jubelt was das Zeug hält als das Feuerwerk nach unendlich wirkenden Sekunden endlich erlischt und chantet sich die Seele aus dem Leib.

*SEE-TO-SEE! SEE-TO-SEE! SEE-TO-SEE!*



Noelle Foley: "Willkommen zur letzten Show vor dem nächsten Special des Coast 2 Coast Wrestling Borderlands! Heute sind wir in der heiligen Stadt Jerusalem und was für eine großartige Show haben wir heute vor uns?! Eddie Dennis gegen TAJIRI, Peyton Royce trifft auf Shaul Guerrero und der Dämon Finn Balór will dem unbesiegten Austin Theory seine erste Niederlage zufügen."

Byron Saxton: "Großartige Matches, ohne Frage, aber noch lange nicht Alles, was für heute auf dem Programm steht und ich rechne auch mit der einen oder anderen Überraschung. Wird Bryan Danielson sich an den Deal mit Kurt Angle halten und nicht in der Arena auftauchen?"

Johnny Curtis: "Ich kann es mir nur schwer vorstellen, denn Danielson geht es schon lange nicht mehr um den Titel, sondern einzig und alleine darum, Noam Dar zu vernichten. Der amtierende World Heavyweight Champion wird heute ebenfalls in Aktion treten, wenn er im Main Event gegen Maxwell Jacob Feinstein stehen wird. An instant classic!"

Noelle Foley: "Also lasst uns weniger reden, sondern endlich beginnen! Show on!"




???: “Was soll das heißen, es sind keine Tische mehr frei?“

Eine uns nur allzu bekannte Stimme, dröhnt aus den Boxen der Arena, während der Titantron anspringt und uns eine Szene in einem Restaurant zeigt, welches zu einem Hotel gehört. Zu sehen ist der irische Dämon Bálor, der wohl in einer heißen Diskussion mit dem Rezeptionist ist.<

Rezeption: “Nun ja, Sir, wie ich ihnen bereits sagte, bedeutet das, dass wir sie momentan nicht bedienen können. Wenn sie wünschen, können wir sie gerne verständigen, sobald wir wieder etwas mehr Spielraum haben....“

Sehr höflich und logisch durchdacht, aber Bálor ist das nicht gut genug. Er will einen Tisch und zwar jetzt!

Bálor: “Ich denke doch, dass Sie nicht zu wissen scheinen, wer hier vor ihnen steht, doch davon einmal abgesehen, bin ich ein Gast dieses Hotels und Sie sagen mir nun, der Zugang zu diesem Restaurant bleibt mir verwehrt?“

Schwierige Kundschaft, aber damit kennt sich der Rezeptionist natürlich aus und bleibt daher ganz cool.

Rezeptionist: “Falls sie so lange nicht warten möchten, haben wir noch einige Alternativen fü...“

Bálor: “Mich interessieren keine Alternativen, aber was mich interessiert ist die Zukunft dieses Restaurants... wäre doch ein Jammer, wenn irgendein tragisches Unglück geschehen würde...“

Eine Drohung von Bálor? Will er das Ding jetzt abreißen oder was? Mit so einer Drohung hat selbst der Rezeptionist nicht gerechnet und ist erst einmal sprachlos, während Bálor einen Blick in die Hallen des Restaurants wirft. Und da sieht er es! Die Lösung! Direkt bildet sich ein Lächeln auf den Lippen des Iren und er geht am Rezeptionist vorbei, der ihn natürlich stoppen will, doch bevor der etwas tun oder gar sagen kann, kommt ihm Bálor zuvor.

Bálor: “Shhhh... alles gut! Ich habe gerade eine Freundin von mir gesehen und bin mir sehr sicher, dass sie mich nur zu gerne an ihren Tisch haben würde. Das Problem ist also gelöst... und du kannst verschwinden.“

Und so lässt er den Typen einfach stehen, der ihn ein wenig ungläubig hinterherblickt. Tatsächlich hat Bálor nicht gelogen... also zumindest zum Teil nicht. Er hat tatsächlich jemanden gesehen, die er kennt, ob das aber eine Freundin von ihm ist, darf bezweifelt werden. Ihm ist es egal und so setzt er sich auf den freien Stuhl gegenüber seiner Bekannten und macht sich direkt breit, als würde der Laden ihm gehören.

Bálor: “Na, „Blondie“? Stört dich doch nicht, wenn ich mich zu dir setze, oder? Leider ist Platz ein wenig Mangelware in diesem Restaurant... “

Direkt wieder auf Konfrontation aus. Das Blondie, war natürlich eine Beleidigung und auch die folgenden Worte triefen nur so vor Unehrlichkeit und Sarkasmus.

Wer dort sitzt, ist augenscheinlich nicht blond - nicht einmal ansatzweise. Man kann erkennen, dass es eine Frau sein muss, die hier an diesem Tisch sitzt und offensichtlich nichts isst, sondern lediglich einen Longdrink genießen zu scheint. Vor der Person, deren Gesicht noch nicht gezeigt wird, steht ein hohes Glas aus augenscheinlich wirklich schwerem Glas. Eine rote Flüssigkeit befindet sich darin, die etwas blass wirkt im Licht des Restaurants. Die zarten Finger mit den manikürten Nägel umfassen elegant die Seleriestaude, die aus dem Drink hervorragt. Eine Bloody Mary - ein relativ ungewöhnlicher Drink für eine Frau, wenn man das so sagen darf. Scharf, kantig, nicht süß, sondern feurig und straight - ohne Effekte und ChiChi. Eben nicht das was man typisch für Frauen halten würde. Kein Pina Colada, kein Sex on the Beach oder Gras Hopper. Sondern etwas, ohne Süße. Erst als die Kamera herumfährt, kann man einen genaueren Blick auf die Person erhaschen, die dort am Tisch sitzt und etwas gedankenlos in ihrem Drink rührt, dabei den Blick nicht einmal hebt. Es ist Peyton Royce. Die Australierin wird bei der nächsten c2c Show wieder in den Ring steigen und offensichtlich ist sie im gleichen Hotel abgestiegen wie Finn auch - ein Treffen, was wohl skandalöser ist als man im aller ersten Moment vermuten möchte. Schließlich haben die beiden bereits eine Vergangenheit auf Twitter miteinander.

Peyton Royce
"... was willst du? Hast du keine Freunde oder so, dass du irgendwelche Leute belästigen musst, sodass es aussieht als würde jemand mit dir sprechen?"


Peyton zuckt mit den Schultern und nachdem sie einen letzten Blick auf ihren Longdrink geworfen hat, sieht sie das erste Mal nach oben. Natürlich hat sie die Stimme und den Akzent des Iren erkannt. Es muss sich um Finn Balor handeln. Peyton und er haben sich auf Twitter keine besonders netten Worte entgegen geworfen. Bis zum heutigen Tag ist aber Royce immer noch davon überzeugt, dass sie diejenige ist, die Recht hat. Sie hat Recht indem, was sie ihm gesagt beziehungsweise geschrieben hat. Schließlich war er ja derjenige, der etwas zu einer Sache loswerden musste, die er offenbar nicht zu überblicken wusste - so denkt die Australierin. Er hatte keine Ahnung, worum es Royce eigentlich ging und dann zu einem falschen Entschluss zu kommen, ist natürlich sein ganz eigenes Problem. Egal, schließlich konnte Peyton immer wieder zeigen, dass sie über solchen Leuten steht, dass sie nichts darauf gibt, was andere über sie denken. Und dennoch - er hätte einfach seine Klappe halten sollen. Weiterhin rührt sie mit dem Selerie ihren Drink um und scheint auf eine Reaktion zu warten.

Peyton Royce
"Platz ist Mangelware? Vielleicht will dich einfach niemand hier haben? Schon mal darüber nachgedacht?"


Keine netten Worte, aber damit war ja offen gesagt auch zu rechnen. Alles andere wäre sogar sehr merkwürdig gewesen, sogar in den Augen des Dämons. Doch gerade deswegen, lassen ihn die Sprüche auch kalt... oder besser gesagt... sie motivieren ihn zu kontern! Bálor liebt einen netten kleinen Streit. Auch der Grund wieso er mit Peyton auf Twitter aneinander geraten ist.

Bálor: “Ach, Peyton, hat dir schon einmal jemand gesagt, dass deine Augen wunderschön aussehen, wenn du wütend bist? So wie die beeindruckenden Korallen vom Great Barrier Reef unter den Wassern des Pazifiks!“

Will da etwa jemand flirten? Nicht wirklich, einmal mehr eine andere Art der Provokation, was auch durch das süffisante Lächeln des Iren offensichtlich sein sollte.

Bálor: “Aber selbst mit solchen Augen, sollte man nicht einfach dreiste Lügen von sich geben. Findest du nicht Peyton? Mich und niemand wollen... HA... dass ich nicht Lache! Aber davon einmal abgesehen...“

Nun verlässt Bálors Fokus die hübsche Australierin und geht über auf den Raum, in dem sich die beiden befinden. Wild blickt sich der Dämon um, scheint aber nicht das zu finden, was er sucht.

Bálor: “Wo ist denn überhaupt die Bedienung? Was für ein Service in diesem Rattenloch...“

Sie hatte schon damit gerechnet, dass die beiden sich auch außerhalb des Cyber Spaces nicht besonders grün sind - dass die beiden sich haber überhaupt treffen, das hätte die Australierin definitiv nicht gedacht. Eigentlich hatten die beiden bisher rein gar nichts miteinander zu tun und um ehrlich zu sein, wollte Peyton das auch einfach nicht - sie würde es nicht wollen und dabei drängt er sich ihr nun eindeutig penetrant auf. Was ein versauter Abend, um ehrlich zu sein - hier kann man nicht einmal in Ruhe einen Drink zu sich nehmen nach eine anstrengenden Tag von Presseterminen und Sightseeing. Und jetzt? Jetzt muss sie sich auch noch mit Balor herumschlagen, der offensichtlich nicht in Plauderlaune ist - sondern offensichtlich Streit sucht. Ihm hat es sicherlich genauso in die Karten gespielt, dass er sie zufällig hier getroffen hat. Vielleicht verschwindet er ja genauso schnell wieder wie er hiergekommen ist - so wie es sich der Ire aber an ihrem Tisch bequem macht, scheint er nicht vorzuhaben, so schnell wie möglich wieder zu verschwinden. Peyton seufzt und nippt dann an ihrer Bloody Mary, während sie mit einem Finger elegant die Seleriestaude von ihrem Auge fernhält. Zu essen hat sie offensichtlich nichts bestellt. Nachdem sie das Glas wieder auf seinem Platz abgestellt hat, sieht sie zu Finn. Great Barrier Reef? Da hat wohl einer gut in Geografie aufgepasst - ihn sympathischer macht das aber auf jeden Fall nicht.

Peyton Royce
"Wie gesagt - vielleicht kommt einfach keine Bedienung, weil dich niemand hier haben will. Den c2c Superstar Bonus kannst du auch nicht mehr ausspielen - schließlich hat man dich gefühlt eine Ewigkeit nicht mehr im Ring gesehen. Ich weiß nicht, ob du das weißt, aber durch Auftritte im Ring steigerst du deinen eigenen Marktwert. Vielleicht solltest du das wissen."


Auf Twitter hatte die Australierin bereits seine lange Abstinenz erwähnt. Lange Zeit war von Finn nichts zu sehen und wenn er dann so aufrtitt als würde ihm die Show gehören, dann ist mehr als nur klar, dass er dafür Gegenwind bekommen würde - und mit Royce hat er sich jemanden ausgesucht, der sich nicht so einfach in die Schranken weisen lässt. Sie ist niemand, der Streit sucht, aber sie ist genauso niemand, der sich einfach von anderen klein reden lässt. Und wenn er unbedingt jemanden sucht, der ihn auskontern kann verbal, dann ist er bei ihr an der richtigen Adresse. Royce wird sich aber sicherlich nicht auf irgendetwas niveauloses einlassen - dafür hat sie viel zu viel Klasse und sie weiß, dass Streits unter der Gürtellinie oftmals dazu führen, dass andere keinen Respekt mehr vor diesen Personen haben. Für Peyton ist es also einfach nur wichtig, dass niemand denkt, sie sei eventuell zu schwach sich zu wehren - oder sie wäre eine Ziege, die versucht alle mögliche Aufmerkamkeit von allen möglichen Menschen zu bekommen.

Peyton Royce
"Am besten, du verschwindest jetzt und lässt mich meinen Abend genießen. Mit deiner Stimme im Nacken kann ich an nichts anderes denken als an eine Flasche Wodka."


Bálor: “Wodka sagst du?“

Etwas merkwürdig, dass er genau dieses eine Wort aus den Worten Peytons heraussucht. Man sollte meinen, sie hätte wesentlich wichtigeres gesagt, die eventuell sogar Bálor zum Nachdenken bringen könnten.

Bálor: “Warum der Zwang? Gönn dir doch eine Flasche oder hast du Angst, die Kontrolle zu verlieren und meinem Charm zu verfallen? Wäre nichts neues für mich.“

Immer noch diese Flirterei. Jeder Blinde kann sehen, dass Bálor hier keine Chance hat zu landen, aber darum geht es ja auch gar nicht. Er würde es nur gerne sehen, wie die kleine Peyton Royce sauer wird. Ob er das schaffen wird? Ungewiss, sie scheint sich gut unter Kontrolle zu haben, aber genau da liegt ja auch der Spaß verborgen.

Bálor: “Aber soll ich dir ein kleines Geheimnis verraten, Kleines? Matches, Marktwert, Championships und all dergleichen haben keinerlei Bedeutung für mich. Sollen sich andere mit solchen... Kleinigkeiten rühmen. Leute wie du zum Beispiel. Du denkst, du wärst besser als ich, weil du dir ja soviel mühe, im Ring gibst und alles. Ja, ganz toll, wie du den Zirkusaffen für die Menge spielst. Ganz toll wie du immer ein Lächeln aufsetzt, damit niemand auf den Gedanken kommt schlecht über dich zu denken... genauso wie eben jetzt. So tough... so wortgewandt... alles nur um dein Image zu wahren. Ich für meinen Teil kann darüber nur lachen und genieße mein Leben in vollsten Zügen.“

Peyton Royce
"Du hast offensichtlich keine Ahnung, wer ich bin. Es ist mir schlicht egal, was andere über mich denken. Ich weiß nur, was ich will, was ich kann und bei wem lediglich heiße Luft aus dem Mund strömt. Du bist so jemand. Wenn dir das doch alles egal ist, warum bist du dann noch im Geschäft? Wäre es nicht besser, wenn du dich dann einfach zurück ziehen würdest?"


Wieder zuckt die Australierin mit den Schultern und scheint wenig beeindruckt von dem zu sein, was Finn hier zu sagen hat. Soll er doch denken, dass er ihr überlegen ist und soll er doch denken, dass es ihr wichtig wäre, was jemand wie er von ihr denkt. Er outet sich als jemand, der viel erzählt, wenn der Tag lang ist - und schlussendlich kann er nicht einmal die Hälfte von dem Gesagten erfüllen. Was möchte er dann also von ihr? Ein bisschen Aufmerksamkeit von einer Frau, die er sonst offensichtlich nicht bekommet? Vielleicht möchte er aber auch einfach nur wieder zurück in den Kopf der Fans. Sodass er irgendwann wieder auf dem Level ist, dass er eventuell eine Titelchance bekommen könnte - all das scheint soweit weg von ihm zu sein. Das denkt zumindest die Australierin. Wieder nimmt sie einen Schluck aus ihrem Glas und sieht dann aus dem Augenwinkel, dass die Security des Restaurants ganz offensichtlich ziemlich angespannt in ihre Richtung blickt - oder wohl besser gesagt in die Richtung von Finn. Sie hatte das Intermezzo des Iren mit dem Rezeptionisten nicht mitbekommen. Jetzt scheint Balor aber auch die Quittung für sein Verhalten zu bekommen. Schließlich kann sich Peyton nicht vorstellen, was sie getan haben soll, dass die Security auf sie aufmerksam werden sollte. Wieder stellt sie das Glas ab und zieht die Seleriestaude aus dem Getränk, schüttelt sie kurz ab und beginnt dann darauf 'rum zu kauen. Für einige Worte nimmt sie das Gemüse aber noch einmal aus ihrem Mund.

Peyton Royce
"Was hast du getan, dass du die Gorillas der Security verärgert hast?"


Ihr Blick wandert wieder zu Finn. Offensichtlich geht sie stark davon aus, dass er irgendeine Dummheit gemacht haben muss, sodass die Restaurantleitung ihn am liebsten loswerden würde.

Bálor: “Wie bit... HEEEEY!“

Da ist es schon geschehen. Von Bálor nicht bemerkt, schnappt sich die Security den Mann aus Ireland direkt, ziehen ihn vom Stuhl und schon geht es in Richtung Ausgang für den Dämon.

Bálor: “Was fällt euch ein! Wie könnt ihr es wagen? Ich bin Bálor!“

Wortlos wird der Dämon einfach entfernt, was Peyton natürlich gerade recht zu kommen scheint. Sie kann wieder in Ruhe ihren Drink genießen und muss sich nicht mehr provozieren lassen.

Bálor: “Das ist noch nicht vorbei! Ich komme wieder!“

Und schon ist Bálor aus dem Restaurant verschwunden und die Szene offensichtlich beendet.



Byron Saxton: "Netter Abgang von Balor. Da hat er es sich mit den falschen verscherzt!"

Johnny Curtis:"Das werden sie noch büßen, glaubts mir!"

Noelle Foley: "Ach.. Balor ist größenwahnsinnig im Moment!"



Früher am Abend...

Es wird in eine noch leere Halle gezeigt hier in Jerusalem. Die Zuschauer wurden noch nicht rein gelassen und nur ein Paar Arbeiter laufen rum damit die Show auch reibungslos ablaufen kann. Es ist die letzte Show vor dem Special Borderlands in Baku und heute werden die letzten weichen für das eben gelegt. Während die Kamera durch die Halle fährt fällt ein Mann auf der in der vordersten Reihe Reihe der sich seine Kapuze über den Kopf gezogen hat und nach unten schaut. Als die Kamera näher kommt schaut er auf und zu sehen ist Eddie Dennis der Mann der heute ein Match gegen Tajiri hat. Vor zwei Wochen hatte er ein Match gegen die Undisputed Era zusammen mit Mark Haskins verloren hat und von dieser dann nur verhöhnt wurde. Eddie der als großer Einkauf von Shane McMahon galt hat bisher nicht unbedingt den optimalen Start bei C2C Wrestling gehabt und ihm wurde auch schon von Kip Sabian, Noam Dar und anderen gesagt das er sein Traum aufgeben soll das er nie ein richtiger Wrestler sein wird.

Eddie: Nun stehe ich da wo ich am Anfang meiner Wrestling Karriere stand. Am Boden und am Ende der Nahrungskette doch ist das für mich ein Grund zu zweifeln werde ich deshalb aufgeben? Die Antwort ist Nein. Ich weiß wie es ist sich von oben nach ganz oben zu Arbeiten das müsste ich in England und das werde ich auch hier tun. Doch warum erzähle ich das ich könnte einfach wie Noam, Danielson, oder die Undisputed Era einfach nehmen was ich will und tun was ich will und mich wie ein Pubertärer Schüler verhalten oder ich gehe den lang harten Weg. Den Weg den man sich verdienen muss um an die Spitze zu kommen das ist der Weg von Eddie Dennis.

Der Mann aus Wales macht klar das er kein Problem damit hat mit seiner aktuellen Situation sondern das er diese sehr gut kennt den damals als er sein Job als Lehrer aufgab wurde er von vielen belächelt weil Wrestling immer nur ein Hobby war und er viel Zeit mit seinem Realen Job verbrachte besonders als er Schulleiter einer Junior School wurde und er immer weniger Zeit hatte für das was er liebte dem Wrestling das ist der Grund warum er sein Job einfach aufgab und alles auf eine Karte setzte und ein Professioneller Wrestler zu werden un nun sitz er hier bei C2C einer der größten Ligen und hat sein Ziel erreicht. Doch wie jeder andere will er mehr und immer besser werden.

Eddie: Das ist der Weg den ich mein Leben lang gegangen bin. Ein Weg der mit dem Traum eines fünf Jahren alten jungen begann das war der Moment in dem ich mich entschloss eines Tages auch sowas machen zu wollen. Doch das Leben sah etwas anders für mich vor und ich wurde Lehrer und mein Job ließ mir immer weniger Zeit mein Traum. Nun sitze ich hier und werde heute Abend gegen ein Mann antreten für den ich nur Respekt habe TAJIRI ein Legende Japans ein Mann der alles erreicht hat was es zu erreichen gab gegen mich Eddie fucking Dennis. Doch auch wenn ich Respekt vor der großen Karriere meines Gegners habe werde ich ihm heute Abend alles entgegen werfen was ich kann und fünfzehn tausend zeigen warum ich der Stolz von Wales bin.

Wenn er eins ist dann ist er Motivert auch heute wieder zu zeigen was er eigentlich drauf und doch auch viel Respekt er vor sein Gegner hat den Japaner TAJIRI was viele nicht haben da er schon ein paar Jahre älter ist als viele andern.

Eddie: Heute Abend wird es nicht wie in Portugal oder England laufen heute muss ich mich nur auf ein Gegner fokussieren und fucking Idioten wie Kip Sabian, Noam Dar oder die Undisputed Era zeigen das ich mehr als bin als nur ein Typ mit einem Traum ich habe mir mein Weg hier erkämpft ich werde nicht gehen ich werde bleiben. Und heute Abend werde ich zwei hundert Prozent gegen ein Mann der für mich idol ist alles zeigen und damit zeigen warum ich Eddie Fucking Dennis bin

Nun steht er auf spring über die Bande und geht die Rampe hoch wahrscheinlich um sich für sein Match Umzuziehen und kurz nachdem er verschwunden ist kommen auch schon die ersten Menschen in die Halle.



Byron Saxton: "Es ist wunderbar wie positiv Eddie Dennis denkt!"

Johnny Curtis: "Dem wird das auch noch vergehen - ihr werdet sehen!"

Noelle Foley: "Das glaube ich nicht! Dennis wirkt richtig glücklich mit dieser Entscheidung!"



Jerusalem - ein durchaus faszinierendes Pulverfass. Rein geschichtlich mit einer der interessantesten Städte, die es weltweit gibt. Dies ist heute der Ort, an dem die c2c den letzten Stop vor dem nächsten Special einlegt. Manch andere Promotion würde einen Gang zurückfahren und eine Show routiniert auf Sparflamme durchziehen. Nicht Coast 2 Coast Wrestling. Mit Matches wie Kazuchika Okada vs Rey Mysterio, Austin Theory vs Finn Balor oder dem Main Event MJF vs Noam Dar ist ordentlich was geboten. Eine der heutigen Teilnehmerinnen ist nun zu sehen. Candice LeRae darf sich endlich mal wieder im Squared Circle präsentieren. Ihr letzter Einsatz liegt etwas zurück, nachdem das Tag Team Match mit Tegan Nox gegen Candy Floss und Jessica Troy vor ein paar Wochen kurzfristig abgesagt werden musste. Also ist der Einsatz gegen Tessa Blanchard ein Grund zur Freude? Im Prinzip schon, da sich Candice auf den Kampf freut. Sie respektiert Tessa und sieht in ihr eine knackige Herausforderung. Dennoch ist die Vorfreude sehr getrübt. Der ganze Streit mit Toni Storm schlägt der Kanadierin ziemlich auf den Magen. Nachdem die Australierin nach dem Special jegliche Kontaktaufnahme verweigert hatte, stand die vergangene Woche plötzlich bei Candice vor der Türe. Nachdem es anfänglich so ausgesehen hatte, als würden sich die beiden Frauen wieder versöhnen, eskalierte die Situation schließlich wieder, in der auch Tegan Nox reingezogen wurde. Die Fronten scheinen mehr verhärtet zu sein als zuvor. Auch wenn LeRae die Freundschaft noch nicht aufgeben will...sie weiß nicht, was sie tun soll. Diese Hilflosigkeit macht sie wahnsinnig. Wäre sie heute ohne Match, wäre das nicht einmal ein Problem. Wie soll sie so später gegen Blanchard bestehen? In Gedanken versunken irrt die Canadian Goddess durch einen Gang und sieht nicht nach links und rechts. Da ist es kein Wunder, dass sie ungebremst gegen einen ihrer Kollegen, von rechts kommend, rast. Verwirrt blinzelt Candice Wrestling auf und sieht erschrocken zu ihrem "Opfer" hoch.

Candice LeRae: Oh...ohje...das...das tut mir leid! Puh, mein Fehler, ich war total in Gedanken...ich wollte dich nicht umrennen, sorry.

Naja, diesen Hünen hätte sie eh nie "umrennen" können.
Da die Kamera recht nah an Candice Gesicht herangezoomt war, sieht man im ersten Moment nur die Brust des Mannes, in den sie reingerannt ist. Muskulös und beharrt. Normalerweise eine komische Erscheinung aber hey, wir sind hier in einer Wrestling Promotion, hier geht das. Die Kamera zoomt heraus und man erkennt endlich, wer hier angerempelt wurde: Drew McIntyre. Zum Glück hatte dieser kein Warmgetränk in der Hand, sonst hätte die Situation eine ganz neue Ausgansposition. Wirklich aufgepasst hatte er auch nicht, zugegeben, aber das muss ja keiner wissen. Letzte Woche konnte er sein Debütmatch leider nicht gewinnen, aber da CM Punk gepinnt wurde, sieht er sich selbst noch als ungeschlagen an. Aber so einen Matchausgang kann er sich diesmal nicht erlauben. Er muss gegen eine Hälfte der Tag Team Champions brillieren, Jay White und das ist nochmal eine ganz andere Hausnummer. Er ist schlagbar, sogar relativ einfach, aber White hat die 5 Point Gang im Rücken und dadurch wird das Match leider doch unberechenbar. Drew war gerade dabei sich einen Plan zu überlegen, wie er sich gegen eine solche Bedrohung wehren kann, aber jetzt musste Candice LeRae in ihn laufen. Eigentlich hat er für ein Gespräch keine Zeit, aber sie sieht nett aus, zwar auch ein wenig verzweifelt, aber sie ist definitiv was fürs Auge. Und leider hat er eine ganz schlimme Angewohnheit, seine Mutter hat ihm in der Jugend immer und immer wieder eine Regel gestellt. Sei wer du bist und mach was du machen musst, aber behandle jede Frau wie deine Mutter! Und da er nun mal der Gentleman ist, der seine Mutter immer wollte, der er ist, geht er auf die Entschuldigung von Candice ein.

McIntyre:"Alles gut. Ist ja nichts passiert. Solange das nicht zur Gewohnheit wird, ist doch alles gut."

Und obwohl es ihn nicht wirklich interessiert.

McIntyre:"Ist denn sonst alles gut bei dir? Du siehst nicht gerade glücklich aus?"

Hoffentlich wird er diese Frage nicht bereuen, denn seine Matchvorbereitung kann er sich jetzt abschminken.

Candice LeRae: Oh, nein, nein....ich hab nicht vor jede Woche gegen einen Schotten zu rennen...hehe...

Mit einem etwas unbeholfenem Witz reagiert Candice Wrestling auf die Reaktion von McIntyre, mit der sie so nicht gerechnet hatte. Ihr ist durchaus bewusst, wer hier vor ihr steht...und was diesen ausmacht. Als Gentleman hätte sie Drew eher nicht eingestuft. Aber man sieht ihn auch eher weniger mit Frauen interagieren. Verlegen verschränkt LeRae ihre Arme und grinst Drew halb an. Soll sie ihm erzählen, was sie bedrückt? Immerhin kennt sie den Mann nicht wirklich gut. Auf der anderen Seite spürt der tough cupcake das große Verlangen über das zu reden, was sie bedrückt. Tegan Nox ist nicht da...Toni Storm fällt aus Gründen auch raus...sich dann aber gleich einem Kollegen anvertrauen, zu dem man keinen wirklichen Bezug hat? Candice entscheidet sich für einen Mittelweg...

Candice LeRae: Ach, passt schon. Hab gerade etwas Stress mit einer guten Freundin, aber wird schon wieder. Muss nur den Kopf freibekommen, hab schließlich gleich ein schweres Match gegen Tessa Blanchard. Das Mädel hat ordentlich was auf dem Kasten, ich muss zu 100% bereit sein. Normalerweise ist das ja auch kein Problem, aber jetzt...naja, wie gesagt...das wird schon!

Bevor sie McIntyre ungebremst zutextet, stoppt sich die Kanadierin selbst. Da sie nicht unhöflich sein will, und sie dankbar um jede Ablenkung ist, bringt sie das Match des Schotten zur Sprache.

Candice LeRae: Und du? Heute gegen Jay White, hm? Wünsch dir viel Erfolg...hoffentlich mischen sich Scurll und Dar nicht ein.

Candice hat die gleiche Befürchtung wie er, das beunruhigt ihn sofort.

McIntyre:"Das selbe hoffe ich auch, darum lauf ich hier herum wie Falschgeld. White ist kein Problem, aber wenn seine „Gang“ ins Match eingreift, wird es sehr, sehr schwer. Vorallem kennt man ja die Referees, die sehen ja zufällig in solchen Situation immer weg oder liegen Bewusstlos am Boden."

Wird es wirklich so kommen? Wird die 5 Point Gang in sein Match eingreifen? Er will gewinnen! Er muss gewinnen! Wenn er heute erneut nicht den Sieg nach Hause bringen kann, dann ist sein Run in der C2C wohl schneller beendet als er bis drei zählen kann. Ok, sein Gegner von letzter Woche CM Punk ist noch schneller Weg vom Fenster als er, aber ist es wirklich erstrebenswert sich mit einem Punk zu vergleichen? Einem Typen, der Jahrelang nicht mehr in einem Ring stand? Eher nicht! Drew ist ein Fighter und eigentlich macht er sich nie solche Gedanken, aber letzte Woche hätte er problemlos gewinnen müssen. Er könnte nächste Woche ums erste große Gold kämpfen, aber stand jetzt, steht er nicht einmal beim Borderlands Spezial in Azerbaijan auf der Matchcard. Eine Situation, die er hasst. Er könnte wahrscheinlich in einem Random Match auf der Card stehen, aber das ist ebenfalls nicht einem McIntyre entsprechend. Er will hoch hinaus, darum ist er hier, aber er konnte seine Chance nicht nutzen. Drew gehörte immer zu den guten, aber er will zu den Besten gehören und diese Chance hat er erneut verpasst. DU BIST EIN NIEMAND! Fuck, die stimmen in seinem Kopf werden wieder lauter. Aber darauf darf er gar nicht hören, er muss sich ablenken.

McIntyre:"Wie sieht es den bei dir aus? Entschuldige, aber ich hab die Damen hier noch nicht wirklich auf dem Schirm."

Drew lächelt verlegen.

McIntyre:"Was ich meine...ist Tessa Blanchard fair? Oder hat sie auch eine Entourage hinter sich stehen, die euer Match unberechenbar machen könnte? Und bist du sicher, dass du dich zu einhundert Prozent auf das Match vorbereiten kannst? Du siehst nämlich wirklich so aus, als wärst du tausend Kilometer von hier entfernt mit deinen Gedanken. Und wenn ich eines weiß, dann dass dies keine wünschenswerte Ausgangssituation ist."

Es klappt wirklich, seine Stimme im Kopf wird durch das Gespräch unterdrückt. Liegt es am Gespräch an sich oder an der zauberhaften Candice LeRae? Erstaunt stellt die Angesprochene fest, dass es scheinbar wirklich eine andere Seite des Schotten gibt. Vor allem offenbart er ihr seine Sorgen vor dem Match. Irgendwie macht ihn das sympathisch.

Candice LeRae: Die 5-Point Gang erschwert einem ziemlich das Leben in dieser Liga. Aber hey...bist ja ein großer, starker Typ...du kannst es wahrscheinlich eh mit allen drei auf einmal aufnehmen...haha...

Was war das? Candice bemerkt erst gar nicht, wie sie sich verlegen lachend ein paar Haare hinter das Ohr streicht. Flirtet sie hier etwa mit Drew? Erstaunt blinzelt sie auf. Nein, nein...das kann nicht sein. Das ist wahrscheinlich nur Mitgefühl, weil McIntyre vor so einer ungewissen Ausgangslage steht und sie das Bedürfnis hat ihn aufzubauen.

Candice LeRae: Ich hab dein Interview letzte Woche bei Feinstein gesehen. Vielleicht solltest du wirklich über eine "Drew Crew" nachdenken und der Gang mal so richtig in den Hintern treten.

Mehr spaßig als ernst gemeint versucht die Kanadierin die Situation aufzulockern. So richtig will das nicht zünden...weswegen sie schnell das Thema wechselt und auf seine Fragen bezüglich ihr selbst wechselt.

Candice LeRae: Und kein Thema...du bist ja gerade erst hier angekommen, da kannst du ja noch nicht alles wissen. Nun, Tessa ist eine Athletin durch und durch. Sie sucht immer nach einer neuen sportlichen Herausforderung und will sich jede Woche aufs Neue beweisen. Darin sind sie und ich uns sehr ähnlich. Ich denke sie wird definitiv versuchen mich fair und ohne Hilfe von außen zu bezwingen. Naja, aber...nun leider hat sie den Vorteil, dass ich gedanklich nicht ganz so auf der Höhe bin...und ich verflucht nochmal es nicht schaffe, mich komplett auf Blanchard zu konzentrieren.

Anders als zu Beginn das Gesprächs öffnet sich die Blondine etwas mehr. An sich gibt es nichts zu beschönigen...die Situation rund um Toni Storm belastet sie viel zu sehr, als dass sie unbelastet in ihr heutiges Match gehen könnte. Drew kann die Unsicherheit in Candice sehen, eine Fähigkeit, die ihm im Ring schon mehrfach geholfen hat. Er kann seinen Gegner lesen und so kann er auch seine Gesprächspartnerin lesen. Sie ist verunsichert, verzweifelt und ein wenig unsicher. Aber dennoch hat er das Gefühl, dass sie ihm schöne Augen machen will. Deutet er das richtig oder befindet er sich auf dem Holzweg. Irgendetwas ihn im fühlt sich zu ihr hingerissen, aber kann das sein? Wenn er das ganze doch falsch deutet und Signale empfängt, die gar nicht gesendet wurden, dann ist er der Trottel der Nation und macht sich vorm gesamten C2C-Universum zum Clown, schließlich ist die Kamera die ganze Zeit weiter auf die beiden gerichtet. Aber hat er sein Gesicht nicht schon verloren, da er überhaupt Interesse zeigt? Gibt er nicht eh schon ein Ziel ab, weil er eine andere Seite von sich zeigt? Aber was sind die Konsequenzen? Wenn Drew sich auf Candice einlassen würde, also wenn man wirklich davon ausgeht, dass hier gerade positive Schwingungen entstehen, was hätte er für einen Mehrwert? Er würde sich angreifbar machen! Er hätte die Zielscheibe nicht nur auf sich, sondern auch auf ihr, er müsste auf zwei Leute aufpassen. Es ist möglich klar, aber will er das? Auf der anderen Seite hätte er endlich jemanden, auf den er sich verlassen kann und mit dem er sich über alles unterhalten kann. Und was viele nicht wissen, das ist etwas, wonach jeder Wrestler und jede Wrestlerin die on the road leben sich wüschen. Aber egal, innerlich schüttelt McIntyre sich, die Sachen muss er aus den Kopf kriegen. Candice hat wahrscheinlich eh kein Interesse an ihm, vielleicht ist es dumm sich so etwas einzureden, aber besser als wenn er sich hier zum Affen macht.

McIntyre:"Du hast mein Interview gesehen? Vielleicht hätte ich den ein oder anderen Schnaps aus dem Kopf lassen sollen, dann hätte es letzte Woche eventuell mit einem Sieg geklappt."

Er lächelt und kratzt sich verlegen am Hinterkopf. Was machst du da Trottel? Meinst du wirklich, sie will was von dir? Guck dich mal an! DU BIST EIN NIEMAND! Wieder diese Stimme...und das schlimme ist, Drew hört diesmal auf sie. Sofort senkt er seine Hand und auch sein lachen verschwindet.

McIntyre:"Aber eine Drew Crew hätte mir da auch nicht helfen können. Ich kann keinem Vertrauen. In einer Gruppe ist man zwar stärker, aber auch anfälliger, weil man sich mehr als nur auf sich selbst konzentrieren muss. Man wird angreifbar, man verliert den Fokus. Schau dich an! Du bist mit irgendwas beschäftigt und verlierst den Fokus! Wärst du ein Einzelkämpfer wie ich, würde so etwas nicht passieren! Du wärst zu hundert Prozent konzentriert und du würdest locker gegen eine Tessa Blanchard bestehen, aber so wie du jetzt drauf bist, gebe ich dir keine zehn Minuten und sie zerfleischt dich, also wenn sie wirklich so eine tolle Athletin ist, wie du sie hier darstellst. Frage: Bist du keine tolle Athletin? Das hier ist keine Soap, zumindest nicht für mich. Egal was du letzte Woche erlebt hast, Mund abwischen, nach vorne gucken, dann die Wut an deiner Gegnerin rauslassen! Verstehst du das?"

Was ist nur in ihn gefahren? Das war nun wirklich nicht Gentlemanlike. Warum hört er nur auf die Stimme in seinem Kopf? Oder besser gefragt: Ist es überhaupt die Stimme in seinem Kopf? Oder ist das ein Schutzmechanismus um gar nicht in die peinliche Lage zukommen, dass doch noch etwas zwischen den beiden passiert? Aber wen möchte Drew schützen? Sich selbst oder Candice vor ihm? Er stammelt...

McIntyre:"Es...es...tut...mir Leid. Ich weiß nicht, was in mich gefahren ist, ich kenne dich nicht, wahrscheinlich wirst du im Ring den Schalter umlegen können..."

Mehr bekommt er nicht mehr heraus. Wie wird Candice reagieren? Wahrscheinlich wird sie das Gespräch jetzt beenden...am liebsten würde er sich Ohrfeigen. Mit großen Augen starrt sie Drew an und kapiert nicht so recht, was da gerade passiert ist. Wäre McIntyre von Beginn an so ihr gegenüber aufgetreten...es hätte sie nicht wirklich gewundert. Aber nach dem doch recht lockerem Gespräch kommt dieser kurze Wutausbruch dann doch unerwartet. Candice spürt, wie sie das etwas verletzt hat. Normalweise würde sie darüber hinweg sehen, vor allem da die Entschuldigung gleich hinterher geschoben wurde. Aber nach der ganzen Geschichte mit Toni ist LeRae empfindlicher als sonst. Reicht es nicht schon, dass einer ihrer besten Freundinnen sie letzte Woche schon so angeschrien hat? Was muss jetzt noch dieser Schotte damit anfangen. Angefressen verschränkt Candice Wrestling ihre Arme.

Candice LeRae: Ich mag meine Freunde und bin gerne für sie da...ganz egal wie nervig und schrecklich es auch sein kann. Klar, ich habe gerade meine Differenzen mit Toni, die mich mehr vereinnahmen, als mir lieb ist. Aber ich bin felsenfest davon überzeugt, dass ich das mit ihr wieder hinbekomme. Freundschaften sind immerhin sehr wichtig, Drew. Ich weiß...Wrestling ist durchaus als Sport der Egoisten und Einzelkämpfer bekannt. Aber das geht auch anders. Schau...selbst wenn ich nachher gegen Tessa verlieren sollte...ich habe Familie und Freunde, die mich im schlimmsten Fall trösten und wieder aufbauen. Wen hast du, wenn du nachher gegen White den kürzeren ziehst? Gibt es dann jemanden, der dich in die Arme nimmt oder den du anrufen kannst? Oder schleichst du alleine durch die Gänge und weißt nicht wohin mit deinen Emotionen?

Kaum hat sie es ausgesprochen, schon bereut sie es etwas. Trotzdem muss LeRae noch etwas hinzufügen.

Candice LeRae: Und mach dir keine Gedanken darüber, ob ich eine tolle Athletin bin. Ich mache das Ganze hier lang genug...ich kenne das Geschäft! Tessa Blanchard wird nachher alle Hände zu tun haben, um Candice Wrestling zu bändigen.

Nachdem sie sich den Frust etwas von der Seele gesprochen hat, schaut sie McIntyre für einen Moment schweigend an. Ihre Mimik wird wieder etwas sanfter. Drew kann ja nichts dafür, dass sie sich mit Storm gestritten hat. Vielleicht war es auch nur eine impulsive Reaktion, die die Kanadierin nicht so an sich heran lassen hätte sollen. Der tough cupcake beschließt, die Stimmung wieder aufzulockern.

Candice LeRae: Das...das war jetzt von mir nicht ganz so angebracht. Entschuldige! Drew..ich wünsche dir nur das Beste und hoffe wirklich, dass du Jay White schlagen kannst. Und...wenn du mal jemanden zum reden brauchst...naja, ich kann sehr gut zuhören.

Das war leider die Reaktion die Drew erwartet hat, die Sicherungen sind ihm für eine kurze Zeit durchgebrannt und daher musste er mit so einer Antwort rechnen. Das sie allerdings so ins Schwarze trifft, damit konnte wirklich keiner rechnen. Was macht er, wenn er heute verliert? Zu wem geht er? Candice hat recht, er hat niemanden, klar seine Familie, aber die lebt in Schottland. Und selbst wenn sie in seiner Nähe wären, würde er sie nicht mit seinen Problemen belästigen. Sie haben ihn groß gezogen und er hat ihnen viele Kopfschmerzen gemacht, da kann er sie jetzt in Ruhe lassen. Wenn er Probleme hat, dann muss er sie alleine lösen. Er kann das auch, sonst wäre er in seiner Karriere nie soweit gekommen, aber direkt nach einer Niederlage, da wäre eine Vertrauensperson das beste was man haben kann. Aber ist Candice so jemand? Könnte Drew ihr zu hundert Prozent vertrauen und hätte sie überhaupt Zeit für ihn, schließlich ist sie mit ihrem Kopf schon bei anderen Personen. Eigentlich fühlt er sich zu ihr hingezogen, aber irgendwie kann er das nichts zulassen. Eine schwierige Situation, die er aber nicht hier und jetzt über Bord schmeißen will. Er muss sich auf seinen Gegner konzentrieren, daher muss er hier die Reizleine ziehen und weiterziehen.

McIntyre:"Denk über mich was du möchtest. Auch wenn ich verlieren sollte, werde ich damit klar kommen, ich brauche keinen, der meine Tränen trocknet. Ich bin Schotte, ich weine nicht."

Er lächelt leicht.

McIntyre:"Das war ein Scherz! Aber Schluss jetzt, ich muss weiter, aber lass mir dir bitte noch einen Rat mit auf den Weg geben, zumindest bis du den nächsten hier einfach über den Haufen läufst. Nimm dir nicht alles zu Herzen. Wenn deine Freundin ihre Wut an dir ausgelassen hat ist das eigentlich eine Gute Sache. Du bist ihr Katalysator. Dafür sind Freunde da. Ich weiß nicht, wie stark eure Probleme sind, aber wenn ihr wirklich mal Freunde wart, dann renkt sich das wieder ein. Also tritt dir in den Arsch und spiel den Katalysator so lange du das machen musst. Tritt Tessa Blanchard in den Arsch nachher und zeig den Leuten da draußen aus welchem Holz du geschnitzt bist und tritt mir in den Arsch, wenn du mal wieder quatschen willst. War nett mit dir."

Wie verabschiedet man sich am besten? Handschlag?... zu förmlich! Umarmung...zu herzlich! Also dann doch recht unprofessionell...Drew hebt seine Hand aufmunternd für ein High Five... Candice überlegt nicht lange und schlägt schließlich ein. Das kurze Gespräch mit dem Schotten war ein kleines emotionales Auf und Ab...aber gerade seine letzten Worte haben ihr gut getan. Ja, Freundschaften sind nicht immer einfach...aber wirklich gute halten viel aus. Das bestärkt LeRae nur in ihrer Annahme, dass sie das mit Toni wieder hinbekommen wird.

Candice LeRae: Das werde ich, versprochen. Und danke für das Angebot. Wir sehen uns, Drew.

Zum Abschied schenkt die Kanadierin ihm noch ein Lächeln, bevor sie weiterzieht. Möglicherweise hat sie einen neuen guten Freund gewonnen, was nie verkehrt sein kann. Dass sie dabei in Drew mehr auslösen kann, kommt ihr nicht in den Sinn. Doch zunächst will sie den Kopf komplett frei bekommen und sich ganz auf Tessa Blanchard einstimmen. Dazu wird sie wie immer einen ruhigen Platz suchen, um die letzten Augenblicke vor dem Match allein sein zu können. Die Kamera lässt die Canadian Goddess schließlich alleine weiterziehen. Es geht zurück zu den Kommentatoren.


Byron Saxton: "Also irgendwie glaube ich das Drew da einen leichten Flirt bei Candice versucht hat!"

Johnny Curtis: "Ich glaube aber da beißt er auf Granit!"

Noelle Foley: "Denke auch.. Weil Candice ist ihrem Johnny sehr treu.. Hoffe ich zumindest?"



Der JumboTron springt an, doch bis auf einen schwarzen Bildschirm wird den Zuschauern nichts weiter gezeigt, bis die Worte Face to Face with… erscheinen und einige Momente stehenbleiben, bevor der Name des Superstars gezeigt wird. Tessa Blanchard. Aus der Arena sind daraufhin gemischte Reaktionen zu hören, während der Bildschirm erneut schwarz wird und schließlich die bereits durch den Text angekündigte Queen of Carolinas erscheint. Ihre dunklen Haare kunstvoll zu einem Zopf geflochten könnte Tess schon fast brav wirken, wäre da nicht ihr recht dunkel gehaltenes Make-up und ihre Lederweste, die sie über einem schwarzen Top trägt. Sie sitzt vor einer schwarzen Wand, blickt jemanden an, der ihr gegenüber zu sitzen scheint und kurz huscht sogar so etwas wie ein Lächeln über ihre Lippen, als die Stimme von Tom Phillips ertönt, der dieses Interview führt.



Tom Phillips: "Tessa, bekanntlich bist Du die Tochter von Tully Blanchard und somit die Enkeltochter von Joe Blanchard, was Dich zu einem Wrestler der dritten Generation macht. Wie war es für in so einer namenhaften Familie aufzuwachsen und wann hast Du Dich dazu entschieden, in die Fußstapfen Deiner Vorväter zu treten?"

Irgendwie muss man ins Interview finden und dazu ist diese Frage schon gut geeignet, auch wenn Blanchard sich etwas Innovativeres gewünscht hätte. Trotzdem lächelt sie erneut leicht, als sie an ihren Opa und Dad denkt, die sie immer wie eine Prinzessin behandelt haben, auch wenn Tess schon sehr früh deutlich gemacht hat, dass sie keine ist. Traurigkeit steigt in ihr auf, die sie jedoch sofort wieder niederdrückt, sich mit ihrem Zeigefinger an der Augenbraue kratzt und nachdenklich blickt sie gen Kamera, als sie leise zu sprechen beginnt.

Tessa Blanchard:
"Als kleines Kind habe ich natürlich noch nicht begriffen, was mein Vater eigentlich macht, nur dass er oft nicht nach Hause kam und wenn, kam er meist sehr spät. So sah ich ihn nicht viel, doch dafür war meine Ma und vor Allem Grandpa Joe für mich da. Er nahm mich mit zum Fischen, wir sahen uns zusammen Sport im TV an und als ich zwölf Jahre jung war, nahmen Daddy und er mich zu meiner ersten Wrestlingshow mit. Ich war sofort Feuer und Flamme und wollte nichts mehr, als eines Tages auch in den Ring zu steigen."

Die Augen der 3rd Generation Excellence werden glasig, als Tränen in ihnen aufsteigen, die sie mit einem Kopfschütteln zu verbergen versucht und sie mit ihrem Finger im Augenwinkel zerdrückt. Zwar ist es niemals eine Schwäche Gefühle zu zeigen, doch trotzdem will Tess dies nach Möglichkeit verhindern und so spricht sie nach einem leisen Räuspern weiter.

Tessa Blanchard:
"Dad war anfangs nicht gerade begeistert davon, denn wollte er nicht, dass ich solche Zeiten durchmachen musste, wie er am Anfangs einer Karriere. Jeden Abend eine andere Stadt, für ein paar Dollar vor ein Handvoll Menschen in einer Turnhalle oder gar nur einer Bar auftreten und wenn es ganz beschissen läuft, wird man nicht bezahlt, weil die Einnahmen nicht hoch genug waren. Er wollte, dass ich weiterhin zur Schule und auf ein College gehe und im Gegenzug wollte er mich trainieren, um mich langsam auf eine eventuelle InRing Karriere vorzubereiten."



Erneut senkt sie ihren Blick, während sie all diese Erinnerungen vor ihrem geistigen Auge abspielt und auch einige, die sie hier nicht näher erläutern will. Wie zum Beispiel der riesen Streit mit ihrem Vater, als sie nach dem College keinen Job in einer Firma annehmen, sondern ihr Geld lieber mit professionellem Wrestling verdienen wollte. Dabei hatte er Unterstützung von ihrem Stiefvater, der ebenfalls Wrestler war und obwohl sie der Queen of Carolinas großen Erfolg zutrauten, wollten sie einfach nicht, dass sie ihren Körper solchen Strapazen aussetzt. Schlussendlich konnte sie ihren Kopf durchsetzen und feierte mit knapp achtzehn Jahren ihr Debüt.

Tom Phillips: "Dazu kam es dann ja auch und bevor Du zum Coast 2 Coast Wrestling kamst, konntest Du bereits viele Erfolge feiern. Trotz Deines jungen Alters standst Du bereits einigen großen Namen gegenüber, darunter der Hardcore Legende LuFisto, dem original Beautiful People Madison Rayne und auch im Intergender-Wrestling warst Du aktiv. Dave Crist, Maxwell Jacob Friedman, Joey Ryan; bekannte Namen, die Du sogar besiegen konntest. Was war es für ein Gefühl, sich in einer Männerdomäne nicht nur einen Namen zu machen, sondern auch Männern gegenüberzustehen und zu schlagen?"

Noch so ein Thema, bei dem sie mit ihren Vätern immer wieder aneinandergeraten war, denn da diese schon nicht damit einverstanden waren, dass ihre Tochter überhaupt in den Ring steigt, so machte sie das schier verrückt, dass ihr kleines Mädchen auch gegen Männer antrat. Aber auch hier setzte sich die junge Frau durch, indem sie Tully & Magnum klar machte, dass es ihre eigene Karriere ist und das diese beiden Männer es auch niemals zugelassen hätte, das ihnen jemand reinredet.

Tessa Blanchard:
"Nun, ich bin ein Farm-Girl und bin auf dem Land großgeworden, so dass es für mich nicht wirklich ungewöhnlich war, mich mit Jungs zu schlagen. Die kleinen Bauernjungen brauchten öfter mal ein Satz heiße Ohren, damit sie sich nicht zu sehr danebenbenahmen und ich war diejenige, die sie ihnen verpasste. Später im Ring war das natürlich etwas anderes, denn hier wussten die Männer sich zu wehren und ich musste so manches Mal schmerzlich erfahren, dass sie ziemlich hart zuschlagen können. Ich kann das aber auch und ich bin stolz, dass ich einigen Typen ihre großen Mäuler stopfen konnte, auch wenn ich das heute nicht mehr unbedingt machen würde. Muss ich auch nicht, denn hier laufen genug Weibsbilder rum, die ebenfalls paar Schläge auf den Hinterkopf gebrauchen könnten."

Auf Anhieb fallen ihr da einige ein, doch möchte sie dies an dieser Stelle nicht weiter vertiefen und sieht Tom mit einem Blick an, der sagen soll, dass seine Frage beantwortet ist. Also weitermachen.

Tom Phillips: "Vor einigen Wochen war es dann so weit, Du hast Dein erstes Match bestritten und musstest eine Niederlage gegen Scarlett Bordeaux hinnehmen. Sicherlich nicht der Start, den Du Dir vorgestellt hast, doch muss man auch ehrlich sagen, dass die Niederlage nicht unverdient war. Offenbar hast Du Scarlett unterschätzt und sie hat sich einfach als die Bessere entpu…"

Tessa Blanchard:
"Wenn Du diesen Satz beendest, wirst Du der nächste Mann sein, der von mir eine Tracht Prügel kassiert!"



Mit leiser, kalter Stimme unterbricht die Queen of Carolinas den Interviewer und sieht diesen an, als könne sie ihm tatsächlich jeden Moment an den Hals springen. Es ist nicht die Niederlage, die die junge Frau so wütend macht, denn hin und wieder verliert man halt, aber gegen wen sie da verloren hat. Alleine der Gedanke an Miss Bordeaux lässt sie verächtlich schnauben und sie kann es kaum erwarten, ihr erneut gegenüberstehen zu dürfen.

Tessa Blanchard:
"In welchen Universum ist diese... Frau besser als ich? Weil sie mich jetzt ein Mal besiegt hat? So etwas nennt man Glück und dieses ist bekanntermaßen mit den Dummen, richtig?! Also wenig verwunderlich, dass unsere rothaarige Flat Rate Hure das Glück scheinbar gepachtet hat, aber irgendwann reißt jede Glückssträhne und dann werde ich da sein. Nein, ich werde der Grund dafür sein und es wird mir eine wahre Freude sein, ihr zu zeigen, wozu so ein Farm-Girl fähig ist."

Entschlossen starrt Tess in die Kamera hebt dabei beide Fäuste und lässt sie leicht aneinanderprallen, was sie mit einem schiefen Lächeln begleitet. Ein leises Lachen folgt, womit das Thema für sie vorerst beendet zu sein scheint und sich die 3rd Generation Excellence zurücklehnt. Bevor Phillips jedoch die nächste Frage stellen kann, lehnt sich Blanchard auch schon wieder vor und schüttelt knapp den Kopf.

Tessa Blanchard:
"Wollen wir das hier mal ein wenig beschleunigen? Als Nächstes wirst Du bestimmt wissen wollen, was meine Ziele sind, was wieder äußerst innovative Fragestellung von Dir wäre. Was soll schon großartig mein Ziel sein? Wie ich eben deutlich gemacht habe, will ich ein weiteres Match gegen Scarlett, um ein für alle Mal klarzumachen, dass ihr Sieg nur ein Glückstreffer gewesen ist. Ich kann mir aber auch gut vorstellen, mir eine Schülerin, einen Protegé an die Seite zu holen und jemand wie Candy Floss wäre eine ganz gute Wahl, denke ich. Eines meiner Langzeitziele ist es natürlich, die Women´s Championship zu gewinnen, um mich unauslöschlich in die Annalen des c2c einzutragen. Den Namen Blanchard für eine neue Generation unsterblich machen - das ist mein Ziel!"

Ein klar formuliertes Ziel, das nicht einfach zu erreichen sein wird, doch wirkt Tessa mehr als gewillt, es zu erreichen und wer sie kennt weiß, dass sie Alles dafür geben wird. Wenn es nach ihr ginge, wäre die Perfect Ten ihr erstes Anschauungsobjekt für die neue Zielstrebigkeit der Frau aus Charlotte, aber wie bekannt sein sollte, ist ihre nächste Gegnerin Candice LeRae. Wie es der Zufall will, ist dies auch der Inhalt der nächsten Frage, die Tom in diesem Moment stellt.

Tom Phillips: "Dafür viel Glück, Tessa. Am Montag wird Deine Gegnerin Candice LeRae heißen, die ohne Frage zu den talentiertesten Frauen beim Coast 2 Coast Wrestling gehört. Wie stehst Du zu Candice und hast Du Dir bereits eine Strategie gegen sie zurechtgelegt?"



Mit einem leisen Lachen richtet die Queen nachdenklich ihren Blick zur Seite und ihr erster Impuls ist es, etwas Thrashtalk zu betreiben, doch schiebt sie diesen Gedanken schnell zur Seite. Sie hat keinen Beef mit der Kalifornierin, so dass kein Grund für Unfreundlichkeit besteht und so atmet Blanchard tief durch, bevor sie in die Kamera blickt.

Tessa Blanchard:
"Ich gebe Dir Recht, Tom, nein, ich werde Deine Aussage sogar noch ausweiten, in dem ich sage: Candice gehört ohne Zweifel zu den talentiertesten Frauen in diesem Business. Sie ist aber nicht Tessa Blanchard. Ich respektiere sie und was sie in ihrer Karriere erreicht hat, doch das wird sie nicht davor bewahren, heute Abend unterzugehen. Eine Strategie? Ganz simpel: meine Gegnerin so lange zu bearbeiten, bis ich gewinne!"

Die Schwarzhaarige zuckt knapp mit den Schultern, als wäre es tatschlich das Leichteste auf Erden, jemanden vom Kaliber einer Candice LeRae zu besiegen, aber genau davon scheint sie auszugehen. Natürlich nur für die Kameras, denn selbstverständlich weiß Tess genau, dass ihr Match gegen die California Goddess alles Andere als einfach werden wird und es harte Arbeit wird, als Siegerin hervorzugehen.

Tessa Blanchard:
"Mein Start hier lief nicht besonders gut, so dass ich gar keine andere Wahl habe zu gewinnen, denn eine weitere Niederlage für mich in die Bedeutungslosigkeit verschwinden lassen. Nachdem ich gegen Scarlett Bordeaux verloren habe, muss ich einfach zeigen, dass es ein reiner Glückssieg war und ich jederzeit in der Lage bin, jeden Gegner zu schlagen. Jeden. Ich habe Respekt vor Candice, doch wird mich das nicht abhalten, sie in Grund und Boden zu treten, wenn das mir dabei helfen sollte, den Kampf zu gewinnen. Der Weg, meine Ziele zu erreichen, führt über den besiegten, gebrochenen Körper von Candice LeRae. It´s not arrogance, it´s reality!"

Mit einem Lächeln, dass schon als arrogant bezeichnet werden kann, sieht die Queen Tom einige Momente schweigend an, bevor sie schließlich tieft durchatmet und ihren Blick in die Kamera richtet. Zwar ist dieses Interview eine Aufzeichnung, doch kann Tess sich sehr gut vorstellen, wie die Stimmung in der Arena zu diesem Zeitpunkt ist und sie soll Recht behalten. Laute Buhrufe sind aus der Arena zu hören, die aber relativ schnell abklingen, da die Fans natürlich auch wissen, dass das Ziel dieser Heat sie gar nicht hören kann.

Tom Phillips: "Vielen Dank für dieses Gespräch, Tessa und ich wünsche Dir viel Glü…"

Als der Interviewer sieht, dass sich die Miene der jungen Frau zornig zu verziehen beginnt, unterbricht er sich und so vergehen die letzten Sekunden der Aufzeichnung schweigend, bevor sie endet. Wir befinden uns wieder in der ausverkauften Arena, in der die Fans wieder damit begonnen haben, die Arroganz der 3rd Generation Excellence mit Buhrufen zu verurteilen, während die Kommentatoren ins Bild genommen werden.





Johnny Curtis: "Klare Worte von Tessa Blanchard, die noch immer stinksauer auf Scarlett Bordeaux ist und ich beneide Candice LeRae kein bisschen, die das heute Abend ausbaden darf."

Noelle Foley: "Ach, ich denke, dass Candice sich keine allzu große Sorgen machen muss, denn sie ist sehr wohl in der Lage, es mit jemanden wie Tess aufnehmen kann."

Byron Saxton: "Ein interessantes, kleines Gespräch mit Miss Blanchard und ebenso interessant wird sicher auch das Aufeinandertreffen mit LeRae. Ich freue mich wirklich sehr darauf."



OPENER
SINGLES MATCH
Eddie Dennis vs. TAJIRI


Writer: Endy




Melissa Santos: "Making his way to the Ring... from Japan... weighing in at 192 pounds.. the Japanese Buzzsaw... TAJIRIII!"





Es ertönt eine Musik das ist an und für sich nichts ungewöhnliches doch es ist die Theme eines neuen Superstars von C2C doch noch sehen wir ihn nun wird eine andere Kamera gezeigt wie ein Mann die Stage betritt auf seiner Jacke kann man den Namen des großen Mannes lesen Eddie Dennis steht nun auf der Stage mit seiner Ring Kleidung die die Farben der Walisischen Flagge hat streckt er seine Arme in die Luft und lässt sich von Publikum feiern. Eddie ist beliebt beim Publikum nun schreitet der Mann die Rampe runter mit einen Grinsen und klatscht die Fans ab.

Melissa Santos:"Making his way to the Ring... from Cardiff, Wales ... weighing in at 229 pounds.. EDDIE DENNIS !"

Mittlerweile im Ring angekommen stellt er sich noch mal in die Mitte in den Ring hebt nochmal grinsend seine Arme und genießt den Jubel der Fans bevor er seine Jacke auszieht und auf sein Gegner wartet.

*DING DING DING *

Das Match ist nun und Eddie Dennis ergreift sofort TAJIRI und denkt ihn mit Schlägen ein und schickt TAJIRI nun in die Seile und empfängt ihm mit ein Big Boot Eddie Dennis macht sich
seine Größe zum vorteil und zeigt ohne Probleme ein Suplex. Nun zieht Eddie sein Gegner und zeigt ein Swinging Sideslam und setz das Cover schon früh im Match an.

ONE... T...KICKOUT...

Tajiri ist noch mal raus gekommen doch Eddie Dennis wartet bis der Japaner wieder steht und bekommt wieder ein Big Boot kommt wieder hoch und es folgt ein Lariat von Eddie es sieht aktuell nicht gut für Tajiri aus und Eddie will jetzt sein Severn Bridge zeigen hebt ihn hoch doch Tajiri kontert und schobst den Waliser in die Ring Ecke und trifft mit ein Kick es folgt eine Kick Serie gefolgt von ein Shining Wizard doch das reicht dem Japaner noch nicht und wartet drauf das Eddie sich an den Seilen hichzieht. Und schlägt mit ein Roundhouse Kick bei Eddie Dennis ein das nutz Tajiri nun zum Cover.

ONE.. TWO... KICKOUT...

Es war knapp am Sieg vorbei und TAJIRI fragt nochmal beim Ringrichter nach der aber zeigt das es nur bis zur zwei ging. Eddie der mittlerweile wieder steht packt nun Tajiri zum Neck Stop Driver und zieht diesen durch.

ONE... TWO... THREE

*DING DING DING *

Here is your winner by pinfall: EDDIE DENNIS!



Noelle Foley: "TAJIRI mit der nächsten Niederlage und so langsam würde ich verstehen, wenn er sein Comeback wieder rückgängig machen würde. Das hat er nicht verdient."

Johnny Curtis: "Darüber kann man streiten, denn er hat sich für eine Rückkehr entschieden und TAJIRI muss gewusst haben, dass das Wrestling heute ein ganz Anderes ist."

Byron Saxton: "Das stimmt, Johnny und auch wenn ich es nicht gerne sage, sollte der Japaner zurück in den Ruhestand gehen, denn es wird langsam tragisch."



Nach dem Duell der Gegensätze zwischen Eddie Dennis und Tajiri hat die Crowd hier in Jerusalem ein paar Momente, um sich in Ruhe auf die nächste Begegnung einstimmen zu können. Tessa Blanchard wird zum ersten Mal seit der Show in Lissabon wieder in den Ring steigen und sicher alles daran setzen ihre Niederlage gegen Scarlett Bordeaux wieder vergessen zu machen. Ihre heutige Gegnerin wird es ihr sicher nicht leicht machen wollen. Schließlich konnte Candice LeRae zuletzt eher weniger durch Erfolge im Ring glänzen. Dennoch…die Begegnung interessiert die wrestlingbegeisterte Gemeinde – nicht nur in Israel, sondern weltweit. Zwei Frauen stehen sich gegenüber, die das Handwerk von der Pike auf gelernt haben und von vielen Experten als Athletinnen geschätzt werden. Eine der Damen werden wir nun im Gespräch mit Tom Phillips sehen, der in der hauseigenen Interviewecke schon bereit steht.

Tom Phillips: Ladies and Gentlemen…Candice LeRae!

Ein freudiger Aufschrei geht durch die Halle, als die beliebte Kanadierin zu Tom tritt. Ihr Ringoutfit heute ist in blau und rot gehalten mit einem goldenen Stern mittig auf dem Oberteil. Das erinnert stark an die Figur Captain Marvel, was zum bekennenden „Nerd“ Candice LeRae passen würde. Die Reaktionen sind bis dahin zu hören, was der tough cupcake mit einem freudestrahlenden Grinsen registriert. Diese Glückshormon bringende Massage ihrer gestressten Seele tut der kleinen Blondinen verdammt gut. Überhaupt wirkt sie wieder etwas gelöster als zu Beginn der Show, als sie mit Drew McIntyre zusammengeprallt war. Die zunächst durchwachsene, aber am Ende gute Unterhaltung mit dem groß gewachsenen Schotten hat dazu beigetragen, dass sie sich etwas besser fühlt. Klar…die dicke Luft zwischen ihr und Toni Storm schwebt immer noch um sie herum. Das hat zur Folge, dass Candice oftmals das Gefühl hat daran zu ersticken. Trotzdem muss ihre Karriere als Wrestlerin weitergehen. Sie ist sehr froh um die heutige Chance und freut sich auf die Herausforderung in Form von Tessa Blanchard.

Tom Phillips: Candice, in ein paar Augenblicken wirst du gegen Tessa Blanchard in den Ring steigen. Was denkst du über sie als Gegnerin?

Lächelnd hört die Canadian Goddess ganz genau zu. Man sieht ihr richtig an, wie sehr ihr diese alltäglichen Interviews vor einem großen Match gefehlt haben. Einfach nur ein sachliches Gespräch über die Sache, die sie, neben ihrem Mann natürlich, am meisten liebt. Und das ohne erhitzte Gemüter oder streitlustige Australierinnen.

Candice LeRae: Tessa Blanchard…es ist unglaublich, dass sie erst 23 Jahre alt ist. Mit ihrer Ringübersicht, ihrem Talent und ihrem absolutem Willen sich bis ganz nach oben durchzukämpfen kommt es mir so vor, als würde sie schon seit vielen Jahren die Womens Division anführen und…

Plötzlich stockt Candice und das Lächeln verschwindet für einen Moment aus ihrem Gesicht. Bei diesen waren Worten fällt ihr gleich ein andere Dame ein, die in den Augen der Kanadierin die gleichen Voraussetzungen erfüllt…Toni Storm. Der Schmerz ist wieder da und LeRae muss kräftig schlucken. Da sie aber die fragenden Blicke von Phillips auf sich spürt, versucht sie weiterzumachen, als sei nichts gewesen.

Candice LeRae: Wie gesagt…Tessa ist eine unglaubliche Athletin. Sie hat das Wrestling schon von Geburt an in sich. Kein Wunder bei dieser Familie…ihr Vater ist Tully Blanchard, ein ehemaliger Horsemen und für mich einer der am meisten unterschätzesten Wrestler aller Zeiten. Ihr Großvater war Joe Blanchard, ein geachteter Wrestler in den 50er bis in die 70er Jahre, der auch danach noch seinen Fußabdruck hinterlassen hat. Immerhin ein Trainer vom „American Dream“ Dusty Rhodes. Das sagt doch schon viel aus.

Tom Phillips nickt der Blondine anerkennend zu, als diese mit ihrem Wissen über die Familie Blanchard brilliert. Das zeigt, wie sehr Candice ihre Kontrahentin respektiert. In den letzten Tagen hat sie in jeder freien Minute – und sofern ihre Emotionen es zugelassen haben – sich mit Tessa beschäftigt. Jedes kleinste Detail, was ihr am Ende den Sieg bringen könnte, hat sie in sich aufgesogen. Davon abgesehen…LeRae stöbert auch so sehr gerne in der Geschichte des Wrestlings.

Candice LeRae: Trotzdem wäre es absolut falsch Tessa als einfache 3rd Generation Wrestlerin abzustempeln, die nur aufgrund ihres Nachnamens einen Vertrag erhalten hat. Sie hat sich alles alleine erkämpft und baut jetzt schon ihr eigenes Vermächtnis auf.

Tom Phillips: Als wir das letzte Mal Tessa im Ring gesehen haben, musste sie sich Scarlett Bordeaux geschlagen geben. Denkst du, dass das heute ein psychologischer Vorteil für dich sein könnte?

Candice hat mit dieser Frage irgendwie gerechnet. Natürlich ist ihr bewusst, dass Tessa die Niederlage gegen Scarlett ärgern wird und sie so unter Zugzwang steht, um den Anschluss an den Title nicht komplett zu verlieren. Aber andererseits hat Candice selbst keine große Siegesserie hinter sich, weswegen die Waage vor dem Duell recht ausgeglichen erscheint.

Candice LeRae: Nein, ist es nicht. Sie wird das ausblenden können, genauso wie ich alles ausblenden muss, was zuletzt geschehen ist. Neue Woche, neues Glück, um es mal so auszudrücken.

Candice lächelt, genauso wie Tom. Dann aber spürt man, dass dem Interviewer eine eher unangenehme Frage auf der Seele brennt. Er könnte diese für sich behalten…aber das kann der investigative Journalist in ihm nicht.

Tom Phillips: Candice, ich kann mir vorstellen, dass dir die Antwort schwer fallen wird, aber…aber ich muss das fragen. Zuletzt hat man gesehen, dass es zwischen dir und Toni Storm…Unstimmigkeiten gab. Wie sieht es da aus? Und könnte das dich negativ beeinflussen?

Und das ist es wieder…dieses beschissene Gefühl, welches Candice Wrestling seit letzter Woche hat. Missmutig verzieht die Kanadierin ihr Gesicht. Hätte Tom sich das nicht einfach sparen können? Lange kann sie ihm nicht böse sein, da sie weiß, dass das eben auch sein Job ist. Große Lust auf eine ausführliche Antwort hat sie dennoch nicht. Vor allem will sie ihre innere Gefühlswelt in diesem Interview und so kurz vor dem Fight nicht vollständig nach außen kehren. Aber komplett wortlos stehen lassen will sie Phillips auch nicht…schon alleine deswegen nicht, da das nicht ihre Art ist.

Candice LeRae: Nun, Tom…es ist ja ein offenes Geheimnis, dass es zwischen mir und Toni gerade…naja, etwas schwierig ist. Aber das wird schon wieder. Und was das Match angeht…wie gerade gesagt…ich werde gleich alles ausblenden und mich ganz alleine auf Tessa Blanchard fokussieren. Danach sehen wir weiter.

Das reicht dann auch fürs Erste und Tom will die Canadian Goddess nicht weiter quälen.

Tom Phillips: Dann danke für deine Zeit und viel Erfolg gleich im Match.

Candice LeRae: Danke Tom. Man sieht sich.

Der tough cupcake ist froh darüber, dass das Interview vorbei ist. Diese kleine Frage hat doch wieder mehr Staub in ihr aufgewirbelt, als es sein sollte. Sie verabschiedet sich noch von Tom und zieht weiter. In ein paar Minuten wird Candice zum Ring müssen. Also nicht mehr viel Zeit, um sich nochmal neu zu konzentrieren. Aber zunächst wird wieder weggeschaltet.


Byron Saxton: "Ich bewundere Candice für ihren Mut und ihre Entschlossenheit! Ich freue mich auf das Match gegen Tessa - das wird stark!"

Johnny Curtis:"Beide sind meilenweit von dem Level einer Alexa Bliss entfernt!"

Noelle Foley: "Ja Ja.. Du und deine Alexa!"



Bevor die Show weitergeht, werden die Fans vor den Bildschirmen von einer Videoeinspielung überrascht. Die in der Halle anwesenden Gäste dürfen ihre Auge gemeinsam auf den groß aufgebauten Titan Tron richten, wo selbiges Video für das weite Rund visualisiert wird. In einer grauen, nahezu Inhaltslosen Fabrikhalle hört man Schritte. Es kommen vom rechten Bildrand zwei unter einer langen Jogginghose versteckte Wrestling Stiefel zum Vorschein, die allem Anschein nach für die Geräusche verantwortlich waren. Die Kamera bewegt sich ein Stück, genau wie das Individuum in den Stiefel. Eine kurze Richtungänderung und man erkennt, dass die Person auf einen Wrestling Ring zugeht. Etwas abgewrackte Ringplane, abgerubbelte Seile – sieht nach einem rustikale Trainingsring aus. Über den schlanken Beinen kommt ein breiterer Oberkörper zur Schau, der von einem zur Hose passenden Hoodie bedeckt wird. Der Mann schnipst etwas nach hinten, was direkt vor der Kamera landet. Ein goldenes Geldstück fällt auf den Betonboden der Halle und initiiert damit das Theme von Kazuchika Okada, dessen blonder Schädel gleichzeitig zum Vorschein kommt. Plötzlich beginnen historische Einspieler aus den 90er Jahren, während Okada mit seiner Stimme aus dem Off dokumientiert.

Kazuchika Okada : Seit ich denken kann wollte ich nur eine Sache. Ich wollte in einem Ring stehen. Ich wollte die Seile an meinem Rücken spüren, die Zuschauer unterhalten und der Beste sein, den es je gegeben hat. Ich sah auf zum Great Muta und Tatsumi Fujinami. Ich wollte sein wie Kenta Kobashi und Matsuharu Misawa.

Bilder aus Matches dieser Legenden sind zu sehen. Kobashis Burning Hammer, gefolgt von Kejih Muto, als er am 04. Januar 1999 sich den IWGP Heavyweight Titel geholt hat. Es folgen Aufnahmen aus der Jugend Okadas. Der noch schwarzhaarige kleine Junge aus Anjo, Japan spielt im Garten Einmärsche seiner großen Vorbilder nach, während er von seinem Vater beim Baseball beobachtet wird.

Kazuchika Okada: Mein Vater wollte mich zu einer japanischen Baseball Legende machen. Ich hatte Talent. Ich war ein guter First Baseman – doch ich wollte etwas anderes. Ich wollte immer Wrestler sein. Ich musste meinen Vater überzeugen, aber er ließ mich unter die Fittiche vom Ultimo Dragon.

Es sind weitere alte Bilder von Okada zu sehen, wie er als junger Teenager mit dem Ultimo Dragon trainiert, bis er 2004 endlich sein Debut feiern durfte. Es sind viele Szenen des Jungen Okadas zu sehen, bis er am Ende in einem Staredown mit Jushin Thunder Liger zu sehen ist, bevor das Bild direkt geschnitten wird und das New Japan Dojo zum Vorschein kommt.

Kazuchika Okada: Alles, was ich beim Dragon gelernt habe war gut. Doch als ich im New Japan Dojo anfing, war es eine neue Welt. Ich war infiziert, der beste zu sein und hatte viele Rückschläge hinzunehmen. Das Training war hart, es war massig Disziplin nötig – doch jeder Perle Schweiß, jeder Kratzer auf der Haut und jedes schmerzverzogene Gesicht war es wert. Kazuchika Okada war geboren und bereit, die Welt zu erobern.

Es folgen Bilder Okadas aus dem NJPW Ring. Seine Wandlung zum „Rainmaker“ und einige seiner Spezialaktionen. Viele Highlights aus seiner legendären Matchserie mit Kenny Omega sind zu tun, die in einem Okada kulminieren, der den IWGP Titel in die Höhe reckt. Die Aufnahmen aus der Halle, in der Okada aktuell ist, zeigen ihn bei Trockenübungen seiner Signature Moves. Dropkick, Flying Elbow. Ein Sandsack für per Tombstone auf die Matte befördert, bevor selbiger Sandsack mit dem Rainmaker entstaubt wird.

Kazuchika Okada: Über die vergangenen Jahre habe ich mich weiterentwickelt. Der Weg war steinig. Ich hatte Schlachten zu Schlagen zu jede einzelne hat eine Narbe in mir hinterlassen, die mich hat besser werden lassen. Viele sagen, dass ich nun der beste Wrestler der Welt sei, doch ob das stimmt vermag ich nicht zu sagen. Ich weiß allerdings, dass ich es im Ring mit jedem aufnehmen kann. Ich weiß, dass ich das Fundament meiner Legecy in den letzten Jahren gelegt habe und dieses nun manifestieren kann und will. Ich habe überall auf der Welt Matches bestritten. Japan, Mexiko, Europa, Amerika – überall!

Während der Aufzählung Okadas sind Szenen aus England zu sehen, Szenen von Ring of Honor und Szenen von CMLL. Es geht zurück in die Halle, wo Okada nun in Frontalansicht zu sehen ist. Erstmalig in diesem Schnipsel sieht man Okada nun auch seine Lippen zu dem gesprochenen bewegen, was im ersten Moment etwas merkwürdig aussieht.

Kazuchika Okada: Ich war an einem Punkt in meiner Karriere, in dem ich mich gefragt habe, was ich will. Was soll der nächste Schritt des Rainmakers sein? Ich liebe es, überall auf der Welt zu kämpfen. Ich liebe es, mich mit den besten Athleten der Welt zu messen. Und ich liebe es, Titel zu gewinnen, die ich bisher noch nicht errungen habe. Coast 2 Coast?! Welcome to the Rainmaker Era.

Okada spreizt beide Arme plötzlich von sich, schlägt seinen Kopf in den Nacken und posiert in seiner markanten Rainmaker-Pose, während der Kamerazoom zurückgeht. Ein Schwenk nach unten und die Münze vom Videobeginn ist zu sehen. Eine goldene Prägung mit Okadas Kopf in Seitenansicht in der Mitte. Das Video endet.


Byron Saxton: "Okada ist hungrig! Und er liebt das Wrestling!"

Johnny Curtis: "Nur ob es ihm etwas bringen wird? Sein erster Run war schon zum Scheitern verurteilt!"

Noelle Foley: "Dieses Mal macht er es besser! Bestimmt!"



Viel ist passiert seit "El Ídolo" - Andrade Almas, das letzte Mal auf den Bildschirmen der Wrestlingfans zu sehen war. In den vergangenen Wochen hat sich der Mexikaner mit den Medien seines Heimatlandes auseinandersetzen müssen, natürlich auf Geheiß der Company und hat dementsprechend für einige Zeit aussetzen müssen. Zelina hat sich, stellvertretend für ihren Schützling, selbstverständlich weiterhin einen schlechten Namen gemacht. Das sie in Portugal auch noch die Dreistigkeit besessen hat Peyton, welche Almas offensichtlich sehr nahe steht, ein Bein zu stellen, schmeckt selbst ihm nicht und das wo er doch meist so kühl und abweisend wirken kann. Auch Arschlöcher können Gefühle für eine andere Person entwickeln, oder gar lieben. Im Ring-Attire und Shirt seiner Person wird der Latino im Backstage von den Kameras erwischt. Vega befindet sich woanders, etwas weiter weg und an einem Ort, wo sie ihren Klienten weder Hören noch Sehen kann. Angesichts der Tatsache, dass ein Treffen zwischen ihm und Peyton nicht sonderlich gut für die Australierin ausgegangen ist, ist er diesmal auf Nummer sicher gegangen. Kurz vor ihrem Match versucht er also die Brünette abzufangen und dass sie sich wohl in der Nähe der Vorhänge am Produktionsraum befindet, ist kein schweres Rätsel welches er lösen müsste. Mit dem Ziel anivisiert beschleunigt er seine Schritte ein wenig, legt die kurze Distanz zwischen ihm und Royce in Rekordzeit zurück und greift vorsichtig nach ihrem Handgelenk.

Andrade Almas
» Bonita, ich will mich entschuldigen. Für Zelina. «

Nur für den Fall der Fälle schiebt sich der Mexikaner vor die Australierin. Wer weiß denn schon, ob sie nach dem Vorfall überhaupt Interesse an einem klärenden Gespräch hat? Trotz des imposanten Bartes weiß Andrade einen wahnsinnig guten Hundeblick aufzusetzen. Der Zopf und die Ohrringe tragen wohl ebenfalls einen Teil dazu bei, dass er nicht ganz wie der herzloseste Drogenbaron wirkt. Oder vielleicht sogar das Gegenteil, je nachdem wen man fragt.

Für längere Zeit war auch die Australierin nicht zu sehen - zumindest nicht in den Shows der c2c. Erst hatte sie verletzungsbedingt eine Woche aussetzen müssen, dann war Peyton guter Dinge, dass sie endlich wieder in den Ring steigen durfte - und dann das. Zelina hatte beste Arbeit geleistet. Schließlich hatte sie bereits dem Match zugestimmt, ohne überhaupt zu wissen, auf was sie sich einlässt. Dann kam es eben wie es kommen musste - Peyton fand sich in einem Handicap Match gegen Taynara Conti und Rhea Ripley wieder. Es war fast schn klar, dass sie das niemals hätte gewinnen können. Die Übermacht war einfach zu groß und während sich Rhea und Taynara jetzt offensichtlich darüber streiten, wer denn genau auf welche Art und Weise die gefährlichere ist, scheint es lediglich Peyton zu sein, die irgendwie ein bisschen außen vor ist. Niemand hatte gefragt, welche Tracht Prügel sie denn nun brutaler gefunden hat - um ehrlich zu sein, wäre es wohl Ripleys. Egal - die Australierin konnte ihre Wunden lecken und nun ist sie wieder zurück. Heute Abend heißt ihre Gegnerin dann auch noch Shaul Guerrero - eine Frau, die bereits mit Zelina und Andrade im Ring gestanden hat und dementsprechend irgendwie involviert ist in diese ganze Geschichte. Royce hat deshalb auch noch die ein oder andere Vorbereitung zu treffen und ist jetzt schon in ihrer Ring Gear. Dass Almas zu Besuch kommt - damit hatte sie eigentlich nciht gerechnet, nicht nach diesem Match gegen Ripley und Conti. Schließlich ist sie davon ausgegangen, dass Andrade entweder mit im Boot sitzt oder sich nicht weiter dagegen gewehrt hat. Nun denn - er ist dennoch zu ihr gekommen.

Peyton Royce
"... für Zelina? Das kommt ein bisschen spät, findest du nicht auch?"


Peyton zuckt mit den Schultern und ihr Gesicht wirkt kühl, fast bewegungslos und distanziert schaut sie ihm entgegen - man könnte meinen, die beiden hätten bis vor wenigen Wochen nicht ständig miteinander geflirtet. Warum nun also diese absolute Veränderung ihres Gemüts? Nun, man hatte bereits einmal gehört, dass die Australierin vorher nie abweisend war. Erst als sie Bekanntschaft mit Simon Grimm und seinem psychopathischen Charakter gemacht hat ab dann hat sie sich deutlich verändert. Und offensichtlich hat sich dieser Schutzmechanisus gerade wieder offenbart - in dieser Minute, in der sie offensichtlich dachte, dass sie sich ihm gegenüber ein bisschen zu viel geöffnet hatte. Entsprechend macht sie jetzt viele, viele Schirtte zurück. Sicher ist einfach in diesem Fall sicher. Und um mal ehrlich zu sein - diese Entschuldigung von Andrade ist nicht nur viel zu verspätet, sondern in den Augen von Peyton auch nicht besonders echt.

Peyton Royce
"Ich glaube nicht, dass wir noch etwas zu besprechen haben, Andrade."


Andrade Almas
» Ich wusste nicht was sie tut, Peyton. Sonst hätte ich sie aufgehalten. Sie sagt mir nie was genau sie vor hat, nur dass sie etwas besprechen muss und ich mich auf mich selbst konzentrieren soll. «

Der Mexikaner spielt ihr gegenüber mit offenen Karten. Niemals hätte er eine solche Matchansetzung zugelassen, wenn man ihn darüber in Kenntnis gesetzt hätte. Auch Almas kann bissig sein, vor allem wenn man eine Person verletzen will, die ihm nahe steht. Eventuell hätte er den Braten riechen sollen, doch die Beziehung zu Zelina besteht, jedenfalls von seiner Seite, aus purem Vertrauen und von diesem Fauxpas abgesehen hat sich sein blinder Glauben in die Business-Managerin immer ausgezahlt. Wer sonst gewinnt gleich seine ersten zwei Matches nach Rückkehr?! Sie ist das Gehirn dieser Operation. Nicht, weil Andrade dumm ist, sondern weil Vega dreister und hinterhältiger ist, als er je sein könnte. Manchmal stellt er sich vor, dass die der kleine Teufel ist, der auf seiner Schulter sitzt und ihn zu Lenken versucht.

Andrade Almas
» Das ist genau was sie will. Zelina weiß, dass sie selbst nichts dagegen tun kann, wenn ich mit dir sein will, aber wenn sie es schafft das du wütend bist und freiwillig nichts mehr mit mir zutun haben willst... «

Almas seufzt. Ihm gefällt es nicht die kalte Schulter zu bekommen, was wohl auch mehr als verständlich ist. Offenbar funktioniert der Plan seiner Managerin und um ehrlich zu sein kann er Vega nicht mal böse sein. Was sie tut ist falsch und manipulativ, keine Frage, aber das tut nur um Andrade zu helfen. Sie duldet keine Ablenkung und will ihn an der Spitze sehen .. und da ist ihr jede Methode recht.

Andrade Almas
» Ich will das du mir vertraust. Du sollst dich mit mir sicher fühlen. Deswegen habe ich heute Abend ein Match gegen Simon Grimm. Ich werde ihn besiegen, für dich, damit du weißt, dass du an meiner Seite sicher bist. Niemand wird dir wehtun oder sonst was. Confía en mí, Peyton. «

Peyton Royce
"Du scheinst nicht zu verstehen - niemand muss für mich irgendwelche Schlachten schlagen. Ich kann das selbst. Ich brauche dafür keine Business Managerin oder sonst wen."


Okay, das hat sie wohl ziemlich klar gemacht - niemand muss sich um sie prügeln, niemand muss ihre Ehre verteidigen und niemand muss sich für sie rächen. Peyton kann das alles selbst tun. Sie kann sich selbst verteidigen und braucht niemanden, der denkt, sie sei einfach nur eine Frau, die nichts selbst tun kann oder einfach zu schwach ist. Peyton hält sich für alles andere, aber definitiv nicht für schwach und sie hat auch keine Angst vor Simon - naja, keine große um ehrlich zu sein. Sie weiß zwar, wozu er fähig ist, aber sie weiß genauso gut, dass er ihr wahrscheinlich nichts tun wird. Dafür ist seine verdrehte Art von Liebe einfach zu intensiv für sie. Es wirkt fast so als würde sie sich bewusst sein, dass diese Geschichte noch längst nicht vorbei ist. Das alles scheint für sie nur die Ruhe vor dem Storm zu sein. Irgendetwas wird noch passieren, ehe Royce in Frieden allein leben und über sich selbst bestimmen kann. Das Problem an der ganzen Geschichte ist einfach, dass man bei Grimm mit wirklich allem rechnen muss. Er ist ein Psychopath ohne Gewissen und völlig ohne Empathie bezüglich seiner Schwester und allen anderen Menschen, die ihm irgendwie nahe stehen könnten. Dass sich Andrade nun in die ganze Geschichte einmischen möchte, könnte für ihn bedeuten, dass er sich verbrennen wird an dem, was man wohl getrost als absoluten Wahnsinn bezeichnen kann. Sie scheint ihn also nur vor diesem Fehler bewahren zu wollen. Ein Zeichnen von Zuneigung? Sicherlich. Nur vielleicht ein Zeichen, was nicht sofort ins Auge sticht.

Peyton Royce
"Es ist besser, wenn du dich nicht in diese Angelegenheiten einmischst. Es ist besser für dich, für deine Karriere und Zelina würde das sicherlich auch viel besser gefallen."


Peyton winkt ab und scheint sich damit sicher zu sein, dass sie ihn abgeschreckt hat. Vielleicht ist es sogar besser, wenn sie abweisend zu Andrade ist, dann wird er nicht in Gefilde abdriften, die dunkler sind als die Nächte in der mexikanischen Wüste, wenn der Mond nicht scheint. Wahrscheinlich ist sie auch nur deshalb so bösartig und kühl gegenüber Alamas - schließlich hatte man diese Attitude von der Australierin ihm gegenüber sonst auch nicht gesehen. Ihr ist bewusst, dass der Mexikaner wahrscheinlich nichts dafür kann, was passiert ist - was zwischen Zelina und ihr passiert ist. Sicherlich hat die Latina ihren Schützling irgendwie hinter's Licht geführt, sodass sie in diesem Match völlig freie Wahl und freie Handhabe hat.

Andrade Almas
» Ja, ich bin mir sicher dass du keine Hilfe brauchst, aber ich will dir trotzdem beistehen. Außerdem kann ich es kaum erwarten diesen Idioten zu besiegen. Sein Schnäuzer macht mich aggressiv. «

Nun, etwas Freiheit hat Andrade dann doch. Zelina braucht ihn genauso wie er sie braucht. Diese Beziehung ist keinesfalls einseitig und wenn Vega die Dreistigkeit besitzt, Peyton gegen seinen Willen und sein Wissen ans Bein zu pinkeln, dann kann er auch tun und lassen was er will. Zudem hat er es mit einem amtierenden Champion zutun. Ein Sieg gegen den Grimm Reaper würde ihm also auf mehreren Arten in die Karten spielen. Auch Zelina scheint das zu verstehen, andernfalls hätte sie schon alles in ihrer Macht stehende getan um dieses Match abzusagen.

Andrade Almas
» Zelina und ich sind Freunde und Geschäftspartner, aber sie verhält sich wie eine Mutter. Das nervt. Ich bin ihr sehr dankbar für alles und trotzdem muss ich nicht nach ihrer Pfeife tanzen, nur weil sie mir hilft. Ich besiege jeden Gegner, ganz egal ob ich "Abgelenkt" bin oder nicht. El Ídolo es un dios de la lucha. Wenn ich Zelina am Herzen liege und nicht nur ein Geschäftspartner bin, dann wird sie das Beste für mich wollen und ich will dich, Peyton. «

Peyton Royce
"Wo ist sie denn, wenn du denkst, du würdest ihr derart am Herzen liegen, dass sie sich für dich freuen würde, wenn du jemanden findest, mit dem du nicht nur eine flüchtige Nacht verbringen möchtest. Obwohl - vielleicht ist es genau das, was du willst. Diese Geschichte hat mich gelehrt, dass ich dir nicht vertrauen kann."


Das erste Mal in dieser Unterhaltung kann man eine Gefühlsregung von Royce beobachten. Man kann sehen wie wütend sie diese ganze Situation zu machen scheint. In ihren Augen kann man dieses Funkel beobachten, was deutlich zeigt, dass sie tatsächlich enttäuscht von all diesem hier ist. Von allem - von Zelinas Verhalten, von Andrades Wegsehen, von der Situation an sich und vor allem von sich selbst. Sie sollte doch eigentlich gelernt haben, dass sie niemanden vertrauen kann. Sie konnte Simon nicht vertrauen und offensichtlich setzt sich dieses Verhalten von anderen weiterhin durch. Sie scheint immer an die falschen Leute zu geraten oder ist das einfach ihr Schicksal oder ist das einfach der normale Gang dieser Welt. Dass professionelles Wrestling immer schon ein Business war in dem man aufpassen musste mit wem an verkehrt, weiß Peyton sicherlich. Sie ist kein Rookie mehr und sie hat ebenso viel im Indy Bereich in Australien gewrestlet - und selbst dort schien es immer einen Konkurrenzkampf gegeben zu haben, der die Worker nicht vereint, sondern voneinander trennt. Das gleiche also auch hier in den Staaten. Peyton winkt ab und scheint sich sicher zu sein, dass das alles nur heiße Luft ist, die aus seinem Mund kommt. Hätte Andrade doch merken müssen, dass Zelina irgendetwas plant - so naiv kann er doch nicht sein.

Peyton Royce
"Würdest du Zelina in dieser Sache vertrauen, dann wäre sie hier - dann würde sie sich anhören müssen, was du zu sagen hast und was du möchtest. Aber sie ist nicht hier und du scheinst das auch nicht für nötig zu halten. Wenn sie nichts davon weiß, dass ist alles so viel einfacher, nicht wahr?"


Das ist ein guter Punkt, den sie hier anspricht - wenn er doch auf das Gewissen seiner Business Managerin vertrauen würde, dann wäre sie nicht irgendwo anders und er würde das völlig im Geheimen machen. Dann würde er für das, was er möchte gerade stehen und sich verhalten wie ein erwachsener Mann - dieses heimliche ist doch eine Farce und bedeutet, dass er sich eben bei all dem nicht so sicher zu sein scheint. Was würde passieren, wenn Zelina das mitbekommen würde? Die Latina würde die nächste Gemeinheit gegenüber Peyton planen und wieder würde sie den Kampf dieser beiden auf ihrem Rücken austragen müssen. Dieser Kampf darum, wer sich nun durchsetzt - der Kopf oder der Körper dieser Allianz, die so erfolgreich, aber ebenso toxisch zu sein scheint. Peyton dreht sich von dem Mexikaner weg und verschränkt die Arme vor der Brust. Auch ihr Blick löst sich von Andrade. Offensichtlich will sie nicht weiter darüber diskutieren, was passiert ist und wer einen Fehler gemacht hat. Gewiss - Peyton ist nicht perfekt, wenn es um zwischenmenschliche Beziehungen geht, aber sie weiß genau, was sie will. Und das ist definitiv nicht die zweite Geige bei irgendjemanden zu spielen.

Peyton Royce
"Ich weiß nicht wie es dir geht, aber ich habe genug von dieser ganzen Geschichte, von diesem ewigen hin und her und dass du nicht weißt, wer dein Leben bestimmt."


Andrade Almas
» No, no, no. Du kannst mir vertrauen, aber du willst es nicht. Denkst du, ich bin wie dieser Kerl? ¿Crees que soy un monstruo? ¿Alguien que quiere lastimarte? Bullshit. Ich bestimme mein Leben, sonst niemand. Ist es falsch das ich mir helfen lasse?! Nein. Du suchst Gründe um mir böse zu sein. Ich bin nicht dumm, Peyton und ich bin kein kleiner Junge mehr. Mach was du willst. Ich gehe nachher da raus und beweise mich indem ich den Typen verletze, der über so lange Zeit dasselbe mit dir gemacht hat. Wenn dir das als Beweis nicht reicht.. «

Offensichtlich hat Andrade die Nase voll und wer kann ihm das schon verübeln? Keine seiner Handlungen hatten jemals die Intention ihr zu Schaden, nein - Sein Vorhaben sogar in ihrem Sinne, wenn sie auch die starke Frau raushängen lässt. Der Mexikaner schüttelt den Kopf und stiehlt sich an Peyton vorbei, zeitgleich wird das Bild Schwarz.


Byron Saxton: "Sagt ich spinne - aber ich glaube Andrade meint es ernst mit Royce!"

Johnny Curtis:"Ist ja auch eine durchaus heiße Dame! Und Almas hat definitiv Geschmack, wenn er sich von Zelina managen lässt!"

Noelle Foley: "Ich bezweifle aber irgendwo ob Royce das möchte unter den Gegebenheiten.."



Da verdient man doch gerne sein Geld. Frei haben, die Füße hochlegen...und dazu endlich ein gutes Glas Wodka. So finden wir den selbsternannten "The Alpha" vor, als wir einen Blick in der Cafeteria werfen. Chris Jericho hat es sich an einem Tisch in einer Ecke gemütlich gemacht. Das rechte Bein liegt auf dem Stuhl zu seiner Seite, der dazugehörige Arme ist locker auf dem Schenkel abgelegt. In der linken schwenkt er das Glas mit der alkoholischen Flüssigkeit. Die Sonnenbrille hat er in das längere Haar hochgeschoben. Obwohl eher wärmere Temperaturen zu verzeichnen sind, darf der obligatorische Schal nicht fehlen. Die Augen schweifen ein wenig desinteressiert in der Gegend umher...bis er plötzlich jemanden entdeckt, der gar nicht so weit von ihm durch den Raum läuft. Dieser jemand ist nicht irgendwer...der Velveteen Dream ist unterwegs. Spöttisch grinsend hebt Y2J sein Glas in die passende Richtung...

Chris Jericho: Sieh an, sieh an...wenn das nicht der alles zerreißende Tiger ist.

Wir erinnern uns...vor zwei Wochen kam es zu einem Rededuell zwischen den beiden Männern, in dem der Dream Jericho warnte, sich nicht von Äußerlichkeiten blenden zu lassen. Nun wendet der Veteran die Worte des jungen Mannes gegen diesen an. Chris nimmt einen großen Schluck und stellt das Glas vor sich auf dem Tisch ab. Er braucht beide Hände, um dem Dream höhnischen Applaus zu spenden.

Chris Jericho: Ich muss schon sagen, ich war letzte Woche schon seeehr begeistert über die groß angekündigte Dream Experience. Wie du dieses Match nach dem Unproven Cutter verloren hast...wow, beeindruckend, Junior! Willst du wissen, was mit dem Leuten passiert, die so eine beeindruckend jämmerliche Vorstellung präsentieren? Hm? Willst du wissen, was passiert?

Nach einer kurzen, dramatischen Pause zieht Jericho mit einer schnellen Handbewegung sein Smartphone hervor.

Chris Jericho: Veleveteen Dream...YOU JUST MADE THE LIST!

Irgendwie hat man das über kurz oder lang kommen sehen das der eher unglückseelige Paradiesvogel auf der Liste landen wird. Leider Gottes hatte die Motivation von Candy Floss nicht ausgereicht um das sinkende Schiff von Dream an diesem Abend zu kippen. Austin Theory wird auf Noam Dar treffen und somit ist der Afroamerikaner wohl für längere Zeit aus dem Rennen ausgeschieden. Obwohl er sehr bemüht ist seinen Frust darüber zu verbergen, wirkt Patrick Clarke an diesem Abend regelrecht müde und erschöpft. Beginnt er doch zu zweifeln? Wer könnte es ihm verübeln? Die Sterne sind nicht auf seiner Seite und am allerwenigsten er hat eine Erklärung dafür. Wahrscheinlich werden über ihn hinter seinem Rücken schon diverse Scherze getan, das es ihm wohl nie mehr möglich sein wird einen Sieg zu erringen.


"Soweit ich mich erinnere habe ich es länger gegen Austin Theory ausgehalten wie du. Somit frage ich mich wohl wer von uns beiden eine jämmerliche Show abgeliefert hat!"

Ohne auch nur den Eintrag auf Jerichos Liste zu würdigen oder zu beachten, kommt diese Aussage schon fast giftig aus dem Mund von Dream. Ungewohnt bei ihm, aber es verdeutlicht wohl nur das solche Worte ihn weniger erfreuen. Ausgerechnet der Rockstar sollte mit solchen Behauptungen vorsichtig sein.. Weder er noch Velveteen konnten einen Sieg gegen Theory erringen.


"Das dich dieser Matchausgang jedoch erfreut hat, war mir ziemlich klar. Wahrscheinlich hast du es genossen, das ich meinen Worten nicht gerecht werden konnte. Wie so oft in letzter Zeit. Erquickend das es ein Veteran wie du nötig hat, sich an so etwas hochzuziehen.. Das bestätigt mich immerhin wieso ich immer noch hier bin und noch nicht aufgegeben habe!"

'Noch nicht' klingt nicht sehr positiv. Im Grunde genommen könnte man sagen das Dream ernsthaft wohl darüber nachgedacht hat die Company zu verlassen. Das wäre ein Verlust für die Fans, die den Mann aus Capitol Hill sehr ins Herz geschlossen haben. Wer aber ein wenig überlegt wie der Paradiesvogel so tickt, kann man davon ausgehen das er sich wohl auch unwohl in seiner Haut fühlt, weil er das Gefühl hat alles und jeden enttäuscht zu haben. Sein Glaube sinkt.. Sogar so sehr das er Mrs.Floss wohl seit dem Vorfall letzte Woche regelrecht zu ignorieren scheint. Anders kann man sich die kurze Szenerie nicht erklären, in der Candy alles mögliche versucht hat Patrick Clarke zu kontaktieren. Ist er böse? Nein. Wohl eher möchte er ihr so nicht unter die Augen treten.


"Nur zu - reiss weiterhin deine Witze. Setz mich vermehrt auf die Liste.. Wenn es das einzige ist was einen alternden Mann wie dich glücklich macht, möchte ich keine Spaßbremse sein!"

Mit sichtbarer Genugtuung registriert der Veteran, wie giftig und angekratzt der Dream reagiert. Da hat er offenbar die "richtigen" Worte getroffen. Genüsslich steckt er sein Handy wieder ein und geht langsam um den Tisch herum, wobei er mit den Fingerkuppen sanft über die Platte streicht. Kurz rollt er dabei die Augen...schon wieder geht es gegen seine vermeintliche Niederlage gegen Austin Theory. Chris hat keine Lust mehr, schon wieder erklären zu müssen, dass sein offizielles Comeback gegen Simon Dean stattfand. Selber schuld, wenn der Dream so doof ist, sich das nicht merken zu können.

Chris Jericho: Soso...alternder Mann? Witzig...warst es nicht du, der bei unserem letzten Treffen großspurig angekündigt hat, dass er seinen Gegenüber nie nach seinem physischen Alter beurteilen wird. Tztztz...hat dich die Schlappe gegen Theory so getroffen, dass du deine eigenen Vorsätze brichst? Nana...ob das der kleinen Candy Floss so gefallen wird? Dann muss sie ja alles hinterfragen, was du ihr jemals erzählt hast. Wird dann alles bröckeln? Deine schillernde Fassade? Deine Arroganz?

Oh, ein gefährlches Pflaster, hier Candy Floss reinzuziehen. Jericho ist sich der Wirkung durchaus bewusst, wenn er die junge Britin explizit erwähnt. Aber er will es ja bewusst provozieren. Lächelnd geht er an Patrick Clarke vorbei, wobei er den linken Arm an den Körper anlegt, den rechten darauf stützt und sich mit dem Zeigefinger immer wieder an das Kinn tippt.

Chris Jericho: Wo wir schon dabei sind...interessante Frauenwahl, werter Mr Clarke. Zum einen eben die etwas dümmliche und einfältige Candy, die noch wie eine Klette an die hängt. Und dann...Toni Storm! War sie nicht einmal deine beste Freundin?

"War"...ebenfalls ein bewusst gewählter Terminus von The Alpha.

Chris Jericho: Ich bin letzte Woche zufällig an der Kabine von Candice LeRae vorbeigekommen. Sie hat sich mit deiner kleinen Storm ordentlich gezofft...war nicht zu überhören. Wie ist das? Zu spüren, dass das leine Blondchen immer launischer und aggressiver wird und sich nach und nach von dir distanziert...bis du sie eines Tages für immer verlierst? Oh...nein, das wollen wir uns ja nicht vorstellen...oder doch?

Chris Jericho tut das was er am besten kann - provozieren. Das Dream dafür mehr als genug Angriffsfläche bietet, steht außer Frage. Vielleicht war es nicht gerade klug Candy Floss und Toni Storm zu erwähnen, die mitunter dem Dream noch am nächsten stehen. Das der Dunkelhäutige bisher machtlos war, gegen die Launen von Storm lag wohl aber auch simpel und einfach daran das er sich bisher davor gedrückt hatte. Floss konnte ihn dazu motivieren es endlich in Angriff zu nehmen.. Wahrscheinlich hat sich dieses Vorhaben durch die vernichtende Niederlage aber wieder eledigt.


"Wie charmant das du dir solche Sorgen um meine Beziehungen machst. Allerdings wüsste ich nicht, was es dich angeht. Zumal es sehr traurig ist, das du zwei Frauen bei einem Streit belauscht, aber nicht einen Finger krumm gemacht hast dazwischen zu gehen. Das zeigt von deiner wirklichen Größe, Chris. Enttäuschend."

Naja - Jericho gehen die Streitigkeiten zwischen Storm und LeRae nichts an. Wäre es aber nicht vielleicht sinniger gewesen sich nach den Rechten zu erkundigen? Nicht für jemanden wie Jericho der sich selbst der nächste ist. Man mag es kaum glauben, aber Velveteen fühlt sich in dieser Situation absolut nicht wohl. Die gezielten Provokationen sollen ihn verletzen und so gerne er es auch verstecken will.. er kann es nicht. Er macht sich unglaubliche Sorgen um die Australierin und noch viel mehr um Candy Floss. Dennoch ist er viel zu gehemmt durch seine leeren Worte, als einer von ihnen unter die Augen zu treten - ein vermaledeiter Teufelskreis.


"Da du ja den Moment der Erniedrigung zu geniessen scheinst.. Warum forderst du mich nicht für das Special nächste Woche heraus um mir den Gnadenstoß zu geben? Zu verlieren hast DU in diesem Fall ja nichts.."

Natürlich hätte Jericho letzte Woche dazwischen gehen und den Streit beruhigen können. Aber warum sollte er? Ihm geht eine Candice LeRae und eine Toni Storm ziemlich am Hintern vorbei. Sollen die Beiden sich doch zerfetzen. Der Veteran sieht nur das, was ihm selbst von Nutzen ist. Und da er es hier und jetzt gegen den Velveteen Dream einsetzen kann, bedient er sich gerne an der verbalen Auseinandersetzung zwischen LeRae und Storm, die er sonst schon längst verdrängt hätte. So kann er sich sinnbildlich selbst beglückwünschen und die Hände reiben, da die Provokationen ihr Ziel treffen.

Chris Jericho: Wahre Größe...ach, Jackass...ich weiß, wie großartig ich bin...im Gegensatz zu dir habe ich dauerhafte Bestätigung durch andere Personen nicht nötig. Und was das Special angeht...

Ein Match gegen den Velveteen Dream? Das war an sich nicht die Intention von Y2J gewesen. Aber warum nicht? Das Selbstvertrauen von Patrick Clarke ist angeknackst und Chris konnte schon in seinen Kopf vordringen. Leicht überheblich mustert The Alpha den Afroamerikaner, bevor er diesem zunickt...

Chris Jericho: Also gut...nächste Woche...Chris Jericho vs Velveteen Dream...Junior, bist du denn bereit für das größte Match deiner Karriere?


Ein kurzes Schweigen tritt ein, ehe man von Velveteen einen gedämpftes Ausatmen hört. Ist er bereit? Er muss es wohl..


"Das sehen wir dann. Bis die Tage, Chris. Ich hoffe du genießt deine Ruhe!"

Das ist ein.. unkonventioneller Abschied von Velveteen Dream. Man merkt ihm allerdings auch an, das er selbst nicht ganz weiß woher diese Schnapsidee jetzt kam. Mit diesem letzten Satz verlässt der Afroamerikaner dann auch das Bild und so endet die Szene.




Byron Saxton: "Also heißt es Dream gegen Jericho - die erste wohlgemerkt!"

Johnny Curtis:"HAH! Leichtes Spiel für Jericho!"

Noelle Foley: "Schreib ihn nicht ab! Das ist falsch Johnny!"



MATCH 2
SINGLES MATCH
Candice LeRae vs. Tessa Blanchard


Writer: Alex

Tessa Blanchard ist während der Werbung zum Ring gekommen.

Die Halle erstrahlt in einem hellen, gemütlichen Licht, während Boxen und der riesige Bildschirm oberhalb der Entrance Stage gleichzeitig anspringen...



Die ersten, eingeblendeten Buchstaben verraten sofort, welche Frau sich nun die Ehre geben wird: Candice LeRae. Die Menschen in der Halle springen auf und freuen sich...immerhin ist die Canadian Goddess äußerst beliebt. Mit einem strahlenden Lächeln und bester Laune spurtet Mrs Wrestling auf die Stage. Sie verliert nicht lange Zeit und trabt los...

Melissa Santos: Making her way to the ring... from Mr. Toad's Wild Ride... the Canadian Goddess... CANDICE LERAE!

Auf dem Weg zu ihrem Arbeitsplatz versucht sie mit sovielen Fans abzuklatschen, wie nur möglich. Motiviert springt sie am Ring direkt auf das Apron, sieht sich nochmal kurz in der Halle um und entert den Squared Circle. Dort hüpft LeRae auf ein Turnbuckle und reißt jauchzend beide Hände in die Höhe. Ihr Grinsen scheint noch breiter zu werden. Schwungvoll springt sie wieder auf die Matte. Ihre Theme verstummt und Candice ist bereit für das Match.

* DING DING DING *

Beide Athletinnen zeigen von Beginn an großen Respekt füreinander. Daher beginnt das Match eher ruhig und abwartend, mit vorsichtigem Abtasten. Nach und nach kommt mehr Schwung rein. Tessa kann ihre physische Stärke gut umsetzen und die flinke Candice mit einigen Holds am Boden halten. LeRae hat ihre liebe Müh und Not…kann sich aber dennoch in den Fight zurückkämpfen. Nach einem Tornado DDT und einem schön abgesprungenen Moonsault macht Candice Wrestling fast den Sack zu. Blanchard befreit sich aber noch und nimmt ihrerseits wieder das Heft in die Hand. Nach dem Military Press Slam und einem Running Knee Strike zeigt die Tochter von Tully Blanchard, dass sie sich durchaus auch auf den Seilen wohlfühlt. Ein perfekter Springboard Bulldog sitzt ganz genau. Der Cover bringt leider nicht den gewünschten Erfolg. Der Buzzsaw soll endlich den gewünschten Erfolg bringen. Candice stemmt sich dagegen und wirft Tessa über sich. Beide Frauen brauchen einen kleinen Moment, bevor sie sich einen ausgeglichenen Schlagabtausch liefern können. Dank eines Augenblicks, in dem Tessa unkonzentriert ist, landet sie im Ms. Garga-no-escape. Candice legt ihre ganze Kraft rein und versucht die Dunkelhaarige zur Aufgabe zu bewegen. Tapfer kämpft Tessa gegen den Schmerz an und kann sich mitsamt LeRae hochpowern. Ruckartig lässt sich Blanchard nach hinten fallen und entledigt sich so dem tough cupcake. Nach einer kurzen Regenerationspause ist Candice wieder auf den Beinen. Sie sprintet in die Seile und zeigt einen Springboard Crossbody…Blanchard weicht aber aus, so dass die Blondine ins Leere fällt. Schnell zerrt Tessa ihre Gegnerin nach oben…Buzzsaw…Nein, schon wieder abgeblockt! Candice bückt sich unter Tessa und hebelt diese schnell aus…The Heart Breaker! Der Move sitzt…One, Two, Three!

* DING DING DING DING *

Here is your winner by pinfall: CANDICE LERAE!



Byron Saxton: "Toller Sieg für Candice und eine weitere Niederlage für Tessa Blanchard, die sich langsam etwas überlegen muss, wenn sie hier, beim c2c, nicht untergehen will."

Noelle Foley: "Gute Leistungen von beiden Ladies und Tessa sollte sich nicht zu viele Gedanken wegen dieser Niederlage machen und sich lieber auf nächste Woche konzentrieren."

Johnny Curtis: "Vielleicht kann sie ja in Unterwäsche mehr überzeugen als im Ring, denn leider war das bisher nichts für die 3rd Generation Excellence.



Wir sind hinter den Kulissen von LIVE wo eine Show in Jeruslem begonnen hat die noch viel zu bieten haben wird am heutigen Tag. Während eine Diven-Action schon vorüber ist steht noch eine zweite Diven-Action in wenigen Minuten aus. Shaul Guerrero wird dabei ihren zweiten In-Ring-Auftritt zeigen nachdem sie es bereits einmal in einem Mixed Tag Team Match gegen Andrade Almas und Zelina Vega probiert hat. Eine Niederlage hat es für das Duo bestehend aus Konnan und Shaul gehagelt und man kann nur fürchten, dass der heutige Auftritt nicht besser verlaufen wird. Shaul ist einfach zu grün noch hinter den Ohren wenn es ums Kämpfen geht. Zwar hat sie mit Ember Moon eine starke Freundin gefunden aber dies wird ihr gegen Peyton sicherlich nicht helfen. Wir sehen besagte Shaul zusammen mit ihrem Manager in deren Lockerroom stehen. Da die beiden sich in einem Gespräch befinden hören wir einfach mal still und leise zu.

Shaul Guerrero:
”Wir müssen reden. So kann es nicht weitergehen. Verstehe mich nicht falsch. Du machst einen prima Job und ich bin froh, dass du an meiner Seite bist aber du kannst nicht alles und jeden attackieren der mir nur einen Hauch zu Nahe kommt. Ember zum Beispiel ist eine Freundin mittlerweile für mich und ich würde mir wünschen, dass du sie nicht noch einmal niederstreckst.“

Es ist eine Mischung aus Entschlossenheit aber doch eher der Angst dass Konnan sauer reagieren könnte. Konnan blickt mit gerunzelter Stirn zu seinem Schützling herüber, nimmt diese in den Arm und drückt sie an sich.

Konnan:
”Hey… alles gut. Wenn dies dein Wunsch ist dann werde ich dies berücksichtigen. Sollte ich aber mitkriegen, dass sie dich hintergeht oder dir anderweitig Leid zufügt egal auf welcher Ebene dann wird sie mich kennen lernen. Einverstanden?“

Wer hätte das gedacht. Es war ja einfacher als gedacht. Shaul wirkt auch selbst erstaunt wie einsichtig ihr Bewacher ist und wie simpel es doch war ihren Willen durchgesetzt zu bekommen. Nun gut… den Zusatz was passiert wenn Ember sich nicht korrekt verhält hat sie natürlich auch zur Kenntnis genommen aber es war ein Schritt in die richtige Richtung.

Shaul Guerrero:
”Vielen Dank. Ich weiß es zu schätzen. Und auch was mein heutiges Duell anbelangt. Da hätte ich auch eine Bitte. Vielleicht könnte ich es mal alleine versuchen? Also ohne dich am Ring? Nicht, dass ich dich für immer dort weg haben möchte aber ich möchte es einfach versuchen alleine hinzubekommen. Es ist quasi ein Versuch.“

Der Druck von Konnan wird fester. Er raubt der armen Guerrero-Tochter nun fast die Luft, lockert dann aber den Griff wieder und schaut Shaul tief in die Augen.

Konnan:
”Dies kann ich nicht tun. Mein Kodex untersagt mir das Fernbleiben vom Ring. Ich habe deiner Mutter aber auch deinem Vater noch zu seinen letzten Tagen versprochen dass ich dich nie aus den Augen lassen werde und im Fall der Fälle kurzfristig eingreifen kann. Dies kann ich nicht gewährleisten wenn ich wegbleibe. Diese Bitte muss ich daher ablehnen. So leid es mir für dich tut.“

Das anfänglich noch glückliche Gesicht nach dem Erfolg der ersten Frage verfliegt sehr schnell. Es entsteht wieder ein trauriger Blick mit weinerlichen Augen. Den Hundeblick hat sie echt gut drauf. Da werden normale Väterherzen sicherlich weich. Konnan hingegen beeindruckt das nicht.

Konnan:
”Netter Versuch, Shaul. Aber ich bleibe bei meiner Aussage. Ich werde mit zum Ring kommen ob du es willst oder nicht. Ein Mann ein Wort. So gehört es sich nun mal und wenn dir etwas zustößt möchte ich nicht derjenige sein der die Schuld auf sich nimmt. Ich hoffe du kannst mich auch ein wenig verstehen.“

Verärgert verschränkt die junge Guerrero-Diva die Arme vor der Brust und blickt etwas enttäuscht auf Konnan der sich kein bisschen erweichen lässt.

Shaul Guerrero:
”Ich pfeife auf deinen Schwur…. Lasse mich in Ruhe….“

Wie man es schon einmal gesehen hatte schubst Shaul ihren Manager zur Seite und rennt davon. Mit einem Kopfschütteln nimmt Konnan dieses Verhalten zur Kenntnis und fühlt sich wohl bestätigt, dass man die junge Latina noch nicht unbeaufsichtigt lassen kann. Mit diesen Bildern schalten die Kameras nun um und wir sehen die Kommentatoren des Abends wieder im Bild die weiter durch das Programm führen.


Byron Saxton: "Shaul möchte so langsam ohne Konnan Schritte machen. Daran ist nichts falsch!"

Johnny Curtis:"Mag sein - aber sie ist noch grün und das zeigt sie durch so ein Verhalten!"

Noelle Foley: "Sie fühlt sich schlicht und ergreifend eingeengt Johnny. Frauen hassen so etwas!"



- video fade in -

Vor der schlechten Green Screen Darstellung des verschneiten Himalaya-Gebirges stapft eine vermummte Gestalt durch kniehohen Kunstschnee, während ihm von vorne durch eine Windmaschine mehr davon entgegengeschleudert wird.

Um Geheimnisse zu entdecken, die sich jeglicher menschlichen Vorstellungskraft entziehen, macht sich ein unerschrockener Mann auf eine beschwerliche Reise.

Ein kleiner Text wird am unteren Bildschirm eingeblendet und nachdem noch einen Moment der sich durch den Schnee kämpfende Mann gezeigt wird, gibt es einen Schnitt, um den Zuschauern eine atemberaubende Aufnahme von einem Kloster zu zeigen. Dieses steht auf dem Gipfel eines Berges und kann nur durch einen langen, sehr schmalen Weg erreicht werden kann, auf dem sich eine einzelne Gestalt einen Weg nach oben kämpft. Im Hintergrund läuft Musik, die wohl Spannung erzeugen soll und dunkel erinnert die Szene aus dem Christopher Nolan Meilenstein 'Batman Begins' und nachdem wir den Strapazen des bisher noch Unbekannten für weitere Augenblicke zusehen dürfen, erfolgt ein weiterer Schnitt.



Der Protagonist des kleinen Films steht nun vor den hohen Holztüren des Klosters, sein Atem geht schwer und bildet Dunstwolken, die vor ihm in die Luft steigen. Dick eingepackt in einem Wintermantel, die Kapuze tief ins Gesicht gezogen und auch die Hände in dicke Handschuhe verstaut, schient die Person gut auf den Marsch vorbereitet, doch wirkt nun doch ziemlich außer Atem. Er zieht sich die Kapuze vom Kopf und so kommt zumindest das halbe Gesicht des bisher Fremden zum Vorschein. Die untere Gesichtshälfte von Austin Theory ist noch von einem dicken Schal verhüllt, da er sich erst von den Handschuhen befreit, bevor er mit der Faust gegen die massive Tür hämmert. Nichts. Nur das Pfeifen des Windes, das in den naheliegenden Schluchten der Berge zu einem Heulen werden und der Youngster sich mit deutlicher Furcht in den Augen umsieht. Schnell wendet er sich wieder zur Tür, hämmert nun mit beiden Fäusten gegen das doppeltürige Portal und reißt sich den Schulter vorm Mund weg, um besser gegen den Wind anschreien zu können.

Austin Theory: "HALLO?"

..."HALLO?"

..."HALLO?"

Der laute Ruf des jungen Mannes wird ebenso wie dessen Echo vom Wind davon getragen, so dass es sehr unwahrscheinlich ist, dass es irgendjemand gehört hat; sollte hier überhaupt jemand sein. Trotzdem hämmert Austin ein weiteres Mal mit aller Kraft gegen das Holz, in seinem Gesicht zeichnet sich pure Erschöpfung ab und schließlich schwankt der Unproven One einige Schritte nach hinten. Das Letzte, was er sieht, bevor er nach hinten fällt, ist die sich öffnende Tür und als Theory in den kalten Schnee kippt, hat er das Bewusstsein bereits verloren.

~ Cut ~

Den kalten Klauen des Todes in letzter Sekunde entflohen, wird unser Held in das Innere des geheimnisvollen Klosters gebracht, wo er bald darauf in ungewohnter Umgebung erwacht.

Massive Kerzenleuchter, die an den dicken Steinwänden befestigt sind, tauchen den großen Raum in warmes, flackerndes Licht und offenbaren eine sehr spärliche Einrichtung, die aus Schreibtisch, dazugehörigen Stuhl und einem Bett besteht. Die Flammen werfen tanzende Schatten an die Wand, was die Atmosphäre schon ein wenig unheimlich wirken lässt, was durch die bewegungslosen Männern noch verstärkt werden, die an beiden Seiten des Eingangs stehen. Ihre Köpfe sind kahlrasiert, sie sind in braunen Kutten gekleidet, die an die der buddhistischen Mönche erinnert und ihre ausdruckslosen Gesichter sind nach vorne gerichtet.

All dies nimmt auch Austin wahr, der vor einigen Sekunden die Augen aufgeschlagen hat, sich nach kurzer Orientierungsphase langsam aufsetzt und feststellt, dass er bis auf eine Unterhose keine Kleidung mehr trägt. Dieser Umstand hält ihn auch davon ab, sofort aufzuspringen und sich notfalls den Weg nach Draußen freizukämpfen, doch halbnackt in der Scheißkälte zu stehen muss wirklich nicht sein. Außerdem wollte er doch ins Kloster, oder nicht?! Trotzdem wäre er dabei gerne bei Bewusstsein gewesen, denn er wüsste überhaupt nicht, in welche Richtung er müsste und die beeindruckend großen Fenster zeigen nicht mehr als schneebedeckte Berge. Zwar wirklich majestätisch anzusehen, aber leider nicht besonders hilfreich, um von hier wegzukommen und so verschiebt der Youngster seine Fluchtpläne noch ein wenig nach hinten.

???: "Du hast eine eine lange Reise auf Dich genommen, um hier herzukommen, junger Mann!"

Eine Tür öffnet sich, durch die ein hochgewachsener Mann tritt, der auch sofort zu sprechen beginnt und dabei langsam auf Austin zugeht. Auch er trägt sein Haupt haarlos, aber sieht auf jeden Fall freundlicher aus, als seine Freunde, die noch immer finster zum Youngster sehen, der sich daraufhin lieber dem lächelnden Fremden zuwendet. Der bleibt mit hinter dem Rücken verschränkten Armen neben dem Bett stehen, lächelt noch immer freundlich lächelnd auf den Unproven One herab und nickt knapp, bevor er mt dunkler, sanfter Stimme weiterspricht.

???: "Warum hast Du all diese Strapazen auf Dich genommen, Austin? Was hoffst Du zu finden?"

Austin Theory: "Wo... Woher kennen Sie meinen Namen?"

Austin sitzt im Bett, sieht sich erneut nach einem Fluchtweg um, doch wäre ein Versuch Wahnsinn, so lange er keine Klamotten am Leib trägt, da er sonst innerhalb kürzester Zeit erfrieren würde. Zudem würde er wohl auch nicht mit den ganzen Wachen fertigwerden, denn konnte er bereits erspähen, dass im Gang hinter der Tür, durch die der Fremde gerade gekommen ist, noch weitere glatzköpfige Männer bereitstehen. So seufzt der Youngster leise, lehnt sich zurück und sieht den Mann neben ihn an, der inzwischen eine kleine Karte in der Hand hält, die dem Unproven One bekannt vorkommt.

???: "Von Deinem Ausweis."

Er wirft den Ausweis auf die Bettdecke, lächelt weiterhin breit, bevor sein Blick einen fragenden Ausdruck annimmt, der dem Mann aus Georgia sichtlich unangenehm ist. Langsam nimmt er die kleine Plastikkarte, betrachtet das kleine Bild von ihm darauf und vielleicht sollte er diesem Typen einfach die Fragen beantworten, damit er wenigstens seine Kleidung wiederbekommt. Schließlich will er nicht den Rest seines Lebens in diesem Bett verbringen.

Austin Theory: "In wenigen Tagen muss ich einem Mann gegenübertreten, der sich als Dämon bezeichnet und ich muss ehrlich zugeben, dass irgendwas an diesem Typen komisch ist. Was ist, wenn er Recht hat und tatsächlich etwas von einem alten, irischen Dämon in sich hat?"

Okay, so laut ausgesprochen klingt das schon ziemlich bescheuert und dementsprechend beschämt sieht der Youngster sich um, bevor er leise seufzend den Kopf senkt. Natürlich ist es nicht sehr wahrscheinlich, dass Finn Bálor tatsächlich ein Dämon ist, doch hat man in dieser Welt schon ganz andere Dinge gesehen und erlebt, die niemand für möglich gehalten hat. Warum sollte es falsch sein, vorbereitet zu sein? Nichtsdestotrotz war es wohl etwas leichtgläubig von ihm, sich auf diese beschwerliche Reise zu machen, nur weil irgendein alter Knacker aus dem China Restaurant ihm gesagt hatte, er würde hier die Lösung seiner Probleme finden. Aber er hatte Zeit, nichts Besseres zu tun und Klettern war er auch das letzte Mal vor einem Jahr, also passte das schon. Nun muss er nur noch das bekommen, weshalb er gekommen ist.

Austin Theory: "Vielleicht habe ich einfach einen gewissen Dr. Strange Vibe verspürt und habe gehofft, ihr hättet hier oben irgendwelchen mystischen Kram, der mir gegen diesen Dämon-Dude helfen kann. Wenn ich mich geirrt habe, dann entschuldigt die Störung, gebt mir meine Klamotten und woosh, bin ich hier verschwunden!"

Austin versucht sich an seinem berüchtigten charmanten Lächeln, doch will ihm das nicht so recht gelingen und so schüttelt er, begleitet von einem genervten Zungenschnalzen, seinen Kopf, bevor er seinen Gesprächspartner fast schon flehend ansieht. Dieser will gerade zu einer Antwort ansetzen, als plötzlich einige Männer den Raum betreten. Nein, sie betreten den Raum nicht nur, sondern schieben förmlich die Wände zur Seite, die ganz offensichtlich nicht so stabil sind, wie man angenommen hatte. Als wäre das nicht schon seltsam genug tragen die Eindringlinge ganz normale Arbeitskleidung, wie man sie von einer Baustelle in New York City kennt. Die vermeintlichen 'Eingeborenen' wirken im ersten Moment zwar etwas überrascht, doch kommen überraschend gut damit klar, dass ihnen sprichwörtlich das Haus abgerissen wird.

???: "Tut mir leid, Leute, aber eure Anzahlung reicht nicht für mehr Green Screen Zeit und die Kulissen brauchen wir auch für ein Mittelalterfest. Wir werden den Scheiß also mitnehmen, okay?!"

Verächtlich schnaubend springt Austin aus dem Bett, während ihm eine junge Frau Kleidung bringt und die glatzköpfigen Männer ebenfalls den Raum verlassen, der inzwischen nur noch aus einer altertümlichen Wand besteht. Stattdessen sieht man das Innere einer großen Halle, die offensichtlich für diese Filmaufnahmen gemietet wurde, doch aufgrund geringen Budgets ist dieses Unternehmen gescheitert.

Austin Theory: "Mal hoffen, das man im Schnittraum noch bisschen was retten kann. Verdammt Mann, wer hat denn die Rechnung für diesen Spaß aufgestellt? Kann doch nicht sein!"

Sichtlich wütend streift sich der Youngster Jeans und T-Shirt über, sieht sich mit fragenden Blick um, doch scheint niemand seine Neugier stillen zu wollen, so dass er resigniert die Schultern zuckt. Es sollte ein epischer Einspieler werden, der das große Aufeinandertreffen zwischen den bisher unbesiegten und neuerdings #1 Herausforderer auf die c2c World Heavyweight Champion Austin Theory und dem Demon King Finn Bálor weiter aufzubauen. Nun kann man es vielleicht zu einem Trailer schneiden, der etwas zeigt, was unter den richtigen Umständen ein richtig guter Film hätte werden können. So muss sich der selbsternannte Legend Killer 2.0 etwas anderes einfallen lassen, doch hier ist er fertig und so sieht sich Austin noch einmal um, schüttelt traurig den Kopf und verlässt nun mit langsamen Schritten das nicht mehr wirklich vorhandene Set.

So macht sich unser tapferer Held auf in die Höhle des Löw...

Austin Theory: "Das brauchen wir jetzt nicht mehr."

- fade out -





Noelle Foley: "Hui, da wirft sich Austin Theory richtig ins Zeug, um aus seinem heutigen Match eine richtige Show zu machen, obwohl er sich einen besseren Finanzplaner suchen sollte. Gibt es dafür nicht eine App?"

Byron Saxton: "Erinnerte mich ein bisschen an einen Filmklassiker aus den 2000ern, aber bis zum abrupten Ende war das ziemlich gut. Leider wird ihm das gegen Bálor nicht helfen und Austin könnte es schon sehr bald bereuen, sich auf den Kampf eingelassen zu haben."

Johnny Curtis: "Ich werde den Teufel tun und an einen jungen Mann zweifeln, der bisher noch unbesiegt ist, in der Form seines Lebens zu sein scheint und nächste Woche um die World Heavyweight Championship antritt. Ich bin sicher, dass die Austin Theory auch nach dieser Show unbewiesen bleibt."



Wir befinden uns noch relativ am Anfang der heutigen LIVE Ausgabe, welche ja eine besondere Show ist. Sie ist nämlich die letzte Weekly vor dem nächsten Special, der den Namen Borderlands erhalten hat. Als das offizielle Poster für den Event erschien war ein Superstar ein wenig enttäuscht denn sein Gesicht hat es noch nicht geschafft ein Plakat des Unternehmens zu zieren obwohl dies ein großer Traum von ihm ist. Umso schlimmer war es für ihn, als er seinen Erzrivalen darauf erblicken musste. Wir reden hier über Maxwell Jacob Feinstein der seit seiner Rückkehr eigentlich dort weitergemacht hat wo er damals aufgehört hat. Seine Leistungen im Ring können sich mehr als sehen lassen und über sein Mic-Work brauchen wir wohl nicht viel verlieren. Sicherlich nicht ohne Grund packte man den Jungspund in das heutige Hauptmatch und dies gleich gegen den amtierenden World Heavyweight Champion. Eine Auszeichnung für seine bislang gebrachte Leistung. Er weiß bestimmt diese Anerkennung zu schätzen auch wenn er dies natürlich niemals vor laufenden Kameras zugeben würde. Innerlich wird es Balsam auf seiner Seele sein die noch vor einigen Tagen geschunden wirkte. Nun könnte man meinen, dass Maxwell jede freie Sekunde netzt um in einer Trainingshalle sich intensiv vorzubereiten doch dem ist nicht der Fall. Viel eher treibt er sich scheinbar in einem luxuriösen Freizeitanwesen auf wo man den Pool im Hintergrund gut ersehen kann und das Ambiente äußerst gehoben wirkt. Er lässt es sich also gut gehen und probiert es eher mit Entspannung als mit Krampf. Ob es hilft wird man erst später am Abend ersehen können. Was man definitiv sagen kann ist, aufgrund des Wetters, dass es eine Aufzeichnung von vor der Show sein muss.



MJF:
”Shalom Israel, Jeruslem… die Heimat des Davidsterns… Oder sollte man besser sagen dem Dar Witz Stern? Hier ist nämlich der amtierende World Champion zur Welt gekommen. Doch der eben angesprochene Stern ist bereits stark verblasst und hat somit an Leuchtkraft eingebüßt. Damit spreche ich noch nicht einmal über das Vergewaltigungsding denn hier wurde schon von jedem dahergelaufenen Superstar mehr als genug drüber gesprochen. Ich persönlich lege daher den Mantel des Schweigens darüber. Nicht dass ich es ich gut heiße was vorgefallen ist und man sollte es gewiss nicht unter den Teppich kehren aber seit dem letzten Special spricht kaum noch jemand über etwas anderes. Man kann Noam Dar viel vorwerfen aber ihm ist es gelungen, dass er Gesprächsthema Nummer 1 gewesen ist und dies bis zum heutigen Tag. Dabei ist er seit der letzten Großveranstaltung nicht ein einziges Mal wieder in den Ring gestiegen. Und genau das kreide ich ihm an. So wie der Rest der 5 Point Gang macht er nur das Nötigste aber bloß keinen Schritt mehr. Wenn ich auf mich aufmerksam machen will und die Leute dazu bewegen möchte über mich zu reden dann soll dies einzig und allein aufgrund meiner wrestlerischen Fähigkeiten sein und eben nicht wegen meiner Eskapaden abseits des Rings.“


Gewohnt starke und ebenso provokante Worte des Amerikaners. Dass er weiß wie er mit Worten sich Gehör verschafft ist nichts Neues. Neu hingehen ist, dass er tatsächlich versucht Dar nicht auf seine Taten vom letzten Special zu begrenzen. Er hat aber auch Recht, dass dieses Thema mehr aus ausgeschlachtet wurde. Dabei bietet Dar doch viel mehr Angriffsfläche. Mal sehen wie Maxwell fortfahren wird.

MJF:
”Heute scheint er sich in seinem Herkunftsland zumindest für seine bevorstehende Aufgabe vorbereiten zu wollen. Doch ich werde sicherlich nicht als Sparringspartner mich in den Ring stellen und mich mir nichts dir nichts abledern lassen als Vorbereitung auf Austin Theory. Dass ich es drauf habe konnte ich in den letzten Wochen auch eindrucksvoll unter Beweis stellen. Sieg gegen Tajiri, Sieg gegen den amtierenden Westcoast Champion Joe Hendry, ein ganz klar geklauter zweiter Sieg gegen Samoa Joe… Warum sich also kleiner machen als man in Wahrheit ist? Oh nein. Ich bin keine billige Laufkundschaft die keine Gegenwehr leistet und in Ehrfurcht erstarrt beim Namen Noam Dar. Das Seilgeviert verwandele ich in Noams persönlichen Gaza-Streifen und werde ihn mit allem bekämpfen was mir Gott gegeben hat. Jetzt soll er bitte bloß nicht so tun als sei dies hier ein Heimspiel für ihn. Mit bereits 5 Jahren ist er nach Schottland umgezogen. Und bin ich der Einzige dem etwas aufgefallen ist? Zur Vorbereitung habe ich mir ein paar alte Dar-Matches sogar angesehen und bei der Vorstellung wurde er einst noch „via Israel“ angekündigt. Selbst dies wurde seinerseits nun komplett gestrichen, so dass man das Gefühl bekommt als wolle er seine Geburtsstätte verleugnen. Er hat sich schließlich auch entschieden als Scottish Supernova genannt zu werden und nicht als Israelic… Denkt mal darüber nach!“


Während seiner Ansprache hat er auf einer Liege Platz genommen um sich in der Sonne brutzeln zu lassen. Vollkommen relaxed genießt er den Moment und holt tief Luft. Plötzlich erscheint eine hübsche Dame im Bild, welche Feinstein einen Cocktail serviert. Ganz schon vornehm was hier einem geboten wird. Dankend nimmt Maxwell das Glas entgegen, riecht daran und nimmt einen größeren Schluck durch den Strohhalm. Wie sehr es ihn erfrischt erkannt man an seinem lauten „Mmmmhhhhh….“. Wir gehen aber davon aus, dass ein alkoholfreies Getränk ist da er doch aus dem Fehler aus seinem Talk-Segment gelernt hat.



MJF:
”Nachdem ich letzte Woche also mit Drew McIntyre einen seiner Landsleute bei meiner neuen Show namens „Face the Ace“ zu Gast hatte treffe ich hier in Jerusalem auf den nächsten der Schottentotten. Ein Wort was zu Noam sogar gut passt denn sein Leben besteht ausschließlich aus Chaos. Ich kann nur hoffen, dass Bryan Danielson ihn nicht vorher in die Finger bekommt beziehungsweise sprichwörtlich vor die Flinte denn in seinem aktuellen geistigen Zustand ist er absolut unberechenbar. Auch wenn der Weg kurz von hier aus ist aber über den Jordan gehen sollte er im Vorfeld noch nicht. Spielt mir diese potentielle Gefahr die vom American Dragon ausgeht in die Karten? Nein! Die Special Forces könnten mit einer Hundertschaft vor seiner Türe stehen doch er würde innen drinnen entspannt auf seinem Sofa sitzen. Er sich hat diese Scheiß-Egal-Einstellung zur Lebensphilosophie gemacht und daher weiß ich auch dass es ihm am Arsch vorbei geht was ich vor unserem Duell alles von mir gebe. Aber wisst ihr wem nicht? MIR! Und nur auf mich schaue ich in den Shows denn dies ist schließlich die einzige Komponente die ich Woche für Woche beeinflussen kann. Alles andere liegt nicht in meiner Macht. Krieg der Sterne lässt grüßen… Quasi „Dar“th Vader gegen Maxwell Skywalker. Doch zum Glück bist du nicht mein Vater auch wenn ich nicht weiß wie viele Kinder du mit deinen Handlungen bereits in die Welt gesetzt hast. Aber ich möchte wie gesagt dies nicht weiter ausschlachten. Dies würde ihn nur darin bestärken, dass das was er getan hat richtig gewesen ist. Das war nämlich ausschließlich beschneiden…… Oh ähm…. bescheiden natürlich wenn ich es etwas vornehmer ausdrücken möchte.“


Das Glas hat er mittlerweile geleert. Es hat ihm sehr gemundet was man an seinem sehr zufriedenen Gesicht erkennen kann. Die nette Bedienung kommt wieder vorbei und räumt das leere Gefäß weg. Mit einem Augenzwinkern zaubert er der Kellnerin des Hauses ebenfalls ein Lächeln ins Gesicht. Nun wird sich wieder erhoben und vor der Kamera positioniert um noch ein paar letzte Statements abzugeben.

MJF:
”Korrigiert mich übrigens wenn ich damit falsch liege aber sollte es nicht eine Europa-Tour sein? Seien wir ehrlich. Israel ist eindeutig geografisch betrachtet dem asiatischen Kontinent zugehörend. Nennt es ruhig den Klugscheißer-Modus aber nur weil die bei Events wie der Champions League oder dem Eurovision Songcontest mitmachen dürfen macht sie dies noch lange nicht europäisch. Dies ist doch mal wieder nur eine Extrawurst um dem World Champion eine Bühne zu verschaffen wo er sich im Spotlight aalen kann. Nutzen wir aber doch die Gunst der Stunde um etwas nachzuholen was Noam sicherlich mit seinem 13ten Lebensjahr entgangen ist. Feiern wir doch heute seine längst überfällige „Dar“ Mizwa. Nur mit dem Unterschied, dass er nicht aus der Tora vorlesen muss sondern ich ihm seine Leviten lesen werde. Der Wortspielmeister hat wieder zugeschlagen. Auf die Frage ob dies sein muss kann ich ein ganz klares JAAA geben! Sollen die Leute sagen und denken was sie wollen. Ich bin wie ich bin und ich bleibe so. Und wem das nicht passt der soll sich vor die Klagemauer stellen und seine Beschwerden dort hineinstecken. Also lasst es euch gesagt sein. Ein Maxwell Jacob Feinstein ist in diesem Kampf weder Kanonenfutter noch ist er jemand der auf selbiger Kugel reitet und euch das Blaue vom Himmel erzählt. Das was ich von mir gebe hat Hand und Fuß und beides werde ich später dazu verwenden den Sieg einzufahren ob nun World Champion oder nicht! Lehitraut!“


Zum Schluss pfeffert das Scarf Ace noch ein paar Sprüche heraus und beweist damit mal wieder dass ihm lyrisch kaum jemand das Wasser reichen kann. Wo holt er nur all diese Vergleiche und Ideen her? Er ist wirklich ein Phänomen. Reden ist aber bekanntlich nur Silber. Nun muss er auch wieder abliefern. Doch selbst wenn es am Ende nicht zum Sieg reichen sollte, so ist es ihm stets wichtig sich selbst nichts vorzuwerfen zu haben. Wir freuen uns schon auf den Main Event und geben damit erst einmal wieder zurück Live in die Halle wo uns die Kommentatoren mit ihren Meinungen beglücken.



Byron Saxton: "Da wird unser amtierender Champion einiges zum knabbern haben!"

Johnny Curtis: "Ach.. der hat einiges zu bieten heute! Die Menschen hier lieben ihn!"

Noelle Foley: "Was schon unerklärtlich genug ist - selbst als Hometown Hero!"



as nächste Match müsste jeden Moment starten, doch bevor sich Rey Mysterio und Kazuchika Okada gegenüber stehen, sind wir noch einmal Backstage. Gelocktes, dunkles Haar und zierliche 157 Zentimeter stehen Backstage, ein Mikrophon fest umklammernd. Neben JoJo befindet sich eine Tür, die sich just in diesem Moment öffnet und den einen der beiden Teilnehmer des kommenden Matches offenbart – den Rainmaker. Okada schaut auf die deutlich kleinere JoJo herab und zieht etwas die Augenbraue hoch, woraufhin Jojos eigentlicher Interviewplan etwas über den Haufen geworfen wird. Sie stottert die ersten Worte heraus.


JoJo:"Mr. Rainmaker, wa-as gucken Sie so?

Okada beruhigt JoJo mit einer Handbewegung. Er drückt mit seinen Handflächen die Luft nach unten und spricht JoJo Mut zu.


Kazuchika Okada:"JoJo, beruhige dich.Der Rainmaker ist nicht hier um dich zu verunsichern oder dich hier mit einer unangenehmen Situation zu konfrontieren. Tatsächlich ist etwas passiert, was mir sauer aufgestoßen ist, aber aus Gründen japanischer Höflichkeit muss das heute nicht erwähnt werden.“

Damit hat Okada natürlich binnen Sekundenbruchteilen den investigen Sinn JoJos geweckt. Sie schüttelt sich, räuspert sich kurz und berappelt sich damit wieder, um ihren gewohnt souveränen Interviewstil durchbringen zu können.

JoJo:"Vielen Dank – doch da muss ich direkt einhaken. Was ist vorgefallen? Wird das Auswirkungen auf Ihr Match gegen Rey Mysterio gleich haben?"

Bei der Namensnennung JoJos kneift Okada die Augen zu. Es scheint, als sei Mysterios Name nicht der gewesen zu sein, den er hören wollte. Okada lässt seinen Blick durch die kahlen Gänge der Arena hier in Jerusalem schweifen. Er holt tief Luft und antwortet mit besonnener Stimme.

Kazuchika Okada:"Ok Jojo – du hast einen Wunden Punkt angesprochen. Denn das kommende Match und angesprochener Rey Mysterio sind die Wurzel meiner Laune. Letzte Woche habe meinen Vertrag bei c2c unterschrieben. Ich habe direkt beschlossen, hier in Jerusalem mein Debut zu geben. [Jubel in der Halle] Mein Gegner sollte Rey Mysterio sein – DIE mexikanische Legende. Eine große Ehre für mich, das kann ich nicht anders sagen. Was ist nun passiert, klingt dies doch alles nach einem fleischgewordenen Traum? Ich habe mich mit Rey verabredet um ihn heute vor unserem Match kennen zu lernen, doch Rey hatte es scheinbar nicht nötig sich bei mir zu melden. Der kleine Rey scheint auf einem hohen Ross zu sitzen. Ob das Einfluss auf unser Match haben wird? Sicherlich. Ich, Kazuchika Okada gebe immer alles. Ich hole das Maximum aus jedem meiner Kämpfen heraus und heute bin ich besonders motiviert, denn Rey wird mich spätestens respektieren wenn ich ihn mit dem Rainmaker auf die Matte schicke und für 3 Sekunden pinnen werde."

Okada wirkt bei diesen Ansagen unfassbar selbstsicher. Er weiß, was er will und scheint völlig fokussiert. Wer Okada und sein Leistungsvermögen kennt weiß – das wird kein angenehmer Arbeitstag für den Kollegen Mysterio. JoJo holt enthusiastisch Luft und will noch eine Frage stellen, doch Okada bremst sie aus.

Kazuchika Okada:"Bitte entschuldige, ich habe ein Match zu gewinnen."

Freundlich gibt Okada JoJo die Hand und entschwindet gen Ring. JoJo muss grinsen und moderiert gewohnt souverän ab.

JoJo:"Starke Worte von Okada – sehen wir ob er sie untermauern kann.


Byron Saxton: "Wollen wir es hoffen JoJo!"

Johnny Curtis: "Hmm.. ich bin da skeptisch!"

Noelle Foley: "Ach Johnny!"



MATCH 3
SINGLES MATCH
Kazuchika Okada vs. Rey Mysterio


Writer: mok



Da stürmt der größte Underdog der Geschichte auch schon auf die Stage und sofort beginnen die Fans an ihn zu bejubeln. Er schreitet vorran auf der Stage und klatscht auf beiden Seiten noch bei seinen treuen Fans ab bis er dann auch schon angekündigt wird

Melissa Santos: "Making his way to the Ring, from...San Diego, Kalifornien... weighing in at 165 pounds... REY MYSTERIO!"



Als er dann auch schon fertig ist und an den Fans vorbeigekommen ist slidet er sich in den Ring und begibt sich auf einen Titantron wo er noch einmal einige Posen für die Fans abarbeitet und diese auch herzlich bejubelt werden. Rey hat sich seines Shirts erledigt und wartet nun auf seinen Gegner.

Plötzlich wird es still. Selbst penibelste Trommelfelle dürfen keinen Mucks aus den tiefschwarzen Boxen der PA Anlage hören. Die Blicke wenden sich zu den von c2c errichteten Videowänden, als man plötzlich ein gellendes Geräusch hört. Eine Münze fällt in unfassbarer Lautstärke auf einen blanken Boden und kündigt Musik an, die aus dem besten Fight-Sequenzen von Final Fantasy kommen könnte. Es ist die Musik des Rainmakers. Eben dieser Begriff ziert in altdeutschen Buchstabe den Titan Tron, während sich das weite Rund in ein angenehmes Gold färbt. Aus dem Backstagebereich tritt nun der Mann hervor, der zu diesem unfassbar energischen Stück Musik gehört – Kazuchika Okada! Der Rainmaker trägt einen gold-purpurnen Mantel der ihm bis zu den Knöcheln reicht. Der hochstehende Kragen des Mantels verdeckt seinen Hals, um den zahlreiche Goldketten hängen. Okada positioniert sich zentral auf der Stage und genießt den Blick durch das weite Rund.

Nickend beugt sich Okada leicht nach vorne, nur um im nächsten Moment nach oben zu schnellen, seine Arme auszubreiten und mit seiner bekannten Rainmaker-Pose zwei Kanonen zu provozieren, die Reihenweise Geldscheine mit Okadas Konterfrei in die Luft der Halle pusten. Einer der besten Wrestler der Welt läuft ein und jeder Blick ist auf den Mann gerichtet, der in seinem Goldenen Outfit durch den Regen von Geldscheinen läuft, auf denen er selbst zu sehen ist – ein Bild für die Götter. Am Ring angekommen wählt Okada vornehm die Ringtreppe, um in schnellen Tippelschritten das Seilgeviert zu entern. Im Ring angekommen nimmt Okada direkt den Weg gen Ringecke auf sich. Während er sich auf dem Weg befindet, beginnt Melissa Santos mit ihrer Ankündigung.


Melissa Santos: "Making his way to the Ring... from Anjo, Japan... weighing in at 235 pounds.. KAZUCHIKA OKADA!"



Okada's Blick schweift noch für einige Augenblicke durch die Arena, bevor er vom zweiten Seil zurück in den Ring springt. Er positioniert sich in eben jener Ecke, die er zuvor noch erklommen hatte, und lässt seinen pompösen Mantel von den Schultern gleiten. Er legt seine Ketten ab und dehnt sich noch am obersten Seil, bevor seine Musik verstummt.

Okada versus Rey Mysterio. Ein Kampf, der schneller kommt, als man denken konnte. Die mexikanische Legende Mysterio und einer der besten Wrestler der Welt – aktuell – Kazuchika Okada. Okada, der ja im Interview mit JoJo schon andeutete, etwas angefressen von Mysterio zu sein, geht auf seinen Kontrahenten zu. In einem kurzen Staredown merkt selbst der blindeste Zuschauer, dass es ein Match mit einem eklatanten Größenunterschied geben wird. 1,68 Meter gegenüber von 1,91 Metern. Mysterio schaut zu Okada hoch, der Mysterio noch ein paar Worte mit auf den Weg gibt, bevor er mit eine Schlag das Match beginnen will. Sämtliche Erfahrung, gepaart mit Reys irrwitziger Schnelligkeit, lassen den Mexikaner abtauchen. Sofort rennt Rey gen Ringseile, holt sich den nötigen Schwung und fliegt mit einem Dropkick auf das linke Okadas zu. Der 31 Jährige zieht das Bein nach oben und lässt Rey so unter ihm hindurch fliegen. Er will nun auf Reys Brust treten, doch dieser rollt sich zur Seite, so dass er Okada perfekt einrollen kann. Der geplante Überraschungs Pin geht jedoch nicht auf, da Okada sich durchrollt und mit einer perfekten, rückwärts interpretierten, Rolle wieder auf die Beine kommt. Auch Mysterio springt auf und so ernten beide Athleten einen ersten Applaus hier in Isreal.



Byron Saxton: "So sieht es aus, wenn zwei absolute Könner aufeinander treffen."

Noelle Foley:"Für beide ist es das erste Match hier bei c2c und ich muss sagen: Jetzt wo ich es sehe, weiß ich, dass beides phantastische Verpflichtungen waren."

Johnny Curtis: "Ich hoffe, dass Okada weiter seinen Ego Trip fährt. Sein kleines Interview mit dem Beginn hier: sehr gelungen."

Okada wirft ein paar Worte in Richtung Rey und zupft seine Hose zurecht, während der Mexikaner die Flucht nach vorne versucht. Er setzt sein Tempo geschickt ein und trifft Okada mit einem Running Forearm auf den Brust. Es folgende weitere Forearms und Tritten, so dass der Rainmaker mit seinem Rücken in die Ringecke gedrückt wird. Rey will weiter attackieren, doch Okada stützt seine Handfläche auf die Schulter von Rey und schubst ihn mit voller Kraft weg, so dass Rey auf dem Hosenboden landet.Okada rennt heran und will einen Soccer Kick zeigen. Mysterio weicht aus und hockt nun im Ring, als er entdeckt, dass Okadas Kick lediglich eine Finte war. Mit einem tiefen Dropkick trifft er Rey genau am Kopf, was den Mexikaner zu Boden bringt. Die Offensive des Rainmakers ist noch nicht zuende. Er greift sich Rey und legt ihn sich mit einem Body Slam zurecht. Kaum liegt Mysterio in der Ringmitte, holt sich Okada Schwung in den Seilen. Kaum federt er zurück zu Rey, steht dieser wieder bereit und springt Okada für einen Huricanrana an, der sogleich zum ersten Cover des Matches führt.

OOOONNNEEE….KICKOUT



Byron Saxton: "Okada sollte besser auf der Hut sein. Rey zeigt die volle Palette Erfahrung und kann hier Okada direkt auf dem falschen Fuß erwischen."

Noelle Foley: "Ich liebe Rey Mysterien schon mein ganzes Leben. Dieser kleine Flummi ist einfach toll mit anzusehen!"

Johnny Curtis: "Okada sollte besser aufpassen, dass er sich mit solchen geistigen Abwesenheiten zur Lachnummer macht."

Nicht sonderlich ergiebig, aber ein erstes Zeichen des aufmüpfigen Mexikaners. Kaum ist das Cover unterbrochen ist es Mysterio, der sich Schwung in den Seilen sucht. Er will Okada mit einem Crossbody treffen, doch Okada fängt ihn einfach ab. Zwar taumelt der Rainmaker ein paar Schritte nach hinten, doch zu Fall kommt er nicht. Okada schwingt Rey nach oben und fängt ihn vertikal wieder auf, so dass sich Mysterio plötzlich in einer akuten Gefahrensituation wiederfindet – im Ansatz zum Tombstone! Die Beine von Rey strampeln und tatsächlich schafft er sich, Okada etwas aus dem Gleichgewicht zu bringen. Mit einer Kopfschere wirft er Okada nach vorne. Es folgt ein schneller Dropkick gegen Okada, der diesen in eine nun für ihn akute Gefahrensituation bringt. Er liegt auf dem zweiten Seil – Wählt Rey nun 619? Er kommt heran, doch der 619 landet im Nichts. Okada weicht rechtzeitig aus und ist nun seinerseits wieder im Drücker. Mit einem German Suplex lässt er Rey Mysterio durch den halbe Ring fliegen, nur um eine extrem unsanfte Landung hinzunehmen. Okada setzt bedinungslos nach. Er reißt Rey an seiner Maske empor und rammt ihm seine Hüfte in den Magen. Es folgt der Ansatz zu einem Vertical Suplex, doch Okada lässt Mysterio in der Luft verharren – Brainbuster! Okada diesmal mit einem Cover-Versuch!

OOONNNEEEE….TTTWWOOOO….KICKOUT


Sofort legt Okada nach, der seine Taktik nun stringend verfolgt. Nach einem zischenden Chop quer auf die Brust Reys geht es für ihn wieder in eine missliche Lage, aus der er sich dieses Mal nicht befreuen kann. Okada dreht den Reys 168 Zentimeter frontal vor sich, geht noch ein paar Schritte durch den Ring und zeigt den Tombstone gegen Mysterio. Noch knieend reckt Okada beide Arme von sich zur Rainmaker Pose. Er schnell hoch und hat Mysterio im Hammerlock. Der Japaner dreht Rey zu sich und bringt seinen vernichtenden Lariat durch – RAINMAKER! Okada sinkt zu Boden und covert Rey.

OOOONNNNEEE….TWWWOOOO….THREEEE!

* DING DING DING DING *

Here is your winner by pinfall: KAZUCHIKA.. OOOOOOOKAAAAAAAADAAAAAAAA!



Byron Saxton: "Ein großes Debut des Rainmaker."

Noelle Foley: "Ein Sieg über Rey Mysterio ist niemals unverdient und in diesem Fall war Okada einen Moment wacher als sein Gegner. Großer Sieg für den Japaner."

Johnny Curtis: "Na ja, war viel Glück dabei, aber ja, Glückwunsch."





Knapp und bündig verkündet dieser Ton, das ein kleiner Chatverlauf die Show weiterführen wird. Auf dem Fuße erkennt man auch den berühmten Hintergrundbildschirm, der dieses Mal mit einigen bunten Bonbons in Zeichentrickoptik bestückt ist. Am oberen Rand, steht groß ein Name, der mit einem kleinen violettfarbenen Herz versehen wurde.


Patrick


01. April 2019

Patrick? Wo bist du? Dein Auto ist schon weg.. Wollten wir uns nicht treffen?
22:30



PATRICK! Lass den Blödsinn.. Ich seh das du die Nachricht gelesen hast..! Komm schon, das ist nicht witzig..
22:50



Was soll das? Du musst dich nicht schämen, oder so ein Blödsinn. Ich hab dich immer noch lieb.. Vergiss den Blödmann Theory... Das nächste mal schlägst du ihn!
23:00


Ich laufe dann mal ins Hotel.. Ich nehme mal an das du nicht mehr kommen wirst. Schade.. Ich hatte mich mega darauf gefreut noch mit dir zu quatschen..
23:15


Hey.. wollte dir nur Bescheid geben das ich gerade eben ins Hotelzimmer eingecheckt habe. Ich werd dann gleich ins Bett gehen.. Gute Nacht, Patrick. Hab dich lieb..
23:45



2. April 2019


Hey.. Ich kann einfach nicht schlafen, weil du mir irgendwie nicht zurückschreibst. Ich mach mir wirklich Sorgen. Hab ich was falsch gemacht? Bist du böse auf mich? Egal was es ist du kannst mit mir drüber reden! Wirklich..
01:00



Ok.. Du möchtest nicht reden. Sehen wir uns wenigstens in Jerusalem? Bitte... Was soll ich ohne meinen Kummerkasten denn machen? Wer baut mich auf, wenn nicht du? Ich weiß das dir das zu schaffen macht und wie gerne du mir zuliebe gegen Noam angetreten wärst.. Ich glaube immer noch daran das du ihm das Ding abnehmen wirst. Du bist ein toller Mensch, Patrick. Lass dir von irgendeinem Idioten nichts anderes erzählen!
01:15



Ich hab auch verloren.. Um genau zu sein sind wir beide voll die Looser.. Siehst du? Selbst das haben wir gemeinsam! Denk.. einfach drüber nach und meld dich dann, ok? Es würde mich echt freuen.. Ich will nicht das das ganze wegen sowas jetzt kaputt geht..
01:20



Zugegeben.. Dieser Chatverlauf ist sehr deprimierend, wenn man ihn bis ins kleinste Detail verfolgt. Anhand des Namens 'Patrick' und dem Whatsapp Hintergrund bleibt eigentlich nur eine Person übrig, die in der Nacht in Barcelona wohl fast am Verzweifeln war - Candy Floss. Eben jene wird dann noch einmal von den Kameras aufgenommen, als sich die Gesprächsbox verdunkelt hat. Fast schon abwesend sitzt die Britin auf eine der Kisten im Backstage und hat das Handy gerade weggelegt. Traurig zieht sie die Beine etwas an sich und legt ihr Kinn auf ihre Knie ab. Gerade als Candy dann mit einem leichten Schluchzton den Kopf in ihre Arme vergräbt, die auf ihren Knien lagen, endet dann diese kurze aber sehr bedeutende Szene..


Byron Saxton: "Oh.. oh.. Das riecht nach Ärger im Paradies. Candys Blick spricht Bände!"

Johnny Curtis: "So ein quatsch. Der ist vielleicht nur angefressen und zeigt nun sein wahres Gesicht!"

Noelle Foley: "Was auch immer Dream hat, er sollte das nicht in sich hineinfressen! Floss möchte helfen..!"



Die Fans werden wieder auf den Titantron aufmerksam gemacht - dort zu sehen ist Peyton Royce. Die Australierin wird am heutigen Abend gegen Shaul Guerrero in den Ring steigen - plain and simple Lucha Royalty. Ihr Nachname spricht für sich und wer an Guerrero denkt, der hat mit Sicherheit Stammesabkömmlinge wie Eddie oder Chavo Guerrero im Hinterkopf - und selbst die Mutter der Latina hatte ihre Glanzzeit und ist eine Entertainerin durch und durch. Man mag von Vicky Guerrero halten wollten, was man will, aber einen eigenen Namen hat sich die Ehefrau vom Latino Heat auf alle Fälle gemacht. Die gemeinsame Tochter soll jetzt also in die gleichen Fußstapfen treten - und mit ihrer Familie tritt sie ein übermächtiges Erbe an, was wohl nicht so einfach zu bewältigen ist. Nun liegt aber der Fokus auf der Australierin, die bereits auf Andrade Almas getroffen war. Jetzt scheint sie eher ohne Ziel durch die Backstage Area zu schlendern und die Zeit bis zu ihrem Match vergehen lassen zu wollen. Plötzlich bleibt sie aber stehen, scheint fast ein bisschen versteinert zu sein. Royce ist ein kühler Mensch - jemand, der nur schwer seine Emotionen zeigt und auch wenige Menschen an sich heranlässt. Dass man in ihrem Gesicht nun ablesen kann, dass sie offenbar nicht damit gerechnet hat, ausgerechnet diese Person hier zu treffen, ist schon ein Novum. Dann ziehen sich die Augenbrauen der Australierin zusammen und sie scheint deutlich zu zeigen, dass sie wütend ist - worauf kann man nicht genau sagen, weil man die Person noch nicht genauer betrachtet hat, die ihr gerade in ihr Sichtfeld gewandert ist. Innerlich scheint sie mit sich zu kämpfen und dennoch setzt sich Royce in Bewegung - stapft förmlich hinüber.

Peyton Royce
"... since you're the most disgusting person on this beautiful planet, you better wish Shotzi won't pay you back half of your violence."


Das war ein Hinweis - Shotzi Blackheart scheint ein wichtiger Teil ihrer Abscheu gegenüber jener Person zu sein. Eben jene grünhaarige Wrestlerin, die seit Wochen verschwunden ist und nach der Peyton lange Zeit gesucht hatte. Jetzt hat die Australierin offensichtlich aufgegeben zu suchen. War sie doch zu aller, aller letzt mit keinem geringeren als Noam Dar zu sehen - und das definitiv nicht auf eine schöne Art und Weise, das ist sicher. Peyton würde lügen, wenn sie sagen würde, dass sie nicht geschockt über die Geschehnisse gewesen wäre. Wahrscheinlich war das jeder - jeder war absolut schockiert von der Tatsache, dass der amtierende World Heavyweight Champion zu solchen Dingen im Stande zu sein schien. Dass in dem kleinen Schotten aber ein Hannibal Lecter steckt, davon waren viele bisher schon ausgegangen. Entsprechend war das alles nicht unbedingt überraschend, aber auf jeden Fall schrecklich. Ihr Gesicht spricht Bände.



Peyton Royce
"Und wenn sie das nicht mehr tun kann, dann werde ich dafür sorgen, dass das passiert. Schlechte Menschen werden irgendwann für all das bezahlen, was sie zu verschulden haben."


NOAM DAR:
» Ohhh bitte. Verschon' mich mit dem Scheiß. «


Der angesprochene Noam Dar winkt also ab. Dazu rollt er mit den Augen und will sich fast wegdrehen, bemerkt dann aber dass Peyton ihm äußerlich doch ziemlich gut gefällt und bleibt kurz an ihr kleben. Diese Abscheu in ihrem Gesicht macht sie nur noch attraktiver. Er kann sich nicht helfen, es zieht ein Grinsen in seinem Gesicht auf. Was sich der Judenschotte hier wieder ausmalt und vorstellt bleibt aber, zum Glück wohl, sein Geheimnis.

NOAM DAR:
» Wer bist du, häh? Ihr Schutzengel? Ihre Mutter? Ich glaube die kleine Kakerlake kann sich ganz gut selbst verteidigen, wenn sie das denn will. Und ja, das soll sehr wohl implizieren dass diese eine Nacht die wir zusammen verbracht hatten absolut auf beiderseitigem Einverständnis beruhte. «


Was genau passiert ist, darauf will Noam an dieser Stelle natürlich nicht eingehen. Und überhaupt, sie alle hatten nur Gerüchte gehört. War denn einer dabei gewesen? Hatte Überwachungskameras angebracht? Pff. Nur Buschfunk und Hörensagen. Mittlerweile wird Noam ja sogar als Vergewaltiger bezeichnet von all diesen Leuten die ihr gefährliches Halbwissen nur zu gerne hinausposaunen, allen voran um sich selbst sprechen zu hören. Es nervt!

NOAM DAR:
» Wer mit dem Löwen spielt kann von Glück reden wenn er mit ein paar Kratzern davon kommt. Und jetzt entschuldige mich, Hübschi, ich muss weiter. «


Wer sie ist? Naja, wahrscheinlich diejenige, die dem "Löwen" Probleme machen könnte. Sie ist die Frau, die Simon Grimm dazu bringen kann, alles zu tun, was sie will - und dafür ist lediglich ein Lächeln notwendig. Nicht einmal das - ein Blick, der den angeblich grausamsten Mann der Promotion dazu bringen würde nach ihrem Takt zu tanzen. So einfach kann es sein, wenn man die Schwäche eines Menschen ist, der damit wirbt, keine Schwächen zu haben. Sie hat das alles vom Hören-Sagen? Wohl eher nur im zweiten Nachdenken - schlussendlich weiß die Australierin, was in dieser Familie abgeht. Sie war ja schließlich hautnah dabei. Sie hatte mit erlebt, was passieren kann, wenn Shotzi nicht das tut, was Simon möchte und nun kann sie sich vorstellen, was passiert sein müssen zwischen Noam und ihr. Ein bisschen ekelt sie der Gesichtsausdruck des Schotten an - okay, ein bisschen ist sogar noch ein bisschen untertrieben. Sie findet es sogar verdammt abstoßend, dass er sie so ansieht - hat er nicht schon genug Frauen um sich? Und eine viel wichtigere Frage ist, hat er nicht schon genug Leben von Frauen zerstört? Wahrscheinlich würde er selbst mit "Nein" antworten, aber die Australierin ist davon überzeugt, dass man sich als jede Form von Mensch besser von ihm fernhalten sollte. Ihr Gesichtsausdruck verändert sich nicht. Offensichtlich ist sie immer noch entsprechend von ihm angewidert - verständlicher Weise. Peyton mustert den amtierenden World Champion, während dieser sein Grinsen nicht aus dem Gesicht bekommt. Er widert sie ganz eindeutig an.

Peyton Royce
"Wer ich bin? Frag' doch einfach Simon. Er wird dir genau erklären, wer ich bin. Ich weiß nicht, ob du dir dem bewusst bist, aber ..."


Nun blickt sie dem Schotten direkt in die Augen. Eben dem Schotten, der heute Abend zwar nicht in Schottland aber ebenso zu Hause ist. In Jerusalem - die Stadt aller Reiligionen und dennoch scheint die jüdische Prägung die dominantere zu sein. Eben jener Kulturkreis, dem Noam angehört. Ob seine Brüder und Schwestern ihn so feiern ist natürlich die bestimmende Frage. Er ist einer von ihnen, aber möchten sie, dass jemand wie er einer von ihnen ist? Das wäre wohl das interessanteste an diesem Abend. Nach all dem, was Dar getan hat, wird es wohl niemand gut heißen, dass er zu dieser Gemeinde gehört - er könnte nicht nur ein schlechtes Lciht auf alle werfen, aber vor allem auch die Jugend verderben. Vielleicht könnten die Kinder denken, es wäre normal, wenn man andere Menschen und vor allem Frauen so behandelt. Das wäre wohl etwas, was andere nicht heraufbeschwören wollen - schon gar nicht konservative Juden, die eher möchten, dass man den Sabbath feiert und nicht irgendwelche Frauen zum Sex zwingt. Auch wenn Dar versucht anderen klar zu machen, dass das alles einvernämlich war - wer's glaubt, wird seelig.

Peyton Royce
"... I could end you, just like that."


Sie könnte Noam Dar aus dem Spotlight verschwinden lassen? Wahrscheinlich schon. Peyton müsste wahrscheinlich lediglich Simon dazu bringen, ihm das Leben zur Hölle zu machen - und das wäre einfacher als man vielleicht denken möchte. Dennoch wäre Royce wohl genau die Falsche, um zu sagen, sie würde einen anderen benutzen, um das zu bekommen, was sie will. Also kann sich Dar wohl eher in Sicherheit wiegen.

NOAM DAR:
» Was - hast du in deinem Handtäschchen eine Waffe versteckt? Willst du auf mich schießen? Pffhaha.. «


Augenrollend spaziert Dar auf Royce zu, die er so gar nicht ernst nimmt. Sie könnte ihn "beenden"? Das glaubt er ihr nicht. Das kauft er ihr nicht ab. Wie denn auch? Selbst wenn sie Simon Grimm nach ihrer Pfeife tanzen lassen könnte, warum sollte Noam sich vor ihm fürchten? Er hat die Gang um sich und ist selbst ein begnadeter Wrestler sowie sadistischer Mann. Würde man Grimm und Dar aneinander aufwiegen würde es wohl interessant sein wer in diesen Dingen mehr Gewicht auf die Waage bringt, aber völlig abgeschlagen wäre wohl keiner von ihnen.

NOAM DAR:
» Simon.. wieso hälst du mir die Predigt und nicht "Simon"?! Der Dafty ist doch die Wurzel allen Übels. Er hat mir Shotzi doch vorgestellt. Er hat Shotzi und mich verkuppelt. Du solltest ihm auf die Nerven gehen, nicht mir. Aber wer kann es ihm verdenken? Ich meine, ich bin sowas wie der heißeste Junggeselle hier.. mehr oder weniger. Und ich weiß wie man eine Frau in Zaum hält. Er wollte nur das beste für seine Schwester, denke ich. Und das hat er bekommen. «


Schlafzimmerblick aufgelegt... er wird doch wohl nicht?

NOAM DAR:
» Aber lassen wir das doch. Wie wärs wenn wir zwei Hübschen uns besser kennenlernen, hm? Ich glaube wir haben uns auf dem falschen Fuß kennengelernt.. «


Tja und genau auf diese Art und Weise wird man von der Venus Fliegenfalle in den Hinterhalt gelockt. Peyton legt den Kopf ein bisschen schief, ehe ihr Blick weg von dem Schotten streift und sie offensichtlich etwas gehört hat, worauf sie gewartet hat - nein, natürlich nicht diese mehr als nur plumpe Anmache, die er sich in dieser Situation wohl hätte sparen können. Sondern das Zitat "Er ist doch die Wurzel allen Übels.". Davon einmal abgesehen, dass Dar hier seinem Verbündeten in den Rücken fällt, ist es mehr als nur offensichtlich für Peyton, dass er ein Stück weit zugibt, was er getan hat. Und auch wenn er es sich in diesem Moment vielleicht nicht eingestehen möchte, so kommt seine Aussage genau auf diese Art und Weise 'rüber - offenbar lag Royce mit ihrer Vermutung gar nicht so weit neben der Realität. Dass beweist für die Australierin einfach so ziemlich alles, was sie ihm Momente vorher noch vorgeworfen hat. Das war vielleicht nicht das kristall klarste Geständnis, aber man kan auf alle Fälle relativ viel in diese Situation hinein interpretieren. Und genau das scheint die Australierin auch zu tun. Ihr Blick kommt wieder bei dem Schotten an. Der Hass in ihren Augen ist immer noch zu erkennen, aber eine andere Emotion mischt sich noch in ihren Ausdruck - sie scheint sich ihm nun überlegen zu fühlen. Denkt sie doch, sie hätte ihn ertappt.

Peyton Royce
"Keine Waffe - aber mehr als seine eigenen Worte braucht man nicht, um dich zu überführen, offensichtlich."


Sie tippt sich mehrere Male an die Unterlippe und man kann einen deutlichen Seufzer von ihr hören, während Peyton zumindest so tut als würde sie auf irgendeine Art und Weise überlegen. Die Australierin ist wohl kein Mensch, der besonders darauf steht übermäßig viel Gewalt gegen andere einzusetzen - ganz im Gegensatz zu Noam Dar. Im Ring ist das dann aber ein bisschen 'was anderes. Schließlich ist das ihr Job, aber selbst da würde sie nicht unnötig viel Gewalt anwenden, um das zu bekommen was sie will. Außerdem scheint ihr der bisherige Erfolg auch nicht zu Kopf zu steigen - anders als bei anderen. Und auch wenn Noam offensichtlich null Respekt vor Simon und dessen Machenschaften zu haben scheint, so sollte sich der World Champion doch eindeutig darüber bewusst sein, dass er sich eventuell mit dem Falschen anlegt. Sollte Grimm mitbekommen, dass Noam so über ihn denkt, dann könnte das zu Konflikten führen und einen Konflikt mit Grimm wollen wohl die wenigsten. Außerdem würde es ihm wohl auch nicht gefallen, wenn er mitbekommen sollte, dass Noam seine geliebte Exfreundin nicht nur so respektlos behandelt, sondern dann auch noch versucht auf irgendeine Art und Weise 'rumzubekommen.

Peyton Royce
"Aber schön, dass du mir zustimmst. Auch wenn dein Geständnis nicht glasklar war, so bin ich davon überzeugt, dass du dich damit selbst verraten hast. Noam, deine Zeit läuft langsam aber sicher ab und es gibt genügend Leute in dieser Promotion, die dir nur zu gern bei deinem Fall zusehen würden. Du bist vielleicht hochgeflogen, aber du wirst noch tiefer stürzen, wenn es an der Zeit ist. Und deine Uhr tickt."


Das ist einmal eine Ansage gegenüber dem amtierenden World Champion, der zu Sachen fähig ist, die sich Royce wohl nicht einmal vorstellen kann - auch wenn sie genügend Zeit in der Hölle zusammen mit Simon verbracht hat. Aber jeder Tyrann wird irgendwann Opfer seines eigenen Egos und Dar ist mittlerweile so aufgeblasen, dass er wohl bald platzen wird.

NOAM DAR:
» Weiß ich. Ist mir egal. Das höre ich jede Woche drei Mal. Hehe.. besser gereimt als Feinstein. «


Scheinbar wirklich über diesen... dummen Spruch erfreut strahlt Noam für einen Augenblick. Aber ja, das hört er wirklich andauernd. Er wird fallen. Er fliegt zu nah an der Sonne. Erst letzte Woche war es der Velveteen Dream der ihm das prophezeite, mitsamt einer falsch wiedergegebenen Geschichte von Ikarus. Und wo ist der Dream jetzt? Verloren gegen Austin Theory und raus aus jedem Titelgeschehen. Wer ist nun also gefallen? Und wer wird hier fallen? Noam oder vielleicht auch Peyton Royce?

NOAM DAR:
» Was auch immer du denkst gehört zu haben.. du weißt vielleicht dass das hier mein Zuhause ist. Wir sind in Israel. Ich bin Jude. Ich habe die besten Anwälte der Welt, das sind meine Brüder, Schwestern, meine Familie. Bevor du also boshafte Behauptungen in den Raum wirfst, die du nur durch wage Interpretationen belegen kannst, tätest du gut daran deinen hübschen Mund halten und ihn erst wieder zu öffnen wenn du auf den Knien bist. «


Provokant zwinkert der Israeli-Schotte. Absolut widerlich.

Peyton Royce
"Du willst mir also deine Brüder und Schwestern auf den Hals hetzen? Ich glaube, dass die nichts mehr mit dir zu tun haben wollen. Und bevor du noch anfängst zu sabbern, werde ich mich auf mein Match vorbereiten, Mister Three-Minute-Jerk-Off."


Ein letztes Mal mustert die Australierin den Schotten, ehe sie auf ihrem Absatz kehrt macht und nichts weiter zu dem Egomanen sagt, der offensichtlich denkt, dass "seine" Leute noch hinter ihm stehen. Das Bild wird dann schwarz.



Byron Saxton: "Wow! Respekt an Peyton das sie diesen Mut hat!"

Johnny Curtis:"Hmm sie ist hübsch aber unklug!"

Noelle Foley: "Unsinn! Ich glaube sie sorgt sich mehr um Shotzi als Simon.. Vielleicht kann sie ihr aus den Fängen helfen?"



MATCH 4
SINGLES MATCH
Peyton Royce vs. Shaul Guerrero


Writer: ???

LATINA HEAT



Diese mexikanischen Klänge sind unverkennbar. Dazu ja noch die Wörter und Bilder auf dem Titantron. Was all dies bedeutet? Na, dass es in der C2C weitergehen wird mit In-Ring-Action und dass Shaul Guerrero eine derjenigen ist die an diesem Kampf teilnehmen werden. Selbstverständlich erscheint sie nicht alleine denn ihr Manager und Vaterfigur, Konnan, ist mit von der Partie als sie von der Ringsprecherin vorgestellt wird.

Melissa Santos: "Coast 2 Coast introduce to you... from Puebla, Mexico....
….Weighing in at 145 pounds… Miss Latina Heat….
….Viva La Raza…. Shaaaaaauuuuul Gueeerrrrrreeeerrroooooooo!"


Derweil hat sie bereits die Hälfte ihres Weges hinter sich gebracht. Konnan geht mit etwas Abstand einige Meter dahinter und beäugt seine Diva die er zu hohem ausgerufen hat. Jetzt wäre, wie bei jedem Fight, ein guter Zeitpunkt diese Vorschusslorbeeren in Erfolge umzumünzen.



Während die Tochter vom verstorbenen Eddie Guerrero eine Runde um das Seilgeviert dreht klettert Konnan bereits auf den Apron um nun Miss Latina Heat es zu vereinfachen in den Ring zu gelangen in dem er ihr die Seile etwas auseinander hält. Von dem sonst so bitterbösen Mann eine doch nette Geste. Die Diva nutzt die Lücke um sich in den Ring zu begeben und dort noch etwas für ihre Fans zu posieren. Dies kommt natürlich vor allem in der Männerwelt bestens an. Ihr Manager hingegen hat sich schon einmal außen positioniert um von dort einen guten Blick auf das Geschehen gleich zu haben.



Damit aber genug der Vorbereitung und des Vorgeplänkels. Wir wollen die Damen fighten sehen. Möge die bessere Frau gewinnen, wer immer dies am Ende sein mag. Shaul wird jedenfalls alles daran setzen dass ihr der Erfolg gelingen wird. Die Musik verstummt und ihrerseits kann es damit losgehen.



Hard times are coming
And I can't get no stay
She's got me runnin'
But can't get my stay


Als die Musik von Peyton Royce ertönt, empfangen sie die Fans mit eher gemischten Reaktionen. Es wirkt fast so als hätte jeder eine andere Meinung über die Australierin, die gerade die Bühne betritt und sich den Fans präsentiert. Auf der Rampe zeigt sie dann ihre typische Pose, ehe sie dann diese herunter läuft und dabei mit keinem einzigen Fan abklatscht. Ihr Hüftschwung ist vielleicht ein bisschen übertrieben als sie dann auf die Frontseite des Rings zu läuft.



Melissa Santos: "And making her way to the ring ... from Sydney, Australia ... PEYTOOOOON ROYCEEEE!!!"

Offenbar wissen die Fans nicht so wirklich, was sie von der Australierin halten soll, die sich nun auf den Ringrand schwingt, dort kurz inne hält und sich dann aufrichtet. Dabei sieht sie fast emotionslos zu den Fans, die sich immer noch nicht dafür entschieden haben, wie sie auf sie reagieren wollen. Während manchmal die negative Seite überwiegt, scheint es dann ins positive umzuschlagen. Dann legt sie sich auf das mittlere Seil und räkelt sich entsprechend lasziv darauf.



Nachdem sie einige Sekunden in dieser Position verharrt hat, schlüpft sie zwischen dem mittleren und dem oberen Ringseil hindurch. Peyton dreht eine große Runde im Ring und betrachtet dabei eindringlich die Fans. Dann steigt sie auf das unterste Seil und sieht ein letztes Mal zu den Fans. Sie lächelt.



* DING DING DING *

Peyton Royce besiegt Shaul Guerrero by pinfall via Gory Neckbreaker (08:42min.)

Here is your winner by pinfall: PEYTON ROYCE!



Byron Saxton: "Royce gewinnt gegen Shaul Guerrero und überrascht damit zumindest mich, denn habe ich etwas mehr von der Tochter des großen Eddie Guerrero erwartet."

Noelle Foley: "Warten wir erstmal ab, denn so schlecht hat sich Shaul nicht angestellt und außerdem wollen wir mal nicht vergessen, dass Peyton eine überaus talentierte, junge Dame ist, die mit sicherlich noch einiges erreichen wird."

Johnny Curtis: "Mich hat sie schon erreicht, Noelle. Ist sie nicht einfach umwerfend?"





Diese wunderschöne Aussicht präsentiert sich den Fans in Jerusalem. Anhand dessen das die Umgebung den Fans von dort nicht sehr bekannt ist, kann man davon ausgehen das es sich bei dem aktuellen Bild um einen Rückblick auf den spätend Abend nach der letzten Show handelt. Kombiniert man nun richtig, kommen nur sehr wenige Menschen in Frage die wohl in so einer Umgebung noch essen würden. Das Innere des Restaurants ist fast wie leergefegt. Nur ein Tisch scheint belegt zu sein, den die Kamera noch nicht näher beleuchtet. Die zarte Gitarrenmusik untermalt das spanische Feeling noch einmal um ein vielfaches. Inmitten dieses Szenarios betritt dann eine männliche Person ins Bild die den Zuschauern sehr bekannt ist - PAC. Also werde wir wohl entweder sehen wie er gleich mit Wade Barrett spricht, oder aber mit Allie ein leckeres Abendessen genießt. Anhand der Umgebung würde man eher auf die zweite Option tippen. Anscheinend war sich der Brite kurz frisch machen, da er aus einer Ecke kommt in der sich wohl die Toiletten befinden. In Anbetracht dessen was man über ihn erfahren hat, könnte es aber auch nur die Ruhe vor dem Sturm sein. Mittlerweile dürfte jeder der Fans wissen was sein vielleicht baldiges Unterfangen mit der Kanadierin ist.. Ob er sich noch einmal Mut zugesprochen hat? Es wirkt fast so als man sieht, wie er einmal kurz Luft holt und dann den Tisch anstrebt, an dem er Allie zurückgelassen hat.

Je näher er diesem aber kommt, desto mehr nimmt sein Gesicht erst fragende, dann geschockte Züge an. Sein Schritt beschleunigt sich immens und man kann nur davon ausgehen, das sich eine regelrechte Katastrophe ereignet haben muss. Mit Allie hat dies wohl nichts zu tun, denn bei einem dezenten Kameraschwung erkennt man die Blondine glückseelig auf einem Stuhl sitzen... Wohl eher ist wohl die Frage wer ihr gegenüber sitzt, da es der Engländer definitiv nicht sein kann.

Der Mann, der Allie hier Gesellschaft leistet, trägt einen adretten schwarzen Anzug, dazu passend eine schwarze Weste, ein schwarzes Hemd und eine schwarze Krawatte. Das schwarze, dunkle Haar fließt ihm glatt über den Rücken. Der Dunkle Lord weiß sich augenscheinlich zu kleiden.

The Undertaker

Ja, viele Menschen glauben das. Doch ich werde Ihnen ein Geheimnis verraten, meine Liebe.


Während er in derart freundlichem Plauderton mit Allie spricht, schenkt der Undertaker ihnen beiden aus einer Karaffe dunklen Rotwein ein.

The Undertaker

Das, was einen Wein zu einem guten Wein macht, ist nicht sein Preis. Es ist auch nicht die Bekanntheit seines Namens. Was einen guten Wein von einem Schlechten unterscheidet ist eine einzige Sache: Zeit. Der Wein benötigt Zeit um zu reifen. Dann benötigt er Zeit um zu atmen. Und schließlich, und das ist der allerwichtigste Aspekt, muss er zu einer bestimmten Zeit genossen werden. Jeder Wein hat seine Zeit. Seinen Augenblick. Trinken Sie den teuersten Dom Perignon zu einem ungeeigneten Zeitpunkt und alles was Sie haben ist vergorener Traubensaft.


Lächelnd hebt er den Finger.

The Undertaker

Zeit, meine Liebe. Zeit!


Dann wandert sein Blick zum heraneilenden PAC und das Lächeln auf seinem Gesicht wird noch eine Spur freundlicher.

The Undertaker

Ah, sehen Sie, Ihr Begleiter ehrt uns dann doch noch mit seiner Anwesenheit. Wir werden einen dritten Stuhl benötigen.


Der Dunkle Lord schnippt einmal mit den Fingern und schon taucht ein fein gekleideter Ober mit einem Stuhl in der Hand auf. Der Blick des Mannes ist verschwommen und er lächelt, als wäre dies der Tag seines Lebens. Der Ober stellt den Stuhl sorgfältig an den Tisch heran und zieht sich auf ein zweites Fingerschnippen des Deadman mit einer tiefen Verbeugung wieder zurück. Der Undertaker indes bietet PAC mit einer eleganten Handbewegung an, sich zu setzen.

The Undertaker

Gesell dich doch zu uns, alter Freund. Ich habe gerade eine erquickende Plauderei mit deiner bezaubernden Begleitung hier geführt.


Sowohl die Fans als auch PAC sind fassungslos von dem Bild das sich ihnen präsentiert. Den dunklen Lord unter den Menschen zu sehen ist eine Seltenheit, weshalb das Misstrauen des Briten nur reine Formsache ist. Ohne auch nur zu zögern, ignoriert er die freundliche Geste in Form des Stuhls und geht auf Allie zu. Sanft greift er nach ihrem Arm um sie in die Höhe zu ziehen.

~PAC~
"Allie, wir gehen. Wir finden bestimmt noch irgendwo eine andere Möglichkeit etwas-!"

Allie: STERNE! Soviel Sterne... Und sie leuchten alle, hihi..!

Plötzlich und ohne das PAC es kommen sehen hat, erklingt die Stimme der Kanadierin mit einem sanften Kichern. Ihr scheint die Nähe des Undertakers absolut nichts auszumachen.. Nur was redet sie da? Es wirkt wirr und absolut zusammenhanglos. Vor allen Dingen da Allie mit dem anderen Arm an die Decke zeigt, die keinesfalls auch nur einen einzigen Stern präsentiert. Zudem scheint sie keinerlei Anstalten zu machen sich von dem Engländer irgendwohin bringen zu lassen. Hat.. sie zuviel getrunken? Nein.. Das Glas Rotwein steht unberührt auf dem Tisch vor ihr, was nur einen einzigen Schluss zulässt. Mit fast schon tötendem Blick fixiert PAC den Undertaker, als er den Arm seiner Liebsten loslässt und stattdessen mit einer Hand auf den Tisch vor der Legende schlägt.

~PAC~
"Du hast genau drei Sekunden um mir zu erklären, was du mit ihr gemacht hast?! Antworte! SOFORT!"

Sacht hebt der Undertaker die Hand.

The Undertaker

Aber, aber. Ihr ist nichts geschehen und das wird es auch nicht. Es schien mir nur angebracht, sie etwas…abzulenken, während wir uns unterhalten. Sei versichert, sie fühlt weder Schmerzen noch Unbehagen. Im Moment ist sie gänzlich mit sich und der Welt im Reinen.


Lächelnd nimmt er das Glas Wein, das er sich gerade eingeschenkt hatte, in die Hand atmet kurz und mit geschlossenen Augen den Duft des Weins ein.

The Undertaker

Fünfzehn Jahre alt. Aus dem Süden Frankreichs. Fruchtig; mit einer leicht nussigen Note. Sehr angenehm.


Bevor er einen Schluck des erlesenen Tropfens nimmt, öffnet er die Augen und blickt seinem alten Feind tief in die seinen.

The Undertaker

Da du ein ungemein ungeduldiger Mann bist, wie ich weiß, und wenig Verständnis für die feinen Dinge des Lebens hast, nehme ich an, dass du zu wissen wünscht, was mich hierher führt. Nun, ich will es dir verraten. Es ist die Vergangenheit, wegen der ich hier bin. Unsere geteilte Vergangenheit. Du hast sie nie gänzlich hinter dir gelassen. Das weiß ich.


Und mit einem Lächeln holt er ein gefaltetes Blatt Papier aus der Innentasche seines Sakkos hervor. Als er es aufklappt ist das erste, was einem Ins Auge fällt die Zeichnung von PACs Gesicht, sowie die Worte liEber NeVille. Was der Dunkle Lord hier in der Hand hält, ist der Brief, den Rosemary an PAC geschrieben hat und in dem sie ihr Verschwinden erklärt.

PAC hat alles andere als die beste Laune, als er noch einmal einen Blick zu Allie wirft, die immer noch vor sich hinkichert und nun sogar die 'Umrisse' der Sterne in die Luft malt. Um genau zu sein wirkt die Kanadierin gerade so als hätte sie irgendein Rauschmittel zu sich genommen und sei nun ganz in ihrer Halluzination gefangen. Im Grunde bleibt PAC keine andere Wahl als darauf zu hoffen das mit dem Verschwinden des Undertakers sich diese Hypnose wieder auflösen würde. Als der dunkle Lord nun den letzten Brief von Rosemary aus der Tasche seines Sackos zieht, ist das beileibe kein Grund für den Engländer sich hinzusetzen. Mit einem Mal nimmt sein Gesicht besorgtere Züge an. Die Death Dealerin ist bereits eine ganze Weile verschwunden.. Hat der Undertaker damit etwa zu tun?!

~PAC~
"R-Rosie..."

Murmelt PAC vor sich hin und ist mit den Augen ganz auf das Schriftstück fixiert. Plötzlich verengen sich jedoch seine Augen und auch seine Lippen ziehen sich nach unten. Er scheint einen unheimlichen Verdacht zu haben.

~PAC~
"Hast du mit ihrem Verschwinden zu tun? Wo ist sie? Weißt du es?! Wenn du etwas weißt... dann sag es mir, bitte!"

Eine Bitte? Das klingt fremd aus dem Mund von PAC.. Dennoch hat man gerade jetzt deutlich gemerkt wie wichtig ihm das Verhältnis zu der geschminkten Dame ist. Auch wenn er nicht darüber redet, so scheint er nie aufgehört zu haben sich über sie Gedanken zu machen. In Zeiten wo er wirklich nichts mehr zu lachen hatte, war Rosie der rettende Ring gewesen um ihn wieder an Land zu ziehen. Die Gründe wieso sie ging, waren für ihn verständlich.. Aber vielleicht hat der dunkle Lord auch etwas damit zu tun?

Der Dunkle Lord schaut PAC einen Moment lang prüfend in die Augen, als versuche er, seine Gedanken zu lesen. Dann verändert sich etwas in seinem Blick, sein Lächeln bekommt beinahe etwas Melancholisches.

The Undertaker

Ich kann es nicht sagen. Sie ist sehr einfallsreich, dies war schon immer eine ihrer Stärken. Möglicherweise habe ich sie seinerzeit zu viel gelehrt, denn niemand sonst vermag sich so vortrefflich vor mir zu verbergen. Das Mädchen kennt mich zu gut. Tatsächlich…


Und hier legt er Rosies Brief mit einem leichten Seufzen auf den Tisch.

The Undertaker

…hat sie gut daran getan, sich zurückzuziehen. Es stehen Änderungen bevor und ich weiß nicht, wie es ihr ergehen würde, wäre sie im Moment hier.


Nachdenklich hebt er das Weinglas an und nimmt einen Schluck. Er schließt die Augen und lehnt sich genießend in seinem Stuhl zurück.

The Undertaker

Verrate mir eines, mein Freund. Du weißt um Rosemarys unstetes Wesen. Du weißt um ihre Vergangenheit. Soweit ich höre, hast du sogar Kontakt zu Holly aufgenommen – eine Nachricht, im Übrigen, die mich sehr überrascht hat. Doch ist dir je der Gedanke gekommen, dass du an ihr eine verlorene Schlacht kämpfst? Hast du dich nie gefragt, wie es kam, dass ich sie zu dem gemacht habe, was sie ist, als ich sie fand? Hast du dich nie gefragt, warum ich ihr Wesen nicht gänzlich wiederhergestellt habe? Oh, ich bin mir sicher, du unterstellst mir in dieser Sache die teuflischsten Motive. Vermutlich glaubst du, dass ich sie lediglich soweit stabilisiert habe, wie es für meine Zwecke notwendig war. Doch hast du jemals die Möglichkeit erwogen, dass ich Rosemary nicht gerettet habe, weil sie nicht gerettet werden kann?


Prüfend schaut der Deadman PAC über den Rand seines Weinglases hinweg an.

~PAC~
"Hälst du mich für beschränkt?"

Diese simple Frage verlässt die Lippen des Engländers, der sich weiterhin weigert auf dem dritten Stuhl Platz zu nehmen. Er will sich nicht mit der dunklen Erscheinung des Undertakers zusammensetzen als seien sie so etwas wie Freunde. Auf keinen Fall. Das die Sprache bei der Death Dealerin bleibt, ist dem Briten nicht ganz Recht. Er darf keinen Fehler machen um nicht den Undertaker vielleicht doch zu einem Hinweis zu bringen.
~PAC~
"Ich kenne die Vergangenheit.. Sie ist grausam. Und in genau dieser war Rosie nicht mehr wie ein unschuldiges Opfer. Niemand hielt es für nötig die Hintergründe zu überdenken, nein. Man hat sie ausgestoßen und abgeschottet und in die Hände von armseeligen Menschen gegeben, die sich an ihr vergangen haben. Diese Ereignisse haben tiefe Narben in ihrer Seele hinterlassen und zu einem Großteil ihrer heutigen Persönlichkeit geführt. Ich.. empfinde Mitgefühl für ihr trauriges Schicksal und nicht nur das.."

Die Züge von PAC bleiben ernst, während sein Ton bei der Erwähnung von Rosie sanfte Züge annimmt. Niemand hat das Verhältnis der beiden je verstanden. Sie bewunderten den Briten für seine Furchtlosigkeit eine so unstetige Person wie Rosemary zu zähmen und ihr Stimmungen zu entlocken die man nie erahnt hätte.
~PAC~
"Sie.. ist ein Teil meiner Familie. Ich weiß wie gefährlich und jähzornig sie bei jedem falschen Schritt werde kann. Genauso ist mir klar das... das sie unter Umständen aus genau diesen Gefühlen mich töten könnte. Die Mittel und die Kraft hat sie dazu.. Dennoch sagt mir etwas, das sie das niemals tun würde. Sie - nein Holly - hat ihre Mutter damals durch einen ähnlichen Unfall verloren.. Ich bezweifle das dieser Fehler sie zweimal heimsucht. Ich werde Rosie nicht retten können.. aber ich kann ihr zeigen das nicht alle Menschen so grausam sind wie die mit denen sie zu tun hatte... Es ihr angenehmer machen auf dieser Erde umherzuwandern."

Oft wirkten die Versuche von PAC Rosie in die Gesellschaft zu integrieren, fast so als wolle er sie heilen.. Das dies jedoch ein Lauf ins Leere werden würde, hat er selbst nach einiger Zeit realisiert. Dennoch verlässt er die Kanadierin nicht, sondern steht ihr treu zur Seite.

~PAC~
"Das Band das wir beide geknüpft haben ist stark.. Und es wird noch stärker werden, wenn sie zurückkehrt.

Der Undertaker schweigt daraufhin eine Weile. Nachdenklich streicht er sich über das Kinn, dann nimmt er einen weiteren Schluck Wein und stellt das Glas dann ab.

The Undertaker

Ich verstehe.


Sagt er dann nur.

The Undertaker

Ich brauche dir sicherlich nicht zu erklären, dass die Wahrheiten, an die wir uns klammern stets mehr als nur zwei Gesichter haben. Unsere Welt ist zu komplex, als dass wir all diese Facetten durchschauen könnten. In den Wirren des Chaos hilft nur der geschulte Verstand.


Melancholie? Aus dem Munde des Dunklen Lords?

The Undertaker

Ich habe Rosemary die Fähigkeiten verliehen, das Chaos ihres Selbst zu überleben. Vielleicht ist es jetzt an dir, ihr zu helfen, die Ordnung zu überstehen. Wir werden sehen.


Er schenkt PAC ein müdes Lächeln, dann erhebt er sich von seinem Stuhl. Kurz geht eine Aura der Bedrohung von ihm aus, wie er da wie ein schwarzer Monolith vor PAC aufragt, doch dann dreht er sich mit einem Lächeln zu Allie und neigt kurz das Haupt.

The Undertaker

Es war mir ein Vergnügen, meine Liebe.


Mit einem letzten Blick an PAC dreht er sich um und schreitet langsam in die Schatten des nun recht düsteren Restaurants.

The Undertaker

Gib auf sie Acht, alter Freund. Und auf dich selbst. Wir werden uns nicht wiedersehen.


~PAC~
"H-Hey! Warte! Was meinst du damit das wir uns nicht mehr...?!"

Inmitten seines Satzes bricht PAC ab, denn innerhalb eines Augenaufschlags scheint der Undertaker wie vom Erdboden verschluckt zu sein. Verwirrt über diesen abrupten und auch müden Abschied des dunklen Lords, steht PAC an Ort und Stelle. Sein Blick ist nach wie vor auf die Ecke fixiert, in der der Undertaker wie verschmolzen schien mit der Außenwelt. Mit einem Wimpernschlag scheint die Atmosphäre des Restaurants jedoch wie ausgetauscht zu sein. Der Kellner, der soeben noch ein freundliches Gesicht auf den Lippen hat, wirkt nun gelangweilt und nicht mehr so gastfreundlich. Und da gibt es noch jemanden der wieder er selbst zu sein scheint..

Allie: Ouhhh du!

Abrupt löst sich die Hand von PAC auf der oberen Seite des Stuhls als er seinen Kopf in Richtung der Blondine dreht, die leicht tadelnd die Wangen aufgeblasen hat.

Allie: Du weißt doch das du so schnell betrunken wirst! Vor allem von Wein und Schnaps! Huch? Erwarten wir noch jemanden?

Mit fragendem Blick sieht Allie dann auf den dritten Stuhl, den der Undertaker bringen lies. Allie scheint die ganze Szenerie nicht geistig mitbekommen zu haben. Nun scheint sie aber wieder bei vollstem Bewusstsein zu sein, so wie sie PAC mit ihren großen Augen ansieht und auf eine Antwort wartet.

~PAC~
"Nein.. Natürlich nicht. Ich.. glaube nur der Stuhl dort knarrt ein wenig. Deshalb bin ich an einen anderen Tisch um ihn auszutauschen. Sollen wir den Kellner rufen?"

Ehe Allie auch nur irgendwelche Bedenken äußern kann, schnippt der Brite einmal mit den Fingern um dem lustlosen Kellner ein Zeichen zu geben. Gerade als sich dieser in Bewegung setzt, wird der Bildschirm dann auch schwarz.


Johnny Curtis: "Was sollte das denn? Hat sich der Undertaker gerade von PAC verabschiedet?"

Noelle Foley: "Es sieht ganz danach aus! Aber warum?!"

Byron Saxton: "Im Grunde wirkte es so als wolle er den Engländer noch einmal sehen.. Wieso und Weshalb werden wir wohl nicht erfahren."






Byron Saxton: "Hier kommt der Nummer 1 Herausforderer auf die c2c World Heavyweight Champion, der diesen Spot heute bereits wieder auf´s Spiel setzt, wenn man ihn letzte Woche richtig verstanden hat, oder?!"

Johnny Curtis: "Offiziell ist bisher nichts, doch wenn Austin Theory ein Mann ist, der zu seinem Wort steht, dann ja; dann kann Finn Bálor heute der neue #1 Contender werden. Ich weiß ja nicht, wie ihr das seht, aber ich würde lieber Theory gegen Noam Dar beim Special sehen."

Noelle Foley: "Geht mir ehrlich gesagt auch so, Johnny und wie Du ja gerade bereits sagtest: noch ist nichts offiziell. Hoffen wir nur, dass dieser Auftritt nicht wegen mangelnden Finanzen unterbrochen werden muss."

Diese kleine Anspielung auf einem kleinen Zwischenfall betreffend, die Austin, einem ambitionierten Filmprojekt und den dafür fehlenden finanziellen Mittel beinhaltet, konnte sich Noelle natürlich nicht verkneifen. Glücklicherweise kann Austin sie nicht hören, der in diesem Moment durch den dünnen Vorhang ins Licht der Arena und wird von lauten Buhrufen empfangen, während der vereinzelte Jubel kaum zu hören ist. Mit einem breiten Grinsend steht der Youngster mitten in einem Spotlight, präsentiert seinen nackten, muskulösen Oberkörper unter der dunklen Lederjacke, bevor er beide Arme in die Höhr reißt und schließlich langsam die Rampe entlanggeht.

Meliissa Santos: "Ladies Gentlemen, please welcome the Unproven One… AUSTIN THEORY!"

Als sein Name durch das Mikrofon verstärkt durch die Arena hallt, bleibt der Youngster stehen und ein wohliger Schauer überkommt ihn, so dass er überall Gänsehaut bekommt. Es ist immer wieder purer Nervenkitzel wenn er vor so vielen Menschen auftreten darf und es kümmert Theory nicht einmal besonders, dass die Meisten ihn nicht besonders leiden können. Erfolg zieht die Neider an. Diese alte Weisheit hat ihm bereits sein Großvater mitgegeben und auch sein Trainer warnte ihn davor, dass es immer Leute geben wird, die einem den Erfolg nicht gönnen. Nichtsdestotrotz ist es immer wieder ein erhabenes Gefühl, unter den Klängen seiner Theme hier herauszukommen und auch wenn er es nicht tut, würde Austin gerne einen kleinen Freudentanz hinlegen. Stattdessen grinst er noch etwas breiter, streckt erneut beide Arme hoch, bevor er seinen Weg fortsetzt und dabei immer wieder ins Publikum blickt.



Nach einem Trailer zum bald startenden vierten Teil der Avengers sind wir zurück in der Arena, wo der Mann aus Georgia den Ring inzwischen erreicht hat und auf das Apron springt. Dort lehnt er sich mit den Rücken an das Seiltrio, breitet seine Arme aus und lässt erneut die verschiedenen Zuschauerreaktionen auf sich wirken, bevor er sich mit einer Rückwärtsrolle über das Seil in den Squared Circle begibt. Dieser wird mit einigen schnellen Schritten durchquert, eines der Turnbuckle mit einem weiteren Sprung erklimmt und mit hocherhobenem Kopf grinst der selbsternannte Legend Killer 2.0 in die Zuschauerreihen. Er sieht die finsteren Gesichter, die ihm entgegenblicken, laut ihren Unmut ihm gegenüber kundtun und so seltsam das vielleicht klingen mag, so erfüllt ihn das mit Stolz. Innerhalb von kurzer Zeit hat sich der Unproven One zu einer festen Größe beim Coast 2 Coast Wrestling entwickelt und wenn er heute auch noch gegen die Irish Young Gun bestehen kann, wird er einen weiteren Schritt zum absoluten Topstar getan haben. Wenn er gewinnt...

Johnny Curtis: "Austin wirkt entschlossen und zuversichtlich, was ihm natürlich gegen Finn Bálor helfen wird. Ich bin gespannt, was er vor diesem wichtigen Kampf noch zu sagen hat und ob er sich vielleicht sogar einen psychologischen Vorteil verschaffen kann."

Byron Saxton: "Wörter können in der Tag sehr mächtig sein und mehr Schaden anrichten, als so mancher Faustschlag, doch auch wenn Austin Theory schon gut damit umgehen kann, wird dem Demon King wohl sicher nicht beeindrucken können. Wird trotzdem interessant, denke ich."

Zurück auf der Matte bleibt Austin einige Momente an den Seilen stehen, versucht die in ihm aufsteigende Nervosität zu unterdrücken und da das nicht möglich ist, will er sich zumindest nichts anmerken lassen. Er setzt wieder ein breites Grinsen auf, dass zu einem Charmanten wird, als er auf Melissa Santos zugeht, denn wieder einmal hatte der Youngster kein eigenes Mikrofon dabei. So muss er sich das von der Ringsprecherin leihen und nach einem kurzen Gespräch gibt sie es ihm tatsächlich, woraufhin sich Theory mit einer knappen Verbeugung bedankt und sich langsam in der Ringmitte positioniert. Dort atmet er tief ein, schließt die Augen für eine Sekunde und während es in der Arena etwas leiser wird, hebt der Unproven One sein geliehenes Mikrofon.

Austin Theory: "Wisst ihr, ich habe mir in der letzten Zeit immer wieder eine Frage gestellt: was zum Geier ist euer scheiß Problem, huh?!"

Sehr gut, so startet man natürlich auf die beste Weise. Jedenfalls wenn man es darauf anlegt, es sich in kürzester Zeit komplett mit den Zuschauern zu verscherzen. Ein wahres Unwetter an Antipathie geht nun auf den Youngster runter, der mit so einer Reaktion gerechnet hat, denn ein süffisantes Lächeln schmückt seine Lippen, als er mit einer Hand abwinkt.

Austin Theory: "Jede verdammte Woche komme ich hier raus, gebe mein Bestes und bin bis heute noch ungeschlagen. Nächste Woche bei Borderlands trete ich um die c2c World Heavyweight Championship an und ich möchte an dieser Stelle festhalten, dass ich jedes einzelne Match fair & square gewonnen habe. Trotzdem bringt ihr mir nichts als Respektlosigkeit entgegen und warum?! Weil ich keine kleinen Babys küsse, euch Fans nicht in den Arsch krieche und immer direkt heraus sage, was ich denke? Ist das euer scheiß ernst? Ihr beschwert euch in euren tollen Internetforen darüber, dass meine Art zu reden zu aufgesetzt wirke und ja, es mag vielleicht sogar stimmen. Ich benutze Ausdrücke wie 'Brudi' eigentlich nicht, doch wollte ich bisschen auf eurem Level einsteigen, damit ihr euch mit mir identifizieren könnt und von meiner offensichtlichen Überlegenheit nicht eingeschüchtert fühlt."

Damit hat dann wohl endgültig verkackt und die Fans lassen ihn selbstverständlich mit ohrenbetäubenden Buhrufen wissen, dass er gerade gewaltig ins Klo gegriffen hat. Austin lässt sich davon jedoch nicht einschüchtern, zumindest nicht äußerlich, sondern lächelt weiterhin schief, beginnt im Ring umherzugehen und bleibt nahe den Seilen stehen. In seinem Inneren sieht es jedoch etwas anders aus und er könnte platzen vor Aufregung. Die letzten Wochen waren schon sehr vielversprechend, doch die nächsten Wochen könnten die Karriere des Austin Theory ganz neu definieren und ihm ist mehr als bewusst, wie wichtig es für ihn ist, gut abzuschneiden. Ein wenig Unterstützung durch die Zuschauer würde dabei sicherlich helfen, doch will der Youngster sich auch nicht weiter verbiegen und der jugendliche Trotz setzt in ihm ein. Entweder sie nehmen ihn wie er ist, oder sie können ihn dort lecken, wo die Sonne nicht scheint. Kurz verzieht sich sein Gesicht zornig, bevor er verständnislos den Kopf schüttelt und als er wieder ins Publikum blickt, wirkt er fast schon enttäuscht, bevor er sich zu einem schiefen Lächeln zwingt.

Austin Theory: "Wenn ich sage, dass ich schon bald der absolute Top-Star des Coast 2 Coast Wrestling bin, mag euch das vielleicht etwas arrogant rüberkommen, aber es ist ebenso nichts weiter als die Wahrheit. Genauso wie es wahr ist, dass ich Finn besiegen werde und dann können wir ja nochmal darüber reden, wer noch was lernen muss. Nicht wahr, Bálor?! Ich werde gewinnen, ungeschlagen nach Aserbaidschan reisen, um dort nächste Woche endlich das Theater um Noam Dar zu beenden und dann wird es euch verdammt leid tun, mir nicht den mir gebührenden Respekt entgegengebracht zu haben. Wird es mich interessieren? Nein. Wird es mich amüsieren? Und wie!"

Der selbsternannte Legend Killer lacht heiser auf, während die Fans natürlich nicht glücklich mit seinen Worten sind und so wieder zu buhen beginnen, was Austin mit einem gleichgültigem Schulterzucken quittiert.

Austin Theory: "Ihr habt euch dazu entschieden, mich nicht zu mögen und jetzt müsst ihr mit den Konsequenzen leben, denn nachdem ich nächste Woche den Olymp bestiegen habe, werdet ihr zu meinen Füßen liegen. Ihr werdet mich darum anflehen, euren bedeutungslosen Existenzen Beachtung zu schenken und ich werde ohne ein Wort, ohne einen Blick an euch vorbeigehen, denn ihr habt keinerlei Bedeutung mehr für mich! Tja, Pech gehabt und ihr könnt niemand anders dafür verantwortlich machen als euch selbst. Benimmst Du Dich wie ein Arschloch, wirst Du auch wie eines behandelt. Das sagte schon meine Oma."

Der Youngster handelt ihr scheinbar nach dem Motto 'Ist das Kind in den Brunnen gefallen, kann man auch den Deckel drauf machen', denn er scheint gar keine Rücksicht mehr darauf zu nehmen, was die Menschen über ihn denken könnten. Also im Grunde wie immer, nur jetzt richtig Hardcore und er wird sich auch nicht mehr von den großen Rehaugen der hübschen, weiblichen Fans einlullen lassen. Nope, cold as ice. Er lässt die Buhrufe an sich abprallen, auch wenn es nur nach außen so wirkt, da er noch immer ziemlich aufgeregt ist. So ganz hat er sich an diese Kulisse noch nicht gewöhnt, beginnt wieder im Ring umherzugehen und es wird wohl eine gute Idee sein, hier zum Ende zu kommen.

Austin Theory: "Doch was sind schon Worte, wenn Taten doch so viel schwerer wiegen? Heute den Dämon, nächste Woche den Teufel und dann Unsterblichkeit. You must see it, to believe it!"

Mit einem Mic-Drop verleiht er seinen Worten den nötigen Nachdruck und unter den wieder ertönenden Klängen seiner Theme verlässt Austin den Ring, während die Fans erneut laut zu buhen beginnen. Wie er es angedroht hat, beachtet Theory sie jedoch nicht, hat seinen Blick starr nach vorne gerichtet und selbstsicher geht er die Rampe hinauf, die zur Entrance führt. Dort bleibt er stehen, streckt beide Arme in die Höhe und verlässt schließlich die Arena.





Byron Saxton: "Beeindruckend selbstsicherer Auftritt vom jungen Austin Theory, der sich heute seiner bisher größten Herausforderung gegenübersieht und ich bin gespannt zu sehen, ob er seine Siegesserie aufrechterhalten kann."

Johnny Curtis: "Warum sollte er nicht, Byron? Natürlich ist Bálor ein gefährlicher Gegner, aber ich würde TAJIRI und vor Allem Chris Jericho auch nicht unbedingt als Sparring-Gegner bezeichnen. Ich glaube schon, das Austin heute gewinnt und ich rechne ihm auch nächste Woche gegen Noam Dar gute Chancen aus."

Noelle Foley: "So weit sind wir noch nicht und heute muss er sich gegen Finn beweisen, was schon anstrengend genug wird. Es könnte genauso gut ein sehr enttäuschender Abend für Austin werden und er wird Alles geben müssen, wenn er tatsächlich gewinnen will."





Mit diesen Klängen geht es also nun in der C2C weiter. Das Match von Maxwell ist zwar noch etwas hin denn heute darf er endlich den Main Event bestreiten aber dies verbietet einem ja nicht schon vorzeitig zu erscheinen. Besser man kommt zu früh als zu spät . Nun gut… Diese Regel gilt jetzt auch nicht bei allen Ertüchtigungen des Lebens aber in den meisten Fällen haut es mit diesem Spruch hin. Wir haben gerade aber erst etwa Halbzeit im Programm so dass sein Erscheinen durchaus interessant zu beachten ist. Das Scarf Ace der Promotion sieht erstaunlich fit aus als dieser auf der Rampe erscheint. Nach dem Geschrei und der Quälerei noch letzte Woche als Samoa Joe ihn „böswillig“ angerempelt hatte hat er zum Glück keine bleibenden Schäden davongetragen. Eine Armamputation konnte noch gerade so vermieden werden. Sarkasmus over and out.



Das verschmitzte Lächeln verrät schon, dass er sehr gut gelaunt ist. Nicht nur dass er gegen den World Champion antreten darf… Ihm ist es auch gelungen sich ein Problem vom Hals zu halten das auf den Namen Samoa Joe hört. Wegen ihm wurde eine Suspendierung ausgesprochen und dadurch fand auch das eigentlich angedachte Entscheidungsduell der beiden Herren nicht statt. Ob es jemand aufgefallen ist oder ob es jemand vermisst hat sei mal dahingestellt. Auf dem Weg zum Ring bekommt er auf jeden Fall einiges an Heat ab für sein Verhalten in Barcelona. Davon nicht beeindruckt geht der Max-Express um den Ring herum, lässt sich ein Mikrofon anreichen und klettert mit diesem in der Hand nun in den Ring hinein. Das Buh- und Pfeifkonzert nimmt er dabei scheinbar absolut nicht wahr. Zumindest trübt es seine Stimmung nicht. Als die Musik dann endlich verstummt und auch auf den Rängen etwas mehr Ruhe eingekehrt ist ergreift Maxwell in seiner gewohnten Art und Weise das Wort.



MJF:
”Seid gegegrüßt Israelen… Israelis… Israilitten…. Ach wie man euch auch nennen mag. Aber „litten“ ist ein gutes Stichwort denn ge“litten“ habe ich vor nun genau sieben Tagen. Für heute haben mir die Ärzte grünes Licht gegeben, so dass ich in der Lage sein werde den Main Event bestreiten zu können. Ihr könnt euch also glücklich schätzen. Ich kann mir vorstellen wie verärgert die spanischen Fans gewesen sein müssen nachdem Joe mich außer Gefecht gesetzt hat. Wäre ich an deren Stelle gewesen hätte ich mein Geld zurückverlangt denn schließlich kommt man doch in Scharen um das Scarf Ace in Aktion zu sehen. Dies war den Menschen in Barcelona nicht vergönnt. Doch ihr werdet Augenzeugen eines weiteren Wunders wenn ich die aktuelle Nummer 1 der Liga in die Knie gezwungen habe. Mir steht nämlich nun niemand mehr im Weg.“


Zuversichtlich wie eh und je traut er sich den Coup zu zumindest eine gute Rolle im Hauptmatch des Abends zu spielen. Wie viel davon gespielt ist und wie viel der Wahrheit entspricht können wir nicht sagen. Denkt man an Lissabon vor zwei Wochen zurück klingt er auf jeden Fall wieder anders. Angriffslustiger. Motivierter. Das Tal in dem er sich befand war kein Aufenthaltsort von langer Dauer. Was einen nicht umbringt, härtet einen ab und so ist es wohl bei Maxwell geschehen.

MJF:
”Dass bereits sieben Tage verstrichen sind bedeutet aber auf der anderen Seite, dass Samoa Joe noch weitere 23 Tage suspendiert ist. Noch über drei Wochen Ruhe vor diesem Ungetüm. Es ist ein Gefühl wie Urlaub. Ist diese Freiheit nicht wundervoll? Am 15.04.2019 findet das nächste Special statt so dass dies hier heute die letzte LIVE Show vor diesem Event sein wird. Somit ist dies meine letzte Chance einen Gegner für diesen Abend mir zu suchen. Warum nicht noch einmal gegen Joe Hendry? Nur dieses Mal steht sein Gürtel auf dem Spiel. Wobei… Wade Barrett hat sich ja bereits einen Shot gesichert. Der ist somit belegt. Auch Noam Dar hat bereits einen Gegner gefunden so dass auch dieser Titel nicht in Frage kommt. Da bliebe ja noch ein Simon Grimm… Hier wird Kip Sabian sein Re-Match bekommen. Ansonsten kann man es ja wie mit Bryan Danielson machen und mich in irgendeines der Titelkämpfe als weiteren Teilnehmern hinzu packen. Aber auch sonst stehen mir jetzt sämtliche Türen offen. Mhm… Eenne, Meene, Muh, und raus bist du… Raus bist du noch lange, lange nicht… Ach ich kann mich einfach nicht entscheiden…“


Grübelnd steht Maxwell in der Mitte des Rings und wiegt ab mit welcher Paarung er wohl am zufriedensten wäre. Es muss ja nicht um einen Titel gehen. Es gäbe da bestimmt auch noch genug andere Kandidaten mit denen er ein tolles Programm auf die Beine stellen kann. Vielleicht fragt er mal bei einem freundlich Gesinnten an wie einem Adam Cole. Die Einsatzmöglichkeiten sind immens. Und just in diesem Moment wird dem Scarf Ace die Entscheidung, wer beim Special in sieben Tagen sein Gegner wird abgenommen.

SAMOA JOE: »Maxwell … Maxwell … MAXWELL

Die Stimme von Samoa Joe unterbricht das Grübeln Feinsteins. Obwohl der Samoaner seit der letzten Woche suspendiert ist, hat er einen Weg gefunden heute bei der c2c LIVE Show dabei zu sein. Via Titantron hat sich der Samoaner in die Halle schalten lassen.



SAMOA JOE: »Warum solange nach einem Gegner Ausschau halten, wenn er direkt vor deiner Nase steht. Weißt du, Maxwell. Deine dämliche Klausel mag zwar letzte Woche in Kraft getreten sein, aber Kurt und Shane haben sich die Bilder noch einmal intensiv angeschaut und sind zu demselben Ergebnis gekommen. Es war keine aktive Handlung von mir gegen dich und somit ist die Suspendierung zum Special wieder aufgehoben. Dies wiederum bedeutet, dass ich unterm Strich nur sieben Tage statt dreißig Tage suspendiert bin. Für dich bedeutet die neue Situation, dass du beim Special mit aller Wucht meine Wut zu spüren bekommst. Und für das Coast2Coast-Universum bedeutet es, dass Sie voll und ganz auf Ihre Kosten kommen werden. Kurt und Shane haben neben der Reduzierung der Suspendierung auch ein Match - Maxwell Jacob Feinstein versus Samoa Joe - festgesetzt. Als Bonbon haben die Beiden mir auch das Recht zuteilwerden lassen, die Stipulation zu bestimmen. Und ich habe mir ein sehr schönes Match gewählt. Keine Pinfalls, keine Submission, kein Count-Out, keine Disqualifikation. Es wird nur einen einzigen Weg geben, das Match als Sieger zu verlassen… unser Match in der kommenden Woche ist ein FIRST BLOOD-Match«

Ungläubig schaut das Scarf Ace zur Videowand. Er ist auch leicht blass geworden als er die Nachricht vernehmen musste, dass er beim Special auf Joe treffen wird. Und dieses Mal gibt es wohl keinen Ausweg für ihn. Die Stipulation ist auch nicht gerade dass was einem Maxwell Jacob Feinstein zusagt wenn man den offenen Mund und die weit aufgerissenen Augen richtig interpretiert. Ein Schlag ins Gesicht für ihn. Er hatte sich einen so teuflischen Plan zurecht gelegt und nun geht dieser Schuss eindeutig nach hinten los. Bevor der Amerikaner antworten kann muss er einmal ordentlich schlucken. Als er sich wieder ein wenig gefangen hat versucht er die passenden Worte zu finden.

MJF:
”WWWWHHAAAATTTT???!!!! You must be kidding me!! Der erste April war letzte Woche. Wenn das ein Scherz sein sollte dann hat wohl niemand der hier Anwesenden gelacht. Das ist ja wohl eine bodenlose Frechheit. Was hatten die denn für ein Bildmaterial erhalten? Sicherlich hast du die entscheidenden Stellen herausgeschnitten. Anders kann ich mir nicht erklären wie man eine solche krasse Fehlentscheidung treffen kann. Und dann wirst du für dein Vergehen auch noch belohnt? Wo bin ich hier nur gelandet? Die C2C wird mehr und mehr zu einem einzigen Tollhaus. Es ist einfach unfucking fassbar…“


Um sich etwas zu beruhigen geht Maxwell im Ring auf und ab. Wenn er einen Schrittzähler an seinem Körper angebracht hat dann wird er heute sein Tagesziel locker erreichen. Wie jemand der in einem Spiegellabyrinth den Ausgang sucht sind seine Bewegungen unvorhersehbar und haben mehrere Richtungswechsel drin in unregelmäßigen Abständen.

MJF:
”Es ist also wirklich dein Ernst…?! Nun gut! Dann soll es eben so sein. Du willst ein Massaker?! Das sollst du kriegen! Wenn es stimmt, dass Blut dicker ist als Wasser dann bist du wahrscheinlich eh einer der Menschen auf Erden deren Körper mehr Blut als Wasser beinhaltet. Dies würde deine Unförmigkeit erklären. Ich werde den Ring rot färben und den Sieg einfahren. Es war ein Fehler dich auf ein Duell mit mir einzulassen und dies werde ich aller Welt ein für alle Mal unter Beweis stellen. The Scarf Ace will close this case! Once and for all!”


Mit versteinerter Miene verfolgt Samoa Joe wie Maxwell Jacob Feinstein auf die Neuigkeiten reagiert. Nun da Feinstein sich mit der Situation angefreundet hat und auch direkt eine Kampfansage an den Samoaner sendet, ist es Zeit für Samoa Joe darauf zu reagieren.

SAMOA JOE: »Oh ja. In der kommenden Woche wird die Geschichte zwischen uns beiden definitiv ein Ende finden. Allerdings wird das Blut im Ring nicht meines sein. Zu lange habe ich deine Aktionen geduldet und durchgehen lassen. Seit letzter Woche ist damit aber Schluss. Der jämmerliche Versuch mich loszuwerden hat das Fass zum Überlaufen gebracht. Bei Borderlands werde ich meine Vergeltung bekommen. Es gibt nichts in deiner Macht stehende, was mich aufhalten kann. Du bist deinem Schicksal ausgeliefert. Also nutze die letzte Woche um dich schon einmal von den wenigen Leuten zu verabschieden, die sich tatsächlich auf dich eingelassen haben. Nach Borderlands wirst du nicht mehr Teil von coast2coast-Wrestling sein und in einem Atemzug mit Ezekiel Jackson und Tyler Breeze genannt werden.«

Und da ist die Ansage von Samoa Joe, die Jeder in der Halle hat kommen sehen. Das Finale zwischen Maxwell Jacob Feinstein und Samoa Joe ist angerichtet. Wer wird die Rivalität gewinnen? Borderlands wird die Antwort liefern. Apropos Antwort die hat MJF auch noch für Joe zum Abschluss parat denn so wie in diesem gesamten Duell scheint der Amerikaner das letzte Wort haben zu wollen.

MJF:
”Wie oft willst du noch mit diesen zwei einzigen Namen prahlen? Hat deine Karriere hier nicht mehr zu bieten als zwei Superstars die kein Schwein interessiert und die von der Bildfläche verschwunden sind? Wie dem auch sei. Es wird mir ein Vergnügen sein dich eines Besseren zu belehren. Nächste Woche wird der Begriff „ins Fettnäppchen treten“ eine vollkommen neue Bedeutung erlangen wenn ich dir meinen Stiefel in deinen Allerwertesten gerammt habe. Nach Borderlands wirst du mit nur einer Transfusion nicht auskommen. Vermutlich ist deine Blutgruppe sogar der gleiche Wert wie die Wahrscheinlichkeit dass du diesen Zweikampf für dich entscheiden wirst… NULL! Heute back ich, morgen brau ich, in sieben Tagen hole ich mir den Triumph. Ach wie gut, dass ein jeder weiß dass ich Maxwell Jacob Feinstein heiß! Zum guten Schluss eine meiner legendären Feinstein-Theorie die zuletzt etwas vernachlässigt wurden… At Baku where Borderlands take place, blood will be first covering the Samoans face! Wir sehen uns in Aserbaidschan.“


Das Mikrofon wird fallen gelassen und mit einem Kick aus dem Ring getreten. Der Max-Express ist heiß. Beim Special erwartet uns also ein brutales Gemetzel zwischen diesen beiden Herren. Wer auch immer den Sieg erringen mag, die Fans werden auf ihre Kosten kommen denn die Intensität dieser Fehde hat in den letzten Wochen jeden gepackt und gefesselt. Eigentlich schade, dass es nach dem Special vorbei sein soll. Aber wer weiß… man sieht sich ja immer mehrmals im Leben. Bis Baku müssen wir uns nun aber noch gedulden. Weiter geht es in der Show mit den Kommentatoren des Abends.




Byron Saxton: "Samoa Joe gegen Maxwell Jacob Feinstein geht also in die nächste Runde! Irgendwie hängen die beiden aneinander!"

Johnny Curtis: "Anscheinend liebt es MJF von Joe dominiert zu werden, hah!"

Noelle Foley: "Abwarten! Vielleicht schlägt er ja jetzt zurück!"


MATCH 5
SINGLES MATCH
Drew McIntyre vs. Jay White


Writer: ???

Ein Geräusch, welches sich verdächtig nach dem Knarren einer Tür anhört, unterbricht die jubelnde Menge. Ein Chor der Abneigung entsteht und fast so laut, dass man das Klimpern auf Klaviertasten kaum noch verstehen kann. Die Halle von Dunkelheit übermannt wird und die einzige Lichtquelle - der Titantron - zeigt die mittlerweile sehr bekannten Bilder. Die Silhouette von Switchblade in einem Raum. Ein Messer, das vor einem Sessel hin und her geschwungen wird. Just in dem Moment als das Video die Identität des Mannes enthüllt und dessen Gesicht zeigt, dröhnt ein verstörendes, verzerrtes Stöhnen aus den Boxen. Dann Stille. Sekunden vergehen in denen man den langhaarigen Mann auf eine Kette starren sieht. Ein Messer als Anhänger. Er lässt es fallen, geräuschvoll landet es auf dem Boden und leitet den Übergang zu Gitarrenriffs über.

S W I T C H B L A D E.


Rote Scheinwerfer flackern auf, erhellen den Entrancebereich und lassen erkennen wie ein Mann aus dem Backstage Bereich tritt. Die Arme zu den Seiten von sich gestreckt und die Augen geschlossen. Das lange, feuchte Haar hängt ihm ins Gesicht, während der Kopf leicht zur Seite gekippt ist. Auf der Rampe bleibt er kurz stehen und lässt die Arme sinken, während er den Blick über die Menge wandern lässt. Langsam hebt er den rechten Arm zu seiner eigenen Kehle und fährt mit dem Daumen über diese, deutet so an was er mit seinem Gegner machen möchte.. und alles daran setzen wird es auch zu schaffen. Das Buh-Konzert wird lauter, deutlicher.

Melissa Santos: "Making his way to the Ring... from Aukland, New Zealand... representing the 5-Point Gang... SWITCHBLADE --- JAAAAY WHIIITE!!"



Während Melissa ihn ankündigt, setzt sich Jay in Bewegung und steuert zielstrebig den Ring an. Er kann es dann aber doch nicht lassen einmal direkt in die Kamera zu schauen und den Fans seinen leeren Blick mit dem breiten Grinsen zu präsentieren. Dann tritt Switchblade auf den Apron um zwischen den oberen beiden Seilen in den Ring zu steigen. Dort präsentiert er sich noch einmal bevor er sich von Mantel, Handschuhen und Kette entledigt.

Die Spotlights in der Halle werden gedämpft und dichte Nebelschwaden bilden sich auf der Mainstage. Der Titan Tron ist Schwarz bis sich plötzlich auf diesem acht Buchstaben in Gold zu einem Namen Formen ... - McIntyre!-

Die Publikumsreaktionen sind gemischt, auf niemanden trifft das Sprichwort -Liebt oder Hasst mich- mehr zu als auf den Mann der die Rampe in einem schwarzen Ledermantel betritt, Drew McIntyre!

Whats that Metronome i hear...
.... perhaps the End is drawin near
....you never hear the Shot that takes you down!


Mit gesenkten Haupt lauscht er den Worten des Frontmans seines Themes und Atmet tief ohne Furcht. Als die Bässe ertönen hebt er ruckartig seinen Kopf und schleudert sein schwarzes langes Haar nach hinten, mit einer verbissenen Mimik stolziert der Schotte die Rampe hinunter während er einigen Zuschauern wild Gestikulierend die Leviten liest. Seinen Körper ziert eine einfache Schwarze Shorts und schwarze Boots. Allgemein scheint der Schotte in bester Verfassung zu sein, sein Haar ist Nass ebenso wie seine markante Brustbehaarung.

Out of time, so say goodbye,
What is yours, now is mine,
And I dream broken dreams,
I make them come true,
I make them for you
...


Melissa Santos:Making his way to the Ring... from South Ayrshire, Scotland... weighing in at 250 pounds..DREW McIntyreeeee!



Langsam wendet er sich von den Zuschauern ab und stolziert in Richtung Seilgeviert, dieses lässt er fortan nicht mehr aus den Augen. Hier soll heute Abend eine erneute Schlacht stattfinden und Drew wird alles daran setzen diese für sich zu Gewinnen. Über die Stahltreppe betritt er den Ring und lässt seinen Blick ein einziges mal noch durch die Zuschauerreihen schweifen danach klettert er auf die gegenüberliegenden Ringecke und lässt ein wenig seine Muskeln spielen.



Anschließend kniet er sich in die Mitte des Ringes und wartet auf seinen Gegner.

* DING DING DING *

Drew McIntyre besiegt Jay White by pinfall via Future Shock DDT (13:59min.)

Here is your winner by pinfall: DREW MCINTYRE!



Johnny Curtis: "Was für ein Match und was für ein Sieg für den Scottish Psychopath, der White am Ende ziemlich abgefertigt hat. Ich bin gespannt, wohin der Weg für Drew McIntyre noch führen wird."

Noelle Foley: "Auf jeden Fall beeindruckende Leistung, auch wenn es aussieht, als hätte sich Jay White während des Kampfes verletzt. Die Sanitäter sind auch bereits da und schauen nach ihm. Hoffentlich ist da nichts schlimmeres passiert."

Byron Saxton: "Das hoffe ich natürlich auch und gratulation an McIntyre für diesen Sieg."



Jerusalem. Eine alte Stadt, die viel gesehen und über die noch mehr geschrieben wurde. Seit Jahrhunderten ist sie der Zankapfel der Region; Christen, Juden, Muslime, sie alle haben gestritten, gekämpft und getötet um in den Besitz dieser sogenannten „heiligen Stadt“ zu gelangen. Eine derart blutige Geschichte können wohl die wenigsten Orte vorweisen und so ist es keine Überraschung, dass die finstersten Geschöpfe der C2C es sich nicht nehmen lassen, dieser Stadt ihre Aufwartung zu machen.

Der König dieser Geschöpfe ist in den Augen vieler ebenjene Gestalt, die nun von der Kamera eingefangen wird. Der Undertaker steht auf einem Hügel oberhalb Jerusalems und schaut auf die altehrwürdige Stadt hinab. Sein Mitternachtsschwarzes Gewand weht sacht im Wind und wirkt beinahe wie rauch. Die Kapuze hat er abgestreift, die Hände auf den Rücken verschränkt.

The Undertaker

Jerusalem. Die Stadt der Narren.


Zwar mangelt es der Stimme seiner Stimme an Spott oder Hohn, doch ist es recht offensichtlich, wie wenig beeindruckt der Dunkle Lord von diesem Ort ist.

The Undertaker

Drei Religionen kämpfen seit Jahrhunderten um diesen Ort. Eine Stadt, benannt nach der Gottheit einer längst untergegangenen Kultur. Knochen, die sich über Knochen türmen. Es sind alles Lügen, die diese Narren sich selbst erzählen, um sich der Wahrheit nicht stellen zu müssen: Sie sind allein. Niemand wacht über sie. Ich habe den Thron der Götter gesehen. Und er war leer. Und doch fließt das Blut der Gläubigen in Strömen durch die Gassen der Jahrhunderte. Blut. Die ganze Stadt stinkt danach.


Nun dreht sich der Dunkle Lord um. Seine eisigen Augen fixieren die Kamera.

The Undertaker

Der Geruch des Blutes ist dir nicht fremd, wie ich weiß, Bálor. Du hast etwas gestohlen, das getränkt ist im Blut derer, die vor dir kamen. Der Dolch, den du mithilfe des Verräters an dich genommen hast, ist durchdrungen von einer Macht, gespeist aus dem Blut derer, die als würdig ausgezeichnet sind. Nun gedenkst du, ihn einzusetzen um das zu bewerkstelligen, was Generationen vor dir nicht gelang. Der letzte, der es versuchte, war auch der letzte, der den Dolch mit seinem Blut gestärkt hat. Es ist ihm gelungen, mich zu begraben, doch am Ende ist auch er an der großen Aufgabe gescheitert.


Ein humorloses Lächeln umspielt die Lippen des Deadman.

The Undertaker

Du glaubst, dieser Aufgabe gewachsen zu sein. Du glaubst, die Waffe in den Händen zu halten, die mir ein Ende bereiten kann. Ein kühner Plan. Ich entbiete dir meinen Respekt.


Der Dunkle Lord lässt sich zu einem angedeuteten Senken des Kopfes herab, ohne dabei jedoch den Blickkontakt zur Kamera zu unterbrechen. Seine Augen brennen sich förmlich in die Köpfe der Zuschauer.

The Undertaker

Als wir uns das erste Mal trafen, waren deine Ambitionen weit geringer. Du wolltest das Leben. Wolltest es in vollen Zügen genießen. Schon damals sah ich jedoch die Ambitionen in dir. Mich vom Thron der Schatten zu stoßen, der Wunsch nach Macht, immer mehr Macht; all das kann wahr werden, mit einem einzigen Stoß. Doch bist du tatsächlich bereit dazu? Ich habe dir damals gesagt, dass es dir niemals möglich sein wird, mich zu beerben, solange Finn existiert. Und er existiert noch. Geschwächt, sicherlich. In den Hintergrund gedrängt. Doch er ist noch da. Den Hass, den er dir gegenüberverspüren muss…ich kann ihn beinahe schmecken.


Die Züge des Dunklen Lords verzehren sich zu einem wölfischen Grinsen.

The Undertaker

Ich weiß, dass nichts, was ich sage, deinen Entschluss ins Wanken bringen kann. Ich respektiere das und werde nicht versuchen, dir dein Vorhaben auszureden. Im Gegenteil. Ich fordere dich heraus.


Der Blick des Herrn der Dunkelheit wird nun ernst, und die Schatten um ihn herum scheinen um einmal länger zu werden.

The Undertaker

Komm zu mir, junger Dämon. Heute in einer Woche. Komm zu mir, an den Ort, an dem alles begann. An den Ort, an dem ich wurde, was ich heute bin. Wenn meine Reise ein Ende finden soll, dann dort. Doch sei gewarnt. Die Waffe, die mich vernichten kann, magst du besitzen, doch der Mann, der sie führt, ist mir nicht gewachsen. Deine Ungeduld wird dein Verderben sein, Bálor! Du bist noch nicht bereit, zu sein, was du sein musst. Komm zu mir und ich werde dir deine Fehler aufzeigen. Ich werde den Kampf zwischen dir und Finn für alle Zeiten entscheiden, indem ich euch beide vernichte. Lass mich dir diesen letzten Dienst erweisen, Bálor. Lass mich dir das Geschenk der ewigen Ruhe machen.


Die Schatten der Umgebung breiten sich aus. Verschlucken das Bild Jerusalems, verschlucken, den Dunklen Lord, bis nur noch seine Stimme durch die Dunkelheit schallt.

The Undertaker

Ich erwarte dich.





Byron Saxton: "Der Dead Man lädt den Demon zu sich ein und ich bin sehr gespannt zu sehen, wie Finn darauf reagieren wird. Immerhin ist es der Undertaker und so eine Einladung schlägt man nicht so einfach aus."

Johnny Curtis: "Ach quatsch, Byron! Glaubst Du ernsthaft, dass noch irgendwehr auf diese Show reinfällt? Der Undertaker überschätzt sich dermaßen und er sollte besser hoffen, dass Bálor seine Einladung nicht annimmt, sonst wird es ungemütlich für das Phenom."

Noelle Foley: "Hoffen wir mal für Dich, dass der Taker Dich nicht hört, Johnny. Ansonsten wird es für Dich ganz schön ungemütlich, aber unabhängig davon würde ich schon gerne sehen, wie diese beiden Männer aufeinandertreffen."



MATCH 6
SINGLES MATCH
Austin Theory vs. Finn Bálor


Writer: Toby



Mit eingängigem Sound dröhnt die Theme der 'Natural Evolution' aus den Boxen und kündigt damit das baldige Erscheinen des Austin Theory an, was die Mehrzahl der Zuschauer mit eher negativen Reaktionen zur Kenntnis nehmen. Nur vereinzelt ist Jubel zu hören, da es offensichtlich Menschen gibt, die das Talent des Youngsters anerkennen und ihm so ihren Respekt zollen. Dem kurz darauf erscheinenden Superstar wird aber ehrlich gesagt weder das Eine noch das Andere interessieren, denn Austin ist nicht gerade dafür bekannt, einen Scheiß auf die Meinung anderer Menschen zu geben.
Einen Moment bleibt er stehen, lässt die Atmosphäre auf sich wirken, schließt kurz die Augen und reißt schließlich beide Arme triumphierend in die Höhe. In seinen Gedanken hat er die Schlachten bereits geschlagen, lässt sich feiern und suhlt sich in der Anerkennung und Bewunderung der Massen. Ja, Fantasie ist schon was schönes, denkt sich der junge Mann, bevor er sich im leichten Laufschritt in Richtung Ring aufmacht.

Melissa Santos: "Introducing first,...
from McDonough, Georgia, weighing at 220 pounds,...
the Natural Evoloution,.... AUSTIN THEORY!"


Am Squared Circle angekommen springt Austin auf das Apron, hebt erneut beide Arme und überwindet auch das Seiltrio mit einem Sprung, um den Ring mit schnellen Schritten zu durchqueren. Wieder hebt der Youngster vom Boden ab, erklimmt eines der Turnbuckle, wo er ein weiteres Mal seine Arme hochreißt. Zurück auf der Matte entledigt sich Theory seine obligatorische Lederjacke, wirft sie über das Seil aus den Ring und positioniert sich in eine der Ringecken - bereit für eine weitere Schlacht.

Die Halle wird abgedunkelt und für einen Moment wird es still. Die Fans warten gespannt darauf zu erfahren, wer hier als Nächstes auftauchen wird und es soll nicht lange dauern, da wird dieses auch offensichtlich...

*Lights out and spotlight on*
*Catch your breath*
It´s simply Finn




Nebel umhüllt den Entrance Bereich, der zwecks der Dunkelheit für den Moment nur im Spotlight wirklich zu sehen ist, doch genau in diesem Moment tritt Finn Bálor aus den Nebelschwaden heraus ins Spotlight. Dabei trägt er wie gewöhnlich seine Lederjacke, inklusive eines Bullet Club Shirts. Den Blick schweift umher zum Blitzlichtgewitter der Fans, die sich, obwohl Finn alles andere als beliebt ist, diesen bildlich eindrucksvollen Einmarsch nicht entgehen lassen wollen. Natürlich hält, dass die Fans dennoch nicht ab ihre Meinung zum Bullet Club Member kundzutun und die ist alles andere als positiv. Doch den Iren scheint das nicht zu stören, nein, er lächelt sogar leicht.

Melissa Santos: "And his opponent... from Bray, County Wicklow, Irleand... weighing in 190 pounds... representing the Bullet Club... he is simply.... FIIIIIIIINN!"

Finn setzt sich nun in Bewegung, während das Spotlight ihm folgt. Immer noch muss er dabei immer wieder Nebelschwaden durchqueren, die jedoch bei weitem nicht mehr so dicht sind wie auf der Stage oben. Unten angekommen, geht Finn die Ringtreppe hinauf und den Apron entlang, bevor er zwischen dem obersten und mittleren Ringseil in den Ring steigt. Das Licht geht wieder an und Finn scheint bereit zu sein für sein Match.

* DING DING DING *

Langsam gehen die beiden Athleten aufeinander zu, bis sie in der Ringmitte in einem Lock-up aufeinandertreffen, denn Bálor in einen Arm Drag umwandelt und seinen Gegner so zum ersten Mal in diesem Match auf die Matte schickt. Austin springt sofort wieder auf, weicht einem Schlagversuch des Iren aus, greift sich dessen Arm und nun ist es der Youngster, der seinen Gegner mit einem Arm-Toss in die Waagerechte befördert. Er will mit einem schnellen Elbow Drop nachsetzen, doch sein Kontrahent rollt zur Seite, beide Männer sind gleichzeitig wieder aufgestanden und stehen sich einen Moment gegenüber, bevor sie sich erneut in einen Lock-up begeben. Doch wieder bleibt er nicht lange bestehen, denn der Unproven One reißt sein Knie hoch, rammt es dem Dämon in den Magen und als dieser darauf seinen Oberkörper nach vorne beugt, setzt Austin mit einem weiteren Kniestoß gegen die Stirn nachsetzt. Daraufhin schnellt der Oberkörper des Irish Captor wieder nach oben und der selbsternannte Legend Killer ist zur Stelle, um sein Momentum mit einer Clothesline weiter auszubauen. Im letzten Moment kann Finn sich jedoch ducken, entgeht der Aktion und als der Youngster mit dem Rücken zu ihm steht, umgreift der Brite seine Hüften, um sich dann mit Schwung nach hinten fallen zu lassen. RELEASE GERMAN SUPLEX!

Byron Saxton: "Ein schneller Beginn von Beiden, doch nun hat sich der Dämon einen leichten Vorteil verschafft und sollte nachsetzen, bevor Austin sich erholt."

Johnny Curtis: "Das wird Finn sicherlich auch machen, auch wenn es ihm am Ende wahrscheinlich nichts nützen wird, denn ich setze auf den Unproven One."

Dieser liegt nach dem harten Move des Real Rock 'N' Rolla noch immer auf dem Boden und kommt nur langsam wieder hoch, was sein Gegner etwas beschleunigt, indem er ihn an den Haaren hochzieht. Es soll ein Irish Whip folgen, den Theory jedoch umdrehen kann, so dass der Ire in die Seile geworfen wird und mit Schwung aus diesen herausgefedert wird. Mit hoher Geschwindigkeit kommt er auf den Mann aus Georgia zugelaufen, der sich ebenfalls in Bewegung setzt und abspringt, kurz bevor die Beiden aufeinanderprallen. RUNNING DOUBLE DROPKICK! Mit beiden Füßen voran trifft der Youngster die Brust seines Opponenten, der von der Wucht durch die Luft geschleudert wird und hart auf die Matte prallt. Geistesgegenwärtig rollt er sich aus dem Ring, um weitere Attacken zu vermeiden und sich von der recht harten Aktion etwas zu erholen, während der #1 Contender auf die WHC im Ring kniet.
Die Fans, vom schnellen Start noch immer begeistert, werden nun langsam ruhiger, doch das ändert sich sofort wieder schlagartig, als Austin losläuft. Er holt sich in den Seilen Schwung, rennt auf die andere Seite des Rings und lässt sich auf den Boden fallen, um dem Briten mit einem Baseball Slide eine weiteren Treffer zu verpassen. Bálor hatte jedoch genug Zeit sich darauf vorzubereiten, macht nun lediglich einen Schritt zur Seite und die geplante Aktion seines Kontrahenten geht ins Leere. Finn greift sich die Beine des selbsternannten Legend Killers, zieht ihn daran mit Schwung aus den Ring und unsanft knallt Theory mit dem Hinterkopf gegen den Mattenrand, bevor er auf den harten Hallenboden geworfen wird. Die Zuschauer, die das ganze Match über schon jede Aktion der Irish Young Gun bejubeln, tun dies jetzt natürlich auch, als ihr Liebling seine aufgestaute Aggressionen mit einer Reihe von Tritten gegen den Youngster freien Lauf lässt.

Noelle Foley: "Mein Gott, hört Finn auch irgendwann mal auf zu treten? Da kann Austin einem ja schon fast leidtun."

Johnny Curtis: "Nun ja, er will dem übermütigen Jungspund eine Lektion erteilen und so etwas ist halt schmerzhaft. Da muss er durch, wenn er es an die Spitze schaffen will, denn Noam wird nächste Woche nicht sanfter mit Austin umgehen."

Sogar der Referee verlässt nun den Ring, um Finn zu ermahnen, die Tritte einzustellen und er beginnt ihn anzuzählen, so dass der Ire seinen Angriff endlich einstellt. Er kehrt zurück in den Ring, woraufhin ihm der Ringrichter folgt, um den Legend Killer auszuzählen und sofort verlässt Bálor erneut den Squared Circle. Er greift das Handgelenk seines Gegners, der sich an der Ringschürze hochziehen will und der Irish Captor hilft ihm dabei, nur um ihn mit einer kurz durchgezogenen Lariat erneut niederzustrecken. Statt den Arm seines jungen Opponenten loszulassen, zieht der Dämon diesen daran in die Höhe und er hievt ihn in den Ring, bevor er nachfolgt, um zum ersten Cover in diesem Kampf anzusetzen.

"ONE.... SHOULDER UP!"

Kaum beginnt der Ref zu zählen, reißt Theory bereits die Schulter hoch, was die Zuschauer relativ gefasst aufnehmen, denn so wirklich hatte wohl keiner mit einer Matchentscheidung gerechnet. Auch Bálor nicht, der schon wieder auf den Beinen ist und Austin ebenfalls hochzieht, als dieser endlich mal etwas Gegenwehr zeigt. Er schubst seinen Kontrahenten von sich, weicht einem Schlag aus, schubst ihn erneut und mit einem Standing Dropkick bringt er den Iren zu Boden. Zwar kommt dieser fast umgehend wieder hoch, doch auch der Unproven One ist aufgesprungen, bringt eine schnelle Serie von Schlägen ins Ziel. Die setzen dem Real Rock 'N' Rolla nicht wirklich zu, doch bringen ihn so weit aus dem Konzept, dass sein Opponent in den Seilen Schwung holt und auf ihn zuläuft. Er setzt zu einer Running Clothesline an, unter die sich Finn hinwegduckt und Austin auf der anderen Seite des Squared Circle erneut in die Seile federt. Mit noch höherer Geschwindigkeit wird er nun wieder in Richtung des Dämon Kings befördert wird und kurz bevor er ihn erreicht abspringt, um beide Beine um seinen Hals zu schlingen. SWINGING HURRICANRANA.

"ONE..... TW... KICK OUT!"

Johnny Curtis: "Beeindruckende Aktion von Austin Theory, der offenbar zurück ins Match gefunden hat und jetzt nur noch am Ball bleiben muss. Dann steht einem Sieg nicht mehr viel im Wege!"

Byron Saxton: "So weit würde ich noch nicht gehen, aber in der Tag hat sich der Youngster mit einer tollen Aktion ins Match zurück gekämpft. Trotzdem muss er noch einiges nachlegen, um hier wirklich mit dem Sieg in der Tasche nach Hause zu gehen."

Zwar bekommt Austin für seine letzten Aktionen Szenenapplaus, doch sind die Fans erleichtert, dass der Ire sich aus dem Cover befreien kann und lassen das mit lautem Jubel auch jeden wissen. Theory bleibt einen Moment auf der Matte liegen, atmet einige Male tief durch und steht dann schnell auf, um dem sich ebenfalls sehr langsam aufrappelnden Dämonen einen harten Tritt gegen den Schädel zu verpassen. Dies führt natürlich zu lauten Buhrufen, doch ebenso dazu, dass seinem Gegner kurzeitig die Lichter ausgehen, so dass der selbsternannte Legend Killer ihn ohne große Gegenwehr in die Senkrechte zu befördern. Er greift ihn, hievt ihn hoch und geht abrupt in die Knie, wobei er Bálor mit dem Rücken voran auf sein gebeugtes Bein fallen lässt. BACKBREAKER. Sprint in die Seile. LOW DROPKICK. Sofort ist Austin wieder auf den Beinen, nimmt zwei Schritte Anlauf und schließt seine kleine Sequenz ab. STANDING MOONSAULT. Cover.

"ONE..... TWO... NOOOO!"

Erneut erntet Austin Szenenapplaus, bevor erleichterter Jubel zu hören ist, als der Ire sich aus dem Cover befreien kann und das Match weitergeht. Zumindest nach einer kurzen Pause, denn auch der Youngster braucht einen Moment, um wieder zu Atem zu kommen, bevor er langsam aufsteht und auf seinen Kontrahenten herabblickt. Er spürt, dass er hier den Sieg holen kann, wenn er am Ball bleibt und genau das hat er vor, indem er mit einigen Tritten nachsetzt. Mit schnellen Schritten erklimmt er das naheliegendste Turnbuckle, Buhrufe werden laut, als er triumphierend beide Arme hebt und schließlich abspringt. FROG SP...NO! Im letzten Moment zieht Bálor seine Beine an, so dass der Youngster unsanft auf die Knie prallt und sich danach vor Schmerzen auf dem Boden windet.
Einige Sekunden bleiben beide Athleten auf der Matte liegen, rappeln sich gleichzeitig wieder auf und stehen sich einen Moment später auf wackeligen Beinen gegenüber. Es ist der selbsternannte Legend Killer, der die Initiative ergreift und zu einem Schlag ansetzt, dem der Demon King jedoch ausweichen kann, um zu einem sofortigen Konter anzusetzen. PELÉ KICK! Unter dem Jubel der Fans steht Bálor sofort wieder auf, sieht zu Theory herab, bevor er behände eines der Turnbuckle erklimmt und sich für seinen Finisher positioniert. Im selben Moment springt jedoch auch der Youngster auf, klettert ebenfalls auf den Ringpfosten und ein Schlagabtausch entsteht, den Austin mit einem harten Treffer in die Nieren seines Gegners für sich entscheidet. Kurz atmet er durch, bevor er sich die Irish Young Gun auf die Schultern lädt, während es im Publikum sehr unruhig wird.

Noelle Foley: "Was hat Austin vor? Er wird doch nicht...?!"

Byron Saxton: "UNPROVEN CUTTER FROM THE TOP ROPE!"

Ungewohnt für ihn hat Austin mit seiner Aktion wahre Begeisterungsstürme ausgelöst und zahlreiche ungläubige Blicke sind auf die beiden Gladiatoren im Ring gerichtet, die Beide ziemlich angeschlagen wirken. Doch der Youngster sieht hier seine Chance, mobilisiert seine Kraftreserven, dreht seinen Kontrahenten auf den Rücken und setzt zum Cover an.

"ONE..... TWO..... THREE!"

* DING DING DING DING *

Die Ringglocke ertönt und macht so den Sieg des Unproven One endültig, der sich erschöpft von seinem geschlagenen Opponenten rollt. Die Fans reagieren auf dieses Ergebnis wenig überraschend mit lauten Buhrufen, doch sind die Jubelrufe für den Sieger auch nicht zu überhören, der mit seiner Leistung heute sicherlich einige Zweifler überzeugen konnte. Langsam steht Austin auf, blickt sich in der Arena um und lässt sich schließlich vom Referee als Triumphator präsentieren. Jetzt wartet Noam Dar.

Here is your winner by Pinfall: AUSTIN THEORY!



Noelle Foley: "Klasse Leistung von Beiden und absolut verdienter Sieg für Austin Theory, der nun unbesiegt in den Titelkampf gegen den World Heavyweight Champion geht."

Byron Saxton: "Ein großer Boost für den jungen Mann, der heute mit Finn Bálor einen weiteren Topstar des c2c schlagen konnte und ich denke, Noam Dar muss sich gewaltig anstrengen, wenn er seinen Titel behalten will."

Johnny Curtis: "Mal abwarten, denn auch wenn Austin heute wirklich beeindruckend war, so ist der Schotte eine ganz andere Hausnummer und es wird auf jeden Fall eine Schlacht in Aserbaidschan."



Es ist mal wieder an der Zeit, sich den Geschehnissen außerhalb des Ringes zu widmen. Nach einem schnellen Cut sind wir im hinteren Bereich der Halle. Es ist einer Gänge, wie man in zigfacher Ausführung überall in beliebten Veranstaltungsorten finden kann. Die Kamera fährt von links nach rechts...und von rechts nach links. Nichts passiert...bis auf einmal eine junge Frau durch das Bild stürmt. Das dunkle, lange Haar ist zu einem Zopf zusammen gebunden, der wild hin und her geschleudert wird. Sie ist sichtlich angefressen und zornig. Ihre Hände sind geballt. Dicht hinter ihr folgt eine weitere Frau mit blondem Haar. Diese hat Mühe der Dunkelhaarigen zu folgen...

?: FUCK...jetzt bleib stehen und lass uns reden!

Die Stimme ist leicht zuzuordnen...Toni Storm. Und die Frau, der sie folgt, ist Catherine. Toni zieht ein wenig an und erreicht dann ihre Freundin doch noch. Mit einem gezielten Griff an die linke Schulter will sie Cathy zum stehen bringen. Das klappt an sich auch. Nur wirbelt die Dunkelhaarige herum und starrt Storm mit so einem bösen Blick an, dass diese erschrocken zurück weicht.

Catherine: Reden? Ach, jetzt auf einmal willst du nur reden oder was?

Toni Storm: Was ist denn jetzt genau dein Problem? Ich hab das gemacht, worum du mich gebeten hast und mit Candice geredet.

Kopfschüttelnd lacht Catherine bitter auf. Fassunglos tippt sie sich mit dem rechten Finger gegen die Stirn.

Catherine: Willst du mich verarschen Toni? Das nennst du "reden"? Ich hab letzte Woche später mit Candice gesprochen, da ich wissen wollte, wie es lief. Und zu meinem Entsetzen musste ich mir anhören, dass du sowohl Candice als auch die arme Tegan ziemlich angekackt hast. Bist du eigentlich noch zu retten?

War es in den letzten Wochen Toni, die sich lautstark mit anderen anlegte und ihre schlechte Laune an ihnen ausließ, so bekommt sie von Catherine nun die Retour Kutsche. Sichtlich überfordert weiß die Australierin gerade nicht, was sie antworten soll, da sie es nicht kennt, dass Cathy so mit ihr redet.

Catherine: Und ich wette, du hast mit dem Dream auch noch nicht gesprochen, oder?

Toni Storm: Nein, das nicht...aber warum sollte ich noch? Er hat mich doch schon ersetzt und...

Catherine: ERSETZT? Hahaha...natürlich, er hat dich ersetzt! Boah, ich kann den Scheiß nicht mehr hören. Candice hatte beim Special so recht! Sobald dir etwas nicht passt, denkst du wirklich nur an dich, dich und wieder nur dich! Redest hier einen Blödsinn davon, dass dich Patrick ersetzen würde. Nur weil er sich gerade um Candy Floss kümmert? Also bitte...

Toni will protestieren, aber Cathy lässt sie nicht. Mit wilden Handbewegungen signalisiert sie ihr, dass sie gerade nichts hören will.

Catherine: Ich verstehe es ja, dass dich die Geschichten rund um Kairi, Rhea und Elias getroffen und verletzt haben. Aber deswegen hast du keine Berechtigung die Leute zu verstoßen, die es mit dir gut meinen und absolut hinter dir stehen. Also Candice, Dream und...und ich! Ich...nein...ich brauch jetzt kurz meine Ruhe...

Ohne ein weiteres Wort zu verlieren und ohne jegleiche Abschiedsfloskel dreht sich Catherine um und rauscht davon. Sie lässt eine fassungslose Toni Storm zurück, die nur langsam ihre Sprache wieder findet.

Toni Storm: Jajaja...RENN NUR WEG, CATHERINE! Das kannst du ja eh am besten...abhauen, wenn es unangenehm wird. LECK MICH!

In dem Moment kommt ein unbeteiligter Backstage Mitarbeiter vorbei, der Toni irritiert und fragend ansieht. Diese weiß nicht wohin mit den Gefühlen udn keift den armen Mann gleich an...

Toni Storm: Was gibt es da zu glotzen, du Wichser! VERPISS DICH!

Das lässt dieser sich nicht zweimal sagen und nimmt schnell die Beine unter die Hand. Mit dieser Furie will er sich nicht anlegen. Toni bleibt wütend und verletzt zurück. Ausgerechnet ihre geliebte Catherine stellt sich so gegen sie. Ob diese Beziehung noch zu retten ist? Die Australierin ist sich nicht so sicher. Sie drückt sich gegen die nächste Wand und gleitet an dieser runter, bis sie sitzt. Sie plustert ihre Backen auf...bis ihr die Tränen in die Augen schießen. Verzweifelt versucht die Australierin diese zurückzuhalten...aber keine Chance. Schluchzend vergräbt sie ihr Gesicht in ihre Hände. Die letzten Wochen...die ganzen Eindrücke...und nun der nächste Streit mit Catherine. Sie fühlt sich so allein wie noch nie...obwohl sie es in diesem Moment nicht ist.

Unklar ist wohl nur wie lange diese Person den Geschehnissen rund um Toni Storm gefolgt ist. In passablem Abstand und noch zur Hälfte von einem Pfosten verdeckt, erkennen die Kameras niemand geringeren wie Velveteen Dream, der wohl beide Frauen an sich vorbeieilen sah. Anhand seines Gesichtsausdrucks hat er wohl mitbekommen um was es bei den Streitigkeiten ging und auch das ein unschuldiger Backstagemitarbeiter darunter leiden musste. Betroffen steht Dream an der Ecke und scheint nicht zu wissen ob es klugt ist jetzt auf die temperamentvolle Toni zuzugehen. Dadurch das seine Sonnenbrille nur in der Brusttasche seines zugeknöpften Hemdes steckt, erkennt man den Zweifel in den Augen des Afroamerikaners. Ein gezieltes Ausatmen folgt, ehe Dream dann aus seinem 'Versteck' kommt und langsam auf Toni zuschreitet. Nervös faltet er die Hände ineinander, als er dann schlussendlich vor seiner Freundin(?) steht und auf diese hinunterblickt.


"T-Toni?"

Leise, aber durchaus verständlich, spricht Velveteen Storm mit ihrem Vornamen an und löst dabei nicht den Blickkontakt den er auf sie fixiert hat. Das die Blondine somit zu ihm aufsieht ist wohl nur logisch. Und.. jetzt? Ja das ist wohl die Frage aller Fragen. Velveteen hat mitgehört was Toni Storm über ihn mittlerweile denkt.. Das sie damit falsch liegt, hat bereits Candy ihr schon versucht einzubläuen. Dennoch war es letzte Woche so als würde man bei Storm wie mit einer Wand sprechen. Ob das Dream nun jetzt auch blüht? Man kann fast davon ausgehen. Zum Glück rettet sich Patrick Clarke fürs erste mit einer freundlichen Geste. Aus dem verbliebenen Tasche am Hemd, zieht er ein violettfarbenes Tuch hervor, das er Toni hinhält. Anscheinend ist es ein Taschentuch das die Tränen der Dame aus Goldcoast fürs erste trocknen soll.


"Tränen stehen dir nicht, Liebes. Wie oft muss ich dir das noch sagen, hm?"

Gewohnt sanft und mit einem kleinen Witz versucht Velveteen das Eis zu brechen. Sein Lächeln wirkt dabei aber fast schon ängstlich und unbeholfen.

Toni starrt den Dream fassungslos an, als hätte sie einen Geist gesehen. Gerade mit ihm hat sie absolut nicht gerechnet. Es fühlt sich wie eine halbe Ewigkeit an, seit dem die Beiden zuletzt miteinander gesprochen haben. Die Australierin beginnt schnell zu blinzeln, was aber mehr an ihren brennenden Augen liegt. Wie wird sie nun reagieren? Dem Dream die kalte Schulter zeigen? Ihn anschreien? Bevor Toni zu einem Entschluss kommen kann, registriert sie das hingehaltene Taschentuch. Ein kleiner Stück Stoff...aber eine große Geste der aufrichtigen Aufmerksamkeit und Zuneigung. Etwas, was Storm zuletzt gefehlet hat. Mit zittrigen Fingern nimmt sie es entgegen und ringt sich tatsächlich zu einem matten Lächeln durch.

Toni Storm: Danke...

...kommt es recht schwach aus ihrem Mund hervor. Aber es ist ehrlich gemeint. Sie beginnt ihre Wangen abzutupfen. Nervös knetet sie das Tuch in ihren Händen. Obwohl sie die eher unangenehme, warme Feuchtigkeit spürt, lässt sie sich davon nicht stören.

Toni Storm: Was machst du hier? Wenn du gekommen bist um mir eine Predigt wegen meinem Verhalten gegenüber deiner Candy zu halten, dann kannst du dir das sparen.

Ok, das kam jetzt wieder etwas bockiger rüber. Dennoch...das erste Eis ist gebrochen und Toni scheint an sich einem Gespräch nicht komplett abgeneigt zu sein. Es ist aber ein schmaler Grat, auf dem der Dream dann wandeln würde. Ein falsches Wort reicht aus, um die Australierin wieder hochgehen zu lassen. Vor allem nach dem Streit gerade eben zwischen ihr und Catherine.

Die Begegnung der beiden ist anfangs etwas holprig aber man erkennt wie erleichtert Dream ist als Toni zaghaft und mit einem Lächeln sein Taschentuch annimmt und sich anschließend über die Wangen tupft. Postwendend ist die entspannte Stimmung jedoch dahin als Toni ihm entgegenpfeffert das wenn er wegen 'seiner' Candy gekommen ist, gleich wieder abdampfen sollte. Man erkennt wie Patrick Clarke etwas schluckt, ehe er es sogar wagt sich neben Storm auf den Boden gleiten zu lassen.


"Wie kommst du auf die Idee das eine kleine Kratzbürste wie du ersetzbar ist?"

Auch wenn der Ausdruck nicht sehr freundlich ist, so hört man bei Velveteen heraus das er es zärtlich meint. Die Blondine war schon immer eine Dame mit diversen Eigenarten. So tollpatschig wie sie manchmal war, so stürmisch war sie zugleich. Das ihre schlechte Laune sehr zugenommen hat in den letzten Wochen.. War dennoch beunruhigend. Es wirkt so als würde alles gerade drunter und drüber gehen im Leben der Australierin - wie eben auch bei dem Afroamerikaner.


"Ich habe gehört was du gesagt hast.. Und hab auch den Streit mit Cathy mitbekommen. Irgendetwas stimmt nicht mit dir, Täubchen. So frustriert und feindseelig kenne ich dich nicht. Ganz besonders wenn es um das Wohl deiner Freundin geht.."

Langsam versucht Dream hier wieder Kontakt zu seiner wohl engsten Vertrauten aufzubauen. Noch traut er sich nicht ihr eine Hand auf die Schulter zu legen. Sehr nachdenklich zieht Drem ein Bein an sich, während er das andere ausgestreckt lässt. Ein Blick an die Decke folgt.


"Ich weiß das ich dir in den letzten Monaten nicht der Freund war den du gebraucht hast... Um genau zu sein - hatte ich Angst das unser Gespräch auch in einem Streit enden würde. Also wartete ich bis bessere Zeiten kommen würden.. Nur.. irgendwie kamen sie nicht.."

"Nein, sie sind noch nicht da."...der erste Gedanke, der Toni in den Kopf schießt. Sie wirft einen verstohlenen Blick auf Velveteen. Früher war es für sie das Normalste auf der Welt gewesen, dass er und sie einfach zusammenhocken und quatschen...über Ernstes, über Wichtiges...oder einfach nur über Heiteres. Jetzt fühlt es sich irgendwie merkwürdig an...aber nicht schlecht. Toni spielt weiterhin mit dem Tuch und fixiert es dabei ganz genau...als könnte sie daraus die erleichternde Wahrheit lesen. Es ist nicht verkehrt, dass der Dream auch mal seine Sicht der Dinge erklärt. Er stellt es geschickter an, als vermutlich zuletzt Cathy und Candice, da er auch eine Teilschuld auf sich nimmt. So verhindert er, dass Storm ihn nicht vor lauter Zorn anfällt.

Toni Storm: Ich...ich weiß nicht, was genau ist. Eigentlich...will ich gar nicht so sein. Ich liebe es zu lachen, mit Freunden abzuhängen...und natürlich zu wrestlen, klar. Nur zuletzt...ich spüre vor allem Wut und Enttäuschung in mir. Es ist, als würden zwei Seiten in mir kämpfen...und eine davon ist immer mehr am gewinnen...

Toni spricht für ihre Verhältnisse immer noch recht leise. Immerhin öffnet sie sich etwas. Der erste Schritt zu ihrem alten Ich? Allein die Aura des jungen Mannes reicht aus, um sie wieder ruhiger werden zu lassen. Nun entwickelt sie ein Gespür dafür, wie sich Candice LeRae bei ihrem eigenen Kampf gefühlt haben muss und welche Anstrengungen es die Kanadierin gekostet haben muss, um ihr Selbst zu bewahren.

Toni Storm: Ich hab die letzten Wochen und Monate nicht so ganz verkraftet. Erst stellt sich Kairi gegen mich. Dann verlässt uns Elias und ist der Ansicht, er könnte es allein mit Wyatt aufnehmen. Tja, das hat zur Folge, dass der alte Elias nicht mehr da ist. Dann verarscht mich Rhea und ich Vollidiot falle total auf die Bitch rein. Candice kommt dann plötzlich mal wieder auf mich zu und meint mich belehren zu müssen, obwohl sie die letzten Wochen lieber Tegan Nox hinterher gerannt ist. Und du...

Langsam steigert sich die Blondine etwas rein und wird auch von der Stimme her wieder lauter. Als sie Dream direkt ansprechen will, dreht sie sich ganz zu ihm um. Toni spürt, wie ihre Atmung schneller wird und wie ihr Puls ansteigt. Sie steht kurz davor ihren nächsten Wutausbruch zu haben. Erschrocken weitet sie ihre Augen und rutscht ein kleines Stück zurück. Aber nicht, weil sie Abstand von Patrick Clarke will...sondern weil sie ihn vor ihr selbst schützen will. Beschämt zieht sie die Unterlippe an und zieht beide Beine an, die sie mit ihren Armen umschlingt.

Toni Storm: Dich hab ich mit Candy Floss gesehen. Als sie mit mir letzte Woche über dich geredet hat und auch meinte, ihr beide hättet über mich gesprochen, da hab ich mich in ihr wiedergesehen...damals, als wir uns kennen gelernt haben...etwas tollpatschig, fröhlich, manchmal schwer von Begriff...und auf einmal hab ich rot gesehen. I-i-ich...konnte nicht mehr klar denken und...e-es tut mir leid...

Die Stimme wird brüchiger, ein paar Tränen melden sich zurück. Die Australierin drückt sich das Tuch ganz fest an den Mund und unterdrückt mehr recht als schlecht ein Schluchzen. Ihr ganzer Körper beginnt zu zittern. So vergehen ein paar Sekunden, bis sie sich einigermaßen fangen kann.

Toni Storm: U-und Cathy...ich habe das Gefühl, dass sie nur die fröhliche und lustige Seite an mir liebt. Es ist so, als würde sie mich in dieser Form ablehnen und mich gar nicht verstehen wollen. Ich mein...fuck, ja...ich bin aktuell kein einfacher Umgang. Aber scheiße...ich hab mich gegen Rhea nur so reingesteigert, weil ich auch für Cath' gekämpft habe. Die Schlange hat meiner...MEINER Liebe gedroht...da kann ich doch nicht ruhig bleiben. Und dann beim Match gegen Ripley muss ich mir auch von ihr anhören, ich soll mich nicht so reinsteigern und ich würde nur mich sehen. Hat sie vorher ja auch gemacht, hast du vielleicht gehört.

Nach und nach kommen immer mehr Puzzleteile zum Vorschein, die das aktuelle Bild, das Toni Storm abgibt, erklären. Es wäre gut, wenn Toni diese Gedanken auch mal Catherine selbst mitteilt.

Toni Storm: Naja...ich denke, dass das zwischen ihr und mir nicht mehr lange gut geht. Ich weiß...

Wieder zittert die Blondine. Dieses Mal aber nicht vor Traurigkeit...sondern vor Wut...in ihrem Kopf spiegeln sich Szenarien ab, wie Cathy mit ihr Schluss machen wird.

Toni Storm: Sie...sie hat mir versprochen mich nicht mehr zu enttäuschen. Aber...sie tut es dennoch. Ich weiß nicht, was ich tue, wenn sie mich verlässt...ich...

Ohne Vorwarnung schnell sie plötzlich nach vorne...und fällt dem Dream um den Hals. Es kam über sie...und bevor sie alles kurz und klein schlägt, flüchtet sie sich lieber in eine Umarmung. Wortlos drückt sie sich ganz fest an den Dream.

Ruhig und ohne ein Wort zu sprechen, hört Velveteen Toni Storm zu. Etwas das bisher vielleicht noch keiner getan hat. All die Ängste, der Frust und die Sorgen rutschen wie ein Schwall von ihrer Seele herunter. Irgendwo ist es fast eine ähnliche Geschichte zu der, die der Dream gerade durchmachen muss. Nicht ganz so in diese Sparte, aber die etlichen Niederlagen haben dem Ansehen des Afroamerikaners sehr geschadet. Hat man ihn vorher schon nicht ernst genommen, ist dieser Respekt nun bis auf ein Minimum heruntergeschrumpft. Ein Faktum das ihm sehr zu schaffen macht. Fluchtartig stürzt sich Storm in die Arme von Velveteen, der dann eine Hand erhebt und etwas über die blonde Mähne Storms streicht.


"Das würde sie nicht.. Glaub mir."

War sich Velveteen bei manchen Aussagen in diesem Gespräch sehr unsicher, kommen diese nun mit Nachdruck und Sicherheit über seine Lippen. Man erinnere sich das sich die Herzdame von Toni Storm auch Dream anvertraute und er somit über Dinge informiert ist, die Storm wohl nie erahnen kann. Er setzt sich etwas auf und sieht dann an die gegenüberliegende Wand.


"Ich verstehe wie du dich fühlst, Toni. Sehr gut sogar. Es.. ist so das ich Candy in einem etwas schlechten Zustand angetroffen und kennengelernt habe. Ja - sie hat mit dir viel gemeinsam.. Aber sie ist nicht so willensstark wie du. Ein simples Bild in ihrem Kopf pflanzt ihr Ängste ein, die sich kein Mensch vorstellen kann. Sie ist noch sehr jung.. unerfahren möchte man sagen. Wenn man sie anblickt denkt man an fliegende Einhörern, bunte Luftballons und alles was die Welt glücklich macht... Sieht man ihr jedoch in die Augen erkennt man Bedenken, Angst und Sehnsucht.."

So hatte man die junge Britin noch nie betrachtet. Meistens trägt sie ein süßes Lächeln auf ihren Lippen und man käme nie auf die Idee ihre gute Laune in Frage zu stellen. Um genau zu sein hatte sie andere Züge bisher nur in Zweisamkeit mit Velveteen gezeigt.. Fast so als könnte sie bei ihm diese Maske fallen lassen.


"Ich.. weiß nicht was uns verbindet. So kindlich wie sie auch wirkt, so verwirrt mich immer mehr ihr Elan und ihr gesamtes Auftreten. In einem Moment sehe ich ein kleines Mädchen vor mir und kaum eine Sekunde später redet eine erwachsene, attraktive Frau mit mir.. Es ist.. seltsam. So seltsam das es mich zu ihr zieht und in Zeiten wie diesen von ihr wegstößt weil ich mich in ihrer Anwesenheit geniere.."

In den letzten Wochen hatte man ab und zu schon den Verdacht das die naive Candy Floss etwas in Velveteen auslöst, der gut und gerne mal als 'Schwuchtel' und ähnliches deklariert wurde. Dennoch.. Dream hat nie offen gesagt das er diese sexuelle Neigung besitzt. Unter Umständen sieht er in Candy vielleicht auch nur eine kleinere Schwester und verwechselt diese Zuneigungen miteinander. Was es auch immer ist.. Es macht es für Dream nicht besser in seiner aktuellen Verfassung. Realisierend das er hier gerade Storm mit ihrem Kummer die 'Show' stehlt, schüttelt der Paradiesvogel den Kopf und atmet aus.


"Verzeih... Ich bin abgedriftet in meinem eigenen Leid. Ich würde lügen, wenn ich sagen würde das ich mir keine Gedanken um dich mache. Ja.. Du hast dich verändert, Täubchen.. Nicht unbedingt zu deinem besten. Jedoch sind all diese explosiven Gefühle die du hast eine Kurzschlussreaktion, weil du Angst hast alles zu verlieren was du dir hart erkämpft hast. Freunde.. deine Liebe.. Und in all dieser Enge siehst du vielleicht nur das was in diesem Moment für deine aktuelle Lage Sinn ergibt. Ich bin mir sicher das Candice dir helfen will.. Und auch Catherine.. Du musst ihnen nur die Chance geben es zu tun. Catherine versucht dich zu unterstützen in dem sie dir einen Spiegel vorhält. Doch es bringt nichts, wenn du ihn ständig zornig in tausend Scherben zerbersten lässt.."

Vorsichtig drückt Patrick Clarke die Blondine an den Schultern etwas von sich um ihr in das verweinte Gesicht sehen zu können.


"Cathy liebt dich.. Und weil sie dich liebt, enttäusscht sie dich auch. Wärst du denn glücklich, wenn sie immer 'Ja' sagen würde, obwohl du innerlich weißt das es falsch ist? Nein.. Du würdest wollen das sie dich unterstützt. Eine wahre Liebe besteht nur zwischen Menschen die nicht immer auf derselben Seite stehen, aber den Standpunkt des anderen akzeptieren.. Nimm Alllie und PAC.. Sie weiß das er vieles falsch gemacht hat und auch noch tun wird.. Dennoch verzeiht sie es und ist bereit an seiner Seite zu stehen, ohne ihm vorzuwerfen das er schlecht ist.."

Etwas verwirrt lässt Toni den PAC/Allie Vergleich auf sich wirken. So willkürlich ist dieser aber nicht gewählt. Dieses Liebespaar hat durchaus schon vorgelebt, wie man in schwierigen Situationen miteinander umgehen kann...scheinbar unüberwindbare Konflikete lösen und die wahre Liebe wieder freisetzen kann. Möglicherweise brauchen Toni und Catherine auch nur einen Schubs, um wieder auf eine Seite zu finden. Die Worte des Dreams werden gierig aufgesogen. Toni schließt kurz die Augen, lauscht ihrem eigenem Atem, der wieder ruhiger wird und genießt einfach die freundschaftliche Wärme. Auch die Aussage, dass Patrick Clarke durchaus Verständnis für Toni hat, gibt der Australierin Aufwind.

Toni Storm: Nein, natürlich soll sie keine einfacher "Ja-Sagerin" sein. Dennoch hat mir das Gefühl gefehlt, mich komplett auf sie verlassen zu können. Aber...ja, du hast möglicherweise Recht. Kann gut sein, dass ich mich zu sehr in etwas reingesteigert habe. Ich hab nie das gefühlt, was ich für sie gefühlt habe. Weißt du...ich muss nicht unbedingt heiraten...aber wenn doch eines Tages...dann soll es sie sein!

Oha...da muss sich der Dream aber zusammenreißen und sich nicht verplappern. Immerhin weiß er ja etwas, was dazu passen würde.

Toni Storm: Aber das ist gerade ganz weit weg. Es tut weh, dass wir offiziell zusammen sind, aber uns voneinander entfernen. Wie ich schon sagte...ich weiß nicht was ich tun soll, wenn sie nicht mehr da ist. Ok...ich verstehe. Ich sollte es noch nicht aufgeben. Ich werde das mit ihr wieder bereinigen...zumindet versuchen.

Auch wenn da immer noch eine Protion Restzweifel mitschwingt, so klingt das ganze dann doch schon mutiger. Ein Funke Hoffnung flammt in den Augen der jungen Australierin auf. Wenn der Dream Recht behält, dann ist noch nicht aller Tage abend. Toni ist noch so durcheinander und hat keine Ahnung, wie sie das angehen soll...aber ihr wird schon was einfallen.

Toni Storm: Ich werde auch nochmal in Ruhe mit Candice reden. Das bin ich ihr alleine schon durch unsere jahrelange Freundschaft schuldig.

Stille...Toni schmiegt sich nochmal ganz an den Afroamerikaner. Da fällt ihr ein, dass dieser von seinen Ängsten erzählt hat.

Toni Storm: Candy scheint echt in Ordnung zu sein. Bitte sag ihr, dass es mir leid tut, wie ich mich letzte Woche verhalten habe. Aber was du sagst klingt wirklich so, als würde sie einen guten Freund wie dich brauchen. Sie kann froh sein, dass du zu ihr hälst. Und wer weiß...vielleicht findet ihr ja auch richtig zusammen.

Frech grinsend lässt Toni für einen Moment die Storm durchschimmern, die der Dream schätzen und lieben gelernt hat. Sie hört aus den Worten von Velveteen heraus, dass dieser durchaus mehr in der pinkhaarigen Britin sieht, als diesem vielleicht selbst klar ist. Und so paradox es klingen mag...Toni hätte absolut kein Problem damit, wenn Candy und Dream ein Paar werden würden. Sie würde ihm Liebe gönnen...und hätte so keine Angst mehr, als gute Freundin ersetzt zu werden.

Einen guten Freund? Mrs.Floss braucht wohl viel mehr als das in diesem Moment. Zwar hatte sie letzte Woche schon Wege zur Besserung gezeigt.. Doch wie lange hielten die an, bis ein gewisser Schotte wieder direkt vor ihr steht und ihr irgendwelche Dinge an den Kopf wirft? Das ist die Frage die sich nicht nur der Dream, sondern wohl auch die Fans stellen. Als Storm dann in alter Manier jedoch ein wenig stichelt, kann selbst ein gestandener Superstar wie der Afroamerikaner nicht die Ruhe bewahren. Ermahnend tippt er der Australierin gegen die Stirn.


"Na na.. Setz mich nicht schon unter die Haube, Täubchen!"

Ein minimales Lächeln kann er sich dennoch nicht verkneifen. Dieses ist wohl aber eher der aktuellen Situation geschuldet. Es scheint fast so als wäre das 'Kriegsbeil' für immer in den Tiefen des Meeres versenkt worden. Vorbei sind die langen Abstinenzen wo man nicht mehr wusste, ob Storm und Dream überhaupt noch einmal ein Wort wechseln würden.


"Kannst du denn einem idiotischen Nichtsnutz - sprich mir - noch einmal verzeihen für seine engstirnige Bedenken?"

Toni Storm: Ja...natürlich. Wenn du auch mir verzeihen kannst.

Die Power des Dream Express ist noch nicht vollkommen erloschen. Die beiden verbleibenden Mitglieder haben sich fürs Erste wieder zusammengerafft. Toni fühlt sich seit langem wieder zufrieden...bis ihr Catherine wieder einfällt. Sie dreht ihren Kopf etwas weg, damit der Dream ihre Bedenken nicht gleich erkennen kann. Auch wenn die Freundschaft zu Patrick Clarke erneuert wurde...die Sache mit Cathy könnte noch schwieriger werden. Aber Storm nimmt sich vor, die Flinte nicht ins Korn zu werfen. Zunächst einmal will sie diesen Moment nochmal auskosten. Die Kamera lässt die Beiden nun alleine und es wird wieder weggeschaltet.





Johnny Curtis: "Therapiestunde c2c-Style, oder wie darf ich das hier verstehen?"

Noelle Foley: "Sei mal nicht gleich so zynisch, nur weil sich die Leute nicht gleich die Köpfe einschlagen, wenn sie sich treffen. Ist doch auch mal schön, wenn sich versöhnt wird und man sich gut versteht, oder nicht?!"

Byron Saxton: "Da gebe ich Dir absolut Recht, Noelle. Toni und Velveteen können froh sein, das sie aneinander haben und füreinander da sind."



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NON-TITLE SINGLES MATCH
Andrade "Cien" Almas vs. Simon Grimm (c)


Writer: ???

ÉL IDOLO




Marcando la Diferencia. Los de hoy, los del momento.

Instantan ernetet der hochnäsige Mexikaner laute Buhrufe. Fokussiert betritt dieser die Stage, wie immer mit, zur langen Hose, passender Jacke und einem Zopf. Mit ernster Miene macht er ein paar kleine Schritte nach vorne, bevor er sich auf die Knie begibt und den Oberkörper zum Boden verlagert. Nur wenig später richtet er den Rumpf wieder auf, streckt die Arme seitlich auseinander und zeigt beinahe neckisch seine Zunge. Zelina an seiner Seite posiert ebenfalls und schaut stolz zu ihrem Klienten herüber.

Melissa Santos: "Making his way to the Ring... from Gómez Palacio, Durango, Mexico ... weighing in at 180 pounds.. accompanied by Zelina Vega .... AAAANDRADEEE "CIEN" AAAAALMAS!"



El centinela del espacio. ¡La Sombra!

Nun, etwas schneller, geht er die Rampe hinab. Am Apron angekommen, nimmt er die Stahltreppe hinauf und klettert durch die Seile in den Ring. Kurz durchatmen und Almas stampft zur anderen Seite der Matte. Die eine Hand legt er auf das oberste Seil, während die Andere eine Faust bildet und gen Himmel gestreckt wird. Selbstverständlich tut Zelina es ihm gleich, bevor sie den Schützling ein wenig heiß macht und sich an den Apron begibt.



Mit dem Blick zur Stage wartet er auf seinen Gegner.

Simon Grimm kam während der Werbung in den Ring.

* DING DING DING *

Andrade "Cien" Almas besiegt Simon Grimm by pinfall via La Sombra (17:04min.)

Here is your winner by pinfall: ANDRADE 'CIEN' ALMAS!



Noelle Foley: "Ein weiterer Sieg für Andrade Almas und eine harte Niederlage für den Eastcoast Champion, der hier zeitweise regelrecht vorgeführt wurde."

Byron Saxton: "Ein herber Rückschlag für Grimm, der nächste Woche gegen Kip Sabian antreten muss und versuchen wird, seinen Titel zu verteidigen."

Johnny Curtis: "Mit so einer Leistung wird das nichts; so viel ist klar. Andrade Almas beweist wieder einmal, warum er der zukünftige Megastar des c2c ist!"





Mit Einsetzen dieser recht freien Interpretation des t.A.T.u. Songs 'All the Things she said' erlischt das Licht in der Arena, so dass sich die Zuschauer urplötzlich in fast kompletter Dunkelheit wiederfinden. Nach und nach erhellt es sich zwar etwas durch tausende Smartphone Displays, die von den Fans hochgehalten werden, doch bringt das natürlich keinen sehr großen Effekt, außer, dass es irgendwie hübsch aussieht. Ein einzelnes Spotlight richtet sich schließlich auf die Stage und wie schon in der letzten Woche steht in der Mitte des Lichtkegels Circe. Gekleidet in einem kurzen, mit Rüschen und Spitzen besetztem Kleid, natürlich in schwarz, blickt sie mit einem zufriedenen Lächeln ins Publikum, bevor sie langsam die Rampe entlanggeht. Dabei bleibt sie exakt im Lichtkegel, der auf sie gerichtet bleibt, während um sie herum weiterhin Dunkelheit herrscht.

Melissa Santos: "Ladies and Gentlemen,... please welcome from Elmwood Park, New Jersey,.... CIRCE!"

Die Blondine bleibt stehen, als die Ringsprecherin sie ankündigt und sie lauscht verzückt, dem Klang ihres Namens und klatscht in die Hände, während sie sogar einen kleinen Luftsprung vollführt. Im Gegensatz zum letzten Mal, als wie Circe sahen, scheint diese um einiges besser drauf zu sein und das dies nur an der kürzlich erfolgten Exkursion mit Mary liegt, darf bezweifelt werden. Wohl eher mit dem großen Unbekannten, den sie gegenüber Kyle O'Reilly erwähnte und natürlich hofft man, dass dieses Geheimnis heute gelüftet wird.

Johnny Curtis: "Obwohl ich diese Frau für völlig durchgeknallt halte, bin ich sehr froh, dass Circe zurück ist. Ich muss zugeben, dass ich sie irgendwie vermisst habe und außerdem will ich wissen, wen sie angeblich im Schlepptau hat."

Noelle Foley: "Es ist ja nicht so, dass wir Circe nicht gesehen haben, aber ich weiß genau was Du meinst, Johnny. Es ist was ganz anderes, wenn sie persönlich ist, denn sobald sie einen Raum, oder in diesem Fall eine Arena betritt, bringt sie eine ganz besondere Stimmung mit sich. Manchmal bisschen gruselig, aber trotzdem besonders."

Besonders dunkel, könnte man auch sagen, denn noch immer muss der Großteil der Halle ohne, beziehungsweise sehr wenig, Licht auskommen, während Circe den Ring inzwischen erreicht hat. Damit auch das Spotlight, welches den Squared Circle in helles Licht taucht, als die Blondine diesen über die Stahltreppe betritt. Genauer genommen, balanciert an der Kante des Apron, streift die Sohlen ihrer hohen Stiefel am Mattenrand ab und schlüpft schließlich zwischen den Seilen hindurch in den Ring. Mit erhobenen Kopf, breitem Grinsen und dabei ins Publikum blickend, schreitet sie förmlich über die Matte, bis sie in der Mitte des Squared Circles stehenbleibt. Sie holt eine kleine Handtasche hervor, die bisher unauffällig unter ihrem Arm hing, kramt ein Mikrofon hervor und mit breitem Grinsen im Gesicht lässt sie ihren Blick erneut über die Zuschauerreihen schweifen.

Circe:
"Habt ihr mich vermisst? Jaaa, ganz sicher habt ihr das, denn wer könnte es nicht?! Die letzten Wochen waren ein ständiges Auf und Ab der Emotionen, Himmelhoch jauchzend folgte zu Tode betrübt und hätte ich nicht gute Freunde wie Mary, würde ich bestimmt nicht so gut gelaunt vor euch stehen. Woah, es hat mich so angekotzt, dass die wichtigen Kämpfe immer an meine Gegnerin gegangen sind und das, obwohl ich hart gekämpft habe. Zweifel begann wie ein kleines Monster in mir zu wüten und konnte es am Anfang noch keinen großen Schaden anrichten, so wuchs dieses Monster immer mehr. Es begann mehr Schaden anzurichten, brachte sogar die dicken Mauern ins Wanken, die ich um mich herum aufgebaut hatte und wahrscheinlich hätte es sie sogar bald zum Einsturz gebracht."

Was für ein Stimmungswechsel, denn nichts ist mehr von der grinsenden, gut gelaunten Frau zu sehen, die hier noch vor wenigen Sekunden gestanden hat. Stattdessen hält die Puppenspielerin ihren Kopf gesenkt, ihre Schulten lässt sie ebenfalls traurig hängen und mit schlurfenden Schritten geht sie durch den Ring. Doch dann, als sogar einige Fans bereits beginnen, Mitleid für Circe zu empfinden, hebt sie ihren Kopf ruckartig und das breite Grinsen von vorhin ist zurückgekehrt, während auch ihr Gang plötzlich mehr federt. Kurz bleibt sie an den Seilen stehen, winkt ins Publikum und macht auf ihrem Absatz kehrt und während sie sich in Bewegung setzt, hebt sie ihr Mikrofon.

Circe:
"Mary machte mir jedoch klar, dass es auch andere Möglichkeiten gibt, wenn Talent alleine nicht mehr reicht und meine kleine Süße scheint Recht zu behalten. Vor einiger Zeit kam jemand auf mich zu, mit dem ich mich schon lange unterhalten wollte, da wir eine ähnliche Sicht auf das Leben teilen und dieser 'Jemand' machte mir ein Angebot, das ich nicht so einfach ablehnen konnte."

Sie kichert leise nach diesem leicht abgewandeltem Zitat aus 'Der Pate', spricht jedoch sofort weiter, um den Zuschauern erst gar nicht die Möglichkeit zu geben, auf irgendeine Weise zu reagieren.

Circe:
"Ich spreche wohl kein Geheimnis aus, wenn ich sage, dass hier beim Coast 2 Coast Wrestling nicht Alles so läuft wie es sollte und schon gar nicht so, wie es könnte. Ich muss da nicht einmal das Offensichtliche wie die Fehlentscheidungen des Management in der c2c-World Heavyweight Champion-Affäre ansprechen, denn gibt es noch genug andere Beispiele, die zeigen, dass wir jemand Neues in der Administration brauchen. Ich bin mir sicher, dass sofort jemand rauskommen würde, wenn ich fragen würde, ob jemand von meinen geschätzten Kollegen meine Meinung teilt. Kurt Angle hat eindeutig die Kontrolle verloren, wenn er offensichtlich alkoholkranke Männer auftreten lässt und dieser Mann dann auch noch mit einer Waffe herumläuft. Mag sein, dass Danielson suspendiert ist, aber glaubt tatsächlich jemand, dass er sich davon aufhalten lässt. Bryan ist ein Mann auf Mission und auch wenn es vielleicht den Richtigen treffen könnte, so darf so etwas nicht zugelassen werden. Ein neuer General Manager muss dringend her!"

Eine gewagte Forderung von der jungen Frau und natürlich fallen die ersten Reaktionen der Fans auch nicht sehr wohlwollend aus, doch mit der Zeit wird immer mehr Jubel laut. Ganz so Unrecht hat die Puppenspielerin hier auch nicht, doch ist ein neuer General Manager nicht unbedingt die Lösung. Probleme machen hauptsächlich die Superstars, von denen einige wirklich zu glauben scheinen, sie können tun und lassen was sie wollen, ohne das es Konsequenzen gibt. Leider ist es schwer, jemanden vom Status eines Noam Dars oder eines Bryan Danielson vor die Tür zu setzen, denn zum Einen würde es der Promotion einiges an Geld kosten die Verträge auszulösen und zum Anderen sind Genannte beliebte und erfolgreiche 'Assets' für das c2c. Ein neuer GM wäre auf jeden Fall einfacher umzusetzen, so dass Shane McMahon vielleicht wirklich schon ähnliche Gedanken wie Circe hatte.

Byron Saxton: "So schwer es mir fällt muss ich Circe hier teilweise zustimmen, doch glaube ich trotzdem, das Kurt Angle weiterhin der richtige General Manager für das Coast 2 Coast Wrestling ist. Mir kommt das hier vor, als wolle die Puppenspielerin eine Meuterei anzetteln, aber glaube ich ehrlich gesagt nicht, dass sie von großen Erfolg gekrönt sein wird.""

Johnny Curtis: "Ich wäre mir da nicht so sicher, auch wenn ich einige Sachen für übertrieben halte, könnte ein neuer GM frischen Wind reinbringen und für einige Veränderungen sorgen. Ich möchte auf jeden Fall wissen, wer dieser große Unbekannte ist und dann können wir noch immer weitersehen."

Inzwischen hat sich die Blondine wieder auf Wanderung durch den Ring gemacht, läuft kleine Kreise und schließlich bleibt sie erneut in der Mitte des Squared Circle stehen. Währenddessen sind sich die Zuschauer uneinig, was sie von den Worten halten sollen und auch wenn die Buhrufe noch überwiegen, bekommt die Jersey Rose immer mehr Unterstützung. Mit einem zufriedenen Lächeln lässt sie ihren Blick über das Publikum schweifen und mit überzeugter Stimme spricht sie weiter.

Circe:
"Glücklicherweise gibt es einen Mann, der bereits sein gesamtes Leben im Wresling verbracht hat. Sein Vater ist eine der größten Legenden und auch seine Geschwister konnten sich erfolgreich in der Chronik dieser Familie eintragen. Ein Mann, der selber im Ring steht, die Probleme, Nöte und Sorgen der Superstars des c2c kennt und ganz besonders von denen, denn er selbst ist ein ehemaliger, zweimaliger c2c World Heavyweight Champion. Ladies and Gentlemen,....."



Bevor das Jersey-Girl das Geheimnis endlich lösen kann, unterbricht sie das Theme des so in die Kritik gebrachten General Managers und Enttäuschung macht sich auf dem Gesicht der Blondine breit. Sie hatte wohl gehofft, ihren kleinen Aufstand ungestört starten zu können, doch da hat sie die Rechnung ohne Kurt Angle gemacht, der sich seinen Posten natürlich nicht so einfach abluchsen lassen will.

"YOU SUCK!.... YOU SUCK!... YOU SUCK!"

Begleitet von den liebgemeinten Rufe der Zuschauer, betritt er auch nur wenige Sekunden nach Einsetzen seiner Musik entschlossen die Stage, wo er nach wenigen Schritten stehenbleibt und ausdruckslos zur im Ring stehenden Puppenspielerin blickt. Sein Anzug sitzt natürlich wieder wie angegossen, seine Glatze ist auf Hochglanz poliert und obwohl der Olympic Hero möglichst unbeteiligt wirken möchte, ist ein gewisses Funkeln in seinen Augen nicht zu übersehen. Vor diesen Zuschauern aufzutreten, gefeiert, bewundert und von einigen sicherlich auch beneidet - das ist sein Leben. Jeder Faser seines Körpers schreit nach dem Nervenkitzel des Sports Entertainment und Angle wird es nicht zulassen, dass diese kleine Göre ihm das wegnimmt.

Kurt Angle: "Ich glaube, Sie überschätzen ihre Position ein wenig, Miss Morgan. An Ihrer Stelle würde ich diesen Spaß beenden und hoffen, dass ich das als genau das verbuche; einen verspäteten Aprilscherz. Sollten Sie das nicht tun, werde ich Sie aus dem Ring und der Arena bringen lassen!"

Klare Worte in Richtung der Blondine, dessen Gesicht zu einer wütenden Grimasse wird, als Angle sie beim Namen ihres alten, schwachen Ichs nennt und leise vor sich hin fluchend im Ring umhergeht. Sie will etwas sagen, doch der GM hebt abwehrend eine Hand, geht zwei Schritte nach vorne und deutet mit dem Zeigefinger seiner freien Hand auf Circe.

Kurt Angle: "Ich weiß ehrlich nicht, was Sie sich von dieser Aktion versprechen, Miss Morgan, doch ich kann Ihnen versichern, dass Sie damit nichts erreichen werde. Es mag sein, dass Sie mit einigen meiner Entscheidungen nicht zufrieden sind, doch treffe ich diese im Sinne dieser Promotion und ic…"

???:
"HA HA HA HA HA!"

Ein lautes Lachen unterbricht Kurt mitten im Satz, der sich erschrocken umsieht, als plötzlich die Lichter in der Arena ihre Arbeit einstellen und es für einige Sekunden stockduster wird. Zwar spenden die Beleuchtungen der Notausgänge etwas Licht, doch viel bringen tut das nicht, bis auf dem JumboTron plötzlich etwas aufflackert, das wie das Gesicht eines Clowns aussieht. Doch es verschwindet sofort wieder, so dass erneut Dunkelheit herrscht, bis die Technik es endlich hinbekommt, einen Scheinwerfer auf Angle zu richten.
Im selben Moment stürmt eine Gestalt auf die Stage, greift sich den überraschten GM und deckt ihn mit einer Serie unkoordinierter, aber wirkungsvollen Schlägen ein. Zumindest ist der Olympic Hero völlig überrumpelt, muss einige Treffer an den Kopf einstecken und taumelt einige Schritte nach hinten, was dem Angreifer die Möglichkeit gibt, einen Tritt in den Magen seines Opfers anzubringen. Sofort umgreift er den Kopf des sich nach vorne beugenden Angles und lässt sich nach hinten fallen.

Byron Saxton: "SPIKE DDT ONTO THE UNFORGIVEN STEEL!"

Noelle Foley: "Was passiert hier bitte? Wer ist dieser Angreifer und warum tut niemand etwas?"

Johnny Curtis: "Circe scheint Recht zu behalten, denn hier macht offenbar wirklich jeder was er will!"

Wie die Kommentatoren sind auch die Zuschauer von der Attacke auf den Steel City Hero geschockt, die ebenso schnell endet, wie sie begonnen hat. Nach dem harten DDT auf die Stage liegt Kurt beinahe bewusstlos auf dem Boden, während der Angreifer neben ihm steht und auf ihn herabblickt. Erkennen kann man ihn aber nicht, denn trägt er eine Clownsmaske über dem Gesicht und daran ändert er auch nichts, als der Unbekannte seinen Blick langsam der immer noch im Ring stehenden Jersey Rose zuwendet.
In diesem Moment werden auch die Hallenlichter von ihrer Nutzlosigkeit befreit und dürfen ihren Dienst wieder aufnehmen. Noch immer steht der Maskierte über Kurt, der nur langsam wieder zu Besinnung kommt und im Ring steht Circe, die von den Ereignissen so gar nicht überrascht zu sein scheint. Stattdessen lächelt sie zufrieden, zuckt mit den Schultern und mit flötender Stimme spricht sie ins Mikrofon.

Circe:
"Oh oh Kurty, war das etwa Deine Kündigung und sehen wir da bereits Deinen Nachfolger. Zeig uns doch bitte Dein Gesicht, oh Du unser Befreier!"

Der Unbekannte legt seinen Kopf leicht zur Seite, scheint nachzudenken und nickt langsam, bevor er einige Schritte vom Körper des ehemaligen Olympioniken zurückzutreten. Im Publikum ist es fast totenstill geworden, während sie tausende neugierige Augenpaare der Stage zuwenden, wo der Fremde langsam seinen Arm hebt und die Finger um den unteren Rand der Maske zu legen, um sie mit einem kräftigen Ruck vom Kopf zu ziehen.

Johnny Curtis: "CODY! IT'S CODY RHODES!"

Noelle Foley: "Der Clown Prince ist zurück, aber er ist doch nicht der neue General Manager, oder?! Laufen Bewerbungsgespräche neuerdings so bei uns ab?"

Byron Saxton: "Nun ja, wenn man bedenkt, wo wir uns hier befinden, ist doch so eine Aktion eine gelungene Bewerbung, oder findet ihr nicht?!"

Schockstarre. Weiterhin bleibt es in der Arena mucksmäuschenstill, während tatsächlich Cody Rhodes breit grinsend auf der Stage steht und beide Arme ausgebreitet hält. Nach einigen Monaten, in denen der 2nd Generation Superstar nur einmal kurz auftauchte, scheint der Clown Prince nun langfristig zurück zu sein und hat es auf den Job des General Managers abgesehen. Er sieht zu Angle, der sich inzwischen auf alle Viere begeben hat und sich orientierungslos umsieht. Cody geht langsam auf ihn zu, wirft ihn ohne große Probleme zurück auf den Rücken und geht neben ihm auf die Knie, um ihn ins Gesicht blicken zu können. Leise beginnt er auf den Olympic Hero einzureden, was man aber nicht verstehen kann und so vergehen die nächsten Sekunden ruhig, bis auf die langsam einsetzenden Buhrufe. Schließlich erhebt sich der ehemalige c2c World Heavyweight Champion, deutet mit erhobenen Daumen in Richtung Circe und schließlich zu den Kommentatoren, die ebenso geschockt wie die Zuschauer sind.




Johnny Curtis: "Es passiert nicht oft, Leute, aber ich bin sprachlos."

Noelle Foley: "Circe macht gemeinsame Sache mit Rhodes und das Ziel ist es ganz offenbar, den Clown Prince in den Sessel des General Managers zu hieven. Aber so?"

Byron Saxton: "Ohne Worte."



MAIN EVENT
NON-TITLE SINGLES MATCH
Maxwell Jacob Feinstein vs. Noam Dar (c)


Writer: ???

Die Halle verdunkelt sich. Es ist Zeit für den Main Event!



Beim Erscheinen der israelischen Flagge auf dem Titantron jubelt die größtenteils jüdische Crowd. Sie kennen dieses Lied in und auswendig und singen dabei freudig, melancholisch mit. Jerusalem, goldene Stadt. Genau bei 1:38min. des Songs schlägt er allerdings kunstvoll über zu Oasis..


"All your dreams are made, when you're chained to the mirror and the razor blade;
Today's the day that all the world will see.."

Mit den heftigen Gitarrenriffs wird der längste, amtierende Champion in der coast 2 coast Geschichte angekündigt: Noam Dar, Mitglied und für viele Gründervater der verhassten 5-Point Gang um Pete Dunne, Jay White und Marty Scurll. Mit einem großen Grinsen im Gesicht tänzelt die Scottish Supernova auf die Stage, der Körper verdeckt von einer langen Wrestlinghose mit abgespacetem Muster und dazu passender, dünner Stoffjacke. Absätze unter dieser Jacke machen klar, dass er darunter seine World Championship umgeschnallt hat. Das Publikum buht zu den großspurigen Lyrics von Liam Gallagher, während Dar auf der Stelle kehrt macht und seine berühmte Zinnsoldatenpose einnimmt.



"Another sunny afternoon; walkin' to the sound of my favorite tune!
Tomorrow never knows what it doesn't know too soon.."

"Hollywood" Noam Dar, Superstar wirft seine beiden Pinkies in die Luft. Das Publikum jubelt was das Zeug hält, schließlich befinden wir uns heute Abend in Israel, dem Geburtsort des Israeli Icon. Ein weiteres Mal dreht sich der Israeli-Schotte auf der Stelle und fliegt dann geradezu, mit viel Swagger und der Ruhe weg, die Rampe hinunter.

"Need a little time to wake up!
Need a little time to wake up, wake up!
Need a little time to wake up! Need a little time to rest your mind;
you know you should so I guess you might as weeeeeeeeeeeeeeellll!"


Melissa Santos: "Making his way to the ring... from Ayr, Scotland.. representing the 5-Point Gang.. the c2c.. WOOOOOORLD HEAVYWEIIIIIIIIIGHT CHAMPIOOOOONNN... THE SCOTTISH SUPERNOVA.. NOOOOAAAAAAAAAAAAM.. DAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAAR! "

"What's the story morning glory? Weeeeeeeeeeeeeeellll?
Need a little time to wake up, wake up!
Weeeeeeeeeeeeeeellll? What's the story morning glory?
Need a little time to wake up, wake up!"

Am Ring angekommen klettert Dar recht schnell die Treppe hoch, danach erklimmt er den Turnbuckle. Er ballt die rechte Hand zur Faust, lehnt sich weit zurück und küsst das eigene Handgelenk in vertikaler Pose. Auch dafür lässt er sich massig Zeit.



Er entledigt sich seiner Stoffjacke und plumpst vom Turnbuckle aus in den Ring, wo die Strahler und Scheinwerfer ihn nochmals in den Fokus nehmen und seinen eingeölten, durchtrainierten Körper wortwörtlich ins Rampenlicht nehmen. Noam streckt sein Handgelenk weit über den eigenen Kopf hinaus, bevor es sich seinem Mund nähert und dann auch noch einen langen, feuchten Kuss bekommt.

"All your dreams are made, when you're chained to the mirror and the razor blade..."

Die Theme der Scottish Supernova verstummt der selbsternannte #STARPLAYER, SPRNVA11 stellt sich in Zinnsoldatenpose auf, die Hände hinter dem Rücken verschränkt und mit dem Blick immer in die richtige Richtung. Er löst die Pose und lässt sich breit grinsend ein Mikrofon reichen.

NOAM DAR:
» Es ist wirklich schön wieder Zuhause zu sein.. «


Ja, dieser Ort macht selbst einen Noam Dar melancholisch. Die Scottish Supernova nickt und holt eine Kippa aus der Hosentasche die er dann um ein Zeichen zu setzen aufsetzt.

NOAM DAR:
» Nicht weit von hier, in Tel Aviv, wurde ich geboren. Hier habe ich die erste Phase meines Lebens verbracht und hier liegen seit jeher meine Wurzeln. Ich komme immer gerne wieder hier her, besuche meine Familie tanke die Energie wieder auf durch die ich der beste Wrestler der heutigen Zeit sein kann. Dafür möchte ich mich bedanken. «


So kennt man Noam überhaupt nicht. Aber es ist wohl eben so, dass selbst das größte Ekel, der größte Großkotz irgendwo einen weichen Kern hat. Die Augen des Starplayer funkeln förmlich. Hier fühlt er sich so wohl wie nirgendwo anders auf der Welt, vielleicht nichtmal in Schottland.

NOAM DAR:
» Es war mir ein besonderes Anliegen heute hier zu sein und für euch alle anzutreten. Ich habe hier in Israel bisher nur Wrestling Trainings geleitet, angetreten, vor euch allen, das bin ich noch nicht. Es ist für mich also auch etwas ganz besonderes heute Abend zu zeigen dass Israel nicht nur die besten Fans der Welt hat, sondern auch die besten Sportler. Unser Volk hat viel Qual durchlebt und selbst ich muss quasi wöchentlich mit Antisemitismus klar kommen, teilweise sogar von meinen Kollegen. Davon allerdings haben wir uns noch nie beeindrucken lassen. Wir machen weiter, überleben, blühen auf und erstärken. Wir verteidigen das was uns gehört und kämpfen für unsere Überzeugungen, so sehr wie kein anderes Volk auf diesem Planeten. Deshalb kann ich nur sagen.. Am Yisrael chai! Es lebe Israel! «


Entschlossen hebt Noam das Mikrofon in die Luft um möglichst viel des Jubels für die Zuschauer Zuhause zu übertragen. Er nickt, klatscht sich dann auf das Handgelenk und spricht weiter.

NOAM DAR:
» Ich trete heute gegen Maxwell Jacob Feinstein an. Zugegeben ein recht passabler Vertreter des coast 2 coast Rosters, der heute das erste Mal in seiner Karriere in ECHTEM Rampenlicht stehen darf und das nur dank meiner grenzenlosen Güte ihm diese Plattform zu bieten. Feinstein ist ein okay-Wrestler, nichts besonderes, aber auch nicht schlecht. Die größte Stärke dieses Daftys liegt wohl darin dumme Sprüche zu klopfen und anderen mit unendlich vielen Wortwitzen Ohrenbluten zu verursachen. Das klappt normalerweise, aber heute steht er nicht irgendwem gegenüber sondern der Silberzunge höchstpersönlich, er sollte sich dahingehend also schon mal keine Chancen ausrechnen. «


Ansage! Grinsend rollt Dar mit den Augen während er es sichtlich genießt von einem Publikum mal nicht nur gehasst zu werden. In der Tat haben die meisten Fans im Publikum T-Shirts von ihm an, ihm Schilder gewidmet oder den Pinky ausgestreckt. Den Gerüchten rund um Shotzi Blackheart scheinen hier nur wenige Glauben zu schenken, oder es interessiert sie einfach nicht.

NOAM DAR:
» Und überhaupt, Feinstein, Dafty, ich hoffe du gehst nicht mit dem Mindset an dieses Match heran, dass du es tatsächlich gewinnen könntest wenn du nur hart genug willst. Listen, man könnte mir drei von deiner Sorte in einem Handicap Match auftischen plus einen Neville und trotzdem würde ich HIER IN ISRAEL immer siegreich hervor gehen. Ich kann gar nicht verlieren! Je eher du das realisierst und vor allem AKZEPTIERST, desto besser kannst du von unserem Match profitieren. Ich meine.. zeig' ein paar schöne Moves. Bleib nicht gleich liegen bis zum 3 Count wenn ich dir den ein bisschen auf den Kopf gehauen habe. Zeig' uns allen wer MAXWELL JACOB FEINSTEIN wirklich ist und mach' dir einen Namen an diesem Match, denn die Scottish Supernova, das ISRAELI ICON, ist in Gönnerlaune diese Woche. Bevor ich nächste Woche dann schon wieder zum Alltag übergehe und Exempel stattuieren muss an Austin Theory, dessen Siegesserie einstelle und einmal mehr beweise dass der Jude, der kleine, lustige Jude der verdammt nochmal BESTE Athlet unserer Zeit ist. I'm gon' batter that Dafty pure easy, easy peasy lemon squeezy. «


An Selbstvertrauen mangelt es Dar sowieso nie, hier und heute aber ist ihm aber nochmal eine extra große Schippe davon mit draufgelegt worden. Allerdings sollte er sich nicht zu sehr auf Theory konzentrieren, denn wie gesagt tritt er heute gegen Feinstein an und es wäre sicher ein kleiner Weltuntergang für Noam würde er sich ihm hier in Israel geschlagen geben müssen. Vor allem wenn das durch Unterschätzen geschiet.

NOAM DAR:
» Genießt also den heutigen MAIN EVENT und vergesst nicht nächste Woche bei Borderlands einzuschalten, das wir irgendwo in der fackin' Wüste von Azerbaidschan abhalten werden. Heute Abend schreiben wir einmal mehr Geschichte und nächste Woche genau so, denn WIR ALLE sind für immer und ewig COAST 2 COAST WRESTLING WORLD HEAVYWEIGHT CHAMPION. Um's auf schottisch zu sagen.. Lang may yer lum reek! May you live long and keep well! Und jetzt komm' raus, Dafty, ich will dich endlich vermöbeln. «


Abermals ungewohnt höflich überreicht Noam dem Referee das Mikrofon und joggt dann auf der Stelle bis endlich die Theme des Max-Express ertönt.



Es ist an der Zeit, dass das nächste Match beginnt. Damit dies geschehen kann fehlt aber einer der Protagonisten des nun in wenigen Augenblicken stattfindenden Kampfes. Lange müssen sich die Zuschauer nicht auf dessen Ankunft gedulden denn das Theme des erscheinenden c2c Superstars ertönt durch die Hallenboxen. Diese Musik löst gemischte Reaktionen auf den Rängen aus die sich auch nicht ändern als die Person auf der Rampe des Eingangsbereiches auftaucht.



Bei diesem Kerl gibt es kaum Reaktionen da ihn kaum jemand kennt und niemand weiß was man von ihm halten soll. Einige Zuschauer applaudieren aufmunternd dem recht unbekannten, jungen Herrn zu, andere wiederum beäugen den Ankömmling eher kritisch. Hoffen wir , dass seine Leistungen nicht so zurückhaltend sind wie dieses uns hier gebotene Schauspiel. Inmitten dieser Publikums-Resonanz übt die Ringannouncerin ihren Job wie gewohnt professionell durch.

Melissa Santos: "Ladies and gentlemen…. On his way to the ring….
From Hicksville, New York…. Weighing 216 pounds….
The Max-Express of Coast 2 Coast Wrestling…. Maaaaxweeeel Jaaaacoooob Feeeeinsteeeeinnnn!“


Vor dem Ring bleibt MJF kurz stehen, blickt sich um, und klettert dann geschwind über die Ringtreppe ins Seilgeviert hinein. Keine provokanten Posen, keine Abklatschen mit den Fans. Dieser Typ scheint völlig in einer Art Tunnel zu sein, vollkommen fokussiert auf seine heutige Aufgabe.



Auf einigen Plakaten der Fans wurde tatsächlich sein Name bereits verewigt was doch ein wenig verwunderlich ist. An diesem Status kann er nun aber arbeiten denn mit einer ansprechenden Leistung im Ring könnte er einige Pluspunkte sammeln und seine Beliebtheit und ebenso seine Bekanntheit steigern. Als er die Mitte des Rings erreicht hat posiert er dann doch ein klein wenig herum, was aber ja auch üblich ist, ehe sein Einzugslied verstummt und er sich auf sein Duell beziehungsweise seinen Gegner konzentriert.

* DING DING DING *

Noam Dar besiegt Maxwell Jacob Feinstein by pinfall via Nova Roller (21:02min.)

Here is your winner by pinfall: the c2c WORLD HEAVYWEIGHT CHAMPION... NOAM DAR




Byron Saxton: "Wieder ein Sieg für den Champion und er scheint wirklich nicht aufzuhalten sein."

Noelle Foley: "Warten wir mal Borderlands ab, denn Austin Theory ist nicht zu unterschätzen und vergessen wir zudem nicht, dass Danielson eventuell auch am Titelmatch teilnimmt."

Johnny Curtis: "Oh Mann, können wir morgen nicht schon nächste Woche sein? Ich will Borderlands sehen!"



Es gibt Orte an denen selbst der Teufel erfürchtig wird und melancholisch. Es gibt Orte an denen man sich für einen Moment zusammen nimmt und es ruhiger angehen lässt. Dumme Sprüche sein lässt und als gutes Beispiel voran geht. Israel ist so ein Ort für Noam Dar. Er hat hier einen größeren Teil seines Lebens verbracht und ein Teil seiner Familie lebt immer noch hier. Keine Frage also dass es ihm ein Fest ist wieder hier zu sein und damit ist nicht nur kulinarisch gemeint, denn Noam hat sich vor allem den Magen vollgeschlagen. Nun aber passiert etwas gänzlich anderes.

Wir befinden uns an der Klagemauer. Einer der heiligsten Orte der jüdischen Kultur, vielleicht sogar DER heiligste Ort. Sie stellt für viele Juden ein Symbol für den ewigen, bestehenden Bund Gottes mit seinem Volk dar und da selbst die Scottish Supernova gläubig ist und dem Judentum folgt, besteht bei ihm keine Ausnahme. Heute hatte er mit der Familie gegessen, gelacht, gefeiert. Es ist schön wieder Zuhause zu sein. Nun aber hatte er vor sich spirituell zu stärken. Und deshalb war er nach seinem Match mit Maxwell Jacob Feinstein direkt hierher gekommen.

Alleine und mit einem Gebetszettelchen dessen Inhalt im Verborgenen bleibt spazierte Dar durch die ruhiger gewordenen, abendlichen Straßen Jerusalems und ist nun hier angekommen. Demütig tritt er an die Mauer und steckt das Zettelchen zwischen eine der Ritzen, so wie es die Tradition bereits seit Jahrhunderten erfordert. Er schließt die Augen und rizitiert murmelnd "Schma Jisrael", das jüdische Glaubensbekenntnis, dabei trägt er die Kippa auf dem Kopf. Eigentlich ist es von Nöten dass er dafür auch ein Tallith, einen Gebetsumhang trägt, doch den konnte er noch nie sonderlich leiden. Die Kippa genügt schließlich auch.

NOAM DAR:
» Schama jisrael adonai elohenu adonai echad.. «
Höre Israel! Der Ewige, unser Gott, der Ewige ist eins..


Eine beinahe friedliche Stille begleitet diese Szene. Lediglich die Geräusche der Umwelt untermalen das was wir sehen. Diese Idylle wird von einem leisen Klacken gebrochen. Eigentlich nicht weiter erwähnenswert. Doch dieses Geräusch passt einfach nicht in das was wir gerade zu Gesicht bekommen hinein. Einem vor der Klagemauer betenden Noam Dar. Zu was gehört also dieses Geräusch welches nur für einen kurzen Augenblick zu hören war? Die Kamera schwenkt herum und sofort bekommen die Zuschauer die Auflösung. Zwar nicht wodurch, aber durch wen dieses Geräusch verursacht wurde. Bryan Danielson! Noam Dar hat diesen noch nicht bemerkt und somit kann sich der American Dragon ein paar Schritte nähern. Er hält eine Waffe in der Hand! Diese verschränkt er zunächst mit den Armen hinter seinem Rücken. Gott sieht dieser Mann schrecklich aus. Unrasiert, Augenringe und einen irren Blick der seinesgleichen sucht.

Bryan Danielson: Gott wird dir hier nicht mehr helfen. Dein Henker ist gekommen.

Ruckartig dreht der Schotte sich um und erkennt erst nicht wer sich hier vor ihm aufgestellt hat. Ein zweiter Blick aber und er entpuppt sich als Bryan Danielson. Was zum Henker will er hier? Er war doch suspendiert worden? Überrascht, aber seine Unsicherheit überspielend, grinst Dar.

NOAM DAR:
» Danielson? Du siehst vielleicht scheiße aus. Also noch mehr als sonst? «


Doch vom American Dragon keine Reaktion, was die Sache nur noch merkwürdiger macht. Noam sieht sich um nach Hilfe, doch er da ist im Moment einfach niemand. Nur er und Bryan Danielson.

NOAM DAR:
» Was willst du von mir? Du hast verloren. Komm damit klar! «


Komm damit klar. Das sagt sich so einfach. Aber klar kommt der ehemalige beste Wrestler der Welt schon lange nicht mehr. Aber das hat Noam wohl auch nur einfach so daher gesagt. Irgendwas muss er ja sagen. Mit aufgerissenen Augen starrt Danielson seinen Gegenüber an. Er fletscht seine Zähne und und schiebt seinen Unterkiefer nach vorne.

Bryan Danielson: Was ich von dir will? Dein Leben!

Klare Ansage. Während er hier so vor Noam Dar steht und scheinbar von allen guten Geistern verlassen ist kann man sich vor allem fragen wie er hier her gekommen ist. Letzte Woche in Barcelona noch mit einer Waffe gedroht und daraufhin lange am Flughafen aufgehalten worden. Daraufhin Hallenverbot in Jerusalem erteilt bekommen. Und jetzt steht er hier. Mit Waffe hinter seinem Rücken. Wo hat er diese überhaupt her? Selbige zieht er jetzt hinter seinem Rücken hervor. Sind da überhaupt Kugeln drin? Hoffentlich nicht. Und wenn doch, ist die Waffe gesichert?

Bryan Danielson: Deine Zeit ist abgelaufen. Letzte Worte bevor du deinem Schöpfer gegenüber treten wirst? Gerade hier. Wie passend.

Ein wenig manisch blickt der American Dragon durch die Gegend und dreht sich im Kreis während er die Waffe in der Hand hält aber aktuell noch auf niemanden zielt.

Da vergeht Noam Dar das Grinsen. Aber gewaltig. Auch seine Augen sind weit aufgerissen. Es musste ja so kommen. Er hatte es schon lange vorher gesehen und quasi jeder dem er begegnete, der prophezeite ihm so ein Ende. Ein Ende mit Knall. Gegen die Wand, mit 200 km/h. Genau danach sieht es gerade aus. Schweißperlen bilden sich auf der Stirn des amtierenden World Champions.

NOAM DAR:
» B-bist du verrückt geworden, man?! L-listen .. das ist.. das ist doch Unsinn! «


Erfüllt sich das Klischee dass Juden besonders gut reden können? Vorsichtig geht er einen Schritt auf Danielson zu, dabei sind die Hände abwehrend vor den Körper gehalten.

NOAM DAR:
» D-du willst ein Titlematch, oder? Aber das kannst du doch haben! J-ja, wirklich! Du musst nur die Waffe runternehmen, oke'? Mach .. mach keine Dummheit die du nicht mehr wegradieren kannst! «


Was denn hier los könnte man sich jetzt fragen. Ein reumütiger Noam Dar? Wohl eher weniger. Vermutlich nur ein Noam Dar der versucht aus dieser Szenerie mit seinem Leben davon zu kommen. Den Hass und die Verachtung der Leute auf sich zu ziehen ist eine Sache. Damit kann er wohl Leben. Aber das jemand mit einer Waffe vor ihm steht ist eine andere.

Bryan Danielson: Unsinn...Nein das hier ist bestimmt kein Unsinn. Es ist doch völlig egal ob das was hier passiert für mich für einen Ausgang hat. Das es für dich aus ist. Für immer und ewig. Das ist das was zählt. Du Heuchler.

Spricht der American Dragon, hebt langsam seinen Arm und mit ihm auch die Waffe. Mit der freien Hand greift er an den Schlitten der Waffe und lädt selbige durch. Jetzt muss er die Waffe nur noch entsichern. Langsam führt er den Lauf in die Richtung von Noam Dar.

Bryan Danielson: Du verstehst es nicht. Ich will kein Titelmatch oder sonst irgendwas. Ich will dein Leben. Nichts weiter.

NOAM DAR:
» Was zum Teufel, man?! Jetzt... warte doch erstmal! «


Rettung in Sicht? Noam schielt an Danielson vorbei und entdeckt dabei dass sich mittlerweile Zuschauer für diese Szene gefunden haben. Zuschauer die mit hundertprozentiger Sicherheit bereits die ansässige Polizei benachrichtigt haben. Er muss die Zeitkarte spielen. Durchhalten.

NOAM DAR:
» Lass uns.. darüber reden. Okay? Was bringt es schon mich abzuknallen? Viel besser wäre doch.. wenn ich die Sachen wieder gut mache die ich verbrochen habe. Oder?! Das siehst du doch auch so! «


Das würde sich Noam Dar wohl Wünschen das Bryan Danielson das so sieht. Dieser sieht das aber wohl ganz anders, wenn er überhaupt noch was sieht. Um die Szenerie haben sich inzwischen wirklich schon einige Leute versammelt. Die Frage ist nur ob da auch Personen bei sind die dem Schotten zu Hilfe kommen.

Bryan Danielson: LESS TALK MORE ACTION NOAM!

Brüllt der American Dragon und entsichert im gleichen Atemzug seine Waffe. Jetzt ist sie wirklich scharf. Eine falsche Bewegung, oder je nach Sichtweise auch richtige Bewegung und der World Heavyweight Champion liegt hier blutend im Staub.

Bryan Danielson: Sag Gute Nacht. Deine Henkersmahlzeit ist eine Ladung Blei.

Mit seinem Daumen zieht Danielson das Schlagstück zurück. Nun sind wirklich alle Sicherheitsmaßnahmen ad acta gelegt. Jetzt zählt jede Bewegung. Noam Dar. Leben oder Sterben? Gebannt fixiert die Kamera die beiden Akteure, als urplötzlich Unruhe in die Szenerie kommt.

NOAM DAR:
» Sieh dich um, Danielson.. da vorne kommt schon die IDF. An deiner Stelle würde ich «


*BANG*








Candice LeRae vs Tessa Blanchard:
Votes: 3:1 (1 Draw)

Peyton Royce vs. Shaul Guerreo:
Votes: 2:0

MJF vs. Noam Dar:
Votes: 0:3

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08.04.2019 01:02 Kurt Angle ist offline Email an Kurt Angle senden Beiträge von Kurt Angle suchen Nehmen Sie Kurt Angle in Ihre Freundesliste auf
Shane McMahon Shane McMahon ist männlich
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Dreidel Dreidel Dreidel wir machten dich aus Lehm! c2c LIVE aus Jerusalem, liebe Freunde der schreibtüchtigen Unterhaltung. rotes Gesicht

Großen Dank gehen diese Woche vor allem an Toby und Melli, denn diese zwei Süßen haben die Show so gut wie alleine zusammen gestellt.

Ansonsten natürlich vielen Dank auch an alle anderen die etwas dazu beigetragen haben, ganz egal wie groß oder klein diese Beigabe war. rotes Gesicht

Man of the Night:
Woman of the Night:
Segment of the Night:
Match of the Night:
Überraschungen / Highlights:
Sonstiges / das könnte man besser machen:
Fazit: ?/10

c2c heart

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08.04.2019 21:18 Shane McMahon ist online Email an Shane McMahon senden Beiträge von Shane McMahon suchen Nehmen Sie Shane McMahon in Ihre Freundesliste auf
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Man of the Night: Noam ist wohl eins der größten Arschlöcher die ich je gelesen habe. So stelle ich mir ein guten Heel vor nützt seine Umwelt für seine Zwecke. Ist zwar etwas grob gesagt aber es ist Positiv gemeint
Woman of the Night: Hier in mein Augen diese Woche Toni Alex der jetzt Wochen den zusammen bruch von Toni's Leben und ihre Eifersucht zeigt. Und Laura mit Peyton wusste auch zu überzeugen
Segment of the Night: Hier will ich mich nicht fest setzen da es einlege gute gab
Match of the Night: alle geschriebene
Überraschungen / Highlights: Cody Rhodes Wiederkehr war tatsächlich was ich nicht kommen sehen habe / Und Noam wird fast erschossen
Sonstiges / das könnte man besser machen: Eine Nette Show um noch mal zum Special ein zu heißen
Fazit: 7/10

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Sister Abigail is alive
I´am The New Face of Fear and
The Wyatt Family is



Forever


Savior of souls
Saved Souls Dakota Kai , Elias, Becky Lynch

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